Achtung - nicht verpassen! (Termine)

Cosima (25.03.2006, 23:56):
Dieser Thread ist gedacht, um auf interessante Fernseh- oder Radiosendungen, Konzert-, Opern- oder Festival-Termine (oder sonstige Termine rund um Klassische Musik) aufmerksam zu machen.

Ich fange gleich mal an:

Morgen, 26.03., Arte, 10.50-12.55 Uhr

Seiji Ozawa – Ein Porträt

Der Film lässt über vier Jahrzehnte die Karriere Seiji Ozawas Revue passieren und begleitet den Maestro aufs Dirigentenpult, hinter die Bühne und nach Hause.

Gruß, Cosima
Cosima (26.03.2006, 13:38):
Ähm, Gott sei Dank ist es keinem aufgefallen. Das hat nämlich nicht geklappt mit Ozawa; in meiner Programmzeitschrift war die Sendung falsch eingetragen. Stattdessen spielte Maisky Schumanns Cellokonzert, dann folgte Pianistisches von Smetana und Sousa. War aber auch alles sehr interessant. :wink

Gruß, Cosima
Carola (26.03.2006, 19:46):
Morgen, Montag, den 27.03., 20.03 bis 22.30 Uhr im Deutschlandradio Kultur:


"Sacred Mozart"

W.A.Mozart:
Missa solemnis KV 337
Vesperae solennes de Confessore KV 339
Grabmusik KV 42

Michael Haydn:
Requiem c-moll

Chor und Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks
Leitung: Howard Arman

Mit Gruß von Carola :)
Carola (28.03.2006, 09:51):
Heute, Dienstag, den 28. März, 20.03 bis 22.30 Uhr

Deutschlandradio Kultur


Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur Op. 83

Gustav Mahler
Sinfonie N.5 cis-moll

Maurizio Pollini, Klavier
Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks
Leitung: Mariss Jansons

Mit Gruß von Carola :)
Carola (30.03.2006, 14:30):
Freitag 31. März, 20.03 bis 22.00 Uhr im Deutschlandradio Kultur


Die deutschen Rundfunksinfonieorchester in der Berliner Philharmonie, Live-Übertragung


W.A. Mozart:

Serenade D-Dur für Streicher und Pauken, KV 239

KV 272, 505, beides Rezitativ und Arie für Sopran und Orchester


Franz Schubert

Sinfonie C-Dur D 944 "Die Große"

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Leitung von Marek Janowski

Malin Hartelius, Sopran

Camillo Radicke, Klavier


Mit Gruß von Carola :)
Carola (08.04.2006, 10:32):
Heute, Samstag, den 8. April, 19.05 bis 21.40 Uhr

Deutschlandradio Kultur

Georg Philip Telemann: "Brockes- Passion"


Aufzeichnung aus der Kölner Philharmonie vom 20.03.05

Akademie für Alte Musik Berlin, RIAS Kammerchor, Leitung: René Jacobs


Mit Gruß von Carola
Zelenka (08.04.2006, 16:54):
Die sicher zahlreichen Bewunderer des Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim haben derzeit Grund sich zu freuen. Barenboim hält die diesjährigen Reith Lectures der BBC unter dem Generaltitel "In the Beginning was Sound". Näheres via "www.bbc.co.uk/radio4/reith2006". Die Vorträge (z.T. eher Frage-und-Antwort-Spiele) sind auch als MP3-Files herunterladbar.

Gruß,

Zelenka
Carola (09.04.2006, 22:51):
Montag, 10. April, 20.03 bis 22.00 Uhr, Deutschlandradio Kultur

J.S. Bach:

- Ouvertüre Nr. 3 BWV 1068
- Ich will den Kreuzstab gerne tragen, Kantate, BWV 56

Felix Mendelssohn-Bartholdy

Sinfonie Nr. 5 op. 107

Klaus Mertens, Bass
Staats- und Domchor zu Berlin
Deutsches Symphonie Orchester Berlin

Leitung: Tom Koopman


Mit Gruß von Carola
Carola (10.04.2006, 23:17):
Dienstag, 11. April, 20.03 bis 22.00 Uhr, Deutschlandradio Kultur

Biennale Alter Musik 2006

Heinrich Schütz: Musikalische Exequien op. 7

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

RIAS Kammerchor, Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Daniel Reuss


Mit Gruß von Carola
Carola (13.04.2006, 16:29):
Karfreitag, 14.04.06 WDR 3 Radio, 15.05 bis 18.00 Uhr

J.S. Bach, Matthäuspassion, BWV 244


Arnold Schönberg Chor, Concentus Musicus Wien unter Leitung von Nikolaus Harnoncourt


Mit Gruß von Carola
Carola (13.04.2006, 19:27):
Karfreitag, 14. April 2006, 3sat, 10.15 bis 12.15 Uhr

Matthäuspassion, Ballett von John Neumeier

Aufzeichnung aus dem Festspielhaus Baden-Baden aus dem Jahr 2005

Von dieser Ballettinszenierung habe ich schon sehr viel gehört, sie aber noch nie gesehen.

Mit Gruß von Carola
Carola (16.04.2006, 09:16):
Ostersonntag, 16. April, 20.03 bis 22.30 Uhr, Deutschlandradio KulturLive aus der Philharmonie Berlin

Joseph Haydn, Die Schöpfung

Rundfunkchor Berlin
Deutsches Symphonieorchester Berlin

Leitung: Andrew Manze

Mit Gruß von Carola
Carola (04.05.2006, 20:51):
Freitag, 5. Mai, 20.40 bis 22.15, Arte

Mein Name ist Bach

Spielfilm, CH/D, 2003

Mit Gruß von Carola
Zelenka (09.05.2006, 13:21):
Noch einmal zur Erinnerung:

Samstag, 13. Mai 2006 um 22:05
VPS : 22.05
Wiederholungen :
15.05.2006 um 15:00


Glenn Gould: Jenseits der Zeit
Dokumentarfilm, Frankreich 2005, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Bruno Monsaingeon



Fast ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod scheint der Pianist Glenn Gould lebendiger als je zuvor. In den 60er Jahren hatte er sich aus dem Konzertbetrieb und öffentlichen Leben zurückgezogen und nur noch für Studioaufnahmen gespielt. Bruno Monsaingeon erweckt ihn mit diesem posthum entstandenen Porträt neu zum Leben: Die Dokumentation beleuchtet die Person, das Werk und die Lebensphilosophie dieses außergewöhnlichen Musikers.



ARTE F © Alle Rechte vorbehalten



Glenn Gould bewegte die Gemüter: Für die einen galt er als Scharlatan, für die anderen war er der Inbegriff des "modernen Interpreten". Unbestritten allerdings blieb seine Vielseitigkeit. Bekannt war er als Autor und Regisseur für Radio- und Fernsehsendungen, aber vor allem als Pianist mit unkonventioneller Spieltechnik. Als er sich mit 30 Jahren entschied, nur noch für Studio-, Fernseh- und Filmaufnahmen zu spielen, rebellierte er auch gegen die Tradition des bürgerlichen Konzertbetriebs. Nach seinem frühen Tod in den 80er Jahren begann seine posthume Medienkarriere. Auch heute noch gilt er als eine der ausgefallensten Persönlichkeiten der klassischen Musikwelt. Als Verfasser von vier Büchern und Regisseur mehrerer Filme über Gould kann Bruno Monsaingeon als Gould-Kenner bezeichnet werden. Mit seinem filmischen Porträt wirft er ein neues Licht auf das Leben des Künstlers, bringt die Person mit der Musik und dem lebensphilosophischen Hintergrund zusammen und versucht dabei auch Fragen zu beantworten, die sich aus heutiger Sicht stellen: Zahlreiche musikalische Ausschnitte, Konzerte und Studioaufnahmen, die zwischen 1948 und 1982 gefilmt wurden, untermalen das Programm und bieten die Gelegenheit, Bach, Beethoven, Brahms, Schubert und Weber, aber auch Prokofjew, Chopin und Hindemith zu hören. Außerdem wird ein kurzer Ausschnitt aus einer Komposition von Glenn Gould selbst gezeigt, dargeboten am Klavier von Emile Naoumoff.


Das kleine Extra

Glenn Herbert Gould wird 1932 in Toronto, Kananda, geboren und bekommt bereits ab dem dritten Lebensjahr Klavierunterricht von seiner Mutter. Mit zehn Jahren besucht er das Konservatorium seiner Heimatstadt und studiert Klavier, Orgel und Musiktheorie. 1955 gelingt ihm der internationale Durchbruch, als er in New York seine Interpretation der Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach vorstellt. Es folgen Jahre weltweiter Konzertreisen, bis Gould 1964 überraschend bekannt gibt, dass er keine Live-Auftritte mehr geben, sondern ausschließlich für Studioaufnahmen spielen wolle. Dies begründet er mit der schlechten Klangqualität bei Konzerten. Allerdings zieht er sich in den folgenden Jahren auch persönlich aus dem öffentlichen Leben zurück. 1982 erscheint die zweite Aufnahme der Goldberg-Variationen, deren beispiellosen Erfolg Gould selbst nicht mehr miterlebt, da er kurz nach seinem 50. Geburtstag an einem Schlaganfall stirbt. Seine Bachinterpretationen sollten seinen Namen auch nach seinem Tode weltweit bekannt machen. In der Musikwelt kontrovers diskutiert, gilt Gould mit seinem niedrigen Klavierschemel und der Eigenart, beim Spielen leise mitzusummen, als unvergesslicher Pianist des 20. Jahrhunderts, der sich dem Barock, der Klassik und der Moderne widmete.

Die Dokumentation von Bruno Monsaingeon ist aus einer langjährigen Zusammenarbeit und Freundschaft entstanden und wurde mit dem FIPA d'or 2006 in der Kategorie Musik und darstellende Kunst ausgezeichnet.

Gruß,

Zelenka
Carola (09.05.2006, 15:05):
Am Sonntag, 14. Mai kommt, ebenfalls auf Arte, eine weitere Sendung mit Gould, von 19.00 bis 19.45

Glenn Gould - Recital J.S. Bach, Kanada, 1981

Zu sehen ist Gould 1979 und 1980 bei Einspielungen zu Bachs "Die Kunst der Fuge" und dem "Wohltemperierten Klavier" in seinem Privatstudio in Toronto.


Mit Gruß von Carola
Zelenka (03.06.2006, 17:29):
Heute abend auf 3sat:

Don Giovanni
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart


Don Giovanni - Rodney Gilfry Donna Elvira - Cecilia Bartoli © ZDF und SF DRS, Suzanne Schwiertz

Mit der Oper "Don Giovanni" feiert 3sat den 40. Geburtstag der italienische Mezzosopranistin Cecilia Bartoli am 4. Juni 2006.


Don Giovanni - Rodney Gilfry

Leporello - László Polgár

Donna Anna - Isabel Rey

Donna Elvira - Cecilia Bartoli

Zerlina - Liliana Nikiteanu

Don Ottavio - Roberto Saccà

Masetto - Oliver Widmer

Il Commendatore - Matti Salminen

Es spielt das Orchester der Oper Zürich unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt


Aufzeichnung aus der Oper Zürich 2001

Samstag, 3. Juni 2006,
um 20.15 Uhr

Gruß,

Zelenka
Zelenka (03.06.2006, 17:32):
Sonntag, 4. Juni 2006 um 09:30


Klaviernächte aus der Provence
Musik, Frankreich 2002, ARTE F, Erstausstrahlung


Beim internationalen Klavierfestival "La Roque d'Anthéron" filmten verschiedene Regisseure für ARTE die Pianisten des Festivalprogramms. Das in der französischen Provence gelegene Dorf "La Roque d'Anthéron" ist ein magischer Ort, an dem seit über 20 Jahren Liebhaber der Klaviermusik zusammen kommen. Eine Konzertbühne am Rande des Schlossparks wurde speziell für dieses Projekt errichtet. Die ganze Bandbreite der auf dem Festival vertretenen Stile und Repertoires kommt in "Klaviernächte aus der Provence" zum Ausdruck. Der ungarische Pianist Zoltán Kocsis spielt in der heutigen Sendung Werke von Franz Liszt und Béla Bartok, der russische Pianist Boris Berezovsky interpretiert Werke von Franz Liszt und der ebenfalls aus Russland stammende Pianist Nikolaï Lugansky gibt Klavierstücke von Sergej Rachmaninoff.



ARTE F



Auf dem Programm stehen in der heutigen Sendung:

Zoltán Kocsis:
- Franz Liszt - Csárdás Macabre
- Béla Bartok - Für Kinder Sz. 42

Boris Berezovsky:
- Franz Liszt - 2 Études d'Éxécution Transcendante: 4. Mazeppa - 11. Harmonies du soir

Nikolaï Lugansky:
- Sergej Rachmaninoff - Präludium Nr. 7 - opus 23, Präludium Nr. 5 - opus 23, Moment musical Nr. 4 - opus 16


Gruß,

Zelenka
Cosima (04.06.2006, 11:01):
Original von Zelenka
ARTE F


... kann ich gar nicht empfangen. Vermute ich zumindest. Empfängt man diesen Sender nur über Satellit? Ein interessantes Programm!

Gruß, Cosima ?(
Carola (25.06.2006, 12:33):
Zwischen Ironie und Traum - Robert Schumann als Heine-Leser

von Albrecht Dümling

Deutschlandradio Kultur, Musikfeuilleton

Mit Gruß von Carola
Carola (02.07.2006, 13:05):
Von der Hölle ins Parardies - die Pianistin Aliza Sommer-Herz

Dokumentafilm von Michael Teutsch

Nähere Informationen habe ich hier gefunden

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/film/woche/90990/index.html

Mit Gruß von Carola
Carola (02.07.2006, 23:02):
Hat noch jemand von Euch gerade diesen Film über Aliza Sommer-Herz gesehen? Ich bin tief beeindruckt. Unter anderem konnte man eine 103-jährige Pianistin eine Beethoven-Sonate spielen hören. Morgens geht sie erst eine Stunde schwimmen und dann übt sie bis mittags.

Sehr kluge und sehr schöne Dinge hat sie außerdem gesagt - über Musik, über Disziplin, über das, worauf es ankommt... manchmal macht das Alter eben doch weise - das lässt hoffen!

Mit Gruß von Carola
Carola (08.07.2006, 16:34):
piano e forte - wie das Klavier die Musik veränderte

Mit Gruß von Carola
Carola (08.07.2006, 17:50):
Original von Rachmaninov
Original von Carola
piano e forte - wie das Klavier die Musik veränderte

Mit Gruß von Carola

danke für den Tipp! :thanks

Ist vorgemerkt! :hello

Gern geschehen! Ich werde mir das auf jeden Fall ansehen. Da kommen bestimmt auch diese zirpenden Vorläufermodelle vor, die ich so gar nicht leiden kann. :J

Aber wie sich die Kompositionen durch die Weiterentwicklung und immer größeren Möglichkeiten des Klaviers ebenfalls veränderten, das ist bestimmt interessant zu erfahren.

findet Caorla
Carola (15.07.2006, 19:03):
Eröffnung Schleswig-Holstein Musikfestival - live Übertragung

- Robert Schumann: Klavierkonzert a-moll op. 54
Solist: Christian Zacharias

- Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 1 D-Dur

Es spielt das NDR-Sinfonieorchester unter Leitung von Christoph von Dohnany

Mit Gruß von Carola
Carola (15.07.2006, 19:09):
Ja, das Klavierkonzert mit Zacharias werde ich mir auch auf jeden Fall anhören/ansehen. Mahler ist ja nicht so mein Fall.

Für die Konzertpause, circa 21.00 Uhr, ist übrigens noch ein Beitrag "Robert Schumann - Worte sind Töne" angekündigt.

Mit Gruß von Carola
Carola (28.07.2006, 14:40):
Samstag, 29. Juli, Deutschlandradio Kultur

19.05 bis 22.30 Uhr

Themenabend Robert Schumann - Briefe und Musik

Mit Gruß von Carola
Carola (28.07.2006, 14:45):
Samstag, 29. Juli

21.15 - 22.15 Uhr

Robert Schumann - Clara Wieck - Johannes Brahms

Eine Künstlerbeziehung, erzählt von Helene Grimaud

22.15 - 22.55 Uhr

Robert Schumann: Dichterliebe

nach Gedichten von Heinrich Heine (leider steht in meiner Fernsehzeitung nicht dabei, wer singt und wer spielt)

Mit Gruß von Carola
Carola (30.07.2006, 12:19):
20.03 - 22.00 Uhr: Schubertiade 2006

Franz Schubert, Klavierquintett A-Dur, D 667 (Forellenquintett)

Robert Schumann, Klavierquartett Es-Dur op. 47

Aufzeichnung vom 20.06.2006

Es spielt das Jean Paul Trio plus Peter Riegelbauer, Kontrabass und Lars Anders Tomter, Viola

Mit Gruß von Carola
Zelenka (01.08.2006, 13:10):
Original von Gamaheh
France-Musique http://www.radiofrance.fr/chaines/france-musiques/ sezt die Konzerte von La Roque d'Anthéron fort, z.Zt. mit der Chopin-Reihe:

morgen, 1.8., 10 bis 12 Uhr: Anastasia Voltchok (vom 27.7.)
Mittwoch, 2.8., 10 bis 12 Uhr: Marylin Frascone (?) (vom 27.7.)
und von den BBC Proms aus der Albert Hall direkt um 20:30 u.a. Shostakoviches Konzert für Klavier, Trompete u. Streicher mit J. Kissin / S. Nakariakov
Donnerstag, 3.8., gleiche Zeit: Katia Skanavi (?) (vom 27.7.)

Und am Freitag, 4.8., 15 bis 17 Uhr Francesco Tristano Schlimé vom Festival de Montpellier mit neuen Werken (u.a. von ihm selbst) und Orlando Gibbons (vom 25.7.).

Grüße,
Gamaheh

Noch eine Anmerkung zur Übertragung von den BBC Proms über France-Musique (Musique hat Gott sei Dank wieder offiziell das s am Ende verloren, aber nicht bei den Internetadressen offenbar.): Via die Website von BBC Radio 3 ist jedes Proms-Konzert eine Woche nach seiner Ausstrahlung jederzeit abrufbar (http://www.bbc.co.uk/radio/aod/mainframe.shtml?http://www.bbc.co.uk/radio/aod/proms_promo.shtml).

Gruß,

Zelenka
Carola (14.08.2006, 09:30):
Themenabend Musik: So wie es ist, bleibt es nicht.

Bertolt Brecht und die Musik - zum 50. Todestag des Dichters

Mit Gruß von Carola
Carola (25.08.2006, 18:30):
Celibidache probt Bruckner, Dokumentation 2005

Der rumänische Dirigent Sergiu Celibidache ist bei Proben mit den Münchner Philharmonikern im Jahr 1988 und in Interview-Ausschnitten zu sehen.

Mit Gruß von Carola
Rachmaninov (02.04.2006, 10:07):
Heute 10:15 Uhr

Südwest BW

H. Grimaud - Brahms 1. Klavierkonzert
Rachmaninov (09.04.2006, 09:53):
Heute im TV

Südwest / BW:

12.05 Uhr - Faszination Musik - J.S.Bach

3Sat:

10.15 Uhr - Midori spielt Mozart und Bach

11.15 Uhr - Stradivari* - Liebe auf den ersten Ton

Vor einem Haus in dem er wohnte stand ich eins und dem ihm gewidmeten Platz habe ich auch schon überquert. :cool
Rachmaninov (13.04.2006, 21:01):
die Passionsfreude kommen wie erwartet über Ostern auf ihre Kosten.

Danke für die Tipps Carola :thanks
Rachmaninov (28.05.2006, 09:59):
Heute auf Südwest:

10.20 Uhr

Thomas Quasthoff
Rachmaninov (08.07.2006, 16:58):
Original von Carola
piano e forte - wie das Klavier die Musik veränderte

Mit Gruß von Carola

danke für den Tipp! :thanks

Ist vorgemerkt! :hello
Rachmaninov (15.07.2006, 19:04):
Original von Carola
Eröffnung Schlesiwg-Holstein Musikfestival

- Robert Schumann: Klavierkonzert a-moll op. 54
Solist: Christian Zacharias


TOLL!

:thanks
Rachmaninov (11.11.2006, 19:57):
Beethovenkonzert aus Baden-Baden
Musikalische Leitung: Kurt Masur, Mitwirkende: Anne-Sophie-Mutter (Violine), André Previn (Klavier), Lynn Harrell (Cello) sowie das London Philharmonic Orchestra.
Arte 19.00 Uhr

und gleich in der Frühe

Herbert von Karajan Pfingstfestspiele Baden-Baden 2004
Mit Yundi Li
HR 10.00 Uhr, 30 Min.
Rachmaninov (14.11.2006, 19:34):
Original von cellodil
Original von Rachmaninov
Beethovenkonzert aus Baden-Baden
Musikalische Leitung: Kurt Masur, Mitwirkende: Anne-Sophie-Mutter (Violine), André Previn (Klavier), Lynn Harrell (Cello) sowie das London Philharmonic Orchestra.
Arte 19.00 Uhr


@Rachmaninov

Hat's Dir gefallen? Ich hatte die Augen zu ( :tongue: ) und fand's ziemlich gut...

Grüße

Sabine

habe es nur angekündigt, aber konnte es nicht sehen und hören
Rachmaninov (08.01.2007, 20:39):
Original von Jeremias
Vielleicht interessiert es unseren Admin, dass am 15.2. das klaKo von Skriabin in Kaiserslautern aufgeführt wird, Solist ist Demidenko

:D

Happy Birthday!

:leb
Rachmaninov (19.01.2007, 07:49):
Original von Jeremias
Also, ich plane die Konzerte von Argerich, Hamelin (das mit Orchester), Anderszewski und evtl. Pogorelich ein :D

Leider habe ich das Programm nicht gesehen aber hoffe ich werde Karten bekommen und es schaffen etwas davon zu erleben!
Rachmaninov (21.01.2007, 10:21):
Heute auf 3Sat

11 Uhr
Beethoven - Missa Solemis

Karajan
Rachmaninov (21.01.2007, 10:25):
und jetzt auf SWR

Stadtfeld spielt Mozart
Rachmaninov (31.03.2007, 21:51):
Original von Jimi
Hoffentlich kein Aprilscherz :

So 1.4.2007 um 21.00 Uhr auf 3Sat LA FILLE DU REGIMENT fast live (eineStunde zeitversetzt) aus der Wiener Staatsoper mit :
Natalie Dessay und Juan Diego Florez :down :down :down


Viele Grüße

Jimi

Wow,
danke für den Tipp! Da versuche ich dran zu denken :wink
Rachmaninov (01.04.2007, 10:21):
Original von Jeremias
Heute Abend, 19 Uhr auf ARTE: Porträt Boris Berezovsky!

:thanks
Rachmaninov (05.04.2007, 08:03):
Original von Gamaheh
Morgen (heute? - 5.4. jedenfalls) um 15 Uhr auf Radio France Musique der böse F.F. Guy mit Brahmsens ersten beiden Klaviersonaten (Musée d'Orsay, vom 10.3. - s. mein Bericht).

Grüße,
Gamaheh

Wieso ist F.F.Guy "böse"?
Rachmaninov (07.04.2007, 16:14):
Original von Gamaheh
Original von Rachmaninov
Original von Gamaheh
Morgen (heute? - 5.4. jedenfalls) um 15 Uhr auf Radio France Musique der böse F.F. Guy mit Brahmsens ersten beiden Klaviersonaten (Musée d'Orsay, vom 10.3. - s. mein Bericht).

Grüße,
Gamaheh

Wieso ist F.F.Guy "böse"?

Entschuldigung - das ist ein eher privater Scherz von mir: Der schlug die ganze Zeit so wild auf die Tasten, und als mal jemand etwas penetrant hustete, sah er mehrere Sekunden lang so böse ins Publikum, daß er so ein bißchen aussah wie eine Cartoon-Version von einem wilden Bullen - nur der Ring durch die Nase und das Schnauben fehlten, aber das konnte man sich leicht dazudenken!

Ach! Da wäre ich auch weniger begeistert bei Husten :wink
Rachmaninov (09.04.2007, 10:28):
Gerade auf Bayern:

Vengerov - Jansson - Beethoven Violinkomnzert op.61
Rachmaninov (04.09.2007, 10:58):
16.09. 10.05 Uhr - SWR

Celibidache probt Bruckner
Rachmaninov (04.09.2007, 11:03):
für Freunde der Callas

16.09. - 9.00 Uhr - Arte
Maria Callas im Gespräch

16.09- 19.00 Uhr - Arte
Maria Callas in Paris
Walter (12.08.2006, 13:18):
:J Lisa muss gerade Kuchen backen und traut sich nicht zu schreiben:

Im Herzen des Odenwaldes gibt es am Dienstag um 20 Uhr ein Highlight: Daniel Pollack spielt in der evangeliscchen Stadtkirche in Michelstadt.

Schumann - Bach - Liszt

Der Bericht im "Odenwälder Echo" überschlägt sich geradezu vor Begeisterung. Ich werde mit Lisa wohl mal hingehen!

Gruß
AcomA (26.03.2006, 14:17):
hallo Cosima,

bezgl. ozawa kann ich nur meinen chef zitieren : 'manche dinge erledigen sich von selbst' :D allerdings meint er das meistens im zusammenhang mit krankheitsverläufen :(

gruß, siamak :)
Jeremias (30.03.2006, 14:53):
Morgen Abend, 20 Uhr in der Philharmonie Essen, Finaldurchgang des internationalen Bechstein Klavierwettbewerbes. Ob die nicht vielleicht doch besser auf Steinway spielen sollten? :wink
Jeremias (23.07.2006, 09:03):
Um 9.15 gleich auf Südwest 3: Helene Grimaud spielt das KlaKo von Schumann u.a.
Jeremias (30.07.2006, 10:28):
Heute Abend, 21.15 BR-alpha: 1. KlaKo von Tschaikowsky mit Bronfman/Jansons
Jeremias (30.07.2006, 19:40):
BRAVO MARTHA!
Jeremias (16.09.2006, 12:27):
Nächstes Wochenende ist es soweit, Schostakowitsch-Festival in Düsseldorf mit 4 Terminen:

22.9.2006 Freitag, 20:00 Uhr
Kolja Blacher, Violine
Jascha Nemtsov, Klavier
Hartmut Rohde, Viola
Ian Fountain, Klavier
David Geringas, Violoncello
Tatjana Geringas, Klavier
Schostakowitsch zum 100. Geburtstag
Schostakowitsch, Sonate für Violoncello und Klavier d-moll op. 40 / Schostakowitsch, Sonate für Violine und Klavier G-Dur op. 134 / Schostakowitsch, Sonate für Viola und Klavier C-Dur op. 147

===============================================

23.9.2006 Samstag, 19:00 Uhr
Kolja Blacher, Violine
Hartmut Rohde, Viola
David Geringas, Violoncello
Ian Fountain, Klavier
Jascha Nemtsov, Klavier
Tatjana Geringas, Klavier
Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker
Morenike Fadayomi, Sopran
Michail Litmanow, Bass
Sami Luttinen, Bass
Chor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Krzysztof Meyer, Moderation und Klavier
Schostakowitsch zum 100. Geburtstag
Schostakowitsch, Zwei Stücke für Streichoktett op. 11 / Schostakowitsch, Zwei Stücke für Streichquartett (Adagio und Allegretto) / Schostakowitsch, Klavierquintett g-moll op. 57 / Schostakowitsch, Klaviertrio Nr. 2 e-moll op. 67 / Schostakowitsch, Sieben Romanzen nach Gedichten von Alexander Blok op. 127 / Schostakowitsch, Antiformalistischer Rajok / Schostakowitsch, Encores aus den Film- und Jazz-Musiken

==============================================

24.9.2006 Sonntag, 20:00 Uhr
Evrus Trio
Elbtonal Percussion
Marina Shaguch, Sopran
Sergej Leiferkus, Bass
Düsseldorfer Symphoniker
David Geringas, Dirigent
Schostakowitsch zum 100. Geburtstag
Schostakowitsch, Sinfonie Nr. 15 op. 141 a (arrangiert für Violine, Violoncello, Klavier/Celesta und 13 Schlaginstrumente von Viktor Derevianko) / Schostakowitsch, Sinfonie Nr. 14 op. 135

==============================================

25.9.2006 Montag, 20:00 Uhr

Sergej Leiferkus, Bass
Semion Skigin, Klavier
Quatuor Danel
Schostakowitsch zum 100. Geburtstag
Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 1 C-Dur op. 49 / Schostakowitsch, Suite nach Worten von Michelangelo Buonarroti op. 145 / Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 15 es-moll op. 144
Jeremias (08.01.2007, 20:38):
Vielleicht interessiert es unseren Admin, dass am 15.2. das klaKo von Skriabin in Kaiserslautern aufgeführt wird, Solist ist Demidenko

:D

Happy Birthday!
Jeremias (18.01.2007, 08:50):
Am kommenden Samstag im Robert-Schumann-Saal, Düsseldorf: Vesselina Kasarova mit Werken von Haydn, Berlioz, Dvorak und Mozart :down
Jeremias (19.01.2007, 07:45):
Also, ich plane die Konzerte von Argerich, Hamelin (das mit Orchester), Anderszewski und evtl. Pogorelich ein :D
Jeremias (01.04.2007, 10:17):
Heute Abend, 19 Uhr auf ARTE: Porträt Boris Berezovsky!
nikolaus (23.07.2006, 21:16):
Und am Sonntag, den 30.7., spielt Martha Argerich Schumanns Klako auf arte (glaube um 19h).

Jetzt verfluche ich die Tatsache, daß ich keinen Fernseher angeschlossen habe!

Nikolaus :I
nikolaus (30.07.2006, 22:42):
Original von Jeremias
BRAVO MARTHA!

Ja, war sie gut?
Ich konnte sie leider nicht sehen, weil a) unterwegs zu Martha in Köln (nein, leider nicht Argerich sonderen Graham) und b) kein Fernseher und keine Aufnahmemöglichkeit :I :I.

Untröstlich, Nikolaus.
nikolaus (18.01.2007, 20:28):
Klavier-Festival Ruhr vom 12.Mai bis zum 20.Juli.

Programmschwerpunkt Beethoven mit wohl fast komplettem Klavierwerk.

"Stars" (die " " sollen nur zeigen, daß es auf sie nicht alleine ankommt!):
Martha Argerich :leb :leb :down :down
Robert Levin
Elisabeth Leonskaja
Daniel Barenboim
Elena Bashkirova
Bruno Leonardo Gelber
Andreas Staier (u.a. mit Isabelle Faust)
Anne Sophie Mutter
Emanuel Ax (u. a. mit Frank Peter Zimmermann)
Boris Beresovsky
die Labèques
Ivo Pogorelich :D
Pierre Laurent Aimard
Rudolf Buchbinder
Alfred Brendel
Till Fellner
Piotr Anderszewski :rofl
András Schiff
Marc André Hamelin
Grigory Sokolov
Martin Stadtfeld
Yundi Li
Arcadi Volodos
Tzimon Barto :cool
Gerhard Oppitz
und, und, und...

Nikolaus
nikolaus (19.01.2007, 22:52):
Original von Jeremias
Also, ich plane die Konzerte von Argerich, Hamelin (das mit Orchester), Anderszewski und evtl. Pogorelich ein :D

Bis auf Hamelin sind das auch meine Favoriten. Vielleicht noch Sokolov oder Barto.
nikolaus (23.01.2007, 21:46):
Ja, warum eigentlich nicht? Ich kann es dir nicht sagen.
Im Moment hoffe ich nur, daß ich überhaupt irgendein Konzert besuchen kann, so angespannt ist die Arbeitssituation bei mir :I

Aber ich werde deinen Rat überdenken!!

Besten Dank, Nikolaus.
nikolaus (31.03.2007, 21:13):
Wow, rein stimmlich ein highlight!!!

Viel Spaß (ich habe die Konsequenzen meiner Fernseh-Verneinung zu tragen)

NIkolaus.
nikolaus (09.04.2007, 20:54):
Original von Rachmaninov
Gerade auf Bayern:

Vengerov - Jansson - Beethoven Violinkomnzert op.61

Habe ich gehört!

Ich muß gestehen, so schlecht, wie Vengerov hier im Forum und auch mit seiner Aufnahme bei der EMI mit Rostropovich wegkommt, fand ich das Konzert nicht. Zwar hat er mich mit seinem Spiel nicht wirklich berührt, aber er hat wunderschöne Passagen gespielt. Zudem finde ich sein Spiel für ihn "passend", also "ehrlich" - äh, wißt ihr, was ich meine?

Nikolaus.
nikolaus (09.04.2007, 21:40):
Original von Gamaheh

Dein Horoskop für März 2008 empfiehlt übrigens einen Kurztrip nach Paris mit Besuch der Salle Pleyel!

Grüße,
Gamaheh

?( Da bin ich aber gespannt!! :)

Grüße zurück, Nikolaus.
nikolaus (25.07.2007, 15:35):
Original von Jürgen
Heute um 15:45 auf HR2 (und wer weiß, wo noch alles)
Die Meistersinger von Nürnberg

Übertragung der Eröffnungsvorstellung aus dem Festspielhaus Bayreuth

WDR 3 :D
claashorst (08.04.2006, 18:34):
Gehört und gesehen !
War reiner Zufall.
Werde nun öfters mal in diesem thread reinschauen.. .
Mittlerweile lande ich, wenn überhaupt, zunehmend bei arte, B3, info / 3sat.
Habe Seiji noch nie live gehört.
Sehr lebendige, filigran arbeitende, privat recht sympathisch auftretende Persönlichkeit, die Europa und den Fernen Osten in sich vereinen kann.
Geht offensichtlich adäquat mit Orchestern und Öffentlichkeit um.
Kein Show-Man.
Ein Faszinosum an kultureller Grenzüberschreitung. :)
CH
claashorst (04.06.2006, 11:45):
Original von Zelenka
Sonntag, 4. Juni 2006 um 09:30


Beim internationalen Klavierfestival "La Roque d'Anthéron" filmten verschiedene Regisseure für ARTE die Pianisten des Festivalprogramms. Das in der französischen Provence gelegene Dorf "La Roque d'Anthéron" ist ein magischer Ort, an dem seit über 20 Jahren Liebhaber der Klaviermusik zusammen kommen. Eine Konzertbühne am Rande des Schlossparks wurde speziell für dieses Projekt errichtet.

Zoltán Kocsis:
- Franz Liszt - Csárdás Macabre
- Béla Bartok - Für Kinder Sz. 42

Boris Berezovsky:
- Franz Liszt - 2 Études d'Éxécution Transcendante: 4. Mazeppa - 11. Harmonies du soir

Nikolaï Lugansky:
- Sergej Rachmaninoff - Präludium Nr. 7 - opus 23, Präludium Nr. 5 - opus 23, Moment musical Nr. 4 - opus 16



Hallo Zelenka,
besten Dank für den Super-Tip !
Würde nun gerne selbst mal dorthin "pilgern" :wink
Habe hier zum erstenmal gesehen, wie sich moderne Bildführung ansehen läßt. Die Gestaltung der Halle, die Licht-Technik, der Bühnenaufbau: fantastisch.
Die Bildführung der (verschiedenen , wie Du schreibst) Regisseure: Phantastisch !! (e) Perspektiven, wie beim Live-Besucher und noch besser ( wer kann schon direkt von der Seite auf die Tasten schauen ?)
Kocsis : beeindruckend, zum ersten mal Bartok´s Kinder gehört. Nicht nur für sie.. . Liszt Csardas zwar nicht so feiertagspassend, aber tatsächlich makaber gehört.
Berezovsky´s Energie: Fulminant ! War es so heiss oder strömt es tatsächlich immer so stark aus ihm heraus ? Die Execution-Etudes: Nach dem Thibaudet-Abend: gewaltig !
Lugansky´s hohen elastischen Finger / Hand- Anschlag zum erstenmal visuell gesehen.
Lohnt sich doch, mal durch das Kamera-Auge von Musikredakteuren zu sehen.
Aber wie öffentlich - rechtliche Sender so sind: nur ganze 40 Minuten.

CH
claashorst (19.01.2007, 23:29):
Also,

ich bin auch öfters mit dabei.
:)
Kann dann wieder kleine Reportagen und Erlebnis- Feldberichte schreiben.

Könnte ja mal Herrn Prof. Ohnesorg anschreiben, ob er im Forum was zu seinem Festival schreibt.

:wink

CH
claashorst (23.01.2007, 22:24):
Ja, warum eigentlich nicht? Ich kann es dir nicht sagen.

So geht es mir auch.
Das Leben verheizt einen mit seinen mitunter lieblosen Verpflichtungen, so dass die Muse zu verschmachten droht .
Schön, wenn attraktive klassische Musik uns trotzdem heraus zu locken vermag aus der Fron. Gerade Konzertbesuche sind oft unvergesslich im Hör- und Erlebnis-Charakter gewesen. sozusagen eine dreidimensional gewordene CD incl. mitunter livehaftigen Besucher-Störgeräuschen.
:wink
Auch ich will sehen, was ich konzertmässig besuchen kann.
Um stillen zu lassen, was in uns allen wohnt:
Die Sehn-Sucht nach dem Empfinden auf den Klangkörper Klavier.
:engel
CH
Jimi (14.04.2006, 22:06):
Auch die Opernfreunde können sich freuen: :rofl

Samstag, 15.April 19.30 Uhr auf Bayern 4 Klassik und Deutschlandradio Kultur:

Donizetti : „Don Pasquale“ mit Anna Netrebko und Juan Diego Florez. :down
Live aus der MET.

Viel Spaß wünscht

Jimi
Jimi (01.07.2006, 00:27):
1. Juli auf 3SAT um 21:35 :

Ein Opernabend mit Vesselina Kasarova

Grüße,

Jimi
Jimi (31.03.2007, 19:41):
Hoffentlich kein Aprilscherz :

So 1.4.2007 um 21.00 Uhr auf 3Sat LA FILLE DU REGIMENT fast live (eineStunde zeitversetzt) aus der Wiener Staatsoper mit :
Natalie Dessay und Juan Diego Florez :down :down :down


Viele Grüße

Jimi
nubar (30.06.2006, 14:29):
Jaja,

wem es heute garnicht nach Fussball ist :D, der kann sich ja folgendes antun:

30.06.06, 21:00h - 3sat:

"Konzert für Europa"
Placido Domingo dirigiert die Wiener Philharmoniker live vor Schloss Schönnbrunn.
"Auf dem Programm stehen Werke der italienischen und spanischen Musikliteratur und natürlich der Jubilare des Jahres 2006, von Wolfgang Amadeus Mozart, Dimitrij Schostakowitsch und Robert Schumann."
Jürgen (18.07.2007, 11:12):
Original von karajan
23.08.07, 17:35 Uhr
Classica

Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 (Probe und Aufführung)
Originaltitel: Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 (Probe und Aufführung)
KARAJAN Menuhin
Dokumentation , D, A , 1966
26 min.

Gruß Andreas

Hallo Andreas,

Classica kenne ich gar nicht. Ist das Radio oder TV ?
Haben die 'ne Homepage?

Grüße
Jürgen
Jürgen (25.07.2007, 14:57):
Heute um 15:45 auf HR2 (und wer weiß, wo noch alles)
Die Meistersinger von Nürnberg

Übertragung der Eröffnungsvorstellung aus dem Festspielhaus Bayreuth
Jürgen (03.09.2007, 10:07):
Original von karajan
Auf Classica
Sir Georg Solti - Der letzte große Kapellmeister
Zum 10. Todestag

Georg Solti Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times) dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Dieser Film zeigt ihn bei Probe und Aufführung; Solti arbeitet hier mit Gesangsstars wie Kiri Te Kanawa und Bryn Terfel.

Länge des Programms: 1:31:26 Großbritannien 1997, Regie: Peter Maniura

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 21:10 Uhr 16.09.2007, 10:00 Uhr

Das klingt ja schon interessant. Leider empfange ich das nicht.

Jürgen
Jürgen (19.09.2007, 23:20):
Achtung Rachmaninov, nicht verpassen! Das könnte Deine Kragenweite sein.

In der Sendereihe Der CD-Tipp werden CD-Neuerscheinungen vorgestellt.

Zitat aus der HR2 Programmankündigung


Do 20.09.2007 15:05 Uhr

The Sibelius Edition: Chamber Music I
Streichquartette • Klaviertrios • Klavierquartett • Kleine Stücke u.a.
Tempera Quartet / Jaako Kuusisto & Satu Vänskä, Violine / Marko Ylönen & Taneli Turunen, Violoncello / Folke Gräsbeck & Peter Lönnqvist, Klavier
BIS-CD-1903/05 / Box mit 6 CDs / LC 03240


Grüße
Jürgen
Gamaheh (07.07.2006, 20:05):
Leider nein, hätte ich aber gerne, nachdem ich jetzt davon gelesen habe. Aber wie wir 3sat kennen, wird er sicher demnächst wiederholt ...

Grüße, Gamaheh
Gamaheh (24.07.2006, 21:41):
Hört hier außer mir eigentlich auch jemand Radio? Für die mit "ja" Antwortenden hier folgende Hinweise:

Jetzt auf France-Musique aus der Albert Hall: Pierre-Laurent Aimard spielt Brahms KK1 - http://www.radiofrance.fr/chaines/france-musiques/direct/

Morgen (25.7.) um 21 Uhr auf Radio Classique (http://radioclassique.com/) die Wiederholung eines Konzertes aus Monte Carlo vom letzten Sommer mit Julia Fischer (Violin-Romanzen 1&2), Philippe Bianconi (Chor-Fantasie) und Sinfonie Nr. 8 (alles Beethoven); es dirigiert Marek Janowski.

Am 27.7. (Donnerstag), ebenfalls 21 Uhr und ebenfalls Radio Classique, spielt Nikolai Luganksky Beethovens KK4 (Théâtre Mogador, Paris; Orchestre de Paris, John Axelrod) (welches am 24. August um 21 Uhr, selber Kanal, Nelson Freire spielt; Orch. Nat. de Bordeaux, Chr. Jarvi).

Am Sonnabend (29.7.), 20 bis 23 Uhr, beginnt France Musique seine Übertragungen von La Roque d'Anthéron (ich gehe davon aus, daß weitere folgen); der Abend ist dem Ehepaar Schumann gewidmet mit folgenden Pianisten: Sanya und Lydia Biziak (nie gehört), Michie Koyama (mir unbekannt), Claire Désert.

Hier etwas für Fernseher: Es war weiter oben von Schumanns KK die Rede; am 30.7. zeigt Arte dasselbe mit Martha Argerich/Gewandh.Orch.Dresden/Ric. Chailly.

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (31.07.2006, 18:09):
Ja, großartig. Ich sehe gerade, daß das anscheinend am Sonnabend um 8 Uhr morgens auf Arte wiederholt wird (Nachbarn mit Fernseher freuen sich bestimmt über einen Besuch zum Frühstück).

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (31.07.2006, 18:20):
France-Musique http://www.radiofrance.fr/chaines/france-musiques/ sezt die Konzerte von La Roque d'Anthéron fort, z.Zt. mit der Chopin-Reihe:

morgen, 1.8., 10 bis 12 Uhr: Anastasia Voltchok (vom 27.7.)
Mittwoch, 2.8., 10 bis 12 Uhr: Marylin Frascone (?) (vom 27.7.)
und von den BBC Proms aus der Albert Hall direkt um 20:30 u.a. Shostakoviches Konzert für Klavier, Trompete u. Streicher mit J. Kissin / S. Nakariakov
Donnerstag, 3.8., gleiche Zeit: Katia Skanavi (?) (vom 27.7.)

Und am Freitag, 4.8., 15 bis 17 Uhr Francesco Tristano Schlimé vom Festival de Montpellier mit neuen Werken (u.a. von ihm selbst) und Orlando Gibbons (vom 25.7.).

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (25.01.2007, 23:16):
Original von Jeremias
Also, ich plane die Konzerte von Argerich, Hamelin (das mit Orchester), Anderszewski und evtl. Pogorelich ein :D

Kann jemand sagen, wann Pogorelich (auch bekannt unter dem Namen "Cancellator") zuletzt ein Konzert nicht abgesagt hat? (Wir hatten hier letztes Jahr statt seiner G. Oppitz.)

Ich selbst plane vage Pommier und Sokolov (an aufeinanderfolgenden Tagen) ein.

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (29.01.2007, 23:16):
Ab Donnerstag (1.2.) bringt Radio France Musique Konzerte der Folle Journée de Nantes, die dieses Jahr unter dem Motto "L'harmonie des peuples" steht (oder "Die Geburt des musikalischen Europa", wobei ich z.B. keine deutschen oder italienischen oder englischen Komponisten entdecken kann, es geht offenbar in erster Linie um das "neue Europa").

Programm der Folle journée hier: http://www.radiofrance.fr/francemusique/ev/fiche.php?eve_id=160000034,

Radio-Programm hier: http://www.radiofrance.fr/francemusique/prog/ant/index.php?time=1170284400,

ganz viel Kammermusik für die, die das interessiert.

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (04.04.2007, 23:44):
Morgen (heute? - 5.4. jedenfalls) um 15 Uhr auf Radio France Musique der böse F.F. Guy mit Brahmsens ersten beiden Klaviersonaten (Musée d'Orsay, vom 10.3. - s. mein Bericht).

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (06.04.2007, 16:05):
Original von Rachmaninov
Original von Gamaheh
Morgen (heute? - 5.4. jedenfalls) um 15 Uhr auf Radio France Musique der böse F.F. Guy mit Brahmsens ersten beiden Klaviersonaten (Musée d'Orsay, vom 10.3. - s. mein Bericht).

Grüße,
Gamaheh

Wieso ist F.F.Guy "böse"?

Entschuldigung - das ist ein eher privater Scherz von mir: Der schlug die ganze Zeit so wild auf die Tasten, und als mal jemand etwas penetrant hustete, sah er mehrere Sekunden lang so böse ins Publikum, daß er so ein bißchen aussah wie eine Cartoon-Version von einem wilden Bullen - nur der Ring durch die Nase und das Schnauben fehlten, aber das konnte man sich leicht dazudenken!

Die Radioversion klang übrigens doch um einiges geglättet, flacher (wie ein Bier, das nicht richtig schäumt); da kann man mal sehen, was einem die Nachbearbeitung nehmen kann.

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (09.04.2007, 21:35):
Zudem finde ich sein Spiel für ihn "passend", also "ehrlich" - äh, wißt ihr, was ich meine?


Lieber Nikolaus,

ich weiß genau, was Du meinst: meiner Meinung nach das wichtigste Kriterium überhaupt - alles andere ist Geschmack, Temperament, Hörerfahrung.

Dein Horoskop für März 2008 empfiehlt übrigens einen Kurztrip nach Paris mit Besuch der Salle Pleyel!

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (06.06.2007, 17:39):
Die großen Stars der Musik - Teil 2/4
Der Pianist Maurizio Pollini
Sonntag, 10. Juni 2007
18.00 - 19.00 Uhr NDR Kultur

und noch zur gleichen Zeit an den folgenden beiden Sonntagen.

Grüße,
Gamaheh
ab (08.02.2007, 15:36):
"Mit ganz großem Abstand der Höhepunkt des Mozartjahres", adelte die Süddeutsche Zeitung in ihrer Premierenkritik die "Don Giovanni"-Produktion der Innsbrucker Festwochen 2006 unter René Jacobs. Nun gibt es Gelegenheit, diesen Höhepunkt noch einmal nachzuerleben. Am Samstag, 10.02.2007 strahlt Ö1 (ORF) um 19.30 Uhr den Livemitschnitt aus - ein Nachholtermin, da die Dezemberausstrahlung wegen eines technischen Defekts abgebrochen werden musste.

"Il dissoluto punito ossia il Don Giovanni"
Dramma giocoso in zwei Akten von
Wolfgang Amadeus Mozart | 1756-1791
René Jacobs Musikalische Leitung
Innsbruck Festival Chorus
Freiburger Barockorchester

Johannes Weisser Don Giovanni
Marcos Fink Leporello
Svetlana Doneva Donna Anna
Alexandrina Pendatchanska Donna Elvira
Sunhae Im Zerlina
Nikolay Borchev Masetto
Werner Güra Don Ottavio
Alessandro Guerzoni Il Commendatore
ab (11.04.2007, 12:08):
Original von cellodil
Ein wenig off-topic... Aber doch nicht so ganz:

Irgendwie muss ich bei exzessiven Konzerthustern (und die gibt es ja doch häufig) immer an Klaus Kinski denken, der mal bei einer Lesung wegen Publikumsgehuste komplett ausgerastet ist und die Huster mit den Worten "Kotzt Euch doch zu Hause aus!" angetobt und dann angeblich auch noch das Mobiliar auf der Bühne zerlegt hat...

ein Bekannter berichtete mir von den Salzburger Festspielen als Pollini - wie immer - auch zweite Wiener Schule spielte, nach längerem Fotschreiten wegen der Hüstelei abbrach, das Publikum ermahnte, um dann wieder von vorne zu beginnen.
:W Selber schuld, ätsch!

Auch Brendel soll schon abgebrochen haben, wenn ich mich recht erntsinne.
ab (24.08.2007, 10:46):
Morgen Sa, 25.08.2007 ist um 20.oo Uhr im österreichischem Radiopsender ö1 (auch über Internet-Radio zu hören) die Live-Übertragung der zweiten Opern-Permiere aus dem Tiroler Landestheater in Innsbruck im Rahmen der Innsbrucker Festwochen 2007 zu hören:

Georg Friedrich Händel: "Acis und Galathea"

Mit Mathias Hedegaard (Acis), Miriam Allan (Galathea), Jan Lund (Damon) und Havard Stensvold (Polyphemos). Innsbruck Festival Chorus; Concerto Copenhagen, Dirigent: Lars Ulrik Mortensen (Übertragung )

Zu Inhalt etwa hier.

Das verspricht höchste Qulität!
LazarusLong (09.01.2007, 08:13):
Die nächsten 3 Tage bieten:

Tu, Jan 9 | 9:00 | ZDFtheaterkanal
Gustav Mahler: Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert
Leipziger Gewandhaus 2000 - Konzert
25min
Die fünf Lieder nach Texten von Friedrich Rückert bedeuten im Schaffen Gustav Mahlers eine Hinwendung zur Subjektivierung des musikalischen Ausdrucks. Mit ihrer kammermusikalischen Orchestersprache gehören die Lieder zu den subtilsten und persönlichsten Stücken des Komponisten. Interpret ist Matthias Goerne. Der Bariton begann 1985 in Leipzig seine Gesangsausbildung. Heute wird er von der Presse als "einer der größten Liedersänger des Jahrhunderts" bezeichnet.

Tu, Jan 9 | 14:00 | ZDFtheaterkanal
"Herr, erbarme Dich" - Aus Beethovens Missa solemnis
Aus dem Eröffnungskonzert der Dresdner Frauenkirche, 2005 - Konzert – Klassik
45min
Am 5. November 2005 durften die Dresdner zum ersten Mal nach dem Krieg ein Konzert in ihrer kurz zuvor wieder eingeweihten Frauenkirche erleben: Beethovens monumentale Vertonung der katholischen Messe, seine Missa solemnis. Nachdem die Kirche in den letzten Kriegstagen nach einer beispiellosen Bombardierung und einem gewaltigen Feuersturm zusammengebrochen war, galt die Ruine jahrzehntelang als Mahnmal des Friedens. Unter den Augen der Welt und mit grenzübergreifender finanzieller und ideeller Unterstützung wurde sie seit 1994 in elf Jahren in ihrer ursprünglichen Gestalt wiederaufgebaut. Passend zum Karfreitag erklingen Kyrie, Sanctus - Benedictus und Agnus Dei aus Beethovens Missa. Im Kyrie eleison (Herr erbarme Dich) werden Gott Vater und Gott Sohn um Erbarmen mit dem Menschen angerufen. Im Sanctus wird Gott als Herrscher über Himmel und Erde verherrlicht. Das anhängende Benedictus ist die Huldigung der Menge beim Einzug Jesu nach Jerusalem, wenige Tage vor seiner Kreuzigung, und das Agnus Dei ruft Christus als das Opferlamm noch einmal um Erbarmen an. Es schließt mit dem Dona nobis pacem ("Schenke uns Frieden"). Beethoven hat diesen Teil in seiner Partitur überschrieben: "Bitte um innern und außern Frieden". Ein Wunsch, der zu Zeiten Beethovens, zur Zeit der Zerstörung Dresdens und auch heute unvermindert aktuell ist.

Tu, Jan 9 | 14:45 | ZDFtheaterkanal
Die Welt der Oper
1. Die Semperoper Dresden

Dreiteilige Reihe, Deutschland 2004 - Film von Christian Romanowski - Dokumentation - Kultur - ...
30min
Für viele ist es das schönste Opernhaus Deutschlands: Die Semperoper in Dresden - erbaut vom wohl berühmtesten Architekten des 19. Jahrhunderts. Dass es bereits der zweite Opernbau Gottfried Sempers in der sächsischen Metropole war, ist wenig bekannt. Die erste Semperoper war 1869 abgebrannt und auch sein zweiter Monumentalbau wurde Opfer der Flammen. Im Zweiten Weltkrieg zerstörte der Feuersturm des Bombeninfernos das prunkvolle Theater. Es überdauerte, notgesichert, 40 Jahre lang als Ruine, bevor in langwieriger und mühevoller Arbeit eine sorgfältige Rekonstruktion entstand. 1985 konnte die Semperoper unter Anteilnahme von 150.000 begeisterten Bürgern und Gästen wiedereröffnet werden, und seitdem zieht das Bauwerk täglich Besucherströme aus aller Welt an. Die architekturgeschichtlichen Aspekte sind jedoch nur Teil des Films von Christian Romanowski, der in ungewöhnlichen Bildern von prächtigen Innenräumen und Aufführungen eine eigenständige "Opernerfahrung" vermitteln will. In den beiden weiteren Folgen der Reihe stellt der ZDFtheaterkanal im Februar und März 2007 die Opernhäuser in Lyon und Neapel vor.



We, Jan 10 | 9:00 | ZDFtheaterkanal
Italienisches Fest Venezianische Karnevalsmusik
Madrigale, Opernszenen, Instrumentalballette, Maskeraden - 48....
90min
Im Rahmen der 48. Händel-Festspiele in Halle an der Saale präsentierten die Musiker vom Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble unter der Leitung von Thomas Hengelbrock ihr gefeiertes italienisches Programm: In verschiedenen Szenen reisen 28 Sänger und Instrumentalisten durch die schillernde Welt des venezianischen Karnevals zwischen praller Lebenslust und diabolischer Abgründigkeit - ein Gesamtkunstwerk ohne die übliche Dirigentenpose und die klassische Trennung von Podium und Parkett. Die Zuschauer im Saal sind Teil des Spiels, und die üppige Ausstattung und expressive Lichtstimmungen lassen das "Italienische Fest" zu einem Fest der Sinne werden

We, Jan 10 | 14:00 | ZDFtheaterkanal
Fr, Jan 12 | 9:00 | ZDFtheaterkanal
ASM spielt Mozart
Konzert für Violine und Orchester Nr. 4, KV 218 - Aula der Universität Salzburg, 2006 - Konzert
30min
2006 feiert die Welt Wolfgang Amadeus Mozarts 250.Geburtstag! Anne-Sophie Mutter, die ihre einzigartige Karriere vor dreißig Jahren unter der Obhut Herbert von Karajans in Salzburg mit dem G-Dur Konzert von Mozart begann, hat ein globales "Mozart Projekt" angekündigt. Weltweit wird sie sämtliche Werke Mozarts für Violine aufführen und neu für das Fernsehen aufzeichnen. Ein einmaliges Projekt, das Anne-Sophie Mutter mit größter Akribie angeht, ein Mozart-Projekt, das ihr sehr am Herzen liegt und für lange Zeit interpretatorische Gültigkeit haben soll. Wichtiger Teil dieser neuen Mozart-Herausforderung ist auch die Aufführung aller Violinkonzerte. Die Aufzeichnung fand in Salzburg in der wiederaufgebauten Aula der Universität statt. Die Regie führte Andy Sommer. Die Konzerte Nr. 3-5 und die Sinfonia Concertante werden in den Monaten Juli und August im ZDF-Hauptprogramm ausgestrahlt. ARTE zeigt die Konzerte Nr. 1 und 2 im Oktober. "Ich habe mich für das Mozart-Projekt entschieden" - sagt Anne-Sophie Mutter - "weil ich diese Musik so sehr liebe, weil sie Schauer über den Rücken jagt und mich zu Tränen rührt und weil sie die Zuhörer berührt. Das Projekt soll Mozart feiern, es ist eine tiefe Verbeugung vor seinem Genie." Für diese Neueinspielung der Violinkonzerte übernahm Anne Sophie Mutter zum ersten Mal die Rolle des Dirigenten. Eine "Prima inter pares" wie sie es ausdrückt. "Ich bin nicht Dirigentin. Aber ich kann führen - zum einen, weil es in meiner Natur liegt, und zum anderen, weil ich genau weiß, was ich von einem Werk erwarte und ich es einem Orchester erklären und die Musiker inspirieren kann.....Ich habe Mozart mit den größten Dirigenten gespielt - Karajan, Muti, Marriner - und das auch genossen. Aber manchmal habe ich auch gedacht, dieses und jenes würde ich, wenn ich selber dirigierte, anders machen."
Begleitet wurde sie bei diesem Projekt von einem besonderen Ensemble, von der "Camerata Salzburg". Das Orchester, in den fünfziger Jahren gegründet, zählt heute zu den profiliertesten Mozart-Ensembles der Welt.
(Weitere Konzerte am 14.07., 21.07., 28.07.)

We, Jan 10 | 1 0:30 TVP Kultura
RafaB Blechacz
Koncert fortepianowy e – moll Chopin
40min


We, Jan 10 | 14:25 | ZDFtheaterkanal
Fr, Jan 12 | 9:25 | ZDFtheaterkanal
Hermann Prey singt Lieder von Johannes Brahms
Am Klavier: Leonard Hokanson - BR Deutschland 1974 - Konzert – Klassik
35min
"Meine kleinen Lieder sind mir lieber als meine großen", hat Johannes Brahms einmal gesagt. Seine kleinen Lieder sind einfache Gebilde, die anmuten wie Volkslieder, wie ein Stück Natur in Brahmsischen Farben. "Meine kleinen Lieder sind mir lieber als meine großen", hat Johannes Brahmseinmal gesagt. Seine kleinen Lieder sind einfache, strophische Gebilde, die anmuten wie Volkslieder, wie ein Stück Natur in Brahmsischen Farben. Brahms meinte, der beste Weg, einen Einfall zu haben und reifen zu lassen, sei der Spaziergang hinaus in die Natur. Er liebte die Natur, und konsequenterweise spiegelte er die menschlichen Gefühle durchweg auf dem Hintergrund der Tageszeiten, von Nacht und Sturm, Sonne und blauem Himmel. Sein leidenschaftlichstes Lied "Von ewiger Liebe" wächst z. B. aus einem Bild abendlichen Dunkels heraus. Im Unterschied zu Schubert, Schumann oder Wolf hat Brahms nicht sehr viel "Weltliteratur" vertont. Er wollte Lieder schreiben, keine komplizierten Gesänge nach anspruchsvollen Texten. Schon gar nicht war es ihm darum zu tun, tiefsinnige Gedankenlyrik musikalisch zu kolorieren. Ihn fesselten Stimmungswert und Sanglichkeit, nicht unbedingt aber der literarische Wert.

Th, Jan 11 | 9:00 | ZDFtheaterkanal
61. Concours de Genève
Finale Piano - Grand Théâtre, Genf 2006 - Konzert – Klassik
95min
Im Oktober 2006 fand in Genf der 61. Concours statt. Im Finale des Klavierwettbewerbs standen drei junge Musiker. Der Japaner Yusuke Kikuchi spielte Maurice Ravels "Konzert für Klavier und Orchester in G-Dur", die Russin
Yulianna Avdeeva trat mit dem "Klavierkonzert Nr. 1 in As-Dur" von Franz Liszt an und der Schweizer Gilles Vonsattel bewarb sich mit Beethovens "Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, op. 73" um den Großen Preis.

Th, Jan 11 | 14:00 | ZDFtheaterkanal
Klassik am Morgen
Neujahrsgrüße aus Wien, 1996 - Musikshow – Klassik
30min
Die musikalischen Neujahrsgrüße der Wiener Philharmoniker kommen auch in diesem Jahr aus dem "Goldenen Saal" des Wiener Musikvereins. Um dem Jubiläumsjahr 1996 "1000 Jahre Österreich" Rechnung zu tragen, eröffnet das Orchester sein Neujahrskonzert mit dem "Fest-Marsch" von Johann Strauß. Es folgen beliebte Walzer und Polkas sowohl ebenfalls von Johann Strauß als auch von seinen Brüdern Joseph und Eduard. Traditionsgemäß wird nur der weitaus längere 2. Teil des Neujahrskonzertes live übertragen, der 1. Teil ist jeweils am ersten Januar-Sonntag im ZDF in einer Aufzeichnung zu sehen

Sehen werde ich davon wohl nichts. Anscheinend ist der normale Klassikliebhaber entweder Rentner, arbeitslos oder Freiberufler mit frei gestaltbarer Arbeitszeit. Schade, die eine oder andere Sendung hätte mich doch interessiert.

Anmerkung:
Lyncht mich bitte nicht für die Beschreibungen der Sendungen, die stammen nicht von mir, sondern von den Programmveranstaltern. ASM habe ich schon gesehen, war nicht schlecht, wenn man bedenkt, daß sie 2gleisig (Dirigat und Vortrag) spielt

Viele Grüsse

Frank
LazarusLong (04.09.2007, 07:35):
@ Karajan

Betreffen alle Deine Programmtips Premiere Classica?

Ich vermisse bei den meisten die Senderangabe.

Gruß

Frank
LazarusLong (04.09.2007, 07:48):
Original von karajan
Original von LazarusLong
@ Karajan

Betreffen alle Deine Programmtips Premiere Classica?

Ich vermisse bei den meisten die Senderangabe.

Gruß

Frank

Guten Morgen Frank

Ja das ist alles auf Classica sorry habe ich teilweise vergessen?( zu schreiben.
Einen schönen Tag
Gruß Andreas

Nicht weiter schlimm. Wenn ich nicht so faul wäre, hätte ich ja selber mal die Programme durchblättern können.
Schade nur, das premiere bei uns nicht erhältlich ist. Wäre mir als 1mal die Woche TVgucker aber wahrscheinlich sowieso zu teuer.

Du scheinst ja relativ viel Classica zu sehen, kannst Du evtl. mal eine Bewewrtung abgeben? Lohnt sich die Ausgabe Deiner Meinung nach?

Gruß

Frank
cellodil (21.10.2006, 23:14):
Für alle, die zu dieser Zeit in Berlin sein sollten und sich für junge Cellisten interessieren:

Der hochdotierte Cello :)-Wettbewerb Grand Prix Emanuel Feuermann findet vom 21. bis zum 26. November in Berlin (mit Ausnahme der letzten beiden Konzerte im Kammermusiksaal der Philharmonie) statt.

Nähere Informationen zu Programm und Teilnehmern gibt es unter:

www.kronbergacademy.de

Grüße

Cellodil
cellodil (14.11.2006, 17:48):
Original von Rachmaninov
Beethovenkonzert aus Baden-Baden
Musikalische Leitung: Kurt Masur, Mitwirkende: Anne-Sophie-Mutter (Violine), André Previn (Klavier), Lynn Harrell (Cello) sowie das London Philharmonic Orchestra.
Arte 19.00 Uhr


@Rachmaninov

Hat's Dir gefallen? Ich hatte die Augen zu ( :tongue: ) und fand's ziemlich gut...

Grüße

Sabine
cellodil (15.12.2006, 00:32):
Freitag, 15.12.2006 überträgt SWR 2 um 20.03 aus der Stuttgarter Liederhalle ein RSO-Konzert. Gespielt wird Haydn (Sinfonie Nr. 60 C-Dur Hob. I:60) und Strawinsky (Petruschka), muss man beides nicht unbedingt haben. Aber an zweiter Stelle steht eine Uraufführung, die ich (habe das Konzert heute schon live gehört) ziemlich hörenswert finde:

Lera Auerbach (* 1973)
Doppelkonzert für Violine, Klavier und Orchester op. 40
mit Vadim Gluzman (Violine) und Angela Yoffe (Klavier) und dem Radie-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Andrey Boreyko

Grüße

Sabine
cellodil (22.01.2007, 23:15):
Original von nikolaus
Original von Jeremias
Also, ich plane die Konzerte von Argerich, Hamelin (das mit Orchester), Anderszewski und evtl. Pogorelich ein :D

Bis auf Hamelin sind das auch meine Favoriten. Vielleicht noch Sokolov oder Barto.

Und warum nicht zu Robert Levin??? Der ist großartig.

Grüße

Sabine
cellodil (27.03.2007, 20:58):
Das ist vermutlich der gänzlich unpassendste Thread...

Ich habe nämlich einen Termin verpasst und frage mich, ob mir vielleicht einer von Euch weiterhelfen könnte.

Letzten Samstag (24.03.2007) kam auf Arte ein Film über Rostropovich, der heute - happy birthday - 80 wird. Hat den jemand von Euch gesehen oder eventuell aufgenommen???

Grüße

Sabine
cellodil (30.03.2007, 01:03):
Original von cellodil
Das ist vermutlich der gänzlich unpassendste Thread...

Ich habe nämlich einen Termin verpasst und frage mich, ob mir vielleicht einer von Euch weiterhelfen könnte.

Letzten Samstag (24.03.2007) kam auf Arte ein Film über Rostropovich, der heute - happy birthday - 80 wird. Hat den jemand von Euch gesehen oder eventuell aufgenommen???


Hat sich inzwischen erledigt. Habe herausgefunden, dass sich Sendungen, die auf Arte ausgestrahlt werden, über den Mitschnittdienst des SWR bestellen lassen (was ja vielleicht für die eine oder den anderen auch von Interesse sein könnte).

Grüße

Sabine
cellodil (08.04.2007, 19:28):
Original von Rachmaninov
Original von Gamaheh
Original von Rachmaninov
Original von Gamaheh
Morgen (heute? - 5.4. jedenfalls) um 15 Uhr auf Radio France Musique der böse F.F. Guy mit Brahmsens ersten beiden Klaviersonaten (Musée d'Orsay, vom 10.3. - s. mein Bericht).

Grüße,
Gamaheh

Wieso ist F.F.Guy "böse"?

Entschuldigung - das ist ein eher privater Scherz von mir: Der schlug die ganze Zeit so wild auf die Tasten, und als mal jemand etwas penetrant hustete, sah er mehrere Sekunden lang so böse ins Publikum, daß er so ein bißchen aussah wie eine Cartoon-Version von einem wilden Bullen - nur der Ring durch die Nase und das Schnauben fehlten, aber das konnte man sich leicht dazudenken!

Ach! Da wäre ich auch weniger begeistert bei Husten :wink

Ein wenig off-topic... Aber doch nicht so ganz:

Irgendwie muss ich bei exzessiven Konzerthustern (und die gibt es ja doch häufig) immer an Klaus Kinski denken, der mal bei einer Lesung wegen Publikumsgehuste komplett ausgerastet ist und die Huster mit den Worten "Kotzt Euch doch zu Hause aus!" angetobt und dann angeblich auch noch das Mobiliar auf der Bühne zerlegt hat...

Dagegen ist F.F. Guy dann doch wieder eher zahm... :rofl

Grüße

Sabine
cellodil (11.04.2007, 12:25):
Original von ab
Original von cellodil
Ein wenig off-topic... Aber doch nicht so ganz:

Irgendwie muss ich bei exzessiven Konzerthustern (und die gibt es ja doch häufig) immer an Klaus Kinski denken, der mal bei einer Lesung wegen Publikumsgehuste komplett ausgerastet ist und die Huster mit den Worten "Kotzt Euch doch zu Hause aus!" angetobt und dann angeblich auch noch das Mobiliar auf der Bühne zerlegt hat...

ein Bekannter berichtete mir von den Salzburger Festspielen als Pollini - wie immer - auch zweite Wiener Schule spielte, nach längerem Fotschreiten wegen der Hüstelei abbrach, das Publikum ermahnte, um dann wieder von vorne zu beginnen.
:W Selber schuld, ätsch!

Auch Brendel soll schon abgebrochen haben, wenn ich mich recht erntsinne.

Brendel hat derlei zumindest lyrisch verarbeitet...

Grüße

Sabine
daniel5993 (21.07.2007, 00:27):
Hallo Karajan!

Was ist Classica?
Ist das ein Fernsehprogramm?


Gruß
Daniel :beer
daniel5993 (21.07.2007, 00:52):
Hallo "Karajan"

Ok, man muss Premiere haben!
Das geht bei mir nicht!
Aber ich hab ja mein Leben noch vor mir (hoffe ich jedenfalls) und da wirds sich wohl noch etwas ergeben!

Gruß
DAniel
daniel5993 (29.07.2007, 17:32):
Hallo Andreas!

Ich habe "Fernsehen" per DVBT überm Computer, kein extra Fernseher! Und meine Eltern wollen auf unserem Fernseher kein Premiere haben, bzw. bezahlen!

Ich meine damit, wenn ich irgentwann allein wohne, schaffe ich mir Premiere an!

Gruß
Daniel
:J
daniel5993 (29.07.2007, 17:35):
Original von nikolaus
Original von Jürgen
Heute um 15:45 auf HR2 (und wer weiß, wo noch alles)
Die Meistersinger von Nürnberg

Übertragung der Eröffnungsvorstellung aus dem Festspielhaus Bayreuth

WDR 3 :D


Wollte ich hören! Habs verpasst! Ärgere mich jetzt noch, zumal ich gehört habe, das es eine grandiose Vorstellung gewesen sein soll!


:S

Gruß
Daniel
:beer
daniel5993 (23.08.2007, 22:24):
Der 30. August ist also ein Böhm Tag!
Wie schade, das ich nicht dabei sein kann :I :I!
daniel5993 (23.08.2007, 22:47):
Vielen Dank Andreas! :down
Auch Dank an deine Frau! :down

:beer

Gruß
Daniel :)
daniel5993 (24.08.2007, 22:36):
Hallo Andreas

Ich freu mich!!!!

Gruß
Daniel
:thanks :thanks :thanks
karajan (26.04.2007, 10:27):
Für Tschaikowsky Fans heute abend bei Premiere
26.04.2007 20:00Uhr Symphonie Nr.4
und 22:15Uhr Symphonie Nr.5
Viel Spass dabei
Gruß Andreas
karajan (27.04.2007, 22:05):
Zur Errinnerung an Rostropovich folgende Sendung!

30.04.07, 14:20 Uhr

Classica

Strauss, Don Quixote
Originaltitel: Strauss, Don Quixote op. 35

Konzert , D , 1975

47 min.
Gruss Andreas
karajan (18.07.2007, 00:21):
30.07.07 21:50 Uhr

Herbert von Karajan
Classica
Brahms Ein deutsches Requiem op.45
Konzert 81min

Gruß Andreas
karajan (18.07.2007, 00:27):
05.08.07 21:45 Uhr
Classica
Herbert von Karajan Berliner Philharmoniker Wiener Singverein
Beethoven Symphonie Nr.9 Aus der Philharmonie 1968
66 min

Gruß Andreas
karajan (18.07.2007, 00:30):
14.08.07, 12:00 Uhr
Classica
Wagner Ouvertüre zu Tannhäuser
KARAJAN BERLINER PHILHERMONIKER
Konzert 1975
15 min

Gruß Andreas
karajan (18.07.2007, 00:32):
23.08.07, 17:35 Uhr
Classica

Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 (Probe und Aufführung)
Originaltitel: Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 (Probe und Aufführung)
KARAJAN Menuhin
Dokumentation , D, A , 1966
26 min.

Gruß Andreas
karajan (18.07.2007, 13:48):
Original von Jürgen
Original von karajan
23.08.07, 17:35 Uhr
Classica

Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 (Probe und Aufführung)
Originaltitel: Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 (Probe und Aufführung)
KARAJAN Menuhin
Dokumentation , D, A , 1966
26 min.

Gruß Andreas

Hallo Andreas,

Classica kenne ich gar nicht. Ist das Radio oder TV ?
Haben die 'ne Homepage?

Grüße
Jürgen

Hallo Jürgen

Classica ist ein Sender von Premiere da kommt den ganzen Tag Klassische Musik-Balette-Opern-Dokumentationen über Musiker-Konzerte usw.

www.classica.de

Gruß Andreas
karajan (19.07.2007, 23:37):
Leonard Bernstein - Erinnerung und Vermächtnis


Zum 15. Todestag des Dirigenten, Komponisten und Lehrmeisters Leonard Bernstein (1918-1990) entstand ein sehr persönliches Portrait des Musikers, erzählt von seinen Kindern.
Umfassendes historisches Material erinnert an den Schöpfer der "West Side Story", den Entertainer der legendären "Young People's Concerts" und an den faszinierenden Dirigenten eines Repertoires vom Barock bis zur Moderne.

Länge des Programms: 0:49:38 Deutschland 2005, Regie: Nina Bernstein, Mark Kaczmarczyk

Alle Sendetermine auf einen Blick:
Auf Classica
21.07.2007, 01:30 Uhr
24.07.2007, 09:50 Uhr
karajan (19.07.2007, 23:47):
Leonard Bernstein
Johannes Brahms
Die 3. Symphonie in F-Dur ist aufgrund ihrer Reife und Vollkommenheit zur beliebtesten unter den Brahms-Symphonien geworden. Der Komponist vollendete sie in Wiesbaden, wo sich der gerade Fünfzigjährige im Sommer des Jahres 1883 aufhielt. Er hatte sich möglicherweise in die weitaus jüngere Sängerin Hermine Spiess verliebt, die in dieser Stadt wohnte. Wie die meisten Brahms-Symphonien, so wird auch die Dritte von einem melodischen Motto bestimmt. In diesem Fall besteht es aus drei Tönen, die die Symphonie nicht nur einleiten, sondern auch häufig in ihre Struktur verwoben sind und mit dramatischen Nachdruck in entscheidenden Momenten der späteren Sätze wieder aufgenommen werden. Durch den unerwartet friedvollen Schluß unterscheidet sich die Dritte von ihren beiden Vorgängerinnen - die in allen vier Sätzen präsente elektrisierende Spannung nimmt ab und findet schließlich zu der von Clara Schumann so bezeichneten "spannungslösenden Verklärung".
Diese Aufnahme entstand 1973 im Großen Konzertsaal von Jerusalem mit dem Israel Philharmonic Orchestra. Neben den Wiener Philharmonikern und dem New York Philharmonic zählte das Israel Philharmonic zu Leonard Bernsteins Lieblingsorchestern.

Länge des Programms: 0:40:58 Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Auf Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.07.2007, 21:15 Uhr
karajan (20.07.2007, 00:00):
Debussy, La Mer
Leonard Bernstein
"Das Meer war sehr gut zu mir; es zeigte mir all seine Stimmungen", schrieb Debussy an seinen Verleger, als "La Mer" kurz vor der Vollendung stand. Der Komponist hatte 1903 mit der Arbeit an den drei "sinfonischen Skizzen" begonnen, deren Uraufführung am 15. Oktober 1905 in Paris stattfand.
Die 1. Skizze, "Von der Morgendämmerung bis zum Mittag auf dem Meer", beginnt mit tiefen, getragenen Streichermotiven, die einen Eindruck von der gewaltigen Kraft des Ozeans vermitteln.
In der 2. Skizze, "Spiel der Wogen", bäumt sich das Meer in furioser Raserei auf - ein Auf und Ab schäumender Wellen und sprühender Fontänen, die in allen Regenbogenfarben schillern.
Die 3. und letzte Skizze, "Zwiesprache von Wind und Meer", beginnt mit tiefen, bedrohlichen Tönen, die scheinbar einen nahenden Sturm ankündigen. Nach einem sirenenähnlichen Ruf kehrt der im ersten Satz gehörte Choral wieder und steigert sich zu einem jubelnden Höhepunkt. Diese Aufnahme entstand im Juni 1989 im Auditorium der Accademia di Santa Cecilia, Rom.

Länge des Programms: 0:29:42 Leonard Bernstein
Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia
Deutschland 1989, Regie: Horant H. Hohlfeld
Auf Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.07.2007, 10:40 Uhr
karajan (21.07.2007, 00:41):
Original von daniel5993
Hallo Karajan!

Was ist Classica?
Ist das ein Fernsehprogramm?


Gruß
Daniel :beer

Hallo Daniel

Über CLASSICA

CLASSICA ist der erste digitale Fernsehkanal für klassische Musik und wird exklusiv über PREMIERE ausgestrahlt. Mit seinem anspruchsvollen Programm wendet sich CLASSICA an Musikliebhaber, die bei den herkömmlichen Fernsehsendern zu kurz kommen.
Das abwechslungsreiche und hochwertige Angebot bietet jedem Klassik-Freund etwas: Populäre Werke, aber auch Raritäten sämtlicher Epochen — Opern- und Ballettaufführungen, Konzertmitschnitte und Dokumentationen.
Die Bandbreite reicht von Alter Musik über Barock, Klassik, Romantik und zeitgenössische Musik bis hin zum Jazz. Selbstverständlich sendet CLASSICA alle Kompositionen ohne Werbeunterbrechungen — und das in digitaler Bild- und Tonqualität, täglich rund um die Uhr.
Mehr klassische Musik bei PREMIERE gibt es täglich 24 Stunden auch auf PREMIERE MUSIC STUDIO, dem Audioangebot mit insgesamt 21 digitalen Audio-Kanälen - Musik pur ohne Unterbrechung und mit abrufbaren Informationen zu jedem gespielten Titel auf dem Bildschirm.
Weitere Informationen finden Sie im Internet bei PREMIERE.

Gruß Andreas
karajan (29.07.2007, 17:25):
Original von daniel5993
Hallo "Karajan"

Ok, man muss Premiere haben!
Das geht bei mir nicht!
Aber ich hab ja mein Leben noch vor mir (hoffe ich jedenfalls) und da wirds sich wohl noch etwas ergeben!

Gruß
DAniel


Hallo Daniel

Warum geht Premiere bei dir nicht??

Man kann bei Premiere auch nur einige Programme ordern. Premiere geht über Kabel und Antenne.
Gruß Andy
karajan (29.07.2007, 17:31):


Heute 29.07.07, 21:15 Uhr
ClassicaBrahms, Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90Konzert , IS , 1973 41 min.
karajan (29.07.2007, 17:46):

04.08.07, 22:30 Uhr
Classica Leonard Bernstein in KonzertOriginaltitel: Brahms, Doppelkonzert a-Moll op. 102 Konzert , D , 1982 39 min.
karajan (29.07.2007, 17:51):

Am 06.08.2007
19.00 Uhr auf Classica

Leonard Bernstein dirigiert
Schumann Manfred Ouvertüre op-115
Konzert, D. 1985 16min
karajan (31.07.2007, 22:21):

07.08.07, 12:55 - 14:10 Uhr, CLASSICA

Bruckner, Symphonie Nr. 4 Es-Dur "Romantische"
Konzert, A 1990, 73 min.
Die Bezeichnung der Symphonie Nr. 4 als "Romantische" stammt von Anton Bruckner selbst. Der erste Satz sollte das "romantische Bild einer mittelalterlichen Stadt" darstellen, der zweite "Lied, Gebet, Ständchen", das Scherzo die Jagd und das Finale ein Volksfest. Allerdings handelt es sich nicht um ein ausgearbeitetes Programm, sondern höchstens um aneinandergereihte Genrebilder. - Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Claudio Abbado

Gruß Andreas
karajan (31.07.2007, 22:28):

07.08.07, 10:30 - 11:00 Uhr, CLASSICA
Mozart, Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur KV 414
Konzert, GB 1990, 28 min
Vladimir Ashkenazy und das Royal Philharmonic Orchestra spielen das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 12 A-Dur KV 414 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Vladimir Ashkenazy begann seine Karriere als Pianist. 1966 spielte er gemeinsam mit Daniel Barenboim Mozarts Doppelkonzert KV 365. Es war ein erster Höhepunkt seiner Laufbahn als Konzertsolist und Kammermusiker. Hohes Ansehen hat er sich auch als Dirigent erworben. - Die Aufnahme entstand 1990 im Hampton Court Palace in London.
karajan (31.07.2007, 22:39):
19.08.07, 21:45 - 23:15 Uhr, CLASSICA

Beethoven, Missa solemnis op. 123
Konzert, D 1978, 87 min.
Ludwig van Beethoven (1770-1827) schrieb die Missa solemnis zwischen den Jahren 1818 und 1823. Die Solisten dieser Aufführung sind Edda Moser (Sopran), Hanna Schwarz (Alt), René Kollo (Tenor) und Kurt Moll (Bass). Leonard Bernstein leitet den Chor von Radio Hilversum und das Orchester des Concertgebouw Amsterdam.
karajan (31.07.2007, 22:56):
12.08.07, 21:45 - 22:45 Uhr, CLASSICA
Leonard Bernstein
Tschaikowsky, Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 "Pathétique"
Konzert, USA 1974, 55 min.
Die Symphonie Nr. 6 in h-Moll komponierte Peter Iljitsch Tschaikowskys (1840-1893) in seinem Todesjahr. Er selbst sah sie als einen Höhepunkt seines Schaffens an. Freunden schrieb er über das Werk: "In diese Symphonie legte ich ohne Übertreibung meine ganze Seele." Den Titel "Pathétique" gab ihr Tschaikowskys Bruder Modest. Leonard Bernstein leitet das New York Philharmonic Orchestra.
karajan (23.08.2007, 12:48):
Original von Manfred
Hallo zusammen,

hat zwar nicht unmittelbar etwas mit Klassik zu tun, ist aber sicher auch für Sammler von Klassik-CD's interessant:

c't magazin.tv: Der plötzliche CD-Tod

"Immer häufiger beklagen Computernutzer Datenverlust auf selbstgebrannten CDs und DVDs. Aber auch das Deutsche Musikarchiv in Berlin hat immer größere Probleme mit dem Datenschwund auf den Musik-CDs der ersten Generation. Hier hat sich die lösemittelhaltige Beschriftung durch die CD gefressen und die Datenstruktur zerstört."

Sendetermine: Samstag, 18.8.2007, 12:30 Uhr (hr) bzw. 13:30 Uhr (Eins Plus)

Viele Grüße,
Manfred

Hallo Manfred

Hat gerade das Problem das eine CD nicht spielte. Weiß echt nicht warum sind die Orgelkonzerte von Bach mit Karl Richter DG Archiv.

Gruß Andreas
karajan (23.08.2007, 17:17):

30.08.07
19:00 UHR

Auf Classica
Karl Böhm dirigiert
Eine kleine Nachtmusik KV 525
1974 22 min
karajan (23.08.2007, 17:22):

Einführung zu Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 1967 nahmen der Pianist Wilhelm Backhaus und die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Karl Böhm das Vierte Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven fürs Fernsehen auf. Dieser Beitrag stellt den Solisten, den Dirigenten und einige Orchestermusiker vor.

Länge des Programms: 0:17:21
30.08.2007, 19:25 Uhr



Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Wilhelm Backhaus und die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Karl Böhm spielen das Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 von Ludwig van Beethoven. Diese Aufnahme entstand im April 1967 in Wien.

Länge des Programms: 0:33:40 Wilhelm Backhaus (Klavier)
Karl Böhm
Wiener Symphoniker

30.08.2007, 19:45 Uhr
karajan (23.08.2007, 17:27):
30.08.2007, 20:20 Uhr
Portrait Karl Böhm
Karl Böhm Karl Böhm wurde am 28. August 1894 in Graz geboren. Nach Anfängen in seiner Geburtsstadt rief ihn Bruno Walter nach München. Später begegnete ihm Richard Strauss und wurde sein lebenslanger künstlerischer Mentor und Leitstern. Ab 1934 widmete er sich besonders der Pflege der Werke seines Freundes und leitete selber die Uraufführungen der "Schweigsamen Frau" und "Daphne". Karl Böhm wird allen Musikfreunden als einer der großen authentischen Mozart-, Strauss-, Wagner- und Berg-Interpreten neben seinem umfassenden enzyklopädischen, sonstigen musikalischen Schaffen in Erinnerung bleiben. Böhm starb am 14. August 1981 in Salzburg.
Der Film entstand 1967, auf dem Höhepunkt seiner internationalen Karriere, und zeigt Böhm im Gespräch und bei der Arbeit. Mit Aufnahmen von den Wirkungsstätten Böhms wie Salzburg, Bayreuth, Wien und Berlin. Ein einzigartiges historisches Dokument.

Deutschland 1967, Regie: Karlheinz Böhm
karajan (23.08.2007, 17:28):
30.08.2007, 21:15 Uhr
Brahms, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Karl Böhm Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Karl Böhm spielen die Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 von Johannes Brahms (1833-1897). Diese Aufnahme entstand im September 1970 im Wiener Musikvereinssaal, dem Uraufführungsort von zwei Brahms-Symphonien, wo auch der Komponist selbst schon dirigiert hatte.
Im Gegensatz zur stürmischen und dramatischen Ersten ist Brahms' Zweite Symphonie heiter und lyrisch. Die Musik kann als Spiegelbild der idyllischen Landschaft um den Wörthersee in Kärnten verstanden werden, wo Brahms das Werk im Sommer 1877 komponierte. Brahms selbst wies jedoch auf eine von der pastoralen Heiterkeit überdeckte unterschwellige Melancholie hin. "Du hast noch nichts Weltschmerzlicheres gehört", schrieb er seinem Freund Schubring.
Trotz der scheinbaren Einfachheit der symphonischen Sprache wird die Komposition mit vielen thematischen Fäden verstärkt und angereichert, die von einem Satz auf den nächsten übergehen. Seit seiner Uraufführung am 30. Dezember 1877 in Wien wird das Werk von Musikliebhabern ganz besonders geschätzt. So schrieb der berühmte Kritiker Eduard Hanslick nach einer Wiener Aufführung: "Sie gehört allen, die sich nach guter Musik sehnen, mögen sie die schwierigste fassen oder nicht."

Länge des Programms: 0:39:38 Karl Böhm
Wiener Philharmoniker
Österreich 1970, Regie: Arne Arnbom
karajan (23.08.2007, 22:37):
Original von daniel5993
Der 30. August ist also ein Böhm Tag!
Wie schade, das ich nicht dabei sein kann :I:I!

Hallo Daniel

Ich glaube das können wir ändern!! Bist du damit einverstanden?
Meine Frau erledigt das für dich ok:wink

Gruß Andy:hello
karajan (24.08.2007, 21:38):
Original von daniel5993
Vielen Dank Andreas! :down
Auch Dank an deine Frau! :down

:beer

Gruß
Daniel :)

Hallo Daniel

Bin zwar ab Dienstag in Frankfurt aber das geht in Ordnung, Ingi wird das übernehmen.
Noch vor meinem Urlaub ab 10 September wird die Post das Liefern.
Gruß Andy
karajan (25.08.2007, 23:34):
Herbert von Karajan

Berliner Philharmoniker
26.08.2007 08:00 Uhr
Auf Classica
Wagner Tannhäuser Ouvertüre
Konzert 1975 --15min
karajan (03.09.2007, 00:05):
Auf Classica
Sir Georg Solti - Der letzte große Kapellmeister
Zum 10. Todestag

Georg Solti Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times) dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Dieser Film zeigt ihn bei Probe und Aufführung; Solti arbeitet hier mit Gesangsstars wie Kiri Te Kanawa und Bryn Terfel.

Länge des Programms: 1:31:26 Großbritannien 1997, Regie: Peter Maniura

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 21:10 Uhr 16.09.2007, 10:00 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:11):
Georg Solti auf Classica
Bruckner, Symphonie Nr. 6 A-Dur Georg Solti Die Sechste nimmt unter Bruckners Symphonien eine Sonderstellung ein: Ihr fehlen die für Bruckner sonst so bezeichnenden, geballten Kraftausbrüche des großen Orchesters, die riesig dimensionierten Steigerungen; sie ist leichter und heller als die anderen Werke. Bruckner nannte sie einmal scherzhaft "Die Keckste" - und meinte das bestimmt nicht nur als Reim auf "Sechste". Doch gerade in ihrer Andersartigkeit hat diese Symphonie ihre Größe und Bedeutung: Mit der geistreichen, nahezu philosophischen Ruhe, die sie verströmt, zählt sie zu den originellsten Werken des Meisters. Eine vollständige Aufführung seiner Sechsten Symphonie hat Anton Bruckner nicht mehr erlebt: Sein Schüler und Vorkämpfer Gustav Mahler dirigierte sie erst im Februar 1899, rund zweieinhalb Jahre nach dem Tod Bruckners.
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Die Aufnahme der Sechsten Symphonie von Anton Bruckner mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar.

Länge des Programms: 1:04:05 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1980, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 22:45 Uhr 16.09.2007, 08:55 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:13):
Strauss, Tod und Verklärung
Zum 10. Todestag von Georg Solti

Georg Solti Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft. Diese Aufnahme entstand 1977 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:24:34 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.09.2007, 18:55 Uhr 16.09.2007, 11:35 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:15):
Wagner, Vorspiel zu 'Die Meistersinger von Nürnberg'
Zum 10. Todestag von Georg Solti

Georg Solti Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit den Namen des Dirigenten verknüpft. Diese Aufnahme entstand 1976 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:11:48 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
USA 1976, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 20:15 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:16):
Georg Solti dirigiert
Auf Classica
Berlioz, Romeo und Julia (Ausschnitte) Georg Solti Hector Berlioz (1803-1869) bezeichnete seine dritte große Programm-Symphonie "Romeo und Julia" als dramatische Symphonie. Mit der gleichen Berechtigung hätte er dieses Werk Konzertoper nennen können. Er versucht hier eine Mischung der Kunstmittel, die die Möglichkeit offen läßt, seine dramatische Symphonie sowohl im Konzertsaal als auch auf der Opernbühne zur Aufführung zu bringen. Heimisch ist das Werk allerdings weder hier noch dort geworden.
Berlioz' "Romeo und Julia" besteht aus acht Nummern, die zum Teil instrumental, zum Teil vokal gehalten sind, wobei dem Chor größere Bedeutung zukommt. Im Konzertsaal haben sich in erster Linie drei Instrumentalsätze behaupten können, die aber auch zum schönsten gehören, was Berlioz geschrieben hat, und eigentlich viel zu selten zu hören sind. Die Komposition ist bezeichnend für die Shakespeare-Begeisterung der französischen Romantik.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er "von der Pike auf", als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen.
Sir Georg Solti starb kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Oktober 1977 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:52:49 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 20:15 Uhr 16.09.2007, 08:00 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:18):
Schubert, Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks.
Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Dezember 1987 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:32:11 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1978, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.09.2007, 14:25 Uhr 12.09.2007, 13:20 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:19):
Verdi, Falstaff
Zum 10. Todestag von Georg Solti

Szenenphoto Windsor, zur Zeit Heinrichs IV. Sir John Falstaff hält sich für einen unwiderstehlichen Frauenhelden. Da er sich in Geldnöten befindet, schreibt er zwei identische Liebesbriefe an die ebenso reizenden wie reichen Damen Ford und Page. Diese wollen mit der Hilfe von Frau Fords Tochter Nannetta und Frau Quickly dem Dickwanst einen Streich spielen: Sie bestellen Falstaff zu einem fingierten Stelldichein in Fords Haus. Dort wird gerade Nannettas Hochzeit mit Dr. Cajus vorbereitet, obwohl sie den jungen Fenton liebt. Falstaff erscheint und umwirbt die Hausherrin. Da stürzt Frau Page herein und kündigt die Rückkehr des eifersüchtigen Ford an. Der Dicke wird in einen riesigen Wäschekorb gesteckt und in die Themse gekippt. Frau Quickly bittet Falstaff zu einem erneuten Rendezvous mit Frau Ford - um Mitternacht im Park. Dort wird er jedoch von einer Reihe wunderlicher Spukgestalten gestört. Sie malträtieren den Alten so lange, bis er den Schwindel erkennt. In der allgemeinen Verwirrung werden Nannetta und Fenton getraut. Am Ende sind sich alle einig, und Falstaff stimmt den Schlußgesang an: "Alles ist Spaß auf Erden". Nach einer unvergleichlichen Folge tragischer Opernwerke beendete Giuseppe Verdi (1813-1901) im Alter von fast achtzig Jahren sein Opernschaffen mit einer lyrischen Komödie. Sie zeichnet sich sowohl durch den faszinierenden Reichtum der musikalischen Mittel als auch durch die subtile Zeichnung der Charaktere aus. So wird die Titelfigur nicht nur als komischer Held, sondern auch als schlauer Philosoph geschildert. Verdis kongenialer Librettist Arrigo Boito schuf eine glänzende Adaptation der Shakespeare-Stücke "Die lustigen Weiber von Windsor" und "Heinrich IV.".
Verdis "Falstaff" wurde 1893 in Mailand uraufgeführt. Die Oper weist mit Verdis bisherigen Bühnenwerken wenig Gemeinsamkeiten auf und deutet, was die Qualität des Librettos und der Komposition anbelangt, in mancher Hinsicht voraus ins 20. Jahrhundert.
"... eine Opernaufführung, die aufgrund der hochkarätigen Besetzung und der fachgerechten Zubereitung Beachtung verdient..." (Süddeutsche Zeitung, 21.9.80)
"Hier erschienen die sich überstürzenden Aktionen der lustigen Weiber um den dickwanstigen Falstaff wie ein Verschmelzungsprozeß aus entfesselter Pantomime und überschäumendem Komödiantentum. Hier wurde ganz aus dem Geist der Musik inszeniert und hinreißend prägnant gesungen." (Opernwelt, November 1980)

Länge des Programms: 2:08:45 Musikalische Leitung: Georg Solti
Inszenierung: Götz Friedrich
Bühnenbild: Jörg Neumann
Kostüme: Bernd Müller
Gabriel Bacquier (Sir John Falstaff)
Karan Armstrong (Mrs. Alice Ford)
Richard Stilwell (Ford)
Marta Szirmay (Mrs. Quickly)
Jutta Renate Ihloff (Nannetta)
Max-Rene Cosotti (Fenton)
Sylvia Lindenstrand (Mrs. Meg Page)
John Lanigan (Dr. Cajus)
Peter Maus (Bardolfo)
Ulrik Cold (Pistola)
Leopold Clam (Der Wirt)
Stefan Hanke (Robin, Falstaffs Page)
Wiener Staatsopernchor
Wiener Sängerknaben
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1979, Regie: Götz Friedrich

Auf Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick
08.09.2007, 20:15 Uhr 13.09.2007, 23:10 Uhr
Gruß Andreas
karajan (03.09.2007, 00:24):
Leonard Bernstein
Gershwin, Rhapsody in Blue
George Gershwin Um ein Haar hätte George Gershwin (1898-1937) sein berühmtestes Werk, die Rhapsody in Blue, nicht geschrieben, weil es ihm an Mut fehlte. Paul Whiteman, der Gershwin gebeten hatte, ein ernstes "Jazz-Konzert" zu komponieren, mußte seine ganzen Überredungskünste anwenden, um den jungen Mann zu überzeugen, daß er fähig war, ein solches Werk auf die Beine zu stellen. Zum Glück gefiel Gershwin die Idee, denn er hatte schon immer den Wunsch gehegt, ernste Musik mit Jazzelementen zu komponieren.
"Ich vernahm als eine Art musikalisches Kaleidoskop von Amerika - von unserem großen Schmelztiegel, unserem unvergleichlichen nationalen Schwung, unserem Blues, der Verrücktheit unserer Städte", erinnerte sich der Komponist. Am 4. Februar 1924 vollendete Ferde Grofé die Instrumentation für den in dieser Kunst unerfahrenen jungen Gershwin, und acht Tage darauf fand das Konzert wie geplant statt.
Die Rhapsody in Blue war ein durchschlagender Erfolg - und ist es heute immer noch.
Leonard Bernstein und George Gershwin - beide untrennbar mit Amerika verbunden - stellen hier mit dem New York Philharmonic Orchestra ein unschlagbares Team dar. Gershwin war einer der amerikanischen Komponisten, der von Bernstein nicht nur glühend verehrt wurde, sondern neben Mahler, Copland und Blitzstein auch großen Einfluß auf dessen kompositorisches Werk ausübte. So legte Bernstein in seiner Abschlußarbeit an der Harvard University beispielsweise dar, daß Gershwin und Copland einen nationalen Musikstil geschaffen hatten, indem sie auf kreative Weise Jazz und lateinamerikanische Elemente in ihre Werke integrierten.
Bei der Uraufführung von Bernsteins Musical "On the Town" 1944 wurde das Werk von einem Kritiker als "dynamische Mischung von Strawinsky und Gershwin" geschildert. Wenn jemand Gershwins lebendigem, schwungvollem Stil gerecht werden konnte, dann war das zweifellos Leonard Bernstein.

Länge des Programms: 0:18:11 Leonard Bernstein (Klavier und Leitung)
New York Philharmonic
Großbritannien 1976, Regie: Derek Bailey

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 18:55 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:25):
Leonard Bernstein dirigiert
Classica

Tschaikowsky, Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36
Peter Tschaikowsky (1840-1893) Es dauerte lange, bis Peter Tschaikowskys Vierte Symphonie, 1878 in Moskau uraufgeführt, ihre heutige Popularität erlangte. Sie entstand in einer Zeit, als der Komponist durch die tragische Erfahrung seiner nur wenige Wochen dauernden Ehe große seelische Qualen durchlitt. In einem Brief an seine Mäzenin Nadjeschda von Meck erläuterte Tschaikowsky das "Programm" der Symphonie, die von einem Schicksalsthema durchzogen wird.
Leonard Bernsteins Aufnahme von Tschaikowskys 4. Symphonie mit dem New York Philharmonic Orchestra, die 1976 mit dem renommierten Emmy Award ausgezeichnet wurde, bringt die geballte Dramatik und emotionelle Tiefe des Werkes treffend zum Ausdruck. Die Live-Aufnahme vom 24. April 1975 aus der New Yorker Avery-Fisher-Hall zeugt von dem großartigen Erfolg des Konzertes. Bernstein dirigierte Tschaikowskys Vierte immer wieder, so auch 1989 bei seinem letzten Auftritt in der Avery-Fisher-Hall.
Die Kritik nannte seine Interpretation "fesselnd". Wie schon mit Gustav Mahler identifizierte sich Bernstein sehr eng mit Tschaikowsky; dadurch gelangen ihm derartig intensive, hautnahe Interpretationen der Werke beider Komponisten.

Länge des Programms: 0:45:29 Leonard Bernstein
New York Philharmonic
USA 1975, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 21:25 Uhr 16.09.2007, 00:40 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:27):
Leonard Bernstein

Ives, Symphonie Nr. 2 Charles Ives Der Komponist Charles Ives (1874-1954) gilt als der eigentliche Initiator zahlreicher moderner Tendenzen in der amerikanischen Musik. Sein umfangreiches Schaffen zeugt von der ungeheuren Kreativität - obwohl Ives zum Broterwerb als Versicherungskaufmann arbeitete. Die Zweite Symphonie entstand bereits in den Jahren 1897-1909, wurde jedoch erst 1951 uraufgeführt. Sie ist sein umfangreichstes symphonisches Werk. Ives verwendet hier zahlreiche nordamerikanische Lieder und schließt mit einem dissonanten Cluster, der symbolischen Abkehr vom 19. Jahrhundert.
Diese Aufnahme entstand im Juni 1987 im Kongreßsaal des Deutschen Museums, München.

Länge des Programms: 1:04:00
Leonard Bernstein
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1987, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.09.2007, 21:20 Uhr 16.09.2007, 15:55 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:31):
Leonard Bernstein

Beethoven, Missa solemnis op. 123
Im April 1819 wurde Beethovens Schüler, Freund und Gönner Erzherzog Rudolph zum Kardinal gewählt; zwei Monate später erhielt er das Erzbistum von Olmütz. Da für die Amtseinführung Rudolphs sicher eine Messvertonung gebraucht werden würde, entschloß Beethoven sich zur Komposition der Missa solemnis. "Gott wird mich erleuchten", schrieb er an Rudolph, "daß meine schwachen Kräfte zur Verherrlichung dieses feierlichen Tages beitragen...".
Mit der Missa solemnis wollte Beethoven einer Anstellung als Hofmusiker einen Schritt näher kommen; bereits seit einigen Jahren hatte er sich Hoffnungen auf einen solchen Posten gemacht. 1815 schrieb Beethoven in sein Tagebuch, wie er sich das Amt eines Hofmusikers vorstellte: "Die Ohrenmaschinen wo möglich zur Reife bringen, als dann lesen - dieses bist du dir, den Menschen und ihm dem Allmächtigen schuldig, nur so kannst du noch einmal entwickeln, was in dir alles verschlossen bleiben muß - und ein kleiner Hof - eine kleine Kapelle von mir in ihr den Gesang geschrieben angeführt, zur Ehre des Allmächtigen - des Ewigen Unendlichen..."
Abgesehen von diesen Gedanken einer künstlerischen Entfaltung zu Ehren Gottes waren es aber auch der traditionsreiche, lateinische Text der Messe und die feierliche liturgische Zeremonie, die Beethoven veranlaßten, all seine Kräfte auf dieses geistliche Werk zu konzentrieren. Eine Oper oder ein Oratorium hätten ihn an ein Libretto gefesselt, mit dem er niemals richtig zufrieden gewesen wäre. Das hatte sich schon an der langwierigen Entstehungsgeschichte seiner Oper "Leonore" bzw. "Fidelio" gezeigt. Der knappe lateinische Text der Messe gab ihm alles, was er brauchte, um ein sein Gesundheitszustand rapide.
Am Tage der Amtseinführung des Erzherzogs war noch kein Teil der Messe soweit fertig, daß Beethoven mit seinem Werk zufrieden gewesen wäre. Gerade die Missa solemnis war ihm so wichtig, daß er sie einfach nicht aus den Händen geben konnte, solange sie unvollendet war - immer wieder mußte er sie der Vollendung ein Stückchen näher bringen. (Einen Eindruck von den vielen Änderungen gibt ein Loch, das er im Laufe zahlloser Korrekturen an einer Stelle radiert hatte, obwohl das Papier von bester Qualität war.)
Beethoven schien von der Aufgabe, die er sich gestellt hatte, besessen zu sein. Die Missa solemnis sollte sein größtes Werk werden. Als Vorbereitung studierte er Kirchenmusik, verschaffte sich Abschriften der in den Klöstern gesungenen Choräle, ließ sich eine genaue Übersetzung des lateinischen Texts anfertigen und schrieb zur Übung Chöre aus Händels "Messias" ab (Händel war für ihn der größte Komponist, der je gelebt hat ).
Anton Schindler, sein Freund und späterer Biograph, besuchte Beethoven, als er an der Missa solemnis arbeitete. Schon im Treppenhaus habe man ihn "singen, heulen, und stampfen" gehört. Schindler berichtet weiter: "Nachdem wir dieser nahezu schauerlichen Szene lange schon zugehorcht und uns eben entfernen wollten, öffnete sich die Tür und Beethoven stand vor uns mit verstörten Gesichtszügen, die Beängstigung einflößen konnten. Er sah aus, als habe er soeben einen Kampf auf Tod und Leben mit der ganzen Schar der Kontrapunktisten, seinen immerwährenden Widersachern, bestanden."
Schließlich wurden drei der insgesamt fünf Sätze in Wien uraufgeführt, allerdings nicht in einer Kirche, sondern im restlos ausverkauften Kärntnertortheater. Nicht anwesend an jenem 7. Mai 1823 war jedoch Erzherzog Rudolph; drei Jahre lag seine Amtseinführung damals schon zurück.

Länge des Programms: 1:26:17 Edda Moser (Sopran)
Hanna Schwarz (Alt)
René Kollo (Tenor)
Kurt Moll (Baß)
Chor von Radio Hilversum
Koninklijk Concertgebouworkest
Leonard Bernstein
Deutschland 1978, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 12:30 Uhr 13.09.2007, 13:30 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:33):
Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Herbert von Karajan am Pult der Berliner Philharmoniker

Die 9. Symphonie, die Beethoven bereits in völliger Taubheit komponierte, wurde am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt. Trotz der unvollkommenen Wiedergabe war der Publikumserfolg groß, nur die Fachwelt schwankte lange zwischen völliger Ablehnung und begeisterter Zustimmung. Vor allem der letzte Satz, in dem Beethoven, den gültigen Stilgesetzen zuwider, Dichterworte und menschliche Stimmen verwendete, wurde kritisiert.
Schon seit 1793 befaßte sich Beethoven mit dem Gedanken, Schillers Ode "An die Freude" zu vertonen, doch erst im Herbst 1823, während seiner Arbeit an dieser Symphonie, erkor er sich endlich die "Freudenmelodie" zum Finale- Thema. Dieser Entschluß entsprang der Erkenntnis, daß nur ein Chor seine Empfindungen wiederzugeben vermochte.

Länge des Programms: 1:05:08 Gundula Janowitz (Sopran)
Christa Ludwig (Alt)
Jess Thomas (Tenor)
Walter Berry (Baß)
Chor der Deutschen Oper Berlin
Berliner Philharmoniker
Herbert von Karajan
Deutschland 1968, Regie: François Reichenbach

Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.09.2007, 13:30 Uhr
karajan (04.09.2007, 07:44):
Original von LazarusLong
@ Karajan

Betreffen alle Deine Programmtips Premiere Classica?

Ich vermisse bei den meisten die Senderangabe.

Gruß

Frank

Guten Morgen Frank

Ja das ist alles auf Classica sorry habe ich teilweise vergessen?( zu schreiben.
Einen schönen Tag
Gruß Andreas
karajan (05.09.2007, 18:23):
Classica
Mozart, Sinfonia concertante Es-Dur KV 364
Nach Jahrzehnten der Auseinandersetzung mit der Musik des Barock hat sich Nikolaus Harnoncourt in den 80er Jahren den Orchesterwerken Mozarts zugewandt. Dabei stellt sich Harnoncourt gegen jenes Mozart-Bild, das weitgehend unser Musikverständnis prägt. Mozarts Musik sei "dramatisch, dynamisch, häufig direkt und in höchstem Maße emotional" (Harnoncourt). Die Wiener Philharmoniker, berühmt für ihr natürliches wie selbstverständlich anmutiges Mozart-Spiel, sträubten sich anfänglich gegen Harnoncourts unkonventionelle Auffassung. Doch wurde die ungewohnte Musizierweise rasch akzeptiert.
Diese Aufnahme entstand im Oktober 1983 im Wiener Musikvereinssaal.

Länge des Programms: 0:33:42 Gidon Kremer (Violine)
Kim Kashkashian (Viola)
Nikolaus Harnoncourt
Wiener Philharmoniker
Österreich 1983, Regie: Klaus Lindemann

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.09.2007, 23:25 Uhr 12.09.2007, 08:05 Uhr
karajan (05.09.2007, 18:25):
Classica
Brahms, Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Leonard Bernstein Nach den ersten Proben urteilte der große Dirigent Hans von Bülow über die vierte Symphonie von Johannes Brahms (1833-1897): "Seine Vierte, e-moll, scheint schwer, recht schwer." Doch es dauerte nicht lange, daß er seine Meinung revidierte. Wenige Tage vor der Uraufführung, die Bülow dirigierte, notiert er: "Eben aus der Probe zurück, No 4 riesig, ganz eigenartig, ganz neu, eherne Individualität. Atmet beispiellose Energie von A bis Z." Der Rang von Brahms' Vierter ist heute unbestritten.
Diese Aufnahme entstand am 25. Juli 1972 in Tanglewood, dem Sommersitz des Boston Symphony Orchestra. Länge des Programms: 0:43:05 Leonard Bernstein
Boston Symphony Orchestra
USA 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 19:30 Uhr
karajan (05.09.2007, 18:26):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 21:25 Uhr
16.09.2007, 00:40 Uhr

Tschaikowsky, Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Peter Tschaikowsky (1840-1893) Es dauerte lange, bis Peter Tschaikowskys Vierte Symphonie, 1878 in Moskau uraufgeführt, ihre heutige Popularität erlangte. Sie entstand in einer Zeit, als der Komponist durch die tragische Erfahrung seiner nur wenige Wochen dauernden Ehe große seelische Qualen durchlitt. In einem Brief an seine Mäzenin Nadjeschda von Meck erläuterte Tschaikowsky das "Programm" der Symphonie, die von einem Schicksalsthema durchzogen wird.
Leonard Bernsteins Aufnahme von Tschaikowskys 4. Symphonie mit dem New York Philharmonic Orchestra, die 1976 mit dem renommierten Emmy Award ausgezeichnet wurde, bringt die geballte Dramatik und emotionelle Tiefe des Werkes treffend zum Ausdruck. Die Live-Aufnahme vom 24. April 1975 aus der New Yorker Avery-Fisher-Hall zeugt von dem großartigen Erfolg des Konzertes. Bernstein dirigierte Tschaikowskys Vierte immer wieder, so auch 1989 bei seinem letzten Auftritt in der Avery-Fisher-Hall.
Die Kritik nannte seine Interpretation "fesselnd". Wie schon mit Gustav Mahler identifizierte sich Bernstein sehr eng mit Tschaikowsky; dadurch gelangen ihm derartig intensive, hautnahe Interpretationen der Werke beider Komponisten.

Länge des Programms: 0:45:29 Leonard Bernstein
New York Philharmonic
USA 1975, Regie: Humphrey Burton
karajan (05.09.2007, 18:27):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.09.2007, 23:20 Uhr

Bach, Das wohltemperierte Klavier I

Präludien und Fugen BWV 858 - 869 Joanna McGregor Anläßlich des 250. Todestags von Johann Sebastian Bach (1685-1750) im Jahr 2000 zeichneten die vier Pianisten Andrei Gawrilow, Joanna McGregor, Nikolai Demidenko und Angela Hewitt "Das wohltemperierte Klavier" für die BBC auf.
Im zweiten Teil der vierteiligen Serie spielt Joanna McGregor die Präludien und Fugen BWV 858 bis 869 aus dem ersten Band. Diese Aufnahme entstand im Palau Güell, Barcelona.

Länge des Programms: 0:55:33 Joanna McGregor (Klavier)
Deutschland 2000, Regie: Karen Whiteside
karajan (05.09.2007, 18:30):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick
11.09.2007, 00:20 Uhr

Grieg, Sigurd Jorsalfar, Suite op. 56
Zum 100. Todestag von Edvard Grieg

Edvard Grieg Die Drei Orchesterstücke aus "Sigurd Jorsalfar" op. 56 entstammen der Bühnenmusik, die Edvard Grieg 1872 für Björnsons gleichnamiges Schauspiel schrieb und 20 Jahre später für den Konzertgebrauch bearbeitete. Die Sätze heißen: 1. Prélude: In der Königshalle - 2. Intermezzo: Borghilds Traum - 3. Huldigungsmarsch.
Diese Aufnahme entstand im März 1990 in Lugano.

Länge des Programms: 0:20:03 Jury Ahronowitsch
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1990, Regie: Manuela Celio
karajan (05.09.2007, 18:31):
Classica
Sibelius, Kullervo op. 7
Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.09.2007, 00:45 Uhr


Esa-Pekka Salonen Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Um 1890 beschäftigte Sibelius sich mit finnischer Folklore und dem Nationalepos Kalevala.
Eine bedeutende Frucht dieser Auseinandersetzung mit der finnischen Identität ist die 1892 uraufgeführte symphonische Dichtung Kullervo op. 7 für Orchester, Chor, Sopran und Bariton. Mit diesem Werk fand der junge Sibelius nicht nur seinen eigenen Stil, sondern prägte auch die finnische Musiktradition entscheidend und unterstützte durch die nationale Thematik die Unabhängigkeitsbewegung gegen die russische Herrschaft. Nach fünf Aufführungen zog Sibelius jedoch die Partitur zurück; hätte er sie später nicht aus reiner Geldnot der Kalevala-Gesellschaft verkauft, wäre Kullervo vermutlich bis heute unbekannt geblieben, denn Sibelius vernichtete in heftiger Selbstkritik mißliebige Werke, darunter die Achte Symphonie.
Nach Sibelius' Tod wurde die symphonische Dichtung "Kullervo" gelegentlich aufgeführt, und die Musikwelt begriff die eigentliche Bedeutung des Werks: Mit ihrem kantigen, folkloristischen Charakter und der motorischen Rhythmik weist die Chorsymphonie auf das beginnende 20. Jahrhundert voraus; hätte sie bei der Uraufführung mehr Erfolg gefunden (die Musiker sollen bei den ersten Proben laut gelacht haben), wäre Sibelius' Karriere möglicherweise ganz anders verlaufen. Sieben Jahre später folgte die Erste Symphonie.
Die fünf Sätze handeln von Kullervo, dem Sohn des Kalervo, wie im Nationalepos Kalevala berichtet: beginnend mit der Kindheit des Helden über die Verführung des Mädchens, das sich später als seine Schwester zu erkennen gibt, und ein Schlachtengemälde bis zu Kullervos Freitod am tragischen Ende der Fabel. Im 3. Satz (Kullervo und seine Schwester) und im 5. Satz (Kullervos Tod) treten zusätzlich zum Orchester Sopran, Bariton und Chor auf.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London. Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 1:16:45 Marianne Rørholm (Mezzosopran)
Peter Mattei (Bariton)
Männerchor der Universität Helsinki 'YL'
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Esa-Pekka Salonen
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (05.09.2007, 18:32):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.09.2007, 09:30 Uhr

Mussorgsky, Bilder einer Ausstellung


Modest Mussorgsky (1839-1881) 1874 besuchte Mussorgsky in St. Petersburg eine Gedächtnisausstellung des kurz zuvor verstorbenen Malers Viktor Hartmann, mit dem er eng befreundet gewesen war. Sie inspirierte ihn zur Komposition eines äußerst originellen Klavierzyklus, der zehn Bilder musikalisch nachempfindet und diese durch ein kurzes Musikstück ("Promenade") wie ein Gang von einem Saal zum anderen verbindet.
Die "Bilder einer Ausstellung" sind Mussorgskys berühmtestes Werk. Obwohl er nie an eine Orchestrierung dieser Klavierstücke dachte, sind immer wieder Fassungen für großes Orchester und andere Ensembles geschrieben worden; die berühmteste ist die Orchestrierung des französischen Komponisten Maurice Ravel.
In dieser Aufnahme wird die Orchestrierung von Michail Tuschmaloff (1861-1896) gespielt. Er war Schüler von Nikolai Rimsky-Korsakoff und fertigte 1891 als erster Komponist eine Orchesterfassung der "Bilder" an.

Länge des Programms: 0:26:27
Marc Andreae
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1988, Regie: Enrica Roffi
karajan (05.09.2007, 18:34):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 12:00 Uhr
11.09.2007, 12:00 Uhr

Rimski-Korsakow, Schéhérazade
Eugene Ormandy Der russische Komponist Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908)schrieb die Suite ursprünglich als Programmsymphonie und gab jedem der vier Sätze eine genaue Handlung nach Episoden und Bildern aus "Tausendundeiner Nacht": Das Meer und Sindbads Schiff - Die Geschichte des Prinzen Kalender - Der junge Prinz und die junge Prinzessin - Das Fest in Bagdad. Das Meer. Das Schiff zerschellt am Magnetberg. Finale.
Später ließ er aber die programmatischen Bezeichnungen fallen und behielt nur den allgemeinen Titel "Schéhérazade", um darauf hinzuweisen, daß es sich um eine orientalische Erzählung handelt. Die verbindenden Stellen für Violine solo stellen Schéhérazade selbst dar, wie sie dem grausamen Sultan ihre Märchen erzählt. Die Suite ist Rimski-Korsakows populärstes Orchesterwerk.
Das Philadelphia Orchestra wurde 1900 gegründet. Von 1936 bis 1980 war Eugene Ormandy (1899-1985) sein Chefdirigent. Aufbauend auf der Vorarbeit seines langjährigen Vorgängers Leopold Stokowski, wurde das Ensemble unter Ormandys Leitung zu einem der führenden Orchester nicht nur in den USA, sondern auch auf internationaler Ebene. Vor allem Ormandys Aufnahmen von Kompositionen der Spätromantik und des frühen 20. Jahrhunderts trugen zum bleibenden Ruhm des Orchesters bei. Diese Aufnahme entstand im Sommer 1978 in Philadelphia.

Länge des Programms: 0:46:00 Eugene Ormandy
Philadelphia Orchestra
Norman Carol (Violine)
Deutschland 1978, Regie: Kirk Browning
karajan (05.09.2007, 18:35):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 13:30 Uhr
11.09.2007, 13:30 Uhr

Tschaikowsky, Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74
'Pathétique' Peter Tschaikowsky (1840-1893) Die 6. Symphonie in h-Moll entstand im Todesjahr Tschaikowskys 1893; ihre Uraufführung in St. Petersburg überlebte er nur um neun Tage. Er selbst schätzte sie als einen Höhepunkt seines Schaffens und schrieb Freunden über sie: "In diese Symphonie legte ich ohne Übertreibung meine ganze Seele." Der noch heute gebräuchliche Titel "Pathétique" wurde der Symphonie von Tschaikowskys Bruder Modest gegeben und beschreibt ihren Charakter wohl am zutreffendsten: Symphonie der leidenschaftlichen Empfindung.
"Ich liebe sie, wie ich nie zuvor auch nur eine einzige von meinen Schöpfungen geliebt habe", schrieb der Komponist einem Freund. Und die Welt tat es ihm gleich. Trotz aller Brillanz und Spannung seiner Symphonien Nr. 4 und 5 ist die "Pathétique" zweifellos das Werk eines Mannes, der nicht nur die symphonische Form und Sprache, sondern - was noch wichtiger ist - schließlich auch seine eigenen heftigen Emotionen meisterlich beherrscht.
Diese Aufnahme entstand im Opernhaus Sydney.
Länge des Programms: 0:54:59 Leonard Bernstein
New York Philharmonic
USA 1974, Regie: Noel Clark
karajan (05.09.2007, 18:37):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 12:50 Uhr
11.09.2007, 12:50 Uhr

Tschaikowsky, Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
Alexander Ghindin Der Internationale Musikwettbewerb Königin Elisabeth galt im Jahre 1999 dem Fach Klavier. Er fand vom 3. bis 29. Mai in Brüssel statt; die Finalisten traten in den letzten fünf Tagen im Palais des Beaux-Arts vor Publikum auf. Sie wurden begleitet vom Orchestre National de Belgique unter der Leitung von Marc Soustrot.
Alexander Ghindin wurde 1977 in Moskau geboren und tritt bereits seit einigen Jahren als Solist auf. In Brüssel erhielt er den Zweiten Preis.
Das vielleicht berühmteste Klavierkonzert aller Zeiten wurde zunächst von dem zu seiner Zeit sehr geschätzten russischen Virtuosen Nikolai Rubinstein abgelehnt. Daraufhin widmete es Tschaikowsky dem deutschen Pianisten Hans von Bülow, der es auf einer Amerikatournee am 25. Oktober 1875 in Boston unter dem einheimischen Dirigenten Benjamin Johnson Lang mit großem Erfolg uraufführte. Erst nachdem der Komponist später beträchtliche Änderungen vorgenommen hatte, erlangte das Konzert seine endgültige Form mit dem donnernden Einsetzen des Klaviers. Dem Pianisten werden Kraft, Behendigkeit und Ausdauer abverlangt - denn das Soloinstrument muß mit der vollen Klangentfaltung von Tschaikowskys Orchester konkurrieren, das der Komponist mit der ihm eigenen Virtuosität zum Einsatz bringt.

Länge des Programms: 0:37:36 Alexander Ghindin (Klavier)
Marc Soustrot
Orchestre National de Belgique
Belgien 1999, Regie: Agnès Zenko
karajan (05.09.2007, 18:38):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.09.2007, 21:20 Uhr
Sibelius, Symphonie Nr. 1 e-Moll op. 39
Zum 50. Todestag von Jean Sibelius

Esa-Pekka Salonen Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Die Erste Symphonie, 1899 in Helsinki uraufgeführt, zeigt zwar noch romantische Einflüsse im Stile Tschaikowskys, weist aber auch voraus auf Sibelius' persönliche symphonische Tonsprache. Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London. Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:39:58 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (05.09.2007, 18:40):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.09.2007, 20:15 Uh Bach, Das wohltemperierte Klavier II
http://www.giamanagement.com/photos/lrg/nd2bwl.jpg

Präludien und Fugen BWV 870 - 881 Nikolai Demidenko Anläßlich des 250. Todestags von Johann Sebastian Bach (1685-1750) im Jahr 2000 zeichneten die vier Pianisten Andrei Gawrilow, Joanna McGregor, Nikolai Demidenko und Angela Hewitt "Das wohltemperierte Klavier" für die BBC auf.
Im dritten Teil der vierteiligen Serie spielt Nikolai Demidenko die Präludien und Fugen BWV 870 bis 881 aus dem zweiten Band. Die Aufnahme entstand im Palazzo Labia, Venedig.

Länge des Programms: 1:01:41 Nikolai Demidenko (Klavier)
Deutschland 2000, Regie: Peter Mumford
karajan (05.09.2007, 18:41):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 00:00 Uhr
12.09.2007, 08:40 Uhr

Schumann, Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120
Riccardo Chailly Das Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Riccardo Chailly spielt die Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120 von Robert Schumann (1810-1856).
Dieses Werk, das Robert Schumann seiner Frau Clara zum Geburtstagsgeschenk machte, entstand unmittelbar nach Vollendung der Ersten Symphonie. Trotz des mäßigen Erfolgs der Uraufführung, die 1841 unter der Leitung von Ferdinand David in Leipzig stattfand, war Schumann von dem Werk unbeirrbar überzeugt. Dennoch verzichtete er darauf, es nochmals aufzuführen oder gar drucken zu lassen, so daß die d-Moll-Symphonie für zehn Jahre in einer Schublade verschwand. Im Dezember 1851 überarbeitete Schumann dieses Werk, vor allem die Instrumentation. Die Symphonie ging als Nr. 4 in Druck und erhielt dadurch die irreführend hohe Opuszahl 120. Sie ist heute die am häufigsten aufgeführte Symphonie Schumanns. Riccardo Chailly
Gewandhausorchester Leipzig
Deutschland 2006, Regie: Bob Coles
karajan (05.09.2007, 18:42):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.09.2007, 14:25 Uhr 12.09.2007, 13:20 Uhr

Schubert, Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks.
Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Dezember 1987 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:32:11 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1978, Regie: Humphrey Burton
karajan (05.09.2007, 18:45):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.09.2007, 08:00 Uhr
14.09.2007, 12:00 Uhr

Bruckner, Symphonie Nr. 4 Es-Dur 'Romantische' Sergiu Celibidache
Die Bezeichnung "Romantische" stammt von Anton Bruckner selbst: Der erste Satz der Vierten Symphonie sollte das "romantische Bild einer mittelalterlichen Stadt" darstellen, der zweite "Lied, Gebet, Ständchen", das Scherzo die Jagd und das Finale ein Volksfest. Allerdings ist dieses Programm nicht ausgearbeitet und kreist auch nicht um eine bestimmte literarische oder philosophische Idee, sondern besteht höchstens aus aneinandergereihten Genrebildern. Neben der Siebten ist heute die Vierte Symphonie das meistgespielte Werk Bruckners.
An keinem anderen Dirigenten des 20. Jahrhunderts schieden sich die Geister so grundsätzlich und vehement wie an dem 1912 in Rumänien geborenen Sergiu Celibidache. Dabei gab es niemals auch nur den geringsten Zweifel an der immensen Begabung des Perfektionisten, es waren vielmehr Fragen einer Ästhetik der Tonkunst, die im Zusammenhang mit der Kultfigur "Celi" diskutiert wurden. Für Celibidache wurde das Werk bei jeder Aufführung von neuem geboren; mit größter Perfektion arbeitete er an der Übereinstimmung aller Komponenten, an einer stets neuen dialektischen Balance von Idee und Realisierung, in der Raum und Zeit mystisch ineinander aufgingen. Besonders berühmt wurden seine Aufführungen der Symphonien Anton Bruckners.
Nach einem Philosophie- und Mathematikstudium in Bukarest zog Celibidache 1936 nach Berlin, wo er an der Hochschule für Musik studierte. 1946, er hatte gerade eine Dissertation über den Renaissancekomponisten Josquin Desprez abgeschlossen, wurde er Interims-Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Nach dem Tode Wilhelm Furtwänglers sollte Celibidache, der inzwischen über 400 Konzerte mit den Berlinern erarbeitet und dirigiert hatte, die Nachfolge antreten, doch das Orchester überlegte es sich anders und wählte Herbert von Karajan zum Thronfolger. Celibidache war viele Jahre als Dirigent in aller Welt unterwegs, vor allem in den romanischen Ländern, Skandinavien und Lateinamerika. Von 1979 an führte er die Münchner Philharmoniker mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit bei der kompromisslosen Durchsetzung seiner musikalischen Vorstellungen an die Spitze der international renommierten Orchester. In der Nacht zum 15. August 1996 starb er im Alter von 84 Jahren in Paris.
Sergiu Celibidache als einen der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre schlicht eine Banalität; er war die Ausnahmeerscheinung auf dem sich immer schneller drehenden Karussell des internationalen Musikbetriebs. Diese Aufnahme entstand 1983 im Herkulessaal der Münchner Residenz.

Länge des Programms: 1:21:37 Sergiu Celibidache
Münchner Philharmoniker
Deutschland 1983, Regie: Klaus Lindemann
karajan (05.09.2007, 18:46):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 10:15 Uhr
15.09.2007, 14:15 Uhr

Brahms, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Karl Böhm
Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Karl Böhm spielen die Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 von Johannes Brahms (1833-1897). Diese Aufnahme entstand im September 1970 im Wiener Musikvereinssaal, dem Uraufführungsort von zwei Brahms-Symphonien, wo auch der Komponist selbst schon dirigiert hatte.
Im Gegensatz zur stürmischen und dramatischen Ersten ist Brahms' Zweite Symphonie heiter und lyrisch. Die Musik kann als Spiegelbild der idyllischen Landschaft um den Wörthersee in Kärnten verstanden werden, wo Brahms das Werk im Sommer 1877 komponierte. Brahms selbst wies jedoch auf eine von der pastoralen Heiterkeit überdeckte unterschwellige Melancholie hin. "Du hast noch nichts Weltschmerzlicheres gehört", schrieb er seinem Freund Schubring.
Trotz der scheinbaren Einfachheit der symphonischen Sprache wird die Komposition mit vielen thematischen Fäden verstärkt und angereichert, die von einem Satz auf den nächsten übergehen. Seit seiner Uraufführung am 30. Dezember 1877 in Wien wird das Werk von Musikliebhabern ganz besonders geschätzt. So schrieb der berühmte Kritiker Eduard Hanslick nach einer Wiener Aufführung: "Sie gehört allen, die sich nach guter Musik sehnen, mögen sie die schwierigste fassen oder nicht."

Länge des Programms: 0:39:38 Karl Böhm
Wiener Philharmoniker
Österreich 1970, Regie: Arne Arnbom
karajan (05.09.2007, 18:55):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 20:30 Uhr
16.09.2007, 01:30 Uhr

Mozart, Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur KV 595 Murray Perahia
Murray Perahia und das Chamber Orchestra of Europe spielen das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 27 B-Dur KV 595 von Wolfgang Amadeus Mozart. Aufgenommen 1991 in Berlin (Kammermusiksaal der Philharmonie und Siemens-Villa).
Vor der Aufführung zeigt der Film Murray Perahia bei der Probe und im Gespräch mit Sir Denis Forman.

Länge des Programms: 0:54:21 Murray Perahia (Klavier)
Chamber Orchestra of Europe
Deutschland 1991, Regie: Humphrey Burton
karajan (05.09.2007, 18:58):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.09.2007, 12:40 Uhr
Schubert, Symphonie Nr. 4 c-Moll D 417 'Tragische' D 417 Nikolaus Harnoncourt
Gerade 19 Jahre alt war Franz Schubert, als er seine vierte Symphonie komponierte, der er selbst den Beinamen Tragische gab. Der deutlichen Melancholie der langsamen Einleitung folgt ein stürmisches Allegro vivace, in dem die Schubert-Forschung - wie überhaupt in der gesamten Symphonie - die Spuren Beethovens zu entdecken wußte. Tatsächlich sind Parallelen zwischen Schuberts Allegro-Thema und demjenigen aus Beethovens Streichquartett c-Moll op. 18/4 nicht von der Hand zu weisen; desgleichen gibt es Beziehungen zur Coriolan-Ouvertüre, die gleichfalls in c-Moll steht. Das Andante wird von einem Thema beherrscht, dessen Gesanglichkeit für Franz Schubert typisch ist. Nach Menuett und Trio schließt sich der Kreis: Das abschließende Allegro-Hauptthema und seine furiose Durchführung sowie die strahlende Coda schlagen den Bogen zurück zum ersten Satz.
Nikolaus Harnoncourt wurde 1929 in Berlin geboren. Unzufrieden mit der gängigen Interpretation alter Musik gründete er 1953 mit seiner Frau Alice in Wien das Ensemble Concentus musicus Wien. Der ungewohnte, fast radikal anmutende Musizierstil und die ausschließliche Verwendung historischer Instrumente begründeten den Ruf dieses Ensembles. Triumphale Tourneen machten den Concentus musicus weltweit bekannt. Neben der Leitung seines Ensembles dirigert Harnoncourt regelmäßig die Berliner und Wiener Philharmoniker, das Concertgebouworkest Amsterdam, das Chamber Orchestra of Europe und andere führende Ensembles.
Spielte man bislang die Symphonien Franz Schuberts in der von Johannes Brahms edierten und romantisierten Version, so fragt Harnoncourt nach dem ursprünglichen Charakter der Schubertschen Musik, nach Schuberts Intention. Harnoncourt greift auf Schuberts Handschriften zurück, vergleicht und bereinigt. Er befreit die Partitur von allen späteren, entstellenden Zutaten. Das Ergebnis dieser Restaurierungsarbeit ist verblüffend: ein Schubert voller Dramatik, mit einem viel breiteren dynamischen Spektrum als man es bislang gewohnt war - Harnoncourt spielt Schubert pur.
Diese Aufnahme entstand im Dezember 1984 im Wiener Musikvereinssaal.

Länge des Programms: 0:35:12 Nikolaus Harnoncourt
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1984, Regie: Rodney Greenberg
karajan (05.09.2007, 19:01):
Classica


Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.09.2007, 21:15 Uhr
Esa-Pekka Salonen probt Debussy, La Mer Esa-Pekka Salonen Das Wasser hat einen großen Einfluß auf die Kompositionen Claude Debussys ausgeübt; es erscheint in vielen seiner Werke in unterschiedlicher Form: als Regen (in "Jardins sous la pluie"), als stilles Gewässer (in "Reflets dans l'eau"), als Grab eines versunkenen Domes (in "La cathédrale engloutie") bis hin zu den Impressionen des offenen Meeres (in der dreiteiligen symphonischen Dichtung "La Mer").
"Vielleicht wissen Sie nicht", schrieb Debussy an den Dirigenten und Komponisten André Messager, "daß ich für das schöne Leben eines Seemanns bestimmt war und nur durch Zufall einen anderen Weg nahm. Aber immer noch fühle ich eine starke Leidenschaft für das Meer." In seiner 1905 uraufgeführten symphonischen Dichtung "La Mer" beschäftigt sich Claude Debussy mit dem Zusammenspiel von Wasser, Licht, Wellen und Wind auf dem Meer.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, ist seit 1992 Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra. Er lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Das Los Angeles Philharmonic stieg unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt auf. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London. Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:55:27 Esa-Pekka Salonen
Los Angeles Philharmonic
USA 1997, Regie: Peter Berggren
karajan (10.09.2007, 01:07):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.09.2007, 10:10 Uhr
Musikarchiv - Carlo Maria Giulini
Werke von Mozart, de Falla und Verdi


Der Dirigent Carlo Maria Giulini (1914-2005) in historischen Aufnahmen. Auf dem Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart, Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550 - Manuel de Falla, "Der Dreispitz", Suite Nr. 2 - Giuseppe Verdi, Ouvertüre zu "I vespri siciliani".
Es spielt das New Philharmonia Orchestra.
Die Aufnahmen entstanden 1964 (Mozart, De Falla) und 1968 (Verdi) in der Fairfield Hall, Croydon.

Wie einige seiner Berufskollegen war auch Carlo Maria Giulini zunächst Instrumentalist, ehe er sich entschloß, Dirigent zu werden. Geboren 1914 in Barletta (Bari), studierte er Viola und Komposition an der Accademia di Santa Cecilia in Rom, später folgte die Dirigentenausbildung bei Bernardino Molinari. In den vierziger Jahren debütierte Giulini als Opern- und Konzertdirigent. Er leitete das 1950 gegründete Rundfunkorchester Mailand, arbeitete an der Scala und am Opernhaus Covent Garden. Er war Erster Gastdirigent des Chicago Symphony Orchestra, Chefdirigent der Wiener Symphoniker und Musikdirektor des Los Angeles Philharmonic.
Im Laufe seiner langen Karriere arbeitete er mit mehreren Musiker-Generationen zusammen. Sein Repertoire umfaßt die großen symphonischen Werke ebenso wie die Oper; zahlreiche Schallplattenaufnahmen dokumentieren Giulinis großes Talent.
Carlo Maria Giulini starb am 14. Juni 2005 in Brescia. Eine Aufführung unter seiner Leitung wurde, wie ein Kritiker treffend bemerkte, zu einer Sternstunde der Interpretation.

Länge des Programms: 0:49:13 Frankreich 1964, Regie: Philippe Truffault
karajan (10.09.2007, 01:10):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.09.2007, 13:20 Uhr
17.09.2007, 13:20 Uhr
Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra


Schubert, Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589 Georg Solti Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks.
Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Dezember 1987 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:32:11
Deutschland 1978, Regie: Humphrey Burton
karajan (10.09.2007, 01:11):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.09.2007, 19:00 Uhr
Erich Leinsdorf

Bei der Arbeit beobachtet
Erich Leinsdorf probt Wagner, Orchesterzwischenspiele aus 'Götterdämmerung' Erich Leinsdorf Erich Leinsdorf (1912-1993) probt mit dem Symphonie-Orchester des Südwestfunks Orchesterzwischenspiele aus "Götterdämmerung" von Richard Wagner.
In der anschließenden Konzertaufzeichnung erklingen folgende Ausschnitte: Tagesgrauen - Siegfrieds Rheinfahrt - Verwandlungsmusik - Trauermarsch - Finale.

Länge des Programms: 1:09:55 Erich Leinsdorf
SWF-Symphonieorchester
Deutschland 1989, Regie: János Darvas
karajan (10.09.2007, 01:15):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.09.2007, 13:30 Uhr 18.09.2007, 13:30 Uhr Leonard Bernstein

Beethoven, Missa solemnis op. 123 Im April 1819 wurde Beethovens Schüler, Freund und Gönner Erzherzog Rudolph zum Kardinal gewählt; zwei Monate später erhielt er das Erzbistum von Olmütz. Da für die Amtseinführung Rudolphs sicher eine Messvertonung gebraucht werden würde, entschloß Beethoven sich zur Komposition der Missa solemnis. "Gott wird mich erleuchten", schrieb er an Rudolph, "daß meine schwachen Kräfte zur Verherrlichung dieses feierlichen Tages beitragen...".
Mit der Missa solemnis wollte Beethoven einer Anstellung als Hofmusiker einen Schritt näher kommen; bereits seit einigen Jahren hatte er sich Hoffnungen auf einen solchen Posten gemacht. 1815 schrieb Beethoven in sein Tagebuch, wie er sich das Amt eines Hofmusikers vorstellte: "Die Ohrenmaschinen wo möglich zur Reife bringen, als dann lesen - dieses bist du dir, den Menschen und ihm dem Allmächtigen schuldig, nur so kannst du noch einmal entwickeln, was in dir alles verschlossen bleiben muß - und ein kleiner Hof - eine kleine Kapelle von mir in ihr den Gesang geschrieben angeführt, zur Ehre des Allmächtigen - des Ewigen Unendlichen..."
Abgesehen von diesen Gedanken einer künstlerischen Entfaltung zu Ehren Gottes waren es aber auch der traditionsreiche, lateinische Text der Messe und die feierliche liturgische Zeremonie, die Beethoven veranlaßten, all seine Kräfte auf dieses geistliche Werk zu konzentrieren. Eine Oper oder ein Oratorium hätten ihn an ein Libretto gefesselt, mit dem er niemals richtig zufrieden gewesen wäre. Das hatte sich schon an der langwierigen Entstehungsgeschichte seiner Oper "Leonore" bzw. "Fidelio" gezeigt. Der knappe lateinische Text der Messe gab ihm alles, was er brauchte, um ein sein Gesundheitszustand rapide.
Am Tage der Amtseinführung des Erzherzogs war noch kein Teil der Messe soweit fertig, daß Beethoven mit seinem Werk zufrieden gewesen wäre. Gerade die Missa solemnis war ihm so wichtig, daß er sie einfach nicht aus den Händen geben konnte, solange sie unvollendet war - immer wieder mußte er sie der Vollendung ein Stückchen näher bringen. (Einen Eindruck von den vielen Änderungen gibt ein Loch, das er im Laufe zahlloser Korrekturen an einer Stelle radiert hatte, obwohl das Papier von bester Qualität war.)
Beethoven schien von der Aufgabe, die er sich gestellt hatte, besessen zu sein. Die Missa solemnis sollte sein größtes Werk werden. Als Vorbereitung studierte er Kirchenmusik, verschaffte sich Abschriften der in den Klöstern gesungenen Choräle, ließ sich eine genaue Übersetzung des lateinischen Texts anfertigen und schrieb zur Übung Chöre aus Händels "Messias" ab (Händel war für ihn der größte Komponist, der je gelebt hat ).
Anton Schindler, sein Freund und späterer Biograph, besuchte Beethoven, als er an der Missa solemnis arbeitete. Schon im Treppenhaus habe man ihn "singen, heulen, und stampfen" gehört. Schindler berichtet weiter: "Nachdem wir dieser nahezu schauerlichen Szene lange schon zugehorcht und uns eben entfernen wollten, öffnete sich die Tür und Beethoven stand vor uns mit verstörten Gesichtszügen, die Beängstigung einflößen konnten. Er sah aus, als habe er soeben einen Kampf auf Tod und Leben mit der ganzen Schar der Kontrapunktisten, seinen immerwährenden Widersachern, bestanden."
Schließlich wurden drei der insgesamt fünf Sätze in Wien uraufgeführt, allerdings nicht in einer Kirche, sondern im restlos ausverkauften Kärntnertortheater. Nicht anwesend an jenem 7. Mai 1823 war jedoch Erzherzog Rudolph; drei Jahre lag seine Amtseinführung damals schon zurück.

Länge des Programms: 1:26:17 Edda Moser (Sopran)
Hanna Schwarz (Alt)
René Kollo (Tenor)
Kurt Moll (Baß)
Chor von Radio Hilversum
Koninklijk Concertgebouworkest
Leonard Bernstein
Deutschland 1978, Regie: Humphrey Burton
karajan (10.09.2007, 01:17):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.09.2007, 21:35 Uhr

Sibelius, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43
Esa-Pekka Salonen Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft.
Die Zweite Symphonie, 1902 in Helsinki uraufgeführt, ist die populärste der sieben Symphonien des Meisters.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:43:42 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (10.09.2007, 01:21):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.09.2007, 20:15 Uhr

Sibelius, Symphonie Nr. 1 e-Moll op. 39
Leonard Bernstein
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft.
Die Erste Symphonie, 1899 in Helsinki uraufgeführt, zeigt zwar noch romantische Einflüsse im Stile Tschaikowskys, weist aber auch voraus auf Sibelius' persönliche symphonische Tonsprache.
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Diese Aufnahme entstand im Februar 1990, wenige Monate vor Bernsteins Tod.

Länge des Programms: 0:45:10 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1990, Regie: Humphrey Burton
karajan (10.09.2007, 01:22):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.09.2007, 21:05 Uhr Leonard Bernstein

Sibelius, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur widerwillig preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft.
Die Zweite Symphonie, 1902 in Helsinki uraufgeführt, ist die populärste der sieben Symphonien des Meisters.
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Und in der Kritik zur 2. Symphonie hieß es in einer Wiener Zeitung: "Mit rabiater Besessenheit springt Bernstein für Jean Sibelius in die Wogen spätromantischer Gefühle. Er tänzelt und wiegt sich, springt, schlägt unerbittlich drein, schnaubt und singt mit."
Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.

Länge des Programms: 0:55:00 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1986, Regie: Humphrey Burton
karajan (10.09.2007, 01:23):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.09.2007, 22:00 Uhr Leonard Bernstein


Sibelius, Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft.
Die Fünfte Symphonie entstand zwischen 1915 und 1919 mitten in den Wirren des 1. Weltkriegs. Sie markiert den Anfang der Spätwerke des Komponisten und wurde recht populär. Beginnend mit einer langsamen, friedvollen Melodie, entwickelt sich die Symphonie über einen liedhaften Mittelteil auf eine strahlende Apotheose zu
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Und in der Kritik zur 2. Symphonie hieß es in einer Wiener Zeitung: "Mit rabiater Besessenheit springt Bernstein für Jean Sibelius in die Wogen spätromantischer Gefühle. Er tänzelt und wiegt sich, springt, schlägt unerbittlich drein, schnaubt und singt mit." Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.
Diese Aufnahme entstand im September 1987 im Konzerthaus Wien.

Länge des Programms: 0:38:37 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1987, Regie: Humphrey Burton
karajan (10.09.2007, 01:25):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.09.2007, 22:40 Uhr
Leonard Bernstein

Sibelius, Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105
ean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur widerwillig preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft.
Die Siebte Symphonie, 1924 in Stockholm uraufgeführt, ist in einem Satz durchkomponiert und stellt somit die Vollendung der Bestrebungen Sibelius' dar, eine zyklisch komprimierte symphonische Form zu entwickeln.
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.

Länge des Programms: 0:27:28 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1988, Regie: Humphrey Burton
karajan (10.09.2007, 01:26):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.09.2007, 13:20 Uhr
Arturo Benedetti Michelangeli
Werke von Beethoven, Schubert und Brahms

Arturo Benedetti Michelangeli Um Arturo Benedetti Michelangeli, geboren 1920 in Brescia, rankte sich bereits zu seinen Lebzeiten manche Legende. In einem Konzertprogramm hieß es, er stamme vom Heiligen Franziskus ab und sei Geiger, Organist, Arzt, Franziskanermönch, Pilot, Rennfahrer sowie erstklassiger Skifahrer und könne als Klavierbaumeister einen Flügel auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. Weltberühmt war "ABM" (wie man seinen Namen in der Musikwelt abzukürzen pflegte) jedoch als genialer und feinfühliger Pianist, der auf Konzerttourneen stets seinen eigenen Flügel (manchmal auch zwei) mitnahm und den Auftritt im letzten Moment absagte, wenn irgend etwas mit dem Instrument oder der Akustik nicht in Ordnung war.
In seiner über vierzigjährigen Karriere erreichte der aristokratische Perfektionist, dessen einmalige Begabung niemand anzweifelte, die Weltspitze der Pianisten - obwohl sein Repertoire verhältnismäßig wenig Werke umfaßte und die Zahl seiner Auftritte äußerst gering war. Die Kompositionen von Debussy und Ravel nahmen dabei stets einen wichtigen Platz ein.
Außergewöhnliche Virtuosität, perfekte Ausgewogenheit des Klanges - selbstverständlich treffen alle Beschreibungen eines Spitzenmusikers auf Benedetti Michelangeli zu; doch seine Konzerte vermittelten mehr: Sie führten den Zuhörer in eine Sphäre des sinnlich Wahrnehmbaren, aber nicht mehr mit Begriffen Faßbaren.
Arturo Benedetti Michelangeli, der zeit seines Lebens Gesundheitsprobleme hatte, starb im Juni 1995 in Lugano. Er war "als Künstler mit seinem Klavierspiel kündender Prophet und reflektierender Philosoph zugleich", hieß es im Nachruf der "Zeit". Dieser Konzertmitschnitt entstand 1981 in Lugano.
Das Programm:
Beethoven, Klaviersonate As-Dur op. 26
Beethoven, Klaviersonate B-Dur op. 22
Schubert, Klaviersonate a-Moll D 537
Brahms, Vier Balladen op. 10

Länge des Programms: 1:39:03 Arturo Benedetti Michelangeli (Klavier)
Schweiz 1981, Regie: János Darvas
karajan (10.09.2007, 01:30):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.09.2007, 20:20 Uhr

Händel, Xerxes
Aus der Semperoper Dresden

Szenenphoto "Xerxes" (die Oper, in der das berühmte Largo von Händel vorkommt) ist eine turbulente Geschichte um Liebe, Intrige, Eifersucht und Verrat - und mit versöhnlichem Happy End. Allerdings entspricht der Perserkönig Xerxes in der Oper nicht unbedingt seinem historischen Vorbild: Bei Händel ist Xerxes nichts weiter als ein unberechenbarer, gewälttätiger Herrscher, der nach Lust und Laune über Leben und Liebe seiner Mitmenschen bestimmt. Der Brückenbau über den Hellespont, wie er im 2. Akt der Oper vorkommt, ist allerdings geschichtlich verbürgt: Im Jahre 480 v. Chr. fiel der Perserkönig mit seinem Heer über eine von Booten gebildete Pontonbrücke in Griechenland ein.
Georg Friedrich Händel schrieb für den 1738 in London uraufgeführten "Xerxes" einige seiner schönsten Arien. Das Werk umfaßt knapp 50 Musiknummern und gilt mit seiner detaillierten Charakterisierung der Personen als eine der fortschrittlichsten Opern Händels: Er komponiert hier nicht schematisch eine starre Folge von Rezitativen und Arien, sondern stellt in den unterschiedlichsten musikalischen Formen die Gefühle und Regungen der Menschen dar.
Ein Kritiker bezeichnete "Xerxes" als "die mozartischste aller Händel-Opern" (wenn das denn ein Qualitätsmerkmal ist), weil hier Empfindungen in all ihrer Tiefe dargestellt werden und das Nebeneinander von Komik und Tragik besonders auffällig ist. Wenn auch Liebe, Intrige und Eifersucht die Nähe von Mozarts "Così fan tutte" ahnen lassen, so schrieb Händel doch seine ureigene Musik - und die fand trotz aller Qualität leider nicht den verdienten Erfolg: Nach nur fünf Vorstellungen wurde "Xerxes" aus dem Spielplan des Londoner Haymarket Theatre genommen und geriet für fast zwei Jahrhunderte in Vergessenheit. Die Blütezeit der italienischen Oper in England ging zu Ende. Erst zu Beginn unseres Jahrhunderts gab es einige Versuche der Wiederbelebung. 1985 setzte eine Reihe von aktuellen Produktionen ein, die teils zu regelrechten Kult-Inszenierungen gerieten.

Xerxes, der König von Persien, ist mit der schönen Amastris verlobt. Aber das kümmert ihn wenig: Immer wieder verliebt er sich in eine andere. Als er im Schatten eines großen Baumes liegt und den schönen Sommertag genießt, entdeckt er seine Liebe zu Romilda und bittet seinen Bruder Arsamenes, für ihn ein Treffen mit Romilda zu vereinbaren. Arsamenes ist strikt dagegen, denn Romilda ist seine Freundin! Er versucht, Xerxes von dem Plan abzubringen - aber vergebens: Schließlich ist Xerxes der König und kann bestimmen, was in seinem Reich geschieht. Um freie Hand zu haben, schickt er seinen Bruder kurzerhand in die Verbannung. Romilda liebt aber ihren Arsamenes und will niemals einen anderen Mann haben, so sehr Xerxes sich auch bemühen mag.
Aber da ist noch Romildas Schwester Atalanta: Sie will Arsamenes für sich selbst haben und nutzt die Verwirrung des Augenblicks: Sie stiehlt einen Liebesbrief, den Arsamenes an Romilda geschrieben hat, und zeigt ihn Xerxes. Allerdings behauptet sie, der Brief sei an sie selbst gerichtet, und nicht an ihre Schwester. Xerxes zeigt Romilda den Brief und glaubt sich nun fast am Ziel.
Romilda ist verzweifelt und sagt, sie werde Xerxes heiraten, wenn ihr Vater es erlaube. Also geht Xerxes zu Ariodates, dem Vater Romildas und Atalantas, und bittet um die Hand Romildas. Er sagt aber nicht, daß er für sich selbst bittet, sondern deutet nur an, Romilda werde einen Mann seines Standes heiraten. Ariodates ist überzeugt, daß Xerxes für Arsamenes bittet, und willigt ein. Wenig später verheiratet Ariodates rasch Arsamenes und Romilda.
Als Xerxes dazukommt, ist es zu spät: Arsamenes und Romilda sind bereits Mann und Frau. Xerxes' Verlobte Amastris hat, unerkannt als Soldat verkleidet, das ganze Geschehen verfolgt. Als Xerxes nun wütend verlangt, daß derjenige getötet werde, der für die ganze Verwirrung verantwortlich ist, zieht Amastris ihr Schwert und richtet es auf Xerxes: Er ist schließlich an allem schuld. Doch dann gibt sie sich zu erkennen und verzeiht ihrem Bräutigam. Musikalische Leitung: Christophe Rousset
Inszenierung: Michael Hampe
Bühnenbild und Kostüme: Carlo Tommasi
Paula Rasmussen (Xerxes)
Ann Hallenberg (Arsamenes)
Sandrine Piau (Atalanta)
Patricia Bardon (Amastris)
Isabel Bayrakdarian (Romilda)
Marcello Lippi (Ariodates)
Matteo Peirone (Elviro)
Ludwigshafener Theaterchor
Les Talens Lyriques
Deutschland 2000, Regie: Philip Behrens
karajan (10.09.2007, 01:32):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.09.2007, 20:15 Uhr

Beethoven, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67
Daniel Harding Das Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding spielt die Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven (1770-1827). Diese Aufnahme entstand im Teatro comunale di Ferrara.

Länge des Programms: 0:36:00 Daniel Harding
Mahler Chamber Orchestra
karajan (10.09.2007, 01:34):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.09.2007, 08:00 Uhr 23.09.2007, 10:50 Uhr Ormandy

Wolf-Ferrari, Ouvertüre zu 'Il segreto di Susanna'
Eugene Ormandy Das Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Eugene Ormandy spielt die Ouvertüre zur Oper "Il segreto di Susanna" (Susannens Geheimnis) von Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948). Diese Aufnahme entstand im Sommer 1978 in der Academy of Music, Philadelphia.
Das Philadelphia Orchestra wurde 1900 gegründet. Von 1936 bis 1980 war Eugene Ormandy (1899-1985) sein Chefdirigent. Aufbauend auf der Vorarbeit seines langjährigen Vorgängers Leopold Stokowski, wurde das Ensemble unter Ormandys Leitung zu einem der führenden Orchester nicht nur in den USA, sondern auch auf internationaler Ebene. Vor allem Ormandys Aufnahmen von Kompositionen der Spätromantik und des frühen 20. Jahrhunderts trugen zum bleibenden Ruhm des Orchesters bei.

Länge des Programms: 0:03:55 Eugene Ormandy
Philadelphia Orchestra
USA 1978, Regie: Kirk Browning
Poztupimi (01.07.2007, 18:45):
Hallo zusammen,

ob das Motto "nicht verpassen" volle Gültigkeit hat, wir sich zeigen. Ich wollte nur kurz auf folgende Sendungen heute im TV hinweisen:

Arte
19:00 - Georges Prêtre dirigiert Bartók: Konzert für Orchester / Aufnahme aus der Semperoper aus dem Jahr 2006 mit der Staatskapelle Dresen (lt. Arte Magazin Erstausstrahlung)
20:40 - Themenabend Himmlische Stimmen

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (03.07.2007, 10:02):
Guten Morgen,

am Donnerstag, 05.07 - nach den Hippies in Goa - Opernabend bei Arte:

20:40 Die Walküre - zeitversetzte Ausstrahlung der Aufführung vom selben Abend in Aix-en-Provence
Ausführende:
Robert Gambill (Siegmund)
Mikhail Petrenko (Hunding)
Willard Walton (Wotan)
Eva-Maria Westbroek (Sieglinde)
Eva Johansson
Berliner Philharmoniker
Leitung Simon Rattle
Inszenierung Stéphane Braunschweig

Ein Beitrag auf 3Sat lief gestern, siehe hier

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (18.07.2007, 23:55):
Hallo zusammen,

Donnerstag, 19. Juli - 21:05 auf 3sat:

Eröffnung Bregenzer Festspiele 2007 mit Tosca.
Weitere Informationen hier

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (02.08.2007, 23:03):
Hallo zusammen,

Am Sonntag, den 5. August - 19:00 auf ARTE:

Martha Argerich spielt Schumann.
Einige Informationen hier

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (02.08.2007, 23:07):
Noch einer:

Am Sonntag, den 5. August ab 9:05 auf 3SAT:

Wagner bis zum Abwinken: Der Ring des Nibelungen.
Einige Informationen gibt es hier

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (16.08.2007, 18:24):
Hallo zusammen,

heute auf Deutschlandradio Kultur, 20:03:

Themenabend Joseph Joachim

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (20.09.2007, 18:17):
Hallo,

heute, 20.09, 20:03 auf Deutschlandradio Kultur:

Zum 50. Todestag: Themenabend Sibelius

Grüße,
Wolfgang
Manfred (17.08.2007, 22:55):
Hallo zusammen,

hat zwar nicht unmittelbar etwas mit Klassik zu tun, ist aber sicher auch für Sammler von Klassik-CD's interessant:

c't magazin.tv: Der plötzliche CD-Tod

"Immer häufiger beklagen Computernutzer Datenverlust auf selbstgebrannten CDs und DVDs. Aber auch das Deutsche Musikarchiv in Berlin hat immer größere Probleme mit dem Datenschwund auf den Musik-CDs der ersten Generation. Hier hat sich die lösemittelhaltige Beschriftung durch die CD gefressen und die Datenstruktur zerstört."

Sendetermine: Samstag, 18.8.2007, 12:30 Uhr (hr) bzw. 13:30 Uhr (Eins Plus)

Viele Grüße,
Manfred
karajan (30.09.2007, 13:06):
Classica
Leonard Bernstein
Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.10.2007, 13:10 Uhr
09.10.2007, 13:10 Uhr
Tschaikowsky, Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36
Es dauerte lange, bis Peter Tschaikowskys Vierte Symphonie, 1878 in Moskau uraufgeführt, ihre heutige Popularität erlangte. Sie entstand in einer Zeit, als der Komponist durch die tragische Erfahrung seiner nur wenige Wochen dauernden Ehe große seelische Qualen durchlitt. In einem Brief an seine Mäzenin Nadjeschda von Meck erläuterte Tschaikowsky das "Programm" der Symphonie, die von einem Schicksalsthema durchzogen wird.
Leonard Bernsteins Aufnahme von Tschaikowskys 4. Symphonie mit dem New York Philharmonic Orchestra, die 1976 mit dem renommierten Emmy Award ausgezeichnet wurde, bringt die geballte Dramatik und emotionelle Tiefe des Werkes treffend zum Ausdruck. Die Live-Aufnahme vom 24. April 1975 aus der New Yorker Avery-Fisher-Hall zeugt von dem großartigen Erfolg des Konzertes. Bernstein dirigierte Tschaikowskys Vierte immer wieder, so auch 1989 bei seinem letzten Auftritt in der Avery-Fisher-Hall.
Die Kritik nannte seine Interpretation "fesselnd". Wie schon mit Gustav Mahler identifizierte sich Bernstein sehr eng mit Tschaikowsky; dadurch gelangen ihm derartig intensive, hautnahe Interpretationen der Werke beider Komponisten.

Länge des Programms: 0:45:29 Leonard Bernstein
New York Philharmonic
USA 1975, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 13:11):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.10.2007, 16:55 Uhr
10.10.2007, 23:15 Uhr
Sibelius, Symphonie Nr. 1 e-Moll op. 39 Leonard Bernstein
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Erste Symphonie, 1899 in Helsinki uraufgeführt, zeigt zwar noch romantische Einflüsse im Stile Tschaikowskys, weist aber auch voraus auf Sibelius' persönliche symphonische Tonsprache.
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Diese Aufnahme entstand im Februar 1990, wenige Monate vor Bernsteins Tod.

Länge des Programms: 0:45:10 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1990, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 13:13):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.10.2007, 17:45 Uhr
11.10.2007, 00:05 Uhr
Sibelius, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 Leonard Bernstein
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur widerwillig preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Zweite Symphonie, 1902 in Helsinki uraufgeführt, ist die populärste der sieben Symphonien des Meisters.
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Und in der Kritik zur 2. Symphonie hieß es in einer Wiener Zeitung: "Mit rabiater Besessenheit springt Bernstein für Jean Sibelius in die Wogen spätromantischer Gefühle. Er tänzelt und wiegt sich, springt, schlägt unerbittlich drein, schnaubt und singt mit."
Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.

Länge des Programms: 0:55:00 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1986, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 13:15):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.10.2007, 18:45 Uhr
11.10.2007, 01:00 Uhr
Sibelius, Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 Leonard Bernstein
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Fünfte Symphonie entstand zwischen 1915 und 1919 mitten in den Wirren des 1. Weltkriegs. Sie markiert den Anfang der Spätwerke des Komponisten und wurde recht populär. Beginnend mit einer langsamen, friedvollen Melodie, entwickelt sich die Symphonie über einen liedhaften Mittelteil auf eine strahlende Apotheose zu
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Und in der Kritik zur 2. Symphonie hieß es in einer Wiener Zeitung: "Mit rabiater Besessenheit springt Bernstein für Jean Sibelius in die Wogen spätromantischer Gefühle. Er tänzelt und wiegt sich, springt, schlägt unerbittlich drein, schnaubt und singt mit." Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.
Diese Aufnahme entstand im September 1987 im Konzerthaus Wien.

Länge des Programms: 0:38:37 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1987, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 13:17):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.10.2007, 19:25 Uhr
11.10.2007, 01:40 Uhr
Sibelius, Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105 Leonard Bernstein
ean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur widerwillig preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Siebte Symphonie, 1924 in Stockholm uraufgeführt, ist in einem Satz durchkomponiert und stellt somit die Vollendung der Bestrebungen Sibelius' dar, eine zyklisch komprimierte symphonische Form zu entwickeln.
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.

Länge des Programms: 0:27:28 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1988, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 13:20):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
01.10.2007, 23:15 Uhr
2.10.2007, 08:00 Uhr

Glenn Gould - Der Alchemist
Teil 1: Der Rückzug
Zum 75. Geburtstag


Glenn Gould Heute kann man es sich kaum vorstellen: Anfang der 70er Jahre war der legendäre kanadische Pianist Glenn Gould noch ein Geheimtip unter europäischen Musikenthusiasten. Der französische Regisseur Bruno Monsaingeon führte damals Interviews mit dem exzentrischen Musiker und nahm die Gespräche, die immer wieder von Musikbeispielen ergänzt werden, fürs Fernsehen auf. Die vierteilige Serie, mit heutiger Technik überarbeitet, bietet interessante Einblicke in das unglaubliche Talent und den tiefgründigen Humor Glenn Goulds. Musik im 1. Teil:
Johann Sebastian Bach: Toccata aus der Partita Nr. 6 e-Moll BWV 830
Arnold Schönberg: Intermezzo aus der Suite op. 25
Orlando Gibbons: Pavane "Lord Salisbury"
William Byrd: Gaillarde Nr. 6
Richard Wagner: Vorspiel zu "Die Meistersinger von Nürnberg" (Transkription: Glenn Gould)

Mit 14 debütierte er als Konzertpianist und errang in den folgenden Jahren Weltruhm. Glenn Gould, geboren 1932 in Toronto, galt wegen seiner Art, die Werke zu interpretieren, als eigenwillig und wegen seines Verhaltens auf dem Konzertpodium als exzentrisch. Einen Pianisten wie Gould hatte die Welt zuvor nicht erlebt. Auch bei warmem Wetter trug er Mantel und Handschuhe; er kauerte ganz niedrig auf seinem Spezialstuhl am Klavier, gestikulierte und sang die Melodie, während er spielte, um die thematischen Zusammenhänge noch deutlicher zu machen.
"Ein berauschender Beherrscher des durchsichtig-faszinierenden Non-Legato", schrieb Joachim Kaiser über Gould. Sein Lampenfieber, aber auch sein Drang zu Perfektion veranlassten ihn, mit 32 dem Konzertpodium den Rücken zu kehren und nur noch Aufnahmen für Schallplatte, Rundfunk und Fernsehen zu machen. Viele von ihnen wurden Bestseller. Seine Aufnahme der Goldberg-Variationen von J. S. Bach war in den 50er Jahren eine Sensation und gilt bis heute als Meilenstein der Klavierkunst. Er war ein Verfechter der technischen Möglichkeiten des Mediums Schallplatte; nur sie ermöglichte ihm eine ideale Interpretation. Er kam gut ohne andere Menschen aus und fühlte sich in der Einsamkeit des Tonstudios am wohlsten.
Glenn Gould war auch ein begabter Komponist, Dirigent und Autor; seine Texte über Musik zeigen ihn als humorvollen und kenntnisreichen Unterhalter, der seine Vorlieben und Abneigungen klar formuliert ("Mozart ist nicht zu früh gestorben, sondern eher zu spät"). Goulds Repertoire konzentrierte sich auf die Musik des Barock sowie auf die Klassik und die Moderne; die romantischen Klavierstücke von Chopin, Liszt oder Brahms mied er konsequent. Mit nur 50 Jahren starb Glenn Gould 1982 an den Folgen eines Schlaganfalls.

Länge des 1. Teils: 0:46:41 Frankreich 1974, Regie: François-Louis Ribadeau
karajan (30.09.2007, 13:25):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
02.10.2007, 20:15 Uhr
08.10.2007, 23:15 Uhr
Glenn Gould - Der Alchemist

Teil 2: Der Alchemist Glenn Gould Heute kann man es sich kaum vorstellen: Anfang der 70er Jahre war der legendäre kanadische Pianist Glenn Gould noch ein Geheimtip unter europäischen Musikenthusiasten. Der französische Regisseur Bruno Monsaingeon führte damals Interviews mit dem exzentrischen Musiker und nahm die Gespräche, die immer wieder von Musikbeispielen ergänzt werden, fürs Fernsehen auf. Die vierteilige Serie, mit heutiger Technik überarbeitet, bietet interessante Einblicke in das unglaubliche Talent und den tiefgründigen Humor Glenn Goulds.
Musik im 2. Teil:
Johann Sebastian Bach: Englische Suite Nr. 1 A-Dur BWV 806
Alexander Skrjabin: Klavierstücke op. 57

Mit 14 debütierte er als Konzertpianist und errang in den folgenden Jahren Weltruhm. Glenn Gould, geboren 1932 in Toronto, galt wegen seiner Art, die Werke zu interpretieren, als eigenwillig und wegen seines Verhaltens auf dem Konzertpodium als exzentrisch. Einen Pianisten wie Gould hatte die Welt zuvor nicht erlebt. Auch bei warmem Wetter trug er Mantel und Handschuhe; er kauerte ganz niedrig auf seinem Spezialstuhl am Klavier, gestikulierte und sang die Melodie, während er spielte, um die thematischen Zusammenhänge noch deutlicher zu machen.
"Ein berauschender Beherrscher des durchsichtig-faszinierenden Non-Legato", schrieb Joachim Kaiser über Gould. Sein Lampenfieber, aber auch sein Drang zu Perfektion veranlassten ihn, mit 32 dem Konzertpodium den Rücken zu kehren und nur noch Aufnahmen für Schallplatte, Rundfunk und Fernsehen zu machen. Viele von ihnen wurden Bestseller. Seine Aufnahme der Goldberg-Variationen von J. S. Bach war in den 50er Jahren eine Sensation und gilt bis heute als Meilenstein der Klavierkunst. Er war ein Verfechter der technischen Möglichkeiten des Mediums Schallplatte; nur sie ermöglichte ihm eine ideale Interpretation. Er kam gut ohne andere Menschen aus und fühlte sich in der Einsamkeit des Tonstudios am wohlsten.
Glenn Gould war auch ein begabter Komponist, Dirigent und Autor; seine Texte über Musik zeigen ihn als humorvollen und kenntnisreichen Unterhalter, der seine Vorlieben und Abneigungen klar formuliert ("Mozart ist nicht zu früh gestorben, sondern eher zu spät"). Goulds Repertoire konzentrierte sich auf die Musik des Barock sowie auf die Klassik und die Moderne; die romantischen Klavierstücke von Chopin, Liszt oder Brahms mied er konsequent. Mit nur 50 Jahren starb Glenn Gould 1982 an den Folgen eines Schlaganfalls.

Länge des 2. Teils: 0:46:07 Frankreich 1974, Regie: François-Louis Ribadeau
karajan (30.09.2007, 13:36):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.10.2007, 13:05 Uhr

Sibelius, Symphonie Nr. 1 e-Moll op. 39
Zum 50. Todestag von Jean Sibelius

Esa-Pekka Salonen Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war. Die Erste Symphonie, 1899 in Helsinki uraufgeführt, zeigt zwar noch romantische Einflüsse im Stile Tschaikowskys, weist aber auch voraus auf Sibelius' persönliche symphonische Tonsprache.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London. Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:39:58 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (30.09.2007, 13:40):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 Esa-Pekka Salonen

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.10.2007, 09:20 Uhr
10.10.2007, 13:20 Uhr
12.10.2007, 13:20 Uhr

Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Zweite Symphonie, 1902 in Helsinki uraufgeführt, ist die populärste der sieben Symphonien des Meisters.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:43:42 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (30.09.2007, 13:42):
Classica
Portrait Esa-Pekka Salonen - Maestro in Hollywood

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.10.2007, 10:05 Uhr
10.10.2007, 14:05 Uhr
12.10.2007, 14:05 Uhr
Esa-Pekka Salonen vor dem Modell des neuen Konzertsaals in Los Angeles Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren an der Sibelius-Akademie seiner Heimatstadt. Als er 1983 in London als "Einspringer" mit Gustav Mahlers Dritter Symphonie debütierte, begann seine internationale Karriere, die ihm zahlreiche Schallplattenaufnahmen und Auftritte in allen Musikzentren der Welt einbrachte. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein. Salonen lebt schon seit vielen Jahren im Ausland, doch er kehrt so oft wie möglich nach Helsinki zurück, um den Kontakt zur einheimischen Musikszene zu pflegen.
Das Portrait von Percy Adlon zeigt Esa-Pekka Salonen im Gespräch und bei der Arbeit. Der Film entstand in Los Angeles und dokumentiert Salonens große Begeisterung für Musik aller Art - von Mozart bis Xenakis.
"Ich sehe mich nicht als Avantgardisten. Wenn ich heute György Ligeti spiele, ist das im Verhältnis des zeitlichen Abstands und des Altersunterschieds vergleichbar mit Karl Böhm, als er Richard Strauss dirigierte. Was soll daran radikal sein? Natürlich dirigiere ich auch Musik junger Komponisten, aber nicht, um eine Mission zu erfüllen. Künstler von heute arbeiten für ein Publikum von heute. Das sollte normal sein." (Esa-Pekka Salonen)

Länge des Programms: 0:57:46 USA 1997, Regie: Percy Adlon
karajan (30.09.2007, 13:47):
Classica
Glenn Gould in Rußland
Zum 75. Geburtstag von Glenn Gould (1932-1982)
Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.10.2007, 15:05 Uhr
13.10.2007, 18:05 Uhr

Glenn Gould 1957, mitten in der Zeit des Kalten Krieges, konzertierte Glenn Gould (1932-1982) als erster nordamerikanischer Pianist in der Sowjetunion. Dabei brach er ein Tabu in der UdSSR: Er spielte westliche atonale Musik. Gould wurde dadurch zum Funken der Inspiration für eine ganze Generation russischer Künstler, Musiker und Dissidenten. Sein Leben lang sprach Gould immer wieder über die Auswirkung der kommunistischen Ideologie auf die künstlerische und politische Freiheit. Diese Dokumentation beleuchtet ein wenig bekanntes Kapitel aus dem Leben des großen Pianisten.

Länge des Programms: 0:52:28 Deutschland 2001, Regie: Yosif Feyginberg
karajan (30.09.2007, 13:49):
Classica
Haydn, Klavierkonzert D-Dur Hob. XVIII:11
Zum 80. Geburtstag von Paul Badura-Skoda
Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.10.2007, 20:15 Uhr 13.10.2007, 23:05 Uhr



Der österreichische Pianist Paul Badura-Skoda (*1927) ist neben seiner Konzerttätigkeit auch als Autor zahlreicher Bücher über Fragen der historischen Aufführungspraxis sowie als Herausgeber von Klavierwerken bekannt. Die geglückte Verbindung von Theorie und Praxis führt zu einem lebendig-virtuosen und historisch bewußten Spiel. Frans Brüggen wurde 1934 in Amsterdam geboren, wo er auch seine musikalische Ausbildung absolvierte. Nach einer großen Karriere als Blockflötenvirtuose widmet er sich seit einiger Zeit fast ausschließlich dem Dirigieren. 1981 gründete er das Orchestra of the Eighteenth Century, mit dem er weltweite Tourneen unternahm. Er leitete außerdem viele der führenden Orchester Europas.
Diese Aufnahme entstand im Januar 1994 in Lugano.

Länge des Programms: 0:21:20 Paul Badura-Skoda (Klavier)
Frans Brüggen
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1994, Regie: Enrica Roffi
karajan (30.09.2007, 13:53):
Classica
Grieg, Sigurd Jorsalfar, Suite op. 56

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.10.2007, 12:15 Uhr
08.10.2007, 13:00 Uhr
Edvard Grieg Die Drei Orchesterstücke aus "Sigurd Jorsalfar" op. 56 entstammen der Bühnenmusik, die Edvard Grieg 1872 für Björnsons gleichnamiges Schauspiel schrieb und 20 Jahre später für den Konzertgebrauch bearbeitete.
Die Sätze heißen: 1. Prélude: In der Königshalle - 2. Intermezzo: Borghilds Traum - 3. Huldigungsmarsch.
Diese Aufnahme entstand im März 1990 in Lugano.

Länge des Programms: 0:20:03 Jury Ahronowitsch
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1990, Regie: Manuela Celio
karajan (30.09.2007, 13:55):
Classica
Wagner, Vorspiel zu 'Die Meistersinger von Nürnberg' Georg Solti

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.10.2007, 12:00 Uhr
09.10.2007, 12:00 Uhr

Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit den Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand 1976 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:11:48 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
USA 1976, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 13:57):
Classica
Bruckner, Symphonie Nr. 6 A-Dur Georg Solti

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.10.2007, 19:05 Uhr
Die Sechste nimmt unter Bruckners Symphonien eine Sonderstellung ein: Ihr fehlen die für Bruckner sonst so bezeichnenden, geballten Kraftausbrüche des großen Orchesters, die riesig dimensionierten Steigerungen; sie ist leichter und heller als die anderen Werke. Bruckner nannte sie einmal scherzhaft "Die Keckste" - und meinte das bestimmt nicht nur als Reim auf "Sechste". Doch gerade in ihrer Andersartigkeit hat diese Symphonie ihre Größe und Bedeutung: Mit der geistreichen, nahezu philosophischen Ruhe, die sie verströmt, zählt sie zu den originellsten Werken des Meisters. Eine vollständige Aufführung seiner Sechsten Symphonie hat Anton Bruckner nicht mehr erlebt: Sein Schüler und Vorkämpfer Gustav Mahler dirigierte sie erst im Februar 1899, rund zweieinhalb Jahre nach dem Tod Bruckners.
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Die Aufnahme der Sechsten Symphonie von Anton Bruckner mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar.

Länge des Programms: 1:04:05 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1980, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 14:03):
Classica

Musikarchiv - Hephzibah und Yehudi Menuhin
Werke von Mendelssohn, Franck und Schubert
Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.10.2007, 20:15 Uhr

Hephzibah und Yehudi Menuhin Die Pianistin Hephzibah Menuhin (1920-1981) und ihr Bruder Yehudi Menuhin (1916-1999) in historischen Aufnahmen. Auf dem Programm:
Felix Mendelssohn Bartholdy, Variations sérieuses für Klavier op. 54; aufgenommen am 11. August 1968 in Paris
César Franck, Sonate für Violine und Klavier A-Dur; aufgenommen am 17. Januar 1960 in London
Franz Schubert, 12 Walzer für Klavier D 969; aufgenommen am 11. August 1968 in Paris.

Hephzibah Menuhin, Schwester des weltberühmten Geigers Yehudi Menuhin (1916-1999), wurde 1920 in San Francisco geboren. Sie studierte Klavier und wurde Pianistin. Hephzibah Menuhin gab Konzerte in Europa und Amerika und trat auch zusammen mit ihrem Bruder Yehudi auf. 1938 heiratete sie den Farmer Lindsay Nicholas und ging nach Australien. 1954 zog sie vom Land nach Sydney, gab Konzerte und eröffnete dort ein Heim für Bedürftige.
Hephzibahs Leben änderte sich grundlegend, als sie nach dem Zweiten Weltkrieg auf einer Europatournee die Konzentrationslager besichtigte: Sie konnte nicht in ihr sorgenfreies Leben nach Australien zurückkehren, sondern wollte sich für die Menschenrechte einsetzen. Ihre Ehe zerbrach, sie zog nach London und heiratete Richard Hauser. Dort gründeten sie zusammen ein Zentrum für Menschenrechte; 1977 wurde sie Präsidentin der "Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit". Hephzibah Menuhin-Hauser starb am Neujahrstag 1981 in London.

Er war nicht nur ein bedeutender Geiger, sondern auch ein Botschafter der Musik und trug mit seiner Kunst zur Völkerverständigung bei: Yehudi Menuhin, geboren 1916 als Kind jüdischer Einwanderer in New York, gab schon in früher Jugend Konzerte und machte Schallplattenaufnahmen. Sieben Jahrzehnte reiste er in Sachen Musik um den Erdball - als Geiger, Lehrer und immer häufiger auch als Dirigent. Der engagierte Humanist und Kosmopolit Menuhin war einer der ersten ausländischen Solisten, die nach 1945 in Deutschland auftraten. 1957 gründete er sein eigenes Musikfestival in Gstaad (Schweiz). Er erhielt zahlreiche Auszeichungen für seine Verdienste um die Musik und um die Völkerverständigung. Im März 1999 starb Yehudi Menuhin 82jährig auf einer Tournee in Berlin.

Länge des Programms: 0:49:58 Hephzibah Menuhin (Klavier)
Yehudi Menuhin (Violine)
Frankreich 1968, Regie: Philippe Truffault, Bruno Monsaingeon
karajan (06.10.2007, 08:59):
Classica
Claudio Abbado
Verdi, Requiem

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.10.2007, 21:35 Uhr

Giuseppe Verdis Requiem zählt neben Ludwig van Beethovens Missa solemnis und Johannes Brahms' Deutschem Requiem zu den großen Meisterwerken geistlicher Musik des 19. Jahrhunderts. Das Stück wurde zum Gedenken des berühmten italienischen Dichters Alessandro Manzoni an dessen erstem Todestag am 22. Mai 1874 in der Kirche San Marco in Mailand uraufgeführt. Manzoni war eine der Leitfiguren des Risorgimento und in Italien hochgeschätzt; sein bis heute gebliebener Ruhm geht vor allem auf den Roman "I promessi sposi" (Die Verlobten, 1827) zurück.
Verdis Komposition beeindruckt durch ihre große Dramatik und Emotion - von der stillen Ehrfurcht des "Requiem aeternam" bis zum furiosen "Dies irae", von der überwältigenden Kraft des "Tuba mirum" bis zum schluchzenden Schmerz des "Lacrimosa". Verdi legte Wert darauf, daß es "nicht wie eine Oper gesungen werden" dürfe. Ihm gelang ein großes geistliches Werk von überwältigender Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, obwohl er selbst kein gläubiger Katholik war. Verdi selbst leitete die Uraufführung mit über 200 Musikern und ließ sich vom riesigen Erfolg dazu bewegen, das Werk drei Tage später in der Scala zu dirigieren und es anschließend durch ganz Europa zu begleiten. "Mir scheint", kommentierte er zufrieden und leicht ironisch das positive Echo auf sein sakrales Konzertstück, "ich bin nun eine ernstzunehmende Persönlichkeit geworden und nicht mehr der Bajazzo, der auf die große Pauke haut..."
Diese Aufnahme entstand beim Edinburgh-Festival 1982.

Länge des Programms: 1:36:12 Margaret Price (Sopran)
Jessye Norman (Mezzosopran)
José Carreras (Tenor)
Ruggero Raimondi (Baß)
Edinburgh Festival Chorus
London Symphony Orchestra
Claudio Abbado
Großbritannien 1982, Regie: Humphrey Burton
karajan (06.10.2007, 09:02):
Classica
Tschaikowsky, Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36
Leonard Bernstein
Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.10.2007, 13:10 Uhr

Peter Tschaikowsky (1840-1893) Es dauerte lange, bis Peter Tschaikowskys Vierte Symphonie, 1878 in Moskau uraufgeführt, ihre heutige Popularität erlangte. Sie entstand in einer Zeit, als der Komponist durch die tragische Erfahrung seiner nur wenige Wochen dauernden Ehe große seelische Qualen durchlitt. In einem Brief an seine Mäzenin Nadjeschda von Meck erläuterte Tschaikowsky das "Programm" der Symphonie, die von einem Schicksalsthema durchzogen wird.
Leonard Bernsteins Aufnahme von Tschaikowskys 4. Symphonie mit dem New York Philharmonic Orchestra, die 1976 mit dem renommierten Emmy Award ausgezeichnet wurde, bringt die geballte Dramatik und emotionelle Tiefe des Werkes treffend zum Ausdruck. Die Live-Aufnahme vom 24. April 1975 aus der New Yorker Avery-Fisher-Hall zeugt von dem großartigen Erfolg des Konzertes. Bernstein dirigierte Tschaikowskys Vierte immer wieder, so auch 1989 bei seinem letzten Auftritt in der Avery-Fisher-Hall.
Die Kritik nannte seine Interpretation "fesselnd". Wie schon mit Gustav Mahler identifizierte sich Bernstein sehr eng mit Tschaikowsky; dadurch gelangen ihm derartig intensive, hautnahe Interpretationen der Werke beider Komponisten.

Länge des Programms: 0:45:29 Leonard Bernstein
New York Philharmonic
USA 1975, Regie: Humphrey Burton
karajan (06.10.2007, 09:13):
Classica
Sir Georg Solti Chicago Symphonie Orchestra
Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.10.2007, 19:05 Uhr

Die Sechste nimmt unter Bruckners Symphonien eine Sonderstellung ein: Ihr fehlen die für Bruckner sonst so bezeichnenden, geballten Kraftausbrüche des großen Orchesters, die riesig dimensionierten Steigerungen; sie ist leichter und heller als die anderen Werke. Bruckner nannte sie einmal scherzhaft "Die Keckste" - und meinte das bestimmt nicht nur als Reim auf "Sechste". Doch gerade in ihrer Andersartigkeit hat diese Symphonie ihre Größe und Bedeutung: Mit der geistreichen, nahezu philosophischen Ruhe, die sie verströmt, zählt sie zu den originellsten Werken des Meisters. Eine vollständige Aufführung seiner Sechsten Symphonie hat Anton Bruckner nicht mehr erlebt: Sein Schüler und Vorkämpfer Gustav Mahler dirigierte sie erst im Februar 1899, rund zweieinhalb Jahre nach dem Tod Bruckners.
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Die Aufnahme der Sechsten Symphonie von Anton Bruckner mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar.

Länge des Programms: 1:04:05 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1980, Regie: Humphrey Burton
karajan (06.10.2007, 09:20):
Classica
Esa-Pekka Salonen probt Debussy,
Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.10.2007, 12:00 Uhr
11.10.2007, 13:00 Uhr

La Mer Esa-Pekka Salonen Das Wasser hat einen großen Einfluß auf die Kompositionen Claude Debussys ausgeübt; es erscheint in vielen seiner Werke in unterschiedlicher Form: als Regen (in "Jardins sous la pluie"), als stilles Gewässer (in "Reflets dans l'eau"), als Grab eines versunkenen Domes (in "La cathédrale engloutie") bis hin zu den Impressionen des offenen Meeres (in der dreiteiligen symphonischen Dichtung "La Mer").
"Vielleicht wissen Sie nicht", schrieb Debussy an den Dirigenten und Komponisten André Messager, "daß ich für das schöne Leben eines Seemanns bestimmt war und nur durch Zufall einen anderen Weg nahm. Aber immer noch fühle ich eine starke Leidenschaft für das Meer." In seiner 1905 uraufgeführten symphonischen Dichtung "La Mer" beschäftigt sich Claude Debussy mit dem Zusammenspiel von Wasser, Licht, Wellen und Wind auf dem Meer.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, ist seit 1992 Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra. Er lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Das Los Angeles Philharmonic stieg unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt auf. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London. Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:55:27 Esa-Pekka Salonen
Los Angeles Philharmonic
USA 1997, Regie: Peter Berggren
karajan (06.10.2007, 09:23):
Classica
Mendelssohn, Violinkonzert e-Moll op. 64 Yehudi Menuhin
Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.10.2007, 22:25 Uhr

Yehudi Menuhin und das Symphony Orchestra of Hollywood unter der Leitung von Antal Dorati spielen das Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847). Als Zugaben erklingen Werke von Brahms, Sarasate und Bazzini.
Felix Mendelssohn Bartholdy hatte einen ganz bestimmten Solisten im Sinn, als er sein Violinkonzert e-Moll schrieb, das zweifellos zu den berühmtesten seiner Art zählt. Er komponierte es für Ferdinand David, Konzertmeister des Leipziger Gewandhausorchesters, dessen musikalischer Leiter Mendelssohn war. In diesem Werk weicht der Komponist von vielen traditionellen Komponenten des klassischen Konzertes ab, und zwar mit solchem Erfolg, daß sein Einfluß auf die nachfolgenden Komponistengenerationen noch zu spüren ist.
Gleich der Beginn brachte Unkonventionelles für seine Zeit: Anstelle eines Orchestervorspiels beginnt die Solovioline direkt mit dem sich aufschwingenden, leidenschaftlichen Hauptthema. Die große Kadenz steht nicht am Satzende, sondern unmittelbar vor der Reprise. Der langsame Satz folgt ohne Pause; seine Schlichtheit und Gefühlstiefe haben fast schon religiösen Charakter. Die graziösen Melodien des dritten Satzes schließlich beschwören die Stimmung des Scherzo aus dem "Sommernachtstraum" herauf. Die Uraufführung mit Ferdinand David fand am 13. März 1845 unter der Leitung von Niels Gade in Leipzig statt.

Länge des Programms: 00:45:43 Yehudi Menuhin (Violine)
Antal Dorati
Symphony Orchestra of Hollywood
Deutschland 1947, Regie: Paul Gordon
karajan (06.10.2007, 09:26):
Classica
Tokio Fortissimo - Die Wiener Symphoniker in Japan
Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.10.2007, 20:40 Uhr
13.10.2007, 23:30 Uhr

Bruno Walter, Richard Strauss, Herbert von Karajan, Carlo Maria Giulini, Leonard Bernstein und Claudio Abbado sind nur einige der großen Dirigenten, die die Geschichte der Wiener Symphoniker prägten. Aus dem Musikleben ihrer Heimatstadt lassen sich die Symphoniker ebenso wenig wegdenken wie ihre Kollegen von den Philharmonikern. Seit über hundert Jahren tragen sie dazu bei, den Ruf Wiens als einer der wichtigsten Musikmetropolen der Welt zu erhalten.
Mehrmals im Jahr verläßt das Orchester allerdings sein "Hauptquartier" und geht auf Konzertreise. Im Herbst 2006 unternahm es mit seinem Chefdirigenten Fabio Luisi eine zwölftägige Tournee durch Japan, die die Organisatoren vor eine logistische Herausforderung stellte. Denn nicht nur die Unterbringung der fast 100 Musiker galt es zu regeln. Auch der sichere und fachgerechte Transport der empfindlichen Instrumente mußte gewährleistet werden.
Ein Kamerateam durfte den Wiener Symphonikern dabei über die Schulter blicken. Es beobachtete die Planungen und die Proben in Wien und begleitete das Orchester nach Japan. Es entstand ein Film, der einen Eindruck von der menschlichen Seite und dem enormen Aufwand einer Tournee vermittelt.

Länge des Programms: 0:51:38 Fabio Luisi
Wiener Symphoniker
Österreich 2007, Regie: Maximilian Stelzle
karajan (06.10.2007, 09:27):
Classica
Schubert, Klaviersonaten D 958, 959, 960 Paul Badura-Skoda

Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.10.2007, 21:35 Uhr
14.10.2007, 00:25 Uhr

Der österreichische Pianist Paul Badura-Skoda (*1927) ist neben seiner Konzerttätigkeit auch als Autor zahlreicher Bücher über Fragen der historischen Aufführungspraxis sowie als Herausgeber von Klavierwerken bekannt. Die geglückte Verbindung von Theorie und Praxis führt zu einem lebendig-virtuosen und historisch bewußten Spiel.
Diese Aufnahme entstand 1993 im Château Maisons-Laffitte.
Gesamtlänge: 01:49:45 Paul Badura-Skoda (Klavier)
Frankreich 1993, Regie: Georges Bessonnet
karajan (06.10.2007, 09:29):
Classica
Scarlatti, Salve Regina
Alle Sendetermine auf einen Blick:
01.10.2007, 21:05 Uhr
14.10.2007, 08:50 Uhr

Domenico Scarlatti Salve Regina von Domenico Scarlatti (1685-1757) mit Jennifer Smith (Sopran) und dem English Chamber Orchestra unter der Leitung von George Malcolm.

Länge des Programms: 0:14:53 Jennifer Smith (Sopran)
George Malcolm
English Chamber Orchestra
Großbritannien 1985, Regie: Christopher Hunt
karajan (06.10.2007, 09:32):
Classica
Ab 2010 neuer Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper
Franz Welser-Möst:
Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.10.2007, 09:05 Uhr

Ein Dirigentenportrait (1996) Franz Welser-Möst Portrait des österreichischen Dirigenten Franz Welser-Möst, der bereits mit 25 Jahren bei den Salzburger Festspielen debütierte und der jüngste Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra war. Schwerpunkte des Films bilden Ausschnitte aus Probe und Aufführung von Massenets Oper "Werther", Bruckners 7. Symphonie, Bachs h-Moll-Messe und Händels "Messias" anläßlich des 50. Priesterjubiläums von Papst Johannes Paul II. im Vatikan.
Franz Welser-Möst, geboren 1960 in Linz, leitete zunächst das Österreichische Jugendorchester und war Chefdirigent in Norrköping (Schweden) und Winterthur (Schweiz). 1985 debütierte er bei den Salzburger Festspielen, 1990 wurde er Musikdirektor des London Philharmonic Orchestra. 1995 übernahm Welser-Möst die musikalische Leitung Züricher Oper, seit der Saison 2002/03 ist er Nachfolger Christoph von Dohnányis als Chefdirigent des Cleveland Orchestra. 2010 wird er Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper.

Länge des Programms: 0:59:07 Österreich 1996, Regie: Theodor Eisner
karajan (06.10.2007, 09:36):
Classica
Portrait Franz Welser-Möst (2002)
Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.10.2007, 10:05 Uhr


Franz Welser-Möst Franz Welser-Möst, geboren 1960 in Linz, leitete zunächst das Österreichische Jugendorchester und war Chefdirigent in Norrköping (Schweden) und Winterthur (Schweiz). 1985 debütierte er bei den Salzburger Festspielen, 1986 beim London Philharmonic Orchestra, dessen Chefdirigent er 1990 wurde. 1995 übernahm Welser-Möst die musikalische Leitung Züricher Oper, seit der Saison 2002/03 ist er Nachfolger Christoph von Dohnányis als Chefdirigent des Cleveland Orchestra. 2010 wird er Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper.
Im Mittelpunkt des Filmportraits stehen seine Wirkungsstätten Cleveland und Zürich.

Länge des Programms: 0:52:36 Großbritannien 2002, Regie: Annette Freitag
karajan (06.10.2007, 09:40):
Classica Oper
Verdi, Macbeth Welser Möst
Aus dem Opernhaus Zürich
In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln


Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.10.2007, 21:00 Uhr
14.10.2007, 17:50 Uhr

Szenenphoto Schottland, im 11. Jahrhundert. Hexen prophezeien dem Feldherrn Macbeth, daß er König von Schottland sein werde; sein Begleiter Banco erfährt, er werde Vater von Königen sein. Lady Macbeth, von Ehrgeiz getrieben, stachelt ihren Gatten an, König Duncan zu töten, um so die verheißene Königswürde zu erlangen. Mit dem Mord hat sich die erste Prophezeiung erfüllt. Um die zweite Weissagung zu verhindern, bedrängt Lady Macbeth ihren zögernden Gemahl erneut; er läßt daraufhin Banco töten, doch dessen Sohn Fleance kann den Mördern entkommen. Macbeth wird vom Entsetzen über seine Greueltaten gepeinigt, und auf einem Festbankett erscheint ihm der Geist des ermordeten Banco. Macbeth befragt erneut die Hexen nach seiner Zukunft. Sie prophezeien ihm, er werde König bleiben, bis der Wald von Birnam gegen ihn vorrücke. Lady Macbeth verfällt dem Wahnsinn und gibt den Mord an König Duncan preis. Ein Heer, angeführt von Malcolm, dem Sohn des ermordeten Königs, und dem Adligen Macduff, tritt zum Kampf gegen Macbeth an. Und wieder erfüllt sich die Prophezeiung der Hexen: Die Soldaten tragen zur Tarnung Zweige des Waldes von Birnam vor sich. Macbeths Schicksal ist besiegelt...
"Macbeth" ist Giuseppe Verdis zehnte Oper und zugleich seine erste Auseinandersetzung mit dem Werk William Shakespeares. Mit seiner dramatischen Prägnanz setzte "Macbeth" neue Maßstäbe, denen Verdi fortan treu bleiben sollte. Die Uraufführung erfolgte 1847 in Florenz. 1865, zwei Jahre vor "Don Carlos", überarbeitete Verdi das Werk für die Pariser Erstaufführung; diese zweite Fassung hat sich - ins Italienische rückübersetzt - im internationalen Opernbetrieb durchgesetzt. Die Sonderstellung dieser Oper, von der er sagte, daß er sie mehr liebe als alle seine anderen Opern, sah Verdi in der gelungenen Synthese von Musik und Drama. Vor allem die Figur der Lady Macbeth, die Verdi zur eigentlichen Hauptrolle seiner Oper machte, nahm sowohl bei der Komposition als auch bei der Probenarbeit viel Zeit in Anspruch. Obwohl "Macbeth" im Schatten der "großen" Opern Verdis steht, gilt das interessante Werk als Geheimtip unter Kennern und konnte sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Platz im internationalen Repertoire zurückerobern.
Die Neuinszenierung von Verdis "Macbeth" am Opernhaus Zürich im Sommer 2001 brachte das Rollendebüt des amerikanischen Baritons Thomas Hampson in der Titelpartie. Die Züricher Produktion verwendet die - ins Italienische rückübersetzte - zweite Fassung der Oper, die Verdi 1865 für Paris angefertigt hat, allerdings ohne das Ballett im dritten Akt.
"Pountneys Leitgedanke ist der in Shakespeares 'Macbeth' geführte Diskurs über die 'Unnatur', der sich Macbeth und die Lady mit ihrem mörderischen Machtdrang verschreiben. Daß Macbeth am Ende im Kampf gegen ein Heer fällt, das sich mit den Zweigen aus dem Wald von Birmingham getarnt hat, ist nicht nur eine Erfüllung der Prophezeiung der Hexen, sondern auch eine Metapher: Die Natur fordert nach dem im doppelten Sinne 'unnatürlichen' Geschehen ihr Recht. Die Welt der Hexen ist ebenso unnatürlich wie uns das mörderische Verhalten Macbeths zunächst erscheinen mag. Zugleich zeigt Shakespeare, was Geschichte, Biologie und Anthropologie uns lehren: Die 'Unnatur' gehört zur Natur des Menschen." (Aus dem Magazin des Opernhauses Zürich)

Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 02:21:19 Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Inszenierung: David Pountney
Bühnenbild: Stefanos Lazaridis
Kostüme: Marie-Jeanne Lecca
Thomas Hampson (Macbeth)
Paoletta Marrocu (Lady Macbeth)
Roberto Scandiuzzi (Banquo)
Luis Lima (Macduff)
Miroslav Christoff (Malcolm)
Liuba Chuchrova (Kammerfrau der Lady)
Peter Kálmán (Doktor)
Chor und Orchester des Opernhauses Zürich
Großbritannien 2001, Regie: Thomas Grimm
karajan (06.10.2007, 09:42):
Classica
Himmlische Einfälle - Sibelius, Pohjolas Tochter

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14.10.2007, 22:15 Uhr

Jean Sibelius Das finnische Nationalepos "Kalevala" war für Jean Sibelius eine wichtige Inspirationsquelle. Dies lag auch an der damals entstehenden finnischen Nationalbewegung gegen die russische Okkupation; die Uraufführung von Sibelius' Chorsymphonie "Kullervo" 1892 gilt als Geburtsstunde der finnischen Musik. Auch die Lemminkäinen-Suite op. 22 und die Symphonische Fantasie "Pohjolas Tocher" op. 49 (1906) entstammen der "Kalevala"-Sagenwelt.
Sir Colin Davis, Glenda Goss und Robert Layton erläutern das Stück. Danach wird es vom Philharmonischen Orchester Tampere unter der Leitung von Tuomas Ollila aufgeführt.

Länge des Programms: 0:58:16
Tuomas Ollila
Philharmonisches Orchester Tampere
karajan (07.10.2007, 11:43):
CLASSICA

26.10.07, 18:50 - 20:15 Uhr,
Brahms, Ein deutsches Requiem op. 45
Herbert von Karajan Berliner Philharmoniker

Originaltitel: Brahms, Ein deutsches Requiem op. 45
Konzert, D 1978, 81 min.

In einer radikalen Abwendung vom überlieferten katholischen Requiem übernahm Johannes Brahms seinen Text aus Luthers deutscher Bibelübersetzung. Die Worte vermitteln Gefühle der Hoffnung. Sie sollen eher den Lebenden Trost spenden, als ein Gebet für die Seelen der Toten sein. Es wirken mit Gundula Janowitz (Sopran), José van Dam (Bass), der Wiener Singverein und die Berliner Philharmoniker. Die musikalische Leitung hat Herbert von Karajan. -
Live-Mitschnitt von den Salzburger Osterfestspielen
karajan (07.10.2007, 12:06):
CLASSICA

19.11.07, 19:00 - 19:55 Uhr,
Herbert von Karajan und Joachim Kaiser über Beethovens Symphonie Nr. 5 Originaltitel:
Probe zu Beethovens Symphonie Nr.5 in c-Moll op.67
Dokumentarfilm, D 1966, 21 min.
Herbert von Karajan und Joachim Kaiser sprechen über die Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven. Eine Werkeinführung mit Ausschnitten aus Proben der Berliner Philharmoniker
daniel5993 (07.10.2007, 12:10):
Hallo,

http://www.celibidache.fr/p/celi_diri2.jpg

Für den Monat Oktober wird in meiner "Lieblingssendung" auf NDR-Kultur, "Die großen Stars der Musik", an den 4 Sonntagen jeweils von 18 - 19 Uhr der deutsch Dirigent, Sergiu Celibidache vorgestellt! Ich werde mich also von etwas völlig neuem berieseln lassen! :engel

Seit ca 1,5 Jahren höre ich diese Sendung mit Begeisterung!
Es wird neben Musikbeispielen, viel über die jeweilige Person erzählt.
Für mich ein Muss!


:hello
karajan (15.10.2007, 13:20):
Classica
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15.10.2007, 21:20 Uhr
28.10.2007, 15:40 Uhr
In memoriam Jacqueline du Pré
Zum 20. Todestag


Jacqueline du Pré Sie gilt neben Pablo Casals, Paul Tortelier und Mstislaw Rostropowitsch, die alle drei ihre Lehrer waren, als die größte Cellobegabung des 20. Jahrhunderts. Ihr leuchtender Ton, ihre außergewöhnliche Musikalität und Hingabe an die Musik begeisterten das Publikum ebenso wie ihre Musikerkollegen, unter ihnen Weltstars wie Ithzak Perlman, Zubin Mehta und Pinchas Zukerman. Ihre Ehe mit Daniel Barenboim, mit dem sie oft im Duo auftrat, verleitete zu Vergleichen mit Clara und Robert Schumann. Mit vier Jahren soll Jacqueline du Pré (1945-1987) den Wunsch geäußert haben, Cello zu spielen. Noch ein Teenager, gab sie 1961 ihr Debüt. Aufsehen erregte ihre Einspielung des Cellokonzerts von Edward Elgar unter der musikalischen Leitung von Sir John Barbirolli, die noch heute als unübertroffene Referenzaufnahme des Stückes gilt.
Nachdem die Multiple Sklerose sie zwang, ihre Konzertkarriere zu beenden, beschränkte sie sich auf das Unterrichten, bis ihr auch das nicht mehr möglich war. Jacqueline du Pré starb am 19. Oktober 1987.
Christopher Nupen griff für diese Dokumentation über die Ausnahmecellistin auf umfangreiches Filmmaterial zurück, das die Künstlerin auf dem Konzertpodium, im Aufnahmestudio und privat zeigt.

Länge des Programms: 00:56:00 Großbritannien 1994, Regie: Christopher Nupen
karajan (15.10.2007, 13:48):
Classica

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15.10.2007, 22:20 Uhr
Berlioz, Te Deum Daniel Barenboim

Hector Berlioz hatte das Te Deum bereits 1832 anläßlich der siegreichen Rückkehr der französischen Truppen aus Italien geplant. Es sollte jedoch bis 1855 dauern, bis er die Uraufführung in der Pariser Kirche St. Eustache dirigieren konnte. Wie so viele große Werke des Komponisten ist auch das Te Deum ein gigantisches Projekt, bei dessen Uraufführung fast tausend Mitwirkende zum Einsatz kamen.
Ursprünglich war es für zwei Chöre von jeweils hundert Stimmen sowie für einen dritten Chor von sechshundert Kindern konzipiert gewesen. Später überarbeitete der Komponist die Partitur und brachte sie in eine bescheidenere Dimension. Diese Version mit einem auf 130 Mitwirkende reduzierten Chor wird heute üblicherweise aufgeführt.
Das Werk inspiriert weniger zur Meditation als vielmehr zu großer Feierlichkeit. Berlioz entfaltet eine ganze Reihe dramatischer Effekte wie die Wiederholung von Motiven, brillante Tonfarben und martialische Rhythmen. Er arbeitet mit einer stark kontrastierenden Dynamik, stellt sanfte Melodien strengen Chorblöcken gegenüber, verwendet Fugato, Chromatik, Variation und Psalmodie...
Im Te Deum erreicht Berlioz die Grenze seiner Ausdruckskraft, ohne dabei jedoch in schlechten Geschmack oder bloße Theatralik zu verfallen.

Länge des Programms: 0:52:02 David Rendall (Tenor)
Pierre Moreau (Orgel)
Choeur et Orchestre de Paris
Daniel Barenboim
Deutschland 1982, Regie: Mate Rabinovsky
karajan (15.10.2007, 19:26):
Ives, Symphonie Nr. 2 Charles Ives
Leonard Bernstein
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19.10.2007, 19:10 Uhr

Der Komponist Charles Ives (1874-1954) gilt als der eigentliche Initiator zahlreicher moderner Tendenzen in der amerikanischen Musik. Sein umfangreiches Schaffen zeugt von der ungeheuren Kreativität - obwohl Ives zum Broterwerb als Versicherungskaufmann arbeitete. Die Zweite Symphonie entstand bereits in den Jahren 1897-1909, wurde jedoch erst 1951 uraufgeführt. Sie ist sein umfangreichstes symphonisches Werk. Ives verwendet hier zahlreiche nordamerikanische Lieder und schließt mit einem dissonanten Cluster, der symbolischen Abkehr vom 19. Jahrhundert.
Diese Aufnahme entstand im Juni 1987 im Kongreßsaal des Deutschen Museums, München.

Länge des Programms: 1:04:00 Leonard Bernstein
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1987, Regie: Humphrey Burton
karajan (15.10.2007, 19:30):
Classica
Smetana, Die Moldau
Zum 95. Geburtstag von Georg Solti (1912-1997)

Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.10.2007, 21:15 Uhr
28.10.2007, 01:40 Uhr

Georg Solti Das Werk beschreibt den Lauf des Flusses Moldau, angefangen bei den beiden kleinen Quellen der warmen und der kalten Moldau, bis zu Vereinigung der beiden Wasserläufe, dem Fluß der Moldau durch Wälder und Wiesen, und weiter durch die Landschaft, wo gerade frohe Feste gefeiert werden; ein Tanz der Nixen im Mondlicht; auf den nahen Felsen tauchen stolze Burgen, stattliche Häuser und Ruinen auf; in den Stromschnellen von St. Johann bildet die Moldau Strudel, fließt als breiter Strom auf Prag zu, bis die Festung Vysehrad erscheint, und schließlich verschwindet der Fluß in der Ferne, um majestätisch in die Elbe zu fließen. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago.
Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Diese Aufnahme entstand beim Sylvesterkonzert des Bayerischen Rundfunk-Symphonieorchesters am 31. Dezember 1980 im Herkulessaal der Münchener Residenz.

Länge des Programms: 0:12:18 Georg Solti
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1980, Regie: Rodney Greenberg
karajan (15.10.2007, 19:34):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.10.2007, 21:30 Uhr
28.10.2007, 01:55 Uhr

Strauss, Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 Georg Solti
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Oktober 1977 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:17:25 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton
karajan (15.10.2007, 19:39):
Classica
Bei der Arbeit beobachtet
Rafael Kubelik

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22.10.2007, 20:50 Uhr

Rafael Kubelik probt Beethoven, Symphonie Nr. 3
Rafael Kubelik probt mit den Berliner Philharmonikern die Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" von Ludwig van Beethoven.

Länge des Programms: 00:47:28 Rafael Kubelik
Berliner Philharmoniker
karajan (15.10.2007, 19:43):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.10.2007, 21:40 Uhr

Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 'Eroica' Rafael Kubelik
Im Januar 1805 wurde die "Eroica" in Wien uraufgeführt. Leidenschaftliche Vorkämpfer oder erbitterte Gegner fand sie nicht; man nahm sie gedankenlos hin und zog ihr zunächst Modeschöpfungen vor. Beethoven hatte sie einem Helden gewidmet mit der Überschrift: "Sinfonia eroica, composta per festeggiare il sovvenire di un grand uomo" (Heldenhafte Sinfonie, komponiert, um die Erinnerung an einen großen Menschen zu feiern). Dieser "große Mensch" war zweifellos Napoleon. Beethoven soll nach der Kaiserkrönung Napoleons das Manuskript voller Wut zertrampelt haben, weil er sie als Verrat an den Idealen der Französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - ansah.
Rafael Kubelik war der Sohn des bekannten böhmischen Geigers Jan Kubelik. Er wurde 1914 geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung in Prag. Dort war er Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie. Nach dem Machtantritt der Kommunisten emigrierte er und leitete das Chicago Symphony Orchestra, die Covent Garden Opera und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im August 1996 starb Kubelik nach langem, schwerem Leiden 82jährig in Luzern. Er war ein Vollblutmusiker; jeder Auftritt wirkte spontan, impulsiv und freudig.

Länge des Programms: 00:54:40 Rafel Kubelik
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1967, Regie: Henri Colpi
karajan (15.10.2007, 19:47):
Classica
Tschaikowsky, Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 Borodin-Quartett
Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.10.2007, 22:35 Uhr

Das Borodin-Quartett (Michail Kopelman und Andrej Abramenkow, Violine - Dmitri Schebalin, Viola - Walentin Berlinski, Violoncello) spielt das Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 von Peter Tschaikowsky (1840-1893). Diese Aufnahme entstand 1987 in der Henry Wood Hall, London.
Kammermusik bildet nur einen kleinen Teil in Peter Tschaikowskys Schaffen, dennoch sind ihm ausgezeichnete Werke in dieser Gattung gelungen, so z.B. die ersten beiden Streichquartette. Das Quartett Nr. 2 komponierte Tschaikowsky im Januar 1874; nach eigenen Aussagen ging es ihm so leicht von der Hand wie kein anderes Werk. Der fließende Charakter wird durch die Chromatik der Einleitung zum ersten Satz noch verstärkt. Der langsame Satz mit seinen schmeichelnden Melodien gilt allgemein als gelungenster Teil der gesamten Komposition. Das lebhafte Finale sticht durch seinen springenden Rhythmus und eine für Tschaikowsky typische lyrische Melodie hervor.

Länge des Programms: 0:38:36 Borodin-Quartett
Großbritannien 1987, Regie: Jonathan Fulford
karajan (15.10.2007, 19:49):
Classica
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25.10.2007, 20:15 Uhr
Prokofjew, Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 'Classique' Georg Solti
Seine ebenso geistreiche wie liebevolle Hommage an Joseph Haydn schrieb Sergej Prokofjew in einer Zeit, die gewiß mit allem, nicht aber mit einem derart gutgelaunten Werk gerechnet hätte: Inmitten der Katastrophe des Ersten Weltkrieges, als das Zarenreich zusammenbrach und die Wolken der Oktoberrevolution sich zusammenbrauten. In seiner Autobiographie vermerkte der Komponist: "Ich dachte mir, daß Joseph Haydn, so er in unseren Tagen lebte, gewiß seinen eigenen Stil bewahrt, ihn zugleich aber mit etwas Neuem angereichert hätte. Von solcher Art war die Symphonie, die ich schreiben wollte. Eine Symphonie im klassischen Stil. Und als ich sah, daß meine Idee ihre Auswirkungen hatte, nannte ich sie Klassische Symphonie". Prokofjew vollendete das Werk am 10. September 1917. Die Uraufführung erfolgte sechs Monate später durch das ehemalige Hoforchester von Petrograd. Zwar gehorcht die Symphonie classique im allgemeinen den Vorbildern Haydn und Mozart; anstelle des traditionellen Menuetts steht jedoch eine Gavotte.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar. Bei der Erstausstrahlung in den USA schrieb der Kritiker des Chicago Sun-Times, daß "es sich hier um bemerkenswerte Stunden handelt, erstens wegen der Qualität der Musik und zweitens wegen der überragenden technischen Geschicklichkeit, die in diese Produktion einfließt. Was noch mehr ist: Diese Produktionen vermitteln viel vom Geist der Solti-Konzerte auf die Zuhörer."

Länge des Programms: 0:15:07 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton
karajan (15.10.2007, 19:52):
Classica

Brahms, Ein Deutsches Requiem op. 45
Herbert von Karajan
Alle Sendetermine auf einen Blick:
26.10.2007, 18:50 Uhr

In einer radikalen Abwendung vom überlieferten katholischen Requiem übernahm Brahms seinen Text aus Luthers deutscher Bibelübersetzung. Die Worte vermitteln Gefühle der Hoffnung und des Trostes, und sollen eher den Lebenden Trost und Ermutigung spenden, als ein Gebet für die Seelen der Toten sein. Komponiert für Sopran, Bariton, Chor und Orchester, wurde das "Deutsche Requiem" erstmals vollständig am 18. Februar 1869 im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg war es das am häufigsten gespielte Werk dieses Genres im deutschsprachigen Raum. Der Gedanke, Kirche und Konzertsaal, orthodox definierte Glaubensinhalte und freie Religiosität in einem übergeordneten Ganzen für eine imaginäre Gemeinde zusammenzufassen, besaß Mitte des 19. Jahrhunderts eine zeitbedingte Aktualität.
Diese Aufnahme entstand bei den Salzburger Osterfestspielen.

Länge des Programms: 1:20:39 Gundula Janowitz (Sopran)
José van Dam (Baß)
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde
Berliner Philharmoniker
Herbert von Karajan
Deutschland 1978, Regie: Herbert von Karajan
karajan (15.10.2007, 19:56):
Classica
Daniel Barenboim dirigiert die Berliner Philharmoniker
Werke von Ravel, Mozart und Beethoven

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 21:15 Uhr


Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker finden jedes Jahr am 1. Mai, dem Gründungstag des Orchesters, an einem anderen Ort in Europa statt. Das renommierte Orchester möchte damit einen Beitrag zur Vereinigung Europas leisten. Das Europakonzert 1997 dirigierte Daniel Barenboim im Schloßtheater zu Versailles. Das Programm:
Ravel, Le tombeau de Couperin
Mozart, Klavierkonzert Nr. 13 C-Dur KV 415
Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" Daniel Barenboim (Klavier und Leitung)
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1997, Regie: Bob Coles
teleton (16.10.2007, 07:53):
Hallo karajan,

ich wäre daran interessiert die Solti-Sendung am 21.10.2007 auf Festplatte aufzuzeihnen.

Ist der Sender Classica über Astra-SAT empfangbar ?
Ich kenne diesen Sender gar nicht !
karajan (16.10.2007, 17:27):
Original von teleton
Hallo karajan,

ich wäre daran interessiert die Solti-Sendung am 21.10.2007 auf Festplatte aufzuzeihnen.

Ist der Sender Classica über Astra-SAT empfangbar ?
Ich kenne diesen Sender gar nicht !

Hallo Teleton

Ich empfange den Sender über Premiere kann dir aber nicht sagen ob er über Astra-Sat gesendet wird.
Aber ich kann es Aufnehmen wenn du es möchtest?? Alles weitere kein Problem.

Gruß Karajan
teleton (17.10.2007, 08:15):
Hallo karajan,

so dringend ist es auch nicht, wenn ich den Sender selber nicht empfangen kann.
Ansonsten hätten wir die Aktion über PN abwickeln können.

Ich habe mir gerade nochmal das Programm angesehen und festgestellt, das ich genau diese Konzertausschnitte selber mit Solti als Studioaufnahme auf Decca-CD´s habe.
1.Richard Strauss: Till Eulenspiegel
2. Prokofieff: Sinfonie Nr.1
mit dem CSO.
Beide Solti-Interpretationen sind mir eine der liebsten beider Werke (für Nr.1 könnte ich nur noch Karajan auf Decca entgegensetzen und für Nr.2 Bernstein auf Sony).

:beer Ich nehme dein Angebot aber gerne an und werde mal das weitere Programm verfolgen. Vielleicht ist mal etwas dabei, dass ich unbedingt haben muss.
karajan (17.10.2007, 21:51):
Original von teleton
Hallo karajan,

so dringend ist es auch nicht, wenn ich den Sender selber nicht empfangen kann.
Ansonsten hätten wir die Aktion über PN abwickeln können.

Ich habe mir gerade nochmal das Programm angesehen und festgestellt, das ich genau diese Konzertausschnitte selber mit Solti als Studioaufnahme auf Decca-CD´s habe.
1.Richard Strauss: Till Eulenspiegel
2. Prokofieff: Sinfonie Nr.1
mit dem CSO.
Beide Solti-Interpretationen sind mir eine der liebsten beider Werke (für Nr.1 könnte ich nur noch Karajan auf Decca entgegensetzen und für Nr.2 Bernstein auf Sony).

:beer Ich nehme dein Angebot aber gerne an und werde mal das weitere Programm verfolgen. Vielleicht ist mal etwas dabei, dass ich unbedingt haben muss.

Hallo Teleton

Ist ok :) wenn du mal was willst bitte auf PN sonst kann es passieren das ich es mal überlese.
Ja das stimmt die DECCA Aufnahme von Karajan ist super, überhaupt sind die DECCA Aufnahmen aus den 60er Jahren sehr gelungen. Erschienen auch auf 9 CDs die Legendären DECCA-Aufnahmen leider zur Zeit nicht Lieferbar. Aber sie stehen schon bei mir im CD Schrank.

LG Karajan:hello
Travi (18.10.2007, 16:38):
Simone Dinnerstein spielt Goldberg Variationen

Ist nächste Woche jemand von euch zufällig in London und hat etwas Geld und Zeit? Außerdem eine Schwäche für Bach, und dann auch noch für als besonders schwierig bekannte Stücke? Am 23. Oktober spielt die 34-jährige amerikanische Pianistin Simone Dinnerstein in der Wigmore Hall, ausgerechnet einem meiner Lieblingskonzertsäle (wo die Preise sich normalerweise im Rahmen halten).

Den Tipp habe ich aus dem Daily Telegraph, deren Kritiker, Jasper Rees, schon am vergangenen Samstag regelrecht aus dem Häuschen war. Ich muss gestehen, ich hatte noch nie von Dinnerstein gehört, was sicher mit ihrem Werdegang zu tun hat, ja sich logisch daraus ergibt. Wie Rees schreibt, gehört sie nicht zu denen, die bereits im Wunderkindalter ihre ersten Erfolge gefeiert haben. Sie hat sich im Gegenteil durch Zähigkeit und Fleiß im "reifen" Alter von über 30 Jahren die erste CD (Telarc) und eine erste internationale Konzerttournee (mit Auftritten übrigens nicht nur in London, sondern auch z.B. in Berlin) erarbeitet, nachdem sie jahrelang bei Wettbewerben immer wieder durchgefallen war.

Auch die Kritik in der New York Times war begeistert. Die CD soll sich schon am ersten Tag bei Amazon besser als Bruce Springsteen verkauft haben (was immer das heißen mag).

Liebhaber und Liebhaberinnen der Goldberg Variationen dürfen auf jeden Fall gespannt sein.

Gruß,
Travi
Jeremias (18.10.2007, 17:08):
Unser Admin dürfte sich freuen, am 17.01.2008 gibt Nikolai Demidenko ein Rezital in Kaiserslautern :engel
Zelenka (18.10.2007, 18:08):
Original von Travi
Simone Dinnerstein spielt Goldberg Variationen

Ist nächste Woche jemand von euch zufällig in London und hat etwas Geld und Zeit? Außerdem eine Schwäche für Bach, und dann auch noch für als besonders schwierig bekannte Stücke? Am 23. Oktober spielt die 34-jährige amerikanische Pianistin Simone Dinnerstein in der Wigmore Hall, ausgerechnet einem meiner Lieblingskonzertsäle (wo die Preise sich normalerweise im Rahmen halten).


Die Wigmore Hall ist mein Lieblingskonzertsaal, ganz eindeutig, aber ich kann leider nicht da sein. :I

Gruß, Zelenka
Cosima (18.10.2007, 19:47):
Original von Zelenka
Original von Travi
Simone Dinnerstein spielt Goldberg Variationen

Ist nächste Woche jemand von euch zufällig in London und hat etwas Geld und Zeit? Außerdem eine Schwäche für Bach, und dann auch noch für als besonders schwierig bekannte Stücke? Am 23. Oktober spielt die 34-jährige amerikanische Pianistin Simone Dinnerstein in der Wigmore Hall, ausgerechnet einem meiner Lieblingskonzertsäle (wo die Preise sich normalerweise im Rahmen halten).


Die Wigmore Hall ist mein Lieblingskonzertsaal, ganz eindeutig, aber ich kann leider nicht da sein. :I

Gruß, Zelenka

Ich habe neulich Ausschnitte im Radio gehört. Ich erinnere mich dran, weil mir die Pianistin ganz unbekannt war. Das Ganze wurde wieder umschrieben mit: Eigener, ungewöhnlicher Zugang.... usw. usf. (Ähnlich wie bei der D 960 von Stadtfeld). Mir gefiel überhaupt nicht, was ich hörte.

Gruß, Cosima
karajan (19.10.2007, 06:39):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.10.2007, 16:00 Uhr
Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Wilhelm Backhaus
Wilhelm Backhaus und die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Karl Böhm spielen das Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 von Ludwig van Beethoven. Diese Aufnahme entstand im April 1967 in Wien.

Länge des Programms: 0:33:40 Wilhelm Backhaus (Klavier)
Karl Böhm
Wiener Symphoniker
Österreich 1967, Regie: Herbert Seggelke
karajan (19.10.2007, 06:40):
Classica
Händel, Xerxes
Aus der Semperoper Dresden
Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.10.2007, 08:00 Uhr
23.10.2007, 17:30 Uhr

Szenenphoto "Xerxes" (die Oper, in der das berühmte Largo von Händel vorkommt) ist eine turbulente Geschichte um Liebe, Intrige, Eifersucht und Verrat - und mit versöhnlichem Happy End. Allerdings entspricht der Perserkönig Xerxes in der Oper nicht unbedingt seinem historischen Vorbild: Bei Händel ist Xerxes nichts weiter als ein unberechenbarer, gewalttätiger Herrscher, der nach Lust und Laune über Leben und Liebe seiner Mitmenschen bestimmt. Der Brückenbau über den Hellespont, wie er im 2. Akt der Oper vorkommt, ist allerdings geschichtlich verbürgt: Im Jahre 480 v. Chr. fiel der Perserkönig mit seinem Heer über eine von Booten gebildete Pontonbrücke in Griechenland ein.
Georg Friedrich Händel schrieb für den 1738 in London uraufgeführten "Xerxes" einige seiner schönsten Arien. Das Werk umfaßt knapp 50 Musiknummern und gilt mit seiner detaillierten Charakterisierung der Personen als eine der fortschrittlichsten Opern Händels: Er komponiert hier nicht schematisch eine starre Folge von Rezitativen und Arien, sondern stellt in den unterschiedlichsten musikalischen Formen die Gefühle und Regungen der Menschen dar.
Ein Kritiker bezeichnete "Xerxes" als "die mozartischste aller Händel-Opern" (wenn das denn ein Qualitätsmerkmal ist), weil hier Empfindungen in all ihrer Tiefe dargestellt werden und das Nebeneinander von Komik und Tragik besonders auffällig ist. Wenn auch Liebe, Intrige und Eifersucht die Nähe von Mozarts "Così fan tutte" ahnen lassen, so schrieb Händel doch seine ureigene Musik - und die fand trotz aller Qualität leider nicht den verdienten Erfolg: Nach nur fünf Vorstellungen wurde "Xerxes" aus dem Spielplan des Londoner Haymarket Theatre genommen und geriet für fast zwei Jahrhunderte in Vergessenheit. Die Blütezeit der italienischen Oper in England ging zu Ende. Erst zu Beginn unseres Jahrhunderts gab es einige Versuche der Wiederbelebung. 1985 setzte eine Reihe von aktuellen Produktionen ein, die teils zu regelrechten Kult-Inszenierungen gerieten.

Xerxes, der König von Persien, ist mit der schönen Amastris verlobt. Aber das kümmert ihn wenig: Immer wieder verliebt er sich in eine andere. Als er im Schatten eines großen Baumes liegt und den schönen Sommertag genießt, entdeckt er seine Liebe zu Romilda und bittet seinen Bruder Arsamenes, für ihn ein Treffen mit Romilda zu vereinbaren. Arsamenes ist strikt dagegen, denn Romilda ist seine Freundin! Er versucht, Xerxes von dem Plan abzubringen - aber vergebens: Schließlich ist Xerxes der König und kann bestimmen, was in seinem Reich geschieht. Um freie Hand zu haben, schickt er seinen Bruder kurzerhand in die Verbannung. Romilda liebt aber ihren Arsamenes und will niemals einen anderen Mann haben, so sehr Xerxes sich auch bemühen mag.
Aber da ist noch Romildas Schwester Atalanta: Sie will Arsamenes für sich selbst haben und nutzt die Verwirrung des Augenblicks: Sie stiehlt einen Liebesbrief, den Arsamenes an Romilda geschrieben hat, und zeigt ihn Xerxes. Allerdings behauptet sie, der Brief sei an sie selbst gerichtet, und nicht an ihre Schwester. Xerxes zeigt Romilda den Brief und glaubt sich nun fast am Ziel.
Romilda ist verzweifelt und sagt, sie werde Xerxes heiraten, wenn ihr Vater es erlaube. Also geht Xerxes zu Ariodates, dem Vater Romildas und Atalantas, und bittet um die Hand Romildas. Er sagt aber nicht, daß er für sich selbst bittet, sondern deutet nur an, Romilda werde einen Mann seines Standes heiraten. Ariodates ist überzeugt, daß Xerxes für Arsamenes bittet, und willigt ein. Wenig später verheiratet Ariodates rasch Arsamenes und Romilda.
Als Xerxes dazukommt, ist es zu spät: Arsamenes und Romilda sind bereits Mann und Frau. Xerxes' Verlobte Amastris hat, unerkannt als Soldat verkleidet, das ganze Geschehen verfolgt. Als Xerxes nun wütend verlangt, daß derjenige getötet werde, der für die ganze Verwirrung verantwortlich ist, zieht Amastris ihr Schwert und richtet es auf Xerxes: Er ist schließlich an allem schuld. Doch dann gibt sie sich zu erkennen und verzeiht ihrem Bräutigam.

Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 02:38:26 Musikalische Leitung: Christophe Rousset
Inszenierung: Michael Hampe
Bühnenbild und Kostüme: Carlo Tommasi
Paula Rasmussen (Xerxes)
Ann Hallenberg (Arsamenes)
Sandrine Piau (Atalanta)
Patricia Bardon (Amastris)
Isabel Bayrakdarian (Romilda)
Marcello Lippi (Ariodates)
Matteo Peirone (Elviro)
Ludwigshafener Theaterchor
Les Talens Lyriques
Deutschland 2000, Regie: Philip Behrens
karajan (19.10.2007, 06:43):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.10.2007, 13:25 Uhr
24.10.2007, 13:25 Uhr
Berlioz, Requiem Colin Davis

"Berlioz verdankt sein Genie seiner Spontaneität. Er wurde nicht deshalb zum Delacroix der Musik, weil er starre akademische Bilder malte, sondern weil es riesige Fresken schuf, auf denen er die Farbe mit großzügigen Pinselstrichen verteilte. Alles ist überdimensional. Es wäre frustrierend, diese Musik so anzuhören wie jemand, der eine exquisite Miniatur betrachtet. Mit seiner 'Grande Messe des Morts' hat er wie ein großer Maler ein Monumentalwerk des Jüngsten Gerichts geschaffen" (Charles Münch).
Berlioz' Requiem ist tatsächlich überdimensional: Er schrieb es für Tenor solo, einen Chor von 210 Mitwirkenden und ein Orchester von 140 Instrumenten (darunter 16 Pauken!). Zur Verstärkung wurden 50 zusätzliche Musiker in vier Blasorchestern in den vier Ecken des Saales plaziert. Der Komponist hatte mit dem Requiem im März 1837 begonnen. Das Werk sollte eine Erinnerung an den 7. Jahrestag der Julirevolution von 1837 und deren Tote sein. Aufgrund bürokratischer Schwierigkeiten erfolgte die Uraufführung am 5. Dezember 1837 im Pariser Invalidendom schließlich zu Ehren eines in Algerien gefallenen französischen Generals und fand die Zustimmung von Kritik und Publikum.
Berlioz' Werk repräsentiert keine begeisterte Verehrung der göttlichen Allmacht, sondern vielmehr einen überaus aufregenden und dramatischen musikalischen Dialog zwischen Himmel und Hölle, zwischen dem Individuum und dem Universum.
Diese Aufnahme entstand 1989 im Regensburger Dom.

Länge des Programms: 1:41:16 Keith Lewis (Tenor)
Colin Davis
Chor und Symphonieorchester des BR
Deutschland 1989, Regie: Klaus Lindemann
karajan (19.10.2007, 06:45):
Classica
Tschaikowsky, Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 Borodin-Quartett
Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.10.2007, 22:35 Uhr
Das Borodin-Quartett (Michail Kopelman und Andrej Abramenkow, Violine - Dmitri Schebalin, Viola - Walentin Berlinski, Violoncello) spielt das Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 von Peter Tschaikowsky (1840-1893). Diese Aufnahme entstand 1987 in der Henry Wood Hall, London.
Kammermusik bildet nur einen kleinen Teil in Peter Tschaikowskys Schaffen, dennoch sind ihm ausgezeichnete Werke in dieser Gattung gelungen, so z.B. die ersten beiden Streichquartette. Das Quartett Nr. 2 komponierte Tschaikowsky im Januar 1874; nach eigenen Aussagen ging es ihm so leicht von der Hand wie kein anderes Werk. Der fließende Charakter wird durch die Chromatik der Einleitung zum ersten Satz noch verstärkt. Der langsame Satz mit seinen schmeichelnden Melodien gilt allgemein als gelungenster Teil der gesamten Komposition. Das lebhafte Finale sticht durch seinen springenden Rhythmus und eine für Tschaikowsky typische lyrische Melodie hervor.

Länge des Programms: 0:38:36 Borodin-Quartett
Großbritannien 1987, Regie: Jonathan Fulford
karajan (19.10.2007, 06:47):
Classica
Prokofjew, Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 Vadim Repin und das Staatliche Russische Symphonieorchester unter der Leitung von Jewgeni Swetlanow spielen das Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 von Sergej Prokofjew (1891-1953).

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 22:05 Uhr
Aufgenommen in der Alten Oper Frankfurt.
Sergej Prokofjew komponierte sein erstes Violinkonzert noch in Rußland, bevor er 1918 die Heimat verließ. Das Werk des jungen Komponisten beeindruckt durch den Reichtum an lyrischen Melodien ebenso wie durch die für Prokofjew typische Virtuosität und geistreiche Vielseitigkeit. Das Erste Violinkonzert (dem rund zwanzig Jahre ein zweites folgte) wurde 1923 in Paris uraufgeführt und zählt heute zum Repertoire aller großen Geiger.

Länge des Programms: 0:24:41 Vadim Repin (Violine)
Jewgeni Swetlanow
Staatliches Russisches Symphonieorchester
Deutschland 1991, Regie: Rodney Greenberg.
karajan (19.10.2007, 06:48):
Classica
Prokofjew, Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 'Classique' Georg Solti

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 20:15 Uhr Seine ebenso geistreiche wie liebevolle Hommage an Joseph Haydn schrieb Sergej Prokofjew in einer Zeit, die gewiß mit allem, nicht aber mit einem derart gutgelaunten Werk gerechnet hätte: Inmitten der Katastrophe des Ersten Weltkrieges, als das Zarenreich zusammenbrach und die Wolken der Oktoberrevolution sich zusammenbrauten. In seiner Autobiographie vermerkte der Komponist: "Ich dachte mir, daß Joseph Haydn, so er in unseren Tagen lebte, gewiß seinen eigenen Stil bewahrt, ihn zugleich aber mit etwas Neuem angereichert hätte. Von solcher Art war die Symphonie, die ich schreiben wollte. Eine Symphonie im klassischen Stil. Und als ich sah, daß meine Idee ihre Auswirkungen hatte, nannte ich sie Klassische Symphonie". Prokofjew vollendete das Werk am 10. September 1917. Die Uraufführung erfolgte sechs Monate später durch das ehemalige Hoforchester von Petrograd. Zwar gehorcht die Symphonie classique im allgemeinen den Vorbildern Haydn und Mozart; anstelle des traditionellen Menuetts steht jedoch eine Gavotte.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar. Bei der Erstausstrahlung in den USA schrieb der Kritiker des Chicago Sun-Times, daß "es sich hier um bemerkenswerte Stunden handelt, erstens wegen der Qualität der Musik und zweitens wegen der überragenden technischen Geschicklichkeit, die in diese Produktion einfließt. Was noch mehr ist: Diese Produktionen vermitteln viel vom Geist der Solti-Konzerte auf die Zuhörer."

Länge des Programms: 0:15:07 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton
karajan (19.10.2007, 06:49):
Classica
Prokofjew, Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100 Wolfgang Sawallisch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 22:30 Uhr
Nach der Ersten, der "Symphonie classique", ist die Fünfte die populärste der insgesamt sieben Symphonien Sergej Prokofjews. Sie entstand während des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1944 auf einem Landgut des sowjetischen Komponistenverbandes, auf das sich auch Künstler wie Schostakowitsch, Kabalewsky und Chatschaturjan zurückgezogen hatten. Die Fünfte Symphonie ist geprägt von der "Neuen Einfachheit", die - sicherlich unter dem politischen Druck, volksnah zu komponieren - Prokofjew zu so erfolgreichen Werken wie dem Ballett "Romeo und Julia", dem Zweiten Violinkonzert und der Filmmusik zu "Alexander Newsky" inspiriert hatte.
Prokofjew selbst nannte die B-Dur-Symphonie ein "Lied auf den freien und glücklichen Menschen", während Swjatoslaw Richter nach der Moskauer Uraufführung im Januar 1945 unter der Leitung des Komponisten schrieb: "Die Fünfte Symphonie spiegelt seine abgeschlossene innere Reife und seinen Rückblick ... Er sieht von der Höhe auf sein Leben herab und auf alles, was war. Etwas Olympisches liegt darin."

Länge des Programms: 0:46:58 Wolfgang Sawallisch
Orchestre de la Suisse romande
Schweiz 1976, Regie: Serge Minkoff
karajan (19.10.2007, 06:52):
Classica
Mozart, Eine kleine Nachtmusik KV 525 Karl Böhm
Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.10.2007, 16:50 Uhr
Es ist kaum zu glauben, daß Mozarts Serenade "Eine kleine Nachtmusik", eines seiner beliebtesten Werke überhaupt, noch immer Rätsel aufgibt. Zwar weiß man, daß es am 10. August 1787 vollendet wurde; unbekannt aber sind Anlaß und Auftraggeber. Ungewöhnlich ist weiterhin das Fehlen jeglicher Blasinstrumente, da Serenaden und ähnliche Werke häufig im Freien gespielt wurden, wo der Klang der Bläser besser trug. Außerdem gab es ursprünglich ein zweites Menuett samt Trio, das aber aus der autographen Partitur herausgerissen wurde. Für die Musikwissenschaftler von heute sind das die Rätsel, die es zu lösen gilt - indessen der Hörer sich in der wolkenlosen Unbeschwertheit des Werkes sonnen kann. Der kraftvoll-fanfarenartige Beginn, die lyrische Romanze, das vornehme Menuett mitsamt seiner bezaubernden Trio-Kantilene und das flinkfüßige Finale verbinden sich zu einer der leichtesten und freundlichsten Partituren, die Mozart je geschrieben hat.
Karl Böhm (1894-1981) war weltberühmt für seine Mozart-Interpretationen. Obwohl er sich in seiner Anfangszeit sehr zu Wagner hingezogen fühlte, wurde Böhm durch seine Freundschaft mit Richard Strauss zu einem profunden Kenner und Bewunderer von Mozart. In seiner Autobiographie schrieb Böhm, Richard Strauss habe ihm die letzten Geheimnisse dieses seiner Meinung nach größten musikalischen Genies enthüllt. Böhms Entdeckung dieser Geheimnisse machte seine Mozart-Interpretationen zu unvergesslichen Ereignissen.
Diese Aufnahme entstand im November 1974 im Wiener Musikvereinssaal.

Länge des Programms: 0:21:02 Karl Böhm
Wiener Philharmoniker
Österreich 1974, Regie: Hugo Käch
karajan (19.10.2007, 06:53):
Classica
In memoriam Mstislaw Rostropowitsch Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007)
Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.10.2007, 21:50 Uhr
28.10.2007, 00:15 Uhr
Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent.
Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden.
Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren. Er starb am 27. April 2007 in Moskau.
Das Portrait zeigt Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007) im Gespräch und bei der Arbeit als Dirigent und Cellist. Mit Wortbeiträgen von Natalia Gutman, Krzysztof Penderecki, Dmitri Schostakowitsch und Maxim Vengerov.
Ausschnitte aus Werken von Dmitri Schostakowitsch (Cellokonzert Nr. 2, Symphonie Nr. 8), Peter Tschaikowsky (Rokoko-Variationen) und Johann Sebastian Bach (Cellosuite Nr. 3).

Länge des Programms: 0:28:34 Deutschland 2007, Regie: Enrique Sánchez-Lansch
karajan (19.10.2007, 06:56):
Classica
Haydn, Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Mstislaw Rostropowitsch
Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.10.2007, 22:20 Uhr
28.10.2007, 00:45 Uhr
Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent.
Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden.
Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren.
Er starb am 27. April 2007 in Moskau.
Diese Aufnahme entstand in der Henry Wood Hall, London.

Länge des Programms: 0:25:19 Mstislaw Rostropowitsch
Academy of St. Martin-in-the-Fields
Großbritannien 1975, Regie: Hugo Käch
karajan (19.10.2007, 06:57):
Classica
Smetana, Die Moldau
Zum 95. Geburtstag von Georg Solti (1912-1997)
Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.10.2007, 21:15 Uhr
28.10.2007, 01:40 Uhr
Georg Solti Das Werk beschreibt den Lauf des Flusses Moldau, angefangen bei den beiden kleinen Quellen der warmen und der kalten Moldau, bis zu Vereinigung der beiden Wasserläufe, dem Fluß der Moldau durch Wälder und Wiesen, und weiter durch die Landschaft, wo gerade frohe Feste gefeiert werden; ein Tanz der Nixen im Mondlicht; auf den nahen Felsen tauchen stolze Burgen, stattliche Häuser und Ruinen auf; in den Stromschnellen von St. Johann bildet die Moldau Strudel, fließt als breiter Strom auf Prag zu, bis die Festung Vysehrad erscheint, und schließlich verschwindet der Fluß in der Ferne, um majestätisch in die Elbe zu fließen. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago.
Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Diese Aufnahme entstand beim Sylvesterkonzert des Bayerischen Rundfunk-Symphonieorchesters am 31. Dezember 1980 im Herkulessaal der Münchener Residenz.

Länge des Programms: 0:12:18 Georg Solti
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1980, Regie: Rodney Greenberg
karajan (19.10.2007, 06:58):
Classica
Daniel Barenboim dirigiert die Berliner Philharmoniker
Werke von Ravel, Mozart und Beethoven
Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 21:15 Uhr

Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker finden jedes Jahr am 1. Mai, dem Gründungstag des Orchesters, an einem anderen Ort in Europa statt. Das renommierte Orchester möchte damit einen Beitrag zur Vereinigung Europas leisten. Das Europakonzert 1997 dirigierte Daniel Barenboim im Schloßtheater zu Versailles. Das Programm:
Ravel, Le tombeau de Couperin
Mozart, Klavierkonzert Nr. 13 C-Dur KV 415
Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" Daniel Barenboim (Klavier und Leitung)
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1997, Regie: Bob Coles
karajan (20.10.2007, 08:52):
19.11.07, 19:00 - 19:55 Uhr, CLASSICA
Herbert von Karajan und Joachim Kaiser über Beethovens Symphonie Nr. 5
Originaltitel: Probe zu Beethovens Symphonie Nr.5 in c-Moll op.67
Dokumentarfilm, D 1966, 21 min.

Herbert von Karajan und Joachim Kaiser sprechen über die Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven. Eine Werkeinführung mit Ausschnitten aus Proben der Berliner Philharmoniker
HenningKolf (20.10.2007, 09:39):
Hallo,

wo gibt es denn im Kabel einen Sender namens Classica? Regional? Oder gibt es den bei Premiere oder über Astra? Sonst könnte man ja dem hiesigen Kabelbetreiber mal vorschlagen, ausnahmsweise einen Sender einzuspeisen, der nicht dümmer macht.........

Henning
karajan (20.10.2007, 14:03):
Arte
Samstag, 20. Oktober 2007 um 22.30 Uhr
VPS : 22.35
Wiederholungen :
Keine Wiederholungen
Zwei Jahrhunderte Barockmusik in Versailles

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens richtet das Versailler Zentrum für Barockmusik im Herbst 2007 ein feierliches Kultur- und Musikevent aus. ARTE beteiligt sich an der Jubiläumsfeier mit der Liveübertragung eines musikalischen Abends, der speziell zu diesem Anlass im prachtvollen Spiegelsaal des Schlosses von Versailles veranstaltet wird.


ARTE F Gemeinsam mit dem Orchester "Les Talens Lyriques" unter Leitung von Christophe Rousset und der Sopranistin Véronique Gens begibt sich ARTE auf eine Reise durch die Musikwelt des 17. und 18. Jahrhunderts. Der Grund: Vom 21. September bis zum 21. Oktober 2007 feiert das Versailler Zentrum für Barockmusik sein 20-jähriges Bestehen mit einem einzigartigen Sonderprogramm. Herausragende Barockmusiker aus Frankreich und anderen europäischen Ländern musizieren an den schönsten und außergewöhnlichsten Orten des Schlosses, von denen einige zum ersten Mal wieder zugänglich sind. Auf dem Programm stehen über 100 Konzerte, darunter Werke von Vivaldi, Haydn, Mozart sowie Lully, Rameau, Gluck und anderen Komponisten aus der Epoche der französischen Könige Ludwig XIV., Ludwig XV. und Ludwig XVI.
Die zwei Jahrhunderte der Blütezeit Versailles werden zudem nicht nur aus musikalischer, sondern auch aus künstlerischer und historischer Perspektive vorgestellt. An verschiedenen Orten des Schlosses gefilmte Kurzporträts ergänzen die Reise in die Welt der Barockmusik.
karajan (20.10.2007, 14:06):
Arte
Sonntag 21.Oktober 19.00 UHR
Marie-Antoinettes kleine Hofmusik

Im Juli 2006 öffnete das Schloss von Versailles die Gemächer der letzten französischen Königin Marie-Antoinette erneut für die Öffentlichkeit mit Werken der wallonischen Komponisten François-Joseph Gossec und André-Ernest-Modeste Grétry.

Deren Musik wurde nämlich bereits am Hofe Ludwigs XVI. und seiner königlichen Gemahlin gespielt. Marie-Antoinettes Geist scheint auch heute noch diesen Ort mit dem Original-Dekor aus dem 18. Jahrhundert zu erfüllen. Ein stilvolles Ambiente für die Opernarien und Sinfonien, interpretiert vom Musikensemble "Les Agrémens" unter der musikalischen Leitung von Guy van Waas. Als Solisten sind Sophie Karthäuser und Pierre-Yves Pruvot zu hören.

© Camera Lucida ProductionsDas Barockmusikensemble "Les Agrémens" hat seinen Namen einem Stück für Cembalo des französischen Komponisten François Couperin zu verdanken. Der Name deutet bereits darauf hin, dass sich das 1991 in Straßburg gegründete Ensemble insbesondere der Musik französischer Komponisten verschrieben hat. Zum bevorzugten Repertoire von "Les Agrémens" gehört Vokal- und Orchestermusik aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Musiker haben es sich außerdem zur Aufgabe gemacht, alte Spieltechniken mittels historischer Instrumente zu erforschen.
karajan (20.10.2007, 14:16):
3 SAT
Mittwoch, den 24.10.2007

02:50 Uhr


Christian Thielemann dirigiert die Münchner Philharmoniker

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 5
Aufzeichnung aus der Münchner Philharmonie im Gasteig,
Oktober 2004

Am 28. Oktober 2004 trat Christian Thielemann als Nachfolger von James Levine das Amt des Generalmusikdirektors der Münchner Philharmoniker an. Für sein Antrittskonzert wählte der Dirigent Bruckners 5. Symphonie in B-Dur. Sie ist nicht nur die bedeutendste der neun Bruckner-Symphonien, sondern auch das Werk, mit dem Sergiu Celibidache, der legendäre langjährige Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, 1985 die neu erbaute Münchner Philharmonie im Gasteig einweihte.
3sat zeigt eine Aufzeichnung aus der Münchner Philharmonie im Gasteig im Oktober 2004.
karajan (20.10.2007, 14:19):
3 Sat
Samstag, den 27.10.2007

21:45 Uhr


Glenn Gould - Jenseits der Zeit


Zweiteiliger Dokumentarfilm von Bruno Monsaingeon,
Deutschland 2005
1. Teil
Länge: 54 Minuten

"Der Untergeher" - so nennt ihn Glenn-Gould-Verehrer und Schriftsteller Thomas Bernhard in seinem gleichnamigen Roman. Keine Grenzen scheinen der Fantasie gesetzt, wenn es darum geht, den exzentrischen Pianisten Glenn Gould zu charakterisieren. Bekannt wurde der 1932 in Toronto geborene, vielseitige Künstler als Autor und Regisseur von Radio- und Fernsehsendungen, vor allem aber als Pianist mit unkonventioneller Spieltechnik. Als er sich im Alter von Anfang 30 entschloss, nur noch fürStudio-, Fernseh- und Filmaufnahmen zu musizieren, rebellierte er auch gegen die Tradition des bürgerlichen Konzertbetriebs. Nach seinem frühen Tod im Jahr 1982 begann Glenn Goulds postume Medienkarriere. Auch heute gilt er noch für viele als der Pianist des 20. Jahrhunderts.

Der zweiteilige Dokumentarfilm des Glenn-Gould-Kenners und -Freundes Bruno Monsaingeon zeigt die eher unbekannten Seiten des Exzentrikers, sein einsames Leben und die kuriosen Interviews, die er mit sich selbst führte. Neben zahlreichen musikalischen Ausschnitten, Konzerten und Studioaufnahmen, in denen Gould die Werke klassischer Komponisten spielt, ist ein kurzer Ausschnitt aus einer eigenen Komposition von Glenn Gould zu sehen und zu hören.

Den zweiten Teil von "Glenn Gould - Jenseits der Zeit" zeigt 3sat am Samstag, 3. November, um 21.50 Uhr.
karajan (20.10.2007, 14:26):
3 Sat
Samstag, den 03.11.2007

21:50 Uhr


Glenn Gould - Jenseits der Zeit

Zweiteiliger Dokumentarfilm von Bruno Monsaingeon,
Deutschland 2005
2. Teil
Länge: 57 Minuten

"Der Untergeher" - so nennt ihn Glenn-Gould-Verehrer und Schriftsteller Thomas Bernhard in seinem gleichnamigen Roman. Keine Grenzen scheinen der Fantasie gesetzt, wenn es darum geht, den exzentrischen Pianisten Glenn Gould zu charakterisieren. Bekannt wurde der 1932 in Toronto geborene, vielseitige Künstler als Autor und Regisseur von Radio- und Fernsehsendungen, vor allem aber als Pianist mit unkonventioneller Spieltechnik. Als er sich im Alter von Anfang 30 entschloss, nur noch fürStudio-, Fernseh- und Filmaufnahmen zu musizieren, rebellierte er auch gegen die Tradition des bürgerlichen Konzertbetriebs. Nach seinem frühen Tod im Jahr 1982 begann Glenn Goulds postume Medienkarriere. Auch heute gilt er noch für viele als der Pianist des 20. Jahrhunderts.

Der zweiteilige Dokumentarfilm des Glenn-Gould-Kenners und -Freundes Bruno Monsaingeon zeigt die eher unbekannten Seiten des Exzentrikers, sein einsames Leben und die kuriosen Interviews, die er mit sich selbst führte. Neben zahlreichen musikalischen Ausschnitten, Konzerten und Studioaufnahmen, in denen Gould die Werke klassischer Komponisten spielt, ist ein kurzer Ausschnitt aus einer eigenen Komposition von Glenn Gould zu sehen und zu hören.
karajan (20.10.2007, 14:29):
3 Sat
Sonntag, den 04.11.2007

11:10 Uhr


Konzert für Papst Benedikt XVI.
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll, op. 125

Mit Krassimira Stoyanova (Sopran), Lioba Braun (Alt),
Michael Schade (Tenor) und Michael Volle (Bass)
Einstudierung Chor: Peter Dijkstra
Es singen und spielen Chor und Symphonieorchester des
Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons
Aufzeichnung eines Konzerts vom 27. Oktober 2007, Rom

Das Symphonieorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks geben am 27. Oktober unter der Leitung von Mariss Jansons in der Großen Audienzhalle "Aula Paolo VI." im Vatikan ein Konzert für Papst Benedikt XVI. Auf dem Programm steht eines der berühmtesten und beeindruckendsten Werke der Musikgeschichte: Ludwig van Beethovens 9. Symphonie mit ihrem Chorfinale über Schillers "Ode an die Freude". Gesangssolisten sind Krassimira Stoyanova, Lioba Braun, Michael Schade und Michael Volle. Auf Wunsch des Papstes wird außerdem die Motette "Tu es Petrus" von Giovanni Pierluigi da Palestrina gespielt.
karajan (20.10.2007, 14:53):
ZDF Theaterkanal
Sonntag, 21.10.2007 21:15 - 21:55 Uhr VPS 21.10.2007 21:15

Der Pianist Boris Berezowsky
"Virtuosität ist einer der fragwürdigen Aspekte in der Musik", sagt der Pianist Boris Berezovsky lächelnd. Doch selbst die technisch ausgefeiltesten Klangkaskaden, die je für Klavier geschrieben wurden, bewältigt er noch bis in die feinsten Klangabstufungen hinein. Berezovky ist einer der großen Klaviervirtuosen unserer Zeit.

Der Pianist Boris Berezowsky, 1969 in Moskau geboren, machte mit seiner Tastenkunst beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb 1990 erstmals international auf sich aufmerksam. Seither hat er sich mit einem breit gefächerten Repertoire profiliert. Die Lust am grenzenlosen Spiel und die Freude an pianistischen Herausforderungen hat Berezowsky dazu veranlasst, eine Reihe der Chopin-Adaptionen von Leopold Godowsky zu erarbeiten. Jahrzehntelang wurden diese schweren Etüden kaum gespielt. Die Dokumentation begleitet den in Brüssel lebenden Boris Berezowsky bei einem Besuch in seinem Heimatland. Neben Etüden von Chopin und Godowsky werden Ausschnitte aus Klavierkonzerten von Tschaikowsky und Aram Khatchaturian präsentiert.
karajan (20.10.2007, 15:08):
Di, 23.10.2007 09:00 Uhr(25 min.)

ZDF Theaterkanal
W. A. Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1, B-Dur, KV 207 Wiener Philharmoniker unter Leitung von Nikolaus Harnoncourt
Großer Musikvereinssaal Wien, 1984
Konzert
Kultur
Klassik
AUT
Regie: Klaus Lindemann
Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt
Dieses Konzert entstand 1776 in Salzburg, als Vater Leopold und Sohn Wolfgang Amadeus Mozart in der Hofmusik des Erzbischofs Colloredo angestellt waren. Wolfgang Amadeus hatte als Geiger die Position des Konzertmeisters der Hofkapelle inne. Da lag es nahe, dass er sich auch kompositorisch mit diesem Instrument auseinandersetzte. In schneller Folge schrieb er 6 Violinkonzerte, beginnend mit diesem in B-Dur
karajan (22.10.2007, 20:31):
Original von HenningKolf
Hallo,

wo gibt es denn im Kabel einen Sender namens Classica? Regional? Oder gibt es den bei Premiere oder über Astra? Sonst könnte man ja dem hiesigen Kabelbetreiber mal vorschlagen, ausnahmsweise einen Sender einzuspeisen, der nicht dümmer macht.........

Henning

Hallo Henning

Sorry hatte ich überlesen. Ja Classica ist ein Sender von Premiere wo rund um die Uhr Musik gebracht wird.Dokumentationen Konzerte, Portraits usw. Ich finde ihn wirklich sehr interessant.

Gruß Karajan
HenningKolf (22.10.2007, 21:00):
Danke für die Antwort

Henning
karajan (22.10.2007, 22:49):
Original von HenningKolf
Danke für die Antwort

Henning

Hallo Henning

Auch ich komme aus MVP aus Wismar darf ich fragen wo du zu Hause bist?
Liebe Grüße Andreas
karajan (22.10.2007, 22:57):
Classica
Beethoven, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67
Daniel Harding

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.10.2007, 12:00 Uhr
Das Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding spielt die Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven (1770-1827). Diese Aufnahme entstand im Teatro comunale di Ferrara.

Länge des Programms: 0:36:03 Daniel Harding
Mahler Chamber Orchestra
Italien 1999, Regie: Patrizia Carmine
karajan (22.10.2007, 23:05):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105 Esa-Pekka Salonen
Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.10.2007, 20:15 Uhr
29.10.2007, 23:15 Uhr

Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Siebte Symphonie, 1924 in Stockholm uraufgeführt, ist in einem Satz durchkomponiert und stellt somit die Vollendung der Bestrebungen Sibelius' dar, eine zyklisch komprimierte symphonische Form zu entwickeln.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:21:42 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (22.10.2007, 23:10):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 52 Esa-Pekka Salonen
Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.10.2007, 12:50 Uhr 29.10.2007, 12:50 Uhr
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Dritte Symphonie, 1907 in Helsinki uraufgeführt, ist knapper und konzentrierter als ihre beiden Vorgängerwerke.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:30:58 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (22.10.2007, 23:13):
Classica
Brahms, Ein Deutsches Requiem op. 45
KARAJAN
Deutschland 1978, Regie: Herbert von Karajan

Alle Sendetermine auf einen Blick:
26.10.2007, 18:50 Uhr
In einer radikalen Abwendung vom überlieferten katholischen Requiem übernahm Brahms seinen Text aus Luthers deutscher Bibelübersetzung. Die Worte vermitteln Gefühle der Hoffnung und des Trostes, und sollen eher den Lebenden Trost und Ermutigung spenden, als ein Gebet für die Seelen der Toten sein. Komponiert für Sopran, Bariton, Chor und Orchester, wurde das "Deutsche Requiem" erstmals vollständig am 18. Februar 1869 im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg war es das am häufigsten gespielte Werk dieses Genres im deutschsprachigen Raum. Der Gedanke, Kirche und Konzertsaal, orthodox definierte Glaubensinhalte und freie Religiosität in einem übergeordneten Ganzen für eine imaginäre Gemeinde zusammenzufassen, besaß Mitte des 19. Jahrhunderts eine zeitbedingte Aktualität.
Diese Aufnahme entstand bei den Salzburger Osterfestspielen.

Länge des Programms: 1:20:39 Gundula Janowitz (Sopran)
José van Dam (Baß)
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde
Berliner Philharmoniker
Herbert von Karajan
karajan (25.10.2007, 22:22):
05.11.07, 20:15 - 21:25 Uhr, CLASSICA
Mozart, Requiem KV 626Karl Böhm Originaltitel: Mozart, Requiem KV 626
Konzert, D, A 1971, 65 min.
Gundula Janowitz (Sopran), Christa Ludwig (Alt), Peter Schreier (Tenor), Walter Berry (Bass), die Wiener Symphoniker und der Wiener Staatsopernchor führen das Requiem KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart auf. Die Leitung hat Karl Böhm. - Konzert in der Piaristenkirche Wien.
karajan (25.10.2007, 22:27):
ZDFtheaterkanal am 26.10.2007 Johann Sebastian Bach Ein feste Burg ist unser Gott Kantate BWV 80

Freitag, 26.10.2007 09:00 - 09:30 Uhr VPS 26.10.2007 09:00
Länge: 30 min
Konzert, Deutschland, 1988
Johann Sebastian Bach Ein feste Burg ist unser Gott Kantate BWV 80"Ein feste Burg ist unser Gott", in der vorliegenden Fassung eine wahrscheinlich späte Kantate zum Reformationsfest, ist durch Erweiterung und Umarbeitung der 1715 in Weimar komponierten Kantate "Alles, was von Gott geboren" (BWV 80a) entstanden. Bach ergänzte diese um den Eingangs- und den in der Mitte stehenden Choralchor und bezog damit auch alle vier Strophen des Lutherliedes ein. Wann diese herausragende Kantate, inspiriert durch das Glaubenslied des Reformators, ihren Eingangschor - ein Höhepunkt im Bachschen Schaffen - erhalten hat, ist nicht bekannt.

Bekannt wurde schon seinerzeit der Aufzeichnungsort dieser Sendung, St. Anna in Augsburg. Im "Lutherhöfle" des einstigen Annenklosters wohnte Luther im Oktober 1518, als er im Verhör vor dem päpstlichen Legaten Kardinal Cajetan den Widerruf seiner Thesen ablehnte. Der Prior der Karmeliter von St. Anna, bei dem Luther gewohnt hat, schloss sich der Reformation an und spendete zu Weihnachten 1525 erstmals in seiner Kirche das Abendmahl in beiderlei Gestalt. Seit dieser Zeit ist die ehemalige Karmeliten-Klosterkirche evangelische Pfarrkirche.

Der Münchener Bach-Chor, hervorgegangen aus dem nach Kriegsende gegründeten Heinrich-Schütz-Kreis, gelangte unter Karl Richter, Leiter von 1951 bis 1981, durch ausgedehnte Konzertreisen sowie zahlreiche Schallplatteneinspielungen zu Weltruhm.

Im November 1984 wurde Hanns-Martin Schneidt als Nachfolger von Karl Richter ständiger künstlerischer Leiter des Münchener Bach-Chores und des Münchener Bach-Orchesters. 1985 übernahm er eine Professur für Dirigieren und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in München, im gleichen Jahr bestellte ihn die Bayerische Staatsoper zum ständigen Gastdirigenten.
karajan (25.10.2007, 22:34):
Classica

Sibelius, Symphonie Nr. 4 a-Moll op. 63 Esa-Pekka Salonen
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Vierte Symphonie, 1911 in Helsinki uraufgeführt, setzt sich über traditionelle Formschemata hinweg und ist daher eines der bedeutendsten, zugleich aber auch unbekanntesten Werke des Meisters.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:35:59 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 12:50 Uhr 31.10.2007, 12:50 Uhr
karajan (25.10.2007, 22:36):
Prokofjew, Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 'Classique' Georg Solti Seine ebenso geistreiche wie liebevolle Hommage an Joseph Haydn schrieb Sergej Prokofjew in einer Zeit, die gewiß mit allem, nicht aber mit einem derart gutgelaunten Werk gerechnet hätte: Inmitten der Katastrophe des Ersten Weltkrieges, als das Zarenreich zusammenbrach und die Wolken der Oktoberrevolution sich zusammenbrauten. In seiner Autobiographie vermerkte der Komponist: "Ich dachte mir, daß Joseph Haydn, so er in unseren Tagen lebte, gewiß seinen eigenen Stil bewahrt, ihn zugleich aber mit etwas Neuem angereichert hätte. Von solcher Art war die Symphonie, die ich schreiben wollte. Eine Symphonie im klassischen Stil. Und als ich sah, daß meine Idee ihre Auswirkungen hatte, nannte ich sie Klassische Symphonie". Prokofjew vollendete das Werk am 10. September 1917. Die Uraufführung erfolgte sechs Monate später durch das ehemalige Hoforchester von Petrograd. Zwar gehorcht die Symphonie classique im allgemeinen den Vorbildern Haydn und Mozart; anstelle des traditionellen Menuetts steht jedoch eine Gavotte.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar. Bei der Erstausstrahlung in den USA schrieb der Kritiker des Chicago Sun-Times, daß "es sich hier um bemerkenswerte Stunden handelt, erstens wegen der Qualität der Musik und zweitens wegen der überragenden technischen Geschicklichkeit, die in diese Produktion einfließt. Was noch mehr ist: Diese Produktionen vermitteln viel vom Geist der Solti-Konzerte auf die Zuhörer."

Länge des Programms: 0:15:07 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 20:15 Uhr 04.11.2007, 08:00 Uhr
Seine ebenso geistreiche wie liebevolle Hommage an Joseph Haydn schrieb Sergej Prokofjew in einer Zeit, die gewiß mit allem, nicht aber mit einem derart gutgelaunten Werk gerechnet hätte: Inmitten der Katastrophe des Ersten Weltkrieges, als das Zarenreich zusammenbrach und die Wolken der Oktoberrevolution sich zusammenbrauten. In seiner Autobiographie vermerkte der Komponist: "Ich dachte mir, daß Joseph Haydn, so er in unseren Tagen lebte, gewiß seinen eigenen Stil bewahrt, ihn zugleich aber mit etwas Neuem angereichert hätte. Von solcher Art war die Symphonie, die ich schreiben wollte. Eine Symphonie im klassischen Stil. Und als ich sah, daß meine Idee ihre Auswirkungen hatte, nannte ich sie Klassische Symphonie". Prokofjew vollendete das Werk am 10. September 1917. Die Uraufführung erfolgte sechs Monate später durch das ehemalige Hoforchester von Petrograd. Zwar gehorcht die Symphonie classique im allgemeinen den Vorbildern Haydn und Mozart; anstelle des traditionellen Menuetts steht jedoch eine Gavotte.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar. Bei der Erstausstrahlung in den USA schrieb der Kritiker des Chicago Sun-Times, daß "es sich hier um bemerkenswerte Stunden handelt, erstens wegen der Qualität der Musik und zweitens wegen der überragenden technischen Geschicklichkeit, die in diese Produktion einfließt. Was noch mehr ist: Diese Produktionen vermitteln viel vom Geist der Solti-Konzerte auf die Zuhörer."

Länge des Programms: 0:15:07 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 20:15 Uhr 04.11.2007, 08:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:01):
Classica
Berlioz, Te Deum Daniel Barenboim

Hector Berlioz hatte das Te Deum bereits 1832 anläßlich der siegreichen Rückkehr der französischen Truppen aus Italien geplant. Es sollte jedoch bis 1855 dauern, bis er die Uraufführung in der Pariser Kirche St. Eustache dirigieren konnte. Wie so viele große Werke des Komponisten ist auch das Te Deum ein gigantisches Projekt, bei dessen Uraufführung fast tausend Mitwirkende zum Einsatz kamen.
Ursprünglich war es für zwei Chöre von jeweils hundert Stimmen sowie für einen dritten Chor von sechshundert Kindern konzipiert gewesen. Später überarbeitete der Komponist die Partitur und brachte sie in eine bescheidenere Dimension. Diese Version mit einem auf 130 Mitwirkende reduzierten Chor wird heute üblicherweise aufgeführt.
Das Werk inspiriert weniger zur Meditation als vielmehr zu großer Feierlichkeit. Berlioz entfaltet eine ganze Reihe dramatischer Effekte wie die Wiederholung von Motiven, brillante Tonfarben und martialische Rhythmen. Er arbeitet mit einer stark kontrastierenden Dynamik, stellt sanfte Melodien strengen Chorblöcken gegenüber, verwendet Fugato, Chromatik, Variation und Psalmodie...
Im Te Deum erreicht Berlioz die Grenze seiner Ausdruckskraft, ohne dabei jedoch in schlechten Geschmack oder bloße Theatralik zu verfallen.

Länge des Programms: 0:52:02 David Rendall (Tenor)
Pierre Moreau (Orgel)
Choeur et Orchestre de Paris
Daniel Barenboim
Deutschland 1982, Regie: Mate Rabinovsky

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.10.2007, 01:55 Uhr
03.11.2007, 14:05 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:04):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 52

Esa-Pekka Salonen Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Dritte Symphonie, 1907 in Helsinki uraufgeführt, ist knapper und konzentrierter als ihre beiden Vorgängerwerke.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:30:58 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall

Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.10.2007, 12:50 Uhr
29.10.2007, 12:50 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:07):
Classica
Berlioz, Requiem Colin Davis

"Berlioz verdankt sein Genie seiner Spontaneität. Er wurde nicht deshalb zum Delacroix der Musik, weil er starre akademische Bilder malte, sondern weil es riesige Fresken schuf, auf denen er die Farbe mit großzügigen Pinselstrichen verteilte. Alles ist überdimensional. Es wäre frustrierend, diese Musik so anzuhören wie jemand, der eine exquisite Miniatur betrachtet. Mit seiner 'Grande Messe des Morts' hat er wie ein großer Maler ein Monumentalwerk des Jüngsten Gerichts geschaffen" (Charles Münch).
Berlioz' Requiem ist tatsächlich überdimensional: Er schrieb es für Tenor solo, einen Chor von 210 Mitwirkenden und ein Orchester von 140 Instrumenten (darunter 16 Pauken!). Zur Verstärkung wurden 50 zusätzliche Musiker in vier Blasorchestern in den vier Ecken des Saales plaziert. Der Komponist hatte mit dem Requiem im März 1837 begonnen. Das Werk sollte eine Erinnerung an den 7. Jahrestag der Julirevolution von 1837 und deren Tote sein. Aufgrund bürokratischer Schwierigkeiten erfolgte die Uraufführung am 5. Dezember 1837 im Pariser Invalidendom schließlich zu Ehren eines in Algerien gefallenen französischen Generals und fand die Zustimmung von Kritik und Publikum.
Berlioz' Werk repräsentiert keine begeisterte Verehrung der göttlichen Allmacht, sondern vielmehr einen überaus aufregenden und dramatischen musikalischen Dialog zwischen Himmel und Hölle, zwischen dem Individuum und dem Universum.
Diese Aufnahme entstand 1989 im Regensburger Dom.

Länge des Programms: 1:41:16 Keith Lewis (Tenor)
Colin Davis
Chor und Symphonieorchester des BR
Deutschland 1989, Regie: Klaus Lindemann

Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.10.2007, 13:25 Uhr
29.10.2007, 13:25 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:09):
Classica
Brahms, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Karl Böhm

Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Karl Böhm spielen die Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 von Johannes Brahms (1833-1897). Diese Aufnahme entstand im September 1970 im Wiener Musikvereinssaal, dem Uraufführungsort von zwei Brahms-Symphonien, wo auch der Komponist selbst schon dirigiert hatte.
Im Gegensatz zur stürmischen und dramatischen Ersten ist Brahms' Zweite Symphonie heiter und lyrisch. Die Musik kann als Spiegelbild der idyllischen Landschaft um den Wörthersee in Kärnten verstanden werden, wo Brahms das Werk im Sommer 1877 komponierte. Brahms selbst wies jedoch auf eine von der pastoralen Heiterkeit überdeckte unterschwellige Melancholie hin. "Du hast noch nichts Weltschmerzlicheres gehört", schrieb er seinem Freund Schubring. Trotz der scheinbaren Einfachheit der symphonischen Sprache wird die Komposition mit vielen thematischen Fäden verstärkt und angereichert, die von einem Satz auf den nächsten übergehen. Seit seiner Uraufführung am 30. Dezember 1877 in Wien wird das Werk von Musikliebhabern ganz besonders geschätzt. So schrieb der berühmte Kritiker Eduard Hanslick nach einer Wiener Aufführung: "Sie gehört allen, die sich nach guter Musik sehnen, mögen sie die schwierigste fassen oder nicht."

Länge des Programms: 0:39:38 Karl Böhm
Wiener Philharmoniker
Österreich 1970, Regie: Arne Arnbom

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.10.2007, 19:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:12):
Classica
Portrait James Levine

Der amerikanische Dirigent und Pianist James Levine, geboren 1943 in Cincinnati, zählt zu den Stardirigenten unserer Zeit. Seine Ausbildung wurde von europäischen Musikern wie George Szell und Rudolf Serkin geprägt. Levine begann seine Karriere als "Assistant Conductor" bei George Szell am Cleveland Orchestra. 1971 debütierte er an der Metropolitan Opera und wurde zwei Jahre später ihr Chefdirigent. Regelmäßig arbeitete er in Salzburg und Bayreuth.
Wegen seines großen Erfolgs an der Met gilt Levine vor allem als Operndirigent, doch er ist ebenso auf symphonischem Gebiet zu Hause: Im September 1999 begann er sein Amt als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Im Sommer 2004 wechselte er als Musikdirektor zum Boston Symphony Orchestra.
Dieser Film entstand bereits 1985 und zeigt Levine im Gespräch und bei der Arbeit in Amerika und Europa.

Länge des Programms: 0:55:12 Deutschland 1985, Regie: Peter Weinberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.10.2007, 22:15 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:15):
Classica
Sibelius, Violinkonzert d-Moll op. 47 Maxim Vengerov

Maxim Vengerov und das Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim spielen das Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 von Jean Sibelius (1865-1957). Mitschnitt eines Konzerts aus der Philharmonie Köln. Die Zugaben stammen von J.S. Bach und Eugène Ysaÿe.
"Geniestreich eines Geigers. - Je weiter dieser Maxim Vengerov in die epischen Weiten des Sibelius-Konzerts eintauchte, desto tiefer konnte man in den philharmonischen Sessel zurücksinken und sich ganz dem Zauber eines jungen Geigers überlassen, der vor allem eines im Sinn hatte: jede Note dieses Werks, jede Farbe, jeden Aufstrich und jeden Abstrich, jede kleine Veränderung hörbar zu machen und mit skrupulöser Sorgfalt in akustische Gestalt zu bringen. Dafür bedarf es viel Zeit und einer himmlischen Ruhe, die sich erst weit abseits profaner Fragen nach technischer Machbarkeit entfalten kann. Maxim Vengerov hatte bei seinem Kölner Gastspiel am Sonntagabend all das parat. Man wird sich an diesen Auftritt sicher lange noch erinnern, daran, daß einem eine halbe Stunde lang der Rest der Welt egal sein konnte. (...) Daß das gerade 23jährige Geigengenie solch weiten Bögen überhaupt schlagen konnte, um dann ganz in die Poesie dieser Musik eintauchen zu können, das war zu gutem Teil auch das Verdienst seines überragenden Partners Daniel Barenboim. Dieser hielt die Spannung im Chicago Symphony Orchestra ohne jegliches Anzeichen von Nervosität aus (...) So gelang ein Meisterstück, das mit vollstem Recht im ausverkauften Saal mit kaum enden wollenden Ovationen bedacht wurde." (Kölnische Rundschau, 10. Juni 1997)

Länge des Programms: 0:46:45 Maxim Vengerov (Violine)
Daniel Barenboim
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1997, Regie: Enrique Sanchez-Lansch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
30.10.2007, 20:40 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:16):
Classica
Mahler, Symphonie Nr. 5 cis-Moll Claudio Abbado

Das Festival in Luzern ist heute eines der größten und bedeutendsten Musikfestivals der Welt. Als Grundstein der Entwicklung von den Internationalen Musikfestwochen zum "Lucerne Festival" gilt das Festkonzert vom 25. August 1938 unter der Leitung von Arturo Toscanini. 2003 übernahm Claudio Abbado, seit 1966 regelmäßiger Gast beim Musikfestival in Luzern, die Leitung des neu gegründeten Lucerne Festival Orchestra. Es besteht aus Mitgliedern des Gustav Mahler Chamber Orchestra, Musikern der Berliner Philharmoniker und internationalen Solisten wie der Klarinettistin Sabine Meyer und dem Hagen-Quartett.
"Man könnte geradezu philosophisch werden und vom 'Ganzen' reden, das bekanntlich mehr ist als die Summe seiner Teile. Oder aber fragen: Wie können 'Stars' eine einheitliche Truppe bilden? Was auf dem grünen Bolzplatz höchst selten gelingt, das ist bei Mahlers Fünfter zu bestaunen, die Claudio Abbado hundert Jahre nach ihrer Kölner Uraufführung mit 'seinem' Festivalorchester am Vierwaldstätter See einspielte. Und zwar auf eine Art, die man schlicht 'perfekt' nennen müsste ...
Jedesmal wenn jene Stars solistisch tätig sind oder ihre Stimmgruppen auf phänomenale Art homogen agieren, dann weiß man nicht mehr recht, was man mehr bewundern soll: das Ganze oder Teile dieses Orchesters. In jedem Fall erlebt man mit ihm und Abbado eine Mahler-Sternstunde." (Rondo, 14.7.2006)

Länge des Programms: 1:13:41 Claudio Abbado
Lucerne Festival Orchestra
Deutschland 2004, Regie: Michael Beyer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
30.10.2007, 22:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:19):
Classica
Smetana, Die Moldau
Zum 95. Geburtstag von Georg Solti (1912-1997)
Georg Solti
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1980, Regie: Rodney Greenberg


Georg Solti Das Werk beschreibt den Lauf des Flusses Moldau, angefangen bei den beiden kleinen Quellen der warmen und der kalten Moldau, bis zu Vereinigung der beiden Wasserläufe, dem Fluß der Moldau durch Wälder und Wiesen, und weiter durch die Landschaft, wo gerade frohe Feste gefeiert werden; ein Tanz der Nixen im Mondlicht; auf den nahen Felsen tauchen stolze Burgen, stattliche Häuser und Ruinen auf; in den Stromschnellen von St. Johann bildet die Moldau Strudel, fließt als breiter Strom auf Prag zu, bis die Festung Vysehrad erscheint, und schließlich verschwindet der Fluß in der Ferne, um majestätisch in die Elbe zu fließen. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago.
Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Diese Aufnahme entstand beim Sylvesterkonzert des Bayerischen Rundfunk-Symphonieorchesters am 31. Dezember 1980 im Herkulessaal der Münchener Residenz.



Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 01:40 Uhr 31.10.2007, 09:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:21):
Classica
Strauss, Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 Georg Solti

Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Oktober 1977 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:17:25 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 01:55 Uhr
31.10.2007, 09:15 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:23):
Classica
In memoriam Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007)

Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent.
Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden.
Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren. Er starb am 27. April 2007 in Moskau.
Das Portrait zeigt Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007) im Gespräch und bei der Arbeit als Dirigent und Cellist. Mit Wortbeiträgen von Natalia Gutman, Krzysztof Penderecki, Dmitri Schostakowitsch und Maxim Vengerov.
Ausschnitte aus Werken von Dmitri Schostakowitsch (Cellokonzert Nr. 2, Symphonie Nr. 8), Peter Tschaikowsky (Rokoko-Variationen) und Johann Sebastian Bach (Cellosuite Nr. 3).

Länge des Programms: 0:28:34 Deutschland 2007, Regie: Enrique Sánchez-Lansch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 00:15 Uhr
31.10.2007, 09:35 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:26):
Classica
Haydn, Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Mstislaw Rostropowitsch

Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent.
Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden.
Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren.
Er starb am 27. April 2007 in Moskau.
Diese Aufnahme entstand in der Henry Wood Hall, London.

Länge des Programms: 0:25:19 Mstislaw Rostropowitsch
Academy of St. Martin-in-the-Fields
Großbritannien 1975, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 00:45 Uhr
31.10.2007, 10:05 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:28):
Classica
Mozart, Klaviertrio B-Dur KV 502 Anne-Sophie Mutter, André Previn und Daniel Müller-Schott spielen das Trio für Violine, Klavier und Violoncello B-Dur KV 502 von Wolfgang Amadeus Mozart.

Länge des Programms: 0:23:56 Anne-Sophie Mutter (Violine)
André Previn (Klavier)
Daniel Müller-Schott (Violoncello)
Deutschland 2006, Regie: Christian Kurt Weiss

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 01:15 Uhr
31.10.2007, 10:35 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:30):
Classica
Beethoven, Missa solemnis Fabio Luisi

Ludwig van Beethovens Missa solemnis in einem Festkonzert anläßlich der Wiedereröffnung der Dresdener Frauenkirche im November 2005 - sechzig Jahre nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg.
Die Missa solemnis für vier Solostimmen, Chor, Orchester und Orgel zählt zu den bedeutendsten Chorwerken überhaupt. In ihr verschmelzen liturgische Tradition und in Musik umgesetzte menschliche Emotionen auf eine ganz persönliche Art und Weise. Beethoven wollte sie zur Amtseinführung seines Freundes und Gönners Erzherzog Rudolph zum Erzbischof von Olmütz im Jahre 1820 fertigstellen, doch er änderte, erweiterte und überarbeitete die Missa immer wieder, so daß sie erst 1824 in St. Petersburg uraufgeführt wurde.
An den Anfang der Partitur schrieb Beethoven: "Vom Herzen - Möge es wieder zu Herzen gehen!" Vor der Dramatik und Eindringlichkeit der Missa solemnis kann gewiß kein Zuhörer sein Herz verschließen.

Länge des Programms: 01:27:04 Camilla Nylund (Sopran)
Birgit Remmert (Alt)
Christian Elsner (Tenor)
René Pape (Baß)
Chor der Staatsoper Dresden
Staatskapelle Dresden
Fabio Luisi
Deutschland 2005, Regie: Nele Münchmeyer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 13:30 Uhr 31.10.2007, 13:30 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:50):
Classica
Portrait Albrecht Mayer - Zauber der Oboe

Albrecht Mayer Wenn man an die Oboe denkt, darf er nicht fehlen: Albrecht Mayer. Bei seinem Oboespiel geraten Zuhörer und Kritiker gleichermaßen ins Schwärmen: dann ist von "Götterfunken" die Rede, von der "wundersamen Oboe" oder gar davon, daß der gebürtige Franke seine Oboe "zum Verführungsinstrument erhebt".
Er studierte bei Gerhard Scheuer, Georg Meerwein, Ingo Goritzki und Maurice Bourgue, begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphonikern und wechselte 1992 in die gleiche Position zu den Berliner Philharmonikern. Heute gehört Albrecht Mayer auch als Solist international zu den meistgefragten seines Instrumentes, der über die solistischen Auftritte mit bestehenden Ensembles hinaus, auf der Suche nach seinem persönlichen Klangideal, ein eigenes Ensemble, "New Seasons", gegründet hat.
Neben den Solo-Projekten ist es ihm wichtig, Zeit für Kammermusik zu finden. Immer wieder trifft er dabei auf Partner wie Hélène Grimaud, mit der er die Schumann-Romanzen auf CD eingespielt hat.
Auf der Suche nach neuem Repertoire fasziniert ihn die Idee, Werken, die für andere Instrumente oder für Gesang geschrieben wurden, einmal "seine" Stimme - die Stimme der Oboe - zu leihen. Dabei orientiert sich Albrecht Mayer, der als Kind im Bamberger Domchor sang, vornehmlich am Gesang.
Ein überzeugendes Ergebnis hat er mit den Bach-Transkriptionen "Lieder ohne Worte" vorgelegt. Die CD hielt sich über Monate in den Deutschen Klassik-Charts, ebenso wie die CD "Auf Mozarts Spuren", die zudem in die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen wurde. Seine Aufnahme mit Händel-Transkriptionen schaffte sogar den Sprung in die deutschen Pop-Charts.
2004 wurde Albrecht Mayer mit dem ECHO-Klassik-Preis in der Kategorie "Instrumentalist des Jahres" ausgezeichnet. Im Dezember 2006 erhielt er den E.T.A.-Hoffmann-Kulturpreis seiner Heimatstadt Bamberg.

Länge des Programms: 0:58:32 Österreich 2005, Regie: Christian Kurt Weiss

Alle Sendetermine auf einen Blick:
31.10.2007, 18:10 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:51):
Classica
Albrecht Mayer in Concert
Werke von Bach und Françaix

Albrecht Mayer Wenn Albrecht Mayer Oboe spielt, gerät das Publikum ins Schwärmen. Seine berufliche Laufbahn begann er 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker. Zwei Jahre später wechselte er zu den Berliner Philharmonikern. Heute gehört Albrecht Mayer auch als Solist international zu den Top-Vertretern seines Instrumentes. Seine CDs belegten über Monate die obersten Plätze der Klassik-Charts. 2004 wurde er mit dem renommierten Echo-Klassik ausgezeichnet. Das Programm:
Johann Sebastian Bach (Arr.: Andreas Tarkmann): Italienisches Konzert F-Dur BWV 971 - Albrecht Mayer und Musiker des Lucerne Festival Orchestra: Antonello Manacorda (1. Violine), Brigitte Lang (2. Violine), Wolfram Christ (Viola), Valentin Erben (Violoncello), Alois Posch (Kontrabaß), Raphael Alpermann (Cembalo).
Johann Sebastian Bach (Arr.: Andreas Tarkmann): Konzert für Oboe d'amore, Streicher und Basso continuo A-Dur BWV 1055 - Albrecht Mayer und Musiker des Lucerne Festival Orchestra: Antonello Manacorda (1. Violine), Brigitte Lang (2. Violine), Wolfram Christ (Viola), Valentin Erben (Violoncello), Alois Posch (Kontrabaß), Raphael Alpermann (Cembalo).
Johann Sebastian Bach: Adagio aus dem Osteroratorium BWV 249 - Albrecht Mayer und die Sinfonia Varsovia.
Johann Sebastian Bach: "Erbarme dich" aus der Matthäuspassion BWV 244 - Albrecht Mayer und die Sinfonia Varsovia.
Jean Françaix: L'Horloge de flore (Die Blütenuhr) - Albrecht Mayer und die Bamberger Symphoniker unter der Leitung von Gustavo Dudamel.
Johann Sebastian Bach: Sinfonia aus der Kantate BWV 156 "Ich steh mit einem Fuß im Grabe" - Albrecht Mayer und die Bamberger Symphoniker unter der Leitung von Gustavo Dudamel.

Länge des Programms: 1:00:12 Albrecht Mayer (Oboe)
Antonello Manacorda (1. Violine)
Brigitte Lang (2. Violine)
Wolfram Christ (Viola)
Valentin Erben (Violoncello)
Raphael Alpermann (Cembalo)
Sinfonia Varsovia
Bamberger Symphoniker
Alois Posch (Kontrabaß)
Gustavo Dudamel
Schweiz 2005, Regie: Christian Kurt Weiss

Alle Sendetermine auf einen Blick:
31.10.2007, 19:10 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:53):
Classica
Borodin, Streichquartett Nr. 2 D-Dur Das Fine Arts Quartet (Ralph Evans und Efim Boico, Violine - Jerry Horner, Viola - Wolfgang Laufer, Violoncello) spielt das Streichquartett Nr. 2 D-Dur von Alexander Borodin (1833-1887). Aufnahme vom Festival de St. Riquier 1990.

Alexander Borodin studierte Medizin und Chemie. Er war zunächst als Militärarzt tätig, wurde dann Professor an der Petersburger Akademie und machte sich als Chemiker international einen Namen. Das Komponieren bezeichnete er als "Erholung, Spaß, eine Laune, dich mich von meinen öffentlichen, tatsächlichen Aufgaben ablenkt". Dennoch zählt er zu den wichtigsten Komponisten Rußlands im 19. Jahrhundert. Borodin hat nur zwei Streichquartette geschrieben; vor allem das D-Dur-Quartett gehört mit seiner bezaubernden Melodik und der vollkommenen Kompositionstechnik zu den schönsten Werken der Gattung Kammermusik.

Länge des Programms: 0:29:56 Fine Arts Quartet
Frankreich 1990, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
31.10.2007, 22:45 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:55):
Classica
Musikarchiv - Hephzibah und Yehudi Menuhin
Werke von Mendelssohn, Franck und Schubert

Hephzibah und Yehudi Menuhin Die Pianistin Hephzibah Menuhin (1920-1981) und ihr Bruder Yehudi Menuhin (1916-1999) in historischen Aufnahmen. Auf dem Programm:
Felix Mendelssohn Bartholdy, Variations sérieuses für Klavier op. 54; aufgenommen am 11. August 1968 in Paris
César Franck, Sonate für Violine und Klavier A-Dur; aufgenommen am 17. Januar 1960 in London
Franz Schubert, 12 Walzer für Klavier D 969; aufgenommen am 11. August 1968 in Paris.

Hephzibah Menuhin, Schwester des weltberühmten Geigers Yehudi Menuhin (1916-1999), wurde 1920 in San Francisco geboren. Sie studierte Klavier und wurde Pianistin. Hephzibah Menuhin gab Konzerte in Europa und Amerika und trat auch zusammen mit ihrem Bruder Yehudi auf. 1938 heiratete sie den Farmer Lindsay Nicholas und ging nach Australien. 1954 zog sie vom Land nach Sydney, gab Konzerte und eröffnete dort ein Heim für Bedürftige.
Hephzibahs Leben änderte sich grundlegend, als sie nach dem Zweiten Weltkrieg auf einer Europatournee die Konzentrationslager besichtigte: Sie konnte nicht in ihr sorgenfreies Leben nach Australien zurückkehren, sondern wollte sich für die Menschenrechte einsetzen. Ihre Ehe zerbrach, sie zog nach London und heiratete Richard Hauser. Dort gründeten sie zusammen ein Zentrum für Menschenrechte; 1977 wurde sie Präsidentin der "Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit". Hephzibah Menuhin-Hauser starb am Neujahrstag 1981 in London.

Er war nicht nur ein bedeutender Geiger, sondern auch ein Botschafter der Musik und trug mit seiner Kunst zur Völkerverständigung bei: Yehudi Menuhin, geboren 1916 als Kind jüdischer Einwanderer in New York, gab schon in früher Jugend Konzerte und machte Schallplattenaufnahmen. Sieben Jahrzehnte reiste er in Sachen Musik um den Erdball - als Geiger, Lehrer und immer häufiger auch als Dirigent. Der engagierte Humanist und Kosmopolit Menuhin war einer der ersten ausländischen Solisten, die nach 1945 in Deutschland auftraten. 1957 gründete er sein eigenes Musikfestival in Gstaad (Schweiz). Er erhielt zahlreiche Auszeichungen für seine Verdienste um die Musik und um die Völkerverständigung. Im März 1999 starb Yehudi Menuhin 82jährig auf einer Tournee in Berlin.

Länge des Programms: 0:49:58 Hephzibah Menuhin (Klavier)
Yehudi Menuhin (Violine)
Frankreich 1968, Regie: Philippe Truffault, Bruno Monsaingeon

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.10.2007, 12:00 Uhr
31.10.2007, 23:15 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:17):
Classica
Mendelssohn, Violinkonzert e-Moll op. 64 Yehudi Menuhin

Yehudi Menuhin und das Symphony Orchestra of Hollywood unter der Leitung von Antal Dorati spielen das Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847). Als Zugaben erklingen Werke von Brahms, Sarasate und Bazzini.
Felix Mendelssohn Bartholdy hatte einen ganz bestimmten Solisten im Sinn, als er sein Violinkonzert e-Moll schrieb, das zweifellos zu den berühmtesten seiner Art zählt. Er komponierte es für Ferdinand David, Konzertmeister des Leipziger Gewandhausorchesters, dessen musikalischer Leiter Mendelssohn war. In diesem Werk weicht der Komponist von vielen traditionellen Komponenten des klassischen Konzertes ab, und zwar mit solchem Erfolg, daß sein Einfluß auf die nachfolgenden Komponistengenerationen noch zu spüren ist.
Gleich der Beginn brachte Unkonventionelles für seine Zeit: Anstelle eines Orchestervorspiels beginnt die Solovioline direkt mit dem sich aufschwingenden, leidenschaftlichen Hauptthema. Die große Kadenz steht nicht am Satzende, sondern unmittelbar vor der Reprise. Der langsame Satz folgt ohne Pause; seine Schlichtheit und Gefühlstiefe haben fast schon religiösen Charakter. Die graziösen Melodien des dritten Satzes schließlich beschwören die Stimmung des Scherzo aus dem "Sommernachtstraum" herauf. Die Uraufführung mit Ferdinand David fand am 13. März 1845 unter der Leitung von Niels Gade in Leipzig statt.

Länge des Programms: 00:45:43 Yehudi Menuhin (Violine)
Antal Dorati
Symphony Orchestra of Hollywood
Deutschland 1947, Regie: Paul Gordon

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.10.2007, 14:10 Uhr
01.11.2007, 01:25 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:20):
Classica
Bach, Partita 'O Gott, du frommer Gott' BWV 767 Karl Richter

Der 1926 in Plauen geborene Pfarrerssohn Karl Richter zählte bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1981 zu den bedeutendsten Bach-Interpreten unseres Jahrhunderts. Nach dem Studium in Leipzig war Richter zwei Jahre lang Organist der Leipziger Thomaskirche, dann wurde er als Professor für Orgel nach München berufen, wo er den Münchner Bach-Chor und das Münchner Bach-Orchester gründete und als Chorleiter und Dirigent ein richtiges Bach-Imperium aufbaute. Ein Kritiker würdigte Richters Bedeutung mit den folgenden Worten: "Daß aus dem katholischen München die Musik des Protestanten Bach einmal so unüberhörbar in die Welt hinausklingen würde, wäre vor Karl Richter nicht denkbar gewesen."
Diese Aufnahme entstand in der Basilika Ottobeuren.

Länge des Programms: 0:16:14 Karl Richter (Orgel)
Deutschland 1969, Regie: Arne Arnbom

Alle Sendetermine auf einen Blick:
01.11.2007, 20:10 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:26):
Classica
Verdi, Requiem Giuseppe Abbado

Verdis Requiem zählt neben Ludwig van Beethovens Missa solemnis und Johannes Brahms' Deutschem Requiem zu den großen Meisterwerken geistlicher Musik des 19. Jahrhunderts. Das Stück wurde zum Gedenken des berühmten italienischen Dichters Alessandro Manzoni an dessen erstem Todestag am 22. Mai 1874 in der Kirche San Marco in Mailand uraufgeführt. Manzoni war eine der Leitfiguren des Risorgimento und in Italien hochgeschätzt; sein bis heute gebliebener Ruhm geht vor allem auf den Roman "I promessi sposi" (Die Verlobten, 1827) zurück.
Verdis Komposition beeindruckt durch ihre große Dramatik und Emotion - von der stillen Ehrfurcht des "Requiem aeternam" bis zum furiosen "Dies irae", von der überwältigenden Kraft des "Tuba mirum" bis zum schluchzenden Schmerz des "Lacrimosa". Verdi legte Wert darauf, daß es "nicht wie eine Oper gesungen werden" dürfe. Ihm gelang ein großes geistliches Werk von überwältigender Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, obwohl er selbst kein gläubiger Katholik war. Verdi selbst leitete die Uraufführung mit über 200 Musikern und ließ sich vom riesigen Erfolg dazu bewegen, das Werk drei Tage später in der Scala zu dirigieren und es anschließend durch ganz Europa zu begleiten. "Mir scheint", kommentierte er zufrieden und leicht ironisch das positive Echo auf sein sakrales Konzertstück, "ich bin nun eine ernstzunehmende Persönlichkeit geworden und nicht mehr der Bajazzo, der auf die große Pauke haut..."
Diese Aufnahme entstand beim Edinburgh-Festival 1982.

Länge des Programms: 1:36:12 Margaret Price (Sopran)
Jessye Norman (Mezzosopran)
José Carreras (Tenor)
Ruggero Raimondi (Baß)
Edinburgh Festival Chorus
London Symphony Orchestra
Claudio Abbado
Großbritannien 1982, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
26.10.2007, 09:20 Uhr
01.11.2007, 18:30 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:28):
Classica
Bach - Der Kirchenmusiker
Dokumentation mit Helmuth Rilling

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Der deutsche Dirigent Helmuth Rilling widmet sich seit den 70er Jahren intensiv dem Schaffen Johann Sebastian Bachs und gilt in aller Welt als führender Bach-Spezialist. Mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart hat er zahlreiche Schallplatten aufgenommen, darunter die erste Gesamtaufnahme der geistlichen Kantaten. Johann Sebastian Bach ging nicht zuletzt aufgrund seiner geistlichen Werke in die Musikgeschichte ein. Werke wie das Weihnachtsoratorium, die Matthäuspassion und die Messe in h-Moll gehören zu den Höhepunkten der abendländischen Kirchenmusik. Helmuth Rilling erläutert, wie sich Bachs Religiosität in seiner Musik widerspiegelt.
Länge des Programms: 0:58:35 Aldo Baldin (Tenor)
Philippe Huttenlocher
Gächinger Kantorei
Bach-Collegium Stuttgart
Helmuth Rilling
Deutschland 1984, Regie: Klaus Lindemann

Alle Sendetermine auf einen Blick:
01.11.2007, 20:30 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:29):
Classica
Schubert, Messe As-Dur D 678 Riccardo Muti Weihnachtskonzert aus der Basilika di San Marco, Mailand. Auf dem Programm steht die Messe As-Dur D 678 von Franz Schubert (1797-1828).

Länge des Programms: 0:56:00 Ruth Ziesak (Sopran)
Daniela Barcellona (Alt)
Giuseppe Sabbatini (Tenor)
Michele Pertusi (Baß)
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Riccardo Muti
Italien 2002, Regie: Pierre Cavassilas

Alle Sendetermine auf einen Blick:
01.11.2007, 21:30 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:32):
Classica
Tschaikowsky, Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 Borodin-Quartett

Das Borodin-Quartett (Michail Kopelman und Andrej Abramenkow, Violine - Dmitri Schebalin, Viola - Walentin Berlinski, Violoncello) spielt das Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 von Peter Tschaikowsky (1840-1893). Diese Aufnahme entstand 1987 in der Henry Wood Hall, London.
Kammermusik bildet nur einen kleinen Teil in Peter Tschaikowskys Schaffen, dennoch sind ihm ausgezeichnete Werke in dieser Gattung gelungen, so z.B. die ersten beiden Streichquartette. Das Quartett Nr. 2 komponierte Tschaikowsky im Januar 1874; nach eigenen Aussagen ging es ihm so leicht von der Hand wie kein anderes Werk. Der fließende Charakter wird durch die Chromatik der Einleitung zum ersten Satz noch verstärkt. Der langsame Satz mit seinen schmeichelnden Melodien gilt allgemein als gelungenster Teil der gesamten Komposition. Das lebhafte Finale sticht durch seinen springenden Rhythmus und eine für Tschaikowsky typische lyrische Melodie hervor.

Länge des Programms: 0:38:36 Borodin-Quartett
Großbritannien 1987, Regie: Jonathan Fulford

Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.10.2007, 22:35 Uhr
02.11.2007, 01:35 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:34):
Classica
Strawinsky, Le sacre du printemps Pierre Boulez

Als Igor Strawinsky 1910 sein Ballett "Der Feuervogel" vollendete, kam ihm die Idee eines neuen Bühnenwerks: In einem rituellen Tanz sollte ein Mädchen geopfert werden, um den Frühlingsgott günstig zu stimmen. Die rhythmisch akzentuierte Musik, die Strawinsky für die "Bilder aus dem heidnischen Rußland" (so der Untertitel des "Sacre") komponierte, verarbeitet zwar einige Volksmelodien, doch sie entspricht in ihrer Originalität keiner Tradition der Ballettmusik.
Die Uraufführung 1913 in Paris war einer der größten Eklats in der Musikgeschichte - auch wegen der neuartigen Choreographie Waslaw Nijinskis. Das Publikum protestierte lautstark, die Presse schrieb von einem "Massacre du printemps". Das aus den zwei Teilen "Die Anbetung der Erde" und "Das Opfer" bestehende Ballett hat bis heute nichts von seiner Originalität und Frische eingebüßt und zählt schon seit langem zu den beliebtesten Kompositionen Strawinskys - auf der Bühne und im Konzertsaal.
Diese Aufnahme entstand in der Alten Oper Frankfurt.

Länge des Programms: 0:46:11 Pierre Boulez
London Symphony Orchestra
Deutschland 1993, Regie: Hans Hulscher

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.10.2007, 01:15 Uhr
02.11.2007, 10:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:36):
Classica
José Carreras und Montserrat Caballé in Moskau
Arien und Duette von italienischen und spanischen Komponisten

José Carreras in Moskau Am 5. September 1989 gaben Montserrat Caballé und José Carreras im Bolschoi-Theater in Moskau dieses Benefizkonzert für Armenien. Am Flügel begleitete Miguel Zannetti die beiden Opernstars.

Das Programm:
Teil 1:
Alessandro Scarlatti: "Già il sole dal Gange" aus "Il Pompeo"
Antonio Vivaldi: "Sposa son disprezzata" aus "Bajazet"
Alessandro Stradella: "Pietà, Signore"
Vincenzo Bellini: "Dopo l'oscuro nembo" aus "Adelson e Salvini"
Giovanni Bononcini: "Per la gloria d'adorarvi" aus "Griselda"
Gioachino Rossini: "Di tanti palpiti" aus "Tancredi"
Francesco Paolo Tosti: "Chanson de l'adieu"
Enrique Granados: "Quejas o La maya y el ruiseñor"
Francesco Paolo Tosti: "L'ultima canzone"
Joaquín Turina: "Cantares" aus "Poema en forma de canciones" op. 19
Fernando Obradors: "Del cabello más sutil"
Teil 2:
Vincenzo Bellini: "Vaga luna che inargenti"
Antonio Vivaldi: "Agitata da due venti" aus "Griselda"
Giuseppe Verdi: "Libiamo ne' lieti calici" aus "La Traviata"
Enrique Granados: "Elegía eterna"
Francesco Paolo Tosti: "Non t'amo più"
Fernando Obradors: "En el pinar"
Tata Nacho: "Intima"
Manuel Fernández Caballero: "El dúo de la africana"
Salvatore Cardillo: "Core n'grato"
Giacomo Puccini: "O mio babbino caro" aus "Gianni Schicchi"
Amadeo Vives: "L'emigrant"
Katalanisches Volkslied: "El cant dels ocells" Montserrat Caballé (Sopran)
José Carreras (Tenor)
Miguel Zannetti (Klavier)
Deutschland 1989, Regie: Max Sieber, Juri Bogotyrenko

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 16:35 Uhr 02.11.2007, 17:50 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:38):
Classica
Haydn, Streichquartett C-Dur op. 54/2 Lindsay String Quartet

Das Lindsay String Quartet, von Absolventen der Royal Academy of Music in London gegründet, existierte von 1966 bis 2005. Es zählte zu den besten Kammermusik-Ensembles der Welt.
Das Repertoire der vier Musiker reichte von der Klassik bis zu zeitgenössischen Werken, doch besonders faszinierend ist die Aufführung der Quartette Joseph Haydns, des "Vaters des Streichquartetts".
Diese Aufnahme entstand beim Kammermusikfestival Kuhmo (Finnland).

Länge des Programms: 0:26:18 Lindsay String Quartet
Deutschland 2004, Regie: Oliver Becker

Alle Sendetermine auf einen Blick:
02.11.2007, 19:45 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:39):
Classica
Itzhak Perlman in Schanghai

Itzhak Perlman, geboren 1945 in Israel, lernte Violine zunächst in seiner Heimatstadt Tel Aviv, bis die Familie 1958 in die USA übersiedelte, wo Perlman durch einen sensationellen Fernsehauftritt berühmt wurde. Er vervollkommnete seine Musikausbildung an der renommierten Juilliard School in New York und wurde im Laufe der Jahre zu einem der besten und berühmtesten Geiger der Welt. Sein Repertoire umfaßt Kammermusik und Solokonzerte von den Standardwerken des Barock, der Klassik und Romantik bis zu Kompositionen unserer Zeit.
Im Sommer 2002 reiste Perlman mit einer Gruppe von Studenten, dem "Perlman Music Program", nach China und unterrichtete drei Wochen lang am Konservatorium Schanghai. Der Film begleitet die Musiker und dokumentiert das Zusammentreffen zweier Welten auf der Basis der sie verbindenden Musik. Dabei trafen nicht nur Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen aufeinander, sondern auch zwei grundsätzlich unterschiedliche Herangehensweisen an die Musik. So war den Chinesen die im Westen selbstverständliche Auffassung neu, daß Musik ein Weg sein kann, sich selbst auszudrücken.
Nach und nach kamen sich die amerikanischen und chinesischen Musikstudenten trotz sprachlicher und kultureller Barrieren näher. Sie machten Ausflüge, unternahmen Bootsfahrten und kochten zusammen chinesisches Essen.
Beim gemeinsamen Musizieren stellten weniger die sprachlichen Verständigungsprobleme eine Herausforderung dar als vielmehr die verschiedenen musikalischen Auffassungen. Die chinesischen Studenten irritierte zunächst Perlmans Unterrichtsweise, bei der die Individualität des Studenten im Mittelpunkt steht. Immer wieder fragte Perlman sie nach ihrer eigenen Meinung: "Was glaubst Du, wie es gespielt werden muß?" Diese Frage wird im chinesischen Musikunterricht selten gestellt. Die Studenten sind es gewohnt, daß der Lehrer vorgibt, wie ein Stück zu spielen ist. Die individuelle Sichtweise des Studenten auf ein Stück spielt hingegen eine untergeordnete Rolle.

Länge des Programms: 0:58:10 Japan 2003, Regie: Allan Miller

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.10.2007, 17:15 Uhr
02.11.2007, 23:15 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:42):
Classica
Arienabend mit Katia Ricciarelli und José Carreras
Werke von Donizetti, Verdi, Cilèa, Massenet und Catalani

Bruno Amaducci Aufzeichnung eines Konzerts mit Katia Ricciarelli (Sopran) und José Carreras (Tenor) aus dem Kongreßhaus Lugano 1984; Bruno Amaducci dirigiert das Orchestra della Svizzera italiana. Das Programm:
Verdi, Ouvertüre zu "Un giorno di regno"
Verdi, Il Corsaro: Arie des Corrado "Tutto parea sorridere"
Donizetti, Poliuto: Duett Poliuto-Paolina "Questo pianto favelli"
Donizetti, Ouvertüre zu "Don Pasquale"
Cilèa, Adriana Lecouvreur: Arie der Adriana "Io son l'umile ancella"
Massenet, Le Cid: Arie des Rodrigue "O souverain, ô juge, ô père"
Catalani, La Wally: Arie der Wally "Ebben? Ne andrò lontana"
Cilèa, L'Arlesiana: Lamento des Federico "È la solita storia del pastore"
Verdi, Aida: Szene Radames-Aida "La fatal pietra"
Verdi, La Traviata: Trinklied (Brindisi).

Länge des Programms: 1:05:24 Katia Ricciarelli (Sopran)
José Carreras (Tenor)
Bruno Amaducci
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1984, Regie: Enrica Roffi

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.11.2007, 01:05 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:44):
Classica
Christa Ludwig - Der Abschied

Christa Ludwig 1928 als Töchter von Sängern in Berlin geboren, wurde Christa Ludwig in ihrer fast fünfzig Jahre umfassenden Musikerlaufbahn die bedeutendste deutsche Mezzosopranistin ihrer Generation. Sie trat nicht nur an allen großen Opernhäusern auf, sondern hat sich auch als Konzert- und Liedsängerin von höchstem Rang weltweit einen Namen gemacht.
In Eckhardt Schmidts Film erzählt die Sängerin über ihre Karriere; eine gehörige Portion Selbstironie vermittelt dem Zuschauer nicht nur viel Information, sondern sorgt auch für ein unterhaltsames, lebensnahes Portrait der großen Künstlerin.

Länge des Programms: 1:04:23 Deutschland 1994, Regie: Eckhart Schmidt

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 08:00 Uhr
03.11.2007, 16:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:46):
Classica
Christa Ludwig in Wien

Christa Ludwig 1928 als Sängerstochter in Berlin geboren, wurde Christa Ludwig in ihrer fast fünfzig Jahre umfassenden Musikerlaufbahn die bedeutendste deutsche Mezzosopranistin ihrer Generation. Sie trat nicht nur an allen großen Opernhäusern auf, sondern hat sich auch als Konzert- und Liedsängerin von höchstem Rang weltweit einen Namen gemacht.
Dieser Film zeigt Christa Ludwig mit einer Hommage an Wien und ihr Wiener Publikum im Rückblick auf ihre großen Erfolge an der Staatsoper. Mitschnitt eines Konzerts im Musikvereinssaal Wien.

Länge des Programms: 1:32:01 Christa Ludwig (Sopran)
Charles Spencer (Klavier)
Österreich 1992, Regie: Elisabeth Birke-Malzer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 09:05 Uhr
03.11.2007, 17:05 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:47):
Classica
Christa Ludwig pur
A
Christa Ludwig als Dorabella 1928 als Sängerstochter in Berlin geboren, wurde Christa Ludwig in ihrer fast fünfzig Jahre umfassenden Musikerlaufbahn die bedeutendste deutsche Mezzosopranistin ihrer Generation. Sie trat nicht nur an allen großen Opernhäusern auf, sondern hat sich auch als Konzert- und Liedsängerin von höchstem Rang weltweit einen Namen gemacht. Dieser Film zeigt Christa Ludwig in ihren wichtigsten und schönsten Bühnen- und Konzertauftritten:
"Das Lied von der Erde" von Gustav Mahler (Leonard Bernstein, Israel Philharmonic Orchestra), als Dorabella in Mozarts "Così fan tutte" (Karl Böhm, Wiener Philharmoniker, Inszenierung: Václav Kaslik), Symphonie Nr. 3 von Gustav Mahler (Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker), und als Suzuki in Puccinis "Madama Butterfly" (Herbert von Karajan, Wiener Philharmoniker, Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle).

Länge des Programms: 0:40:00 Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 10:40 Uhr
03.11.2007, 18:40 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:49):
Classica
Leonard Bernstein: Young People's Concerts

Fidelio: Fest des Lebens Leonard Bernstein (1918-1990) Mit vier "Emmys" ausgezeichnet und von der Zeitschrift "Variety" als "seltener Augenblick der Symbiose von Kunst und Fernsehen" gepriesen, haben Leonard Bernsteins "Young People's Concerts" Fernsehgeschichte gemacht. Zwischen 1958 und 1972 wurden die 53 von Bernstein zusammengestellten und präsentierten einstündigen Sendungen von CBS in den USA ausgestrahlt. Diese Programme vermittelten Generationen von Zuschauern eine Vorstellung von musikalischen Konzepten und Musikgeschichte, wobei die New Yorker Philharmoniker und Live-Auftritte renommierter Gäste für die musikalischen Akzente sorgen.
In einer einmaligen Synthese von Musikwissenschaft und Entertainment bringt Maestro Bernstein die geballte Kraft seiner Persönlichkeit in diese Programme ein. Und er schafft es, den Fernsehzuschauer mit seiner überschwenglichen Liebe zur Musik anzustecken - ob jung oder alt, Kenner oder Anfänger.
Dieser Teil handelt von Ludwig van Beethovens Oper "Fidelio".

Länge des Programms: 0:51:24 USA 1970, Regie: Roger Englander

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.11.2007, 19:20 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:55):
Classica
Beethoven, Fidelio
Aus dem Palau de les Arts Reina Sofía, Valencia

Szenenphoto Nicht kleckern, sondern klotzen will man in Valencia. Den Eindruck vermittelt das imposante neue Opernhaus, das kein Geringerer als der Stararchitekt Santiago Calatrava erbaut hat. Auf 300 Millionen Euro werden die Baukosten geschätzt. Der Jahresetat soll höher liegen als jener der beiden berühmtesten spanischen Opernhäuser, des Teatro Real in Madrid und des Liceu in Barcelona. Als Chefdirigent wurde kein Geringerer als Lorin Maazel gewonnen. Mit einem Paukenschlag, so scheint es, wollte sich Valencia in die erste Liga von Spaniens Kulturmetropolen katapultieren. Das sollte offenbar auch die Eröffnungspremiere verdeutlichen, für die man sicher nicht zufällig Beethovens in Spanien spielende Freiheitsoper "Fidelio" ausgewählt hatte.
Ein Staatsgefängnis bei Sevilla, 18. Jahrhundert. Florestan, ein spanischer Adliger, wird von Pizarro, dem korrupten Festungsgouverneur, schon seit Jahren zu Unrecht gefangengehalten. Florestans treue Gattin Leonore hat sich unter dem Namen Fidelio in Männerkleidung vom Kerkermeister Rocco als Gehilfe einstellen lassen, um Florestan zu befreien. Pizarro erfährt, daß der Minister, Don Fernando, das Gefängnis inspizieren wird und beschließt, Florestan vorher zu töten.
Fidelio hat Rocco überredet, die Gefangenen ein wenig an die Sonne zu lassen. Florestan befindet sich jedoch nicht unter ihnen; denn er ist in einem geheimen Verlies angekettet. Dort soll Rocco auf Pizarros Befehl ein Grab für den unliebsamen Gefangenen ausheben.
Leonore steigt mit Rocco zu dem Gefangenen hinab und erkennt ihren Gatten. Als Pizarro Florestan töten will, wirft sie sich dazwischen, bedroht den Schurken mit einer Pistole und gibt sich zu erkennen.
Fanfarenklänge verkünden die Ankunft des Ministers, der die Gefangenen befreit und Pizarro seiner gerechten Strafe zuführt. Musikalische Leitung: Zubin Mehta
Inszenierung: Pier'Alli
Bühnenbild und Kostüme: Pier'Alli
Carsten H. Stabell (Don Fernando)
Juha Uusitalo (Don Pizarro)
Waltraud Meier (Leonore)
Peter Seiffert (Florestan)
Matti Salminen (Rocco)
Ildikó Raimondi (Marzelline)
Rainer Trost (Jaquino)
Coro de la Generalitat Valenciana
Orquesta de la Comunitat Valenciana
Spanien 2007, Regie: Tiziano Mancini

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.11.2007, 21:15 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:56):
Classica
Daniel Barenboim dirigiert die Berliner Philharmoniker
Werke von Ravel, Mozart und Beethoven
Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker finden jedes Jahr am 1. Mai, dem Gründungstag des Orchesters, an einem anderen Ort in Europa statt. Das renommierte Orchester möchte damit einen Beitrag zur Vereinigung Europas leisten. Das Europakonzert 1997 dirigierte Daniel Barenboim im Schloßtheater zu Versailles. Das Programm:
Ravel, Le tombeau de Couperin
Mozart, Klavierkonzert Nr. 13 C-Dur KV 415
Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Gesamtlänge des Programms: 1:36:51 Daniel Barenboim (Klavier und Leitung)
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1997, Regie: Bob Coles

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 21:15 Uhr
04.11.2007, 00:50 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:00):
Classica
Prokofjew, Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 'Classique' Georg Solti

Seine ebenso geistreiche wie liebevolle Hommage an Joseph Haydn schrieb Sergej Prokofjew in einer Zeit, die gewiß mit allem, nicht aber mit einem derart gutgelaunten Werk gerechnet hätte: Inmitten der Katastrophe des Ersten Weltkrieges, als das Zarenreich zusammenbrach und die Wolken der Oktoberrevolution sich zusammenbrauten. In seiner Autobiographie vermerkte der Komponist: "Ich dachte mir, daß Joseph Haydn, so er in unseren Tagen lebte, gewiß seinen eigenen Stil bewahrt, ihn zugleich aber mit etwas Neuem angereichert hätte. Von solcher Art war die Symphonie, die ich schreiben wollte. Eine Symphonie im klassischen Stil. Und als ich sah, daß meine Idee ihre Auswirkungen hatte, nannte ich sie Klassische Symphonie". Prokofjew vollendete das Werk am 10. September 1917. Die Uraufführung erfolgte sechs Monate später durch das ehemalige Hoforchester von Petrograd. Zwar gehorcht die Symphonie classique im allgemeinen den Vorbildern Haydn und Mozart; anstelle des traditionellen Menuetts steht jedoch eine Gavotte.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar. Bei der Erstausstrahlung in den USA schrieb der Kritiker des Chicago Sun-Times, daß "es sich hier um bemerkenswerte Stunden handelt, erstens wegen der Qualität der Musik und zweitens wegen der überragenden technischen Geschicklichkeit, die in diese Produktion einfließt. Was noch mehr ist: Diese Produktionen vermitteln viel vom Geist der Solti-Konzerte auf die Zuhörer."

Länge des Programms: 0:15:07 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 20:15 Uhr
04.11.2007, 08:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:02):
Classica
Prokofjew, Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 Vadim Repin und das Staatliche Russische Symphonieorchester unter der Leitung von Jewgeni Swetlanow spielen das Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 von Sergej Prokofjew (1891-1953).
Aufgenommen in der Alten Oper Frankfurt.

Sergej Prokofjew komponierte sein erstes Violinkonzert noch in Rußland, bevor er 1918 die Heimat verließ. Das Werk des jungen Komponisten beeindruckt durch den Reichtum an lyrischen Melodien ebenso wie durch die für Prokofjew typische Virtuosität und geistreiche Vielseitigkeit. Das Erste Violinkonzert (dem rund zwanzig Jahre ein zweites folgte) wurde 1923 in Paris uraufgeführt und zählt heute zum Repertoire aller großen Geiger.

Länge des Programms: 0:24:41 Vadim Repin (Violine)
Jewgeni Swetlanow
Staatliches Russisches Symphonieorchester
Deutschland 1991, Regie: Rodney Greenberg.

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 22:05 Uhr
04.11.2007, 09:50 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:07):
Classica
Simon Rattle über Beethovens 'Eroica' Simon Rattle Simon Rattle spricht über Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 3 "Eroica" und stellt das Werk in Probenausschnitten mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra vor.

Im Januar 1805 wurde die "Eroica" in Wien uraufgeführt. Leidenschaftliche Vorkämpfer oder erbitterte Gegner fand sie nicht; man nahm sie gedankenlos hin und zog ihr zunächst Modeschöpfungen vor. Beethoven hatte sie einem Helden gewidmet mit der Überschrift: "Sinfonia eroica, composta per festeggiare il sovvenire di un grand uomo" (Heldenhafte Sinfonie, komponiert, um die Erinnerung an einen großen Menschen zu feiern). Dieser "große Mensch" war zweifellos Napoleon. Beethoven soll nach der Kaiserkrönung Napoleons das Manuskript voller Wut zertrampelt haben, weil er sie als Verrat an den Idealen der Französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - ansah.

Länge des Programms: 0:30:49 Simon Rattle
City of Birmingham Symphony Orchestra
Großbritannien 1984, Regie: Alan Benson

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.10.2007, 20:15 Uhr
04.11.2007, 14:05 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:09):
Classica
Bei der Arbeit beobachtet
Rafael Kubelik probt Beethoven, Symphonie Nr. 3 Rafael Kubelik Rafael Kubelik probt mit den Berliner Philharmonikern die Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" von Ludwig van Beethoven.

Länge des Programms: 00:47:28 Rafael Kubelik
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1967, Regie: Henri Colpi

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.10.2007, 20:50 Uhr
04.11.2007, 14:40 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:10):
Classica
Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 'Eroica' Rafael Kubelik

Im Januar 1805 wurde die "Eroica" in Wien uraufgeführt. Leidenschaftliche Vorkämpfer oder erbitterte Gegner fand sie nicht; man nahm sie gedankenlos hin und zog ihr zunächst Modeschöpfungen vor. Beethoven hatte sie einem Helden gewidmet mit der Überschrift: "Sinfonia eroica, composta per festeggiare il sovvenire di un grand uomo" (Heldenhafte Sinfonie, komponiert, um die Erinnerung an einen großen Menschen zu feiern). Dieser "große Mensch" war zweifellos Napoleon. Beethoven soll nach der Kaiserkrönung Napoleons das Manuskript voller Wut zertrampelt haben, weil er sie als Verrat an den Idealen der Französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - ansah.
Rafael Kubelik war der Sohn des bekannten böhmischen Geigers Jan Kubelik. Er wurde 1914 geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung in Prag. Dort war er Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie. Nach dem Machtantritt der Kommunisten emigrierte er und leitete das Chicago Symphony Orchestra, die Covent Garden Opera und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im August 1996 starb Kubelik nach langem, schwerem Leiden 82jährig in Luzern. Er war ein Vollblutmusiker; jeder Auftritt wirkte spontan, impulsiv und freudig.

Länge des Programms: 00:54:40 Rafel Kubelik
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1967, Regie: Henri Colpi

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.10.2007, 21:40 Uhr
04.11.2007, 15:30 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:15):
Classica
Debussy, Images Leonard Bernstein

Das Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia (Rom) unter der Leitung von Leonard Bernstein spielt die Orchesterstücke "Images" von Claude Debussy (1862-1918). Diese Aufnahme entstand im Juni 1989 in Rom.
Mit den drei "Images" für Orchester erkundete Claude Debussy neue Bereiche des musikalischen Ausdrucks, wie er selbst sagte: "Etwas anderes zu machen - das, was die Dummköpfe Impressionismus nennen". Der erste Satz, "Gigues", weist Anklänge an schottische Dudelsackmusik auf; der zweite, "Iberia", steht unter dem Einfluß Spaniens. Debussys Heimatland Frankreich schildern die "Rondes de Printemps", die das Werk beenden. Debussy beschrieb diesen Satz mit den Worten: "Das Orchester klingt wie aus Kristall, und es ist so schwerelos wie eine Frauenhand".

Länge des Programms: 00:39:52 Leonard Bernstein
Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia
Deutschland 1989, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.10.2007, 22:35 Uhr
04.11.2007, 16:25 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:17):
Classica
Tschaikowsky, Violinkonzert D-Dur op. 35 Viktoria Mullova und das LSO

Neben Mendelssohns Violinkonzert gilt Tschaikowskys Opus 35 als eines der berühmtesten Konzerte der Welt. Das war jedoch keineswegs immer so. Als das Werk am 4. Dezember 1881 in Wien uraufgeführt wurde, stieß es bei der Kritik auf fast einmütige Ablehnung. Die ersten beiden Sätze werden von zarter Lyrik charakterisiert, was den melodischen Klang der Violinen wundervoll zum Ausdruck bringt. Der dritte Satz, ein Allegro vivacissimo, entlädt sich zu einem virtuosen Feuerwerk und führt das Werk zu einem fulminanten Ende.
Diese Aufnahme entstand im Barbican Centre, London.

Länge des Programms: 0:34:42 Viktoria Mullova (Violine)
Maxim Schostakowitsch
London Symphony Orchestra
Großbritannien 1988, Regie: Herbert Chappell

Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.11.2007, 20:05 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:18):
Classica
Hommage à Seville Plácido Domingo Der berühmte spanische Tenor Plácido Domingo führt durch Sevilla und singt Arien aus Opern, deren Schauplatz die spanische Stadt ist: "Carmen" von Bizet, "Don Giovanni" von Mozart, "La forza del destino" von Verdi, "Il Barbiere di Siviglia" von Rossini, "Fidelio" von Beethoven und "El gato montés" von Penella.

Länge des Programms: 0:59:21 Plácido Domingo (Tenor)
James Levine
Wiener Symphoniker
Deutschland 1991, Regie: Jean-Pierre Ponnelle, Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.11.2007, 22:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 16:39):
ZDF Theaterkanal
Sonntag, 28.10.2007 09:00 - 10:35 Uhr VPS 28.10.2007 09:00
Länge: 95 min
Konzert, Österreich, 2005

Salzburger Festspiele 2005 Valéry Gergiev dirigiert die Wiener Philharmoniker
Sergej Rachmaninow: "Die Toteninsel"
Toshio Hosokawa: "Circulating Ocean"
Nikolai Rimsky-Korsakow: "Sheherazade"


Die Wiener Philharmoniker sind ständiger Gast bei den Salzburger Festspielen. Im Jahr 2005 gastierten sie unter dem russischen Dirigenten Valéry Gergiev.

Auf dem Programm steht zunächst Sergej Rachmaninows sinfonische Dichtung "Die Toteninsel", die 1909 in Dresden komponiert und im gleichen Jahr in Moskau uraufgeführt wurde. Sie nimmt Bezug auf Arnold Böcklins gleichnamiges Gemälde aus dem Jahr 1880. Die Musik ist von spätromantischer Farbigkeit geprägt und besitzt einen ausdrucksvollen Balladenton.

Von dem japanischen Komponisten Toshio Hosokawa erklingt eine Uraufführung mit dem Titel "Circulating Ocean". Der 1955 geborene Komponist versteht seine Musik als Kalligrafie, die durch außergewöhnliche Klangmischungen bis in den Kern der Musik vordringt. Der mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen bedachte Hosokawa ist gern gesehener Gast bei allen wichtigen Festivals zeitgenössischer Musik.

Das populärste Orchesterwerk Nikolai Rimsky-Korsakows, die sinfonische Suite "Sheherazade", beschließt dieses Konzert.
karajan (27.10.2007, 16:46):
Arte
Sonntag, 28.10.2007 19:00 - 19:45 Uhr VPS 28.10.2007 19:00
Länge: 45 min
Konzert, Frankreich, 2006

Jean-Claude Casadesus dirigiert Ravel und Mahler
Das "Orchestre National de Lille" feierte im Januar 2006 sein 30-jähriges Bestehen - und ARTE war dabei. Das 1976 von Jean-Claude Casadesus gegründete "Orchestre National de Lille" gehört zu den renommiertesten Orchestern Frankreichs, vor allem aufgrund seiner Repertoirepflege. Die Formation gibt fast 120 Konzerte pro Saison, natürlich in ihrer nordfranzösischen Heimatregion, aber auch in ganz Europa, den USA, Kanada.

Zu diesem feierlichen Anlass stellte Jean-Claude Casadesus, Begründer und Dirigent des "Orchestre National de Lille", ein ganz besonderes Programm mit den Glanzstücken des Orchesters zusammen. Darunter das musikalische Fresko "Daphnis et Chloé Suite No. 2" von Maurice Ravel und das Adagio aus Gustav Mahlers unvollendeter zehnten Sinfonie.
karajan (27.10.2007, 16:48):
ZDF Theaterkanal
Montag, 29.10.2007 14:00 - 15:35 Uhr VPS 29.10.2007 14:00
Länge: 95 min
Konzert, Deutschland, 2006

Martha Argerich und Riccardo Chailly spielen Schumann Klavierkonzert in a-Moll, op.54
Sinfonie Nr. 4 in d-Moll
Anlässlich des 150. Todestages von Robert Schumann gab die gefeierte argentinische Star-Pianistin Martha Argerich im Juli 2006 ein Konzert im Gewandhaus Leipzig. Auf dem Programm stand das Klavierkonzert in a-Moll, das nicht nur eines der berühmtesten Werke der Romantik ist, sondern Robert Schumann auch zum Durchbruch als Komponist verhalf.

Die 4. Sinfonie in d-Moll op. 120 wurde von Robert Schumann 1841 komponiert, aber erst nach einer umfassenden Überarbeitung 1851 veröffentlicht. Chronologisch gesehen handelt es sich um Schumanns 2. Sinfonie, die heute als 2. und 3. Sinfonie bekannten Werke entstanden später.
karajan (27.10.2007, 16:51):
ZDFtheaterkanal am 29.10.2007
Montag, 29.10.2007 17:15 - 18:05 Uhr VPS 29.10.2007 17:15
Länge: 50 min
Dokumentation, Deutschland, 2007

Mstislaw Rostropowitsch Das musikalische Gewissen
Er war einer der letzten großen Musiklegenden des 20. Jahrhunderts: Der russische Cellist Mstislaw Rostropowitsch hat mit fast allen großen Musikerpersönlichkeiten des letzten Jahrhunderts zusammengearbeitet.

Aber nicht nur das: Sein unablässiger Einsatz für die Freiheit in seinem Heimatland macht sein Leben auch zu einem Spiegel der dramatischen Veränderungen, die sich im Russland der jüngsten Zeit abgespielt haben.

Anlässlich seines 80. Geburtstages warf Thomas Grube einen Blick zurück auf ein Leben zwischen Konzertsaal und Weltpolitik, zwischen großen Erfolgen und einschneidenden, persönlichen Entscheidungen. Nur einen Monat nach seinem 80. Geburtstag starb Mstislaw Rostropowitsch in Moskau.
karajan (27.10.2007, 16:55):
ZDFtheaterkanal am 29.10.2007
Montag, 29.10.2007 19:40 - 22:00 Uhr VPS 29.10.2007 19:40
Länge: 140 min
Oper, Italien, 2001

Ein Maskenball
Von den Werken Verdis, die in der Zeit zwischen den drei erfolgreichsten Opern der Jahre 1851 bis 1853 (Rigoletto - Troubadour - Traviata) und den späteren Meisterwerken entstanden, sind es in erster Linie "Ein Maskenball" und "Die Macht des Schicksals", die seit jeher die stärkste Anziehungskraft auf die Opernbesucher ausüben.

Die Uraufführung der Oper fand am 17. Februar 1859 in Rom statt; seine deutsche Erstaufführung erlebte das Werk am 6. März 1862 in Stuttgart. Die Oper hat sich seit dieser Zeit ununterbrochen auf den Spielplänen der Opernhäuser in aller Welt behauptet.

Im "Maskenball" greifen komödiantische und tragische Elemente auf befremdliche Weise ineinander. Das Hauptthema ist und bleibt das Liebesdrama. Die Verbindung der beiden Liebenden ist doppelt unmöglich, da der Ehegatte der beste und treueste Freund des Liebhabers ist und seine Gattin über alles liebt.
karajan (27.10.2007, 16:59):
ZDFtheaterkanal am 31.10.2007
Mittwoch, 31.10.2007 14:00 - 14:50 Uhr VPS 31.10.2007 14:00
Länge: 50 min
Konzert, Deutschland, 1987

Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 61
Das Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven ist Beethovens einziges Konzert dieser Gattung. Das Werk wurde im Auftrag des Violinvirtuosen Franz-Joseph Clement (1780 - 1842) geschrieben und am 23. Dezember 1806 in Wien uraufgeführt. Es umfasst die Sätze "Allegro ma non troppo", "Larghetto - attaca" und "Rondo (Allegro)".

Eingeleitet von Paukenschlägen entspannt sich ein erster Satz, dessen liedhaftes und doch majestätisches, nach einer kurzen Einleitung von der Violine vorgestelltes Hauptthema eine lyrische Stimmung verbreitet. Das Paukenmotiv kehrt an mehreren Stellen des Satzes wieder, so begleitet es auch die Violine bei der Vorstellung des Hauptthemas.

Das Werk gilt als der Prototyp seiner Gattung und hat deren weitere Entwicklung maßgeblich beeinflusst.
karajan (27.10.2007, 17:03):
ZDFtheaterkanal am 01.11.2007
Donnerstag, 01.11.2007 15:30 - 16:15 Uhr VPS 01.11.2007 15:30
Länge: 45 min
Dokumentation, Deutschland, 2007

Jorma Panula - Der Maestro-Macher und seine finnische Dirigentenschule

Wenn heutzutage ein finnischer Dirigent zwischen Amsterdam, Berlin, Wien und Los Angeles vor ein prominentes Orchester tritt, kann man sicher sein: Jorma Panula hat ihn erzogen. Der finnische Dirigent, Jahrgang 1930, ist der bedeutendste Dirigentenlehrer aller Zeiten. Er produziert Weltkarrieren in Serie.

Jukka-Pekka Saraste, Esa-Pekka Salonen, Osmo Vänskä, Sakari Oramo und andere haben bei ihm an der Sibelius-Akademie Helsinki gelernt. Höchstens drei Minuten braucht er - meist genügt der erste Takt - um die Besonderheit einer Begabung zu erkennen.

Jorma Panula, der kleine unauffällige Mann aus Österbotten nahe Helsinki, ist zur Ikone des internationalen Musikbetriebs geworden und eine Koryphäe in allen Fragen des erfolgreichen Dirigierens.
Ralf Pleger stellt das Ausnahmetalent vor.
karajan (27.10.2007, 17:10):
ZDFtheaterkanal am 02.11.2007
Freitag, 02.11.2007 14:00 - 15:25 Uhr VPS 02.11.2007 14:00
Länge: 85 min
Konzert, Deutschland, 1979

Hector Berlioz: Requiem
Hector Berlioz (1803-1869) schrieb sein Requiem, die "Grande Messe des Morts", im Auftrag der französischen Regierung. Es wurde am 05.12.1837 anlässlich der Beisetzung des in Nordafrika gefallenen Generals Damrémont uraufgeführt.

Das Werk ist aufwändig besetzt, es verlangt neben einem "romantischen" Orchesterapparat mit sechzehn Pauken und Schlagwerk noch vier zusätzliche Blechbläsergruppen, die in den vier Himmelsrichtungen im Saal verteilt werden sollen und so einen quadrophonen Klangeindruck produzieren.
karajan (27.10.2007, 17:14):
ZDFtheaterkanal am 03.11.2007
Béla Bartók: Konzert für Orchester
Samstag, 03.11.2007 14:00 - 14:40 Uhr VPS 03.11.2007 14:00
Länge: 40 min
Konzert, USA, 1977
Zubin Mehta dirigiert die Los Angeles Philharmoniker

Das Konzert für Orchester (Sz 116) ist eines der bekanntesten Stücke von Béla Bartók und zählt zugleich zu seinen beliebtesten und zugänglichsten Kompositionen. In diesem Werk verschmelzen die verschiedensten Kompositionstechniken, es ist eines der am brillantesten instrumentierten Musikstücke aller Zeiten.

Bartóks Werk ist wohl das bekannteste einer Reihe von Stücken mit dem zunächst widersprüchlich erscheinenden Titel Konzert für Orchester. Bartók bezeichnete das Stück nach eigenem Bekunden deshalb als Konzert und nicht als Sinfonie, weil die einzelnen Instrumente eher solistisch und virtuos behandelt werden.

Das Konzert für Orchester schrieb Bartók 1943 mit 62 Jahren, kurz nach seiner Flucht vor dem Zweiten Weltkrieg aus Ungarn in die USA. Die Uraufführung durch das Boston Symphony Orchestra am 1. Dezember 1944 in der Carnegie Hall von New York unter Kussewizki war ein enormer Erfolg. Heute gehört das Stück im sinfonischen Bereich zum etablierten Standardrepertoire.
karajan (27.10.2007, 17:20):
ZDF Theaterkanal
Samstag, 03.11.2007 23:35 - 01:10 Uhr VPS 03.11.2007 23:35
Länge: 95 min
Originaltitel: Mein Name ist Bach
Biografieverfilmung, Schweiz, 2003

Mein Name ist Bach
Im Mai 1747 verlässt Johann Sebastian Bach in Begleitung seines ältesten Sohnes Friedemann Leipzig, um sich nach Potsdam zu begeben, wo die Taufe seines ersten Enkelsohnes Adam stattfinden soll. Kaum ist Bach angekommen, wird er zum königlichen Hof zitiert, wo er den hochintelligenten und talentierten jungen Monarchen Friedrich II. kennen lernt. Friedrich weiß die Genialität anderer zu schätzen, verabscheut es jedoch, von ihnen in den Schatten gestellt zu werden. Sein getreuer Hofkomponist Quantz hat diese Beschränkung akzeptiert, nicht jedoch Amalie, die lebhafte und musisch begabte Schwester des Königs, die sich nach Freiheit sehnt - und leidenschaftlich für Bachs eigensinnigen ältesten Sohn Friedemann schwärmt. Im Laufe von Bachs Besuch werden Konventionen über Bord geworfen und ein von Emotionen geprägter Kampf der Egos entbrennt, begleitet von den schroffen Harmonien und gefühlvollen Dissonanzen einer inneren Musik...

In ihrem fesselnden Debütfilm zeichnet die schweizerische Regisseurin Dominique de Rivaz das faszinierende Portrait zweier Ikonen der Weltgeschichte. Inspiriert von einer realen Begebenheit schildert der Film die spannungsgeladenen Begegnungen zwischen einem Musiker und einem König, einem Vater und einem Sohn.

"Mein Name ist Bach" lief auf dem Internationalen Filmfestival Locarno 2003 und der Berlinale 2004 in der Sektion "German Cinema". Darüber hinaus gewann er den Schweizer Filmpreis 2004 für den besten Spielfilm und die beste männliche Nebenrolle. Die herausragenden Kostüme wurden von drei Meisterschülerinnen Vivienne Westwoods entworfen und entstanden unter der Supervision der britischen Modeikone.

Die Regisseurin Dominique de Rivaz entdeckte ihre Liebe zum Film schon als Kind. 1985 realisierte sie ihren ersten Kurzfilm, "Aélia". Ihr 1994 in Kiew gedrehter zweiter Kurzfilm, "Der Badetag" über das Massaker an über 33.000 Juden aus Kiew in Babi Yar im Jahre 1941 erhielt 1995 beim Filmfestival in Locarno den "Leoparden von morgen" und den Preis für Kurzfilme beim Festival in Namur. Er wurde auch beim Jewish Film Festival in New York gezeigt. 2005 drehte sie "Chère Jacqueline", einen Film über Dokumentarfilmemacherin Jacqueline Veuve.

Vadim Glowna, geboren 1941, ein herausragender Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler, ist eine feste Größe im Ensemble von Oskar Roehler und spielte in dessen Filmen "Die Unberührbare" (2000), "Der Alte Affe Angst" (2003) und "Agnes und seine Brüder" (2003). Ebenfalls zu sehen war er in "Stille Tage in Clichy" (1990) von Claude Chabrol, "Kalt ist der Abendhauch" (2000) von Rainer Kaufmann und "Baader" (2002) (auf ARTE am 31.10.2007) von Christopher Roth. Sein eignes Regie-Debüt von 1981, "Desperado City", wurde in Cannes mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. 2006 spielte er bei Chris Kraus' mehrfach preisgekrönten Fernsehfilm "Vier Minuten" mit und war im deutschen Kino in "Das Haus der schlafenden Schönen" zu sehen, bei dem er auch Regie führte.

Jürgen Vogel, geboren 1968, bekam mit 15 Jahren seine erste Filmrolle in Volker Maria Arends "Kinder aus Stein" (1984). Nur fünf Jahre später wurde ihm der Bayerische Filmpreis für Egon Günthers "Rosamunde" verliehen. Den Durchbruch Shooting Star des deutschen Films gelang ihm mit Sönke Wortmanns Komödie "Kleine Haie" (1991), wofür er erneut mit dem Bayerischen Filmpreis sowie dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet wurde. Die Rolle des sensiblen Pechvogels in "Das Leben ist eine Baustelle" (Regie: Wolfgang Becker, 1997) brachte ihm schließlich den Deutschen Filmpreis 1997 ein. Für seine besondere künstlerische Leistung als Darsteller, Produzent und Koautor in "Der freie Wille" von Matthias Glasner gewann er einen silbernen Bären auf der Berlinale 2006. Weitere Filme mit Jürgen Vogel: "Stille Nacht" (Regie: Dani Levy, 1995), "Sass" (Regie: Carlo Rola, 2001), Scherbentanz (Regie: Chris Kraus, 2002), "Nackt" (Regie: Doris Dörrie, 2002), "Rosenstraße" (Regie: Margarethe von Trotta, 2003). Mit Til Schweiger ist er in den Komödien "Wo ist Fred?" (Regie: Anno Saul, 2006) und bald in "Keinohrhasen" (Regie: Til Schweiger, 2007) zu sehen. Momentan arbeitet er an der Literaturverfilmung "Die Welle" (Regie: Dennis
karajan (27.10.2007, 19:36):
arte am 03.11.2007
Fritz Wunderlich - Leben und Legende
Samstag, 03.11.2007 22:35 - 23:35 Uhr VPS 03.11.2007 22:35
Länge: 60 min
Dokumentation, D / A, 2006


Der Tenor Fritz Wunderlich (1930 - 1966) gilt als einer der größten Sänger der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Nach Erfolgen als Lied- und Konzertsänger, nach Opernengagements unter anderem in Stuttgart, München und Wien sowie bei den Salzburger Festspielen der Karajan-Ära und nach zahlreichen Schallplattenproduktionen unterzeichnete er einen Vertrag für eine Produktion an der New Yorker Metropolitan Opera - ein Ritterschlag. Doch es kam nicht mehr dazu: Wenige Tage vor der Abreise nach New York starb Wunderlich an den Folgen eines Treppensturzes.

In Interviews erzählen seine Wegbegleiter von der gemeinsamen Zeit: Anneliese Rothenberger, Christa Ludwig, Brigitte Fassbaender, Dietrich Fischer-Dieskau, seine Liedbegleiter Rolf Reinhardt und Hubert Giesen sowie sein Bühnenkollege und enger Freund Hermann Prey. Der Dirigent und "Vater" des SWR Rundfunkorchesters Kaiserslautern, Emmerich Smola, berichtet, wie er den Teenager Fritz Wunderlich entdeckt hat und ihm daraufhin einen Studienplatz an der Freiburger Musikhochschule verschaffte. Wunderlichs Freiburger Gesangslehrerin, die blinde Margarethe von Winterfeldt, gibt bewegendes Zeugnis seiner Anfänge in Freiburg sowie von der legendären hochschuleigenen Produktion der Zauberflöte im Jahr 1954.

An den Erfolg der Aufführung knüpfte Wunderlich seine Entscheidung, ob er wirklich den Sängerberuf anstreben würde oder doch seine Fähigkeiten als Hornist zum Broterwerb nutzen sollte.

Zwei der größten Sänger unserer Zeit blicken auf Wunderlich zurück: Thomas Hampson und Rolando Villazón. Hampson beschreibt das "einmalige Zusammenkommen von Begabung, Lebenslust, Energie und Ehrgeiz" in Wunderlichs Leben. Zu Wort kommen darüber hinaus seine Witwe Eva Wunderlich sowie sein langjähriger Freund Peter Karger. Beide gewähren Einblicke in Wunderlichs Leben und Persönlichkeit. Auch der tragische Unfall, ein Treppensturz mit tödlichem Ausgang, wird thematisiert. Erstmals werden zahlreiche Dokumente und Filme aus dem Privatarchiv der Familie Wunderlich der Öffentlichkeit präsentiert.
karajan (27.10.2007, 19:41):
arte am 03.11.2007
Samstag, 03.11.2007 03:00 - 04:56 Uhr VPS 04.11.2007 03:00
Länge: 116 min
Dokumentarfilm, Frankreich, 2005

Marc-Antoine Charpentier, ein musikalischer Herbst in Versailles
Das Zentrum für Barockmusik von VersaillesIm Jahr 2004 jährte sich Charpentiers Todestag zum 300. Mal. Aus diesem Anlass öffnete das Schloss von Versailles dem großen Komponisten, der seltsamerweise nie offiziell am Hof wirkte, seine Tore. So ist es nur legitim, dass im Film Marc-Antoine Charpentier in Person durch das Schloss und durch die verschiedenen Etappen des Musiklebens seiner Zeit führt. In den Salons, Kapellen, Galerien und Gärten von Versailles interpretieren die besten Barockmusiker der Gegenwart, von Jordi Savall bis Christophe Rousset, repräsentative Stücke aus Charpentiers Schaffen: Instrumentalmusik, die Pastorale Actéon, die Oper Médée sowie große Werke der geistlichen Musik wie die Missa Assumpta Est Maria und das Te Deum. Daneben werden auch einige italienische Komponisten der damaligen Zeit zu hören sein: Antonio Guido, Luigi Rossi.

Informationen über Charpentiers Biografie, den geschichtlichen Hintergrund und das kulturelle Leben unter der Herrschaft Ludwigs XIV. werden von Dirigenten und Musikern ergänzt, vor allem aber von der passionierten Charpentier-Expertin Catherine Cessac, die auch die kunstvollen handschriftlichen Partituren des Komponisten vorstellen wird.
karajan (28.10.2007, 10:52):
12.00 Uhr am Sonntag, 28.10.2007
Bayerisches Fernsehen Mariss Jansons dirigiert

Richard Wagner: Vorspiel und "Isoldes Liebestod" aus "Tristan und Isolde" Béla Bartók: Der wunderbare Mandarin
Es spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Aufzeichnung vom 26. und 27. April 2007 aus dem Herkulessaal der Residenz in München
Travi (30.10.2007, 08:26):
(Samstag, den 27.10.07, 22.20-23.20 Uhr)

Vielleicht haben hier schon andere darüber geschrieben, aber für mich war's neu und erfrischend (möglicherweise, weil mein Fernsehkonsum ansonsten sehr gering ist; möglicherweise aber auch, weil meine Beschäftigung mit Oper generell noch nicht so alt ist). Am Samstagabend lief auf ARTE in der Reihe "Oper entdecken" eine einstündige Sendung über Johanna auf dem Scheiterhaufen (1935) von dem schweizer Komponisten Arthur Honegger (1892-1955), dirigiert von Alain Altinoglu, Boulez-Schüler und ab 2007/2008 erster Gastdirigent des Orchestre National de Montpellier. In der m.E. äußerst sehenswerten Sendung wurden zahlreiche ausführliche Ausschnitte aus dem insgesamt etwa 70-minütigen Werk gezeigt und mit Kommentaren Altinoglus gegengeschnitten, so dass sich ein sehr schöner Eindruck von Musik und Ästhetik einstellte. Ich würde sicher nicht so weit gehen, mir nun gleich die DVD zu kaufen, aber um einen ersten Einblick zu gewinnen, schien mir die Methode hervorragend geeignet.

Johanna auf dem Scheiterhaufen, im Original Jeanne d'Arc au bûcher, ist ein dramatisches Oratorium in 11 Szenen, also keine Oper im hier meist diskutierten Sinne, und gilt als eines der wichtigsten Werke Honeggers überhaupt; das Libretto stammt von dem großen französischen katholischen Schriftsteller Paul Claudel. In dem Stück verbindet Honegger gemischten Chor, Kinderchor und Orchester mit GesangssolistInnen und SchauspielerInnen (die wichtigsten Rollen, so auch die Johannas / Jeannes, sind Sprechrollen, wenn man von einem sehr anrührenden Gesangsversuch der Hauptfigur absieht). Die Titelrolle wurde in der Baseler Uraufführung 1938 von der russischen Tänzerin, Schauspielerin und Kunstmäzenin Ida Rubinstein dargestellt, die, immer auf der Suche nach geeigneten Rollen, das Werk auch in Auftrag gegeben hatte. Einer der von mir konsultierten Quellen war zu entnehmen, dass das Publikum bei dieser ersten Aufführung begeistert war. Angesichts des Witzes und der Ironie, wie sie sich bei aller Tragik der Titelheldin in Handlung, Figuren und Musik ausdrücken, muss ich sagen, dass ich das nachempfinden kann. Mir war weder das Werk vorher bekannt, noch die beteiligten KünstlerInnen.

Kennt jemand das Werk oder sogar die Aufnahme?

Kennt jemand andere Sendungen aus der Reihe und ist ähnlich angetan, ist dadurch vielleicht sogar zur intensiveren Beschäftigung mit einem bestimmten Werk oder einem bestimmten Komponisten, Librettistin, Sänger etc. angeregt worden? Oder hat jemand eventuell im Gegenteil Bedenken?

Neugierig,
Travi
Jeremias (30.10.2007, 16:36):
JIPPIE! Gerade die letzten beiden Karten ergattert:

10.11.2007 Samstag 20:00 Uhr

Kleines Abonnement 2

Violeta Urmana Sopran
Olga Borodina Alt
Ramón Vargas Tenor
Ferruccio Furlanetto Bass

NDR Chor
Werner-Hans Hagen Einstudierung

Chor des Teatro Regio Turin
Claudio Marino Moretti Einstudierung

WDR Rundfunkchor Köln
Anton Tremmel Einstudierung

WDR Sinfonieorchester Köln
Semyon Bychkov Dirigent

Giuseppe Verdi
Messa da Requiem
für Soli, Chor und Orchester
Rachmaninov (30.10.2007, 16:53):
Original von Jeremias
JIPPIE! Gerade die letzten beiden Karten ergattert:

10.11.2007 Samstag 20:00 Uhr

Kleines Abonnement 2

Violeta Urmana Sopran
Olga Borodina Alt
Ramón Vargas Tenor
Ferruccio Furlanetto Bass

NDR Chor
Werner-Hans Hagen Einstudierung

Chor des Teatro Regio Turin
Claudio Marino Moretti Einstudierung

WDR Rundfunkchor Köln
Anton Tremmel Einstudierung

WDR Sinfonieorchester Köln
Semyon Bychkov Dirigent

Giuseppe Verdi
Messa da Requiem
für Soli, Chor und Orchester

Glückwunsch! Bychkov hätte mich da auch gereizt! Aber ich sehe ihn ja auch später in 2008 .......
Jeremias (30.10.2007, 17:15):
Es waren die LETZTEN Karten :haha
nikolaus (30.10.2007, 22:07):
Original von Jeremias
JIPPIE! Gerade die letzten beiden Karten ergattert:

10.11.2007 Samstag 20:00 Uhr

Kleines Abonnement 2

Violeta Urmana Sopran
Olga Borodina Alt
Ramón Vargas Tenor
Ferruccio Furlanetto Bass

NDR Chor
Werner-Hans Hagen Einstudierung

Chor des Teatro Regio Turin
Claudio Marino Moretti Einstudierung

WDR Rundfunkchor Köln
Anton Tremmel Einstudierung

WDR Sinfonieorchester Köln
Semyon Bychkov Dirigent

Giuseppe Verdi
Messa da Requiem
für Soli, Chor und Orchester

Glückwunsch, das wird bestimmt toll (ich habe auch damit geliebäugelt, aber nun ist es zu spät :I).

Ich habe Verdis Requiem unter Bychkov 1997 in der Kölner Philharmonie live erlebt - im wahrsten Sinne des Wortes erlebt, es war grandios!!!
Damals mit Michele Crider, Luciana d'Intino, Marcus Haddock und Ferrucio Furlanetto :down

Gruß, Nikolaus.
Jeremias (31.10.2007, 10:37):
Ich kann Dich trösten, es wird eine TV-Aufzeichnung geben für den WDR :engel
nikolaus (31.10.2007, 21:15):
Original von Jeremias
Ich kann Dich trösten, es wird eine TV-Aufzeichnung geben für den WDR :engel

Dann kann ich ja mit dem Konzert von 1997 vergleichen, das wurde damals auch fürs Fernsehen aufgezeichnet - ich hab's auf Video :D
karajan (01.11.2007, 08:37):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 4 a-Moll op. 63 Esa-Pekka Salonen

Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Vierte Symphonie, 1911 in Helsinki uraufgeführt, setzt sich über traditionelle Formschemata hinweg und ist daher eines der bedeutendsten, zugleich aber auch unbekanntesten Werke des Meisters.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:35:59 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 09:50 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:39):
Classica
José Carreras - Augenblicke im Leben eines Weltstars

José Carreras Mit der Misa criola erlangte der argentinische Komponist Ariel Ramírez (geb. 1921) Weltruhm. Der Erfolg der Messe war vor allem auf ihren volkstümlichen Charakter zurückzuführen, der durch die musikalischen Anleihen in der lateinamerikanischen Folklore zustande kam. Im Jahr 1990 trat José Carreras in einer Aufführung des Werkes in der Mission Dolores in San Francisco auf. Weitere Mitwirkende waren das Cuarteto Andino, Domingo Cura, Gregorio N. Quepildor sowie der Coro de la Basilica del Socorro. Die musikalische Leitung hat Jesús Gabriel Segade.
Die Dokumentation zeigt den Startenor Carreras sowohl bei Proben als auch abseits des musikalischen Geschehens. Heraus kam ein intimes Porträt, das den Sänger von weniger bekannten Seiten zeigt. Im Anschluss folgt der vollständige Konzertmitschnitt der Misa criola. Zu Beginn des Konzerts erklingen fünf Lieder der argentinischen Komponisten Alberto Ginastera und Carlos Guastavano sowie von dem mexikanischen Komponisten Tata Nacho.
Der Film behandelt eigentlich gleich zwei interessante Themen: Zum einen stellt er weniger bekannte Seiten eines der bedeutendsten Tenöre des 20. Jahrhunderts vor, zum anderen macht er mit einer der populärsten sakralen Kompositionen Lateinamerikas bekannt.

Länge des Programms: 0:29:48 Deutschland 1990, Regie: Andrea Thoma

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 10:30 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:40):
Classica
José Carreras und Montserrat Caballé in Moskau
Arien und Duette von italienischen und spanischen Komponisten

José Carreras in Moskau Am 5. September 1989 gaben Montserrat Caballé und José Carreras im Bolschoi-Theater in Moskau dieses Benefizkonzert für Armenien. Am Flügel begleitete Miguel Zannetti die beiden Opernstars. Das Programm:
Teil 1:
Alessandro Scarlatti: "Già il sole dal Gange" aus "Il Pompeo"
Antonio Vivaldi: "Sposa son disprezzata" aus "Bajazet"
Alessandro Stradella: "Pietà, Signore"
Vincenzo Bellini: "Dopo l'oscuro nembo" aus "Adelson e Salvini"
Giovanni Bononcini: "Per la gloria d'adorarvi" aus "Griselda"
Gioachino Rossini: "Di tanti palpiti" aus "Tancredi"
Francesco Paolo Tosti: "Chanson de l'adieu"
Enrique Granados: "Quejas o La maya y el ruiseñor"
Francesco Paolo Tosti: "L'ultima canzone"
Joaquín Turina: "Cantares" aus "Poema en forma de canciones" op. 19
Fernando Obradors: "Del cabello más sutil"
Teil 2:
Vincenzo Bellini: "Vaga luna che inargenti"
Antonio Vivaldi: "Agitata da due venti" aus "Griselda"
Giuseppe Verdi: "Libiamo ne' lieti calici" aus "La Traviata"
Enrique Granados: "Elegía eterna"
Francesco Paolo Tosti: "Non t'amo più"
Fernando Obradors: "En el pinar"
Tata Nacho: "Intima"
Manuel Fernández Caballero: "El dúo de la africana"
Salvatore Cardillo: "Core n'grato"
Giacomo Puccini: "O mio babbino caro" aus "Gianni Schicchi"
Amadeo Vives: "L'emigrant"
Katalanisches Volkslied: "El cant dels ocells" Montserrat Caballé (Sopran)
José Carreras (Tenor)
Miguel Zannetti (Klavier)
Deutschland 1989, Regie: Max Sieber, Juri Bogotyrenko

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 12:00 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:42):
Classica
Beethoven, Missa solemnis Fabio Luisi

Ludwig van Beethovens Missa solemnis in einem Festkonzert anläßlich der Wiedereröffnung der Dresdener Frauenkirche im November 2005 - sechzig Jahre nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg.
Die Missa solemnis für vier Solostimmen, Chor, Orchester und Orgel zählt zu den bedeutendsten Chorwerken überhaupt. In ihr verschmelzen liturgische Tradition und in Musik umgesetzte menschliche Emotionen auf eine ganz persönliche Art und Weise. Beethoven wollte sie zur Amtseinführung seines Freundes und Gönners Erzherzog Rudolph zum Erzbischof von Olmütz im Jahre 1820 fertigstellen, doch er änderte, erweiterte und überarbeitete die Missa immer wieder, so daß sie erst 1824 in St. Petersburg uraufgeführt wurde.
An den Anfang der Partitur schrieb Beethoven: "Vom Herzen - Möge es wieder zu Herzen gehen!" Vor der Dramatik und Eindringlichkeit der Missa solemnis kann gewiß kein Zuhörer sein Herz verschließen.

Länge des Programms: 01:27:04 Camilla Nylund (Sopran)
Birgit Remmert (Alt)
Christian Elsner (Tenor)
René Pape (Baß)
Chor der Staatsoper Dresden
Staatskapelle Dresden
Fabio Luisi
Deutschland 2005, Regie: Nele Münchmeyer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 18:45 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:43):
Classica
Mozart, Requiem d-Moll KV 626 Karl Böhm

Mozarts letzte Komposition, das Requiem, ist wie kaum ein anderes Werk aus der Feder des Komponisten von Geheimnissen umwittert. Aus dem vermeintlich rätselhaften Mäzen, der das Werk bestellte, und der tödlichen Krankheit, der Mozart während der Arbeit erlag, resultierte eine makabre Legende: Der Meister habe hier seine eigene Totenmesse geschrieben, die ein Auftrag des Todes selbst gewesen sei. Das Requiem wurde von Mozarts Freund und Schüler Franz Xaver Süßmayr auf der Grundlage authentischer Skizzen und Anweisungen zu Ende gebracht.
Die düsteren Holz- und Blechbläser, die kunstlose Melodik, das aufwühlende Nebeneinander raffinierter Kontrapunktik und mächtiger, blockhafter Homophonie - all das vermittelt ein apokalyptisches Gefühl, wie man es nur selten in Mozarts Musik findet. Trotz seiner beinahe opernhaften Soli und seines großen Orchesters war das Requiem für die Kirche gedacht, und tatsächlich paßt es vorzüglich zu dem theatralischen Prunk der glänzenden Barockkirchen, die man in Österreich und Süddeutschland baute.
Der österreichische Dirigent Karl Böhm (1894-1981) war weltberühmt durch seine Mozart-Interpretationen. Obwohl er sich anfangs sehr zu Wagner hingezogen fühlte, wurde Böhm durch seine Freundschaft mit Richard Strauss zu einem profunden Kenner und Bewunderer von Mozarts Musik. In seiner Autobiographie schrieb Böhm, Strauss habe ihm die letzten Geheimnisse dieses seiner Meinung nach größten musikalischen Genies enthüllt.
Diese Aufnahme entstand in der Piaristenkirche Wien.

Länge des Programms (incl. Einführung): 01:06:21 Gundula Janowitz (Sopran)
Christa Ludwig (Alt)
Peter Schreier (Tenor)
Walter Berry (Baß)
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Wiener Symphoniker
Karl Böhm
Österreich 1971, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:46):
Classica
Portrait Luciano Pavarotti

Luciano Pavarotti Luciano Pavarotti (1935-2007), wie er leibt und lebt! Der wohl berühmteste und erfolgreichste Opernsänger des ausgehenden 20. Jahrhunderts spricht in einem seiner seltenen Fernsehinterviews über sein Leben, seine Karriere als Tenor und seine herausragende Begabung, die ihn an die Spitze der Stars der internationalen Musikszene führte. Berichte von Verwandten und Kollegen sowie Szenen aus Pavarottis großem Opernrepertoire ergänzen das Filmportrait.

Länge des Programms: 0:50:39 Großbritannien 1996, Regie: Nigel Wattis

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 21:25 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:48):
Classica
Haydn, Klaviersonate Es-Dur Hob. XVI:49 Catherine Collard

Die franzöische Pianistin Catherine Collard (1947-1993) spielt die Klaviersonate Es-Dur Hob. XVI:49 von Joseph Haydn (1732-1809). Aufgenommen 1989 im Château Maisons-Laffitte.

Länge des Programms: 0:20:14 Catherine Collard (Klavier)
Frankreich 1989, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick
05.11.2007, 23:15 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:49):
Classica
Sibelius, Violinkonzert d-Moll op. 47 Maxim Vengerov

Maxim Vengerov und das Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim spielen das Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 von Jean Sibelius (1865-1957). Mitschnitt eines Konzerts aus der Philharmonie Köln. Die Zugaben stammen von J.S. Bach und Eugène Ysaÿe.
"Geniestreich eines Geigers. - Je weiter dieser Maxim Vengerov in die epischen Weiten des Sibelius-Konzerts eintauchte, desto tiefer konnte man in den philharmonischen Sessel zurücksinken und sich ganz dem Zauber eines jungen Geigers überlassen, der vor allem eines im Sinn hatte: jede Note dieses Werks, jede Farbe, jeden Aufstrich und jeden Abstrich, jede kleine Veränderung hörbar zu machen und mit skrupulöser Sorgfalt in akustische Gestalt zu bringen. Dafür bedarf es viel Zeit und einer himmlischen Ruhe, die sich erst weit abseits profaner Fragen nach technischer Machbarkeit entfalten kann. Maxim Vengerov hatte bei seinem Kölner Gastspiel am Sonntagabend all das parat. Man wird sich an diesen Auftritt sicher lange noch erinnern, daran, daß einem eine halbe Stunde lang der Rest der Welt egal sein konnte. (...) Daß das gerade 23jährige Geigengenie solch weiten Bögen überhaupt schlagen konnte, um dann ganz in die Poesie dieser Musik eintauchen zu können, das war zu gutem Teil auch das Verdienst seines überragenden Partners Daniel Barenboim. Dieser hielt die Spannung im Chicago Symphony Orchestra ohne jegliches Anzeichen von Nervosität aus (...) So gelang ein Meisterstück, das mit vollstem Recht im ausverkauften Saal mit kaum enden wollenden Ovationen bedacht wurde." (Kölnische Rundschau, 10. Juni 1997)

Länge des Programms: 0:46:45 Maxim Vengerov (Violine)
Daniel Barenboim
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1997, Regie: Enrique Sanchez-Lansch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 23:40 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:51):
Classica
Smetana, Klaviertrio g-Moll op. 15 Bedrich Smetana
Das Trio Brahms (Leonardo Leonardi, Klavier - Felice Cusano, Violine - Franco Maggio Ormezowski, Violoncello) spielt das Klaviertrio g-Moll op. 15 von Bedrich Smetana (1824-1884).
1855 starb Smetanas Tochter im Alter von nur vier Jahren. In Erinnerung an das Kind komponierte er das Klaviertrio g-Moll.

Länge des Programms: 0:29:24 Trio Brahms
Schweiz 1980, Regie: Enrica Roffi

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.11.2007, 00:30 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:52):
Classica
Mahler, Symphonie Nr. 5 cis-Moll Claudio Abbado

Das Festival in Luzern ist heute eines der größten und bedeutendsten Musikfestivals der Welt. Als Grundstein der Entwicklung von den Internationalen Musikfestwochen zum "Lucerne Festival" gilt das Festkonzert vom 25. August 1938 unter der Leitung von Arturo Toscanini. 2003 übernahm Claudio Abbado, seit 1966 regelmäßiger Gast beim Musikfestival in Luzern, die Leitung des neu gegründeten Lucerne Festival Orchestra. Es besteht aus Mitgliedern des Gustav Mahler Chamber Orchestra, Musikern der Berliner Philharmoniker und internationalen Solisten wie der Klarinettistin Sabine Meyer und dem Hagen-Quartett.
"Man könnte geradezu philosophisch werden und vom 'Ganzen' reden, das bekanntlich mehr ist als die Summe seiner Teile. Oder aber fragen: Wie können 'Stars' eine einheitliche Truppe bilden? Was auf dem grünen Bolzplatz höchst selten gelingt, das ist bei Mahlers Fünfter zu bestaunen, die Claudio Abbado hundert Jahre nach ihrer Kölner Uraufführung mit 'seinem' Festivalorchester am Vierwaldstätter See einspielte. Und zwar auf eine Art, die man schlicht 'perfekt' nennen müsste ...
Jedesmal wenn jene Stars solistisch tätig sind oder ihre Stimmgruppen auf phänomenale Art homogen agieren, dann weiß man nicht mehr recht, was man mehr bewundern soll: das Ganze oder Teile dieses Orchesters. In jedem Fall erlebt man mit ihm und Abbado eine Mahler-Sternstunde." (Rondo, 14.7.2006)

Länge des Programms: 1:13:41 Claudio Abbado
Lucerne Festival Orchestra
Deutschland 2004, Regie: Michael Beyer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.11.2007, 01:00 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:53):
Classica
Musikarchiv - György Cziffra
Werke von Chopin, Liszt und Franck

Der Pianist György Cziffra (1921-1994) in historischen Aufnahmen. Das Programm:
Frédéric Chopin: Scherzo b-Moll op. 31, Impromptu Ges-Dur op. 51
Franz Liszt: La Ronde des lutins, Valse-Impromptu As-Dur, Grand galop chromatique.
Aufgenommen 25. September 1963 in Paris.

Frédéric Chopin: Polonaise As-Dur op. 53
Franz Liszt: Etüde Nr. 10 f-Moll aus den Etudes d'exécution transcendante, Rhapsodie Nr. 6 Des-Dur.
Aufgenommen am 10. Juni 1961 in Paris.

César Franck, Finale Allegro non troppo aus den Symphonischen Variationen. Dirigent ist Georges Cziffra jun., der 1981 verstorbene Sohn des Pianisten.
Aufgenommen am 6. Januar 1972 in Vence.

György Cziffra, geboren 1921 in Budapest, begann seine glänzende internationale Karriere im Dezember 1956 in Paris. Nach dem Es-Dur-Konzert von Liszt verlangte das begeisterte Publikum drei Zugaben vom Künstler, der kurz zuvor aus seiner Heimat geflüchtet war. Die Musikwelt war vom singulären Talent restlos überzeugt, und Cziffra unternahm triumphale Konzertreisen durch Europa und die USA. Urwüchsiges Temperament und großartige Musikalität sind die hervorstechenden Merkmale Cziffras; besonders berühmt war seine Interpretation der virtuosen Werke Franz Liszts. György Cziffra starb 1994 in Paris.

Länge des Programms: 0:49:12 György Cziffra (Klavier)
Frankreich 1973, Regie: Philippe Truffault

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.11.2007, 00:15 Uhr
06.11.2007, 09:10 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:55):
Classica
Schubert, Klaviersonaten D 958, 959, 960 Paul Badura-Skoda

Der österreichische Pianist Paul Badura-Skoda (*1927) ist neben seiner Konzerttätigkeit auch als Autor zahlreicher Bücher über Fragen der historischen Aufführungspraxis sowie als Herausgeber von Klavierwerken bekannt. Die geglückte Verbindung von Theorie und Praxis führt zu einem lebendig-virtuosen und historisch bewußten Spiel.
Diese Aufnahme entstand 1993 im Château Maisons-Laffitte. Gesamtlänge: 01:49:45 Paul Badura-Skoda (Klavier)
Frankreich 1993, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
02.11.2007, 13:20 Uhr
06.11.2007, 13:20 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:57):
Classica
The Original Three Tenors
Caruso - Gigli - Björling

Gigli - Caruso - Björling Im Jahre 1990 traten die drei Tenöre Luciano Pavarotti, Plácido Domingo und José Carreras bei einem vielbachteten Benefiz-Konzert gemeinsam auf. Die Veranstaltung wurde Legende; Wiederholungen und Imitationen folgten. Dieser Film zeigt die drei berühmtesten Tenöre des 20. Jahrhunderts, die zu ihren Lebzeiten noch nicht die überwältigende Medienpräsenz unserer Tage fanden: die Italiener Enrico Caruso (1873-1921) und Beniamino Gigli (1890-1957) sowie den Schweden Jussi Björling (1911-1960).

Länge des Programms: 0:50:45 Großbritannien 1999, Regie: Richard Fawkes

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.11.2007, 19:40 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:58):
Classica
Simon Rattle dirigiert das City of Birmingham Symphony Orchestra
Werke von Henze, Holt und Messiaen

Simon Rattle Konzertmitschnitt vom 17. Mai 2000 in der Kölner Philharmonie im Rahmen der MusikTriennale Köln. Auf dem Programm:
Die Deutsche Erstaufführung des Stücks "A Tempest" (Rounds for Orchestra) von Hans Werner Henze (*1926). "Der abgekoppelte Kopfsatz seiner Zehnten Symphonie ist ein alptraumhaft wirbelndes, deftig instrumentiertes Bravourstück für Riesenorchester, das den Sturm des Lebens und die Süße des Vergangenen in stilistischer Anarchie - oder sagen wir: Alterssouveränität - beschwört." (SZ, 26.5.2000)
Die Deutsche Erstaufführung des Stücks für Sopran und Orchester "Sunrise' yellow noise" des englischen Komponisten Simon Holt (*1958). Die Komposition entstand als Auftrag des City of Birmingham Symphony Orchestra und der Royal Festival Hall zum Millennium. Sie geht auf ein Gedicht der amerikanischen Autorin Emily Dickinson (1830-1886) zurück: Ample make this Bed / Make this Bed with Awe / In it wait till Judgment break / Excellent and Fair. / Be its Mattress straight / Be its Pillow round / Let no Sunrise' yellow noise / Interrupt this Ground.
"Eclairs sur l'Au-delà" (Visionen des Jenseits) von Olivier Messiaen (1908-1992). Die elfsätzige Suite ist das letzte große Orchesterwerk Messiaens. Sie wurde erst nach dem Tode des Komponisten uraufgeführt und zieht Bilanz seines künstlerischen Schaffens und seiner philosophisch-religiösen Gedankenwelt.
"Das heutige Programm ist ein Beispiel für unsere Arbeit in Birmingham, wo wir in den 90er Jahren eine Konzertreihe mit dem Titel 'In Richtung Millennium' veranstaltet haben. Jedes Jahr wurde ein Jahrzehnt behandelt, so daß wir im Jahr 2000 Werke der 90er Jahre und ganz neue Stücke aufführen konnten." (Simon Rattle)

Gesamtlänge des Programms: 1:39:04 Lisa Milne (Sopran)
Simon Rattle
City of Birmingham Symphony Orchestra
Deutschland 2000, Regie: Barrie Gavin

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.11.2007, 21:35 Uhr
karajan (01.11.2007, 10:49):
Classica

Mahler, Symphonie Nr. 8 Es-Dur Simon Rattle
"Es ist das Größte, was ich bis jetzt gemacht. Und so eigenartig in Inhalt und Form, daß sich darüber gar nicht schreiben läßt. Denken Sie sich, daß das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen" (Gustav Mahler). Mahlers 8. Symphonie entstand 1906 und wurde mit triumphalem Erfolg 1910 in München uraufgeführt. Hier erhielt sie auch ihren Beinamen "Symphonie der Tausend", denn unter der Leitung des Komponisten wirkten 1030 Personen an dieser gesungenen Symphoniekantate mit. Die 8. Symphonie war das erste Werk Mahlers, das ihm zu seinen Lebzeiten einen wirklich großen Erfolg einbrachte. Das besondere Renommee der Symphonie wurde aber vor allem durch die eigenartige Verknüpfung des lateinischen Pfingsthymnus "Veni, creator spiritus" mit der Schlußszene aus Goethes "Faust II" geprägt. Durch sie entsteht der eigentümliche Charakter des Werks zwischen Symphonie, Oratorium, Musikdrama und Erlösungsmysterium.
Diese Aufnahme entstand bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, London. Einführung: Stephanie Hughes.

Länge des Programms: 1:29:03 Christine Brewer (Sopran)
Soile Isokoski (Sopran)
Rosemary Joshua (Sopran)
Birgit Remmert (Mezzosopran)
Jane Henschel (Mezzosopran)
Jon Villars (Tenor)
David Wilson-Johnson (Baß)
John Relyea (Baß)
City of Birmingham Youth Choir
Toronto Children's Chorus
Sydney Philharmonia Choir
London Symphony Chorus
City of Birmingham Chorus
National Youth Orchestra of Great Britain
Simon Rattle
Großbritannien 2002, Regie: Jonathan Haswell

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.11.2007, 21:50 Uhr
karajan (01.11.2007, 10:51):
Classica
Portrait Mario Lanza Mario

Lanza Mario Lanza, 1921 als Kind italienischer Einwanderer in Philadelphia geboren, war der erste Opernsänger, der mit Goldenen Schallplatten sowohl für seine klassischen als auch seine populären Alben ausgezeichnet wurde. Sein Vorbild war Enrico Caruso, doch Lanza wandte sich - durchaus zeitgemäß - nicht der Opernbühne, sondern den Filmstudios in Hollywood zu. Streifen wie "The Great Caruso" und "The Student Prince" machten ihn in den 50er Jahren zum bekanntesten Opernsänger der Welt. Doch seine glänzende Karriere dauerte nur 12 Jahre; Mario Lanza starb im Alter von 38 Jahren am 7. Oktober 1959 in Rom.
Der Film zeigt den Publikumsliebling und beschäftigt sich mit den Hintergründen seines frühen Todes.

Länge des Programms: 0:59:14 Großbritannien 2005, Regie: Mark Kidel

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.11.2007, 19:10 Uhr
karajan (01.11.2007, 10:52):
Classica
Mahler, Klavierquartett

Das Anton-Quartett spielt das Klavierquartett von Gustav Mahler (1860-1911). Aufgenommen 1993 im Schloß Villepreux, Frankreich. Anton-Quartett
Frankreich 1993, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.11.2007, 20:10 Uhr
karajan (01.11.2007, 10:53):
Classica
Borodin, Streichquartett Nr. 2 D-Dur
Das Fine Arts Quartet (Ralph Evans und Efim Boico, Violine - Jerry Horner, Viola - Wolfgang Laufer, Violoncello) spielt das Streichquartett Nr. 2 D-Dur von Alexander Borodin (1833-1887). Aufnahme vom Festival de St. Riquier 1990.

Alexander Borodin studierte Medizin und Chemie. Er war zunächst als Militärarzt tätig, wurde dann Professor an der Petersburger Akademie und machte sich als Chemiker international einen Namen. Das Komponieren bezeichnete er als "Erholung, Spaß, eine Laune, dich mich von meinen öffentlichen, tatsächlichen Aufgaben ablenkt". Dennoch zählt er zu den wichtigsten Komponisten Rußlands im 19. Jahrhundert. Borodin hat nur zwei Streichquartette geschrieben; vor allem das D-Dur-Quartett gehört mit seiner bezaubernden Melodik und der vollkommenen Kompositionstechnik zu den schönsten Werken der Gattung Kammermusik.

Länge des Programms: 0:29:56 Fine Arts Quartet
Frankreich 1990, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.11.2007, 01:50 Uhr
karajan (01.11.2007, 10:55):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 6 d-Moll op. 104 Esa-Pekka Salonen

Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Sechste Symphonie, 1923 in Helsinki uraufgeführt, entstand über einen Zeitraum von fünf Jahren und spiegelt die erfindungsreiche Auseinandersetzung des Meisters mit der symphonischen Tradition wider.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:29:33 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall

Alle Sendetermine auf einen Blick:
02.11.2007, 08:30 Uhr
09.11.2007, 12:30 Uhr
karajan (01.11.2007, 10:58):
Classica
Beethoven, Fidelio
Aus dem Palau de les Arts Reina Sofía, Valencia

Szenenphoto Nicht kleckern, sondern klotzen will man in Valencia. Den Eindruck vermittelt das imposante neue Opernhaus, das kein Geringerer als der Stararchitekt Santiago Calatrava erbaut hat. Auf 300 Millionen Euro werden die Baukosten geschätzt. Der Jahresetat soll höher liegen als jener der beiden berühmtesten spanischen Opernhäuser, des Teatro Real in Madrid und des Liceu in Barcelona. Als Chefdirigent wurde kein Geringerer als Lorin Maazel gewonnen. Mit einem Paukenschlag, so scheint es, wollte sich Valencia in die erste Liga von Spaniens Kulturmetropolen katapultieren. Das sollte offenbar auch die Eröffnungspremiere verdeutlichen, für die man sicher nicht zufällig Beethovens in Spanien spielende Freiheitsoper "Fidelio" ausgewählt hatte.
Ein Staatsgefängnis bei Sevilla, 18. Jahrhundert. Florestan, ein spanischer Adliger, wird von Pizarro, dem korrupten Festungsgouverneur, schon seit Jahren zu Unrecht gefangengehalten. Florestans treue Gattin Leonore hat sich unter dem Namen Fidelio in Männerkleidung vom Kerkermeister Rocco als Gehilfe einstellen lassen, um Florestan zu befreien. Pizarro erfährt, daß der Minister, Don Fernando, das Gefängnis inspizieren wird und beschließt, Florestan vorher zu töten.
Fidelio hat Rocco überredet, die Gefangenen ein wenig an die Sonne zu lassen. Florestan befindet sich jedoch nicht unter ihnen; denn er ist in einem geheimen Verlies angekettet. Dort soll Rocco auf Pizarros Befehl ein Grab für den unliebsamen Gefangenen ausheben.
Leonore steigt mit Rocco zu dem Gefangenen hinab und erkennt ihren Gatten. Als Pizarro Florestan töten will, wirft sie sich dazwischen, bedroht den Schurken mit einer Pistole und gibt sich zu erkennen.
Fanfarenklänge verkünden die Ankunft des Ministers, der die Gefangenen befreit und Pizarro seiner gerechten Strafe zuführt. Musikalische Leitung: Zubin Mehta
Inszenierung: Pier'Alli
Bühnenbild und Kostüme: Pier'Alli
Carsten H. Stabell (Don Fernando)
Juha Uusitalo (Don Pizarro)
Waltraud Meier (Leonore)
Peter Seiffert (Florestan)
Matti Salminen (Rocco)
Ildikó Raimondi (Marzelline)
Rainer Trost (Jaquino)
Coro de la Generalitat Valenciana
Orquesta de la Comunitat Valenciana
Spanien 2007, Regie: Tiziano Mancini

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.11.2007, 21:15 Uhr
11.11.2007, 18:00 Uhr
karajan (01.11.2007, 11:00):
Classica
Anna Netrebko und Rolando Villazón in Paris
Arien und Duette

Konzertaufzeichnung aus dem Théâtre des Champs-Elysées, Paris. Das Programm reicht von französischen Werken (Gounod, Massenet, Bizet) über italienische Opern (Verdi, Ponchielli, Puccini, Mascagni, Catalani) bis zu den Muttersprachen beider Künstler: Russisch aus Tschaikowskys Opern "Eugen Onegin" und "Iolanthe", Spanisch aus Zarzuelas von Moreno-Torroba ("Luisa Fernanda") und Soutollo-Vert ("La del Soto del Parral"). Und natürlich darf das Trinklied (Brindisi) aus Verdis "La Traviata" als Zugabe nicht fehlen. Anna Netrebko (Sopran) Rolando Villazón (Tenor)
Emmanuel Villaume
Orchestre National de Belgique
Frankreich 2007, Regie: Olivier Simmonet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (01.11.2007, 11:01):
Classica
Bruckner, Symphonie Nr. 7 E-Dur Christian Thielemann

Die Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Christian Thielemann spielen die Symphonie Nr. 7 E-Dur von Anton Bruckner (1824-1896). Diese Aufnahme entstand am 14. November 2006 im Festspielhaus Baden-Baden. Christian Thielemann
Münchner Philharmoniker
Deutschland 2006, Regie: Agnes Méth-Katschthaler

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.11.2007, 22:00 Uhr
karajan (01.11.2007, 11:03):
Classica
Donizetti, Lucrezia Borgia
Eine Produktion des Teatro alla Scala, aufgenommen im Teatro degli Arcimboldi

Szenenphoto Gaetano Donizetti (1797-1848) schrieb "Lucrezia Borgia" 1833 für die Mailänder Scala. In den vorangegangenen Jahren hatte er an anderen Theatern der Stadt mit "Anna Bolena" und "L'elisir d'amore" (Der Liebestrank) großen Beifall geerntet und zählte nun zu den erfolgversprechendsten Opernkomponisten seines Landes. Nun sollte der 35jährige Donizetti im Auftrag des berühmten Opernhauses die Zusammenarbeit mit dem Librettisten Felice Romani fortsetzen: Als literarische Vorlage der neuen Oper diente Victor Hugos Drama ?Lucrèce Borgia?, eine turbulente Geschichte um Lucrezia Borgia, ihren vierten Ehemann und ihren vermeintlichen Liebhaber, der in Wahrheit jedoch ihr Sohn ist.
Das ebenfalls 1833 uraufgeführte Theaterstück bot eine Fülle an bühnenwirksamen Situationen und reizvollen Szenen für einen Komponisten des frühen 19. Jahrhunderts.

Die Handlung:
Venedig und Ferrara, um 1505. Lucrezia Borgia ist in vierter Ehe mit dem Herzog von Ferrara, Don Alfonso I., verheiratet. Wegen ihrer Umtriebe und des Schicksals ihrer drei früheren Ehemänner ist die wunderschöne Frau bei der Bevölkerung gefürchtet.
Der junge Söldner Gennaro und der römische Adlige Maffio Orsini sollen als Gesandte Venedigs an den Hof des Herzogs von Ferrara reisen. Auf einem Maskenball feiern sie Abschied von ihrer Heimatstadt. Lucrezia Borgia läßt Gennaro schon seit Tagen beobachten; allerdings sind die Gründe ihres Interesses niemandem bekannt. Bei der Abschiedsfeier schläft Gennaro ein; Lucrezia findet ihn und betrachtet den Schlafenden liebevoll. Don Alfonso, der ihr maskiert gefolgt ist, hält Gennaro für den Liebhaber seiner Ehefrau und beschließt, den Rivalen bei nächster Gelegenheit zu töten.
Als Gennaro erwacht und die bezaubernde Unbekannte sieht, gesteht er ihr seine Liebe; er spricht aber auch von seiner Mutter, die er nicht kenne, da er im Hause eines armen Fischers aufgewachsen sei. Gennaros Freunde erscheinen, werfen Lucrezia ihre Schandtaten vor und sagen Gennaro, wer die Unbekannte in Wahrheit ist. Sie verspotten ihn, woraufhin Gennaro empört das ?B? aus dem Wappen der Borgia schlägt.
Don Alfonso läßt Gennaro festnehmen, um ihn zu töten. Lucrezia erscheint und verlangt die Bestrafung desjenigen, der ihr Wappen geschändet hat. Als sie erfährt, daß Gennaro die Tat begangen hat, fleht sie Alfonso um Gnade an und droht ihm mit dem Schicksal ihrer ersten drei Ehemänner, falls er Gennaro umbringen läßt. Doch Alfonso ist unerbittlich: Er läßt Lucrezia lediglich die Wahl, ob Gennaro durch Gift oder mit dem Schwert getötet werden soll. Lucrezia entscheidet sich für Gift, verabreicht Gennaro rechtzeitig ein Gegengift und verhilft ihm zur Flucht.
Gennaro und sein Freund Orsini besuchen ein Fest in Ferrara, dessen fröhliche Stimmung plötzlich von Totengeläut und düsteren Gesängen aus der Ferne unterbrochen wird. Sogar die Fackeln erlöschen, und die Gäste stellen fest, daß die Türen verschlossen sind. Lucrezia erscheint und teilt allen mit, daß sie als Rache für die Schmähungen in Venedig soeben vergiftet worden seien.
Als sie Gennaro unter den Gästen entdeckt, will sie erneut mit einem Gegengift sein Leben retten, doch die Dosis ist zu gering. Gennaro will Lucrezia erdolchen, doch sie gibt sich dem Sterbenden als seine Mutter zu erkennen. Als der Herzog hinzukommt, weist Lucrezia verzweifelt auf die Leiche ihres Sohnes und bricht zusammen.

Länge des Programms: 02:20:00 Musikalische Leitung: Renato Palumbo
Inszenierung: Hugo de Ana
Ausstattung: Hugo de Ana
Choreographie: Leda Lojodice
Mariella Devia (Lucrezia Borgia)
Michele Pertusi (Alfonso Duca di Ferrara)
Marcelo Álvarez (Gennaro)
Daniela Barcellona (Maffio Orsini)
Carlo Bosi (Jeppo Liverotto)
Piero Terranova (Don Apostolo Gazella)
Alessandro Svab (Gubetta)
Iorio Zennaro (Rustighello)
Eldar Aliev (Astolfo)
Ernesto Panariello (Una voce)
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Italien 2002, Regie: Carlo Battistoni

Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.11.2007, 17:05 Uhr
11.11.2007, 23:40 Uhr
nikolaus (01.11.2007, 22:47):
Original von Travi
(Samstag, den 27.10.07, 22.20-23.20 Uhr)

Vielleicht haben hier schon andere darüber geschrieben, aber für mich war's neu und erfrischend (möglicherweise, weil mein Fernsehkonsum ansonsten sehr gering ist; möglicherweise aber auch, weil meine Beschäftigung mit Oper generell noch nicht so alt ist). Am Samstagabend lief auf ARTE in der Reihe "Oper entdecken" eine einstündige Sendung über Johanna auf dem Scheiterhaufen (1935) von dem schweizer Komponisten Arthur Honegger (1892-1955), dirigiert von Alain Altinoglu, Boulez-Schüler und ab 2007/2008 erster Gastdirigent des Orchestre National de Montpellier. In der m.E. äußerst sehenswerten Sendung wurden zahlreiche ausführliche Ausschnitte aus dem insgesamt etwa 70-minütigen Werk gezeigt und mit Kommentaren Altinoglus gegengeschnitten, so dass sich ein sehr schöner Eindruck von Musik und Ästhetik einstellte. Ich würde sicher nicht so weit gehen, mir nun gleich die DVD zu kaufen, aber um einen ersten Einblick zu gewinnen, schien mir die Methode hervorragend geeignet.

Johanna auf dem Scheiterhaufen, im Original Jeanne d'Arc au bûcher, ist ein dramatisches Oratorium in 11 Szenen, also keine Oper im hier meist diskutierten Sinne, und gilt als eines der wichtigsten Werke Honeggers überhaupt; das Libretto stammt von dem großen französischen katholischen Schriftsteller Paul Claudel. In dem Stück verbindet Honegger gemischten Chor, Kinderchor und Orchester mit GesangssolistInnen und SchauspielerInnen (die wichtigsten Rollen, so auch die Johannas / Jeannes, sind Sprechrollen, wenn man von einem sehr anrührenden Gesangsversuch der Hauptfigur absieht). Die Titelrolle wurde in der Baseler Uraufführung 1938 von der russischen Tänzerin, Schauspielerin und Kunstmäzenin Ida Rubinstein dargestellt, die, immer auf der Suche nach geeigneten Rollen, das Werk auch in Auftrag gegeben hatte. Einer der von mir konsultierten Quellen war zu entnehmen, dass das Publikum bei dieser ersten Aufführung begeistert war. Angesichts des Witzes und der Ironie, wie sie sich bei aller Tragik der Titelheldin in Handlung, Figuren und Musik ausdrücken, muss ich sagen, dass ich das nachempfinden kann. Mir war weder das Werk vorher bekannt, noch die beteiligten KünstlerInnen.

Kennt jemand das Werk oder sogar die Aufnahme?

Kennt jemand andere Sendungen aus der Reihe und ist ähnlich angetan, ist dadurch vielleicht sogar zur intensiveren Beschäftigung mit einem bestimmten Werk oder einem bestimmten Komponisten, Librettistin, Sänger etc. angeregt worden? Oder hat jemand eventuell im Gegenteil Bedenken?

Neugierig,
Travi

Hallo Travi!

Ich habe sie auch gesehen - und sie hat mir auch sehr gut gefallen!
Lieber wäre ich aber bei der Aufführung selber gewesen; ich glaube, live ist es noch beeindruckender!
Imposant die Hauptdarstellerin, nicht wahr?

Gruß, Nikolaus.
karajan (06.11.2007, 09:59):
Classica
Portrait Vanessa Mae

Bereits im Alter von 16 Jahren machte die Geigerin Vanessa Mae sowohl als Virtuosin im Bereich der klassischen Musik als auch durch ihre Auftritte als Popmusikerin auf sich aufmerksam. Durch ihre Crossover-Schallplatten interessierte sie viele Jugendliche für die E-Musik. Das Filmportrait entstand während der Vorbereitungen für Vanessa Maes erste große Tournee und zeigt die junge Künstlerin privat und bei der Arbeit: im Studio, bei Gesprächen zu Hause und auf dem Konzertpodium mit Max Bruchs Schottischer Phantasie. Großbritannien 1995, Regie: Christopher Walker

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 02:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:03):
Classica
Prokofjew, Krieg und Frieden
Teil 1
Aus dem Mariinsky-Theater St. Petersburg


In russischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Szenenphoto Eine Aufführung von Sergej Prokofjews monumentalem Bühnenwerk "Krieg und Frieden" stellt für jedes Opernhaus eine große Herausforderung dar: Die 13 Bilder nach Leo Tolstois gleichnamigem Roman erfordern rund 60 Rollen, großen Chor und Ballett sowie einen starken Dirigenten, der in einem solchen Monumental-Tableau die beeindruckende Kühnheit der dynamischen Kontraste, die Opulenz und Leuchtkraft der reich ausgestatteten Partitur herausarbeiten kann. Die Aufführungsdauer übertrifft mit rund viereinhalb Stunden selbst die Ausmaße von Wagners "Götterdämmerung". Eine Aufteilung des Werks in zwei Abende war jedoch von vornherein vorgesehen.
Die Handlung der Oper verbindet die Liebesgeschichte zwischen Fürst Andrej Bolkonski und der jungen Natascha Rostowa mit dem Feldzug Napoleons gegen Rußland im Jahre 1812. Als Prokofjew Anfang der 40er Jahre an seiner Oper arbeitete, bildete Hitlers Überfall auf die Sowjetunion eine aktuelle politische Parallele.
Viele Handlungsstränge verdichten sich zu einem komplexen Gefüge, bei dem in der ersten Hälfte das friedliche Leben in Form einer Familienchronik erzählt wird, bevor im zweiten Teil der Krieg ausbricht. Prokofjew beschäftigte sich immer wieder mit dem Werk, überarbeitete es, nahm Kürzungen vor und fügte andere Szenen hinzu. Eine vollständige Aufführung hat Prokofjew nicht erlebt. Lange Zeit wurde das gigantische Werk für jede der (überaus seltenen) Aufführungen an einem Opernhaus gekürzt.
Die hier gezeigte Inszenierung vom St. Petersburger Mariinsky-Theater aus dem Jahre 1991 war die erste szenische Gesamtaufführung der Oper. Mit dieser Produktion begann die postsowjetische Blütezeit des traditionsreichen Opernhauses, das unter der Leitung des Dirigenten Valery Gergiev den einstigen Glanz der Zarenzeit wiedererlangt hat.
"Not merely in its span of more than four and a half hours, but in artistic quality also, the live relay of Prokofiev's 'War and Peace' from St Petersburg must be counted as one of the greatest achievements of televised opera." (Opera Magazine)
Die Handlung
Teil 1:
Fürst Andrej Bolkonski ist im Auftrag des Zaren unterwegs und besucht die Familie des Grafen Rostow. Er begegnet dort Rostows Tochter Natascha. Das junge Mädchen bezaubert ihn, und Andrej, vom Leben enttäuscht, gewinnt neuen Lebensmut.
Natascha und Andrej begegnen einander im nächsten Winter auf einem Ball und verlieben sich. Aber der alte Fürst Bolkonski widersetzt sich der Verbindung und schickt Andrej für längere Zeit ins Ausland. Als Graf Rostow und Natascha den alten Fürsten besuchen wollen, werden sie nicht empfangen.
Hélène Besuchowa gibt eine Soirée und stellt Natascha ihrem Bruder Anatol Kuragin vor. Er ist bezaubert von Natascha, die sich von Kuragins Liebeserklärung blenden läßt, weil sie des Wartens auf Andrej müde und vom Verhalten des alten Fürsten gekränkt ist. Natascha ist bereit, mit Kuragin zu fliehen, und erwartet ihn, doch Nataschas Cousine Sonja verrät den Plan.
Pierre Besuchow erzählt Natascha, daß Kuragin bereits verheiratet sei. Natascha unternimmt daraufhin einen Selbstmordversuch. Graf Besuchow stellt seine Frau und ihren Bruder zur Rede. Er zwingt Kuragin, Nataschas Briefe herauszugeben und die Stadt zu verlassen.

Länge des 1. Teils: 1:46:52 Musikalische Leitung: Valery Gergiev
Inszenierung: Graham Vick
Bühnenbild: Timothy O'Brien
Kostüme: Walentina Komolowa
Alexander Gergalow (Fürst Andrej Bolkonski)
Elena Prokina (Natascha Rostowa)
Gegam Grigorian (Pierre Besuchow)
Olga Borodina (Hélène Besuchowa)
Nikolai Ochotnikow (Feldmarschall Kutusow)
Wladimir Ognowenko (Fürst Nikolaj Bolkonski)
Juri Marusin (Fürst Anatol Kuragin)
Wassili Gerelo (Napoleon Bonaparte)
Swetlana Wolkowa (Sonja)
Irina Bogatschewa (Maria Achrosimowa)
Sergej Alexaschkin (Graf Rostow)
Alexander Morosow (Dolochow)
Michail Kit (Denissow)
Chor und Orchester des Mariinsky-Theaters
Rußland 1991, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.11.2007, 16:00 Uhr
12.11.2007, 08:30 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:11):
Classica
Tschaikowsky, Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 Borodin-Quartett

Das Borodin-Quartett (Michail Kopelman und Andrej Abramenkow, Violine - Dmitri Schebalin, Viola - Walentin Berlinski, Violoncello) spielt das Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 von Peter Tschaikowsky (1840-1893). Diese Aufnahme entstand 1987 in der Henry Wood Hall, London.
Kammermusik bildet nur einen kleinen Teil in Peter Tschaikowskys Schaffen, dennoch sind ihm ausgezeichnete Werke in dieser Gattung gelungen, so z.B. die ersten beiden Streichquartette. Das Quartett Nr. 2 komponierte Tschaikowsky im Januar 1874; nach eigenen Aussagen ging es ihm so leicht von der Hand wie kein anderes Werk. Der fließende Charakter wird durch die Chromatik der Einleitung zum ersten Satz noch verstärkt. Der langsame Satz mit seinen schmeichelnden Melodien gilt allgemein als gelungenster Teil der gesamten Komposition. Das lebhafte Finale sticht durch seinen springenden Rhythmus und eine für Tschaikowsky typische lyrische Melodie hervor.

Länge des Programms: 0:38:36 Borodin-Quartett
Großbritannien 1987, Regie: Jonathan Fulford

Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.11.2007, 18:50 Uhr 12.11.2007, 10:20 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:14):
Classica
Das Phänomen Maria Callas Maria Callas

Keine andere Sängerin des 20. Jahrhunderts hat eine solche Verehrung erfahren, aber auch solch hitzige Kontroversen ausgelöst wie Maria Callas (1923-1977): Einerseits veränderte sie mit der dramatischen Kraft ihrer sängerischen Darstellung das Erscheinungsbild der Oper in unserem Jahrhundert, andererseits wurde zuweilen gerade der auf Ausdruck konzentrierte Klang ihrer Stimme kritisiert. Leonard Bernstein nannte sie "die größte Künstlerin der Welt"; sie war der Inbegriff der "Primadonna assoluta", führend im lyrischen und im dramatischen Repertoire.
Maria Callas war bereits eine Legende, bevor sie fünfzig Jahre alt wurde, und zählt bis heute zu den berühmtesten Sängerinnen, deren Kunst auf Schallplatte dokumentiert ist; ihre Aufnahmen werden auch zwanzig Jahre nach ihrem Tod in hohen Stückzahlen verkauft.
Im Gegensatz zur glanzvollen Karriere stand ihr Privatleben: In New York geboren, wuchs sie, vom Vater getrennt, während des Zweiten Weltkriegs im besetzten Griechenland auf und mußte buchstäblich fürs Überleben singen. Mit ihrer enormen Willenskraft schaffte sie den Sprung an die Spitze und wurde von der großen Welt und ihren reichsten Männern verehrt. Als sie den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht hatte, ließ ihre große Liebe sie fallen; Maria Callas erlitt einen Zusammenbruch und zog sich für die letzten Jahre ihres Lebens in verzweifelte Einsamkeit zurück.
Das Filmportrait schildert die Karriere der großen Sängerin von der Studienzeit in Athen bis zu den letzten Lebenstagen in Paris, beschreibt die Tragödie ihres Lebens und dokumentiert vor allem die triumphalen Auftritte. Mit seltenem Archivmaterial und Berichten von Zeitzeugen gibt der Film Einblick in eine außergewöhnliche Künstlerlaufbahn.

Länge des Programms: 01:31:40 Großbritannien 1988, Regie: Tony Palmer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 13:20 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:22):
Classica
Musikarchiv - Rita Streich
Lieder und Arien


Die Sopranistin Rita Streich (1920-1987) in historischen Aufnahmen. Auf dem Programm:
Lieder von Brahms, Mendelssohn, Mozart, Schubert, Schumann, Wolf und Strauss
Arien aus Opern von Donizetti, Dvorák, Mozart und Puccini.
Mit dem Orchestre National de l'ORTF unter der Leitung von Hans Wallat sowie den Pianisten Janine Reiss, Marousia le Marc'Hadour und Christian Ivaldi.
Die Aufnahmen entstanden in den Jahren 1964, 1965, 1968 und 1972.

Länge des Programms: 0:47:08 Frankreich 1965, Regie: Philippe Truffault

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:24):
Classica
Recital Peter Schreier
Werke von Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Schumann und Prokofjew

Peter Schreier Peter Schreier, am Flügel begleitet von Rudolf Buchbinder, singt Lieder von Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Prokofjew. Das Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Abendempfindung
Ludwig van Beethoven: Ich liebe dich
Franz Schubert: Heideröslein - Ständchen - Der Musensohn
Johannes Brahms: Erlaube mir, feins Mädchen - Guten Abend - Feinsliebchen - Sagt mir, o schönste Schäf'rin mein - Die Sonne scheint nicht mehr.
Robert Schumann: Du bist wie eine Blume - Dein Angesicht - Mondnacht
Johannes Brahms: Die Mainacht - Hebstgefühl - Sehnsucht - Maria ging aus wandern - Schwesterlein - Wie komm' ich denn zur Tür herein
Sergej Prokofjew: Schwatzlieschen - Süße Grüße - Die Ferkelchen.
Diese Aufnahme entstand im Dezember 1971 im Palais Schönburg, Wien.

Länge des Programms: 1:04:20 Peter Schreier (Tenor)
Rudolf Buchbinder (Klavier)
Deutschland 1971, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 21:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:24):
Classica
Recital Peter Schreier
Werke von Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Schumann und Prokofjew

Peter Schreier Peter Schreier, am Flügel begleitet von Rudolf Buchbinder, singt Lieder von Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Prokofjew. Das Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Abendempfindung
Ludwig van Beethoven: Ich liebe dich
Franz Schubert: Heideröslein - Ständchen - Der Musensohn
Johannes Brahms: Erlaube mir, feins Mädchen - Guten Abend - Feinsliebchen - Sagt mir, o schönste Schäf'rin mein - Die Sonne scheint nicht mehr.
Robert Schumann: Du bist wie eine Blume - Dein Angesicht - Mondnacht
Johannes Brahms: Die Mainacht - Hebstgefühl - Sehnsucht - Maria ging aus wandern - Schwesterlein - Wie komm' ich denn zur Tür herein
Sergej Prokofjew: Schwatzlieschen - Süße Grüße - Die Ferkelchen.
Diese Aufnahme entstand im Dezember 1971 im Palais Schönburg, Wien.

Länge des Programms: 1:04:20 Peter Schreier (Tenor)
Rudolf Buchbinder (Klavier)
Deutschland 1971, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 21:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:25):
Classica
Schreker, Kammersymphonie Franz Schreker

Das Kammerorchester "Atelier symphonique et lyrique du centre" unter der Leitung von Amaury du Closel spielt die Kammersymphonie von Franz Schreker (1878-1934).

Länge des Programms: 0:25:41 Amaury du Closel
Atelier symphonique et lyrique du centre
Frankreich 1997, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 22:10 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:30):
Classica
Hinter den Kulissen
Schrekers 'Die Gezeichneten' in Düsseldorf Franz Schreker

Franz Schreker (1878-1934) war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein erfolgreicher und vielversprechender Komponist, vor allem auf dem Gebiet der Oper. In den Jahren des Dritten Reichs geriet sein Schaffen, das sich durch üppige Klangentfaltung auszeichnet, in Vergessenheit. Um 1970 setzte eine Wiederbelebung seiner Bühnenwerke ein und stellte das große Talent Schrekers unter Beweis. Günter Krämers hier dokumentierte Inszenierung der "Gezeichneten" 1987 an der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf, war erfolgreicher Bestandteil dieser Schreker-Renaissance.

Länge des Programms: 0:42:22 Deutschland 1989, Regie: Werner Lütje

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 22:40 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:32):
Classica
Zu Ehren Pavarottis
Die Drei Tenöre in Rom
Carreras - Domingo - Pavarotti

Domingo - Carreras - Pavarotti Am 7. Juli 1990 wurden 6000 Zuhörer in den römischen Caracalla-Thermen und etwa eine Milliarde Zuschauer an den Fernsehschirmen Zeugen eines spektakulären Ereignisses: Anläßlich der Fußballweltmeisterschaft 1990 traten die drei Tenöre Plácido Domingo, Luciano Pavarotti und José Carreras erstmals gemeinsam in einem Benefiz-Konzert auf. Zubin Mehta dirigierte das Orchester aus rund 200 Musikern. Die Dokumentation führt hinter die Kulissen dieser Veranstaltung, die weit über die Grenzen der Klassik hinaus Beachtung fand.

Länge des Programms: 0:57:00 Großbritannien 1990, Regie: Ignazio Agosta

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.11.2007, 20:35 Uhr
12.11.2007, 23:25 Uhr
karajan (06.11.2007, 11:59):
Classica
Rachmaninow, Vesperliturgie op. 37

Nur wenige Komponisten haben Werke für die Russisch-Orthodoxe Kirche geschrieben. Dies liegt einerseits an Beschränkungen wie z.B. dem Verbot des Gebrauchs von Musikinstrumenten in der Liturgie, andererseits an der untergeordneten Rolle, die die Kirche und somit auch die Kirchenmusik während der Sowjetzeit spielten.
Sergej Rachmaninow war ein gläubiger Mensch, wenngleich er in kritischer Distanz zur Kirche stand. Die Musik der orthodoxen Liturgie faszinierte ihn; Anklänge finden sich in seinem gesamten Werk (z.B. im Thema des ersten Satzes seines Dritten Klavierkonzerts).
Die Vesperliturgie op. 37, 1915 entstanden, zählt zu den größten Kompositionen der russischen Kirchenmusik und bildet zugleich einen Höhepunkt in Rachmaninows Schaffen. Für sein a-cappella-Werk verwendete er mittelalterliche Originalmelodien, die teils noch byzantinischen Ursprungs sind. Für den Chor arrangierte Rachmaninow die alten Melodien allerdings in orchestraler Manier: Die vier Stimmen werden fast durchweg zwei- oder dreifach unterteilt. Auffällig sind die für die russische Kirchenmusik typische Dominanz der tiefen Stimmen und die häufige Imitation von Glocken, die ebenfalls ein grundlegendes Element der orthodoxen Welt darstellen. Gesungen wird in kirchenslawischer Sprache, die aus dem 9. Jahrhundert stammt.
Rachmaninows "vokale Orchestrierung" stellt jedoch derart hohe Ansprüche an den Chor, daß die Vermutung naheliegt, er habe mit Opus 37 ein Konzertstück geschrieben, das mit seinem beeindruckenden Wohlklang die Faszination der orthodoxen Liturgie zu neuem Leben außerhalb der Gottesdienstes erweckt.
Diese Aufnahme entstand in der Royal Albert Hall, London.

Länge des Programms (incl. Einführung): 01:04:56 Tatjana Zheranzhe
Tatiana Zheranzhe (Alt)
Viktor Radkewitsch (Tenor)
Kammerchor des Kultusministeriums der UdSSR
Valery Poliansky
Großbritannien 1991, Regie: Jonathan Fulford

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.11.2007, 01:20 Uhr
13.11.2007, 08:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:01):
Classica

In memoriam Jacqueline du Pré
Zum 20. Todestag

Jacqueline du Pré Sie gilt neben Pablo Casals, Paul Tortelier und Mstislaw Rostropowitsch, die alle drei ihre Lehrer waren, als die größte Cellobegabung des 20. Jahrhunderts. Ihr leuchtender Ton, ihre außergewöhnliche Musikalität und Hingabe an die Musik begeisterten das Publikum ebenso wie ihre Musikerkollegen, unter ihnen Weltstars wie Ithzak Perlman, Zubin Mehta und Pinchas Zukerman. Ihre Ehe mit Daniel Barenboim, mit dem sie oft im Duo auftrat, verleitete zu Vergleichen mit Clara und Robert Schumann. Mit vier Jahren soll Jacqueline du Pré (1945-1987) den Wunsch geäußert haben, Cello zu spielen. Noch ein Teenager, gab sie 1961 ihr Debüt. Aufsehen erregte ihre Einspielung des Cellokonzerts von Edward Elgar unter der musikalischen Leitung von Sir John Barbirolli, die noch heute als unübertroffene Referenzaufnahme des Stückes gilt.
Nachdem die Multiple Sklerose sie zwang, ihre Konzertkarriere zu beenden, beschränkte sie sich auf das Unterrichten, bis ihr auch das nicht mehr möglich war. Jacqueline du Pré starb am 19. Oktober 1987.
Christopher Nupen griff für diese Dokumentation über die Ausnahmecellistin auf umfangreiches Filmmaterial zurück, das die Künstlerin auf dem Konzertpodium, im Aufnahmestudio und privat zeigt.

Länge des Programms: 00:55:57 Großbritannien 1994, Regie: Christopher Nupen

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.11.2007, 23:25 Uhr
13.11.2007, 09:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:02):
Classica
Berlioz, Te Deum Daniel Barenboim

Hector Berlioz hatte das Te Deum bereits 1832 anläßlich der siegreichen Rückkehr der französischen Truppen aus Italien geplant. Es sollte jedoch bis 1855 dauern, bis er die Uraufführung in der Pariser Kirche St. Eustache dirigieren konnte. Wie so viele große Werke des Komponisten ist auch das Te Deum ein gigantisches Projekt, bei dessen Uraufführung fast tausend Mitwirkende zum Einsatz kamen.
Ursprünglich war es für zwei Chöre von jeweils hundert Stimmen sowie für einen dritten Chor von sechshundert Kindern konzipiert gewesen. Später überarbeitete der Komponist die Partitur und brachte sie in eine bescheidenere Dimension. Diese Version mit einem auf 130 Mitwirkende reduzierten Chor wird heute üblicherweise aufgeführt.
Das Werk inspiriert weniger zur Meditation als vielmehr zu großer Feierlichkeit. Berlioz entfaltet eine ganze Reihe dramatischer Effekte wie die Wiederholung von Motiven, brillante Tonfarben und martialische Rhythmen. Er arbeitet mit einer stark kontrastierenden Dynamik, stellt sanfte Melodien strengen Chorblöcken gegenüber, verwendet Fugato, Chromatik, Variation und Psalmodie...
Im Te Deum erreicht Berlioz die Grenze seiner Ausdruckskraft, ohne dabei jedoch in schlechten Geschmack oder bloße Theatralik zu verfallen.

Länge des Programms: 0:52:02 David Rendall (Tenor)
Pierre Moreau (Orgel)
Choeur et Orchestre de Paris
Orchestre de Paris
Daniel Barenboim
Deutschland 1982, Regie: Mate Rabinovsky

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.11.2007, 00:25 Uhr
13.11.2007, 10:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:08):
Classica
Die Kunst des Geigenspiels

Teil 1 David Oistrach Die Violine ist vielleicht das spektakulärste aller Musikinstrumente. Die Geschichte der Geige und ihrer Musik ist auch eine Geschichte großer Virtuosen. Bruno Monsaingeon, selbst Geiger und Regisseur preisgekrönter Dokumentationen, portraitiert die bedeutendsten Violinisten, darunter Yehudi Menuhin, Jascha Heifetz und David Oistrach.

Länge des 1. Teils: 0:55:59 Frankreich 2000, Regie: Bruno Monsaingeon

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.11.2007, 12:00 Uhr
13.11.2007, 12:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:10):
Classica
Lang Lang in der Carnegie Hall
Werke von Schumann, Haydn, Chopin, Liszt

Lang Lang Im November 2003 debütierte der chinesische Pianist Lang Lang (*1982) in der New Yorker Carnegie Hall. Publikum und Presse waren begeistert. Vier Jahre zuvor hatte die internationale Karriere des jungen Musikers begonnen, der durch seine akrobatische Technik, aber auch durch Intelligenz und Sensibilität weltberühmt ist.
Das Programm:
Schumann, Abegg-Variationen
Haydn, Sonate C-Dur Hob. XVI:50
Chopin, Nocturne Des-Dur op. 27/2
Chinesische Volksweise: Das Wettrennen der zwei Pferde (mit Guo-Ren Lang)
Schumann, Träumerei op. 15/7
Liszt, Liebestraum Nr. 3.

Die Biographie des 1982 geborenen Lang Lang liest sich wie die Bilderbuchkarriere eines Wunderkinds: mit drei Jahren erster Klavierunterricht, mit fünf das erste öffentliche Konzert, mit neun Aufnahme des Studiums am Beijing Konservatorium. Es folgen mehrere erste Preise bei Wettbewerben und 1999 der Durchbruch: Der erst 17jährige Pianist springt kurzfristig für den indisponierten André Watts bei einem Konzert mit Christoph Eschenbach und dem Chicago Symphony Orchestra ein. Lang Lang konzertiert heute mit vielen namhaften Orchestern und Dirigenten wie Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, Mariss Jansons, James Levine, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Michael Tilson Thomas und Wolfgang Sawallisch. Er wird über die Grenzen der Klassik hinaus wie ein Superstar gefeiert.

Länge des Programms: 0:57:38 Lang Lang (Klavier)
Deutschland 2004, Regie: Benedict Mirow

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.11.2007, 13:00 Uhr
13.11.2007, 13:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:12):
Classica
Pfitzner, Drei Vorspiele zu 'Palestrina' Christian Thielemann

Die Münchner Philharmoniker spielen unter der Leitung ihres Chefdirigenten Christian Thielemann drei Vorspiele zur Oper "Palestrina" von Hans Pfitzner (1869-1949). Die Aufnahme entstand im Festspielhaus Baden-Baden. Christian Thielemann
Münchner Philharmoniker
Deutschland 2006, Regie: Agnes Méth-Katschthaler

Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:13):
Classica
Prokofjew, Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26 Daniel Harding
Lilya Zilberstein und das Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding spielen das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 von Sergej Prokofjew (1891-1953). Diese Aufnahme entstand im Teatro comunale di Ferrara.

Länge des Programms: 0:30:49 Lilya Zilberstein (Klavier)
Daniel Harding
Mahler Chamber Orchestra
Italien 1999, Regie: Patrizia Carmine

Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.11.2007, 20:40 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:15):
Classica
Neujahrskonzert 2002
Werke von Johann Strauß Sohn, Johann Strauß Vater und Joseph Hellmesberger jun.

Seiji Ozawa Die traditionellen Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker sind nicht nur das meistgesehene Programm des ORF, sondern sie zählen auch zu den populärsten Musiksendungen der Welt. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt des japanischen Dirigenten Seiji Ozawa am Neujahrstag 2002. Das Programm:
Johann Strauß: Zivio! Marsch op. 456 - Carnelvalsbotschafter, Walzer op. 270
Josef Strauß: Die Schwätzerin, Polka mazur op. 144
Johann Strauß: Künstlerleben, Walzer op. 316
Johann Strauß Vater: Beliebte Annen-Polka op. 137
Josef Strauß: Vorwärts! Polka schnell op. 127
Johann Strauß: Ouvertüre zu "Die Fledermaus"
Josef Strauß: Arm in Arm, Polka mazur op. 215 - Aquarellen, Walzer op. 258 - Die Libelle, Polka mazur op. 204 - Plappermäulchen, Polka schnell op. 245
Johann Strauß: Perpetuum mobile op. 257
Joseph Hellmesberger jun.: Danse diabolique
Johann Strauß: Elisen-Polka op. 151 - Wiener Blut, Walzer op. 354 - Tik- Tak, Polka schnell op. 365
Zugaben:
Josef Strauß: Im Fluge, Polka schnell op. 230
Johann Strauß: An der schönen blauen Donau, Walzer op. 314
Johann Strauß Vater: Radetzkymarsch op. 228

Länge des Programms: 1:47:26 Seiji Ozawa
Wiener Philharmoniker
Österreich 2002, Regie: Brian Large

Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.11.2007, 21:20 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:16):
Classica
Tschaikowsky, Violinkonzert D-Dur op. 35 Viktoria Mullova und das LSO

Neben Mendelssohns Violinkonzert gilt Tschaikowskys Opus 35 als eines der berühmtesten Konzerte der Welt. Das war jedoch keineswegs immer so. Als das Werk am 4. Dezember 1881 in Wien uraufgeführt wurde, stieß es bei der Kritik auf fast einmütige Ablehnung. Die ersten beiden Sätze werden von zarter Lyrik charakterisiert, was den melodischen Klang der Violinen wundervoll zum Ausdruck bringt. Der dritte Satz, ein Allegro vivacissimo, entlädt sich zu einem virtuosen Feuerwerk und führt das Werk zu einem fulminanten Ende.
Diese Aufnahme entstand im Barbican Centre, London.

Länge des Programms: 0:34:42 Viktoria Mullova (Violine)
Maxim Schostakowitsch
London Symphony Orchestra
Großbritannien 1988, Regie: Herbert Chappell

Alle Sendetermine auf einen Blick
14.11.2007, 09:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:25):
Classica
Hommage à Seville Plácido Domingo

Der berühmte spanische Tenor Plácido Domingo führt durch Sevilla und singt Arien aus Opern, deren Schauplatz die spanische Stadt ist: "Carmen" von Bizet, "Don Giovanni" von Mozart, "La forza del destino" von Verdi, "Il Barbiere di Siviglia" von Rossini, "Fidelio" von Beethoven und "El gato montés" von Penella.

Länge des Programms: 0:59:21 Plácido Domingo (Tenor)
Victoria Vergara (Mezzosopran)
Virginia Alonso (Sopran)
James Levine
Wiener Symphoniker
Deutschland 1991, Regie: Jean-Pierre Ponnelle, Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.11.2007, 10:00 Uhr
Rachmaninov (06.11.2007, 12:26):
Original von karajan
Classica
Lang Lang in der Carnegie Hall
Werke von Schumann, Haydn, Chopin, Liszt

Schonmal gesehen! Was ein Gehabe. Gräßlich! :ignore
karajan (06.11.2007, 12:26):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 6 d-Moll op. 104 Esa-Pekka Salonen
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Sechste Symphonie, 1923 in Helsinki uraufgeführt, entstand über einen Zeitraum von fünf Jahren und spiegelt die erfindungsreiche Auseinandersetzung des Meisters mit der symphonischen Tradition wider.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:29:33 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
14.11.2007, 12:30 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:28):
Classica

Ravel, Sonatine fis-Moll Vlado Perlemuter

Der französische Pianist polnischer Herkunft Vlado Perlemuter, geboren 1904 in Kaunas, studierte Klavier in Paris bei Moritz Moszkowski und Alfred Cortot. In den 20er Jahren widmete er sich intensiv der Klaviermusik von Maurice Ravel und spielte alle Werke dem Komponisten vor. In Perlemuters Spiel kann man heute die Musik Ravels sozusagen aus erster Hand, vom Komponisten autorisiert erleben. Vlado Perlemuter starb am 4. September 2002 in Paris.
Diese Aufnahme entstand 1990 im Château Maisons-Laffitte.

Länge des Programms: 0:12:04 Vlado Perlemuter (Klavier)
Frankreich 1991, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.11.2007, 17:50 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:29):
Classica
Mit kühlem Kopf und heißem Herzen - Siegfried Jerusalem im Gespräch

Siegfried Jerusalem spricht über seine Karriere, seinen Beruf und über seine Rollen in Richard Wagners "Parsifal", "Tristan und Isolde" und "Der Ring des Nibelungen".

Länge des Programms: 0:52:30 Deutschland 2000, Regie: Thomas M. Salb

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.11.2007, 18:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:30):
Classica
Wagner, Tristan und Isolde
Aus dem Festspielhaus Bayreuth

Zum 65. Geburtstag von Daniel Barenboim


Szenenphoto Auf der Fahrt von Irland nach Cornwall, in sagenhafter Zeit. Tristan bringt die irische Königstochter Isolde auf seinem Schiff nach Cornwall. Sie soll seinen Onkel, König Marke, heiraten, um den Frieden zwischen beiden Ländern zu besiegeln. Isolde hatte Tristan einst gesundgepflegt und empfindet seitdem eine starke Zuneigung zu ihm. Da diese Liebe nicht sein darf, beschließt sie, für sich und Tristan einen Todestrank zu bereiten. Isoldes Vertraute Brangäne reicht ihnen jedoch einen Liebestrank, der bei beiden eine überwältigende Leidenschaft füreinander erweckt. Auf Markes Burg trifft sich Isolde, inzwischen Gemahlin des Königs, erneut mit dem Geliebten. Der König und Melot überraschen die beiden. Der König ist zu erschüttert, um Rache zu üben, Tristan läßt sich jedoch von Melot schwer verwunden. Sein Getreuer Kurwenal bringt Tristan auf die Burg seines Vaters in die Bretagne. Isoldes Schiff naht, Tristan wankt der Geliebten entgegen und stirbt in ihren Armen. Zu spät erscheint Marke, der von Brangäne das Geheimnis des Liebestrankes erfahren hat, um die Liebenden zu vereinen. Kurwenal und Melot geben sich gegenseitig den Tod. Isolde folgt dem Geliebten in das Reich der Nacht.

Die Premiere dieser "Tristan"-Produktion bei den Bayreuther Festspielen von 1993 wurde mit jener Mischung von enthusiastischer Zustimmung und entrüsteter Ablehnung aufgenommen, die der übliche Indikator für den Erfolg auf dem Grünen Hügel sind. Daniel Barenboim dirigierte das Werk ebenso packend wie gefühlvoll. Regie führte der 1995 verstorbene Heiner Müller. Die Bühnenbilder stammen von Erich Wonder, mit dem Müller eine langjährige Zusammenarbeit verband, und die Kostüme entwarf der japanische Modeschöpfer Yohji Yamamoto.
Der riesige Erfolg von Siegfried Jerusalem und Waltraud Meier in den Titelpartien beschränkte sich nicht nur auf das Premierenjahr, sondern setzte sich auch in den nächsten Jahren fort. Erich Wonder schuf eindrucksvolle Räume durch Projektionen von Farben und Formen, die sich der jeweiligen Stimmung entsprechend verändern. In Müllers elegant zurückhaltender Interpretation wird die überwältigende Leidenschaft nur durch kleine Gesten angedeutet. Beim großen Liebesduett liegen sich Tristan und Isolde nicht in den Armen, sondern stehen Rücken and Rücken und Seite an Seite und berühren einander nur zart an den Fingerspitzen.
"Denn Waltraud Meier hat sich die Isolde nicht nur angeeignet, inzwischen ist sie auf tiefberührende Art eine Symbiose mit ihr eingangen. Sie wächst nahezu explosionsartig zu einer schlanken, zerbrechlichen Gefühlsriesin, sobald sie zu singen angefangen hat. Mit elementarer Wucht hassend und federleicht, zärtliche, intensiv liebend - ein Kosmos der Gefühle bricht aus ihr heraus. Ihre irische Königstochter ist das emotionelle Epizentrum, das Heiner Müllers nun zum dritten Mal gezeigte Inszenierung in Erich Wonders wunderbar changierender, karger Liebestod-Traumlandschaft erschüttert. Daniel Barenboim am Pult setzt die Partitur mit fast furchterregender Folgerichtigkeit um. Er hat in jedem Takt ihre Ganzheit im Kopf, verliert seine fiebrig aufgeladene Dramaturgie nie aus den Augen. Das Festspielorchester folgt ihm mit flammenden Farben und grandioser Spannung. Gemeinsam errichten sie ein 'Tristan'-Monument von erschütternden Dimensionen." (Die Welt, 29.7.95)
"...eine unergründliche Seelenlandschaft: Heiner Müllers Tristan-Regie zu den suggestiven Bühnenbildern von Erich Wonder und Daniel Barenboims musikalische Deutung wirken noch aufwühlender und dichter als in den beiden ersten Jahren. Im ersten Aufzug öffnen Müller und Wonder mit ihrer raffinierten Lichtregie immer neue Zeit-Räume mit der Projektion diffus farbiger Quadrate und Rechtecke. Innenzeit und Außenzeit, Tristans und Isoldes Welten auf dem Schiff werden klar voneinander getrennt.. Isolde tastet die Lichterscheinungen ab, als seien es reale Wände: eine Gefangene ihrer selbst. Auch das Orchester war bei der Tristan-Aufführung wie verwandelt. Barenboims umfassende Bayreuth-Erfahrung ließ sich in jedem Takt spüren, Sänger und Musiker wirkten mit größter Präzision aufeinander abgestimmt, selbst die heftigsten Ausbrüche behielt er unter Kontrolle. Waltraud Meiers Isolde überwältigte mit noch größerer Intensität, Leuchtkraft und Stimmschönheit, obwohl schon im vergangenen Jahr die Leistung der Sängerin kaum mehr zu überbieten schien." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.7.95)
"Überhaupt weiß ich nicht, warum Müllers Inszenierung bei der Premiere vor zwei Jahren so viel Staub aufwirbelte: ist die konsequente Verweigerung des großen Liebesrauschs nicht werkimmanent? Und wirkt Wagners Utopie vom totalen Eins-Sein nicht um so stärker, je weniger sie sich erfüllt? eine von 'Achtung und Sorgfalt' getragene Inszenierung... Deren ästhetische Qualität wird für meine Begriffe vor allem durch die Licht-Räume Erich Wonders bestimmt." (Opernwelt, September 1995)
"Mein Ausgangspunkt ist so: Wenn im Theater etwas passiert oder so dargestellt wird, wie ich es auch in der Straßenbahn sehen kann, dann bleibe ich lieber auf der Straße. Theater ist erst dann interessant, wenn es eine Übersetzung in eine andere Wirklichkeit schafft, insofern ist Theater, wenn es gut ist, auch immer ein Affront gegen die Wirklichkeit, insofern ist auch die Wirklichkeit ein Material, um andere Möglichkeiten anzudeuten. (Heiner Müller in einem Interview in der Opernwelt, September 1993) "Nein, die Sehnsucht nach dem Tode ist die Sehnsucht nach einem anderen Leben. Und das ist das revolutionäre Potential von 'Tristan'." (Heiner Müller zur Frage der Todesnähe in Tristan in einem Interview in der Opernwelt, September 1993)

Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 4:03:37 Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung: Heiner Müller
Bühnenbild: Erich Wonder
Kostüme: Yohji Yamamoto
Siegfried Jerusalem (Tristan)
Waltraud Meier (Isolde)
Matthias Hoelle (König Marke)
Uta Priew (Brangäne)
Falk Struckmann (Kurwenal)
Poul Elming (Melot)
Peter Maus (Ein Hirt)
Sándor Sólyom-Nagy (Ein Steuermann)
Orchester der Bayreuther Festspiele
Deutschland 1995, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.11.2007, 19:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:32):

Prokofjew, Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 'Classique' Georg Solti
Seine ebenso geistreiche wie liebevolle Hommage an Joseph Haydn schrieb Sergej Prokofjew in einer Zeit, die gewiß mit allem, nicht aber mit einem derart gutgelaunten Werk gerechnet hätte: Inmitten der Katastrophe des Ersten Weltkrieges, als das Zarenreich zusammenbrach und die Wolken der Oktoberrevolution sich zusammenbrauten. In seiner Autobiographie vermerkte der Komponist: "Ich dachte mir, daß Joseph Haydn, so er in unseren Tagen lebte, gewiß seinen eigenen Stil bewahrt, ihn zugleich aber mit etwas Neuem angereichert hätte. Von solcher Art war die Symphonie, die ich schreiben wollte. Eine Symphonie im klassischen Stil. Und als ich sah, daß meine Idee ihre Auswirkungen hatte, nannte ich sie Klassische Symphonie". Prokofjew vollendete das Werk am 10. September 1917. Die Uraufführung erfolgte sechs Monate später durch das ehemalige Hoforchester von Petrograd. Zwar gehorcht die Symphonie classique im allgemeinen den Vorbildern Haydn und Mozart; anstelle des traditionellen Menuetts steht jedoch eine Gavotte.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar. Bei der Erstausstrahlung in den USA schrieb der Kritiker des Chicago Sun-Times, daß "es sich hier um bemerkenswerte Stunden handelt, erstens wegen der Qualität der Musik und zweitens wegen der überragenden technischen Geschicklichkeit, die in diese Produktion einfließt. Was noch mehr ist: Diese Produktionen vermitteln viel vom Geist der Solti-Konzerte auf die Zuhörer."

Länge des Programms: 0:15:07 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.11.2007, 23:10 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:35):

Portrait Sergej Prokofjew - Der verlorene Sohn
Julian Zhurin als Prokofjew Dokumentarfilm über das Leben des russischen Musikers Sergej Prokofjew (1891-1953), der als Pianist, Dirigent und Komponist zunächst im Ausland arbeitete. 1936 kehrte er in die Sowjetunion zurück, wo er sich einerseits großer Popularität erfreute, andererseits aber immer wieder als "dekadenter Formalist" verurteilt wurde. Neben Dmitri Schostakowitsch gilt Prokofjew als der bedeutendste russische Komponist des 20. Jahrhunderts. Sein Schaffen umfaßt nahezu alle Genres, von der Kammermusik über Symphonie und Oper bis zur Filmmusik.
Für seinen interessanten Dokumentarfilm über das Leben Sergej Prokofjews hat der berühmte russische Filmemacher Andrej Nekrasow eine Reihe bedeutender Schauspieler engagiert. Archivmaterial, Auszüge aus Prokofjews Schriften und Musikbeispiele, gespielt vom Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg unter der Leitung von Valery Gergiev, ergänzen das Filmportrait.

Länge des Programms: 1:27:18 Rußland 1992, Regie: Andrei Nekrasow

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.11.2007, 16:20 Uhr 14.11.2007, 23:30 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:37):
Prokofjew, Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 Vadim Repin und das Staatliche Russische Symphonieorchester unter der Leitung von Jewgeni Swetlanow

- spielen das Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 von Sergej Prokofjew (1891-1953). Aufgenommen in der Alten Oper Frankfurt.
Sergej Prokofjew komponierte sein erstes Violinkonzert noch in Rußland, bevor er 1918 die Heimat verließ. Das Werk des jungen Komponisten beeindruckt durch den Reichtum an lyrischen Melodien ebenso wie durch die für Prokofjew typische Virtuosität und geistreiche Vielseitigkeit. Das Erste Violinkonzert (dem rund zwanzig Jahre ein zweites folgte) wurde 1923 in Paris uraufgeführt und zählt heute zum Repertoire aller großen Geiger.

Länge des Programms: 0:24:41 Vadim Repin (Violine)
Jewgeni Swetlanow
Staatliches Russisches Symphonieorchester
Deutschland 1991, Regie: Rodney Greenberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 01:00 Uhr
Travi (06.11.2007, 14:52):
Original von nikolaus
Original von Travi
(Samstag, den 27.10.07, 22.20-23.20 Uhr)

Vielleicht haben hier schon andere darüber geschrieben, aber für mich war's neu und erfrischend (möglicherweise, weil mein Fernsehkonsum ansonsten sehr gering ist; möglicherweise aber auch, weil meine Beschäftigung mit Oper generell noch nicht so alt ist). Am Samstagabend lief auf ARTE in der Reihe "Oper entdecken" eine einstündige Sendung über Johanna auf dem Scheiterhaufen (1935) von dem schweizer Komponisten Arthur Honegger (1892-1955), dirigiert von Alain Altinoglu, Boulez-Schüler und ab 2007/2008 erster Gastdirigent des Orchestre National de Montpellier. In der m.E. äußerst sehenswerten Sendung wurden zahlreiche ausführliche Ausschnitte aus dem insgesamt etwa 70-minütigen Werk gezeigt und mit Kommentaren Altinoglus gegengeschnitten, so dass sich ein sehr schöner Eindruck von Musik und Ästhetik einstellte. Ich würde sicher nicht so weit gehen, mir nun gleich die DVD zu kaufen, aber um einen ersten Einblick zu gewinnen, schien mir die Methode hervorragend geeignet.

Johanna auf dem Scheiterhaufen, im Original Jeanne d'Arc au bûcher, ist ein dramatisches Oratorium in 11 Szenen, also keine Oper im hier meist diskutierten Sinne, und gilt als eines der wichtigsten Werke Honeggers überhaupt; das Libretto stammt von dem großen französischen katholischen Schriftsteller Paul Claudel. In dem Stück verbindet Honegger gemischten Chor, Kinderchor und Orchester mit GesangssolistInnen und SchauspielerInnen (die wichtigsten Rollen, so auch die Johannas / Jeannes, sind Sprechrollen, wenn man von einem sehr anrührenden Gesangsversuch der Hauptfigur absieht). Die Titelrolle wurde in der Baseler Uraufführung 1938 von der russischen Tänzerin, Schauspielerin und Kunstmäzenin Ida Rubinstein dargestellt, die, immer auf der Suche nach geeigneten Rollen, das Werk auch in Auftrag gegeben hatte. Einer der von mir konsultierten Quellen war zu entnehmen, dass das Publikum bei dieser ersten Aufführung begeistert war. Angesichts des Witzes und der Ironie, wie sie sich bei aller Tragik der Titelheldin in Handlung, Figuren und Musik ausdrücken, muss ich sagen, dass ich das nachempfinden kann. Mir war weder das Werk vorher bekannt, noch die beteiligten KünstlerInnen.

Kennt jemand das Werk oder sogar die Aufnahme?

Kennt jemand andere Sendungen aus der Reihe und ist ähnlich angetan, ist dadurch vielleicht sogar zur intensiveren Beschäftigung mit einem bestimmten Werk oder einem bestimmten Komponisten, Librettistin, Sänger etc. angeregt worden? Oder hat jemand eventuell im Gegenteil Bedenken?

Neugierig,
Travi

Hallo Travi!

Ich habe sie auch gesehen - und sie hat mir auch sehr gut gefallen!
Lieber wäre ich aber bei der Aufführung selber gewesen; ich glaube, live ist es noch beeindruckender!
Imposant die Hauptdarstellerin, nicht wahr?

Gruß, Nikolaus.

Hallo Nikolaus,

ja, die Hauptdarstellerin in Johanna auf dem Scheiterhaufen war in der Tat sensationell, und deshalb möchte ich sie hier nochmals kurz erwähnen, nachdem ich durch diverse Wikipedias gestreift bin:

Sylvie Testud (*1971), Schriftstellerin und Schauspielerin; berühmt geworden mit der Rolle der Lara in dem deutschen Film Jenseits der Stille (Caroline Link) von 1996. Dort spielte sie (ich finde es unglaublich, wie man immer wieder auf musikalische Themen stößt!) ausgerechnet die Tochter gehörloser Eltern, die, wie es in der W. so schön hieß, "dem Musizieren verfällt". Sie soll dafür nicht nur Deutsch, sondern auch die Gebärdensprache und Klarinette gelernt haben. Inzwischen spielt sie in der obersten Film-Liga mit, z.B. ist sie zusammen mit Gérard Depardieu in La Vie en Rose - auch ein Musikfilm - im Kino zu sehen.

Bei der Honegger-Oper wurde mir übrigens bewusst, wie wichtig das viel und gern gescholtene Fernsehen sein kann. Sicher hätte ich das Stück gern live gesehen, aber so nahe wäre ich nicht rangekommen, dass ich Testuds Gesichtsausdruck (Gesichtsausdrücke) im Einzelnen so hätte studieren können, und das auch noch gemütlich von zu Hause aus.

Travi
Poztupimi (06.11.2007, 20:20):
Hallo zusammen,

heute im Radio:

Deutschlandradio Kultur / 22:00

Alte Musik

Aus der Programmankündigung:


"Visionen des Mittelalters"
Hildegard von Bingen und ihre Gesänge
Von Arne Reul
"Alsdann sah ich eine von Licht durchglänzte Luft. Aus ihr tönten mir wundersame, mannigfaltige Klänge entgegen." So beschreibt die Mystikerin Hildegard von Bingen um 1150 ihre musikalischen Eingebungen. Sie sind Teil ihrer großen Schriften "Wisse die Wege" in denen Hildegard eine religiöse Deutung des gesamten Universums unternimmt. Bereits im Alter von acht Jahren wird Hildegard dem strengen Leben eines Benediktinerklosters übergeben, so lernt sie die Gesänge der mittelalterlichen Liturgie von klein auf kennen. Später gründet sie als Äbtissin zwei Frauenklöster und komponiert zu deren Weihe das erste geistliche Singspiel Europas. Hildegards Musik ist dem gregorianischen Choral entlehnt, doch sie führt diesen mit ausschweifenden Tongirlanden und einer bis dahin ungeahnten Erweiterung des Tonraums individuell und kunstvoll weiter. Ihr gesamtes Schaffen betrachtet die vom Papst anerkannte Prophetin als göttlichen Auftrag, den sie mit musikalischen Metaphern umschreibt. So sieht sie sich selbst als eine "Posaune Gottes, als eine Zither, deren Saiten Gott selbst zum Klingen bringt". Ihre Musik soll dem Menschen bewusst machen, dass seine Seele "der himmlischen Harmonie entstammt."


Grüße,
Wolfgang
karajan (06.11.2007, 20:40):

Prokofjew, Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100 Wolfgang Sawallisch

Nach der Ersten, der "Symphonie classique", ist die Fünfte die populärste der insgesamt sieben Symphonien Sergej Prokofjews. Sie entstand während des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1944 auf einem Landgut des sowjetischen Komponistenverbandes, auf das sich auch Künstler wie Schostakowitsch, Kabalewsky und Chatschaturjan zurückgezogen hatten. Die Fünfte Symphonie ist geprägt von der "Neuen Einfachheit", die - sicherlich unter dem politischen Druck, volksnah zu komponieren - Prokofjew zu so erfolgreichen Werken wie dem Ballett "Romeo und Julia", dem Zweiten Violinkonzert und der Filmmusik zu "Alexander Newsky" inspiriert hatte.
Prokofjew selbst nannte die B-Dur-Symphonie ein "Lied auf den freien und glücklichen Menschen", während Swjatoslaw Richter nach der Moskauer Uraufführung im Januar 1945 unter der Leitung des Komponisten schrieb: "Die Fünfte Symphonie spiegelt seine abgeschlossene innere Reife und seinen Rückblick ... Er sieht von der Höhe auf sein Leben herab und auf alles, was war. Etwas Olympisches liegt darin."

Länge des Programms: 0:46:58 Wolfgang Sawallisch
Orchestre de la Suisse romande
Schweiz 1976, Regie: Serge Minkoff

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 01:25 Uhr
karajan (06.11.2007, 20:43):

Mozart, Pasticcio 'Abendempfindung'
Von den Salzburger Festspielen

Mozart22

Szenenphoto Ein Pasticcio aus Werken Wolfgang Amadeus Mozarts von Joachim Schlömer - Textfassung nach Briefen Mozarts von Joachim Schlömer und Bettina Auer. Mozarts Lied "Abendempfindung an Laura" KV 523 gab der Aufführung den Titel. Der deutsche Regisseur und Choreograph Joachim Schlömer (*1962) hat aus instrumentaler und vokaler Kammermusik, aus symphonischen Werken und einzelnen Arien Mozarts ein Pasticcio zusammengestellt, in dessen Mittelpunkt das Künstlerleben steht: Eine Sängerin (Ann Murray), eine Schauspielerin (Marianne Hamre) und ein Tänzer (Graham Smith) suchen nach den Möglichkeiten eines unabhängigen, selbstbestimmten Daseins. Das bisherige Leben, fremdbestimmt und in unwürdigen Abhängigkeiten verfangen, ist unerträglich geworden.
Jetzt ein radikaler Schnitt? Pistole oder Geld? Das Stück reflektiert Mozarts Gedankenwelt, seine materiellen Sorgen und seine Sehnsucht nach Anerkennung.
"Immer wieder sehen sie sich in Videos, werden mit einer irrlichternden Spiegelwelt konfrontiert. Ann Murray beschwört in der Arie 'Ombra felice' die Welt der Schatten, Marianne Hamre irrt durch eine Textlandschaft aus Briefzitaten, Graham Smith verstrickt sich in einer verstörend schizophrenen Körpersprache des Künstlers. Und die ausgezeichnete Camerata Salzburg unter Michael Hofstetter, der Chor der Ludwigsburger Festspiele und zwei Glasharmonikaspieler beschwören mit großer Intensität die zerbrechliche Klangwelt von etwa drei Dutzend Kompositionsfragmenten Mozarts. Jens Kilian gestaltete die Bühne mit sich öffnenden Bodenklappen, Spiegeln, Wasser- und Waldvideos und einem Schwimmbad; Geld fällt vom Himmel, Flammen lodern..." (Kronenzeitung) Musikalische Leitung: Michael Hofstetter
Inszenierung und Choreographie: Joachim Schlömer
Bühnenbild und Kostüme: Jens Kilian
Ann Murray
Marianne Hamre
Graham Smith
Chor der Ludwigsburger Schloßfestspiele
Camerata Salzburg
Österreich 2006, Regie: Anais Spiro, Olivier Spiro

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 08:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 20:45):

Rossini, La scala di seta (Die seidene Leiter)

Szenenphoto Giulia hat gegen den Willen ihres Vormunds Dormont heimlich Dorvil geheiratet. Über eine seidene Leiter gelangt Dorvil nachts unerkannt zu seiner Ehefrau ins Zimmer. Dormont möchte jedoch, daß Blansac Giulia heiratet, worauf Giulia beschließt, Blansac mit ihrer Cousine Lucilla zu verkuppeln. Als Blansac im Hause Dormonts eintrifft und auch schon einen Trauzeugen - ausgerechnet Giulias Ehemann Dorvil! - bereithält, beginnt eine Reihe turbulenter Mißverständnisse. Schließlich, nachdem alle Bewerber über die seidene Leiter in Giulias Zimmer gelangt sind, kommt es zum Happy End: Giulia und Dorvil gestehen ihre heimliche Ehe, und Blansac heiratet Lucilla.

Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 01:42:44 Musikalische Leitung: Marc Andreae
Inszenierung: Filippo Crivelli
Bühnenbild: Peter Bissegger
Kostüme: Franca Zucchelli
Tullio Pane (Dormont)
Carmen Lavani (Giulia)
Ernesto Palacio (Dorvil)
Mario Chiappi (Blansac)
Tiziana Tramonti (Lucilla)
Robert Coviello (Germano)
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1983, Regie: Mirto Storni

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 09:25 Uhr
karajan (06.11.2007, 20:47):

Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Siebte Symphonie, 1924 in Stockholm uraufgeführt, ist in einem Satz durchkomponiert und stellt somit die Vollendung der Bestrebungen Sibelius' dar, eine zyklisch komprimierte symphonische Form zu entwickeln.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:21:42 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 12:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 20:49):

Daniel Barenboim dirigiert die Berliner Philharmoniker
Werke von Ravel, Mozart und Beethoven

Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker finden jedes Jahr am 1. Mai, dem Gründungstag des Orchesters, an einem anderen Ort in Europa statt. Das renommierte Orchester möchte damit einen Beitrag zur Vereinigung Europas leisten. Das Europakonzert 1997 dirigierte Daniel Barenboim im Schloßtheater zu Versailles. Das Programm:
Ravel, Le tombeau de Couperin
Mozart, Klavierkonzert Nr. 13 C-Dur KV 415
Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Gesamtlänge des Programms: 1:36:51 Daniel Barenboim (Klavier und Leitung)
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1997, Regie: Bob Coles

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 13:25 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:12):

Schubert, Klaviersonate A-Dur D 959 Michael Endres spielt die Klaviersonate A-Dur D 959 von Franz Schubert (1797-1828). Mitschnitt eines Konzerts vom Münchner Klaviersommer 1993 in der Philharmonie am Gasteig.

Länge des Programms: 0:34:27 Michael Endres (Klavier)
Deutschland 1993, Regie: Dieter Hens

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 18:25 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:18):

Beethoven, Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Zur Uraufführung vor 200 Jahren

Carlos Kleiber Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der "höchstverehrte Dirigent seit Toscanini", wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mag. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte. Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit. Kleibers viel zu seltene Auftritte auf dem Konzertpodium gehörten zu jenen besonderen musikalischen Ereignissen, an die man sich noch lange erinnert. Die Vitalität und Präzision seiner bestimmenden Gesten verfehlten niemals ihre Wirkung und animierten jedes Orchester der Welt zu Höchstleistungen. Diese Aufnahme, von intensiver musikalischer Konzentration und außergewöhnlicher expressiver Kraft geprägt, entstand im Jahre 1983. Die fast schon hypnotische Wirkung des Dirigenten auf seine Musiker ist faszinierend. Nichts ist vom überschwenglichen Glamour des Stardirigenten zu bemerken, wenn Carlos Kleiber mit höchster Sorgfalt und Liebe zum Detail klare musikalische Strukturen schafft, rhythmische Klangbilder erzwingt und magische Augenblicke der Ruhe zaubert. Das ist eine faszinierende Art des Musizierens - das war Carlos Kleiber.
Beethovens Vierte Symphonie gehört zur sogenannten mittleren Schaffensperiode des Meisters und knüpft in ihrer heiter-gelassenen Grundstimmung an die unproblematische Aussage der Ersten an. Wie diese verzichtet sie auf alle außermusikalischen Inhalte. Bei ihrer Uraufführung 1807 in Wien fand sie einhellige Zustimmung. Als Robert Schumann sie später die "griechisch-schlanke" nannte, traf er zwei wesentliche Aspekte des Werkes: "schlank" ist die Vierte durch das Vermeiden einer Gewichtigkeit, wie sie die "Eroica" und auch die spätere Fünfte Symphonie bestimmt, und "griechisch" darf sie heißen wegen ihrer klaren, klassischen Proportionen, einer Rezeption der antiken Schönheits- und Harmonievorstellungen.

Länge des Programms: 0:36:17 Carlos Kleiber
Koninklijk Concertgebouworkest
Deutschland 1983, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 22:50 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:21):

Mahler, Symphonie Nr. 5 cis-Moll Claudio Abbado

Das Festival in Luzern ist heute eines der größten und bedeutendsten Musikfestivals der Welt. Als Grundstein der Entwicklung von den Internationalen Musikfestwochen zum "Lucerne Festival" gilt das Festkonzert vom 25. August 1938 unter der Leitung von Arturo Toscanini. 2003 übernahm Claudio Abbado, seit 1966 regelmäßiger Gast beim Musikfestival in Luzern, die Leitung des neu gegründeten Lucerne Festival Orchestra. Es besteht aus Mitgliedern des Gustav Mahler Chamber Orchestra, Musikern der Berliner Philharmoniker und internationalen Solisten wie der Klarinettistin Sabine Meyer und dem Hagen-Quartett.
"Man könnte geradezu philosophisch werden und vom 'Ganzen' reden, das bekanntlich mehr ist als die Summe seiner Teile. Oder aber fragen: Wie können 'Stars' eine einheitliche Truppe bilden? Was auf dem grünen Bolzplatz höchst selten gelingt, das ist bei Mahlers Fünfter zu bestaunen, die Claudio Abbado hundert Jahre nach ihrer Kölner Uraufführung mit 'seinem' Festivalorchester am Vierwaldstätter See einspielte. Und zwar auf eine Art, die man schlicht 'perfekt' nennen müsste ...
Jedesmal wenn jene Stars solistisch tätig sind oder ihre Stimmgruppen auf phänomenale Art homogen agieren, dann weiß man nicht mehr recht, was man mehr bewundern soll: das Ganze oder Teile dieses Orchesters. In jedem Fall erlebt man mit ihm und Abbado eine Mahler-Sternstunde." (Rondo, 14.7.2006)

Länge des Programms: 1:13:41 Claudio Abbado
Lucerne Festival Orchestra
Deutschland 2004, Regie: Michael Beyer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 09:45 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:24):

Smetana, Die Moldau
Zum 95. Geburtstag von Georg Solti (1912-1997)

Georg Solti Das Werk beschreibt den Lauf des Flusses Moldau, angefangen bei den beiden kleinen Quellen der warmen und der kalten Moldau, bis zu Vereinigung der beiden Wasserläufe, dem Fluß der Moldau durch Wälder und Wiesen, und weiter durch die Landschaft, wo gerade frohe Feste gefeiert werden; ein Tanz der Nixen im Mondlicht; auf den nahen Felsen tauchen stolze Burgen, stattliche Häuser und Ruinen auf; in den Stromschnellen von St. Johann bildet die Moldau Strudel, fließt als breiter Strom auf Prag zu, bis die Festung Vysehrad erscheint, und schließlich verschwindet der Fluß in der Ferne, um majestätisch in die Elbe zu fließen. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago.
Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Diese Aufnahme entstand beim Sylvesterkonzert des Bayerischen Rundfunk-Symphonieorchesters am 31. Dezember 1980 im Herkulessaal der Münchener Residenz.

Länge des Programms: 0:12:18 Georg Solti
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1980, Regie: Rodney Greenberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.11.2007, 13:25 Uhr 16.11.2007, 13:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:28):

Strauss, Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 Georg Solti

Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Oktober 1977 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:17:25 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 13:15 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:31):

In memoriam Mstislaw Rostropowitsch

Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007) Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent.
Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden.
Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren. Er starb am 27. April 2007 in Moskau.
Das Portrait zeigt Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007) im Gespräch und bei der Arbeit als Dirigent und Cellist. Mit Wortbeiträgen von Natalia Gutman, Krzysztof Penderecki, Dmitri Schostakowitsch und Maxim Vengerov.
Ausschnitte aus Werken von Dmitri Schostakowitsch (Cellokonzert Nr. 2, Symphonie Nr. 8), Peter Tschaikowsky (Rokoko-Variationen) und Johann Sebastian Bach (Cellosuite Nr. 3).

Länge des Programms: 0:28:34 Deutschland 2007, Regie: Enrique Sánchez-Lansch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 13:35 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:34):

Haydn, Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Mstislaw Rostropowitsch

Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent.
Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden.
Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren.
Er starb am 27. April 2007 in Moskau.
Diese Aufnahme entstand in der Henry Wood Hall, London.

Länge des Programms: 0:25:19 Mstislaw Rostropowitsch (Violoncello)
Academy of St. Martin-in-the-Fields
Großbritannien 1975, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 14:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:35):

Mozart, Klaviertrio B-Dur KV 502 Anne-Sophie Mutter, André Previn und Daniel Müller-Schott spielen das Trio für Violine, Klavier und Violoncello B-Dur KV 502 von Wolfgang Amadeus Mozart.

Länge des Programms: 0:23:56 Anne-Sophie Mutter (Violine)
André Previn (Klavier)
Daniel Müller-Schott (Violoncello)
Deutschland 2006, Regie: Christian Kurt Weiss

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 14:35 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:38):

Die Kunst des Belcanto - Portrait Alfredo Kraus

Alfredo Kraus, geboren 1927 in Las Palmas (Kanarische Inseln), studierte in Barcelona, Valencia und Mailand. 1954 sang er in Zarzuela-Aufführungen in Madrid, wenig später begann seine internationale Opernkarriere, die sich über den phänomenal langen Zeitraum von 45 Jahren erstreckte, weil Kraus, der "Belcanto-Stilist in Gestalt eines spanischen Grande" (SZ) stets im lyrischen Fach blieb und seine Stimme nicht überanstrengte. Neben italienischen und spanischen Opern bildeten die französischen lyrischen Partien einen Schwerpunkt in seinem Repertoire; Kraus' Darstellung des Werther (Massenet) gilt als exzeptionell. Am 10. September 1999 starb der Grandseigneur der Tenöre in Madrid.
Das Portrait zeigt historisches Bildmaterial, Gespräche und Ausschnitte aus Werken von Mozart, Rossini, Donizetti, Gounod, Massenet, Verdi, Offenbach, Cilèa, Tosti und Turina.

Länge des Programms: 1:23:31 Deutschland 1993, Regie: José Montes-Baquer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 16:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:40):

Bizet, Carmen
Aus dem Teatro di San Carlo, Neapel


Szenenphoto Die Zigeunerin Carmen, Arbeiterin in einer Zigarettenfabrik, wird von vielen Männern umschwärmt. Nur Don José, der Sergeant, würdigt sie keines Blickes. Er liebt Micaela. Als Carmen eine Kollegin mit dem Messer verletzt, gibt Leutnant Zuniga Don José den Befehl, sie ins Gefängnis zu bringen. Carmen umgarnt José, der sie entfliehen läßt und an ihrer Stelle ins Gefängnis muß. In einer Schmugglerkneipe wird Escamillo, der erfolgreiche Stierkämpfer, begeistert empfangen. Trompeten rufen die Soldaten, auch den inzwischen wieder freigelassenen Don José in die Kaserne. Aus Liebe zu Carmen desertiert José und schließt sich den Schmugglern an. Carmens Gefühle für José kühlen schnell ab. Die Schmuggler fliehen, als Zöllner kommen. José schießt auf einen vermeintlichen Zöllner und stürzt sich, als er erkennt, daß es sich um Escamillo handelt, in rasender Eifersucht auf den Rivalen. Carmen kann die beiden gerade noch trennen. Escamillo erscheint zusammen mit Carmen stürmisch umjubelt vor der Stierkampfarena. Wenige Schritte entfernt lauert José. Alle Warnungen sind vergeblich. Carmen schleudert José den Ring, den er ihr geschenkt hat, vor die Füße. Gedemütigt und verzweifelt ersticht José die Zigeunerin. "Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Meisterwerk, das heißt, eine jener seltenen Kompositionen, die im höchsten Grade das musikalische Streben eines ganzen Zeitalters widerspiegeln. Und ich kenne wahrhaftig nichts in der Musik, das dieses Element, das ich als das Hübsche - le joli - bezeichne, so verkörpert wie diese Oper. Ich bin überzeugt, daß 'Carmen' in zehn Jahren die populärste Oper der ganzen Welt sein wird." (Peter Tschaikowsky an Nadjeschda von Meck nach einer der ersten Aufführungen der Oper)
"Bizets Oper 'Carmen' befindet sich - musikgeschichtlich gesehen - in einer einzigartigen, idealen Situation: entstanden nach dem goldenen Zeitalter der Opera buffa, deren bester Elemente sie sich bedient, flankiert von den zwei Opern-Giganten Verdi und Wagner, von denen sie sich grundlegende Stilmittel zu eigen macht, komponiert vor dem Aufkommen der italienischen veristischen Oper, deren wichtigste Merkmale sie vorausnimmt, befindet sich 'Carmen' an einem in der Operngeschichte einmaligen Kreuzungspunkt." (René Leibowitz)

Länge des Programms: 02:43:20 Musikalische Leitung: Daniel Oren
Inszenierung: Pappi Corsicato
Bühnenbild: Pappi Corsicato
Kostüme: Ortensia de Francesco
Choreographie: Luciano Cannito
Nadia Michael (Carmen)
Sergei Larin (Don José)
Norah Amsellem (Micaëla)
Gregg Baker (Escamillo)
Charlotte Leitner (Frasquita)
Meral Jaclin (Mercédès)
Kevin Greenlaw (Le Dancaïre)
Georges Gautier (Le Remendado)
Thierry Felix (Moralès)
Philippe Kahn (Zuniga)
Corps de ballet des Teatro di San Carlo
Chor und Orchester des Teatro di San Carlo
Italien 2001, Regie: George Blume

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 17:30 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:42):

Simon Rattle über Beethovens 'Eroica'

Simon Rattle Simon Rattle spricht über Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 3 "Eroica" und stellt das Werk in Probenausschnitten mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra vor.
Im Januar 1805 wurde die "Eroica" in Wien uraufgeführt. Leidenschaftliche Vorkämpfer oder erbitterte Gegner fand sie nicht; man nahm sie gedankenlos hin und zog ihr zunächst Modeschöpfungen vor. Beethoven hatte sie einem Helden gewidmet mit der Überschrift: "Sinfonia eroica, composta per festeggiare il sovvenire di un grand uomo" (Heldenhafte Sinfonie, komponiert, um die Erinnerung an einen großen Menschen zu feiern). Dieser "große Mensch" war zweifellos Napoleon. Beethoven soll nach der Kaiserkrönung Napoleons das Manuskript voller Wut zertrampelt haben, weil er sie als Verrat an den Idealen der Französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - ansah.

Länge des Programms: 0:30:49 Simon Rattle
City of Birmingham Symphony Orchestra
Großbritannien 1984, Regie: Alan Benson

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 23:15 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:44):

Bei der Arbeit beobachtet
Rafael Kubelik probt Beethoven, Symphonie Nr. 3
Rafael Kubelik probt mit den Berliner Philharmonikern die Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" von Ludwig van Beethoven.

Länge des Programms: 00:47:28 Rafael Kubelik
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1967, Regie: Henri Colpi

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 23:50 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:46):

Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 'Eroica' Rafael Kubelik

Im Januar 1805 wurde die "Eroica" in Wien uraufgeführt. Leidenschaftliche Vorkämpfer oder erbitterte Gegner fand sie nicht; man nahm sie gedankenlos hin und zog ihr zunächst Modeschöpfungen vor. Beethoven hatte sie einem Helden gewidmet mit der Überschrift: "Sinfonia eroica, composta per festeggiare il sovvenire di un grand uomo" (Heldenhafte Sinfonie, komponiert, um die Erinnerung an einen großen Menschen zu feiern). Dieser "große Mensch" war zweifellos Napoleon. Beethoven soll nach der Kaiserkrönung Napoleons das Manuskript voller Wut zertrampelt haben, weil er sie als Verrat an den Idealen der Französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - ansah.
Rafael Kubelik war der Sohn des bekannten böhmischen Geigers Jan Kubelik. Er wurde 1914 geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung in Prag. Dort war er Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie. Nach dem Machtantritt der Kommunisten emigrierte er und leitete das Chicago Symphony Orchestra, die Covent Garden Opera und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im August 1996 starb Kubelik nach langem, schwerem Leiden 82jährig in Luzern. Er war ein Vollblutmusiker; jeder Auftritt wirkte spontan, impulsiv und freudig.

Länge des Programms: 00:54:40 Rafel Kubelik
Rafael Kubelik
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1967, Regie: Henri Colpi

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 00:40 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:48):

Debussy, Images Leonard Bernstein

Das Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia (Rom) unter der Leitung von Leonard Bernstein spielt die Orchesterstücke "Images" von Claude Debussy (1862-1918). Diese Aufnahme entstand im Juni 1989 in Rom.
Mit den drei "Images" für Orchester erkundete Claude Debussy neue Bereiche des musikalischen Ausdrucks, wie er selbst sagte: "Etwas anderes zu machen - das, was die Dummköpfe Impressionismus nennen". Der erste Satz, "Gigues", weist Anklänge an schottische Dudelsackmusik auf; der zweite, "Iberia", steht unter dem Einfluß Spaniens. Debussys Heimatland Frankreich schildern die "Rondes de Printemps", die das Werk beenden. Debussy beschrieb diesen Satz mit den Worten: "Das Orchester klingt wie aus Kristall, und es ist so schwerelos wie eine Frauenhand".

Länge des Programms: 00:39:52 Leonard Bernstein
Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia
Deutschland 1989, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 01:35 Uhr
nikolaus (06.11.2007, 21:56):
Original von Travi

Hallo Nikolaus,

ja, die Hauptdarstellerin in Johanna auf dem Scheiterhaufen war in der Tat sensationell, und deshalb möchte ich sie hier nochmals kurz erwähnen, nachdem ich durch diverse Wikipedias gestreift bin:

Sylvie Testud (*1971), Schriftstellerin und Schauspielerin; berühmt geworden mit der Rolle der Lara in dem deutschen Film Jenseits der Stille (Caroline Link) von 1996. Dort spielte sie (ich finde es unglaublich, wie man immer wieder auf musikalische Themen stößt!) ausgerechnet die Tochter gehörloser Eltern, die, wie es in der W. so schön hieß, "dem Musizieren verfällt". Sie soll dafür nicht nur Deutsch, sondern auch die Gebärdensprache und Klarinette gelernt haben. Inzwischen spielt sie in der obersten Film-Liga mit, z.B. ist sie zusammen mit Gérard Depardieu in La Vie en Rose - auch ein Musikfilm - im Kino zu sehen.

Bei der Honegger-Oper wurde mir übrigens bewusst, wie wichtig das viel und gern gescholtene Fernsehen sein kann. Sicher hätte ich das Stück gern live gesehen, aber so nahe wäre ich nicht rangekommen, dass ich Testuds Gesichtsausdruck (Gesichtsausdrücke) im Einzelnen so hätte studieren können, und das auch noch gemütlich von zu Hause aus.

Travi

Danke für die zusätzlichen Infos!
Du hast natürlich Recht, daß einem im Konzert der Gesichtsausdruck wahrscheinlich nicht so nahe gegangen wäre!

Gruß, Nikolaus.
karajan (07.11.2007, 20:21):
Original von Rachmaninov
Original von karajan
Classica
Lang Lang in der Carnegie Hall
Werke von Schumann, Haydn, Chopin, Liszt

Schonmal gesehen! Was ein Gehabe. Gräßlich! :ignore


Hallo Chef

Ich glaube er hat Superstarallüren oder?

Gruß
Rachmaninov (07.11.2007, 20:22):
Original von karajan
Original von Rachmaninov
Original von karajan
Classica
Lang Lang in der Carnegie Hall
Werke von Schumann, Haydn, Chopin, Liszt

Schonmal gesehen! Was ein Gehabe. Gräßlich! :ignore


Hallo Chef

Ich glaube er hat Superstarallüren oder?

Gruß

Nein, so würde ich es nicht bezeichnen! Aber ich mag dieses "suchend in die Ferne schweifel als wäre jeder Ton Gold nicht ......"
karajan (07.11.2007, 21:41):

Bach - Der Kirchenmusiker
Dokumentation mit Helmuth Rilling

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Der deutsche Dirigent Helmuth Rilling widmet sich seit den 70er Jahren intensiv dem Schaffen Johann Sebastian Bachs und gilt in aller Welt als führender Bach-Spezialist. Mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart hat er zahlreiche Schallplatten aufgenommen, darunter die erste Gesamtaufnahme der geistlichen Kantaten. Johann Sebastian Bach ging nicht zuletzt aufgrund seiner geistlichen Werke in die Musikgeschichte ein. Werke wie das Weihnachtsoratorium, die Matthäuspassion und die Messe in h-Moll gehören zu den Höhepunkten der abendländischen Kirchenmusik. Helmuth Rilling erläutert, wie sich Bachs Religiosität in seiner Musik widerspiegelt.

Länge des Programms: 0:58:35 Gabriele Schreckenbach (Mezzosopran)
Aldo Baldin (Tenor)
Philippe Huttenlocher (Baß)
Gächinger Kantorei
Bach-Collegium Stuttgart
Helmuth Rilling
Deutschland 1984, Regie: Klaus Lindemann

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 12:20 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:43):

Schubert, Messe As-Dur D 678 Riccardo Muti Weihnachtskonzert aus der Basilika di San Marco, Mailand. Auf dem Programm steht die Messe As-Dur D 678 von Franz Schubert (1797-1828).

Länge des Programms: 00:55:40 Daniela Barcellona (Alt)
Giuseppe Sabbatini (Tenor)
Michele Pertusi (Baß)
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Riccardo Muti
Ruth Ziesak (Sopran)
Italien 2002, Regie: Pierre Cavassilas

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 13:20 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:45):

Weber, Missa sancta Es-Dur Die Missa sancta Nr. 1 Es-Dur von Carl Maria Weber wurde 1985 im Barockkloster Waldsassen aufgenommen. Horst Stein dirigiert die Bamberger Symphoniker und den Chor der Bamberger Symphoniker. Die Solisten sind Krisztina Laki (Sopran), Marga Schiml (Alt), Josef Protschka (Tenor) und Jan-Hendrik Rootering (Baß).

Länge des Programms: 0:41:35 Krisztina Laki (Sopran)
Marga Schiml (Alt)
Josef Protschka (Tenor)
Jan-Hendrik Rootering (Baß)
Chor der Bamberger Symphoniker
Bamberger Symphoniker
Horst Stein
Deutschland 1985, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 14:20 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:48):

Portrait Truls Mørk

Truls Mørk Der norwegische Cellist Truls Mørk (*1961) stammt aus einer Musikerfamilie: der Vater Cellist, die Mutter Pianistin. Er zählt zu den interessantesten Cellisten der jüngeren Generation. 1982 gewann er als erster Skandinavier beim renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau.
Die Dokumentation begleitet den vielbeschäftigten Musiker zu Auftritten nach Paris, Birmingham, Hamburg und in seine Heimat. Mørk erzählt über seine Karriere und sein Leben. Ausschnitte aus Proben und Aufführungen zeigen ihn mit den Dirigenten Paavo Järvi, Frans Brüggen, Ulf Schirmer und Christoph Eschenbach. Sein außerordentliches Talent ist zu bewundern in Werken von Dvorák, Grieg, Prokofjew, Elgar und Schumann.
Neben seiner Karriere als Solist ist Truls Mørk ein begeisterter Kammermusiker und leitet das Internationale Kammermusikfestival in Stavanger.

Länge des Programms: 0:52:46 Norwegen 1999, Regie: Anne Elisabeth Andersen

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.11.2007, 14:00 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:50):

Venezianische Impressionen
Werke von Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni, Benedetto Marcello und Arcangelo Corelli.

Impressionen aus Venedig unterlegt mit Barockmusik von Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni, Benedetto Marcello und Arcangelo Corelli.
Länge des Programms: 1:02:00 0, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 16:55 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:51):

Portrait James Levine

James Levine Der amerikanische Dirigent und Pianist James Levine, geboren 1943 in Cincinnati, zählt zu den Stardirigenten unserer Zeit. Seine Ausbildung wurde von europäischen Musikern wie George Szell und Rudolf Serkin geprägt. Levine begann seine Karriere als "Assistant Conductor" bei George Szell am Cleveland Orchestra. 1971 debütierte er an der Metropolitan Opera und wurde zwei Jahre später ihr Chefdirigent. Regelmäßig arbeitete er in Salzburg und Bayreuth.
Wegen seines großen Erfolgs an der Met gilt Levine vor allem als Operndirigent, doch er ist ebenso auf symphonischem Gebiet zu Hause: Im September 1999 begann er sein Amt als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Im Sommer 2004 wechselte er als Musikdirektor zum Boston Symphony Orchestra.
Dieser Film entstand bereits 1985 und zeigt Levine im Gespräch und bei der Arbeit in Amerika und Europa.

Länge des Programms: 0:55:12 Deutschland 1985, Regie: Peter Weinberg

17.11.2007, 18:00 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:53):

Belcanto - Die Tenöre des Schellack-Zeitalters

Teil 3: Richard Tauber Richard Tauber Was charakterisierte die großen Tenöre in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Worin lag ihre jeweilige künstlerische Besonderheit? Worin unterschieden sie sich? Diesen Fragen widmet sich die 13teilige Dokumentarserie und zeigt die Gesangstars in historischen Aufnahmen. Außerdem kommen Sängerkollegen, Musikkritiker und Familienangehörige zu Wort.
Die dritte Folge der 13teiligen Belcanto-Serie erzählt die Geschichte des "Königs des Belcanto", Richard Tauber (1891-1948), untermalt von Ausschnitten aus Land des Lächelns ("Dein ist mein ganzes Herz"), Carmen ("La fleur que tu m'avais jetée"), Bajazzo ("Lache, Bajazzo"), Hoffmanns Erzählungen (Ballade von Kleinzack), Don Giovanni ("Nur ihrem Frieden") und den Liedern "Wien, Wien, nur du allein", "If you were mine", "Frohe Botschaft" sowie dem Schubert-Ständchen "Leise flehen meine Lieder". Deutschland 1997, Regie: Jan Schmidt-Garré

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:55):

Bruckner, Symphonie Nr. 7 E-Dur Christian Thielemann

Die Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Christian Thielemann spielen die Symphonie Nr. 7 E-Dur von Anton Bruckner (1824-1896). Diese Aufnahme entstand am 14. November 2006 im Festspielhaus Baden-Baden. Christian Thielemann
Münchner Philharmoniker
Deutschland 2006, Regie: Agnes Méth-Katschthaler

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 01:00 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:57):

Mahler, Symphonie Nr. 8 Es-Dur Simon Rattle

"Es ist das Größte, was ich bis jetzt gemacht. Und so eigenartig in Inhalt und Form, daß sich darüber gar nicht schreiben läßt. Denken Sie sich, daß das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen" (Gustav Mahler). Mahlers 8. Symphonie entstand 1906 und wurde mit triumphalem Erfolg 1910 in München uraufgeführt. Hier erhielt sie auch ihren Beinamen "Symphonie der Tausend", denn unter der Leitung des Komponisten wirkten 1030 Personen an dieser gesungenen Symphoniekantate mit. Die 8. Symphonie war das erste Werk Mahlers, das ihm zu seinen Lebzeiten einen wirklich großen Erfolg einbrachte. Das besondere Renommee der Symphonie wurde aber vor allem durch die eigenartige Verknüpfung des lateinischen Pfingsthymnus "Veni, creator spiritus" mit der Schlußszene aus Goethes "Faust II" geprägt. Durch sie entsteht der eigentümliche Charakter des Werks zwischen Symphonie, Oratorium, Musikdrama und Erlösungsmysterium.
Diese Aufnahme entstand bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, London. Einführung: Stephanie Hughes.

Länge des Programms: 1:29:03 Christine Brewer (Sopran)
Soile Isokoski (Sopran)
Rosemary Joshua (Sopran)
Birgit Remmert (Mezzosopran)
Jane Henschel (Mezzosopran)
Jon Villars (Tenor)
David Wilson-Johnson (Baß)
John Relyea (Baß)
City of Birmingham Youth Choir
City of Birmingham Symphony Youth Chorus
Toronto Children's Chorus
Sydney Philharmonia Choir
Sydney Philharmonia Choirs
London Symphony Chorus
City of Birmingham Chorus
City of Birmingham Symphony Chorus
National Youth Orchestra of Great Britain
Simon Rattle
Großbritannien 2002, Regie: Jonathan Haswell

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 09:40 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:59):

Die Kunst des Klavierspiels

Teil 1 Seltene Filmaufnahmen aus Archiven der ganzen Welt zeigen 18 der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts, darunter Ignacy Jan Paderewski, Claudio Arrau, Vladimir Horowitz, Artur Rubinstein, Alfred Cortot, Emil Gilels, Swjatoslaw Richter und Arturo Benedetti Michelangeli. Dabei werden auch die Interpretationsstile der einzelnen Klaviervirtuosen charakterisiert und verglichen. Mit Wortbeiträgen von Piotr Anderszewski, Daniel Barenboim, Sir Colin Davis, Jewgenij Kissin, Zoltán Kocsis, Gennadi Roschdestwensky, György Sandor, Tamás Vásáry u. a.
Stil und Auffassung unterliegen, wie alles andere auch, dem Wandel der Zeit. Filmaufzeichnungen von Musikern vergangener Tage wirken deshalb oft wie ein Fenster in eine andere Epoche. Diese Dokumentation charakterisiert die Spielweise einiger der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts und enthält eine außergewöhnliche Sammlung selten gezeigter Filmaufnahmen.
Die Dokumentation ist gleich in zweifacher Hinsicht besonders interessant: Zum einen bietet sie einen Überblick über die bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts, zum anderen dokumentiert sie auch die Geschichte der musikalischen Filmaufzeichnungen.

Länge des 1. Teils: 0:54:20 Deutschland 1999, Regie: Donald Sturrock

Alle Sendetermine auf einen Blick
18.11.2007, 11:10 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:00):

Recital Valery Sokolov
Werke von Beethoven, Prokofjew, Ysaÿe, Saint-Saëns u.a.

Valery Sokolov Der ukrainische Geiger Valery Sokolov ist erst Anfang 20 und gilt als einer der talentiertesten Nachwuchsgeiger der Welt. Sein Violinspiel wurde mit demjenigen Yehudi Menuhins verglichen. Musiker und Kritiker prophezeien ihm eine Weltkarriere. Bruno Monsaignon hat den jungen Virtuosen seit seinen ersten Auftritten vor einem großen Publikum begleitet. Im Mittelpunkt des Films steht ein Konzert, das Valery Sokolov im September 2004 in Toulouse gab. Das Programm:
Ludwig van Beethoven, Sonate c-Moll op. 30/2
Sergej Prokofjew, Sonate D-Dur op. 94a
Eugène Ysaÿe, Sonate op. 27/3 "Ballade"
Camille Saint-Saëns, Introduction et Rondo capriccioso
Béla Bartók/Joseph Szigeti, Ungarische Volksweisen
Miroslav Skorik, Spanischer Tanz
Antonín Dvorák/Louis Persinger, Als die alte Mutter mich noch lehrte singen

Länge des Programms: 01:33:30 Valery Sokolov (Violine)
Svetlana Kosenko (Klavier)
Frankreich 2004, Regie: Bruno Monsaingeon

18.11.2007, 12:05 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:02):

Mozart, Requiem d-Moll KV 626 Karl Böhm

Mozarts letzte Komposition, das Requiem, ist wie kaum ein anderes Werk aus der Feder des Komponisten von Geheimnissen umwittert. Aus dem vermeintlich rätselhaften Mäzen, der das Werk bestellte, und der tödlichen Krankheit, der Mozart während der Arbeit erlag, resultierte eine makabre Legende: Der Meister habe hier seine eigene Totenmesse geschrieben, die ein Auftrag des Todes selbst gewesen sei. Das Requiem wurde von Mozarts Freund und Schüler Franz Xaver Süßmayr auf der Grundlage authentischer Skizzen und Anweisungen zu Ende gebracht.
Die düsteren Holz- und Blechbläser, die kunstlose Melodik, das aufwühlende Nebeneinander raffinierter Kontrapunktik und mächtiger, blockhafter Homophonie - all das vermittelt ein apokalyptisches Gefühl, wie man es nur selten in Mozarts Musik findet. Trotz seiner beinahe opernhaften Soli und seines großen Orchesters war das Requiem für die Kirche gedacht, und tatsächlich paßt es vorzüglich zu dem theatralischen Prunk der glänzenden Barockkirchen, die man in Österreich und Süddeutschland baute.
Der österreichische Dirigent Karl Böhm (1894-1981) war weltberühmt durch seine Mozart-Interpretationen. Obwohl er sich anfangs sehr zu Wagner hingezogen fühlte, wurde Böhm durch seine Freundschaft mit Richard Strauss zu einem profunden Kenner und Bewunderer von Mozarts Musik. In seiner Autobiographie schrieb Böhm, Strauss habe ihm die letzten Geheimnisse dieses seiner Meinung nach größten musikalischen Genies enthüllt.
Diese Aufnahme entstand in der Piaristenkirche Wien.

Länge des Programms (incl. Einführung): 01:06:21 Gundula Janowitz (Sopran)
Christa Ludwig (Alt)
Peter Schreier (Tenor)
Walter Berry (Baß)
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Wiener Staatsopernchor
Wiener Symphoniker
Karl Böhm
Österreich 1971, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 14:05 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:04):

Belcanto - Die Tenöre des Schellack-Zeitalters
Teil 1: Enrico Caruso Enrico Caruso

Was charakterisierte die großen Tenöre in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Worin lag ihre jeweilige künstlerische Besonderheit? Worin unterschieden sie sich? Diesen Fragen widmet sich die 13teilige Dokumentarserie und zeigt die Gesangstars in historischen Aufnahmen. Außerdem kommen Sängerkollegen, Musikkritiker und Familienangehörige zu Wort.
Im Mittelpunkt der ersten Folge steht der wohl berühmteste Tenor aller Zeiten: Enrico Caruso (1873-1921).
Mit Ausschnitten aus L'Africaine (O paradiso), Il Trovatore (Di quella pira), Aida (Celeste Aida), L'elisir d'amore (Una furtiva lagrima), La Juive (Rachel, quand du seigneur), I Pagliacci (Vesti la giubba) und dem Lied "Core 'ngrato" von Salvatore Cardillo. Deutschland 1997, Regie: Jan Schmidt-Garré

18.11.2007, 17:05 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:14):

Grieg, Streichquartett g-Moll op. 27

Orlando-Quartett Durch Edvard Grieg (1843-1907) erlangte die norwegische Musik Weltgeltung. Sein Streichquartett g-moll entstand 1877/78 und ist mit seiner ausdrucksvollen, zuweilen dramatischen Musik eine der reizvollsten Kompositionen Griegs.
Das Orlando-Quartett wurde 1976 von vier europäischen Musikern in den Niederlanden gegründet: Arvid Engegard (1. Violine), Heinz Oberdorfer (2. Violine), Ferdinand Erblich (Viola) und Stefan Metz (Violoncello). Edvard Griegs Streichquartett g-Moll, das zu den seltener gespielten Werken der Kammermusik zählt, ist seit Jahren wichtiger Bestandteil im Repertoire des Orlando-Quartetts.

Länge des Programms: 0:36:37 Orlando-Quartett
Niederlande 1993, Regie: Piotr Andreev

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 19:35 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:16):

Beethoven, Coriolan-Ouvertüre op. 62 Carlos Kleiber

Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der "höchstverehrte Dirigent seit Toscanini", wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:10:38 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:25):

Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Claudio Arrau

Claudio Arrau (1903-1991) galt als einer der bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. In seiner Heimat Chile sind Straßen nach ihm benannt. Zahlreiche Schallplattenaufnahmen dokumentieren die vollendete Kunst dieses virtuosen Musikers. Ruhe und Konzentration, Ausgewogenheit und Noblesse sind Begriffe, die mit seinem Spiel oft in Verbindung gebracht werden. Arrau trat bereits als Fünfjähriger in seiner Heimatstadt Chillán auf. Als Elfjähriger gab er ein Konzert in Berlin, wo er von 1913 bis 1918 bei Martin Krause, einem der letzten Schüler Franz Liszts, studierte. Er war somit einer der letzten Pianisten, die noch eine direkte persönliche "Verbindung" ins 19. Jahrhundert hatten.
1923 unternahm Arrau seine erste Amerika-Tournee, von 1925 bis 1940 unterrichtete er als Professor in Berlin. Seine erste Schallplattenaufnahme entstand 1926, ein Jahr später erhielt er den 1. Preis im Genfer Pianistenwettbewerb (in der Jury: Artur Rubinstein und Alfred Cortot), 1928 gab er sein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern; etliche umjubelte Auftritte folgten. Bei seinen Tourneen um die Welt gab Arrau über 100 Konzerte pro Jahr; seine Vorliebe galt der klassischen und romantischen Musik, doch sein gesamtes Repertoire reichte von Bach bis zum frühen 20. Jahrhundert. Er trat bis ins hohe Alter von 85 Jahren auf und starb am 9. Juni 1991 in Mürzzuschlag (Österreich).
Diese Aufnahme entstand in der Academy of Music, Philadelphia.

Länge des Programms: 0:39:09 Claudio Arrau (Klavier)
Riccardo Muti
Philadelphia Orchestra
USA 1983, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 20:25 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:26):

Bruckner, Symphonie Nr. 8 c-Moll Sergiu Celibidache

Anton Bruckner (1824-1896) hielt seine 8. Symphonie für den künstlerischen Höhepunkt seines Schaffens. 1884 machte er sich mit ungewöhnlich großem Optimismus und Selbstvertrauen an die Arbeit, zweifellos beflügelt durch den Erfolg seiner Siebten Symphonie. Der Einfluß von Beethovens Neunter tritt nicht nur im sanften Tremolo der Streicher zutage, sondern auch im Rhythmus des Hauptmotivs in den Anfangstakten des Werks. Bruckner tauscht hier zum ersten Mal die Mittelsätze des Werks, wie Beethoven dies in seiner Neunten getan hatte: zuerst das Scherzo, danach der langsame Satz. Bruckner widmete seine Achte Symphonie Kaiser Franz Joseph von Österreich und überreichte ihm die gedruckte Partitur in einer Audienz.
An keinem anderen Dirigenten unseres Jahrhunderts schieden sich die Geister so grundsätzlich und vehement wie an Sergiu Celibidache (1912-1996). Dabei gab es niemals auch nur den geringsten Zweifel an der immensen Begabung des Perfektionisten; es waren vielmehr Fragen einer Ästhetik der Tonkunst, die im Zusammenhang mit der Kultfigur "Celi" diskutiert wurden: seine langsamen, überbreiten Tempi als Resultat seines Willens zur Deutlichkeit in der Wiedergabe einer Partitur, seine - von wenigen Ausnahmen abgesehen - unnachgiebige Verweigerung gegenüber der Schallplatte, die er für die Pest jeglicher wahrer Musikkultur hielt, und sein unerschütterlicher Glaube an den magischen Augenblick des Konzerts. Für Celibidache wurde das Werk bei jeder Aufführung von neuem geboren; mit größter Perfektion arbeitete er an der Übereinstimmung aller Komponenten, an einer stets neuen dialektischen Balance von Idee und Realisierung, in der Raum und Zeit mystisch ineinander aufgingen. Besonders berühmt wurden seine Aufführungen der Symphonien Anton Bruckners.
Nach einem Philosophie- und Mathematikstudium in Bukarest zog Celibidache 1936 nach Berlin, wo er an der Hochschule für Musik studierte. 1946, er hatte gerade eine Dissertation über den Renaissancekomponisten Josquin Desprez abgeschlossen, wurde er Interims-Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Nach dem Tode Wilhelm Furtwänglers sollte Celibidache, der inzwischen über 400 Konzerte mit den Berlinern erarbeitet und dirigiert hatte, die Nachfolge antreten, doch das Orchester überlegte es sich anders und wählte Herbert von Karajan zum Thronfolger. Celibidache war viele Jahre als Dirigent in aller Welt unterwegs, vor allem in den romanischen Ländern, Skandinavien und Lateinamerika. Von 1979 an führte er die Münchner Philharmoniker mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit bei der kompromisslosen Durchsetzung seiner musikalischen Vorstellungen an die Spitze der international renommierten Orchester. In der Nacht zum 15. August 1996 starb er im Alter von 84 Jahren in Paris. Sergiu Celibidache als einen der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre schlicht eine Banalität; er war die Ausnahmeerscheinung auf dem sich immer schneller drehenden Karussell des internationalen Musikbetriebs.

Länge des Programms: 1:43:00 Sergiu Celibidache
Münchner Philharmoniker
Deutschland 1994, Regie: Rodney Greenberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 21:05 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:29):

Belcanto - Die Tenöre des Schellack-Zeitalters
Teil 2: Der singende Automat Fernando de Lucia

Was charakterisierte die großen Tenöre in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Worin lag ihre jeweilige künstlerische Besonderheit? Worin unterschieden sie sich? Diesen Fragen widmet sich die 13teilige Dokumentarserie und zeigt die Gesangstars in historischen Aufnahmen. Außerdem kommen Sängerkollegen, Musikkritiker und Familienangehörige zu Wort.
Die zweite Folge der 13teiligen Belcanto-Serie beleuchtet, inwiefern die Erfindung von Speicher- und Wiedergabemedien für Klänge die Gesangstechnik und -methode zwischen 1900 und 1950 verändert hat.
Ausschnitte aus L'Africaine ("O Paradiso"), L'elisir d'amore ("Una furtiva lagrima"), Rigoletto ("Bella figlia dell'amore"), Meistersinger (Preislied), Die Fledermaus ("Dieser Anstand so manierlich") und die Stücke "I shall return" von Tito Schipa und "Ave Maria" von Bach/Gounod eingespielt, vorgetragen von den Schellack-Sängern der ersten Stunde wie Tito Schipa, Alessandro Moreschi, Richard Tauber, Fernando de Lucia, Enrico Caruso, Lauritz Melchior, Alessandro Bonci und Joseph Schmidt. Deutschland 1997, Regie: Jan Schmidt-Garré

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 23:15 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:30):

Mozart, Violinsonate C-Dur KV 296 Anne-Sophie Mutter, Lambert Orkis

Anläßlich des 250. Geburtstags von Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 2006 spielte die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter die Violinkonzerte, Violinsonaten und ausgewählte Klaviertrios des Komponisten für CD ein. Außerdem spielte sie die Stücke auf einer ausgedehnten Welttournee und ließ sie fürs Fernsehen aufzeichnen. Bei den Violinsonaten begleitete sie ihr langjähriger musikalischer Partner, der Pianist Lambert Orkis.

Länge des Programms: 0:17:04 Anne-Sophie Mutter (Violine)
Lambert Orkis (Klavier)
Deutschland 2006, Regie: Andy Sommer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 22:50 Uhr
karajan (14.11.2007, 18:32):
3 Sat
Sonntag, 18.11.2007 11:40 - 12:30 Uhr VPS 18.11.2007 11:40
Länge: 50 min


Phänomen Karajan
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4, f-Moll, op. 36
Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan in einer Aufzeichnung aus dem Musikverein in Wien.
Poztupimi (14.11.2007, 19:05):
Original von karajan
3 Sat
Sonntag, 18.11.2007 11:40 - 12:30 Uhr VPS 18.11.2007 11:40
Länge: 50 min


Phänomen Karajan
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4, f-Moll, op. 36
Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan in einer Aufzeichnung aus dem Musikverein in Wien.

Tschaikowsky mit Ferras? :rofl :rofl :rofl

Wolfgang
Poztupimi (14.11.2007, 19:17):
Original von Poztupimi
Original von karajan
3 Sat
Sonntag, 18.11.2007 11:40 - 12:30 Uhr VPS 18.11.2007 11:40
Länge: 50 min


Phänomen Karajan
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4, f-Moll, op. 36
Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan in einer Aufzeichnung aus dem Musikverein in Wien.

Tschaikowsky mit Ferras? :rofl :rofl :rofl

Wolfgang

Ja ja, ich weiß, diese hier

http://i22.ebayimg.com/06/i/08/83/b1/de_1_b.JPG

Fehlt mir noch, kommt Zeit, kommt LP.

Grüße,
Wolfgang
karajan (14.11.2007, 20:03):
Original von Poztupimi
Original von karajan
3 Sat
Sonntag, 18.11.2007 11:40 - 12:30 Uhr VPS 18.11.2007 11:40
Länge: 50 min


Phänomen Karajan
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4, f-Moll, op. 36
Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan in einer Aufzeichnung aus dem Musikverein in Wien.

Tschaikowsky mit Ferras? :rofl:rofl:rofl

Wolfgang

Hallo Wolfgang

Sorry hatte mich nur für das Foto entschieden. Ferras kommt in dem Konzert nicht vor. Karajan spielt die 4 Tschaikowsky mit den Wienern
Gruß Andreas
Poztupimi (14.11.2007, 21:24):
Hallo Andreas,

Original von karajan

Hallo Wolfgang

Sorry hatte mich nur für das Foto entschieden. Ferras kommt in dem Konzert nicht vor. Karajan spielt die 4 Tschaikowsky mit den Wienern
Gruß Andreas

Hätt' ja sein können, daß Du Dich geirrt hast und es die Kombination Tschaikowsky/Ferras/Karajan gibt, hätte mich schon interressiert. Werde ich also weiterhin nach der LP Ausschau halten (gibt es zwar eigentlich immer; hätte - wenn schon, denn schon - gerne die Ausgabe mit dem Tulpenlabel (aber sicher gibt es nächstes Jahr die genau so aufgemachte CD).

Grüße,
Wolfgang
karajan (15.11.2007, 10:48):
Original von Poztupimi
Hallo Andreas,

Original von karajan

Hallo Wolfgang

Sorry hatte mich nur für das Foto entschieden. Ferras kommt in dem Konzert nicht vor. Karajan spielt die 4 Tschaikowsky mit den Wienern
Gruß Andreas

Hätt' ja sein können, daß Du Dich geirrt hast und es die Kombination Tschaikowsky/Ferras/Karajan gibt, hätte mich schon interressiert. Werde ich also weiterhin nach der LP Ausschau halten (gibt es zwar eigentlich immer; hätte - wenn schon, denn schon - gerne die Ausgabe mit dem Tulpenlabel (aber sicher gibt es nächstes Jahr die genau so aufgemachte CD).

Grüße,
Wolfgang

Hallo Wolfgang
Zur Zeit gibt es die Aufnahme nur so

Gruß Karajan
karajan (16.11.2007, 11:25):

Sibelius, Symphonie Nr. 6 d-Moll op. 104 Esa-Pekka Salonen
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Sechste Symphonie, 1923 in Helsinki uraufgeführt, entstand über einen Zeitraum von fünf Jahren und spiegelt die erfindungsreiche Auseinandersetzung des Meisters mit der symphonischen Tradition wider.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:29:33 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall

Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.11.2007, 12:30 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:27):

Strawinsky, Le sacre du printemps Pierre Boulez

Als Igor Strawinsky 1910 sein Ballett "Der Feuervogel" vollendete, kam ihm die Idee eines neuen Bühnenwerks: In einem rituellen Tanz sollte ein Mädchen geopfert werden, um den Frühlingsgott günstig zu stimmen. Die rhythmisch akzentuierte Musik, die Strawinsky für die "Bilder aus dem heidnischen Rußland" (so der Untertitel des "Sacre") komponierte, verarbeitet zwar einige Volksmelodien, doch sie entspricht in ihrer Originalität keiner Tradition der Ballettmusik.
Die Uraufführung 1913 in Paris war einer der größten Eklats in der Musikgeschichte - auch wegen der neuartigen Choreographie Waslaw Nijinskis. Das Publikum protestierte lautstark, die Presse schrieb von einem "Massacre du printemps". Das aus den zwei Teilen "Die Anbetung der Erde" und "Das Opfer" bestehende Ballett hat bis heute nichts von seiner Originalität und Frische eingebüßt und zählt schon seit langem zu den beliebtesten Kompositionen Strawinskys - auf der Bühne und im Konzertsaal.
Diese Aufnahme entstand in der Alten Oper Frankfurt.

Länge des Programms: 0:46:11 Pierre Boulez
London Symphony Orchestra
Deutschland 1993, Regie: Hans Hulscher

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 16:15 Uhr 19.11.2007, 14:00 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:29):

Beethoven, Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Zum 100. Geburtstag von Henri-Georges Clouzot

Herbert von Karajan Mit seiner schlanken Gestalt, dem typischen Haarschopf und dem durchdringenden Blick seiner blauen Augen beherrschte Herbert von Karajan (1908-1989) das Dirigentenpult. Wer ihn jemals live oder zumindest in einer seiner zahlreichen Videoaufnahmen dirigieren sah, konnte erleben, wie von Karajan die Musik zur Religion erhob und sie wie deren Hohepriester in einem fast mythischen Ritus zelebrierte. Herbert von Karajan verkörperte die klassische Musik im allgemeinen Bewußtsein als epochaler Dirigent, Medienstar, Opernproduzent, Gründer und Leiter von Festspielen. Trotz aller ehrgeizigen Projekte und vielfältigen Aktivitäten blieb Karajan der überragende Dirigent mit großem Verständnis für das Orchester- und Opernrepertoire von Mozart bis Schönberg, in dem sich niemand mit ihm messen konnte. Während sich einerseits seine außergewöhnliche Begabung nicht bezweifeln läßt, traf ihn andererseits oft der Vorwurf der Selbststilisierung und kommerziellen Vermarktung seiner Person. Diese Produktion zeigt Karajans Sinn für Innovation, insbesondere durch die Wahl des Regisseurs Henri-Georges Clouzot (20.11.1907 - 12.1.1977), des Schöpfers klassischer "Films noirs" wie "Lohn der Angst" und "Quai des Orfèvres".
"Ich ziehe meinen Hut vor einem Mann, der kein professioneller Musiker ist und dennoch eine Partitur wie die des Requiems in nur 10 Tagen gelernt hat", schrieb Herbert von Karajan 1967 an Clouzot. Als Karajan Mitte der 60er Jahre mit der Verfilmung seiner Konzerte begann, konnte er unter anderen auch den berühmten französischen Filmregisseur für eine Zusammenarbeit gewinnen. Zwischen 1965 und 1967 führte Clouzot bei fünf Karajan-Produktionen Regie, wobei es ihm blendend gelang, den Stardirigenten in Szene zu setzen.
Der Aufführung geht eine Dokumentation voraus, die wertvolle Einblicke in Karajans Dirigierkunst vermittelt und den Maestro im Gespräch mit Joachim Kaiser zeigt.
Gesamtlänge: 0:50:52 Herbert von Karajan
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1966, Regie: Henri-Georges Clouzot

Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.11.2007, 19:00 Uhr
20.11.2007, 22:40 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:32):

Prokofjew, Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26 Daniel Harding Lilya Zilberstein und das Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding spielen das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 von Sergej Prokofjew (1891-1953). Diese Aufnahme entstand im Teatro comunale di Ferrara.

Länge des Programms: 0:30:49 Lilya Zilberstein (Klavier)
Daniel Harding
Mahler Chamber Orchestra
Italien 1999, Regie: Patrizia Carmine

Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.11.2007, 23:45 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:35):

Leonard Bernstein probt Mahler, Das Lied von der Erde

Zum 70. Geburtstag von René Kollo

Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei. "Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein)

Länge des Programms: 0:42:10 Christa Ludwig (Mezzosopran)
René Kollo (Tenor)
Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Israel 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.11.2007, 20:45 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:39):

Bach, Partita 'O Gott, du frommer Gott' BWV 767 Karl Richter

Der 1926 in Plauen geborene Pfarrerssohn Karl Richter zählte bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1981 zu den bedeutendsten Bach-Interpreten unseres Jahrhunderts. Nach dem Studium in Leipzig war Richter zwei Jahre lang Organist der Leipziger Thomaskirche, dann wurde er als Professor für Orgel nach München berufen, wo er den Münchner Bach-Chor und das Münchner Bach-Orchester gründete und als Chorleiter und Dirigent ein richtiges Bach-Imperium aufbaute. Ein Kritiker würdigte Richters Bedeutung mit den folgenden Worten: "Daß aus dem katholischen München die Musik des Protestanten Bach einmal so unüberhörbar in die Welt hinausklingen würde, wäre vor Karl Richter nicht denkbar gewesen."
Diese Aufnahme entstand in der Basilika Ottobeuren.

Länge des Programms: 0:16:14 Karl Richter (Orgel)
Deutschland 1969, Regie: Arne Arnbom

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 12:00 Uhr 21.11.2007, 23:20 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:44):

Chopin, Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21 Artur Rubinstein

Artur Rubinstein zählte zu den bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Geboren 1887 in Lodz, nahm er Klavierunterricht in seiner Heimatstadt und am Warschauer Konservatorium. In Berlin setzte er seine Ausbildung fort und debütierte dort 1900 unter der musikalischen Leitung von Joseph Joachim. Auftritte in vielen Ländern Europas und Amerikas folgten. Zu Beginn des ersten Weltkriegs schwor er sich, nie wieder in Deutschland zu spielen. Als Pole und als Jude erneuerte er diesen Schwur und hielt sich bis an sein Lebensende daran. Nach drei Jahrzehnten reger Konzerttätigkeit legte der Bonvivant Rubinstein ("Ich liebe das Leben in allen seinen Erscheinungen") 1932 eine künstlerische Pause ein und stellte sich 1937 - im Alter von 50 Jahren - erneut dem Publikum vor.
Rubinstein, der glückhafte Virtuose, wie Thomas Mann ihn bezeichnet hatte, arbeitete mit den berühmtesten Musikern seiner Zeit, machte Schallplattenaufnahmen und wurde bei seinen Auftritten in aller Welt als "Pianist des Jahrhunderts" gefeiert.
Rubinsteins Interpretationen gelten bis heute als vorbildlich, in mancher Hinsicht unerreicht. Das vielseitige Repertoire, die sichere Technik und der unwiderstehlich schöne Ton machten jeden Auftritt des Künstlers zu einem Erlebnis. Rubinstein spielte Kompositionen der deutschen Klassik und Romantik sowie russische, spanische und französische Klavierwerke. Besonders intensiv widmete er sich den Kompositionen seines Landsmannes Chopin und setzte mit seinem unsentimentalen Spiel neue Maßstäbe in der Chopin-Interpretation. Ein Dreivierteljahrhundert beherrschte Rubinstein die Konzertsäle der Welt. 1976 zog er sich in London mit einem Abschiedskonzert vom Konzertpodium zurück, im Dezember 1982 starb Artur Rubinstein fünfundneunzigjährig in Genf.
Diese Aufnahme entstand 1975 in der Fairfax Hall, Croydon.

Länge des Programms: 0:34:10 Artur Rubinstein (Klavier)
André Previn
London Symphony Orchestra
Großbritannien 1975, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.11.2007, 19:30 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:45):

Saint-Saëns, Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22 Artur Rubinstein
Ganze siebzehn Tage benötigte Camille Saint-Saëns im Frühjahr 1868, um sein zweites Klavierkonzert zu komponieren, mit dem er eine Bitte des großen russischen Pianisten Anton Rubinstein erfüllte, der sich dem Pariser Publikum in seiner neuen Rolle als Dirigent präsentieren wollte. Am 13. Mai 1868 wurde das Werk in der Pariser Salle Pleyel unter Rubinsteins Leitung und mit dem Komponisten am Flügel uraufgeführt. Artur Rubinstein wiederum bezeichnete das Werk als sein "Schlachtroß":
"Nach Mozart war es das erste wirklich schwere Stück mit Orchester, das ich mit Liebe spielte, mit dem ich auch technisch irgendwie zurechtkam und so weiter. Es war schwer zu meistern. Und ich war stolz darauf, daß ich es recht gut spielte - mit viel Geschmack, verstehen Sie, und mit viel Elan. Es wurde mein Schlachtroß, denn es schien, daß alle Welt es mochte. Der Erfolg war fast immer garantiert, vorausgesetzt, daß ich nicht zu schlecht spielte. Ich konnte mich immer darauf verlassen. Und wissen Sie, es wurde mir tatsächlich ein enger, teurer Freund. Ich mag es sehr gern." (Ausschnitt aus einem Interview, das Robert MacNeil 1976 mit Artur Rubinstein in dessen Pariser Wohnung führte.)
Auch im Alter von 88 Jahren schien Artur Rubinstein nichts von der Lebenslust verloren zu haben, mit der er sein Publikum bereits seit fast einem Dreivierteljahrhundert erfreut hatte. Der echte Rubinstein-Klang - voll und satt bei jedem angeschlagenen Ton - war schon seit dem ersten öffentlichen Auftreten des Virtuosen stets eines der hervorragendsten Merkmale seiner Kunst. Rubinsteins Interpretation des Konzertes von Saint-Saëns, begleitet vom London Symphony Orchestra unter André Previn, ist ein perfektes Beispiel für seine Idee eines "singenden Tons". Mit seinem abwechselnd vitalen und poetischen, extrovertierten und nachdenklichen, rhapsodischen und ausgewogenen Vortrag, der im April 1975 in der Fairfield Hall in Croydon aufgenommen wurde, zeigt sich Rubinstein von seiner warmherzigsten und lyrisch besten Seite. Übrigens: Mit dem Saint-Saëns-Konzert hat Rubinstein am 8. Januar 1906 sein New Yorker Debüt in der Carnegie Hall gegeben.

Länge des Programms: 0:27:30 Artur Rubinstein (Klavier)
André Previn
London Symphony Orchestra
Großbritannien 1975, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.11.2007, 20:05 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:01):

Rubinstein Remembered Artur Rubinstein

John Rubinstein, der Sohn des großen Pianisten Artur Rubinstein (1887- 1982), erzählt die Lebensgeschichte seines Vaters. Dokumentation mit vielen Musikbeispielen und historischem Bildmaterial.
Artur Rubinstein zählte zu den bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Geboren 1887 in Lodz, nahm er Klavierunterricht in seiner Heimatstadt und am Warschauer Konservatorium. In Berlin setzte er seine Ausbildung fort und debütierte dort 1900 unter der musikalischen Leitung von Joseph Joachim. Auftritte in vielen Ländern Europas und Amerikas folgten. Zu Beginn des ersten Weltkriegs schwor er sich, nie wieder in Deutschland zu spielen. Als Pole und als Jude erneuerte er diesen Schwur und hielt sich bis an sein Lebensende daran. Nach drei Jahrzehnten reger Konzerttätigkeit legte der Bonvivant Rubinstein ("Ich liebe das Leben in allen seinen Erscheinungen") 1932 eine künstlerische Pause ein und stellte sich 1937 - im Alter von 50 Jahren - erneut dem Publikum vor. Rubinstein, der glückhafte Virtuose, wie Thomas Mann ihn bezeichnet hatte, arbeitete mit den berühmtesten Musikern seiner Zeit, machte Schallplattenaufnahmen und wurde bei seinen Auftritten in aller Welt als "Pianist des Jahrhunderts" gefeiert.
Rubinsteins Interpretationen gelten bis heute als vorbildlich, in mancher Hinsicht unerreicht. Das vielseitige Repertoire, die sichere Technik und der unwiderstehlich schöne Ton machten jeden Auftritt des Künstlers zu einem Erlebnis. Rubinstein spielte Kompositionen der deutschen Klassik und Romantik sowie russische, spanische und französische Klavierwerke. Besonders intensiv widmete er sich den Kompositionen seines Landsmannes Chopin und setzte mit seinem unsentimentalen Spiel neue Maßstäbe in der Chopin-Interpretation. Ein Dreivierteljahrhundert beherrschte Rubinstein die Konzertsäle der Welt. 1976 zog er sich in London mit einem Abschiedskonzert vom Konzertpodium zurück, im Dezember 1982 starb Artur Rubinstein fünfundneunzigjährig in Genf.

Länge des Programms: 00:57:30 Deutschland 1987, Regie: François Reichenbach

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.11.2007, 20:35 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:12):

Musikarchiv - Artur Rubinstein
Werke von Beethoven und Chopin

Der Pianist Artur Rubinstein (1887-1982) in historischen Aufnahmen. Auf dem Programm:
das Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 von Ludwig van Beethoven (mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Antal Dorati) und die Polonaise As-Dur op. 53 von Frédéric Chopin. Die Aufnahmen entstanden am 7. Januar 1968 in der Royal Festival Hall, London (Beethoven), und am 1. Dezember 1968 in London (Chopin).
Artur Rubinstein zählte zu den bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Geboren 1887 in Lodz, nahm er Klavierunterricht in seiner Heimatstadt und am Warschauer Konservatorium. In Berlin setzte er seine Ausbildung fort und debütierte dort 1900 unter der musikalischen Leitung von Joseph Joachim. Auftritte in vielen Ländern Europas und Amerikas folgten. Zu Beginn des ersten Weltkriegs schwor er sich, nie wieder in Deutschland zu spielen. Als Pole und als Jude erneuerte er diesen Schwur und hielt sich bis an sein Lebensende daran. Nach drei Jahrzehnten reger Konzerttätigkeit legte der Bonvivant Rubinstein ("Ich liebe das Leben in allen seinen Erscheinungen") 1932 eine künstlerische Pause ein und stellte sich 1937 - im Alter von 50 Jahren - erneut dem Publikum vor.
Rubinstein, der glückhafte Virtuose, wie Thomas Mann ihn bezeichnet hatte, arbeitete mit den berühmtesten Musikern seiner Zeit, machte Schallplattenaufnahmen und wurde bei Auftritten in aller Welt als "Pianist des Jahrhunderts" gefeiert. Rubinsteins Interpretationen gelten bis heute als vorbildlich, in mancher Hinsicht unerreicht. Das vielseitige Repertoire, die sichere Technik und der unwiderstehlich schöne Ton machten jeden Auftritt des Künstlers zu einem Erlebnis. Ein Dreivierteljahrhundert beherrschte Rubinstein die Konzertsäle der Welt. 1976 zog er sich in London mit einem Abschiedskonzert vom Konzertpodium zurück, im Dezember 1982 starb Artur Rubinstein fünfundneunzigjährig in Genf.

Länge des Programms: 0:45:24 Frankreich 1968, Regie: Philippe Truffault

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.11.2007, 21:35 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:17):

Scarlatti, Sonaten K. 208, 209, 380, 381 Scott Ross

Domenico Scarlatti (1685-1757) legte mit seinen über 500 Klavierstücken den Grundstein für die Gattung Klaviersonate. Ihr spielerischer rhythmischer Schwung, ganz aus dem Wesen des Tasteninstruments geboren, verzichtet auf die gedankentiefe Stimmführungskunst des Zeitgenossen J.S. Bach und stellt oft das Virtuose in den Vordergrund, ohne dabei jedoch oberflächlich zu wirken.
Der amerikanische Cembalist Scott Ross (1951-1989) galt als Spezialist für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Geboren in Pittsburgh, ging er bereits als Vierzehnjähriger nach Frankreich und studierte in Nizza und Paris. Große Aufmerksamkeit erregten seine Einspielungen des Gesamtwerks von Jean-Philippe Rameau, François Couperin und Domenico Scarlatti. Ross berücksichtigte stets die neuesten musikwissenschaftlichen Erkenntnisse und verband in seinem Spiel Werktreue mit größtmöglicher Lebendigkeit.
In dieser Aufzeichnung spielt Scott Ross ein Cembalo von David Ley.

Länge des Programms: 0:16:49 Scott Ross (Cembalo)
Frankreich 1990, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.11.2007, 09:40 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:21):

Little Drummerboy - Leonard Bernstein über Gustav Mahler

Gustav Mahler (1860-1911) Leonard Bernstein spricht über Gustav Mahler und erläutert das Leben, die Musik und die verdrängte jüdische Identität des österreichischen Komponisten und Dirigenten. Schwerpunktthemen in Mahlers Schaffen sind das Militär und der Trommler, der Tambourgeselle, der zum Galgen geschleppt wird.
In den zahlreichen Musikbeispielen wirken Janet Baker, Christa Ludwig, Edith Mathis, Lucia Popp und Walton Groenroos als Solisten mit. Es spielen das Israel Philharmonic und das London Symphony Orchestra sowie die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Leonard Bernstein.

Länge des Programms: 1:23:36 Deutschland 1984, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 08:15 Uhr 24.11.2007, 12:15 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:25):

Mahler, Symphonie Nr. 8 Es-Dur Simon Rattle

"Es ist das Größte, was ich bis jetzt gemacht. Und so eigenartig in Inhalt und Form, daß sich darüber gar nicht schreiben läßt. Denken Sie sich, daß das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen" (Gustav Mahler). Mahlers 8. Symphonie entstand 1906 und wurde mit triumphalem Erfolg 1910 in München uraufgeführt. Hier erhielt sie auch ihren Beinamen "Symphonie der Tausend", denn unter der Leitung des Komponisten wirkten 1030 Personen an dieser gesungenen Symphoniekantate mit. Die 8. Symphonie war das erste Werk Mahlers, das ihm zu seinen Lebzeiten einen wirklich großen Erfolg einbrachte. Das besondere Renommee der Symphonie wurde aber vor allem durch die eigenartige Verknüpfung des lateinischen Pfingsthymnus "Veni, creator spiritus" mit der Schlußszene aus Goethes "Faust II" geprägt. Durch sie entsteht der eigentümliche Charakter des Werks zwischen Symphonie, Oratorium, Musikdrama und Erlösungsmysterium.
Diese Aufnahme entstand bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, London. Einführung: Stephanie Hughes.

Länge des Programms: 1:29:03 Christine Brewer (Sopran)
Soile Isokoski (Sopran)
Rosemary Joshua (Sopran)
Birgit Remmert (Mezzosopran)
Jane Henschel (Mezzosopran)
Jon Villars (Tenor)
David Wilson-Johnson (Baß)
John Relyea (Baß)
City of Birmingham Youth Choir
City of Birmingham Symphony Youth Chorus
Toronto Children's Chorus
Sydney Philharmonia Choir
Sydney Philharmonia Choirs
London Symphony Chorus
City of Birmingham Chorus
City of Birmingham Symphony Chorus
National Youth Orchestra of Great Britain
Simon Rattle
Großbritannien 2002, Regie: Jonathan Haswell

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 09:40 Uhr 24.11.2007, 13:40 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:26):

Mozart, Requiem d-Moll KV 626 Karl Böhm

Mozarts letzte Komposition, das Requiem, ist wie kaum ein anderes Werk aus der Feder des Komponisten von Geheimnissen umwittert. Aus dem vermeintlich rätselhaften Mäzen, der das Werk bestellte, und der tödlichen Krankheit, der Mozart während der Arbeit erlag, resultierte eine makabre Legende: Der Meister habe hier seine eigene Totenmesse geschrieben, die ein Auftrag des Todes selbst gewesen sei. Das Requiem wurde von Mozarts Freund und Schüler Franz Xaver Süßmayr auf der Grundlage authentischer Skizzen und Anweisungen zu Ende gebracht.
Die düsteren Holz- und Blechbläser, die kunstlose Melodik, das aufwühlende Nebeneinander raffinierter Kontrapunktik und mächtiger, blockhafter Homophonie - all das vermittelt ein apokalyptisches Gefühl, wie man es nur selten in Mozarts Musik findet. Trotz seiner beinahe opernhaften Soli und seines großen Orchesters war das Requiem für die Kirche gedacht, und tatsächlich paßt es vorzüglich zu dem theatralischen Prunk der glänzenden Barockkirchen, die man in Österreich und Süddeutschland baute.
Der österreichische Dirigent Karl Böhm (1894-1981) war weltberühmt durch seine Mozart-Interpretationen. Obwohl er sich anfangs sehr zu Wagner hingezogen fühlte, wurde Böhm durch seine Freundschaft mit Richard Strauss zu einem profunden Kenner und Bewunderer von Mozarts Musik. In seiner Autobiographie schrieb Böhm, Strauss habe ihm die letzten Geheimnisse dieses seiner Meinung nach größten musikalischen Genies enthüllt.
Diese Aufnahme entstand in der Piaristenkirche Wien.

Länge des Programms (incl. Einführung): 01:06:21 Gundula Janowitz (Sopran)
Christa Ludwig (Alt)
Peter Schreier (Tenor)
Walter Berry (Baß)
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Wiener Staatsopernchor
Wiener Symphoniker
Karl Böhm
Österreich 1971, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 14:05 Uhr 24.11.2007, 16:00 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:29):

Beethoven, Coriolan-Ouvertüre op. 62 Carlos Kleiber

Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der "höchstverehrte Dirigent seit Toscanini", wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:10:38 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 20:15 Uhr 25.11.2007, 00:45 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:31):


Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Claudio Arrau
Claudio Arrau (1903-1991) galt als einer der bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. In seiner Heimat Chile sind Straßen nach ihm benannt. Zahlreiche Schallplattenaufnahmen dokumentieren die vollendete Kunst dieses virtuosen Musikers. Ruhe und Konzentration, Ausgewogenheit und Noblesse sind Begriffe, die mit seinem Spiel oft in Verbindung gebracht werden. Arrau trat bereits als Fünfjähriger in seiner Heimatstadt Chillán auf. Als Elfjähriger gab er ein Konzert in Berlin, wo er von 1913 bis 1918 bei Martin Krause, einem der letzten Schüler Franz Liszts, studierte. Er war somit einer der letzten Pianisten, die noch eine direkte persönliche "Verbindung" ins 19. Jahrhundert hatten.
1923 unternahm Arrau seine erste Amerika-Tournee, von 1925 bis 1940 unterrichtete er als Professor in Berlin. Seine erste Schallplattenaufnahme entstand 1926, ein Jahr später erhielt er den 1. Preis im Genfer Pianistenwettbewerb (in der Jury: Artur Rubinstein und Alfred Cortot), 1928 gab er sein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern; etliche umjubelte Auftritte folgten. Bei seinen Tourneen um die Welt gab Arrau über 100 Konzerte pro Jahr; seine Vorliebe galt der klassischen und romantischen Musik, doch sein gesamtes Repertoire reichte von Bach bis zum frühen 20. Jahrhundert. Er trat bis ins hohe Alter von 85 Jahren auf und starb am 9. Juni 1991 in Mürzzuschlag (Österreich).
Diese Aufnahme entstand in der Academy of Music, Philadelphia.

Länge des Programms: 0:39:09 Claudio Arrau (Klavier)
Riccardo Muti
Philadelphia Orchestra
USA 1983, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 20:25 Uhr 25.11.2007, 00:55 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:33):

Verdi, Requiem
Giuseppe Verdis Requiem zählt neben Ludwig van Beethovens Missa solemnis und Johannes Brahms' Deutschem Requiem zu den großen Meisterwerken geistlicher Musik des 19. Jahrhunderts. Das Stück wurde zum Gedenken des berühmten italienischen Dichters Alessandro Manzoni an dessen erstem Todestag am 22. Mai 1874 in der Kirche San Marco in Mailand uraufgeführt. Manzoni war eine der Leitfiguren des Risorgimento und in Italien hochgeschätzt; sein bis heute gebliebener Ruhm geht vor allem auf den Roman "I promessi sposi" (Die Verlobten, 1827) zurück.
Verdis Komposition beeindruckt durch ihre große Dramatik und Emotion - von der stillen Ehrfurcht des "Requiem aeternam" bis zum furiosen "Dies irae", von der überwältigenden Kraft des "Tuba mirum" bis zum schluchzenden Schmerz des "Lacrimosa". Verdi legte Wert darauf, daß es "nicht wie eine Oper gesungen werden" dürfe. Ihm gelang ein großes geistliches Werk von überwältigender Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, obwohl er selbst kein gläubiger Katholik war. Verdi selbst leitete die Uraufführung mit über 200 Musikern und ließ sich vom riesigen Erfolg dazu bewegen, das Werk drei Tage später in der Scala zu dirigieren und es anschließend durch ganz Europa zu begleiten. "Mir scheint", kommentierte er zufrieden und leicht ironisch das positive Echo auf sein sakrales Konzertstück, "ich bin nun eine ernstzunehmende Persönlichkeit geworden und nicht mehr der Bajazzo, der auf die große Pauke haut..."
Diese Aufnahme entstand beim Edinburgh-Festival 1982.

Länge des Programms: 1:36:12 Margaret Price (Sopran)
Jessye Norman (Mezzosopran)
José Carreras (Tenor)
Ruggero Raimondi (Baß)
Edinburgh Festival Chorus
London Symphony Orchestra
Claudio Abbado
Großbritannien 1982, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.11.2007, 15:35 Uhr
karajan (18.11.2007, 11:34):
3 Sat Sonntag 11:40
Phänomen Karajan
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4, f-Moll, op. 36 Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan in einer Aufzeichnung aus dem Musikverein in Wien.
Sonntag, 18.11.2007 11:40 - 12:30 Uhr VPS 18.11.2007 11:40
Länge: 50 min
karajan (21.11.2007, 11:08):
ZDFtheaterkanal am 21.11.2007
Mittwoch, 21.11.2007 14:00 - 15:00 Uhr VPS 21.11.2007 14:00
Länge: 60 min
Konzert, Deutschland, 1984
Berliner Philharmonie unter der Leitung von Herbert von Karajan
Richard Strauss: "Tod und Verklärung" und "Metamorphosen"
Die Tondichtung für großes Orchester op. 24, "Tod und Verklärung", gehört zu den frühen Kompositionen von Richard Strauss. In dem Werk, das 1890 in Eisenach unter seiner Leitung uraufgeführt wurde, ging es Strauss darum, "die Todesstunde eines Menschen, der nach den höchsten idealen Zielen gestrebt hatte, in einer Tondichtung darzustellen".

"Metamorphosen", die Studien für 23 Solostreicher, waren das letzte Orchesterwerk von Richard Strauss, das im Nachkriegsjahr 1946 zum ersten Mal in Zürich erklang. Es handelt sich um eine freie Phantasie in philosophisch-klassischer Reife eines Alters, das in gelassener Schwermut auf ein Leben zurückschaut, das Höhen und Tiefen durchmessen hat.
karajan (22.11.2007, 18:19):

Tschaikowsky, Fantasie-Ouvertüre 'Romeo und Julia' Leopold Stokowski

Die Fantasie-Ouvertüre "Romeo und Julia" entstand 1869/70, zwischen der 1. und 2. Symphonie, und gilt als das erste Meisterwerk Tschaikowskys. Er beschreibt hier musikalisch einzelne Szenen und Stimmungen aus Shakespeares Drama: die Gefühle von Pater Lorenzo, die verfeindeten Familien und natürlich die tragisch endende Liebe zwischen Romeo und Julia.
Der Dirigent Leopold Stokowski, geboren 1882 in London, zählte zu den vielseitigsten und dienstältesten Orchesterleitern des 20. Jahrhunderts. Er setzte sich für die zeitgenössische Musik ein und dirigierte in den USA, die ihm zur Heimat wurden, eine Reihe bedeutender Erstaufführungen (Strawinsky, Schönberg, Berg, Mahler), wirkte an Walt Disneys Produktion 'Fantasia' mit, leitete zahlreiche namhafte Orchester und engagierte sich als Pädagoge. Rund sieben Jahrzehnte währte seine Tätigkeit. Er starb 1977 in Nether Wallop (Hampshire).
Diese Aufnahme entstand 1969 in Lugano.

Länge des Programms: 0:21:25 Leopold Stokowski
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1969, Regie: Sergio Genni

Alle Sendetermine auf einen Blick:
26.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:21):

Sweelinck, Cantiones sacrae

Die Sammlung "Cantiones sacrae" des niederländischen Komponisten Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621) umfaßt 37 fünfstimmige Motetten auf liturgische Texte. Diese Aufnahme mit dem Choir of Clare College, Cambridge, unter der Leitung von Timothy Brown entstand in einer ehemaligen Fabrikhalle in Amsterdam. Die Beleuchtung spielt eine besondere Rolle in dieser Produktion und unterstreicht Stimmung und Charakter jedes Stücks. Die Sänger stehen in Gruppen verteilt, um die polyphone Struktur der Werke zu verdeutlichen.
In den "Cantiones sacrae" wendete Sweelinck mehrere moderne Kompositionstechniken wie z. B. Chromatik an; die Sammlung zeigt den Meister auf der Höhe seiner Zeit.

Länge des Programms: 0:52:03 Timothy Brown
The Choir of Clare College
Niederlande 1999, Regie: Joost Honselaar

Alle Sendetermine auf einen Blick:
26.11.2007, 22:20 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:23):

Leonard Bernstein probt Mahler, Das Lied von der Erde
Zum 70. Geburtstag von René Kollo


Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei. "Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein)

Länge des Programms: 0:42:10 Christa Ludwig (Mezzosopran)
René Kollo (Tenor)
Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Israel 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
26.11.2007, 23:15 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:27):
Mahler, Das Lied von der Erde

Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei.
"Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein) Diese Aufnahme entstand im Mai 1972 im Mann-Auditorium, Tel Aviv.

Länge des Programms: 1:06:45 Christa Ludwig (Mezzosopran)
René Kollo (Tenor)
Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Deutschland 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.11.2007, 00:00 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:28):
Mahler, Das Lied von der Erde

Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei.
"Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein) Diese Aufnahme entstand im Mai 1972 im Mann-Auditorium, Tel Aviv.

Länge des Programms: 1:06:45 Christa Ludwig (Mezzosopran)
René Kollo (Tenor)
Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Deutschland 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.11.2007, 00:00 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:29):

Wagner, Tristan und Isolde
Aus dem Festspielhaus Bayreuth

Zum 70. Geburtstag von René Kollo

Szenenphoto Auf der Fahrt von Irland nach Cornwall, in sagenhafter Zeit. Tristan bringt die irische Königstochter Isolde auf seinem Schiff nach Cornwall. Sie soll seinen Onkel, König Marke, heiraten, um den Frieden zwischen beiden Ländern zu besiegeln. Isolde hatte Tristan einst gesund gepflegt und empfindet seitdem eine starke Zuneigung zu ihm. Da diese Liebe nicht sein darf, beschließt sie, für sich und Tristan einen Todestrank zu bereiten. Isoldes Vertraute Brangäne reicht ihnen jedoch einen Liebestrank, der bei beiden eine überwältigende Leidenschaft füreinander erweckt. Auf Markes Burg trifft sich Isolde, inzwischen Gemahlin des Königs, erneut mit dem Geliebten. Der König und Melot überraschen die beiden. Der König ist zu erschüttert, um Rache zu üben, Tristan läßt sich jedoch von Melot schwer verwunden. Sein Getreuer Kurwenal bringt Tristan auf die Burg seines Vaters in die Bretagne. Isoldes Schiff naht, Tristan wankt der Geliebten entgegen und stirbt in ihren Armen. Zu spät erscheint Marke, der von Brangäne das Geheimnis des Liebestrankes erfahren hat, um die Liebenden zu vereinen. Kurwenal und Melot geben sich gegenseitig den Tod. Isolde folgt dem Geliebten in das Reich der Nacht. 1981 gaben Regisseur Jean-Pierre Ponnelle und Dirigent Daniel Barenboim ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen mit Wagners "Tristan und Isolde"; zwei Jahre später entstand diese Aufzeichnung der Inszenierung mit Johanna Meier und René Kollo in den Titelpartien.
"Die Liebesnacht als ideale Opern-Erfüllung ... Der Dirigent schien auf der Höhe seiner ungemein, ja überwältigend musikalischen Vergegenwärtigungskunst, und in Jean-Pierre Ponnelles Regie mischten sich außerordentliche Erfahrung, tief beeindruckende Bildhaftigkeit, Mut und Sensibilität." (Süddeutsche Zeitung, 27.7.1981).
"Ponnelle folgt in seiner Deutung nicht dem modischen Trend der Aktualisierung um jeden Preis. Ihm geht es um eine psychologisch überaus fein ausgelotete Durchdringung des Stoffes. Die entrückte Liebe zwischen Tristan und Isolde wird zu einem Nachtstück seelischer Abgründe. So erlebt Tristan im letzten Aufzug das Geschehen - Isoldes Liebestod und Markes erschütternde Trauer - nur noch als Fiebervision eines Sterbenden." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 7.2.1984).

Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 04:11:47 Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle
Bühnenbild und Kostüme: Jean-Pierre Ponnelle
René Kollo (Tristan)
Johanna Meier (Isolde)
Hanna Schwarz (Brangäne)
Matti Salminen (König Marke)
Hermann Becht (Kurwenal)
Robert Schunk (Melot)
Martin Egel (Ein Steuermann)
Helmut Pampuch (Ein Hirte)
Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele
Deutschland 1983, Regie: Jean-Pierre Ponnelle

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.11.2007, 01:10 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:35):

Portrait James Levine
James Levine Der amerikanische Dirigent und Pianist James Levine, geboren 1943 in Cincinnati, zählt zu den Stardirigenten unserer Zeit. Seine Ausbildung wurde von europäischen Musikern wie George Szell und Rudolf Serkin geprägt. Levine begann seine Karriere als "Assistant Conductor" bei George Szell am Cleveland Orchestra. 1971 debütierte er an der Metropolitan Opera und wurde zwei Jahre später ihr Chefdirigent. Regelmäßig arbeitete er in Salzburg und Bayreuth.
Wegen seines großen Erfolgs an der Met gilt Levine vor allem als Operndirigent, doch er ist ebenso auf symphonischem Gebiet zu Hause: Im September 1999 begann er sein Amt als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Im Sommer 2004 wechselte er als Musikdirektor zum Boston Symphony Orchestra.
Dieser Film entstand bereits 1985 und zeigt Levine im Gespräch und bei der Arbeit in Amerika und Europa.

Länge des Programms: 0:55:12 Deutschland 1985, Regie: Peter Weinberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.11.2007, 08:00 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:38):

Berlioz, Roméo et Juliette
Leonard Bernstein

(Probe und Aufführung) Hector Berlioz (1803-1869) Beim Schleswig-Holstein Musikfestival 1989 arbeitete Leonard Bernstein mit den jungen Musikern des Festivalorchesters an der dramatischen Symphonie "Roméo et Juliette" von Hector Berlioz. Anschließend wurde das Erreichte auf einer Tournee vorgestellt, die über Italien, West- und Ost-Berlin bis nach Rußland führte. Dieser Film zeigt Ausschnitte aus der Probenarbeit in Salzau und aus der Aufführung im Schauspielhaus Berlin.

Länge des Programms: 1:27:22 Leonard Bernstein
Orchester des Schleswig-Holstein Musikfestivals
Deutschland 1989, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.11.2007, 19:50 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:39):

Recital Marie-Josèphe Jude
Werke von Brahms und Ravel

Marie-Josèphe Jude spielt die Vier Balladen op. 10 und das Capriccio aus den Klavierstücken op. 76 von Johannes Brahms (1833-1897). Zum Abschluß erklingen die fünf Klavierstücke "Miroirs" von Maurice Ravel (1875-1937): Noctuelles - Oiseaux tristes - Une barque sur l'océan - Alborada del gracioso - La vallée des cloches. Diese Aufnahme entstand am 16. Juli 1992 im Château Maisons-Laffitte. Marie-Josèphe Jude zählt zu den besten französischen Pianisten der jüngeren Generation. Einen Schwerpunkt in ihrem Repertoire bilden die Werke der Romantik; Judes Brahms-Aufnahmen zählen zum Besten, was die Schallplattenkataloge zu bieten haben.

Gesamtlänge des Programms: 0:54:37 Marie-Josèphe Jude (Klavier)
Frankreich 1992, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.11.2007, 21:20 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:42):

Beethoven, Coriolan-Ouvertüre op. 62 Carlos Kleiber

Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der "höchstverehrte Dirigent seit Toscanini", wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:10:38 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.11.2007, 08:00 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:43):

Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Claudio Arrau
Claudio Arrau (1903-1991) galt als einer der bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. In seiner Heimat Chile sind Straßen nach ihm benannt. Zahlreiche Schallplattenaufnahmen dokumentieren die vollendete Kunst dieses virtuosen Musikers. Ruhe und Konzentration, Ausgewogenheit und Noblesse sind Begriffe, die mit seinem Spiel oft in Verbindung gebracht werden. Arrau trat bereits als Fünfjähriger in seiner Heimatstadt Chillán auf. Als Elfjähriger gab er ein Konzert in Berlin, wo er von 1913 bis 1918 bei Martin Krause, einem der letzten Schüler Franz Liszts, studierte. Er war somit einer der letzten Pianisten, die noch eine direkte persönliche "Verbindung" ins 19. Jahrhundert hatten.
1923 unternahm Arrau seine erste Amerika-Tournee, von 1925 bis 1940 unterrichtete er als Professor in Berlin. Seine erste Schallplattenaufnahme entstand 1926, ein Jahr später erhielt er den 1. Preis im Genfer Pianistenwettbewerb (in der Jury: Artur Rubinstein und Alfred Cortot), 1928 gab er sein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern; etliche umjubelte Auftritte folgten. Bei seinen Tourneen um die Welt gab Arrau über 100 Konzerte pro Jahr; seine Vorliebe galt der klassischen und romantischen Musik, doch sein gesamtes Repertoire reichte von Bach bis zum frühen 20. Jahrhundert. Er trat bis ins hohe Alter von 85 Jahren auf und starb am 9. Juni 1991 in Mürzzuschlag (Österreich).
Diese Aufnahme entstand in der Academy of Music, Philadelphia.

Länge des Programms: 0:39:09 Claudio Arrau (Klavier)
Riccardo Muti
Philadelphia Orchestra
USA 1983, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.11.2007, 08:10 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:46):

Bruckner, Symphonie Nr. 8 c-Moll Sergiu Celibidache

Anton Bruckner (1824-1896) hielt seine 8. Symphonie für den künstlerischen Höhepunkt seines Schaffens. 1884 machte er sich mit ungewöhnlich großem Optimismus und Selbstvertrauen an die Arbeit, zweifellos beflügelt durch den Erfolg seiner Siebten Symphonie. Der Einfluß von Beethovens Neunter tritt nicht nur im sanften Tremolo der Streicher zutage, sondern auch im Rhythmus des Hauptmotivs in den Anfangstakten des Werks. Bruckner tauscht hier zum ersten Mal die Mittelsätze des Werks, wie Beethoven dies in seiner Neunten getan hatte: zuerst das Scherzo, danach der langsame Satz. Bruckner widmete seine Achte Symphonie Kaiser Franz Joseph von Österreich und überreichte ihm die gedruckte Partitur in einer Audienz.
An keinem anderen Dirigenten unseres Jahrhunderts schieden sich die Geister so grundsätzlich und vehement wie an Sergiu Celibidache (1912-1996). Dabei gab es niemals auch nur den geringsten Zweifel an der immensen Begabung des Perfektionisten; es waren vielmehr Fragen einer Ästhetik der Tonkunst, die im Zusammenhang mit der Kultfigur "Celi" diskutiert wurden: seine langsamen, überbreiten Tempi als Resultat seines Willens zur Deutlichkeit in der Wiedergabe einer Partitur, seine - von wenigen Ausnahmen abgesehen - unnachgiebige Verweigerung gegenüber der Schallplatte, die er für die Pest jeglicher wahrer Musikkultur hielt, und sein unerschütterlicher Glaube an den magischen Augenblick des Konzerts. Für Celibidache wurde das Werk bei jeder Aufführung von neuem geboren; mit größter Perfektion arbeitete er an der Übereinstimmung aller Komponenten, an einer stets neuen dialektischen Balance von Idee und Realisierung, in der Raum und Zeit mystisch ineinander aufgingen. Besonders berühmt wurden seine Aufführungen der Symphonien Anton Bruckners.
Nach einem Philosophie- und Mathematikstudium in Bukarest zog Celibidache 1936 nach Berlin, wo er an der Hochschule für Musik studierte. 1946, er hatte gerade eine Dissertation über den Renaissancekomponisten Josquin Desprez abgeschlossen, wurde er Interims-Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Nach dem Tode Wilhelm Furtwänglers sollte Celibidache, der inzwischen über 400 Konzerte mit den Berlinern erarbeitet und dirigiert hatte, die Nachfolge antreten, doch das Orchester überlegte es sich anders und wählte Herbert von Karajan zum Thronfolger. Celibidache war viele Jahre als Dirigent in aller Welt unterwegs, vor allem in den romanischen Ländern, Skandinavien und Lateinamerika. Von 1979 an führte er die Münchner Philharmoniker mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit bei der kompromisslosen Durchsetzung seiner musikalischen Vorstellungen an die Spitze der international renommierten Orchester. In der Nacht zum 15. August 1996 starb er im Alter von 84 Jahren in Paris. Sergiu Celibidache als einen der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre schlicht eine Banalität; er war die Ausnahmeerscheinung auf dem sich immer schneller drehenden Karussell des internationalen Musikbetriebs.

Länge des Programms: 1:43:00 Sergiu Celibidache
Münchner Philharmoniker
Deutschland 1994, Regie: Rodney Greenberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.11.2007, 08:50 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:48):

Sibelius, Violinkonzert d-Moll op. 47
Maxim Vengerov Maxim Vengerov und das Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim spielen das Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 von Jean Sibelius (1865-1957). Mitschnitt eines Konzerts aus der Philharmonie Köln. Die Zugaben stammen von J.S. Bach und Eugène Ysaÿe.
"Geniestreich eines Geigers. - Je weiter dieser Maxim Vengerov in die epischen Weiten des Sibelius-Konzerts eintauchte, desto tiefer konnte man in den philharmonischen Sessel zurücksinken und sich ganz dem Zauber eines jungen Geigers überlassen, der vor allem eines im Sinn hatte: jede Note dieses Werks, jede Farbe, jeden Aufstrich und jeden Abstrich, jede kleine Veränderung hörbar zu machen und mit skrupulöser Sorgfalt in akustische Gestalt zu bringen. Dafür bedarf es viel Zeit und einer himmlischen Ruhe, die sich erst weit abseits profaner Fragen nach technischer Machbarkeit entfalten kann. Maxim Vengerov hatte bei seinem Kölner Gastspiel am Sonntagabend all das parat. Man wird sich an diesen Auftritt sicher lange noch erinnern, daran, daß einem eine halbe Stunde lang der Rest der Welt egal sein konnte. (...) Daß das gerade 23jährige Geigengenie solch weiten Bögen überhaupt schlagen konnte, um dann ganz in die Poesie dieser Musik eintauchen zu können, das war zu gutem Teil auch das Verdienst seines überragenden Partners Daniel Barenboim. Dieser hielt die Spannung im Chicago Symphony Orchestra ohne jegliches Anzeichen von Nervosität aus (...) So gelang ein Meisterstück, das mit vollstem Recht im ausverkauften Saal mit kaum enden wollenden Ovationen bedacht wurde." (Kölnische Rundschau, 10. Juni 1997)

Länge des Programms: 0:46:45 Maxim Vengerov (Violine)
Daniel Barenboim
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1997, Regie: Enrique Sánchez-Lansch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.11.2007, 12:25 Uhr
ab (24.11.2007, 19:18):
Heute ab 19.30 Uhr im Radio aus Wien:

Joseph Haydn: "Orlando paladino"

Mit Kurt Streit (Orlando), Eva Mei (Angelica), Bernard Richter (Medoro), Jonathan Lemalu (Rodomonte), Juliane Banse (Eurilla), Markus Schäfer (Pasquale), Elisabeth von Magnus (Alcina), Bernhard Berchtold (Licone) und Markus Butter (Caronte). Concentus musicus Wien, Dirigent: Nikolaus Harnoncourt (Aufgenommen am 17. November im Theater an der Wien)
karajan (25.11.2007, 22:10):

Beethoven, Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 George Szell

Der Dirigent George Szell (1897-1970) und der Pianist Friedrich Gulda (1930-1970) genossen als Beethoven-Interpreten eine große Reputation. Beide waren in Wien aufgewachsen, beide begannen ihre Weltkarriere als musikalische Wunderkinder.
Szell unternahm als Elfjähriger seine erste Europatournee als Pianist. Er selbst sagte von sich, im Alter von zwölf ein fertig ausgebildeter Musiker gewesen zu sein, der Kontrapunkt, Form- und Harmonielehre studiert hatte. Bereits als Kind begann er auch zu komponieren. Zum Dirigieren kam er eher zufällig, als er im Alter von 16 Jahren während der Ferien mit seinen Eltern für einen Dirigenten einsprang, der die Sommerkonzerte im Urlaubsort leitete.
Szell dirigierte fast alle berühmten Orchester der Welt. Ab 1939 lebte er in den USA. 1946 übernahm er die Stelle des Chefdirigenten des Cleveland Orchestra, das er zu einem Orchester von Weltruf formte und bis zu seinem Tod leitete.
Friedrich Gulda gewann mit 16 Jahren den Internationalen Klavierwettbewerb in Genf und debütierte mit 20 in der Carnegie Hall. Sehr ambitioniert, allerdings nur mit mäßigem Erfolg, wandte er sich in den 60er Jahren auch dem Jazz zu. Mit seinem exzentrischen Auftreten eckte Gulda immer wieder an. Am 28. März 1999 lancierte er die Nachricht von seinem eigenen Tod in die Presse. Wenige Tage später trat er in Salzburg bei einer "Auferstehungsparty" auf und meinte "Ätsch, zu früh gefreut."
Dieses gemeinsame Konzert von Gulda und Szell mit den Wiener Philharmonikern wurde im Jahr 1966 aufgezeichnet.

Länge des Programms: 0:47:41 Friedrich Gulda (Klavier)
George Szell
Wiener Philharmoniker
Österreich 1966, Regie: Hermann Lanske

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.11.2007, 22:15 Uhr 09.12.2007, 10:00 Uhr
karajan (25.11.2007, 22:13):

Portrait Friedrich Gulda

Friedrich Gulda Als er 1946 beim Internationalen Klavierwettbewerb in Genf den Ersten Preis gewann, begann die internationale Karriere des österreichischen Pianisten Friedrich Gulda (1930-2000). Als Zwanzigjähriger debütierte er in der Carnegie Hall. Er fand weltweit Anerkennung und Bewunderung, und das nicht nur als Interpret des klassischen und romantischen Repertoires, sondern auch - sehr ambitioniert, allerdings nur mit mäßigem Erfolg - als Jazzpianist und als Komponist. Wie kein anderer ging er immer wieder neue Wege und hat dabei seine ursprüngliche Frische und Spannung bewahrt. Mit seinem exzentrischen Auftreten eckte Gulda immer wieder an.
Am 28. März 1999 lancierte er die Nachricht von seinem eigenen Tod in die Presse. Wenige Tage später trat er in Salzburg bei einer "Auferstehungsparty" auf und meinte "Ätsch, zu früh gefreut."
Das Filmportrait enthält neben einem Interview mit Joachim Kaiser biographische Informationen und Musikbeispiele aus Guldas umfangreichem Repertoire.

Länge des Programms: 0:56:25 Deutschland 1987, Regie: Claus Viller

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.11.2007, 21:15 Uhr 09.12.2007, 09:00 Uhr
karajan (25.11.2007, 22:15):

Konzert aus der Mailänder Scala
Werke von Vivaldi und Verdi

Riccardo Muti Das Weihnachtskonzert der Mailänder Scala war 1997 den Opfern des Erdbebens gewidmet, das wenige Monate zuvor weite Teile Umbriens und der Marken zerstört hatte. Auf dem Programm standen das Magnifcat RV 611 von Antonio Vivaldi und die Sätze Ave Maria - Stabat Mater - Te Deum aus den Quattro pezzi sacri von Giuseppe Verdi.

Gesamtlänge des Programms: 1:04:13 Anna Caterina Antonacci (Sopran)
Violeta Urmana (Alt)
Coro di voci bianche di Milano
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Riccardo Muti
Italien 1997, Regie: Manuela Crivelli

Alle Sendetermine auf einen Blick:
01.12.2007, 23:20 Uhr 05.12.2007, 08:00 Uhr
karajan (25.11.2007, 22:18):

Adventkonzert mit Nikolaus Harnoncourt
Bach, Kantaten BWV 61 und 147 - Magnificat BWV 243

Ian Bostridge Nikolaus Harnoncourt dirigiert ein Konzert mit geistlichen Werken von Johann Sebastian Bach, die das nahende Weihnachtsfest zum Thema haben: Die Kantaten BWV 61 "Nun komm, der Heiden Heiland" und BWV 147 "Herz und Mund" sowie das Magnificat BWV 243. Diese Aufnahme entstand 2000 im Benediktinerkloster Melk (Österreich).
Der österreichische Musiker Nikolaus Harnoncourt, geboren 1929, entstammt einem luxemburgisch-lothringischen Adelsgeschlecht. Er studierte Violoncello und war zunächst als Cellist bei den Wiener Symphonikern tätig. Doch die historische Aufführungspraxis interessierte ihn mehr als der Orchesterdienst: 1953 gründete er mit seiner Ehefrau Alice das Ensemble "Concentus musicus Wien" und beschäftigte sich intensiv mit Alter Musik. Harnoncourt, ein Pionier des Originalklangs, zeigte dem verblüfften Publikum, wie aufregend die Werke der Renaissance und des Barock sich anhören können. Im Laufe der Jahre erweiterte er sein Repertoire und widmete sich am Pult "moderner" Orchester den klassischen Symphonien, aber auch Bühnenwerken von Johann Strauß und Richard Wagner.

Gesamtlänge des Programms: 1:21:20 Christine Schäfer (Sopran)
Anna Korondi (Sopran)
Bernarda Fink (Mezzosopran)
Ian Bostridge (Tenor)
Christopher Maltmann (Baß)
Arnold-Schönberg-Chor
Concentus musicus Wien
Nikolaus Harnoncourt
Österreich 2000, Regie: Claus Viller

Alle Sendetermine auf einen Blick:
02.12.2007, 20:15 Uhr 08.12.2007, 23:10 Uhr
karajan (25.11.2007, 22:21):

Gershwin, Rhapsody in Blue
George Gershwin Um ein Haar hätte George Gershwin (1898-1937) sein berühmtestes Werk, die Rhapsody in Blue, nicht geschrieben, weil es ihm an Mut fehlte. Paul Whiteman, der Gershwin gebeten hatte, ein ernstes "Jazz-Konzert" zu komponieren, mußte seine ganzen Überredungskünste anwenden, um den jungen Mann zu überzeugen, daß er fähig war, ein solches Werk auf die Beine zu stellen. Zum Glück gefiel Gershwin die Idee, denn er hatte schon immer den Wunsch gehegt, ernste Musik mit Jazzelementen zu komponieren.
"Ich vernahm als eine Art musikalisches Kaleidoskop von Amerika - von unserem großen Schmelztiegel, unserem unvergleichlichen nationalen Schwung, unserem Blues, der Verrücktheit unserer Städte", erinnerte sich der Komponist. Am 4. Februar 1924 vollendete Ferde Grofé die Instrumentation für den in dieser Kunst unerfahrenen jungen Gershwin, und acht Tage darauf fand das Konzert wie geplant statt. Die Rhapsody in Blue war ein durchschlagender Erfolg - und ist es heute immer noch.
Leonard Bernstein und George Gershwin - beide untrennbar mit Amerika verbunden - stellen hier mit dem New York Philharmonic Orchestra ein unschlagbares Team dar. Gershwin war einer der amerikanischen Komponisten, der von Bernstein nicht nur glühend verehrt wurde, sondern neben Mahler, Copland und Blitzstein auch großen Einfluß auf dessen kompositorisches Werk ausübte. So legte Bernstein in seiner Abschlußarbeit an der Harvard University beispielsweise dar, daß Gershwin und Copland einen nationalen Musikstil geschaffen hatten, indem sie auf kreative Weise Jazz und lateinamerikanische Elemente in ihre Werke integrierten.
Bei der Uraufführung von Bernsteins Musical "On the Town" 1944 wurde das Werk von einem Kritiker als "dynamische Mischung von Strawinsky und Gershwin" geschildert. Wenn jemand Gershwins lebendigem, schwungvollem Stil gerecht werden konnte, dann war das zweifellos Leonard Bernstein.

Länge des Programms: 0:18:11 Leonard Bernstein (Klavier und Leitung)
New York Philharmonic
Großbritannien 1976, Regie: Derek Bailey

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.12.2007, 19:55 Uhr 05.12.2007, 14:40 Uhr
karajan (25.11.2007, 22:24):

Friedrich Gulda: Mostly Mozart
Sonaten KV 332 & 457 - Fantasien KV 397 & 475

Friedrich Gulda Als er 1946 beim Internationalen Klavierwettbewerb in Genf den ersten Preis gewann, begann die internationale Karriere des österreichischen Pianisten Friedrich Gulda (1930-2000). Er fand weltweit Anerkennung und Bewunderung, und das nicht nur als Interpret des klassischen und romantischen Repertoires, sondern auch als Jazzpianist und als Komponist. Wie kein anderer ging er immer wieder neue Wege und hat dabei seine ursprüngliche Frische und Spannung bewahrt. Diese Aufnahme entstand beim Münchner Klaviersommer 1990 in der Philharmonie am Gasteig.
Auf dem Programm ausschließlich Werke von Mozart: Fantasie d-Moll KV 397 - Klaviersonate F-Dur KV 332 - Fantasie c-Moll KV 475 - Klaviersonate c-Moll KV 457.

Länge des Programms: 0:57:11 Friedrich Gulda (Klavier)
Deutschland 1990, Regie: Dieter Hens

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.11.2007, 20:15 Uhr 09.12.2007, 08:00 Uhr
Poztupimi (30.11.2007, 20:04):
Hallo zusammen,

am Sonntag, den 2. Dezember, 15:05 - 17:00 Uhr auf drkultur:

Interpretationen

"Magie und Panik"
Die Große A-dur Klaviersonate von Franz Schubert
Moderation: Joachim Kaiser

Vielleicht für interessant für die eine oder den anderen Schubert- und/oder Klavierliebhaberin/-liebhaber.

Grüße,
Wolfgang
karajan (02.12.2007, 12:30):


Die Pianisten Claudio Arrau (1903-1991) und Jorge Bolet (1914-1990) in historischen Aufnahmen. Auf dem Programm:
Robert Schumann, Carnaval op. 9, gespielt von Claudio Arrau; aufgenommen 1961 in London.
Isaac Albéniz, Triana aus dem Zyklus Iberia - Frédéric Chopin, Berceuse Des-Dur op. 57 - Franz Liszt, Grand galop chromatique; gespielt von Jorge Bolet, aufgenommen 1962 in London.

Claudio Arrau (1903-1991) war einer der bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. In seiner Heimat Chile sind Straßen nach ihm benannt. Zahlreiche Schallplattenaufnahmen dokumentieren die vollendete Kunst dieses virtuosen Musikers. Ruhe und Konzentration, Ausgewogenheit und Noblesse sind Begriffe, die mit seinem Spiel oft in Verbindung gebracht werden. Claudio Arrau trat bereits als Fünfjähriger in seiner Heimatstadt Chillán auf. Als Elfjähriger gab er ein Konzert in Berlin, wo er von 1913 bis 1918 bei Martin Krause, einem der letzten Schüler Franz Liszts, studierte. Er war somit einer der letzten Pianisten, die noch eine direkte persönliche "Verbindung" ins 19. Jahrhundert hatten. 1923 unternahm Arrau seine erste Amerikatournee, von 1925 bis 1940 unterrichtete er als Professor in Berlin. Seine erste Schallplattenaufnahme entstand 1926, ein Jahr später erhielt er den 1. Preis im Genfer Pianistenwettbewerb (in der Jury: Artur Rubinstein und Alfred Cortot), 1928 gab er sein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern; etliche umjubelte Auftritte folgten. Bei seinen Tourneen um die Welt gab Arrau über 100 Konzerte pro Jahr; seine Vorliebe galt der klassischen und romantischen Musik, doch sein Repertoire reichte von Bach bis zum frühen 20. Jahrhundert. Er trat bis ins hohe Alter von 85 Jahren auf und starb am 9. Juni 1991 in Mürzzuschlag (Österreich).
Der kubanische Pianist Jorge Bolet (1914-1990) studierte Musik in den USA, deren Staatsbürger er wurde. Neben seiner Karriere als Pianist war er 1942-1945 Kulturattaché an der kubanischen Botschaft in Washington und dirigierte als Direktor des amerikanischen Hauptquartiers in Tokio die japanische Erstaufführung Gilbert und Sullivans Operette "Der Mikado". Bolet unterrichtete an renommierten Musikhochschulen der USA und trat als Double von Dirk Bogarde als Franz Liszt in dem Film "Song without End" auf. Jorge Bolet galt als der letzte Repräsentant der großen Tradition romantischer Klaviervirtuosen.

Länge des Programms: 0:46:23 Frankreich 1961, Regie: Philippe Truffault

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.12.2007, 19:25 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:33):

Weihnachtsmusik von Marc-Antoine Charpentier
Magnificat - Noël pour les instruments - Pastorale de Noël


William Christie Der amerikanische Cembalist, Organist und Dirigent William Christie gründete 1979 in Paris das Ensemble "Les Arts Florissants", benannt nach einem Bühnenwerk des französischen Komponisten Marc-Antoine Charpentier (1643-1704). Unter Christies Leitung widmen sich die Musiker der Vokal- und Instrumentalmusik des 17. und 18. Jahrhunderts. Geistliche Kompositionen sind ebenso im Repertoire von "Les Arts Florissants" wie Bühnenwerke von französischen, italienischen und englischen Komponisten. Im Mittelpunkt steht jedoch das Schaffen Marc-Antoine Charpentiers (1643-1704). Diese Aufnahme entstand im Schloß Versailles. Gesamtlänge des Programms: 0:58:10 Véronique Gens (Sopran)
Catherine Bignalet (Sopran)
Gérard Lesne (Countertenor)
Bernard Loonen (Tenor)
Jean-François Gardeil (Bariton)
Les Arts Florissants
William Christie
Frankreich 1989, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.12.2007, 21:00 Uhr 16.12.2007, 01:25 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:37):

Ravel, Klavierkonzert G-Dur Arturo Benedetti Michelangeli

Zwei legendäre Musiker des 20. Jahrhunderts führen zusammen mit dem London Symphony Orchestra das Klavierkonzert G-Dur von Maurice Ravel auf. Der Live-Mitschnitt aus der Royal Festival Hall zeigt nicht nur ein musikalisches Ereignis von höchstem Rang, sondern ist inzwischen auch ein Dokument von historischer Bedeutung.
Um Arturo Benedetti Michelangeli, geboren 1920 in Brescia, rankte sich bereits zu seinen Lebzeiten manche Legende. In einem Konzertprogramm hieß es, er stamme vom Heiligen Franziskus ab und sei Geiger, Organist, Arzt, Franziskanermönch, Pilot, Rennfahrer sowie erstklassiger Skifahrer und könne als Klavierbaumeister einen Flügel auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. Weltberühmt war "ABM" (wie man seinen Namen in der Musikwelt abzukürzen pflegte) jedoch als genialer und feinfühliger Pianist, der auf Konzerttourneen stets seinen eigenen Flügel (manchmal auch zwei) mitnahm und den Auftritt im letzten Moment absagte, wenn irgend etwas mit dem Instrument oder der Akustik nicht in Ordnung war. In seiner über vierzigjährigen Karriere erreichte der aristokratische Perfektionist, dessen einmalige Begabung niemand anzweifelte, die Weltspitze der Pianisten - obwohl sein Repertoire verhältnismäßig wenig Werke umfaßte und die Zahl seiner Auftritte äußerst gering war. Die Kompositionen von Debussy und Ravel nahmen dabei stets einen wichtigen Platz ein. Außergewöhnliche Virtuosität, perfekte Ausgewogenheit des Klanges - selbstverständlich treffen alle Beschreibungen eines Spitzenmusikers auf Benedetti Michelangeli zu; doch seine Konzerte vermittelten mehr: Sie führten den Zuhörer in eine Sphäre des sinnlich Wahrnehmbaren, aber nicht mehr mit Begriffen Faßbaren. Arturo Benedetti Michelangeli, der zeit seines Lebens Gesundheitsprobleme hatte, starb im Juni 1995 in Lugano. Er war "als Künstler mit seinem Klavierspiel kündender Prophet und reflektierender Philosoph zugleich", hieß es im Nachruf der "Zeit".
An keinem anderen Dirigenten des 20. Jahrhunderts schieden sich die Geister so grundsätzlich und vehement wie an dem 1912 in Rumänien geborenen Sergiu Celibidache. Dabei gab es niemals auch nur den geringsten Zweifel an der immensen Begabung des Perfektionisten, es waren vielmehr Fragen einer Ästhetik der Tonkunst, die im Zusammenhang mit der Kultfigur "Celi" diskutiert wurden. Für Celibidache wurde das Werk bei jeder Aufführung von neuem geboren; mit größter Perfektion arbeitete er an der Übereinstimmung aller Komponenten, an einer stets neuen dialektischen Balance von Idee und Realisierung, in der Raum und Zeit mystisch ineinander aufgingen. Von 1979 an führte er die Münchner Philharmoniker mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit bei der kompromisslosen Durchsetzung seiner musikalischen Vorstellungen an die Spitze der international renommierten Orchester. In der Nacht zum 15. August 1996 starb er im Alter von 84 Jahren in Paris. Celibidache als einen der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre schlicht eine Banalität; er war die Ausnahmeerscheinung auf dem sich immer schneller drehenden Karussell des internationalen Musikbetriebs. Maurice Ravel (1875-1937) komponierte zwei Klavierkonzerte. Sie entstanden zur gleichen Zeit, in den Jahren 1929-31, und sind dennoch nach Struktur und Charakter völlig unterschiedlich. Das G-Dur-Konzert bezeichnete Ravel als "Konzert im strengsten Sinne des Wortes, im Geiste von Mozart und Saint-Saëns geschrieben". Die Musik sollte heiter und brillant sein und nicht nach dramatischen Effekten suchen. Das dreisätzige Werk beeindruckt vor allem durch den großartig instrumentierten Orchesterklang, die rhythmischen Extravaganzen und den virtuosen Solopart. Ravels 1932 in Paris uraufgeführtes Klavierkonzert G-Dur gehört zum Standardrepertoire des 20. Jahrhunderts und ist ein beliebtes Paradestück großer Pianisten.

Länge des Programms: 0:31:24 Arturo Benedetti Michelangeli (Klavier)
Sergiu Celibidache
London Symphony Orchestra
Großbritannien 1982, Regie: Robin Lough

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.12.2007, 22:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:39):

Bach, Cellosuite Nr. 6 D-Dur BWV 1012 Mischa Maisky

Die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sind ein Grundpfeiler im Repertoire für dieses Instrument. So wie ein Pianist sich stets aufs neue mit einem Standardwerk wie Bachs "Wohltemperiertem Klavier" auseinandersetzt, begleitet die Aufführung der Solosuiten einen Cellisten sein Leben lang.
Mischa Maisky nahm den kompletten Zyklus 1986 für das Fernsehen auf. Entstanden in der Villa Caldogno, Vicenza, die Andrea Palladio 1560-65 erbaut hat.

Länge des Programms: 0:37:04 Mischa Maisky (Violoncello)
Deutschland 1986, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.12.2007, 22:35 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:40):

Weihnachtskonzert aus der Mailänder Scala
Werke von Salieri, Haydn, Fux und Schubert

Riccardo Muti Weihnachtskonzert 2000 aus der Mailänder Scala. Das Programm:
Antonio Salieri: Salve Regina B-Dur - Magnificat C-Dur
Joseph Haydn: Te Deum C-Dur Hob. XXIIIC/2
Johann Joseph Fux: Ave Regina
Franz Schubert: Messe G-Dur D 167

Ausführende: Tatiana Liscnic, Larissa Schmidt (Sopran), Natalia Gavrilan (Mezzosopran), Cesare Catani (Tenor), Ildebrando d'Arcangelo (Baß)
Coro di Voci Bianche del Teatro alla Scala e del Conservatorio "G. Verdi" di Milano
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Dirigent: Riccardo Muti

Länge des Programms: 0:54:30 Tatiana Lisnic (Sopran)
Larissa Schmidt (Sopran)
Natalia Gavrilan (Mezzosopran)
Cesare Catani (Tenor)
Ildebrando D'Arcangelo (Baß)
Coro di Voci Bianche di Milano
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Riccardo Muti
Italien 2000, Regie: Carlo Battistoni

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.12.2007, 20:15 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:42):


Himmlische Einfälle - Sibelius, Symphonie Nr. 7

Jean Sibelius Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Siebte Symphonie, 1924 in Stockholm uraufgeführt, ist in einem Satz durchkomponiert und stellt somit die Vollendung der Bestrebungen Sibelius' dar, eine zyklisch komprimierte symphonische Form zu entwickeln. Nach einer Einführung in das Werk wird es vom Philharmonischen Orchester Tampere unter Tuomas Ollila aufgeführt.

Länge des Programms: 1:10:20 Tuomas Ollila
Philharmonisches Orchester Tampere
Finnland 1997, Regie: Jukka Konttori

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.12.2007, 22:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:44):

Adventkonzert mit Nikolaus Harnoncourt
Bach, Kantaten BWV 61 und 147 - Magnificat BWV 243

Ian Bostridge Nikolaus Harnoncourt dirigiert ein Konzert mit geistlichen Werken von Johann Sebastian Bach, die das nahende Weihnachtsfest zum Thema haben: Die Kantaten BWV 61 "Nun komm, der Heiden Heiland" und BWV 147 "Herz und Mund" sowie das Magnificat BWV 243. Diese Aufnahme entstand 2000 im Benediktinerkloster Melk (Österreich).
Der österreichische Musiker Nikolaus Harnoncourt, geboren 1929, entstammt einem luxemburgisch-lothringischen Adelsgeschlecht. Er studierte Violoncello und war zunächst als Cellist bei den Wiener Symphonikern tätig. Doch die historische Aufführungspraxis interessierte ihn mehr als der Orchesterdienst: 1953 gründete er mit seiner Ehefrau Alice das Ensemble "Concentus musicus Wien" und beschäftigte sich intensiv mit Alter Musik. Harnoncourt, ein Pionier des Originalklangs, zeigte dem verblüfften Publikum, wie aufregend die Werke der Renaissance und des Barock sich anhören können. Im Laufe der Jahre erweiterte er sein Repertoire und widmete sich am Pult "moderner" Orchester den klassischen Symphonien, aber auch Bühnenwerken von Johann Strauß und Richard Wagner.

Gesamtlänge des Programms: 1:21:20 Christine Schäfer (Sopran)
Anna Korondi (Sopran)
Bernarda Fink (Mezzosopran)
Ian Bostridge (Tenor)
Christopher Maltmann (Baß)
Arnold-Schönberg-Chor
Concentus musicus Wien
Nikolaus Harnoncourt
Österreich 2000, Regie: Claus Viller

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.12.2007, 23:10 Uhr 12.12.2007, 08:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:49):

Pfitzner, Drei Vorspiele zu 'Palestrina' Christian Thielemann

Die Münchner Philharmoniker spielen unter der Leitung ihres Chefdirigenten Christian Thielemann drei Vorspiele zur Oper "Palestrina" von Hans Pfitzner (1869-1949). Die Aufnahme entstand im Festspielhaus Baden-Baden.

Länge des Programms: 0:25:20 Christian Thielemann
Münchner Philharmoniker
Deutschland 2006, Regie: Agnes Méth-Katschthaler

Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.12.2007, 12:00 Uhr 12.12.2007, 12:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:52):

Beethoven, Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 George Szell

Der Dirigent George Szell (1897-1970) und der Pianist Friedrich Gulda (1930-1970) genossen als Beethoven-Interpreten eine große Reputation. Beide waren in Wien aufgewachsen, beide begannen ihre Weltkarriere als musikalische Wunderkinder.
Szell unternahm als Elfjähriger seine erste Europatournee als Pianist. Er selbst sagte von sich, im Alter von zwölf ein fertig ausgebildeter Musiker gewesen zu sein, der Kontrapunkt, Form- und Harmonielehre studiert hatte. Bereits als Kind begann er auch zu komponieren. Zum Dirigieren kam er eher zufällig, als er im Alter von 16 Jahren während der Ferien mit seinen Eltern für einen Dirigenten einsprang, der die Sommerkonzerte im Urlaubsort leitete.
Szell dirigierte fast alle berühmten Orchester der Welt. Ab 1939 lebte er in den USA. 1946 übernahm er die Stelle des Chefdirigenten des Cleveland Orchestra, das er zu einem Orchester von Weltruf formte und bis zu seinem Tod leitete.
Friedrich Gulda gewann mit 16 Jahren den Internationalen Klavierwettbewerb in Genf und debütierte mit 20 in der Carnegie Hall. Sehr ambitioniert, allerdings nur mit mäßigem Erfolg, wandte er sich in den 60er Jahren auch dem Jazz zu. Mit seinem exzentrischen Auftreten eckte Gulda immer wieder an. Am 28. März 1999 lancierte er die Nachricht von seinem eigenen Tod in die Presse. Wenige Tage später trat er in Salzburg bei einer "Auferstehungsparty" auf und meinte "Ätsch, zu früh gefreut."
Dieses gemeinsame Konzert von Gulda und Szell mit den Wiener Philharmonikern wurde im Jahr 1966 aufgezeichnet.

Länge des Programms: 0:47:41 Friedrich Gulda (Klavier)
George Szell
Wiener Philharmoniker
Österreich 1966, Regie: Hermann Lanske

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.12.2007, 10:00 Uhr
13.12.2007, 01:25 Uhr
15.12.2007, 14:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:56):
Classica
Beethoven, Coriolan-Ouvertüre op. 62 Carlos Kleiber

Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der "höchstverehrte Dirigent seit Toscanini", wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:10:38 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.12.2007, 11:00 Uhr 13.12.2007, 12:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:00):
Classica
Bruckner, Symphonie Nr. 8 c-Moll Sergiu Celibidache

Anton Bruckner (1824-1896) hielt seine 8. Symphonie für den künstlerischen Höhepunkt seines Schaffens. 1884 machte er sich mit ungewöhnlich großem Optimismus und Selbstvertrauen an die Arbeit, zweifellos beflügelt durch den Erfolg seiner Siebten Symphonie. Der Einfluß von Beethovens Neunter tritt nicht nur im sanften Tremolo der Streicher zutage, sondern auch im Rhythmus des Hauptmotivs in den Anfangstakten des Werks. Bruckner tauscht hier zum ersten Mal die Mittelsätze des Werks, wie Beethoven dies in seiner Neunten getan hatte: zuerst das Scherzo, danach der langsame Satz. Bruckner widmete seine Achte Symphonie Kaiser Franz Joseph von Österreich und überreichte ihm die gedruckte Partitur in einer Audienz.
An keinem anderen Dirigenten unseres Jahrhunderts schieden sich die Geister so grundsätzlich und vehement wie an Sergiu Celibidache (1912-1996). Dabei gab es niemals auch nur den geringsten Zweifel an der immensen Begabung des Perfektionisten; es waren vielmehr Fragen einer Ästhetik der Tonkunst, die im Zusammenhang mit der Kultfigur "Celi" diskutiert wurden: seine langsamen, überbreiten Tempi als Resultat seines Willens zur Deutlichkeit in der Wiedergabe einer Partitur, seine - von wenigen Ausnahmen abgesehen - unnachgiebige Verweigerung gegenüber der Schallplatte, die er für die Pest jeglicher wahrer Musikkultur hielt, und sein unerschütterlicher Glaube an den magischen Augenblick des Konzerts. Für Celibidache wurde das Werk bei jeder Aufführung von neuem geboren; mit größter Perfektion arbeitete er an der Übereinstimmung aller Komponenten, an einer stets neuen dialektischen Balance von Idee und Realisierung, in der Raum und Zeit mystisch ineinander aufgingen. Besonders berühmt wurden seine Aufführungen der Symphonien Anton Bruckners.
Nach einem Philosophie- und Mathematikstudium in Bukarest zog Celibidache 1936 nach Berlin, wo er an der Hochschule für Musik studierte. 1946, er hatte gerade eine Dissertation über den Renaissancekomponisten Josquin Desprez abgeschlossen, wurde er Interims-Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Nach dem Tode Wilhelm Furtwänglers sollte Celibidache, der inzwischen über 400 Konzerte mit den Berlinern erarbeitet und dirigiert hatte, die Nachfolge antreten, doch das Orchester überlegte es sich anders und wählte Herbert von Karajan zum Thronfolger. Celibidache war viele Jahre als Dirigent in aller Welt unterwegs, vor allem in den romanischen Ländern, Skandinavien und Lateinamerika. Von 1979 an führte er die Münchner Philharmoniker mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit bei der kompromisslosen Durchsetzung seiner musikalischen Vorstellungen an die Spitze der international renommierten Orchester. In der Nacht zum 15. August 1996 starb er im Alter von 84 Jahren in Paris. Sergiu Celibidache als einen der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre schlicht eine Banalität; er war die Ausnahmeerscheinung auf dem sich immer schneller drehenden Karussell des internationalen Musikbetriebs.

Länge des Programms: 1:43:00 Sergiu Celibidache
Münchner Philharmoniker
Deutschland 1994, Regie: Rodney Greenberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.12.2007, 11:55 Uhr 13.12.2007, 12:50 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:03):
Classica
Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248

Kantaten 1 bis 6 Die erste vollständige Aufführung von Bachs "Weihnachtsoratorium" fand um die Weihnachtszeit des Jahres 1734 in der Leipziger Thomaskirche statt. So mancher Kirchenbesucher mag einige Melodien wiedererkannt haben, da Bach Material aus früheren Werken verwendet und bisweilen überarbeitet hatte, um die Musik dem neuen Text anzupassen. Diese Praxis war damals durchaus verbreitet. Die sechs großangelegten Teile des Weihnachtsoratoriums sind durch den fortlaufenden Bericht von der Geburt Jesu bis zum Erscheinen der drei Weisen und durch musikalische Gestaltungsmittel und symmetrische Gliederungen eng zu einer inhaltlichen Großform zusammengefügt. Die Weihnachtsgeschichte wird nach den Evangelien der Apostel Matthäus und Lukas mit traditionellen oder neuverfaßten Texten erzählt.

Gesamtlänge des Programms: 2:46:32 Peter Schreier (Tenor)
Robert Holl (Baß)
Tölzer Sängerknaben
Concentus musicus Wien
Nikolaus Harnoncourt
Deutschland 1982, Regie: Franz Kabelka

Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.12.2007, 20:35 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:16):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488 Rudolf Buchbinder

Seit in den 60er Jahren seine internationale Karriere begann, hat sich Rudolf Buchbinder als feste Größe unter den Weltklassepianisten etabliert. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bezeichnet ihn als einen der "wichtigsten und kompetentesten Beethoven-Spieler unserer Tage". Zwar bildet die Musik der Klassik und Romantik einen Schwerpunkt von Buchbinders Repertoire, aber er widmet sich auch der zeitgenössischen Musik. Über 100 Schallplattenaufnahmen dokumentieren sein vielfältiges musikalisches Schaffen. Seine Gesamteinspielung des Klavierwerks von Joseph Haydn wurde mit dem renommierten "Grand Prix du Disque" ausgezeichnet.
Bereits 1998 erregte Buchbinder mit einer Live-Aufnahme von Mozarts zwölf Klavierkonzerten Aufsehen. Der renommierte Musikkritiker und Buchautor Joachim Kaiser kürte sie damals zur CD des Jahres. Im Mozart-Jahr 2006 nahm sich Buchbinder sechs der Konzerte erneut vor. An nur einem Tag zeichnete er sie, wiederum live, im Wiener Musikvereinssaal mit den Wiener Philharmonikern für DVD und fürs Fernsehen auf. Dabei übernahm Buchbinder auch die musikalische Leitung.
Zu Mozarts Zeiten war es noch üblich, daß ein Komponist die Instrumente, für die er schrieb, auch selbst beherrschte. Mozart war ein guter Geiger, doch sein eigentliches Instrument war das Klavier. Er trat schon in jungen Jahren öffentlich auf und wurde in Wien berühmt als Pianist und als Interpret eigener Klavierwerke. Den größten Teil seiner Klavierkonzerte schrieb Mozart für den eigenen Gebrauch. Er begann mit Bearbeitungen fremder Kompositionen und endete mit 14 symphonischen Werken der Reife, die einen Höhepunkt in der Geschichte des Klavierkonzerts darstellen.
Die Klavierkonzerte begleiteten Mozart während seiner ganzen Laufbahn als Solist und Komponist. Sie dokumentieren seine persönliche künstlerische Entwicklung und zugleich die Entwicklung der Gattung vom Konzept der Barockmusik zum klassischen Solokonzert. Mozart nutzte die technischen Möglichkeiten seines Instruments und experimentierte mit Form, Klangfarbe und dem Gegensatz zwischen Solist und Orchester.

Länge des Programms: 0:26:21 Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
Wiener Philharmoniker
Österreich 2006, Regie: Karina Fibich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.12.2007, 12:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:17):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 22 Es-Dur KV 482 Rudolf Buchbinder

Seit in den 60er Jahren seine internationale Karriere begann, hat sich Rudolf Buchbinder als feste Größe unter den Weltklassepianisten etabliert. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bezeichnet ihn als einen der "wichtigsten und kompetentesten Beethoven-Spieler unserer Tage". Zwar bildet die Musik der Klassik und Romantik einen Schwerpunkt von Buchbinders Repertoire, aber er widmet sich auch der zeitgenössischen Musik. Über 100 Schallplattenaufnahmen dokumentieren sein vielfältiges musikalisches Schaffen. Seine Gesamteinspielung des Klavierwerks von Joseph Haydn wurde mit dem renommierten "Grand Prix du Disque" ausgezeichnet.
Bereits 1998 erregte Buchbinder mit einer Live-Aufnahme von Mozarts zwölf Klavierkonzerten Aufsehen. Der renommierte Musikkritiker und Buchautor Joachim Kaiser kürte sie damals zur CD des Jahres. Im Mozart-Jahr 2006 nahm sich Buchbinder sechs der Konzerte erneut vor. An nur einem Tag zeichnete er sie, wiederum live, im Wiener Musikvereinssaal mit den Wiener Philharmonikern für DVD und fürs Fernsehen auf. Dabei übernahm Buchbinder auch die musikalische Leitung.
Zu Mozarts Zeiten war es noch üblich, daß ein Komponist die Instrumente, für die er schrieb, auch selbst beherrschte. Mozart war ein guter Geiger, doch sein eigentliches Instrument war das Klavier. Er trat schon in jungen Jahren öffentlich auf und wurde in Wien berühmt als Pianist und als Interpret eigener Klavierwerke. Den größten Teil seiner Klavierkonzerte schrieb Mozart für den eigenen Gebrauch. Er begann mit Bearbeitungen fremder Kompositionen und endete mit 14 symphonischen Werken der Reife, die einen Höhepunkt in der Geschichte des Klavierkonzerts darstellen.
Die Klavierkonzerte begleiteten Mozart während seiner ganzen Laufbahn als Solist und Komponist. Sie dokumentieren seine persönliche künstlerische Entwicklung und zugleich die Entwicklung der Gattung vom Konzept der Barockmusik zum klassischen Solokonzert. Mozart nutzte die technischen Möglichkeiten seines Instruments und experimentierte mit Form, Klangfarbe und dem Gegensatz zwischen Solist und Orchester.

Länge des Programms: 0:33:24 Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
Wiener Philharmoniker
Österreich 2006, Regie: Karina Fibich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.12.2007, 12:26 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:19):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll KV 491 Rudolf Buchbinder


Länge des Programms: 0:30:39 Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
Wiener Philharmoniker
Österreich 2006, Regie: Karina Fibich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.12.2007, 12:59 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:20):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 14 Es-Dur KV 449 Rudolf Buchbinder


Länge des Programms: 0:22:43 Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
Wiener Philharmoniker
Österreich 2006, Regie: Karina Fibich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.12.2007, 13:30 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:21):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur KV 503 Rudolf Buchbinder

Länge des Programms: 0:29:52 Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
Wiener Philharmoniker
Österreich 2006, Regie: Karina Fibich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.12.2007, 13:53 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:24):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll KV 466 Rudolf Buchbinder

Länge des Programms: 0:31:40 Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
Wiener Philharmoniker
Österreich 2006, Regie: Karina Fibich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.12.2007, 14:23 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:25):
Classica
Tschaikowsky, Fantasie-Ouvertüre 'Romeo und Julia'

Leopold Stokowski Die Fantasie-Ouvertüre "Romeo und Julia" entstand 1869/70, zwischen der 1. und 2. Symphonie, und gilt als das erste Meisterwerk Tschaikowskys. Er beschreibt hier musikalisch einzelne Szenen und Stimmungen aus Shakespeares Drama: die Gefühle von Pater Lorenzo, die verfeindeten Familien und natürlich die tragisch endende Liebe zwischen Romeo und Julia.
Der Dirigent Leopold Stokowski, geboren 1882 in London, zählte zu den vielseitigsten und dienstältesten Orchesterleitern des 20. Jahrhunderts. Er setzte sich für die zeitgenössische Musik ein und dirigierte in den USA, die ihm zur Heimat wurden, eine Reihe bedeutender Erstaufführungen (Strawinsky, Schönberg, Berg, Mahler), wirkte an Walt Disneys Produktion 'Fantasia' mit, leitete zahlreiche namhafte Orchester und engagierte sich als Pädagoge. Rund sieben Jahrzehnte währte seine Tätigkeit. Er starb 1977 in Nether Wallop (Hampshire).
Diese Aufnahme entstand 1969 in Lugano.

Länge des Programms: 0:21:25 Leopold Stokowski
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1969, Regie: Sergio Genni

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.12.2007, 14:00 Uhr 15.12.2007, 16:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:27):
Classica
Tschaikowsky, Violinkonzert D-Dur op. 35

Neben Mendelssohns Violinkonzert gilt Tschaikowskys Opus 35 als eines der berühmtesten Konzerte der Welt. Das war jedoch keineswegs immer so: Als das Konzert am 4. Dezember 1881 in Wien uraufgeführt wurde, stieß es bei der Kritik auf fast einmütige Ablehnung. Die ersten beiden Sätze werden von einer zarten Lyrik charakterisiert, was den melodischen Klang der Violinen wundervoll zum Ausdruck bringt. Der dritte Satz, ein Allegro vivacissimo, entlädt sich zu einem virtuosen Feuerwerk und führt das Werk zu einem fulminanten Ende.
Diese Aufnahme entstand 1975 in der Avery Fisher Hall, New York.

Länge des Programms: 0:40:46 Boris Belkin (Violine)
Leonard Bernstein
New York Philharmonic
USA 1975, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.12.2007, 14:25 Uhr 15.12.2007, 16:25 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:28):
Classica
Mozart-Gala aus Salzburg
Von den Salzburger Festspielen


Thomas Hampson Aufzeichnung einer Gala-Matinee vom 30. Juli 2006 in der Felsenreitschule Salzburg. Auf dem Programm Werke von Wolfgang Amadeus Mozart.

Aus Don Giovanni:
Ouvertüre
"Madamina, il catalogo è questo" Arie des Leporello (René Pape)
"Dalla sua pace" Arie des Don Ottavio (Michael Schade)

Aus Mitridate, re di Ponto:
"Nel grave tormento" Arie der Aspasia (Patricia Petibon)

Aus La clemenza di Tito:
"Se all'impero, amici Dei" Arie des Tito (Michael Schade)
"Parto, ma tu ben mio" Arie des Sesto (Magdalena Kozena)

Aus Così fan tutte:
"Rivolgete a lui lo sguardo" Arie des Guglielmo (Thomas Hampson)

Aus Idomeneo:
Ouvertüre
"Se il padre perdei" Arie der Ilia (Ekaterina Siurina)
"S'io non moro a questi accenti" Duett Idamante-Ilia (Magdalena Kozena, Ekaterina Siurina)
"D'Oreste, d'Aiace" Arie der Elettra (Anna Netrebko)

Symphonie D-Dur KV 504 "Prager"

Länge des Programms: 01:32:58 Ekaterina Siurina (Sopran)
Patricia Petibon (Sopran)
Anna Netrebko (Sopran)
Magdalena Kozena (Mezzosopran)
Michael Schade (Tenor)
Thomas Hampson (Bariton)
René Pape (Baß)
Wiener Philharmoniker
Daniel Harding
Österreich 2006, Regie: Brian Large

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.12.2007, 23:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:30):
Classica
Portrait Carl Orff - Der Mann, der 'Carmina burana' schrieb

Carl Orff Filmportrait des deutschen Komponisten Carl Orff (1895-1982). Er war ein Mann des Theaters und zugleich ein Pädagoge, aus dessen Klasse viele bedeutende Musiker hervorgingen. In seinen Bühnenwerken verarbeitete er Anregungen aus dem mittelalterlichen Mysterienspiel, aus Märchen der Welt und aus der antiken Tragödie. Sein berühmtestes Werk sind die "Carmina burana". Das Orffsche Schulwerk hat in vielen Ländern der Erde die Musikerziehung belebt.

Länge des Programms: 0:55:26 Deutschland 1994, Regie: Werner Lütje

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.12.2007, 08:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:32):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467 Murray Perahia und das Chamber Orchestra of Europe

spielen das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 21 C-Dur KV 467 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Vor der Aufführung gibt Perahia zusammen mit dem Musikwissenschaftler Sir Denis Forman eine Einführung in das Werk.

Länge des Programms: 0:58:51 Murray Perahia (Klavier)
Chamber Orchestra of Europe
Deutschland 1991, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.12.2007, 09:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:34):
Classica
Esa-Pekka Salonen probt Debussy, La Mer Esa-Pekka Salonen

Das Wasser hat einen großen Einfluß auf die Kompositionen Claude Debussys ausgeübt; es erscheint in vielen seiner Werke in unterschiedlicher Form: als Regen (in "Jardins sous la pluie"), als stilles Gewässer (in "Reflets dans l'eau"), als Grab eines versunkenen Domes (in "La cathédrale engloutie") bis hin zu den Impressionen des offenen Meeres (in der dreiteiligen symphonischen Dichtung "La Mer").
"Vielleicht wissen Sie nicht", schrieb Debussy an den Dirigenten und Komponisten André Messager, "daß ich für das schöne Leben eines Seemanns bestimmt war und nur durch Zufall einen anderen Weg nahm. Aber immer noch fühle ich eine starke Leidenschaft für das Meer." In seiner 1905 uraufgeführten symphonischen Dichtung "La Mer" beschäftigt sich Claude Debussy mit dem Zusammenspiel von Wasser, Licht, Wellen und Wind auf dem Meer.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, ist seit 1992 Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra. Er lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Das Los Angeles Philharmonic stieg unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt auf. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London. Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:55:27 Esa-Pekka Salonen
Los Angeles Philharmonic
USA 1997, Regie: Peter Berggren

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.12.2007, 10:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:35):
Classica
Wagner, Vorspiel zu 'Tristan und Isolde' Georg Solti

"Tristan und Isolde" von Richard Wagner (1813-1883) zählt zu den wichtigsten Opern in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Mit der an die äußeren Ränder der Tonalität vorstoßenden Harmonik legte Wagner den Grundstein für die musikalischen Entwicklungen im 20. Jahrhundert.
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand 1976 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:19:56 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
USA 1976, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.12.2007, 19:55 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:37):
Classica
Mozart, Streichquartett C-Dur KV 465 Das Gewandhaus-Quartett (Frank-Michael Erben, Violine - Conrad Suske, Violine - Volker Metz, Viola - Jürnjakob Timm, Violoncello) spielt das Streichquartett C-Dur KV 465 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Diese Aufnahme entstand im Barockschloß Rammenau, Sachsen.

Die vier Musiker des Gewandhaus-Quartetts blicken auf eine rund 200jährige Geschichte zurück: 1809 gründete Heinrich August Matthäi, Erster Geiger der Leipziger Gewandhauskonzerte, das Ensemble, das zu den ältesten Streichquartettformationen der Welt zählt. Die Liste der Uraufführungen des Quartetts umfaßt Werke von Mendelssohn, Schumann, Spohr, Bruch, Busoni, Reger, David u.v.a. Das Gewandhaus-Quartett hat sich nicht auf eine musikalische Richtung festgelegt, sondern widmet sich ebenso Werken der Klassik und Romantik wie der Moderne. Die vier Musiker sind zugleich Mitglieder des traditionsreichen Gewandhausorchesters und stimmen ihre Tätigkeit im Bereich Kammermusik mit den Dienstplänen des Orchesters ab. Gewandhaus-Quartett
Deutschland 2005, Regie: Hans Hadulla

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.12.2007, 22:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:39):
Classica
Brahms, Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Carlos Kleiber

Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der ?höchstverehrte Dirigent seit Toscanini?, wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:44:35 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.12.2007, 22:30 Uhr
cellodil (10.12.2007, 09:52):
Heute fängt übrigens der Vorverkauf für die Schwetzinger Festspiele 2008, die ja meistens ziemlich schnell ausverkauft sind, an....

Mehr Infos gibt es hier.

Liebe Grüße

Sabine
ab (10.12.2007, 10:20):
Tja, 22.-24. Mai mit dem Hagen Quartett und 4. 6. mit Thomas Zehtmairs Duoabend wären schon was...
cellodil (10.12.2007, 17:06):
Original von ab
Tja, 22.-24. Mai mit dem Hagen Quartett und 4. 6. mit Thomas Zehtmairs Duoabend wären schon was...

... und das noch im Rokokotheater... Mit Flanieren im Park und feinen Schwetzinger Spargeln...

:D

Liebe Grüße

Sabine
Rachmaninov (10.12.2007, 17:07):
Original von cellodil
Original von ab
Tja, 22.-24. Mai mit dem Hagen Quartett und 4. 6. mit Thomas Zehtmairs Duoabend wären schon was...

... und das noch im Rokokotheater... Mit Flanieren im Park und feinen Schwetzinger Spargeln...

:D

Liebe Grüße

Sabine

Sehr schöner Saal! Da hörte ich einst Pletnev :engel
cellodil (10.12.2007, 17:10):
Original von Rachmaninov
Original von cellodil
Original von ab
Tja, 22.-24. Mai mit dem Hagen Quartett und 4. 6. mit Thomas Zehtmairs Duoabend wären schon was...

... und das noch im Rokokotheater... Mit Flanieren im Park und feinen Schwetzinger Spargeln...

:D

Liebe Grüße

Sabine

Sehr schöner Saal! Da hörte ich einst Pletnev :engel

Ich letztes Jahr Gidon Kremer :D und schon mehrfach durchaus hörens- und sehenswerte Opernvorstellungen...

Liebe Grüße

Sabine
cellodil (10.12.2007, 17:12):
Ähem... ?( war dieses Jahr mit Gidon....

Sabine
(zeitverwirrt im Jahresendspurt)
nikolaus (10.12.2007, 20:51):
Original von cellodil
Ähem... ?( war dieses Jahr mit Gidon....

Sabine
(zeitverwirrt im Jahresendspurt)

:rofl :rofl :rofl
Jeremias (22.12.2007, 10:48):
Am 18.1. gibt es in Düsseldorf einen Chopin-Abend mit Demidenko :leb
Rachmaninov (22.12.2007, 11:01):
Original von Jeremias
Am 18.1. gibt es in Düsseldorf einen Chopin-Abend mit Demidenko :leb

Oh, Du wirst da hin gehen, oder?
Jeremias (22.12.2007, 11:13):
Soll ich? :D
Rachmaninov (22.12.2007, 13:35):
Original von Jeremias
Soll ich? :D

@Jeremias,
ich weiss das Du sein Spiel i.A. als etwas zu "hart" empfindest. Ggf. nicht die beste Idee ihn dann mit Chopin zu sehen, aber ich würde mir einen der besten Pianisten unserer Tage nicht entgehen lassen :haha
Pollux (25.12.2007, 12:27):
Frohe Weihnachen zusammen!
Heute startet auf 3SAT das dreiteilige Fernsehspiel "Mit meinen heißen Tränen" über das Leben von Franz Schubert mit Udo Samel als Schubert.
Beginn heute um 14:10 Uhr.
Teil zwei morgen, 26.12. 14:00 Uhr, Teil drei am 27.12 ebenfalls um 14:00 Uhr.
Viele Grüße, Pollux
Jürgen (25.12.2007, 23:18):
Original von Pollux
Frohe Weihnachen zusammen!
Heute startet auf 3SAT das dreiteilige Fernsehspiel "Mit meinen heißen Tränen" über das Leben von Franz Schubert mit Udo Samel als Schubert.
Beginn heute um 14:10 Uhr.
Teil zwei morgen, 26.12. 14:00 Uhr, Teil drei am 27.12 ebenfalls um 14:00 Uhr.
Viele Grüße, Pollux

Au super, ich habe dieses Dreierpack vor ca. 20 Jahren mal auf Video 2000 aufgenommen. Ist natürlich heute nicht mehr zu gebrauchen.
Nimmt das zufällig jemand auf? Ich habe den ersten Teil verpasst, bin morgen unterwegs und kann daher bestenfalls übermorgen schauen.
Mir hat damals diese Verfilmung unheimlich gut gefallen. Ein romantisches Drama pur.

Grüße
Jürgen
karajan (01.01.2008, 15:46):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.01.2008, 01:35 Uhr
Mozart, Streichquartett D-Dur KV 575
as Gewandhaus-Quartett (Frank-Michael Erben, Violine - Conrad Suske, Violine - Volker Metz, Viola - Jürnjakob Timm, Violoncello) spielt das Streichquartett D-Dur KV 575 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791).
Diese Aufnahme entstand im Barockschloß Rammenau, Sachsen.
Die vier Musiker des Gewandhaus-Quartetts blicken auf eine rund 200jährige Geschichte zurück: 1809 gründete Heinrich August Matthäi, Erster Geiger der Leipziger Gewandhauskonzerte, das Ensemble, das zu den ältesten Streichquartettformationen der Welt zählt. Die Liste der Uraufführungen des Quartetts umfaßt Werke von Mendelssohn, Schumann, Spohr, Bruch, Busoni, Reger, David u.v.a. Das Gewandhaus-Quartett hat sich nicht auf eine musikalische Richtung festgelegt, sondern widmet sich ebenso Werken der Klassik und Romantik wie der Moderne. Die vier Musiker sind zugleich Mitglieder des traditionsreichen Gewandhausorchesters und stimmen ihre Tätigkeit im Bereich Kammermusik mit den Dienstplänen des Orchesters ab. Gewandhaus-Quartett
Deutschland 2005, Regie: Hans Hadulla
karajan (01.01.2008, 15:49):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.01.2008, 04:35 Uhr

Brahms, Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Carlos Kleiber Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der ?höchstverehrte Dirigent seit Toscanini?, wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:44:35 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld
karajan (01.01.2008, 15:53):
Classica
Portrait Martha Argerich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.01.2008, 20:30 Uhr


Martha Argerich ist eine der brillantesten und temperamentvollsten Pianistinnen unserer Zeit. Geboren 1941 in Buenos Aires, lernte sie zunächst in ihrer Heimat das Klavierspiel und setzte die Ausbildung 1955 in Europa bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli fort. Zu Beginn ihrer internationalen Karriere errang Martha Argerich zahlreiche bedeutende Musikpreise. Ihr Repertoire umfaßt Werke von Bach bis Schostakowitsch; besonders berühmt ist ihr virtuoses Spiel der Kompositionen Chopins, Liszts sowie französischer und russischer Werke des 19. und 20. Jahrhunderts.
In den 80er Jahren wandte sie sich zusammen mit dem Geiger Gidon Kremer intensiv der Kammermusik zu. Martha Argerich tritt nur selten auf und gilt bereits zu Lebzeiten als eine Pianisten-Legende.
In diesem Film sprach sie zum ersten Mal vor der Kamera über ihr Leben, ihre Zweifel und ihren unstillbaren Hunger, Musik zu machen. Der Beitrag zeigt die Künstlerin in Konzerten, Proben und zu Hause.

Länge des Programms: 0:57:09 Frankreich 2002, Regie: Georges Gachot
karajan (01.01.2008, 15:58):
Classica
Schumann, Klavierkonzert a-Moll op. 54


Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.01.2008, 21:30 Uhr


Martha Argerich und das Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Riccardo Chailly spielen das Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54 von Robert Schumann (1810-1856). Als Zugabe erklingt "Von fremden Ländern und Menschen" aus "Kinderszenen" op. 15 von Robert Schumann.
Martha Argerich ist eine der brillantesten und temperamentvollsten Pianistinnen unserer Zeit. Geboren 1941 in Buenos Aires, lernte sie zunächst in ihrer Heimat das Klavierspiel und setzte die Ausbildung 1955 in Europa bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli fort.
Zu Beginn ihrer internationalen Karriere errang Martha Argerich zahlreiche bedeutende Musikpreise. Ihr Repertoire umfaßt Werke von Bach bis Schostakowitsch; besonders berühmt ist ihr virtuoses Spiel der Kompositionen Chopins, Liszts sowie französischer und russischer Werke des 19. und 20. Jahrhunderts.
Martha Argerich tritt nur selten auf und gilt bereits zu Lebzeiten als eine Pianisten-Legende. Martha Argerich (Klavier)
Riccardo Chailly
Gewandhausorchester Leipzig
Deutschland 2006, Regie: Bob Coles
karajan (01.01.2008, 16:00):
Classica
Rachmaninow, Suite Nr. 2 für zwei Klaviere C-Dur op. 17


Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.01.2008, 22:05 Uhr




Argerich, Freire Martha Argerich und Nelson Freire spielen die Suite Nr. 2 für zwei Klaviere C-Dur op. 17 von Sergej Rachmaninow (1873-1943). Aufzeichnung eines Konzerts vom Münchner Klaviersommer 1982 im Kongreßsaal des Deutschen Museums.

Länge des Programms: 0:21:46 Martha Argerich (Klavier)
Nelson Freire (Klavier)
Deutschland 1982, Regie: János Darvas
karajan (01.01.2008, 16:04):
Classica

Ravel, Klavierkonzert G-Dur Martha Argerich


Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.01.2008, 22:30 Uhr




Maurice Ravel (1875-1937) komponierte zwei Klavierkonzerte. Sie entstanden zur gleichen Zeit, in den Jahren 1929-31, und sind dennoch nach Struktur und Charakter völlig unterschiedlich. Das G-Dur-Konzert bezeichnete Ravel als "Konzert im strengsten Sinne des Wortes, im Geiste von Mozart und Saint-Saëns geschrieben". Die Musik sollte heiter und brillant sein und nicht nach dramatischen Effekten suchen. Das dreisätzige Werk beeindruckt vor allem durch den großartig instrumentierten Orchesterklang, die rhythmischen Extravaganzen und den virtuosen Solopart.
Ravels 1932 in Paris uraufgeführtes Klavierkonzert G-Dur gehört zum Standardrepertoire des 20. Jahrhunderts und ist ein beliebtes Paradestück großer Pianisten.
Martha Argerich ist eine der brillantesten und temperamentvollsten Pianistinnen unserer Zeit. Geboren 1941 in Buenos Aires, lernte sie zunächst in ihrer Heimat das Klavierspiel und setzte die Ausbildung 1955 in Europa bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli fort. Zu Beginn ihrer internationalen Karriere errang Martha Argerich zahlreiche bedeutende Musikpreise. Ihr Repertoire umfaßt Werke von Bach bis Schostakowitsch; besonders berühmt ist ihr virtuoses Spiel der Kompositionen Chopins, Liszts sowie französischer und russischer Werke des 19. und 20. Jahrhunderts.
In den 80er Jahren wandte sie sich zusammen mit dem Geiger Gidon Kremer intensiv der Kammermusik zu. Martha Argerich tritt nur selten auf und gilt bereits zu Lebzeiten als eine Pianisten-Legende. Diese Aufnahme entstand in der Alten Oper Frankfurt.

Länge des Programms: 0:22:59 Martha Argerich (Klavier)
Charles Dutoit
Orchestre National de France
Deutschland 1990, Regie: Helmut Rost
karajan (01.01.2008, 16:09):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.01.2008, 02:20 Uhr
10.01.2008, 00:10 Uhr
Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 Kurt Masur



Kurt Masur führt mit dem Orchestre National de France, das er seit 2002 als Musikdirektor leitet, die Neunte Symphonie von Ludwig van Beethoven auf. Außerdem wirken mit der Choeur de Radio France und die Solisten Melanie Diener, Marie-Nicole Lemieux, Jorma Silvasti und Franz-Josef Seliger.
Für sein künstlerisches Lebenswerk und seinen politischen Einsatz im Herbst 1989 wurde der ehemalige Chefdirigent des Leipziger Gewandhausorchesters Kurt Masur im September 2007 mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband ausgezeichnet. Konzertmitschnitt von den Festspielen "Chorégies d'Orange".
Die 9. Symphonie, die Beethoven bereits in völliger Taubheit komponierte, wurde am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt. Trotz der unvollkommenen Wiedergabe war der Publikumserfolg groß, nur die Fachwelt schwankte lange zwischen völliger Ablehnung und begeisterter Zustimmung. Vor allem der letzte Satz, in dem Beethoven, den gültigen Stilgesetzen zuwider, Dichterworte und menschliche Stimmen verwendete, wurde kritisiert. Schon seit 1793 befaßte sich Beethoven mit dem Gedanken, Schillers Ode "An die Freude" zu vertonen, doch erst im Herbst 1823, während seiner Arbeit an dieser Symphonie, erkor er sich endlich die "Freudenmelodie" zum Finale- Thema. Dieser Entschluß entsprang der Erkenntnis, daß nur ein Chor seine Empfindungen wiederzugeben vermochte.

Länge des Programms: 01:08:02 Melanie Diener (Sopran)
Marie-Nicole Lemieux (Mezzosopran)
Jorma Silvasti (Tenor)
Franz-Josef Seliger (Baß)
Choeur de Radio France
Orchestre National de France
Kurt Masur
Frankreich 2005, Regie: Denis Caiozzi
karajan (01.01.2008, 16:11):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.01.2008, 04:00 Uhr
10.01.2008, 02:00 Uhr
Dvorák, Acht Slawische Tänze Daniel Harding



Konzertaufzeichnung des Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding. Das Programm: Antonín Dvorák, Acht slawische Tänze für Orchester. Diese Aufnahme entstand im Teatro Comunale di Ferrara. Daniel Harding
Mahler Chamber Orchestra
Italien 2002, Regie: Patrizia Carmine
karajan (01.01.2008, 16:29):
Classica


Portrait Einojuhani Rautavaara



Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.01.2008, 00:10 Uhr Einojuhani Rautavaara Der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara, geboren 1928 in Helsinki, stammt aus einer musikalischen Familie, sein Vater war Opernsänger. Er studierte Komposition und Musikwissenschaft in seiner Heimatstadt und setzte die Ausbildung in den USA (Juilliard School, Tanglewood) und Köln fort. Als Komponist hat er sich auch auf internationaler Ebene einen Namen gemacht; die Aufnahme seiner 7. Symphonie "Angel of Light" avancierte zu einem Bestseller.
Rautavaaras Schaffen umfaßt Vokalwerke, Kammermusik, Opern und symphonische Musik. Seine vielseitige Kompositionsweise setzt sich über herrschende Stile hinweg und besitzt große Farbigkeit. Während Rautavaara in frühen Werken mit Vorliebe die Zwölftontechnik anwendete, schreibt er heute in einem neoromantischen Stil, der von Landschaft und Natur seiner Heimat geprägt ist.
Einojuhani Rautavaara zählt zu den führenden und erfolgreichsten Komponisten Finnlands. Im Gegensatz zu seiner Heimat und den USA sind seine Werke in Mitteleuropa noch relativ unbekannt. In seinem Haus in einem idyllischen Vorort von Helsinki spricht Einojuhani Rautavaara über sich und sein Werk. Bilder aus der finnischen Landschaft illustrieren die Musikbeispiele: die Symphonie "Angel of Light", die Opern "Thomas" und "The Gift of the Magi", der Liederzyklus "Die Liebenden", Chorwerke und Ausschnitte aus den Uraufführungen seiner Oper "Aleksis Kivi" in Savonlinna 1997 und seines Streichquintetts beim Kammermusikfestival Kuhmo.
Mit Wortbeiträgen von Vladimir Ashkenazy, der Ehefrau des Komponisten und von einem langjährigen Schüler Rautavaaras.

Länge des Programms: 0:53:59 Finnland 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (02.01.2008, 11:33):
Classica


Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.01.2008, 01:05 Uhr

Rautavaara, On the last frontier Leif Segerstam


Das Philharmonische Orchester Helsinki unter der Leitung von Leif Segerstam bei der Uraufführung der Komposition "On the last frontier" von Einojuhani Rautavaara (*1928). In einer dokumentarischen Einführung sprechen Rautavaara und Segerstam über das Werk. Aufgenommen in der Finlandia-Halle Helsinki.
Der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara, geboren 1928 in Helsinki, stammt aus einer musikalischen Familie, sein Vater war Opernsänger. Er studierte Komposition und Musikwissenschaft in seiner Heimatstadt und setzte die Ausbildung in den USA (Juilliard School, Tanglewood) und Köln fort. Als Komponist hat er sich auch auf internationaler Ebene einen Namen gemacht; die Aufnahme seiner 7. Symphonie "Angel of Light" avancierte zu einem Bestseller. Rautavaaras Schaffen umfaßt Vokalwerke, Kammermusik, Opern und symphonische Musik. Seine vielseitige Kompositionsweise setzt sich über herrschende Stile hinweg und besitzt große Farbigkeit. Rautavaara zählt zu den führenden und erfolgreichsten Komponisten Finnlands.

Länge des Programms: 0:39:16 Leif Segerstam
Finnischer Philharmonischer Chor Helsinki
Philharmonisches Orchester Helsinki
Finnland 1999, Regie: Aarno Cronvall
karajan (02.01.2008, 11:35):
Classica

Portrait Jewgenij Kissin

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.01.2008, 00:10 Uhr




Jewgenij Kissin Jewgenij Kissin, geboren 1971 in Moskau, begann in jüngsten Jahren als Wunderkind und sorgte bereits 1984 für internationales Aufsehen, als er im Moskauer Konservatorium als Solist beider Chopin-Konzerte unter der Leitung von Dmitri Kitajenko auftrat. 1987 debütierte er in Berlin, ein Jahr später ging er auf Europatournee mit den Moskauer Virtuosen unter der Leitung von Wladimir Spiwakow. Im September 1990 trat er erstmals in Nordamerika auf.
Als erster Künstler gab er 1997 bei den Londoner Proms-Konzerten ein Solorecital.
Jewgenij Kissin ist einer der großen Tastengiganten in der langen Tradition der russischen Klaviervirtuosen.
Christopher Nupen, bekannt für herausragende Musikdokumentationen, zeigt Kissin in diesem Portrait im Gespräch, bei Konzertvorbereitungen, Proben und im Konzert.
Die Aufnahmen entstanden beim Festival von La Roque d'Anthéron, beim Musiksommer Gstaad und in der Royal Albert Hall, London.

Länge des Programms: 0:59:40 Großbritannien 2000, Regie: Christopher Nupen
karajan (02.01.2008, 11:37):
Classica

Schubert, Winterreise Hermann Prey

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.01.2008, 01:10 Uhr

In ihrer Grundstimmung drücken die Gedichte Wilhelm Müllers Trauer, Verzweiflung und Melancholie aus. Die Schwärze des Gefühls wird allerdings durch die Musik aufgehoben. Wilhelm Müller starb jung, doch erlangten seine Schöpfungen durch Schuberts Musik Unvergänglichkeit. Schuberts seelische und körperliche Verfassung war zu dieser Zeit schon angegriffen: Der von ihm abgöttisch verehrte Beethoven war gestorben und die immer schneller fortschreitende Syphillis schwächte ihn zusehends.
Der international gefeierte Bariton Hermann Prey wurde 1929 in Berlin geboren. Seinen großen Durchbruch erlangte er 1956 als Figaro an der Wiener Staatsoper in Rossinis "Der Barbier von Sevilla". Bald gastierte er an allen großen Opernhäusern und Festivals der Welt. Hermann Preys große Liebe gehörte dem Liedgesang, ganz speziell den Werken Franz Schuberts und Robert Schumanns. Trotz seiner zahlreichen Verpflichtungen auf der Bühne, im Konzertsaal, vor der Fernsehkamera und im Schallplattenstudio nahm Hermann Prey sich auch die Zeit, seine Erfahrungen in Meisterklassen für Liedgesang in aller Welt weiterzugeben. Seit 1982 lehrte Prey an der Hamburger Musikhochschule; 1988 gab er mit Mozarts "Figaro" sein Regie-Debüt am Salzburger Landestheater. Hermann Prey starb im Juli 1998 an den Folgen eines Herzinfarkts.
"Wie er es immer wieder zustande bringt, seine prachtvolle Stimme strömen und klingen zu lassen und doch jene fahle Kraftlosigkeit zu suggerieren, mit der sich der einsame Wanderer von Station zu Station schleppt, das bleibt Preys Geheimnis." (Wiener Kurier, 9.6.78)

Länge des Programms (incl. Einführung): 01:22:47 Hermann Prey (Bariton)
Helmut Deutsch (Klavier)
Deutschland 1984, Regie: Franz Kabelka
karajan (02.01.2008, 11:39):
Classica

Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248


Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.01.2008, 02:55 Uhr


Kantaten 1 bis 6 Die erste vollständige Aufführung von Bachs "Weihnachtsoratorium" fand um die Weihnachtszeit des Jahres 1734 in der Leipziger Thomaskirche statt. So mancher Kirchenbesucher mag einige Melodien wiedererkannt haben, da Bach Material aus früheren Werken verwendet und bisweilen überarbeitet hatte, um die Musik dem neuen Text anzupassen. Diese Praxis war damals durchaus verbreitet. Die sechs großangelegten Teile des Weihnachtsoratoriums sind durch den fortlaufenden Bericht von der Geburt Jesu bis zum Erscheinen der drei Weisen und durch musikalische Gestaltungsmittel und symmetrische Gliederungen eng zu einer inhaltlichen Großform zusammengefügt. Die Weihnachtsgeschichte wird nach den Evangelien der Apostel Matthäus und Lukas mit traditionellen oder neuverfaßten Texten erzählt.

Gesamtlänge des Programms: 2:46:32 Peter Schreier (Tenor)
Robert Holl (Baß)
Tölzer Sängerknaben
Concentus musicus Wien
Nikolaus Harnoncourt
Deutschland 1982, Regie: Franz Kabelka
karajan (02.01.2008, 11:41):
Classica

Neujahrskonzert 1995 Zubin Mehta

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.01.2008, 20:15 Uhr


Die traditionellen Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker sind nicht nur das meistgesehene Programm des ORF, sondern sie zählen auch zu den populärsten Musiksendungen der Welt. Am Neujahrstag 1995 stand Zubin Mehta am Pult der Philharmoniker.
Das Programm:
Johann Strauß, Reiter-Marsch op. 428
Josef Strauß, Wiener Kinder, Walzer op. 61 - Arm in Arm, Polka mazur op. 215
Josef Lanner, Favorit-Polka op. 201
Johann Strauß, Morgenblätter, Walzer op. 279 - Prozeß-Polka op. 294
Franz von Suppé, Ouvertüre "Banditenstreiche"
Johann Strauß, Perpetuum mobile op. 257 - Mephistos Höllenrufe, Walzer op. 101
Josef Strauß, Thalia, Polka mazur op. 195
Eduard Strauß, Elektrisch, Polka schnell (Uraufführung)
Johann Strauß Vater, Alice-Polka op. 238
Johann Strauß, Russische Marsch-Phantasie op. 353
Josef Strauß, Mein Lebenslauf..., Walzer op. 263
Johann, Josef und Eduard Strauß, Schützen-Quadrille, Polka schnell, op. 133
Zugaben:
Josef Strauß, Auf Ferienreisen, Polka schnell op. 133
Johann Strauß, An der schönen blauen Donau, Walzer op. 314
Johann Strauß Vater, Radetzky-Marsch op. 22

Gesamtlänge des Programms: 1:45:58 Zubin Mehta
Wiener Philharmoniker
Österreich 1995, Regie: Claus Viller
karajan (02.01.2008, 11:42):
Classica


Mozart, Streichquartett G-Dur KV 387 Das Gewandhaus-Quartett (Frank-Michael Erben, Violine - Conrad Suske, Violine - Volker Metz, Viola - Jürnjakob Timm, Violoncello)

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.01.2008, 22:05 Uhr
spielt das Streichquartett G-Dur KV 387 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Diese Aufnahme entstand im Barockschloß Rammenau, Sachsen. Die vier Musiker des Gewandhaus-Quartetts blicken auf eine rund 200jährige Geschichte zurück: 1809 gründete Heinrich August Matthäi, Erster Geiger der Leipziger Gewandhauskonzerte, das Ensemble, das zu den ältesten Streichquartettformationen der Welt zählt. Die Liste der Uraufführungen des Quartetts umfaßt Werke von Mendelssohn, Schumann, Spohr, Bruch, Busoni, Reger, David u.v.a. Das Gewandhaus-Quartett hat sich nicht auf eine musikalische Richtung festgelegt, sondern widmet sich ebenso Werken der Klassik und Romantik wie der Moderne. Die vier Musiker sind zugleich Mitglieder des traditionsreichen Gewandhausorchesters und stimmen ihre Tätigkeit im Bereich Kammermusik mit den Dienstplänen des Orchesters ab. Gewandhaus-Quartett
Deutschland 2005, Regie: Hans Hadulla
karajan (02.01.2008, 11:43):
Classica

Christoph von Dohnányi

Mendelssohn, Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 56 'Schottische'
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.01.2008, 22:40 Uhr
Schottland hat auf deutsche Künstler stets eine große Anziehungskraft ausgeübt. Deshalb verewigten auch zwei bedeutende Musiker des 19. Jahrhunderts ihre Gefühle für dieses Land in ihrem Werk: Felix Mendelssohn Bartholdy und Max Bruch. Als Mendelssohn 1829 in Edinburgh eintraf, war er beim Anblick von Holyrood House, der Residenz der schottischen Könige, tief beeindruckt. Dort fand er die Inspiration für den Beginn seiner "Schottischen Symphonie". Fast 13 Jahre vergingen jedoch, bis er das Werk tatsächlich niederschrieb, das sein letztes vollendetes Orchesterwerk werden sollte. Ende 1842 dirigierte der Komponist seine Symphonie in London und wurde danach von Königin Victoria empfangen, der die Komposition gewidmet war. Die Uraufführung hatte im selben Jahr im Leipziger Gewandhaus stattgefunden und war auch von Mendelssohn selbst geleitet worden. Der vielseitige und angesehene Dirigent Christoph von Dohnányi, geboren 1929 in Berlin, kann sowohl in Europa als auch in den USA auf eine bemerkenswerte Karriere zurückblicken. Nachdem er lange Jahre als musikalischer Leiter und Intendant der Frankfurter Oper gewirkt hatte, wechselte er in derselben Position an die Hamburgische Staatsoper. 1984 trat er die Nachfolge von Lorin Maazel als fester Dirigent des Cleveland Orchestra an und wurde 1994 zusätzlich Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra. Sein Engagement für Neue Musik ist sowohl im Konzertsaal als auch an seinen Aufnahmen zu erkennen. Er leitete die Uraufführungen von Henzes "Der junge Lord" und "Die Bassariden". Die Aufzeichnung von Mendelssohns "Schottischer Symphonie" erfolgte 1977 im Wiener Musikvereinssaal. Christoph von Dohnányi
Wiener Philharmoniker
Österreich 1977, Regie: Hugo Käch
karajan (02.01.2008, 11:46):
Classica


Bartók, Konzert für Orchester Georg Solti


Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.01.2008, 03:10 Uhr


Nach einer aufreibenden Flucht aus Europa erreichte Béla Bartók 1940 die USA, wo er, gesundheitlich angeschlagen, in bescheidenen Verhältnissen lebte. Im Spätsommer 1943 schrieb er das Konzert für Orchester im Auftrag des berühmten Dirigenten Sergej Kussewitzky. Es war der erste Erfolg des dreiundsechzigjährigen Komponisten in seinem nordamerikanischen Exil. Obwohl das Stück auch als Symphonie in fünf Sätzen aufgefaßt werden könnte, wählte Bartók ganz bewußt den Titel "Konzert für Orchester". Er wollte damit auf die Verwandtschaft mit dem barocken Concerto grosso hinweisen, die im konzertierenden oder solistischen Einsatz einzelner Instrumente besteht. Mit dem Konzert für Orchester feierte Bartók wahre Triumphe in den USA - es waren die letzten in seinem Leben. Drei Jahre nach seinem Tod war Bartók neben Richard Strauss und Sergej Prokofjew der in den USA am häufigsten aufgeführte Komponist des 20. Jahrhunderts - dieser Erfolg hatte mit dem Konzert für Orchester, Bartóks Meisterwerk aus seiner amerikanischen Periode, begonnen.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er "von der Pike auf" als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Diese Aufnahme entstand am 26. März 1989 in der Royal Festival Hall, London.

Länge des Programms: 0:36:55 Georg Solti
London Philharmonic Orchestra
Großbritannien 1989, Regie: Humphrey Burton
karajan (02.01.2008, 11:47):
Classica

Georg Solti dirigiert Béla Bartók




Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.01.2008, 03:50 Uhr
Tanzsuite und Violinkonzert Nr. 2 Georg Solti Das London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Georg Solti spielt zwei Werke von Béla Bartók (1881-1945): die Tanzsuite und das Violinkonzert Nr. 2, Solist: Vilmos Szabadi.
Mitschnitt eines Konzerts aus der Royal Festival Hall in London.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er "von der Pike auf" als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit unerschöpflicher Energie gearbeitet.

Länge des Programms: 1:00:33 Vilmos Szabadi (Violine)
Georg Solti
London Philharmonic Orchestra
Großbritannien 1989, Regie: Humphrey Burton
karajan (02.01.2008, 11:48):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.01.2008, 22:10 Uhr


Mozart, Sinfonia concertante Es-Dur KV 364


Baschmet, Davis, Spiwakow Wladimir Spiwakow (Violine), Juri Baschmet (Viola) und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Colin Davis spielen die Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791).
Aufgenommen in der Philharmonie am Gasteig, München. Vor der Aufführung zeigt eine Dokumentation die Probenarbeit der Musiker.

Gesamtlänge des Programms: 0:58:19 Wladimir Spiwakow (Violine)
Juri Baschmet (Viola)
Colin Davis
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1988, Regie: Klaus Lindemann
karajan (02.01.2008, 11:50):
Classica


Harris, Symphonie Nr. 3 Leonard Bernstein

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.01.2008, 22:05 Uhr

Das New York Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Leonard Bernstein spielt die Symphonie Nr. 3 von Roy Harris (1898-1979). Aufgenommen im Juni 1976 in der Royal Albert Hall, London.
Roy Harris studierte Komposition in den USA und in Paris bei Nadia Boulanger. Er zählt zu den maßgeblichen amerikanischen Symphonikern. Von seinen über 200 Kompositionen ist nur ein kleiner Teil bekannt, da Harris nur die Werke zur Veröffentlichung und Aufführung freigab, von denen er wußte, daß sie Erfolg versprachen.

Länge des Programms: 0:19:33 Leonard Bernstein
New York Philharmonic
Großbritannien 1976, Regie: Derek Bailey
karajan (02.01.2008, 11:52):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.01.2008, 03:55 Uhr
Bach, Cellosuite Nr. 6 D-Dur BWV 1012 Mischa Maisky


Die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sind ein Grundpfeiler im Repertoire für dieses Instrument. So wie ein Pianist sich stets aufs neue mit einem Standardwerk wie Bachs "Wohltemperiertem Klavier" auseinandersetzt, begleitet die Aufführung der Solosuiten einen Cellisten sein Leben lang.
Mischa Maisky nahm den kompletten Zyklus 1986 für das Fernsehen auf. Entstanden in der Villa Caldogno, Vicenza, die Andrea Palladio 1560-65 erbaut hat.

Länge des Programms: 0:37:04 Mischa Maisky (Violoncello)
Deutschland 1986, Regie: Horant H. Hohlfeld
karajan (02.01.2008, 11:53):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.01.2008, 04:35 Uhr
Ravel, Klavierkonzert G-Dur Arturo Benedetti Michelangeli


Zwei legendäre Musiker des 20. Jahrhunderts führen zusammen mit dem London Symphony Orchestra das Klavierkonzert G-Dur von Maurice Ravel auf. Der Live-Mitschnitt aus der Royal Festival Hall zeigt nicht nur ein musikalisches Ereignis von höchstem Rang, sondern ist inzwischen auch ein Dokument von historischer Bedeutung.
Um Arturo Benedetti Michelangeli, geboren 1920 in Brescia, rankte sich bereits zu seinen Lebzeiten manche Legende. In einem Konzertprogramm hieß es, er stamme vom Heiligen Franziskus ab und sei Geiger, Organist, Arzt, Franziskanermönch, Pilot, Rennfahrer sowie erstklassiger Skifahrer und könne als Klavierbaumeister einen Flügel auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. Weltberühmt war "ABM" (wie man seinen Namen in der Musikwelt abzukürzen pflegte) jedoch als genialer und feinfühliger Pianist, der auf Konzerttourneen stets seinen eigenen Flügel (manchmal auch zwei) mitnahm und den Auftritt im letzten Moment absagte, wenn irgend etwas mit dem Instrument oder der Akustik nicht in Ordnung war. In seiner über vierzigjährigen Karriere erreichte der aristokratische Perfektionist, dessen einmalige Begabung niemand anzweifelte, die Weltspitze der Pianisten - obwohl sein Repertoire verhältnismäßig wenig Werke umfaßte und die Zahl seiner Auftritte äußerst gering war. Die Kompositionen von Debussy und Ravel nahmen dabei stets einen wichtigen Platz ein. Außergewöhnliche Virtuosität, perfekte Ausgewogenheit des Klanges - selbstverständlich treffen alle Beschreibungen eines Spitzenmusikers auf Benedetti Michelangeli zu; doch seine Konzerte vermittelten mehr: Sie führten den Zuhörer in eine Sphäre des sinnlich Wahrnehmbaren, aber nicht mehr mit Begriffen Faßbaren. Arturo Benedetti Michelangeli, der zeit seines Lebens Gesundheitsprobleme hatte, starb im Juni 1995 in Lugano. Er war "als Künstler mit seinem Klavierspiel kündender Prophet und reflektierender Philosoph zugleich", hieß es im Nachruf der "Zeit".
An keinem anderen Dirigenten des 20. Jahrhunderts schieden sich die Geister so grundsätzlich und vehement wie an dem 1912 in Rumänien geborenen Sergiu Celibidache. Dabei gab es niemals auch nur den geringsten Zweifel an der immensen Begabung des Perfektionisten, es waren vielmehr Fragen einer Ästhetik der Tonkunst, die im Zusammenhang mit der Kultfigur "Celi" diskutiert wurden. Für Celibidache wurde das Werk bei jeder Aufführung von neuem geboren; mit größter Perfektion arbeitete er an der Übereinstimmung aller Komponenten, an einer stets neuen dialektischen Balance von Idee und Realisierung, in der Raum und Zeit mystisch ineinander aufgingen. Von 1979 an führte er die Münchner Philharmoniker mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit bei der kompromisslosen Durchsetzung seiner musikalischen Vorstellungen an die Spitze der international renommierten Orchester. In der Nacht zum 15. August 1996 starb er im Alter von 84 Jahren in Paris. Celibidache als einen der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre schlicht eine Banalität; er war die Ausnahmeerscheinung auf dem sich immer schneller drehenden Karussell des internationalen Musikbetriebs. Maurice Ravel (1875-1937) komponierte zwei Klavierkonzerte. Sie entstanden zur gleichen Zeit, in den Jahren 1929-31, und sind dennoch nach Struktur und Charakter völlig unterschiedlich. Das G-Dur-Konzert bezeichnete Ravel als "Konzert im strengsten Sinne des Wortes, im Geiste von Mozart und Saint-Saëns geschrieben". Die Musik sollte heiter und brillant sein und nicht nach dramatischen Effekten suchen. Das dreisätzige Werk beeindruckt vor allem durch den großartig instrumentierten Orchesterklang, die rhythmischen Extravaganzen und den virtuosen Solopart. Ravels 1932 in Paris uraufgeführtes Klavierkonzert G-Dur gehört zum Standardrepertoire des 20. Jahrhunderts und ist ein beliebtes Paradestück großer Pianisten.

Länge des Programms: 0:31:24 Arturo Benedetti Michelangeli (Klavier)
Sergiu Celibidache
London Symphony Orchestra
Großbritannien 1982, Regie: Robin Lough
karajan (02.01.2008, 11:55):
Classica

Verdi, La forza del destino
Aus dem Teatro alla Scala



Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.01.2008, 20:15 Uhr


Szenenphoto Giuseppe Verdis Oper "La forza del destino" (Die Macht des Schicksals) in einer Produktion der Mailänder Scala aus dem Jahre 1999; musikalische Leitung: Riccardo Muti - Inszenierung: Hugo de Ana. In den Hauptpartien Georgina Lukács (Leonora), José Cura (Alvaro), Leo Nucci (Don Carlo).
Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 02:51:12 Musikalische Leitung: Riccardo Muti
Inszenierung: Hugo de Ana
Bühnenbild und Kostüme: Hugo de Ana
Georgina Lukács (Leonora)
José Cura (Alvaro)
Leo Nucci (Don Carlo)
Luciana D'Intino (Preziosilla)
Giacomo Prestia (Padre Guardiano)
Roberto de Candia (Fra Melitone)
Eldar Aliev (Il Marchese di Calatrava)
Tiziana Tramonti (Curra)
Giuseppe Riva (Alcalde)
Ernesto Gavazzi (Mastro Trabuco)
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Italien 1999, Regie: Hugo de Ana
karajan (02.01.2008, 11:56):
Classica

Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 Kurt Masur

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.01.2008, 00:10 Uhr

Kurt Masur führt mit dem Orchestre National de France, das er seit 2002 als Musikdirektor leitet, die Neunte Symphonie von Ludwig van Beethoven auf. Außerdem wirken mit der Choeur de Radio France und die Solisten Melanie Diener, Marie-Nicole Lemieux, Jorma Silvasti und Franz-Josef Seliger.
Für sein künstlerisches Lebenswerk und seinen politischen Einsatz im Herbst 1989 wurde der ehemalige Chefdirigent des Leipziger Gewandhausorchesters Kurt Masur im September 2007 mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband ausgezeichnet. Konzertmitschnitt von den Festspielen "Chorégies d'Orange".
Die 9. Symphonie, die Beethoven bereits in völliger Taubheit komponierte, wurde am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt. Trotz der unvollkommenen Wiedergabe war der Publikumserfolg groß, nur die Fachwelt schwankte lange zwischen völliger Ablehnung und begeisterter Zustimmung. Vor allem der letzte Satz, in dem Beethoven, den gültigen Stilgesetzen zuwider, Dichterworte und menschliche Stimmen verwendete, wurde kritisiert. Schon seit 1793 befaßte sich Beethoven mit dem Gedanken, Schillers Ode "An die Freude" zu vertonen, doch erst im Herbst 1823, während seiner Arbeit an dieser Symphonie, erkor er sich endlich die "Freudenmelodie" zum Finale- Thema. Dieser Entschluß entsprang der Erkenntnis, daß nur ein Chor seine Empfindungen wiederzugeben vermochte.

Länge des Programms: 01:08:02 Melanie Diener (Sopran)
Marie-Nicole Lemieux (Mezzosopran)
Jorma Silvasti (Tenor)
Franz-Josef Seliger (Baß)
Choeur de Radio France
Orchestre National de France
Kurt Masur
Frankreich 2005, Regie: Denis Caiozzi
karajan (02.01.2008, 11:58):
Classica


Bach, Cellosuite Nr. 1 G-Dur BWV 1007 Mischa Maisky

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.01.2008, 20:15 Uhr



Die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sind ein Grundpfeiler im Repertoire für dieses Instrument. So wie ein Pianist sich stets aufs neue mit einem Standardwerk wie Bachs "Wohltemperiertem Klavier" auseinandersetzt, begleitet die Aufführung der Solosuiten einen Cellisten sein Leben lang.
Mischa Maisky nahm den kompletten Zyklus 1986 für das Fernsehen auf. Entstanden in der Villa Caldogno, Vicenza, die Andrea Palladio 1560-65 erbaut hat.

Länge des Programms: 00:20:13 Mischa Maisky (Violoncello)
Deutschland 1986, Regie: Humphrey Burton
karajan (02.01.2008, 12:00):
Classica

Haydn, Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Mischa Maisky

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.01.2008, 20:35 Uhr

Mischa Maisky und die Wiener Symphoniker spielen das Cellokonzert Nr. 2 D-Dur von Joseph Haydn (1732-1809). Aufgenommen im April 1987 im Palais Hetzendorf, Wien.

Länge des Programms: 0:23:06 Mischa Maisky (Violoncello)
Wiener Symphoniker
Österreich 1987, Regie: Brian Large
karajan (02.01.2008, 12:01):
Classica


Portrait Mischa Maisky
Zum 60. Geburtstag von Mischa Maisky


Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.01.2008, 21:00 Uhr

Mischa Maisky hält sich für den glücklichsten Cellisten der Welt: Als einziger studierte er sowohl bei Rostropowitsch als auch bei Igor Piatigorsky. Er ist einer der privilegierten Duopartner von Martha Argerich, mit der ihn eine enge Freundschaft verbindet, und arbeitete mit den bedeutendsten Dirigenten. Doch nicht nur die musikalische Karriere, sondern auch die Lebensgeschichte Mischa Maiskys beeindruckt. Er wuchs in seiner Geburtsstadt Riga auf, studierte in Leningrad und Moskau , wurde aus politischen Gründen verhaftet und in ein Arbeitslager gesteckt. Seine Ausreise nach Israel am 7. November 1972 bezeichnet er als seinen zweiten Geburtstag. Danach begann eine Karriere, die ihn in die wichtigsten Musikzentren der Welt führte. In diesem Porträt spricht er über sein bewegtes Leben und seine Karriere und spielt Stücke aus seinem großen Repertoire.

Länge des Programms: 1:18:32 Deutschland 1996, Regie: Hanno Rinke
karajan (02.01.2008, 12:03):
Classica

Schumann, Cellokonzert a-Moll op. 129 Mischa Maisky

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.01.2008, 22:20 Uhr



Mischa Maisky und die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Leonard Bernstein spielen das Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 von Robert Schumann (1810-1856).
Nach den Orchesterzyklen von Mahler, Beethoven und Brahms stand 1984/85 Robert Schumann im Mittelpunkt einer Unitel-Produktion mit Leonard Bernstein und den Wiener Philharmonikern. Schumanns Orchesterwerke gehören zum festen Repertoire der Wiener Philharmoniker. Der romantisch-leuchtende Klang dieses Orchesters und Leonard Bernsteins expressive Interpretation gehen für eine Realisation von Schumanns symphonischem Oeuvre eine ideale Verbindung ein. In einem der akustisch besten Konzertsäle der Welt, im "Goldenen Saal" des Wiener Musikvereins, wurden Schumanns vier Symphonien, sein Klavierkonzert, das Cellokonzert und die Manfred-Ouvertüre aufgenommen.

Länge des Programms: 0:26:34 Mischa Maisky (Violoncello)
Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1985, Regie: Humphrey Burton
karajan (02.01.2008, 12:04):
Classica


Bach, Cellosuite Nr. 2 d-Moll BWV 1008 Mischa Maisky

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.01.2008, 22:50 Uhr
Die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sind ein Grundpfeiler im Repertoire für dieses Instrument. So wie ein Pianist sich stets aufs neue mit einem Standardwerk wie Bachs "Wohltemperiertem Klavier" auseinandersetzt, begleitet die Aufführung der Solosuiten einen Cellisten sein Leben lang. Mischa Maisky nahm den kompletten Zyklus 1986 für das Fernsehen auf. Entstanden in der Villa Caldogno, Vicenza, die Andrea Palladio um 1570 erbaut hat.

Länge des Programms: 0:24:25 Deutschland 1986, Regie: Humphrey Burton
karajan (02.01.2008, 12:06):
Classica

Brahms, Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Carlos Kleiber

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.01.2008, 04:55 Uhr

Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der ?höchstverehrte Dirigent seit Toscanini?, wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:44:35 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld
karajan (02.01.2008, 12:08):
Classica

Mendelssohn, Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll op. 40

Deutschland 1982, Regie: Klaus Lindemann

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.01.2008, 00:10 Uhr

Sein Klavierkonzert d-Moll op. 40 schrieb Felix Mendelssohn Bartholdy während seiner Hochzeitsreise im Sommer 1837, und die glückliche Stimmung jener Zeit fand auch in dieser heiteren Komposition ihren Niederschlag. Das zweite Klavierkonzert ist lyrischer und kompakter als das erste. Zur Steigerung des virtuosen Elements übernahm der Komponist Techniken, die von dem berühmten Klaviervirtuosen und Komponisten Sigismund Thalberg eingeführt worden waren, etwa die Ausschmückung der Melodie mit beidhändigen Verzierungen. Dennoch steht das Konzert eher selten auf den Spielplänen. Als Mendelssohns berühmteste Komposition im Bereich des Instrumentalkonzerts gilt zweifellos sein Violinkonzert e-Moll op. 64, das zu den schönsten Beispielen der Gattung gehört.
Der 1947 geborene Francesch studierte in München und gewann 1973 den Prix Italia. Im folgenden Jahr machte er durch seine Mitwirkung bei der Uraufführung von Hans Werner Henzes "Tristan" in London von sich reden. Sir Neville Marriner gründete 1959 die heute international renommierte Academy of St. Martin-in-the-Fields. Obwohl er die Mehrzahl seiner Opern- und Konzertaufnahmen mit der Academy gemacht hat, arbeitet er auch regelmäßig mit anderen großen Orchestern auf der ganzen Welt zusammen.
Diese Aufnahme entstand im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth.

Länge des Programms: 0:24:29 Homero Francesch (Klavier)
Neville Marriner
Academy of St. Martin-in-the-Fields
karajan (02.01.2008, 12:09):
Classica



Beethoven, Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Carlos Kleiber (1930-2004)

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.01.2008, 00:35 Uhr


Carlos Kleibers viel zu seltene Auftritte auf dem Konzertpodium gehörten zu jenen besonderen musikalischen Ereignissen, an die man sich noch lange erinnert. Die Vitalität und Präzision seiner bestimmenden Gesten verfehlten niemals ihre Wirkung und animierten jedes Orchester der Welt zu Höchstleistungen.
Wenn Carlos Kleiber in dieser Aufnahme mit dem Amsterdamer Concertgebouworkest eine Beethoven-Symphonie aufführt, so darf man sich auf eine Vorstellung freuen, die von intensiver musikalischer Konzentration und außergewöhnlicher expressiver Kraft geprägt ist. Carlos Kleiber nahm Beethovens Siebte Symphonie mit dem niederländischen Orchester im Jahre 1983 auf. Die fast schon hypnotische Wirkung des Dirigenten auf seine Musiker ist faszinierend. Nichts ist vom überschwenglichen Glamour eines Stardirigenten zu bemerken, wenn Carlos Kleiber mit höchster Sorgfalt und Liebe zum Detail klare musikalische Strukturen schafft, rhythmische Klangbilder erzwingt und magische Augenblicke der Ruhe zaubert. Das ist eine faszinierende Art des Musizierens - das war Carlos Kleiber.
1809 bis 1812 entstand Beethovens 7. Symphonie, die am 8. Dezember 1813 im Festsaal der Universität in Wien uraufgeführt wurde. Auch in der strahlenden Freude dieser Symphonie spiegeln sich weltpolitische Ereignisse wider. Ihre Entstehung fällt in die Zeit von Napoleons Rußlandfeldzug, in das Jahr der nationalen Volkserhebung der Befreiungskriege. Die bestimmende Kraft des Werkes ist sein starker Rhythmus, der Wagner veranlaßte, in ihm eine grandiose "Apotheose des Tanzes" zu sehen. Schon die Uraufführung war ein überwältigender Erfolg. Ein Zeitgenosse berichtet: "Die Jubelausbrüche während der A-Dur-Sinfonie... überstiegen alles, was man bisher im Konzertsaal erlebt hatte."

Länge des Programms: 0:36:48 Carlos Kleiber
Koninklijk Concertgebouworkest
Deutschland 1983, Regie: Humphrey Burton
karajan (02.01.2008, 12:12):
Classica

Beethoven, Egmont-Ouvertüre op. 84 Herbert von Karajan


Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.01.2008, 20:15 Uhr


Mit seiner schlanken Gestalt, dem typischen Haarschopf und dem durchdringenden Blick seiner blauen Augen beherrschte Herbert von Karajan (1908-1989) das Dirigentenpult. Wer ihn jemals live oder zumindest in einer seiner zahlreichen Videoaufnahmen dirigieren sah, konnte erleben, wie von Karajan die Musik zur Religion erhob und sie wie deren Hohepriester in einem fast mythischen Ritus zelebrierte. Herbert von Karajan verkörperte die klassische Musik im allgemeinen Bewußtsein als epochaler Dirigent, Medienstar, Opernproduzent, Gründer und Leiter von Festspielen. Trotz aller ehrgeizigen Projekte und vielfältigen Aktivitäten blieb Karajan der überragende Dirigent mit großem Verständnis für das Orchester- und Opernrepertoire von Mozart bis Schönberg, in dem sich niemand mit ihm messen konnte. Während sich einerseits seine außergewöhnliche Begabung nicht bezweifeln läßt, traf ihn andererseits oft der Vorwurf der Selbststilisierung und kommerziellen Vermarktung seiner Person.
Diese Aufnahme entstand in der Philharmonie Berlin.

Länge des Programms: 0:09:07 Herbert von Karajan
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1975, Regie: Herbert von Karajan
karajan (02.01.2008, 12:15):

Classica
Mendelssohn, Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 11 Wolfgang Sawallisch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.01.2008, 20:55 Uhr

Das Orchestre de la Suisse romande unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch spielt die Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 11 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).
Nach den 12 Streichersymphonien aus den Jahren 1821 bis 1823 war die c-Moll-Symphonie op. 11 (1824) Mendelssohns erstes Werk dieser Gattung für großes Orchester. Die großen Vorbilder sind in dieser Symphonie des nur 14jährigen Komponisten ebenso spürbar wie bereits die Entwicklung seines eigenen Stils.

Länge des Programms: 0:30:01 Wolfgang Sawallisch
Orchestre de la Suisse romande
Schweiz 1978, Regie: Serge Minkoff
Poztupimi (03.01.2008, 18:45):
Hallo zusammen,

für die Martha-Aficionados unter Euch:

3. Januar 2008 (also heute :D), 20:03

Martha Argerich spielt Prokofjew

Im Detail:

Aufzeichnung vom 4. Dezember 2007 aus der Philharmonie Berlin

Hector Berlioz: Ouvertüre zu "Béatrice et Bénédict"

Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26

Hector Berlioz: Symphonie Fantastique op. 14

Martha Argerich, Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Charles Dutoit

Viel Spaß,
Wolfgang
nikolaus (03.01.2008, 21:28):
Original von Poztupimi
Hallo zusammen,

für die Martha-Aficionados unter Euch:

3. Januar 2008 (also heute :D), 20:03

Martha Argerich spielt Prokofjew

Im Detail:

Aufzeichnung vom 4. Dezember 2007 aus der Philharmonie Berlin

Hector Berlioz: Ouvertüre zu "Béatrice et Bénédict"

Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26

Hector Berlioz: Symphonie Fantastique op. 14

Martha Argerich, Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Charles Dutoit

Viel Spaß,
Wolfgang

Schade, verpasst :I
Aber ich habe sie ja mit dem gleichen Konzert im November in Düsseldorf erlebt :haha

Herzliche Grüße, Nikolaus.
nikolaus (03.01.2008, 21:43):
Hallo Rachmaninov:

Am 20. Januar spielt Vadim Repin das VK von Beethoven in Mannheim unter Bychkov - das wäre doch etwas für dich, oder?

Siehe hier.

Gruß, Nikolaus.
Rachmaninov (03.01.2008, 21:44):
Original von nikolaus
Hallo Rachmaninov:

Am 20. Januar spielt Vadim Repin das VK von Beethoven in Mannheim unter Bychkov - das wäre doch etwas für dich, oder?

Siehe hier.

Gruß, Nikolaus.

Nö, werde sie doch am 21.01 in Müchen sehen :leb
nikolaus (03.01.2008, 22:21):
Original von Rachmaninov
Original von nikolaus
Hallo Rachmaninov:

Am 20. Januar spielt Vadim Repin das VK von Beethoven in Mannheim unter Bychkov - das wäre doch etwas für dich, oder?

Siehe hier.

Gruß, Nikolaus.

Nö, werde sie doch am 21.01 in Müchen sehen :leb

1:0 für Dich!
Cetay (inaktiv) (04.01.2008, 08:51):
Für die cellophile Schwabenfraktion gibt es einen interessanten Konzerthinweis:

Tanja Tetzlaff, Cello
Gunilla Süssmann, Klavier
mit Werken von:
Bach, Mendelssohn, Webern :), Sibelius :) :) und Salonen :) :) :)

Um 20.00 Uhr im Franz-Anton-Hoffmeister-Saal des Kulturzentrums Zehntscheuer (Bahnhofstraße 16) in Rottenburg am Neckar.
ab (11.01.2008, 09:04):
Kammermusikfreunde aufgepasst! heute abend im österreischischen Radiosender Ö1 um 19.30: hier.

Aus dem Konzertsaal

Benjamin Schmid, Violine; Clemens Hagen, Violoncello; Dejan Lazic, Klavier; Martin Grubinger, Leonhard Schmidinger und Martin Grubinger sen., Percussion.
(Aufgenommen am 16. Dezember 2007 im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins)

Ludwig van Beethoven: Trio für Klavier, Violine und Violoncello B-Dur, op. 97, "Erzherzog-Trio"

Martin Grubinger: Aus dem Leben einer Trommel

Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 15, op. 141 (bearbeitet von Viktor Derewianko)
Cetay (inaktiv) (11.01.2008, 11:32):
Original von ab
Kammermusikfreunde aufgepasst! heute abend im österreischischen Radiosender Ö1 um 19.30: hier.

Benjamin Schmid, Violine; Clemens Hagen, Violoncello; Dejan Lazic, Klavier; Martin Grubinger, Leonhard Schmidinger und Martin Grubinger sen., Percussion.

Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 15, op. 141 (bearbeitet von Viktor Derewianko)

:beer Danke für diesen hochinteressanten Tip! Das kann ich mir nicht entgehen lassen.
Jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich den Rest der Familie vom PC wegbekomme :A
daniel5993 (13.01.2008, 14:35):
http://www.live-classics.com/images/Richter_photo_LCL_421.jpg

Im Januar 2008 gehts bei NDR-Kultur an den 4 Sonntagen, jeweils von 18 - 19 Uhr um den Pianisten Svjatoslav Richter. Es wird aus seinem Leben erzählt, sowie viele seiner Aufnahmen vorgestellt.
Cosima (13.01.2008, 15:18):
Original von daniel5993
Im Januar 2008 gehts bei NDR-Kultur an den 4 Sonntagen, jeweils von 18 - 19 Uhr um den Pianisten Svjatoslav Richter. Es wird aus seinem Leben erzählt, sowie viele seiner Aufnahmen vorgestellt.

Ja, werde ich mir auch anhören. Die erste Folge am letzten Sonntag fand ich durchwachsen: Erwartungsgemäß brachte sie mir nichts Neues, darüber hinaus fand ich sie etwas willkürlich zusammengestrickt. Diverse Zitate von Neuhaus, von Richter selber etc., dazwischen Musikausschnitte und biographische Randnotizen. Alles recht bunt zusammengewürfelt, was bei mir den Eindruck einer nur oberflächlichen Recherche hinterließ.
daniel5993 (13.01.2008, 16:52):
Original von Cosima
Original von daniel5993
Im Januar 2008 gehts bei NDR-Kultur an den 4 Sonntagen, jeweils von 18 - 19 Uhr um den Pianisten Svjatoslav Richter. Es wird aus seinem Leben erzählt, sowie viele seiner Aufnahmen vorgestellt.

Ja, werde ich mir auch anhören. Die erste Folge am letzten Sonntag fand ich durchwachsen: Erwartungsgemäß brachte sie mir nichts Neues, darüber hinaus fand ich sie etwas willkürlich zusammengestrickt. Diverse Zitate von Neuhaus, von Richter selber etc., dazwischen Musikausschnitte und biographische Randnotizen. Alles recht bunt zusammengewürfelt, was bei mir den Eindruck einer nur oberflächlichen Recherche hinterließ.

Hallo Cosima,

Du kennst wahrscheinlich schon so manche Biographie über Ihn(?!), welche tiefer gehen.
Für mich als unwissender in Sachen S. Richter (besitze keine Aufnahme) ists sozusagen für "Anfänger" recht interessant.
Ich bin nach der ersten Folge schon um einiges Schlauer. An mir ist das "Wunder" Richter völlig vorbeigegangen (Kempff, Brendel, Arrau, decken alle mir bevorzugten Bereiche vollkommen ab) aber vielleicht kann mich ja doch etwas überzeugen.

Alles recht bunt zusammengewürfelt, was bei mir den Eindruck einer nur oberflächlichen Recherche hinterließ.

Das hängt wohl auch damit zusammen, dass diese 4 Sendungsstunden keinen tiefen Einblick erlauben. Kleine, oberflächliche Einblicke in das Leben Richters, in seine aufnahmen bringen einem den Musiker und Menschen doch auch nahe. Wer weiß obs für den (normalen) Hörer noch interessant ist, wenns länger und tiefgründiger wird.

Gruß
Daniel
Cosima (13.01.2008, 17:04):
Original von daniel5993
Kleine, oberflächliche Einblicke in das Leben Richters, in seine aufnahmen bringen einem den Musiker und Menschen doch auch nahe. Wer weiß obs für den (normalen) Hörer noch interessant ist, wenns länger und tiefgründiger wird.


Ja, im Grunde muss man fast dankbar sein, dass derlei Sendungen überhaupt noch gemacht werden. Wenn ich mir die sonstigen Radio- und Fernsehprogramme so anschaue (was ich aber immer seltener tue), sind diese 4-teiligen Interpreten-Portraits fast schon Highlights.

Gruß, Cosima
karajan (14.01.2008, 05:55):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.01.2008, 20:15 Uhr

Mariss Jansons dirigiert die Berliner Philharmoniker
Werke von Weber, Schostakowitsch und Dvorák

Zum 65. Geburtstag von Mariss Jansons

Mariss Jansons Mitschnitt eines Konzerts im November 2000 in der Suntory Hall, Tokio. Das Programm:
Weber, Ouvertüre zu "Oberon"
Schostakowitsch, Violinkonzert Nr. 1 a-Moll op. 99 (Solistin: Hilary Hahn) - Zugabe: Presto aus Violinsonate BWV 1001
Dvorák, Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 - Zugabe: Slawischer Tanz op. 72/7.
Mariss Jansons, geboren 1943 in Riga (Lettland), erhielt die erste musikalische Ausbildung bei seinem Vater, dem Dirigenten Arvid Jansons. Er studierte Musik in Leningrad, setzte seine Ausbildung bei Hans Swarowsky und Herbert von Karajan fort und wurde 1971 Preisträger beim Berliner Karajan-Wettbewerb. Als Assistent von Jewgenij Mrawinsky bei den Leningrader Philharmonikern sammelte er wertvolle Erfahrungen. Seit 1979 Seit 1979 leitet er als Chefdirigent das Philharmonische Orchester Oslo und führte es zu Weltgeltung, 1992/93 wurde Mariss Jansons Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra, 1997/98 Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra. Als Nachfolger Lorin Maazels übernahm er im September 2003 die Leitung des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in München.

Gesamtlänge des Programms: 1:38:45 Hilary Hahn (Violine)
Mariss Jansons
Berliner Philharmoniker
Japan 2000, Regie: Shoichi Nishikawa
karajan (14.01.2008, 05:57):
Classica
Bach, Suite Nr. 2 h-Moll BWV 1067
Herbert von Karajan



Zu Bachs Zeiten waren die Begriffe "Orchestersuite" und "Ouvertüre" austauschbar. Denn der erste Satz einer Suite bestand normalerweise aus einer kunstvollen französischen Ouvertüre, die das gesamte Werk beherrschte. Auch Bach selbst bezeichnete seine vier Orchestersuiten als "Ouvertüren". Die Ouvertüren, von denen diese Suiten eingeleitet werden, gehören zu den erhabensten Schöpfungen des großen Komponisten. Der Brauch, die grandiosen Barockouvertüren mit einer Reihe von Tänzen oder anderen leichten Stücken abzurunden, wurde vielleicht durch populäre Tanzsuiten des Rokoko für Kammer- oder Tasteninstrumente angeregt. Die ersten beiden Suiten vollendete Bach während seiner Zeit als Kapellmeister am Hofe des Fürsten Leopold von Anhalt in Köthen zwischen 1717 und 1723.
Die zweite Suite - Bachs einziges erhaltenes Werk für Solo-Flöte und Orchester - beginnt mit einer dreiteiligen französischen Ouvertüre, in der eine vierstimmige Fuge zwischen zwei langsamen, getragenen Teilen steht. Zu den gefälligen Tanzstücken, die darauf folgen, gehören eine gravitätische Sarabande, eine reizende Polonaise und schließlich die berühmte, spielerisch wirbelnde Badinerie.
Mit seiner schlanken Gestalt, dem typischen Haarschopf und dem durchdringenden Blick seiner blauen Augen beherrschte Herbert von Karajan (1908-1989) das Dirigentenpult. Wer ihn jemals live oder in einer seiner zahlreichen Videoaufnahmen dirigieren sah, konnte erleben, wie von Karajan die Musik zur Religion erhob und sie wie deren Hohepriester in einem fast mythischen Ritus zelebrierte. Herbert von Karajan verkörperte die klassische Musik im allgemeinen Bewußtsein als epochaler Dirigent, Medienstar, Opernproduzent, Gründer und Leiter von Festspielen. Trotz aller ehrgeizigen Projekte und vielfältigen Aktivitäten blieb Karajan der überragende Dirigent mit großem Verständnis für das Orchester- und Opernrepertoire von Mozart bis Schönberg, in dem sich niemand mit ihm messen konnte. Während sich einerseits seine außergewöhnliche Begabung nicht bezweifeln läßt, traf ihn andererseits oft der Vorwurf der Selbststilisierung und kommerziellen Vermarktung seiner Person.
Diese Aufnahme entstand 1968 im Salle Pleyel, Paris.

Länge des Programms: 0:19:02 Herbert von Karajan
Berliner Philharmoniker
Schweiz 1968, Regie: François Reichenbach

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.01.2008, 23:00 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:00):
Classica

Europakonzert 2002
Werke von Beethoven, Brahms, Dvorák und Verdi

Claudio Abbado, Gil Shaham Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker sind ein Beitrag des renommierten Orchesters zur europäischen Vereinigung. Sie finden jedes Jahr in einem anderen europäischen Ort statt; 2002 in Palermo. Das Programm:
Ludwig van Beethoven, Egmont-Ouvertüre
Johannes Brahms, Violinkonzert D-Dur op. 77 (Solist: Gil Shaham)
Antonín Dvorák, Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt"
Giuseppe Verdi, Ouvertüre zu "I vespri siciliani".

Gesamtlänge des Programms: 1:54:02 Gil Shaham (Violine)
Claudio Abbado
Berliner Philharmoniker
Deutschland 2002, Regie: Bob Coles

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.01.2008, 20:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:02):
Classica

Mozart, Klaviersonate zu vier Händen D-Dur KV 381 Argerich, Economou



Martha Argerich und Nicolas Economou spielen die Klaviersonate zu vier Händen D-Dur KV 381 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Aufzeichnung eines Konzerts vom Münchner Klaviersommer 1982.
Geboren 1941 in Buenos Aires, lernte Martha Argerich zunächst in ihrer Heimat das Klavierspiel und setzte die Ausbildung 1955 in Europa bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli fort. Zu Beginn ihrer internationalen Karriere errang Martha Argerich zahlreiche bedeutende Musikpreise. Ihr Repertoire umfaßt Werke von Bach bis Schostakowitsch; besonders berühmt ist ihr virtuoses Spiel der Kompositionen Chopins, Liszts sowie französischer und russischer Werke des 19. und 20. Jahrhunderts. In den 80er Jahren wandte sie sich zusammen mit dem Geiger Gidon Kremer intensiv der Kammermusik zu. Martha Argerich tritt nur selten auf und gilt bereits zu Lebzeiten als eine Pianisten-Legende.
Nicolas Economou wurde 1953 in Nikosia (Zypern) geboren, wo er mit fünf Jahren ersten Klavierunterricht erhielt. 1964 gewann er den 1. Preis beim Panhellenischen Klavierwettbewerb in Athen und studierte ab 1965 als Stipendiat der sowjetischen Regierung in Moskau. Anfang der siebziger Jahre begann Economou eine rege Konzerttätigkeit, die ihn durch ganz Europa führte. Er schrieb Kompositionen für Klavier und Kammermusikbesetzung sowie Ballett-, Theater- und Filmmusik, z.B. für Robert Wilsons "The Civil Wars" und Margarethe von Trottas "Die bleierne Zeit". 1993 kam Nicolas Economou bei einem Autounfall ums Leben.

Länge des Programms: 0:13:57 Martha Argerich (Klavier)
Nicolas Economou (Klavier)
Deutschland 1982, Regie: János Darvas

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.01.2008, 23:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:06):
Classica

Portrait Martha Argerich


Martha Argerich Martha Argerich ist eine der brillantesten und temperamentvollsten Pianistinnen unserer Zeit. Geboren 1941 in Buenos Aires, lernte sie zunächst in ihrer Heimat das Klavierspiel und setzte die Ausbildung 1955 in Europa bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli fort. Zu Beginn ihrer internationalen Karriere errang Martha Argerich zahlreiche bedeutende Musikpreise. Ihr Repertoire umfaßt Werke von Bach bis Schostakowitsch; besonders berühmt ist ihr virtuoses Spiel der Kompositionen Chopins, Liszts sowie französischer und russischer Werke des 19. und 20. Jahrhunderts.
In den 80er Jahren wandte sie sich zusammen mit dem Geiger Gidon Kremer intensiv der Kammermusik zu. Martha Argerich tritt nur selten auf und gilt bereits zu Lebzeiten als eine Pianisten-Legende.
In diesem Film sprach sie zum ersten Mal vor der Kamera über ihr Leben, ihre Zweifel und ihren unstillbaren Hunger, Musik zu machen. Der Beitrag zeigt die Künstlerin in Konzerten, Proben und zu Hause.

Länge des Programms: 0:57:09 Frankreich 2002, Regie: Georges Gachot

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.01.2008, 23:30 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:09):
Classica

Rachmaninow, Suite Nr. 2 für zwei Klaviere C-Dur op. 17 Argerich, Freire



Martha Argerich und Nelson Freire spielen die Suite Nr. 2 für zwei Klaviere C-Dur op. 17 von Sergej Rachmaninow (1873-1943). Aufzeichnung eines Konzerts vom Münchner Klaviersommer 1982 im Kongreßsaal des Deutschen Museums.

Länge des Programms: 0:21:46 Martha Argerich (Klavier)
Nelson Freire (Klavier)
Deutschland 1982, Regie: János Darvas

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.01.2008, 01:10 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:10):
Classica

Saint-Saëns, Samson et Dalila
Aus dem Opernhaus San Francisco

Szenenphoto Das Volk Israel leidet unter der Herrschaft der Philister. In Gaza flehen die Hebräer ihren Gott um Erlösung an. Samson, ihr Anführer, verheißt ein baldiges Ende der Knechtschaft. Abimelech, der Statthalter von Gaza, verhöhnt die Hebräer und stößt Gotteslästerungen aus. Samson ruft zur Revolte auf und erschlägt Abimelech. Die Philister fürchten den Zorn der aufständischen Hebräer. Ihr Oberpriester ruft sie vergeblich zum Widerstand auf, verflucht Gott und Volk Israels und flieht mit ihnen. - Samson führt die siegreichen Hebräer an.
Aus dem Tempel des Philister-Gottes Dagon kommen ihnen geschmückte Priesterinnen entgegen. Sie werden von Dalila angeführt und begrüßen die Sieger mit gespielter Freundlichkeit. Dalila lockt Samson und verspricht ihm ihre Liebe; Samson erliegt Dalilas Schönheit, er hört nicht die Ermahnungen eines alten Hebräers.
Dalila erwartet bei Einbruch der Nacht Samson. Sie will sich und ihr Volk an ihm rächen und verspricht dem Oberpriester, Samson das Geheimnis seiner Stärke zu entlocken. Samson erscheint, gequält von Gewissensbissen und mit der Absicht, sich von Dalila zu lösen. Doch er erliegt erneut ihrer Verführungskunst. Ein Gewitter zieht auf; Samson erkennt darin den Zorn Gottes. Dalilas hartnäckige Fragen, ihre geheuchelten Tränen und ihr gespielter Wutausbruch bringen ihn jedoch dazu, ihr ins Haus zu folgen. Dort verrät er sein Geheimnis: Seine Stärke liegt in der Länge seiner Haare, die nie geschnitten worden sind. Die Philister haben inzwischen das Haus umstellt. Dalila gibt ihnen ein Zeichen, Samson zu überwältigen.
Samson wurde geschoren und geblendet. Er muß im Gefängnis Fronarbeit verrichten. Durch sein Versagen geriet sein Volk wieder unter die Herrschaft der Philister. Samson bietet Gott sein Leben als Opfer für die Freiheit Israels an.
Die Philister feiern ihren Sieg im Tempel des Dagon. Samson wird hereingeführt; auch er soll zu Dagon beten. Dalila und der Oberpriester verspotten ihn. Samson bittet Jehova, ihm seine einstige Kraft zurückzugeben. Während die Philister ihrem Gott Dagon huldigen, läßt sich Samson zwischen die tragenden Säulen des Tempels führen. Für einen Augenblick kehrt seine Stärke zurück. Samson bringt den Tempel zum Einsturz und wird zusammen mit den Philistern unter den Trümmern begraben.

Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 02:03:01 Musikalische Leitung: Julius Rudel
Inszenierung: Nicolas Joël
Bühnenbild: Douglas Schmidt
Kostüme: Carrie Robbins
Choreographie: Margo Sappington
Plácido Domingo (Samson)
Shirley Verrett (Dalila)
Wolfgang Brendel (Oberpriester des Dagon)
Arnold Voketaitis (Abimélech)
Chor und Orchester der San Francisco Opera
USA 1981, Regie: Kirk Browning

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.01.2008, 20:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:14):
Classica

Mendelssohn, Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 56 'Schottische' Christoph von Dohnányi



Schottland hat auf deutsche Künstler stets eine große Anziehungskraft ausgeübt. Deshalb verewigten auch zwei bedeutende Musiker des 19. Jahrhunderts ihre Gefühle für dieses Land in ihrem Werk: Felix Mendelssohn Bartholdy und Max Bruch. Als Mendelssohn 1829 in Edinburgh eintraf, war er beim Anblick von Holyrood House, der Residenz der schottischen Könige, tief beeindruckt. Dort fand er die Inspiration für den Beginn seiner "Schottischen Symphonie". Fast 13 Jahre vergingen jedoch, bis er das Werk tatsächlich niederschrieb, das sein letztes vollendetes Orchesterwerk werden sollte. Ende 1842 dirigierte der Komponist seine Symphonie in London und wurde danach von Königin Victoria empfangen, der die Komposition gewidmet war. Die Uraufführung hatte im selben Jahr im Leipziger Gewandhaus stattgefunden und war auch von Mendelssohn selbst geleitet worden.
Der vielseitige und angesehene Dirigent Christoph von Dohnányi, geboren 1929 in Berlin, kann sowohl in Europa als auch in den USA auf eine bemerkenswerte Karriere zurückblicken. Nachdem er lange Jahre als musikalischer Leiter und Intendant der Frankfurter Oper gewirkt hatte, wechselte er in derselben Position an die Hamburgische Staatsoper. 1984 trat er die Nachfolge von Lorin Maazel als fester Dirigent des Cleveland Orchestra an und wurde 1994 zusätzlich Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra. Sein Engagement für Neue Musik ist sowohl im Konzertsaal als auch an seinen Aufnahmen zu erkennen. Er leitete die Uraufführungen von Henzes "Der junge Lord" und "Die Bassariden".
Die Aufzeichnung von Mendelssohns "Schottischer Symphonie" erfolgte 1977 im Wiener Musikvereinssaal.

Länge des Programms: 0:38:45 Christoph von Dohnányi
Wiener Philharmoniker
Österreich 1977, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.01.2008, 01:40 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:17):
Classica

Gala zum 50. Jahrestag der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach dem 2. Weltkrieg
Auszüge aus Aida, Fidelio, Die Frau ohne Schatten, Don Giovanni, Die Meistersinger von Nürnberg, Der Rosenkavalier




Bryn Terfel Am 5. November 1955 wurde die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Wiener Staatsoper wiedereröffnet. Genau 50 Jahre später, am 5. November 2005, gedachte das weltberühmte Opernhaus dieses Ereignisses mit diesem Festkonzert. Die musikalische Leitung teilen sich die Dirigenten Daniele Gatti, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. Viele internationale Starsänger, die mit der Wiener Staatsoper eng verbunden sind, treten auf. Das Programm umfaßt Ausschnitte aus Opern, die in der Geschichte der Wiener Staatsoper in den vergangenen fünf Jahrzehnten besondere Bedeutung erlangt haben: Aida, Fidelio, Die Frau ohne Schatten, Don Giovanni, Die Meistersinger von Nürnberg, Der Rosenkavalier.
Das Programm im einzelnen:
Ludwig van Beethoven, Leonoren-Ouvertüre op. 72. Dirigent: Seiji Ozawa.
Wolfgang Amadeus Mozart, Don Giovanni: Aria "Madamina" - Aria "Non mi dir" - Aria "Fin ch'han dal vino" - Finale 1. Akt. Dirigent: Zubin Mehta. Mit Ferruccio Furlanetto (Leporello), Edita Gruberova (Donna Anna), Thomas Hampson (Don Giovanni), Soile Isokoski (Donna Elvira), Michael Schade (Don Ottavio), Angelika Kirchschlager (Zerlina), Boaz Daniel (Masetto).
Richard Strauss, Der Rosenkavalier: Terzett Marschallin/Sophie/Oktavian - Schlußduett. Dirigent: Christian Thielemann. Mit Soile Isokoski (Marschallin), Angelika Kirchschlager (Oktavian), Genia Kühmeier (Sophie), Georg Tichy (Faninal).
Giuseppe Verdi, Aida: Nil-Szene (3. Akt). Dirigent: Daniele Gatti. Mit Violeta Urmana (Aida), Johan Botha (Radames), Franz Grundheber (Amonasro), Nadia Krasteva (amneris), Kurt Rydl (Ramphis). - "Ohimé! morir mi sento" (4. Akt, 3. Szene). Mit Agnes Baltsa (Amneris), Plácido Domingo (Radames).
Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg: Vorspiel zum 1. Aufzug - Flieder-Monolog (2. Aufzug) - Wach-auf-Chor (3. Aufzug). Dirigent: Christian Thielemann. Mit Bryn Terfel und dem Wiener Staatsopernchor.
Richard Strauss: Die Frau ohne Schatten: "Mir anvertraut" (3. Akt, 1. Szene und Finale). Dirigent: Franz Welser-Möst. Mit Deborah Polaski (Färberin), Falk Struckmann (Barak), Ricarda Merbeth (Kaiserin), Johan Botha (Kaiser).
Ludwig van Beethoven: Fidelio (Finale 2. Akt). Dirigent: Seiji Ozawa. Mit Deborah Polaski (Leonore), Johan Botha (Florestan), Thomas Hampson (Don Fernando), Kurt Rydl (Rocco), Ildikó Raimondi (Marzelline), Herwig Pecoraro (Jaquino), Falk Struckmann (Don Pizarro). Daniele Gatti
Zubin Mehta
Seiji Ozawa
Christian Thielemann
Franz Welser-Möst
Agnes Baltsa
Johan Botha
Boaz Daniel
Plácido Domingo
Ferruccio Furlanetto
Edita Gruberova
Franz Grundheber
Thomas Hampson
Soile Isokoski
Angelika Kirchschlager
Nadia Krasteva
Ricarda Merbeth
Genia Kühmeier
Herwig Pecoraro
Deborah Polaski
Ildikó Raimondi
Kurt Rydl
Michael Schade
Falk Struckmann
Bryn Terfel
Georg Tichy
Violeta Urmana
Chor der Wiener Staatsoper
Wiener Philharmoniker
Österreich 2005, Regie: Brian Large

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.01.2008, 23:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:19):
Classica

Leonard Bernstein probt Mahler, Das Lied von der Erde

Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei.
"Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein)

Länge des Programms: 0:42:10 Christa Ludwig (Mezzosopran)
René Kollo (Tenor)
Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Israel 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.01.2008, 03:50 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:20):
Classica

Mahler, Das Lied von der Erde


Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei.
"Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein) Diese Aufnahme entstand im Mai 1972 im Mann-Auditorium, Tel Aviv.

Länge des Programms: 1:06:45 Christa Ludwig (Mezzosopran)
René Kollo (Tenor)
Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Deutschland 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.01.2008, 04:35 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:22):
Classica

Puccini, La Fanciulla del West
Aus dem Teatro alla Scala



Szenenphoto Giacomo Puccinis Oper "La Fanciulla del West" (Das Mädchen aus dem Goldenen Westen) entstand - wie "Madama Butterfly" - nach einem Theaterstück des Amerikaners David Belasco. Bei der triumphalen Uraufführung 1910 in New York sang Enrico Caruso die Partie des Johnson. Kalifornien, zur Zeit des Goldrauschs. In der Schenke der Wirtin Minnie gehen die Goldgräber ein und aus. Eines Tages betritt ein Fremder die Kneipe. Er gibt sich als Dick Johnson aus, doch Minnie erkennt sofort, daß es sich in Wahrheit um den Banditen Ramerrez handelt. Als Johnson/Ramerrez verwundet wird, nimmt sie ihn bei sich auf und pokert mit dem Sheriff um sein Leben. Johnsons wahre Identität wird entdeckt, und er soll gehängt werden, doch Minnie erreicht in letzter Sekunde seine Freilassung, und die beiden ziehen einem neuen Leben entgegen.

Länge des Programms (incl. Einführung): 2:27:20 Musikalische Leitung: Lorin Maazel
Inszenierung: Jonathan Miller
Bühnenbild: Stefanos Lazaridis
Kostüme: Sue Blane
Mara Zampieri (Minnie)
Juan Pons (Jack Rance)
Plácido Domingo (Dick Johnson)
Sergio Bertocchi (Nick)
Luigi Roni (Ashby)
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Italien 1991, Regie: John Michael Phillips

Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.01.2008, 20:45 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:31):
Classica

Mozart, Adagio und Fuge c-Moll KV 546 Dennis Russell Davies


Dennis Russell Davies wurde 1944 in Ohio (USA) geboren. Als Operndirigent gastierte er an vielen großen Theatern der Welt. 1980 wurde er Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, von 1987 bis 1995 war er in gleicher Funktion in Bonn tätig. 1997-2002 war er Chefdirigent des Radio-Symphonieorchesters Wien, wurde 1997 als Professor an das Mozarteum Salzburg berufen und ist derzeit Dirigent des Stuttgarter Kammerorchesters (seit 1995) und des Bruckner-Orchesters Linz sowie Opernchef am Landestheater Linz (seit 2002).
Die Camerata academica Salzburg wurde 1951 von Bernhard Paumgartner gegründet, der über viele Jahre sein Mentor war und das Ensemble zu großem Ansehen und Erfolg geführt hat. Von 1978 bis 1997 war Sándor Végh künstlerischer Leiter des Kammerorchesters, seit Herbst 1997 ist Roger Norrington Chefdirigent des Ensembles. Die Camerata academica Salzburg heißt seit Beginn des Jahres 2001 nur noch "Camerata Salzburg".
Diese Aufnahme entstand im Mozarteum Salzburg im Rahmen der Mozartwoche 2000.

Länge des Programms: 0:09:10 Dennis Russell Davies
Camerata Salzburg
Deutschland 2000, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.01.2008, 20:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:34):
Classica

Carl Philipp Emanuel Bach, Cellokonzert a-Moll Wq 166

Heute ist die Musik seines Vaters bekannter als sein Werk - in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts jedoch war er es, den man als den "großen Bach" bezeichnete: Carl Philipp Emanuel (1714-1788), der zweitälteste Sohn Johann Sebastians und berühmteste aller Bachsöhne. Der Verfechter der Subjektivität und des individuellen Ausdrucks in der Musik galt schon bald als erster Exponent der Sturm-und-Drang-Bewegung des späten 18. Jahrhunderts. In seinen Werken dominieren häufig Merkmale, die zu seiner Zeit nicht nur gewagt, sondern schon bizarr anmuteten, uns jedoch durch die Musik der Romantik vertraut geworden sind: kühne harmonische Sequenzen, eingeschobene Abschnitte in kontrastierenden Tempi, nahtlose Übergänge zwischen den Sätzen, abrupte Stimmungswechsel, umherirrende Passagen, die ihr Ziel noch zu suchen scheinen... Wenn auch der progressive und höchst individualistische Stil des Komponisten in seinen Werken für Tasteninstrumente und einigen Symphonien am deutlichsten hervortritt, so verdienen seine Konzerte jedoch nicht minder unsere Aufmerksamkeit.
Die dreisätzige Anlage dieses Konzertes aus dem Jahre 1750 folgt dem traditionellen italienischen Concerto-Typus Vivaldischer Prägung. Trotzdem unterscheidet sich das Konzert von etwaigen Vorbildern, denen C.Ph.E. Bach nie unreflektiert verpflichtet blieb, durch die stürmische Thematik, durch die auffallenden Tonrepetitionen oder unisono-Passagen, die dem melodischen Verlauf verstärkte Wirkung verschaffen wollen. Dann jedoch gehört die musikalische Szene dem Solisten. Das Orchester beteiligt sich zunächst mit Einwürfen und Stützungen. Dann erweitert sich das Zusammenwirken von Solist und Orchester zu Ansätzen einer symphonischen Dimension. Hier finden thematische Verschmelzungen und Metamorphosen des thematischen Materials statt. Keine Stimme in dem dynamisch kraftvollen Satz scheint entbehrlich. Mehr ein eingebettetes Eigenleben führt das Cello in Abwandlung des kantablen Orchesterthemas, das den ornamentalen Mittelsatz beherrscht. Im kraftvollen Finalsatz werden die Violinstimmen stärker als Gegenpart zur Solopartie exponiert. Bei aller Differenzierung des Liniengeflechts dürfte hier das Modell der barocken Triosonate Pate gestanden haben.

Länge des Programms: 0:26:45 David Adorján (Violoncello)
Christopher Hogwood
Bach-Collegium München
Deutschland 1998, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.01.2008, 20:25 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:35):
Classica

Boccherini, Streichquintett g-Moll op. 29/6 G 318

Das Quatuor Mosaïques (Erich Höbarth und Andrea Bischof, Violine - Anita Mitterer, Viola - Christophe Coin, Violoncello) und Roel Dieltiens (Violoncello) spielen das Streichquintett g-Moll op. 29/6 G 318 von Luigi Boccherini (1743-1805).
Luigi Boccherini gilt neben Joseph Haydn als "Erfinder" der Kammermusik: Mit seinen Streichtrios, -quartetten und -quintetten legte er zusammen mit seinem österreichischen Kollegen den Grundstein der Gattung. Boccherini verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Spanien. Viele seiner Quintette schrieb er für das Quartett des spanischen Infanten Don Luis, dem er für sich selbst die Stimme des zweiten Violoncellos hinzufügte. Boccherini war zu Lebzeiten außerordentlich populär; heute ist er hauptsächlich durch seine Cellokonzerte bekannt, die zur Standardliteratur für dieses Instrument zählen - und durch das im lieblichen Rokoko-Stil gehaltene Menuett aus dem Streichquintett A-Dur op. 11/2 G 272, das in den verschiedensten Arrangements durch die Welt gegangen ist.
Die Stadt Wien führte die Musiker Erich Höbarth (1. Violine), Andrea Bischof (2. Violine), Anita Mitterer (Viola) und Christophe Coin (Violoncello) 1985 als Quatuor Mosaïques zusammen: Während ihrer Zusammenarbeit in Nikolaus Harnoncourts Originalklang-Ensemble Concentus musicus Wien entstand die Idee, auch das Streichquartett-Repertoire der klassischen Epoche auf authentischen Instrumenten zu spielen. Geprägt durch die jahrelange Erfahrung mit historischen Musikinstrumenten, aber auch durch die große mitteleuropäische Kammermusiktradition entwickelten die Quartettmitglieder schon bald eine sehr persönliche Spielweise, die ein musikalisches Mosaik des 18. und 19. Jahrhunderts entstehen läßt. Inzwischen ist das Quatuor Mosaïques auf den wichtigsten Konzertpodien Europas heimisch geworden.

Länge des Programms: 0:20:20 Quatuor Mosaïques
Belgien 1992, Regie: Rudi Sillen

Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.01.2008, 21:20 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:37):
Classica

Beethoven, Chorfantasie op. 80



Homero Francesch (Klavier), der Jeunesse-Chor
und die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von
Leonard Bernstein mit der Chorfantasie c-Moll op. 80 von Ludwig van Beethoven (1770-1827).
Diese Aufnahme entstand im Wiener Musikvereinssaal.

Länge des Programms: 0:22:10 Homero Francesch (Klavier)
Leonard Bernstein
Jeunesse-Chor
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1985, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.01.2008, 20:55 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:41):
Classica

Berlioz, Symphonie fantastique Hector Berlioz (1803-1869) Das Symphonieorchester des Kanadischen Rundfunks unter der Leitung von Charles Münch spielt die Symphonie fantastique von Hector Berlioz.


Dieses historische Dokument aus dem Jahre 1963 erinnert an den großen französischen Dirigenten (1891-1968).
Hector Berlioz komponierte 1830 seine "Symphonie fantastique" mit dem Untertitel "Episode aus dem Leben eines Künstlers". Sie handelt in verschleierter Form von der Liebe des Komponisten zu der berühmten irischen Schauspielerin Harriet Smithson. Das Werk gilt als exemplarisches Beispiel der frühromantischen Musik und besteht aus fünf durch ein musikalisches Hauptthema, eine "Idée fixe", miteinander verbundenen Sätzen. Das detaillierte literarische Programm zeigt die tragische Suche eines jungen Mannes nach der Geliebten. Die fünf Sätze schildern, wie sich der Held verliebt, die Geliebte auf einem Ball trifft, bei einem Spaziergang auf dem Land an sie denkt; wie er träumt, er habe die Geliebte ermordet und deshalb hingerichtet wird; und wie er schließlich die Walpurgisnacht erlebt.
Das Werk ist wahrhaft revolutionär: Niemals zuvor hatte ein Komponist alle Mittel der symphonischen Musik einem so detaillierten literarischen Programm untergeordnet, niemals zuvor eine derart phantastische, makabre und psychologische Reise unternommen und niemals zuvor eine solche Überschwenglichkeit und Geschmeidigkeit, eine derart intensive harmonische und instrumentale Ausstattung in die symphonische Struktur eingebracht. Niemals zuvor war eine Symphonie das Medium für eine derartige Turbulenz der Emotionen gewesen.

Länge des Programms: 0:45:53 Charles Münch
Orchestre Symphonique de Radio-Canada
Kanada 1963, Regie: Jean-Yves Landry

Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.01.2008, 21:10 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:43):
Classica

Bruckner, Symphonie Nr. 5 B-Dur Franz Welser-Möst


Seit 2002 ist der Österreicher Franz Welser-Möst Chefdirigent des Cleveland Orchestra. Im September 2006 gastierte er mit dem renommierten Orchester beim Bruckner-Fest in Linz in der Basilika des St.-Florian-Stifts, in das Anton Bruckner mit sieben Jahren als Singknabe aufgenommen worden war.
Bruckners Fünfte entstand zwischen 1875/76, wurde jedoch nach mehrmaligem Überarbeiten erst am 8. April 1894 unter Franz Schalk höchst erfolgreich uraufgeführt. Nicht ohne Grund nannte Bruckner die Fünfte sein "kontrapunktisches Meisterstück".
Franz Welser-Möst nennt die Fünfte "ein sehr spezielles Stück. Nicht nur, weil es handwerklich ein absoluter Höhepunkt in Bruckners Schaffen ist, sondern auch ein Bekenntnis zum Christentum darstellt". Franz Welser-Möst
Cleveland Orchestra
Deutschland 2006, Regie: Felix Breisach

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.01.2008, 20:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:46):
Classica

Georg Solti dirigiert Béla Bartók
Tanzsuite - Klavierkonzert Nr. 3 - Konzert für Orchester



Solti in Budapest Mitschnitt eines Galakonzerts in Budapest aus dem Jahre 1990 mit Werken von Béla Bartók. Auf dem Programm: die Tanzsuite, das Klavierkonzert Nr. 3 (Solist: András Schiff) und das Konzert für Orchester. Georg Solti dirigiert das Chicago Symphony Orchestra. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er "von der Pike auf" als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit unerschöpflicher Energie gearbeitet.

Gesamtlänge des Programms: 01:27:46 András Schiff (Klavier)
Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Ungarn 1990, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.01.2008, 21:45 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:47):
Classica


Bach, Cellosuite Nr. 1 G-Dur BWV 1007 Mischa Maisky


Die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sind ein Grundpfeiler im Repertoire für dieses Instrument. So wie ein Pianist sich stets aufs neue mit einem Standardwerk wie Bachs "Wohltemperiertem Klavier" auseinandersetzt, begleitet die Aufführung der Solosuiten einen Cellisten sein Leben lang.
Mischa Maisky nahm den kompletten Zyklus 1986 für das Fernsehen auf. Entstanden in der Villa Caldogno, Vicenza, die Andrea Palladio 1560-65 erbaut hat.

Länge des Programms: 00:20:13 Mischa Maisky (Violoncello)
Deutschland 1986, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.01.2008, 23:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:48):
Classica

Haydn, Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Mischa Maisky


Mischa Maisky und die Wiener Symphoniker spielen das Cellokonzert Nr. 2 D-Dur von Joseph Haydn (1732-1809). Aufgenommen im April 1987 im Palais Hetzendorf, Wien.

Länge des Programms: 0:23:06 Mischa Maisky (Violoncello)
Wiener Symphoniker
Österreich 1987, Regie: Brian Large

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.01.2008, 23:40 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:49):
Classica

Portrait Mischa Maisky
Zum 60. Geburtstag von Mischa Maisky

Mischa Maisky Mischa Maisky hält sich für den glücklichsten Cellisten der Welt: Als einziger studierte er sowohl bei Rostropowitsch als auch bei Igor Piatigorsky. Er ist einer der privilegierten Duopartner von Martha Argerich, mit der ihn eine enge Freundschaft verbindet, und arbeitete mit den bedeutendsten Dirigenten. Doch nicht nur die musikalische Karriere, sondern auch die Lebensgeschichte Mischa Maiskys beeindruckt. Er wuchs in seiner Geburtsstadt Riga auf, studierte in Leningrad und Moskau , wurde aus politischen Gründen verhaftet und in ein Arbeitslager gesteckt. Seine Ausreise nach Israel am 7. November 1972 bezeichnet er als seinen zweiten Geburtstag. Danach begann eine Karriere, die ihn in die wichtigsten Musikzentren der Welt führte. In diesem Porträt spricht er über sein bewegtes Leben und seine Karriere und spielt Stücke aus seinem großen Repertoire.

Länge des Programms: 1:18:32 Deutschland 1996, Regie: Hanno Rinke

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.01.2008, 00:05 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:51):
Classica

Schumann, Cellokonzert a-Moll op. 129 Mischa Maisky
Mischa Maisky und die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Leonard Bernstein


spielen das Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 von Robert Schumann (1810-1856).
Nach den Orchesterzyklen von Mahler, Beethoven und Brahms stand 1984/85 Robert Schumann im Mittelpunkt einer Unitel-Produktion mit Leonard Bernstein und den Wiener Philharmonikern. Schumanns Orchesterwerke gehören zum festen Repertoire der Wiener Philharmoniker. Der romantisch-leuchtende Klang dieses Orchesters und Leonard Bernsteins expressive Interpretation gehen für eine Realisation von Schumanns symphonischem Oeuvre eine ideale Verbindung ein. In einem der akustisch besten Konzertsäle der Welt, im "Goldenen Saal" des Wiener Musikvereins, wurden Schumanns vier Symphonien, sein Klavierkonzert, das Cellokonzert und die Manfred-Ouvertüre aufgenommen.

Länge des Programms: 0:26:34 Mischa Maisky (Violoncello)
Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1985, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.01.2008, 01:25 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:52):
Classica


Bach, Cellosuite Nr. 2 d-Moll BWV 1008 Mischa Maisky


Die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sind ein Grundpfeiler im Repertoire für dieses Instrument. So wie ein Pianist sich stets aufs neue mit einem Standardwerk wie Bachs "Wohltemperiertem Klavier" auseinandersetzt, begleitet die Aufführung der Solosuiten einen Cellisten sein Leben lang. Mischa Maisky nahm den kompletten Zyklus 1986 für das Fernsehen auf. Entstanden in der Villa Caldogno, Vicenza, die Andrea Palladio um 1570 erbaut hat.

Länge des Programms: 0:24:25 Deutschland 1986, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.01.2008, 01:55 Uhr
karajan (14.01.2008, 07:02):
Classica

Emotion und Analyse - Pierre Boulez probt Bartók

Pierre Boulez Pierre Boulez, geboren 1925 in Montbrison (Loire), zählt seit den fünfziger Jahren zu den führenden Komponisten unserer Zeit und ist auch als international renommierter Dirigent tätig. Neben eigenen Werken hat er die wichtigsten Kompositionen des 20. Jahrhunderts, aber auch Repertoire von Händel bis Wagner aufgeführt. Boulez verbindet seine analytisch-klare Wiedergabe der Musik mit strahlender Klangschönheit und großer Ausdruckskraft.
Diese Dokumentation zeigt, wie Boulez sein Klangideal in der Probenarbeit erreicht.

Länge des Programms: 00:52:29 Pierre Boulez
Berliner Philharmoniker
Deutschland 2004, Regie: Paul Smaczny

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.01.2008, 04:25 Uhr
karajan (14.01.2008, 07:05):
Classica

Zum Karajan Jahr 2008
Beethoven, Egmont-Ouvertüre op. 84 Herbert von Karajan

Mit seiner schlanken Gestalt, dem typischen Haarschopf und dem durchdringenden Blick seiner blauen Augen beherrschte Herbert von Karajan (1908-1989) das Dirigentenpult. Wer ihn jemals live oder zumindest in einer seiner zahlreichen Videoaufnahmen dirigieren sah, konnte erleben, wie von Karajan die Musik zur Religion erhob und sie wie deren Hohepriester in einem fast mythischen Ritus zelebrierte. Herbert von Karajan verkörperte die klassische Musik im allgemeinen Bewußtsein als epochaler Dirigent, Medienstar, Opernproduzent, Gründer und Leiter von Festspielen. Trotz aller ehrgeizigen Projekte und vielfältigen Aktivitäten blieb Karajan der überragende Dirigent mit großem Verständnis für das Orchester- und Opernrepertoire von Mozart bis Schönberg, in dem sich niemand mit ihm messen konnte. Während sich einerseits seine außergewöhnliche Begabung nicht bezweifeln läßt, traf ihn andererseits oft der Vorwurf der Selbststilisierung und kommerziellen Vermarktung seiner Person.
Diese Aufnahme entstand in der Philharmonie Berlin.

Länge des Programms: 0:09:07 Herbert von Karajan
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1975, Regie: Herbert von Karajan

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.01.2008, 23:55 Uhr
karajan (14.01.2008, 07:08):
Classica

Bruckner, Symphonie Nr. 1 c-Moll Claudio Abbado


Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Claudio Abbado spielen die Symphonie Nr. 1 c-Moll von Anton Bruckner (1824-1896). Eine historische Aufnahme aus dem Jahre 1969.

Länge des Programms: 0:47:02 Claudio Abbado
Wiener Philharmoniker
Österreich 1969, Regie: Jörg Eggers

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.01.2008, 20:50 Uhr
Poztupimi (21.01.2008, 18:55):
Heute abend auf Deutschlandradio Kultur:

20:03
Das Arcanto Quartett
Antje Weithaas, Violine
Daniel Sepec, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Jean-Guihen Queyras, Violoncello

spielt Werke von Bartok und Brahms:

Béla Bartók
Streichquartett Nr. 5

Johannes Brahms
Streichquartett c-Moll op. 51 Nr. 1

Eine Aufzeichnung vom 03.12.2007 aus der Wigmore Hall, London.

Informationen zu diesem Quartett gibt es hier

Viele Grüße,
Wolfgang.
daniel5993 (22.01.2008, 22:06):
Im Februar steht im Mittelpunkt der "Großen Stars der Musik" auf NDR - Kultur, der Geiger Isaac Stern.

http://www.wolffund.org.il/admin/user_files/issac_stern.jpg

Auf meiner Suche nach dem "Können" anderer Geiger habe ich mir im Dezember sämtliche Aufnahmen dieses Geigers ins Haus geholt und damit eine Neue Sichtweise! Vieles von diesem Geiger finde ich grandios. Besonders in Sachen Brahms hat er mir einen Neuen Weg gezeigt. Zwar hab ich noch nicht alles ausführlich hören können, was ich mir angeschafft habe, aber dazu ist ja der Februar mehr als nur ein Grund das Nachzuholen.

An den vier Sonntagen im Februar, jeweils von 18 - 19 Uhr dreht sich alles um die Musik, sowie den Menschen Isaac Stern. Ich freu mich :leb !


- - - - Aber vergessen wir nicht, dass es noch nicht Februar ist, und dass nächsten Sonntag die Abschlusssendung über Swjatoslav Richter läuft! - - - -
daniel5993 (24.01.2008, 17:05):
NDR-Kultur überträgt am Samstag, den 26.01.2008

„Der Barbier von Sevilla“

19:20 Live aus der MET
Oper in zwei Akten von Gioacchino Rossini
Libretto von Cesare Sterbini

Figaro: Franco Vassallo, Bariton
Graf Almaviva: Manuel Zapata, Tenor
Rosina: Elina Garanca, Sopran
Bartolo: Bruno Praticò, Bariton
Don Basilio: Peter Rose, Bass

Chor und Orchester der
Metropolitan Opera
Ltg.: Frédéric Chaslin

Sie wird neben Anna Netrebko als eine der führenden Sopranistinnen unserer Zeit gehandelt: Elina Garanca, die heute die weibliche Hauptrolle in Rossinis Komödie "Der Barbier von Sevilla" singt, Rosina. 1816 hat Rossini in kürzester Zeit diese Oper für das Theater in Rom geschrieben. Das turbulente Stück kam so gut an, dass zahlreiche Theater in Italien und dem Ausland es schnell nachspielten. Bis heute ist der "Barbier von Sevilla" Rossinis beliebteste Oper geblieben. In der Aufführung der Metropolitan Opera New York singt der Tenor Manuel Zapata den Grafen Almaviva. Peter Rose, der vor kurzem an der Staatsoper Hamburg als Baron Ochs in Strauss´"Rosenkavalier" glänzte, ist als Don Basilio zu erleben.
daniel5993 (24.01.2008, 17:17):
NDR - Kultur Montag, den 28.01. 2008


20:00 NDR Sinfonieorchester

Dirigent: Thomas Hengelbrock
Solisten: Steve Davislim, Tenor
Hanno Müller-Brachmann, Bariton
NDR Chor / Dänischer Nationaler Radio-Chor

Ludwig van Beethoven:
Egmont-Ouvertüre f-Moll op. 84
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Die erste Walpurgisnacht,
Ballade für Soli, Chor und Orchester op. 60

Aufzeichnung vom 11.1.2008 in der Laeiszhalle Hamburg

Thomas Hengelbrock ist bekannt als ein Mentor von zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Werken. Diesem Ruf folgend hat er bei seinen Konzerten mit dem NDR Sinfonieorchester in Hamburg, Lübeck und Bremen Felix Mendelssohn Bartholdys selten aufgeführtes Oratorium „Die erste Walpurgisnacht“ nach Goethe aufs Programm gesetzt; Vokalsolisten sind in den Hauptrollen Gerhild Romberger, Steve Davislim und Hanno Müller-Brachmann, es singt der NDR Chor sowie der Dänische Rundfunkchor. Über den Text der Mendelssohnschen Ballade, die von einem gallischen Volksstamm handelt, der – von Christen verfolgt – in nächtlicher Heimlichkeit das traditionelle Frühlingsfest begehen will, schrieb Johann Wolfgang von Goethe an den Komponisten: „ ist im eigentlichen Sinne hoch symbolisch intentionirt. Denn es muß sich in der Weltgeschichte immerfort wiederholen, daß ein Altes, Gegründetes, Geprüftes, Beruhigendes durch auftauchende Neuerungen gedrängt, geschoben, verrückt und, wo nicht vertilgt, doch in den engsten Raum eingepfercht werde. Die Mittelzeit, wo der Haß noch gegenwirken kann und mag, ist hier prägnant genug dargestellt, und ein freudiger unzerstörbarer Enthusiasmus lodert noch einmal in Glanz und Klarheit hinauf.“ Zehn Jahre nach der Berliner Uraufführung am 10. Januar 1833 revidierte Mendelssohn sein Werk, das dann in neuer Gestalt am 2. Februar 1843 in Leipzig Premiere hatte. Hector Berlioz schrieb in seinen Memoiren begeistert von diesem Ereignis: „Ich fühlte mich wirklich vom ersten Augenblick von einem Wunder umfangen . Trotz ihrer Kompliziertheit ist seine Partitur vollkommen klar; die Wirkungen der Stimmen und Instrumente kreuzen sich darin nach allen Richtungen, widerstreiten, stoßen einander, in einer scheinbaren Unordnung, welche der Gipfel der Kunst ist.“ (Mehr als 100 Jahre später bezeichnete auch der Mendelssohn-Forscher Eric Werner das aus dem Geist der Aufklärung geborene Stück als „das bedeutendste weltliche Oratorium des 19. Jahrhunderts“.) Vor der Pause werden das NDR Sinfonieorchester und Thomas Hengelbrock Beethovens Vierte Sinfonie zur Aufführung bringen – ein heiteres und brillantes Werk, das einen wahren Reichtum an kompositorischen Kunstgriffen und musikalischen Neuerungen in sich vereint.
daniel5993 (24.01.2008, 17:24):
NDR - Kultur - Sonntag, den 03.02.2008

18:00 "Die großen Stars der Musik"

Isaac Stern (1/4)

Sendereihe von Sabine Lange

Der Geiger Stern zählt zu den bedeutendsten des 20.Jahrhunderts. Schon früh aus der Ukraine in die USA ausgewandert, stand er bald auf einigen der wichtigen amerikanischen Konzertbühnen. Er erspielte sich nahezu die gesamte Violinliteratur, bevorzugte Komponisten zwischen Beethoven, Brahms und Stravinsky.
Poztupimi (28.01.2008, 20:44):
Hallo Ihr Lieben,

heute abend auf ARTE

Montag, 28. Januar 2008 um 22.45 Uhr
Leidenschaft Bolero, Maurice Ravel

Viele Grüße,
Wolfgang
Jürgen (29.01.2008, 09:44):
Original von Poztupimi
Hallo Ihr Lieben,

heute abend auf ARTE

Montag, 28. Januar 2008 um 22.45 Uhr
Leidenschaft Bolero, Maurice Ravel

Viele Grüße,
Wolfgang

Hab ich gesehen. War ganz nett, aber auch nicht der Überflieger.

Kurt Masur bei den Proben könnte mich nicht motivieren. Er hat es zwar versucht mit Sprüchen wie "Hier müßt ihr euch ein blondes Mädchen vorstellen", aber so, wie er das brachte, war es einfach nicht überzeugend.
Die Schwestern Labeque mit ihrer Klaviervariante brauche ich auch nicht. Gut, dass ich gewarnt bin.
Celibidache mit seinem gymnastiklastigen und stimmlich unterstützten Dirigat war hingegen sehr unterhaltsam :D.

Grüße
Jürgen
HenningKolf (29.01.2008, 11:18):
ich fand s allein schon wegen der Anekdoten, die Rubinstein zum Besten gegeben hat, bereichernd

Celi war ja vielleicht eine Type................



Gruß
Henning
Poztupimi (29.01.2008, 19:14):
Original von Jürgen
Original von Poztupimi
Hallo Ihr Lieben,

heute abend auf ARTE

Montag, 28. Januar 2008 um 22.45 Uhr
Leidenschaft Bolero, Maurice Ravel

Viele Grüße,
Wolfgang

Hab ich gesehen. War ganz nett, aber auch nicht der Überflieger.

Kurt Masur bei den Proben könnte mich nicht motivieren. Er hat es zwar versucht mit Sprüchen wie "Hier müßt ihr euch ein blondes Mädchen vorstellen", aber so, wie er das brachte, war es einfach nicht überzeugend.
Die Schwestern Labeque mit ihrer Klaviervariante brauche ich auch nicht. Gut, dass ich gewarnt bin.
Celibidache mit seinem gymnastiklastigen und stimmlich unterstützten Dirigat war hingegen sehr unterhaltsam :D.

Grüße
Jürgen

"Ganz nett" - im Ganzen trifft das auch meinen Eindruck. Allerdings haben mich die Ausschnitte der Fassung für zwei Klaviere etwas neugierig gemacht, obwohl ich jetzt nicht so der Klavierfan bin - auch wenn ich ab und zu mal etwas - mal weniger, mal mehr - höre.

Sehr amüsant fand ich wie Hennig Arthur Rubinstein. Ich habe aber auch noch - sehr lange ist es her -, seine Autobiographie - Erinnerungen. Die frühen Jahre & Mein glückliches Leben - in vergnüglicher Erinnerung.

Viele Grüße,
Wolfgang
Jürgen (30.01.2008, 10:29):
Original von Poztupimi
"Ganz nett" - im Ganzen trifft das auch meinen Eindruck. Allerdings haben mich die Ausschnitte der Fassung für zwei Klaviere etwas neugierig gemacht, obwohl ich jetzt nicht so der Klavierfan bin - auch wenn ich ab und zu mal etwas - mal weniger, mal mehr - höre.

Sehr amüsant fand ich wie Hennig Arthur Rubinstein. Ich habe aber auch noch - sehr lange ist es her -, seine Autobiographie - Erinnerungen. Die frühen Jahre & Mein glückliches Leben - in vergnüglicher Erinnerung.

Viele Grüße,
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

Bei der Fassung für 2 Klaviere stört mich halt die fehlende Variantenvielfalt. Der Bolero lebt halt auch (oder fast nur) davon, dass ständig die Intrumente, die das Thema spielen variieren. Da hat es ein Klavier, aber auch zwei, sehr schwer. Mir fehlte da was.

Den Arthur Rubinstein habe ich glatt vergessen. Der war in der Tat köstlich. Ich hätte ihm auch glatt die ganze Stunde zuhören können.

Grüße
Jürgen
Cosima (02.02.2008, 23:56):
Morgen, am 03.02.08, auf Deutschlandradio Kultur (15:05 Uhr):

Dem Wahnsinn nahe
Die "Kreisleriana" opus 16 von Robert Schumann

Moderation: Joachim Kaiser

Gruß, Cosima
Poztupimi (03.02.2008, 11:15):
15:05 steht bei mir ja fest, aber trotzdem möchte ich auch hier auf einen Tag mit Schubert bei ARTE hinweisen:

seit 9:45: Folle Journée de Nantes - Schubert über alles

zur Zeit läuft das Streichquintett C-Dur, D 956 mit dem Quartett Prazàk.

Weiter u. a.
Messe Nr. 5 As-Dur, D 678
Forellenquintett D 667
Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589
Konzertstück für Klavier und Orchester f-moll op. 79
Symphonie Nr. 7(8) h-moll D759
etc.

Vielleicht ist für Euch ja was dabei.

Viele Grüße,
Wolfgang
nikolaus (03.02.2008, 12:48):
Original von Poztupimi
15:05 steht bei mir ja fest, aber trotzdem möchte ich auch hier auf einen Tag mit Schubert bei ARTE hinweisen:

seit 9:45: Folle Journée de Nantes - Schubert über alles

zur Zeit läuft das Streichquintett C-Dur, D 956 mit dem Quartett Prazàk.

Weiter u. a.
Messe Nr. 5 As-Dur, D 678
Forellenquintett D 667
Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589
Konzertstück für Klavier und Orchester f-moll op. 79
Symphonie Nr. 7(8) h-moll D759
etc.

Vielleicht ist für Euch ja was dabei.

Viele Grüße,
Wolfgang

Man kann auch die Konzerte der letzten Tage "nachholen": da wäre z.B. Tharaud u. Queyras mit der Arpeggione - das wäre sicher etwas für cellodil :wink

Nikolaus.
Zelenka (03.02.2008, 17:03):
Original von Cosima
Morgen, am 03.02.08, auf Deutschlandradio Kultur (15:05 Uhr):

Dem Wahnsinn nahe
Die "Kreisleriana" opus 16 von Robert Schumann

Moderation: Joachim Kaiser

Gruß, Cosima

In vier Wochen zur selben Zeit mit Joachim Kaiser Schumanns Klavierkonzert ...

Gruß, Zelenka
Poztupimi (03.02.2008, 17:11):
Original von Cosima
Morgen, am 03.02.08, auf Deutschlandradio Kultur (15:05 Uhr):

Dem Wahnsinn nahe
Die "Kreisleriana" opus 16 von Robert Schumann

Moderation: Joachim Kaiser

Gruß, Cosima

Wie so oft, wenn ich Joachim Kaiser höre, bleibt mir fast immer nur, den Brecht zitierenden Marcel Reich-Ranicki zu zitieren

"Und wieder sehen wir betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen"

Was bleibt, Horowitz 1969? Jüngere haben da wohl kaum eine Chance, am ehesten wohl noch Fellner. Etwas schwierig finde ich persönlich es teilweise, wenn er - wie beim direkten Vergleich Uchida/Cortot - sehr lange Erläuterungen bringt, die dann den Höreindruck der erstgenannten wieder verfliegen lassen. Aber das ist ja möglicherweise wirklich nur ein persönliches Problem. Wie geht es Euch, die Ihr teilweise ja deutlich mehr pianistische Hörerfahrung als ich habt?

Viele Grüße,
Wolfgang
Zelenka (03.02.2008, 17:39):
Original von Poztupimi

Wie so oft, wenn ich Joachim Kaiser höre, bleibt mir fast immer nur, den Brecht zitierenden Marcel Reich-Ranicki zu zitieren

"Und wieder sehen wir betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen"

Was bleibt, Horowitz 1969? Jüngere haben da wohl kaum eine Chance, am ehesten wohl noch Fellner. Etwas schwierig finde ich persönlich es teilweise, wenn er - wie beim direkten Vergleich Uchida/Cortot - sehr lange Erläuterungen bringt, die dann den Höreindruck der erstgenannten wieder verfliegen lassen. Aber das ist ja möglicherweise wirklich nur ein persönliches Problem. Wie geht es Euch, die Ihr teilweise ja deutlich mehr pianistische Hörerfahrung als ich habt?

Viele Grüße,
Wolfgang

Lieber Wolfgang:

Insgesamt war ich von Kaisers Sendung sehr angetan, auch was den literarischen Hintergrund angeht (E.T.A. Hoffmann). Eine eindeutige Empfehlung hat es auch heute wieder nicht gegeben, letztlich kann es sie wohl auch nicht geben. Ich finde, daß es Kaiser gut gelungen ist, exemplarische Interpretationen einzelner Sätze vorzustellen, wir Hörer müssen jetzt für uns selbst entscheiden ... Insgesamt hat Kempff erwartungsgemäß recht gut bei Kaiser abgeschnitten, der Ausreißer war bei ihm der erste Satz. (Ein wenig kurios war für mich, daß Kaiser Kempffs spätere Einspielung statt der älteren von 1956 gewählt hat, obwohl andererseits die Unterschiede nicht gewaltig sind.) Im wesentlichen hat Kaiser seine Hörbeispiele aus einem kleinen Kreis von Klassikern gewählt, neuer waren nur der zu schnelle Ashkenazy, Uchida und Fellner. Ashkenazys und Uchidas Aufnahmen kenne und besitze ich nicht, Fellners halte ich im ganzen für sehr ehrenwert, sie kann sich aber wohl kaum mit denen von Größen wie Rachmaninov, Cortot, Kempff oder Horowitz messen. In Andas Fall besitze ich die von Kaiser auszugweise gespielte EMI-Aufnahme nicht, sondern nur die spätere, mich nicht recht überzeugende DG-Version.

Ein wenig, bestimmt aber auch nicht abschließend ist über die Kreisleriana im hiesigen Faden diskutiert worden.

Gruß, Zelenka
Poztupimi (03.02.2008, 18:30):
Lieber Zelenka,

Original von Zelenka
Lieber Wolfgang:

Insgesamt war ich von Kaisers Sendung sehr angetan, auch was den literarischen Hintergrund angeht (E.T.A. Hoffmann). Eine eindeutige Empfehlung hat es auch heute wieder nicht gegeben, letztlich kann es sie wohl auch nicht geben. Ich finde, daß es Kaiser gut gelungen ist, exemplarische Interpretationen einzelner Sätze vorzustellen, wir Hörer müssen jetzt für uns selbst entscheiden ... Insgesamt hat Kempff erwartungsgemäß recht gut bei Kaiser abgeschnitten, der Ausreißer war bei ihm der erste Satz. (Ein wenig kurios war für mich, daß Kaiser Kempffs spätere Einspielung statt der älteren von 1956 gewählt hat, obwohl andererseits die Unterschiede nicht gewaltig sind.) Im wesentlichen hat Kaiser seine Hörbeispiele aus einem kleinen Kreis von Klassikern gewählt, neuer waren nur der zu schnelle Ashkenazy, Uchida und Fellner. Ashkenazys und Uchidas Aufnahmen kenne und besitze ich nicht, Fellners halte ich im ganzen für sehr ehrenwert, sie kann sich aber wohl kaum mit denen von Größen wie Rachmaninov, Cortot, Kempff oder Horowitz messen. In Andas Fall besitze ich die von Kaiser auszugweise gespielte EMI-Aufnahme nicht, sondern nur die spätere, mich nicht recht überzeugende DG-Version.

Ein wenig, bestimmt aber auch nicht abschließend ist über die Kreisleriana im hiesigen Faden diskutiert worden.

Gruß, Zelenka

seine Ausführungen zum literarischen Hintergrund, seine Einleitung mit der Vorstellung der Schlüsse anderer Werke oder die Zusammenhänge mit dem Werk Bachs, dies sind Punkte, die ich in jedem Fall für mich als Gewinn betrachte. Und sicher hast Du Recht, wenn Du sagst, daß es eine eindeutige Empfehlung nicht geben kann. Hier ist jeder auf sich gestellt und muß entscheiden, was ihm mehr liegt. Wenn also z.B. Ashkenazy zwar sehr flott unterwegs war - ob jetzt zu schnell, möchte ich garnicht entscheiden -, so kam mir im direkten Vergleich Kempff an dieser Stelle fast etwas sehr behäbig vor. Was aber natürlich immer nicht ganz fair ist, weil es doch etwas aus dem Zusammenhang gerissen ist. In der Gesamtschau, der Relation zu den anderen Teilen, wird es wohl stimmig sein. Obwohl ich den Eindruck hatte, daß er Kempff sicher sehr schätzt, die Horowitz-Aufnahme von 1969 aber doch noch etwas mehr. Aber vielleicht interpretiere ich da nur was in seine Wahl des Interpreten für den Ausklang der Sendung.

Viele Grüße,
Wolfgang

PS
Seine Reihe über die Klaviersonaten Beethovens, die ich vor einigen Jahren auf N3 über viele Wochenenden gehört habe, habe ich in allerbester Erinnerung, auch wenn so direkt da keine Folgen für meine CD-Sammlung oder für eine ausgeprägte Liebe zur Klaviermusik erwachsen ist.
Cosima (04.02.2008, 17:53):
Original von Poztupimi
... oder die Zusammenhänge mit dem Werk Bachs...

Ja, das war auch für mich sehr interessant. Gerade die Gegenüberstellung Ashkenazy – Kempff fand ich an dieser Stelle sehr aufschlussreich. Überhaupt war ich von Kempff sehr angetan, vielleicht zum ersten Mal überhaupt.

Von Horowitz kannte ich bislang nur die spätere Aufnahme. Nach den doch umwerfenden Höreindrücken in der letzten Phantasie, habe ich gestern noch die Aufnahme aus 1969 geordert. Überrascht war ich von Gieseking und Anda, auch Cortot hat mir gut gefallen.

Das war mal eine richtig gute Sendung, mit recht breit gefächerten Interpretationsbeispielen und einem gut aufgelegten J. Kaiser. Der Seitenhieb auf Schiff war ulkig: „Er kann, was er will. Nur warum will er so wenig?“ :D

Gruß, Cosima
Poztupimi (04.02.2008, 19:30):
Für alle Freunde virtuoser Geigerinnen eine Sendung auf ARTE:

Montag, 4. Februar 2008 um 23.15 Uhr
Zwischen Perfektion und Freiheit

Ein Portrait der Geigerin Viktoria Mullova aus dem Jahr 2004, das die eine oder der andere vielleicht kennt und das sicher sehenswert ist.

Viele Grüße,
Wolfgang
daniel5993 (09.02.2008, 08:06):
Was für ein Abendprogramm :down :down :down


20:00 Prisma Musik

Thema: „... ausgenommen für lange ohren nicht ...“
Kleine Schule des musikalischen Hörens
Thomas Schmidt-Kowalski über die Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 68 von Johannes Brahms
Der 1949 in Oldenburg geborene Thomas Schmidt-Kowalski fällt in der zeitgenössischen Musikszene vor allem durch eine Eigenschaft auf: den Mut, so zu komponieren, als hätten seit Brahms keine so genannten „Material-Revolutionen“ stattgefunden. Kultur müsse immer irgendwie verwurzelt sein, wird er zitiert, und seine Wurzeln lägen nun mal in der Romantik. Studiert hat Schmidt-Kowalski in Berlin bei Frank Michael Beyer, und der Umstand, dass seine so anachronistischen Werke im In- und Ausland mit Erfolg aufgeführt werden, nährt den Verdacht, dass sie nicht nur einem Oldenburgischen Dickschädel entspringen. Zumindest wecken sie Neugier. In unserem Fall darauf, wie einer, der heute so komponiert wie Brahms, dessen Werke hört und versteht.


22:00 Variationen zum Thema

Werke von Johannes Brahms und Thomas Schmidt-Kowalski
Moderation: Armin Diedrichsen
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Wiener Philharmoniker / Ltg.: Carlo Maria Giulini
Thomas Schmidt-Kowalski: Sinfonie Nr. 4 C-Dur op. 96 / Kanagawa Philharmonic Orchestra Ltg.: Shigeo Genda ..................(bis 24 Uhr)


Das letzte mal als ich ich Prisma Musik gehört habe, ging es um die 9 von Schubert (vor über einem Jahr)....Beigeisterung Pur.... :down
Cosima (25.03.2006, 23:56):
Dieser Thread ist gedacht, um auf interessante Fernseh- oder Radiosendungen, Konzert-, Opern- oder Festival-Termine (oder sonstige Termine rund um Klassische Musik) aufmerksam zu machen.

Ich fange gleich mal an:

Morgen, 26.03., Arte, 10.50-12.55 Uhr

Seiji Ozawa – Ein Porträt

Der Film lässt über vier Jahrzehnte die Karriere Seiji Ozawas Revue passieren und begleitet den Maestro aufs Dirigentenpult, hinter die Bühne und nach Hause.

Gruß, Cosima
Cosima (26.03.2006, 13:38):
Ähm, Gott sei Dank ist es keinem aufgefallen. Das hat nämlich nicht geklappt mit Ozawa; in meiner Programmzeitschrift war die Sendung falsch eingetragen. Stattdessen spielte Maisky Schumanns Cellokonzert, dann folgte Pianistisches von Smetana und Sousa. War aber auch alles sehr interessant. :wink

Gruß, Cosima
Carola (26.03.2006, 19:46):
Morgen, Montag, den 27.03., 20.03 bis 22.30 Uhr im Deutschlandradio Kultur:


"Sacred Mozart"

W.A.Mozart:
Missa solemnis KV 337
Vesperae solennes de Confessore KV 339
Grabmusik KV 42

Michael Haydn:
Requiem c-moll

Chor und Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks
Leitung: Howard Arman

Mit Gruß von Carola :)
Carola (28.03.2006, 09:51):
Heute, Dienstag, den 28. März, 20.03 bis 22.30 Uhr

Deutschlandradio Kultur


Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur Op. 83

Gustav Mahler
Sinfonie N.5 cis-moll

Maurizio Pollini, Klavier
Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks
Leitung: Mariss Jansons

Mit Gruß von Carola :)
Carola (30.03.2006, 14:30):
Freitag 31. März, 20.03 bis 22.00 Uhr im Deutschlandradio Kultur


Die deutschen Rundfunksinfonieorchester in der Berliner Philharmonie, Live-Übertragung


W.A. Mozart:

Serenade D-Dur für Streicher und Pauken, KV 239

KV 272, 505, beides Rezitativ und Arie für Sopran und Orchester


Franz Schubert

Sinfonie C-Dur D 944 "Die Große"

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Leitung von Marek Janowski

Malin Hartelius, Sopran

Camillo Radicke, Klavier


Mit Gruß von Carola :)
Carola (08.04.2006, 10:32):
Heute, Samstag, den 8. April, 19.05 bis 21.40 Uhr

Deutschlandradio Kultur

Georg Philip Telemann: "Brockes- Passion"


Aufzeichnung aus der Kölner Philharmonie vom 20.03.05

Akademie für Alte Musik Berlin, RIAS Kammerchor, Leitung: René Jacobs


Mit Gruß von Carola
Zelenka (08.04.2006, 16:54):
Die sicher zahlreichen Bewunderer des Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim haben derzeit Grund sich zu freuen. Barenboim hält die diesjährigen Reith Lectures der BBC unter dem Generaltitel "In the Beginning was Sound". Näheres via "www.bbc.co.uk/radio4/reith2006". Die Vorträge (z.T. eher Frage-und-Antwort-Spiele) sind auch als MP3-Files herunterladbar.

Gruß,

Zelenka
Carola (09.04.2006, 22:51):
Montag, 10. April, 20.03 bis 22.00 Uhr, Deutschlandradio Kultur

J.S. Bach:

- Ouvertüre Nr. 3 BWV 1068
- Ich will den Kreuzstab gerne tragen, Kantate, BWV 56

Felix Mendelssohn-Bartholdy

Sinfonie Nr. 5 op. 107

Klaus Mertens, Bass
Staats- und Domchor zu Berlin
Deutsches Symphonie Orchester Berlin

Leitung: Tom Koopman


Mit Gruß von Carola
Carola (10.04.2006, 23:17):
Dienstag, 11. April, 20.03 bis 22.00 Uhr, Deutschlandradio Kultur

Biennale Alter Musik 2006

Heinrich Schütz: Musikalische Exequien op. 7

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

RIAS Kammerchor, Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Daniel Reuss


Mit Gruß von Carola
Carola (13.04.2006, 16:29):
Karfreitag, 14.04.06 WDR 3 Radio, 15.05 bis 18.00 Uhr

J.S. Bach, Matthäuspassion, BWV 244


Arnold Schönberg Chor, Concentus Musicus Wien unter Leitung von Nikolaus Harnoncourt


Mit Gruß von Carola
Carola (13.04.2006, 19:27):
Karfreitag, 14. April 2006, 3sat, 10.15 bis 12.15 Uhr

Matthäuspassion, Ballett von John Neumeier

Aufzeichnung aus dem Festspielhaus Baden-Baden aus dem Jahr 2005

Von dieser Ballettinszenierung habe ich schon sehr viel gehört, sie aber noch nie gesehen.

Mit Gruß von Carola
Carola (21.04.2006, 22:36):
Samstag, 22. April, Arte, 22.30 bis 23.25 Uhr

Yehudi Menuhin in Hollywood - die Dokumentation porträtiert den Geigenvirtuosen und erzählt von der Entstehung des ersten Konzertfilms Hollywoods.


Mit Gruß von Carola
Carola (04.05.2006, 20:51):
Freitag, 5. Mai, 20.40 bis 22.15, Arte

Mein Name ist Bach

Spielfilm, CH/D, 2003

Mit Gruß von Carola
Zelenka (09.05.2006, 13:21):
Noch einmal zur Erinnerung:

Samstag, 13. Mai 2006 um 22:05
VPS : 22.05
Wiederholungen :
15.05.2006 um 15:00


Glenn Gould: Jenseits der Zeit
Dokumentarfilm, Frankreich 2005, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Bruno Monsaingeon



Fast ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod scheint der Pianist Glenn Gould lebendiger als je zuvor. In den 60er Jahren hatte er sich aus dem Konzertbetrieb und öffentlichen Leben zurückgezogen und nur noch für Studioaufnahmen gespielt. Bruno Monsaingeon erweckt ihn mit diesem posthum entstandenen Porträt neu zum Leben: Die Dokumentation beleuchtet die Person, das Werk und die Lebensphilosophie dieses außergewöhnlichen Musikers.



ARTE F © Alle Rechte vorbehalten



Glenn Gould bewegte die Gemüter: Für die einen galt er als Scharlatan, für die anderen war er der Inbegriff des "modernen Interpreten". Unbestritten allerdings blieb seine Vielseitigkeit. Bekannt war er als Autor und Regisseur für Radio- und Fernsehsendungen, aber vor allem als Pianist mit unkonventioneller Spieltechnik. Als er sich mit 30 Jahren entschied, nur noch für Studio-, Fernseh- und Filmaufnahmen zu spielen, rebellierte er auch gegen die Tradition des bürgerlichen Konzertbetriebs. Nach seinem frühen Tod in den 80er Jahren begann seine posthume Medienkarriere. Auch heute noch gilt er als eine der ausgefallensten Persönlichkeiten der klassischen Musikwelt. Als Verfasser von vier Büchern und Regisseur mehrerer Filme über Gould kann Bruno Monsaingeon als Gould-Kenner bezeichnet werden. Mit seinem filmischen Porträt wirft er ein neues Licht auf das Leben des Künstlers, bringt die Person mit der Musik und dem lebensphilosophischen Hintergrund zusammen und versucht dabei auch Fragen zu beantworten, die sich aus heutiger Sicht stellen: Zahlreiche musikalische Ausschnitte, Konzerte und Studioaufnahmen, die zwischen 1948 und 1982 gefilmt wurden, untermalen das Programm und bieten die Gelegenheit, Bach, Beethoven, Brahms, Schubert und Weber, aber auch Prokofjew, Chopin und Hindemith zu hören. Außerdem wird ein kurzer Ausschnitt aus einer Komposition von Glenn Gould selbst gezeigt, dargeboten am Klavier von Emile Naoumoff.


Das kleine Extra

Glenn Herbert Gould wird 1932 in Toronto, Kananda, geboren und bekommt bereits ab dem dritten Lebensjahr Klavierunterricht von seiner Mutter. Mit zehn Jahren besucht er das Konservatorium seiner Heimatstadt und studiert Klavier, Orgel und Musiktheorie. 1955 gelingt ihm der internationale Durchbruch, als er in New York seine Interpretation der Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach vorstellt. Es folgen Jahre weltweiter Konzertreisen, bis Gould 1964 überraschend bekannt gibt, dass er keine Live-Auftritte mehr geben, sondern ausschließlich für Studioaufnahmen spielen wolle. Dies begründet er mit der schlechten Klangqualität bei Konzerten. Allerdings zieht er sich in den folgenden Jahren auch persönlich aus dem öffentlichen Leben zurück. 1982 erscheint die zweite Aufnahme der Goldberg-Variationen, deren beispiellosen Erfolg Gould selbst nicht mehr miterlebt, da er kurz nach seinem 50. Geburtstag an einem Schlaganfall stirbt. Seine Bachinterpretationen sollten seinen Namen auch nach seinem Tode weltweit bekannt machen. In der Musikwelt kontrovers diskutiert, gilt Gould mit seinem niedrigen Klavierschemel und der Eigenart, beim Spielen leise mitzusummen, als unvergesslicher Pianist des 20. Jahrhunderts, der sich dem Barock, der Klassik und der Moderne widmete.

Die Dokumentation von Bruno Monsaingeon ist aus einer langjährigen Zusammenarbeit und Freundschaft entstanden und wurde mit dem FIPA d'or 2006 in der Kategorie Musik und darstellende Kunst ausgezeichnet.

Gruß,

Zelenka
Carola (09.05.2006, 15:05):
Am Sonntag, 14. Mai kommt, ebenfalls auf Arte, eine weitere Sendung mit Gould, von 19.00 bis 19.45

Glenn Gould - Recital J.S. Bach, Kanada, 1981

Zu sehen ist Gould 1979 und 1980 bei Einspielungen zu Bachs "Die Kunst der Fuge" und dem "Wohltemperierten Klavier" in seinem Privatstudio in Toronto.


Mit Gruß von Carola
Zelenka (03.06.2006, 17:29):
Heute abend auf 3sat:

Don Giovanni
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart


Don Giovanni - Rodney Gilfry Donna Elvira - Cecilia Bartoli © ZDF und SF DRS, Suzanne Schwiertz

Mit der Oper "Don Giovanni" feiert 3sat den 40. Geburtstag der italienische Mezzosopranistin Cecilia Bartoli am 4. Juni 2006.


Don Giovanni - Rodney Gilfry

Leporello - László Polgár

Donna Anna - Isabel Rey

Donna Elvira - Cecilia Bartoli

Zerlina - Liliana Nikiteanu

Don Ottavio - Roberto Saccà

Masetto - Oliver Widmer

Il Commendatore - Matti Salminen

Es spielt das Orchester der Oper Zürich unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt


Aufzeichnung aus der Oper Zürich 2001

Samstag, 3. Juni 2006,
um 20.15 Uhr

Gruß,

Zelenka
Zelenka (03.06.2006, 17:32):
Sonntag, 4. Juni 2006 um 09:30


Klaviernächte aus der Provence
Musik, Frankreich 2002, ARTE F, Erstausstrahlung


Beim internationalen Klavierfestival "La Roque d'Anthéron" filmten verschiedene Regisseure für ARTE die Pianisten des Festivalprogramms. Das in der französischen Provence gelegene Dorf "La Roque d'Anthéron" ist ein magischer Ort, an dem seit über 20 Jahren Liebhaber der Klaviermusik zusammen kommen. Eine Konzertbühne am Rande des Schlossparks wurde speziell für dieses Projekt errichtet. Die ganze Bandbreite der auf dem Festival vertretenen Stile und Repertoires kommt in "Klaviernächte aus der Provence" zum Ausdruck. Der ungarische Pianist Zoltán Kocsis spielt in der heutigen Sendung Werke von Franz Liszt und Béla Bartok, der russische Pianist Boris Berezovsky interpretiert Werke von Franz Liszt und der ebenfalls aus Russland stammende Pianist Nikolaï Lugansky gibt Klavierstücke von Sergej Rachmaninoff.



ARTE F



Auf dem Programm stehen in der heutigen Sendung:

Zoltán Kocsis:
- Franz Liszt - Csárdás Macabre
- Béla Bartok - Für Kinder Sz. 42

Boris Berezovsky:
- Franz Liszt - 2 Études d'Éxécution Transcendante: 4. Mazeppa - 11. Harmonies du soir

Nikolaï Lugansky:
- Sergej Rachmaninoff - Präludium Nr. 7 - opus 23, Präludium Nr. 5 - opus 23, Moment musical Nr. 4 - opus 16


Gruß,

Zelenka
Cosima (04.06.2006, 11:01):
Original von Zelenka
ARTE F


... kann ich gar nicht empfangen. Vermute ich zumindest. Empfängt man diesen Sender nur über Satellit? Ein interessantes Programm!

Gruß, Cosima ?(
Carola (25.06.2006, 12:33):
Zwischen Ironie und Traum - Robert Schumann als Heine-Leser

von Albrecht Dümling

Deutschlandradio Kultur, Musikfeuilleton

Mit Gruß von Carola
Carola (02.07.2006, 13:05):
Von der Hölle ins Parardies - die Pianistin Aliza Sommer-Herz

Dokumentafilm von Michael Teutsch

Nähere Informationen habe ich hier gefunden

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/film/woche/90990/index.html

Mit Gruß von Carola
Carola (02.07.2006, 23:02):
Hat noch jemand von Euch gerade diesen Film über Aliza Sommer-Herz gesehen? Ich bin tief beeindruckt. Unter anderem konnte man eine 103-jährige Pianistin eine Beethoven-Sonate spielen hören. Morgens geht sie erst eine Stunde schwimmen und dann übt sie bis mittags.

Sehr kluge und sehr schöne Dinge hat sie außerdem gesagt - über Musik, über Disziplin, über das, worauf es ankommt... manchmal macht das Alter eben doch weise - das lässt hoffen!

Mit Gruß von Carola
Carola (08.07.2006, 16:34):
piano e forte - wie das Klavier die Musik veränderte

Mit Gruß von Carola
Carola (08.07.2006, 17:50):
Original von Rachmaninov
Original von Carola
piano e forte - wie das Klavier die Musik veränderte

Mit Gruß von Carola

danke für den Tipp! :thanks

Ist vorgemerkt! :hello

Gern geschehen! Ich werde mir das auf jeden Fall ansehen. Da kommen bestimmt auch diese zirpenden Vorläufermodelle vor, die ich so gar nicht leiden kann. :J

Aber wie sich die Kompositionen durch die Weiterentwicklung und immer größeren Möglichkeiten des Klaviers ebenfalls veränderten, das ist bestimmt interessant zu erfahren.

findet Caorla
Carola (15.07.2006, 19:03):
Eröffnung Schleswig-Holstein Musikfestival - live Übertragung

- Robert Schumann: Klavierkonzert a-moll op. 54
Solist: Christian Zacharias

- Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 1 D-Dur

Es spielt das NDR-Sinfonieorchester unter Leitung von Christoph von Dohnany

Mit Gruß von Carola
Carola (15.07.2006, 19:09):
Ja, das Klavierkonzert mit Zacharias werde ich mir auch auf jeden Fall anhören/ansehen. Mahler ist ja nicht so mein Fall.

Für die Konzertpause, circa 21.00 Uhr, ist übrigens noch ein Beitrag "Robert Schumann - Worte sind Töne" angekündigt.

Mit Gruß von Carola
Carola (28.07.2006, 14:40):
Samstag, 29. Juli, Deutschlandradio Kultur

19.05 bis 22.30 Uhr

Themenabend Robert Schumann - Briefe und Musik

Mit Gruß von Carola
Carola (28.07.2006, 14:45):
Samstag, 29. Juli

21.15 - 22.15 Uhr

Robert Schumann - Clara Wieck - Johannes Brahms

Eine Künstlerbeziehung, erzählt von Helene Grimaud

22.15 - 22.55 Uhr

Robert Schumann: Dichterliebe

nach Gedichten von Heinrich Heine (leider steht in meiner Fernsehzeitung nicht dabei, wer singt und wer spielt)

Mit Gruß von Carola
Carola (30.07.2006, 12:19):
20.03 - 22.00 Uhr: Schubertiade 2006

Franz Schubert, Klavierquintett A-Dur, D 667 (Forellenquintett)

Robert Schumann, Klavierquartett Es-Dur op. 47

Aufzeichnung vom 20.06.2006

Es spielt das Jean Paul Trio plus Peter Riegelbauer, Kontrabass und Lars Anders Tomter, Viola

Mit Gruß von Carola
Zelenka (01.08.2006, 13:10):
Original von Gamaheh
France-Musique http://www.radiofrance.fr/chaines/france-musiques/ sezt die Konzerte von La Roque d'Anthéron fort, z.Zt. mit der Chopin-Reihe:

morgen, 1.8., 10 bis 12 Uhr: Anastasia Voltchok (vom 27.7.)
Mittwoch, 2.8., 10 bis 12 Uhr: Marylin Frascone (?) (vom 27.7.)
und von den BBC Proms aus der Albert Hall direkt um 20:30 u.a. Shostakoviches Konzert für Klavier, Trompete u. Streicher mit J. Kissin / S. Nakariakov
Donnerstag, 3.8., gleiche Zeit: Katia Skanavi (?) (vom 27.7.)

Und am Freitag, 4.8., 15 bis 17 Uhr Francesco Tristano Schlimé vom Festival de Montpellier mit neuen Werken (u.a. von ihm selbst) und Orlando Gibbons (vom 25.7.).

Grüße,
Gamaheh

Noch eine Anmerkung zur Übertragung von den BBC Proms über France-Musique (Musique hat Gott sei Dank wieder offiziell das s am Ende verloren, aber nicht bei den Internetadressen offenbar.): Via die Website von BBC Radio 3 ist jedes Proms-Konzert eine Woche nach seiner Ausstrahlung jederzeit abrufbar (http://www.bbc.co.uk/radio/aod/mainframe.shtml?http://www.bbc.co.uk/radio/aod/proms_promo.shtml).

Gruß,

Zelenka
Carola (14.08.2006, 09:30):
Themenabend Musik: So wie es ist, bleibt es nicht.

Bertolt Brecht und die Musik - zum 50. Todestag des Dichters

Mit Gruß von Carola
Carola (25.08.2006, 18:30):
Celibidache probt Bruckner, Dokumentation 2005

Der rumänische Dirigent Sergiu Celibidache ist bei Proben mit den Münchner Philharmonikern im Jahr 1988 und in Interview-Ausschnitten zu sehen.

Mit Gruß von Carola
Rachmaninov (02.04.2006, 10:07):
Heute 10:15 Uhr

Südwest BW

H. Grimaud - Brahms 1. Klavierkonzert
Rachmaninov (09.04.2006, 09:53):
Heute im TV

Südwest / BW:

12.05 Uhr - Faszination Musik - J.S.Bach

3Sat:

10.15 Uhr - Midori spielt Mozart und Bach

11.15 Uhr - Stradivari* - Liebe auf den ersten Ton

Vor einem Haus in dem er wohnte stand ich eins und dem ihm gewidmeten Platz habe ich auch schon überquert. :cool
Rachmaninov (13.04.2006, 21:01):
die Passionsfreude kommen wie erwartet über Ostern auf ihre Kosten.

Danke für die Tipps Carola :thanks
Rachmaninov (28.05.2006, 09:59):
Heute auf Südwest:

10.20 Uhr

Thomas Quasthoff
Rachmaninov (08.07.2006, 16:58):
Original von Carola
piano e forte - wie das Klavier die Musik veränderte

Mit Gruß von Carola

danke für den Tipp! :thanks

Ist vorgemerkt! :hello
Rachmaninov (15.07.2006, 19:04):
Original von Carola
Eröffnung Schlesiwg-Holstein Musikfestival

- Robert Schumann: Klavierkonzert a-moll op. 54
Solist: Christian Zacharias


TOLL!

:thanks
Rachmaninov (11.11.2006, 19:57):
Beethovenkonzert aus Baden-Baden
Musikalische Leitung: Kurt Masur, Mitwirkende: Anne-Sophie-Mutter (Violine), André Previn (Klavier), Lynn Harrell (Cello) sowie das London Philharmonic Orchestra.
Arte 19.00 Uhr

und gleich in der Frühe

Herbert von Karajan Pfingstfestspiele Baden-Baden 2004
Mit Yundi Li
HR 10.00 Uhr, 30 Min.
Rachmaninov (14.11.2006, 19:34):
Original von cellodil
Original von Rachmaninov
Beethovenkonzert aus Baden-Baden
Musikalische Leitung: Kurt Masur, Mitwirkende: Anne-Sophie-Mutter (Violine), André Previn (Klavier), Lynn Harrell (Cello) sowie das London Philharmonic Orchestra.
Arte 19.00 Uhr


@Rachmaninov

Hat's Dir gefallen? Ich hatte die Augen zu ( :tongue: ) und fand's ziemlich gut...

Grüße

Sabine

habe es nur angekündigt, aber konnte es nicht sehen und hören
Rachmaninov (08.01.2007, 20:39):
Original von Jeremias
Vielleicht interessiert es unseren Admin, dass am 15.2. das klaKo von Skriabin in Kaiserslautern aufgeführt wird, Solist ist Demidenko

:D

Happy Birthday!

:leb
Rachmaninov (19.01.2007, 07:49):
Original von Jeremias
Also, ich plane die Konzerte von Argerich, Hamelin (das mit Orchester), Anderszewski und evtl. Pogorelich ein :D

Leider habe ich das Programm nicht gesehen aber hoffe ich werde Karten bekommen und es schaffen etwas davon zu erleben!
Rachmaninov (21.01.2007, 10:21):
Heute auf 3Sat

11 Uhr
Beethoven - Missa Solemis

Karajan
Rachmaninov (21.01.2007, 10:25):
und jetzt auf SWR

Stadtfeld spielt Mozart
Rachmaninov (31.03.2007, 21:51):
Original von Jimi
Hoffentlich kein Aprilscherz :

So 1.4.2007 um 21.00 Uhr auf 3Sat LA FILLE DU REGIMENT fast live (eineStunde zeitversetzt) aus der Wiener Staatsoper mit :
Natalie Dessay und Juan Diego Florez :down :down :down


Viele Grüße

Jimi

Wow,
danke für den Tipp! Da versuche ich dran zu denken :wink
Rachmaninov (01.04.2007, 10:21):
Original von Jeremias
Heute Abend, 19 Uhr auf ARTE: Porträt Boris Berezovsky!

:thanks
Rachmaninov (05.04.2007, 08:03):
Original von Gamaheh
Morgen (heute? - 5.4. jedenfalls) um 15 Uhr auf Radio France Musique der böse F.F. Guy mit Brahmsens ersten beiden Klaviersonaten (Musée d'Orsay, vom 10.3. - s. mein Bericht).

Grüße,
Gamaheh

Wieso ist F.F.Guy "böse"?
Rachmaninov (07.04.2007, 16:14):
Original von Gamaheh
Original von Rachmaninov
Original von Gamaheh
Morgen (heute? - 5.4. jedenfalls) um 15 Uhr auf Radio France Musique der böse F.F. Guy mit Brahmsens ersten beiden Klaviersonaten (Musée d'Orsay, vom 10.3. - s. mein Bericht).

Grüße,
Gamaheh

Wieso ist F.F.Guy "böse"?

Entschuldigung - das ist ein eher privater Scherz von mir: Der schlug die ganze Zeit so wild auf die Tasten, und als mal jemand etwas penetrant hustete, sah er mehrere Sekunden lang so böse ins Publikum, daß er so ein bißchen aussah wie eine Cartoon-Version von einem wilden Bullen - nur der Ring durch die Nase und das Schnauben fehlten, aber das konnte man sich leicht dazudenken!

Ach! Da wäre ich auch weniger begeistert bei Husten :wink
Rachmaninov (09.04.2007, 10:28):
Gerade auf Bayern:

Vengerov - Jansson - Beethoven Violinkomnzert op.61
Rachmaninov (04.09.2007, 10:58):
16.09. 10.05 Uhr - SWR

Celibidache probt Bruckner
Rachmaninov (04.09.2007, 11:03):
für Freunde der Callas

16.09. - 9.00 Uhr - Arte
Maria Callas im Gespräch

16.09- 19.00 Uhr - Arte
Maria Callas in Paris
Walter (12.08.2006, 13:18):
:J Lisa muss gerade Kuchen backen und traut sich nicht zu schreiben:

Im Herzen des Odenwaldes gibt es am Dienstag um 20 Uhr ein Highlight: Daniel Pollack spielt in der evangeliscchen Stadtkirche in Michelstadt.

Schumann - Bach - Liszt

Der Bericht im "Odenwälder Echo" überschlägt sich geradezu vor Begeisterung. Ich werde mit Lisa wohl mal hingehen!

Gruß
AcomA (26.03.2006, 14:17):
hallo Cosima,

bezgl. ozawa kann ich nur meinen chef zitieren : 'manche dinge erledigen sich von selbst' :D allerdings meint er das meistens im zusammenhang mit krankheitsverläufen :(

gruß, siamak :)
Jeremias (30.03.2006, 14:53):
Morgen Abend, 20 Uhr in der Philharmonie Essen, Finaldurchgang des internationalen Bechstein Klavierwettbewerbes. Ob die nicht vielleicht doch besser auf Steinway spielen sollten? :wink
Jeremias (23.07.2006, 09:03):
Um 9.15 gleich auf Südwest 3: Helene Grimaud spielt das KlaKo von Schumann u.a.
Jeremias (30.07.2006, 10:28):
Heute Abend, 21.15 BR-alpha: 1. KlaKo von Tschaikowsky mit Bronfman/Jansons
Jeremias (30.07.2006, 19:40):
BRAVO MARTHA!
Jeremias (16.09.2006, 12:27):
Nächstes Wochenende ist es soweit, Schostakowitsch-Festival in Düsseldorf mit 4 Terminen:

22.9.2006 Freitag, 20:00 Uhr
Kolja Blacher, Violine
Jascha Nemtsov, Klavier
Hartmut Rohde, Viola
Ian Fountain, Klavier
David Geringas, Violoncello
Tatjana Geringas, Klavier
Schostakowitsch zum 100. Geburtstag
Schostakowitsch, Sonate für Violoncello und Klavier d-moll op. 40 / Schostakowitsch, Sonate für Violine und Klavier G-Dur op. 134 / Schostakowitsch, Sonate für Viola und Klavier C-Dur op. 147

===============================================

23.9.2006 Samstag, 19:00 Uhr
Kolja Blacher, Violine
Hartmut Rohde, Viola
David Geringas, Violoncello
Ian Fountain, Klavier
Jascha Nemtsov, Klavier
Tatjana Geringas, Klavier
Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker
Morenike Fadayomi, Sopran
Michail Litmanow, Bass
Sami Luttinen, Bass
Chor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Krzysztof Meyer, Moderation und Klavier
Schostakowitsch zum 100. Geburtstag
Schostakowitsch, Zwei Stücke für Streichoktett op. 11 / Schostakowitsch, Zwei Stücke für Streichquartett (Adagio und Allegretto) / Schostakowitsch, Klavierquintett g-moll op. 57 / Schostakowitsch, Klaviertrio Nr. 2 e-moll op. 67 / Schostakowitsch, Sieben Romanzen nach Gedichten von Alexander Blok op. 127 / Schostakowitsch, Antiformalistischer Rajok / Schostakowitsch, Encores aus den Film- und Jazz-Musiken

==============================================

24.9.2006 Sonntag, 20:00 Uhr
Evrus Trio
Elbtonal Percussion
Marina Shaguch, Sopran
Sergej Leiferkus, Bass
Düsseldorfer Symphoniker
David Geringas, Dirigent
Schostakowitsch zum 100. Geburtstag
Schostakowitsch, Sinfonie Nr. 15 op. 141 a (arrangiert für Violine, Violoncello, Klavier/Celesta und 13 Schlaginstrumente von Viktor Derevianko) / Schostakowitsch, Sinfonie Nr. 14 op. 135

==============================================

25.9.2006 Montag, 20:00 Uhr

Sergej Leiferkus, Bass
Semion Skigin, Klavier
Quatuor Danel
Schostakowitsch zum 100. Geburtstag
Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 1 C-Dur op. 49 / Schostakowitsch, Suite nach Worten von Michelangelo Buonarroti op. 145 / Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 15 es-moll op. 144
Jeremias (08.01.2007, 20:38):
Vielleicht interessiert es unseren Admin, dass am 15.2. das klaKo von Skriabin in Kaiserslautern aufgeführt wird, Solist ist Demidenko

:D

Happy Birthday!
Jeremias (18.01.2007, 08:50):
Am kommenden Samstag im Robert-Schumann-Saal, Düsseldorf: Vesselina Kasarova mit Werken von Haydn, Berlioz, Dvorak und Mozart :down
Jeremias (19.01.2007, 07:45):
Also, ich plane die Konzerte von Argerich, Hamelin (das mit Orchester), Anderszewski und evtl. Pogorelich ein :D
Jeremias (01.04.2007, 10:17):
Heute Abend, 19 Uhr auf ARTE: Porträt Boris Berezovsky!
nikolaus (23.07.2006, 21:16):
Und am Sonntag, den 30.7., spielt Martha Argerich Schumanns Klako auf arte (glaube um 19h).

Jetzt verfluche ich die Tatsache, daß ich keinen Fernseher angeschlossen habe!

Nikolaus :I
nikolaus (30.07.2006, 22:42):
Original von Jeremias
BRAVO MARTHA!

Ja, war sie gut?
Ich konnte sie leider nicht sehen, weil a) unterwegs zu Martha in Köln (nein, leider nicht Argerich sonderen Graham) und b) kein Fernseher und keine Aufnahmemöglichkeit :I :I.

Untröstlich, Nikolaus.
nikolaus (18.01.2007, 20:28):
Klavier-Festival Ruhr vom 12.Mai bis zum 20.Juli.

Programmschwerpunkt Beethoven mit wohl fast komplettem Klavierwerk.

"Stars" (die " " sollen nur zeigen, daß es auf sie nicht alleine ankommt!):
Martha Argerich :leb :leb :down :down
Robert Levin
Elisabeth Leonskaja
Daniel Barenboim
Elena Bashkirova
Bruno Leonardo Gelber
Andreas Staier (u.a. mit Isabelle Faust)
Anne Sophie Mutter
Emanuel Ax (u. a. mit Frank Peter Zimmermann)
Boris Beresovsky
die Labèques
Ivo Pogorelich :D
Pierre Laurent Aimard
Rudolf Buchbinder
Alfred Brendel
Till Fellner
Piotr Anderszewski :rofl
András Schiff
Marc André Hamelin
Grigory Sokolov
Martin Stadtfeld
Yundi Li
Arcadi Volodos
Tzimon Barto :cool
Gerhard Oppitz
und, und, und...

Nikolaus
nikolaus (19.01.2007, 22:52):
Original von Jeremias
Also, ich plane die Konzerte von Argerich, Hamelin (das mit Orchester), Anderszewski und evtl. Pogorelich ein :D

Bis auf Hamelin sind das auch meine Favoriten. Vielleicht noch Sokolov oder Barto.
nikolaus (23.01.2007, 21:46):
Ja, warum eigentlich nicht? Ich kann es dir nicht sagen.
Im Moment hoffe ich nur, daß ich überhaupt irgendein Konzert besuchen kann, so angespannt ist die Arbeitssituation bei mir :I

Aber ich werde deinen Rat überdenken!!

Besten Dank, Nikolaus.
nikolaus (31.03.2007, 21:13):
Wow, rein stimmlich ein highlight!!!

Viel Spaß (ich habe die Konsequenzen meiner Fernseh-Verneinung zu tragen)

NIkolaus.
nikolaus (09.04.2007, 20:54):
Original von Rachmaninov
Gerade auf Bayern:

Vengerov - Jansson - Beethoven Violinkomnzert op.61

Habe ich gehört!

Ich muß gestehen, so schlecht, wie Vengerov hier im Forum und auch mit seiner Aufnahme bei der EMI mit Rostropovich wegkommt, fand ich das Konzert nicht. Zwar hat er mich mit seinem Spiel nicht wirklich berührt, aber er hat wunderschöne Passagen gespielt. Zudem finde ich sein Spiel für ihn "passend", also "ehrlich" - äh, wißt ihr, was ich meine?

Nikolaus.
nikolaus (09.04.2007, 21:40):
Original von Gamaheh

Dein Horoskop für März 2008 empfiehlt übrigens einen Kurztrip nach Paris mit Besuch der Salle Pleyel!

Grüße,
Gamaheh

?( Da bin ich aber gespannt!! :)

Grüße zurück, Nikolaus.
nikolaus (25.07.2007, 15:35):
Original von Jürgen
Heute um 15:45 auf HR2 (und wer weiß, wo noch alles)
Die Meistersinger von Nürnberg

Übertragung der Eröffnungsvorstellung aus dem Festspielhaus Bayreuth

WDR 3 :D
claashorst (08.04.2006, 18:34):
Gehört und gesehen !
War reiner Zufall.
Werde nun öfters mal in diesem thread reinschauen.. .
Mittlerweile lande ich, wenn überhaupt, zunehmend bei arte, B3, info / 3sat.
Habe Seiji noch nie live gehört.
Sehr lebendige, filigran arbeitende, privat recht sympathisch auftretende Persönlichkeit, die Europa und den Fernen Osten in sich vereinen kann.
Geht offensichtlich adäquat mit Orchestern und Öffentlichkeit um.
Kein Show-Man.
Ein Faszinosum an kultureller Grenzüberschreitung. :)
CH
claashorst (04.06.2006, 11:45):
Original von Zelenka
Sonntag, 4. Juni 2006 um 09:30


Beim internationalen Klavierfestival "La Roque d'Anthéron" filmten verschiedene Regisseure für ARTE die Pianisten des Festivalprogramms. Das in der französischen Provence gelegene Dorf "La Roque d'Anthéron" ist ein magischer Ort, an dem seit über 20 Jahren Liebhaber der Klaviermusik zusammen kommen. Eine Konzertbühne am Rande des Schlossparks wurde speziell für dieses Projekt errichtet.

Zoltán Kocsis:
- Franz Liszt - Csárdás Macabre
- Béla Bartok - Für Kinder Sz. 42

Boris Berezovsky:
- Franz Liszt - 2 Études d'Éxécution Transcendante: 4. Mazeppa - 11. Harmonies du soir

Nikolaï Lugansky:
- Sergej Rachmaninoff - Präludium Nr. 7 - opus 23, Präludium Nr. 5 - opus 23, Moment musical Nr. 4 - opus 16



Hallo Zelenka,
besten Dank für den Super-Tip !
Würde nun gerne selbst mal dorthin "pilgern" :wink
Habe hier zum erstenmal gesehen, wie sich moderne Bildführung ansehen läßt. Die Gestaltung der Halle, die Licht-Technik, der Bühnenaufbau: fantastisch.
Die Bildführung der (verschiedenen , wie Du schreibst) Regisseure: Phantastisch !! (e) Perspektiven, wie beim Live-Besucher und noch besser ( wer kann schon direkt von der Seite auf die Tasten schauen ?)
Kocsis : beeindruckend, zum ersten mal Bartok´s Kinder gehört. Nicht nur für sie.. . Liszt Csardas zwar nicht so feiertagspassend, aber tatsächlich makaber gehört.
Berezovsky´s Energie: Fulminant ! War es so heiss oder strömt es tatsächlich immer so stark aus ihm heraus ? Die Execution-Etudes: Nach dem Thibaudet-Abend: gewaltig !
Lugansky´s hohen elastischen Finger / Hand- Anschlag zum erstenmal visuell gesehen.
Lohnt sich doch, mal durch das Kamera-Auge von Musikredakteuren zu sehen.
Aber wie öffentlich - rechtliche Sender so sind: nur ganze 40 Minuten.

CH
claashorst (19.01.2007, 23:29):
Also,

ich bin auch öfters mit dabei.
:)
Kann dann wieder kleine Reportagen und Erlebnis- Feldberichte schreiben.

Könnte ja mal Herrn Prof. Ohnesorg anschreiben, ob er im Forum was zu seinem Festival schreibt.

:wink

CH
claashorst (23.01.2007, 22:24):
Ja, warum eigentlich nicht? Ich kann es dir nicht sagen.

So geht es mir auch.
Das Leben verheizt einen mit seinen mitunter lieblosen Verpflichtungen, so dass die Muse zu verschmachten droht .
Schön, wenn attraktive klassische Musik uns trotzdem heraus zu locken vermag aus der Fron. Gerade Konzertbesuche sind oft unvergesslich im Hör- und Erlebnis-Charakter gewesen. sozusagen eine dreidimensional gewordene CD incl. mitunter livehaftigen Besucher-Störgeräuschen.
:wink
Auch ich will sehen, was ich konzertmässig besuchen kann.
Um stillen zu lassen, was in uns allen wohnt:
Die Sehn-Sucht nach dem Empfinden auf den Klangkörper Klavier.
:engel
CH
Jimi (01.07.2006, 00:27):
1. Juli auf 3SAT um 21:35 :

Ein Opernabend mit Vesselina Kasarova

Grüße,

Jimi
Jimi (31.03.2007, 19:41):
Hoffentlich kein Aprilscherz :

So 1.4.2007 um 21.00 Uhr auf 3Sat LA FILLE DU REGIMENT fast live (eineStunde zeitversetzt) aus der Wiener Staatsoper mit :
Natalie Dessay und Juan Diego Florez :down :down :down


Viele Grüße

Jimi
nubar (30.06.2006, 14:29):
Jaja,

wem es heute garnicht nach Fussball ist :D, der kann sich ja folgendes antun:

30.06.06, 21:00h - 3sat:

"Konzert für Europa"
Placido Domingo dirigiert die Wiener Philharmoniker live vor Schloss Schönnbrunn.
"Auf dem Programm stehen Werke der italienischen und spanischen Musikliteratur und natürlich der Jubilare des Jahres 2006, von Wolfgang Amadeus Mozart, Dimitrij Schostakowitsch und Robert Schumann."
Jürgen (18.07.2007, 11:12):
Original von karajan
23.08.07, 17:35 Uhr
Classica

Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 (Probe und Aufführung)
Originaltitel: Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 (Probe und Aufführung)
KARAJAN Menuhin
Dokumentation , D, A , 1966
26 min.

Gruß Andreas

Hallo Andreas,

Classica kenne ich gar nicht. Ist das Radio oder TV ?
Haben die 'ne Homepage?

Grüße
Jürgen
Jürgen (25.07.2007, 14:57):
Heute um 15:45 auf HR2 (und wer weiß, wo noch alles)
Die Meistersinger von Nürnberg

Übertragung der Eröffnungsvorstellung aus dem Festspielhaus Bayreuth
Jürgen (03.09.2007, 10:07):
Original von karajan
Auf Classica
Sir Georg Solti - Der letzte große Kapellmeister
Zum 10. Todestag

Georg Solti Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times) dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Dieser Film zeigt ihn bei Probe und Aufführung; Solti arbeitet hier mit Gesangsstars wie Kiri Te Kanawa und Bryn Terfel.

Länge des Programms: 1:31:26 Großbritannien 1997, Regie: Peter Maniura

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 21:10 Uhr 16.09.2007, 10:00 Uhr

Das klingt ja schon interessant. Leider empfange ich das nicht.

Jürgen
Jürgen (19.09.2007, 23:20):
Achtung Rachmaninov, nicht verpassen! Das könnte Deine Kragenweite sein.

In der Sendereihe Der CD-Tipp werden CD-Neuerscheinungen vorgestellt.

Zitat aus der HR2 Programmankündigung


Do 20.09.2007 15:05 Uhr

The Sibelius Edition: Chamber Music I
Streichquartette • Klaviertrios • Klavierquartett • Kleine Stücke u.a.
Tempera Quartet / Jaako Kuusisto & Satu Vänskä, Violine / Marko Ylönen & Taneli Turunen, Violoncello / Folke Gräsbeck & Peter Lönnqvist, Klavier
BIS-CD-1903/05 / Box mit 6 CDs / LC 03240


Grüße
Jürgen
Gamaheh (07.07.2006, 20:05):
Leider nein, hätte ich aber gerne, nachdem ich jetzt davon gelesen habe. Aber wie wir 3sat kennen, wird er sicher demnächst wiederholt ...

Grüße, Gamaheh
Gamaheh (24.07.2006, 21:41):
Hört hier außer mir eigentlich auch jemand Radio? Für die mit "ja" Antwortenden hier folgende Hinweise:

Jetzt auf France-Musique aus der Albert Hall: Pierre-Laurent Aimard spielt Brahms KK1 - http://www.radiofrance.fr/chaines/france-musiques/direct/

Morgen (25.7.) um 21 Uhr auf Radio Classique (http://radioclassique.com/) die Wiederholung eines Konzertes aus Monte Carlo vom letzten Sommer mit Julia Fischer (Violin-Romanzen 1&2), Philippe Bianconi (Chor-Fantasie) und Sinfonie Nr. 8 (alles Beethoven); es dirigiert Marek Janowski.

Am 27.7. (Donnerstag), ebenfalls 21 Uhr und ebenfalls Radio Classique, spielt Nikolai Luganksky Beethovens KK4 (Théâtre Mogador, Paris; Orchestre de Paris, John Axelrod) (welches am 24. August um 21 Uhr, selber Kanal, Nelson Freire spielt; Orch. Nat. de Bordeaux, Chr. Jarvi).

Am Sonnabend (29.7.), 20 bis 23 Uhr, beginnt France Musique seine Übertragungen von La Roque d'Anthéron (ich gehe davon aus, daß weitere folgen); der Abend ist dem Ehepaar Schumann gewidmet mit folgenden Pianisten: Sanya und Lydia Biziak (nie gehört), Michie Koyama (mir unbekannt), Claire Désert.

Hier etwas für Fernseher: Es war weiter oben von Schumanns KK die Rede; am 30.7. zeigt Arte dasselbe mit Martha Argerich/Gewandh.Orch.Dresden/Ric. Chailly.

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (31.07.2006, 18:09):
Ja, großartig. Ich sehe gerade, daß das anscheinend am Sonnabend um 8 Uhr morgens auf Arte wiederholt wird (Nachbarn mit Fernseher freuen sich bestimmt über einen Besuch zum Frühstück).

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (31.07.2006, 18:20):
France-Musique http://www.radiofrance.fr/chaines/france-musiques/ sezt die Konzerte von La Roque d'Anthéron fort, z.Zt. mit der Chopin-Reihe:

morgen, 1.8., 10 bis 12 Uhr: Anastasia Voltchok (vom 27.7.)
Mittwoch, 2.8., 10 bis 12 Uhr: Marylin Frascone (?) (vom 27.7.)
und von den BBC Proms aus der Albert Hall direkt um 20:30 u.a. Shostakoviches Konzert für Klavier, Trompete u. Streicher mit J. Kissin / S. Nakariakov
Donnerstag, 3.8., gleiche Zeit: Katia Skanavi (?) (vom 27.7.)

Und am Freitag, 4.8., 15 bis 17 Uhr Francesco Tristano Schlimé vom Festival de Montpellier mit neuen Werken (u.a. von ihm selbst) und Orlando Gibbons (vom 25.7.).

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (25.01.2007, 23:16):
Original von Jeremias
Also, ich plane die Konzerte von Argerich, Hamelin (das mit Orchester), Anderszewski und evtl. Pogorelich ein :D

Kann jemand sagen, wann Pogorelich (auch bekannt unter dem Namen "Cancellator") zuletzt ein Konzert nicht abgesagt hat? (Wir hatten hier letztes Jahr statt seiner G. Oppitz.)

Ich selbst plane vage Pommier und Sokolov (an aufeinanderfolgenden Tagen) ein.

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (29.01.2007, 23:16):
Ab Donnerstag (1.2.) bringt Radio France Musique Konzerte der Folle Journée de Nantes, die dieses Jahr unter dem Motto "L'harmonie des peuples" steht (oder "Die Geburt des musikalischen Europa", wobei ich z.B. keine deutschen oder italienischen oder englischen Komponisten entdecken kann, es geht offenbar in erster Linie um das "neue Europa").

Programm der Folle journée hier: http://www.radiofrance.fr/francemusique/ev/fiche.php?eve_id=160000034,

Radio-Programm hier: http://www.radiofrance.fr/francemusique/prog/ant/index.php?time=1170284400,

ganz viel Kammermusik für die, die das interessiert.

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (04.04.2007, 23:44):
Morgen (heute? - 5.4. jedenfalls) um 15 Uhr auf Radio France Musique der böse F.F. Guy mit Brahmsens ersten beiden Klaviersonaten (Musée d'Orsay, vom 10.3. - s. mein Bericht).

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (06.04.2007, 16:05):
Original von Rachmaninov
Original von Gamaheh
Morgen (heute? - 5.4. jedenfalls) um 15 Uhr auf Radio France Musique der böse F.F. Guy mit Brahmsens ersten beiden Klaviersonaten (Musée d'Orsay, vom 10.3. - s. mein Bericht).

Grüße,
Gamaheh

Wieso ist F.F.Guy "böse"?

Entschuldigung - das ist ein eher privater Scherz von mir: Der schlug die ganze Zeit so wild auf die Tasten, und als mal jemand etwas penetrant hustete, sah er mehrere Sekunden lang so böse ins Publikum, daß er so ein bißchen aussah wie eine Cartoon-Version von einem wilden Bullen - nur der Ring durch die Nase und das Schnauben fehlten, aber das konnte man sich leicht dazudenken!

Die Radioversion klang übrigens doch um einiges geglättet, flacher (wie ein Bier, das nicht richtig schäumt); da kann man mal sehen, was einem die Nachbearbeitung nehmen kann.

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (09.04.2007, 21:35):
Zudem finde ich sein Spiel für ihn "passend", also "ehrlich" - äh, wißt ihr, was ich meine?


Lieber Nikolaus,

ich weiß genau, was Du meinst: meiner Meinung nach das wichtigste Kriterium überhaupt - alles andere ist Geschmack, Temperament, Hörerfahrung.

Dein Horoskop für März 2008 empfiehlt übrigens einen Kurztrip nach Paris mit Besuch der Salle Pleyel!

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (06.06.2007, 17:39):
Die großen Stars der Musik - Teil 2/4
Der Pianist Maurizio Pollini
Sonntag, 10. Juni 2007
18.00 - 19.00 Uhr NDR Kultur

und noch zur gleichen Zeit an den folgenden beiden Sonntagen.

Grüße,
Gamaheh
ab (08.02.2007, 15:36):
"Mit ganz großem Abstand der Höhepunkt des Mozartjahres", adelte die Süddeutsche Zeitung in ihrer Premierenkritik die "Don Giovanni"-Produktion der Innsbrucker Festwochen 2006 unter René Jacobs. Nun gibt es Gelegenheit, diesen Höhepunkt noch einmal nachzuerleben. Am Samstag, 10.02.2007 strahlt Ö1 (ORF) um 19.30 Uhr den Livemitschnitt aus - ein Nachholtermin, da die Dezemberausstrahlung wegen eines technischen Defekts abgebrochen werden musste.

"Il dissoluto punito ossia il Don Giovanni"
Dramma giocoso in zwei Akten von
Wolfgang Amadeus Mozart | 1756-1791
René Jacobs Musikalische Leitung
Innsbruck Festival Chorus
Freiburger Barockorchester

Johannes Weisser Don Giovanni
Marcos Fink Leporello
Svetlana Doneva Donna Anna
Alexandrina Pendatchanska Donna Elvira
Sunhae Im Zerlina
Nikolay Borchev Masetto
Werner Güra Don Ottavio
Alessandro Guerzoni Il Commendatore
ab (11.04.2007, 12:08):
Original von cellodil
Ein wenig off-topic... Aber doch nicht so ganz:

Irgendwie muss ich bei exzessiven Konzerthustern (und die gibt es ja doch häufig) immer an Klaus Kinski denken, der mal bei einer Lesung wegen Publikumsgehuste komplett ausgerastet ist und die Huster mit den Worten "Kotzt Euch doch zu Hause aus!" angetobt und dann angeblich auch noch das Mobiliar auf der Bühne zerlegt hat...

ein Bekannter berichtete mir von den Salzburger Festspielen als Pollini - wie immer - auch zweite Wiener Schule spielte, nach längerem Fotschreiten wegen der Hüstelei abbrach, das Publikum ermahnte, um dann wieder von vorne zu beginnen.
:W Selber schuld, ätsch!

Auch Brendel soll schon abgebrochen haben, wenn ich mich recht erntsinne.
ab (24.08.2007, 10:46):
Morgen Sa, 25.08.2007 ist um 20.oo Uhr im österreichischem Radiopsender ö1 (auch über Internet-Radio zu hören) die Live-Übertragung der zweiten Opern-Permiere aus dem Tiroler Landestheater in Innsbruck im Rahmen der Innsbrucker Festwochen 2007 zu hören:

Georg Friedrich Händel: "Acis und Galathea"

Mit Mathias Hedegaard (Acis), Miriam Allan (Galathea), Jan Lund (Damon) und Havard Stensvold (Polyphemos). Innsbruck Festival Chorus; Concerto Copenhagen, Dirigent: Lars Ulrik Mortensen (Übertragung )

Zu Inhalt etwa hier.

Das verspricht höchste Qulität!
LazarusLong (09.01.2007, 08:13):
Die nächsten 3 Tage bieten:

Tu, Jan 9 | 9:00 | ZDFtheaterkanal
Gustav Mahler: Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert
Leipziger Gewandhaus 2000 - Konzert
25min
Die fünf Lieder nach Texten von Friedrich Rückert bedeuten im Schaffen Gustav Mahlers eine Hinwendung zur Subjektivierung des musikalischen Ausdrucks. Mit ihrer kammermusikalischen Orchestersprache gehören die Lieder zu den subtilsten und persönlichsten Stücken des Komponisten. Interpret ist Matthias Goerne. Der Bariton begann 1985 in Leipzig seine Gesangsausbildung. Heute wird er von der Presse als "einer der größten Liedersänger des Jahrhunderts" bezeichnet.

Tu, Jan 9 | 14:00 | ZDFtheaterkanal
"Herr, erbarme Dich" - Aus Beethovens Missa solemnis
Aus dem Eröffnungskonzert der Dresdner Frauenkirche, 2005 - Konzert – Klassik
45min
Am 5. November 2005 durften die Dresdner zum ersten Mal nach dem Krieg ein Konzert in ihrer kurz zuvor wieder eingeweihten Frauenkirche erleben: Beethovens monumentale Vertonung der katholischen Messe, seine Missa solemnis. Nachdem die Kirche in den letzten Kriegstagen nach einer beispiellosen Bombardierung und einem gewaltigen Feuersturm zusammengebrochen war, galt die Ruine jahrzehntelang als Mahnmal des Friedens. Unter den Augen der Welt und mit grenzübergreifender finanzieller und ideeller Unterstützung wurde sie seit 1994 in elf Jahren in ihrer ursprünglichen Gestalt wiederaufgebaut. Passend zum Karfreitag erklingen Kyrie, Sanctus - Benedictus und Agnus Dei aus Beethovens Missa. Im Kyrie eleison (Herr erbarme Dich) werden Gott Vater und Gott Sohn um Erbarmen mit dem Menschen angerufen. Im Sanctus wird Gott als Herrscher über Himmel und Erde verherrlicht. Das anhängende Benedictus ist die Huldigung der Menge beim Einzug Jesu nach Jerusalem, wenige Tage vor seiner Kreuzigung, und das Agnus Dei ruft Christus als das Opferlamm noch einmal um Erbarmen an. Es schließt mit dem Dona nobis pacem ("Schenke uns Frieden"). Beethoven hat diesen Teil in seiner Partitur überschrieben: "Bitte um innern und außern Frieden". Ein Wunsch, der zu Zeiten Beethovens, zur Zeit der Zerstörung Dresdens und auch heute unvermindert aktuell ist.

Tu, Jan 9 | 14:45 | ZDFtheaterkanal
Die Welt der Oper
1. Die Semperoper Dresden

Dreiteilige Reihe, Deutschland 2004 - Film von Christian Romanowski - Dokumentation - Kultur - ...
30min
Für viele ist es das schönste Opernhaus Deutschlands: Die Semperoper in Dresden - erbaut vom wohl berühmtesten Architekten des 19. Jahrhunderts. Dass es bereits der zweite Opernbau Gottfried Sempers in der sächsischen Metropole war, ist wenig bekannt. Die erste Semperoper war 1869 abgebrannt und auch sein zweiter Monumentalbau wurde Opfer der Flammen. Im Zweiten Weltkrieg zerstörte der Feuersturm des Bombeninfernos das prunkvolle Theater. Es überdauerte, notgesichert, 40 Jahre lang als Ruine, bevor in langwieriger und mühevoller Arbeit eine sorgfältige Rekonstruktion entstand. 1985 konnte die Semperoper unter Anteilnahme von 150.000 begeisterten Bürgern und Gästen wiedereröffnet werden, und seitdem zieht das Bauwerk täglich Besucherströme aus aller Welt an. Die architekturgeschichtlichen Aspekte sind jedoch nur Teil des Films von Christian Romanowski, der in ungewöhnlichen Bildern von prächtigen Innenräumen und Aufführungen eine eigenständige "Opernerfahrung" vermitteln will. In den beiden weiteren Folgen der Reihe stellt der ZDFtheaterkanal im Februar und März 2007 die Opernhäuser in Lyon und Neapel vor.



We, Jan 10 | 9:00 | ZDFtheaterkanal
Italienisches Fest Venezianische Karnevalsmusik
Madrigale, Opernszenen, Instrumentalballette, Maskeraden - 48....
90min
Im Rahmen der 48. Händel-Festspiele in Halle an der Saale präsentierten die Musiker vom Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble unter der Leitung von Thomas Hengelbrock ihr gefeiertes italienisches Programm: In verschiedenen Szenen reisen 28 Sänger und Instrumentalisten durch die schillernde Welt des venezianischen Karnevals zwischen praller Lebenslust und diabolischer Abgründigkeit - ein Gesamtkunstwerk ohne die übliche Dirigentenpose und die klassische Trennung von Podium und Parkett. Die Zuschauer im Saal sind Teil des Spiels, und die üppige Ausstattung und expressive Lichtstimmungen lassen das "Italienische Fest" zu einem Fest der Sinne werden

We, Jan 10 | 14:00 | ZDFtheaterkanal
Fr, Jan 12 | 9:00 | ZDFtheaterkanal
ASM spielt Mozart
Konzert für Violine und Orchester Nr. 4, KV 218 - Aula der Universität Salzburg, 2006 - Konzert
30min
2006 feiert die Welt Wolfgang Amadeus Mozarts 250.Geburtstag! Anne-Sophie Mutter, die ihre einzigartige Karriere vor dreißig Jahren unter der Obhut Herbert von Karajans in Salzburg mit dem G-Dur Konzert von Mozart begann, hat ein globales "Mozart Projekt" angekündigt. Weltweit wird sie sämtliche Werke Mozarts für Violine aufführen und neu für das Fernsehen aufzeichnen. Ein einmaliges Projekt, das Anne-Sophie Mutter mit größter Akribie angeht, ein Mozart-Projekt, das ihr sehr am Herzen liegt und für lange Zeit interpretatorische Gültigkeit haben soll. Wichtiger Teil dieser neuen Mozart-Herausforderung ist auch die Aufführung aller Violinkonzerte. Die Aufzeichnung fand in Salzburg in der wiederaufgebauten Aula der Universität statt. Die Regie führte Andy Sommer. Die Konzerte Nr. 3-5 und die Sinfonia Concertante werden in den Monaten Juli und August im ZDF-Hauptprogramm ausgestrahlt. ARTE zeigt die Konzerte Nr. 1 und 2 im Oktober. "Ich habe mich für das Mozart-Projekt entschieden" - sagt Anne-Sophie Mutter - "weil ich diese Musik so sehr liebe, weil sie Schauer über den Rücken jagt und mich zu Tränen rührt und weil sie die Zuhörer berührt. Das Projekt soll Mozart feiern, es ist eine tiefe Verbeugung vor seinem Genie." Für diese Neueinspielung der Violinkonzerte übernahm Anne Sophie Mutter zum ersten Mal die Rolle des Dirigenten. Eine "Prima inter pares" wie sie es ausdrückt. "Ich bin nicht Dirigentin. Aber ich kann führen - zum einen, weil es in meiner Natur liegt, und zum anderen, weil ich genau weiß, was ich von einem Werk erwarte und ich es einem Orchester erklären und die Musiker inspirieren kann.....Ich habe Mozart mit den größten Dirigenten gespielt - Karajan, Muti, Marriner - und das auch genossen. Aber manchmal habe ich auch gedacht, dieses und jenes würde ich, wenn ich selber dirigierte, anders machen."
Begleitet wurde sie bei diesem Projekt von einem besonderen Ensemble, von der "Camerata Salzburg". Das Orchester, in den fünfziger Jahren gegründet, zählt heute zu den profiliertesten Mozart-Ensembles der Welt.
(Weitere Konzerte am 14.07., 21.07., 28.07.)

We, Jan 10 | 1 0:30 TVP Kultura
RafaB Blechacz
Koncert fortepianowy e – moll Chopin
40min


We, Jan 10 | 14:25 | ZDFtheaterkanal
Fr, Jan 12 | 9:25 | ZDFtheaterkanal
Hermann Prey singt Lieder von Johannes Brahms
Am Klavier: Leonard Hokanson - BR Deutschland 1974 - Konzert – Klassik
35min
"Meine kleinen Lieder sind mir lieber als meine großen", hat Johannes Brahms einmal gesagt. Seine kleinen Lieder sind einfache Gebilde, die anmuten wie Volkslieder, wie ein Stück Natur in Brahmsischen Farben. "Meine kleinen Lieder sind mir lieber als meine großen", hat Johannes Brahmseinmal gesagt. Seine kleinen Lieder sind einfache, strophische Gebilde, die anmuten wie Volkslieder, wie ein Stück Natur in Brahmsischen Farben. Brahms meinte, der beste Weg, einen Einfall zu haben und reifen zu lassen, sei der Spaziergang hinaus in die Natur. Er liebte die Natur, und konsequenterweise spiegelte er die menschlichen Gefühle durchweg auf dem Hintergrund der Tageszeiten, von Nacht und Sturm, Sonne und blauem Himmel. Sein leidenschaftlichstes Lied "Von ewiger Liebe" wächst z. B. aus einem Bild abendlichen Dunkels heraus. Im Unterschied zu Schubert, Schumann oder Wolf hat Brahms nicht sehr viel "Weltliteratur" vertont. Er wollte Lieder schreiben, keine komplizierten Gesänge nach anspruchsvollen Texten. Schon gar nicht war es ihm darum zu tun, tiefsinnige Gedankenlyrik musikalisch zu kolorieren. Ihn fesselten Stimmungswert und Sanglichkeit, nicht unbedingt aber der literarische Wert.

Th, Jan 11 | 9:00 | ZDFtheaterkanal
61. Concours de Genève
Finale Piano - Grand Théâtre, Genf 2006 - Konzert – Klassik
95min
Im Oktober 2006 fand in Genf der 61. Concours statt. Im Finale des Klavierwettbewerbs standen drei junge Musiker. Der Japaner Yusuke Kikuchi spielte Maurice Ravels "Konzert für Klavier und Orchester in G-Dur", die Russin
Yulianna Avdeeva trat mit dem "Klavierkonzert Nr. 1 in As-Dur" von Franz Liszt an und der Schweizer Gilles Vonsattel bewarb sich mit Beethovens "Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, op. 73" um den Großen Preis.

Th, Jan 11 | 14:00 | ZDFtheaterkanal
Klassik am Morgen
Neujahrsgrüße aus Wien, 1996 - Musikshow – Klassik
30min
Die musikalischen Neujahrsgrüße der Wiener Philharmoniker kommen auch in diesem Jahr aus dem "Goldenen Saal" des Wiener Musikvereins. Um dem Jubiläumsjahr 1996 "1000 Jahre Österreich" Rechnung zu tragen, eröffnet das Orchester sein Neujahrskonzert mit dem "Fest-Marsch" von Johann Strauß. Es folgen beliebte Walzer und Polkas sowohl ebenfalls von Johann Strauß als auch von seinen Brüdern Joseph und Eduard. Traditionsgemäß wird nur der weitaus längere 2. Teil des Neujahrskonzertes live übertragen, der 1. Teil ist jeweils am ersten Januar-Sonntag im ZDF in einer Aufzeichnung zu sehen

Sehen werde ich davon wohl nichts. Anscheinend ist der normale Klassikliebhaber entweder Rentner, arbeitslos oder Freiberufler mit frei gestaltbarer Arbeitszeit. Schade, die eine oder andere Sendung hätte mich doch interessiert.

Anmerkung:
Lyncht mich bitte nicht für die Beschreibungen der Sendungen, die stammen nicht von mir, sondern von den Programmveranstaltern. ASM habe ich schon gesehen, war nicht schlecht, wenn man bedenkt, daß sie 2gleisig (Dirigat und Vortrag) spielt

Viele Grüsse

Frank
LazarusLong (04.09.2007, 07:35):
@ Karajan

Betreffen alle Deine Programmtips Premiere Classica?

Ich vermisse bei den meisten die Senderangabe.

Gruß

Frank
LazarusLong (04.09.2007, 07:48):
Original von karajan
Original von LazarusLong
@ Karajan

Betreffen alle Deine Programmtips Premiere Classica?

Ich vermisse bei den meisten die Senderangabe.

Gruß

Frank

Guten Morgen Frank

Ja das ist alles auf Classica sorry habe ich teilweise vergessen?( zu schreiben.
Einen schönen Tag
Gruß Andreas

Nicht weiter schlimm. Wenn ich nicht so faul wäre, hätte ich ja selber mal die Programme durchblättern können.
Schade nur, das premiere bei uns nicht erhältlich ist. Wäre mir als 1mal die Woche TVgucker aber wahrscheinlich sowieso zu teuer.

Du scheinst ja relativ viel Classica zu sehen, kannst Du evtl. mal eine Bewewrtung abgeben? Lohnt sich die Ausgabe Deiner Meinung nach?

Gruß

Frank
cellodil (21.10.2006, 23:14):
Für alle, die zu dieser Zeit in Berlin sein sollten und sich für junge Cellisten interessieren:

Der hochdotierte Cello :)-Wettbewerb Grand Prix Emanuel Feuermann findet vom 21. bis zum 26. November in Berlin (mit Ausnahme der letzten beiden Konzerte im Kammermusiksaal der Philharmonie) statt.

Nähere Informationen zu Programm und Teilnehmern gibt es unter:

www.kronbergacademy.de

Grüße

Cellodil
cellodil (14.11.2006, 17:48):
Original von Rachmaninov
Beethovenkonzert aus Baden-Baden
Musikalische Leitung: Kurt Masur, Mitwirkende: Anne-Sophie-Mutter (Violine), André Previn (Klavier), Lynn Harrell (Cello) sowie das London Philharmonic Orchestra.
Arte 19.00 Uhr


@Rachmaninov

Hat's Dir gefallen? Ich hatte die Augen zu ( :tongue: ) und fand's ziemlich gut...

Grüße

Sabine
cellodil (15.12.2006, 00:32):
Freitag, 15.12.2006 überträgt SWR 2 um 20.03 aus der Stuttgarter Liederhalle ein RSO-Konzert. Gespielt wird Haydn (Sinfonie Nr. 60 C-Dur Hob. I:60) und Strawinsky (Petruschka), muss man beides nicht unbedingt haben. Aber an zweiter Stelle steht eine Uraufführung, die ich (habe das Konzert heute schon live gehört) ziemlich hörenswert finde:

Lera Auerbach (* 1973)
Doppelkonzert für Violine, Klavier und Orchester op. 40
mit Vadim Gluzman (Violine) und Angela Yoffe (Klavier) und dem Radie-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Andrey Boreyko

Grüße

Sabine
cellodil (22.01.2007, 23:15):
Original von nikolaus
Original von Jeremias
Also, ich plane die Konzerte von Argerich, Hamelin (das mit Orchester), Anderszewski und evtl. Pogorelich ein :D

Bis auf Hamelin sind das auch meine Favoriten. Vielleicht noch Sokolov oder Barto.

Und warum nicht zu Robert Levin??? Der ist großartig.

Grüße

Sabine
cellodil (27.03.2007, 20:58):
Das ist vermutlich der gänzlich unpassendste Thread...

Ich habe nämlich einen Termin verpasst und frage mich, ob mir vielleicht einer von Euch weiterhelfen könnte.

Letzten Samstag (24.03.2007) kam auf Arte ein Film über Rostropovich, der heute - happy birthday - 80 wird. Hat den jemand von Euch gesehen oder eventuell aufgenommen???

Grüße

Sabine
cellodil (30.03.2007, 01:03):
Original von cellodil
Das ist vermutlich der gänzlich unpassendste Thread...

Ich habe nämlich einen Termin verpasst und frage mich, ob mir vielleicht einer von Euch weiterhelfen könnte.

Letzten Samstag (24.03.2007) kam auf Arte ein Film über Rostropovich, der heute - happy birthday - 80 wird. Hat den jemand von Euch gesehen oder eventuell aufgenommen???


Hat sich inzwischen erledigt. Habe herausgefunden, dass sich Sendungen, die auf Arte ausgestrahlt werden, über den Mitschnittdienst des SWR bestellen lassen (was ja vielleicht für die eine oder den anderen auch von Interesse sein könnte).

Grüße

Sabine
cellodil (08.04.2007, 19:28):
Original von Rachmaninov
Original von Gamaheh
Original von Rachmaninov
Original von Gamaheh
Morgen (heute? - 5.4. jedenfalls) um 15 Uhr auf Radio France Musique der böse F.F. Guy mit Brahmsens ersten beiden Klaviersonaten (Musée d'Orsay, vom 10.3. - s. mein Bericht).

Grüße,
Gamaheh

Wieso ist F.F.Guy "böse"?

Entschuldigung - das ist ein eher privater Scherz von mir: Der schlug die ganze Zeit so wild auf die Tasten, und als mal jemand etwas penetrant hustete, sah er mehrere Sekunden lang so böse ins Publikum, daß er so ein bißchen aussah wie eine Cartoon-Version von einem wilden Bullen - nur der Ring durch die Nase und das Schnauben fehlten, aber das konnte man sich leicht dazudenken!

Ach! Da wäre ich auch weniger begeistert bei Husten :wink

Ein wenig off-topic... Aber doch nicht so ganz:

Irgendwie muss ich bei exzessiven Konzerthustern (und die gibt es ja doch häufig) immer an Klaus Kinski denken, der mal bei einer Lesung wegen Publikumsgehuste komplett ausgerastet ist und die Huster mit den Worten "Kotzt Euch doch zu Hause aus!" angetobt und dann angeblich auch noch das Mobiliar auf der Bühne zerlegt hat...

Dagegen ist F.F. Guy dann doch wieder eher zahm... :rofl

Grüße

Sabine
cellodil (11.04.2007, 12:25):
Original von ab
Original von cellodil
Ein wenig off-topic... Aber doch nicht so ganz:

Irgendwie muss ich bei exzessiven Konzerthustern (und die gibt es ja doch häufig) immer an Klaus Kinski denken, der mal bei einer Lesung wegen Publikumsgehuste komplett ausgerastet ist und die Huster mit den Worten "Kotzt Euch doch zu Hause aus!" angetobt und dann angeblich auch noch das Mobiliar auf der Bühne zerlegt hat...

ein Bekannter berichtete mir von den Salzburger Festspielen als Pollini - wie immer - auch zweite Wiener Schule spielte, nach längerem Fotschreiten wegen der Hüstelei abbrach, das Publikum ermahnte, um dann wieder von vorne zu beginnen.
:W Selber schuld, ätsch!

Auch Brendel soll schon abgebrochen haben, wenn ich mich recht erntsinne.

Brendel hat derlei zumindest lyrisch verarbeitet...

Grüße

Sabine
daniel5993 (21.07.2007, 00:27):
Hallo Karajan!

Was ist Classica?
Ist das ein Fernsehprogramm?


Gruß
Daniel :beer
daniel5993 (21.07.2007, 00:52):
Hallo "Karajan"

Ok, man muss Premiere haben!
Das geht bei mir nicht!
Aber ich hab ja mein Leben noch vor mir (hoffe ich jedenfalls) und da wirds sich wohl noch etwas ergeben!

Gruß
DAniel
daniel5993 (29.07.2007, 17:32):
Hallo Andreas!

Ich habe "Fernsehen" per DVBT überm Computer, kein extra Fernseher! Und meine Eltern wollen auf unserem Fernseher kein Premiere haben, bzw. bezahlen!

Ich meine damit, wenn ich irgentwann allein wohne, schaffe ich mir Premiere an!

Gruß
Daniel
:J
daniel5993 (29.07.2007, 17:35):
Original von nikolaus
Original von Jürgen
Heute um 15:45 auf HR2 (und wer weiß, wo noch alles)
Die Meistersinger von Nürnberg

Übertragung der Eröffnungsvorstellung aus dem Festspielhaus Bayreuth

WDR 3 :D


Wollte ich hören! Habs verpasst! Ärgere mich jetzt noch, zumal ich gehört habe, das es eine grandiose Vorstellung gewesen sein soll!


:S

Gruß
Daniel
:beer
daniel5993 (23.08.2007, 22:24):
Der 30. August ist also ein Böhm Tag!
Wie schade, das ich nicht dabei sein kann :I :I!
daniel5993 (23.08.2007, 22:47):
Vielen Dank Andreas! :down
Auch Dank an deine Frau! :down

:beer

Gruß
Daniel :)
daniel5993 (24.08.2007, 22:36):
Hallo Andreas

Ich freu mich!!!!

Gruß
Daniel
:thanks :thanks :thanks
karajan (26.04.2007, 10:27):
Für Tschaikowsky Fans heute abend bei Premiere
26.04.2007 20:00Uhr Symphonie Nr.4
und 22:15Uhr Symphonie Nr.5
Viel Spass dabei
Gruß Andreas
karajan (27.04.2007, 22:05):
Zur Errinnerung an Rostropovich folgende Sendung!

30.04.07, 14:20 Uhr

Classica

Strauss, Don Quixote
Originaltitel: Strauss, Don Quixote op. 35

Konzert , D , 1975

47 min.
Gruss Andreas
karajan (18.07.2007, 00:21):
30.07.07 21:50 Uhr

Herbert von Karajan
Classica
Brahms Ein deutsches Requiem op.45
Konzert 81min

Gruß Andreas
karajan (18.07.2007, 00:27):
05.08.07 21:45 Uhr
Classica
Herbert von Karajan Berliner Philharmoniker Wiener Singverein
Beethoven Symphonie Nr.9 Aus der Philharmonie 1968
66 min

Gruß Andreas
karajan (18.07.2007, 00:30):
14.08.07, 12:00 Uhr
Classica
Wagner Ouvertüre zu Tannhäuser
KARAJAN BERLINER PHILHERMONIKER
Konzert 1975
15 min

Gruß Andreas
karajan (18.07.2007, 00:32):
23.08.07, 17:35 Uhr
Classica

Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 (Probe und Aufführung)
Originaltitel: Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 (Probe und Aufführung)
KARAJAN Menuhin
Dokumentation , D, A , 1966
26 min.

Gruß Andreas
karajan (18.07.2007, 13:48):
Original von Jürgen
Original von karajan
23.08.07, 17:35 Uhr
Classica

Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 (Probe und Aufführung)
Originaltitel: Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 (Probe und Aufführung)
KARAJAN Menuhin
Dokumentation , D, A , 1966
26 min.

Gruß Andreas

Hallo Andreas,

Classica kenne ich gar nicht. Ist das Radio oder TV ?
Haben die 'ne Homepage?

Grüße
Jürgen

Hallo Jürgen

Classica ist ein Sender von Premiere da kommt den ganzen Tag Klassische Musik-Balette-Opern-Dokumentationen über Musiker-Konzerte usw.

www.classica.de

Gruß Andreas
karajan (19.07.2007, 23:37):
Leonard Bernstein - Erinnerung und Vermächtnis


Zum 15. Todestag des Dirigenten, Komponisten und Lehrmeisters Leonard Bernstein (1918-1990) entstand ein sehr persönliches Portrait des Musikers, erzählt von seinen Kindern.
Umfassendes historisches Material erinnert an den Schöpfer der "West Side Story", den Entertainer der legendären "Young People's Concerts" und an den faszinierenden Dirigenten eines Repertoires vom Barock bis zur Moderne.

Länge des Programms: 0:49:38 Deutschland 2005, Regie: Nina Bernstein, Mark Kaczmarczyk

Alle Sendetermine auf einen Blick:
Auf Classica
21.07.2007, 01:30 Uhr
24.07.2007, 09:50 Uhr
karajan (19.07.2007, 23:47):
Leonard Bernstein
Johannes Brahms
Die 3. Symphonie in F-Dur ist aufgrund ihrer Reife und Vollkommenheit zur beliebtesten unter den Brahms-Symphonien geworden. Der Komponist vollendete sie in Wiesbaden, wo sich der gerade Fünfzigjährige im Sommer des Jahres 1883 aufhielt. Er hatte sich möglicherweise in die weitaus jüngere Sängerin Hermine Spiess verliebt, die in dieser Stadt wohnte. Wie die meisten Brahms-Symphonien, so wird auch die Dritte von einem melodischen Motto bestimmt. In diesem Fall besteht es aus drei Tönen, die die Symphonie nicht nur einleiten, sondern auch häufig in ihre Struktur verwoben sind und mit dramatischen Nachdruck in entscheidenden Momenten der späteren Sätze wieder aufgenommen werden. Durch den unerwartet friedvollen Schluß unterscheidet sich die Dritte von ihren beiden Vorgängerinnen - die in allen vier Sätzen präsente elektrisierende Spannung nimmt ab und findet schließlich zu der von Clara Schumann so bezeichneten "spannungslösenden Verklärung".
Diese Aufnahme entstand 1973 im Großen Konzertsaal von Jerusalem mit dem Israel Philharmonic Orchestra. Neben den Wiener Philharmonikern und dem New York Philharmonic zählte das Israel Philharmonic zu Leonard Bernsteins Lieblingsorchestern.

Länge des Programms: 0:40:58 Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Auf Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.07.2007, 21:15 Uhr
karajan (20.07.2007, 00:00):
Debussy, La Mer
Leonard Bernstein
"Das Meer war sehr gut zu mir; es zeigte mir all seine Stimmungen", schrieb Debussy an seinen Verleger, als "La Mer" kurz vor der Vollendung stand. Der Komponist hatte 1903 mit der Arbeit an den drei "sinfonischen Skizzen" begonnen, deren Uraufführung am 15. Oktober 1905 in Paris stattfand.
Die 1. Skizze, "Von der Morgendämmerung bis zum Mittag auf dem Meer", beginnt mit tiefen, getragenen Streichermotiven, die einen Eindruck von der gewaltigen Kraft des Ozeans vermitteln.
In der 2. Skizze, "Spiel der Wogen", bäumt sich das Meer in furioser Raserei auf - ein Auf und Ab schäumender Wellen und sprühender Fontänen, die in allen Regenbogenfarben schillern.
Die 3. und letzte Skizze, "Zwiesprache von Wind und Meer", beginnt mit tiefen, bedrohlichen Tönen, die scheinbar einen nahenden Sturm ankündigen. Nach einem sirenenähnlichen Ruf kehrt der im ersten Satz gehörte Choral wieder und steigert sich zu einem jubelnden Höhepunkt. Diese Aufnahme entstand im Juni 1989 im Auditorium der Accademia di Santa Cecilia, Rom.

Länge des Programms: 0:29:42 Leonard Bernstein
Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia
Deutschland 1989, Regie: Horant H. Hohlfeld
Auf Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.07.2007, 10:40 Uhr
karajan (21.07.2007, 00:41):
Original von daniel5993
Hallo Karajan!

Was ist Classica?
Ist das ein Fernsehprogramm?


Gruß
Daniel :beer

Hallo Daniel

Über CLASSICA

CLASSICA ist der erste digitale Fernsehkanal für klassische Musik und wird exklusiv über PREMIERE ausgestrahlt. Mit seinem anspruchsvollen Programm wendet sich CLASSICA an Musikliebhaber, die bei den herkömmlichen Fernsehsendern zu kurz kommen.
Das abwechslungsreiche und hochwertige Angebot bietet jedem Klassik-Freund etwas: Populäre Werke, aber auch Raritäten sämtlicher Epochen — Opern- und Ballettaufführungen, Konzertmitschnitte und Dokumentationen.
Die Bandbreite reicht von Alter Musik über Barock, Klassik, Romantik und zeitgenössische Musik bis hin zum Jazz. Selbstverständlich sendet CLASSICA alle Kompositionen ohne Werbeunterbrechungen — und das in digitaler Bild- und Tonqualität, täglich rund um die Uhr.
Mehr klassische Musik bei PREMIERE gibt es täglich 24 Stunden auch auf PREMIERE MUSIC STUDIO, dem Audioangebot mit insgesamt 21 digitalen Audio-Kanälen - Musik pur ohne Unterbrechung und mit abrufbaren Informationen zu jedem gespielten Titel auf dem Bildschirm.
Weitere Informationen finden Sie im Internet bei PREMIERE.

Gruß Andreas
karajan (29.07.2007, 17:25):
Original von daniel5993
Hallo "Karajan"

Ok, man muss Premiere haben!
Das geht bei mir nicht!
Aber ich hab ja mein Leben noch vor mir (hoffe ich jedenfalls) und da wirds sich wohl noch etwas ergeben!

Gruß
DAniel


Hallo Daniel

Warum geht Premiere bei dir nicht??

Man kann bei Premiere auch nur einige Programme ordern. Premiere geht über Kabel und Antenne.
Gruß Andy
karajan (29.07.2007, 17:31):


Heute 29.07.07, 21:15 Uhr
ClassicaBrahms, Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90Konzert , IS , 1973 41 min.
karajan (29.07.2007, 17:46):

04.08.07, 22:30 Uhr
Classica Leonard Bernstein in KonzertOriginaltitel: Brahms, Doppelkonzert a-Moll op. 102 Konzert , D , 1982 39 min.
karajan (29.07.2007, 17:51):

Am 06.08.2007
19.00 Uhr auf Classica

Leonard Bernstein dirigiert
Schumann Manfred Ouvertüre op-115
Konzert, D. 1985 16min
karajan (31.07.2007, 22:21):

07.08.07, 12:55 - 14:10 Uhr, CLASSICA

Bruckner, Symphonie Nr. 4 Es-Dur "Romantische"
Konzert, A 1990, 73 min.
Die Bezeichnung der Symphonie Nr. 4 als "Romantische" stammt von Anton Bruckner selbst. Der erste Satz sollte das "romantische Bild einer mittelalterlichen Stadt" darstellen, der zweite "Lied, Gebet, Ständchen", das Scherzo die Jagd und das Finale ein Volksfest. Allerdings handelt es sich nicht um ein ausgearbeitetes Programm, sondern höchstens um aneinandergereihte Genrebilder. - Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Claudio Abbado

Gruß Andreas
karajan (31.07.2007, 22:28):

07.08.07, 10:30 - 11:00 Uhr, CLASSICA
Mozart, Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur KV 414
Konzert, GB 1990, 28 min
Vladimir Ashkenazy und das Royal Philharmonic Orchestra spielen das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 12 A-Dur KV 414 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Vladimir Ashkenazy begann seine Karriere als Pianist. 1966 spielte er gemeinsam mit Daniel Barenboim Mozarts Doppelkonzert KV 365. Es war ein erster Höhepunkt seiner Laufbahn als Konzertsolist und Kammermusiker. Hohes Ansehen hat er sich auch als Dirigent erworben. - Die Aufnahme entstand 1990 im Hampton Court Palace in London.
karajan (31.07.2007, 22:39):
19.08.07, 21:45 - 23:15 Uhr, CLASSICA

Beethoven, Missa solemnis op. 123
Konzert, D 1978, 87 min.
Ludwig van Beethoven (1770-1827) schrieb die Missa solemnis zwischen den Jahren 1818 und 1823. Die Solisten dieser Aufführung sind Edda Moser (Sopran), Hanna Schwarz (Alt), René Kollo (Tenor) und Kurt Moll (Bass). Leonard Bernstein leitet den Chor von Radio Hilversum und das Orchester des Concertgebouw Amsterdam.
karajan (31.07.2007, 22:56):
12.08.07, 21:45 - 22:45 Uhr, CLASSICA
Leonard Bernstein
Tschaikowsky, Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 "Pathétique"
Konzert, USA 1974, 55 min.
Die Symphonie Nr. 6 in h-Moll komponierte Peter Iljitsch Tschaikowskys (1840-1893) in seinem Todesjahr. Er selbst sah sie als einen Höhepunkt seines Schaffens an. Freunden schrieb er über das Werk: "In diese Symphonie legte ich ohne Übertreibung meine ganze Seele." Den Titel "Pathétique" gab ihr Tschaikowskys Bruder Modest. Leonard Bernstein leitet das New York Philharmonic Orchestra.
karajan (23.08.2007, 12:48):
Original von Manfred
Hallo zusammen,

hat zwar nicht unmittelbar etwas mit Klassik zu tun, ist aber sicher auch für Sammler von Klassik-CD's interessant:

c't magazin.tv: Der plötzliche CD-Tod

"Immer häufiger beklagen Computernutzer Datenverlust auf selbstgebrannten CDs und DVDs. Aber auch das Deutsche Musikarchiv in Berlin hat immer größere Probleme mit dem Datenschwund auf den Musik-CDs der ersten Generation. Hier hat sich die lösemittelhaltige Beschriftung durch die CD gefressen und die Datenstruktur zerstört."

Sendetermine: Samstag, 18.8.2007, 12:30 Uhr (hr) bzw. 13:30 Uhr (Eins Plus)

Viele Grüße,
Manfred

Hallo Manfred

Hat gerade das Problem das eine CD nicht spielte. Weiß echt nicht warum sind die Orgelkonzerte von Bach mit Karl Richter DG Archiv.

Gruß Andreas
karajan (23.08.2007, 17:17):

30.08.07
19:00 UHR

Auf Classica
Karl Böhm dirigiert
Eine kleine Nachtmusik KV 525
1974 22 min
karajan (23.08.2007, 17:22):

Einführung zu Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 1967 nahmen der Pianist Wilhelm Backhaus und die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Karl Böhm das Vierte Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven fürs Fernsehen auf. Dieser Beitrag stellt den Solisten, den Dirigenten und einige Orchestermusiker vor.

Länge des Programms: 0:17:21
30.08.2007, 19:25 Uhr



Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Wilhelm Backhaus und die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Karl Böhm spielen das Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 von Ludwig van Beethoven. Diese Aufnahme entstand im April 1967 in Wien.

Länge des Programms: 0:33:40 Wilhelm Backhaus (Klavier)
Karl Böhm
Wiener Symphoniker

30.08.2007, 19:45 Uhr
karajan (23.08.2007, 17:27):
30.08.2007, 20:20 Uhr
Portrait Karl Böhm
Karl Böhm Karl Böhm wurde am 28. August 1894 in Graz geboren. Nach Anfängen in seiner Geburtsstadt rief ihn Bruno Walter nach München. Später begegnete ihm Richard Strauss und wurde sein lebenslanger künstlerischer Mentor und Leitstern. Ab 1934 widmete er sich besonders der Pflege der Werke seines Freundes und leitete selber die Uraufführungen der "Schweigsamen Frau" und "Daphne". Karl Böhm wird allen Musikfreunden als einer der großen authentischen Mozart-, Strauss-, Wagner- und Berg-Interpreten neben seinem umfassenden enzyklopädischen, sonstigen musikalischen Schaffen in Erinnerung bleiben. Böhm starb am 14. August 1981 in Salzburg.
Der Film entstand 1967, auf dem Höhepunkt seiner internationalen Karriere, und zeigt Böhm im Gespräch und bei der Arbeit. Mit Aufnahmen von den Wirkungsstätten Böhms wie Salzburg, Bayreuth, Wien und Berlin. Ein einzigartiges historisches Dokument.

Deutschland 1967, Regie: Karlheinz Böhm
karajan (23.08.2007, 17:28):
30.08.2007, 21:15 Uhr
Brahms, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Karl Böhm Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Karl Böhm spielen die Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 von Johannes Brahms (1833-1897). Diese Aufnahme entstand im September 1970 im Wiener Musikvereinssaal, dem Uraufführungsort von zwei Brahms-Symphonien, wo auch der Komponist selbst schon dirigiert hatte.
Im Gegensatz zur stürmischen und dramatischen Ersten ist Brahms' Zweite Symphonie heiter und lyrisch. Die Musik kann als Spiegelbild der idyllischen Landschaft um den Wörthersee in Kärnten verstanden werden, wo Brahms das Werk im Sommer 1877 komponierte. Brahms selbst wies jedoch auf eine von der pastoralen Heiterkeit überdeckte unterschwellige Melancholie hin. "Du hast noch nichts Weltschmerzlicheres gehört", schrieb er seinem Freund Schubring.
Trotz der scheinbaren Einfachheit der symphonischen Sprache wird die Komposition mit vielen thematischen Fäden verstärkt und angereichert, die von einem Satz auf den nächsten übergehen. Seit seiner Uraufführung am 30. Dezember 1877 in Wien wird das Werk von Musikliebhabern ganz besonders geschätzt. So schrieb der berühmte Kritiker Eduard Hanslick nach einer Wiener Aufführung: "Sie gehört allen, die sich nach guter Musik sehnen, mögen sie die schwierigste fassen oder nicht."

Länge des Programms: 0:39:38 Karl Böhm
Wiener Philharmoniker
Österreich 1970, Regie: Arne Arnbom
karajan (23.08.2007, 22:37):
Original von daniel5993
Der 30. August ist also ein Böhm Tag!
Wie schade, das ich nicht dabei sein kann :I:I!

Hallo Daniel

Ich glaube das können wir ändern!! Bist du damit einverstanden?
Meine Frau erledigt das für dich ok:wink

Gruß Andy:hello
karajan (24.08.2007, 21:38):
Original von daniel5993
Vielen Dank Andreas! :down
Auch Dank an deine Frau! :down

:beer

Gruß
Daniel :)

Hallo Daniel

Bin zwar ab Dienstag in Frankfurt aber das geht in Ordnung, Ingi wird das übernehmen.
Noch vor meinem Urlaub ab 10 September wird die Post das Liefern.
Gruß Andy
karajan (25.08.2007, 23:34):
Herbert von Karajan

Berliner Philharmoniker
26.08.2007 08:00 Uhr
Auf Classica
Wagner Tannhäuser Ouvertüre
Konzert 1975 --15min
karajan (03.09.2007, 00:05):
Auf Classica
Sir Georg Solti - Der letzte große Kapellmeister
Zum 10. Todestag

Georg Solti Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times) dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Dieser Film zeigt ihn bei Probe und Aufführung; Solti arbeitet hier mit Gesangsstars wie Kiri Te Kanawa und Bryn Terfel.

Länge des Programms: 1:31:26 Großbritannien 1997, Regie: Peter Maniura

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 21:10 Uhr 16.09.2007, 10:00 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:11):
Georg Solti auf Classica
Bruckner, Symphonie Nr. 6 A-Dur Georg Solti Die Sechste nimmt unter Bruckners Symphonien eine Sonderstellung ein: Ihr fehlen die für Bruckner sonst so bezeichnenden, geballten Kraftausbrüche des großen Orchesters, die riesig dimensionierten Steigerungen; sie ist leichter und heller als die anderen Werke. Bruckner nannte sie einmal scherzhaft "Die Keckste" - und meinte das bestimmt nicht nur als Reim auf "Sechste". Doch gerade in ihrer Andersartigkeit hat diese Symphonie ihre Größe und Bedeutung: Mit der geistreichen, nahezu philosophischen Ruhe, die sie verströmt, zählt sie zu den originellsten Werken des Meisters. Eine vollständige Aufführung seiner Sechsten Symphonie hat Anton Bruckner nicht mehr erlebt: Sein Schüler und Vorkämpfer Gustav Mahler dirigierte sie erst im Februar 1899, rund zweieinhalb Jahre nach dem Tod Bruckners.
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Die Aufnahme der Sechsten Symphonie von Anton Bruckner mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar.

Länge des Programms: 1:04:05 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1980, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 22:45 Uhr 16.09.2007, 08:55 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:13):
Strauss, Tod und Verklärung
Zum 10. Todestag von Georg Solti

Georg Solti Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft. Diese Aufnahme entstand 1977 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:24:34 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.09.2007, 18:55 Uhr 16.09.2007, 11:35 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:15):
Wagner, Vorspiel zu 'Die Meistersinger von Nürnberg'
Zum 10. Todestag von Georg Solti

Georg Solti Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit den Namen des Dirigenten verknüpft. Diese Aufnahme entstand 1976 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:11:48 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
USA 1976, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 20:15 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:16):
Georg Solti dirigiert
Auf Classica
Berlioz, Romeo und Julia (Ausschnitte) Georg Solti Hector Berlioz (1803-1869) bezeichnete seine dritte große Programm-Symphonie "Romeo und Julia" als dramatische Symphonie. Mit der gleichen Berechtigung hätte er dieses Werk Konzertoper nennen können. Er versucht hier eine Mischung der Kunstmittel, die die Möglichkeit offen läßt, seine dramatische Symphonie sowohl im Konzertsaal als auch auf der Opernbühne zur Aufführung zu bringen. Heimisch ist das Werk allerdings weder hier noch dort geworden.
Berlioz' "Romeo und Julia" besteht aus acht Nummern, die zum Teil instrumental, zum Teil vokal gehalten sind, wobei dem Chor größere Bedeutung zukommt. Im Konzertsaal haben sich in erster Linie drei Instrumentalsätze behaupten können, die aber auch zum schönsten gehören, was Berlioz geschrieben hat, und eigentlich viel zu selten zu hören sind. Die Komposition ist bezeichnend für die Shakespeare-Begeisterung der französischen Romantik.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er "von der Pike auf", als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen.
Sir Georg Solti starb kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Oktober 1977 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:52:49 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 20:15 Uhr 16.09.2007, 08:00 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:18):
Schubert, Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks.
Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Dezember 1987 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:32:11 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1978, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.09.2007, 14:25 Uhr 12.09.2007, 13:20 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:19):
Verdi, Falstaff
Zum 10. Todestag von Georg Solti

Szenenphoto Windsor, zur Zeit Heinrichs IV. Sir John Falstaff hält sich für einen unwiderstehlichen Frauenhelden. Da er sich in Geldnöten befindet, schreibt er zwei identische Liebesbriefe an die ebenso reizenden wie reichen Damen Ford und Page. Diese wollen mit der Hilfe von Frau Fords Tochter Nannetta und Frau Quickly dem Dickwanst einen Streich spielen: Sie bestellen Falstaff zu einem fingierten Stelldichein in Fords Haus. Dort wird gerade Nannettas Hochzeit mit Dr. Cajus vorbereitet, obwohl sie den jungen Fenton liebt. Falstaff erscheint und umwirbt die Hausherrin. Da stürzt Frau Page herein und kündigt die Rückkehr des eifersüchtigen Ford an. Der Dicke wird in einen riesigen Wäschekorb gesteckt und in die Themse gekippt. Frau Quickly bittet Falstaff zu einem erneuten Rendezvous mit Frau Ford - um Mitternacht im Park. Dort wird er jedoch von einer Reihe wunderlicher Spukgestalten gestört. Sie malträtieren den Alten so lange, bis er den Schwindel erkennt. In der allgemeinen Verwirrung werden Nannetta und Fenton getraut. Am Ende sind sich alle einig, und Falstaff stimmt den Schlußgesang an: "Alles ist Spaß auf Erden". Nach einer unvergleichlichen Folge tragischer Opernwerke beendete Giuseppe Verdi (1813-1901) im Alter von fast achtzig Jahren sein Opernschaffen mit einer lyrischen Komödie. Sie zeichnet sich sowohl durch den faszinierenden Reichtum der musikalischen Mittel als auch durch die subtile Zeichnung der Charaktere aus. So wird die Titelfigur nicht nur als komischer Held, sondern auch als schlauer Philosoph geschildert. Verdis kongenialer Librettist Arrigo Boito schuf eine glänzende Adaptation der Shakespeare-Stücke "Die lustigen Weiber von Windsor" und "Heinrich IV.".
Verdis "Falstaff" wurde 1893 in Mailand uraufgeführt. Die Oper weist mit Verdis bisherigen Bühnenwerken wenig Gemeinsamkeiten auf und deutet, was die Qualität des Librettos und der Komposition anbelangt, in mancher Hinsicht voraus ins 20. Jahrhundert.
"... eine Opernaufführung, die aufgrund der hochkarätigen Besetzung und der fachgerechten Zubereitung Beachtung verdient..." (Süddeutsche Zeitung, 21.9.80)
"Hier erschienen die sich überstürzenden Aktionen der lustigen Weiber um den dickwanstigen Falstaff wie ein Verschmelzungsprozeß aus entfesselter Pantomime und überschäumendem Komödiantentum. Hier wurde ganz aus dem Geist der Musik inszeniert und hinreißend prägnant gesungen." (Opernwelt, November 1980)

Länge des Programms: 2:08:45 Musikalische Leitung: Georg Solti
Inszenierung: Götz Friedrich
Bühnenbild: Jörg Neumann
Kostüme: Bernd Müller
Gabriel Bacquier (Sir John Falstaff)
Karan Armstrong (Mrs. Alice Ford)
Richard Stilwell (Ford)
Marta Szirmay (Mrs. Quickly)
Jutta Renate Ihloff (Nannetta)
Max-Rene Cosotti (Fenton)
Sylvia Lindenstrand (Mrs. Meg Page)
John Lanigan (Dr. Cajus)
Peter Maus (Bardolfo)
Ulrik Cold (Pistola)
Leopold Clam (Der Wirt)
Stefan Hanke (Robin, Falstaffs Page)
Wiener Staatsopernchor
Wiener Sängerknaben
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1979, Regie: Götz Friedrich

Auf Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick
08.09.2007, 20:15 Uhr 13.09.2007, 23:10 Uhr
Gruß Andreas
karajan (03.09.2007, 00:24):
Leonard Bernstein
Gershwin, Rhapsody in Blue
George Gershwin Um ein Haar hätte George Gershwin (1898-1937) sein berühmtestes Werk, die Rhapsody in Blue, nicht geschrieben, weil es ihm an Mut fehlte. Paul Whiteman, der Gershwin gebeten hatte, ein ernstes "Jazz-Konzert" zu komponieren, mußte seine ganzen Überredungskünste anwenden, um den jungen Mann zu überzeugen, daß er fähig war, ein solches Werk auf die Beine zu stellen. Zum Glück gefiel Gershwin die Idee, denn er hatte schon immer den Wunsch gehegt, ernste Musik mit Jazzelementen zu komponieren.
"Ich vernahm als eine Art musikalisches Kaleidoskop von Amerika - von unserem großen Schmelztiegel, unserem unvergleichlichen nationalen Schwung, unserem Blues, der Verrücktheit unserer Städte", erinnerte sich der Komponist. Am 4. Februar 1924 vollendete Ferde Grofé die Instrumentation für den in dieser Kunst unerfahrenen jungen Gershwin, und acht Tage darauf fand das Konzert wie geplant statt.
Die Rhapsody in Blue war ein durchschlagender Erfolg - und ist es heute immer noch.
Leonard Bernstein und George Gershwin - beide untrennbar mit Amerika verbunden - stellen hier mit dem New York Philharmonic Orchestra ein unschlagbares Team dar. Gershwin war einer der amerikanischen Komponisten, der von Bernstein nicht nur glühend verehrt wurde, sondern neben Mahler, Copland und Blitzstein auch großen Einfluß auf dessen kompositorisches Werk ausübte. So legte Bernstein in seiner Abschlußarbeit an der Harvard University beispielsweise dar, daß Gershwin und Copland einen nationalen Musikstil geschaffen hatten, indem sie auf kreative Weise Jazz und lateinamerikanische Elemente in ihre Werke integrierten.
Bei der Uraufführung von Bernsteins Musical "On the Town" 1944 wurde das Werk von einem Kritiker als "dynamische Mischung von Strawinsky und Gershwin" geschildert. Wenn jemand Gershwins lebendigem, schwungvollem Stil gerecht werden konnte, dann war das zweifellos Leonard Bernstein.

Länge des Programms: 0:18:11 Leonard Bernstein (Klavier und Leitung)
New York Philharmonic
Großbritannien 1976, Regie: Derek Bailey

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 18:55 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:25):
Leonard Bernstein dirigiert
Classica

Tschaikowsky, Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36
Peter Tschaikowsky (1840-1893) Es dauerte lange, bis Peter Tschaikowskys Vierte Symphonie, 1878 in Moskau uraufgeführt, ihre heutige Popularität erlangte. Sie entstand in einer Zeit, als der Komponist durch die tragische Erfahrung seiner nur wenige Wochen dauernden Ehe große seelische Qualen durchlitt. In einem Brief an seine Mäzenin Nadjeschda von Meck erläuterte Tschaikowsky das "Programm" der Symphonie, die von einem Schicksalsthema durchzogen wird.
Leonard Bernsteins Aufnahme von Tschaikowskys 4. Symphonie mit dem New York Philharmonic Orchestra, die 1976 mit dem renommierten Emmy Award ausgezeichnet wurde, bringt die geballte Dramatik und emotionelle Tiefe des Werkes treffend zum Ausdruck. Die Live-Aufnahme vom 24. April 1975 aus der New Yorker Avery-Fisher-Hall zeugt von dem großartigen Erfolg des Konzertes. Bernstein dirigierte Tschaikowskys Vierte immer wieder, so auch 1989 bei seinem letzten Auftritt in der Avery-Fisher-Hall.
Die Kritik nannte seine Interpretation "fesselnd". Wie schon mit Gustav Mahler identifizierte sich Bernstein sehr eng mit Tschaikowsky; dadurch gelangen ihm derartig intensive, hautnahe Interpretationen der Werke beider Komponisten.

Länge des Programms: 0:45:29 Leonard Bernstein
New York Philharmonic
USA 1975, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 21:25 Uhr 16.09.2007, 00:40 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:27):
Leonard Bernstein

Ives, Symphonie Nr. 2 Charles Ives Der Komponist Charles Ives (1874-1954) gilt als der eigentliche Initiator zahlreicher moderner Tendenzen in der amerikanischen Musik. Sein umfangreiches Schaffen zeugt von der ungeheuren Kreativität - obwohl Ives zum Broterwerb als Versicherungskaufmann arbeitete. Die Zweite Symphonie entstand bereits in den Jahren 1897-1909, wurde jedoch erst 1951 uraufgeführt. Sie ist sein umfangreichstes symphonisches Werk. Ives verwendet hier zahlreiche nordamerikanische Lieder und schließt mit einem dissonanten Cluster, der symbolischen Abkehr vom 19. Jahrhundert.
Diese Aufnahme entstand im Juni 1987 im Kongreßsaal des Deutschen Museums, München.

Länge des Programms: 1:04:00
Leonard Bernstein
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1987, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.09.2007, 21:20 Uhr 16.09.2007, 15:55 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:31):
Leonard Bernstein

Beethoven, Missa solemnis op. 123
Im April 1819 wurde Beethovens Schüler, Freund und Gönner Erzherzog Rudolph zum Kardinal gewählt; zwei Monate später erhielt er das Erzbistum von Olmütz. Da für die Amtseinführung Rudolphs sicher eine Messvertonung gebraucht werden würde, entschloß Beethoven sich zur Komposition der Missa solemnis. "Gott wird mich erleuchten", schrieb er an Rudolph, "daß meine schwachen Kräfte zur Verherrlichung dieses feierlichen Tages beitragen...".
Mit der Missa solemnis wollte Beethoven einer Anstellung als Hofmusiker einen Schritt näher kommen; bereits seit einigen Jahren hatte er sich Hoffnungen auf einen solchen Posten gemacht. 1815 schrieb Beethoven in sein Tagebuch, wie er sich das Amt eines Hofmusikers vorstellte: "Die Ohrenmaschinen wo möglich zur Reife bringen, als dann lesen - dieses bist du dir, den Menschen und ihm dem Allmächtigen schuldig, nur so kannst du noch einmal entwickeln, was in dir alles verschlossen bleiben muß - und ein kleiner Hof - eine kleine Kapelle von mir in ihr den Gesang geschrieben angeführt, zur Ehre des Allmächtigen - des Ewigen Unendlichen..."
Abgesehen von diesen Gedanken einer künstlerischen Entfaltung zu Ehren Gottes waren es aber auch der traditionsreiche, lateinische Text der Messe und die feierliche liturgische Zeremonie, die Beethoven veranlaßten, all seine Kräfte auf dieses geistliche Werk zu konzentrieren. Eine Oper oder ein Oratorium hätten ihn an ein Libretto gefesselt, mit dem er niemals richtig zufrieden gewesen wäre. Das hatte sich schon an der langwierigen Entstehungsgeschichte seiner Oper "Leonore" bzw. "Fidelio" gezeigt. Der knappe lateinische Text der Messe gab ihm alles, was er brauchte, um ein sein Gesundheitszustand rapide.
Am Tage der Amtseinführung des Erzherzogs war noch kein Teil der Messe soweit fertig, daß Beethoven mit seinem Werk zufrieden gewesen wäre. Gerade die Missa solemnis war ihm so wichtig, daß er sie einfach nicht aus den Händen geben konnte, solange sie unvollendet war - immer wieder mußte er sie der Vollendung ein Stückchen näher bringen. (Einen Eindruck von den vielen Änderungen gibt ein Loch, das er im Laufe zahlloser Korrekturen an einer Stelle radiert hatte, obwohl das Papier von bester Qualität war.)
Beethoven schien von der Aufgabe, die er sich gestellt hatte, besessen zu sein. Die Missa solemnis sollte sein größtes Werk werden. Als Vorbereitung studierte er Kirchenmusik, verschaffte sich Abschriften der in den Klöstern gesungenen Choräle, ließ sich eine genaue Übersetzung des lateinischen Texts anfertigen und schrieb zur Übung Chöre aus Händels "Messias" ab (Händel war für ihn der größte Komponist, der je gelebt hat ).
Anton Schindler, sein Freund und späterer Biograph, besuchte Beethoven, als er an der Missa solemnis arbeitete. Schon im Treppenhaus habe man ihn "singen, heulen, und stampfen" gehört. Schindler berichtet weiter: "Nachdem wir dieser nahezu schauerlichen Szene lange schon zugehorcht und uns eben entfernen wollten, öffnete sich die Tür und Beethoven stand vor uns mit verstörten Gesichtszügen, die Beängstigung einflößen konnten. Er sah aus, als habe er soeben einen Kampf auf Tod und Leben mit der ganzen Schar der Kontrapunktisten, seinen immerwährenden Widersachern, bestanden."
Schließlich wurden drei der insgesamt fünf Sätze in Wien uraufgeführt, allerdings nicht in einer Kirche, sondern im restlos ausverkauften Kärntnertortheater. Nicht anwesend an jenem 7. Mai 1823 war jedoch Erzherzog Rudolph; drei Jahre lag seine Amtseinführung damals schon zurück.

Länge des Programms: 1:26:17 Edda Moser (Sopran)
Hanna Schwarz (Alt)
René Kollo (Tenor)
Kurt Moll (Baß)
Chor von Radio Hilversum
Koninklijk Concertgebouworkest
Leonard Bernstein
Deutschland 1978, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 12:30 Uhr 13.09.2007, 13:30 Uhr
karajan (03.09.2007, 00:33):
Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Herbert von Karajan am Pult der Berliner Philharmoniker

Die 9. Symphonie, die Beethoven bereits in völliger Taubheit komponierte, wurde am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt. Trotz der unvollkommenen Wiedergabe war der Publikumserfolg groß, nur die Fachwelt schwankte lange zwischen völliger Ablehnung und begeisterter Zustimmung. Vor allem der letzte Satz, in dem Beethoven, den gültigen Stilgesetzen zuwider, Dichterworte und menschliche Stimmen verwendete, wurde kritisiert.
Schon seit 1793 befaßte sich Beethoven mit dem Gedanken, Schillers Ode "An die Freude" zu vertonen, doch erst im Herbst 1823, während seiner Arbeit an dieser Symphonie, erkor er sich endlich die "Freudenmelodie" zum Finale- Thema. Dieser Entschluß entsprang der Erkenntnis, daß nur ein Chor seine Empfindungen wiederzugeben vermochte.

Länge des Programms: 1:05:08 Gundula Janowitz (Sopran)
Christa Ludwig (Alt)
Jess Thomas (Tenor)
Walter Berry (Baß)
Chor der Deutschen Oper Berlin
Berliner Philharmoniker
Herbert von Karajan
Deutschland 1968, Regie: François Reichenbach

Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.09.2007, 13:30 Uhr
karajan (04.09.2007, 07:44):
Original von LazarusLong
@ Karajan

Betreffen alle Deine Programmtips Premiere Classica?

Ich vermisse bei den meisten die Senderangabe.

Gruß

Frank

Guten Morgen Frank

Ja das ist alles auf Classica sorry habe ich teilweise vergessen?( zu schreiben.
Einen schönen Tag
Gruß Andreas
karajan (05.09.2007, 18:23):
Classica
Mozart, Sinfonia concertante Es-Dur KV 364
Nach Jahrzehnten der Auseinandersetzung mit der Musik des Barock hat sich Nikolaus Harnoncourt in den 80er Jahren den Orchesterwerken Mozarts zugewandt. Dabei stellt sich Harnoncourt gegen jenes Mozart-Bild, das weitgehend unser Musikverständnis prägt. Mozarts Musik sei "dramatisch, dynamisch, häufig direkt und in höchstem Maße emotional" (Harnoncourt). Die Wiener Philharmoniker, berühmt für ihr natürliches wie selbstverständlich anmutiges Mozart-Spiel, sträubten sich anfänglich gegen Harnoncourts unkonventionelle Auffassung. Doch wurde die ungewohnte Musizierweise rasch akzeptiert.
Diese Aufnahme entstand im Oktober 1983 im Wiener Musikvereinssaal.

Länge des Programms: 0:33:42 Gidon Kremer (Violine)
Kim Kashkashian (Viola)
Nikolaus Harnoncourt
Wiener Philharmoniker
Österreich 1983, Regie: Klaus Lindemann

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.09.2007, 23:25 Uhr 12.09.2007, 08:05 Uhr
karajan (05.09.2007, 18:25):
Classica
Brahms, Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Leonard Bernstein Nach den ersten Proben urteilte der große Dirigent Hans von Bülow über die vierte Symphonie von Johannes Brahms (1833-1897): "Seine Vierte, e-moll, scheint schwer, recht schwer." Doch es dauerte nicht lange, daß er seine Meinung revidierte. Wenige Tage vor der Uraufführung, die Bülow dirigierte, notiert er: "Eben aus der Probe zurück, No 4 riesig, ganz eigenartig, ganz neu, eherne Individualität. Atmet beispiellose Energie von A bis Z." Der Rang von Brahms' Vierter ist heute unbestritten.
Diese Aufnahme entstand am 25. Juli 1972 in Tanglewood, dem Sommersitz des Boston Symphony Orchestra. Länge des Programms: 0:43:05 Leonard Bernstein
Boston Symphony Orchestra
USA 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 19:30 Uhr
karajan (05.09.2007, 18:26):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 21:25 Uhr
16.09.2007, 00:40 Uhr

Tschaikowsky, Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Peter Tschaikowsky (1840-1893) Es dauerte lange, bis Peter Tschaikowskys Vierte Symphonie, 1878 in Moskau uraufgeführt, ihre heutige Popularität erlangte. Sie entstand in einer Zeit, als der Komponist durch die tragische Erfahrung seiner nur wenige Wochen dauernden Ehe große seelische Qualen durchlitt. In einem Brief an seine Mäzenin Nadjeschda von Meck erläuterte Tschaikowsky das "Programm" der Symphonie, die von einem Schicksalsthema durchzogen wird.
Leonard Bernsteins Aufnahme von Tschaikowskys 4. Symphonie mit dem New York Philharmonic Orchestra, die 1976 mit dem renommierten Emmy Award ausgezeichnet wurde, bringt die geballte Dramatik und emotionelle Tiefe des Werkes treffend zum Ausdruck. Die Live-Aufnahme vom 24. April 1975 aus der New Yorker Avery-Fisher-Hall zeugt von dem großartigen Erfolg des Konzertes. Bernstein dirigierte Tschaikowskys Vierte immer wieder, so auch 1989 bei seinem letzten Auftritt in der Avery-Fisher-Hall.
Die Kritik nannte seine Interpretation "fesselnd". Wie schon mit Gustav Mahler identifizierte sich Bernstein sehr eng mit Tschaikowsky; dadurch gelangen ihm derartig intensive, hautnahe Interpretationen der Werke beider Komponisten.

Länge des Programms: 0:45:29 Leonard Bernstein
New York Philharmonic
USA 1975, Regie: Humphrey Burton
karajan (05.09.2007, 18:27):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.09.2007, 23:20 Uhr

Bach, Das wohltemperierte Klavier I

Präludien und Fugen BWV 858 - 869 Joanna McGregor Anläßlich des 250. Todestags von Johann Sebastian Bach (1685-1750) im Jahr 2000 zeichneten die vier Pianisten Andrei Gawrilow, Joanna McGregor, Nikolai Demidenko und Angela Hewitt "Das wohltemperierte Klavier" für die BBC auf.
Im zweiten Teil der vierteiligen Serie spielt Joanna McGregor die Präludien und Fugen BWV 858 bis 869 aus dem ersten Band. Diese Aufnahme entstand im Palau Güell, Barcelona.

Länge des Programms: 0:55:33 Joanna McGregor (Klavier)
Deutschland 2000, Regie: Karen Whiteside
karajan (05.09.2007, 18:30):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick
11.09.2007, 00:20 Uhr

Grieg, Sigurd Jorsalfar, Suite op. 56
Zum 100. Todestag von Edvard Grieg

Edvard Grieg Die Drei Orchesterstücke aus "Sigurd Jorsalfar" op. 56 entstammen der Bühnenmusik, die Edvard Grieg 1872 für Björnsons gleichnamiges Schauspiel schrieb und 20 Jahre später für den Konzertgebrauch bearbeitete. Die Sätze heißen: 1. Prélude: In der Königshalle - 2. Intermezzo: Borghilds Traum - 3. Huldigungsmarsch.
Diese Aufnahme entstand im März 1990 in Lugano.

Länge des Programms: 0:20:03 Jury Ahronowitsch
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1990, Regie: Manuela Celio
karajan (05.09.2007, 18:31):
Classica
Sibelius, Kullervo op. 7
Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.09.2007, 00:45 Uhr


Esa-Pekka Salonen Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Um 1890 beschäftigte Sibelius sich mit finnischer Folklore und dem Nationalepos Kalevala.
Eine bedeutende Frucht dieser Auseinandersetzung mit der finnischen Identität ist die 1892 uraufgeführte symphonische Dichtung Kullervo op. 7 für Orchester, Chor, Sopran und Bariton. Mit diesem Werk fand der junge Sibelius nicht nur seinen eigenen Stil, sondern prägte auch die finnische Musiktradition entscheidend und unterstützte durch die nationale Thematik die Unabhängigkeitsbewegung gegen die russische Herrschaft. Nach fünf Aufführungen zog Sibelius jedoch die Partitur zurück; hätte er sie später nicht aus reiner Geldnot der Kalevala-Gesellschaft verkauft, wäre Kullervo vermutlich bis heute unbekannt geblieben, denn Sibelius vernichtete in heftiger Selbstkritik mißliebige Werke, darunter die Achte Symphonie.
Nach Sibelius' Tod wurde die symphonische Dichtung "Kullervo" gelegentlich aufgeführt, und die Musikwelt begriff die eigentliche Bedeutung des Werks: Mit ihrem kantigen, folkloristischen Charakter und der motorischen Rhythmik weist die Chorsymphonie auf das beginnende 20. Jahrhundert voraus; hätte sie bei der Uraufführung mehr Erfolg gefunden (die Musiker sollen bei den ersten Proben laut gelacht haben), wäre Sibelius' Karriere möglicherweise ganz anders verlaufen. Sieben Jahre später folgte die Erste Symphonie.
Die fünf Sätze handeln von Kullervo, dem Sohn des Kalervo, wie im Nationalepos Kalevala berichtet: beginnend mit der Kindheit des Helden über die Verführung des Mädchens, das sich später als seine Schwester zu erkennen gibt, und ein Schlachtengemälde bis zu Kullervos Freitod am tragischen Ende der Fabel. Im 3. Satz (Kullervo und seine Schwester) und im 5. Satz (Kullervos Tod) treten zusätzlich zum Orchester Sopran, Bariton und Chor auf.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London. Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 1:16:45 Marianne Rørholm (Mezzosopran)
Peter Mattei (Bariton)
Männerchor der Universität Helsinki 'YL'
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Esa-Pekka Salonen
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (05.09.2007, 18:32):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.09.2007, 09:30 Uhr

Mussorgsky, Bilder einer Ausstellung


Modest Mussorgsky (1839-1881) 1874 besuchte Mussorgsky in St. Petersburg eine Gedächtnisausstellung des kurz zuvor verstorbenen Malers Viktor Hartmann, mit dem er eng befreundet gewesen war. Sie inspirierte ihn zur Komposition eines äußerst originellen Klavierzyklus, der zehn Bilder musikalisch nachempfindet und diese durch ein kurzes Musikstück ("Promenade") wie ein Gang von einem Saal zum anderen verbindet.
Die "Bilder einer Ausstellung" sind Mussorgskys berühmtestes Werk. Obwohl er nie an eine Orchestrierung dieser Klavierstücke dachte, sind immer wieder Fassungen für großes Orchester und andere Ensembles geschrieben worden; die berühmteste ist die Orchestrierung des französischen Komponisten Maurice Ravel.
In dieser Aufnahme wird die Orchestrierung von Michail Tuschmaloff (1861-1896) gespielt. Er war Schüler von Nikolai Rimsky-Korsakoff und fertigte 1891 als erster Komponist eine Orchesterfassung der "Bilder" an.

Länge des Programms: 0:26:27
Marc Andreae
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1988, Regie: Enrica Roffi
karajan (05.09.2007, 18:34):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 12:00 Uhr
11.09.2007, 12:00 Uhr

Rimski-Korsakow, Schéhérazade
Eugene Ormandy Der russische Komponist Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908)schrieb die Suite ursprünglich als Programmsymphonie und gab jedem der vier Sätze eine genaue Handlung nach Episoden und Bildern aus "Tausendundeiner Nacht": Das Meer und Sindbads Schiff - Die Geschichte des Prinzen Kalender - Der junge Prinz und die junge Prinzessin - Das Fest in Bagdad. Das Meer. Das Schiff zerschellt am Magnetberg. Finale.
Später ließ er aber die programmatischen Bezeichnungen fallen und behielt nur den allgemeinen Titel "Schéhérazade", um darauf hinzuweisen, daß es sich um eine orientalische Erzählung handelt. Die verbindenden Stellen für Violine solo stellen Schéhérazade selbst dar, wie sie dem grausamen Sultan ihre Märchen erzählt. Die Suite ist Rimski-Korsakows populärstes Orchesterwerk.
Das Philadelphia Orchestra wurde 1900 gegründet. Von 1936 bis 1980 war Eugene Ormandy (1899-1985) sein Chefdirigent. Aufbauend auf der Vorarbeit seines langjährigen Vorgängers Leopold Stokowski, wurde das Ensemble unter Ormandys Leitung zu einem der führenden Orchester nicht nur in den USA, sondern auch auf internationaler Ebene. Vor allem Ormandys Aufnahmen von Kompositionen der Spätromantik und des frühen 20. Jahrhunderts trugen zum bleibenden Ruhm des Orchesters bei. Diese Aufnahme entstand im Sommer 1978 in Philadelphia.

Länge des Programms: 0:46:00 Eugene Ormandy
Philadelphia Orchestra
Norman Carol (Violine)
Deutschland 1978, Regie: Kirk Browning
karajan (05.09.2007, 18:35):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 13:30 Uhr
11.09.2007, 13:30 Uhr

Tschaikowsky, Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74
'Pathétique' Peter Tschaikowsky (1840-1893) Die 6. Symphonie in h-Moll entstand im Todesjahr Tschaikowskys 1893; ihre Uraufführung in St. Petersburg überlebte er nur um neun Tage. Er selbst schätzte sie als einen Höhepunkt seines Schaffens und schrieb Freunden über sie: "In diese Symphonie legte ich ohne Übertreibung meine ganze Seele." Der noch heute gebräuchliche Titel "Pathétique" wurde der Symphonie von Tschaikowskys Bruder Modest gegeben und beschreibt ihren Charakter wohl am zutreffendsten: Symphonie der leidenschaftlichen Empfindung.
"Ich liebe sie, wie ich nie zuvor auch nur eine einzige von meinen Schöpfungen geliebt habe", schrieb der Komponist einem Freund. Und die Welt tat es ihm gleich. Trotz aller Brillanz und Spannung seiner Symphonien Nr. 4 und 5 ist die "Pathétique" zweifellos das Werk eines Mannes, der nicht nur die symphonische Form und Sprache, sondern - was noch wichtiger ist - schließlich auch seine eigenen heftigen Emotionen meisterlich beherrscht.
Diese Aufnahme entstand im Opernhaus Sydney.
Länge des Programms: 0:54:59 Leonard Bernstein
New York Philharmonic
USA 1974, Regie: Noel Clark
karajan (05.09.2007, 18:37):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.09.2007, 12:50 Uhr
11.09.2007, 12:50 Uhr

Tschaikowsky, Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
Alexander Ghindin Der Internationale Musikwettbewerb Königin Elisabeth galt im Jahre 1999 dem Fach Klavier. Er fand vom 3. bis 29. Mai in Brüssel statt; die Finalisten traten in den letzten fünf Tagen im Palais des Beaux-Arts vor Publikum auf. Sie wurden begleitet vom Orchestre National de Belgique unter der Leitung von Marc Soustrot.
Alexander Ghindin wurde 1977 in Moskau geboren und tritt bereits seit einigen Jahren als Solist auf. In Brüssel erhielt er den Zweiten Preis.
Das vielleicht berühmteste Klavierkonzert aller Zeiten wurde zunächst von dem zu seiner Zeit sehr geschätzten russischen Virtuosen Nikolai Rubinstein abgelehnt. Daraufhin widmete es Tschaikowsky dem deutschen Pianisten Hans von Bülow, der es auf einer Amerikatournee am 25. Oktober 1875 in Boston unter dem einheimischen Dirigenten Benjamin Johnson Lang mit großem Erfolg uraufführte. Erst nachdem der Komponist später beträchtliche Änderungen vorgenommen hatte, erlangte das Konzert seine endgültige Form mit dem donnernden Einsetzen des Klaviers. Dem Pianisten werden Kraft, Behendigkeit und Ausdauer abverlangt - denn das Soloinstrument muß mit der vollen Klangentfaltung von Tschaikowskys Orchester konkurrieren, das der Komponist mit der ihm eigenen Virtuosität zum Einsatz bringt.

Länge des Programms: 0:37:36 Alexander Ghindin (Klavier)
Marc Soustrot
Orchestre National de Belgique
Belgien 1999, Regie: Agnès Zenko
karajan (05.09.2007, 18:38):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.09.2007, 21:20 Uhr
Sibelius, Symphonie Nr. 1 e-Moll op. 39
Zum 50. Todestag von Jean Sibelius

Esa-Pekka Salonen Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Die Erste Symphonie, 1899 in Helsinki uraufgeführt, zeigt zwar noch romantische Einflüsse im Stile Tschaikowskys, weist aber auch voraus auf Sibelius' persönliche symphonische Tonsprache. Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London. Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:39:58 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (05.09.2007, 18:40):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.09.2007, 20:15 Uh Bach, Das wohltemperierte Klavier II
http://www.giamanagement.com/photos/lrg/nd2bwl.jpg

Präludien und Fugen BWV 870 - 881 Nikolai Demidenko Anläßlich des 250. Todestags von Johann Sebastian Bach (1685-1750) im Jahr 2000 zeichneten die vier Pianisten Andrei Gawrilow, Joanna McGregor, Nikolai Demidenko und Angela Hewitt "Das wohltemperierte Klavier" für die BBC auf.
Im dritten Teil der vierteiligen Serie spielt Nikolai Demidenko die Präludien und Fugen BWV 870 bis 881 aus dem zweiten Band. Die Aufnahme entstand im Palazzo Labia, Venedig.

Länge des Programms: 1:01:41 Nikolai Demidenko (Klavier)
Deutschland 2000, Regie: Peter Mumford
karajan (05.09.2007, 18:41):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 00:00 Uhr
12.09.2007, 08:40 Uhr

Schumann, Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120
Riccardo Chailly Das Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Riccardo Chailly spielt die Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120 von Robert Schumann (1810-1856).
Dieses Werk, das Robert Schumann seiner Frau Clara zum Geburtstagsgeschenk machte, entstand unmittelbar nach Vollendung der Ersten Symphonie. Trotz des mäßigen Erfolgs der Uraufführung, die 1841 unter der Leitung von Ferdinand David in Leipzig stattfand, war Schumann von dem Werk unbeirrbar überzeugt. Dennoch verzichtete er darauf, es nochmals aufzuführen oder gar drucken zu lassen, so daß die d-Moll-Symphonie für zehn Jahre in einer Schublade verschwand. Im Dezember 1851 überarbeitete Schumann dieses Werk, vor allem die Instrumentation. Die Symphonie ging als Nr. 4 in Druck und erhielt dadurch die irreführend hohe Opuszahl 120. Sie ist heute die am häufigsten aufgeführte Symphonie Schumanns. Riccardo Chailly
Gewandhausorchester Leipzig
Deutschland 2006, Regie: Bob Coles
karajan (05.09.2007, 18:42):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.09.2007, 14:25 Uhr 12.09.2007, 13:20 Uhr

Schubert, Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks.
Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Dezember 1987 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:32:11 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1978, Regie: Humphrey Burton
karajan (05.09.2007, 18:45):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.09.2007, 08:00 Uhr
14.09.2007, 12:00 Uhr

Bruckner, Symphonie Nr. 4 Es-Dur 'Romantische' Sergiu Celibidache
Die Bezeichnung "Romantische" stammt von Anton Bruckner selbst: Der erste Satz der Vierten Symphonie sollte das "romantische Bild einer mittelalterlichen Stadt" darstellen, der zweite "Lied, Gebet, Ständchen", das Scherzo die Jagd und das Finale ein Volksfest. Allerdings ist dieses Programm nicht ausgearbeitet und kreist auch nicht um eine bestimmte literarische oder philosophische Idee, sondern besteht höchstens aus aneinandergereihten Genrebildern. Neben der Siebten ist heute die Vierte Symphonie das meistgespielte Werk Bruckners.
An keinem anderen Dirigenten des 20. Jahrhunderts schieden sich die Geister so grundsätzlich und vehement wie an dem 1912 in Rumänien geborenen Sergiu Celibidache. Dabei gab es niemals auch nur den geringsten Zweifel an der immensen Begabung des Perfektionisten, es waren vielmehr Fragen einer Ästhetik der Tonkunst, die im Zusammenhang mit der Kultfigur "Celi" diskutiert wurden. Für Celibidache wurde das Werk bei jeder Aufführung von neuem geboren; mit größter Perfektion arbeitete er an der Übereinstimmung aller Komponenten, an einer stets neuen dialektischen Balance von Idee und Realisierung, in der Raum und Zeit mystisch ineinander aufgingen. Besonders berühmt wurden seine Aufführungen der Symphonien Anton Bruckners.
Nach einem Philosophie- und Mathematikstudium in Bukarest zog Celibidache 1936 nach Berlin, wo er an der Hochschule für Musik studierte. 1946, er hatte gerade eine Dissertation über den Renaissancekomponisten Josquin Desprez abgeschlossen, wurde er Interims-Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Nach dem Tode Wilhelm Furtwänglers sollte Celibidache, der inzwischen über 400 Konzerte mit den Berlinern erarbeitet und dirigiert hatte, die Nachfolge antreten, doch das Orchester überlegte es sich anders und wählte Herbert von Karajan zum Thronfolger. Celibidache war viele Jahre als Dirigent in aller Welt unterwegs, vor allem in den romanischen Ländern, Skandinavien und Lateinamerika. Von 1979 an führte er die Münchner Philharmoniker mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit bei der kompromisslosen Durchsetzung seiner musikalischen Vorstellungen an die Spitze der international renommierten Orchester. In der Nacht zum 15. August 1996 starb er im Alter von 84 Jahren in Paris.
Sergiu Celibidache als einen der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre schlicht eine Banalität; er war die Ausnahmeerscheinung auf dem sich immer schneller drehenden Karussell des internationalen Musikbetriebs. Diese Aufnahme entstand 1983 im Herkulessaal der Münchner Residenz.

Länge des Programms: 1:21:37 Sergiu Celibidache
Münchner Philharmoniker
Deutschland 1983, Regie: Klaus Lindemann
karajan (05.09.2007, 18:46):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 10:15 Uhr
15.09.2007, 14:15 Uhr

Brahms, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Karl Böhm
Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Karl Böhm spielen die Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 von Johannes Brahms (1833-1897). Diese Aufnahme entstand im September 1970 im Wiener Musikvereinssaal, dem Uraufführungsort von zwei Brahms-Symphonien, wo auch der Komponist selbst schon dirigiert hatte.
Im Gegensatz zur stürmischen und dramatischen Ersten ist Brahms' Zweite Symphonie heiter und lyrisch. Die Musik kann als Spiegelbild der idyllischen Landschaft um den Wörthersee in Kärnten verstanden werden, wo Brahms das Werk im Sommer 1877 komponierte. Brahms selbst wies jedoch auf eine von der pastoralen Heiterkeit überdeckte unterschwellige Melancholie hin. "Du hast noch nichts Weltschmerzlicheres gehört", schrieb er seinem Freund Schubring.
Trotz der scheinbaren Einfachheit der symphonischen Sprache wird die Komposition mit vielen thematischen Fäden verstärkt und angereichert, die von einem Satz auf den nächsten übergehen. Seit seiner Uraufführung am 30. Dezember 1877 in Wien wird das Werk von Musikliebhabern ganz besonders geschätzt. So schrieb der berühmte Kritiker Eduard Hanslick nach einer Wiener Aufführung: "Sie gehört allen, die sich nach guter Musik sehnen, mögen sie die schwierigste fassen oder nicht."

Länge des Programms: 0:39:38 Karl Böhm
Wiener Philharmoniker
Österreich 1970, Regie: Arne Arnbom
karajan (05.09.2007, 18:55):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.09.2007, 20:30 Uhr
16.09.2007, 01:30 Uhr

Mozart, Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur KV 595 Murray Perahia
Murray Perahia und das Chamber Orchestra of Europe spielen das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 27 B-Dur KV 595 von Wolfgang Amadeus Mozart. Aufgenommen 1991 in Berlin (Kammermusiksaal der Philharmonie und Siemens-Villa).
Vor der Aufführung zeigt der Film Murray Perahia bei der Probe und im Gespräch mit Sir Denis Forman.

Länge des Programms: 0:54:21 Murray Perahia (Klavier)
Chamber Orchestra of Europe
Deutschland 1991, Regie: Humphrey Burton
karajan (05.09.2007, 18:58):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.09.2007, 12:40 Uhr
Schubert, Symphonie Nr. 4 c-Moll D 417 'Tragische' D 417 Nikolaus Harnoncourt
Gerade 19 Jahre alt war Franz Schubert, als er seine vierte Symphonie komponierte, der er selbst den Beinamen Tragische gab. Der deutlichen Melancholie der langsamen Einleitung folgt ein stürmisches Allegro vivace, in dem die Schubert-Forschung - wie überhaupt in der gesamten Symphonie - die Spuren Beethovens zu entdecken wußte. Tatsächlich sind Parallelen zwischen Schuberts Allegro-Thema und demjenigen aus Beethovens Streichquartett c-Moll op. 18/4 nicht von der Hand zu weisen; desgleichen gibt es Beziehungen zur Coriolan-Ouvertüre, die gleichfalls in c-Moll steht. Das Andante wird von einem Thema beherrscht, dessen Gesanglichkeit für Franz Schubert typisch ist. Nach Menuett und Trio schließt sich der Kreis: Das abschließende Allegro-Hauptthema und seine furiose Durchführung sowie die strahlende Coda schlagen den Bogen zurück zum ersten Satz.
Nikolaus Harnoncourt wurde 1929 in Berlin geboren. Unzufrieden mit der gängigen Interpretation alter Musik gründete er 1953 mit seiner Frau Alice in Wien das Ensemble Concentus musicus Wien. Der ungewohnte, fast radikal anmutende Musizierstil und die ausschließliche Verwendung historischer Instrumente begründeten den Ruf dieses Ensembles. Triumphale Tourneen machten den Concentus musicus weltweit bekannt. Neben der Leitung seines Ensembles dirigert Harnoncourt regelmäßig die Berliner und Wiener Philharmoniker, das Concertgebouworkest Amsterdam, das Chamber Orchestra of Europe und andere führende Ensembles.
Spielte man bislang die Symphonien Franz Schuberts in der von Johannes Brahms edierten und romantisierten Version, so fragt Harnoncourt nach dem ursprünglichen Charakter der Schubertschen Musik, nach Schuberts Intention. Harnoncourt greift auf Schuberts Handschriften zurück, vergleicht und bereinigt. Er befreit die Partitur von allen späteren, entstellenden Zutaten. Das Ergebnis dieser Restaurierungsarbeit ist verblüffend: ein Schubert voller Dramatik, mit einem viel breiteren dynamischen Spektrum als man es bislang gewohnt war - Harnoncourt spielt Schubert pur.
Diese Aufnahme entstand im Dezember 1984 im Wiener Musikvereinssaal.

Länge des Programms: 0:35:12 Nikolaus Harnoncourt
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1984, Regie: Rodney Greenberg
karajan (05.09.2007, 19:01):
Classica


Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.09.2007, 21:15 Uhr
Esa-Pekka Salonen probt Debussy, La Mer Esa-Pekka Salonen Das Wasser hat einen großen Einfluß auf die Kompositionen Claude Debussys ausgeübt; es erscheint in vielen seiner Werke in unterschiedlicher Form: als Regen (in "Jardins sous la pluie"), als stilles Gewässer (in "Reflets dans l'eau"), als Grab eines versunkenen Domes (in "La cathédrale engloutie") bis hin zu den Impressionen des offenen Meeres (in der dreiteiligen symphonischen Dichtung "La Mer").
"Vielleicht wissen Sie nicht", schrieb Debussy an den Dirigenten und Komponisten André Messager, "daß ich für das schöne Leben eines Seemanns bestimmt war und nur durch Zufall einen anderen Weg nahm. Aber immer noch fühle ich eine starke Leidenschaft für das Meer." In seiner 1905 uraufgeführten symphonischen Dichtung "La Mer" beschäftigt sich Claude Debussy mit dem Zusammenspiel von Wasser, Licht, Wellen und Wind auf dem Meer.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, ist seit 1992 Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra. Er lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Das Los Angeles Philharmonic stieg unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt auf. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London. Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:55:27 Esa-Pekka Salonen
Los Angeles Philharmonic
USA 1997, Regie: Peter Berggren
karajan (10.09.2007, 01:07):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.09.2007, 10:10 Uhr
Musikarchiv - Carlo Maria Giulini
Werke von Mozart, de Falla und Verdi


Der Dirigent Carlo Maria Giulini (1914-2005) in historischen Aufnahmen. Auf dem Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart, Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550 - Manuel de Falla, "Der Dreispitz", Suite Nr. 2 - Giuseppe Verdi, Ouvertüre zu "I vespri siciliani".
Es spielt das New Philharmonia Orchestra.
Die Aufnahmen entstanden 1964 (Mozart, De Falla) und 1968 (Verdi) in der Fairfield Hall, Croydon.

Wie einige seiner Berufskollegen war auch Carlo Maria Giulini zunächst Instrumentalist, ehe er sich entschloß, Dirigent zu werden. Geboren 1914 in Barletta (Bari), studierte er Viola und Komposition an der Accademia di Santa Cecilia in Rom, später folgte die Dirigentenausbildung bei Bernardino Molinari. In den vierziger Jahren debütierte Giulini als Opern- und Konzertdirigent. Er leitete das 1950 gegründete Rundfunkorchester Mailand, arbeitete an der Scala und am Opernhaus Covent Garden. Er war Erster Gastdirigent des Chicago Symphony Orchestra, Chefdirigent der Wiener Symphoniker und Musikdirektor des Los Angeles Philharmonic.
Im Laufe seiner langen Karriere arbeitete er mit mehreren Musiker-Generationen zusammen. Sein Repertoire umfaßt die großen symphonischen Werke ebenso wie die Oper; zahlreiche Schallplattenaufnahmen dokumentieren Giulinis großes Talent.
Carlo Maria Giulini starb am 14. Juni 2005 in Brescia. Eine Aufführung unter seiner Leitung wurde, wie ein Kritiker treffend bemerkte, zu einer Sternstunde der Interpretation.

Länge des Programms: 0:49:13 Frankreich 1964, Regie: Philippe Truffault
karajan (10.09.2007, 01:10):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.09.2007, 13:20 Uhr
17.09.2007, 13:20 Uhr
Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra


Schubert, Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589 Georg Solti Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks.
Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Dezember 1987 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:32:11
Deutschland 1978, Regie: Humphrey Burton
karajan (10.09.2007, 01:11):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.09.2007, 19:00 Uhr
Erich Leinsdorf

Bei der Arbeit beobachtet
Erich Leinsdorf probt Wagner, Orchesterzwischenspiele aus 'Götterdämmerung' Erich Leinsdorf Erich Leinsdorf (1912-1993) probt mit dem Symphonie-Orchester des Südwestfunks Orchesterzwischenspiele aus "Götterdämmerung" von Richard Wagner.
In der anschließenden Konzertaufzeichnung erklingen folgende Ausschnitte: Tagesgrauen - Siegfrieds Rheinfahrt - Verwandlungsmusik - Trauermarsch - Finale.

Länge des Programms: 1:09:55 Erich Leinsdorf
SWF-Symphonieorchester
Deutschland 1989, Regie: János Darvas
karajan (10.09.2007, 01:15):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.09.2007, 13:30 Uhr 18.09.2007, 13:30 Uhr Leonard Bernstein

Beethoven, Missa solemnis op. 123 Im April 1819 wurde Beethovens Schüler, Freund und Gönner Erzherzog Rudolph zum Kardinal gewählt; zwei Monate später erhielt er das Erzbistum von Olmütz. Da für die Amtseinführung Rudolphs sicher eine Messvertonung gebraucht werden würde, entschloß Beethoven sich zur Komposition der Missa solemnis. "Gott wird mich erleuchten", schrieb er an Rudolph, "daß meine schwachen Kräfte zur Verherrlichung dieses feierlichen Tages beitragen...".
Mit der Missa solemnis wollte Beethoven einer Anstellung als Hofmusiker einen Schritt näher kommen; bereits seit einigen Jahren hatte er sich Hoffnungen auf einen solchen Posten gemacht. 1815 schrieb Beethoven in sein Tagebuch, wie er sich das Amt eines Hofmusikers vorstellte: "Die Ohrenmaschinen wo möglich zur Reife bringen, als dann lesen - dieses bist du dir, den Menschen und ihm dem Allmächtigen schuldig, nur so kannst du noch einmal entwickeln, was in dir alles verschlossen bleiben muß - und ein kleiner Hof - eine kleine Kapelle von mir in ihr den Gesang geschrieben angeführt, zur Ehre des Allmächtigen - des Ewigen Unendlichen..."
Abgesehen von diesen Gedanken einer künstlerischen Entfaltung zu Ehren Gottes waren es aber auch der traditionsreiche, lateinische Text der Messe und die feierliche liturgische Zeremonie, die Beethoven veranlaßten, all seine Kräfte auf dieses geistliche Werk zu konzentrieren. Eine Oper oder ein Oratorium hätten ihn an ein Libretto gefesselt, mit dem er niemals richtig zufrieden gewesen wäre. Das hatte sich schon an der langwierigen Entstehungsgeschichte seiner Oper "Leonore" bzw. "Fidelio" gezeigt. Der knappe lateinische Text der Messe gab ihm alles, was er brauchte, um ein sein Gesundheitszustand rapide.
Am Tage der Amtseinführung des Erzherzogs war noch kein Teil der Messe soweit fertig, daß Beethoven mit seinem Werk zufrieden gewesen wäre. Gerade die Missa solemnis war ihm so wichtig, daß er sie einfach nicht aus den Händen geben konnte, solange sie unvollendet war - immer wieder mußte er sie der Vollendung ein Stückchen näher bringen. (Einen Eindruck von den vielen Änderungen gibt ein Loch, das er im Laufe zahlloser Korrekturen an einer Stelle radiert hatte, obwohl das Papier von bester Qualität war.)
Beethoven schien von der Aufgabe, die er sich gestellt hatte, besessen zu sein. Die Missa solemnis sollte sein größtes Werk werden. Als Vorbereitung studierte er Kirchenmusik, verschaffte sich Abschriften der in den Klöstern gesungenen Choräle, ließ sich eine genaue Übersetzung des lateinischen Texts anfertigen und schrieb zur Übung Chöre aus Händels "Messias" ab (Händel war für ihn der größte Komponist, der je gelebt hat ).
Anton Schindler, sein Freund und späterer Biograph, besuchte Beethoven, als er an der Missa solemnis arbeitete. Schon im Treppenhaus habe man ihn "singen, heulen, und stampfen" gehört. Schindler berichtet weiter: "Nachdem wir dieser nahezu schauerlichen Szene lange schon zugehorcht und uns eben entfernen wollten, öffnete sich die Tür und Beethoven stand vor uns mit verstörten Gesichtszügen, die Beängstigung einflößen konnten. Er sah aus, als habe er soeben einen Kampf auf Tod und Leben mit der ganzen Schar der Kontrapunktisten, seinen immerwährenden Widersachern, bestanden."
Schließlich wurden drei der insgesamt fünf Sätze in Wien uraufgeführt, allerdings nicht in einer Kirche, sondern im restlos ausverkauften Kärntnertortheater. Nicht anwesend an jenem 7. Mai 1823 war jedoch Erzherzog Rudolph; drei Jahre lag seine Amtseinführung damals schon zurück.

Länge des Programms: 1:26:17 Edda Moser (Sopran)
Hanna Schwarz (Alt)
René Kollo (Tenor)
Kurt Moll (Baß)
Chor von Radio Hilversum
Koninklijk Concertgebouworkest
Leonard Bernstein
Deutschland 1978, Regie: Humphrey Burton
karajan (10.09.2007, 01:17):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.09.2007, 21:35 Uhr

Sibelius, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43
Esa-Pekka Salonen Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft.
Die Zweite Symphonie, 1902 in Helsinki uraufgeführt, ist die populärste der sieben Symphonien des Meisters.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:43:42 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (10.09.2007, 01:21):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.09.2007, 20:15 Uhr

Sibelius, Symphonie Nr. 1 e-Moll op. 39
Leonard Bernstein
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft.
Die Erste Symphonie, 1899 in Helsinki uraufgeführt, zeigt zwar noch romantische Einflüsse im Stile Tschaikowskys, weist aber auch voraus auf Sibelius' persönliche symphonische Tonsprache.
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Diese Aufnahme entstand im Februar 1990, wenige Monate vor Bernsteins Tod.

Länge des Programms: 0:45:10 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1990, Regie: Humphrey Burton
karajan (10.09.2007, 01:22):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.09.2007, 21:05 Uhr Leonard Bernstein

Sibelius, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur widerwillig preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft.
Die Zweite Symphonie, 1902 in Helsinki uraufgeführt, ist die populärste der sieben Symphonien des Meisters.
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Und in der Kritik zur 2. Symphonie hieß es in einer Wiener Zeitung: "Mit rabiater Besessenheit springt Bernstein für Jean Sibelius in die Wogen spätromantischer Gefühle. Er tänzelt und wiegt sich, springt, schlägt unerbittlich drein, schnaubt und singt mit."
Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.

Länge des Programms: 0:55:00 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1986, Regie: Humphrey Burton
karajan (10.09.2007, 01:23):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.09.2007, 22:00 Uhr Leonard Bernstein


Sibelius, Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft.
Die Fünfte Symphonie entstand zwischen 1915 und 1919 mitten in den Wirren des 1. Weltkriegs. Sie markiert den Anfang der Spätwerke des Komponisten und wurde recht populär. Beginnend mit einer langsamen, friedvollen Melodie, entwickelt sich die Symphonie über einen liedhaften Mittelteil auf eine strahlende Apotheose zu
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Und in der Kritik zur 2. Symphonie hieß es in einer Wiener Zeitung: "Mit rabiater Besessenheit springt Bernstein für Jean Sibelius in die Wogen spätromantischer Gefühle. Er tänzelt und wiegt sich, springt, schlägt unerbittlich drein, schnaubt und singt mit." Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.
Diese Aufnahme entstand im September 1987 im Konzerthaus Wien.

Länge des Programms: 0:38:37 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1987, Regie: Humphrey Burton
karajan (10.09.2007, 01:25):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.09.2007, 22:40 Uhr
Leonard Bernstein

Sibelius, Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105
ean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur widerwillig preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft.
Die Siebte Symphonie, 1924 in Stockholm uraufgeführt, ist in einem Satz durchkomponiert und stellt somit die Vollendung der Bestrebungen Sibelius' dar, eine zyklisch komprimierte symphonische Form zu entwickeln.
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.

Länge des Programms: 0:27:28 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1988, Regie: Humphrey Burton
karajan (10.09.2007, 01:26):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.09.2007, 13:20 Uhr
Arturo Benedetti Michelangeli
Werke von Beethoven, Schubert und Brahms

Arturo Benedetti Michelangeli Um Arturo Benedetti Michelangeli, geboren 1920 in Brescia, rankte sich bereits zu seinen Lebzeiten manche Legende. In einem Konzertprogramm hieß es, er stamme vom Heiligen Franziskus ab und sei Geiger, Organist, Arzt, Franziskanermönch, Pilot, Rennfahrer sowie erstklassiger Skifahrer und könne als Klavierbaumeister einen Flügel auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. Weltberühmt war "ABM" (wie man seinen Namen in der Musikwelt abzukürzen pflegte) jedoch als genialer und feinfühliger Pianist, der auf Konzerttourneen stets seinen eigenen Flügel (manchmal auch zwei) mitnahm und den Auftritt im letzten Moment absagte, wenn irgend etwas mit dem Instrument oder der Akustik nicht in Ordnung war.
In seiner über vierzigjährigen Karriere erreichte der aristokratische Perfektionist, dessen einmalige Begabung niemand anzweifelte, die Weltspitze der Pianisten - obwohl sein Repertoire verhältnismäßig wenig Werke umfaßte und die Zahl seiner Auftritte äußerst gering war. Die Kompositionen von Debussy und Ravel nahmen dabei stets einen wichtigen Platz ein.
Außergewöhnliche Virtuosität, perfekte Ausgewogenheit des Klanges - selbstverständlich treffen alle Beschreibungen eines Spitzenmusikers auf Benedetti Michelangeli zu; doch seine Konzerte vermittelten mehr: Sie führten den Zuhörer in eine Sphäre des sinnlich Wahrnehmbaren, aber nicht mehr mit Begriffen Faßbaren.
Arturo Benedetti Michelangeli, der zeit seines Lebens Gesundheitsprobleme hatte, starb im Juni 1995 in Lugano. Er war "als Künstler mit seinem Klavierspiel kündender Prophet und reflektierender Philosoph zugleich", hieß es im Nachruf der "Zeit". Dieser Konzertmitschnitt entstand 1981 in Lugano.
Das Programm:
Beethoven, Klaviersonate As-Dur op. 26
Beethoven, Klaviersonate B-Dur op. 22
Schubert, Klaviersonate a-Moll D 537
Brahms, Vier Balladen op. 10

Länge des Programms: 1:39:03 Arturo Benedetti Michelangeli (Klavier)
Schweiz 1981, Regie: János Darvas
karajan (10.09.2007, 01:30):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.09.2007, 20:20 Uhr

Händel, Xerxes
Aus der Semperoper Dresden

Szenenphoto "Xerxes" (die Oper, in der das berühmte Largo von Händel vorkommt) ist eine turbulente Geschichte um Liebe, Intrige, Eifersucht und Verrat - und mit versöhnlichem Happy End. Allerdings entspricht der Perserkönig Xerxes in der Oper nicht unbedingt seinem historischen Vorbild: Bei Händel ist Xerxes nichts weiter als ein unberechenbarer, gewälttätiger Herrscher, der nach Lust und Laune über Leben und Liebe seiner Mitmenschen bestimmt. Der Brückenbau über den Hellespont, wie er im 2. Akt der Oper vorkommt, ist allerdings geschichtlich verbürgt: Im Jahre 480 v. Chr. fiel der Perserkönig mit seinem Heer über eine von Booten gebildete Pontonbrücke in Griechenland ein.
Georg Friedrich Händel schrieb für den 1738 in London uraufgeführten "Xerxes" einige seiner schönsten Arien. Das Werk umfaßt knapp 50 Musiknummern und gilt mit seiner detaillierten Charakterisierung der Personen als eine der fortschrittlichsten Opern Händels: Er komponiert hier nicht schematisch eine starre Folge von Rezitativen und Arien, sondern stellt in den unterschiedlichsten musikalischen Formen die Gefühle und Regungen der Menschen dar.
Ein Kritiker bezeichnete "Xerxes" als "die mozartischste aller Händel-Opern" (wenn das denn ein Qualitätsmerkmal ist), weil hier Empfindungen in all ihrer Tiefe dargestellt werden und das Nebeneinander von Komik und Tragik besonders auffällig ist. Wenn auch Liebe, Intrige und Eifersucht die Nähe von Mozarts "Così fan tutte" ahnen lassen, so schrieb Händel doch seine ureigene Musik - und die fand trotz aller Qualität leider nicht den verdienten Erfolg: Nach nur fünf Vorstellungen wurde "Xerxes" aus dem Spielplan des Londoner Haymarket Theatre genommen und geriet für fast zwei Jahrhunderte in Vergessenheit. Die Blütezeit der italienischen Oper in England ging zu Ende. Erst zu Beginn unseres Jahrhunderts gab es einige Versuche der Wiederbelebung. 1985 setzte eine Reihe von aktuellen Produktionen ein, die teils zu regelrechten Kult-Inszenierungen gerieten.

Xerxes, der König von Persien, ist mit der schönen Amastris verlobt. Aber das kümmert ihn wenig: Immer wieder verliebt er sich in eine andere. Als er im Schatten eines großen Baumes liegt und den schönen Sommertag genießt, entdeckt er seine Liebe zu Romilda und bittet seinen Bruder Arsamenes, für ihn ein Treffen mit Romilda zu vereinbaren. Arsamenes ist strikt dagegen, denn Romilda ist seine Freundin! Er versucht, Xerxes von dem Plan abzubringen - aber vergebens: Schließlich ist Xerxes der König und kann bestimmen, was in seinem Reich geschieht. Um freie Hand zu haben, schickt er seinen Bruder kurzerhand in die Verbannung. Romilda liebt aber ihren Arsamenes und will niemals einen anderen Mann haben, so sehr Xerxes sich auch bemühen mag.
Aber da ist noch Romildas Schwester Atalanta: Sie will Arsamenes für sich selbst haben und nutzt die Verwirrung des Augenblicks: Sie stiehlt einen Liebesbrief, den Arsamenes an Romilda geschrieben hat, und zeigt ihn Xerxes. Allerdings behauptet sie, der Brief sei an sie selbst gerichtet, und nicht an ihre Schwester. Xerxes zeigt Romilda den Brief und glaubt sich nun fast am Ziel.
Romilda ist verzweifelt und sagt, sie werde Xerxes heiraten, wenn ihr Vater es erlaube. Also geht Xerxes zu Ariodates, dem Vater Romildas und Atalantas, und bittet um die Hand Romildas. Er sagt aber nicht, daß er für sich selbst bittet, sondern deutet nur an, Romilda werde einen Mann seines Standes heiraten. Ariodates ist überzeugt, daß Xerxes für Arsamenes bittet, und willigt ein. Wenig später verheiratet Ariodates rasch Arsamenes und Romilda.
Als Xerxes dazukommt, ist es zu spät: Arsamenes und Romilda sind bereits Mann und Frau. Xerxes' Verlobte Amastris hat, unerkannt als Soldat verkleidet, das ganze Geschehen verfolgt. Als Xerxes nun wütend verlangt, daß derjenige getötet werde, der für die ganze Verwirrung verantwortlich ist, zieht Amastris ihr Schwert und richtet es auf Xerxes: Er ist schließlich an allem schuld. Doch dann gibt sie sich zu erkennen und verzeiht ihrem Bräutigam. Musikalische Leitung: Christophe Rousset
Inszenierung: Michael Hampe
Bühnenbild und Kostüme: Carlo Tommasi
Paula Rasmussen (Xerxes)
Ann Hallenberg (Arsamenes)
Sandrine Piau (Atalanta)
Patricia Bardon (Amastris)
Isabel Bayrakdarian (Romilda)
Marcello Lippi (Ariodates)
Matteo Peirone (Elviro)
Ludwigshafener Theaterchor
Les Talens Lyriques
Deutschland 2000, Regie: Philip Behrens
karajan (10.09.2007, 01:32):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.09.2007, 20:15 Uhr

Beethoven, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67
Daniel Harding Das Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding spielt die Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven (1770-1827). Diese Aufnahme entstand im Teatro comunale di Ferrara.

Länge des Programms: 0:36:00 Daniel Harding
Mahler Chamber Orchestra
karajan (10.09.2007, 01:34):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.09.2007, 08:00 Uhr 23.09.2007, 10:50 Uhr Ormandy

Wolf-Ferrari, Ouvertüre zu 'Il segreto di Susanna'
Eugene Ormandy Das Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Eugene Ormandy spielt die Ouvertüre zur Oper "Il segreto di Susanna" (Susannens Geheimnis) von Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948). Diese Aufnahme entstand im Sommer 1978 in der Academy of Music, Philadelphia.
Das Philadelphia Orchestra wurde 1900 gegründet. Von 1936 bis 1980 war Eugene Ormandy (1899-1985) sein Chefdirigent. Aufbauend auf der Vorarbeit seines langjährigen Vorgängers Leopold Stokowski, wurde das Ensemble unter Ormandys Leitung zu einem der führenden Orchester nicht nur in den USA, sondern auch auf internationaler Ebene. Vor allem Ormandys Aufnahmen von Kompositionen der Spätromantik und des frühen 20. Jahrhunderts trugen zum bleibenden Ruhm des Orchesters bei.

Länge des Programms: 0:03:55 Eugene Ormandy
Philadelphia Orchestra
USA 1978, Regie: Kirk Browning
Poztupimi (01.07.2007, 18:45):
Hallo zusammen,

ob das Motto "nicht verpassen" volle Gültigkeit hat, wir sich zeigen. Ich wollte nur kurz auf folgende Sendungen heute im TV hinweisen:

Arte
19:00 - Georges Prêtre dirigiert Bartók: Konzert für Orchester / Aufnahme aus der Semperoper aus dem Jahr 2006 mit der Staatskapelle Dresen (lt. Arte Magazin Erstausstrahlung)
20:40 - Themenabend Himmlische Stimmen

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (03.07.2007, 10:02):
Guten Morgen,

am Donnerstag, 05.07 - nach den Hippies in Goa - Opernabend bei Arte:

20:40 Die Walküre - zeitversetzte Ausstrahlung der Aufführung vom selben Abend in Aix-en-Provence
Ausführende:
Robert Gambill (Siegmund)
Mikhail Petrenko (Hunding)
Willard Walton (Wotan)
Eva-Maria Westbroek (Sieglinde)
Eva Johansson
Berliner Philharmoniker
Leitung Simon Rattle
Inszenierung Stéphane Braunschweig

Ein Beitrag auf 3Sat lief gestern, siehe hier

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (18.07.2007, 23:55):
Hallo zusammen,

Donnerstag, 19. Juli - 21:05 auf 3sat:

Eröffnung Bregenzer Festspiele 2007 mit Tosca.
Weitere Informationen hier

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (02.08.2007, 23:03):
Hallo zusammen,

Am Sonntag, den 5. August - 19:00 auf ARTE:

Martha Argerich spielt Schumann.
Einige Informationen hier

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (02.08.2007, 23:07):
Noch einer:

Am Sonntag, den 5. August ab 9:05 auf 3SAT:

Wagner bis zum Abwinken: Der Ring des Nibelungen.
Einige Informationen gibt es hier

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (16.08.2007, 18:24):
Hallo zusammen,

heute auf Deutschlandradio Kultur, 20:03:

Themenabend Joseph Joachim

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (20.09.2007, 18:17):
Hallo,

heute, 20.09, 20:03 auf Deutschlandradio Kultur:

Zum 50. Todestag: Themenabend Sibelius

Grüße,
Wolfgang
Manfred (17.08.2007, 22:55):
Hallo zusammen,

hat zwar nicht unmittelbar etwas mit Klassik zu tun, ist aber sicher auch für Sammler von Klassik-CD's interessant:

c't magazin.tv: Der plötzliche CD-Tod

"Immer häufiger beklagen Computernutzer Datenverlust auf selbstgebrannten CDs und DVDs. Aber auch das Deutsche Musikarchiv in Berlin hat immer größere Probleme mit dem Datenschwund auf den Musik-CDs der ersten Generation. Hier hat sich die lösemittelhaltige Beschriftung durch die CD gefressen und die Datenstruktur zerstört."

Sendetermine: Samstag, 18.8.2007, 12:30 Uhr (hr) bzw. 13:30 Uhr (Eins Plus)

Viele Grüße,
Manfred
karajan (30.09.2007, 13:06):
Classica
Leonard Bernstein
Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.10.2007, 13:10 Uhr
09.10.2007, 13:10 Uhr
Tschaikowsky, Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36
Es dauerte lange, bis Peter Tschaikowskys Vierte Symphonie, 1878 in Moskau uraufgeführt, ihre heutige Popularität erlangte. Sie entstand in einer Zeit, als der Komponist durch die tragische Erfahrung seiner nur wenige Wochen dauernden Ehe große seelische Qualen durchlitt. In einem Brief an seine Mäzenin Nadjeschda von Meck erläuterte Tschaikowsky das "Programm" der Symphonie, die von einem Schicksalsthema durchzogen wird.
Leonard Bernsteins Aufnahme von Tschaikowskys 4. Symphonie mit dem New York Philharmonic Orchestra, die 1976 mit dem renommierten Emmy Award ausgezeichnet wurde, bringt die geballte Dramatik und emotionelle Tiefe des Werkes treffend zum Ausdruck. Die Live-Aufnahme vom 24. April 1975 aus der New Yorker Avery-Fisher-Hall zeugt von dem großartigen Erfolg des Konzertes. Bernstein dirigierte Tschaikowskys Vierte immer wieder, so auch 1989 bei seinem letzten Auftritt in der Avery-Fisher-Hall.
Die Kritik nannte seine Interpretation "fesselnd". Wie schon mit Gustav Mahler identifizierte sich Bernstein sehr eng mit Tschaikowsky; dadurch gelangen ihm derartig intensive, hautnahe Interpretationen der Werke beider Komponisten.

Länge des Programms: 0:45:29 Leonard Bernstein
New York Philharmonic
USA 1975, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 13:11):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.10.2007, 16:55 Uhr
10.10.2007, 23:15 Uhr
Sibelius, Symphonie Nr. 1 e-Moll op. 39 Leonard Bernstein
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Erste Symphonie, 1899 in Helsinki uraufgeführt, zeigt zwar noch romantische Einflüsse im Stile Tschaikowskys, weist aber auch voraus auf Sibelius' persönliche symphonische Tonsprache.
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Diese Aufnahme entstand im Februar 1990, wenige Monate vor Bernsteins Tod.

Länge des Programms: 0:45:10 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1990, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 13:13):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.10.2007, 17:45 Uhr
11.10.2007, 00:05 Uhr
Sibelius, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 Leonard Bernstein
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur widerwillig preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Zweite Symphonie, 1902 in Helsinki uraufgeführt, ist die populärste der sieben Symphonien des Meisters.
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Und in der Kritik zur 2. Symphonie hieß es in einer Wiener Zeitung: "Mit rabiater Besessenheit springt Bernstein für Jean Sibelius in die Wogen spätromantischer Gefühle. Er tänzelt und wiegt sich, springt, schlägt unerbittlich drein, schnaubt und singt mit."
Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.

Länge des Programms: 0:55:00 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1986, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 13:15):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.10.2007, 18:45 Uhr
11.10.2007, 01:00 Uhr
Sibelius, Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 Leonard Bernstein
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Fünfte Symphonie entstand zwischen 1915 und 1919 mitten in den Wirren des 1. Weltkriegs. Sie markiert den Anfang der Spätwerke des Komponisten und wurde recht populär. Beginnend mit einer langsamen, friedvollen Melodie, entwickelt sich die Symphonie über einen liedhaften Mittelteil auf eine strahlende Apotheose zu
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Und in der Kritik zur 2. Symphonie hieß es in einer Wiener Zeitung: "Mit rabiater Besessenheit springt Bernstein für Jean Sibelius in die Wogen spätromantischer Gefühle. Er tänzelt und wiegt sich, springt, schlägt unerbittlich drein, schnaubt und singt mit." Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.
Diese Aufnahme entstand im September 1987 im Konzerthaus Wien.

Länge des Programms: 0:38:37 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1987, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 13:17):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.10.2007, 19:25 Uhr
11.10.2007, 01:40 Uhr
Sibelius, Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105 Leonard Bernstein
ean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur widerwillig preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Siebte Symphonie, 1924 in Stockholm uraufgeführt, ist in einem Satz durchkomponiert und stellt somit die Vollendung der Bestrebungen Sibelius' dar, eine zyklisch komprimierte symphonische Form zu entwickeln.
Mitte der 80er Jahre begann Leonard Bernstein mit der Einspielung des Gesamtzyklus der Sibelius-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern. Durch Bernsteins Tod 1990 fand das Projekt leider ein jähes Ende, nachdem erst die Symphonien Nr. 1, 2, 5 und 7 aufgenommen worden waren. Die Einspielungen erfolgten live im Großen Musikvereinssaal bzw. im Konzerthaus Wien und erhielten hervorragende Kritiken.
Über die Aufführung der 1. Symphonie schrieben die Salzburger Nachrichten: "Der philharmonische Klang - der unvergleichliche Strahl der Streicher, die leuchtende und gleichzeitig nie kalte Intensität der Blechbläser - entfaltete sich in einer spätromantischen Pracht, wie sie diesem Orchester nur die ganz Großen entlocken können."
Kein Wunder, daß Bernstein Sibelius' Musik so leidenschaftlich empfand. In vielerlei Hinsicht gibt es in ihr verblüffende Parallelen zu Gustav Mahler, für den Bernstein sich besonders einsetzte. Tatsächlich gilt Sibelius' Werk neben jenem von Gustav Mahler als bedeutendstes symphonisches Vermächtnis zwischen Spätromantik und Moderne. Und als glühender Verehrer und Fürsprecher Mahlers war Bernstein wie kein anderer geeignet, die Musik von dessen großem Kollegen Jean Sibelius zu verbreiten.

Länge des Programms: 0:27:28 Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1988, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 13:20):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
01.10.2007, 23:15 Uhr
2.10.2007, 08:00 Uhr

Glenn Gould - Der Alchemist
Teil 1: Der Rückzug
Zum 75. Geburtstag


Glenn Gould Heute kann man es sich kaum vorstellen: Anfang der 70er Jahre war der legendäre kanadische Pianist Glenn Gould noch ein Geheimtip unter europäischen Musikenthusiasten. Der französische Regisseur Bruno Monsaingeon führte damals Interviews mit dem exzentrischen Musiker und nahm die Gespräche, die immer wieder von Musikbeispielen ergänzt werden, fürs Fernsehen auf. Die vierteilige Serie, mit heutiger Technik überarbeitet, bietet interessante Einblicke in das unglaubliche Talent und den tiefgründigen Humor Glenn Goulds. Musik im 1. Teil:
Johann Sebastian Bach: Toccata aus der Partita Nr. 6 e-Moll BWV 830
Arnold Schönberg: Intermezzo aus der Suite op. 25
Orlando Gibbons: Pavane "Lord Salisbury"
William Byrd: Gaillarde Nr. 6
Richard Wagner: Vorspiel zu "Die Meistersinger von Nürnberg" (Transkription: Glenn Gould)

Mit 14 debütierte er als Konzertpianist und errang in den folgenden Jahren Weltruhm. Glenn Gould, geboren 1932 in Toronto, galt wegen seiner Art, die Werke zu interpretieren, als eigenwillig und wegen seines Verhaltens auf dem Konzertpodium als exzentrisch. Einen Pianisten wie Gould hatte die Welt zuvor nicht erlebt. Auch bei warmem Wetter trug er Mantel und Handschuhe; er kauerte ganz niedrig auf seinem Spezialstuhl am Klavier, gestikulierte und sang die Melodie, während er spielte, um die thematischen Zusammenhänge noch deutlicher zu machen.
"Ein berauschender Beherrscher des durchsichtig-faszinierenden Non-Legato", schrieb Joachim Kaiser über Gould. Sein Lampenfieber, aber auch sein Drang zu Perfektion veranlassten ihn, mit 32 dem Konzertpodium den Rücken zu kehren und nur noch Aufnahmen für Schallplatte, Rundfunk und Fernsehen zu machen. Viele von ihnen wurden Bestseller. Seine Aufnahme der Goldberg-Variationen von J. S. Bach war in den 50er Jahren eine Sensation und gilt bis heute als Meilenstein der Klavierkunst. Er war ein Verfechter der technischen Möglichkeiten des Mediums Schallplatte; nur sie ermöglichte ihm eine ideale Interpretation. Er kam gut ohne andere Menschen aus und fühlte sich in der Einsamkeit des Tonstudios am wohlsten.
Glenn Gould war auch ein begabter Komponist, Dirigent und Autor; seine Texte über Musik zeigen ihn als humorvollen und kenntnisreichen Unterhalter, der seine Vorlieben und Abneigungen klar formuliert ("Mozart ist nicht zu früh gestorben, sondern eher zu spät"). Goulds Repertoire konzentrierte sich auf die Musik des Barock sowie auf die Klassik und die Moderne; die romantischen Klavierstücke von Chopin, Liszt oder Brahms mied er konsequent. Mit nur 50 Jahren starb Glenn Gould 1982 an den Folgen eines Schlaganfalls.

Länge des 1. Teils: 0:46:41 Frankreich 1974, Regie: François-Louis Ribadeau
karajan (30.09.2007, 13:25):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
02.10.2007, 20:15 Uhr
08.10.2007, 23:15 Uhr
Glenn Gould - Der Alchemist

Teil 2: Der Alchemist Glenn Gould Heute kann man es sich kaum vorstellen: Anfang der 70er Jahre war der legendäre kanadische Pianist Glenn Gould noch ein Geheimtip unter europäischen Musikenthusiasten. Der französische Regisseur Bruno Monsaingeon führte damals Interviews mit dem exzentrischen Musiker und nahm die Gespräche, die immer wieder von Musikbeispielen ergänzt werden, fürs Fernsehen auf. Die vierteilige Serie, mit heutiger Technik überarbeitet, bietet interessante Einblicke in das unglaubliche Talent und den tiefgründigen Humor Glenn Goulds.
Musik im 2. Teil:
Johann Sebastian Bach: Englische Suite Nr. 1 A-Dur BWV 806
Alexander Skrjabin: Klavierstücke op. 57

Mit 14 debütierte er als Konzertpianist und errang in den folgenden Jahren Weltruhm. Glenn Gould, geboren 1932 in Toronto, galt wegen seiner Art, die Werke zu interpretieren, als eigenwillig und wegen seines Verhaltens auf dem Konzertpodium als exzentrisch. Einen Pianisten wie Gould hatte die Welt zuvor nicht erlebt. Auch bei warmem Wetter trug er Mantel und Handschuhe; er kauerte ganz niedrig auf seinem Spezialstuhl am Klavier, gestikulierte und sang die Melodie, während er spielte, um die thematischen Zusammenhänge noch deutlicher zu machen.
"Ein berauschender Beherrscher des durchsichtig-faszinierenden Non-Legato", schrieb Joachim Kaiser über Gould. Sein Lampenfieber, aber auch sein Drang zu Perfektion veranlassten ihn, mit 32 dem Konzertpodium den Rücken zu kehren und nur noch Aufnahmen für Schallplatte, Rundfunk und Fernsehen zu machen. Viele von ihnen wurden Bestseller. Seine Aufnahme der Goldberg-Variationen von J. S. Bach war in den 50er Jahren eine Sensation und gilt bis heute als Meilenstein der Klavierkunst. Er war ein Verfechter der technischen Möglichkeiten des Mediums Schallplatte; nur sie ermöglichte ihm eine ideale Interpretation. Er kam gut ohne andere Menschen aus und fühlte sich in der Einsamkeit des Tonstudios am wohlsten.
Glenn Gould war auch ein begabter Komponist, Dirigent und Autor; seine Texte über Musik zeigen ihn als humorvollen und kenntnisreichen Unterhalter, der seine Vorlieben und Abneigungen klar formuliert ("Mozart ist nicht zu früh gestorben, sondern eher zu spät"). Goulds Repertoire konzentrierte sich auf die Musik des Barock sowie auf die Klassik und die Moderne; die romantischen Klavierstücke von Chopin, Liszt oder Brahms mied er konsequent. Mit nur 50 Jahren starb Glenn Gould 1982 an den Folgen eines Schlaganfalls.

Länge des 2. Teils: 0:46:07 Frankreich 1974, Regie: François-Louis Ribadeau
karajan (30.09.2007, 13:36):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.10.2007, 13:05 Uhr

Sibelius, Symphonie Nr. 1 e-Moll op. 39
Zum 50. Todestag von Jean Sibelius

Esa-Pekka Salonen Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war. Die Erste Symphonie, 1899 in Helsinki uraufgeführt, zeigt zwar noch romantische Einflüsse im Stile Tschaikowskys, weist aber auch voraus auf Sibelius' persönliche symphonische Tonsprache.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London. Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:39:58 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (30.09.2007, 13:40):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 Esa-Pekka Salonen

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.10.2007, 09:20 Uhr
10.10.2007, 13:20 Uhr
12.10.2007, 13:20 Uhr

Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Zweite Symphonie, 1902 in Helsinki uraufgeführt, ist die populärste der sieben Symphonien des Meisters.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:43:42 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (30.09.2007, 13:42):
Classica
Portrait Esa-Pekka Salonen - Maestro in Hollywood

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.10.2007, 10:05 Uhr
10.10.2007, 14:05 Uhr
12.10.2007, 14:05 Uhr
Esa-Pekka Salonen vor dem Modell des neuen Konzertsaals in Los Angeles Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren an der Sibelius-Akademie seiner Heimatstadt. Als er 1983 in London als "Einspringer" mit Gustav Mahlers Dritter Symphonie debütierte, begann seine internationale Karriere, die ihm zahlreiche Schallplattenaufnahmen und Auftritte in allen Musikzentren der Welt einbrachte. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein. Salonen lebt schon seit vielen Jahren im Ausland, doch er kehrt so oft wie möglich nach Helsinki zurück, um den Kontakt zur einheimischen Musikszene zu pflegen.
Das Portrait von Percy Adlon zeigt Esa-Pekka Salonen im Gespräch und bei der Arbeit. Der Film entstand in Los Angeles und dokumentiert Salonens große Begeisterung für Musik aller Art - von Mozart bis Xenakis.
"Ich sehe mich nicht als Avantgardisten. Wenn ich heute György Ligeti spiele, ist das im Verhältnis des zeitlichen Abstands und des Altersunterschieds vergleichbar mit Karl Böhm, als er Richard Strauss dirigierte. Was soll daran radikal sein? Natürlich dirigiere ich auch Musik junger Komponisten, aber nicht, um eine Mission zu erfüllen. Künstler von heute arbeiten für ein Publikum von heute. Das sollte normal sein." (Esa-Pekka Salonen)

Länge des Programms: 0:57:46 USA 1997, Regie: Percy Adlon
karajan (30.09.2007, 13:47):
Classica
Glenn Gould in Rußland
Zum 75. Geburtstag von Glenn Gould (1932-1982)
Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.10.2007, 15:05 Uhr
13.10.2007, 18:05 Uhr

Glenn Gould 1957, mitten in der Zeit des Kalten Krieges, konzertierte Glenn Gould (1932-1982) als erster nordamerikanischer Pianist in der Sowjetunion. Dabei brach er ein Tabu in der UdSSR: Er spielte westliche atonale Musik. Gould wurde dadurch zum Funken der Inspiration für eine ganze Generation russischer Künstler, Musiker und Dissidenten. Sein Leben lang sprach Gould immer wieder über die Auswirkung der kommunistischen Ideologie auf die künstlerische und politische Freiheit. Diese Dokumentation beleuchtet ein wenig bekanntes Kapitel aus dem Leben des großen Pianisten.

Länge des Programms: 0:52:28 Deutschland 2001, Regie: Yosif Feyginberg
karajan (30.09.2007, 13:49):
Classica
Haydn, Klavierkonzert D-Dur Hob. XVIII:11
Zum 80. Geburtstag von Paul Badura-Skoda
Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.10.2007, 20:15 Uhr 13.10.2007, 23:05 Uhr



Der österreichische Pianist Paul Badura-Skoda (*1927) ist neben seiner Konzerttätigkeit auch als Autor zahlreicher Bücher über Fragen der historischen Aufführungspraxis sowie als Herausgeber von Klavierwerken bekannt. Die geglückte Verbindung von Theorie und Praxis führt zu einem lebendig-virtuosen und historisch bewußten Spiel. Frans Brüggen wurde 1934 in Amsterdam geboren, wo er auch seine musikalische Ausbildung absolvierte. Nach einer großen Karriere als Blockflötenvirtuose widmet er sich seit einiger Zeit fast ausschließlich dem Dirigieren. 1981 gründete er das Orchestra of the Eighteenth Century, mit dem er weltweite Tourneen unternahm. Er leitete außerdem viele der führenden Orchester Europas.
Diese Aufnahme entstand im Januar 1994 in Lugano.

Länge des Programms: 0:21:20 Paul Badura-Skoda (Klavier)
Frans Brüggen
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1994, Regie: Enrica Roffi
karajan (30.09.2007, 13:53):
Classica
Grieg, Sigurd Jorsalfar, Suite op. 56

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.10.2007, 12:15 Uhr
08.10.2007, 13:00 Uhr
Edvard Grieg Die Drei Orchesterstücke aus "Sigurd Jorsalfar" op. 56 entstammen der Bühnenmusik, die Edvard Grieg 1872 für Björnsons gleichnamiges Schauspiel schrieb und 20 Jahre später für den Konzertgebrauch bearbeitete.
Die Sätze heißen: 1. Prélude: In der Königshalle - 2. Intermezzo: Borghilds Traum - 3. Huldigungsmarsch.
Diese Aufnahme entstand im März 1990 in Lugano.

Länge des Programms: 0:20:03 Jury Ahronowitsch
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1990, Regie: Manuela Celio
karajan (30.09.2007, 13:55):
Classica
Wagner, Vorspiel zu 'Die Meistersinger von Nürnberg' Georg Solti

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.10.2007, 12:00 Uhr
09.10.2007, 12:00 Uhr

Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit den Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand 1976 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:11:48 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
USA 1976, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 13:57):
Classica
Bruckner, Symphonie Nr. 6 A-Dur Georg Solti

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.10.2007, 19:05 Uhr
Die Sechste nimmt unter Bruckners Symphonien eine Sonderstellung ein: Ihr fehlen die für Bruckner sonst so bezeichnenden, geballten Kraftausbrüche des großen Orchesters, die riesig dimensionierten Steigerungen; sie ist leichter und heller als die anderen Werke. Bruckner nannte sie einmal scherzhaft "Die Keckste" - und meinte das bestimmt nicht nur als Reim auf "Sechste". Doch gerade in ihrer Andersartigkeit hat diese Symphonie ihre Größe und Bedeutung: Mit der geistreichen, nahezu philosophischen Ruhe, die sie verströmt, zählt sie zu den originellsten Werken des Meisters. Eine vollständige Aufführung seiner Sechsten Symphonie hat Anton Bruckner nicht mehr erlebt: Sein Schüler und Vorkämpfer Gustav Mahler dirigierte sie erst im Februar 1899, rund zweieinhalb Jahre nach dem Tod Bruckners.
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Die Aufnahme der Sechsten Symphonie von Anton Bruckner mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar.

Länge des Programms: 1:04:05 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1980, Regie: Humphrey Burton
karajan (30.09.2007, 14:03):
Classica

Musikarchiv - Hephzibah und Yehudi Menuhin
Werke von Mendelssohn, Franck und Schubert
Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.10.2007, 20:15 Uhr

Hephzibah und Yehudi Menuhin Die Pianistin Hephzibah Menuhin (1920-1981) und ihr Bruder Yehudi Menuhin (1916-1999) in historischen Aufnahmen. Auf dem Programm:
Felix Mendelssohn Bartholdy, Variations sérieuses für Klavier op. 54; aufgenommen am 11. August 1968 in Paris
César Franck, Sonate für Violine und Klavier A-Dur; aufgenommen am 17. Januar 1960 in London
Franz Schubert, 12 Walzer für Klavier D 969; aufgenommen am 11. August 1968 in Paris.

Hephzibah Menuhin, Schwester des weltberühmten Geigers Yehudi Menuhin (1916-1999), wurde 1920 in San Francisco geboren. Sie studierte Klavier und wurde Pianistin. Hephzibah Menuhin gab Konzerte in Europa und Amerika und trat auch zusammen mit ihrem Bruder Yehudi auf. 1938 heiratete sie den Farmer Lindsay Nicholas und ging nach Australien. 1954 zog sie vom Land nach Sydney, gab Konzerte und eröffnete dort ein Heim für Bedürftige.
Hephzibahs Leben änderte sich grundlegend, als sie nach dem Zweiten Weltkrieg auf einer Europatournee die Konzentrationslager besichtigte: Sie konnte nicht in ihr sorgenfreies Leben nach Australien zurückkehren, sondern wollte sich für die Menschenrechte einsetzen. Ihre Ehe zerbrach, sie zog nach London und heiratete Richard Hauser. Dort gründeten sie zusammen ein Zentrum für Menschenrechte; 1977 wurde sie Präsidentin der "Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit". Hephzibah Menuhin-Hauser starb am Neujahrstag 1981 in London.

Er war nicht nur ein bedeutender Geiger, sondern auch ein Botschafter der Musik und trug mit seiner Kunst zur Völkerverständigung bei: Yehudi Menuhin, geboren 1916 als Kind jüdischer Einwanderer in New York, gab schon in früher Jugend Konzerte und machte Schallplattenaufnahmen. Sieben Jahrzehnte reiste er in Sachen Musik um den Erdball - als Geiger, Lehrer und immer häufiger auch als Dirigent. Der engagierte Humanist und Kosmopolit Menuhin war einer der ersten ausländischen Solisten, die nach 1945 in Deutschland auftraten. 1957 gründete er sein eigenes Musikfestival in Gstaad (Schweiz). Er erhielt zahlreiche Auszeichungen für seine Verdienste um die Musik und um die Völkerverständigung. Im März 1999 starb Yehudi Menuhin 82jährig auf einer Tournee in Berlin.

Länge des Programms: 0:49:58 Hephzibah Menuhin (Klavier)
Yehudi Menuhin (Violine)
Frankreich 1968, Regie: Philippe Truffault, Bruno Monsaingeon
karajan (06.10.2007, 08:59):
Classica
Claudio Abbado
Verdi, Requiem

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.10.2007, 21:35 Uhr

Giuseppe Verdis Requiem zählt neben Ludwig van Beethovens Missa solemnis und Johannes Brahms' Deutschem Requiem zu den großen Meisterwerken geistlicher Musik des 19. Jahrhunderts. Das Stück wurde zum Gedenken des berühmten italienischen Dichters Alessandro Manzoni an dessen erstem Todestag am 22. Mai 1874 in der Kirche San Marco in Mailand uraufgeführt. Manzoni war eine der Leitfiguren des Risorgimento und in Italien hochgeschätzt; sein bis heute gebliebener Ruhm geht vor allem auf den Roman "I promessi sposi" (Die Verlobten, 1827) zurück.
Verdis Komposition beeindruckt durch ihre große Dramatik und Emotion - von der stillen Ehrfurcht des "Requiem aeternam" bis zum furiosen "Dies irae", von der überwältigenden Kraft des "Tuba mirum" bis zum schluchzenden Schmerz des "Lacrimosa". Verdi legte Wert darauf, daß es "nicht wie eine Oper gesungen werden" dürfe. Ihm gelang ein großes geistliches Werk von überwältigender Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, obwohl er selbst kein gläubiger Katholik war. Verdi selbst leitete die Uraufführung mit über 200 Musikern und ließ sich vom riesigen Erfolg dazu bewegen, das Werk drei Tage später in der Scala zu dirigieren und es anschließend durch ganz Europa zu begleiten. "Mir scheint", kommentierte er zufrieden und leicht ironisch das positive Echo auf sein sakrales Konzertstück, "ich bin nun eine ernstzunehmende Persönlichkeit geworden und nicht mehr der Bajazzo, der auf die große Pauke haut..."
Diese Aufnahme entstand beim Edinburgh-Festival 1982.

Länge des Programms: 1:36:12 Margaret Price (Sopran)
Jessye Norman (Mezzosopran)
José Carreras (Tenor)
Ruggero Raimondi (Baß)
Edinburgh Festival Chorus
London Symphony Orchestra
Claudio Abbado
Großbritannien 1982, Regie: Humphrey Burton
karajan (06.10.2007, 09:02):
Classica
Tschaikowsky, Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36
Leonard Bernstein
Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.10.2007, 13:10 Uhr

Peter Tschaikowsky (1840-1893) Es dauerte lange, bis Peter Tschaikowskys Vierte Symphonie, 1878 in Moskau uraufgeführt, ihre heutige Popularität erlangte. Sie entstand in einer Zeit, als der Komponist durch die tragische Erfahrung seiner nur wenige Wochen dauernden Ehe große seelische Qualen durchlitt. In einem Brief an seine Mäzenin Nadjeschda von Meck erläuterte Tschaikowsky das "Programm" der Symphonie, die von einem Schicksalsthema durchzogen wird.
Leonard Bernsteins Aufnahme von Tschaikowskys 4. Symphonie mit dem New York Philharmonic Orchestra, die 1976 mit dem renommierten Emmy Award ausgezeichnet wurde, bringt die geballte Dramatik und emotionelle Tiefe des Werkes treffend zum Ausdruck. Die Live-Aufnahme vom 24. April 1975 aus der New Yorker Avery-Fisher-Hall zeugt von dem großartigen Erfolg des Konzertes. Bernstein dirigierte Tschaikowskys Vierte immer wieder, so auch 1989 bei seinem letzten Auftritt in der Avery-Fisher-Hall.
Die Kritik nannte seine Interpretation "fesselnd". Wie schon mit Gustav Mahler identifizierte sich Bernstein sehr eng mit Tschaikowsky; dadurch gelangen ihm derartig intensive, hautnahe Interpretationen der Werke beider Komponisten.

Länge des Programms: 0:45:29 Leonard Bernstein
New York Philharmonic
USA 1975, Regie: Humphrey Burton
karajan (06.10.2007, 09:13):
Classica
Sir Georg Solti Chicago Symphonie Orchestra
Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.10.2007, 19:05 Uhr

Die Sechste nimmt unter Bruckners Symphonien eine Sonderstellung ein: Ihr fehlen die für Bruckner sonst so bezeichnenden, geballten Kraftausbrüche des großen Orchesters, die riesig dimensionierten Steigerungen; sie ist leichter und heller als die anderen Werke. Bruckner nannte sie einmal scherzhaft "Die Keckste" - und meinte das bestimmt nicht nur als Reim auf "Sechste". Doch gerade in ihrer Andersartigkeit hat diese Symphonie ihre Größe und Bedeutung: Mit der geistreichen, nahezu philosophischen Ruhe, die sie verströmt, zählt sie zu den originellsten Werken des Meisters. Eine vollständige Aufführung seiner Sechsten Symphonie hat Anton Bruckner nicht mehr erlebt: Sein Schüler und Vorkämpfer Gustav Mahler dirigierte sie erst im Februar 1899, rund zweieinhalb Jahre nach dem Tod Bruckners.
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Die Aufnahme der Sechsten Symphonie von Anton Bruckner mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar.

Länge des Programms: 1:04:05 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1980, Regie: Humphrey Burton
karajan (06.10.2007, 09:20):
Classica
Esa-Pekka Salonen probt Debussy,
Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.10.2007, 12:00 Uhr
11.10.2007, 13:00 Uhr

La Mer Esa-Pekka Salonen Das Wasser hat einen großen Einfluß auf die Kompositionen Claude Debussys ausgeübt; es erscheint in vielen seiner Werke in unterschiedlicher Form: als Regen (in "Jardins sous la pluie"), als stilles Gewässer (in "Reflets dans l'eau"), als Grab eines versunkenen Domes (in "La cathédrale engloutie") bis hin zu den Impressionen des offenen Meeres (in der dreiteiligen symphonischen Dichtung "La Mer").
"Vielleicht wissen Sie nicht", schrieb Debussy an den Dirigenten und Komponisten André Messager, "daß ich für das schöne Leben eines Seemanns bestimmt war und nur durch Zufall einen anderen Weg nahm. Aber immer noch fühle ich eine starke Leidenschaft für das Meer." In seiner 1905 uraufgeführten symphonischen Dichtung "La Mer" beschäftigt sich Claude Debussy mit dem Zusammenspiel von Wasser, Licht, Wellen und Wind auf dem Meer.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, ist seit 1992 Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra. Er lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Das Los Angeles Philharmonic stieg unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt auf. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London. Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:55:27 Esa-Pekka Salonen
Los Angeles Philharmonic
USA 1997, Regie: Peter Berggren
karajan (06.10.2007, 09:23):
Classica
Mendelssohn, Violinkonzert e-Moll op. 64 Yehudi Menuhin
Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.10.2007, 22:25 Uhr

Yehudi Menuhin und das Symphony Orchestra of Hollywood unter der Leitung von Antal Dorati spielen das Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847). Als Zugaben erklingen Werke von Brahms, Sarasate und Bazzini.
Felix Mendelssohn Bartholdy hatte einen ganz bestimmten Solisten im Sinn, als er sein Violinkonzert e-Moll schrieb, das zweifellos zu den berühmtesten seiner Art zählt. Er komponierte es für Ferdinand David, Konzertmeister des Leipziger Gewandhausorchesters, dessen musikalischer Leiter Mendelssohn war. In diesem Werk weicht der Komponist von vielen traditionellen Komponenten des klassischen Konzertes ab, und zwar mit solchem Erfolg, daß sein Einfluß auf die nachfolgenden Komponistengenerationen noch zu spüren ist.
Gleich der Beginn brachte Unkonventionelles für seine Zeit: Anstelle eines Orchestervorspiels beginnt die Solovioline direkt mit dem sich aufschwingenden, leidenschaftlichen Hauptthema. Die große Kadenz steht nicht am Satzende, sondern unmittelbar vor der Reprise. Der langsame Satz folgt ohne Pause; seine Schlichtheit und Gefühlstiefe haben fast schon religiösen Charakter. Die graziösen Melodien des dritten Satzes schließlich beschwören die Stimmung des Scherzo aus dem "Sommernachtstraum" herauf. Die Uraufführung mit Ferdinand David fand am 13. März 1845 unter der Leitung von Niels Gade in Leipzig statt.

Länge des Programms: 00:45:43 Yehudi Menuhin (Violine)
Antal Dorati
Symphony Orchestra of Hollywood
Deutschland 1947, Regie: Paul Gordon
karajan (06.10.2007, 09:26):
Classica
Tokio Fortissimo - Die Wiener Symphoniker in Japan
Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.10.2007, 20:40 Uhr
13.10.2007, 23:30 Uhr

Bruno Walter, Richard Strauss, Herbert von Karajan, Carlo Maria Giulini, Leonard Bernstein und Claudio Abbado sind nur einige der großen Dirigenten, die die Geschichte der Wiener Symphoniker prägten. Aus dem Musikleben ihrer Heimatstadt lassen sich die Symphoniker ebenso wenig wegdenken wie ihre Kollegen von den Philharmonikern. Seit über hundert Jahren tragen sie dazu bei, den Ruf Wiens als einer der wichtigsten Musikmetropolen der Welt zu erhalten.
Mehrmals im Jahr verläßt das Orchester allerdings sein "Hauptquartier" und geht auf Konzertreise. Im Herbst 2006 unternahm es mit seinem Chefdirigenten Fabio Luisi eine zwölftägige Tournee durch Japan, die die Organisatoren vor eine logistische Herausforderung stellte. Denn nicht nur die Unterbringung der fast 100 Musiker galt es zu regeln. Auch der sichere und fachgerechte Transport der empfindlichen Instrumente mußte gewährleistet werden.
Ein Kamerateam durfte den Wiener Symphonikern dabei über die Schulter blicken. Es beobachtete die Planungen und die Proben in Wien und begleitete das Orchester nach Japan. Es entstand ein Film, der einen Eindruck von der menschlichen Seite und dem enormen Aufwand einer Tournee vermittelt.

Länge des Programms: 0:51:38 Fabio Luisi
Wiener Symphoniker
Österreich 2007, Regie: Maximilian Stelzle
karajan (06.10.2007, 09:27):
Classica
Schubert, Klaviersonaten D 958, 959, 960 Paul Badura-Skoda

Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.10.2007, 21:35 Uhr
14.10.2007, 00:25 Uhr

Der österreichische Pianist Paul Badura-Skoda (*1927) ist neben seiner Konzerttätigkeit auch als Autor zahlreicher Bücher über Fragen der historischen Aufführungspraxis sowie als Herausgeber von Klavierwerken bekannt. Die geglückte Verbindung von Theorie und Praxis führt zu einem lebendig-virtuosen und historisch bewußten Spiel.
Diese Aufnahme entstand 1993 im Château Maisons-Laffitte.
Gesamtlänge: 01:49:45 Paul Badura-Skoda (Klavier)
Frankreich 1993, Regie: Georges Bessonnet
karajan (06.10.2007, 09:29):
Classica
Scarlatti, Salve Regina
Alle Sendetermine auf einen Blick:
01.10.2007, 21:05 Uhr
14.10.2007, 08:50 Uhr

Domenico Scarlatti Salve Regina von Domenico Scarlatti (1685-1757) mit Jennifer Smith (Sopran) und dem English Chamber Orchestra unter der Leitung von George Malcolm.

Länge des Programms: 0:14:53 Jennifer Smith (Sopran)
George Malcolm
English Chamber Orchestra
Großbritannien 1985, Regie: Christopher Hunt
karajan (06.10.2007, 09:32):
Classica
Ab 2010 neuer Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper
Franz Welser-Möst:
Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.10.2007, 09:05 Uhr

Ein Dirigentenportrait (1996) Franz Welser-Möst Portrait des österreichischen Dirigenten Franz Welser-Möst, der bereits mit 25 Jahren bei den Salzburger Festspielen debütierte und der jüngste Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra war. Schwerpunkte des Films bilden Ausschnitte aus Probe und Aufführung von Massenets Oper "Werther", Bruckners 7. Symphonie, Bachs h-Moll-Messe und Händels "Messias" anläßlich des 50. Priesterjubiläums von Papst Johannes Paul II. im Vatikan.
Franz Welser-Möst, geboren 1960 in Linz, leitete zunächst das Österreichische Jugendorchester und war Chefdirigent in Norrköping (Schweden) und Winterthur (Schweiz). 1985 debütierte er bei den Salzburger Festspielen, 1990 wurde er Musikdirektor des London Philharmonic Orchestra. 1995 übernahm Welser-Möst die musikalische Leitung Züricher Oper, seit der Saison 2002/03 ist er Nachfolger Christoph von Dohnányis als Chefdirigent des Cleveland Orchestra. 2010 wird er Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper.

Länge des Programms: 0:59:07 Österreich 1996, Regie: Theodor Eisner
karajan (06.10.2007, 09:36):
Classica
Portrait Franz Welser-Möst (2002)
Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.10.2007, 10:05 Uhr


Franz Welser-Möst Franz Welser-Möst, geboren 1960 in Linz, leitete zunächst das Österreichische Jugendorchester und war Chefdirigent in Norrköping (Schweden) und Winterthur (Schweiz). 1985 debütierte er bei den Salzburger Festspielen, 1986 beim London Philharmonic Orchestra, dessen Chefdirigent er 1990 wurde. 1995 übernahm Welser-Möst die musikalische Leitung Züricher Oper, seit der Saison 2002/03 ist er Nachfolger Christoph von Dohnányis als Chefdirigent des Cleveland Orchestra. 2010 wird er Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper.
Im Mittelpunkt des Filmportraits stehen seine Wirkungsstätten Cleveland und Zürich.

Länge des Programms: 0:52:36 Großbritannien 2002, Regie: Annette Freitag
karajan (06.10.2007, 09:40):
Classica Oper
Verdi, Macbeth Welser Möst
Aus dem Opernhaus Zürich
In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln


Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.10.2007, 21:00 Uhr
14.10.2007, 17:50 Uhr

Szenenphoto Schottland, im 11. Jahrhundert. Hexen prophezeien dem Feldherrn Macbeth, daß er König von Schottland sein werde; sein Begleiter Banco erfährt, er werde Vater von Königen sein. Lady Macbeth, von Ehrgeiz getrieben, stachelt ihren Gatten an, König Duncan zu töten, um so die verheißene Königswürde zu erlangen. Mit dem Mord hat sich die erste Prophezeiung erfüllt. Um die zweite Weissagung zu verhindern, bedrängt Lady Macbeth ihren zögernden Gemahl erneut; er läßt daraufhin Banco töten, doch dessen Sohn Fleance kann den Mördern entkommen. Macbeth wird vom Entsetzen über seine Greueltaten gepeinigt, und auf einem Festbankett erscheint ihm der Geist des ermordeten Banco. Macbeth befragt erneut die Hexen nach seiner Zukunft. Sie prophezeien ihm, er werde König bleiben, bis der Wald von Birnam gegen ihn vorrücke. Lady Macbeth verfällt dem Wahnsinn und gibt den Mord an König Duncan preis. Ein Heer, angeführt von Malcolm, dem Sohn des ermordeten Königs, und dem Adligen Macduff, tritt zum Kampf gegen Macbeth an. Und wieder erfüllt sich die Prophezeiung der Hexen: Die Soldaten tragen zur Tarnung Zweige des Waldes von Birnam vor sich. Macbeths Schicksal ist besiegelt...
"Macbeth" ist Giuseppe Verdis zehnte Oper und zugleich seine erste Auseinandersetzung mit dem Werk William Shakespeares. Mit seiner dramatischen Prägnanz setzte "Macbeth" neue Maßstäbe, denen Verdi fortan treu bleiben sollte. Die Uraufführung erfolgte 1847 in Florenz. 1865, zwei Jahre vor "Don Carlos", überarbeitete Verdi das Werk für die Pariser Erstaufführung; diese zweite Fassung hat sich - ins Italienische rückübersetzt - im internationalen Opernbetrieb durchgesetzt. Die Sonderstellung dieser Oper, von der er sagte, daß er sie mehr liebe als alle seine anderen Opern, sah Verdi in der gelungenen Synthese von Musik und Drama. Vor allem die Figur der Lady Macbeth, die Verdi zur eigentlichen Hauptrolle seiner Oper machte, nahm sowohl bei der Komposition als auch bei der Probenarbeit viel Zeit in Anspruch. Obwohl "Macbeth" im Schatten der "großen" Opern Verdis steht, gilt das interessante Werk als Geheimtip unter Kennern und konnte sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Platz im internationalen Repertoire zurückerobern.
Die Neuinszenierung von Verdis "Macbeth" am Opernhaus Zürich im Sommer 2001 brachte das Rollendebüt des amerikanischen Baritons Thomas Hampson in der Titelpartie. Die Züricher Produktion verwendet die - ins Italienische rückübersetzte - zweite Fassung der Oper, die Verdi 1865 für Paris angefertigt hat, allerdings ohne das Ballett im dritten Akt.
"Pountneys Leitgedanke ist der in Shakespeares 'Macbeth' geführte Diskurs über die 'Unnatur', der sich Macbeth und die Lady mit ihrem mörderischen Machtdrang verschreiben. Daß Macbeth am Ende im Kampf gegen ein Heer fällt, das sich mit den Zweigen aus dem Wald von Birmingham getarnt hat, ist nicht nur eine Erfüllung der Prophezeiung der Hexen, sondern auch eine Metapher: Die Natur fordert nach dem im doppelten Sinne 'unnatürlichen' Geschehen ihr Recht. Die Welt der Hexen ist ebenso unnatürlich wie uns das mörderische Verhalten Macbeths zunächst erscheinen mag. Zugleich zeigt Shakespeare, was Geschichte, Biologie und Anthropologie uns lehren: Die 'Unnatur' gehört zur Natur des Menschen." (Aus dem Magazin des Opernhauses Zürich)

Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 02:21:19 Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Inszenierung: David Pountney
Bühnenbild: Stefanos Lazaridis
Kostüme: Marie-Jeanne Lecca
Thomas Hampson (Macbeth)
Paoletta Marrocu (Lady Macbeth)
Roberto Scandiuzzi (Banquo)
Luis Lima (Macduff)
Miroslav Christoff (Malcolm)
Liuba Chuchrova (Kammerfrau der Lady)
Peter Kálmán (Doktor)
Chor und Orchester des Opernhauses Zürich
Großbritannien 2001, Regie: Thomas Grimm
karajan (06.10.2007, 09:42):
Classica
Himmlische Einfälle - Sibelius, Pohjolas Tochter

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.10.2007, 22:15 Uhr

Jean Sibelius Das finnische Nationalepos "Kalevala" war für Jean Sibelius eine wichtige Inspirationsquelle. Dies lag auch an der damals entstehenden finnischen Nationalbewegung gegen die russische Okkupation; die Uraufführung von Sibelius' Chorsymphonie "Kullervo" 1892 gilt als Geburtsstunde der finnischen Musik. Auch die Lemminkäinen-Suite op. 22 und die Symphonische Fantasie "Pohjolas Tocher" op. 49 (1906) entstammen der "Kalevala"-Sagenwelt.
Sir Colin Davis, Glenda Goss und Robert Layton erläutern das Stück. Danach wird es vom Philharmonischen Orchester Tampere unter der Leitung von Tuomas Ollila aufgeführt.

Länge des Programms: 0:58:16
Tuomas Ollila
Philharmonisches Orchester Tampere
karajan (07.10.2007, 11:43):
CLASSICA

26.10.07, 18:50 - 20:15 Uhr,
Brahms, Ein deutsches Requiem op. 45
Herbert von Karajan Berliner Philharmoniker

Originaltitel: Brahms, Ein deutsches Requiem op. 45
Konzert, D 1978, 81 min.

In einer radikalen Abwendung vom überlieferten katholischen Requiem übernahm Johannes Brahms seinen Text aus Luthers deutscher Bibelübersetzung. Die Worte vermitteln Gefühle der Hoffnung. Sie sollen eher den Lebenden Trost spenden, als ein Gebet für die Seelen der Toten sein. Es wirken mit Gundula Janowitz (Sopran), José van Dam (Bass), der Wiener Singverein und die Berliner Philharmoniker. Die musikalische Leitung hat Herbert von Karajan. -
Live-Mitschnitt von den Salzburger Osterfestspielen
karajan (07.10.2007, 12:06):
CLASSICA

19.11.07, 19:00 - 19:55 Uhr,
Herbert von Karajan und Joachim Kaiser über Beethovens Symphonie Nr. 5 Originaltitel:
Probe zu Beethovens Symphonie Nr.5 in c-Moll op.67
Dokumentarfilm, D 1966, 21 min.
Herbert von Karajan und Joachim Kaiser sprechen über die Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven. Eine Werkeinführung mit Ausschnitten aus Proben der Berliner Philharmoniker
daniel5993 (07.10.2007, 12:10):
Hallo,

http://www.celibidache.fr/p/celi_diri2.jpg

Für den Monat Oktober wird in meiner "Lieblingssendung" auf NDR-Kultur, "Die großen Stars der Musik", an den 4 Sonntagen jeweils von 18 - 19 Uhr der deutsch Dirigent, Sergiu Celibidache vorgestellt! Ich werde mich also von etwas völlig neuem berieseln lassen! :engel

Seit ca 1,5 Jahren höre ich diese Sendung mit Begeisterung!
Es wird neben Musikbeispielen, viel über die jeweilige Person erzählt.
Für mich ein Muss!


:hello
karajan (15.10.2007, 13:20):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.10.2007, 21:20 Uhr
28.10.2007, 15:40 Uhr
In memoriam Jacqueline du Pré
Zum 20. Todestag


Jacqueline du Pré Sie gilt neben Pablo Casals, Paul Tortelier und Mstislaw Rostropowitsch, die alle drei ihre Lehrer waren, als die größte Cellobegabung des 20. Jahrhunderts. Ihr leuchtender Ton, ihre außergewöhnliche Musikalität und Hingabe an die Musik begeisterten das Publikum ebenso wie ihre Musikerkollegen, unter ihnen Weltstars wie Ithzak Perlman, Zubin Mehta und Pinchas Zukerman. Ihre Ehe mit Daniel Barenboim, mit dem sie oft im Duo auftrat, verleitete zu Vergleichen mit Clara und Robert Schumann. Mit vier Jahren soll Jacqueline du Pré (1945-1987) den Wunsch geäußert haben, Cello zu spielen. Noch ein Teenager, gab sie 1961 ihr Debüt. Aufsehen erregte ihre Einspielung des Cellokonzerts von Edward Elgar unter der musikalischen Leitung von Sir John Barbirolli, die noch heute als unübertroffene Referenzaufnahme des Stückes gilt.
Nachdem die Multiple Sklerose sie zwang, ihre Konzertkarriere zu beenden, beschränkte sie sich auf das Unterrichten, bis ihr auch das nicht mehr möglich war. Jacqueline du Pré starb am 19. Oktober 1987.
Christopher Nupen griff für diese Dokumentation über die Ausnahmecellistin auf umfangreiches Filmmaterial zurück, das die Künstlerin auf dem Konzertpodium, im Aufnahmestudio und privat zeigt.

Länge des Programms: 00:56:00 Großbritannien 1994, Regie: Christopher Nupen
karajan (15.10.2007, 13:48):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.10.2007, 22:20 Uhr
Berlioz, Te Deum Daniel Barenboim

Hector Berlioz hatte das Te Deum bereits 1832 anläßlich der siegreichen Rückkehr der französischen Truppen aus Italien geplant. Es sollte jedoch bis 1855 dauern, bis er die Uraufführung in der Pariser Kirche St. Eustache dirigieren konnte. Wie so viele große Werke des Komponisten ist auch das Te Deum ein gigantisches Projekt, bei dessen Uraufführung fast tausend Mitwirkende zum Einsatz kamen.
Ursprünglich war es für zwei Chöre von jeweils hundert Stimmen sowie für einen dritten Chor von sechshundert Kindern konzipiert gewesen. Später überarbeitete der Komponist die Partitur und brachte sie in eine bescheidenere Dimension. Diese Version mit einem auf 130 Mitwirkende reduzierten Chor wird heute üblicherweise aufgeführt.
Das Werk inspiriert weniger zur Meditation als vielmehr zu großer Feierlichkeit. Berlioz entfaltet eine ganze Reihe dramatischer Effekte wie die Wiederholung von Motiven, brillante Tonfarben und martialische Rhythmen. Er arbeitet mit einer stark kontrastierenden Dynamik, stellt sanfte Melodien strengen Chorblöcken gegenüber, verwendet Fugato, Chromatik, Variation und Psalmodie...
Im Te Deum erreicht Berlioz die Grenze seiner Ausdruckskraft, ohne dabei jedoch in schlechten Geschmack oder bloße Theatralik zu verfallen.

Länge des Programms: 0:52:02 David Rendall (Tenor)
Pierre Moreau (Orgel)
Choeur et Orchestre de Paris
Daniel Barenboim
Deutschland 1982, Regie: Mate Rabinovsky
karajan (15.10.2007, 19:26):
Ives, Symphonie Nr. 2 Charles Ives
Leonard Bernstein
Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.10.2007, 19:10 Uhr

Der Komponist Charles Ives (1874-1954) gilt als der eigentliche Initiator zahlreicher moderner Tendenzen in der amerikanischen Musik. Sein umfangreiches Schaffen zeugt von der ungeheuren Kreativität - obwohl Ives zum Broterwerb als Versicherungskaufmann arbeitete. Die Zweite Symphonie entstand bereits in den Jahren 1897-1909, wurde jedoch erst 1951 uraufgeführt. Sie ist sein umfangreichstes symphonisches Werk. Ives verwendet hier zahlreiche nordamerikanische Lieder und schließt mit einem dissonanten Cluster, der symbolischen Abkehr vom 19. Jahrhundert.
Diese Aufnahme entstand im Juni 1987 im Kongreßsaal des Deutschen Museums, München.

Länge des Programms: 1:04:00 Leonard Bernstein
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1987, Regie: Humphrey Burton
karajan (15.10.2007, 19:30):
Classica
Smetana, Die Moldau
Zum 95. Geburtstag von Georg Solti (1912-1997)

Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.10.2007, 21:15 Uhr
28.10.2007, 01:40 Uhr

Georg Solti Das Werk beschreibt den Lauf des Flusses Moldau, angefangen bei den beiden kleinen Quellen der warmen und der kalten Moldau, bis zu Vereinigung der beiden Wasserläufe, dem Fluß der Moldau durch Wälder und Wiesen, und weiter durch die Landschaft, wo gerade frohe Feste gefeiert werden; ein Tanz der Nixen im Mondlicht; auf den nahen Felsen tauchen stolze Burgen, stattliche Häuser und Ruinen auf; in den Stromschnellen von St. Johann bildet die Moldau Strudel, fließt als breiter Strom auf Prag zu, bis die Festung Vysehrad erscheint, und schließlich verschwindet der Fluß in der Ferne, um majestätisch in die Elbe zu fließen. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago.
Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Diese Aufnahme entstand beim Sylvesterkonzert des Bayerischen Rundfunk-Symphonieorchesters am 31. Dezember 1980 im Herkulessaal der Münchener Residenz.

Länge des Programms: 0:12:18 Georg Solti
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1980, Regie: Rodney Greenberg
karajan (15.10.2007, 19:34):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.10.2007, 21:30 Uhr
28.10.2007, 01:55 Uhr

Strauss, Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 Georg Solti
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Oktober 1977 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:17:25 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton
karajan (15.10.2007, 19:39):
Classica
Bei der Arbeit beobachtet
Rafael Kubelik

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.10.2007, 20:50 Uhr

Rafael Kubelik probt Beethoven, Symphonie Nr. 3
Rafael Kubelik probt mit den Berliner Philharmonikern die Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" von Ludwig van Beethoven.

Länge des Programms: 00:47:28 Rafael Kubelik
Berliner Philharmoniker
karajan (15.10.2007, 19:43):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.10.2007, 21:40 Uhr

Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 'Eroica' Rafael Kubelik
Im Januar 1805 wurde die "Eroica" in Wien uraufgeführt. Leidenschaftliche Vorkämpfer oder erbitterte Gegner fand sie nicht; man nahm sie gedankenlos hin und zog ihr zunächst Modeschöpfungen vor. Beethoven hatte sie einem Helden gewidmet mit der Überschrift: "Sinfonia eroica, composta per festeggiare il sovvenire di un grand uomo" (Heldenhafte Sinfonie, komponiert, um die Erinnerung an einen großen Menschen zu feiern). Dieser "große Mensch" war zweifellos Napoleon. Beethoven soll nach der Kaiserkrönung Napoleons das Manuskript voller Wut zertrampelt haben, weil er sie als Verrat an den Idealen der Französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - ansah.
Rafael Kubelik war der Sohn des bekannten böhmischen Geigers Jan Kubelik. Er wurde 1914 geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung in Prag. Dort war er Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie. Nach dem Machtantritt der Kommunisten emigrierte er und leitete das Chicago Symphony Orchestra, die Covent Garden Opera und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im August 1996 starb Kubelik nach langem, schwerem Leiden 82jährig in Luzern. Er war ein Vollblutmusiker; jeder Auftritt wirkte spontan, impulsiv und freudig.

Länge des Programms: 00:54:40 Rafel Kubelik
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1967, Regie: Henri Colpi
karajan (15.10.2007, 19:47):
Classica
Tschaikowsky, Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 Borodin-Quartett
Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.10.2007, 22:35 Uhr

Das Borodin-Quartett (Michail Kopelman und Andrej Abramenkow, Violine - Dmitri Schebalin, Viola - Walentin Berlinski, Violoncello) spielt das Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 von Peter Tschaikowsky (1840-1893). Diese Aufnahme entstand 1987 in der Henry Wood Hall, London.
Kammermusik bildet nur einen kleinen Teil in Peter Tschaikowskys Schaffen, dennoch sind ihm ausgezeichnete Werke in dieser Gattung gelungen, so z.B. die ersten beiden Streichquartette. Das Quartett Nr. 2 komponierte Tschaikowsky im Januar 1874; nach eigenen Aussagen ging es ihm so leicht von der Hand wie kein anderes Werk. Der fließende Charakter wird durch die Chromatik der Einleitung zum ersten Satz noch verstärkt. Der langsame Satz mit seinen schmeichelnden Melodien gilt allgemein als gelungenster Teil der gesamten Komposition. Das lebhafte Finale sticht durch seinen springenden Rhythmus und eine für Tschaikowsky typische lyrische Melodie hervor.

Länge des Programms: 0:38:36 Borodin-Quartett
Großbritannien 1987, Regie: Jonathan Fulford
karajan (15.10.2007, 19:49):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 20:15 Uhr
Prokofjew, Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 'Classique' Georg Solti
Seine ebenso geistreiche wie liebevolle Hommage an Joseph Haydn schrieb Sergej Prokofjew in einer Zeit, die gewiß mit allem, nicht aber mit einem derart gutgelaunten Werk gerechnet hätte: Inmitten der Katastrophe des Ersten Weltkrieges, als das Zarenreich zusammenbrach und die Wolken der Oktoberrevolution sich zusammenbrauten. In seiner Autobiographie vermerkte der Komponist: "Ich dachte mir, daß Joseph Haydn, so er in unseren Tagen lebte, gewiß seinen eigenen Stil bewahrt, ihn zugleich aber mit etwas Neuem angereichert hätte. Von solcher Art war die Symphonie, die ich schreiben wollte. Eine Symphonie im klassischen Stil. Und als ich sah, daß meine Idee ihre Auswirkungen hatte, nannte ich sie Klassische Symphonie". Prokofjew vollendete das Werk am 10. September 1917. Die Uraufführung erfolgte sechs Monate später durch das ehemalige Hoforchester von Petrograd. Zwar gehorcht die Symphonie classique im allgemeinen den Vorbildern Haydn und Mozart; anstelle des traditionellen Menuetts steht jedoch eine Gavotte.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar. Bei der Erstausstrahlung in den USA schrieb der Kritiker des Chicago Sun-Times, daß "es sich hier um bemerkenswerte Stunden handelt, erstens wegen der Qualität der Musik und zweitens wegen der überragenden technischen Geschicklichkeit, die in diese Produktion einfließt. Was noch mehr ist: Diese Produktionen vermitteln viel vom Geist der Solti-Konzerte auf die Zuhörer."

Länge des Programms: 0:15:07 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton
karajan (15.10.2007, 19:52):
Classica

Brahms, Ein Deutsches Requiem op. 45
Herbert von Karajan
Alle Sendetermine auf einen Blick:
26.10.2007, 18:50 Uhr

In einer radikalen Abwendung vom überlieferten katholischen Requiem übernahm Brahms seinen Text aus Luthers deutscher Bibelübersetzung. Die Worte vermitteln Gefühle der Hoffnung und des Trostes, und sollen eher den Lebenden Trost und Ermutigung spenden, als ein Gebet für die Seelen der Toten sein. Komponiert für Sopran, Bariton, Chor und Orchester, wurde das "Deutsche Requiem" erstmals vollständig am 18. Februar 1869 im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg war es das am häufigsten gespielte Werk dieses Genres im deutschsprachigen Raum. Der Gedanke, Kirche und Konzertsaal, orthodox definierte Glaubensinhalte und freie Religiosität in einem übergeordneten Ganzen für eine imaginäre Gemeinde zusammenzufassen, besaß Mitte des 19. Jahrhunderts eine zeitbedingte Aktualität.
Diese Aufnahme entstand bei den Salzburger Osterfestspielen.

Länge des Programms: 1:20:39 Gundula Janowitz (Sopran)
José van Dam (Baß)
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde
Berliner Philharmoniker
Herbert von Karajan
Deutschland 1978, Regie: Herbert von Karajan
karajan (15.10.2007, 19:56):
Classica
Daniel Barenboim dirigiert die Berliner Philharmoniker
Werke von Ravel, Mozart und Beethoven

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 21:15 Uhr


Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker finden jedes Jahr am 1. Mai, dem Gründungstag des Orchesters, an einem anderen Ort in Europa statt. Das renommierte Orchester möchte damit einen Beitrag zur Vereinigung Europas leisten. Das Europakonzert 1997 dirigierte Daniel Barenboim im Schloßtheater zu Versailles. Das Programm:
Ravel, Le tombeau de Couperin
Mozart, Klavierkonzert Nr. 13 C-Dur KV 415
Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" Daniel Barenboim (Klavier und Leitung)
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1997, Regie: Bob Coles
teleton (16.10.2007, 07:53):
Hallo karajan,

ich wäre daran interessiert die Solti-Sendung am 21.10.2007 auf Festplatte aufzuzeihnen.

Ist der Sender Classica über Astra-SAT empfangbar ?
Ich kenne diesen Sender gar nicht !
karajan (16.10.2007, 17:27):
Original von teleton
Hallo karajan,

ich wäre daran interessiert die Solti-Sendung am 21.10.2007 auf Festplatte aufzuzeihnen.

Ist der Sender Classica über Astra-SAT empfangbar ?
Ich kenne diesen Sender gar nicht !

Hallo Teleton

Ich empfange den Sender über Premiere kann dir aber nicht sagen ob er über Astra-Sat gesendet wird.
Aber ich kann es Aufnehmen wenn du es möchtest?? Alles weitere kein Problem.

Gruß Karajan
teleton (17.10.2007, 08:15):
Hallo karajan,

so dringend ist es auch nicht, wenn ich den Sender selber nicht empfangen kann.
Ansonsten hätten wir die Aktion über PN abwickeln können.

Ich habe mir gerade nochmal das Programm angesehen und festgestellt, das ich genau diese Konzertausschnitte selber mit Solti als Studioaufnahme auf Decca-CD´s habe.
1.Richard Strauss: Till Eulenspiegel
2. Prokofieff: Sinfonie Nr.1
mit dem CSO.
Beide Solti-Interpretationen sind mir eine der liebsten beider Werke (für Nr.1 könnte ich nur noch Karajan auf Decca entgegensetzen und für Nr.2 Bernstein auf Sony).

:beer Ich nehme dein Angebot aber gerne an und werde mal das weitere Programm verfolgen. Vielleicht ist mal etwas dabei, dass ich unbedingt haben muss.
karajan (17.10.2007, 21:51):
Original von teleton
Hallo karajan,

so dringend ist es auch nicht, wenn ich den Sender selber nicht empfangen kann.
Ansonsten hätten wir die Aktion über PN abwickeln können.

Ich habe mir gerade nochmal das Programm angesehen und festgestellt, das ich genau diese Konzertausschnitte selber mit Solti als Studioaufnahme auf Decca-CD´s habe.
1.Richard Strauss: Till Eulenspiegel
2. Prokofieff: Sinfonie Nr.1
mit dem CSO.
Beide Solti-Interpretationen sind mir eine der liebsten beider Werke (für Nr.1 könnte ich nur noch Karajan auf Decca entgegensetzen und für Nr.2 Bernstein auf Sony).

:beer Ich nehme dein Angebot aber gerne an und werde mal das weitere Programm verfolgen. Vielleicht ist mal etwas dabei, dass ich unbedingt haben muss.

Hallo Teleton

Ist ok :) wenn du mal was willst bitte auf PN sonst kann es passieren das ich es mal überlese.
Ja das stimmt die DECCA Aufnahme von Karajan ist super, überhaupt sind die DECCA Aufnahmen aus den 60er Jahren sehr gelungen. Erschienen auch auf 9 CDs die Legendären DECCA-Aufnahmen leider zur Zeit nicht Lieferbar. Aber sie stehen schon bei mir im CD Schrank.

LG Karajan:hello
Travi (18.10.2007, 16:38):
Simone Dinnerstein spielt Goldberg Variationen

Ist nächste Woche jemand von euch zufällig in London und hat etwas Geld und Zeit? Außerdem eine Schwäche für Bach, und dann auch noch für als besonders schwierig bekannte Stücke? Am 23. Oktober spielt die 34-jährige amerikanische Pianistin Simone Dinnerstein in der Wigmore Hall, ausgerechnet einem meiner Lieblingskonzertsäle (wo die Preise sich normalerweise im Rahmen halten).

Den Tipp habe ich aus dem Daily Telegraph, deren Kritiker, Jasper Rees, schon am vergangenen Samstag regelrecht aus dem Häuschen war. Ich muss gestehen, ich hatte noch nie von Dinnerstein gehört, was sicher mit ihrem Werdegang zu tun hat, ja sich logisch daraus ergibt. Wie Rees schreibt, gehört sie nicht zu denen, die bereits im Wunderkindalter ihre ersten Erfolge gefeiert haben. Sie hat sich im Gegenteil durch Zähigkeit und Fleiß im "reifen" Alter von über 30 Jahren die erste CD (Telarc) und eine erste internationale Konzerttournee (mit Auftritten übrigens nicht nur in London, sondern auch z.B. in Berlin) erarbeitet, nachdem sie jahrelang bei Wettbewerben immer wieder durchgefallen war.

Auch die Kritik in der New York Times war begeistert. Die CD soll sich schon am ersten Tag bei Amazon besser als Bruce Springsteen verkauft haben (was immer das heißen mag).

Liebhaber und Liebhaberinnen der Goldberg Variationen dürfen auf jeden Fall gespannt sein.

Gruß,
Travi
Jeremias (18.10.2007, 17:08):
Unser Admin dürfte sich freuen, am 17.01.2008 gibt Nikolai Demidenko ein Rezital in Kaiserslautern :engel
Zelenka (18.10.2007, 18:08):
Original von Travi
Simone Dinnerstein spielt Goldberg Variationen

Ist nächste Woche jemand von euch zufällig in London und hat etwas Geld und Zeit? Außerdem eine Schwäche für Bach, und dann auch noch für als besonders schwierig bekannte Stücke? Am 23. Oktober spielt die 34-jährige amerikanische Pianistin Simone Dinnerstein in der Wigmore Hall, ausgerechnet einem meiner Lieblingskonzertsäle (wo die Preise sich normalerweise im Rahmen halten).


Die Wigmore Hall ist mein Lieblingskonzertsaal, ganz eindeutig, aber ich kann leider nicht da sein. :I

Gruß, Zelenka
Cosima (18.10.2007, 19:47):
Original von Zelenka
Original von Travi
Simone Dinnerstein spielt Goldberg Variationen

Ist nächste Woche jemand von euch zufällig in London und hat etwas Geld und Zeit? Außerdem eine Schwäche für Bach, und dann auch noch für als besonders schwierig bekannte Stücke? Am 23. Oktober spielt die 34-jährige amerikanische Pianistin Simone Dinnerstein in der Wigmore Hall, ausgerechnet einem meiner Lieblingskonzertsäle (wo die Preise sich normalerweise im Rahmen halten).


Die Wigmore Hall ist mein Lieblingskonzertsaal, ganz eindeutig, aber ich kann leider nicht da sein. :I

Gruß, Zelenka

Ich habe neulich Ausschnitte im Radio gehört. Ich erinnere mich dran, weil mir die Pianistin ganz unbekannt war. Das Ganze wurde wieder umschrieben mit: Eigener, ungewöhnlicher Zugang.... usw. usf. (Ähnlich wie bei der D 960 von Stadtfeld). Mir gefiel überhaupt nicht, was ich hörte.

Gruß, Cosima
karajan (19.10.2007, 06:39):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.10.2007, 16:00 Uhr
Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Wilhelm Backhaus
Wilhelm Backhaus und die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Karl Böhm spielen das Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 von Ludwig van Beethoven. Diese Aufnahme entstand im April 1967 in Wien.

Länge des Programms: 0:33:40 Wilhelm Backhaus (Klavier)
Karl Böhm
Wiener Symphoniker
Österreich 1967, Regie: Herbert Seggelke
karajan (19.10.2007, 06:40):
Classica
Händel, Xerxes
Aus der Semperoper Dresden
Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.10.2007, 08:00 Uhr
23.10.2007, 17:30 Uhr

Szenenphoto "Xerxes" (die Oper, in der das berühmte Largo von Händel vorkommt) ist eine turbulente Geschichte um Liebe, Intrige, Eifersucht und Verrat - und mit versöhnlichem Happy End. Allerdings entspricht der Perserkönig Xerxes in der Oper nicht unbedingt seinem historischen Vorbild: Bei Händel ist Xerxes nichts weiter als ein unberechenbarer, gewalttätiger Herrscher, der nach Lust und Laune über Leben und Liebe seiner Mitmenschen bestimmt. Der Brückenbau über den Hellespont, wie er im 2. Akt der Oper vorkommt, ist allerdings geschichtlich verbürgt: Im Jahre 480 v. Chr. fiel der Perserkönig mit seinem Heer über eine von Booten gebildete Pontonbrücke in Griechenland ein.
Georg Friedrich Händel schrieb für den 1738 in London uraufgeführten "Xerxes" einige seiner schönsten Arien. Das Werk umfaßt knapp 50 Musiknummern und gilt mit seiner detaillierten Charakterisierung der Personen als eine der fortschrittlichsten Opern Händels: Er komponiert hier nicht schematisch eine starre Folge von Rezitativen und Arien, sondern stellt in den unterschiedlichsten musikalischen Formen die Gefühle und Regungen der Menschen dar.
Ein Kritiker bezeichnete "Xerxes" als "die mozartischste aller Händel-Opern" (wenn das denn ein Qualitätsmerkmal ist), weil hier Empfindungen in all ihrer Tiefe dargestellt werden und das Nebeneinander von Komik und Tragik besonders auffällig ist. Wenn auch Liebe, Intrige und Eifersucht die Nähe von Mozarts "Così fan tutte" ahnen lassen, so schrieb Händel doch seine ureigene Musik - und die fand trotz aller Qualität leider nicht den verdienten Erfolg: Nach nur fünf Vorstellungen wurde "Xerxes" aus dem Spielplan des Londoner Haymarket Theatre genommen und geriet für fast zwei Jahrhunderte in Vergessenheit. Die Blütezeit der italienischen Oper in England ging zu Ende. Erst zu Beginn unseres Jahrhunderts gab es einige Versuche der Wiederbelebung. 1985 setzte eine Reihe von aktuellen Produktionen ein, die teils zu regelrechten Kult-Inszenierungen gerieten.

Xerxes, der König von Persien, ist mit der schönen Amastris verlobt. Aber das kümmert ihn wenig: Immer wieder verliebt er sich in eine andere. Als er im Schatten eines großen Baumes liegt und den schönen Sommertag genießt, entdeckt er seine Liebe zu Romilda und bittet seinen Bruder Arsamenes, für ihn ein Treffen mit Romilda zu vereinbaren. Arsamenes ist strikt dagegen, denn Romilda ist seine Freundin! Er versucht, Xerxes von dem Plan abzubringen - aber vergebens: Schließlich ist Xerxes der König und kann bestimmen, was in seinem Reich geschieht. Um freie Hand zu haben, schickt er seinen Bruder kurzerhand in die Verbannung. Romilda liebt aber ihren Arsamenes und will niemals einen anderen Mann haben, so sehr Xerxes sich auch bemühen mag.
Aber da ist noch Romildas Schwester Atalanta: Sie will Arsamenes für sich selbst haben und nutzt die Verwirrung des Augenblicks: Sie stiehlt einen Liebesbrief, den Arsamenes an Romilda geschrieben hat, und zeigt ihn Xerxes. Allerdings behauptet sie, der Brief sei an sie selbst gerichtet, und nicht an ihre Schwester. Xerxes zeigt Romilda den Brief und glaubt sich nun fast am Ziel.
Romilda ist verzweifelt und sagt, sie werde Xerxes heiraten, wenn ihr Vater es erlaube. Also geht Xerxes zu Ariodates, dem Vater Romildas und Atalantas, und bittet um die Hand Romildas. Er sagt aber nicht, daß er für sich selbst bittet, sondern deutet nur an, Romilda werde einen Mann seines Standes heiraten. Ariodates ist überzeugt, daß Xerxes für Arsamenes bittet, und willigt ein. Wenig später verheiratet Ariodates rasch Arsamenes und Romilda.
Als Xerxes dazukommt, ist es zu spät: Arsamenes und Romilda sind bereits Mann und Frau. Xerxes' Verlobte Amastris hat, unerkannt als Soldat verkleidet, das ganze Geschehen verfolgt. Als Xerxes nun wütend verlangt, daß derjenige getötet werde, der für die ganze Verwirrung verantwortlich ist, zieht Amastris ihr Schwert und richtet es auf Xerxes: Er ist schließlich an allem schuld. Doch dann gibt sie sich zu erkennen und verzeiht ihrem Bräutigam.

Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 02:38:26 Musikalische Leitung: Christophe Rousset
Inszenierung: Michael Hampe
Bühnenbild und Kostüme: Carlo Tommasi
Paula Rasmussen (Xerxes)
Ann Hallenberg (Arsamenes)
Sandrine Piau (Atalanta)
Patricia Bardon (Amastris)
Isabel Bayrakdarian (Romilda)
Marcello Lippi (Ariodates)
Matteo Peirone (Elviro)
Ludwigshafener Theaterchor
Les Talens Lyriques
Deutschland 2000, Regie: Philip Behrens
karajan (19.10.2007, 06:43):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.10.2007, 13:25 Uhr
24.10.2007, 13:25 Uhr
Berlioz, Requiem Colin Davis

"Berlioz verdankt sein Genie seiner Spontaneität. Er wurde nicht deshalb zum Delacroix der Musik, weil er starre akademische Bilder malte, sondern weil es riesige Fresken schuf, auf denen er die Farbe mit großzügigen Pinselstrichen verteilte. Alles ist überdimensional. Es wäre frustrierend, diese Musik so anzuhören wie jemand, der eine exquisite Miniatur betrachtet. Mit seiner 'Grande Messe des Morts' hat er wie ein großer Maler ein Monumentalwerk des Jüngsten Gerichts geschaffen" (Charles Münch).
Berlioz' Requiem ist tatsächlich überdimensional: Er schrieb es für Tenor solo, einen Chor von 210 Mitwirkenden und ein Orchester von 140 Instrumenten (darunter 16 Pauken!). Zur Verstärkung wurden 50 zusätzliche Musiker in vier Blasorchestern in den vier Ecken des Saales plaziert. Der Komponist hatte mit dem Requiem im März 1837 begonnen. Das Werk sollte eine Erinnerung an den 7. Jahrestag der Julirevolution von 1837 und deren Tote sein. Aufgrund bürokratischer Schwierigkeiten erfolgte die Uraufführung am 5. Dezember 1837 im Pariser Invalidendom schließlich zu Ehren eines in Algerien gefallenen französischen Generals und fand die Zustimmung von Kritik und Publikum.
Berlioz' Werk repräsentiert keine begeisterte Verehrung der göttlichen Allmacht, sondern vielmehr einen überaus aufregenden und dramatischen musikalischen Dialog zwischen Himmel und Hölle, zwischen dem Individuum und dem Universum.
Diese Aufnahme entstand 1989 im Regensburger Dom.

Länge des Programms: 1:41:16 Keith Lewis (Tenor)
Colin Davis
Chor und Symphonieorchester des BR
Deutschland 1989, Regie: Klaus Lindemann
karajan (19.10.2007, 06:45):
Classica
Tschaikowsky, Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 Borodin-Quartett
Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.10.2007, 22:35 Uhr
Das Borodin-Quartett (Michail Kopelman und Andrej Abramenkow, Violine - Dmitri Schebalin, Viola - Walentin Berlinski, Violoncello) spielt das Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 von Peter Tschaikowsky (1840-1893). Diese Aufnahme entstand 1987 in der Henry Wood Hall, London.
Kammermusik bildet nur einen kleinen Teil in Peter Tschaikowskys Schaffen, dennoch sind ihm ausgezeichnete Werke in dieser Gattung gelungen, so z.B. die ersten beiden Streichquartette. Das Quartett Nr. 2 komponierte Tschaikowsky im Januar 1874; nach eigenen Aussagen ging es ihm so leicht von der Hand wie kein anderes Werk. Der fließende Charakter wird durch die Chromatik der Einleitung zum ersten Satz noch verstärkt. Der langsame Satz mit seinen schmeichelnden Melodien gilt allgemein als gelungenster Teil der gesamten Komposition. Das lebhafte Finale sticht durch seinen springenden Rhythmus und eine für Tschaikowsky typische lyrische Melodie hervor.

Länge des Programms: 0:38:36 Borodin-Quartett
Großbritannien 1987, Regie: Jonathan Fulford
karajan (19.10.2007, 06:47):
Classica
Prokofjew, Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 Vadim Repin und das Staatliche Russische Symphonieorchester unter der Leitung von Jewgeni Swetlanow spielen das Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 von Sergej Prokofjew (1891-1953).

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 22:05 Uhr
Aufgenommen in der Alten Oper Frankfurt.
Sergej Prokofjew komponierte sein erstes Violinkonzert noch in Rußland, bevor er 1918 die Heimat verließ. Das Werk des jungen Komponisten beeindruckt durch den Reichtum an lyrischen Melodien ebenso wie durch die für Prokofjew typische Virtuosität und geistreiche Vielseitigkeit. Das Erste Violinkonzert (dem rund zwanzig Jahre ein zweites folgte) wurde 1923 in Paris uraufgeführt und zählt heute zum Repertoire aller großen Geiger.

Länge des Programms: 0:24:41 Vadim Repin (Violine)
Jewgeni Swetlanow
Staatliches Russisches Symphonieorchester
Deutschland 1991, Regie: Rodney Greenberg.
karajan (19.10.2007, 06:48):
Classica
Prokofjew, Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 'Classique' Georg Solti

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 20:15 Uhr Seine ebenso geistreiche wie liebevolle Hommage an Joseph Haydn schrieb Sergej Prokofjew in einer Zeit, die gewiß mit allem, nicht aber mit einem derart gutgelaunten Werk gerechnet hätte: Inmitten der Katastrophe des Ersten Weltkrieges, als das Zarenreich zusammenbrach und die Wolken der Oktoberrevolution sich zusammenbrauten. In seiner Autobiographie vermerkte der Komponist: "Ich dachte mir, daß Joseph Haydn, so er in unseren Tagen lebte, gewiß seinen eigenen Stil bewahrt, ihn zugleich aber mit etwas Neuem angereichert hätte. Von solcher Art war die Symphonie, die ich schreiben wollte. Eine Symphonie im klassischen Stil. Und als ich sah, daß meine Idee ihre Auswirkungen hatte, nannte ich sie Klassische Symphonie". Prokofjew vollendete das Werk am 10. September 1917. Die Uraufführung erfolgte sechs Monate später durch das ehemalige Hoforchester von Petrograd. Zwar gehorcht die Symphonie classique im allgemeinen den Vorbildern Haydn und Mozart; anstelle des traditionellen Menuetts steht jedoch eine Gavotte.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar. Bei der Erstausstrahlung in den USA schrieb der Kritiker des Chicago Sun-Times, daß "es sich hier um bemerkenswerte Stunden handelt, erstens wegen der Qualität der Musik und zweitens wegen der überragenden technischen Geschicklichkeit, die in diese Produktion einfließt. Was noch mehr ist: Diese Produktionen vermitteln viel vom Geist der Solti-Konzerte auf die Zuhörer."

Länge des Programms: 0:15:07 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton
karajan (19.10.2007, 06:49):
Classica
Prokofjew, Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100 Wolfgang Sawallisch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 22:30 Uhr
Nach der Ersten, der "Symphonie classique", ist die Fünfte die populärste der insgesamt sieben Symphonien Sergej Prokofjews. Sie entstand während des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1944 auf einem Landgut des sowjetischen Komponistenverbandes, auf das sich auch Künstler wie Schostakowitsch, Kabalewsky und Chatschaturjan zurückgezogen hatten. Die Fünfte Symphonie ist geprägt von der "Neuen Einfachheit", die - sicherlich unter dem politischen Druck, volksnah zu komponieren - Prokofjew zu so erfolgreichen Werken wie dem Ballett "Romeo und Julia", dem Zweiten Violinkonzert und der Filmmusik zu "Alexander Newsky" inspiriert hatte.
Prokofjew selbst nannte die B-Dur-Symphonie ein "Lied auf den freien und glücklichen Menschen", während Swjatoslaw Richter nach der Moskauer Uraufführung im Januar 1945 unter der Leitung des Komponisten schrieb: "Die Fünfte Symphonie spiegelt seine abgeschlossene innere Reife und seinen Rückblick ... Er sieht von der Höhe auf sein Leben herab und auf alles, was war. Etwas Olympisches liegt darin."

Länge des Programms: 0:46:58 Wolfgang Sawallisch
Orchestre de la Suisse romande
Schweiz 1976, Regie: Serge Minkoff
karajan (19.10.2007, 06:52):
Classica
Mozart, Eine kleine Nachtmusik KV 525 Karl Böhm
Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.10.2007, 16:50 Uhr
Es ist kaum zu glauben, daß Mozarts Serenade "Eine kleine Nachtmusik", eines seiner beliebtesten Werke überhaupt, noch immer Rätsel aufgibt. Zwar weiß man, daß es am 10. August 1787 vollendet wurde; unbekannt aber sind Anlaß und Auftraggeber. Ungewöhnlich ist weiterhin das Fehlen jeglicher Blasinstrumente, da Serenaden und ähnliche Werke häufig im Freien gespielt wurden, wo der Klang der Bläser besser trug. Außerdem gab es ursprünglich ein zweites Menuett samt Trio, das aber aus der autographen Partitur herausgerissen wurde. Für die Musikwissenschaftler von heute sind das die Rätsel, die es zu lösen gilt - indessen der Hörer sich in der wolkenlosen Unbeschwertheit des Werkes sonnen kann. Der kraftvoll-fanfarenartige Beginn, die lyrische Romanze, das vornehme Menuett mitsamt seiner bezaubernden Trio-Kantilene und das flinkfüßige Finale verbinden sich zu einer der leichtesten und freundlichsten Partituren, die Mozart je geschrieben hat.
Karl Böhm (1894-1981) war weltberühmt für seine Mozart-Interpretationen. Obwohl er sich in seiner Anfangszeit sehr zu Wagner hingezogen fühlte, wurde Böhm durch seine Freundschaft mit Richard Strauss zu einem profunden Kenner und Bewunderer von Mozart. In seiner Autobiographie schrieb Böhm, Richard Strauss habe ihm die letzten Geheimnisse dieses seiner Meinung nach größten musikalischen Genies enthüllt. Böhms Entdeckung dieser Geheimnisse machte seine Mozart-Interpretationen zu unvergesslichen Ereignissen.
Diese Aufnahme entstand im November 1974 im Wiener Musikvereinssaal.

Länge des Programms: 0:21:02 Karl Böhm
Wiener Philharmoniker
Österreich 1974, Regie: Hugo Käch
karajan (19.10.2007, 06:53):
Classica
In memoriam Mstislaw Rostropowitsch Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007)
Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.10.2007, 21:50 Uhr
28.10.2007, 00:15 Uhr
Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent.
Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden.
Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren. Er starb am 27. April 2007 in Moskau.
Das Portrait zeigt Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007) im Gespräch und bei der Arbeit als Dirigent und Cellist. Mit Wortbeiträgen von Natalia Gutman, Krzysztof Penderecki, Dmitri Schostakowitsch und Maxim Vengerov.
Ausschnitte aus Werken von Dmitri Schostakowitsch (Cellokonzert Nr. 2, Symphonie Nr. 8), Peter Tschaikowsky (Rokoko-Variationen) und Johann Sebastian Bach (Cellosuite Nr. 3).

Länge des Programms: 0:28:34 Deutschland 2007, Regie: Enrique Sánchez-Lansch
karajan (19.10.2007, 06:56):
Classica
Haydn, Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Mstislaw Rostropowitsch
Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.10.2007, 22:20 Uhr
28.10.2007, 00:45 Uhr
Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent.
Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden.
Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren.
Er starb am 27. April 2007 in Moskau.
Diese Aufnahme entstand in der Henry Wood Hall, London.

Länge des Programms: 0:25:19 Mstislaw Rostropowitsch
Academy of St. Martin-in-the-Fields
Großbritannien 1975, Regie: Hugo Käch
karajan (19.10.2007, 06:57):
Classica
Smetana, Die Moldau
Zum 95. Geburtstag von Georg Solti (1912-1997)
Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.10.2007, 21:15 Uhr
28.10.2007, 01:40 Uhr
Georg Solti Das Werk beschreibt den Lauf des Flusses Moldau, angefangen bei den beiden kleinen Quellen der warmen und der kalten Moldau, bis zu Vereinigung der beiden Wasserläufe, dem Fluß der Moldau durch Wälder und Wiesen, und weiter durch die Landschaft, wo gerade frohe Feste gefeiert werden; ein Tanz der Nixen im Mondlicht; auf den nahen Felsen tauchen stolze Burgen, stattliche Häuser und Ruinen auf; in den Stromschnellen von St. Johann bildet die Moldau Strudel, fließt als breiter Strom auf Prag zu, bis die Festung Vysehrad erscheint, und schließlich verschwindet der Fluß in der Ferne, um majestätisch in die Elbe zu fließen. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago.
Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Diese Aufnahme entstand beim Sylvesterkonzert des Bayerischen Rundfunk-Symphonieorchesters am 31. Dezember 1980 im Herkulessaal der Münchener Residenz.

Länge des Programms: 0:12:18 Georg Solti
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1980, Regie: Rodney Greenberg
karajan (19.10.2007, 06:58):
Classica
Daniel Barenboim dirigiert die Berliner Philharmoniker
Werke von Ravel, Mozart und Beethoven
Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 21:15 Uhr

Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker finden jedes Jahr am 1. Mai, dem Gründungstag des Orchesters, an einem anderen Ort in Europa statt. Das renommierte Orchester möchte damit einen Beitrag zur Vereinigung Europas leisten. Das Europakonzert 1997 dirigierte Daniel Barenboim im Schloßtheater zu Versailles. Das Programm:
Ravel, Le tombeau de Couperin
Mozart, Klavierkonzert Nr. 13 C-Dur KV 415
Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" Daniel Barenboim (Klavier und Leitung)
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1997, Regie: Bob Coles
karajan (20.10.2007, 08:52):
19.11.07, 19:00 - 19:55 Uhr, CLASSICA
Herbert von Karajan und Joachim Kaiser über Beethovens Symphonie Nr. 5
Originaltitel: Probe zu Beethovens Symphonie Nr.5 in c-Moll op.67
Dokumentarfilm, D 1966, 21 min.

Herbert von Karajan und Joachim Kaiser sprechen über die Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven. Eine Werkeinführung mit Ausschnitten aus Proben der Berliner Philharmoniker
HenningKolf (20.10.2007, 09:39):
Hallo,

wo gibt es denn im Kabel einen Sender namens Classica? Regional? Oder gibt es den bei Premiere oder über Astra? Sonst könnte man ja dem hiesigen Kabelbetreiber mal vorschlagen, ausnahmsweise einen Sender einzuspeisen, der nicht dümmer macht.........

Henning
karajan (20.10.2007, 14:03):
Arte
Samstag, 20. Oktober 2007 um 22.30 Uhr
VPS : 22.35
Wiederholungen :
Keine Wiederholungen
Zwei Jahrhunderte Barockmusik in Versailles

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens richtet das Versailler Zentrum für Barockmusik im Herbst 2007 ein feierliches Kultur- und Musikevent aus. ARTE beteiligt sich an der Jubiläumsfeier mit der Liveübertragung eines musikalischen Abends, der speziell zu diesem Anlass im prachtvollen Spiegelsaal des Schlosses von Versailles veranstaltet wird.


ARTE F Gemeinsam mit dem Orchester "Les Talens Lyriques" unter Leitung von Christophe Rousset und der Sopranistin Véronique Gens begibt sich ARTE auf eine Reise durch die Musikwelt des 17. und 18. Jahrhunderts. Der Grund: Vom 21. September bis zum 21. Oktober 2007 feiert das Versailler Zentrum für Barockmusik sein 20-jähriges Bestehen mit einem einzigartigen Sonderprogramm. Herausragende Barockmusiker aus Frankreich und anderen europäischen Ländern musizieren an den schönsten und außergewöhnlichsten Orten des Schlosses, von denen einige zum ersten Mal wieder zugänglich sind. Auf dem Programm stehen über 100 Konzerte, darunter Werke von Vivaldi, Haydn, Mozart sowie Lully, Rameau, Gluck und anderen Komponisten aus der Epoche der französischen Könige Ludwig XIV., Ludwig XV. und Ludwig XVI.
Die zwei Jahrhunderte der Blütezeit Versailles werden zudem nicht nur aus musikalischer, sondern auch aus künstlerischer und historischer Perspektive vorgestellt. An verschiedenen Orten des Schlosses gefilmte Kurzporträts ergänzen die Reise in die Welt der Barockmusik.
karajan (20.10.2007, 14:06):
Arte
Sonntag 21.Oktober 19.00 UHR
Marie-Antoinettes kleine Hofmusik

Im Juli 2006 öffnete das Schloss von Versailles die Gemächer der letzten französischen Königin Marie-Antoinette erneut für die Öffentlichkeit mit Werken der wallonischen Komponisten François-Joseph Gossec und André-Ernest-Modeste Grétry.

Deren Musik wurde nämlich bereits am Hofe Ludwigs XVI. und seiner königlichen Gemahlin gespielt. Marie-Antoinettes Geist scheint auch heute noch diesen Ort mit dem Original-Dekor aus dem 18. Jahrhundert zu erfüllen. Ein stilvolles Ambiente für die Opernarien und Sinfonien, interpretiert vom Musikensemble "Les Agrémens" unter der musikalischen Leitung von Guy van Waas. Als Solisten sind Sophie Karthäuser und Pierre-Yves Pruvot zu hören.

© Camera Lucida ProductionsDas Barockmusikensemble "Les Agrémens" hat seinen Namen einem Stück für Cembalo des französischen Komponisten François Couperin zu verdanken. Der Name deutet bereits darauf hin, dass sich das 1991 in Straßburg gegründete Ensemble insbesondere der Musik französischer Komponisten verschrieben hat. Zum bevorzugten Repertoire von "Les Agrémens" gehört Vokal- und Orchestermusik aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Musiker haben es sich außerdem zur Aufgabe gemacht, alte Spieltechniken mittels historischer Instrumente zu erforschen.
karajan (20.10.2007, 14:16):
3 SAT
Mittwoch, den 24.10.2007

02:50 Uhr


Christian Thielemann dirigiert die Münchner Philharmoniker

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 5
Aufzeichnung aus der Münchner Philharmonie im Gasteig,
Oktober 2004

Am 28. Oktober 2004 trat Christian Thielemann als Nachfolger von James Levine das Amt des Generalmusikdirektors der Münchner Philharmoniker an. Für sein Antrittskonzert wählte der Dirigent Bruckners 5. Symphonie in B-Dur. Sie ist nicht nur die bedeutendste der neun Bruckner-Symphonien, sondern auch das Werk, mit dem Sergiu Celibidache, der legendäre langjährige Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, 1985 die neu erbaute Münchner Philharmonie im Gasteig einweihte.
3sat zeigt eine Aufzeichnung aus der Münchner Philharmonie im Gasteig im Oktober 2004.
karajan (20.10.2007, 14:19):
3 Sat
Samstag, den 27.10.2007

21:45 Uhr


Glenn Gould - Jenseits der Zeit


Zweiteiliger Dokumentarfilm von Bruno Monsaingeon,
Deutschland 2005
1. Teil
Länge: 54 Minuten

"Der Untergeher" - so nennt ihn Glenn-Gould-Verehrer und Schriftsteller Thomas Bernhard in seinem gleichnamigen Roman. Keine Grenzen scheinen der Fantasie gesetzt, wenn es darum geht, den exzentrischen Pianisten Glenn Gould zu charakterisieren. Bekannt wurde der 1932 in Toronto geborene, vielseitige Künstler als Autor und Regisseur von Radio- und Fernsehsendungen, vor allem aber als Pianist mit unkonventioneller Spieltechnik. Als er sich im Alter von Anfang 30 entschloss, nur noch fürStudio-, Fernseh- und Filmaufnahmen zu musizieren, rebellierte er auch gegen die Tradition des bürgerlichen Konzertbetriebs. Nach seinem frühen Tod im Jahr 1982 begann Glenn Goulds postume Medienkarriere. Auch heute gilt er noch für viele als der Pianist des 20. Jahrhunderts.

Der zweiteilige Dokumentarfilm des Glenn-Gould-Kenners und -Freundes Bruno Monsaingeon zeigt die eher unbekannten Seiten des Exzentrikers, sein einsames Leben und die kuriosen Interviews, die er mit sich selbst führte. Neben zahlreichen musikalischen Ausschnitten, Konzerten und Studioaufnahmen, in denen Gould die Werke klassischer Komponisten spielt, ist ein kurzer Ausschnitt aus einer eigenen Komposition von Glenn Gould zu sehen und zu hören.

Den zweiten Teil von "Glenn Gould - Jenseits der Zeit" zeigt 3sat am Samstag, 3. November, um 21.50 Uhr.
karajan (20.10.2007, 14:26):
3 Sat
Samstag, den 03.11.2007

21:50 Uhr


Glenn Gould - Jenseits der Zeit

Zweiteiliger Dokumentarfilm von Bruno Monsaingeon,
Deutschland 2005
2. Teil
Länge: 57 Minuten

"Der Untergeher" - so nennt ihn Glenn-Gould-Verehrer und Schriftsteller Thomas Bernhard in seinem gleichnamigen Roman. Keine Grenzen scheinen der Fantasie gesetzt, wenn es darum geht, den exzentrischen Pianisten Glenn Gould zu charakterisieren. Bekannt wurde der 1932 in Toronto geborene, vielseitige Künstler als Autor und Regisseur von Radio- und Fernsehsendungen, vor allem aber als Pianist mit unkonventioneller Spieltechnik. Als er sich im Alter von Anfang 30 entschloss, nur noch fürStudio-, Fernseh- und Filmaufnahmen zu musizieren, rebellierte er auch gegen die Tradition des bürgerlichen Konzertbetriebs. Nach seinem frühen Tod im Jahr 1982 begann Glenn Goulds postume Medienkarriere. Auch heute gilt er noch für viele als der Pianist des 20. Jahrhunderts.

Der zweiteilige Dokumentarfilm des Glenn-Gould-Kenners und -Freundes Bruno Monsaingeon zeigt die eher unbekannten Seiten des Exzentrikers, sein einsames Leben und die kuriosen Interviews, die er mit sich selbst führte. Neben zahlreichen musikalischen Ausschnitten, Konzerten und Studioaufnahmen, in denen Gould die Werke klassischer Komponisten spielt, ist ein kurzer Ausschnitt aus einer eigenen Komposition von Glenn Gould zu sehen und zu hören.
karajan (20.10.2007, 14:29):
3 Sat
Sonntag, den 04.11.2007

11:10 Uhr


Konzert für Papst Benedikt XVI.
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll, op. 125

Mit Krassimira Stoyanova (Sopran), Lioba Braun (Alt),
Michael Schade (Tenor) und Michael Volle (Bass)
Einstudierung Chor: Peter Dijkstra
Es singen und spielen Chor und Symphonieorchester des
Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons
Aufzeichnung eines Konzerts vom 27. Oktober 2007, Rom

Das Symphonieorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks geben am 27. Oktober unter der Leitung von Mariss Jansons in der Großen Audienzhalle "Aula Paolo VI." im Vatikan ein Konzert für Papst Benedikt XVI. Auf dem Programm steht eines der berühmtesten und beeindruckendsten Werke der Musikgeschichte: Ludwig van Beethovens 9. Symphonie mit ihrem Chorfinale über Schillers "Ode an die Freude". Gesangssolisten sind Krassimira Stoyanova, Lioba Braun, Michael Schade und Michael Volle. Auf Wunsch des Papstes wird außerdem die Motette "Tu es Petrus" von Giovanni Pierluigi da Palestrina gespielt.
karajan (20.10.2007, 14:53):
ZDF Theaterkanal
Sonntag, 21.10.2007 21:15 - 21:55 Uhr VPS 21.10.2007 21:15

Der Pianist Boris Berezowsky
"Virtuosität ist einer der fragwürdigen Aspekte in der Musik", sagt der Pianist Boris Berezovsky lächelnd. Doch selbst die technisch ausgefeiltesten Klangkaskaden, die je für Klavier geschrieben wurden, bewältigt er noch bis in die feinsten Klangabstufungen hinein. Berezovky ist einer der großen Klaviervirtuosen unserer Zeit.

Der Pianist Boris Berezowsky, 1969 in Moskau geboren, machte mit seiner Tastenkunst beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb 1990 erstmals international auf sich aufmerksam. Seither hat er sich mit einem breit gefächerten Repertoire profiliert. Die Lust am grenzenlosen Spiel und die Freude an pianistischen Herausforderungen hat Berezowsky dazu veranlasst, eine Reihe der Chopin-Adaptionen von Leopold Godowsky zu erarbeiten. Jahrzehntelang wurden diese schweren Etüden kaum gespielt. Die Dokumentation begleitet den in Brüssel lebenden Boris Berezowsky bei einem Besuch in seinem Heimatland. Neben Etüden von Chopin und Godowsky werden Ausschnitte aus Klavierkonzerten von Tschaikowsky und Aram Khatchaturian präsentiert.
karajan (20.10.2007, 15:08):
Di, 23.10.2007 09:00 Uhr(25 min.)

ZDF Theaterkanal
W. A. Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1, B-Dur, KV 207 Wiener Philharmoniker unter Leitung von Nikolaus Harnoncourt
Großer Musikvereinssaal Wien, 1984
Konzert
Kultur
Klassik
AUT
Regie: Klaus Lindemann
Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt
Dieses Konzert entstand 1776 in Salzburg, als Vater Leopold und Sohn Wolfgang Amadeus Mozart in der Hofmusik des Erzbischofs Colloredo angestellt waren. Wolfgang Amadeus hatte als Geiger die Position des Konzertmeisters der Hofkapelle inne. Da lag es nahe, dass er sich auch kompositorisch mit diesem Instrument auseinandersetzte. In schneller Folge schrieb er 6 Violinkonzerte, beginnend mit diesem in B-Dur
karajan (22.10.2007, 20:31):
Original von HenningKolf
Hallo,

wo gibt es denn im Kabel einen Sender namens Classica? Regional? Oder gibt es den bei Premiere oder über Astra? Sonst könnte man ja dem hiesigen Kabelbetreiber mal vorschlagen, ausnahmsweise einen Sender einzuspeisen, der nicht dümmer macht.........

Henning

Hallo Henning

Sorry hatte ich überlesen. Ja Classica ist ein Sender von Premiere wo rund um die Uhr Musik gebracht wird.Dokumentationen Konzerte, Portraits usw. Ich finde ihn wirklich sehr interessant.

Gruß Karajan
HenningKolf (22.10.2007, 21:00):
Danke für die Antwort

Henning
karajan (22.10.2007, 22:49):
Original von HenningKolf
Danke für die Antwort

Henning

Hallo Henning

Auch ich komme aus MVP aus Wismar darf ich fragen wo du zu Hause bist?
Liebe Grüße Andreas
karajan (22.10.2007, 22:57):
Classica
Beethoven, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67
Daniel Harding

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.10.2007, 12:00 Uhr
Das Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding spielt die Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven (1770-1827). Diese Aufnahme entstand im Teatro comunale di Ferrara.

Länge des Programms: 0:36:03 Daniel Harding
Mahler Chamber Orchestra
Italien 1999, Regie: Patrizia Carmine
karajan (22.10.2007, 23:05):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105 Esa-Pekka Salonen
Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.10.2007, 20:15 Uhr
29.10.2007, 23:15 Uhr

Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Siebte Symphonie, 1924 in Stockholm uraufgeführt, ist in einem Satz durchkomponiert und stellt somit die Vollendung der Bestrebungen Sibelius' dar, eine zyklisch komprimierte symphonische Form zu entwickeln.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:21:42 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (22.10.2007, 23:10):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 52 Esa-Pekka Salonen
Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.10.2007, 12:50 Uhr 29.10.2007, 12:50 Uhr
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Dritte Symphonie, 1907 in Helsinki uraufgeführt, ist knapper und konzentrierter als ihre beiden Vorgängerwerke.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:30:58 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (22.10.2007, 23:13):
Classica
Brahms, Ein Deutsches Requiem op. 45
KARAJAN
Deutschland 1978, Regie: Herbert von Karajan

Alle Sendetermine auf einen Blick:
26.10.2007, 18:50 Uhr
In einer radikalen Abwendung vom überlieferten katholischen Requiem übernahm Brahms seinen Text aus Luthers deutscher Bibelübersetzung. Die Worte vermitteln Gefühle der Hoffnung und des Trostes, und sollen eher den Lebenden Trost und Ermutigung spenden, als ein Gebet für die Seelen der Toten sein. Komponiert für Sopran, Bariton, Chor und Orchester, wurde das "Deutsche Requiem" erstmals vollständig am 18. Februar 1869 im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg war es das am häufigsten gespielte Werk dieses Genres im deutschsprachigen Raum. Der Gedanke, Kirche und Konzertsaal, orthodox definierte Glaubensinhalte und freie Religiosität in einem übergeordneten Ganzen für eine imaginäre Gemeinde zusammenzufassen, besaß Mitte des 19. Jahrhunderts eine zeitbedingte Aktualität.
Diese Aufnahme entstand bei den Salzburger Osterfestspielen.

Länge des Programms: 1:20:39 Gundula Janowitz (Sopran)
José van Dam (Baß)
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde
Berliner Philharmoniker
Herbert von Karajan
karajan (25.10.2007, 22:22):
05.11.07, 20:15 - 21:25 Uhr, CLASSICA
Mozart, Requiem KV 626Karl Böhm Originaltitel: Mozart, Requiem KV 626
Konzert, D, A 1971, 65 min.
Gundula Janowitz (Sopran), Christa Ludwig (Alt), Peter Schreier (Tenor), Walter Berry (Bass), die Wiener Symphoniker und der Wiener Staatsopernchor führen das Requiem KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart auf. Die Leitung hat Karl Böhm. - Konzert in der Piaristenkirche Wien.
karajan (25.10.2007, 22:27):
ZDFtheaterkanal am 26.10.2007 Johann Sebastian Bach Ein feste Burg ist unser Gott Kantate BWV 80

Freitag, 26.10.2007 09:00 - 09:30 Uhr VPS 26.10.2007 09:00
Länge: 30 min
Konzert, Deutschland, 1988
Johann Sebastian Bach Ein feste Burg ist unser Gott Kantate BWV 80"Ein feste Burg ist unser Gott", in der vorliegenden Fassung eine wahrscheinlich späte Kantate zum Reformationsfest, ist durch Erweiterung und Umarbeitung der 1715 in Weimar komponierten Kantate "Alles, was von Gott geboren" (BWV 80a) entstanden. Bach ergänzte diese um den Eingangs- und den in der Mitte stehenden Choralchor und bezog damit auch alle vier Strophen des Lutherliedes ein. Wann diese herausragende Kantate, inspiriert durch das Glaubenslied des Reformators, ihren Eingangschor - ein Höhepunkt im Bachschen Schaffen - erhalten hat, ist nicht bekannt.

Bekannt wurde schon seinerzeit der Aufzeichnungsort dieser Sendung, St. Anna in Augsburg. Im "Lutherhöfle" des einstigen Annenklosters wohnte Luther im Oktober 1518, als er im Verhör vor dem päpstlichen Legaten Kardinal Cajetan den Widerruf seiner Thesen ablehnte. Der Prior der Karmeliter von St. Anna, bei dem Luther gewohnt hat, schloss sich der Reformation an und spendete zu Weihnachten 1525 erstmals in seiner Kirche das Abendmahl in beiderlei Gestalt. Seit dieser Zeit ist die ehemalige Karmeliten-Klosterkirche evangelische Pfarrkirche.

Der Münchener Bach-Chor, hervorgegangen aus dem nach Kriegsende gegründeten Heinrich-Schütz-Kreis, gelangte unter Karl Richter, Leiter von 1951 bis 1981, durch ausgedehnte Konzertreisen sowie zahlreiche Schallplatteneinspielungen zu Weltruhm.

Im November 1984 wurde Hanns-Martin Schneidt als Nachfolger von Karl Richter ständiger künstlerischer Leiter des Münchener Bach-Chores und des Münchener Bach-Orchesters. 1985 übernahm er eine Professur für Dirigieren und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in München, im gleichen Jahr bestellte ihn die Bayerische Staatsoper zum ständigen Gastdirigenten.
karajan (25.10.2007, 22:34):
Classica

Sibelius, Symphonie Nr. 4 a-Moll op. 63 Esa-Pekka Salonen
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Vierte Symphonie, 1911 in Helsinki uraufgeführt, setzt sich über traditionelle Formschemata hinweg und ist daher eines der bedeutendsten, zugleich aber auch unbekanntesten Werke des Meisters.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:35:59 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 12:50 Uhr 31.10.2007, 12:50 Uhr
karajan (25.10.2007, 22:36):
Prokofjew, Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 'Classique' Georg Solti Seine ebenso geistreiche wie liebevolle Hommage an Joseph Haydn schrieb Sergej Prokofjew in einer Zeit, die gewiß mit allem, nicht aber mit einem derart gutgelaunten Werk gerechnet hätte: Inmitten der Katastrophe des Ersten Weltkrieges, als das Zarenreich zusammenbrach und die Wolken der Oktoberrevolution sich zusammenbrauten. In seiner Autobiographie vermerkte der Komponist: "Ich dachte mir, daß Joseph Haydn, so er in unseren Tagen lebte, gewiß seinen eigenen Stil bewahrt, ihn zugleich aber mit etwas Neuem angereichert hätte. Von solcher Art war die Symphonie, die ich schreiben wollte. Eine Symphonie im klassischen Stil. Und als ich sah, daß meine Idee ihre Auswirkungen hatte, nannte ich sie Klassische Symphonie". Prokofjew vollendete das Werk am 10. September 1917. Die Uraufführung erfolgte sechs Monate später durch das ehemalige Hoforchester von Petrograd. Zwar gehorcht die Symphonie classique im allgemeinen den Vorbildern Haydn und Mozart; anstelle des traditionellen Menuetts steht jedoch eine Gavotte.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar. Bei der Erstausstrahlung in den USA schrieb der Kritiker des Chicago Sun-Times, daß "es sich hier um bemerkenswerte Stunden handelt, erstens wegen der Qualität der Musik und zweitens wegen der überragenden technischen Geschicklichkeit, die in diese Produktion einfließt. Was noch mehr ist: Diese Produktionen vermitteln viel vom Geist der Solti-Konzerte auf die Zuhörer."

Länge des Programms: 0:15:07 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 20:15 Uhr 04.11.2007, 08:00 Uhr
Seine ebenso geistreiche wie liebevolle Hommage an Joseph Haydn schrieb Sergej Prokofjew in einer Zeit, die gewiß mit allem, nicht aber mit einem derart gutgelaunten Werk gerechnet hätte: Inmitten der Katastrophe des Ersten Weltkrieges, als das Zarenreich zusammenbrach und die Wolken der Oktoberrevolution sich zusammenbrauten. In seiner Autobiographie vermerkte der Komponist: "Ich dachte mir, daß Joseph Haydn, so er in unseren Tagen lebte, gewiß seinen eigenen Stil bewahrt, ihn zugleich aber mit etwas Neuem angereichert hätte. Von solcher Art war die Symphonie, die ich schreiben wollte. Eine Symphonie im klassischen Stil. Und als ich sah, daß meine Idee ihre Auswirkungen hatte, nannte ich sie Klassische Symphonie". Prokofjew vollendete das Werk am 10. September 1917. Die Uraufführung erfolgte sechs Monate später durch das ehemalige Hoforchester von Petrograd. Zwar gehorcht die Symphonie classique im allgemeinen den Vorbildern Haydn und Mozart; anstelle des traditionellen Menuetts steht jedoch eine Gavotte.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar. Bei der Erstausstrahlung in den USA schrieb der Kritiker des Chicago Sun-Times, daß "es sich hier um bemerkenswerte Stunden handelt, erstens wegen der Qualität der Musik und zweitens wegen der überragenden technischen Geschicklichkeit, die in diese Produktion einfließt. Was noch mehr ist: Diese Produktionen vermitteln viel vom Geist der Solti-Konzerte auf die Zuhörer."

Länge des Programms: 0:15:07 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 20:15 Uhr 04.11.2007, 08:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:01):
Classica
Berlioz, Te Deum Daniel Barenboim

Hector Berlioz hatte das Te Deum bereits 1832 anläßlich der siegreichen Rückkehr der französischen Truppen aus Italien geplant. Es sollte jedoch bis 1855 dauern, bis er die Uraufführung in der Pariser Kirche St. Eustache dirigieren konnte. Wie so viele große Werke des Komponisten ist auch das Te Deum ein gigantisches Projekt, bei dessen Uraufführung fast tausend Mitwirkende zum Einsatz kamen.
Ursprünglich war es für zwei Chöre von jeweils hundert Stimmen sowie für einen dritten Chor von sechshundert Kindern konzipiert gewesen. Später überarbeitete der Komponist die Partitur und brachte sie in eine bescheidenere Dimension. Diese Version mit einem auf 130 Mitwirkende reduzierten Chor wird heute üblicherweise aufgeführt.
Das Werk inspiriert weniger zur Meditation als vielmehr zu großer Feierlichkeit. Berlioz entfaltet eine ganze Reihe dramatischer Effekte wie die Wiederholung von Motiven, brillante Tonfarben und martialische Rhythmen. Er arbeitet mit einer stark kontrastierenden Dynamik, stellt sanfte Melodien strengen Chorblöcken gegenüber, verwendet Fugato, Chromatik, Variation und Psalmodie...
Im Te Deum erreicht Berlioz die Grenze seiner Ausdruckskraft, ohne dabei jedoch in schlechten Geschmack oder bloße Theatralik zu verfallen.

Länge des Programms: 0:52:02 David Rendall (Tenor)
Pierre Moreau (Orgel)
Choeur et Orchestre de Paris
Daniel Barenboim
Deutschland 1982, Regie: Mate Rabinovsky

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.10.2007, 01:55 Uhr
03.11.2007, 14:05 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:04):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 52

Esa-Pekka Salonen Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Dritte Symphonie, 1907 in Helsinki uraufgeführt, ist knapper und konzentrierter als ihre beiden Vorgängerwerke.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:30:58 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall

Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.10.2007, 12:50 Uhr
29.10.2007, 12:50 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:07):
Classica
Berlioz, Requiem Colin Davis

"Berlioz verdankt sein Genie seiner Spontaneität. Er wurde nicht deshalb zum Delacroix der Musik, weil er starre akademische Bilder malte, sondern weil es riesige Fresken schuf, auf denen er die Farbe mit großzügigen Pinselstrichen verteilte. Alles ist überdimensional. Es wäre frustrierend, diese Musik so anzuhören wie jemand, der eine exquisite Miniatur betrachtet. Mit seiner 'Grande Messe des Morts' hat er wie ein großer Maler ein Monumentalwerk des Jüngsten Gerichts geschaffen" (Charles Münch).
Berlioz' Requiem ist tatsächlich überdimensional: Er schrieb es für Tenor solo, einen Chor von 210 Mitwirkenden und ein Orchester von 140 Instrumenten (darunter 16 Pauken!). Zur Verstärkung wurden 50 zusätzliche Musiker in vier Blasorchestern in den vier Ecken des Saales plaziert. Der Komponist hatte mit dem Requiem im März 1837 begonnen. Das Werk sollte eine Erinnerung an den 7. Jahrestag der Julirevolution von 1837 und deren Tote sein. Aufgrund bürokratischer Schwierigkeiten erfolgte die Uraufführung am 5. Dezember 1837 im Pariser Invalidendom schließlich zu Ehren eines in Algerien gefallenen französischen Generals und fand die Zustimmung von Kritik und Publikum.
Berlioz' Werk repräsentiert keine begeisterte Verehrung der göttlichen Allmacht, sondern vielmehr einen überaus aufregenden und dramatischen musikalischen Dialog zwischen Himmel und Hölle, zwischen dem Individuum und dem Universum.
Diese Aufnahme entstand 1989 im Regensburger Dom.

Länge des Programms: 1:41:16 Keith Lewis (Tenor)
Colin Davis
Chor und Symphonieorchester des BR
Deutschland 1989, Regie: Klaus Lindemann

Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.10.2007, 13:25 Uhr
29.10.2007, 13:25 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:09):
Classica
Brahms, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Karl Böhm

Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Karl Böhm spielen die Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 von Johannes Brahms (1833-1897). Diese Aufnahme entstand im September 1970 im Wiener Musikvereinssaal, dem Uraufführungsort von zwei Brahms-Symphonien, wo auch der Komponist selbst schon dirigiert hatte.
Im Gegensatz zur stürmischen und dramatischen Ersten ist Brahms' Zweite Symphonie heiter und lyrisch. Die Musik kann als Spiegelbild der idyllischen Landschaft um den Wörthersee in Kärnten verstanden werden, wo Brahms das Werk im Sommer 1877 komponierte. Brahms selbst wies jedoch auf eine von der pastoralen Heiterkeit überdeckte unterschwellige Melancholie hin. "Du hast noch nichts Weltschmerzlicheres gehört", schrieb er seinem Freund Schubring. Trotz der scheinbaren Einfachheit der symphonischen Sprache wird die Komposition mit vielen thematischen Fäden verstärkt und angereichert, die von einem Satz auf den nächsten übergehen. Seit seiner Uraufführung am 30. Dezember 1877 in Wien wird das Werk von Musikliebhabern ganz besonders geschätzt. So schrieb der berühmte Kritiker Eduard Hanslick nach einer Wiener Aufführung: "Sie gehört allen, die sich nach guter Musik sehnen, mögen sie die schwierigste fassen oder nicht."

Länge des Programms: 0:39:38 Karl Böhm
Wiener Philharmoniker
Österreich 1970, Regie: Arne Arnbom

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.10.2007, 19:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:12):
Classica
Portrait James Levine

Der amerikanische Dirigent und Pianist James Levine, geboren 1943 in Cincinnati, zählt zu den Stardirigenten unserer Zeit. Seine Ausbildung wurde von europäischen Musikern wie George Szell und Rudolf Serkin geprägt. Levine begann seine Karriere als "Assistant Conductor" bei George Szell am Cleveland Orchestra. 1971 debütierte er an der Metropolitan Opera und wurde zwei Jahre später ihr Chefdirigent. Regelmäßig arbeitete er in Salzburg und Bayreuth.
Wegen seines großen Erfolgs an der Met gilt Levine vor allem als Operndirigent, doch er ist ebenso auf symphonischem Gebiet zu Hause: Im September 1999 begann er sein Amt als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Im Sommer 2004 wechselte er als Musikdirektor zum Boston Symphony Orchestra.
Dieser Film entstand bereits 1985 und zeigt Levine im Gespräch und bei der Arbeit in Amerika und Europa.

Länge des Programms: 0:55:12 Deutschland 1985, Regie: Peter Weinberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.10.2007, 22:15 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:15):
Classica
Sibelius, Violinkonzert d-Moll op. 47 Maxim Vengerov

Maxim Vengerov und das Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim spielen das Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 von Jean Sibelius (1865-1957). Mitschnitt eines Konzerts aus der Philharmonie Köln. Die Zugaben stammen von J.S. Bach und Eugène Ysaÿe.
"Geniestreich eines Geigers. - Je weiter dieser Maxim Vengerov in die epischen Weiten des Sibelius-Konzerts eintauchte, desto tiefer konnte man in den philharmonischen Sessel zurücksinken und sich ganz dem Zauber eines jungen Geigers überlassen, der vor allem eines im Sinn hatte: jede Note dieses Werks, jede Farbe, jeden Aufstrich und jeden Abstrich, jede kleine Veränderung hörbar zu machen und mit skrupulöser Sorgfalt in akustische Gestalt zu bringen. Dafür bedarf es viel Zeit und einer himmlischen Ruhe, die sich erst weit abseits profaner Fragen nach technischer Machbarkeit entfalten kann. Maxim Vengerov hatte bei seinem Kölner Gastspiel am Sonntagabend all das parat. Man wird sich an diesen Auftritt sicher lange noch erinnern, daran, daß einem eine halbe Stunde lang der Rest der Welt egal sein konnte. (...) Daß das gerade 23jährige Geigengenie solch weiten Bögen überhaupt schlagen konnte, um dann ganz in die Poesie dieser Musik eintauchen zu können, das war zu gutem Teil auch das Verdienst seines überragenden Partners Daniel Barenboim. Dieser hielt die Spannung im Chicago Symphony Orchestra ohne jegliches Anzeichen von Nervosität aus (...) So gelang ein Meisterstück, das mit vollstem Recht im ausverkauften Saal mit kaum enden wollenden Ovationen bedacht wurde." (Kölnische Rundschau, 10. Juni 1997)

Länge des Programms: 0:46:45 Maxim Vengerov (Violine)
Daniel Barenboim
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1997, Regie: Enrique Sanchez-Lansch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
30.10.2007, 20:40 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:16):
Classica
Mahler, Symphonie Nr. 5 cis-Moll Claudio Abbado

Das Festival in Luzern ist heute eines der größten und bedeutendsten Musikfestivals der Welt. Als Grundstein der Entwicklung von den Internationalen Musikfestwochen zum "Lucerne Festival" gilt das Festkonzert vom 25. August 1938 unter der Leitung von Arturo Toscanini. 2003 übernahm Claudio Abbado, seit 1966 regelmäßiger Gast beim Musikfestival in Luzern, die Leitung des neu gegründeten Lucerne Festival Orchestra. Es besteht aus Mitgliedern des Gustav Mahler Chamber Orchestra, Musikern der Berliner Philharmoniker und internationalen Solisten wie der Klarinettistin Sabine Meyer und dem Hagen-Quartett.
"Man könnte geradezu philosophisch werden und vom 'Ganzen' reden, das bekanntlich mehr ist als die Summe seiner Teile. Oder aber fragen: Wie können 'Stars' eine einheitliche Truppe bilden? Was auf dem grünen Bolzplatz höchst selten gelingt, das ist bei Mahlers Fünfter zu bestaunen, die Claudio Abbado hundert Jahre nach ihrer Kölner Uraufführung mit 'seinem' Festivalorchester am Vierwaldstätter See einspielte. Und zwar auf eine Art, die man schlicht 'perfekt' nennen müsste ...
Jedesmal wenn jene Stars solistisch tätig sind oder ihre Stimmgruppen auf phänomenale Art homogen agieren, dann weiß man nicht mehr recht, was man mehr bewundern soll: das Ganze oder Teile dieses Orchesters. In jedem Fall erlebt man mit ihm und Abbado eine Mahler-Sternstunde." (Rondo, 14.7.2006)

Länge des Programms: 1:13:41 Claudio Abbado
Lucerne Festival Orchestra
Deutschland 2004, Regie: Michael Beyer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
30.10.2007, 22:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:19):
Classica
Smetana, Die Moldau
Zum 95. Geburtstag von Georg Solti (1912-1997)
Georg Solti
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1980, Regie: Rodney Greenberg


Georg Solti Das Werk beschreibt den Lauf des Flusses Moldau, angefangen bei den beiden kleinen Quellen der warmen und der kalten Moldau, bis zu Vereinigung der beiden Wasserläufe, dem Fluß der Moldau durch Wälder und Wiesen, und weiter durch die Landschaft, wo gerade frohe Feste gefeiert werden; ein Tanz der Nixen im Mondlicht; auf den nahen Felsen tauchen stolze Burgen, stattliche Häuser und Ruinen auf; in den Stromschnellen von St. Johann bildet die Moldau Strudel, fließt als breiter Strom auf Prag zu, bis die Festung Vysehrad erscheint, und schließlich verschwindet der Fluß in der Ferne, um majestätisch in die Elbe zu fließen. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago.
Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Diese Aufnahme entstand beim Sylvesterkonzert des Bayerischen Rundfunk-Symphonieorchesters am 31. Dezember 1980 im Herkulessaal der Münchener Residenz.



Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 01:40 Uhr 31.10.2007, 09:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:21):
Classica
Strauss, Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 Georg Solti

Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Oktober 1977 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:17:25 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 01:55 Uhr
31.10.2007, 09:15 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:23):
Classica
In memoriam Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007)

Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent.
Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden.
Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren. Er starb am 27. April 2007 in Moskau.
Das Portrait zeigt Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007) im Gespräch und bei der Arbeit als Dirigent und Cellist. Mit Wortbeiträgen von Natalia Gutman, Krzysztof Penderecki, Dmitri Schostakowitsch und Maxim Vengerov.
Ausschnitte aus Werken von Dmitri Schostakowitsch (Cellokonzert Nr. 2, Symphonie Nr. 8), Peter Tschaikowsky (Rokoko-Variationen) und Johann Sebastian Bach (Cellosuite Nr. 3).

Länge des Programms: 0:28:34 Deutschland 2007, Regie: Enrique Sánchez-Lansch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 00:15 Uhr
31.10.2007, 09:35 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:26):
Classica
Haydn, Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Mstislaw Rostropowitsch

Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent.
Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden.
Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren.
Er starb am 27. April 2007 in Moskau.
Diese Aufnahme entstand in der Henry Wood Hall, London.

Länge des Programms: 0:25:19 Mstislaw Rostropowitsch
Academy of St. Martin-in-the-Fields
Großbritannien 1975, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 00:45 Uhr
31.10.2007, 10:05 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:28):
Classica
Mozart, Klaviertrio B-Dur KV 502 Anne-Sophie Mutter, André Previn und Daniel Müller-Schott spielen das Trio für Violine, Klavier und Violoncello B-Dur KV 502 von Wolfgang Amadeus Mozart.

Länge des Programms: 0:23:56 Anne-Sophie Mutter (Violine)
André Previn (Klavier)
Daniel Müller-Schott (Violoncello)
Deutschland 2006, Regie: Christian Kurt Weiss

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 01:15 Uhr
31.10.2007, 10:35 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:30):
Classica
Beethoven, Missa solemnis Fabio Luisi

Ludwig van Beethovens Missa solemnis in einem Festkonzert anläßlich der Wiedereröffnung der Dresdener Frauenkirche im November 2005 - sechzig Jahre nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg.
Die Missa solemnis für vier Solostimmen, Chor, Orchester und Orgel zählt zu den bedeutendsten Chorwerken überhaupt. In ihr verschmelzen liturgische Tradition und in Musik umgesetzte menschliche Emotionen auf eine ganz persönliche Art und Weise. Beethoven wollte sie zur Amtseinführung seines Freundes und Gönners Erzherzog Rudolph zum Erzbischof von Olmütz im Jahre 1820 fertigstellen, doch er änderte, erweiterte und überarbeitete die Missa immer wieder, so daß sie erst 1824 in St. Petersburg uraufgeführt wurde.
An den Anfang der Partitur schrieb Beethoven: "Vom Herzen - Möge es wieder zu Herzen gehen!" Vor der Dramatik und Eindringlichkeit der Missa solemnis kann gewiß kein Zuhörer sein Herz verschließen.

Länge des Programms: 01:27:04 Camilla Nylund (Sopran)
Birgit Remmert (Alt)
Christian Elsner (Tenor)
René Pape (Baß)
Chor der Staatsoper Dresden
Staatskapelle Dresden
Fabio Luisi
Deutschland 2005, Regie: Nele Münchmeyer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 13:30 Uhr 31.10.2007, 13:30 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:50):
Classica
Portrait Albrecht Mayer - Zauber der Oboe

Albrecht Mayer Wenn man an die Oboe denkt, darf er nicht fehlen: Albrecht Mayer. Bei seinem Oboespiel geraten Zuhörer und Kritiker gleichermaßen ins Schwärmen: dann ist von "Götterfunken" die Rede, von der "wundersamen Oboe" oder gar davon, daß der gebürtige Franke seine Oboe "zum Verführungsinstrument erhebt".
Er studierte bei Gerhard Scheuer, Georg Meerwein, Ingo Goritzki und Maurice Bourgue, begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphonikern und wechselte 1992 in die gleiche Position zu den Berliner Philharmonikern. Heute gehört Albrecht Mayer auch als Solist international zu den meistgefragten seines Instrumentes, der über die solistischen Auftritte mit bestehenden Ensembles hinaus, auf der Suche nach seinem persönlichen Klangideal, ein eigenes Ensemble, "New Seasons", gegründet hat.
Neben den Solo-Projekten ist es ihm wichtig, Zeit für Kammermusik zu finden. Immer wieder trifft er dabei auf Partner wie Hélène Grimaud, mit der er die Schumann-Romanzen auf CD eingespielt hat.
Auf der Suche nach neuem Repertoire fasziniert ihn die Idee, Werken, die für andere Instrumente oder für Gesang geschrieben wurden, einmal "seine" Stimme - die Stimme der Oboe - zu leihen. Dabei orientiert sich Albrecht Mayer, der als Kind im Bamberger Domchor sang, vornehmlich am Gesang.
Ein überzeugendes Ergebnis hat er mit den Bach-Transkriptionen "Lieder ohne Worte" vorgelegt. Die CD hielt sich über Monate in den Deutschen Klassik-Charts, ebenso wie die CD "Auf Mozarts Spuren", die zudem in die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen wurde. Seine Aufnahme mit Händel-Transkriptionen schaffte sogar den Sprung in die deutschen Pop-Charts.
2004 wurde Albrecht Mayer mit dem ECHO-Klassik-Preis in der Kategorie "Instrumentalist des Jahres" ausgezeichnet. Im Dezember 2006 erhielt er den E.T.A.-Hoffmann-Kulturpreis seiner Heimatstadt Bamberg.

Länge des Programms: 0:58:32 Österreich 2005, Regie: Christian Kurt Weiss

Alle Sendetermine auf einen Blick:
31.10.2007, 18:10 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:51):
Classica
Albrecht Mayer in Concert
Werke von Bach und Françaix

Albrecht Mayer Wenn Albrecht Mayer Oboe spielt, gerät das Publikum ins Schwärmen. Seine berufliche Laufbahn begann er 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker. Zwei Jahre später wechselte er zu den Berliner Philharmonikern. Heute gehört Albrecht Mayer auch als Solist international zu den Top-Vertretern seines Instrumentes. Seine CDs belegten über Monate die obersten Plätze der Klassik-Charts. 2004 wurde er mit dem renommierten Echo-Klassik ausgezeichnet. Das Programm:
Johann Sebastian Bach (Arr.: Andreas Tarkmann): Italienisches Konzert F-Dur BWV 971 - Albrecht Mayer und Musiker des Lucerne Festival Orchestra: Antonello Manacorda (1. Violine), Brigitte Lang (2. Violine), Wolfram Christ (Viola), Valentin Erben (Violoncello), Alois Posch (Kontrabaß), Raphael Alpermann (Cembalo).
Johann Sebastian Bach (Arr.: Andreas Tarkmann): Konzert für Oboe d'amore, Streicher und Basso continuo A-Dur BWV 1055 - Albrecht Mayer und Musiker des Lucerne Festival Orchestra: Antonello Manacorda (1. Violine), Brigitte Lang (2. Violine), Wolfram Christ (Viola), Valentin Erben (Violoncello), Alois Posch (Kontrabaß), Raphael Alpermann (Cembalo).
Johann Sebastian Bach: Adagio aus dem Osteroratorium BWV 249 - Albrecht Mayer und die Sinfonia Varsovia.
Johann Sebastian Bach: "Erbarme dich" aus der Matthäuspassion BWV 244 - Albrecht Mayer und die Sinfonia Varsovia.
Jean Françaix: L'Horloge de flore (Die Blütenuhr) - Albrecht Mayer und die Bamberger Symphoniker unter der Leitung von Gustavo Dudamel.
Johann Sebastian Bach: Sinfonia aus der Kantate BWV 156 "Ich steh mit einem Fuß im Grabe" - Albrecht Mayer und die Bamberger Symphoniker unter der Leitung von Gustavo Dudamel.

Länge des Programms: 1:00:12 Albrecht Mayer (Oboe)
Antonello Manacorda (1. Violine)
Brigitte Lang (2. Violine)
Wolfram Christ (Viola)
Valentin Erben (Violoncello)
Raphael Alpermann (Cembalo)
Sinfonia Varsovia
Bamberger Symphoniker
Alois Posch (Kontrabaß)
Gustavo Dudamel
Schweiz 2005, Regie: Christian Kurt Weiss

Alle Sendetermine auf einen Blick:
31.10.2007, 19:10 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:53):
Classica
Borodin, Streichquartett Nr. 2 D-Dur Das Fine Arts Quartet (Ralph Evans und Efim Boico, Violine - Jerry Horner, Viola - Wolfgang Laufer, Violoncello) spielt das Streichquartett Nr. 2 D-Dur von Alexander Borodin (1833-1887). Aufnahme vom Festival de St. Riquier 1990.

Alexander Borodin studierte Medizin und Chemie. Er war zunächst als Militärarzt tätig, wurde dann Professor an der Petersburger Akademie und machte sich als Chemiker international einen Namen. Das Komponieren bezeichnete er als "Erholung, Spaß, eine Laune, dich mich von meinen öffentlichen, tatsächlichen Aufgaben ablenkt". Dennoch zählt er zu den wichtigsten Komponisten Rußlands im 19. Jahrhundert. Borodin hat nur zwei Streichquartette geschrieben; vor allem das D-Dur-Quartett gehört mit seiner bezaubernden Melodik und der vollkommenen Kompositionstechnik zu den schönsten Werken der Gattung Kammermusik.

Länge des Programms: 0:29:56 Fine Arts Quartet
Frankreich 1990, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
31.10.2007, 22:45 Uhr
karajan (27.10.2007, 07:55):
Classica
Musikarchiv - Hephzibah und Yehudi Menuhin
Werke von Mendelssohn, Franck und Schubert

Hephzibah und Yehudi Menuhin Die Pianistin Hephzibah Menuhin (1920-1981) und ihr Bruder Yehudi Menuhin (1916-1999) in historischen Aufnahmen. Auf dem Programm:
Felix Mendelssohn Bartholdy, Variations sérieuses für Klavier op. 54; aufgenommen am 11. August 1968 in Paris
César Franck, Sonate für Violine und Klavier A-Dur; aufgenommen am 17. Januar 1960 in London
Franz Schubert, 12 Walzer für Klavier D 969; aufgenommen am 11. August 1968 in Paris.

Hephzibah Menuhin, Schwester des weltberühmten Geigers Yehudi Menuhin (1916-1999), wurde 1920 in San Francisco geboren. Sie studierte Klavier und wurde Pianistin. Hephzibah Menuhin gab Konzerte in Europa und Amerika und trat auch zusammen mit ihrem Bruder Yehudi auf. 1938 heiratete sie den Farmer Lindsay Nicholas und ging nach Australien. 1954 zog sie vom Land nach Sydney, gab Konzerte und eröffnete dort ein Heim für Bedürftige.
Hephzibahs Leben änderte sich grundlegend, als sie nach dem Zweiten Weltkrieg auf einer Europatournee die Konzentrationslager besichtigte: Sie konnte nicht in ihr sorgenfreies Leben nach Australien zurückkehren, sondern wollte sich für die Menschenrechte einsetzen. Ihre Ehe zerbrach, sie zog nach London und heiratete Richard Hauser. Dort gründeten sie zusammen ein Zentrum für Menschenrechte; 1977 wurde sie Präsidentin der "Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit". Hephzibah Menuhin-Hauser starb am Neujahrstag 1981 in London.

Er war nicht nur ein bedeutender Geiger, sondern auch ein Botschafter der Musik und trug mit seiner Kunst zur Völkerverständigung bei: Yehudi Menuhin, geboren 1916 als Kind jüdischer Einwanderer in New York, gab schon in früher Jugend Konzerte und machte Schallplattenaufnahmen. Sieben Jahrzehnte reiste er in Sachen Musik um den Erdball - als Geiger, Lehrer und immer häufiger auch als Dirigent. Der engagierte Humanist und Kosmopolit Menuhin war einer der ersten ausländischen Solisten, die nach 1945 in Deutschland auftraten. 1957 gründete er sein eigenes Musikfestival in Gstaad (Schweiz). Er erhielt zahlreiche Auszeichungen für seine Verdienste um die Musik und um die Völkerverständigung. Im März 1999 starb Yehudi Menuhin 82jährig auf einer Tournee in Berlin.

Länge des Programms: 0:49:58 Hephzibah Menuhin (Klavier)
Yehudi Menuhin (Violine)
Frankreich 1968, Regie: Philippe Truffault, Bruno Monsaingeon

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.10.2007, 12:00 Uhr
31.10.2007, 23:15 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:17):
Classica
Mendelssohn, Violinkonzert e-Moll op. 64 Yehudi Menuhin

Yehudi Menuhin und das Symphony Orchestra of Hollywood unter der Leitung von Antal Dorati spielen das Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847). Als Zugaben erklingen Werke von Brahms, Sarasate und Bazzini.
Felix Mendelssohn Bartholdy hatte einen ganz bestimmten Solisten im Sinn, als er sein Violinkonzert e-Moll schrieb, das zweifellos zu den berühmtesten seiner Art zählt. Er komponierte es für Ferdinand David, Konzertmeister des Leipziger Gewandhausorchesters, dessen musikalischer Leiter Mendelssohn war. In diesem Werk weicht der Komponist von vielen traditionellen Komponenten des klassischen Konzertes ab, und zwar mit solchem Erfolg, daß sein Einfluß auf die nachfolgenden Komponistengenerationen noch zu spüren ist.
Gleich der Beginn brachte Unkonventionelles für seine Zeit: Anstelle eines Orchestervorspiels beginnt die Solovioline direkt mit dem sich aufschwingenden, leidenschaftlichen Hauptthema. Die große Kadenz steht nicht am Satzende, sondern unmittelbar vor der Reprise. Der langsame Satz folgt ohne Pause; seine Schlichtheit und Gefühlstiefe haben fast schon religiösen Charakter. Die graziösen Melodien des dritten Satzes schließlich beschwören die Stimmung des Scherzo aus dem "Sommernachtstraum" herauf. Die Uraufführung mit Ferdinand David fand am 13. März 1845 unter der Leitung von Niels Gade in Leipzig statt.

Länge des Programms: 00:45:43 Yehudi Menuhin (Violine)
Antal Dorati
Symphony Orchestra of Hollywood
Deutschland 1947, Regie: Paul Gordon

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.10.2007, 14:10 Uhr
01.11.2007, 01:25 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:20):
Classica
Bach, Partita 'O Gott, du frommer Gott' BWV 767 Karl Richter

Der 1926 in Plauen geborene Pfarrerssohn Karl Richter zählte bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1981 zu den bedeutendsten Bach-Interpreten unseres Jahrhunderts. Nach dem Studium in Leipzig war Richter zwei Jahre lang Organist der Leipziger Thomaskirche, dann wurde er als Professor für Orgel nach München berufen, wo er den Münchner Bach-Chor und das Münchner Bach-Orchester gründete und als Chorleiter und Dirigent ein richtiges Bach-Imperium aufbaute. Ein Kritiker würdigte Richters Bedeutung mit den folgenden Worten: "Daß aus dem katholischen München die Musik des Protestanten Bach einmal so unüberhörbar in die Welt hinausklingen würde, wäre vor Karl Richter nicht denkbar gewesen."
Diese Aufnahme entstand in der Basilika Ottobeuren.

Länge des Programms: 0:16:14 Karl Richter (Orgel)
Deutschland 1969, Regie: Arne Arnbom

Alle Sendetermine auf einen Blick:
01.11.2007, 20:10 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:26):
Classica
Verdi, Requiem Giuseppe Abbado

Verdis Requiem zählt neben Ludwig van Beethovens Missa solemnis und Johannes Brahms' Deutschem Requiem zu den großen Meisterwerken geistlicher Musik des 19. Jahrhunderts. Das Stück wurde zum Gedenken des berühmten italienischen Dichters Alessandro Manzoni an dessen erstem Todestag am 22. Mai 1874 in der Kirche San Marco in Mailand uraufgeführt. Manzoni war eine der Leitfiguren des Risorgimento und in Italien hochgeschätzt; sein bis heute gebliebener Ruhm geht vor allem auf den Roman "I promessi sposi" (Die Verlobten, 1827) zurück.
Verdis Komposition beeindruckt durch ihre große Dramatik und Emotion - von der stillen Ehrfurcht des "Requiem aeternam" bis zum furiosen "Dies irae", von der überwältigenden Kraft des "Tuba mirum" bis zum schluchzenden Schmerz des "Lacrimosa". Verdi legte Wert darauf, daß es "nicht wie eine Oper gesungen werden" dürfe. Ihm gelang ein großes geistliches Werk von überwältigender Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, obwohl er selbst kein gläubiger Katholik war. Verdi selbst leitete die Uraufführung mit über 200 Musikern und ließ sich vom riesigen Erfolg dazu bewegen, das Werk drei Tage später in der Scala zu dirigieren und es anschließend durch ganz Europa zu begleiten. "Mir scheint", kommentierte er zufrieden und leicht ironisch das positive Echo auf sein sakrales Konzertstück, "ich bin nun eine ernstzunehmende Persönlichkeit geworden und nicht mehr der Bajazzo, der auf die große Pauke haut..."
Diese Aufnahme entstand beim Edinburgh-Festival 1982.

Länge des Programms: 1:36:12 Margaret Price (Sopran)
Jessye Norman (Mezzosopran)
José Carreras (Tenor)
Ruggero Raimondi (Baß)
Edinburgh Festival Chorus
London Symphony Orchestra
Claudio Abbado
Großbritannien 1982, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
26.10.2007, 09:20 Uhr
01.11.2007, 18:30 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:28):
Classica
Bach - Der Kirchenmusiker
Dokumentation mit Helmuth Rilling

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Der deutsche Dirigent Helmuth Rilling widmet sich seit den 70er Jahren intensiv dem Schaffen Johann Sebastian Bachs und gilt in aller Welt als führender Bach-Spezialist. Mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart hat er zahlreiche Schallplatten aufgenommen, darunter die erste Gesamtaufnahme der geistlichen Kantaten. Johann Sebastian Bach ging nicht zuletzt aufgrund seiner geistlichen Werke in die Musikgeschichte ein. Werke wie das Weihnachtsoratorium, die Matthäuspassion und die Messe in h-Moll gehören zu den Höhepunkten der abendländischen Kirchenmusik. Helmuth Rilling erläutert, wie sich Bachs Religiosität in seiner Musik widerspiegelt.
Länge des Programms: 0:58:35 Aldo Baldin (Tenor)
Philippe Huttenlocher
Gächinger Kantorei
Bach-Collegium Stuttgart
Helmuth Rilling
Deutschland 1984, Regie: Klaus Lindemann

Alle Sendetermine auf einen Blick:
01.11.2007, 20:30 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:29):
Classica
Schubert, Messe As-Dur D 678 Riccardo Muti Weihnachtskonzert aus der Basilika di San Marco, Mailand. Auf dem Programm steht die Messe As-Dur D 678 von Franz Schubert (1797-1828).

Länge des Programms: 0:56:00 Ruth Ziesak (Sopran)
Daniela Barcellona (Alt)
Giuseppe Sabbatini (Tenor)
Michele Pertusi (Baß)
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Riccardo Muti
Italien 2002, Regie: Pierre Cavassilas

Alle Sendetermine auf einen Blick:
01.11.2007, 21:30 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:32):
Classica
Tschaikowsky, Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 Borodin-Quartett

Das Borodin-Quartett (Michail Kopelman und Andrej Abramenkow, Violine - Dmitri Schebalin, Viola - Walentin Berlinski, Violoncello) spielt das Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 von Peter Tschaikowsky (1840-1893). Diese Aufnahme entstand 1987 in der Henry Wood Hall, London.
Kammermusik bildet nur einen kleinen Teil in Peter Tschaikowskys Schaffen, dennoch sind ihm ausgezeichnete Werke in dieser Gattung gelungen, so z.B. die ersten beiden Streichquartette. Das Quartett Nr. 2 komponierte Tschaikowsky im Januar 1874; nach eigenen Aussagen ging es ihm so leicht von der Hand wie kein anderes Werk. Der fließende Charakter wird durch die Chromatik der Einleitung zum ersten Satz noch verstärkt. Der langsame Satz mit seinen schmeichelnden Melodien gilt allgemein als gelungenster Teil der gesamten Komposition. Das lebhafte Finale sticht durch seinen springenden Rhythmus und eine für Tschaikowsky typische lyrische Melodie hervor.

Länge des Programms: 0:38:36 Borodin-Quartett
Großbritannien 1987, Regie: Jonathan Fulford

Alle Sendetermine auf einen Blick:
24.10.2007, 22:35 Uhr
02.11.2007, 01:35 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:34):
Classica
Strawinsky, Le sacre du printemps Pierre Boulez

Als Igor Strawinsky 1910 sein Ballett "Der Feuervogel" vollendete, kam ihm die Idee eines neuen Bühnenwerks: In einem rituellen Tanz sollte ein Mädchen geopfert werden, um den Frühlingsgott günstig zu stimmen. Die rhythmisch akzentuierte Musik, die Strawinsky für die "Bilder aus dem heidnischen Rußland" (so der Untertitel des "Sacre") komponierte, verarbeitet zwar einige Volksmelodien, doch sie entspricht in ihrer Originalität keiner Tradition der Ballettmusik.
Die Uraufführung 1913 in Paris war einer der größten Eklats in der Musikgeschichte - auch wegen der neuartigen Choreographie Waslaw Nijinskis. Das Publikum protestierte lautstark, die Presse schrieb von einem "Massacre du printemps". Das aus den zwei Teilen "Die Anbetung der Erde" und "Das Opfer" bestehende Ballett hat bis heute nichts von seiner Originalität und Frische eingebüßt und zählt schon seit langem zu den beliebtesten Kompositionen Strawinskys - auf der Bühne und im Konzertsaal.
Diese Aufnahme entstand in der Alten Oper Frankfurt.

Länge des Programms: 0:46:11 Pierre Boulez
London Symphony Orchestra
Deutschland 1993, Regie: Hans Hulscher

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.10.2007, 01:15 Uhr
02.11.2007, 10:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:36):
Classica
José Carreras und Montserrat Caballé in Moskau
Arien und Duette von italienischen und spanischen Komponisten

José Carreras in Moskau Am 5. September 1989 gaben Montserrat Caballé und José Carreras im Bolschoi-Theater in Moskau dieses Benefizkonzert für Armenien. Am Flügel begleitete Miguel Zannetti die beiden Opernstars.

Das Programm:
Teil 1:
Alessandro Scarlatti: "Già il sole dal Gange" aus "Il Pompeo"
Antonio Vivaldi: "Sposa son disprezzata" aus "Bajazet"
Alessandro Stradella: "Pietà, Signore"
Vincenzo Bellini: "Dopo l'oscuro nembo" aus "Adelson e Salvini"
Giovanni Bononcini: "Per la gloria d'adorarvi" aus "Griselda"
Gioachino Rossini: "Di tanti palpiti" aus "Tancredi"
Francesco Paolo Tosti: "Chanson de l'adieu"
Enrique Granados: "Quejas o La maya y el ruiseñor"
Francesco Paolo Tosti: "L'ultima canzone"
Joaquín Turina: "Cantares" aus "Poema en forma de canciones" op. 19
Fernando Obradors: "Del cabello más sutil"
Teil 2:
Vincenzo Bellini: "Vaga luna che inargenti"
Antonio Vivaldi: "Agitata da due venti" aus "Griselda"
Giuseppe Verdi: "Libiamo ne' lieti calici" aus "La Traviata"
Enrique Granados: "Elegía eterna"
Francesco Paolo Tosti: "Non t'amo più"
Fernando Obradors: "En el pinar"
Tata Nacho: "Intima"
Manuel Fernández Caballero: "El dúo de la africana"
Salvatore Cardillo: "Core n'grato"
Giacomo Puccini: "O mio babbino caro" aus "Gianni Schicchi"
Amadeo Vives: "L'emigrant"
Katalanisches Volkslied: "El cant dels ocells" Montserrat Caballé (Sopran)
José Carreras (Tenor)
Miguel Zannetti (Klavier)
Deutschland 1989, Regie: Max Sieber, Juri Bogotyrenko

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 16:35 Uhr 02.11.2007, 17:50 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:38):
Classica
Haydn, Streichquartett C-Dur op. 54/2 Lindsay String Quartet

Das Lindsay String Quartet, von Absolventen der Royal Academy of Music in London gegründet, existierte von 1966 bis 2005. Es zählte zu den besten Kammermusik-Ensembles der Welt.
Das Repertoire der vier Musiker reichte von der Klassik bis zu zeitgenössischen Werken, doch besonders faszinierend ist die Aufführung der Quartette Joseph Haydns, des "Vaters des Streichquartetts".
Diese Aufnahme entstand beim Kammermusikfestival Kuhmo (Finnland).

Länge des Programms: 0:26:18 Lindsay String Quartet
Deutschland 2004, Regie: Oliver Becker

Alle Sendetermine auf einen Blick:
02.11.2007, 19:45 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:39):
Classica
Itzhak Perlman in Schanghai

Itzhak Perlman, geboren 1945 in Israel, lernte Violine zunächst in seiner Heimatstadt Tel Aviv, bis die Familie 1958 in die USA übersiedelte, wo Perlman durch einen sensationellen Fernsehauftritt berühmt wurde. Er vervollkommnete seine Musikausbildung an der renommierten Juilliard School in New York und wurde im Laufe der Jahre zu einem der besten und berühmtesten Geiger der Welt. Sein Repertoire umfaßt Kammermusik und Solokonzerte von den Standardwerken des Barock, der Klassik und Romantik bis zu Kompositionen unserer Zeit.
Im Sommer 2002 reiste Perlman mit einer Gruppe von Studenten, dem "Perlman Music Program", nach China und unterrichtete drei Wochen lang am Konservatorium Schanghai. Der Film begleitet die Musiker und dokumentiert das Zusammentreffen zweier Welten auf der Basis der sie verbindenden Musik. Dabei trafen nicht nur Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen aufeinander, sondern auch zwei grundsätzlich unterschiedliche Herangehensweisen an die Musik. So war den Chinesen die im Westen selbstverständliche Auffassung neu, daß Musik ein Weg sein kann, sich selbst auszudrücken.
Nach und nach kamen sich die amerikanischen und chinesischen Musikstudenten trotz sprachlicher und kultureller Barrieren näher. Sie machten Ausflüge, unternahmen Bootsfahrten und kochten zusammen chinesisches Essen.
Beim gemeinsamen Musizieren stellten weniger die sprachlichen Verständigungsprobleme eine Herausforderung dar als vielmehr die verschiedenen musikalischen Auffassungen. Die chinesischen Studenten irritierte zunächst Perlmans Unterrichtsweise, bei der die Individualität des Studenten im Mittelpunkt steht. Immer wieder fragte Perlman sie nach ihrer eigenen Meinung: "Was glaubst Du, wie es gespielt werden muß?" Diese Frage wird im chinesischen Musikunterricht selten gestellt. Die Studenten sind es gewohnt, daß der Lehrer vorgibt, wie ein Stück zu spielen ist. Die individuelle Sichtweise des Studenten auf ein Stück spielt hingegen eine untergeordnete Rolle.

Länge des Programms: 0:58:10 Japan 2003, Regie: Allan Miller

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.10.2007, 17:15 Uhr
02.11.2007, 23:15 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:42):
Classica
Arienabend mit Katia Ricciarelli und José Carreras
Werke von Donizetti, Verdi, Cilèa, Massenet und Catalani

Bruno Amaducci Aufzeichnung eines Konzerts mit Katia Ricciarelli (Sopran) und José Carreras (Tenor) aus dem Kongreßhaus Lugano 1984; Bruno Amaducci dirigiert das Orchestra della Svizzera italiana. Das Programm:
Verdi, Ouvertüre zu "Un giorno di regno"
Verdi, Il Corsaro: Arie des Corrado "Tutto parea sorridere"
Donizetti, Poliuto: Duett Poliuto-Paolina "Questo pianto favelli"
Donizetti, Ouvertüre zu "Don Pasquale"
Cilèa, Adriana Lecouvreur: Arie der Adriana "Io son l'umile ancella"
Massenet, Le Cid: Arie des Rodrigue "O souverain, ô juge, ô père"
Catalani, La Wally: Arie der Wally "Ebben? Ne andrò lontana"
Cilèa, L'Arlesiana: Lamento des Federico "È la solita storia del pastore"
Verdi, Aida: Szene Radames-Aida "La fatal pietra"
Verdi, La Traviata: Trinklied (Brindisi).

Länge des Programms: 1:05:24 Katia Ricciarelli (Sopran)
José Carreras (Tenor)
Bruno Amaducci
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1984, Regie: Enrica Roffi

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.11.2007, 01:05 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:44):
Classica
Christa Ludwig - Der Abschied

Christa Ludwig 1928 als Töchter von Sängern in Berlin geboren, wurde Christa Ludwig in ihrer fast fünfzig Jahre umfassenden Musikerlaufbahn die bedeutendste deutsche Mezzosopranistin ihrer Generation. Sie trat nicht nur an allen großen Opernhäusern auf, sondern hat sich auch als Konzert- und Liedsängerin von höchstem Rang weltweit einen Namen gemacht.
In Eckhardt Schmidts Film erzählt die Sängerin über ihre Karriere; eine gehörige Portion Selbstironie vermittelt dem Zuschauer nicht nur viel Information, sondern sorgt auch für ein unterhaltsames, lebensnahes Portrait der großen Künstlerin.

Länge des Programms: 1:04:23 Deutschland 1994, Regie: Eckhart Schmidt

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 08:00 Uhr
03.11.2007, 16:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:46):
Classica
Christa Ludwig in Wien

Christa Ludwig 1928 als Sängerstochter in Berlin geboren, wurde Christa Ludwig in ihrer fast fünfzig Jahre umfassenden Musikerlaufbahn die bedeutendste deutsche Mezzosopranistin ihrer Generation. Sie trat nicht nur an allen großen Opernhäusern auf, sondern hat sich auch als Konzert- und Liedsängerin von höchstem Rang weltweit einen Namen gemacht.
Dieser Film zeigt Christa Ludwig mit einer Hommage an Wien und ihr Wiener Publikum im Rückblick auf ihre großen Erfolge an der Staatsoper. Mitschnitt eines Konzerts im Musikvereinssaal Wien.

Länge des Programms: 1:32:01 Christa Ludwig (Sopran)
Charles Spencer (Klavier)
Österreich 1992, Regie: Elisabeth Birke-Malzer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 09:05 Uhr
03.11.2007, 17:05 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:47):
Classica
Christa Ludwig pur
A
Christa Ludwig als Dorabella 1928 als Sängerstochter in Berlin geboren, wurde Christa Ludwig in ihrer fast fünfzig Jahre umfassenden Musikerlaufbahn die bedeutendste deutsche Mezzosopranistin ihrer Generation. Sie trat nicht nur an allen großen Opernhäusern auf, sondern hat sich auch als Konzert- und Liedsängerin von höchstem Rang weltweit einen Namen gemacht. Dieser Film zeigt Christa Ludwig in ihren wichtigsten und schönsten Bühnen- und Konzertauftritten:
"Das Lied von der Erde" von Gustav Mahler (Leonard Bernstein, Israel Philharmonic Orchestra), als Dorabella in Mozarts "Così fan tutte" (Karl Böhm, Wiener Philharmoniker, Inszenierung: Václav Kaslik), Symphonie Nr. 3 von Gustav Mahler (Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker), und als Suzuki in Puccinis "Madama Butterfly" (Herbert von Karajan, Wiener Philharmoniker, Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle).

Länge des Programms: 0:40:00 Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 10:40 Uhr
03.11.2007, 18:40 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:49):
Classica
Leonard Bernstein: Young People's Concerts

Fidelio: Fest des Lebens Leonard Bernstein (1918-1990) Mit vier "Emmys" ausgezeichnet und von der Zeitschrift "Variety" als "seltener Augenblick der Symbiose von Kunst und Fernsehen" gepriesen, haben Leonard Bernsteins "Young People's Concerts" Fernsehgeschichte gemacht. Zwischen 1958 und 1972 wurden die 53 von Bernstein zusammengestellten und präsentierten einstündigen Sendungen von CBS in den USA ausgestrahlt. Diese Programme vermittelten Generationen von Zuschauern eine Vorstellung von musikalischen Konzepten und Musikgeschichte, wobei die New Yorker Philharmoniker und Live-Auftritte renommierter Gäste für die musikalischen Akzente sorgen.
In einer einmaligen Synthese von Musikwissenschaft und Entertainment bringt Maestro Bernstein die geballte Kraft seiner Persönlichkeit in diese Programme ein. Und er schafft es, den Fernsehzuschauer mit seiner überschwenglichen Liebe zur Musik anzustecken - ob jung oder alt, Kenner oder Anfänger.
Dieser Teil handelt von Ludwig van Beethovens Oper "Fidelio".

Länge des Programms: 0:51:24 USA 1970, Regie: Roger Englander

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.11.2007, 19:20 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:55):
Classica
Beethoven, Fidelio
Aus dem Palau de les Arts Reina Sofía, Valencia

Szenenphoto Nicht kleckern, sondern klotzen will man in Valencia. Den Eindruck vermittelt das imposante neue Opernhaus, das kein Geringerer als der Stararchitekt Santiago Calatrava erbaut hat. Auf 300 Millionen Euro werden die Baukosten geschätzt. Der Jahresetat soll höher liegen als jener der beiden berühmtesten spanischen Opernhäuser, des Teatro Real in Madrid und des Liceu in Barcelona. Als Chefdirigent wurde kein Geringerer als Lorin Maazel gewonnen. Mit einem Paukenschlag, so scheint es, wollte sich Valencia in die erste Liga von Spaniens Kulturmetropolen katapultieren. Das sollte offenbar auch die Eröffnungspremiere verdeutlichen, für die man sicher nicht zufällig Beethovens in Spanien spielende Freiheitsoper "Fidelio" ausgewählt hatte.
Ein Staatsgefängnis bei Sevilla, 18. Jahrhundert. Florestan, ein spanischer Adliger, wird von Pizarro, dem korrupten Festungsgouverneur, schon seit Jahren zu Unrecht gefangengehalten. Florestans treue Gattin Leonore hat sich unter dem Namen Fidelio in Männerkleidung vom Kerkermeister Rocco als Gehilfe einstellen lassen, um Florestan zu befreien. Pizarro erfährt, daß der Minister, Don Fernando, das Gefängnis inspizieren wird und beschließt, Florestan vorher zu töten.
Fidelio hat Rocco überredet, die Gefangenen ein wenig an die Sonne zu lassen. Florestan befindet sich jedoch nicht unter ihnen; denn er ist in einem geheimen Verlies angekettet. Dort soll Rocco auf Pizarros Befehl ein Grab für den unliebsamen Gefangenen ausheben.
Leonore steigt mit Rocco zu dem Gefangenen hinab und erkennt ihren Gatten. Als Pizarro Florestan töten will, wirft sie sich dazwischen, bedroht den Schurken mit einer Pistole und gibt sich zu erkennen.
Fanfarenklänge verkünden die Ankunft des Ministers, der die Gefangenen befreit und Pizarro seiner gerechten Strafe zuführt. Musikalische Leitung: Zubin Mehta
Inszenierung: Pier'Alli
Bühnenbild und Kostüme: Pier'Alli
Carsten H. Stabell (Don Fernando)
Juha Uusitalo (Don Pizarro)
Waltraud Meier (Leonore)
Peter Seiffert (Florestan)
Matti Salminen (Rocco)
Ildikó Raimondi (Marzelline)
Rainer Trost (Jaquino)
Coro de la Generalitat Valenciana
Orquesta de la Comunitat Valenciana
Spanien 2007, Regie: Tiziano Mancini

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.11.2007, 21:15 Uhr
karajan (27.10.2007, 12:56):
Classica
Daniel Barenboim dirigiert die Berliner Philharmoniker
Werke von Ravel, Mozart und Beethoven
Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker finden jedes Jahr am 1. Mai, dem Gründungstag des Orchesters, an einem anderen Ort in Europa statt. Das renommierte Orchester möchte damit einen Beitrag zur Vereinigung Europas leisten. Das Europakonzert 1997 dirigierte Daniel Barenboim im Schloßtheater zu Versailles. Das Programm:
Ravel, Le tombeau de Couperin
Mozart, Klavierkonzert Nr. 13 C-Dur KV 415
Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Gesamtlänge des Programms: 1:36:51 Daniel Barenboim (Klavier und Leitung)
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1997, Regie: Bob Coles

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.10.2007, 21:15 Uhr
04.11.2007, 00:50 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:00):
Classica
Prokofjew, Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 'Classique' Georg Solti

Seine ebenso geistreiche wie liebevolle Hommage an Joseph Haydn schrieb Sergej Prokofjew in einer Zeit, die gewiß mit allem, nicht aber mit einem derart gutgelaunten Werk gerechnet hätte: Inmitten der Katastrophe des Ersten Weltkrieges, als das Zarenreich zusammenbrach und die Wolken der Oktoberrevolution sich zusammenbrauten. In seiner Autobiographie vermerkte der Komponist: "Ich dachte mir, daß Joseph Haydn, so er in unseren Tagen lebte, gewiß seinen eigenen Stil bewahrt, ihn zugleich aber mit etwas Neuem angereichert hätte. Von solcher Art war die Symphonie, die ich schreiben wollte. Eine Symphonie im klassischen Stil. Und als ich sah, daß meine Idee ihre Auswirkungen hatte, nannte ich sie Klassische Symphonie". Prokofjew vollendete das Werk am 10. September 1917. Die Uraufführung erfolgte sechs Monate später durch das ehemalige Hoforchester von Petrograd. Zwar gehorcht die Symphonie classique im allgemeinen den Vorbildern Haydn und Mozart; anstelle des traditionellen Menuetts steht jedoch eine Gavotte.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar. Bei der Erstausstrahlung in den USA schrieb der Kritiker des Chicago Sun-Times, daß "es sich hier um bemerkenswerte Stunden handelt, erstens wegen der Qualität der Musik und zweitens wegen der überragenden technischen Geschicklichkeit, die in diese Produktion einfließt. Was noch mehr ist: Diese Produktionen vermitteln viel vom Geist der Solti-Konzerte auf die Zuhörer."

Länge des Programms: 0:15:07 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 20:15 Uhr
04.11.2007, 08:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:02):
Classica
Prokofjew, Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 Vadim Repin und das Staatliche Russische Symphonieorchester unter der Leitung von Jewgeni Swetlanow spielen das Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 von Sergej Prokofjew (1891-1953).
Aufgenommen in der Alten Oper Frankfurt.

Sergej Prokofjew komponierte sein erstes Violinkonzert noch in Rußland, bevor er 1918 die Heimat verließ. Das Werk des jungen Komponisten beeindruckt durch den Reichtum an lyrischen Melodien ebenso wie durch die für Prokofjew typische Virtuosität und geistreiche Vielseitigkeit. Das Erste Violinkonzert (dem rund zwanzig Jahre ein zweites folgte) wurde 1923 in Paris uraufgeführt und zählt heute zum Repertoire aller großen Geiger.

Länge des Programms: 0:24:41 Vadim Repin (Violine)
Jewgeni Swetlanow
Staatliches Russisches Symphonieorchester
Deutschland 1991, Regie: Rodney Greenberg.

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.10.2007, 22:05 Uhr
04.11.2007, 09:50 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:07):
Classica
Simon Rattle über Beethovens 'Eroica' Simon Rattle Simon Rattle spricht über Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 3 "Eroica" und stellt das Werk in Probenausschnitten mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra vor.

Im Januar 1805 wurde die "Eroica" in Wien uraufgeführt. Leidenschaftliche Vorkämpfer oder erbitterte Gegner fand sie nicht; man nahm sie gedankenlos hin und zog ihr zunächst Modeschöpfungen vor. Beethoven hatte sie einem Helden gewidmet mit der Überschrift: "Sinfonia eroica, composta per festeggiare il sovvenire di un grand uomo" (Heldenhafte Sinfonie, komponiert, um die Erinnerung an einen großen Menschen zu feiern). Dieser "große Mensch" war zweifellos Napoleon. Beethoven soll nach der Kaiserkrönung Napoleons das Manuskript voller Wut zertrampelt haben, weil er sie als Verrat an den Idealen der Französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - ansah.

Länge des Programms: 0:30:49 Simon Rattle
City of Birmingham Symphony Orchestra
Großbritannien 1984, Regie: Alan Benson

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.10.2007, 20:15 Uhr
04.11.2007, 14:05 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:09):
Classica
Bei der Arbeit beobachtet
Rafael Kubelik probt Beethoven, Symphonie Nr. 3 Rafael Kubelik Rafael Kubelik probt mit den Berliner Philharmonikern die Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" von Ludwig van Beethoven.

Länge des Programms: 00:47:28 Rafael Kubelik
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1967, Regie: Henri Colpi

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.10.2007, 20:50 Uhr
04.11.2007, 14:40 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:10):
Classica
Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 'Eroica' Rafael Kubelik

Im Januar 1805 wurde die "Eroica" in Wien uraufgeführt. Leidenschaftliche Vorkämpfer oder erbitterte Gegner fand sie nicht; man nahm sie gedankenlos hin und zog ihr zunächst Modeschöpfungen vor. Beethoven hatte sie einem Helden gewidmet mit der Überschrift: "Sinfonia eroica, composta per festeggiare il sovvenire di un grand uomo" (Heldenhafte Sinfonie, komponiert, um die Erinnerung an einen großen Menschen zu feiern). Dieser "große Mensch" war zweifellos Napoleon. Beethoven soll nach der Kaiserkrönung Napoleons das Manuskript voller Wut zertrampelt haben, weil er sie als Verrat an den Idealen der Französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - ansah.
Rafael Kubelik war der Sohn des bekannten böhmischen Geigers Jan Kubelik. Er wurde 1914 geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung in Prag. Dort war er Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie. Nach dem Machtantritt der Kommunisten emigrierte er und leitete das Chicago Symphony Orchestra, die Covent Garden Opera und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im August 1996 starb Kubelik nach langem, schwerem Leiden 82jährig in Luzern. Er war ein Vollblutmusiker; jeder Auftritt wirkte spontan, impulsiv und freudig.

Länge des Programms: 00:54:40 Rafel Kubelik
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1967, Regie: Henri Colpi

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.10.2007, 21:40 Uhr
04.11.2007, 15:30 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:15):
Classica
Debussy, Images Leonard Bernstein

Das Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia (Rom) unter der Leitung von Leonard Bernstein spielt die Orchesterstücke "Images" von Claude Debussy (1862-1918). Diese Aufnahme entstand im Juni 1989 in Rom.
Mit den drei "Images" für Orchester erkundete Claude Debussy neue Bereiche des musikalischen Ausdrucks, wie er selbst sagte: "Etwas anderes zu machen - das, was die Dummköpfe Impressionismus nennen". Der erste Satz, "Gigues", weist Anklänge an schottische Dudelsackmusik auf; der zweite, "Iberia", steht unter dem Einfluß Spaniens. Debussys Heimatland Frankreich schildern die "Rondes de Printemps", die das Werk beenden. Debussy beschrieb diesen Satz mit den Worten: "Das Orchester klingt wie aus Kristall, und es ist so schwerelos wie eine Frauenhand".

Länge des Programms: 00:39:52 Leonard Bernstein
Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia
Deutschland 1989, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.10.2007, 22:35 Uhr
04.11.2007, 16:25 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:17):
Classica
Tschaikowsky, Violinkonzert D-Dur op. 35 Viktoria Mullova und das LSO

Neben Mendelssohns Violinkonzert gilt Tschaikowskys Opus 35 als eines der berühmtesten Konzerte der Welt. Das war jedoch keineswegs immer so. Als das Werk am 4. Dezember 1881 in Wien uraufgeführt wurde, stieß es bei der Kritik auf fast einmütige Ablehnung. Die ersten beiden Sätze werden von zarter Lyrik charakterisiert, was den melodischen Klang der Violinen wundervoll zum Ausdruck bringt. Der dritte Satz, ein Allegro vivacissimo, entlädt sich zu einem virtuosen Feuerwerk und führt das Werk zu einem fulminanten Ende.
Diese Aufnahme entstand im Barbican Centre, London.

Länge des Programms: 0:34:42 Viktoria Mullova (Violine)
Maxim Schostakowitsch
London Symphony Orchestra
Großbritannien 1988, Regie: Herbert Chappell

Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.11.2007, 20:05 Uhr
karajan (27.10.2007, 13:18):
Classica
Hommage à Seville Plácido Domingo Der berühmte spanische Tenor Plácido Domingo führt durch Sevilla und singt Arien aus Opern, deren Schauplatz die spanische Stadt ist: "Carmen" von Bizet, "Don Giovanni" von Mozart, "La forza del destino" von Verdi, "Il Barbiere di Siviglia" von Rossini, "Fidelio" von Beethoven und "El gato montés" von Penella.

Länge des Programms: 0:59:21 Plácido Domingo (Tenor)
James Levine
Wiener Symphoniker
Deutschland 1991, Regie: Jean-Pierre Ponnelle, Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.11.2007, 22:00 Uhr
karajan (27.10.2007, 16:39):
ZDF Theaterkanal
Sonntag, 28.10.2007 09:00 - 10:35 Uhr VPS 28.10.2007 09:00
Länge: 95 min
Konzert, Österreich, 2005

Salzburger Festspiele 2005 Valéry Gergiev dirigiert die Wiener Philharmoniker
Sergej Rachmaninow: "Die Toteninsel"
Toshio Hosokawa: "Circulating Ocean"
Nikolai Rimsky-Korsakow: "Sheherazade"


Die Wiener Philharmoniker sind ständiger Gast bei den Salzburger Festspielen. Im Jahr 2005 gastierten sie unter dem russischen Dirigenten Valéry Gergiev.

Auf dem Programm steht zunächst Sergej Rachmaninows sinfonische Dichtung "Die Toteninsel", die 1909 in Dresden komponiert und im gleichen Jahr in Moskau uraufgeführt wurde. Sie nimmt Bezug auf Arnold Böcklins gleichnamiges Gemälde aus dem Jahr 1880. Die Musik ist von spätromantischer Farbigkeit geprägt und besitzt einen ausdrucksvollen Balladenton.

Von dem japanischen Komponisten Toshio Hosokawa erklingt eine Uraufführung mit dem Titel "Circulating Ocean". Der 1955 geborene Komponist versteht seine Musik als Kalligrafie, die durch außergewöhnliche Klangmischungen bis in den Kern der Musik vordringt. Der mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen bedachte Hosokawa ist gern gesehener Gast bei allen wichtigen Festivals zeitgenössischer Musik.

Das populärste Orchesterwerk Nikolai Rimsky-Korsakows, die sinfonische Suite "Sheherazade", beschließt dieses Konzert.
karajan (27.10.2007, 16:46):
Arte
Sonntag, 28.10.2007 19:00 - 19:45 Uhr VPS 28.10.2007 19:00
Länge: 45 min
Konzert, Frankreich, 2006

Jean-Claude Casadesus dirigiert Ravel und Mahler
Das "Orchestre National de Lille" feierte im Januar 2006 sein 30-jähriges Bestehen - und ARTE war dabei. Das 1976 von Jean-Claude Casadesus gegründete "Orchestre National de Lille" gehört zu den renommiertesten Orchestern Frankreichs, vor allem aufgrund seiner Repertoirepflege. Die Formation gibt fast 120 Konzerte pro Saison, natürlich in ihrer nordfranzösischen Heimatregion, aber auch in ganz Europa, den USA, Kanada.

Zu diesem feierlichen Anlass stellte Jean-Claude Casadesus, Begründer und Dirigent des "Orchestre National de Lille", ein ganz besonderes Programm mit den Glanzstücken des Orchesters zusammen. Darunter das musikalische Fresko "Daphnis et Chloé Suite No. 2" von Maurice Ravel und das Adagio aus Gustav Mahlers unvollendeter zehnten Sinfonie.
karajan (27.10.2007, 16:48):
ZDF Theaterkanal
Montag, 29.10.2007 14:00 - 15:35 Uhr VPS 29.10.2007 14:00
Länge: 95 min
Konzert, Deutschland, 2006

Martha Argerich und Riccardo Chailly spielen Schumann Klavierkonzert in a-Moll, op.54
Sinfonie Nr. 4 in d-Moll
Anlässlich des 150. Todestages von Robert Schumann gab die gefeierte argentinische Star-Pianistin Martha Argerich im Juli 2006 ein Konzert im Gewandhaus Leipzig. Auf dem Programm stand das Klavierkonzert in a-Moll, das nicht nur eines der berühmtesten Werke der Romantik ist, sondern Robert Schumann auch zum Durchbruch als Komponist verhalf.

Die 4. Sinfonie in d-Moll op. 120 wurde von Robert Schumann 1841 komponiert, aber erst nach einer umfassenden Überarbeitung 1851 veröffentlicht. Chronologisch gesehen handelt es sich um Schumanns 2. Sinfonie, die heute als 2. und 3. Sinfonie bekannten Werke entstanden später.
karajan (27.10.2007, 16:51):
ZDFtheaterkanal am 29.10.2007
Montag, 29.10.2007 17:15 - 18:05 Uhr VPS 29.10.2007 17:15
Länge: 50 min
Dokumentation, Deutschland, 2007

Mstislaw Rostropowitsch Das musikalische Gewissen
Er war einer der letzten großen Musiklegenden des 20. Jahrhunderts: Der russische Cellist Mstislaw Rostropowitsch hat mit fast allen großen Musikerpersönlichkeiten des letzten Jahrhunderts zusammengearbeitet.

Aber nicht nur das: Sein unablässiger Einsatz für die Freiheit in seinem Heimatland macht sein Leben auch zu einem Spiegel der dramatischen Veränderungen, die sich im Russland der jüngsten Zeit abgespielt haben.

Anlässlich seines 80. Geburtstages warf Thomas Grube einen Blick zurück auf ein Leben zwischen Konzertsaal und Weltpolitik, zwischen großen Erfolgen und einschneidenden, persönlichen Entscheidungen. Nur einen Monat nach seinem 80. Geburtstag starb Mstislaw Rostropowitsch in Moskau.
karajan (27.10.2007, 16:55):
ZDFtheaterkanal am 29.10.2007
Montag, 29.10.2007 19:40 - 22:00 Uhr VPS 29.10.2007 19:40
Länge: 140 min
Oper, Italien, 2001

Ein Maskenball
Von den Werken Verdis, die in der Zeit zwischen den drei erfolgreichsten Opern der Jahre 1851 bis 1853 (Rigoletto - Troubadour - Traviata) und den späteren Meisterwerken entstanden, sind es in erster Linie "Ein Maskenball" und "Die Macht des Schicksals", die seit jeher die stärkste Anziehungskraft auf die Opernbesucher ausüben.

Die Uraufführung der Oper fand am 17. Februar 1859 in Rom statt; seine deutsche Erstaufführung erlebte das Werk am 6. März 1862 in Stuttgart. Die Oper hat sich seit dieser Zeit ununterbrochen auf den Spielplänen der Opernhäuser in aller Welt behauptet.

Im "Maskenball" greifen komödiantische und tragische Elemente auf befremdliche Weise ineinander. Das Hauptthema ist und bleibt das Liebesdrama. Die Verbindung der beiden Liebenden ist doppelt unmöglich, da der Ehegatte der beste und treueste Freund des Liebhabers ist und seine Gattin über alles liebt.
karajan (27.10.2007, 16:59):
ZDFtheaterkanal am 31.10.2007
Mittwoch, 31.10.2007 14:00 - 14:50 Uhr VPS 31.10.2007 14:00
Länge: 50 min
Konzert, Deutschland, 1987

Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 61
Das Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven ist Beethovens einziges Konzert dieser Gattung. Das Werk wurde im Auftrag des Violinvirtuosen Franz-Joseph Clement (1780 - 1842) geschrieben und am 23. Dezember 1806 in Wien uraufgeführt. Es umfasst die Sätze "Allegro ma non troppo", "Larghetto - attaca" und "Rondo (Allegro)".

Eingeleitet von Paukenschlägen entspannt sich ein erster Satz, dessen liedhaftes und doch majestätisches, nach einer kurzen Einleitung von der Violine vorgestelltes Hauptthema eine lyrische Stimmung verbreitet. Das Paukenmotiv kehrt an mehreren Stellen des Satzes wieder, so begleitet es auch die Violine bei der Vorstellung des Hauptthemas.

Das Werk gilt als der Prototyp seiner Gattung und hat deren weitere Entwicklung maßgeblich beeinflusst.
karajan (27.10.2007, 17:03):
ZDFtheaterkanal am 01.11.2007
Donnerstag, 01.11.2007 15:30 - 16:15 Uhr VPS 01.11.2007 15:30
Länge: 45 min
Dokumentation, Deutschland, 2007

Jorma Panula - Der Maestro-Macher und seine finnische Dirigentenschule

Wenn heutzutage ein finnischer Dirigent zwischen Amsterdam, Berlin, Wien und Los Angeles vor ein prominentes Orchester tritt, kann man sicher sein: Jorma Panula hat ihn erzogen. Der finnische Dirigent, Jahrgang 1930, ist der bedeutendste Dirigentenlehrer aller Zeiten. Er produziert Weltkarrieren in Serie.

Jukka-Pekka Saraste, Esa-Pekka Salonen, Osmo Vänskä, Sakari Oramo und andere haben bei ihm an der Sibelius-Akademie Helsinki gelernt. Höchstens drei Minuten braucht er - meist genügt der erste Takt - um die Besonderheit einer Begabung zu erkennen.

Jorma Panula, der kleine unauffällige Mann aus Österbotten nahe Helsinki, ist zur Ikone des internationalen Musikbetriebs geworden und eine Koryphäe in allen Fragen des erfolgreichen Dirigierens.
Ralf Pleger stellt das Ausnahmetalent vor.
karajan (27.10.2007, 17:10):
ZDFtheaterkanal am 02.11.2007
Freitag, 02.11.2007 14:00 - 15:25 Uhr VPS 02.11.2007 14:00
Länge: 85 min
Konzert, Deutschland, 1979

Hector Berlioz: Requiem
Hector Berlioz (1803-1869) schrieb sein Requiem, die "Grande Messe des Morts", im Auftrag der französischen Regierung. Es wurde am 05.12.1837 anlässlich der Beisetzung des in Nordafrika gefallenen Generals Damrémont uraufgeführt.

Das Werk ist aufwändig besetzt, es verlangt neben einem "romantischen" Orchesterapparat mit sechzehn Pauken und Schlagwerk noch vier zusätzliche Blechbläsergruppen, die in den vier Himmelsrichtungen im Saal verteilt werden sollen und so einen quadrophonen Klangeindruck produzieren.
karajan (27.10.2007, 17:14):
ZDFtheaterkanal am 03.11.2007
Béla Bartók: Konzert für Orchester
Samstag, 03.11.2007 14:00 - 14:40 Uhr VPS 03.11.2007 14:00
Länge: 40 min
Konzert, USA, 1977
Zubin Mehta dirigiert die Los Angeles Philharmoniker

Das Konzert für Orchester (Sz 116) ist eines der bekanntesten Stücke von Béla Bartók und zählt zugleich zu seinen beliebtesten und zugänglichsten Kompositionen. In diesem Werk verschmelzen die verschiedensten Kompositionstechniken, es ist eines der am brillantesten instrumentierten Musikstücke aller Zeiten.

Bartóks Werk ist wohl das bekannteste einer Reihe von Stücken mit dem zunächst widersprüchlich erscheinenden Titel Konzert für Orchester. Bartók bezeichnete das Stück nach eigenem Bekunden deshalb als Konzert und nicht als Sinfonie, weil die einzelnen Instrumente eher solistisch und virtuos behandelt werden.

Das Konzert für Orchester schrieb Bartók 1943 mit 62 Jahren, kurz nach seiner Flucht vor dem Zweiten Weltkrieg aus Ungarn in die USA. Die Uraufführung durch das Boston Symphony Orchestra am 1. Dezember 1944 in der Carnegie Hall von New York unter Kussewizki war ein enormer Erfolg. Heute gehört das Stück im sinfonischen Bereich zum etablierten Standardrepertoire.
karajan (27.10.2007, 17:20):
ZDF Theaterkanal
Samstag, 03.11.2007 23:35 - 01:10 Uhr VPS 03.11.2007 23:35
Länge: 95 min
Originaltitel: Mein Name ist Bach
Biografieverfilmung, Schweiz, 2003

Mein Name ist Bach
Im Mai 1747 verlässt Johann Sebastian Bach in Begleitung seines ältesten Sohnes Friedemann Leipzig, um sich nach Potsdam zu begeben, wo die Taufe seines ersten Enkelsohnes Adam stattfinden soll. Kaum ist Bach angekommen, wird er zum königlichen Hof zitiert, wo er den hochintelligenten und talentierten jungen Monarchen Friedrich II. kennen lernt. Friedrich weiß die Genialität anderer zu schätzen, verabscheut es jedoch, von ihnen in den Schatten gestellt zu werden. Sein getreuer Hofkomponist Quantz hat diese Beschränkung akzeptiert, nicht jedoch Amalie, die lebhafte und musisch begabte Schwester des Königs, die sich nach Freiheit sehnt - und leidenschaftlich für Bachs eigensinnigen ältesten Sohn Friedemann schwärmt. Im Laufe von Bachs Besuch werden Konventionen über Bord geworfen und ein von Emotionen geprägter Kampf der Egos entbrennt, begleitet von den schroffen Harmonien und gefühlvollen Dissonanzen einer inneren Musik...

In ihrem fesselnden Debütfilm zeichnet die schweizerische Regisseurin Dominique de Rivaz das faszinierende Portrait zweier Ikonen der Weltgeschichte. Inspiriert von einer realen Begebenheit schildert der Film die spannungsgeladenen Begegnungen zwischen einem Musiker und einem König, einem Vater und einem Sohn.

"Mein Name ist Bach" lief auf dem Internationalen Filmfestival Locarno 2003 und der Berlinale 2004 in der Sektion "German Cinema". Darüber hinaus gewann er den Schweizer Filmpreis 2004 für den besten Spielfilm und die beste männliche Nebenrolle. Die herausragenden Kostüme wurden von drei Meisterschülerinnen Vivienne Westwoods entworfen und entstanden unter der Supervision der britischen Modeikone.

Die Regisseurin Dominique de Rivaz entdeckte ihre Liebe zum Film schon als Kind. 1985 realisierte sie ihren ersten Kurzfilm, "Aélia". Ihr 1994 in Kiew gedrehter zweiter Kurzfilm, "Der Badetag" über das Massaker an über 33.000 Juden aus Kiew in Babi Yar im Jahre 1941 erhielt 1995 beim Filmfestival in Locarno den "Leoparden von morgen" und den Preis für Kurzfilme beim Festival in Namur. Er wurde auch beim Jewish Film Festival in New York gezeigt. 2005 drehte sie "Chère Jacqueline", einen Film über Dokumentarfilmemacherin Jacqueline Veuve.

Vadim Glowna, geboren 1941, ein herausragender Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler, ist eine feste Größe im Ensemble von Oskar Roehler und spielte in dessen Filmen "Die Unberührbare" (2000), "Der Alte Affe Angst" (2003) und "Agnes und seine Brüder" (2003). Ebenfalls zu sehen war er in "Stille Tage in Clichy" (1990) von Claude Chabrol, "Kalt ist der Abendhauch" (2000) von Rainer Kaufmann und "Baader" (2002) (auf ARTE am 31.10.2007) von Christopher Roth. Sein eignes Regie-Debüt von 1981, "Desperado City", wurde in Cannes mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. 2006 spielte er bei Chris Kraus' mehrfach preisgekrönten Fernsehfilm "Vier Minuten" mit und war im deutschen Kino in "Das Haus der schlafenden Schönen" zu sehen, bei dem er auch Regie führte.

Jürgen Vogel, geboren 1968, bekam mit 15 Jahren seine erste Filmrolle in Volker Maria Arends "Kinder aus Stein" (1984). Nur fünf Jahre später wurde ihm der Bayerische Filmpreis für Egon Günthers "Rosamunde" verliehen. Den Durchbruch Shooting Star des deutschen Films gelang ihm mit Sönke Wortmanns Komödie "Kleine Haie" (1991), wofür er erneut mit dem Bayerischen Filmpreis sowie dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet wurde. Die Rolle des sensiblen Pechvogels in "Das Leben ist eine Baustelle" (Regie: Wolfgang Becker, 1997) brachte ihm schließlich den Deutschen Filmpreis 1997 ein. Für seine besondere künstlerische Leistung als Darsteller, Produzent und Koautor in "Der freie Wille" von Matthias Glasner gewann er einen silbernen Bären auf der Berlinale 2006. Weitere Filme mit Jürgen Vogel: "Stille Nacht" (Regie: Dani Levy, 1995), "Sass" (Regie: Carlo Rola, 2001), Scherbentanz (Regie: Chris Kraus, 2002), "Nackt" (Regie: Doris Dörrie, 2002), "Rosenstraße" (Regie: Margarethe von Trotta, 2003). Mit Til Schweiger ist er in den Komödien "Wo ist Fred?" (Regie: Anno Saul, 2006) und bald in "Keinohrhasen" (Regie: Til Schweiger, 2007) zu sehen. Momentan arbeitet er an der Literaturverfilmung "Die Welle" (Regie: Dennis
karajan (27.10.2007, 19:36):
arte am 03.11.2007
Fritz Wunderlich - Leben und Legende
Samstag, 03.11.2007 22:35 - 23:35 Uhr VPS 03.11.2007 22:35
Länge: 60 min
Dokumentation, D / A, 2006


Der Tenor Fritz Wunderlich (1930 - 1966) gilt als einer der größten Sänger der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Nach Erfolgen als Lied- und Konzertsänger, nach Opernengagements unter anderem in Stuttgart, München und Wien sowie bei den Salzburger Festspielen der Karajan-Ära und nach zahlreichen Schallplattenproduktionen unterzeichnete er einen Vertrag für eine Produktion an der New Yorker Metropolitan Opera - ein Ritterschlag. Doch es kam nicht mehr dazu: Wenige Tage vor der Abreise nach New York starb Wunderlich an den Folgen eines Treppensturzes.

In Interviews erzählen seine Wegbegleiter von der gemeinsamen Zeit: Anneliese Rothenberger, Christa Ludwig, Brigitte Fassbaender, Dietrich Fischer-Dieskau, seine Liedbegleiter Rolf Reinhardt und Hubert Giesen sowie sein Bühnenkollege und enger Freund Hermann Prey. Der Dirigent und "Vater" des SWR Rundfunkorchesters Kaiserslautern, Emmerich Smola, berichtet, wie er den Teenager Fritz Wunderlich entdeckt hat und ihm daraufhin einen Studienplatz an der Freiburger Musikhochschule verschaffte. Wunderlichs Freiburger Gesangslehrerin, die blinde Margarethe von Winterfeldt, gibt bewegendes Zeugnis seiner Anfänge in Freiburg sowie von der legendären hochschuleigenen Produktion der Zauberflöte im Jahr 1954.

An den Erfolg der Aufführung knüpfte Wunderlich seine Entscheidung, ob er wirklich den Sängerberuf anstreben würde oder doch seine Fähigkeiten als Hornist zum Broterwerb nutzen sollte.

Zwei der größten Sänger unserer Zeit blicken auf Wunderlich zurück: Thomas Hampson und Rolando Villazón. Hampson beschreibt das "einmalige Zusammenkommen von Begabung, Lebenslust, Energie und Ehrgeiz" in Wunderlichs Leben. Zu Wort kommen darüber hinaus seine Witwe Eva Wunderlich sowie sein langjähriger Freund Peter Karger. Beide gewähren Einblicke in Wunderlichs Leben und Persönlichkeit. Auch der tragische Unfall, ein Treppensturz mit tödlichem Ausgang, wird thematisiert. Erstmals werden zahlreiche Dokumente und Filme aus dem Privatarchiv der Familie Wunderlich der Öffentlichkeit präsentiert.
karajan (27.10.2007, 19:41):
arte am 03.11.2007
Samstag, 03.11.2007 03:00 - 04:56 Uhr VPS 04.11.2007 03:00
Länge: 116 min
Dokumentarfilm, Frankreich, 2005

Marc-Antoine Charpentier, ein musikalischer Herbst in Versailles
Das Zentrum für Barockmusik von VersaillesIm Jahr 2004 jährte sich Charpentiers Todestag zum 300. Mal. Aus diesem Anlass öffnete das Schloss von Versailles dem großen Komponisten, der seltsamerweise nie offiziell am Hof wirkte, seine Tore. So ist es nur legitim, dass im Film Marc-Antoine Charpentier in Person durch das Schloss und durch die verschiedenen Etappen des Musiklebens seiner Zeit führt. In den Salons, Kapellen, Galerien und Gärten von Versailles interpretieren die besten Barockmusiker der Gegenwart, von Jordi Savall bis Christophe Rousset, repräsentative Stücke aus Charpentiers Schaffen: Instrumentalmusik, die Pastorale Actéon, die Oper Médée sowie große Werke der geistlichen Musik wie die Missa Assumpta Est Maria und das Te Deum. Daneben werden auch einige italienische Komponisten der damaligen Zeit zu hören sein: Antonio Guido, Luigi Rossi.

Informationen über Charpentiers Biografie, den geschichtlichen Hintergrund und das kulturelle Leben unter der Herrschaft Ludwigs XIV. werden von Dirigenten und Musikern ergänzt, vor allem aber von der passionierten Charpentier-Expertin Catherine Cessac, die auch die kunstvollen handschriftlichen Partituren des Komponisten vorstellen wird.
karajan (28.10.2007, 10:52):
12.00 Uhr am Sonntag, 28.10.2007
Bayerisches Fernsehen Mariss Jansons dirigiert

Richard Wagner: Vorspiel und "Isoldes Liebestod" aus "Tristan und Isolde" Béla Bartók: Der wunderbare Mandarin
Es spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Aufzeichnung vom 26. und 27. April 2007 aus dem Herkulessaal der Residenz in München
Travi (30.10.2007, 08:26):
(Samstag, den 27.10.07, 22.20-23.20 Uhr)

Vielleicht haben hier schon andere darüber geschrieben, aber für mich war's neu und erfrischend (möglicherweise, weil mein Fernsehkonsum ansonsten sehr gering ist; möglicherweise aber auch, weil meine Beschäftigung mit Oper generell noch nicht so alt ist). Am Samstagabend lief auf ARTE in der Reihe "Oper entdecken" eine einstündige Sendung über Johanna auf dem Scheiterhaufen (1935) von dem schweizer Komponisten Arthur Honegger (1892-1955), dirigiert von Alain Altinoglu, Boulez-Schüler und ab 2007/2008 erster Gastdirigent des Orchestre National de Montpellier. In der m.E. äußerst sehenswerten Sendung wurden zahlreiche ausführliche Ausschnitte aus dem insgesamt etwa 70-minütigen Werk gezeigt und mit Kommentaren Altinoglus gegengeschnitten, so dass sich ein sehr schöner Eindruck von Musik und Ästhetik einstellte. Ich würde sicher nicht so weit gehen, mir nun gleich die DVD zu kaufen, aber um einen ersten Einblick zu gewinnen, schien mir die Methode hervorragend geeignet.

Johanna auf dem Scheiterhaufen, im Original Jeanne d'Arc au bûcher, ist ein dramatisches Oratorium in 11 Szenen, also keine Oper im hier meist diskutierten Sinne, und gilt als eines der wichtigsten Werke Honeggers überhaupt; das Libretto stammt von dem großen französischen katholischen Schriftsteller Paul Claudel. In dem Stück verbindet Honegger gemischten Chor, Kinderchor und Orchester mit GesangssolistInnen und SchauspielerInnen (die wichtigsten Rollen, so auch die Johannas / Jeannes, sind Sprechrollen, wenn man von einem sehr anrührenden Gesangsversuch der Hauptfigur absieht). Die Titelrolle wurde in der Baseler Uraufführung 1938 von der russischen Tänzerin, Schauspielerin und Kunstmäzenin Ida Rubinstein dargestellt, die, immer auf der Suche nach geeigneten Rollen, das Werk auch in Auftrag gegeben hatte. Einer der von mir konsultierten Quellen war zu entnehmen, dass das Publikum bei dieser ersten Aufführung begeistert war. Angesichts des Witzes und der Ironie, wie sie sich bei aller Tragik der Titelheldin in Handlung, Figuren und Musik ausdrücken, muss ich sagen, dass ich das nachempfinden kann. Mir war weder das Werk vorher bekannt, noch die beteiligten KünstlerInnen.

Kennt jemand das Werk oder sogar die Aufnahme?

Kennt jemand andere Sendungen aus der Reihe und ist ähnlich angetan, ist dadurch vielleicht sogar zur intensiveren Beschäftigung mit einem bestimmten Werk oder einem bestimmten Komponisten, Librettistin, Sänger etc. angeregt worden? Oder hat jemand eventuell im Gegenteil Bedenken?

Neugierig,
Travi
Jeremias (30.10.2007, 16:36):
JIPPIE! Gerade die letzten beiden Karten ergattert:

10.11.2007 Samstag 20:00 Uhr

Kleines Abonnement 2

Violeta Urmana Sopran
Olga Borodina Alt
Ramón Vargas Tenor
Ferruccio Furlanetto Bass

NDR Chor
Werner-Hans Hagen Einstudierung

Chor des Teatro Regio Turin
Claudio Marino Moretti Einstudierung

WDR Rundfunkchor Köln
Anton Tremmel Einstudierung

WDR Sinfonieorchester Köln
Semyon Bychkov Dirigent

Giuseppe Verdi
Messa da Requiem
für Soli, Chor und Orchester
Rachmaninov (30.10.2007, 16:53):
Original von Jeremias
JIPPIE! Gerade die letzten beiden Karten ergattert:

10.11.2007 Samstag 20:00 Uhr

Kleines Abonnement 2

Violeta Urmana Sopran
Olga Borodina Alt
Ramón Vargas Tenor
Ferruccio Furlanetto Bass

NDR Chor
Werner-Hans Hagen Einstudierung

Chor des Teatro Regio Turin
Claudio Marino Moretti Einstudierung

WDR Rundfunkchor Köln
Anton Tremmel Einstudierung

WDR Sinfonieorchester Köln
Semyon Bychkov Dirigent

Giuseppe Verdi
Messa da Requiem
für Soli, Chor und Orchester

Glückwunsch! Bychkov hätte mich da auch gereizt! Aber ich sehe ihn ja auch später in 2008 .......
Jeremias (30.10.2007, 17:15):
Es waren die LETZTEN Karten :haha
nikolaus (30.10.2007, 22:07):
Original von Jeremias
JIPPIE! Gerade die letzten beiden Karten ergattert:

10.11.2007 Samstag 20:00 Uhr

Kleines Abonnement 2

Violeta Urmana Sopran
Olga Borodina Alt
Ramón Vargas Tenor
Ferruccio Furlanetto Bass

NDR Chor
Werner-Hans Hagen Einstudierung

Chor des Teatro Regio Turin
Claudio Marino Moretti Einstudierung

WDR Rundfunkchor Köln
Anton Tremmel Einstudierung

WDR Sinfonieorchester Köln
Semyon Bychkov Dirigent

Giuseppe Verdi
Messa da Requiem
für Soli, Chor und Orchester

Glückwunsch, das wird bestimmt toll (ich habe auch damit geliebäugelt, aber nun ist es zu spät :I).

Ich habe Verdis Requiem unter Bychkov 1997 in der Kölner Philharmonie live erlebt - im wahrsten Sinne des Wortes erlebt, es war grandios!!!
Damals mit Michele Crider, Luciana d'Intino, Marcus Haddock und Ferrucio Furlanetto :down

Gruß, Nikolaus.
Jeremias (31.10.2007, 10:37):
Ich kann Dich trösten, es wird eine TV-Aufzeichnung geben für den WDR :engel
nikolaus (31.10.2007, 21:15):
Original von Jeremias
Ich kann Dich trösten, es wird eine TV-Aufzeichnung geben für den WDR :engel

Dann kann ich ja mit dem Konzert von 1997 vergleichen, das wurde damals auch fürs Fernsehen aufgezeichnet - ich hab's auf Video :D
karajan (01.11.2007, 08:37):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 4 a-Moll op. 63 Esa-Pekka Salonen

Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Vierte Symphonie, 1911 in Helsinki uraufgeführt, setzt sich über traditionelle Formschemata hinweg und ist daher eines der bedeutendsten, zugleich aber auch unbekanntesten Werke des Meisters.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:35:59 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 09:50 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:39):
Classica
José Carreras - Augenblicke im Leben eines Weltstars

José Carreras Mit der Misa criola erlangte der argentinische Komponist Ariel Ramírez (geb. 1921) Weltruhm. Der Erfolg der Messe war vor allem auf ihren volkstümlichen Charakter zurückzuführen, der durch die musikalischen Anleihen in der lateinamerikanischen Folklore zustande kam. Im Jahr 1990 trat José Carreras in einer Aufführung des Werkes in der Mission Dolores in San Francisco auf. Weitere Mitwirkende waren das Cuarteto Andino, Domingo Cura, Gregorio N. Quepildor sowie der Coro de la Basilica del Socorro. Die musikalische Leitung hat Jesús Gabriel Segade.
Die Dokumentation zeigt den Startenor Carreras sowohl bei Proben als auch abseits des musikalischen Geschehens. Heraus kam ein intimes Porträt, das den Sänger von weniger bekannten Seiten zeigt. Im Anschluss folgt der vollständige Konzertmitschnitt der Misa criola. Zu Beginn des Konzerts erklingen fünf Lieder der argentinischen Komponisten Alberto Ginastera und Carlos Guastavano sowie von dem mexikanischen Komponisten Tata Nacho.
Der Film behandelt eigentlich gleich zwei interessante Themen: Zum einen stellt er weniger bekannte Seiten eines der bedeutendsten Tenöre des 20. Jahrhunderts vor, zum anderen macht er mit einer der populärsten sakralen Kompositionen Lateinamerikas bekannt.

Länge des Programms: 0:29:48 Deutschland 1990, Regie: Andrea Thoma

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 10:30 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:40):
Classica
José Carreras und Montserrat Caballé in Moskau
Arien und Duette von italienischen und spanischen Komponisten

José Carreras in Moskau Am 5. September 1989 gaben Montserrat Caballé und José Carreras im Bolschoi-Theater in Moskau dieses Benefizkonzert für Armenien. Am Flügel begleitete Miguel Zannetti die beiden Opernstars. Das Programm:
Teil 1:
Alessandro Scarlatti: "Già il sole dal Gange" aus "Il Pompeo"
Antonio Vivaldi: "Sposa son disprezzata" aus "Bajazet"
Alessandro Stradella: "Pietà, Signore"
Vincenzo Bellini: "Dopo l'oscuro nembo" aus "Adelson e Salvini"
Giovanni Bononcini: "Per la gloria d'adorarvi" aus "Griselda"
Gioachino Rossini: "Di tanti palpiti" aus "Tancredi"
Francesco Paolo Tosti: "Chanson de l'adieu"
Enrique Granados: "Quejas o La maya y el ruiseñor"
Francesco Paolo Tosti: "L'ultima canzone"
Joaquín Turina: "Cantares" aus "Poema en forma de canciones" op. 19
Fernando Obradors: "Del cabello más sutil"
Teil 2:
Vincenzo Bellini: "Vaga luna che inargenti"
Antonio Vivaldi: "Agitata da due venti" aus "Griselda"
Giuseppe Verdi: "Libiamo ne' lieti calici" aus "La Traviata"
Enrique Granados: "Elegía eterna"
Francesco Paolo Tosti: "Non t'amo più"
Fernando Obradors: "En el pinar"
Tata Nacho: "Intima"
Manuel Fernández Caballero: "El dúo de la africana"
Salvatore Cardillo: "Core n'grato"
Giacomo Puccini: "O mio babbino caro" aus "Gianni Schicchi"
Amadeo Vives: "L'emigrant"
Katalanisches Volkslied: "El cant dels ocells" Montserrat Caballé (Sopran)
José Carreras (Tenor)
Miguel Zannetti (Klavier)
Deutschland 1989, Regie: Max Sieber, Juri Bogotyrenko

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 12:00 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:42):
Classica
Beethoven, Missa solemnis Fabio Luisi

Ludwig van Beethovens Missa solemnis in einem Festkonzert anläßlich der Wiedereröffnung der Dresdener Frauenkirche im November 2005 - sechzig Jahre nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg.
Die Missa solemnis für vier Solostimmen, Chor, Orchester und Orgel zählt zu den bedeutendsten Chorwerken überhaupt. In ihr verschmelzen liturgische Tradition und in Musik umgesetzte menschliche Emotionen auf eine ganz persönliche Art und Weise. Beethoven wollte sie zur Amtseinführung seines Freundes und Gönners Erzherzog Rudolph zum Erzbischof von Olmütz im Jahre 1820 fertigstellen, doch er änderte, erweiterte und überarbeitete die Missa immer wieder, so daß sie erst 1824 in St. Petersburg uraufgeführt wurde.
An den Anfang der Partitur schrieb Beethoven: "Vom Herzen - Möge es wieder zu Herzen gehen!" Vor der Dramatik und Eindringlichkeit der Missa solemnis kann gewiß kein Zuhörer sein Herz verschließen.

Länge des Programms: 01:27:04 Camilla Nylund (Sopran)
Birgit Remmert (Alt)
Christian Elsner (Tenor)
René Pape (Baß)
Chor der Staatsoper Dresden
Staatskapelle Dresden
Fabio Luisi
Deutschland 2005, Regie: Nele Münchmeyer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 18:45 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:43):
Classica
Mozart, Requiem d-Moll KV 626 Karl Böhm

Mozarts letzte Komposition, das Requiem, ist wie kaum ein anderes Werk aus der Feder des Komponisten von Geheimnissen umwittert. Aus dem vermeintlich rätselhaften Mäzen, der das Werk bestellte, und der tödlichen Krankheit, der Mozart während der Arbeit erlag, resultierte eine makabre Legende: Der Meister habe hier seine eigene Totenmesse geschrieben, die ein Auftrag des Todes selbst gewesen sei. Das Requiem wurde von Mozarts Freund und Schüler Franz Xaver Süßmayr auf der Grundlage authentischer Skizzen und Anweisungen zu Ende gebracht.
Die düsteren Holz- und Blechbläser, die kunstlose Melodik, das aufwühlende Nebeneinander raffinierter Kontrapunktik und mächtiger, blockhafter Homophonie - all das vermittelt ein apokalyptisches Gefühl, wie man es nur selten in Mozarts Musik findet. Trotz seiner beinahe opernhaften Soli und seines großen Orchesters war das Requiem für die Kirche gedacht, und tatsächlich paßt es vorzüglich zu dem theatralischen Prunk der glänzenden Barockkirchen, die man in Österreich und Süddeutschland baute.
Der österreichische Dirigent Karl Böhm (1894-1981) war weltberühmt durch seine Mozart-Interpretationen. Obwohl er sich anfangs sehr zu Wagner hingezogen fühlte, wurde Böhm durch seine Freundschaft mit Richard Strauss zu einem profunden Kenner und Bewunderer von Mozarts Musik. In seiner Autobiographie schrieb Böhm, Strauss habe ihm die letzten Geheimnisse dieses seiner Meinung nach größten musikalischen Genies enthüllt.
Diese Aufnahme entstand in der Piaristenkirche Wien.

Länge des Programms (incl. Einführung): 01:06:21 Gundula Janowitz (Sopran)
Christa Ludwig (Alt)
Peter Schreier (Tenor)
Walter Berry (Baß)
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Wiener Symphoniker
Karl Böhm
Österreich 1971, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:46):
Classica
Portrait Luciano Pavarotti

Luciano Pavarotti Luciano Pavarotti (1935-2007), wie er leibt und lebt! Der wohl berühmteste und erfolgreichste Opernsänger des ausgehenden 20. Jahrhunderts spricht in einem seiner seltenen Fernsehinterviews über sein Leben, seine Karriere als Tenor und seine herausragende Begabung, die ihn an die Spitze der Stars der internationalen Musikszene führte. Berichte von Verwandten und Kollegen sowie Szenen aus Pavarottis großem Opernrepertoire ergänzen das Filmportrait.

Länge des Programms: 0:50:39 Großbritannien 1996, Regie: Nigel Wattis

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 21:25 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:48):
Classica
Haydn, Klaviersonate Es-Dur Hob. XVI:49 Catherine Collard

Die franzöische Pianistin Catherine Collard (1947-1993) spielt die Klaviersonate Es-Dur Hob. XVI:49 von Joseph Haydn (1732-1809). Aufgenommen 1989 im Château Maisons-Laffitte.

Länge des Programms: 0:20:14 Catherine Collard (Klavier)
Frankreich 1989, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick
05.11.2007, 23:15 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:49):
Classica
Sibelius, Violinkonzert d-Moll op. 47 Maxim Vengerov

Maxim Vengerov und das Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim spielen das Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 von Jean Sibelius (1865-1957). Mitschnitt eines Konzerts aus der Philharmonie Köln. Die Zugaben stammen von J.S. Bach und Eugène Ysaÿe.
"Geniestreich eines Geigers. - Je weiter dieser Maxim Vengerov in die epischen Weiten des Sibelius-Konzerts eintauchte, desto tiefer konnte man in den philharmonischen Sessel zurücksinken und sich ganz dem Zauber eines jungen Geigers überlassen, der vor allem eines im Sinn hatte: jede Note dieses Werks, jede Farbe, jeden Aufstrich und jeden Abstrich, jede kleine Veränderung hörbar zu machen und mit skrupulöser Sorgfalt in akustische Gestalt zu bringen. Dafür bedarf es viel Zeit und einer himmlischen Ruhe, die sich erst weit abseits profaner Fragen nach technischer Machbarkeit entfalten kann. Maxim Vengerov hatte bei seinem Kölner Gastspiel am Sonntagabend all das parat. Man wird sich an diesen Auftritt sicher lange noch erinnern, daran, daß einem eine halbe Stunde lang der Rest der Welt egal sein konnte. (...) Daß das gerade 23jährige Geigengenie solch weiten Bögen überhaupt schlagen konnte, um dann ganz in die Poesie dieser Musik eintauchen zu können, das war zu gutem Teil auch das Verdienst seines überragenden Partners Daniel Barenboim. Dieser hielt die Spannung im Chicago Symphony Orchestra ohne jegliches Anzeichen von Nervosität aus (...) So gelang ein Meisterstück, das mit vollstem Recht im ausverkauften Saal mit kaum enden wollenden Ovationen bedacht wurde." (Kölnische Rundschau, 10. Juni 1997)

Länge des Programms: 0:46:45 Maxim Vengerov (Violine)
Daniel Barenboim
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1997, Regie: Enrique Sanchez-Lansch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.11.2007, 23:40 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:51):
Classica
Smetana, Klaviertrio g-Moll op. 15 Bedrich Smetana
Das Trio Brahms (Leonardo Leonardi, Klavier - Felice Cusano, Violine - Franco Maggio Ormezowski, Violoncello) spielt das Klaviertrio g-Moll op. 15 von Bedrich Smetana (1824-1884).
1855 starb Smetanas Tochter im Alter von nur vier Jahren. In Erinnerung an das Kind komponierte er das Klaviertrio g-Moll.

Länge des Programms: 0:29:24 Trio Brahms
Schweiz 1980, Regie: Enrica Roffi

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.11.2007, 00:30 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:52):
Classica
Mahler, Symphonie Nr. 5 cis-Moll Claudio Abbado

Das Festival in Luzern ist heute eines der größten und bedeutendsten Musikfestivals der Welt. Als Grundstein der Entwicklung von den Internationalen Musikfestwochen zum "Lucerne Festival" gilt das Festkonzert vom 25. August 1938 unter der Leitung von Arturo Toscanini. 2003 übernahm Claudio Abbado, seit 1966 regelmäßiger Gast beim Musikfestival in Luzern, die Leitung des neu gegründeten Lucerne Festival Orchestra. Es besteht aus Mitgliedern des Gustav Mahler Chamber Orchestra, Musikern der Berliner Philharmoniker und internationalen Solisten wie der Klarinettistin Sabine Meyer und dem Hagen-Quartett.
"Man könnte geradezu philosophisch werden und vom 'Ganzen' reden, das bekanntlich mehr ist als die Summe seiner Teile. Oder aber fragen: Wie können 'Stars' eine einheitliche Truppe bilden? Was auf dem grünen Bolzplatz höchst selten gelingt, das ist bei Mahlers Fünfter zu bestaunen, die Claudio Abbado hundert Jahre nach ihrer Kölner Uraufführung mit 'seinem' Festivalorchester am Vierwaldstätter See einspielte. Und zwar auf eine Art, die man schlicht 'perfekt' nennen müsste ...
Jedesmal wenn jene Stars solistisch tätig sind oder ihre Stimmgruppen auf phänomenale Art homogen agieren, dann weiß man nicht mehr recht, was man mehr bewundern soll: das Ganze oder Teile dieses Orchesters. In jedem Fall erlebt man mit ihm und Abbado eine Mahler-Sternstunde." (Rondo, 14.7.2006)

Länge des Programms: 1:13:41 Claudio Abbado
Lucerne Festival Orchestra
Deutschland 2004, Regie: Michael Beyer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.11.2007, 01:00 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:53):
Classica
Musikarchiv - György Cziffra
Werke von Chopin, Liszt und Franck

Der Pianist György Cziffra (1921-1994) in historischen Aufnahmen. Das Programm:
Frédéric Chopin: Scherzo b-Moll op. 31, Impromptu Ges-Dur op. 51
Franz Liszt: La Ronde des lutins, Valse-Impromptu As-Dur, Grand galop chromatique.
Aufgenommen 25. September 1963 in Paris.

Frédéric Chopin: Polonaise As-Dur op. 53
Franz Liszt: Etüde Nr. 10 f-Moll aus den Etudes d'exécution transcendante, Rhapsodie Nr. 6 Des-Dur.
Aufgenommen am 10. Juni 1961 in Paris.

César Franck, Finale Allegro non troppo aus den Symphonischen Variationen. Dirigent ist Georges Cziffra jun., der 1981 verstorbene Sohn des Pianisten.
Aufgenommen am 6. Januar 1972 in Vence.

György Cziffra, geboren 1921 in Budapest, begann seine glänzende internationale Karriere im Dezember 1956 in Paris. Nach dem Es-Dur-Konzert von Liszt verlangte das begeisterte Publikum drei Zugaben vom Künstler, der kurz zuvor aus seiner Heimat geflüchtet war. Die Musikwelt war vom singulären Talent restlos überzeugt, und Cziffra unternahm triumphale Konzertreisen durch Europa und die USA. Urwüchsiges Temperament und großartige Musikalität sind die hervorstechenden Merkmale Cziffras; besonders berühmt war seine Interpretation der virtuosen Werke Franz Liszts. György Cziffra starb 1994 in Paris.

Länge des Programms: 0:49:12 György Cziffra (Klavier)
Frankreich 1973, Regie: Philippe Truffault

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.11.2007, 00:15 Uhr
06.11.2007, 09:10 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:55):
Classica
Schubert, Klaviersonaten D 958, 959, 960 Paul Badura-Skoda

Der österreichische Pianist Paul Badura-Skoda (*1927) ist neben seiner Konzerttätigkeit auch als Autor zahlreicher Bücher über Fragen der historischen Aufführungspraxis sowie als Herausgeber von Klavierwerken bekannt. Die geglückte Verbindung von Theorie und Praxis führt zu einem lebendig-virtuosen und historisch bewußten Spiel.
Diese Aufnahme entstand 1993 im Château Maisons-Laffitte. Gesamtlänge: 01:49:45 Paul Badura-Skoda (Klavier)
Frankreich 1993, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
02.11.2007, 13:20 Uhr
06.11.2007, 13:20 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:57):
Classica
The Original Three Tenors
Caruso - Gigli - Björling

Gigli - Caruso - Björling Im Jahre 1990 traten die drei Tenöre Luciano Pavarotti, Plácido Domingo und José Carreras bei einem vielbachteten Benefiz-Konzert gemeinsam auf. Die Veranstaltung wurde Legende; Wiederholungen und Imitationen folgten. Dieser Film zeigt die drei berühmtesten Tenöre des 20. Jahrhunderts, die zu ihren Lebzeiten noch nicht die überwältigende Medienpräsenz unserer Tage fanden: die Italiener Enrico Caruso (1873-1921) und Beniamino Gigli (1890-1957) sowie den Schweden Jussi Björling (1911-1960).

Länge des Programms: 0:50:45 Großbritannien 1999, Regie: Richard Fawkes

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.11.2007, 19:40 Uhr
karajan (01.11.2007, 08:58):
Classica
Simon Rattle dirigiert das City of Birmingham Symphony Orchestra
Werke von Henze, Holt und Messiaen

Simon Rattle Konzertmitschnitt vom 17. Mai 2000 in der Kölner Philharmonie im Rahmen der MusikTriennale Köln. Auf dem Programm:
Die Deutsche Erstaufführung des Stücks "A Tempest" (Rounds for Orchestra) von Hans Werner Henze (*1926). "Der abgekoppelte Kopfsatz seiner Zehnten Symphonie ist ein alptraumhaft wirbelndes, deftig instrumentiertes Bravourstück für Riesenorchester, das den Sturm des Lebens und die Süße des Vergangenen in stilistischer Anarchie - oder sagen wir: Alterssouveränität - beschwört." (SZ, 26.5.2000)
Die Deutsche Erstaufführung des Stücks für Sopran und Orchester "Sunrise' yellow noise" des englischen Komponisten Simon Holt (*1958). Die Komposition entstand als Auftrag des City of Birmingham Symphony Orchestra und der Royal Festival Hall zum Millennium. Sie geht auf ein Gedicht der amerikanischen Autorin Emily Dickinson (1830-1886) zurück: Ample make this Bed / Make this Bed with Awe / In it wait till Judgment break / Excellent and Fair. / Be its Mattress straight / Be its Pillow round / Let no Sunrise' yellow noise / Interrupt this Ground.
"Eclairs sur l'Au-delà" (Visionen des Jenseits) von Olivier Messiaen (1908-1992). Die elfsätzige Suite ist das letzte große Orchesterwerk Messiaens. Sie wurde erst nach dem Tode des Komponisten uraufgeführt und zieht Bilanz seines künstlerischen Schaffens und seiner philosophisch-religiösen Gedankenwelt.
"Das heutige Programm ist ein Beispiel für unsere Arbeit in Birmingham, wo wir in den 90er Jahren eine Konzertreihe mit dem Titel 'In Richtung Millennium' veranstaltet haben. Jedes Jahr wurde ein Jahrzehnt behandelt, so daß wir im Jahr 2000 Werke der 90er Jahre und ganz neue Stücke aufführen konnten." (Simon Rattle)

Gesamtlänge des Programms: 1:39:04 Lisa Milne (Sopran)
Simon Rattle
City of Birmingham Symphony Orchestra
Deutschland 2000, Regie: Barrie Gavin

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.11.2007, 21:35 Uhr
karajan (01.11.2007, 10:49):
Classica

Mahler, Symphonie Nr. 8 Es-Dur Simon Rattle
"Es ist das Größte, was ich bis jetzt gemacht. Und so eigenartig in Inhalt und Form, daß sich darüber gar nicht schreiben läßt. Denken Sie sich, daß das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen" (Gustav Mahler). Mahlers 8. Symphonie entstand 1906 und wurde mit triumphalem Erfolg 1910 in München uraufgeführt. Hier erhielt sie auch ihren Beinamen "Symphonie der Tausend", denn unter der Leitung des Komponisten wirkten 1030 Personen an dieser gesungenen Symphoniekantate mit. Die 8. Symphonie war das erste Werk Mahlers, das ihm zu seinen Lebzeiten einen wirklich großen Erfolg einbrachte. Das besondere Renommee der Symphonie wurde aber vor allem durch die eigenartige Verknüpfung des lateinischen Pfingsthymnus "Veni, creator spiritus" mit der Schlußszene aus Goethes "Faust II" geprägt. Durch sie entsteht der eigentümliche Charakter des Werks zwischen Symphonie, Oratorium, Musikdrama und Erlösungsmysterium.
Diese Aufnahme entstand bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, London. Einführung: Stephanie Hughes.

Länge des Programms: 1:29:03 Christine Brewer (Sopran)
Soile Isokoski (Sopran)
Rosemary Joshua (Sopran)
Birgit Remmert (Mezzosopran)
Jane Henschel (Mezzosopran)
Jon Villars (Tenor)
David Wilson-Johnson (Baß)
John Relyea (Baß)
City of Birmingham Youth Choir
Toronto Children's Chorus
Sydney Philharmonia Choir
London Symphony Chorus
City of Birmingham Chorus
National Youth Orchestra of Great Britain
Simon Rattle
Großbritannien 2002, Regie: Jonathan Haswell

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.11.2007, 21:50 Uhr
karajan (01.11.2007, 10:51):
Classica
Portrait Mario Lanza Mario

Lanza Mario Lanza, 1921 als Kind italienischer Einwanderer in Philadelphia geboren, war der erste Opernsänger, der mit Goldenen Schallplatten sowohl für seine klassischen als auch seine populären Alben ausgezeichnet wurde. Sein Vorbild war Enrico Caruso, doch Lanza wandte sich - durchaus zeitgemäß - nicht der Opernbühne, sondern den Filmstudios in Hollywood zu. Streifen wie "The Great Caruso" und "The Student Prince" machten ihn in den 50er Jahren zum bekanntesten Opernsänger der Welt. Doch seine glänzende Karriere dauerte nur 12 Jahre; Mario Lanza starb im Alter von 38 Jahren am 7. Oktober 1959 in Rom.
Der Film zeigt den Publikumsliebling und beschäftigt sich mit den Hintergründen seines frühen Todes.

Länge des Programms: 0:59:14 Großbritannien 2005, Regie: Mark Kidel

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.11.2007, 19:10 Uhr
karajan (01.11.2007, 10:52):
Classica
Mahler, Klavierquartett

Das Anton-Quartett spielt das Klavierquartett von Gustav Mahler (1860-1911). Aufgenommen 1993 im Schloß Villepreux, Frankreich. Anton-Quartett
Frankreich 1993, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.11.2007, 20:10 Uhr
karajan (01.11.2007, 10:53):
Classica
Borodin, Streichquartett Nr. 2 D-Dur
Das Fine Arts Quartet (Ralph Evans und Efim Boico, Violine - Jerry Horner, Viola - Wolfgang Laufer, Violoncello) spielt das Streichquartett Nr. 2 D-Dur von Alexander Borodin (1833-1887). Aufnahme vom Festival de St. Riquier 1990.

Alexander Borodin studierte Medizin und Chemie. Er war zunächst als Militärarzt tätig, wurde dann Professor an der Petersburger Akademie und machte sich als Chemiker international einen Namen. Das Komponieren bezeichnete er als "Erholung, Spaß, eine Laune, dich mich von meinen öffentlichen, tatsächlichen Aufgaben ablenkt". Dennoch zählt er zu den wichtigsten Komponisten Rußlands im 19. Jahrhundert. Borodin hat nur zwei Streichquartette geschrieben; vor allem das D-Dur-Quartett gehört mit seiner bezaubernden Melodik und der vollkommenen Kompositionstechnik zu den schönsten Werken der Gattung Kammermusik.

Länge des Programms: 0:29:56 Fine Arts Quartet
Frankreich 1990, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.11.2007, 01:50 Uhr
karajan (01.11.2007, 10:55):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 6 d-Moll op. 104 Esa-Pekka Salonen

Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Sechste Symphonie, 1923 in Helsinki uraufgeführt, entstand über einen Zeitraum von fünf Jahren und spiegelt die erfindungsreiche Auseinandersetzung des Meisters mit der symphonischen Tradition wider.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:29:33 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall

Alle Sendetermine auf einen Blick:
02.11.2007, 08:30 Uhr
09.11.2007, 12:30 Uhr
karajan (01.11.2007, 10:58):
Classica
Beethoven, Fidelio
Aus dem Palau de les Arts Reina Sofía, Valencia

Szenenphoto Nicht kleckern, sondern klotzen will man in Valencia. Den Eindruck vermittelt das imposante neue Opernhaus, das kein Geringerer als der Stararchitekt Santiago Calatrava erbaut hat. Auf 300 Millionen Euro werden die Baukosten geschätzt. Der Jahresetat soll höher liegen als jener der beiden berühmtesten spanischen Opernhäuser, des Teatro Real in Madrid und des Liceu in Barcelona. Als Chefdirigent wurde kein Geringerer als Lorin Maazel gewonnen. Mit einem Paukenschlag, so scheint es, wollte sich Valencia in die erste Liga von Spaniens Kulturmetropolen katapultieren. Das sollte offenbar auch die Eröffnungspremiere verdeutlichen, für die man sicher nicht zufällig Beethovens in Spanien spielende Freiheitsoper "Fidelio" ausgewählt hatte.
Ein Staatsgefängnis bei Sevilla, 18. Jahrhundert. Florestan, ein spanischer Adliger, wird von Pizarro, dem korrupten Festungsgouverneur, schon seit Jahren zu Unrecht gefangengehalten. Florestans treue Gattin Leonore hat sich unter dem Namen Fidelio in Männerkleidung vom Kerkermeister Rocco als Gehilfe einstellen lassen, um Florestan zu befreien. Pizarro erfährt, daß der Minister, Don Fernando, das Gefängnis inspizieren wird und beschließt, Florestan vorher zu töten.
Fidelio hat Rocco überredet, die Gefangenen ein wenig an die Sonne zu lassen. Florestan befindet sich jedoch nicht unter ihnen; denn er ist in einem geheimen Verlies angekettet. Dort soll Rocco auf Pizarros Befehl ein Grab für den unliebsamen Gefangenen ausheben.
Leonore steigt mit Rocco zu dem Gefangenen hinab und erkennt ihren Gatten. Als Pizarro Florestan töten will, wirft sie sich dazwischen, bedroht den Schurken mit einer Pistole und gibt sich zu erkennen.
Fanfarenklänge verkünden die Ankunft des Ministers, der die Gefangenen befreit und Pizarro seiner gerechten Strafe zuführt. Musikalische Leitung: Zubin Mehta
Inszenierung: Pier'Alli
Bühnenbild und Kostüme: Pier'Alli
Carsten H. Stabell (Don Fernando)
Juha Uusitalo (Don Pizarro)
Waltraud Meier (Leonore)
Peter Seiffert (Florestan)
Matti Salminen (Rocco)
Ildikó Raimondi (Marzelline)
Rainer Trost (Jaquino)
Coro de la Generalitat Valenciana
Orquesta de la Comunitat Valenciana
Spanien 2007, Regie: Tiziano Mancini

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.11.2007, 21:15 Uhr
11.11.2007, 18:00 Uhr
karajan (01.11.2007, 11:00):
Classica
Anna Netrebko und Rolando Villazón in Paris
Arien und Duette

Konzertaufzeichnung aus dem Théâtre des Champs-Elysées, Paris. Das Programm reicht von französischen Werken (Gounod, Massenet, Bizet) über italienische Opern (Verdi, Ponchielli, Puccini, Mascagni, Catalani) bis zu den Muttersprachen beider Künstler: Russisch aus Tschaikowskys Opern "Eugen Onegin" und "Iolanthe", Spanisch aus Zarzuelas von Moreno-Torroba ("Luisa Fernanda") und Soutollo-Vert ("La del Soto del Parral"). Und natürlich darf das Trinklied (Brindisi) aus Verdis "La Traviata" als Zugabe nicht fehlen. Anna Netrebko (Sopran) Rolando Villazón (Tenor)
Emmanuel Villaume
Orchestre National de Belgique
Frankreich 2007, Regie: Olivier Simmonet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (01.11.2007, 11:01):
Classica
Bruckner, Symphonie Nr. 7 E-Dur Christian Thielemann

Die Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Christian Thielemann spielen die Symphonie Nr. 7 E-Dur von Anton Bruckner (1824-1896). Diese Aufnahme entstand am 14. November 2006 im Festspielhaus Baden-Baden. Christian Thielemann
Münchner Philharmoniker
Deutschland 2006, Regie: Agnes Méth-Katschthaler

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.11.2007, 22:00 Uhr
karajan (01.11.2007, 11:03):
Classica
Donizetti, Lucrezia Borgia
Eine Produktion des Teatro alla Scala, aufgenommen im Teatro degli Arcimboldi

Szenenphoto Gaetano Donizetti (1797-1848) schrieb "Lucrezia Borgia" 1833 für die Mailänder Scala. In den vorangegangenen Jahren hatte er an anderen Theatern der Stadt mit "Anna Bolena" und "L'elisir d'amore" (Der Liebestrank) großen Beifall geerntet und zählte nun zu den erfolgversprechendsten Opernkomponisten seines Landes. Nun sollte der 35jährige Donizetti im Auftrag des berühmten Opernhauses die Zusammenarbeit mit dem Librettisten Felice Romani fortsetzen: Als literarische Vorlage der neuen Oper diente Victor Hugos Drama ?Lucrèce Borgia?, eine turbulente Geschichte um Lucrezia Borgia, ihren vierten Ehemann und ihren vermeintlichen Liebhaber, der in Wahrheit jedoch ihr Sohn ist.
Das ebenfalls 1833 uraufgeführte Theaterstück bot eine Fülle an bühnenwirksamen Situationen und reizvollen Szenen für einen Komponisten des frühen 19. Jahrhunderts.

Die Handlung:
Venedig und Ferrara, um 1505. Lucrezia Borgia ist in vierter Ehe mit dem Herzog von Ferrara, Don Alfonso I., verheiratet. Wegen ihrer Umtriebe und des Schicksals ihrer drei früheren Ehemänner ist die wunderschöne Frau bei der Bevölkerung gefürchtet.
Der junge Söldner Gennaro und der römische Adlige Maffio Orsini sollen als Gesandte Venedigs an den Hof des Herzogs von Ferrara reisen. Auf einem Maskenball feiern sie Abschied von ihrer Heimatstadt. Lucrezia Borgia läßt Gennaro schon seit Tagen beobachten; allerdings sind die Gründe ihres Interesses niemandem bekannt. Bei der Abschiedsfeier schläft Gennaro ein; Lucrezia findet ihn und betrachtet den Schlafenden liebevoll. Don Alfonso, der ihr maskiert gefolgt ist, hält Gennaro für den Liebhaber seiner Ehefrau und beschließt, den Rivalen bei nächster Gelegenheit zu töten.
Als Gennaro erwacht und die bezaubernde Unbekannte sieht, gesteht er ihr seine Liebe; er spricht aber auch von seiner Mutter, die er nicht kenne, da er im Hause eines armen Fischers aufgewachsen sei. Gennaros Freunde erscheinen, werfen Lucrezia ihre Schandtaten vor und sagen Gennaro, wer die Unbekannte in Wahrheit ist. Sie verspotten ihn, woraufhin Gennaro empört das ?B? aus dem Wappen der Borgia schlägt.
Don Alfonso läßt Gennaro festnehmen, um ihn zu töten. Lucrezia erscheint und verlangt die Bestrafung desjenigen, der ihr Wappen geschändet hat. Als sie erfährt, daß Gennaro die Tat begangen hat, fleht sie Alfonso um Gnade an und droht ihm mit dem Schicksal ihrer ersten drei Ehemänner, falls er Gennaro umbringen läßt. Doch Alfonso ist unerbittlich: Er läßt Lucrezia lediglich die Wahl, ob Gennaro durch Gift oder mit dem Schwert getötet werden soll. Lucrezia entscheidet sich für Gift, verabreicht Gennaro rechtzeitig ein Gegengift und verhilft ihm zur Flucht.
Gennaro und sein Freund Orsini besuchen ein Fest in Ferrara, dessen fröhliche Stimmung plötzlich von Totengeläut und düsteren Gesängen aus der Ferne unterbrochen wird. Sogar die Fackeln erlöschen, und die Gäste stellen fest, daß die Türen verschlossen sind. Lucrezia erscheint und teilt allen mit, daß sie als Rache für die Schmähungen in Venedig soeben vergiftet worden seien.
Als sie Gennaro unter den Gästen entdeckt, will sie erneut mit einem Gegengift sein Leben retten, doch die Dosis ist zu gering. Gennaro will Lucrezia erdolchen, doch sie gibt sich dem Sterbenden als seine Mutter zu erkennen. Als der Herzog hinzukommt, weist Lucrezia verzweifelt auf die Leiche ihres Sohnes und bricht zusammen.

Länge des Programms: 02:20:00 Musikalische Leitung: Renato Palumbo
Inszenierung: Hugo de Ana
Ausstattung: Hugo de Ana
Choreographie: Leda Lojodice
Mariella Devia (Lucrezia Borgia)
Michele Pertusi (Alfonso Duca di Ferrara)
Marcelo Álvarez (Gennaro)
Daniela Barcellona (Maffio Orsini)
Carlo Bosi (Jeppo Liverotto)
Piero Terranova (Don Apostolo Gazella)
Alessandro Svab (Gubetta)
Iorio Zennaro (Rustighello)
Eldar Aliev (Astolfo)
Ernesto Panariello (Una voce)
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Italien 2002, Regie: Carlo Battistoni

Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.11.2007, 17:05 Uhr
11.11.2007, 23:40 Uhr
nikolaus (01.11.2007, 22:47):
Original von Travi
(Samstag, den 27.10.07, 22.20-23.20 Uhr)

Vielleicht haben hier schon andere darüber geschrieben, aber für mich war's neu und erfrischend (möglicherweise, weil mein Fernsehkonsum ansonsten sehr gering ist; möglicherweise aber auch, weil meine Beschäftigung mit Oper generell noch nicht so alt ist). Am Samstagabend lief auf ARTE in der Reihe "Oper entdecken" eine einstündige Sendung über Johanna auf dem Scheiterhaufen (1935) von dem schweizer Komponisten Arthur Honegger (1892-1955), dirigiert von Alain Altinoglu, Boulez-Schüler und ab 2007/2008 erster Gastdirigent des Orchestre National de Montpellier. In der m.E. äußerst sehenswerten Sendung wurden zahlreiche ausführliche Ausschnitte aus dem insgesamt etwa 70-minütigen Werk gezeigt und mit Kommentaren Altinoglus gegengeschnitten, so dass sich ein sehr schöner Eindruck von Musik und Ästhetik einstellte. Ich würde sicher nicht so weit gehen, mir nun gleich die DVD zu kaufen, aber um einen ersten Einblick zu gewinnen, schien mir die Methode hervorragend geeignet.

Johanna auf dem Scheiterhaufen, im Original Jeanne d'Arc au bûcher, ist ein dramatisches Oratorium in 11 Szenen, also keine Oper im hier meist diskutierten Sinne, und gilt als eines der wichtigsten Werke Honeggers überhaupt; das Libretto stammt von dem großen französischen katholischen Schriftsteller Paul Claudel. In dem Stück verbindet Honegger gemischten Chor, Kinderchor und Orchester mit GesangssolistInnen und SchauspielerInnen (die wichtigsten Rollen, so auch die Johannas / Jeannes, sind Sprechrollen, wenn man von einem sehr anrührenden Gesangsversuch der Hauptfigur absieht). Die Titelrolle wurde in der Baseler Uraufführung 1938 von der russischen Tänzerin, Schauspielerin und Kunstmäzenin Ida Rubinstein dargestellt, die, immer auf der Suche nach geeigneten Rollen, das Werk auch in Auftrag gegeben hatte. Einer der von mir konsultierten Quellen war zu entnehmen, dass das Publikum bei dieser ersten Aufführung begeistert war. Angesichts des Witzes und der Ironie, wie sie sich bei aller Tragik der Titelheldin in Handlung, Figuren und Musik ausdrücken, muss ich sagen, dass ich das nachempfinden kann. Mir war weder das Werk vorher bekannt, noch die beteiligten KünstlerInnen.

Kennt jemand das Werk oder sogar die Aufnahme?

Kennt jemand andere Sendungen aus der Reihe und ist ähnlich angetan, ist dadurch vielleicht sogar zur intensiveren Beschäftigung mit einem bestimmten Werk oder einem bestimmten Komponisten, Librettistin, Sänger etc. angeregt worden? Oder hat jemand eventuell im Gegenteil Bedenken?

Neugierig,
Travi

Hallo Travi!

Ich habe sie auch gesehen - und sie hat mir auch sehr gut gefallen!
Lieber wäre ich aber bei der Aufführung selber gewesen; ich glaube, live ist es noch beeindruckender!
Imposant die Hauptdarstellerin, nicht wahr?

Gruß, Nikolaus.
karajan (06.11.2007, 09:59):
Classica
Portrait Vanessa Mae

Bereits im Alter von 16 Jahren machte die Geigerin Vanessa Mae sowohl als Virtuosin im Bereich der klassischen Musik als auch durch ihre Auftritte als Popmusikerin auf sich aufmerksam. Durch ihre Crossover-Schallplatten interessierte sie viele Jugendliche für die E-Musik. Das Filmportrait entstand während der Vorbereitungen für Vanessa Maes erste große Tournee und zeigt die junge Künstlerin privat und bei der Arbeit: im Studio, bei Gesprächen zu Hause und auf dem Konzertpodium mit Max Bruchs Schottischer Phantasie. Großbritannien 1995, Regie: Christopher Walker

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 02:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:03):
Classica
Prokofjew, Krieg und Frieden
Teil 1
Aus dem Mariinsky-Theater St. Petersburg


In russischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Szenenphoto Eine Aufführung von Sergej Prokofjews monumentalem Bühnenwerk "Krieg und Frieden" stellt für jedes Opernhaus eine große Herausforderung dar: Die 13 Bilder nach Leo Tolstois gleichnamigem Roman erfordern rund 60 Rollen, großen Chor und Ballett sowie einen starken Dirigenten, der in einem solchen Monumental-Tableau die beeindruckende Kühnheit der dynamischen Kontraste, die Opulenz und Leuchtkraft der reich ausgestatteten Partitur herausarbeiten kann. Die Aufführungsdauer übertrifft mit rund viereinhalb Stunden selbst die Ausmaße von Wagners "Götterdämmerung". Eine Aufteilung des Werks in zwei Abende war jedoch von vornherein vorgesehen.
Die Handlung der Oper verbindet die Liebesgeschichte zwischen Fürst Andrej Bolkonski und der jungen Natascha Rostowa mit dem Feldzug Napoleons gegen Rußland im Jahre 1812. Als Prokofjew Anfang der 40er Jahre an seiner Oper arbeitete, bildete Hitlers Überfall auf die Sowjetunion eine aktuelle politische Parallele.
Viele Handlungsstränge verdichten sich zu einem komplexen Gefüge, bei dem in der ersten Hälfte das friedliche Leben in Form einer Familienchronik erzählt wird, bevor im zweiten Teil der Krieg ausbricht. Prokofjew beschäftigte sich immer wieder mit dem Werk, überarbeitete es, nahm Kürzungen vor und fügte andere Szenen hinzu. Eine vollständige Aufführung hat Prokofjew nicht erlebt. Lange Zeit wurde das gigantische Werk für jede der (überaus seltenen) Aufführungen an einem Opernhaus gekürzt.
Die hier gezeigte Inszenierung vom St. Petersburger Mariinsky-Theater aus dem Jahre 1991 war die erste szenische Gesamtaufführung der Oper. Mit dieser Produktion begann die postsowjetische Blütezeit des traditionsreichen Opernhauses, das unter der Leitung des Dirigenten Valery Gergiev den einstigen Glanz der Zarenzeit wiedererlangt hat.
"Not merely in its span of more than four and a half hours, but in artistic quality also, the live relay of Prokofiev's 'War and Peace' from St Petersburg must be counted as one of the greatest achievements of televised opera." (Opera Magazine)
Die Handlung
Teil 1:
Fürst Andrej Bolkonski ist im Auftrag des Zaren unterwegs und besucht die Familie des Grafen Rostow. Er begegnet dort Rostows Tochter Natascha. Das junge Mädchen bezaubert ihn, und Andrej, vom Leben enttäuscht, gewinnt neuen Lebensmut.
Natascha und Andrej begegnen einander im nächsten Winter auf einem Ball und verlieben sich. Aber der alte Fürst Bolkonski widersetzt sich der Verbindung und schickt Andrej für längere Zeit ins Ausland. Als Graf Rostow und Natascha den alten Fürsten besuchen wollen, werden sie nicht empfangen.
Hélène Besuchowa gibt eine Soirée und stellt Natascha ihrem Bruder Anatol Kuragin vor. Er ist bezaubert von Natascha, die sich von Kuragins Liebeserklärung blenden läßt, weil sie des Wartens auf Andrej müde und vom Verhalten des alten Fürsten gekränkt ist. Natascha ist bereit, mit Kuragin zu fliehen, und erwartet ihn, doch Nataschas Cousine Sonja verrät den Plan.
Pierre Besuchow erzählt Natascha, daß Kuragin bereits verheiratet sei. Natascha unternimmt daraufhin einen Selbstmordversuch. Graf Besuchow stellt seine Frau und ihren Bruder zur Rede. Er zwingt Kuragin, Nataschas Briefe herauszugeben und die Stadt zu verlassen.

Länge des 1. Teils: 1:46:52 Musikalische Leitung: Valery Gergiev
Inszenierung: Graham Vick
Bühnenbild: Timothy O'Brien
Kostüme: Walentina Komolowa
Alexander Gergalow (Fürst Andrej Bolkonski)
Elena Prokina (Natascha Rostowa)
Gegam Grigorian (Pierre Besuchow)
Olga Borodina (Hélène Besuchowa)
Nikolai Ochotnikow (Feldmarschall Kutusow)
Wladimir Ognowenko (Fürst Nikolaj Bolkonski)
Juri Marusin (Fürst Anatol Kuragin)
Wassili Gerelo (Napoleon Bonaparte)
Swetlana Wolkowa (Sonja)
Irina Bogatschewa (Maria Achrosimowa)
Sergej Alexaschkin (Graf Rostow)
Alexander Morosow (Dolochow)
Michail Kit (Denissow)
Chor und Orchester des Mariinsky-Theaters
Rußland 1991, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.11.2007, 16:00 Uhr
12.11.2007, 08:30 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:11):
Classica
Tschaikowsky, Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 Borodin-Quartett

Das Borodin-Quartett (Michail Kopelman und Andrej Abramenkow, Violine - Dmitri Schebalin, Viola - Walentin Berlinski, Violoncello) spielt das Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22 von Peter Tschaikowsky (1840-1893). Diese Aufnahme entstand 1987 in der Henry Wood Hall, London.
Kammermusik bildet nur einen kleinen Teil in Peter Tschaikowskys Schaffen, dennoch sind ihm ausgezeichnete Werke in dieser Gattung gelungen, so z.B. die ersten beiden Streichquartette. Das Quartett Nr. 2 komponierte Tschaikowsky im Januar 1874; nach eigenen Aussagen ging es ihm so leicht von der Hand wie kein anderes Werk. Der fließende Charakter wird durch die Chromatik der Einleitung zum ersten Satz noch verstärkt. Der langsame Satz mit seinen schmeichelnden Melodien gilt allgemein als gelungenster Teil der gesamten Komposition. Das lebhafte Finale sticht durch seinen springenden Rhythmus und eine für Tschaikowsky typische lyrische Melodie hervor.

Länge des Programms: 0:38:36 Borodin-Quartett
Großbritannien 1987, Regie: Jonathan Fulford

Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.11.2007, 18:50 Uhr 12.11.2007, 10:20 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:14):
Classica
Das Phänomen Maria Callas Maria Callas

Keine andere Sängerin des 20. Jahrhunderts hat eine solche Verehrung erfahren, aber auch solch hitzige Kontroversen ausgelöst wie Maria Callas (1923-1977): Einerseits veränderte sie mit der dramatischen Kraft ihrer sängerischen Darstellung das Erscheinungsbild der Oper in unserem Jahrhundert, andererseits wurde zuweilen gerade der auf Ausdruck konzentrierte Klang ihrer Stimme kritisiert. Leonard Bernstein nannte sie "die größte Künstlerin der Welt"; sie war der Inbegriff der "Primadonna assoluta", führend im lyrischen und im dramatischen Repertoire.
Maria Callas war bereits eine Legende, bevor sie fünfzig Jahre alt wurde, und zählt bis heute zu den berühmtesten Sängerinnen, deren Kunst auf Schallplatte dokumentiert ist; ihre Aufnahmen werden auch zwanzig Jahre nach ihrem Tod in hohen Stückzahlen verkauft.
Im Gegensatz zur glanzvollen Karriere stand ihr Privatleben: In New York geboren, wuchs sie, vom Vater getrennt, während des Zweiten Weltkriegs im besetzten Griechenland auf und mußte buchstäblich fürs Überleben singen. Mit ihrer enormen Willenskraft schaffte sie den Sprung an die Spitze und wurde von der großen Welt und ihren reichsten Männern verehrt. Als sie den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht hatte, ließ ihre große Liebe sie fallen; Maria Callas erlitt einen Zusammenbruch und zog sich für die letzten Jahre ihres Lebens in verzweifelte Einsamkeit zurück.
Das Filmportrait schildert die Karriere der großen Sängerin von der Studienzeit in Athen bis zu den letzten Lebenstagen in Paris, beschreibt die Tragödie ihres Lebens und dokumentiert vor allem die triumphalen Auftritte. Mit seltenem Archivmaterial und Berichten von Zeitzeugen gibt der Film Einblick in eine außergewöhnliche Künstlerlaufbahn.

Länge des Programms: 01:31:40 Großbritannien 1988, Regie: Tony Palmer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 13:20 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:22):
Classica
Musikarchiv - Rita Streich
Lieder und Arien


Die Sopranistin Rita Streich (1920-1987) in historischen Aufnahmen. Auf dem Programm:
Lieder von Brahms, Mendelssohn, Mozart, Schubert, Schumann, Wolf und Strauss
Arien aus Opern von Donizetti, Dvorák, Mozart und Puccini.
Mit dem Orchestre National de l'ORTF unter der Leitung von Hans Wallat sowie den Pianisten Janine Reiss, Marousia le Marc'Hadour und Christian Ivaldi.
Die Aufnahmen entstanden in den Jahren 1964, 1965, 1968 und 1972.

Länge des Programms: 0:47:08 Frankreich 1965, Regie: Philippe Truffault

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:24):
Classica
Recital Peter Schreier
Werke von Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Schumann und Prokofjew

Peter Schreier Peter Schreier, am Flügel begleitet von Rudolf Buchbinder, singt Lieder von Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Prokofjew. Das Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Abendempfindung
Ludwig van Beethoven: Ich liebe dich
Franz Schubert: Heideröslein - Ständchen - Der Musensohn
Johannes Brahms: Erlaube mir, feins Mädchen - Guten Abend - Feinsliebchen - Sagt mir, o schönste Schäf'rin mein - Die Sonne scheint nicht mehr.
Robert Schumann: Du bist wie eine Blume - Dein Angesicht - Mondnacht
Johannes Brahms: Die Mainacht - Hebstgefühl - Sehnsucht - Maria ging aus wandern - Schwesterlein - Wie komm' ich denn zur Tür herein
Sergej Prokofjew: Schwatzlieschen - Süße Grüße - Die Ferkelchen.
Diese Aufnahme entstand im Dezember 1971 im Palais Schönburg, Wien.

Länge des Programms: 1:04:20 Peter Schreier (Tenor)
Rudolf Buchbinder (Klavier)
Deutschland 1971, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 21:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:24):
Classica
Recital Peter Schreier
Werke von Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Schumann und Prokofjew

Peter Schreier Peter Schreier, am Flügel begleitet von Rudolf Buchbinder, singt Lieder von Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Prokofjew. Das Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Abendempfindung
Ludwig van Beethoven: Ich liebe dich
Franz Schubert: Heideröslein - Ständchen - Der Musensohn
Johannes Brahms: Erlaube mir, feins Mädchen - Guten Abend - Feinsliebchen - Sagt mir, o schönste Schäf'rin mein - Die Sonne scheint nicht mehr.
Robert Schumann: Du bist wie eine Blume - Dein Angesicht - Mondnacht
Johannes Brahms: Die Mainacht - Hebstgefühl - Sehnsucht - Maria ging aus wandern - Schwesterlein - Wie komm' ich denn zur Tür herein
Sergej Prokofjew: Schwatzlieschen - Süße Grüße - Die Ferkelchen.
Diese Aufnahme entstand im Dezember 1971 im Palais Schönburg, Wien.

Länge des Programms: 1:04:20 Peter Schreier (Tenor)
Rudolf Buchbinder (Klavier)
Deutschland 1971, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 21:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:25):
Classica
Schreker, Kammersymphonie Franz Schreker

Das Kammerorchester "Atelier symphonique et lyrique du centre" unter der Leitung von Amaury du Closel spielt die Kammersymphonie von Franz Schreker (1878-1934).

Länge des Programms: 0:25:41 Amaury du Closel
Atelier symphonique et lyrique du centre
Frankreich 1997, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 22:10 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:30):
Classica
Hinter den Kulissen
Schrekers 'Die Gezeichneten' in Düsseldorf Franz Schreker

Franz Schreker (1878-1934) war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein erfolgreicher und vielversprechender Komponist, vor allem auf dem Gebiet der Oper. In den Jahren des Dritten Reichs geriet sein Schaffen, das sich durch üppige Klangentfaltung auszeichnet, in Vergessenheit. Um 1970 setzte eine Wiederbelebung seiner Bühnenwerke ein und stellte das große Talent Schrekers unter Beweis. Günter Krämers hier dokumentierte Inszenierung der "Gezeichneten" 1987 an der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf, war erfolgreicher Bestandteil dieser Schreker-Renaissance.

Länge des Programms: 0:42:22 Deutschland 1989, Regie: Werner Lütje

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.11.2007, 22:40 Uhr
karajan (06.11.2007, 10:32):
Classica
Zu Ehren Pavarottis
Die Drei Tenöre in Rom
Carreras - Domingo - Pavarotti

Domingo - Carreras - Pavarotti Am 7. Juli 1990 wurden 6000 Zuhörer in den römischen Caracalla-Thermen und etwa eine Milliarde Zuschauer an den Fernsehschirmen Zeugen eines spektakulären Ereignisses: Anläßlich der Fußballweltmeisterschaft 1990 traten die drei Tenöre Plácido Domingo, Luciano Pavarotti und José Carreras erstmals gemeinsam in einem Benefiz-Konzert auf. Zubin Mehta dirigierte das Orchester aus rund 200 Musikern. Die Dokumentation führt hinter die Kulissen dieser Veranstaltung, die weit über die Grenzen der Klassik hinaus Beachtung fand.

Länge des Programms: 0:57:00 Großbritannien 1990, Regie: Ignazio Agosta

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.11.2007, 20:35 Uhr
12.11.2007, 23:25 Uhr
karajan (06.11.2007, 11:59):
Classica
Rachmaninow, Vesperliturgie op. 37

Nur wenige Komponisten haben Werke für die Russisch-Orthodoxe Kirche geschrieben. Dies liegt einerseits an Beschränkungen wie z.B. dem Verbot des Gebrauchs von Musikinstrumenten in der Liturgie, andererseits an der untergeordneten Rolle, die die Kirche und somit auch die Kirchenmusik während der Sowjetzeit spielten.
Sergej Rachmaninow war ein gläubiger Mensch, wenngleich er in kritischer Distanz zur Kirche stand. Die Musik der orthodoxen Liturgie faszinierte ihn; Anklänge finden sich in seinem gesamten Werk (z.B. im Thema des ersten Satzes seines Dritten Klavierkonzerts).
Die Vesperliturgie op. 37, 1915 entstanden, zählt zu den größten Kompositionen der russischen Kirchenmusik und bildet zugleich einen Höhepunkt in Rachmaninows Schaffen. Für sein a-cappella-Werk verwendete er mittelalterliche Originalmelodien, die teils noch byzantinischen Ursprungs sind. Für den Chor arrangierte Rachmaninow die alten Melodien allerdings in orchestraler Manier: Die vier Stimmen werden fast durchweg zwei- oder dreifach unterteilt. Auffällig sind die für die russische Kirchenmusik typische Dominanz der tiefen Stimmen und die häufige Imitation von Glocken, die ebenfalls ein grundlegendes Element der orthodoxen Welt darstellen. Gesungen wird in kirchenslawischer Sprache, die aus dem 9. Jahrhundert stammt.
Rachmaninows "vokale Orchestrierung" stellt jedoch derart hohe Ansprüche an den Chor, daß die Vermutung naheliegt, er habe mit Opus 37 ein Konzertstück geschrieben, das mit seinem beeindruckenden Wohlklang die Faszination der orthodoxen Liturgie zu neuem Leben außerhalb der Gottesdienstes erweckt.
Diese Aufnahme entstand in der Royal Albert Hall, London.

Länge des Programms (incl. Einführung): 01:04:56 Tatjana Zheranzhe
Tatiana Zheranzhe (Alt)
Viktor Radkewitsch (Tenor)
Kammerchor des Kultusministeriums der UdSSR
Valery Poliansky
Großbritannien 1991, Regie: Jonathan Fulford

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.11.2007, 01:20 Uhr
13.11.2007, 08:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:01):
Classica

In memoriam Jacqueline du Pré
Zum 20. Todestag

Jacqueline du Pré Sie gilt neben Pablo Casals, Paul Tortelier und Mstislaw Rostropowitsch, die alle drei ihre Lehrer waren, als die größte Cellobegabung des 20. Jahrhunderts. Ihr leuchtender Ton, ihre außergewöhnliche Musikalität und Hingabe an die Musik begeisterten das Publikum ebenso wie ihre Musikerkollegen, unter ihnen Weltstars wie Ithzak Perlman, Zubin Mehta und Pinchas Zukerman. Ihre Ehe mit Daniel Barenboim, mit dem sie oft im Duo auftrat, verleitete zu Vergleichen mit Clara und Robert Schumann. Mit vier Jahren soll Jacqueline du Pré (1945-1987) den Wunsch geäußert haben, Cello zu spielen. Noch ein Teenager, gab sie 1961 ihr Debüt. Aufsehen erregte ihre Einspielung des Cellokonzerts von Edward Elgar unter der musikalischen Leitung von Sir John Barbirolli, die noch heute als unübertroffene Referenzaufnahme des Stückes gilt.
Nachdem die Multiple Sklerose sie zwang, ihre Konzertkarriere zu beenden, beschränkte sie sich auf das Unterrichten, bis ihr auch das nicht mehr möglich war. Jacqueline du Pré starb am 19. Oktober 1987.
Christopher Nupen griff für diese Dokumentation über die Ausnahmecellistin auf umfangreiches Filmmaterial zurück, das die Künstlerin auf dem Konzertpodium, im Aufnahmestudio und privat zeigt.

Länge des Programms: 00:55:57 Großbritannien 1994, Regie: Christopher Nupen

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.11.2007, 23:25 Uhr
13.11.2007, 09:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:02):
Classica
Berlioz, Te Deum Daniel Barenboim

Hector Berlioz hatte das Te Deum bereits 1832 anläßlich der siegreichen Rückkehr der französischen Truppen aus Italien geplant. Es sollte jedoch bis 1855 dauern, bis er die Uraufführung in der Pariser Kirche St. Eustache dirigieren konnte. Wie so viele große Werke des Komponisten ist auch das Te Deum ein gigantisches Projekt, bei dessen Uraufführung fast tausend Mitwirkende zum Einsatz kamen.
Ursprünglich war es für zwei Chöre von jeweils hundert Stimmen sowie für einen dritten Chor von sechshundert Kindern konzipiert gewesen. Später überarbeitete der Komponist die Partitur und brachte sie in eine bescheidenere Dimension. Diese Version mit einem auf 130 Mitwirkende reduzierten Chor wird heute üblicherweise aufgeführt.
Das Werk inspiriert weniger zur Meditation als vielmehr zu großer Feierlichkeit. Berlioz entfaltet eine ganze Reihe dramatischer Effekte wie die Wiederholung von Motiven, brillante Tonfarben und martialische Rhythmen. Er arbeitet mit einer stark kontrastierenden Dynamik, stellt sanfte Melodien strengen Chorblöcken gegenüber, verwendet Fugato, Chromatik, Variation und Psalmodie...
Im Te Deum erreicht Berlioz die Grenze seiner Ausdruckskraft, ohne dabei jedoch in schlechten Geschmack oder bloße Theatralik zu verfallen.

Länge des Programms: 0:52:02 David Rendall (Tenor)
Pierre Moreau (Orgel)
Choeur et Orchestre de Paris
Orchestre de Paris
Daniel Barenboim
Deutschland 1982, Regie: Mate Rabinovsky

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.11.2007, 00:25 Uhr
13.11.2007, 10:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:08):
Classica
Die Kunst des Geigenspiels

Teil 1 David Oistrach Die Violine ist vielleicht das spektakulärste aller Musikinstrumente. Die Geschichte der Geige und ihrer Musik ist auch eine Geschichte großer Virtuosen. Bruno Monsaingeon, selbst Geiger und Regisseur preisgekrönter Dokumentationen, portraitiert die bedeutendsten Violinisten, darunter Yehudi Menuhin, Jascha Heifetz und David Oistrach.

Länge des 1. Teils: 0:55:59 Frankreich 2000, Regie: Bruno Monsaingeon

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.11.2007, 12:00 Uhr
13.11.2007, 12:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:10):
Classica
Lang Lang in der Carnegie Hall
Werke von Schumann, Haydn, Chopin, Liszt

Lang Lang Im November 2003 debütierte der chinesische Pianist Lang Lang (*1982) in der New Yorker Carnegie Hall. Publikum und Presse waren begeistert. Vier Jahre zuvor hatte die internationale Karriere des jungen Musikers begonnen, der durch seine akrobatische Technik, aber auch durch Intelligenz und Sensibilität weltberühmt ist.
Das Programm:
Schumann, Abegg-Variationen
Haydn, Sonate C-Dur Hob. XVI:50
Chopin, Nocturne Des-Dur op. 27/2
Chinesische Volksweise: Das Wettrennen der zwei Pferde (mit Guo-Ren Lang)
Schumann, Träumerei op. 15/7
Liszt, Liebestraum Nr. 3.

Die Biographie des 1982 geborenen Lang Lang liest sich wie die Bilderbuchkarriere eines Wunderkinds: mit drei Jahren erster Klavierunterricht, mit fünf das erste öffentliche Konzert, mit neun Aufnahme des Studiums am Beijing Konservatorium. Es folgen mehrere erste Preise bei Wettbewerben und 1999 der Durchbruch: Der erst 17jährige Pianist springt kurzfristig für den indisponierten André Watts bei einem Konzert mit Christoph Eschenbach und dem Chicago Symphony Orchestra ein. Lang Lang konzertiert heute mit vielen namhaften Orchestern und Dirigenten wie Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, Mariss Jansons, James Levine, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Michael Tilson Thomas und Wolfgang Sawallisch. Er wird über die Grenzen der Klassik hinaus wie ein Superstar gefeiert.

Länge des Programms: 0:57:38 Lang Lang (Klavier)
Deutschland 2004, Regie: Benedict Mirow

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.11.2007, 13:00 Uhr
13.11.2007, 13:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:12):
Classica
Pfitzner, Drei Vorspiele zu 'Palestrina' Christian Thielemann

Die Münchner Philharmoniker spielen unter der Leitung ihres Chefdirigenten Christian Thielemann drei Vorspiele zur Oper "Palestrina" von Hans Pfitzner (1869-1949). Die Aufnahme entstand im Festspielhaus Baden-Baden. Christian Thielemann
Münchner Philharmoniker
Deutschland 2006, Regie: Agnes Méth-Katschthaler

Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:13):
Classica
Prokofjew, Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26 Daniel Harding
Lilya Zilberstein und das Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding spielen das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 von Sergej Prokofjew (1891-1953). Diese Aufnahme entstand im Teatro comunale di Ferrara.

Länge des Programms: 0:30:49 Lilya Zilberstein (Klavier)
Daniel Harding
Mahler Chamber Orchestra
Italien 1999, Regie: Patrizia Carmine

Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.11.2007, 20:40 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:15):
Classica
Neujahrskonzert 2002
Werke von Johann Strauß Sohn, Johann Strauß Vater und Joseph Hellmesberger jun.

Seiji Ozawa Die traditionellen Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker sind nicht nur das meistgesehene Programm des ORF, sondern sie zählen auch zu den populärsten Musiksendungen der Welt. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt des japanischen Dirigenten Seiji Ozawa am Neujahrstag 2002. Das Programm:
Johann Strauß: Zivio! Marsch op. 456 - Carnelvalsbotschafter, Walzer op. 270
Josef Strauß: Die Schwätzerin, Polka mazur op. 144
Johann Strauß: Künstlerleben, Walzer op. 316
Johann Strauß Vater: Beliebte Annen-Polka op. 137
Josef Strauß: Vorwärts! Polka schnell op. 127
Johann Strauß: Ouvertüre zu "Die Fledermaus"
Josef Strauß: Arm in Arm, Polka mazur op. 215 - Aquarellen, Walzer op. 258 - Die Libelle, Polka mazur op. 204 - Plappermäulchen, Polka schnell op. 245
Johann Strauß: Perpetuum mobile op. 257
Joseph Hellmesberger jun.: Danse diabolique
Johann Strauß: Elisen-Polka op. 151 - Wiener Blut, Walzer op. 354 - Tik- Tak, Polka schnell op. 365
Zugaben:
Josef Strauß: Im Fluge, Polka schnell op. 230
Johann Strauß: An der schönen blauen Donau, Walzer op. 314
Johann Strauß Vater: Radetzkymarsch op. 228

Länge des Programms: 1:47:26 Seiji Ozawa
Wiener Philharmoniker
Österreich 2002, Regie: Brian Large

Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.11.2007, 21:20 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:16):
Classica
Tschaikowsky, Violinkonzert D-Dur op. 35 Viktoria Mullova und das LSO

Neben Mendelssohns Violinkonzert gilt Tschaikowskys Opus 35 als eines der berühmtesten Konzerte der Welt. Das war jedoch keineswegs immer so. Als das Werk am 4. Dezember 1881 in Wien uraufgeführt wurde, stieß es bei der Kritik auf fast einmütige Ablehnung. Die ersten beiden Sätze werden von zarter Lyrik charakterisiert, was den melodischen Klang der Violinen wundervoll zum Ausdruck bringt. Der dritte Satz, ein Allegro vivacissimo, entlädt sich zu einem virtuosen Feuerwerk und führt das Werk zu einem fulminanten Ende.
Diese Aufnahme entstand im Barbican Centre, London.

Länge des Programms: 0:34:42 Viktoria Mullova (Violine)
Maxim Schostakowitsch
London Symphony Orchestra
Großbritannien 1988, Regie: Herbert Chappell

Alle Sendetermine auf einen Blick
14.11.2007, 09:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:25):
Classica
Hommage à Seville Plácido Domingo

Der berühmte spanische Tenor Plácido Domingo führt durch Sevilla und singt Arien aus Opern, deren Schauplatz die spanische Stadt ist: "Carmen" von Bizet, "Don Giovanni" von Mozart, "La forza del destino" von Verdi, "Il Barbiere di Siviglia" von Rossini, "Fidelio" von Beethoven und "El gato montés" von Penella.

Länge des Programms: 0:59:21 Plácido Domingo (Tenor)
Victoria Vergara (Mezzosopran)
Virginia Alonso (Sopran)
James Levine
Wiener Symphoniker
Deutschland 1991, Regie: Jean-Pierre Ponnelle, Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.11.2007, 10:00 Uhr
Rachmaninov (06.11.2007, 12:26):
Original von karajan
Classica
Lang Lang in der Carnegie Hall
Werke von Schumann, Haydn, Chopin, Liszt

Schonmal gesehen! Was ein Gehabe. Gräßlich! :ignore
karajan (06.11.2007, 12:26):
Classica
Sibelius, Symphonie Nr. 6 d-Moll op. 104 Esa-Pekka Salonen
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Sechste Symphonie, 1923 in Helsinki uraufgeführt, entstand über einen Zeitraum von fünf Jahren und spiegelt die erfindungsreiche Auseinandersetzung des Meisters mit der symphonischen Tradition wider.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:29:33 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall
14.11.2007, 12:30 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:28):
Classica

Ravel, Sonatine fis-Moll Vlado Perlemuter

Der französische Pianist polnischer Herkunft Vlado Perlemuter, geboren 1904 in Kaunas, studierte Klavier in Paris bei Moritz Moszkowski und Alfred Cortot. In den 20er Jahren widmete er sich intensiv der Klaviermusik von Maurice Ravel und spielte alle Werke dem Komponisten vor. In Perlemuters Spiel kann man heute die Musik Ravels sozusagen aus erster Hand, vom Komponisten autorisiert erleben. Vlado Perlemuter starb am 4. September 2002 in Paris.
Diese Aufnahme entstand 1990 im Château Maisons-Laffitte.

Länge des Programms: 0:12:04 Vlado Perlemuter (Klavier)
Frankreich 1991, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.11.2007, 17:50 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:29):
Classica
Mit kühlem Kopf und heißem Herzen - Siegfried Jerusalem im Gespräch

Siegfried Jerusalem spricht über seine Karriere, seinen Beruf und über seine Rollen in Richard Wagners "Parsifal", "Tristan und Isolde" und "Der Ring des Nibelungen".

Länge des Programms: 0:52:30 Deutschland 2000, Regie: Thomas M. Salb

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.11.2007, 18:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:30):
Classica
Wagner, Tristan und Isolde
Aus dem Festspielhaus Bayreuth

Zum 65. Geburtstag von Daniel Barenboim


Szenenphoto Auf der Fahrt von Irland nach Cornwall, in sagenhafter Zeit. Tristan bringt die irische Königstochter Isolde auf seinem Schiff nach Cornwall. Sie soll seinen Onkel, König Marke, heiraten, um den Frieden zwischen beiden Ländern zu besiegeln. Isolde hatte Tristan einst gesundgepflegt und empfindet seitdem eine starke Zuneigung zu ihm. Da diese Liebe nicht sein darf, beschließt sie, für sich und Tristan einen Todestrank zu bereiten. Isoldes Vertraute Brangäne reicht ihnen jedoch einen Liebestrank, der bei beiden eine überwältigende Leidenschaft füreinander erweckt. Auf Markes Burg trifft sich Isolde, inzwischen Gemahlin des Königs, erneut mit dem Geliebten. Der König und Melot überraschen die beiden. Der König ist zu erschüttert, um Rache zu üben, Tristan läßt sich jedoch von Melot schwer verwunden. Sein Getreuer Kurwenal bringt Tristan auf die Burg seines Vaters in die Bretagne. Isoldes Schiff naht, Tristan wankt der Geliebten entgegen und stirbt in ihren Armen. Zu spät erscheint Marke, der von Brangäne das Geheimnis des Liebestrankes erfahren hat, um die Liebenden zu vereinen. Kurwenal und Melot geben sich gegenseitig den Tod. Isolde folgt dem Geliebten in das Reich der Nacht.

Die Premiere dieser "Tristan"-Produktion bei den Bayreuther Festspielen von 1993 wurde mit jener Mischung von enthusiastischer Zustimmung und entrüsteter Ablehnung aufgenommen, die der übliche Indikator für den Erfolg auf dem Grünen Hügel sind. Daniel Barenboim dirigierte das Werk ebenso packend wie gefühlvoll. Regie führte der 1995 verstorbene Heiner Müller. Die Bühnenbilder stammen von Erich Wonder, mit dem Müller eine langjährige Zusammenarbeit verband, und die Kostüme entwarf der japanische Modeschöpfer Yohji Yamamoto.
Der riesige Erfolg von Siegfried Jerusalem und Waltraud Meier in den Titelpartien beschränkte sich nicht nur auf das Premierenjahr, sondern setzte sich auch in den nächsten Jahren fort. Erich Wonder schuf eindrucksvolle Räume durch Projektionen von Farben und Formen, die sich der jeweiligen Stimmung entsprechend verändern. In Müllers elegant zurückhaltender Interpretation wird die überwältigende Leidenschaft nur durch kleine Gesten angedeutet. Beim großen Liebesduett liegen sich Tristan und Isolde nicht in den Armen, sondern stehen Rücken and Rücken und Seite an Seite und berühren einander nur zart an den Fingerspitzen.
"Denn Waltraud Meier hat sich die Isolde nicht nur angeeignet, inzwischen ist sie auf tiefberührende Art eine Symbiose mit ihr eingangen. Sie wächst nahezu explosionsartig zu einer schlanken, zerbrechlichen Gefühlsriesin, sobald sie zu singen angefangen hat. Mit elementarer Wucht hassend und federleicht, zärtliche, intensiv liebend - ein Kosmos der Gefühle bricht aus ihr heraus. Ihre irische Königstochter ist das emotionelle Epizentrum, das Heiner Müllers nun zum dritten Mal gezeigte Inszenierung in Erich Wonders wunderbar changierender, karger Liebestod-Traumlandschaft erschüttert. Daniel Barenboim am Pult setzt die Partitur mit fast furchterregender Folgerichtigkeit um. Er hat in jedem Takt ihre Ganzheit im Kopf, verliert seine fiebrig aufgeladene Dramaturgie nie aus den Augen. Das Festspielorchester folgt ihm mit flammenden Farben und grandioser Spannung. Gemeinsam errichten sie ein 'Tristan'-Monument von erschütternden Dimensionen." (Die Welt, 29.7.95)
"...eine unergründliche Seelenlandschaft: Heiner Müllers Tristan-Regie zu den suggestiven Bühnenbildern von Erich Wonder und Daniel Barenboims musikalische Deutung wirken noch aufwühlender und dichter als in den beiden ersten Jahren. Im ersten Aufzug öffnen Müller und Wonder mit ihrer raffinierten Lichtregie immer neue Zeit-Räume mit der Projektion diffus farbiger Quadrate und Rechtecke. Innenzeit und Außenzeit, Tristans und Isoldes Welten auf dem Schiff werden klar voneinander getrennt.. Isolde tastet die Lichterscheinungen ab, als seien es reale Wände: eine Gefangene ihrer selbst. Auch das Orchester war bei der Tristan-Aufführung wie verwandelt. Barenboims umfassende Bayreuth-Erfahrung ließ sich in jedem Takt spüren, Sänger und Musiker wirkten mit größter Präzision aufeinander abgestimmt, selbst die heftigsten Ausbrüche behielt er unter Kontrolle. Waltraud Meiers Isolde überwältigte mit noch größerer Intensität, Leuchtkraft und Stimmschönheit, obwohl schon im vergangenen Jahr die Leistung der Sängerin kaum mehr zu überbieten schien." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.7.95)
"Überhaupt weiß ich nicht, warum Müllers Inszenierung bei der Premiere vor zwei Jahren so viel Staub aufwirbelte: ist die konsequente Verweigerung des großen Liebesrauschs nicht werkimmanent? Und wirkt Wagners Utopie vom totalen Eins-Sein nicht um so stärker, je weniger sie sich erfüllt? eine von 'Achtung und Sorgfalt' getragene Inszenierung... Deren ästhetische Qualität wird für meine Begriffe vor allem durch die Licht-Räume Erich Wonders bestimmt." (Opernwelt, September 1995)
"Mein Ausgangspunkt ist so: Wenn im Theater etwas passiert oder so dargestellt wird, wie ich es auch in der Straßenbahn sehen kann, dann bleibe ich lieber auf der Straße. Theater ist erst dann interessant, wenn es eine Übersetzung in eine andere Wirklichkeit schafft, insofern ist Theater, wenn es gut ist, auch immer ein Affront gegen die Wirklichkeit, insofern ist auch die Wirklichkeit ein Material, um andere Möglichkeiten anzudeuten. (Heiner Müller in einem Interview in der Opernwelt, September 1993) "Nein, die Sehnsucht nach dem Tode ist die Sehnsucht nach einem anderen Leben. Und das ist das revolutionäre Potential von 'Tristan'." (Heiner Müller zur Frage der Todesnähe in Tristan in einem Interview in der Opernwelt, September 1993)

Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 4:03:37 Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung: Heiner Müller
Bühnenbild: Erich Wonder
Kostüme: Yohji Yamamoto
Siegfried Jerusalem (Tristan)
Waltraud Meier (Isolde)
Matthias Hoelle (König Marke)
Uta Priew (Brangäne)
Falk Struckmann (Kurwenal)
Poul Elming (Melot)
Peter Maus (Ein Hirt)
Sándor Sólyom-Nagy (Ein Steuermann)
Orchester der Bayreuther Festspiele
Deutschland 1995, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.11.2007, 19:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:32):

Prokofjew, Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 'Classique' Georg Solti
Seine ebenso geistreiche wie liebevolle Hommage an Joseph Haydn schrieb Sergej Prokofjew in einer Zeit, die gewiß mit allem, nicht aber mit einem derart gutgelaunten Werk gerechnet hätte: Inmitten der Katastrophe des Ersten Weltkrieges, als das Zarenreich zusammenbrach und die Wolken der Oktoberrevolution sich zusammenbrauten. In seiner Autobiographie vermerkte der Komponist: "Ich dachte mir, daß Joseph Haydn, so er in unseren Tagen lebte, gewiß seinen eigenen Stil bewahrt, ihn zugleich aber mit etwas Neuem angereichert hätte. Von solcher Art war die Symphonie, die ich schreiben wollte. Eine Symphonie im klassischen Stil. Und als ich sah, daß meine Idee ihre Auswirkungen hatte, nannte ich sie Klassische Symphonie". Prokofjew vollendete das Werk am 10. September 1917. Die Uraufführung erfolgte sechs Monate später durch das ehemalige Hoforchester von Petrograd. Zwar gehorcht die Symphonie classique im allgemeinen den Vorbildern Haydn und Mozart; anstelle des traditionellen Menuetts steht jedoch eine Gavotte.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra stammt aus den späten 70er Jahren und stellt eine reifere, lyrischer geprägte Phase der Partnerschaft von Solti und seinem Orchester dar. Bei der Erstausstrahlung in den USA schrieb der Kritiker des Chicago Sun-Times, daß "es sich hier um bemerkenswerte Stunden handelt, erstens wegen der Qualität der Musik und zweitens wegen der überragenden technischen Geschicklichkeit, die in diese Produktion einfließt. Was noch mehr ist: Diese Produktionen vermitteln viel vom Geist der Solti-Konzerte auf die Zuhörer."

Länge des Programms: 0:15:07 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.11.2007, 23:10 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:35):

Portrait Sergej Prokofjew - Der verlorene Sohn
Julian Zhurin als Prokofjew Dokumentarfilm über das Leben des russischen Musikers Sergej Prokofjew (1891-1953), der als Pianist, Dirigent und Komponist zunächst im Ausland arbeitete. 1936 kehrte er in die Sowjetunion zurück, wo er sich einerseits großer Popularität erfreute, andererseits aber immer wieder als "dekadenter Formalist" verurteilt wurde. Neben Dmitri Schostakowitsch gilt Prokofjew als der bedeutendste russische Komponist des 20. Jahrhunderts. Sein Schaffen umfaßt nahezu alle Genres, von der Kammermusik über Symphonie und Oper bis zur Filmmusik.
Für seinen interessanten Dokumentarfilm über das Leben Sergej Prokofjews hat der berühmte russische Filmemacher Andrej Nekrasow eine Reihe bedeutender Schauspieler engagiert. Archivmaterial, Auszüge aus Prokofjews Schriften und Musikbeispiele, gespielt vom Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg unter der Leitung von Valery Gergiev, ergänzen das Filmportrait.

Länge des Programms: 1:27:18 Rußland 1992, Regie: Andrei Nekrasow

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.11.2007, 16:20 Uhr 14.11.2007, 23:30 Uhr
karajan (06.11.2007, 12:37):
Prokofjew, Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 Vadim Repin und das Staatliche Russische Symphonieorchester unter der Leitung von Jewgeni Swetlanow

- spielen das Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 von Sergej Prokofjew (1891-1953). Aufgenommen in der Alten Oper Frankfurt.
Sergej Prokofjew komponierte sein erstes Violinkonzert noch in Rußland, bevor er 1918 die Heimat verließ. Das Werk des jungen Komponisten beeindruckt durch den Reichtum an lyrischen Melodien ebenso wie durch die für Prokofjew typische Virtuosität und geistreiche Vielseitigkeit. Das Erste Violinkonzert (dem rund zwanzig Jahre ein zweites folgte) wurde 1923 in Paris uraufgeführt und zählt heute zum Repertoire aller großen Geiger.

Länge des Programms: 0:24:41 Vadim Repin (Violine)
Jewgeni Swetlanow
Staatliches Russisches Symphonieorchester
Deutschland 1991, Regie: Rodney Greenberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 01:00 Uhr
Travi (06.11.2007, 14:52):
Original von nikolaus
Original von Travi
(Samstag, den 27.10.07, 22.20-23.20 Uhr)

Vielleicht haben hier schon andere darüber geschrieben, aber für mich war's neu und erfrischend (möglicherweise, weil mein Fernsehkonsum ansonsten sehr gering ist; möglicherweise aber auch, weil meine Beschäftigung mit Oper generell noch nicht so alt ist). Am Samstagabend lief auf ARTE in der Reihe "Oper entdecken" eine einstündige Sendung über Johanna auf dem Scheiterhaufen (1935) von dem schweizer Komponisten Arthur Honegger (1892-1955), dirigiert von Alain Altinoglu, Boulez-Schüler und ab 2007/2008 erster Gastdirigent des Orchestre National de Montpellier. In der m.E. äußerst sehenswerten Sendung wurden zahlreiche ausführliche Ausschnitte aus dem insgesamt etwa 70-minütigen Werk gezeigt und mit Kommentaren Altinoglus gegengeschnitten, so dass sich ein sehr schöner Eindruck von Musik und Ästhetik einstellte. Ich würde sicher nicht so weit gehen, mir nun gleich die DVD zu kaufen, aber um einen ersten Einblick zu gewinnen, schien mir die Methode hervorragend geeignet.

Johanna auf dem Scheiterhaufen, im Original Jeanne d'Arc au bûcher, ist ein dramatisches Oratorium in 11 Szenen, also keine Oper im hier meist diskutierten Sinne, und gilt als eines der wichtigsten Werke Honeggers überhaupt; das Libretto stammt von dem großen französischen katholischen Schriftsteller Paul Claudel. In dem Stück verbindet Honegger gemischten Chor, Kinderchor und Orchester mit GesangssolistInnen und SchauspielerInnen (die wichtigsten Rollen, so auch die Johannas / Jeannes, sind Sprechrollen, wenn man von einem sehr anrührenden Gesangsversuch der Hauptfigur absieht). Die Titelrolle wurde in der Baseler Uraufführung 1938 von der russischen Tänzerin, Schauspielerin und Kunstmäzenin Ida Rubinstein dargestellt, die, immer auf der Suche nach geeigneten Rollen, das Werk auch in Auftrag gegeben hatte. Einer der von mir konsultierten Quellen war zu entnehmen, dass das Publikum bei dieser ersten Aufführung begeistert war. Angesichts des Witzes und der Ironie, wie sie sich bei aller Tragik der Titelheldin in Handlung, Figuren und Musik ausdrücken, muss ich sagen, dass ich das nachempfinden kann. Mir war weder das Werk vorher bekannt, noch die beteiligten KünstlerInnen.

Kennt jemand das Werk oder sogar die Aufnahme?

Kennt jemand andere Sendungen aus der Reihe und ist ähnlich angetan, ist dadurch vielleicht sogar zur intensiveren Beschäftigung mit einem bestimmten Werk oder einem bestimmten Komponisten, Librettistin, Sänger etc. angeregt worden? Oder hat jemand eventuell im Gegenteil Bedenken?

Neugierig,
Travi

Hallo Travi!

Ich habe sie auch gesehen - und sie hat mir auch sehr gut gefallen!
Lieber wäre ich aber bei der Aufführung selber gewesen; ich glaube, live ist es noch beeindruckender!
Imposant die Hauptdarstellerin, nicht wahr?

Gruß, Nikolaus.

Hallo Nikolaus,

ja, die Hauptdarstellerin in Johanna auf dem Scheiterhaufen war in der Tat sensationell, und deshalb möchte ich sie hier nochmals kurz erwähnen, nachdem ich durch diverse Wikipedias gestreift bin:

Sylvie Testud (*1971), Schriftstellerin und Schauspielerin; berühmt geworden mit der Rolle der Lara in dem deutschen Film Jenseits der Stille (Caroline Link) von 1996. Dort spielte sie (ich finde es unglaublich, wie man immer wieder auf musikalische Themen stößt!) ausgerechnet die Tochter gehörloser Eltern, die, wie es in der W. so schön hieß, "dem Musizieren verfällt". Sie soll dafür nicht nur Deutsch, sondern auch die Gebärdensprache und Klarinette gelernt haben. Inzwischen spielt sie in der obersten Film-Liga mit, z.B. ist sie zusammen mit Gérard Depardieu in La Vie en Rose - auch ein Musikfilm - im Kino zu sehen.

Bei der Honegger-Oper wurde mir übrigens bewusst, wie wichtig das viel und gern gescholtene Fernsehen sein kann. Sicher hätte ich das Stück gern live gesehen, aber so nahe wäre ich nicht rangekommen, dass ich Testuds Gesichtsausdruck (Gesichtsausdrücke) im Einzelnen so hätte studieren können, und das auch noch gemütlich von zu Hause aus.

Travi
Poztupimi (06.11.2007, 20:20):
Hallo zusammen,

heute im Radio:

Deutschlandradio Kultur / 22:00

Alte Musik

Aus der Programmankündigung:


"Visionen des Mittelalters"
Hildegard von Bingen und ihre Gesänge
Von Arne Reul
"Alsdann sah ich eine von Licht durchglänzte Luft. Aus ihr tönten mir wundersame, mannigfaltige Klänge entgegen." So beschreibt die Mystikerin Hildegard von Bingen um 1150 ihre musikalischen Eingebungen. Sie sind Teil ihrer großen Schriften "Wisse die Wege" in denen Hildegard eine religiöse Deutung des gesamten Universums unternimmt. Bereits im Alter von acht Jahren wird Hildegard dem strengen Leben eines Benediktinerklosters übergeben, so lernt sie die Gesänge der mittelalterlichen Liturgie von klein auf kennen. Später gründet sie als Äbtissin zwei Frauenklöster und komponiert zu deren Weihe das erste geistliche Singspiel Europas. Hildegards Musik ist dem gregorianischen Choral entlehnt, doch sie führt diesen mit ausschweifenden Tongirlanden und einer bis dahin ungeahnten Erweiterung des Tonraums individuell und kunstvoll weiter. Ihr gesamtes Schaffen betrachtet die vom Papst anerkannte Prophetin als göttlichen Auftrag, den sie mit musikalischen Metaphern umschreibt. So sieht sie sich selbst als eine "Posaune Gottes, als eine Zither, deren Saiten Gott selbst zum Klingen bringt". Ihre Musik soll dem Menschen bewusst machen, dass seine Seele "der himmlischen Harmonie entstammt."


Grüße,
Wolfgang
karajan (06.11.2007, 20:40):

Prokofjew, Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100 Wolfgang Sawallisch

Nach der Ersten, der "Symphonie classique", ist die Fünfte die populärste der insgesamt sieben Symphonien Sergej Prokofjews. Sie entstand während des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1944 auf einem Landgut des sowjetischen Komponistenverbandes, auf das sich auch Künstler wie Schostakowitsch, Kabalewsky und Chatschaturjan zurückgezogen hatten. Die Fünfte Symphonie ist geprägt von der "Neuen Einfachheit", die - sicherlich unter dem politischen Druck, volksnah zu komponieren - Prokofjew zu so erfolgreichen Werken wie dem Ballett "Romeo und Julia", dem Zweiten Violinkonzert und der Filmmusik zu "Alexander Newsky" inspiriert hatte.
Prokofjew selbst nannte die B-Dur-Symphonie ein "Lied auf den freien und glücklichen Menschen", während Swjatoslaw Richter nach der Moskauer Uraufführung im Januar 1945 unter der Leitung des Komponisten schrieb: "Die Fünfte Symphonie spiegelt seine abgeschlossene innere Reife und seinen Rückblick ... Er sieht von der Höhe auf sein Leben herab und auf alles, was war. Etwas Olympisches liegt darin."

Länge des Programms: 0:46:58 Wolfgang Sawallisch
Orchestre de la Suisse romande
Schweiz 1976, Regie: Serge Minkoff

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 01:25 Uhr
karajan (06.11.2007, 20:43):

Mozart, Pasticcio 'Abendempfindung'
Von den Salzburger Festspielen

Mozart22

Szenenphoto Ein Pasticcio aus Werken Wolfgang Amadeus Mozarts von Joachim Schlömer - Textfassung nach Briefen Mozarts von Joachim Schlömer und Bettina Auer. Mozarts Lied "Abendempfindung an Laura" KV 523 gab der Aufführung den Titel. Der deutsche Regisseur und Choreograph Joachim Schlömer (*1962) hat aus instrumentaler und vokaler Kammermusik, aus symphonischen Werken und einzelnen Arien Mozarts ein Pasticcio zusammengestellt, in dessen Mittelpunkt das Künstlerleben steht: Eine Sängerin (Ann Murray), eine Schauspielerin (Marianne Hamre) und ein Tänzer (Graham Smith) suchen nach den Möglichkeiten eines unabhängigen, selbstbestimmten Daseins. Das bisherige Leben, fremdbestimmt und in unwürdigen Abhängigkeiten verfangen, ist unerträglich geworden.
Jetzt ein radikaler Schnitt? Pistole oder Geld? Das Stück reflektiert Mozarts Gedankenwelt, seine materiellen Sorgen und seine Sehnsucht nach Anerkennung.
"Immer wieder sehen sie sich in Videos, werden mit einer irrlichternden Spiegelwelt konfrontiert. Ann Murray beschwört in der Arie 'Ombra felice' die Welt der Schatten, Marianne Hamre irrt durch eine Textlandschaft aus Briefzitaten, Graham Smith verstrickt sich in einer verstörend schizophrenen Körpersprache des Künstlers. Und die ausgezeichnete Camerata Salzburg unter Michael Hofstetter, der Chor der Ludwigsburger Festspiele und zwei Glasharmonikaspieler beschwören mit großer Intensität die zerbrechliche Klangwelt von etwa drei Dutzend Kompositionsfragmenten Mozarts. Jens Kilian gestaltete die Bühne mit sich öffnenden Bodenklappen, Spiegeln, Wasser- und Waldvideos und einem Schwimmbad; Geld fällt vom Himmel, Flammen lodern..." (Kronenzeitung) Musikalische Leitung: Michael Hofstetter
Inszenierung und Choreographie: Joachim Schlömer
Bühnenbild und Kostüme: Jens Kilian
Ann Murray
Marianne Hamre
Graham Smith
Chor der Ludwigsburger Schloßfestspiele
Camerata Salzburg
Österreich 2006, Regie: Anais Spiro, Olivier Spiro

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 08:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 20:45):

Rossini, La scala di seta (Die seidene Leiter)

Szenenphoto Giulia hat gegen den Willen ihres Vormunds Dormont heimlich Dorvil geheiratet. Über eine seidene Leiter gelangt Dorvil nachts unerkannt zu seiner Ehefrau ins Zimmer. Dormont möchte jedoch, daß Blansac Giulia heiratet, worauf Giulia beschließt, Blansac mit ihrer Cousine Lucilla zu verkuppeln. Als Blansac im Hause Dormonts eintrifft und auch schon einen Trauzeugen - ausgerechnet Giulias Ehemann Dorvil! - bereithält, beginnt eine Reihe turbulenter Mißverständnisse. Schließlich, nachdem alle Bewerber über die seidene Leiter in Giulias Zimmer gelangt sind, kommt es zum Happy End: Giulia und Dorvil gestehen ihre heimliche Ehe, und Blansac heiratet Lucilla.

Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 01:42:44 Musikalische Leitung: Marc Andreae
Inszenierung: Filippo Crivelli
Bühnenbild: Peter Bissegger
Kostüme: Franca Zucchelli
Tullio Pane (Dormont)
Carmen Lavani (Giulia)
Ernesto Palacio (Dorvil)
Mario Chiappi (Blansac)
Tiziana Tramonti (Lucilla)
Robert Coviello (Germano)
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1983, Regie: Mirto Storni

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 09:25 Uhr
karajan (06.11.2007, 20:47):

Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Siebte Symphonie, 1924 in Stockholm uraufgeführt, ist in einem Satz durchkomponiert und stellt somit die Vollendung der Bestrebungen Sibelius' dar, eine zyklisch komprimierte symphonische Form zu entwickeln.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:21:42 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 12:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 20:49):

Daniel Barenboim dirigiert die Berliner Philharmoniker
Werke von Ravel, Mozart und Beethoven

Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker finden jedes Jahr am 1. Mai, dem Gründungstag des Orchesters, an einem anderen Ort in Europa statt. Das renommierte Orchester möchte damit einen Beitrag zur Vereinigung Europas leisten. Das Europakonzert 1997 dirigierte Daniel Barenboim im Schloßtheater zu Versailles. Das Programm:
Ravel, Le tombeau de Couperin
Mozart, Klavierkonzert Nr. 13 C-Dur KV 415
Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Gesamtlänge des Programms: 1:36:51 Daniel Barenboim (Klavier und Leitung)
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1997, Regie: Bob Coles

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 13:25 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:12):

Schubert, Klaviersonate A-Dur D 959 Michael Endres spielt die Klaviersonate A-Dur D 959 von Franz Schubert (1797-1828). Mitschnitt eines Konzerts vom Münchner Klaviersommer 1993 in der Philharmonie am Gasteig.

Länge des Programms: 0:34:27 Michael Endres (Klavier)
Deutschland 1993, Regie: Dieter Hens

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 18:25 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:18):

Beethoven, Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Zur Uraufführung vor 200 Jahren

Carlos Kleiber Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der "höchstverehrte Dirigent seit Toscanini", wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mag. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte. Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit. Kleibers viel zu seltene Auftritte auf dem Konzertpodium gehörten zu jenen besonderen musikalischen Ereignissen, an die man sich noch lange erinnert. Die Vitalität und Präzision seiner bestimmenden Gesten verfehlten niemals ihre Wirkung und animierten jedes Orchester der Welt zu Höchstleistungen. Diese Aufnahme, von intensiver musikalischer Konzentration und außergewöhnlicher expressiver Kraft geprägt, entstand im Jahre 1983. Die fast schon hypnotische Wirkung des Dirigenten auf seine Musiker ist faszinierend. Nichts ist vom überschwenglichen Glamour des Stardirigenten zu bemerken, wenn Carlos Kleiber mit höchster Sorgfalt und Liebe zum Detail klare musikalische Strukturen schafft, rhythmische Klangbilder erzwingt und magische Augenblicke der Ruhe zaubert. Das ist eine faszinierende Art des Musizierens - das war Carlos Kleiber.
Beethovens Vierte Symphonie gehört zur sogenannten mittleren Schaffensperiode des Meisters und knüpft in ihrer heiter-gelassenen Grundstimmung an die unproblematische Aussage der Ersten an. Wie diese verzichtet sie auf alle außermusikalischen Inhalte. Bei ihrer Uraufführung 1807 in Wien fand sie einhellige Zustimmung. Als Robert Schumann sie später die "griechisch-schlanke" nannte, traf er zwei wesentliche Aspekte des Werkes: "schlank" ist die Vierte durch das Vermeiden einer Gewichtigkeit, wie sie die "Eroica" und auch die spätere Fünfte Symphonie bestimmt, und "griechisch" darf sie heißen wegen ihrer klaren, klassischen Proportionen, einer Rezeption der antiken Schönheits- und Harmonievorstellungen.

Länge des Programms: 0:36:17 Carlos Kleiber
Koninklijk Concertgebouworkest
Deutschland 1983, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.11.2007, 22:50 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:21):

Mahler, Symphonie Nr. 5 cis-Moll Claudio Abbado

Das Festival in Luzern ist heute eines der größten und bedeutendsten Musikfestivals der Welt. Als Grundstein der Entwicklung von den Internationalen Musikfestwochen zum "Lucerne Festival" gilt das Festkonzert vom 25. August 1938 unter der Leitung von Arturo Toscanini. 2003 übernahm Claudio Abbado, seit 1966 regelmäßiger Gast beim Musikfestival in Luzern, die Leitung des neu gegründeten Lucerne Festival Orchestra. Es besteht aus Mitgliedern des Gustav Mahler Chamber Orchestra, Musikern der Berliner Philharmoniker und internationalen Solisten wie der Klarinettistin Sabine Meyer und dem Hagen-Quartett.
"Man könnte geradezu philosophisch werden und vom 'Ganzen' reden, das bekanntlich mehr ist als die Summe seiner Teile. Oder aber fragen: Wie können 'Stars' eine einheitliche Truppe bilden? Was auf dem grünen Bolzplatz höchst selten gelingt, das ist bei Mahlers Fünfter zu bestaunen, die Claudio Abbado hundert Jahre nach ihrer Kölner Uraufführung mit 'seinem' Festivalorchester am Vierwaldstätter See einspielte. Und zwar auf eine Art, die man schlicht 'perfekt' nennen müsste ...
Jedesmal wenn jene Stars solistisch tätig sind oder ihre Stimmgruppen auf phänomenale Art homogen agieren, dann weiß man nicht mehr recht, was man mehr bewundern soll: das Ganze oder Teile dieses Orchesters. In jedem Fall erlebt man mit ihm und Abbado eine Mahler-Sternstunde." (Rondo, 14.7.2006)

Länge des Programms: 1:13:41 Claudio Abbado
Lucerne Festival Orchestra
Deutschland 2004, Regie: Michael Beyer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 09:45 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:24):

Smetana, Die Moldau
Zum 95. Geburtstag von Georg Solti (1912-1997)

Georg Solti Das Werk beschreibt den Lauf des Flusses Moldau, angefangen bei den beiden kleinen Quellen der warmen und der kalten Moldau, bis zu Vereinigung der beiden Wasserläufe, dem Fluß der Moldau durch Wälder und Wiesen, und weiter durch die Landschaft, wo gerade frohe Feste gefeiert werden; ein Tanz der Nixen im Mondlicht; auf den nahen Felsen tauchen stolze Burgen, stattliche Häuser und Ruinen auf; in den Stromschnellen von St. Johann bildet die Moldau Strudel, fließt als breiter Strom auf Prag zu, bis die Festung Vysehrad erscheint, und schließlich verschwindet der Fluß in der Ferne, um majestätisch in die Elbe zu fließen. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er von der Pike auf als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago.
Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb im September 1997 kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit scheinbar unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Diese Aufnahme entstand beim Sylvesterkonzert des Bayerischen Rundfunk-Symphonieorchesters am 31. Dezember 1980 im Herkulessaal der Münchener Residenz.

Länge des Programms: 0:12:18 Georg Solti
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1980, Regie: Rodney Greenberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.11.2007, 13:25 Uhr 16.11.2007, 13:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:28):

Strauss, Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 Georg Solti

Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand im Oktober 1977 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:17:25 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1977, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 13:15 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:31):

In memoriam Mstislaw Rostropowitsch

Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007) Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent.
Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden.
Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren. Er starb am 27. April 2007 in Moskau.
Das Portrait zeigt Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007) im Gespräch und bei der Arbeit als Dirigent und Cellist. Mit Wortbeiträgen von Natalia Gutman, Krzysztof Penderecki, Dmitri Schostakowitsch und Maxim Vengerov.
Ausschnitte aus Werken von Dmitri Schostakowitsch (Cellokonzert Nr. 2, Symphonie Nr. 8), Peter Tschaikowsky (Rokoko-Variationen) und Johann Sebastian Bach (Cellosuite Nr. 3).

Länge des Programms: 0:28:34 Deutschland 2007, Regie: Enrique Sánchez-Lansch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 13:35 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:34):

Haydn, Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Mstislaw Rostropowitsch

Mstislaw Rostropowitsch, geboren 1927 in Baku als Sohn eines Cellisten und einer Pianistin, galt als der berühmteste Cellist nach Pablo Casals; fast alle Komponisten seiner Zeit haben eigens für ihn Werke geschrieben: von Britten über Prokofjew und Schostakowitsch bis zu Lutoslawski und Boulez. Im Alter von nur 13 Jahren begann Rostropowitsch seine Karriere als Cellist; 1961 debütierte er als Dirigent.
Als Mstislaw Rostropowitsch und seine Ehefrau, die Sopranistin Galina Wischnewskaja, in der UdSSR für den verfemten Alexander Solschenizyn eintraten, wurden sie in den siebziger Jahren mit verschiedenen Repressalien, schließlich mit Ausbürgerung bestraft. Mstislaw Rostropowitsch arbeitete und unterrichtete fortan in aller Welt und leitete 17 Jahre lang als Dirigent erfolgreich das National Symphony Orchestra in Washington, bis er und Galina Wischnewskaja 1990 in ihrer Heimat Rußland feierlich rehabilitiert wurden.
Mstislaw Rostropowitsch schaltete sich immer wieder in die politischen Ereignisse ein: 1989 spielte er - ebenso bewegt wie effektsicher - vor der geöffneten Berliner Mauer die Solosuiten von Bach; 1991 eilte er spontan nach Moskau, um gegen den Anti-Gorbatschow-Putsch zu protestieren.
Er starb am 27. April 2007 in Moskau.
Diese Aufnahme entstand in der Henry Wood Hall, London.

Länge des Programms: 0:25:19 Mstislaw Rostropowitsch (Violoncello)
Academy of St. Martin-in-the-Fields
Großbritannien 1975, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 14:05 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:35):

Mozart, Klaviertrio B-Dur KV 502 Anne-Sophie Mutter, André Previn und Daniel Müller-Schott spielen das Trio für Violine, Klavier und Violoncello B-Dur KV 502 von Wolfgang Amadeus Mozart.

Länge des Programms: 0:23:56 Anne-Sophie Mutter (Violine)
André Previn (Klavier)
Daniel Müller-Schott (Violoncello)
Deutschland 2006, Regie: Christian Kurt Weiss

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 14:35 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:38):

Die Kunst des Belcanto - Portrait Alfredo Kraus

Alfredo Kraus, geboren 1927 in Las Palmas (Kanarische Inseln), studierte in Barcelona, Valencia und Mailand. 1954 sang er in Zarzuela-Aufführungen in Madrid, wenig später begann seine internationale Opernkarriere, die sich über den phänomenal langen Zeitraum von 45 Jahren erstreckte, weil Kraus, der "Belcanto-Stilist in Gestalt eines spanischen Grande" (SZ) stets im lyrischen Fach blieb und seine Stimme nicht überanstrengte. Neben italienischen und spanischen Opern bildeten die französischen lyrischen Partien einen Schwerpunkt in seinem Repertoire; Kraus' Darstellung des Werther (Massenet) gilt als exzeptionell. Am 10. September 1999 starb der Grandseigneur der Tenöre in Madrid.
Das Portrait zeigt historisches Bildmaterial, Gespräche und Ausschnitte aus Werken von Mozart, Rossini, Donizetti, Gounod, Massenet, Verdi, Offenbach, Cilèa, Tosti und Turina.

Länge des Programms: 1:23:31 Deutschland 1993, Regie: José Montes-Baquer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 16:00 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:40):

Bizet, Carmen
Aus dem Teatro di San Carlo, Neapel


Szenenphoto Die Zigeunerin Carmen, Arbeiterin in einer Zigarettenfabrik, wird von vielen Männern umschwärmt. Nur Don José, der Sergeant, würdigt sie keines Blickes. Er liebt Micaela. Als Carmen eine Kollegin mit dem Messer verletzt, gibt Leutnant Zuniga Don José den Befehl, sie ins Gefängnis zu bringen. Carmen umgarnt José, der sie entfliehen läßt und an ihrer Stelle ins Gefängnis muß. In einer Schmugglerkneipe wird Escamillo, der erfolgreiche Stierkämpfer, begeistert empfangen. Trompeten rufen die Soldaten, auch den inzwischen wieder freigelassenen Don José in die Kaserne. Aus Liebe zu Carmen desertiert José und schließt sich den Schmugglern an. Carmens Gefühle für José kühlen schnell ab. Die Schmuggler fliehen, als Zöllner kommen. José schießt auf einen vermeintlichen Zöllner und stürzt sich, als er erkennt, daß es sich um Escamillo handelt, in rasender Eifersucht auf den Rivalen. Carmen kann die beiden gerade noch trennen. Escamillo erscheint zusammen mit Carmen stürmisch umjubelt vor der Stierkampfarena. Wenige Schritte entfernt lauert José. Alle Warnungen sind vergeblich. Carmen schleudert José den Ring, den er ihr geschenkt hat, vor die Füße. Gedemütigt und verzweifelt ersticht José die Zigeunerin. "Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Meisterwerk, das heißt, eine jener seltenen Kompositionen, die im höchsten Grade das musikalische Streben eines ganzen Zeitalters widerspiegeln. Und ich kenne wahrhaftig nichts in der Musik, das dieses Element, das ich als das Hübsche - le joli - bezeichne, so verkörpert wie diese Oper. Ich bin überzeugt, daß 'Carmen' in zehn Jahren die populärste Oper der ganzen Welt sein wird." (Peter Tschaikowsky an Nadjeschda von Meck nach einer der ersten Aufführungen der Oper)
"Bizets Oper 'Carmen' befindet sich - musikgeschichtlich gesehen - in einer einzigartigen, idealen Situation: entstanden nach dem goldenen Zeitalter der Opera buffa, deren bester Elemente sie sich bedient, flankiert von den zwei Opern-Giganten Verdi und Wagner, von denen sie sich grundlegende Stilmittel zu eigen macht, komponiert vor dem Aufkommen der italienischen veristischen Oper, deren wichtigste Merkmale sie vorausnimmt, befindet sich 'Carmen' an einem in der Operngeschichte einmaligen Kreuzungspunkt." (René Leibowitz)

Länge des Programms: 02:43:20 Musikalische Leitung: Daniel Oren
Inszenierung: Pappi Corsicato
Bühnenbild: Pappi Corsicato
Kostüme: Ortensia de Francesco
Choreographie: Luciano Cannito
Nadia Michael (Carmen)
Sergei Larin (Don José)
Norah Amsellem (Micaëla)
Gregg Baker (Escamillo)
Charlotte Leitner (Frasquita)
Meral Jaclin (Mercédès)
Kevin Greenlaw (Le Dancaïre)
Georges Gautier (Le Remendado)
Thierry Felix (Moralès)
Philippe Kahn (Zuniga)
Corps de ballet des Teatro di San Carlo
Chor und Orchester des Teatro di San Carlo
Italien 2001, Regie: George Blume

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 17:30 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:42):

Simon Rattle über Beethovens 'Eroica'

Simon Rattle Simon Rattle spricht über Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 3 "Eroica" und stellt das Werk in Probenausschnitten mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra vor.
Im Januar 1805 wurde die "Eroica" in Wien uraufgeführt. Leidenschaftliche Vorkämpfer oder erbitterte Gegner fand sie nicht; man nahm sie gedankenlos hin und zog ihr zunächst Modeschöpfungen vor. Beethoven hatte sie einem Helden gewidmet mit der Überschrift: "Sinfonia eroica, composta per festeggiare il sovvenire di un grand uomo" (Heldenhafte Sinfonie, komponiert, um die Erinnerung an einen großen Menschen zu feiern). Dieser "große Mensch" war zweifellos Napoleon. Beethoven soll nach der Kaiserkrönung Napoleons das Manuskript voller Wut zertrampelt haben, weil er sie als Verrat an den Idealen der Französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - ansah.

Länge des Programms: 0:30:49 Simon Rattle
City of Birmingham Symphony Orchestra
Großbritannien 1984, Regie: Alan Benson

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 23:15 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:44):

Bei der Arbeit beobachtet
Rafael Kubelik probt Beethoven, Symphonie Nr. 3
Rafael Kubelik probt mit den Berliner Philharmonikern die Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica" von Ludwig van Beethoven.

Länge des Programms: 00:47:28 Rafael Kubelik
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1967, Regie: Henri Colpi

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.11.2007, 23:50 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:46):

Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 'Eroica' Rafael Kubelik

Im Januar 1805 wurde die "Eroica" in Wien uraufgeführt. Leidenschaftliche Vorkämpfer oder erbitterte Gegner fand sie nicht; man nahm sie gedankenlos hin und zog ihr zunächst Modeschöpfungen vor. Beethoven hatte sie einem Helden gewidmet mit der Überschrift: "Sinfonia eroica, composta per festeggiare il sovvenire di un grand uomo" (Heldenhafte Sinfonie, komponiert, um die Erinnerung an einen großen Menschen zu feiern). Dieser "große Mensch" war zweifellos Napoleon. Beethoven soll nach der Kaiserkrönung Napoleons das Manuskript voller Wut zertrampelt haben, weil er sie als Verrat an den Idealen der Französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - ansah.
Rafael Kubelik war der Sohn des bekannten böhmischen Geigers Jan Kubelik. Er wurde 1914 geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung in Prag. Dort war er Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie. Nach dem Machtantritt der Kommunisten emigrierte er und leitete das Chicago Symphony Orchestra, die Covent Garden Opera und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im August 1996 starb Kubelik nach langem, schwerem Leiden 82jährig in Luzern. Er war ein Vollblutmusiker; jeder Auftritt wirkte spontan, impulsiv und freudig.

Länge des Programms: 00:54:40 Rafel Kubelik
Rafael Kubelik
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1967, Regie: Henri Colpi

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 00:40 Uhr
karajan (06.11.2007, 21:48):

Debussy, Images Leonard Bernstein

Das Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia (Rom) unter der Leitung von Leonard Bernstein spielt die Orchesterstücke "Images" von Claude Debussy (1862-1918). Diese Aufnahme entstand im Juni 1989 in Rom.
Mit den drei "Images" für Orchester erkundete Claude Debussy neue Bereiche des musikalischen Ausdrucks, wie er selbst sagte: "Etwas anderes zu machen - das, was die Dummköpfe Impressionismus nennen". Der erste Satz, "Gigues", weist Anklänge an schottische Dudelsackmusik auf; der zweite, "Iberia", steht unter dem Einfluß Spaniens. Debussys Heimatland Frankreich schildern die "Rondes de Printemps", die das Werk beenden. Debussy beschrieb diesen Satz mit den Worten: "Das Orchester klingt wie aus Kristall, und es ist so schwerelos wie eine Frauenhand".

Länge des Programms: 00:39:52 Leonard Bernstein
Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia
Deutschland 1989, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 01:35 Uhr
nikolaus (06.11.2007, 21:56):
Original von Travi

Hallo Nikolaus,

ja, die Hauptdarstellerin in Johanna auf dem Scheiterhaufen war in der Tat sensationell, und deshalb möchte ich sie hier nochmals kurz erwähnen, nachdem ich durch diverse Wikipedias gestreift bin:

Sylvie Testud (*1971), Schriftstellerin und Schauspielerin; berühmt geworden mit der Rolle der Lara in dem deutschen Film Jenseits der Stille (Caroline Link) von 1996. Dort spielte sie (ich finde es unglaublich, wie man immer wieder auf musikalische Themen stößt!) ausgerechnet die Tochter gehörloser Eltern, die, wie es in der W. so schön hieß, "dem Musizieren verfällt". Sie soll dafür nicht nur Deutsch, sondern auch die Gebärdensprache und Klarinette gelernt haben. Inzwischen spielt sie in der obersten Film-Liga mit, z.B. ist sie zusammen mit Gérard Depardieu in La Vie en Rose - auch ein Musikfilm - im Kino zu sehen.

Bei der Honegger-Oper wurde mir übrigens bewusst, wie wichtig das viel und gern gescholtene Fernsehen sein kann. Sicher hätte ich das Stück gern live gesehen, aber so nahe wäre ich nicht rangekommen, dass ich Testuds Gesichtsausdruck (Gesichtsausdrücke) im Einzelnen so hätte studieren können, und das auch noch gemütlich von zu Hause aus.

Travi

Danke für die zusätzlichen Infos!
Du hast natürlich Recht, daß einem im Konzert der Gesichtsausdruck wahrscheinlich nicht so nahe gegangen wäre!

Gruß, Nikolaus.
karajan (07.11.2007, 20:21):
Original von Rachmaninov
Original von karajan
Classica
Lang Lang in der Carnegie Hall
Werke von Schumann, Haydn, Chopin, Liszt

Schonmal gesehen! Was ein Gehabe. Gräßlich! :ignore


Hallo Chef

Ich glaube er hat Superstarallüren oder?

Gruß
Rachmaninov (07.11.2007, 20:22):
Original von karajan
Original von Rachmaninov
Original von karajan
Classica
Lang Lang in der Carnegie Hall
Werke von Schumann, Haydn, Chopin, Liszt

Schonmal gesehen! Was ein Gehabe. Gräßlich! :ignore


Hallo Chef

Ich glaube er hat Superstarallüren oder?

Gruß

Nein, so würde ich es nicht bezeichnen! Aber ich mag dieses "suchend in die Ferne schweifel als wäre jeder Ton Gold nicht ......"
karajan (07.11.2007, 21:41):

Bach - Der Kirchenmusiker
Dokumentation mit Helmuth Rilling

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Der deutsche Dirigent Helmuth Rilling widmet sich seit den 70er Jahren intensiv dem Schaffen Johann Sebastian Bachs und gilt in aller Welt als führender Bach-Spezialist. Mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart hat er zahlreiche Schallplatten aufgenommen, darunter die erste Gesamtaufnahme der geistlichen Kantaten. Johann Sebastian Bach ging nicht zuletzt aufgrund seiner geistlichen Werke in die Musikgeschichte ein. Werke wie das Weihnachtsoratorium, die Matthäuspassion und die Messe in h-Moll gehören zu den Höhepunkten der abendländischen Kirchenmusik. Helmuth Rilling erläutert, wie sich Bachs Religiosität in seiner Musik widerspiegelt.

Länge des Programms: 0:58:35 Gabriele Schreckenbach (Mezzosopran)
Aldo Baldin (Tenor)
Philippe Huttenlocher (Baß)
Gächinger Kantorei
Bach-Collegium Stuttgart
Helmuth Rilling
Deutschland 1984, Regie: Klaus Lindemann

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 12:20 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:43):

Schubert, Messe As-Dur D 678 Riccardo Muti Weihnachtskonzert aus der Basilika di San Marco, Mailand. Auf dem Programm steht die Messe As-Dur D 678 von Franz Schubert (1797-1828).

Länge des Programms: 00:55:40 Daniela Barcellona (Alt)
Giuseppe Sabbatini (Tenor)
Michele Pertusi (Baß)
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Riccardo Muti
Ruth Ziesak (Sopran)
Italien 2002, Regie: Pierre Cavassilas

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 13:20 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:45):

Weber, Missa sancta Es-Dur Die Missa sancta Nr. 1 Es-Dur von Carl Maria Weber wurde 1985 im Barockkloster Waldsassen aufgenommen. Horst Stein dirigiert die Bamberger Symphoniker und den Chor der Bamberger Symphoniker. Die Solisten sind Krisztina Laki (Sopran), Marga Schiml (Alt), Josef Protschka (Tenor) und Jan-Hendrik Rootering (Baß).

Länge des Programms: 0:41:35 Krisztina Laki (Sopran)
Marga Schiml (Alt)
Josef Protschka (Tenor)
Jan-Hendrik Rootering (Baß)
Chor der Bamberger Symphoniker
Bamberger Symphoniker
Horst Stein
Deutschland 1985, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 14:20 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:48):

Portrait Truls Mørk

Truls Mørk Der norwegische Cellist Truls Mørk (*1961) stammt aus einer Musikerfamilie: der Vater Cellist, die Mutter Pianistin. Er zählt zu den interessantesten Cellisten der jüngeren Generation. 1982 gewann er als erster Skandinavier beim renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau.
Die Dokumentation begleitet den vielbeschäftigten Musiker zu Auftritten nach Paris, Birmingham, Hamburg und in seine Heimat. Mørk erzählt über seine Karriere und sein Leben. Ausschnitte aus Proben und Aufführungen zeigen ihn mit den Dirigenten Paavo Järvi, Frans Brüggen, Ulf Schirmer und Christoph Eschenbach. Sein außerordentliches Talent ist zu bewundern in Werken von Dvorák, Grieg, Prokofjew, Elgar und Schumann.
Neben seiner Karriere als Solist ist Truls Mørk ein begeisterter Kammermusiker und leitet das Internationale Kammermusikfestival in Stavanger.

Länge des Programms: 0:52:46 Norwegen 1999, Regie: Anne Elisabeth Andersen

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.11.2007, 14:00 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:50):

Venezianische Impressionen
Werke von Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni, Benedetto Marcello und Arcangelo Corelli.

Impressionen aus Venedig unterlegt mit Barockmusik von Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni, Benedetto Marcello und Arcangelo Corelli.
Länge des Programms: 1:02:00 0, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 16:55 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:51):

Portrait James Levine

James Levine Der amerikanische Dirigent und Pianist James Levine, geboren 1943 in Cincinnati, zählt zu den Stardirigenten unserer Zeit. Seine Ausbildung wurde von europäischen Musikern wie George Szell und Rudolf Serkin geprägt. Levine begann seine Karriere als "Assistant Conductor" bei George Szell am Cleveland Orchestra. 1971 debütierte er an der Metropolitan Opera und wurde zwei Jahre später ihr Chefdirigent. Regelmäßig arbeitete er in Salzburg und Bayreuth.
Wegen seines großen Erfolgs an der Met gilt Levine vor allem als Operndirigent, doch er ist ebenso auf symphonischem Gebiet zu Hause: Im September 1999 begann er sein Amt als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Im Sommer 2004 wechselte er als Musikdirektor zum Boston Symphony Orchestra.
Dieser Film entstand bereits 1985 und zeigt Levine im Gespräch und bei der Arbeit in Amerika und Europa.

Länge des Programms: 0:55:12 Deutschland 1985, Regie: Peter Weinberg

17.11.2007, 18:00 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:53):

Belcanto - Die Tenöre des Schellack-Zeitalters

Teil 3: Richard Tauber Richard Tauber Was charakterisierte die großen Tenöre in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Worin lag ihre jeweilige künstlerische Besonderheit? Worin unterschieden sie sich? Diesen Fragen widmet sich die 13teilige Dokumentarserie und zeigt die Gesangstars in historischen Aufnahmen. Außerdem kommen Sängerkollegen, Musikkritiker und Familienangehörige zu Wort.
Die dritte Folge der 13teiligen Belcanto-Serie erzählt die Geschichte des "Königs des Belcanto", Richard Tauber (1891-1948), untermalt von Ausschnitten aus Land des Lächelns ("Dein ist mein ganzes Herz"), Carmen ("La fleur que tu m'avais jetée"), Bajazzo ("Lache, Bajazzo"), Hoffmanns Erzählungen (Ballade von Kleinzack), Don Giovanni ("Nur ihrem Frieden") und den Liedern "Wien, Wien, nur du allein", "If you were mine", "Frohe Botschaft" sowie dem Schubert-Ständchen "Leise flehen meine Lieder". Deutschland 1997, Regie: Jan Schmidt-Garré

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:55):

Bruckner, Symphonie Nr. 7 E-Dur Christian Thielemann

Die Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Christian Thielemann spielen die Symphonie Nr. 7 E-Dur von Anton Bruckner (1824-1896). Diese Aufnahme entstand am 14. November 2006 im Festspielhaus Baden-Baden. Christian Thielemann
Münchner Philharmoniker
Deutschland 2006, Regie: Agnes Méth-Katschthaler

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 01:00 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:57):

Mahler, Symphonie Nr. 8 Es-Dur Simon Rattle

"Es ist das Größte, was ich bis jetzt gemacht. Und so eigenartig in Inhalt und Form, daß sich darüber gar nicht schreiben läßt. Denken Sie sich, daß das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen" (Gustav Mahler). Mahlers 8. Symphonie entstand 1906 und wurde mit triumphalem Erfolg 1910 in München uraufgeführt. Hier erhielt sie auch ihren Beinamen "Symphonie der Tausend", denn unter der Leitung des Komponisten wirkten 1030 Personen an dieser gesungenen Symphoniekantate mit. Die 8. Symphonie war das erste Werk Mahlers, das ihm zu seinen Lebzeiten einen wirklich großen Erfolg einbrachte. Das besondere Renommee der Symphonie wurde aber vor allem durch die eigenartige Verknüpfung des lateinischen Pfingsthymnus "Veni, creator spiritus" mit der Schlußszene aus Goethes "Faust II" geprägt. Durch sie entsteht der eigentümliche Charakter des Werks zwischen Symphonie, Oratorium, Musikdrama und Erlösungsmysterium.
Diese Aufnahme entstand bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, London. Einführung: Stephanie Hughes.

Länge des Programms: 1:29:03 Christine Brewer (Sopran)
Soile Isokoski (Sopran)
Rosemary Joshua (Sopran)
Birgit Remmert (Mezzosopran)
Jane Henschel (Mezzosopran)
Jon Villars (Tenor)
David Wilson-Johnson (Baß)
John Relyea (Baß)
City of Birmingham Youth Choir
City of Birmingham Symphony Youth Chorus
Toronto Children's Chorus
Sydney Philharmonia Choir
Sydney Philharmonia Choirs
London Symphony Chorus
City of Birmingham Chorus
City of Birmingham Symphony Chorus
National Youth Orchestra of Great Britain
Simon Rattle
Großbritannien 2002, Regie: Jonathan Haswell

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 09:40 Uhr
karajan (07.11.2007, 21:59):

Die Kunst des Klavierspiels

Teil 1 Seltene Filmaufnahmen aus Archiven der ganzen Welt zeigen 18 der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts, darunter Ignacy Jan Paderewski, Claudio Arrau, Vladimir Horowitz, Artur Rubinstein, Alfred Cortot, Emil Gilels, Swjatoslaw Richter und Arturo Benedetti Michelangeli. Dabei werden auch die Interpretationsstile der einzelnen Klaviervirtuosen charakterisiert und verglichen. Mit Wortbeiträgen von Piotr Anderszewski, Daniel Barenboim, Sir Colin Davis, Jewgenij Kissin, Zoltán Kocsis, Gennadi Roschdestwensky, György Sandor, Tamás Vásáry u. a.
Stil und Auffassung unterliegen, wie alles andere auch, dem Wandel der Zeit. Filmaufzeichnungen von Musikern vergangener Tage wirken deshalb oft wie ein Fenster in eine andere Epoche. Diese Dokumentation charakterisiert die Spielweise einiger der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts und enthält eine außergewöhnliche Sammlung selten gezeigter Filmaufnahmen.
Die Dokumentation ist gleich in zweifacher Hinsicht besonders interessant: Zum einen bietet sie einen Überblick über die bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts, zum anderen dokumentiert sie auch die Geschichte der musikalischen Filmaufzeichnungen.

Länge des 1. Teils: 0:54:20 Deutschland 1999, Regie: Donald Sturrock

Alle Sendetermine auf einen Blick
18.11.2007, 11:10 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:00):

Recital Valery Sokolov
Werke von Beethoven, Prokofjew, Ysaÿe, Saint-Saëns u.a.

Valery Sokolov Der ukrainische Geiger Valery Sokolov ist erst Anfang 20 und gilt als einer der talentiertesten Nachwuchsgeiger der Welt. Sein Violinspiel wurde mit demjenigen Yehudi Menuhins verglichen. Musiker und Kritiker prophezeien ihm eine Weltkarriere. Bruno Monsaignon hat den jungen Virtuosen seit seinen ersten Auftritten vor einem großen Publikum begleitet. Im Mittelpunkt des Films steht ein Konzert, das Valery Sokolov im September 2004 in Toulouse gab. Das Programm:
Ludwig van Beethoven, Sonate c-Moll op. 30/2
Sergej Prokofjew, Sonate D-Dur op. 94a
Eugène Ysaÿe, Sonate op. 27/3 "Ballade"
Camille Saint-Saëns, Introduction et Rondo capriccioso
Béla Bartók/Joseph Szigeti, Ungarische Volksweisen
Miroslav Skorik, Spanischer Tanz
Antonín Dvorák/Louis Persinger, Als die alte Mutter mich noch lehrte singen

Länge des Programms: 01:33:30 Valery Sokolov (Violine)
Svetlana Kosenko (Klavier)
Frankreich 2004, Regie: Bruno Monsaingeon

18.11.2007, 12:05 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:02):

Mozart, Requiem d-Moll KV 626 Karl Böhm

Mozarts letzte Komposition, das Requiem, ist wie kaum ein anderes Werk aus der Feder des Komponisten von Geheimnissen umwittert. Aus dem vermeintlich rätselhaften Mäzen, der das Werk bestellte, und der tödlichen Krankheit, der Mozart während der Arbeit erlag, resultierte eine makabre Legende: Der Meister habe hier seine eigene Totenmesse geschrieben, die ein Auftrag des Todes selbst gewesen sei. Das Requiem wurde von Mozarts Freund und Schüler Franz Xaver Süßmayr auf der Grundlage authentischer Skizzen und Anweisungen zu Ende gebracht.
Die düsteren Holz- und Blechbläser, die kunstlose Melodik, das aufwühlende Nebeneinander raffinierter Kontrapunktik und mächtiger, blockhafter Homophonie - all das vermittelt ein apokalyptisches Gefühl, wie man es nur selten in Mozarts Musik findet. Trotz seiner beinahe opernhaften Soli und seines großen Orchesters war das Requiem für die Kirche gedacht, und tatsächlich paßt es vorzüglich zu dem theatralischen Prunk der glänzenden Barockkirchen, die man in Österreich und Süddeutschland baute.
Der österreichische Dirigent Karl Böhm (1894-1981) war weltberühmt durch seine Mozart-Interpretationen. Obwohl er sich anfangs sehr zu Wagner hingezogen fühlte, wurde Böhm durch seine Freundschaft mit Richard Strauss zu einem profunden Kenner und Bewunderer von Mozarts Musik. In seiner Autobiographie schrieb Böhm, Strauss habe ihm die letzten Geheimnisse dieses seiner Meinung nach größten musikalischen Genies enthüllt.
Diese Aufnahme entstand in der Piaristenkirche Wien.

Länge des Programms (incl. Einführung): 01:06:21 Gundula Janowitz (Sopran)
Christa Ludwig (Alt)
Peter Schreier (Tenor)
Walter Berry (Baß)
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Wiener Staatsopernchor
Wiener Symphoniker
Karl Böhm
Österreich 1971, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 14:05 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:04):

Belcanto - Die Tenöre des Schellack-Zeitalters
Teil 1: Enrico Caruso Enrico Caruso

Was charakterisierte die großen Tenöre in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Worin lag ihre jeweilige künstlerische Besonderheit? Worin unterschieden sie sich? Diesen Fragen widmet sich die 13teilige Dokumentarserie und zeigt die Gesangstars in historischen Aufnahmen. Außerdem kommen Sängerkollegen, Musikkritiker und Familienangehörige zu Wort.
Im Mittelpunkt der ersten Folge steht der wohl berühmteste Tenor aller Zeiten: Enrico Caruso (1873-1921).
Mit Ausschnitten aus L'Africaine (O paradiso), Il Trovatore (Di quella pira), Aida (Celeste Aida), L'elisir d'amore (Una furtiva lagrima), La Juive (Rachel, quand du seigneur), I Pagliacci (Vesti la giubba) und dem Lied "Core 'ngrato" von Salvatore Cardillo. Deutschland 1997, Regie: Jan Schmidt-Garré

18.11.2007, 17:05 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:14):

Grieg, Streichquartett g-Moll op. 27

Orlando-Quartett Durch Edvard Grieg (1843-1907) erlangte die norwegische Musik Weltgeltung. Sein Streichquartett g-moll entstand 1877/78 und ist mit seiner ausdrucksvollen, zuweilen dramatischen Musik eine der reizvollsten Kompositionen Griegs.
Das Orlando-Quartett wurde 1976 von vier europäischen Musikern in den Niederlanden gegründet: Arvid Engegard (1. Violine), Heinz Oberdorfer (2. Violine), Ferdinand Erblich (Viola) und Stefan Metz (Violoncello). Edvard Griegs Streichquartett g-Moll, das zu den seltener gespielten Werken der Kammermusik zählt, ist seit Jahren wichtiger Bestandteil im Repertoire des Orlando-Quartetts.

Länge des Programms: 0:36:37 Orlando-Quartett
Niederlande 1993, Regie: Piotr Andreev

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 19:35 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:16):

Beethoven, Coriolan-Ouvertüre op. 62 Carlos Kleiber

Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der "höchstverehrte Dirigent seit Toscanini", wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:10:38 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:25):

Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Claudio Arrau

Claudio Arrau (1903-1991) galt als einer der bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. In seiner Heimat Chile sind Straßen nach ihm benannt. Zahlreiche Schallplattenaufnahmen dokumentieren die vollendete Kunst dieses virtuosen Musikers. Ruhe und Konzentration, Ausgewogenheit und Noblesse sind Begriffe, die mit seinem Spiel oft in Verbindung gebracht werden. Arrau trat bereits als Fünfjähriger in seiner Heimatstadt Chillán auf. Als Elfjähriger gab er ein Konzert in Berlin, wo er von 1913 bis 1918 bei Martin Krause, einem der letzten Schüler Franz Liszts, studierte. Er war somit einer der letzten Pianisten, die noch eine direkte persönliche "Verbindung" ins 19. Jahrhundert hatten.
1923 unternahm Arrau seine erste Amerika-Tournee, von 1925 bis 1940 unterrichtete er als Professor in Berlin. Seine erste Schallplattenaufnahme entstand 1926, ein Jahr später erhielt er den 1. Preis im Genfer Pianistenwettbewerb (in der Jury: Artur Rubinstein und Alfred Cortot), 1928 gab er sein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern; etliche umjubelte Auftritte folgten. Bei seinen Tourneen um die Welt gab Arrau über 100 Konzerte pro Jahr; seine Vorliebe galt der klassischen und romantischen Musik, doch sein gesamtes Repertoire reichte von Bach bis zum frühen 20. Jahrhundert. Er trat bis ins hohe Alter von 85 Jahren auf und starb am 9. Juni 1991 in Mürzzuschlag (Österreich).
Diese Aufnahme entstand in der Academy of Music, Philadelphia.

Länge des Programms: 0:39:09 Claudio Arrau (Klavier)
Riccardo Muti
Philadelphia Orchestra
USA 1983, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 20:25 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:26):

Bruckner, Symphonie Nr. 8 c-Moll Sergiu Celibidache

Anton Bruckner (1824-1896) hielt seine 8. Symphonie für den künstlerischen Höhepunkt seines Schaffens. 1884 machte er sich mit ungewöhnlich großem Optimismus und Selbstvertrauen an die Arbeit, zweifellos beflügelt durch den Erfolg seiner Siebten Symphonie. Der Einfluß von Beethovens Neunter tritt nicht nur im sanften Tremolo der Streicher zutage, sondern auch im Rhythmus des Hauptmotivs in den Anfangstakten des Werks. Bruckner tauscht hier zum ersten Mal die Mittelsätze des Werks, wie Beethoven dies in seiner Neunten getan hatte: zuerst das Scherzo, danach der langsame Satz. Bruckner widmete seine Achte Symphonie Kaiser Franz Joseph von Österreich und überreichte ihm die gedruckte Partitur in einer Audienz.
An keinem anderen Dirigenten unseres Jahrhunderts schieden sich die Geister so grundsätzlich und vehement wie an Sergiu Celibidache (1912-1996). Dabei gab es niemals auch nur den geringsten Zweifel an der immensen Begabung des Perfektionisten; es waren vielmehr Fragen einer Ästhetik der Tonkunst, die im Zusammenhang mit der Kultfigur "Celi" diskutiert wurden: seine langsamen, überbreiten Tempi als Resultat seines Willens zur Deutlichkeit in der Wiedergabe einer Partitur, seine - von wenigen Ausnahmen abgesehen - unnachgiebige Verweigerung gegenüber der Schallplatte, die er für die Pest jeglicher wahrer Musikkultur hielt, und sein unerschütterlicher Glaube an den magischen Augenblick des Konzerts. Für Celibidache wurde das Werk bei jeder Aufführung von neuem geboren; mit größter Perfektion arbeitete er an der Übereinstimmung aller Komponenten, an einer stets neuen dialektischen Balance von Idee und Realisierung, in der Raum und Zeit mystisch ineinander aufgingen. Besonders berühmt wurden seine Aufführungen der Symphonien Anton Bruckners.
Nach einem Philosophie- und Mathematikstudium in Bukarest zog Celibidache 1936 nach Berlin, wo er an der Hochschule für Musik studierte. 1946, er hatte gerade eine Dissertation über den Renaissancekomponisten Josquin Desprez abgeschlossen, wurde er Interims-Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Nach dem Tode Wilhelm Furtwänglers sollte Celibidache, der inzwischen über 400 Konzerte mit den Berlinern erarbeitet und dirigiert hatte, die Nachfolge antreten, doch das Orchester überlegte es sich anders und wählte Herbert von Karajan zum Thronfolger. Celibidache war viele Jahre als Dirigent in aller Welt unterwegs, vor allem in den romanischen Ländern, Skandinavien und Lateinamerika. Von 1979 an führte er die Münchner Philharmoniker mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit bei der kompromisslosen Durchsetzung seiner musikalischen Vorstellungen an die Spitze der international renommierten Orchester. In der Nacht zum 15. August 1996 starb er im Alter von 84 Jahren in Paris. Sergiu Celibidache als einen der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre schlicht eine Banalität; er war die Ausnahmeerscheinung auf dem sich immer schneller drehenden Karussell des internationalen Musikbetriebs.

Länge des Programms: 1:43:00 Sergiu Celibidache
Münchner Philharmoniker
Deutschland 1994, Regie: Rodney Greenberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 21:05 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:29):

Belcanto - Die Tenöre des Schellack-Zeitalters
Teil 2: Der singende Automat Fernando de Lucia

Was charakterisierte die großen Tenöre in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Worin lag ihre jeweilige künstlerische Besonderheit? Worin unterschieden sie sich? Diesen Fragen widmet sich die 13teilige Dokumentarserie und zeigt die Gesangstars in historischen Aufnahmen. Außerdem kommen Sängerkollegen, Musikkritiker und Familienangehörige zu Wort.
Die zweite Folge der 13teiligen Belcanto-Serie beleuchtet, inwiefern die Erfindung von Speicher- und Wiedergabemedien für Klänge die Gesangstechnik und -methode zwischen 1900 und 1950 verändert hat.
Ausschnitte aus L'Africaine ("O Paradiso"), L'elisir d'amore ("Una furtiva lagrima"), Rigoletto ("Bella figlia dell'amore"), Meistersinger (Preislied), Die Fledermaus ("Dieser Anstand so manierlich") und die Stücke "I shall return" von Tito Schipa und "Ave Maria" von Bach/Gounod eingespielt, vorgetragen von den Schellack-Sängern der ersten Stunde wie Tito Schipa, Alessandro Moreschi, Richard Tauber, Fernando de Lucia, Enrico Caruso, Lauritz Melchior, Alessandro Bonci und Joseph Schmidt. Deutschland 1997, Regie: Jan Schmidt-Garré

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 23:15 Uhr
karajan (07.11.2007, 22:30):

Mozart, Violinsonate C-Dur KV 296 Anne-Sophie Mutter, Lambert Orkis

Anläßlich des 250. Geburtstags von Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 2006 spielte die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter die Violinkonzerte, Violinsonaten und ausgewählte Klaviertrios des Komponisten für CD ein. Außerdem spielte sie die Stücke auf einer ausgedehnten Welttournee und ließ sie fürs Fernsehen aufzeichnen. Bei den Violinsonaten begleitete sie ihr langjähriger musikalischer Partner, der Pianist Lambert Orkis.

Länge des Programms: 0:17:04 Anne-Sophie Mutter (Violine)
Lambert Orkis (Klavier)
Deutschland 2006, Regie: Andy Sommer

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 22:50 Uhr
karajan (14.11.2007, 18:32):
3 Sat
Sonntag, 18.11.2007 11:40 - 12:30 Uhr VPS 18.11.2007 11:40
Länge: 50 min


Phänomen Karajan
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4, f-Moll, op. 36
Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan in einer Aufzeichnung aus dem Musikverein in Wien.
Poztupimi (14.11.2007, 19:05):
Original von karajan
3 Sat
Sonntag, 18.11.2007 11:40 - 12:30 Uhr VPS 18.11.2007 11:40
Länge: 50 min


Phänomen Karajan
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4, f-Moll, op. 36
Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan in einer Aufzeichnung aus dem Musikverein in Wien.

Tschaikowsky mit Ferras? :rofl :rofl :rofl

Wolfgang
Poztupimi (14.11.2007, 19:17):
Original von Poztupimi
Original von karajan
3 Sat
Sonntag, 18.11.2007 11:40 - 12:30 Uhr VPS 18.11.2007 11:40
Länge: 50 min


Phänomen Karajan
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4, f-Moll, op. 36
Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan in einer Aufzeichnung aus dem Musikverein in Wien.

Tschaikowsky mit Ferras? :rofl :rofl :rofl

Wolfgang

Ja ja, ich weiß, diese hier

http://i22.ebayimg.com/06/i/08/83/b1/de_1_b.JPG

Fehlt mir noch, kommt Zeit, kommt LP.

Grüße,
Wolfgang
karajan (14.11.2007, 20:03):
Original von Poztupimi
Original von karajan
3 Sat
Sonntag, 18.11.2007 11:40 - 12:30 Uhr VPS 18.11.2007 11:40
Länge: 50 min


Phänomen Karajan
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4, f-Moll, op. 36
Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan in einer Aufzeichnung aus dem Musikverein in Wien.

Tschaikowsky mit Ferras? :rofl:rofl:rofl

Wolfgang

Hallo Wolfgang

Sorry hatte mich nur für das Foto entschieden. Ferras kommt in dem Konzert nicht vor. Karajan spielt die 4 Tschaikowsky mit den Wienern
Gruß Andreas
Poztupimi (14.11.2007, 21:24):
Hallo Andreas,

Original von karajan

Hallo Wolfgang

Sorry hatte mich nur für das Foto entschieden. Ferras kommt in dem Konzert nicht vor. Karajan spielt die 4 Tschaikowsky mit den Wienern
Gruß Andreas

Hätt' ja sein können, daß Du Dich geirrt hast und es die Kombination Tschaikowsky/Ferras/Karajan gibt, hätte mich schon interressiert. Werde ich also weiterhin nach der LP Ausschau halten (gibt es zwar eigentlich immer; hätte - wenn schon, denn schon - gerne die Ausgabe mit dem Tulpenlabel (aber sicher gibt es nächstes Jahr die genau so aufgemachte CD).

Grüße,
Wolfgang
karajan (15.11.2007, 10:48):
Original von Poztupimi
Hallo Andreas,

Original von karajan

Hallo Wolfgang

Sorry hatte mich nur für das Foto entschieden. Ferras kommt in dem Konzert nicht vor. Karajan spielt die 4 Tschaikowsky mit den Wienern
Gruß Andreas

Hätt' ja sein können, daß Du Dich geirrt hast und es die Kombination Tschaikowsky/Ferras/Karajan gibt, hätte mich schon interressiert. Werde ich also weiterhin nach der LP Ausschau halten (gibt es zwar eigentlich immer; hätte - wenn schon, denn schon - gerne die Ausgabe mit dem Tulpenlabel (aber sicher gibt es nächstes Jahr die genau so aufgemachte CD).

Grüße,
Wolfgang

Hallo Wolfgang
Zur Zeit gibt es die Aufnahme nur so

Gruß Karajan
karajan (16.11.2007, 11:25):

Sibelius, Symphonie Nr. 6 d-Moll op. 104 Esa-Pekka Salonen
Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Sechste Symphonie, 1923 in Helsinki uraufgeführt, entstand über einen Zeitraum von fünf Jahren und spiegelt die erfindungsreiche Auseinandersetzung des Meisters mit der symphonischen Tradition wider.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Seit 1992 ist er Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra, das unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt aufstieg. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London.
Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:29:33 Esa-Pekka Salonen
Symphonieorchester des Schwedischen Rundfunks
Schweden 1997, Regie: Aarno Cronvall

Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.11.2007, 12:30 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:27):

Strawinsky, Le sacre du printemps Pierre Boulez

Als Igor Strawinsky 1910 sein Ballett "Der Feuervogel" vollendete, kam ihm die Idee eines neuen Bühnenwerks: In einem rituellen Tanz sollte ein Mädchen geopfert werden, um den Frühlingsgott günstig zu stimmen. Die rhythmisch akzentuierte Musik, die Strawinsky für die "Bilder aus dem heidnischen Rußland" (so der Untertitel des "Sacre") komponierte, verarbeitet zwar einige Volksmelodien, doch sie entspricht in ihrer Originalität keiner Tradition der Ballettmusik.
Die Uraufführung 1913 in Paris war einer der größten Eklats in der Musikgeschichte - auch wegen der neuartigen Choreographie Waslaw Nijinskis. Das Publikum protestierte lautstark, die Presse schrieb von einem "Massacre du printemps". Das aus den zwei Teilen "Die Anbetung der Erde" und "Das Opfer" bestehende Ballett hat bis heute nichts von seiner Originalität und Frische eingebüßt und zählt schon seit langem zu den beliebtesten Kompositionen Strawinskys - auf der Bühne und im Konzertsaal.
Diese Aufnahme entstand in der Alten Oper Frankfurt.

Länge des Programms: 0:46:11 Pierre Boulez
London Symphony Orchestra
Deutschland 1993, Regie: Hans Hulscher

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 16:15 Uhr 19.11.2007, 14:00 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:29):

Beethoven, Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Zum 100. Geburtstag von Henri-Georges Clouzot

Herbert von Karajan Mit seiner schlanken Gestalt, dem typischen Haarschopf und dem durchdringenden Blick seiner blauen Augen beherrschte Herbert von Karajan (1908-1989) das Dirigentenpult. Wer ihn jemals live oder zumindest in einer seiner zahlreichen Videoaufnahmen dirigieren sah, konnte erleben, wie von Karajan die Musik zur Religion erhob und sie wie deren Hohepriester in einem fast mythischen Ritus zelebrierte. Herbert von Karajan verkörperte die klassische Musik im allgemeinen Bewußtsein als epochaler Dirigent, Medienstar, Opernproduzent, Gründer und Leiter von Festspielen. Trotz aller ehrgeizigen Projekte und vielfältigen Aktivitäten blieb Karajan der überragende Dirigent mit großem Verständnis für das Orchester- und Opernrepertoire von Mozart bis Schönberg, in dem sich niemand mit ihm messen konnte. Während sich einerseits seine außergewöhnliche Begabung nicht bezweifeln läßt, traf ihn andererseits oft der Vorwurf der Selbststilisierung und kommerziellen Vermarktung seiner Person. Diese Produktion zeigt Karajans Sinn für Innovation, insbesondere durch die Wahl des Regisseurs Henri-Georges Clouzot (20.11.1907 - 12.1.1977), des Schöpfers klassischer "Films noirs" wie "Lohn der Angst" und "Quai des Orfèvres".
"Ich ziehe meinen Hut vor einem Mann, der kein professioneller Musiker ist und dennoch eine Partitur wie die des Requiems in nur 10 Tagen gelernt hat", schrieb Herbert von Karajan 1967 an Clouzot. Als Karajan Mitte der 60er Jahre mit der Verfilmung seiner Konzerte begann, konnte er unter anderen auch den berühmten französischen Filmregisseur für eine Zusammenarbeit gewinnen. Zwischen 1965 und 1967 führte Clouzot bei fünf Karajan-Produktionen Regie, wobei es ihm blendend gelang, den Stardirigenten in Szene zu setzen.
Der Aufführung geht eine Dokumentation voraus, die wertvolle Einblicke in Karajans Dirigierkunst vermittelt und den Maestro im Gespräch mit Joachim Kaiser zeigt.
Gesamtlänge: 0:50:52 Herbert von Karajan
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1966, Regie: Henri-Georges Clouzot

Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.11.2007, 19:00 Uhr
20.11.2007, 22:40 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:32):

Prokofjew, Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26 Daniel Harding Lilya Zilberstein und das Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding spielen das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 von Sergej Prokofjew (1891-1953). Diese Aufnahme entstand im Teatro comunale di Ferrara.

Länge des Programms: 0:30:49 Lilya Zilberstein (Klavier)
Daniel Harding
Mahler Chamber Orchestra
Italien 1999, Regie: Patrizia Carmine

Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.11.2007, 23:45 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:35):

Leonard Bernstein probt Mahler, Das Lied von der Erde

Zum 70. Geburtstag von René Kollo

Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei. "Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein)

Länge des Programms: 0:42:10 Christa Ludwig (Mezzosopran)
René Kollo (Tenor)
Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Israel 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.11.2007, 20:45 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:39):

Bach, Partita 'O Gott, du frommer Gott' BWV 767 Karl Richter

Der 1926 in Plauen geborene Pfarrerssohn Karl Richter zählte bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1981 zu den bedeutendsten Bach-Interpreten unseres Jahrhunderts. Nach dem Studium in Leipzig war Richter zwei Jahre lang Organist der Leipziger Thomaskirche, dann wurde er als Professor für Orgel nach München berufen, wo er den Münchner Bach-Chor und das Münchner Bach-Orchester gründete und als Chorleiter und Dirigent ein richtiges Bach-Imperium aufbaute. Ein Kritiker würdigte Richters Bedeutung mit den folgenden Worten: "Daß aus dem katholischen München die Musik des Protestanten Bach einmal so unüberhörbar in die Welt hinausklingen würde, wäre vor Karl Richter nicht denkbar gewesen."
Diese Aufnahme entstand in der Basilika Ottobeuren.

Länge des Programms: 0:16:14 Karl Richter (Orgel)
Deutschland 1969, Regie: Arne Arnbom

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.11.2007, 12:00 Uhr 21.11.2007, 23:20 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:44):

Chopin, Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21 Artur Rubinstein

Artur Rubinstein zählte zu den bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Geboren 1887 in Lodz, nahm er Klavierunterricht in seiner Heimatstadt und am Warschauer Konservatorium. In Berlin setzte er seine Ausbildung fort und debütierte dort 1900 unter der musikalischen Leitung von Joseph Joachim. Auftritte in vielen Ländern Europas und Amerikas folgten. Zu Beginn des ersten Weltkriegs schwor er sich, nie wieder in Deutschland zu spielen. Als Pole und als Jude erneuerte er diesen Schwur und hielt sich bis an sein Lebensende daran. Nach drei Jahrzehnten reger Konzerttätigkeit legte der Bonvivant Rubinstein ("Ich liebe das Leben in allen seinen Erscheinungen") 1932 eine künstlerische Pause ein und stellte sich 1937 - im Alter von 50 Jahren - erneut dem Publikum vor.
Rubinstein, der glückhafte Virtuose, wie Thomas Mann ihn bezeichnet hatte, arbeitete mit den berühmtesten Musikern seiner Zeit, machte Schallplattenaufnahmen und wurde bei seinen Auftritten in aller Welt als "Pianist des Jahrhunderts" gefeiert.
Rubinsteins Interpretationen gelten bis heute als vorbildlich, in mancher Hinsicht unerreicht. Das vielseitige Repertoire, die sichere Technik und der unwiderstehlich schöne Ton machten jeden Auftritt des Künstlers zu einem Erlebnis. Rubinstein spielte Kompositionen der deutschen Klassik und Romantik sowie russische, spanische und französische Klavierwerke. Besonders intensiv widmete er sich den Kompositionen seines Landsmannes Chopin und setzte mit seinem unsentimentalen Spiel neue Maßstäbe in der Chopin-Interpretation. Ein Dreivierteljahrhundert beherrschte Rubinstein die Konzertsäle der Welt. 1976 zog er sich in London mit einem Abschiedskonzert vom Konzertpodium zurück, im Dezember 1982 starb Artur Rubinstein fünfundneunzigjährig in Genf.
Diese Aufnahme entstand 1975 in der Fairfax Hall, Croydon.

Länge des Programms: 0:34:10 Artur Rubinstein (Klavier)
André Previn
London Symphony Orchestra
Großbritannien 1975, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.11.2007, 19:30 Uhr
karajan (16.11.2007, 11:45):

Saint-Saëns, Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22 Artur Rubinstein
Ganze siebzehn Tage benötigte Camille Saint-Saëns im Frühjahr 1868, um sein zweites Klavierkonzert zu komponieren, mit dem er eine Bitte des großen russischen Pianisten Anton Rubinstein erfüllte, der sich dem Pariser Publikum in seiner neuen Rolle als Dirigent präsentieren wollte. Am 13. Mai 1868 wurde das Werk in der Pariser Salle Pleyel unter Rubinsteins Leitung und mit dem Komponisten am Flügel uraufgeführt. Artur Rubinstein wiederum bezeichnete das Werk als sein "Schlachtroß":
"Nach Mozart war es das erste wirklich schwere Stück mit Orchester, das ich mit Liebe spielte, mit dem ich auch technisch irgendwie zurechtkam und so weiter. Es war schwer zu meistern. Und ich war stolz darauf, daß ich es recht gut spielte - mit viel Geschmack, verstehen Sie, und mit viel Elan. Es wurde mein Schlachtroß, denn es schien, daß alle Welt es mochte. Der Erfolg war fast immer garantiert, vorausgesetzt, daß ich nicht zu schlecht spielte. Ich konnte mich immer darauf verlassen. Und wissen Sie, es wurde mir tatsächlich ein enger, teurer Freund. Ich mag es sehr gern." (Ausschnitt aus einem Interview, das Robert MacNeil 1976 mit Artur Rubinstein in dessen Pariser Wohnung führte.)
Auch im Alter von 88 Jahren schien Artur Rubinstein nichts von der Lebenslust verloren zu haben, mit der er sein Publikum bereits seit fast einem Dreivierteljahrhundert erfreut hatte. Der echte Rubinstein-Klang - voll und satt bei jedem angeschlagenen Ton - war schon seit dem ersten öffentlichen Auftreten des Virtuosen stets eines der hervorragendsten Merkmale seiner Kunst. Rubinsteins Interpretation des Konzertes von Saint-Saëns, begleitet vom London Symphony Orchestra unter André Previn, ist ein perfektes Beispiel für seine Idee eines "singenden Tons". Mit seinem abwechselnd vitalen und poetischen, extrovertierten und nachdenklichen, rhapsodischen und ausgewogenen Vortrag, der im April 1975 in der Fairfield Hall in Croydon aufgenommen wurde, zeigt sich Rubinstein von seiner warmherzigsten und lyrisch besten Seite. Übrigens: Mit dem Saint-Saëns-Konzert hat Rubinstein am 8. Januar 1906 sein New Yorker Debüt in der Carnegie Hall gegeben.

Länge des Programms: 0:27:30 Artur Rubinstein (Klavier)
André Previn
London Symphony Orchestra
Großbritannien 1975, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.11.2007, 20:05 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:01):

Rubinstein Remembered Artur Rubinstein

John Rubinstein, der Sohn des großen Pianisten Artur Rubinstein (1887- 1982), erzählt die Lebensgeschichte seines Vaters. Dokumentation mit vielen Musikbeispielen und historischem Bildmaterial.
Artur Rubinstein zählte zu den bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Geboren 1887 in Lodz, nahm er Klavierunterricht in seiner Heimatstadt und am Warschauer Konservatorium. In Berlin setzte er seine Ausbildung fort und debütierte dort 1900 unter der musikalischen Leitung von Joseph Joachim. Auftritte in vielen Ländern Europas und Amerikas folgten. Zu Beginn des ersten Weltkriegs schwor er sich, nie wieder in Deutschland zu spielen. Als Pole und als Jude erneuerte er diesen Schwur und hielt sich bis an sein Lebensende daran. Nach drei Jahrzehnten reger Konzerttätigkeit legte der Bonvivant Rubinstein ("Ich liebe das Leben in allen seinen Erscheinungen") 1932 eine künstlerische Pause ein und stellte sich 1937 - im Alter von 50 Jahren - erneut dem Publikum vor. Rubinstein, der glückhafte Virtuose, wie Thomas Mann ihn bezeichnet hatte, arbeitete mit den berühmtesten Musikern seiner Zeit, machte Schallplattenaufnahmen und wurde bei seinen Auftritten in aller Welt als "Pianist des Jahrhunderts" gefeiert.
Rubinsteins Interpretationen gelten bis heute als vorbildlich, in mancher Hinsicht unerreicht. Das vielseitige Repertoire, die sichere Technik und der unwiderstehlich schöne Ton machten jeden Auftritt des Künstlers zu einem Erlebnis. Rubinstein spielte Kompositionen der deutschen Klassik und Romantik sowie russische, spanische und französische Klavierwerke. Besonders intensiv widmete er sich den Kompositionen seines Landsmannes Chopin und setzte mit seinem unsentimentalen Spiel neue Maßstäbe in der Chopin-Interpretation. Ein Dreivierteljahrhundert beherrschte Rubinstein die Konzertsäle der Welt. 1976 zog er sich in London mit einem Abschiedskonzert vom Konzertpodium zurück, im Dezember 1982 starb Artur Rubinstein fünfundneunzigjährig in Genf.

Länge des Programms: 00:57:30 Deutschland 1987, Regie: François Reichenbach

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.11.2007, 20:35 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:12):

Musikarchiv - Artur Rubinstein
Werke von Beethoven und Chopin

Der Pianist Artur Rubinstein (1887-1982) in historischen Aufnahmen. Auf dem Programm:
das Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 von Ludwig van Beethoven (mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Antal Dorati) und die Polonaise As-Dur op. 53 von Frédéric Chopin. Die Aufnahmen entstanden am 7. Januar 1968 in der Royal Festival Hall, London (Beethoven), und am 1. Dezember 1968 in London (Chopin).
Artur Rubinstein zählte zu den bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Geboren 1887 in Lodz, nahm er Klavierunterricht in seiner Heimatstadt und am Warschauer Konservatorium. In Berlin setzte er seine Ausbildung fort und debütierte dort 1900 unter der musikalischen Leitung von Joseph Joachim. Auftritte in vielen Ländern Europas und Amerikas folgten. Zu Beginn des ersten Weltkriegs schwor er sich, nie wieder in Deutschland zu spielen. Als Pole und als Jude erneuerte er diesen Schwur und hielt sich bis an sein Lebensende daran. Nach drei Jahrzehnten reger Konzerttätigkeit legte der Bonvivant Rubinstein ("Ich liebe das Leben in allen seinen Erscheinungen") 1932 eine künstlerische Pause ein und stellte sich 1937 - im Alter von 50 Jahren - erneut dem Publikum vor.
Rubinstein, der glückhafte Virtuose, wie Thomas Mann ihn bezeichnet hatte, arbeitete mit den berühmtesten Musikern seiner Zeit, machte Schallplattenaufnahmen und wurde bei Auftritten in aller Welt als "Pianist des Jahrhunderts" gefeiert. Rubinsteins Interpretationen gelten bis heute als vorbildlich, in mancher Hinsicht unerreicht. Das vielseitige Repertoire, die sichere Technik und der unwiderstehlich schöne Ton machten jeden Auftritt des Künstlers zu einem Erlebnis. Ein Dreivierteljahrhundert beherrschte Rubinstein die Konzertsäle der Welt. 1976 zog er sich in London mit einem Abschiedskonzert vom Konzertpodium zurück, im Dezember 1982 starb Artur Rubinstein fünfundneunzigjährig in Genf.

Länge des Programms: 0:45:24 Frankreich 1968, Regie: Philippe Truffault

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.11.2007, 21:35 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:17):

Scarlatti, Sonaten K. 208, 209, 380, 381 Scott Ross

Domenico Scarlatti (1685-1757) legte mit seinen über 500 Klavierstücken den Grundstein für die Gattung Klaviersonate. Ihr spielerischer rhythmischer Schwung, ganz aus dem Wesen des Tasteninstruments geboren, verzichtet auf die gedankentiefe Stimmführungskunst des Zeitgenossen J.S. Bach und stellt oft das Virtuose in den Vordergrund, ohne dabei jedoch oberflächlich zu wirken.
Der amerikanische Cembalist Scott Ross (1951-1989) galt als Spezialist für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Geboren in Pittsburgh, ging er bereits als Vierzehnjähriger nach Frankreich und studierte in Nizza und Paris. Große Aufmerksamkeit erregten seine Einspielungen des Gesamtwerks von Jean-Philippe Rameau, François Couperin und Domenico Scarlatti. Ross berücksichtigte stets die neuesten musikwissenschaftlichen Erkenntnisse und verband in seinem Spiel Werktreue mit größtmöglicher Lebendigkeit.
In dieser Aufzeichnung spielt Scott Ross ein Cembalo von David Ley.

Länge des Programms: 0:16:49 Scott Ross (Cembalo)
Frankreich 1990, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.11.2007, 09:40 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:21):

Little Drummerboy - Leonard Bernstein über Gustav Mahler

Gustav Mahler (1860-1911) Leonard Bernstein spricht über Gustav Mahler und erläutert das Leben, die Musik und die verdrängte jüdische Identität des österreichischen Komponisten und Dirigenten. Schwerpunktthemen in Mahlers Schaffen sind das Militär und der Trommler, der Tambourgeselle, der zum Galgen geschleppt wird.
In den zahlreichen Musikbeispielen wirken Janet Baker, Christa Ludwig, Edith Mathis, Lucia Popp und Walton Groenroos als Solisten mit. Es spielen das Israel Philharmonic und das London Symphony Orchestra sowie die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Leonard Bernstein.

Länge des Programms: 1:23:36 Deutschland 1984, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 08:15 Uhr 24.11.2007, 12:15 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:25):

Mahler, Symphonie Nr. 8 Es-Dur Simon Rattle

"Es ist das Größte, was ich bis jetzt gemacht. Und so eigenartig in Inhalt und Form, daß sich darüber gar nicht schreiben läßt. Denken Sie sich, daß das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen" (Gustav Mahler). Mahlers 8. Symphonie entstand 1906 und wurde mit triumphalem Erfolg 1910 in München uraufgeführt. Hier erhielt sie auch ihren Beinamen "Symphonie der Tausend", denn unter der Leitung des Komponisten wirkten 1030 Personen an dieser gesungenen Symphoniekantate mit. Die 8. Symphonie war das erste Werk Mahlers, das ihm zu seinen Lebzeiten einen wirklich großen Erfolg einbrachte. Das besondere Renommee der Symphonie wurde aber vor allem durch die eigenartige Verknüpfung des lateinischen Pfingsthymnus "Veni, creator spiritus" mit der Schlußszene aus Goethes "Faust II" geprägt. Durch sie entsteht der eigentümliche Charakter des Werks zwischen Symphonie, Oratorium, Musikdrama und Erlösungsmysterium.
Diese Aufnahme entstand bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, London. Einführung: Stephanie Hughes.

Länge des Programms: 1:29:03 Christine Brewer (Sopran)
Soile Isokoski (Sopran)
Rosemary Joshua (Sopran)
Birgit Remmert (Mezzosopran)
Jane Henschel (Mezzosopran)
Jon Villars (Tenor)
David Wilson-Johnson (Baß)
John Relyea (Baß)
City of Birmingham Youth Choir
City of Birmingham Symphony Youth Chorus
Toronto Children's Chorus
Sydney Philharmonia Choir
Sydney Philharmonia Choirs
London Symphony Chorus
City of Birmingham Chorus
City of Birmingham Symphony Chorus
National Youth Orchestra of Great Britain
Simon Rattle
Großbritannien 2002, Regie: Jonathan Haswell

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 09:40 Uhr 24.11.2007, 13:40 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:26):

Mozart, Requiem d-Moll KV 626 Karl Böhm

Mozarts letzte Komposition, das Requiem, ist wie kaum ein anderes Werk aus der Feder des Komponisten von Geheimnissen umwittert. Aus dem vermeintlich rätselhaften Mäzen, der das Werk bestellte, und der tödlichen Krankheit, der Mozart während der Arbeit erlag, resultierte eine makabre Legende: Der Meister habe hier seine eigene Totenmesse geschrieben, die ein Auftrag des Todes selbst gewesen sei. Das Requiem wurde von Mozarts Freund und Schüler Franz Xaver Süßmayr auf der Grundlage authentischer Skizzen und Anweisungen zu Ende gebracht.
Die düsteren Holz- und Blechbläser, die kunstlose Melodik, das aufwühlende Nebeneinander raffinierter Kontrapunktik und mächtiger, blockhafter Homophonie - all das vermittelt ein apokalyptisches Gefühl, wie man es nur selten in Mozarts Musik findet. Trotz seiner beinahe opernhaften Soli und seines großen Orchesters war das Requiem für die Kirche gedacht, und tatsächlich paßt es vorzüglich zu dem theatralischen Prunk der glänzenden Barockkirchen, die man in Österreich und Süddeutschland baute.
Der österreichische Dirigent Karl Böhm (1894-1981) war weltberühmt durch seine Mozart-Interpretationen. Obwohl er sich anfangs sehr zu Wagner hingezogen fühlte, wurde Böhm durch seine Freundschaft mit Richard Strauss zu einem profunden Kenner und Bewunderer von Mozarts Musik. In seiner Autobiographie schrieb Böhm, Strauss habe ihm die letzten Geheimnisse dieses seiner Meinung nach größten musikalischen Genies enthüllt.
Diese Aufnahme entstand in der Piaristenkirche Wien.

Länge des Programms (incl. Einführung): 01:06:21 Gundula Janowitz (Sopran)
Christa Ludwig (Alt)
Peter Schreier (Tenor)
Walter Berry (Baß)
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Wiener Staatsopernchor
Wiener Symphoniker
Karl Böhm
Österreich 1971, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 14:05 Uhr 24.11.2007, 16:00 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:29):

Beethoven, Coriolan-Ouvertüre op. 62 Carlos Kleiber

Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der "höchstverehrte Dirigent seit Toscanini", wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:10:38 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 20:15 Uhr 25.11.2007, 00:45 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:31):


Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Claudio Arrau
Claudio Arrau (1903-1991) galt als einer der bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. In seiner Heimat Chile sind Straßen nach ihm benannt. Zahlreiche Schallplattenaufnahmen dokumentieren die vollendete Kunst dieses virtuosen Musikers. Ruhe und Konzentration, Ausgewogenheit und Noblesse sind Begriffe, die mit seinem Spiel oft in Verbindung gebracht werden. Arrau trat bereits als Fünfjähriger in seiner Heimatstadt Chillán auf. Als Elfjähriger gab er ein Konzert in Berlin, wo er von 1913 bis 1918 bei Martin Krause, einem der letzten Schüler Franz Liszts, studierte. Er war somit einer der letzten Pianisten, die noch eine direkte persönliche "Verbindung" ins 19. Jahrhundert hatten.
1923 unternahm Arrau seine erste Amerika-Tournee, von 1925 bis 1940 unterrichtete er als Professor in Berlin. Seine erste Schallplattenaufnahme entstand 1926, ein Jahr später erhielt er den 1. Preis im Genfer Pianistenwettbewerb (in der Jury: Artur Rubinstein und Alfred Cortot), 1928 gab er sein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern; etliche umjubelte Auftritte folgten. Bei seinen Tourneen um die Welt gab Arrau über 100 Konzerte pro Jahr; seine Vorliebe galt der klassischen und romantischen Musik, doch sein gesamtes Repertoire reichte von Bach bis zum frühen 20. Jahrhundert. Er trat bis ins hohe Alter von 85 Jahren auf und starb am 9. Juni 1991 in Mürzzuschlag (Österreich).
Diese Aufnahme entstand in der Academy of Music, Philadelphia.

Länge des Programms: 0:39:09 Claudio Arrau (Klavier)
Riccardo Muti
Philadelphia Orchestra
USA 1983, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.11.2007, 20:25 Uhr 25.11.2007, 00:55 Uhr
karajan (16.11.2007, 12:33):

Verdi, Requiem
Giuseppe Verdis Requiem zählt neben Ludwig van Beethovens Missa solemnis und Johannes Brahms' Deutschem Requiem zu den großen Meisterwerken geistlicher Musik des 19. Jahrhunderts. Das Stück wurde zum Gedenken des berühmten italienischen Dichters Alessandro Manzoni an dessen erstem Todestag am 22. Mai 1874 in der Kirche San Marco in Mailand uraufgeführt. Manzoni war eine der Leitfiguren des Risorgimento und in Italien hochgeschätzt; sein bis heute gebliebener Ruhm geht vor allem auf den Roman "I promessi sposi" (Die Verlobten, 1827) zurück.
Verdis Komposition beeindruckt durch ihre große Dramatik und Emotion - von der stillen Ehrfurcht des "Requiem aeternam" bis zum furiosen "Dies irae", von der überwältigenden Kraft des "Tuba mirum" bis zum schluchzenden Schmerz des "Lacrimosa". Verdi legte Wert darauf, daß es "nicht wie eine Oper gesungen werden" dürfe. Ihm gelang ein großes geistliches Werk von überwältigender Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, obwohl er selbst kein gläubiger Katholik war. Verdi selbst leitete die Uraufführung mit über 200 Musikern und ließ sich vom riesigen Erfolg dazu bewegen, das Werk drei Tage später in der Scala zu dirigieren und es anschließend durch ganz Europa zu begleiten. "Mir scheint", kommentierte er zufrieden und leicht ironisch das positive Echo auf sein sakrales Konzertstück, "ich bin nun eine ernstzunehmende Persönlichkeit geworden und nicht mehr der Bajazzo, der auf die große Pauke haut..."
Diese Aufnahme entstand beim Edinburgh-Festival 1982.

Länge des Programms: 1:36:12 Margaret Price (Sopran)
Jessye Norman (Mezzosopran)
José Carreras (Tenor)
Ruggero Raimondi (Baß)
Edinburgh Festival Chorus
London Symphony Orchestra
Claudio Abbado
Großbritannien 1982, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
25.11.2007, 15:35 Uhr
karajan (18.11.2007, 11:34):
3 Sat Sonntag 11:40
Phänomen Karajan
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4, f-Moll, op. 36 Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan in einer Aufzeichnung aus dem Musikverein in Wien.
Sonntag, 18.11.2007 11:40 - 12:30 Uhr VPS 18.11.2007 11:40
Länge: 50 min
karajan (21.11.2007, 11:08):
ZDFtheaterkanal am 21.11.2007
Mittwoch, 21.11.2007 14:00 - 15:00 Uhr VPS 21.11.2007 14:00
Länge: 60 min
Konzert, Deutschland, 1984
Berliner Philharmonie unter der Leitung von Herbert von Karajan
Richard Strauss: "Tod und Verklärung" und "Metamorphosen"
Die Tondichtung für großes Orchester op. 24, "Tod und Verklärung", gehört zu den frühen Kompositionen von Richard Strauss. In dem Werk, das 1890 in Eisenach unter seiner Leitung uraufgeführt wurde, ging es Strauss darum, "die Todesstunde eines Menschen, der nach den höchsten idealen Zielen gestrebt hatte, in einer Tondichtung darzustellen".

"Metamorphosen", die Studien für 23 Solostreicher, waren das letzte Orchesterwerk von Richard Strauss, das im Nachkriegsjahr 1946 zum ersten Mal in Zürich erklang. Es handelt sich um eine freie Phantasie in philosophisch-klassischer Reife eines Alters, das in gelassener Schwermut auf ein Leben zurückschaut, das Höhen und Tiefen durchmessen hat.
karajan (22.11.2007, 18:19):

Tschaikowsky, Fantasie-Ouvertüre 'Romeo und Julia' Leopold Stokowski

Die Fantasie-Ouvertüre "Romeo und Julia" entstand 1869/70, zwischen der 1. und 2. Symphonie, und gilt als das erste Meisterwerk Tschaikowskys. Er beschreibt hier musikalisch einzelne Szenen und Stimmungen aus Shakespeares Drama: die Gefühle von Pater Lorenzo, die verfeindeten Familien und natürlich die tragisch endende Liebe zwischen Romeo und Julia.
Der Dirigent Leopold Stokowski, geboren 1882 in London, zählte zu den vielseitigsten und dienstältesten Orchesterleitern des 20. Jahrhunderts. Er setzte sich für die zeitgenössische Musik ein und dirigierte in den USA, die ihm zur Heimat wurden, eine Reihe bedeutender Erstaufführungen (Strawinsky, Schönberg, Berg, Mahler), wirkte an Walt Disneys Produktion 'Fantasia' mit, leitete zahlreiche namhafte Orchester und engagierte sich als Pädagoge. Rund sieben Jahrzehnte währte seine Tätigkeit. Er starb 1977 in Nether Wallop (Hampshire).
Diese Aufnahme entstand 1969 in Lugano.

Länge des Programms: 0:21:25 Leopold Stokowski
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1969, Regie: Sergio Genni

Alle Sendetermine auf einen Blick:
26.11.2007, 20:15 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:21):

Sweelinck, Cantiones sacrae

Die Sammlung "Cantiones sacrae" des niederländischen Komponisten Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621) umfaßt 37 fünfstimmige Motetten auf liturgische Texte. Diese Aufnahme mit dem Choir of Clare College, Cambridge, unter der Leitung von Timothy Brown entstand in einer ehemaligen Fabrikhalle in Amsterdam. Die Beleuchtung spielt eine besondere Rolle in dieser Produktion und unterstreicht Stimmung und Charakter jedes Stücks. Die Sänger stehen in Gruppen verteilt, um die polyphone Struktur der Werke zu verdeutlichen.
In den "Cantiones sacrae" wendete Sweelinck mehrere moderne Kompositionstechniken wie z. B. Chromatik an; die Sammlung zeigt den Meister auf der Höhe seiner Zeit.

Länge des Programms: 0:52:03 Timothy Brown
The Choir of Clare College
Niederlande 1999, Regie: Joost Honselaar

Alle Sendetermine auf einen Blick:
26.11.2007, 22:20 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:23):

Leonard Bernstein probt Mahler, Das Lied von der Erde
Zum 70. Geburtstag von René Kollo


Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei. "Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein)

Länge des Programms: 0:42:10 Christa Ludwig (Mezzosopran)
René Kollo (Tenor)
Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Israel 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
26.11.2007, 23:15 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:27):
Mahler, Das Lied von der Erde

Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei.
"Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein) Diese Aufnahme entstand im Mai 1972 im Mann-Auditorium, Tel Aviv.

Länge des Programms: 1:06:45 Christa Ludwig (Mezzosopran)
René Kollo (Tenor)
Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Deutschland 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.11.2007, 00:00 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:28):
Mahler, Das Lied von der Erde

Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei.
"Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein) Diese Aufnahme entstand im Mai 1972 im Mann-Auditorium, Tel Aviv.

Länge des Programms: 1:06:45 Christa Ludwig (Mezzosopran)
René Kollo (Tenor)
Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Deutschland 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.11.2007, 00:00 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:29):

Wagner, Tristan und Isolde
Aus dem Festspielhaus Bayreuth

Zum 70. Geburtstag von René Kollo

Szenenphoto Auf der Fahrt von Irland nach Cornwall, in sagenhafter Zeit. Tristan bringt die irische Königstochter Isolde auf seinem Schiff nach Cornwall. Sie soll seinen Onkel, König Marke, heiraten, um den Frieden zwischen beiden Ländern zu besiegeln. Isolde hatte Tristan einst gesund gepflegt und empfindet seitdem eine starke Zuneigung zu ihm. Da diese Liebe nicht sein darf, beschließt sie, für sich und Tristan einen Todestrank zu bereiten. Isoldes Vertraute Brangäne reicht ihnen jedoch einen Liebestrank, der bei beiden eine überwältigende Leidenschaft füreinander erweckt. Auf Markes Burg trifft sich Isolde, inzwischen Gemahlin des Königs, erneut mit dem Geliebten. Der König und Melot überraschen die beiden. Der König ist zu erschüttert, um Rache zu üben, Tristan läßt sich jedoch von Melot schwer verwunden. Sein Getreuer Kurwenal bringt Tristan auf die Burg seines Vaters in die Bretagne. Isoldes Schiff naht, Tristan wankt der Geliebten entgegen und stirbt in ihren Armen. Zu spät erscheint Marke, der von Brangäne das Geheimnis des Liebestrankes erfahren hat, um die Liebenden zu vereinen. Kurwenal und Melot geben sich gegenseitig den Tod. Isolde folgt dem Geliebten in das Reich der Nacht. 1981 gaben Regisseur Jean-Pierre Ponnelle und Dirigent Daniel Barenboim ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen mit Wagners "Tristan und Isolde"; zwei Jahre später entstand diese Aufzeichnung der Inszenierung mit Johanna Meier und René Kollo in den Titelpartien.
"Die Liebesnacht als ideale Opern-Erfüllung ... Der Dirigent schien auf der Höhe seiner ungemein, ja überwältigend musikalischen Vergegenwärtigungskunst, und in Jean-Pierre Ponnelles Regie mischten sich außerordentliche Erfahrung, tief beeindruckende Bildhaftigkeit, Mut und Sensibilität." (Süddeutsche Zeitung, 27.7.1981).
"Ponnelle folgt in seiner Deutung nicht dem modischen Trend der Aktualisierung um jeden Preis. Ihm geht es um eine psychologisch überaus fein ausgelotete Durchdringung des Stoffes. Die entrückte Liebe zwischen Tristan und Isolde wird zu einem Nachtstück seelischer Abgründe. So erlebt Tristan im letzten Aufzug das Geschehen - Isoldes Liebestod und Markes erschütternde Trauer - nur noch als Fiebervision eines Sterbenden." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 7.2.1984).

Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 04:11:47 Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle
Bühnenbild und Kostüme: Jean-Pierre Ponnelle
René Kollo (Tristan)
Johanna Meier (Isolde)
Hanna Schwarz (Brangäne)
Matti Salminen (König Marke)
Hermann Becht (Kurwenal)
Robert Schunk (Melot)
Martin Egel (Ein Steuermann)
Helmut Pampuch (Ein Hirte)
Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele
Deutschland 1983, Regie: Jean-Pierre Ponnelle

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.11.2007, 01:10 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:35):

Portrait James Levine
James Levine Der amerikanische Dirigent und Pianist James Levine, geboren 1943 in Cincinnati, zählt zu den Stardirigenten unserer Zeit. Seine Ausbildung wurde von europäischen Musikern wie George Szell und Rudolf Serkin geprägt. Levine begann seine Karriere als "Assistant Conductor" bei George Szell am Cleveland Orchestra. 1971 debütierte er an der Metropolitan Opera und wurde zwei Jahre später ihr Chefdirigent. Regelmäßig arbeitete er in Salzburg und Bayreuth.
Wegen seines großen Erfolgs an der Met gilt Levine vor allem als Operndirigent, doch er ist ebenso auf symphonischem Gebiet zu Hause: Im September 1999 begann er sein Amt als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Im Sommer 2004 wechselte er als Musikdirektor zum Boston Symphony Orchestra.
Dieser Film entstand bereits 1985 und zeigt Levine im Gespräch und bei der Arbeit in Amerika und Europa.

Länge des Programms: 0:55:12 Deutschland 1985, Regie: Peter Weinberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.11.2007, 08:00 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:38):

Berlioz, Roméo et Juliette
Leonard Bernstein

(Probe und Aufführung) Hector Berlioz (1803-1869) Beim Schleswig-Holstein Musikfestival 1989 arbeitete Leonard Bernstein mit den jungen Musikern des Festivalorchesters an der dramatischen Symphonie "Roméo et Juliette" von Hector Berlioz. Anschließend wurde das Erreichte auf einer Tournee vorgestellt, die über Italien, West- und Ost-Berlin bis nach Rußland führte. Dieser Film zeigt Ausschnitte aus der Probenarbeit in Salzau und aus der Aufführung im Schauspielhaus Berlin.

Länge des Programms: 1:27:22 Leonard Bernstein
Orchester des Schleswig-Holstein Musikfestivals
Deutschland 1989, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.11.2007, 19:50 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:39):

Recital Marie-Josèphe Jude
Werke von Brahms und Ravel

Marie-Josèphe Jude spielt die Vier Balladen op. 10 und das Capriccio aus den Klavierstücken op. 76 von Johannes Brahms (1833-1897). Zum Abschluß erklingen die fünf Klavierstücke "Miroirs" von Maurice Ravel (1875-1937): Noctuelles - Oiseaux tristes - Une barque sur l'océan - Alborada del gracioso - La vallée des cloches. Diese Aufnahme entstand am 16. Juli 1992 im Château Maisons-Laffitte. Marie-Josèphe Jude zählt zu den besten französischen Pianisten der jüngeren Generation. Einen Schwerpunkt in ihrem Repertoire bilden die Werke der Romantik; Judes Brahms-Aufnahmen zählen zum Besten, was die Schallplattenkataloge zu bieten haben.

Gesamtlänge des Programms: 0:54:37 Marie-Josèphe Jude (Klavier)
Frankreich 1992, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.11.2007, 21:20 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:42):

Beethoven, Coriolan-Ouvertüre op. 62 Carlos Kleiber

Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der "höchstverehrte Dirigent seit Toscanini", wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:10:38 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.11.2007, 08:00 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:43):

Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Claudio Arrau
Claudio Arrau (1903-1991) galt als einer der bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. In seiner Heimat Chile sind Straßen nach ihm benannt. Zahlreiche Schallplattenaufnahmen dokumentieren die vollendete Kunst dieses virtuosen Musikers. Ruhe und Konzentration, Ausgewogenheit und Noblesse sind Begriffe, die mit seinem Spiel oft in Verbindung gebracht werden. Arrau trat bereits als Fünfjähriger in seiner Heimatstadt Chillán auf. Als Elfjähriger gab er ein Konzert in Berlin, wo er von 1913 bis 1918 bei Martin Krause, einem der letzten Schüler Franz Liszts, studierte. Er war somit einer der letzten Pianisten, die noch eine direkte persönliche "Verbindung" ins 19. Jahrhundert hatten.
1923 unternahm Arrau seine erste Amerika-Tournee, von 1925 bis 1940 unterrichtete er als Professor in Berlin. Seine erste Schallplattenaufnahme entstand 1926, ein Jahr später erhielt er den 1. Preis im Genfer Pianistenwettbewerb (in der Jury: Artur Rubinstein und Alfred Cortot), 1928 gab er sein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern; etliche umjubelte Auftritte folgten. Bei seinen Tourneen um die Welt gab Arrau über 100 Konzerte pro Jahr; seine Vorliebe galt der klassischen und romantischen Musik, doch sein gesamtes Repertoire reichte von Bach bis zum frühen 20. Jahrhundert. Er trat bis ins hohe Alter von 85 Jahren auf und starb am 9. Juni 1991 in Mürzzuschlag (Österreich).
Diese Aufnahme entstand in der Academy of Music, Philadelphia.

Länge des Programms: 0:39:09 Claudio Arrau (Klavier)
Riccardo Muti
Philadelphia Orchestra
USA 1983, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.11.2007, 08:10 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:46):

Bruckner, Symphonie Nr. 8 c-Moll Sergiu Celibidache

Anton Bruckner (1824-1896) hielt seine 8. Symphonie für den künstlerischen Höhepunkt seines Schaffens. 1884 machte er sich mit ungewöhnlich großem Optimismus und Selbstvertrauen an die Arbeit, zweifellos beflügelt durch den Erfolg seiner Siebten Symphonie. Der Einfluß von Beethovens Neunter tritt nicht nur im sanften Tremolo der Streicher zutage, sondern auch im Rhythmus des Hauptmotivs in den Anfangstakten des Werks. Bruckner tauscht hier zum ersten Mal die Mittelsätze des Werks, wie Beethoven dies in seiner Neunten getan hatte: zuerst das Scherzo, danach der langsame Satz. Bruckner widmete seine Achte Symphonie Kaiser Franz Joseph von Österreich und überreichte ihm die gedruckte Partitur in einer Audienz.
An keinem anderen Dirigenten unseres Jahrhunderts schieden sich die Geister so grundsätzlich und vehement wie an Sergiu Celibidache (1912-1996). Dabei gab es niemals auch nur den geringsten Zweifel an der immensen Begabung des Perfektionisten; es waren vielmehr Fragen einer Ästhetik der Tonkunst, die im Zusammenhang mit der Kultfigur "Celi" diskutiert wurden: seine langsamen, überbreiten Tempi als Resultat seines Willens zur Deutlichkeit in der Wiedergabe einer Partitur, seine - von wenigen Ausnahmen abgesehen - unnachgiebige Verweigerung gegenüber der Schallplatte, die er für die Pest jeglicher wahrer Musikkultur hielt, und sein unerschütterlicher Glaube an den magischen Augenblick des Konzerts. Für Celibidache wurde das Werk bei jeder Aufführung von neuem geboren; mit größter Perfektion arbeitete er an der Übereinstimmung aller Komponenten, an einer stets neuen dialektischen Balance von Idee und Realisierung, in der Raum und Zeit mystisch ineinander aufgingen. Besonders berühmt wurden seine Aufführungen der Symphonien Anton Bruckners.
Nach einem Philosophie- und Mathematikstudium in Bukarest zog Celibidache 1936 nach Berlin, wo er an der Hochschule für Musik studierte. 1946, er hatte gerade eine Dissertation über den Renaissancekomponisten Josquin Desprez abgeschlossen, wurde er Interims-Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Nach dem Tode Wilhelm Furtwänglers sollte Celibidache, der inzwischen über 400 Konzerte mit den Berlinern erarbeitet und dirigiert hatte, die Nachfolge antreten, doch das Orchester überlegte es sich anders und wählte Herbert von Karajan zum Thronfolger. Celibidache war viele Jahre als Dirigent in aller Welt unterwegs, vor allem in den romanischen Ländern, Skandinavien und Lateinamerika. Von 1979 an führte er die Münchner Philharmoniker mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit bei der kompromisslosen Durchsetzung seiner musikalischen Vorstellungen an die Spitze der international renommierten Orchester. In der Nacht zum 15. August 1996 starb er im Alter von 84 Jahren in Paris. Sergiu Celibidache als einen der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre schlicht eine Banalität; er war die Ausnahmeerscheinung auf dem sich immer schneller drehenden Karussell des internationalen Musikbetriebs.

Länge des Programms: 1:43:00 Sergiu Celibidache
Münchner Philharmoniker
Deutschland 1994, Regie: Rodney Greenberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.11.2007, 08:50 Uhr
karajan (22.11.2007, 18:48):

Sibelius, Violinkonzert d-Moll op. 47
Maxim Vengerov Maxim Vengerov und das Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim spielen das Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 von Jean Sibelius (1865-1957). Mitschnitt eines Konzerts aus der Philharmonie Köln. Die Zugaben stammen von J.S. Bach und Eugène Ysaÿe.
"Geniestreich eines Geigers. - Je weiter dieser Maxim Vengerov in die epischen Weiten des Sibelius-Konzerts eintauchte, desto tiefer konnte man in den philharmonischen Sessel zurücksinken und sich ganz dem Zauber eines jungen Geigers überlassen, der vor allem eines im Sinn hatte: jede Note dieses Werks, jede Farbe, jeden Aufstrich und jeden Abstrich, jede kleine Veränderung hörbar zu machen und mit skrupulöser Sorgfalt in akustische Gestalt zu bringen. Dafür bedarf es viel Zeit und einer himmlischen Ruhe, die sich erst weit abseits profaner Fragen nach technischer Machbarkeit entfalten kann. Maxim Vengerov hatte bei seinem Kölner Gastspiel am Sonntagabend all das parat. Man wird sich an diesen Auftritt sicher lange noch erinnern, daran, daß einem eine halbe Stunde lang der Rest der Welt egal sein konnte. (...) Daß das gerade 23jährige Geigengenie solch weiten Bögen überhaupt schlagen konnte, um dann ganz in die Poesie dieser Musik eintauchen zu können, das war zu gutem Teil auch das Verdienst seines überragenden Partners Daniel Barenboim. Dieser hielt die Spannung im Chicago Symphony Orchestra ohne jegliches Anzeichen von Nervosität aus (...) So gelang ein Meisterstück, das mit vollstem Recht im ausverkauften Saal mit kaum enden wollenden Ovationen bedacht wurde." (Kölnische Rundschau, 10. Juni 1997)

Länge des Programms: 0:46:45 Maxim Vengerov (Violine)
Daniel Barenboim
Chicago Symphony Orchestra
Deutschland 1997, Regie: Enrique Sánchez-Lansch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
28.11.2007, 12:25 Uhr
ab (24.11.2007, 19:18):
Heute ab 19.30 Uhr im Radio aus Wien:

Joseph Haydn: "Orlando paladino"

Mit Kurt Streit (Orlando), Eva Mei (Angelica), Bernard Richter (Medoro), Jonathan Lemalu (Rodomonte), Juliane Banse (Eurilla), Markus Schäfer (Pasquale), Elisabeth von Magnus (Alcina), Bernhard Berchtold (Licone) und Markus Butter (Caronte). Concentus musicus Wien, Dirigent: Nikolaus Harnoncourt (Aufgenommen am 17. November im Theater an der Wien)
karajan (25.11.2007, 22:10):

Beethoven, Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 George Szell

Der Dirigent George Szell (1897-1970) und der Pianist Friedrich Gulda (1930-1970) genossen als Beethoven-Interpreten eine große Reputation. Beide waren in Wien aufgewachsen, beide begannen ihre Weltkarriere als musikalische Wunderkinder.
Szell unternahm als Elfjähriger seine erste Europatournee als Pianist. Er selbst sagte von sich, im Alter von zwölf ein fertig ausgebildeter Musiker gewesen zu sein, der Kontrapunkt, Form- und Harmonielehre studiert hatte. Bereits als Kind begann er auch zu komponieren. Zum Dirigieren kam er eher zufällig, als er im Alter von 16 Jahren während der Ferien mit seinen Eltern für einen Dirigenten einsprang, der die Sommerkonzerte im Urlaubsort leitete.
Szell dirigierte fast alle berühmten Orchester der Welt. Ab 1939 lebte er in den USA. 1946 übernahm er die Stelle des Chefdirigenten des Cleveland Orchestra, das er zu einem Orchester von Weltruf formte und bis zu seinem Tod leitete.
Friedrich Gulda gewann mit 16 Jahren den Internationalen Klavierwettbewerb in Genf und debütierte mit 20 in der Carnegie Hall. Sehr ambitioniert, allerdings nur mit mäßigem Erfolg, wandte er sich in den 60er Jahren auch dem Jazz zu. Mit seinem exzentrischen Auftreten eckte Gulda immer wieder an. Am 28. März 1999 lancierte er die Nachricht von seinem eigenen Tod in die Presse. Wenige Tage später trat er in Salzburg bei einer "Auferstehungsparty" auf und meinte "Ätsch, zu früh gefreut."
Dieses gemeinsame Konzert von Gulda und Szell mit den Wiener Philharmonikern wurde im Jahr 1966 aufgezeichnet.

Länge des Programms: 0:47:41 Friedrich Gulda (Klavier)
George Szell
Wiener Philharmoniker
Österreich 1966, Regie: Hermann Lanske

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.11.2007, 22:15 Uhr 09.12.2007, 10:00 Uhr
karajan (25.11.2007, 22:13):

Portrait Friedrich Gulda

Friedrich Gulda Als er 1946 beim Internationalen Klavierwettbewerb in Genf den Ersten Preis gewann, begann die internationale Karriere des österreichischen Pianisten Friedrich Gulda (1930-2000). Als Zwanzigjähriger debütierte er in der Carnegie Hall. Er fand weltweit Anerkennung und Bewunderung, und das nicht nur als Interpret des klassischen und romantischen Repertoires, sondern auch - sehr ambitioniert, allerdings nur mit mäßigem Erfolg - als Jazzpianist und als Komponist. Wie kein anderer ging er immer wieder neue Wege und hat dabei seine ursprüngliche Frische und Spannung bewahrt. Mit seinem exzentrischen Auftreten eckte Gulda immer wieder an.
Am 28. März 1999 lancierte er die Nachricht von seinem eigenen Tod in die Presse. Wenige Tage später trat er in Salzburg bei einer "Auferstehungsparty" auf und meinte "Ätsch, zu früh gefreut."
Das Filmportrait enthält neben einem Interview mit Joachim Kaiser biographische Informationen und Musikbeispiele aus Guldas umfangreichem Repertoire.

Länge des Programms: 0:56:25 Deutschland 1987, Regie: Claus Viller

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.11.2007, 21:15 Uhr 09.12.2007, 09:00 Uhr
karajan (25.11.2007, 22:15):

Konzert aus der Mailänder Scala
Werke von Vivaldi und Verdi

Riccardo Muti Das Weihnachtskonzert der Mailänder Scala war 1997 den Opfern des Erdbebens gewidmet, das wenige Monate zuvor weite Teile Umbriens und der Marken zerstört hatte. Auf dem Programm standen das Magnifcat RV 611 von Antonio Vivaldi und die Sätze Ave Maria - Stabat Mater - Te Deum aus den Quattro pezzi sacri von Giuseppe Verdi.

Gesamtlänge des Programms: 1:04:13 Anna Caterina Antonacci (Sopran)
Violeta Urmana (Alt)
Coro di voci bianche di Milano
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Riccardo Muti
Italien 1997, Regie: Manuela Crivelli

Alle Sendetermine auf einen Blick:
01.12.2007, 23:20 Uhr 05.12.2007, 08:00 Uhr
karajan (25.11.2007, 22:18):

Adventkonzert mit Nikolaus Harnoncourt
Bach, Kantaten BWV 61 und 147 - Magnificat BWV 243

Ian Bostridge Nikolaus Harnoncourt dirigiert ein Konzert mit geistlichen Werken von Johann Sebastian Bach, die das nahende Weihnachtsfest zum Thema haben: Die Kantaten BWV 61 "Nun komm, der Heiden Heiland" und BWV 147 "Herz und Mund" sowie das Magnificat BWV 243. Diese Aufnahme entstand 2000 im Benediktinerkloster Melk (Österreich).
Der österreichische Musiker Nikolaus Harnoncourt, geboren 1929, entstammt einem luxemburgisch-lothringischen Adelsgeschlecht. Er studierte Violoncello und war zunächst als Cellist bei den Wiener Symphonikern tätig. Doch die historische Aufführungspraxis interessierte ihn mehr als der Orchesterdienst: 1953 gründete er mit seiner Ehefrau Alice das Ensemble "Concentus musicus Wien" und beschäftigte sich intensiv mit Alter Musik. Harnoncourt, ein Pionier des Originalklangs, zeigte dem verblüfften Publikum, wie aufregend die Werke der Renaissance und des Barock sich anhören können. Im Laufe der Jahre erweiterte er sein Repertoire und widmete sich am Pult "moderner" Orchester den klassischen Symphonien, aber auch Bühnenwerken von Johann Strauß und Richard Wagner.

Gesamtlänge des Programms: 1:21:20 Christine Schäfer (Sopran)
Anna Korondi (Sopran)
Bernarda Fink (Mezzosopran)
Ian Bostridge (Tenor)
Christopher Maltmann (Baß)
Arnold-Schönberg-Chor
Concentus musicus Wien
Nikolaus Harnoncourt
Österreich 2000, Regie: Claus Viller

Alle Sendetermine auf einen Blick:
02.12.2007, 20:15 Uhr 08.12.2007, 23:10 Uhr
karajan (25.11.2007, 22:21):

Gershwin, Rhapsody in Blue
George Gershwin Um ein Haar hätte George Gershwin (1898-1937) sein berühmtestes Werk, die Rhapsody in Blue, nicht geschrieben, weil es ihm an Mut fehlte. Paul Whiteman, der Gershwin gebeten hatte, ein ernstes "Jazz-Konzert" zu komponieren, mußte seine ganzen Überredungskünste anwenden, um den jungen Mann zu überzeugen, daß er fähig war, ein solches Werk auf die Beine zu stellen. Zum Glück gefiel Gershwin die Idee, denn er hatte schon immer den Wunsch gehegt, ernste Musik mit Jazzelementen zu komponieren.
"Ich vernahm als eine Art musikalisches Kaleidoskop von Amerika - von unserem großen Schmelztiegel, unserem unvergleichlichen nationalen Schwung, unserem Blues, der Verrücktheit unserer Städte", erinnerte sich der Komponist. Am 4. Februar 1924 vollendete Ferde Grofé die Instrumentation für den in dieser Kunst unerfahrenen jungen Gershwin, und acht Tage darauf fand das Konzert wie geplant statt. Die Rhapsody in Blue war ein durchschlagender Erfolg - und ist es heute immer noch.
Leonard Bernstein und George Gershwin - beide untrennbar mit Amerika verbunden - stellen hier mit dem New York Philharmonic Orchestra ein unschlagbares Team dar. Gershwin war einer der amerikanischen Komponisten, der von Bernstein nicht nur glühend verehrt wurde, sondern neben Mahler, Copland und Blitzstein auch großen Einfluß auf dessen kompositorisches Werk ausübte. So legte Bernstein in seiner Abschlußarbeit an der Harvard University beispielsweise dar, daß Gershwin und Copland einen nationalen Musikstil geschaffen hatten, indem sie auf kreative Weise Jazz und lateinamerikanische Elemente in ihre Werke integrierten.
Bei der Uraufführung von Bernsteins Musical "On the Town" 1944 wurde das Werk von einem Kritiker als "dynamische Mischung von Strawinsky und Gershwin" geschildert. Wenn jemand Gershwins lebendigem, schwungvollem Stil gerecht werden konnte, dann war das zweifellos Leonard Bernstein.

Länge des Programms: 0:18:11 Leonard Bernstein (Klavier und Leitung)
New York Philharmonic
Großbritannien 1976, Regie: Derek Bailey

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.12.2007, 19:55 Uhr 05.12.2007, 14:40 Uhr
karajan (25.11.2007, 22:24):

Friedrich Gulda: Mostly Mozart
Sonaten KV 332 & 457 - Fantasien KV 397 & 475

Friedrich Gulda Als er 1946 beim Internationalen Klavierwettbewerb in Genf den ersten Preis gewann, begann die internationale Karriere des österreichischen Pianisten Friedrich Gulda (1930-2000). Er fand weltweit Anerkennung und Bewunderung, und das nicht nur als Interpret des klassischen und romantischen Repertoires, sondern auch als Jazzpianist und als Komponist. Wie kein anderer ging er immer wieder neue Wege und hat dabei seine ursprüngliche Frische und Spannung bewahrt. Diese Aufnahme entstand beim Münchner Klaviersommer 1990 in der Philharmonie am Gasteig.
Auf dem Programm ausschließlich Werke von Mozart: Fantasie d-Moll KV 397 - Klaviersonate F-Dur KV 332 - Fantasie c-Moll KV 475 - Klaviersonate c-Moll KV 457.

Länge des Programms: 0:57:11 Friedrich Gulda (Klavier)
Deutschland 1990, Regie: Dieter Hens

Alle Sendetermine auf einen Blick:
29.11.2007, 20:15 Uhr 09.12.2007, 08:00 Uhr
Poztupimi (30.11.2007, 20:04):
Hallo zusammen,

am Sonntag, den 2. Dezember, 15:05 - 17:00 Uhr auf drkultur:

Interpretationen

"Magie und Panik"
Die Große A-dur Klaviersonate von Franz Schubert
Moderation: Joachim Kaiser

Vielleicht für interessant für die eine oder den anderen Schubert- und/oder Klavierliebhaberin/-liebhaber.

Grüße,
Wolfgang
karajan (02.12.2007, 12:30):


Die Pianisten Claudio Arrau (1903-1991) und Jorge Bolet (1914-1990) in historischen Aufnahmen. Auf dem Programm:
Robert Schumann, Carnaval op. 9, gespielt von Claudio Arrau; aufgenommen 1961 in London.
Isaac Albéniz, Triana aus dem Zyklus Iberia - Frédéric Chopin, Berceuse Des-Dur op. 57 - Franz Liszt, Grand galop chromatique; gespielt von Jorge Bolet, aufgenommen 1962 in London.

Claudio Arrau (1903-1991) war einer der bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. In seiner Heimat Chile sind Straßen nach ihm benannt. Zahlreiche Schallplattenaufnahmen dokumentieren die vollendete Kunst dieses virtuosen Musikers. Ruhe und Konzentration, Ausgewogenheit und Noblesse sind Begriffe, die mit seinem Spiel oft in Verbindung gebracht werden. Claudio Arrau trat bereits als Fünfjähriger in seiner Heimatstadt Chillán auf. Als Elfjähriger gab er ein Konzert in Berlin, wo er von 1913 bis 1918 bei Martin Krause, einem der letzten Schüler Franz Liszts, studierte. Er war somit einer der letzten Pianisten, die noch eine direkte persönliche "Verbindung" ins 19. Jahrhundert hatten. 1923 unternahm Arrau seine erste Amerikatournee, von 1925 bis 1940 unterrichtete er als Professor in Berlin. Seine erste Schallplattenaufnahme entstand 1926, ein Jahr später erhielt er den 1. Preis im Genfer Pianistenwettbewerb (in der Jury: Artur Rubinstein und Alfred Cortot), 1928 gab er sein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern; etliche umjubelte Auftritte folgten. Bei seinen Tourneen um die Welt gab Arrau über 100 Konzerte pro Jahr; seine Vorliebe galt der klassischen und romantischen Musik, doch sein Repertoire reichte von Bach bis zum frühen 20. Jahrhundert. Er trat bis ins hohe Alter von 85 Jahren auf und starb am 9. Juni 1991 in Mürzzuschlag (Österreich).
Der kubanische Pianist Jorge Bolet (1914-1990) studierte Musik in den USA, deren Staatsbürger er wurde. Neben seiner Karriere als Pianist war er 1942-1945 Kulturattaché an der kubanischen Botschaft in Washington und dirigierte als Direktor des amerikanischen Hauptquartiers in Tokio die japanische Erstaufführung Gilbert und Sullivans Operette "Der Mikado". Bolet unterrichtete an renommierten Musikhochschulen der USA und trat als Double von Dirk Bogarde als Franz Liszt in dem Film "Song without End" auf. Jorge Bolet galt als der letzte Repräsentant der großen Tradition romantischer Klaviervirtuosen.

Länge des Programms: 0:46:23 Frankreich 1961, Regie: Philippe Truffault

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.12.2007, 19:25 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:33):

Weihnachtsmusik von Marc-Antoine Charpentier
Magnificat - Noël pour les instruments - Pastorale de Noël


William Christie Der amerikanische Cembalist, Organist und Dirigent William Christie gründete 1979 in Paris das Ensemble "Les Arts Florissants", benannt nach einem Bühnenwerk des französischen Komponisten Marc-Antoine Charpentier (1643-1704). Unter Christies Leitung widmen sich die Musiker der Vokal- und Instrumentalmusik des 17. und 18. Jahrhunderts. Geistliche Kompositionen sind ebenso im Repertoire von "Les Arts Florissants" wie Bühnenwerke von französischen, italienischen und englischen Komponisten. Im Mittelpunkt steht jedoch das Schaffen Marc-Antoine Charpentiers (1643-1704). Diese Aufnahme entstand im Schloß Versailles. Gesamtlänge des Programms: 0:58:10 Véronique Gens (Sopran)
Catherine Bignalet (Sopran)
Gérard Lesne (Countertenor)
Bernard Loonen (Tenor)
Jean-François Gardeil (Bariton)
Les Arts Florissants
William Christie
Frankreich 1989, Regie: Georges Bessonnet

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.12.2007, 21:00 Uhr 16.12.2007, 01:25 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:37):

Ravel, Klavierkonzert G-Dur Arturo Benedetti Michelangeli

Zwei legendäre Musiker des 20. Jahrhunderts führen zusammen mit dem London Symphony Orchestra das Klavierkonzert G-Dur von Maurice Ravel auf. Der Live-Mitschnitt aus der Royal Festival Hall zeigt nicht nur ein musikalisches Ereignis von höchstem Rang, sondern ist inzwischen auch ein Dokument von historischer Bedeutung.
Um Arturo Benedetti Michelangeli, geboren 1920 in Brescia, rankte sich bereits zu seinen Lebzeiten manche Legende. In einem Konzertprogramm hieß es, er stamme vom Heiligen Franziskus ab und sei Geiger, Organist, Arzt, Franziskanermönch, Pilot, Rennfahrer sowie erstklassiger Skifahrer und könne als Klavierbaumeister einen Flügel auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. Weltberühmt war "ABM" (wie man seinen Namen in der Musikwelt abzukürzen pflegte) jedoch als genialer und feinfühliger Pianist, der auf Konzerttourneen stets seinen eigenen Flügel (manchmal auch zwei) mitnahm und den Auftritt im letzten Moment absagte, wenn irgend etwas mit dem Instrument oder der Akustik nicht in Ordnung war. In seiner über vierzigjährigen Karriere erreichte der aristokratische Perfektionist, dessen einmalige Begabung niemand anzweifelte, die Weltspitze der Pianisten - obwohl sein Repertoire verhältnismäßig wenig Werke umfaßte und die Zahl seiner Auftritte äußerst gering war. Die Kompositionen von Debussy und Ravel nahmen dabei stets einen wichtigen Platz ein. Außergewöhnliche Virtuosität, perfekte Ausgewogenheit des Klanges - selbstverständlich treffen alle Beschreibungen eines Spitzenmusikers auf Benedetti Michelangeli zu; doch seine Konzerte vermittelten mehr: Sie führten den Zuhörer in eine Sphäre des sinnlich Wahrnehmbaren, aber nicht mehr mit Begriffen Faßbaren. Arturo Benedetti Michelangeli, der zeit seines Lebens Gesundheitsprobleme hatte, starb im Juni 1995 in Lugano. Er war "als Künstler mit seinem Klavierspiel kündender Prophet und reflektierender Philosoph zugleich", hieß es im Nachruf der "Zeit".
An keinem anderen Dirigenten des 20. Jahrhunderts schieden sich die Geister so grundsätzlich und vehement wie an dem 1912 in Rumänien geborenen Sergiu Celibidache. Dabei gab es niemals auch nur den geringsten Zweifel an der immensen Begabung des Perfektionisten, es waren vielmehr Fragen einer Ästhetik der Tonkunst, die im Zusammenhang mit der Kultfigur "Celi" diskutiert wurden. Für Celibidache wurde das Werk bei jeder Aufführung von neuem geboren; mit größter Perfektion arbeitete er an der Übereinstimmung aller Komponenten, an einer stets neuen dialektischen Balance von Idee und Realisierung, in der Raum und Zeit mystisch ineinander aufgingen. Von 1979 an führte er die Münchner Philharmoniker mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit bei der kompromisslosen Durchsetzung seiner musikalischen Vorstellungen an die Spitze der international renommierten Orchester. In der Nacht zum 15. August 1996 starb er im Alter von 84 Jahren in Paris. Celibidache als einen der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre schlicht eine Banalität; er war die Ausnahmeerscheinung auf dem sich immer schneller drehenden Karussell des internationalen Musikbetriebs. Maurice Ravel (1875-1937) komponierte zwei Klavierkonzerte. Sie entstanden zur gleichen Zeit, in den Jahren 1929-31, und sind dennoch nach Struktur und Charakter völlig unterschiedlich. Das G-Dur-Konzert bezeichnete Ravel als "Konzert im strengsten Sinne des Wortes, im Geiste von Mozart und Saint-Saëns geschrieben". Die Musik sollte heiter und brillant sein und nicht nach dramatischen Effekten suchen. Das dreisätzige Werk beeindruckt vor allem durch den großartig instrumentierten Orchesterklang, die rhythmischen Extravaganzen und den virtuosen Solopart. Ravels 1932 in Paris uraufgeführtes Klavierkonzert G-Dur gehört zum Standardrepertoire des 20. Jahrhunderts und ist ein beliebtes Paradestück großer Pianisten.

Länge des Programms: 0:31:24 Arturo Benedetti Michelangeli (Klavier)
Sergiu Celibidache
London Symphony Orchestra
Großbritannien 1982, Regie: Robin Lough

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.12.2007, 22:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:39):

Bach, Cellosuite Nr. 6 D-Dur BWV 1012 Mischa Maisky

Die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sind ein Grundpfeiler im Repertoire für dieses Instrument. So wie ein Pianist sich stets aufs neue mit einem Standardwerk wie Bachs "Wohltemperiertem Klavier" auseinandersetzt, begleitet die Aufführung der Solosuiten einen Cellisten sein Leben lang.
Mischa Maisky nahm den kompletten Zyklus 1986 für das Fernsehen auf. Entstanden in der Villa Caldogno, Vicenza, die Andrea Palladio 1560-65 erbaut hat.

Länge des Programms: 0:37:04 Mischa Maisky (Violoncello)
Deutschland 1986, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.12.2007, 22:35 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:40):

Weihnachtskonzert aus der Mailänder Scala
Werke von Salieri, Haydn, Fux und Schubert

Riccardo Muti Weihnachtskonzert 2000 aus der Mailänder Scala. Das Programm:
Antonio Salieri: Salve Regina B-Dur - Magnificat C-Dur
Joseph Haydn: Te Deum C-Dur Hob. XXIIIC/2
Johann Joseph Fux: Ave Regina
Franz Schubert: Messe G-Dur D 167

Ausführende: Tatiana Liscnic, Larissa Schmidt (Sopran), Natalia Gavrilan (Mezzosopran), Cesare Catani (Tenor), Ildebrando d'Arcangelo (Baß)
Coro di Voci Bianche del Teatro alla Scala e del Conservatorio "G. Verdi" di Milano
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Dirigent: Riccardo Muti

Länge des Programms: 0:54:30 Tatiana Lisnic (Sopran)
Larissa Schmidt (Sopran)
Natalia Gavrilan (Mezzosopran)
Cesare Catani (Tenor)
Ildebrando D'Arcangelo (Baß)
Coro di Voci Bianche di Milano
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Riccardo Muti
Italien 2000, Regie: Carlo Battistoni

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.12.2007, 20:15 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:42):


Himmlische Einfälle - Sibelius, Symphonie Nr. 7

Jean Sibelius Jean Sibelius (1865-1957) ist der bedeutendste Symphoniker Finnlands. Beeinflußt von der deutschen und russischen Romantik, der finnischen Mythologie und den Strömungen national geprägter europäischer Musik, schrieb er zahlreiche Orchesterwerke, darunter sieben Symphonien, die die Geheimnisse ihrer atmosphärischen Ausdruckskraft nur zögernd preisgeben. Ihre großzügige Anlage erinnert an die Weite der finnischen Landschaft. Oft schildern sie, wie Sibelius die Natur betrachtete, die ihm heilig war.
Die Siebte Symphonie, 1924 in Stockholm uraufgeführt, ist in einem Satz durchkomponiert und stellt somit die Vollendung der Bestrebungen Sibelius' dar, eine zyklisch komprimierte symphonische Form zu entwickeln. Nach einer Einführung in das Werk wird es vom Philharmonischen Orchester Tampere unter Tuomas Ollila aufgeführt.

Länge des Programms: 1:10:20 Tuomas Ollila
Philharmonisches Orchester Tampere
Finnland 1997, Regie: Jukka Konttori

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.12.2007, 22:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:44):

Adventkonzert mit Nikolaus Harnoncourt
Bach, Kantaten BWV 61 und 147 - Magnificat BWV 243

Ian Bostridge Nikolaus Harnoncourt dirigiert ein Konzert mit geistlichen Werken von Johann Sebastian Bach, die das nahende Weihnachtsfest zum Thema haben: Die Kantaten BWV 61 "Nun komm, der Heiden Heiland" und BWV 147 "Herz und Mund" sowie das Magnificat BWV 243. Diese Aufnahme entstand 2000 im Benediktinerkloster Melk (Österreich).
Der österreichische Musiker Nikolaus Harnoncourt, geboren 1929, entstammt einem luxemburgisch-lothringischen Adelsgeschlecht. Er studierte Violoncello und war zunächst als Cellist bei den Wiener Symphonikern tätig. Doch die historische Aufführungspraxis interessierte ihn mehr als der Orchesterdienst: 1953 gründete er mit seiner Ehefrau Alice das Ensemble "Concentus musicus Wien" und beschäftigte sich intensiv mit Alter Musik. Harnoncourt, ein Pionier des Originalklangs, zeigte dem verblüfften Publikum, wie aufregend die Werke der Renaissance und des Barock sich anhören können. Im Laufe der Jahre erweiterte er sein Repertoire und widmete sich am Pult "moderner" Orchester den klassischen Symphonien, aber auch Bühnenwerken von Johann Strauß und Richard Wagner.

Gesamtlänge des Programms: 1:21:20 Christine Schäfer (Sopran)
Anna Korondi (Sopran)
Bernarda Fink (Mezzosopran)
Ian Bostridge (Tenor)
Christopher Maltmann (Baß)
Arnold-Schönberg-Chor
Concentus musicus Wien
Nikolaus Harnoncourt
Österreich 2000, Regie: Claus Viller

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.12.2007, 23:10 Uhr 12.12.2007, 08:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:49):

Pfitzner, Drei Vorspiele zu 'Palestrina' Christian Thielemann

Die Münchner Philharmoniker spielen unter der Leitung ihres Chefdirigenten Christian Thielemann drei Vorspiele zur Oper "Palestrina" von Hans Pfitzner (1869-1949). Die Aufnahme entstand im Festspielhaus Baden-Baden.

Länge des Programms: 0:25:20 Christian Thielemann
Münchner Philharmoniker
Deutschland 2006, Regie: Agnes Méth-Katschthaler

Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.12.2007, 12:00 Uhr 12.12.2007, 12:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:52):

Beethoven, Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 George Szell

Der Dirigent George Szell (1897-1970) und der Pianist Friedrich Gulda (1930-1970) genossen als Beethoven-Interpreten eine große Reputation. Beide waren in Wien aufgewachsen, beide begannen ihre Weltkarriere als musikalische Wunderkinder.
Szell unternahm als Elfjähriger seine erste Europatournee als Pianist. Er selbst sagte von sich, im Alter von zwölf ein fertig ausgebildeter Musiker gewesen zu sein, der Kontrapunkt, Form- und Harmonielehre studiert hatte. Bereits als Kind begann er auch zu komponieren. Zum Dirigieren kam er eher zufällig, als er im Alter von 16 Jahren während der Ferien mit seinen Eltern für einen Dirigenten einsprang, der die Sommerkonzerte im Urlaubsort leitete.
Szell dirigierte fast alle berühmten Orchester der Welt. Ab 1939 lebte er in den USA. 1946 übernahm er die Stelle des Chefdirigenten des Cleveland Orchestra, das er zu einem Orchester von Weltruf formte und bis zu seinem Tod leitete.
Friedrich Gulda gewann mit 16 Jahren den Internationalen Klavierwettbewerb in Genf und debütierte mit 20 in der Carnegie Hall. Sehr ambitioniert, allerdings nur mit mäßigem Erfolg, wandte er sich in den 60er Jahren auch dem Jazz zu. Mit seinem exzentrischen Auftreten eckte Gulda immer wieder an. Am 28. März 1999 lancierte er die Nachricht von seinem eigenen Tod in die Presse. Wenige Tage später trat er in Salzburg bei einer "Auferstehungsparty" auf und meinte "Ätsch, zu früh gefreut."
Dieses gemeinsame Konzert von Gulda und Szell mit den Wiener Philharmonikern wurde im Jahr 1966 aufgezeichnet.

Länge des Programms: 0:47:41 Friedrich Gulda (Klavier)
George Szell
Wiener Philharmoniker
Österreich 1966, Regie: Hermann Lanske

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.12.2007, 10:00 Uhr
13.12.2007, 01:25 Uhr
15.12.2007, 14:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 12:56):
Classica
Beethoven, Coriolan-Ouvertüre op. 62 Carlos Kleiber

Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der "höchstverehrte Dirigent seit Toscanini", wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:10:38 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.12.2007, 11:00 Uhr 13.12.2007, 12:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:00):
Classica
Bruckner, Symphonie Nr. 8 c-Moll Sergiu Celibidache

Anton Bruckner (1824-1896) hielt seine 8. Symphonie für den künstlerischen Höhepunkt seines Schaffens. 1884 machte er sich mit ungewöhnlich großem Optimismus und Selbstvertrauen an die Arbeit, zweifellos beflügelt durch den Erfolg seiner Siebten Symphonie. Der Einfluß von Beethovens Neunter tritt nicht nur im sanften Tremolo der Streicher zutage, sondern auch im Rhythmus des Hauptmotivs in den Anfangstakten des Werks. Bruckner tauscht hier zum ersten Mal die Mittelsätze des Werks, wie Beethoven dies in seiner Neunten getan hatte: zuerst das Scherzo, danach der langsame Satz. Bruckner widmete seine Achte Symphonie Kaiser Franz Joseph von Österreich und überreichte ihm die gedruckte Partitur in einer Audienz.
An keinem anderen Dirigenten unseres Jahrhunderts schieden sich die Geister so grundsätzlich und vehement wie an Sergiu Celibidache (1912-1996). Dabei gab es niemals auch nur den geringsten Zweifel an der immensen Begabung des Perfektionisten; es waren vielmehr Fragen einer Ästhetik der Tonkunst, die im Zusammenhang mit der Kultfigur "Celi" diskutiert wurden: seine langsamen, überbreiten Tempi als Resultat seines Willens zur Deutlichkeit in der Wiedergabe einer Partitur, seine - von wenigen Ausnahmen abgesehen - unnachgiebige Verweigerung gegenüber der Schallplatte, die er für die Pest jeglicher wahrer Musikkultur hielt, und sein unerschütterlicher Glaube an den magischen Augenblick des Konzerts. Für Celibidache wurde das Werk bei jeder Aufführung von neuem geboren; mit größter Perfektion arbeitete er an der Übereinstimmung aller Komponenten, an einer stets neuen dialektischen Balance von Idee und Realisierung, in der Raum und Zeit mystisch ineinander aufgingen. Besonders berühmt wurden seine Aufführungen der Symphonien Anton Bruckners.
Nach einem Philosophie- und Mathematikstudium in Bukarest zog Celibidache 1936 nach Berlin, wo er an der Hochschule für Musik studierte. 1946, er hatte gerade eine Dissertation über den Renaissancekomponisten Josquin Desprez abgeschlossen, wurde er Interims-Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Nach dem Tode Wilhelm Furtwänglers sollte Celibidache, der inzwischen über 400 Konzerte mit den Berlinern erarbeitet und dirigiert hatte, die Nachfolge antreten, doch das Orchester überlegte es sich anders und wählte Herbert von Karajan zum Thronfolger. Celibidache war viele Jahre als Dirigent in aller Welt unterwegs, vor allem in den romanischen Ländern, Skandinavien und Lateinamerika. Von 1979 an führte er die Münchner Philharmoniker mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit bei der kompromisslosen Durchsetzung seiner musikalischen Vorstellungen an die Spitze der international renommierten Orchester. In der Nacht zum 15. August 1996 starb er im Alter von 84 Jahren in Paris. Sergiu Celibidache als einen der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre schlicht eine Banalität; er war die Ausnahmeerscheinung auf dem sich immer schneller drehenden Karussell des internationalen Musikbetriebs.

Länge des Programms: 1:43:00 Sergiu Celibidache
Münchner Philharmoniker
Deutschland 1994, Regie: Rodney Greenberg

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.12.2007, 11:55 Uhr 13.12.2007, 12:50 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:03):
Classica
Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248

Kantaten 1 bis 6 Die erste vollständige Aufführung von Bachs "Weihnachtsoratorium" fand um die Weihnachtszeit des Jahres 1734 in der Leipziger Thomaskirche statt. So mancher Kirchenbesucher mag einige Melodien wiedererkannt haben, da Bach Material aus früheren Werken verwendet und bisweilen überarbeitet hatte, um die Musik dem neuen Text anzupassen. Diese Praxis war damals durchaus verbreitet. Die sechs großangelegten Teile des Weihnachtsoratoriums sind durch den fortlaufenden Bericht von der Geburt Jesu bis zum Erscheinen der drei Weisen und durch musikalische Gestaltungsmittel und symmetrische Gliederungen eng zu einer inhaltlichen Großform zusammengefügt. Die Weihnachtsgeschichte wird nach den Evangelien der Apostel Matthäus und Lukas mit traditionellen oder neuverfaßten Texten erzählt.

Gesamtlänge des Programms: 2:46:32 Peter Schreier (Tenor)
Robert Holl (Baß)
Tölzer Sängerknaben
Concentus musicus Wien
Nikolaus Harnoncourt
Deutschland 1982, Regie: Franz Kabelka

Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.12.2007, 20:35 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:16):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488 Rudolf Buchbinder

Seit in den 60er Jahren seine internationale Karriere begann, hat sich Rudolf Buchbinder als feste Größe unter den Weltklassepianisten etabliert. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bezeichnet ihn als einen der "wichtigsten und kompetentesten Beethoven-Spieler unserer Tage". Zwar bildet die Musik der Klassik und Romantik einen Schwerpunkt von Buchbinders Repertoire, aber er widmet sich auch der zeitgenössischen Musik. Über 100 Schallplattenaufnahmen dokumentieren sein vielfältiges musikalisches Schaffen. Seine Gesamteinspielung des Klavierwerks von Joseph Haydn wurde mit dem renommierten "Grand Prix du Disque" ausgezeichnet.
Bereits 1998 erregte Buchbinder mit einer Live-Aufnahme von Mozarts zwölf Klavierkonzerten Aufsehen. Der renommierte Musikkritiker und Buchautor Joachim Kaiser kürte sie damals zur CD des Jahres. Im Mozart-Jahr 2006 nahm sich Buchbinder sechs der Konzerte erneut vor. An nur einem Tag zeichnete er sie, wiederum live, im Wiener Musikvereinssaal mit den Wiener Philharmonikern für DVD und fürs Fernsehen auf. Dabei übernahm Buchbinder auch die musikalische Leitung.
Zu Mozarts Zeiten war es noch üblich, daß ein Komponist die Instrumente, für die er schrieb, auch selbst beherrschte. Mozart war ein guter Geiger, doch sein eigentliches Instrument war das Klavier. Er trat schon in jungen Jahren öffentlich auf und wurde in Wien berühmt als Pianist und als Interpret eigener Klavierwerke. Den größten Teil seiner Klavierkonzerte schrieb Mozart für den eigenen Gebrauch. Er begann mit Bearbeitungen fremder Kompositionen und endete mit 14 symphonischen Werken der Reife, die einen Höhepunkt in der Geschichte des Klavierkonzerts darstellen.
Die Klavierkonzerte begleiteten Mozart während seiner ganzen Laufbahn als Solist und Komponist. Sie dokumentieren seine persönliche künstlerische Entwicklung und zugleich die Entwicklung der Gattung vom Konzept der Barockmusik zum klassischen Solokonzert. Mozart nutzte die technischen Möglichkeiten seines Instruments und experimentierte mit Form, Klangfarbe und dem Gegensatz zwischen Solist und Orchester.

Länge des Programms: 0:26:21 Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
Wiener Philharmoniker
Österreich 2006, Regie: Karina Fibich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.12.2007, 12:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:17):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 22 Es-Dur KV 482 Rudolf Buchbinder

Seit in den 60er Jahren seine internationale Karriere begann, hat sich Rudolf Buchbinder als feste Größe unter den Weltklassepianisten etabliert. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bezeichnet ihn als einen der "wichtigsten und kompetentesten Beethoven-Spieler unserer Tage". Zwar bildet die Musik der Klassik und Romantik einen Schwerpunkt von Buchbinders Repertoire, aber er widmet sich auch der zeitgenössischen Musik. Über 100 Schallplattenaufnahmen dokumentieren sein vielfältiges musikalisches Schaffen. Seine Gesamteinspielung des Klavierwerks von Joseph Haydn wurde mit dem renommierten "Grand Prix du Disque" ausgezeichnet.
Bereits 1998 erregte Buchbinder mit einer Live-Aufnahme von Mozarts zwölf Klavierkonzerten Aufsehen. Der renommierte Musikkritiker und Buchautor Joachim Kaiser kürte sie damals zur CD des Jahres. Im Mozart-Jahr 2006 nahm sich Buchbinder sechs der Konzerte erneut vor. An nur einem Tag zeichnete er sie, wiederum live, im Wiener Musikvereinssaal mit den Wiener Philharmonikern für DVD und fürs Fernsehen auf. Dabei übernahm Buchbinder auch die musikalische Leitung.
Zu Mozarts Zeiten war es noch üblich, daß ein Komponist die Instrumente, für die er schrieb, auch selbst beherrschte. Mozart war ein guter Geiger, doch sein eigentliches Instrument war das Klavier. Er trat schon in jungen Jahren öffentlich auf und wurde in Wien berühmt als Pianist und als Interpret eigener Klavierwerke. Den größten Teil seiner Klavierkonzerte schrieb Mozart für den eigenen Gebrauch. Er begann mit Bearbeitungen fremder Kompositionen und endete mit 14 symphonischen Werken der Reife, die einen Höhepunkt in der Geschichte des Klavierkonzerts darstellen.
Die Klavierkonzerte begleiteten Mozart während seiner ganzen Laufbahn als Solist und Komponist. Sie dokumentieren seine persönliche künstlerische Entwicklung und zugleich die Entwicklung der Gattung vom Konzept der Barockmusik zum klassischen Solokonzert. Mozart nutzte die technischen Möglichkeiten seines Instruments und experimentierte mit Form, Klangfarbe und dem Gegensatz zwischen Solist und Orchester.

Länge des Programms: 0:33:24 Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
Wiener Philharmoniker
Österreich 2006, Regie: Karina Fibich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.12.2007, 12:26 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:19):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll KV 491 Rudolf Buchbinder


Länge des Programms: 0:30:39 Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
Wiener Philharmoniker
Österreich 2006, Regie: Karina Fibich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.12.2007, 12:59 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:20):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 14 Es-Dur KV 449 Rudolf Buchbinder


Länge des Programms: 0:22:43 Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
Wiener Philharmoniker
Österreich 2006, Regie: Karina Fibich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.12.2007, 13:30 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:21):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur KV 503 Rudolf Buchbinder

Länge des Programms: 0:29:52 Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
Wiener Philharmoniker
Österreich 2006, Regie: Karina Fibich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.12.2007, 13:53 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:24):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll KV 466 Rudolf Buchbinder

Länge des Programms: 0:31:40 Rudolf Buchbinder (Klavier und Leitung)
Wiener Philharmoniker
Österreich 2006, Regie: Karina Fibich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.12.2007, 14:23 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:25):
Classica
Tschaikowsky, Fantasie-Ouvertüre 'Romeo und Julia'

Leopold Stokowski Die Fantasie-Ouvertüre "Romeo und Julia" entstand 1869/70, zwischen der 1. und 2. Symphonie, und gilt als das erste Meisterwerk Tschaikowskys. Er beschreibt hier musikalisch einzelne Szenen und Stimmungen aus Shakespeares Drama: die Gefühle von Pater Lorenzo, die verfeindeten Familien und natürlich die tragisch endende Liebe zwischen Romeo und Julia.
Der Dirigent Leopold Stokowski, geboren 1882 in London, zählte zu den vielseitigsten und dienstältesten Orchesterleitern des 20. Jahrhunderts. Er setzte sich für die zeitgenössische Musik ein und dirigierte in den USA, die ihm zur Heimat wurden, eine Reihe bedeutender Erstaufführungen (Strawinsky, Schönberg, Berg, Mahler), wirkte an Walt Disneys Produktion 'Fantasia' mit, leitete zahlreiche namhafte Orchester und engagierte sich als Pädagoge. Rund sieben Jahrzehnte währte seine Tätigkeit. Er starb 1977 in Nether Wallop (Hampshire).
Diese Aufnahme entstand 1969 in Lugano.

Länge des Programms: 0:21:25 Leopold Stokowski
Orchestra della Svizzera italiana
Schweiz 1969, Regie: Sergio Genni

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.12.2007, 14:00 Uhr 15.12.2007, 16:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:27):
Classica
Tschaikowsky, Violinkonzert D-Dur op. 35

Neben Mendelssohns Violinkonzert gilt Tschaikowskys Opus 35 als eines der berühmtesten Konzerte der Welt. Das war jedoch keineswegs immer so: Als das Konzert am 4. Dezember 1881 in Wien uraufgeführt wurde, stieß es bei der Kritik auf fast einmütige Ablehnung. Die ersten beiden Sätze werden von einer zarten Lyrik charakterisiert, was den melodischen Klang der Violinen wundervoll zum Ausdruck bringt. Der dritte Satz, ein Allegro vivacissimo, entlädt sich zu einem virtuosen Feuerwerk und führt das Werk zu einem fulminanten Ende.
Diese Aufnahme entstand 1975 in der Avery Fisher Hall, New York.

Länge des Programms: 0:40:46 Boris Belkin (Violine)
Leonard Bernstein
New York Philharmonic
USA 1975, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.12.2007, 14:25 Uhr 15.12.2007, 16:25 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:28):
Classica
Mozart-Gala aus Salzburg
Von den Salzburger Festspielen


Thomas Hampson Aufzeichnung einer Gala-Matinee vom 30. Juli 2006 in der Felsenreitschule Salzburg. Auf dem Programm Werke von Wolfgang Amadeus Mozart.

Aus Don Giovanni:
Ouvertüre
"Madamina, il catalogo è questo" Arie des Leporello (René Pape)
"Dalla sua pace" Arie des Don Ottavio (Michael Schade)

Aus Mitridate, re di Ponto:
"Nel grave tormento" Arie der Aspasia (Patricia Petibon)

Aus La clemenza di Tito:
"Se all'impero, amici Dei" Arie des Tito (Michael Schade)
"Parto, ma tu ben mio" Arie des Sesto (Magdalena Kozena)

Aus Così fan tutte:
"Rivolgete a lui lo sguardo" Arie des Guglielmo (Thomas Hampson)

Aus Idomeneo:
Ouvertüre
"Se il padre perdei" Arie der Ilia (Ekaterina Siurina)
"S'io non moro a questi accenti" Duett Idamante-Ilia (Magdalena Kozena, Ekaterina Siurina)
"D'Oreste, d'Aiace" Arie der Elettra (Anna Netrebko)

Symphonie D-Dur KV 504 "Prager"

Länge des Programms: 01:32:58 Ekaterina Siurina (Sopran)
Patricia Petibon (Sopran)
Anna Netrebko (Sopran)
Magdalena Kozena (Mezzosopran)
Michael Schade (Tenor)
Thomas Hampson (Bariton)
René Pape (Baß)
Wiener Philharmoniker
Daniel Harding
Österreich 2006, Regie: Brian Large

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.12.2007, 23:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:30):
Classica
Portrait Carl Orff - Der Mann, der 'Carmina burana' schrieb

Carl Orff Filmportrait des deutschen Komponisten Carl Orff (1895-1982). Er war ein Mann des Theaters und zugleich ein Pädagoge, aus dessen Klasse viele bedeutende Musiker hervorgingen. In seinen Bühnenwerken verarbeitete er Anregungen aus dem mittelalterlichen Mysterienspiel, aus Märchen der Welt und aus der antiken Tragödie. Sein berühmtestes Werk sind die "Carmina burana". Das Orffsche Schulwerk hat in vielen Ländern der Erde die Musikerziehung belebt.

Länge des Programms: 0:55:26 Deutschland 1994, Regie: Werner Lütje

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.12.2007, 08:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:32):
Classica
Mozart, Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467 Murray Perahia und das Chamber Orchestra of Europe

spielen das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 21 C-Dur KV 467 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Vor der Aufführung gibt Perahia zusammen mit dem Musikwissenschaftler Sir Denis Forman eine Einführung in das Werk.

Länge des Programms: 0:58:51 Murray Perahia (Klavier)
Chamber Orchestra of Europe
Deutschland 1991, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.12.2007, 09:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:34):
Classica
Esa-Pekka Salonen probt Debussy, La Mer Esa-Pekka Salonen

Das Wasser hat einen großen Einfluß auf die Kompositionen Claude Debussys ausgeübt; es erscheint in vielen seiner Werke in unterschiedlicher Form: als Regen (in "Jardins sous la pluie"), als stilles Gewässer (in "Reflets dans l'eau"), als Grab eines versunkenen Domes (in "La cathédrale engloutie") bis hin zu den Impressionen des offenen Meeres (in der dreiteiligen symphonischen Dichtung "La Mer").
"Vielleicht wissen Sie nicht", schrieb Debussy an den Dirigenten und Komponisten André Messager, "daß ich für das schöne Leben eines Seemanns bestimmt war und nur durch Zufall einen anderen Weg nahm. Aber immer noch fühle ich eine starke Leidenschaft für das Meer." In seiner 1905 uraufgeführten symphonischen Dichtung "La Mer" beschäftigt sich Claude Debussy mit dem Zusammenspiel von Wasser, Licht, Wellen und Wind auf dem Meer.
Der Finne Esa-Pekka Salonen, geboren 1958 in Helsinki, ist seit 1992 Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra. Er lernte zunächst Horn und studierte dann Komposition und Dirigieren. Mitte der 80er Jahre begann seine internationale Karriere. Das Los Angeles Philharmonic stieg unter seiner Leitung zu den bedeutendsten Orchestern der Welt auf. Ab der Saison 2008/09 wird Esa-Pekka Salonen Principal Conductor and Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London. Neben dem traditionellen Konzertrepertoire setzt Esa-Pekka Salonen, der auch als Komponist tätig ist, sich besonders für finnische Musik und für Werke des 20. Jahrhunderts ein.

Länge des Programms: 0:55:27 Esa-Pekka Salonen
Los Angeles Philharmonic
USA 1997, Regie: Peter Berggren

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.12.2007, 10:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:35):
Classica
Wagner, Vorspiel zu 'Tristan und Isolde' Georg Solti

"Tristan und Isolde" von Richard Wagner (1813-1883) zählt zu den wichtigsten Opern in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Mit der an die äußeren Ränder der Tonalität vorstoßenden Harmonik legte Wagner den Grundstein für die musikalischen Entwicklungen im 20. Jahrhundert.
Sir Georg Solti (1912-1997), "der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), war ein Zeitzeuge der mitteleuropäischen Musiktradition, ihrer Eleganz und ihres Geschmacks. Soltis bemerkenswerte Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann 1954, als er das Orchester zum ersten Mal bei den Festspielen von Ravinia, dem Sommersitz des Chicago Symphony, dirigierte. Nachdem er in den folgenden Jahren erneut mehrmals am Pult gestanden hatte, wurde er 1969 zum Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten 22 Jahre lang mit großem Erfolg. Der weltweite Ruhm des Orchesters ist eng mit dem Namen des Dirigenten verknüpft.
Diese Aufnahme entstand 1976 in der Orchestra Hall, Chicago.

Länge des Programms: 0:19:56 Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
USA 1976, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.12.2007, 19:55 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:37):
Classica
Mozart, Streichquartett C-Dur KV 465 Das Gewandhaus-Quartett (Frank-Michael Erben, Violine - Conrad Suske, Violine - Volker Metz, Viola - Jürnjakob Timm, Violoncello) spielt das Streichquartett C-Dur KV 465 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Diese Aufnahme entstand im Barockschloß Rammenau, Sachsen.

Die vier Musiker des Gewandhaus-Quartetts blicken auf eine rund 200jährige Geschichte zurück: 1809 gründete Heinrich August Matthäi, Erster Geiger der Leipziger Gewandhauskonzerte, das Ensemble, das zu den ältesten Streichquartettformationen der Welt zählt. Die Liste der Uraufführungen des Quartetts umfaßt Werke von Mendelssohn, Schumann, Spohr, Bruch, Busoni, Reger, David u.v.a. Das Gewandhaus-Quartett hat sich nicht auf eine musikalische Richtung festgelegt, sondern widmet sich ebenso Werken der Klassik und Romantik wie der Moderne. Die vier Musiker sind zugleich Mitglieder des traditionsreichen Gewandhausorchesters und stimmen ihre Tätigkeit im Bereich Kammermusik mit den Dienstplänen des Orchesters ab. Gewandhaus-Quartett
Deutschland 2005, Regie: Hans Hadulla

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.12.2007, 22:00 Uhr
karajan (02.12.2007, 13:39):
Classica
Brahms, Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Carlos Kleiber

Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der ?höchstverehrte Dirigent seit Toscanini?, wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:44:35 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.12.2007, 22:30 Uhr
cellodil (10.12.2007, 09:52):
Heute fängt übrigens der Vorverkauf für die Schwetzinger Festspiele 2008, die ja meistens ziemlich schnell ausverkauft sind, an....

Mehr Infos gibt es hier.

Liebe Grüße

Sabine
ab (10.12.2007, 10:20):
Tja, 22.-24. Mai mit dem Hagen Quartett und 4. 6. mit Thomas Zehtmairs Duoabend wären schon was...
cellodil (10.12.2007, 17:06):
Original von ab
Tja, 22.-24. Mai mit dem Hagen Quartett und 4. 6. mit Thomas Zehtmairs Duoabend wären schon was...

... und das noch im Rokokotheater... Mit Flanieren im Park und feinen Schwetzinger Spargeln...

:D

Liebe Grüße

Sabine
Rachmaninov (10.12.2007, 17:07):
Original von cellodil
Original von ab
Tja, 22.-24. Mai mit dem Hagen Quartett und 4. 6. mit Thomas Zehtmairs Duoabend wären schon was...

... und das noch im Rokokotheater... Mit Flanieren im Park und feinen Schwetzinger Spargeln...

:D

Liebe Grüße

Sabine

Sehr schöner Saal! Da hörte ich einst Pletnev :engel
cellodil (10.12.2007, 17:10):
Original von Rachmaninov
Original von cellodil
Original von ab
Tja, 22.-24. Mai mit dem Hagen Quartett und 4. 6. mit Thomas Zehtmairs Duoabend wären schon was...

... und das noch im Rokokotheater... Mit Flanieren im Park und feinen Schwetzinger Spargeln...

:D

Liebe Grüße

Sabine

Sehr schöner Saal! Da hörte ich einst Pletnev :engel

Ich letztes Jahr Gidon Kremer :D und schon mehrfach durchaus hörens- und sehenswerte Opernvorstellungen...

Liebe Grüße

Sabine
cellodil (10.12.2007, 17:12):
Ähem... ?( war dieses Jahr mit Gidon....

Sabine
(zeitverwirrt im Jahresendspurt)
nikolaus (10.12.2007, 20:51):
Original von cellodil
Ähem... ?( war dieses Jahr mit Gidon....

Sabine
(zeitverwirrt im Jahresendspurt)

:rofl :rofl :rofl
Jeremias (22.12.2007, 10:48):
Am 18.1. gibt es in Düsseldorf einen Chopin-Abend mit Demidenko :leb
Rachmaninov (22.12.2007, 11:01):
Original von Jeremias
Am 18.1. gibt es in Düsseldorf einen Chopin-Abend mit Demidenko :leb

Oh, Du wirst da hin gehen, oder?
Jeremias (22.12.2007, 11:13):
Soll ich? :D
Rachmaninov (22.12.2007, 13:35):
Original von Jeremias
Soll ich? :D

@Jeremias,
ich weiss das Du sein Spiel i.A. als etwas zu "hart" empfindest. Ggf. nicht die beste Idee ihn dann mit Chopin zu sehen, aber ich würde mir einen der besten Pianisten unserer Tage nicht entgehen lassen :haha
Pollux (25.12.2007, 12:27):
Frohe Weihnachen zusammen!
Heute startet auf 3SAT das dreiteilige Fernsehspiel "Mit meinen heißen Tränen" über das Leben von Franz Schubert mit Udo Samel als Schubert.
Beginn heute um 14:10 Uhr.
Teil zwei morgen, 26.12. 14:00 Uhr, Teil drei am 27.12 ebenfalls um 14:00 Uhr.
Viele Grüße, Pollux
Jürgen (25.12.2007, 23:18):
Original von Pollux
Frohe Weihnachen zusammen!
Heute startet auf 3SAT das dreiteilige Fernsehspiel "Mit meinen heißen Tränen" über das Leben von Franz Schubert mit Udo Samel als Schubert.
Beginn heute um 14:10 Uhr.
Teil zwei morgen, 26.12. 14:00 Uhr, Teil drei am 27.12 ebenfalls um 14:00 Uhr.
Viele Grüße, Pollux

Au super, ich habe dieses Dreierpack vor ca. 20 Jahren mal auf Video 2000 aufgenommen. Ist natürlich heute nicht mehr zu gebrauchen.
Nimmt das zufällig jemand auf? Ich habe den ersten Teil verpasst, bin morgen unterwegs und kann daher bestenfalls übermorgen schauen.
Mir hat damals diese Verfilmung unheimlich gut gefallen. Ein romantisches Drama pur.

Grüße
Jürgen
karajan (01.01.2008, 15:46):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.01.2008, 01:35 Uhr
Mozart, Streichquartett D-Dur KV 575
as Gewandhaus-Quartett (Frank-Michael Erben, Violine - Conrad Suske, Violine - Volker Metz, Viola - Jürnjakob Timm, Violoncello) spielt das Streichquartett D-Dur KV 575 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791).
Diese Aufnahme entstand im Barockschloß Rammenau, Sachsen.
Die vier Musiker des Gewandhaus-Quartetts blicken auf eine rund 200jährige Geschichte zurück: 1809 gründete Heinrich August Matthäi, Erster Geiger der Leipziger Gewandhauskonzerte, das Ensemble, das zu den ältesten Streichquartettformationen der Welt zählt. Die Liste der Uraufführungen des Quartetts umfaßt Werke von Mendelssohn, Schumann, Spohr, Bruch, Busoni, Reger, David u.v.a. Das Gewandhaus-Quartett hat sich nicht auf eine musikalische Richtung festgelegt, sondern widmet sich ebenso Werken der Klassik und Romantik wie der Moderne. Die vier Musiker sind zugleich Mitglieder des traditionsreichen Gewandhausorchesters und stimmen ihre Tätigkeit im Bereich Kammermusik mit den Dienstplänen des Orchesters ab. Gewandhaus-Quartett
Deutschland 2005, Regie: Hans Hadulla
karajan (01.01.2008, 15:49):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.01.2008, 04:35 Uhr

Brahms, Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Carlos Kleiber Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der ?höchstverehrte Dirigent seit Toscanini?, wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:44:35 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld
karajan (01.01.2008, 15:53):
Classica
Portrait Martha Argerich

Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.01.2008, 20:30 Uhr


Martha Argerich ist eine der brillantesten und temperamentvollsten Pianistinnen unserer Zeit. Geboren 1941 in Buenos Aires, lernte sie zunächst in ihrer Heimat das Klavierspiel und setzte die Ausbildung 1955 in Europa bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli fort. Zu Beginn ihrer internationalen Karriere errang Martha Argerich zahlreiche bedeutende Musikpreise. Ihr Repertoire umfaßt Werke von Bach bis Schostakowitsch; besonders berühmt ist ihr virtuoses Spiel der Kompositionen Chopins, Liszts sowie französischer und russischer Werke des 19. und 20. Jahrhunderts.
In den 80er Jahren wandte sie sich zusammen mit dem Geiger Gidon Kremer intensiv der Kammermusik zu. Martha Argerich tritt nur selten auf und gilt bereits zu Lebzeiten als eine Pianisten-Legende.
In diesem Film sprach sie zum ersten Mal vor der Kamera über ihr Leben, ihre Zweifel und ihren unstillbaren Hunger, Musik zu machen. Der Beitrag zeigt die Künstlerin in Konzerten, Proben und zu Hause.

Länge des Programms: 0:57:09 Frankreich 2002, Regie: Georges Gachot
karajan (01.01.2008, 15:58):
Classica
Schumann, Klavierkonzert a-Moll op. 54


Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.01.2008, 21:30 Uhr


Martha Argerich und das Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Riccardo Chailly spielen das Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54 von Robert Schumann (1810-1856). Als Zugabe erklingt "Von fremden Ländern und Menschen" aus "Kinderszenen" op. 15 von Robert Schumann.
Martha Argerich ist eine der brillantesten und temperamentvollsten Pianistinnen unserer Zeit. Geboren 1941 in Buenos Aires, lernte sie zunächst in ihrer Heimat das Klavierspiel und setzte die Ausbildung 1955 in Europa bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli fort.
Zu Beginn ihrer internationalen Karriere errang Martha Argerich zahlreiche bedeutende Musikpreise. Ihr Repertoire umfaßt Werke von Bach bis Schostakowitsch; besonders berühmt ist ihr virtuoses Spiel der Kompositionen Chopins, Liszts sowie französischer und russischer Werke des 19. und 20. Jahrhunderts.
Martha Argerich tritt nur selten auf und gilt bereits zu Lebzeiten als eine Pianisten-Legende. Martha Argerich (Klavier)
Riccardo Chailly
Gewandhausorchester Leipzig
Deutschland 2006, Regie: Bob Coles
karajan (01.01.2008, 16:00):
Classica
Rachmaninow, Suite Nr. 2 für zwei Klaviere C-Dur op. 17


Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.01.2008, 22:05 Uhr




Argerich, Freire Martha Argerich und Nelson Freire spielen die Suite Nr. 2 für zwei Klaviere C-Dur op. 17 von Sergej Rachmaninow (1873-1943). Aufzeichnung eines Konzerts vom Münchner Klaviersommer 1982 im Kongreßsaal des Deutschen Museums.

Länge des Programms: 0:21:46 Martha Argerich (Klavier)
Nelson Freire (Klavier)
Deutschland 1982, Regie: János Darvas
karajan (01.01.2008, 16:04):
Classica

Ravel, Klavierkonzert G-Dur Martha Argerich


Alle Sendetermine auf einen Blick:
03.01.2008, 22:30 Uhr




Maurice Ravel (1875-1937) komponierte zwei Klavierkonzerte. Sie entstanden zur gleichen Zeit, in den Jahren 1929-31, und sind dennoch nach Struktur und Charakter völlig unterschiedlich. Das G-Dur-Konzert bezeichnete Ravel als "Konzert im strengsten Sinne des Wortes, im Geiste von Mozart und Saint-Saëns geschrieben". Die Musik sollte heiter und brillant sein und nicht nach dramatischen Effekten suchen. Das dreisätzige Werk beeindruckt vor allem durch den großartig instrumentierten Orchesterklang, die rhythmischen Extravaganzen und den virtuosen Solopart.
Ravels 1932 in Paris uraufgeführtes Klavierkonzert G-Dur gehört zum Standardrepertoire des 20. Jahrhunderts und ist ein beliebtes Paradestück großer Pianisten.
Martha Argerich ist eine der brillantesten und temperamentvollsten Pianistinnen unserer Zeit. Geboren 1941 in Buenos Aires, lernte sie zunächst in ihrer Heimat das Klavierspiel und setzte die Ausbildung 1955 in Europa bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli fort. Zu Beginn ihrer internationalen Karriere errang Martha Argerich zahlreiche bedeutende Musikpreise. Ihr Repertoire umfaßt Werke von Bach bis Schostakowitsch; besonders berühmt ist ihr virtuoses Spiel der Kompositionen Chopins, Liszts sowie französischer und russischer Werke des 19. und 20. Jahrhunderts.
In den 80er Jahren wandte sie sich zusammen mit dem Geiger Gidon Kremer intensiv der Kammermusik zu. Martha Argerich tritt nur selten auf und gilt bereits zu Lebzeiten als eine Pianisten-Legende. Diese Aufnahme entstand in der Alten Oper Frankfurt.

Länge des Programms: 0:22:59 Martha Argerich (Klavier)
Charles Dutoit
Orchestre National de France
Deutschland 1990, Regie: Helmut Rost
karajan (01.01.2008, 16:09):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.01.2008, 02:20 Uhr
10.01.2008, 00:10 Uhr
Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 Kurt Masur



Kurt Masur führt mit dem Orchestre National de France, das er seit 2002 als Musikdirektor leitet, die Neunte Symphonie von Ludwig van Beethoven auf. Außerdem wirken mit der Choeur de Radio France und die Solisten Melanie Diener, Marie-Nicole Lemieux, Jorma Silvasti und Franz-Josef Seliger.
Für sein künstlerisches Lebenswerk und seinen politischen Einsatz im Herbst 1989 wurde der ehemalige Chefdirigent des Leipziger Gewandhausorchesters Kurt Masur im September 2007 mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband ausgezeichnet. Konzertmitschnitt von den Festspielen "Chorégies d'Orange".
Die 9. Symphonie, die Beethoven bereits in völliger Taubheit komponierte, wurde am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt. Trotz der unvollkommenen Wiedergabe war der Publikumserfolg groß, nur die Fachwelt schwankte lange zwischen völliger Ablehnung und begeisterter Zustimmung. Vor allem der letzte Satz, in dem Beethoven, den gültigen Stilgesetzen zuwider, Dichterworte und menschliche Stimmen verwendete, wurde kritisiert. Schon seit 1793 befaßte sich Beethoven mit dem Gedanken, Schillers Ode "An die Freude" zu vertonen, doch erst im Herbst 1823, während seiner Arbeit an dieser Symphonie, erkor er sich endlich die "Freudenmelodie" zum Finale- Thema. Dieser Entschluß entsprang der Erkenntnis, daß nur ein Chor seine Empfindungen wiederzugeben vermochte.

Länge des Programms: 01:08:02 Melanie Diener (Sopran)
Marie-Nicole Lemieux (Mezzosopran)
Jorma Silvasti (Tenor)
Franz-Josef Seliger (Baß)
Choeur de Radio France
Orchestre National de France
Kurt Masur
Frankreich 2005, Regie: Denis Caiozzi
karajan (01.01.2008, 16:11):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
04.01.2008, 04:00 Uhr
10.01.2008, 02:00 Uhr
Dvorák, Acht Slawische Tänze Daniel Harding



Konzertaufzeichnung des Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding. Das Programm: Antonín Dvorák, Acht slawische Tänze für Orchester. Diese Aufnahme entstand im Teatro Comunale di Ferrara. Daniel Harding
Mahler Chamber Orchestra
Italien 2002, Regie: Patrizia Carmine
karajan (01.01.2008, 16:29):
Classica


Portrait Einojuhani Rautavaara



Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.01.2008, 00:10 Uhr Einojuhani Rautavaara Der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara, geboren 1928 in Helsinki, stammt aus einer musikalischen Familie, sein Vater war Opernsänger. Er studierte Komposition und Musikwissenschaft in seiner Heimatstadt und setzte die Ausbildung in den USA (Juilliard School, Tanglewood) und Köln fort. Als Komponist hat er sich auch auf internationaler Ebene einen Namen gemacht; die Aufnahme seiner 7. Symphonie "Angel of Light" avancierte zu einem Bestseller.
Rautavaaras Schaffen umfaßt Vokalwerke, Kammermusik, Opern und symphonische Musik. Seine vielseitige Kompositionsweise setzt sich über herrschende Stile hinweg und besitzt große Farbigkeit. Während Rautavaara in frühen Werken mit Vorliebe die Zwölftontechnik anwendete, schreibt er heute in einem neoromantischen Stil, der von Landschaft und Natur seiner Heimat geprägt ist.
Einojuhani Rautavaara zählt zu den führenden und erfolgreichsten Komponisten Finnlands. Im Gegensatz zu seiner Heimat und den USA sind seine Werke in Mitteleuropa noch relativ unbekannt. In seinem Haus in einem idyllischen Vorort von Helsinki spricht Einojuhani Rautavaara über sich und sein Werk. Bilder aus der finnischen Landschaft illustrieren die Musikbeispiele: die Symphonie "Angel of Light", die Opern "Thomas" und "The Gift of the Magi", der Liederzyklus "Die Liebenden", Chorwerke und Ausschnitte aus den Uraufführungen seiner Oper "Aleksis Kivi" in Savonlinna 1997 und seines Streichquintetts beim Kammermusikfestival Kuhmo.
Mit Wortbeiträgen von Vladimir Ashkenazy, der Ehefrau des Komponisten und von einem langjährigen Schüler Rautavaaras.

Länge des Programms: 0:53:59 Finnland 1997, Regie: Aarno Cronvall
karajan (02.01.2008, 11:33):
Classica


Alle Sendetermine auf einen Blick:
05.01.2008, 01:05 Uhr

Rautavaara, On the last frontier Leif Segerstam


Das Philharmonische Orchester Helsinki unter der Leitung von Leif Segerstam bei der Uraufführung der Komposition "On the last frontier" von Einojuhani Rautavaara (*1928). In einer dokumentarischen Einführung sprechen Rautavaara und Segerstam über das Werk. Aufgenommen in der Finlandia-Halle Helsinki.
Der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara, geboren 1928 in Helsinki, stammt aus einer musikalischen Familie, sein Vater war Opernsänger. Er studierte Komposition und Musikwissenschaft in seiner Heimatstadt und setzte die Ausbildung in den USA (Juilliard School, Tanglewood) und Köln fort. Als Komponist hat er sich auch auf internationaler Ebene einen Namen gemacht; die Aufnahme seiner 7. Symphonie "Angel of Light" avancierte zu einem Bestseller. Rautavaaras Schaffen umfaßt Vokalwerke, Kammermusik, Opern und symphonische Musik. Seine vielseitige Kompositionsweise setzt sich über herrschende Stile hinweg und besitzt große Farbigkeit. Rautavaara zählt zu den führenden und erfolgreichsten Komponisten Finnlands.

Länge des Programms: 0:39:16 Leif Segerstam
Finnischer Philharmonischer Chor Helsinki
Philharmonisches Orchester Helsinki
Finnland 1999, Regie: Aarno Cronvall
karajan (02.01.2008, 11:35):
Classica

Portrait Jewgenij Kissin

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.01.2008, 00:10 Uhr




Jewgenij Kissin Jewgenij Kissin, geboren 1971 in Moskau, begann in jüngsten Jahren als Wunderkind und sorgte bereits 1984 für internationales Aufsehen, als er im Moskauer Konservatorium als Solist beider Chopin-Konzerte unter der Leitung von Dmitri Kitajenko auftrat. 1987 debütierte er in Berlin, ein Jahr später ging er auf Europatournee mit den Moskauer Virtuosen unter der Leitung von Wladimir Spiwakow. Im September 1990 trat er erstmals in Nordamerika auf.
Als erster Künstler gab er 1997 bei den Londoner Proms-Konzerten ein Solorecital.
Jewgenij Kissin ist einer der großen Tastengiganten in der langen Tradition der russischen Klaviervirtuosen.
Christopher Nupen, bekannt für herausragende Musikdokumentationen, zeigt Kissin in diesem Portrait im Gespräch, bei Konzertvorbereitungen, Proben und im Konzert.
Die Aufnahmen entstanden beim Festival von La Roque d'Anthéron, beim Musiksommer Gstaad und in der Royal Albert Hall, London.

Länge des Programms: 0:59:40 Großbritannien 2000, Regie: Christopher Nupen
karajan (02.01.2008, 11:37):
Classica

Schubert, Winterreise Hermann Prey

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.01.2008, 01:10 Uhr

In ihrer Grundstimmung drücken die Gedichte Wilhelm Müllers Trauer, Verzweiflung und Melancholie aus. Die Schwärze des Gefühls wird allerdings durch die Musik aufgehoben. Wilhelm Müller starb jung, doch erlangten seine Schöpfungen durch Schuberts Musik Unvergänglichkeit. Schuberts seelische und körperliche Verfassung war zu dieser Zeit schon angegriffen: Der von ihm abgöttisch verehrte Beethoven war gestorben und die immer schneller fortschreitende Syphillis schwächte ihn zusehends.
Der international gefeierte Bariton Hermann Prey wurde 1929 in Berlin geboren. Seinen großen Durchbruch erlangte er 1956 als Figaro an der Wiener Staatsoper in Rossinis "Der Barbier von Sevilla". Bald gastierte er an allen großen Opernhäusern und Festivals der Welt. Hermann Preys große Liebe gehörte dem Liedgesang, ganz speziell den Werken Franz Schuberts und Robert Schumanns. Trotz seiner zahlreichen Verpflichtungen auf der Bühne, im Konzertsaal, vor der Fernsehkamera und im Schallplattenstudio nahm Hermann Prey sich auch die Zeit, seine Erfahrungen in Meisterklassen für Liedgesang in aller Welt weiterzugeben. Seit 1982 lehrte Prey an der Hamburger Musikhochschule; 1988 gab er mit Mozarts "Figaro" sein Regie-Debüt am Salzburger Landestheater. Hermann Prey starb im Juli 1998 an den Folgen eines Herzinfarkts.
"Wie er es immer wieder zustande bringt, seine prachtvolle Stimme strömen und klingen zu lassen und doch jene fahle Kraftlosigkeit zu suggerieren, mit der sich der einsame Wanderer von Station zu Station schleppt, das bleibt Preys Geheimnis." (Wiener Kurier, 9.6.78)

Länge des Programms (incl. Einführung): 01:22:47 Hermann Prey (Bariton)
Helmut Deutsch (Klavier)
Deutschland 1984, Regie: Franz Kabelka
karajan (02.01.2008, 11:39):
Classica

Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248


Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.01.2008, 02:55 Uhr


Kantaten 1 bis 6 Die erste vollständige Aufführung von Bachs "Weihnachtsoratorium" fand um die Weihnachtszeit des Jahres 1734 in der Leipziger Thomaskirche statt. So mancher Kirchenbesucher mag einige Melodien wiedererkannt haben, da Bach Material aus früheren Werken verwendet und bisweilen überarbeitet hatte, um die Musik dem neuen Text anzupassen. Diese Praxis war damals durchaus verbreitet. Die sechs großangelegten Teile des Weihnachtsoratoriums sind durch den fortlaufenden Bericht von der Geburt Jesu bis zum Erscheinen der drei Weisen und durch musikalische Gestaltungsmittel und symmetrische Gliederungen eng zu einer inhaltlichen Großform zusammengefügt. Die Weihnachtsgeschichte wird nach den Evangelien der Apostel Matthäus und Lukas mit traditionellen oder neuverfaßten Texten erzählt.

Gesamtlänge des Programms: 2:46:32 Peter Schreier (Tenor)
Robert Holl (Baß)
Tölzer Sängerknaben
Concentus musicus Wien
Nikolaus Harnoncourt
Deutschland 1982, Regie: Franz Kabelka
karajan (02.01.2008, 11:41):
Classica

Neujahrskonzert 1995 Zubin Mehta

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.01.2008, 20:15 Uhr


Die traditionellen Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker sind nicht nur das meistgesehene Programm des ORF, sondern sie zählen auch zu den populärsten Musiksendungen der Welt. Am Neujahrstag 1995 stand Zubin Mehta am Pult der Philharmoniker.
Das Programm:
Johann Strauß, Reiter-Marsch op. 428
Josef Strauß, Wiener Kinder, Walzer op. 61 - Arm in Arm, Polka mazur op. 215
Josef Lanner, Favorit-Polka op. 201
Johann Strauß, Morgenblätter, Walzer op. 279 - Prozeß-Polka op. 294
Franz von Suppé, Ouvertüre "Banditenstreiche"
Johann Strauß, Perpetuum mobile op. 257 - Mephistos Höllenrufe, Walzer op. 101
Josef Strauß, Thalia, Polka mazur op. 195
Eduard Strauß, Elektrisch, Polka schnell (Uraufführung)
Johann Strauß Vater, Alice-Polka op. 238
Johann Strauß, Russische Marsch-Phantasie op. 353
Josef Strauß, Mein Lebenslauf..., Walzer op. 263
Johann, Josef und Eduard Strauß, Schützen-Quadrille, Polka schnell, op. 133
Zugaben:
Josef Strauß, Auf Ferienreisen, Polka schnell op. 133
Johann Strauß, An der schönen blauen Donau, Walzer op. 314
Johann Strauß Vater, Radetzky-Marsch op. 22

Gesamtlänge des Programms: 1:45:58 Zubin Mehta
Wiener Philharmoniker
Österreich 1995, Regie: Claus Viller
karajan (02.01.2008, 11:42):
Classica


Mozart, Streichquartett G-Dur KV 387 Das Gewandhaus-Quartett (Frank-Michael Erben, Violine - Conrad Suske, Violine - Volker Metz, Viola - Jürnjakob Timm, Violoncello)

Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.01.2008, 22:05 Uhr
spielt das Streichquartett G-Dur KV 387 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Diese Aufnahme entstand im Barockschloß Rammenau, Sachsen. Die vier Musiker des Gewandhaus-Quartetts blicken auf eine rund 200jährige Geschichte zurück: 1809 gründete Heinrich August Matthäi, Erster Geiger der Leipziger Gewandhauskonzerte, das Ensemble, das zu den ältesten Streichquartettformationen der Welt zählt. Die Liste der Uraufführungen des Quartetts umfaßt Werke von Mendelssohn, Schumann, Spohr, Bruch, Busoni, Reger, David u.v.a. Das Gewandhaus-Quartett hat sich nicht auf eine musikalische Richtung festgelegt, sondern widmet sich ebenso Werken der Klassik und Romantik wie der Moderne. Die vier Musiker sind zugleich Mitglieder des traditionsreichen Gewandhausorchesters und stimmen ihre Tätigkeit im Bereich Kammermusik mit den Dienstplänen des Orchesters ab. Gewandhaus-Quartett
Deutschland 2005, Regie: Hans Hadulla
karajan (02.01.2008, 11:43):
Classica

Christoph von Dohnányi

Mendelssohn, Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 56 'Schottische'
Alle Sendetermine auf einen Blick:
06.01.2008, 22:40 Uhr
Schottland hat auf deutsche Künstler stets eine große Anziehungskraft ausgeübt. Deshalb verewigten auch zwei bedeutende Musiker des 19. Jahrhunderts ihre Gefühle für dieses Land in ihrem Werk: Felix Mendelssohn Bartholdy und Max Bruch. Als Mendelssohn 1829 in Edinburgh eintraf, war er beim Anblick von Holyrood House, der Residenz der schottischen Könige, tief beeindruckt. Dort fand er die Inspiration für den Beginn seiner "Schottischen Symphonie". Fast 13 Jahre vergingen jedoch, bis er das Werk tatsächlich niederschrieb, das sein letztes vollendetes Orchesterwerk werden sollte. Ende 1842 dirigierte der Komponist seine Symphonie in London und wurde danach von Königin Victoria empfangen, der die Komposition gewidmet war. Die Uraufführung hatte im selben Jahr im Leipziger Gewandhaus stattgefunden und war auch von Mendelssohn selbst geleitet worden. Der vielseitige und angesehene Dirigent Christoph von Dohnányi, geboren 1929 in Berlin, kann sowohl in Europa als auch in den USA auf eine bemerkenswerte Karriere zurückblicken. Nachdem er lange Jahre als musikalischer Leiter und Intendant der Frankfurter Oper gewirkt hatte, wechselte er in derselben Position an die Hamburgische Staatsoper. 1984 trat er die Nachfolge von Lorin Maazel als fester Dirigent des Cleveland Orchestra an und wurde 1994 zusätzlich Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra. Sein Engagement für Neue Musik ist sowohl im Konzertsaal als auch an seinen Aufnahmen zu erkennen. Er leitete die Uraufführungen von Henzes "Der junge Lord" und "Die Bassariden". Die Aufzeichnung von Mendelssohns "Schottischer Symphonie" erfolgte 1977 im Wiener Musikvereinssaal. Christoph von Dohnányi
Wiener Philharmoniker
Österreich 1977, Regie: Hugo Käch
karajan (02.01.2008, 11:46):
Classica


Bartók, Konzert für Orchester Georg Solti


Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.01.2008, 03:10 Uhr


Nach einer aufreibenden Flucht aus Europa erreichte Béla Bartók 1940 die USA, wo er, gesundheitlich angeschlagen, in bescheidenen Verhältnissen lebte. Im Spätsommer 1943 schrieb er das Konzert für Orchester im Auftrag des berühmten Dirigenten Sergej Kussewitzky. Es war der erste Erfolg des dreiundsechzigjährigen Komponisten in seinem nordamerikanischen Exil. Obwohl das Stück auch als Symphonie in fünf Sätzen aufgefaßt werden könnte, wählte Bartók ganz bewußt den Titel "Konzert für Orchester". Er wollte damit auf die Verwandtschaft mit dem barocken Concerto grosso hinweisen, die im konzertierenden oder solistischen Einsatz einzelner Instrumente besteht. Mit dem Konzert für Orchester feierte Bartók wahre Triumphe in den USA - es waren die letzten in seinem Leben. Drei Jahre nach seinem Tod war Bartók neben Richard Strauss und Sergej Prokofjew der in den USA am häufigsten aufgeführte Komponist des 20. Jahrhunderts - dieser Erfolg hatte mit dem Konzert für Orchester, Bartóks Meisterwerk aus seiner amerikanischen Periode, begonnen.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er "von der Pike auf" als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit unerschöpflicher Energie gearbeitet.
Diese Aufnahme entstand am 26. März 1989 in der Royal Festival Hall, London.

Länge des Programms: 0:36:55 Georg Solti
London Philharmonic Orchestra
Großbritannien 1989, Regie: Humphrey Burton
karajan (02.01.2008, 11:47):
Classica

Georg Solti dirigiert Béla Bartók




Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.01.2008, 03:50 Uhr
Tanzsuite und Violinkonzert Nr. 2 Georg Solti Das London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Georg Solti spielt zwei Werke von Béla Bartók (1881-1945): die Tanzsuite und das Violinkonzert Nr. 2, Solist: Vilmos Szabadi.
Mitschnitt eines Konzerts aus der Royal Festival Hall in London.
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er "von der Pike auf" als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit unerschöpflicher Energie gearbeitet.

Länge des Programms: 1:00:33 Vilmos Szabadi (Violine)
Georg Solti
London Philharmonic Orchestra
Großbritannien 1989, Regie: Humphrey Burton
karajan (02.01.2008, 11:48):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
07.01.2008, 22:10 Uhr


Mozart, Sinfonia concertante Es-Dur KV 364


Baschmet, Davis, Spiwakow Wladimir Spiwakow (Violine), Juri Baschmet (Viola) und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Colin Davis spielen die Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791).
Aufgenommen in der Philharmonie am Gasteig, München. Vor der Aufführung zeigt eine Dokumentation die Probenarbeit der Musiker.

Gesamtlänge des Programms: 0:58:19 Wladimir Spiwakow (Violine)
Juri Baschmet (Viola)
Colin Davis
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Deutschland 1988, Regie: Klaus Lindemann
karajan (02.01.2008, 11:50):
Classica


Harris, Symphonie Nr. 3 Leonard Bernstein

Alle Sendetermine auf einen Blick:
08.01.2008, 22:05 Uhr

Das New York Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Leonard Bernstein spielt die Symphonie Nr. 3 von Roy Harris (1898-1979). Aufgenommen im Juni 1976 in der Royal Albert Hall, London.
Roy Harris studierte Komposition in den USA und in Paris bei Nadia Boulanger. Er zählt zu den maßgeblichen amerikanischen Symphonikern. Von seinen über 200 Kompositionen ist nur ein kleiner Teil bekannt, da Harris nur die Werke zur Veröffentlichung und Aufführung freigab, von denen er wußte, daß sie Erfolg versprachen.

Länge des Programms: 0:19:33 Leonard Bernstein
New York Philharmonic
Großbritannien 1976, Regie: Derek Bailey
karajan (02.01.2008, 11:52):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.01.2008, 03:55 Uhr
Bach, Cellosuite Nr. 6 D-Dur BWV 1012 Mischa Maisky


Die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sind ein Grundpfeiler im Repertoire für dieses Instrument. So wie ein Pianist sich stets aufs neue mit einem Standardwerk wie Bachs "Wohltemperiertem Klavier" auseinandersetzt, begleitet die Aufführung der Solosuiten einen Cellisten sein Leben lang.
Mischa Maisky nahm den kompletten Zyklus 1986 für das Fernsehen auf. Entstanden in der Villa Caldogno, Vicenza, die Andrea Palladio 1560-65 erbaut hat.

Länge des Programms: 0:37:04 Mischa Maisky (Violoncello)
Deutschland 1986, Regie: Horant H. Hohlfeld
karajan (02.01.2008, 11:53):
Classica

Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.01.2008, 04:35 Uhr
Ravel, Klavierkonzert G-Dur Arturo Benedetti Michelangeli


Zwei legendäre Musiker des 20. Jahrhunderts führen zusammen mit dem London Symphony Orchestra das Klavierkonzert G-Dur von Maurice Ravel auf. Der Live-Mitschnitt aus der Royal Festival Hall zeigt nicht nur ein musikalisches Ereignis von höchstem Rang, sondern ist inzwischen auch ein Dokument von historischer Bedeutung.
Um Arturo Benedetti Michelangeli, geboren 1920 in Brescia, rankte sich bereits zu seinen Lebzeiten manche Legende. In einem Konzertprogramm hieß es, er stamme vom Heiligen Franziskus ab und sei Geiger, Organist, Arzt, Franziskanermönch, Pilot, Rennfahrer sowie erstklassiger Skifahrer und könne als Klavierbaumeister einen Flügel auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. Weltberühmt war "ABM" (wie man seinen Namen in der Musikwelt abzukürzen pflegte) jedoch als genialer und feinfühliger Pianist, der auf Konzerttourneen stets seinen eigenen Flügel (manchmal auch zwei) mitnahm und den Auftritt im letzten Moment absagte, wenn irgend etwas mit dem Instrument oder der Akustik nicht in Ordnung war. In seiner über vierzigjährigen Karriere erreichte der aristokratische Perfektionist, dessen einmalige Begabung niemand anzweifelte, die Weltspitze der Pianisten - obwohl sein Repertoire verhältnismäßig wenig Werke umfaßte und die Zahl seiner Auftritte äußerst gering war. Die Kompositionen von Debussy und Ravel nahmen dabei stets einen wichtigen Platz ein. Außergewöhnliche Virtuosität, perfekte Ausgewogenheit des Klanges - selbstverständlich treffen alle Beschreibungen eines Spitzenmusikers auf Benedetti Michelangeli zu; doch seine Konzerte vermittelten mehr: Sie führten den Zuhörer in eine Sphäre des sinnlich Wahrnehmbaren, aber nicht mehr mit Begriffen Faßbaren. Arturo Benedetti Michelangeli, der zeit seines Lebens Gesundheitsprobleme hatte, starb im Juni 1995 in Lugano. Er war "als Künstler mit seinem Klavierspiel kündender Prophet und reflektierender Philosoph zugleich", hieß es im Nachruf der "Zeit".
An keinem anderen Dirigenten des 20. Jahrhunderts schieden sich die Geister so grundsätzlich und vehement wie an dem 1912 in Rumänien geborenen Sergiu Celibidache. Dabei gab es niemals auch nur den geringsten Zweifel an der immensen Begabung des Perfektionisten, es waren vielmehr Fragen einer Ästhetik der Tonkunst, die im Zusammenhang mit der Kultfigur "Celi" diskutiert wurden. Für Celibidache wurde das Werk bei jeder Aufführung von neuem geboren; mit größter Perfektion arbeitete er an der Übereinstimmung aller Komponenten, an einer stets neuen dialektischen Balance von Idee und Realisierung, in der Raum und Zeit mystisch ineinander aufgingen. Von 1979 an führte er die Münchner Philharmoniker mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit bei der kompromisslosen Durchsetzung seiner musikalischen Vorstellungen an die Spitze der international renommierten Orchester. In der Nacht zum 15. August 1996 starb er im Alter von 84 Jahren in Paris. Celibidache als einen der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wäre schlicht eine Banalität; er war die Ausnahmeerscheinung auf dem sich immer schneller drehenden Karussell des internationalen Musikbetriebs. Maurice Ravel (1875-1937) komponierte zwei Klavierkonzerte. Sie entstanden zur gleichen Zeit, in den Jahren 1929-31, und sind dennoch nach Struktur und Charakter völlig unterschiedlich. Das G-Dur-Konzert bezeichnete Ravel als "Konzert im strengsten Sinne des Wortes, im Geiste von Mozart und Saint-Saëns geschrieben". Die Musik sollte heiter und brillant sein und nicht nach dramatischen Effekten suchen. Das dreisätzige Werk beeindruckt vor allem durch den großartig instrumentierten Orchesterklang, die rhythmischen Extravaganzen und den virtuosen Solopart. Ravels 1932 in Paris uraufgeführtes Klavierkonzert G-Dur gehört zum Standardrepertoire des 20. Jahrhunderts und ist ein beliebtes Paradestück großer Pianisten.

Länge des Programms: 0:31:24 Arturo Benedetti Michelangeli (Klavier)
Sergiu Celibidache
London Symphony Orchestra
Großbritannien 1982, Regie: Robin Lough
karajan (02.01.2008, 11:55):
Classica

Verdi, La forza del destino
Aus dem Teatro alla Scala



Alle Sendetermine auf einen Blick:
09.01.2008, 20:15 Uhr


Szenenphoto Giuseppe Verdis Oper "La forza del destino" (Die Macht des Schicksals) in einer Produktion der Mailänder Scala aus dem Jahre 1999; musikalische Leitung: Riccardo Muti - Inszenierung: Hugo de Ana. In den Hauptpartien Georgina Lukács (Leonora), José Cura (Alvaro), Leo Nucci (Don Carlo).
Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 02:51:12 Musikalische Leitung: Riccardo Muti
Inszenierung: Hugo de Ana
Bühnenbild und Kostüme: Hugo de Ana
Georgina Lukács (Leonora)
José Cura (Alvaro)
Leo Nucci (Don Carlo)
Luciana D'Intino (Preziosilla)
Giacomo Prestia (Padre Guardiano)
Roberto de Candia (Fra Melitone)
Eldar Aliev (Il Marchese di Calatrava)
Tiziana Tramonti (Curra)
Giuseppe Riva (Alcalde)
Ernesto Gavazzi (Mastro Trabuco)
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Italien 1999, Regie: Hugo de Ana
karajan (02.01.2008, 11:56):
Classica

Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 Kurt Masur

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.01.2008, 00:10 Uhr

Kurt Masur führt mit dem Orchestre National de France, das er seit 2002 als Musikdirektor leitet, die Neunte Symphonie von Ludwig van Beethoven auf. Außerdem wirken mit der Choeur de Radio France und die Solisten Melanie Diener, Marie-Nicole Lemieux, Jorma Silvasti und Franz-Josef Seliger.
Für sein künstlerisches Lebenswerk und seinen politischen Einsatz im Herbst 1989 wurde der ehemalige Chefdirigent des Leipziger Gewandhausorchesters Kurt Masur im September 2007 mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband ausgezeichnet. Konzertmitschnitt von den Festspielen "Chorégies d'Orange".
Die 9. Symphonie, die Beethoven bereits in völliger Taubheit komponierte, wurde am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt. Trotz der unvollkommenen Wiedergabe war der Publikumserfolg groß, nur die Fachwelt schwankte lange zwischen völliger Ablehnung und begeisterter Zustimmung. Vor allem der letzte Satz, in dem Beethoven, den gültigen Stilgesetzen zuwider, Dichterworte und menschliche Stimmen verwendete, wurde kritisiert. Schon seit 1793 befaßte sich Beethoven mit dem Gedanken, Schillers Ode "An die Freude" zu vertonen, doch erst im Herbst 1823, während seiner Arbeit an dieser Symphonie, erkor er sich endlich die "Freudenmelodie" zum Finale- Thema. Dieser Entschluß entsprang der Erkenntnis, daß nur ein Chor seine Empfindungen wiederzugeben vermochte.

Länge des Programms: 01:08:02 Melanie Diener (Sopran)
Marie-Nicole Lemieux (Mezzosopran)
Jorma Silvasti (Tenor)
Franz-Josef Seliger (Baß)
Choeur de Radio France
Orchestre National de France
Kurt Masur
Frankreich 2005, Regie: Denis Caiozzi
karajan (02.01.2008, 11:58):
Classica


Bach, Cellosuite Nr. 1 G-Dur BWV 1007 Mischa Maisky

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.01.2008, 20:15 Uhr



Die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sind ein Grundpfeiler im Repertoire für dieses Instrument. So wie ein Pianist sich stets aufs neue mit einem Standardwerk wie Bachs "Wohltemperiertem Klavier" auseinandersetzt, begleitet die Aufführung der Solosuiten einen Cellisten sein Leben lang.
Mischa Maisky nahm den kompletten Zyklus 1986 für das Fernsehen auf. Entstanden in der Villa Caldogno, Vicenza, die Andrea Palladio 1560-65 erbaut hat.

Länge des Programms: 00:20:13 Mischa Maisky (Violoncello)
Deutschland 1986, Regie: Humphrey Burton
karajan (02.01.2008, 12:00):
Classica

Haydn, Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Mischa Maisky

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.01.2008, 20:35 Uhr

Mischa Maisky und die Wiener Symphoniker spielen das Cellokonzert Nr. 2 D-Dur von Joseph Haydn (1732-1809). Aufgenommen im April 1987 im Palais Hetzendorf, Wien.

Länge des Programms: 0:23:06 Mischa Maisky (Violoncello)
Wiener Symphoniker
Österreich 1987, Regie: Brian Large
karajan (02.01.2008, 12:01):
Classica


Portrait Mischa Maisky
Zum 60. Geburtstag von Mischa Maisky


Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.01.2008, 21:00 Uhr

Mischa Maisky hält sich für den glücklichsten Cellisten der Welt: Als einziger studierte er sowohl bei Rostropowitsch als auch bei Igor Piatigorsky. Er ist einer der privilegierten Duopartner von Martha Argerich, mit der ihn eine enge Freundschaft verbindet, und arbeitete mit den bedeutendsten Dirigenten. Doch nicht nur die musikalische Karriere, sondern auch die Lebensgeschichte Mischa Maiskys beeindruckt. Er wuchs in seiner Geburtsstadt Riga auf, studierte in Leningrad und Moskau , wurde aus politischen Gründen verhaftet und in ein Arbeitslager gesteckt. Seine Ausreise nach Israel am 7. November 1972 bezeichnet er als seinen zweiten Geburtstag. Danach begann eine Karriere, die ihn in die wichtigsten Musikzentren der Welt führte. In diesem Porträt spricht er über sein bewegtes Leben und seine Karriere und spielt Stücke aus seinem großen Repertoire.

Länge des Programms: 1:18:32 Deutschland 1996, Regie: Hanno Rinke
karajan (02.01.2008, 12:03):
Classica

Schumann, Cellokonzert a-Moll op. 129 Mischa Maisky

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.01.2008, 22:20 Uhr



Mischa Maisky und die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Leonard Bernstein spielen das Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 von Robert Schumann (1810-1856).
Nach den Orchesterzyklen von Mahler, Beethoven und Brahms stand 1984/85 Robert Schumann im Mittelpunkt einer Unitel-Produktion mit Leonard Bernstein und den Wiener Philharmonikern. Schumanns Orchesterwerke gehören zum festen Repertoire der Wiener Philharmoniker. Der romantisch-leuchtende Klang dieses Orchesters und Leonard Bernsteins expressive Interpretation gehen für eine Realisation von Schumanns symphonischem Oeuvre eine ideale Verbindung ein. In einem der akustisch besten Konzertsäle der Welt, im "Goldenen Saal" des Wiener Musikvereins, wurden Schumanns vier Symphonien, sein Klavierkonzert, das Cellokonzert und die Manfred-Ouvertüre aufgenommen.

Länge des Programms: 0:26:34 Mischa Maisky (Violoncello)
Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1985, Regie: Humphrey Burton
karajan (02.01.2008, 12:04):
Classica


Bach, Cellosuite Nr. 2 d-Moll BWV 1008 Mischa Maisky

Alle Sendetermine auf einen Blick:
10.01.2008, 22:50 Uhr
Die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sind ein Grundpfeiler im Repertoire für dieses Instrument. So wie ein Pianist sich stets aufs neue mit einem Standardwerk wie Bachs "Wohltemperiertem Klavier" auseinandersetzt, begleitet die Aufführung der Solosuiten einen Cellisten sein Leben lang. Mischa Maisky nahm den kompletten Zyklus 1986 für das Fernsehen auf. Entstanden in der Villa Caldogno, Vicenza, die Andrea Palladio um 1570 erbaut hat.

Länge des Programms: 0:24:25 Deutschland 1986, Regie: Humphrey Burton
karajan (02.01.2008, 12:06):
Classica

Brahms, Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Carlos Kleiber

Alle Sendetermine auf einen Blick:
11.01.2008, 04:55 Uhr

Carlos Kleiber, 1930 in Berlin geboren und in Argentinien aufgewachsen, war eine Ausnahmeerscheinung im internationalen Musikbetrieb. Der ?höchstverehrte Dirigent seit Toscanini?, wie ihn die New York Times bezeichnete, trat äußerst selten auf, mied jeden Medienrummel, hat nur wenige Schallplattenaufnahmen gemacht und war an kein Opernhaus und kein Orchester vertraglich gebunden. Er allein bestimmte, wann und wo er welche Werke dirigiert: nur die, die er mochte. Und dennoch wurde jedes Konzert, jede Opernaufführung mit dem Perfektionisten Carlos Kleiber am Pult ein großes Ereignis, dessen Faszination sich kein Musikliebhaber entziehen konnte.
Wo immer er auftrat, wurde in Superlativen gesprochen: Es gab den längsten Applaus, die lautesten Bravorufe für den besten Dirigenten und kapriziösesten Taktstockmagier der Welt. Der endlose Jubel bewies jedesmal aufs neue, daß der Maestro seinem Publikum einen unvergeßlichen, einmaligen Musikgenuß von höchstem Niveau beschert hat. Carlos Kleiber starb im Juli 2004 nach langer schwerer Krankheit.
Einen nachhaltigen Eindruck von der Faszination eines von Kleiber geleiteten Konzerts vermittelt dieser Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Staatsorchester aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz vom Herbst 1996. Es dürfte einer seiner letzten Auftritte gewesen sein.

Länge des Programms: 0:44:35 Carlos Kleiber
Bayerisches Staatsorchester
Deutschland 1996, Regie: Horant H. Hohlfeld
karajan (02.01.2008, 12:08):
Classica

Mendelssohn, Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll op. 40

Deutschland 1982, Regie: Klaus Lindemann

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.01.2008, 00:10 Uhr

Sein Klavierkonzert d-Moll op. 40 schrieb Felix Mendelssohn Bartholdy während seiner Hochzeitsreise im Sommer 1837, und die glückliche Stimmung jener Zeit fand auch in dieser heiteren Komposition ihren Niederschlag. Das zweite Klavierkonzert ist lyrischer und kompakter als das erste. Zur Steigerung des virtuosen Elements übernahm der Komponist Techniken, die von dem berühmten Klaviervirtuosen und Komponisten Sigismund Thalberg eingeführt worden waren, etwa die Ausschmückung der Melodie mit beidhändigen Verzierungen. Dennoch steht das Konzert eher selten auf den Spielplänen. Als Mendelssohns berühmteste Komposition im Bereich des Instrumentalkonzerts gilt zweifellos sein Violinkonzert e-Moll op. 64, das zu den schönsten Beispielen der Gattung gehört.
Der 1947 geborene Francesch studierte in München und gewann 1973 den Prix Italia. Im folgenden Jahr machte er durch seine Mitwirkung bei der Uraufführung von Hans Werner Henzes "Tristan" in London von sich reden. Sir Neville Marriner gründete 1959 die heute international renommierte Academy of St. Martin-in-the-Fields. Obwohl er die Mehrzahl seiner Opern- und Konzertaufnahmen mit der Academy gemacht hat, arbeitet er auch regelmäßig mit anderen großen Orchestern auf der ganzen Welt zusammen.
Diese Aufnahme entstand im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth.

Länge des Programms: 0:24:29 Homero Francesch (Klavier)
Neville Marriner
Academy of St. Martin-in-the-Fields
karajan (02.01.2008, 12:09):
Classica



Beethoven, Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Carlos Kleiber (1930-2004)

Alle Sendetermine auf einen Blick:
12.01.2008, 00:35 Uhr


Carlos Kleibers viel zu seltene Auftritte auf dem Konzertpodium gehörten zu jenen besonderen musikalischen Ereignissen, an die man sich noch lange erinnert. Die Vitalität und Präzision seiner bestimmenden Gesten verfehlten niemals ihre Wirkung und animierten jedes Orchester der Welt zu Höchstleistungen.
Wenn Carlos Kleiber in dieser Aufnahme mit dem Amsterdamer Concertgebouworkest eine Beethoven-Symphonie aufführt, so darf man sich auf eine Vorstellung freuen, die von intensiver musikalischer Konzentration und außergewöhnlicher expressiver Kraft geprägt ist. Carlos Kleiber nahm Beethovens Siebte Symphonie mit dem niederländischen Orchester im Jahre 1983 auf. Die fast schon hypnotische Wirkung des Dirigenten auf seine Musiker ist faszinierend. Nichts ist vom überschwenglichen Glamour eines Stardirigenten zu bemerken, wenn Carlos Kleiber mit höchster Sorgfalt und Liebe zum Detail klare musikalische Strukturen schafft, rhythmische Klangbilder erzwingt und magische Augenblicke der Ruhe zaubert. Das ist eine faszinierende Art des Musizierens - das war Carlos Kleiber.
1809 bis 1812 entstand Beethovens 7. Symphonie, die am 8. Dezember 1813 im Festsaal der Universität in Wien uraufgeführt wurde. Auch in der strahlenden Freude dieser Symphonie spiegeln sich weltpolitische Ereignisse wider. Ihre Entstehung fällt in die Zeit von Napoleons Rußlandfeldzug, in das Jahr der nationalen Volkserhebung der Befreiungskriege. Die bestimmende Kraft des Werkes ist sein starker Rhythmus, der Wagner veranlaßte, in ihm eine grandiose "Apotheose des Tanzes" zu sehen. Schon die Uraufführung war ein überwältigender Erfolg. Ein Zeitgenosse berichtet: "Die Jubelausbrüche während der A-Dur-Sinfonie... überstiegen alles, was man bisher im Konzertsaal erlebt hatte."

Länge des Programms: 0:36:48 Carlos Kleiber
Koninklijk Concertgebouworkest
Deutschland 1983, Regie: Humphrey Burton
karajan (02.01.2008, 12:12):
Classica

Beethoven, Egmont-Ouvertüre op. 84 Herbert von Karajan


Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.01.2008, 20:15 Uhr


Mit seiner schlanken Gestalt, dem typischen Haarschopf und dem durchdringenden Blick seiner blauen Augen beherrschte Herbert von Karajan (1908-1989) das Dirigentenpult. Wer ihn jemals live oder zumindest in einer seiner zahlreichen Videoaufnahmen dirigieren sah, konnte erleben, wie von Karajan die Musik zur Religion erhob und sie wie deren Hohepriester in einem fast mythischen Ritus zelebrierte. Herbert von Karajan verkörperte die klassische Musik im allgemeinen Bewußtsein als epochaler Dirigent, Medienstar, Opernproduzent, Gründer und Leiter von Festspielen. Trotz aller ehrgeizigen Projekte und vielfältigen Aktivitäten blieb Karajan der überragende Dirigent mit großem Verständnis für das Orchester- und Opernrepertoire von Mozart bis Schönberg, in dem sich niemand mit ihm messen konnte. Während sich einerseits seine außergewöhnliche Begabung nicht bezweifeln läßt, traf ihn andererseits oft der Vorwurf der Selbststilisierung und kommerziellen Vermarktung seiner Person.
Diese Aufnahme entstand in der Philharmonie Berlin.

Länge des Programms: 0:09:07 Herbert von Karajan
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1975, Regie: Herbert von Karajan
karajan (02.01.2008, 12:15):

Classica
Mendelssohn, Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 11 Wolfgang Sawallisch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
13.01.2008, 20:55 Uhr

Das Orchestre de la Suisse romande unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch spielt die Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 11 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).
Nach den 12 Streichersymphonien aus den Jahren 1821 bis 1823 war die c-Moll-Symphonie op. 11 (1824) Mendelssohns erstes Werk dieser Gattung für großes Orchester. Die großen Vorbilder sind in dieser Symphonie des nur 14jährigen Komponisten ebenso spürbar wie bereits die Entwicklung seines eigenen Stils.

Länge des Programms: 0:30:01 Wolfgang Sawallisch
Orchestre de la Suisse romande
Schweiz 1978, Regie: Serge Minkoff
Poztupimi (03.01.2008, 18:45):
Hallo zusammen,

für die Martha-Aficionados unter Euch:

3. Januar 2008 (also heute :D), 20:03

Martha Argerich spielt Prokofjew

Im Detail:

Aufzeichnung vom 4. Dezember 2007 aus der Philharmonie Berlin

Hector Berlioz: Ouvertüre zu "Béatrice et Bénédict"

Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26

Hector Berlioz: Symphonie Fantastique op. 14

Martha Argerich, Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Charles Dutoit

Viel Spaß,
Wolfgang
nikolaus (03.01.2008, 21:28):
Original von Poztupimi
Hallo zusammen,

für die Martha-Aficionados unter Euch:

3. Januar 2008 (also heute :D), 20:03

Martha Argerich spielt Prokofjew

Im Detail:

Aufzeichnung vom 4. Dezember 2007 aus der Philharmonie Berlin

Hector Berlioz: Ouvertüre zu "Béatrice et Bénédict"

Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26

Hector Berlioz: Symphonie Fantastique op. 14

Martha Argerich, Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Charles Dutoit

Viel Spaß,
Wolfgang

Schade, verpasst :I
Aber ich habe sie ja mit dem gleichen Konzert im November in Düsseldorf erlebt :haha

Herzliche Grüße, Nikolaus.
nikolaus (03.01.2008, 21:43):
Hallo Rachmaninov:

Am 20. Januar spielt Vadim Repin das VK von Beethoven in Mannheim unter Bychkov - das wäre doch etwas für dich, oder?

Siehe hier.

Gruß, Nikolaus.
Rachmaninov (03.01.2008, 21:44):
Original von nikolaus
Hallo Rachmaninov:

Am 20. Januar spielt Vadim Repin das VK von Beethoven in Mannheim unter Bychkov - das wäre doch etwas für dich, oder?

Siehe hier.

Gruß, Nikolaus.

Nö, werde sie doch am 21.01 in Müchen sehen :leb
nikolaus (03.01.2008, 22:21):
Original von Rachmaninov
Original von nikolaus
Hallo Rachmaninov:

Am 20. Januar spielt Vadim Repin das VK von Beethoven in Mannheim unter Bychkov - das wäre doch etwas für dich, oder?

Siehe hier.

Gruß, Nikolaus.

Nö, werde sie doch am 21.01 in Müchen sehen :leb

1:0 für Dich!
Cetay (inaktiv) (04.01.2008, 08:51):
Für die cellophile Schwabenfraktion gibt es einen interessanten Konzerthinweis:

Tanja Tetzlaff, Cello
Gunilla Süssmann, Klavier
mit Werken von:
Bach, Mendelssohn, Webern :), Sibelius :) :) und Salonen :) :) :)

Um 20.00 Uhr im Franz-Anton-Hoffmeister-Saal des Kulturzentrums Zehntscheuer (Bahnhofstraße 16) in Rottenburg am Neckar.
ab (11.01.2008, 09:04):
Kammermusikfreunde aufgepasst! heute abend im österreischischen Radiosender Ö1 um 19.30: hier.

Aus dem Konzertsaal

Benjamin Schmid, Violine; Clemens Hagen, Violoncello; Dejan Lazic, Klavier; Martin Grubinger, Leonhard Schmidinger und Martin Grubinger sen., Percussion.
(Aufgenommen am 16. Dezember 2007 im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins)

Ludwig van Beethoven: Trio für Klavier, Violine und Violoncello B-Dur, op. 97, "Erzherzog-Trio"

Martin Grubinger: Aus dem Leben einer Trommel

Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 15, op. 141 (bearbeitet von Viktor Derewianko)
Cetay (inaktiv) (11.01.2008, 11:32):
Original von ab
Kammermusikfreunde aufgepasst! heute abend im österreischischen Radiosender Ö1 um 19.30: hier.

Benjamin Schmid, Violine; Clemens Hagen, Violoncello; Dejan Lazic, Klavier; Martin Grubinger, Leonhard Schmidinger und Martin Grubinger sen., Percussion.

Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 15, op. 141 (bearbeitet von Viktor Derewianko)

:beer Danke für diesen hochinteressanten Tip! Das kann ich mir nicht entgehen lassen.
Jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich den Rest der Familie vom PC wegbekomme :A
daniel5993 (13.01.2008, 14:35):
http://www.live-classics.com/images/Richter_photo_LCL_421.jpg

Im Januar 2008 gehts bei NDR-Kultur an den 4 Sonntagen, jeweils von 18 - 19 Uhr um den Pianisten Svjatoslav Richter. Es wird aus seinem Leben erzählt, sowie viele seiner Aufnahmen vorgestellt.
Cosima (13.01.2008, 15:18):
Original von daniel5993
Im Januar 2008 gehts bei NDR-Kultur an den 4 Sonntagen, jeweils von 18 - 19 Uhr um den Pianisten Svjatoslav Richter. Es wird aus seinem Leben erzählt, sowie viele seiner Aufnahmen vorgestellt.

Ja, werde ich mir auch anhören. Die erste Folge am letzten Sonntag fand ich durchwachsen: Erwartungsgemäß brachte sie mir nichts Neues, darüber hinaus fand ich sie etwas willkürlich zusammengestrickt. Diverse Zitate von Neuhaus, von Richter selber etc., dazwischen Musikausschnitte und biographische Randnotizen. Alles recht bunt zusammengewürfelt, was bei mir den Eindruck einer nur oberflächlichen Recherche hinterließ.
daniel5993 (13.01.2008, 16:52):
Original von Cosima
Original von daniel5993
Im Januar 2008 gehts bei NDR-Kultur an den 4 Sonntagen, jeweils von 18 - 19 Uhr um den Pianisten Svjatoslav Richter. Es wird aus seinem Leben erzählt, sowie viele seiner Aufnahmen vorgestellt.

Ja, werde ich mir auch anhören. Die erste Folge am letzten Sonntag fand ich durchwachsen: Erwartungsgemäß brachte sie mir nichts Neues, darüber hinaus fand ich sie etwas willkürlich zusammengestrickt. Diverse Zitate von Neuhaus, von Richter selber etc., dazwischen Musikausschnitte und biographische Randnotizen. Alles recht bunt zusammengewürfelt, was bei mir den Eindruck einer nur oberflächlichen Recherche hinterließ.

Hallo Cosima,

Du kennst wahrscheinlich schon so manche Biographie über Ihn(?!), welche tiefer gehen.
Für mich als unwissender in Sachen S. Richter (besitze keine Aufnahme) ists sozusagen für "Anfänger" recht interessant.
Ich bin nach der ersten Folge schon um einiges Schlauer. An mir ist das "Wunder" Richter völlig vorbeigegangen (Kempff, Brendel, Arrau, decken alle mir bevorzugten Bereiche vollkommen ab) aber vielleicht kann mich ja doch etwas überzeugen.

Alles recht bunt zusammengewürfelt, was bei mir den Eindruck einer nur oberflächlichen Recherche hinterließ.

Das hängt wohl auch damit zusammen, dass diese 4 Sendungsstunden keinen tiefen Einblick erlauben. Kleine, oberflächliche Einblicke in das Leben Richters, in seine aufnahmen bringen einem den Musiker und Menschen doch auch nahe. Wer weiß obs für den (normalen) Hörer noch interessant ist, wenns länger und tiefgründiger wird.

Gruß
Daniel
Cosima (13.01.2008, 17:04):
Original von daniel5993
Kleine, oberflächliche Einblicke in das Leben Richters, in seine aufnahmen bringen einem den Musiker und Menschen doch auch nahe. Wer weiß obs für den (normalen) Hörer noch interessant ist, wenns länger und tiefgründiger wird.


Ja, im Grunde muss man fast dankbar sein, dass derlei Sendungen überhaupt noch gemacht werden. Wenn ich mir die sonstigen Radio- und Fernsehprogramme so anschaue (was ich aber immer seltener tue), sind diese 4-teiligen Interpreten-Portraits fast schon Highlights.

Gruß, Cosima
karajan (14.01.2008, 05:55):
Classica
Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.01.2008, 20:15 Uhr

Mariss Jansons dirigiert die Berliner Philharmoniker
Werke von Weber, Schostakowitsch und Dvorák

Zum 65. Geburtstag von Mariss Jansons

Mariss Jansons Mitschnitt eines Konzerts im November 2000 in der Suntory Hall, Tokio. Das Programm:
Weber, Ouvertüre zu "Oberon"
Schostakowitsch, Violinkonzert Nr. 1 a-Moll op. 99 (Solistin: Hilary Hahn) - Zugabe: Presto aus Violinsonate BWV 1001
Dvorák, Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 - Zugabe: Slawischer Tanz op. 72/7.
Mariss Jansons, geboren 1943 in Riga (Lettland), erhielt die erste musikalische Ausbildung bei seinem Vater, dem Dirigenten Arvid Jansons. Er studierte Musik in Leningrad, setzte seine Ausbildung bei Hans Swarowsky und Herbert von Karajan fort und wurde 1971 Preisträger beim Berliner Karajan-Wettbewerb. Als Assistent von Jewgenij Mrawinsky bei den Leningrader Philharmonikern sammelte er wertvolle Erfahrungen. Seit 1979 Seit 1979 leitet er als Chefdirigent das Philharmonische Orchester Oslo und führte es zu Weltgeltung, 1992/93 wurde Mariss Jansons Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra, 1997/98 Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra. Als Nachfolger Lorin Maazels übernahm er im September 2003 die Leitung des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in München.

Gesamtlänge des Programms: 1:38:45 Hilary Hahn (Violine)
Mariss Jansons
Berliner Philharmoniker
Japan 2000, Regie: Shoichi Nishikawa
karajan (14.01.2008, 05:57):
Classica
Bach, Suite Nr. 2 h-Moll BWV 1067
Herbert von Karajan



Zu Bachs Zeiten waren die Begriffe "Orchestersuite" und "Ouvertüre" austauschbar. Denn der erste Satz einer Suite bestand normalerweise aus einer kunstvollen französischen Ouvertüre, die das gesamte Werk beherrschte. Auch Bach selbst bezeichnete seine vier Orchestersuiten als "Ouvertüren". Die Ouvertüren, von denen diese Suiten eingeleitet werden, gehören zu den erhabensten Schöpfungen des großen Komponisten. Der Brauch, die grandiosen Barockouvertüren mit einer Reihe von Tänzen oder anderen leichten Stücken abzurunden, wurde vielleicht durch populäre Tanzsuiten des Rokoko für Kammer- oder Tasteninstrumente angeregt. Die ersten beiden Suiten vollendete Bach während seiner Zeit als Kapellmeister am Hofe des Fürsten Leopold von Anhalt in Köthen zwischen 1717 und 1723.
Die zweite Suite - Bachs einziges erhaltenes Werk für Solo-Flöte und Orchester - beginnt mit einer dreiteiligen französischen Ouvertüre, in der eine vierstimmige Fuge zwischen zwei langsamen, getragenen Teilen steht. Zu den gefälligen Tanzstücken, die darauf folgen, gehören eine gravitätische Sarabande, eine reizende Polonaise und schließlich die berühmte, spielerisch wirbelnde Badinerie.
Mit seiner schlanken Gestalt, dem typischen Haarschopf und dem durchdringenden Blick seiner blauen Augen beherrschte Herbert von Karajan (1908-1989) das Dirigentenpult. Wer ihn jemals live oder in einer seiner zahlreichen Videoaufnahmen dirigieren sah, konnte erleben, wie von Karajan die Musik zur Religion erhob und sie wie deren Hohepriester in einem fast mythischen Ritus zelebrierte. Herbert von Karajan verkörperte die klassische Musik im allgemeinen Bewußtsein als epochaler Dirigent, Medienstar, Opernproduzent, Gründer und Leiter von Festspielen. Trotz aller ehrgeizigen Projekte und vielfältigen Aktivitäten blieb Karajan der überragende Dirigent mit großem Verständnis für das Orchester- und Opernrepertoire von Mozart bis Schönberg, in dem sich niemand mit ihm messen konnte. Während sich einerseits seine außergewöhnliche Begabung nicht bezweifeln läßt, traf ihn andererseits oft der Vorwurf der Selbststilisierung und kommerziellen Vermarktung seiner Person.
Diese Aufnahme entstand 1968 im Salle Pleyel, Paris.

Länge des Programms: 0:19:02 Herbert von Karajan
Berliner Philharmoniker
Schweiz 1968, Regie: François Reichenbach

Alle Sendetermine auf einen Blick:
14.01.2008, 23:00 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:00):
Classica

Europakonzert 2002
Werke von Beethoven, Brahms, Dvorák und Verdi

Claudio Abbado, Gil Shaham Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker sind ein Beitrag des renommierten Orchesters zur europäischen Vereinigung. Sie finden jedes Jahr in einem anderen europäischen Ort statt; 2002 in Palermo. Das Programm:
Ludwig van Beethoven, Egmont-Ouvertüre
Johannes Brahms, Violinkonzert D-Dur op. 77 (Solist: Gil Shaham)
Antonín Dvorák, Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt"
Giuseppe Verdi, Ouvertüre zu "I vespri siciliani".

Gesamtlänge des Programms: 1:54:02 Gil Shaham (Violine)
Claudio Abbado
Berliner Philharmoniker
Deutschland 2002, Regie: Bob Coles

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.01.2008, 20:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:02):
Classica

Mozart, Klaviersonate zu vier Händen D-Dur KV 381 Argerich, Economou



Martha Argerich und Nicolas Economou spielen die Klaviersonate zu vier Händen D-Dur KV 381 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Aufzeichnung eines Konzerts vom Münchner Klaviersommer 1982.
Geboren 1941 in Buenos Aires, lernte Martha Argerich zunächst in ihrer Heimat das Klavierspiel und setzte die Ausbildung 1955 in Europa bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli fort. Zu Beginn ihrer internationalen Karriere errang Martha Argerich zahlreiche bedeutende Musikpreise. Ihr Repertoire umfaßt Werke von Bach bis Schostakowitsch; besonders berühmt ist ihr virtuoses Spiel der Kompositionen Chopins, Liszts sowie französischer und russischer Werke des 19. und 20. Jahrhunderts. In den 80er Jahren wandte sie sich zusammen mit dem Geiger Gidon Kremer intensiv der Kammermusik zu. Martha Argerich tritt nur selten auf und gilt bereits zu Lebzeiten als eine Pianisten-Legende.
Nicolas Economou wurde 1953 in Nikosia (Zypern) geboren, wo er mit fünf Jahren ersten Klavierunterricht erhielt. 1964 gewann er den 1. Preis beim Panhellenischen Klavierwettbewerb in Athen und studierte ab 1965 als Stipendiat der sowjetischen Regierung in Moskau. Anfang der siebziger Jahre begann Economou eine rege Konzerttätigkeit, die ihn durch ganz Europa führte. Er schrieb Kompositionen für Klavier und Kammermusikbesetzung sowie Ballett-, Theater- und Filmmusik, z.B. für Robert Wilsons "The Civil Wars" und Margarethe von Trottas "Die bleierne Zeit". 1993 kam Nicolas Economou bei einem Autounfall ums Leben.

Länge des Programms: 0:13:57 Martha Argerich (Klavier)
Nicolas Economou (Klavier)
Deutschland 1982, Regie: János Darvas

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.01.2008, 23:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:06):
Classica

Portrait Martha Argerich


Martha Argerich Martha Argerich ist eine der brillantesten und temperamentvollsten Pianistinnen unserer Zeit. Geboren 1941 in Buenos Aires, lernte sie zunächst in ihrer Heimat das Klavierspiel und setzte die Ausbildung 1955 in Europa bei Friedrich Gulda, Nikita Magaloff und Arturo Benedetti Michelangeli fort. Zu Beginn ihrer internationalen Karriere errang Martha Argerich zahlreiche bedeutende Musikpreise. Ihr Repertoire umfaßt Werke von Bach bis Schostakowitsch; besonders berühmt ist ihr virtuoses Spiel der Kompositionen Chopins, Liszts sowie französischer und russischer Werke des 19. und 20. Jahrhunderts.
In den 80er Jahren wandte sie sich zusammen mit dem Geiger Gidon Kremer intensiv der Kammermusik zu. Martha Argerich tritt nur selten auf und gilt bereits zu Lebzeiten als eine Pianisten-Legende.
In diesem Film sprach sie zum ersten Mal vor der Kamera über ihr Leben, ihre Zweifel und ihren unstillbaren Hunger, Musik zu machen. Der Beitrag zeigt die Künstlerin in Konzerten, Proben und zu Hause.

Länge des Programms: 0:57:09 Frankreich 2002, Regie: Georges Gachot

Alle Sendetermine auf einen Blick:
15.01.2008, 23:30 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:09):
Classica

Rachmaninow, Suite Nr. 2 für zwei Klaviere C-Dur op. 17 Argerich, Freire



Martha Argerich und Nelson Freire spielen die Suite Nr. 2 für zwei Klaviere C-Dur op. 17 von Sergej Rachmaninow (1873-1943). Aufzeichnung eines Konzerts vom Münchner Klaviersommer 1982 im Kongreßsaal des Deutschen Museums.

Länge des Programms: 0:21:46 Martha Argerich (Klavier)
Nelson Freire (Klavier)
Deutschland 1982, Regie: János Darvas

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.01.2008, 01:10 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:10):
Classica

Saint-Saëns, Samson et Dalila
Aus dem Opernhaus San Francisco

Szenenphoto Das Volk Israel leidet unter der Herrschaft der Philister. In Gaza flehen die Hebräer ihren Gott um Erlösung an. Samson, ihr Anführer, verheißt ein baldiges Ende der Knechtschaft. Abimelech, der Statthalter von Gaza, verhöhnt die Hebräer und stößt Gotteslästerungen aus. Samson ruft zur Revolte auf und erschlägt Abimelech. Die Philister fürchten den Zorn der aufständischen Hebräer. Ihr Oberpriester ruft sie vergeblich zum Widerstand auf, verflucht Gott und Volk Israels und flieht mit ihnen. - Samson führt die siegreichen Hebräer an.
Aus dem Tempel des Philister-Gottes Dagon kommen ihnen geschmückte Priesterinnen entgegen. Sie werden von Dalila angeführt und begrüßen die Sieger mit gespielter Freundlichkeit. Dalila lockt Samson und verspricht ihm ihre Liebe; Samson erliegt Dalilas Schönheit, er hört nicht die Ermahnungen eines alten Hebräers.
Dalila erwartet bei Einbruch der Nacht Samson. Sie will sich und ihr Volk an ihm rächen und verspricht dem Oberpriester, Samson das Geheimnis seiner Stärke zu entlocken. Samson erscheint, gequält von Gewissensbissen und mit der Absicht, sich von Dalila zu lösen. Doch er erliegt erneut ihrer Verführungskunst. Ein Gewitter zieht auf; Samson erkennt darin den Zorn Gottes. Dalilas hartnäckige Fragen, ihre geheuchelten Tränen und ihr gespielter Wutausbruch bringen ihn jedoch dazu, ihr ins Haus zu folgen. Dort verrät er sein Geheimnis: Seine Stärke liegt in der Länge seiner Haare, die nie geschnitten worden sind. Die Philister haben inzwischen das Haus umstellt. Dalila gibt ihnen ein Zeichen, Samson zu überwältigen.
Samson wurde geschoren und geblendet. Er muß im Gefängnis Fronarbeit verrichten. Durch sein Versagen geriet sein Volk wieder unter die Herrschaft der Philister. Samson bietet Gott sein Leben als Opfer für die Freiheit Israels an.
Die Philister feiern ihren Sieg im Tempel des Dagon. Samson wird hereingeführt; auch er soll zu Dagon beten. Dalila und der Oberpriester verspotten ihn. Samson bittet Jehova, ihm seine einstige Kraft zurückzugeben. Während die Philister ihrem Gott Dagon huldigen, läßt sich Samson zwischen die tragenden Säulen des Tempels führen. Für einen Augenblick kehrt seine Stärke zurück. Samson bringt den Tempel zum Einsturz und wird zusammen mit den Philistern unter den Trümmern begraben.

Länge des Programms (incl. Inhaltsangabe): 02:03:01 Musikalische Leitung: Julius Rudel
Inszenierung: Nicolas Joël
Bühnenbild: Douglas Schmidt
Kostüme: Carrie Robbins
Choreographie: Margo Sappington
Plácido Domingo (Samson)
Shirley Verrett (Dalila)
Wolfgang Brendel (Oberpriester des Dagon)
Arnold Voketaitis (Abimélech)
Chor und Orchester der San Francisco Opera
USA 1981, Regie: Kirk Browning

Alle Sendetermine auf einen Blick:
16.01.2008, 20:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:14):
Classica

Mendelssohn, Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 56 'Schottische' Christoph von Dohnányi



Schottland hat auf deutsche Künstler stets eine große Anziehungskraft ausgeübt. Deshalb verewigten auch zwei bedeutende Musiker des 19. Jahrhunderts ihre Gefühle für dieses Land in ihrem Werk: Felix Mendelssohn Bartholdy und Max Bruch. Als Mendelssohn 1829 in Edinburgh eintraf, war er beim Anblick von Holyrood House, der Residenz der schottischen Könige, tief beeindruckt. Dort fand er die Inspiration für den Beginn seiner "Schottischen Symphonie". Fast 13 Jahre vergingen jedoch, bis er das Werk tatsächlich niederschrieb, das sein letztes vollendetes Orchesterwerk werden sollte. Ende 1842 dirigierte der Komponist seine Symphonie in London und wurde danach von Königin Victoria empfangen, der die Komposition gewidmet war. Die Uraufführung hatte im selben Jahr im Leipziger Gewandhaus stattgefunden und war auch von Mendelssohn selbst geleitet worden.
Der vielseitige und angesehene Dirigent Christoph von Dohnányi, geboren 1929 in Berlin, kann sowohl in Europa als auch in den USA auf eine bemerkenswerte Karriere zurückblicken. Nachdem er lange Jahre als musikalischer Leiter und Intendant der Frankfurter Oper gewirkt hatte, wechselte er in derselben Position an die Hamburgische Staatsoper. 1984 trat er die Nachfolge von Lorin Maazel als fester Dirigent des Cleveland Orchestra an und wurde 1994 zusätzlich Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra. Sein Engagement für Neue Musik ist sowohl im Konzertsaal als auch an seinen Aufnahmen zu erkennen. Er leitete die Uraufführungen von Henzes "Der junge Lord" und "Die Bassariden".
Die Aufzeichnung von Mendelssohns "Schottischer Symphonie" erfolgte 1977 im Wiener Musikvereinssaal.

Länge des Programms: 0:38:45 Christoph von Dohnányi
Wiener Philharmoniker
Österreich 1977, Regie: Hugo Käch

Alle Sendetermine auf einen Blick:
17.01.2008, 01:40 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:17):
Classica

Gala zum 50. Jahrestag der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach dem 2. Weltkrieg
Auszüge aus Aida, Fidelio, Die Frau ohne Schatten, Don Giovanni, Die Meistersinger von Nürnberg, Der Rosenkavalier




Bryn Terfel Am 5. November 1955 wurde die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Wiener Staatsoper wiedereröffnet. Genau 50 Jahre später, am 5. November 2005, gedachte das weltberühmte Opernhaus dieses Ereignisses mit diesem Festkonzert. Die musikalische Leitung teilen sich die Dirigenten Daniele Gatti, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. Viele internationale Starsänger, die mit der Wiener Staatsoper eng verbunden sind, treten auf. Das Programm umfaßt Ausschnitte aus Opern, die in der Geschichte der Wiener Staatsoper in den vergangenen fünf Jahrzehnten besondere Bedeutung erlangt haben: Aida, Fidelio, Die Frau ohne Schatten, Don Giovanni, Die Meistersinger von Nürnberg, Der Rosenkavalier.
Das Programm im einzelnen:
Ludwig van Beethoven, Leonoren-Ouvertüre op. 72. Dirigent: Seiji Ozawa.
Wolfgang Amadeus Mozart, Don Giovanni: Aria "Madamina" - Aria "Non mi dir" - Aria "Fin ch'han dal vino" - Finale 1. Akt. Dirigent: Zubin Mehta. Mit Ferruccio Furlanetto (Leporello), Edita Gruberova (Donna Anna), Thomas Hampson (Don Giovanni), Soile Isokoski (Donna Elvira), Michael Schade (Don Ottavio), Angelika Kirchschlager (Zerlina), Boaz Daniel (Masetto).
Richard Strauss, Der Rosenkavalier: Terzett Marschallin/Sophie/Oktavian - Schlußduett. Dirigent: Christian Thielemann. Mit Soile Isokoski (Marschallin), Angelika Kirchschlager (Oktavian), Genia Kühmeier (Sophie), Georg Tichy (Faninal).
Giuseppe Verdi, Aida: Nil-Szene (3. Akt). Dirigent: Daniele Gatti. Mit Violeta Urmana (Aida), Johan Botha (Radames), Franz Grundheber (Amonasro), Nadia Krasteva (amneris), Kurt Rydl (Ramphis). - "Ohimé! morir mi sento" (4. Akt, 3. Szene). Mit Agnes Baltsa (Amneris), Plácido Domingo (Radames).
Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg: Vorspiel zum 1. Aufzug - Flieder-Monolog (2. Aufzug) - Wach-auf-Chor (3. Aufzug). Dirigent: Christian Thielemann. Mit Bryn Terfel und dem Wiener Staatsopernchor.
Richard Strauss: Die Frau ohne Schatten: "Mir anvertraut" (3. Akt, 1. Szene und Finale). Dirigent: Franz Welser-Möst. Mit Deborah Polaski (Färberin), Falk Struckmann (Barak), Ricarda Merbeth (Kaiserin), Johan Botha (Kaiser).
Ludwig van Beethoven: Fidelio (Finale 2. Akt). Dirigent: Seiji Ozawa. Mit Deborah Polaski (Leonore), Johan Botha (Florestan), Thomas Hampson (Don Fernando), Kurt Rydl (Rocco), Ildikó Raimondi (Marzelline), Herwig Pecoraro (Jaquino), Falk Struckmann (Don Pizarro). Daniele Gatti
Zubin Mehta
Seiji Ozawa
Christian Thielemann
Franz Welser-Möst
Agnes Baltsa
Johan Botha
Boaz Daniel
Plácido Domingo
Ferruccio Furlanetto
Edita Gruberova
Franz Grundheber
Thomas Hampson
Soile Isokoski
Angelika Kirchschlager
Nadia Krasteva
Ricarda Merbeth
Genia Kühmeier
Herwig Pecoraro
Deborah Polaski
Ildikó Raimondi
Kurt Rydl
Michael Schade
Falk Struckmann
Bryn Terfel
Georg Tichy
Violeta Urmana
Chor der Wiener Staatsoper
Wiener Philharmoniker
Österreich 2005, Regie: Brian Large

Alle Sendetermine auf einen Blick:
18.01.2008, 23:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:19):
Classica

Leonard Bernstein probt Mahler, Das Lied von der Erde

Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei.
"Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein)

Länge des Programms: 0:42:10 Christa Ludwig (Mezzosopran)
René Kollo (Tenor)
Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Israel 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.01.2008, 03:50 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:20):
Classica

Mahler, Das Lied von der Erde


Als erster Dirigent nahm Leonard Bernstein alle Symphonien Gustav Mahlers nicht nur auf Schallplatte, sondern auch auf Video auf. Die zwischen 1971 und 1985 entstandenen Aufnahmen sind nicht nur ein einzigartiges musikalisches Dokument, sondern trugen auch zu einem neuen Verständnis von Mahlers Werk bei.
"Alle Mahler-Symphonien, übrigens alle Mahler-Werke, sind voller Extreme. Extreme in der Dynamik, im Tempo, in emotionaler Bedeutung. Wenn die Musik kahl ist, dann ist sie sehr kahl; wenn sie dicht und kraftvoll ist, ist sie dichter und kraftvoller als die ganze Götterdämmerung; wenn sie leidet, dann leidet sie so, wie noch nie in der Musik gelitten wurde." (Leonard Bernstein) Diese Aufnahme entstand im Mai 1972 im Mann-Auditorium, Tel Aviv.

Länge des Programms: 1:06:45 Christa Ludwig (Mezzosopran)
René Kollo (Tenor)
Leonard Bernstein
Israel Philharmonic Orchestra
Deutschland 1972, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.01.2008, 04:35 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:22):
Classica

Puccini, La Fanciulla del West
Aus dem Teatro alla Scala



Szenenphoto Giacomo Puccinis Oper "La Fanciulla del West" (Das Mädchen aus dem Goldenen Westen) entstand - wie "Madama Butterfly" - nach einem Theaterstück des Amerikaners David Belasco. Bei der triumphalen Uraufführung 1910 in New York sang Enrico Caruso die Partie des Johnson. Kalifornien, zur Zeit des Goldrauschs. In der Schenke der Wirtin Minnie gehen die Goldgräber ein und aus. Eines Tages betritt ein Fremder die Kneipe. Er gibt sich als Dick Johnson aus, doch Minnie erkennt sofort, daß es sich in Wahrheit um den Banditen Ramerrez handelt. Als Johnson/Ramerrez verwundet wird, nimmt sie ihn bei sich auf und pokert mit dem Sheriff um sein Leben. Johnsons wahre Identität wird entdeckt, und er soll gehängt werden, doch Minnie erreicht in letzter Sekunde seine Freilassung, und die beiden ziehen einem neuen Leben entgegen.

Länge des Programms (incl. Einführung): 2:27:20 Musikalische Leitung: Lorin Maazel
Inszenierung: Jonathan Miller
Bühnenbild: Stefanos Lazaridis
Kostüme: Sue Blane
Mara Zampieri (Minnie)
Juan Pons (Jack Rance)
Plácido Domingo (Dick Johnson)
Sergio Bertocchi (Nick)
Luigi Roni (Ashby)
Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Italien 1991, Regie: John Michael Phillips

Alle Sendetermine auf einen Blick:
19.01.2008, 20:45 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:31):
Classica

Mozart, Adagio und Fuge c-Moll KV 546 Dennis Russell Davies


Dennis Russell Davies wurde 1944 in Ohio (USA) geboren. Als Operndirigent gastierte er an vielen großen Theatern der Welt. 1980 wurde er Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, von 1987 bis 1995 war er in gleicher Funktion in Bonn tätig. 1997-2002 war er Chefdirigent des Radio-Symphonieorchesters Wien, wurde 1997 als Professor an das Mozarteum Salzburg berufen und ist derzeit Dirigent des Stuttgarter Kammerorchesters (seit 1995) und des Bruckner-Orchesters Linz sowie Opernchef am Landestheater Linz (seit 2002).
Die Camerata academica Salzburg wurde 1951 von Bernhard Paumgartner gegründet, der über viele Jahre sein Mentor war und das Ensemble zu großem Ansehen und Erfolg geführt hat. Von 1978 bis 1997 war Sándor Végh künstlerischer Leiter des Kammerorchesters, seit Herbst 1997 ist Roger Norrington Chefdirigent des Ensembles. Die Camerata academica Salzburg heißt seit Beginn des Jahres 2001 nur noch "Camerata Salzburg".
Diese Aufnahme entstand im Mozarteum Salzburg im Rahmen der Mozartwoche 2000.

Länge des Programms: 0:09:10 Dennis Russell Davies
Camerata Salzburg
Deutschland 2000, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.01.2008, 20:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:34):
Classica

Carl Philipp Emanuel Bach, Cellokonzert a-Moll Wq 166

Heute ist die Musik seines Vaters bekannter als sein Werk - in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts jedoch war er es, den man als den "großen Bach" bezeichnete: Carl Philipp Emanuel (1714-1788), der zweitälteste Sohn Johann Sebastians und berühmteste aller Bachsöhne. Der Verfechter der Subjektivität und des individuellen Ausdrucks in der Musik galt schon bald als erster Exponent der Sturm-und-Drang-Bewegung des späten 18. Jahrhunderts. In seinen Werken dominieren häufig Merkmale, die zu seiner Zeit nicht nur gewagt, sondern schon bizarr anmuteten, uns jedoch durch die Musik der Romantik vertraut geworden sind: kühne harmonische Sequenzen, eingeschobene Abschnitte in kontrastierenden Tempi, nahtlose Übergänge zwischen den Sätzen, abrupte Stimmungswechsel, umherirrende Passagen, die ihr Ziel noch zu suchen scheinen... Wenn auch der progressive und höchst individualistische Stil des Komponisten in seinen Werken für Tasteninstrumente und einigen Symphonien am deutlichsten hervortritt, so verdienen seine Konzerte jedoch nicht minder unsere Aufmerksamkeit.
Die dreisätzige Anlage dieses Konzertes aus dem Jahre 1750 folgt dem traditionellen italienischen Concerto-Typus Vivaldischer Prägung. Trotzdem unterscheidet sich das Konzert von etwaigen Vorbildern, denen C.Ph.E. Bach nie unreflektiert verpflichtet blieb, durch die stürmische Thematik, durch die auffallenden Tonrepetitionen oder unisono-Passagen, die dem melodischen Verlauf verstärkte Wirkung verschaffen wollen. Dann jedoch gehört die musikalische Szene dem Solisten. Das Orchester beteiligt sich zunächst mit Einwürfen und Stützungen. Dann erweitert sich das Zusammenwirken von Solist und Orchester zu Ansätzen einer symphonischen Dimension. Hier finden thematische Verschmelzungen und Metamorphosen des thematischen Materials statt. Keine Stimme in dem dynamisch kraftvollen Satz scheint entbehrlich. Mehr ein eingebettetes Eigenleben führt das Cello in Abwandlung des kantablen Orchesterthemas, das den ornamentalen Mittelsatz beherrscht. Im kraftvollen Finalsatz werden die Violinstimmen stärker als Gegenpart zur Solopartie exponiert. Bei aller Differenzierung des Liniengeflechts dürfte hier das Modell der barocken Triosonate Pate gestanden haben.

Länge des Programms: 0:26:45 David Adorján (Violoncello)
Christopher Hogwood
Bach-Collegium München
Deutschland 1998, Regie: Horant H. Hohlfeld

Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.01.2008, 20:25 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:35):
Classica

Boccherini, Streichquintett g-Moll op. 29/6 G 318

Das Quatuor Mosaïques (Erich Höbarth und Andrea Bischof, Violine - Anita Mitterer, Viola - Christophe Coin, Violoncello) und Roel Dieltiens (Violoncello) spielen das Streichquintett g-Moll op. 29/6 G 318 von Luigi Boccherini (1743-1805).
Luigi Boccherini gilt neben Joseph Haydn als "Erfinder" der Kammermusik: Mit seinen Streichtrios, -quartetten und -quintetten legte er zusammen mit seinem österreichischen Kollegen den Grundstein der Gattung. Boccherini verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Spanien. Viele seiner Quintette schrieb er für das Quartett des spanischen Infanten Don Luis, dem er für sich selbst die Stimme des zweiten Violoncellos hinzufügte. Boccherini war zu Lebzeiten außerordentlich populär; heute ist er hauptsächlich durch seine Cellokonzerte bekannt, die zur Standardliteratur für dieses Instrument zählen - und durch das im lieblichen Rokoko-Stil gehaltene Menuett aus dem Streichquintett A-Dur op. 11/2 G 272, das in den verschiedensten Arrangements durch die Welt gegangen ist.
Die Stadt Wien führte die Musiker Erich Höbarth (1. Violine), Andrea Bischof (2. Violine), Anita Mitterer (Viola) und Christophe Coin (Violoncello) 1985 als Quatuor Mosaïques zusammen: Während ihrer Zusammenarbeit in Nikolaus Harnoncourts Originalklang-Ensemble Concentus musicus Wien entstand die Idee, auch das Streichquartett-Repertoire der klassischen Epoche auf authentischen Instrumenten zu spielen. Geprägt durch die jahrelange Erfahrung mit historischen Musikinstrumenten, aber auch durch die große mitteleuropäische Kammermusiktradition entwickelten die Quartettmitglieder schon bald eine sehr persönliche Spielweise, die ein musikalisches Mosaik des 18. und 19. Jahrhunderts entstehen läßt. Inzwischen ist das Quatuor Mosaïques auf den wichtigsten Konzertpodien Europas heimisch geworden.

Länge des Programms: 0:20:20 Quatuor Mosaïques
Belgien 1992, Regie: Rudi Sillen

Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.01.2008, 21:20 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:37):
Classica

Beethoven, Chorfantasie op. 80



Homero Francesch (Klavier), der Jeunesse-Chor
und die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von
Leonard Bernstein mit der Chorfantasie c-Moll op. 80 von Ludwig van Beethoven (1770-1827).
Diese Aufnahme entstand im Wiener Musikvereinssaal.

Länge des Programms: 0:22:10 Homero Francesch (Klavier)
Leonard Bernstein
Jeunesse-Chor
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1985, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
20.01.2008, 20:55 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:41):
Classica

Berlioz, Symphonie fantastique Hector Berlioz (1803-1869) Das Symphonieorchester des Kanadischen Rundfunks unter der Leitung von Charles Münch spielt die Symphonie fantastique von Hector Berlioz.


Dieses historische Dokument aus dem Jahre 1963 erinnert an den großen französischen Dirigenten (1891-1968).
Hector Berlioz komponierte 1830 seine "Symphonie fantastique" mit dem Untertitel "Episode aus dem Leben eines Künstlers". Sie handelt in verschleierter Form von der Liebe des Komponisten zu der berühmten irischen Schauspielerin Harriet Smithson. Das Werk gilt als exemplarisches Beispiel der frühromantischen Musik und besteht aus fünf durch ein musikalisches Hauptthema, eine "Idée fixe", miteinander verbundenen Sätzen. Das detaillierte literarische Programm zeigt die tragische Suche eines jungen Mannes nach der Geliebten. Die fünf Sätze schildern, wie sich der Held verliebt, die Geliebte auf einem Ball trifft, bei einem Spaziergang auf dem Land an sie denkt; wie er träumt, er habe die Geliebte ermordet und deshalb hingerichtet wird; und wie er schließlich die Walpurgisnacht erlebt.
Das Werk ist wahrhaft revolutionär: Niemals zuvor hatte ein Komponist alle Mittel der symphonischen Musik einem so detaillierten literarischen Programm untergeordnet, niemals zuvor eine derart phantastische, makabre und psychologische Reise unternommen und niemals zuvor eine solche Überschwenglichkeit und Geschmeidigkeit, eine derart intensive harmonische und instrumentale Ausstattung in die symphonische Struktur eingebracht. Niemals zuvor war eine Symphonie das Medium für eine derartige Turbulenz der Emotionen gewesen.

Länge des Programms: 0:45:53 Charles Münch
Orchestre Symphonique de Radio-Canada
Kanada 1963, Regie: Jean-Yves Landry

Alle Sendetermine auf einen Blick:
21.01.2008, 21:10 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:43):
Classica

Bruckner, Symphonie Nr. 5 B-Dur Franz Welser-Möst


Seit 2002 ist der Österreicher Franz Welser-Möst Chefdirigent des Cleveland Orchestra. Im September 2006 gastierte er mit dem renommierten Orchester beim Bruckner-Fest in Linz in der Basilika des St.-Florian-Stifts, in das Anton Bruckner mit sieben Jahren als Singknabe aufgenommen worden war.
Bruckners Fünfte entstand zwischen 1875/76, wurde jedoch nach mehrmaligem Überarbeiten erst am 8. April 1894 unter Franz Schalk höchst erfolgreich uraufgeführt. Nicht ohne Grund nannte Bruckner die Fünfte sein "kontrapunktisches Meisterstück".
Franz Welser-Möst nennt die Fünfte "ein sehr spezielles Stück. Nicht nur, weil es handwerklich ein absoluter Höhepunkt in Bruckners Schaffen ist, sondern auch ein Bekenntnis zum Christentum darstellt". Franz Welser-Möst
Cleveland Orchestra
Deutschland 2006, Regie: Felix Breisach

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.01.2008, 20:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:46):
Classica

Georg Solti dirigiert Béla Bartók
Tanzsuite - Klavierkonzert Nr. 3 - Konzert für Orchester



Solti in Budapest Mitschnitt eines Galakonzerts in Budapest aus dem Jahre 1990 mit Werken von Béla Bartók. Auf dem Programm: die Tanzsuite, das Klavierkonzert Nr. 3 (Solist: András Schiff) und das Konzert für Orchester. Georg Solti dirigiert das Chicago Symphony Orchestra. Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. "Der letzte große internationale Konzert- und Operndirigent" (The Times), dokumentierte als Kapellmeister der alten Schule mit seiner künstlerischen Arbeit die Eleganz und den Geschmack der mitteleuropäischen Musiktradition. In Budapest studierte er bei den Größen der ungarischen Musik, Dohnányi, Kodály und Bartók. Sein Metier lernte er "von der Pike auf" als Repetitor an der Budapester Oper. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren München, Frankfurt, London und Chicago. Als gern gesehener Gast aller großen Orchester und Opernhäuser der Welt faszinierte die "Jahrhundertfigur" Solti immer wieder mit der Intensität und Perfektion seiner Aufführungen. Sir Georg Solti starb kurz vor seinem 85. Geburtstag; bis zuletzt hatte er mit unerschöpflicher Energie gearbeitet.

Gesamtlänge des Programms: 01:27:46 András Schiff (Klavier)
Georg Solti
Chicago Symphony Orchestra
Ungarn 1990, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.01.2008, 21:45 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:47):
Classica


Bach, Cellosuite Nr. 1 G-Dur BWV 1007 Mischa Maisky


Die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sind ein Grundpfeiler im Repertoire für dieses Instrument. So wie ein Pianist sich stets aufs neue mit einem Standardwerk wie Bachs "Wohltemperiertem Klavier" auseinandersetzt, begleitet die Aufführung der Solosuiten einen Cellisten sein Leben lang.
Mischa Maisky nahm den kompletten Zyklus 1986 für das Fernsehen auf. Entstanden in der Villa Caldogno, Vicenza, die Andrea Palladio 1560-65 erbaut hat.

Länge des Programms: 00:20:13 Mischa Maisky (Violoncello)
Deutschland 1986, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.01.2008, 23:15 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:48):
Classica

Haydn, Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Mischa Maisky


Mischa Maisky und die Wiener Symphoniker spielen das Cellokonzert Nr. 2 D-Dur von Joseph Haydn (1732-1809). Aufgenommen im April 1987 im Palais Hetzendorf, Wien.

Länge des Programms: 0:23:06 Mischa Maisky (Violoncello)
Wiener Symphoniker
Österreich 1987, Regie: Brian Large

Alle Sendetermine auf einen Blick:
22.01.2008, 23:40 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:49):
Classica

Portrait Mischa Maisky
Zum 60. Geburtstag von Mischa Maisky

Mischa Maisky Mischa Maisky hält sich für den glücklichsten Cellisten der Welt: Als einziger studierte er sowohl bei Rostropowitsch als auch bei Igor Piatigorsky. Er ist einer der privilegierten Duopartner von Martha Argerich, mit der ihn eine enge Freundschaft verbindet, und arbeitete mit den bedeutendsten Dirigenten. Doch nicht nur die musikalische Karriere, sondern auch die Lebensgeschichte Mischa Maiskys beeindruckt. Er wuchs in seiner Geburtsstadt Riga auf, studierte in Leningrad und Moskau , wurde aus politischen Gründen verhaftet und in ein Arbeitslager gesteckt. Seine Ausreise nach Israel am 7. November 1972 bezeichnet er als seinen zweiten Geburtstag. Danach begann eine Karriere, die ihn in die wichtigsten Musikzentren der Welt führte. In diesem Porträt spricht er über sein bewegtes Leben und seine Karriere und spielt Stücke aus seinem großen Repertoire.

Länge des Programms: 1:18:32 Deutschland 1996, Regie: Hanno Rinke

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.01.2008, 00:05 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:51):
Classica

Schumann, Cellokonzert a-Moll op. 129 Mischa Maisky
Mischa Maisky und die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Leonard Bernstein


spielen das Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 von Robert Schumann (1810-1856).
Nach den Orchesterzyklen von Mahler, Beethoven und Brahms stand 1984/85 Robert Schumann im Mittelpunkt einer Unitel-Produktion mit Leonard Bernstein und den Wiener Philharmonikern. Schumanns Orchesterwerke gehören zum festen Repertoire der Wiener Philharmoniker. Der romantisch-leuchtende Klang dieses Orchesters und Leonard Bernsteins expressive Interpretation gehen für eine Realisation von Schumanns symphonischem Oeuvre eine ideale Verbindung ein. In einem der akustisch besten Konzertsäle der Welt, im "Goldenen Saal" des Wiener Musikvereins, wurden Schumanns vier Symphonien, sein Klavierkonzert, das Cellokonzert und die Manfred-Ouvertüre aufgenommen.

Länge des Programms: 0:26:34 Mischa Maisky (Violoncello)
Leonard Bernstein
Wiener Philharmoniker
Deutschland 1985, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.01.2008, 01:25 Uhr
karajan (14.01.2008, 06:52):
Classica


Bach, Cellosuite Nr. 2 d-Moll BWV 1008 Mischa Maisky


Die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sind ein Grundpfeiler im Repertoire für dieses Instrument. So wie ein Pianist sich stets aufs neue mit einem Standardwerk wie Bachs "Wohltemperiertem Klavier" auseinandersetzt, begleitet die Aufführung der Solosuiten einen Cellisten sein Leben lang. Mischa Maisky nahm den kompletten Zyklus 1986 für das Fernsehen auf. Entstanden in der Villa Caldogno, Vicenza, die Andrea Palladio um 1570 erbaut hat.

Länge des Programms: 0:24:25 Deutschland 1986, Regie: Humphrey Burton

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.01.2008, 01:55 Uhr
karajan (14.01.2008, 07:02):
Classica

Emotion und Analyse - Pierre Boulez probt Bartók

Pierre Boulez Pierre Boulez, geboren 1925 in Montbrison (Loire), zählt seit den fünfziger Jahren zu den führenden Komponisten unserer Zeit und ist auch als international renommierter Dirigent tätig. Neben eigenen Werken hat er die wichtigsten Kompositionen des 20. Jahrhunderts, aber auch Repertoire von Händel bis Wagner aufgeführt. Boulez verbindet seine analytisch-klare Wiedergabe der Musik mit strahlender Klangschönheit und großer Ausdruckskraft.
Diese Dokumentation zeigt, wie Boulez sein Klangideal in der Probenarbeit erreicht.

Länge des Programms: 00:52:29 Pierre Boulez
Berliner Philharmoniker
Deutschland 2004, Regie: Paul Smaczny

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.01.2008, 04:25 Uhr
karajan (14.01.2008, 07:05):
Classica

Zum Karajan Jahr 2008
Beethoven, Egmont-Ouvertüre op. 84 Herbert von Karajan

Mit seiner schlanken Gestalt, dem typischen Haarschopf und dem durchdringenden Blick seiner blauen Augen beherrschte Herbert von Karajan (1908-1989) das Dirigentenpult. Wer ihn jemals live oder zumindest in einer seiner zahlreichen Videoaufnahmen dirigieren sah, konnte erleben, wie von Karajan die Musik zur Religion erhob und sie wie deren Hohepriester in einem fast mythischen Ritus zelebrierte. Herbert von Karajan verkörperte die klassische Musik im allgemeinen Bewußtsein als epochaler Dirigent, Medienstar, Opernproduzent, Gründer und Leiter von Festspielen. Trotz aller ehrgeizigen Projekte und vielfältigen Aktivitäten blieb Karajan der überragende Dirigent mit großem Verständnis für das Orchester- und Opernrepertoire von Mozart bis Schönberg, in dem sich niemand mit ihm messen konnte. Während sich einerseits seine außergewöhnliche Begabung nicht bezweifeln läßt, traf ihn andererseits oft der Vorwurf der Selbststilisierung und kommerziellen Vermarktung seiner Person.
Diese Aufnahme entstand in der Philharmonie Berlin.

Länge des Programms: 0:09:07 Herbert von Karajan
Berliner Philharmoniker
Deutschland 1975, Regie: Herbert von Karajan

Alle Sendetermine auf einen Blick:
23.01.2008, 23:55 Uhr
karajan (14.01.2008, 07:08):
Classica

Bruckner, Symphonie Nr. 1 c-Moll Claudio Abbado


Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Claudio Abbado spielen die Symphonie Nr. 1 c-Moll von Anton Bruckner (1824-1896). Eine historische Aufnahme aus dem Jahre 1969.

Länge des Programms: 0:47:02 Claudio Abbado
Wiener Philharmoniker
Österreich 1969, Regie: Jörg Eggers

Alle Sendetermine auf einen Blick:
27.01.2008, 20:50 Uhr
Poztupimi (21.01.2008, 18:55):
Heute abend auf Deutschlandradio Kultur:

20:03
Das Arcanto Quartett
Antje Weithaas, Violine
Daniel Sepec, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Jean-Guihen Queyras, Violoncello

spielt Werke von Bartok und Brahms:

Béla Bartók
Streichquartett Nr. 5

Johannes Brahms
Streichquartett c-Moll op. 51 Nr. 1

Eine Aufzeichnung vom 03.12.2007 aus der Wigmore Hall, London.

Informationen zu diesem Quartett gibt es hier

Viele Grüße,
Wolfgang.
daniel5993 (22.01.2008, 22:06):
Im Februar steht im Mittelpunkt der "Großen Stars der Musik" auf NDR - Kultur, der Geiger Isaac Stern.

http://www.wolffund.org.il/admin/user_files/issac_stern.jpg

Auf meiner Suche nach dem "Können" anderer Geiger habe ich mir im Dezember sämtliche Aufnahmen dieses Geigers ins Haus geholt und damit eine Neue Sichtweise! Vieles von diesem Geiger finde ich grandios. Besonders in Sachen Brahms hat er mir einen Neuen Weg gezeigt. Zwar hab ich noch nicht alles ausführlich hören können, was ich mir angeschafft habe, aber dazu ist ja der Februar mehr als nur ein Grund das Nachzuholen.

An den vier Sonntagen im Februar, jeweils von 18 - 19 Uhr dreht sich alles um die Musik, sowie den Menschen Isaac Stern. Ich freu mich :leb !


- - - - Aber vergessen wir nicht, dass es noch nicht Februar ist, und dass nächsten Sonntag die Abschlusssendung über Swjatoslav Richter läuft! - - - -
daniel5993 (24.01.2008, 17:05):
NDR-Kultur überträgt am Samstag, den 26.01.2008

„Der Barbier von Sevilla“

19:20 Live aus der MET
Oper in zwei Akten von Gioacchino Rossini
Libretto von Cesare Sterbini

Figaro: Franco Vassallo, Bariton
Graf Almaviva: Manuel Zapata, Tenor
Rosina: Elina Garanca, Sopran
Bartolo: Bruno Praticò, Bariton
Don Basilio: Peter Rose, Bass

Chor und Orchester der
Metropolitan Opera
Ltg.: Frédéric Chaslin

Sie wird neben Anna Netrebko als eine der führenden Sopranistinnen unserer Zeit gehandelt: Elina Garanca, die heute die weibliche Hauptrolle in Rossinis Komödie "Der Barbier von Sevilla" singt, Rosina. 1816 hat Rossini in kürzester Zeit diese Oper für das Theater in Rom geschrieben. Das turbulente Stück kam so gut an, dass zahlreiche Theater in Italien und dem Ausland es schnell nachspielten. Bis heute ist der "Barbier von Sevilla" Rossinis beliebteste Oper geblieben. In der Aufführung der Metropolitan Opera New York singt der Tenor Manuel Zapata den Grafen Almaviva. Peter Rose, der vor kurzem an der Staatsoper Hamburg als Baron Ochs in Strauss´"Rosenkavalier" glänzte, ist als Don Basilio zu erleben.
daniel5993 (24.01.2008, 17:17):
NDR - Kultur Montag, den 28.01. 2008


20:00 NDR Sinfonieorchester

Dirigent: Thomas Hengelbrock
Solisten: Steve Davislim, Tenor
Hanno Müller-Brachmann, Bariton
NDR Chor / Dänischer Nationaler Radio-Chor

Ludwig van Beethoven:
Egmont-Ouvertüre f-Moll op. 84
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Die erste Walpurgisnacht,
Ballade für Soli, Chor und Orchester op. 60

Aufzeichnung vom 11.1.2008 in der Laeiszhalle Hamburg

Thomas Hengelbrock ist bekannt als ein Mentor von zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Werken. Diesem Ruf folgend hat er bei seinen Konzerten mit dem NDR Sinfonieorchester in Hamburg, Lübeck und Bremen Felix Mendelssohn Bartholdys selten aufgeführtes Oratorium „Die erste Walpurgisnacht“ nach Goethe aufs Programm gesetzt; Vokalsolisten sind in den Hauptrollen Gerhild Romberger, Steve Davislim und Hanno Müller-Brachmann, es singt der NDR Chor sowie der Dänische Rundfunkchor. Über den Text der Mendelssohnschen Ballade, die von einem gallischen Volksstamm handelt, der – von Christen verfolgt – in nächtlicher Heimlichkeit das traditionelle Frühlingsfest begehen will, schrieb Johann Wolfgang von Goethe an den Komponisten: „ ist im eigentlichen Sinne hoch symbolisch intentionirt. Denn es muß sich in der Weltgeschichte immerfort wiederholen, daß ein Altes, Gegründetes, Geprüftes, Beruhigendes durch auftauchende Neuerungen gedrängt, geschoben, verrückt und, wo nicht vertilgt, doch in den engsten Raum eingepfercht werde. Die Mittelzeit, wo der Haß noch gegenwirken kann und mag, ist hier prägnant genug dargestellt, und ein freudiger unzerstörbarer Enthusiasmus lodert noch einmal in Glanz und Klarheit hinauf.“ Zehn Jahre nach der Berliner Uraufführung am 10. Januar 1833 revidierte Mendelssohn sein Werk, das dann in neuer Gestalt am 2. Februar 1843 in Leipzig Premiere hatte. Hector Berlioz schrieb in seinen Memoiren begeistert von diesem Ereignis: „Ich fühlte mich wirklich vom ersten Augenblick von einem Wunder umfangen . Trotz ihrer Kompliziertheit ist seine Partitur vollkommen klar; die Wirkungen der Stimmen und Instrumente kreuzen sich darin nach allen Richtungen, widerstreiten, stoßen einander, in einer scheinbaren Unordnung, welche der Gipfel der Kunst ist.“ (Mehr als 100 Jahre später bezeichnete auch der Mendelssohn-Forscher Eric Werner das aus dem Geist der Aufklärung geborene Stück als „das bedeutendste weltliche Oratorium des 19. Jahrhunderts“.) Vor der Pause werden das NDR Sinfonieorchester und Thomas Hengelbrock Beethovens Vierte Sinfonie zur Aufführung bringen – ein heiteres und brillantes Werk, das einen wahren Reichtum an kompositorischen Kunstgriffen und musikalischen Neuerungen in sich vereint.
daniel5993 (24.01.2008, 17:24):
NDR - Kultur - Sonntag, den 03.02.2008

18:00 "Die großen Stars der Musik"

Isaac Stern (1/4)

Sendereihe von Sabine Lange

Der Geiger Stern zählt zu den bedeutendsten des 20.Jahrhunderts. Schon früh aus der Ukraine in die USA ausgewandert, stand er bald auf einigen der wichtigen amerikanischen Konzertbühnen. Er erspielte sich nahezu die gesamte Violinliteratur, bevorzugte Komponisten zwischen Beethoven, Brahms und Stravinsky.
Poztupimi (28.01.2008, 20:44):
Hallo Ihr Lieben,

heute abend auf ARTE

Montag, 28. Januar 2008 um 22.45 Uhr
Leidenschaft Bolero, Maurice Ravel

Viele Grüße,
Wolfgang
Jürgen (29.01.2008, 09:44):
Original von Poztupimi
Hallo Ihr Lieben,

heute abend auf ARTE

Montag, 28. Januar 2008 um 22.45 Uhr
Leidenschaft Bolero, Maurice Ravel

Viele Grüße,
Wolfgang

Hab ich gesehen. War ganz nett, aber auch nicht der Überflieger.

Kurt Masur bei den Proben könnte mich nicht motivieren. Er hat es zwar versucht mit Sprüchen wie "Hier müßt ihr euch ein blondes Mädchen vorstellen", aber so, wie er das brachte, war es einfach nicht überzeugend.
Die Schwestern Labeque mit ihrer Klaviervariante brauche ich auch nicht. Gut, dass ich gewarnt bin.
Celibidache mit seinem gymnastiklastigen und stimmlich unterstützten Dirigat war hingegen sehr unterhaltsam :D.

Grüße
Jürgen
HenningKolf (29.01.2008, 11:18):
ich fand s allein schon wegen der Anekdoten, die Rubinstein zum Besten gegeben hat, bereichernd

Celi war ja vielleicht eine Type................



Gruß
Henning
Poztupimi (29.01.2008, 19:14):
Original von Jürgen
Original von Poztupimi
Hallo Ihr Lieben,

heute abend auf ARTE

Montag, 28. Januar 2008 um 22.45 Uhr
Leidenschaft Bolero, Maurice Ravel

Viele Grüße,
Wolfgang

Hab ich gesehen. War ganz nett, aber auch nicht der Überflieger.

Kurt Masur bei den Proben könnte mich nicht motivieren. Er hat es zwar versucht mit Sprüchen wie "Hier müßt ihr euch ein blondes Mädchen vorstellen", aber so, wie er das brachte, war es einfach nicht überzeugend.
Die Schwestern Labeque mit ihrer Klaviervariante brauche ich auch nicht. Gut, dass ich gewarnt bin.
Celibidache mit seinem gymnastiklastigen und stimmlich unterstützten Dirigat war hingegen sehr unterhaltsam :D.

Grüße
Jürgen

"Ganz nett" - im Ganzen trifft das auch meinen Eindruck. Allerdings haben mich die Ausschnitte der Fassung für zwei Klaviere etwas neugierig gemacht, obwohl ich jetzt nicht so der Klavierfan bin - auch wenn ich ab und zu mal etwas - mal weniger, mal mehr - höre.

Sehr amüsant fand ich wie Hennig Arthur Rubinstein. Ich habe aber auch noch - sehr lange ist es her -, seine Autobiographie - Erinnerungen. Die frühen Jahre & Mein glückliches Leben - in vergnüglicher Erinnerung.

Viele Grüße,
Wolfgang
Jürgen (30.01.2008, 10:29):
Original von Poztupimi
"Ganz nett" - im Ganzen trifft das auch meinen Eindruck. Allerdings haben mich die Ausschnitte der Fassung für zwei Klaviere etwas neugierig gemacht, obwohl ich jetzt nicht so der Klavierfan bin - auch wenn ich ab und zu mal etwas - mal weniger, mal mehr - höre.

Sehr amüsant fand ich wie Hennig Arthur Rubinstein. Ich habe aber auch noch - sehr lange ist es her -, seine Autobiographie - Erinnerungen. Die frühen Jahre & Mein glückliches Leben - in vergnüglicher Erinnerung.

Viele Grüße,
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

Bei der Fassung für 2 Klaviere stört mich halt die fehlende Variantenvielfalt. Der Bolero lebt halt auch (oder fast nur) davon, dass ständig die Intrumente, die das Thema spielen variieren. Da hat es ein Klavier, aber auch zwei, sehr schwer. Mir fehlte da was.

Den Arthur Rubinstein habe ich glatt vergessen. Der war in der Tat köstlich. Ich hätte ihm auch glatt die ganze Stunde zuhören können.

Grüße
Jürgen
Cosima (02.02.2008, 23:56):
Morgen, am 03.02.08, auf Deutschlandradio Kultur (15:05 Uhr):

Dem Wahnsinn nahe
Die "Kreisleriana" opus 16 von Robert Schumann

Moderation: Joachim Kaiser

Gruß, Cosima
Poztupimi (03.02.2008, 11:15):
15:05 steht bei mir ja fest, aber trotzdem möchte ich auch hier auf einen Tag mit Schubert bei ARTE hinweisen:

seit 9:45: Folle Journée de Nantes - Schubert über alles

zur Zeit läuft das Streichquintett C-Dur, D 956 mit dem Quartett Prazàk.

Weiter u. a.
Messe Nr. 5 As-Dur, D 678
Forellenquintett D 667
Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589
Konzertstück für Klavier und Orchester f-moll op. 79
Symphonie Nr. 7(8) h-moll D759
etc.

Vielleicht ist für Euch ja was dabei.

Viele Grüße,
Wolfgang
nikolaus (03.02.2008, 12:48):
Original von Poztupimi
15:05 steht bei mir ja fest, aber trotzdem möchte ich auch hier auf einen Tag mit Schubert bei ARTE hinweisen:

seit 9:45: Folle Journée de Nantes - Schubert über alles

zur Zeit läuft das Streichquintett C-Dur, D 956 mit dem Quartett Prazàk.

Weiter u. a.
Messe Nr. 5 As-Dur, D 678
Forellenquintett D 667
Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589
Konzertstück für Klavier und Orchester f-moll op. 79
Symphonie Nr. 7(8) h-moll D759
etc.

Vielleicht ist für Euch ja was dabei.

Viele Grüße,
Wolfgang

Man kann auch die Konzerte der letzten Tage "nachholen": da wäre z.B. Tharaud u. Queyras mit der Arpeggione - das wäre sicher etwas für cellodil :wink

Nikolaus.
Zelenka (03.02.2008, 17:03):
Original von Cosima
Morgen, am 03.02.08, auf Deutschlandradio Kultur (15:05 Uhr):

Dem Wahnsinn nahe
Die "Kreisleriana" opus 16 von Robert Schumann

Moderation: Joachim Kaiser

Gruß, Cosima

In vier Wochen zur selben Zeit mit Joachim Kaiser Schumanns Klavierkonzert ...

Gruß, Zelenka
Poztupimi (03.02.2008, 17:11):
Original von Cosima
Morgen, am 03.02.08, auf Deutschlandradio Kultur (15:05 Uhr):

Dem Wahnsinn nahe
Die "Kreisleriana" opus 16 von Robert Schumann

Moderation: Joachim Kaiser

Gruß, Cosima

Wie so oft, wenn ich Joachim Kaiser höre, bleibt mir fast immer nur, den Brecht zitierenden Marcel Reich-Ranicki zu zitieren

"Und wieder sehen wir betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen"

Was bleibt, Horowitz 1969? Jüngere haben da wohl kaum eine Chance, am ehesten wohl noch Fellner. Etwas schwierig finde ich persönlich es teilweise, wenn er - wie beim direkten Vergleich Uchida/Cortot - sehr lange Erläuterungen bringt, die dann den Höreindruck der erstgenannten wieder verfliegen lassen. Aber das ist ja möglicherweise wirklich nur ein persönliches Problem. Wie geht es Euch, die Ihr teilweise ja deutlich mehr pianistische Hörerfahrung als ich habt?

Viele Grüße,
Wolfgang
Zelenka (03.02.2008, 17:39):
Original von Poztupimi

Wie so oft, wenn ich Joachim Kaiser höre, bleibt mir fast immer nur, den Brecht zitierenden Marcel Reich-Ranicki zu zitieren

"Und wieder sehen wir betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen"

Was bleibt, Horowitz 1969? Jüngere haben da wohl kaum eine Chance, am ehesten wohl noch Fellner. Etwas schwierig finde ich persönlich es teilweise, wenn er - wie beim direkten Vergleich Uchida/Cortot - sehr lange Erläuterungen bringt, die dann den Höreindruck der erstgenannten wieder verfliegen lassen. Aber das ist ja möglicherweise wirklich nur ein persönliches Problem. Wie geht es Euch, die Ihr teilweise ja deutlich mehr pianistische Hörerfahrung als ich habt?

Viele Grüße,
Wolfgang

Lieber Wolfgang:

Insgesamt war ich von Kaisers Sendung sehr angetan, auch was den literarischen Hintergrund angeht (E.T.A. Hoffmann). Eine eindeutige Empfehlung hat es auch heute wieder nicht gegeben, letztlich kann es sie wohl auch nicht geben. Ich finde, daß es Kaiser gut gelungen ist, exemplarische Interpretationen einzelner Sätze vorzustellen, wir Hörer müssen jetzt für uns selbst entscheiden ... Insgesamt hat Kempff erwartungsgemäß recht gut bei Kaiser abgeschnitten, der Ausreißer war bei ihm der erste Satz. (Ein wenig kurios war für mich, daß Kaiser Kempffs spätere Einspielung statt der älteren von 1956 gewählt hat, obwohl andererseits die Unterschiede nicht gewaltig sind.) Im wesentlichen hat Kaiser seine Hörbeispiele aus einem kleinen Kreis von Klassikern gewählt, neuer waren nur der zu schnelle Ashkenazy, Uchida und Fellner. Ashkenazys und Uchidas Aufnahmen kenne und besitze ich nicht, Fellners halte ich im ganzen für sehr ehrenwert, sie kann sich aber wohl kaum mit denen von Größen wie Rachmaninov, Cortot, Kempff oder Horowitz messen. In Andas Fall besitze ich die von Kaiser auszugweise gespielte EMI-Aufnahme nicht, sondern nur die spätere, mich nicht recht überzeugende DG-Version.

Ein wenig, bestimmt aber auch nicht abschließend ist über die Kreisleriana im hiesigen Faden diskutiert worden.

Gruß, Zelenka
Poztupimi (03.02.2008, 18:30):
Lieber Zelenka,

Original von Zelenka
Lieber Wolfgang:

Insgesamt war ich von Kaisers Sendung sehr angetan, auch was den literarischen Hintergrund angeht (E.T.A. Hoffmann). Eine eindeutige Empfehlung hat es auch heute wieder nicht gegeben, letztlich kann es sie wohl auch nicht geben. Ich finde, daß es Kaiser gut gelungen ist, exemplarische Interpretationen einzelner Sätze vorzustellen, wir Hörer müssen jetzt für uns selbst entscheiden ... Insgesamt hat Kempff erwartungsgemäß recht gut bei Kaiser abgeschnitten, der Ausreißer war bei ihm der erste Satz. (Ein wenig kurios war für mich, daß Kaiser Kempffs spätere Einspielung statt der älteren von 1956 gewählt hat, obwohl andererseits die Unterschiede nicht gewaltig sind.) Im wesentlichen hat Kaiser seine Hörbeispiele aus einem kleinen Kreis von Klassikern gewählt, neuer waren nur der zu schnelle Ashkenazy, Uchida und Fellner. Ashkenazys und Uchidas Aufnahmen kenne und besitze ich nicht, Fellners halte ich im ganzen für sehr ehrenwert, sie kann sich aber wohl kaum mit denen von Größen wie Rachmaninov, Cortot, Kempff oder Horowitz messen. In Andas Fall besitze ich die von Kaiser auszugweise gespielte EMI-Aufnahme nicht, sondern nur die spätere, mich nicht recht überzeugende DG-Version.

Ein wenig, bestimmt aber auch nicht abschließend ist über die Kreisleriana im hiesigen Faden diskutiert worden.

Gruß, Zelenka

seine Ausführungen zum literarischen Hintergrund, seine Einleitung mit der Vorstellung der Schlüsse anderer Werke oder die Zusammenhänge mit dem Werk Bachs, dies sind Punkte, die ich in jedem Fall für mich als Gewinn betrachte. Und sicher hast Du Recht, wenn Du sagst, daß es eine eindeutige Empfehlung nicht geben kann. Hier ist jeder auf sich gestellt und muß entscheiden, was ihm mehr liegt. Wenn also z.B. Ashkenazy zwar sehr flott unterwegs war - ob jetzt zu schnell, möchte ich garnicht entscheiden -, so kam mir im direkten Vergleich Kempff an dieser Stelle fast etwas sehr behäbig vor. Was aber natürlich immer nicht ganz fair ist, weil es doch etwas aus dem Zusammenhang gerissen ist. In der Gesamtschau, der Relation zu den anderen Teilen, wird es wohl stimmig sein. Obwohl ich den Eindruck hatte, daß er Kempff sicher sehr schätzt, die Horowitz-Aufnahme von 1969 aber doch noch etwas mehr. Aber vielleicht interpretiere ich da nur was in seine Wahl des Interpreten für den Ausklang der Sendung.

Viele Grüße,
Wolfgang

PS
Seine Reihe über die Klaviersonaten Beethovens, die ich vor einigen Jahren auf N3 über viele Wochenenden gehört habe, habe ich in allerbester Erinnerung, auch wenn so direkt da keine Folgen für meine CD-Sammlung oder für eine ausgeprägte Liebe zur Klaviermusik erwachsen ist.
Cosima (04.02.2008, 17:53):
Original von Poztupimi
... oder die Zusammenhänge mit dem Werk Bachs...

Ja, das war auch für mich sehr interessant. Gerade die Gegenüberstellung Ashkenazy – Kempff fand ich an dieser Stelle sehr aufschlussreich. Überhaupt war ich von Kempff sehr angetan, vielleicht zum ersten Mal überhaupt.

Von Horowitz kannte ich bislang nur die spätere Aufnahme. Nach den doch umwerfenden Höreindrücken in der letzten Phantasie, habe ich gestern noch die Aufnahme aus 1969 geordert. Überrascht war ich von Gieseking und Anda, auch Cortot hat mir gut gefallen.

Das war mal eine richtig gute Sendung, mit recht breit gefächerten Interpretationsbeispielen und einem gut aufgelegten J. Kaiser. Der Seitenhieb auf Schiff war ulkig: „Er kann, was er will. Nur warum will er so wenig?“ :D

Gruß, Cosima
Poztupimi (04.02.2008, 19:30):
Für alle Freunde virtuoser Geigerinnen eine Sendung auf ARTE:

Montag, 4. Februar 2008 um 23.15 Uhr
Zwischen Perfektion und Freiheit

Ein Portrait der Geigerin Viktoria Mullova aus dem Jahr 2004, das die eine oder der andere vielleicht kennt und das sicher sehenswert ist.

Viele Grüße,
Wolfgang
daniel5993 (09.02.2008, 08:06):
Was für ein Abendprogramm :down :down :down


20:00 Prisma Musik

Thema: „... ausgenommen für lange ohren nicht ...“
Kleine Schule des musikalischen Hörens
Thomas Schmidt-Kowalski über die Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 68 von Johannes Brahms
Der 1949 in Oldenburg geborene Thomas Schmidt-Kowalski fällt in der zeitgenössischen Musikszene vor allem durch eine Eigenschaft auf: den Mut, so zu komponieren, als hätten seit Brahms keine so genannten „Material-Revolutionen“ stattgefunden. Kultur müsse immer irgendwie verwurzelt sein, wird er zitiert, und seine Wurzeln lägen nun mal in der Romantik. Studiert hat Schmidt-Kowalski in Berlin bei Frank Michael Beyer, und der Umstand, dass seine so anachronistischen Werke im In- und Ausland mit Erfolg aufgeführt werden, nährt den Verdacht, dass sie nicht nur einem Oldenburgischen Dickschädel entspringen. Zumindest wecken sie Neugier. In unserem Fall darauf, wie einer, der heute so komponiert wie Brahms, dessen Werke hört und versteht.


22:00 Variationen zum Thema

Werke von Johannes Brahms und Thomas Schmidt-Kowalski
Moderation: Armin Diedrichsen
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Wiener Philharmoniker / Ltg.: Carlo Maria Giulini
Thomas Schmidt-Kowalski: Sinfonie Nr. 4 C-Dur op. 96 / Kanagawa Philharmonic Orchestra Ltg.: Shigeo Genda ..................(bis 24 Uhr)


Das letzte mal als ich ich Prisma Musik gehört habe, ging es um die 9 von Schubert (vor über einem Jahr)....Beigeisterung Pur.... :down
Poztupimi (17.02.2008, 10:55):
Auf Deutschlandradio Kultur aus der Reihe Interpretationen

Heute, 17.Februar 2008 um 15:05
Die Übermacht der Erinnerungen
Giuseppe Verdis Oper "Die Macht des Schicksals"
Moderation: Karl Dietrich Gräwe

Grüße,
Wolfgang
Cetay (inaktiv) (22.02.2008, 17:16):
Heute morgen wurde auf S2 Kultur die Liveübertragung eines Konzerts mit Daniel Hope aus der Liederhalle in Stuttgart angekündigt. Beginn: 20.03h
Auf dem Programm steht das Violinkonzert von Alban Berg. Ich habe von diesem Geiger bisher noch nichts gehört (außer, dass er ein künstlich gepuschter Jungstar sein soll - aber wem sagt man das heutzutage nicht nach?). Das als Appetizer gespielte Stück von Mendelssohn (irgendwas mit "Teufel" im Titel, wenn ich es recht in Erinnerung habe) klang sehr eindringlich und macht neugierig auf mehr.
Zelenka (01.03.2008, 19:07):
02.03.2008 · 15:05 Uhr

Deutschlandradio Kultur

Robert Schumanns Klavierkonzert a-moll

Moderation: Joachim Kaiser

Von der französischen Pianistin Yvonne Lefebure ist der Satz überliefert: "Wenn du das Schumann Konzert spielst, bist du immer 20 Jahre alt." Der Musikkritiker Joachim Kaiser zeigt, wie Pianisten Robert Schumanns Klavierkonzert a-moll passioniert interpretieren und wie die Leidenschaft der Jugend impulsiv Raum nimmt.

Die Aufnahmen von Friedrich Gulda (1955), Claudio Arrau (1944) und Arturo Benedetti Michelangeli (1948) stammen aus den Jahren, als die Künstler selbst noch jung waren. Glühender Überschwang ist zu hören, und Joachim Kaiser attestiert "klavieristisches Feuer". Der junge Genius nehme sich zu Recht enorme Freiheiten heraus, denn das Klavierkonzert beinhalte viele Klippen und stelle für jeden Pianisten eine Herausforderung dar.

Bereits 1841 komponiert Robert Schumanns die Phantasie in a-moll , allerdings fand sich kein Verlag, der das Stück drucken wollte. Dies sei ähnlich den Schwierigkeiten die ein Schriftsteller heute habe, wenn er eine Novelle veröffentlichen wolle, während er einen handfesten Roman sehr viel leichter vermarkten könne, erläutert Joachim Kaiser. Erst als Schumann die einsätzige Fassung zum dreisätzigen Werk umgearbeitet hatte, wurde das Klavierkonzert a -moll 1845 veröffentlicht.

Joachim Kaiser zeigt, wie die Erweiterung der sehnsuchtsvollen Phantasie im Zusammenspiel von Solisten und Orchester von den verschiedenen Interpreten umgesetzt wurde. Er verdeutlicht die Unterscheide zwischen Clara Haskils nicht sehr überschwänglicher Interpretation und dem rauschhaften, dunklen Sturm, den Dinu Lipatti aus Schumanns Harmonien herauslockt, die Spannung zwischen Sehnsucht und grausamen Abgrund.

Gruß, Zelenka
daniel5993 (01.03.2008, 19:32):
NDR- Kultur, Samstag, den 01.03.2008

20:00 Prisma Musik

Pianisten-Porträt Maurizio Pollini

Moderation: Hans-Heinrich Raab

Als der am 5. Januar 1942 in Mailand geborene Maurizio Pollini mit 18 Jahren den Warschauer Chopin-Wettbewerb gewann, stieg ein neuer Stern am Pianistenhimmel auf. Schlagartig wurde die Musikwelt auf einen jungen Virtuosen aufmerksam, der in technischer Hinsicht schon besser spielte als jedes Jury-Mitglied, wie Artur Rubinstein trocken bemerkte. Pollinis wenig später entstandene Chopin-Aufnahmen zählen in ihrer glühenden Emotionalität bis heute zu den besten. Doch der hochsensible Musiker hat sich auf seinen Erfolgen und seiner Technik nicht ausgeruht und wagte sich nicht nur in die heiklen Sphären des späten Beethoven und Schubert vor, sondern widmete sich auch der Musik des 20. Jahrhunderts mit größerer Intensität, als das die meisten seiner Kollegen tun. Marcus Stäbler porträtiert den Pianisten im Gespräch.

:hello
Cosima (02.03.2008, 17:15):
Original von Zelenka
Deutschlandradio Kultur
Robert Schumanns Klavierkonzert a-moll
Moderation: Joachim Kaiser


Die Sendung hat mich begeistert! Kaiser war auch angenehmer, nicht so selbstgefällig wie in seinen anderen Sendungen. - Nach Gulda (erstaunlich!) und Arrau die eigentliche Überraschung im 1. Satz für mich: Der 28-jährige Michelangeli mit dem New York PO unter Mitropoulos (28. Jan. 1948). Recht pathetisch der Kommentar Kaisers; sinngemäß: So als wäre Gott für einen Moment zum Pianisten geworden. – Aber er hatte Recht, was für ein Klavierspiel! Himmlisch! :down Die ganze Sendung hindurch hatte ich gehofft, dass er Michelangeli auch mit dem Finalsatz vorstellen würde. Meine Hoffnung erfüllte sich: Ein grandioses, wildes, aufregendes Finale! So viel jugendlichen Überschwang hatte ich Michelangeli gar nicht zugetraut (oder vielleicht doch, seitdem ich seine fulminante Aufnahme des Grieg-Konzertes auf BBC gehört hatte). Ich bin – trotz der leider miserablen Klangqualität – schwer in Versuchung, mir die Aufnahme zuzulegen. Sie müsste derzeit auf Urania verfügbar sein:

http://www.jpc.de/image/w183/front/0/8025726222569.jpg

Gruß, Cosima

P.S.: In 4 Wochen dann wieder ein Interpretationsvergleich: Chopin op. 35 und 58. Auch darauf freue ich mich.
daniel5993 (02.03.2008, 17:39):
NDR-Kultur, Sonntag, den 2. März 2008

18:00 Die großen Stars der Musik

Christoph Eschenbach (1/4)

Sendereihe von Margarete Zander
Im Februar 1940 wurde Christoph Eschenbach, langjähriger (Chef-) Dirigent des NDR Sinfonieorchesters, in Breslau geboren. Die Stadt Hamburg spielte schon früh in seinem Leben eine Rolle: Als Zehnjähriger gewann er den Steinway-Wettbewerb in der Hansestadt. Er nahm dann in Hamburg weiteren Klavierunterricht und gewann kurz darauf bereits einen Sonderpreis des ARD Wettbewerbs in München. Eschenbach wurde zu einem der gefragtesten Pianisten seiner Zeit – und strebte doch auch vom Klavier weg an das Dirigentenpult.
Cetay (inaktiv) (03.03.2008, 10:03):
Von einem falschen Link bin ich auf diesen interessanten Hinweis gelotst worden:

Heute 23.10 bei Arte: Die Järvis: Drei Dirigenten, ein Name
Rachmaninov (03.03.2008, 10:27):
Original von Dox Orkh
Von einem falschen Link bin ich auf diesen interessanten Hinweis gelotst worden:

Heute 23.10 bei Arte: Die Järvis: Drei Dirigenten, ein Name

Ich liebe derartige Sendezeiten! Welche arbeitende Mensch kann da noch mit einer Sendung anfangen ?(
Tranquillo (09.03.2008, 11:15):
Hallo zusammen,

SWR2 bietet jetzt jede Woche ein "Musikstück der Woche" aus Eigenproduktionen des SWR zum kostenlosen Download an. Das Musikstück ist eine Woche lang als MP3-Datei verfügbar (192 kbit/s) und kann danach noch als Stream gehört werden. Der Wechsel des Musikstücks erfolgt jeweils am Montagmittag.

Viele Grüsse
Andreas
Solitaire (18.03.2008, 15:46):
Karfreitag, 21.00 Uhr auf 3SAT:
Verdi: Messa da Requiem

R. Vagas
V. Urmana
O. Borodina
F. Furlanetto
WDR Sinfonnieorchester
WDR Rundfunkchor
NDR Rundfunkchor
Bychkov

Aufzeichnung aus der Philharmonie in Köln vom November 2007.
Habe diese Aufführung damals live erleben dürfen und war hingerissen. :down
Tranquillo (19.03.2008, 14:44):
Karfreitag, 21. März, Brahms-Nacht auf 3sat - Beginn 01:40 Uhr:

Tragische Ouvertüre op. 81
Sinfonie Nr. 1 op. 68
Sinfonie Nr. 2 op. 73
Ein deutsches Requiem op. 43

Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
(Aufzeichnung aus der Berliner Philharmonie, 1983)
daniel5993 (24.03.2008, 01:21):
Um 20:00 auf NDR-Kultur, Ostermontag - 24.03.2008

NDR Sinfonieorchester
Dirigent: Kent Nagano
Solistinnen: Juliane Banse, Sopran / Yvonne Naef, Alt
NDR Chor

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-Moll für Sopran,
Alt, Chor und Orchester – Auferstehungssymphonie

Aufzeichnung vom 09. - 11. Juli 2004 im Rahmen des
Schleswig-Holstein Musik Festivals in der Lübecker
Musik- und Kongresshalle
„Warum hast du gelebt? Warum hast du gelitten? Ist
das alles nur ein großer, furchtbarer Spaß? Wir
müssen diese Fragen auf irgend eine Weise lösen.
Wenn wir weiter leben sollen - ja sogar, wenn wir nur
weiter sterben sollen!
In wessen Leben dieser Ruf einmal ertönt ist - der
muss eine Antwort geben, und diese Antwort gebe ich
im letzten Satz.“
Mit diesen Worten deutet Gustav Mahler die innere
Dramaturgie seiner 2. Sinfonie an - Musik um Leben
und Sterben und Unsterblichkeitshoffnung. Einem
Freund vertraute er die geheime biblische Überschrift
seiner Komposition an: „Et lux lucet in tenebris“ –
„Und das Licht leuchtet in der Finsternis.“
Mahler dirigierte die Uraufführung seiner Sinfonie mit
überwältigendem Publikumserfolg in Berlin. Sie
wurde erst später „Auferstehungs-Sinfonie“ genannt.
daniel5993 (27.03.2008, 01:10):
Samstag, den 29.03. auf NDR-Kultur

20:00 Prisma Musik

Herbert von Karajan zum 100. Geburtstag
Moderation: Hans-Heinrich Raab

Während viel darüber diskutiert wird, ob die
Musikindustrie endgültig „ausgespielt“ habe, wie der
englische Publizist Norman Lebrecht meint, und
selbst Fachleute gewisse Fragezeichen hinter eine
Zukunft „im Netz“ setzen, kommt einem der Blick
zurück auf die Ära Karajan wie eine wehmütige
Erinnerung an die „Goldenen Zeiten“ des
Musikbetriebs vor. Kein Dirigent vor und nach Karajan
hat die Möglichkeiten, die in der Langspielplatte
steckten, besser erkannt, klanglich ausgereizt und
wirtschaftlich genutzt als er. Insofern steckt in der
ironischen Bemerkung des Musikphilosophen
Theodor W. Adorno, Karajan sei so etwas gewesen wie
das musikalische „Genie des Wirtschaftswunders“,
durchaus ein wahrer Kern, der sowohl auf den
Zeitgeist einer fortschrittsverliebten Epoche als auch
auf deren merkantile Kapazitäten zielte. Der
Nachfolger Furtwänglers im Amt des Chefdirigenten
der Berliner Philharmoniker hat in der Nachkriegszeit
nicht nur eine bis dahin unbekannte Medienpräsenz
und -macht entfaltet, er war auch ein Visionär, der
Rückschläge hinzunehmen hatte. Die von ihm
geförderte Idee einer Verbindung von Bild- und
Tonaufzeichnung klassischer Musik war in Form der
Bildplatte am Markt zunächst ein Flop. Erst in
Zusammenhang mit der von Karajan ebenfalls
euphorisch begrüßten Digitaltechnik feiert sie derzeit
fröhliche Urständ und dürfte in der Welt des Internet
noch eine kaum zu überschätzende Bedeutung
erlangen.

22:00 Variationen zum Thema

Aufnahmen mit Herbert von Karajan
Moderation: Armin Diedrichsen

Ludwig van Beethoven: Missa solemnis D-Dur op 123
Lella Cuberli, Sopran / Trudeliese Schmidt, Alt
Vinson Cole, Tenor / José van Dam, Bass
Wiener Singverein / Berliner Philharmoniker
Cosima (30.03.2008, 13:09):
Heute um 15:05 Uhr auf Deutschlandradio Kultur in der Reihe "Interpretationen":

Richters Erben
Junge russische Pianisten


Die russische Klavierschule - was immer der Einzelne auch darunter verstand - war scheinbar eines jener Kulturgüter, die direkt vom Zarenreich in die Sowjetunion weitergereicht wurden: eine Tradition des Tastenspiels, die nie allein die Technik oder nur die emotionale Vertiefung meinte, sondern das eine aus dem anderen heraus entwickelte. Emil Gilels und Swjatoslaw Richter waren die Leuchttürme dieser Richtung - aber vielleicht nur dadurch, dass sie früher als andere Sowjetkünstler auch international konzertieren durften.

Gruß, Cosima
Tranquillo (06.04.2008, 14:01):
Heute um 23:40 Uhr im ZDF:

Karajan - oder ''Die Schönheit wie ich sie sehe''
Dokumentation zum 100. Geburtstag von Herbert von Karajan
Nähere Informationen zur Sendung hier.

Davor um 19:00 Uhr auf ARTE:

Karajan dirigiert Beethovens 5. Sinfonie
Unter der musikalischen Leitung von Herbert von Karajan (1908 - 1989) spielen die Berliner Philharmoniker zwei Werke von Ludwig van Beethoven: Die Coriolan-Ouvertüre op. 62, aufgenommen 1975 in der Berliner Philharmonie, sowie Beethovens Sinfonie Nr. 5 in c-Moll aus dem Jahr 1966. Beethovens Fünfte setzte der französische Filmemacher Henri-Georges Clouzot eindrucksvoll in Szene: Sein Film spiegelt die Kraft und Leidenschaft Karajans in kunstvoll komponierten Bildern wider. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb der Hommage an Herbert von Karajan, der am 5. April dieses Jahres 100 Jahre alt geworden wäre.
Zelenka (06.04.2008, 14:32):
Gleich um 15:05h spricht Joachim Kaiser auf Deutschlandradio Kultur über Chopins Klaviersonate No. 2 (die mit dem Trauermarsch).

Gruß, Zelenka
Cetay (inaktiv) (06.04.2008, 16:24):
In der Reihe "Junge Künstler" bringt 3sat am Samstag den 12. April um 22.00 die Dokumentation: Lisa Batiashvili - Im Zauber der Töne
Amadé (06.04.2008, 17:10):
Soeben bei ebay entdeckt:

Beethoven Mondscheinsonate für Saxophon-Quartett

Auktionsende: 16.04.08, 12:08

Grüße Amadé
Jeremias (09.04.2008, 16:04):
Das Programm von Krystian Zimerman für das Ruhr-Festival am 20.6. steht fest:

Johann Sebastian Bach
Partita Nr. 2 c-Moll BWV 826
Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 32 c-Moll op. 111
Johannes Brahms
Vier Klavierstücke op. 119
Karol Szymanowski
Variationen über ein polnisches Volksthema h-Moll op. 10


Das wird ein Fest :leb :leb :leb :leb :leb :leb :leb :leb :leb
nikolaus (09.04.2008, 16:41):
Original von Jeremias
Das Programm von Krystian Zimerman für das Ruhr-Festival am 20.6. steht fest:

Johann Sebastian Bach
Partita Nr. 2 c-Moll BWV 826
Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 32 c-Moll op. 111
Johannes Brahms
Vier Klavierstücke op. 119
Karol Szymanowski
Variationen über ein polnisches Volksthema h-Moll op. 10


Das wird ein Fest :leb :leb :leb :leb :leb :leb :leb :leb :leb

Gerade bestellt!! :beer
Danke für den Hinweis :thanks

Nikolaus.
Zelenka (20.04.2008, 08:28):
Heute auf Deutschlandradio Kultur in der Reihe "Interpretationen":

20.04.2008 · 15:05 Uhr

"Grotesken der Nacht": Arnold Schönbergs "Pierrot lunaire"

Michael Dasche im Gespräch mit dem Komponisten und Pianisten Steffen Schleiermacher

Mit seinem Melodramenzyklus "Pierrot lunaire" stieß Arnold Schönberg das Tor zur musikalischen Moderne weit auf. Zugleich stellte er die Interpreten dieses Werks vor nahezu unlösbare Probleme. Sowohl in historischen als auch in aktuellen Aufnahmen zeigt sich die Schwierigkeit, insbesondere den Rezitationspart im Sinne des Komponisten zu realisieren.

Vergleichende Betrachtungen zu Aufnahmen des "Pierrot lunaire", mit Erika Stiedry-Wagner (unter Schönbergs eigener Leitung), Jeanne Héricard (unter Hans Rosbaud), Irmen Burmeister (unter Josef Rufer) sowie mit Anja Silja, Christine Schäfer, Salome Kammer u.a. gelten vor allem der Frage, wie die Schönbergsche Vorstellung vom "Sprechgesang" umzusetzen sei. Schließlich hatte der Komponist verlangt, dass ein normales Sprechen der recht skurrilen Texte von Giraud / Hartleben ebenso zu vermeiden sei wie ein normale Singen. Was das positiv bedeutet, wie sich die notierten Tonhöhen in eine "Sprechmelodie" umwandeln lassen, darüber gibt es von Schönberg nur widersprüchliche Angaben. Umso bemerkenswerter die wenigen Fälle, in denen sich die erstrebte Balance zwischen gesungenem und gesprochenem Wort wenigstens annähernd herstellt.

Gruß, Zelenka
daniel5993 (21.04.2008, 16:32):
Heute: Montag, den 21. April 2008

20:00

NDR Sinfonieorchester
Dirigent: Günter Wand

Franz Schubert: Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur
- Romantische -

Aufzeichnung vom 28. – 30.10.2001 in der
Laeiszhalle Hamburg

Wenige Monate vor seinem Tod, im Oktober 2001,
entstanden die Konzertaufnahmen von Franz
Schuberts 5. und Anton Bruckners 4. Sinfonie mit
dem knapp 90-jährigen Ehrendirigenten des NDR
Sinfonieorchesters Günter Wand. Im Alter von 70
Jahren hatte er dieses Orchester als Chefdirigent
übernommen und zu neuen Höhen geführt, und in
seine Zeit beim NDR fällt seine oft zitierte
Alterskarriere! Plötzlich interessierte man sich überall
auf der Welt für Günter Wand, auch in Amerika, wo
man sich fragte, warum dieser Mann nicht schon viel
früher gekommen sei. Ihn selbst hat das eher
belustigt, denn, so sein Kommentar: „Nicht ich habe
den Musikbetrieb – der Musikbetrieb hat mich
verpasst!“ Sinfonien von Schubert und Bruckner
standen Zeit seines Lebens im Zentrum des
Dirigenten Günter Wand, in seinen Aufnahmen lebt er
fort.


Ein interessantes Abendprogramm!
Zelenka (26.04.2008, 12:47):
Morgen nachmittag geht es ab 15:05h im Deutschlandradio Kultur in der Reihe "Interpretationen" um Beethovens Fünfte. Die Referenzaufnahme (sie steht vorab schon fest) des Moderators Jürgen Liebing ist die Carlos-Kleiber-Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern.

Gruß, Zelenka
Solitaire (26.04.2008, 12:55):
:Heute abend, 20.15 h auf 3Sat:
Konzert mit Placido Domingo.

Ich kann es leider nicht sehen, bin in Düsseldorf im Kino (Liveübertragung aus der MET von "La fille du regiment" mit Florez und Dessay), und der Videorekorder ist im A.
Aber Florez ist ja auch kein schlechter :D
Cosima (01.05.2008, 10:09):
Am kommenden Sonntag um 15:05 Uhr auf Deutschlandradio Kultur:

Aus der Reihe "Interpretationen":

"Durch und durch polnisch"
Chopins Klavierkonzert f-moll opus 21

Moderation: Joachim Kaiser :)
Gamaheh (05.05.2008, 17:08):
Für die, die den Theaterkanal empfangen können (ich leider nicht mehr):

"Das Amadeus-Quartett spielt
Ludwig van Beethoven: Streichquartett op. 135
Hatfield House, Großbritannien 1974
Konzert
Klassik
In Hatfield House, einem der großen Herrenhäuser Englands vor den Toren Londons, trafen sich vier weltberühmte Kammermusiker. Lord Salisbury hatte sein Haus für ein Fernsehkonzert mit dem Amadeus-Quartett geöffnet. Dort, wo einst Elisabeth I. als Kind gespielt und Königin Victoria diniert hatten, erklang u.a. Ludwig van Beethovens Streichquartett opus 135. In der Marble Hall, umgeben von authentischen Erinnerungen an englische Geschichte, spielten Norbert Brainin, Siegmund Nissel, Peter Schidlof und Martin Lovett.

Termine

Sa, 03.05.2008 09:00 Uhr(29 min.)
Di, 06.05.2008 14:00 Uhr(29 min.)
Do, 08.05.2008 09:00 Uhr(23 min.)
So, 11.05.2008 14:00 Uhr(23 min.)
Fr, 16.05.2008 14:00 Uhr(23 min.)
Di, 20.05.2008 09:00 Uhr(23 min.)
So, 25.05.2008 09:00 Uhr(23 min.)
Mi, 28.05.2008 14:00 Uhr(23 min.)
Fr, 30.05.2008 09:00 Uhr(23 min.)"

Grüße,
Gamaheh
Tranquillo (05.05.2008, 19:56):
NDR Kultur überträgt am Montag, dem 5. Mai das Konzert des NDR Sinfonieorchesters ab 20:00 Uhr live aus der Hamburger Laeiszhalle. Es spielt das Sinfonieorchester des NDR unter Leitung von Michael Gielen.

Viele Grüsse
Andreas
Jeremias (05.05.2008, 21:05):
Die Piano-Solo Reihe in der Düsseldorfer Tonhalle im nächsten Jahr hat es in sich und ich werde es mir mal wieder gönnen!



NIKOLAI TOKAREW
Klavier

Rameau: Gavotte et Variations
Ravel: Gaspard de la Nuit
Mussorgsky: Eine Nacht auf dem kahlen Berge
(Klavierbearbeitung von Igor Khudoley)
Liszt: Sonate h-moll


ANGELA HEWITT
Klavier

Bach: Englische suite Nr.6 d-moll
Beethoven: Sonate op. 10 Nr. 2
Couperin: Sixième Ordre des Pièces Clavecin
Ravel: Le Tombeau de Couperin

MARC-ANDRÉ HAMELIN
Klavier

Haydn: Sonate h-moll Hob XVI:32
Chopin: Sonate h-moll op. 58
Debussy: Préludes. Deuxieme livre


ARCADI VOLODOS
Klavier

Programm wird noch bekannt gegeben

@ Siamak: Bist Du mit dabei?
Zelenka (18.05.2008, 09:51):
Heute nachmittag wird ab 15.05h in der Sendereihe "Interpretationen" auf Deutschlandradio Kultur Mahlers "Lied von der Erde" diskutiert.

Gruß, Zelenka
ab (20.05.2008, 20:41):
Gerade von der Schubertiade herein bekommen:

Eine musikalische Premiere in Hohenems:
Martin Stadtfeld spielt erstmals Bachs "Wohltemperiertes Klavier"

Nach seinem Welterfolg mit den „Goldbergvariationen“ auf CD und in zahllosen Konzertsälen wird sich Martin Stadtfeld am kommenden Sonntag nun zum ersten Mal dem anderen der großen Klavierwerke von Johann Sebastian Bach widmen: Dem „Wohltemperierte Klavier“, das Hans von Bülow einst als das „Alte Testament der Pianisten“ bezeichnet hat.

Sonntag, 25. Mai, 16 Uhr, Klavierabend
Martin Stadtfeld
Johann Sebastian Bach:
Das Wohltemperierte Klavier, 1. Teil
(Mit einer Pause von 60 Minuten)
Cosima (22.05.2008, 20:37):
Kommenden Sonntag auf Deutschlandradio Kultur (15:05 Uhr):

Aus der Reihe "Interpretationen": "Im Banne technischer Vollkommenheit - der Geiger Jascha Heifetz"

Gast: Harald Eggebrecht

Ah, interessant...

Gruß, Cosima
Zelenka (23.05.2008, 16:03):
Original von Cosima
Kommenden Sonntag auf Deutschlandradio Kultur (15:05 Uhr):

Aus der Reihe "Interpretationen": "Im Banne technischer Vollkommenheit - der Geiger Jascha Heifetz"

Gast: Harald Eggebrecht

Ah, interessant...

Gruß, Cosima

:leb :leb :leb Danke für den Hinweis!

Gruß, Zelenka
Zelenka (25.05.2008, 10:06):
Heute abend spielt um 19h auf arte das Freiburger Barockorchester zusammen mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment Händels Feuerwerksmusik.

Gruß, Zelenka
Rachmaninov (25.05.2008, 10:57):
Original von Zelenka
Original von Cosima
Kommenden Sonntag auf Deutschlandradio Kultur (15:05 Uhr):

Aus der Reihe "Interpretationen": "Im Banne technischer Vollkommenheit - der Geiger Jascha Heifetz"

Gast: Harald Eggebrecht

Ah, interessant...

Gruß, Cosima

:leb :leb :leb Danke für den Hinweis!

Gruß, Zelenka

Hoffe einer von euch berichtet ein wenig im Heifetz Faden!
Zelenka (25.05.2008, 19:44):
Original von Rachmaninov
Original von Zelenka
Original von Cosima
Kommenden Sonntag auf Deutschlandradio Kultur (15:05 Uhr):

Aus der Reihe "Interpretationen": "Im Banne technischer Vollkommenheit - der Geiger Jascha Heifetz"

Gast: Harald Eggebrecht

Ah, interessant...

Gruß, Cosima

:leb :leb :leb Danke für den Hinweis!

Gruß, Zelenka

Hoffe einer von euch berichtet ein wenig im Heifetz Faden!

Ich hoffe, Du hast Dir die Sendung angehört!

Gruß, Zelenka
Zelenka (25.05.2008, 19:50):
Original von Zelenka
Heute abend spielt um 19h auf arte das Freiburger Barockorchester zusammen mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment Händels Feuerwerksmusik.

Gruß, Zelenka

Störend waren leider Interviews u.a. mit von der Goltz (FBO) und Podger (OAE) zwischen den Sätzen, obwohl sie z.T. schon sehr interessant waren. Ein wenig angerissen wurden u.a. Unterschiede der Orchesterkultur: englischer Streicherschönklang, der Luxus der vielen deutschen Proben, die sich die Engländer schlicht nicht leisten können. Jedenfalls wurde an dem Abend ein Traum vieler HIP-Orchester wahr, nämlich einmal mit richtig großer Besetzung spielen zu können (was in der akustisch problematischen Albert Hall auch nötig ist).

Gruß, Zelenka
Jeremias (29.05.2008, 08:09):
Das Programm von Pollini beim Ruhrfestival steht fest:

Frédéric Chopin
Prélude cis-Moll op. 45
Ballade Nr. 2 F-Dur op. 38
Vier Mazurkas op. 33
Scherzo Nr. 1 h-Moll op. 20
Polonaise As-Dur op. 53


Claude Debussy
Préludes Heft 1

:leb
Zelenka (30.05.2008, 19:47):
Eigentlich hatte sich Joachim Kaiser zuletzt schon in die Sommerpause verabschiedet, aber am nächsten Sonntag bespricht er in der Reihe "Interpretationen" um 15.05h auf Deutschlandradio Kultur Schuberts Klaviersonate in A-Dur D 959. Es wird wohl eine Wiederholung sein.

Gruß, Zelenka
Amadé (31.05.2008, 15:09):
Einen Hinweis für alle Schostakowitsch-Freaks:

Am Samstag, 7.6.08 um 21.03, auf Bayern 4 Klassik gibt es einen Interpretationsvergleich des 1. Violinkonzerts a-moll von Schostakowitsch. Autor der Sendung ist Götz Thieme.

Gruß Amadé
Mime (02.06.2008, 10:35):
Hallo,

wer hat gestern Abend auf BR Alpha Nabucco aus Verona aufgenommen?
Habs leider verpaßt.
Zelenka (07.06.2008, 13:18):
Morgen um 15.05h sind Richard Strauss' "Vier letze Lieder" das Thema in den "Interpretationen" auf Deutschlandradio Kultur.

Gruß, Zelenka
cellodil (07.06.2008, 16:50):
Nicht so ganz "klassisch", aber das Konzert des Turtle Island String Quartet in Schwetzingen letzten Dienstag war schlicht großartig... Deshalb hier ein Hinweis auf einen Konzertmitschnitt (in Auszügen):

Das Turtle Island String Quartet
in Schwetzingen mit neuen Quartettkompositionen und -bearbeitungen
SWR2 Jazz Session"The Art Of Groove"
Sendung am Mittwoch, 11.06.2008, 19.05 bis 20.00 Uhr

Infos dazu auch hier

Liebe Grüße

Sabine
Cosima (14.06.2008, 17:43):
Morgen auf Deutschlandradio Kultur:

Aus der Reihe: "Interpretationen"

"Fausts Vermächtnis"
Franz Liszts h-moll-Klaviersonate
Moderation: Jürgen Otten

Wie immer um 15.05 Uhr.

Werde ich mir wohl anhören...
Jeremias (14.06.2008, 18:48):
In der Nacht zu Montag auf 3SAT:

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-Moll, op. 67
Es spielen die Berliner Philharmoniker
unter der Leitung von Herbert von Karajan
Aufzeichnung aus der Berliner Philharmonie, 1982
Karajan-Nachlass

Richard Strauss: Also sprach Zarathustra op. 30
Es spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung
von Herbert von Karajan
Aufzeichnung aus der Berliner Philharmonie, 1987
Karajan-Nachlass

Modest Mussorgski: Bilder einer Ausstellung
Es spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung
von Herbert von Karajan
Aufzeichnung aus der Berliner Philharmonie, 1986
Karajan-Nachlass

Warum kommt so etwas zu so einer Unzeit?

:S
Solitaire (15.06.2008, 10:14):
Die "Opernwelt" sagt:
21.6.08 3 SAT aus Dresden:
"Rigoletto" mit Juan Diego Florez ( :leb) und Diana Damrau.
Wer den Rigoletto singt stand da nicht.
Beginn 21.0 Uhr
Carola (15.06.2008, 10:37):
Auf WDR 3 geht es um 18.15 Uhr in der Sendung Ariadne heute um Heinrich Schütz' "Geistliche Chormusik 1648".

Hier gibt es weitere Informationen.

Gruß, Carola
Solitaire (16.06.2008, 17:11):
Ich muß mich korrigieren: nicht 3SAT überträgt den Rigoletto aus der semperoper, sondern ARTE.
Also: 21.6.08:
ARTE 21 Uhr "Rigoletto"
aber immer noch mit Juan Diego Florez als schurkischem Herzog.

Außerdem überträgt die BBC am 28.6.08 aus London "Don Carlo" mit Rolando Villazón in der Titelrolle. Wer den Sender (wie ich) nicht im Radio empfangen kann, kann die Übertragung auch als livestream im Internet anhören. Beginn ist angeblich um 18.30, aber ich weiß nicht, wie das jetzt mit der Zeitverschebung ist, werde sicherheitshalber schonmal um 17.30 reinhören.
Hier der Link zur BBC: BBC 3
Olaf (18.06.2008, 10:35):
Original von Jeremias

In der Nacht zu Montag auf 3SAT:

.......

Warum kommt so etwas zu so einer Unzeit?

:S

Das habe ich mich auch gefragt. ?(
Aber dank meines Dvd Recorders hatte ich es aufgezeichnet.

Gruß
Olaf :hello
Poztupimi (19.06.2008, 22:01):
Gleich auf ARTE
(Donnerstag, 19. Juni 2008 um 22.30 Uhr)

Jessye Norman im Gespräch mit André Heller
(Deutschland, 2005, 89min)

Grüße,
Wolfgang
Jeremias (20.06.2008, 14:47):
Heute Abend in Duisburg: Krystian Zimerman

Das wird ein fest.... :leb :leb :leb :leb
Zelenka (21.06.2008, 18:35):
Morgen nachmittag (22.6.) geht es ab 15.05h in der Reihe "Interpretationen" auf Deutschlandradio Kultur um Beethovens Violinkonzert.

Gruß, Zelenka
Carola (21.06.2008, 19:32):
Und heute abend gibt es auf 3Sat um 21.50 Uhr ein Portrait des Tonkünstler-Orchesters Niederöstereich. Titel: Vom Orchesterleben.

Gruß, Carola
Carola (24.06.2008, 11:56):
Heute von 22.00 bis 22.30 Uhr geht es im Deutschlandradio Kultur um dieses Thema:

"Zwischen Kryptogramm und Kryptästhesie"
Johann Sebastian Bachs "verschlüsselte Botschaften" und ihre verwegenen Deutungen
Von Wolfgang Kostujak

Es darf gezählt werden...

Gruß, Carola
Zelenka (29.06.2008, 10:07):
Die Freunde des Fagotts (und solche, die es noch werden wollen) können sich auf die "Interpretationen"-Sendung auf Deutschlandradio Kultur heute nachmittag um 15.05 freuen. Klaus Thunemann wird anwesend sein.

Gruß, Zelenka
Jeremias (06.07.2008, 09:00):
Heute Abend um 19:00 Uhr auf ARTE:

Gustav Mahler: 8.Sinfonie "Sinfonie der Tausend"

Orchestre de Paris
Christoph Eschenbach
Zelenka (06.07.2008, 09:25):
Heute nachmittag um 15:05h behandelt Joachim Kaiser Schuberts "Unvollendete" in "Interpretationen" auf Deutschlandradio Kultur (Wh.)

Gruß, Zelenka
Cosima (06.07.2008, 17:32):
Original von Zelenka
Heute nachmittag um 15:05h behandelt Joachim Kaiser Schuberts "Unvollendete" in "Interpretationen" auf Deutschlandradio Kultur (Wh.)


(Nicht die „Unvollendete“ – die "Große C-dur"-Symphonie war es.)

Das war wieder eine ganz hervorragende Sendung! (Bis auf das Vorgeplänkel wegen des Echos vielleicht. Das hätte man sich sparen können und stattdessen lieber vielleicht noch Szells Interpretation mit ins Boot nehmen sollen.)

Ich habe mich besonders über die Würdigung der 1951-er Aufnahme Wilhelm Furtwänglers gefreut, die ich auch besonders schätze. Niemals wäre ich – wie Kaiser – in der Lage gewesen zu artikulieren, worin diese Wertschätzung begründet liegt. Es hat sehr viel Freude gemacht, Kaisers Ausführungen hier zu folgen! Interessant wäre für mich noch die Furtwängler-Aufnahme aus 1942 mit dem rasend-panischen Schlussteil, die ich noch nicht kenne.

Von Bernstein kenne ich nur die Aufnahme mit dem New York Philharmonic, nicht aber jene vorgestellte mit dem Concertgebouw Orch., die als Einzelaufnahme der DG wohl derzeit nicht erhältlich ist. Vielleicht wäre es eine Überlegung wert, sich die Gesamtaufnahme zuzulegen.

Nicht so gut weggekommen sind die Aufnahmen von Celibidache, Mackerras und Gielen, die ich allesamt noch nicht gehört habe. Im unmittelbaren Vergleich mit den anderen Interpretationen war für mich jedoch einsehbar, wieso sie von Kaiser als nicht so gelungen eingestuft wurden.

Bruno Walter und Günter Wand interessieren mich hier eigentlich weniger.

Sehr gelungen waren die Vergleiche mit der Winterreise, den Schubertschen Liedern, dem Ausspruch Mahlers (Rummelplatz-Musik, die man auf einem Berg stehend, also aus weiter Ferne, hört…) und Mozarts Leoprello (der Tod, der am Ende rauschhaft ins Spiel drängt etc.).

Tolle Sendung, die mir ganz neue Einblicke in diese großartige Symphonie geboten hat! Kaiser ist wirklich mit Leib und Seele dabei – mir gefällt sehr, mit wie viel Kompetenz aber auch Euphorie er sein Wissen vermittelt.

Gruß, Cosima
Zelenka (06.07.2008, 19:25):
Original von Cosima
Original von Zelenka
Heute nachmittag um 15:05h behandelt Joachim Kaiser Schuberts "Unvollendete" in "Interpretationen" auf Deutschlandradio Kultur (Wh.)


(Nicht die „Unvollendete“ – die "Große C-dur"-Symphonie war es.)



Ich hoffe, die Fehlleistung wird mir nioch einmal verziehen ...

Gruß, Zelenka
Poztupimi (07.07.2008, 20:17):
Original von Cosima
Original von Zelenka
Heute nachmittag um 15:05h behandelt Joachim Kaiser Schuberts "Unvollendete" in "Interpretationen" auf Deutschlandradio Kultur (Wh.)


(Nicht die „Unvollendete“ – die "Große C-dur"-Symphonie war es.)

Das war wieder eine ganz hervorragende Sendung! (Bis auf das Vorgeplänkel wegen des Echos vielleicht. Das hätte man sich sparen können und stattdessen lieber vielleicht noch Szells Interpretation mit ins Boot nehmen sollen.)



Tolle Sendung, die mir ganz neue Einblicke in diese großartige Symphonie geboten hat! Kaiser ist wirklich mit Leib und Seele dabei – mir gefällt sehr, mit wie viel Kompetenz aber auch Euphorie er sein Wissen vermittelt.

Gruß, Cosima

Zu schade, daß ich einmal mehr keine Gelgenheit hatte, Joachim Kaisers Ausführungen zu folgen :I

Wolfgang
Amadé (07.07.2008, 21:57):
Hallo,

hat vielleicht jemand aus dem Forum die Sendung mitgeschnitten? Ich konnte sie leider auch nicht hören.

@ Cosima

Gesamtaufnahme mit Bernstein? bei DGG. Soviel ich weiß gibt es nur 5, 8 und 9 alles mit dem Concertgebouworchester.
Die 9. mit Walter solltest Du unbedingt kennenlernen, sie ist vielleicht der Gegenpol zu Furtwänglers Einspielung. Die Einleitung des 1.Satzes dirigiert(e) ihm so keiner nach.

Grüße Amadé
Jeremias (12.07.2008, 09:26):
Morgen in Dortmund:

Grigory Sokolov


Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate Nr. 2 F-Dur KV 280
Sonate Nr. 12 F-Dur KV332

Frédéric Chopin
24 Préludes op. 28

Es soll noch Karten an der Abendkasse geben!
Gamaheh (12.07.2008, 23:43):
Original von Jeremias
Morgen in Dortmund:

Grigory Sokolov

Es soll noch Karten an der Abendkasse geben!

Wenn ich auch letzte Nacht zwei Stunden auf dem Dortmunder Bahnhof verbracht habe, ist es jetzt leider schon wieder zu weit weg ...

Grüße,
Gamaheh
Cosima (14.07.2008, 17:52):
Original von Amadé
@ Cosima

Gesamtaufnahme mit Bernstein? bei DGG. Soviel ich weiß gibt es nur 5, 8 und 9 alles mit dem Concertgebouworchester.
Die 9. mit Walter solltest Du unbedingt kennenlernen, sie ist vielleicht der Gegenpol zu Furtwänglers Einspielung. Die Einleitung des 1.Satzes dirigiert(e) ihm so keiner nach.


Hallo Amadé,

ja, mein Fehler mit Bernstein – hatte ich im Eifer des Gefechts falsch gesehen.

Danke für den nachdrücklichen Hinweis auf die Walter-Aufnahme. Ich habe sie nun doch bestellt, zumal auch Kaiser besonders auf die Einleitung des 1. Satzes hingewiesen hatte.

Den Furtwängler aus 1942 mit dem rasend-panischen Schlussteil hatte ich bereits in meiner Sammlung. Er ist in dieser Box …

http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EN250ZBVL._SL500_AA240_.jpg

… die ich nicht nur vollkommen vergessen sondern auch noch gar nicht ganz durchgehört hatte. (Ein Grund, warum ich ungern diese Sets kaufe: Man hört immer nur einen Teil und vergisst den Rest dann.)

Gruß, Cosima
Amadé (14.07.2008, 19:42):
Hallo Cosima,
der Buchhalter Amadé schreibt bei Boxen immer Klebezettel mit dem Inhalt auf die Taschen und entfernt sie nach dem Hören.
Gruß Buchhalter Amadé
Cosima (14.07.2008, 19:51):
Original von Amadé
Hallo Cosima,
der Buchhalter Amadé schreibt bei Boxen immer Klebezettel mit dem Inhalt auf die Taschen und entfernt sie nach dem Hören.
Gruß Buchhalter Amadé

:D :D :D (wäre mir zuviel Arbeit, siehe unten)

Mein Fehler war, sie zudem nicht katalogisiert zu haben, weil die spätere Furtwängler-Aufnahme auch bei der DG erschienen ist und ich Aufnahme-Daten (außer bei Richter, um nicht den Überblick zu verlieren) prinzipiell nicht notiere. Normalerweise kein Problem, aber in diesem Falle wirklich dumm, weil ich sie sonst schon viel eher gehört hätte.

Gruß, Cosima
Solitaire (15.07.2008, 08:10):
Am 10.08.08 überträgt 3sat "Otello" um 20.15 Uhr von den Salzburger Festspielen. Ich weiß nicht, wer die Titelrolle singt, Desdemona ist Marina Poplavskaya, die kürzlich in London die Elisabetta in "Don Carlos" gesungen hat. Mir hat sie sehr gut gefallen.
Cosima (15.07.2008, 12:50):
Original von Cosima
Danke für den nachdrücklichen Hinweis auf die Walter-Aufnahme. Ich habe sie nun doch bestellt, zumal auch Kaiser besonders auf die Einleitung des 1. Satzes hingewiesen hatte.


Da hat wohl jemand noch rechtzeitig bemerkt, dass er eine Rarität zum Schnäppchenpreis im Angebot hatte. Jedenfalls ist die Bestellung dieser ansich vergriffenen Aufnahme vom Verkäufer storniert worden. Schade... :(

Gruß, Cosima
Amadé (15.07.2008, 15:27):
Hallo Cosima,

die kommt sicher über kurz oder lang wieder ins Repertoire, ich drücke Dir beide Daumen.
Gruß Amadé
Gamaheh (18.07.2008, 22:55):
Für die unter Euch, die einen Fernseher besitzen:
Am 20. Juli um 19 Uhr auf Arte: Thomas Quasthoff und Hélène Grimaus, Lieder von Schumann und Brahms - davon war hier schon irgendwo die Rede.

Näheres hier

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (18.07.2008, 23:01):
Für die Reisenden unter Euch:

Brahms' Werk für Solo-Klavier an drei Abenden eines Wochenendes im November in Hamburg.

Grüße,
Gamaheh
Cosima (18.07.2008, 23:05):
Interpretationen (wie immer am Sonntag, 15:05 Uhr, auf Deutschlandradio Kultur):

"Solo für starke Geiger"
Tschaikowskys Violinkonzert

Gast: Harald Eggebrecht

(Das Konzert interessiert mich gar nicht mal so sehr, aber Eggebrechts Meinung darüber wüsste ich dann doch gerne.)

Gruß, Cosima
Rachmaninov (19.07.2008, 08:21):
Original von Cosima
Interpretationen (wie immer am Sonntag, 15:05 Uhr, auf Deutschlandradio Kultur):

"Solo für starke Geiger"
Tschaikowskys Violinkonzert

Gast: Harald Eggebrecht

(Das Konzert interessiert mich gar nicht mal so sehr, aber Eggebrechts Meinung darüber wüsste ich dann doch gerne.)

Gruß, Cosima

Sein Buch die großen Geiger hat mir gut gefallen.
Sicherlich interessant seine Meinung zum Werk zu hören....
Solitaire (19.07.2008, 08:55):
Original von Solitaire
Am 10.08.08 überträgt 3sat "Otello" um 20.15 Uhr von den Salzburger Festspielen. Ich weiß nicht, wer die Titelrolle singt, Desdemona ist Marina Poplavskaya, die kürzlich in London die Elisabetta in "Don Carlos" gesungen hat. Mir hat sie sehr gut gefallen.
Nochmal ich wegen "Otello": Carlos Alvarez singt den Iago. Wenn DAS kein Grund ist, sich das anzusehen...
nikolaus (19.07.2008, 20:39):
Einige Konzerte des gerade begonnenen Verbier Festivals werden im Netz live übertragen von medici-tv, mehr dazu hier.
Leif Erikson (19.07.2008, 21:21):
Leider zu spät gesehen:

3sat bis 21:45 Rheingau Musik Festival: Budapest Festival Orchester unter Ivan Fischer mit Beethovens vierter Symphonie


Gruß Leif
Rachmaninov (20.07.2008, 11:28):
Original von Leif Erikson
Leider zu spät gesehen:

3sat bis 21:45 Rheingau Musik Festival: Budapest Festival Orchester unter Ivan Fischer mit Beethovens vierter Symphonie


Gruß Leif

Ich habe vorher kurz reingehört und Kavakos mit dem Dvorak VK gehört.
ClockworkOrange (23.07.2008, 21:38):
Hallo Forum :)

Ich bin neu hier.. hoffe meine Frage passt in den Thread :


Als glühender Verehrer Beethovens war ich heute auf der Suche nach Veranstaltungen im Internet unterwegs und fand dort, dass Orff's Carmina Burana zusammen mit der Neunten von Beethoven Anfang Januar in mehreren Städten aufgeführt wird (Berlin, Leipzig, Würzburg, Saarbrücken..).

Leider fand ich keinerlei Information darüber, warum diese beiden Werke quasi zeitgleich in mehreren Städten dargeboten werden; außerdem interessiert mich sehr, welche Aufführung besonders zu empfehlen wäre (mich interessiert vor allem die Neunte)

Dazu muss ich sagen, dass ich quasi ein Neuling auf dem Gebiet der klassischen Musik bin. Ich habe zwar schon mit 5 Jahren Klavier gespielt, bin auch musikalisch begabt und habe ein absolutes Gehör, aber richtig "eingetaucht" in die Welt der klassischen Musik bin ich erst vor kurzer Zeit; vor allem Beethoven ist mein großer Favorit, und ich liebe die Aufführungen von Karajan, er ist wohl der einzige, der ein gescheites Tempo anlegt (korrigiert mich wenn ich Blödsinn von mir gebe :) ).

Daher meine Frage : Welche Aufführung der Neunten würdet Ihr mir empfehlen ? Berlin ? Leipzig ? Gibt es im Internet Informationen über die jeweiligen Dirigenten und ihren Stil ? Welches Orchester spielt bei den jeweiligen Veranstaltungen ?

Vielen Dank für Eure Antworten !

Gruss,
M
ClockworkOrange (25.07.2008, 08:51):
Sonntag abend, 19:00, arte :

Jewgenij Kissin beim Verbier Festival 2007


Er spielt Beethovens 1. Klavierkonzert sowie Chopin, 6. und 7. Walzer.


http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=862228,day=2,week=31,year=2008.html



An dieser Stelle möchte ich noch einmal vorsichtig an meinen vorherigen Beitrag erinnern; sofern jemand über die von mir erfragten Informationen verfügt (oder eine Idee hätte, wo ich diese bekommen kann), wäre ich sehr dankbar.

Grüsse,
Clock-O
Gamaheh (28.07.2008, 17:38):
Diese Woche aus der Reihe Figures du piano auf Radio France Musique: Vladimir Horowitz (Mo-Fr 17 - 18 Uhr).

Grüße,
Gamaheh
Poztupimi (28.07.2008, 20:09):
Heut Nacht auf Deutschlandradio Kultur:

00:05 Uhr

Neue Musik

"Zwischen Weltausstellung und Weltmusik"
Exotismus in der Komposition des 20. Jahrhunderts
Von Hans Rempel

Wenn ich die mit halbem Ohr am Nachmittag gehörte Vorankündigung richtig verstanden habe, wurde auf der Weltausstellung 1900 in Paris dem staunenden europäischen Publikum erstmals Musik aus Südostasien vorgestellt. Dies soll den einen oder anderen Komponisten bei den eigenen Werken inspiriert haben.

Grüße,
Wolfgang
ab (28.07.2008, 22:57):
Original von Poztupimi
Heut Nacht auf Deutschlandradio Kultur:

00:05 Uhr

Neue Musik

"Zwischen Weltausstellung und Weltmusik"
Exotismus in der Komposition des 20. Jahrhunderts
Von Hans Rempel

Wenn ich die mit halbem Ohr am Nachmittag gehörte Vorankündigung richtig verstanden habe, wurde auf der Weltausstellung 1900 in Paris dem staunenden europäischen Publikum erstmals Musik aus Südostasien vorgestellt. Dies soll den einen oder anderen Komponisten bei den eigenen Werken inspiriert haben.

Grüße,
Wolfgang

War das nicht bereits die Weltausstellung in Paris 1889 ?
satie (28.07.2008, 23:05):
Ja, das war die frühere Weltausstellung meiner Meinung nach. Allerdings gab es schon davor Weltausstellungen in Paris, nämlich 1867 und 1878. Satie fing 1888 an, exotische Tonleitern zu benutzen, was vor der Weltausstellung 89 ist (78 allerdings war er gerade mal 12 Jahre alt, das ist also sicherlich zu früh). Ich vermute mal, dass aber die (ost)asiatischen Sachen erst 89 gezeigt wurden (Debussys Begegnung mit dem Gamelan).
Poztupimi (29.07.2008, 18:56):
Original von ab

War das nicht bereits die Weltausstellung in Paris 1889 ?

Das kommt dann davon, wenn man mit dem Auto unterwegs ist und nicht richtig zuhört. Von 1900 war wohl nur das Klangbeispiel aus Bankok, daß sie auch bei der Nachmittagssendung gebracht haben.
Blöderweise war ich dann doch zu müde und habe den Termin der Sendung verpaßt, sonst wüßte ich es jetzt vielleicht genauer. Im entsprechenden Gamelan-Wikipedia-Artikel findet sich der Hinweis, daß Debussy 1889 nachhaltig vom Klangbild eines Gamelan-Ensembles beeindruckt gewesen sei.

Grüße,
Wolfgang
Heike (31.07.2008, 08:01):
So 3. August 15.05 Uhr Deutschlandradio Kultur
Interpretationen

"Dem Wahnsinn nahe"
Die "Kreisleriana" opus 16 von Robert Schumann
Moderation Joachim Kaiser
daniel5993 (31.07.2008, 10:08):
Original von Hebre
So 3. August 15.05 Uhr Deutschlandradio Kultur
Interpretationen

"Dem Wahnsinn nahe"
Die "Kreisleriana" opus 16 von Robert Schumann
Moderation Joachim Kaiser

Lief die Sendung nicht schon vor ca. 2-3 Monaten ?
ab (31.07.2008, 13:34):
Heute abend ab 19.30 im Radio hier.

styriarte 2008

Benjamin Schmid, Violine; Danjulo Ishizaka, Violoncello; Markus Schirmer, Klavier.
Franz Schubert: Impromptu c-Moll, D 899/1
Dmitrij Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 2, op. 67
Franz Schubert: Trio Es-Dur, D 929

(Aufgenommen am 25. Juli im Stefaniensaal in Graz)
Heike (31.07.2008, 19:15):
Hallo,
Original von daniel5993
Lief die Sendung nicht schon vor ca. 2-3 Monaten ?
Keine Ahnung, das steht jedenfalls für diesen Sonntag so in der Programmzeitung,
Hebre
Zelenka (10.08.2008, 10:53):
Heute nachmittag geht es in den "Interpretationen" auf Deutschlandradio Kultur (15:05h) um Wagners "Tristan", Gast ist Jürgen Kesting.

Gruß, Zelenka
Dulcamara (10.08.2008, 17:10):
Original von Zelenka
Heute nachmittag geht es in den "Interpretationen" auf Deutschlandradio Kultur (15:05h) um Wagners "Tristan", Gast ist Jürgen Kesting.

Gruß, Zelenka

Danke für diesen Hinweis! Aus meiner Sicht insgesamt eine interessante Sendung, wenngleich einge Einwürfe des Moderators Tiefgründigkeit wohl vor allem simulieren sollten (ganz beliebig am Ende dann der Vorschlag, doch den Liebestod aus der Oper zu streichen).

Wie so oft wünschte man sich bei Kesting zudem, dass er auch etwas zu neueren Aufnahmen und Stimmen sagen würde (Waltraud Meier! Nina Stemme! Ben Heppner!). Das ewige Lamentieren über den Verfall des Wagner-Gesangs (das allerdings in dieser Sendung auch ausblieb) erscheint mir auf Dauer doch etwas eintönig. Dennoch hat die Sendung in mir den Entschluss gefestigt, demnächst die Furtwängler-Aufnahme mit Flagstad und Suthaus zu erwerben.
Zelenka (10.08.2008, 18:04):
Lieber Dulcamara:

Ich habe nur den Anfang der Sendung gehört, das Ganze aber aufgenommen, das auch noch gehört werden wird. Deinen Entschluß, die alte Furtwängler-Aufnahme zu kaufen, kann ich nur begrüßen!

Gruß, Zelenka
Cosima (10.08.2008, 18:16):
Was hat Kesting denn zu der Kleiber-Aufnahme gesagt? Sofern er überhaupt etwas dazu gesagt hat. Eine andere kenne ich nämlich gar nicht.

Gruß, Cosima
Jimi (10.08.2008, 18:41):
Original von Zelenka
Heute nachmittag geht es in den "Interpretationen" auf Deutschlandradio Kultur (15:05h) um Wagners "Tristan", Gast ist Jürgen Kesting.

Gruß, Zelenka

Hallo Zelenka und Dulcamara,

leider habe ich den Hinweis zu spät gelesen, dass hätte mich schon interessiert. Kann mir jemand kurz Zusammenfassen welche Aufnahmen empfohlen wurden.

Original von Dulcamara Das ewige Lamentieren über den Verfall des Wagner-Gesangs (das allerdings in dieser Sendung auch ausblieb) erscheint mir auf Dauer doch etwas eintönig. Dennoch hat die Sendung in mir den Entschluss gefestigt, demnächst die Furtwängler-Aufnahme mit Flagstad und Suthaus zu erwerben.

Das Lamentieren über den Verfall der Gesangskunst ist nichts neues, das gab es schon zu Zeiten Rossinis als das Zeitalter der Kastraten zu Ende ging. Gute Sänger hat es immer gegeben nur halt nicht in allen Bereichen.
Aber es ist ist schon was wahres dran, Wagnerinterpreten wie Lauritz Melchior, Friedrich Schorr, Frieda Leider oder Kirsten Flagstad wird man heute kaum finden, dafür gibt es momentan im Bereich Barock oder Rossini-Donizetti ausgezeichnete Sänger.

Ach ja, die Furtwängler-Aufnahme kann ich auch nur empfehlen.

:hello Jimi
Dulcamara (10.08.2008, 19:24):
Original von Cosima
Was hat Kesting denn zu der Kleiber-Aufnahme gesagt? Sofern er überhaupt etwas dazu gesagt hat. Eine andere kenne ich nämlich gar nicht.

Gruß, Cosima

Er hat die Kleiber-Aufnahme (vermute, Du meinst die DGG-Aufnahme und nicht einen der auf CD erhältlichen Live-Mitschnitte) nur einmal erwähnt und zwar wurde der Tristan von Rene Kollo als Negativbeispiel für den Tristangesang gebracht. Konkret wurde vorgespielt, wie es Rene Kollo bei Isoldes Ankunft im dritten Akt nicht gelingt, das Orchester zu übersingen. Das war dann aber auch wirklich die jüngste Einspielung, auf die eingegangen wurde, der Großteil der Aufmerksamkeit lag auf der Flagstad-Einspielung mit Melchior unter Leinsdorf von der Met, der Furtwängler-Einspielung mit Flagstad und Suthaus von 1952 sowie der Böhm-Einspielung aus Bayreuth mit Windgassen und Nilsson. (Leider wurde auch die von mir heißgeliebte Aufnahme mit Böhm/Vickers/Nilsson aus Orange nur einmal am Rande erwähnt).

Jimi: Konkret wurden keine der Aufnahmen besonders empfohlen. In Summe klang durch, dass Kesting von allen Isolden die Flagstad am Besten gefällt, im Zusammenhang mit Birgit Nilsson fiel mehrere Male der Begriff "trompetig". Für den Tristanpart stellte Kesting deutlich heraus, dass er die Partie im Grunde für unsingbar hält. Mein Eindruck war zudem, dass ihm hier Melchior am meisten zusagt, während Windgassen hier nicht gut abschnitt (er berief sich auf Karajan und Nilsson, die vermeintlich beide lieber mit Jon Vickers zusammengearbeitet hätten).

Interessant war zudem, dass der Liebestod in der Sendung quasi nicht vorkam, der Vergleich der Interpretationen fand vor allem anhand von Erzählung und Fluch im ersten Akt, Liebesduett im zweiten Akt und dem Tristanmonolog im dritten Akt statt.

Am nächsten Sonnabend kommt bei Deutschlandradio übrigens eine Ausstrahlung des einige Wochen alten Live-Mitschnitts von Bayreuth aus diesem Jahr, dirigiert von Peter Schneider, mit Irene Theorin als Isolde und Robert Dean Smith als Tristan. Bin selbst bei der Live-Ausstrahlung aber kurz nach Erzählung und Fluch ausgestiegen, Irene Theorin merkt man die gerade überstandene Erkrankung m.E. noch an und das Orchester hat mich auch nicht gerade mitgerissen.
Dr. Schön (10.08.2008, 19:34):
Kleiber ist ja vokal zuegegeben wirklich schwach. Aber sein Dirigat ist doch fantastisch. Alles ist genau hörbar und diese Klagekstasen. Da kommt doch sonst keiner mit.
Gamaheh (10.08.2008, 20:02):
Noch einmal Schumanns Kreisleriana:

SWR2 Musik kommentiert
Robert Schumann: Kreisleriana - Fantasien für Klavier op. 16
Hans-Peter Jahn im Gespräch mit Markus Hinterhäuser
Mittwoch, 13. August 2008
21.03 - 22.00 Uhr SWR2

Grüße,
Gamaheh
Cosima (10.08.2008, 21:56):
Original von Dr. Schön
Kleiber ist ja vokal zuegegeben wirklich schwach. Aber sein Dirigat ist doch fantastisch. Alles ist genau hörbar und diese Klagekstasen. Da kommt doch sonst keiner mit.

Nun ja, Kesting ist halt der Stimmen-Papst und nicht der Orchester-Papst. :wink Gleichwohl genügt mir die Kleiber-Aufnahme...
Dr. Schön (10.08.2008, 22:44):
Original von Cosima
Original von Dr. Schön
Kleiber ist ja vokal zuegegeben wirklich schwach. Aber sein Dirigat ist doch fantastisch. Alles ist genau hörbar und diese Klagekstasen. Da kommt doch sonst keiner mit.

Nun ja, Kesting ist halt der Stimmen-Papst und nicht der Orchester-Papst. :wink Gleichwohl genügt mir die Kleiber-Aufnahme...

Ich bin bin ja Wagner-Fan und sage das wahrscheinlich aus anderen Gründen als du, aber mir auch.
Jimi (13.08.2008, 21:07):
Original von Dulcamara

Jimi: Konkret wurden keine der Aufnahmen besonders empfohlen. In Summe klang durch, dass Kesting von allen Isolden die Flagstad am Besten gefällt, im Zusammenhang mit Birgit Nilsson fiel mehrere Male der Begriff "trompetig". Für den Tristanpart stellte Kesting deutlich heraus, dass er die Partie im Grunde für unsingbar hält. Mein Eindruck war zudem, dass ihm hier Melchior am meisten zusagt, während Windgassen hier nicht gut abschnitt (er berief sich auf Karajan und Nilsson, die vermeintlich beide lieber mit Jon Vickers zusammengearbeitet hätten).


Danke für die Info, schade dass keine neueren Einspielungen besprochen wurden, einen Vergleich mit den altbekannten Aufnahmen wäre sicher recht spannend.

:hello Jimi
Poztupimi (31.08.2008, 13:14):
Auf Deutschlandradio Kultur aus der Reihe "Interpretationen"

Heute, 31.08, 15:05

"Zur Gemütsergötzung"
Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen
Gast: Gustav Leonhardt
Moderation: Johannes Jansen

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (31.08.2008, 19:20):
Ich schätze mal, ich werde nach dem 2. Aufzug um 20:00 meinen Opernabend unterbrechen:

EinsFestival
Heute, 31.08.2008
20.15 - 21.45
Das Reichsorchester

Grüße,
Wolfgang

Anm.: Den Untertitel habe ich mir geschenkt, da ich keine Lust auf Sternchen habe :-(
Cosima (31.08.2008, 19:45):
Original von Poztupimi
"Zur Gemütsergötzung"
Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen
Gast: Gustav Leonhardt
Moderation: Johannes Jansen


Ich habe die Sendung gehört. Gustav Leonhardt fand ich sehr sympathisch, seine Liebe zu schnellen Autos überraschend. Gewünscht hätte ich mir, dass noch einige andere Interpretationen zur Sprache gekommen wären.
Von den 3 Einspielungen Leonhardts würde ich die letzte wählen, weil mir der "mildere" Klang des Cembalos am meisten behagte.
Rachmaninov (01.09.2008, 09:45):
22:55 Puccini - Turandot
Zum 150. Geburtstag von Giacomo Puccini zeigt ARTE die Oper "Turandot" in einer spektakulären Neuinszenierung aus Valencia
Carola (01.09.2008, 19:23):
Ziemlich praktisch scheint mir dieses neue Angebot des WDR zu sein. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man über diese Software sämtliche Sendungen des Senders kostenlos aufzeichnen (im mp3-Format allerdings). Wie bei einem Festplattenrekorder kann man auch schon Wochen vorher den Zeitpunkt der Aufnahme programmieren - der PC, sofern er im Ruhezustand ist, fährt sich dann automatisch hoch und nach der Aufzeichnung wieder herunter. Klingt doch gut!

Gruß, Carola
Cosima (06.09.2008, 13:39):
Sonntag, 15.05 Uhr, auf Deutschlandradio Kultur:

Interpretationen

"Sehnsuchtsvoll und grausam"
Robert Schumanns Klavierkonzert a-moll
Moderation: Joachim Kaiser :)
daniel5993 (07.09.2008, 13:23):
Original von Cosima
Sonntag, 15.05 Uhr, auf Deutschlandradio Kultur:

Interpretationen

"Sehnsuchtsvoll und grausam"
Robert Schumanns Klavierkonzert a-moll
Moderation: Joachim Kaiser :)

Dieses Konzert höre ich übernächste Woche im Konzert mit Mihaela Ursuleasa und dem Braunschweiger Staatsorchester :engel
daniel5993 (07.09.2008, 13:25):
Luciano Pavarotti
Sendereihe von Sabine Lange (1/4). .
18:00:00 - 19:00:00 Uhr

Vor einem Jahr starb "Big P." - einer der berühmtesten Tenöre des 20. Jahrhunderts. Mit seiner einzigartigen Stimme hatte er jahrzehntelang Millionen Opernfreunde fasziniert. Ihn kannten aber auch viele, die selten die Oper besuchen, denn Pavarotti war populär als Künstler und Mensch. Er gehörte zu den ersten, die auch in großen Stadien auftraten und so ein breites Publikum erreichten. Puristen nahmen ihm das nachhaltig übel, warfen ihm Kommerzdenken vor. Doch Pavarotti-Fans konnten sich nicht satthören an seiner strahlkräftigen Stimme.

Erst Kaiser mit Schumann und dann Pavarotti. Das nenne ich geballte Klassik am Sonntag Nachmittag :).
Cosima (14.09.2008, 10:19):
Heute, 15.05 Uhr, auf Deutschlandradio Kultur: "Interpretationen"

"Die Bratsche -
die Diplomatin unter den Streichinstrumenten"

Gast: Tabea Zimmermann
Moderation: Jürgen Liebing

Für mich, die ich William Primrose so mag, sicherlich interessant. :)
EinTon (15.09.2008, 01:06):
Stockhausens "Gruppen" und Messiaens "Transfiguration" (beides absolute Schlüsselwerke der beiden Komponisten) werden beide nächstes Wochenende auf dem "Musica"-Festival in Strasbourg gespielt (Stockhausen Samstags, Messiaen Sonntags):

http://www.festival-musica.org/programme/voir/49
http://www.festival-musica.org/programme/voir/51

Da ich den Messiaen im Februar schon in Köln gehört habe (und finanziell ein wenig knausern muss...), werde ich mir selber wohl nur den Stockhausen anhören und dann Samstagnachts gleich wieder heimfahren.

Gruß,

Normann
Carola (16.09.2008, 17:25):
Heute gibt es im Deutschlandradio Kultur um 20.03 Uhr eine Live-Übertragung aus Bremen:

Joseph Haydn
Te Deum für Nikolaus Esterhazy
Missa Sanctae Caeciliae C-dur für Soli, Chor und Orchester
"Cäcilienmesse"
Anna-Kristiina Kaappola, Sopran
Marianne Beate Kielland, Alt
Jan Kobow, Tenor
Harry van der Kamp, Bass
Chor und Orchester "Anima Eterna"
Leitung: Jos van Immerseel

Gruß, Carola
Heike (20.09.2008, 08:47):
BR4 Samstag 20.09. | 21.03 Uhr

Interpretationen im Vergleich - Händels "Xerxes"

Volkmar Fischer beschäftigt sich in einer neuen Folge von "Interpretationen im Vergleich" mit äußerst gegensätzlichen Aufnahmen der Oper. Der Bogen spannt sich bei den Dirigenten von Rafael Kubelik (1962) bis William Christie (2003), sängerisch von Fritz Wunderlich bis Anne Sofie von Otter.
Heike (20.09.2008, 08:50):
DRadio Kultur "Interpretationen" · 21.09.2008 15:05 Uhr

"Der erfüllte Augenblick"
Im Zeichen des 100. Geburtstages von David Oistrach steht die Sendung "Interpretationen" mit Harald Eggebrecht.
Frühlingsblüte (26.09.2008, 12:20):
Hallo ihr Lieben,

für alle Fans des Streichquartetts gibt es morgen, am 27. 9. 08 das Zemlinsky Quartett, das Klenke Quartett und das Cuarteto Casals zu hören: 20.03 Uhr auf SWR2 (Baden-Württemberg).

Auf dem Programm stehen:
- Beethovens Streichquartett B-Dur op. 18 Nr. 6
- Tschaikowsky mit dem Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 22
- Beethovens Streichquartett op. 59 Nr. 1
Cosima (27.09.2008, 19:59):
Morgen, am Sonntag: Arte 19:00 Uhr, 45 Min.

"Portrait" Leon Fleisher: Ein Pianist lädt ein

Auf dem Programm u.a.: Ausschnitt aus der Jagdkantate BWV 208 "Schafe können sicher weiden" , die Mazurka in cis-Moll op. 50 Nr. 3 und die Nocturne Nr. 8 in Des-Dur (Frédéric Chopin), das Préludes Buch 2 Nr. 3 "La puerta del vino" und der erste Satz aus Schuberts Sonate in b-Moll D 960.
Rachmaninov (28.09.2008, 10:18):
auf 3 sat heute:

11:40
Johannes Brahms - Einsam, aber frei!
Ein Komponistenporträt von Jürgen Czwienk
Erstausstrahlung

und anschließend

12:10
Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1, d-moll, op. 15
Mit dem Solisten Arthur Rubinstein
und dem Concertgebouw Orchester unter der Leitung
von Bernard Haitink
Aufzeichnung aus dem Jahr 1973
Carola (30.09.2008, 12:23):
Heute um 20.03 Uhr im Deutschlandradio Kultur:

Erinnerungen an David Oistrach
Zum 100. Geburtstag des russischen Geigers
David Oistrach

Gruß, Carola
Rachmaninov (30.09.2008, 12:39):
Original von Carola
Heute um 20.03 Uhr im Deutschlandradio Kultur:

Erinnerungen an David Oistrach
Zum 100. Geburtstag des russischen Geigers
David Oistrach

Gruß, Carola

Schade, werde ich wohl doch verpassen!
Heike (30.09.2008, 18:30):
Quarks & Co
Die Macht der Musik

Dienstag, heute,
WDR, 21:00 - 21:45 Uhr
Carola (01.10.2008, 09:46):
WDR 3 sendet heute um 20.05 Uhr eine wiederentdeckte Marienvesper von Virgilio Mazzocchi.

Mit dem Vokalensemble Cantus Cölln und dem Concerto Palatino.

Gruß, Carola
Heike (01.10.2008, 17:56):
FÜR BERLINER
live

Artemis Quartett: Beethoven Streichquartette
Mi, 08.10.2008 / 18:00 Uhr
Dussmann, Kulturbühne an der Sphinx, Eintritt frei

Kurzkonzert aus ihrer neuen CD mit der Einspielung von Beethovens Streichquartetten op. 59/2 und op. 18/4, anschließend treffen sie sich zum Gespräch mit der Journalistin Dr. Margarete Zander.
Carola (03.10.2008, 10:48):
Im Deutschlandradio Kultur gibt es zum 60. Geburtstag des RIAS-Kammerchor heute eine Aufführung von Bachs Messe in h-moll.
Auch die solistische Besetzung klingt sehr vielversprechend.

Gruß, Carola
Heike (06.10.2008, 20:03):
TV Sonntag, 12.10.08 Portrait Fritz Wunderlich - Leben und Legende HR; 08:35 Uhr, 60 Min.

... Der Film zeigt Wunderlich auf der Bühne und im Privatleben, als großen Tenor und tiefernsten Künstler, als naturverbundenen und humorvollen Freund und liebevollen Vater und Familienmenschen. Im Interview erzählen seine Wegbegleiter von der gemeinsamen Zeit: Anneliese Rothenberger, Christa Ludwig, Brigitte Fassbaender, Dietrich Fischer-Dieskau, seine Liedbegleiter Rolf Reinhardt und Hubert Giesen sowie sein Bühnenkollege und enger Freund Hermann Prey. Emmerich Smola, Dirigent des SWR Rundfunkorchesters Kaiserslautern, hatte einst den Teenager Fritz Wunderlich entdeckt. Wunderlichs Freiburger Gesangslehrerin Margarethe von Winterfeldt gibt ein bewegendes Zeugnis seiner Anfänge in Freiburg. Zwei der größten Sänger der Gegenwart blicken auf Wunderlich zurück: Thomas Hampson und Rolando Villazón. Zu Wort kommen nicht zuletzt seine Witwe Eva Wunderlich sowie sein langjähriger Freund Peter Karger. Beide gewähren bewegende Einblicke in Wunderlichs Leben und Persönlichkeit. Erstmals werden zahlreiche Dokumente und Filme aus dem Privatarchiv der Familie Wunderlich präsentiert.
Quelle: http://www.tvinfo.de/
Cosima (06.10.2008, 20:26):
Original von Hebre
TV Sonntag, 12.10.08 Portrait Fritz Wunderlich - Leben und Legende HR; 08:35 Uhr, 60 Min.


Sonntag - 8:35 Uhr... wieder so eine unchristliche Zeit. :( Ist aber trotzdem fest notiert, danke für den Hinweis.
HenningKolf (06.10.2008, 21:35):
Glücklicherweise bin ich Frühaufsteher..................

auch bei mir notiert


Gruß
Henning
Rachmaninov (06.10.2008, 21:54):
Donnerstag, 09. Oktober

Portrait
Leon Fleisher
Ein Pianist lädt ein
Arte 08:00 Uhr, 45 Min.

Bin ich froh wenn ich meinen SAT Receiver mit Festplattenspeicher habe ...
Rachmaninov (06.10.2008, 21:54):
Freitag, 10. Oktober

Konzert
Hilary Hahn spielt Glasunow
Arte 08:00 Uhr, 45 Min.
Rachmaninov (06.10.2008, 21:55):
Sonntag, 12. Oktober

Konzert
Das Hagen Quartett spielt Smetana
Aufzeichnung aus dem Rokokotheater im Rahmen der Schwetzinger Festspiele 2008
SWR 10:50 Uhr, 10 Min.
Heike (13.10.2008, 22:30):
Glenn Gould: "Jenseits der Zeit"
Frankreich/Kanada/Großbritannien 2005
jetzt gleich 22:35 - 00:25 Uhr in ARTE
ab (16.10.2008, 14:59):
Heute Abend um 19.30 hier im Radio, die Ausschnitte sind äußerst vielversprechend gewesen.

Aus dem Konzertsaal

Ensemble Amarcord; Elisabeth Kulman, Mezzosopran; Albert Hosp, Sprecher.
"Blicke mir nicht in die Lieder" - Ein Programm rund um die Vokalmusik Gustav Mahlers.

Werke von G. Mahler, Georg Breinschmid, Antonin Dvorak und Richard Heuberger
(Aufgenommen am 14. Mai im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses im Rahmen der "jeunesse")
Heike (17.10.2008, 18:44):
INTERPRETATIONEN - DRadio Kultur
19.10.2008; 15 Uhr

"Gipfelsturm"
Anton Bruckners 8. Sinfonie
Gast: Herbert Blomstedt
Heike (17.10.2008, 18:49):
TV: HR, Sonntag, 19.10.,
08:25 - 09:10 Uhr
Fritz Wunderlich - Unvergessene Aufnahmen

Das TV-Special 'Fritz Wunderlich - Unvergessene Aufnahmen' zeigt den legendären Tenor in seinen wichtigsten Fernsehauftritten. Unvergessen sind vor allem drei Live-Aufnahmen: Giovanni Battista Pergolesis 'Musikmeister' aus dem Schlosstheater Schönbrunn von 1963 und zwei Aufführungen der Bayerischen Staatsoper: Gioachino Rossinis 'Barbier' aus dem Cuvilliés-Theater von 1959 und Pjotr Iljitsch Tschaikowskys 'Eugen Onegin' aus dem Prinzregententheater von 1962....
Quelle http://www.tvinfo.de/
Solitaire (17.10.2008, 19:09):
Hebre, danke für den Hinweis!
Ist ja mal wieder eine super Uhrzeit :S
Naja, wofür hat der Mensch einen Videorekorder.
Ich habe das vor einiger Zeit schonmal gesehen und war (selbstredend) begeistert.
Jeremias (19.10.2008, 14:59):
Gerade Karten für kommenden Sonntag in Duisburg für die ganze Family bestellt:



Arcadi Volodos Klavier

Alexander Scriabin
Etude F Dur, op. 42, Nr. 3
Prelude B moll, op. 37, Nr. 1
Prelude B moll, op.11, Nr. 16
Dance languide, op. 51, Nr. 4
Flammes sombres, op.73
Guirlandes, op.73
Sonate Nr. 7 (White Mass), op. 64

Maurice Ravel
Valses nobles et sentimentales

Robert Schumann
Waldszenen op.82

Franz Liszt
Après une lecture de Dante, Fantasia quasi Sonata

Ich habe ihn lange nicht mehr live gehört, bin sehr gespannt!
Gamaheh (25.10.2008, 14:21):
Empfängt jemand von Euch Mezzo TV? (Ich leider nicht, sehe aber gelegentlich mit frustriertem Interesse in das Programm.)

Montag, 27.10., 20h30: Philippe Bianconi spielt Schumann (Kreisleriana op.16, Fantaisie op.17, Klavier-Quintett op.44).

gefolgt von

22h15: Martha Argerich spielt Schumann (Klavier-Konzert op.54, Gewandhausorchester Leipzig/Chailly)

Grüße,
Gamaheh
Leif Erikson (26.10.2008, 00:09):
Hallo Gamaheh,

falls Du es noch nicht wissen solltest, Mezzo TV wird ausschließlich über Kabel und im Abonnement vertrieben.

Schade, Leif.
Gamaheh (26.10.2008, 09:55):
Original von Leif Erikson
Hallo Gamaheh,

falls Du es noch nicht wissen solltest, Mezzo TV wird ausschließlich über Kabel und im Abonnement vertrieben.

Schade, Leif.

Hallo Leif,

vielen Dank für den Hinweis; ja, ich weiß, daß Mezzo nur unter erschwerten Bedingungen zu empfangen ist (wie die, die Du nennst). Ich habe aber auch irgendwo mal gelesen, daß es neuerdings (und vermutlich nur vorübergehend) auch frei über einen russischen Satelliten zur Verfügung gestellt wird; Einzelheiten habe ich leider vergessen.

Grüße,
Gamaheh

P.S.: Ich habe es gerade wiedergefunden: Es handelt sich um ein Satelliten-Digitalpaket des russischen Anbieters "Russian Time TV", hier Näheres.
Poztupimi (31.10.2008, 18:57):
Hallo zusammen,

vielleicht ja für die Eine oder den Anderen von Interesse:

Sa, 1. November um 21:30
Deutschlandradio Kultur
(leider keine weiteren Informationen als die unten genannten)

Die besondere Aufnahme

Studio Gärtnerstraße
Aufnahme vom Februar 2008
"Der junge Beethoven"
Werke aus den ersten Wiener Jahren
Gerritt Zitterbart, Hammerflügel

Grüße,
Wolfgang
Poztupimi (31.10.2008, 19:02):
Noch eine Sendung, die vielleicht von Interesse sein könnte:

So., 2. November 20:03 Uhr
Deutschlandradio Kultur
Konzert

Philharmonie Berlin, Aufzeichnung vom 6.10.08
Johannes Brahms
Konzert für Violine und Orchester D-dur op. 77
Igor Strawinsky
"Der Feuervogel" (vollständige Ballettmusik)

Sergey Khachatryan, Violine :times10

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Ingo Metzmacher

Grüße,
Wolfgang
Gamaheh (01.11.2008, 00:41):
NDR Kultur - Prisma Musik | 01.11.2008 20:00 Uhr
William Kapell zum 55. Todestag
Moderation: Hans-Heinrich Raab

Grüße,
Gamaheh
Rachmaninov (01.11.2008, 09:53):
Original von Poztupimi
Noch eine Sendung, die vielleicht von Interesse sein könnte:

So., 2. November 20:03 Uhr
Deutschlandradio Kultur
Konzert

Philharmonie Berlin, Aufzeichnung vom 6.10.08
Johannes Brahms
Konzert für Violine und Orchester D-dur op. 77
Igor Strawinsky
"Der Feuervogel" (vollständige Ballettmusik)

Sergey Khachatryan, Violine :times10

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Ingo Metzmacher

Grüße,
Wolfgang

@Wolfgang,

danke für den Hinweis!
Kann sie leider nicht sehen :I
Poztupimi (01.11.2008, 10:23):
Original von Rachmaninov
Original von Poztupimi
Noch eine Sendung, die vielleicht von Interesse sein könnte:

So., 2. November 20:03 Uhr
Deutschlandradio Kultur
Konzert



Sergey Khachatryan, Violine :times10



@Wolfgang,

danke für den Hinweis!
Kann sie leider nicht sehen :I

Lieber Rach,

hören! Vielleicht ja wenigstes im Autoradio?

Einmal mehr wurmt es mich, daß ich es immer noch nicht auf die Reihe gebracht habe, derartige Konzerte aus dem Radio auf eine Silberscheibe zu bannen. Irgendwie sollte ich mal herausbekommen, ob es funktioniert, den Kabel-Receiver mit dem DVD-Recorder zu verkuppeln. Oder doch noch einen CD-Recorder zulegen?

Viele Grüße und noch gute Nerven bei Umzug etc.

Wolfgang
Heike (01.11.2008, 11:30):
Einmal mehr wurmt es mich, daß ich es immer noch nicht auf die Reihe gebracht habe, derartige Konzerte aus dem Radio auf eine Silberscheibe zu bannen.
aus dem Internetradio geht aufnehmen mit "Screamer Radio" ganz einfach:
www.screamer-radio.com/
Ich nehme mir damit neuerdings oft z.B. die Interpretationen von DRadio Kultur auf, denn wer hat schon Sonntag nachmittag Zeit zum Musikhören! Diese CDs höre ich dann im Auto :-)

Interpretationen 2.11. um 15 Uhr
Phänomen der Selbstverständlichkeit
Der Dirigent Fritz Busch
Er war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20 Jahrhunderts, stand auf einer Stufe mit Furtwängler, Toscanini oder Kleiber. Doch sein Wirken ist im musikalischen Gedächtnis heutiger Generationen untergegangen. Dabei sind die Leistungen Fritz Buschs enorm.

Hebre
Gamaheh (02.11.2008, 01:47):
Original von Gamaheh
Empfängt jemand von Euch Mezzo TV? (Ich leider nicht, sehe aber gelegentlich mit frustriertem Interesse in das Programm.)

Montag, 27.10., 20h30: Philippe Bianconi spielt Schumann (Kreisleriana op.16, Fantaisie op.17, Klavier-Quintett op.44).

Zu meinem Entzücken habe ich jemanden gefunden, der mir das aufgenommen hat: Musik von größter Innerlichkeit und Reinheit!

Grüße,
Gamaheh
Poztupimi (02.11.2008, 17:08):
Original von Hebre
Einmal mehr wurmt es mich, daß ich es immer noch nicht auf die Reihe gebracht habe, derartige Konzerte aus dem Radio auf eine Silberscheibe zu bannen.
aus dem Internetradio geht aufnehmen mit "Screamer Radio" ganz einfach:
www.screamer-radio.com/
Ich nehme mir damit neuerdings oft z.B. die Interpretationen von DRadio Kultur auf, denn wer hat schon Sonntag nachmittag Zeit zum Musikhören! Diese CDs höre ich dann im Auto :-)

Hebre

Liebe Hebre,

vielen Dank für den Tip,

habe das Programm mal installiert, funktioniert auch. Jetzt muß ich nur noch die *.ogg-Datei weiterverarbeiten. ?(

Grüße,
Wolfgang
Heike (02.11.2008, 17:18):
Hallo Wolfgang,
du musst unter Optionen - Einstellungen - recording2 nur ankreuzen:
"encode ogg as MP3", dann wird gleich als MP3 aufgenommen!

Wie man die ogg Datei in MP3 umwandelt weiß ich auch nicht, da ich immer gleich als MP3 aufnehme.
Heike
Poztupimi (02.11.2008, 17:54):
Original von Hebre
Hallo Wolfgang,
du musst unter Optionen - Einstellungen - recording2 nur ankreuzen:
"encode ogg as MP3", dann wird gleich als MP3 aufgenommen!

Wie man die ogg Datei in MP3 umwandelt weiß ich auch nicht, da ich immer gleich als MP3 aufnehme.
Heike

Liebe Heike,

wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Vielen Dank :thanks

Grüße,
Wolfgang
Gerion (26.11.2008, 19:15):
Hallo zusammen,

das hier (*klick*) klingt sehr interessant. Ich werde den Plüschsessel ans Radio rücken... :wink

Grüße
Gerion
cellodil (27.11.2008, 07:32):
http://www.swr.de/-/id=3922346/property=big/width=405/height=150/pubVersion=3/13ynjre/index.jpg

SWR 2 hat vom 14. Dezember 2008 bis zum 6. Januar 2009 den

Themenschwerpunkt: DIE MACHT DER MUSIK

Informationen dazu (mit downloadbarem Programm) gibt's auf der Homepage von SWR 2.

Liebe Grüße

Sabine
ab (30.11.2008, 00:37):
Heute ist es endlich soweit, Rainer Küchl erster Konzertmeister der Wiener Philharnomiker (seit 1971; gründete 1973 das Küchl-Quartett; seit 1982 Professor an der Wiener Musikhochschule), berühmt dafür, die Gabe zu haben, lauter alls alle seine anderen Geigen-Kollegen spielen zu können, gibt sich endlich wieder einmal die Ehre als Solist. Es kann live hier im Radio übertragen gehört werden, wenn er Schumanns Violinkonzert, unter Christian Thielemann, spielt. Ab 11.03 Uhr

http://www.wolfgangdavid.com/violinist/friends/Rainer%20Kuechl.jpg

Für alle, die es nicht am Radio, sondern leider nur über Web-Radio mitverfolgen können, möchte ich bei dieser Gegelegenheit auch einmal gerne darauf preisend hinweisen, erstens dass die Herren Techniker beim ORF stets das neuseste und teuerste Material zur Verfügung haben, und zweitens in der Regel damit ganz exzellente Aufnahmen machen und - man staune ! - drittens diese Livemitschnitte auch derart im Radio übertrgen, ohne den Sound zu crashen, sprich: der ORF in voller Dynamikbandbreite überträgt, also ohne auf Kosten von musikalischer Dynamik alles künstlich lauter zu machen.
(Nach der Übertragung muss man also rasch den Regler zurückdrehen, weil einem sonst die übliche Lautstärke der Moderatoren geradezu ins Ohr brüllt.)
Gepriesen sei jener Techniker, der dies im Vorstand durchzusetzen vermag! :down

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Christian Thielemann; Rainer Küchl, Violine.
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1, C-Dur, op. 21
Robert Schumann: Konzert für Violine und Orchester d-Moll, op. posth.
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr.2 D-Dur op.36

(Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien).
Leif Erikson (02.12.2008, 19:54):
Jetzt gleich um 20:05 kommt auf HR2 die Sendung "Barock Plus mit dem HR-Symphonieorchester" Solist G. Carmignola Leitung Chr. Hogwood
Es werden Werke von Respighi, Vivialdi und Mendelssohn gespielt.

Gruß, Leif.
Heike (03.12.2008, 08:38):
3sat, Samstag, 06.12., 20:15 - 21:35 Uhr
Erstausstrahlung
Dmitri Schostakowitsch: Dem kühlen Morgen entgegen
Deutschland 2008

Der Film 'Dmitri Schostakowitsch - Dem kühlen Morgen entgegen' von Oliver Becker und Katharina Bruner ist ein packendes Lehrstück über das Verhältnis von Kunst und Macht in einer Diktatur. In einer Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm übernimmt Armin Mueller-Stahl die Rolle des Regisseurs, der sich auf Spurensuche begibt - die Marionette Schostakowitsch an seiner Seite.

näheres siehe http://www.tvinfo.de/exe.php3?target=popup&sidnr=74416538&comefrom=main.inc

Am Samstag, 7. Dezember, 10.15 Uhr, zeigt 3sat die Aufzeichnung eine Konzerts vom März 2007, bei dem das WDR Sinfonieorchester Köln Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 5 spielte.
Gerion (03.12.2008, 09:38):
Hebre, Danke für diesen sehr interessanten Programmhinweis! :hello
Heike (07.12.2008, 08:55):
Dmitri Schostakowitsch: Dem kühlen Morgen entgegen
Den Film fand ich sehr eindrucksvoll gemacht.
Die Puppe Dsch war meiner Meinung nach äußerst gelungen, die Szenenauswahl teils sehr beklemmend. Und besonders faszinierend fand ich die Aufnahmen von den Nase-Proben aus den 70ern, die er beobachtete.
Daher möchte ich nochmal auf die diversen Wiederholungen im Januar im ZDF-Theaterkanal hinweisen. Guter Film, solltet ihr euch ansehen:
http://www.tvinfo.de/exe.php3?sidnr=74416538&target=popup&vw=4&backQS=
Hebre
Heike (07.12.2008, 08:58):
Interpretationen
DRadio Kultur, 07.12.2008 · 15:05 Uhr


Durch alle Register
Joseph Haydns Klaviermusik
Gast: Christine Schornsheim
Poztupimi (07.12.2008, 14:03):
Hallo zusammen,

heute im TV, ARTE:

19:00 Don Carlo – Live aus der Mailänder Scala
Übertragung der Premiere zur Saisoneröffnung
Neuinszenierung von Stéphane Braunschweig

Grüße,
Wolfgang
Leif Erikson (07.12.2008, 15:29):
Hallo,

ich habe bisher nichts von der Sendereihe des dritten BR Fernsehens gewußt, deren Sendetermin auch etwas "versteckt" ist: Donnerstags ca. 24:00.
Am 11.12. kommt um 0:30 eine einstündige Doku über eine Meisterklasse mit Julia Varaday. Ich werde sie hoffentlich sehen können.

Letzte Woche waren es "Die Abenteuer der Benjamin Schmid", ebenfalls eine filmische Doku über den wunderbaren Geiger, die eine Ahnung von Werkstattathmosphäre vermittelt hat. Es wurde unter anderem eine von ihm abgehaltene Geigenstunde gezeigt. Die Schülerin spielte immer zuerst vor und Schmid danach dieselbe Stelle. Obwohl die Schülerin schon ausgezeichnet war, hat sie Schmid in einem ungeahnten Ausmaß übertroffen. Was er spielte klang so ungeheuer richtig und genial.
Außerdem wurde die Zusammenarbeit mit Seiji Ozawa und Hans Graf gezeigt. Letzterer gab reichlich Ratschläge, die Schmid sofort exakt berücksichtigt hat - vielleicht war ihm das Stück bis dato unbekannt. Auf jeden Fall war der Transfer zwischen den beiden klar erkennbar und dadurch sehr lehrreich.
Natürlich wuden auch längere Musikpassagen gezeigt mit Höchstschwierigkeiten, die Schmid wie selbstverständlich gemeistert hat.

Zu meiner Überraschung spielt er auch - hervorragend - Jazz. Es wurde ein Stück im Stil von Django Reinhard/Stephane Grappelli gezeigt mit virtuosen Verzierungen von Schmid. Er hatte noch persönlichen Kontakt zu Jehudi Menuhin und Grappelli.

Für den Fall, daß die Doku auf ZDF-Theaterkanal oder ARD-Festival wiederholt werden sollte, kann ich sie sehr empfehlen.

Gruß, Leif.
cellodil (08.12.2008, 09:04):
Ihr Lieben,

heute beginnt der Vorverkauf für die Schwetzinger Festspiele 2009. Infos zum Programm, etc. gibt es auf der Homepage von SWR 2.

Liebe Grüße

Sabine
Dulcamara (08.12.2008, 17:05):
Original von cellodil
Ihr Lieben,

heute beginnt der Vorverkauf für die Schwetzinger Festspiele 2009. Infos zum Programm, etc. gibt es auf der Homepage von SWR 2.

Liebe Grüße

Sabine

Danke für den Hinweis! Habe mich gleich eingedeckt: Sokolov, Capucons, Hamelin und die Wiedmanns. Und dabei soviele Highlights ausgelassen, diesmal aus meiner Sicht wirklich ein tolles Programm.
cellodil (09.12.2008, 16:37):
Original von Dulcamara
Original von cellodil
Ihr Lieben,

heute beginnt der Vorverkauf für die Schwetzinger Festspiele 2009. Infos zum Programm, etc. gibt es auf der Homepage von SWR 2.

Liebe Grüße

Sabine

Danke für den Hinweis! Habe mich gleich eingedeckt: Sokolov, Capucons, Hamelin und die Wiedmanns. Und dabei soviele Highlights ausgelassen, diesmal aus meiner Sicht wirklich ein tolles Programm.

Liebe Dulcamara,

mir hat das Schwetzinger Programm für 2009 auch sehr gut gefallen. Eigentlich müsste man sich die ganzen Wochen dort einquartieren...

Liebe Grüße

Sabine
Heike (12.12.2008, 19:52):
hr2-kultur | Das Musikereignis
LIVE aus der MET in New York:
Tschaikowskys "Pique Dame"
Samstag, 13. Dezember 2008, 18:30 Uhr


und


Interpretationen
DRadio Kultur, 14.12.2008 · 15:05 Uhr
Das hohe Lied vom Leid
Giacomo Puccinis "La Bohème"
Zu Gast: Jürgen Kesting
daniel5993 (14.12.2008, 13:28):
NDR Kultur - Die großen Stars der Musik | Sonntag 14.12.2008 18:00 Uhr

Alfred Brendel (1/3)

http://cache.boston.com/resize/bonzai-fba/Globe_Photo/2008/02/24/1203911876_0422/300h.jpg

Der berühmte Pianist beendet in diesen Wochen seine Karriere, und alle Welt begleitet und feiert ihn noch einmal auf seiner Abschiedstournee. Fast 60 Jahre hat Brendel sein Publikum begeistert, vor allem mit außergewöhnlichen Interpretationen der Klassiker Mozart, Beethoven, Schubert und Haydn. Auch als Schriftsteller hat er seine Fans. Margarete Zander hat Alfred Brendel getroffen.
Jeremias (16.12.2008, 14:03):
Heute Abend im Neusser Zeughaus:

Chorwerk Ruhr
Düsseldorfer Hofmusik
Peter Neumann | Leitung
Silke Schwarz | Sopran
Sara Mingardo | Alt
Christoph Prégardien | Tenor
Andreas Wolf | Baß


Johann Sebastian Bach | 1685–1750
Weihnachts-Oratorium BWV 248 Kantaten I - VI


Das wird ein Fest :engel :engel :engel
nikolaus (16.12.2008, 20:38):
Habe gerade Karten bestellt für Järvis Beethovenzyklus beim Beethovenfest Bonn vom 9. bis 12. September!

http://www.smilies.4-user.de/include/Huepfen/smilie_hops_032.gif Nikolaus
Rachmaninov (17.12.2008, 08:08):
Original von nikolaus
Habe gerade Karten bestellt für Järvis Beethovenzyklus beim Beethovenfest Bonn vom 9. bis 12. September!

http://www.smilies.4-user.de/include/Huepfen/smilie_hops_032.gif Nikolaus

:times10
cellodil (17.12.2008, 13:11):
Original von nikolaus
Habe gerade Karten bestellt für Järvis Beethovenzyklus beim Beethovenfest Bonn vom 9. bis 12. September!

http://www.smilies.4-user.de/include/Huepfen/smilie_hops_032.gif Nikolaus

Wow! Dann genieße schon mal die Vorfreude!

Liebe Grüße

Sabine
Cosima (20.12.2008, 17:54):
Bisschen unglücklich der Termin, aber ich weise trotzdem mal drauf hin:

Deutschlandradio Kultur, Freitag 26.12., 15:05 bis 17 Uhr in der Reihe Interpretationen:

"Traum der Jugend, Ziel des Weisen". Stationen einer Sängerkarriere.

Gast: Dietrich Fischer-Dieskau ( :W ), Moderation: Karl-Dietrich Gräwe
jünter (21.12.2008, 12:53):
Im 3. Bayerischen Fernsehen läuft gerade Beethovens Violinkonzert Op. 61 mit M. Jansons/BayRSO und Maxim Vengerov!
Poztupimi (21.12.2008, 13:58):
Heute im Rahmen der Interpretation auf Deutschlandradio Kultur:

21.12.2008 • 15:05 Uhr
"Von Herzen - möge es wieder zu Herzen gehen"
Die "Missa solemnis" von Ludwig van Beethoven
Moderation: Michael Dasche
Zu Gast: Peter Gülke

Ich werde mal reinhören, vielleicht erschließt sich mir dieses Werk endlich.

Grüße,
Wolfgang
Heike (26.12.2008, 10:29):
Ob es gute Musik ist weiß ich nicht (kenne es nicht), aber bestimmt ist es eine interessante Dokumentation:

Karlheinz Stockhausen und das Helicopter String Quartet
Niederlande 1995

ZDFtheaterkanal, Freitag, heute 10:55 - 12:15 Uhr oder
ZDFtheaterkanal, Sonnatg 28.12. um 15:55


'Es ist ein bisschen so, wie wenn man ein modernes Spielzeug zu Weihnachten kriegt und man weiß nicht, ob es funktioniert', beschrieb Karlheinz Stockhausen seine Gefühle vor der Realisierung seines Helikopter-Streichquartetts beim Holland Festival 1995. ...... Das rund halbstündige Stück kann nur in der Luft gespielt werden. Die vier Musiker in den vier Hubschraubern sind per Clicktrack miteinander synchronisiert. Was das Publikum im Saal bei der Uraufführung hörte, war die von Stockhausen am Saalmischpult ausgesteuerte Verbindung von Instrumentalklang, gesprochenen Elementen - die Instrumentalisten rufen zwischendurch Zahlen in ihr Mikrofon - und Fluglärm.

Ein solches Mega-Spektakel, das nicht nur musikalische und technische Dimensionen, sondern auch unterschiedliche Räume und Zeiten auf einmalige Weise miteinander verknüpft und obendrein eine lange Vorbereitungszeit erfordert, ist wie geschaffen für eine Filmdokumentation. .... Sie gibt Einblick in die Einstudierungsphase mit dem Arditti Quartett, in die Vorbereitungen vor Ort und die Realisierung selbst.

Quelle http://www.tvinfo.de/exe.php3?sidnr=74968840&target=popup&vw=1&backQS=
Heike (03.01.2009, 16:12):
ZDFtheaterkanal, Sonntag, 04.01.
14:00 - 14:40 Uhr
Borodin Quartett spielt Schostakowitsch
Streichquartette 1 und 8

anschließend 14:40 - 16:00 Uhr nochmal eine Wiederholung der (sehenswerten!) Doku:
"Dmitri Schostakowitsch: Dem kühlen Morgen entgegen"
Dr. Schön (09.01.2009, 16:40):
Original von Hebre
anschließend 14:40 - 16:00 Uhr nochmal eine Wiederholung der (sehenswerten!) Doku:
"Dmitri Schostakowitsch: Dem kühlen Morgen entgegen"

Danke für den Tip. Ich hatte das vor ein paar Wochen auf 3sat verpasst, mir dann aufgezeichnet und heute gesehen.

War gut gemacht. Mir gefiel die Idee mit den Puppen. Wenn in solchen Dokus manchmal Szenen mit Schauspielern nachgestellt werden, mutet das manchmal etwas blasiert an. Aber mit den Puppen und Fäden hat das sehr gut funktioniert.
Gerion (09.01.2009, 16:44):
Wenn ich das alles hier so lese, glaube ich, dass es Zeit wird, sich Digital TV anzuschaffen... Die "Kulturkanäle" er Ersten scheinen sich ja ab und an wirklich zu lohnen...
jünter (10.01.2009, 11:31):
Morgen mittag 12.15 Uhr im 3. Bayerischen Fernsehen:

Beethovens 7. op. 92 mit M. Jansons/BayRSO.

Scheint (vorerst?) die letzte Folge der Sendereihe "Mariss Jansons dirigiert" zu sein.
ab (13.01.2009, 16:03):
Heute um 19.00 Uhr ist die Live-Übertragung der neuen Wiener Premiere zu hören im Österreischischen Rundfunksender Ö1 (auch hier am Computer) anzuhören:

Claude Debussy: "Pelleas et Melisande"

Mit Natalie Dessay (Mélisande), Stéphane Degout (Pelléas), Laurent Naouri (Golaud), Philip Ens (Arkel), Marie-Nicole Lemieux (Geneviève) und Tim Mirfin (Médecin/Le Berger). Arnold Schoenberg Chor; Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Bertrand de Billy

(Übertragung aus dem Theater an der Wien).

Das dürfte sehr interessant werden, zum einen weil lauter junge Sänger da in Einsatz sind, weil Dessay eigentlich keine Mélisande-Stimme hat, Billy ein achtsamer Dirigent ist und - für jene die es im Radio hören können: der ORF klanglich vorzügliche Mitschnitte macht, die er aussendet, ohne sie durch einen sonst üblichen Kompressor laufen zu lassen.

womöglich wird der Mitschnitt später bei Oehms veröffentlicht werden; zumindest bei so vernachlässigten der Dukas-Oper war es jüngst so.

:hello

Wir haben leider Besuch :S
Gamaheh (18.01.2009, 01:32):
Klavier-Radio- und Fernsehtipps von CLAVIO für die Woche.

Grüße,
Gamaheh
jünter (18.01.2009, 14:10):
Heute morgen zu unchristlicher Zeit um 06:00 Uhr auf ARTE verpasst:

Antonin Dvorak - Deo Gratias, Porträt des Komponisten.

Gute Nachricht: Wiederholung nächsten Mittwoch, 21.01., 06:00 Uhr ARTE.
Heike (20.01.2009, 21:54):
Dienstag, 27. Januar
Portrait
Arthur Rubinstein - Erinnerungen
WDR 23:55 Uhr, 65 Min.


Mittwoch, 28. Januar
Portrait
Der Geiger der Seele
Valery Sokolov
Arte 06:00 Uhr, 45 Min.

zum Glück gibts ja Videorecorder :-)
Heike
Poztupimi (25.01.2009, 14:58):
Gleich auf Deutschlandradio Kultur:

25.01.2009 – 15:05 Uhr
Interpretationen: Die Zerstörung des Helden – Giuseppe Verdis Oper "Otello"
Gast: Jürgen Kesting

Grüße,
Wolfgang
Dulcamara (25.01.2009, 22:48):
Original von Poztupimi
Gleich auf Deutschlandradio Kultur:

25.01.2009 – 15:05 Uhr
Interpretationen: Die Zerstörung des Helden – Giuseppe Verdis Oper "Otello"
Gast: Jürgen Kesting

Grüße,
Wolfgang

Oh schade, das sehe ich erst jetzt. Und das, wo ich noch keine Aufnahme gefunden habe, die mir so richtig liegt. Kann jemand die zentralen Empfehlungen hier kurz posten?
Heike (27.01.2009, 00:52):
Ich habs aufgenommen, PN folgt.
Heike
nikolaus (01.02.2009, 23:26):
Das Programm für das Klavierfestival Ruhr steht fest, mehr dazu hier.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
Wer LangLang unbedingt hören möchte ( :ignore), muss sich beeilen!

Ich habe schon mal Martha Argerich / Lilya Zilberstein bestellt :D.

Wenn ich sehe, wieviele Karten schon innerhalb von zwei Tagen verkauft sind - und zwar gerade die teuren - zweifle ich zum einen an der Rezession und fürchte zum anderen, dass wieder tausende von Sponsorenkarten reserviert sind, die am Ende nicht in Anspruch genommen werden :S.

Nikolaus.
Gerion (02.02.2009, 07:26):
... nur dass es ohne die Sponsoren noch viel teurer würde... :(
Jürgen (02.02.2009, 08:33):
Original von nikolaus
Ich habe schon mal Martha Argerich / Lilya Zilberstein bestellt :D.


Oh, die beiden kommen auch zum Rheingau Musik Festival mit Werken für zwei Klaviere von Mozart, Brahms und Rachmaninow

http://www.rheingau-musik-festival.de/images/permanent/rmf_logo.gif

Die Damen sind wohl gemeinsam auf Tournee.

Grüße
Jürgen
LadyMacbeth (03.02.2009, 11:45):
ARTE beglückt an den vier Februar-Montagen mit Dokumentationen über eher selten gespielte Opern. Der erste Termin war schon gestern und leider zu einer wenig arbeitnehmerfreundlichen Zeit (22.50 Uhr), aber spannend war es doch.

Es ging um Leos Janaceks "Das schlaue Füchslein" und die Berliner Inszenierung von Katharina Thalbach. Neben Ausschnitte aus der Oper gab es Informationen über den Komponisten und Hintergründe zu den verschiedenen Inszenierungen. Sie ist übrigens auch einmal verfilmt worden.

Nächsten Montag geht es um Brittains "Billy Budd" und - so vermute ich wenigstens - die Frankfurter Aufführung aus dem Jahr 2007.

Wie es danach weitergeht schreibe ich, wenn ich meine Programmzeitschrift bekomme. Die Arte-Website ist leider etwas unübersichtlich.
Jeremias (03.02.2009, 19:03):
Heute Karten für das Klavierfestival bestellt: Emanuel Ax, Gabriela Montero und Argerich/Zilberstein :leb
nikolaus (03.02.2009, 23:19):
Original von Jeremias
Heute Karten für das Klavierfestival bestellt: Emanuel Ax, Gabriela Montero und Argerich/Zilberstein :leb

:beer :D

Ich werde noch zu Grimaud/Batiashvili/Mork (Brahms, Shostakovich, Schumann) gehen...
Leif Erikson (08.02.2009, 14:58):
Ich war gestern im ersten Konzert des "Frühlings-Festivals" in Speyer: Alfredo Perl,p und Daniel Röhm,p mit Schubert, Beethoven und Brahms teils vierhändig. Die letzte Beethoven-Sonate op. 111 von Röhm sowohl sehr einfühlsam als auch temperamentvoll. Der Brahms von Perl unerwartet vital und feurig. Das erste Stück von Schubert war "work in progress" noch mit vielen Spielfehlern und Mängeln im Zusammenspiel. Dafür hat die "Große Fuge" von Beethoven gut geklappt.
Die Atmosphäre war sehr intim, so wie ich mir einen "Salon" im 19. Jahrhundert vorstelle. Der historische Rathaussaal in Speyer ist wunderbar vor allem auch von der Akustik her. 25% japanisches Publikum (ohne Englischkenntnisse).
Die kommenden Konzerte mit vielen Nachwuchstalenten werde ich mir ebenfalls anhören.

Hier der link zum Festival. Das letzte Konzert ist am 28. Februar.

Wenn jemand etwas zu den beteiligten Musikern sagen könnte, wäre das schön.

Gruß, Leif.
nikolaus (12.02.2009, 21:31):
Das diesjährige Verbier-Festival findet vom 17. Juli bis zum 2. August statt.
Das Programm ist jetzt veröffentlicht (wie ich finde spannend und vielseitig), der Kartenvorverkauf hat begonnen. Seht hier.

Und wie jedes Jahr: ich kann nicht hin, weil es mitten in den Schulferien ist und die Kinderlosen Urlaubssperre haben... :I

Was soll's, wahrscheinlich werden einige Konzerte wieder übers Internet übertragen.

Und wenn alles klappt, fahre ich wieder nach Lugano zu Martha... :leb

Nikolaus.
Walter (13.02.2009, 17:35):
Hallo - ich lebe noch!

Heute habe auch ich Karten für das Klavierfestival bestellt: Argerich/Zilberstein leb

Gruß,
cellodil (13.02.2009, 18:13):
Original von Walter
Hallo - ich lebe noch!

Wie schön!

Original von Walter
Heute habe auch ich Karten für das Klavierfestival bestellt: Argerich/Zilberstein leb


... kaum wieder da und schon wieder Neid erwecken tsssss....

Liebe Grüße

Sabine
kreisler (13.02.2009, 18:34):
Ich hab letztes Jahr die Argerich in München (allerdings da mit Maisky) einfach verpasst.
Auch wenn ich sie lieber ohne Maisky hören würde:
:S :S
Heike (14.02.2009, 16:04):
DRadio Kultur
Interpretationen · 15.02.2009 um 15 Uhr

Ein Schlagzeugorchester für zehn Finger
Die "Sonatas and Interludes" für präpariertes Klavier von John Cage

Die Erfindung des präparierten Klaviers verdanken wir amerikanischem Erfindergeist - und einem Mangel an Platz. Als John Cage begann, einen Konzertflügel in ein Perkussions-Instrument zu verwandeln, rettete er einen Tanzabend - und leistete mit seinem bald darauf entstandenen Klavierzyklus "Sonatas and Interludes" einen wesentlichen Beitrag zur Emanzipation der Geräusche in der Musik des 20. Jahrhunderts.
Poztupimi (22.02.2009, 11:49):
Für alle, die heute nicht in Berlin in der Philharmonie weilen:

Deutschlandradio Kultur – 22.02.2009 · 20:03 Uhr

Festkonzert 15 Jahre Deutschlandradio
Live aus der Philharmonie Berlin

Anton Webern: Passacaglia op. 1
Alban Berg: Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels"
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Christian Tetzlaff, Violine / Deutsches Symphonie-Orchester Berlin / Ingo Metzmacher

Grüße,
Wolfgang
Gamaheh (22.02.2009, 14:58):
Gleich auf DR:

Interpretationen
"Wenn die Liebe stirbt ..."
Peter Tschaikowskys Klavierkonzert b-moll
Gast: Andrej Choteew
Moderation: Jan Brachmann

Da muß ich wohl den Neuburger mit Brahms nach op.118 abwürgen und die fis-moll Klaviersonate auf später verschieben ...

Grüße,
Gamaheh
nikolaus (22.02.2009, 20:49):
Original von Gamaheh
Gleich auf DR:

Interpretationen
"Wenn die Liebe stirbt ..."
Peter Tschaikowskys Klavierkonzert b-moll
Gast: Andrej Choteew
Moderation: Jan Brachmann

Da muß ich wohl den Neuburger mit Brahms nach op.118 abwürgen und die fis-moll Klaviersonate auf später verschieben ...

Grüße,
Gamaheh

Schade, verpasst.
Wie war es denn?

Gruß, Nikolaus.

(P.S.: Ich hoffe, Neuburger hat wieder Luft bekommen...)
Gamaheh (23.02.2009, 20:14):
Lieber Nikolaus,

ich fand es wirklich interessant. Dieser Pianist Choteew (vorher nie gehört) mit diesem reizenden russischen Akzent hat wohl einige tausend Manuskriptseiten bewältigt, um sich diesem Konzert zu nähern und festzustellen, daß es kaum noch Ähnlichkeit hat mit dem, was Tschaikowsky ursprünglich geschrieben hat, denn er hat über 250 - z.T. schwere - Eingriffe gefunden, die zum großen Teil auf Tschaikowskys Freund Alexander Siloti zurückgehen und der Absicht entsprungen sind, diese Musik zugänglicher und virtuoser zu gestalten.

Interessant ist dabei auch, daß Karajan aus Intuition in weitem Maße das Werk so dargestellt hat, wie es in Tschaikowskys Absicht lag, auch wenn er die Quellen, die Choteew gesichtet hat, nicht kannte.

Im übrigen steckt dahinter auch eine unerfüllte Liebe Tschaikowskys zu der Sängerin Désirée Artôt, die er zu heiraten gedachte, was aber von Nikolai Rubinstein auf unerquickliche Art hintertrieben wurde. In Tschaikowskys Musik finden sich diverse Anspielungen auf diese Frau in Form von Des-A-Kombinationen, so auch in diesem Klavierkonzert - auch eine schöne Geschichte! Spannend!

Viele Grüße,
Gamaheh

P.S.: JFN hat die Strangulationsversuche unbeschadet überstanden, war er doch bei der Sonate wieder voll in Form und von unwiderstehlichem Überschwang! Jetzt aber wieder an die Arbeit ... (wer weiß, wozu es gut ist!)
ab (13.03.2009, 11:34):
Gerade hereinbekommen etwas für Liedfans:

Rundfunkübertragung in Bayern 4 Klassik / Broadcasting in Bayern 4 Klassik

Sendetermin / date of broadcast:
Samstag, 14. März 2009, 19:05 Uhr
www.br-online.de/bayern4klassik

Liederabend
Jonas Kaufmann Tenor
Helmut Deutsch Klavier


Franz Schubert: Die Bürgschaft

Benjamin Britten: Michelangelo-Sonette

Richard Strauss:
All mein’ Gedanken, mein Herz und mein Sinn
Du meines Herzens Krönelein
Ach Lieb, ich muß nun scheiden
Ach weh mir unglückhaftem Mann
Die Frauen sind oft fromm und still
Sehnsucht
Nachtgang
Freundliche Vision
Ich liebe dich
Heimliche Aufforderung
Ruhe, meine Seele
Morgen
Cäcilie


Aufnahme vom 22. Juni 2008
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg
Jeremias (15.03.2009, 13:32):
Ich mach mir gleich einen Tag in der Kölner Philharmonie:

Zuerst um 16 Uhr:

Dejan Lazic Klavier

kammerorchesterbasel
David Stern Dirigent

Joachim Raff
Ein feste Burg ist unser Gott op.127 (1865)
Ouvertüre

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 17 G-Dur KV 453 (1784)
"2. Ployer-Konzert"
Allegro
Andante
Allegretto

Pause

Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107 (1830-1832)
"Reformations-Sinfonie"
Andante - Allegro con fuoco
Allegro vivace
Andante
Andante con moto


und dann um 20 Uhr:

RafaB Blechacz Klavier

Johann Sebastian Bach
Konzert für Klavier F-Dur BWV 971 (1734)
"Italienisches Konzert"
. Allegro
Andante
Presto

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate für Klavier Nr. 17 B-Dur KV 570 (1789)
Allegro
Adagio
Allegretto

Karol Szymanowski
Variationen b-Moll op. 3 (1901-1903)
für Klavier

Pause

Frédéric Chopin
Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47 (1841)
für Klavier

Frédéric Chopin
Mazurkas op. 17 (1833)
für Klavier
B-Dur op. 17,1
e-Moll op. 17,2
As-Dur op. 17,3
a-Moll op. 17, 4

Frédéric Chopin
Polonaise-Fantaisie As-Dur op. 61 (1846)
für Klavier

:leb :leb :leb :leb :leb
thwinter12 (16.03.2009, 21:36):
Für Daniel sicherlich ein Pflichttermin:

Auf ARTE um 23:10 "Yehudi Menuhin in Hollywood"

Mehr Infos dazu hier

Servas,
Thomas
cellodil (17.03.2009, 12:07):
Die neu gegründete Cello-Akademie in Rutesheim bei Stuttgart veranstaltet vom 13. bis zum 18. April 2009 ihr erstes Cello-Festival mit Konzerten und Meisterkursen (mit Jens Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt, Claudio Bohórquez und Lászlo Fenyö). Nähere Informationen zu Programm und Vorverkauf auf der Homepage des Veranstalters

Liebe Grüße

Sabine
Poztupimi (17.03.2009, 18:05):
Vielleicht für alle Liebhaber der Klaviermusik ein interessanter Termin heute im Radio, Deutschlandradio Kultur:

17.03.2009 • 20:03 Uhr
Im Krebsgang durch die Klavierliteratur
Maurizio Pollini mit Stockhausen und 2 anderen "S"

Aufzeichnung vom 11.3.2009 aus der Kölner Philharmonie

Karlheinz Stockhausen
Klavierstück VII
Klavierstück VIII
Klavierstück IX
"Kreuzspiel" für Oboe, Bassklarinette, Klavier und drei Schlagzeuger
"Zeitmasze" für fünf Holzbläser
"Kontra-Punkte" für zehn Instrumente

ca. 21:15 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
Perspektiven der Klaviermusik
Olaf Wilhelmer im Gespräch mit Maurizio Pollini

Arnold Schönberg
Drei Klavierstücke op. 11

Robert Schumann
Fantasie für Klavier C-dur op. 17

Maurizio Pollini, Klavier
Klangforum Wien
Leitung: Peter Eötvös

Grüße,
Wolfgang
kreisler (17.03.2009, 22:04):
Ich hab mir gerade das ganze Programm angehört. also der Schumann gehört mittlerweile zu meinen Klavier-Lieblingswerken.
Und das Programm davor war auch sehr interessant. Das meiste hab ich, obwohl ich mich ja eigentlich sehr für diese Musik interessiere zum ersten mal gehört. Danke für den Tipp, Wolfgang :hello

lg kreisler
Gamaheh (17.03.2009, 22:56):
Schade - das habe ich leider verpaßt!

Grüße,
Gamaheh
ab (20.03.2009, 09:34):
Kammermusikfreunde aufgepasst:

Rundfunkübertragung im ORF-Programm Ö1 /
Sendetermin : Sonntag, 22. März 2009, 19:30 Uhr
oe1.orf.at auch als live-stream

Kammerkonzert
Renaud Capuçon Violine
Gautier Capuçon Violoncello
Frank Braley Klavier


Franz Schubert:
Arpeggione-Sonate a-Moll, D 821
Fantasie für Violine und Klavier C-Dur, D 934
Klaviertrio Es-Dur, D 929


Aufnahme vom 25. August 2007
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg
cellodil (20.03.2009, 11:40):
Original von ab
Aufnahme vom 25. August 2007
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg

War das im Rahmen der "Schubertiade"?

Liebe Grüße

Sabine
ab (20.03.2009, 11:53):
Original von cellodil
Original von ab
Aufnahme vom 25. August 2007
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg

War das im Rahmen der "Schubertiade"?

Liebe Grüße

Sabine

so isch es xi, wie die Vorarlberger sagen würden.
cellodil (20.03.2009, 17:35):
Original von ab
Original von cellodil
Original von ab
Aufnahme vom 25. August 2007
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg

War das im Rahmen der "Schubertiade"?

Liebe Grüße

Sabine

so isch es xi, wie die Vorarlberger sagen würden.

:tongue:

Ich mag das Vorarlberg(er)ische ja, klingt mal niedlich, mal ruppig und (mitunter) komplett unverständlich... Und die Schubertiade ist wohl, wenn ich den Berichten aus meinem Umfeld glauben darf, ja tatsächlich eine Reise wert. Würde gerne mal hingehen.

Liebe Grüße

Sabine
kreisler (20.03.2009, 19:00):
Oh, ja kann ich nur empfehlen. Ich war da auch schon zwei mal!
Wird schon was geboten :D

Und was dazukommt: Ich finde die Gegend (Bregenzer Wald) wirklich wunderschön!


:hello kreisler
Gamaheh (20.03.2009, 22:53):
Original von ab
so isch es xi, wie die Vorarlberger sagen würden.

Lieber ab,

was darf man sich denn unter "xi" vorstellen? Und woher kommt das?

Aufklärungsbedürftig,
Gamaheh (das "Nordlicht")
Cetay (inaktiv) (21.03.2009, 07:55):
Original von Gamaheh
Original von ab
so isch es xi, wie die Vorarlberger sagen würden.

Lieber ab,

was darf man sich denn unter "xi" vorstellen? Und woher kommt das?

Aufklärungsbedürftig,
Gamaheh (das "Nordlicht")

Ich bin zwar kein Vorarlberger, mische mich aber trotzdem ein, weil ich denke, dass da eine etymologische Verwandtschaft zum alb-schwäbischen "xai" besteht. :J

Auf nordisch: "gewesen". Der Imperfekt ist im Schwäbischen unbekannt; also: so war es = so ist es gewesen = so ischs xai
Im Schweizerdeutsch ist xi weit verbreitet.
Gamaheh (21.03.2009, 09:31):
Herzlichen Dank, Dox Orkh! Darauf hätte ich eigentlich selbst kommen müssen, wenn ich darüber nachgedacht hätte, daß Ihr da unten anscheinend nicht zwischen stimmlosen und stimmhaften Konsonanten unterscheidet; mit wäre es einfacher gewesen - das ist vermutlich als "gesein" zu entschlüsseln? Das ist wohl Oberdeutsch?

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (21.03.2009, 09:38):
Und hier gleich noch die Fernsehtipps der Woche von clavio.de (Auswahl der Auswahl):

# Anne-Sophie Mutter spielt
Folge 5, Wolfgang Amadeus Mozart: Sonaten für Violine und Klavier
Sonntag, 22.03.2009, 12.00 Uhr, BR-Fernsehen
# Martha Argerich spielt
Béla Bartók: Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug
Maurice Ravel: Ma Mère l'Oye
Witold Lutoslawski: Paganini Variationen für zwei Klaviere
Sonntag, 22.03.2009, 14.00 Uhr, ZDF-Theaterkanal
Freitag, 27.03.2009, 09.00 Uhr, ZDF-Theaterkanal
# Mozart mit Aimard und Stefanovich
Orchesterkonzert für zwei Klaviere und Auszüge aus der Antretter-Serenade
Montag, 23.03.2009, 14.00 Uhr, ZDF-Theaterkanal
Dienstag, 24.03.2009, 09.00 Uhr, ZDF-Theaterkanal
# Robert Schumann - Clara Wieck - Johannes Brahms
Eine Künstlerbeziehung erzählt von der Pianistin Hélène Grimaud
Dienstag, 24.03.2009, 16.45 Uhr, ZDF-Theaterkanal
Samstag, 28.03.2009, 11.45 Uhr, ZDF-Theaterkanal
# Martha Argerich - Abendgespräche
Martha Argerich ist die letzte noch verbleibende Pianistin, die als Legende bezeichnet werden kann. Sie gilt als Wildfang und ist im Herzen eine Rebellin: Die legendäre argentinische Musikerin ist von einem Hauch des Geheimnisvollen umgeben. Manche empfinden sie als zu kompromisslos, andere als großzügig und wunderbar. Zum ersten Mal spricht Martha Argerich über ihre Kunst, erzählt aus ihren Erinnerungen und vermittelt ihren ungeheuren Appetit auf das musikalische Schaffen. Eindrücke von Argentinien, Proben im Konzertsaal oder zu Hause, Ausschnitte aus aktuellen Konzerten und Archivmaterial vervollständigen diesen einzigartigen Film.
Freitag, 27.03.2009, 09.55 Uhr, ZDF-Theaterkanal

Im Radio u.a.:

# Intermezzo
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate F-dur, op. 18, Nr. 2 (Michael Korstick, Klavier)
Sonntag, 22. März 2009, 11.40 - 11.55 Uhr Bayern 4 Klassik
(für den Korstick-Fan unter uns)
# Musikszene
Kein Pianola zu Haus im Salon? - Der deutsche Klavierbau in der Krise
Sonntag, 22. März 2009, 15.05 - 16.00 Uhr Deutschlandfunk
# Doppel-Kopf
Am Tisch mit Andrej Gawrilow, "Klavier-Metaphysiker"
Gastgeber: Andreas Bomba
Dienstag, 24. März 2009, 12.05 - 13.05 Uhr und 23.05 - 00.00 Uhr hr2 Kultur
# ZeitZeichen
Der Geburtstag des deutschen Pianisten Wilhelm Backhaus
Donnerstag, 26. März 2009, 09.05 - 09.20 Uhr WDR 5, 17.45 - 18.00 Uhr WDR 3, 20.15 - 20.30 Uhr NDR Info
# Klavierstunde
Joseph Haydn: Andante con variazioni F-Dur Hob. XVII:6
Ludwig van Beethoven: Sonate f-Moll, op. 2 Nr. 1
Robert Schumann: Waldszenen op. 82
Wolfgang Amadeus Mozart: Rondo a-Moll KV 511
Wilhelm Backhaus, Klavier
Samstag, 28. März 2009, 13.04 - 14.00 Uhr Kulturradio RBB

Frühe Grüße (eigentlich zu früh für mich),
Gamaheh
cellodil (21.03.2009, 09:41):
Original von Dox Orkh
Original von Gamaheh
Original von ab
so isch es xi, wie die Vorarlberger sagen würden.

Lieber ab,

was darf man sich denn unter "xi" vorstellen? Und woher kommt das?

Aufklärungsbedürftig,
Gamaheh (das "Nordlicht")

Ich bin zwar kein Vorarlberger, mische mich aber trotzdem ein, weil ich denke, dass da eine etymologische Verwandtschaft zum alb-schwäbischen "xai" besteht. :J

Auf nordisch: "gewesen". Der Imperfekt ist im Schwäbischen unbekannt; also: so war es = so ist es gewesen = so ischs xai
Im Schweizerdeutsch ist xi weit verbreitet.

... oder auch "gsi" im Alemannischen, vom Verb "sin" (ist das nicht auch mittelhochdeutsch so? das Alemannische hat die Lautverschiebung von "i" zu "ei", vom Mittel- zum Neuhochdeutschen, nicht mitgemacht, wenn ich mich richtig erinnere...)

Liebe Grüße

Sabine
nikolaus (21.03.2009, 10:59):
Puh, da komme ich nicht mehr mit. Da tun sich bei mir riiieeesige Wissenslücken auf, ungefähr von der Größe des Ngorongoro-Kraters...

:( Nikolaus.
cellodil (21.03.2009, 12:12):
Original von nikolaus
Puh, da komme ich nicht mehr mit. Da tun sich bei mir riiieeesige Wissenslücken auf, ungefähr von der Größe des Ngorongoro-Kraters...

:( Nikolaus.

Lieber Nikolaus,

immerhin kennst Du den Ngorongoro-Krater... :D Also: Mach' Dir nix draus!

Mit der Lautverschiebung, das ist verhältnismäßig einfach vom Mittelhochdeutschen zum Neuhochdeutschen wurde aus i (z.B. mhd. wib) ei (nhd. weib), aus u wurde ü (mhd. kuch - nhd. küche) und derlei mehr. Und das Alemannische, das im Schwarzwald, im Elsaß und in der Schweiz noch gesprochen wird, hat diese Lautverschiebung zu den Umlauten nicht mitgemacht. Und der vorarlberger Dialekt scheint Ähnlichkeiten mit dem Alemannischen zu haben, zumindest klingt manches so (genau weiß ich das aber nicht, wie der mit dem Alemannischen verwandt ist und ob überhaupt).

Verstehen können allerdings auch die meisten Alemannen mittelhochdeutsche Texte ohne Wörterbuch (erwähnt sei der legendäre "Lexer") nicht unbedingt, weil nicht nur Laute verschoben worden sind, sondern sich auch häufig zudem die Bedeutung geändert hat.

Hoffe, das hat jetzt zur Verwirrung am Ngorongoro-Krater vollends beigetragen... :rofl

Herzliche Grüße aus dem sonnigen Süden

Sabine
Gamaheh (21.03.2009, 19:44):
Original von cellodil
Mit der Lautverschiebung, das ist verhältnismäßig einfach

Liebe Sabine,

entschuldige, wenn ich das nicht so stehen lassen kann (auch wenn dies kein Philologen-Forum ist). Der Begriff „Lautverschiebung“ ist ein systematischer und regelmäßiger Wandel eines ganzen Segments des Phonemsystems einer Sprache, und zwar von Konsonanten (Vokale sind allgemein viel unsteter); eigentlich beschränkt sich dieser Begriff auf zwei solcher Veränderungen, die die germanischen Sprachen betreffen: die germanische Lautverschiebung, die die germanischen von den übrigen indoeuropäischen Sprachen (systematisch) abgrenzt, und die hochdeutsche Lautverschiebung, die das Hochdeutsche (dazu gehört auch das Jiddische, wenn ich nicht irre) von den übrigen germanischen Sprachen (auch den niederdeutschen); beide betreffen die Verschlußlaute /p, t, k/ und ihre stimmhaften und aspirierten Gegenstücke. > und > sind unterschiedliche Vorgänge: das eine Diphthongierung (Voraussetzung weiß ich nicht), das andere i-Umlaut, letzteres kann nur auf ein in der Folgesilbe zurückgehen, wie auch der Umlaut in Pluralformen auf ehemalige Endung, die ein enthielt. Mehr kann ich glücklicherweise dazu nicht sagen, da ich mich nie mit deutscher Sprachgeschichte oder Dialektologie befaßt habe, aber: Lautwandel ist nicht einfach nachzuvollziehen.

Grüße,
Gamaheh

P.S.: Was ist der Ngorongoro-Krater?

a. Ein erloschener Vulkan in Afrika
b. Ein etruskischer Mischkelch für Trankopfer
c. Ein dunkler Fleck auf einem Röntgenbild
d. Noch etwas anderes?
Amadé (21.03.2009, 20:29):
Halo Radio-Freaks,

ich lese gerade das Programm von SWR2, da gibt es am kommenden Mittwoch, 25.März um 20:03:
Musik kommentiert: Mahler 10.Sinfonie.
Gespräch H.P.Jahn mit Matthias Hermann, anschließend die Aufnahme des Adagois mit Abbado BPh.

Gruß Amadé
nikolaus (21.03.2009, 22:19):
Original von Gamaheh

P.S.: Was ist der Ngorongoro-Krater?

a. Ein erloschener Vulkan in Afrika
b. Ein etruskischer Mischkelch für Trankopfer
c. Ein dunkler Fleck auf einem Röntgenbild
d. Noch etwas anderes?

e. Ein dunkles Röntgenbild eines auf einem Vulkan in Afrika in seinem Mischkelch ertränkten Etruskers oder so...
ab (22.03.2009, 18:30):
Original von Gamaheh
Original von ab
so isch es xi, wie die Vorarlberger sagen würden.

Lieber ab,

was darf man sich denn unter "xi" vorstellen? Und woher kommt das?

Aufklärungsbedürftig,
Gamaheh (das "Nordlicht")
"g'si" von "gewesen"

Die Bevölkerung aus Vorarlberg (als Sprachgruppe der alemannischen Dialekte) wird bei uns daher auch gerne als "Xiberger" bezeichnet.
cellodil (22.03.2009, 22:21):
Original von Gamaheh
entschuldige, wenn ich das nicht so stehen lassen kann (auch wenn dies kein Philologen-Forum ist). Der Begriff „Lautverschiebung“ ist ein systematischer und regelmäßiger Wandel eines ganzen Segments des Phonemsystems einer Sprache, und zwar von Konsonanten (Vokale sind allgemein viel unsteter); eigentlich beschränkt sich dieser Begriff auf zwei solcher Veränderungen, die die germanischen Sprachen betreffen: die germanische Lautverschiebung, die die germanischen von den übrigen indoeuropäischen Sprachen (systematisch) abgrenzt, und die hochdeutsche Lautverschiebung, die das Hochdeutsche (dazu gehört auch das Jiddische, wenn ich nicht irre) von den übrigen germanischen Sprachen (auch den niederdeutschen); beide betreffen die Verschlußlaute /p, t, k/ und ihre stimmhaften und aspirierten Gegenstücke. > und > sind unterschiedliche Vorgänge: das eine Diphthongierung (Voraussetzung weiß ich nicht), das andere i-Umlaut, letzteres kann nur auf ein in der Folgesilbe zurückgehen, wie auch der Umlaut in Pluralformen auf ehemalige Endung, die ein enthielt. Mehr kann ich glücklicherweise dazu nicht sagen, da ich mich nie mit deutscher Sprachgeschichte oder Dialektologie befaßt habe, aber: Lautwandel ist nicht einfach nachzuvollziehen.


:down :down :down :down :down

Liebe Gamaheh,

Du siehst mich erbleichen... Wahrscheinlich war meine mediävistische Schnellbleiche doch etwas sehr vereinfachend...

Merci für die Aufklärung!

Herzliche Grüße

Sabine
Solitaire (24.03.2009, 14:24):
Für mich kommt es aus Zeitgründen LEIDER nicht in Frage, aber vielleicht hat jemand Interesse: Thomas Hampson gibt einen Arienabend in Düsseldrof. Es gibt noch Karten.
Klick
Ich sollte eigentlich mein Sparschwein schlachten und mein Konto plündern und würde das auch tun, aber entweder stecke ich zu dieser Zeit noch im Renovierungswahnsinn, oder ich bin in Eisenach, je nachdem.
Triste, trsite, triste.
cellodil (24.03.2009, 20:40):
Anlässlich des zweiten Todestages von Mstislav Rostropovich veranstaltet die Kronberg Academy am 27. April 2009 ein Benefizkonzert zugunsten der Rostropovich Cello Foundation mit Mischa Maisky und Marie-Elisabeth Hecker. Infos zur Veranstaltung und zur Kartenbestellung gibt's hier.
Poztupimi (28.03.2009, 21:55):
Mal wieder ein Hinweis auf eine Interpretationen-Sendung von mir:

Deutschlandradio Kultur – 29.03.2009 · 15:05 Uhr

Ein Fest der Sinnlichkeit – Die Oper "Giulio Cesare in Egitto" von Georg Friedrich Händel
Gast: Jürgen Kesting

Grüße,
Wolfgang
Heike (02.04.2009, 07:46):
arte, Montag, 06.04., 22:40 - 01:00 Uhr
Erstausstrahlung - Sergej Prokofjew - Der Spieler
Aufzeichung aus der Berliner Lindenoper

.... Seit dem Tod von Sergej Prokofjew 1953 hat es kaum mehr als ein Dutzend Inszenierungen des 'Spielers' gegeben, und es brauchte wohl den sicheren Instinkt Daniel Barenboims, um dieses rare Meisterwerk des Musiktheaters erfolgreich aus dem Notenarchiv zu zerren. Mit seiner sensationell eindringlich spielenden Staatskapelle verhilft Barenboim an der Berliner Staatsoper der filmmusikhaften Komposition Prokofjews mit ihrer plastischen Charakterisierungskunst zu suggestiver Sogwirkung. ....
Mischa Didyk als Alexej
Stefania Toczyska als Babulen'ka

Wiederholung: 26.04., 09:45 Uhr, arte

Quelle http://www.tvinfo.de/
Heike (05.04.2009, 16:57):
3x Interpretationen Deutschlandradio Kultur


Karfreitag 10.4.2009 · 15:05 Uhr
"Geist und Macht"
Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion
Gast: Hans-Christoph Rademann
Moderation: Gerald Felber


Ostersonntag 12.4.2009 · 15:05 Uhr
" ... ist wie ein Gruß vom Himmel"
"Der Rosenkavalier" von Richard Strauss
Moderation: Karl-Dietrich Graewe


Ostermontag 13.4.2009 · 15:05 Uhr
"Verheißung - Passion - Erlösung"
"Der Messias" von Georg Friedrich Händel
Gast: Habakuk Traber
Moderation: Michael Dasche
Heike (05.04.2009, 17:22):
und dann noch ein spezieller Hinweis für Solitaire:

Karfreitag, 10.4.2009
Konzert
Villazón singt Händel
ZDF 12:35 Uhr, 50 Min.
Rachmaninov (05.04.2009, 18:34):
Original von Hebre
arte, Montag, 06.04., 22:40 - 01:00 Uhr
Erstausstrahlung - Sergej Prokofjew - Der Spieler
Aufzeichung aus der Berliner Lindenoper

.... Seit dem Tod von Sergej Prokofjew 1953 hat es kaum mehr als ein Dutzend Inszenierungen des 'Spielers' gegeben, und es brauchte wohl den sicheren Instinkt Daniel Barenboims, um dieses rare Meisterwerk des Musiktheaters erfolgreich aus dem Notenarchiv zu zerren. Mit seiner sensationell eindringlich spielenden Staatskapelle verhilft Barenboim an der Berliner Staatsoper der filmmusikhaften Komposition Prokofjews mit ihrer plastischen Charakterisierungskunst zu suggestiver Sogwirkung. ....
Mischa Didyk als Alexej
Stefania Toczyska als Babulen'ka

Wiederholung: 26.04., 09:45 Uhr, arte

Quelle http://www.tvinfo.de/

Ist die Vorlage von Dostojewksi?
Heike (06.04.2009, 07:39):
Ja, weiteres siehe Quelle http://www.staatsoper-berlin.de/

Ist es Liebe oder Spielsucht, Geldgier oder Lust an der Macht über andere? Keiner Figur in Prokofjews Oper nach dem autobiographisch inspirierten Roman von Fjodor Dostojewski ist wohl ganz zu trauen. Polina macht sich kaltblütig über die Liebesgefühle lustig, die ihr Alexej zunächst wohl aufrichtig entgegenbringt, um sich am Ende doch als feinfühlige und unglückliche Frau zu offenbaren, als er, inzwischen durch zu großes Glück dem Spiel verfallen, seine Leidenschaft für sie anscheinend verloren hat. Und alle anderen sind ohnehin durchtriebene Gestalten: der despotische, spielsüchtige »General« und seine ur-russische Tante, »Babulenka« genannt, die er so gerne beerbt hätte, die dann aber vor seinen Augen ihr Vermögen selbst verspielt; und auch der Kreis der Nicht-Russen, der diese russische Gemeinde in einer deutschen Kurstadt umgibt, ist zwielichtig, so etwa Blanche, die sich einen reichen Mann angeln will, der mysteriöse Mr. Astley, der sich manches kaufen kann, oder der herzlose Marquis, der plötzlich von Polina nichts mehr wissen will.

Aus Dostojewskis Psychogramm eines spielsüchtigen Ich-Erzählers formte Prokofjew, der sich das Libretto seiner Oper selbst schrieb, musikalische Charakterstudien, bei denen die Gesangspartien beinahe ausnahmslos im Deklamationsgestus verbleiben. Dadurch entstand fast so etwas wie eine »Anti-Oper« – ein musiktheatralisches Werk, das sich vom geläufigen Operntypus bewusst absetzt, indem es auf ariose Gestaltungen verzichtet, jedoch Leitmotiven ähnliche Elemente zur Figurencharakterisierung nutzt. So entstehen doch größere musikalische Zusammenhänge, die wohl das einzig stabilisierende Gegengewicht zu dem ansonsten ungebrochen hohen szenischen Tempo der Dialoge bilden. Und auch in der zentralen Szene des Roulettespiels im finalen vierten Akt mit der Musik der rollenden Kugel geben die hier gänzlich auf bloße Typen reduzierten Spieler mit ihren vokalen Einwürfen dem musikalischen Stimmungsbild nur eine besondere Klangfarbe.
ab (09.04.2009, 12:07):
Rundfunkübertragung in Bayern 4 Klassik

Freitag, 10. April 2009, 20:05 Uhr
www.br-online.de/bayern4klassik

Kammerkonzert
Kuss Quartett
Miklós Perényi Violoncello


Joseph Haydn: Streichquartett G-dur, op. 77/1
Antonín Dvorák: Aus "Zypressen" (Nr. 1, 4 und 7)
Franz Schubert: Streichquintett C-dur, D 956


Aufnahme vom 2. September 2008
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg
Pollux (10.04.2009, 11:37):
Heute, Karfreitag, um 23:00 Uhr im ZDF
Klang der Stille
Original-Titel: Copying Beethoven
Künstlerbiografie, USA 2006
Regie: Agnieszka Holland
mit Ed Harris als Beethoven (bin immer noch dabei, mir das vorzustellen)

Inhalt: Die junge Musikstudentin Anna Holtz (Diane Kruger) bekommt als Kopistin die große Chance, mit Ludwig van Beethoven (Ed Harris) zusammen zu arbeiten. Für die Partituren der gerade beendeten 9. Symphonie braucht er einen Kopisten, der von dem, was er säuberlich abschreibt, auch etwas versteht. Wenig begeistert allerdings ist der Meister von der Aussicht, seine kostbaren Noten in die Hände einer Frau zu legen. Dass die ehrgeizige und talentierte Anna es dazu noch wagt, das Genie zu beraten und sogar zu kritisieren, macht die Beziehung zwischen dem cholerischen Künstler und der selbstbewussten Studentin nicht einfacher. Als Anna dem aufgrund seiner Taubheit als Orchesterleiter überforderten Beethoven jedoch entscheidend hilft, die Uraufführung seiner Symphonie zu dirigieren, beginnt Beethoven zu begreifen, was er an Anna hat.
Heike (11.04.2009, 23:29):
18.4.2009
3Sat 20:15 Uhr, 245 Min.

Wagner: Tristan und Isolde
Aus der Mailänder Scala
Mit Spannung erwartet wurde die letztjährige Scala-Eröffnung bei der Patrice Chereau nach dem legendären "Jahrhundert-Ring" seine zweite umjubelte Wagner-Inszenierung präsentierte.In den Hauptrollen stehen Waltraud Meier und Ian Storey auf der Bühne des traditionsreichen Opernhauses. Die musikalische Leitung liegt bei Daniel Barenboim.
nikolaus (14.04.2009, 20:18):
Am 17.4. beginnt der Vorverkauf für den diesjährigen Progetto Martha Argerich in Lugano vom 8. bis zum 29. Juni.

Näheres hier.

Ich werde mich darauf stürzen... :D

Nikolaus.
Poztupimi (19.04.2009, 10:32):
Heute auf Deutschlandradio Kultur aus der Reihe Interpretationen:

19.04.2009 · 15:05 Uhr
Am Rande der Stille
Franz Schuberts letzte Klaviersonate
Moderation: Jürgen Liebing

Grüße,
Wolfgang
ab (24.04.2009, 12:03):
Kammermusik-Fans aufgepasst:
Rundfunkübertragung im Hessischen Rundfunk (HR2) / Broadcasting in HR2

Sendetermin:
Sonntag, 26. April 2009, 20:05 Uhr
www.hr2.de

Kammerkonzert
Belcea Quartet
Ian Bostridge Tenor
Roger Vignoles Klavier

Franz Schubert: Streichquartett a-Moll, D 804
Ralph Vaughan Williams: "On Wenlock Edge"
Ludwig van Beethoven: Streichquartett cis-Moll, op. 131


Aufnahme vom 15. Juni 2008
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg
nikolaus (29.04.2009, 20:44):
Sonntag, 3.5. 19Uhr Arte

Argerich und Kremer - Eine Konzerterinnerung:

Werke von Schumann und Bartok

Regie: Daniel Finkernagel

Das ist ein Film über Abschlusskonzert der Tournee von Martha Argerich und Gidon Kremer anlässlich seines 60sten Geburtstages, das 2006 in Berlin stattfand.

Ich habe die beiden seinerzeit mit dem gleichen Programm in Köln gehört und war begeistert.

Nikolaus.
ab (30.04.2009, 17:41):
Rundfunkübertragung in DRS 2 (Schweiz)

Sendetermin :
Sonntag, 3. Mai 2009, 21:00 Uhr
www.drs2.ch

Kammerkonzert
Belcea Quartet
Ian Bostridge Tenor
Roger Vignoles Klavier


Franz Schubert: Streichquartett a-Moll, D 804
Ralph Vaughan Williams: "On Wenlock Edge"
Ludwig van Beethoven: Streichquartett cis-Moll, op. 131


Aufnahme vom 15. Juni 2008
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg
Poztupimi (03.05.2009, 14:03):
Heute auf Deutschlandradio Kultur im Rahmen der Reihe "Interpretationen":

03.05.2009 • 15:05 Uhr

"Im Hinterzimmer der Politik"
Giuseppe Verdis "Aida"

Gast: Peter Konwitschny
Moderation: Gerald Felber

Grüße,
Wolfgang
nikolaus (06.05.2009, 22:59):
Vom 24. Juli bis zum 22. August findet das diesjährige Festival International de Piano de La Roque d'Anthéron statt.

Das Programm findet ihr hier.

Es sind recht spannende Konzerte dabei, u. a. finde ich es beachtlich, dass Renaud Capucon und Frank Braley an einem Abend alle Violinsonaten von Beethoven spielen...

Leider findet es ja immer in den Ferien statt, da bekomme ich nie frei... :I

Nikolaus.
Gamaheh (07.05.2009, 01:28):
Original von nikolaus
Vom 24. Juli bis zum 22. August findet das diesjährige Festival International de Piano de La Roque d'Anthéron statt.

Das Programm findet ihr hier.

Habe ich auch schon gesehen. Leider ist das so weit weg, und dann muß man irgendwo noch weiter weg wohnen und braucht ein Auto, und das macht mein 21-jähriger Golf nicht mehr mit, fürchte ich. Auch sind die Eintrittspreise sehr hoch, da muß ich wohl noch ein paar Jahre sparen.

Lieber fahre ich nächsten Monat nach Lille zum Lille Piano(s) Festival, dahin schafft Scarbo es noch (hoffe ich), und für drei Tage gibt es ein tolles Programm bei sehr bescheidenen Preisen! Also Du Lugano, ich Lille!

Es sind recht spannende Konzerte dabei, u. a. finde ich es beachtlich, dass Renaud Capucon und Frank Braley an einem Abend alle Violinsonaten von Beethoven spielen...

Die Franzosen haben eine Schwäche für solche musikalischen Marathons. Vor ein paar Jahren hat François-Frédéric Guy sämtliche Beethoven-Sonaten in einer Woche gespielt (ich habe ihn mit acht oder zehn davon an einem Abend erlebt).

Grüße,
Gamaheh
ab (07.05.2009, 08:50):
Original von Gamaheh
Lieber fahre ich nächsten Monat nach Lille zum Lille Piano(s) Festival,

Was für ein einfallsreicher Festspiel-Titel: "Rund um Chopin"
(ich hoffe, die östereichische Ironie klingt hier durch... :D)

Sehr gewinnendes Foto von Bianconi (als er wohl bedeutend jünger war?)!
Heike (07.05.2009, 22:28):
DRadio Kultur
Interpretationen · 10.05.2009 um 15.05 Uhr

Auf dem Weg zu sich selbst
Béla Bartóks Streichquartett Nr. 1
Es klingt ein bisschen wie ein ganz früher Schönberg, durchsetzt mit französischen Elementen à la Debussy - und doch ist da schon dieser unverkennbare "bartók-ungarische" Tonfall: Das Streichquartett Opus 7 ist eins der ersten Werke, in denen Béla Bartók zu seiner ganz eigenen musikalischen Sprache gefunden hat. Damit setzt es wie die bekannteren späteren Quartette einen Markstein im Schaffen des Komponisten.


Wie ich gerade gesehen habe, gibt es zu Bartoks Kammermusik auch noch keinen Thread, oje oje!
Heike
ab (07.05.2009, 22:44):
Danke für den Tipp, das ist eines meiner Lieblingsquartette überhaupt...
Heike (07.05.2009, 23:26):
Hallo ab,
das ist eines meiner Lieblingsquartette überhaupt..
:times10
Ich liebe Bartok - schließlich bin ich ja zu 50% Ungarin!
Heike
ab (07.05.2009, 23:32):
Original von Hebre
Hallo ab,
das ist eines meiner Lieblingsquartette überhaupt..
:times10
Ich liebe Bartok - schließlich bin ich ja zu 50% Ungarin!
Heike

Erstaunlicher Schluss, dann dürfte ich ihn ja nur zu 25 % lieben, schließlich war das Königreich Ungarn ja nur ein halber Teil der K&K Monarchie ?(

:J
Heike (07.05.2009, 23:39):
Egal, er hat gute Musik gemacht!
Heike
Gamaheh (08.05.2009, 00:53):
Original von ab
Was für ein einfallsreicher Festspiel-Titel: "Rund um Chopin"
(ich hoffe, die östereichische Ironie klingt hier durch... :D)

Nicht einmal für mich zu subtil, lieber ab - aber danke für den Hinweis!
Die Franzosen mögen ihren Chopin, und denken sich wohl, besser jetzt noch schnell als im nächsten Jahr, wo sie alle nur noch Chopin bringen - das ist doch fast originell!

Sehr gewinnendes Foto von Bianconi (als er wohl bedeutend jünger war?)!
Ich glaube, so sieht er immer noch aus.

Nocturne Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (09.05.2009, 22:05):
Noch als Nachtrag zu französischen Marathons und Chopin: Der französische Impresario René Martin (La Roque d'Anthéron, Folle Journée de Nantes) hat schon Ende November letzten Jahres in Japan das Projekt "Le journal musical de Chopin" aus der Taufe gehoben, das auch noch bis 2010 anderswo produziert werden soll.

Es wurden sämtliche Werke für Solo-Klavier von Chopin (also fast alle seine Kompositionen) in chronologischer Reihenfolge in 14 einstündigen Konzerten, über vier Tage verteilt, von sechs Pianisten aufgeführt: Abdel Rahman El Bacha, Iddo Bar-Shai, Anne Queffelec, Philippe Giusiano, Momo Kodama, Jean-Frederic Neuburger.

Grüße,
Gamaheh
ab (11.05.2009, 14:01):
Rundfunkübertragung im ORF-Programm Ö1, auch über Internet zu empfangen

Sendetermin: Dienstag, 12. Mai 2009, 10:05 Uhr
oe1.orf.at

Sol Gabetta Violoncello
Mihaela Ursuleasa Klavier

Robert Schumann:
Fantasiestücke, op. 73
Ludwig van Beethoven:
Cellosonate Nr. 5 D-Dur, op. 102/2
César Franck:
Cellosonate A-Dur
Albert Ginastera:
Pampanea Nr. 2, op. 21


Aufnahme vom 4. Mai 2009
Markus-Sittikus-Saal in Hohenems

___
Jeremias (12.05.2009, 17:50):
Am 25.09.2009 in der Kölner Oper:

Vesselina KAsarova als Carmen! Ich habe gestern die Tickets reserviert :cool :cool :cool :cool :cool :leb :leb :leb :leb :leb :leb :leb :times10 :times10 :times10 :times10 :times10 :times10 :times10 :times10
nikolaus (12.05.2009, 18:11):
Original von Jeremias
Am 25.09.2009 in der Kölner Oper:

Vesselina KAsarova als Carmen! Ich habe gestern die Tickets reserviert :cool :cool :cool :cool :cool :leb :leb :leb :leb :leb :leb :leb :times10 :times10 :times10 :times10 :times10 :times10 :times10 :times10

Woher weisst Du das?

Singt sie nur an dem einen Abend?

Dringlich..., Nikolaus
Jeremias (13.05.2009, 07:42):
Schau Dir die neue Vorschau der Kölner Oper an, sie singt nur am 25.9.! Ich habe schon eine Mail, dass ich nach Beginn des Vorverkaufs meine Reservierungsbestätigung erhalte :beer

http://www.buehnenkoeln.de/index_oper.php

AUf Seite 14 findest Du alles :beer
nikolaus (13.05.2009, 18:21):
Danke!

Nikolaus :hello
nikolaus (13.05.2009, 18:32):
Am Sonntag in Duisburg im Rahmen des Klavierfestival Ruhr:

Hélène Grimaud hat abgesagt, damit ist das Trio Grimaud, Batiashvili, Mörk geplatzt.

Als Ersatz konnte Khatia Buniatishvili gewonnen werden, die neben Chopin (4. Ballade) und Liszt (1. Mephistowalzer) mit Julian Rachlin Schuberts 1. Violinsonate und die Franck-Sonate spielt.

Schade, ich war neugierig auf das namhafte Trio mit schönem Program (Brahms, Shostakovich, Schumann).
Rachlin mag ich eigentlich nicht so gerne, aber ich will mal vorurteilsfrei sein :engel
Buniatishvili ist eine erst 21jährige Pianistin mit schon grossen Vorschusslorbeeren u. a. von Gidon Kremer. In Lugano bei Martha Argerich war sie schon und ist sie dieses Jahr auch.

Na dann...

Nikolaus.
Jeremias (13.05.2009, 19:04):
Sie kommt nächstes Jahr auch nach Düsseldorf!
ab (16.05.2009, 00:07):
Der 13. Van Cliburn Klavierwettbewerb steht an. 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, überwiegend aus dem Asiatischen Raum, werden versuchen, zu überzeugen. Neu auch mit Live-Stream mit anzusehen!



The 2009 Competition will be streamed live in its entirety from May 22 to June 7 at www.cliburn.tv. Pianist and arts advocate Jade Simmons will host the webcast for the duration of the competition.

Thirty pianists will compete in the Preliminary Round; twelve will compete in the Semifinal Round; and six will vie for top honors in the Final Round. All six finalists will receive a prize package offering three years of managed concert tours at over $1,000,000 total value. Cliburn winners perform in hundreds of venues across the United States and abroad.

All pianists participating in the competition receive extraordinary media exposure on television, radio, and Internet broadcasts, as well as through commercial recordings and DVDs.

Information is subject to change.
Heike (29.05.2009, 15:22):
rbb Kulturradio
Sa 30.5. um 13,04- 14.00 Uhr
KLAVIERSTUNDE
Der russische Pianist Nikolai Demidenko hat einmal gesagt: "Die Art, wie wir spielen, ist ein Spiegelbild unseres Lebens."

Ludwig van Beethoven - Sonate Fis-Dur, op. 78
Franz Schubert - 6 Moments Musicaux D 780
Nikolai Medtner - Vergessene Weisen op. 39: Nr. 5 Sonata tragica c-Moll



So 31.5. DRadioKultur, 15.05 Uhr Interpretationen
"Die Streichquartette des Joseph Haydn"
Gast: Oliver Wille
Moderation: Wolfgang Hagen

Mo 1.6. DRadioKultur, 15.05 Uhr Interpretationen
"Entflammte Leidenschaft"
Vincenzo Bellinis "Norma"
Moderation: Gerald Felber
daniel5993 (30.05.2009, 17:28):
HEUTE, 30. Mai 2008

3Sat 20:15 Uhr, 215 Min.

http://www.rondomagazin.de/tvprogramm/2945.jpg

Richard Strauss: Der Rosenkavalier
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Herbert Wernickes (1946 - 2002) produzierte die Richard-Strauss-Oper 1995 für die Salzburger Festspiele. Für die Festspielhausbühne in Baden-Baden wurde diese Inszenierung neu bearbeitet. Hochgelobt gehört Wernickes Aufführung zu seinen großen Würfen. Sie stellt Strauss' Komödie als Satire auf die Dekadenz dar. Die Rolle der Feldmarschallin ist der amerikanischen Starsopranistin Renée Fleming wie auf den Leib geschneidert und ist, wie sie selbst sagt, ihre Lieblingsrolle.


Leider werd ich wohl nicht reinschauen können, MEINE "grünen Fischgräten" spielen heut Abend :J
daniel5993 (30.05.2009, 23:52):
Konzert

http://www.stopin-praha.cz/images/articles/vltava.jpg

Smetana: Mein Vaterland
Rafael Kubelik


Sonntag, den 30. Mai 2009, BR 12:15 Uhr, 95 Min.
daniel5993 (31.05.2009, 23:36):
Klassik im Fernsehen am 01. Juni 2009

Konzert
Das Hagen Quartett spielt Haydn: Streichquartett d-Moll op. 76 Nr. 2
3Sat 09:05 Uhr, 25 Min.

Konzert
Haydn: Die Jahreszeiten - Der Frühling
Musikalische Leitung: Enoch zu Guttenberg
3Sat 09:30 Uhr, 45 Min.

Konzert
Haydn: Die Jahreszeiten - Der Sommer
Musikalische Leitung: Enoch zu Guttenberg
3Sat 10:15 Uhr, 45 Min.

Oper
Weber: Der Freischütz
Musikalische Leitung: Thomas Hengelbrock
Arte 19:00 Uhr, 180 Min.

Dokumentation
Tschaikowskys "Pathetique"
Arte 22:05 Uhr, 55 Min.
daniel5993 (05.06.2009, 20:27):
Klassik im Fernsehen am Samstag den 06. Juni 2009


Konzert
Truls Mørk spielt Chopin und Dvorák
ZDF Theaterkanal 09:00 Uhr, 45 Min.

Portrait
Thomas Quasthoff
EinsFestival 11:30 Uhr, 45 Min.

Konzert
Thomas Quasthoff singt Lieder von Johannes Brahms
Aufzeichnung vom 17.10.2004 im Rahmen der Schwetzinger Festspiele
EinsFestival 12:15 Uhr, 15 Min.

Dokumentation
Müssen Sänger dick sein?
EinsFestival 12:30 Uhr, 30 Min.

Konzert
Monteverdi mit Rolando Villazón, Topi Lehtipuu und Patrizia Ciofi
ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 45 Min.


Oper
http://www.rondomagazin.de/tvprogramm/3007.jpg
Puccini: Tosca
Bregenzer Festspiele 2007
Nach dem großen Erfolg von "La Bohème" präsentierten die Bregenzer Festspiele 2007 mit "Tosca" ein weiteres Opern-Meisterwerk rund um Liebe, Macht und Eifersucht des italienischen Komponisten Giacomo Puccini. In den Hauptrollen sind Nadja Michael, Zoran Todorovich und Gidon Saks zu erleben.
3Sat 20:15 Uhr, 125 Min.

Portrait
Jung und romantisch
Der Pianist Yundi Li
ZDF Theaterkanal 21:20 Uhr, 55 Min.

Oper
Gershwin: Porgy and Bess
Musikalische Leitung: Sir Simon Rattle
ZDF Theaterkanal 22:15 Uhr, 185 Min.
Poztupimi (07.06.2009, 12:06):
Heute auf Deutschlandradio Kultur aus der Reihe Interpretationen:

07.06.2009 · 15:05 Uhr
Adler und Taube
Carl Maria von Webers Oper "Der Freischütz"
Moderation: Karl Friedrich Gräwe

Grüße,
Wolfgang
daniel5993 (08.06.2009, 23:04):
Klassik im Fernsehen, am 9. Juni 2009

Konzert
Thomas Quasthoff bei den Schwetzinger Festspielen
Schumann: Liederkreis op. 24, Brahms: Vier ernste Gesänge op. 121
Arte 06:00 Uhr, 45 Min.

Portrait
Régine Crespin
ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 55 Min.

Operette
Offenbach: Die schöne Helena
Opernhaus Zürich, 1996
ZDF Theaterkanal 16:50 Uhr, 130 Min.

Oper
Verdi: Nabucco
Mailänder Scala 1986
ZDF Theaterkanal 19:40 Uhr, 145 Min.
Poztupimi (14.06.2009, 12:39):
Heute auf Deutschlandradio Kultur aus der Reihe Interpretationen:

14.06.2009 · 15:05 Uhr
Tumult und Grazie
Die Scherzi Frederic Chopins
Moderation: Jürgen Otten

Grüße,
Wolfgang
ab (15.06.2009, 12:58):
Sendetermin / date of broadcast:
Dienstag, 16. Juni 2009, 10:05 Uhr
oe1.orf.at

Jerusalem Quartet

Joseph Haydn:
Streichquartett f-Moll, op. 20/5
Johannes Brahms:
Streichquartett a-Moll, op. 51/2
Joseph Haydn:
Streichquartett G-Dur, op. 77/1

Aufnahme vom 31. Mai 2009
Markus-Sittikus-Saal in Hohenems

Weitere Sendetermine in Österreich und in anderen Ländern mit Konzertmitschnitten von der Schubertiade finden Sie unter
Heike (15.06.2009, 20:06):
arte, Montag, heute, 22:45 - 00:10 Uhr

Piotr Anderszewski - Wanderer ohne Ruhe
Frankreich 2009 (B. Monsaingeon)

Perfektionismus und Reiselust bestimmen sein Leben. Der Pianist Piotr Anderszewski ist ein eifriger 'Wandersmann'. Das kommt auch im neuen Film von Bruno Monsaingeon zur Sprache. In einer Art Railwaymovie begleitet er den 40-Jährigen polnisch-ungarischer Herkunft auf einer Tournee, die zugleich zur Reise in seine Herkunftsländer wird und ihn nach Poznan, Zakopane, Warschau und Budapest führt. Der Privatzug dient während der Tournee als Arbeitsplatz und Wohnung des Pianisten. Hier übt er, empfängt Freunde und denkt über seine Karriere nach.
Der Film, der im Januar in Biarritz mit dem Goldenen FIPA in der Kategorie 'Performing Arts' ausgezeichnet wurde, zeichnet Schwerpunkte aus Anderszewskis aktuellem Schaffen nach, wie zum Beispiel die Einspielung von Beethovens erstem Klavierkonzert mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Leitung von Gustavo Dudamel oder seine jüngste Darbietung im Pariser Théâtre des Champs-Elysées. Außerdem gewährt er Ein blick in die Überlegungen des Musikers zu seiner Arbeit und seinem Verhältnis zu den Komponisten Bach, Chopin, Schumann, Beethoven, Brahms, Szymanowski und Mozart. Dessen 'Zauberflöte' spielt Anderszewski bei sich zu Hause in Lissabon in einer eigenen Klavierversion, die den Film leitmotivisch begleitet.

Quelle: http://www.tvinfo.de/
Heike (20.06.2009, 18:49):
TV
Die Berliner Philharmoniker live in der Waldbühne
RBB, Sonntag, 21.06. - 20:15 - 22:15 Uhr

Ihr letztes Konzert der Saison geben die Berliner Philharmoniker unter freiem Himmel, im Grünen und vor 20.000 Zuhörern, kurzum: in der Berliner Waldbühne. Unter dem Motto 'Russische Rhythmen' dirigiert Sir Simon Rattle Auszüge aus Tschaikowskys 'Nussknacker', den 'Sacre' von Strawinsky und das dritte Klavierkonzert von Rachmaninow. Solist ist der in Usbekistan geborene Jefim Bronfman
Quelle: http://www.tvinfo.de/
Gamaheh (21.06.2009, 21:25):
Für die vielen Fans hier im Forum:

Carlos Kleiber ist im Juli der "Große Star der Musik" auf NDR Kultur - vier Folgen, immer sonntags von 18 bis 19 Uhr, beginnend am 5.7.

Grüße,
Gamaheh
nikolaus (21.06.2009, 21:42):
Vom Progetto Martha Argerich gibt es übrigens auch live-steamings, mehr dazu auf der homepage.

Heute abend auch (jetzt ist gerade Pause).

Nikolaus.
Gamaheh (27.06.2009, 10:13):
Guten Morgen allerseits,

Radio-Tipps von Clavio,

Fernseh-Tipps (für Freunde der Klaviermusik).

Grüße,
Gamaheh
Poztupimi (27.06.2009, 11:06):
Auf Deutschlandradio Kultur aus der Reihe Interpretationen:

28.06.2009 · 15:05 Uhr
Der Kampf um die wahre Bestimmung der Musik
Christoph Willibald Glucks Reformoper "Iphigénie en Tauride"
Zu Gast: Jürgen Kesting

Grüße,
Wolfgang
Dulcamara (04.07.2009, 07:27):
Das Verbier-Festival wird dieses Jahr wieder zu einem Teil auf medici.tv übertragen (kostet nichts, man muss sich nur anmelden). Die Konzertaufnahmen stehen danach auch noch ein paar Wochen kostenfrei im Archiv zu Verfügung, erst danach muss man dafür zahlen. Es sind schon ein paar Highlights dabei aus meiner Sicht, das ganze Programm findet sich auf der genannten Webseite.

Ebensolche Highlights:
Repin mit dem Violinkonzert von Schostakowitsch am 17. Juli um 19 Uhr.

Kissin mit einem Soloprogramm bestehend aus Stücken von Prokofjev und Chopin am 19. Juli um 20 Uhr.

David Fray mit einem Soloprogramm bestehend aus Stücken von Schubert und Bach am 23. Juli um 11 Uhr.

Das Schumann Klavierquartett mit Argerich, Jansen, den beiden Maiskys sowie Yuri Bashmet am 24. Juli um 19 Uhr.

Marta Argerich mit Beethovens zweitem Klavierkonzert (Version für Kammerorchester) am 22. Juli um 19 Uhr.
nikolaus (04.07.2009, 09:04):
Ja, das kann ich auch nur empfehlen.
Ich habe letztes Jahr einige Konzerte online gesehen. Hat richtig Spaß gemacht!

Nikolaus.
Jeremias (04.07.2009, 15:13):
Am kommenden Mittwoch gibt es MArtha Argerich und Lilya Zilberstein in Essen! Und am Sonntag darauf an gleicher Stelle Sokolov...
nikolaus (04.07.2009, 16:03):
Original von Jeremias
Am kommenden Mittwoch gibt es MArtha Argerich und Lilya Zilberstein in Essen! ...

Ich weiß (natürlich :wink) und werde da sein.
Mal sehen, ob sie sich an mich erinnern... :D

Nikolaus.
nikolaus (04.07.2009, 16:04):
Am 10.3.2010 gibt Krystian Zimerman ein Chopin-Recital in Köln!

Nikolaus.
Rachmaninov (04.07.2009, 20:26):
Original von nikolaus
Am 10.3.2010 gibt Krystian Zimerman ein Chopin-Recital in Köln!

Nikolaus.

wo findet man sein tour daten
nikolaus (04.07.2009, 23:31):
Original von Rachmaninov
Original von nikolaus
Am 10.3.2010 gibt Krystian Zimerman ein Chopin-Recital in Köln!

Nikolaus.

wo findet man sein tour daten

Das Datum habe ich aus dem Spielplan der Philharmonie Köln für die Saison 2009/2010.
Andere Auftritte weiss ich jetzt nicht, wird es aber sicher geben...

Nikolaus.
Gamaheh (05.07.2009, 11:51):
Original von Rachmaninov
Original von nikolaus
Am 10.3.2010 gibt Krystian Zimerman ein Chopin-Recital in Köln!

Nikolaus.

wo findet man sein tour daten

In Hamburg am 5.3. - aber das wird Dir auch nicht helfen, fürchte ich ...

Grüße,
Gamaheh
ab (10.07.2009, 15:35):
Heute Abend hier im Radio zu hören:


Freitag,
10. Juli 2009
19:30 Uhr

Aus dem Konzertsaal

Till Fellner, Klavier.
Ludwig van Beethoven: a) Sonate c-Moll, op. 10/1; b) Sonate F-Dur, op. 10/2; c) Sonate D-Dur, op. 10/3; d) Sonate B-Dur, op. 106, "Hammerklaviersonate"

(Aufgenommen am 3. Juni im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses im Rahmen der "Wiener Festwochen 2009").
cellodil (16.07.2009, 17:27):
Habe gestern abend die Dokumentation Beethoven, Rap und Träume von Radio Bremen gesehen. Darin geht es um die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die seit einiger Zeit ihren Probenraum in einer Gesamtschule in einem sogenannten "Problemgebiet" hat. Ein faszinierendes Experiment, das tatsächlich vieles in Bewegung zu bringen scheint - auf beiden Seiten.

Mehr dazu hier

Diese Dokumentation wird wiederholt am Samstag, 18. Juli 2009, um 18 Uhr 45 .

Unbedingt sehenswert.

Herzliche Grüße aus dem Großstadtdschungel

Sabine
(die Füße im Wassereimer unterm Schreibtisch)
daniel5993 (26.07.2009, 11:55):
Klassik im TV (Heute)

Konzert
Beethoven: Ouvertüren
Musikalische Leitung: Herbert von Karajan
3Sat 12:35 Uhr, 25 Min.

Konzert
Verbier Festival 2008: Martha Argerich & Friends Musik
Martha Argerich, Joshua Bell, Yuri Bashmet und Mischa Maisky
Arte 19:00 Uhr, 45 Min.
Poztupimi (26.07.2009, 13:23):
Auf Deutschlandradio Kultur aus der Reihe Interpretationen:

26.07.2009 · 15:05 Uhr
"Eine Komödie, der nicht zu trauen ist"
Richard Wagners "Meistersinger von Nürnberg"

Moderation: Jürgen Kesting

Grüße,
Wolfgang
ab (30.07.2009, 15:31):
Rundfunkübertragungen im ORF-Programm Ö1 hier.


Sendetermin
Freitag, 31. Juli 2009, 19:30 Uhr
oe1.orf.at

Belcea Quartet
Valentin Erben Violoncello

Franz Schubert:
Streichquartett d-Moll, D 810 "Der Tod und das Mädchen"
Streichquintett C-Dur, D 956


Aufnahme vom 18. Juni 2009
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg

:hello
Gamaheh (03.08.2009, 23:36):
Für Freunde der Klaviermusik:

Radio- und Fernsehtipps von clavio.de,

darunter morgen:

SWR2 Klassiker
“Glühende Lava, durch einen siebenfachen Panzer gebändigt”
Der Pianist Vladimir Sofronitzky
Dienstag, 04. August 2009
15.05 - 16.00 Uhr SWR2

Grüße,
Gamaheh
Gamaheh (03.08.2009, 23:40):
Auf France Musique laufen zur Zeit abends ab 20 Uhr Konzerte vom Festival La Roque d'Anthéron, in dieser Woche junge Pianisten (heute die Ott Schwestern verpaßt), die nächsten Tage im wesentlichen mit Klaviersonaten von Haydn.

Grüße,
Gamaheh
ab (07.08.2009, 10:19):
Rundfunkübertragung im ORF-Programm Ö1 hier

Sendetermin / date of broadcast:
Sonntag, 9. August 2009, 19:30 Uhr
oe1.orf.at

Yaara Tal & Andreas Groethuysen

Franz Schubert:
Werke für Klavier zu vier Händen:
Variationen über ein französisches Lied e-Moll, D 624
Rondo D-Dur, D 608
Grandes Marches, D 819/2, 3, 6
Sonate B-Dur, D 617
Fantasie f-Moll, D 940


Aufnahme vom 23. Juni 2009
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg
Heike (15.08.2009, 21:02):
DRadio Kultur, Interpretationen, 16.8.2009, 15.05 Uhr

"Wie große Meister proben"
Dirigenten bei der Arbeit - von Furtwängler bis Harnoncourt
Moderation: Haino Rindler
Gerion (20.08.2009, 19:12):
heute Abend ab 20:05 Uhr im WDR und wohl auch den anderen ARD-Kulturradios:

Joseph Haydn
Trio G-dur Hob. XV:25

Ludwig van Beethoven
Trio D-dur op. 70 Nr. 1

Peter Tschaikowsky
Trio a-moll op. 50

Henri Sigfridsson, Klavier
Patricia Kopatchinskaja, Violine
Sol Gabetta, Violoncello

Die Besetzung klingt interessant, finde ich.
nikolaus (20.08.2009, 21:47):
Original von Gerion
heute Abend ab 20:05 Uhr im WDR und wohl auch den anderen ARD-Kulturradios:

Joseph Haydn
Trio G-dur Hob. XV:25

Ludwig van Beethoven
Trio D-dur op. 70 Nr. 1

Peter Tschaikowsky
Trio a-moll op. 50

Henri Sigfridsson, Klavier
Patricia Kopatchinskaja, Violine
Sol Gabetta, Violoncello

Die Besetzung klingt interessant, finde ich.

Das Tschaikowsky-Trio habe ich mitbekommen.
Die Moderatorin hat es als "Sternstunde der Kammermusik" angekündigt.
Das fand ich etwas übertrieben, auch wenn die drei sicher gut gespielt und erstaunlich gut harmoniert haben.
Der Anfang war auch wirklich gut, aber tief berührt war ich nicht.
Kopatchinskaja gestaltet wirklich aussergewöhnlich, manchmal klingt das wie improvisiert. Das muss man nicht mögen, spannend ist es aber sicherlich.
Sol Gabetta hat mir insbesondere im Finale sehr gut gefallen mit abgrundtiefem dunklen und irgendwie unendlich weitem Ton.
Sigfridsson fand ich grundsolide, er war - glaube ich - der ruhende Pol in dem Trio.

Nikolaus.
Gerion (20.08.2009, 22:02):
Hallo Nikolaus,

bei mir der gleiche Eindruck, bei der "Sternstunde"-Ansage musste ich doch ein wenig schmunzeln. Heute ist ja alles eine Sternstunde, jede neue CD "bläst zentimeterdicken Staub von der Partitur", jedes neue Gerät lässt einen "die CD-Sammlung neu entdecken" usw...

Ich fand Kopatchinskajas Geigenton manchmal etwas rauh - Du auch?

Jetzt bin ich gespannt auf die zweite Hälfte.

EDIT: Auf ihrer Homepage sehe ich, dass in der ersten Septemberhälfte eine CD mit Beethovens "Complete Works for Violin and Orchestra" erscheinen wird. Da werde ich wohl zugreifen. Sie ist schon faszinierend.
nikolaus (20.08.2009, 22:12):
Hallo Gerion!

Ja, rauh ist der schon, aber nicht nur. Sie macht offenbar einfach, was sie wil und wie sie es will. Das ist schon irgendwie faszinierend.

Wieso gespannt auf die zweite Hälfte? Ist doch schon vorbei, oder?

Empfehlen kann ich Dir auch die CD mit ihr und Fazil Say mit der Kreutzer-Sonate von Beethoven, der Violinsonate von Ravel sowie Stücken von Bartok u. Say selber.
Hör aber erst rein, bevor Du sie womöglich kaufst :wink

Nikolaus.
Gerion (20.08.2009, 22:19):
huch... ich war eine weile nicht am radio und dachte, als ich zurückkam, es gebe noch eine zweite hälfte. peinlich :A :A

mit der von Dir genannten CD liebäugle ich auch schon und fühle mich jetzt bestärkt, das wieder ins Auge zu fassen! :thanks

Ich finde sie einzigartig erfrischend. Man beachte den "Trashbin" (Mülleimer) auf ihrer Homepage, in dem Sie schlechte Kritiken und Verrisse öffentlich zugänglich macht.

Noch sucht man dort vergeblich nach dem Namen Hurwitz. :ignore

EDIT2: Überhaupt ist ihre Homepage hervorragend. Sie schreibt dort viel zu ihrer Herangehensweise, ihrem Werkverständis etc. ...
Jeremias (26.08.2009, 17:18):
SA 19.9.2009, 20 Uhr
Maurizio Pollini

Beethovenhalle


* Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier Nr. 4 Es-Dur op. 7
* Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier Nr. 9 E-Dur op. 14/1
* Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier Nr. 10 G-Dur op. 14/2
* Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier Nr. 11 B-Dur op. 22

21.09.2009 | 20:00 Uhr
Stadthalle Wuppertal, Großer Saal

Abdel Rahman El Bacha, Klavier
Sinfonieorchester Wuppertal
Toshiyuki Kamioka, Leitung

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Egmont-Ouvertüre

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92


Das wird ein Wochenende... mal schauen was meine Frau sagt ;)
Gerion (27.08.2009, 10:01):
Original von Jeremias
21.09.2009 | 20:00 Uhr
Stadthalle Wuppertal, Großer Saal

Abdel Rahman El Bacha, Klavier
Sinfonieorchester Wuppertal
Toshiyuki Kamioka, Leitung

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Egmont-Ouvertüre

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92


Das wird ein Wochenende... mal schauen was meine Frau sagt ;)

Hmm, da könnte ich auch schwach werden... :W
ab (27.08.2009, 11:27):
Original von Jeremias
SA 19.9.2009, 20 Uhr
Maurizio Pollini

Beethovenhalle


Ist so etwas eigentlich stets ausverkauft oder findet man da am Abend spontan noch das eine oder andere Plätzchen?

:hello
nikolaus (27.08.2009, 15:36):
Original von ab
Original von Jeremias
SA 19.9.2009, 20 Uhr
Maurizio Pollini

Beethovenhalle


Ist so etwas eigentlich stets ausverkauft oder findet man da am Abend spontan noch das eine oder andere Plätzchen?

:hello

Ich erlaube mir als Bonner, mich einzumischen:
Gerade dieses Konzert ist noch nicht ausverkauft, man bekommt in allen (insgesamt recht teuren) Kategorien noch Karten...
Spontaneität lohnt sich meines Erachtens immer!

Nikolaus :hello
ab (28.08.2009, 09:22):
Danke!

:hello
Jeremias (28.08.2009, 15:48):
Ratet mal, wer gerade Karten für Pollini bestellt hat :leb :leb :leb
Heike (30.08.2009, 10:20):
30.8.09; 15:05 Uhr Interpretationen DRadio Kultur

"Alles wurde in seiner Gegenwart durchsichtig"
Der Pianist Dinu Lipatti
Moderation: Ruth Jarre
Heike (03.09.2009, 22:06):
Sonntag 6.9.
ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 60 Min.
Evgeny Kissin Recital
Verbier Festival, 2007
Gerion (03.09.2009, 22:19):
Morgen Abend (23:50h) im ZDF:
Trip to Asia
Dokumentarfilm mit und über die Berliner Philharmoniker (vgl. den gleichnamigen Thread hier im Forum).
:hello
ab (04.09.2009, 15:40):
Bereits eine Ausschnitt gehört: ganz grandios!

Sonntag,
6. September 2009
11:03 Uhr
Österreischischer Rundfunk Ö1
:times10

hier

Matinee

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Gustavo Dudamel; Nikolaj Znaider, Violine.
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur, op. 35
Igor Strawinsky: Le Sacre du printemps (aufgenommen am 27. August im Großen Festspielhaus in Salzburg im Rahmen der "Salzburger Festspiele 2009")
ab (14.09.2009, 12:03):
Sendetermin / date of broadcast:
Dienstag, 15. September 2009, 10:05 Uhr
oe1.orf.at
als live-stream hier

Renaud Capuçon Violine
Gérard Caussé Viola
Clemens Hagen Violoncello
Alois Posch Kontrabaß
Frank Braley Klavier

Franz Schubert: Notturno Es-Dur, D 897

Gabriel Fauré: Klavierquartett c-Moll, op. 15

Franz Schubert: Klavierquintett A-Dur, D 667 „Forellenquintett"

Aufnahme vom 8. September 2009
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg
Heike (16.09.2009, 08:35):
DRAdio Kultur, 17.9.09; 20.03 Uhr
musikfest berlin 09 - Live aus der Philharmonie Berlin
Ensemble Glorious Percussion - Berliner Philharmoniker - Dudamel

Sofia Gubaidulina
"Glorious Percussion", Konzert für Schlagzeugensemble und Orchester

ca. 20:40 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
"Ohne Schostakowitsch fehlte mir die Luft zum Atmen"
Olaf Wilhelmer im Gespräch mit Sofia Gubaidulina

Dmitrij Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 12 d-Moll op. 112 ("Das Jahr 1917" )
Heike (20.09.2009, 08:17):
Am Sonntag, 20.09 kommt um 23:45 auf rbb: Christian Thielemann - Romantischer Querkopf
http://www.tvinfo.de/exe.php3?target=popup&sidnr=93108401
Gamaheh (21.09.2009, 09:54):
Radio- & Fernsehtipps von clavio.de:

Gehrhard Oppitz mit Sonaten von Domenico Scarlatti (Sonntag, 20.09.2009, 11.30 Uhr, BR-Alpha) und

2 1/2 Stunden Klaviermusik mit Herbert Schuch und Maria Joao Pires (Mittwoch, 23. September 2009, 20.04 - 22.30 Uhr SR 2 KulturRadio).

Grüße,
Gamaheh
Heike (24.09.2009, 08:18):
Sonntag den 27.09 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Welt und Geist
Felix Mendelssohn Bartholdys Reformationssinfonie und "Lobgesang"


Sonntag den 04.10 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
»Im Dialog mit Mensch und Gott«
Johann Sebastian Bachs Kantaten 49, 127 und 198


Samstag den 03.10 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
»Großartige, heikle Weltanschauungsmusik«
Analyse und Interpretation von Beethovens 9. Symphonie
Poztupimi (04.10.2009, 09:09):
Auf Deutschlandradio Kultur aus der Reihe Interpretationen:

04.10.2009 · 15:05 Uhr
Im Dialog mit Mensch und Gott
Johann Sebastian Bachs Kantaten 49, 127 und 198

Gast: Ton Koopman; Moderation: Gerald Felber

Grüße,
Wolfgang
jünter (11.10.2009, 12:50):
Momentan sonntags un 8.00 Uhr morgens im NDR 3 - Fernsehen:

C. von Dohnanyi dirigiert Brahms (NDR SO, Aufnahmen von 2007).

Heute morgen war die 2. Symphonie dran, die 3. und 4. folgen an den kommenden Sonntagen.

Vielleicht gibts die Einspielungen auch irgendwann auf CD.
Gerion (12.10.2009, 15:00):
...wie der Rheinländer sagt...

...würde ich mir das hier nicht entgehen lassen:

Mi 14. Oktober 2009 20 Uhr
Philharmonie Berlin

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Hugh Wolff Dirigent
Patricia Kopatchinskaja Violine

Alban Berg
Konzert für Violine und Orchester »Dem Andenken eines Engels«

Dmitri Schostakowitsch
Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Aber ich tu ja nicht in Berlin wohnen... :I
Heike (12.10.2009, 17:57):
Hallo Gerion, ich hör ein bissel für dich mit (freu mich schon auf Mittwoch und hab natürlich eine Karte gekauft, schon lange!)
Heike
nikolaus (25.10.2009, 21:12):
Im thread über die angelaufene Konzertsaison 2009/10 habe ich ja schon Philippe Bianconi mit einem französischen Programm in Hamburg am 19.11. erwähnt.

Jetzt ist mir aufgefallen, dass er am Tag danach, am 20.11., in Braunschweig bei Schimmel spielt.
Wer also nicht nach Hamburg kommen kann, hat also in Braunschweig eine zweite Chance!

Nikolaus.
Jürgen (02.11.2009, 12:48):
Am vergangenen Samstag auf 3sat:


Wagner: Rheingold

Darsteller/Regie:
Alberich: Franz-Josef Kapellmann
Donner: Ilya Bannik
Erda: Christa Mayer
Fafner: Stephen Milling
Fasolt: Matti Salminen
Flosshilde: Hannah Ester Minutillo
Freia: Sabina von Walther
Fricka: Anna Larsson
Froh: Germán Villar
Loge: John Daszak
Mime: Gerhard Siegel
Wellgunde: Ann-Katrin Naidu
Woglinde: Silvia Vázquez
Wotan: Juha Uusitalo

Mitwirkende/Gäste:
Cor de la Generalität Valencia; Orquestra de la Comunitat Valenciana

Sonstige Angaben:
Inszenierung: Carlus Padrissa La Fura dels Baus

Musikalische Leitung: Zubin Mehta

http://www.welt.de/multimedia/archive/1178637139000/00240/Valencia6_DW_Kultur_240343g.jpg
http://4.bp.blogspot.com/_nXki07i36m8/RoOTbOD6DEI/AAAAAAAAAH0/T-hbt8QyKjs/s400/rheingold3.jpg


Meine Ankündigung kommt etwas spät, aber es geht ja mit der Walküre in 3SAT am 12.12.09 weiter.
Ausserdem will ich noch erwähnen, dass mir die Inszenierung gefallen hat. Viel weiter will ich mich nicht aus dem Fenster lehnen, weil ich nur etwa ein drittel gesehen habe. Aber diese Videoinstallationen z.B. beim Abstieg nach Nibelheim haben schon gut gepasst. Die Rheintöchter in drei Aquarien fand ich auch nicht schlecht.

Hat es noch jemand gesehen und konnte erkennen, ob die gedoubled wurden?

Grüße
Jürgen
Gerion (02.11.2009, 14:55):
Hallo zusammen,

ich habe die Aufzeichnung ebenfalls gesehen und war nach anfänglicher Irritation (Loge auf dem Segway? Ist ja fast so schlimm wie Don Giovanni an der Bushaltestelle, neulich in Salzburg) doch auch recht angetan. Auf die Umsetzung der folgenden Teile bin ich jedenfalls sehr gespannt. Ich werde einschalten.

Viele Grüße
Gerion
ab (05.11.2009, 14:25):
Initiative Musikalische Bildung
Aktionen der Musikhochschulen am 19. November 2009

http://www.die-deutschen-musikhochschulen.de/content/media/Banner%202%20Webseite%20RKM%20(2).jpg

Weltweit gilt Deutschland als das Land der Musik. Damit das so bleibt, veranstalten die deutschen Musikhochschulen am 19. November 2009 einen "Aktionstag musikalische Bildung". Alle 24 selbständigen deutschen Musikhochschulen wenden sich mit klingenden Aktionen an eine breite Öffentlichkeit und machen auf die Unverzichtbarkeit der musikalischen Bildung in der Gesellschaft aufmerksam. Dazu hier und da.
ab (09.11.2009, 12:40):
Rundfunkübertragungen im ORF-Programm Ö1 / Broadcasts in the Austrian Radio (Ö1)

Sendetermin / date of broadcast:
Dienstag, 10. November 2009, 10:05 Uhr
oe1.orf.at

hier als livestream anzuhören

Baiba Skride Violine
Lauma Skride Klavier

Franz Schubert:
Sonate a-Moll, D 385
Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Sonate F-Dur
Johannes Brahms:
Sonate A-Dur, op. 100

Aufnahme vom 18. Oktober 2009
Markus-Sittikus-Saal in Hohenems
Jeremias (10.11.2009, 17:48):
20.11.2009 Freitag 20 Uhr

Düsseldorfer Symphoniker
Latica Honda-Rosenberg, Violine

Städt. Musikverein zu Düsseldorf e.V.
Marieddy Rossetto, Einstudierung
Anna Virovlansky, Sopran
Katarzyna Kuncio, Mezzosopran
Corby Welch, Tenor
Axel Kober, Dirigent

Widmann, Con Brio
Spohr, Konzert für Violine und Orchester Nr. 8 a-Moll op. 47 "in modo di scena cantante"
Mendelssohn Bartholdy, Symphonie Nr. 2 B-Dur op. 52 "Lobgesang"

Hab heute die Karten geholt :leb
Heike (12.11.2009, 18:12):
Am Sonntag den 15.11 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Dem Andenken eines Engels Alban Bergs Violinkonzert
Moderation: Michael Dasche Gast: Volker Scherliess
ab (27.11.2009, 11:52):
Rundfunkübertragung im ORF-Programm Ö1
Sendetermin
Samstag, 28. November 2009, 15:06 Uhr
oe1.orf.at im Internet hier

Cecilia Bartoli Mezzosopran
András Schiff Klavier

Franz Schubert:
Nel boschetto, Mio ben ricordati, Non t'accostar all'urna,
La pastorella al prato, Da quel sembiante appresi,
Alla cetra, Felice arrivo e congedo
Joseph Haydn:
Arianna a Naxos
Gioacchino Rossini:
Ariette à l'ancienne, L'âme délaissée, L'Orpheline du Tyrol,
Il risentimento, Beltà crudele, Bolero, La regata veneziana (Anzoleta avanti la regata, Anzoleta co passa la regata, Anzoleta dopo la regata)

Aufnahme vom 19. Juni 1994
Montforthaus in Feldkirch
Amadé (04.12.2009, 19:57):
Klavierfestival Ruhr 2010

morgen, 05.Dezember 09, beginnt der Vorverkauf. Hier einige wichtige ?( Termine:

25.Mai 2010: Martha Argerich - Nelson Freire

10.Juni: Grigory Sokolov - Schumann Programm mit op.14

beide Philharmonie Essen

12.Juni: Rafal Blechacz Dortmund

Grüße Amadé
nikolaus (04.12.2009, 20:23):
Ja, ich habe das Programm gestern bekommen und direkt überflogen.

Argerich und Freire sind natürlich ein Muss für mich :leb

aber es gibt auch schöne "kleinere" Konzerte. Ich werde das nochmal genau studieren...

Nikolaus.
Jeremias (05.12.2009, 08:01):
Ich werde mir folgende Konzerte ansehen:

Argerich/Freire

Schiff/Banse, auch wegen meiner Frau, die ja Sängerin ist. In diesem Zusammenhang verweise ich auch auf das Duo Wierig/Vogel am 3.6. Matthias Wierig ist Professor für Korrepetition in Wuppertal und ein ausgezeichneter Liedbegleiter, meine Frau hat schon einige Male mit ihm gearbeitet.

Dann noch: Pogorelich und Sokolov

Und das alles vor der WM ;)
cellodil (07.12.2009, 09:16):
Achtung, heute beginnt der Vorverkauf für die Schwetzinger Festspiele 2010 nähere Informationen zum Programm und das Programm als Download gibt es auf der SWR-Homepage

Liebe Grüße

Sabine
Jeremias (07.12.2009, 10:25):
Karten soeben wie vorgenannt bestellt und Barenboim mit den Chopin-Konzerten dazu :D
nikolaus (07.12.2009, 20:03):
Gerade bestellt: Argerich am 22.1.10 in der Alten Oper Frankfurt; sie spielt Ravels Klavierkonzert

Argerich/Freire beim Klavierfestival Ruhr

:leb
nikolaus (07.12.2009, 20:49):
Original von cellodil
Achtung, heute beginnt der Vorverkauf für die Schwetzinger Festspiele 2010 nähere Informationen zum Programm und das Programm als Download gibt es auf der SWR-Homepage

Liebe Grüße

Sabine

Hm, Schiff mit Leschenko , interessant. Das wäre eine Empfehlung...

Nikolaus :hello
Heike (08.12.2009, 11:53):
12.12.2009 20:00 Uhr rbb Kulturradio
Die Berliner Philharmoniker spielen unter der Leitung von Christian Thielemann
l i v e aus der Berliner Philharmonie

Johannes Brahms
Schicksalslied op. 54
Gesang der Parzen op. 89
Nänie für Chor und Orchester op. 82
Rundfunkchor Berlin

Arnold Schönberg
Pelleas und Melisande
Amadé (08.12.2009, 18:37):
In Bad Kissingen wird 2010 der Tisch für den Klassikfan üppig gedeckt, hier einige Ausschnitte aus dem Programm:

17.06. DSO Berlin Nagano mit Ehrfrau Kodama, Mozart Strauss Beethoven
19.06. David Fray, Schubert, Bach
20.06. Bamberger Sy. Blomstedt, Kavakos, Mendelssohn, Bruckner 2.
26.06. Bamberger Sy. Kirill Karabits, V.Repin, Tschaikovsky
27.06. Müller-Schott – Lauma Skride
27.06. Wiener Symphoniker, Augin, Blechacz, Beethoven, Chopin op.21
02.07. Tschech.Ph. Honeck, FP Zimmermann, Brahms op.77, Dvorak 9.
03.07. SO Bayer.Rundfk. Jansons, Schumann, Strawinsky, Tschaikowsky
04.07. Tetzlaff, Vogt, Schumann, Mozart Bartok
06.07. Christine Schäfer u. Graham Johnson Liederabend
08.07. Grigory Sokolov , Schumann, Beethoven
13.07. Leif Ove Andsnes, Schumann, Janacek, Chopin

außerdem noch die Bartoli, Lang-Lang, Volodos, Müller-Schott, Philharmonia Quartett Berlin .......

www.kissingersommer.de

GRüße Amadé
Heike (12.12.2009, 08:13):
KLAVIERSTUNDE
12.12.09
13:04 bis 14:00 Uhr kulturradio rbb

Radu Lupu

Ludwig van Beethoven -Sonate c-Moll, op. 13
Johannes Brahms - Thema und Variationen D-Dur
Ludwig van Beethoven -Sonate cis-Moll, op. 27 Nr. 2
Robert Schumann Kinderszenen, leichte Stücke op. 15: Nr. 7 Träumerei
Heike (18.12.2009, 20:56):
KLAVIERSTUNDE
Grigorij Sokolow

19.12. 13:04 bis 14:00 Uhr kulturradio rbb

Johannes Brahms - Sonate Nr. 3 f-Moll, op. 5
Frédéric Chopin - 24 Préludes op. 28: Nr. 2 a-Moll
Alexander Skrjabin - Sonate Nr. 9 F-Dur, op. 68
Armin70 (19.12.2009, 06:42):
Heute Abend gibts was für alle Netrebko-Fans auf BR4-Klassik. Ab 18:59 Uhr kommt eine Live-Übertragung von "Hoffmanns Erzählungen" von Jaques Offenbach aus der MET. Anna Netrebko singt die Antonia und Stella. Desweiteren singt Joseph Calleja die Titelfigur.
Chor und Orchester der MET werden von James Levine dirigiert.
Cetay (inaktiv) (19.12.2009, 06:53):
Original von Armin70
Heute Abend gibts was für alle Netrebko-Fans auf BR4-Klassik. Ab 18:59 Uhr kommt eine Live-Übertragung von "Hoffmanns Erzählungen" von Jaques Offenbach aus der MET. Anna Netrebko singt die Antonia und Stella. Desweiteren singt Joseph Calleja die Titelfigur.
Chor und Orchester der MET werden von James Levine dirigiert.

Ich bin mal gespannt, wann es mal wieder jemand wagt, wie vorgesehen alle weiblichen Hauptrollen zu singen.
Jürgen (19.12.2009, 22:52):
Original von Jürgen
Da ich am 20.12. Karten für das WO (Kantaten I - VI) habe, will ich mich schon mal einstimmen.
.....
Es wird musizieren der Konzertchor Darmstadt
und die Darmstädter Hofkapelle (mit histor. Instrumenten )
Ltg.: Wolfgang Seeliger
Ort: Amorbach-Kath. Pfarrkirche St. Gangolf


Grüße
Jürgen

Leider ist meine Begleitung für das morgige Konzert erkrankt.
Wer hat Lust auf eine Freikarte?
Beginn ist um 16:00 Uhr.
PN bis spätestens morgen 12:00 Uhr an mich.

Grüße
Jürgen
Heike (31.12.2009, 12:37):
Am Freitag den 01.01 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Die ganze Skala elegischer Gefühle Die Nocturnes von Frédéric Chopin
Moderation: Uwe Friedrich Gast: Ewa Kupiec

Am Sonntag den 03.01 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Es mußten volksthümliche Elemente vorwalten ...
Robert Schumanns Sinfonie Nr. 3, die "Rheinische"
Gerion (09.01.2010, 13:42):
Am 10.1., also morgen, läuft auf rbb um 23:15h eine einstündige Reportage "Frank Peter Zimmermann - Mein Weg mit Bach". Leider empfange ich diesen TV-Sender nicht.

Wäre jemand von Euch bereit, mir das aufzunehmen? Ich könnte eine Leerkassette (oder Leer-DVD) nebst frankiertem Rückumschlag schicken.

Es wäre toll, wenn sich jemand finden würde... :engel

Viele Grüße
Gerion
Heike (09.01.2010, 18:07):
Ich kann dir das aufnehmen, falls es dich nicht stört, dass ich eine schon benutzte Videokassette dafür nehme - ich hab keine leere mehr im Haus.
Schick mir deine Adresse per PN.
Heike
Gerion (09.01.2010, 18:33):
Klasse! PN folgt! Danke! :leb :thanks
Heike (09.01.2010, 20:31):
10.1.10 DRadio Kultur, 15 Uhr "Interpretationen"

"Singen heißt, Emotionen hörbar machen"
Die Mezzosopranistin Elina Garanãa
Von Julia Smilga
nikolaus (12.01.2010, 19:33):
Gleich um 20:05Uhr auf WDR3:

Ludwig van Beethoven Violinsonaten (Teil 1)

Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 D-dur op. 12 Nr. 1
Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 A-dur op. 12 Nr. 2
Sonate für Klavier und Violine Nr. 3 Es-dur op. 12 Nr. 3
Sonate für Klavier und Violine Nr. 10 G-dur op. 96

Isabelle Faust, Violine
Alexander Melnikow, Klavier

Aufnahme vom 3. Dezember 2009 aus der Tonhalle, Düsseldorf

Ich werde es mir anhören...

Nikolaus.
Gamaheh (12.01.2010, 20:20):
Original von nikolaus
Gleich um 20:05Uhr auf WDR3:

Ludwig van Beethoven Violinsonaten (Teil 1)

Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 D-dur op. 12 Nr. 1
Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 A-dur op. 12 Nr. 2
Sonate für Klavier und Violine Nr. 3 Es-dur op. 12 Nr. 3
Sonate für Klavier und Violine Nr. 10 G-dur op. 96

Isabelle Faust, Violine
Alexander Melnikow, Klavier

Aufnahme vom 3. Dezember 2009 aus der Tonhalle, Düsseldorf

Ich werde es mir anhören...

Nikolaus.

Danke für den Hinweis - fast rechtzeitig ! Ich höre Melnikow sehr gerne, und beide zusammen auch.

Grüße,
Gamaheh
ab (15.01.2010, 11:04):
Rundfunkübertragung in Radio France (France Musique) / Broadcast in Radio France

Sendetermin / date of broadcast:
Sonntag, 17. Jänner 2010, 19:05 Uhr
sites.radiofrance.fr/francemusique/accueil/

Cuarteto Casals
Christophe Coin Violoncello

Joseph Haydn:
Streichquartett C-Dur, op. 33/3 „Vogelquartett"

Franz Schubert:
Streichquartett C-Dur, D 46
Streichquintett C-Dur, D 956

Aufnahme vom 6. September 2009
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg
Heike (04.02.2010, 18:18):
Am Sonntag den 07.02 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Mosaikstücke des Allmächtigen
Die zweite Sinfonie von Jean Sibelius
Moderation: Olaf Wilhelmer Gast: Michael Stegemann
Heike (11.02.2010, 18:33):
für die Kammermusikfreunde:

Sonntag den 14.02 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen

... des Gesanges wegen, welcher allzeit verdient, allem übrigen vorgezogen zu werden
Ludwig van Beethovens späte Streichquartette - das Quartett Es-dur op. 127
nikolaus (11.02.2010, 20:10):
Für die wachsende Zahl der Opernliebhaber hier im Forum (und natürlich alle anderen...):

Am Samstag ab 19h auf WDR 3 live aus der MET:

Donizetti: Die Regimentstochter

mit

Diana Damrau und Juan Diego Florez!

siehe hier

Nikolaus. :hello
Heike (12.02.2010, 17:39):
Freitag, den 12. Februar 2010 ab 20.40 Uhr

Ein Highlight ist die wiederentdeckte und restaurierte Uraufführungsfassung des Stummfilmklassikers "Metropolis" von Fritz Lang. ARTE überträgt die Weltpremiere live aus dem Friedrichstadtpalast. Auf arte.tv/metropolis-der-film können Sie die Kulissen der Live-Übertragung ab 19.30 Uhr im Livestream erleben.
Anschließend: Doku zur Geschichte eines filmischen Meisterwerks und seiner Restaurierung


Samstag, 13.02., 23:45 - 00:45 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart - Requiem d-Moll KV626
Zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945
Sächsische Staatskapelle - Sir Colin Davis
Staatsopernchor
MDR, Aufzeichnung aus der Semperoper 2003

Sonntag, 14.02., 20:00 - 21:40 Uhr

Mit einem alljährlichen Konzert erinnern der Staatsopernchor und die Staatskapelle Dresden seit 1951 an die Zerstörung Dresdens in der Nacht auf den 14. Februar 1945. Anlässlich dieses Gedenkens dirigiert Christian Thielemann im Februar 2010 Ludwig van Beethovens monumentales Sakralwerk 'Missa Solemnis'.
3sat zeigt das Gedenkkonzert live aus der Semperoper Dresden.
Poztupimi (13.02.2010, 22:02):
Auf Deutschlandradio Kultur aus der Reihe Interpretationen:

14.02.2010 · 15:05 Uhr
" ... des Gesanges wegen, welcher allzeit verdient, allem übrigen vorgezogen zu werden"
Ludwig van Beethovens späte Streichquartette – das Quartett Es-dur op. 127
Gast: Frank Schneider, Moderation: Michael Dasche

Grüße,
Wolfgang
Gamaheh (28.02.2010, 00:29):
Liebe Chopin-Freunde,

zum Geburtstag (etwa) diese Woche allenthalben Chopin:

Schwetzinger Festspiele 2000
Klavierabend András Schiff
Frédéric Chopin: 24 Préludes op. 28
Sonntag, 28.02.2010, 08.10 Uhr, HR-Fernsehen

Im Prestissimo
Klavieretüden - Eine musikalische Zeitreise
Sonntag, 28.02.2010, 22.15 Uhr, BR-Alpha

Die Kunst des Frédéric Chopin
Das Leben und das Werk des polnischen Komponisten
Montag, 01.03.2010, 20.20 Uhr, Arte

Galakonzert zum 200. Geburtstag Frédéric Chopin aus Warschau
Evgeny Kissin, Nikolai Demidenko, Philharmonisches Orchester Warschau, Leitung: Antoni Wit.
Montag, 01.03.2010, 22.10 Uhr, Arte

Musik von Fryderyk Chopin
“24 préludes” Op. 28.
Alexei Volodin, Klavier
Montag, 01.03.2010, 22.35 Uhr, Arte

RADIO
27. Februar
Klavierstunde
Frédéric Chopin: 2 Nocturnes op. 62
Robert Schumann: Kinderszenen op. 15
Ludwig van Beethoven: Sonate c-Moll, op. 13
Daniel Barenboim, Klavier
Samstag, 27. Februar 2010
13.04 - 14.00 Uhr Kulturradio RBB

WDR 3 open: FreiRaum
Postrock-Polonaisen, Electromazurken - Eine Chopin-Nocturne
Samstag, 27. Februar 2010
23.05 - 00.00 Uhr WDR 3

28. Februar
WDR 3 Musikfeature
Jenseits des Salons
Zum 200. Geburtstag von Frédéric Chopin
Sonntag, 28. Februar 2010
15.05 - 16.00 Uhr WDR 3

Interpretationen
Die ganze Klavierwelt in einer Stunde
Frédéric Chopins Etüden
Sonntag, 28. Februar 2010
15.05 - 17.00 Uhr Deutschlandradio Kultur

01. März
Kalenderblatt
Vor 200 Jahren: Der Komponist und Pianist Frédéric Chopin geboren
Montag, 01. März 2010
09.05 - 09.10 Uhr Deutschlandfunk
09.55 - 10.00 Uhr Deutschlandradio Kultur

WDR 3 TonArt
WDR 3 TonArt begibt sich in Paris auf die Spuren Chopins und trifft eine Woche lang Musiker, Literaten, Klavierbauer und Exil-Polen.
Montag, 01. März 2010
15.05 - 17.45 Uhr WDR 3

SWR2 Abendkonzert - LIVE
Geburtstags-Gala
SWR2 extra: Frédéric Chopin
Frédéric Chopin: Solowerke
Yundi Li (Klavier)
Frédéric Chopin: Klavierkonzert f-Moll op. 21
Dang Thai Son (Hammerklavier)
Frédéric Chopin: Klavierkonzert e-Moll op. 11
Martha Argerich (Klavier)
Montag, 01. März 2010
20.03 - 22.30 Uhr SWR2

02. März
radioWissen
Der Maestro und seine Salondame - Chopin und das Piano
Der Zauberer der Nacht - Frédéric Chopins Nocturnes
Das Klavier - nur Zimmerzier? - Zur Geschichte des Fortepianos
Dienstag, 02. März 2010
09.05 - 10.00 Uhr Bayern 2

03. März
Musica
Frédéric Chopin zum 200. Geburtstag - Klaviersonate b-Moll op. 35
Mittwoch, 03. März 2010
19.30 - 20.00 Uhr NDR Kultur
06. März
SWR2 Neues vom Klassikmarkt
Fréderic Chopin: “The Mazurka Diary”
Anna Gourari, Klaviee
Fréderic Chopin: Klavierkonzerte Nr. 1 und 2
William Youn, Klavier
Nürnberger Symphonier
Leitung: Friedemann Riehle
Fréderic Chopin: Klavierkonzert Nr. 2, - Fassung für Klavier und Streichquartett
Roger Woodward, Klavier
Alexander String Quartet
Fréderic Chopin: Nocturnes, Balladen
Arthur Schoonderwoerd, Hammerflügel
Fréderic Chopin: Préludes op. 28, Balladen
Sheila Arnold, Hammerflügel
Fréderic Chopin: Klaviertrio op. 8, Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll
Marianna Shirinyan, Klavier
Vilde Frang, Violine
Andreas Branatelid, Violoncello
Fréderic Chopin: Mazurken, Nocturnes, Sonate Nr. 3 h-Moll op. 58 u. a.
Martha Argerich, Klavier
Frédéric Chopin: Mazurken
Ronald Smith, Klavier
Frédéric Chopin: “Journal intime”
Alexandre Tharaud, Klavier
Frédéric Chopin: Etüden, Walzer, Mazurken u. a.
Olga Scheps, Klavier
“Hommage à Chopin”
Jonathan Plowright, Klavier
Samstag, 06. März 2010
15.05 - 16.00 Uhr SWR2

Große Chopin-Interpreten
Frédéric Chopin: Fünf Mazurken; Klavierkonzert Nr. 1 e-moll
Boris Berezovsky, Klavier
Samstag, 06. März 2010
15.05 - 16.00 Uhr BR-Klassik

Prisma Musik
Große Chopin-Interpreten
Zum 200. Geburtstag von Frédéric Chopin am 1. März zeichnen Thomas Böttger und der Pianist Friedrich Höricke die Traditionslinien der Chopin-Interpretation nach. Anhand historischer Aufnahmen suchen sie Antworten auf die Frage, was heutige Musiker von Chopin-Enkelschülern wie Aleksander Michalowski und Moriz Rosenthal oder von anderen großen Pianisten zwischen 1900 - 1940 lernen können?
Samstag, 06. März 2010
20.00 - 22.00 Uhr NDR Kultur

KlassikPlus
Interpretationen im Vergleich
Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-moll
Aufnahmen mit Maurizio Pollini, Martha Argerich, Krystian Zimerman, Maria João Pires, Ewa Kupiec, Dang Thai Son, Dinu Lipati, Rafael Blechacz, Lang Lang und Adam Harasiewicz
Samstag, 06. März 2010
21.03 - 22.30 Uhr BR-Klassik

Variationen zum Thema
Historische Chopin-Aufnahmen
Frédéric Chopin: Barcarolle Fis-Dur op. 60
Impromptu Fis-Dur op. 36
Wladimir de Pachmann, Klavier
Walzer cis-Moll op. 64 Nr. 2
Scherzo Nr. 1 h-Moll op. 20 / Prélude b-Moll op. 28
Alexander Michalowski, Klavier
Berceuse op. 57
Polonaise für Klavier es-Moll op 26 Nr. 2
Ignacy Paderewski, Klavier
4 Balladen / Alfred Cortot, Klavier
Mazurken op. 7 Nr. 1-3 / Polonaise As-Dur op. 53
Ignaz Friedman, Klavier
Klavierkonzert e-Moll op. 11
Dinu Lipatti / Tonhalle Orchester Zürich
Samstag, 06. März 2010
22.00 - 00.00 Uhr NDR Kultur
Quelle: clavio.de

Außerdem Montag auf NDR Kultur: Thementag Chopin ab 0 Uhr.

Grüße,
Gamaheh
Amadé (05.03.2010, 20:12):
Alle Thielemann-Freunde ?( aufpassen!

WdR 3 überträgt morgen Freitag 20.05 Uhr Bruckners 8.Sinfonie mit der Sächsischen Staatskapelle unter Leitung von Thielemann.

Gruß Amadé
Gamaheh (14.03.2010, 13:57):
Hier wieder ein paar Radio- und Fernseh-Tipps (Quelle: clavio.de), insbesondere zu den beiden großen Jubilaren des Jahres:

Schumann:

Robert Schumann
Dass Schumann die Klavierminiatur geadelt hat, ist ein Gemeinplatz. Wir haben ihm einige der originellsten Klavierwerke der Musikgeschichte zu danken. Doch auch andere wie Chopin und Mendelssohn Bartholdy versuchten sich zu Schumanns Lebzeiten an der kleinen Form. Was ist das Besondere an Schumanns Zyklen?
Sonntag, 14. März 2010
15.04 - 17.00 Uhr Kulturradio RBB

Robert Schumanns verlorene Träume
Die Krankheitsgeschichte Schumanns, ihre Geheimhaltung, aber auch ihre Bedeutung bilden die Rahmenhandlung des Films. Rückblenden geben Einblicke in die tragische Lebensgeschichte und das künstlerische Werk Robert Schumanns.
Sonntag, 14.03.2010, 13.45 Uhr, ARD

Ach - das ist ja jetzt!

Chopin:

Prisma Musik
Große Chopin-Interpreten (II)
Samstag, 13. März 2010
20.00 - 22.00 Uhr NDR Kultur

Talente und Karrieren
Die südkoreanische Pianistin Joanna Jimin Lee spielt Etüden von Frédéric Chopin.
Donnerstag, 18. März 2010
20.04 - 21.00 Uhr Kulturradio RBB

Frédéric Chopin: Sonate Nr. 2 b-Moll, op. 35
Grigorij Sokolow, Klavier
Samstag, 20. März 2010
13.04 - 14.00 Uhr Kulturradio RBB
Die Kunst des Frédéric Chopin
Das Leben und das Werk des polnischen Komponisten
Montag, 15.03.2010, 11.25 Uhr, Arte
Donnerstag, 18.03.2010, 03.50 Uhr, Arte

Rafal Blechacz spielt Chopin
Die Polonaise-Fantasie As-Dur op. 61.
Donnerstag, 18.03.2010, 06.00 Uhr, Arte

Pour le piano diese Woche mit : Dejan Lazic, Konstantin Scherbakow, Arcadi Volodos, Stephen Hough
(BR 4, 15-16 Uhr)

Grüße,
Gamaheh
Gerion (14.03.2010, 14:06):
Heute um 15 Uhr auf dradio Kultur:

"Von nun an virtuos!"
Die Sonaten für Klavier und Violoncello op. 5 von Ludwig van Beethoven
Gast: Friedrich Kleinhapl
Moderation: Holger Hettinger

Ich habe leider vergessen den Recorder anzuwerfen und kann das jetzt nicht mehr. Nimmt das zufällig jemand auf? Ist aber nicht wichtig.

Grüße vom Schreibtisch :hello
Gerion
Gamaheh (16.03.2010, 20:01):
Radio France Musique stellt inzwischen alle oder die meisten gesendeten Konzerte 30 Tage zum Nachhören zur Verfügung, zur Zeit z.B. folgende (Auswahl):

Récital Nicholas Angelich, Piano
Concert donné le 19 janvier 2005 au Théâtre des Champs-Elysées

Robert Schumann
Arabesque en ut majeur Op.18
Phantasiestücke Op.12

Johannes Brahms
Fantaisies Op.116
3 intermezzi Op.117
4 Klavierstücke Op.119

Alice Sara Ott, Piano : Mendelssohn, Beethoven, Liszt, Chopin
Concert donné le 18 février 2010 en l’ Auditorium du Louvre

Felix Mendelssohn-Bartholdy
Variations sérieuses en Ré mineur Op.54 (1841)

Ludwig van Beethoven
Sonate N°14 en Ut dièse mineur Op.27 N°2 Quasi una fantasia, Clair de lune (1801)

Frédéric Chopin
Valse en La bémol Maj Op.34 N°1 (1831-1838)
Valse en La min Op.34 N°2 (1831-1838)
Valse en Fa majeur Op.34 N°3 (1831-1838)

Franz Liszt
Etude d'exécution transcendante en La bémol majeur S.139 N°9, Ricordanza (1851)
La Campanella S.140 N°3 (1838-1840)

Hamburg : Bach et Mendelssohn
Concert donné le 3 mai 2009 à la Laeiszhalle Musikhalle, Hamburg.

Jean-Sébastien Bach (1685-1750)
Concerto pour deux claviers, cordes et basse continue en do mineur Bwv.1060

Félix Mendelssohn (1809-1847)
Symphonie N°5 en ré majeur Op.107, Réformé

Jean-Sébastien Bach (1685-1750)
Concerto pour deux claviers, cordes et basse continue en do majeur Bwv.1061

Félix Mendelssohn (1809-1847)
Symphonie N°4 en la majeur Op.90, Italienne

Elisabeth Leonskaja, Piano
Orchestre symphonique de la NDR
Christoph Eschenbach, Direction & piano

Londres : Rachmaninov, Isserlis, Pletnev
Concert donné le 15 juin 2009 au Wigmore Hall de Londres

Serge Rachmaninov (1873-1943)
Deux Pièces Op.2

Julius Isserlis (1888-1968)
Ballade

Mikhail Pletnev (*1957)
Sonate

Steven Isserlis, Violoncelle
Kirill Gerstein, Piano

Récital du Trio wanderer, Johannes Brahms
Concert donné le 9 janvier 2007 à l’Auditorium du Musée d'Orsay

Trio N°3 pour piano et cordes en Ut mineur Op.101
Quatuor N°3 pour piano et cordes en Ut mineur Op.60

Trio wanderer
Vincent Coq, Piano
Jean-Marc Phillips-Varjabédian, Violon
Raphaël Pidoux, Violoncelle

Christophe Gaugué, Alto

Festival d'East Neuk : Schumann et Mendelssohn
Concert donné le 30 juillet 2009 en l’Eglise paroissiale de St Monans dans le cadre du Festival d'East Neuk

Robert Schumann (1810-1856)
Quatuor à cordes Op.41 N°3

Félix Mendelssohn (1809-1847)
Quatuor à cordes Op.44 N°2

Quatuor à cordes Leipzig
Stefan Arzberger, Violon
Tilmann Büning, Violon
Ivo Bauer, Alto
Matthias Moosdorf, Violoncelle

Récital Antoine Tamestit, Alto et Cedric Thiberghien, Piano : Schubert, Britten, Brahms
Concert donné le 28 février 2010 au Théâtre du Châtelet

Franz Schubert
Sonate en La mineur D.821

Benjamin Britten
Lachrymae, reflexions on a song from Downland “Flow my tears” Op.48

Johannes Brahms
Sonate N°1 en Fa mineur Op.120


Erst morgen zum Nachhören, heute abend Übertragung:

Londres : Beethoven, Symphonies N°1,8,5
Concert diffusé en direct de la Salle Reine Elizabeth à Londres dans le cadre l’Union Européenne de Radio-Télévision (UER)

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Symphonie N°1 en Do majeur Op.21
Symphonie N°8 en Fa majeur Op.93
m>Symphonie N°5 en Do mineur Op.67

Orchestra of the Age of Enlightenment
Ivan Fischer, Direction
Heike (16.03.2010, 20:22):
TV WDR, Dienstag, heute, Dokumentation/Biografie 23:15 - 00:05 Uhr

Leonard Bernstein - Reflections
Peter Rosen zeichnet in 'Leonard Bernsteins: Reflections' ein einfühlsames Porträt des Musikers und des Menschen Leonard Bernstein.
Armin70 (17.03.2010, 19:16):
Hallo,

am Sonntag, 21.03.2010, überträgt ARTE von 19:15 - 20:50 Uhr als Wiederholung das Eröffnungskonzert des Lucerne-Festivals 2009. Auf dem Programm standen:

Serej Prokofjew: 3. Klavierkonzert C-Dur op. 26
Gustav Mahler: 1. Sinfonie

Yuja Wang: Klavier
Lucerne Festival Orchester; Dirigent: Claudio Abbado

Gruß
Armin
Armin70 (27.03.2010, 00:05):
Am Sonntag, 28.03.2010, überträgt Arte von 19:15 - 20:00 Uhr ein Konzert mit dem RIAS-Kammerchor unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann.

Auf dem Programm stehen Motetten von Johann Sebastian Bach. Dieses Konzert fand anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Chores in der Berliner Gethsemanekirche statt. Bei diesem Konzert ist die Akademie für Alte Musik Berlin beteiligt.
Armin70 (27.03.2010, 00:47):
Eben noch entdeckt:

3SAT überträgt am Karfreitag, 02.04.2010 von 12:00 - 12:55 Uhr Mozarts Requiem KV 626:

Mit den Solisten Anna Tomowa-Sintow (Sopran), Helge Müller-
Molinari (Alt), Vinson Cole (Tenor) und Paata Burchuladze (Bass)
Chor: Singverein der Gesellschaft
Chor: der Musikfreunde
Orchester: Wiener Philharmoniker
Leitung: Herbert von Karajan

Aufzeichnung von 1986 aus dem Wiener Musikverein.

Ebenfalls am Karfreitag, 02.2010 kann man sich dreimal Bachs Matthäus-Passion anschauen in verschiedenen Aufführungen:

Zuerst auf 3SAT von 21:00 - 23:45 Uhr:

Mit den Solisten: Christoph Prégardien (Evangelist),
Simon Kirkbride (Christusworte), Dorothée Mields (Sopran),
Hana Blaziková (Sopran), Damien Guillon (Altus),
Robin Blaze (Altus), Colin Balzer (Tenor), Hans Jörg
Mammel (Tenor), Matthew Brook (Bass) und Stephan MacLeod
(Bass)
Chor: Collegium Vocale Gent
Orchester: Collegium Vocale Orchestra
Musikalische Leitung: Philippe Herreweghe

Kölner Philharmonie vom 28.03.2010


Dann im MDR-Fernsehen von 00:00 - 02:55 Uhr

Thomanerchor
GewandhausKinder- und Jugendchor
Gewandhausorchester
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Monika Frimmer, Sopran
Bogna Bartosz, Alt
Martin Petzold, Tenor
Andreas Schmidt, Bass
Olaf Bär, Bass

Und dann noch im BR-Fernsehen von 00:25 - 01:25 Uhr:

In einer Ballett-Inszenierung von John Neumeier aus dem Festspielhaus Baden-Baden.
Heike (01.04.2010, 14:48):
Am Freitag den 02.04 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Durch Schmerz zum Licht Giovanni Battista Pergolesis "Stabat Mater"
Moderation: Gerald Felber

Am Sonntag den 04.04 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Kaisers Pianisten Vladimir Horowitz
Moderation: Mascha Drost Gast: Joachim Kaiser

Am Montag den 05.04 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Aufersteh'n, ja aufersteh'n wirst du!
Die zweite Sinfonie von Gustav Mahler
Jeremias (02.04.2010, 02:21):
Ich werde morgen bei Herreweghe den neuen DVD-Rekorder ausprobieren :D
Gamaheh (11.04.2010, 10:46):
In diesem Monat ist Christian Zacharias der "große Star der Musik" auf NDR Kultur:

Die großen Stars der Musik
Christian Zacharias
Sonntag, 11. April 2010
18.00 - 19.00 Uhr NDR Kultur

(und zur gleichen Zeit an den anderen Sonntagen im April)

Prisma Musik
Pianisten-Porträt Christian Zacharias
Samstag, 17. April 2010
20.00 - 22.00 Uhr NDR Kultur

Variationen zum Thema
Aufnahmen mit dem Pianisten und Dirigenten Christian Zacharias
Robert Schumann: Introduktion und Allegro appassionato G-Dur op. 92, Klavierkonzert a-Moll op. 54
Franz Schubert: Klaviersonate A-Dur D 664
Domenico Scarlatti: Sonate C-Dur K 502
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert A-Dur KV 488
Samstag, 17. April 2010

Hat der ein Jubiläum oder einen großen Geburtstag ?

Grüße,
Gamaheh
Armin70 (11.04.2010, 14:55):
Christian Zacharias feiert am 27.04.2010 seinen 60. Geburtstag. Das ist wahrscheinlich der Grund für den Programm-Schwerpunkt bei NDR Kultur.
Gamaheh (11.04.2010, 23:11):
Original von Armin70
Christian Zacharias feiert am 27.04.2010 seinen 60. Geburtstag. Das ist wahrscheinlich der Grund für den Programm-Schwerpunkt bei NDR Kultur.

Vielen Dank, Armin. Ich hatte es inzwischen auch herausgefunden durch Nachsehen in concerti ("Hamburg", muß ich jetzt dazusagen, da es das inzwischen in Berlin auch gibt) - da ist immer ein redaktioneller Beitrag zu diesem Programm drin.

Grüße,
Gamaheh
Armin70 (15.04.2010, 21:16):
Für alle Fans von Anna Netrebko:

ARTE überträgt am Sonntag, 18.04.2010 von 19:15 - 20:00 Uhr einen Liederabend mit Anna Netrebko, die von Daniel Barenboim am Klavier begleitet wird.
Auf dem Programm stehen Puschkin- und Tolstoi-Vertonungen von verschiedenen russischen Komponisten (u. a. Tschaikowsky und Rimsky-Korsakow). Dieser Liederabend ist eine Aufzeichnung vom 29.03.2010 aus der Berliner Philharmonie.
Hier gibts eine Rezension zu diesem Konzert: Hier
Armin70 (22.04.2010, 21:59):
Am Samstag, 24.04.2010, überträgt 3Sat live von 20:15 - 22:05 Uhr das Eröffnungskonzert der Kölner MusikTriennale 2010.

Auf dem Programm stehen:

- Silvestre Revueltas: La Noche de los Mayas,
Suite für Orchester
- Tigran Mansurian: Konzert für Violoncello und
Orchester, Uraufführung
- Igor Strawinsky: Le Sacre du Printemps, Bilder aus
dem heidnischen Russland in zwei Teilen

WDR-Sinfonieorchester, Leitung: Semyon Bychkov


Am Montag, 26.04.2010, läuft auf ARTE von 22:05 - 23:00 Uhr eine Dokumentation über Sergej Prokofjew.
Darin geht es u. a. um die Frage, warum Prokofjew 1918 in die USA und nach West-Europa floh, warum er später wieder in die Sowjetunion zurückkehrte und warum er Stalin verachtete. Hintergrund für diese Doku ist das neu entdeckte Tagebuch von Prokofjew.
Neben vielen Archivszenen kommen Sohn und Enkel Prolofjews zu Wort.
Jeremias (23.04.2010, 07:33):
Morgen, 19:30 Uhr in der Kölner Oper, Liederabend mit

Dame Kiri Te Kanawa!

WA Mozart

Ridente la calma (KV 152)
An Chloë (KV 524)
Abendempfindung (KV 523)
Un moto di gioia (KV 579)

R. Strauss

Die Nacht Op 10 No 3
All mein Gedanken Op 21 No 1
Morgen Op 27 No 4
Das Rosenband Op 36 No 1

Ständchen Op 17 No 2
Allerseelen Op 10 No 8
Malven AV304
Cäcilie Op 27 No 2

INTERVAL

Canteloube

Bailero
Lo Fiolaire
La Delaissado
Malurous qu'o uno fenno

C Guastavino

La rosa y el Sauce
Que Linda, la madreselva!
El clavel del aire blanco

A Ginastera

Cancion al arbol del Olvido

Puccini

Sole e amore (Mattinata)
Morire
ab (23.04.2010, 14:00):
Rundfunkübertragung im Hessischen Rundfunk - hr2-kultur / Broadcast in hr2-kultur
Sendetermin
Sonntag, 25. April 2010, 20:05 Uhr
www.hr-online.de/website/radio/hr2/

Paul Lewis

Franz Schubert:
Vier Impromptus, D 935

Ludwig van Beethoven:
Diabelli-Variationen, op. 120

Aufnahme vom 21. Juni 2009
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg
ab (26.04.2010, 19:22):
Rundfunkübertragung im Österreichischen Rundfunk - Ö1 / Broadcast in Ö1
Sendetermin / date of broadcast:
Dienstag, 27. Aprili 2010, 10:05 Uhr
oe1.orf.at

Capuçon Quartett
(Renaud Capuçon, Aki Sauliere,
Beatrice Muthelet, Gautier Capuçon)
Alois Posch Kontrabaß
Paul Meyer Klarinette
David Guerrier Horn
Marco Postinghel Fagott

Franz Schubert: Oktett F-Dur, D 803

Aufnahme vom 31. August 2008
Angelika Kauffmann Saal in Schwarzenberg
Armin70 (27.04.2010, 19:14):
Am kommenden Samstag ist ja der 1. Mai (sehr "arbeitgeberfreundlich") und da findet wieder das traditionelle Europakonzert der Berliner Philharmoniker statt.

In diesem Jahr sind die Berliner Philharmoniker im Sheldonian Theatre, Oxford. Dort fand z. B. im Jahr 1733 die Uraufführung von Händels Oratorium Athalia statt.

Auf dem Programm stehen die gleichen Werke auf dem Programm, die auch heute Abend in der Berliner Philharmonie mit der gleichen Solistin und Dirigenten gespielt und übrigens auch in der DCH zu sehen sein werden.

Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg, Vorspiel zum 3. Akt
Edward Elgar: Violoncellokonzert e-moll op. 85
Johannes Brahms: 1. Sinfonie c-moll, op. 68

Alisa Weilerstein: Violoncello
Berliner Philharmoniker, Daniel Barenboim

Die Übertragung am Samstag, 1. Mai, ist in der ARD von 11:00 - 13:00 Uhr zu sehen.
Gamaheh (27.04.2010, 21:15):
Original von Armin70
DCH

?

Interrogative Grüße,
Gamaheh

P.S.: Vielen Dank für den Hinweis !
nikolaus (27.04.2010, 22:09):
Original von Gamaheh
Original von Armin70
DCH

?

Interrogative Grüße,
Gamaheh

P.S.: Vielen Dank für den Hinweis !

Ich weiss es, ich weiss es...

Digital Concert Hall der BPh.

Salute sciente (???) Nikolaus.
Gamaheh (27.04.2010, 22:31):
Original von nikolaus
Original von Gamaheh
Original von Armin70
DCH

?

Interrogative Grüße,
Gamaheh

P.S.: Vielen Dank für den Hinweis !

Ich weiss es, ich weiss es...

Digital Concert Hall der BPh.

Salute sciente (???) Nikolaus.

Tataaaa: :times10

(Falls die Antwort richtig ist, wovon ich ausgehe. (Ich hatte auf sowas wie "Darmstädter Concert-Haus" oder so getippt, da ich nicht einmal weiß, wo Rodgau liegt.)

Ich glaube, das ist mein erster Smilie ...

Offenbar mittlerweile "in her dotage" und alles andere als compos mentis,

Gamaheh

P.S.: Aber ich weiß, was "BPh" heißt ! (Sag ich aber nicht.)
nikolaus (27.04.2010, 22:39):
Okay, ich gebe mich geschlagen (weil ich schon wieder nachschlagen musste...)!

Nikolaus
Armin70 (27.04.2010, 22:51):
Original von Gamaheh
(Ich hatte auf sowas wie "Darmstädter Concert-Haus" oder so getippt, da ich nicht einmal weiß, wo Rodgau liegt.)


Ei, des Rodgau liegt im schönen Hessenland. Bei Mainhatten und hinter Offenbach. ("Erbarmen...zu spät...die Hesse komme..."; haben mal die Rodgau Monotones gesungen, falls die ausserhalb Südhessens überhaupt einer kennt).
Zefira (27.04.2010, 23:35):
Ich kenne nicht nur die, ich kenne sogar auch das Rödelheim Hartreim Projekt. Und ich bin aus Osthessen. :leb

Gruß von Zefira
Gamaheh (27.04.2010, 23:59):
Original von Armin70
Original von Gamaheh
(Ich hatte auf sowas wie "Darmstädter Concert-Haus" oder so getippt, da ich nicht einmal weiß, wo Rodgau liegt.)


Ei, des Rodgau liegt im schönen Hessenland. Bei Mainhatten
Zunächst las ich "Manhattan" (was meine ohnehin dürftigen Geographie-Kenntnisse ernsthaft infrage gestellt hätte). Aber dann lag ich ja gar nicht so verkehrt, denn ist nicht Darmstadt auch da irgendwo?

("Erbarmen...zu spät...die Hesse komme..."; haben mal die Rodgau Monotones gesungen, falls die ausserhalb Südhessens überhaupt einer kennt).
Die Rodgau Monotones kenne ich (leider?) nicht - vielleicht kannst Du sie hier mal vorstellen? Aber das Gefühl ist mir nicht unbekannt, auch wenn ich es vielleicht anders ausgedrückt hätte (mit ein paar mehr "n" z.B.). Die Hessen kenne ich eigentlich als ganz sympathische, wenn auch merkwürdig sprechende Menschen aus der Fernsehserie "Die Firma Hesselbach" (vom "Blauen Bock" ganz zu schweigen!).

Leider sehr o.t. - ich bitte um Nachsicht (s.o.).

Gamaheh
Gamaheh (28.04.2010, 00:04):
Original von nikolaus
Okay, ich gebe mich geschlagen (weil ich schon wieder nachschlagen musste...)!
Ei, non compos mentis ist englisch und heißt "nicht alle Tassen im Schrank habend".

Grüße,
Gamaheh

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P.S.: Lieber Armin, ich mache mich nicht lustig, ich finde dieses einleitende "ei" einfach sehr nett !
Armin70 (28.04.2010, 01:18):
Original von Zefira
Ich kenne nicht nur die, ich kenne sogar auch das Rödelheim Hartreim Projekt. Und ich bin aus Osthessen. :leb

Gruß von Zefira

Genau !!! Moses Pelham und Konsorten... :beer

(sorry, ist OT)
Heike (29.04.2010, 15:56):
Am Samstag den 01.05 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Frieden rufe ich euch zu! Liebe rufe ich euch zu!
Giuseppe Verdis Oper "Simon Boccanegra"

Am Sonntag den 02.05 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Heul doch!
Giuseppe Verdis Oper "Rigoletto"
ab (10.05.2010, 13:40):
Rundfunkübertragung in Radio France

Sendetermin : Dienstag, 11. Mai 2010, 10:30 Uhr
sites.radiofrance.fr/francemusique/accueil/

Kuss Quartett
Paul Meyer Klarinette

Johannes Brahms:
Streichquartett B-Dur, op. 67
Klarinettenquintett h-Moll, op. 115

Aufnahme vom 18. Oktober 2009
Markus-Sittikus-Saal in Hohenems
Armin70 (13.05.2010, 15:40):
Sonntag, 16.05.2010: Arte von 19:25 - 20:15 Uhr

Martha Argerich und Yuja Wang in Verbier:

Martha Argerich spielt zusammen mit dem Verbier-Festivalorchester unter Leitung von Gabor Takacs-Nagy das 2. Klavierkonzert von Beethoven und als Zugabe von Scarlatti die Sonate K 141. Yuja Wang spielt von Scarlatti die Sonaten K 427 + 455 sowie Mozarts "Rondo alla turca".
ab (14.05.2010, 17:03):
Rundfunkübertragung im Österreichischen Rundfunk - Ö1 / Broadcast in Ö1
Sendetermin / date of broadcast:
Sonntag, 16. Mai 2010, 19:30 Uhr
oe1.orf.at

Viviane Hagner Violine
Daniel Müller-Schott Violoncello
Jonathan Gilad Klavier

Ludwig van Beethoven:
Klaviertrio Es-Dur, op. 1/1
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Klaviertrio c-Moll, op. 66
Franz Schubert:
Klaviertrio Es-Dur, D 929

Aufnahme vom 08. Mai 2010
Markus-Sittikus-Saal in Hohenems
Gamaheh (16.05.2010, 11:35):
Fernseh-Klavier-Hinweise für die Woche von clavio.de
* Alles in einer Hand - Der Pianist Paul Wittgenstein
Karl Wittgenstein ist der millionenschwere "Eisenkönig" Österreichs. Er ist fest entschlossen, seine Söhne zu Industriellen zu erziehen und verwehrt ihnen eine künstlerische Karriere. Nachdem er jedoch drei seiner Söhne durch Selbstmord verloren hat, erlaubt er den beiden noch lebenden Söhnen Paul und Ludwig, über ihre Berufswahl selbst zu entscheiden. Paul schlägt daraufhin die Laufbahn eines Konzertpianisten ein. Und er gibt diesen Traum auch nicht auf, als er im Ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verliert.
Sonntag, 16. Mai 2010, 06.00 Uhr, Arte
Montag, 17. Mai 2010, 10.00 Uhr, Arte
* Faszination Musik
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr.5 Es-dur op.73.
Staatskapelle Berlin, Leiitung: Daniel Barenboim.
Sonntag, 16. Mai 2010, 09.30 Uhr, SWR/SR-Fernsehen
* Martha Argerich und Yuja Wang in Verbier
Klavierkonzert Nr. 2 von Ludwig van Beethoven
"Rondo alla turca" von Wolfgang Amadeus Mozart.
Martha Argerich, Yuja Wang (Pianistinnen)
Sonntag, 16. Mai 2010, 19.25 Uhr, Arte
Freitag, 21. Mai 2010, 06.00 Uhr, Arte
* Glenn Gould
Genie und Leidenschaft - Das Porträt von Michcle Hozer und Peter Raymont zeigt den Menschen hinter der Musikikone, einen äußerst sensiblen, von Phobien und Angst vor menschlicher Nähe geplagten Musiker.
Sonntag, 16. Mai 2010, 22.10 Uhr, Arte
* Tzimon Barto - Mein Chopin
Ein Doppelporträt des Pianisten Tzimon Barto und des Komponisten Frédéric Chopin
Sonntag, 16. Mai 2010, 23.25 Uhr, SF 1
Montag, 17. Mai 2010, 10.55 Uhr, Arte

Grüße,
Gamaheh
Jeremias (20.05.2010, 06:53):
Änderung beim Klavierfestival Ruhr, Auszug von der Homepage:

Nelson Freire ist leider erkrankt, doch Martha Argerich hat sich bereit erklärt, ihr ursprünglich als Duo-Abend geplantes Konzert beim Klavier-Festival Ruhr 2010 zu einer Hommage zu Robert Schumanns 200. Geburtstag werden zu lassen.

Gemeinsam mit Renaud Capuçon, Gabrielle Shek (Violine), Lyda Chen (Viola) und Mischa Maisky (Violoncello) wird sie nun ein Programm vorbereiten, das den Abend in ein wahres Schumann-Fest beim Klavier-Festival Ruhr 2010 verwandelt: Nach dem „Adagio und Allegro“ op. 70 und den „Fantasiestücken“ op. 73 für Violoncello und Klavier werden die Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 d-Moll op. 121 und schließlich das Klavierquintett Es-Dur op. 44 erklingen.
nikolaus (20.05.2010, 22:17):
Original von Jeremias
Änderung beim Klavierfestival Ruhr, Auszug von der Homepage:

Nelson Freire ist leider erkrankt, doch Martha Argerich hat sich bereit erklärt, ihr ursprünglich als Duo-Abend geplantes Konzert beim Klavier-Festival Ruhr 2010 zu einer Hommage zu Robert Schumanns 200. Geburtstag werden zu lassen.

Gemeinsam mit Renaud Capuçon, Gabrielle Shek (Violine), Lyda Chen (Viola) und Mischa Maisky (Violoncello) wird sie nun ein Programm vorbereiten, das den Abend in ein wahres Schumann-Fest beim Klavier-Festival Ruhr 2010 verwandelt: Nach dem „Adagio und Allegro“ op. 70 und den „Fantasiestücken“ op. 73 für Violoncello und Klavier werden die Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 d-Moll op. 121 und schließlich das Klavierquintett Es-Dur op. 44 erklingen.

Die haben sich ja Zeit gelassen.
Freire hat schon vor zwei oder drei Wochen alle Konzerte bis August abgesagt.
Ich war gespannt, was passiert.
Es hätte schlimmer kommen können :D

Nikolaus.
Heike (06.06.2010, 17:17):
ARD, Sonntag, heute, 23:30 - 01:15 Uhr

"Geliebte Clara"
Spielfilm Ungarn/Deutschland/Frankreich 2008
Gerion (06.06.2010, 18:04):
Danke für den Hinweis!
Der Vollständigkeit halber noch das Konkurrenzprogramm beim MDR:

22:00 Robert Schumanns verlorene Träume
Porträt (D 2010)

22:45 Frühlingssinfonie
Spielfilm (D 1982)

Dann lad ich schonmal die Popcorn-Kanone ;-)

Viele Grüße
Gerion
ab (14.06.2010, 15:18):
Rundfunkübertragung im Hessischen Rundfunk - hr2-kultur / Broadcast in hr2-kultur
Sendetermin / date of broadcast:
Dienstag, 15. Juni 2010, 20:05 Uhr
www.hr-online.de/website/radio/hr2/

Renaud Capuçon Violine
Gérard Caussé Viola
Clemens Hagen Violoncello
Alois Posch Kontrabaß
Frank Braley Klavier

Franz Schubert
Notturno Es-Dur, D 897

Gabriel Fauré
Klavierquartett c-Moll, op. 15

Franz Schubert
Klavierquintett A-Dur, D 667 „Forellenquintett"


Aufnahme vom 8. September 2009
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg
ab (18.06.2010, 11:32):
heute abend hier anzuhören:
Arthur Honegger: "Jeanne d'Arc au Bûcher"


Wiener Festwochen 2010

Freitag
18. Juni 2010
19:30

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Bertrand de Billy; Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien; Wiener Sängerknaben; Hendrickje Van Kerckhove, Yu Guanqun, Maria Radner, Herbert Lippert, Dan Paul Dumitrescu, Johanna Wokalek, Adelheid Picha, Peter Matic, Joseph Lorenz und Gerd Böckmann.

(Aufgenommen am 17. Juni im Großen Musikvereinssaal in Wien).
Heike (18.07.2010, 13:27):
Sonntag, 18.7.2010, heute,
arte, 19:15 - 20:00 Uhr
Jean-Claude Casadesus dirigiert das "Orchestre National de Lille":

Francis Poulenc - 'Gloria' für Sopran, gemischtem Chor und Orchester
Darius Milhaud - 'Le Boeuf sur le toit'
Armin70 (24.07.2010, 16:49):
Heute, 3SAT, 20:15 - 21:55 Uhr

Johannes Brahms: 2. Klavierkonzert B-Dur, op. 83

William Walton: Sinfonie Nr. 1, b-moll

Yefim Bronfman, Klavier
WDR-Sinfonieorchester Köln
Semyon Bychkov

Aufzeichnung vom 16. - 17.10.2009 aus der Kölner Philharmonie
jünter (04.09.2010, 12:10):
Heute abend "mahlert" es auf 3sat:

20:15
"Meine Zeit wird kommen"
Gustav Mahler in den Erinnerungen von Natalie Bauer-Lechner
Dokumentarfilm von Beate Thalberg, Österreich/Deutschland/

21:05
Mahler
Spielfilm, Großbritannien 1974

1:00
Predigt an die Fische (1/2)
Film von Pavel Kacirek
Des Knaben Wunderhorn

1:50
Predigt an die Fische (2/2)
Film von Pavel Kacirek
Aufstieg zum Gipfel - Abstieg in die Ewigkeit
Jeremias (05.09.2010, 08:21):
Es gibt nur noch wenige Karte für dieses Konzert in Dortmund, ich habe gerade welche bestellt:

Fr. 12.11.2010, 19:00 Uhr
»Junge Wilde« – Yuja Wang


Robert Schumann
Drei Fantasiestücke op. 111

Alexander Skrjabin
Präludien op. 11 und op. 13 (Auszüge)

Alexander Skrjabin
Etüden op. 8 und op. 42 (Auszüge)

Alexander Skrjabin
Poème op. 32 Nr. 1

Alexander Skrjabin
Drei Stücke op. 2

Frédéric Chopin
24 Préludes op. 28
Heike (06.09.2010, 09:33):
heute, Montag, ZDF Theaterkanal, 19.40 Uhr (wird in der nächsten Zeit mehrmals dort wiederholt, siehe unten)
Der Rosenkavalier - R.Strauss
Stummfilm, Österreich 1925

"Der Rosenkavalier" stellt eine frühe Form der multimedialen Verwertung einer Oper dar: Auf Initiative von Hugo von Hofmannsthal, der sein Opernlibretto zu einem Drehbuch umarbeitete, stellte Richard Strauss eine Filmmusik auf Grundlage der Oper zusammen. Diese dirigierte er auch bei der Uraufführung des Films 1926 in der Semperoper Dresden, wo 15 Jahre zuvor die Oper ihre Weltpremiere gehabt hatte.

Die Idee zum Film stammte von Robert Wiene, dem künstlerischen Leiter und Dramaturgen der österreichischen Stummfilmgesellschaft Pan-Film. Wiene hatte bei den Filmaufnahmen, die von Mitte Juni bis Ende August 1925 dauerten, auch die Regie übernommen.

Gedreht wurde der Film vor allem im Schönbrunner Filmatelier sowie in Wien. Die Filmmusik, die in zwei Akte geteilt wurde, ist fast ausschließlich der Oper entnommen. Die einzelnen Teile wurden von Strauss allerdings in eine neue Reihenfolge gebracht, um sie dem Handlungsverlauf des Films anzupassen.

Sendetermine:
14., 19., 24. und 29.09.2010 jeweils um 00:10 Uhr
06., 11., 16. und 28.09.2010 jeweils um 19:40 Uhr

Quelle: http://theaterkanal.zdf.de/
ab (15.09.2010, 22:16):
Derzeit gibts einen etwa 20 minütigen Film der Firma Channel Classics aus Holland hier anzusehen, wie sei in Budapest eine Aufnahme mit Ivan Fischer uns seinem Festspielorchester machen.
jünter (19.09.2010, 14:38):
Heute 19.15 Uhr auf arte:

Vom diesjährigen Lucerne Festival

Mahlers 9. mit Abbado!
Poztupimi (03.10.2010, 13:09):
Auf Deutschlandradio Kultur aus der Reihe Interpretationen:

03.10.2010 · 15:05 Uhr
"Such' dein Heil und find' es nie"
Richard Wagners "Tannhäuser"
Gast: Marek Janowski / Moderation: Uwe Friedrich

Grüße,
Wolfgang
thwinter12 (19.10.2010, 11:55):
SOKOLOV IN WIEN! :down


Klavierabend Grigorij Sokolov
Samstag, 11. Dezember 2010, 19:30 Uhr Großer Saal

Interpreten
Grigorij Sokolov, Klavier

Programm
Johann Sebastian Bach

Partita Nr. 2 c-moll BWV 826 (1726-1731)

Johannes Brahms

Sieben Fantasien op. 116 (1892)

***

sowie weitere ausgewählte Werke

Quelle: http://konzerthaus.at/home/

Servas,
Thomas
Heike (21.10.2010, 18:13):
Am Sonntag den 24.10 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Ein Schlagzeug für zehn Finger
Die "Sonatas and Interludes" für präpariertes Klavier von John Cage
Jeremias (12.11.2010, 08:06):
Heute Abend im Konzerthaus Dortmund, es gibt noch wenige Karten!!!


Yuja Wang


Sergej Rachmaninow
Variationen über ein Thema von Corelli d-moll op. 42

Franz Schubert
Sonate für Klavier c-moll D 958

Alexander Skrjabin
Etüden op. 8 und op. 42 (Auszüge)

Alexander Skrjabin
Präludien op. 11 und op. 13 (Auszüge)

Camille Saint-Saëns
»Danse macabre« op. 40
Fassung für Klavier von Vladimir Horowitz

Felix Mendelssohn Bartholdy
Scherzo aus der Schauspielmusik zu »Ein Sommernachtstraum« op. 61
Fassung für Klavier von Sergej Rachmaninow

Modest Mussorgsky
»Nacht auf dem kahlen Berge«
Fassung für Klavier von Modest Mussorgsky

:leb :leb :leb :leb :leb :leb
Rachmaninov (12.11.2010, 09:32):
Original von Jeremias
Heute Abend im Konzerthaus Dortmund, es gibt noch wenige Karten!!!


Yuja Wang


Sergej Rachmaninow
Variationen über ein Thema von Corelli d-moll op. 42

Franz Schubert
Sonate für Klavier c-moll D 958

Alexander Skrjabin
Etüden op. 8 und op. 42 (Auszüge)

Alexander Skrjabin
Präludien op. 11 und op. 13 (Auszüge)

Camille Saint-Saëns
»Danse macabre« op. 40
Fassung für Klavier von Vladimir Horowitz

Felix Mendelssohn Bartholdy
Scherzo aus der Schauspielmusik zu »Ein Sommernachtstraum« op. 61
Fassung für Klavier von Sergej Rachmaninow

Modest Mussorgsky
»Nacht auf dem kahlen Berge«
Fassung für Klavier von Modest Mussorgsky

:leb :leb :leb :leb :leb :leb

Wow, was ein Programm!
Armin70 (18.11.2010, 18:40):
Heute Abend überträgt DRS2 von 20:00 - 22:00 Uhr ein Konzert, das am 17. September 2010 in der Tonhalle, Zürich stattfand.

Das Programm:

Jean Sibelius:
Der Schwan von Tuonela, op. 22, Nr. 2
+
Violinkonzert d-moll, op. 47

Ludwig van Beethoven:
5. Klavierkonzert Es-Dur, op. 73

Vilde Frang, Violine
David Kadouch, Klavier
Tonhalle-Orchester, Leitung: David Zinman
Heike (09.12.2010, 12:11):
Am Sonntag den 12.12 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Die halbe Antike in eineinhalb Opern "Die Trojaner" von Hector Berlioz
Moderation: Uwe Friedrich Gast: David Pountney
Heike (01.01.2011, 14:41):
Am Samstag den 01.01 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Was will ich? Was bin ich? Franz Liszts Klavierzyklus "Années de pèlerinage"
Moderation: Jürgen Liebing Gast: Nike Wagner

Am Sonntag den 02.01 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Catfish Row: Das Prinzip der vergeblichen Hoffnung
"Porgy and Bess" von Georges Gershwin
ab (17.01.2011, 23:50):
Falls jemand von euch auf Winterurlaub in den Tiroler Alpen zu weilen plant, oder aus sonstigen Gründen in die Gegend kommen könnte, solle es sich auf keinen Fall entgehen lassen, folgender Uraufführung beizuwohnen: Jede Reise wert!


Michael FP Huber: Symphonie Nr. 2 (Uraufführung)
Orchester der Akademie St.Blasius
Musikalische Leitung: Karlheinz Siessl
23.01.2011 17:00 Uhr
Kaiser-Leopold-Saal, Katholisch-Theologische Fakultät, Karl-Rahner-Platz 1, 6020 Innsbruck
:down :down :down :down

Ihr versäumt es sonst, eine endlich einmal wieder wirklich bedeutende Sinfonie zu hören! Da können mir die Gattungsbeiträge von österreichischen Komponisten der letzten bald 100 Jahre seit Mahlers 9. Sinfonie von Franz Schmidt über Ernst Krenek, Egon Wellesz oder Johann Nepomuk David bis Ivan Eröd, und welche wenigen Österreicher noch alle eine verfasst haben, - alle in Ehrern ! - ruhig gestohlen bleiben!

:leb
Gamaheh (04.02.2011, 20:35):
Wir sind mittendrin, es gibt dort viel Brahms und viele Pianisten zu entdecken:

Webseite

Und hier zu hören: France Musique

und hier zu sehen: Arte

Grüße,
Gamaheh
Heike (18.02.2011, 19:43):
Am Sonntag den 20.02 von 15.05 Uhr - 17.00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Tasten- und Gipfelstürme
Bachs Orgelpräludien und -fugen F-dur (BWV 540) und h-moll (BWV 544)
Heike (20.02.2011, 08:41):
ZDFtheaterkanal, Sonntag, heute, 21:40 - 22:15 Uhr
Le Sacre du Printemps
Pina Bausch 1975/76. Wuppertaler Tanztheater

"Wo in klassischen Kompagnien ein mehr oder weniger standardisierter körperlicher Einheitstyp vorherrscht, sind in Wuppertal bunt durcheinander große und kleine, dicke und dünne, alte und junge, dunkel- und hellhäutige Tänzerinnen und Tänzer zu finden; und ebenso entschieden, wie sie diese natürliche Vielfalt des Lebens zur Maßgabe für die Zusammensetzung ihres Ensembles genommen hat, genauso entschieden hat sich Pina Bausch von allem Nur-Dekorativen auf der Bühne abgewandt.

Folgerichtig hat sie auch in ihrer 'Sacre'-Version - im Gegensatz zu ihren zeitgenössischen Choreographie-Kollegen - den originalen Opfer-Gedanken Strawinskys wieder aufgenommen, freilich ohne jeden altrussischen oder sonstwie gearteten Kostüm-Mummenschanz: Opfer, Tod und Sexualität sind unverschleierter Inhalt ihrer vitalen Choreographie. "
Quelle: www.tvinfo.de
ab (02.03.2011, 23:29):
Das Hagen Quartett feiert sein 30-jähriges Bestehen und hat dazu (endlich!) eine neue Aufnahme bei seinem neuen Berliner Label Myrios herausgebracht.

Anlässlich des Jubiläums waren sie am vergangenen Samstag vom österreichischen Radiosender Ö1 zu einer Gesprächssendung eingeladen. Das ist durchaus hörenswert, weil dadurch deutlich wird, was doch diese drei Geschwister für vollständig intuitive Musiker sind. Anders gesagt: Auf keine einzige Frage der Moderatorin vermochten sie eine klare, intellektuell zufriedenstellende Antwort geben. Mich erstaunt solches, wie absolute geistige Durchdringung mit völliger (intellektuell-) geistiger Ahnungslosigkeit gepaart sein kann...

Hier ist die Sendung noch bis Samstag als live-stream nachzuhören. Ein Beitrag unseres Forums wurde übrigens dort von der Moderatorin erwähnt.

Ihre neue CD wurde heute Mittag im Radio präsentiert. Großartig. Das ist ebenfalls eine Woche lang hier nachzuhören.

Diese Aufnahme muss ich haben! Schon wieder einmal alles vollständig anders als früher...

http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4260183510062.jpg
CKern (04.04.2011, 20:11):
Für alle Fans der geistlichen und weltlichen Musik.

Die 39. Lauterbacher Pfingstmusiktage
Träger des Kulturpreises Mittelhessen 2005
vom 11. bis 13. Juni 2011

Hier ein Auszug aus dem Programm:

Samstag, 11. Juni
Klangbezirk - Vokal maximal
Lauterbacher Pfingstmusiktage - Klangbezirk Vokal Maximal

Historisches Orgelkonzert "
Albert Schweitzer in Frankfurt am 28. Oktober 1928"
Lauterbacher Pfingstmusiktage - Historisches Orgelkonzert

Sonntag, 12. Juni
Pfingstgottesdienst
Mit geistlicher Chormusik von Schein, Mendelssohn Bartholdy und Neystedt
Lauterbacher Pfingstmusiktage - Pfingstgottesdienst - Chormusik von Schein, Mendelssohn Bartholdy und Neystedt

Harmonie Universelle Von Lasso bis Leclair - Violinduos des 16. bis 18. Jahrhunderts
Lauterbacher Pfingstmusiktage - Harmonie Universelle Von Lasso bis Leclair

Oratorium "Saul" (HWV 53) von Georg Friedrich Händel
* Vokalsolisten
* Chor der Pfingstmusiktage
* Barockorchester "L'arpa festante" (München)
* Susanne Rohn (Gastdirigentin)
Lauterbacher Pfingstmusiktage - Oratorium Saul von Georg Friedrich Händel

.... und einige weitere Konzerte !!

Details kann man hier finden:
www.pfingstmusiktage.com
oder
auf Facebook
Jürgen (08.04.2011, 11:42):
Am Sonntag, den 10.4.2011 um 6:10 Uhr im Deutschlandfunk:


Pergolesi Stabat Mater, Abbado



http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N14onSgSL._SL500_AA300_.jpg

Grüße
Jürgen
Heike (15.04.2011, 08:30):
Am Sonntag, den 17.04. von 15:05 Uhr - 17:00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen

"Musik für die Ewigkeit"
Das "Quatuor pour la fin du temps" von Olivier Messiaen
Gast: Jörg Widmann
Moderation: Olaf Wilhelmer
Jürgen (19.04.2011, 09:38):
DRS2 18.4.2011 20:00-22:00 Uhr

Von wegen, nicht verpassen. Ich habe diese Sendung verpasst.

DRS2 verglich 5 Einspielungen der MaPa.

Hat sie zufällig jemand mitgeschnitten?

Grüße
Jürgen
Armin70 (19.04.2011, 15:07):
Die Sendung habe ich auch verpasst aber sie wird am kommenden Samstag, 23.04.2011, von 14 - 15 Uhr in einer gekürzten Form wiederholt.
Heike (21.04.2011, 21:54):
Aaaarg,
morgen um 15.05 in DRadio Kultur: Interpretationen:

Klingende Mysterien - Bibers 'Rosenkranzsonaten'
Moderation: Johannes Jansen

Und das zur selben Zeit, wo im rbb Kulturradio die Matthäuspassion mit den Berliner Philharmonikern kommt, die ich unbedingt aufnehmen will .....

So ein Ärger, ich liebe die Rosenkranzsonaten, aber ich kann mich ja nicht zerteilen!!! Diese Matthäuspassion muss ich haben. Also falls jemand die "Interpretationen" aufnimmt, bitte gebt mir Nachricht!
Heike
Heike (22.04.2011, 09:06):
:thanks danke Armin :-)

Falls noch jemand außer den beiden obengenannten die DRS2 -Matthäuspassionssendung sucht, bitte bei mir melden!
Heike
Heike (22.04.2011, 09:20):
Am Sonntag, den 24.04. von 15:05 Uhr - 17:00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
"Einsam auf dem Gipfel"
Johann Sebastian Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo
Gast: Julia Fischer
Moderation: Christine Anderson

Am Montag, den 25.04. von 15:05 Uhr - 17:00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen
Ich bin in einer Orgelpfeife geboren
Charles-Marie Widors Orgelsymphonien
Gast: Ben van Oosten
Moderation: Jürgen Liebing
Heike (02.05.2011, 18:34):
heute Montag 2. Mai 2011, 23.35 Uhr, arte
Murray Perahia
Nicht von dieser Welt
Dokumentation, (Deutschland, 2010, 52mn)
Armin70 (02.05.2011, 23:44):
Am Donnerstag, 12.05.2011, überträgt SWR2 live von 20:03 - 22:30 Uhr aus dem Speyrer Dom im Rahmen der Schwetzinger Festspiele 2011:

Johann Sebastian Bach:

Johannespassion BWV 245

Gabrieli Consort & Players
Paul McCreesh

Lt. SWR2 wirken 8 Sänger und etwa doppelt so viele Instrumentalisten bei dieser Aufführung mit.
Heike (13.05.2011, 08:42):
rbb Kulturradio, 14.5.2011, 20 -23 Uhr
live aus der Berliner Philharmonie

Claudio Abbado dirigiert die Berliner Philharmoniker,
Maurizio Pollini
Anna Prohaska

Alban Berg- Symphonische Stücke aus der Oper "Lulu"
Wolfgang Amadeus Mozart - Vorrei spiegarvi, oh Dio - Ah conte, partite, Arie für Sopran und Orchester KV 418 - Anna Prohaska, Sopran
Wolfgang Amadeus Mozart - Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur KV 453 - Maurizio Pollini
Gustav Mahler - Adagio aus der Symphonie Nr. 10 Fis-Dur (Aufführungsversion von Deryck Cooke)
CKern (18.05.2011, 00:55):
..... im Rahmen der Lauterbacher Pfingstmusiktage

Das erste Oratorium, welches Georg Friedrich Händel speziell für sein Londoner Publikum schuf, war „Saul“, uraufgeführt 1739. Unter den Händel-Oratorien ragt es wegen seiner Klangpracht, Farbigkeit (u.a. kommt ein Carillon zum Einsatz) und Handlungsvielfalt heraus. Händels Vertonung der Geschichte des Königs Saul ist ein Musikdrama voller Leidenschaft, Menschlichkeit – und dies nicht nur in positivem Sinne – und Nachdenklichkeit.

* Vokalsolisten
* Chor der Pfingstmusiktage
* Barockorchester "L'arpa festante" (München)
* Susanne Rohn (Gastdirigentin)

am 12. Juni 2011
um 20:00 Uhr
in der Lauterbacher Stadtkirche

Details finden Sie hier:
www.pfingstmusiktage.com
www.lauterbacher-kantorei.de
auf Facebook
Heike (02.07.2011, 13:06):
Ich hatte überlegt, hinzugehen, weil das Programm so schön sommerlich beschwingt ist, aber bei dem Wetter wäre das sicherlich ungemütlich geworden:

3sat überträgt das Konzert der Berliner Philharmoniker (mit Riccardo Chailly) live aus der Berliner Waldbühne.
heute Samstag 2.7.2011; 20.15 Uhr

Programm:
Dmitri Schostakowitsch - Suite für Jazz-Orchester Nr. 2
- Suite op. 29a, 3.Satz aus der Oper "Lady Macbeth"
Nino Rota Suite aus Frederico Fellinis "La Strada"
Ottorino Respighi - Fontane di Roma
- Pini di Roma
- Belkis, Regina di Saba, Danza guerresca
Paul Lincke - Berliner Luft
Heike (21.07.2011, 08:14):
ARD RADIOFESTIVAL 2011
25.07. 15:57 bis 00:00 Uhr
rbb Kulturradio (und wahrscheinlich noch diverse andere Sender)

l i v e aus Bayreuth: Bayreuther Festspiele

Wenn ein Dirigent, der Alte Musik liebt, erstmals eine Neuproduktion bei den Bayreuther Festspielen übernimmt, muss eine romantische Oper wie Tannhäuser völlig anders klingen als sonst – meint man! Aber Thomas Hengelbrock erarbeitet die Partitur natürlich mit dem konventionell ausgerüsteten Festspielorchester, nicht etwa mit dem auf Originalklang eingeschworenen Balthasar- Neumann-Ensemble wie bei diversen Baden-Badener Opernaufführungen der letzten Jahre. Gespannt sein darf man auf die Hügeldebüts von Regisseur Sebastian Baumgarten und Sängern wie Lars Cleveman, Camilla Nylund und Stephanie Friede.

Richard Wagner
Tannhäuser oder der Sängerkrieg auf Wartburg
Große romantische Oper in drei Aufzügen
Tannhäuser: Lars Cleveman, Tenor
Elisabeth, Nichte des Landgrafen: Camilla Nylund, Sopran
Landgraf Herrmann: Günther Groissböck, Bass
Wolfram von Eschenbach: Michael Nagy, Bariton
Walther von der Vogelweide: Lothar Odinius, Tenor
Biterolf: Diógenes Randes, Bass
Heinrich der Schreiber: Arnold Bezuyen, Tenor
Reinmar von Zweter: Martin Snell, Bass
Venus: Stephanie Friede, Mezzosopran
Ein junger Hirt: Katja Stuber, Sopran

Chor der Bayreuther Festspiele
Einstudierung: Eberhard Friedrich
Orchester der Bayreuther Festspiele
Leitung: Thomas Hengelbrock

Live-Übertragung des BR aus dem Festspielhaus
Kritikerrunde (ca. 15 Minuten)
Heike (22.07.2011, 07:49):
ARD RADIOFESTIVAL 2011
22.07. 20:05 bis 22:30 Uhr
rbb Kulturradio (und wahrscheinlich noch diverse andere Sender)

Schwetzinger SWR Festspiele

Christine Schäfer, Sopran
Eric Schneider, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart
Ridente la calma, Arie KV 152
Das Veilchen KV 476
An Chloe KV 524
Misera, dove son - Ah! non son io che parlo, Rezitativ und Arie KV 369

Anton Webern
Fünf Lieder op. 3 nach Gedichten von Stefan George

Alban Berg
Sieben frühe Lieder, Fassung für Sopran und Klavier

Franz Schubert
Ellens Gesänge I - III D 837 - 839
Der Wanderer an den Mond D 870
An den Mond in einer Herbstnacht D 614
Auflösung D 807
Der Wanderer D 649
Lied der Delphine und Lied des Florio, zwei Szenen aus dem Schauspiel 'Lacrimas' D 857
Aufnahme des SWR vom 24. Mai aus dem Mozartsaal des Schwetzinger Schloss

Elisabeth Leonskaja, Klavier
Artemis Quartett

Johannes Brahms
Klavierquintett f-Moll, op. 34
Aufnahme des SWR vom 18. Mai aus dem Mozartsaal des Schwetzinger Schloss
Armin70 (17.10.2011, 15:49):
Am 20.10.2011 wird ab 20 Uhr live und kostenlos im Internet ein Jubiläumskonzert der Bamberger Sinfoniker unter der Leitung von Jonathan Nott übertragen. Der Anlass ist das 500. Dirigat von Jonathan Nott bei den Bamberger Sinfonikern.

Auf dem Programm stehen:

- Franz Schubert: Sinfonie Nr. 7 h-moll "Unvollendete" D 759
- Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur; Solistin: Christina Landshamer, Sopran

Weitere Infos gibt es hier.
Heike (28.10.2011, 09:25):
Gala zur Wiedereröffnung des Bolschoi
arte, heute 20:15 - 22:05 Uhr

Das 1776 im Auftrag von Katharina der Großen gegründete Bolschoi-Theater öffnet nach sechs langen Jahren der Renovierung wieder seine Pforten. Wörtlich genommen heißt Bolschoi-Theater übrigens nichts anderes als "Großes Theater". Großartig und spektakulär soll auch die Wiedereröffnungszeremonie im Oktober sein. Der Regisseur Dmitri Tcherniakov und die Choreographen Yuri Grigorovich, Serguey Filin und Pierre Lacotte bringen zusammen die wichtigsten Werke der Geschichte des Bolschois auf die Bühne. Es werden weder Kosten noch Mühen gescheut, um den Zuschauer mit auf eine Zeitreise des Theaters zu nehmen. Historische Kulissen werden mit Hilfe gigantischer Bildschirme auf die Bühne projiziert und Stars von heute wie Angela Gheorghiu, Natalie Dessay oder Plácido Domingo interpretieren die Werke, die das Bolschoi-Theater maßgeblich beeinflusst haben. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Vassily Sinaisky.
Quelle www.tvinfo.de
Heike (11.11.2011, 08:29):
Am Sonntag, den 13.11. von 15:05 Uhr - 17:00 Uhr auf Deutschlandradio Kultur
Interpretationen

"Das klingt ja, als ob man über die noch nasse 'Tristan'-Partitur
darübergewischt hätte"
Arnold Schönbergs 'Verklärte Nacht' op. 4
Gast: Frank Schneider
ab (21.12.2011, 22:42):
Dejan Lazic Brahms Violonkonzert auf dem Piano
Ein Beitrag von: Alexander Hellbrügge Stand: 16.12.2011
:hello

Ich mag diese Fassung für Klavier sehr!
Amadé (22.12.2011, 10:26):
Danke für den Hinweis, ich hatte schon von der Bearbeitung vernommen, sie jedoch noch nicht gehört, sehr interessant. Es gibt ja bereits eine CD Veröffentlichung:

http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0723385294108.jpg

Im Augenblick für mich noch zu teuer.

Gruß Amadé
ab (10.01.2012, 21:03):
Fast ein Jahr nach der Uraufführung der grandiosen Symphonie Nr. 2!

Auch hörenswert, weil ein Beitrag von Cetay aus unserem Forum zitiert wird :D

Zeit-Ton vom Montag 09. Jänner 2012 23:03

hier noch eine Woche als livestream nachzuhören

"Neues entsteht nur durch Aussage". Die Musik des Michael F. P. Huber.

Michael F. P. Huber, 1971 in Innsbruck geboren, studierte von 1992 bis 1998 Komposition bei Ivan Eröd und Kurt Schwertsik, Medienkomposition bei Klaus Peter Sattler sowie Jazztheorie und Arrangement bei Christian Mühlbacher.

Berührungsangst vor verschiedenen Stilrichtungen kennt er nicht, denn "überall gibt es Brauchbares und zu Vermeidendes." Musik versteht er als "Kommunikationsmittel - ich will gehört und verstanden werden." Hubers Credo, Neues entstehe nur durch Aussage, lässt sich seit geraumer Zeit auch auf CD, u. a. an seiner 2. Symphonie , überprüfen.


Gestaltung: Peter Kislinger
Heike (10.01.2012, 21:41):
sorry, gelöscht, falscher Thread
Amadé (20.01.2012, 20:25):
Soeben bei ebay im Angebot :

http://thumbs2.ebaystatic.com/m/mGnHqiF3jnc9xKih34LqBsg/140.jpg http://thumbs3.ebaystatic.com/m/muOU7S_d_I0q_8rpdwRZ6aA/140.jpg http://thumbs4.ebaystatic.com/m/mwB213UN4AKQJvE5zJgu8pg/140.jpg

Fast die gesamte Edition, für alle die noch danach suchen.

Gruß Amadé
Armin70 (05.03.2012, 13:48):
Heute Abend:
Diskothek im Zwei, DRS2 von 20 - 22 Uhr: Gustav Mahler "Das Lied von der Erde"
Weitere Infos, siehe hier.
Jeremias (27.03.2012, 13:02):
Kommenden Samstag in essen:

31.3.
Samstag | 20:00 Uhr
Alfried Krupp Saal
Konzertende:

gegen 22:00 Uhr.

Einheitspreis (€): 19,- zzgl. Systemgebühr.
Tickets

Sehnsucht Schubert
Isabelle Faust & Alexander Melnikov

Isabelle Faust, Violine
Alexander Melnikov, Klavier

Franz Schubert
Sonate (Sonatine) Nr. 2 a-Moll für Violine und Klavier, op. 137 Nr. 2, D 385
Franz Schubert
“Wandererfantasie” C-Dur für Klavier solo, op. 15, D 760
Johann Sebastian Bach
Partita Nr. 2 d-Moll für Violine solo, BWV 1004
Franz Schubert
Fantasie C-Dur für Violine und Klavier, op. posth. 159, D 934
Jeremias (07.04.2012, 22:22):
Nach seiner Auferstehung am Karfreitag heute Karten gekauft:

07.06.2012
M. Pollini: Chopin, Liszt
Kölner Philharmonie

Maurizio Pollini Klavier

Frédéric Chopin
Fantaisie f-Moll / As-Dur op. 49 (1841)
für Klavier

Frédéric Chopin
Deux Nocturnes op. 62 (1846)
für Klavier

Frédéric Chopin
Polonaise-Fantaisie As-Dur op. 61 (1845?/46)
für Klavier

Frédéric Chopin
Scherzo h-Moll op. 20 (1835)
für Klavier

Pause

Franz Liszt
Trübe Wolken (Nuages gris) S 199 (1881)
für Klavier

Franz Liszt
Unstern! S 208 (1881)
für Klavier

Franz Liszt
La lugubre gondola (Die Trauergondel) S 200/1 (1882)
für Klavier. 1. Fassung

Franz Liszt
R.W.–Venezia S 201 (1883)
für Klavier

Franz Liszt
Sonate für Klavier h-Moll S 178 (1852/53)

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Heike (02.05.2012, 20:41):
heute im TV
arte 21.50-23.20 Uhr
Der Geiger Jascha Heifetz (Dokumentarfilm, Deutschland 2011)
Regie: Peter Rosen

"Der Film porträtiert einen Künstler, für den nur die Perfektion ausreichend war. Ein musikalisches Wunderkind, das Maßstäbe für fast ein Jahrhundert setzen sollte.
Über private Filmaufnahmen und Familienfotos aus den Jahren 1903 bis 1987 können wir einen angesehenen Konzertgeiger erleben, der auch in der populären Kultur bekannt war. Sein Name war ein Synonym für Größe für jedermann - von Jack Benny bis zu den Muppets und Woody Allen.
Die großen Geiger seiner Generation und viele seiner ehemaligen Schüler, die noch am Leben sind, sprechen über den legendären aber mysteriösen Menschen Heifetz und die doppelte Natur des künstlerischen Genies: das Paradox, wie ein sterblicher Mensch mit unsterblichen Talenten leben kann, Talenten, die er nutzen muss, die aber einen hohen Preis fordern. Sind der Mensch und der Künstler ein und dieselbe Person? Welchen Preis müssen Künstler und Mensch zahlen? Wer ist der Mensch hinter der Musik?"

Quelle: tvinfo.de
Frido (03.06.2012, 03:14):
Unbedingt schon mal vormerken! Es ist eine Anreise wert.

22. August - 9. September 2012

Festival de Musique de Wissembourg

Ein kleines, aber feines (und noch nicht so teures) Kammermusik-Festival mit 19 Konzerten an 19 Tagen. Das Ganze in Frankreich, dicht hinter der Grenze.
Aufführungsort: die kleine gotische Kirche St. Jean mit einer sehr guten Akustik.

Die Komponisten reichen vom Barock bis in die Gegenwart, u. a. dieses Mal mit der Uraufführung einer Auftragskomposition des Festivals an den jungen russischen Pianisten und Komponisten Nikita Mndoyants, gespielt vom Szymanowski-Quartett. Die Vielfalt des Festivals zeigt sich allein schon daran, daß außerdem noch zwei weitere Streichquartette konzertieren, das Ébène Quartett und das Zemlinsky Quartett. Schwerpunkt ist die klassische und romantische Kammermusik.

Hier gibt es nähere Infos zum Festival und zum Programm
Amadé (05.06.2012, 09:12):
Heute 5.06.12 im SWR2 -Radio, 10:30 - 12:00:Ausschniite aus den Bruckner-Sinfonien Nr.7 und 4, sowie die gesamte "Nullte"

gespielt vom Sinfonieorchester Basel
Leitung: Maria Venzago

Gruß Amadé
Heike (10.06.2012, 13:11):
DRadio Kultur, 17.6. um 15.05 Uhr
INTERPRETATIONEN
Dmitrij Schostakowitschs Klavierquintett

riesengroße Bitte:
Kann das biiiiiiittttttttttteee irgendwer für mich aufnehmen???? Ich bin in Budapest und möchte die Sendung aber sooooo gern nachhören!
Danke vielmals, ich hoffe, es findet sich jemand!

Heike
Billy Budd (16.06.2012, 15:08):
Liebe Heike,
wenn Du noch niemanden hast, der es Dir aufnimmt, tue ich es gerne. Ich kann den Sender allerdings nicht empfangen, also geht das nur per Livestream, was aber nicht immer funktioniert. Erst gestern hat das Internet für etwa zwei Minuten ausgesetzt. Aber ich versuche es gerne.
Billy :hello
Heike (17.06.2012, 13:53):
Lieber Billy,
das waere wunderbar, wenn es klappt!
Heike
Billy Budd (17.06.2012, 16:56):
Die Sendung ist in ein paar Minuten zu Ende und geklappt hat es halbwegs. Die Tonqualität scheint in Ordnung zu sein, aber leider fehlen etwa 15 Minuten. Sonst müsste alles aufgenommen sein.
Billy :hello
Billy Budd (16.08.2012, 14:06):
Diese Sendung ist kostenlos bis 23. August um 19:29 hier nachzuhören.

Zum 100. Jahrestag der Uraufführung von "Der ferne Klang"

(mit Chris Tina Tengel)

Der Geburtsort Monaco trügt: Franz Schreker war ein "k.& k."-Wiener, der die Stadt erst mit über 40 endgültig Richtung Berlin verließ. Hier studierte er Komposition (und unterrichtete später selbst), hier tauchte er ein in Döblinger Künstlerzirkel, hier gründete und leitete der den "Philharmonischen Chor", der unter anderem mit der Uraufführung von Schönbergs "Gurreliedern" Musikgeschichte schrieb. (Man sang auch Schreker-Chorkompositionen.) Hier liebte Franz Schreker eine Grete, gerade als er das Künstlerdrama um Grete und den Komponisten Fritz zu Papier brachte, "Der ferne Klang", uraufgeführt vor 100 Jahren - in Frankfurt am Main. Im Kontrast zu "jugendstiligem" Schreker steht später Entstandenes, wie der Liederzyklus "Vom ewigen Leben" oder die soeben neu auf CD eingespielte Zauberoper "Der Schmied von Gent", die Hindemith-Töne mit einer Siegfried-Wagner-artigen Handlung mischt. Unter den Interpreten unter anderem auch zwei Tenöre: der in diesem Monat 70jährige Michael Pabst - und José Carreras.
(Text Ö1)
Gefeiert als der größte Opernkomponist nach Wagner und in einem Atemzug mit Richard Strauss genannt, erlebte der Komponist Franz Schreker das Schicksal vieler Zeitgenossen. Er musste tatenlos dem Aufführungsverbot seiner Stücke zusehen.
(Text Ö1)
Programm:

Komponist: Franz Schreker/1878 - 1934
Textdichter, Textquelle: Dora Leen
Titel: Sommerfäden op.2 Nr.1
Solist: Lucia Popp - Sopran
Solist: Irwin Gage - Klavier
Länge: 03:47 min
Label: RCA RD 60950

Komponist: Franz Schreker/1878 - 1934
Textdichter, Textquelle: Franz Schreker/1878 - 1934
Titel: DER FERNE KLANG - daraus: In einem Lande ein bleicher König - Ballade des Grafen
Solist: Roland Hermann - Der Graf
Orchester: Radio Symphonieorchester Berlin
Leitung: Gerd Albrecht
Länge: 05:14 min
Label: Capriccio 60024-2

Komponist: Robert Fuchs/1847-1927
Textdichter, Textquelle: Friedrich Rückert- 1788-1866
Titel: Grasemückchen, op.65 Nr.3 - für vierstimmigen Frauenchor und Klavier
Chor: Orpheus Vokalensemble
Choreinstudierung: Michael Alber
Solist: Konrad Elser - Klavier
Länge: 01:23 min
Label: Carus 83399

Komponist: Franz Schreker/1878-1934
Textdichter, Textquelle: Rudolf Baumbach- 1840-1905
Titel: Schlehenblüte - für Männerchor a cappella
Chor: Orpheus Vokalensemble
Choreinstudierung: Michael Alber
Länge: 02:19 min
Label: Carus 83399

Komponist: Arnold Schönberg/1874 - 1951
Textdichter, Textquelle: Jens Peter Jacobsen- 1847 - 1885
Titel: GURRELIEDER - Kantate für Soli, Chor u. Orchester - Schlus des Werkes
Chor: Chor des Bayerischen Rundfunks
Choreinstudierung: Michael Gläser
Chor: MDR Rundfunkchor Leipzig
Choreinstudierung: Howard Arman
Orchester: SWR Symphonieorchester Baden - Baden und Freiburg
Leitung: Michael Gielen
Länge: 02:55 min
Label: hänssler classic SACD 93198 (2

Komponist: Franz Schreker/1878 - 1934
Textdichter, Textquelle: Franz Schreker/1878 - 1934
Titel: DER FERNE KLANG - Finale 2. Akt
Solist: Gabriele Schnaut - Grete
Solist: Thomas Moser - Fritz
Solist: Roland Hermann - Der Graf
Chor: RIAS Kammerchor
Chor: Rundfunkchor Berlin
Choreinstudierung: Dietrich Knothe
Orchester: Radio Symphonieorchester Berlin
Leitung: Gerd Albrecht
Länge: 17:32 min
Label: Capriccio 60024-2

Komponist: Franz Schreker/1878 - 1934
Textdichter, Textquelle: Edith Ronsperger
Titel: Sie sind so schön, die milden, sonnenreichen, verträumten Tage
Solist: Lucia Popp - Sopran
Solist: Irwin Gage - Klavier
Länge: 02:23 min
Label: RCA RD 60950

Komponist: Franz Schreker/1878 - 1934
Textdichter, Textquelle: Edith Ronsperger
Titel: 5 GESÄNGE FÜR EINE TIEFE STIMME - daraus: Nr.5 : Einst gibt ein Tag
Solist: Marjana Lipovsek - Mezzosopran
Solist: Erik Werba - Klavier
Länge: 04:09 min
Label: Orfeo C 176891 A

Komponist: Franz Schreker/1878 - 1934
Bearbeiter- Bearbeiterin: Luca Logi - Arrangement
Textdichter, Textquelle: Ernst Becher
Textdichter, Textquelle: Lisa Schicho - ital.Übers.
Titel: Nel giardin' sotto il tiglio
Solist: Jose Carreras - Tenor
Orchester: Junge Philharmonie Wien
Leitung: Michael Lessky
Länge: 01:36 min
Label: Sony 82876819212

Komponist: Franz Schreker/1878 - 1934
Textdichter, Textquelle: Walt Whitman- 1819 - 1892
Titel: Vom ewigen Leben - Lieder nach zwei Gedichten von Walt Whitman für Sopran und großes Orchester - daraus: Nr.1 Wurzeln und Halme
Solist: Claudia Barainsky - Sopran
Orchester: Deutsches Symphonieorchester Berlin
Leitung: Peter Ruzicka
Länge: 05:13 min
Label: Koch Schwann 364542 H1

Komponist: Franz Schreker/1878-1934
Vorlage: Charles De Coster- 1827-1879
Textdichter, Textquelle: Franz Schreker/1878-1934
Titel: DER SCHMIED VON GENT - daraus: Finale 2. Akt
Solist: Oliver Zwarg - Smee, der Schmied
Solist: Undine Dreißig - Smees Frau
Solist: Judith Kuhn - Astarte
Orchester: Robert-Schumann-Philharmonie
Leitung: Frank Beermann
Länge: 10:45 min
Label: cpo 7776472

Komponist: Franz Schreker/1878 - 1934
Textdichter, Textquelle: Franz Schreker/1878 - 1934
Titel: IRRELOHE - daraus: Finale der Oper
Solist: Michael Pabst - Graf Heinrich, Herr auf Irrelohe
Solist: Goran Simic - Der Förster
Solist: Luana DeVol - Eva, seine Tochter
Solist: Eva Randova - Die alte Lola
Solist: Monte Pederson - Peter, ihr Sohn
Solist: Heinz Zednik - Christobald
Chor: Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien
Choreinstudierung: Helmuth Froschauer
Orchester: Wiener Symphoniker
Leitung: Peter Gülke
Länge: 09:40 min
Label: Sony S2K 66850
(Text Ö1)
Billy :hello
Heike (18.08.2012, 10:17):
Für alle Debussy- Liebhaber:
Kulturradio vom rbb feiert den 150. Geburtstag von Claude Debussy mit einer Sendereihe vom 20. bis 26. August.

CLAUDE DEBUSSY
Zum 150. Geburtstag
kulturradio vom rbb
Mo 20.08. - So 26.08.2012 18:05 - 19:00 Uhr

Die siebenteilige Serie von Dirk Hühner präsentiert die Hauptwerke von Claude Debussy zusammen mit Werken aus ihrem Umfeld. In originellen Kombinationen z.B. von Liedern und Orchesterstücken wird die umstürzlerische Kraft von Debussy hörbar, die der Musikgeschichte eine neue Richtung gegeben hat: nie klang Gesang erotischer und Klaviermusik exotischer.

Seltene Aufnahmen aus dem rbb-Archiv geben der Serie einen besonderen Reiz. Dazu gehören Produktionen der Starsopranistin Jessye Norman und der spanischen Pianistin Alicia de Larrocha sowie Konzertmitschnitte der Berliner Philharmoniker, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und des Königlichen Concertgebouw Orchesters.
Quelle http://www.kulturradio.de/programm/schema/sondersendungen_neu/claude_debussy.html
ab (24.08.2012, 00:21):
Sonntag, 26. August 2012, 20.00 Uhr
Homepage: http://www.raibz.rai.it/de/index.php
Radio Rai Sender Bozen live Stream: http://www.raibz.rai.it/streaming_radio.php


Michael FP Huber: ein Komponist zwischen Avantgarde und Epigonentum

:hello
Billy Budd (24.08.2012, 21:08):
Ö1

Komponist: Bernd Alois Zimmermann / 1918 - 1970
Vorlage: Jakob Michael Reinhold Lenz / 1751 - 1792
Textdichter, Textquelle: Bernd Alois Zimmermann
Titel: DIE SOLDATEN - Oper in vier Akten nach dem gln. Drama von J.M.R. Lenz / Gesamtaufnahme
Leitung: Ingo Metzmacher
Orchester: Wiener Philharmoniker
Solist: Alfred Muff - Baß, Wesener, ein Galanteriehändler in Lille
Solist: Laura Aikin - Hochdramat.Koloratursopran, Marie, seine Tochter
Solist: Tanja Ariane Baumgartner - Mezzosopran, Charlotte, seine Tochter
Solist: Cornelia Kallisch - Tiefer Alt, Weseners alte Mutter
Solist: Tomasz Konieczny - Jugendl.hoher Bariton,Stolzius, Tuchhändler in Armentieres
Solist: Renée Morloc - Hochdramat.Alt, Stolzius' Mutter
Solist: Reinhard Mayr - Baß, Obrist Graf von Spannheim
Solist: Gabriela Benackova - Mezzosopran, Die Gräfin de la Roche
Solist: Matthias Klink - Sehr hoher lyr.Tenor, der junge Graf, ihr Sohn
Solist: Daniel Brenna - Sehr hoher Tenor, Desportes, ein Edelmann aus dem Hennegau
Solist: Wolfgang Ablinger-Sperrhacke - Hoher Tenor, Pirzel, ein Hauptmann
Solist: Boaz Daniel - Heldenbariton, Eisenhardt, ein Feldprediger
Solist: Matjas Robavs - Heldenbariton, Haudy, Offizier
Solist: Morgan Moody - Bariton, Mary, Offizier
Solist: Andreas Früh - Sehr hoher Tenor, Junger Offizier
Solist: Paul Schweinester - Sehr hoher Tenor, Junger Offizier
Solist: Clemens Kerschbaumer - Sehr hoher Tenor, Junger Offizier
Solist: Werner Friedl - Schauspieler, Der Bediente der Gräfin de la Roche
Solist: Rupert Grössinger - Schauspieler, Der junge Fähnrich; Ein junger Jäger
Solist: Frederik Götz - Schauspieler, Der betrunkene Offizier
Solist: Robert Christott - Schauspieler, Fähnrich; Hauptmann
Solist: Stephan Schäfer - Schauspieler, Fähnrich; Hauptmann
Solist: Volker Wahl - Schauspieler, Fähnrich; Hauptmann
Chor: 18 Offiziere - rhythmisches Sprechen- Bedienen des "Schlagzeug Arsenals"
Ausführende: Jazzcombo
Ausführender: Johannes Bauer - Gitarre
Ausführender: Tony Ganev - Kontrabaß
Ausführender: Rudolf Matajsz - Trompete
Ausführender: Petkov Nedialko - Klarinette
Ausführender: Markus Stepanek - Orgel

Aufgenommen am 20. August in der Felsenreitschule im Rahmen der Salzburger Festspiele.
Billy :hello
Billy Budd (25.08.2012, 10:15):
Königliches Concertgebouw Orchester Amsterdam
Dirigent: Bernard Haitink

Anja Harteros

Richard Strauss:
a) Vier letzte Lieder
b) Eine Alpensymphonie op. 64

Aufgenommen am 25. Dezember 2011 im Concertgebouw Amsterdam.

Billy :hello
Amadé (17.09.2012, 09:37):
Achtung, heute Abend, 17.09.12, um 20:00 in DSR 2

Diskotek im 2

Beethoven Klaviersonate f-moll op.2 Nr.1
ab (03.10.2012, 08:49):
Leading Danish composer Per Nørgård, who turns 80 this year, is certainly not one to rest on his laurels. His much anticipated Symphony No. 8, commissioned by the Helsinki Philharmonic Orchestra, will see its world premiere on September 19, 2012 at the Helsinki Music Centre under the baton of conductor John Storgårds. This 35-minute orchestral exploration adds to Nørgård’s already rich orchestral oeuvre.

Country premieres in Sweden and Denmark follow in November.

Watch John Storgårds discuss this new piece here.
Heike (03.11.2012, 22:16):
heute 3.11.12 um 23 Uhr (also jetzt gleich) im TV, 3sat
Hans Werner Henze - Requiem
Dokumentation

direkt davor (läuft also jetzt)
"Haydns letzte Klaviersonaten"
Heike (21.11.2012, 19:41):
heute 22:10 -23-05 Uhr arte
Der Dirigent Andris Nelsons
Dokumentation, Deutschland 2012
Heike (13.12.2012, 10:50):
kulturradio rbb
Sa 15.12.2012 20:00 - 23:00 Uhr
live aus der Berliner Philharmonie
Christian Thielemann dirigiert die Berliner Philharmoniker
Maurizio Pollini Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy
Ouvertüre D-Dur Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Franz Liszt
Mazeppa, Symphonische Dichtung Nr. 6
Von der Wiege bis zum Grabe, Symphonische Dichtung Nr. 13
Les Préludes, Symponische Dichtung Nr. 3

Ich habe dasselbe Konzert gestern gehört. Obwohl ich eigentlich kein unbedingter Thielemann-Fan bin, muss ich sagen, dass mich das sehr überzeugt hat. So können die BPhils klingen, wenn sie wollen. Phantastisch gearbeitete Klänge bei Liszt, völlig unheldisch die Preludes, so kann sogar ich dem Stück was abgewinnen. Bei FMB konnte man förmlich körperlich spüren, wie sich da die Stimmungen in den Rhythmen tragen lassen.

Pollini hat mich allerdings etwas beunruhigt, er war noch nervöser als sonst, sieht auch nicht gesund aus, spielte keine Zugabe (untypisch für ihn, bisher). Zudem singt er neuerdings hörbar mit!!! Aber ich liebe seinen geradlinigen Mozart ohne jeden verzuckerten Schmalz. Auch das kann Thielemann super, da klingt das Klavier mit dem Orchester zusammen, verbindet sich wunderschön harmonisch. Ich denke, bis Samstag werden sie das noch weiter perfektioniert haben (es gibt das Programm heute und morgen auch nochmal).
Heike (06.01.2013, 00:41):
Ab heute (Sonntag) im Kulturradio rbb:

jeden Sonntag 15:04 - 17:00 Uhr
RICHARD WAGNER
Eine Sendereihe in 26 Folgen von Peter Wapnewski (Whlg. von 2002)

Ich bin ein großer Fan von Wapnewski und habe etliche seiner Bücher/ Hörbücher verschlungen. Gott hab ihn selig, er ist ja vor kurzem mit 90 Jahren verstorben. Ich freue mich, dass die Sendung anlässlich des Wagnerjahres nochmal wiederholt wird, denn damals habe ich sie nicht gehört.

Sendeschema und weitere Infos:
http://www.kulturradio.de/programm/schema/sendungen/richard_wagner.html
http://www.kulturradio.de/programm/schema/sendungen/richard_wagner/richard_wagner.html
Heike
hans-jürgen (29.07.2013, 09:22):
Hier noch mal der Hinweis auf die noch anstehenden Live-Übertragungen aus Bayreuth:

Heute ab 15:57 Uhr übertragen BR Klassik und andere ARD-Rundfunkanstalten Siegfried und übermorgen die Götterdämmerung. Das kann man entweder im Radio oder als Livestream auf der BR-Homepage hören - unbedingt über Stereoanlage und aufdrehen. :wink
ab (24.01.2014, 09:12):
Sendung von "Øresund Op. 90"

Die Aufnahme von "Øresund", der am 7. Oktober 2013 in Graz uraufgeführten 3.Symphonie (symphonische Kantate "Øresund") für Sopran, Bariton, Chor und Orchester von Iván Eröd (*1936) (auf einen Text von Thomas Höft ) wird heute, am Freitag, den 24.1.2014 um 23h03 im Österreichischen Rundfunk, Ö1 im Programm "Lange Nacht der neuen österreichischen Musik" urgesendet.

Die Sendung ist ab Samstag früh 7 Tage lang unter dem folgenden Link
abrufbar.

Mehr dazu hier und da. :hello

Eröds 1. Symphonie "Aus der Alten Welt" op. 67, 1995, hat durch wiederholtes Hören begonnen, mich immer mehr zu faszinieren. Mir kommt in gewisser Hinsicht diese Symphonie (in der Aufführung des RSO Wien unter Pinchas Steinberg, CD bei ORF) antipodisch zur Musik von Michael Nyman vor: Wo Nymans Musik immer einen Deut über dem Spannungshöhepunkt gleichmäßig unter Hochspannung dahintreibt, ist Eröds Werk - mit der Verwendung eines Strauss-Motives - eine des Unerstatements: Es scheint mir daraus indirekte Spannung zu erzielen, indem kein Spannungshöhepunkt erzeugt wird: Diese Musik köchelt sozusagen unter Sparflamme.

:hello
palestrina (19.08.2014, 17:01):
Ich poste es mal hierher.....

"http://m.youtube.com/watch?v=imRbNXttQQg"

der "Rosenkavalier" heuer aus Salzburg !

LG palestrina
Nicolas_Aine (29.09.2017, 17:37):
etwas kurzfristig: Heute abend ab 20 Uhr:

R. Strauss: Metamorphosen
A. Bruckner: Symphonie Nr. 9

Pietari Inkinnen
Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern

hier als Livestream.
Nicolas_Aine (19.10.2017, 18:55):
Falls nachher jemandem langweilig sein sollte:


"Tzvi Avni zum 90. Geburtstag"

Deutsche Radio Philharmonie
Dirigent: Jamie Phillips
Heidrun Holtmann, Klavier

Zoltán Kodály Variationen über ein ungarisches Volkslied „Der Pfau“
Tzvi Avni Konzert für Klavier und Kammerorchester
Carl Nielsen Sinfonie Nr. 6 („Sinfonia semplice“)

gleich um 20 Uhr im SR2

klick mich
Jeremias (05.12.2017, 16:49):
Achtung, nicht verpassen!

Im kommenden Jahr feiert Polen den 100. Jahrestag der Unabhängigkeit. Ich habe hierzu ein Projekt initiiert: "Chopin und die Polen seiner Zeit". In mehreren bundesweiten Marathon-Konzerten, d.h. 3-4 Konzert zu 90 Minuten an einem Tag, werden die ganzen vergessenen polnischen Romantiker aufgeführt. Termine bislang:

20.01.2018: Köln Thyssen Stiftung
17.03.2018: Düsseldorf Bechstein
07.10.2018: Köln Bechstein (nur Chopin)
21.10.2018: München Künstlerhaus

Auftreten werden u.a. Hisako Kawamura, Aleksandra Mikulska, Christian Beldi, Violina Petrychenko, Alexander Zolotarev, Beata Beck.... wer mehr Infos haben will: Einfach eine PN schicken!
xarddam (27.02.2020, 13:33):
Hallo,

schade, dass dieser thread schon jahrelang nicht weitergeführt wurde :|
Habe ihn Heute per Zufall entdeckt, als ich ein bissle herumgesucht habe hier im Forum.

Nun, es wäre sehr schön, wenn da wieder regelmässig Konzerttermine (livestream im net, Radioübertragungen) gepostet werden würden.
Vor allem an streams aus dem Ausland mit guten Orchestern, Dirigenten, Solisten usw ... wäre ich sehr interessiert.

Möchte jetzt mal den Anfang machen, und hoffe auf eventuelle Nachahmer ;) :)

Heute ist ein Konzert der Mannheimer Philharmoniker, wo alle 5 Beethoven Klavierkonzerte gespielt werden. Jedes Konzert mit einem/r anderen Soilsten/Solistin

Klingt interessant, und ich werde da mal reinschauen, denke ich.

Ich vermute zwar, dass das leider irgendwie mir youtube zusammenhängt, dann wäre die Qualität etwas "beschnitten", aber ich warts mal ab.

Hier die näheren Infos:

Mannheimer Philharmoniker ; Boian Videnoff: Leitung



Beethoven: Die 5 Klavierkonzerte

Do. 27.02.2020

19:30h - Rosengarten Mannheim, Mozartsaal


Mannheimer Philharmoniker

Solisten:
Sergei Babayan, Elena Baschkirova, Plamena Mangova, Olga Zado, Moritz Winkelmann

Hier findet man nähere Beschreibungen zu den Solisten usw...
http://www.mannheimer-philharmoniker.de/de/konzerte/o3/

und (WICHTIG) hier der link zum stream. Nach Rückfrage wurde mir gesagt, stream wird ab ca. 19:08 Uhr freigeschaltet
http://www.homesymphony.com/



Viel Spass !!
Nicolas_Aine (28.02.2020, 10:00):
ohje, ein Orchester, dass ich sehr kritisch sehe, weniger aus künstlerischen Gründen als aus arbeitstechnischen… bspw. sind die Honorare zumindest teilweise unter aller Sau. Und Vetternwirtschaft herrscht da auch, wobei das in der Branche zugegebenermaßen eher die Regel als die Ausnahme ist.

Vielleicht ein genereller Tip für Dich: einige der großen Orchester streamen ihre Konzerte regelmäßig auch auf facebook, so z.B. das Gewandhaus, SWR, der hr und vor allem der NDR in Hamburg. Wenn Du diesen Orchestern dort folgst, siehst Du das, es wird dann entsprechend angekündigt.
Auch werden m. W. Konzerte aus der Kölner Philharmonie regelmäßig über die Website der Philharmonie gestreamt.
Dann gibt es noch, wobei Dir das wahrscheinlich bekannt ist, die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker, das wohl mit Abstand größte Streaming / Mediathek Angebot in diesem Bereich der klassischen Musik.
Und zu guter letzt werden so gut wie alle Konzerte aller Rundfunkorchester live im jeweiligen Sender im Radio übertragen.
xarddam (28.02.2020, 11:47):
danke für die Antwort/Infos, Nicolas_Aine

Nun, soweit stecke ich da nicht in der Materie , um über die Arbeitsbedingungen bei Orchestern Bescheid zu wissen.
Musikalisch gab es Gestern nix auszusetzten.
Habe aber auch nicht den gesamten stream über alle 5 Konzerte verfolgt.
Das was ich gesehen/gehört habe, fand ich musikalisch gut.

SWR Sinfonieorchester verfolge ich eh regelmässig im Radio und Stream über:
https://www.swr.de/swrclassic/startseite-102.html SWR.classik.de

WDR streamt regelmässig über seine website.
https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/konzerte/termine/index.html

Die Seite der Digital Concert Hall ist mir bekannt.

HR Sinfonieorchester läuft über youtube, soweit ich weiss

NDR verfolge ich auch regelmässig
https://www.elbphilharmonie.de/de/blog/tag/livestream

Gewandhaus und Kölner Philharmonie wusste ich nicht
Kölner Philharmonie habe ich jetzt gefunden
http://www.philharmonie.tv/#


Wie gesagt, einzelne streams aus dem Ausland wären noch interessant.
Ich mag zum Besipiel den Stil von Mirga Gražinytė-Tyla gerne.
Wenn es da streams vom City Of Birmingham Orchster gäbe, wäre das schön zu wissen.
Nur als Beispiel.
tapeesa (01.03.2020, 22:38):
Ich mache bei der Wiederbelebung des Threads gerne mit.
Hatte einen Thread wie diesen vor Längerem bereits gesucht, aber hier wohl auf Grund der Überschrift gedacht, dass es rein um Konzerttermine geht.
xarddam (03.03.2020, 16:50):
morgen Abend im SWR2 Radioprogramm

https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/Beethoven-2020-SWR2-Abendkonzert-vom-4,swr2-abendkonzert-2020-03-04-100.html


Le Concert Olympique
Kristian Bezuidenhout (Klavier)
Leitung: Jan Caeyers
Ludwig van Beethoven:
Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 "Pathétique"
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"
(Konzert vom 14. Dezember 2019 im Forum am Schlosspark, Ludwigsburg)

Der Beethoven-Experte Jan Caeyers spiegelt mit dem Pianisten Krystian Bezuidenhout und seinem Orchester Le Concert Olympique ein Schlüsseljahr in Beethovens Leben: 1802. Beethoven muss seine zunehmende Ertaubung annehmen und den Schritt vom brillanten, umjubelten Pianisten zum Komponisten vollziehen. Das 3. Klavierkonzert, die "Pathétique" und die "Eroica" stehen dafür.

SWR2 empfange ich ganz normal analog mit einem analogen FM Tuner. So höre ich das vom Radio am liebsten.
Das Orchester Le Concert Olympique kenne ich nicht, aber ich kenne Kristian Bezuidenhout; nicht zuletzt durch seine Zusammenarbeit mit dem Freiburger Barockorchester.

Das Programm gefällt mir; alles Werke die ich sehr mag und gerne höre.
tapeesa (09.03.2020, 15:34):
Mittwoch, 11. 03. - NDR Kultur - 19. 30 Uhr

Jean Sibelius, Sinfonie Nr. 6
City of Birmingham Symphony Orchestra, Sakari Oramo


Donnerstag, 12. 03. - DLF Kultur - 20. 03 Uhr
Live aus der Philharmonie Berlin

Luciano Berio
„Sinfonia“ für acht Stimmen und Orchester

ca. 20.45 Konzertpause

Béla Bartók
Konzert für Orchester Sz 116

Neue Vocalsolisten Stuttgart
Berliner Philharmoniker
Leitung: Sir Simon Rattle

allgemein zu Bartóks Konzert für Orchester: https://www.deutschlandfunk.de/konzert-fuer-orchester-premiere-vor-75-jahren-bela-bartoks.871.de.html?dram:article_id=464731


Freitag, 13. 03. - NDR Kultur - 20. 00 Uhr
Bruckners Achte, Mitschnitt vom 25.2.2012
NDR Elbphilharmonie Orchester, Michael Gielen

https://www.ndr.de/ndrkultur/epg/Gielen-dirigiert-Bruckner,sendung1010912.html

Samstag, 14. 03. - DLF Kultur - 0. 05 Uhr
Lange Nacht
Die lange Nacht über Swjatoslaw Richter, "Er spielte immer wie zum ersten und zum letzten Mal"
(auch zum Nachhören auf der Seite des Radiosenders)
tapeesa (09.03.2020, 15:45):
SWR2 empfange ich ganz normal analog mit einem analogen FM Tuner. So höre ich das vom Radio am liebsten.
Ich auch. Also analog, ob ich SWR2 auf die Weise empfangen kann, weiß ich gar nicht - werde den Empfangsradius aber mal genauer "checken" :) .
xarddam (10.03.2020, 06:57):
Hallo tapeesa,
danke für die Auflistung.

Analogen Empfang bei FM Radio.
Da wohne ich irgendwie ungünstig.
Rauschfrei und nur mit einem ganz rudimentären Antennen-behelf (so eine "Wurfantenne") bekomme ich leider nur die SWR Sender (also SWR 1, 2, 3, 4) rein.
Interessant ist für mich da SWR 2 und SWR 4.
Die klassischen Konzerte bei SWR 2 verfolge ich regelmässig mit meinem analogen Pioneer Tuner ( ein Teil aus den 1980gern); schneide sie für mich privat auch regelmässig mit. Also, wer da mal Interesse hat, kann sich mit PN melden.

Ich würde gerne auch andere FM Klassiksender analog verfolgen (SWR Rheinland Pfalz, HR, DLF, BR ...) aber da müsste ich mich wohl erst um eine starke Antenne kümmern.
Habe da aber leider keine Ahnung von.
SWR 2 bringt ja aber auch schon ein hervorragendes Programm.
Und daneben auch immer wieder sehr schöne Webscasts

Klassikkonzerte in anderen Radiosendern höre ich mir gelegentlich an (wenn mal ein Werk läuft, was mich ganz besonders interessiert), aber dann über meinen Sat-receiver. Da bekommt man ja so ziemlich alle grossen Deutschen Klassik Radio Sender rein.
Aber leider ist das ja digital und nicht analog und bei Klassik vermisse ich doch dann den analogen Sound sehr...

Welchen Radio Klassik-Sender hörst Du und/oder hören die anderen Forenmitglieder analog?
tapeesa (14.03.2020, 21:12):
Welchen Radio Klassik-Sender hörst Du und/oder hören die anderen Forenmitglieder analog?
Ich bin im Hessischen "verhaftet". HR2 Kultur läuft häufiger - das reine Musik-Programm geht ganz gut.

Habe nun rausgefunden, dass SWR Programme auch analog zu empfangen sind - SWR2 grad so an der Grenze des Störfreien.
BR Programme müssten wohl auch gehen, sowie DLF Kultur problemlos möglich ist zu hören.
xarddam (26.03.2020, 12:47):
auch das Heidelberger Frühling Festival fällt natürlich aus. Grund bekannt.
Als kleiner Ersatz werden ab heute Abend ab und zu Live-Konzerte gestreamt.

Heute Abend, 19:30 Uhr geht's los
Den Anfang machen Igor Levit (Piano) & Julia Hagen (Cello), mit Werken von Brahms und Beethoven

Morgen spielt Igor Levit die 24 Präludien und Fugen von Dmitri Schostakowitsch

Eine schöne Sache, finde ich.

Wer mehr wissen will und die streams verfolgen will:

https://www.heidelberger-fruehling.de/heidelberger-fruehling/


bei Digital Unterwegs klicken.
xarddam (03.04.2020, 09:01):
wurde bereits einmal verschoben; vielleicht kommt's dann Morgen:

Iván Fischer dirigiert Tschaikowsky: 4. Symphonie, Münchner Herkulessaal, Januar 2020
auf: 3 SAT

20:15 - 21:05

Teodor Currentzis dirigiert Tschaikowsky: Symphonie Nr.5 e Moll op. 64
auf: 3 SAT

21:05 - 21:55

https://www.3sat.de/programm?airtimeDate=2020-04-04
tapeesa (10.04.2020, 16:40):
Morgen,
Samstag, 11. 04. - BR Klassik - 19.05 - 22.00 Uhr

Erich Wolfgang Korngold: "Die tote Stadt"
Oper in drei Akten In deutscher Sprache

Paul - Klaus Florian Vogt
Marietta - Asmik Grigorian
Frank - Markus Werba
Brigitta - Cristina Damian
Juliette - Marika Spadafino
Lucienne - Daria Cherniy
Victorin - Sergei Ababkin
Gastone - Sascha Emanuel Kramer

Chor und Orchester der Mailänder Scala
Leitung: Alan Gilbert
Aufnahme vom 28. Mai 2019 in Mailand
anschließend: Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Nr. 2 a-Moll, op. 13 (Minetti Quartett)
tapeesa (18.04.2020, 14:17):
Heute,
18.04. - RBB Kultur - 20.04 - 23.00 Uhr

Mariss Jansons dirigiert die Berliner Philharmoniker

Carl Maria von Weber:
Ouvertüre zur Oper "Euryanthe"
Karol Szymanowski:
Violinkonzert Nr. 1, op. 35
Daniel Stabrawa
Antonín Dvorák:
Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 'Aus der Neuen Welt'
Konzertaufnahme vom 14.06.1994 in der Berliner Philharmonie
Dmitrij Schostakowitsch:
Sinfonie Nr. 5 d-Moll, op. 47
Konzertaufnahme vom 19.12.2002 in der Berliner Philharmonie
Klavierkonzert Nr. 1 c-Moll, op. 35
Yefim Bronfman, Klavier
Tamás Velenczei, Solo-Trompete
Konzertaufnahme vom 19.05.2005 in der Berliner Philharmonie
Maurice Ravel:
La valse
Konzertaufnahme vom 26.02.1997 in der Berliner Philharmonie

Gustavo Dudamel dirigiert die Berliner Philharmoniker

Johannes Brahms:
Sinfonie Nr. 1, c-Moll op. 68

Quelle:
https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/berliner_philharmoniker.html
tapeesa (18.04.2020, 14:31):
Da ist dann auch gleich "die Seejungfrau" dirigiert von James Conlon ^^ inkl. einer Hexe im Anschluss

Morgen,
19.04. - RBB Kultur - 20.00 - 23.00 Uhr

Alexander von Zemlinsky
Die Seejungfrau

Max Bruch
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll, op. 26
Joshua Bell, Violine

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, James Conlon
Konzertaufnahme vom 11. Oktober 2015 in der Berliner Philharmonie
_________________

Antonín Dvořák
Die Mittagshexe

Anders Eliasson
Sinfonie Nr. 4

Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll, op. 15
András Schiff, Klavier

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Sakari Oramo
Konzertaufnahme vom 8. Mai 2015 in der Berliner Philharmonie

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/konzert_am_sonntagabend/archiv/20200419_2004.html
tapeesa (23.04.2020, 12:19):
Sa., 25. 04. 2020 - HR2 - 20.04 - 23.00 Uhr

Antonín Dvořák - Der König und der Köhler

Matyáš - Roman Hoza
Matěj - Jozef Benci
Anna - Lucie Hilscherová
Liduška - Kateřina Kněžíková
Jeník - Richard Samek
Jindřich - Josef Moravec

Philharmonischer Chor Prag
Radio-Sinfonieorchester Prag
Leitung: Tomáš Brauner

Aufnahme vom 19. September 2019 aus dem Rudolfinum
https://www.hr2.de/programm/klassik-oper/opernbuehne--wiederentdeckt-dvoaks-der-koenig-und-der-koehler-in-prag,epg-opernbuehne-372.html
tapeesa (02.05.2020, 13:42):
Samstag. 2. Mai 2020 - WDR 3 Oper - 19.00 - 22 Uhr

Heute abend, recht kurzfristig, aber vielleicht auch online zum Nachhören abrufbar:

Leoš Janácek - Káta Kabanová
nach Ostrowskis Drama "Gewitter"

mit Karita Mattila als Káta

Chor und Orchester der Metropolitan Opera, Leitung: Jirí Belohlávek
Aufnahme aus der Metropolitan Opera, New York vom 25.12.2004

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-oper/aus-der-met-104.html
tapeesa (02.05.2020, 13:51):
Auch heute Abend:

In memoriam Mirella Freni - BR Klassik, 02.05., 19.05 - 21.10 Uhr

Giacomo Puccini - La Bohème
Oper in vier Bildern in italienischer Sprache

Mimi: Mirella Freni

Chor der Deutschen Oper Berlin
Schöneberger Sängerknaben
Berliner Philharmoniker
Leitung: Herbert von Karajan
Aufnahme von 1972

https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-2060738.html

_______

sowie:

HR2 - 20.04 - 23.00 Uhr:

Händels Oper "Arminio" aus Bukarest

Arminio - Max Emanuel Cencic
Tusnelda - Sandrine Piau
Sigismondo - Aleksandra Kubas-Kruk
Ramise - Ruxandra Donose
Varo - Sebastian Monti
Segeste - Pavel Kudinov
Tullio - David DQ Lee

Armonia Atenea
Leitung: George Petrou
(Aufnahme vom 14. September 2019 aus dem Athenäum)

https://www.hr2.de/programm/klassik-oper/opernbuehne--haendels-oper-arminio-aus-bukarest,epg-opernbuehne-374.html
tapeesa (13.05.2020, 20:02):
Sonntag, 17.05.2020 - 20.03 - 23.00 Uhr
SWR2

Claude Debussy: "Pelléas et Mélisande"
Drame lyrique in 5 Akten (12 Bilder)

Pelléas: François le Roux
Mélisande: Maria Ewing
Golo: José van Dam
Arkel: Jean-Philippe Courtis
Genoveva: Christa Ludwig
Yniold: Patrizia Pace
Hirte: Jean-Philippe Courtis
Arzt: Rudolf Mazzola

Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Wiener Philharmoniker
Leitung: Claudio Abbado

https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/claude-debussy-pelleas-et-melisande-swr2-oper-2020-05-17-100.html
_________________________

Sonntag, 17.05.2020 - 20.04 - 23.00 Uhr
WDR3

L'Olimpiade
Dramma per musica in 3 Akten von Antonio Vivaldi
Nach dem Libretto von Pietro Metastasio

Megacle: Kangmin Justin Kim, Countertenor
Licida: Carlos Mena, Countertenor
Aminta: Anna Aglatova, Sopran
Clistene: José Coca Loza, Bass
Alcandro: Sergio Foresti, Bass
Aristea: Vasilisa Berzhanskaya, Mezzosopran
Argene: Federica Carnevale, Mezzosopran

La Cetra Barockorchester Basel, Cembalo und Leitung: Andrea Marcon
Aufnahme vom 11. November 2018 aus dem Kulturzentrum, Herne

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-oper/lolimpiade-vivaldi-oper-100.html
tapeesa (26.06.2020, 14:46):
BR Klassik Festspielzeit - vom 26. Juni - 12. September 2020 / (coronabedingt mit Aufführungen vergangener Jahre)

Der Link führt zur Beschreibung, auf der Seite lässt sich auch das Programm (aktuell bis 24.7. / wird nach und nach ergänzt) herunterladen oder öffnen.

2 Highlights:

Morgen, 27. 06. 2020 - 19.05 - 23.05 Uhr
Münchner Opernfestspiele
Richard Strauss: “Der Rosenkavalier”
Komödie fur Musik in drei Aufzügen
Die Marschallin - Claire Watson
Octavian - Brigitte Fassbaender
Sophie - Lucia Popp
Baron Ochs auf Lerchenau - Karl Ridderbusch
Herr von Faninal - Benno Kusche
und andere
Chor der Bayerischen Staatsoper
Bayerisches Staatsorchester
Leitung: Carlos Kleiber
Aufnahme von 1973

Samstag, 04. 07. 2020 - 19.05 - 21.15 Uhr

Giuseppe Verdi: “La Traviata”
Melodramma in drei Akten in italienischer Sprache
Violetta Valery - Anja Harteros
Alfredo Germont - Piotr Beczała
Giorgio Germont - Paolo Gavanelli
und andere
Chor der Bayerischen Staatsoper
Bayerisches Staatsorchester
Leitung: Zubin Mehta
Aufnahme von 2006

Persönlich interessiert mich im Juli noch:

Dienstag, 7. Juli 2020
20.05 Richard-Strauss-Festival 2012
Liederabend
Christiane Karg, Sopran
Wolfram Rieger, Klavier
Johannes Brahms: “Auf dem See”; “Meine Liebe ist grün”; “O kühler Wald”;
“Wir wandelten”; “Feldeinsamkeit”; Richard Strauss: “Traum durch die
Dämmerung”; “Weißer Jasmin”; “Freundliche Vision”; “Wie sollten wir geheim
sie halten”; “Das Rosenband”; “Die erwachte Rose”; “Rote Rosen”;
“Mädchenblumen”; Gabriel Fauré: “Le papillon et la fleur”; “Nell”; “Les roses
d’Ispaha”; “La rose”; Claude Debussy: “Green”; “Spleen”; Francis Poulenc:
“Fleurs”
Aufnahme vom 20. Juni 2012

Montag, 13. Juli 2020
20.05 “Farewell”
Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
Kora Pavelic, Sopran
Dirigent: Roland Kluttig
Charles Ives: ”The unanswered question”; Richard Wagner: "Siegfried Idyll";
Gustav Mahler: „Blicke mir nicht in die Lieder“; Gustav Mahler: „Ich bin der
Welt abhanden gekommen“; György Ligeti: "Concert Romanesc"
Aufnahme vom 28./29. Juni 2020

Samstag, 18. Juli 2020
19.05 Festival de Beaune 2019
Henry Purcell: “The Fairy Queen”
Semi-opera in fünf Akten, in englischer Sprache
Solisten:
Rebecca Bottone, Jessica Cale, Charlotte Shaw, Sopran; Jeremy
Budd, Charles Daniels, James Way, Tenor; Marcus Farnsworth, Bariton;
Ashley Riches, Bassbariton
Gabrieli Choir; Gabrieli Consort & Players
Leitung: Paul McCreesh
Aufnahme vom 27. Juli 2019
tapeesa (04.07.2020, 10:14):
Heute, 04. 07. 2020 - 20. 04 - 23.00 Uhr, hr2

"La ville morte" von Nadia Boulanger

Hebé - Katarina Karnéus
Anne - Matilda Paulsson
Léonard - Markus Pettersson
Alexandre - Anton Ljungqvist
Amman - Natallia Salavei

Jugend- und Männerchor der Oper Göteborg
Orchester der Oper Göteborg
Leitung: Anna-Maria Helsing

(Aufnahme vom 8. März aus der Oper Göteborg)

https://www.hr2.de/programm/klassik-oper/opernbuehne--opernraritaet-la-ville-morte-von-nadia-boulanger,epg-opernbuehne-394.html
tapeesa (11.07.2020, 08:41):
Carl Orff zum 125. Geburtstag:

Heute, Samstag, - 11. 07. 2020 - BR Klassik, 19.05 - 22..00 Uhr

"Nichts ist ungeheurer als der Mensch!“
Carl Orffs Musiktheater

Anschließend:
Louise Farrenc: Klavierquintett E-Dur, op. 31 (Quintetto Bottesini)

https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-2138090.html

Mittwoch - 15. 07. 2020 - BR Klassik, 22.05 - 23.00 Uhr

Höhepunkte der Vokalmusik
Chor des bayerischen Rundfunks

Carl Orff:
"Catulli Carmina II" - Andrew Lepri Meyer, Tenor; Andreas Burkhart, Bass; Peter Dijkstra
"Dithyrambi" - Arturo Tamayo
"Orpheus", Zwei Chöre (Peter Dijkstra)
Aus "Carmina Burana" -
Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater; Bayerisches Landesjugendorchester; Symphonieorchester der Hochschule für Musik und Theater München
Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons

https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-2162982.html
tapeesa (04.08.2020, 00:01):
Passend zu meinem Beethoven-Hör-Vorhaben gestern entdeckt:

Beethoven-Marathon beim ARD Radiofestival 2020

03.08. - 07.08.2020, je 20:04 - 22.30 Uhr
Mit den ARD-Orchestern und -Chören durch alle Sinfonien und Konzerte

Infos zum heute Abend bereits ausgestrahlten 1. Teil, der mein Interesse an den folgenden Teilen weckt:
https://www.swr.de/swr2/ard-radiofestival/beethoven-marathon-mit-den-ard-orchestern-und-choeren-durch-alle-sinfonien-und-konzerte-1-5-ard-radiofestival-konzert-2020-08-03-100.html
__________________________________________

Auch im Rahmen des Festivals:

Samstag, 08.08.2020, 20.04 - 23.00 Uhr

Felix Mendelssohn: Elias
https://www.hr2.de/programm/oper--ard-radiofestival-2020--mendelssohns-elias,radiofestival-oper-152.html

Elizabeth Watts, Sopran
Claudia Huckle, Mezzosopran
Allan Clayton, Tenor
Johan Reuter, Bariton

BBC Symphony Chorus
BBC Symphony Orchestra
Leitung: Sakari Oramo

Mendelssohn: Oratorium "Elias" op. 70
(Aufführung vom 7. Februar 2020 in der Barbican Hall)
tapeesa (21.11.2020, 10:32):
SWR2 Oper Sendereihe - Die Tudors
jeweils Sonntags von 20.03 Uhr - 23.00 Uhr

29.11.2020
Teil 1 - Gaetano Donizetti: "Anna Bolena"

06.12.2020
Teil 2 - Gaetano Donizetti: "Maria Stuarda"

13.12.2020
Teil 3 - Gaetano Donizetti: "Roberto Devereux"

Mit Edita Gruberova, Agnes Baltsa, Iris Vermillion, Stefano Palatchi und anderen.
palestrina (21.11.2020, 10:44):
SWR2 Oper Sendereihe - Die Tudors
Ich würde das eher als Homage an Edita Gruberova* bezeichnen. :P

LG palestrina

* Warum man allerdings die ältere Aufnahme der Maria Starda genommen hat?
tapeesa (21.11.2020, 10:57):
Ich würde das eher als Homage an Edita Gruberova* bezeichnen.
:)

Falls du dem Sender Vorschlag und Frage mitteilen möchtest, könntest du mit ausrichten, dass ich die Bild-Auswahl nicht so günstig finde 8)
xarddam (21.11.2020, 12:25):
Ja, SWR2 Radio bringt eigentlich jeden Sonntag Abend ab 20:05 Uhr eine Oper im Radio.
Bekanntere aber auch unbekanntere Sachen.

Mit Oper habe ich es ja leider nicht so, aber ... apropos SWR2 ... das könnte für manchen auch interessant sein.
Auf SWRClassic, also dann ein Video-Stream

https://www.swr.de/swrclassic/symphonieorchester/livestream-swr-symphonieorchester-patricia-kopatchinskaja-dies-irae-100.html




Konzert verpasst? Video online ab 24.11.


Patricia Kopatchinskaja: Dies irae


Den Mitschnitt des Konzerts mit Patricia Kopatchinskaja finden Sie ab 24. November auf SWRClassic.de.


Patricia Kopatchinskaja am 17.11.2020 im Konzerthaus Freiburg SWR
Programm


Giacinto Scelsi
Okanagon für Harfe, Kontrabass und Tamtam
Heinrich Ignaz Franz Biber
Battalia für Streicher und Basso continuo
1. Satz: Sonata. Presto
2. Satz: Die liederliche Gesellschaft von allerley Humor. Allegro
3. Satz: Presto
George Crumb
Black Angels. Thirteen Images from the Dark Land für Streichquartett
Nr. 2: Sounds of bones and flutes
Heinrich Ignaz Franz Biber
Battalia für Streicher und Basso continuo
4. Satz: Der Mars, Alla marcia – Presto
5. Satz: Presto
George Crumb
Black Angels. Thirteen Images from the Dark Land für Streichquartett
Nr. 5: Danse macabre
Heinrich Ignaz Franz Biber
Battalia für Streicher und Basso continuo
6. Satz: Aria
George Crumb
Black Angels. Thirteen Images from the Dark Land für Streichquartett
Nr. 4: Devil-music
Heinrich Ignaz Franz Biber
Battalia für Streicher und Basso continuo
7. Satz: Die Schlacht
George Crumb
Black Angels. Thirteen Images from the Dark Land für Streichquartett
Nr. 10: God-music
Heinrich Ignaz Franz Biber
Battalia für Streicher und Basso continuo
8. Satz: Lamento der Verwundten Musquetir. Adagio
George Crumb
Black Angels. Thirteen Images from the Dark Land für Streichquartett
Nr. 7: Threnody II
Antonio Lotti
Crucifixus für zehn Stimmen
Improvisation
John Dowland
Lachrimae antiquae novae
Galina Ustwolskaja
Komposition Nr. 2 Dies irae, für acht Kontrabässe, Schlagzeug und Klavier
Gregorianischer Hymnus
Dies irae
Interpreten


Vokalakademie Berlin
Mitglieder des SWR Symphonieorchesters
Schüler der Musikschule Freiburg
SWR Experimentalstudio
Michael Acker, Klangregie
Patricia Kopatchinskaja, Violine, Idee, Programmkonzeption und künstlerische Leitung


"Wenn ich heute an die Umwelt denke, denke ich an das Ende der Welt", sagt die Geigerin Patricia Kopatchinskaja. Und das ist für sie unvergleichlich intensiv komponiert in dem "Dies irae" der russischen Komponistin Galina Ustwolskaja. Ausgehend von diesem Stück hat Patricia Kopatchinskaja einen Konzertabend konzipiert, der Jahrhunderte und verschiedene Regionen durchquert und verbindet. Dazu gehört Musik des böhmischen Barockkomponisten Heinrich Ignaz Franz Biber. Außerdem verbindet sich Byzantinischer (Violin-)Gesang mit John Dowlands Vorstellungen von "alten Tränen". Eine Auseinandersetzung mit dem Finsteren der Welt, den Schattenseiten des menschlichen Schicksals und dem Dunklen in uns selbst.
tapeesa (20.12.2020, 14:55):
"Nicht verpassen" scheint mir übertrieben, aber ich weiß nicht, wohin damit -

Hier läuft heute locker der Euro-Radio-Weihnachtstag - 13 Konzerte der Union Europäischer Rundfunkanstalten -
gerade live aus Helsinki -
Klassisches sowie nicht Klassisches -

die Finnen mag ich :)
https://www.hr2.de/programm/klassik-oper/alte-und-neue-weihnachtsmusik
helsinki,sondersendung-musik-390.html

da sind die letzten Töne aber gerade verklungen -

Um 15.00: Barcelona
https://www.hr2.de/programm/klassik-oper/alte-und-neue-weihnachtsmusik
barcelona,sondersendung-musik-392.html

Später dann: Tallinn, Budapest, Ljubljana, Stockholm, Köln, Arnstadt

und um 22:30 bis Mitternacht aus München:
https://www.hr2.de/programm/klassik-oper/alte-und-neue-weihnachtsmusik
muenchen,sondersendung-musik-406.html

Mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks / Münchner Rundfunkorchester, Howard Arman
xarddam (26.03.2021, 08:45):
Hallo zusammen,
ich möchte gerne auf dieses stream Konzert aufmerksam machen.
Für einige vielleicht ganz interessant, für mich auf alle Fälle.

https://www.br-klassik.de/concert/ausstrahlung-2459982.html

Schon Mirga Gražinytė-Tyla beim Dirigieren zuzuschauen macht gute Laune; und das was ich bislang gehört habe, klingen die Interpretationen für mich auch alle immer sehr gut (sag ich mal als Laie jetzt so).
Den Komponisten Mieczysław Weinberg habe ich übrigens durch einen Livemitschnitt eines Konzertes mit Mirga Gražinytė-Tyla als Dirigentin erst kennen gelernt.


Also, ich werde mir das Konzert entweder heute Live anschauen, oder am WE dann den Stream

BR-Symphonieorchester
Mit Mirga Gražinytė-Tyla und Francesco Piemontesi
Die litauische Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla dirigiert erstmals das BR-Symphonieorchester. Auf dem Programm steht neben Beethovens Leonoren-Ouvertüre, Weinbergs hochexpressive Zweite Symphonie und ein Klavierkonzert von Mozart mit dem Pianisten Francesco Piemontesi.
Nach Oksana Lyniv und Karina Canellakis debütiert mit Mirga Gražinytė-Tyla bereits die dritte prominente Dirigentin beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in dieser Spielzeit. 1986 in Vilnius geboren, macht die Litauerin seit 2016 als Chefdirigentin des City of Birmingham Symphony Orchestra Furore, das von Pultstars wie Simon Rattle und Andris Nelsons geprägt wurde. Mit Musik des polnisch-jüdischen Komponisten Mieczysław Weinberg, die seit einigen Jahren ihre längst fällige Wiederentdeckung erlebt, hat Gražinytė-Tyla ein couragiertes Debüt bei der Deutschen Grammophon gegeben. In seiner Zweiten Symphonie von 1946 realisiert der Schostakowitsch-Freund Weinberg, lebenslang von Faschismus und Stalinismus bedroht, mit einer reinen Streicherbesetzung ein riesiges Ausdrucksspektrum zwischen beschwingten Tönen und düsteren Klagegesängen. Das hochexpressive Stück, das Gražinytė-Tyla bereits auf ihrer Weinberg-CD vorgestellt hat, dirigiert sie nun auch in München. Und stellt es mit der Dritten Leonoren-Ouvertüre Beethovens in einen politischen Kontext von Diktatur und Freiheit. Dazwischen spielt der brillante Schweizer Pianist Francesco Piemontesi wie auf seiner jüngsten CD das letzte Klavierkonzert Mozarts KV 595, über dem trotz der Volkslied-Heiterkeit im Finale der Schleier einer melancholischen Abgeklärtheit liegt.

Das Konzert findet im Rahmen des bayerisch-litauischen Kulturabkommens statt. Das Projekt "Ohne Distanz: Litauische Kultur in Bayern 2021" wird vom Lithuanian Culture Institute (LCI) und der Kulturattachée der Republik Litauen in Deutschland, in Zusammenarbeit mit der Litauischen Botschaft und zahlreichen Kooperationspartnern in Bayern und Litauen organisiert, mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Litauen.



Mitwirkende
Francesco Piemontesi - Klavier
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Mirga Gražinytė-Tyla - Dirigentin

Programm
Die Werke und deren Komponisten
Mieczysław Weinberg: Symphonie Nr. 2
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert B-Dur, KV 595
Ludwig van Beethoven: "Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur"
tapeesa (02.05.2021, 11:55):
Habe mich seit längerem wieder im Radioprogramm etwas umgesehen.
Vielleicht interessieren ein paar Sendungen auch andere.

Zum Online hören:
SWR2 Musik: Zum Tod von Christa Ludwig: unübertroffene Opersängerin

Wiederholung einer Zur Person-Sendung zu ihrem 90. Geburtstag aus dem Jahr 2018.
Mit Interviews und Gesang(sszenen).

Habe den Beitrag begonnen zu hören. Weckt mein Interesse.
_________

Heute abend, 02. Mai, 2x Janáček:

SWR2 Oper 20.03 - 22 Uhr:
Leoš Janáček: "Das schlaue Füchslein"
London Symphony Chorus & Orchestra, Simon Rattle

(Die Interpretation, den politischen Verweis in der Beschreibung des Senders habe ich wahrgenommen, blende ich für den Moment aus.)

WDR3 Oper 20. 04 - 23 Uhr:
Leoš Janáček - Aus einem Totenhaus

Chor und Orchester der Metropolitan Opera, Esa-Pekka Salonen
Aufnahme vom 2. Dezember 2009 aus der Metropolitan Opera, New York
_____

Ich erinnere jemand Mirga Gražinytė-Tyla Begeisterten im Forum =>

Morgen, 03. 05., WDR3 Konzert, Sinfonische Musik 20.04 - 22 Uhr:
London Symphony Orchestra - Mirga Gražinytė-Tyla

Mieczysław Weinberg: Sinfonie Nr. 2 op. 30
Georges Bizet: Carmen Suite, Bearbeitung: Rodion Schtschedrin

London Symphony Orchestra, Mirga Gražinytė-Tyla
Aufnahme vom 25. November 2020 aus St Luke’s, London
___________

Auch morgen, 03. 05., BR Klassik 20.05 - 21 Uhr
Konzertabend: 75 Jahre Chor des Bayerischen Rundfunks

Jan Dismas Zelenka: "Missa omnium sanctorum"
Christina Landshamer, Sopran; Ingeborg Danz, Alt; Tilman Lichdi, Tenor; Konrad Jarnot, Bariton
Hofkapelle München, Peter Dijkstra
Leonardo (02.05.2021, 14:24):
Heute, Deutschlandfunk Kultur, 15.05-17.00 Uhr:

Interpretationen

Von Waldnymphen und Luftgeistern

Tapiola und Der Sturm von Jean Sibelius

Gast: Tomi Mäkelä, Musikwissenschaftler

Moderation: Olaf Wilhelmer
Leonardo (05.09.2021, 14:14):
Heute, 15.05-17 Uhr, Dlf Kultur:

Interpretationen

Protest gegen die gegenwärtigen Kompositionen.

Die Vierte Sinfonie von Jean Sibelius.

Gast: Mathias Hansen, Musikwissenschaftler

Moderation: Michael Dasche
Leonardo (19.09.2021, 13:50):
Heute, 15.05-17 Uhr, Dlf Kultur:

Interpretationen:

Die Sachlichkeit des Herzens.

Der Dirigent Kurt Sanderling (1912-2011).

Moderation: Jan Brachmann

(Wiederholung vom 15.01.2012)
Leonardo (21.09.2021, 18:15):
Vielen Dank Euch Beiden.
Es war eine hervorragende Sendung von Jan Brachmann, der ein sehr persönliches Porträt von Kurt Sanderling gemacht hat. Er kannte Ihn persönlich und konnte auch von seinen Konzerteindrücken berichten.
Auch die Auswahl der Aufnahmen war ganz ausgezeichnet und zeugte von tiefer Kennerschaft und Geschmack.
Hier habe ich noch die Playlist zur Sendung gefunden:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/playlist-interpretationen.1276.de.html

Jan Brachmann hat hier einen Livemitschnitt der Fünften Sinfonie von Shostakovich aus dem Jahre 1966 aus Berlin vorgestellt, in dem Sanderling ungewöhnlich schnell dirigiert. Zum Glück habe ich die Aufnahme in der folgenden Box:



Dmitri Shostakovich:

Sinfonie Nr. 5 d-moll op. 47

Berliner Sinfonie-Orchester,

Kurt Sanderling, Ltg.

(HM, 03.10.1966, live, Metropoltheater, Berlin)

Diese Aufnahme ist nicht identisch mit seiner späteren Studioaufnahme für Eterna.

L.
tapeesa (25.09.2021, 13:05):
Zu den beiden WDR3 Vesper Sendungen lohnt m. E. auch ab und an ein Blick.
Jeweils samstags von 17.04 - 19 Uhr.

Heute, das klingt ganz spannend:
https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-vesper/vesper-alte-musik-904.html
Leonardo (25.09.2021, 15:30):
Quasi als Fortsetzung zu letztem Sonntag:

26. 09., 15.05 - 17 Uhr, Dlf Kultur:

Musik statt Chaos. Kurt Sanderling interpretiert Dmitri Shostakovich.

Moderation: Olaf Wilhelmer

https://www.deutschlandfunkkultur.de/interpretationen.1274.de.html

Unter diesem Link kann man auch verschiedene Sendungen nachhören. Es lohnt sich!

L.
tapeesa (30.10.2021, 11:36):
Heute, Sa, 30. Oktober:
HR2 Archivschätze, 14 - 15 Uhr: Schubert: Messe As-Dur D 678 (Aufnahme vom 2. Oktober 1982 aus der Stadthalle Kassel)
NDR Kultur, 19 - 21 Uhr: Opernkonzert: Giuseppe Sinopoli zum 75. Geburtstag
DLF Kultur. 19.05 - 21.30 Uhr:
Ein Abend für Edita Gruberová. Archivaufnahmen von 1970-2015.
Ausschnitte aus: Giuseppe Verdi: „Don Carlo“ (1970), Gaetano Donizetti: „Lucia di Lammermoor“ (1978), Richard Strauss: „Ariadne auf Naxos“ (1988),
Antonín Dvořák: „Klänge aus Mähren“ (1999), Vincenzo Bellini: „Norma“ (2004), Wolfgang Amadeus Mozart: „Le Nozze di Figaro“ (2015)

So, 31. Oktober:
RBB Kultur, 20.00 - 23.00 Uhr: David Zinman dirigiert das Konzerthausorchester Berlin
Sofia Gubaidulina - Offertorium; Franz Schubert - Sinfonie Nr. 8 C-Dur, D 944 "Große C-Dur-Sinfonie"
Konzerthausorchester Berlin, David Zinman; Konzertaufnahme vom 19.10.2019 im Konzerthaus Berlin
tapeesa (20.11.2021, 13:06):
Weiß manchmal auch nicht so richtig wohin mit etwas, hoffe es passt hier:

Dante Alighieri zum 700. Todestag / SWR 2 Sendereihe

Ich habe bisher vorwiegend über die Werke-Listen geschaut. Die haben in jedem Fall meine Aufmerksamkeit geweckt. Hinke nur mit der RBB Schubert-Reihe sehr hinterher. :(
Leonardo (21.11.2021, 12:29):
Heute, 15.05 - 17.00 Uhr, Deutschlandfunk Kultur:

Interpretationen

Lieder zwischen Liebe und Tod - Die Turangalila-Sinfonie von Olivier Messiaen

Gast: Kent Nagano, Dirigent

Moderation: Margarete Zander