Rachmaninov (28.02.2007, 18:47): Der Deutsche Adolph von Henselt war ein deutscher Komponist und Pianist. Er wurde am 9.Mai 1841 in Schwabach und verstarb am † 10. Oktober 1889 in Warmbrunn.
http://www.henselt.org/henseltpic.jpg
Bereits mit drei erlernte er die Geige, mit 5 das Hammerklavier.
Im Jahr 1832 erhält Henselt ein königliches Stipendium durch König Ludwig I. und absolviert mit Hilfe des Stipendiums ein sechsmonatiges Klavierstudium bei dem bekannten Mozartschüler Johann Nepomuk Hummel in Weimar. Am 29. November 1832 in München folgte sein erster öffentlicher Auftritt.
Bis zum Jahre 1834 studiert Henselt in Wien Komposition bei Simon Sechter (dem späteren Lehrer von Anton Bruckner). Er bleibt zwei Jahre dort und entwickelt seine Virtuosität und Technik weiter und im Jahr 1836 trifft er seinen Zeitgenossen F.Chopin. Es folgt eine vierjährige Konzerttätigkeit als Pianist in deutschen und russischen Musikzentren mit legendärem Erfolg. Seine Technik und das Seelenvolle seines Vortrags werden positiv genannt und Komponisten wie Shcumann und Liszt begeistern sich für seine Kompositionen. 1838 Berufung nach St. Petersburg als Generalmusikinspektor und wirkte dort nahezu 40 Jahre als Lehrer und beeinflußte so die russiche Klavierschule.
Seine Klavierkompositionen sind durch Mendelssohn und Liszt inspiriert.
1876 wird Henselt in den russischen Adelsstand erhoben.
Am 10. Oktober 1889 verstirbt Henselt.
Die zwei wohl bekanntesten seiner wca. 80 Klavierwerke sind die
Dueze Etudes caracteristques de concert op.2
sowie
Douze Etudes de salo op.5
IMO gehören die Etudes op.2 und op,5 zu den Werken, die man zu leicht "übersehen" kann aber nicht sollte. Hörproben finden sich hier.
Mich erinnern sie u.A. an die Etudes von Chopin bzw. erinnerten sich mich auch an die Godowsky Überarbeitungen der Chopin Etudes.
Bisher besitze ich nur die Aufnahme von Piers Lane (hyperion, wo sonst?)
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/2815415.jpg
Die ersten Höreindrücke der Aufnahme sind recht gut,wobei mir etwas mehr "Farbe" ggf. gefallen würde!
Jeremias (06.11.2007, 11:22): Wenn Du etwas mehr "Farbe" brauchst, dann empfehle ich Dir die Aufnahme mit Michael Ponti! technsich eine tolle Leistung und gewiss etwas spannender als Lane!
Rachmaninov (06.11.2007, 12:48): @Jeremias,
danke für den Hinweis. Ersteinmal muss ich mich mit der Aufnahme von Budiardjo beschäftigen :wink
Rachmaninov (28.02.2007, 18:47): Der Deutsche Adolph von Henselt war ein deutscher Komponist und Pianist. Er wurde am 9.Mai 1841 in Schwabach und verstarb am † 10. Oktober 1889 in Warmbrunn.
http://www.henselt.org/henseltpic.jpg
Bereits mit drei erlernte er die Geige, mit 5 das Hammerklavier.
Im Jahr 1832 erhält Henselt ein königliches Stipendium durch König Ludwig I. und absolviert mit Hilfe des Stipendiums ein sechsmonatiges Klavierstudium bei dem bekannten Mozartschüler Johann Nepomuk Hummel in Weimar. Am 29. November 1832 in München folgte sein erster öffentlicher Auftritt.
Bis zum Jahre 1834 studiert Henselt in Wien Komposition bei Simon Sechter (dem späteren Lehrer von Anton Bruckner). Er bleibt zwei Jahre dort und entwickelt seine Virtuosität und Technik weiter und im Jahr 1836 trifft er seinen Zeitgenossen F.Chopin. Es folgt eine vierjährige Konzerttätigkeit als Pianist in deutschen und russischen Musikzentren mit legendärem Erfolg. Seine Technik und das Seelenvolle seines Vortrags werden positiv genannt und Komponisten wie Shcumann und Liszt begeistern sich für seine Kompositionen. 1838 Berufung nach St. Petersburg als Generalmusikinspektor und wirkte dort nahezu 40 Jahre als Lehrer und beeinflußte so die russiche Klavierschule.
Seine Klavierkompositionen sind durch Mendelssohn und Liszt inspiriert.
1876 wird Henselt in den russischen Adelsstand erhoben.
Am 10. Oktober 1889 verstirbt Henselt.
Die zwei wohl bekanntesten seiner wca. 80 Klavierwerke sind die
Dueze Etudes caracteristques de concert op.2
sowie
Douze Etudes de salo op.5
IMO gehören die Etudes op.2 und op,5 zu den Werken, die man zu leicht "übersehen" kann aber nicht sollte. Hörproben finden sich hier.
Mich erinnern sie u.A. an die Etudes von Chopin bzw. erinnerten sich mich auch an die Godowsky Überarbeitungen der Chopin Etudes.
Bisher besitze ich nur die Aufnahme von Piers Lane (hyperion, wo sonst?)
http://www.jpc.de/image/cover/front/0/2815415.jpg
Die ersten Höreindrücke der Aufnahme sind recht gut,wobei mir etwas mehr "Farbe" ggf. gefallen würde!
Jeremias (06.11.2007, 11:22): Wenn Du etwas mehr "Farbe" brauchst, dann empfehle ich Dir die Aufnahme mit Michael Ponti! technsich eine tolle Leistung und gewiss etwas spannender als Lane!
Rachmaninov (06.11.2007, 12:48): @Jeremias,
danke für den Hinweis. Ersteinmal muss ich mich mit der Aufnahme von Budiardjo beschäftigen :wink