mal als Vor-Vorankündigung: In diesem Jahr steht bei mir ein Umzug an - eine Herausforderung bei unserem überladenen Hausstand. Seit Jahren schiebe ich vor mir her, aussortierte Platten & CDs sorgfältig zu fotografieren, zu klassifizieren, sie irgendwo als Angebot reinzustellen & zu verkaufen. Damit werde ich jetzt, da es auf den Umzug zugeht, auch nicht mehr anfangen. Daher entscheide ich mich für eine kurze & praktikable Lösung:
Im Frühjahr stelle ich an einem freundlichen Wochenend' die Kisten auf Tapeziertische bei uns auf der Terrasse. Es sind sicher gut 1000 LPs & einige Hundert CDs - bis auf wenige Ausnahmen alles "Klassik". Als Stückpreis habe ich 50 Rappen veranschlagt. Alle sind in gutem bis sehr gutem Zustand. Gewisse Schwerpunkte sind Opern-Gesamtaufnahmen, Doubletten verschiedener Ausgaben oder viel auch Repertoire, mit dem ich nichts (mehr) anfangen kann, bspw. Mahler, darunter der komplette Abravanel-Zyklus auf LP.
Falls also jemand Lust auf einen Ausflug ins schöne Bern hat, ist er/sie von Herzen willkommen.
Sfantu (10.01.2021, 14:27): P. S. Bei Bedarf Kost & Logis frei.
Marcie (10.01.2021, 19:25): 1000 LPs & einige Hundert CDs - bis auf wenige Ausnahmen alles "Klassik". Als Stückpreis habe ich 50 Rappen veranschlagt. Also 50 Euro finde ich von Dir äußerst öhm positiv gedacht?! Realistischer für gebrauchte CD's wären womöglich doch eher 2,50 Euro und für gut erhaltene LP's n 10er?
Nicolas_Aine (10.01.2021, 19:57): ich hoffe, Sfantu meint das hier: Link
Ich hoffe nicht, dass er das hier meint: Link
Marcie (10.01.2021, 20:01): Oh, dann ists natürlich was anderes! :D
Sfantu (10.01.2021, 20:16): Exakt. 50 Rappen dürften irgendwas um die 45 Cent sein.
Marcie (10.01.2021, 20:16): @Sfantu
Hast Du eine Liste zum Zeigen?
Sfantu (10.01.2021, 20:18): ... & für so viele Hottehüs fehlt mir einfach der Platz.
Sfantu (10.01.2021, 20:19): Nein, keine Liste. Wäre ein Stück Arbeit. Mal sehen, ob ich das schaffe.
Marcie (10.01.2021, 20:22): Nein, keine Liste. Wäre ein Stück Arbeit. Mal sehen, ob ich das schaffe. Wäre natürlich cool. Weil Bern doch n Stückel weit ist... Und wenn man auf solch einer Übersicht eventuell 10 oder mehr CD's finden würde, könnte man es ja per Überweisung und der Post regeln! :)
Nicolas_Aine (10.01.2021, 20:45): ... & für so viele Hottehüs fehlt mir einfach der Platz. und mir der LKW Konvoi zum Bringen :thumbsup:
Cetay (inaktiv) (11.01.2021, 00:42): Falls also jemand Lust auf einen Ausflug ins schöne Bern hat, ist er/sie von Herzen willkommen. Gestern habe ich einen Roman, dessen komplizierter Handlung zu folgen mir dank eines steigenden Anteils von Balvenie Single Malt, Zweifassreifung (Burbon, Sherry), 17 Jahre im Blutkreislauf zu anstrengend wurde, besieite gelegt, als die Handlung gerade nach Bern, Altstadt sprang. Stattdessen habe ich nochmal hier reingeschaut - und ich werde nach Bern eingeladen. Obwohl wir wissen, dass ich für mich keine einzige Scheibe finden könnte ;) , würde ich trotzdem gerne kommen. Aber das ist dann doch ein Stück zu weit.
Philidor (11.01.2021, 08:19): Auch für mich liegt Bern ein gutes (sehr gutes) Stück abseits aller üblichen Routen, beruflich wie privat ... die Schweizer dürfen meines Wissens ihre IT nicht außer Landes auslagern (zumindest die Banken), somit ist das terra incognita ...
Gruß Philidor
:hello
Sfantu (12.01.2021, 01:59): @Cetay, kann das Zufall sein?
Sfantu (17.04.2021, 22:42): Gerade bin ich dabei, die erwähnten gut 1.000 LPs nochmal zu sichten, um mir nicht später vorwerfen zu müssen, ich habe "Unverzichtbares" fortgegeben - freilich begleitet vom ausgiebigen Augenrollen meiner Freundin.
Dabei fiel mir auch diese Box in die Hände...
Johann Sebastian Bach
Sonaten für Violine & Cembalo BWV 1014-1019 Henryk Szeryng, Helmut Walcha (2 LPs, Philips, 1970er)
...& ich erinnerte mich: vor geraumer Zeit fragte jemand im Forum (es genauer zu orten, fehlen mir gerade Muße & Ausdauer) nach dem Instrument, das Walcha in diesen Aufnahmen spielt . Die Antwort aus der Textbeilage tippe ich hier ab:
Das bei der vorliegenden Aufnahme benutzte Cembalo ist die Kopie eines Instruments, das im 18. Jahrhundert von Pascal Taskin (1723-93), dem berühmten flämischen Instrumentenmacher, gebaut worden ist. Die wesentlichen Einzelteile wurden in den Vereinigten Staaten von Amerika von Frank Hubbard hergestellt und das Instrument als Ganzes 1968 in Paris von Claude Mercier-Yther geschaffen, der auch eine exakte Kopie des ursprünglichen Gehäuses anfertigte. Die Verzierungen reproduzierte Jean-Jacquaes Roucheray. Es handelt sich um ein zweimanualiges Cembalo mit je 63 chromatischen Noten, der Tastenumfang reicht von F bis g'''. Das Instrument ist dreichörig: ein Achtfuß auf dem oberen Manual mit einem "Lutestop" (ein nasales Register, das den Achtfuß an anderer Stelle anzupft) und ein Achtfuß und ein Vierfuß auf dem unteren Manual.