Angelika Nebel , Pianistin und Schumann

Ganong (26.11.2006, 17:20):
Liebe Mitglieder des Forums ,

Angelika Nebel , die in Düsseldorf seit einigen Jahren eine Professur an der Robert - Schumann - Musikhochschule hat , wurde in einem wenig aussagekräftigen Artikel d#in der "FAZ" am Samstag ( 25. November 2006 ) von Jerrn Koch wegen ihrer Schumann-Interpretationen besonders "gelobt" .

Mir ist die Laudatio durch desn FAZ-Mitarbeiter HerrN Koch alles andere als nachvollziehbar . Insbesonder zu Schumanns Spätwerk für Klavier solo , das bei ihm immerhin mit den "Kinderszenen" , opus 13 , beginnt!!! ( s. dazu : meinen Artikel zu Schumanns Kinderszenen , Teile I und II , in diesem Forum ) .

Wer von Euch kennt diese nicht mehr so junge Klavierprofessorin ( Abitur 1968 ) ? Und hat ihre Schumann-Aufnahme bereits gehört ?

Über eine Rückmaldung freue ich mich .

Grüsse ,

Frank
Ganong (06.12.2006, 18:06):
Lieber Forianer ,

leider muss ich mir ( und somit Euch ) die Antwort geben , nach Hören der CD und Lesen des ausführlichen Textbüchleins .

1. Das Spiel ist vergliechen mit den Grosen s e h r enttäuschnd . Es ist , wenn ich e s wohlwollend bespreche , der Versuche einen ganz gewollt subjektiven "wahren" Robert Schumann vorzustellen . Misslungen .

2. Das sog. Bookletr ist für den nicht weiter Kener doch sehr verwirrend . Sehr gewolt dazu .

Was muss die arme Clara Schuman , nachdem Verriss in Matthias Kornemans Brahms - Buch ( s. dort unter Literatur ) nicht alles einstecken .

Sehr zu ihren Gunsten sprechen ihre desolaten Lebensverhältnisse nach dem schweren Krankheit ihres Mannes .Ob Johannes Brahms der "tiefe" Freund war ( ausser bei der Schumannecition ) , als Clara Schumann alt geworden war , das , lieber Herr Kornemann ( gezielt an ihn gerichtet - , wage ich auch zu bestreiten .

Lesen Sie einmal ini Gustav Mahlers erschütternden Nachlässen nach .

Johannes Brahms war mindestens so psychisch krank wie sein grossser Förderer Robert Schumann !

Das wäre dann eine Diskussion wert .

Frank B.
Ganong (26.11.2006, 17:20):
Liebe Mitglieder des Forums ,

Angelika Nebel , die in Düsseldorf seit einigen Jahren eine Professur an der Robert - Schumann - Musikhochschule hat , wurde in einem wenig aussagekräftigen Artikel d#in der "FAZ" am Samstag ( 25. November 2006 ) von Jerrn Koch wegen ihrer Schumann-Interpretationen besonders "gelobt" .

Mir ist die Laudatio durch desn FAZ-Mitarbeiter HerrN Koch alles andere als nachvollziehbar . Insbesonder zu Schumanns Spätwerk für Klavier solo , das bei ihm immerhin mit den "Kinderszenen" , opus 13 , beginnt!!! ( s. dazu : meinen Artikel zu Schumanns Kinderszenen , Teile I und II , in diesem Forum ) .

Wer von Euch kennt diese nicht mehr so junge Klavierprofessorin ( Abitur 1968 ) ? Und hat ihre Schumann-Aufnahme bereits gehört ?

Über eine Rückmaldung freue ich mich .

Grüsse ,

Frank
Ganong (06.12.2006, 18:06):
Lieber Forianer ,

leider muss ich mir ( und somit Euch ) die Antwort geben , nach Hören der CD und Lesen des ausführlichen Textbüchleins .

1. Das Spiel ist vergliechen mit den Grosen s e h r enttäuschnd . Es ist , wenn ich e s wohlwollend bespreche , der Versuche einen ganz gewollt subjektiven "wahren" Robert Schumann vorzustellen . Misslungen .

2. Das sog. Bookletr ist für den nicht weiter Kener doch sehr verwirrend . Sehr gewolt dazu .

Was muss die arme Clara Schuman , nachdem Verriss in Matthias Kornemans Brahms - Buch ( s. dort unter Literatur ) nicht alles einstecken .

Sehr zu ihren Gunsten sprechen ihre desolaten Lebensverhältnisse nach dem schweren Krankheit ihres Mannes .Ob Johannes Brahms der "tiefe" Freund war ( ausser bei der Schumannecition ) , als Clara Schumann alt geworden war , das , lieber Herr Kornemann ( gezielt an ihn gerichtet - , wage ich auch zu bestreiten .

Lesen Sie einmal ini Gustav Mahlers erschütternden Nachlässen nach .

Johannes Brahms war mindestens so psychisch krank wie sein grossser Förderer Robert Schumann !

Das wäre dann eine Diskussion wert .

Frank B.
rosa (24.05.2010, 18:29):
Mahler, Brahms ? Das ist aber ein Durcheinander! :down

Was die Pianistin Angelika Nebel angeht: Ihr Schumann-Spiel ist IMO allerhöchstens mittelmässig. X( Sie referiert uninspiriert den Notentext, und sie bringt auf dieser Aufnahme keine überzeugende Deutung der Brüche in dieser Klaviermusik zwischen vitalem Vorwärtsdrang und lethargischem Verharren (typisch für die letzten Schumann-Werke) auf den Punkt. Vor allem nimmt Angelika Nebel überhaupt kein interpretatorisches Risiko. Professorales Klavierspiel? Oder der misslungene Versuch, bloss nichts falsch machen? Ich war auf jeden Fall enttäuscht, als ich die CD gehört habe. Wesentlich spannenderes zu diesen Werken haben z.B. Andreas Staier (harmonia mundi), Tobias Koch (GENUIN) oder auch Pollini und Andras Schiff zu sagen.