Arthur Grumiaux - letzter großer Geiger der franko-belgischen Schule

Rachmaninov (14.02.2007, 13:05):
Als Arthur Grumiax am 16. Oktober 1986 in seinem Haus starb, da starb nicht nur einer der größten Geiger des 20. Jahrhunderts wohl auch der letzte große Geiger aus der französich - belgischen Violinspiels.
Natürlich darf man seine Schüler Augustin Dumay nicht vergessen, dennoch sehe ich es so, daß diese Tradition mit Grumiaux verstarb.
Eine Linie, die mit Namen wie Vieuxtemps, Ysaye, C. Thomson und A. Dubois reichte.

http://www.wallonie-en-ligne.net/1995_Cent_Wallons/image/GRUMIAUX_Arthur-2.GIF

Geboren wurde Grumiaux am 21.03.1921 in Villers-Perwin, einem Dorf in der Provinz Hainaut.
Erste musikalische Unterweisung erhielt er von seinem Großvater.
bereits im Mai 1926 erfolgte die Aufnahme am Konservatorium in Charleroi und noch im Alter von 5 Jahren erste Konzerte.
Das erste Konzert spielte er im Alter von 5 Jahren von 800 Menschen in einem Kino.
Als er auf Wunsch die Nationalhymne spielte und die Leute sich nach den ersten takten nicht erhoben unterbrach er sein Spiel und weigerte sich weiterzuspielen, da sich die Zuhörer nicht von ihren Plätzen erhoben. Respekt!!!

Im Alter von elf Jahren verlies Grumiaux bereits das Konservatorium in Charleroi.

Nach der Vorstellung am Konservatorium in Brüssel bei Alfred Dubois (Ysaye Schüler) wurde Grumiaux am Konservatorium in Brüssel aufgenommen.

Im jahr 1939 besuchter er zudem noch die Meisterklasse von Georges Enescu in Paris.

Glücklicherweise verhinderte der Krieg nicht das Grumiaux nach dem krieg erste Auftritt und einen Plattenvertreag angeboten bekam

Nach einem Konzert am 6.März 1946 in der Royal Albert Hall ein Kritiker der Times:

1949 wurde Grumiaux nachfolger seines Lehreres Dubois am Brüssler Konservatorium.

1951 folgte sein Debüt in den Usa mit dem VK G-Dur von W.A.Mozart in Boston.

Bereits zu dieser Zeit begründete er seinen Ruf als (einer) der besten Mozartinterpreten überhaupt.

Der Komponist Francois Poulenc schrieb nachdem er Grumiaux Mozart spielen hörte:


Für ein paar Sekunden wurde mir das große und außergewöhnliche Vergnügen zuteil, Freudentränen vergießen zu dürfen."


Grumiaux spielte auch als erster das "verschwundene" Violinkonzert #4 von Paganini auf.
Die am Tag nach dem Konzert eingespielte Aufnahme war binnen dreier Tage ausverkauft!!!!
Dannach war seine Weltkarriere nicht mehr aufzuhalten.

Mit Clara Haskil verbannt ihn eine Art "Geistesverwandtschaft" die sowohl als Partnerschaft und Freundschasft beide bis zum Tod Haskil's 1960 verbunden hatte.
Zahlreiche Tondukumente entstanden durch diese Partnerschaft! Darunter Aufnahmen von Mozart und Beethoven.
Wesentlicher Vorteil Grumiaux war natürlich hierbei seine Ausbildung am Klavier und seine auch dort ausgeprägten Fähigkeiten.


Nach einem Konzert am 6.März 1946 in der Royal Albert Hall ein Kritiker der Times:

"Seine klassische Reinheit, gleichermaßen in Bezug auf Stil, Tonqualität und Intonation, wurde ausbalanciert durch eine romantische Wärme.
Seine rhythmische Phrasierung war subtil und obendrein wunderschön geformt, ohne dass man mit der Zeit schlampigher wurde.
....


Dieses Zitat passt ungemein gut zu Grumiaux Spiel!

Grumiaux Ton, den er mittels einer Guarneri del Gesu aus dem Jahr 1744 (ex-Hemmel) erzeugte, ist einfach einzigartig.
Dieser Geigenton ist derart nobel, von edlem und reinem Klang, technisch suaber und dabei völlig von Musikalität getragen.

Es gibt und gab (soweit man dies anhand von Aufnahmen nachvollziehen kann) keinen anderen Geiger mit einem derartigen oder annähernd vergleichbaren Geigenton.

Auch wenn Grumiaux sicherlich als der Mozartspeziallist genannt wird möchte ich zunächst das Augenmerk auf sein Aufnahmen mit Werken von J.S. Bach richten.

Sowohl die Violinkonzerte als auch die Sonatas & Partitas sind außergewöhnlich.
Bei den Violinkonzerten möchte ich gar von Maßstab setzender Referenz sprechen.

Welcher anderer Geiger hat dieses Werk eines gottesfürchtigen J.S.Bach jemals so "göttlich", rein und erhaben gespielt? KEINER!

http://ec1.images-amazon.com/images/P/B0000040Z3.01._AA240_SCLZZZZZZZ_.jpg http://ec1.images-amazon.com/images/P/B000E6EH18.01._AA240_SCLZZZZZZZ_.jpg
Gerion (15.02.2007, 21:15):
Ich kann mich den obigen Ausführungen nach dem ersten Hören der Grumiaux/Haskil-Beethoven-Violinsonaten nur anschließen. Der Kauf dieser Aufnahmen für lächerliche 6 Euro (3 CDs) war sicherlich einer der besten, die ich in den vergangenen Monaten getätigt habe. Lediglich das allzu spärliche Booklet (nich eben "Brilliant") schmerzt, das kann man ja aber durch entsprechende Literatur kompensieren. Ich muss gleich mal schauen, was der Reclam-Kammermusikführer zu diesen Werken zu sagen hat...

Nach dem ersten Höreindruck offenbart sich in diesen Aufnahmen jedenfalls eine warme Noblesse und eine ungeheuerliche Musikalität. Man spürt auch förmlich das Band, dass Grumiaux mit dem Klavier und Grumiaux und Haskil verbindet. Sehr schön, das!
ab (18.02.2007, 22:31):
Sein Bach-(Solo)-Spiel finde auch ich wunderbar. Noch höher aber stelle ich jedenfalls sein Mozartspiel. Nicht zu unrecht sind noch heute seine Violinkonzerte Mit Collin Davies legendär in ihrer klassischen Art (und auch nach den Originalklang-Entwicklungen nicht nur bestens anhörbar) . Berühmt sind die Mozart-Violinsonaten mit Haskil (ich finde ja, die beiden spielen weder bei Beethoven, noch bei Mozart richtig zusammen (bei Ermitage gabe es einst auch einen Konzertmitschnitt der beiden mit Beethovensonaten) - Geistesverwandschaft mag da schon gewesenen sein, Empfindensverwandschaft aber nicht), wobei ich die mit Walter Klien mehr schätze. Besonders mag ich auch seine Brahms-Violinsonaten mit Seebök. Auch Debussy und Ravel hat mir von ihm sehr gut gefallen. Was mich noch besonders überrascht hat, ist, wie er Vieuxtemps Violinkonzert die Virtuosität entziehen vermochte und aus diesen Noten entgegen dem Mainstream tief empfundene Musik machen konnte.

Die goßen Violinkonzert (Beethoven, Brahms, Tchaikovsky) haben mir nie so recht mit ihm gefallen, am ehesten noch das von Mendelssohn. Ich sehe ihn vor allem als großen Kammermusiker.

Rachs. Charakterisierungs-Zitat finde ich wenig aussagekräftig: Unter "romantischer Wäreme" stelle ich mir etwas ganz anderes vor. Mich begeisterte immer, wie er eine Spannung eher durch Introvertiertheit (statt durch Dramatik, Expressivität oder Virtuosität) erzeugte.
Rachmaninov (19.02.2007, 06:22):
Original von ab
Rachs. Charakterisierungs-Zitat finde ich wenig aussagekräftig: Unter "romantischer Wäreme" stelle ich mir etwas ganz anderes vor. Mich begeisterte immer, wie er eine Spannung eher durch Introvertiertheit (statt durch Dramatik, Expressivität oder Virtuosität) erzeugte.

Es ist ja ein Zitat und bezog sich auf eine spezielle Aufführung des Brahms VK in London.
Gerion (19.02.2007, 12:34):
Ich finde, dieses Beispiel zeigt mal wieder eindrucksvoll, wie mehrdeutig diese Beschreibungen doch sind. Ich fand "romantische Wärme" ganz zutreffend; wieder ein Beweis dafür, dass Höreindrücke eigentlich kaum beschreibbar sind.

ab trifft den Nagel auf den Kopf: Das Zitat ist "wenig aussagekräftig" - wie so ziemlich alle Beschreibungen in diesem subjektiven Empfindungsfeld. Finde ich zumindest.
ab (19.02.2007, 14:03):
Original von Gerion
Ich finde, dieses Beispiel zeigt mal wieder eindrucksvoll, wie mehrdeutig diese Beschreibungen doch sind. Ich fand "romantische Wärme" ganz zutreffend; wieder ein Beweis dafür, dass Höreindrücke eigentlich kaum beschreibbar sind.


Mir scheint dies eher bloß zu zeigen, dass wir viel miteinander sprechen müssen, um uns verständigen zu können. Das liegt aber nicht daran, dass die Eindrücke unbeschreibbar wären, sondern nur, dass wir mit demselben Vokabular (zunächst) häufig nicht dasselbe meinen. Klären wir aber, was wir meinen, dann kommen wir in der Regel auch zu übereinstimmenden Urteilen über das Gehörte.
Rachmaninov (14.02.2007, 13:05):
Als Arthur Grumiax am 16. Oktober 1986 in seinem Haus starb, da starb nicht nur einer der größten Geiger des 20. Jahrhunderts wohl auch der letzte große Geiger aus der französich - belgischen Violinspiels.
Natürlich darf man seine Schüler Augustin Dumay nicht vergessen, dennoch sehe ich es so, daß diese Tradition mit Grumiaux verstarb.
Eine Linie, die mit Namen wie Vieuxtemps, Ysaye, C. Thomson und A. Dubois reichte.

http://www.wallonie-en-ligne.net/1995_Cent_Wallons/image/GRUMIAUX_Arthur-2.GIF

Geboren wurde Grumiaux am 21.03.1921 in Villers-Perwin, einem Dorf in der Provinz Hainaut.
Erste musikalische Unterweisung erhielt er von seinem Großvater.
bereits im Mai 1926 erfolgte die Aufnahme am Konservatorium in Charleroi und noch im Alter von 5 Jahren erste Konzerte.
Das erste Konzert spielte er im Alter von 5 Jahren von 800 Menschen in einem Kino.
Als er auf Wunsch die Nationalhymne spielte und die Leute sich nach den ersten takten nicht erhoben unterbrach er sein Spiel und weigerte sich weiterzuspielen, da sich die Zuhörer nicht von ihren Plätzen erhoben. Respekt!!!

Im Alter von elf Jahren verlies Grumiaux bereits das Konservatorium in Charleroi.

Nach der Vorstellung am Konservatorium in Brüssel bei Alfred Dubois (Ysaye Schüler) wurde Grumiaux am Konservatorium in Brüssel aufgenommen.

Im jahr 1939 besuchter er zudem noch die Meisterklasse von Georges Enescu in Paris.

Glücklicherweise verhinderte der Krieg nicht das Grumiaux nach dem krieg erste Auftritt und einen Plattenvertreag angeboten bekam

Nach einem Konzert am 6.März 1946 in der Royal Albert Hall ein Kritiker der Times:

1949 wurde Grumiaux nachfolger seines Lehreres Dubois am Brüssler Konservatorium.

1951 folgte sein Debüt in den Usa mit dem VK G-Dur von W.A.Mozart in Boston.

Bereits zu dieser Zeit begründete er seinen Ruf als (einer) der besten Mozartinterpreten überhaupt.

Der Komponist Francois Poulenc schrieb nachdem er Grumiaux Mozart spielen hörte:


Für ein paar Sekunden wurde mir das große und außergewöhnliche Vergnügen zuteil, Freudentränen vergießen zu dürfen."


Grumiaux spielte auch als erster das "verschwundene" Violinkonzert #4 von Paganini auf.
Die am Tag nach dem Konzert eingespielte Aufnahme war binnen dreier Tage ausverkauft!!!!
Dannach war seine Weltkarriere nicht mehr aufzuhalten.

Mit Clara Haskil verbannt ihn eine Art "Geistesverwandtschaft" die sowohl als Partnerschaft und Freundschasft beide bis zum Tod Haskil's 1960 verbunden hatte.
Zahlreiche Tondukumente entstanden durch diese Partnerschaft! Darunter Aufnahmen von Mozart und Beethoven.
Wesentlicher Vorteil Grumiaux war natürlich hierbei seine Ausbildung am Klavier und seine auch dort ausgeprägten Fähigkeiten.


Nach einem Konzert am 6.März 1946 in der Royal Albert Hall ein Kritiker der Times:

"Seine klassische Reinheit, gleichermaßen in Bezug auf Stil, Tonqualität und Intonation, wurde ausbalanciert durch eine romantische Wärme.
Seine rhythmische Phrasierung war subtil und obendrein wunderschön geformt, ohne dass man mit der Zeit schlampigher wurde.
....


Dieses Zitat passt ungemein gut zu Grumiaux Spiel!

Grumiaux Ton, den er mittels einer Guarneri del Gesu aus dem Jahr 1744 (ex-Hemmel) erzeugte, ist einfach einzigartig.
Dieser Geigenton ist derart nobel, von edlem und reinem Klang, technisch suaber und dabei völlig von Musikalität getragen.

Es gibt und gab (soweit man dies anhand von Aufnahmen nachvollziehen kann) keinen anderen Geiger mit einem derartigen oder annähernd vergleichbaren Geigenton.

Auch wenn Grumiaux sicherlich als der Mozartspeziallist genannt wird möchte ich zunächst das Augenmerk auf sein Aufnahmen mit Werken von J.S. Bach richten.

Sowohl die Violinkonzerte als auch die Sonatas & Partitas sind außergewöhnlich.
Bei den Violinkonzerten möchte ich gar von Maßstab setzender Referenz sprechen.

Welcher anderer Geiger hat dieses Werk eines gottesfürchtigen J.S.Bach jemals so "göttlich", rein und erhaben gespielt? KEINER!

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Gerion (15.02.2007, 21:15):
Ich kann mich den obigen Ausführungen nach dem ersten Hören der Grumiaux/Haskil-Beethoven-Violinsonaten nur anschließen. Der Kauf dieser Aufnahmen für lächerliche 6 Euro (3 CDs) war sicherlich einer der besten, die ich in den vergangenen Monaten getätigt habe. Lediglich das allzu spärliche Booklet (nich eben "Brilliant") schmerzt, das kann man ja aber durch entsprechende Literatur kompensieren. Ich muss gleich mal schauen, was der Reclam-Kammermusikführer zu diesen Werken zu sagen hat...

Nach dem ersten Höreindruck offenbart sich in diesen Aufnahmen jedenfalls eine warme Noblesse und eine ungeheuerliche Musikalität. Man spürt auch förmlich das Band, dass Grumiaux mit dem Klavier und Grumiaux und Haskil verbindet. Sehr schön, das!
ab (18.02.2007, 22:31):
Sein Bach-(Solo)-Spiel finde auch ich wunderbar. Noch höher aber stelle ich jedenfalls sein Mozartspiel. Nicht zu unrecht sind noch heute seine Violinkonzerte Mit Collin Davies legendär in ihrer klassischen Art (und auch nach den Originalklang-Entwicklungen nicht nur bestens anhörbar) . Berühmt sind die Mozart-Violinsonaten mit Haskil (ich finde ja, die beiden spielen weder bei Beethoven, noch bei Mozart richtig zusammen (bei Ermitage gabe es einst auch einen Konzertmitschnitt der beiden mit Beethovensonaten) - Geistesverwandschaft mag da schon gewesenen sein, Empfindensverwandschaft aber nicht), wobei ich die mit Walter Klien mehr schätze. Besonders mag ich auch seine Brahms-Violinsonaten mit Seebök. Auch Debussy und Ravel hat mir von ihm sehr gut gefallen. Was mich noch besonders überrascht hat, ist, wie er Vieuxtemps Violinkonzert die Virtuosität entziehen vermochte und aus diesen Noten entgegen dem Mainstream tief empfundene Musik machen konnte.

Die goßen Violinkonzert (Beethoven, Brahms, Tchaikovsky) haben mir nie so recht mit ihm gefallen, am ehesten noch das von Mendelssohn. Ich sehe ihn vor allem als großen Kammermusiker.

Rachs. Charakterisierungs-Zitat finde ich wenig aussagekräftig: Unter "romantischer Wäreme" stelle ich mir etwas ganz anderes vor. Mich begeisterte immer, wie er eine Spannung eher durch Introvertiertheit (statt durch Dramatik, Expressivität oder Virtuosität) erzeugte.
Rachmaninov (19.02.2007, 06:22):
Original von ab
Rachs. Charakterisierungs-Zitat finde ich wenig aussagekräftig: Unter "romantischer Wäreme" stelle ich mir etwas ganz anderes vor. Mich begeisterte immer, wie er eine Spannung eher durch Introvertiertheit (statt durch Dramatik, Expressivität oder Virtuosität) erzeugte.

Es ist ja ein Zitat und bezog sich auf eine spezielle Aufführung des Brahms VK in London.
Gerion (19.02.2007, 12:34):
Ich finde, dieses Beispiel zeigt mal wieder eindrucksvoll, wie mehrdeutig diese Beschreibungen doch sind. Ich fand "romantische Wärme" ganz zutreffend; wieder ein Beweis dafür, dass Höreindrücke eigentlich kaum beschreibbar sind.

ab trifft den Nagel auf den Kopf: Das Zitat ist "wenig aussagekräftig" - wie so ziemlich alle Beschreibungen in diesem subjektiven Empfindungsfeld. Finde ich zumindest.
ab (19.02.2007, 14:03):
Original von Gerion
Ich finde, dieses Beispiel zeigt mal wieder eindrucksvoll, wie mehrdeutig diese Beschreibungen doch sind. Ich fand "romantische Wärme" ganz zutreffend; wieder ein Beweis dafür, dass Höreindrücke eigentlich kaum beschreibbar sind.


Mir scheint dies eher bloß zu zeigen, dass wir viel miteinander sprechen müssen, um uns verständigen zu können. Das liegt aber nicht daran, dass die Eindrücke unbeschreibbar wären, sondern nur, dass wir mit demselben Vokabular (zunächst) häufig nicht dasselbe meinen. Klären wir aber, was wir meinen, dann kommen wir in der Regel auch zu übereinstimmenden Urteilen über das Gehörte.