Heike (03.01.2012, 23:22): Der Dirigentenjahrgang 1912 wäre 2012 hundert Jahre alt geworden (Kurt Sanderling hätte es fast geschafft!)
DRadioKultur widmet dem Jahrgang im Januar einige Interpretationen- Sendungen (jeweils 15.05-17 Uhr) : 8.1. Günter Wand 15.1. Kurt Sanderling 22.1. Sergiu Celibidache 29.1. Georg Solti Heike
Rachmaninov (04.01.2012, 07:08): Auf BR Klassik lief bereits daraus etwas zu G. Wand. war recht interessant vor allem seine Interviews!
Amadé (04.01.2012, 10:34): Original von Heike Der Dirigentenjahrgang 1912 wäre 2012 hundert Jahre alt geworden (Kurt Sanderling hätte es fast geschafft!)
DRadioKultur widmet dem Jahrgang im Januar einige Interpretationen- Sendungen (jeweils 15.05-17 Uhr) : 8.1. Günter Wand 15.1. Kurt Sanderling 22.1. Sergiu Celibidache 29.1. Georg Solti Heike
Das ist nur die erste Hälfte, die andere kann sich auch sehen/hören lassen:
Erich Leinsdorf Igor Markevitch Ferdinand Leitner Sandor Vegh
Gruß Amadé
Heike (05.01.2012, 20:19): kulturradiorbb GÜNTER WAND ZUM 100. GEBURTSTAG 07.01. 20:04 bis 23:00 Uhr
Günter Wand, der heute vor 100 Jahren geboren wurde, war zweifellos eine der außergewöhnlichsten Dirigentenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Mit seinen brillanten und detailgenauen Interpretationen großer sinfonischer Werke prägte er nachdrücklich die Orchesterkultur in Deutschland. Konzerte mit Werken von Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms und vor allem Bruckner gerieten unter seiner Leitung oftmals zu Sternstunden. Dem Berliner Publikum ist Günter Wand durch seine Auftritte mit dem Radio-Symphonie-Orchester (seit 1993 Deutsches Symphonie-Orchester Berlin) und den Berliner Philharmonikern in bester Erinnerung geblieben.
Günter Wand dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert c-Moll KV 491 Murray Perahia Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll, op. 98 Aufnahme vom 20. November 1994 in der Berliner Philharmonie
Günter Wand dirigiert die Berliner Philharmoniker Franz Schubert: Sinfonie h-Moll D 759 "Unvollendete" Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll G 109 Aufnahme vom 19.9.1998 in der Berliner Philharmonie
Heike (02.11.2012, 14:18): Da es keinen eigenen Solti-Thread gibt, verlinke ich ein arte-Video mal hier:
"Man hat das Gefühl, er sprüht Feuer in die Noten hinein" http://videos.arte.tv/de/videos/sir-georg-solti--7018602.html
Das ist online nur noch ein paar Tage zu sehen (ab 31.10.12 für 7 Tage) und zeigt eine großartige, knapp einstündige Dokumentation über Soltis Leben.
Man sieht Solti von den ersten Jahren im musikalisch großartigen, aber extrem judenfeindlichen Budapest zur Zeit der Machtergreifung der Nazis, über das opportunistische Wien, das einsame (pianistische) Exil in Zürich, das verhasste München..... bis zu Eindrücken aus Frankfurt, London, Chicago, Bayreuth und Salzburg. Es gibt wunderbare dokumentarische Ausschnitte seiner Dirigate (allein für die paar Takte von Berlioz' Ungarischem Marsch oder von den Ring-Aufnahmen lohnt das Ansehen). Zudem kommt der zeitgeschichtliche Aspekt immer wieder ins Spiel; auch interessante Orchestertraditionen, die Decca-Geschichte oder die Rivalität Karajan-Solti werden angerissen. Sehr sehenswerte Lebensgeschichte eines großen Dirigenten!