Carola (10.05.2006, 14:02): Ich frage aus einem konkreten Anlass, ich denke nämlich darüber nach, mir so etwas anzuschaffen.
Hintergrund ist, dass ich zwar seit über 30 Jahren nicht mehrKlavier gespielt habe, mich aber die unwiderstehliche Sehnsucht gepackt hat, wenigstens die Bach Inventionen noch mal zu spielen. Mit etwas Üben müsste das selbst bei meinem mäßigen Talent zu schaffen sein.
Allerdings möchte ich in unserem sehr hellhörigen Haus nicht die gesamte Nachbarschaft mit meinem Geklimper belästigen. Deshalb brauche ich ein Instrument, dass ich notfalls auch über Kopfhörer spielen kann.
Vor einigen Tage habe ich mir mal einige dieser Instrumente angesehen und sie ausprobiert. Das einzige, das vom Anschlag, vom Klang und vom ganzen Spielgefühl her für mich akzeptabel gewesen wäre. kostet um 1250 Euro. Mit Ständer und Kopfhörer ist man dann schnell bei 1300 und mehr. Ein bisschen viel für ein bisschen Geklimper, oder wie seht Ihr das? Hat vielleicht jemand von Euch so ein E-Piano? Oder wenden sich alle mit Grausen ab, weil es kein richtiges Klavier ist?
fragt Carola
P.S. Keine Ahnung, ob das hier richtig platziert ist. Wenn nicht, bitte einfach woanders hin verschieben.
satie (10.05.2006, 14:49): Lieber Carola, ich bin selbst Pianist und habe trotzdem nur ein Digitalklavier. Ich persönlich finde immer, es ist besser, ein gutes Digitalklavier zu kaufen als ein schlechtes akustisches Instrument, welches mindestens so teuer wäre. Heute haben eigentlich alle eine Hammermechanik drin, und der Klang ist bei vielen auch schon ziemlich gut. Es gibt ein Technics-Modell, das einen gesampelten Bösendorfer-Klang benutzt. Das klingt sehr gut. Wenn Du ohnehin nur wenig spielst, ist es von der Kostenseite her sowieso besser mit dem Digiklavier. Natürlich: die üblichen Resonanzen und schwingende Saiten hat man nicht. Das ist für mich manchmal störend, weil ich bei Debussy etwa eine richtige Resonanz hören würde. Aber ansonsten würde ich ganz klar zu einem digitalen Instrument raten.
Satie
Carola (11.05.2006, 12:01): Lieber Satie,
vielen Dank für die ermutigende Rückmeldung. Wenn ein Profi wie Du so ein Digitalklavier spielt, wird´s für mich wohl auch gut genug sein. Zumal sich das von Dir geschilderte Debussy-Resonanz-Problem mir ganz sicher nicht in dieser Schärfe stellen wird. :D
Jetzt muss ich nur noch abwarten, ob sich meine Klavier-Sehnsucht als eine Eintagsfliege herausstellt oder in einigen Wochen noch ebenso stark ist. Da ich Ende Juni ohnehin Geburtstag habe, ist das ein guter Zeitrahmen, um eine Entscheidung zu treffen.
Mit Gruß von Carola
Jeremias (12.05.2006, 17:14): Ich habe ein E-Piano von Technics. Zum Üben ist das wirklich absolut ok, zudem hat es den Vorteil, dass ich auch nachts spielen kann. Und Du sagst ja selber, dass Du keine großen Auftritte planst.... von daher lohnt sich die Investition, denn die Dinger sind mittlerweile einem "normalen" Klavier z.T. sehr nahe.
Allerdings, das Feeling eines großen Steinway-Flügels kann auch das beste E-Piano nicht ersetzen.... :leb
Carola (17.05.2006, 18:00): Falls das hier jemandem was sagt: Ich habe mir heute kurzentschlossen ein Yamaha YDP-131C Digitalklavier gekauft, das von 899 € auf 770, reduziert war. Dazu noch ein Kopfhörer AKG K 240 Studio halboffen, 55 ohm - was immer das heißen mag. Und dann kam noch ein Hocker hinzu - schon war ich bei gut 1000 Euro. Das sind sehr viele CD´s....
Was das Üben/die Noten angeht: Ich müsste ja eigentlich ganz von vorne anfangen, habe aber absolut keine Lust auf diesen fröhlichen Ländler-Scheiß. Ich habe aber zum Beispiel einen Klavierauszug der Johannes- und der Matthäuspassion und eine Partitur des Weihnachtsoratorium. Als Einstieg könnte ich doch daraus als erstes einfach mal die Choräle üben oder einzelne Arien mit dem Generalbaß als Begleitung - das müsste zu schaffen sein. Danach dann vielleicht die zweistimmigen Inventionen...
Oder hat noch jemand einen Tip für ganz einfache Noten zum Wiedereinstieg, die aber trotzdem schön sind?
fragt Carola
Rachmaninov (17.05.2006, 18:02): Original von Carola Falls das hier jemandem was sagt: Ich habe mir heute kurzentschlossen ein Yamaha YDP-131C Digitalklavier gekauft, das von 899 € auf 770, reduziert war. Dazu noch ein Kopfhörer AKG K 240 Studio halboffen, 55 ohm - was immer das heißen mag. Und dann kam noch ein Hocker hinzu - schon war ich bei gut 1000 Euro. Das sind sehr viele CD´s....
Hallo Carola,
ich hoffe der Spontankauf wird Dir auf lange Sicht viel Freude bereiten :D :hello
Jeremias (17.05.2006, 23:06): Es gibt von Burgmüller 25 Etüden op.100, die sind recht nett und eignen sich hervorragend!
Carola (17.05.2006, 23:18): Von Burgmüller kenne ich eine schöne Sinfonie - na gut, also Etüden.
Danke für den Tip!
Carola
fohlenfanatiker (18.05.2006, 17:23): Glückwunsch zu deiner Anschaffung. Es ist doch besser, du übst auf einem E-piano, dass zudem wie wir gerade gelesen haben gar nicht schlecht ist, als wenn du gar nicht mehr spielst, nur weil du dir keinen Steinway, Bösendorfer,oder Bechsteinflügel kaufen kannst, na dann viel Spaß :beer
Carola (18.05.2006, 18:40): Das Klavier ist seit einigen Stunden da und es gefällt mir sehr. Ich habe auch schon angefangen zu üben, einen Choral aus der Johannespassion. Ein seltsames Gefühl nach so vielen Jahren, aber meine Hände fangen schon ein bisschen an, sich zu erinnern.
Yamaha hat als Zugabe dem Klavier noch einen Band mit Noten beigelegt, 50 klassische Klavierstücke von leicht bis schwer, da sind auch einige der zweistimmigen Bach-Inventionen dabei. Ich habe also vorerst genug Übestoff.
Das Geschäft, bei dem ich gekauft habe - Piano Sauer bzw. Music Store Köln, das gehört mittlerweile zusammen - ist wirklich empfehlenswert, sehr gute Beratung, prompte Lieferung und guter Service. Zudem noch 3 Jahre Garantie auf das Gerät.
Danke für´s Beraten und Mitfreuen!
sagt Carola :)
Rachmaninov (12.06.2006, 17:32): @Carola,
was macht die Kunst?
Wann wirst Du uns zum Recital laden?
:D
Zelenka (12.06.2006, 17:43): Original von Rachmaninov @Carola,
was macht die Kunst?
Wann wirst Du uns zum Recital laden?
:D
:leb :leb :leb :leb :leb
Gruß,
Zelenka
Carola (12.06.2006, 17:48): Original von Rachmaninov @Carola,
was macht die Kunst?
Wann wirst Du uns zum Recital laden?
:D
Kunst? Welche Kunst???
Aber ich übe fleißig, jeden Tag zwei mal 30 Minuten, mal mit, mal ohne Kopfhörer, dann aber auf halber Laustärke, das wäre mir sonst zu peinlich.
Inzwischen bin ich beim zweiten Stück (Marche) aus Bachs Notenbüchlein für Anna Magdalena angelangt. Für mich eine echte Herausforderung. Diese Achtel-Läufe in der rechten Hand und dann womöglich noch rechts legato, linke Hand Staccato. Gleichzeitig!
Macht aber großen Spaß, auch wenn es noch nicht viel mit Musik zu tun hat.
Danke der Nachfrage!
Carola :)
nikolaus (12.06.2006, 20:00): @ Carola
Neid!!! :down
@ alle
Mal 'ne generelle Frage: Gibt es Möglichkeiten, als kein Instrument spielender, nicht Noten lesen könnender Laie mit ein wenig Taktgefühl (so oder so :wink) und im fortgeschrittenen Alter das Klavierspielen zu erlernen (natürlich nur für den Hausgebrauch, es muß ja nicht gleich die Carnegie-Hall sein...)??
Nikolaus :( ?( :)
Carola (12.06.2006, 20:25): Hallo Nikolaus,
warum sollte es nicht möglich sein, auch im "fortgeschrittenen Alter" noch ein bisschen Klavier (und dabei nebenbei auch Noten) zu lernen? Gerade die Noten lkann man mit einem Klavier doch relativ einfach lernen, weil man mit den Tasten ganz konkret die unterschiedlichen Tonhöhen vor sich sieht und anspielen kann. Ganz ohne Unterricht, zumindest für den Einstieg, dürfte es allerdings schwierig werden. Aber da können Dir andere hier sicher fundierter etwas zu sagen. Man muss aber wohl in jedem Fall diese gewisse Peinlichkeit überwinden, sich mit Übungen herumzuplagen, die ansonsten schon Kinder spielend bewältigen.
Da geht´s mir übrigens auch nicht besser, deshalb übe ich ja auch so, dass mich niemand hört, notfalls über Kopfhörer. Freude macht es mir trotzdem, auch wenn ich mit meinen fast 49 Jahren ganz gewiss nicht mehr über bescheidensten Hausgebrauch hinauskommen werde. Aber für das professionelle Niveau haben wir ja die CD´s. :D
Nur Mut! :)
Mit Gruß von Carola
Janina (18.06.2006, 15:38): :hello Nikolaus, ich will Dich auch echt ermutigen! Ich find das total toll, wenn man sich auch als erwachsener mensch noch so einer Herausforderung stellt! Außerdem ist Musik doch sooooo gut fürs Wohlbefinden! Und man hat mal wieder ein Hobby, die im Laufe der Jahre ja auch immer weniger werden... Aber ich hoffe, Du hast eine hohe Frustrationstoleranz! Ich habe auch als Erwachsene mit KLavier angefangen und diese Gleichzeitigkeit der beiden Hände hat mich echt wahnsinnig gemacht. Bin immernoch keine leidenschaftliche Klavierspielerin, was aber wohl eher an meinem ungeduldigen Wesen liegt, welches für Musik selbstverständlich grundsätzlich nicht gut ist, aber für Klavier erste recht nicht... Ich drück Dir aber die Daumen! Machs auf jeden Fall und gib nicht auf! Ach ja und was den Lehrer angeht: Ein Freund von mir hatte nie einen Lehrer und spielt echt gut. Der hat halt schon immer so richtig aus Leidenschaft gespielt und sowas können einem Lehrer ja auch kaputt machen... Allerdings hat der auch im Teenie-Alter angefangen und spielt eher Pop (so Nora Jones Elton John und so).
Rachmaninov (12.06.2006, 17:32): @Carola,
was macht die Kunst?
Wann wirst Du uns zum Recital laden?
:D
Zelenka (12.06.2006, 17:43): Original von Rachmaninov @Carola,
was macht die Kunst?
Wann wirst Du uns zum Recital laden?
:D
:leb :leb :leb :leb :leb
Gruß,
Zelenka
Carola (12.06.2006, 17:48): Original von Rachmaninov @Carola,
was macht die Kunst?
Wann wirst Du uns zum Recital laden?
:D
Kunst? Welche Kunst???
Aber ich übe fleißig, jeden Tag zwei mal 30 Minuten, mal mit, mal ohne Kopfhörer, dann aber auf halber Laustärke, das wäre mir sonst zu peinlich.
Inzwischen bin ich beim zweiten Stück (Marche) aus Bachs Notenbüchlein für Anna Magdalena angelangt. Für mich eine echte Herausforderung. Diese Achtel-Läufe in der rechten Hand und dann womöglich noch rechts legato, linke Hand Staccato. Gleichzeitig!
Macht aber großen Spaß, auch wenn es noch nicht viel mit Musik zu tun hat.
Danke der Nachfrage!
Carola :)
nikolaus (12.06.2006, 20:00): @ Carola
Neid!!! :down
@ alle
Mal 'ne generelle Frage: Gibt es Möglichkeiten, als kein Instrument spielender, nicht Noten lesen könnender Laie mit ein wenig Taktgefühl (so oder so :wink) und im fortgeschrittenen Alter das Klavierspielen zu erlernen (natürlich nur für den Hausgebrauch, es muß ja nicht gleich die Carnegie-Hall sein...)??
Nikolaus :( ?( :)
Carola (12.06.2006, 20:25): Hallo Nikolaus,
warum sollte es nicht möglich sein, auch im "fortgeschrittenen Alter" noch ein bisschen Klavier (und dabei nebenbei auch Noten) zu lernen? Gerade die Noten lkann man mit einem Klavier doch relativ einfach lernen, weil man mit den Tasten ganz konkret die unterschiedlichen Tonhöhen vor sich sieht und anspielen kann. Ganz ohne Unterricht, zumindest für den Einstieg, dürfte es allerdings schwierig werden. Aber da können Dir andere hier sicher fundierter etwas zu sagen. Man muss aber wohl in jedem Fall diese gewisse Peinlichkeit überwinden, sich mit Übungen herumzuplagen, die ansonsten schon Kinder spielend bewältigen.
Da geht´s mir übrigens auch nicht besser, deshalb übe ich ja auch so, dass mich niemand hört, notfalls über Kopfhörer. Freude macht es mir trotzdem, auch wenn ich mit meinen fast 49 Jahren ganz gewiss nicht mehr über bescheidensten Hausgebrauch hinauskommen werde. Aber für das professionelle Niveau haben wir ja die CD´s. :D
Nur Mut! :)
Mit Gruß von Carola
Heike (06.03.2009, 20:21): @Nikolaus hast du dein Projekt Klavier eigentlich in Angriff genommen? Das interessiert mich brennend, weil:
Ich gehe mit dieser Idee (Klavier spielen zu lernen im höheren Alter) nämlich auch seit einiger Zeit schwanger, kann mich aber nicht entscheiden. Ich bin 44, hab mal ganz früher Gitarre gelernt (was mir den Vorteil einbringt, leidlich Noten lesen zu können). Ich meine, ein passables Gehör und Gedächtnis zu haben und ich hab Zeit und Lust zum Üben.
Und im Zeitalter der digitalen Klaviere sind auch die Nachbran kein Problem mehr (ich wohne in einem wunderschönen Zweifamilienhaus und möchte mich dort auf keinen Fall unbeliebt machen).
An die Berliner: Wer kennt einen Musikalienhandel, wo ich mal die in Frage kommenden Digitalpianos (wahrscheinlich Yamaha) probehören und ansehen kann? Oder hat einer eine konkrete begründete Empfehlung (Schmerzgrenze: 1500 Euro?) Heike
nikolaus (06.03.2009, 20:29): Original von Hebre @Nikolaus hast du dein Projekt Klavier eigentlich in Angriff genommen? Das interessiert mich brennend, weil:
Nein, leider nicht http://www.smilies.4-user.de/include/Verlegen/smilie_verl_049.gif
Das liegt zunächst an der mangelnden Zeit. Denn ich bräuchte viel davon, weil ich nie ein Instrument gelernt habe, dementsprechend keine Noten lesen kann, und mein musikalisches Gehör - glaube ich - allenfalls durchschnittlich ist. Und natürlich möchte ich gleich so spielen, wie Martha Argerich... :cool (das bedeutet, dass ich den Frust fürchte, wenn es nicht so läuft, wie ich es mir denke).
Gruß, Nikolaus.
(nicht schimpfen, cellodil... :engel)
Heike (06.03.2009, 20:38): Ach je, da dachte ich du kannst mich mal ein wenig in Richtung Entscheidung PRO schubsen ....
Ich stell mir das irgendwie schon innerlich total befriedigend vor, wenn man mal 5 Takte Bach fehlerfrei spielen könnte ... aber vielleicht ist das ja auch irgendwie frustrierend, wenn man das nie so hinkriegt wie die großen Stars? Nee nee, noch hab ich die Illusion, dass es mir Spaß machen könnte, das nur so ganz allein für mich zu lernen.
Aber letztendlich zur Anschaffung und zum ultimativen Start entscheiden kann ich mich eben auch nicht, also irgendwie brauch ioch noch mal nen konkreten Rat. Heike
nikolaus (06.03.2009, 21:19): Original von Hebre Ach je, da dachte ich du kannst mich mal ein wenig in Richtung Entscheidung PRO schubsen ....
Kein Problem: TU ES!
Natürlich hast Du Recht: es sollte ja für einen selbst sein, und ich stelle mir auch ein großes Glücksgefühl vor, wenn einem ein paar Takte so gelingen, wie man es sich selbst vorstellt.
Den richtigen Rat können Dir sicherlich die Musiker unter uns geben!
Herzliche und aufmunternde (nicht ganz uneigennützig...) Grüße,
Nikolaus.
Heike (06.03.2009, 21:26): Hallo nikolaus Den richtigen Rat können Dir sicherlich die Musiker unter uns geben! Ja, sonst hätte ich mch ja längst entschieden! Ganz im Stillen hoffe ich wohl genau darauf, dass einer der Musiker bzw. Experten sagt: Kaufe dir das Klavier XYZ, bestelle dir dann den Klavierlehrer für X Stunden die Woche und dann beginne mit Stück ABC
Achje, manchmal komme ich mir vor wie ein fünfjähriges Mädchen! Ich will anfangen, aber ich weiß nicht wie und vor allem womit. Heike
Heike (06.03.2009, 21:30): P.s. @Nikolaus ich hoffe, du hast deine Pläne noch nicht ganjz ad acta gelegt? Vielleicht können wir uns irgendwie gegenseitig anstiften? Heike
nikolaus (06.03.2009, 21:34): Original von Hebre Ganz im Stillen hoffe ich wohl genau darauf, dass einer der Musiker bzw. Experten sagt: Kaufe dir das Klavier XYZ, bestelle dir dann den Klavierlehrer für X Stunden die Woche und dann beginne mit Stück ABC
Ach ja, das wäre schön...!
Nikolaus.
nikolaus (06.03.2009, 21:36): Original von Hebre P.s. @Nikolaus ich hoffe, du hast deine Pläne noch nicht ganjz ad acta gelegt? Vielleicht können wir uns irgendwie gegenseitig anstiften? Heike
ups, jetzt überschneiden wir uns.
Nein ganz ad acta habe ich die Pläne noch nicht gelegt. Ehrlich gesagt hast Du den Stein wieder ganz schön ins Rollen gebracht.
Ob es wohl sinnvoll ist, sich in einer Musikschule zu erkundigen? Oder lieber direkt einen privaten Lehrer zu suchen?
Nikolaus.
Heike (06.03.2009, 21:36): Na dann hoffen wir mal auf ganz selbstbewusste, konkrete Antworten!!!! Manchmal muss man sich eben einfach leiten lassen (sagt die Psychologin) ;-) Heike
nikolaus (06.03.2009, 21:45): Jau! :beer
Heike (06.03.2009, 21:49): Ich für mich würde lieber einen Privatlehrer haben wollen, Schulklassen sind nicht so mein Ding.
Aber das ist das geringere Übel, das Instrument bzw.dessen Auswahl nagt Stund um Stund an mir. Ich habe ständig das Gefühl, das falsche in Betracht zu ziehen (weil ich eben keine Ahnung von Klavieren habe, und von digitalen erst recht). UNd ich kenne auch niemanden, der mir da raten könnte. Ich möchte einfach für de nächsten 5 Jahre ein digitales Klavier zum Lernen kaufen. Mit der Option, ohne große Verrenkungen danach auf ein normales Klavier umstellen zu können (denn dann werde ich vielleicht umziehen). Irgendwie wird die Lust am Üben immer größer, aber die Ungewissheit, was als Einstiegsinstrument ok wäre auch nicht kleiner.
Aber ich hab null Ahnung, und ich wünsch mir iom Grunde jemanden, der sagt, wie es richtig ist oder eben mal was konkfretes empfehlen kann aus eigener Erfahrung. Heike
satie (06.03.2009, 22:23): Original von Hebre Ich für mich würde lieber einen Privatlehrer haben wollen, Schulklassen sind nicht so mein Ding.
Aber das ist das geringere Übel, das Instrument bzw.dessen Auswahl nagt Stund um Stund an mir. Ich habe ständig das Gefühl, das falsche in Betracht zu ziehen (weil ich eben keine Ahnung von Klavieren habe, und von digitalen erst recht). UNd ich kenne auch niemanden, der mir da raten könnte. Ich möchte einfach für de nächsten 5 Jahre ein digitales Klavier zum Lernen kaufen. Mit der Option, ohne große Verrenkungen danach auf ein normales Klavier umstellen zu können (denn dann werde ich vielleicht umziehen). Irgendwie wird die Lust am Üben immer größer, aber die Ungewissheit, was als Einstiegsinstrument ok wäre auch nicht kleiner.
Aber ich hab null Ahnung, und ich wünsch mir iom Grunde jemanden, der sagt, wie es richtig ist oder eben mal was konkfretes empfehlen kann aus eigener Erfahrung. Heike
Also: ich selber habe gute Erfahrungen gemacht mit Technics-Klavieren, Yamaha-Klavieren und Korg-Instrumenten, wobei das Korg, welches ich hier zu Hause habe, sogar das billigste von allen bisherigen war (700 Euro). Billig, da ohne Schnickschnack (ich kanns nicht leiden, wenn ich statt auf Tasten auf ein Schaltpult blicke mit 2000 verschiedenen Klangfarben, wenn ich doch nur einen guten Klabierklang brauche). Es gibt eines von Technics (wahrscheinlich mehrere), das einen Bösendorfer-Klang gesampelt hat und wirklich sehr schön klingt. Es kostete damals so um die 1000 Euro. Die Preise für günstige Modelle liegen generell so zwischen 600 und 1000 Euro. Wichtig ist, dass es sich um ein Modell mit Hammermechanik und gut gewichteten Tasten handelt (allerdings sollte das mittlerweile Standard sein). Bei manchen Musikhäusern kann man auf deren Internetseiten Klangbeispiele hören. Zu bedenken ist noch, dass der Klang über die Lautsprecher mitunter deutlich anders klingt als über Kopfhörer, daher wäre es am besten, im Musikgeschäft nach einem Einstiegsmodell zu fragen und es entweder selber auszuprobieren oder sich demonstrieren zu lassen, einmal mit und einmal ohne Kopfhörer. Thomann zum Beispiel hat sogar einen Ratgeber für Digitalpianos, vielleicht lohnt es sich, da mal reinzuschauen: http://www.thomann.de/de/onlineexpert_184.html
cellodil (07.03.2009, 07:52): Lieber Nikolaus,
Original von nikolaus (nicht schimpfen, cellodil... :engel )
:D so schnell gebe ich nicht auf :hello
Original von nikolaus Denn ich bräuchte viel davon, weil ich nie ein Instrument gelernt habe, dementsprechend keine Noten lesen kann, und mein musikalisches Gehör - glaube ich - allenfalls durchschnittlich ist.
Das mit dem Notenlesen sehe ich ja ein (ich kämpfe gelegentlich immer noch mit dem Tenorschlüssel, aber fürs Klavier kommt man - im Gegensatz zum Cello - ja mit zwei aus). Aber ein außergewöhnliches Hörvermögern brauchst Du (auf die Gefahr, dass alle Pianisten über mich herfallen werden) fürs Klavierspielen eigentlich nicht - es sei denn, Du willst es selber stimmen... Und Rhythmusgefühl hast Du als Tänzer ja ganz bestimmt...
Original von nikolaus Und natürlich möchte ich gleich so spielen, wie Martha Argerich... :cool
Vielleicht solltest Du doch eventuell einfach mal anfangen... :D
Original von nikolaus (das bedeutet, dass ich den Frust fürchte, wenn es nicht so läuft, wie ich es mir denke).
... und, wenn es Dir vielleicht doch Spaß machen würde?
Aber: Eigentlich weißt Du das ja alles schon. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass das im Augenblick bloß nicht die richtige Zeit dafür ist, dass "Dein Klavier" schon noch irgendwann kommen wird.
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (07.03.2009, 08:03): Liebe Heike,
ich kann Dich bei Deinem Projekt nur ermuntern. Die Voraussetzungen scheinen in jeder Hinsicht gut zu sein.
Original von Hebre das Instrument bzw.dessen Auswahl nagt Stund um Stund an mir. Ich habe ständig das Gefühl, das falsche in Betracht zu ziehen (weil ich eben keine Ahnung von Klavieren habe, und von digitalen erst recht). UNd ich kenne auch niemanden, der mir da raten könnte. Ich möchte einfach für de nächsten 5 Jahre ein digitales Klavier zum Lernen kaufen.
Ich würde, wenn ich ein Instrument anfange, mir - zumindest, wenn es sich um eines handelt, das in der Anschaffung eher teuer ist - erst mal eines mieten (egal, ob E-Piano oder "richtiges Klavier") und dann so nach einem Jahr entscheiden, ob ich dabei bleibe und mir das Spaß macht. Außerdem wirst Du, wenn Du ein wenig Erfahrung mit dem Instrument hast, auch eher wissen, was Du eigentlich haben möchtest, was Dir wichtig ist, wenn Du eines kaufst. So habe ich das zumindest beim Cello gehandhabt (das die Wiederanschaffung eines Klaviers nach sich gezogen hat).
Und ansonsten kommt es zunächst einfach mal darauf an, anzufangen. Ich würde mir, wenn Dir das gerade unter den Nägeln brennt, schnell einen Lehrer, der halbwegs kompetent wirkt und mit dem die Kommunikation zu funktionieren scheint, suchen; wenn Du dann nicht zufrieden bist: Lehrer kann - und soll - man wechseln. Der könnte Dich übrigens auch in Hinblick auf die Wahl eines (Miet-)Instruments beraten.
Ansonsten: Toi, toi, toi für Dein Projekt.
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (07.03.2009, 08:47): Liebe Heike,
... was mir noch eingefallen ist... Als ich mir mein Klavier gekauft habe, ist mir aufgefallen, dass Händler im Umland häufig deutlich günstiger im Preis und/oder den Konditionen sind als Händler in der Stadt. Ich denke, es würde sich auf jeden Fall lohnen, da nachzufragen.
Liebe Grüße
Sabine
cellodil (07.03.2009, 09:32): Liebe Heike,
gerade ist mir noch eine Literatur-Empfehlung von Gamaheh zum Thema "Klavier" eingefallen:
Original von Gamaheh Ich habe vor kurzem ein Buch gelesen, das ich nicht nur denen empfehlen möchte, die ein Klavier haben und es spielen, sondern auch denen, die die Klaviermusik lieben (ich gehöre auch leider nur zu den letzteren).
Es ist The Pianoshop on the Left Bank von T.E. Carhart, zuerst erschienen 2000 bei Chatto & Windus in London.
Der Autor ist ein in Paris lebender Amerikaner, der auf seinem täglichen Weg an einer unscheinbaren Klavierwerkstatt vorbeikommt und fasziniert ist von dem Laden, in dessen Schaufenster viele Utensilien für die Reparatur von Klavieren zur Schau gestellt sind. Zunächst scheut er sich, hineinzugehen, denn er besitzt kein Klavier und somit keinen Vorwand, obwohl er als Kind dieses Instrument spielen und lieben gelernt hat. Schießlich faßt er Mut und betritt den Laden. Es wird ihm jedoch schnell klar, daß nicht jeder dort willkommen ist, schon gar nicht in das innere Sanctum vordringen darf, in dem wohl die Klaviere lagern und repariert werden. Sein Anliegen, er trage sich mit dem Gedanken, ein Klavier zu kaufen, nützt ihm nichts. Im Laufe der Zeit erfährt er, daß er eine Empfehlung braucht, und so gelingt es ihm schließlich, in den Kreis der Erwählten aufgenommen zu werden.
Das Buch beschreibt unter anderem, wie er langsam aber beständig das Vertrauen und die Freundschaft des Klavierbauers gewinnt (auf die Art, die der Fuchs im Kleinen Prinzen "apprivoiser" nennt – "Freunde kann man nicht von der Stange kaufen") und schließlich einen Flügel – "den Stingl" – findet, den er kauft und in den Familienkreis aufnimmt.
Er findet eine solche Freude daran, dieses Instrument zu spielen, daß er beschließt, wieder Klavierunterricht zu nehmen. Er ruminiert über die Höhen und Tiefen seines Klavierunterrichts in Frankreich und den USA in seiner Kinderzeit und über die Freude, als Erwachsener wieder zu lernen – diesmal ohne jeden Anspruch außer seinem eigenen, ohne das Damoklesschwert der Hauskonzerte, ohne die Erwartungen der Lehrer und Eltern ...
Immer wieder besucht er die Klavierwerkstatt – den "Pianoshop on the Left Bank" – und wir erfahren eine Menge über Klaviere, ihre Besitzer, wie man sie spielt, über das Stimmen, welche technischen Unterschiede es gibt, wie man sie behandelt oder auch nicht ...
Der Autor wird zu einem wahren Klavierfanatiker; das geht so weit, daß er sogar einen Urlaub in Italien macht, um die Klavierfabrik Fazioli zu besuchen, nachdem er festgestellt hat, daß dieser Name, von dem er noch nie gehört hatte, in nur wenigen Jahren zu einem Gütesiegel geworden ist.
Dieses Buch habe ich in kürzester Zeit verschlungen, aber mit Genuß. Es ist gut zu lesen, und trotz der Behandlung von Technikalien in keiner Weise technisch. Obwohl kein Sachbuch, ist es auch kein Roman; vielmehr würde ich es als einen sehr ausgedehnten Essay beschreiben (239 Seiten und zwei Seiten formloser Literaturhinweise).
T.E. Carhart. The Pianoshop on the Left Bank. Taschenbuchausgabe: London: Vintage, 2001, £ 7,99.
Grüße, Gamaheh
... ein wunderbares Buch!!!!
Gibt es übrigens - im Moment aber nur antiquarisch - auch unter dem Titel "Ein Klavier in Paris" zum Beispiel bei amazaon auf Deutsch.
Liebe Grüße
Sabine
Heike (07.03.2009, 10:19): Danke schonmal für die Ermutigung und die vielen praktischen Ratschläge! Die überlange "Schwangerschaft" schreitet jetzt wieder fort, ich denke, das "Kind" wird dieses Jahr noch geboren. Heike
EinTon (07.03.2009, 19:12): Erwähnt sei, dass es auch Klavier-Software gibt, zB das Akoustik Piano von Native Instruments
Bedingung dafür ist ein halbwegs aktueller PC mit genügend Speicherplatz 15 GB und einer vernünftigen Soundkarte mit ASIO-Treibern , zB:
die "Audiophile" von M-Audio, die gibt es jetzt schon für unter 100 Euro.
Dazu braucht man noch ein Masterkeyboard mit Klaviertastatur, da hat die Firma Doepfer einiges im Angebot.
Nachdem was ich so höre, ist Software im Samplingbereich heutzutage oft besser als Hardware, da Digitalklaviere, Keyboards etc. einfach nicht so viel Speicherplatz eingebaut haben wie ein aktueller PC, und gute "Nachahmung" von akustischen Instrumenten ist nicht zuletzt eine Frage des verfügbaren Speicherplatzes.
rosa (25.05.2010, 20:03): Original von Carola Von Burgmüller kenne ich eine schöne Sinfonie - na gut, also Etüden.
Danke für den Tip!
Carola
Liebe Carola, der Sinfonien-Mann ist Norbert B, der dieses Jahr 200 wird so wie Schumann und Chopin. Ist der Bruder vom Etüden-Burgmüller Frederic. Aber die Etüden sind wirklich gut, Handgymnastik pur, wirklich sehr nett!
Es grüsst die Rosel
Jeremias (26.05.2010, 10:38): Oh ja, die guten alten Burgmüller-Etüden... gibt aber auch Heller oder Lemoine....
Leachim (26.05.2010, 15:58): und immer noch Czerny und Clementis Gradus ad Parnassum. Chopin- und Liszt Etüden sind dann schon etwas für "Wagemutige" oder Profis lg Michael:engel
Jeremias (30.10.2013, 17:05): Mein Digitalpiano gibt nun nach 20 Jahren den Geist auf... ich hatte mir überlegt nochmal eines anzuschaffen. Blüthner hat nun auch eines auf dem Markt, ich habe es gestern probiert. Mir hat da so viel gefehlt.... aus diesem Grunde habe ich mich dann gegen einn eletrisches entschieden, am Mittwoch kommt ein Traum in 88 Tasten der Firma Steinberg zu mir nach Hause
:leb :leb :leb
Rachmaninov (30.10.2013, 18:58): Original von Jeremias Mein Digitalpiano gibt nun nach 20 Jahren den Geist auf... ich hatte mir überlegt nochmal eines anzuschaffen. Blüthner hat nun auch eines auf dem Markt, ich habe es gestern probiert. Mir hat da so viel gefehlt.... aus diesem Grunde habe ich mich dann gegen einn eletrisches entschieden, am Mittwoch kommt ein Traum in 88 Tasten der Firma Steinberg zu mir nach Hause
:leb :leb :leb
Du bist irre
Amadé (30.10.2013, 19:32): Original von Rachmaninov Du bist irre
Wieso? Ein Semiprofi wie Jeremias kann sich nur auf einem sehr guten Instrument weiterentwickeln, von daher sehe ich die Anschaffung gerechtfertigt. Aber was kostet der Spaß? Meinen Enkelkindern habe ich vor 5 Jahren ein E-Piano gekauft, das ist für eine Mietwohnung ideal, man kann die Lautstärke reduzieren oder sich ganz über Kopfhörer kontrollieren. Nicht jeder wohnt in einem Eigenheim. Grüße Amadé
Rachmaninov (31.10.2013, 12:42): Original von Amadé Original von Rachmaninov Du bist irre
Wieso? Ein Semiprofi wie Jeremias kann sich nur auf einem sehr guten Instrument weiterentwickeln, von daher sehe ich die Anschaffung gerechtfertigt. Aber was kostet der Spaß? Meinen Enkelkindern habe ich vor 5 Jahren ein E-Piano gekauft, das ist für eine Mietwohnung ideal, man kann die Lautstärke reduzieren oder sich ganz über Kopfhörer kontrollieren. Nicht jeder wohnt in einem Eigenheim. Grüße Amadé
Amade,
meine Aussage misst Du mit einem "Augenzwinkern" :wink lesen und dem Wissen, dass ich Jeremias ja wirklich kenne .......
EinTon (31.10.2013, 14:18): Original von Jeremias am Mittwoch kommt ein Traum in 88 Tasten der Firma Steinberg zu mir nach Hause
:leb :leb :leb
Steinberg oder nicht doch Steinway ?
(Steinberg ist mir bislang eher als Hersteller digitaler Musikproduktions-Software bekannt :) )
Jeremias (01.11.2013, 20:36): Das war lange lange überfällig! Es ist ein Steinberg, hat mir sofort zugesagt und ich will nicht immer zu meinen Eltern zum üben fahren. Meine Lehrerin ist total happy und meint, jetzt wird noch konsequenter gearbeitet als bisher. Bis Ende Dezember möchte sie unter anderem die kompletten sinfonischen Etüden und Schubert D 946 komplett machen ;)
Amadé (02.11.2013, 10:10): Von den Sinfonischen Etüden gibt es bald von mir eine neue Webseite, ich warte noch, bis Du soweit bist. Nimmst Du auch die 5 Variationen aus dem Nachlass dazu? Vor 4 Wochen hörte ich op.13 mit Till Fellner, auf dem Programmzettel fehlten die posthumen, dann spielte er sie doch, nicht als Block, wie z. B. Richter, sondern einzeln bzw. als Zweier.
Gruß Amadé
Jeremias (02.11.2013, 18:43): Ja, ich denke ich nehme sie mit dazu, würde sie dann vor dem finale am Stück spielen
Florestan (03.11.2013, 11:38): Original von Amadé
Meinen Enkelkindern habe ich vor 5 Jahren ein E-Piano gekauft, das ist für eine Mietwohnung ideal, man kann die Lautstärke reduzieren oder sich ganz über Kopfhörer kontrollieren. Nicht jeder wohnt in einem Eigenheim. Grüße Amadé
Es gibt auch die Variante mit einem richtigen Flügel, nämlich als "silent piano", z.B. von Yamaha. Der lässt sich komplett stumm schalten, und man spielt wie sonst auch, nur das der Klang gesampelt wird. Da aber für die Klangsynthese die hochwertigen Flügel genutzt werden, ist das Resultat sehr ordentlich. Der Vorteil gegenüber einem elektronischen Instrument besteht darin, das man zum einen den originalen Klavierklang hat, und zum anderen den Anschlag eines mechanischen Instrumentes. Die Kosten sind jedoch deutlich höher, das geht so bei ca. 15.000 € in der kleinsten Variante los.
Florestan
Nicolas_Aine (03.11.2013, 15:39): gibts auch als Klavier, mein Mitbewohner hat eins für ca. 5000€ gekauft. Nicht unterschätzen sollte man die Tastengeräusche, ich hör die nämlich auch im Nebenzimmer noch. Aber viel weiter hört mans dann glaub ich nicht, evt. Bewohner in anderen Wohnung im gleichen Haus hören mit Sicherheit nichts.
satie (03.11.2013, 15:42): Original von Florestan
Es gibt auch die Variante mit einem richtigen Flügel, nämlich als "silent piano", z.B. von Yamaha. Der lässt sich komplett stumm schalten, und man spielt wie sonst auch, nur das der Klang gesampelt wird. Da aber für die Klangsynthese die hochwertigen Flügel genutzt werden, ist das Resultat sehr ordentlich. Der Vorteil gegenüber einem elektronischen Instrument besteht darin, das man zum einen den originalen Klavierklang hat, und zum anderen den Anschlag eines mechanischen Instrumentes. Die Kosten sind jedoch deutlich höher, das geht so bei ca. 15.000 € in der kleinsten Variante los.
Florestan
Nicht zu vergessen: das Silent-System kann teilweise nachgerüstet werden. Ich habe zwei Schüler, die Silent-Pianos besitzen und damit sehr glücklich sind.
Herzlich, S A T I E
satie (03.11.2013, 15:45): Original von EinTon
Steinberg oder nicht doch Steinway ?
(Steinberg ist mir bislang eher als Hersteller digitaler Musikproduktions-Software bekannt :) )
Ich musste auch nachschauen: es handelt sich dabei um eine Thüringer Klavierbauerfamilie :-)
EinTon (03.11.2013, 20:55): Original von Satie Original von EinTon
Steinberg oder nicht doch Steinway ?
(Steinberg ist mir bislang eher als Hersteller digitaler Musikproduktions-Software bekannt :) )
Ich musste auch nachschauen: es handelt sich dabei um eine Thüringer Klavierbauerfamilie :-)
Tja, mittlerweile hab ich's auch gemerkt :wink
http://www.wilh-steinberg.com/
Die von mir erwähnte Softwarefirma hat die Adresse:
http://www.steinberg.net/de/home.html
Gruß,
EinTon
Jeremias (04.11.2013, 14:17): Übermorgen kommt es, ich freu mich total! Dann werden meine Nachbarn jeden Tag wunderbare Musik hören können ;)
Rachmaninov (04.11.2013, 17:36): Original von Jeremias Übermorgen kommt es, ich freu mich total! Dann werden meine Nachbarn jeden Tag wunderbare Musik hören können ;)
Ich vermute, dass man auch einen Kopfhörer anschließen kann!
EinTon (04.11.2013, 17:54): @Rachmaninov: Jeremias' neues Piano ist "real" , nicht digital. :wink
Jeremias (06.11.2013, 12:48): Tja... heute wurde es geliefert und ... wieder mitgenommen... es passt nicth durch das Treppenhaus, keine Chance.... :(
EinTon (06.11.2013, 14:52): Baukran bestellen! :D
(Auf diese Weise haben wir mal eine Waschmaschine in meine damalige WG bekommen (Badezimmertür zu schmal, also durchs Fenster geliftet...). Der Baukran stand da aber schon nebenan auf ner Baustelle...)
Jeremias (15.11.2013, 11:47): Seit 3 Tagen steht mein Blüthner Digital 2 nun zu Hause. Es ist nach dem Technics mit dem einfachen Anschlag eine große Umstellung. Aber ich sage Euch, es macht Spaß! Der Anschlag ist fast wie bei einem richtigen Klavier, ja sogar Flügel, denn eine solche Mechanik steckt in dem Ding, dazu richtige Hämmerchen.... ein tolles Gerät