Einojuhani Rautavaara

nikolaus (19.01.2007, 23:08):
Auf dem Nachhauseweg heute abend habe ich im Radio einen Mitschnitt eines Konzerts gehört mit folgendem Werk:

Cantus Arcticus

von Einojuhani Rautavaara.

Es werden dort Band Vogelstimmen eingespielt, was sehr reizvoll klang.

Kann mir jemand etwas zu Komponist und/oder Werk sagen.

Besten Dank, Nikolaus.
embe (14.02.2007, 09:24):
Hallo Nikolaus,
hab deine Frage eben erst gefunden.
Rautavaara ist ein Finne, er schreibt eine moderne aber durchaus
nicht unanhörbare Musik.
Einige der frühen Werke sind seriell.
Seine Sym. sind wirklich hörenswert. 7. + 8. sind meine Lieblingssym von ihm.
3 Klavierkonzerte kenne ich, Autnum garden ist ein verkapptes 4. Konzert.
Einige Konzerte z.B. für Klarinette, Cello, Violine sind mir auch bekannt.
Seine Chorwerke bieten auch viel tolle Musik.
Das grosse On the last Frontier für Chor und Orchester ist ein gewaltiges
Werk nach einer Dichtung von Edgar E. Poe.
Hochromantisch :down
Book of Visions ist eine relativ neue Komposition, abgeklärt, ja fast schon ein Abschied.
Also ich mag die Musik sehr und habe viele Aufnahmen im Regal.

Gruß
embe
nikolaus (14.02.2007, 23:05):
Danke, embe!

Nikolaus.
embe (15.02.2007, 09:27):
Hallo,
zum Cantus hab ich noch was.
Das Band mit den Vogelstimmen wurde von Rautavaara selbst
angefertigt. Diese Vogelstimmen wurden zum Teil bearbeitet und per Overdubbing vervielfacht.
Ein wunderbares Werk welches Rautavvara relativ bekannt machte in der Musikwelt.

Gruß
embe
nikolaus (15.02.2007, 23:05):
Nochmals Danke :thanks!

Nikolaus.
Rachmaninov (16.07.2007, 18:21):
Forianer,

seit einigen Tagen hörte ich imemr wieder das Violinkonzert von Einojuhani Rautavaara, das er im Jahr 1977 komponierte.

http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3499231.jpg

Formal ist das Konzert zweisätzig, wobei dies nur ein äußerer rahmen ist, der sich im Konzert eigentlich nicht exakt so wiederspiegelt. Ebenfalls ist der Titel Violinkonzert stellenweise recht "irreführend!".

Aber zur Musik und ihrer Wirkung:

Der erste Satz hat mich beim ersten Hören fast entsetzt, hat aber ein kompositorisch ungeheime Kraft und erzeugt irrsinnig Spannung.
Im ersten Teil spielt die Solovioline, und es reihen sich immer wieder neue Klangelemente im Spiel der Violine hinzu, Anfangs Glocken und Streicher, dann kräftige Bässe, Flöten, Horn und perkussive Klänge. Dann erstummt die Solovioline kurz, das Orchester spielt kraftvoll auf. Anschließend erfolgt eine Art "Dialog" der Solovioline mit verschiedenen anderen Instrumente. Dieser Dialog wird abgelöst von lieblichem Violinspiel begleitet rein durch die Streicher. Unglaublich interessant im ersten Satz ist dieser ständige Wechsel des Hörereignisses durch immer wieder neue, bzw. neu arrangierte Instrumentierungen. Das erzeugt einen unglaublichen "mythischen" Spannungsbogen. Da erkennt man Motive, die ganz kurz an Sibelius erinnern könnten, aber völlig eigenständig sind. Man wird richtig "eingefangen", man MUSS einfach sehr intensiv zuhören um imm wieder den neuen Reizen zu folgen. Das ganze erste Satz endet mit einer "Erinnerung" an das Eingangsthema, Glocken, Streicher und die Violine.

Der zweite Satz beginnt mit der Solovioline, kraft voll bis die Bässe und Trommeln sich gesellen. Dazu kraftvolle, peitschenartige perkussive Elemente, kräftige STreicher, Bässe und Trommeln. Alles im Wechsel. Vor allem die geschickte Nutzung dieser Vielfalt der Klanelemente macht den Satz sehr spannend. Hier ist keine Sekunde langweil, da auch immer wieder die Solovioline neue Themen vergibt. Nur teilweise verstummt diese. Z.B. beim Einsatz der Flöten, die abgelöst werden durch Hörner um anschließend wieder zu übernehmen. Zwischendurch eine Art Kadenz der Solovioline. Auch im zweiten Satz, eine durchgehend Spannende und höchst interessante Komposition.

Mich begeistert vor allem, wie hier immer wieder die verschiedenen Instrumentengruppen geschickt eingesetzt werden.

Wahrscheinlich könnt ihr mit meiner Schilderung nicht so viel Anfangen, man kann das aber auch wirklich kaum beschreiben. :wink

Also, einfach anhören! Höchst interessant!

Übrigens, O. Vänskä und das Lathi SO zeigt sich hier wiedereinmal als ein sehr gutes Duo in Sachen skandinavische Musik. Diese fast "neutrale unterkühlte" Spielweise, gepaart mit dem Spiel von Kuusisto ergibt eine vorzügliche Aufnahme. Wäre spannd zu erfahren wie ein Repin dieses Werk einspielen würde.
Rachmaninov (20.07.2007, 09:08):
Habe eben mal den Leben und Werk von ihm auf Wikipedia gelesen!

Finde ich recht interessant.
Insb. seine Instrumentalkonzerte und Sinfonien möchte ich gerne kennenlernen... :D
Rachmaninov (30.07.2007, 18:39):
Gerade hört ich zum wiederholten male das bereits angesprochene Cantus arcticus op. 61 mit dem "Beinamen" Concerto for Birds & Orchestra.

wie bereits von embe geschrieben hatte ......


Das Band mit den Vogelstimmen wurde von Rautavaara selbst
angefertigt. Diese Vogelstimmen wurden zum Teil bearbeitet und per Overdubbing vervielfacht.
Ein wunderbares Werk welches Rautavvara relativ bekannt machte in der Musikwelt.


Es sei angemerkt, das Rautavaara die Marschländer des Nordens durchwanderte und es sich dabei um arktische Vögle handelt.

Ein sehr spannenden, sehr interessantes Werk. Allerdings muss man sich wirklich darauf einlassen. Läßt man sich auf die Vogelstimmen ein so erlebt man eine Verschmelzung der Natur insb. mit den Blasinstrumenten des Orchsters. Das ganze "begleitet" vom Orchstern, vor allem den Streichern.
Das Orchester erzeugt eine mystische Atmosphäre.

genau dies Musik spricht mich immer wieder an :cool

Rautavaara schrieb in seine Anweisung


"An den Herbst denken und an Tchaikovsky"


Ich selber dachte eher an Finnland und den Herbst :)

Die einzige mir (bisher) bekannte Aufnahme

http://www.jpc.de/image/cover/front/0/1491148.jpg

.. vorzüglich!
Cosima (04.08.2007, 09:05):
In einer älteren Piano News-Ausgabe (aus 2000) fand ich eben zufällig eine Rezension über das 3. Klavierkonzert, das Rautavaara auf den Wunsch von Vladimir Ashkenazy schrieb. Es gedacht für einen Pianisten, der auch gleichzeitig das Orchester leiten will (warum eigentlich?).

Das so entstandene Klavierkonzert trägt den Untertitel „Geschenk der Träume“ (Zitat aus Baudelaires Gedicht), es ist aus 1996. Es soll Rautavaaras interessantestes Klavierkonzert sein; das Traumbild, das hier zugrunde liegt, ist das Freilassen von zuvor eingesperrten Delphinen im Meer und wie sie ihre neue Freiheit genießen. :tongue:

Zu der Interpretation wird gesagt, dass Ashkenazy und sein Orchester in „berauschender Klarheit und fesselnder Klangdichte“ spielen.

Klingt ganz spannend.

Gruß, Cosima

http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3476806.jpg (In dieser Aufmachung mittlerweile zu einem günstigeren Preis erschienen.)
Rachmaninov (03.10.2007, 17:43):
Forianer,

die 4 Sätze der 6. Sinfonie Rautavaara beziehen sich programmatisch auf seine Oper "Vincent", die ich allerdings nicht kenne. Durch den programmatischen Bezug nimmt die Sinfonie daher eine gewisse Sonderstellung in Rautavaara's Sachaffen und Wirken ein.

Die Sätze sind "Beschreibungen" von Gemälden V.v.Goghs und ebenso eigentümlich und "wirr" wie uns V.v.Gogh wohl teilweise in seiner Biographie erscheinen mag.
Sehr unterschiedliche Eindrücke werden hier mittels zahlreicher Stimmungswechsel vermittelt und, typisch Rautavaara, unter Ausnutzung zahlreicher eher "vernachlässigter" Instrumente erzeugt!


Die Spaltung in reale und imaginäre Wirklichkeit verleiht Vincentiana faszinierende Dimensionen
Quelle: Ondine Booklet


Dies steht im CD booklet und dies muss man sich wohl vor Augen halten wenn man diese doch sehr eigenwillige Sinfonie hört.

Bisher kenne ich nur diese Aufnahme

http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7069899.jpg

Sie erscheint mir recht gut, aber ich kann mir durchaus vorstellen, daß es event. noch eindrucksvollere Aufnahmen gibt, bzw. geben wird.
Rachmaninov (28.11.2007, 20:49):
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7069899.jpg



Rautavaara's VK konnte mich anfangs nicht überzeugen. Dies hatte sich nach einigen Hörsitzungen deutlich geändert.
Daher war ich guter Dinge bei seinem Cellokonzert.

Das Cellokonzert entstand 1968 und stellt laut Booklet den "Beginn einer neuen Stilrichtung in Rautavaara's Schaffen dar.

Mich fasziniert das CC weniger als das ca. 9 Jahre später entstandene Violinkonzert. Die Wirkung ist eher schlicht, die Orchestration eher "kammermusikalisch", wodurch der Solist in der Vordergrund rückt. Mich überzeugt der Solist allerdings nicht wirklich. Mir erscheint Ylönen eher etwas farblos, was sicherlich maßgeblich zur Wirkung der Aufnahme auf mich beiträgt im eher negativer Hinsicht.

Der erste Satz verwirrt mich mehr als er mich überzeugt, vielleicht bedarf es einen "Entwicklungsprozeß"

Der zweite Satz ist deutlich "meldoischer" als der erste, wobei Ylönen gerade hier, wo es sich anbieten würde, doch "blas" bleibt.

Vielleicht entdecke ich irgendwann eine Aufnahme, die mich eher überzeugt! Glaube Geringas könnte hier um einiges überzeugender Klingen.
nikolaus (19.01.2007, 23:08):
Auf dem Nachhauseweg heute abend habe ich im Radio einen Mitschnitt eines Konzerts gehört mit folgendem Werk:

Cantus Arcticus

von Einojuhani Rautavaara.

Es werden dort Band Vogelstimmen eingespielt, was sehr reizvoll klang.

Kann mir jemand etwas zu Komponist und/oder Werk sagen.

Besten Dank, Nikolaus.
embe (14.02.2007, 09:24):
Hallo Nikolaus,
hab deine Frage eben erst gefunden.
Rautavaara ist ein Finne, er schreibt eine moderne aber durchaus
nicht unanhörbare Musik.
Einige der frühen Werke sind seriell.
Seine Sym. sind wirklich hörenswert. 7. + 8. sind meine Lieblingssym von ihm.
3 Klavierkonzerte kenne ich, Autnum garden ist ein verkapptes 4. Konzert.
Einige Konzerte z.B. für Klarinette, Cello, Violine sind mir auch bekannt.
Seine Chorwerke bieten auch viel tolle Musik.
Das grosse On the last Frontier für Chor und Orchester ist ein gewaltiges
Werk nach einer Dichtung von Edgar E. Poe.
Hochromantisch :down
Book of Visions ist eine relativ neue Komposition, abgeklärt, ja fast schon ein Abschied.
Also ich mag die Musik sehr und habe viele Aufnahmen im Regal.

Gruß
embe
nikolaus (14.02.2007, 23:05):
Danke, embe!

Nikolaus.
embe (15.02.2007, 09:27):
Hallo,
zum Cantus hab ich noch was.
Das Band mit den Vogelstimmen wurde von Rautavaara selbst
angefertigt. Diese Vogelstimmen wurden zum Teil bearbeitet und per Overdubbing vervielfacht.
Ein wunderbares Werk welches Rautavvara relativ bekannt machte in der Musikwelt.

Gruß
embe
nikolaus (15.02.2007, 23:05):
Nochmals Danke :thanks!

Nikolaus.
Rachmaninov (16.07.2007, 18:21):
Forianer,

seit einigen Tagen hörte ich imemr wieder das Violinkonzert von Einojuhani Rautavaara, das er im Jahr 1977 komponierte.

http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3499231.jpg

Formal ist das Konzert zweisätzig, wobei dies nur ein äußerer rahmen ist, der sich im Konzert eigentlich nicht exakt so wiederspiegelt. Ebenfalls ist der Titel Violinkonzert stellenweise recht "irreführend!".

Aber zur Musik und ihrer Wirkung:

Der erste Satz hat mich beim ersten Hören fast entsetzt, hat aber ein kompositorisch ungeheime Kraft und erzeugt irrsinnig Spannung.
Im ersten Teil spielt die Solovioline, und es reihen sich immer wieder neue Klangelemente im Spiel der Violine hinzu, Anfangs Glocken und Streicher, dann kräftige Bässe, Flöten, Horn und perkussive Klänge. Dann erstummt die Solovioline kurz, das Orchester spielt kraftvoll auf. Anschließend erfolgt eine Art "Dialog" der Solovioline mit verschiedenen anderen Instrumente. Dieser Dialog wird abgelöst von lieblichem Violinspiel begleitet rein durch die Streicher. Unglaublich interessant im ersten Satz ist dieser ständige Wechsel des Hörereignisses durch immer wieder neue, bzw. neu arrangierte Instrumentierungen. Das erzeugt einen unglaublichen "mythischen" Spannungsbogen. Da erkennt man Motive, die ganz kurz an Sibelius erinnern könnten, aber völlig eigenständig sind. Man wird richtig "eingefangen", man MUSS einfach sehr intensiv zuhören um imm wieder den neuen Reizen zu folgen. Das ganze erste Satz endet mit einer "Erinnerung" an das Eingangsthema, Glocken, Streicher und die Violine.

Der zweite Satz beginnt mit der Solovioline, kraft voll bis die Bässe und Trommeln sich gesellen. Dazu kraftvolle, peitschenartige perkussive Elemente, kräftige STreicher, Bässe und Trommeln. Alles im Wechsel. Vor allem die geschickte Nutzung dieser Vielfalt der Klanelemente macht den Satz sehr spannend. Hier ist keine Sekunde langweil, da auch immer wieder die Solovioline neue Themen vergibt. Nur teilweise verstummt diese. Z.B. beim Einsatz der Flöten, die abgelöst werden durch Hörner um anschließend wieder zu übernehmen. Zwischendurch eine Art Kadenz der Solovioline. Auch im zweiten Satz, eine durchgehend Spannende und höchst interessante Komposition.

Mich begeistert vor allem, wie hier immer wieder die verschiedenen Instrumentengruppen geschickt eingesetzt werden.

Wahrscheinlich könnt ihr mit meiner Schilderung nicht so viel Anfangen, man kann das aber auch wirklich kaum beschreiben. :wink

Also, einfach anhören! Höchst interessant!

Übrigens, O. Vänskä und das Lathi SO zeigt sich hier wiedereinmal als ein sehr gutes Duo in Sachen skandinavische Musik. Diese fast "neutrale unterkühlte" Spielweise, gepaart mit dem Spiel von Kuusisto ergibt eine vorzügliche Aufnahme. Wäre spannd zu erfahren wie ein Repin dieses Werk einspielen würde.
Rachmaninov (20.07.2007, 09:08):
Habe eben mal den Leben und Werk von ihm auf Wikipedia gelesen!

Finde ich recht interessant.
Insb. seine Instrumentalkonzerte und Sinfonien möchte ich gerne kennenlernen... :D
Rachmaninov (30.07.2007, 18:39):
Gerade hört ich zum wiederholten male das bereits angesprochene Cantus arcticus op. 61 mit dem "Beinamen" Concerto for Birds & Orchestra.

wie bereits von embe geschrieben hatte ......


Das Band mit den Vogelstimmen wurde von Rautavaara selbst
angefertigt. Diese Vogelstimmen wurden zum Teil bearbeitet und per Overdubbing vervielfacht.
Ein wunderbares Werk welches Rautavvara relativ bekannt machte in der Musikwelt.


Es sei angemerkt, das Rautavaara die Marschländer des Nordens durchwanderte und es sich dabei um arktische Vögle handelt.

Ein sehr spannenden, sehr interessantes Werk. Allerdings muss man sich wirklich darauf einlassen. Läßt man sich auf die Vogelstimmen ein so erlebt man eine Verschmelzung der Natur insb. mit den Blasinstrumenten des Orchsters. Das ganze "begleitet" vom Orchstern, vor allem den Streichern.
Das Orchester erzeugt eine mystische Atmosphäre.

genau dies Musik spricht mich immer wieder an :cool

Rautavaara schrieb in seine Anweisung


"An den Herbst denken und an Tchaikovsky"


Ich selber dachte eher an Finnland und den Herbst :)

Die einzige mir (bisher) bekannte Aufnahme

http://www.jpc.de/image/cover/front/0/1491148.jpg

.. vorzüglich!
Cosima (04.08.2007, 09:05):
In einer älteren Piano News-Ausgabe (aus 2000) fand ich eben zufällig eine Rezension über das 3. Klavierkonzert, das Rautavaara auf den Wunsch von Vladimir Ashkenazy schrieb. Es gedacht für einen Pianisten, der auch gleichzeitig das Orchester leiten will (warum eigentlich?).

Das so entstandene Klavierkonzert trägt den Untertitel „Geschenk der Träume“ (Zitat aus Baudelaires Gedicht), es ist aus 1996. Es soll Rautavaaras interessantestes Klavierkonzert sein; das Traumbild, das hier zugrunde liegt, ist das Freilassen von zuvor eingesperrten Delphinen im Meer und wie sie ihre neue Freiheit genießen. :tongue:

Zu der Interpretation wird gesagt, dass Ashkenazy und sein Orchester in „berauschender Klarheit und fesselnder Klangdichte“ spielen.

Klingt ganz spannend.

Gruß, Cosima

http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3476806.jpg (In dieser Aufmachung mittlerweile zu einem günstigeren Preis erschienen.)
Rachmaninov (03.10.2007, 17:43):
Forianer,

die 4 Sätze der 6. Sinfonie Rautavaara beziehen sich programmatisch auf seine Oper "Vincent", die ich allerdings nicht kenne. Durch den programmatischen Bezug nimmt die Sinfonie daher eine gewisse Sonderstellung in Rautavaara's Sachaffen und Wirken ein.

Die Sätze sind "Beschreibungen" von Gemälden V.v.Goghs und ebenso eigentümlich und "wirr" wie uns V.v.Gogh wohl teilweise in seiner Biographie erscheinen mag.
Sehr unterschiedliche Eindrücke werden hier mittels zahlreicher Stimmungswechsel vermittelt und, typisch Rautavaara, unter Ausnutzung zahlreicher eher "vernachlässigter" Instrumente erzeugt!


Die Spaltung in reale und imaginäre Wirklichkeit verleiht Vincentiana faszinierende Dimensionen
Quelle: Ondine Booklet


Dies steht im CD booklet und dies muss man sich wohl vor Augen halten wenn man diese doch sehr eigenwillige Sinfonie hört.

Bisher kenne ich nur diese Aufnahme

http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7069899.jpg

Sie erscheint mir recht gut, aber ich kann mir durchaus vorstellen, daß es event. noch eindrucksvollere Aufnahmen gibt, bzw. geben wird.
Rachmaninov (28.11.2007, 20:49):
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7069899.jpg



Rautavaara's VK konnte mich anfangs nicht überzeugen. Dies hatte sich nach einigen Hörsitzungen deutlich geändert.
Daher war ich guter Dinge bei seinem Cellokonzert.

Das Cellokonzert entstand 1968 und stellt laut Booklet den "Beginn einer neuen Stilrichtung in Rautavaara's Schaffen dar.

Mich fasziniert das CC weniger als das ca. 9 Jahre später entstandene Violinkonzert. Die Wirkung ist eher schlicht, die Orchestration eher "kammermusikalisch", wodurch der Solist in der Vordergrund rückt. Mich überzeugt der Solist allerdings nicht wirklich. Mir erscheint Ylönen eher etwas farblos, was sicherlich maßgeblich zur Wirkung der Aufnahme auf mich beiträgt im eher negativer Hinsicht.

Der erste Satz verwirrt mich mehr als er mich überzeugt, vielleicht bedarf es einen "Entwicklungsprozeß"

Der zweite Satz ist deutlich "meldoischer" als der erste, wobei Ylönen gerade hier, wo es sich anbieten würde, doch "blas" bleibt.

Vielleicht entdecke ich irgendwann eine Aufnahme, die mich eher überzeugt! Glaube Geringas könnte hier um einiges überzeugender Klingen.
Nordolf (21.09.2008, 22:14):
Hallo!

Rautavaara schreibt eine sehr faszinierende Musik, die auf einer Wolke berauschender Essenzen zu schweben scheint. Beseelter Wohlklang mischt sich mit fremdartig klingenden Harmonien und harten Ausbrüchen. Die Klänge scheinen häufig in großen, weiten Kreisen dahinzugleiten. Alles wirkt entrückt, unfassbar wie ein Traum. Neben einem gewissen nordischen Ton, der seine Wurzeln bei Sibelius hat, finden sich hier aber auch Einflüsse aus dem französischen Impressionismus: - gerade die Klangfarbenbehandlung lässt mich manchmal an Ravel denken.

http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0761195097823.jpg

Harp Concerto
Symphony No. 8 'The Journey'"

Harfe: Marielle Nordmann
Leif Segerstam / Helsinki Philharmonic Orchestra
2001


In den letzten Tagen habe ich diese CD sehr häufig gehört. Das Harfenkonzert verbreitet eine introvertierte Wärme, die von wenigen dramatischen Ausbrüchen kontrastiert wird (letztere vor allem im 3. Satz). Paradoxerweise assoziiere ich mit der Musik aber trotzdem eine Winterlandschaft, in der es unaufhörlich schneit. Ganz besonders der zweite Satz mit seiner eindringlichen, einfachen Melodik lässt mir die Worte "Leise rieselt der Schnee" nicht aus dem Kopf gehen: - natürlich sind es die Töne der Harfe, die mich an fallenden Schnee denken lassen (mit gleicher Berechtigung mag man aber auch einen plätschernden Bach assoziieren). Rautavaara wollte in diesem Konzert einen sehr vollen und ausgewogenen Harfenklang erreichen - deshalb stellte er dem Soloinstrument zwei Orchesterharfen zur Seite. Er kostet dementsprechend die Farben des Saiteninstruments geradezu genüsslich aus.

Die 8. Symphonie heißt "Die Reise" und demonstriert deutlich Rautavaaras Auffassung der Symphonie. Der Komponist sieht in ihr nicht in erster Linie eine Form - die etwa als veraltet aufzugeben sei -, sondern eine bestimmte Denkweise in der Musik. Es geht in der Symphonie um die erzählerische Dimension, um eine allmähliche Verwandlung, um Visionen und Aspekte, Licht und Farben, die sich wandeln auf einer identischen Grundlage.
Der erste Satz fliesst in weiten Kreisen dahin, die ruhevoll wirken, aber auch eine gewisse epische Breite, einen erzählenden Duktus transportieren. Rautavaara baut die Symphonie auf einem Grundmotiv auf, das er verschiedenen Wandlungen unterwirft und mehrfach variiert. In den letzten Minuten des Anfangssatzes dramatisiert sich die Musik: - das Hauptmotiv wird nun von den Hörnern aufgenommen. Das nachfolgende kurze Scherzo trägt einen recht munteren, lauten Charakter und leitet in die intime, lyrische Stimmung des 3. Satzes über. Der 4. Satz schließlich bringt eine Menge Pathos in die Musik: - die Blechbläser intonieren eine Variation des Grundmotivs, die grandios und bedeutungsvoll anmutet. Der "Reisende" scheint vor einer großartigen Naturkulisse seinem Schicksal "entgegenzusegeln". In einem lauten fortissimo endet die Symphonie.

Da die Ondine-CDs derzeit zum Midprice zu haben sind, wird meine Reise in die Klangwelt Rautavaaras wohl rasche Fortschritte machen.

Herzliche Grüsse!
Jörg
Walter (22.09.2008, 07:44):
:down ich werde gleich Heute, wenn ich nach Hause komme Rautavaara auflegen - nach diesem Beitrag von Jörg geht gar nichts Anderes!
Nordolf (24.10.2008, 21:42):
Meine derzeitge Lieblingskomposition von Rautavaara ist "Angels and Visitations" aus dem Jahre 1977 - hier mit Leif Segerstam und dem Helsinki Philharmonic Orchestra:

http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761195088128.jpg

Der ca. 19minütige musikalische "Thriller" beruht auf einem mehrmals wiederkehrenden Kindheitstraum des Komponisten: - er wurde von einem gewaltigen, grauen Wesen heimgesucht, das ihn mit seiner Kraft und Ausstrahlung zu ersticken drohte, bis er schließlich loslassen und mit dem Wesen verschmelzen konnte. In der spirituellen Sichtweise Rautavaaras stellte dieses Wesen einen Engel dar. Für Rautavaara sind Engel also keine harmlosen, freundlichen Gotteshelfer, sondern sie stehen als Symbol für den Einbruch des ganz Anderen, des Ungeheuren in die alltägliche Welt.
Diese Mischung aus Dämonie und Licht wird sehr eindrucksvoll insziniert. Nervöse, "wühlende" Streicherklänge erheben sich aus einem leisen Beginn zu einem machtvollen dissonanten Strom. Melodiöse, aber fahle Streicher werden von geheimnisvollen Glockenspieltönen begleitet, die eine mitternächtliche Stimmung erzeugen. Immer wieder brausen schräge, bombastische Bläserklänge in den Klangraum - begleitet von krachendem Schlagwerk. Ein bedrohlicher Bassteppich bleibt ständig präsent. In der Mitte des Werkes darf dann Herr Segerstam einen kurzen, aber gewaltigen Schrei tun (irgendwie scheint er der Spezialist dafür zu sein: - der schwedische Komponist A. Hillborg erlaubte ganz ausschliesslich nur Leif Segerstam in seinem Klarinettenkonzert zu schreien). Die lichten Streicherharmonien gewinnen zum Ende die Oberhand und leiten zu einer Apotheose über, die dann in geheimnisvoller Stille wieder endet.

Unheimlich-phantastische Musik für das innere Kino...

Herzliche Grüsse!
Jörg
thwinter12 (24.10.2008, 22:27):
Hallo allen,

dass sich die Labels Ondine und BIS um die Werke Rautavaaras "bemühen" ist mir nicht entgangen. Was haltet Ihr allerdings von den Einspielungen auf Naxos ?(:

http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0636943414729.jpghttp://www.jpc.de/image/w183/front/0/0636943429228.jpghttp://www.jpc.de/image/w183/front/0/0747313581429.jpghttp://www.jpc.de/image/w183/front/0/0747313200924.jpghttp://www.jpc.de/image/w183/front/0/0747313006977.jpg

Sind die bzw. welche sind zu gebrauchen?

Servas,
Thomas
Nordolf (24.10.2008, 22:56):
Original von thwinter12
Hallo allen,

dass sich die Labels Ondine und BIS um die Werke Rautavaaras "bemühen" ist mir nicht entgangen. Was haltet Ihr allerdings von den Einspielungen auf Naxos ?(:

Sind die bzw. welche sind zu gebrauchen?

Servas,
Thomas

Hallo Thomas,

erstmal herzlich willkommen im Forum!

Hast Du denn schon CDs mit Rautavaaras Musik? Ich kenne die Naxos-Einspielungen leider nicht, aber das sie mit Segerstam oder Vänskä mithalten können, bezweifle ich. Doch manchmal gibt es ja Überraschungen...

Falls Du Rautavaara kennenlernen, aber nicht so viel Geld ausgeben willst, würde ich empfehlen schnell zuzuschlagen: - bei jpc gibt es bis 31. Oktober mehrere Hochpreis-Ondine-CDs zum Midprice für ca. 10 Euro (vermutlich hängt das mit dem 80. Geburtstag des Komponisten zusammen).

Herzliche Grüsse!
Jörg
thwinter12 (24.10.2008, 23:30):
Hallo Jörg,

eigentlich stehen ALLE Naxos-CDs irgendwo bei mir in den Regalen – teilweise seit ca. 4-5 Jahren. :ignore Aber außer einem kurzen Reinhören hat sich noch nicht viel getan. (Es gibt ja so viel anderes das auch gehört gehört – Du kennst das sicher! :))

Durch Deine und Richards Kommentare habe ich aber „Blut geleckt“ und werde die Aufnahmen für die nächste Zeit einplanen. Ich kann mich erinnern, dass bei den einschlägigen Internet-Rezensenten die Naxos-Veröffentlichungen gar nicht mal so schlecht davonkamen…

Danke Dir für Dein Willkommen und den Tipp mit JPC! Aber Du kennst das sicher auch: die Liste der CD-Wünsche ist lang und das Geld knapp! Schade eigentlich - die Angebote für EUR 9,99 und Rautavaaras verbillige Opern hätten mich schon gereizt… Ich muss wohl fürs Erste mit meinen Naxos-CDs vorlieb nehmen und vielleicht kennt das eine oder andere Forenmitglied auch diese Einspielungen und kann etwas dazu schreiben!?

Sollte ich Deiner Meinung nach mit den Symphonien oder den Werken für Klavier bzw. Klavier und Orchester beginnen? ?( (Zumeist gehe ich chronologisch vor!)

Servas,
Thomas
thwinter12 (24.10.2008, 23:42):
P.S.: Mittlerweile habe ich die CDs "entstaubt" - auf einer klebte ein Post-It von mir wo draufstand: -) Ondine
-) BIS :J
Nordolf (25.10.2008, 00:10):
Hallo Thomas!

Original von thwinter12
Aber Du kennst das sicher auch: die Liste der CD-Wünsche ist lang und das Geld knapp!

Wer hier kennt das nicht... Bei den vielen Bedürftigen scheint es langsam Zeit für einen staatlich gestützen "Kulturfond für Hörer anspruchsvoller Musik". :engel


Sollte ich Deiner Meinung nach mit den Symphonien oder den Werken für Klavier bzw. Klavier und Orchester beginnen? ?( (Zumeist gehe ich chronologisch vor!)

Servas,
Thomas

Als Einstieg in Rautavaara würde ich das 3. Klavierkonzert empfehlen. Es ist einerseits sehr eingängig und andererseits typisch Rautavaara: - sehr sphärisch mit diesen farbigen, weit ausholenden Klangflächen und teils exotisch klingenden Harmonien. Einige wenige harte Ausbrüche kommen als Kontrast hinzu.

Herzliche Grüsse!
Nordolf
Rachmaninov (30.10.2008, 12:34):
eben hörte ich Cantus Articus mit Segerstam:

http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761195104125.jpg

habe mir dabei unweigerlich die Frage gestellt wieviele Generationen noch wissen werden wie die Natur einmal war, damals, an der Jahrtausendwende ?( :I

Die Aufnahme wäre auf eine Empfehlung für den Einstieg, neben

http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318590013151.jpg
Rachmaninov (18.07.2009, 11:07):
Also,
mich begeistert die Orchestermusik Rautavaara's immer mehr.

Auch die letzet Anschaffung beeindruckt mich wieder.

Seegerstam's Einspielung der dritten Sinfonie sowie Manhattan Trilogy.

http://www.jpc.de/image/w183/front/0/0761195109052.jpg

Rautavaara's Fähigkeit die emotionale Tragweite seiner Erlebnisse und Beobachtungen in Musik zu transferieren ist einfach grandios.

Man sollte sich unbedingt einmal Manhattan Trilogy anhören.
EIn Werk, das auf seine Zeit in NY und seine Umstände in NY reflektiert.

Es besteht aus drei Sätzen

Daydreams
Nightmares
Dawn

Spannend, Packen, es brodelt .......... :down
teleton (12.10.2009, 12:27):
Liebe Klassik-Forianer(innen),

ich habe heute an anderer Stelle ein Zitat gelesen, das meinen Ersteindruck (Sinfonie Nr.7 Angel of Light - NAXOS) über Rautavaaras Sinfonien bestätigt:
Der ältere Rautavaara ist mir einfach zu gefällig und die Sinfonien strahlen überwiegend gepflegte Langeweile aus.

:hello Was haltet ihr Rauta-Kenner von diesem Eindruck ?
Rachmaninov (13.10.2009, 09:43):
Original von teleton
Liebe Klassik-Forianer(innen),

ich habe heute an anderer Stelle ein Zitat gelesen, das meinen Ersteindruck (Sinfonie Nr.7 Angel of Light - NAXOS) über Rautavaaras Sinfonien bestätigt:
Der ältere Rautavaara ist mir einfach zu gefällig und die Sinfonien strahlen überwiegend gepflegte Langeweile aus.

:hello Was haltet ihr Rauta-Kenner von diesem Eindruck ?

Kommentare Dritter, die nicht einmal eine Quellenangabe haben gedenke ich nicht zu diskutieren.
teleton (13.10.2009, 11:30):
Ich habe die Naxos-CD mit der Sinfonie Nr.7 ca. seit 5Jahren und nur am Anfang einmal in die Sinfoinie Nr.7 intensiv reingehört.
Meinen damaligen Eindruck zu diesem Werk fand ich im jüngst gelesenen Zitat aus dem Capriccio-Klassikforum (in meinem Beitrag gestern) bestätigt.

Ich habe nun nach 5Jahren endlich mal die ganze NAXOS-CD mit beiden Werken gehört:

http://ecx.images-amazon.com/images/I/31K3-O1kJkL._SL500_AA240_.jpg
Sinfonie Nr.7; Angels and Visitations
Naxos, 2003, DDD

Die Sinfonie Nr.7 hat laut Rautavaara kein Programm; auch wenn sie Angel auf Light heißt. Das Werk bietet sehr schöne Orchesterfarben, die durch die gute Aufnahme mit dem Royal Scottish National Orchestra unter dem Finnen Hannu Koivula wirklich gut wiedergegeben werden. So richtig aus sich heraus kommt Rautavaara im 2.Satz, der mir sehr liegt. Ansonsten bieten sich nicht gerade die absoluten Gänsehautmomente, sodas ich meinen Ersteindruck auch heute noch nachvollziehen kann.

:engel Eine große Überraschung war dann das zweite 20minütige Werk Angels and Visitations (1975), das erste Werk der Engel-Serie, zu der auch die Sinfonie Nr.5 (1985), Konzert für Kontrabass (1980); und eben die Sinfonie Nr.7 gehören. Auf dem Naxos-Cover ist es gar nicht angegeben.
Obwohl auch hier kein Programm zugrundegelegt wird, geht der Inhalt auf Texte von Reiner Maria Rilke zurück und bezieht Träume Rautavaaras aus seiner Kindheit als eben solche Visionen mit ein. Das Werk wirkt sehr Eingenständig und bietet spannende Momente am laufenden Band in einer sogar sehr modernen teils wenig melodiösen (um nicht zu sagen atonalen) Tonsparche und hält so manche Gänsehautstelle parat. Ein Werk das mich wirklich begeistert hat, genau wie die Tonschnipsel aus der ONDINE-Konzert-CD-Box, die ich mir unbedingt als nächstes von Rautavaara zulegen werde.



Aber nochmal zurück zu meiner Frage:
Ist der späte Rautavaara in seinen Sinfonien wirklich durch eine "gepflege Langeweile" gekennzeichnet
?
Rachmaninov (13.10.2009, 13:40):
Original von teleton




Aber nochmal zurück zu meiner Frage:
Ist der späte Rautavaara in seinen Sinfonien wirklich durch eine "gepflege Langeweile" gekennzeichnet
?

Wenn sich Dich nicht langweilt!?
teleton (15.10.2009, 10:25):
Hallo Rachmaninov,

:( Deine Antwort empfinde ich als ärgerlich.
Hier im Forum ist vergleichsweise nicht sehr viel Beteiligung.
Ob solche Antworten förderlich sind, da kommen mir Zweifel....

Ich hätte, nachdem ich Dir die Quellenangabe mitgeteilt habe, nun doch erwartet eine qualifizuierte Antwort auf meine Frage über den späten Rautavaara zu erhalten. Die Quellenangabe war zudem völlig uninteressant, da ich das Zitat zu meinen eigenen Überlegungen gemacht habe.

:beer Es langweilt mich wirklich nicht, wenn ich in diesem Forum eine gut gemeinte Frage stelle.
-
Meine Begeisterung hat sich erst in dem Werk Angels and Visitations (1975) gezeigt.
Wer kennt das Stück ?
satie (15.10.2009, 20:40):
Ich möchte darum bitten, solche Dinge per PN zu klären, aus zwei Gründen: einmal kann man so erst mal zurechtbiegen und die Sache dann gut sein lassen, zum anderen stört es dann nicht den Fluss des Threads. Es ist mühsam, wenn man hinterher eventuell die unnötigen Beiträge löschen muss und durch Lapalien große Diskussionen entstehen.

Ich hoffe, dass wir uns darauf einigen können und es hier einfach weiter um den Komponisten gehen kann.

Danke!

Herzlich,
S A T I E
Heike (16.10.2009, 21:28):
Ich habe überhaupt noch nie was von Rautavaara angehört.
Wenn ihr mir nur eine einzige ultimative CD zum Kennenlernen des typischen Rautavaara empfehlen würdet, welche wäre das?
Heike
teleton (17.10.2009, 11:24):
Hallo Heike,

die Frage ist schweirig zu beantworten.
Werke von Komponisten, die sich durchgesetzt haben, liegen oft in mehreren Einspielungen vor:
Dazu gehört auch die Recht populäre und weitberbreitete Naxos-CD, die ich im meinem Beitrag abgebildet habe.

Die Firma FINLANDIA hat für die skandinavischen Komponisten die Rheihe MEET THE COMPOSER im Programm. Hier wird meist ein typisches Programm der jeweiligen skaninavischen Komponisten in guten Aufmahmen angeboten (ich habe diese Finlandia-Doppel-CD´s Meet the Composer mittlerweile von Enlund, Mericanto und Kokkonen).
Auch Rautavaara ist hier bei Finlandia vertreten. Ich weis aber nicht in wie weit die vorhandenen Werke hier auch den total typischen Rautavaara darstellen. Bei den drei mir bekannten o.g.Skandinavieren ist dies jedenfalls voll gegeben - sehr Empfehlenswert.

http://ecx.images-amazon.com/images/I/61GN9S99D0L._SL500_AA240_.gifhttp://ecx.images-amazon.com/images/I/41EZHE7X6TL._AA240_.jpg
Finlandia, 2CD, ADD

Wer die Abb. schlecht lesen kann, sollte bei amazon auf der Seite nachsehen.
Heike (17.10.2009, 20:13):
Danke schön!
Da werde ich bei meinem nächsten Dussmann-Besuch auf jeden Fall mal reinhören!
Heike
Rachmaninov (03.11.2009, 07:12):
Original von teleton
Hallo Rachmaninov,

:( Deine Antwort empfinde ich als ärgerlich.
Hier im Forum ist vergleichsweise nicht sehr viel Beteiligung.
Ob solche Antworten förderlich sind, da kommen mir Zweifel....

Ich hätte, nachdem ich Dir die Quellenangabe mitgeteilt habe, nun doch erwartet eine qualifizuierte Antwort auf meine Frage über den späten Rautavaara zu erhalten. Die Quellenangabe war zudem völlig uninteressant, da ich das Zitat zu meinen eigenen Überlegungen gemacht habe.

:beer Es langweilt mich wirklich nicht, wenn ich in diesem Forum eine gut gemeinte Frage stelle.
-
Meine Begeisterung hat sich erst in dem Werk Angels and Visitations (1975) gezeigt.
Wer kennt das Stück ?

Habe nochmal nachgesehen und keine Quellenangabe gefunden.

Mein Frage bezog sich nicht daruaf ob Dich die Fragestellung langweilt sondern ob DICH Rautavaaras Musik langweilt.

Mich nämlich nicht und wenn sie einen anderen langweilt soll er seine Zeit anderer Musi widmen.
Eine Diskussion darüber erübrigt sich. Da man so etwas kaum diskutieren kann wie alle Geschmacks- oder Glaubensfragen.

Es gibt Menschen die Beethoven langweilig finden. Sinnlos zu diskutieren.
Cantus Arcticus (20.01.2011, 16:42):
Liebe Forianer

Die Musik Einojuhani Rautavaaras zieht mich immer wieder in seinen Bann und er ist für mich ganz persönlich der zeitgenössische Komponist (daher auch mein Benutzername :) ).

Darum hier noch 2 Alben, die ich gerne nennen möchte:

Die symphonische Gesamtausgabe anlässlich seines 80. Geburtstages:

http://ecx.images-amazon.com/images/I/511MsllsvpL._SS500_.jpg

Und 12 Concertos ebenfalls auf Ondine erschienen:

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C4aW%2BovTL._SS400_.jpg

Viele Grüsse
Stefan
Karolus Minus (21.01.2011, 02:17):
Nach dem bisherigen Eindruck, den ich von Rautavaaras Musik habe, könnte das "mögen oder nicht mögen" wirklich eine Art "Glaubensfrage" sein; nicht hinsichtlich Qualität ja oder nein sondern eher in Bezug auf das, was man von einem zeitgenössischen Komponisten erwartet.
Mein Eindruck beruht vor allem auf seiner Oper "Rasputin", die ich vor ein paar Jahren in Lübeck in einer rein qualitativ erstaunlich hochwertigen Wiedergabe erlebt habe.
Irgendwie war das Musik ausserhalb der Zeit und auch der Regeln des Theaters, für ein an Schönberg und Nachfolgern geschultes Ohr ziemlich konservativ und mit einem recht weitschweifigen Libretto a la Tolstoi jede dramatische Zuspitzung konterkarierend - aber der epische, eigentlich träge Fluß der Musik hatte einen Sog, aus dem man auch nicht ganz einfach rauskam.
Insofern lohnt es auf alle Fälle, einmal ein Ohr für Rautavaara über zu haben (die "Rasputin"-UA aus Helsinki gibt es als DVD).
Gruß
Karolus -
Rachmaninov (21.01.2011, 08:03):
Original von Cantus Arcticus
Liebe Forianer

Die Musik Einojuhani Rautavaaras zieht mich immer wieder in seinen Bann und er ist für mich ganz persönlich der zeitgenössische Komponist (daher auch mein Benutzername :) ).

Darum hier noch 2 Alben, die ich gerne nennen möchte:

Die symphonische Gesamtausgabe anlässlich seines 80. Geburtstages:

http://ecx.images-amazon.com/images/I/511MsllsvpL._SS500_.jpg



Leider sind die Sinfonien nicht alle von Segerstam dirigiert worden!
Cantus Arcticus (21.01.2011, 09:26):
Original von Rachmaninov

Leider sind die Sinfonien nicht alle von Segerstam dirigiert worden!

Hallo Rachmaninov
Du hast mich neugierig gemacht auf die Einspielungen von Segerstam :)

Ich werde mich mal schlau machen...

Gruss
Stefan
teleton (22.01.2011, 12:26):
Original von Cantus Arcticus
Du hast mich neugierig gemacht auf die Einspielungen von Segerstam :)

Ich werde mich mal schlau machen...

Gruss
Stefan

Hallo Stefan,

von den Sinfonien sind nur die Sinfonien Nr. 7 und 8 sind mit Segerstam dirigiert worden und die auch als CD Einzelausgaben erhältlich.
Diese Aufnahmen sind auch in der von Dir abgebildeten ONDINE-Sinfonien-GA enthalten.

Nachdem ich seit 2009 die von Dir abgebildete ONDINE-GA der Konzerte gekauft, gehört und genossen habe, werde ich mich nun endlich auch dieses Jahr den Sinfonien zuwenden und mir die abgebildete ONDINE-GA auch kaufen..

Ich habe und kenne nur die Naxos - Aufnahme der Sinfonie Nr.7, die mich etwas langweilt. Ich denke es liegt eher an der Interpretation auf NAXOS.
In Segerstam, der diese bekannte Nr.7 Angel of Light in der ONDINE-Box dirigiert, setzte ich daher höchste Erwartungen, die Segerstam in den meisten Fällen bisher immer erfüllt hat (nur bei Sibelius Nr.1 und 2 nicht!).
Cantus Arcticus (25.01.2011, 15:35):
Original von teleton

Hallo Stefan,

von den Sinfonien sind nur die Sinfonien Nr. 7 und 8 sind mit Segerstam dirigiert worden und die auch als CD Einzelausgaben erhältlich.
Diese Aufnahmen sind auch in der von Dir abgebildeten ONDINE-Sinfonien-GA enthalten.

Nachdem ich seit 2009 die von Dir abgebildete ONDINE-GA der Konzerte gekauft, gehört und genossen habe, werde ich mich nun endlich auch dieses Jahr den Sinfonien zuwenden und mir die abgebildete ONDINE-GA auch kaufen..

Ich habe und kenne nur die Naxos - Aufnahme der Sinfonie Nr.7, die mich etwas langweilt. Ich denke es liegt eher an der Interpretation auf NAXOS.
In Segerstam, der diese bekannte Nr.7 Angel of Light in der ONDINE-Box dirigiert, setzte ich daher höchste Erwartungen, die Segerstam in den meisten Fällen bisher immer erfüllt hat (nur bei Sibelius Nr.1 und 2 nicht!).


Lieber teleton
Du hast recht, Segerstam ist drauf :( , ich bin bei Mikko Franck und Max Pommer "hängengeblieben". Vielen dank für den Hinweis!

Ich gebe Dir recht, die NAXOS Aufnahme ist ein bisschen blutarm und ich muss gestehen, Hannu Koivula ist mir nicht wirklich geläufig.

Nebenbei: Das Royal Scottish National Orchestra hat unter George Tintner schon tolle Aufnahmen der Bruckner Symphonien auf Naxos abgeliefert...

Grüsse
Stefan
teleton (06.02.2011, 13:28):
Nebenbei: Das Royal Scottish National Orchestra hat unter George Tintner schon tolle Aufnahmen der Bruckner Symphonien auf Naxos abgeliefert...

Hallo Stefan,

das Royal Scottish National Orchestra ist auf NAXOS des öfteren in sehr guten Aufnahmen vertreten, da stimme ich Dir zu ... nur :( Tintner mit Bruckner ist für mich das Langweiligste was mir für Bruckner je untergekommen ist - sowas "langgezogenes" ist nichts für teleton !


:cool Ich hoffe nun das in Kürze mich der sinfonische Rautavaara auch so vom Hocker hauen kann, wie es seine zahlreichen Konzerte in der ONDINE-GA es geschafft haben ... ich werde zu gegebener Zeit berichten.
teleton (18.03.2011, 13:43):
Rautavaara, Einojuhani (geb.9. Oktober 1928 in Helsinki) gehört zu den modernen finischen Komponisten des 20.Jahrhunderts. Keine Sorge, Rautavaara ist voll geniessbar. Obwohl er in seinen Werken hier und da die 12Ton-Technik einfliessen lässt ist er im Grunde seines Herzens tonal gestrickt - und das ist gut so - TOP !

Nachdem ich mir Anfang 2010 die abgebildete Konzerte - ONDINE- Box gekauft und verdaut habe, folgte jetzt die
Sinfonien - ONDINE- Box mit seinen 8 Sinfonien:

http://ecx.images-amazon.com/images/I/61p126ljokL._SL500_AA300_.jpg
ONDINE, 1990-2001, DDD

Bisher kannte ich nur die Sinfonie Nr.7 Angel of Light (1994), die m ich in der Naxos-Aufnahme, bis auf den 2.satz aber etwas langweilig vorkam.
Von der neuen ONDINE-Box bin ich sehr beeindruckt. Die Sinfonien Nr.1 - 6 werden in TOP-Klangqualität sehr angemessen von
Mikko Frank / Belgien Natioal Orchestra und von Max Pommer / Leipzig RSO und Helsinki PO sowie Nr.7 und 8 von Leif Segerstam / Helsinki PO dirigiert.

Bereits die Sinfonie Nr.1 (1955-56)/1988/2003) hinterlässt bei mir einen tiefen Eindruck.
Es ist ganz deutlich, dass Ratavaara inden 50er-Jahren hier eine Schostakowitsch-Sinfonie komponieren wollte - und er hat dies verdammt gut hinbekommen !
Zu den weiteren Sinfonien später mehr ...

Sinfonie Nr.2 (1957/1984)
Sinfonie Nr.3 (1961)
Sinfonie Nr.4 "Arabescata" (1962)
Sinfonie Nr.5 (1986)
Sinfonie Nr.6 "Vincentiana" (1992)
Sinfonie Nr.7 "Angel of Light" (1994)
Sinfonie Nr.8 "Journey" (1999)

Die zweite Jahreszahl ist das Datum der Überarbeitung !


Mein Beitrag zu den Rautavaara - 12 Konzerten::
Hier kann ich derzeit schon mehr schreiben, da ich die Box bereits 1 Jahr habe.

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C4aW%2BovTL._SL500_AA300_.jpg
ONDINE, 1996-2005, DDD

Rautavaaras 12 Konzerte für Violine, Cello, Kontrabass, Harfe, Vogelgezwitscher-Tonband, Flöte, Clarinette, Orgel und 3 Klavierkonzerte sind offenbar keine „riesigen“ Meisterwerke. Dem Komponisten ist über weite Strecken daran gelegen weniger musikalisches Themenmaterial zu verarbeiten, als mehr äußerst farbige Stimmungen durch den Orchesterklang zu produzieren. Dies setzt er gekonnt um und stellt somit sehr hörenswerte Konzert-Produkte hin die über ein „ganz nett“ weit hinausgehen.
Das er bei einigen Besetzungen (Birds) auch schon mal nah am Kitsch vorbeischleift, kann man sich vorstellen. Aber auch hier ist die Klangfarbenmischung interessant umgesetzt, wenn auch hier tatsächlich entbehrlich …. Die Vögel von Hitchkock lassen grüßen, denn die sind alle in Scharen auf dem Tonband drauf !

Die drei Klavierkonzerte Nr.1 (1969), Nr.2 (1989) und Nr.3 (1998) haben auf mich den besten Eindruck gemacht. Es fällt auf das die Steigerung von Konzert zu Konzert konservativer, also tonaler wird. Man erkennt den Zeitgeist der 60er, wo neue Musik auch so geklungen hatte. Die beiden späteren wirken für Rautavaara ehrlicher.

Mit Rautavaaras: Orgelkonzert „Annunciations“(1977) habe ich mich zuerst näher auseinandergesetzt.
Die ungewöhnliche Besetzung besteht aus Orgel, Brass Quantett und symphonisches Blasorchester (mit Schlaginstrumenten).
Das Orgelkonzert (1977) enthält auch nie gehörte Orchesterklänge. Aber auch bekanntes hört man – Khatchaturians Singende Säge aus seinem KK.
Für mich hört sich das, trotz seiner Atonalität, sehr ansprechend an. Ja, es wirkt bei allen Abweichungen der uns bekannten Tonarten sogar tonal. (Ich hatte erste „tonnal“ geschrieben – nein, nichts für die Tonne).
Das Orgelkozert dauert unter Leif Segerstam 27:23 Minuten und besteht aus einem Satz.
Musikalische Themen sind zu Beginn erstmal nicht erkennbar. Es kommt auf die Klangstimmung an, die sich im Verlauf verdichtet und zu Ausbrüchen mit Pauken und dichten Clustern führt. Dazwischen beruhigende stimmungsvolle, geheimnisvolle Töne um dann wiedermal aufzudrehen und Spannung zu produzieren. Zentral steht in der Mitte eine virtuose Orgelkadenz.
Das hört sich jetzt so an, als wenn das eine rein atonale Musik wäre. Rautavaara denkt
offenbar im innersten immer tonal. Das ist bei allen Konzerten, besonders bei den spätesten noch auffälliger zu hören (die späten sind konservativer als die aus den 60er-70er-Jahren). Das Ganze ist voll geniessbar, überschaubar und wirkt auf mich trotzdem musikalisch.
Freilich, kein großes Meisterwerk in dem Sinne, aber meisterlich in seiner Klang-Stimmung.

:beer Die ONDINE-Aufnahmen mit den Dirigenten Leif Segerstam, Max Pommer, J-P. Saraste, Jean-J.Kantorow lassen höchste Kompetenz in Sachen Rautavaara erkennen. Es spielt meist das Helsinki PO. Die KK 1 und 2 sind in Deutschland mit den Orchestern in Leipzig und München aufgenommen; das KK Nr.3 wird in Helsinki von Ashkenazy alleine gespielt und dirigiert.

:) Bei den Sinfonien schätze ich natürlich Segerstam immer hoch ein, schätze aber nicht immer seine Art die Sätze zu lange auszukosten. Jedenfalls sind in der ONDINE-Box die Aufnahmen mit Mikko Frank und Max Pommer ebenfalls sehr akzeptable und technisch zeitgemässe TOP klingende Digitalaufnahmen, die bei mir keinen Wunsch an eine andere Aufnahmen aufkommen lassen.
Amadé (18.03.2011, 17:04):
Hallo teleton,
ich bin noch völlig unbeleckt in Sachen Rautavaara, mit welchem Werk sollte ein Anfänger starten?

Gruß Amadé :hello
teleton (19.03.2011, 10:59):
Hallo Amade,

ich bin bei einem Neuzugang eigendlich nicht der Meinung, dass man immer bei der 1.Sinfonie anfangen sollte.
(Ich lerne derzeit auch die Raff-Sinfonien kennen und da habe ich mit 8 und 10 angefangen, weil ich gelesen habe das diese die kraftvollsten sein sollen.) (Bei Simpson habe ich sehr schnell zur wahnsinnigen Sinfonie Nr.9 gegriffen.)

:engel Bei Rautavaara kann man sehr schön seine Entwicklung verfolgen, die von Schostakowitsch-Einflüssen über Strawinsky eigenständiger wird und moderner und er sich dann wieder mehr(löblich) der Tonalität verschreibt.
Deshalb würde ich genau bei der Sinfonie Nr.1 anfangen.
Ich bin derzeit auch dabei und gehe chronologisch vor.

Die Sinfonie Nr.2 ist schon wesentlich moderner mit Strawinsky - Einflüssen in den schnellen Sätzen - fabelhafte Musik - fassbar - gniessbar - tonal empfunden.
Ich hatte zuvor nur die bekannte Sinfonie Nr.7 un der Naxos-Aufnahme kennengelernt - dieser Kauf hatte aber nicht geich dazu geführt mich stürmisch für die weiteren Sinfonien zu interessieren. Ich habe mich zunächst erst mal für die Konzerte interessiert.

Ich habe ja seit 1Jahr auch die 12Konzerte - ONDINE - Box. Dort würde ich zuerst die Klavierkonzerte Nr.1-3 für die Ersthörsitzung vorschlagen.
Amadé (19.03.2011, 20:36):
Original von teleton
Deshalb würde ich genau bei der Sinfonie Nr.1 anfangen.

Ich möchte mit einer Einzel-CD beginnen, falls mir die Musik doch nicht gefällt, sitze ich dann auf der Box.

Gruß Amadé
Rachmaninov (19.03.2011, 21:58):
Original von Amadé
Original von teleton
Deshalb würde ich genau bei der Sinfonie Nr.1 anfangen.

Ich möchte mit einer Einzel-CD beginnen, falls mir die Musik doch nicht gefällt, sitze ich dann auf der Box.

Gruß Amadé

Die Box kostet ja kaum mehr als eine einzelne CD!
Cantus Arcticus (21.03.2011, 12:50):
Original von Rachmaninov
Original von Amadé
Original von teleton
Deshalb würde ich genau bei der Sinfonie Nr.1 anfangen.

Ich möchte mit einer Einzel-CD beginnen, falls mir die Musik doch nicht gefällt, sitze ich dann auf der Box.

Gruß Amadé

Die Box kostet ja kaum mehr als eine einzelne CD!

Lieber Amadé
Wie Rachmaninov sagt, der Preis ist wirklich moderat und was Du dafür bekommst ist wirklich eine Bereicherung. Ja klar, es ist meine persönliche Meinung. Aber wenn ich im Forum so "durchblättere", was auf deinem Plattenteller oder als CD erklingt, denke ich schon, dass es Deinem Geschmack entsprechen könnte.... :hello

Viele Grüsse
Stefan
Rachmaninov (02.04.2011, 07:48):
@Amade,

wenn Du unbedingt "nur" eine CD magst, vielleiehct wäre die etwas zum kennenlernen:

http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761195069929.jpg


hier
Amadé (02.04.2011, 15:33):
R, danke für den Tipp, der Preis ist ja auch super!

Gruß Amadé