Hook - Filmbesprechung

Hosenrolle1 (16.07.2015, 07:12):
http://www.impawards.com/1991/posters/hook_ver2.jpg


In diesem Beitrag möchte ich einen Film besprechen, den ich 1992 das erste Mal im Kino sah … eigentlich ist es fast keine Besprechung, sondern eine Abrechnung, denn dieser Film spukt schon seit einigen Jahren in meinem Kopf herum.

Es ist der Film „Hook“ von Steven Spielberg, mit Dustin Hoffman und Robin Williams.

HANDLUNG

Ich werde möglichst knapp die Handlung des Films schildern, für diejenigen, die ihn noch nicht kennen.

Der Film spielt um 1991, und Peter Pan ist erwachsen geworden. Er wurde vermutlich irgendwann in den 60er Jahren von Wendy adoptiert und bekam neue Pflegeeltern. Nun heißt er Peter Banning, und ist ein vielbeschäftiger Anwalt, ein Worcaholic, der sich mehr um seine Arbeit kümmert als um seine Familie, seine Frau und seine beiden Kinder. So verpasst er ein wichtiges Baseballspiel seines Sohnes und wird auch während einer Theateraufführung seiner Tochter immer wieder von seinem Mobiltelefon abgelenkt.
Nun reist Banning mitsamt Familie nach England, wo sie Großmutter Wendy besuchen wollen. Kurze Zeit später werden die beiden Kinder entführt, und man findet eine Notiz von einem JAS Hook, der von Peter verlangt, im Interesse seiner Kinder nach Nimmerland zurückzukehren.
Doch Peter kann sich an nichts erinnern, auch als Wendy ihm beibringen will, dass er einmal Peter Pan war. Da taucht Tinkerbell auf und nimmt Peter mit nach Nimmerland.
Dort trifft er zuerst auf Hook, der Peter Pan nicht wiedererkennt und mit Tinkerbell ausmacht, dass Peter 3 Tage Zeit hat um für einen letzten Kampf in Form zu kommen. Die verlorenen Jungs sollen ihm dabei helfen.
Während Peter also „trainiert“ versucht Hook, Peters Kinder dazu zu bekommen ihn lieber zu haben als ihren Vater.
Schlussendlich wird Peter wieder „Pan“ und kämpft gegen Hook, der am Ende vom Krokodil gefressen wird. Peter reist zurück, wo die Familie das unvermeidliche Wiedersehen feiert.


KRITIK


Bevor ich nun über die schlechten Seiten des Films rede, ist es nur fair, auch die wenigen Dinge zu erwähnen, die mir gefallen haben.
So ist ca. die erste halbe Stunde des Films durchaus gelungen, und besonders die Szenen in England sind sehr atmosphärisch.
So gibt es eine Szene, bei der ich jedes Mal Gänsehaut bekomme. Peter steht im leeren ehemaligen Kinderzimmer, und sieht an der Wand die Geschichte von Peter Pan aufgezeichnet – die Kamera schwenkt über das Piratenschiff auf ein Boot, in dem Captain Hook steht. Dazu hört man Meeresrauschen und wirklich eindringliche Musik … als ob die Vergangenheit für einen Augenblick wieder lebendig wäre.
Sobald aber Peter Banning nach Nimmerland reist ist es aus – ab hier quillt der Film über vor Logiklöchern, einer kitschigen Handlung, Veramerikanisierungen und (für 1990) modernen Elementen, die einfach nicht passen. Mal ganz abgesehen von den kommerziellen Elementen – kurz nach dem Film gab es massenweise Hook-Spielzeug, und ich habe jetzt noch die Werbung im Ohr, mit dem das Zeug beworben wurde. Dazu gab es natürlich auch wieder Videospiele, die jedoch, wenn man sich YouTube Let´s Plays ansieht, ziemlich grottig sind.
Was ich so unglaublich finde ist, welchen Kultstatus dieser Film bei meiner Generation hat; ich habe mir viele YouTube Videos angesehen, wo die Leute von diesem Film schwärmen, manchmal auch die weniger guten Dinge darin erwähnen, im Großen und Ganzen aber ziemlich unkritisch sind und ihn ordentlich loben. Es ist natürlich klar, dass man Filme, die man als Kind geliebt hat, gerne mal besser darstellt als er ist, dass man die Fehler, die man als kritischer Erwachsener sieht, nicht so hervorhebt und lieber nur über die guten Seiten redet.

Ich denke, mein allergrößtes Problem mit dem Film ist der Regisseur.

Ich habe J.M. Barries „Peter Pan“ gelesen (die Romanfassung, die er später schrieb, nicht das Bühnenstück), und in dieser Geschichte geht es im Grunde sehr viel um Mütter und mütterliche Liebe.
Das merkt man gleich zu Beginn bei den Dingen, die Mrs. Darling zu ihren Kindern sagt, und auch bei Peter Pan selbst, der eigentlich eine traurige Vorgeschichte hat. Als Baby verlor ihn seine Mutter irgendwie, und er kam ins Nimmerland. Als er längere Zeit später an sein Fenster zurückkehrte, war es verschlossen, und er sah seine Mutter mit einem neuen Kind. Seitdem sucht er quasi immer wieder nach Ersatzmüttern. Dass sowohl Tinkerbell als auch Wendy und Tigerlili viel lieber seine Freundinnen wären bemerkt Peter Pan dabei jedoch nicht. Partnerschaften oder jugendliche Schwärmerei etc. kennt er nicht.

Ein Zitat aus dem Buch, wo Wendy Peter fragt:

"Peter," she asked, trying to speak firmly, "what are your exact feelings for me?"

"Those of a devoted son, Wendy."

"I thought so," she said, and went and sat by herself at the extreme end of the room.

"You are so queer," he said, frankly puzzled, "and Tiger Lily is just the same. There is something she wants to be to me, but she says it is not my mother."


Und nun wird ein Film über Peter Pan von Steven Spielberg gemacht. Also jemandem, der schon in vielen Filmen davor, und auch noch danach die väterlichen Dinge in den Vordergrund gerückt hat, für den dieses Thema offenbar sehr wichtig ist.

Beispiele: „Der weiße Hai“, wo Spielberg das Familienleben des Helden zeigt. „Indiana Jones 2 + 3“, wo Indy im 2. Teil eine Vaterrolle für einen Jungen übernimmt, im 3. Teil sogar seinen eigenen Vater trifft und sich mit diesem versöhnt. „E.T.“, wo Elliot für E.T. quasi eine Vaterrolle übernimmt. „Jurassic Park“, wo Dr. Grant im Laufe des Films ebenfalls väterliche Gefühle für die beiden Kinder entwickelt. Diese Liste ließe sich noch weiter fortsetzen, aber ich belasse es einmal bei diesen Beispielen.

Und bei „Hook“ tobt sich Spielberg richtig aus. Ratet einmal, aus welchem Grund sich Peter Pan entschieden hat, hier zu bleiben und erwachsen zu werden, statt nach Nimmerland zurückzukehren? Richtig: er wollte unbedingt ein Vater werden! Das ist die Begründung! Er sieht, als er Wendy besucht, deren Enkelin, findet sie so hübsch dass er bleiben und eben ein Vater sein möchte!

Das passt in keinster Weise zu Peter Pan, auch wenn es eine „Was wäre, wenn“-Geschichte ist. Peter Pan hat schon mehrere hübsche Mädchen getroffen, die alle an einer Art kindlichen Partnerschaft interessiert waren, und WUSSTE noch nicht einmal, dass es sowas gibt, er verstand das gar nicht. Und auf einmal sieht er ein schlafendes Mädchen und möchte unbedingt Vater werden? Nein, das ist kein Peter Pan, das ist ganz klar Spielberg, der dieser Figur, überhaupt der ganzen Geschichte seine eigenen Interessen aufzwingt.
Bannings Versuche, sein altes Selbst wiederzufinden werden parallel montiert mit Hooks Versuchen, für die beiden Kinder von Pan ein Vater zu sein, wenn auch natürlich nur um sie gegen seinen Widersacher auszuspielen. Nicht nur dass Pan plötzlich ein Papa sein will, muss auch Hook jetzt dieses Spiel mitmachen.
Aber nicht nur an dieser Geschichte merkt man Spielbergs Einflüsse, sondern auch an der Inszenierung; so wird alles, was mit Müttern zu tun hat, eher als „lustig“ und „kindisch“ (um es mal extrem zu formulieren) hingestellt, während alles väterliche als reifer, erwachsener und edler dargestellt wird.
Die jüngere Tochter etwa ist mehr auf ihre Mutter fixiert und sagt auf die Frage, was ihr glücklicher Gedanke sei, laut „Mamiii“. Hihi, ach wie lustig, die Kleine.
Der große Bruder sagt er ruhig und feierlicher „Mein Dad“. Ja Spielberg, wir haben es verstanden.

Und was ist der glückliche Gedanke von Peter Pan? Ach, das schenk ich mir …


Das ist also mein Hauptkritikpunkt – Spielberg hat eine Geschichte, in der die mütterliche Liebe im Vordergrund steht, einfach seinen eigenen Interessen angepasst und sie umgekrempelt. Man verstehe mich nicht falsch, wenn ein Regisseur das tun möchte, dann stört mich das nicht. Problematisch wird es für mich nur, wenn er dafür eine Geschichte wie diese nimmt um sie dann völlig umzukrempeln. Was er da gemacht hat geht völlig gegen das Original, und es passt auch nicht zu den Figuren, speziell nicht zu Peter Pan selbst.


Ein anderer Kritikpunkt ist, dass der Film ab da, wo er in Nimmerland spielt, fürchterlich ist. Ganz Nimmerland sieht, obwohl jeder Cent des Budgets auf die Leinwand geworfen wurde, nach einer Studioproduktion aus (was es auch war; das Set war so gewaltig, dass mehrere Hallen belegt wurden, und Hooks Schiff konnte nur als Ganzes gefilmt werden, wenn die Kamera es durch die offene Tür filmte), die von einem künstlichen Rundhorizont umgeben wurde. Sieht die Piratenstadt noch halbwegs akzeptabel aus, so sieht das Versteck der verlorenen Jungs aus wie eine Art Skaterpark um 1990. Es gibt Basketballkörbe, Skateboards, Halfpipes und Graffiti an der Wand, wenn auch gemalte, nicht gesprayte. Und der neue Anführer der Kinder sieht aus wie ein Punk – ganz ohne Frage hat man sich für diese Dinge entschieden, um die Kinder und Jugendlichen von damals zu erreichen. Ich denke, man wollte möglichst „zeitgemäß“ sein um die Kinder und Jugendlichen von damals nicht zu langweilen, ohne Rücksicht darauf, dass die verlorenen Jungs ca. seit dem 19. Jahrhundert in Nimmerland sind. Es versteht sich fast von selbst, dass die Jungs auch politisch korrekt ausgesucht wurden. Auch hier: eine alte Geschichte neu erzählen und an die modernen Zeiten von heute anpassen.

Auf imdb schrieb mal jemand, dass der Film, speziell auch der Nimmerland-Teil, für ihn sei wie ein fetter amerikanischer Cheeseburger.
Ich muss dieser Aussage auch recht geben, denn man merkt, dass der Film aus Amerika stammt – Baseball, Basketball und viele andere typisch amerikanische Dinge kommen da vor. Das Motiv des Vaters, der seine Familie vergisst, der zu spät zum Baseballspiel des Sohnes kommt etc. kommt in so vielen kitschigen Familienfilmen vor, und bei diesem Film hat man sich die Peter Pan-Geschichte hergenommen als Background, der aber im Grunde unwichtig ist. Es ist wie ein Gericht, das immer das Gleiche bleibt, nur der Name wird jedes Mal verändert.

Es gäbe noch vieles zu kritisieren an diesem Machwerk, aber meine Hauptkritikpunkte habe ich genannt und erläutert.

Robin Williams spielt diesen Peter Pan, und es ist fraglich, wieso er mit amerikanischem Akzent spricht, wo er eigentlich Engländer ist. Ich mag Williams in Filmen wie „Zeit des Erwachens“, „König der Fischer“ etc., mit seinen Komödien kann ich eher wenig bis gar nichts anfangen. Ich denke, dass er in diesem Film nicht ausreichend gutes Material bekommen hat, um zu zeigen was er kann, und Spielberg selbst hat später gemeint, dass sein Fehler war, Williams nicht mehr improvisieren zu lassen.

Dustin Hoffman als Kapitän Hook darf den Bösewicht spielen. Ich mag Hoffman als Schauspieler sehr gerne, und auch als Hook finde ich ihn ganz ok – nicht aber, was die Regie und überhaupt der ganze Film aus dieser und anderen Figuren gemacht hat. Ich bin sicher, hätte er NUR den Bösen spielen dürfen, ohne den Spielberg-Kitsch mitmachen zu müssen, wäre er noch eindrucksvoller.

In kurzen Gastrollen tauchen Phil Collins, Glenn Close und David Crosby auf.

Schlussendlich nun doch noch ein Lob: die Flugszenen von Peter Pan sind technisch tadellos gemacht, und tatsächlich sieht man noch nicht einmal im Making of die Fäden, an denen Robin Williams hängt! Es gibt eine schöne Szene, als Peter Pan das erste Mal als Pan zu sehen ist: die Kamera fliegt über die Wolken hinweg, und Peter kommt ins Bild, der „auf dem Rücken des Windes reitet“, wie Tinkerbell einmal sagt und dabei einen Schatten auf die Wolken unter ihm wirft – dazu John Williams Musik, die das „Remembering Childhood“-Thema im breitesten Streicherklang spielt – eine kurze Szene, aber sehr eindrucksvoll und wirklich schön gemacht, wie ich finde!



SOUNDTRACK


http://ecx.images-amazon.com/images/I/51gKrIhErCL.jpg

Die Musik … was kann ich dazu sagen? Ich habe mir den Soundtrack vor einiger Zeit einmal komplett angehört, und obwohl ich Williams Arbeiten für Filme wie „Indiana Jones“ oder „Der weiße Hai“ etc. sehr schätze, fand ich, dass sein Score nicht mehr als routiniert ist, manchmal ein bisschen zu dick aufträgt. Viele Dinge darin finde ich auch ermüdend, speziell bei der Instrumentation habe ich das Gefühl, dass sich da vieles wiederholt und nach bestimmten Mustern abläuft.

Dennoch, es gibt zwei Themen, die mir im Gedächtnis geblieben sind, und die ich auch schön finde. Zum einen die Nummer „Presenting the Hook“ in der Hooks Thema vorgestellt wird. Ein elegantes, schreitendes, einschmeichelndes, dabei aber auch trügerisches Thema, das gut zu Hook passt.
Das zweite Thema kommt recht oft in verschiedenen Variationen vor, am deutlichsten ist es jedoch in der Nummer „Remembering Childhood“, wo es auch in einer Klavierfassung vorgetragen wird. Besonders diese Klavierfassung, die man hier auch separat hören kann

https://www.youtube.com/watch?v=PHOnWTCoAmU

mag ich sehr gerne. Wobei man sich an diesem Thema leider schnell satthören kann.

Was mich fast ein bisschen wundert ist, dass Spielberg dieses Thema NICHT für seine Vater-Geschichten verwendet, sondern um in einer Rückblende zu zeigen, wie sich Peter an seine Mutter erinnert, wie sie ihn verloren hat, wie er an das verschlossene Fenster kam und sie ihn vergessen hatte, und wie er später Wendy kennenlernte.

Wobei ich denke, dass Williams hier zwei Quellen hat. Das Thema beginnt nämlich mit einer kleinen Terz abwärts, die nochmal wiederholt wird.

Das Hauptthema seines Scores zu „Kevin allein zu Haus“ von 1990 beginnt ebenfalls mit einer kleinen Terz abwärts und der einmaligen Wiederholung, allerdings rhythmisch ein klein wenig anders.
Williams verwendet dieses Intervall also gleich zweimal für kindliche Dinge. Ich glaube, dass seine Inspiration Brahms Wiegenlied gewesen sein könnte; dieses beginnt ebenfalls mit einer kleinen Terz, dort allerdings AUFWÄRTS, und wird ebenfalls einmal wiederholt, natürlich auch in einem etwas anderen Rhythmus.

Dass Williams von Brahms inspiriert wurde ist gar nicht so abwegig, immerhin hat sich auch sein E.T. Thema aus einer Cellosonate von Dvorak entliehen. Und auch für Star Wars hat er eine Akkordfolge aus Wagners Ring verwendet. Insgesamt hört man bei Williams deutlich heraus, dass er von den spätromantischen Komponisten inspiriert und beeinflusst wurde.






LG,
Hosenrolle1
satie (16.07.2015, 09:17):
Original von Hosenrolle1

Robin Williams spielt diesen Peter Pan, und es ist fraglich, wieso er mit amerikanischem Akzent spricht, wo er eigentlich Engländer ist.



Seit wann ist der denn Engländer gewesen? Das wäre mir gänzlich neu. Woher hast Du das?
?(
satie (16.07.2015, 09:24):
Original von Hosenrolle1

Wobei ich denke, dass Williams hier zwei Quellen hat. Das Thema beginnt nämlich mit einer kleinen Terz abwärts, die nochmal wiederholt wird.




...und nicht zu vergessen "Kuckuck, kuckuck ruft's aus dem Wald"...

Und gegen Ende steckt auch einiges von "Tuileries" aus den "Bildern einer Ausstellung" drin. Die keine Terz gilt als DAS Ur-Intervall und ist als Rufterz auf der ganzen Welt zu finden. Ganz furchtbar viele Kinderlieder haben die kleine Terz als zentrales Intervall. Ist also sehr naheliegend.
Zefira (16.07.2015, 10:32):
Lieber Hosenrolle1,
um es gleich zu sagen, ich kenne den Film nicht. Was mich wundert, ist diese Feststellung:

Was ich so unglaublich finde ist, welchen Kultstatus dieser Film bei meiner Generation hat

Welcher Generation gehörst Du denn an? Ich bin Jahrgang 1957. Als der Film herauskam, ging ich noch öfter ins Kino als heute und unterhielt mich auch oft mit Bekannten über neue Filme, und darunter war jedenfalls nicht einer, dem "Hook" gefallen hat - die allgemeine Meinung war "Nullnummer".

(Ich habe als Kind "Peter Pan" gelesen und kann mich erinnern, dass es mir nicht gefiel, der unbekümmerte Egoismus der Hauptperson hat mich irgendwie genervt - soweit ich mich überhaupt erinnern kann - aber bitte keine Frage nach Einzelheiten, das ist nur eine ganz allgemeine Erinnerung.)
Hosenrolle1 (16.07.2015, 16:53):
Seit wann ist der denn Engländer gewesen? Das wäre mir gänzlich neu. Woher hast Du das?

Naja, Peter erzählt ja, dass er zurück zu seiner Muter wollte, doch ihr Fenster war verschlossen. Stattdessen hat er ein anderes Fenster gefunden, das offen war – das von Wendy. Und die Geschichte spielt ja auch immer in England (oder London, den exakten Ort habe ich jetzt nicht mehr im Kopf leider).
In der Wikipedia wird seine Nationalität mit "English" angegeben. (https://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Pan)

In den meisten Versionen hat Peter auch einen britischen Akzent, in dem Musical „Peter Pan Live“ von 2014 sprach die amerikanische Peter Pan-Darstellerin sogar mit gefaktem britischen Akzent.

Zugegeben, eine 100%ige Quelle dafür gibt es nicht, aber ich würde doch ausschließen, dass Peter Pan amerikanische Eltern hat, und sich dann nur in England herumtreibt, um dort Wendy zu treffen. Pan meinte auch, dass er – nach dem Erlebnis mit seiner echten Mutter – andere Häuser und Fenster fand, die offen waren. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass er dafür extra über den Atlantik fliegt, sondern in der gleichen Stadt danach sucht.

Aber mal angenommen, Peter wäre tatsächlich Amerikaner – er hatte, soweit die Geschichte das erzählt, immer nur in London zu tun, traf immer nur auf Leute mit britischem Akzent. Im Film „Hook“ wird er sogar von Wendy adoptiert, die ihm dann neue –amerikanische- Pflegeeltern sucht. Im Film hat er sogar eine englische Frau.

Hier wird´s aber kompliziert, weil sich hier ein paar ordentliche Logiklöcher in der Originalgeschichte offenbaren. Wenn Peter als Baby nach Nimmerland kam, von wem hat er sprechen gelernt? Und in Nimmerland wird man ja bekanntlich nicht älter- wieso ist er trotzdem älter geworden, bleibt dann aber ein Junge?

„Hook“ zeigt, wie Tinkerbell das Baby findet und nach Nimmerland fliegt, dann sieht man wie Peter mit ungefähr 4 oder 5 Jahren zu seiner Mutter fliegt, und später sieht man, wie er mit ungefähr 12 oder 13 Jahren zu Wendy kommt. Das passt irgendwie nicht.

Es gibt ja Theorien, die behaupten, Nimmerland sei eigentlich das Leben nach dem Tod, Peter Pan selbst sagt, dass dort nur Jungen sind, weil Mädchen zu schlau sind um aus ihren Betten zu fallen. Aber mit der Theorie konnte ich nie warm werden, weil am Ende von Barries Original Mrs. Darling (die Mutter von Wendy) alle verlorenen Jungs adoptiert, nur Peter Pan fliegt wieder zurück, weil er nicht erwachsen werden möchte.


...und nicht zu vergessen "Kuckuck, kuckuck ruft's aus dem Wald"...

Und gegen Ende steckt auch einiges von "Tuileries" aus den "Bildern einer Ausstellung" drin. Die keine Terz gilt als DAS Ur-Intervall und ist als Rufterz auf der ganzen Welt zu finden. Ganz furchtbar viele Kinderlieder haben die kleine Terz als zentrales Intervall. Ist also sehr naheliegend.

Das stimmt natürlich, mir kam Brahms Stück besonders wegen dem Wiegenlied in den Sinn, und weil in allen drei Versionen diese Terz langsam gespielt wird. (Kennt man „Kuckuck, kuckuck“ eigentlich in Amerika?)

um es gleich zu sagen, ich kenne den Film nicht.

Da hast du nicht viel verpasst, wobei, besonders wegen Hoffman würde es sich doch lohnen, weil der ist eigentlich immer sehenswert, auch wenn es ein solcher Kinderfilm ist. Und speziell die Szenen die in London spielen sind schön gemacht, besonders die beschriebene Szene im Kinderzimmer, wo Peter die Wandmalereien sieht ... brrrr.

http://www.imfdb.org/images/thumb/6/60/Hook_07.jpg/601px-Hook_07.jpg


(Interessant ist, welche Waffe Hook hier für seinen Selbstmordversuch verwendet. Laut der imfdb, einer Filmdatenbank für Waffen, handelt es sich um die Kopie einer Waffe von 1756, einer "British 1756 Light Dragoon Pistol".

Das lässt vielleicht ungefähr darauf schließen, wie lange Hook schon in Nimmerland lebt, wenn er so alte Waffen besitzt ... wer weiß?


Was mich wundert, ist diese Feststellung:Was ich so unglaublich finde ist, welchen Kultstatus dieser Film bei meiner Generation hatWelcher Generation gehörst Du denn an?

Ich bin Jahrgang 1985.

Ich bin Jahrgang 1957. Als der Film herauskam, ging ich noch öfter ins Kino als heute und unterhielt mich auch oft mit Bekannten über neue Filme, und darunter war jedenfalls nicht einer, dem "Hook" gefallen hat - die allgemeine Meinung war "Nullnummer".

Auch die Kritiker mochten den Film damals nicht. Es ist halt eine typische, aufgeblasene, kitschige, veramerikanisierte Spielberg-Produktion für Kinder. Spielberg hat tolle Sachen gemacht, aber DAS hier ist ein Reinfall, und sogar er selbst hat sich später negativ über diesen Film geäußert. Auch in der Trivia auf imdb steht:

"Steven Spielberg admitted to being disappointed with final result of the movie."

Aber für viele, die den Film damals als Kind ebenfalls sahen, ist er bis heute noch ein Hammer. Man bemerkt vielleicht ein paar Kleinigkeiten, die man kritischer sieht, aber im Großen und Ganzen wird gesagt, wie toll das alles doch ist.
Auch nach dem Tod von Robin Williams finden sich massenweise YouTube Kommentare, wo nicht etwa über seine Rolle in "Zeit des Erwachens" oder "König der Fischer" oder "Popeye" oder "Jumanji" geredet wird, sondern über Peter Pan. Viele Leute verbinden Williams mit diesem Film.

Es gibt da auch einen anderen Film von 1985, der für die Generation vor mir wiederum so einen ähnlichen Status hat, nämlich „Die Goonies“. Der Film ist nichts anderes als eine lärmende Kinderkomödie, ein Abenteuerfilm, aber trotzdem hat er einen so großen Kultstatus, eben weil die Leute damit aufgewachsen sind und ihn deswegen nicht so kritisch sehen. Wenn einer der Darsteller heute in einer Talkshow auftritt wird er zu 99% nach diesen Film gefragt, und das Publikum johlt. Auch Filmkritiker auf YouTube sagen immer wieder, dass sie den Film das erste Mal als Kind gesehen haben und rezensieren ihn ziemlich unkritisch.

Ich meine, ich habe mir auch viele unsinnige Filme angesehen, die ich damals toll fand - heute aber schüttle ich nur den Kopf darüber und käme nie auf die Idee, die negativen Sachen alle unter den Tisch zu kehren und sie weiterhin toll zu finden.

(Ich habe als Kind "Peter Pan" gelesen und kann mich erinnern, dass es mir nicht gefiel, der unbekümmerte Egoismus der Hauptperson hat mich irgendwie genervt - soweit ich mich überhaupt erinnern kann - aber bitte keine Frage nach Einzelheiten, das ist nur eine ganz allgemeine Erinnerung.)

Auch da muss ich dir Recht geben, wobei man Peter Pan jedoch vielleicht zugute halten kann, dass er nie Eltern hatte, sondern von klein auf auf sich allein gestellt im Nimmerland aufgewachsen ist, wo es Piraten gibt, die ihm ans Leder wollen. Das genaue Alter von Peter Pan erfährt man nicht, aber Barrie schreibt in seinem Buch, dass er seine Milchzähne noch alle hat. Wobei das auch wieder so eine Fantasie-Sache sein kann, denn vielleicht ist er schon 10 oder 11, und das mit dem Milchzähnen ist eine reine Fantasybeschreibung. Ich finde aber die Originalgeschichte auch nicht wirklich großartig, und besonders das Ende ist scheußlich. Ich bin auch kein Freund dieser Geschichte, nur von ein paar Elementen daraus, aber finde es trotzdem nicht gut, was Spielberg damit gemacht hat.

Wahrscheinlich hat man um 1900 diese Geschichte ganz anders gesehen als heute, unkritischer. Ich bin mir sicher, dass man etwa die Carmen aus der gleichnamigen Oper von Bizet damals auch anders sah als heute. Es gibt ja auch genug märchenhafte Elemente – Feenstaub, glückliche Gedanken, klatschen um eine tote Fee wiederzuerwecken, etc.
Barrie schrieb das Stück ja zuerst für das Theater, und dort wird das Publikum z.B. aufgefordert zu klatschen, um Tinkerbell wiederzubeleben.

Wesentlich schlimmer finde ich „Kinderbücher“ wie etwa den „Trotzkopf“. Was da einem jungen Menschen vermittelt wird ist aus meiner Sicht mehr als fragwürdig …





LG,
Hosenrolle1
satie (16.07.2015, 17:32):
Ich hatte es so gelesen, das Robin Williams Engländer gewesen sein soll. Daher meine Irritation...
Hosenrolle1 (16.07.2015, 17:36):
Original von Satie
Ich hatte es so gelesen, das Robin Williams Engländer gewesen sein soll. Daher meine Irritation...

Achso!!

Ja stimmt, so wie mein Satz da steht sieht es wirklich so aus als würde ich Robin Williams meinen. Hätte ich mir den ganzen Absatz sparen können :D




LG,
Hosenrolle1
Zefira (17.07.2015, 13:21):
aber trotzdem hat er einen so großen Kultstatus, eben weil die Leute damit aufgewachsen sind und ihn deswegen nicht so kritisch sehen.


... das ist zweifellos richtig und gilt ebenso z.B. auch für Literatur.
Wenn ich einen Blick in die Karl-May-Bücher werfe, die bei uns noch im Keller stehen (es sind die alten von meinem Mann), frage ich mich immer wieder, was Erwachsene dazu bringt, solches Zeug zu lesen. Es ist stilistisch fragwürdig, moralinsauer und rassistisch. Trotzdem scheinen es viele Menschen zu lieben. Vielleicht weil sie sich nach einer Zeit zurücksehnen, in der sie die vielen Schwächen dieser "Literatur" noch nicht bemerkt haben? :D
Hosenrolle1 (17.07.2015, 17:17):
... das ist zweifellos richtig und gilt ebenso z.B. auch für Literatur.Wenn ich einen Blick in die Karl-May-Bücher werfe, die bei uns noch im Keller stehen (es sind die alten von meinem Mann),

Ahh, ich glaube ich weiß welche du meinst: diese dunkelgrünen, richtig? Ich glaube, dass die aus den 60ern oder so sind. Die hatten wir auch stehen, ich hab die drei Winnetous gelesen und mit „Unter Geiern“ angefangen.

Den 1. Satz vom Winnetou kann ich sogar noch auswendig, obwohl das über 20 Jahre her ist: „Lieber Leser, weißt du, was ein Greenhorn ist?“.

frage ich mich immer wieder, was Erwachsene dazu bringt, solches Zeug zu lesen. (…)Vielleicht weil sie sich nach einer Zeit zurücksehnen, in der sie die vielen Schwächen dieser "Literatur" noch nicht bemerkt haben?

Ja, da wird sicher auch viel Nostalgie mitspielen, besonders, weil es ja damals für Kinder und Jugendliche nicht so viele Dinge gab wie heute. Fernsehen war wenig oder gar nicht, Computer(spiele), VHS oder DVD oder BluRay gab´s nicht, Internet nicht, Handys, usw.
Da war man sicher froh über solche Abenteuergeschichten. Ist halt meine Vermutung.

Da war man natürlich nicht so kritisch, da gebe ich dir Recht. Im Märchen gibt es auch im Grunde nur Gut und Böse, da wird auch nicht differenziert.

Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass viele (mich eingeschlossen) die alten (Kinder)bücher lieber mögen, weil diese politisch korrekten Sachen von heute ziemlich nerven. Da werden Zeichnungen (z.B. im Struwwelpeter) einfach retuschiert, da werden Wörter, die heute als böse gelten, einfach durch neue ersetzt, da darf möglichst kein Volk, kein Stamm, kein gar nichts irgendwie falsch oder schlecht dargestellt werden.

Ich habe als Kind das Buch „Hatschi Bratschis Luftballon“ gerne gelesen, und ich glaube trotzdem nicht, dass das Gezeigte im Buch der Wahrheit entspricht. In meinem Struwwelpeter durfte der Konrad auch noch bluten, wenn der Schneider ihm den Daumen abschnitt, ohne dass ich geglaubt habe, dass das realistisch ist. Und ich bezeichnete Schwarze nicht als Neger oder Negerkönig, nur weil ich das in der Pippi Langstrumpf gelesen habe.

Oder schau dir Popeye an: in diesem neuen, computeranimierten Film darf Popeye keine Pfeife mehr rauchen. Alte Tom und Jerry Zeichentrickfilme werden für heutige Veröffentlichungen stark zensiert, weil sich Jerry mal als Klischee-Afrikaner mit Knochen im Haar und dicken roten Lippen verkleidet.

Und da werden viele lieber die alten Sachen lesen und schauen, aber nicht, weil sie Tabak, Blut oder klischeehafte Darstellungen von Afrikanern oder sonst wen so toll finden, sondern weil das politisch korrekte („Die Kinder! Kann den nicht irgendwer mal an die Kinder denken!“) von heute so nervig ist, dass man schon ein bisschen aus Protest zu den alten Klassikern greift, die man als Kind toll fand.

Aber um zu Peter Pan zurückzukommen: in „Hook“ gibt es keine Indianer ;)

Viele kritisieren ja auch heute die Darstellung der Indianer im 1953er Disney Film, und in den neuen Peter Pan Filmen lässt man diesen Teil von Barries Original gerne aus, um sich keinen Vorwürfen auszusetzen. Nur Smee erwähnt einmal kurz einen „Vorfall mit Tiger Lili“. Es GIBT sie also in Spielbergs Nimmerland, aber gezeigt werden sie nicht. Ansonsten kommt ja alles vor: Hook, Piraten, Meerjungfrauen, der Baum als Versteck, usw.





LG,
Hosenrolle1
Hosenrolle1 (17.07.2015, 17:56):
Und nochmal Peter Pan.

Ich habe ein paar Verfilmungen davon gesehen, und ich muss gestehen, von den meisten bin ich enttäuscht.

Noch am ehesten gefällt mir der 1924er Stummfilm, den ich aber leider nicht komplett gesehen habe.
Die Darstellerin des Peter Pan wurde von Barrie persönlich ausgesucht, insofern ist das schon mal keine schlechte Sache.

Auch sonst sieht alles "altmodisch" aus, etwa das Kinderzimmer der Darlings etc.

Der Disney Film wird ja gerne auch dafür kritisiert, dass er Tinkerbell als junge Frau zeigt, statt, wie es im Theater üblich ist, als Lichtpunkt. Jedoch zeigt schon der Stummfilm Tinkerbell als Frau, das ist also KEINE "Erfindung" von Disney!

Unpassenderweise sagt Peter Pan am Ende auch, dass er nicht Präsident werden möchte - und das, wo die Handlung in London spielt.


Dann habe ich das Musical von 1960 gesehen, das sehr beliebt ist, mit Mary Martin als Peter Pan. Ich bin (bis auf eine Ausnahme, über die ich mal einen eigenen Thread schreiben werde) kein Fan von Musicals, und auch mit Martin, die schon über 40 war, habe ich meine Probleme in der Titelrolle.

Dann sah ich ein anderes Musical, aus den 70er Jahren, mit Mia Farrow als Peter Pan - entsetzlich!


Dann natürlich "Hook", und 2003 gab es eine neue Peter Pan Verfilmung, wo, ungewöhnlicherweise, ein echter Junge den Peter Pan spielte. Den Film finde ich noch viel fürchterlicher, besonders weil hier schon mit massenhaft CGI Effekten gearbeitet wird.

Für den Film hat man übrigens eine Tradition fortgesetzt: der Vater sowie Captain Hook werden beide vom selben Schauspieler gespielt. Oben Hook, unten der Vater.
Der Film ist wohl auch der erste, der Hook ohne seinen Haken zeigt.







Kürzlich sah ich eine weitere Version, die ganz aktuell ist, nämlich "Peter Pan Live" von 2014, mit Allison Williams und Christopher Walken. Ebenfalls Musical, aber noch fürchterlicher, der gefakte britische Akzent der Amerikanerin Williams ist viel zu auffällig, und Walken als Hook einfach lächerlich. Er wirkt müde und lustlos, weder böse noch verschlagen noch sonst was.





Vor ein paar Jahren gab es auch eine Bühnenversion von Barries Stück, die sehr gefeiert wird. Es ist ein Mitschnitt einer Live-Aufführung mit Cathy Rigby als Peter Pan. Ich habe mir das Ding nicht ganz angesehen, aber mit ihrem echten britischen Akzent, der kleineren Körpergröße und den akrobatischen Einlagen wirkt sie keineswegs wie eine Dame, die einen auf kleiner Junge macht. Auch die Flugszenen sind sehr beeindruckend, wie sie punkt genau landet und wegfliegt, da hat man nicht den Eindruck, dass Peter Pan nur an Seilen herumbaumelt. Großes Lob an die Techniker, die das so umgesetzt haben.

Ich möchte gerne einen ganz kleinen Ausschnitt aus dem Stück zeigen. In diesem Ausschnitt sieht man das Kinderzimmer, die Kinder schlafen, sonst ist es leer. Plötzlich taucht Tinkerbell in Form eines Lichtstrahls auf und durchsucht das Zimmer, durchsucht verschiedene Gegenstände.

Ich finde diese Stelle herrlich, weil sie mit einfachen, "alten" Theatertricks arbeitet und dabei aber effektiv und "zauberhaft" wirkt. Man hört Glöckchen läuten, wenn sie herumfliegt, und die Dinge, die sie berührt, bewegen sich auch. Wenn sie in das Puppenhaus fliegt, wird es plötzlich von innen beleuchtet, usw.
Auch hier ein Lob an die Techniker, denn solche Effekte müssen natürlich, auch wenn sie vom Prinzip her einfach sind, genau getimt werden!

Bitte geht auf 6:41, und schaut bis 7:23, bis das Fenster aufgeht. Also ich finde solche Sachen toll ... viel besser, als irgendwelche computeranimierten Effekte!

https://www.youtube.com/watch?v=tCGmFfHc2XQ




LG,
Hosenrolle1
Hosenrolle1 (22.09.2015, 21:35):
Bei der DVD von "Hook" fallen auch einige Mängel auf. Zwei davon, die man auch auf vielen anderen DVDs antrifft (wenn auch oft nicht in dieser krassen Form) möchte ich hier zeigen.

Es ist wiederum ein stark vergrößerter Ausschnitt.

Ich habe zwei Stellen markiert. Bitte schaut zunächst einmal auf den Rand, den ich mit roten Pfeilen markiert habe. Der Rand ist nicht glatt und gerade, sondern zeigt eine unschöne Treppchenbildung.

Dann schaut bitte einmal auf die Stelle, die ich in Blau markiert habe. Wenn ihr genau hinseht, könnte ihr deutlich über dem Seil das "Ghosting" erkennen, wie man sowas nennt. Man sieht den Rand des Seiles daneben noch einmal leicht durchsichtig doppelt.

Und direkt darunter die bessere Version der BluRay, bei der nun keine Treppchenbildung, kein Ghosting, keine Doppelkonturen zu verzeichnen sind.


http://www.pbrixius.de/Andreas/hook%20schlecht%20neu.jpg


http://www.pbrixius.de/Andreas/hook%20gut.jpg




LG,
Hosenrolle1