Interessante Begegnungen mit Musikerpersönlichkeiten
Jeremias (25.03.2006, 22:35): Hat jemand von Euch Kontakt zu berühmten oder bekannten Musikern oder zufällig mal jmd. irgendwo getroffen?
Ich mache hier einfach einmal den Anfang. Es war Anfang des Jahres. Ich betrat die juristische Fakultät der Uni Düsseldorf und ging die Treppe hoch, um zum Durchgang Richtung Bibliothek zu gelangen. Dort kam ein Mann auf mich zu, der dieselbe suchte und mich fragte. Ich meinte, er sei doch Lev Vinocour, u.a. Preisträger beim ersten Clara-Schumann-Wettbewerb in Düsseldorf. Er war total verblüfft und fragte mich, woher ich ihn kenne und freute sich unglaublich, dass ich ihn erkannt hatte. Seitdem unterhalten wir uns immer regelmässig, wenn wir uns treffen und er ist ein hochinteressanter Mensch, der sich aber auch für viele andere Dinge interessiert
du wirst dich erinnern: vor einigen jahren besuchten wir einen klavierabend der jungen anna gourari im bechstein-zentrum in düsseldorf. im anschluss trafen wir boris bloch, der unter den zuhörern war. als er erfuhr, dass ich aus essen kam, fragte er mich, ob ich ihn mit nach essen nehmen könnte, da er keinen führerschein hatte. so entstand eine freundschaft :J
gruß, siamak :cool
Karsten (26.03.2006, 14:25): Etwa vier Wochen ist es her, daß ich mein Auto auf der Parkbucht - Flugsteig 12 - vor dem Gebäude des Flughafens Berlin/Tegel abgestellt habe, um meine Frau abzuholen, die an dem Tag aus Köln zurückgekommen ist. Ich steige aus, gehe um mein Auto auf das Flughafengebäude zu, stutze, weil mir der Mann mit dem Hut, der da vor dem Eingang steht, sehr bekannt vorkommt: Kein geringerer als Daniel Barenboim steht da vor mir! Herr Barenboim muß wohl meinen überraschten und verdutzen Gesichtsausdruck bemerkt haben, denn er - Daniel Barenboim - spricht micht an und fragt mich, ob er mir helfen könne. Ich fange mich, antworte, "Nein, vielen Dank, Herr Barenboim!" Er lächelt mich an, ich lächele zurück. Das war's!
Rolf Scheiwiller (26.03.2006, 14:56): Ich traf einige male die Sopranistin Maria Stader. Wie alle Opernliebhaber wissen, war sie die Lieblingssängerin Ferenc Fricsays..
Sie erzählte mit einer Begeisterung von diesem grossen Dirigenten, dass ich mir schleunigst seine Mozart Operneinspielungen besorgte. Sie war damals schon um die achtzig. Aber ungeheuer energisch.
Editha Gruberova und ihren Mann Friedrich Haider kenne ich persönlich. Sehr angenehme Persönlichkeiten.
Und auch Francisco Araiza traf ich. Eine sehr gute Erinnerung habe ich an den Musikschriftsteller Kurt Pahlen. Der war schon was spezielles.
Es gibt noch weitere. Aber ich bilde mir deswegen gar nichts ein. Es menschelt überall.
Ich selber pflegte auch eine ganze Zeit lang einen netten Mail-Kontakt mit dem englischen Pianisten Piers Lane, der ja einige CDs für hyperion aufgenommen hat. Auf einer CD mit Bach-Transkriptionen fand sich ein mehrfach bearbeitetes Konzert von Vivaldi. Er hat mir dann sogar die Noten geschickt und ich bin wahrscheinlich der einzige in Deutschland, der diese Noten hat :rofl
Rolf Scheiwiller (27.03.2006, 14:25): Hallo zusammen. Ein Höhepunkt damals in Salzburg war die Aufführung von Carl Orffs TRIONFI. Alle drei Kompositionen wurden an dem gleichen Abend konzertant aufgeführt.
Das ganz besondere dabei war die persönliche Anwesenheit des Komponisten. Er war eine charismatische Persönlichkeit.
In den Pausen konnten wir mit ihm ein paar Worte wechseln. Er zeigte sich hochzufrieden mit der Aufführung.
Das war 1975. Ist ja klar, dass ich diesen Abend in bester Erinnerung habe. Und jedesmal wenn ich mir die Carmina Burana oder Die Kluge in den Player lege denke ich zurück.
Rolf.
AcomA (27.03.2006, 22:44): hallo,
als student nahm ich mal an einem workshop für bluthochdruck teil, welcher im hotel breidenbacher hof in düsseldorf abgehalten wurde. das muss so um 1986 gewesen sein. in der pause im foyer traute ich meinen augen nicht. claudio arrau saß samt manager und gönnerin in einer ecke. ich ging natürlich hin und gab ihm meine hand und formulierte meine bewunderung. der manager allerdings war ein 'störfaktor', er wies mich darauf hin, nicht zu fest die hand zu drücken. arrau könnte sich verletzen ! jemand, der auch liszts h-moll sonate oder beethovens hammerklaviersonate im programm hatte ! :evil:
gruß, siamak :rofl
Jeremias (28.03.2006, 00:56): @ Siamak: Die Geschichte kannte ich ja noch gar nicht!
Aber ich hab auch noch eine:
Evgeny Kissin gab im Frühsommer 2001 ein umjubeltes Rezital in der Kölner Philharmonie. Anschliessend waren wir in einem netten persischen Restaurant nicht unweit des Doms. Und plötzlich, nach ca. 30 Min., brandete großer Jubel in dem Restaurant auf und Kissin erschien mit seinem Anhang. Das war natürlich DIE Gelegenheit mit ihm mal in Ruhe ein paar sätze zu wechseln.
Mit dabei war meine damalige Klavierlehrerin. Sie und ihre Tochtern hatten jetzt letztes Jahr über Freunde von Kissin die Gelegenheit, 3 Abende mit ihm und seiner Familie bzw. eben den engsten Freunden zu verbringen. Es muss ein einmaliges erlebnis gewesen sein.... :engel
Und was lernen wir daraus? Der Junge hat Ahnung von guter Küche! :D :beer
AcomA (28.03.2006, 09:36): lieber Jeremias,
dafür kannte ich deine letzte geschichte :rofl
gruß, siamak :beer
Ganong (29.03.2006, 19:20): Lieber Jeremias , da Lev Vinoncour laut "Rheinischer Post" erheblichen Ärger im Haus hat wegen seines ( zu ) lauten Klavierspieles wird er Deine juristischen Rat vielleicht einmal in Anspruch nehmen ( müssen 9 . Als Pianist hat er sich 1994 , nachdem er nicht gewonnen hatte , sondern die wundervolle Anna Gourari , ziemlich danbenbenommen . Dies iit noch höflich ausgedrückt . Seine Karriere ist dann bislang auch eher still verlaufen . Grüsse , Ganong
Markus (30.03.2006, 00:47): Vor ca. 20 Jahren habe ich von einem Freund günstig Karten in der ersten Reihe eines Kammerkonzerts erhalten. Es sollte u. a. das Klarinettenquintett von Mozart gespielt werden, Solist sollte der mir damals noch unbekannte Wolfgang Meyer sein. Ich war etwas zu früh dort und gab gerade meine Jacke an der Garderobe ab, als plötzlich ein etwas heruntergekommen aussehender Mann mit schulterlangem, zerzaustem Haar vor mir anhielt und mich um 2 Groschen zum Telefonieren bat.
Ich dachte, gib dem armen Kerl das Geld, machte mir ansonsten weiter keine Gedanken mehr über diese Situation. Als ich dann im Saal Platz genommen und das Konzert begonnen hatte, kam auf einmal der Mann von eben herein, diesmal allerdings mit Frack, gekämmten Haaren und einer Klarinette in der Hand. Es handelte sich tatsächlich um Wolfgang Meyer, der nun ein göttliches Konzert blies und mir, so schien es zumindest, auch kurz zugezwinkert hat...
Gruß,
Markus.
Jeremias (30.03.2006, 11:52): Ich habe Lev Vinocour gestern noch in Düsseldorf mit seiner Mutter spazierengehen gesehen.... :D
Eine weitere nette Begebenheit, die mich geprägt hat, war die mit Krystian Zimerman nach einem Konzert in Wuppertal im Jahr 1998. Ich hatte ihn zuvor bereits einmal gehört, aber damals war ich vielleicht für das Programm noch nicht reif. In W'tal war das dann anders, er spielte Beethoven (Pathetique und Waldstein) und Chopin (3. Ballade, 3. Sonate) und als Zugabe die wunderschöne Etüde op.2 Nr.1 von Skrjiabin. Es war ein überwältigendes Konzert und wir konnten anschliessend zu ihm in die Künstlergarderobe gelangen. Und er nahm sich für jeden seiner etwa 20 wartenden "Fans" ein wenig Zeit um mit ihnen zu reden. Für einen jungen Menschen wie mich damals mit 18 Jahren natürlich prägend, wenn man soeben sein Idol gefunden hatte, denn er ist seit jenem Abend mein Lieblingspianist. Und ich hatte mir danach geschworen, ich würde mir meine Hand nie wieder waschen.....
Und noch eine Geschichte, die nicht mir selbst passiert ist: Ich habe eine Bekannte, die ein großer Fan von Andras Schiff ist. Sie besuchte einmal eines seiner Konzert in Köln und ging anschliessend noch in ein dortiges Brauhaus. Und nach einer Weile kommt eine riesige Menschenmenge herein, bei der es sich um das Orchester handelte und zum Schluss eben Andras Schiff. Meine Bekannte (sie ist ca. 50 Jahre alt) kam auf ihn zu und sagte ihm, sie liebe ihn..... Schiff erwiderte nur, dass ihm das so auch noch nie vorgekommen sei....
Daniel Behrendt (09.04.2006, 10:23): Ich hatte im Rahmen meiner (noch relativ jungen) journalistischen Tätigkeit schon ein paar Mal das Vergnügen, Musiker interviewen zu dürfen, die in Hannover Station machten. Es sind natürlich selten die ganz großen Namen dabei, die einem unterkommen würden, wenn man als fester Redakteur für Zeitungen in Berlin oder München oder für die einschlägigen Fachzeitschriften schreibt. Aber immerhin: Reinhard Goebel war schon darunter - der war sehr amüsant, ziemlich exzentrisch und redete ohne Punkt und Komma. Die ganze Zeit dachte ich, während ich nur noch mit einem Ohr zuhörte: Wie kriegst du dieses Interview bloß unter Kontrolle? Es war kaum möglich, meine Fragen anzubringen, Goebel ließ mir kaum eine Lücke... Gottseidank sollte es ein Portrait und kein Wortlautinterview werden. Ich glaube, es ist etwas ganz anderes, wenn man die Leute privat kennenlernt - das ist wohl wesentlich entspannter und nicht so sehr von dem Interesse geprägt, sich um jeden Preis profilieren zu müssen.
LG! Daniel Behrendt
Rolf Scheiwiller (09.04.2006, 10:34): Original von Daniel Behrendt Ich hatte im Rahmen meiner (noch relativ jungen) journalistischen Tätigkeit schon ein paar Mal das Vergnügen, Musiker interviewen zu dürfen, die in Hannover Station machten. Es sind natürlich selten die ganz großen Namen dabei, die einem unterkommen würden, wenn man als fester Redakteur für Zeitungen in Berlin oder München oder für die einschlägigen Fachzeitschriften schreibt. Aber immerhin: Reinhard Goebel war schon darunter - der war sehr amüsant, ziemlich exzentrisch und redete ohne Punkt und Komma. Die ganze Zeit dachte ich, während ich nur noch mit einem Ohr zuhörte: Wie kriegst du dieses Interview bloß unter Kontrolle? Es war kaum möglich, meine Fragen anzubringen, Goebel ließ mir kaum eine Lücke... Gottseidank sollte es ein Portrait und kein Wortlautinterview werden. Ich glaube, es ist etwas ganz anderes, wenn man die Leute privat kennenlernt - das ist wohl wesentlich entspannter und nicht so sehr von dem Interesse geprägt, sich um jeden Preis profilieren zu müssen.
LG! Daniel Behrendt
Tag Daniel. Ja, Herr Goebel soll ja ganz berüchtigt sein dafür, dass er an seinen Kollegen, besonders die aus England,kein gutes Haar lässt. Die englischen Originalklang - Ensembles seien alles Nullen !....
Dieser Meinung bin ich gar nicht. Und Tausende ebenso. Gruss. R.
Daniel Behrendt (09.04.2006, 10:45): Hallo Rolf,
Ja, in der Tat - ich sprach mit Goebel anlässlich des neuen Barock-Rings, den die NDR Radiophilharmonie in dieser Saison startete, Goebel war als zweiter an der Reihe. Den Auftakt hatte ein paar Wochen vorher Robert King gemacht (mit Bach, Händel und der fabelhaften Carolyn Sampson im Gepäck). Goebel ließ sich relativ ausführlich über die in seinen Augen unmögliche Programmzusammenstellung aus und nannte King einfach nur "den Mann aus England"...
LG! Daniel
Zelenka (09.04.2006, 10:52): Original von Rolf Scheiwiller Original von Daniel Behrendt Ich hatte im Rahmen meiner (noch relativ jungen) journalistischen Tätigkeit schon ein paar Mal das Vergnügen, Musiker interviewen zu dürfen, die in Hannover Station machten. Es sind natürlich selten die ganz großen Namen dabei, die einem unterkommen würden, wenn man als fester Redakteur für Zeitungen in Berlin oder München oder für die einschlägigen Fachzeitschriften schreibt. Aber immerhin: Reinhard Goebel war schon darunter - der war sehr amüsant, ziemlich exzentrisch und redete ohne Punkt und Komma. Die ganze Zeit dachte ich, während ich nur noch mit einem Ohr zuhörte: Wie kriegst du dieses Interview bloß unter Kontrolle? Es war kaum möglich, meine Fragen anzubringen, Goebel ließ mir kaum eine Lücke... Gottseidank sollte es ein Portrait und kein Wortlautinterview werden. Ich glaube, es ist etwas ganz anderes, wenn man die Leute privat kennenlernt - das ist wohl wesentlich entspannter und nicht so sehr von dem Interesse geprägt, sich um jeden Preis profilieren zu müssen.
LG! Daniel Behrendt
Tag Daniel. Ja, Herr Goebel soll ja ganz berüchtigt sein dafür, dass er an seinen Kollegen, besonders die aus England,kein gutes Haar lässt. Die englischen Originalklang - Ensembles seien alles Nullen !....
Dieser Meinung bin ich gar nicht. Und Tausende ebenso. Gruss. R.
Zuweilen fehlt in England eine Prise Pfeffer ... Ich denke da besonders an Pinnock und Standage.
Gruß,
Zelenka (Goebelanhänger)
Rolf Scheiwiller (09.04.2006, 11:18): Original von Zelenka Original von Rolf Scheiwiller Original von Daniel Behrendt Ich hatte im Rahmen meiner (noch relativ jungen) journalistischen Tätigkeit schon ein paar Mal das Vergnügen, Musiker interviewen zu dürfen, die in Hannover Station machten. Es sind natürlich selten die ganz großen Namen dabei, die einem unterkommen würden, wenn man als fester Redakteur für Zeitungen in Berlin oder München oder für die einschlägigen Fachzeitschriften schreibt. Aber immerhin: Reinhard Goebel war schon darunter - der war sehr amüsant, ziemlich exzentrisch und redete ohne Punkt und Komma. Die ganze Zeit dachte ich, während ich nur noch mit einem Ohr zuhörte: Wie kriegst du dieses Interview bloß unter Kontrolle? Es war kaum möglich, meine Fragen anzubringen, Goebel ließ mir kaum eine Lücke... Gottseidank sollte es ein Portrait und kein Wortlautinterview werden. Ich glaube, es ist etwas ganz anderes, wenn man die Leute privat kennenlernt - das ist wohl wesentlich entspannter und nicht so sehr von dem Interesse geprägt, sich um jeden Preis profilieren zu müssen.
LG! Daniel Behrendt
Tag Daniel. Ja, Herr Goebel soll ja ganz berüchtigt sein dafür, dass er an seinen Kollegen, besonders die aus England,kein gutes Haar lässt. Die englischen Originalklang - Ensembles seien alles Nullen !....
Dieser Meinung bin ich gar nicht. Und Tausende ebenso. Gruss. R.
Zuweilen fehlt in England eine Prise Pfeffer ... Ich denke da besonders an Pinnock und Standage.
Gruß,
Zelenka (Goebelanhänger)
Tag Zelenka. Nicht , dass du glaubst, dass ich mir aus Goebel nichts mache. Aber "anhangen" das schon eher nicht.
Von ihm habe ich die berühmte Biber- Messe. (auch mit Mitwirkung v. Engl.) Und noch 2 wirklich grandiose CDs mit Werken von Heinichen und andern.
Er hat vor 1 Jahr bei uns eine vielgelobte Aufführung einer Händel Oper geleitet. Mit Max Emanuel Cencic.
Gruss. R.
Zelenka (09.04.2006, 11:41): Original von Rolf Scheiwiller Original von Zelenka Original von Rolf Scheiwiller Original von Daniel Behrendt Ich hatte im Rahmen meiner (noch relativ jungen) journalistischen Tätigkeit schon ein paar Mal das Vergnügen, Musiker interviewen zu dürfen, die in Hannover Station machten. Es sind natürlich selten die ganz großen Namen dabei, die einem unterkommen würden, wenn man als fester Redakteur für Zeitungen in Berlin oder München oder für die einschlägigen Fachzeitschriften schreibt. Aber immerhin: Reinhard Goebel war schon darunter - der war sehr amüsant, ziemlich exzentrisch und redete ohne Punkt und Komma. Die ganze Zeit dachte ich, während ich nur noch mit einem Ohr zuhörte: Wie kriegst du dieses Interview bloß unter Kontrolle? Es war kaum möglich, meine Fragen anzubringen, Goebel ließ mir kaum eine Lücke... Gottseidank sollte es ein Portrait und kein Wortlautinterview werden. Ich glaube, es ist etwas ganz anderes, wenn man die Leute privat kennenlernt - das ist wohl wesentlich entspannter und nicht so sehr von dem Interesse geprägt, sich um jeden Preis profilieren zu müssen.
LG! Daniel Behrendt
Tag Daniel. Ja, Herr Goebel soll ja ganz berüchtigt sein dafür, dass er an seinen Kollegen, besonders die aus England,kein gutes Haar lässt. Die englischen Originalklang - Ensembles seien alles Nullen !....
Dieser Meinung bin ich gar nicht. Und Tausende ebenso. Gruss. R.
Zuweilen fehlt in England eine Prise Pfeffer ... Ich denke da besonders an Pinnock und Standage.
Gruß,
Zelenka (Goebelanhänger)
Tag Zelenka. Nicht , dass du glaubst, dass ich mir aus Goebel nichts mache. Aber "anhangen" das schon eher nicht.
Von ihm habe ich die berühmte Biber- Messe. (auch mit Mitwirkung v. Engl.) Und noch 2 wirklich grandiose CDs mit Werken von Heinichen und andern.
Er hat vor 1 Jahr bei uns eine vielgelobte Aufführung einer Händel Oper geleitet. Mit Max Emanuel Cencic.
Gruss. R.
Hallo Rolf:
Goebels Doppel-CD mit Heinichen-Konzerten ist ihr Gewicht in Gold wert.
Gruß,
Zelenka
Jeremias (25.03.2006, 22:35): Hat jemand von Euch Kontakt zu berühmten oder bekannten Musikern oder zufällig mal jmd. irgendwo getroffen?
Ich mache hier einfach einmal den Anfang. Es war Anfang des Jahres. Ich betrat die juristische Fakultät der Uni Düsseldorf und ging die Treppe hoch, um zum Durchgang Richtung Bibliothek zu gelangen. Dort kam ein Mann auf mich zu, der dieselbe suchte und mich fragte. Ich meinte, er sei doch Lev Vinocour, u.a. Preisträger beim ersten Clara-Schumann-Wettbewerb in Düsseldorf. Er war total verblüfft und fragte mich, woher ich ihn kenne und freute sich unglaublich, dass ich ihn erkannt hatte. Seitdem unterhalten wir uns immer regelmässig, wenn wir uns treffen und er ist ein hochinteressanter Mensch, der sich aber auch für viele andere Dinge interessiert
du wirst dich erinnern: vor einigen jahren besuchten wir einen klavierabend der jungen anna gourari im bechstein-zentrum in düsseldorf. im anschluss trafen wir boris bloch, der unter den zuhörern war. als er erfuhr, dass ich aus essen kam, fragte er mich, ob ich ihn mit nach essen nehmen könnte, da er keinen führerschein hatte. so entstand eine freundschaft :J
gruß, siamak :cool
Karsten (26.03.2006, 14:25): Etwa vier Wochen ist es her, daß ich mein Auto auf der Parkbucht - Flugsteig 12 - vor dem Gebäude des Flughafens Berlin/Tegel abgestellt habe, um meine Frau abzuholen, die an dem Tag aus Köln zurückgekommen ist. Ich steige aus, gehe um mein Auto auf das Flughafengebäude zu, stutze, weil mir der Mann mit dem Hut, der da vor dem Eingang steht, sehr bekannt vorkommt: Kein geringerer als Daniel Barenboim steht da vor mir! Herr Barenboim muß wohl meinen überraschten und verdutzen Gesichtsausdruck bemerkt haben, denn er - Daniel Barenboim - spricht micht an und fragt mich, ob er mir helfen könne. Ich fange mich, antworte, "Nein, vielen Dank, Herr Barenboim!" Er lächelt mich an, ich lächele zurück. Das war's!
Rolf Scheiwiller (26.03.2006, 14:56): Ich traf einige male die Sopranistin Maria Stader. Wie alle Opernliebhaber wissen, war sie die Lieblingssängerin Ferenc Fricsays..
Sie erzählte mit einer Begeisterung von diesem grossen Dirigenten, dass ich mir schleunigst seine Mozart Operneinspielungen besorgte. Sie war damals schon um die achtzig. Aber ungeheuer energisch.
Editha Gruberova und ihren Mann Friedrich Haider kenne ich persönlich. Sehr angenehme Persönlichkeiten.
Und auch Francisco Araiza traf ich. Eine sehr gute Erinnerung habe ich an den Musikschriftsteller Kurt Pahlen. Der war schon was spezielles.
Es gibt noch weitere. Aber ich bilde mir deswegen gar nichts ein. Es menschelt überall.
Ich selber pflegte auch eine ganze Zeit lang einen netten Mail-Kontakt mit dem englischen Pianisten Piers Lane, der ja einige CDs für hyperion aufgenommen hat. Auf einer CD mit Bach-Transkriptionen fand sich ein mehrfach bearbeitetes Konzert von Vivaldi. Er hat mir dann sogar die Noten geschickt und ich bin wahrscheinlich der einzige in Deutschland, der diese Noten hat :rofl
Rolf Scheiwiller (27.03.2006, 14:25): Hallo zusammen. Ein Höhepunkt damals in Salzburg war die Aufführung von Carl Orffs TRIONFI. Alle drei Kompositionen wurden an dem gleichen Abend konzertant aufgeführt.
Das ganz besondere dabei war die persönliche Anwesenheit des Komponisten. Er war eine charismatische Persönlichkeit.
In den Pausen konnten wir mit ihm ein paar Worte wechseln. Er zeigte sich hochzufrieden mit der Aufführung.
Das war 1975. Ist ja klar, dass ich diesen Abend in bester Erinnerung habe. Und jedesmal wenn ich mir die Carmina Burana oder Die Kluge in den Player lege denke ich zurück.
Rolf.
AcomA (27.03.2006, 22:44): hallo,
als student nahm ich mal an einem workshop für bluthochdruck teil, welcher im hotel breidenbacher hof in düsseldorf abgehalten wurde. das muss so um 1986 gewesen sein. in der pause im foyer traute ich meinen augen nicht. claudio arrau saß samt manager und gönnerin in einer ecke. ich ging natürlich hin und gab ihm meine hand und formulierte meine bewunderung. der manager allerdings war ein 'störfaktor', er wies mich darauf hin, nicht zu fest die hand zu drücken. arrau könnte sich verletzen ! jemand, der auch liszts h-moll sonate oder beethovens hammerklaviersonate im programm hatte ! :evil:
gruß, siamak :rofl
Jeremias (28.03.2006, 00:56): @ Siamak: Die Geschichte kannte ich ja noch gar nicht!
Aber ich hab auch noch eine:
Evgeny Kissin gab im Frühsommer 2001 ein umjubeltes Rezital in der Kölner Philharmonie. Anschliessend waren wir in einem netten persischen Restaurant nicht unweit des Doms. Und plötzlich, nach ca. 30 Min., brandete großer Jubel in dem Restaurant auf und Kissin erschien mit seinem Anhang. Das war natürlich DIE Gelegenheit mit ihm mal in Ruhe ein paar sätze zu wechseln.
Mit dabei war meine damalige Klavierlehrerin. Sie und ihre Tochtern hatten jetzt letztes Jahr über Freunde von Kissin die Gelegenheit, 3 Abende mit ihm und seiner Familie bzw. eben den engsten Freunden zu verbringen. Es muss ein einmaliges erlebnis gewesen sein.... :engel
Und was lernen wir daraus? Der Junge hat Ahnung von guter Küche! :D :beer
AcomA (28.03.2006, 09:36): lieber Jeremias,
dafür kannte ich deine letzte geschichte :rofl
gruß, siamak :beer
Ganong (29.03.2006, 19:20): Lieber Jeremias , da Lev Vinoncour laut "Rheinischer Post" erheblichen Ärger im Haus hat wegen seines ( zu ) lauten Klavierspieles wird er Deine juristischen Rat vielleicht einmal in Anspruch nehmen ( müssen 9 . Als Pianist hat er sich 1994 , nachdem er nicht gewonnen hatte , sondern die wundervolle Anna Gourari , ziemlich danbenbenommen . Dies iit noch höflich ausgedrückt . Seine Karriere ist dann bislang auch eher still verlaufen . Grüsse , Ganong
Markus (30.03.2006, 00:47): Vor ca. 20 Jahren habe ich von einem Freund günstig Karten in der ersten Reihe eines Kammerkonzerts erhalten. Es sollte u. a. das Klarinettenquintett von Mozart gespielt werden, Solist sollte der mir damals noch unbekannte Wolfgang Meyer sein. Ich war etwas zu früh dort und gab gerade meine Jacke an der Garderobe ab, als plötzlich ein etwas heruntergekommen aussehender Mann mit schulterlangem, zerzaustem Haar vor mir anhielt und mich um 2 Groschen zum Telefonieren bat.
Ich dachte, gib dem armen Kerl das Geld, machte mir ansonsten weiter keine Gedanken mehr über diese Situation. Als ich dann im Saal Platz genommen und das Konzert begonnen hatte, kam auf einmal der Mann von eben herein, diesmal allerdings mit Frack, gekämmten Haaren und einer Klarinette in der Hand. Es handelte sich tatsächlich um Wolfgang Meyer, der nun ein göttliches Konzert blies und mir, so schien es zumindest, auch kurz zugezwinkert hat...
Gruß,
Markus.
Jeremias (30.03.2006, 11:52): Ich habe Lev Vinocour gestern noch in Düsseldorf mit seiner Mutter spazierengehen gesehen.... :D
Eine weitere nette Begebenheit, die mich geprägt hat, war die mit Krystian Zimerman nach einem Konzert in Wuppertal im Jahr 1998. Ich hatte ihn zuvor bereits einmal gehört, aber damals war ich vielleicht für das Programm noch nicht reif. In W'tal war das dann anders, er spielte Beethoven (Pathetique und Waldstein) und Chopin (3. Ballade, 3. Sonate) und als Zugabe die wunderschöne Etüde op.2 Nr.1 von Skrjiabin. Es war ein überwältigendes Konzert und wir konnten anschliessend zu ihm in die Künstlergarderobe gelangen. Und er nahm sich für jeden seiner etwa 20 wartenden "Fans" ein wenig Zeit um mit ihnen zu reden. Für einen jungen Menschen wie mich damals mit 18 Jahren natürlich prägend, wenn man soeben sein Idol gefunden hatte, denn er ist seit jenem Abend mein Lieblingspianist. Und ich hatte mir danach geschworen, ich würde mir meine Hand nie wieder waschen.....
Und noch eine Geschichte, die nicht mir selbst passiert ist: Ich habe eine Bekannte, die ein großer Fan von Andras Schiff ist. Sie besuchte einmal eines seiner Konzert in Köln und ging anschliessend noch in ein dortiges Brauhaus. Und nach einer Weile kommt eine riesige Menschenmenge herein, bei der es sich um das Orchester handelte und zum Schluss eben Andras Schiff. Meine Bekannte (sie ist ca. 50 Jahre alt) kam auf ihn zu und sagte ihm, sie liebe ihn..... Schiff erwiderte nur, dass ihm das so auch noch nie vorgekommen sei....
Daniel Behrendt (09.04.2006, 10:23): Ich hatte im Rahmen meiner (noch relativ jungen) journalistischen Tätigkeit schon ein paar Mal das Vergnügen, Musiker interviewen zu dürfen, die in Hannover Station machten. Es sind natürlich selten die ganz großen Namen dabei, die einem unterkommen würden, wenn man als fester Redakteur für Zeitungen in Berlin oder München oder für die einschlägigen Fachzeitschriften schreibt. Aber immerhin: Reinhard Goebel war schon darunter - der war sehr amüsant, ziemlich exzentrisch und redete ohne Punkt und Komma. Die ganze Zeit dachte ich, während ich nur noch mit einem Ohr zuhörte: Wie kriegst du dieses Interview bloß unter Kontrolle? Es war kaum möglich, meine Fragen anzubringen, Goebel ließ mir kaum eine Lücke... Gottseidank sollte es ein Portrait und kein Wortlautinterview werden. Ich glaube, es ist etwas ganz anderes, wenn man die Leute privat kennenlernt - das ist wohl wesentlich entspannter und nicht so sehr von dem Interesse geprägt, sich um jeden Preis profilieren zu müssen.
LG! Daniel Behrendt
Rolf Scheiwiller (09.04.2006, 10:34): Original von Daniel Behrendt Ich hatte im Rahmen meiner (noch relativ jungen) journalistischen Tätigkeit schon ein paar Mal das Vergnügen, Musiker interviewen zu dürfen, die in Hannover Station machten. Es sind natürlich selten die ganz großen Namen dabei, die einem unterkommen würden, wenn man als fester Redakteur für Zeitungen in Berlin oder München oder für die einschlägigen Fachzeitschriften schreibt. Aber immerhin: Reinhard Goebel war schon darunter - der war sehr amüsant, ziemlich exzentrisch und redete ohne Punkt und Komma. Die ganze Zeit dachte ich, während ich nur noch mit einem Ohr zuhörte: Wie kriegst du dieses Interview bloß unter Kontrolle? Es war kaum möglich, meine Fragen anzubringen, Goebel ließ mir kaum eine Lücke... Gottseidank sollte es ein Portrait und kein Wortlautinterview werden. Ich glaube, es ist etwas ganz anderes, wenn man die Leute privat kennenlernt - das ist wohl wesentlich entspannter und nicht so sehr von dem Interesse geprägt, sich um jeden Preis profilieren zu müssen.
LG! Daniel Behrendt
Tag Daniel. Ja, Herr Goebel soll ja ganz berüchtigt sein dafür, dass er an seinen Kollegen, besonders die aus England,kein gutes Haar lässt. Die englischen Originalklang - Ensembles seien alles Nullen !....
Dieser Meinung bin ich gar nicht. Und Tausende ebenso. Gruss. R.
Daniel Behrendt (09.04.2006, 10:45): Hallo Rolf,
Ja, in der Tat - ich sprach mit Goebel anlässlich des neuen Barock-Rings, den die NDR Radiophilharmonie in dieser Saison startete, Goebel war als zweiter an der Reihe. Den Auftakt hatte ein paar Wochen vorher Robert King gemacht (mit Bach, Händel und der fabelhaften Carolyn Sampson im Gepäck). Goebel ließ sich relativ ausführlich über die in seinen Augen unmögliche Programmzusammenstellung aus und nannte King einfach nur "den Mann aus England"...
LG! Daniel
Zelenka (09.04.2006, 10:52): Original von Rolf Scheiwiller Original von Daniel Behrendt Ich hatte im Rahmen meiner (noch relativ jungen) journalistischen Tätigkeit schon ein paar Mal das Vergnügen, Musiker interviewen zu dürfen, die in Hannover Station machten. Es sind natürlich selten die ganz großen Namen dabei, die einem unterkommen würden, wenn man als fester Redakteur für Zeitungen in Berlin oder München oder für die einschlägigen Fachzeitschriften schreibt. Aber immerhin: Reinhard Goebel war schon darunter - der war sehr amüsant, ziemlich exzentrisch und redete ohne Punkt und Komma. Die ganze Zeit dachte ich, während ich nur noch mit einem Ohr zuhörte: Wie kriegst du dieses Interview bloß unter Kontrolle? Es war kaum möglich, meine Fragen anzubringen, Goebel ließ mir kaum eine Lücke... Gottseidank sollte es ein Portrait und kein Wortlautinterview werden. Ich glaube, es ist etwas ganz anderes, wenn man die Leute privat kennenlernt - das ist wohl wesentlich entspannter und nicht so sehr von dem Interesse geprägt, sich um jeden Preis profilieren zu müssen.
LG! Daniel Behrendt
Tag Daniel. Ja, Herr Goebel soll ja ganz berüchtigt sein dafür, dass er an seinen Kollegen, besonders die aus England,kein gutes Haar lässt. Die englischen Originalklang - Ensembles seien alles Nullen !....
Dieser Meinung bin ich gar nicht. Und Tausende ebenso. Gruss. R.
Zuweilen fehlt in England eine Prise Pfeffer ... Ich denke da besonders an Pinnock und Standage.
Gruß,
Zelenka (Goebelanhänger)
Rolf Scheiwiller (09.04.2006, 11:18): Original von Zelenka Original von Rolf Scheiwiller Original von Daniel Behrendt Ich hatte im Rahmen meiner (noch relativ jungen) journalistischen Tätigkeit schon ein paar Mal das Vergnügen, Musiker interviewen zu dürfen, die in Hannover Station machten. Es sind natürlich selten die ganz großen Namen dabei, die einem unterkommen würden, wenn man als fester Redakteur für Zeitungen in Berlin oder München oder für die einschlägigen Fachzeitschriften schreibt. Aber immerhin: Reinhard Goebel war schon darunter - der war sehr amüsant, ziemlich exzentrisch und redete ohne Punkt und Komma. Die ganze Zeit dachte ich, während ich nur noch mit einem Ohr zuhörte: Wie kriegst du dieses Interview bloß unter Kontrolle? Es war kaum möglich, meine Fragen anzubringen, Goebel ließ mir kaum eine Lücke... Gottseidank sollte es ein Portrait und kein Wortlautinterview werden. Ich glaube, es ist etwas ganz anderes, wenn man die Leute privat kennenlernt - das ist wohl wesentlich entspannter und nicht so sehr von dem Interesse geprägt, sich um jeden Preis profilieren zu müssen.
LG! Daniel Behrendt
Tag Daniel. Ja, Herr Goebel soll ja ganz berüchtigt sein dafür, dass er an seinen Kollegen, besonders die aus England,kein gutes Haar lässt. Die englischen Originalklang - Ensembles seien alles Nullen !....
Dieser Meinung bin ich gar nicht. Und Tausende ebenso. Gruss. R.
Zuweilen fehlt in England eine Prise Pfeffer ... Ich denke da besonders an Pinnock und Standage.
Gruß,
Zelenka (Goebelanhänger)
Tag Zelenka. Nicht , dass du glaubst, dass ich mir aus Goebel nichts mache. Aber "anhangen" das schon eher nicht.
Von ihm habe ich die berühmte Biber- Messe. (auch mit Mitwirkung v. Engl.) Und noch 2 wirklich grandiose CDs mit Werken von Heinichen und andern.
Er hat vor 1 Jahr bei uns eine vielgelobte Aufführung einer Händel Oper geleitet. Mit Max Emanuel Cencic.
Gruss. R.
Zelenka (09.04.2006, 11:41): Original von Rolf Scheiwiller Original von Zelenka Original von Rolf Scheiwiller Original von Daniel Behrendt Ich hatte im Rahmen meiner (noch relativ jungen) journalistischen Tätigkeit schon ein paar Mal das Vergnügen, Musiker interviewen zu dürfen, die in Hannover Station machten. Es sind natürlich selten die ganz großen Namen dabei, die einem unterkommen würden, wenn man als fester Redakteur für Zeitungen in Berlin oder München oder für die einschlägigen Fachzeitschriften schreibt. Aber immerhin: Reinhard Goebel war schon darunter - der war sehr amüsant, ziemlich exzentrisch und redete ohne Punkt und Komma. Die ganze Zeit dachte ich, während ich nur noch mit einem Ohr zuhörte: Wie kriegst du dieses Interview bloß unter Kontrolle? Es war kaum möglich, meine Fragen anzubringen, Goebel ließ mir kaum eine Lücke... Gottseidank sollte es ein Portrait und kein Wortlautinterview werden. Ich glaube, es ist etwas ganz anderes, wenn man die Leute privat kennenlernt - das ist wohl wesentlich entspannter und nicht so sehr von dem Interesse geprägt, sich um jeden Preis profilieren zu müssen.
LG! Daniel Behrendt
Tag Daniel. Ja, Herr Goebel soll ja ganz berüchtigt sein dafür, dass er an seinen Kollegen, besonders die aus England,kein gutes Haar lässt. Die englischen Originalklang - Ensembles seien alles Nullen !....
Dieser Meinung bin ich gar nicht. Und Tausende ebenso. Gruss. R.
Zuweilen fehlt in England eine Prise Pfeffer ... Ich denke da besonders an Pinnock und Standage.
Gruß,
Zelenka (Goebelanhänger)
Tag Zelenka. Nicht , dass du glaubst, dass ich mir aus Goebel nichts mache. Aber "anhangen" das schon eher nicht.
Von ihm habe ich die berühmte Biber- Messe. (auch mit Mitwirkung v. Engl.) Und noch 2 wirklich grandiose CDs mit Werken von Heinichen und andern.
Er hat vor 1 Jahr bei uns eine vielgelobte Aufführung einer Händel Oper geleitet. Mit Max Emanuel Cencic.
Gruss. R.
Hallo Rolf:
Goebels Doppel-CD mit Heinichen-Konzerten ist ihr Gewicht in Gold wert.