Pergolesi - der verkannte Komponist

Engelbert (23.01.2007, 19:36):
Lo frate 'nnamorato

Von den Opern kennen die meisten nur 'La serva Padrona' Nach dieser sollte man den Komponisten aber nicht beurteilen, wiel dieses Werk nur ein bescheidener Pausenfüller ist, der in eine andere Oper eingeschoben wurde. Sein Hauptwerk, ein Frühwerk ist seine Oper LO FRATE 'NNAMORATO von etwa drei Stunden Dauer. (Das Auslassungszeichen vor dem N ersetzt das i) Dann heißt es soviel wie DIE VERLIEBTEN BRÜDER. Das Bühnenbild der Mailänder Scala zeigt edlen Rokokoaufbau auf einem großen Drehteller, auf dem Intrigen- und Verkleidungsspiele durchgeführt werden. Die Kostüme erinnern an den Rosenkavalier, der von Nuccia Focile gesungen wird. Mit von der Partie ist Bernadette Mance di Nissa. Muti dirigiert. Anders als bei Mozart spulen keine Rezitative ab, sondern alles ist edle Kantilene. Ein Marathon für die sechs weiblichen Darstellerinnen, die pausenlos unter Dampf stehen. Eine Textbeilage zur DVD gibt es nicht, dafür kostet der ganze Spass auch nur 3,99 Euro bei 2001
ab (24.01.2007, 23:11):
Verkannt? Wie kann jemand, der ein solches Stabat Mater geschrieben hat, das in aller Ohren ist, verkannt genannt werden? Dann wäre ja auch Vivaldi verkannt, nur weil man einen Bruchteil seines Werks kennt...
Engelbert (25.01.2007, 09:31):
@Ab

Mir geht da ein bisschen die Frömmigkeit ab, um einem Stabat Mater auch nur einen Hauch von Bedeutung beizumessen. Wenn Pergolesi nicht mehr anzubieten hätte, als ein bisschen Kirchenmusik für gläubige Christen, hätte er Ruhm in größerem Ausmaß nicht verdient. Die von mir erwähnte Oper reicht allerdings aus, um ihn Mozart an die Seite zu stellen.

Von Vivaldi ist hinreichend Musik aller Gattungen bekannt, um korrekt argumentieren zu können. Niemals würde ich ihn auf seine Kirchenmusik ansprechen. Mir gefallen die Fagottkonzerte am besten.

Engelbert
:engel
ab (25.01.2007, 10:00):
verkannt - so verstand ich es jedenfalls - ist doch der, der dem Vergessen anheim fällt. Ob der Ruhm nun verdient ist oder sich zufällig durch die Tradierung einstellt, schien mir diesbezüglich unerheblich.

Aber vermutlich geht es Dir hier darum, darüber zu erfahren, welche Werke Pergulesis zurecht Ruhm verdienen sollen.

Offensichtlich zählst Du sein berühmtestes Werk nicht dazu. Der Hinweis aber , es sei bloß "ein bisschen Kirchenmusik für gläubige Christen" scheint mir dies nicht zu stützen, da müsstest Du schon innermusikalisch argumentieren, um mich zu überzeugen. (Die h-moll-Messe Bachs oder Mozarts Requiem würden nämlich auch darunter fallen und diese sind gerade besonders wertvolle Werke dieser Komponisten.)
LazarusLong (25.01.2007, 12:22):
@ Engelbert

Bei uns gibt es keinen 2001

Kannst Du mir Titel, Verlag und evtl ISBN der DVD zukommen lassen?

Danke
:thanks
Frank
Engelbert (25.01.2007, 16:45):
@LazarusLlong

Es handelt sich um eine Einspielung der Mailänder Scala unter Riccardo Muti mit dem Titel:

PERGOLESI 'Lo frate 'nnamorato'

Das Label ist BRILLANT. Die ISBN-Nr. kann ich nicht feststellen.

Die Adresse von Zweitausendeins (Versanddienst) ist
Grindelallee 71, D 20146 Hamburg, Tel. 040-35718431 oder
Colonnanden 9, D 20354 Hamburg, Tel. 040-447888

Ich rege an, das Merkheft abzufordern, wo das ganze Programm drinsteht. Sehr viele DVD Opern in irrer Besetzung. Der Regelpreis ist 9,99 Euro. nur die Pergolesi-Oper und Sossini La Donna di Lago kosten 3,99 Euro. Die ketzte mit June Anderson und Rockwell Blake.

Zweitausendeins hat auch eine Website

Gruß
Engelbert
Engelbert (25.01.2007, 17:11):
@ Ab

Es gibt von Pergolesis Stabat mater eine überquellende Fülle von Einspielungen, auch DVD, so viele wie vom Säbeltanz. Das allein macht mich miußtrauisch, ob es nicht in die Ecke von Gounods Ave Marie gehört.

Im Grunde sind wir beide aber doch einer Meinung, dass Pergolesi zur ersten Garnitur gehört, aber die Musikwelt ihm diesen Preis nicht überreicht, weil seine Werke nicht bekannt sind.

Ravel wäre es auch nicht recht, wenn man seinen Ruhm vom Bolero
und nicht von Daphnis und Chloe ableiten würde.

Es ist auch schwer zu analysieren, welche Werke tatsächlich von Pergolesi sind, weil Adelige, die sich verstecken wollten, seinen Namen benutzt haben. Er ist schon mit 26 Jahren gestorben.

Da ich um sakrale Musik einen Bogen mache, weiß ich nicht wie das Marienwerk klingt, denke mir aber wegen der vielen vorliegenden Einspielungen, dass es ein Bravourstück ist.

:A

Das Requiem von Mozart habe ich in der Nicolaikirche von Hamburg life gehört. Ich war maßlos überrascht, solches von Mozart zu hören. Hätte ich nicht gewusst, dass es das Mozart-Requiem ist, hätte ich das Werk bei Carl Orff untergebracht (Das Spiel vom Ende der Zeit, erster Teil).
Im Musiklexikon fand ich meine Ansicht bestätigt, wo es hieß, dass das Requiem im Stil dem Salzburger Meister am wenigsten ähnlich sieht.

:tongue:

Wenn Du das Stabat mater liebst, sollst Du Deine Freude auch daran behalten und Dich nicht von mir beeinflussen lassen.

Engelbert
:engel
ab (25.01.2007, 17:35):
Original von Engelbert


Da ich um sakrale Musik einen Bogen mache, weiß ich nicht wie das Marienwerk klingt, denke mir aber wegen der vielen vorliegenden Einspielungen, dass es ein Bravourstück ist.

:A

Das Requiem von Mozart habe ich in der Nicolaikirche von Hamburg life gehört. Ich war maßlos überrascht, solches von Mozart zu hören. Hätte ich nicht gewusst, dass es das Mozart-Requiem ist, hätte ich das Werk bei Carl Orff untergebracht (Das Spiel vom Ende der Zeit, erster Teil).
Im Musiklexikon fand ich meine Ansicht bestätigt, wo es hieß, dass das Requiem im Stil dem Salzburger Meister am wenigsten ähnlich sieht.

:tongue:

Wenn Du das Stabat mater liebst, sollst Du Deine Freude auch daran behalten und Dich nicht von mir beeinflussen lassen.

Engelbert

Da überkommt mich ja das Mitleid, dass Dir dann derart viel großartige Musik entgeht, wenn Du um sakrale Musik einen Bogen machst. Ich hoffe nur für Dich, das hat mit Deinen Vorlieben zu tun und nichts mit Erfahrungen, die Dich antiklerikal und in Folge -musikal gestimmt haben.

Dein Eindruck des Mozart Requiems, so vermute, hat viel mit einer plakativen Aufführung und weniger mit dem Werk selbst zu tun. (War es die Süßmair-Fertigstellung oder eine andere?)

Keine Angst, ich lasse mir Musik, die mich anspricht, nicht madig machen!
LazarusLong (26.01.2007, 07:09):
Original von Engelbert
@LazarusLlong

Es handelt sich um eine Einspielung der Mailänder Scala unter Riccardo Muti mit dem Titel:

PERGOLESI 'Lo frate 'nnamorato'

Das Label ist BRILLANT. Die ISBN-Nr. kann ich nicht feststellen.

Die Adresse von Zweitausendeins (Versanddienst) ist
Grindelallee 71, D 20146 Hamburg, Tel. 040-35718431 oder
Colonnanden 9, D 20354 Hamburg, Tel. 040-447888

Ich rege an, das Merkheft abzufordern, wo das ganze Programm drinsteht. Sehr viele DVD Opern in irrer Besetzung. Der Regelpreis ist 9,99 Euro. nur die Pergolesi-Oper und Sossini La Donna di Lago kosten 3,99 Euro. Die ketzte mit June Anderson und Rockwell Blake.

Zweitausendeins hat auch eine Website

Gruß
Engelbert

Danke für die prompte Antwort. :thanks Es ist nun allerdings die Gefahr gegeben, daß ich wieder mehr einkaufe, als mein Finanzminister mir zugesteht. :ignore

Gruß

Frank
Engelbert (23.01.2007, 19:36):
Lo frate 'nnamorato

Von den Opern kennen die meisten nur 'La serva Padrona' Nach dieser sollte man den Komponisten aber nicht beurteilen, wiel dieses Werk nur ein bescheidener Pausenfüller ist, der in eine andere Oper eingeschoben wurde. Sein Hauptwerk, ein Frühwerk ist seine Oper LO FRATE 'NNAMORATO von etwa drei Stunden Dauer. (Das Auslassungszeichen vor dem N ersetzt das i) Dann heißt es soviel wie DIE VERLIEBTEN BRÜDER. Das Bühnenbild der Mailänder Scala zeigt edlen Rokokoaufbau auf einem großen Drehteller, auf dem Intrigen- und Verkleidungsspiele durchgeführt werden. Die Kostüme erinnern an den Rosenkavalier, der von Nuccia Focile gesungen wird. Mit von der Partie ist Bernadette Mance di Nissa. Muti dirigiert. Anders als bei Mozart spulen keine Rezitative ab, sondern alles ist edle Kantilene. Ein Marathon für die sechs weiblichen Darstellerinnen, die pausenlos unter Dampf stehen. Eine Textbeilage zur DVD gibt es nicht, dafür kostet der ganze Spass auch nur 3,99 Euro bei 2001
ab (24.01.2007, 23:11):
Verkannt? Wie kann jemand, der ein solches Stabat Mater geschrieben hat, das in aller Ohren ist, verkannt genannt werden? Dann wäre ja auch Vivaldi verkannt, nur weil man einen Bruchteil seines Werks kennt...
Engelbert (25.01.2007, 09:31):
@Ab

Mir geht da ein bisschen die Frömmigkeit ab, um einem Stabat Mater auch nur einen Hauch von Bedeutung beizumessen. Wenn Pergolesi nicht mehr anzubieten hätte, als ein bisschen Kirchenmusik für gläubige Christen, hätte er Ruhm in größerem Ausmaß nicht verdient. Die von mir erwähnte Oper reicht allerdings aus, um ihn Mozart an die Seite zu stellen.

Von Vivaldi ist hinreichend Musik aller Gattungen bekannt, um korrekt argumentieren zu können. Niemals würde ich ihn auf seine Kirchenmusik ansprechen. Mir gefallen die Fagottkonzerte am besten.

Engelbert
:engel
ab (25.01.2007, 10:00):
verkannt - so verstand ich es jedenfalls - ist doch der, der dem Vergessen anheim fällt. Ob der Ruhm nun verdient ist oder sich zufällig durch die Tradierung einstellt, schien mir diesbezüglich unerheblich.

Aber vermutlich geht es Dir hier darum, darüber zu erfahren, welche Werke Pergulesis zurecht Ruhm verdienen sollen.

Offensichtlich zählst Du sein berühmtestes Werk nicht dazu. Der Hinweis aber , es sei bloß "ein bisschen Kirchenmusik für gläubige Christen" scheint mir dies nicht zu stützen, da müsstest Du schon innermusikalisch argumentieren, um mich zu überzeugen. (Die h-moll-Messe Bachs oder Mozarts Requiem würden nämlich auch darunter fallen und diese sind gerade besonders wertvolle Werke dieser Komponisten.)
LazarusLong (25.01.2007, 12:22):
@ Engelbert

Bei uns gibt es keinen 2001

Kannst Du mir Titel, Verlag und evtl ISBN der DVD zukommen lassen?

Danke
:thanks
Frank
Engelbert (25.01.2007, 16:45):
@LazarusLlong

Es handelt sich um eine Einspielung der Mailänder Scala unter Riccardo Muti mit dem Titel:

PERGOLESI 'Lo frate 'nnamorato'

Das Label ist BRILLANT. Die ISBN-Nr. kann ich nicht feststellen.

Die Adresse von Zweitausendeins (Versanddienst) ist
Grindelallee 71, D 20146 Hamburg, Tel. 040-35718431 oder
Colonnanden 9, D 20354 Hamburg, Tel. 040-447888

Ich rege an, das Merkheft abzufordern, wo das ganze Programm drinsteht. Sehr viele DVD Opern in irrer Besetzung. Der Regelpreis ist 9,99 Euro. nur die Pergolesi-Oper und Sossini La Donna di Lago kosten 3,99 Euro. Die ketzte mit June Anderson und Rockwell Blake.

Zweitausendeins hat auch eine Website

Gruß
Engelbert
Engelbert (25.01.2007, 17:11):
@ Ab

Es gibt von Pergolesis Stabat mater eine überquellende Fülle von Einspielungen, auch DVD, so viele wie vom Säbeltanz. Das allein macht mich miußtrauisch, ob es nicht in die Ecke von Gounods Ave Marie gehört.

Im Grunde sind wir beide aber doch einer Meinung, dass Pergolesi zur ersten Garnitur gehört, aber die Musikwelt ihm diesen Preis nicht überreicht, weil seine Werke nicht bekannt sind.

Ravel wäre es auch nicht recht, wenn man seinen Ruhm vom Bolero
und nicht von Daphnis und Chloe ableiten würde.

Es ist auch schwer zu analysieren, welche Werke tatsächlich von Pergolesi sind, weil Adelige, die sich verstecken wollten, seinen Namen benutzt haben. Er ist schon mit 26 Jahren gestorben.

Da ich um sakrale Musik einen Bogen mache, weiß ich nicht wie das Marienwerk klingt, denke mir aber wegen der vielen vorliegenden Einspielungen, dass es ein Bravourstück ist.

:A

Das Requiem von Mozart habe ich in der Nicolaikirche von Hamburg life gehört. Ich war maßlos überrascht, solches von Mozart zu hören. Hätte ich nicht gewusst, dass es das Mozart-Requiem ist, hätte ich das Werk bei Carl Orff untergebracht (Das Spiel vom Ende der Zeit, erster Teil).
Im Musiklexikon fand ich meine Ansicht bestätigt, wo es hieß, dass das Requiem im Stil dem Salzburger Meister am wenigsten ähnlich sieht.

:tongue:

Wenn Du das Stabat mater liebst, sollst Du Deine Freude auch daran behalten und Dich nicht von mir beeinflussen lassen.

Engelbert
:engel
ab (25.01.2007, 17:35):
Original von Engelbert


Da ich um sakrale Musik einen Bogen mache, weiß ich nicht wie das Marienwerk klingt, denke mir aber wegen der vielen vorliegenden Einspielungen, dass es ein Bravourstück ist.

:A

Das Requiem von Mozart habe ich in der Nicolaikirche von Hamburg life gehört. Ich war maßlos überrascht, solches von Mozart zu hören. Hätte ich nicht gewusst, dass es das Mozart-Requiem ist, hätte ich das Werk bei Carl Orff untergebracht (Das Spiel vom Ende der Zeit, erster Teil).
Im Musiklexikon fand ich meine Ansicht bestätigt, wo es hieß, dass das Requiem im Stil dem Salzburger Meister am wenigsten ähnlich sieht.

:tongue:

Wenn Du das Stabat mater liebst, sollst Du Deine Freude auch daran behalten und Dich nicht von mir beeinflussen lassen.

Engelbert

Da überkommt mich ja das Mitleid, dass Dir dann derart viel großartige Musik entgeht, wenn Du um sakrale Musik einen Bogen machst. Ich hoffe nur für Dich, das hat mit Deinen Vorlieben zu tun und nichts mit Erfahrungen, die Dich antiklerikal und in Folge -musikal gestimmt haben.

Dein Eindruck des Mozart Requiems, so vermute, hat viel mit einer plakativen Aufführung und weniger mit dem Werk selbst zu tun. (War es die Süßmair-Fertigstellung oder eine andere?)

Keine Angst, ich lasse mir Musik, die mich anspricht, nicht madig machen!
LazarusLong (26.01.2007, 07:09):
Original von Engelbert
@LazarusLlong

Es handelt sich um eine Einspielung der Mailänder Scala unter Riccardo Muti mit dem Titel:

PERGOLESI 'Lo frate 'nnamorato'

Das Label ist BRILLANT. Die ISBN-Nr. kann ich nicht feststellen.

Die Adresse von Zweitausendeins (Versanddienst) ist
Grindelallee 71, D 20146 Hamburg, Tel. 040-35718431 oder
Colonnanden 9, D 20354 Hamburg, Tel. 040-447888

Ich rege an, das Merkheft abzufordern, wo das ganze Programm drinsteht. Sehr viele DVD Opern in irrer Besetzung. Der Regelpreis ist 9,99 Euro. nur die Pergolesi-Oper und Sossini La Donna di Lago kosten 3,99 Euro. Die ketzte mit June Anderson und Rockwell Blake.

Zweitausendeins hat auch eine Website

Gruß
Engelbert

Danke für die prompte Antwort. :thanks Es ist nun allerdings die Gefahr gegeben, daß ich wieder mehr einkaufe, als mein Finanzminister mir zugesteht. :ignore

Gruß

Frank
satie (09.09.2008, 21:40):
Da ich eben über das Stabat Mater geschrieben habe, ist mir auch dieser alles in allem ja erstaunlich schnell verstummte Thread untergekommen. Ich will jetzt keineswegs wiederholen, was ich im Stabat Mater-Thread geschrieben hatte. Kommentieren möchte ich aber doch Engelberts Aussage, dass aufgrund der vielen Aufnahmen dieses Werk ein "Bravourstück" sein soll, und sei es nur deshalb kommentiert, dass sich niemand, der es noch nicht gehört von solcherlei dämlichen Aussagen irritieren lässt. Wer ein Stück nicht gehört hat, sollte sich ohnehin jeden Kommentar dazu verkneifen... Ein Bravourstück ist es keineswegs, sondern ein im Resultat äußerst geglücktes intimes wie auch eingängiges Werk, welches Elemente der Oper in die geistliche Musik einbringt.
Richtig ist, dass einige Werke, die man lange Pergolesi zuschrieb, nicht von ihm stammen, so etwa jene Melodien aus den Triosonaten, die Strawinsky für Pulcinella benutzte.
Mir persönlich ist vollkommen egal, ob es von einem Komponisten nur ein einziges bekanntes Werk gibt: wenn es so wundervoll wie dieses Stabat Mater ist, genügt mir das vollkommen.
Heike (05.03.2010, 21:53):
Weil wir ja in diesem Jahr Pergolesis 300. Geburtstag gefeiert haben, hole ich den Thread doch nochmal hoch, um den alten Meister im Jahr der großen Jubilare Schumann und Chopin nicht ganz in Vergessenheit kommen zu lassen:

Sein Salve Regina finde ich ebenso hörenswert wie das Stabat Mater. Ich habe davon heute wiedermal einen Ausschnitt gehört und dieses schlichte Gebet hat mich wieder sehr ergriffen.
Heike