Probleme mit Klassik-Sampler (Klaviermusik)

kinkley (21.02.2009, 14:42):
Hallo an alle...

Ich möchte gerne einen eigenen Klassik-Sampler erstellen.
Dafür möchte ich klassische Musik einer bestimmten Gattung (am liebsten Klaviermusik) von der Renaissance über den Barock und der Klassik bis hin zur Romantik verwenden. Ich habe mir auch schon überlegt den Sampler in Form einer "Europareise" zu gestalten. Also musiktechnisch durch Europa reisen, dabei bei der Renaissance anfangen und am Ende in der Romantik aufhören.
Allerdings tue ich mich gerade schwer dabei geeignete Komponisten aus den jeweiligen Epochen zur Gattung "Klaviermusik" zusammen zu suchen, da diese ja aus verschiedenen Ländern kommen sollten.
Hat jemand vielleicht einen Tipp oder Ratschlag wie ich am besten vorgehen könnte oder hat jemand gerade ein paar Komponisten parat?
Bin dankbar für jede Hilfestellung....

Grüße Kinkley
satie (22.02.2009, 14:09):
Hallo Kinkley,

willkommen hier im Forum!

Ich will mal sehen, ob ich da etwas sinnvolles finde, das ich dann als Liste hergeben kann. Rein historisch wird es nicht sehr schwer, geographisch bleiben wir halt ab der Klassik mehr oder minder im deutschsprachigen Raum hängen. Aber ich will mal schauen...

Vorab kannst Du beispielsweise hier einiges auch hier finden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Klavier

Herzlich,
S A T I E
Gamaheh (22.02.2009, 14:53):
Hallo Kinkley,

willkommen auch von mir!

Was den Sampler betrifft, so wäre es natürlich interessant zu wissen, für wen und zu welchem Zweck Du diesen zusammenstellen willst. Unter „Sampler“ stelle ich mir eher etwas im Umfang sehr Beschränktes vor, eine oder vielleicht zwei CD; hier dürfte dann eher die Auswahl das Problem sein, denn Material gibt es ja eher in zu großer Fülle. Soll es etwas Repräsentatives sein, eine Einführung gewissermaßen? Dann würden sich eher die bekanntesten Sachen anbieten. Oder soll es eher eklektisch sein und auch weniger oder kaum bekannte Komponisten/Stücke vorstellen?

Wenn ersteres der Fall ist, dann bieten sich für die Klassik wohl tatsächlich am ehesten drei Namen an, sonst gibt es aber auch außerhalb des typisch deutschsprachigen Raums Komponisten, z.B. Dussek oder diesen Spanier, der so ungheuer jung gestorben ist und dessen Name mir immer entfällt.

In der Romantik solltest Du auf jeden Fall auch über den deutschsprachigen Raum hinausschauen, denn dort gibt es ja solche Größen wie Chopin oder auch andere Franzosen wie Fauré oder Saint-Saëns oder die Russen wie Tschaikowsky, Mussorgsky, Balakirew, Borodin ... Übrigens haben auch solche eher nicht mit der Musik assoziierten Leute wie E.T.A. Hoffmann und Friedrich Nietzsche Klaviermusik geschrieben. Und Clara Schumann auch nicht vergessen!

Grüße,
Gamaheh
kinkley (22.02.2009, 17:30):
Also ich hatte gerade Musikgeschichte in der UNI. Da haben wir die verschiedenen Epochen besprochen. Von der Renaissance bis zur Romantik hat sich ja musikalisch einiges getan. Jetzt habe ich mir überlegt diese Entwicklung auf einer CD festzuhalten. Diese CD kann man dann auch beispielsweise als Geschenk oder Ähnliches verwenden. In erster Linie würde ich aber gerne eine Gattung auf einer CD von der Renaissance bis zur Romantik darstellen. Dazu mache ich dann noch Ein schönes Booklet und alles was halt dazu gehört.
Als roten Faden für die CD habe ich mir überlegt alles im Stil einer Europareise zu machen. Da habe ich auch schon sehr gute Ideen für die Cover-Gestaltung. Als Gattung habe ich mich für Klavier entschieden, weil es einige Gattungen in der Renaissance noch nicht gab (Oper etc...) und weil ich die Vokalmusik aus der Zeit sehr anstrengend anzuhören finde.
Jetzt bin ich mir aber gar nicht so sicher ob in der Renaissance schon Klavier gespielt wurde oder nur Orgel. Ausserdem denke ich dass es nicht so einfach ist Lieder bzw. Komponisten so auszuwählen, dass man dabei eine schöne "Reise" durch Europa machen kann.
Für die CD habe ich mir überlegt etwa 10 Stücke zu verwenden.

2 für die Renaissance.
3 für den Barock.
2 für die Klassik.
3 für die Romantik.

Am liebsten würde ich für jedes Lied ein anderes Land wählen. Es ist auch nicht so wichtig, dass ich nur bekannte Komponisten verwende. Ich muss die Lieder halt auch irgendwie besorgen können. Hier mal eine Spontane "Reiserute":

Italien - Schweiz - Frankreich - Spanien - England - Belgien - Schweden - Polen - Österreich - Deutschland

Ich weiß, das ist ein sehr aufwendiges Vorhaben. Ich denke aber, dass sich der Aufwand lohnt. Dann kann man die Füße hochlegen, die CD inlegen und einmal durch die Zeit reisen. Im Booklet gibts dann passend Informationen zum jeweiligen Stück und ne kleine fortlaufende Geschichte über die Europa-Zeitreise.

Hoffe ich konnte das verständlich erklären :-)

Grüße Kinkley
Sarastro (22.02.2009, 18:11):
Original von Gamaheh
sonst gibt es aber auch außerhalb des typisch deutschsprachigen Raums Komponisten, z.B. Dussek oder diesen Spanier, der so ungeheuer jung gestorben ist und dessen Name mir immer entfällt.


Liebe Gamaheh.
ich vermute, Du meinst Juan Crisóstomo de Arriaga (1806-1826), den "spanischen Mozart", von dem es einige interessante Werke gibt (Symphonie d-Moll; Ouverture zu "los esclavos felices"; Streichquartette, alles bei Naxos zu haben).
Stilistisch steht er irgendwie zwischen Klassik und Romantik.

Ein anderer interessanter, früherer wirkender Spanier ist Antonio de Soler (1729-1783) mit seinen vielen einsätzigen Klaviersonaten, die sich teilweise wie eine Mischung aus Scarlatti mit spanischem Folklorit anhören.

Na ja, und Luigi Boccherini (1743-1805) wirkte ebenfalls in Spanien und ist ebenfalls durchaus hörenswert ...

Du erwähntest Dussek: Welchen meinst Du? Den bekannten Sonatinenkomponisten (es gibt Symphonien von ihm, die sind bedeutender) und Freund der Mozarts Franz Xaver Dussek (1731-1799) oder Jan Ladislav Dusík / Dussek (1760-1812), von dem es sehr anspruchsvolle Kammermusik für Klavier gibt?
Letzterer steht wie Arriaga zwischen Klassik und Romantik.

Kinkley kann sich also, wie von Dir angeregt, für die Klassik im engeren Sinne genügend Material außerhalb des deutschsprachigen Raums beschaffen.

Herzliche Grüße,
Sarastro
Gamaheh (22.02.2009, 19:12):
Lieber Sarastro,

danke: den Arriaga meinte ich!

Von Boccherini kenne ich keine Klaviermusik, aber eigentlich kenne ich von dem überhaupt (fast) nur das, was in dem Fillm "Ladykillers" von dem Gauner-Quartett gespielt wird.

Von den Dusseks meine ich den, der die Klaviersonaten komponiert hat - das ist aber doch Jan Ladislav?

Grüße,
Gamaheh
satie (22.02.2009, 20:58):
Ach ja,
ich wusste, dass meine Bemerkung wegen des deutschsprachigen Raums kritisiert wird...
Es ist aber doch so, dass Kinkley einen Sampler erstellen möchte, der die Entwicklung der Klaviermusik exemplarisch darstellt. Ob sich das nun mit der Reiseroute vereinbaren lässt, ist fraglich.
Jedenfalls scheint es mir nicht sinnvoll, Komponisten, die ein Zwischenstellung einnehmen, hier unterzubringen. Ich habe nicht behauptet, es gäbe in der Klassik und Romantik jenseits des deutschsprachigen Raumes gar nichts. Will man aber exemplarisch vorgehen, muss man auch jene Komponisten auswählen, die die Gattung Klaviermusik entscheidend geprägt haben.
Die reine Klaviermusik (und Klavier bedeutet bis zur Klassik sowohl Clavichord, Cembalo (Spinett, Virignal etc. ebenfalls), Orgel oder auch Fortepiano! Das muss man immer bedenken) entwickelt sich während der zweiten Hälfte der Renaissance. Insofern würde ich hier nur ein Beispiel nehmen und dann eher 3 aus dem Barock, weil es dort die viel typischere Gattung ist. Nun kann man zwar ein Orgelstück von Conrad Paumann in den Sampler aufnehmen. Das ist nun aber nicht unbedingt einer der bekanntesten Komponisten. Man kann auch eine Toccata von Claudio Merulo nehmen. Kennt aber auch wieder so gut wie keiner, und es ist eben dch Orgelmusik, und noch ist nicht klar, ob Kinkley nicht eher die Entwicklung vom Cembalo her meint, die eine vollkommen andere ist.
Sinnvoller wäre vielleicht eine Intavolierung eines eigentlichen Vokalsatzes von Orlando di Lasso (es gibt eine sehr schöne Aufnahme mit Rene Clemencic auf einem Clavichord), oder aber man setzt erst später an mit den eigentlichen Wegbereitern Frescobaldi (Cembalo) und Sweelinck (Orgel). Allerdings steht man dann halt schon im Frühbarock.

Ich persönlich würde mich ebenalls schwer tun mit einem solchen Sampler.
Am sinnigsten wäre vielleicht:

Renaissance:

1) auf jeden Fall was von den englischen Virginalisten, allerdings ist das dann späte Renaissance. Aus der Mitte wäre Paumann, der sozusagen überhaupt als erster hier etwas beigetragen hat, aber man könnte auch argumentieren, das sei dann noch kein typisches Exempel.
Mein Vorschlag: ein Stück von William Byrd und noch eines von John Bull (die sind meist kurz, also warum nicht ein Stück mehr)

2) je eines von Sweelinck und Frescobaldi, weil beide hier wirklich die Gattung vorangetrieben haben. Auf eine CD passen doch immerhin mehr als 60 Minuten Musik, also lieber eins mehr. Geographisch geht die Rechnung allerdings vielleicht ncht so leicht auf: Niederlande und Italien.
Allerdings: beide ragen weit in den Barock hinein, also ist es nicht ganz konsequent.

Barock:

sinnig wäre: je eines aus dem Frühbarock, eines aus dem Hochbarock, eines aus dem Spätbarock.

1) Deutsche Exempel wären Froberger, Weckmann, mit viel Wohlwollen noch Buxtehude. Man könnte aber, wenn man Frescobaldi schon hat, den frühen Barock auch auslassen und lieber zum Hochbarock gehen:

2) Pachelbel, Kuhnau, und hinüber nach Frankreich zu Francois Couperin

3) im Spätbarock darf J.S. Bach sicher nicht fehlen, und Domenico Scarlatti auch nicht. Als Übergang wäre auch C.Ph.E. Bach wichtig

wenn wir zur Klassik kommen, ist doch eigentlich völlig klar, dass
1) Haydn,
2) Mozart und
3) Beethoven
keineswegs ausgelassen werden können. Da würde ich bei einem solchen Sampler getrost auf Clementi, Arriaga und andere verzichten.

Romantik:
wenn die beiden prägendsten Figuren Liszt und Chopin berücksichtigt werden (wie könnte man ausgerechnet diese weglassen?), dann stellt sich meiner Ansicht nach eindeutig die Frage, ob man nun Schubert, Schumann, Brahms, Mendelssohn, also praktisch die gesamte Gattung des Charakterstücks, wirklich zugunsten von Tschaikowski, Dvorak oder Grieg opfern sollte. Insofern beharre ich doch darauf, dass wir eigentlich (Chopin mal ausgenommen) im deutschsprachigen Raum bleiben werden. Schade ist es allerdings um Komponisten wie Skrjabin, die zu den späten Vertretern gehören, oder auch um den meiner Ansicht nach völlig zu Unrecht vernachlässigten Max Reger (ich lasse Rachmaninov hier mal außen vor, weil er im Grunde biografisch nicht mehr hineingehört).

Meine zwingende Liste wäre hier:

1) Chopin

2) Schubert

3) Liszt

4) Schumann

5) Brahms

6) Skrjabin

und ich wäre noch lange nicht zufrieden...

Wenn es denn sein müsste, würde ich die Liste verkürzen auf Chopin und Liszt als zwei Ausprägungen des Virtuosen und wenigstens Schumann wegen des Charakterstücks als eigener Gattung, die mir bei ihm vielleicht doch am deutlichsten zu untersuchen ist Schubert könnte ich nur schweren Herzens auslassen.

Fazit: ich würde sowieso auf die Geographie total verzichten (Schweiz, Belgien und Schweden wären ohnehin schwer sinnvoll zu vertreten), lieber exemplarische Beispiele nehmen und mehr als in Kinkleys Vorschlag.
Ich würde sogar eher dazu tendieren, die Renaissance einfach wegzulassen, weil die Gattung als solche eigentlich den barocken Geist eher anzeigt (Schlagwort bei der Renaissance ist und bleibt erst mal Vokalpolyphonie).
Im Barock sehe ich es als sinnvoll an, nationale Prägungen zu zeigen, mindestens den italienischen Stil (Scarlatti, Frescobaldi), den französischen (Couperin, Rameau) und den deutschen (Bach, Händel u.a.), wobei diverse Mischungen ohnehin auf den Plan treten. Schade, dass beispielsweise England so total auf der Strecke bleibt, daher müsste etwas von Byrd oder Bull schon mit drauf.
In der Klassik würde ich bei den drei Göttern verweilen, die geben den klassischen Stil ohnehin am besten wieder.
Wer mir sagen kann, wen man an Stelle von Schumann, Schubert, Brahms und Liszt als exemplarischere Komponisten aus anderen Ländern besser nehmen kann, der würde mich tatsächlich schwer beeindrucken. Sicher: man kann Cesar Franck zur Ehrenrettung Frankreichs hinzuziehen, sicher, man kann Albeniz für Spanien ins Feld führen, sicher, Grieg ist für Norwegen unentbehrlich. Ich jedenfalls würde hier ganz klar nicht in die Ferne schweifen, wenn ich nach exemplarisch romantischen Klavierkomponisten Ausschau halten wollte. Gottseidank deckt Chopin gleich Polen und Frankreich ab, sonst sähe es noch übler aus...
Sarastro (22.02.2009, 22:32):
Lieber Satie,
Original von Satie
(...)
3) im Spätbarock darf J.S. Bach sicher nicht fehlen, und Domenico Scarlatti auch nicht. Als Übergang wäre auch C.Ph.E. Bach wichtig

Der Meinung bin ich auch, unbedingt!

wenn wir zur Klassik kommen, ist doch eigentlich völlig klar, dass
1) Haydn,
2) Mozart und
3) Beethoven
keineswegs ausgelassen werden können. Da würde ich bei einem solchen Sampler getrost auf Clementi, Arriaga und andere verzichten.


Daß die drei Klassiker nicht fehlen dürfen, ist natürlich völlig klar! Arriaga braucht man in diesem Zusammenhang ganz sicher nicht (ich weiß gar nicht, ob es von ihm überhaupt Klaviermusik gibt, und selbst wenn ...), auch die beiden Dusseks allenfalls fakultativ. Clementi wäre aber gerade in Anbetracht seiner oft verkannten großen Bedeutung für die Entwicklung der klassischen Klaviersonate eine sehr wertvolle und wesentliche Bereicherung, finde ich!

Herzliche Grüße,
Sarastro
satie (23.02.2009, 06:10):
Original von Sarastro


Daß die drei Klassiker nicht fehlen dürfen, ist natürlich völlig klar! Arriaga braucht man in diesem Zusammenhang ganz sicher nicht (ich weiß gar nicht, ob es von ihm überhaupt Klaviermusik gibt, und selbst wenn ...), auch die beiden Dusseks allenfalls fakultativ. Clementi wäre aber gerade in Anbetracht seiner oft verkannten großen Bedeutung für die Entwicklung der klassischen Klaviersonate eine sehr wertvolle und wesentliche Bereicherung, finde ich!

Herzliche Grüße,
Sarastro

Lieber Sarastro,
ja, wenn man über die drei hinaus will, dann muss Clementi der vierte im Bunde sein. Absolut richtig!

Herzlich,
S A T I E
kinkley (24.02.2009, 00:10):
also ich hab gerade immer bis spät abends uni...
gegen wochenende werde ich mal eure ganzen antworten auswerten und mal ein konzept für die cd erstellen. ich denke aber, dass ich einige eurer tipps gut verwenden kann. an dieser stelle also schonmal vielen dank für die antworten. ich schreib auf jeden fall die fertige trackliste der cd hier ins forum, damit ihr meine auswahl sehen könnt.
bis dahin viele grüße...
kinkley
kinkley (25.02.2009, 18:58):
jetzt hab ich aber doch nochmal eine frage:
bei sehr vielen klavierstücken ist immer noch ein ganzes orchester dabei. ich würde gerne reine klaviermusik auf den sampler packen. hängt das jetzt immer von demjenigen der die aufnahme gemacht hat ab was da alles zu hören ist?
grüße
kinkley
satie (25.02.2009, 20:54):
Original von kinkley
jetzt hab ich aber doch nochmal eine frage:
bei sehr vielen klavierstücken ist immer noch ein ganzes orchester dabei. ich würde gerne reine klaviermusik auf den sampler packen. hängt das jetzt immer von demjenigen der die aufnahme gemacht hat ab was da alles zu hören ist?
grüße
kinkley

?(

ähm, kinkley...ich weiß jetzt nicht so recht, ob das, was Du schreibst, ernst gemeint ist...Aber erlaube mir mal die Nachfrage: wenn Du Musikgeschichte an der Uni hattest, in welchem Zusammenhang denn? Ich wüsste nicht, in welchen Studiengängen man Musikgeschichte hört, wenn nicht in irgendwie Musikbezogenen. Und da überrascht es mich nun doch ein wenig, dass Dir nicht bekannt ist, dass es verschiedenste Gattungen gibt, in denen ein Instrument wie das Klavier vorkommen kann. Es gibt Klavierkonzerte, Kammermusik mit Klavier, Literatur für Klavier solo etc. etc. ...
Jedenfalls ist es sicherlich nicht von "dem, der die Aufnahme gemacht hat" abhängig (es sei denn, derjenige hätte gleichzeitig eine Bearbeitung gemacht).
Ich muss gestehen, wenn ich so etwas höre, drängt sich mir der Verdacht auf, dass alles, was wir Dir bislang an Anregungen gegeben haben einen mächtigen Schritt voraus war. So solltest Du vielleicht erst einmal vieles hören und Dich ein wenig mit den wichtigen Gattungen vertraut machen. Vorher ist an eine Zusammenstellung exemplarischer Werke eigentlich gar nicht zu denken.
Um es einmal mit Mattheson zu sagen "Zäume nicht das Pferd von hinten auf", sondern werde zunächst mit klassischer Musik vertrauter.

Höre Dir am besten zunächst Bachs Wohltemperiertes Klavier, Sonaten von Haydn, Mozart und Beethoven, Klavierwerke von Chopin und Liszt an (und es sei Dir versichert: nur einige wenige Werke sind mit Orchester bei den letzteren). Von Schubert kannst Du Dir beispielsweise die Impromptus anhören, von Schumann die Kinderszenen und die Waldszenen. Befasse Dich vielleicht ein wenig auch mit den Komponisten, die Du gerne hörst und erweitere nach und nach den Horizont. Einen geographisch-historischen Sampler zu erstellen wäre auch für mich als Musiker kein leichtes Unterfangen, daher sehe ich das wirklich erst als späteren Schritt.

Wenn Du die Epochen kennenlernen willst, ist eine ganz gute Methode, bei Wikipedia die Begriffe "Wiener Klassik", "Barockmusik", "Renaissancemusik", "Romantik (Musik)" o.ä. einzugeben, dann erhält man einen kleinen Überblick und einige der wichtigsten Namen, die man dann ebenfalls etwas genauer unter die Lupe nehmen kann.

Herzlich,
S A T I E
ab (25.02.2009, 23:26):
Original von Satie
Meine zwingende Liste wäre hier:

1) Chopin

2) Schubert

3) Liszt

4) Schumann

5) Brahms

6) Skrjabin



Eine Liste ohne Debussy ?(
satie (26.02.2009, 06:26):
Original von ab
Original von Satie
Meine zwingende Liste wäre hier:

1) Chopin

2) Schubert

3) Liszt

4) Schumann

5) Brahms

6) Skrjabin



Eine Liste ohne Debussy ?(

Eine Liste auch ohne Ravel, weil beide keine Romantiker sind. Skrjabin zwar irgendwann auch nicht mehr wirklich, daher könnte man genau so gut Debussy nehmen, und mir drängt sich ohnehin der Verdacht auf, dass das mit den Epochen gar nicht so streng gemeint war...
Die Liste wäre ja sowieso eine völlig erzwungene, und ich frage mich mehr und mehr, ob die ganze Sache mit dem Sampler überhaupt eine gute Idee wäre. Man kann nicht wirklich 500 Jahre Musikgeschichte in sinnvoller Weise in 60 Minuten reinquetschen. Das ist immerhin eine Kompression im Verhältnis 1: 4'380'000...
Gamaheh (26.02.2009, 09:46):
Aus all diesen und anderen Gründen meine - leider noch unbeantwortete - Frage, auf die ich aber immer noch gerne eine Antwort von Kinkey hätte: Wozu dieser Sampler und für wen?

Grüße,
Gamaheh
kinkley (26.02.2009, 10:14):
Aus all diesen und anderen Gründen meine - leider noch unbeantwortete - Frage, auf die ich aber immer noch gerne eine Antwort von Kinkey hätte: Wozu dieser Sampler und für wen?

also wie schon erwähnt hatten wir einen überblick (genauer gesagt 2 wochen) musikgeschichte an der uni. da haben wir die verschiedenenen epochen besprochen. meine eltern hören sehr gerne klassik und ich habe schon als kind geigenunterricht gehabt. also war musik schon immer ein thema in meiner familie. jetzt war ich vor ein paar wochen auf einem flohmarkt und habe mir ein altes buch gekauft: "das große buch der musik - herder verlag" von Dr. Hanspeter Bennwitz.
in diesem buch ist eine sehr schöne tabelle von 333 n. chr. bis 1957 n. chr. mit sehr vielen komponisten, den verschiedenen epochen und verschiedene länder. also ein überblick über die musikgeschichtliche entwicklung und ihre wichtigsten vertreter.
in dem buch sind ebenfalls die einzelnen gattungen von der zeit vor 1600, der renaissance, barock, klassik, romantik und moderne in jeweils eigenen kapiteln beschrieben. im grunde ganau das was wir in der uni hatten. und mit dem kauf dieses buches kam mir die idee diesen "geographischen" sampler zu erstellen. mit schönem booklet (bin hobby-grafiker :-)) und eben mit einer gattung. dabei habe ich mir sehr schön vorgestellt wie sich beim hören der cd die musik quasi weiterentwickelt. dieser sampler würde sich z.b. prima als nächtes geschenk (geburtstag etc.) für meine eltern dienen.
so das ist jetzt eigentlich der grund weshalb ich das machen will. vielleicht aber auch ein bisschen deshalb weil es nicht so einfach zu realisieren ist.
hoffe ich konnte die frage beantworten.


grüße
kinkley
ab (26.02.2009, 10:43):
Original von Satie

Die Liste wäre ja sowieso eine völlig erzwungene, und ich frage mich mehr und mehr, ob die ganze Sache mit dem Sampler überhaupt eine gute Idee wäre. Man kann nicht wirklich 500 Jahre Musikgeschichte in sinnvoller Weise in 60 Minuten reinquetschen. Das ist immerhin eine Kompression im Verhältnis 1: 4'380'000...

Es wäre wohl günstiger, eine Liste zu erstellen mit jenen Werken aus diesem Zeitraum, die man persönlich für unerlässlich hält.

Ein Vorteil hierbei wäre es vielleicht, dass man zugunsten des ästehtischen Genusses dann womöglich bei besonders geliebten Interpretationen dazu geneigt wäre, dafür womöglich wesentliche(re) Kompositionen hintanzustellen.
:W
satie (26.02.2009, 19:50):
Original von ab
Original von Satie

Die Liste wäre ja sowieso eine völlig erzwungene, und ich frage mich mehr und mehr, ob die ganze Sache mit dem Sampler überhaupt eine gute Idee wäre. Man kann nicht wirklich 500 Jahre Musikgeschichte in sinnvoller Weise in 60 Minuten reinquetschen. Das ist immerhin eine Kompression im Verhältnis 1: 4'380'000...

Es wäre wohl günstiger, eine Liste zu erstellen mit jenen Werken aus diesem Zeitraum, die man persönlich für unerlässlich hält.

Ein Vorteil hierbei wäre es vielleicht, dass man zugunsten des ästehtischen Genusses dann womöglich bei besonders geliebten Interpretationen dazu geneigt wäre, dafür womöglich wesentliche(re) Kompositionen hintanzustellen.
:W

Bitte sehr: Bühne frei für ab und seine Liste! :hello

Übrigens: hatte ich irgendwo geschrieben, meine Liste sei objektiv?
satie (27.02.2009, 06:29):
Original von kinkley
Aus all diesen und anderen Gründen meine - leider noch unbeantwortete - Frage, auf die ich aber immer noch gerne eine Antwort von Kinkey hätte: Wozu dieser Sampler und für wen?

also wie schon erwähnt hatten wir einen überblick (genauer gesagt 2 wochen) musikgeschichte an der uni. da haben wir die verschiedenenen epochen besprochen. meine eltern hören sehr gerne klassik und ich habe schon als kind geigenunterricht gehabt. also war musik schon immer ein thema in meiner familie. jetzt war ich vor ein paar wochen auf einem flohmarkt und habe mir ein altes buch gekauft: "das große buch der musik - herder verlag" von Dr. Hanspeter Bennwitz.
in diesem buch ist eine sehr schöne tabelle von 333 n. chr. bis 1957 n. chr. mit sehr vielen komponisten, den verschiedenen epochen und verschiedene länder. also ein überblick über die musikgeschichtliche entwicklung und ihre wichtigsten vertreter.
in dem buch sind ebenfalls die einzelnen gattungen von der zeit vor 1600, der renaissance, barock, klassik, romantik und moderne in jeweils eigenen kapiteln beschrieben. im grunde ganau das was wir in der uni hatten. und mit dem kauf dieses buches kam mir die idee diesen "geographischen" sampler zu erstellen. mit schönem booklet (bin hobby-grafiker :-)) und eben mit einer gattung. dabei habe ich mir sehr schön vorgestellt wie sich beim hören der cd die musik quasi weiterentwickelt. dieser sampler würde sich z.b. prima als nächtes geschenk (geburtstag etc.) für meine eltern dienen.
so das ist jetzt eigentlich der grund weshalb ich das machen will. vielleicht aber auch ein bisschen deshalb weil es nicht so einfach zu realisieren ist.
hoffe ich konnte die frage beantworten.


grüße
kinkley



Mir stellt sich mehr und mehr die Frage, was denn nun eigentlich hier von UNS gewünscht wird. Im Grunde hast Du ein Buch mit einem wie auch immer gearteten Zeitstrahl und einigen geographischen Angaben und Komponistennamen. Wie ich jetzt sehe, hattest Du im Grunde einen Schnelldurchlauf durch die Musikgeschichte an der Uni, dessen Qualität man natürlich nicht beurteilen kann ohne nähere Angaben.
Damit ist Dein Vorhaben im Grunde ja geprägt worden, durch diese Informationen, und wir haben diese Informationen nicht, sondern müssen hier überlegen, was da nun passen könnte.
Wieso drehen wir nicht den Spieß mal um und Fragen: welche Komponisten aus diesen Epochen kennst Du und magst Du besonders? Dann könnten wir gezielter Tipps geben, und Du hättest, da Du die Komponisten kennst, vielleicht auch bei der Beschaffung weniger Mühe. Irgend eine Art von Hilfestellung ist ja offenbar gewünscht, andererseits scheint es auch nicht so zu sein, dass wir hier eine Zusammenstellung, die funktionieren könnte servieren sollen (Du meintest ja dann, Du würdest uns wissen lassen, welche Zusammenstellung Du nehmen willst).
kinkley (27.02.2009, 09:50):
na im grunde genommen habt ihr mir ja schon sehr weitergeholfen. ich habe selbst halt nicht so viel ahnung von klaviermusik bzw. komponisten dieser gattung. in meinem buch steht auch nicht so eindeutig, welcher komponist jetzt was genau gemacht hat. meine überlegung war die, dass wenn ich in so einem forum mein vorhaben erkläre, vielleicht dem ein oder anderen spontan wichtige namen einfallen, die auf keinen fall fehlen dürfen. ich bin jetzt auch nicht wirklich wählerisch was den sampler angeht da ich ja wie gesagt mit klaviermusik nicht sooooo viel am hut habe.

des weiteren hätte ich es halt sehr schön gefunden wenn auf der cd reine klavierstücke zu hären sind. also stellt euch vor da sitzt ein pianist an seinem flügel und "spielt" in 70 minuten einen groben überblick über die musikalische entwicklung der klaviemusik. ohne orchester etc.
grüße
kinkley
Wooster (27.02.2009, 10:25):
Ergänzen könnte man noch, daß die Restriktion auf Musik für Tasteninstrumente vor etwa der Mitte des 17. Jhds. vielleicht kontraproduktiv ist. Renaissance, Früh-, aber auch noch Hochbarock werden von Vokalmusik dominiert. Man erhält sicher kein falsches Bild, wenn man sich auf Orgel- oder Cembalowerke beschränkt, aber m.E. ein stärker verzerrtes als für die Epoche von Mozart bis Skrjabin, wo es natürlich auch sehr viel andere Musik gibt, aber fast alles wesentliche doch recht gut an der Klaviermusik gesehen werden kann.
Auch mein Rat an den threadstarter: nicht mit der Theorie anfangen, sondern mit dem Hören!

Wooster
cellodil (27.02.2009, 20:10):
Liebe(r) Kinkley,

ich habe den Thread bislang nur als Leser verfolgt, aber mir scheint das alles doch ein wenig merkwürdig. Deshalb würde ich Dir gerne ein paar Fragen stellen (die Du, wenn Du nicht magst, ja nicht beantworten brauchst).

Du schreibst, dass Du an der Uni zwei Wochen "Musikgeschichte" gehört und Dir auf dem Flohmarkt ein Buch über Musikgeschichte gekauft hast. Was interessiert Dich denn an Musikgeschichte? Oder: In welchem Zusammenhang interessierst Du Dich für Musikgeschichte? Irgend etwas scheint Dich daran ja zu beschäftigen, mir wird nur nicht so ganz klar, was und warum.

Und dann schreibst Du, dass Du die CD, die Du gerne zusammenstellen würdest, eine Art historisch-geographischer Rundumschlag in Sachen Soloklavierstücke, wenn ich das richtig verstanden habe, Deinen Eltern - versehen mit einem selbstgebastelten Cover - schenken möchtest. Das ist ja vielleicht nett gemeint. Aber entweder interessieren sich Deine Eltern brennend für Klaviermusik, dann wirst Du ihnen vermutlich mit diesem Sampler nicht viel Neues bieten können. Oder sie hören eben gelegentlich mal gerne Klaviermusik, womöglich ganz bestimmte Stücke oder Komponisten. Und dann wäre es doch vielleicht naheliegender, sich an deren Geschmack zu orientieren oder an Stücken, die Dir etwas bedeuten (Du selbst scheinst Dich dafür allerdings - zumindest bislang - nicht so wirklich interessiert zu haben; und mir scheint fast, dass das nicht nur für Soloklavierstücke gilt), die Dich vielleicht mit Deinen Eltern verbinden. Wozu diese pädagogische Sendung, die - so, wie Du Dir das vorstellst - ohnehin kaum zu realisieren sein dürfte?

Worauf ich hinaus will: Das, was Du hier schreibst wirkt insgesamt einigermaßen widersprüchlich. Und es vermittelt sich nicht so richtig, was Du eigentlich warum willst, worum es Dir wirklich geht, für wen diese CD eigentlich gemeint ist.

Hinzu kommt, dass eine historische Abfolge für sich noch nicht unbedingt ein Konzept für eine Zusammenstellung von Musikstücken ist - zumindest nicht unbedingt ein interessantes oder spannendes. Da gibt es noch ganz andere Aspekte zu berücksichtigen, damit so ein Programm dann nicht bloß "und dann kommt...und dann kommt... und dann..." ist, sondern sich aus der Abfolge der Musikstücke etwas Interessantes ergibt, dass Werke gegeneinander und zueinander in Beziehung gesetzt werden.

Ich bin - offen gesagt - etwas skeptisch, ob das funktionieren kann, wünsche Dir aber viel Glück dabei.

Grüße

Sabine
satie (27.02.2009, 20:19):
Original von Wooster
Ergänzen könnte man noch, daß die Restriktion auf Musik für Tasteninstrumente vor etwa der Mitte des 17. Jhds. vielleicht kontraproduktiv ist. Renaissance, Früh-, aber auch noch Hochbarock werden von Vokalmusik dominiert. Man erhält sicher kein falsches Bild, wenn man sich auf Orgel- oder Cembalowerke beschränkt, aber m.E. ein stärker verzerrtes als für die Epoche von Mozart bis Skrjabin, wo es natürlich auch sehr viel andere Musik gibt, aber fast alles wesentliche doch recht gut an der Klaviermusik gesehen werden kann.


Lieber Wooster,

er will ja aber scheinbar nicht die Epochen, sondern die Entwicklung der Klaviermusik abbilden, insofern ist das schon nicht ganz falsch. Lediglich im Mittelalter kann man wirklich nicht beginnen.
In der Renaissance entwickeln sich aus den Intavolierungen selbständige Stücke, und Im Barock spielt das Clavier (so müsste man es eigentlich in dieser Zeit schreiben, als Sammelbegriff für sämtliche Tasteninstrumente) eine ganz gewaltige Rolle: ohne Tasteninstrumente kein Generalbass, keine temperierte Stimmung etc.
Richtig ist, dass man weder die Oper noch den konzertierenden Stil mit der Klaviermusik der Zeit abbilden kann (oder nur sehr sehr unvollständig), also sich die Epoche selber daraus nicht vollständig erschließt, während man das Wesen des Romantischen sicherlich im Klavier-Repertoire der Zeit fast komplett abbilden kann. Da kann ich nur absolut zustimmen. Aber darum ging es ja eben hier gar nicht...leider...

Herzlich,
S A T I E
Gamaheh (28.02.2009, 12:43):
Lieber Kinkley,

danke für Deine Präzisionen, das gibt mir schon einen Eindruck, und so kann ich Dir auch vielleicht dabei helfen.

Wenn ich es recht verstanden habe, hast Du zwar Zeit Deines Lebens viel klassische Musik gehört, Dich aber nie besonders oder gar systematisch dafür interessiert. Nun hast Du – wahrscheinlich im Zuge dessen, was an einigen Unis etwas hochtrabend als studium generale bezeichnet wird und wo im Rundumschlag eine gewisse Allgemeinbildung vermittelt werden soll, die an den Schulen nicht mehr gelingt: „Alles, was man wissen muß“ – auch etwas über Musikgeschichte gehört und Dich immerhin so dafür interessiert, daß Du Dir ein Buch darüber gekauft hast – das ist doch schön!

Andererseits studierst Du wahrscheinlich ganz etwas anderes und hast gar nicht die Zeit, Dich plötzlich intensiv mit der Musik zu befassen. Trotzdem willst Du ganz einfach Deinen Eltern eine Freude machen und ihnen zeigen, daß Du schließlich doch eine Neigung zu dem entwickelt hast, wofür sie sich interessieren, nicht ohne das ganze mit Deiner eigenen Neigung zur grafischen Gestaltung zu verbinden. Deine Eltern werden wahrscheinlich gerührt sein, wenn Du ihnen solch einen Querschnitt gestaltest (wie ich auch gerührt wäre, wenn einer meiner Söhne so etwas machen würde, auch wenn da dann Sachen drauf sind, die ich längst kenne oder die ich nicht besonders mag). Gewisse Dinge solltest Du allerdings vermeiden, wie z.B. den Flohwalzer, Chanson pour Adeline (oder überhaupt Richard Clayderman) – aber schau doch mal in den Plattenschrank Deiner Eltern, das könnte Dir auch einige Hinweise geben. Daß Du die Klaviermusik ausgewählt hast, finde ich persönlich sehr lobenswert!

Und da dies ja ganz offensichtlich keine wissenschaftlich Arbeit werden soll oder etwas für einen breiteren Kreis oder gar mit pädagogischem Anspruch, stellst Du völlig naheliegend in diesem Forum gewisse Fragen, die einigen vielleicht naiv erscheinen mögen.

Ich würde Dir empfehlen, Dich zunächst am Plattenschrank Deiner Eltern zu orientieren, dann an Deinem Buch, dann an dem hier Gesagten, was die Komponisten betrifft; als nächstes könntest Du hier im Klaviermusikbereich lesen, was als besonders interessant empfunden wird und welche Interpreten besonders empfohlen werden – denn Qualität sollte das Ganze schon haben (oder, wie Maurizio Pollini in einem Interview sagte: weil er meine, daß „Qualität guuut tut“). Das sollte Dir genügend Ideen liefern, um dann bei Youtube.com nach der Musik selbst zu suchen – von dort kannst Du diese dann ja auch gleich aufnehmen – und Dich dann an dem orientieren, was Dir selbst gefällt. Vielleicht modifizierst Du ja auch im Laufe dessen Deine Idee, die Musik in ihrer Entwicklung darzustellen, weil das dann eventuell doch zu anspruchsvoll wird?

So, ich hoffe, dies hilft Dir. Halte uns doch über Deine Fortschritte auf dem laufenden, wenn Du magst.

Beste Grüße und gutes Gelingen,
Gamaheh
vocalpiano (08.09.2010, 15:27):
hi Kinkley,

werde mal meine Ausbildungsunterlagen durchforsten kann die Unterlagen dementsprechend kopieren und dir zu kommen zu lassen

MfG

Vocalpiano