Heike (23.09.2011, 16:41): Also, ich teile die Musikepochen mal ganz grob ein - meine aber eher den Stil als die zeitlich unverrückbare Einordnung (und sowieso ist das ja oft grenzwertig) Vielleicht könnt ihr eure Reihenfolge verraten, welche Art Musik ihr am häufigsten hört und welche am zweithäufigsten ... und welche kaum oder gar nicht
Mittelalter (bis 15. Jahrhundert) Renaissance Barock Klassik (Frühklassik, Wiener Klassik) Romantik (19.Jh) Neue Musik/ Moderne (20. und 21. Jahrhundert)
Also, bei mir sähe das wie folgt aus:
Ich muss unterscheiden zwischen CD/ DVD und lve:
also, bei CD/DVD sieht mein Ranking so aus: 1. Barock 2. Romantik 3. Klassik 4. Neue Musik/ Moderne 5. Renaissance 6. Mittelalter
und live verschiebt sich das Bild etwas: 1. Romantik 2. Klassik 3. Neue Musik/ Moderne 4. Barock 5. Renaissance 6. Mittelalter
Heike
P.s. ich meine nur klassische Musik hier, also Jazz, Pop, Rock usw. bitte nicht mitzählen
Nicolas_Aine (23.09.2011, 18:36): bei mir deckt sich CD und Live ziemlich, zumindest wenn man für Live - natürlich neben den Aufführenden - die Stücke zu Grunde legt, wegen denen ich hingehe. Die "Beiwerke" können das Bild anders aussehen lassen, aber das weiss ich ehrlich gesagt nicht genau.
Jedenfalls:
1. Romantik (mit doch recht grossem Abstand, auch wenn er zunehmend kleiner wird) 2. Barock 3. Klassik, v.a. Wiener 4. Neue Musik / Moderne
Agravain (23.09.2011, 18:41): Ah! Ein Ranking!
Ich unterscheide da nicht nach Medium, muss aber für meine Bedürfnisse ein wenig binnendifferenzieren.
Voilà:
Spät-Romantik Romantik Frühe Moderne Barock Renaissance Mittelalter Klassik Moderne (nach 1945)
:hello Agravain
Severina (23.09.2011, 21:08): Meine Reihenfolge wäre: 1. Romantik 2. Barock 3. Klassik 4. Neue Musik/Moderne 5. Renaissance Mittelalter
Ich muss auch anders einteilen, aber dann selbstredend wieder redigieren. Vorgabe ist Vorgabe und die Fadeneröffnerin kann sehr streng werden! :wink
1. Moderne & Postmoderne 2. Klassik . . . 3. Romantik (nur weil ich so oft Bruckner höre) 4. Frühbarock 5. Spätromantik 6. Hoch- und Spätbarock 7. Klassische Moderne 8. Renaissance & Mittelalter
1. Moderne 2. Klassik 3. Romantik (dto) 4. Barock 5. Renaissance 6. Mittelalter
Live? Je nachdem, was geboten wird.
Armin70 (23.09.2011, 23:31): Bei mir sieht die Reihenfolge so aus:
1. Spätromantik 2. Romantik 3. Moderne/Neue Musik 3. Barock 4. Klassik 5. Renaissance 6. Mittelalter
Rideamus (24.09.2011, 00:08): Ich ranke schlank
Romantik Klassik Moderne Barock
Der Rest fällt nummerisch nicht ins Gewicht.
:hello Rideamus
Heike (24.09.2011, 07:41): Vorgabe ist Vorgabe und die Fadeneröffnerin kann sehr streng werden! :rofl :rofl :rofl Diesmal sehe ich es locker, also wer mag, darf gern die Epochen noch weiter aufteilen. Ich habe mich selbst nicht getraut, weil ja schon die Grobeinteilung so manche Grenzgänger produziert. Heike
Agravain (24.09.2011, 08:19): Original von Heike Diesmal sehe ich es locker.
Na, Gott sei Dank! Für einen Moment bin ich jetzt schon ins Schwitzen gekommen...
:hello Agravain
Peter Brixius (24.09.2011, 11:10): Original von Heike Also, ich teile die Musikepochen mal ganz grob ein - meine aber eher den Stil als die zeitlich unverrückbare Einordnung (und sowieso ist das ja oft grenzwertig) Vielleicht könnt ihr eure Reihenfolge verraten, welche Art Musik ihr am häufigsten hört und welche am zweithäufigsten ... und welche kaum oder gar nicht
Mittelalter (bis 15. Jahrhundert) Renaissance Barock Klassik (Frühklassik, Wiener Klassik) Romantik (19.Jh) Neue Musik/ Moderne (20. und 21. Jahrhundert)
Bei mir nicht ganz unerheblich, in welche Epoche man Gluck einordnet. Ich führe da gerne "Musik der Aufklärung" ein, was dem entspricht, wenn du Klassik und "Vor"klassik zusammen siehst.
Also: Klassik Romantik Renaissance Neue Musik Mittelalter Barock
Es kann aber immer geschehen, dass ich aus Begeisterung für einen neuen Fund kurzfristig meinen Schwerpunkr wechsele. Irgendwann pendelt s sich dann wieder wie oben ein.
Liebe Grüße Peter
Fairy Queen (24.09.2011, 17:18): Oweia, darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht. Heute höre ich z.B. gerade Gregoranik, zählt die zum Mittelalter auch wenn sie 2011 gesungen und mit Obertonsingen kombiniert wird? ?(
Ich glaube, Barock, Klassik und Romantik/Spätromantik kommen bei mir langfristig in etwa auf gleiche Werte, während ich Mittelalter am wenigsten höre und Moderne etwas weniger als die obengenannten. aber eine regelrechte Rangordnung bring ich nicht zuwege. Hoffe, das ist nciht weiter schlimm..... :engel Liebe Grüsse an alle Klassikfreunde, ich bin leider nur noch selten online F.Q.
Nordolf (24.09.2011, 18:44): Ich muss meine Epocheneinteilung auch etwas individueller gestalten:
1. Spätromantik 2. Hochromantik / Neuromantik (vor allem wegen Wagner) 3. Expressionismus (vor allem wegen Schostakowitsch und Pettersson) 4. (post)moderne Neoromantik (romantische Klangsprache mit geschärfter Harmonik und nicht-tonalen Zutaten) 5. Moderne / Postmoderne (jenseits der Neoromantik) 6. Mittelalter 7. Frühromantik 8. Klassik 9. Barock 10. Renaissance
Nr. 1 – 6 spielen eine große Rolle in meiner Musikwelt. Nr. 7 und 8 haben für mich durchaus ihren wichtigen Stellenwert. Nr. 9 und 10 höre ich eher selten.
:hello Jörg
Wooster (25.09.2011, 13:31): Nach Anteilen im CD-Regal (das ist mal nicht so schwer, weil das meiste chronologisch steht):
1 Klassik (ab Bach-Söhne ohne Schubert) : ca. 23 Einheiten
2 Romantik (ab Schubert bis einschl. Mahler) ca. 19-20 (Schubert umfasst gut 3 Einheiten, rechnete man den zur Klassik, würde es noch klarer, dafür habe ich wegen früherem Geburtsjahr zB Weber komplett zur Klassik gezählt)
3 Barock(nach Monteverdi, der allein etwa beinahe eine Einheit einnimmt): ca. 14
4 Klass. Moderne (nach Mahler) bis Zeitgenossen: ca. 11, davon etwa 2 Einheiten mit Geburtsjahr nach Schostakowitsch.
5 MA + Renaissance ca. 3 (davon 1/3 Monteverdi, 1/3 ebenfalls Komponisten mit Blüte um 1600, also eher noch Frühbarock. Musik vor 1570 oder so ist nur knapp eine Einheit)
(Nichtklassik: ca. 3,5)
(Sammelboxen nach Interpreten, bei denen Romantik, klass. Moderne und Klassik domineren: ca. 5 Einheiten)
Das ist etwas irreführend, weil die ganzen Händel-Oratorien und -Opern, die ich vor einigen Jahren mal in einer gewissen Sammelwut angeschafft habe, ebenso wie Bach-Kantaten und -Orgelwerke (gleichwohl nicht komplett) ziemlich viel Platz wegnehmen. Und ich höre natürlich auch nicht genau nach diesen Anteilen. Genauer kann ich es aber nicht sagen.
Wooster (25.09.2011, 13:36): Original von Nordolf Ich muss meine Epocheneinteilung auch etwas individueller gestalten:
1. Spätromantik 2. Hochromantik / Neuromantik (vor allem wegen Wagner) 3. Expressionismus (vor allem wegen Schostakowitsch und Pettersson) 4. (post)moderne Neoromantik (romantische Klangsprache mit geschärfter Harmonik und nicht-tonalen Zutaten)
Was wäre denn ein Beispiel für 4? Wo ungefähr würdest Du die Grenzen zwischen 1 und 2 ziehen? und zwischen 3 und 5? Expressionismus ist schwierig als Epoche zu fassen, ich denke hier eher an Berg und Schönberg als als Schostakowitsch. Es hilft die feinere Einteilung nicht so viel, wenn keiner recht weiß, was sich dahinter verbirgt, wobei es schonmal interessant ist, dass Du so fein aufsplitten willst.
Nordolf (25.09.2011, 15:17): Original von Wooster Original von Nordolf Ich muss meine Epocheneinteilung auch etwas individueller gestalten:
1. Spätromantik 2. Hochromantik / Neuromantik (vor allem wegen Wagner) 3. Expressionismus (vor allem wegen Schostakowitsch und Pettersson) 4. (post)moderne Neoromantik (romantische Klangsprache mit geschärfter Harmonik und nicht-tonalen Zutaten)
Was wäre denn ein Beispiel für 4?
Beispiele für 4 sind etwa die aktuellen Werke von Krzysztof Penderecki (exemplarisch seine 7. Symphonie oder das Credo), Peteris Vasks, Einojuhanni Rautavaara, Tigran Manssurjan, das Violinkonzert von Necil Akses aus dem Jahre 1969, vielles von Mikis Theodorakis, Arvo Pärt, Kalevi Aho, Aulos Sallinen, John Tavener, Terje Rypdal oder Giya Kancheli, teilweise auch Hans Werner Henze...
Wo ungefähr würdest Du die Grenzen zwischen 1 und 2 ziehen?
Epochengrenzen scheinen mir grundsätzlich sehr fliessend zu sein. Unter Hochromantik wird häufig die Zeit von Schumann und Chopin verstanden, an die die Neudeutschen - also vor allem Wagner und Liszt - anschliessen und in Frankreich besonders Hector Berlioz. Zur Neuromantik rechnen manche dann noch die ganze weitere Entwicklung mit Bruckner, Balakirev, Tschaikowsky, Brahms usw. In anderen Einteilungen werden diese Komponisten dann schon als spätromantisch bezeichnet. Für andere beginnt die Spätromantik erst mit Richard Strauss und Gustav Mahler. Natürlich kann man die Entwicklung der Leitmotivtechnik bei Berlioz und Wagner schon als Beginn der Spätromantik setzen. Dann würde die Neuromantik nicht an die Hochromantik anschliessen, sondern wäre eben der Beginn der Spätromantik. Für mich zählen Bruckner und Tschaikowsky als "Wagner-Folgen" schon zur Spätromantik.
und zwischen 3 und 5? Expressionismus ist schwierig als Epoche zu fassen, ich denke hier eher an Berg und Schönberg als als Schostakowitsch.
Ja - das ist richtig. Manche lehnen den Begriff in der Musik überhaupt ab. Ich finde ihn aber nicht nur für die Musik von Schönberg und Berg passend, sondern auch für Strawinsky, Honegger, Bartok, Hindemith,Varese und eben Schostakowitsch sowie Pettersson (die wären dann wohl Spätexpressionismus). Manchmal wird von der Klassischen Moderne gesprochen. Mir gefällt der Begriff Expressionismus besser, da er das Unruhige, Dissonante, Entfesselte in Harmonik und Rhythmik betont. Diese Epoche führt direkt in die avantgardistische Moderne (Ligeti, Boulez, Xenakis, Stockhausen, Christou usw.). Daneben gibt es aber auch genug Komponisten, die die Spätromantik fort- bzw. in eine neoromantische Richtung weiterführen.
Es hilft die feinere Einteilung nicht so viel, wenn keiner recht weiß, was sich dahinter verbirgt, wobei es schonmal interessant ist, dass Du so fein aufsplitten willst.
Ich hoffe, das meine Einteilung etwas klarer geworden ist. So fein einteilen wollte ich deshalb, um meinen Musikgeschmack besser abbilden zu können.
Herzliche Grüße! Jörg
Armin70 (25.09.2011, 16:13): Ein gutes Beispiel, was man unter musikalischen Expressionismus verstehen kann, bietet diese empfehlenswerte CD:
Eingespielt sind hier Werke von Casella, Goossens, Schreker, Rathaus, Schillings und Vogel und zeitlich entstanden diese Werke zwischen 1900 - 1930.
Im übrigen tue ich mich aber auch eher schwer, Werke bestimmten Musikepochen zuzuordnen, weil die Grenzen meiner Meinung eher fliessend sind und es Überschneidungen gibt. Weiter ist es mir auch eher wurscht, ob ein Werk zur Spät-, Hoch-, Post-, Neoromantik oder zur Postgotik (gibts die überhaupt ?) angehört, wenn es mir gefällt.
Cetay (inaktiv) (17.08.2018, 14:02): Ich grabe mal diesen Uralt-Faden wieder aus, um die Verschiebung meiner Hörgewohnheiten zu erforschen. Und da hat sich fast nichts verändert, außer dass kräftig zusammengestrichen wurde. Es heißt ja, die Geschmacksbildung ist Anfang 20 abgeschlossen und ändert sich dann nur noch selten. (Wir kennen allerdings mindestens eine Ausnahme, wo es noch im Rentenalter eine Kehrtwende gegeben hat. ;) )
Edit: Im Titel wird gefragt "wie oft", also füge ich noch ungefähre Prozente hinzu.
Amonasro (19.08.2018, 20:16): Bei mir dürfte Romantik (19. Jahrhundert) etwa 80% ausmachen, überwiegend Opern, z. B. Rossini, Verdi, Wagner. Der Rest sind überwiegend Komponisten vom Anfang des 20. Jahrhunderts, die ich mich nicht wirklich traue, einer Epoche zuzuordnen: Mascagni, Puccini, Schreker, Sibelius, Debussy, Respighi, etc. Der Anteil, den die jewiligen Komponisten ausmachen, variert sowieso sehr stark. Barock ist bei mir mit ein paar Standardwerken vertreten, macht aber wahrscheinlich unter 1% aus. Klassik höre ich zurzeit fast gar nicht.
Gruß Amonasro :hello
Falstaff (20.08.2018, 21:38): Bei mir sieht es ähnlich aus, wie bei Amonasro. Wobei ich es nicht unbedingt in %-Zahlen angeben kann oder möchte.
Die Romantik in Oper oder Sinfonik/Konzert nimmt schon einen sehr starken Raum ein. Aber auch Musik des XX. Jahrhunderts, natürlich von den Spätromantiker über die Expressionisten und Zwölftöner (oh, ich merke gerade, ich tu mich schwer mit den Zuordnung) bis hin zu Britten, Zimmermann, Reimann oder anderen. Letztlich bin ich da offen, aber die absolute Avantgarde nimmt doch einen sehr kleinen Raum ein.
In die andere Richtung ist bei mir im Moment bei Beethoven Schluss, wobei die da-Ponte-Opern Mozarts immer dabei sind. Und Haydn ist zur Zeit immer häufiger dabei.
Aber das alles ist im Fluss. Wer weiß, was noch kommen wird. Vorgenommen habe ich mir vieles, v.a. in Richtung 17. und spätes 20. Jhrdt. Hängt aber bei mir sehr von der jeweiligen Stimmung ab.