Ruggero Raimondi - der "Don Giovanni" aber nicht nur!

peter337 (06.01.2010, 15:03):
Meine Lieben!

Wenn ich bei meinen DVDs oder LPs / CDs nachschaue oder heraushole, dann ist für mich ein Baßbariton der, zur Zeit, Beste den wir haben.

Sein Don Giovanni, der Figarograf aber auch der Figaro im "Figaro", sein Escamillo und vor allem sein Thomas Becket, sein Mephisto der in den Faust-Opern,, sein Silva im "Ernani", sein Boris und vor allem sein, sich immer wandelnder Scarpia in der "Tosca", seine komödischen Partien wie Dulcamare, Don Pasquale, in il Vaggio a Reims sein Mustafa in der "Italienerin in Algier, sein König Philipp im "Don Carlos" und vor allem die leider nicht auf DVD erschienen Partien, wie Don Magnifico in der "Cenerentola" haben etwas an sich das immer wieder in den Bann zieht.

Es ist dies bestimmt nur eine kleine Auswahl und wenn man noch dazu bedenkt, dass Rugger Raimondi 68 Jahre alt wird, denkt man wo hat er seine Jugendlichkeit, seinen Charme und sein Auftreten her.

Leider singt er ja gewisse Partien nicht mehr auf der Bühne und wenn man merkt wie wenige "Nachfolger" ihm nur den kleinen Finger reichen können, ist es schmerzhaft.

Stimme, Auftreten und gutes Aussehen sind ein Markenzeichen von Ruggero Raimondi.
Ingrid (07.01.2010, 19:50):
Lieber Peter,

leider bin ich ja erst seit ca. 12 Jahren ein fleißigerer Opernbesucher und habe deshalb die ganz aktive Zeit von RR in der BSO nicht mehr erlebt. Aber viele Bekannte, die wohl so gut wie keine Vorstellung mit ihm versäumten, bekommen immer noch ganz verklärte Augen, wenn sie von ihm sprechen und würden Deine Lobeshymne sofort unterschreiben. Ich habe ihn z.B. als Scarpia live erlebt und dann natürlich einige Aufnahmen aus der Konserve und würde auch diese Mischung aus Stimme und Bühnenpräsenz als ziemlich einmalig (klar jeder Mensch ist einmalig) ansehen, aber ihn hat man halt als Musterbeispiel, gerade der finsteren Rollen, sofort vor Augen.

Irgendwo habe ich diese Geschichte zwar schon mal erzählt, aber sie fällt mir halt immer in Verbindung mit ihm ein und bes., da ich gestern im Don Carlo war und eben der König Philipp einer seiner vielen Paraderollen war. In der alten Inszenierung gab es eine riesige Treppe, die er majestätisch runter schritt und eine Freundin, als totale Verehrerin, saß in der ersten Reihe Parkett und verfolgte mit dem Glas jeden Schritt und jede Regung seines Gesichtes. Am Schluss hatte sie seine böse funkelnden Augen dann direkt vor der Nase, da er sie Verrückte wohl tatsächlich aufs Korn genommen hatte und ihr schwanden fast die Sinne. Diesen Blick kann sie jetzt noch jederzeit abrufen und auch deshalb findet sie sich mit der heutigen Inszenierung, obwohl auch schon alt, einfach nicht ab und mit jeder anderen Besetzung (Salminen) ebenfalls nicht. Ich habe sie gestern auf jeden Fall unglaublich genossen, denn Anja Harteros war auch in dieser Rolle so, wie man es nicht viel besser hätte machen können (gab auch die Freundin zu) und Keenlyside als Posa war natürlich auch nicht zu verachten. Das ist aber langsam OT (Entschuldigung).

Liebe Grüße
Ingrid
Honoria Lucasta (21.01.2010, 07:45):
Guten Morgen,
hier meldet sich ein Neuling in diesem Forum - passenderweise zu auch meinem absoluten Lieblingsbaßbariton.
Ich sammle mittlerweile jede erreichbare DVD mit Aufnahmen seiner Auftritte, weil mich -neben der Schönheit seiner Stimme- zwei Dinge vor allem faszinieren: seine überdurchschnittliche Schauspielkunst und die nur auf DVDs für den Normalkonsumenten auch sichtbare Artikulationstechnik. Bei Raimondi versteht man wirklich jedes Wort, es ist nicht so wie bei anderen Baßbaritonen, die irgendeinen Brei nur stimmmächtig herausorgeln.
Leider gibt es von Raimondi nicht so viele Aufnahmen, wie ich mir wünsche - aber eine verhältnismäßig frühe würde ich auf die sprichwörtliche Insel mitnehmen: Raimondis Aufnahme italienischer Canzonen aus den frühen 80er Jahren (Tosti, Denza etc.) - das ist stimmschönes Singen von Klassikern ohne falsches Pathos, aber mit so viel Gefühl, wie sie gerade vertragen, ohne kitschig zu werden. Nicht umsonst stammt Raimondi aus Bologna: "la dotta" - die gelehrte Stadt; vielleicht sorgt das bei vielen seiner Gestaltungen für einen intellektuellen Ansatz, der nicht jedem Sänger zu Gebote steht... :wink

Grüße!

Honoria
Severina (25.01.2010, 00:55):
Ich oute mich hiermit auch als Raimondi-Fan! :D
Wie meine Vorschreiber fasziniert mich an Ruggero Raimondi nicht nur sein prächtiger Bassbariton, sondern auch seine Bühnenpräsenz, die seine Partner neben ihm oft blass aussehen lässt. Schon bevor Raimondi den Mund aufmacht, spürt man die Schwingungen, die von ihm ausgehen, gerät man völlig in den Bann dieses einzigartigen Singschauspielers. Wie ich schon einmal sagte: Raimondi tritt auf und ist da, während andere Sänger nach drei Arien immer noch nicht da sind.
Natürlich klingt er heute nicht mehr wie einst im Mai, doch für seine 67 Jahre ist seine Stimme noch in einem erstaunlich guten Zustand, das Timbre weitgehend intakt und vor allem fern von jedem Wobble, der sich bei älteren Sängern oft so unliebsam bemerkbar macht. (Siehe beim einst großartigen Samuel Ramey, der inzwischen wirklich eine Zumutung für ein zahlendes Publikum ist :( )
Raimondi überzeugt als finsterer Schurke (Scarpia) ebenso wie als komischer Alter (Don Pasquale). Auch das kommt eher selten vor, dass ein Sänger in ernsten und heiteren Rollen gleichermaßen brilliert.
Auf den Leib geschneidert war ihm der Don Giovanni, den kein Sänger, den ich live zu erleben das Vergnügen hatte, mit so viel Eleganz und knieschnackelnder Erotik ausgestattet hat wie Ruggero Raimondi. Welche Zerlina wäre bei seinem verführerischen "La ci darem la mano" nicht dahingeschmolzen! (Da kann sich ein Herr Schrott weit hinten anstellen :cool ) Und der halbe Zuschauerraum ist mitgeschmolzen.... Und diese überschäumende Lebensgier, gewürzt mit einem kleinem Schuss Zynismus, bei der so genannten Champagnerarie - unvergesslich!

Demnächst steht Raimondi wieder als Scarpia auf der Bühne der WSO, und obwohl mein Bitte-nicht-Tenor José Cura den Cavaradossi singt, werde ich mir das nicht entgehen lassen!
lg Severina :hello
Fairy Queen (25.01.2010, 07:21):
Wenn ich den Namen Raimondi höre, habe ich zuallererst den Don Giovanni-Film von Joseph Losey vor Augen! Mon dieu! Leider gibt es hier keinen in Ohnmacht-Fall-Smilie, der müsste an dieser Stelle unbedingt hin.
Ich kann mich Severina nur anschliessen, die charismatische Ausstrahlung dieses Sängers ist fast unheimlich und wenn er in der Rolle agiert, versteht auch die Letzte, warum Don Giovanni Don Giovanni ist und frau dagegen völlig machtlos.
Die Verführungsszene mit der leider etwas trutschigen Berganza als Zerlina ist der Hammer schlechthin und auch die Art und Weise, wie er mit Leporello(José van Dam) umspringt, zeigt, dass diese Persönlichkeit nciht nur Frauen sondern auch Männer total in ihren Bann schlagen kann.




Die Stimme finde ich zwar auch sehr gut, aber nicht so aussergewöhnlich, dass ich deswegen in Begeisterung ausbrechen würde. Dass er sie solange erhalten konnte ist natürlich ein Zeichen allerbester Technik und gesunder Ökonomie.
Die empfohlene Cd mit Canzonen und Romanzen kommt ganz oben auf meine Liste. Nachdem ich von Cesare Siepis Cole Porter Songs hin und weg bin, fehlt mir das nun gerade noch!!!!!! Danke für den Tipp.
Bologna ist übrigens eine wunderschöne Stadt mit wenig Touristen, denn die fahren entweder nach Florenz oder bleiben in Venedig. Neben dem Attribut "La dotta" hat sie leider auch noch den Beinamen "La Grassa"(die Fette. Und die phantastische Küche dort ist wahrlich nicht dazu angetan so gut in der Form zu bleiben, wie Raimondi......
Der Mann muss in vieler Hinsciht ein Ausbund an Disziplin sein, scheint mir.

Euphonia
Severina (25.01.2010, 13:11):
Die Stimme finde ich zwar auch sehr gut, aber nicht so aussergewöhnlich, dass ich deswegen in Begeisterung ausbrechen würde. Dass er sie solange erhalten konnte ist natürlich ein Zeichen allerbester Technik und gesunder Ökonomie.

Bologna ist übrigens eine wunderschöne Stadt mit wenig Touristen, denn die fahren entweder nach Florenz oder bleiben in Venedig. Neben dem Attribut "La dotta" hat sie leider auch noch den Beinamen "La Grassa"(die fette. Und die phantastische Küche dort ist wahrlich nicht dazu angetan so gut in der Form zu bleiben, wie Raimondi......
Der Mann muss in vieler Hinsciht ein Ausbund an Disziplin sein, scheint mir.

Euphonia

Liebe Euphonia,
ich muss gestehen, dass ich keine einzige CD mit Raimondi besitze, ich kann also gar nicht sagen, wie die "nackte" Stimme auf mich wirken würde. Aber das erotische Prickeln muss sehr wohl auch rein vokal rüberkommen, denn "schöne" Don Giovannis habe ich schon einige auf der Bühne erlebt, ohne dass sie mich vom Stuhl gerissen hätten, das alleine also erklärt das Faszinosum Ruggero Raimondi bestimmt nicht.

Ich liebe Bologna, besonders die herrlichen Kirchen. Die kulinarische Seite konnte ich (gottlob :cool ) nicht für mich entdecken, weil mein einziger längerer Aufenthalt dort von enervierenden Zahnschmerzen getrübt war und ich mich beinahe durchgehend von gelati ernährt habe, weil das die Entzündung so angenehm kühlte. Ansonsten hielt ich mich immer nur ein paar Stunden in Bologna auf, weil das von Wien aus meist der Umsteigebahnhof weiter hinunter in den Stiefel war.
lg Sevi :hello
peter337 (25.01.2010, 13:51):
Wenn ich jetzt über Ruggero Raimondi schreibe - kann ich das oben Geschrieben und Gesagte nur wiederholen,

jedoch eines gelingt Ruggeero Raimondoi bei mir immer wieder, es kann eine ganz moderne Inszenierung, wie den "Liebestrank" in West Side Story Ambiente sein, oder "Der Türke in Italien", er hat etwas, dass man begeistert ist. :down :down und da meine ich die DVDs.

Sein Scarpia ist immer anders und immer herrlich, sein Don Giovanni aus London 1981 ist eine Sternstunde. :down :down

Jetzt werde ich überschwenglich.

Liebe Grüße sendet Euch Euer Peter aus Wien. :hello
RmalouguR (09.02.2010, 07:49):
Ich war richtig glücklich, als ich das Topic über Ruggero Raimondi fand. Alleine schon die Tatsache, dass endlich mal jemand diesen Sänger kennt stimmte mich richtig froh.

Sein Schauspiel ist wirklich unübertrefflich und ich muss mich den restlichen Mitgliedern kommentarlos anschließen. Diese Präsenz und Autorität, die er ausstrahlt, macht mich teilweise richtig nervös.

Morgen in einer Woche wird er den Scarpia in der Wiener Staatsoper singen und ich freu mich kringelig... Hab eine Karte ergattert *freu*

:down
Honoria Lucasta (10.02.2010, 07:48):
O Neid!

Wir erwarten dann aber bitte einen detaillierten Bericht! :wink

Grüße!

Honoria


(Die nächsten Beiträge wurden von mir - Billy - in den Thread "Berichte aus der Wiener Staatsoper" verschoben.)
Zefira (19.02.2010, 21:33):
Hallo Ruggero-Fans,

zufällig habe ich gerade gestern mit meiner Tochter (hier als Mimì angemeldet) ein Videoband angesehen, das ich irgendwann in den Neuzigern mal aufgezeichnet habe: Ein Sängerporträt über Ruggero Raimondi.
Anlass war eine damals aktuelle Inszenierung des Don Giovanni in Bologna.
Ein Teil des Films war der Lehrtätigkeit von Herrn Raimondi gewidmet. Ich habe keine Ahnung, ob er regelmäißig unterrichtet, das wurde leider in dem Film nicht näher ausgeführt. Aber man konnte mindestens zehn Minuten lang zusehen, wie er einem jungen Gesangsschüler, der "La ci darem" zu singen versuchte, Ausdruck und Körpersprache erklärte und vormachte.
Es war köstlich ... wir waren begeistert von der Ausstrahlung und der starken Persönlichkeit dieses Sängers. Leider konnten wir ihn nie "live" sehen. Aber ich habe eine wunderbare CD, auf der er (u.a. neben Placido Domingo) Verdis Requiem singt - was für eine großartige, machtvolle Stimme!

Bewundernden Gruß von Zefira
RmalouguR (21.02.2010, 12:38):
Original von Severina

PS: Ups, jetzt sind wir ziemlich OT! :SRuggero möge uns verzeihen! :engel

Na, dann geh ich noch schnell mal on topic...ich bin wirklich froh, diesen großen Sänger wenigstens einmal live erlebt zu haben
Honoria Lucasta (10.03.2010, 13:53):
Ich habe in der letzten Woche ziemlich viel Zeit damit verbracht, bei den diversen Anbietern nach Aufnahmen mit Ruggero Raimondi zu suchen, aber es ist wirklich eine Schande, wie wenig da angeboten wird: Kann es sein, daß es überhaupt nur ein einziges Recital gibt, nämlich dieses:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0825646956456.jpg
auf dem überflüssigerweise auch noch, als habe dieser Mann kein ausreichendes Repertoire, ein paar Lieder aus der Canzonen - CD sind?
Wenn ich daran denke, was andere alles haben aufnehmen dürfen, kann ich nur das Haupt schütteln....

Grüße!

Honoria
Severina (10.03.2010, 14:41):
Liebe Honoria,
ich weiß natürlich nicht, ob's diese CD noch auf dem Markt gibt, aber ich besitze "Ruggero Raimondi - italienische Opernarien" von EMI 1988.
lg Severina :hello
Honoria Lucasta (10.03.2010, 14:43):
Liebe Severina,

vielen Dank, danach werde ich noch mal suchen.

Grüße!

Honoria

...und habe die CD bei einem der beiden großen Anbieter immerhin gebraucht für nicht allzuviel Geld gefunden. Besten Dank nochmal.
Jürgen (11.03.2010, 12:04):
Nachdem ich das Bild gesehen habe, kann ich Raimondi zuordnen.

Das ist doch der Schauspieler, hier habe ich ihn gesehen:

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Yd81nF24L.jpg

Schauspielerisch der Beste in dieser Truppe. Dieser spanische Macho, absolut glaubwürdig.

Grüße
Jürgen
Severina (11.03.2010, 13:17):
Original von Jürgen
Nachdem ich das Bild gesehen habe, kann ich Raimondi zuordnen.

Das ist doch der Schauspieler, hier habe ich ihn gesehen:

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Yd81nF24L.jpg

Schauspielerisch der Beste in dieser Truppe. Dieser spanische Macho, absolut glaubwürdig.

Grüße
Jürgen

Hallo Jürgen,
ein bissl singen kann er aber schon auch :wink :D
lg Severina :hello
Mime (11.03.2010, 18:07):
Ist Julia Migenes bei euch zum Schauspieler mutiert? ?(
Jürgen (11.03.2010, 18:50):
Original von Mime
Ist Julia Migenes bei euch zum Schauspieler mutiert? ?(

Na zumindest stechen in dieser Verfilmung ihre schauspielerischen Leistungen stärker hervor, als ihre sängerischen.
Mit Schauspieler meinte ich ursprünglich jedoch nicht Julia, sondern Ruggero (das Gesicht rechts von ihr).

Grüße
Jürgen
Honoria Lucasta (18.03.2010, 09:38):
Ahimè!!!!

Heute morgen brachte mir die Feldpost die bestellte CD "Ruggero Raimondi - Italienische Opernarien", ich reiße die Verpackung auf und was sehe ich: das ist gar kein Recital, sondern eine Auskoppelung aus Operngesamtaufnahmen X(! Natürlich besser als nichts, aber ich hatte mich eigentlich auf eine Aufnahme aus einem Guß gefreut...

Ein erstes Hören im Büro unter erschwerten Bedingungen (Besucher alle zweieinhalb Minuten, ungewöhnlich zu so früher Stunde) versöhnte (ich bin sogar fast gewillt, nach dem ersten Höreindruck die Aida mit meinem Nicht-Freund Carreras zu kaufen, nur um Raimondi als Ramfis ganz zu hören...), aber nur halb - heute abend werde ich einen erneuten Test starten.

Grüße!

Honoria
Severina (18.03.2010, 13:01):
O je, und ich bin Schuld :S ! Ich hoffe, Du findest doch noch Gefallen daran und die "Fehlinvestition" hat sich gelohnt.
Irgendwie habe ich nicht mitbekommen, dass Du wirklich nur ein Recital suchst, ich dachte, Hauptsache Raimodi steht drauf :W
lg Severina :hello
RmalouguR (18.03.2010, 13:13):
Original von Severina
Irgendwie habe ich nicht mitbekommen, dass Du wirklich nur ein Recital suchst, ich dachte, Hauptsache Raimodi steht drauf :W
lg Severina :hello

Haha, das kenn ich....Ich hab mir vor kurzem in einem Platten-Antiquariat eine 4-Platten-Kollektion gekauft (Stimmen von Verona....) weil Raimondi draufstand.
Letztendlich waren genau 2 Lieder von ihm drauf....*doh*

PS.: ich weiß net, ob ich hier auf Youtube verweisen darf. Aber der Benutzer "keyakixx" muss ein unglaublicher Fan von Ruggero sein. Da findet man wirklich ein paar interessante Videos

Liebe Grüße
Elisabeth
Honoria Lucasta (18.03.2010, 13:37):
Dragi moji vsi oder Ihr Lieben alle,

nur keinen Stress! Nichts vom Meister ist ein wirklicher Fehlkauf - vor allem, weil die CD gebraucht weniger kostete als eine Kinokarte; ich finde halt, daß ein Recital eine schönere Momentaufnahme sozusagen aus einem Guß liefert - auf dieser CD erstreckt sich das Entstehungsdatum der Bestandteile auf die Zeit von 1969 bis 1979! Aber, wie gesagt, besser als nichts. Als Ramfis ist Raimondi genauso eindrucksvoll wie in den anderen Rollen, nur als Großinquisitor gefällt er mir nicht so gut: da hätte ich lieber umgekehrt ihn als Philipp und Ghiaurov als Inquisitor gehört, weil der Bulgare die knarzigere Stimme hat.

Nur, wie ich schon einmal sagte, wenn man vergleicht, was Gesangsvereinsbässe, -baritone und tenöre im Vergleich haben aufnehmen dürfen, dann bleibt die Diskographie in puncto Raimondi ziemlich dürr.

:engel :engel :engelGrüße!

Honoria
P.S. Man DARF auf you tube verweisen. Da sind wirklich einige schöne Raimondi-Videos drauf, ein wirkliches Vergnügen!
RmalouguR (14.04.2010, 19:53):
Meisterklasse Paris "Don Giovanni".....Dienstag 13. April


Jaja, die jungen Mädchen...xxD ^^
http://666kb.com/i/bid0911nsmkzbvebg.jpg
peter337 (14.04.2010, 21:02):
Lieber RmalouguR!

Danke für das Foto aus der Meisterklasse, Ruggero Raimondi ist heute noch ein besonders fescher Mann und könnte glatt noch den Don Giovanni spielen und auch singen, wenn manchen auch die Stimme nicht mehr so gefällt.

Er hat als Scarpia an der WStO gezeigt wie man Oper singen muss - und wie man Schauspielert, da können jüngere Sänger und auch Mittelklassesänger wie ein Herr Gallo sich viel von ihm abschneiden.

Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello :hello :hello