LazarusLong (18.09.2007, 13:28): Immer mehr Software im Medienbereich erscheint auf dem Markt. Mich würde interessieren, welche Software von Euch genutzt wird - Musikbearbeitung (zB. Digitalisieren alter Analogbestände, MP3 Ripper, DVD to Mp3 etc.pp) - Archivierung - Mediaplayer - Brennprogramme etc.
Mich interessieren vor allem Eure Erfahrungen in Hinsicht auf -Bedienbarkeit -Preis/Leistung -Service (Hotline, Updates etc.)
Frank
satie (18.09.2007, 14:26): Lieber Lazarus,
ich benutze Software verschiedenster Art, allerdings davon nur weniges professionell (darunter fällt vor allem die Notationssoftware Sibelius, die auch einen stolzen, aber dennoch angemessenen Preis von ca. 500 Euro hat). Ich habe lange Zeit mit einem Programm Namens Samplitude gearbeitet. Das ist ein Recording-Studio, mit dem man professionell Klänge schneiden und verändern kann, eigentlich ein digitales Mehrspur-Studio. Ebenfalls ein Programm um die 500 Euro. Es hat die üblichen Vorteile: hervorragende Effekte und kaum ein Feature fehlt. Allerdings ist das ebenfalls weniger die Art von Software, die Du meinen dürftest. Als überzeugter Linux-User habe ich generell etwas gegen Windows (es ist einfach Abzocke ohne viel Leistung). Bei Windows ist nichts mit an Bord (Vista kenne ich noch nicht), und die guten Programme sind in der Regel teuer. Es gibt aber auch Ausnahmen: aus dem Opensource-Bereich stammt etwa Audacity, ein sehr guter Audio-Editor, mit dem man schneiden kann, bearbeiten und auf mehreren Spuren sehr komfortabel gearbeitet werden kann. Zum Digitalisieren von Altbeständen ist es auch gut geeignet und bietet auf Wunsch auch dafür geeignete Filter (ich persönlich würde allerdings niemals welche verwenden, mir ist lieber es knackst und rauscht statt dass der Klang kastriert wird). Das Programm ist kostenlos und für alle Plattformen verfügbar. Mit jeder Ausgabe kommen neue Features und Verbesserungen. Rippen kann man damit nicht. Zum Rippen bietet Windows den Mediaplayer, der sehr schnell rippen kann und auch meist die richtigen Album-Informationen findet. Unter Linux (Suse 10.2) bin ich allerdings einen weit größeren Komfort gewohnt. Da kann man einfach per Ordneransicht direkt rippen (ich öffne die CD und erhalte eine Ansicht mit mehreren Ordnern, die mp3, aiff oder so heißen, dann brauche ich nur noch die gewünschten Tracks dort hinein zu ziehen). Oder man nimmt das ausgezeichnete Brenntool K3B, mit dem man hervorragend brennen und rippen kann, allerdings in langsamerem Tempo. Freeware zum Rippen wäre noch der Audiograbber, mit dem ich allerdings nicht immer gute Erfahrungen gemacht habe (Windows). Man kann meines Wissens nach auch direkt beim Fraunhofer-Institut ein Tool zum Rippen ins MP3-Format herunterladen. Unter Linux verfüge ich immer über MP3, OGG, AIFF und FLAC, eigentlich bei allen Audio-Anwendungen. Wie die Unterstützung bei Windows ist, kann ich auch nicht sagen. Die Bedienbarkeit bei allen genannten Programmen ist sehr gut und einfach. Zum Archivieren benutze ich gar kein Programm mehr. Es war mir zu mühsam. Ich packe das alles auf eine externe Festplatte und versehe die MP3s mit den wichtigsten Infos, das reicht für gewöhnlich und kann auch meist bequem mit dem Ripper gemacht werden, wenn ein guter Eintrag bei FreeDB gefunden wird (hier gibt es leider auch oft ganz mangelhafte, also sollte man immer mit den Infos auf der CD-Hülle vergleichen (die allerdings ebenfalls oft nicht richtig sind. Wie oft war da eine Scarlatti-Sonate plötzlich in f statt in a...). Über die Systemeigene Suchfunktion habe ich noch immer schnell das gesuchte gefunden. Ich bin sehr gespannt, welche Tipps ihr alle habt!
Herzliche Grüße, S A T I E
LazarusLong (18.09.2007, 15:00): MP3 Ripper
Als gekaufte E-Version aus dem Internet
Magix MP3-Maker 11
Sehr umfangreicher MP3 Ripper. Ermöglicht u.a.: -Editieren von ID-Tags (So eine Art Steckbrief des Stücks, der je nach Möglichkeiten des MP3 - Players auf dem Display mehr oder weniger vollständig angezeigt wird) -CD und Titelidentifizierung über freedb.org (erspart das lästige Abtippen des Inhaltsverzeichnisses) -Qualität der MP3 Dateien von 8 bis 320kBit -Klangeffekte mit - Virtual Headphone Surround - Limiter - Output Maximizer etc. -Erstellen von Playlisten - Kategorisierung nach Genre - Brennprogramm - Synchronisierung mit MP3 Player - Suchmaschine usw.
Meine Erfahrungen: Das Programm kann wirklich viel, ich nutze davon nur einen Bruchteil. In der Hauptsache höre ich MP3 beim Sport über Kopfhörer und immer mehr beim Autofahren, was mir die Investition in einen CD-Wechsler erspart. Beim Sport reicht mir die 192 kBit Einstellung, meine AutoCDs haben 320kBit. Von den Spielereien nutze ich hauptsächlich den Limiter und OutputMax, will heissen ich hebe leise Passagen an und limitiere die maximale Lautstärke, sinnvoll beim Autofahren oder beim Sport, man will ja Gehörschäden vermeiden, bzw. die Musik trotz Fahrgeräuschen hüren.
Zur Bedienbarkeit: Download/Installation kein Problem Nutzeroberfläche ist ziemlich unübersichtlich, das Programm kann einfach zuviel Konvertieren ohne zusätzliche Soundeffekte geht recht schnell, 1 CD ca 3 min (abh. auch vom Rechner) mit Soundeffekten wie Limiter u.a. ca 3-4mal so lange Die verschiedenen Speicherkonfigurationen machen eine relativ einfache und übersichtliche Archivierung möglich
Macken: Am Anfang ist mir das Programm jedesmal abgestürzt, wenn ich mit Effekten konvertiert habe (allerdings immer erst nach Abschluß der Konvertierung. Mit Hilfe der Hotline (gratis per mail nach Registrierung) war das Problem nach 2 oder 3 maiils gelöst) Braucht relativ lange zum Laden (ca. 1min). Das nervt, wenn man das Programm auch als Player nutzt.
Fazit: Ich würde mich , wenn ich mich nochmals entscheiden müsste, für ein Gratis Programm aus dem Internet entscheiden. Ich brauche die ganzen Spillettis, die mir das Programm bietet nicht wirklich.Für meine Frau habe ich den hier:
MP3 Ripper
Schnell, einfachzu bedienen, Zugriff auf freedb und koscht nix. Wer wirklich nur CDs konvertieren will, ist damit gut bedient. Wer Überblendeffekte, Equalizer, verschieden Raumsimulationen usw. haben will, dem kann ich den Magix MP3Maker 11 nur empfehlen.
Preis ca. 40€
Frank
YJ (27.12.2007, 22:41): Kennt jemand von euch vielleicht ein Programm, mit dem man Tracks in eine mp3-Datei setzen kann?
Walter (01.01.2008, 13:34): Original von YJ Kennt jemand von euch vielleicht ein Programm, mit dem man Tracks in eine mp3-Datei setzen kann?
http://www.mpesch3.de
mp3DirectCut is FREEWARE. You can freely use this software and distribute copies of the ORIGINAL distribution file.
ich nutze das Programm um mp3s zu schneiden ich denke, es kann auch teile einfügen!
YJ (01.01.2008, 13:55): Original von Walter Original von YJ Kennt jemand von euch vielleicht ein Programm, mit dem man Tracks in eine mp3-Datei setzen kann?
http://www.mpesch3.de
mp3DirectCut is FREEWARE. You can freely use this software and distribute copies of the ORIGINAL distribution file.
ich nutze das Programm um mp3s zu schneiden ich denke, es kann auch teile einfügen!
Danke für den Tipp, werde es ausprobieren. Ein anderer Freund hat mir Audacity vorgeschlagen, hat jemand damit vielleicht schon Erfahrungen gemacht? Danke für eure Hilfe :wink
satie (01.01.2008, 14:58): Audacity ist ein sehr guter Freeware-Editor, allerdings kann man damit nicht direkt mp3-Dateien editieren (die werden dann erst einmal kurz nach wav konvertiert, anschließend wieder nach mp3. Funktionieren wird es auf jeden Fall, ich war mit der Qualität des Programms immer sehr zufrieden, kann allerdings nicht sagen, ob bei mp3 dann nochmal ein Qualitätsverlust entsteht. Ob man Tracks damit auch anders setzen kann weiß ich leider nicht. Vielleicht hierzu mal auf der Herstellerseite gucken? Oder den Funktionsumfang googeln?
Herzliche Grüße und Prost Neujahr (nein, das chinesische kommt später, ich weiß), S A T I E
LazarusLong (18.09.2007, 13:28): Immer mehr Software im Medienbereich erscheint auf dem Markt. Mich würde interessieren, welche Software von Euch genutzt wird - Musikbearbeitung (zB. Digitalisieren alter Analogbestände, MP3 Ripper, DVD to Mp3 etc.pp) - Archivierung - Mediaplayer - Brennprogramme etc.
Mich interessieren vor allem Eure Erfahrungen in Hinsicht auf -Bedienbarkeit -Preis/Leistung -Service (Hotline, Updates etc.)
Frank
satie (18.09.2007, 14:26): Lieber Lazarus,
ich benutze Software verschiedenster Art, allerdings davon nur weniges professionell (darunter fällt vor allem die Notationssoftware Sibelius, die auch einen stolzen, aber dennoch angemessenen Preis von ca. 500 Euro hat). Ich habe lange Zeit mit einem Programm Namens Samplitude gearbeitet. Das ist ein Recording-Studio, mit dem man professionell Klänge schneiden und verändern kann, eigentlich ein digitales Mehrspur-Studio. Ebenfalls ein Programm um die 500 Euro. Es hat die üblichen Vorteile: hervorragende Effekte und kaum ein Feature fehlt. Allerdings ist das ebenfalls weniger die Art von Software, die Du meinen dürftest. Als überzeugter Linux-User habe ich generell etwas gegen Windows (es ist einfach Abzocke ohne viel Leistung). Bei Windows ist nichts mit an Bord (Vista kenne ich noch nicht), und die guten Programme sind in der Regel teuer. Es gibt aber auch Ausnahmen: aus dem Opensource-Bereich stammt etwa Audacity, ein sehr guter Audio-Editor, mit dem man schneiden kann, bearbeiten und auf mehreren Spuren sehr komfortabel gearbeitet werden kann. Zum Digitalisieren von Altbeständen ist es auch gut geeignet und bietet auf Wunsch auch dafür geeignete Filter (ich persönlich würde allerdings niemals welche verwenden, mir ist lieber es knackst und rauscht statt dass der Klang kastriert wird). Das Programm ist kostenlos und für alle Plattformen verfügbar. Mit jeder Ausgabe kommen neue Features und Verbesserungen. Rippen kann man damit nicht. Zum Rippen bietet Windows den Mediaplayer, der sehr schnell rippen kann und auch meist die richtigen Album-Informationen findet. Unter Linux (Suse 10.2) bin ich allerdings einen weit größeren Komfort gewohnt. Da kann man einfach per Ordneransicht direkt rippen (ich öffne die CD und erhalte eine Ansicht mit mehreren Ordnern, die mp3, aiff oder so heißen, dann brauche ich nur noch die gewünschten Tracks dort hinein zu ziehen). Oder man nimmt das ausgezeichnete Brenntool K3B, mit dem man hervorragend brennen und rippen kann, allerdings in langsamerem Tempo. Freeware zum Rippen wäre noch der Audiograbber, mit dem ich allerdings nicht immer gute Erfahrungen gemacht habe (Windows). Man kann meines Wissens nach auch direkt beim Fraunhofer-Institut ein Tool zum Rippen ins MP3-Format herunterladen. Unter Linux verfüge ich immer über MP3, OGG, AIFF und FLAC, eigentlich bei allen Audio-Anwendungen. Wie die Unterstützung bei Windows ist, kann ich auch nicht sagen. Die Bedienbarkeit bei allen genannten Programmen ist sehr gut und einfach. Zum Archivieren benutze ich gar kein Programm mehr. Es war mir zu mühsam. Ich packe das alles auf eine externe Festplatte und versehe die MP3s mit den wichtigsten Infos, das reicht für gewöhnlich und kann auch meist bequem mit dem Ripper gemacht werden, wenn ein guter Eintrag bei FreeDB gefunden wird (hier gibt es leider auch oft ganz mangelhafte, also sollte man immer mit den Infos auf der CD-Hülle vergleichen (die allerdings ebenfalls oft nicht richtig sind. Wie oft war da eine Scarlatti-Sonate plötzlich in f statt in a...). Über die Systemeigene Suchfunktion habe ich noch immer schnell das gesuchte gefunden. Ich bin sehr gespannt, welche Tipps ihr alle habt!
Herzliche Grüße, S A T I E
LazarusLong (18.09.2007, 15:00): MP3 Ripper
Als gekaufte E-Version aus dem Internet
Magix MP3-Maker 11
Sehr umfangreicher MP3 Ripper. Ermöglicht u.a.: -Editieren von ID-Tags (So eine Art Steckbrief des Stücks, der je nach Möglichkeiten des MP3 - Players auf dem Display mehr oder weniger vollständig angezeigt wird) -CD und Titelidentifizierung über freedb.org (erspart das lästige Abtippen des Inhaltsverzeichnisses) -Qualität der MP3 Dateien von 8 bis 320kBit -Klangeffekte mit - Virtual Headphone Surround - Limiter - Output Maximizer etc. -Erstellen von Playlisten - Kategorisierung nach Genre - Brennprogramm - Synchronisierung mit MP3 Player - Suchmaschine usw.
Meine Erfahrungen: Das Programm kann wirklich viel, ich nutze davon nur einen Bruchteil. In der Hauptsache höre ich MP3 beim Sport über Kopfhörer und immer mehr beim Autofahren, was mir die Investition in einen CD-Wechsler erspart. Beim Sport reicht mir die 192 kBit Einstellung, meine AutoCDs haben 320kBit. Von den Spielereien nutze ich hauptsächlich den Limiter und OutputMax, will heissen ich hebe leise Passagen an und limitiere die maximale Lautstärke, sinnvoll beim Autofahren oder beim Sport, man will ja Gehörschäden vermeiden, bzw. die Musik trotz Fahrgeräuschen hüren.
Zur Bedienbarkeit: Download/Installation kein Problem Nutzeroberfläche ist ziemlich unübersichtlich, das Programm kann einfach zuviel Konvertieren ohne zusätzliche Soundeffekte geht recht schnell, 1 CD ca 3 min (abh. auch vom Rechner) mit Soundeffekten wie Limiter u.a. ca 3-4mal so lange Die verschiedenen Speicherkonfigurationen machen eine relativ einfache und übersichtliche Archivierung möglich
Macken: Am Anfang ist mir das Programm jedesmal abgestürzt, wenn ich mit Effekten konvertiert habe (allerdings immer erst nach Abschluß der Konvertierung. Mit Hilfe der Hotline (gratis per mail nach Registrierung) war das Problem nach 2 oder 3 maiils gelöst) Braucht relativ lange zum Laden (ca. 1min). Das nervt, wenn man das Programm auch als Player nutzt.
Fazit: Ich würde mich , wenn ich mich nochmals entscheiden müsste, für ein Gratis Programm aus dem Internet entscheiden. Ich brauche die ganzen Spillettis, die mir das Programm bietet nicht wirklich.Für meine Frau habe ich den hier:
MP3 Ripper
Schnell, einfachzu bedienen, Zugriff auf freedb und koscht nix. Wer wirklich nur CDs konvertieren will, ist damit gut bedient. Wer Überblendeffekte, Equalizer, verschieden Raumsimulationen usw. haben will, dem kann ich den Magix MP3Maker 11 nur empfehlen.
Preis ca. 40€
Frank
YJ (27.12.2007, 22:41): Kennt jemand von euch vielleicht ein Programm, mit dem man Tracks in eine mp3-Datei setzen kann?
Walter (01.01.2008, 13:34): Original von YJ Kennt jemand von euch vielleicht ein Programm, mit dem man Tracks in eine mp3-Datei setzen kann?
http://www.mpesch3.de
mp3DirectCut is FREEWARE. You can freely use this software and distribute copies of the ORIGINAL distribution file.
ich nutze das Programm um mp3s zu schneiden ich denke, es kann auch teile einfügen!
YJ (01.01.2008, 13:55): Original von Walter Original von YJ Kennt jemand von euch vielleicht ein Programm, mit dem man Tracks in eine mp3-Datei setzen kann?
http://www.mpesch3.de
mp3DirectCut is FREEWARE. You can freely use this software and distribute copies of the ORIGINAL distribution file.
ich nutze das Programm um mp3s zu schneiden ich denke, es kann auch teile einfügen!
Danke für den Tipp, werde es ausprobieren. Ein anderer Freund hat mir Audacity vorgeschlagen, hat jemand damit vielleicht schon Erfahrungen gemacht? Danke für eure Hilfe :wink
satie (01.01.2008, 14:58): Audacity ist ein sehr guter Freeware-Editor, allerdings kann man damit nicht direkt mp3-Dateien editieren (die werden dann erst einmal kurz nach wav konvertiert, anschließend wieder nach mp3. Funktionieren wird es auf jeden Fall, ich war mit der Qualität des Programms immer sehr zufrieden, kann allerdings nicht sagen, ob bei mp3 dann nochmal ein Qualitätsverlust entsteht. Ob man Tracks damit auch anders setzen kann weiß ich leider nicht. Vielleicht hierzu mal auf der Herstellerseite gucken? Oder den Funktionsumfang googeln?
Herzliche Grüße und Prost Neujahr (nein, das chinesische kommt später, ich weiß), S A T I E
ab (01.10.2008, 21:56): Kennt jemand von euch vielleicht ein Programm, mit dem man eine Anzahl von Tracks (gleichgültig ob im wav- oder mp3-Format) zu einem einzigen Track zusammenfassen kann?
Ich würde dies gerne einfach vornehmen können, also ohne viel federlesens von wiederholtem Kopieren und Einfügen von ganzen Tonspuren.
Danke!
satie (01.10.2008, 22:04): Wie wärs damit:
"Merge MP3 is a utility to merge multiple MP3 files into one long MP3 file. Intuitive user interface and high merge speed combined with absolutely free license and single-executable installation (no complicated installers/uninstallers - uncompress and run from any directory) make this tool a perfect addition to your audio management utilities collection. Version 0.1j ability to merge only selected files, function to find duplicate files in the list, and play list export/import feature." http://www.zdnet.de/windows_verbessern_merge_mp3_download-39002345-41444-1.htm
ab (01.10.2008, 22:08): schneller gehts wohl gar nicht: Danke!
:thanks
satie (01.10.2008, 22:21): Immer gern zu Diensten!
:beer
Jürgen (02.10.2008, 10:00): @Satie: Hat die dabei entstandene Datei dann Lücken an den Stellen der alten Trackübergänge, oder geht das Gapless?
Ich verwende mp3Magic und habe hinterher immer noch hörbare Übergänge. Sehr ärgerlich bei z.B. Mahler 8 oder Opern mit sog. unendlicher Melodie.
Ich habe noch ein anderes Tool. Dazu brauche ich aber ein komplttes Image der CD, dann kann ich die Tracks mergen um das Produkt dann zu rippen. Also schon etwas umständlich und zeitaufwendig.
Grüße Jürgen
satie (02.10.2008, 10:30): Lieber Jürgen, ich kenne selber das Programm nicht, habe es nur gegoogelt.
Herzlich, S A T I E
Tranquillo (02.10.2008, 12:02): Original von Jürgen @Satie: Hat die dabei entstandene Datei dann Lücken an den Stellen der alten Trackübergänge, oder geht das Gapless?
Ich verwende mp3Magic und habe hinterher immer noch hörbare Übergänge. Sehr ärgerlich bei z.B. Mahler 8 oder Opern mit sog. unendlicher Melodie. Lieber Jürgen,
bei MP3 gibt es immer Lücken, der Grund liegt im Format selbst: Eine MP3-Datei besteht aus Frames fester Länge. Da die Länge eines Tracks in den allerseltensten Fällen glatt durch die Framelänge teilbar ist, ist der letzte Frame einer MP3-Datei meistens nur unvollständig gefüllt, und dadurch entstehen die unschönen kurzen Lücken zwischen zwei Tracks.
Einzige mir bekannte Ausnahme: Der MP3-Encoder LAME schreibt die exakte Dauer in den Header der MP3-Datei. Wenn der Player in der Lage ist, diese Längenangabe auszuwerten, ist die Wiedergabe auch gapless möglich - ich kenne allerdings keinen mobilen Player, der das kann. Bei Wiedergabe auf dem PC sollte es mit foobar2000 funktionieren.
Generelle Abhilfe: Ich konvertiere Tracks immer zuerst in das verlustfreie FLAC-Format, das gapless unterstützt (und habe damit gleichzeitig eine verlustfreie Kopie der CD auf der Festplatte). Danach konvertiere ich die FLAC-Dateien in das Zielformat (z. B. MP3) und fasse dabei ggf. mehrere Tracks zu einer MP3-Datei zusammen (beispielsweise einen kompletten Akt einer Oper). Das ist etwas umständlicher, funktioniert aber tadellos. Beim Zusammenfügen mehrerer MP3-Dateien wirst Du dagegen fast immer Lücken haben - aus dem oben genannten Grund.
Viele Grüsse Andreas
ab (02.10.2008, 13:57): Original von Tranquillo Danach konvertiere ich die FLAC-Dateien in das Zielformat (z. B. MP3) und fasse dabei ggf. mehrere Tracks zu einer MP3-Datei zusammen
Hallo Andreas,
wie machst Du das, mehrere Tracks zu einer MP3-Datei zusammenzufassen? Genau das wäre meine Frage gewesen! (Ich verwende Exact Audio Copy...)
Danke!
LazarusLong (02.10.2008, 15:10): @ab
Wenn ich mich richtig erinnere hattest Du vor ca einem Jahr mal versucht den Audiotrack einer DVD in akzeptabler Qualität auf CD zu bringen. Ich stehe jetzt vor der selben Problematik. Hast Du damals eine vernünftige Lösung gefunden?
Frank
ab (02.10.2008, 17:18): Original von LazarusLong @ab
Wenn ich mich richtig erinnere hattest Du vor ca einem Jahr mal versucht den Audiotrack einer DVD in akzeptabler Qualität auf CD zu bringen. Ich stehe jetzt vor der selben Problematik. Hast Du damals eine vernünftige Lösung gefunden?
Frank
Richtig erinnert, aber: leider nein! Das war mir alles zu aufwendig und dann war auch noch der Computer randvoll, sodass ich nicht einmal mehr Platz fürs Programm zum Ausprobieren gehabt habe.
Tranquillo (02.10.2008, 17:30): Original von ab wie machst Du das, mehrere Tracks zu einer MP3-Datei zusammenzufassen? Genau das wäre meine Frage gewesen! (Ich verwende Exact Audio Copy...) Lieber ab,
Du kannst natürlich die Tracks auch schon beim Rippen mit EAC zusammenfassen. Dazu markierst Du erst die gewünschten Tracks und wählst dann im Menü "Aktionen" - "Kopiere Bereich" - "Komprimiert", wenn Du direkt in MP3 umwandeln willst. Damit kann man übrigens auch die komplette CD in einer einzige MP3-Datei unterbringen - sehr praktisch bei Live-CD's.
Ich rippe die Tracks allerdings erst einzeln in FLAC-Dateien, lade sie später in foobar2000 und konvertiere sie dort ins Zielformat. Auch hier markierst Du zuerst die gewünschten Tracks und wählst dann im Kontextmenü (rechte Maustaste) "Convert" - "Convert to single file". Die Zieldatei (z. B. MP3) hat keine Lücken, obwohl sie aus mehreren FLAC-Dateien erzeugt wurde, denn FLAC unterstützt im Gegensatz zu MP3 sozusagen von Haus aus lückenlose Wiedergabe.
Viele Grüsse Andreas
ab (02.10.2008, 17:41): :thanks
Rachmaninov (02.10.2008, 17:44): EAC ist eh was mp3 / wave angeht spitze!
Leif Erikson (02.10.2008, 18:01): Hallo Frank / LL,
ich gebe mich mit Freeware nicht ab, da ich für meine 8-Spur Aufnahmen sowieso Samplitude 6 bzw. 9.xy benutze. Es kann alle möglichen Formate lesen und schreiben bzw. aufnehmen und wiedergeben, .wav, .mp3, ADAT ob DVD-Ton und FLAC weiß ich nicht, könnte es aber herausbringen, wenn das gewünscht wird.
Der volle Leistungsumfang dieses Programms ist mir nach wie vor unbekannt, aber ich mache - sagen wir mal - sehr gute Oratorienaufnahmen damit.
Die hotline ist Herr Meier, wenn er nicht gerade Urlaub hat. Wenn man sich etwas mit ihm arrangiert, ist er sehr hilfreich. Auch die Vertretungen sind in Ordnung und akzeptieren die Tatsache, daß es gelegentlich Probleme gibt.
Das Arbeiten mit dem Programm ist komfortabel, wenn man es zu einem gewissen Grad beherrscht. Z.B. kann ich von vielen, sagen wir mal 10 CD's je eine Stereospur einlesen. Die stehen dann untereinander und ich kann die tracks entnehmen, die ich in der freigelassenen obersten Spur zusammenfügen will. Das geht auch komfortabel, da es eine crossfade-Automatik gibt und man die Schnittcharakteristik so einstellen kann, daß es sich gut anhört, also nicht linear sondern cosinus oder e-funktion.
Ich könnte damit auch verlustfrei LP's digitalisieren, da die Version 9.0 ein sogenanntes "Spektral Cleaning" beherrscht. Das hatte auch die billige cleaning software von Magix und zwar schon früher. Ich habe mir sofort die Version 9.0 von Samplitude gekauft als dies dort integriert wurde, da das Arbeiten mit der cleaning software nicht sehr komfortabel war und viele Einschränkungen hatte. Allerdings ist mir ein Digitalisieren von LP's auf höchstem Niveau zu zeitaufwändig.
Huster in meinen Aufnahmen entferne ich aber schon mit dem "Spektral Cleaning". Das geht meistens völlig unhörbar, es sei denn die Musik spielt gerade auf derselben Note wie der Huster.
Von einigen mir besonders lieben CD's habe ich in letzter Zeit mit Samplitude 9.0 upsamplings im DVD-Audio Format gemacht, die fast so gut klingen wie echte hochbit-Aufnahmen i.e. SACD in Stereo. Das funktioniert, weil die Filter bei der Konvertierung zum Analogsignal dann fast keine Verluste mehr erzeugen. Außerdem errechnet eine Routine die Amplituden der samples so gut, daß eine Glättung der Hüllkurve erreicht wird. Wieviel dies zum Ergebnis beiträgt, kann ich allerdings nicht quantifizieren. Auf jeden Fall soll das Software-gestützte upsampling besser sein als das real-time upsampling auch von sehr teueren Playern.
Da samplitude früher zu fast 90% als Raubkopie benutzt wurde, hat sich Magix leider zu einer Hochpreispolitik entschlossen und zur Verwendung eines dongle. Es liegt aber immer noch im semiprofessionellen Preisbereich.
Gruß, Leif.
ab (02.10.2008, 19:00): Original von Tranquillo Ich rippe die Tracks allerdings erst einzeln in FLAC-Dateien, lade sie später in foobar2000 und konvertiere sie dort ins Zielformat.
Geht das auch lückenlos vom wav-Dateien über den foobar2000 ins mp3-format zu übertragen?
Schade, dass der foobar nicht mehr als 245 kp/s zu bieten hat...
Tranquillo (02.10.2008, 19:18): Original von ab Geht das auch lückenlos vom wav-Dateien über den foobar2000 ins mp3-format zu übertragen? Ja, das geht.
Schade, dass der foobar nicht mehr als 245 kp/s zu bieten hat... Was willst Du haben - 256 oder 320 kbps konstante Bitrate? Das geht auch.
Viele Grüsse Andreas
ab (03.10.2008, 09:50): Original von Tranquillo
Was willst Du haben - 256 oder 320 kbps konstante Bitrate? Das geht auch.
Viele Grüsse Andreas
Ich hätte gerne beides zur Auswahl, aber bei den converter-Preferences ist die beste Qualität mit 245 angegeben. Ich habe nun selbst die besseren Bitraten eingefügt - es scheint zu gehen.
Danke nochmals!
Tranquillo (03.10.2008, 10:28): Original von ab Ich hätte gerne beides zur Auswahl, aber bei den converter-Preferences ist die beste Qualität mit 245 angegeben. Ich habe nun selbst die besseren Bitraten eingefügt - es scheint zu gehen. Genau - man muss sich dafür eigene Presets erzeugen und hat so die Möglichkeit, die Parameter für das Encodieren "von Hand" vorzugeben. Beim Konvertieren wählt man dann diese neuen Presets einfach über die Dropdown-Liste aus.
Das Praktische beim Konvertieren von FLAC in irgendein anderes Format mit foobar2000 ist: Die Tags werden automatisch in die Zieldatei übertragen. Nur wenn man mehrere Tracks zu einer Datei zusammenfasst, muss man hier von Hand nacharbeiten, ansonsten geht das automatisch.
Da ich einen Großteil meines Musikarsenals auf den beiden Analog-Medien MusiCassette und Langspielplatte besitze und die Musik beispielsweise auch im Auto hören möchte, habe ich mir vor geraumer Zeit überlegt, die liebsten dieser Schätzchen in digitale Daten umzuwandeln, um sie später auf CDs brennen zu können. Ich habe diverse Seminare zum Thema "Von der Schallplatte zur CD" besucht und mir schließlich einen modernen Plattenspieler, einen Verstärker und zwei Standboxen gekauft. Den Verstärker habe ich dann mit dem PC verbunden, so dass ich nun die von ihm wiedergegebenen Audiosignale in den PC transferrieren kann.
Nun zur Softwarefrage: Ich kam auf den Seminaren mit verschiedenen Produkten in Kontakt, doch klebengeblieben bin ich schließlich bei der Professional-Software "Wave Purity" von DIFITEC und "MusicCleaning Lab deluxe" von MAGIX. Die beiden Programme greifen in ihren Funktionen wie zwei Zahnräder perfekt in einander: Mit "Wave Purity" überspiele ich das analoge Tonmaterial und bereinige es anschließend von eventuellen Störgeräuschen, wie gefärbtem oder weißem Rauschen und Knacksern. Den Klang (Lautstärke, Brillianz, etc.) remastere ich schlussendlich mit der MAGIX-Software. Des Weiteren teile ich die großen Tondateien mit besagter Software auch in die einzelnen Titel mithilfe von Track-Markern ein und exportiere jeden Titel als eigene Datei in jedem beliebigen Musikformat. All das könnte die DIFITEC-Software sicher auch, aber sie ist mir dafür ein wenig zu unübersichtlich in ihrer Handhabung. Aber, das Überspielen ist mit ihr so einfach, wie mit keiner zweiten.
"Wave Purity" und "MusicCleaning Lab deluxe" belegten oft das Siegertreppchen in vielen Tests bezüglich Digitalisierungssoftware für Musik.
Die Professional-Version von "Wave Purity" kostete vor knapp drei Jahren ca. 60 €, "MusicCleaning Lab deluxe" ca. 25 €. Beide Produkte sind meiner Meinung nach ihr Geld wert, wenn man sie oft benutzt, so, wie ich es tue.