Spielkonsolenmusik: eine neue Branche der Klassik?

ab (01.09.2010, 10:40):
Filmmusik ist out, Videospielmusik in?

Mit Erstaunen lese ich in der aktuellen Ausgabe der KlassikAkzente, dass für die Klassiklabels ein neues Feld gefunden wurde, Umsatz mit Tonträgern zu machen, nämlich mit original game soundtracks. So ist dort auf Seite 15 zu lesen:

Die Avantgarde der klassischen Musk komponiert nicht mehr für den Konzertsaal, sondern für die Spielkonsole: Die wichtigsten Komponisten kommen aus Japan, ...

Deren Namen lauten: Yoko Shimomura, Hiroki Kikuta, Yasunori Mutsuda und Nobuo Uematsu. Eine CD erschien soeben vom WDR Rundfunkorchester Köln mit Arnie Roth bei der DECCA:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51xyY5YEC5L._SL500_AA300_.jpg

Der juge deutsche Piansit Benyamin Nuss, der dort mitspielt, legt gar mit Musik von letztgenannten seine Solo-Debütalbum bei der DGG vor!
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ePN2%2BRC8L._SL500_AA300_.jpg

Nuss bezeichnet die Videospielmusk - Seite 31 zufolge - sogar als
die logische Fortsetzung der klassischen Meister.
:B


Was ist davon zu halten? ?(
:hello
Heike (01.09.2010, 21:15):
Hmm, interessante Frage.
Ich spiele zu wenig Videospiele, um mir vorzustellen, wie das klingen könnte. Leider kann man in die CDs nicht reinhören.
Interessant finde ich es allemal, auch wenn ich nicht die große Kunst dabei erwarte.
Heike