Agravain (01.01.2013, 19:42): Die Gäste sind abgereist, das Haus wieder im Normalzustand und es läuft die erste Musik des Tages. Sie kommt aus Schweden:
Christiane Oelze Petra Lang Klaus Florian Vogt Matthias Goerne Deutscher Kammerchor Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Paavo Järvi
Nikolaus.
Heike (02.01.2013, 12:27): Ich beginne den Tag (ich habe noch Urlaub) mit Piotr Anderszewski und denke insbesondere daran, wie faszinierend und feinsinnig er die Französische Suite G Dur im Dezember im Kammermusiksaal spielte ... das ist ansatzweise auch auf der CD zu hören - aber wie unerhört zärtlich er im Saal z.B. in der Loure jeweils den letzten Takt vor den Wiederholungen spielte, das war jedesmal ein sagenhaftes Gänsehaut-Ereignis, für das allein ich wieder hingehen würde!
Stücke für Orchester op. 10 No. 1-5 Langsamer Satz für Streichquartett Sätze für Streichquartett op. 5 Nr. 1-5 Bagatellen für Streichquartett op. 9
...etwas Schönes für die Ohren beim Küche aufräumen.... :)
Jürgen (03.01.2013, 09:33): http://www.jpc.de/image/cover/front/0/6257877.jpg
Sibelius: Sinfonie Nr.2 Op.43
Wiener Philharmoniker, Lorin Maazel; April 1964, Sofiensaal, Wien
Cetay (inaktiv) (03.01.2013, 11:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51U3UAa-jLL._SL500_AA240_.jpg Schubert; Rosamunde D 797, Op. 26; Fritz Lehmann (1953)
Fantastisch! Sehr düster und dramatisch interpretiert; der resignativ-gebrochene Tonfall der Unvollendeten schwingt stets mit. Trotz des Alters lassen Dynamik, Transparenz und Klangfarbenreichtum keine Wünsche offen.
Rebecca Saunders (geb. 1967) vom MusikFabrik Sonstiges Ensemble
1. Blaauw (für Trompete) (2004) 2. Blue and gray (für 2 Kontrabässe) (2005) 3. Duo (für Violine und Klavier) (1996/1999) 4. Vermillion (für Klarinette, E-Gitarre und Violoncello) (2003) 5. Stirrings still (für 5 Spieler) (2006)
...Rebecca Saunders klingt manchal ein bisschen nach Xenakis, Lachenmann oder Rihm, bleibt aber immer sie selbst. Die neue Freude in meiner CD-Sammlung.... :)
ab (03.01.2013, 17:48): Die neue Freude in meiner CD-Sammlung.... :)
Michael Tippett Streichquartett Nr. 5 The Lindsays ASV
Wie kommt ein Gigantenlabel heutzutage darauf, ein schon in +100 Interpretationen vorliegedendes Werk im teuren Studio mit einem Provinzorchester samt No Name Dirigenten neu aufzunehmen? Das Ergebnis kann sich jedenfalls hören lassen.
Jürgen (04.01.2013, 10:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61uVKeHjGkL._SL500_AA300_.jpg
Villa-Lobos: Sämtliche Choros (also CDs 1-3 aus obiger Box)
Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung, Afanassiev, piano
Original von AcomA Hallo, F Schubert Moments Musicaux D 760 Valery Afanassiev, piano (ECM, 2012) Wunderbar mit gekonnter Entschleunigung formuliert. LG, Siamak
Wie auch beim Schubert, sind seine Bilder gekonnt entschleunigt. Daran muss ich mich allerdings erst gewöhnen. Wenigstens höre ich so manches Detail, das mir bisher entgangen war. Ob es mir so gefällt? Keine Ahnung, ich werde die CD wohl noch einmal hören, bevor ich ein Urteil abgebe.
Gefällt mir noch besser als die ohnehin schon gute erste Einspielung. Klar, puristisch und präzise wie immer, aber noch mehr jedes noch so kleinen romantischen Anfluges beraubt - und trotzdem (oder gerade deshlab) faszinierend abwechslungsreich im Ausdruck. Heike
AcomA (04.01.2013, 18:32): Liebe Heike,
ich meine auch, dass diese Einspielung noch reichhaltiger interpretiert. Andras Schiff lebt diese Kompositionen.
Jetzt
L v Beethoven
Sonate Nr.32 c-moll op.111
Alexei Lubimov, fortepiano (Graff, 1828)
(zig-zag)
Hier ist es genauso wie bei Schiff, organisch entwickelt, jede Phrase, jedes Motivteil lebt.
Wolfgang Rihm: Trios 1969-1994 vom Ensemble Recherche
1. Chiffre IV (für Bassklarinette, Violoncello und Klavier) (1984) 2. Am Horizont (Stille Szene für Violine, Viloncello und Akkordeon) (1991) 3. Verzeichnis-Studie (für Viola, Violoncello und Kontrabass) (1986) 4. Déploration (für Flöte, Violoncello und Kontrabass) (1973) 5. Trio für Violine, Viola und Violoncello Nr. 2 (1969) 6. Paraphrase (für Violoncello, Percussion und Klavier) (1972) 7. In nuce (für Viola, Violoncello und Klavier) (1994)
...der Start ins Wochenende... :)
AcomA (05.01.2013, 00:54): Hallo,
F Schubert
Sonate c-moll D 958 Sonate A-Dur D 959
Wilhelm Kempff, piano
(DG, 1967/1969)
JS Bach
Auswahl von 12 Paaren aus dem WTK I
Wilhelm Kempff, piano
(DG, 1977)
Wilhelm Kempff verfuegte bei weitem nicht ueber die technische Brillianz und Virtuositaet eines Artur Rubinstein ( hatte uebrigens mit Barth den selben Lehrer) oder Claudio Arrau. Kempff war in erster Linie Musiker. Er hatte einen leicht bruechigen Ton und schnoerkellosen Zugang. Seine Aussagen empfinde ich als sehr ehrlich und lebenserfahren.
Wieder so eine schnoerkellose und ' menschliche' Interpretation. Jean Sibelius sagte ueber Kempff, er spiele nicht wie ein Pianist sondern wie ein Mensch !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (05.01.2013, 10:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61RZP%2B2VRuL._SL500_AA240_.jpg Schubert; Sinfonie D759 "Unvollendete" (komplettiert von William Carragan); Schaller
Cetay (inaktiv) (05.01.2013, 11:24): Was für ein Dirigent! Sein hervorragendes Bruckner-Paket (4, 7, 9) war ganz gewiss kein Zufall. Davon brauche ich mehr:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51xEz9iP1BL._SL500_AA240_.jpg Goldmark; Sinfonie Nr. 1; Schaller
Wenn alles klappt, dann werde ich den 1. Satz nächstes Jahr beim Amateurwettbewerb in Chicago spielen :leb :leb :leb und wenn ich es ins Finale schaffe, dann sogar mit Orchester :leb :leb :leb :leb :leb :leb
Pascal Dusapins "7 Solos für Orchester" sind allesamt Auftragsarbeiten, bestellt u.a. vom Bayerischen Rundfunk für das Festival "musica viva", vom Orchestre National de Lyon und von den Berliner Philharmonikern. Sie entstanden im Zeitraum von 1992 bis 2008 und wurden für diese Aufnahme vom Orchestre Philharmonique de Liège Wallonie Bruxelles unter der Leitung von Pascal Rophé eingespielt.
Disk 1 1 Go(Solo No 1) 2 Extenso(Solo No 2) 3 Apex(Solo No 3) 4 Clam(Solo No 4)
Disk 2 1 Exeo(Solo No 5) 2 Reverso(Solo No 6) 3 Uncut(Solo No 7)
Ein Solo für ein Orchester ?(
...funktioniert aber und klingt so gar nicht nach (lautem) Orchester-Tamm-Tamm
6 Haiku zweimal komponiert + 4 Männerstimmen + 3,4 Frauenstimmen = 12 sehr freie Annäherungen an die Gattung des Madrigal (mehrstimmige Chorkomposition aus dem 16/17.Jht)
6 Haiku von Matsuo Bashu (1644-1694)
- Wieviele Inseln! / Zerbrochen / der Spiegel des Meeres Hier das Murmeln der Wellen / ist Rhytmus / des duftenden Windes Die Zikade ! / Sie betäubt im Laut / ein Lufthauch von Glocken Rot, so rot / flieht die Sonne / Herbstwind O Lerche / dem Gesang reicht nicht / ein langer Tag Hoch stehende Sonne / Meer von Zikaden / es trinken die Felsen
-
...ein bisschen A-capella für den Nachmittag.... :)
ab (05.01.2013, 19:04): GYÖRGY RÁNKI (1907-1992) Symphony No.1 (1977) Ádám Medveczky, Hungarian State Orchestra HUNGAROTON SLPX 12434 (LP) (1983) :thanks
Wilhelm Kempff, piano Bamberger Symphoniker Ferdinand Leitner, cond.
(DG, 1960)
Sehr reife und glueckliche Interpretation mit traurig-wehmütigen Zwischentoenen. Die Bedeutung der Blaeserstimmen in Mozarts Klavierkonzerten ist auch schon vor ueber 50 Jahren erkannt worden ! Kempff spielt eigene Kadenzen.
Cetay (inaktiv) (06.01.2013, 10:38): Rückblick aufs Nachtprogramm, in meinem bevorzugten Setting zum Musikhören - mit Kerzenlicht und edlen Dopaminproduzenten (gestern: Marduff Single Malt Scotch Whisky, Spreyside, 14 Jahre Single Cask und Glenrothes Single Malt Scotch Whisky, Spreyside, 17 Jahre Single Cask).
Gehört wurde:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ePFLRmHtL._SL500_AA240_.jpg Cage; "Works for Percussion"; Percussion Group Cincinnati
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51O6eN8gQkL._SL500_AA300_.jpg Varese; "The Varese Album"; Robert Craft
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51y1aWSJcNL._SL500_AA300_.jpg Bernhard Gander; Bunny Games; Klangforum Wien
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51aRqX3Mc4L._SL500_AA300_.jpg Bruckner; Sinfonie Nr. 9 mit Finalfragment; Harnoncourt
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sJm0c7DCL._SL500_AA300_.jpg Godspeed You! Black Emperor; F-sharp, A-sharp, Infinity (1997)
Das letze ist streng genommen off topic, weil keine "Klassik", wobei sich die Frage aufdrängt, inwieweit das bei zeitgenössischen Kompositionen noch sinnvoll zu differenzieren ist. Godspeed You! Black Emperor machen Post-Rock, ein Genre, das die Rock-Musik "überwindet". Die Rock-Instrumentierung wird verwendet um (oft minimalistisch-repetitive) Texturen zu schaffen, gewohnte Songstrukturen werden aufgelöst, Gesang wird durch Feldaufnahmen und Sprachsamples ersetzt. F-sharp, A-sharp, Infinity erschafft post-akpokalyptische Klanglandschaften, deren beklemmende Intenstiät mit Worten nicht zu beschreiben ist.
Agravain (06.01.2013, 10:54): Hier nun im direkten Vergleich zu Handley
Renata Tebaldi, Carlo Bergonzi Rolando Panerai, Giulio Scarinci, Antonio Massaria Coro e Orchestra di Milano della RAI Alfredo Simonetto (live, 26.03.1951)
nikolaus (06.01.2013, 19:21): Gerade zu Ende auf arte:
S.Rachmaninov
Klavierkonzert Nr. 3 d-moll op. 30
Yuja Wang
Staatskapelle Dresden unter ? (chin. Dirigentin, deren Namen ich nicht kenne)
Mitschnitt eines open-air Konzertes im Juli 2012 in Dresden
Wow! Wie mühelos und mitreissend sie das spielt, beeindruckend! Leider war das Orchester bis auf das Finale weitgehend resistent gegen Yuja Wangs Feuer... Sie erinnert mich immer wieder an Martha Argerich, ähnliches Feuer, nur unbeschwerter.
Nikolaus.
Amonasro (06.01.2013, 19:37): Ich schwelge gerade in dieser Live-Aufnahme:
und mich gefragt, warum Bellini Enrichetta nur im 1. Akt auftreten ließ. Das hätte etwas Abwechslung in diese abgesehen von den wunderbaren Melodien recht "leere" Oper bringen können, da ja vor allem Baritone und Mezzosoprane viel Dramatik in eine Oper bringen können.
Royal Philharmonic Orchestra Sir Charles Mackerras
Ich bin hingerissen. Ich kenne über 20 Einspielungen des Werkes, bei dieser bin ich nun versucht zu sagen: Vegesst die üblichen Verdächtigen Barbirolli, Boult oder Solti. Sir Charles ist mit Abstand der vorbildlichste und dabei inspirierteste Interpret des Werkes, der mir bisher untergekommen ist. Wer nur eine Aufnahme dieser Symphonie will, er sollte diese ins heimische CD-Regal stellen.
:hello Agravain
Agravain (08.01.2013, 09:12): Es geht weiter mit (zu) Unbekanntem. Aus dieser Box
ab (08.01.2013, 16:46): Heute vor 300 Jahren, am 8. Januar 1713, starb Corelli im Alter von knapp 60 Jahren.
Da genieße ich doch gleich etwas Musica Amphion unter Pieter-Jan Belder, nachdem mir heute im Radio das op. 6 gespielt vom britischen Avison Ensemble unter der Leitung des Violinisten Pavlo Beznosiuk beim englischen Label Linn Records so gar nicht gefallen hat.
ab (08.01.2013, 16:49): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N-l9R3HiL._SL500_AA300_.jpg
Jacques Loussier plays Debussy
Ich wusste gar nicht, dass es da mehr als Playbach gibt. Da muss ich mal reinhören, danke für den Hinweis! :hello
ab (08.01.2013, 17:00): http://www.historici.nl/Onderzoek/Projecten/BWN/lemmata/bwn4/images/BADINGS.jpg
Henk Badings - Symphonie Nr. 15 (1983) "Conflicts and Confluences" Netherlands National Youth Orchestra Jan Cober
Rachmaninov (08.01.2013, 17:26): Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mNU91cx%2BL._SL500_AA300_.jpg
..heute aus Paris gekommen und ist schon durchgelaufen.... :)
ist dies eine neue Aufnahme?
miclibs (08.01.2013, 19:00): Original von Rachmaninov Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mNU91cx%2BL._SL500_AA300_.jpg
..heute aus Paris gekommen und ist schon durchgelaufen.... :)
ist dies eine neue Aufnahme?
Nein, die Aufnahme ist von 9/2001. Aufnahmeort Paris, in der Salle Olivier Messiaen.
Roger Muraro / Piano Thomas Prevost / Flöte Robert Fontaine / Klarinette Eric Levionnois / Violoncello Francis petit / Marimba Renaud Muzzolini / Xylorimba Emmanuel Curt / Vibraphon
Cetay (inaktiv) (08.01.2013, 19:03): Original von Rachmaninov ist dies eine neue Aufnahme? Nope: 2002
Hier läuft:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41A117Y0V8L._SL500_AA300_.jpg Denisov; Konzert für 2 Bratschen, Cembalo und Kammerorchester
Rachmaninov (08.01.2013, 20:08): Original von miclibs Original von Rachmaninov Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mNU91cx%2BL._SL500_AA300_.jpg
..heute aus Paris gekommen und ist schon durchgelaufen.... :)
ist dies eine neue Aufnahme?
Nein, die Aufnahme ist von 9/2001. Aufnahmeort Paris, in der Salle Olivier Messiaen.
Roger Muraro / Piano Thomas Prevost / Flöte Robert Fontaine / Klarinette Eric Levionnois / Violoncello Francis petit / Marimba Renaud Muzzolini / Xylorimba Emmanuel Curt / Vibraphon
Die Passacaglia und Barcarolle haben vom Konstruktionsprinzip gewisse Aehnlichkeiten. Diese beiden Werke unter den Haenden des jungen Shukov sind in der Wirkung IMO ungeheuerlich !
LG, Siamak
Rachmaninov (09.01.2013, 08:06):
Sinfonie #3
Cetay (inaktiv) (09.01.2013, 10:42): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51f5SMwX0fL._SL500_AA240_.jpg Schubert; Sinfonie Nr. 3; Marriner
Die hier zu lesende Einschätzung, Marriner und die Academy seien bei den frühen Werken "schwerfällig", ist für meine Ohren nicht nachvollziehbar.
Jetzt Amadés Top-Empfehlung der Fünften:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51W4UJEeB9L._SL500_AA240_.jpg Schubert; Sinfonie Nr. 5; Busch (1949)
Jürgen (09.01.2013, 11:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61YaTHnKpPL._SL500_AA300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/5177MTI5ZAL._SL500_AA300_.jpg
Carl Philipp Emanuel Bach: Klaviersonaten, Danny Driver 2009/12
Higdon; Sopransaxofonkonzert (2006); Carrie Koffman Weill; Violinkonzert op. 12 (1924); Anton Miller Chen Yi; Dragon Rhyme (2010)
ab (09.01.2013, 15:52): Ein heißer Kandidat für die Titel: "schönster Geigenton aller Zeiten" und "delikatestes Portamento aller Zeiten"
Bronislaw Huberman: The Columbia Recordings with Piano The complete 1900 Berliner records The complete Columbia recordings with piano, 1929 - 1935 mit Siegfried Schultze & Ignaz Friedman Biddulph
USSR State Symphony Orchestra Jewgeni Swetlanow (live, 11.04.1977)
:hello Agravain
Meine Güte. In den drei schnell(er)en Sätze - besonders im ersten - ein wild-leidenschaftlicher Ritt durch die Partitur, der langsame Satz von einer ganz dunklen Schwere. Tatsächlich ist Swetlanow mit seinen sehr zügigenTempi (für Freunde der Statistik die Spielzeiten: 14:01 / 15:54 / 07:11 / 14:00) sehr nah an Elgars flotter 1927er Aufnahme (14:37 / 13:02 / 08:00 / 12:24). Nix "Pomp and Circumstance". Wenn mann das dann mit den breiten Interpretationen Tates (19:17 / 17:21 / 08:28 / 17:23) oder Sinopolis (20:43 / 18:25 / 09:00 / 17:14) vergleicht, so wird sofort deutlich, dass hier ein ganz anderer Elgar musiziert wird.
Die Qualität der Aufnahme ist streckenweise eher mäßig (übersteuertes Blech). Die Trompeten wabern russisch.
***
Weiter geht es mit einer anderen - in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu Elgars Symphonie entstandenen - Zweiten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Pt-n%2BsUXL._SL500_AA300_.jpg Xenakis - La Legende d'Eer von Gerard Pape, 7-Channel Tape
....und danach ist der (elektroakustische) Abend wohl vorbei und das Bett ruft... :)
ab (10.01.2013, 21:25): Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/51LJwTVMwyL._SL500_AA300_.jpg
Per Norgard - Streichquartette 7 - 10 mit dem Kroger Quartett
...ich beginne den Abend mal mit Gefidel.... :wink
Gesonders mag ich das 10. :hello
ab (10.01.2013, 21:27): Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dHTf0mRPL._SL500_AA300_.jpg
findest Du Mitteres Musik auch so öde? Großartig aber fand ich den Titel einer seiner zahllosen Aufnahmen der letzten Jahre: "Music for checking Emails" :hello
ab (10.01.2013, 21:28): GYÖRGY RÁNKI (1907-1992) Concerto for Cimbalom and Orchestra (1978) Márta Fábián, Cimbalom Hungarian State Orchestra Ádám Medveczky HUNGAROTON SLPX 12434 (LP) (1983)
:hello
AcomA (10.01.2013, 22:38): Hallo,
SW Rachmaninov
Chopin-Variationen
Vladimir Ashkenazy, piano
(DECCA, 2011)
Wahnsinn, wie dieser 70jaehrige das komplexe Werk darbietet: warm, virtuos, transparent, singend, satt !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (11.01.2013, 07:18): Original von ab Ein heißer Kandidat für die Titel: "schönster Geigenton aller Zeiten" und "delikatestes Portamento aller Zeiten"
Bronislaw Huberman: The Columbia Recordings with Piano The complete 1900 Berliner records The complete Columbia recordings with piano, 1929 - 1935 mit Siegfried Schultze & Ignaz Friedman Biddulph
Biddulph sind ja zu wahren Großtaten fähig, aber kann man die Klangfarbigkeit des Geigentons wirklich anhand von so alten Aufnahmen im Gehirn rekonstruieren. Oder anders gefragt, gehört die Klangfarbigkeit nicht zur Schönheit des Tons? (P.S. Mein heissester Kandidat wäre Michael Rabin.) Jetzt läuft hier Huberman von Naxos versteckt als Begleiter des "Great Pianst" Friedman:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51pll8kCllL._SL500_AA300_.jpg Beethoven; Voilinsonate Nr. 9, Kreutzer; Huberman, Friedman
Agravain (11.01.2013, 07:52): Gestern ist bei mir (endlich) eine Aufnahme von Elgars Zweiter eingetrudelt, die erst 2007 anlässlich des Elgar-Jahres aus den Archiven der BBC hervorgekramt worden ist. Es handelt sich um den Mitschnitt eines Konzertes aus dem Jahre 1964, dirigiert von "Flash Harry":
Sir Edward Elgar: Symphonie Nr. 2 Es-Dur, op. 63
BBC Symphony Orchestra Sir Malcolm Sargent (live, 29.01.1964)
Prokofiev: Lieutenant Kijé Suite, Ozawa/Schmidt 1991 In dieser Version der Suite singt Andreas Schmidt (Bariton) zur Romanze und zur Troika. Eine echte Alternative.
Das Nocturno habe ich derzeit selber im programm, weitere Stücke werden folgen... besonders schön: Die Serenata andaluza... da sie 1900 komponiert wurde kann ich sie demnächst spielen, wenn Werke des 20. Jahrhunderts gefordert werden ;)
Amonasro (11.01.2013, 15:21): Ich höre gerade diese Aufnahme:
miclibs (11.01.2013, 16:38): Original von ab Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dHTf0mRPL._SL500_AA300_.jpg
findest Du Mitteres Musik auch so öde? Großartig aber fand ich den Titel einer seiner zahllosen Aufnahmen der letzten Jahre: "Music for checking Emails" :hello
Den Titel "Music for checking Emails" hatte ich mal auf Youtube gehört und mir den Namen Mitterer gemerkt. Als ich bei meinem örtlichen Buchhändler diese CD dann für kleines Geld (5 EUR) liegen sah, habe ich diese einfach mal mitgenommen. Ich bin von der CD erstmal nicht enttäuscht, obwohl ich sie erst einmal gehört habe. Außer der CD kenne ich aber kaum was von ihm.
LG Michael
miclibs (11.01.2013, 16:43): Original von ab Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/51LJwTVMwyL._SL500_AA300_.jpg
Per Norgard - Streichquartette 7 - 10 mit dem Kroger Quartett
...ich beginne den Abend mal mit Gefidel.... :wink
Gesonders mag ich das 10. :hello
Ich habe Norgard über seine 6.Sinfonie kennengelernt, die mir immer noch sehr gut gefällt. Seine Kompositionen für Chor sind nicht so meins. In meiner CD-Sammlung ist er deshalb nur mit zwei CDs vertreten. Vielleicht werden es irgendwann mehr. :)
ab (11.01.2013, 18:58): In Vorfreude auf den Abend kommende Woche, an dem der junge Pianist und Organist Michael Schöch (ARD Preisträger 2011) einen achtteiligen Zyklus aller Beethoven-Sonaten beginnt. Zunächst werden das op. 13, op.7, op. 14/2 und op. 54 erkilingen.
Bei mir nun diese ersten vier genannten Sonaten in der älteren Mono-Einspielung durch Wilhelm Backhaus. :hello
Lachenmann - 1. Mouvement (-vor de Erstarrung) 2. "...zwei Gefuhle...," Musik mit Leonardo 3. Consolation I 4. Consolation II
mit Klangforum Wien, Zender, Schola Heidelberg
...etwas besinnliches zum Abend... :D
Cetay (inaktiv) (12.01.2013, 07:43): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51of8tvEyzL._SL500_AA300_.jpg Beethoven; Sinfonie Nr. 3; Zinman
Eine sehr geglückte Verbindung aus historisierender Spielweise (zügig, non-legato) und modernem Orchesterklang (voll, wuchtig).
Cetay (inaktiv) (12.01.2013, 08:21): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61e9ThCO92L._SL500_AA240_.jpg Birtwistle; Panic für Saxophon, Schlagzeug und Orchester (1995); John Harle
Cetay (inaktiv) (12.01.2013, 08:50):
Birtwistle; Panic für Saxophon, Schlagzeug und Orchester (1995); John Harle Ziemlich wild und chaotisch, aber ganz pfiffg gemacht (der Schluss!). Doch der wiederhören-müssen-Faktor ist gering. Mir gefallen die Sachen von der Night's Black Bird CD viel besser.
Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XqvqnMGjL._SL500_AA240_.jpg Maxwell Davies; Solstice of Light für Chor und Orgel; Cleobury
Sciarrino - Aspern Suite mit dem Contempoart-Ensemble
...nach dem Cover habe ich nicht viel erwartet, bin aber restlos begeistert... :D
Youtube Aspern Suite 2/3 ...ab 6:48 klingt die Sopranistin recht tonal :)
AcomA (12.01.2013, 13:14): Hallo,
PI Tschaikovsky
Klavierkonzert Nr.1 b-moll
Daniil Trifonov, piano Mariinsky Orchester Valery Gergiev, cond.
Endlich mal wieder eine so reichhaltige und hochmotivierte Aufnahme !
LG, Siamak
miclibs (12.01.2013, 15:11): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/9120010280016.jpg Lachenmann - Das Mädchen mit den Schwefelhölzern Zagrosek, Staatsoper Stuttgart
...jetzt ein moderner Opern-Klassiker nach Andersens Märchen :)...
Jean Sibelius: Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105 Symphonieorchester Island John Storgards (aufgenommen am 10. Dezember 2012 im Harpa Konzertsaal, Reykjavik)
Cetay (inaktiv) (13.01.2013, 09:42): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QGHNslzCL._SL500_AA240_.jpg Hans Tammen; Adecedent, Concequent; Third Eye Orchestra (Streichquartett, 4 Bläser, Sängerin, 2 Klaviere, Rhythmusgruppe und elektronische Echtzeit-Klangbearbeitung)
Bei neuer Neuer Musik sind es meist Komponisten aus dem Grenzbereich von Jazz und Klassischer Avantgarde bzw. von Improvisation und Komposition, die mich richtig begeistern können. Tammen nutzt Earl Brown Kompositionsmethode der Offenen Form und verheiratet Miles Davis und Steve Coleman mit Igor Strawinski und Steve Reich. Das Ergebnis und Hörerlebnis ist eine glatte :times10
AcomA (13.01.2013, 10:40): Hallo,
A Dvorak
Klaviertrio Nr.4 e-moll op.90 'Dumky'
Isabelle Faust, violin Jean-Guihen Queyras, cello Alexander Melnikov, piano
(HM)
Wunderbare slawische Komposition in warmer und virtuoser Darbietung.
Cédric Tiberghien, Klavier. Ludwig van Beethoven: Sonate cis-Moll op. 27/2, "Mondscheinsonate" Robert Schumann: Kreisleriana op. 16 Maurice Ravel: Gaspard de la nuit Claude Debussy: Masques; D'un cahier d'esquisses; L'isle joyeuse; La cathédral engloutie
(aufgenommen am 21. Mai 2011 im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems im Rahmen der "Schubertiade Hohenems 2011").
AcomA (13.01.2013, 23:20): Hallo,
B Bartok
Klavierkonzert Nr.1
Geza Anda, piano Koelner RSO Michael Gielen, cond.
(audite, Aufnahme des WDR, 50er Jahre)
Geza Anda hatte sich Zeit seines Lebens sehr fuer die Bartokschen Werke eingesetzt. Diese Interpretation wirkt viel emotionaler als z.B. die viel spätere Aufnahme mit Pollini/Abbado.
....niemand kann so würdevoll, "britisch nobel" einherschreiten,- wie es Elgar am Beginn seiner Ersten tut ! Außerdem eine der wenigen "As-dur Symphonien", die mir bekannt sind (auf Anhieb fällt mir jetzt keine andere ein)....
:hello
Cantus Arcticus (14.01.2013, 10:55): Hallo Zusammen
Außerdem eine der wenigen "As-dur Symphonien", die mir bekannt sind (auf Anhieb fällt mir jetzt keine andere ein)....
:hello
Hallo Lucanuscervus Ich kenne auch nur diese zwei:
Hans Rott: Symphonie für Streichorchester in As-Dur
Johan Baptist Vanhal: Symphonie As-Dur Bryan As1
Wäre vielleicht ein eigener Thread wert.....
Grüsse :hello Stefan
Jürgen (14.01.2013, 17:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TrF5cx87L._SL500_AA300_.jpg
Stephen Hough's French Album
Bach: Toccata & Fuge BWV 565 Bach: Arioso aus dem Klavierkonzert BWV 1056 Faure: Nocturne Nr. 6 Faure: Improvisation op. 84 Nr. 5 Faure: Impromptu Nr. 5 Faure: Barcarolle Nr. 5 Ravel: Alborada del gracioso aus "Miroirs" Massenet: Crepuscule aus "Poeme pastoral" Chabrier: Melancolie aus "Dix Pieces pittoresques" Poulenc: Nocturne Nr. 4 Poulenc: Improvisation Nr. 8 Chaminade: Automne Alkan: La chanson de la folle au bord de la mer op. 31 Nr. 8 Debussy: Clair de lune Delibes: Pizzicati aus "Sylvia" Liszt: Reminiscences de La juive - Fantaisie brillante sur des motifs de l'opera de Halevy
Ein sehr stimmungsvolles Album, bei dem mir der Bach ein wenig fremd vorkommt und das mich mahnt, mich mehr mit Alkan zu beschäftigen.
Grüße Jürgen
Jeremias (14.01.2013, 17:15): Original von AcomA Hallo,
PI Tschaikovsky
Klavierkonzert Nr.1 b-moll
Daniil Trifonov, piano Mariinsky Orchester Valery Gergiev, cond.
Endlich mal wieder eine so reichhaltige und hochmotivierte Aufnahme !
LG, Siamak
Ich habe die Aufnahme auch, aber irgendwas fehlt mir... wenn ich sie mit Gilels, Argerich oder Pogorelich vergleiche, diese haben alle etwas Besonderes... Trifonov ist - technisch perfekt natürlich - doch eher nur "Durchschnitt"
ab (14.01.2013, 18:54): Schostakowitsch Symphonie Nr. 4 im Interpretationsvergleich:
Roschdjéstwenskij Kondraschin Ormandy Barschai
Leider habe ich nicht die von Neeme Järvi, die mir dereinst von Casette immer interpretatorisch sehr gut gefallen hat. Ah, das waren Zeiten, als es noch MCs gab :W
Schönberg - Streichquartette 1 -4 Arditti Streichquartett, Dawn Upschaw
jünter (14.01.2013, 19:34): Nach längerer Zeit mal wieder:
Brahms Violinsonate #2 Op. 100 mit Suk/Katchen
AcomA (14.01.2013, 20:28): Hallo,
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.7 D-Dur op.10 Nr.3
Geza Anda, piano
(audite, WDR-Archiv, um 1960)
Sensationell ! Der 2. Satz, so intensiv, klangschoen und dramatisch habe ich ihn noch nie gehoert ! Und die Pausen, unglaublich !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (14.01.2013, 22:54): http://ecx.images-amazon.com/images/I/513f-jMo1wL._SL500_AA300_.jpg Earl Brown; Folio and Four Systems (1952-54); Leo Smith, Joan La Barbara, Mark Feldman, u.v.a.
Melbourne Symphony Orchestra,Werner Andreas Albert
:hello
miclibs (15.01.2013, 17:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51k3LoohGTL._SL500_AA300_.jpg Alberto Posadas - Liturgia Fractal - Cycle of five string quartets
Liturgia fractal ist ein Zyklus aus fünf Streichquartetten, in dem für jedes Quartett ein anderes Fraktalmodell verwendet wird. Die Arbeit mit einem Fraktalmodell, quasi als Allegorie der Wellenbewegung, basiert auf dem Konzept eines Zyklus als „natürliche Entität“. Die Kombination der Idee der Selbstähnlichkeit (Fraktal) mit jener der Ausbreitung (Welle) reflektiert die Suche nach einem sich organisch wie ein weiterer Teil der Natur entwickelnden Klang. (Alberto Posadas) . ..passt hervoragend zwischen Rihm und Lachenmann; hoffe der (junge *1967) Mann komponiert noch eine Menge.... :)
Symphonie Nr. 3 ‘The Muses’ (1937)* Klavierkonzert Nr. 2 (1958) Neptune - Poem Of The Sea (1935)
*The Huddersfield Choral Society Piano: Howard Shelley
Martyn Brabbins / BBC Philharmonic 2003
Scotts Musik verbindet den typischen Ton der englischen Spätromantik des 20. Jahrhunderts mit den Klangfarben eines Debussy oder Ravel. Die Werke beschwören geheimnisvolle und exotische Stimmungen herauf.
Der typische Anda-Anschlag, sonor und rund. Sehr eruptiv bis kompromisslos !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (16.01.2013, 07:19): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51d0MAz11PL._SL500_AA240_.jpg Haydn; Sinfonien Nr. 1; Fey
Thomas Fey hat in 2012 an seinem Haydn-Sindonien-Zyklus weitergearbeitet und 6 weitere Werke eingespielt (neben dem gezeigten Silberling noch Vol. 18 mit den Nrs. 89 & 92). Wie immer ein Hybrid aus modernem Streichapparat & Holz und historischem Blech & Pauken. Wie immer kühn, wagemutig und aufregend gespielt - Punk Haydn statt Papa Haydn. Und wie immer hört sich das unweigerlich "richtig" an und schlägt im Direktvergleich jede Alternativaufnahme. Doch auf Dauer ist es hochgradig ermüdend.
Cetay (inaktiv) (16.01.2013, 07:37): Original von miclibs Original von ab Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dHTf0mRPL._SL500_AA300_.jpg
findest Du Mitteres Musik auch so öde? Großartig aber fand ich den Titel einer seiner zahllosen Aufnahmen der letzten Jahre: "Music for checking Emails" :hello
Den Titel Music for checking Emails hatte ich mal auf Youtube gehört und mir den Namen Mitterer gemerkt. Als ich bei meinem örtlichen Buchhändler diese CD dann für kleines Geld (5 EUR) liegen sah, habe ich diese einfach mal mitgenommen. Ich bin von der CD erstmal nicht enttäuscht, obwohl ich sie erst einmal gehört habe. Außer der CD kenne ich aber kaum was von ihm.
LG Michael
Ich war seinerzeit beim ersten Hören von Cloured Noise begeistert (die CD findet sich auf dem Sampler zum Erste Bank Kompositionsauftrag) habs dann aber nie wieder gehört. ?( Wenn sich das "öde" auf die Music for checking Emails bezieht, kann ich nicht mit. Ich höre das gerade und finde es hochgradig spannend:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41af9BQhw2L._SL500_AA240_.jpg Mitterer; Music for checking Emails
Edit: ich finde das gar genial - vor allem zum nebenher Emails (oder Forenbeiträge) lesen. :P
...der Sizilianer Salvatore Sciarrino, knüpft bei seinem Melodram in zwei Teilen an eine ganz andere Überlieferung des Lohengrin-Stoffes an. Es ist nicht die germanisch-wagnerische, sondern die des französischen Ästhetizismus des späten 19. Jahrhunderts (Quelle beckmesser.de).
...cooles Werk .... :D
ab (16.01.2013, 17:09): in der Stadtbücherei heute zum Ausleihen ergattert:
Mozart - La Finta Giardiniera Freiburger Barockorchester René Jacobs
Kommt mir vergnüglicher vor als Jacobs' Mozart-Opern-Einspielungen zuvor.
Ich finde sie klasse! Die Ouverturen gefallen mir dabei fast noch besser als die Sinfonie.
Nézet-Séguin mit dem Chamber Orchestra of Europe konnte allerdings in einer Konzertreihe im letzten November in Paris (noch zu sehen auf medici.tv) gut mithalten!
Nikolaus.
AcomA (16.01.2013, 22:08): Hallo,
WA Mozart
Klavierkonzert Nr.22 Es-Dur KV
Geza Anda, piano WDR-Sinfonieorchester Koeln Silvestri, cond.
(audite, WDR-Archiv, 1954-1960)
Traumwandlerisch und entrueckt (vor allem im 2.Satz)
LG, Siamak
ab (16.01.2013, 23:52): Gilels spielt für mich noch ein paar Takte Scarlatti vor dem SChlafengehen :engel :engel :engel
Neuland, das bei der ersten Erkundung sehr attraktiv klingt. Ich denke lose an Shostakovichs Jazz-Suiten, wobei Shebalin mehr Gewicht und Tiefgang dazu addiert.
Cantus Arcticus (17.01.2013, 08:42): Sir Edward Elgar ist auch heute das Thema bei mir:
Mir gefällt seine Interpretation der 1. Symphonie, obwohl ich eigentlich die Einspielungen von Sinopoli oder Haitink vorziehe. Als "englische Alternative" habe ich noch die Einspielung von Sir Andrew Davis, ebenfalls hörenswert.
Wie gesagt: Sinopoli ist mein Favorit.
Gruss :hello Stefan
Agravain (17.01.2013, 09:16): Bei mir heute früh zwei Werke des mE zu wenig bekannten englischen Komponisten
ab (17.01.2013, 15:14): Original von uhlmann Original von ab Schostakowitsch Symphonie Nr. 4 im Interpretationsvergleich:
Roschdjéstwenskij Kondraschin Ormandy Barschai
Leider habe ich nicht die von Neeme Järvi, ...
würde mich interessieren, wie du die aufnahmen einordnest (da ich selber rosch, kondraschin, barschai - und auch järvi habe).
Das war bei mir die Anhör-Reihenfolge; als Folge, wie sie mir subjektiv gefallen, würde ich die letzten beiden vielleicht umstellen wollen. Jedenfalls ziehe ich diese vier alle Jansons vor. Etwas enttäuscht war ich von Gergiev und Haitink, wenig konnte ich mit Kofman und Kitajenko oder Rattle anfangen. Positiver überrscht war ich von André Previn und insbesondere Chung Myung-Whun. Mir fällt gerade ein, dass ich die Maxim Schostaovitsch-Aufanhme aus Prag mir einmal ausleihen wollte und auch die von Ashkenazy, wohl ebenfalls aus Prag (oder aus London?) habe ich mir mit der vierten noch nie angehört... Mitterweile gibts ja noch Andrey Boreyko aus Stuttgart und den neuen Zyklus von Naxos mit Vasily Petrenko aber auch Salonen, der höchst gelobt wurde: Das kenne ich leider noch nicht...
Roschdjéstwenskij und Kondraschin sind so grundverschieden und beide so großartig, dass ich völlig glücklich damit werde. Bei Kondraschin meine ich die Russische Aufnahme aus der Box; nicht den jüngst veröffentlichten, überragend rezensierten Konzertmitschnitt aus Dresden bei Hännsler, den ich leider nicht kenne.
Leider gibts nichts von Mravinksy aus Leningrad. :I Hoffentlich macht einmal Kirill Petrenko etwas....
Järvi, wie gesagt, bei Chandos hat mir immer sehr gefallen, aber das Orchester ist halt schon arg schlampig. Ich finde es sehr schade, dass dessen Chandos-Zyklus nie fertig geworden ist, denn den spätere Neubeginn bei der DGG fand ich eigentlich nicht besser. Was mir an Järvis 4. so gefallen hat, war, dass er im Vergleich zu vielen seiner Kollegen es schafft, die Symphonie etwas weniger abschnittshaft wirken zu lassen, und fast so etwas wie einen Gesamtbogen mit Zusammenhang schmiedet. (Ähnlich übrigens auch Chung - und mehr als Roschdjéstwenskij und Kondraschin - ; kam mir jedenfalls so vor.)
:hello
ab (17.01.2013, 15:58): Im Radio nachgehört
Per Nørgård: "Spell" für Klaviertrio Trio con brio Copenhagen aufgenommen am 11. November 2012 im Konserthuset, Stockholm im Rahmen des "Komponistenfestivals Konserthuset Stockholm 2012".
Per Nørgård: Symphony No. 1 Sinfonia austera (1953–55) Jean Sibelius: Tapiola op. 112 P. Nørgård: "For a Change", Konzert für Schlagwerk und Orchester Nr. 1 (1983) Königliches Philharmonisches Orchester Stockholm Daniel Kase / Schlagzeug Sakari Oramo aufgenommen am 8. November 2012 im Konserthuset, Stockholm im Rahmen des "Komponistenfestivals Konserthuset Stockholm 2012"
uhlmann (17.01.2013, 17:30): Original von ab Original von uhlmann Original von ab Schostakowitsch Symphonie Nr. 4 im Interpretationsvergleich:
Roschdjéstwenskij Kondraschin Ormandy Barschai
Leider habe ich nicht die von Neeme Järvi, ...
würde mich interessieren, wie du die aufnahmen einordnest (da ich selber rosch, kondraschin, barschai - und auch järvi habe).
Das war bei mir die Anhör-Reihenfolge; als Folge, wie sie mir subjektiv gefallen, würde ich die letzten beiden vielleicht umstellen wollen. Jedenfalls ziehe ich diese vier alle Jansons vor. Etwas enttäuscht war ich von Gergiev und Haitink, wenig konnte ich mit Kofman und Kitajenko oder Rattle anfangen. Positiver überrscht war ich von André Previn und insbesondere Chung Myung-Whun. Mir fällt gerade ein, dass ich die Maxim Schostaovitsch-Aufanhme aus Prag mir einmal ausleihen wollte und auch die von Ashkenazy, wohl ebenfalls aus Prag (oder aus London?) habe ich mir mit der vierten noch nie angehört... Mitterweile gibts ja noch Andrey Boreyko aus Stuttgart und den neuen Zyklus von Naxos mit Vasily Petrenko aber auch Salonen, der höchst gelobt wurde: Das kenne ich leider noch nicht...
Roschdjéstwenskij und Kondraschin sind so grundverschieden und beide so großartig, dass ich völlig glücklich damit werde. Bei Kondraschin meine ich die Russische Aufnahme aus der Box; nicht den jüngst veröffentlichten, überragend rezensierten Konzertmitschnitt aus Dresden bei Hännsler, den ich leider nicht kenne.
Leider gibts nichts von Mravinksy aus Leningrad. :I Hoffentlich macht einmal Kirill Petrenko etwas....
Järvi, wie gesagt, bei Chandos hat mir immer sehr gefallen, aber das Orchester ist halt schon arg schlampig. Ich finde es sehr schade, dass dessen Chandos-Zyklus nie fertig geworden ist, denn den spätere Neubeginn bei der DGG fand ich eigentlich nicht besser. Was mir an Järvis 4. so gefallen hat, war, dass er im Vergleich zu vielen seiner Kollegen es schafft, die Symphonie etwas weniger abschnittshaft wirken zu lassen, und fast so etwas wie einen Gesamtbogen mit Zusammenhang schmiedet. (Ähnlich übrigens auch Chung - und mehr als Roschdjéstwenskij und Kondraschin - ; kam mir jedenfalls so vor.)
danke für die ausführliche antwort.
geht mir ähnlich wie dir. kondraschin ist für mich die referenz - auch bei der vierten. mit järvi habe ich das werk kennen gelernt, die aufnahme behält immer einen ehrenplatz. besonders gelungen ist järvi imo der schluss - die ausweglosigkeit der langsam verklingenden coda ist hier äußerst bedrückend, mehr noch als bei kondraschin. ganz großartig, diese stimmung.
gern mag ich auch barshai, dessen ga überhaupt sehr solide ist. haitinks schostakowitsch ist nicht so meins, da will der funke nicht wirklich überspringen (ohne dass ich sagen könnte wieso). enttäuscht bin ich von jansons, der imo total überschätzt wird. die vierte ist zwar noch eine seiner besseren einspielungen, aber so richtig gut finde ich die auch nicht.
kürzlich habe ich mir bei amazon die vierte unter emil tabakov runtergeladen, die es für € 2,50 gibt (hier). die kann ich absolut empfehlen: ist fetziger als jede version, die ich sonst kenne - geradezu furios braust der durch den ersten satz. das muß man natürlich mögen, die ganz feine klinge wird hier nicht geführt. mir gefällts, weil ich schostakowitsch eh lieber wild ungezügelt mag. neben mahler scheint er auch für schostakowitsch ein händchen zu haben, der gute mann.
Amadé (17.01.2013, 20:09): Original von uhlmann enttäuscht bin ich von jansons, der imo total überschätzt wird. die vierte ist zwar noch eine seiner besseren einspielungen, aber so richtig gut finde ich die auch nicht.
Da gibt es ja noch einen, der bzgl. Jansons seine Zweifel hat. Bezieht sich das nur auf die 4. Schosta oder auch auf andere Aktivitäten?
Mit der 2., 3. und 4. kann ich wenig anfangen. Mit Roschdestvensky habe ich sie kennengelernt, aber der berühmte Funke ist nicht übergesprungen.
Gruß Amadé
uhlmann (17.01.2013, 20:18): Original von Amadé Original von uhlmann enttäuscht bin ich von jansons, der imo total überschätzt wird. die vierte ist zwar noch eine seiner besseren einspielungen, aber so richtig gut finde ich die auch nicht.
Da gibt es ja noch einen, der bzgl. Jansons seine Zweifel hat. Bezieht sich das nur auf die 4. Schosta oder auch auf andere Aktivitäten?
bezieht sich in obigen posting auf die schostakowitsch-ga mit jansons. die finde ich wie erwähnt total überschätzt.
ansonsten kenne ich von jansons seine tschaikovsky symphonien aus oslo, die imo sehr gut gelungen sind, sowie einiges von mahler, das mir als nicht so prickelnd in erinnerung ist (eine live-siebte, die ich besitze, ist richtig elend). jansons ist nicht unbedingt einer der dirigenten, die in meiner sammlung einen wichtigen platz einnehmen. mit sind diese "jet-set-dirigenten", die hundert wichtige ämter innehaben, immer ein wenig suspekt.
...Lucia Ronchetti, Schülerin von Sciarrino, klingt auch ein klein wenig nach ihm.... :)
Cetay (inaktiv) (18.01.2013, 06:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MxAnxXzYL._SL500_AA240_.jpg Jason Kao Hwang; Burning Bridge; Jason Kao Hwang (Violine), Taylor Ho Bynum (Kornett, Flügelhorn), Joseph Daley (Tuba) Andrew Drury (Percussion, Schlagzeug), Ken Filiano (Kontrabass), Sun Li (Pipa), Steve Swell (Posaune), Wang Guowei (Eruh)
Diese Musik, in der Jazz, klassische Avantgarde und traditionelle chinesische Musik zu einer Meta-Kunst verschmelzen, ist genau mein Territorium. Die 5-teilige Suite trägt den Titel "Burning Brigdes". Nach Angaben der Plattenfirma sollen die Brücken zwischen den traditionellen Rollen der Instrumente abgebrannt werden, um eine Stimme zu schmieden, in der unterschiedliche kulturelle Obertöne mitschwingen. Das klingt gut, aber ich kapiers nicht. Müsste man dazu nicht Brücken bauen, statt sie abzubrennen? Oder soll das symbolisieren, dass wir die Brücken gar nicht brauchen, weil es nur eine musikalische Landschaft gibt, und die Gräben dazwischen nur in unseren Köpfen existieren? Wie auch immer: Das Ergebnis schwingt in meinem Kopf als eine glatte 10.
Agravain (18.01.2013, 07:28): Obwohl hier ja recht häufig die "byways" der klassischen Musik beschritten werden, so sieht man doch die Kompositionen dieses Komponisten auch hier viel zu selten:
William Alwyn: Concerto grosso No. 1 B-Dur (1943) Suite of Scottish Dances (1946) Autumn Legend (1954)
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra David Lloyd-Jones
:hello Agravain
Cantus Arcticus (18.01.2013, 08:33): Original von uhlmann Original von Amadé Original von uhlmann enttäuscht bin ich von jansons, der imo total überschätzt wird. die vierte ist zwar noch eine seiner besseren einspielungen, aber so richtig gut finde ich die auch nicht.
Da gibt es ja noch einen, der bzgl. Jansons seine Zweifel hat. Bezieht sich das nur auf die 4. Schosta oder auch auf andere Aktivitäten?
bezieht sich in obigen posting auf die schostakowitsch-ga mit jansons. die finde ich wie erwähnt total überschätzt. ...
Hallo Zusammen
100 % Übereinstimmung wegen Jansons Shostakovich, fairerweise sei dazu aber auch gesagt, dass - wie so oft in diesen Jahren - auch die EMI Qualität der Aufnahmen ziemlich be.......n ist. :A
Grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (18.01.2013, 09:08): Heute weiter im Norden Europas:
Leroy Anderson: Irish Suite, Scottish Suite, Alma Mater, Blue Tango
Kim Criswell BBC Concert Orchestra Leonard Slatkin
:hello Agravain
Sfantu (18.01.2013, 16:19): original von uhlmann enttäuscht bin ich von jansons, der imo völlig überschätzt wird, die vierte ist zwar noch eine seiner besseren einspielungen, aber so richtig gut finde ich die auch nicht. original von Amadé Da gibt es noch einen, der bzgl. Jansons seine Zweifel hat. Bezieht sich das nur auf die 4. Schosta oder auch auf andere Aktivitäten? original von uhlmann bezieht sich in obigen posting auf die schostakowitsch-ga mit jansons. die finde ich wie erwähnt total überschätzt. original von Cantus Arcticus Hallo Zusammen 100% Übereinstimmung wegen jansons Shostakovich, fairerweise sei dazu aber auch gesagt, dass - wie so oft in diesen Jahren - auch die EMI Qualität der Aufnahmen ziemlich besch......n ist. :A
Grüsse :hello Stefan
Ihr mögt Recht haben mit euren Einschätzungen zum EMI-Jansons-Zyklus mit den Berlinern und dem RSO des BR, München - ich kenne ihn nicht. Dennoch möchte ich hier als advocatus diaboli ein Wort für Jansons einlegen: Die Siebte mit den Leningradern, auch EMI, von 1988, gefiel mir von Beginn an recht gut, immerhin Bestbewertung im FoFo damals - die Erste mit dem BBC Welsh Symphony Orchestra, 1987, BBC hat im Feld der vier Aufnahmen meiner Sammlung (Kondrashin, Bernstein, Horvath) sogar die Stirn vorn, ist klanglich-dynamisch superb, interpretatorisch auftrumpfend, entlässt mich keinen Moment lang in die Rückenpolster.
Vielleicht war Jansons zu jener Zeit noch nicht der rastlose Jet-Setter, als welchen uhlmann ihn charakterisiert.
Harrison Birtwistle 1. Secret Theatre - Musicfabrik NRW/Lohannes Kalitzke 2. Nenia: The Death Of Orpheus - Rosemary Hardy 3. Ritual Fragment - Musicfabrik NRW/Lohannes Kalitzke
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FgZDYWyNL._SL500_AA300_.jpg Xenakis - works with piano 1. Eonta / 2. Morsima-Amorsima / 3. Akea / 4. Paille in the Wind
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RYsO%2B%2BKGL._SL500_AA240_.jpg Alwyn; Divertimento für Soloflöte / Fantasie-Sonate für Flöte und Harfe; Christopher Hyde-Smith, Maris Robles
Wenn wir am Wasserfall stehen, nehmen wir unsere Gedanken wahr, aber nicht den Wasserfall selbst; Und wenn es uns gelingt, die Gedanken ruhen zu lassen, hören wir eine Melodie im Getöse. Ein jeder seine Eigene.(Peter Ablinger)
...Peter Ablinger, eine weitere Farbe meiner CD-Sammlung.... :D
Sonaten und Partiten für Violine solo BWV 1001-1006
Salvatore Accardo, violin
(Philips, 1976)
Sehr, wirklich sehr schön und doch geradlinig strukturiert interpretiert ! Und Accardo, der gemeinhin eher als Paganini-Virtuose anerkannt ist, demonstriert, welch ernsthafter und an der musikalischen Substanz orientierter Künstler ist. Sein Ton ist sehr voll und schattierungsfähig. Perfekte Intonation, wenig vibrato.
beim Stück 'Chatan', welches mir sehr gut gefällt und von der Rhythmik-Struktur Südindiens geprägt ist, spielt und singt der Inder Triok Gurtu . (Meine Freundin hat sogar eine CD von ihm)
In der siebenten Symphonie herrschen in den ersten beiden Sätzen die fahlen, dunklen Klangfarben vor. Der letzte Satz lässt mehr Raum für triumphal-hymnische Klänge, verzichtet aber nicht auf düstere Anwandlungen.
Cetay (inaktiv) (20.01.2013, 08:27): Original von Cantus Arcticus
Außerdem eine der wenigen "As-dur Symphonien", die mir bekannt sind (auf Anhieb fällt mir jetzt keine andere ein)....
:hello
Hallo Lucanuscervus Ich kenne auch nur diese zwei:
Hans Rott: Symphonie für Streichorchester in As-Dur
Johan Baptist Vanhal: Symphonie As-Dur Bryan As1
Wäre vielleicht ein eigener Thread wert.....
Grüsse :hello Stefan
Ich glaube da würden wir nicht weit kommen. Ich habe noch zwei gefunden und eine davon ist die genau einen Beitrag weiter oben von Nordolf gehörte 7. von Bax. Dann noch die 2. von Jef Van Hoof (1941). Die höre ich jetzt:
Das außergwöhlich besetzte Septett (Stimme, Flöte, Saxofon, Voiline, Klavier, Schlaginstrumente, Laptop) hat mehrere Komponisten in den Reihen; das ist ganz praktisch, so kommt man auch ohne Aufträge zu neuem Material. Auf der neuesten CD des Siebeners finden sich 4 Beiträge von Ensemblemitgliedern und 2 Fremdkompositionen. Ich höre daraus: Eric Wubbles; Katachi (Etudes I-VI).
Lucanuscervus (20.01.2013, 09:44): Original von Cetay Original von Cantus Arcticus
Außerdem eine der wenigen "As-dur Symphonien", die mir bekannt sind (auf Anhieb fällt mir jetzt keine andere ein)....
:hello
Hallo Lucanuscervus Ich kenne auch nur diese zwei:
Hans Rott: Symphonie für Streichorchester in As-Dur
Johan Baptist Vanhal: Symphonie As-Dur Bryan As1
Wäre vielleicht ein eigener Thread wert.....
Grüsse :hello Stefan
Ich glaube da würden wir nicht weit kommen. Ich habe noch zwei gefunden und eine davon ist die genau einen Beitrag weiter oben von Nordolf gehörte 7. von Bax. Dann noch die 2. von Jef Van Hoof (1941). Die höre ich jetzt:
genau, die 7. von Bax !! Habe ich ganz vergessen ! :D
übrigens eine geniale Sinfonie - die irgendwie das "einlöst", was Bax mit seiner 1.Sinfonie "versprochen hat", aber in seinen mittleren Sinfonien meiner Meinung nach nicht ganz geschafft hat (5. und 6. finde ich wieder etwas besser)....
eine "Des-dur Sinfonie" hatte ich übrigen gestern am Programm - Miaskowsky 25. (wenn man vom letzten Satz der 9. Mahler und diversen Einzelsätzen absieht, gibt es auch nicht so viele "waschechte" Des-dur Sinfonien, oder ?)
Das außergwöhlich besetzte Septett (Stimme, Flöte, Saxofon, Voiline, Klavier, Schlaginstrumente, Laptop) hat mehrere Komponisten in den Reihen; das ist ganz praktisch, so kommt man auch ohne Aufträge zu neuem Material. Auf der neuesten CD des Siebeners finden sich 4 Beiträge von Ensemblemitgliedern und 2 Fremdkompositionen. Ich höre daraus: Eric Wubbles; Katachi (Etudes I-VI).
Das Stück gefiel mir so gut, dass ich gleich die ganze Scheibe gehört habe - eine durchwachsene Angelegenheit. Das erste Stück ist "typische Moderne" - nicht übel, aber irgendwie generisch, wie schon zig-fach zuvor gehört, ohne Eindruck zu hinterlassen. Die nächste Komposition ist eine Geduldsprobe: Theatralisch gesprochener Text unterlegt mit Zirp! Pling! Kratz! Tröt!. Die erwähnten Etüden sind faszinierend, aber ändern nicht unbedingt den Lauf der Welt. Nr. 4 ist wieder ein Fall für die Skip-Taste. Aber dann: Sam Pluta; American Tokyo Daydream V. JAAA! Das läßt mich im Viereck springen, euphorisiert und elektrisiert an den frentisch-expressiven, rhythmisch-eruptiven Rändern und zieht mich tief bewegend ins Geschehen im ruhigen Mittelteil. Das ist GROSS, das ist GEIL - das verschafft meiner Seele jenes innere Lächeln, desentwegen ich letzliich Musik höre. Dann das letzte Stück: naja...
Ich erzähle das, weil diese CD im Kleinen sehr gut beschreibt, was man "durchmachen muss", wenn man am zeitgenössischen Geschehen dranbleiben will. In meinen Anfangszeiten im Forum -als ich noch glaubte, die Neue Musik "verteidigen" zu müssen- habe ich mal gemutmaßt, dass sich viele deswegen nicht auf dieses Terrain begeben, weil es weder Hilfestellung von der historischen Rezeption noch von der aktuellen Kritik gibt. Um die Perlen zu finden, muss man sich selbst durch den Schweinemist graben. Das ist irgendwie Arbeit und wer will das bei seiner liebsten Freizeitbeschäftigung? Freilich dankt jeder Perlenfund die in (subjektiv) minderwertiges Zeugs investierte Hörzeit doppelt und dreifach.
woraus besteht der üble Kitsch bei Jef van Hoof ? ....Ohren wieder sauber ?
Ja. Pluta ist ein gutes Reinigungmittel. :D Zu van Hoof würde mir als Charkterisierung "schiwagoesk" einfallen.
Der 79-jaehrige Arrau in Topform. Extrem risikofreudig. Es gelingt alles.
LG, Siamak
Agravain (20.01.2013, 18:44): Bei mir gibt es wieder einmal Musik von einem hierzulande eher unbekannt gebliebenen Briten: The Right Honourable Sir Gerald Hugh Tyrwhitt-Wilson 14th Baron Berners, kurz Lord Berners. In Paris zum Kreis um Strawinsky gehörend, in England verbunden mit William Walton, den Sitwells, Constant Lambert, Shaw, Wells und Huxley, Dichter, Maler und eben Komponist höchst interessanter Musik. Es existieren eine Oper, Klavierwerke, Lieder, Orchesterstück, Filmmusiken und Ballette. Zur letztgenanten Kategorie gehört
ab (20.01.2013, 21:41): Schubert D960 Gilbert Schuchter Tudor
ich kann dem Urteil Amadés, Schuchter sei in den späten Sonaten "etwas betulich" , nicht viel abgewinnen. Klar, wer einen hochdramatischen Seelentrip sucht, findet ihn hier gewiss nicht, aber "wenig Biss" hat diese lyrische Interpretationsauffassung als solche für mich nicht. Wer gerne Bösendorfer-Klangfülle und -schönheit hört und auch deutliche Nebenstimmen, ist hier wohl ganz richtig. :hello
Cetay (inaktiv) (21.01.2013, 07:20): Fantastisch! Manche Stellen im Fantasia-Adagio führen in einer geraden Linie direkt zu den Russen im 20. Jahrhundert. Die manchmal gehörte Meinung, Haydn sei Wegbereiter gewesen und die "richtige" Streichquartettkomposition gehe erst mit Beethoven los, kann ich überhaupt nicht teilen.
Ich bleibe beim Komponisten und höre eine weiter oben empfohlene Einspielung nach, auf dass der Verfasser nicht wieder konstatieren muss, es glaubt ja eh keiner. :D Die Aufnahme steckt in dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GV8jSGsUL._SL500_AA240_.jpg Haydn; Cellokonzert Nr. 1, Hob.7b:1; Miklós Perényi, Liszt Kammerorchester Weimar, János Rolla
Bach / Busoni: Nun komm der Heiden Heiland Mozart: Klaviersonate Nr. 10 Chopin: Mazurka Nr. 13;Scherzo Nr. 1; Polonaise Nr. 1 Liszt: Consolation Nr. 3 Schumann: Novellette op. 21 Nr. 1 Rachmaninoff: Prelude op. 32 Nr. 12 Scriabin: Etüde op. 2 Nr. 1 Moszkowski: Etüde op. 72 Nr. 6
Andsnes und das Norvegian Chamber Orchestra spielen Mozarts Klavierkonzerte KV 271 und 456
Nikolaus.
ab (21.01.2013, 23:24): Benjamin Britten - Fantasy for Oboe and Strings op. 2 (1932) Galimir Quartet & Harold Gomberg, Oboe Esoteric Records LP
:hello
AcomA (22.01.2013, 06:27): Hallo,
A Vivaldi
Cellokonzert F-Dur
Jean-Guihen Queyras, cello Akademie fuer Alte Musik Berlin
(HM)
Tolle Kombi !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (22.01.2013, 06:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61zFWqxy2QL._SL500_AA240_.jpg Fabia Vacchi; Streichquartett Nr. 1; Quartetto di Cremona
Neuland. Und wieder eines, das großen Lohn für eine intensive Erkundung verspricht. Das kommt in ganz fetten Lettern auf den Merkzettel. :leb
Cetay (inaktiv) (22.01.2013, 07:09): Ich bin richtig begeistert von diesem -Achtung, sehr hemdsärmelige Charakterisierung- Zwitter aus Bartok und Nono. Beim Quartetto di Cremona ist das genau richtig aufgehoben. Ich bleibe bei den Ausführenden und wechsle zu einem Jubilar:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C9ES8NE5L._SL500_AA240_.jpg Verdi; Streichquartett; Quartetto di Cremona
Cetay (inaktiv) (22.01.2013, 07:14): double-post
Cetay (inaktiv) (22.01.2013, 07:15): triple post ?( ?(
Cantus Arcticus (22.01.2013, 08:29): Heute ein Potpurri bei mir:
Jürgen (22.01.2013, 10:05): http://i1.sndcdn.com/artworks-000028858386-jcyp3m-crop.jpg
Die Lugano Konzerte mit Martha Argerich.
Prokofiev, 1 & 3
ab (22.01.2013, 20:09): Original von AcomA Lieber ab,
da hatte Queyras mit dem Freiburger Barockorchester unter Petra Muellejans wohl Vorteile.
LG, Siamak
Und wie!
(Obwohl ich auch die Freiburger da zu wenig flexibel und für meinen Geschmack eine Spur zu ruppig empfinden. Etwa im Vergleich zum "ideenreiche und sprechende Spiel des Leipziger Mendelssohn-Kammerorchesters" wie anderswo zu lesen (mit Bruns); aber auch der Deutsche Kammerphilharmonie Bremen (mit Maintz), ja selbst mit dem Chamber Orchestra of Europe (Norrington)...) :hello
ab (22.01.2013, 20:58): Original von Cetay Ich bleibe beim Komponisten und höre eine weiter oben empfohlene Einspielung nach, auf dass der Verfasser nicht wieder konstatieren muss, es glaubt ja eh keiner. :D Die Aufnahme steckt in dieser Box:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GV8jSGsUL._SL500_AA240_.jpg Haydn; Cellokonzert Nr. 1, Hob.7b:1; Miklós Perényi, Liszt Kammerorchester Weimar, János Rolla
Das ist aber nicht aus Weimar, sondern das Liszt Kammerorchester Budapest, das so enttäuschend abfällt, so dass es neben dem Solisten als nebensächliches dröges Beiwerk verkommt. :hello
AcomA (22.01.2013, 22:54): Hallo,
JS Bach
Sonate Nr.3 C-Dur fuer Violine solo BWV 1005
Nathan Milstein, violin
(DG, Ende 70er Jahre)
Voellig ungeachtet des fortgeschrittenen Alters Milsteins verdammt saubere Intonation und Bogenfuehrung. Welch rhythmische Gespanntheit und Flexibilitaet im Finalsatz !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (23.01.2013, 07:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51J80X8P2NL._SL500_AA300_.jpg Mozart; Oboenkonzert KV314; Schachman, Orchestra of the old Fairfield Academy, Crawford (auf Originalinstrumenten) Bei der Wiederveröffentlichung auf Nimbus hat man das Orchester in American Symphony Orchestra umgetauft. Der Umsatzsteigerung in Good Old Europe dürfte das kaum geholfen haben. :P
Cetay (inaktiv) (23.01.2013, 07:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61k132zdVuL._SL500_AA240_.jpg Henri Tomasi (1901-1971); Trompetenkonzert; Andrea Lucci
Rhapsodie Nr. 1 Rhapsodie Nr. 2 ‘Lied für die Nacht’ Gedichte* Im Kloster von St. Lukas (Symphonische Dichtung) Minas der Rebell, Korsar der Ägäis (Symphonische Dichtung) Der Tod der tapferen Frau (Symphonische Dichtung)
*Soprano: Julia Souglakou // Byron Fidetzis / Karlovy Vary Symphony Orchestra 1995
Erzählerin: Eva Kotamanidou
Byron Fidetzis / Russian State Symphonic Capella 1992
Ich höre die farbige Spätromantik des griechischen Komponisten Manolis Kalomiris, die reichlich exotisches Kolorit ausstrahlt. Wem R. Strauss oder Scriabins Orchesterwerke zusagen, dem könnte das hier ebenfalls gefallen.
AcomA (23.01.2013, 23:17): Hallo,
JS Bach
Partita Nr.3 E-Dur BWV 1006
Nathan Milstein, violin
(DG, Ende 70er Jahre)
Goettliche Interpretation !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (24.01.2013, 07:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41tqSsatyIL._SL500_AA240_.jpg Mozart; Sinfonia Concertante für Violine und Viola; Lara & Scrott St. John, The Knights, Eric Jabobsen
Jaqueline du Pre, Cello London Symphony Orchestra John Barbirolli
1965
Eine erstaunliche Neuentdeckung (das Konzert) , ich bin begeistert!
Beste Grüße Daniel
Cetay (inaktiv) (24.01.2013, 07:57): Mozart; Sinfonia Concertante für Violine und Viola; Lara & Scott St. John, The Knights, Eric Jacobsen Die St. John-Geschwister und das Orchester jagen mit ungemein mitreißendem, aber auch etwas oberflächlichem jungendlichen Esprit durch das Werk. Ich höre zum Vergleich Harnoncourt, der nicht gerade für Schwerfälligkeit verschrien ist. Doch nach den St. Johns gehört, wirkt der Anfang wie ein bleiener Klotz. Es braucht etwas Zeit um sich umzugewöhnen, dann offerieren sich die gestalterischen Vorzüge der Wiener Aufnahme. Wir leben wahrlich in paradisischen Zeiten, mit einer so großen, fast umsonst zugänglichen Auswahl an Interpretationen diesseits und jenseits der Konventionen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61EZnY8F33L._SL500_AA240_.jpg Mozart; Sinfonia Concertante; Kremer, Kim Kashkashian, WP, Harnoncourt
Cantus Arcticus (24.01.2013, 16:08): Bei mir gerade wieder four o'clock tea:
Neben der GA von Haitink gefällt mir der Interpretationsansatz von Previn ganz gut, ich habe ihn aber nie wirklich als Dirigenten wahrgenommen....
Grüsse :hello Stefan
ab (24.01.2013, 16:51): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61EZnY8F33L._SL500_AA240_.jpg Mozart; Sinfonia Concertante; Kremer, Kim Kashkashian, WP, Harnoncourt
für mich die Referenz! :hello
ab (24.01.2013, 16:57): Original von daniel5993 :helloGuten Morgen
Jaqueline du Pre, Cello London Symphony Orchestra John Barbirolli
1965
Eine erstaunliche Neuentdeckung (das Konzert) , ich bin begeistert!
Beste Grüße Daniel
du wärest auch der aller erste gewesen, dem es nicht so ginge :D
A propos: Natalie Clein hat dieses Konzert 2007 auch aufgenommen, nämlich mit dem Royal Liverpool PO unter Vernon Handley. Sehr trefflich schrieb ein Rezensent sinngemäß, dies sei die aller erste Aufnahmen dieses Konzerts, bei der man nicht sofort an diese Aufnahme der du Pré denken müssen. 42 Jahre stilprägend: wer hat sonst noch so etwas geschafft !? :hello
ab (24.01.2013, 16:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41fishf6aEL._SL500_AA300_.jpg
AcomA (24.01.2013, 18:20): Hallo,
E Grieg
Klavierkonzert a-moll
Claudio Arrau, piano Philharmonia Orchestra Alceo Galliera, cond.
(EMI, 50er Jahre)
Sagenhafte Ausfuehrung !
LG, Siamak
Cantus Arcticus (24.01.2013, 21:03): Zur Abendstunde nun diese Werke:
Das Auryn Quartett, das sind: Matthias Lingenfelder- erste Violine, Jens Oppermann - zweite Violine, Stewart Eaton - Viola und Andreas Arndt - Violoncello, geniesst zu Recht den Ruf als eines der herausragenden Streichquartette seiner Generation. Diese Aufnahme ist ein Kleinod in meiner Sammlung, nicht nur wegen des Quartetts. Die Werke Boccherinis haben zweifelsohne zur grossen Beliebtheit der Flöte im 18. Jhd. beigetragen. Michael Faust und das Auryn Quartett haben diese Stücke wirklich genial umgesetzt. :engel Grüsse :hello Stefan
nikolaus (24.01.2013, 21:59): Original von Cetay
Wir leben wahrlich in paradisischen Zeiten, mit einer so großen, fast umsonst zugänglichen Auswahl an Interpretationen diesseits und jenseits der Konventionen.
Cetay (inaktiv) (25.01.2013, 07:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mAFsNbfWL._SL500_AA240_.jpg Sibelius; Karelia Suite op. 11/ Lemminkäinenn Legende, Op. 22, II: Der Swan von Tuonela / En Saga op. 9 / Romanssi c-Moll op. 42
Was für ein Sibelius-Dirigent! Gleich der erste Satz der bislang (in anderen Aufnahmen) immer etwas indifferent an mir vorüberziehenden Karelia-Suite musste wiederholt werden.
Eine der besten Aufnahmen des Amadeus Quartetts! Mir ist aufgefallen, dass beim Musizieren mit einem zusätzlichen Solisten das Niveau des Quartetts steigt. ?( Beflügelnder Ansporn?
...Schülerin Sciarrinos bringt vokales Barock in modernem Gewand, sehr gut.... :)
Cetay (inaktiv) (25.01.2013, 22:53): Wien-Berlin:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41fJFg4vEmL._SL500_AA240_.jpg Gerd Kühr; Movimenti; Patricia Kopatchinskaja, RSO Wien, Stefan Asbury
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51suqIEdo%2BL._SL500_AA240_.jpg Hanspeter Kyburz; Cells; Johannes Ernst, Ensemble UnitedBerlin, Peter Hirsch
AcomA (25.01.2013, 23:53): Hallo,
JS Bach
Cellosuiten 1-6
Mstislav Rostropowitsch, cello
(EMI)
Sehr runder warmer typischer Rostropowitsch-Ton. Virtuos-romantischer Ansatz. Mir gefaellt es ausserordentlich.
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (26.01.2013, 07:24): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51S7G4-mWCL._SL500_AA240_.jpg Haydn; Divertimenti für Streichtrio Hob. V, Nr. 3, 4, 16, 20, 21; Camerata Berolinensis (auf Originalinstrumenten): Johannes Gebauer & Fiona Stevens (Violinen), Ulrike Rüben (Violoncello)
Sträflich vernachlässigtes Repertoire, superb gespielt und klingend. Das Schaffen des Vaters der Wiener Klassik ist unübersehbar und egal was ich davon kennengelernt habe: ich war immer hocherfreut. In punkto Hörhäufigkeit und Rang auf der persönlichen Komponistenbeliebtheitsskalea hat er seine beiden berühmteren Kollegen überholt.
Cetay (inaktiv) (26.01.2013, 08:47): Ich bin begeistert! Da kommt Vol. 2 gleich hinterher:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KFwU0Q6BL._SL500_AA240_.jpg Haydn; Divertimenti für Streichtrio Hob. V, Nr. 7, 10, 11, 12, 17; Camerata Berolinensis (Katie Rietman ersetzt Ulrike Rüben)
AcomA (26.01.2013, 09:22): Hallo,
M Ravel
Le Tombeau de Couperin
Alexis Weissenberg, piano
(Orfeo, live in Salzburg, 70er Jahre)
Jedesmal, wenn ich diese Weissenberg-Interpretation dieses Werkes hoere, bin ich wie hypnotisiert: der Ton, die Phrasierung, die Beweglichkeit, alles ! Man kann in etwa nachempfinden, dass Karajan begeistert war !
Cetay (inaktiv) (27.01.2013, 00:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61susqBQ%2B3L._SL500_AA240_.jpg Beethoven; Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106; Stewart Goodyear
Ich glaube, ich höre nicht richtig. Endlich ein Beethoven-Pianist, der einzig und allein dadurch die Aufmerksamkeit auf sich zieht, dass er durch nichts die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Einen solch 'reinen' Beethoven habe ich noch nie gehört. Das ist sicher nicht jedermanns Geschmack; ich habe seit über 20 Jahren darauf gewartet.
AcomA (27.01.2013, 03:07): Hallo,
P Yahaghi
Bahaneh (Suite in Dastgah Shur)
Parviz Yahaghi, violin Javad Maroofi, piano Jalil Shahnaz, tar
(60er Jahre)
Parviz Yahaghis Violinspiel ist bis heute unerreicht ! Die Kombination mit Maroofis Klavierspiel ( Das Klavier wurde in Dastgah Shur gestimmt, praepariert) entfuehrt den Hoerer in die persische Gedankenwelt.
LG, Siamak
Rachmaninov (27.01.2013, 06:25): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61susqBQ%2B3L._SL500_AA240_.jpg Beethoven; Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106; Stewart Goodyear
Ich glaube, ich höre nicht richtig. Endlich ein Beethoven-Pianist, der einzig und allein dadurch die Aufmerksamkeit auf sich zieht, dass er durch nichts die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Einen solch 'reinen' Beethoven habe ich noch nie gehört. Das ist sicher nicht jedermanns Geschmack; ich habe seit über 20 Jahren darauf gewartet.
Was verstehst Du genau unter 'reinen' Beethoven? ?(
Cetay (inaktiv) (27.01.2013, 06:39): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FXGNKFwZL._SL500_AA300_.jpg Beethoven; Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57; Stewart Goodyear
Cetay (inaktiv) (27.01.2013, 06:55): Ja! Als letzte Stichprobe noch die Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111. @R Ich werde das mit dem 'reinen' Beethoven später im Thread erläutern.
Cetay (inaktiv) (27.01.2013, 15:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61BiVUVfPRL._SL500_AA240_.jpg Mozart; Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV550; Orchestra Della Radiotelevisione Della Svizzera Italiana, Schuricht
Ralph Vaughan Williams - Symphonie Nr.2 "A London Symphony"
:hello
AcomA (27.01.2013, 23:07): WA Mozart
Divertimento D-Dur KV 334
Camerata Academica Salzburg
Sandor Vegh, cond.
Sphaerisch !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (28.01.2013, 00:10): Noch eine Miniatur zu Nacht:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61zFWqxy2QL._SL500_AA240_.jpg Fabio Vacchi; Movimento di Quartetto; Quartetto di Cremona
Cetay (inaktiv) (28.01.2013, 07:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MrNau6TPL._SL500_AA240_.jpg Sibelius; Sinfonie Nr. 7; LSO, Anthony Collins
Das sagt mir nicht so zu wie Collins' Leseart der 5. und 6. (beides die Besten, die ich kenne). Durch den linearen Vorwärtsdrang wird mir das formal Zerklüftete zu sehr geglättet. Jetzt läuft noch:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51F3b8VsJKL._SL500_AA240_.jpg Sibeliius; Sinfonie Nr. 7; BBC SO, Koussevitzky
Jürgen (28.01.2013, 09:13): http://thomas-quasthoff.com/wp-content/uploads/2002/01/DG_Beethoven_Sinfonie9.jpg
Beethoven: Sinfonie Nr.9 d-moll Op.125
Karita Mattila (soprano) Violeta Urmana (mezzo) Thomas Moser (tenor) Thomas Quasthoff (bass-baritone) Swedish Radio Choir; Eric Ericson Chamber Choir Berliner Philharmoniker, Claudio Abbado
Berlin Philharmonie, Grosser Saal, April-Mai 2000
Cantus Arcticus (28.01.2013, 10:42): Soeben eingetroffen bei mir:
Hier habe ich wieder einmal nach der Devise gehandelt: "Lass Dich überraschen...."
Grüsse :hello Stefan
so ein Zufall ! Der Stenhammar ist auch zu mir "unterwegs" und sollte bald eintreffen! Startest Du mit den Sinfonien oder den Konzerten ?
LG LC
:hello
Hallo Lucanuscervus Ich werde mit der CD 3, also den KK 1 & 2 anfangen.
Cristina Ortiz hat mich mit ihren Aufnahmen der KK von Hejtor Villa-Lobos auf Decca schon begeistert :engel.
Love Derwinger ist für mich noch ein Unbekannter, aber das ändert sich ja jetzt.
Generell muss ich sagen, dass ich eine richtige Liebe zu den Komponisten des Nordens entwickelt habe. Nicht zuletzt dank der Beiträge hier in diesem Forum (zu Kurt Atterberg, Wilhelm Petersson-Berger, Ture Rangström, Hugo Alfven usw.).
Ich werde meine Eindrücke zu Stenhammars KK beschreiben, sobald ich soweit bin. In der Zwischenzeit wünsche ich Dir dann auch viel Spass beim `reinhören.
...die Reise durch Hölle, Läuterung und Paradies, fast 2 1/2 Stunden, die Musik zu Dantes 'Göttlicher Komödie' ; düster beginnt es.... :S
ab (28.01.2013, 19:33): Thomaskantoren vor Johann Sebastian Bach
Calvisius: Praeter rerum seriem;Komm, Gott Schöpfer, heiliger Geist +Schein: Verleih uns Frieden gnädiglich;Gott, sei uns gnädig +Michael: Aus der Tiefe;Unser Trübsal, die zeitlich und leichte ist +Schelle: Komm, Jesu, komm, mein Leib ist müde +Kuhnau: Tristis est anima mea;Ach Gott, wie lässt du mich erstarren;Gott hat uns nicht gesetzt zum Zorn +Bach: Wir glauben all an einen Gott;Kyrie aus BWV 236 +Knüpfer: Mein Gott, betrübt ist meine Seele
Kammerccr Josquin des Prez, Ludwig Böhme Carus, DDD, 2012
ab (28.01.2013, 21:11): Deodat De Severac (1872 - 1921) Piano Music Billy Eidi, piano
Baigneuses au soleil 7'56
2 - 6 Cerdana 36'15 En tartane 7'10 Les Fêtes 7'54 Ménétriers et Glaneuses 6'32 Les Muletiers devant le Christ de Llivia 9'10 Le Retour des muletiers 5'06
Sous les lauriers-roses 16'53
Les Naïades et le Faune indiscret 8'42
Total time: 69'57
Recorded: 08/2000 - Espace de projection, Ircam, Paris Recording and Editing engineer: Frack Rossi Recording supervision: Armin Firouzmande Piano Steinway tuned by Philippe Bailleul Produced by Armin Firouzmande
Format: CD, Album 2002 Ogam (488019-2) Made in France
Jaqueline du Pre, Cello New Philharmonia Orchestra Daniel Barenboim
1968
Jürgen (29.01.2013, 09:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51DaHS4iGlL._SL500_AA300_.jpg
Amor Oriental - Händel alla turca
Juanita Lascarro - Sopran Ahmet Özhan - Derwisch-Sänger Florin Cezar Ouatu - Countertenor
Ensemble l'arte del mondo, Werner Ehrhardt Pera Ensemble
Live 13. Oktober 2010, Kammermusiksaal Philharmonie Berlin
Ein Pasticcio, das sich aus Händels Opern bedient und mit orientalischen Einfüssen bereichert. Beim ersten Anhören erscheint mir dieses Konzept recht gelungen.
Lucanuscervus (29.01.2013, 09:52): Original von Cantus Arcticus Original von Lucanuscervus Original von Cantus Arcticus Soeben eingetroffen bei mir:
Hier habe ich wieder einmal nach der Devise gehandelt: "Lass Dich überraschen...."
Grüsse :hello Stefan
so ein Zufall ! Der Stenhammar ist auch zu mir "unterwegs" und sollte bald eintreffen! Startest Du mit den Sinfonien oder den Konzerten ?
LG LC
:hello
Hallo Lucanuscervus Ich werde mit der CD 3, also den KK 1 & 2 anfangen.
Cristina Ortiz hat mich mit ihren Aufnahmen der KK von Hejtor Villa-Lobos auf Decca schon begeistert :engel.
Love Derwinger ist für mich noch ein Unbekannter, aber das ändert sich ja jetzt.
Generell muss ich sagen, dass ich eine richtige Liebe zu den Komponisten des Nordens entwickelt habe. Nicht zuletzt dank der Beiträge hier in diesem Forum (zu Kurt Atterberg, Wilhelm Petersson-Berger, Ture Rangström, Hugo Alfven usw.).
Ich werde meine Eindrücke zu Stenhammars KK beschreiben, sobald ich soweit bin. In der Zwischenzeit wünsche ich Dir dann auch viel Spass beim `reinhören.
Viele Grüsse :hello Stefan
Hallo Stefan,
ich hatte einmal die Sinfonie Nr.2 von Stenhammar im Radio gehört und daraufhin beschlossen, mir irgendwann eine Aufnahme zu beschaffen, da mir das Werk sehr gut gefallen hat ! Von den Klavierkonzerten ist mir noch nichts bekannt.. dafür kenne ich die Wellesz Sinfonien, bei denen es wohl ratsam ist, chronologisch zu beginnen ! Die späteren sind schon recht spröde und reissen mich nicht so vom Hocker (nicht wegen der Tonsprache sondern weil sie so "auffällig"konstruiert wirken) - aber lass Dir Dein Hörvergnügen nicht nehmen !
Crossover der intelligenteren Sorte. Die 15 Variationen (über ein aus BWV1042 imitiertes Thema) tragen neben "Pizzicato", "Fuge" und "Wiener Walzer" auch Bezeichnungen wie "Reggea", "Bebop" und "Funk".
Cetay (inaktiv) (29.01.2013, 19:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C0sIpQp9L._SL500_AA240_.jpg Richard Wilson; Tripelkonzert für Horn, Marimba und Bassklarinette; Jeffrey Lang, William Moersch, Dennis Smylie, American Symphony Orchestra, Leon Botstein
Amadé (29.01.2013, 20:25): Ich kehre wieder einmal zur Schubert-Einspielung vom früh verstorbenen britischen Pianisten zurück:
Tonale 4-Sätzige Streichquartette in Sonatenform findet man im 21. Jhd. selten. Wayne hat gleich 8 davon geschrieben; lediglich das 1. und 10. (7-sätzig, wer da wohl Pate gestanden hat?) weichen ab. Was Wayne, der hier hörbar von der Volksmusik seines Kompositions-Domizils in Mähren beeinflusst ist, als Zeitgenossen outet, ist die (behutsame) Verwendung von Idiomen populärer Musik, namentlich Rhythm & Blues, Pop, Rock 'n' Roll und Reggae.
Cetay (inaktiv) (30.01.2013, 00:15): .
Nordolf (30.01.2013, 00:59): Ein grandios interpretierter Scriabin zur Nacht:
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1996
Jürgen (30.01.2013, 09:21): Heute morgen mal alt vs neu:
Rachmaninoff: Rhapsodie nach einem Thema von Paganini Op.43
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XPXYMXJ6L._SL500_AA300_.jpg Julius Katchen - Klavier London Philharmonic Orchestra, Adrian Boult Kingsway Hall, London, Januar 1959
Als Trenner höre ich noch aus dem ersten Album das 2. Klavierkonzert. Julius Katchen - Klavier London Symphony Orchestra, Georg Solti Kingsway Hall, London, Juni 1958
Cetay (inaktiv) (31.01.2013, 06:31): Von der 2. zur 1. Wiener Schule:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61T4AO32rOL._SL500_AA240_.jpg Haydn; Divertimento Es Dur, Hob. II, No. 13 für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner und 2 Fagotte; Mitglieder des Prager Bläserquintetts & des Miami University Bläserquinetts
Cetay (inaktiv) (31.01.2013, 07:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2Bd1Oq2ZeL._SL500_AA240_.jpg Haydn; Sinfonie Nr. 100 G-Dur, Hob.I:100; RIAS Sinfonieorchester, Ferenc Fricsay
Jürgen (31.01.2013, 10:06): Folgende zwei waren gestern nachmittag:
Musik von Monteverdi · Rigatti · Grandi · Cavalli Finetti · Marini · Banchieri · G. Gabrieli · Fasolo
Gabrieli Consort and Players, Paul McCreesh
AcomA (31.01.2013, 23:06): LvBeethoven
Sonate Nr.28 A-Dur op.101
Claudio Arrau, piano
(EMI, 50er Jahre)
Der 4. Satz mit dem Fugato ist mein Favorit !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (31.01.2013, 23:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BNtd2KphL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Violinkonzert; Bronislaw Gimpel, RIAS Sinfonieorchester, Fritz Lehmann (1955)
Cetay (inaktiv) (01.02.2013, 07:27): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ecYsKCvcL._SL500_AA240_.jpg Schönberg; Klavierkonzert Op. 42; Peter Stadlen, RIAS Sinfonieorchester, Winfried Zillig
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51AINjkQicL._SL500_AA300_.jpg http://ecx.images-amazon.com/images/I/51oQI45RpVL._SL500_AA300_.jpg Arnold Schönberg; Klavierkonzert op.42; Alfred Brendel, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Rafael Kubelik // Peter Serkin, London Symphony Orchestra, Pierre Boulez
Serkin/Boulez und Brendel/Kubelik zeigen Schönberg als Fortfüherer der Tradition mit modernen Mitteln. Was für ein Unterschied ist dazu die zitierte audité Aufnahme, bei der in jedem Ton das erregend Neue, das Ungeheurliche, eine Mischung aus Abenteuerlust und Verunsicherung mitschwingt. Das soll kein Qualitäts- oder Geschmacksurteil sein -mir gefallen alle drei Aufnahmen ganz ausgezeichnet- sondern nur ein Hinweis, wo man dieses Konzert in seiner ursprünglichen radikalen Modernität erleben kann.
Cantus Arcticus (01.02.2013, 08:42): Original von Lucanuscervus Hallo Stefan,
ich hatte einmal die Sinfonie Nr.2 von Stenhammar im Radio gehört und daraufhin beschlossen, mir irgendwann eine Aufnahme zu beschaffen, da mir das Werk sehr gut gefallen hat ! Von den Klavierkonzerten ist mir noch nichts bekannt.. dafür kenne ich die Wellesz Sinfonien, bei denen es wohl ratsam ist, chronologisch zu beginnen ! Die späteren sind schon recht spröde und reissen mich nicht so vom Hocker (nicht wegen der Tonsprache sondern weil sie so "auffällig"konstruiert wirken) - aber lass Dir Dein Hörvergnügen nicht nehmen !
LG LC
:hello
Hallo Lucanuscervus :thanks für Deinen Tip
Was die Symphonien Stenhammars betrifft: Interessanterweise höre ich in gewissen Passagen Anleihen an Bruckner, vor allem in der ersten Symphonie...
Die KK laufen in meinem CD Player seit ich die Aufnahmen bekommen habe. Mehr dazu später.
Egon Wellesz ist noch in der Warteschlange. Mal sehen, was kommt. Ich habe das mit den Symphonien von Humphrey Searle oder Benjamin Frankel (cpo) auch so gemacht: Kaufen und überraschen lassen. Ich mache das nicht oft, aber manchmal lasse ich mich einfach durch den Namen eines Künstlers verleiten und manchmal auch durch das Cover (...ja, ich gebe zu, ich bin auch ein visueller Typ). :A Logischerweise habe ich damit nicht immer Glück gehabt :rofl
Die Konzerte finde ich sehr blass und eintönig. Die Miroirs gefallen mir schon besser, kann aber auch hier mit ihm nicht allzu viel anfangen.... irgendwie tue ich mir mit französischen Pianisten sehr schwer! hatte vorher in seine Kunst der Fuge reingehört bevor ich diese hier gekauft habe, die fand ich einfach nur grauselig und langweilig....
ab (01.02.2013, 21:35): Original von Jeremias irgendwie tue ich mir mit französischen Pianisten sehr schwer!
Na, ja man sollte wohl nicht so schnell vom Gelblabelpianisten Aimard gleich alle in den Eimer schmeißen wollen.
Aber derzeit kommen in der Tat so manche daher, die für mich bloß Noten exerzieren, statt Musik zu machen, ich denke an diese sangvollen Namen wie Pierre-Laurent Aimard, Jean-Frédéric Neuburger, Francois-Frederic Guy, Lise De la Salle, Bertrand Chamayou, Alexandre Tharaud, David Fray, manche davon durchaus mit eigener Faszination brillianter Technik, insbesondere einzigartig Tharaud... :hello
ab (01.02.2013, 21:50): Ich höre mich durchs op. 18 von Beethoven. Das Alban Berg Quartett ist für mich dabei immer eine Herausforderung, weil ich deren Spiel aus einem Guss höchst bewundere, aber mir gleichzeitig der Ton des Primarius nicht wirklich gefällt, ja in seiner Süffigkeit fast widerstrebt.
Erst spät habe ich diese exquisiten Konzertmitschnitte kennenglernt, mehr durch Zufall durch Radioausschnitte, denn der Studio-Zyklus hat mich nicht wirklich dazu angeregt, mich mehr damit zu befassen; aber diese Auseinandersetzung ist es jedenfalls wert. :hello
Beethoven: Sonate für Violine und Klavier Nr. 8 op. 30/3 (Capuçon, Argerich) Mozart: Sonate für Klavier zu 4 Händen K497 (Marton, Argerich) Haydn: Klaviertrio Hob.XV:27 (Leschenko, Margulis, Steckel) Schumann: Fantasiestücke op. 73 für Cello und Klavier (Capuçon, Argerich) Liszt: Concerto pathétique S258 (Argerich, Zilberstein) Rachmaninov: Trio élégiaque Nr. 2 op. 9 (Capuçon, Levionnois, Kozhukhin) Shostakovich: Cheryomushki op. 105, Suite für drei Klaviere (Tomassi, Griguoli, Stella) Ravel: La Valse für zwei Klaviere (Argerich, Tiempo) Klavierkonzert G-Dur (Argerich, Orchestra della Svizzera Italiana, Kaspszyk) Zarbski: Klavierquintett g-moll op. 34 (Schwarzberg, Hall, Chen, Capuçon, Argerich)
Nikolaus.
Cetay (inaktiv) (02.02.2013, 07:21): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61wd5gdsb6L._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 4; Karolína Berková, Tschechisches Radio-Sinfonieorchester, Vladimír Válek
ArcoDiva hat mit verschiedenen Tschechischen Orchestern und Dirigenten die Sinfonien 1, 4, 6 und 7 aufgenommen. Möge das noch weiter fortgeführt werden. Dieser schlanke, farbenstarke, beherzt-(volks-)musikantische, Back-to-the-roots Provinz-Mahler ist eine echte Alternative zu den hochgänzenden, hochenergetischen oder neurotischen Einspielungen im Markt.
Cetay (inaktiv) (02.02.2013, 08:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51J7HQAJniL._SL500_AA240_.jpg Enescu / Schubert / Schönberg / Henze; Werke für Violine & Klavier; Barbara Doll, Cristina Marton
Amonasro (02.02.2013, 10:58): Ich höre bzw. schaue mir gerade diese gelungenen Aufführung meiner Lieblingsoper an:
Gidon Kremer, violin Kim Kashkashian, viola Wiener Phil. Nikolaus Harnoncourt, cond.
(DG)
So reichhaltig musiziert. IMO sehr gut aufgenommen.
LG, Siamak
Jeremias (02.02.2013, 14:46): Original von ab Original von Jeremias irgendwie tue ich mir mit französischen Pianisten sehr schwer!
Na, ja man sollte wohl nicht so schnell vom Gelblabelpianisten Aimard gleich alle in den Eimer schmeißen wollen.
Aber derzeit kommen in der Tat so manche daher, die für mich bloß Noten exerzieren, statt Musik zu machen, ich denke an diese sangvollen Namen wie Pierre-Laurent Aimard, Jean-Frédéric Neuburger, Francois-Frederic Guy, Lise De la Salle, Bertrand Chamayou, Alexandre Tharaud, David Fray, manche davon durchaus mit eigener Faszination brillianter Technik, insbesondere einzigartig Tharaud... :hello
Ich kann fast all den Vorgenannten kaum etwas abgewinnen, mit Ausnahme vielleicht bisweilen von Tharaud. Fray's Bach gefällt mir absolut nicht, ich halte ihn für unausgewogen und unreif... vielleicht mag es ja was Neues sein, ich halte ihn für genauso überflüssig wie seinen Mozart. Lise de la Salle habe ich letztes Jahr in Düsseldorf erlebt. Ich war kurz davor in der Pause nach dem Bach / Liszt Block zu gehen. So etwas stinklangweiliges habe ich selten gehört. Ihre sinfonischen etüden von Schumann waren auch nicht viel besser. Mit Guy habe ich eine ganz nette Aufnahme des 2. Konzerts von Brahms und diverser Kammermusik. Aber je mehr ich Duchable oder auch samson Francois höre so merke ich, dass dies nicht meine Vorstellung von Klang und Interperation ist. Auch Duchable ist oftmals viel zu oberflächlich, vieles klingt gleich. Vielleicht liegt es daran, dass ich mittlerweile einen Teil des Repertoires selber spiele....
Ich werde mich hier durch eine CD nach der anderen hören... was ein Ausnahmepianist! Freue mich auf sämtliche Konzerte von Beethoven heute Nachmittag im Büro!
AcomA (02.02.2013, 15:32): Lieber Jeremias,
bei dieser Arrau-Box wirst Du viel Freude haben ! Weiter oben einige Kommentare von mir.
LG, Siamak
Jeremias (02.02.2013, 16:10): Ja das habe ich schon gesehen! Ich bin gleich mit der ersten durch... freue mich besonders auf die Appassionata! Ich habe sie diese Woche das erste Mal komplett gespielt, meine Eltern waren zutiefst beeindruckt ;)
aus dem erwachenden Kulturleben Berlins nach dem Krieg.
ab (02.02.2013, 20:48): Original von ab Ich höre mich durchs op. 18 von Beethoven. Das Alban Berg Quartett ist für mich dabei immer eine Herausforderung, weil ich deren Spiel aus einem Guss höchst bewundere, aber mir gleichzeitig der Ton des Primarius nicht wirklich gefällt, ja in seiner Süffigkeit fast widerstrebt.
Erst spät habe ich diese exquisiten Konzertmitschnitte kennenglernt, mehr durch Zufall durch Radioausschnitte, denn der Studio-Zyklus hat mich nicht wirklich dazu angeregt, mich mehr damit zu befassen; aber diese Auseinandersetzung ist es jedenfalls wert. :hello
Und weiter gehts mit den mittleren Quartetten. Schon wunderbar, wenn man so Beethoven in einem durchhören kann, ohne dass es einen ermüdet: das spricht für die enorme Qualität dieses Ensembles. Sonst habe ich das bislang noch bei keinem einzigen anderen Streichquartettensemlbe vermocht, da musste ich spätestenes nach dem zweiten Quartett dringend einen Wechsel vornehmen.
Mein Favorit wird das ABQ aber bei Beethoven trotzdem nicht werden.
Im Rahmen seines fast vollständigen (es fehlt die 8.) Mahler-Zyklus für Exton hat Macal die Erste schon mit dem Tschechischen Philharmonieorchester eingespielt. Die gehörte CD ist eine alternative Aufnahme, die beim Mahler Jihlava Musik Festival 2010 gemacht wurde.
ab (02.02.2013, 21:12): Original von Jeremias Original von ab Original von Jeremias irgendwie tue ich mir mit französischen Pianisten sehr schwer!
Na, ja man sollte wohl nicht so schnell vom Gelblabelpianisten Aimard gleich alle in den Eimer schmeißen wollen.
Aber derzeit kommen in der Tat so manche daher, die für mich bloß Noten exerzieren, statt Musik zu machen, ich denke an diese sangvollen Namen wie Pierre-Laurent Aimard, Jean-Frédéric Neuburger, Francois-Frederic Guy, Lise De la Salle, Bertrand Chamayou, Alexandre Tharaud, David Fray, manche davon durchaus mit eigener Faszination brillianter Technik, insbesondere einzigartig Tharaud... :hello
Ich kann fast all den Vorgenannten kaum etwas abgewinnen,
Aber je mehr ich Duchable oder auch samson Francois höre so merke ich, dass dies nicht meine Vorstellung von Klang und Interperation ist. Auch Duchable ist oftmals viel zu oberflächlich, vieles klingt gleich. Vielleicht liegt es daran, dass ich mittlerweile einen Teil des Repertoires selber spiele....
Samson Francois und Alfred Cortot oder Yves Nat sind musikalisch doch wohl in einer ganz anderen Liga als all die sonst genannten. Musikalisch kann ich auch Philippe Bianconi etwas abgewinnen.
Von den Jungen habe ich David Kadouch sehr gerne gehört und fand ich persönlich am ehestens noch Jean-Efflam Bavouzet interpretatorisch interesant, aber auch bei ihm dieser übliche Klang, wenn auch subtiler. :hello
Paradis: Sicilienne (1962) Schumann: Fantasiestücke op. 73 (1962) Mendelssohn: Lied ohne Worte op. 109 Faure: Elegie op. 24 Bach: Adagio & Allegro aus Gambensonate, D-Dur;Adagio aus BWV 564 Saint-Saens: Der Schwan aus "Karneval der Tiere" Falla: Jota Britten: Cellosonate op. 65 Paradis: Sicilienne (1963) Schumann: Fantasiestücke op. 73 (1963)
Diese CD will garnicht mehr aus dem CD-Player und ich werde auch nichts dagegen unternehmen. Bin teilweise hypnotisiert von dem was ich da höre...
:engel
Allerbeste Grüße, Daniel
Cetay (inaktiv) (03.02.2013, 06:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Fb3QHJ7rL._SL500_AA300_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 7; Tschechisches Radio Sinfonie Orchester, Jiri Stárek (AD: 19. IX. 2008)
Cetay (inaktiv) (03.02.2013, 09:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51waHZqV6EL._SL500_AA300_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 6; Mährisches Philharmonieorchester Olmütz, Petr Vronský
Ein doppelter Mahler am Sonntagmorgen und darüber der Schneeschipppflicht nicht nachkommen. Das deutet auf schweres Suchtverhalten hin. :D
Agravain (03.02.2013, 09:44): Original von CetayDas deutet auf schweres Suchtverhalten hin. :D
...oder auf ausgeprägtes Vermeidungsverhalten. :D
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (03.02.2013, 10:01): Original von Agravain Original von CetayDas deutet auf schweres Suchtverhalten hin. :D
...oder auf ausgeprägtes Vermeidungsverhalten. :D
:hello Agravain
Schau auf meine Herkunft, dort ist solcherlei Vermeiden ein Schwerstverbrechen. :P
Ich bleibe dennoch bei ArcoDiva und höre was dieses Label noch Wunderbares für die Ohren hat.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51zmfu4nQHL._SL500_AA300_.jpg Sylvie Bodorová / Otmar Mácha / Zdenek Lukáš; Werke für Voiline, Viola & Streicher; Jakub Sedlácek, Jakub Junek, Pavla Franco, Vítezslav Ochman, Jitka Hosprová, Quattro Orchester, Marek Stilec
Agravain (03.02.2013, 10:05): Original von Cetay Original von Agravain Original von CetayDas deutet auf schweres Suchtverhalten hin. :D
...oder auf ausgeprägtes Vermeidungsverhalten. :D
:hello Agravain
Schau auf meine Herkunft, dort ist solcherlei Vermeiden ein Schwerstverbrechen. :P
:D Ich weiß. Ich kenne die Alb ganz gut. :D
Obwohl. Im Niedersächsichen gibt es Ecken, in denen man ähnlich entspannt lebt. :D
:hello Agravain
AcomA (03.02.2013, 10:27): Hallo,
R Schumann
Kreisleriana op.16
Geza Anda, piano
(audite, WDR Archiv, 60er Jahre)
Ich will diese hochsonore und packende Darstellung einreihen: Horowitz, Kempff, Afanassiev)
LG, Siamak
palestrina (03.02.2013, 10:57): Freitag , neu erstanden und das 4x ganz gehört! Wagner "Die Walkuere" Wotan, Rene Pape Sieglinde, Anja Kampe Siegmund, Jonas Kaufmann Bruenhilde, Nina Stemme Hunding , Mikhail Petrenko usw. Marinsky Orchestra Valery Gergiev 2012 Über R. Pape habe ich schon im Sänger Thread geschrieben! Also die gesammte Aufnahme ist eine Wucht!!!!!!!!
Jeremias (03.02.2013, 16:21): Bei mir jetzt aus der Arrau-Box:
Beethoven 4. Konzert, Waldstein und Les Adieux....
Man, was hat der Mann für ein Spektrum an Klangfarben, an Energie, an Ruhe.... genau das richtige nach 1 1/2 anstrengenden stunden Klavierunterricht :engel
Persönliche Sicht, aber in keiner Sekunde von Schubert entfernt, sehr beseelt.
Gruß Amadé
AcomA (03.02.2013, 23:07): Hallo,
WA Mozart
Sonaten KV 330-332
Andreas Staier, fortepiano (After Walter)
Typisch Staier: virtuos, empfindsam und mit Pointen !
LG, Siamak
Jürgen (04.02.2013, 14:56): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BMTB4MFBL._SL500_AA300_.jpg
Schubert: Klaviersonate Nr.21 B-Dur D 960, Afanassiev 1997
Ich habe diese Sonate (Horowitz 1986) regelmäßig etwa alle 2 Jahre mal gehört und nichts dabei empfunden.
Heute hörte ich erstenmalig Afanassiev und zum ersten mal stellte sich ein gewisses Wohlgefühl ein. Wird aber auch Zeit. Zeit hat sich auch Afanassiev gelassen mit knapp 57 Minuten.
ab (04.02.2013, 23:37): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BMTB4MFBL._SL500_AA300_.jpg
Schubert: Klaviersonate Nr.21 B-Dur D 960, Afanassiev 1997
Ich habe diese Sonate (Horowitz 1986) regelmäßig etwa alle 2 Jahre mal gehört und nichts dabei empfunden.
Heute hörte ich erstenmalig Afanassiev und zum ersten mal stellte sich ein gewisses Wohlgefühl ein. Wird aber auch Zeit. Zeit hat sich auch Afanassiev gelassen mit knapp 57 Minuten.
Grüße Jürgen
Das Andantino der 959er-Sonate ist für mich ein Lehr- und gerne auch Präsentationsstück für die Möglichkeite des Obertonspiels. Immer wieder ein Ereignis! So können mir "authetische Interpetationen" gestohlen bleiben... :hello
(Den Rest des Doppel-Albums höre ich mir höchst selten und da auch fast nur mehr vereinzelt an. Bei der 960er greife ich lieber zur geradezu konventionellen ECM-Aufnahme von Afanassiev aus Lockenhaus.)
Cetay (inaktiv) (05.02.2013, 10:43): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51aTSNvj6pL._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 1; Barbora Polaskova, Prager Symphonieorchester, Zdenek Macal
Dank dieser wunderbaren Einspielung begrüße ich nun auch Mahlers Erste in meinem ständigen Hörrepertoire.
ab (05.02.2013, 13:15): Ich betrete mir völlig unbekanntes Terrain:
Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias op. 70 Kammerchor Stuttgart Frieder Bernius
Cetay (inaktiv) (06.02.2013, 01:05): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MhDdq7bmL._SL500_AA280_.jpg Niccolò Paganini; Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 6; Philippe Hirshhorn, Orchestre National de Belgique, René Defossez (27.05.1967, Live, Palais des Beaux-Arts, Bruxelles)
Cetay (inaktiv) (06.02.2013, 01:41): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51S2SMjZUXL._SL500_AA300_.jpg Niccolò Paganini; Streichquartett Nr. 1 d-Moll, op. 1a; Amati Quartet (Gil Sharon, Sonja van Beek, Ron Ephrat & Floris Mijnders)
Ohja, das spricht mich auf Anhieb viel mehr an als die Aufnahme mit dem nach dem Komponisten benannten Ensemble.
Cantus Arcticus (06.02.2013, 07:53): Heute ist Opera-Time:
Diese Aufnahme ziehe ich sogar der grossen Joan Sutherland vor... :engel
Grüsse :hello Stefan
Sfantu (06.02.2013, 08:05): Salut Stefan,
berichte bitte von Deinen Eindrücken dazu. Habe immer ein wenig Mühe mit Mesplés Mickey-Mouse-Stimme. Bei ihren vielen Auftritten in französischen Operetten ist das für mich meist noch einigermassen stimmig - wie verhält sich das hier im ernsteren Fach?
Merci vielmal & ungeachtet meiner Kommentare viel Spass beim Hören!
Gruss - Sfantu
Cetay (inaktiv) (06.02.2013, 08:08): Bei den vier Viersaitern zieht es mich früher oder später (im konkreten Hörfall ist später früher :P) zum Architekten der Musterform:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51WhQ7%2BCoOL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Streichquartett D-Dur, Op. 71 No. 2, Hob. III:70; The Fitzwilliam String Quartet
Ich habe gelesen, dass Giulini zwischen 1989-91 diese 4 Symphonien mit den Wiener Philharmonikern aufgenommen hat. Ich schätze viele seiner Aufnahmen sehr! Im Besonderen sein Brahms. Vielleicht kennt jemand die Aufnahmen und kann ein paar Worte verlieren?!
Beste Grüße, Daniel
Jürgen (06.02.2013, 12:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T3lGywjEL._SL500_AA300_.jpg
Telemann: Opernarien und Ouvertüren
Nuria Rial - Sopran Julia Schröder - Violine Kammerorchester Basel, Julia Schröder 2010/11
Frau Rial hat eine wunderbare, glockenhelle Stimme. Ich habe sie auf Teatro d'Amore mit Christina Pluhar kennengelernt, und bin froh, noch mehr von ihr gefunden zu haben.
Cetay (inaktiv) (06.02.2013, 19:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BXxIOVcmL._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 1 D-Dur; Japan PO, Ken-Ichiro Kobayashi
Cetay (inaktiv) (06.02.2013, 19:58): Original von Cetay Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 1 D-Dur; Japan PO, Ken-Ichiro Kobayashi
WTF ?( Das muss man gehört haben. Kobayashi ist der Glenn Gould unter den Dirigenten - und singt zu allem Überfluss guttural. Sogar, nein, gerade in Fortissimopassagen übertönt er damit schier das Orchester. Das ist schon ziemlich grenzwertig und auch einen Gran bedauernswürdig, denn interpretatorisch und klanglich ist das allererste Sahne.
miclibs (06.02.2013, 20:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/5156iOQiyjL._SL500_AA300_.jpg Jose Maria Sanchez-Verdu - Gramma
...Schlüsselelemente aus den Schriftgärten der Menschheit beschrieben von Stimmen und Klangschatten; eine nicht-klassische Oper.... :)
...bewegt sich musikalisch im Dreieck meiner großen Drei (Lachenmann, Xenakis, Sciarrino); das ist wirklich coole Nicht-Musik, bin restlos begeistert.... :leb
nikolaus (06.02.2013, 21:55): aus gegebenem Anlass:
Young Apollo für Klavier, Streichquartett und Streichorchester Double Concerto b-moll für Violine, Viola und Orchester Two Portraits Sinfonietta in der Version für kleines Orchester
Nikolai Lugansky, Klavier Gidon Kremer, Violine Yuri Bashmet, Viola Lyn Fletcher, Violine; Dara de Cogan, Violine; Tim Pooley, Viola; Peter Worrall, Cello Hallé Orchestra Kent Nagano
Nikolaus.
ab (06.02.2013, 23:47): mag ich sehr! nun: Quartett Nr. 14 op 131 cis-Moll 1953
Agravain (07.02.2013, 08:52): Bei mir lief heute früh die erste Einspielung, die wir von von Elgars Zweiter haben. Sie entstand 1924/25, also gut 14 Jahre nach der Uraufführung.
Amadé (07.02.2013, 09:25): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BXxIOVcmL._SL500_AA240_.jpg
WTF Das muss man gehört haben. Kobayashi ist der Glenn Gould unter den Dirigenten - und singt zu allem Überfluss guttural. Sogar, nein, gerade in Fortissimopassagen übertönt er damit schier das Orchester. Das ist schon ziemlich grenzwertig und auch einen Gran bedauernswürdig, denn interpretatorisch und klanglich ist das allererste Sahne
Ist das vielleicht einer die vielen, meist unbekannten, Schüler von Celibidache? ?(
Gruß Amadé
Cantus Arcticus (07.02.2013, 11:15): Original von Sfantu Salut Stefan,
berichte bitte von Deinen Eindrücken dazu. Habe immer ein wenig Mühe mit Mesplés Mickey-Mouse-Stimme. Bei ihren vielen Auftritten in französischen Operetten ist das für mich meist noch einigermassen stimmig - wie verhält sich das hier im ernsteren Fach?
Merci vielmal & ungeachtet meiner Kommentare viel Spass beim Hören!
Gruss - Sfantu
Hallo Sfantu Vielen Dank für Deinen Post, ich habe festgestellt, dass ich ungenau war in meinem Kommentar. Richtig, die Stimme ist mit jener von Joan Sutherland nicht zu vergleichen. Meinen Vorzug gebe ich dieser Aufnahme einzig und allein des Klanges wegen. Ich habe diese im direkten Vergleich als transparenter und dynamischer empfunden und darum gekauft.
Nichts desto trotz: Ich bin ein grosser Verehrer von Joan Sutherland :engel
Grüsse Stefan
Sfantu (07.02.2013, 11:22): Hallo Stefan, danke für die Aufklärung - Lakmé steht nämlich noch nicht in meiner Sammlung & da können Hinweise zu bestimmten Aufnahmen nur hilfreich sein. Immerhin scheint Frau Mesplé aufregend schöne Füsse zu haben... :)
Gruss - Sfantu
palestrina (07.02.2013, 11:56): Hallo Cantus Arcticus ! Das höre ich gerne, noch ein großer Sutherland Fan! War letztes Jahr an ihrem Grab und habe ein paar Blumen niedergelegt!
LG palestrina
Jürgen (07.02.2013, 12:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51AhkjI-ZAL._SL500_AA300_.jpg
Delibes: Lakmé
Natalie Dessay - Sopran Gregory Kunde - Tenor José Van Dam - Bass/Bariton Choer & Orchestre du Capitol de Toulouse , Michel Plasson
ich liebe diese alte Aufnahme (trotz Swetlanow & Mrawinsky, die ich auch liebe) ....
:hello
ab (07.02.2013, 14:31): Original von palestrina Hallo ab ! http://ecx.images-amazon.com/images/I/41dscXSChrL._SL500_AA300_.jpg Wenn es Dir gefällt , dann gibt es bessere Aufnahmen ! Aber frisch gewagt!!!!!
LG palestrina
welche ist denn besser? (ich habe sie aus der Bücherei ausgeliehen und im Nachhinein gelesen, choristisch sei diese Aufnahme unübertroffen, dafür dramatisch unterkühlt.)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-imAs98IL._SL500_AA300_.jpg Peter Ablinger - Der Regen, das Glas, das Lachen/ Ohne Titel/ Quadraturen IV
....Sanchez-Verdu beim Abendessen, Schönberg bei der Arbeit und Peter Ablinger beim Abwasch... :) :)
Cetay (inaktiv) (07.02.2013, 21:05): Original von Amadé Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BXxIOVcmL._SL500_AA240_.jpg
WTF Das muss man gehört haben. Kobayashi ist der Glenn Gould unter den Dirigenten - und singt zu allem Überfluss guttural. Sogar, nein, gerade in Fortissimopassagen übertönt er damit schier das Orchester. Das ist schon ziemlich grenzwertig und auch einen Gran bedauernswürdig, denn interpretatorisch und klanglich ist das allererste Sahne
Ist das vielleicht einer die vielen, meist unbekannten, Schüler von Celibidache? ?(
Gruß Amadé
Als Dirigent hatte er nur japanische Lehrer, als Mit-Singer ist er seine völlig eigene Schule. Ich habe mal auszugsweise andere Aufnahmen gehört. Ob Beethovens Neunte (die Textverständlichkeit kann man sich bei einem unbekannten japanischen Solistenensemble vorstellen), Dvoraks Neue Welt oder Bruckners Romantische: Es ist immer dasselbe. Das lautstarke Geknurre und Gegrunze könnte fast kultig sein, wären diese Interpretationen nicht völlig uninteressant - ganz im Gegensatz zu Kobayashis Darbietung von Mahlers Titan, die neben Macals Konzert aus Jihlava die bislang einzige ist, die mein Interesse über die volle Distanz aufrechterhalten kann.
Jetzt versuche ich es nochmal mit einer in der Vergangenheit Verworfenen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51rDDtQHEYL._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 1; Royal Concertgebouw Orchestra, Riccardo Chailly
Agravain (07.02.2013, 21:08): Original von ab Original von palestrina Hallo ab ! http://ecx.images-amazon.com/images/I/41dscXSChrL._SL500_AA300_.jpg Wenn es Dir gefällt , dann gibt es bessere Aufnahmen ! Aber frisch gewagt!!!!!
LG palestrina
welche ist denn besser? (ich habe sie aus der Bücherei ausgeliehen und im Nachhinein gelesen, choristisch sei diese Aufnahme unübertroffen, dafür dramatisch unterkühlt.)
Sawallisch!
Cetay (inaktiv) (07.02.2013, 23:42): Wie weit müsste man so ein Vergleichshören treiben, um zu wirklich signifikanten Aussagen zu kommen? Vincent Mouret listet auf seiner enzyklopädischen Seite 253 Aufnahmen von Mahlers 1. Sinfonie. Die statistische Schule lehrt uns: Wer (s)eine Aufnahme als "die Beste" preisen will, muss vorher 31 alternative Einspielungen gehört haben. http://www.smileygarden.de/smilie/Traurig/43.gif
Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51F7q711H4L._SL500_AA300_.jpg Joseph Haydn; Violinsonaten; Elena Denisova, Alexei Kornienko
Anne Gjevang Copenhagen Boy's Choir Danish National Radio Choir Danish National Radio Symphony Orchestra Leif Segerstam
Ich bin mit Segerstams Mahler-Box, die ich vor einiger Zeit sehr günstig bei einem bekanten Internetauktionshaus für einen schlicht lächerlichen Preis NEU geschossen habe, insgesamt sehr zufrieden. Die Zweit, die Dritte (die sich nahe bei meinem Favoriten Bychkov bewegt) und die Neunte ragen heraus, auch der Rest ist mE auf sehr hohem Niveau musiziert - oft auch recht idiosynkratisch, aber das ist es ja, was man am bärigen Finnen so liebt. Lediglich die Vierte empfinde ich als eher schwach. Aber man kann ja bekanntlich auch nicht alles haben.
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (08.02.2013, 17:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51iSl-58XoL._SL500_AA300_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 6 F-Dur, Op. 68; Accademia di Santa Cecilia Orchestra Roma, Victor de Sabata
Cetay (inaktiv) (08.02.2013, 17:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/5147NqVwXQL._SL500_AA240_.jpg Johannes Brahms; Violinkonzert D-Dur, Op. 77; Nathan Milstein, New York Philharmonic Orchestra, Victor de Sabata
Edit: Das hört sich dann doch eher nach Brahms an...
Tamino: Anton Dermota Pamina: Irmgard Seefried Papageno: Erich Kunz Königin der Nacht: Wilma Lipp Sarastro: Ludwig Weber
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien Wiener Philharmoniker Herbert von Karajan
1950
Diese Aufnahme gehört zu dem Besten, was mir in Sachen Zauberflöte je "vorgespielt" wurde. Das Klangbild lässt einzig zu wünschen übrig, aber auch das vergisst man schnell bei dieser großartig besetzten Sängerreihe. Großen Anteil daran hat Ludwig Weber als Sarastro, dessen Urtiefe Stimme zu begeistern vermag.
...
:engel
daniel5993 (08.02.2013, 20:38): Original von Cetay Irgendwie sieht Bernstein unserem Daniel verdammt ähnlich... :wink :D :J
Abend Cetay,
Jaa, das kann ich nicht leugnen. Irgendwoher muss er mich gekannt haben und wenn ich mir jetzt sein Bild anschaue denke ich, dass seine Ärzte das auch gut hingekriegt haben.
Zur Mahler-Bernstein-Box: Ich finde diese Box absolut faszinierend, da dort die original Lp-Cover abgelichtet sind. War ne klasse Idee. Höchste Bewertung nicht nur für seinen Mahler, sondern auch für die Gestaltung der Box. Auch beim Preis ist Meckern fehl am Platz.
Michael Rabin, Violine Philharmonia Orchestra Adrian Boult
1957
AcomA (08.02.2013, 23:10): Hallo,
WA Mozart
Sonate fuer Klavier und Violine B-Dur KV 454
Kristian Bezuidenhout, pianoforte Petra Muellejans, Violine
(HM, 2012)
Extrem packend und auskostend !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (09.02.2013, 07:52): Original von daniel5993 Original von Cetay Irgendwie sieht Bernstein unserem Daniel verdammt ähnlich... :wink :D :J
Abend Cetay,
Jaa, das kann ich nicht leugnen. Irgendwoher muss er mich gekannt haben und wenn ich mir jetzt sein Bild anschaue denke ich, dass seine Ärzte das auch gut hingekriegt haben.
Zur Mahler-Bernstein-Box: Ich finde diese Box absolut faszinierend, da dort die original Lp-Cover abgelichtet sind. War ne klasse Idee. Höchste Bewertung nicht nur für seinen Mahler, sondern auch für die Gestaltung der Box. Auch beim Preis ist Meckern fehl am Platz.
:times10
Beste Grüße, Daniel
Ein weiteres Kaufargument ist auch die Art und Wesie. wie die Sinfonien auf die einzelnen CDs verteilt wurden. Da geht es bei einigen GAs recht wild und willkürlich zu, um am Ende mit einer oder zwei CDs weniger auszukommen. Das ist bei der Auflage der Sony-Box ganz anders. Da hat man den ersten Sätzen der 2. und der 3. jeweils eine eigene CD gegönnt. Damit kann man zu dem Zeitpunkt wechseln, für den Mahler ohnehin eine Pause vorgeschrieben hat.
Ich verweile weiter bei der Ersten, mit der ich lange nicht viel anfangen konnte. Jetzt hats geschnakelt.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GbRY6xZmL._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 1 D-Dur; Pittsburgh Symphony Orchestra, Manfred Honeck
Agravain (09.02.2013, 08:32): Mein Tag begann mit Bachs Motetten. Ich höre diese länger nicht bei mir gelaufene, sehr schlank musizierte Aufnahme:
Camille Saint-Saens: Introduction & Rondo cappricioso op. 28 Camille Saint-Saens: Havanaise op. 83 Pablo de Sarastre: Spanische Tänze Nicolo Paganini: Moto perpetuo op. 11 Frederic Chopin: Nocturne op. 8 Nr. 2 Alexander Scriabin: Etude op. 8 Nr. 10 Sergei Prokofiev: The Love for Three Oranges Rimsky-Korsakov: The Flight of the BumbleBee
Mein geliebtes op. 28 (Saint-Saens) ist mitreißender als ichs je gewagt hätte zu hören. Diesen Geiger habe ich noch nie richtig wahrgenommen. Ein Fehler, kann ich jetzt schon sagen!
:down :down :down
Cetay (inaktiv) (09.02.2013, 11:10): Original von Agravain Original von Cetay Original von Cetay Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 1 D-Dur; Pittsburgh Symphony Orchestra, Manfred Honeck
Cantus Arcticus (09.02.2013, 17:54): Original von Sfantu Hallo Stefan, danke für die Aufklärung - Lakmé steht nämlich noch nicht in meiner Sammlung & da können Hinweise zu bestimmten Aufnahmen nur hilfreich sein. Immerhin scheint Frau Mesplé aufregend schöne Füsse zu haben... :)
Gruss - Sfantu Hallo Sfantu In der Tat..... :) Also, Du wirst mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht enttäuscht sein. Gerade das als "Blumenduett" bekannt gewordene "Dôme épais le jasmin à la rose s'assemble", dass von Lakmé und Mallika im ersten Akt gesungen wird, ist in der Kombination Mady Mesplé und Danielle Millet eines der schönsten Duette, die ich kenne :engel :down :engel
Grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (09.02.2013, 18:00): Original von palestrina Hallo Cantus Arcticus ! Das höre ich gerne, noch ein großer Sutherland Fan! War letztes Jahr an ihrem Grab und habe ein paar Blumen niedergelegt!
LG palestrina
Hallo Palestrina Ja, ihr Tod 2010 hat mich doch sehr bewegt :I
Ich habe Sie in diversen Operneinspielungen, da sind die Lucrezia Borgia sowie die Adriana Lecouvreur wahre Meistersücke in meiner Sammlung...
Grüsse :hello Stefan
palestrina (09.02.2013, 21:47): Oh ja , da kann ich Dir nur zustimmen, vor allem ihre Lucrezia ist ganz besonders schön !
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (10.02.2013, 09:07): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Q6DYM6E6L._SL500_AA300_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 1 D-Dur; Wiener Symphoniker, Jascha Horenstein
Cetay (inaktiv) (10.02.2013, 09:36): Es gibt insgesamt 8 Aufnahmen der Ersten mit Mahlers Advokat Bruno Walter; die früheste aus dem Jahr 1939 strömt jetzt übers Netz:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lwyG2Aa6L._SL500_AA300_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 1 D-Dur; NBC Symphony Orchestra, Bruno Walter
Alexander Melnikov, pianoforte Isabell Faust, violin
(HM, 2012)
Romantische Musik im brillianten Stil. Mit Witz und Elan dargeboten.
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (10.02.2013, 10:46): Ich krieg nicht genug davon:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41hry-c8doL._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 1 D-Dur (1893 Hamburg Version); Nederlandse Symfonieorkest, Jan Willem de Vriend
Die Hamburger Version von 1893 wurde noch als Sinfonische Dichtung in 2 Theilen bezeichnet. Das Programm und der kompette zweite Abschnitt (Blumine) wurden später entfernt und der Rest noch zahlreichen Uminstrumentierungen unterzogen.
1. Theil: "Aus den Tagen der Jugend". Blumen-, Frucht- und Dornstücke I. Frühling und kein Ende (Einleitung und Allegro comodo) Die Einleitung stellt das Erwachen der Natur aus langem Winterschlafe dar. II. Blumine (Andante) III. Mit vollen Segeln (Scherzo) 2. Theil: "Commedia humana" IV. Gestrandet (ein Todtenmarsch in "Callots Manier") Die Thiere des Waldes geleiten den Sarg des gestorbenen Dichters zu Grabe; Hasen tragen das Fähnlein, voran eine Capelle von böhmischen Musikanten, begleitet von musicirenden Katzen, Unken, Krähen etc., und Hirsche, Rehe, Füchse und andere vierbeinige und gefiederte Thiere des Waldes geleiten in possirlichen Stellungen den Zug. An dieser Stelle ist dieses Stück als Ausdruck einer bald ironisch-lustigen, aber unheimlich brütenden Stimmung gedacht, auf welche dann sogleich V. "Dall' Inferno al Paradiso" (Allegro furioso) folgt, als der plötzliche Ausbruch der Verzweiflung eines im Tiefsten verwundeten Herzens.
Symphony No. 2 John Barbirolli / Halle Orchestra 1964
Elegy Sospiri John Barbirolli / New Philharmonia Orchestra 1966
Immer wieder beeindruckt mich die die Fähigkeit Barbirollis, mit seinen Orchestern einen warmen, weiten, viele Nebenstimmen hörbar machenden Gesamtklang zu erzeugen, der einen geradezu hypnothischen Sog entwickelt.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41oskyfhQYL._SL500_AA300_.jpg Lachenmann -Schwankungen am Rand
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sHloNHrKL._SL500_AA300_.jpg Ferneyhough, Globokar und vielleicht noch Possadas
...pling, ploing,kann man nicht mitsummen, kann man nur nicht-hören... :) :)
Cetay (inaktiv) (11.02.2013, 20:22): Original von palestrina Wie ist denn die Mitropoulos Aufnahme im Klang ?
Zu Beginn ist das Klangbild eher auf der hellen Seite und wirkt wie unter einem Vergrößerungsglas - die Fernwirkung der Trompeten kommt auf diesem Mono-Mitschnitt besser heraus als auf so mancher Digitalaufnahme. Aber bei der ersten Steigerung bricht das Klangbild regelrecht in sich zusammen. Hier wurde offenbar überreichlich mit Kompression und Normalisierung gearbeitet. Das ergibt bei den leiseren Passagen ein ungewöhnlich -wir schreiben das Jahr 1940!- detailreiches und farbiges Klangbild, aber das geht auf Kosten der gesamten Dynamik-Disposition, die hinten und vorne nicht stimmt. Besonders drastisch fällt das beim Auftakt zum Finale auf. Der fällt kaum lauter aus als der vorangegangene Trauermarsch.
Cetay (inaktiv) (12.02.2013, 07:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51K2R9sZVCL._SL500_AA240_.jpg Paul Hindemith; Der Dämon op. 28 (Tanz-Pantomime in zwei Bildern von Max Krell ); Grupo Enigma, Juan José Olives
Sehr effekt- und farbenreich, schon in gewisser Distanz zu romantischer Melodieseligkeit und Klangschwelgerei, aber noch weit entfernt von der Spröde und dissonanten Härte der späteren Werke. Der frühe Hindemith: Nix Halbes und nix Ganzes oder die goldene Mitte? Ich entscheide mich für das Zweite.
Lucanuscervus (12.02.2013, 10:07): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51K2R9sZVCL._SL500_AA240_.jpg Paul Hindemith; Der Dämon op. 28 (Tanz-Pantomime in zwei Bildern von Max Krell ); Grupo Enigma, Juan José Olives
Sehr effekt- und farbenreich, schon in gewisser Distanz zu romantischer Melodieseligkeit und Klangschwelgerei, aber noch weit entfernt von der Spröde und dissonanten Härte der späteren Werke. Der frühe Hindemith: Nix Halbes und nix Ganzes oder die goldene Mitte? Ich entscheide mich für das Zweite.
....für mich mehr als die goldene Mitte !
Ich wünschte manch späteren Werken weniger Sprödheiten und mehr "jugendliche Musizierlust" wie in den 7 Kammermusiken....
Dissonante Härte gefällig? Suite 1922 - und dennoch voll "frecher Musizierlust" :)
:hello
Jürgen (12.02.2013, 11:59): http://2.bp.blogspot.com/_PUvqEUkBO3I/SIf3UBD8oUI/AAAAAAAAAls/opcxFil4fRw/s320/Siegfried.jpg
Wagner: Siegfried, Solti 1962
Ich höre den ersten Akt und erfreue mich an Hotters Wanderer.
angeregt durch Cetay, wieder mal Hindemith zu hören....
Paul Hindemith - Sinfonietta in E (nicht auf dem Cover erwähnt!)
> bester Hindemith ! Wo mir die Sinfonie "Die Harmonie der Welt" an manchen Stellen zu spröde erscheint, spiegeln sich in der "Sinfonietta in E" sämtliche Eigenschaften wider, die ich an Hindemith so schätze...
:hello
Cantus Arcticus (12.02.2013, 16:18): Original von Lucanuscervus http://ecx.images-amazon.com/images/I/41D84SBW8YL._SL500_AA300_.jpg
angeregt durch Cetay, wieder mal Hindemith zu hören....
Paul Hindemith - Sinfonietta in E (nicht auf dem Cover erwähnt!)
> bester Hindemith ! Wo mir die Sinfonie "Die Harmonie der Welt" an manchen Stellen zu spröde erscheint, spiegeln sich in der "Sinfonietta in E" sämtliche Eigenschaften wider, die ich an Hindemith so schätze...
:hello
Hallo Zusammen Schön, nicht der einzige zu sein, der Hindemith mag mit all seinen Facetten, Haken, Ösen.
Grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (12.02.2013, 16:26): Der Schnee fällt und fällt und fällt.
Das animiert mich wieder einmal zu diesem Komponisten:
Noriko Ogawa ist wirklich eine bezaubernde Person :engel... So! Genug des Schwelgens!
Eine immer wieder gerne gehörte GA, wirklich zu empfehlen, sowohl klanglich als auch von der Musik her.
Gruss :hello Stefan
miclibs (12.02.2013, 19:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41e2w4eOLTL._SL500_AA300_.jpg Wolfgang Rihm - 12.Streichquartett + Fetzen f. Akkordeon und Streichquartett
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4188TDAYNML._SL500_AA300_.jpg Lachenmann - Mouvement(vor der Erstarrung /Zwei Gefühle/Consolation I / II
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0887254136422.jpg daraus Klavierkonzert op 42
...zum Faschingsdienstag Kunterbuntes aus meinem CD-Regal.... :leb
Cetay (inaktiv) (12.02.2013, 21:24): Was für ein Programm und welch illustre Runde:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51hpyh%2BtaGL._SL500_AA300_.jpg Mozart / Berg / Schönberg; "Spannungen: Musik im Kraftwerk Helmbach"; Lars Vogt (2004)
Mozart; Klavierquartett g-Moll K478; Lars Vogt, Isabelle Faust, Stefan Fehlandt, Natalie Clein Berg; Klaviersonate op. 1 (arr. für Streichsextett von Heime Müller); Christian Tetzlaff, Heime Müller, Hanna Weinmeister, Béatrice Muthelet, Gustav Rivinius, Alban Gerhard Mozart; Klaviertrio B-Dur K502; Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Gustav Rivinius Schönberg; Kammersinfonie Nr. 1 op. 19; Kornelia Brandkamp, Mizuho Yoshii, Christian Wetzel, Diemut Schneider, Sharon Kam, Thomas Adamsky, Stefan Schweigert, Klaus Lohrer, Marie-Luise Neunecker, Sibylle Mahni, Christian Tetzlaff, Heime Müller, Béatrice Muthelet, Alban Gerhardt, Yasunori Kawahara, Daniel Harding (Ltg.)
AcomA (12.02.2013, 22:03): WA Mozart (Arrangeur unbekannt)
Bearbeitung der Sinfonia concertante fuer Streichsextett
Mannheimer Streichquartett und Kollegen
(MDG)
Musizierlust und tolle Akustik !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (13.02.2013, 06:56): Mannheimer Streichquartett Auf diese Anregung hin:
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0761203727629.jpg Wilhelm Bernhard Molique (1802–1869); Streichquartett f-moll op. 28; Mannheimer Streichquartett
Cetay (inaktiv) (13.02.2013, 07:48): Original von Lucanuscervus Mahler 1.Sinfonie
hast Du schon Otmar Suitner mit der Dresdner Staatskapelle gehört ? :hello
Gestern spätabends habe ich es versucht. Dass ich dabei eingeschlafen bin, will ich nicht der Intperpretation anlasten. Der Auftakt zum Finale erwies sich jedenfalls als guter Wecker. :D
Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51z0Pj-6uQL._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler; Das Klagende Lied (revidierte zweiteilige Fassung von 1898); Katalin Szendrényi, Klára Takács, Dénes Gulyás, Magyar Rádió és Televízió Énekkara, Budapest Szimfonikus Zenekar, András Ligeti
Jürgen (13.02.2013, 09:45): Original von Jürgen aus dem Sänger Faden: René Pape: "Singen muss Spaß machen - der Beruf ist ernst genug." http://www.jkaufmann.info/bilder2/gergiev_wagner_walkure.jpg
Auch ich höre nun die Walküre aus Petersburg unter Gergiev. Zuerst Anfang und Ende des 3.Aktes. Gergiev wählt recht langsame Tempi, was dem Schluss der Oper gut bekommt, genauso wie Papes weiche Einsätze. Beim Walkürenritt geht dieses Konzept m.E. nicht auf, das ist mir zu seicht. Da hätte ich mir die Walküren deutlich schneidiger gewünscht.
Ich werde demnächst weiterhören.
Ich habe weitergehört, und zwar den ersten Akt. Da dieser Wotan- bzw. Pape-los ist, konnte ich es ja wohl schlecht im Pape-Faden schreiben, deswegen hier.
Nach einmaligem Hören konnte ich bei den Sängern keine Mängel feststellen. Ich habe auch nicht sehr intensiv gehört. Dass Gergiev jedoch das Orchester so stark zurückgenommen hat, hat mich gelinde gesagt sehr verwundert. Dabei wählt er immer noch recht breite Tempi. Ich bin nicht sicher, ob ich mich daran gewöhnen will.
Um wieder auf Null zu kommen (Reset-Knopf), höre ich nun:
...und weiter geht es mit den selten gespielten Sinfonikern:
Bohuslav Martinu - Sinfonie Nr.5
....als großer Fan von Martinu muß ich mir eingestehen, daß mich die 5. von seinen Sinfonien am wenigsten überzeugt.... d.h. nicht,daß sie mir nicht gefällt !
Jürgen (13.02.2013, 20:18): http://c3.cduniverse.ws/CDUCoverArt/Music/Large/23/7985623.jpg
Dvorak: Slawische Tänze Op.46, Neumann 1985
nikolaus (13.02.2013, 21:04): Martha Argerich hat gerade gespielt:
Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 Tschaikowski: Klavierkonzert Nr. 1
Immer wieder beglückend, wie mich diese Musik in dieser Aufnahme nach einem besch... Tag wieder aufbaut! Und mit den Tchaikovskis Finaloktaven ist auch die Nase wieder frei :wink
Nikolaus
Cetay (inaktiv) (13.02.2013, 22:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TBX1x%2B78L._SL500_AA300_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 5 E-Dur op. 82; Helsinki PO, Jorma Panula
Jorma Panula? Da lohnt es sich genau hinzuhören, angesichts der höchkaratigen Dirigenten, die von ihm ausgebildet wurden: Esa-Pekka Salonen, Jukka-Pekka Saraste, Osmo Vänskä, Sakari Oramo.
Agravain (14.02.2013, 07:41): Ich bin nun wirklich nicht das, was man einen Schostakowitsch-Kenner nennen mag. Nicht allzu viele Einspielungen seiner Werke lungern in meinem Klassik-Schrank herum. Eine davon ist diese, die ich ausgesprochene gerne höre - besonders wegen des von Elisabeth Leonskaja mE ganz herrlich gespielten langsamen Satzes des zweiten Klavierkonzertes:
...griechischer Abend mit Chor, Piano und viel Kammermusik... :)
Cetay (inaktiv) (15.02.2013, 00:43): Passend zu den Minusgraden:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51suLfzGJjL._SL500_AA240_.jpg Per Norgard; Vinterkantate (Version für Sopran, Chor, Oboe, Geige, Posaune, Schlaginstrumente und Orgel); Ensemble Ars Nova
Cetay (inaktiv) (15.02.2013, 07:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51A9W2Z1uqL._SL500_AA240_.jpg Josef Joachim Raff; Streichquartett Nr. 7 "Die schöne Müllerin"; Quartetto di Milano
Großartige Musik! Jedesmal wenn ich Raff höre, frage ich mich, warum ich so wenig Raff höre.
Jürgen (15.02.2013, 09:17): Heute morgen erstmal ein Liedchen:
Erkki Melartin (1875 - 1937) Er studierte von 1892 - 99 bei Martin Wegelius in Helsinki und danach von 1899 - 1902 in Wien bei Robert Fuchs. Er war der erste Dirigent, der mit dem Viborg Orchester Werke Gustav Mahlers in den nordischen Ländern aufgeführt hat.
Gerade läuft: CD 1 Symphony No. 1 in C minor, op. 30/1 (1902) Symphony No. 3 in F major, op. 40 (1906/07)
Grüsse :hello Stefan
Agravain (15.02.2013, 11:42): Bei mir lief heute früh zunächst
Christopher Purves, Sarah Connolly, Robert Murray, Elizabeth Atherton Joélle Harvey, Mark Dobell, Jeremy Budd, Stuart Young The Sixteen Harry Christophers
Gidon Kremer, violin Academy of St.-Martin-in-the-fields
(Philips)
IMO Referenz
LG, Siamak
Jeremias (16.02.2013, 18:48): Ich finde, Kremer hat bei Bach nicht gerade seine Stärke.....
ich hatte heute einen Bürotag bzw. er ist noch nicht beendet. Aus der Arrau-Box gab es das Konzert von Grieg sowie Schubert D 946 und die Wanderer fantasie, zudem
mit James King, Regine Crespin, Gottlob Frick, Hans Hotter, Christa Ludwig, Birgit Nilsson...
Gruß Amonasro
palestrina (16.02.2013, 21:00): Hallo Amonasro!
Na , endlich ! Wie gefällt dir die WALKUERE ? Berichte bitte!!!!!!
LG palestrina
Amonasro (16.02.2013, 21:25): Ich bin sehr zufrieden, auch wenn Hotter hier zu spät aufgenommen wurde. Er singt dennoch sehr ausdrucksstark und hat mir beim ersten Hören besser gefallen als Georg London im Rheingold. Birgit Nilsson ist wie immer hervorragend. Mir scheint aber die Tonqualität etwas schlechter als beim Rheingold (obwohl später aufgenommen). Zu Siegfried und Götterdämmerung bin ich noch nicht gekommen. Bisher ist der Eindruck aber sehr gut. Die Aufnahmen gefallen mir besser als die Met-Aufführung mit Morris, Norman und Moll, die man auf YT sehen kann. Ich bin froh, mich für die Solti-Box entschieden zu haben.
Gruß Amonasro
palestrina (16.02.2013, 21:44): Davon wollten wir dich doch auch überzeugen! Weiterhin viel Spaß beim Anhören!
Quartet (1998) für Akkordeon, Klarinette, Kontrabass und Klavier Into the Blue (1996) für Klarinette, Fagott, Klavier, Schlaginstrumente, Cello und Kontrabass Molly´s Song 3 - shades of crimson (1995-1996) für Altflöte, Bratsche, Stahlsaiten-Gitarre, Radios und Musikbox dichroic seventeen (1998) für Akkordeon, E-Gitarre, Klavier, 2 Schlagzeuger, Cello und 2 Kontrabässe
Stimmen (1995-99) für Chor und 4 Schlagzeuger; Schlagquartett Köln, SWR Vokalensemble Stuttgart, Rupert Huber Face de la chaleur (1991) für Flöte, Klarinette, Klavier und Orchester; Eva Furrer, Ernesto Molinari , Marino Formenti, RSO Wien, Beat Furrer Quartett (1995) 4 Schlagzeuger; Schlagquartett Köln Dort ist das Meer (1985) für Chor and Orchester; Wiener Konzertchor, RSO Wien, Beat Furrer
Agravain (17.02.2013, 12:47): Bei mir nun die mE bislang noch immer erfreulichste deutschsprachige Aufnahme von
Symphonie Nr. 22 ‘Symphonische Ballade’ Evgeny Svetlanov / USSR State Symphony Orchestra 1970
Symphonie Nr. 25 Evgeny Svetlanov / Grand Symphony Orchestra of TV and Radio 1957
Zwei tolle Symphonien von Miaskowsky: - besonders hat es mir die "Symphonische Ballade" angetan. In diesem 1941 entstandenen Werk werden die Kriegsgeschehnisse des Entstehungsjahres reflektiert. Eine lastende Schwere liegt über weiten Teilen der Symphonie. Der lyrische, melancholische Fluss der Musik erhebt sich entweder zu tragisch anmutenden Ausbrüchen oder sinkt herab zu grollend-unheilvollen Blechbläserteppichen. Die Symphonie endet mit verklärenden, himmelwärts gerichteten Gesten.
Cetay (inaktiv) (18.02.2013, 07:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51x5Ab2O4EL._SL500_AA240_.jpg Edward Elgar; Sinfonie Nr. 2 E-Dur op. 63; London Symphony Orchestra, Edward Elgar
Agravain (18.02.2013, 08:13): Original von Nordolf
Elgar: Symphony No.2 in E flat Op.63, Barbirolli 1964
Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51x5Ab2O4EL._SL500_AA240_.jpg Edward Elgar; Sinfonie Nr. 2 E-Dur op. 63; London Symphony Orchestra, Edward Elgar
Leute - egal zu welcher Einschätzung ihr gelangt - ich freue mich!
:hello Agravain
Jürgen (18.02.2013, 13:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51OinyV1McL._SL500_AA300_.jpg
Cetay (inaktiv) (18.02.2013, 23:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61ErNa-5ojL._SL500_AA300_.jpg Edward Elgar; Sinfonie Nr. 2; Scottish National Orchestra, Alexander Gibson
Hinter den beiden Dirigaten des Komponisten ist dies die schnellste Einspielung (durch Agravains vorbildliches Setzen von Tabulatoren zwischen die Satz-Spielzeiten im Werk-Thread, war dies mit dem Excel-Importassistenten im Handumdrehen ermittelt) und damit ein potenzieller Kandidat für ein "Like". Dass der Eindruck so groß dann doch nicht gewesen sein kann, zeigt die Tatsache, dass ich mich bald bemüßigt fühlte, nebenher eine statistische Analyse der Spielzeiten durchzuführen. Die Feststellung, dass Dirigenten generell bis in die späten 80er hinein immer langsamer wurden, zeigt sich für dieses Werk -trotz Ausreißern da und dort- in der Trendanalyse klar bestätigt, ebenso wie die Tatsache, dass eine Trendwende bereits statt gefunden hat. Das läßt sich mit einer polynomischen Regression zeigen und damit kann man auch extrapolieren, wann wir auf die nächste Einspielung im Tempo von Elgar I hoffen dürfen: 2090! http://www.smileygarden.de/smilie/Schockiert/umad.gif Auch wenn ich das gerne noch erleben würde; das Ausrechnen, ob sich es dafür noch lohnt, Rauchen und Alkohol sein zu lassen, auf vernünftige Ernährung umzustellen und (wieder) Sport zu treiben, kann ich mir sparen...
Jürgen (19.02.2013, 11:31): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61YaTHnKpPL._SL500_AA300_.jpg
Carl Philipp Emanuel Bach: Klaviersonaten, Danny Driver 2009
Angenehm.
Jeremias (19.02.2013, 12:01): @ Jürgen: aus der argerich Box ganz klar mein Highlight: das Quintett von Zarebsky!
Schmidts Vierte aus dem Jahr 1933 bezeichnete der Komponist als "Requiem für meine Tochter". Sie ist ein sehr intensives Werk: - voller Wehmut und Trauer. Yakov Kreizberg lässt sehr beseelt, warm und emotional interpretieren.
ab (19.02.2013, 17:42): B. Tchaikovsky, B. Tishchenko - Concertos for cello and orchestra Ivan Monighetti, Cello Russian Symphony Orchestra Mstislav Rostropovitch
keine Ahnung, warum da Weltersteinspielung steht, wo doch das Boris Tschaikowskij-Konzert von Rostropovich, der hier dirigiert, auf CD vorliegt.
miclibs (19.02.2013, 18:19): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mNU91cx%2BL._SL500_AA300_.jpg http://ecx.images-amazon.com/images/I/61t8K5IihvL._SL500_AA300_.jpg http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mNZUDYnHL._SL500_AA300_.jpg aus CD14 < Trois Petites Liturgies de la Presence divine>
...seit gestern abend kommt irgenwie nur noch Messiaen aus dem Player... :wink
Cetay (inaktiv) (20.02.2013, 07:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51S3CQT9RFL._SL500_AA300_.jpg Josef Haydn; "The Last 4 Piano Trios"; Anner Bylsma (Cello), Vera Beths (Violine), Robert Levin (Fortepiano)
Daraus: Klaviertrio C-Dur H15 Nr. 27
Jürgen (20.02.2013, 15:11): http://bilder.buecher.de/produkte/23/23446/23446475z.jpg
Ludwig Güttler spielt Trompetenlastiges Zeugs, 2007
Das macht der schon gut.
Nordolf (20.02.2013, 17:39): Wagners Ohrwürmer erstrahlen durch das Dirigat von Georg Solti in wuchtiger Pracht:
Diese späten Quartette entstammen der in Paris im Herbst 1955 entstandenen Gesmataufnahme, die bei EMI France 1955 erstmals erschienen ist und zuletzt 1991 bei der EMI noch einmal gesammelt auf CD erschienen ist.
Don Giovanni: Dietrich Fischer Dieskau Il Commendatore: Walter Kreppel Donna Anna: Sena Jurinac Don Ottavio: Ernst Haefliger Donna Elvira: Maria Stader Leporello: Karl Christian Kohn Masetto: Ivan Sardi Zerlina Irmgard Seefried
RIAS-Kammerchor Radio-Symphonie-Orchester Berlin Ferenc Fricsay
1958
Wenn ich mittlerweile eine Lanze für eine Opernaufnahme brechen dürfte, DANN FÜR DIESE ! Sängerisch das geilste :ignore was man den Ohren antun kann...
:times10
die Besten Grüße, Daniel
Amadé (21.02.2013, 15:47): @ Daniel
Ist das noch ein Nachtrag zu Fricsays 50. Todestag gestern?
Sergei Rachmaninow: Moments musicaux, op. 16 & Morceaux de fantasie, op. 3
Vladimir Ashkenazy
Da werde ich immer wieder weich - besonders bei meiner geliebten Élégie es-moll aus op. 3 ...
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (22.02.2013, 01:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qduQ7NNZL._SL500_AA300_.jpg Georg Friedrich Händel; Orgelkonzert Nr. 10 d-Moll op. 7 Nr.4 HWV 309; Eduard Müller, Schola Cantorum Basiliensis, August Wenzinger
Jürgen (22.02.2013, 08:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BiXojg2TL._SL500_AA300_.jpg
Louis Spohr: Sinfonie Nr.9 (Die Jahreszeiten), Shelley 2011
ab (22.02.2013, 09:06): Im Radio vorhin, fand ich sehr gut: Frederic Chopin - Walzer für Klavier in As-Dur op.64 Nr.3 Dimitri Alexeev EMI
Als Flac kostenlos downloadbar auf www.hyperio-records.co.uk
Cetay (inaktiv) (23.02.2013, 09:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZVOezf9%2BL._SL500_AA300_.jpg Sven Helbig; Pocket Symphonies; Fauré Quartett; MDR Leipzig Radio Sinfonie Orchester, Kristjan Järvi
Ich lasse mich von Warnungen gerne dazu verleiten selbst hinzuhören und winde mich nicht gleich unter kulturuntergangsvisionengetriggerten Schmerzen, wenn ich "Crossover" höre, aber dass hier ist meinen Ohren einfach nur gar nichts. Nachdem die Ohrentaschen zu 2,5/12 gefüllt sind: abgeschalten und bereits wieder vergessen.
daniel5993 (23.02.2013, 10:27): Original von Amadé @ Daniel
Ist das noch ein Nachtrag zu Fricsays 50. Todestag gestern?
Gruß Amadé
Guten Morgen Amade,
seinen 50sten Todestag habe ich wohl verschlafen. Diese Aufnahme des Don Giovanni besitze ich erst seit kurzem und konnte meine Begeisterung einfach nicht verbergen. Von Fricsay habe ich nicht viel im Regal stehen....
Habe mir kürzlich auch "Die Zauberflöte" mit ihm von 1954 zugelegt, jedoch noch nicht reingehört...
Beste Grüße, Daniel
daniel5993 (23.02.2013, 10:29): jetzt folgt der Rest...
Don Giovanni: Dietrich Fischer Dieskau Il Commendatore: Walter Kreppel Donna Anna: Sena Jurinac Don Ottavio: Ernst Haefliger Donna Elvira: Maria Stader Leporello: Karl Christian Kohn Masetto: Ivan Sardi Zerlina Irmgard Seefried
RIAS-Kammerchor Radio-Symphonie-Orchester Berlin Ferenc Fricsay
1958
Cetay (inaktiv) (23.02.2013, 13:55): Original von daniel5993 Von Fricsay habe ich nicht viel im Regal stehen....
Mein ultimativer Tip zur Erweiterung ist das Brahms'sche Violinkonzert mit Gioconda de Vito.
die Stimmung in der Einleitung passt hervorragend zum dichten Schneefall....
:hello
Cetay (inaktiv) (24.02.2013, 12:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61T-11xMMCL._SL500_AA240_.jpg Graham Reynolds; Tripelkonzert für Violine, Cello, Klavier und 32 Streicher "The Difference Engine"; Leah Zeger, Jonathan Dexter, Graham Reynolds, The Golden Hornet Project’s String Players
Cetay (inaktiv) (24.02.2013, 13:14): Ich bleibe im 21. Jahrhundert:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61lrzXeZAFL._SL500_AA240_.jpg Pat Muchmore; Fracture; ASM Collective
"Stellen Sie sich ein Orchester in formeller Kleidung und Spingerstiefeln vor und ersetzen Sie den Taktstock des Dirigenten durch eine Flasche Jack Daniels" (_)
Nordolf (24.02.2013, 13:35): Original von Lucanuscervus
Aram Khatchaturian - Symphonie Nr.3
...ein merkwürdiges & kraftvolles Klanggebilde...
Genauso empfinde ich das auch. Daher jetzt diese CD:
Symphonie Nr. 3 (Symphonische Dichtung für Orchester, 15 Trompeten und Orgel) Kirill Kondrashin / Moscow Philharmonic Symphony Orchestra 1969
Auch das Klavierkonzert klingt sehr kraftvoll. Im zweiten Satz kommt das für klassische Musik ungewöhnliche Flexaton zum Einsatz.
ab (24.02.2013, 16:07): Wolfgang Sawallisch, einer der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts, ist tot. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der langjährige Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper München und Leiter der Wiener Symphoniker bereits am Freitag im Alter von 89 Jahre verstorben.
Sopran: Gabriele Fontana Mezzo-Sopran: Barbara Hölzl Tenor: Glenn Winslade Bass: Robert Holl
Martin Sieghart / Wiener Symphoniker Wiener Singverein 1999
Interpretatorisch liegt hier alles im grünen Bereich: - vor allem der romantische Ton der Kantate wird sehr gut getroffen. Auch der Wiener Singverein liefert hier eine seiner besseren Darbietungen. Nur das Klangbild scheint mir manchmal etwas zu eng. Trotzdem gibt es von meiner Seite eine klare Empfehlung für diese Aufnahme.
Music for Berlin für Flöte und Klavier; Robert Dick, Anthony de Mare Canciones Fragmentadas für Kontrabass; Corrado Canonici Retratos I für Klavier und Tonband; Paul Hoffmann II (aus 3 Stücke für Kontrabass und Tonband); Robert Black Voces Celestiales für 2 Kontrabässe und Orchester; Bertram Turetsky, Luis Gomez Imbert, Orquesta Sinfonico Municipal de Caracas, Carlos Riazuelo
Klaviersonate D. 960 Moments musicaux D. 780 Impromptus D.899 & 935
D. 780 wird sehr durchwachsen vorgetragen, teilweise lieblos und hastig gespielt. Mehr Feinfühligkeit wäre da angebracht zumal diese Stücke Platz für "eigene" Interpretationen bereithalten. Andererseits wendet sich das wie aus heiterem Himmel. Geniale Momente und auf einmal diese Feinfühligkeit, welche ich noch Sekunden davor vermisst habe...
Schnabels Interpretation zu D.960 gehört mittlerweile zu meinen Favoriten. Wenn ich das ganze Werk betrachte ist es neben Brendels "flüssiger" Einspielung diejenige mit den wenigsten Temposchwankungen unter den Sätzen.
Die Impromptus D.899 & 935 als Gesamtwerk gehören wie Brendels spätere Aufnahme ende der 80er zu den für mich überzeugensten, welche ich bisher vergleichen und anhören durfte.
Armselig, dass D. 959 in dieser Box nicht enthalten ist! :S Kümmerlich und eigentlich nicht zu rechtfertigen, zumal es sich ebenfalls um eine bei EMI erschienene Aufnahme handelt!
Cetay (inaktiv) (24.02.2013, 23:21): Ich bleibe heute beim Abenteuer der Musik unserer Zeit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/513LMzRnd4L._SL500_AA240_.jpg One: Chamber Music of Kurt Rohde
Concertino for Violin and Small Ensemble (2010); Axel Strauss, Left Coast Chamber Ensemble, Matilda Hofman ONE for speaking pianist on texts of Jakob Stein (2009); Genevieve Feiwan Lee Double Trouble for Two Violas and Small Ensemble (2001/2003); Ellen Ruth Rose, Kurt Rohde, Empyrean Ensemble, Mary Chun Four Remixes for Piano Trio (2011); Left Coast Chamber Ensemble
Jürgen (25.02.2013, 08:52): Auf dem Weg zur Arbeit:
John Storgards / Tampere Philharmonic Orchestra 2006
Der lettische Komponist Peteris Vasks verknüpft seine Werke oft mit programmatischen Bildern, die sich auf die jüngere lettische Geschichte oder auf Naturschilderungen beziehen: - so soll etwa der von einer Altflöte getragene Schluss der dritten Symphonie "den Frieden der Ebene und einen einsamen Vogel" darstellen. Die Klangsprache der beiden Werke ist stark von der spätromantischen Tradition geprägt. Vasks verwendet lettische Volksmelodien genauso wie aleatorische Techniken. Manches erinnert an den Schostakowitsch der 5. - 12. Symphonie oder auch an Khachaturian.
Die treibenden, warmen Moll-Klänge zu Beginn der Symphonie erzeugen einen hypnotischen Sog, der mich sogleich in die Musik hineinzieht...
Jürgen (26.02.2013, 17:09): Aus gegebenen Anlass Liszt, gespielt von Jorge Bolet:
Wolfgang Amadeus Mozart: Fantasia in d-Moll Ludwig van Beethoven: Rondo Felix Mendelssohn-Bartholdy: Frühlingslied Frederic Chopin: Prelude, Op. 45 in cis-Moll Karol Szymanowski: Etude, Op. 4 No. 3 Franz Liszt: Notturno No. 3 ‘Liebestraum’ Alexander Scriabin: Etude, Op. 2 No. 1 Sergei Rachmaninov: Prelude, Op. 3 No. 2 in cis-Moll Isaac Albeniz: Mallorca, Barcarola Manuel de Falla: Danza Ritual Del Fuego Claude Debussy: La Cathedrale Engloutie Gabriel Faure: Nocturne No. 4 Maurice Ravel: Pavane Pour Une Infante
Piano: Gerhard Oppitz 1993
Jürgen (28.02.2013, 12:16): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7619986098258.jpg
Heinrich Ignaz Franz von Biber: Requiem à 15 in Concerto, Savall 1999
Sfantu (28.02.2013, 17:32): Aus meinem Radio-auf-MD-Mitschnitt der Live-Übertragung von Ingo Metzmachers Antrittskonzert als Chefdirigent des DSO Berlin vom 7. September 2007 aus dem dem grossen Saal des Funkhauses an der Masurenallee:
Bartok: Tanz-Suite und Ravel - La Valse
ab (28.02.2013, 18:26): unangefochten derzeit meine Lieblingseinspielung dieser meiner derzeit Lieblingssymphonie Mahlers
miclibs (28.02.2013, 18:27): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4260063111143.jpg CD2 mit +Ferneyhough: Streichquartett Nr. 6 +Adamek: Lo que no' contamo' +Posadas: Del reflejo de la sombra +Cassidy: Streichquartett Nr. 2
...welch herrliches Violinengequietsche und -geschrammel; läuft bei mir heute schon das 3te Mal durch den Player.... :D
daniel5993 (28.02.2013, 18:55): Heut angekommen, obwohl der offizielle Erscheinungstermin erst morgen ist... daraus jetzt: Meine Lieblingsoper Mozarts...
Gabriel Bacquier, Elisabeth Söderström, Reri Grist, Geraint Evans, Teresa Berganza, Anneliese Burmeister, Werner Hollweg, Willi Brokmeier, Michael Langdon, Clifford Grant, Margaret Price, Teresa Cahill, Kiri te Kanawa
John Alldis Choir New Philharmonia Orchestra Otto Klemperer
miclibs (28.02.2013, 23:05): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51QDB1YAX7L._SL500_AA300_.jpg http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ts6kuGXSL._SL500_AA300_.jpg Sonate Nr. 4 und 5
....Beethovens Violinsonaten kann man auch ab und zu mal hören... :wink
Nico van der Meel, Kristinn Sigmundsson Annegeer Stumphius, James Bowman, Christoph Prégardien, Peter Kooy Netherlands Chamber Choir Orchestra of the 18th Century Frans Brüggen
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (01.03.2013, 07:34): Original von miclibs ....Beethovens Violinsonaten kann man auch ab und zu mal hören... :wink
ab (01.03.2013, 10:37): Zusammen mit MFP Hubers Sinfonien und der 9. Mahlers die wohl von mir in den letzten beiden Jahren am häufigsten gehörte Sinfonie :engel
Jean Sibelius - Sinfonie Nr. 7 Philharmonia Orchester London Karajan, 1955
Agravain (03.03.2013, 07:51): Ich lerne nun die dritte englischsprachige Aufnahme (neben den Einspielungen von Sir David Willcocks und Ralph Vaughan Williams) der Matthäus-Passion kennen:
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244 (in englischer Sprache)
David Lloyd, William Wildermann Adele Addison, Betty Allen, Charles Bressler, Donald Bell Boys' Choir of The Church of the Transfiguration The Collegiate Chorale New York Philharmonic Leonard Bernstein
:hello Agravain
AcomA (03.03.2013, 09:11): Hallo,
JS Bach
Sonaten und Partiten BWV 1001-1003
Isabell Faust, violin
(ECM, 2012)
Kennengelernt habe ich die Werke mit Henryk Szeryng. Absolut herausragend waren fuer mich Nathan Milstein und Shlomo Mintz. Desweiteren auch hervorragend Salvatore Accardo. Gidon Kremer mochte ich auch aufgrund des sproederen und eigenwilligen Ansatzes. Bei Isabell Faust muss ich sagen, dass hier eine Steigerung des Interpretationsansatzes hinsichtlich Artikulation und Dynamik erreicht wird. Absolute :times10
LG, Siamak
Jeremias (03.03.2013, 11:25): Was für ein Zufall, bei mir gerade:
Kraanerg für 23 Instrumente und vierkanaliges Tonband
Tonband: Iannis Xenakis Stephen Drury / Callithumpian Consort 2006
Xenakis' 1969 vollendetes Werk ist seine längste Komposition (auf dieser CD ca. 77 min.). Es handelt sich um eine Ballettmusik, die jedoch keine direkte Handlung musikalisch untermalen soll. Xenakis liess sich von den Jugendbewegungen der Entstehungszeit des Werkes beeinflusssen: - insbesondere bezog er sich auf deren Intention, traditionelle, überkommene Strukturen aufzulösen und zu zerstören. Die raumfüllende, laute Musik ragt auf wie ein metallener Trümmerkatarakt in einer eisigen Landschaft. Elektronisch manipulierte Tonbandklänge wechseln sich ab mit den Instrumenten des Orchesterensembles. Die stets weit unter dem Gefrierpunkt liegenden Töne erinnern mich stark an modernen Industrial Ambient.
Obwohl Xenakis mit dieser Musik eine utopische Vision zum klingen bringen wollte, vermag ich hier nichts als "nuklearen Winter" zu hören. Wie auch immer: - spannend, faszinierend und wuchtig ist "Kraanerg" auf jeden Fall. Die Klangqualität der CD liegt zudem weit über dem Durchschnitt. Daher eine :times10
Jeremias (03.03.2013, 20:12): Original von AcomA Hallo,
Ich habe ihn heute mit der appassionata gehört, früher meine liebste Aufnahme. Seit ich sie selber spiele habe ich eine eigene Vorstellung und Richter gefällt mir nun überhaupt nicht mehr...
Alison Hagley, Catherine Robbin, John Mark Ainsley Salisbury Cathedral Boys Choir The Monteverdi Choir Philharmonia Orchestra Sir John Eliot Gardiner
:hello Agravain
Jürgen (04.03.2013, 15:41): http://4.bp.blogspot.com/-h93jfHvxtb4/UIwsznt3k-I/AAAAAAAAFMg/8AydtDw7PNc/s1600/Anima+Eterna+Brugge+-+Jos+van+Immerseel+-+Claude+Debussy+La+Mer+-+Images+-+Pr%C3%A9lude+%C3%A0+l%27apr%C3%A9s-midi+d%27un+faune.jpg
Claude Debussy / Jos van Immerseel / Anima Eterna Brugge / Live 2012
Images pour orchestre Prelude à l'aprés-midi d'un faune La Mer
...für Musik mit Stahlblechen gibt's nur Lachenmann... :D
miclibs (04.03.2013, 19:22): Original von Nordolf http://ecx.images-amazon.com/images/I/51egdPSFfhL._SL500_AA300_.jpg
Obwohl Xenakis mit dieser Musik eine utopische Vision zum klingen bringen wollte, vermag ich hier nichts als "nuklearen Winter" zu hören. Wie auch immer: - spannend, faszinierend und wuchtig ist "Kraanerg" auf jeden Fall. Die Klangqualität der CD liegt zudem weit über dem Durchschnitt. Daher eine :times10
Beim ersten Mal Hören habe ich mich an Debussys 'La mer' erinnert. Auch wenn die beiden Stücke kompositionstechnisch weit voneinander entfernt liegen und auch sonst nicht viel gemeinsam haben, hatte ich bei beiden Werken ein ähnliches emotionales Hören.
Antoni Wit / Warsaw National Philharmonic Orchestra Warsaw Boy’s Choir Warsaw National Philharmonic Choir 2008
Das bombastische "Credo" gehört zu Pendereckis romantischsten Werken und steht in einer Linie mit seiner Chorsymphonie "Die sieben Tore von Jerusalem".
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51S08nuhOwL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Streichquartett No.15 "Heiliger Dankgesang" in a-Moll, Op.132 & Streichquartett Nr. 16 F-Dur, Op. 135; Taneyev Quartet
Cantus Arcticus (06.03.2013, 08:26): Wieder einmal:
ab (06.03.2013, 22:16): Alexander Lazarevich Lokshin Symphonie Nr. 8 für Tenor und Symphonieorchester (1973) Alexei Martynov, Tenor Moscow Radio Orchestra Vladimir Ziva
Eine knappe halbe Stunde auch toll interpretierte Musik und äußerst eindrucksvoll vom Tenor gesungen von einem privaten Konzertitschnitt (1987) von des Komponisten WEB-Seite.
Liebhaber der russischen Symphonik werde hier sehr positiv überrascht sein! :hello
Variationen über ein Volkslied aus Hardanger für zwei Klaviere und Orchester* Klavierkonzert Nr. 4 ‘Aurora Borealis’
Piano: Havard Gimse *Piano: Gunilla Süssmann
Bjarte Engeset / Royal Scottish National Orchestra 2001
Sehr farbenreiche, impressionistisch geprägte Kompositionen aus Norwegen... Wunderschön!
AcomA (06.03.2013, 23:18): Hallo,
WA Mozart
6 Variationen
Petra Muellejans, violin Kristian Bezuidenhout, pianoforte
(HM)
Sehr farbenreich und atmend. Tolle Akzente und Seufzer.
LG, Siamak
Rachmaninov (07.03.2013, 07:46): Original von miclibs
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ViibEjX-L._SL500_AA300_.jpg alles
...heute wird es ein bisschen melancholisch..... :)
Ein kurzes Komponistenleben!
Cetay (inaktiv) (07.03.2013, 08:19): Original von Rachmaninov Original von miclibs
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ViibEjX-L._SL500_AA300_.jpg alles
...heute wird es ein bisschen melancholisch..... :)
Ein kurzes Komponistenleben!
Mein Geburtsjahr... :A
Ich verschiebe den Gang ins Büro und höre bewußt und dankbar:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61VS7kAJzfL._SL500_AA300_.jpg "Haydn Out of Hainburg"; Anton Holzapfel, Barbara Fink, Klemens Sander, Daniel Johannsen, Ida Aldrian, Ensemble dolce risonanza, Florian Weinberger
Albrechtsberger; Präludium & Fuge C-Dur op. 6 Nr. 1 Joseph Haydn; Salve Regina H. 23b:2 für 4 Stimmen und Orgel Johann Joseph Fux; Sonate KV 366 für Orgel Michael Haydn; Magnificat V Toni MH 176 Michael Haydn; Ah! Jesu recipe für Sopran, Streicher und Orgel MH 131 Joseph Haydn; Stücke für die Flötenuhr H. 19 Nr. 12-14 Georg Reutter; Konzert für Orgel, 2 Violinen und Bc
Jürgen (07.03.2013, 08:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Uh2MsJL4L._SL500_AA300_.jpg
Rachmaninov (07.03.2013, 19:36): Original von Cetay Original von Rachmaninov Original von miclibs
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ViibEjX-L._SL500_AA300_.jpg alles
...heute wird es ein bisschen melancholisch..... :)
Ein kurzes Komponistenleben!
Mein Geburtsjahr... :A
Bc
Du alt.... Ähm, älterer Herr Du!
miclibs (07.03.2013, 20:36): Original von Rachmaninov Original von miclibs
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ViibEjX-L._SL500_AA300_.jpg alles
...heute wird es ein bisschen melancholisch..... :)
Ein kurzes Komponistenleben!
Friedrich Goldmann wurde leider nur 68 Jahre alt (1941-2009). Die Werke auf der CD sind im Zeitraum 1963 - 2007 komponiert worden. Hoffe, es hat niemand gedacht, dass dies seine Lebensdaten sind. :wink
miclibs (07.03.2013, 20:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Zl6O6-eeL._SL500_AA300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51n1Ben6ulL._AA300_.jpg alles http://ecx.images-amazon.com/images/I/51i2buk%2BkIL._SL500_AA300_.jpg Finlandia http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dZTLYIcQL._SL500_AA300_.jpg CD2 mit Schubert, Bredemeyer, Goldmann
...Bredemeyers Vokalstück 'Synchronisiert : Asynchron' ist richtig gut; könnte ich endlos hören... :D
Cetay (inaktiv) (07.03.2013, 21:46): Original von miclibs Hoffe, es hat niemand gedacht, dass dies seine Lebensdaten sind. :wink
Ähm... :P
Nachdem mir Ton Koopmans (frühere) Einspielung des 1. Haydn'schen Orgelkonzerts außerordentlich gut gefallen hat, habe ich 'zu Vergleichszwecken' in eine andere Aufnahme 'hineingehört' und wollte erst nach 5 vollen Konzerten am Stück wieder aufhören, so sehr hat mich die Tastenfrau Christine Schornsheim begeistert. Sie wechselt bei dem nicht genau spezifizierten Solo-"Clavier" zwischen Orgel, Cembalo und Fortepiano und überzeugt auf allen Dreien gleichermaßen. Bei dieser Phrasierungskunst und einem kongenialen Orchester, das einen mit Esprit, Farben und Details schier erschlägt, werden Fragen nach kompositorischer Qualität (natürlich ist sie hoch; Haydn hat scheinbar nichts minderwertiges geschrieben) oder Authenzität (nur bei 6 der Clavier-Concertos zweifelsfrei) drittranging.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51tqvLGdrVL._SL500_AA240_.jpg Haydn; Concertos Hob.23 Nr. 1, 8 & 10 (Orgel) 2, 3 & 5 (Cembalo) 4 & 11 (Fortepiano); Christine Schornsheim, Neue Düsseldorfer Hofmusik, Mary Utiger
Cetay (inaktiv) (07.03.2013, 21:52): Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Htt-2WVqL._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss; Vier letzte Lieder; Leontyne Price, New Philharmonia Orchestra, Erich Leinsdorf
AcomA (07.03.2013, 22:40): Hallo,
D Buxtehude
Variationen ueber 'Kraut und Rueben haben mich vertrieben'
Francesco Tristano, piano (Digital piano)
Transparent, groovig, sonor.
LG, Siamak
Rachmaninov (08.03.2013, 07:18): Original von miclibs Original von Rachmaninov Original von miclibs
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ViibEjX-L._SL500_AA300_.jpg alles
...heute wird es ein bisschen melancholisch..... :)
Ein kurzes Komponistenleben!
Friedrich Goldmann wurde leider nur 68 Jahre alt (1941-2009). Die Werke auf der CD sind im Zeitraum 1963 - 2007 komponiert worden. Hoffe, es hat niemand gedacht, dass dies seine Lebensdaten sind. :wink
satie (08.03.2013, 09:27): Original von Rachmaninov Original von miclibs Original von Rachmaninov Original von miclibs
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ViibEjX-L._SL500_AA300_.jpg alles
...heute wird es ein bisschen melancholisch..... :)
Ein kurzes Komponistenleben!
Friedrich Goldmann wurde leider nur 68 Jahre alt (1941-2009). Die Werke auf der CD sind im Zeitraum 1963 - 2007 komponiert worden. Hoffe, es hat niemand gedacht, dass dies seine Lebensdaten sind. :wink
Doch, hatte ich so gelesen!
Ich habe Friedrich Goldmann noch gekannt (ich hatte bei ihm Dirigieren). Ein Mann, dessen Humor einmalig war, auch konnte er ohne Ende Geschichten erzählen, die von einem reichen, bewegten Leben zeugten. Jammern habe ich ihn nie gehört, und das obwohl man ihm deutlich genug ansah, wie schlecht es ihm körperlich ging. Selten sprach er über die Krankheit, die offenbar kompliziert war ("Jahrelang haben sie mir erzählt, es sei die Lunge, und jetzt heißt es, es ist die Pumpe!"). Treppensteigen bereitete ihm extreme Mühe. Viele meiner Bekannten, die bei ihm Komposition studierten, schätzten ihn als Lehrer sehr.
S A T I E
ab (08.03.2013, 11:13): Prokofiev: Piano Sonatas Nos. 4,5 & 8 Matti Raekallio Ondine
Jeremias (08.03.2013, 17:16): Mit Chung gibt es übrigens die 1. von Mahler auch auf CD, erschienen bei der DG und via Amazon oder Ebay auch bezahlbar erhältlich!
...komponierende Schwestern ( Nicola LeFanu,Elizabeth Maconchy) auf einer CD... :)
miclibs (09.03.2013, 17:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31H1V09AGDL._SL500_.jpg The String Quartets von Arditti String Quartet und Luciano Berio (2002)
...für das Boxtraining laufen Beethovens Cellosonaten... :cool
Jürgen (09.03.2013, 17:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/4169ME6F7QL._SL500_AA300_.jpg
Bizet: Carmen, Karajan 1983
Allegra (09.03.2013, 19:03): Gerade jetzt begonnen: Don Carlos live aus der MET als Broadcast hier
Dirigent: Lorin Maazel
Barbara Frittoli: Elisabeth de Valois Anna Smirnova: Princess Eboli Ramón Vargas: Don Carlo Dmitri Hvorostovsky: Rodrigo, Count of Posa Ferruccio Furlanetto: Philip II Eric Halfvarson: Grand Inquisitor
AcomA (10.03.2013, 09:45): Hallo,
A Scriabin
Klavierkonzert op. 20
Anatol Ugorski, piano Chicago SO Pierre Boulez, cond.
(DG)
Sehr elegische und emotional geladene Komposition. Schoener gezehrt Scriabin. Toll interpretiert.
David Porcelijn / Netherlands Symphony Orchestra 2007
Die Musik des niederländischen Komponisten steht in einer Linie mit den deutschen Spätromantikern. Sie ist eingängig und kraftvoll mit einer eigenen Melodik.
Das "komplette" Streichquartett-Œuvre von Birtwistle ist sehr überschaubar. Es handelt sich um die mit einer Todesfuge schließenden "9 Movements for String Quartet", entstanden von 1991 bis '96, und um die Komposition "The Tree of Strings (2007)", die eben meine Ohren beglückt.
Cetay (inaktiv) (11.03.2013, 00:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/615pQAfm8TL._SL500_AA240_.jpg Gavin Bryars; A Listening Room (Chambre d'écoute); Joël Becot (Bariton), Gavin Bryars (Kontrabass, gestrichenes Vibraphon, Röhrenglocken, Synthesizer), Dave Smith (Tenor-Horn, Marimba, Schlaginstumente, Vibraphon), Roger Heaton (Bassklarinette, Klarinette, Schlagwerk), Albert Chansault (Klarinette), Chris Ekers (Horn, Klanggestaltung), Michel Morin (Kontrabass), Bob Burnell (Aufnahmetechnik) & Mitglieder der Oiron Village Band
es glaubt ja doch keiner (frei nach ab) ... und diesmal eilt auch kein Hurwitz zur Hilfe :D
Cetay (inaktiv) (11.03.2013, 02:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/514Itgg%2Br7L._SL500_AA240_.jpg Dary John Mizelle; "Soundscape. Collected Works Vol. 1"; Brad Carbone, Dary John Mizelle, Margaret Leng Tan, Oberlin Percussion Group Metal Song II Soundscape I-VI Pi/Grace1 Samadhi Referenzen wie Bartok, Messiaen, Xenakis, Ives und Cage sind überzeugende Argumente dafür, Zeit für eine Hörsitzung hinzugeben.
Cetay (inaktiv) (11.03.2013, 03:56): Schlummerklänge. Mal sehen wie weit ich komme:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Zl6O6-eeL._SL500_AA300_.jpg Inannis Xenakis; Alle Werke für Violoncello; Arne Deforce Nomos Alpha (Für Violoncello Solo) (1966) Charisma (Für Klarinette und Violoncello) (1971) Kottos (Für Violoncello Solo) (1977) Epicycles (Für Violoncello und Ensemble) (1989) Paille In The Wind (Für Violoncello und Klaver) (1992) Hunem-Iduhey (Für Violine und Violoncello) (1996) Roscobeck (Für Violoncello und Kontrabass) (1996) Dhipli Zyia (Für Violine und Violoncello) (1951)
Cetay (inaktiv) (11.03.2013, 07:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/514A-KjIgKL._SL500_AA240_.jpg Mozart; Quartet für Oboe, Violine; Viola und Cello in F-Dur, K. 370; Patrick Beaugiraud, Kujiken Quartet
Ein würdiger Abschluss meiner ersten Ring-Aufnahme.
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (11.03.2013, 22:13): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mXkxlaYYL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Tripelkonzert für Klavier, Violine und Violoncello in C-Dur, op. 56; Yefim Bronfman, Gil Shaham, Truls Mork, Tonhalle Orchester Zürich, David Zinman
...auch (oder gerade) zu später Stunde wunderbar !
:hello
miclibs (12.03.2013, 16:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/415qz0jondL._SL500_AA300_.jpg 1. John Cage: 30 Stücke für Streichquartett 2. Jakob Ullmann: Komposition für Streichquartett 2
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-imAs98IL._SL500_AA300_.jpg 1. Der Regen, das Glas, das Lachen für 25 Insturmentalisten 2. Ohne Titel für 14Instrumentalisten 3. Quadraturen IV für Ensemble und Zuspiel-CD - "Selbstportait mit Berlin":
...Einstimmung auf das Barcelona-Spiel heute abend ... :)
Maurice inaktiv (13.03.2013, 17:05): Wenn es klappt,Vaughan-Williams Sinfonie Nr.3 unter Sir Adrian Boult und dann Sir Edward German's Sinfonie Nr.2,a-moll unter John Wilson....
Sollten die Bayern aber ausscheiden,dürfte es eher die "Alpensinfonie" werden,um die Niederlage zu verdauen.....Obwohl die "Carmina Burana" mit Sir Simon Rattle dann auch gut passen würde.... :D
miclibs (13.03.2013, 18:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ZTOYt61IL._SL500_AA300_.jpg Pierluigi Billone - 1+1=1 für 2 Bassklarinetten ...Billone, hat studiert bei Sciarrino und Lachenmann, was man auch ein bisschen hört ... :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51S2U8UdzOL._SL500_AA300_.jpg Disk: 1:: 1. Go(Solo No 1) / 2. Extenso(Solo No 2) / 3. Apex(Solo No 3) / 4. Clam(Solo No 4) Disk: 2:: 1. Exeo(Solo No 5) / 2.R everso (Solo No.6) / 3. Uncut(Solo No 7)
...eine wirklich schöne Komposition von Dusapin... :)
Il giardino di giarda 2 2 Nel giardino Start 3 Canto Start 4 Notturno Start
Arcipelago Möbius 5 Nr. 1-3 Start 6 Nr. 4 Start 7 Nr. 5-8 Start 8 Nr. 9 Start 9 Nr. 10 Start
10 Profilo in eco
....da geht einem das Herz auf.... :down
Sfantu (13.03.2013, 20:50): original von Maurice André Sollten die Bayern aber ausscheiden, dürfte es eher die "Alpensinfonie" werden, um die Niederlage zu verdauen...
In freudig erregter Erwartung jenes Falles wird bei mir dann ein donnerndes "Rule Britannia" aus den Membranen jubilieren!
Tja - des Einen Freud'...
:hello Sfantu
Maurice inaktiv (13.03.2013, 21:20): Von einem Dortmunder erwarte ich keine andere Antwort..... :D Immerhin sollten aber auch Dir 20 lausige Pünktchen Vorsprung ein wenig Zeit geben,über die Qualität der Bayern in dieser Runde nachzudenken,gerne auch mit "Rule Britannia" im Player....
Wenn ich an Herrn Klopp denke,muss ich immer an "Rumpelstielzien" denken,bei den Bayern an Humperdincks "Königskinder"....
:leb :rofl :J :hello
Beste Grüße aus dem Hessenlande,
Maurice
AcomA (13.03.2013, 23:19): Hallo,
JS Bach
Toccata c-moll BWV 911
Friedrich Gulda, piano
(DG)
Groovig !
LG,Siamak
Maurice inaktiv (13.03.2013, 23:49): Ich habe mich für folgende Reihenfolge entschieden :
1. Ralph Vaughan Williams : Sinfonie Nr.3 , Cond.: Sir Adrian Boult/Stereo-Fassung
2. Sir Edward German : Symphonic Suite in d minor Symphony No.2,a-minor Cond.: John Wilson
3.Giuseppe Verdi : Ouvertüren & Vorspiele Cond.: Riccardo Muti
Jürgen (14.03.2013, 11:27): Hallo Maurice, Dein Instrument bringt mich auf eine Idee:
Dies ist ein Sampler mit Einzelsätzen (mit überdurchschnittlichem Trompeteneinsatz) aus diversen sakralen Vokalwerken. Zu meinem (und Güttlers) Leidwesen hat Bach wohl keine Trompetenkonzerte komponiert, sonst befänden sie sich auf dieser CD.
Kurt Schwertsik (*1935) - "Atmen, du unsichtbares Gedicht!", Concerto for flute and orchestra op. 109
Radio Ö1 vom 12.3. 2013 Bruckner Orchester Linz Dirigent: Dennis Russell Davies Flöte: Ildiko Deak (Mitschnitt vom 28.2.2013)
:hello
Maurice inaktiv (14.03.2013, 13:05): Hallo,Jürgen!!
Ich halte von der CD nicht viel,da es ein Sampler zu sein scheint.Auch über Güttler lässt sich streiten,vor allem,wenn er "dirigiert"-grausam..... :I
Im Moment höre ich Alison Balsom auf der Naturtrompete und Barockwerken.Auch wenn man über ihren interpretatorischen Ansatz streiten kann (hier finde ich Niklas Eklund einfach für souveräner),Trompete spielen kann sie.Bis auf eine CD besitze ich alle.
Alternativ zur Balsom würde ich Tine Thing Helseth vorziehen.Hoffentlich spielen diese beiden exzellenten Solisten auch mal wieder die echten Trompetenkonzerte.Vor allem in der Spätromantik müssen noch einige Werke vergraben sein,denke ich mal....
Heute lag bei mir schon Verdi mit Muti in der Anlage.Die D habe ich die Nacht nicht mehr gehört.
Heute sieht meine Mischung wie folgt aus :
1. Vaughan Williams : Orchesterwerke mit Sir Adrian Boult auf EMI
2. Franz Lehár : Symphonische Werke CPO ( Cond.:Klauspeter (1870-1948) Seibel
3. Ferde Grofé : Gran Canyon / Mississippi / Niagara Falls Suiten (1892-1972) American Classics von Naxos /Stromberg
Parry kann - wie sein Zeitgenosse Stanford - seine Brahms-Neigung nicht so recht verleugnen.
:hello Agravain
Maurice inaktiv (14.03.2013, 20:29): Mir kommt es bei Parry so vor,als ob er im Papierkorb von Brahms mit den Abfällen seine Sinfonien zusammengebastelt hat,sorry....
So gerne ich sonst die Briten höre,aber hier muss ich passen....
Welche Sinfonie würdest Du mir von der GE denn empfehlen?Ich frage jetzt ernsthaft,denn vielleicht liegts auch an meinen Ohren.Bin ja Trompeter und hörgeschädigt,noch dazu Jazzer..... :D
Ich war bisher von beiden nie richtig begeistert gewesen. Aber hier hat sich ein tolles Duo gefunden, eine ganz exquisite CD!
:times10
Maurice inaktiv (16.03.2013, 14:43): Heute ist bei mir ein Tag der "Leichten Muse".Es hat begonnen mit :
1. Giacomo Meyerbeer : Music for Festive Occasions / Fortsetzung von gestern Spätnachmittag. Radio-Philharmonie Hannover des NDR Cond.: Michail Jurowski / CPO
2. Brahms/Dvorak : Ungarische Tänze / Slawische Tänze Budapest Festival Orchestra / Ivan Fischer /Decca
In meinen Augen die "ungarischsten" Tänze überhaupt!!!Teilweise in Eigen-Arrangements,die sicher gewöhnungsbedürftig,aber absolut zu diesen Stücken passen.Das kann sich allerdings SO nur ein Orchster er- lauben,was aus der Wiege dieser Musik stammt.Dazu ist das BFO mMn absolut weltklasse.Die Art der Rubati und Stopps sind meines Wissens in dieser Art noch nicht gespielt worden.Hier unterscheiden sich die Auf- nahmen von Szell,Kubelik,Reiner,Dorati,Karajan oder Harnoncourt doch sehr.
3. Jaques Offenbach : Ouvertüren Wiener Symphoniker Cond.: Bruno Weil / Sony
4.Nico Dostal : In My Mountains - Nico Dostal dirigiert Dostal Berliner Philharmoniker Cond.: Nico Dostal / CPO
"Alle diese Stücke,von den BPO mit klangprächtigem Engagement realisiert,zeigen Dostal als großen Melodiker und einfallsreichen Orchesterpraktiker. (Neue Württembergische Zeitung,23.02.2002)
Dann wird,wie immer,wenn ich die zeit dazu habe,Fußball gehört.Ein Ritual,was ich schon als Kind getan habe..... :wink
Viele Grüße,und ein schönes Wochenende....
Maurice
Maurice inaktiv (16.03.2013, 17:54): Mit der leichten Muße geht es erst einmal weiter :
1. Franz Lehár : Ouvertüren & Walzer / CPO Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin Cond.: Michail Jurowski
"Interpretation & Klang Sehr gut" (Fono-Forum 11/2003)
Dann ist erst einmal Pause.Meine Trompete muss auch mal wieder durchgepustet werden.... :D
Gruß,Maurice
Maurice inaktiv (16.03.2013, 22:04): Antonin Dvorák : "Die Waldtaube" & Sinfonie Nr.1 , c-moll / Virign Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Cond.: Libor Pesek
Maurice inaktiv (17.03.2013, 10:05): Ah,mal wieder ein neues Cover....Die Alten sind noch im typischen Naxos-Weiß gehalten....
Danke,ich peile das nämlich nicht mit dem reinstellen von den Fotos hier...
Gruß,Maurice
palestrina (17.03.2013, 10:36): Hallo Maurice !
Ich bin auch zu doof dazu, obwohl ich das angeblich alles richtig mache kommt kein Bild !
LG palestrina
Jeremias (17.03.2013, 10:53): Ihr sucht Euch das Foto, lickt auf die recht Taste der Mouse und kopiert die Grafikadresse. Dann nehmt Ihr hier unter dem Feld "Size" das gelbe Feld und fügt die Grafikadresse ein :cool
Hatte ich mir bestellt, weil ich die griechische Sopranistin kenne, sie hat mit meiner Ex-Frau zusammen in einer Klasse studiert. Ein sehr interessantes Werk, kannte ich nicht, gefällt mir sehr gut!
Die Variations serieuses stehen ab Sommer auch auf meinem Programm...
Maurice inaktiv (17.03.2013, 11:50): @ Jeremias : Danke,aber nur mit dem Laptop ohne Maus (also "Fingersystem") gehts leider nicht.... ?(
@ palestrina : Wie beruhigend,dass ich nicht alleine bin.... :wink
Vielleicht schaffe ich es ja,wenn ich den "Europäische Computerführerschein" gemacht habe im Sommer....
Heute ist die Fortsetzung von den GE der Sinfonien Franz Danzis an der Reihe. (CPO)
Allerdings bin ich ernsthaft am Überlegen,auf Grund des Wetters ein Weihnachtsoratorium aufzulegen.Wir haben Schneefall hier.Es nervt nur noch,auch am Sonntag Schnee zu scheppen und zu streuen...
VG,Maurice
Jeremias (17.03.2013, 12:31): Doch Maurice, das geht auch! Du gehst mit dem Cursor auf das Bild und eigentlich müsste Dein Laptop auch eine entsprechende Funktionstaste haben.. wenn nicht, dann auch egal ;)
Bei mir zur Einstimmung auf Nachher, ich habe meine erste probe seit 13 Jahren mit einer türkischen Flötistin, die auch von dem Maestro der Aufnahme gefördert wurde:
Hieraus das Konzert e moll! Soll mal einer sagen, Flötenmusik sei langweilig....
:times10
Maurice inaktiv (17.03.2013, 12:47): Ich habe immerhin das System verstanden.....Aber das Bild reinzustellen ist mir noch immer unklar..... :A
Ich komme mit dem ersten Schritt nicht zurecht.....Wer kann mir das mal als PN senden?Mir ist Beschreibung noch zu "schwammig".Vermutlich stehe ich so sehr auf der Leitung,dass ich das Naheligende nicht sehe....Sorry,aber alleine schon Klammern auszutauschen ist mir unverständlich.....Ich sehe keine Klammern....Ich weiß zwar,WO Du meinst,aber da ich keine Klammer zu sehen bekomme,muss mein Fehler direkt zu Beginn schon sein....
Da aber die meisten User das kapieren,sollte ich das auch raffen-tue es aber noch nicht so wirklich....
Ich sehe das Wort "Size" dann wieder,ab da dürfte ich es kapiert haben,aber zuvor eiere ich herum,als wenn ich ein neues Stück spielen muss,die Noten aber total unleserlich sind....
Gruß,Maurice
Maurice inaktiv (17.03.2013, 13:55): Heute habe ich einen "Tschechischen Musiktag" beschlossen :
Dutilleux ist einer meiner Lieblingskomponisten; dabei kenne ich ihn noch gar nicht lange. Das ist (hier) harmonisch höchst interessante nachimpressionistische Orchestermusik. Eine solche Charakterisierung gilt besonders für die beiden Sinfonien, während die noch bekannteren Solokonzerte mit ihren sprechenden Titeln strukturell moderner wirken. Die Aufnahmen mit Hans Graf ziehe ich der Konkurrenz, die ich zum Teil kenne, vor.
:beerWolfgang
miclibs (17.03.2013, 17:19): http://www.musicline.de/cover/Menzel%A5Kitajenko%A5RSO+Frankfurt_Oboenkonzerte_4035714100162.jpg CD 1 1. Konzert für Oboe und Orchester Kirchner, Volker David 13:05 2. 1. Andante Goldmann, Friedrich 20:37 3. 2. Allegro Goldmann, Friedrich 20:29
CD 2 1. 1. Tranquillo Denissow, Edison 13:10 2. 2. Agitato Denissow, Edison 3:28 3. 3. Tranquillo Denissow, Edison 8:46 4. 1. Hommage à Strawinsky: Allegro con brio Zimmermann, Bernd Alois 3:15 5. 2. Rhapsodie: Sostenuto molto Zimmermann, Bernd Alois 4:50 6. 3. Finale: Vivace Zimmermann, Bernd Alois 7:30 7. Konzert für Oboe und Orchester Eschpaj, Andrej 19:27
http://ecx.images-amazon.com/images/I/410DeKUn4eL._SL500_AA300_.jpg CD1 1. Streichquartett Nr. 1 (1977) 2. Streichquartett Nr. 2 (1988) 3. 3 Streichquartett Nr. 3 (1995) CD2 1. Streichtrio (2004) 2. Streichquartett Nr. 4 (2003)
...was für ein verregneter Sonntag... :(
abendroth (17.03.2013, 21:19): http://www.biberfan.org/wp-content/uploads/2012/07/biber-bismuth.jpg In den letzten Tagen meine Lieblingsmusik. Passt ja auch gut in die vorösterliche Zeit. Die relativ unbekannte Aufnahme - sie ist schon nicht mehr erhältlich - gefällt mir recht gut. Im Vergleich zu anderen Aufnahmen, ist die Begleitung recht 'massiv', im ersten Augenblick könnte man meinen, dass sich Christina Pluhar die Rosenkranzsonaten vorgenommen hat (was gewiss interessant wäre). Die Theorbe klingt über den subwoofer wunderbar.
abendroth (17.03.2013, 21:29): http://image.kyobobook.co.kr/newimages/music/large/0883/2388078.jpg Dass ich inzwischen herausgefunden habe, wie die Bildfunktion fukntioniert, ermuntert mich in diesem thread mehr zu posten. Dina Ugorskaja's Händel auf dem modernen Flügel zu hören, ist ein reines Vergnügen. Ich habe zwar schon die Händelsuiten auf dem Klavier mit Richter/Gawrilow und mit Ragna Schirmer, deren Aufnahme mir besser gefällt als die der beiden russischen Tastenlöwen. Aber Ugorskaja (die Tochter des Pianisten Ugorski) reizt mich gewaltig (spotify ist eine gefährliche Einrichtung).
ab (17.03.2013, 22:48): Mich spricht Ugorskajas Händel gar nicht an und klanglich finde ich das zu monochrom (so dem reduzierten Internetzeugs zufolge). Ganz anders folgendes:
Claudio Monteverdi: 3. Madrigalbuch La Venexiana Glossa
Ich werde mir mal zwei, drei schöne Sachen von hier aussuchen. Grund ist der Thread über die modernen Orgelkonzerte.
:helloWolfgang
miclibs (18.03.2013, 16:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41yQ-1pbIfL._SL500_AA300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51l20pC%2BcWL._SL500_AA300_.jpg "Kalitzkes Partituren sind transparent im Klang, wohl artikuliert, mit Sinn für neue Farben instrumentiert; was sich auf den ersten Blick als Raffinement ausnimmt, erweist sich in Hinsicht auf den gedanklichen Ausgangspunkt als ungewöhnlich konzentriert und expressiv." (Hartmut Lück,Klassik heute )
..ähm, ich finde Johannes Kalitzke einfach nur gut... :wink
Maurice inaktiv (18.03.2013, 17:09): Der erste Teil der Delius-Bestellung ist da!!!Und nun liegt bei mir die CD "Delius" von Apex im Player.
1. Paris : The Song of a great City 2. In a Summer garden 3. Brigg Fair : An English Rhapsody 4. Two Pieces for Small Orchestra
BBC Symphony Orchestra Cond.: Sir Andrew Davis
Eine sehr eigene,doch recht französisch-impressionistisch angehauchte Musik,die aber noch einige romantische Züge in sich hat.
Da Davis zu den sachlich bezogenen Dirigenten zählt,mir auch sein Vaughan Williams als andere Lesart durchaus gefallen hat,sehe ich hier für mich mehr Land als bei meinen anderen Einspielungen,die sich als weniger geeignet entpuppt haben.
Nun kann ich doch mehr damit anfangen.Wenn dann der eigentliche Delius-Guru Beecham übernimmt,müsste ja eine Steigerung machbar sein.Ich bin sehr zufrieden.
Man muss aber in Stimmung sein für diese Musik und diesen Komponisten.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (18.03.2013, 18:08): Nach Delius nun die CD mit Trompetenwerken der Spätromantik,wunderbar gespielt von Giuliano Sommerhalder,Solo-Trompeter des Councertgebouw Orkestra und früher des Leipziger Gewandhausorchesters.
Er wird dabei von der Neuen Philharmonie Westfalen unter Heiko Mathias Förster unterstützt.
Jeremias (18.03.2013, 18:34): Ich bin ja mit meinen Neuerwerbungen aus Paris noch nicht durch, also daher nun während ich fluffige Briefe an das Sozialgericht schicke:
1. St-mt Nishikaze, Maikiko 12:54 2. Crux Messner, Christina C. 9:46 3. Stabat mater Houben, Eva-Maria 16:01 4. Hin und weg Muntendorf, Brigitta 9:30
Vier Komponistinnen aus vier Generationen kreieren zusammen ein neues Stabat Mater: Brigitta Muntendorf, Eva-Maria Houben, Christina C. Messner und Makiko Nishikaze stellen sich dem unfassbaren Schmerz und der großen Sprachlosigkeit von Mutter Maria, als ihr Sohn Jesus am Kreuz stirbt. Interpreten sind die Sopranistin Irene Kurka und der Cellist Burkart Zeller vom Ensemble socell 21. Diese intime Besetzung erzeugt ein hohes Maß an Intensität.
...Brigitta Muntendorf war am Wochende im ZKM (Karlsruhe); ich habe mir ihr Werk 'behind her back' angehört; ich war beeindruckt... :down
Maurice inaktiv (19.03.2013, 00:42): Otto Olsson : Sinfonie in g-moll für großes Orchester,op.11 57,20 Min
Diese Einspielung gehört zu meinen Lieblingen. Es gibt "perfektere" Aufnahmen und Interpretationen, aber diese fesselt mich immer wieder...
Grüsse :hello Stefan
Maurice inaktiv (20.03.2013, 09:03): Guten Morgen....
Das freut mich.....Beethoven wäre mir jetzt noch "to much",ich muss erst mal wach werden.
Lenny hatte immer was zu sagen,weil er aus dem Herzen und mit viel Emotionen dirigierte.Das mag nicht immer der richtige Ansatz gewesen sein,aber damit unterscheidet er sich eben auch gründlich von anderen Dirigenten.
Mir gefällt der Danzi recht gut....Ich würde auch mal den Friedrich Ernst Fesca kaufen,hier sind schon deutliche Spuren der Romantik zu hören.
Ach,und den Carl Stamitz würde ich dann auch gleich mitnehmen mit seinen Sinfonien.Alles von CPO.....
Viele Grüße,Maurice
Jürgen (20.03.2013, 12:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ofLgRA6UL._SL500_AA240_.jpg
J.S.Bach: Motetten, Bernius 2012
Gestern in der Bücherei ausgeliehen.
Cantus Arcticus (20.03.2013, 15:59): Original von Maurice André Guten Morgen....
Das freut mich.....Beethoven wäre mir jetzt noch "to much",ich muss erst mal wach werden.
Lenny hatte immer was zu sagen,weil er aus dem Herzen und mit viel Emotionen dirigierte.Das mag nicht immer der richtige Ansatz gewesen sein,aber damit unterscheidet er sich eben auch gründlich von anderen Dirigenten.
Mir gefällt der Danzi recht gut....Ich würde auch mal den Friedrich Ernst Fesca kaufen,hier sind schon deutliche Spuren der Romantik zu hören.
Ach,und den Carl Stamitz würde ich dann auch gleich mitnehmen mit seinen Sinfonien.Alles von CPO.....
Viele Grüße,Maurice
Hallo Maurice F.E. Fesca, Carl Stamitz, Anton Fils habe ich in meinem Fundus. Sehr gute Empfehlungen, denen kann ich mich nur anschliessen :thanks.
Grüsse :hello Stefan
Maurice inaktiv (20.03.2013, 16:18): Danke....Ich würde auch noch Wagenseil und Franz Ignaz Beck empfehlen......Die Aufnahmen von CPO sind sehr gut gelungen....
Vor allem auch Ries.Die Sinfonien sind richtig gut,auch von der Einspielung her sehr gelungen.Ebenfalls CPO
Im Moment höre ich gerade Sinfonie Nr.1 von Fesca / CPO
Cetay (inaktiv) (20.03.2013, 20:47): Bei PMD mache ich mit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XqvqnMGjL._SL500_AA240_.jpg Peter Maxwell Davies; Solstice of Light; Neil Mackie (Tenor), Christopher Hughes (Orgel), Cambridge King's College Choir, Stephen Cleobury
Cantus Arcticus (20.03.2013, 20:55): Original von Maurice André Danke....Ich würde auch noch Wagenseil und Franz Ignaz Beck empfehlen......Die Aufnahmen von CPO sind sehr gut gelungen....
Vor allem auch Ries.Die Sinfonien sind richtig gut,auch von der Einspielung her sehr gelungen.Ebenfalls CPO
Im Moment höre ich gerade Sinfonie Nr.1 von Fesca / CPO
Gruß,Maurice
Ja, den Ries-Zyklus habe ich auch und finde ihn sensationell, ebenso teile ich Deine Ansicht zu Wagenseil und Beck! Ich spanne hier den Faden weiter mit Einspielungen aus meinem CPO-Fundus. Die Bewertung ist natürlich meine ganz persönliche und da ich ein Laie bin, kann ich nur allgemeine Kommentare abgeben: a - Ignaz Pleyel - Symphonies / Zürcher Kammerorchester, Howard Griffiths, CPO -> sehr gute Qualität b - Johann Ernst Hartmann - Complete Symphonies / Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen, CPO -> würde ich heute nicht mehr kaufen, da die Musik nicht weltbewegend ist... c - Johann Friedrich Fasch - Concertos / La Stravaganza Köln, CPO -> ja, kann ich empfehlen d - Johann Friedrich Fasch - Dresden Sinfonias & Concertos / Les Amis de Philippe, Ludger Remy,CPO-> dito wie "c" e - Georg Matthias Monn - Six Symphonies, L'Arpa Festante, Michi Gaigg, CPO -> gekauft in einer Phase zwischen "Mannheimer Schule" und "Mozart" nicht sensationell... f - Johann Wenzel Kalliwoda - Symphonies 2 & 4 / Kölner AKademie, Michael Alexander Willens -> kann ich empfehlen, da gut gemacht und ein Vertreter zwischen Schubert und Brahms, der eine Lücke füllt... g - Giacomo Meyerbeer - Fackeltänze, Festouverture, Festmarsch / Radio-Philharmonie Hannover des NDR, Michail Jurowski -> :times10 die Einspielung ist eine meiner Favoriten in dem Genre, Spielfreude und gute Werke, wirklich tolle Sache! h - Louis Spohr - Symphonies 2 & 8 / NDR Radiophilharmonie, Howard Griffiths -> Sehr guter Spohr - Zyklus, besser als Howard Shelley und das Orchestra Della Svizzera Italiana auf Hyperion! i - Johan Helmich Roman - Drottningholmsmusiken / Ensemble 1700 Lund, Göran Karlsson -> war vor ca. 2 Jahren eine Neuerscheinung, hat aber kein grosses Echo hervorgerufen, obwohl FonoForum ein hohes Ranking ausgesprochen hatte.
Grüsse :hello Stefan
ab (20.03.2013, 21:34): jugoslawische Sinfonik als Neuland für mich, geleitet von einem Dirigenten, der dann Karriere in Australien gemacht hat.
Bruno Bjelinski (1909-1992) Symphonie Nr. 11 RTV Zagreb Symphony Orchestra Vanco Cavdarski
Maurice inaktiv (20.03.2013, 22:11): Interessant...Aber bei Amazon ist leider nichts zu finden....Ich habe weder von dem Komponisten noch dem Dirigenten was gehört bis jetzt....
VG,Maurice
ab (20.03.2013, 22:18): Johann Rufinatscha (1812 –1893) Symphonie Nr. 3 c-Moll (1846) (Pauken- & Bläserstimmen von Michael F.P. Huber (2012)) Orchester der Akademie St. Blasius Karlheinz Siessl Mitschnitt der UA vom Nov. 2012
Einfach geil dieser vierte Satz, wie das rockt! Wie ein einziger Rausch! :leb
Maurice inaktiv (20.03.2013, 22:28): DIe Sechste gibts bei Chandos unter Noseda....
VG,Maurice
Maurice inaktiv (21.03.2013, 02:29): Zu später Stunde was fürs Herz und die Seele :
Ich muss in meinem früheren Leben slawischer Herkunft gesesen sein.Hier fühle ich mich "zuhause".Das ist sehr bewegend für mich...Unglaublich,diese Brillanz und der Spielwitz....
Rachmaninov (21.03.2013, 07:24): Original von Maurice André Zu später Stunde was fürs Herz und die Seele :
Ich muss in meinem früheren Leben slawischer Herkunft gesesen sein.Hier fühle ich mich "zuhause".Das ist sehr bewegend für mich...Unglaublich,diese Brillanz und der Spielwitz....
bitte füge die Cover mal als Bild ein!
Cetay (inaktiv) (21.03.2013, 08:12): Stimmt, die Links mit den Sonderzeichen sehen be :ignoreen aus.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TzMvwV1PL._SL500_AA300_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie Nr. 70 D-Dur; Österreichisch-Ungarische Haydn-Philharmonie, Adam Fischer
Maurice inaktiv (21.03.2013, 09:42): Ich kriege das nicht gebacken mit den Bildern,sorry....Da nutzenalle Erklärungsversuche nichts.Mal schauen,vielleicht klappts ja am Wochenende,da könnte ich jemanden hier fragen....
Ich bin so kein Computermensch.....
Cantus Arcticus (21.03.2013, 09:46): Heute Sibelius http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ACXcbxwSL._SL500_.jpg
CD 2 Symphonies 2 & 6
Die oben genannte Einspielung ist aber kein Vergleich zu dieser hier:
Die hat für mich persönlich - neben Paavo Berglund auf EMI - Referenzcharakter.....
Grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (21.03.2013, 09:53): Original von Jeremias ....
Bei mir zur Einstimmung auf Nachher, ich habe meine erste probe seit 13 Jahren mit einer türkischen Flötistin, die auch von dem Maestro der Aufnahme gefördert wurde:
Zwölf CDs von J.S. Bach bis Ibert und Nielsen. Eine gelungen Gesamtschau auf alle Apsekte der Flötenliteratur. Sie hat meine Sicht auf dieses Instrument massgeblich beeinflusst....
Cage: Sonatas and Interludes for Prepared Piano, Takahashi 1975 Da bin ich gespannt.
Grüße Jürgen
Maurice inaktiv (21.03.2013, 17:43): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51bKu7wJ1IL._SL500_AA300_.jpg
Maurice inaktiv (21.03.2013, 18:06): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61VpBMX%2B6AL._SL500_AA300_.jpg
miclibs (21.03.2013, 18:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51eYXaLWM1L._SL500_AA300_.jpg * Dillon: Streichquartett Nr. 6 +Manoury: Stringendo +Ferneyhough: Streichquartett Nr. 6 +Adamek: Lo que no' contamo' +Posadas: Del reflejo de la sombra +Cassidy: Streichquartett Nr. 2 +Stroppa: Let me sing into your ear +Globokar: Radiographie d'un roman +Steen-Andersen: Double up +Wyschnegradsky: Arc-en-ciel op. 37; Ar-en-ciel II +Haas: Limited approximations
...ich freue mich auf Ferneyhough, Possadas und Steen-Andersen... :) :)
palestrina (21.03.2013, 20:05): Bei mir lief eben aus dieser Box , die 15 .!
Maurice inaktiv (21.03.2013, 22:04): Ich habe wieder den Gegenpart dazu.Die mir zuvor völlig unbekannte Komponistin Helena Munktell,die immerhin u.a. bei Vincent d'Indy studiert hatte....
Die Anhaltische Philharmonie Dessau unter Golo Berg und die Cellistin Beate Altenburg zeigen, dass neben Bach und Britten auch in der romantischen Periode beachtliche Werke für dieses Instrument entstanden sind. Die Aufnahmen zeichnen sich einerseits durch ihre sehr gute Klangqualität aus, andererseits sind Spielfreude und auch hohes musikalisches Können aller Beteiligten herausragende Merkmale dieser CPO-Produktion.
Mein Fazit: Ein Muss für Cello-Liebhaber!
Grüsse :hello Stefan
Maurice inaktiv (22.03.2013, 10:24): Moin,Stefan!!
Die Konzerte habe ich bei JPC nicht mehr gefunden,kannst Du mir den Link mal bitte per PN zusenden?Danke sehr.....
Als Gegenleistung schicke ich Dir mal DIE Cellokonzerte rüber,ebenfalls beste Qualität und aus der Romantik :
Schöne Musik,eben böhmisches Musikantentum der besten Sorte....
VG,Maurice
Jeremias (22.03.2013, 12:32): Hey, es klappt mit den Bildern??
:leb
Maurice inaktiv (22.03.2013, 13:49): Ja,seit gestern Mittag.....Eine sehr gute Freundin von mir hat es mir erklärt,so dass ich es auch verstanden habe.....Mir ist diese Kurzfassung auch lieber,als wenn ich ständig Romane schreiben muss....
VG,Maurice
miclibs (22.03.2013, 17:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KZHEYX5KL._SL500_AA300_.jpg Peter Ablinger - Quadraturen V http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-imAs98IL._SL500_AA300_.jpg Peter Ablinger - Der Regen, das Glas, das Lachen/ohne Titel/Quadratureb IV http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FNM0I8K2L._SL500_AA300_.jpg Peter Ablinger - 33-127
...elektroakustisch beginne ich mein Wochenende... :D
Maurice inaktiv (22.03.2013, 17:55): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61VCZTKQHXL._SL500_AA300_.gif
Einfach klasse.....
uhlmann (22.03.2013, 18:29): Original von miclibs Peter Ablinger
@ miclibs
kennst du das sprechende klavier von ablinger? http://www.youtube.com/watch?v=muCPjK4nGY4
ich war kürzlich wieder mal im aec in linz - dort wird das live vorgeführt. ist sehr cool. (meine begleiter konnten genau gar nichts damit anfangen - lol).
miclibs (22.03.2013, 20:28): Original von uhlmann kennst du das sprechende klavier von ablinger? http://www.youtube.com/watch?v=muCPjK4nGY4
Nein noch nicht. Aber die Idee ist richtig gut. :J
palestrina (22.03.2013, 21:40): Eben gehört , heute erst erworben , mehr später!
ab (22.03.2013, 22:55): Gerade habe ich die Soundschnitzel von Bachs Violinkonzerten in der Neuaufnahme durch Petra Müllejans, Gottfried von der Goltz und dem Freiburger Barockorchester gehört, die mir ganz und garnicht überzeugt hat. Da bekomme ich Lust, eine gute Aufnahme zu hören und greife zielsicher zu Zehetmair.
Die ist, wie ich gerade sehe, mittlerweile auch bei Brilliant Classics aufgelegt worden. Die wissen oft, was wirklich gut ist! Der Preis ist aber derselbe wie bei der Ausgabe von Berlin Classics, warum also zu neuen Ausgabe greifen, wo doch das Cover bei Brilliant noch unasprechender ist, als es in der originalen Midpreisserie schon war (was kein goldener Streifen aufwiegen vermag).
Das war die Erstauflage noch am hübschesten: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51DZPFGcbyL._SL500_AA300_.jpg
Trefflich lese ich als Produktinfo:
Die nun bei Brilliant Classics wiederveröffentlichten Aufnahmen der beliebten Konzerte entstanden ursprünglich für Berlin Classics im März 1994 in der Amsterdamer Waalse Kerk.
Zehetmairs idiomatische Interpretationen haben mit ihrer tänzerischen Virtuosität auch nach fast 20 Jahren nichts von ihrer Faszination verloren und halten mühelos jeden Vergleich mit einer historisch-informierten Aufnahme auf Originalinstrumenten stand. :times10
Cetay (inaktiv) (23.03.2013, 08:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lSviCbLAL._SL500_AA240_.jpg Mozart / Brahms; Klarinettenquintette; Erich Hoeprich, London Haydn Quartett
Wolfgang Amadeus Mozart; Klarinettenquintett A-Dur K 581 (Originalfassung für Bassettklarinette und Streichquartett, 1789) Johannes Brahms; Klarinettenquintett h-Moll op. 115
Lucanuscervus (23.03.2013, 10:49): Original von Maurice André http://ecx.images-amazon.com/images/I/61VCZTKQHXL._SL500_AA300_.gif
Einfach klasse.....
ganz meiner Meinung ! :beer
und: tolle Aufnahme !
:hello
Jeremias (23.03.2013, 11:14): Hieraus die Sonate op.44, da dieses Stück demnächst im Herbst aufgeführt werden soll:
... ein wenig Satie quer durch den Gemüsegarten mit Noten per Internet.
Es gibt mehr von ihm für den Hausgebrauch als nur die Gnossiennes oder die Gymnopédies. Vielleicht nehme ich mal ein paar andere Nummern in Angriff auf meinem 130er Bayreuther Steingräber.
Abgesehen davon, dass die Stücke unterschiedlich gelungen sind, wobei nicht alle eine Satie-typische ironische clarté aufweisen, und auch abgesehen von den vor allem in den unterhaltsam-tänzerischen oder revuehaften Nummern (wie den Walzern Je te veux oder Poudre d'or) doch bisweilen etwas peinlich unbedarften harmonischen Rückungen:
miclibs (23.03.2013, 15:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51YeJXIM6vL._SL500_AA300_.jpg Ivan Fedele - Quartetti 1-3/Viaggiatori Della Notte/Electra Glid http://ecx.images-amazon.com/images/I/516tJ6ynBBL._SL500_AA300_.jpg + Bedrossian: Swing für 11 Instrumente +Cendo: Introduction Aux Tenebres zu 3 Texten der Apokalypse für Bass-Bariton, Kontrabass, 13 Spieler & Live-Elektronik +Trebue Moore: Strange Attractors für Oboe, Klarinette, Fagott, Percussion & Elektronik
...gerade eingetroffen, ist der Nachmittag musikalisch gefüllt... :)
Jeremias (23.03.2013, 17:08): Ich bin von ihr inzwischen richtig richtig begeistert! Daher ein Neuerwerb aus Paris:
Sehr "warme" Einspielung,die weniger auf Brillanz und Show-Effekte sondern auf die reine Musik setzt.Eben Vernon Handley pur.Immer wieder ein Genuss....
Cetay (inaktiv) (24.03.2013, 11:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51oxJAsc7sL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach; Kantate Nr. 54 "Widerstehe doch der Sünde" BWV 54; Helen Watts, The Philomusica of London, Thurston Dart (1958)
Jeremias (24.03.2013, 12:18): Ich liebe diese Sinfonie....
Maurice inaktiv (24.03.2013, 13:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61odTiRCcVL._SL500_AA300_.jpg
Im Moment läuft die CD-Nr.1 :
Sinfonie Nr.1,c-moll , u.a. ......
Abbado gefällt mir sehr gut bis jetzt.Meine Medelssohn.Einspielungen von Karajan und Masur konnten mich dem Komponisten nicht wirklich näherbringen.Abbado bis jetzt schon....
Maurice inaktiv (24.03.2013, 16:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51SC1vlFbyL._SL500_AA300_.jpg
Maurice inaktiv (24.03.2013, 16:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/5139WpN7MSL._SL500_AA300_.jpg
Ich empfinde diese Live-Einspielung bis jetzt nicht als Kubeliks beste Veröffentlichung dieses so wunderschönen Zyklus' Smetanas.
miclibs (24.03.2013, 18:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qO%2Bz%2B0ePL._SL500_AA300_.jpg Das Contempoensemble mit ... 1. Introduzione All'Oscuro(Einführung in die Dunkelheit) / Sciarrino 2. Nascosto (Nove Pezzi Per Pierre Boulez) /Bussotti 3. Différences / Berio 4. Waarg / Xenakis http://ecx.images-amazon.com/images/I/61XNuggq7rL._SL500_AA300_.jpg Lachenmann mit Brunner,Zender,Rso Saarbrücken,Gottwald 1. Accanto (Musik für einen Klarinettisten mit Orchester) (1975/76) 2. Consolation 1 für 12 Stimmen und 4 Schlagzeuger (1967) 3. Kontrakadenz für großes Orchester (1970/71)
...heute mal wieder 'alte' Musik aus dem letzten Jahrtausend... :D
Amonasro (24.03.2013, 19:34): Ich habe heute diese beiden Aufnahmen gehört und als sehr gut befunden:
Maurice inaktiv (24.03.2013, 19:54): Ich kenne,schätze und besitze die Eugen Jochum-Aufnahme der "Carmina".Sie gehört für mich nach wie vor zu den besten Einspielungen überhaupt.Auch gesanglich eine erstklassige Leistung-kein Wunder,bei DER Besetzung....
VG,Maurice
Maurice inaktiv (25.03.2013, 01:43): Mal wieder eine Rarität :
Da liegen doch Welten dazwischen....Tolle Einspielung,was man von dem ganzen Zyklus sagen kann.
Cantus Arcticus (25.03.2013, 09:51): Original von Maurice André http://ecx.images-amazon.com/images/I/61odTiRCcVL._SL500_AA300_.jpg
Im Moment läuft die CD-Nr.1 :
Sinfonie Nr.1,c-moll , u.a. ......
Abbado gefällt mir sehr gut bis jetzt.Meine Medelssohn.Einspielungen von Karajan und Masur konnten mich dem Komponisten nicht wirklich näherbringen.Abbado bis jetzt schon....
Lieber Maurice Hier muss ich Dir zustimmen. Karajan habe ich nicht, Masur habe ich auf Sony (sprich TelDec) mit Zyprien Katsaris am Piano (bei den KK). Die ist zwar passabel, Abbado bringt es aber für mich "auf den Punkt"....
Welche Einspielung ich noch empfehlen kann, ist diese:
Ist auch sehr gut, aber Abbado hat mich mehr überzeugt...
Viele Grüsse :hello Stefan
Maurice inaktiv (25.03.2013, 10:01): Guten Morgen...
Masur hat sich eigentlich eng mit Mendelssohn beschäftigt,liegt ja auch nahe,aber die Aufnahmen waren von Anfang der 70-er Jahre,da hat sich der Interpretationsansatz ja auch ziemlich verändert in der Zwischenzeit.
Karajans GE soll eigentlich recht gut geraten sein,aber MIR ist seine Lesart bei einigen Komponisten einfach zu glatt und gebügelt.
Die Poppen-GE wurde,wenn ich es recht in Erinnerung habe,nicht ganz so hoch eingeschätzt von der Fachpresse als jene unter Abbado.Vor allem findet dieser aber den richtigen Ansatz.Bis jetzt bin ich mit meiner Kaufentscheidung zufrieden.
VG,Maurice
Cantus Arcticus (25.03.2013, 13:09): Hallo Maurice
Diese Aufnahme Masurs ist neueren Datums (ca. um 2006, wenn ich mich nicht irre...):
Angeregt durch den Thread über CPO mit Maurice....
Gruss :hello Stefan
miclibs (25.03.2013, 13:26): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51k3LoohGTL._SL500_AA300_.jpg 1. Liturgia fractal - Cycle of five string quartets: Ondulado tiempo sonoro 2. Liturgia fractal - Cycle of five string quartets: Modulaciones 3. Liturgia fractal - Cycle of five string quartets: Órbitas 4. Liturgia fractal - Cycle of five string quartets: Aborescencias 5. Liturgia fractal - Cycle of five string quartets: Bifurcaciones
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jZvMg1XdL._SL500_AA300_.jpg 1. Habiki Hana Ma 2. Polytope De Cluny
...chaos-theoretische Kompsitionen, die mir gefallen .... :)
Maurice inaktiv (25.03.2013, 13:31): Ha,das freut mich,dass ich Dich mit meinen Beiträgen angesprochen habe.Du hast Dir auch wieder einen sehr interessanten Komponisten ausgesucht.Da habe ich,glaube ich,auch noch was für Dich hier liegen.Momentchen....
Höre mal HIER rein,das dürfte auch was sein für Dich :
Die symphonische Dichtung über den Vätternsee und die Tonbilder aus dem Kloster Vadstena sind kleine spätromantische Juwelen. Beide sind 1949 enstanden, aber im Charakter sehr unterschiedlich. "Vettern" schwelgt in naturnahen, sommerlichen und herbstlichen Farbstimmungen. In "I Vadstena Kloster" verwendet Bengtsson Kirchentonarten, um einen archaischen Effekt zu erreichen. Die Stimmung ist hier geheimnisvoll-karg. Damit kann die jugendliche Symphonie nicht ganz mithalten. Sie ist zwar gut zu hören und kraftvoll, bleibt aber weniger individuell und noch ganz dem Geist von Brahms verpflichtet.
Maurice inaktiv (25.03.2013, 16:01): Ja,die Serie ist durchaus sehr schön,aber leider sind auch einige eher drittklassige Werke dabei,die nicht unbedingt so geeignet sind,um wirkliches Interesse zu erwecken.
Ich habe die letzten Tage aber den ganzen Sterling-Katalog durchgewühlt,ebenso Dutton,um dann zu sehen,was man beim großen A dafür berappen muss.
Einige Komponisten habe ich gekauft,teilweise auch gehört.Die Orchester sind teilweise auch nicht so viel besser als die Kompositionen.
Damit möchte ich DEINE CD keineswegs abwerten,aber man sollte so fair sein,das auch sagen zu dürfen.Du hast es aber auch geschrieben,dass die Sinfonie Dir schwächer vorkommt,also fühle ich mich durchaus bestärkt mit meinem Hörbild.
Rustem Hayroudinoff spielt die Preludes von Rachmaninov.
Erster Eindruck: eher zurückhaltende, melodiöse Interpretation, "weicher", "runder" als Alexis Weissenberg...
Nikolaus.
ab (25.03.2013, 20:45): Mahler 9 von Dudamel, nicht mehr als den ersten Satz ausgehalten, hinterlässt mich ratlos, ich höre da nicht nur keinen Zusammenhang heraus, sondern eine Aneinanderreihung von Willkürlichkeiten und seltsamen Streichermissklang. Warum wird sowas veröffentlicht? Das Cover würde zur 6. vielleicht besser passen...
Maurice inaktiv (25.03.2013, 20:51): Das kommt davon,wenn man als Dirigent zwar was kann,aber die wichtigen Basis-Komponisten im Grunde nicht einmal teilweise verinnerlicht hat.
Dudamel schätze ich im modernen Bereich zwischen seinen "Hauskomponisten" und der amerikanischen Moderne durchaus,aber die große europäische Sinfonik ist ihm im Grunde völlig fremd.
Hier wird ein Dirigent von einer großen Plattenfirma gepuscht,doch außer "Fiesta" ist bis jetzt mMn keine vernünftige Einspielung mehr erfolgt.Hoffentlich verbrennt sich der Mann nicht selbst in zwei,drei Jahren.
Außerordentlich bedauerlich....
Maurice inaktiv (25.03.2013, 21:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51OJ6euoMcL._SL500_AA300_.jpg
Hier heraus die Sinfonie Nr.3 , Es-Dur ...
ab (25.03.2013, 23:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/619px5ETbzL._SL500_AA300_.jpg
Maurice inaktiv (25.03.2013, 23:49): zuerst diese CD hier :
miclibs (26.03.2013, 11:04): http://c3.cduniverse.ws/resized/250x500/music/920/5059920.jpg Helmut Lachenmanns DAS MÄDCHEN MIT DEN SCHWEFELHÖLZERN ist eines der radikalsten Werke der Operngeschichte und eine der wichtigsten musikalischen Schöpfungen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hans Christian Andersens Märchen vom erfrierenden Mädchen wird in Lachenmanns Version zu einer packenden musikalischen Studie über die Eiseskälte einer Gesellschaft, über menschliche Einsamkeit und die Erfahrung von Unbehaustheit des modernen Menschen. (Deutsche Oper Berlin)
...'Musik als existentielle Erfahrung' ist der Titel eines Buchs von Lachenmann. In dieser Oper kann man diese Erfahrung machen - grandios.... :down :down :down
Nordolf (26.03.2013, 12:23): Original von Maurice André
Damit möchte ich DEINE CD keineswegs abwerten,aber man sollte so fair sein,das auch sagen zu dürfen.Du hast es aber auch geschrieben,dass die Sinfonie Dir schwächer vorkommt,also fühle ich mich durchaus bestärkt mit meinem Hörbild.
VG,Maurice
Für die Bengtsson-CD würde ich allerdings eine klare Empfehlung aussprechen. Die Symphonie wurde 1906 geschrieben, die beiden anderen Werke 1949 - da sind einige Jahre der Reife dazwischen. Und zumindest das Adagio der Symphonie ist sicher hörenswert. Über die Qualität des Dirigats und des Orchesters kann ich nichts negatives sagen - eine alternative Einspielung gibt es aber ohnehin nicht. Bei Sterling erschien außerdem noch eine CD mit dem Violin- und dem Cellokonzert von Bengtsson: - diese werde ich mir auch noch zulegen.
Herzliche Grüße! Nordolf
Maurice inaktiv (26.03.2013, 12:26): Ich hätte auch schon längst zugeschlagen,aber leider liegen die beiden CDs über dem Preis,den ich zahlen würde.Und da habe ich bei Sterling noch einige andere Komponisten zur Wahl....
Aber danke für die klare Kaufempfehlung.Vergessen werde ich das nicht.Da bin ich doch recht fit drin,solche Dinge zu behalten....
VG,Maurice
miclibs (26.03.2013, 14:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41rQFfIcRwL._SL500_AA300_.jpg Klaus Huber - Erniedrigt-Geknechtet-Verlassen-Verachtet... Erniedrigt - Geknechtet - Verlassen - Verachtet (1975 / 1978-1983) (für Solostimmen, Chor, Orchestra und Tonband) Aufnahme Donaueschinger Musiktage 1983 Nr. 1 Vorspruch Nr. 2 Um der Unterdrückten willen Nr. 3 Armut, Hunger, Hunger Nr. 4 Gefangen, gefoltert Nr. 5 Steht alle auf, auch die Toten! Nr. 6 Senfkorn Nr. 7 Tagesanbruch Nr. 8 Das Volk stirbt nie
....Klaus Hubers Oratorium, getragen von einer christlich-sozialistischen Utopie in deren Mittelpunkt die Texte des nicaraguanischen Befreiungstheologen Ernesto Cardenal stehen. Das Libretto wurde ergänzt durch realistische Aufzeichnungen aus Arbeitswelt,Slum und Gefängnis. Nach Lachenmanns 'Mädchen mit den Schwefelhölzern' ist Klaus Hubers Oratorium meiner Meinung nach ein weiteres großartiges Vokalwerk der 'neuen' Musik. :down :down :down
Maurice inaktiv (26.03.2013, 17:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51i4TOKrooL._SL500_AA300_.jpg
Regenbogen (Symphonische Dichtung) Vassily Sinaisky / Latvian National Symphony Orchestra 1975
Symphonie Nr. 4 ‘Atlantis’ Vassily Sinaisky / Latvian National Symphony Orchestra ‘Dzintars’ Women’s Choir 1986
Diese beiden Werke aus Lettland sind ganz großartige Musik: - sowohl die impressionistisch-phantastische, harfendurchtränkte Tondichtung als auch die tragisch-erzählerische, Mythenbilder heraufbeschwörende 4. Symphonie. Das Lettische Nationalorchester mit seinen glühenden Streichern und dem schneidenden Blech entspricht genauso meinem Geschmack wie der warme, sehr direkte ADD-Klang der CD.
ab (26.03.2013, 20:03): Bei mir dirigiert gerade Roszhdestvensky das Sinfonieorchester des Sowietischen Kulturmisiteriums die vierte Sinfonie von Schostakowitsch, und zwar im Konzert am 24.5.1987 (27.06 - 9.19 - 28.39)
Da wird besser der Zusammenhang gespannt und musikalischer Freiraum gelassen als ich es von seiner Studioaufnahme, 1985 gemacht (27.34 – 9.27 –28.45), in Erinnerung habe.
miclibs (26.03.2013, 20:08): http://www.klaushuber.com/images/cd_neos_11220_256w.png Klaus Huber - Neos 2012 1. A l'ame de descendre de sa monture et aller sur ses pieds de soie für Ensemble 2.Metanoia für Orgel solo http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JgvvcV1mL._SL500_AA300_.jpg Lachenmann - Streichquartette vom Arditti Quartett 1. Streichquartett Nr. 3 "Grido" 2. Streichquartett Nr. 2 "Reigen seliger Geister" 3. Gran Torso
Cetay (inaktiv) (27.03.2013, 07:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61lrzXeZAFL._SL500_AA240_.jpg The Music of Pat Muchmore; Anti-Social-Music Ensemble
Daraus: Fractures I-IV
Cantus Arcticus (27.03.2013, 09:38): Original von Maurice André http://ecx.images-amazon.com/images/I/51OJ6euoMcL._SL500_AA300_.jpg
Hier heraus die Sinfonie Nr.3 , Es-Dur ...
Hallo Maurice In meinen Ohren eine der besten GAs... Grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (27.03.2013, 09:50): Bei mir heute:
Außerde diesen Aufnahmen gibts noch zwei Zyklen von ihm mit den Londoner Symphony Orchestra, den einen bei Sony /Rca Red Seal und die andere jüngst bei LSO. Welche der drei ist eigentlich die beste? :thanks
Maurice inaktiv (27.03.2013, 15:36): Ich habe "(noch) den Red Seal-Zyklus,der insgesamt gesehen hoch bewertet wurde.Vor allem ist auch "Kullervo" in einer sehr hochwertigen Einspielung mit dabei.
Den anderen Zyklus kenne ich nicht vom Hören,sondern nur durch die Kritiken in den einzelnen Fachzeitschriften.Hier soll es wohl so sein,wie auch mit seinem Live-Zyklus der Berlioz-Werke.Es wurde nicht besser....
...ein von mir viel zuwenig beachteter Komponist; und dabei ist Xenakis sein musikalischer Vater... ?(
Nordolf (27.03.2013, 21:28): Dies dürfte meine meistgehörteste CD überhaupt sein und das schon über mehrere Jahre hinweg. Ich finde diese Einspielung einfach perfekt:
Maurice inaktiv (28.03.2013, 01:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lfD-BQjaL._SL500_AA300_.jpg
Sehr spät,aber genau richtig jetzt für mich.Handley ist einfach weltklasse gewesen....
VG,maurice
Sfantu (28.03.2013, 08:01): Das war Anfang der 90er meine erste Elgar-CD überhaupt. Nach jedem Anhören kann ich nicht anders: ich sitze einige Minuten regungslos da, mit Tränen in den Augen. Nicht gerade eine sehr objektive Einschätzung, fürchte ich.
Glückwunsch zu diesem Kauf!
VG - Sfantu
Maurice inaktiv (28.03.2013, 08:35): Danke!! :)
Die Aufnahme stammt übrigens schon vom März 1979 und ist im alten ADD-Verfahren eingespielt worden.Das LPO ist halt auch eine Klasse für sich.
Was die Briten an ausgezeichneten Orchestern haben,ist für die "Inselaner" schon außerordentlich beachtlich.Allerdings sind Arbeitsbedingungen dort auch kein Zucker schlecken (sorry,neue Rechtschreibreform,sieht sch....aus so geschrieben :()
VG,Maurice
Agravain (28.03.2013, 09:22): Original von Maurice André kein Zucker schlecken (sorry,neue Rechtschreibreform,sieht sch....aus so geschrieben :()
Wenn Du es schon ansprichst, dann kann ich nicht anders als Dich beruhigen: diese "neue Rechtschreibreform" ist in diesem Fall eine ganz neue, nämlich vollkommen individuelle: der Begriff "Zuckerschlecken" ist auch heute ein ganz eigenständiges Substantiv und wird nicht getrennt: http://www.duden.de/rechtschreibung/Zuckerschlecken
Es wird einem aber auch nicht leicht gemacht. Zu Handley meine weitgehende Zustimmung!
:hello Agravain
palestrina (28.03.2013, 09:26): Heute Morgen Böse Buben !
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244 - in englischer Sprache
David Lloyd (Evangelist), William Wildermann (Jesus) Adele Addison, Betty Allen, Charles Bressler, Donald Bell Boys’ Choir of The Church of the Transfiguration The Collegiate Chorale New York Philharmonic Leonard Bernstein (1962)
:hello Agravain
ab (28.03.2013, 11:10): Original von Maurice André Ich habe "(noch) den Red Seal-Zyklus,der insgesamt gesehen hoch bewertet wurde.Vor allem ist auch "Kullervo" in einer sehr hochwertigen Einspielung mit dabei.
Den anderen Zyklus kenne ich nicht vom Hören,sondern nur durch die Kritiken in den einzelnen Fachzeitschriften.Hier soll es wohl so sein,wie auch mit seinem Live-Zyklus der Berlioz-Werke.Es wurde nicht besser....
VG,Maurice
Danke! ist der Red Seal-Zyklus eigentlich älter als der von Decca? ?(
ab (28.03.2013, 11:15): Bei mir nun (noch) nicht Bach, sondern
Frank Martin - Golgotha :times10 Oratorio d'après les Evangiles et des textes de Saint Augustin Judith Gauthier, soprano Marianne Beate Kielland, alto Adrian Thompson, tenor Mattijs van de Woerd, baritone Konstantin Wolff, bass Cappella Amsterdam Estonian Philharmonic Chamber Choir Estonian National Symphony Orchestra Daniel Reuss, Dirigent hmf, 2009
Eine der durchaus populären Aufnahmen des Werkes, zunächst einmal gut anzuhören, dann schleicht sich bei mir aber schnell der Eindruck ein, dass Handley vielleicht nicht das Optimum aus dem Werk herausholt. Und doch ist und bleibt Handley einer meiner Favoriten bei den Briten, sein Elgar aber will mich bisher nicht so richtig überzeugen - wobei ich seine Einspielung des Violinkonzertes mit dem jungen Nigel Kennedy, sowie den "Starlight-Espress" ausdrücklich ausnehme. Das sind echte Hinhörer. Mehr zur Zweiten dann aber bei Gelegenheit im entsprechenden Faden.
Das Schostakowitsch Feuer brennt immer noch, und wie ! LG palestrina
Maurice inaktiv (28.03.2013, 21:13): "Sir Edward Elgar: Syphonie Nr. 2 Es-Dur, op.63
London Philharmonic Orchestra Vernon Handley
Eine der durchaus populären Aufnahmen des Werkes, zunächst einmal gut anzuhören, dann schleicht sich bei mir aber schnell der Eindruck ein, dass Handley vielleicht nicht das Optimum aus dem Werk herausholt. Und doch ist und bleibt Handley einer meiner Favoriten bei den Briten, sein Elgar aber will mich bisher nicht so richtig überzeugen - wobei ich seine Einspielung des Violinkonzertes mit dem jungen Nigel Kennedy, sowie den "Starlight-Espress" ausdrücklich ausnehme. Das sind echte Hinhörer. Mehr zur Zweiten dann aber bei Gelegenheit im entsprechenden Faden."
(von Agravain)
Nun,DIESE Aufnahme habe ich auch mit gekauft,aber noch nicht gehört.Mir hat bis jetzt André Previn den überzeugensten Eindruck hinterlassen mit seinen Einspielungen:
Cetay (inaktiv) (29.03.2013, 01:03): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61lrzXeZAFL._SL500_AA240_.jpg The Music of Pat Muchmore; Anti-Social-Music Ensemble
Das ist das mit Abstand Aufregendste, das mir in letzter Zeit an zeitgenössischer Musik untergekommen ist. Muchmore verneint mit einer radikalen Punk-Attitude alle Grenzen zwischen Klassik, Avantgarde, Rock und Jazz. Das haben andere vor ihm auch schon getan, aber er verwebt das so eng, dass etwas völlig Eigenständiges entsteht, das weder etwas mit Polystilistik noch mit Crossover zu tun hat.
Maurice inaktiv (29.03.2013, 01:35): Da liebe ich es bedeutend ruhiger um diese Uhrzeit :
Hier das Original-Cover.Bei mir aus der GA mit Abbado heraus.
Später werden Werke von Vaughan-Williams,Bruckner,Beethoven,Hermann Goetz und Richard Wetz folgen.Zur Krönung dann,natürlich das "Osteroratorium" von J.S.Bach am Sonntag direkt.
VG,Maurice
palestrina (29.03.2013, 07:44): Heute zum Karfreitag dies:
Cetay (inaktiv) (29.03.2013, 10:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fveFVmA9L._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie Nr. 103; Royal Philharmonic Orchestra, Thomas Beecham
ab (29.03.2013, 11:00): Taneyev - Sinfonie Nr. 4 Großes Sinfonieorchester Alexande Gauk 25.9.1951
Maurice inaktiv (29.03.2013, 11:24): Ich denke,Du meinst Bußgesänge?Aber schöner Schreibirrtum das mit den Busgesängen..... :wink
VG,Maurice
ab (29.03.2013, 11:47): Original von Maurice André Ich denke,Du meinst Bußgesänge?Aber schöner Schreibirrtum das mit den Busgesängen..... :wink
VG,Maurice :W
ab (29.03.2013, 11:49): Neu als Neuerscheinung und neu bei mir diese Musik, bei deren Uraufführung ich dabei war, auf CD im Ohr.
Franz Baur - Genesis Oratorium für Sopran, Bariton, vier- bis achtstimmigen gemischten Chor, zwei Hörner, Streicher und Schlagzeug Susanne Langbein, Sopran Andreas Mattersberger, Bassbariton Chor und Orchester der Akademie St. Blasius Karlheinz Siessl musikmuseum 14 (Ersteinspielung)
ab (29.03.2013, 14:43): Delius Cellokonzert Royal Philharmonic Orchestra Sir Malcom Sargent Emi http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nz40yVJpL._SL500_AA300_.jpg
dereinst meinte ich damit bis auf die Brahms- und die Beethoven-Sonaten und -Trios mit Barenboim alles zu haben, bis ich nun in der neuen Box sehen, dass in meiner Box von 1994 ganze 11 CDs Musik von ihr vorenthalten sind. :(
ab (29.03.2013, 14:57): Ich sehe gerade, dass doch nicht so viel fehlt, es scheint bloß noch ein Konzert von Lalo aufgetaucht zu sein. Droben ist dann auch das Boccherini-Konzert, Albeniz und Couperin sowie das Tchaikovsky-Trio. Unklar ist mir, mit wem sie außer mit Barenboim noch die Brahms-Sonaten aufgenommen hat? ,Die bei Teldec erstmals erscheinen Konzert mit Saint-Saens und Dvorak sind leider nicht übernommen,
Leid tut es mir um die Britten-Sonate und das Lalo-Konzert, die ich gerne in meiner Box gehabt hätte. Auch das Tchaikovsky-Trio kann ich mir bei ihr gut vorstellen; muss ich mir mal anhören...
Du Prés Meriten sehe ich persönlich beim Elgar- und Saint-Saens-Konzert sowie bei den Beethoven Sonaten mit Bishop-Kovachevic. Ihre Schwächen empfinde ich stets bei ihrem unaustgegorenen Trillern, das mich mich stets aufs Neue irritiert. Eigentlich finde ich, dass ihre Musikalität mit der ihres Ehemanns Barenboim nie wirklich richtig zusammengepasst hat, mit einer Ausnahme: Ganz besonders schätze ich des Ehepaars ihre Interpretation beim dritten Satz der Franck-Sonate. Allgemein ist ihre Musikalität eine der ganz außergewönlichen des 20. Jahrhunderts :hello
EMI veröffentlichte einst frühe BBC Aufnahmen mit ihr, darunter war eine Aufnahme der 2. Cellosonate mit Ernest Lush am Flügel:
so sah die DCD einst aus.
Gruß Amadé
Maurice inaktiv (29.03.2013, 15:50): Weiter geht es mit Bruckers Te Deum und der Messe Nr.2,e-moll unter Helmuth Rilling.Eine sehr schöne Aufnahme,finde ich.
Alastair Miles, Derek Lee Ragin, John Mark Ainsley, Lynne Dawson, Donna Brown Ruth Holton, Neil Mackie, Philip Slane, Simon Oberst, Philip Salmon, Richard Savage Monteverdi Choir English Baroque Soloists John Eliot Gardiner
:hello Agravain
Maurice inaktiv (30.03.2013, 10:54): Oh,da hat jemand heute aber ein großes Programm vor sich...
Heute gibt es daraus die 3.Sinfonie,a-moll,"Schottische"...
Maurice inaktiv (30.03.2013, 12:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C3TF38Y2L._SL500_AA300_.jpg
Es ist schon eine sehr eigenwillige Musik,aber je mehr ich davon höre,um so glücklicher bin ich,es doch noch einmal versucht zu haben,mich diesen Werken zu öffnen.
Andréjo (30.03.2013, 14:31): Es sind wohl tatsächlich Evergreens der Neuen Musik, auch wenn ich nicht alles vom Hören kenne, was miclibs da listet.
Während mir aber nahezu alles von Ligeti sehr zusagt - das Violinkonzert, das Horntrio oder auch die 60er-Jahre-Nummern finde ich genial - (von Hartmann oder Penderecki ohnehin), habe ich schon meine Probleme mit dem Slowenen Globokar.
Magst Du ein wenig erläutern, was Dir wie an ihm gefällt - gerne auch an anderer passender Stelle - und /oder mir eine Einstiegsempfehlung geben? Grundsätzlich bin ich auch für alles Moderne sehr offen!
:beerWolfgang
Maurice inaktiv (30.03.2013, 15:23): Zur Moderne kann ich leider nicht viel beitragen,aber unterwegs gabs die "Leichte Muse" mit dieser schönen Neuerwerbung,die ich frisch aus dem Briefkasten geholt hatte.
Ich mag Sharon Kam sehr gerne hören.Mir liegt ihr Spiel auch mehr als jenes der Sabine Meyer.Es wirkt "wärmer" als deren Spiel....
VG,Maurice
Maurice inaktiv (30.03.2013, 16:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZVEHC3Q6L._SL500_AA300_.jpg
Auch hier wieder ein nordischer Komponist,der viel zu wenig bekannt geworden ist in unseren Graden...
VG,Maurice
miclibs (30.03.2013, 18:05): Original von Andréjo Während mir aber nahezu alles von Ligeti sehr zusagt - das Violinkonzert, das Horntrio oder auch die 60er-Jahre-Nummern finde ich genial - (von Hartmann oder Penderecki ohnehin), habe ich schon meine Probleme mit dem Slowenen Globokar.
Magst Du ein wenig erläutern, was Dir wie an ihm gefällt - gerne auch an anderer passender Stelle - und /oder mir eine Einstiegsempfehlung geben? Grundsätzlich bin ich auch für alles Moderne sehr offen! :beerWolfgang
Hallo Andréjo, wenn es dir darum geht, ausgehend von deinen musikalische Vorlieben, Vorschläge/ Anspieltipps für 'Neue Musik' zu bekommen, starte doch einen Thread. Ich denke, im gegenwärtigen Thread wären wir damit massiv 'off topic'. :wink
LG, Michael
miclibs (30.03.2013, 18:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JS4TqzRxL._SL500_AA300_.jpg Disk: 1 mit dem Arditti Quartett 1. Toshio Hosokawa: Silent Flowers (für Streichquartett) (1998) 2. James Dillon: Streichquartett Nr. 3 (1998) 3. Klaus Huber: Ecce Homines (für Streichquintett mit 2 Bratschen) (1998)
Maurice inaktiv (30.03.2013, 19:44): Oh,da hört jemand Hans Rott.Ich bin begeistert.Die Aufnahme habe ich auch erst vor relativ kurzer Zeit gehört und gekauft.Eine sehr gute Einspielung,wie ich finde.
Hier noch drei sehr gute Einspielungen dieses gigantischen Werkes :
Maurice inaktiv (30.03.2013, 22:41): Heute Abend stehen Komponisten aus dem russischsprachigen Raum an.Begonnen habe ich mit den Sinfonien Nr.1 & 2 aus dieser GE hier,die frisch mit der Post ankam :
palestrina (30.03.2013, 22:53): Heute aus der wunderschönen Box, die CD Nr .7 Stimmakrobatik vom feinsten , mit GEFÜHL und Nuancen ! Lucia, Gilda, Elvira(Puitaner ),Semramide , Dinorah. http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4053796000699.jpg
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (31.03.2013, 00:55): Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/51DnNoI8CUL._SL500_AA300_.jpg ...frisch aus dem Briefkasten.... :) Ganz groß! :times10 Ich schrieb früher: In der zeitgenössischen Musikszene habe ich mal wieder eine Stimme, die (mir) etwas zu sagen hat, gehört. Weitab von verkopften Abstraktismen oder postmoderner Beliebigkeit verschmelzt Bedrossian lt. Klappentext die Klang-Energie von Varèse mit dem Klanggestus des Free-Jazz. Das klingt nicht nur in der Theorie vielversprechend, sondern zeitigt überwältigende Ergebnisse - vielfältig an Xenakis erinnerned ("It" mit der schreiend-röhrenden Bassklarinette und den sägenden Striecherglissandi scheint mir sehr stark von "Anaktoria" inspiriert). Aber Bedrossian versteht es nicht nur, mit einem Orchesterensemble richtig Krach zu machen, sondern beherrscht auch die leiseren Töne; freilich weitab von postromantischen Anwandlungen. Und er erschafft bezwingende Formen, welche die komplexen Klanggewebe in Song-struktur artige Kanäle lenkt.
Hier ist gerade das biannuale Pflichtprogramm verklungen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61D9OXQ0Z-L._SL500_AA240_.jpg Georg Friedrich Händel; Messiah (Dublin Version, 1742); Susan Hamilton, Annie Gill, Clare Wilkinson, Nicholas Mulroy, Matthew Brook, Dunedin Consort & Players, John Butt
Maurice inaktiv (31.03.2013, 01:20): Mein Briefkasten hat mir DIE tolle GE heute "geschenkt",ist er nicht lieb gewesen zu mir?
Ich weiß, das mein Erlöser lebet ; denn Christ ist erstanden von dem Tod, der Erstling derer , die schlafen. (1 Kor .15,20)
Ein frohes und gesegnetes Osterfest wünscht Euch palestrina
palestrina (31.03.2013, 09:03): Danach : http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0691062037327.jpg
Wir sind erfreut , Das unser Jesus wieder lebt, Und unser Herz, So einst in Traurigkeit zerflossen und geschwebt , Vergisst den Schmerz Und sinnt auf Freudenlieder; Denn unser Heiland lebet wieder.
Retrospect Ensemble Metthews Halls Carolyn Sampson , Iestyn Davies, James Gilchrist , Peter Harvey.
LG palestrina
Jeremias (31.03.2013, 10:50): Zum Ostersonntag eine ganz besondere Aufnahme:
Eine tolle junge Pianistin! Sie ist die Lebensgefährtin eines alten Freundes von mir und weil ich ihr gegen ihren alten Vermieter geholfen habe, bekomme ich demnächst mal ein oder zwei Unterrichtsstunden :leb :leb
Maurice inaktiv (31.03.2013, 16:08): Ich hoffe,es bleibt bei UNTERRICHTSSTUNDEN AM KLAVIER??? :D
:engel :engel :rofl :engel :engel :hello :beer
VG,Maurice......Sorry,aber ich konnte es mir nicht verkneifen....
Maurice inaktiv (31.03.2013, 16:09): Eigentlich wollte ich ja DAS posten :
Jeremias (31.03.2013, 16:45): Original von Maurice André Ich hoffe,es bleibt bei UNTERRICHTSSTUNDEN AM KLAVIER??? :D
:engel :engel :rofl :engel :engel :hello :beer
VG,Maurice......Sorry,aber ich konnte es mir nicht verkneifen....
Ja, definitiv! Vielleicht noch kaffee danach mit meinem guten Freund, den ich viel zu lange nicht gesehen habe! Ich habe ohnehin derzeit ein anderes Objekt der Begierde :cool
...zur Zeit höre ich häufiger Xenakis wie andere Komponisten; ob das am Wetter liegt.... :)
Jeremias (31.03.2013, 19:25): Original von Maurice André Oje,Du arme Socke!!Da hatte ich wohl mehr Glück,beginne ab Juni meine zweijährige Umschulung....
Ich drücke Dir die Daumen,dass man Dir bald helfen kann....
VG,Maurice
Wieso arme Socke?
Maurice inaktiv (31.03.2013, 19:36): Wer geht schon gerne freiwillig zum Arbeitsamt?Das "arme Socke" war darauf gemünzt,weil Du was vom !Arbeitsamt verklagen" geschrieben hast.Selbst bei aller Ironie dabei,ist der Ärger mit einem Amt immer Käse.
Hier steht also "arm" nicht in Form von "pleite",sondern von "Wer dahin muss,der geht nicht freiwillig" dort hin.ICH hätte auch gerne darauf verzichtet,aber wenn die Firma pleite geht,für die man fast 10 jahre gearbeitet hat,weiß ich,wie man sich da fühlt.
Sollte es von Dir nur reine Ironie gewesen sein,um so besser!!
VG,Maurice
Andréjo (31.03.2013, 19:59): Jeremias hat als Beruf Rechtsanwalt angegeben. Da liegt dann innere Distanz zum Geschehen vor. :D
Was ich gerade höre? Vorhin ein paar Minuten Vinko Globokar. Dafür jetzt etwas wieder anderes, zeitlich aber vergleichbar einzuordnen. Die Mischung entspricht dann dem Osterwetter ...
die Sinfonie Angel of Lights und dann wohl auch noch das Orgelkonzert von Rautavaara:
Jeremias (31.03.2013, 20:08): Richtig, ich klage für andere ;)
Maurice inaktiv (31.03.2013, 21:01): lach,ok.....Ich schaue mir nicht an,was wer von Beruf ist.Dann klage mal....
VG,Maurice
Maurice inaktiv (01.04.2013, 00:44): So zuerst eine weitere Aufnahme von "Ma Vlast" von Smetana angehört.Dieses Mal mit Vaclav Neumann.Sie hat mir sehr gut gefallen,vor allem der sehr warme Orchesterklang.Für eine Live-Aufnahme auch klanglich sehr gut eingefangen.Ok,sie wurde in Japan aufgezeichnet,dort herrscht bekanntlich kein Mangel an hervorragendem Equipment.
Sehr schöne CD,auf die ich durch eine Klassik Heute.com-Kritik aufmerksam wurde.Wer Interesse hat,es gibt sie zur Zeit sehr günstig bei Amazon gebraucht zu kaufen.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (01.04.2013, 13:37): Und nun folgt diese hoch bewertete CD :
miclibs (01.04.2013, 14:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Gdli303qL._SL500_AA300_.jpg CD 2: Schonberg, Arnold: Serenade op. 24 fur Klarinette und Orchester (1920-23) 35:36 Berg, Alban: Lyrische Suite (1926) 27:22 Haubenstock-Ramati, Roman: Credentials or Think, Think Lucky (1961) 13:01
CD 6: Ferneyhough, Brian: Time and Motion Study III (1975) 22:33 Spahlinger, Mathias: Und als wir (1993) 16:10 Zender, Hans: Muji no Kyo (1975) 18:13 Kyburz, Hanspeter: Cells (1993) 13:35 Boulez, Pierre: Tombeau a la memoire du Prince Max Egon zu Furstenberg (1959) 7:18
...back to the roots (-> Schönberg)... :)
palestrina (01.04.2013, 14:31): Nochmals Britten gehört !
Leider nur mit kleinem Bild.Es ist die 2.Sinfonie von Ralph Vaughan Williams unter Sir Roger Norrington.Dazu die "Thomas Tallis-Fantasy" und "Serenade to Music".
miclibs (01.04.2013, 21:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41gMdheCcRL._SL500_AA300_.jpg Dedication (Zeitgenössische Musik für Trompete, Posaune und Klavier) Werke von Willscher, Zoubek, Leistner-Mayer, Heider, Pflüger, Acker
miclibs (02.04.2013, 11:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/511R77coecL._SL500_AA300_.jpg 1. No Time At All 2. No Time At All 3. La Chute d'Icare 4. Incipits 5. Les Froissements d'Ailes de Gabriel
Maurice inaktiv (02.04.2013, 16:28): Heute sind erst mal folgende CDs an der Reihe :
Das ist das legendäre Konzert,als er nach 40 Jahren wieder "sein" Orchester dirigeren durfte.Es ist das Eröffnungskonzert zum "Prager Frühling" 1990...
Und jetzt zum Abschluss noch Delius unter Handley :
CD 8: Sergei Rachmaninoff: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 Sinfonieorchester der Nationalen Philharmonie Warschau, Stanislaw Wislocki (vermutlich 1958)
Sergei Prokofieff: Klavierkonzert Nr.1 des-Dur op. 10 Prager Sinfoniker, Karel Ancerl (1954)
Grüsse :hello Stefan
Jürgen (03.04.2013, 08:32): http://images.music-story.com/img/album_N_320/nikolaus-harnoncourt-brahms-ein-deutsches-requiem-op-45.jpg
Ein Deutsches Requiem, Harnoncourt 2010
Thomas Hampson - Bariton Genia Kühmeier - Sopran Wiener Philharmoniker & Arnold Schönberg Chor, Nikolaus Harnoncourt
"Im Nebel", in Erinnerung an einen Konzertbesuch mit A.Schiff, bei dem er auch dieses Stück spielte.
miclibs (03.04.2013, 12:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51DX1jPrvKL._SL500_AA300_.jpg Schubert - Sq 13-15 (gestern beim Fussball ohne Ton :) )
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sHloNHrKL._SL500_AA300_.jpg CD 4 +Steen-Andersen: Double up +Wyschnegradsky: Arc-en-ciel op. 37; Ar-en-ciel II +Haas: Limited approximations
...Double-up von Steen-Andersen ist spannend,witzig und niemals langweilig. Dafür kommt die CD oder das FLAC-Pendant häufig zum Einsatz... :)
Maurice inaktiv (03.04.2013, 12:26): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41D924TZG9L._SL500_AA300_.jpg
Guten Morgen.....
VG,Maurice
Maurice inaktiv (03.04.2013, 13:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DJFVYTY0L._SL500_AA300_.jpg
Weyse ist hier nicht gerade sehr bekannt,da er 1789 nach Dänemark ausgewandert ist und in Kopenhagen tätig war.Diese beiden Sinfonien,Nr.6 und 7 wurden um 1799/1800 geschrieben,sind noch sehr "klassisch" gehalten,aber viersätzig.
VG,Maurice
Jürgen (03.04.2013, 15:27): http://russiancdshop.com/velke%20rcd/dda25095.jpghttp://russiancdshop.com/velke%20rcd/dda25096.jpg
Sergei Dukachev - Klavier
Rachmaninov:
Corelli Variationen Sieben Préludes Morceaux de fantaisie Op.3 (Nr.1 & 3) Drei Etudes Sonate Nr.2
Prokofiev:
Sonaten Nr.2 & 7 Vier Stücke aus Romeo und Julia Visions fugitives Op.22
Ich habe noch nie etwas von dem Pianisten gehört, aber mit Morceaux de fantaisie und Romeo und Julia auf Klavier schließe ich bei mir Lücken.
Grüße Jürgen
Cantus Arcticus (03.04.2013, 16:15): Nach Richter nun bei mir: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51DZRcMOwqL.jpg
Cetay (inaktiv) (04.04.2013, 07:24): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51y6JFkMcYL._SL500_AA300_.jpg Robert Schumann; Streichquartett op. 41/1; Delian Quartett
Erneut. Das gefällt mir richtig gut. Da ich Schumanns Klavier- und Orchestermusik überhaupt nicht mag, ist das entweder eine Bestätigung für die These, dass Komponisten bei Quartetten häufig viel fortschrittlicher, kühner und experimenteller vorgehen als bei Sinfonien und Konzerten oder es liegt an den Interpreten, die mich schon mit ihrer fulminanten Haydn-CD in den Bann gezogen haben.
miclibs (04.04.2013, 12:19): http://boutique.ina.fr/medias/produit/cd_grm_schaefferoeuvremusicale.jpg Pierre Schaeffer - L'Oevre Musicale Volume 1: Les Incunables (1948-1950) + Cinq Études De Bruits + Diapason Concertino + Suite Pour 14 Instruments Volume 2: Les Œuvres Communes (1950-1953 Et 1988) + Symphonie Pour Un Homme Seul + Écho D'Orphée Volume3 und 4 kommen später
...Pierre Schaeffer, Namesgeber der 'musique concrète' (Abstrahierung von 'konkreten' Alltagsgeräuschen)... :)
Maurice inaktiv (04.04.2013, 16:07): Bis jetzt noch sehr wenig.Manchmal muss ich halt auch was Anderes machen....
Maurice inaktiv (05.04.2013, 00:24): Und mal wieder eine weitere Einspielung Smetanas Ma Vlast.Dieses Mal mit Vladimir Válek am Pult des Prager Radio-Sinfonie-Orchesters von 1991
Es ist bis jetzt die schwächste Einspielung aller von mir bereits gelauschten Aufnahmen.Válek hat viel zu wenig von den Dynamik-Möglichkeiten Gebrauch gemacht.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (05.04.2013, 02:41): Zuerst mal was "Leichtes",dieses Mal eine CD mit "The Last Night of the Proms",aufgenommen 1997 vom Royal Philharmonic Orchestra.Den Dirigenten kann ich leider nicht benennen,da es darüber keinerlei Angaben gibt.
Es sind die Orchesterwerke von Frank Bridge,hier die hervorragende 6-CD-Box von Chandos,unter Richard Hickox und dem BBC National Orchestra of Wales.
Gute Nacht dann schon mal....
Maurice
Cetay (inaktiv) (05.04.2013, 05:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61G-qdNdxtL._SL500_AA240_.jpg Michael Gordon, David Lang & Julia Wolfe (Musik), Deborah Artman (Text); Shelter (Bühnenoratorium für 3 Soprane, Bläserquintett, Trompete, Posaune, Tuba, Klavier, Schlaginstrumente, E-Gitarre, E-Bass, Streichquartett und Kontrabass); Ensemble Signal, Brad Lubman
Gemeinschaftskompositionen sind auch heute noch die Ausnahme. Mir gefällt das Resultat dieser Kollaboration -Postminimalismus der ganz unverhohlen mit der zeitgenössischen U-Musik flirtet- ganz ausgezeichnet.
Cetay (inaktiv) (05.04.2013, 06:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51YteC%2Bo6VL._SL500_AA240_.jpg "Here (and there)" - music for piano and electronics; Jeri-Mae G. Astolfi
Phillip Schroeder; Crystal Springs Ed Martin; Swirling Sky Jeff Herriott; Green Is Passing Brian Belet; Summer Phantoms: Nocturne Tom Lopez; Confetti Variations Jim Fox; The Pleasure of Being Lost
Das Quintett und Quartett auf einer CD, das gibt es nicht alle Tage.
Das Leipziger Streichquartett und Hartmut Rhode an der Viola.
Fazit: Werke und Klang -> Empfehlenswert :engel
Gruss :hello Stefan
miclibs (05.04.2013, 17:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/513baYwQwfL._SL500_AA300_.jpg 1. Watt-Concerto pour trombone et orchestre 2. Galim-Concerto pour flute solo et orchestre a cordes 3. Celo-Concerto pour violoncelle et orchestre/I 4. Celo-Concerto pour violoncelle et orchestre/II 5. Celo-Concerto pour violoncelle et orchestre/III 6. A quia-Concerto pour piano et orchestre/I 7. A quia-Concerto pour piano et orchestre/II 8. A quia-Concerto pour piano et orchestre/III
Josef Suks Trauersymphonie Asrael . Eine Musik , die als Totenklage auf Antonin Dvorak, den Lehrer und Schwiegervater des Komponisten, sowie auf Suks Gemahlin Ottilie komponiert wurde. Eine Geschichte über den Schmerz , der unerträglich scheint, aber auch eine Geschichte über dessen Überwindung , über die Suche nach Trost und Hoffnung !
Für mich was ganz neues . Unglaublich Eindrucksvoll !!!!!
LG palestrina
Maurice inaktiv (06.04.2013, 03:19): Nach einigen Stunden Schlaf bin ich wieder da....
Einfach wunderbar....Delius unter Sir Thomas Beecham.Hier die Doppel-CD mit den Studioeinspielungen in Stereo aus den 50-er Jahren.
Vielen Dank für diese Empfehlung hier aus dem Forum!!Klasse!!Ich bin zum großen Delius-Fan geworden.
Maurice inaktiv (06.04.2013, 05:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51uHr129DUL._SL500_AA300_.jpg
Robert Hermann (1869-1912),in der Schweiz (Bern) geborener Komponist,der bei Leipzig lange Zeit lebte und tätig war,war Schüler von Humperdinck.Seinen Stil zu beschreiben,ist nicht einfach.Er gehörte nicht zu der Menge Komponisten,die von Wagner beeinflusst wurden,sondern einen eigenen Weg ging.
Bei mir haben die beiden Sinfonien Nr.1 & 2 (geschrieben 1895 und 1905) einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen,so dass ich sie mir noch einmal anhören werde später.Dies Alles gibts auf Sterling.
William Grant Still,Sinfonien Nr. 2 & 3 , "Wood Notes".Naxos CD.Still,der erste Schwarze,dessen Kompositionen erfolgreich aufgeführt wurden,schrieb eher "jazzig-bluesig" als konzertant klassisch,wie wir es kennen.
Mich erinnert seine Musik mehr an Filmmusik,denn als Konzertmusik.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (06.04.2013, 11:21): So,zum Aufstehen gehts mit Carl Stamitz los :
Die zwischen 1947-52 entstandene, spätestromantische Symphonie endet nach der heroisch-dunklen Dramatik des ersten Satzes, den gespenstischen Momenten des Scherzo/Trios und der Tragik des Adagios in einem lichten, triumphalen Finale. Sie ist sehr eigenwillig und farbenreich instrumentiert.
Maurice inaktiv (06.04.2013, 12:22): Gestern war die zweite CD dran,heute die erste.Delius unter Sir Thomas Beecham :
Marcel Dupré , Organ Works,Vol.3 - Complete Music for Organ and Orchestra
Concerto e-moll,op.31,für Orgel und Orchester , Cortege et Ltanie,op.19,Nr.2 für Orgel und Orchester , Poeme héroique,op.33,für Orgel mit Trompeten,Posaunen und Schlagzeug & Sinfonie in g-moll,op.25,für Orgel und Orchester,op.25
David Jay McKinley (Orgel) + Columbus Indiana Philharmonic /David Bowden
VG,Maurice
Maurice inaktiv (07.04.2013, 03:57): Zum Abschluss vor der Nachtruhe gibt es Max Reger :
Cetay (inaktiv) (07.04.2013, 12:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61jn9GEbd9L._SL500_AA240_.jpg Paul Elwood; "Stanley Kubrick's Mountain Home"; John Hartford, Matthew Combs, Hank Roberts, Ilana Davidson, Min Xiao-Fen, The Callithumpian Consort, Stephen Drury
Auf dieser CD werden drei kurze traditionelle appalachische Volkslieder und drei ausgedehntere klassisch-avantgardistische Kompositionen für "folkloristische" Soloinstrumente mit Orchester gegenübergestellt. Die Frage, wie man auf so etwas kommt, weicht schnell dem Erstaunen darüber, wie gut das funktioniert - welch stimmiger Fluss dieses Album durchzieht. Herzstück ist das die beiden Welten collagenhaft kontrastierede, 25-minütige Titelstück für Sopran, Violine, Flöte, Banjo, Klavier und Streicher. Hier werden auf faszinierende Weise Ideen von Charles Ives und John Cage aufgegriffen und gleichsam den Kunstverstand ansprechend wie höchst unterhaltend verwirklicht.
Jeremias (07.04.2013, 13:03): Ich kenne eine Geigerin, die nächstes Jahr das 2. Konzert von Dohnanyi unter Augustin Dumay in Osaka spielen wird. Sie hat mir dringend empfohlen es zu hören, also gekauft und gerade reingeschoben. Eine ganz ganz tolle CD und nicht zuletzt auch der Walzer ist einer der schönsten seiner Art überhaupt!
Maurice inaktiv (07.04.2013, 13:17): So etwas nenne ich Zufall....Gerade habe ich mir diese CD zur Hand genommen,um sie später zu hören,wenn ich wieder Aufnahmen aus dem 20.Jahrhundert hören werde :
Nikos Athinäos dirigiert das Philharmonische Orchester Frankfurt/Oder auf Signum
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (07.04.2013, 19:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61tVJTWvuVL._SL500_AA240_.jpg Carl Orff, Trionfo di Afrodite, Concerto scenico; Dagmar Schellenberger, Lothar Odinius, Lisa Larson, Eva Maria Nöbauer, Barbara Reiter, Robert Swensen, Klaus Kuttler, Alfred Reiter, Mozart Chor Linz (Balduin Sulzer), Münchner Rundfunkorchester, Franz Welser-Möst
Was ist das für fantastische, rituell-futuristische Musik? Kaum zu glauben, dass das Teil 3 einer Triologie sein soll, zu der auch die Carmina Burana (als erster Teil) gehört.
Maurice inaktiv (08.04.2013, 02:08): Mein Nachtprogramm sieht doch anders aus als geplant.Nun wird es eine "Französische Nacht",zunächst mit Georges Bizet :
Die leichtgewichtige Sinfonie in C-Dur,dazu die L'Arsienne Suiten Nr.1 & 2 ,hier mit der Acadamy of St.Martin in the Fields unter Sir Neville Marriner.EMI Red Line
Adolphe Biarent, Oeme heroique,Rapsodie wallone pur piano et orchestre und Contes d'Orient ,Solistin Diane Andersen,Klavier,Dirigent Pierre Bartholomée.
Jetzt probiere ich es mal mit Schlafen....
VG,Maurice
Jürgen (08.04.2013, 09:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JkdcizpXL._SL500_AA300_.jpg
Es ist eine neue Variante,hier mit dem SWR-RSO Baden-Baden unter Zdenek Macal,einem viel zu wenig gewürdigten Dirigenten aus Tschechien.
Eine durchaus achtbare CD,mit einem hervorragenden Orchester,aber das ist ja bestens bekannt.Stimmige Tempi und schönes Spiel des Orchesters auch in den leisen Passagen.
Das Violinkonzert in cis-moll,op.32-übrigens eine recht ungebräuchliche Tonart, sowie "Pitbroch",eine Suite für Violine und Orchester.Hier von Helios/Hyperion.Solist ist Malcolm Stewart,ein recht bekannter Konzertmeister und Violinsolist auf der Insel.Dirigenten sind Vernon Handley (Violinkonzert) und David Davies.
palestrina (08.04.2013, 20:42): Den Lohengrin nochmal zum Vergleich angehört, aber ich komme einfach mit der Stimme von Jess Thomas nicht zurecht ! Die Gruemmer ist schon toll als Elsa ! http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099945646522.jpg
LG palestrina
palestrina (08.04.2013, 20:57): Und jetzt noch hieraus die 5te !
Maurice inaktiv (08.04.2013, 21:00): Wie findest Du denn Maazels Einspielungen der Sibelius-Sinfonien?
VG,Maurice
palestrina (08.04.2013, 21:53): Na ja, lieber Maurice ich habe wenig Vergleichs Möglichkeiten, habe einen guten Freund gefragt , und er hat mir zu der GA geraten ! Also kurz und gut, was ich bisher gehört habe ist sehr schön und gefällt mir auch, besonders schön fand ich die 2te Sinfonie. Die 4te ist ein bischen vertrackt , kam nicht so gut mit ihr zurecht. Aber das Dirigat finde ich ausgesprochen gut von Maazel !
LG palestrina
Maurice inaktiv (08.04.2013, 22:42): Ok,danke Dir für die Info.Ich bin kein großer Maazel-Fan,deshalb habe ich mal nachgefragt.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (08.04.2013, 22:45): Bei mir gibt gerade Mal Leonard Bernstein : http://ecx.images-amazon.com/images/I/41UL8ZV0c0L._SL500_AA300_.jpg
Leonard Bernstein dirigiert eigene Werke.Hier Divertimento for Orchestra,Slava,A Musical Toast,Three Meditations aus "Mass" und Halil.
Solisten sind Mstislav Rostropowitsch (Cello) und Jean-Pierre Rampal (Flöte) mit dem Israel Philharmonic Orchestra.DG
Dann sage ich auch schon Gute Nacht!
VG,Maurice
Maurice inaktiv (09.04.2013, 02:56): Als "Meine kleine Nachtmusik" läuft dieses Mal dieses Programm bei mir :
Richard Franck : Symphonische Fantasie,op.25 , Serenade für Voiline und Orchester,A-Dr,op.30 , Serenade für Violoncello und Orchester,C-Dur,op.24,u.a. , Sterling
Württembergische Philharmonie Reutlingen , Cond.: Christopher Fifield
Die Zusammensetzung des Namens alleine verspricht doch eine schöne CD : Richard für Richard Wagner , Franck für Cesar Franck.
Richard Hol : Sinfonien Nr.1 & 3 ,Resisdenzorchester Den Haag,Leitung Matthias Bamert.Natürlich eine Chandos-Einspielung.
Richard Hol (1825-194) liegt von den Lebensdaten genau zwischen Lalo und Franck.Die insgesamt 4 Sinfonien sind wieder eine Ausgrabung von Matthias Bamert und stehen natürlich noch ganz im Zeichen der Romantik.
VG,Maurice
Jürgen (09.04.2013, 09:39): http://www.arkivmusic.com/graphics/covers/non-muze2/large/133937.jpg
Ich höre Ausschnitte aus dem Wiener Parsifal unter Thielemann, 2005. Plácido Domingo (Parsifal) Franz-Josef Selig (Gurnemanz) Waltraud Meier (Kundry)
Zur Auflockerung streue ich etwas Bach dazwischen: http://www.arkivmusic.com/graphics/covers/non-muze2/large/861020.jpg
James P.Johnson,einer der führenden Stride-Pianisten im Jazz,war auch klassisch komplett ausgebildet.Sein Lehrer war Schüler von Rimskij-Korsakov,bei dem er auch Komposition und Harmonielehre erlernte.
Hier werden einige seiner wichtigsten Werke vom Columbus SO unter der damals noch unbekannten Marin Alsop eingespielt.Die Solostellen werden teilweise von Jazzmusikern gespielt.
Hier die günstige Alternative,gleicher Inhalt,anderes Cover :
Eine wirklich wunderbare Einspielung mit dem viel zu wenig gewürdigten Dirigenten Herbert Kegel und der Dresdner Philharmonie."Die Harmonie der Welt"-Symphonie für großes Orchester und die "Pittsburgh Symphony".Alles bei Berlin Classics erschienen.
VG und Gute Nacht,Maurice
Jürgen (10.04.2013, 11:19): http://musikdrehscheibe.de/img8_g/c69536_g.jpghttp://userserve-ak.last.fm/serve/300x300/32987849.jpghttp://media.libri.de/shop/coverscans/440/4403717_4403717_xl.jpg http://www.booklooker.de/images/cover/user/0447/3410/Ym4wMDA3.jpghttp://www.jpc.de/image/w600/front/0/0723723789129.jpg
Parsifal, Vittorio Gui 1950 Italienisch gesungen
Africo Baldelli - Parsifal Maria Callas - Kundry Boris Christoff - Gurnemanz Rolando Panerai - Amfortas Giuseppe Modesti - Klingsor RAI Symphony Orchestra & Chorus, Vittorio Gui Live, Rom 20./21. November 1950
Eine Information vorab: Die Tonqualität ist schwer zu ertragen, aber man kann sich ein wenig daran gewöhnen.
Ich habe mir die Aufnahme wegen Maria Callas besorgt und stelle nun fest, dass ihr Timbre sehr gut zur Kundry passt. Ich kann leider nicht beschreiben, warum mich ihre Darbietung trotzdem kalt lässt. Hörenswert ist diese Aufnahme aber wegen Boris Christoff als Gurnemanz. Wunderbar, wie er die Kantilenen auskostet. Das ist ein Andres.
Die italienische Sprache stört mich hingegen weniger.
Grüße Jürgen
Maurice inaktiv (10.04.2013, 13:39): Mein Tag hat bereits mit Schubert begonnen :
Aus der GE aller Sinfonien plus Fragmente unter Sir Neville Marriner.Hier dann die "Unvollendete" in der vollendeten Fassung von Brian Newbould ,dazu die Symphonischen Fragmente in D-Dur und Die Sinfonie Nr.7,e-moll in der Brian Newbould-Fassung,ebenso die Sinfonie Nr.10 in der Newbould-Fassung.Auf Philips
Es mögen nur "Spielereien" gewesen sein,ich finde es aber durchaus faszinierend.Bei Bruckner und Mahler wurde es ja auch gemacht bei deren unvollendeten Sinfonien Nr.9,bzw. Nr.10
Ein Bruckner, den ich so noch nicht gehört habe bisher..... ich höre Sachen, die mir bis anhin verborgen geblieben sind. Dabei ist diese Aufnahme nun wirklich nicht "state-of-the-art".
Orff: Carmina Burana Barbara Bonney - Sopran Frank Lopardo - Tenor Anthony Michaels-Moore - Bariton Arnold Schoenberg Chor Wiener Sängerknaben Wiener Philharmoniker, André Previn Liveaufnahme, Wien, Musikverein, Großer Saal, Oktober 1993
Ein wenig akademisch, der Previn. Mir fehlt das Tänzerische. Dafür sehr detailliert.
Schubert: Sinfonie Nr.8 h-moll D 759 (Unvollendete) Les Musiciens du Louvre Grenoble, Marc Minkowski Liveaufnahme durch den ORF, Wiener Konzerthaus, März 2012
Grüße Jürgen
Maurice inaktiv (10.04.2013, 16:10): Die Carmina Burana wird bei mir heute Abend auch mal wieder aufgelegt.Mal schauen,für welche Aufnahme ich mich entscheiden werde dann.
Schumanns Sinfonien Nr. 2 und 4 (letztere in der Original-Fassung),u.a. Dausgaard finde ich einen prima Dirigenten,der sehr oft den richtigen Zugang zur Musik vermitteln kann.
Für mich neben der legendären Jochum-Einspielung die beste Aufnahme dieses Werkes.Vor allem die hier so überragend rhythmische und federnde Interpretation durch die Berliner Philharmoniker und Sir Simon.
er Chor ist auch absolute spitzenklasse!!!!
VG,Maurice
ar (10.04.2013, 23:07): Wie sind die Sänger?
Maurice inaktiv (11.04.2013, 01:00): Ich finde,die Sänger sind hier ausgezeichnet.Es singen Sally Matthews,Lawrence Brownlee und Christian Gerharher.
Ich bin jetzt keine große Leuchte,was die Sangeskünste angeht,aber meiner hier bescheidenen Meinung nach gibt es an der ganzen Einspielung nichts Großes zu bemängeln.
Ein wirklich toller Chor,sehr gute Sänger und ein Orchester der Spitzenklasse.Ich kenne Einspielung,die so rhythmisch und "tänzelnd" wirkt wie jene unter Rattle.
Die Aufnahme ist für mich auf dem gleichen Niveau wie die berühmte Jochum-Einspielung,die ich selbstverständlich auch besitze und liebend gerne mir anhöre.
VG,Maurice
PS : Vielleicht noch zwei Kritiken der Fachpresse :
Louis Moreau Gottschalk , Complete Works for Orchestra , Hot Springs Festival Symphony Orchestra , Cond.: Richard Rosenberg plus Solisten
Bei Gottschalk komme ich mir immer vor wie im alten New Orleans.Hier scheinen sich Klassik und Jazz zu treffen.Er schrieb erstaunlich modern,wenn man bedenkt,dass er ein Zeitgenosse von Bruckner,Brahms oder Wagner gewesen ist.
Es ist bereits lateinamerikanisches Feeling mit dabei,was dann später bei Revueltas,aber auch bei den Jazzern um die Karibik-Inseln häufig zu hören war.
Und weil ich gerade in dem südamerikanischen Fieber bin,schiebe ich noch diese wundervolle CD schnell rein:
Fiesta!!Von und mit Gustavo Dudamel und seinem Simon Bolivar Youth Orchestra of Venezuela
VG,Maurice
PS : Sollte ich etwas wirr schreiben,bitte ich um Nachsicht,denn ich begieße beim Hören den Sieg meines FC Bayern.... :D
VG,Maurice :beer :leb
Cetay (inaktiv) (11.04.2013, 07:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ejWHruzoL._SL500_AA240_.jpg Beethoven; Streichquartett Nr. 6 B-Dur op. 18/6; Quartetto di Cremona
Schöngeistig geht anders. Die Cremoneser sind für das Quartett, was Thomas Fey für das Kammerorchester ist. Und so wie Feys extremistische Interpretationen bei Haydn besser funktionieren als bei Beethoven, so gilt das im gleichen Maße für die Extremisti di Cremona. Dennoch: Ich liebe das Spiel und den Klang der Italiener und es ist verblüffend, wie modern sie die Klassiker klingen lassen. Man höre die langsame Einleitung zum Finale von op. 18/6 und staune. Das ABQ wirkt danach wie Fahrstuhlbeschallung auf dem Weg zur Ü 80-Party. Auch wenn es die Kulturwächter nicht wahrhaben wollen: So muss man Streichquartett heute darbieten, um neue und vor allem jüngere Hörerschichten zu gewinnen. Haben sie erst mal den Geschmack daran gefunden, lernen sie früher oder später auch die Vorzüge von ausgewogeneren Herangehensweisen zu schätzen. (Der Ausdruck "sie" extrapoliert in diesem Fall meine eigenen Erfahrungen spekulierend ins Allgemeine.)
Maurice inaktiv (11.04.2013, 08:27): Heute starte ich mit folgender CD :
Frederic Lamond : Sinfonie in A-Dur,op.3 ,u.a.BBC Scottish SO unter Martyn Brabbins,Hyperion.
Ein beruhigender Start in den Tag,nachdem die nacht doch recht ausgelassen war.... :wink
Einen guten Morgen an alle wünsche ich dann auch gleich mal....
Maurice
Amadé (11.04.2013, 09:01): Original von Maurice André Für mich neben der legendären Jochum-Einspielung die beste Aufnahme dieses Werkes.
Welche Jochum Einspielung meinst Du, die Mono-Aufnahme von 1952 oder die Stereo von 1968? Legendär waren beide keineswegs, nur eine große Firma stand dahinter und sorgte für guten Absatz! Als legendär kann man eher die Sawallisch-Einspielung von 1957 bezeichnen, die unter Aufsicht des Komponisten entstand. Die m.E. beste jedoch wurde mit Herbert Kegel in Leipzig eingespielt. Beide Produktionen gibt es nun zusammen in einer Doppel-CD für wenig Geld:
Maurice inaktiv (11.04.2013, 09:23): Ich meine die 68-er Aufnahme.Diese ist definitiv legendär,und wird auch allgemein sehr hoch eingeschätzt,nicht nur von mir.
Sawallischs Einspielung kenne ich nicht,doch denke ich mal,dass er der richtige Mann dafür gewesen war damals.Allerdings musste er sich 1956 noch seine Sporen erst verdienen,war ja erst am Anfang seiner späteren Weltkarriere gewesen.
Ich finde auch nicht,dass Jochum so sehr vond er DG protegiert wurde wie das ein Herr von K. oder auch eine Lenny Bernstein wurde.
Sawallisch war für die EMI tätig,das war damals auch schon keine Bauchladen-Firma mehr gewesen,so ist es nun mal nicht.
Ich bin kein Freund von Mono-Aufnahmen,werde aber hier,wie auch bei Talichs "Ma Vlast" eine Ausnahme machen,um mir direkt meinen Eindruck zu holen.Das Original von EMI habe ich gerade für sagenhafte 3,88 € incl.Versand beim grißen A erworben.
Herbert Kegels Einpsielung kenne ich NOCH nicht,sie ist aber unterwegs zu mir,dann aber die komplette Triologie.
Es gibt von Jochum auch noch eine Aufname mit dem SO des BR,aber über sie wurde nie etwas geschrieben,ich habe es nur zufällig mal gesehen.
Gestern Abend habe ich mir Rattles Aufnahme angehört,die ich seit einiger Zeit im Besitz habe,und auch schon öfter mal gehört habe.
Auch diese Einspielung finde ich hervorragend gelungen.Hier stimmen die Solisten und der Chor und das Orchester sind hervorragend.
Mehr kann ich dazu im Moment nicht schreiben.Natürlich hat da jeder seine Favoriten.Man könnte auch Zubin Methas Einspielung oder Anatal Doratis Aufnahme loben,aber das würde zu weit führen hier.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (11.04.2013, 09:26): Und etwas mehr "teutonisch" geht es hier zu gerade :
Sfantu (11.04.2013, 10:23): Original von Maurice André Für mich neben der legendären Jochum-Einspielung die beste Aufnahme dieses Werkes Original von Amadé Als legendär kann man eher die Sawallisch-Einspielung von 1957 bezeichnen Original von Maurice André Ich meine die 68-er Aufnahme. Diese ist definitiv legendär
Was genau habe ich mir eigentlich unter legendär und definitiv legendär vorzustellen? Sind durch diese Aufnahmen hervorgerufene Marienerscheinungen bezeugt? Haben sie den Sturz von Despoten ausgelöst? Sind die betreffenden Taktstöcke irgendwo gegen Eintritt in alarmanlagengesicherten Vitrinen zu bestaunen?
Bitte um Aufklärung.
Sfantu
Maurice inaktiv (11.04.2013, 12:26): Sfantu,sei mir nicht böse,aber wer mit so viel Ironie schreibt,bekommt dazu von mir eigentlich keine sinnvolle Antwort.
Die von mir so bezeichnete Aufnahme wird bis heute zu den besten Aufnahmen der Carmina Burana von jedem mir bekannten Fachmagazin und Fachjournalisten gezählt.
Wenn Dir abgebrochene Taktstöcke wichtiger sind,würde ich mir an Deiner Stelle welche kaufen.Mit denen kannst Du dann machen was immer Du willst.
Mir selbst gefällt diese Aufnahme seitdem ich sie vor vielen Jahren erworben habe,da sowohl die Sänger-Riege,der Chor als auch das Orchester absolut erstklassig sind.
Das habe ich auch schon genug geschrieben,was daran für Dich nicht zu verstehen ist,vermag mir nicht so recht ins Hirn gehen.Vielleicht stehe ich heute auch extrem auf der Leitung,mag sein.
Wenn DU anderer Meinung bist,dann lasse uns von Deinen bedeutungsvollen Gedankengängen und Erleuchtungen wissen,dann aber bitte unter "Carl Orff" im entsprechenden Bereich hier im Forum.
Allerfreundlichst, Maurice :hello
Jürgen (11.04.2013, 15:21): Original von Sfantu Was genau habe ich mir eigentlich unter legendär und definitiv legendär vorzustellen? ........... Bitte um Aufklärung.
Sfantu
Legendär leitet sich ja von Legende ab, und dazu bietet Wikipedia einige Erläuterungen, von denen zwei wunderbar passen:
Original von Wikipedia Legende (v. lat. legenda „die zu lesenden (Stücke)“) steht für:
ein Produkt, das „Kultstatus“ erreicht hat, siehe Kult (Status) Moderne Sage, eine verbreitete Behauptung, Erzählung, die nicht belegt werden kann, oder grotesk übertrieben wirkt.
Welche der beiden Deutungen zutreffender ist, kann ja jeder nach belieben für sich selbst entscheiden. :D
Grüße Jürgen
Sfantu (11.04.2013, 16:15): Original von Maurice André Wer mit soviel Ironie schreibt,bekommt dazu von mir eigentlich keine sinnvolle Antwort Da bin ich aber froh und dankbar, dass ich dann doch eine bekam. Wer freilich hinter Ironie gleich Infanterie wettert, für den werd' ich fürderhin selbstredend wieder die Glacéhandschuhe überstreifen, bevor ich die Tastatur benutze. Original von Maurice André Die von mir so bezeichnete Aufnahme wird bis heute zu den besten Aufnahmen der Carmina Burana von jedem mir bekannten Fachmagazin und Fachjournalisten gezählt. Original von Maurice André Mir selbst gefällt diese Aufnahme seitdem ich sie vor vielen Jahren erworben habe,da sowohl die Sängerriege,der Chor als auch das Orchester absolut erstklassig sind. Siehst Du? Mit der Beschreibung kann ich etwas anfangen. Wir sitzen hier im Forum eben nicht leibhaftig zusammen um uns auszutauschen. Wenn ich über Musik lese, dem Gegenüber aber keine direkte mündliche Nachfrage stellen kann, dann freu' ich mich, von möglichst genauen Eindrücken zu erfahren. Original von Jürgen - ein Produkt, das "Kultstatus" erreicht hat Danke Jürgen, ich weiss - jeder und alles, der/das irgendwo im modernen Medienstrudel mit einem gewissen Eventcharakter belegt wird, ist augenblicklich legendär. "Legendär" sind für mich König Arthus oder Wilhelm Tell, etwas, das in dunkler, mythischer Vergangenheit liegt. Inzwischen wird dieser Begriff inflationär für alles gebraucht, was als überdurchschnittlich angesehen wird. Original von Maurice André Wenn DU anderer Meinung bist,dann lasse uns von Deinen bedeutungsvollen Gedankengängen und Erleuchtungen wissen,dann aber aber bitte unter "Carl Orff" im entsprechenden Bereich hier im Forum Die Trionfi unter Jochum stehen auch in meiner Sammlung und ich möchte sie nicht missen. Zum Teil aufgrund der auf meine Nachfrage von Dir gelieferten Argumente. Mir ging es um den sorgsamen Umgang mit Sprache, mit Inhalt und Form. Und eben drum erlaub' ich mir, das hier anzumerken und nicht im Orff-Faden. Danke, aber das zu entscheiden, krieg' ich gerade noch selber hin.
Maurice inaktiv (11.04.2013, 16:50): Sfantu,das war von mir keinesfalls bösartig gemeint,was Deine Entscheidungen angeht.
HIER ist in aller erster Linie das Forum "Was ich gerade höre",und nicht,"Warum ich das gerade höre",oder "Was mir an dieser Aufnahme so gut gefällt",deshalb habe ich hier bis jetzt nur sehr selten mich ausführlicher geäußert.
Deshalb gibt es,vermute ich mal auch so ganz selbstständig,die entsprechenden Bereiche,in denen dann ausführlicher darüber berichtet werden kann oder gar soll.
Warum Du,der die Aufnahme ebenfalls besitzt,Dich hier jetzt als Oberlehrer oder Oberwächter aufspielst,wird Dein Geheimnis bleiben.
Um es Dir gleich passend frendlichst von mir mitzuteilen : Ab sofort werde ich die Kurzfassung hier beibehalten und keine Romane mehr schreiben.
Es muss wohl in jedem Forum jemand wie Du vorhanden sein,der sich bemüht fühlt,durch "Spitzfindigkeit" und "Bauernschläue" sich hervortun zu müssen.Schade....
Maurice
Amadé (11.04.2013, 18:18): Original von Maurice André Es muss wohl in jedem Forum jemand wie Du vorhanden sein,der sich bemüht fühlt,durch "Spitzfindigkeit" und "Bauernschläue" sich hervortun zu müssen.Schade....
Langsam, langsam, das ist ungerechtfertigt starker Tobak. Du möchtest Deine eben gehörten Werke vorstellen, verbindest jedoch oft damit Statements anderer, z. B. aus Zeitschriften oder von amazon. Dadurch entsteht der Eindruck des Richtigen, des Seriösen, des Unumstößlichen, den Du auch zu teilen scheinst. Das fordert doch den Widerspruch Andersdenkender heraus und hat nichts mit Oberlehrerhaftem Gehabe oder Bauernschläue sondern mit berechtigter Kritik zu tun. Diese sollte man bedenkend zur Kenntnis nehmen und nicht gleich lospoltern oder Böswilligkeiten vermuten. Nichts für ungut, lieber Maurice.
Gruß Amadé
PS: Es wundert mich, dass Du den ganzen Tag lang neue CDs einstellst, vor allem auch aus wenig bekanntem Terrain, wo es wenig Vergleichsaufnahmen gibt, und uns sofort eine dezitierte Meinung mitteilen kannst.
Maurice inaktiv (11.04.2013, 18:59): Amadé,vielleicht hast Du recht,und ich habe überreagiert.Das möchte ich nicht bestreiten,aber MIR kam es in diesem Falle so rüber.Sollte ich hier über das Zeil hinaus geschossen sein,tut es mir leid.
Ich lasse mich hier aber nur kurz aus über die Stücke,und sollte ich etwas von der Fachpresse zur Hand haben,möchte ich es nicht verschweigen.
Bis Ende April habe ich noch die Zeit,mich den langen Tag mit der Musik intensiv zu beschäftigen,dann wird es von mir weniger hier zu lesen geben,so viel schon einmal im voraus.
Dann wird es auch kaum noch Neukäufe geben.Im Mai wird sich noch einige Zeit ergeben,aber dann beginnt für mich die Musik-Saison wieder,dann bin ich wieder viel mehr unterwegs und komme entsprechend weniger zum Hören und hier auch veröffentlichen.
Prinzipiell gebe ich bei den seltenen Aufnahmen auch nur mein ganz persönliches Gefühl und meine ganz persönliche Meinung wieder.Es ist dann eine Momenteinschätzung,nicht mehr und nicht weniger.
Ich bin mir bewusst,dass das Zitieren der Fachpresse auch so ausgelegt werden kann,wie Du es jetzt tust.Doch ich finde es sinnvoll,diese zu zitieren,wenn es geht,auch von verschiedenen Zeitungen,um die Qualität einer Einspielung aufzuzeigen.
Trotzdem habe ich eine eigene Meinung,und die ist nicht immer deckend mit dem,was manchmal die Fachpresse veröffentlicht.
Wenn KEINE Vergleichsaufnahmen vorhanden sind,kann ich es nicht ändern.Dann brauche ich auch diese nicht heranzuziehen,ist eigentlich logisch.
Es handelt sich dann um eine subjektive Meinung,nicht mehr und nicht weniger.Was es sich da zu wundern gibt,mag ich nicht so recht nachzuvollziehen.
Den Begriff "dezitierte Meinung" hast Du gewählt,nicht ich.Wenn Du es so auffasst,ok.Für mich ist es eine spontane,absolut subjektive Meinung,mehr auch nicht.
VG,Maurice
Sfantu (11.04.2013, 19:10): Mag sein, dass ich selbst auch ein wenig übers Ziel hinaus bin - manchmal schwing' ich halt gern das Hackebeilchen zum Haarespalten...Wie wär's mit "Shake hands"?
LG - Sfantu
Jeremias (11.04.2013, 19:11): So Leute, macht das bitte per PN unter Euch aus! Ist ja schlimmer als im Kindergarten...
Maurice inaktiv (11.04.2013, 19:27): Jeremias,wir klären das selbst,keine Sorge.Wie gefällt Dir Hardings Mahler?Ich habe ihn in Frankfurt damit gehört,und fand die Aufführung unglaublich beeindruckend.
@ Sfantu :
Leider kommen geschriebene Worte oftmals anders rüber als sie gemeint waren.Das kommt vor,und dann fühlt man sich letztendlich zu Unrecht auf den Schlips getreten.
Ich habe leider in einem anderen Forum jemanden,der in einigen Dingen Dir Sfantu sehr ähnlich ist.Du hast nun vielleicht auch etwas abbekommen,was ich besser dem Herrn dort hätte geben sollen.Das war natürlich nicht richtig gewesen,was ich auch einsehe.
Deshalb sage ich auch hier ES TUT MIR LEID!!!
Klar machen wir SHAKE HANDS,das mache ich viel lieber als alles Andere!!!
Also rufen wir den gemeinschaftlichen Frieden aus!!!Gerne!!!
Also :thanks aber auch :beer
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (11.04.2013, 20:45): Original von Jeremias So Leute, macht das bitte per PN unter Euch aus!
Bloß nicht! Endlich wird in diesem Diskussionsforum mal wieder diskutiert... Mit solchen Dingen haben wir uns früher hier vergnügt.
Maurice inaktiv (11.04.2013, 20:53): Ich habe je geschrieben,mich in den entsprechenden Forenbreichen dazu auszulassen,aber nicht hier.
Deshalb habe ich auch in vielen Bereichen zu unterschiedlichen Komponisten etwas geschrieben,bzw. neue Komponisten hier genauer beschrieben.Leider war der Erfolg eher gering.
Allerdings waren die Worte hier nicht unbedingt so gewählt,dass man es weiter hätte HIER und SO ausbauen sollen.
Gerne gebe ich auch zu,zu manchen Themen die Samthandschuhe zuhause zu lassen.Dann muss ich damit rechnen,ebenfalls ohne solche Antworten zu erhalten.
Ich bin mir sicher,dass es bei einer mündlichen,nicht schriftlichen Diskussion sofort hätte klären lassen,denn das gesagte Wort kommt völlig anders an als das geschriebene Wort.
Meine diplomatisches Geschick hält sich auch in Grenzen,deshalb bin ich auch kein Dirigent geworden,da ich vermutlich eher zum Pult-Tyrannen tauge,wenn überhaupt..... :D
VG,Maurice
ab (11.04.2013, 21:31): Noch ganz im Bann der Uraufführung der gradiosen 3. Sinfonie von Michael F.P. Huber am letzten Wochenende :down brauche ich nun etwas andere Klänge:
Aus der GE der Orchesterwerke von Debussy unter Jun Märkl bei Naxos die CD2 , "Pelleas et Melissande","Nocturnes","Berceuse heroique" und "Trois Etudes".
Bedrich Smetana : "Ma Vlast",TPP unter Smetacek,AD 1980 und Ouvertüre und Furiant aus der "Verkauften Braut",hier TPP unter Kosler.
Es handelt sich um die angeblich so hervorragende Einspielung Vaclav Smetaceks von 1980,die es einzeln für mehr Geld ebenfalls zu kaufen gibt.Hier ist es eine Doppel-CD mit den bem kleinen "Beiwerk" dazu.
VG,Maurice
ab (11.04.2013, 22:14): In Vorfreude auf das Konzert diese Woche mit Pekka Kuusisto, Violine & Olli Mustonen , Klavier (Beethoven A-Dur op. 30/1; Mustonen: Sonate (Premiere); Strawinsky: Duo Concertante; Ravel: Sonate) - was sich wohl hinter dem Wort "Premiere" versteckt - der Name der Sonate, ihre Zählweise Nr. 1, eine UA oder eine ÖE ?(
nun Ravels Sonate mit dem unvergleichlichen Artur Grumiaux mit István Hajdu, Klavier. Aufgenommen im Juli 1962 im Bachsaal, Amsterdam.
Cetay (inaktiv) (11.04.2013, 23:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61tVJTWvuVL._SL500_AA240_.jpg Carl Orff; Trionfo di Afrodite; Dagmar Schellenberger, Lothar Odinius, Lisa Larson, Eva Maria Nöbauer, Barbara Reiter, Robert Swensen, Klaus Kuttler, Alfred Reiter, Mozart Chor Linz (Balduin Sulzer), Münchner Rundfunkorchester, Franz Welser-Möst
Maurice inaktiv (12.04.2013, 00:24): Oh,da hat jemand mein letztes Nachtprogramm aufgelegt,wenn auch in anderer Besetzung....
Arturo Sandoval Trompete) + das London SO unter Luis Haza Trompetenkonzerte von Leopold Mozart,Johann N.Hummel,Alexander Arutiunian und ihm selbst,also Sandoval.Auf GRP Classics,1994
VG,Maurice
Maurice inaktiv (12.04.2013, 02:55): Nachdem ich zuerst ein wenig alten Jazz gehört habe,bleibe ich die Nacht in Amerika "hängen"....."American Night" ist also angesagt.
American Classics : Sharon Kam (Klarinette) + London SO ,Dir.: Gregor Bühl
u.a. mit Copelands Klarinettenkobzert,Bernsteins "Prelude,Fugue and Riffs",Artie Shaws "Concerto for Clarinet" und Morton Goulds "Derivations for Clarinet and Band".
Wenn es noch klappt,ist dann Leonard Bernstein als Komponist an der Reihe :
Bruno Meier spielt Böhmische Flötenkonzerte : Krommer,Vanhal und Rosetti
VG,Maurice
Maurice inaktiv (12.04.2013, 18:04): So,zum Abschluss für heute gibts mal wieder eine Rarität.Später muss ich selbst spielen,da wird es nichts mehr mit dem Hören....
palestrina (12.04.2013, 23:19): Hallo Amonasro ! Da mach ich doch glatt mit, du hast mich auf eine gute Idee gebracht , nach dem was ich heute so alles gehört habe ! Den Siegfried sah ich 3X live !!!!!! http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4260034869370.jpg
LG palestrina
AcomA (12.04.2013, 23:44): Hallo,
JS Bach
6 Sonaten fuer Violine und Cembalo
zunaechst mit
Leonid Kogan, violin Karl Richter, cembalo (Eurodisc/Denon, Japanimport)
dann
Arthur Grumiaux, violin Christiane Jaccottet, cembalo (Philips)
Großartiger Werkzyklus, hoere ich seit Jahrzehnten extrem gern. Beide Interpretationen sind stark. Grumiaux und Jaccottet gestalten gelassener und eleganter.
LG, Siamak
palestrina (13.04.2013, 07:05): Heute morgen , Schuberts " Deutsche Messe " .
Bach / Hespos; Luftschattengelichte; Oliver Kluge (Marcussen-Orgel Pauluskirche Hannover)
Johann Sebastian Bach; Fuge BWV 552/2 Schmücke dich, o liebe Seele BWV 654 Präludium & Fuge BWV 543 Passacaglia BWV 582 Pastorella BWV 590 Toccata BWV 565 Hans-Joachim Hespos; Luftschattengelichte Es ist eine Farce, dass ein mit Preisen überhäufter Komponist mit einem Œuvre von über 200 Werken so wenig aufgenommen wird. Ein kleiner Teil von Hespos' Arbeit findet sich verstreut auf Kompilations-CDs. Meines Wissens gibt es nur 4 CDs, die ausschließlich dem Komponisten gewidmet sind, darunter eine cpo-Einspielung des epochalen Seiltanz, nach dem sogar eine Zeitschrift zur Musik der Gegenwart benannt wurde.
Clever gemacht. Der Schlussakkord der Toccata und Fuge darf nicht ausklingen sondern wird attaca als Beginn der Luftschattengelichte aufgenommen. Auf der Bonus-CD höre ich eine Konversation zwischen Kluge und Hespos, bei der ein schöner Satz gefallen ist: Nach landläufiger Meinung ist ein anständiger Komponist tot und das mindestens 100 Jahre. Abgerundet wird die Gesprächs-CD durch eine alternative Interpretation des Hespos-Stücks.
miclibs (13.04.2013, 14:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41dumNLJg0L._SY355_.jpg Disk: 1 1. Iannis Xenakis: Tetras for string quartet (1983) 2. Mists for solo piano (1980) 3. Kottos for solo cello (1977) 4. Herma for piano solo (1960-1961) 5. Embellie for solo viola (1981) 6. A R.(Hommage to Ravel) for solo piano (1987) 7. Mikka for solo violin (1971) 8. Mikka "S" for solo violin (1976) 9. Akea for piano quintet (1986) Disk: 2 1. Iannis Xenakis: Dikhtas for violin and piano (1979) 2. Tetora for string quartet (1990) 3. Nomos Alpha for solo cello (1966) 4. Ikhoor for string trio (1978) 5. Evryali for solo piano (1973) 6. ST/4-1, 080262 for string quartet (1955-1962)
Maurice inaktiv (14.04.2013, 00:21): Cetay hat heute bei mir einen "Schumann-Abend" eingebracht....Schon erstaunlich,wie man durch andere Hörer auf Ideen gebracht wird....
CD-Nr.1,Sinfonie Nr.1 und Sinfonie Nr.4,Robert Schumann,Tschechische Kammerphilharmonie , Leitung Douglas Bostock ; Die Sinfonien werden in der Urtext-Form gespielt.
Betoerend vor allem das elegant-melancholische Finale.
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (14.04.2013, 09:49): Original von Maurice André Cetay hat heute bei mir einen "Schumann-Abend" eingebracht....Schon erstaunlich,wie man durch andere Hörer auf Ideen gebracht wird....
Ja ich lasse mich hier auch gerne inspirieren. Jetzt :winkläuft:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51a3oGON-gL._SL500_AA300_.jpg Robert Schumann; Sinfonie Nr. 3; Tschechische Kammerphilharmonie, Douglas Bostock
Maurice inaktiv (14.04.2013, 13:02): Sei mir nicht bös - ich sehe das nicht ganz so einfach. Leider herrscht immer noch das elitäre Denken vor (wobei die Frage offen bleibt, wer letztlich die Verantwortung dafür trägt), daß du als Musiker eines renommierten Orchesters dir schon vertraglich nicht einfach so die Freiheit nehmen kannst, mit James Last durch die Lande zu ziehen, um bei dem Beispiel zu bleiben. Ich sehe da auch ein reines Zeitproblem ...
Ich hatte es vor Wochen bereits mit "Summertime" probiert.Da war die Wirkung gleich Null..... :D
Wollen wir hoffen,dass das Wetter nun endlich von Schumanns Klängen überzeugt werden kann....
VG,Maurice
palestrina (14.04.2013, 13:42): Bei mir Mahler , Totenfeier, Adagio 10., Blumine , Britten Arrangement vom 2ten Satz der Symphonie3. "What The Wild Flowers Tell Me ".
Jeremias (14.04.2013, 15:33): Nachdem ich gestern super vorgearbeitet habe und heute eh keinen Parkplatz in Nähe es Büros bekomme, habe ich umdisponiert und mache heute die großen Vorbereitungen für meine Reise ab Mittwoch. Außer üben, üben, üben muss ich v.a. waschen und packen. Dabei lief gerade zuerst hieraus: Il Tabarro:
Wetzler gehört zu den Komponisten einer spätromantischen Moderne, die antimoderne Haltungen mit einer Musik verbinden, die die Tonalität bis an die Grenzen ausreizt und gebrochene Rhythmen verwendet. Für mich gehört er damit in eine Linie mit dem frühen Richard Strauss, Hans Pfitzner und Othmar Schoeck.
Herrlich wie Wetzler im Sonett der "Visionen" eine romantisch aufgeladene Bachharmonik zelebriert, im dämonischen Scherzo einen Mahler'ischen Höllenritt insziniert und sich im ironischen Intermezzo über die Jazz-Einflüsse bei den Komponisten seiner Zeit lustig macht (natürlich dabei aber selbst dieses Stilmittel verwendet), um dann schliesslich mit großem Pathos zu enden. Wunderbar ist auch die atmosphärische Tondichtung über das Kloster in Assisi.
Eine CD, die mir mit jedem Hören immer besser gefällt...
Maurice inaktiv (14.04.2013, 18:25): Wetzler gehört zu den Komponisten einer spätromantischen Moderne, die antimoderne Haltungen mit einer Musik verbinden, die die Tonalität bis an die Grenzen ausreizt und gebrochene Rhythmen verwendet. Für mich gehört er damit in eine Linie mit dem frühen Richard Strauss, Hans Pfitzner und Othmar Schoeck.
Diesen Komponisten habe ich auch schon auf der Liste stehen.Danke für das Statement.
Ich würde Dir im Gegenzug diese CD ans Herz legen :
Siegmund von Hausegger : Natursymphonie,ebenfalls CPO.
Herrliches,spätromantisches Werk für großes Orchester mit einem wunderbaren Finale mit Chor.Stilistisch auch in der Spätromantik platziert,inder Bruckner-Mahler-Linie zu sehen...
VG,Maurice
Maurice inaktiv (14.04.2013, 18:39): Bei mir lagen diese drei Werke auf heute Nachmittag ;:
Berdich Smetanas berühmter Zyklus "Ma Vlast" ,hier in der von der Fachpresse sehr hoch gelobten Einspielung von Vaclav Talich und der Tschechischen Philharmonie Prag.
Hier handelt es sich um jene 1954-er Aufnahme,die auch auf Supraphon veröffentlicht wurde.Diese Naxos-Aufnahme wurde neu Restauriert von Mark Obert-Thorn,einem Spezialisten für diese Arbeit.Entspechend ist das Klangbild NICHT verzerrt,wie es wohl bei der Supraphon-Wiederveröffentlichung geschehen sein soll.
VG,Maurice
Nordolf (14.04.2013, 21:08): Ich würde Dir im Gegenzug diese CD ans Herz legen:
Siegmund von Hausegger : Natursymphonie,ebenfalls CPO.
Herrliches,spätromantisches Werk für großes Orchester mit einem wunderbaren Finale mit Chor.Stilistisch auch in der Spätromantik platziert,inder Bruckner-Mahler-Linie zu sehen...
:beer
Ja - dieses Werk kenne ich und liebe es sehr. Deshalb läuft es auch jetzt gerade bei mir:
Siegmund von Hausegger: Natursymphonie
Ari Rasilainen / WDR Sinfonieorchester Köln WDR Rundfunkchor Köln 2005-06
Schon der langgezogene Hornruf zu Beginn weckt Assoziationen an Wald und Gebirge. Hausegger ist Vertreter einer romantischen Kunstreligion: - die Musik soll "das religiöse Bedürfnis des modernen, unkonfessionellen Menschen" aussprechen, der in der "von Goethe gelehrten Naturauffassung Wurzel fassen kann" (Hausegger). Nur zu gerne würde ich auch Hauseggers Tondichtungen über "Barbarossa" und "Wieland, den Schmied" sowie seine "Dionysische Fantasie" auf CD hören können.
AcomA (14.04.2013, 22:12): Hallo,
L Godowsky
Walzermasken - 24 Tonfantasien im Dreivierteltakt
Konstantin Scherbakov, piano
(Marco Polo)
Immer dann, wenn der Klaviersatz ueberfrachtet ist, sind Scherbakovs Interpretationen elegant und packend.
LG, Siamak
Maurice inaktiv (14.04.2013, 23:41): Bereits vorbei ist mal wieder Smetanas Ma Vlast....
Wolfgang Amadeus Mozart: 1-3 Sonate für Klavier vierhändig KV 497, bearbeitet von Ignaz Pleyel 4-6 Kegelstatt-Trio KV 498 für Klavier, Klarinette und Viola, bearbeitet von Ignaz Pleyel
Joseph Martin Kraus 7-9 Wiener Flötenquintett D-Dur
Matthias Ziegler, Flöte Casal Quartett: Daria Zappa, Violine Rachel Späth, Violine(7-9) Markus Fleck, Viola Andreas Fleck, Violoncello
Matthias Ziegler 1985 erhielt Matthias Ziegler von seinem damaligen Lehrer Conrad Klemm (1925 - 2010) eine gebundene Ausgabe von Werken Ignaz Pleyels für Flöte, Violine, Viola und Violoncello, welche Conrad Klemm in den 50er Jahren in Süditalien in einem Antiquariat gefunden hatte. Hierbei handelte es sich um Bearbeitungen von Werken W.A. Mozarts (KV497/498/548) und Joseph Haydns (3 Streichquartette) (vgl. Textbeilage der CD).
Ich durfte Matthias Ziegler persönlich kennenlernen und konnte ihn auch schon live erleben. Er ist eine faszinierende Persönlichkeit und er gehört zu den vielseitigsten und innovativsten Flötisten der Gegenwart. Entsprechend die Vielfalt in seiner Konzerttätigkeit: Solo-Auftritte mit seinen selbstentwickelten Spezialinstrumenten, Konzerte mit dem Perkussionisten Pierre Favre, Auftritte mit Georges Gruntz und Tourneen mit dem amerikanischen Bassisten Mark Dresser. Zusammenarbeit mit Dirigienten wie Philippe Entremont, Marc Tardue, Heinz Holliger, Gunther Schuller und Lothar Zagrosek Konzertreisen führen ihn in alle Erdteile der Welt (USA, Japan, Australien, Südamerika und Israel) Zahlreiche CD-Aufnahmen auf den Gebieten der Klassik und des Jazz dokumentieren seine Breitgefächerten musikalischen Interessen. Matthias Zeigler ist Professor für Querflöte und Improvisation an der Zürcher Hochschule der Künste und er ist Mitbegründer des Collegium Novum Zürich.
Das Casal Quartett Das Streichquartett wurde 1996 gegründet und gehört zu den international renommiertesten Schweizer Ensembles. Geprägt wurde dieses Quartett vor allem durch seine Studien beim Carmina Quartett in Zürich, dem Alban Berg Quartett in Köln und bei Walter Levine in Basel. Mit dem Casal Quartett haben diverse grosse Namen der Musik gespielt und dem Ensemble auch wichtige musikalische Impulse gegeben: Martha Argerich, Patricia Kopatchinskaya, Sol Gabetta, Giora Feidman, Maurice Steger, Michael Zisman, Christoph Prégardien, Khatia Buniatishvili, Ensemble Wien-Berlin.
Fazit: :engel
Viele Grüsse :hello Stefan
Jürgen (15.04.2013, 15:55): http://imagehost.spark-media.ru/i2/F484D955-4F24-DC92-40BA-3089E1790488.jpg
Kazuhito Yamashita spielt Bach (Gitarre Solo)
Partita Nr.2 d-moll BWV 1004 Lautensuite Nr.2 e-moll BWV 996
Maurice inaktiv (15.04.2013, 16:11): Schon gehört als Start heute mal mit eher leichter Kost :
Maurice inaktiv (15.04.2013, 22:57): Da gerade die Komponisten Franz Schreker,Alexander von Zemlinsky und deren Generation hier aktuell sind,habe ich natürlich die auch heute Abend im Programm :
Franz Schreker : "Memnon-Prelude" und die "Romantische "Suite". Niederösterreichisches Tonkünstlerorchester Wien, Leitung Uwe Mund Naxos (Original Marco Polo)
Al.von Zemlinsky : Die Sinfonien Nr.1 und 2 Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker Leitung James Conlon Diese CD ist sehr günstig zu bekommen beim großen A,wer nur die beiden Sinfonien haben möchte.
VG,Maurice
palestrina (15.04.2013, 23:31): Hallo Maurice ! Oh ja, die beiden Zemlinsky Sinfonien sind sehr schön !!!!!
LG palestrina
AcomA (15.04.2013, 23:41): JS Bach
Franzoesische Suite Nr.1 d-moll BWV 812
Evgeni Koroliov, piano
(Tacet)
Sehr fantasierender Interpretationsduktus.
LG, Siamak
Maurice inaktiv (16.04.2013, 03:22): Hallo,Palestrina!!
Natanel Berg : Sinfonien Nr.1 & 2 CPO Deutsche Staatsphilharmonie RP / Leitung Ari Rasilainen
Ich kenne alle drei Aufnahmen nicht,ich lasse mich also überraschen...
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (16.04.2013, 07:43): http://ecx.images-amazon.com/images/I/613de%2BMmr5L._SL500_AA240_.jpg Bedrich Smetana; Ma Vlast; Wiener Philharmoniker, Nikolaus Harnoncourt
Daraus: Sarka
Jürgen (16.04.2013, 09:01): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/613de%2BMmr5L._SL500_AA240_.jpg Bedrich Smetana; Ma Vlast; Wiener Philharmoniker, Nikolaus Harnoncourt
Daraus: Sarka
Inspiriert durch den Vaterlands-Faden, versuche ich mich erneut an Harnoncourts Aufnahme. Ich habe mich dort vor etwa 4 Jahren sehr negativ geäussert.
Nach Vyšehrad höre ich im Anschluss Karajans Interpretation (1967) des gleichen Satzes, weil er nahezu die gleiche Laufzeit aufweist (HvK 15:53 / NH 15:55) http://ecx.images-amazon.com/images/I/5152HQXENNL._SL500_AA300_.jpg
Welch ein Unterschied: Karajan traut sich was, da tönt das Blech und die Schlagwerker versuchen nicht, heimlich und unbemerkt im Hintergrund zu spielen.
Mehr vielleicht im Vaterlands-Faden.
palestrina (16.04.2013, 10:20): Heute morgen dies zur reinsten Freude:
Maurice inaktiv (16.04.2013, 15:15): Heute noch einmal drei Komponisten der Spätromantik,die ebenfalls nur ein Schattendasein in den deutschen Konzerthallen pflegen...
Feruccio Busoni : "Eine Lustspielouvertüre,op.38","."Klarinetten- Konzertino,op.48",u.a. Orchestra Sinfonica di Roma Leitung : Francesco La Vecchia Naxos
Cetay (inaktiv) (16.04.2013, 21:20): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/5060113441492.jpg David Braid; Kammer- und Instrumentalmusik; Grace Davidson (Sopran), Peter Cigleris (Klarinette), Yuri Kalnits (Violine), Julia Morneweg (Cello), John Paul Ekins (Piano), Sergei Podobedov (Piano), Jelena Lakovi (Piano), Tippett Quartet, Erato Piano Trio, Rossitza Stoycheva & Mikako Hori (Piano) Morning für Sopran und Streichquartett Op. 3 Drei Klavierstücke Op. 8 Invention für Violine und Piano Op. 11 Sonate für Quartett (Klarinette & Klaviertrio) Op. 13 Infinite Reminiscence für Klavierduo Op. 4 Music for Dancers für Klaviertrio Op. 9 Postlude Op. 10 Laut PR-Text ein Mix aus Dowland und Lutoslawski. Das klingt vielversprechend.
palestrina (16.04.2013, 21:45): Heute noch Korngold Symphonie op .40 und Lieder !
Großartig! Gegenüber dieser Expressivität Richters wirkt Argerich wie ein Schalfmittelchen :hello
Cetay (inaktiv) (16.04.2013, 23:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41lbDaechIL.jpg Ludwig van Beethoven; Bratschensonate A-Dur (Fragment); Paul Silverthorne, David Owen Norris
Wer wirklich ALLES vom großen LvB gehört haben muss, der findet hier eine Ersteinspielung aus dem Jahr 2011. Weil der Spass nach 15 Sekunden schon wieder vorbei ist und Kritiker wie Hörer deswegen möglicherweise die Laufzeit der CD bemängelt hätten, mussten noch ein paar Transkriptionen als Füllmaterial her. Die Hornsonate scheint ganz gut gelungen zu sein.
Maurice inaktiv (16.04.2013, 23:05): Man hätte ja noch den "Minutenwalzer" als Zugabe mit reinpacken könne....Kein Beethoven,aber immerhin cd-füllend.... :D
Cetay (inaktiv) (16.04.2013, 23:37): Original von Maurice André
Mein lieber (oder Meine liebe?) Cetay, (...) Mist! Ich sollte dringend etwas gegen meinen Damenbart unternehmen... Jetzt muss ich meiner unlängst erworbenen Paganini-Manie mal wieder etwas Pflege angedeihen lassen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51W6-9qf2tL._SL500_AA240_.jpg Niccolò Paganini; 6 Duetti für Violine und Gitarre, MS 110; Bruno Pignata, Pino Briasco
Maurice inaktiv (16.04.2013, 23:50): Heute Abend gibt es wieder ein internationales Programm :
Bartok: Herzog Blaubarts Burg, 1979 Kolos Kováts - Blaubart Sylvia Sass - Judith István Sztankay - Sprecher London Philharmonic Orchestra, Sir Georg Solti
Diese Aufnahme ist irgendwie in Vergessenheit geraten. Immerhin: in der Solti/Bartok Box ist sie enthalten. Ich kenne sie noch aus Vinyl-Zeiten und versuche gerade herauszufinden, was an ihr auszusetzen ist.
Grüße Jürgen
Cantus Arcticus (17.04.2013, 10:21): Michael Haydn bei mir:
...die erste Minute des 'String Trio (2004)' ist genial; klingt nach vier Streichern, die versuchen jeder für sich ein irisches Volkslied zu spielen... :)
palestrina (17.04.2013, 21:51): Meine liebste Mendelssohn Sinfonie ! Hier mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen !
George Gershwin : Concerto in F for Piano and Orchestra , Second Rhapsody for Orchestra with Piano,Porgy&Bess : Symphonic Suite
Wayne Marshall (Cond.+Klavier) & Aalborg SO Virgin
VG,Maurice
Jürgen (18.04.2013, 12:19): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61bRcOk7FqL._SY450_.jpg
Bartok: Klavierkonzerte, Solti/Ashkenazy 1980/83
uhlmann (18.04.2013, 17:15): höre heute schon den ganzen tag bruckner. und zwar downloads of the month von john berkys abruckner.com (sehr empfehlenswert, wers noch nicht kennt).
am vormittag liefen die 3. und 6. unter eugens jüngerem bruder georg-ludwig jochum - recht geradlinige interpretationen, handwerklich gut gemacht, aber nichts grandioses.
bruckner 7: max rudolf - cincinnati symphony orchestra, 1966
sehr geschwind nimmt rudolf die 7. - 55 minuten spielzeit - im adagio ist mir das fast etwas zu schnell. aber sonst eine exemplarische 7. - enorm präzise strukturiert (da geht auch keine kleinigkeit unter), schön aufgebaute steigerungen, äußerst gelungene temporelationen, superbes orchesterspiel, guter klang. könnten sich viele heutige dirigenten ein scheibchen abschneiden.
palestrina (18.04.2013, 18:27): Bis eben gehört, Belcanto vom feinsten und die KOMPLETTE Oper!
palestrina (18.04.2013, 20:09): Nach Belcanto nun Verismo ! Nach der Callas eine meiner liebsten GA , wegen Renato Bruson als Scarpia ! http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0724356650428.jpg
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (18.04.2013, 20:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/419NFBVD7FL._SL500_AA300_.jpg Giacomo Puccini; Madama Butterfly (Höhepunkte); Ying Huang, Richard Troxell, Richard Cowan, Liang Ning, Orchestre de Paris, James Conlon
Ying Huang bin ich neulich bei einer Doku über den Opernboom in China begegnet. Jede Metropole braucht ein prestigeträchtiges Opernhaus und jede versucht, architektonisch alles bislang Dagewesene in Schatten zu stellen (Bsp.: Guangzhou). Auffallend war, dass abendländische Opernaufführungen vorzugsweise von der jungen Mittelschicht besucht werden. Wir brauchen uns um den Erhalt des Kulturguts Oper keine Sorgen zu machen. Wenn in wenigen Jahrzehnten niemand mehr in Europa spielen will, weil außer Billy und Hyacinth kein Publikum mehr da ist, dann lebt das Musiktheater wenigstens in Asien weiter. Frau Huang gab eine Arie aus Madama Butterfly zum Besten und das gefürchtete Ohrenklingeln blieb aus. Das ist bei einer Verossiccillinetti-Oper von mir schon großes Lob. :P
Sonate fuer Violine und Cembalo Nr.6 G-Dur BWV 1019
Arthur Grumiaux, violin Christiane Jaccottet, Cembalo
(Philips)
Elegant, musikantisch und mit Drive. Tolles Werk in famoser Darstellung.
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (19.04.2013, 08:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/416h58gGrTL._SL500_AA240_.jpg Robert Martin; 9 Stellar Pieces (1984-94) Spica für Klarinette solo; Michiyo Suzuki Regulus für Horn solo; William Purvis Arcturus für Fagott solo; Martin Kuuskmann Antares für Trompete solo; Raymond Mase Sirius für Flöte solo; Linda Wetherill Achernar für Alt-Saxophon solo; Paul Cohen Aldebaran für Tuba solo; Stephen Forman Vega für Oboe solo; Robert Ingliss Shaula für Posaune solo; Michael Powell
palestrina (19.04.2013, 08:30): Heute morgen gibt's Rossini auf die Ohren !
bruckner 5: zhu hui - beijing symphony orchestra, live 2000
lustige 5. aus china, interpretatorisch sehr solide, mit dezenten schwächen im orchrester (v.a. in den bläsern gieckst es durchaus ordentlich) - gar nicht so schlecht im ganzen.
Maurice inaktiv (19.04.2013, 13:36): bruckner 5: zhu hui - beijing symphony orchestra, live 2000
Huch......Darf ich fragen,was Dich dazu veranlasst hat,Dir diese CD zu kaufen?Oder war das ein Werbegeschenk von der Musikmesse an einem der Asiaten-Stände?
VG,Maurice
Maurice inaktiv (19.04.2013, 13:43): Ich probiere mal,ob ich Musik hören kann mit der bescheuerten fiebrigen Erkältung.Den ganzen Tag liegen kann ich nicht,da drehe ich durch......
Frederic Delius : Cellokonzert & Konzert für Violine und Cello,u.a.
Royal Liverpool Philharmonic Orcherstra / Sir Charles Mackerras plus Tasmin Little (Violine) und Raphael Wallfisch (Cello) EMI
VG,Maurice
uhlmann (19.04.2013, 14:14): Original von Maurice André bruckner 5: zhu hui - beijing symphony orchestra, live 2000
Huch......Darf ich fragen,was Dich dazu veranlasst hat,Dir diese CD zu kaufen?Oder war das ein Werbegeschenk von der Musikmesse an einem der Asiaten-Stände?
gibts auf abruckner.com als (gratis) download of the month august 2012.
Maurice inaktiv (19.04.2013, 15:06): Ah,ok....Danke für die Info!!!
VG,Maurice
palestrina (19.04.2013, 15:20): Bei mir ist Carlos Kleiber zu Gast ! Eben gehört und immer noch die beste 6te !!!!!!!!! http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011790600123.jpg
Und nun Brahms ! http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028945770628.jpg
ab (19.04.2013, 21:55): Bei mir läuft Home-Opera: Karajan dirigiert für mich Debussys Pelleas et Melisande, und zwar so gut, dass ich gerne auch die Sänger und-innen, die mir eher wenig zusagen, gerne in Kauf nehme.
ab (19.04.2013, 21:57): Original von palestrina Bei mir ist Carlos Kleiber zu Gast ! Eben gehört und immer noch die beste 6te !!!!!!!!! http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011790600123.jpg
LG palestrina
schon mal den Papa Erich damit gehört ? Ziehe ich allemal vor...
Maurice inaktiv (20.04.2013, 00:35): Im halben Fieberwahn,aber Schlafen geht leider nicht.Also lag bereits auf:
George Enescu : Orchesterwerke,CD1 - Rumänische Rhapsodien Nr.1+2, Poeme Roumain,op.1 , Suite Nr.3 für Orchester,D-Dur
Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo Cond.: Lawerence Foster erschienen auf Apex
Gute Nacht,Maurice
Cetay (inaktiv) (20.04.2013, 09:34): Original von ab Original von palestrina Bei mir ist Carlos Kleiber zu Gast ! Eben gehört und immer noch die beste 6te !!!!!!!!! LG palestrina
schon mal den Papa Erich damit gehört ? Ziehe ich allemal vor... Und dann gibt es noch Victor de Sabata ...
Hier läuft jetzt einer der fortschreitendsten unter den Avantagardisten, einer der unbequemsten unter den Nonkonformisten und einer der radikalsten unter den Kompromisslosen:
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0761203989027.jpg Hans-Joachim Hespos; Solowerke 1969-96; Ensemble l'Art pour l'Art splash für Kontrabass & Schlagzeug duma für Altflöte kitara für Spanische Gitarre monske, Ritual for mobile Pauke in C leija für Harfe solo pico für Piccoloblockflöte cang für Zimbel solo -Z...( ), variabel, Anregung für einen Pianisten
ab (20.04.2013, 10:43): Mozarts erstes Violinkonzert mit Gidon Kremer und Harnoncourt aus Wien :times10
Aus der belgischen Filiale eines Geizmarktes. In "Diapason" war eine enthusiastische Empfehlung und ich habe nicht bereut, mich durch sie zum Kauf bewegen zu lassen. Bin ungefähr zur Hälfte durch. Die Schumannlieder (u.a. die Dichterliebe) sind wunderbar und sie wirken noch besser, wenn man sie in einer unruhigen Nacht gegen 4 Uhr morgens hört. freundliche Grüsse Abendroth
abendroth (20.04.2013, 17:15): siehe oben
Maurice inaktiv (20.04.2013, 17:15): Hallo,Abendroth!!
Dein Link scheint nicht richtig zu funktionieren.Da Du auch nicht wirklich groß was geschrieben hast,können wir (also ich erst einmal) nicht wirklich nachvollziehen,was Du gerade hörst....
VG,Maurice
abendroth (20.04.2013, 17:19): ...ist verbessert A
Cetay (inaktiv) (20.04.2013, 17:20): Original von abendroth http://www.emivirginclassics.fr/wp-content/uploads/2013/02/icon-fassbaender.jpg
Merkwürdig doch: obwohl ich es richtig erklären konnte, läuft's bei mir selbst schief. (ich probier's noch mal.
Aus dieser Box die CD MAD SCENES ! Schluss der Anna Bolena , einfach GRANDIOS !
LG palestrina
ab (20.04.2013, 23:04): Racha Arodakys Aufnahme der 18 Klaviersonaten von Domenico Scarlatti von Zig Zag ist nun zudem bei einem neuen Billiglabel wohlfeil erhältlich. Rewind hieißt es und greift auf Aufnahmen aus den Katalogen von AEON, ALPHA, FUGA LIBERA, RICERCAR und ZIG ZAG TERRITOIRES zurück.
Kann mir jemand erklären, warum man nicht lieber die eigenen Preise senkt, statt Lizenzen zu vergeben?
Cetay (inaktiv) (21.04.2013, 08:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51OemhIe5dL._SL500_AA240_.jpg Ferenc Farkas; Bläserquintette (komplett); Ulrike Schneider, Daniel Dodds, Phoebus Quintet Serenade Quattro Pezzi (Version für Kontrabass und Bläserquintett) Gyümölcskosar (Obstkorb-Lieder) für Mezzosopran und Bläserquintett Antiche danze ungheresi del 17. secolo Rondo capriccio für Violine und Bläserquintett Lavottiana
Solitaire (21.04.2013, 11:05): Ein kleiner Streifzug durch den Lieder-Gemüsegarten:
ab (21.04.2013, 12:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/412IROSHY2L._SL500_AA300_.jpg
Cetay (inaktiv) (21.04.2013, 12:24): Original von ab Racha Arodakys Aufnahme der 18 Klaviersonaten von Domenico Scarlatti von Zig Zag ist nun zudem bei einem neuen Billiglabel wohlfeil erhältlich. Rewind hieißt es und greift auf Aufnahmen aus den Katalogen von AEON, ALPHA, FUGA LIBERA, RICERCAR und ZIG ZAG TERRITOIRES zurück.
Kann mir jemand erklären, warum man nicht lieber die eigenen Preise senkt, statt Lizenzen zu vergeben?
Ein Label wie ALPHA zeichnet sich schon rein optisch durch einen sehr hohen Wiedererkennungswert aus; ihre Cover folgen einer Label-typischen Designlinie. Mit dem Nischenrepertoire ist man auf Initialverkäufe zum Hochpreis angewiesen, deshalb kann ich nachvollziehen, dass man hochpreisige Neuerscheinungen und ältere Titlel zum Budgetpreis nicht nebeneinander stellen möchte. Eine Alternative zur Lizenzvergabe wäre allenfalls eine eigene Billiglimnie, aber das ist für so kleinen Label wahrscheinlich nicht zu stemmen.
Maurice inaktiv (21.04.2013, 19:36): Ich bin immer noch nicht so wirklich fit,aber zwischendurch werde ich natürlich Musik hören.
Heute habe ich mir vorgenommen,einen Dvorak-Abend einzulegen.Die Auswahl in meiner Sammlung ist groß,es dürfte mir also leicht fallen,schöne Musik zu hören :
Jürgen (22.04.2013, 11:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/512e1VQiutL._SL500_AA300_.jpg
Francis Poulenc: Dialogues des Carmélites, Nagano 1990
Jürgen (22.04.2013, 15:39): Original von Jürgen http://ecx.images-amazon.com/images/I/512e1VQiutL._SL500_AA300_.jpg
Francis Poulenc: Dialogues des Carmélites, Nagano 1990
Oh weh, das Salve Regina geht an die Nieren.
palestrina (22.04.2013, 17:05): Hallo Jürgen , ja das ist eine sehr außergewöhnlichen Oper , und die Interpreten sind es ebenfalls! Besonders , für mich ist immer die Partie der Madame de Croissy , hier mit Rita Gorr ! Findest du die Oper auch sehr aufwuehlend !?
LG palestrina
palestrina (22.04.2013, 17:08): Nach einem halben Tag Bruckner , brauche ich jetzt etwas Entspannung im Wagner Gesang ! Hier mit meinem sehr geliebten Jose van Dam ! http://www.jpc.de/image/w600/front/0/3399240166339.jpg
LG palestrina
palestrina (22.04.2013, 17:17): Hallo Jürgen! Habe noch einen Nachtrag , du solltest auch diese GA kennen lernen , wenn es dich interessiert . Oder hast du sie auch ? War meine erste Begegnung , und das bleibt haften ! http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5099994822823.jpg
Bernstein insziniert die Erste von Sibelius mit viel opernhafter Dramatik. Sie wirkt unter seinem Dirigat wie eine symphonische Dichtung. Dabei versucht Bernstein einzelne Details hörbar zu machen und wie kleine Juwelen funkeln zu lassen. Der Orchesterklang der Wiener ist schlicht großartig.
Jürgen (23.04.2013, 00:07): Original von palestrina Hallo Jürgen , ja das ist eine sehr außergewöhnlichen Oper , und die Interpreten sind es ebenfalls! Besonders , für mich ist immer die Partie der Madame de Croissy , hier mit Rita Gorr ! Findest du die Oper auch sehr aufwuehlend !?
LG palestrina
Bevor ich sie gehört habe, las ich mir die Handlung durch. Richtig intensiv habe ich nur den 3.Akt gehört, und der war in der tat sehr aufwühlend. Wenn ich mal alles hochkonzentriert höre, kommen da sicherlich noch andere Szenen hinzu. Dennoch habe ich den Eindruck, dass diese Oper das Pendant zu dem Spielfilm Die farbe Lila ist. Sehr bewegend & aufwühlend, ein ganz toller Film, aber ich möchte ihn nicht oft sehen, weil er zu emotional ist.
Grüße Jürgen
Maurice inaktiv (23.04.2013, 01:31): Heute gab es nur eine CD im klassischen Bereich :
Richard Lewis, Tenor und der unvergleichlichen Maureen Forrester , Contralto Eine in jeder Hinsicht fantastische Einspielung von "Das Lied von der Erde".
LG palestrina
Jürgen (23.04.2013, 14:22): http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_250/MI0001/132/MI0001132994.jpg
Jürgen (23.04.2013, 16:42): http://ecx.images-amazon.com/images/I/714Llrnk26L._SY300_.jpghttp://g-ecx.images-amazon.com/images/G/01/ciu/05/ea/191b024128a036c4ce97d010.L._SY300_.jpg
miclibs (23.04.2013, 19:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51bmdxHQxSL._SL500_.jpg ...Schumann modern gespielt, das klingt ein bisschen nach Schönberg... :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/51p8Ysg90mL._SL500_AA300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/515PU%2BrnsfL.jpg http://ecx.images-amazon.com/images/I/611nNd%2B7BVL._SL500_.jpg ...ein Meisterwerk!.... :)
Maurice inaktiv (23.04.2013, 23:53): Bedrich Smetana : Ma Vlast
Antonin Dvorak : Small Orchestral Pieces (u.a. Walzer,op.54) Josef Suk : Phantastisches Scherzo,op.25
Prager Symphoniker / Jiri Belohlavek Supraphon
Die kleinen Gelegenheitswerke sind von einem so angenehmen Charme und einer Wärme,die so typisch ist für die Musik Dvoraks.Dazu sind sie hier unglaublich gut klanglich eingefangen worden,wenn man bedenkt,dass die Aufnahmen Anfang der 80-er Jahre entstanden sind.
VG,Maurice
Jürgen (24.04.2013, 10:33): Der Tag beginnt mit Horowitz:
Meiner Meinung nach die einzige GA aller 27 Symphonien und diverser anderer Werke, die auf dem Markt ist...
Gruss :hello Stefan
Maurice inaktiv (24.04.2013, 11:37): Meiner Meinung nach die einzige GA aller 27 Symphonien und diverser anderer Werke, die auf dem Markt ist...
Und selbst wenn es noch eine weitere GE geben sollte,wäre DIESE hier die Bessere davon.....Swetlanov ist schon eine Extraklasse für sich im russischen Repertoire....
VG,Maurice
Jürgen (24.04.2013, 13:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TafiDYUzL._SL500_AA300_.jpg
Schoenberg: Gurrelieder, Sinopoli 1996
ab (24.04.2013, 14:50): Sinfonisches Neuland für mich: Höchste Zeit, nachdem die englische Gramophone diesen Tonsetzer als den bedeutendsten Komponisten unserer Tage bezeichnet hat.
Kalevi Aho - Sinfonie 3 Lahti Symphony Orchestra Osmo Vänskä Bis
miclibs (24.04.2013, 20:52): http://media.zweitausendeins.de/bild/artikel/61/60/616070/cover/616070_view.jpg G.A. Pettersson "Kammermusik" Violinkonzert Nr. 1, 3 Stücke für Violine & Klavier & Sonaten Nr. 2, 3, 7. Andreas Seidel/Violine, Chia Chou/Klavier, Yamei Yu/Violine, Leipziger Streichquartett.
http://media.zweitausendeins.de/bild/artikel/61/60/616039/cover/616039_view.jpg Arnold Schönberg "The Viennese School – Arnold Schönberg Vol. 2." Klavierstücke von Schönberg, Schacht, Kirchner, Cage u.a. Steffen Schleiermacher/Klavier.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Q8ZH0gBGL._AA300_.jpg Carter - Streichquartett No. 4
palestrina (24.04.2013, 21:26): Heute meine erste Begegnung mit Sir Michael Tippett !
schon unglaublich: 1923 gegründet und dann 42 Jahre Partnerschaft in der durchgängig selben Besetzung, der erste Geiger spielte gar 55 Jahre lang in diesem Quartett! :B
Maurice inaktiv (24.04.2013, 23:47): Bei mir gab es gerade Tschaikowsky :
Israel PO / Wiener PO Cond.: Leonard Bernstein Solist : Mischa Maisky
VG,Maurice
Cantus Arcticus (25.04.2013, 17:04): Original von Maurice André Meiner Meinung nach die einzige GA aller 27 Symphonien und diverser anderer Werke, die auf dem Markt ist...
Und selbst wenn es noch eine weitere GE geben sollte,wäre DIESE hier die Bessere davon.....Swetlanov ist schon eine Extraklasse für sich im russischen Repertoire....
VG,Maurice
Um es mit einem Smilie zu sagen: :beer
..dem ist nichts hinzuzufügen....
Gruss :hello Stefan
palestrina (25.04.2013, 18:47): Habe heute völliges Neuland betreten , und was soll ich sagen, eine Wucht!!!!!!!!!!!!
Auch das BBC Philharmonic Orchester unter Noseda ist extraklasse !
miclibs (25.04.2013, 19:59): http://s.pixogs.com/image/R-150-675817-1334834232.jpeghttp://s.pixogs.com/image/R-675817-1334834239.jpeg CD4 http://ecx.images-amazon.com/images/I/51okftuequL._SL500_AA300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51YoM1J4IXL.jpg CD2 http://ecx.images-amazon.com/images/I/513baYwQwfL._SL500_AA300_.jpg 1. Watt-Concerto pour trombone et orchestre 2. Galim-Concerto pour flute solo et orchestre a cordes 3. Celo-Concerto pour violoncelle et orchestre/I 4. Celo-Concerto pour violoncelle et orchestre/II 5. Celo-Concerto pour violoncelle et orchestre/III 6. A quia-Concerto pour piano et orchestre/I 7. A quia-Concerto pour piano et orchestre/II 8. A quia-Concerto pour piano et orchestre/III
Diese beiden Symphonien des norwegischen Komponisten sind 1890 und 1904 entstanden. Sie stellen wunderbar schwelgerisch-fantasievolle, dicht orchestrierte, in Mythen/Sagen/Märchen-Welten entführende Werke einer spätromatischen Wagner-Nachfolge dar. Ari Rasilainen dirigiert kräftig und lässt die Orchesterfarben aufrauschen.
Maurice inaktiv (26.04.2013, 00:40): Christian Sinding: Symphonien Nr. 1 & 2
Die sind auch richtig klasse geworden.Ich hoffe doch,dass Du auch die Nr.3 & 4 noch hast davon?
George Enescu : CD 2 aus "Orchesterwerken" - Suite Nr.2 für Orchester C-Dur,op.9 & Suite Nr.2 für Orchester , C-Dur,op.20 & Symphonie Concertante für Cello und Orchester,op.8
Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo Cond.: Lawrence Foster Apex Doppel-CD
VG,Maurice
palestrina (27.04.2013, 23:16): Jetzt gibt es Vaughan Williams Symphonie Nr.1, kannte bisher nur die 4te und 6te.
Maurice inaktiv (27.04.2013, 23:24): Die GE der Vaughan-Williams-Sinfonien war auch meine erste GE dieser Werke.Die 3.Sinfonie ist für mich großartig,vor allem mit dem herrlichen "Greensleaves" mit dabei.
Slatkin mag kein überragender VW-Dirigent gewesen sein,aber seine Durchhörbarkeit bis in klienste Details ist bemerkenswert.Für MICH superwichtig,weil durch Ihn bin ich überhaupt zu Vaughan-Williams und dessen Werke gekommen.
Gratuliere Dir zur Wahl dieser Box.Sie ist ihr Geld wirklich absolut wert!!!
VG,Maurice
PS : Alternativ dazu die Vernon Handley-Box,oder die Stereo-EMI-Einspielungen von Sir Sdrian Boult,der viele Werke von VW auch uraufgeführt hat!!!
palestrina (28.04.2013, 00:24): Hallo Maurice!
Ich dachte für den Einstieg ist das schon in Ordnung, also OK, Danke für den Hinweis ! Die 6te habe ich mit Boult !
LG palestrina
Maurice inaktiv (28.04.2013, 00:58): Ich dachte für den Einstieg ist das schon in Ordnung,
Mehr als nur in Ordnung!!Ich würde diese GE nicht mehr hergeben,da sie mir,wie gesagt,den Zugang zu VW ermöglicht hat.Dazu kommt das glänzende Spiel des Philharmonia Orchestra.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (28.04.2013, 01:18): Zum Schluss des musikalischen Abends gibts dann
+++ Immer wenn ich ein Quartett von Britten höre, frage ich mich, warum ich nicht mehr Hörzeit mit Quartetten von Britten verbringe +++ Das Belcea Quartett wird im Oktober mit Britten im Gepäck nach Stuttgart kommen - in einer Woche in der ich beruflich unterwegs sein werde :S +++ Das Zweitverwerter-Label (im Original erschien die CD bei EMI) hat als Service für die rezensionsabhängige Hörerfraktion die beiden größten Autoritäten (Gramophone und Penguin) als Kaufhilfe aufs Label aufgedruckt +++
Andréjo (28.04.2013, 13:49): Vor allem das zweite und das dritte Quartett von Britten sind geniale Werke. Unverwechselbarer Personalstil, dabei eine äußerst aparte Nutzung insbesondere der Diskantlage, immer wieder völlig überraschende Wendungen und Entwicklungen, modern und dennoch auf emotionaler und farblicher Ebene den Ohren schlichtweg schmeichelnd!
:downWolfgang
Jeremias (28.04.2013, 13:56): Gestern erworben aus aktuellem Anlass:
Christian Sinding: Symphonien Nr. 3 & 4 ‘Vinter Ogg Var’ (Winter und Frühling)
Ari Rasilainen / Norwegian Radio Orchestra 2000
miclibs (28.04.2013, 20:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51u-8Lf2o5L._SL500_.jpg CD 1: Suite op. 29, Verklärte Nacht, 3 Stücke für Kammerorchester CD 9: Die Jakobsleiter, Kammersymphonie Nr. 1, Begleitmusik zur Lichtspielszene
Vor allem Shirley Verrett als Eboli ist klasse, aber auch der Rest singt auf höchstem Niveau. Giulini bietet hier die für mich insgesamt beste Aufnahme dieser Oper, obwohl ich einzelne Sänger auf anderen Aufnahmen besser finde (Boris Christoff, Tito Gobbi etc.).
@Jürgen: Diese Turandot-Aufnahme ist auch mir die Liebste. Die Karajan-Aufnahme kenne ich allerdings noch nicht.
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (28.04.2013, 23:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/515BtYnMozL._SL500_AA240_.jpg Ann Millikan; "Ballad Nocturne"; Bulgarisches Radio Sinfonieorchester, Grigor Palikarov Dream Nocturne für Klavier und Kammerorchester; Emanuele Arciuli (Klavier) Trilhas de Sobra I-III Landing Inside the Inside of an Animal Ich habe ein Faible für Jazzmusiker(innen), die sich der klassischen Komposition zuwenden.
Maurice inaktiv (29.04.2013, 01:59): So,nach vier Stunden Tiefschlaf bin ich hellwach.Also läuft jetzt
Ein interessantes Programm, wirklich! Ich habe mit dem Erwerb dieser Zemlinsky-Einspielung schon geliebäugelt, konnte mich noch nicht dafür entscheiden. Würdest Du diese empfehlen?
Viele Grüsse :hello Stefan
Maurice inaktiv (29.04.2013, 10:54): Du kannst Dir DIESE Aufnahme ohne Probleme kaufen.Dazu ist sie sehr preisgünstig.In Michael Gielen findest Du auch genau den richtigen Dirigenten für diese Musik :
Diese Box hier würde ich Dir empfehlen,wenn Du mehr über Zemlinsky haben möchtest.Bei DEM Preis ein Schnäppchen!!
VG,Maurice
palestrina (29.04.2013, 12:06): Hallo Stefan, ja ich kann dir diese Aufnahme alle mal empfehlen , ich habe die beiden anderen Aufnahmen auch. Aber bei der LS kommt es mE auf das gesungene an und das ist bei der Gielen Aufnahme mit verlaub unter Niveau ! Und die Conlon Aufnahme habe ich lange gemocht , bis dann diese Aufnahme erschien. Hier sind die Sänger ganz hervorragend , die schöne Stimme von Chr . Schäfer und M. Goerne ist ganz wunderbar! Und Eschenbach hat ein gutes Gespür für Zemlinsky, also mir gefällt es sehr gut !
LG palestrina
abendroth (29.04.2013, 12:12): In der frz. Klassikzeitschrift Diapason bekam die Eschenbach-Zemlinsky Aufnahme die bestmögliche Bewertung (diapason d'or). Selbst bei Berücksichtigung chauvinistischer (positiver) Vorurteile, müsste die Aufnahme sehr empfehlenswert sein. freundliche Grüsse abendroth
palestrina (29.04.2013, 12:48): Jetzt läuft bei mir die Sinfonie Nr.3 aus dieser Box :
Was dazu zu sagen wäre , siehe den post von Agravain vom 9.3.11!!!!!!! Dem ist nichts hinzuzufügen ! Deswegen lohnt alleine diese Box sich anzuschaffen . Satz 4, sehr langsam. Misterioso .Durchaus ppp "O Mensch ! Gib Acht!" Was hier K. Ferrier singt ist tief empfunden , wie fast alle ihre Mahler Interpretationen !
LG palestrina
Maurice inaktiv (29.04.2013, 13:54): In der frz. Klassikzeitschrift Diapason bekam die Eschenbach-Zemlinsky Aufnahme die bestmögliche Bewertung (diapason d'or)
Super,danke für die Info.Mal schauen,dann werde ich mir die auch mal zulegen mit der Zeit.Ist registriert bei mir!!!
Zuerst muss ich aber leider mal Geld in ein Musikinstrument investieren,auch wenn mir es davon schon graut....
VG,Maurice
Maurice inaktiv (29.04.2013, 14:06): Eigentlich wollte ich ja DAS posten....
Joseph Joachim Raff : Sinfonie Nr,3 plus Ouvertüren Tudor
Bamberger Symphoniker / Hans Stadlmair
ZUR ZEIT MIT SONDERPREIS BEI AMAZON ERHÄLTLICH!!!!!
VG,Maurice
Jürgen (29.04.2013, 16:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/510UlKmT5JL._SL500_AA300_.jpg
Bruckner: Sinfonie Nr.8, Wand 2001
Ich habe letzte Woche mal das Scherzo der B8 vergleichend quer durch meine Sammlung gehört und bin dicht davor zu sagen: Wand mit den Berlinern ist mir die Liebste.
Cantus Arcticus (29.04.2013, 16:33): Hallo Zusammen @Maurice, palestrina und abendroth
Vielen Dank für eure Empfehlungen :thanks. Ich werde hier zuschlagen und mich mit Zemlinsky eindecken.... :cool
Viele Grüsse :hello Stefan
Nordolf (29.04.2013, 19:33): Ich erkunde den musikalischen Kosmos des russischen Komponisten Nikolai Myaskovsky mit den ersten beiden CD's dieser Box:
Symphonie Nr. 1 Symphonie Nr. 25 Symphonie Nr. 10 Symphonie Nr. 11 Symphonie Nr. 19*
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994 und *1970
miclibs (29.04.2013, 20:26): http://ecx.images-amazon.com/images/I/514VMPGPC5L._SL500_AA300_.jpg Sciarrino - La Bacca/I Piedi/II Suono für 4 Solosaxophone und 100 Saxophone in Bewegung
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FkNHISYXL._SL500_AA300_.jpg Klaus Huber - Kammermusik
Maurice inaktiv (29.04.2013, 22:05): Ich erkunde den musikalischen Kosmos des russischen Komponisten Nikolai Myaskovsky mit den ersten beiden CD's dieser Box:
Die Box ist richtig klasse,und jeden Cent wert!!!Viel Spaß beim Hören....Ich habe mir auch die Tschaikowsky-Sinfonien geholt von ihm.Absolut klasse!!
VG,Maurice
Maurice inaktiv (29.04.2013, 22:33): Dank Nordolf habe ich mich spontan für einen "Russischen Abend" entschieden :
Nordolf (30.04.2013, 21:46): Original von Maurice André Ich erkunde den musikalischen Kosmos des russischen Komponisten Nikolai Myaskovsky mit den ersten beiden CD's dieser Box:
Die Box ist richtig klasse,und jeden Cent wert!!!Viel Spaß beim Hören....Ich habe mir auch die Tschaikowsky-Sinfonien geholt von ihm.Absolut klasse!!
VG,Maurice
Ich empfehle unbedingt die alte Melodiya-Aufnahme der 5. Symphonie von Tschaikowsky mit Svetlanov aus dem Jahre 1967. Diese ist unglaublich idiomatisch: - keiner umreisst die Melodien und Harmonien dieses Werkes so klar wie Svetlanov.
Aber zu der Brahms Box sei zu sagen , die 3te die ich gehört habe ist sehr gut gelungen !
LG palestrina
Maurice inaktiv (30.04.2013, 22:28): Aber zu der Brahms Box sei zu sagen , die 3te die ich gehört habe ist sehr gut gelungen !
Für 3,99 € kann man nicht viel falsch machen zunächst mal.Ich hatte mal eine CD davon,auf der noch Chorwerke instrumental gespielt wurden.Die fand ich nicht mal so schlecht.
Den Lyatoshinsky hatte ich auch mal.Der ist beim letzten Ausmisten aber rausgeflogen dann.Es ist doch schon sehr "russisch",fast wie die "Öde an einen Traktor",wenn ich mal so böse sein darf.
Ich emfehle Dir mal die Miaskowsky-Box unter Swetlanov,dort findest Du das Ganze eine Klasse besser unter einem wirklichen Spitzendirigenten.
Ich bin noch bei meiner Brucker Siebenten.Sie klingt nicht schlecht,wenn man mal Günter Wand mit den Berlinern aus dem Gedächtnis versucht zu streichen.An manchen Stellen fehlt es dann halt doch zur erstklassigen Aufnahme.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (30.04.2013, 22:45): Zum Abschluss für heute Borodin :
Alexander Borodin : Sinfonien Nr. 2 & 3 Brilliant Classics
Orchester des Bolschoi-Theaters Moskau Cond.: Mark Ermler
Die Sinfonie Nr.2 klingt mMn schon besser als die Erste.Doch ich denke,man kann da "mehr" rausholen.Mal schauen,wie sich dann Roshdestvendsky schlägt.
VG , Gute Nacht & einen schönen Ersten Mai,
Maurice
palestrina (30.04.2013, 22:47): Hallo Maurice , was ist die "Öde an einem Traktor" ? Und was ist zu russisch daran ?, ich empfinde das nicht so !
Mir gefällt die 5te ausgesprochen gut !
LG palestrina
Maurice inaktiv (30.04.2013, 22:51): was ist die "Öde an einem Traktor"
Das sollte reine Ironie sein.Ja,das klingt gut,keine Frage,aber doch irgendwie zu "sowjetisch"......Zu sehr nach Hammer und Sichel....So war das gemeint.
VG,Maurice
satie (30.04.2013, 23:21): Original von Maurice André was ist die "Öde an einem Traktor"
Das sollte reine Ironie sein.Ja,das klingt gut,keine Frage,aber doch irgendwie zu "sowjetisch"......Zu sehr nach Hammer und Sichel....So war das gemeint.
VG,Maurice
Wer kennt denn dies berühmte Gedicht nicht?:
Wassily Knattrotov:
Öde an einem Traktor:
Oh mein Kirovez K700, nicht mir allein gehörst Du, Brüderchen, nein, auch den anderen Genossen! Sie lassen Dich Raketen ziehen und Lasten schleppen und füttern Dich mit gestrecktem Benzin...
Oiweh, oiweh, oiweh...
Oh, mein Kirovez k700, wovon träumst Du nachts, wenn Deine rostigen Schrauben Quietschen? Lass uns träumen von Olga Rubljakowa, die hat einen Ural Retro M70 im Schuppen stehen...
Oiweh, oiweh, oiweh...
Hach, da wirds mir immer warm ums Herz... fast wie bei dieser anderen Öde... "an die Frieda" von Sputnik van Beatheaven...
:I
ab (30.04.2013, 23:53): Original von Maurice André Anton Bruckner : Sinfonie Nr.7 , E- Dur mqs
Aber ich kann ihn ein ganz klein wenig verstehen. Er wäre weniger gemein gewesen, hättest Du geschrieben:
"Ode an einen Traktor".
:cool :wink :D
Wolfgang
Maurice inaktiv (01.05.2013, 06:51): "Ode an einen Traktor".
Das Wort "Öde" habe ich bewusst genommen,aber ich wollte dann natürlich EINEN schreiben.Das kommt davon,wenn zwei Buchstaben zu eng auf der Tastatur liegen,und ich nicht mehr nachlese,was ich denn geschrieben habe.
An der Maibowle kann es nicht gelegen haben,die hat es noch nicht gegeben,und die wirds auch heute nicht geben.... :D
Viel Spaß am ersten Mai....Ich darf das Volke unterhalten mit gemütlichem Jazz.Mal schauen,wer bei dem Wetter überhaupt kommt....
VG,Maurice
Andréjo (01.05.2013, 10:02): Ich war mir auch gar nicht sicher, ob Du "Öde" nicht mit Absicht geschrieben haben könntest ...
Beim falschen Dativ war ich mir so gut wie sicher.
Bin halt Lehrer. Es gibt Schlimmeres - aber nicht viel.
Schönes Maifest!
:D :beerWolfgang
Halt! Diese Seite heißt "Was höre ich gerade?"
Also:
Was Frühlingshaftes, andererseits was für den Frühling beinahe zu Überladenes:
Das Romantische Konzert für Klavier und Orchester von Joseph Marx in einem Konzert-Mitschnitt aus den USA. Jorge Bolet und ein amerikanisches Orchester (NYPh ?) unter einem Dirigenten. X(
Trotz halbgarer Angaben eine Aufnahme, die mich sehr erfreut.
satie (01.05.2013, 10:06): Original von Andréjo Hallo, Maurice!
Satie ist etwas gemein zu Dir!
Was denn, ICH? Kann ja gar nicht sein... :engel
palestrina (01.05.2013, 10:43): Heute Morgen , diese schöne Scheibe, hervorragend gesungen !
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994
Nach der kürzeren, naturromantisch-lyrisch geprägten Siebenten gibt es nun die Achte, welcher harmonisch wesentlich geschärfter ausgefallen ist. Thematisch behandelt die Achte den Auftstand des Anführers der Donkosaken Rasin gegen den Zaren im 17. Jahrhundert.
*Soprano: Roma Owsinska Piano: Tadeusz Chmielewski
Ilya Stupel / Artur Rubinstein Philharmonic Orchestra 1992
Ich mag die warmen, blühend-romantischen Langgaard-Interpretationen des litauischen Dirigenten Ilya Stupel und seines polnischen Orchesters aus Lodz. Leider wurde hier nur die spätere, vom Komponisten gekürzte Version der 2. Symphonie eingespielt. Bei Dausgaard und seinem dänischen Orchester auf dem Label Dacapo gibt es die Ursprungsversion. Doch was nützt es mir: - auf die dürre Kälte und technische Überbrillianz von Dausgaard kann ich gerne verzichten. Da bleibe ich lieber bei Herrn Stupel.
ab (01.05.2013, 21:46): Original von Nordolf Rued Langgaard: Symphony No. 2 ‘Vaarsange’* Symphony No. 3 ‘Ungdomsbrus’ Drapa
*Soprano: Roma Owsinska Piano: Tadeusz Chmielewski
Ilya Stupel / Artur Rubinstein Philharmonic Orchestra 1992
Ich mag die warmen, blühend-romantischen Langgaard-Interpretationen des litauischen Dirigenten Ilya Stupel und seines polnischen Orchesters aus Lodz. Leider wurde hier nur die spätere, vom Komponisten gekürzte Version der 2. Symphonie eingespielt. Bei Dausgaard und seinem dänischen Orchester auf dem Label Dacapo gibt es die Ursprungsversion. Doch was nützt es mir: - auf die dürre Kälte und technische Überbrillianz von Dausgaard kann ich gerne verzichten. Da bleibe ich lieber bei Herrn Stupel.
Und was ist von Neeme Järvi mit seiner Dänischen Einspielung bei Chandos zu halten?
:hello
ab (01.05.2013, 21:54): Sergey Rachmaninov - Préludes Marta Deyanova Nimbus
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51U9RSpK-lL._SY300_.jpg wie schreiben zwei Rezensenten doch auf der US-Shop-Seite so trefflich:
Her dazzling fingering, dark bass-dominated tone, fluid rubato, sense of the mystery and impressive handle of the inner voices reveal by far we are at the front of one of the remarkable performers of Rach. Don't ignore this colossal album. A genuine treasure. No doubt it!
Very remarkable are her wide range of colours, her extreme ability to express a thousands of moods and her strikingly accurate rhytmic feeling and timing. Moreover, she plays not only the Rachmaninov preludes in a very convincing way, but she brings, a Bulgarian herself, a charming and astonishing Slavonian atmosphere through her performance.
Einziger Nachteil ist diese seltsame Saal-Akustik aus der Ferne.
Warum nur ist später nichts mehr von dieser fabelhaften Pianistin auf CD zu hören gewesen, die, scheint's, in den USA gelandet ist und dort unterrichtet (hat?).
Maurice inaktiv (01.05.2013, 22:45): Und was ist von Neeme Järvi mit seiner Dänischen Einspielung bei Chandos zu halten?
Järvi nahm nur die Sinfonien 4,5, und 6 ein.Diese scheinen MIR recht gut gelungen zu sein.
Ich hatte teilweise auch die Stupel-Einspielungen,aber irgendwie hat mir da was gefehlt.Mir ist die GE von Thomas Dausgaard im Moment zu teuer,denke mir aber,eher hier zuschlagen zu wollen,wenn überhaupt.
Es gibt noch eine Einspielung der Ersten unter Leif Segerstam auf Chandos.Hier das Cover :
Nordolf (01.05.2013, 23:02): Original von ab Original von Nordolf Rued Langgaard: Symphony No. 2 ‘Vaarsange’* Symphony No. 3 ‘Ungdomsbrus’ Drapa
*Soprano: Roma Owsinska Piano: Tadeusz Chmielewski
Ilya Stupel / Artur Rubinstein Philharmonic Orchestra 1992
Ich mag die warmen, blühend-romantischen Langgaard-Interpretationen des litauischen Dirigenten Ilya Stupel und seines polnischen Orchesters aus Lodz. Leider wurde hier nur die spätere, vom Komponisten gekürzte Version der 2. Symphonie eingespielt. Bei Dausgaard und seinem dänischen Orchester auf dem Label Dacapo gibt es die Ursprungsversion. Doch was nützt es mir: - auf die dürre Kälte und technische Überbrillianz von Dausgaard kann ich gerne verzichten. Da bleibe ich lieber bei Herrn Stupel.
Hallo ab und Maurice!
Die Einspielung der Symphonien 4/5/6 mit Järvi halte ich für ganz hervorragend. Ich habe im Laden mal länger hineingehört, aber sie aus finanziellen Gründen nicht gekauft. Eine Anschaffung ist jedoch im Grunde schon längst überfällig.
Ich will Dausgaards Leistung auch gar nicht schmälern. Wer auf Transparenz und technische Perfektion steht, kann hier vielleicht seinen Favoriten finden. Von meiner romantischen Sicht aus scheint mir seine Klanglichkeit aber arg dünn, ja sogar hässlich und ohne Sinn für die berauschenden Essenzen der Musik.
Anders als Maurice fehlt mir bei Stupel nichts. Die Segerstam-Aufnahme der Ersten finde ich wunderbar dramatisch und spannend.
:hello Nordolf
ab (01.05.2013, 23:22): Beethoven: String Quartets Op.18/4 im Vergleich von Hagen Quartett & Paganini Quartet
zur letzteren Einspielung steht auf der US-Seite des Verkäufers von einem Liebhaber: Finally someone issued these wonderful old recordings, which some of us have been listening to for years on our old RCA LPs, which we searched for with devotion. I really can't think of a comparable example of such an indisputably great set of commercial performances that somehow had escaped re-issue entirely. Literally, the only way to hear them was with those old lps, which I will still listen to because they have the most wonderfully fresh mono sound, just slightly dry, but not brittle. ( in the last few years a few people made transfers of them and posted them on the internet, but not wonderful for sound.) The funny part is that there are a few places with blotches of sound, which I was so used to from innumerable playings of those old ops, which ironically were not the lp surface, as I assumed, but in the master tape apparently. But still the sound here on these CDs is quite good, but not quite like the old vinyl, but close. Only in the Op. 59, No. 1 do they seem to have suppressed the acoustic range a bit. And that is, again, because in the original tape -- which I again always thought was my lp copy -- the sound is over-loaded. I wish they would just keep the slightly overloaded sound and the collateral range. But others might find it too-too much. You gotta be tough to listen to great old recordings folks. What a treasure this set is, all in all. Thank you to the producers. A great service to great music.
Maurice inaktiv (02.05.2013, 08:41): So,heute habe ich wieder etwas Zeit zum Musik hören :
Karol Szymanowski : Sinfonien Nr. 1 & 4 ,u.a. Naxos
Warschauer Philharmoniker / Antoni Wit
VG,Maurice
Lucanuscervus (02.05.2013, 10:29): Original von Maurice André Hast Du die ganze Reihe mit Hans Huber?Ich ja,sind schöne Aufnahmen geworden,finde ich.
....
ja, die ganze Huber-Box :)
schöne Aufnahmen, denen manchmal etwas die Leidenschaft fehlt...
aber gerade die 3. ist sehr gut geworden, was natürlich auch an der Dramatik des Werkes liegen dürfte...toller Schluss, zutiefst "romantisch-jenseitig"
:hello
Maurice inaktiv (02.05.2013, 11:17): schöne Aufnahmen, denen manchmal etwas die Leidenschaft fehlt...
Ich bin mir nicht so sicher,ob die Kompositionen auch mehr hergeben....
Die Box habe ich auch,mal zufällig günstig ergattert,bei JPC,glaube ich....
VG,Maurice
uhlmann (02.05.2013, 12:10): Original von Lucanuscervus Hans Huber : Symphonie Nr.3
Royal Stockholm Philharmonic Orchestra Sakari Oramo
Ich habe diese frisch erschienene und heute bei mir eingetroffene Aufnahme durchgehört und muss und möchte sagen: Takt für Takt grandios! Da können die Aufnahmen der letzten 10 Jahre - Elder, Hickox und Ashkenazy - mE schlicht das Licht löschen. Sakari Oramo: das scheint mir gegenwärtig der interessanteste Elgar-Interpret zu sein, der Einspielungen vorlegt. Hoffentlich bannt er auch noch die 1 auf Tonträger.
Mehr Hymnisches demnächst im entsprechenden Faden. :D
:hello Agravain
ab (02.05.2013, 18:25): Beethoven: String Quartets Op.18/4 im Vergleich von Alban Berg Quartett & Pavel Haas Quartet
miclibs (02.05.2013, 19:06): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61XNuggq7rL._SX355_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51ZbDA2Z50L.jpg ..Accanto ist richtig gut... :)
http://media.zweitausendeins.de/bild/artikel/61/54/615408/cover/615408_view.jpg Klaviersonaten Nr. 28+30
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31VPA50VJEL.jpg Stücke für Violoncello und Klavier 1899 No. 1-2 Stücke für Violoncello und Klavier op. 11 No. 1-3 Cello-Sonate 1914 Variationen für Klavier op. 27
ab (02.05.2013, 20:52): Beethoven: String Quartets Op.18/4 im Vergleich von Lindsay String Quartet & Guarneri Quartet & Budapester Streichquartett (1941 & 1952)
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994
Die Vierte entstand in den Jahren 1917 und 1918. Sie gehört zu den Symphonien, die Myaskovskys Erlebnisse an der Front im 1. Weltkrieg widerspiegeln. Entsprechend düster klingt der erste Satz.
nikolaus (02.05.2013, 22:16): Original von ab Beethoven: String Quartets Op.18/4 im Vergleich von Alban Berg Quartett & Pavel Haas Quartet
Und wie schneidet das Pavel Haas Quartett ab? Ist das eigentlich eine ältere oder neuere Einspielung? Es hat ja an der zweiten Violine mindestens einen Wechsel gegeben...
Nikolaus.
Maurice inaktiv (02.05.2013, 22:25): Nach Smetana nun Carl Orff :
ab (02.05.2013, 22:58): Original von nikolaus Original von ab Beethoven: String Quartets Op.18/4 im Vergleich von Alban Berg Quartett & Pavel Haas Quartet
Und wie schneidet das Pavel Haas Quartett ab? Ist das eigentlich eine ältere oder neuere Einspielung? Es hat ja an der zweiten Violine mindestens einen Wechsel gegeben...
Nikolaus.
Das Pavel Haas Quartett hat das 2008 aufgenommen. Eva Karová spielt hier die zweite Violine, während beim op. 95 Maria Ruxová spielt. Es war damals schon ein gaaanz exzellentes Ensemble! - und umso mehr, wenn man den Wechsel bedenkt, weil die eine Aufnhame im März und die anderen im Oktober gemacht worden ist. Ich ziehe sie allemal dem ABQ vor! Sie ist allerdings recht extrem, wie auch die des Hagen Quartetts. (Aber beim 18/4er komme ich aus Gründen des persönlichen musikalischen Geschmacks immer wieder auf die Lindsays zurück...) :hello
Lucanuscervus (02.05.2013, 23:15): Original von Nordolf Ich mache weiter mit meiner derzeitigen musikalischen Hauptmahlzeit:
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994
Die Vierte entstand in den Jahren 1917 und 1918. Sie gehört zu den Symphonien, die Myaskovskys Erlebnisse an der Front im 1. Weltkrieg widerspiegeln. Entsprechend düster klingt der erste Satz.
"Düster" könnte man ohne weiteres einen Großteil der Symphonien bis Nr.13 nennen - allein die 5.Symphonie macht mir einen etwas versöhnlicheren Eindruck; wunderbar, wie dort das erste Klarinettenthema aufsteigt und eine "friedlichere" Stimmung (verglichen etwa mit dem Hauptsatz der 4.) verbreitet... in der 8.Symphonie scheint mir eine etwas "verzerrte Fröhlichkeit" zu herrschen
Hörst Du sie alle der Reihe nach durch ?
:hello
Maurice inaktiv (03.05.2013, 09:05): Heute ist die zweite CD von meinem Haydn an der Reihe :
habe mich vorhin richtig auf diese aufnahme gefreut, doch nun wieder die ernüchterung: obwohl das stück ganz großartig gespielt wird und ich auch an der interpretation im detail wenig auszusetzten finde, berührt mich wands bruckner genau gar nicht. ich empfinde ihn kühl distanziert und viel zu wenig emotional - wand trifft hier (wie auch sonst so oft) gar nicht "meinen" bruckner-ton.
Maurice inaktiv (03.05.2013, 15:00): habe mich vorhin richtig auf diese aufnahme gefreut, doch nun wieder die ernüchterung: obwohl das stück ganz großartig gespielt wird und ich auch an der interpretation im detail wenig auszusetzten finde, berührt mich wands bruckner genau gar nicht. ich empfinde ihn kühl distanziert und viel zu wenig emotional - wand trifft hier (wie auch sonst so oft) gar nicht "meinen" bruckner-ton.
Man muss Deine Meinung natürlich akzeptieren,aber das kann ICH jetzt wirklich nachvollziehen.Gerade seine späten Einspielungen sind bei Wand nicht "nüchtern".
Wen bevorzugst DU denn bei Bruckner?
VG,Maurice
Agravain (03.05.2013, 15:37): Original von uhlmann berührt mich wands bruckner genau gar nicht. ich empfinde ihn kühl distanziert und viel zu wenig emotional - wand trifft hier (wie auch sonst so oft) gar nicht "meinen" bruckner-ton.
Das geht mir ja bei Wand fast immer so, wobei die Berliner Einspielungen ja noch etwas mehr Atmospäre haben, als der Kölner-Zyklus, den ich immer als höchst professoral empfunden habe. Der Ton gewordene Zeigefinder quasi.
Cantus Arcticus (03.05.2013, 19:35): Original von Maurice André habe mich vorhin richtig auf diese aufnahme gefreut, doch nun wieder die ernüchterung: obwohl das stück ganz großartig gespielt wird und ich auch an der interpretation im detail wenig auszusetzten finde, berührt mich wands bruckner genau gar nicht. ich empfinde ihn kühl distanziert und viel zu wenig emotional - wand trifft hier (wie auch sonst so oft) gar nicht "meinen" bruckner-ton.
Man muss Deine Meinung natürlich akzeptieren,aber das kann ICH jetzt wirklich nachvollziehen.Gerade seine späten Einspielungen sind bei Wand nicht "nüchtern".
Wen bevorzugst DU denn bei Bruckner?
VG,Maurice
Hallo Zusammen Die generellen Empfindungen bezüglich Wands Bruckner-Interpretationen gehen bei mir zwischenzeitlich in eine ähnliche Richtung, wobei mir gerade sein Zyklus auf RCA mit dem Kölner Ensemble Anfangs sehr gut gefallen hat. Warum auch immer, habe ich mich davon entfernt, da wird zuviel "doziert", so mein Gefühl. Ich höre viel mehr den Jochum Zyklus auf EMI mit der Staatskapelle Dresden, da mir sein DG Zyklus mit den Berlinern nicht wirklich gefällt.....
Beim Dresdner Zyklus ist halt einfach zu sagen, dass er sehr "roh" klingt. Das Blech spielt manchmal jenseits der Grenzen sauberer Intonation, aber vielleicht ist es gerade das, was den Reiz für mich ausmacht. Die neueren Zyklen (Venzago, Blomstedt etc.) habe ich noch nicht wirklich gehört....
Nordolf (03.05.2013, 23:38): Original von Lucanuscervus
"Düster" könnte man ohne weiteres einen Großteil der Symphonien bis Nr.13 nennen - allein die 5.Symphonie macht mir einen etwas versöhnlicheren Eindruck; wunderbar, wie dort das erste Klarinettenthema aufsteigt und eine "friedlichere" Stimmung (verglichen etwa mit dem Hauptsatz der 4.) verbreitet... in der 8.Symphonie scheint mir eine etwas "verzerrte Fröhlichkeit" zu herrschen
Hörst Du sie alle der Reihe nach durch ?
:hello
Ja - da hast Du sicher recht. Die späten Symphonien sind dann wieder ausgesprochen melancholisch (genau wie übrigens das Violinkonzert), z.B. die Symphonie Nr. 22.
Für den ersten Eindruck höre ich die CD's in der Boxabfolge durch. Nach der Chronologie der Symphonien zu hören, wäre sicher ein spannendes "Hörprojekt".
:hello Nordolf
Maurice inaktiv (04.05.2013, 00:04): Hallo Zusammen Die generellen Empfindungen bezüglich Wands Bruckner-Interpretationen gehen bei mir zwischenzeitlich in eine ähnliche Richtung, wobei mir gerade sein Zyklus auf RCA mit dem Kölner Ensemble Anfangs sehr gut gefallen hat. Warum auch immer, habe ich mich davon entfernt, da wird zuviel "doziert", so mein Gefühl. Ich höre viel mehr den Jochum Zyklus auf EMI mit der Staatskapelle Dresden, da mir sein DG Zyklus mit den Berlinern nicht wirklich gefällt.....
Das kann ICH überhaupt nicht nachvollziehen.Gerade die Berliner Einspielungen sind für MICH durch keine anderen Aufnahmen zu ersetzen.Dier Berliner zeigen hier ihr beste Seite,Wand kann sich sogar erlauben,die Musiker manchmal an der "langen Leine" zu führen.
Beim Dresdner Zyklus ist halt einfach zu sagen, dass er sehr "roh" klingt. Das Blech spielt manchmal jenseits der Grenzen sauberer Intonation, aber vielleicht ist es gerade das, was den Reiz für mich ausmacht
Ich finde,dass genau DAS Bruckner kaputt macht.Es ist allerdings schon ungewöhnlich,dass Jochum und die Technik diese Patzer haben durchgehen lassen.
Ich hatte ja mal vor,mir diesen Zyklus zu kaufen,aber wenn das Blech einige Male daneben semmelt,werde ich gerne darauf verzichten.
Den ersten Bruckner von Jochum habe ich.Der gefällt mir ganz gut.Es war ja mein Einstieg bei Bruckner damals.
Bruckner hat seine Akkorde so geschrieben,dass sie einfach sauber klingen müssen.Deshalb tun sich schwächere Orchester bei Bruckner so schwer.
Bei Wands Einspielungen sind nahezu kaum Patzer auszumachen,da wurde entweder gut gearbeitet beim Schneiden,oder die Orchester waren wirklich gut gewesen.
Ich kann das zumindest auch für die Sinfonien Nr.4 und 5 mit den Münchner Philharmonikern sagen,die ich von Profil habe.
Da ich mir ja den Zyklus mit der Württembergischen Philharmonie gekauft habe,muss ich sagen,bin ich hier durchaus positiv überrascht.
Ok,man hört natürlich,dass es hier schon Qualitätsunterschiede zu wirklich erstklassigen Orchestern gibt,aber für Live-Einspielungen sind sie doch erstaunlich gut geraten.Gewiss kein Fehlkauf!!
VG,Maurice
uhlmann (04.05.2013, 08:14): Original von Maurice André Wen bevorzugst DU denn bei Bruckner?
was zyklen betrifft: jochum & tintner.
mit wand bin ich noch nie so richtig warm geworden. wie ich schon anmerkte, kann ich die interpretationen durchaus anerkennen und mir auch vorstellen, dass man bruckner so hören mag, nur mich persönlich lässt das eher kalt (soweit mich bruckner überhaupt kalt lassen kann).
Original von Maurice André Da ich mir ja den Zyklus mit der Württembergischen Philharmonie gekauft habe,muss ich sagen,bin ich hier durchaus positiv überrascht.
Ok,man hört natürlich,dass es hier schon Qualitätsunterschiede zu wirklich erstklassigen Orchestern gibt,aber für Live-Einspielungen sind sie doch erstaunlich gut geraten.Gewiss kein Fehlkauf!!
+1 ging mir kürzlich, als ich die ga kaufte, genau so. ein sehr guter, erstaunlich einheitlich gelungener zyklus - nicht unbedingt auf weltklasse-niveau gespielt, aber vom ansatz her sehr schön fließend und atmosphärisch - "tief empfunden".
Jürgen (04.05.2013, 13:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61p8caNM8kL._SY355_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/61GAaODxM4L._SY355_.jpg
Loriot erzählt den Ring des Nibelungen
Dieses Hörspiel wollte ich schon immer haben, es war mir aber zu teuer.
Die Jahre/Jahrzehnte des Nichtkennens gingen vorüber, das Werk wurde allseits gelobt, so dass meine Erwartungshaltung wuchs und wuchs.
Letzte Woche stolperte ich über die 6 CD Box zu Loriot's 80. Geburtstag (incl. der Ring-Erzählung), bei Medimops sehr günstig. Gestern kam sie an.
Grüße Jürgen
Maurice inaktiv (04.05.2013, 13:28): OK.Ich kenne nicht Jochums Dresdner Einspielungen,wie ich schon sagte.Mir ist seine Deutung doch recht "weihevoll",was man mit Jochums katholischem Glauben eventuell erklären könnte.
Bei Tintner finde ich die frühen Sinfonien bis hin zur Vierten sehr gut gelungen,aber was dann kommt,ist nicht mehr mein Fall.Auch sind Tintners Tempi eher getragen,als ob dessen Orchester bei schnellen Tempi Probleme bekommen würden.
Immerhin sind es keine Celibidache-Deutungen,weshalb hier das Langsame nicht so extrem ausfällt wie bei dem Selbstdarsteller in München.
Nun zum Peternostro-Zyklus :
ging mir kürzlich, als ich die ga kaufte, genau so. ein sehr guter, erstaunlich einheitlich gelungener zyklus - nicht unbedingt auf weltklasse-niveau gespielt, aber vom ansatz her sehr schön fließend und atmosphärisch - "tief empfunden".
Ich hätte mir die Box nie gekauft,wenn sie hier nicht positiv besprochen gewesen wäre.
Ob es "tief empfunden" ist,vermag ich nicht zu sagen,aber es wird doch geschlossen rund und stimmig MUSIZIERT.Dass das sogar auf ordentlichem Niveau passiert,spricht für Dirigent und Orchester.
ab (04.05.2013, 15:12): Heute im Radio einen Ausschnitt gehört aus: Adrian Willaert (1490–1562) - Musica Nova - Die Motetten - 3 CDs - Singer Pur - Oehms, 2012 : Das hat mir sehr gut gefallen!
Bei mir jetzt Beethovens op. 59/3 mit dem Guarneri Quartett
miclibs (04.05.2013, 18:21): https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203906925.jpg Max Reger - Streichquartette op.109 und op. 121
http://ecx.images-amazon.com/images/I/513baYwQwfL._SY355_.jpg Pascal Dusapin - watt, galim, celo, á quia
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51bmdxHQxSL._SX355_.jpg 1. Sonata no.1 for Violin and Piano in A minor, Op.105 2. Sonata for Violin and Pianoforte in A Minor, WoO 2 3. Sonata no.2 for Violin and Piano in D minor, op.121
...als Interpretin Neuer Musik wandelt Caroline Widmann auf Schumanns Pfaden... :)
Maurice inaktiv (04.05.2013, 20:40): Heute Abend beginne ich mit Mahler :
es freut mich sehr , das du das Geld nicht umsonst ausgegeben hast! (ha,ha)
Liebe Grüße palestrina
palestrina (05.05.2013, 06:40): Ich kann schon nicht mehr mitzählen wie viele male ich die 6te von Prokofiev seit drei Tagen gehört habe , versuche das in Worte zufassen , aber es gelingt mir nicht. Das ist einfach magisch, zieht mich förmlich an !!!!!!
Wenn es mir gelingt, Worte zufinden werde ich es tun.
LG palestrina
Maurice inaktiv (05.05.2013, 06:41): es freut mich sehr , das du das Geld nicht umsonst ausgegeben hast! (ha,ha)
Morsche,Du Frühaufsteher!!
MICH übrigens auch.....Es freut mich wirklich,denn damit hätte ich nicht gerechnet.Doch man kann hier so manche erfreuliche Einspielung finde,die ich mir sonst nicht geleistet hätte.
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.Ich spiele später in Friedberg,komme dann erst mal nicht zum Hören.Anschließend bin ich dann wieder mit Jazz "verdorben" und brauche erst mal musikalischen Abstand... :D
VG,Maurice
Maurice inaktiv (05.05.2013, 06:43): Oh,ich sehe,Du hast Dir die Russen mit Andrew Litton vorgenommen.
Der Mann ist klasse,gerade was die Musik auch von Tschaikowsky angeht.Das nur mal als Wink mit dem Zaunpfahl,falls Du mal eine GE der Tschaikowsky-Sinfonien suchen solltest.....
VG,Maurice
Agravain (05.05.2013, 08:13): Mein Sonntag begann mit
Joahnn Sebastian Bach: "Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen" BWV 87
Hertha Töpper, Helmut Krebs, Franz Kelch Heinrich-Schütz-Chor Heilbronn Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Fritz Werner
(10/1959)
Ein insgesamt herberes Werk, das um die menschliche Schuld und deren Vergebung durch Gott kreist. Nachdem der Bass als Vox Christi einen Evangeliumsvers in freier Form vorgetragen hat, schließt sich nun die Bitte um Vergebung an. Der Alt singt eine von Szeufzermotivik durchzogene Arie ("Vergib, o Vater, unsre Schuld"). Nach der Versicherung der Vox Christi, es sei die Hoffnung nicht verloren, da er ja die Welt überwunden habe, schließt sich mit der pastoral-zuversichtlich gehaltenen Arie "Ich will leiden , / ich will schweigen, / Jesus wird mir Hilf erzeigen" das kleine Glanzstück dieser Kantate an.
National Symphony Orchestra of Ireland Prionnsías O'Duinn
:hello Agravain
Maurice inaktiv (05.05.2013, 08:52): Guten Morgen!!
Sir Hamilton Harty: An Irish Symphony
Die Einspielung ist richtig klasse!!Eine tolle Sinfonie,die leider viel zu wenig gespielt wird,was man generell vom Komponisten Sir Hamlton Harty sagen kann.
Ich kenne selbst nur noch die Chandos-Einspielungen aus den späten 70-er/frühen 80-er Jahre.....
VG,Maurice
Agravain (05.05.2013, 09:22): Original von Maurice André Guten Morgen!!
Sir Hamilton Harty: An Irish Symphony
Die Einspielung ist richtig klasse!!Eine tolle Sinfonie,die leider viel zu wenig gespielt wird,was man generell vom Komponisten Sir Hamlton Harty sagen kann. So ist es.
Original von Maurice André Ich kenne selbst nur noch die Chandos-Einspielungen aus den späten 70-er/frühen 80-er Jahre..... Bryden Thomsons Aufnahmen werden seit ihrem Erscheinen als das Nonplusultra gelobt (was soll man auch anderes machen, da es mehr ja kaum gibt) und sind es mE auch. Die oben gezeigt Aufnahme allerdings empfinde ich auch als einen rundum gelungenen Versuch.
Schade bleibt es, dass Thomson nicht auch noch Hartys von Whitmans Text ausgehende Kantate "The Mystic Trumpeter" (da gibt es ja meherer Stücke, u.a. auch das Opus 18 von Holst) aufgenommen hat. Das ist noch immer ein echtes Desiderat.
Mein all-time-Harty-favourite ist und bleibt aber die von der gleichnamigen irischen Legende "The Children of Lir" ("Clann Lir" oder auch "Leannaí Lir") inspirierte symphonische Dichtung.
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (05.05.2013, 10:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41kv%2Br%2BSoCL._SL500_AA240_.jpg Christopher Burns; Triptych; Christopher Froh (Vibraphon, Percussion), Christopher Burns (Laptop)
Christopher Burns ist ein Laptop-Improvisator und Komponist von instrumentaler Kammermusik. Seine Werke erkunden Gleichzeitigkeit und Multiplizität: Texturen und Materialien werden übereinandergeschichtet und erzeugen eine dichte und energetische Polyphonie. Soweit der PR-Text. Je länger ich über den zitierten Satz nachdenke, desto mehr frage ich mich, ob das nicht für die Mehrzahl aller gehobenen Kompositonen gilt. ?(
Amadé (05.05.2013, 10:29): Bereits gestern Abend gehört:
Der Unterschied von Wand zu Jochum, Celibidache, Barenboim, Haitink, Giulini, Karajan, van Beinum ... ist der, dass er die Musik vorführt, nicht zelebriert! Sie klingt von innen heraus, wird nicht mit Äußerem überstülpt. Zugegeben, sie klingt nicht immer überschwänglich, das sollte man jedoch nicht als distanziert abtun. Diese Musizierhaltung hat ihre volle Berechtigung, ob man sie mag, ist eine andere Sache.
Gruß Amadé
Jeremias (05.05.2013, 15:21): Bei mir heute zwei Neuerwerbungen:
Maurice inaktiv (05.05.2013, 16:21): Der Unterschied von Wand zu Jochum, Celibidache, Barenboim, Haitink, Giulini, Karajan, van Beinum ... ist der, dass er die Musik vorführt, nicht zelebriert!
Bei Haitink sehe ich auch kein Zelebrieren,zumindest in den jüngeren Jahren.Beim Rest kann ich Dir nur recht geben....
Skrowaczewski zelebriert mMn auch nicht,aber den hast Du auch nicht erwähnt.
Ich muss sagen,dass auch der Paternostro-Zyklus in dieser Hinsicht erfreulich ist.Dort wird einfach "nur" sehr ordentlich musiziert.Kein Wand-Niveau,aber doch sehr muskalisch und angenehm zu hören.
palestrina (05.05.2013, 19:15): Bin eben aus der Kirche gekommen und habe dies gehört , und jetzt nochmal auf die Ohren, weil es so schön war ! Nachbarin hat im Chor mitgesungen !
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994
Die 17. Symphonie aus dem Jahre 1937 gehört zur "sowjetischen" Phase des Komponisten. Sie ist jedoch überhaupt nicht flach, sondern besticht durch eine besondere Klarheit und Einprägsamkeit der Motive und Harmonien.
Lucanuscervus (05.05.2013, 22:44): Original von Nordolf
Nikolai Myaskovsky:
Symphonie Nr. 17 Symphonie Nr. 20
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994
Die 17. Symphonie aus dem Jahre 1937 gehört zur "sowjetischen" Phase des Komponisten. Sie ist jedoch überhaupt nicht flach, sondern besticht durch eine besondere Klarheit der Motive und Harmonien.
....und außerdem die einzige Symphonie "in gis-moll" (17.) , die ich kenne !
die 20.Symphonie hat übrigens einen der schönsten langsamen Sätze überhaupt - etwas an Bruckner erinnernd...
:hello
Lucanuscervus (05.05.2013, 22:45): bei mir jetzt geniale finnische Symphonien:
Maurice inaktiv (05.05.2013, 22:50): ....und außerdem die einzige Symphonie "in gis-moll" (17.) , die ich kenne !
Da bricht man sich als Bläser die Finger bei.....Bei den Musikern dürfte der Komponist sich damit nicht gerade beliebt gemacht haben.... :D
Gruß,Maurice
Lucanuscervus (05.05.2013, 23:03): Original von Maurice André ....und außerdem die einzige Symphonie "in gis-moll" (17.) , die ich kenne !
Da bricht man sich als Bläser die Finger bei.....Bei den Musikern dürfte der Komponist sich damit nicht gerade beliebt gemacht haben.... :D
Gruß,Maurice
...die Partitur sieht aber nicht so schlimm aus - nur wenige Abschnitte sind streng in gis-moll notiert - und vieles gerade bei den Bläsern enharmonisch verwechselt . . . sie haben es bestimmt geliebt :cool
:hello
Cetay (inaktiv) (05.05.2013, 23:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51rKbm1%2BVDL._SL500_AA240_.jpg Elliott Schwartz; Hall of Mirrors Hall of Mirrors für Klavier und Saxofonquartett; Elliott Schwartz, Radnofsky Saxophone Quartet Crystal für Klavier und Percussion; Paul Hoffman, Tom Goldstein Kaleidoscope für Violine, Kontrafagott und Klavier; Marc Thayer, Henry Skolnick, Paul Vasile Rainforst with Birds für Bläserkonzertband mit 2 Dirigenten und Tonband; Tom Everett, Nat Dickey
satie (06.05.2013, 00:00): Original von Lucanuscervus Original von Maurice André ....und außerdem die einzige Symphonie "in gis-moll" (17.) , die ich kenne !
Da bricht man sich als Bläser die Finger bei.....Bei den Musikern dürfte der Komponist sich damit nicht gerade beliebt gemacht haben.... :D
Gruß,Maurice
...die Partitur sieht aber nicht so schlimm aus - nur wenige Abschnitte sind streng in gis-moll notiert - und vieles gerade bei den Bläsern enharmonisch verwechselt . . . sie haben es bestimmt geliebt :cool
:hello
Wenn ich nicht irre, ist Arvo Pärts 3. Symphonie auch in gis-Moll. :hello
Maurice inaktiv (06.05.2013, 00:07): Wenn ich nicht irre, ist Arvo Pärts 3. Symphonie auch in gis-Moll.
Dazu konnte ich keine Angaben finden,aber wenigstens ist die Sinfonie langsamer,da gehts einfacher mit dem Finger sortieren.Hier reicht der Verbandskasten noch aus.... :D
:rofl
VG,Maurice
Maurice inaktiv (06.05.2013, 00:22): Zum Abschluss gibt es was "Pflegeleichtes" zum Hören :
Georges Bizet : L'Arlesienne Suiten 1 & 2 , Sinfonie C-Dur Harmonia mundi
Orquesta Ciudad de Granada / Josep Pons
Gute Nacht, Maurice :hello
Cetay (inaktiv) (06.05.2013, 08:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Bsdsg9PgL._SL500_AA240_.jpg Haydn à l'anglaise; Emma Kirkby, Rogers Covey-Crump, Jenny Thomas, Ian Gammie, Alastair Ross, Café Mozart, Derek McCulloch Franz Joseph Haydn; Balladen (1786/89) - Bearbeitungen von William Shield nach "12 Deutsche Lieder für das Clavier Teil I und II", H26a (1781/84) Franz Joseph Haydn; Lieder (1787/89) - Bearbeitungen von Samuel Arnold nach Sinfonien und Streichquartetten Thomas Haigh; Rondos und Variationen für Clavier
Maurice inaktiv (06.05.2013, 08:53): Bei mir läuft heute zum Start bereits eine Weile Schumann :
Robert Schumann : Sinfonien Nr. 3 & 4,u.a. BIS SACD
Schwedisches Kammerorchester / h.Dausgaard
Meiner Meinung nach ein sehr gelungener Zyklus,auch aufnahmetechnisch hervorragend eingefangen.Dazu die Vierte in beiden Fassungen,und das auf drei CDs verpackt.
Ich habe die Aufnahmen über Zweitausendeins doch recht günstig erwerben können.
Ich wünsche euch bei hier traumhaften Wetter einen wunderschönen Tag.
VG,Maurice
palestrina (06.05.2013, 10:36): So, jetzt fängt der musikalische Tag an, mit dieser über alles geliebten CD (unter den vielen anderen) !
Lutoslawski, Konzert für Orchester, daraus mag ich ganz besonders den 2.Satz Capriccio noturno e arioso . Tschaikowsky, Symphonie Nr.4 und Szymanowsky , Symphonie Nr.3"Lied der Nacht". Mariss Jansons mit dem BR Symphonieorchester !!!!!!!
LG palestrina
Maurice inaktiv (06.05.2013, 13:37): Bei mir geht es mit dem Paternostro-Zyklus weiter :
Maurice inaktiv (06.05.2013, 17:06): Jetzt bei mir Smetana "Ma vlast ", meine einzige Aufnahme , bis heute ! Maurice jetzt..........., bitte nicht lachen!
Aber Du hast immerhin eine Aufnahme,die ICH nicht habe!!!Aber diese ist sehr gut,so weit das,was ich davon gelesen habe darüber.Mackerras ist ja in diesem Bereich zuhause,im Gegensatz zu manch anderem Dirigenten.
Viel Spaß beim Hören.....Ich werde auch nicht alle meine Einspielungen gehalten,sondern wieder weggeben.
VG,Maurice
Gelöschter Benutzer (06.05.2013, 17:44):
Beethoven: Cellosonaten op. 5
Heinrich Schiff, Cello Till Fellner, Piano
:hello
Agravain (06.05.2013, 18:54): Bei mir scheidet die Sonne zwar nicht hinter dem Gebirge, aber immerhin doch hinter den hohen, alten Eichen. Grund genug für:
Christa Ludwig, René Kollo Israel Philharmonic Leonard Bernstein
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (06.05.2013, 20:19): Auja!!
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41b0-y2UOPL._SL500_AA300_.jpg Mahler; Das Lied von der Erde (Kammerversion, Transkription Schönberg/Riehn); John Elwes, Russell Braun, Smithsonian Chamber Players & Santa Fe Pro Musica, Kenneth Slowik
Agravain (06.05.2013, 20:26): Original von Cetay Auja!!
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41b0-y2UOPL._SL500_AA300_.jpg Mahler; Das Lied von der Erde (Kammerversion, Transkription Schönberg/Riehn); John Elwes, Russell Braun, Smithsonian Chamber Players & Santa Fe Pro Musica, Kenneth Slowik
miclibs (06.05.2013, 21:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PCu-vOCoL._SX450_.jpg (Quelle jpc) Eine neue Ökologie des Klangs In einer kammermusikalisch reduzierten Form der Mehrstimmigkeit erforscht Salvatore Sciarrino eine neue Ökologie des Klangs. Als Text hat er sechs Haikus des japanischen Dichters Matsuo Bashô (1644–1694) verwendet.
https://www.jpc.de/image/w600/front/0/9120031340263.jpg (Quelle jpc) FonoForum 11 / 08: "Die Aufnahme des Ensemble Risognanze hat ein klanglich brillantes Flair. Marianne Pousseur gleicht etwaige Anflüge kühler Perfektion jedoch durch emotionale Intensität und abgründige Vielsprachigkeit aus, mit der sie dieser "Azione invisibile per solista, strumenti e voci" ephemeres Leben einhaucht - eine psychotische Seelenlandschaft am Rande des Wahns."
Maurice inaktiv (06.05.2013, 22:22): Ich betrete heute Abend ein wenig Neuland.Warum?Lest selbst :
The Music of Astor Piazzolla : Yo-Yo Ma - Soul of the Tango
Werke wie "Libertango" dürfte man noch kennen,aber "Tango Suite" , "Tango Remembrances" , "Mumuki" oder "Tres Minutos con Realidad" vermutlich eher weniger.
Ob man das als "Corssover" oder "Zeitgenössische Klassik" bezeichnen möchte,vermag ich nicht zu sagen.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (06.05.2013, 22:36): Logikverzicht zugunsten der Ensemblebrücke.
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0886975687824.jpg Boccherini; Streichquintette Op.11, Nos. 4-6; The Smithsonian Chamber Players
Maurice inaktiv (07.05.2013, 08:39): Heute beginnt der Tag mit Bruckner :
Sir Edward Elgar : Sinfonie Nr.2 , Es-Dur & In the South,op.50 Apex
BBC Symphony Orchestra / Sir Andrew Davis
Sir Andrew Davis gefällt mir mit seinen sehr schönen Einspielungen immer wieder.Er mag nicht der "typische Brite" sein,der mit zu Pathos ans Werk geht,aber dafür immer wieder mit hervorragend ausgearbeiteten Einspielungen bei mir punkten kann.
Agravain (07.05.2013, 11:02): Bei mir nun Glasunows symphonische Dichtung über den Aufstand der Donkosaken unter der Führung des StepanTimofejewitsch Rasin sowie seine grandiose Orchesterfantasie über das Meer. Järvi senior und die Herren im Kilt lassen da so richtig die Wand wackeln.
Alexander Glasunov : Sinfonien Nr. 3 und 9 Warner Classics
Royal Scottish National Orchestra Cond.: José Serebrier
VG,Maurice
Agravain (07.05.2013, 13:58): Original von Maurice André Sir Andrew Davis gefällt mir mit seinen sehr schönen Einspielungen immer wieder.Er mag nicht der "typische Brite" sein,der mit zu Pathos ans Werk geht,aber dafür immer wieder mit hervorragend ausgearbeiteten Einspielungen bei mir punkten kann.
Echt? Ich finde ja dass sich Andrew Davis im Grunde erst in den letzten Jahren zu einem interessanten Elgar-Dirigenten gemausert hat. Gerade die älteren Elgar-Einspielungen (wie die von Dir gehörte Symphonie Nr. 2) - mit Ausnahme des ziemlich gelungenen "Falstaff" - empfinde ich zwar als durchaus solide, aber auch als durch und durch gesichtslos. Insofern bin ich auf Deinen ausführlicheren Beitrag zu Elgar 2 nun noch gespannter. Die neuere Aufnahme mit dem Philharmonia Orchestra, die ich gerade kürzlich erst erworben habe, empfinde ich da als wesentlich kerniger:
Aber auch die neueren Chandos-Aufnahmen, beispielsweise "The Crown of India", "The Starlight Express" und besonders das Violinkonzert mit Tasmin Little, zeigen mE, dass Davis auf seine "alten Tagen" in Sachen Elgar noch einmal durchstartet. Ich frage mich auch, ob er vielleicht die Oratorien noch einspielen wird?
***
Bei mir läuft indes auf Empfehlung eines lieben Musikfreundes:
Bournemouth Symphony Orchestra Constantin Silvestri
Es handelt sich um einen AUfführungsmittschnitt aus den Wintergardens in Bournemouth vom 25. Juli 1968. Ich kenne den Aufführungsort sehr gut und bin überrascht, dass die Aufnahme nicht so schlimm klingt, wie ich es den Gegebenheiten nach erwartet hatte. Musik klingt in diesem Raum eher wie in der Wäschekammer gespielt. Sicher, etwas muffig ist der Klang, aber es könnte wahrlich schlimmer sein. Dem ersten Satz nähert sich Silvestri sehr gemessen, zunächst klingt es etwas hölzern. In der Durchführung, in deren Mitte ich mich jetzt in etwa befinde, wird dann aber deutlich entschlossener zugepackt. Ich bin gespannt auf den Rest, besonders natürlich auf den wunderschönen langsamen Satz.
:hello Agravain
Maurice inaktiv (07.05.2013, 14:01): Insofern bin ich auf Deinen ausführlicheren Beitrag zu Elgar 2 nun noch gespannter.
Ich befürchte,dass ich das letztendlich zeitlich nicht mehr hinbekommen werde,da ich ab 27.05.13 nicht mehr den ganzen Tag Zeit haben werde,um auch gründlich zu hören.
Den Fallstaff habe ich auch von Davis,kann nur bestätigen,dass er sehr gut geworden ist.
VG,Maurice
Agravain (07.05.2013, 14:03): Original von Maurice André Ich befürchte,dass ich das letztendlich zeitlich nicht mehr hinbekommen werde,da ich ab 27.05.13 nicht mehr den ganzen Tag Zeit haben werde,um auch gründlich zu hören.
Die CD, mir Arien von Händel,Purcell und Green ! Besonders die Arien aus den Oratorien sind erste Sahne ! Return ,OGood of Hosts! SAMSON O thou that tellest good tidings to Zion MESSIAH Father of Heaven JUDAS MACCABAEUS He was despised MESSIAH
LG palestrina
Maurice inaktiv (07.05.2013, 22:13): Heute Abend gerade gehört :
Giovanni Sgambati : Sinfonie Nr.1 , D-Dur,op.16 & "Cola di Rienzo-Ouvertüre Naxos
Orchestra Sinfonica di Roma Cond.: Francesco La Vecchia
Eine relativ neue Naxos-Veröffentlichung eines mir völlig unbekannten italienischen Komponisten der Romantik.Insgesamt gefällig,aber nicht außergewöhnlich.Er war immerhin ein Liszt-Schüler....
Bohuslav Martinu : Duo Concertante für 2 Violinen und Orchestra, Konzert für Violine und Orchester Nr.2 & Concerto für 2 Violinen und Orchester Arte Nova
Wiener Symphoniker / Marcello Viotti + Jan Pospichal & Florian Zwiauer (Violinen)
Der Übergang könnte nicht größer sein als hier.Die beiden Solisten sind auch Konzertmeister in diesem Orchester.Eine ordentliche Einspielung,finde ich.Aber ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (08.05.2013, 00:31): http://ecx.images-amazon.com/images/I/518Vfu2v4XL._SL500_AA240_.jpg John Cage; Two 4 (1991)
Version für Violine und Sho; Irvine Arditti, Mayumi Miyata Version für Violine und Klavier; Irvine Arditti, Stephen Drury
Cetay (inaktiv) (08.05.2013, 07:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51xePNTvrVL._SL500_AA240_.jpg Haydn; Divertimenti à 8 für Baryton, Streichquartett, Kontrabass & 2 Hörner, Hob. 10: 1-6, 10 & 12; Ricercar Consort, Philippe Pierlot
Daraus Nr. 3, das Einzige in einer Molltonart (a).
Jürgen (08.05.2013, 08:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51R3RiiB1tL._SX450_.jpg
Carl Orff: Trionfi, Kegel
Carmina Burana (1974) Catulli Carmina, (1971) Trionfo di Afrodite (1975)
Die Carmina Burana erscheint mir rythmischer als gewohnt, sehr angenehm. Die Catulli Carmina habe ich vor Jahren das einzige mal gehört und beiseite gelegt. Heute weiß ich nicht mehr warum. Es gibt zwar einige Stellen, die das romantisch verwöhnte Ohr aufschrecken lassen, andere hingegen, die aufhorchen lassen und zu gefallen wissen. Das muss ich öfter hören, um tiefer eindringen zu können. Trionfo di Afrodite habe ich noch vor mir.
Grüße Jürgen
Maurice inaktiv (08.05.2013, 08:28): Die Carmina Burana erscheint mir rythmischer als gewohnt, sehr angenehm
Trionfo di Afrodite habe ich noch vor mir.
Dann hast Du das gleiche Gefühl wie ich,bzw. das Gleiche noch zu hören wie ich auch.
Rhythmisch ist aber auch Rattles Aufnahme sehr gut gelungen.Sie ist mMn noch pointierter als Kegels Einspielung hier.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (08.05.2013, 08:29): Bei mir geht es am Morgen immer geruhsamer zu :
Placido Domingo Leontyne Price Sherrill Milnes Francis Egerton John Gibbs New Philharmonia Orchestra
Bei Puccini bin ich fast überall ein Erster-Akt-Hörer. Tosca, Butterfly, Turandot. Bei Boheme und Manon Lescaut nehme ich noch gerne den 2.Akt mit, aber da gibt es ja auch je 4 Stück :D
Das mag daran liegen, dass hier noch strahlende Euphorie vorherrscht. Wenn Puccini später dramatisch wird, berührt er mich weniger. Aber auch hier gibt es Ausnahmen.
Grüße Jürgen
Jürgen (08.05.2013, 14:02): http://2.bp.blogspot.com/-ViEunTu52_I/TjkbFUhZUxI/AAAAAAAACV4/NhlRAV7aChg/s1600/Front%252865%2529.jpg
Prokofiev: Violinsonaten, Mintz Bronfman 1987
Maurice inaktiv (08.05.2013, 14:27): Quasi direkt vom Briefkasten in den Player hinein :
Scottish Chamber Orchestra / Sir Charles Mackerras
Die Serenaden von Brahms fristen im Konzert-und CD-Dasein ein Schattenleben,was sie sicher nicht verdient haben.Gerade Nr.1 ist von der Länge her im Grunde eine "verkappte" Sinfonie.
Unter der bekannt kompetenten Leitung con Sir Charles Mackerras dürften diese Einspielungen nicht umsonst sehr gute kritiken bekommen haben.
VG,Maurice
Amadé (08.05.2013, 16:18): Original von Maurice Andre Die Serenaden von Brahms fristen im Konzert-und CD-Dasein ein Schattenleben,was sie sicher nicht verdient haben.Gerade Nr.1 ist von der Länge her im Grunde eine "verkappte" Sinfonie.
"Verkappte Sinfonie", das kann man nicht sagen, es ist eine Studie im Umgang mit einem Orchester. Die Interpretation mit Mackerras ist gut. Kennst Du auch diese:
abendroth (08.05.2013, 22:59): Also wenn man die 1. Brahmsserenade eine Studie im Umgang mir dem Orchester nennt, dann klingt das so, als habe Brahms hier mal zur übung was komponiert. Richtig ist, dass Brahms sehr lange gewartet hat, bis er eine Sinfonie veröffentlichte. Richtig ist aber auch, dass Brahms nur dann etwas veröffentlichte und aufführen lies, wenn er mit der Komposition zufrieden war. Sie nur eine (Vor)Studie zu nennen, bestätigt eher den bedauernswerten Tatbestand, dass die Serenaden wenig gespielt, gekauft und gehört werden. Das haben sie nicht verdient. mit freundlichen früssen abendroth
Joseph Martin Kraus : Sinfonien c-moll,Es-Dur,C-Dur,D-Dur Capriccio
Concerto Köln
Ich wünsche einen schönen Feiertag.
VG,Maurice
Agravain (09.05.2013, 07:50): Ich mache heute mit meiner Entdeckung der Werner'schen Bach-Einspielungen weiter und höre zum Start in diesen Tag natürlich:
Johann Sebastian Bach: "Lobet Gott in seinen Reichen" (Himmelfahrtsoratorium) BWV 11 "Gott fähret auf mit Jauchzen" BWV 43*
Hedy Graf, Barbara Scheler, Kurt Hubert, Jakob Stämpfli * Friederike Sailer, Claudia Hellmann, Helmut Krebs, Jakob Stämpfli Heinrich-Schütz-Chor Heilbronn Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Fritz Werner
(1966/*1961)
:hello Agravain
Agravain (09.05.2013, 09:30): Und nun eine Geschichte aus Tausendundeiner Nacht
Symphonie Nr. 22 ‘Sinfonische Ballade’* Symphonie Nr. 26 ‘Über russische Themen’
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation *1970 und 1991 - 1994
Die lastend schwere Melancholie der 22. Symphonie spricht mich besonders an (ich kenne die Aufnahme bereits aus der Brilliant-Svetlanov-Box). Der Beiname der 26. Symphonie ist Programm: - entsprechend folkloristisch und nach "russiischen Trachten" klingt sie auch.
palestrina (09.05.2013, 16:49): Nach einem längeren Spaziergang nun Beethoven,mit Bernstein 3-5und Krystian Zimerman , sowie 1+2 mit Zimerman als Dirigent und Pianist.
Tannhäuser: Ramon Vinay Elisabeth: Gre Brouwenstijn Venus: Herta Wilfert Landgraf : Josef Greindl Wolfram: D.F.Dieskau Walther: Josef Traxel Bitterolf : Toni Blankenheim Heinrich der Schreiber: Gerhard Stolze Reinmar von Zweter : Theo Adam Ein junger Hirt : Volker Horn Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele Joseph Keilberth Bayreuth '54
LG palestrina
palestrina (09.05.2013, 22:09): Jetzt noch Korngold , Abschiedslieder op.14, wunderschön Orchestriert und sehr gut gesungen von Linda Finnie ,Alt. Und die Symphonie in Fis Dur op40 . Vorallem das grossangelegte Adagio in d-Moll ist von grosser Tragik erfüllt ! Es ist Korngolds einzige Symphonie , geschrieben '47-'52 in Amerika !
Nordolf (09.05.2013, 22:20): Original von palestrina Und die Symphonie in Fis Dur op40 . Vorallem das grossangelegte Adagio in d-Moll ist von grosser Tragik erfüllt ! Es ist Korngolds einzige Symphonie , geschrieben '47-'52 in Amerika !
Ich finde die Symphonie von Korngold ganz großartig: - besonders in dieser sehr atmosphärischen, die Klangfarben auskostenden Interpretation von Edward Downes.
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994
Myaskovskys letzte Symphonie (Nr. 27) zum Thema "Leben und Tod" aus dem Jahre 1949 wurzelt wieder tief in der russischen Tradition: - der Einfluss des "mächtigen Häufleins" ist genauso spürbar wie der von Tschaikowsky und Rachmaninov. Im festlichen, dritten Satz geht es noch weiter zurück zu Michail Glinka. Im Adagio haben allerdings auch Bruckner und Mahler Pate gestanden.
Die Verbindung aus westlichen und russischen Einflüssen erinnert mich unmittelbar an Tschaikowsky: - deswegen bekommt diese Symphonie von Myaskovsky für mich den Beinamen "Tschaikowsky-Symphonie".
Cetay (inaktiv) (10.05.2013, 07:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CfOw9d%2BSL._SL500_AA240_.jpg Luigi Boccherini; Streichtrios op.14; La Real Camera
Wieder ein Komponist, über den ich mein (Vor-)Urteil revidieren muss. Boccherini in die elegante, melodiöse, apollinisch-klare Ecke zu stellen, ist nur die halbe Wahrheit. Carl Ludwig Junker bezeichnete die Musik 1776 als "zu schatticht, zu finster, zu mürrisch". Diese Attribute, die man nicht unmittelbar mit Boccherini verbindet, werden durch die Interpretation von La Real Camera sehr schön zu Gehör gebracht.
Cetay (inaktiv) (10.05.2013, 10:40): Äußerst erfreulich sind Werke und Ausführung auf der eben gehörten CD. Fast glaubt man, einen Vorläufer der Gattung Konzert für Orchester zu hören und strichweise scheint unklar, ob man ein Orchester- oder Kammermusikwerk hört - sehr originell:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51xHl6nUVIL._SL500_AA240_.jpg Luigi Boccherini; Sinfonien Vol. 1; Deutsche Kammerakademie Neuss, Johannes Goritzki Sinfonie "Concerto a piu stromenti obligati" C-Dur op. 7, G.491 Sinfonie C-Dur op. 10 Nr. 4, G.523 Sinfonie D-Dur ohne Opuszahl, G.490
ab (10.05.2013, 11:06): Eschütternd gut, das Busch Quartett bei den Beethoven Quartetten in den 30ern. Von vereinzelt vielleicht erreichter, doch nie übertroffener interpretatorischer Güte, um etwas pathetisch sprechen zu dürfen :down :down :down
....ich muß gestehen, daß ich die 6.Sinfonie zum ersten Mal gehört habe (obwohl das Scherzo mir vertraut vorkam).... die Ecksätze (besonders der 1.) klingen noch sehr klassisch - Brahms muß das gefallen haben (und es hat ihm gefallen...)
bei den früheren Sinfonien besteht meinerseits ebenfalls Nachholbedarf,
das wird nun dank dieser hervorragenden Box endlich erledigt....
:hello
Maurice inaktiv (10.05.2013, 11:15): Luigi Boccherini; Sinfonien Vol. 1; Deutsche Kammerakademie Neuss, Johannes Goritzki
Ich wollte Dich vorhin schon darauf anschreiben,aber mein Telefon hat heute seinen "Klingeltag".....
Hast Du die ganze Einspielung?MMMn sehr schöne Einspielungen eines doch eher verkannten Sinfonikers....
Bei mir läuft gerade auch eher verkannter Sinfoniker,aber doch jedem Klavierschüler vertrauter Komponist : Carl Czerny
Carl Czerny : Konzert für Klavier zu vier Händen und OrchesterC-Dur,op.153 & Sinfonie Nr.2 , D-Dur,op.781 Christophorus Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Cond. : Nikos Athinäos Solisten : Liu Xiao Ming & Horst Göbel (Klavier)
VG,Maurice
Maurice inaktiv (10.05.2013, 11:17): das wird nun dank dieser hervorragenden Box endlich erledigt....
Gratuliere Dir zu den hervorragenden Aufnahmen der Dvorak-Sinfonien
VG,Maurice
Lucanuscervus (10.05.2013, 11:26): Original von Maurice André das wird nun dank dieser hervorragenden Box endlich erledigt....
Gratuliere Dir zu den hervorragenden Aufnahmen der Dvorak-Sinfonien
VG,Maurice
vielen Dank ! :)
soeben ist die 7. verklungen, die ich noch nie in so einer packenden Interpretation
gehört habe (man hört sogar diese Sinfonie selten genug...) !
Bin froh, mich für Neumann entschieden zu haben !
:hello
Lucanuscervus (10.05.2013, 11:28): Original von Maurice André
Bei mir läuft gerade auch eher verkannter Sinfoniker,aber doch jedem Klavierschüler vertrauter Komponist : Carl Czerny
Carl Czerny : Konzert für Klavier zu vier Händen und OrchesterC-Dur,op.153 & Sinfonie Nr.2 , D-Dur,op.781 Christophorus Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Cond. : Nikos Athinäos Solisten : Liu Xiao Ming & Horst Göbel (Klavier)
VG,Maurice
....den Sinfoniker Czerny kenne ich allerdings !
Die 2.Symphonie erscheint mir ungleich schwächer als die wirklich packende 1. in c-moll - die Du wahrscheinlich auch kennst ....
Maurice inaktiv (10.05.2013, 11:46): soeben ist die 7. verklungen, die ich noch nie in so einer packenden Interpretation
Bei den Sinfonien 7-9 gibt es eine sehr schöne Doppel-CD mit den Sinfonien Nr.7-9 mit den Wienern unter Maazel.Ich bin eigentlich kein Maazel-Fan,aber hier fand ich ihn klasse.
Die 2.Symphonie erscheint mir ungleich schwächer als die wirklich packende 1. in c-moll - die Du wahrscheinlich auch kennst ....
KENNEN ist übertrieben,aber ja,ich habe mit den gleichen Interpreten die Nr.1 & 5 auch hier im Regal stehen.
Freut mich,dass Du hier auch dabei bist,was Czerny angeht!!
VG,Maurice
:hello
Cantus Arcticus (10.05.2013, 11:50): Original von Lucanuscervus Original von Maurice André das wird nun dank dieser hervorragenden Box endlich erledigt....
Gratuliere Dir zu den hervorragenden Aufnahmen der Dvorak-Sinfonien
VG,Maurice
vielen Dank ! :)
soeben ist die 7. verklungen, die ich noch nie in so einer packenden Interpretation
gehört habe (man hört sogar diese Sinfonie selten genug...) !
Bin froh, mich für Neumann entschieden zu haben !
:hello
Hallo Lucanuscervus
Meine Worte :W !!!
Für Neumann stelle ich die GA von Kubelik in den Schrank oder verschenke sie einmal....
Neumann ist wirklich "state-of-the-art" :times10
Grüsse :hello Stefan
Maurice inaktiv (10.05.2013, 11:55): Für Neumann stelle ich die GA von Kubelik in den Schrank oder verschenke sie einmal....
Ich finde Kubeliks Einspielung auch sehr gut,aber habe mich letztendlich auch für Neumann entschieden.
Den Kubelik habe ich für gutes Geld verkaufen können und dafür fast den Neumann bekommen.Ein mehr als gelungener Tausch.
Habt ihr auch Neumanns "Slawische Tänze" mit den Tschechen?Die muss ich noch hören,die liegen hier noch rum....
Symphonie Nr. 3* Symphonie Nr. 23 ‘Sinfonische Suite’
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation *1965 und 1991 - 1994
Die Dritte gehört zu den intensivsten und düstersten Symphonien des Komponisten. Sie endet äußerst pessimistisch mit einem schleppenden Trauermarsch. In der 23. Symphonie beherrschen hingegen pastorale und tänzerische Themen das musikalische Feld, die auf Volksweisen aus dem Nordkaukasus beruhen.
Cetay (inaktiv) (10.05.2013, 12:04): Neumann ist wirklich "state-of-the-art" Vor einem abschließenden Urteil muss man unbedingt Claus Peter Flor, der mit den Malaysischen Philharmonikern die 7-9 eingespielt hat, gehört haben. Das erklärt alles andere zur Makulatur. Ehrlich!
Cetay (inaktiv) (10.05.2013, 12:11): Original von Maurice André Luigi Boccherini; Sinfonien Vol. 1; Deutsche Kammerakademie Neuss, Johannes Goritzki
Ich wollte Dich vorhin schon darauf anschreiben,aber mein Telefon hat heute seinen "Klingeltag".....
Hast Du die ganze Einspielung?MMMn sehr schöne Einspielungen eines doch eher verkannten Sinfonikers....
Nein, ich habe bisher gar nichts von Boccherini, außer Kolateralschäden, die ich als Zugaben oder in irgendwelchen Boxen erworben habe - und davon war bislang nichts geeignet, mich für diesen Komponisten zu interessieren.
Cantus Arcticus (10.05.2013, 12:13): Neben Neumann fast vergessen: Bei mir laufen gerade Korngolds Orchestral Works 1-4:
Ich muss aber sagen, dass die Symphony op. 40 bei W.A. Albert sehr gedämpft daherkommt. Er steht hier - was die Dynamik betrifft - zu sehr auf dem Schlauch, da müsste m.E. mehr kommen. Breitere Tempi sind angesagt, er analysiert das Werk.
Franz Welser-Möst geht auf dieser CD einen epressiveren und auch schnelleren Weg. Diese Aufnahme liegt mir eher:
Die Tempi sind darum auch unterschiedlich: Werner Andreas Albert braucht 51:53
Franz Welser-Möst benötigt 47:38
Trotzdem: Die CPO Einspielung ist von sehr guter Qualität und vermittelt einen Einblick auch in die frühesten Werke des jugendlichen Korngold (z.B. Ausschnitte aus Der Schneemann op. 4, oder Sinfonietta, op. 5). Ich bereue nicht, sie gekauft zu haben :).
Grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (10.05.2013, 12:16): Original von Maurice André Für Neumann stelle ich die GA von Kubelik in den Schrank oder verschenke sie einmal....
Ich finde Kubeliks Einspielung auch sehr gut,aber habe mich letztendlich auch für Neumann entschieden.
Den Kubelik habe ich für gutes Geld verkaufen können und dafür fast den Neumann bekommen.Ein mehr als gelungener Tausch.
Habt ihr auch Neumanns "Slawische Tänze" mit den Tschechen?Die muss ich noch hören,die liegen hier noch rum....
VG,Maurice
Hallo Maurice
Die "Slawischen" mit Neumann habe ich nicht, aber mit Mackerras:
Lucanuscervus (10.05.2013, 13:23): Original von Cetay Neumann ist wirklich "state-of-the-art" Vor einem abschließenden Urteil muss man unbedingt Claus Peter Flor, der mit den Malaysischen Philharmonikern die 7-9 eingespielt hat, gehört haben. Das erklärt alles andere zur Makulatur. Ehrlich!
CP Flor fiel mir schon bei Martinu positiv auf.....
was macht seinen Dvorak so besonders ?
:hello
Lucanuscervus (10.05.2013, 13:26): Original von Maurice André Für Neumann stelle ich die GA von Kubelik in den Schrank oder verschenke sie einmal....
Ich finde Kubeliks Einspielung auch sehr gut,aber habe mich letztendlich auch für Neumann entschieden.
Den Kubelik habe ich für gutes Geld verkaufen können und dafür fast den Neumann bekommen.Ein mehr als gelungener Tausch.
Habt ihr auch Neumanns "Slawische Tänze" mit den Tschechen?Die muss ich noch hören,die liegen hier noch rum....
VG,Maurice
...kennt übrigens jemand die Järvi-Einspielung, die inzwischen günstig bei BRILLIANT erschienen ist ?
Ansonsten wurde mir Kertesz immer als Referenzaufnahme gepriesen...
:hello
Maurice inaktiv (10.05.2013, 13:29): Schwer zu toppen, glaube ich ....
Aber machbar....Es gibt nämlich recht viele hervorragende Einspielungen davon.
Meine Liste spontan wäre :
1. Harnoncourt / Chamber Orchestra of Europe
2. Szell / Cleveland Orchestra
3. Kubelik / SO des BR
4. Maazel / Berliner Philharmoniker
5. Dorati / Minneapolis SO
6. von Dohnanyi / Cleveland Orchestra
Harnoncourt ist wirklich außergewöhnlich gut hier,aber ich kenne die Mackerras-Aufnahme nicht,und Neumanns Aufnahme von 1985 auch noch nicht.
Zu dieser Komposition wurde Bax angeregt vom ersten Chor aus Swinburnes "Atlanta in Calydon" und wenn ich diesen Text lese, kann auch ich mich kaum der von ihm ausgehenden Atmosphäre entziehen. Dass es der alte "Druide" Bax nicht konnte, wundert mich jedenfalls nicht:
When the hounds of spring are on winter's traces, The mother of months in meadow or plain Fills the shadows and windy places With lisp of leaves and ripple of rain; And the brown bright nightingale amorous Is half assuaged for Itylus, For the Thracian ships and the foreign faces, The tongueless vigil, and all the pain.
Come with bows bent and with emptying of quivers. Maiden most perfect, lady of light, With a noise of winds and many rivers, With a clamour of waters, and with might; Bind on thy sandals, O thou most fleet, Over the splendour and speed of thy feet; For the faint east quickens, the wan west shivers, Round the feet of the day and the feet of the night.
Where shall we find her, how shall we sing to her, Fold our hands round her knees, and cling? O that man's heart were as fire and could spring to her, Fire, or the strength of the streams that spring! For the stars and the winds are unto her As raiment, as songs of the harp-player; For the risen stars and the fallen cling to her, And the southwest-wind and the west-wind sing.
For winter's rains and ruins are over, And all the season of snows, and sins; The days dividing lover and lover, The light that loses, the night that wins; And time remembered is grief forgotten, And frosts are slain and flowers begotten, And in green underwood and cover Blossom by blossom the spring begins.
The full streams feed on flower of rushes, Ripe grasses trammel a travelling foot, The faint fresh flame of the young year flushes From leaf to flower and flower to fruit, And fruit and leaf are as gold and fire, And the oat is heard above the lyre, And the hoofèd heel of a satyr crushes The chestnut-husk at the chestnut-root.
And Pan by noon and Bacchus by night, Fleeter of foot than the fleet-foot kid, Follows with dancing and fills with delight The Maenad and the Bassarid; And soft as lips that laugh and hide The laughing leaves of the trees divide, And screen from seeing and leave in sight The god pursuing, the maiden hid.
The ivy falls with the Bacchanal's hair Over her eyebrows hiding her eyes; The wild vine slipping down leaves bare Her bright breast shortening into sighs; The wild vine slips with the weight of its leaves. But the berried ivy catches and cleaves To the limbs that glitter, the feet that scare The wolf that follows, the fawn that flies.
ab (10.05.2013, 14:58): Original von Maurice André Schwer zu toppen, glaube ich ....
Harnoncourt ist wirklich außergewöhnlich gut hier,
VG,Maurice
Ich finde Hanoncourts Einspielungen hier nicht wirklich überragend, wenn auch besser als die Tondichtungen; da ziehe ich Iván Fischer vor. Ich habe die Neumann- Einspielung dank unserer Städtischen Bürcherei kennen und schätzen gelernt. Bei der 9. bleibt aber Fricsay bislang mein Favorit. :hello
ab (10.05.2013, 15:14): Habe gerade zwei große Sinfonien gehört: Michael F.P. Huber - Sinfonie Nr. 2 - Akademie St. Blasius - Karheinz Siessl Dmitri Schostakowitsch - Sinfonie Nr. 7 - USSR Ministry of Culture State Symphony Orchestra - Rozhdestvensky Offensichtlich ist sie wieder einzeln bei Melodyia aufgelegt worden, wie unten stehendes Cover zeigt.
Ich muss gestehen, ich habe MFP Huber von der Komposition her lieber gehört. Rozhdestvensky würde aber ein idealer MFP Huber-Interpret sein!
Cetay (inaktiv) (10.05.2013, 15:17): Original von Lucanuscervus Original von Cetay Neumann ist wirklich "state-of-the-art" Vor einem abschließenden Urteil muss man unbedingt Claus Peter Flor, der mit den Malaysischen Philharmonikern die 7-9 eingespielt hat, gehört haben. Das erklärt alles andere zur Makulatur. Ehrlich!
CP Flor fiel mir schon bei Martinu positiv auf.....
was macht seinen Dvorak so besonders ?
:hello
Ich habe seinerzeit auf eine euphorische Besprechung der Neunten verlinkt, weil es Wort für Wort stimmt und ich es partout nicht besser sagen könnte.
Cantus Arcticus (10.05.2013, 16:28): Original von Lucanuscervus Original von Maurice André Für Neumann stelle ich die GA von Kubelik in den Schrank oder verschenke sie einmal....
Ich finde Kubeliks Einspielung auch sehr gut,aber habe mich letztendlich auch für Neumann entschieden.
Den Kubelik habe ich für gutes Geld verkaufen können und dafür fast den Neumann bekommen.Ein mehr als gelungener Tausch.
Habt ihr auch Neumanns "Slawische Tänze" mit den Tschechen?Die muss ich noch hören,die liegen hier noch rum....
VG,Maurice
...kennt übrigens jemand die Järvi-Einspielung, die inzwischen günstig bei BRILLIANT erschienen ist ?
Ansonsten wurde mir Kertesz immer als Referenzaufnahme gepriesen...
:hello
Also, auf Brilliant habe ich diese Einspielung vor einiger Zeit günstig erworben:
Maurice inaktiv (10.05.2013, 18:39): CP Flor fiel mir schon bei Martinu positiv auf.....
MIR ist Herr Flor vor seiner Tätigkeit in Fernost nie wirklich groß aufgefallen.Warum also auf einmal diese hohen Bewertungen mit einem eher selten hier vertretenen Orchester?
Das ist einfach mal eine Frage meinerseits,die auch nicht provokativ gemeint ist.
Noch ein Wort zu Korngold.Hier ist eine Einspielung,die ICH für sehr gut halte :
Agravain (11.05.2013, 07:58): Now is the winter of our discontent made glorious summer by this sun of York; And all the clouds that lour'd upon our house In the deepest bosom of the ocean buried.
Cetay (inaktiv) (11.05.2013, 08:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/517bhVuFXYL._SL500_AA240_.jpg Luigi Boccherini; 6 Quatours pour le clavecin ou pianoforte, violon, viola et basse obligé, G259 (Arrangement der 6 Streichquartette op. 26); Artur Schoonderwoerd, La Real Cámara
Cetay (inaktiv) (11.05.2013, 09:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Z8Dn6UE-L._SL500_AA240_.jpg Luigi Boccherini; Streichquartette op. 58 Nr. 1-6, G242-247; Revolutionary Drawing Room
Ich habe die ersten 3 daraus gehört und fand Nr. 2 in E-dur herausragend. Das ist für eine intensivere Beschäftigung vorgemerkt. Boccherinis Musik wurde früher als die Gemahlin von Hadyn Musik bezeichnet. Ich höre nun den Gemahl und stelle fest, dass da deutlich mehr an Effekt und Drama los ist; ob das allerdings typisch männlich ist, sei mal dahingestellt.
YvonnneKenny (The Blessed Virgin), Alfreda Hodgson (Mary Magdalene) Christopher Gillett (Saint John), Benjamin Luxon (Saint Peter) London Philharmonic Choir London Philharmonic Orchestra Leonard Slatkin
... endlich wagt sich jemand überzeugend an Prokofjews Sechste heran !
:hello
ab (11.05.2013, 14:59): Original von Lucanuscervus http://ecx.images-amazon.com/images/I/5120jMRwa1L._SY450_.jpg
... endlich wagt sich jemand überzeugend an Prokofjews Sechste heran !
:hello
Was meint diese Aussage? Worin steht das Wagnis - im Tempo, Agressivität, Biss, Phrasierung, Kontrastreichtum, Klangfarbgestaltung, ...?
bei mir eben jene Sinfonie, aber von Gergiev und Järvi http://ecx.images-amazon.com/images/I/31WKN5QW0QL._SX300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/515B2mkw70L._SY300_.jpg
Lucanuscervus (11.05.2013, 15:16): Original von ab Original von Lucanuscervus http://ecx.images-amazon.com/images/I/5120jMRwa1L._SY450_.jpg
... endlich wagt sich jemand überzeugend an Prokofjews Sechste heran !
:hello
Was meint diese Aussage? Worin steht das Wagnis - im Tempo, Agressivität, Biss, Phrasierung, Kontrastreichtum, Klangfarbgestaltung, ...?
bei mir eben jene Sinfonie, aber von Gergiev und Järvi http://ecx.images-amazon.com/images/I/31WKN5QW0QL._SX300_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/515B2mkw70L._SY300_.jpg
...Prokofjews Sechste gibt einige interpretatorische Rätsel auf; das ist die erste Aufnahme, die die teilweise recht dicke Instrumentation einigermassen transparent erscheinen lässt - vor allem im 2.Satz, wo ich bisher immer ein "viel zu dumpfes Bassgefühl" hatte; auch hört man endlich das solistische Klavier durchschimmern - manche Stellen ergeben so erst einen Sinn und machen die Instrumentation richtig raffiniert ! Andrew Litton setzt sich auch als einziger Dirigent über die allgemein übliche Ausführung der Coda des letzten Satzes hinweg, indem er bis zum Schluss kein ritardando macht, sondern unaufhaltsam vorwärts drängt - ich will nicht behaupten, daß diese Interpretation des Schlusses besser ist, aber sie hat eine ganz andere Wirkung: statt schmerzlich verzerrt wirkt sie "unerbittlich abgewürgt", fast noch gemeiner als in den üblichen Interpretationen - so wird das ohnehin "böse Ende" noch flott ausgespielt.
Nochmals das große Plus dieser Aufnahme (nach einmaligem Hören): die angenehme Transparenz des Bassbereichs !
:hello
ab (11.05.2013, 16:46): :thanks :hello
--
Bei mir jetzt hörenswerte westliche Sinfonik aus dem fernen Osten:
Ohzawa, Hisato (1907-1953) - Symphonie Nr. 3 (1937) Russian PO Dmitry Yablonsky Naxos, 2004
Symphonie Nr. 16 Symphonie Nr. 8 Huldigungs-Ouvertüre
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994
Die 16. Symphonie gehört zu den am stärksten dem "sozialistischen Realismus" verpflichteten Werken Myaskovskys. Zum Teil ist sie ein Hohelied auf die sowjetische Flugzeugtechnik der 30iger Jahre. Mir gefällt das thematische Material allerdings recht gut.
Agravain (11.05.2013, 18:11): Hört ihr mal alle Russen. Ich bleibe auf der Insel und höre
palestrina (11.05.2013, 22:34): Zur guten Nacht , Lieder von Schubert mit der bezaubernden Barbara Bonney ! Viele mal live in der Oper erlebt ! Und dieses Programm im Mozartsaal der Alten Oper FFM . '94!
Acadamy of St.Martin-in-the-Fields,The New Queen's Hall Orchestra,London Philharmonic Orch. Cond.: Sir Neville Marriner , Barry Wordsworth,Sir Adrian Boult
Johann Sebatian Bach: "Sie werden euch in den Bann tun" BWV 44
Edith Mathis, Anna Reynolds, Dietrich Fischer-Dieskau Münchener Bach-Chor Münchener Bach-Orchester Karl Richter
Warum Richter das Anfangsduett bloß chorisch besetzt hat. Das klingt weder eindrucksvoll noch sonderlich gut, sondern insgesamt eher mühsam. Außderdem fehlt mir in Richters Herangehensweise hier der Druck. Der Umschwung der Stimmung zum sich attaca anschließenden Chorsatz "Es kommt aber die Zeit" gelingt aufgrund dieser Tatsache allerdings gut. Anna Reynolds singt ihre schöne Arie "Christen müssen auf der Erden" ebenso innig wie Edith Mathis die Arie "Es und bleibt der Christen Trost" zu einem echten Freudenlied macht. Dass Fischer-Dieskau nur ein Rezitativ zu singen hat, stört mich nicht sonderlich.
:hello Agravain
Maurice inaktiv (12.05.2013, 08:50): Heute mal wieder mit Joseph Haydn.
Guten Morgen und einen schönen Sonntag wünsche ich den Forumianern
Maurice
Agravain (12.05.2013, 09:04): Otmar Suitner hat wenige, aber dafür recht hörenwerte Einspielungen von Werken Mahlers hinterlassen, beispielsweise eine - wie ich meine - sehr farbige und doch nicht extrovertierte Aufnahme von Mahler erster Symphonie. Diese wird mich durch die kommende Stunde begleiten:
Dass Berlin Classics nicht weiß, dass Mahler den Beinamen dem Werk wieder entzog und dieser nicht "Der Titan", sondern "Titan" lautete (erkennbar allerdings nur auf dem rückwärtigen Cover), kann ich verschmerzen. :D
Cetay (inaktiv) (12.05.2013, 18:46): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51arkcZnG2L._SL500_AA240_.jpg Boccherini; Streichquintette Vol. IX - 6 Quintette op. 28, G307-312; La Magnifica Comunità
Bei Brilliant entsteht seit 2005 eine Gesamteinspielung der 125 Streichquintette von Luigi Boccherini. Für die Realisierung dieses gewaltigen Unterfangens konnte ein exzellentes Originalklang-Ensemble gewonnen werden. klassik.com schreibt zur eben gehörten CD: Das Gleichgewicht (...) von intellektuell erleuchteter Interpretation, technischer Souveränität und musikantischer Verve beherrscht La Magnifica Communità anscheinend mühelos.
miclibs (12.05.2013, 22:27): http://www.einklangrecords.com/grafik/mani.jpg Billone - Mani 1. Mani. De Leonardis (2004) for 4 automobile spring coils and glass 2. Mani. Mono (2007) for spring drum 3 Mani. Matta (2008) for marimba, 2 logdrums, wood block and Chinese opera gong
Maurice inaktiv (12.05.2013, 22:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51hx1STZTOL._AA160_.jpg
Bohuslav Martinu : Die Sinfonien Nr.5 & 6 Supraphon
Tschechische Philharmonie Prag / Vaclav Neumann
Damit geht mein Sonntag auch wieder zuende.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (12.05.2013, 22:52): Agravain schreibt :
Bei Martinu mache ich mit und höre aus dieser erstklassigen Einspielung
Ich kenne diese GE leider nicht,habe auch nie davon gehört.Ich gönnte mir gerade erst die Järvi-Einspielungen mit den Bamberger Symphonikern aus den 80-er Jahren.Mal schauen,diese sollen auch recht gut geworden sein.
VG,Maurice
Agravain (13.05.2013, 07:27): Original von Maurice André Ich kenne diese GE leider nicht,habe auch nie davon gehört.
(vielleicht die unbekannteste aller Beethoven Symphonien, hier in einer frühlingshaft frischen Einspielung ! )
:hello
Maurice inaktiv (13.05.2013, 11:07): betr.: Slawische Tänze,op.46 & 72
Weiss jemand, ob die beiden Aufnahmen identisch sind?
Gute Frage.ich habe je das Aufnahmedatum bei mir dazu geschrieben.Dein Cover habe ich nicht bei Amazon gefunden.Doch wenn man bei dem Anbieter nachfragt,dürfte sich das doch klären lassen.
Ich kenne nur noch eine Einspielung der "Slawischen Tänze" von Neumann,die auf apex zu haben sind und von etwa 1971/1972 stammen.Hier das Cover dazu :
Hans Huber : Aus der GE heraus die Sinfonien Nr.1 & 7 Sterling
Stuttgarter Philharmoniker / Jörg-Peter Weigle
Es ist eine ordentliche Gesamteinspielung der Sinfonien des Romantikers Hans Huber.Die Sinfonien "tun keinem Menschen weh",sind aber gut gearbeitet und klangschön.Möglicherweise könnte man etwas mehr herausholen,aber an Bruckner oder Raff kommt Huber mMn nicht heran.
Dann sind nur noch die Sinfonien Nr. 8 & 9 fällig.Bis jetzt eine absolut erfreuliche GE ,die mir in der Umsetzung runder und besser gelungen scheint als z.B. jene von Hans Huber,wenn ich das mal vergleichen kann so pauschal.
VG,Maurice
Lucanuscervus (13.05.2013, 12:50): Original von Maurice André
Es ist eine ordentliche Gesamteinspielung der Sinfonien des Romantikers Hans Huber.Die Sinfonien "tun keinem Menschen weh",sind aber gut gearbeitet und klangschön.Möglicherweise könnte man etwas mehr herausholen,aber an Bruckner oder Raff kommt Huber mMn nicht heran.
VG,Maurice
Raff kommt aber auch nicht an Bruckner heran :)
ich höre in Hubers Musik, auch wenn sie "keinem Menschen weh tut",
durchaus den Zeitgenossen Gustav Mahlers (in seinen Bemühungen),
aber auch den großen "Übervater" Johannes Brahms....
:hello
Maurice inaktiv (13.05.2013, 13:51): Raff kommt aber auch nicht an Bruckner heran
Das habe ich auch nicht behauptet-und da gebe ich Dir auch absolut recht.Er kommt nicht mal an Raff heran,aber das ist vermutlich Ansichtssache.
ch höre in Hubers Musik, auch wenn sie "keinem Menschen weh tut", durchaus den Zeitgenossen Gustav Mahlers (in seinen Bemühungen), aber auch den großen "Übervater" Johannes Brahms...
Ich höre bei Huber keinen Mahler,in keinem Takt.Mit Brahms sind wir wiederum einer Meinung.
VG,Maurice
Lucanuscervus (13.05.2013, 14:55): Original von Maurice André
Ich höre bei Huber keinen Mahler,in keinem Takt.Mit Brahms sind wir wiederum einer Meinung.
VG,Maurice
Es gibt durchaus Takte in Hubers Musik, die an Mahler erinnern -
nehmen wir z.B. die Symphonie Nr.3, 4.Satz ab Takt 32 ....
außerdem gibt es (nicht nur in dieser Symphonie) viele "Wunderhorn-Stellen";
Brahms-Stellen wird man freilich einige mehr entdecken (die entdeckt man aber auch bei Raff) :)
ich kann nur sagen, daß ich diese Musik von Zeit zu Zeit gerne höre !
:hello
Maurice inaktiv (13.05.2013, 15:04): Brahms-Stellen wird man freilich einige mehr entdecken (die entdeckt man aber auch bei Raff)
Stimmt!!Bei Raff aber auch Beethoven,Weber,Schumann....
ich kann nur sagen, daß ich diese Musik von Zeit zu Zeit gerne höre !
Ich sage dazu dann "Seelen-Balsam"....Es ist keine "anstregende" Musik.
VG,Maurice :hello
palestrina (13.05.2013, 16:29): Bei mir jetzt PROKOFIEV Romeo and Juliet , Suites 1,2,3 . Bin immer wieder ganz angetan von den Suites !
Bohuslav Martinu: Sinfonie Nr,6 , "Les Fresques de Piero della Francesca" + "Juliette-Orchestersuite" Arte Nova
Sinfonieorchester St.Gallen / Jiri Kout
Ganz neu,für mich sind hier die beiden Orchesterwerke wichtig,da ich sie noch nicht kenne.Jiri Kout stammt aus Tschechien,wird aber nur selten erwähnt,wenn es um bekannte Dirigenten von dort geht.
VG,Maurice
palestrina (13.05.2013, 21:33): Heut Abend ist WEBER angesagt , lange nicht mehr gehört. Unter anderem die Klarinettenkonzerte
Die Sinfonie Nr.1, Klarinettenquintett, Ouvertüren zum Freischütz, Oberon , Euryanthe, Abbu Hassan . Aufforderung zum Tanz, Konzertstück ! 2 CD's die ich nicht mehr gefunden habe , nur noch obige Einzel CD .
LG palestrina
ab (13.05.2013, 22:53): Martinu Sinfonie Nr. 2 Bamberger Sinfoniker Neeme Järvi Einst von BIS
Daraus: Leopold Kozeluch; Sinfonia Concertante für Fortepiano, Mandoline, Trompete, Kontrabass und Orchester Es-Dur, PII:1; Kölner Akademie, Michael Alexander Willens Diese Besetzung dürfte einmalig (?) sein.
ab (13.05.2013, 23:42): Beethoven Streichquartett Nr. 14, op. 131 Lindsay String Quartet ASV, 1987
Das war der erste Zyklus der Beethoven-Quartette, den ich mir zugelegt und bis heute nicht bereut habe, auch wenn ich bei den späteren Quartetten heute lieber andere Formationen höre. Seltsamerweise sind zwar die jüngeren Live-Einspielung, auf der sie sich The Lindsays nennen, in eine billigen Box zusammengefasst, aber diese älteren Studio-Einspielungen, unter dem Namen Lindsay String Quartet, nur mehr sündteuer vereinzelt erhältlich. Meine große Begeisterung für diesen Zyklus beschränkt sich, wie gesagt, leider bloß auf die ersten sieben Quartette bis incl. (und gerade!) das op. 59/1. Den späteren Zyklus kenne ich nicht, aber die Soundschnitzel sagen mir auch nicht wirklich zu. Dennoch würde ich mir gerne auch davon ein fundiertes Urteil bilden wollen...
Mich hat bei diesem Quartett immer so begeistert, dass nicht bloß ein Mitglied außergewöhnlich musikalisch spielt, sondern mit erstem Geiger und Violoncello gleich zwei. :hello
Joseph Haydn : Sinfonien Nr.102-104 (was CD2 entspricht) Virgin
London Classical Players / Sir Roger Norrington
Guten Morgen,Maurice
Cetay (inaktiv) (14.05.2013, 07:36): Ich bleibe bei der konzertanten Gattung und höre vom Großproduzenten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61t5EoN77YL._SL500_AA240_.jpg Johann Christian Bach; Concertante für 2 Oboen, 2 Hörner, Streichquintett und Orchester Es-Dur, C40; Bela Banfalvi, Karoly Ambrus, Lajos Lencses, János Fehérvári, Emil Ludmany, Lehel Ronai, Emilia Csanky, Budapest Strings
Agravain (14.05.2013, 08:31): Bei mir läuft eine der meinem Empfinden nach schönsten skandinavischen Symphonien überhaupt:
Alison Balsom spielt Johann Sebastian Bach.Man kann sich über derlei Bearbeitungen streiten,aber ich finde,dass GUTE Arrangements mit entsprechend erstklassigen Interpreten absolut in Ordnung gehen.
VG,Maurice
Jürgen (14.05.2013, 09:24): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MruR7l3bL._SY450_.jpg
Dvorak: Kytice (Blumenstrauss), Neumann 1977
Setzt sich zusammen aus:
Der Wassermann op.107 Die Mittagshexe op.108 Das goldene Spinnrad op.109 Die Waldtaube op.110
Wunderbare sinfonische Dichtungen, gefallen mir besser als manche Sinfonie.
Anton Rubinstein : Ballett-Musik aus der Oper "Der Dämon",Konzert für Violoncello und Orchester,op.63 & Don Quixote,op.87
Sinfonieorchester Wuppertal/George Hanson + Alban Gerhardt (Cello)
Der Komponist Anton Rubinstein hat nicht nur 5 Sinfonien und 4 Klavierkonzerte geschrieben,sondern auch einige sehr schöne Orchesterwerke.
Als Zeitgenosse von Anton Bruckner und Johannes Brahms,aber auch natürlich Peter Tschaikowskys,stand er aber mMn völlig zu Unrecht im Schatten dieser drei großen Romantiker.
Anton Bruckner : Sinfonie Nr,6 , A-Dur Profil/Hänssler
Münchner Philharmoniker / Günter Wand AD: 1999
Hier eine späte Aufnahme der Sechsten unter Günter Wand,der diese Sinfonie leider nicht mit den Berlinern,aber mit dem ja sehr erfahrenen Bruckner-Orchester aus München,eben den Philharmonikern.
VG,Maurice
Agravain (15.05.2013, 07:47): "Behold, the sea..."
Rutland Boughton : Aylesbury Games , Flue Concerto , Concerto for String Orchestra Hyperion
New London Orchestra / Ronald Corp
Frisch ausgepackt passt Rutland Boughton prima rein in meinen heutigen Tag.Die Werke sind mir absolut unbekannt,sind aber typisch britisch in einem romantischen Stil gehalten.
Der junge Finnische Pianist Roope Grondahl spielt die Intermezzi und Capricen op 76 von Brahms im 'Halbfinale' des Brüsseler Königin Elisabet Wettbewerbs, bei dem dieses Jahr die Pianisten an der Reihe sind.
Wenn man diese Stücke so wunderbar und überzeugend hört, dann wundert man sich, dass sie eigentlich ein wenig vernachlässigt werden.
ab (16.05.2013, 00:15): Schubert Sonate f-moll D625 Gilbert Schuchter Tudor
Alexander Borodin : Die Sinfonien 1-3 daraus : Sinfonien Nr.1 & 3
Royal Stockholm Philharmonic Orchestra Cond.: Gennadij Roshdestvenskij plus Vocalisten
Hier handelt sich um die GE der Sinfonien von 1993/1994,die ursprünglich auf Chandos erschien,aber nun von Brilliant Classics übernommen wurde.
Diese Einspielungen gefallen mir bis jetzt besser als jene unter Mark Ermler und dem Boschoi-Theater-Orchster,die doch recht pauschal klangen,und deshalb wieder von mir abgegeben wurden.
VG,Maurice
palestrina (16.05.2013, 10:47): Hallo Maurice, ja die Symphonien sind in der Interpretation schon klasse , war meine erste Begegnung mit Borodin ! Bei mir geht es beschwingt in den Tag mit Rossini Overtüren , mit dem fabelhaften Sir Neville Marriner und der Academy of St.Martin in the Fields .
ab (16.05.2013, 21:00): Beethoven op. 132 ABQ, live aus dem Konzerthaus
Der 4. Satz ist ganz gradios interpretiert, wie ich es mir nicht besser vorstellen könnte, und der Schlusssatz von einem wirklich mitreißenden Appassionato. Schon ein absoluter Top-Zyklus als gesamter! .. wenn auch nie meine Lieblingsinterpretationen..
ab (17.05.2013, 09:55): eine richtige Symphoniker-Entdeckung dieser Niederländische Komponist (1907–1987) polytonaler Harmonik; aber zweifelhafter biographischer Vergangenheit. In Arkiv Music ist dazu zu lesen: "No one interested in the 20th-century symphony can go without this disc."
Henk Badings: Symphonie Nr. 14 (Symphonisches Triptychon) 'Flämische' (1968) Janácek Philharmonic Orchestra David Porcelijn CPO
Carl Czerny : Sinfonien Nr. 2 & 6 (so höre ich sie mir an)
SWR-Rundfunkorchester Kaiserslautern / Grzegorz Nowak
Gut klingende und gespielte Werke eines Orchesters,was es ja leider auch nicht mehr gibt.Schon traurig,wenn man dann hört,was gerade diese kleineren Orchester zu leisten im Stande waren...
Dagegen wirkt Hogwood wie ein staubtrockenes Bisquit... :W
....obwohl man die beiden so nicht vergeichen kann, zugegeben.
Gruss :hello Stefan
Maurice inaktiv (17.05.2013, 12:44): Oh,ich sehe eine Martinu-CD,die auch in meine Sammlung gut passen würde.Danke,für das Reinstellen lucanuscervus,ich habe sie mir gleich günstig bestellen können!!!
VG,Maurice
Maurice inaktiv (17.05.2013, 12:47): Jetzt auch mal was Solistisches.Bei mir mit der ausgezeichneten Sharom Kam.
Lucanuscervus (17.05.2013, 13:52): Original von Maurice André Oh,ich sehe eine Martinu-CD,die auch in meine Sammlung gut passen würde.Danke,für das Reinstellen lucanuscervus,ich habe sie mir gleich günstig bestellen können!!!
VG,Maurice
:beer da hast Du eine lohnende Anschaffung gemacht !
:hello
Maurice inaktiv (17.05.2013, 13:58): da hast Du eine lohnende Anschaffung gemacht
Super,das denke mich aber auch.Schließlich hat Neumann ja auch die Sinfonien hervorragend eingespielt.
Allerdings habe ich immer noch Probleme,Martinu wirklich zu "verstehen".Du hast es vielleicht verfolgt,dass ich die letzte Zeit einige Sachen gehört und auch gekauft habe von ihm.
VG,Maurice :beer
:thanks
PS : Ich habe auch gleich noch die Cello-Konzerte mit dazu genommen :
Bohuslav Martinu : Cello-Konzerte Nr. 1 & 2 Supraphon
Tschechische Philharmonie Prag / Vaclav Neumann + Angelica May (Cello)
Allerdings habe ich von der Solistin noch nie etwas gehört....
Maurice inaktiv (17.05.2013, 14:03): Ich werde heute und morgen aber durch das deutschsprachige,romantische Repertoire "wandern".Da sind zwei tage schon zu wenig,aber bei so einem schlechtem Pfingstwetter das Bestmögliche.
Joseph Joachim Raff : Suite für Pianoforte mit Begleitung des Sterling Orchesters,op.200,u.A.
Symphony orchestra of Norrlands Opera / Roland Kluttig + Tra Nguyen (Klavier)
Die Suite ist ein gefälliges Werk,was eher ruhig und melancholisch wirkt,und ohne die Brillanz eines Liszt'chen Werkes ist.
VG,Maurice
Agravain (17.05.2013, 19:08): Bei mir gibt es eine kleine Gegenüberstellung zweier ganz klassischer Einspielungen in Vorbereitung eines irgendwann zu eröffnenden Fadens zu Werk und Diskographie.
"Behold, the sea itself, and on its limitless, heaving braest, the ships;"
Ralph Vaughan Williams: A Sea Symphony (Symphony Nr. 1)
Isobel Baille, John Cameron London Philharmonic Choir London Philharmonic Orchestra Sir Adrian Boult (12/1953)
*** Elaine Blighton, John Cameron BBC Choral Society, Christuchurch Harmonic Choir (NZ) BBC Symphony Orchestra Sir Malcolm Sargent (live: 22.09.1965)
:hello Agravain
Maurice inaktiv (17.05.2013, 19:14): Oh,bei Vaughan Williams bin ich gerne dabei.Leider nicht heute und morgen,aber da habe ich doch einige Aufnahmen hier zuhause.
VG,Maurice
Lucanuscervus (17.05.2013, 22:07): Original von Maurice André
PS : Ich habe auch gleich noch die Cello-Konzerte mit dazu genommen :
Per Norgard - Cello Works Morten Zeuthen, violoncelle - Anton Kontra, violon - Erling Moldrup, guitare
Cetay (inaktiv) (17.05.2013, 22:46): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61uyLP9kuSL._SL500_AA240_.jpg Bohuslav Martinu; Sinfonia Concertante Nr. 2 für Oboe, Fagott, Violine, Cello und Orchester H 322 (1949); Nicholas Daniel, Stephen Reay, Andrew Watkinson, Stephen Orton, City of London Sinfonia, Richard Hickox
Cetay (inaktiv) (17.05.2013, 23:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61rGlZ4LATL._SL500_AA240_.jpg Jan Hanus; Sinfonia Concertante für Orgel, Harfe, Pauke und Streicher Op. 31; Jiri Reinberger, Bedrich Dobrodinsky, Robert Mach, Tschechisches Philharmonieorchester, Karel Ancerl
Maurice inaktiv (17.05.2013, 23:35): Nach dem Jazzkonzert gehts wieder ruhiger zu bei mir :
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994
Die längste Symphonie von Myaskovsky enstand in den Jahren 1921-23. Sie strotz vor hochexpressiven Gesten und wird von sehr wechselnden Stimmungen geprägt. Die Bürgerkriegssituation der Oktoberrevolution spiegelt sich in dieser recht nervösen Musik: - zu Stalins Zeiten wurde dem Komponisten vorgeworfen, sein Werk sei im Hinblick auf die Thematik nicht optimistisch genug.
Cetay (inaktiv) (18.05.2013, 06:13): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31gnGPQyiUL._SL500_AA240_.jpg Sydney Hodkinson; Sinfonia Concertante für Orchester; Louisville Orchestra, Lawrence Leighton Smith
Cetay (inaktiv) (18.05.2013, 06:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/518PG44fudL._SL500_AA240_.jpg Bernhard Henrik Crusell (1775-1838); Sinfonia Concertante für Klarinette, Horn, Fagott und Orchester Op. 3; Dieter Klöcker, Soloisten des Consortium Classicum, Academy of St Martin-in-the-Fields, Iona Brown
Die Entdeckung neuer Komponisten durch Exploration einer seltenen Gatttung hat mir schon beim Konzert für Orchester sehr viel Freude bereitet. Naturgemäß kann man damit "nur" moderene Komponisten aufstöbern, während die Sinfonia Concertante hauptsächlich zu Zeitgenossen der großen Klassiker führt.
Cetay (inaktiv) (18.05.2013, 07:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/515lsghfrSL._SL500_AA240_.jpg Vagn Holmboe (1906-1906); Kammerkoncerter Nr. 8 for Orkester "Sinfonia Concertante" ; Dansk Radio Sinfonietta, Hannu Koivula
Maurice inaktiv (18.05.2013, 08:17): Ich setze meine kleine Reihe "Von der Frühromantik zur Moderne" fort :
Granville Bantock: Pagan Poem William Mathias: Sonatina Eugene Goossens: The Breath Of Ney Kenneth Leighton: Serenade in C Howard Blake: Elegy Gerald Finzi: Five Bagatelles Cyril Scott: Lotus Land William Lloyd Webber: Mulberry Cottage Edwin York Bowen: Sonata
Flöte: Kenneth Smith / Piano: Paul Rhodes 1993
Jeremias (18.05.2013, 11:47): Dachte ich höre die CDs stückweise.... von wegen, heute früh angefangen, nähere mich langsam Nr.3
Felix Draeseke : Sinfonie Nr.3,op.40 & Trauermarsch,op.79 CPO
Radio-Philharmonie Hannover des NDR / Jörg-Peter Weigle
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (18.05.2013, 13:23): Die Concertante dieses Finnen hat mich aufhorchen lassen. Ich versuche mehr davon:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61hx4vg3ljL._SL500_AA240_.jpg Bernhard Crusell; Concertino für Fagott und Orchester (1828); László Hara, Tapiola Sinfonietta, Osmo Vänskä
Maurice inaktiv (18.05.2013, 13:24): Seine Klarinetten-Konzerte sind klasse.Die kann ich nur empfehlen.
VG,Maurice
Lucanuscervus (18.05.2013, 13:25): ich "halte dagegen" mit
Joseph Joachim Raff : Sinfonien Nr.2 & 4 Orchestervorspiele Chandos
Orchestre de la Suisse Romande / Neeme Järvi
Jeremias (18.05.2013, 13:47): Bei mir nähert sich Lohengrin dem Finale.... liebe diese Oper genauso wie Tannhäuser.... und den Parsifal... und auch die Meistersinger... und den Ring muss ich auch mal wieder hören....
Cetay (inaktiv) (18.05.2013, 13:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/515bYhkG1aL._SL500_AA240_.jpg François Devienne; Quatuor Concertante pour flûte et trio à cordes G major; Mikael Baier, København Strygetrio
Maurice inaktiv (18.05.2013, 15:34): Bereits mittendrin statt nur dabei :
Johannes Brahms in Bearbeitungen von Schönberg und Berio
Klavierquartett,op.25,g-moll & Sonate für Klarinette und Klavier,op.120,1
Staatsorchester Rheinische Philharmonie / Daniel Raiskin CPO
VG,Maurice
Lucanuscervus (18.05.2013, 15:57): Original von Maurice André Bereits mittendrin statt nur dabei :
Johannes Brahms in Bearbeitungen von Schönberg und Berio
Klavierquartett,op.25,g-moll & Sonate für Klarinette und Klavier,op.120,1
Staatsorchester Rheinische Philharmonie / Daniel Raiskin CPO
VG,Maurice
...der Schönberg-Bearbeitung konnte ich noch nie viel abgewinnen -
ganz im Gegensatz zu den Berio-Bearbeitungen verschiedener Komponisten
oder z.B. sein "Schubert-Rendering"
:hello
Maurice inaktiv (18.05.2013, 16:10): ..der Schönberg-Bearbeitung konnte ich noch nie viel abgewinnen - ganz im Gegensatz zu den Berio-Bearbeitungen verschiedener Komponisten oder z.B. sein "Schubert-Rendering"
Ich habe die CD eben zum ersten Mal gehört,da sie noch recht neu ist.Mir hat die Bearbeitung Schönbergs sehr gur gefallen,wobei ich aber sagen muss,das Original nicht zu kennen.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (18.05.2013, 17:30): Bevor der Grill angeheitzt wird noch:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qeyFHiqkL._SL500_AA240_.jpg I Want to Live (Zeitgenössische Werke für Frauenchor); The Crossing William Brooks; Six Mediaeval Lyrics David Lang; I live in pain I lie This condition I want to live Pelle Gudmundsen-Holmgreen; Statments Paul Fowler; Potters Clay Echoes
palestrina (18.05.2013, 21:37): Heute Abend gibt es wieder Dvorak , Violinkonzert, super gespielt von Suk !
Symphonie Nr. 21 Sinfonietta op. 10 Schweigen (Symphonische Dichtung) Serenade Nr. 1
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994
Besonders beeindruckt mich auf dieser CD die symphonische Dichtung "Schweigen" nach einem Gedicht von Edgar Allan Poe. Diese Musik düstert geheimnisvoll und symbolschwanger in basslastigen Tiefen. Dabei erinnert sie an Scriabin oder an Rachmaninows "Toteninsel".
Edgar Allan Poe: Schweigen
Es gibt Begriffe, Dinge körperlos, Urbilder jener Zwillingswesenheit, Welcher der urzeitliche Schöpferschoß Von Stoff und Geist Gestalt und Leben leiht. Es gibt ein zwiefach Schweigen – Meer und Strand – Seele und Leib. Das eine wohnt fernab An einem Orte, den die ernste Hand Gütiger Huldinnen mit Grün umgab. Ein treu Gedenken waltet darum her Und mildert seinen Ernst, nimmt ihm das Graun. Es trägt den dunklen Namen: »Nimmermehr!« Oh, furcht' es nicht, du kannst dich ihm vertraun. Doch wenn sein Schatten, der im Reich der Lethe Als finstrer, namenloser Elfe weilt, Dich unvermutet vor der Zeit ereilt – Dann bete!
(Übersetzung: Hedwig Lachmann)
Maurice inaktiv (19.05.2013, 07:53): Heute beginne ich mit Ferdinand Ries :
Cetay (inaktiv) (19.05.2013, 10:09): Meine Reise durch die Welt der konzertanten Sinfonien macht jetzt bei den -laut den Zentralorganen für den korrekten Musikgeschmack- größten Errungenschaften der Gattung Station.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51YWfwEWk3L._SL500_AA240_.jpg Mozart; Sinfonia Concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur, K 364 (320d); Smithsonian Chamber Players, Jaap Schröder
Ob als Quartett oder als Kammerorchester, ob Boccherini oder Beethoven: Die Smithsonians sind interpretatorisch immer ganz vorne dabei.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51wtC1EPSPL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Sinfonia Concertante für Oboe, Fagott, Violine und Cello B-Dur, Hob.I: 105; Marieke Blankestijn, William Conway, Douglas Boyd, Matthew Wilkie, Chamber Orchestra of Europe, Claudio Abbado
Ich habe nicht das falsche Cover gepostet. Haydn ist zwar drin aber nicht drauf; DGG halt...
Maurice inaktiv (19.05.2013, 10:33): Ich habe nicht das falsche Cover gepostet. Haydn ist zwar drin aber nicht drauf; DGG halt...
Heute Morgen würde ich nicht mal den Unterschied zwischen Haydn und Tschaikowsky raushören,geschweige denn,ein Cover fehlerfrei erkennen.... :D
Kennst Du die Concertanten von Johann Christian Bach aus der CPO-Reihe?
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5156iOQiyjL._SX355_.jpg Jose Maria Sanchez-Verdu : Gramma - Gärten der Schrift (2006) (für Vokalsolisten, Chor und Orchester)
Richard Strauss: Panathenäenzug für Klavier (linke Hand) und Orchester, 1927
Peter Rösel, Klavier; Dresdner Staatskapelle; Leitung: Rudolf Kempe
Die EMI-Aufnahme stammt aus den 1970er Jahren und ist auch im Rahmen der zur Zeit vergriffenen Brilliant-Edition der Orchesterwerke von Strauss mit Rudolf Kempe erschienen. Sie gilt als großer Wurf.
Das kaum bekannte, beinahe halbstündige Werk reiht sich ein in die beachtliche Zahl der für den einarmigen Pianisten Paul Wittgenstein komponierten Klavierkonzerte.
Ich mag das ein wenig aufgeblasene Pathos und den eckigen Charme dieser auch rhythmisch nicht uninteressanten Passacaglia recht gerne und finde die Einspielung sehr gut. Natürlich ist das kein Meisterwerk, aber ein wenig mehr Popularität hätte es meines Erachtens verdient.
:beerWolfgang
palestrina (20.05.2013, 00:36): Nach dem Besuch in der Oper, jetzt nochmal auf die Ohren !
Maurice inaktiv (20.05.2013, 03:17): Ich bin durch Zufall auf Arte in dieses Programm "gestolpert"-und es ist unglaublich,was Abbado mit diesem "Traumorchester" aus Gustav Mahlers Erster Sinfonie zaubert.Das ist Musik vom Allerfeinsten :
Gustav Mahler : Sinfonie Nr.1 Sergeij Prokofieff : 3.Klavierkonzert
Lucerne Festival Orchestra / Claudio Abbado + Yuja Wang (Klavier)
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (20.05.2013, 07:04): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51xHl6nUVIL._SL500_AA240_.jpg Luigi Boocherini; Concerto a piu stromenti obligati op.7, G. 491 (1769); Deutsche Kammerakademie Neuss, Johannes Goritzki
Vol. 1 und 8 (den Rest kenne ich noch nicht, aber das wird sich gewiss ändern) dieser Gesamteinspielung der Sinfonien Boccherinis sind überzeugende Plädoyers gegen die Monumentalisierung von knapp zwei Dutzend Komponisten und ein paar ausgewählten Werken. Diese von "Experten" zementierte Monumentalisierung suggeriert, dass alles andere zweitrangig ist - was sich unmittelbar in einer angesichts der Reichhaltigkeit der abendländisch-klassichen Musikgeschichte nahezu grotesken Einseitigkeit der Konzertspielpläne auswirkt: Jahr für Jahr der gleiche Sch*** :ignore
Maurice inaktiv (20.05.2013, 08:42): Wie recht Du nur hast!!!! :( Deshaln laufen jetzt bei mir auch zwei Vertreter,die ebenfalls zu wenig gespielt werden :
Besitze die Einzel Ausgaben von EMI reflexe Afnd .1990. LG palestrina
Maurice inaktiv (20.05.2013, 11:58): Norringtons Schubert würde mich auch sehr interessieren,aber leider gibts keine GE zur Zeit.Und da ich erst einmal genug CDs hier zum Hören habe,könnte es bis dahin ja eine im Angebot geben.... :D
Richard Franck : Orchesterwerke (u.a. Suite für Orchster,D-Dur,op.30, Serenade für Violine und Orchester A-Dur,op.25 & Serenade für Violoncello und Orchester C-Dur,op.24)
Württembergische Philharmonie Reutlingen / Christopher Fifield
Schöne Orchestermusik der Romantik,eingespielt 2008 und auf Sterling veröffentlicht.Francks Vater war Eduard Franck (1817-1893),ebenfalls ein nicht unbekannter Komponist.
Die Werke hier wurden zwischen 1894 und 1905 komponiert und zählen mMn klar zur Hochromantik.Wunderschön die "Serenade für Violine",die man sich gerne öfter mal als gefällige Zugabe wünschen würde,da sie mit ca. sieben Minuten Spielzeit hier genau passen würde.
Gustav Mahler : Sinfonie Nr.1 in D = CD1 des neuen Mahler-Zyklus
WDR-Rundfunk-Sinfonie-Orchester / Gary Bertini EMI
Gary Bertini,der jüdischer Herkunft war,gehörte zeitlebens zu den gewiss besten Mahler-Dirigenten,dessen Name aber nur selten sofort genannt wurde,wenn es um "berühmte Pultstars" ging.Sein Anliegen galt dem Werk und weniger der öffentlichen Wahrnehmung seiner Person.
Hier nun der Anfang seines "musikalischen Vermächtnisses",den Sinfonien Gustav Mahlers,den er in der ganzen Welt aufführte.Man könnte ihn hier mit Günter Wand vergleichen,der dies' mit Anton Bruckner tat.
Für mich selbst ist es die erste Begnung mit ihm bei Mahler,also eine Premiere auch für den Hörer.
VG,Maurice
Nordolf (20.05.2013, 13:28): Bei mir geht es langsam in den Endspurt meines Myaskovsky-Hörens:
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994
Maurice inaktiv (20.05.2013, 14:17): Jetzt bin ich im Grunde am Ende der Tonalität angekommen .Anton Webern,dessen erste Werke noch die letzten spätromantischen Züge aufweisen,hat mit Arnold Schönberg den Wandel zur Atonalität eingeleitet.
Dazu gehört natürlich auch Alban Berg,der aber mMn das viel konsequenter getan hatte als seine beiden Zeitgenossen.
Anton Webern : Orchesterwerke ( Sommerwind,Passacaglia,op.1, Sechs Orchesterstücke,op.6,Symphonie,op.21,u.a.)
Staatskapelle Dresden / Giuseppe Sinopoli Teldec, Elatus oder Apex
Eine hervorragende CD,von Sinopoli und der überragenden Staatskapelle Dresden meisterlich gespielt.
Die beiden Musikzeitschriften Fono-Forum und Klassik Heute vergaben jeweils ein Interpretation : sehr gut / Klang : hervorragend für diese Einspielungen ( 08/1999 & 09/1999)
VG,Maurice
Maurice inaktiv (20.05.2013, 16:12): Heute habe ich mal die "Zweite Wiener Schule! auf dem Programm :
..heute mal kreuz und quer durch die Klassiker der weniger tonalen Werke nach Schönberg... :)
Maurice inaktiv (20.05.2013, 17:18): ..heute mal kreuz und quer durch die Klassiker der weniger tonalen Werke nach Schönberg...
Da komme ich leider nicht mehr wirklich mit.Ich habe es mit K.A.Hartmann und Messian versucht,auch Varese,aber das ist nicht meine Welt.Hier helfen mir auch meine musikalische Ausbildung und der Jazz nicht weiter.Da bin ich NOCH mit meinem Latein am Ende.
Ich bin ja echt auch im Jazz recht flexibel,was das Hören angeht,aber auch hier ist beim Free Jazz Ende bei mir.Dazu fehlt mir letztendlich das Verständnis,vielleicht auch der Wille es zu verstehen.
Da bewundere ich Deine Auswahl an Werken,die Du vermutlich auch erklären kannst.Da ziehe ich auch den Hut vor,ganz ehrlich!!!
Bei mir wird es dann wieder ins tonale Gefilde zurück gehen.Da fühle ich mich doch sichtlich wohler.Doch heute war mir nach diesen beiden ja auch großartigen Komponisten einfach gewesen.
VG,Maurice
Jeremias (20.05.2013, 17:47): Musste heute durch zwei dicke Akten durch, dabei lief:
Tolle CD,zur Zeit beim großen A gebraucht für wenig Geld zu erwerben...
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (20.05.2013, 18:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51i5Lyc-4FL._SL500_AA240_.jpg Louis Spohr; Streichquartett Nr. 27 d-moll, op. 84 Nr. 1; New Budapest Quartet
Meine erste Begegnung mit einem Spohrschen Quartett ist gleich eine sehr beeindruckende.
palestrina (20.05.2013, 18:37): Bei mir jetzt Brahms, mit Carlos Kleiber !
Cetay (inaktiv) (20.05.2013, 18:39): Das hat mir ganz hervorragend gefallen. Gibt es hier Spohr-Kenner? Bin ich zufällig gleich auf ein herausragendes seiner über 30 Quartette gestossen oder sind mehrere von diesem Format? Ich schiebe gleich noch Nr. 30 nach, das mit Quatuor Brillant betitlet ist. Diesen Zusatz vergab Spohr für einige seiner Quartette, welche eher Sonaten für Solo-Violine mit Streichtrio-Begleitung (anstelle des Klaviers) sind.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jjelyADWL._SL500_AA240_.jpg Louis Spohr; Streichquartett Nr. 30 A-Dur, op. 93; New Budapest Quartet
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994
Die musikalische Sprache von "Alastor" geht stark in die Richtung der symphonischen Dichtung "Schweigen": - faszinierend düstere Musik mit tragödienhaftem Charakter...
Ich bin begeistert! Großartig, was die Sänger - vor allem Christa Ludwig - hier abiefern!
Gruß Amonasro
Maurice inaktiv (20.05.2013, 20:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51z31bAPDzL._SY450_.jpg
Franz Schubert : Sinfonie Nr.9 , C-Dur, D.944 "Große" RCA
NDR-Sinfonie-Orchester Hamburg / Günter Wand
Günter Wand hat hier vermutlich eine seiner besten Schubert-Einspielungen vorgenommen.
Vg,Maurice
Nordolf (20.05.2013, 21:32): Nach der Tondichtung "Alastor" von Myaskovsky, die einen antiken Fluchdämon im Titel trägt, ist mir nun nach Musikhören unter dem Motto "Mythen, Sagen, Legenden":
Bax' grandiose Tondichtung über die auf einem Felsen über dem Meer thronende Burg Tintagel, die eng mit den keltisch-mittelalterlichen Sagen um König Arthus verknüpft ist...
Einojuhani Rautavaara (geb. 1928):
Anadyomene (Adoration Of Aphrodite) Leif Segerstam / Helsinki Philharmonic Orchestra 1998
Rautavaara beschwört harfendurchtränkt die Geburt der Liebesgöttin Aphrodite: - "die Schaumgeborene" wie sie im alten Griechenland genannt wurde...
Nordolf (20.05.2013, 21:57): Unter dem Motto "Mythen, Sagen, Legenden" höre ich nun zwei kurze Stücke über die Trauer eines griechischen Gottes und eines keltischen, mythischen Helden:
Tristesse du Pan Jacques Mercier / Orchestre National De Lorraine 2007
Granville Bantock (1868–1946):
Cuchullan’s Lament Vernon Handley / Royal Philharmonic Orchestra 1992
Maurice inaktiv (20.05.2013, 22:06): Schöne Aufnahmen,die Du da hast und hörst Nordolf.Den Bax und Bantock habe ich auch.Für morgen wäre ein ähnliches Programm durchaus möglich bei mir.
Antonin Dvorak : Sinfonien Nr.7-9 aus dem GE der Sinfonien Supraphon
Tschechische Philharmonie Prag / Vaclav Neumann AD: !981-1982 in Prag
VG,Maurice
Cantus Arcticus (21.05.2013, 08:55): Bei mir heute ein Meister der Synthese aus Elementen der chinesischen Musik und westlichen Techniken der der Orchesterkomposition:
Sir Arthur Sullivan : The Gilbert and Sullivan Overtures Naxos
Royal Ballet Sinfonia / Andrew Penny
Was dem Österreicher sein Johann Strauss oder Franz von Suppé,ist dem Engländer sein Sir Arthur Sullivan.Noch ist die Musik beschwingter als ich es bin....
Dann gehts mit Federic Lamond weiter,einem eher unbekannten Komponisten.
Ernest Moeran : Violinkonzert & Cellokonzert Chandos
Ulster Orchestra/Vernon Handley & Bournemouth Sinfonietta/Norman Del Mar +Solisten: Lydia Mordkovitch (Violine) & Raphael Wallfisch (Cello)
Moeran hat eine,wie ich finde,ganz eigene Tonsprache,die im Begleittext als "irisch" bezeichnet wurde.
VG,Maurice
Nordolf (21.05.2013, 16:59): Original von Maurice André Schöne Aufnahmen,die Du da hast und hörst Nordolf.Den Bax und Bantock habe ich auch.
Original von Lucanuscervus von Nordolf angeregt, wieder mal folgendes zu hören: Arnold Bax: Symphonie Nr.4
:beer Ich bleibe auch weiter beim Musikhören unter dem Motto "Mythen, Sagen, Legenden". In der Musik des italienischen Komponisten Scelsi wird moderne Klassik zu hypnotischer Ritualmusik:
Cetay (inaktiv) (21.05.2013, 22:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CcQ0LqPNL._SL500_AA240_.jpg Louis Spohr; Violinkonzert Nr. 12 A-Dur, op. 79; Takako Nishizaki, Philharmonisches Kammerorchester Bratislava, Libor Pesek
Die Namen der Interpreten erinnern an selige frühe Naxos-Zeiten, ebenso wie das verhangene, hallige und klangfarbenarme Klangbild. Die Musik hat es freilich in sich. Das zwanzigminütige einsätzige Werk quält sich von Andate grave über Largo con moto in den tänzerischen zweiten Teil, aus dem -in dieser Interpretation- die schweren Schatten der ersten Hälfte nie ganz vertrieben werden.
Maurice inaktiv (21.05.2013, 23:14): Die Namen der Interpreten erinnern an selige frühe Naxos-Zeiten
Der Libor Pesek ist aber ein sehr guter Dirigent.Seine Interpretationen von Tschechischen Komponisten sind erstklassig.Höre mal seinen Dvorak oder sein "Ma Vlast" von Smetana an,oder auch seine Novak-Sachen bei Chandos.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (21.05.2013, 23:18): Also,mir liegt der Komponist Peter Maxwell Davies nicht wirklich.Vielleicht war es der falsche Moment ihn zu hören.
Cetay (inaktiv) (22.05.2013, 00:40): Original von Maurice André Die Namen der Interpreten erinnern an selige frühe Naxos-Zeiten
Der Libor Pesek ist aber ein sehr guter Dirigent.Seine Interpretationen von Tschechischen Komponisten sind erstklassig.Höre mal seinen Dvorak oder sein "Ma Vlast" von Smetana an,oder auch seine Novak-Sachen bei Chandos.
VG,Maurice
Das "aber" klingt so, als sei das eine Ausnahme. ?( Naxos hat schon immer - auch in der Frühphase- hervorragende Interpreten gehabt, nur wollte es damals noch niemand so recht glauben, bzw. wahrhaben... Libor Pesek ist für mich vor allem wegen seiner Einspielung der Azrael-Sinfonie von Josef Suk eine feste Größe. Das war nach dem Durchbruch der CD und der ersten Anschaffung eines Abspielgeräts mein allererster Kauf einer Klassik-Aufnahme auf dem damals neuen Tonträgerformat.
Hier spielt über die letzte Generation, das tonträgerlose Strömungsformat:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/614ZSyn5fUL._SL500_AA240_.jpg Louis Spohr; Septett A-dur für Klavier, Violine, Cello, Flöte, Klarinette, Horn und Fagott, op. 147; Nash Ensemble
Maurice inaktiv (22.05.2013, 00:51): Das "aber" klingt so, als sei das eine Ausnahme. Naxos hat schon immer - auch in der Frühphase- hervorragende Interpreten gehabt, nur wollte man es damals noch nicht so recht glauben..
Das sehe ich allerdings doch nur stark eingeschränkt so,aber was die Suk-Aufnahme angeht,gebe ich Dir absolut recht.Hier war7Ist Pesek in seinem Element gewesen.
Bei den Spohr'schen Violinkonzerten würde ich die CPO-Aufnahmen klar vorziehen.
Bernhard H.Crusell : Concertante für Klarinette,Horn und Fagott & Konzert für zwei Klarinetten in Es-Dur Sterling
Östgöta Bäsarsymfoniker / Olof Boman plus Solisten
Aufnahmetechnisch etwas schmalbrüstig eingefangen,aber selten zu hörende Werke des Beethoven-Zeitgenossen Crusell.
VG,Maurice
miclibs (22.05.2013, 12:35): Im Moment das einzigste Stück von Franz Liszt, welches mir zusagt. :D Auf Youtube Franz Liszt - Unstern! Sinistre, disastro
@Maurice André : könntest du damit was anfangen. Franz Liszt klingt hier schon recht modern.
Orquesta Sinfonica Simon Bolivar / Christian Vasquez +Solist : Edicson Ruiz (Kontrabass,Berliner Philharmoniker)
Meine erste CD mit Kontrabass-Konzerten.Als Solist fungiert mit Edicson Ruiz ein Musiker,der es geschafft hat,von Caracas nach Berlin zu wechseln.
VG,Maurice
palestrina (22.05.2013, 14:29): Ein Geburtstags Geschenk , und heute zum erstemal auf die Ohren, und an allem ist Maurice Schuld , das ich mir das gewünscht habe !
Höre gerade die 1. Symphonie , gefällt mir ganz gut .Aber man braucht schon eine Eingewöhnphase !
Maurice inaktiv (22.05.2013, 14:59): Ein Geburtstags Geschenk , und heute zum erstemal auf die Ohren, und an allem ist Maurice Schuld , das ich mir das gewünscht habe !
:thanks
Was kann ich denn jetzt dazu?Habe ich Dich mit Martinu so infiziert jetzt?Immer auf die Kleinen!!!! :D
Viel Spaß beim Hören wünsche ich dann schon mal.....Du wirst es nicht bereuen!!!
VG,Maurice
miclibs (22.05.2013, 17:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WdJ2hGr1L._SX355_.jpg Sciarrino - Autoritratto nella notte
FonoForum 11 / 08: "'Efebeo con radio' (1981) versetzt sich zurück in des Komponisten früheste "Radio Days" und simuliert das gedankenverlorene Sendersuchen mit flüchtig vorüberziehenden Unterhaltungsklängen und einkomponierten Frequenzschwankungen. Auf noch konkretere Zeitreise begeben sich die "Storie di altre storie" (2004), melancholische "Nachkompositionen" über Material von Mozart, Machaud und Scarlatti."
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4012476000060.jpg Boris Blacher - Streichquartette 1-5
Maurice inaktiv (22.05.2013, 20:23): Ich habe mal wieder in den alten Fundus gegriffen,aber ein sehr selten gespieltes und aufgenommenes Werk ausgesucht :
Orchestre Philharmonique de Monte Carlo / Lawrence Foster
Der aus Rumänien stammende "Weltbürger" George Enescu ist in unseren Konzertsälen nur selten anzutreffen.Seine beiden hier erwähnten Sinfonien wurden 1905 und 1914 geschrieben.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (23.05.2013, 07:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QGGE5BA0L._SL500_AA240_.jpg Giuseppe Cambini; Flötenquintette op. 8, Nr. 1-3 & op. 9, Nr. 1-3; Accademia Classica di Venezia
Cambini, dessen Lebensdaten (1746/52 - 1811/26) unklar sind, schien eine Vorliebe für ungewöhliche Besetzungen zu haben. Neben den Flötenquintetten, bei denen eine Violine durch die Oboe ersetzt wurde, schreib er u.a. auch Bläsertrios für Flöte, Oboe und Fagott.
Agravain (23.05.2013, 08:13): Bei mir geht es jetzt saulmäßig los:
Stephan MacLeod, David Cordier, Knut Schoch, Barbara Schlick Claron McFadden, Marcel Beekman, Gotthold Schwarz Junge Kantorei Barockorchester Frankfurt Joachim Carlos Martini
:hello Agravain
Maurice inaktiv (23.05.2013, 09:19): Bei mir läuft der frühe Joseph Haydn :
@Lucanuscervus: Stimmt, die Virgo-Ausgabe der Symphonien ist imo wirklich Referenz, Kubelik ist dafür wie geschaffen (obschon nicht alle Aufnahmen von ihm sind auf der Ausgabe). Metzmacher hat mich nie gereizt....
Kennst Du diese Aufnahme? Kannst Du darüber etwas sagen?
Lucanuscervus (23.05.2013, 10:52): Original von Cantus Arcticus
@Lucanuscervus: Stimmt, die Virgo-Ausgabe der Symphonien ist imo wirklich Referenz, Kubelik ist dafür wie geschaffen (obschon nicht alle Aufnahmen von ihm sind auf der Ausgabe). Metzmacher hat mich nie gereizt....
Kennst Du diese Aufnahme? Kannst Du darüber etwas sagen?
Metzmacher kratzt nicht einmal die Oberfläche der Symphonien an..... :wink
Ich kenne diese Simplicissimus Aufnahme (ich weiß nicht, ob es sehr viel andere Aufnahmen gibt), habe mich damit aber noch nicht so intensiv auseinandergesetzt wie mit den Symphonien - diese Oper möchte ich viel lieber live erleben ! Was ich aber daraus gehört habe, hat mir gefallen (allerdings ohne Vergleichsmöglichkeiten)!
:hello
Jürgen (23.05.2013, 12:26): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0812973011446.jpg
Schubert: Sinfonie Nr.9 C-Dur D 944 (Große), Nott 2006
Das Cover tituliert die Große als die Achte. Das liegt aber an der Zählweise. Ich bleibe lieber bei der Neun und habe dadurch bei der Sieben eine Lücke.
Grüße Jürgen
Lucanuscervus (23.05.2013, 12:46): Original von Jürgen
Schubert: Sinfonie Nr.9 C-Dur D 944 (Große), Nott 2006
Das Cover tituliert die Große als die Achte. Das liegt aber an der Zählweise. Ich bleibe lieber bei der Neun und habe dadurch bei der Sieben eine Lücke.
Grüße Jürgen
...ich habe sogar eine Aufnahme, wo sie als "10." bezeichnet wird (und die Unvollendete ganz frech als "9.")....
GROSSE C-dur triffts in jedem Fall....
:hello
Maurice inaktiv (23.05.2013, 13:54): Ich zähle auch noch nach altem System.Was soll das auch?Unsinnig sowas...
Bei mir läuft jetzt eine CD,die ich hier durch eine Empfehlung gesehen hatte:
div.Komp.: Forgotten Treasures,Vol.9 - Virtuose Trompetenmusik Ars
Kölner Akademie / Michael Alexander Willems + Solisten
Danke für die Empfehlung!!
VG,Maurice
miclibs (23.05.2013, 16:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZJCK0J9QL.jpg 1. Credential or Think, Think Lucy t 2. Streichquartett I 3. Streichquartett II 4. Streichquartett Iii 5. Streichquartett IV 6. Streichquartett V 7. Streichquartett VI 8. Mobile for Shakespeare 9. Liaisons, for percussion
http://media.zweitausendeins.de/bild/artikel/60/79/607919/cover/607919_view.jpg 1 Madi Piece 2 2 Fifteen Variations for clarinet 3 Part One 4 First Interlude 5 Part Two 6 Second Interlude 7 Part Three 8 Three Systems for cello 9 Construction with Three Groups 10 Systems and Variations for piano 11 Madi Piece 1 12 What is Madi?, for solo percussion
palestrina (23.05.2013, 18:49): Höre gerade diese herrliche CD . Die "Fantasia on a Theme by Thomas Tallis "habe ich nie so schön gehört wie hier, super!
Saint-Saens: Sinfonie Nr. 1 Es-Dur op. 2 & Sinfonie Nr. 2 a-moll op. 55
Orchestre National de l'O.R.T.F., Jean Martinon
:hello
Cetay (inaktiv) (23.05.2013, 20:39): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61myqs4UyuL._SL500_AA240_.jpg Johann Chrisitian Bach; Sinfonia Concertante für 2 Klarinetten und Fagott Es Dur, C41; Nándor Götz, Andreas Horn, Aladár Tüske, Budapest Strings, Karoly Botvay
Heidelberger Philharmonisches Orchester / Thomas Kalb
VG,Maurice
Cantus Arcticus (24.05.2013, 07:26): Original von Lucanuscervus ... Metzmacher kratzt nicht einmal die Oberfläche der Symphonien an..... :wink
Ich kenne diese Simplicissimus Aufnahme (ich weiß nicht, ob es sehr viel andere Aufnahmen gibt), habe mich damit aber noch nicht so intensiv auseinandergesetzt wie mit den Symphonien - diese Oper möchte ich viel lieber live erleben ! Was ich aber daraus gehört habe, hat mir gefallen (allerdings ohne Vergleichsmöglichkeiten)!
:hello Vielen Dank Lucanuscervus :thanks Ich werde da eine Kostprobe davon nehmen, wird mir sicher gefallen :)
Grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (24.05.2013, 07:33): Heute Benjamin Frankel auf dem Programm:
Ignaz Pleyel : Sinfonien in B & G-Dur,Benton 125+130 & Flötenkonzert in C Benton 106 Naxos
Sinfonia Finlandia Jyväskylä/Patrick Gallois (auch Solist)
VG,Maurice
Zu dieser Aufnahme nur soviel: :engel :engel
Er und sein Ensemble haben mich übrigens sehr überzeugt mit seinen Haydn-Einspielungen auf Naxos. Ist wirklich mal ein "reinhören" wert.
Viel Vergnügen :hello Stefan
Maurice inaktiv (24.05.2013, 10:32): Danke,ich habe schon einige Sachen mit ihm im Regal stehen.Aber ich freue mich,wenn noch jemand die Qualität der Aufnahme bestätigt.
Ich habe mir auch den Friedrich Witt bestellt von ihm.Bei Haydn habe ich mir Einspielungen von Roy Goodman,Bruno Weil,Müller-Brühl und Hogwood bestellt.Den Fischer habe ich inzwischen abgegeben,zwecks "Neuorientierung".Musste sein...
Mein Tag heute wird dann mehr den nordischen Komponisten gehören.Eigentlich waren die spanischen Komponisten angesagt,aber auf Grund des Wetters :D gibts eine kurzfristige Änderung....
:thanks
Maurice
Maurice inaktiv (24.05.2013, 10:57): Es geht weiter mit Joseph Martin Kraus :
Cantus Arcticus (24.05.2013, 12:28): Original von Maurice André Danke,ich habe schon einige Sachen mit ihm im Regal stehen.Aber ich freue mich,wenn noch jemand die Qualität der Aufnahme bestätigt.
Ich habe mir auch den Friedrich Witt bestellt von ihm.Bei Haydn habe ich mir Einspielungen von Roy Goodman,Bruno Weil,Müller-Brühl und Hogwood bestellt.Den Fischer habe ich inzwischen abgegeben,zwecks "Neuorientierung".Musste sein...
Mein Tag heute wird dann mehr den nordischen Komponisten gehören.Eigentlich waren die spanischen Komponisten angesagt,aber auf Grund des Wetters :D gibts eine kurzfristige Änderung....
Oskar Lindberg : Sinfonie in F-Dur,op.16,Suite für Orchester Nr.2,op.20 u.a.
Örebro Symphony Orchestra/Stig Westerberg
Die CD besteht zu zwei Dritteln aus "Welterstveröffentlichungen",darunter die Sinfonie und die "Rhapsodie aus Schwedischen Volksliedern".
Die Musik ist spätromantisch,ohne aber "weh zu tun",nordisch geprägt,was aber zu erwarten war.Schöne,aber keine herausragende Musik.Für Freunde der Romantik aber durchaus interessant.
Wilhelm Stenhammar : Sernede in F-Dur,op.31,u.A. Naxos
Gävle Symphony Orchestra / Hannu Koivula
Immerhin gibt es hier auf der CD eine Erstaufnahme zu verzeichnen.Das "Prelude and Bourrée".Wer die Sinfonien schon einmal gehört wird,wird auch die Stücke hier mögen und schätzen.
VG,Maurice
miclibs (25.05.2013, 09:24): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0752156012627.jpg 1. 1981, for piano trio 2. variazioni e un pianoforte meccanico 3, fantasia quasi una sonata (con 'Mantra' di Stockhausen) [Con "mantra" D 4, "Spright the Diner" by Nib Wryter, for piano trio
Im Grunde unbekannte Werke des großen Meisters,entstanden zwischen 1891 und 1917.Ein besseres Orchester könnte vermutlich noch mehr aus den kleinen Nebenwerken herauskitzeln,denke ich mal.
Guten Morgen, Maurice
Maurice inaktiv (25.05.2013, 10:39): Weiter geht es mit dem unvegleichlichen Leonard Bernstein als Sibelius-Dirigent ebenfalls großartig :
Maurice inaktiv (25.05.2013, 12:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51X6zKHlgWL._SY450_.jpg
Jean Sibelius : 4-CD-Box-daraus CD-Nr.3 : Pealleas&Melisande,Valse Triste & Die Jungfrau im Turm Virgin
Eine interessante und preisgünstige Box mit nicht gerade häufig gespielten Werken von ihm.Dirigiert werden sie vom jungen Paavo Järvi,der sich in den letzten Jahren als großartiger Dirigent entwickelt hat.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (25.05.2013, 13:38): So,nun das Violinkonzert und die Fünfte von Sibelius :
Adrian Leaper hat sowohl für Arte Nova als auch für Naxos die Sinfonien und das Violinkonzert von Sibelius aingespielt.Ich finde,er macht das mehr als nur ordentlich.Auch die Solistin Stephanie Gonley gefällt mir gut als Solistin des Violinkonzertes.
Es sind keine "Überflieger",aber gut Anwälte für Sibelius,und bestimmt nicht schlechter als so mancher bekanntere Dirigent.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GOj2qkoJL._SY355_.jpg Max Reger 1. Klavierquartett op.133 2. 3 Duos op. 131b f. 2 Violinen (Kanons & Fugen) Künstler: Tanski, Mannheimer Streichquartet
http://ecx.images-amazon.com/images/I/511R77coecL._SX355_.jpg Brian Ferneyhough - Kammermusik (Terrain;No time;La Chute d'Icare;Incipits;Les Froissements d'Ailes de Gabriel)
Zu Ferneyhough habe ich einen schönen Satz gelesen
..also in diesem Sinne : tonal , atonal , sch***egal... :ignore
Maurice inaktiv (25.05.2013, 14:24): Jetzt läuft bei mir immer noch Sibelius.Einfach wunderbar,diese tollen Werke einmal in aller Ruhe sich anhören zu können :
Mozart: Sonate KV 381 für Klavier 4-händig (M.Argerich, M.J.Pires) Schumann: 6 Stücke im Volkston op. 102 (M.Argerich, G.Capuçon) Mahler: Klavierquartett a-moll (L.Maisky, S.Maisky, L.Chen, M.Maisky) Mozart: Klavierkonzert Nr. 25 KV 503 (M.Argerich, Orchestra della Svizzera Italiana, J.Kaspszyk)
Brahms: Haydn-Variationen op. 56b für 2 Klaviere (M.Argerich, N.Angelich) Dvorak: Klavierquartett Es-Dur op. 87 (P.Leschenko, I.Gringolts, N.Braude, T.Thedéen Martucci: Variationen Es-dur op. 58 für 2 Klaviere (N.Goerner, R.Alavidze) Smetana: Sonate e-moll für 2 Klaviere zu 8 Händen; Rondo C-Dur für 2 Klaviere zu 8 Händen (M.Argerich, L.Zilberstein, A.Gerzenberg, D.Gerzenberg)
Prokofieff: Violinsonate Nr. 2 D-Dur op. 94b (M.Argerich, R.Capuçon) Debussy / Griguoli: La Mer für 3 Klaviere (G.Tomassi, C.M.Griguoli, A.Stella) Medtner: Klavierquintett C -Dur op. posth. (L.Zilberstein, D.Schwarzberg, L.Hall, N.Romanoff-Schwarzberg, J.Zhao) Mores / Petrasso: Tacquito militar für 2 Klaviere (M.Argerich, A.Petrasso)
Nikolaus :engel
miclibs (25.05.2013, 20:25): Jetzt gleich zum Champions-Leage-Spiel, da ich sowieso immer ohne Reporter-Gebabbel mir die Spiele anschaue, folgende CDs für die Akustik... :D
Orchestra Della Svizzera Italiana / Howard Shelley
Guten Morgen,Forianer
Maurice
Cetay (inaktiv) (26.05.2013, 11:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ejq%2B1oGIL._SL500_AA240_.jpg Niccolò Paganini; 15 Quartette für Violine, Gitarre, Viola und Cello, MS 28-42; Paganini Quartet
Die Kreuzung von plumper Rossinischer Überredungskunst mit spekatulärer Virtuosität hat in meinen Ohren etwas Unwiderstehliches. Von ganz besonderer Sogwirkung sind die Nr. 9 & 10.
miclibs (26.05.2013, 12:58): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4099702020122.jpg +Ablinger: Quadraturen V "Musik" +Andre: Modell +Ruzicka: Erinnerung +Neuwirth: The Long Rain +Globokar: Der Engel der Geschichte +Dohmen: Musik für Gerhard Richter +Newman: The State Paintings with Anti-Abstract +Billone: Mani. Giacometti +Smolka: Walden, the Distiller of Celestial Dews +Gervasoni: Rigirio +Tsangaris: Relief oder die Buchstabenrevolte
Kam, Gubler, Stockhausen, Ensemble Recherche, SWR-Vokalensemble Stuttgart, SWR SO, Zagrosek, Cambreling u. a.
Cetay (inaktiv) (26.05.2013, 15:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XYc0p9zxL._SL500_AA240_.jpg Ferdinand Ries; Concerto for 2 Hörner, Woo 19 / Violinkonzert No. 1 / Ouvertüren; Teunis van der Zwart, Erwin Wieringa, Anton Steck, Kölner Akademie, Michael Alexander Willens
Das Doppelkonzert ist sehr effektvoll und hat ganz große Momente. Hoher Wiederhören-müssen-Faktor.
ab (26.05.2013, 17:56): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ji3uSJAhL.jpg
01 - Stundenbuch for 12 singers and 13 brass, 1972 02 - Plakat for orchestra, 1974 03 - Commission for singer and chamber ensemble, 1972 04 - Sinfonie no. 1 for orchestra, 1975
palestrina (26.05.2013, 19:59): Ich höre jetzt den "Fliegenden Holländer" ( angestachelt von der Damenwelt ,hier im Forum ) Mit dem WUNDERBAREN Hermann Uhde !!!!!!
Am 10.6. mit derm Maestro selber in Essen, nicht verpassen! ich habe die deutsche Erstaufführung in Wuppertal bereits letztes Jahr erlebt, das Publikum hat den Saal heulend verlassen....
ab (26.05.2013, 22:49): Enescu: Symphony No. 1 BBC Philharmonic Orchestra Gennady Rozhdestvensky Chandos
Cetay (inaktiv) (27.05.2013, 07:37): Wieder ein Alter, der für meine Ohren ganz neu ist:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61vMI4KFcOL._SL500_AA240_.jpg Josef Gabriel Rheinberger; Suite für Violine und Orgel c-Moll, op. 166; Melina Mandozzi, Hannfried Lücke
Cantus Arcticus (27.05.2013, 09:05): Bei mir Ernst Wilhelm Wolf:
Ernst Wilhelm Wolf war Kapellmeister am Hofe von Weimar von 1772 bis zu seinem Tode im Jahre 1791 und genoss unter seinen Zeitgenossen eine grosse Reputation. Seine Werke zeichnen sich durch Originalität und Experimentierfreudigkeit im Bezug auf Formaufbau und Farbigkeit aus. Eigentlich hätte er eine grössere Bekanntheit verdient.
CD 1 Symphony No.1 "Klippepastoraler" (Mountain Pastorals)
Als ich Rued Langgaards Werke das erste mal gehört habe war ich "erschüttert" im wahrsten Sinne des Wortes. Gerade in der ersten Symphonie brechen sich für mich Naturgewalten Bahn.
Eine meiner liebsten GA nordischer Komponisten.... :engel
Gruss :hello Stefan
palestrina (27.05.2013, 22:30): Eben zu Ende gehört !
Eine Oper die sehr betroffen macht!!!! "To this we've come : that man withhold the world from man...." Aus Magdas großer Szene !
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (28.05.2013, 00:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51yKwEdxwLL._SL500_AA240_.jpg Jeremy Beck; Pause and Feel and Hark Sonate Nr. 3 "Moon" für Cello und Klavier; Emilio Colon, Heather Coltman "Songs without Words" für Flöte und Harfe; Elizabeth Sadilek, Gretchen Brumwell "Black Water" für Sopran und Klavier; Jean McDonald, Robin Guy
Maurice inaktiv (28.05.2013, 06:19): Heute klappts mit dem Hören :
Cetay (inaktiv) (28.05.2013, 07:07): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61n%2B5i03YRL._SL500_AA240_.jpg Luigi Boccherini; Quintetti per fortepiano, due violini, viola e violoncello op. 56 Nr. 1, 5, 6 (G. 407 411, 412); Galimathias Musicum
Sehr akzentstark musiziert, hart an der Grenze zur Ruppigkeit.
Maurice inaktiv (28.05.2013, 07:11): Sehr akzentstark musiziert, hart an der Grenze zur Ruppigkeit.
Findest Du das passend bei Boccherini?Ich wäre mir da nicht so sicher,ob man das zu oft bei ihm anwenden sollte.....
VG,Maurice
Cantus Arcticus (28.05.2013, 08:40): Aus aktuellem Sibelius-Post Grund:
Eine Einschätzung Deinerseits würde mich sehr freuen! :thanks
Ich will es versuchen:
Vorausschicken muss ich, dass ich Pescia letzte Woche im Konzert erlebt habe mit u.a. der Sonate Nr. 17 op. 31/2 ("Sturm") am Beginn des Abends. Die lief zwar rein technisch nicht so ganz rund, war aber interessant gestaltet. Er vermochte einzelne Töne derart ausklingen zu lassen, dass ich mich an John Cage erinnert fühlte (den Pescia tatsächlich 2012 aufgenommen hat). Das hat mir ausserordentlich gut gefallen, und daher war ich neugierig auf die späten Sonaten op. 109-111. Bei diesen drei Sonaten, die 2009 erschienen sind, höre ich es höchstens in Ansätzen. Zunächst war ich etwas enttäuscht, aber je öfter ich sie höre, desto mehr überzeugt mich die Aufnahme dennoch. Sie überwältigt nicht direkt, ist eher subtil, bisweilen mit "zurückhaltendem Nachdruck", aber auch mit dem nötigen Biss (op.111, 1. Satz). Die Fugenthemen sind klar strukturiert, aber nie starr, die für mich so wichtigen Schlussakkorde sind stimmig. Er gibt der Musik Raum und Zeit. Doch, diese Aufnahme fesselt mich und lässt mich immer wieder aufhorchen.
Nikolaus. :hello
Maurice inaktiv (29.05.2013, 06:04): Heute am frühen Morgen :
Cantus Arcticus (29.05.2013, 13:46): Original von Maurice André Die beiden CDs habe ich mir vor ein paar Tagen bestellt....
VG,Maurice
Ich nehme an, dass Du nicht enttäuscht sein wirst :engel
Gruss :hello Stefan
Jürgen (29.05.2013, 13:54): Original von ab Morgen auf den Tag genau 100 Jahre her:
Wer verstehen will, warum es in Paris zu einem Skandal gekommen ist, höre hier und sehe ( und staune) da. :hello
Heute, auf den Tag genau, sendet arte eine Rekonstruktion der Uraufführung und anschliessend eine zeitgenössische Aufführung aus dem Théâtre des Champs-Elysées, also dem Ort des damaligen Skandals.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41oskyfhQYL._SY450_.jpg 1. Schwankungen am Rand (1974/75) 27:23 2. Mouvement (-vor der Erstarrung) (1983/84) 22:45 3. "...zwei Gefühle...", Musik mit Leonardo (1992)
Maurice inaktiv (29.05.2013, 21:44): Weiter geht es mit Johan Halvorsen :
Hugo Wolf: Penthesilea (Symphonische Dichtung) Hans Pfitzner: Musik zu Kleists ‘Käthchen von Heilbronn' Richard Strauss: 'Die Frau ohne Schatten' Fantasie
Otmar Suitner / Staatskapelle Berlin 1970 – 1982
Großartig interpretierte Spätromantik: - Suitner lässt straff mit einem gleichzeitigen Sinn für aufrauschende Klangfarben musizieren.
Maurice inaktiv (30.05.2013, 05:47): Heute zum Frühstück ausnahmsweise nicht Haydn,sondern Händel :
Wie ihr seht geht meine Entdeckungsreise weiter. Liebe die Oper immer noch, war aber zu sehr Fixiert, und somit habe ich einiges nachzuholen, auf dem Symphonischen sowie im Konzertanten ! Da gibt es ja wahre Schätze zu Entdecken !
LG palestrina
Maurice inaktiv (30.05.2013, 07:10): Guten Morgen,palestrina!!
Ich bin unfreiwillig wach,aber muss um 11 Uhr im Hunsrück spielen.Viel Lust habe ich nicht nach der Woche,aber da muss ich durch heute.
Deshalb gibts auch doch noch den Joseph Haydn,bevor ich mich wieder Louis Armstrong und Konsorten widmen darf.
Ich wünsche euch Allen einen wudnerschönen Tag,bzw.Feiertag.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (30.05.2013, 12:09): Original von Maurice André Sehr akzentstark musiziert, hart an der Grenze zur Ruppigkeit.
Findest Du das passend bei Boccherini?Ich wäre mir da nicht so sicher,ob man das zu oft bei ihm anwenden sollte.....
VG,Maurice Ich bin mir noch nicht mit mir einig, wie man Boccherini spielen sollte. Die Exploration geht weiter mit Savall, der mir entgegen des Hypes bislang selten gefallen wollte:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/6199SXm80gL._SL500_AA240_.jpg Luigi Boccherini; Fandango, Sinfonie & La Musica Notturna Di Madrid; Rolf Lislevand, Le Concert Des Nations, Jordi Savall
Cantus Arcticus (30.05.2013, 12:47): Original von Cetay
...Die Exploration geht weiter mit Savall, der mir entgegen des Hypes bislang selten gefallen wollte:
.....
Jepp! Also den Rummel, den man um ihn losgetreten hat, habe ich nie verstanden ?( ?( ?(
Seine Aufnahme der Brandenburgischen Konzerte sind für mich sowas von....bescheiden.
Die habe ich Gott sei Dank im Second-Hand CD-Shop versenkt.
Sorry, Jordi... Je ne t'aime pas....
Grüsse :hello Stefan
palestrina (30.05.2013, 12:48): Nach dem Cello Morgen, nun Weinberger !
Cetay (inaktiv) (30.05.2013, 16:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/610mVbzYbOL._SL500_AA240_.jpg Boris Tishchenko; Yaroslavna (Die Finsternis) Op.58; Alexander Vinogradov, Leningrad Maly Oper und Balletttheater Sinfonieorchester und Chor
Tishchenkos episches Ballet erfordert viel Sitzfleisch, belohnt dafür aber serienweise mit außerordentlichen Glücksmomenten. Ganz große Musik. Am besten an einem gemütlichen Ort konsumieren: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41eVPdhYVDL._AA160_.jpg
Lucanuscervus (30.05.2013, 16:43): Original von Cetay
Boris Tishchenko; Yaroslavna (Die Finsternis) Op.58; Alexander Vinogradov, Leningrad Maly Oper und Balletttheater Sinfonieorchester und Chor
Tishchenkos episches Ballet erfordert viel Sitzfleisch, belohnt dafür aber serienweise mit außerordentlichen Glücksmomenten. Ganz große Musik.
...da stimme ich Dir zu ! Große Musik !
:beer
Und ich warte noch immer auf eine sinfonische Gesamtaufnahme....
:hello
Maurice inaktiv (30.05.2013, 20:44): Ich bleibe immer noch im nordischen Musikschaffen hängen :
Ludvig Irgens-Jensen : Sinfonie in d-moll (Original-Fassung von 1942), Air & Passacaglia Naxos
Bournemouth Symphony Orchestra / Bjarte Engeset
Mir ist der Komponist völlig unbekannt,daher kann ich nur das wiedergeben,was im Booklet zu lesen steht.Geboren 1894,gehört er zu den Zeitgenossen von Fartein Valen oder Harald Saeverud,steht stilistisch aber eher den deutschen und französischen Komponisten nahe.
Er selbst bezeichnet Bach,Palestrina,Chopin und Brahms als weitere Einflüsse.
Die Sinfonie und das Air sind Welt-Ersteinspielungen,lasse ich mich mal überraschen.
VG,Maurice
palestrina (30.05.2013, 21:10): Zum Tagesausklang heute wieder NORMA ! Eine super Interpretation !
Cetay (inaktiv) (30.05.2013, 22:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BLWHTYQ0L._SL500_AA240_.jpg Louis Spohr; Sinfonie Nr. 3; Slovakische Staatsphilharmonie Kosice, Alfred Walter
Maurice inaktiv (30.05.2013, 23:23): Oh,da hat jemand bei Spohr Lunde gerochen....
Ich habe immer noch das Navi auf den Norden eingestellt :
Ich fange gleich mit CD-Nr.1 an.Leider ist das die französische Pressung,wovon ich kein Wort im Booklet-Text verstehe.Die Titel sind zum Glück auch auf deutsch dazu geschrieben,aber die kann man sich oftmals noch zusammen reimen,da man die Werke fast alle doch schon einmal gehört hat.
Auf CD 1 befinden sich u.a. Tasso,Les Preludes und Orpheus.
Masur liegt nicht jedem,aber seine Liszt-Einspielungen sind sehr gelobt worden.Mir persönlich gefallen nicht viele Aufnahmen von ihm,während wohl die Musiker,die unter ihm gespielt haben,seine Arbeit sehr hoch geschätzt haben sollen.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (31.05.2013, 12:35): Bin ich heute Alleinunterhalter hier?Ok.....Weiter geht es mit Martinu:
Tschechische Philharmonie Prag/Vaclav Neumann Solistin: Angelica May (Cello)
VG,Maurice
miclibs (31.05.2013, 15:29): https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947647294.jpg Kim Kashkashian (Viola) spielt solo Kurtag und Ligeti + Kurtag: Signs, Games and Messages for Strings + Ligeti: Sonate für Viola solo
https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028945325828.jpg György Kurtag - Aus der Ferne III f. Streichquartett;Officium breve in memoriam Andreae Szervanszky op. 28; Ligatura - Message to Frances-Marie op. 31b (2 Versionen);Quartetto per archi op. 1;Hommage a Mihaly Andras op. 13
Maurice inaktiv (31.05.2013, 17:19): Ich bin wieder im Norden gelandet :
Jean Sibelius : Finlandia,Valse Triste,Karelia-Suite,Der Schwan von Tuonela & Pohjolas Tochter Saphir
London Symphony Orchestra/Gennadij Roshdestvenskij
Wunderbare CD mit einigen seiner bekanntesten kleineren Werke,die hier vorzüglich unter dem großartigen Gennadij Roshdestvenskij und dem ebenso erstklasssigen LSO dargeboten werden.
Nordolf (31.05.2013, 22:35): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0782124902629.jpg
Hugo Wolf: Penthesilea (Symphonische Dichtung) Hans Pfitzner: Musik zu Kleists ‘Käthchen von Heilbronn' Richard Strauss: 'Die Frau ohne Schatten' Fantasie
Otmar Suitner / Staatskapelle Berlin 1970 – 1982
Großartig interpretierte Spätromantik: - Suitner lässt straff mit einem gleichzeitigen Sinn für aufrauschende Klangfarben musizieren.
Daraus noch einmal Hugo Wolfs monumentale symphonische Dichtung für großes Orchester aus den Jahren 1883-85, welche ganz exemplarisch für eine den musikalischen Rausch suchende Wagner-Nachfolge stehen kann....
Penthesilea: 1. Aufbruch der Amazonen nach Troja 2. Der Traum Penthesileas vom Rosenfest 3. Kämpfe, Leidenschaften, Wahnsinn, Vernichtung
Maurice inaktiv (01.06.2013, 06:39): So,es geht los mit Joseph Haydn :
Joseph Haydn : Sinfonien Nr. 58-50 Herlios/Hyperion
The Hanover Band / Roy Goodman
Cetay (inaktiv) (01.06.2013, 08:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61o6dDQ1RZL._SL500_AA240_.jpg 180 Degrees from Ordinary; Minnesota Contemporary Ensemble Astor Piazzola; Four for Tango (arr. für Streichquartett); Troy Gardner, Joe Meyer, Eric Peterson, Jim Jacobson Paul Siskind; Rituale für Saxophon und Percussion; Sherri Kalm, David Hagedorn Libby Larsen; Black Roller; Minnesota Contemporary Ensenble, Alexander Platt Sofia Gubaidulina; Chaconne für Klavier; Mary Joe Gothmann Frank Zappa; The Black Page (arr. für Klavier und Schlagzeug); David Hagedorn, John Jensen Allen Gleck; Two Trumpets, Fast; Dr. David Baldwin, David Burt Tom Trenka; Watch...Wait; Minnesota Contemporary Ensemble, Duane Schulthess
Cetay (inaktiv) (01.06.2013, 08:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NGW0S1SML.jpg Louis Spohr; Violinkonzert Nr. 12 A-Dur, Op. 79; Ulf Hölscher, RSO Berlin, Christian Fröhlich
Cetay (inaktiv) (01.06.2013, 09:29): Das scheint mir im Vergleich zur neulichen Erstbegegnung ganz anders interpretiert, das höre ich im direkten Vergleich nochmal nach:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51avrLi8-0L._SL500_AA240_.jpg Louis Spohr; Violinkonzert Nr. 12 A-Dur, Op. 79; Takako Nishizaki, Philharmonisches Kammerorchester Bratislava; Libor Pesek
ab (01.06.2013, 10:30): Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Y-GH22XnL._SY355_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51gnTzo1xCL.jpg
..K.A.Hartmanns Streichquartette finde ich genial... :down
Ich mag diese Streichquartette Hartmanns auch besonders und habe sie vom Pellegrini-Quartett und Doelenkwartet sowie eines vom Zehetmair Quartett: dann höre Dir auch einmal jene von Enescu an (etwa cpo: Quatuor Athenaeum Enesco) :hello
Um ehrlich zu sein, eigentlich kann ich mir das Vogler Quartett nicht als ideal vorstellen :ignore Irre ich mich?
Das Cover finde ich jedenfalls sehr geglückt!
ab (01.06.2013, 10:36): Mich berauscht gerade Horowitz mit Scriabins Sonaten Nr. 9 & 10 :down ... eigentlich bin ich ja gar kein Horowitz-Fan, aber bei Scriabin ist er vollkommen in seinem Element, finde ich...
miclibs (01.06.2013, 12:35): Original von ab Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Y-GH22XnL._SY355_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51gnTzo1xCL.jpg
..K.A.Hartmanns Streichquartette finde ich genial... :down
Ich mag diese Streichquartette Hartmanns auch besonders und habe sie vom Pellegrini-Quartett und Doelenkwartet sowie eines vom Zehetmair Quartett: dann höre Dir auch einmal jene von Enescu an (etwa cpo: Quatuor Athenaeum Enesco) :hello
Um ehrlich zu sein, eigentlich kann ich mir das Vogler Quartett nicht als ideal vorstellen :ignore Irre ich mich?
Ich habe die Einspielung des Vogler Quartetts verglichen mit der des Pellegrini-Quartetts (via Youtube). Ich muss zugeben, dass mir die Interpretation des Vogler-Quartetts besser gefällt. Ob das daran liegt, dass mir diese Einspielung durch das viele Hören dieser CD vertrauter ist oder dass meine Ohren durch zu viel 'Neue Musik' versaut sind, kann ich nicht sagen. :)
Von Enesco hatte ich mir schon vor längerer Zeit in Youtube seine beiden Streichquartette wie auch sein Klavierquintett op29 angehört. Das zweite Streichquartett fand ich ganz gut, mit dem ersten konnte ich nicht soviel anfangen, das Klavierquintett fand ich durchwachsen. Aber lange Zeit war auch Schumann ein weisser Fleck auf meiner musikalischen Landkarte. Jetzt hat er einen festen Platz in meiner Kammermusik. Vielleicht geht es mir mit Enescu genauso. :)
Weite Bögen, epischer Atem, melancholische Untertöne: - die Bruckner-Nachfolge des Richard Wetz ist von ganz eigenem Charakter. Wunderschöne Musik...
miclibs (01.06.2013, 13:04): http://s.pixogs.com/image/R-675817-1334834232.jpeg CD2-1 Pierre Boulez – Poésie Pour Pouvoir Engineer – Fred Bürck, Hans Wurm, Susanne Vogt Voice – Michel Bouquet CD2-2 Pierre Boulez – Structures Pour Deux Pianos II, Chapitre I Piano – Pierre Boulez, Yvonne Loriod CD2-3 Pierre Boulez – Structures Pour Deux Pianos II, Chapitre II, Version 1 Piano – Pierre Boulez, Yvonne Loriod CD2-4 Pierre Boulez – Structures Pour Deux Pianos II, Chapitre II, Version 2 Piano – Pierre Boulez, Yvonne Loriod CD2-5 Karlheinz Stockhausen – Punkte 1952/62
..Boulez ist schon ein genialer Klangkünstler.... :)
Maurice inaktiv (01.06.2013, 13:08): Den letzten Teil meiner Halvorsen-Reihe :
Die Vol.2 hätte ich fast vergessen zu hören.Die vier CDs sind für die Freunde der nordischen Musik ein gefundes "Fressen".Mit Neeme Järvi steht einer der besten Dirigenten dieser Musik am Pult des erstaunlich guten Orchesters aus Bergen.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (01.06.2013, 14:15): Weiter geht es mit Sibelius :
City of Birmingham Symphony Orchestra / Sir Simon Rattle
VG,Maurice
miclibs (01.06.2013, 14:43): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61M3WFQRWAL.gif Neue Vocalsolistn Stuttgart - Porträt
Schnebel, Dieter (*1930) dt 31,6 (1956/58) Préz, Josquin des (*1440–?1521) La déploration de la mort de Johannes Ockeghem Absalon, fili mi O virgo virginum, Misere mei, deus Xenakis, Iannis (1922–2001) Nuits (1967/68) Ferneyhough, Brian (*1943) Missa Brevis (1969) Dusapin, Pascal (*1955) Semino (1984/85) Neuwirth, Olga (*1963) Nova / Minraud (1998) Pagh-Paan, Younghi (*1945) HIN-NUN (1985) Bussotti, Sylvano (*1939) Ancora odono i colli (1967) Xenakis, Iannis (1922–2001) à hélène (1977) Scelsi, Giacinto (1905–1988) Tre canti sacri (1958)
stockhausen: kontra-punkte, refrain, zeitmaße, schlagtrio - ensemble recherche den frühen stockhausen finde ich schon sehr cool. da war er noch komponist und kein esoterischer wirrkopf.
Maurice inaktiv (01.06.2013, 16:05): schon fast wieder fertig :
Wilhelm Stenhammar : Klavierkonzerte Nr.1 & 2 Naxos
Niklas Sivelöv (Klavier) & Malmö Symphony Orchestra/Mario Venzago
Die beiden sehr anspruchsvollen und wunderbaren Konzerte in einer mMn mehr als achtbaren Einspielung unter dem bereits bei Naxos bekannten Niklas Sivelöv.
Jetzt läuft vor dem DFb-Pokal-Endspiel noch Sibelius :
Vagn Holmboe : Brass Concerts Nr.11 & 12,Tuba-Concert,Intermezzo Concertante,op.171 für Tuba und Orchester BIS
Allborg Symphony Orchestra / Orwain Arwel Hughes + die Solisten Hakan Hardenberger (Trompete),Christian Lindberg (Posaune) und Jens Björn-Larsen (Tuba)
Alle drei Solisten (Hardenberger und Lindberg sind dem Kenner ja nun durchaus bekannt und geschätzt) bieten hier eine hervorragende Leistung in diesen Konzerten,die 1947,1950,1976 und 1987 entstanden sind.
Bisher wurde nur das Trompetenkonzert eingespielt,der Rest ist hier als Welt-Ersteinspielungen zu hören.
Dag Wirén : Sinfonien Nr.2 & 3 plus Konzert-Ouvertüren Nr.1 & 2 CPO
Sinfonie-Orchester Norköping / Thomas Dausgaard
Dag Wirén (1905-1986) gehört zu der Komponistengruppe,die man in Schweden als die "Komponisten der Dreißiger" bezeichnet,weil ihre ersten bedeutenden Werke während dieser Dekade entstanden.
Die Zweite Sinfonie wurde 19838/1939 geschrieben und 1940 in Göteborg vom dortigen Orchester uraufgeführt.
Die Sinfonie Nummer Drei stammt aus den Jahren 1943/1944.Auch ihre Uraufführung fand 1944 in Göteborg statt.Beide Male stand Sixten Eckerberg am Pult der dortigen Sinfoniker.
Seine Erste Sinfonie hat er übrigens bald nach der Vollendung 1934 zurück gezogen,mit der Begründung,es sei eine unreife Studienarbeit gewesen. Quelle:Booklet-Text der zugehörigen CD
In der Fachpresse wurde die CD sowohl vom Fono-Forum (08/2000) als auch von Klassik Heute (06/2000) mit in der Interpretation "sehr gut" bewertet.
VG,Maurice
Jürgen (02.06.2013, 00:13): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XP4P320CL.jpg
Vaughan Williams: Sinfonie Nr.2 (London) & Fantasia on a Theme by Thomas Tallis, Haitink 1987
Das ist die richtige Kost, als Betthupferl.
Andréjo (02.06.2013, 00:24): Vielleicht geht es mir mit Enescu genauso. smile
Da Du von der Neuen Musik herkommst, könnte ich Dir zum Einstieg die drei Violinsonaten Enescus empfehlen. Sie sind oft überraschend modern - auf jeden Fall oft überraschend! :cool
Ich besitze die Brilliant-Aufnahmen, könnte mir aber vorstellen, dass andere noch stärker sind.
:beerWolfgang
Andréjo (02.06.2013, 00:29): Hallo, Maurice André!
Mit Dag Wirens Sinfonien bin ich noch nicht ganz warm geworden, habe sie aber erst ein einziges Mal durchgehört. Mein Eindruck war der einer recht spröd-abstrakten Atonalität.
Soll ich es noch einmal versuchen? Willst Du mir einen Tipp geben? An meiner offenen Grundeinstellung soll es nicht scheitern! :W
:helloWolfgang
Maurice inaktiv (02.06.2013, 00:34): Vaughan Williams ist immer eine gute Wahl.Bei mir wird es nun erneut an auch hier sehr vernachlässigter Komponist sein-Geirr Tveitt :
Royal Scottish National Orchestra / Bjarte Engeset
Mit Geirr Tveitt habe ich einen der tragischsten Komponisten des 20.Jahrhunderts aufgelegt,wurden doch fast alle seine Werke bei einem Brand auf einem Gut 1970 zerstört.
Der Titel sagt aus,dass Tveitt etwa hundert Lieder aus seiner Heimat zusammen gefasst haben will,um sie dann als Suiten" zu veröffentlichen.
Vier dieser Suiten sind überliefert,mit je fünfzehn Liedern,was noch lange keine hundert ergibt.Und ob es letztendlich überhaupt "Volkslieder" waren oder sind,ist auch nicht wirklich bekannt und erwiesen.
Hier werden die zwei Suiten aber mMn vorzüglich vom Dirigenten Bjarte Engeset eingespielt.Er ist auch für die neue Bearbeitung der Suite Nr.4 zuständig gewesen.
Sowohl die Fachzeitschrift Klassik Heute (12/2001) als auch die Fono-Forum (04/2002) haben die Interpretation mit "sehr gut" bewertet.
Ich hatte jahrelang die BIS-Aufnahmen bei mir stehen und auch angehört,diese aber dann abgegeben,weil mir diese hier mindestens ebenbürtig erschienen damals.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (02.06.2013, 08:17): Heute geht es mit Friedrich Witt los :
Hamburger Symphoniker / Johannes Moesus Solistin : Susanne Barner (Flöte)
Friedrich Witt kann man durchaus zu den ganz frühen Komponisten zählen,die den Übergang von der Klassik zur Romantik mit vollzogen haben. Man kann dies gut an den beiden hier eingespielten Sinfonien heraushören.
Anschließend wird Johannes Brahms bei mir aufgelegt :
Hat mich sehr erfreut diese damals sehr erfolgreiche Oper heute wieder zu hören. Karl Goldmark , geb.18.5.1830 in Keszthely, gest. 2.1.1915 in Wien . Damals, neben Liszt der erfolgreichste Komponist Ungarns . Die Uraufführung der "Königin von Saba" fand am 10.3.1875 in der Wiener Hofoper statt. Ein Jahr später in Ungarn, am 18.3.1876 im Budapest Nationaltheater.
LG palestrina
Maurice inaktiv (02.06.2013, 09:42): Karl Goldmark , geb.18.5.1830 in Keszthely, gest. 2.1.1915 in Wien .
Ich habe erst vor einiger Zeit seine zweite Sinfonie gehört und gestern das Violinkonzert.AUch er gehört zu den leider vernachlässigten Komponisten.
Habe gesehen, es gibt auch Klavierkonzerte von ihm..... haben wollen!
:engel
Maurice inaktiv (02.06.2013, 10:26): Kennst Du die beiden Klavierkonzerte von Stenhammar?Die wären doch bestimmt auch was für Dich,oder nicht?
VG,Maurice
Jeremias (02.06.2013, 10:35): Ja, kenne ich! Sehr schön, gefallen mir gut! Ich hab wieder viel zu viel bestellt und komme mit dem hören nicht nach....
Cetay (inaktiv) (02.06.2013, 10:40): Mein Nachtprogramm, erlebt bei Kerzenlicht in Begleitung von Balvenie Single Malt Scotch, Einzelfassabfüllung, 15 Jahre und Mortlach Single Malt Scotch, Sherryfassreifung, 1991.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4197YkHggcL._SL500_AA240_.jpg John Cage; Variations I; Motion Ensemble
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51U51u8s2KL._SX300_.jpg Ludwig van Beethoven; Streichquartett Nr.14 c-Moll, op. 131; Busch Quartett
Op. 131 nennen wir klassische Musik, weil der Komponist sonst solche geschrieben hat. Aber es ist eine Singularität, die sich nicht in den Entwicklungsstrom der abendländischen Klassik einpassen läßt. Die heutigen Ensembles versuchen das freilich mit ihren Interpretationen und bleiben weit hinter dem Werk zurück. Die Buschs haben es kapiert und liefern eine Realisation, die ebenso singulär ist wie das Werk selbst. Ich bevorzuge entschieden den Pearl-Transfer. Philosophie war, die besten Schellacks aufzutreiben und 1:1 zu überspielen. Das kratzt und rauscht, aber jede Bearbeitung würde etwas von der Musik wegnehmen und da ist schon ganz wenig viel zu viel. Inselplatte.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/516bnvdEnNL._SL500_AA240_.jpg Philip Glass; Einstein on the Beach; Philip Glass Ensemble, Michael Riesman
Und jetzt höre ich (um die Tageszeit natürlich ohne edlen Stoff :P):
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61%2Byx2C0tvL._SL500_AA240_.jpg Belinda Reynolds; "Cover"; Peggy Benkeser, Sergio Puccini, Teresa McCollough, Tom Burritt, American Baroque, Citywinds, Claricello, New Millennium Ensemble
Sehr gefälliger, klangfarbensinniger Post-Minimalismus.
Maurice inaktiv (02.06.2013, 10:43): Ja, kenne ich! Sehr schön, gefallen mir gut! Ich hab wieder viel zu viel bestellt und komme mit dem hören nicht nach....
Ich habe hier eigentlich schon genug für das ganze Jahr herum liegen.Von meinen Jazz.CDs mal ganz zu schweigen.....
VG,Maurice
Jeremias (02.06.2013, 11:06): Bei mir ist heute HAusputztag und so, daher habe ich Zeit zu hören. Nun diese Neuerwerbung:
Habe ihn vor allem durch sein Requiem kennengelernt. Der Anfang ähnelt Beethoven / Brahms, gefällt mir aber außerordentlich gut!
Maurice inaktiv (02.06.2013, 11:11): Ich kenne die beiden Einspielungen von Marco Polo,aber das Requiem nicht.Ein leider auch unterschätzter Komponist,der aber wunderbar die Entwicklung von Schubert bis Brahms mit vollzogen hat.Einer der wenigen Komponisten,der überhaupt lange genug dazu gelebt hat.
Jeremias (02.06.2013, 11:53): Original von Maurice André Ich kenne die beiden Einspielungen von Marco Polo,aber das Requiem nicht.Ein leider auch unterschätzter Komponist,der aber wunderbar die Entwicklung von Schubert bis Brahms mit vollzogen hat.Einer der wenigen Komponisten,der überhaupt lange genug dazu gelebt hat.
Maurice inaktiv (02.06.2013, 12:05): Danke sehr,Jeremias.Ich habe natürlich sofort beim großen A mal nachgeschaut.Ich werde das Werk im Auge behalten....
VG,Maurice
Jeremias (02.06.2013, 12:26): Bei mir jetzt nach der fulminanten Entdeckung Lachners eine weitere große SInfonie:
Das sollte erst mal ausreichen,den Geldbeutel zu lehren..... :D
VG,Maurice
Jeremias (02.06.2013, 13:03): Einige habe ich schon. Herzogenberg hat ganz tolle Sachen geschrieben, auch die CD von Dietrich gefällt mir ausgesprochen gut! Kennst Du die Atterberg Reihe? Sensationell! Habe jetzt mal ein eigenes Thema zum Label CPO eröffnet. Sonst wird das hier zu sehr off topic!
Maurice inaktiv (02.06.2013, 13:06): Atterberg habe ich hier zuhause.....Also kenne ich sie auch.....Ture Rangström würde ich noch nennen....
miclibs (02.06.2013, 18:21): Original von Andréjo Vielleicht geht es mir mit Enescu genauso. smile
Da Du von der Neuen Musik herkommst, könnte ich Dir zum Einstieg die drei Violinsonaten Enescus empfehlen. Sie sind oft überraschend modern - auf jeden Fall oft überraschend! :cool
Ich besitze die Brilliant-Aufnahmen, könnte mir aber vorstellen, dass andere noch stärker sind.
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0752156015826.jpg Dieter Ammann (1962–) - The Freedom of Speech Violations I & II;Imagination Against Numbers; Gehörnte Formen I-III;The Freedom of Speech
miclibs (02.06.2013, 22:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/513baYwQwfL._SY355_.jpg 1. Watt-Concerto pour trombone et orchestre 2. Galim-Concerto pour flute solo et orchestre a cordes 3. Celo-Concerto pour violoncelle et orchestre/I 4. Celo-Concerto pour violoncelle et orchestre/II 5. Celo-Concerto pour violoncelle et orchestre/III 6. A quia-Concerto pour piano et orchestre/I 7. A quia-Concerto pour piano et orchestre/II 8. A quia-Concerto pour piano et orchestre/III
Maurice inaktiv (03.06.2013, 06:53): Heute starte ich mal wieder mit Joseph Haydn,bevor es ins "Zahlenparadies" geht.....
Ich bin seit Heute neu hier im Forum, und freue mich auf einen regen Austausch.
Von den Erwerbungen der letzten Monate stelle ich mal 2 vor:
Wunderschöne Aufnahme mit herrlicher Musik und von A. Tharaud fantastisch dargeboten. Zum Teil sehr raffinierte Arrangements (Mein Favorit "Blue River")
Relativ neue Aufnahmen. Es sind bis dato 3 Folgen erschienen. Wer die alten Aufnahmen von EMI kennt (mit Dalton Baldwin, Elly Ameling etc.), wird sich wundern wie die Lieder auch gesungen werden können. Die Interpreten sind allesamt vom Besten was in Punkto Liedgesang momentan auf den Podien ist.
Fortsetzung folgt ..
Jeremias (03.06.2013, 15:53): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/71Csro2KWJL._SL1015_.jpg
Wie findest Du sie? Bei ihr bekomme ich bald Unterricht :cool :cool :cool
Jürgen (03.06.2013, 16:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41HE06RSCKL._SX300_.jpg
J.S.Bach: Nascent (Bach on a steel string guitar), Bert Lams 2005
Maurice inaktiv (03.06.2013, 17:57): Bei mir ist es wieder mal Sibelius :
Werner Andreas Albert / Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz 2001
Cetay (inaktiv) (03.06.2013, 19:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/613oaVACYgL._SL500_AA240_.jpg Julius Röntgen; Sinfonie Nr. 6 "Rijck God, wie sal ic claghen"; Consensus Vocalis, Nederlands Symfonieorkest, David Porcelijn
Einer der Vergessensten der Vergessenen und das am zu Unrechtesten... Auweia :A Ihr wisst, was ich meine... :D
Cetay (inaktiv) (03.06.2013, 21:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/511i0IX4jdL._SL500_AA240_.jpg Louis Spohr; Streichquartette Nr. 13 e-Moll, op 45/2 & Nr. 14 f-Moll, op 45/3; New Budapest Quartet
miclibs (03.06.2013, 22:23): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203948222.jpg Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Cellokonzert (en forme de "pas de trois")
Cetay (inaktiv) (03.06.2013, 22:50): Original von Cetay Louis Spohr; Streichquartette Nr. 13 e-Moll, op 45/2 & Nr. 14 f-Moll, op 45/3; New Budapest Quartet Sehr, sehr gut! Während mich die Spohrschen Sinfonien -mit Ausnahme der dritten- nicht so vom Hocker reissen, war jedes gehörte Quartett bislang ein Volltreffer. Zum Glück gibt es nur 34 davon zu erkunden. http://www.smileygarden.de/smilie/Fragend/56.gif
Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XZlTRPnZL._SL500_AA240_.jpg Boccherini; Sonaten & Konzerte für Cello; Bruno Coscet, Les Basses Réunies
Hochinteressant besetztes Sextett-Arrangement der Konzerte mit zwei weiteren Celli / Tenor-Gamben sowie Kontrabass, Gitarre und Cembalo.
stiffelio (03.06.2013, 22:56): Original von Florestan Hallo zusammen
Ich bin seit Heute neu hier im Forum, und freue mich auf einen regen Austausch.
Herzlich willkommen, Florestan! Als FIDELIO-Fan macht mich dein Nick natürlich neugierig. Drückt der eine besondere Affinität zu dieser Oper aus oder steckt etwas Anderes dahinter?
Vielleicht magst du hier oder in diesem Thread Wer bin ich? etwas dazu sagen?
VG, stiffelio
Maurice inaktiv (04.06.2013, 06:10): Heute mal kein Haydn zum Tagesbeginn....
Diese CD entstand zum zweihundertesten Jahrestag der Französischen Revolution.Neben mir zwei völlig unbekannten französischen Komponisten (Jean-Baptiste Davaux,der ein großer Anhänger der Revolution war und Francois Martin,der 1757,also lange vor dem Ausbruch der Revolution schon wieder verstorben war).
Francois-Joseph Gossec,dem recht bekannten Sinfonien-Komponisten und Virtuosen,auch er Revolutions-Freund und Carl Ditters von Dittersdorf,der mit diesem Thema nur am Rande zu tun hatte,da er weitab davon tätig war.
Ich kann glücklicherweise noch eine zweite CD anhören :
div.Komp.: Reinhold Friedrich spielt Trompetenkonzerte für Klappen-Trompete Capriccio
Reinhold Friedrich (Klappen-Trompete) & Wiener Akademie/Martin Haselböck
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (04.06.2013, 07:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51VOU%2BUyeZL._SL500_AA240_.jpg Alan Hovhaness; Fantasy on Japanese Woodprints op. 231; Seattle Symphony, Gerhard Schwarz
Florestan (04.06.2013, 07:38): Moin stiffelio
Ich dachte bei dem Pseudonym eher an die Gestalt aus Schumanns Welt, wo der Florestan mehr das ungestüm extrovertierte gegenüber dem eher introvertierten Eusebius verkörpert. Nichts desto trotz steht mir der Florestan aus der Leonore bzw. dem Fidelio insofern nahe, als ich unbeugsame Persönlichkeiten sehr schätze.
Gruß Florestan
ab (04.06.2013, 09:13): Scriabin - Sonate Nr. 9 & 10 Michel Ponti vox
Kammermusik Boccherinis ist ganz offenbar auch mit Flöte ein Gedicht. Danke!!
Seine Violoncellokonzerte, die David Geringas eingespielt hat, kann ich bei dieser Gelegenheit auch nur empfehlen. Leicht und entspannend, aber oberflächlich nicht. Wie auch diese Kopplung der Streichquintette op. 42,1 und op. 42,2 mit dem herrlichen Stabat mater für Sopran und Streicher:
- March, Op.12 No.1 - Sonata No.1 in F minor for violin and piano, Op. 80 - "Masks" from Romeo and Juliet (Transcribed by Jascha Heifetz) - Five Melodies, Op. 35 - "March" from The Love For Three Oranges (Transcribed by Jascha Heifetz) - Sonata No.2 in D major for violin and piano, Op. 94
endlich nähere Beschäftigung mit Sallinens Symphonien..... es lohnt sich !
:hello
Cantus Arcticus (04.06.2013, 17:01): Original von Lucanuscervus http://ecx.images-amazon.com/images/I/416RET4NWNL.jpg
endlich nähere Beschäftigung mit Sallinens Symphonien..... es lohnt sich !
:hello
Meine Wertung dazu: :times10 Einer meiner Favoriten.
Gruss :hello Stefan
Nordolf (04.06.2013, 18:04): Ich mache weiter mit der Kombination zweier Werke unter dem Motto "Mythen, Sagen, Legenden". Dazu reise ich diesmal aufs Meer:
stiffelio (04.06.2013, 20:39): Original von Florestan Moin stiffelio
Ich dachte bei dem Pseudonym eher an die Gestalt aus Schumanns Welt, wo der Florestan mehr das ungestüm extrovertierte gegenüber dem eher introvertierten Eusebius verkörpert. Nichts desto trotz steht mir der Florestan aus der Leonore bzw. dem Fidelio insofern nahe, als ich unbeugsame Persönlichkeiten sehr schätze.
Gruß Florestan
Hallo Florestan,
danke für die Aufklärung! :) VG, stiffelio
Maurice inaktiv (04.06.2013, 20:48): Heute Abend werde ich nur diese eine CD schaffen :
Franz Liszt : Orchesterwerke,CD2 : Prometheus,Mazeppa,u.a. EMI
Gewandhausorchester Leipzig /Kurt Masur
VG,Maurice
palestrina (04.06.2013, 21:06): Und ich begebe mich in die hohe Gesangskunst ! Eine wunderbare unverwechselbaren Stimme, die viel zu früh verstummt ist !!!!!!!
Florestan (04.06.2013, 21:45): Habe mir gerade mal wieder die 2. Klaviersonate von Brahms mit Peter Rösel angehört. Er hat auch alle anderen Klavierwerke eingespielt. Die Aufnahme finde ich großartig. Leider kam Rösel früher nie so richtig aus der DDR heraus, so dass ihm eine internationale Karriere versagt blieb. Aber Brahms liegt ihm ganz offenbar. Die Box zählt zu meinen Favoriten in Sachen Brahms.
Cetay (inaktiv) (05.06.2013, 07:46): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51H9wVJZasL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 1 e-Moll Op. 39; LSO, Anthony Collins (1952)
Cantus Arcticus (05.06.2013, 10:41): Nach Sir Edward der Sprung nach Frankreich: http://ecx.images-amazon.com/images/I/5155dUM6AAL._SY300_.jpg
CD1 & 2
La transfiguration de notre seigneur jésus-christ
yvonne loriod, piano arturo muruzabal, violoncello martine van der loo, flûte harmen de boer, clarinette peter prommel, marimba ruud stotÿn, vibraphone henk de vlieger, xylorimba ludwig van gijsegem, ténor reiner holthaus, baryton
koor van de brt bruxelles
Gruss :hello Stefan
groot omroepkoor & radio symfonie orkest hilversum reinbert de leeuw, direction
Cantus Arcticus (05.06.2013, 10:45): Nach Sir Edward der Sprung nach Frankreich: http://ecx.images-amazon.com/images/I/5155dUM6AAL._SY300_.jpg
CD1 & 2
La transfiguration de notre seigneur jésus-christ
yvonne loriod, piano arturo muruzabal, violoncello martine van der loo, flûte harmen de boer, clarinette peter prommel, marimba ruud stotÿn, vibraphone henk de vlieger, xylorimba ludwig van gijsegem, ténor reiner holthaus, baryton
koor van de brt bruxelles
Gruss :hello Stefan
groot omroepkoor & radio symfonie orkest hilversum reinbert de leeuw, direction
palestrina (05.06.2013, 14:43): Heute war Bohuslav Martinu mit seinen Symphonien dran !
Franz Schmidt : Sinfonie Nr,1,E-Dur & Notre Dame-Orchesterauszüge aus der gleichnamigen Oper,Akt 1 Naxos
Malmö Symphony Orchestra / Vassily Sinaisky
VG,Maurice
Cantus Arcticus (05.06.2013, 16:23): Habe gerade gesehen, dass Posts doppelt erscheinen wenn bei der Erfassung ein Time-out entsteht. Wie auch immer, weiter mit Olivier Messiaen:
sept haïkaï couleurs de la cité céleste un vitrail et des oiseaux oiseaux exotiques
yvonne loriod, piano ensemble intercontemporain pierre boulez
Die Kombination hat es in sich :down
grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (05.06.2013, 16:24): Original von Maurice André Ich starte heute mal mit der Franz Schmidt-Reihe.Vier CDs sind es insgesamt,incl. alller seiner vier Sinfonien :
Delius: Appalachia, Romance & Two Rhapsodies, Mackerras 2003
Echt lecker. Ich kann mir aber nicht vorstellen, Opern von ihm zu hören. Das ist natürlich nur ein Vorurteil, ich sollte es mal testen.
Hat jemand schon mal Delius-Opern gehört?
Grüße Jürgen
Florestan (05.06.2013, 17:15): Hallo Jürgen
Ich hab mal kurz in "A village Romeo and Juliet" hineingehört. Ist der bekannte Stil von Delius: unaufgeregt und moderat. Aber durchaus angenehm zu hören. Allerdings wohl nichts für nebenbei. Ich müsste mir zum reinhören erst mal einen Klavierauszug besorgen, damit geht es wohl besser, wenn man schon keine szenische Aufführung bekommt.
In dem Delius Thread habe ich die Box mit seinen Werken abgebildet. Darin enthalten ist auch seine Oper "Fennimore and Gerda" zusammen mit einem Vortrag von Thomas Beecham, der ein großer Förderer von Delius war. Ist interessant zuzuhören. Die CD von Dir war auch mein Einstieg.
LG Florestan
Maurice inaktiv (05.06.2013, 17:44): Ich würde hier eher zu DIESER Box raten,die ebenfalls nicht teuer,aber mit Sicherheit sehr gut ist.Leider gab es sie damals nicht,sonst hätte ich sie mir so gekauft.
Jean Sibelius : Scenes historiques I,op.25,u.a. Naxos
New Zealand Symphony Orchestra / Pietari Inkinen
Pietari Inkinen hat das New Zeamland SO übernommen und die Sinfonien komplett und zwei CDs mit Orchesterwerken eingespielt.
Das Niveau dieser CD erscheint mir sehr gut zu sein,nicht so harsch wie dies sein Vorgänger bei Naxos,Petri Sacari gemacht hat,dafür aber mit dem besseren Orchester.
Royal Scottish National Orchestra / Stéphane Denéve
Heute starte ich auch mit der ersten von vier CDs der GE der Sinfonien und auch einigen Orchesterwerken des großartigen Albert Roussel.
Da GE seiner Sinfonien recht selten sind (ich kenne nur jene unter Charles Dutoit aus den 80-er Jahren,die allerdings sehr gut geworden ist),jene unter Marek Janowski,runde 12 Jahre später,die eher als umstritten galt und die Einzel-CDs unter Christoph Eschenbach,deren Qualität ich nicht kenne.
Diese hier von Naxos wurde viel gelobt von der Presse in verschiedenen Teilen Europas,ich bin selbst mal gespannt darauf.
VG,Maurice
Viola (05.06.2013, 20:06): Erschütternd, aber nicht umwerfend, (und gerade ziemlich passend):
G. Kancheli: "Vom Winde beweint" (Kim kashkashian)
:down (ausnahmsweise)
ab (05.06.2013, 21:50): Alexander Scriabin - 5. Klaviersonate op. 53 Fis-Dur (1907)
im Interpretationsvergleich von Vladimir Ashkenazy, Håkon Austbø, Boris Berman, Claudio Crismani, Glenn Gould, Marc-André Hamelin, Vladimir Horowitz, Ruth Laredo Maria Lettberg, Michael Ponti, Sviatoslav Richter (DG), Igor Shukov (Telos), Vladimir Stoupel, Evgenyi Sudbin.
Franz Schmidt : Sinfonie Nr.2 & Fuga Solemnis für Orgel 16 Blasinstrumente und Percussion Naxos
Malmö Symphony Orchestra / Vassily Sinaisky
VG,Maurcie
Maurice inaktiv (06.06.2013, 17:18): Da auch die Albert Roussel-Serie vier CDs beinhaltet,gehts auch dort mit dem zweiten Teil weiter.Das nenne ich Kontrastprogramm...
Impressionistische, mythenträchtige Naturbilder bietet die auf dieser CD ca. 54 Minuten lange Tondichtung "Pan" des tschechischen Komponisten Vitezslav Novak, welche ursprünglich im Jahre 1910 für Klavier solo geschrieben und im Jahre 1912 von ihm orchestriert wurde.
Maurice inaktiv (06.06.2013, 17:53): Vitezslav Novak (1870 - 1949): Pan
Die Marco Polo-Einspielung gehört mMn zu den Besten überhaupt,aber auch zu den meistverkannten Einspielungen.Den Dirigenten Bilek hatte ich auch noch nie zuvor oder danach gelesen.
VG,Maurice
Nordolf (06.06.2013, 17:57): Original von Maurice André Vitezslav Novak (1870 - 1949): Pan
Die Marco Polo-Einspielung gehört mMn zu den Besten überhaupt,aber auch zu den meistverkannten Einspielungen.Den Dirigenten Bilek hatte ich auch noch nie zuvor oder danach gelesen.
VG,Maurice
Ich finde die völlig entrückte Stimmung der Musik jedenfalls ganz großartig getroffen auf dieser CD.
:hello Nordolf
Maurice inaktiv (06.06.2013, 18:15): Ich kann Dir nur zustimmen,Nordolf!!Da macht das Entdecken durch Marco Polo richtig viel Spaß!!
VG,Maurice :hello
Florestan (06.06.2013, 18:41): Durch ein Porträt auf Arte bin ich auf die Violinistin Patrizia Kopatchinskaja aufmerksam geworden. Sie ist wirklich eine aussergewöhnliche Künstlerin, ganz anders als die meisten der "Girlies" die man in der Szene antrifft. Insofern eher vergleichbar mit Alina Ibragimova, von der ich einige wertvolle Aufnahmen besitze.
Sie heisst "Rapsodia" und ist eine Mischung aus Folklore und ernsteren Sachen (Ligeti, Kurtag, Enescu, Ravel). Begleitet wird sie u.a. von ihrem Vater der ein begnadeter Zimbal-Spieler ist. Die CD ist ihrer Familie und dem moldavisch-rumänischen Kulturkreis gewidmet in dem sie aufgewachsen ist. Ein erfrischendes Kalkeidoskop unterschiedlicher Musikstile, inspiriert und auf sehr hohem künstlerischen Niveau dargeboten.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/511R77coecL._SX355_.jpg Brian Ferneyhough - No Time At All/La Chute d'Icare/Incipits/Les Froissements d'Ailes de Gabriel
Ferneyhough geht sofort ins Ohr. Da sage noch jemand 'Neue Musik' sei sperrig. :wink Einer meiner Lieblings-CDs.
Cantus Arcticus (06.06.2013, 20:22): Mir steht der Sinn gerade nach russischer Musik: http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_500/MI0001/068/MI0001068320.jpg
Das Booklet schreibt dazu(vgl.): "Serge Kussewitzki erteilte Prokofiew 1930 den Auftrag, zum 50. Jubiläum des Boston Symphony Orchestra eine Symphonie zu schreiben (die vierte). Hierbei achtete er sehr sorgfältig darauf, dass die Ausbeute von l'enfant prodigue (das 1929 herausgekommen und das letzte der 3 Ballette für Diaghilew ist) gleichmässig auf die Sinfonie und eine Ballettsuite verteilt wurde, die er dem Dirigenten Bruno Walter versprochen hatte.
Zwei Sätze ergaben sich von selbst: Die schöne Flötenmelodie, zu deren Begleitung der Vater am Ende des Balletts seinen vom rechten Weg abgekommenen Sohn willkommen heisst, wurde zum Hauptthema des Andate tranquillo der Sinfonie verarbeitet,der laszive Tanz der Sirene, die den jungen Mann in Versuchung führt, mit leichten Änderungen als Scherzo aufbereitet. Prokofiew lieferte zwar durchaus auch neues Material für die Ecksätze, aber vielleicht nicht genug, um zu verschleiern, dass er Kussewitzkis Auftrag schamlos ausgenutzt hat. Mit der gründlichen Revision der Sinfonie 1947 machte er dies wieder wett."
Orchestre National de France Mstislav Rostropovich
Grossartige Aufnahmen, diese Edition ist wirklich empfehlenswert!
Viele Grüsse :hello Stefan
Viola (06.06.2013, 20:56): Russisch ist immer gut ...
... Tschaikowsky manchmal auch. Jedenfalls: sehr berührende Aufnahme des Trios von Yefim Bronfman, Gil Shaham und Truls Mork - den drei Sängerkollegen.
Schönen Abend allen noch!
Maurice inaktiv (06.06.2013, 21:11): Zu Prokofieff :
rchestre National de France Mstislav Rostropovich Grossartige Aufnahmen, diese Edition ist wirklich empfehlenswert!
Cetay (inaktiv) (07.06.2013, 04:57): Die Vögel freuen sich über das schöne Wetter wohl ebenso wie ich und sie verleihen ihrer Freude heute morgen in spektakulär lauten Gesangen Ausdruck. Das erspart jeden Wecker und verschafft ungeahnte Zeit zum Musikhören:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51a8Y1KcS5L._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 2 D-Dur Op. 43; London Symphony Orchestra, Anthony Collins
Maurice inaktiv (07.06.2013, 05:40): Da gibts tatsächlich noch so einen Frühaufsteher.....Guten Morgen,Cetay!
div.Komp.: Nilkas Eklund spielt virtuose Barock-Musik Naxos "The Art of Baroque Trumpet,Vol.3"
London Baroque/Charles Emdlam und Edward Tarr + Niklas Eklund (Baroque-Trumpet)
VG,Maurice
Florestan (07.06.2013, 08:38): Hab heute zur Eröffnung des Tages mal mehr oder weniger wahllos ins Regal gegriffen, und eine Box mit Klavierwerken von Arnold Bax herausbefördert.
Die Werke wurden überwiegend zwischen 1915 - 1920 geschrieben, also in harten Zeiten. Davon spürt man aber in der Musik nichts. Die Stücke sind eher gelöst und impressionistisch angehaucht. Bax war ein begnadeter Klavierkomponist, und einer der wenigen massgeblichen in GB (neben Ireland, Scott und vor allem Bowen, an den keiner heranreicht).
Viola (07.06.2013, 10:39): Weil es so schön war, gleich noch mal:
Diesmal das Tschaikowsky-Klaviertrio kombiniert mit jenem von Arensky - und interpretiert von Yefim Bronfman, Cho-Liang Lin und Gary Hoffman.
Lieber Maurice, da fällt mir ein, ich glaube, Du hattest Sibelius' Violinkonzert mal im Visier. Es gibt ein wunderschönes mit eben diesem Cho-Liang Lin und dem Philharmonia Orchestra unter Esa-Pekka Salonen. Zwingend empfehlenswert :wink
Sonnige Grüße an alle von Viola
Maurice inaktiv (07.06.2013, 11:34): Lieber Maurice, da fällt mir ein, ich glaube, Du hattest Sibelius' Violinkonzert mal im Visier. Es gibt ein wunderschönes mit eben diesem Cho-Liang Lin und dem Philharmonia Orchestra unter Esa-Pekka Salonen. Zwingend empfehlenswert icon_wink
Danke Dir,Viola!!Habe ich bereits bestellt.Gestern kan bereits das mit Dong Suk Kang an,was auch sehr gut sein soll.
VG,Maurice
Viola (07.06.2013, 14:10): Original von Maurice André
Gestern kan bereits das mit Dong Suk Kang an,was auch sehr gut sein soll.
Dong Suk Kang? Noch nie gehört. Bin für neue Sibelius-Geigentöne aber immer (sehr) offen, wenn Du beide Kandidaten gehört hast, würd ich mich über ein (vergleichendes) Signal sehr freuen - ob es aus Deiner Sicht lohnen würde ...
Pierre Boulez - Complete Works , CD 1 und 2 und evtl. CD3 Notations;Sonatine für Flöte & Klavier (2 Einspielungen);Le Visage Nuptial (3.Version); Klaviersonaten Nr. 1-3;Livre pour Quatuor;Structures für 2 Klaviere; Le Soleil des eaux (2.& 4.Version);Le Marteau sans Maitre (2 Einspielungen)
...heute bade ich im Wohlklang der Werke Boulez... : :wink
Maurice inaktiv (07.06.2013, 16:35): Endlich ist das Wochenende da....Los gehts mit dem dritten Teil der Sinfonien von Franz Schmidt :
Franz Schmidt : Sinfonie Nr.3 & Chaconne in d-moll Naxos
Malmö Symphony Orchestra/Vassily Sinaisky
VG,Maurice
Allegra (07.06.2013, 17:49): Endlich Ruhe im Haus und ich kann meinen "Eugen Onegin" weiterhören - und bin völlig hingerissen! Die Oper kannte ich noch nicht.
Demnächst folgt "Mignon", nach Empfehlungen aus diesem Forum.
Maurice inaktiv (07.06.2013, 18:30): Ich wünschte,ich hätte mal Ruhe bei mir.....Jetzt nehme ich den dritten Anlauf mit folgender CD :
National Symphony Orchestra of Ireland/Adrian Leaper
Adrian Leaper mag den meisten Forums-Mitgliedern vor allem als Dirigent bei den Low Price-Firmen Naxos und Arte Nova bekannt sein.Hier hat er sich aber intensiv mit der Musik von Sibelius (Einspielung jeweils der kompletten Sinfonien und des Violinkonzertes bei beiden Labels) und Nielsen auseinander gesetzt.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (08.06.2013, 04:01): Schlaflos,weil es mir zu warm ist.Deshalb gibts den Haydn schon früher :
The Danish National Radio Symphony Orchestra/Thomas Dausgaard
Die schönen Sinfonien sind hier mMn sehr gut eingespielt worden.Sie sind schon lange in meiner Sammlung.Zufällig habe ich gesehen,dass sie gerade bei JPC für nur 7,99 € zu erwerben sind im Angebot.
Vorspiele zum I., II. und III. Akt aus ‘Palestrina’ Liebesmelodie aus ‘Das Herz’ ‘Das Käthchen von Heilbronn’ Ouvertüre
Richard Strauss:
Vorspiel zum I. Akt aus ‘Guntram’ Vorspiel aus ‘Capriccio’ Liebesszene aus ‘Feuersnot’
Christian Thielemann / Orchester der Deutschen Oper Berlin 1995
Wunderschöne Klänge... Die Stücke dieser CD sind voller Melancholie oder schwelgender Liebesstimmung. Sie entsprechen genau jener narkotischen, dunklen "Rotwein-Instrumentierung", die den Dirigenten Thielemann nach eigenen Worten an der Musik so fasziniert.
Maurice inaktiv (08.06.2013, 08:39): Es wird mal wieder Zeit,etwas von Johann Christian Bach zu hören :
div.Komp.: Clavierconcerte CD1 : drei Cembalo-Konzerte von Carl Ph.E.Bach Wilhelm Friedemann Bach und Johann Christian Bach
Diese schöne Capriccio-Box habe ich für wenig Geld erwerben können.Die ausgezeichnete Christine Schornsheim ist hier mit der Berliner Barock-Compagney zu hören.
...bei dem schönen Wetter gehe ich jetzt mit meinem 120GB-Flac-Player (mit mehrere Hundert Alben) in den Park und schwelge mit Hilfe meines Beyerdynamic Kopfhörers in Musik aus dem letzen Jahrtausend mit den Mitteln der Moderne. Und vielleicht beginne ich die Biographie über Mendelsohn zu lesen... :D
Maurice inaktiv (08.06.2013, 15:57): Mir ist die Hitze wieder zu viel des Guten.Und dann gleich diese drückende Schwüle.Nix für sensible Künstler..... :D
Damit es mich ein wenig abkühlt,gibts Carl Nielsen :
Vladimir Ashkenazy / Concertgebouw Orchestra 1981-83
Diese auf Breitwandsound setzenden Rachmaninov-Interpretationen beeindrucken vor allem durch den fast als "monumental" zu bezeichnenden Streicherklang des Concertgebouw Orchestra.
Maurice inaktiv (08.06.2013, 17:06): Bei mir gehts mit Johan Svendsen weiter....
Was ein schnörkelloser, frischer, werktreuer Beethoven... ich hörte Bulva neulich im Radio, da gefiel er mir gar nicht. Das hier ist allererste Kategorie unter den Besten der Besten!
Maurice inaktiv (08.06.2013, 20:20): Jetzt geht es mit Geirr Tveitt weiter :
miclibs (08.06.2013, 20:21): Um das Lesen der Mendelssohn-Biografie musikalisch zu unterstützen, spiele ich aus dieser, der Bibliothek ausgeliehen Box, CD3 (op44 Nr.1, op44 nr.2, op81) http://ecx.images-amazon.com/images/I/61EKQCCW0DL.gif
Danach müssen auf jeden Fall die Ohren mit Neuer Musik gereinigt werden... :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ggs-Tf5AL._SY355_.jpg CD12 (Le Marteau Sans Maitre/Le Soleil des eaux, 2# version)
palestrina (08.06.2013, 22:05): Nach einem harten Arbeitstag , nun die Entspannung bei Richard Strauss . Angeregt durch Florestan's post von Gestern, höre ich Strauss Lieder mit Klavier Begleitung !
Hier geht es vor allem um das Violin-Konzert von Sibelius,was mMn wunderbar "poetisch" von Dong-Suk Kang dargeboten wird.Adrian Leaper begleitet dabei ganz ausgezeichnet.
Die vier "Schmankerl" von Svendsen,Halvorsen und Sinding möchte ich dabei nicht unter den Tisch fallen lassen.Eine leider zu Unrecht ein Schattendasein führende Einspielung aus der frühen Naxos-Zeit (Ad:1989).
VG,Maurice
Maurice inaktiv (08.06.2013, 22:41): Zum Abschluss noch Arvo Pärt,den ich eigentlich sehr selten höre :
Cetay (inaktiv) (09.06.2013, 07:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sQYykD9eL._SL500_AA240_.jpg Gösta Nystroem; Sinfonie Nr. 3 "Sinfonia del Mare"; Malena Ernman, Malmö Sinfonie-Orchester, Christoph König
Nystroems Dritte ist einer meiner Höhepunkte der Nachkriegssinfonik.
Ein sehr ausdrucksstarker und leuchtend-romantischer, dabei aber klar umrissener Bruckner...
Cetay (inaktiv) (09.06.2013, 08:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51zgY0d1GLL._SL500_AA240_.jpg Johan Julius Christian Sibelius; Violinkonzert d-Moll op. 47; Camilla Wicks, RSO Stockholm, Sixten Ehrling
Hier gibt es Temperament und Leidenschaft satt, in den melancholischen Passagen streift der unbedingte Ausdruckswillle manchmal hart die Grenze zum Kitsch. Im Vergleich mit dem klinisch reinen Spiel der heutigen Generation ist das sehr hörenswert, zumal Wicks ihre (Über-)Expressivität nicht durch technische Schlampereien erkauft.
Florestan (09.06.2013, 09:25): Hallo ihr Lieben
Also am Sonntag um 6:00 aufstehen und Musik hören könnte ich bei aller Begeisterung nicht. Bei mir fängt es beim Frühstück an, heute mit
Daraus "Orpheus" Eine wunderbare Aufnahme aus Stravinskys neoklassischer Periode. Es gibt noch eine weitere Einspielung mit ballettmusik Stravinskys mit Ilan Volkov. Gleich höre ich Medtner mit Geoffrey Tozer, dem leider viel zu früh verstorbenen Ausnahmepianisten. Er hat alle Klavierwerke von Medtner bei Chandos eingespielt, sowie auch 2 Aufnahmen mit Liedern. Ich hatte bislang nur einzelne Volumes, ergänze die fehlenden nun aber damit sie vollständig sind.
Otto Nicolai : Sinfonie in D-Dur & Ouvertüren Virgin
Von Otto Nicolai (1810-1849) kennt man eigentlich nur seine Oper "Die lustigen Weiber von Windsor",sonst sind seine Kompositionen im Grunde unbekannt geblieben.
Unseren österreichischen Forianern wird er als 1.Kapellmeister der Wiener Hofoper und Erfinder der "Philharmonischen Konzerte" in Wien bekannt sein.Er ist auch Mitgründer der "Wiener Philharmoniker".
Der Zeitgenosse Robert Schumanns verstarb leider früh an einem Schlaganfall. Quelle : Wikipedia
VG,Maurice
palestrina (09.06.2013, 09:35): Hallo Florestan , also profan gesagt das geht wunderbar ! Und dann beim Frühstück Mariss Jansons gehört und gesehen auf NDR , Bruckner Symphonie Nr.2 ! Weiter gehts mit Rachmaninov !
Maurice inaktiv (09.06.2013, 09:51): Hallo Florestan , also profan gesagt das geht wunderbar !
Ich kann palestrina nur zustimmen.
Bei mir ist das egal,wenn ich aus dem Bett steige,möchte ich LEISE Musik haben.Hier könnte ich allerdings nichts "Schweres" gebrauchen,deshalb eher Haydn.Er ist gefällig,was ich nicht mit banal vergleichen möchte,aber eben leicht und für mich auch harmonisch "stressfrei" zu hören.
Wenn ich,wie diese Nacht,nicht schlafen kann,genieße ich Haydn und Bach-Söhne als Beispiel.
Allen Forianern einen wunderschönen Sonntag!!!Bei uns fängt gerade ein Gewitter an.Muss ja so sein,wir haben Markt und verkaufsoffenen Sonntag bei uns....
VG,Maurice
Maurice inaktiv (09.06.2013, 11:01): Weiter gehts mit einem Sampler.Mal schauen,was mich da erwartet.
Cetay (inaktiv) (09.06.2013, 11:42): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51eB7eTfvjL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 2 D-Dur Op. 42; Royal Philharmonic Orchestra, Robert Kajanus (AD: Mai 1930)
Naxos' Klangmagier Mark Obert-Thorn hat mit diesem Shellack-Transfer wieder mal überragende Arbeit geleistet.
Hermann Wetzler (1870-1943) gehört zu der großen Schaar an außergewöhnlichen Komponisten,Musikern und Dirigenten,die man pauschal als Spätromantiker bezeichnen könnte.
Im Gegensatz zu vielen Zeitgenossen,war er recht wohlhabend und war weniger auf den Erfolg angewiesen wie seine Kollegen.
Sein Leben zog sich von Frankfurt/Main,wo er geboren wurde,nach Cincinnati,wo er 15 Jahre mit seinen Eltern lebte,quer durch Deutschland (u.a.Hamburg,Halle,Lübeck,Riga,Köln) in die Schweiz.
1935 erhielt er in Deutchland Aufführungsverbot,da seine Eltern jüdischer Abstammung waren.Bei Ausbruch des Krieges wanderte er wieder nach Amerika aus,wo er 1943 auch verstarb.
VG,Maurice
miclibs (09.06.2013, 18:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51OrTLoVEmL._SX355_.jpg CD3- Sinfonia Nr. 10 -12
Ich glaube Mendelssohn wird nicht meins, zu melodisch... :D
Einer mit dem ich mehr anfangen kann....
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ggs-Tf5AL._SY355_.jpg CD11 - Sur Incises 1996/1998 pour trois pianos, trois harp, trois percussion-claviers
ab (09.06.2013, 18:51): Original von Maurice André Zu Prokofieff :
rchestre National de France Mstislav Rostropovich Grossartige Aufnahmen, diese Edition ist wirklich empfehlenswert!
Roshdestvenskij würde mich sehr interessieren, denn Ozawa finde ich verfehlt und Gergiev auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Da ziehe ich London Symphony Orchestra & Walter Weller vor; auch vor Neeme Järvi Chandos... Vielleicht sollte man auf die Litton-GA warten? :hello
ab (09.06.2013, 18:54): Mich begeistert gerade Yves Natt mit Schumann :times10
ab (09.06.2013, 19:32): Original von Maurice André dass Gergiev hier nicht so gut wegkommt,wundert mich doch schon sehr.
VG,Maurice
Schlampig geprobt, vieles unhörbar verwaschen oder nicht deultich artikuliert :A
Viola (09.06.2013, 20:26): Mein Wochenende klingt gerade mit der Pastorale aus diesem Aufnahmezyklus der Dresdner Philharmoniker unter Herbert Kegel aus:
Heitere Empfindungen auf dem Lande, nach dem Gewitter, ... So war's hier auch.
Wünsche allen einen schönen Abend noch! Viola
@ Maurice: Danke für die Eindrücke zum Sibelius-Violinkonzert, klingt vielversprechend
@ lucanuscervus: dieses Stück von Frank Martin höre ich sehr gern, habe es auch in dieser Version (u. a.)
Gilad Pellaeon (09.06.2013, 20:44): Ich bin gerade im 2. Satz der 3. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, aufgenommen von den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan im Jahr 1977.
Seit ich Andris Nelsons und das City of Birmingham Symphony Orchestra am letzten Donnerstag in Essen gesehen habe, bekomme ich diese Sinfonie nicht mehr aus dem Kopf :down
Maurice inaktiv (09.06.2013, 21:15): @ Maurice: Danke für die Eindrücke zum Sibelius-Violinkonzert, klingt vielversprechend
Hallo,Viola!!Ich kann Dir auch die Aufnahme von Joshua Bell unter Esa-Pekka Salonen mit dem LAPO ans Herz legen,gekoppelt mit dem Goldmark-Violinkonzert.
VG,Maurice
Viola (09.06.2013, 21:40): DANKE, Maurice! Ja, ich fürchte auch, dass ich Joshua Bell noch brauche - der steht schon einige Zeit in der Warteschlange (die leider endlos ist). Ansonsten schwöre ich natürlich (wie stets) auf den Ton Gil Shahams, Sibelius spielt er mit dem Philharmonia unter Sinopoli. Goldmark und Elgar sind mit ihm auch - ein Gedicht.
Viele Grüße Viola
miclibs (09.06.2013, 21:54): http://i28.fastpic.ru/big/2011/1105/49/18b267ca5dc1c249bc4a053e35b9fe49.jpg 75 Jahre Donaueschinger Musiktage CD06: 1. Brian Ferneyhough - Time and Motion Study III 2. Mathias Spahlinger - Und als wir (fur 54 Streicher) 3. Hanz Zender - Muji no Kyo 4. Hanspeter Kyburz - Cells 5. Pierre Boulez - Tombeau ? la memoire du Prince Max Egon zu Furstenberg
Maurice inaktiv (09.06.2013, 22:15): John Wallace?Also ein Trompeten-oder Brass-Ensemble?Wie ist die Aufnahme?Bei John Wallace bestimmt hervorragend...
VG,Maurice
palestrina (09.06.2013, 22:22): Ja, das ist super , hätte ich nie gedacht , die Trompeten schmettern wahrhaftig !
LG palestrina
Maurice inaktiv (09.06.2013, 22:28): Ich weiß das durchaus.....Trompeten könne gewaltig klingen-oder schrecklich laut und falsch!!!! :D
VG,Maurice
Lucanuscervus (09.06.2013, 22:33): komplettes Klavier-Neuland für mich:
Franz Schmidt : Sinfonie Nr.4 und Variationen über einen Hussarenlied
Malmö SO/Vassily Sinaisky Naxos
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (09.06.2013, 23:34): Original von miclibs Um das Lesen der Mendelssohn-Biografie musikalisch zu unterstützen, spiele ich aus dieser, der Bibliothek ausgeliehen Box, CD3 (op44 Nr.1, op44 nr.2, op81) http://ecx.images-amazon.com/images/I/61EKQCCW0DL.gif
Danach müssen auf jeden Fall die Ohren mit Neuer Musik gereinigt werden... :D
Es war leicht zu prognostizieren, dass ein Rendezvous zwischen dir und Mendelssohn mit dem Melos-Ensemble als Kupplern nichts werden kann. Die Mengen an Weichspüler kriegst du auch mit Boulez nicht mehr raus. :D Für modernistisch konditionierte Ohren gibt es sicher geeignetere Lesearten. Bei mir war das Quatuor Mosaiques mit Op. 13 der Ohrenöffner zu Mendelssohns Quartetten; bei Op. 44/1 ist das Psophos Quartett keine schlechte Wahl für kratzverwöhnte Ohren. Das strömt jetzt bei mir mit Op. 80:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61J9QH70LyL._SL500_AA240_.jpg Mendelssohn; Streichquartett Nr. 6 f-moll, Op. 80; Quatuor Psophos
Nordolf (10.06.2013, 01:32): Noch einmal diese CD:
Dieser Bruckner ist wunderbar harmonisch, romantisch und warmblütig. Dabei legt Kreizberg aber Wert darauf, dass die Harmonien und Melodien in völlig klar umrissener Gestalt dargeboten werden. Obwohl ich nicht so viele Einspielungen der Siebenten kenne, wage ich zu behaupten, dass diese eine der Besten sein dürfte.
Maurice inaktiv (10.06.2013, 06:16): Bei mir gibts zum Frühstück Anton Rosetti heute :
Anton Rosetti : Sinfonien - CD2 : 4 Sinfonien : Murray A20,A9, A13 und A40 Warner
Concerto Köln
Guten Morgen,Maurice
Cetay (inaktiv) (10.06.2013, 08:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61RAh1pz87L._SL500_AA240_.jpg Telemann | Händel | Fasch; Ensemble l'OrnamentoGeorg Friedrich Händel; Triosonate für Blockflöte, Violine und Basso continuo F-Dur HWV 389 Johann Friedrich Fasch; Concerto für Oboe, Violine, Fagott & Basso continuo d-Moll FWV L:d6 Händel; Sonate für Violine und Basso continuo D-Dur HWV 371 Georg Philipp Telemann; Triosonate für Blockflöte, Violine und Basso Continuo a-Moll TWV 42:a4 Telemann; Triosonate für zwei Blockflöten und Basso continuo F-Dur TWV 42:F7 Telemann; Triosonate für Blockflöte, Diskantgambe und Basso continuo g-Moll TWV 42:g9 Händel; Aria Vo' far guerra aus Rinaldo HWV 7 Händel & W. Babell (ca. 1690-1723); Cembalokadenzen (Instrumentalbearbeitung: l'Ornamento)Endlich! Ich habe dieses in inneren Zirkeln bestrenommierte Ensemble schon drei mal lebendig gehört und gesehen und jedesmal gedacht: die müssen eine Platte machen.
Florestan (10.06.2013, 08:29): Original von Lucanuscervus komplettes Klavier-Neuland für mich:
Bei MDG gibt es die kompletten Werke in einer mehr als ordentlichen Einspielung mit Stefan Irmer. Die Stücke hat Rossini quasi zum Zeitvertreib geschrieben; denn nachdem er sich von der Oper zurückgezogen hatte lebte er von seinem Vermögen und schrieb nur noch das wonach ihm der Sinn stand. Herausgekommen sind eine Fülle von (nicht immer ganz ernst gemeinten) kleinen Klavierstücken, die nicht ohne Reiz und gelegentlich beachtlich sind. Zur Entspannung und zum konzentrierten Zuhören geeignet.
Aus dieser wunderbaren Elgar/Barbirolli-Box läuft gerade die CD-Nr.5 : Sea Pictures mit Dame Janet Baker (Mezzo-Sopran) & Cello-Concerto e-moll.op.85 mit Jaqueline du Pré EMI
jeweils spielt das London Symphony Orchestra unter Sir John Barbirolli
Für de Elgar-Freund sicher eine der besten Zusammenstellungen überhaupt.
Wow , was da rüber kommt ist fantastisch , ungeheuer suggestiv und eindringlich ! Die Leonoren Overture Nr.3 ist einfach grandios interpretiert ! Tchaikovskys Manfred Symphonie ist ein wunderbares Musikerlebnis .
Und einer meiner Neuzugänge, den ich nicht wieder hergeben würd'.
Leicht verträumte Grüße Viola
Maurice inaktiv (10.06.2013, 20:17): Hallo,Viola!!
Du hast Dir einen richtig tollen Komponisten ausgesucht,gratuliere!!
Weitere absolut hörenswerte Komponisten dieser Ecke sind Hugo Alfvén,Ture Rangström,Johan Svendsen,Johan Halvorsen,Christian Sinding oder auch Kurt Atterberg.
Von Edvward Grieg und Jean Sibelius mal ganz zu schweigen.
VG,Maurice
Viola (10.06.2013, 20:25): Hallo, Maurice, ja, das finde ich auch - ausgezeichnete Wahl :) Nur dass ich's ja nicht selbst vollbracht hab, sondern geschenkt bekommen. Gebe die Blümchen aber gern weiter.
Und als würdest Du's ahnen: Tatsache, die anderen Nordlichter hab ich fast alle noch vor mir, werd sie mir notieren. Danke! Sibelius, Grieg, Nielsen, Berwald undso natürlich ausgenommen. Die sind natürlich schon hier.
Sagst mal kurz, wie war der Tausch Harnoncourt - Abbado, was Schubert betrifft? Zufrieden?
Schönen Abend noch!
Cetay (inaktiv) (10.06.2013, 20:28): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/4010228667226.jpg Giacinto Scelsi; Suono Rotondo; Michael Kiedaisch, Stefano Scodanibbio, Mike SvobodaMantram – Canto anonimo. Versione per uno strumento Tre pezzi per trombone solo Ko-Tah – Tre danze di Shiva per chitarra trattata come uno strumento a percussione Le Réveil profond pour contrebasse solo (cycle Nuits II) Improvisation III, VI, VIII, X, XI, XVII
Maurice inaktiv (10.06.2013, 22:32): Sagst mal kurz, wie war der Tausch Harnoncourt - Abbado, was Schubert betrifft? Zufrieden?
Du,das kann ich so noch nicht sagen.Es war die erste CD,die ich heute gehört hatte,aber nicht in aller Ruhe,sondern mit dem Störfaktor "Telefon".Das ist das Schiksal,was ein Musiker so hat..... :D
Ich finde Carl Nielsen recht sperrig.Mit ihm haben so Einige ihre Probleme.
Recht pflegeleicht wäre noch Adolf Fredrik Lindblad.Auch sehr interessant ist Ludolf Nielsen,Viktor Bendix oder Dag Wiren.
Bei mir läuft zum Ausklang gerade die Endphase dieser CD:
Cantus Arcticus (10.06.2013, 22:42): Original von Maurice André Hallo,Viola!!
Du hast Dir einen richtig tollen Komponisten ausgesucht,gratuliere!!
Weitere absolut hörenswerte Komponisten dieser Ecke sind Hugo Alfvén,Ture Rangström,Johan Svendsen,Johan Halvorsen,Christian Sinding oder auch Kurt Atterberg.
Von Edvward Grieg und Jean Sibelius mal ganz zu schweigen.
VG,Maurice
Hallo Viola, hallo Maurice
Schliesse mich Dir, Maurice, vollkommen an. Stenhammar ist wirklich toll, diese Einspielung gehört zu meinen besten Erwerbungen in der letzten Zeit.
Neben den oben genannten Komponisten ist natürlich Wilhelm Peterson-Berger zu erwähnen in dieser ausgezeichneten GA seiner Symphonien auf CPO:
Ich selbst habe mit der Zeit eine wirkliche Liebe zur nordischen Musik entwickelt und wie man ja sieht, ist derer Auswahl reichlich....
Ich wünsche Euch eine gute Nacht :engel Stefan
Maurice inaktiv (10.06.2013, 22:53): Stimmt,Borresen und Peterson-Berger stehen auch noch mit in der Reihe...
Wer es etwas moderner mag,dem kann ich noch Vagn Holmboe,Eduard Tubin,Rued Langaard (den ich auch nicht für pflegeleicht halten würde jetzt) und Geirr Tveitt ans Herz legen.
Ach,und Leevi Madetoja,einem sehr melodisch schreibenden Komponisten.
Der hohe Norden hat wirklich exzellente Komponisten und Dirigenten hervor gebracht.Man könnte das auch auf Großbritannien ausbreiten,aber das wäre ein Fass ohne Boden jetzt.
Doch die Bezüge mancher Briten auf nordische Komponisten ist beachtenswert.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (10.06.2013, 23:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61rXeT9Or9L._SL500_AA240_.jpg Beethoven; Violinsonate Nr. 10 G-Dur, Op. 96; Joseph Fuchs, Artur Balsam
Cetay (inaktiv) (10.06.2013, 23:34): Beethoven; Violinsonate Nr. 10 G-Dur, Op. 96; Joseph Fuchs, Artur Balsam Da können Heifetz, Kremer und Ibragimova samt Klavierpartnern einpacken. Ich kann durchaus nachvollziehen, was man an denen findet - aber man findet eben die Interpreten. Fuchs und Partner verschwinden dagegen einfach hinter dem Werk. Im Nachruf zu Fuchs' Tod schreibt die NY Times wunderbar treffend: Joseph Fuchs is the kind of violinist who makes you listen not to himself but to the music, and there is no higher compliment you can pay an artist. So ist es.
Maurice inaktiv (11.06.2013, 06:43): Heute starte ich Adolf Lindblad :
Mal wieder ein Komponist aus dem Norden,der hier nicht bekannt wurde.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (11.06.2013, 07:24): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51A9Cgma5uL._SL500_AA240_.jpg Strauss - Wagner - Mahler; Chor des Bayerischen Rundfunks; Peter Dijkstra Richard Strauss; 2 Gesänge Op. 34, TrV 182, No. 1: Der Abend Gustav Mahler; Lieder eines fahrenden Gesellen, No. 4: Die zwei blauen Augen (arrangiert für Chor von Clytus Gottwald) Mahler; Rückert-Lieder, No. 5: Ich bin der Welt abhanden gekommen (arr. C. Gottwald) Strauss; 3 Männerchöre TrV 270 Richard Wagner; 5 Gedichte fur eine Frauenstimme, "Wesendonck Lieder" (arr. C. Gottwald) Wagner; Tristan und Isolde, Act III: Mild und leise, "Isoldes Liebestod" (arr. C. Gottwald) Strauss; 2 Gesänge Op. 34, TrV 182, No. 2: Hymne
Florestan (11.06.2013, 08:50): Original von Maurice André
Ach,und Leevi Madetoja,einem sehr melodisch schreibenden Komponisten.
Der hohe Norden hat wirklich exzellente Komponisten und Dirigenten hervor gebracht.Man könnte das auch auf Großbritannien ausbreiten,aber das wäre ein Fass ohne Boden jetzt.
Doch die Bezüge mancher Briten auf nordische Komponisten ist beachtenswert.
VG,Maurice
Hallo
Neben Madetoja kann ich auch wärmstens Erki Melartin empfehlen. Es gibt bei Ondine eine Gesamtaufnahme seiner Sechs Sinfonien. http://ecx.images-amazon.com/images/I/61raI2euHWL._AA160_.jpg
Zu den nordischen Bezügen britischer Komponisten fallen mir spontan Bax und Delius ein. Granville Bantock war ein Freund und Bewunderer von Sibelius, der in England immer ein grosses Renommee besass. Vielleicht sollten wir zu den Briten mal einen Thread eröffnen, da kann man s e h r viel drüber schreiben.
Cantus Arcticus (11.06.2013, 10:13): Original von Florestan
Hallo
Neben Madetoja kann ich auch wärmstens Erki Melartin empfehlen. Es gibt bei Ondine eine Gesamtaufnahme seiner Sechs Sinfonien. http://ecx.images-amazon.com/images/I/61raI2euHWL._AA160_.jpg
Zu den nordischen Bezügen britischer Komponisten fallen mir spontan Bax und Delius ein. Granville Bantock war ein Freund und Bewunderer von Sibelius, der in England immer ein grosses Renommee besass. Vielleicht sollten wir zu den Briten mal einen Thread eröffnen, da kann man s e h r viel drüber schreiben.
Gruß Florestan
Hallo, Florestan Melartin in der von Dir genannten Ausgabe ist wirklich wärmstens zu empfehlen und zudem preisgünstig auf Amazon zu haben.
Und: Einojuhani Rautavaara. Diese Ausgaben sind ebenfalls sehr hörenswert:
National Symphony Orchestra of Ireland Andrew Penny
Ich habe alle 9 Symphonien recht günstig in der Auslage eines CD-Geschäftes gefunden und zugegriffen. Es ist gewissermassen ein "Blind" - oder besser "Taub"? - kauf gewesen. Lange Zeit habe ich sie in den Weiten meiner Sammlung "parkiert". Nun hervorgeholt, fange ich wieder einmal mit 1 und 2 an. Bin gespannt ......
Viel Grüsse :hello Stefan
Jürgen (11.06.2013, 11:19): http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_500/MI0003/544/MI0003544422.jpg
Mahler: Sinfonie Nr.1 (Titan), Jurowski 2010
Wunderschönes Cover, das wohl vermitteln soll, dass die Blumine enthalten ist.
Ansonsten keine Einspielung, die besonders im Gedächtnis bleibt.
palestrina (11.06.2013, 11:31): Nach dem ich eine Weile meine Opern stark vernachlässigt habe , gab es heute Morgen dieses sehr interessante Werk. Die erste "Jazzoper" der Musikgeschichte ! ( Grüße an Maurice) Am 10.2.1927 wurde in Leipzig das Werk eines 27jährigen Komponisten auf die Opernbühne gebracht. Niemand konnte ahnen das es wie eine Rakete zu einem Sensationserfolg abheben sollte. Es gibt kein vergleichbares Werk des Musiktheaters in diesem Jahrhundert ! "Johnny spielt auf " eroberte die Opernbühnen der Welt im Sturm. Innerhalb von nur 2Jahren stand es auf nahezu 100 Bühnen der Welt auf dem Programm ! Und keine 2Jahre später war sie plötzlich wieder verschwunden , wie sie einst aufgetaucht war. Es lohnt sich das Werk anzuhören ! http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0028947830481.jpg
Und jetzt mache ich wie Cantus Arcticus , weiter mit Musik von der Insel !
Einer der Gründe für mein Alias. Viola und Klarinette im Duett, mehr geht kaum ...
Hallo, Maurice und Stefan, gluck-gluck :D Ihr seid ja des Wahnsinns :D Nein, im Ernst: in DEM Meere des Nordens brauche ich dann wohl erstmal einen Kompass. Hilfe!!!
Abbados Schubert bitte nicht vergessen - danke aber sehr für die Zwischenantwort - ich liebäugele aktuell zufällig auch mit dieser (nicht ganz preiswerten) Anschaffung, bin aber noch unsicher, obwohl riesiger Abbado-Fan. Harnoncourt würde ich freilich keinstenfalls dafür hergeben.
Sonnigen Dienst-Tag allen wünscht Viola
Florestan (11.06.2013, 11:54): Original von palestrina
Und jetzt mache ich wie Cantus Arcticus , weiter mit Musik von der Insel !
LG palestrina
Recht so, da gibt es unwahrscheinlich vieles und gutes zu entdecken. Ich hörte gerade auf BBC3 das Cellokonzert von Gerald Finzi mit Raphael Wallfisch, und hab es gleich bestellt.
Florestan
Florestan (11.06.2013, 12:30): Original von palestrina
"Johnny spielt auf " eroberte die Opernbühnen der Welt im Sturm. Innerhalb von nur 2Jahren stand es auf nahezu 100 Bühnen der Welt auf dem Programm !
LG palestrina
Die Oper entsprach genau dem Zeitgeist der späten 20er Jahre. Und sie hat Korngold mit seiner "Das Wunder der Heliane" die Schau gestohlen, trotz des unermüdlichen Einsatzes seines Vaters. In Kreneks sehr lesenswerter Autobiografie "Im Atem der Zeit" äussert er sich sehr ausführlich zu der Oper, die ihm eine Menge Geld eingebracht hat.
Florestan
palestrina (11.06.2013, 12:36): Hallo Viola, wieso bist du bei Mahler nicht gefährdet , magst du ihn nicht ? Oder !?!?!? Und den Kompass habe ich längst in die Ecke geworfen !!!!!!!! Die beiden sind wirklich verrückt !!!!!! Was es da alles gibt ! Ich wende mich erstmals weiter den Russen zu, die ich für mich entdeckt habe , Gestern Medtners Klavierkonzerte . Sehr ansprechende Konzerte !
LG palestrina
Viola (11.06.2013, 12:50): Hallo, Palestrina, ganz genau, sagte ich ja schon: die Russen sind immer gut :) Medtner habe ich ausführlicher aber auch erst noch vor mir. Bin nicht so ein Mega-Musikhörer - eher so in der Art: weniger, aber das gut. Naja, für mich gut halt.
Hoffe, Du sprichst noch mit mir, auch wenn Mahler nicht zu meinen Göttern gehört :wink Das heißt nicht, dass ich ihn gar nicht höre (habe sogar relativ viele Aufnahmen, weil ich's halt wissen wollte ...), aber doch eher selten.
Rate mal, welche beiden großen Dirigenten ihn BEWUSST nicht aufgeführt haben. Interessanterweise mochten beide dafür umso mehr Bruckner - und Schubert war ihr herzensnähester Komponist. Der eine hörte ihn sogar beim Einschlafen :)
Weiß nicht, ob es ein Zufall ist, dass wiederum mir BEIDE Dirigenten sehr nahe sind.
Herzliche Grüße Viola
palestrina (11.06.2013, 13:31): Hallo Viola, natürlich spreche ich noch mit dir !!!!!! Obwohl Mahler für mich das Non Plus Ultra ist , er hat mir für vieles die Ohren geöffnet . In letzter Zeit habe ich mich ja sehr für symphonische Musik interessiert(lange vernachlässigt ), und der Ausschlag dazu war eine Box von Shostakovich Symphonien mit Sanderling, das hat mich umgehauen ! Jetzt muss ich aber Aufpassen das ich meine Opernliebe nicht vernachlässige ! Apropos , mit Kammermusik kann ich z.B. kaum etwas anfangen , das geht links rein und rechts wieder raus ! Gibt es da einen Aufhänger ? Was mir dazu gerade einfällt sind die Streichquintette von Boccherini , die mir ganz gut gefallen , aber ansonsten !?!?!?!
LG palestrina
palestrina (11.06.2013, 13:33): Oh, zu den beiden Dirigenten fällt mir nur einer ein , Karl Böhm, oder ? Und der andere ?
LG palestrina
Florestan (11.06.2013, 13:37): Original von palestrina
Apropos , mit Kammermusik kann ich z.B. kaum etwas anfangen , das geht links rein und rechts wieder raus ! Gibt es da einen Aufhänger ? Was mir dazu gerade einfällt sind die Streichquintette von Boccherini , die mir ganz gut gefallen , aber ansonsten !?!?!?!
LG palestrina
Kaum zu glauben das jemand der Musik liebt mit Kammermusik nichts anfangen kann. Die Literatur ist so reichhaltig und vielfältig wie kaum etwas anderes. Vielleicht mal mit Schumann (Klavierquintett und Klavierquartett) anfangen. Streichquinett von Schubert, Klaviertrios von Haydn und Schubert, und dann sehen wir weiter. (gebe gern ausführlichere Tipps, denn Kammermusik liegt mir sehr am Herzen).
Florestan
palestrina (11.06.2013, 14:17): Ja, Florestan , so ist das , andere können mit Oper nichts anfangen , das wiederum für mich dann unverständlich ist !! Aber es will einfach nicht zünden , Versuche gab es schon unzählige !
LG palestrina
Viola (11.06.2013, 14:27): Lieber Palestrina, Deine Öffnung zur Sinfonik habe ich mit Spannung verfolgt - freue mich für Dich darüber! - Dein Händchen bei der Auswahl entsprach ziemlich meinem Geschmack - erstaunlich beinahe, wo wir uns bei Mahler und auch in der Liebe zu Opern doch etwas unterscheiden.
Freue mich aber trotzdem, dass wir nett miteinander reden :)
Finde es keinesfalls bestürzend, dass Dir zur Kammermusik (noch, sicher) der Zugang fehlt. Das ist schon was Spezielles - quasi der Opern-Gegenpol. Wo Musik am meisten aus der Stille kommt, nehm ich mal an.
Hmm, ich bin durch Live-Konzerte reingewachsen, hier an der Musikhochschule, manchmal jeden Abend eins, quer durch alle Instrumentengruppen. Es waren zu 99 Prozent halt Kammermusikabende. Von daher ... Was würde ich für den Einstieg empfehlen? Für Dich vielleicht die Russen - Tschaikowskys Klaviertrio (natürlich mit Bronfman, Shaham und Mork) oder auch die Borodin-Kammermusik (da gibt es eine gute Brilliant-Box, wo vieles drin ist). Wenn Dir Schostakowitsch liegt, ruihig auch dessen Quartette, oder zuerst mal sein Trio. Aber da wär ich schon nciht mehr sicher, nicht ganz einfach.
Oder Du fängst mit den etwas größeren Besetzungen an: Brahms' Sextette oder Tschaikowskys Souvenir de Florence.
Wenn Dir Schubert liegt, die Schubert-Trios - garantiert Musik für die Insel.
DU, was das Rätsel betrifft, ... Böhm ist keiner der beiden :wink (hat der besonders Bruckner dirigiert?? weiß jetzt gar nicht ...)
Bin dann erstmal weg - Viele Grüße, Viola
palestrina (11.06.2013, 14:27): Na dann probier ich mal wieder, aus dieser Box die letzten 2 Quartette 14&15 , die mir noch ganz gut gefallen !
ab (11.06.2013, 15:51): Mir geht gerade das Herz auf, so wie Yves Nat für mich Beethovens Adagio grazioso aus der G-Dur-Sonate op. 31/1 spielt (Nr. 16)
Sozusagen von Schnabel auf Nat übertragen: » … aus dir wird nie ein Pianist. Du bist ein Musiker« :engel
...wo ist sie nur hin, diese Tradition Französischer Musiker am Piano von Cortot über Nat bis François (um nur einmal bei den Herren zu bleiben) ...
Maurice inaktiv (11.06.2013, 16:04): Neben Madetoja kann ich auch wärmstens Erki Melartin empfehlen. Es gibt bei Ondine eine Gesamtaufnahme seiner Sechs Sinfonien.
Stimmt,die Sinfonien sind sehr schön.Leider ist es die einzige Einspielung,so dass man keinerlei Vergleiche erstellen kann.Ich denke mir,man könnte mehr herausholen als dies Herr Grin hat.
Ob der Preis bei Amazon jetzt preisgünstig ist,vermag ich nicht zu sagen.
Es wurde auch etwas zu den britischen Komponisten gescnrieben,die einen Bezug auf die nordischen Kollegen nehmen.Hier würde ich auch Ralph Vaughan Williams durchaus hinzu ziehen.
Der User Florestan hat sich hier überrascht gezeigt,weil palestrina und auch ich mit der Kammermusik wenig anzufangen wissen.Warum denn?Ich,der dem Jazz sehr nahe steht (auch aktiv),bewege mich dort doch ausschließlich im kammermusikalischen Bereich.
Als Hörer von klassischer Musik ist MEIN Spektrum eben eher das große,symphonische Werk,bei palestrina die Oper.Bei der Oper würde ich vermutlich flüchten,denn hier wäre ich ebenfalls völlig fehl am Platze.
Hier liegen die Gründe teilweise etwas anders.ich kann auf Grund meines Tinitus nur selten hohe Stimmen ertragen,das kann selbst bei einer Piccolo-Flöte schon Probleme mit sich bringen.
Die andere Seite ist,dass ich von der "Drei-Minuten.Musik" komme,und mir Opern einfach zu lange und unverständlich sind.Ich stoße bei Mahler und Bruckner schon an meine Grenzen.
VG,Maurice
ab (11.06.2013, 16:05): Hier klingt das Posaunen-Solo wirklich nach Solo und nicht nach Klangwolke. Tief russisch klingendes Blech... :B
Sibelius - Sinfonie Nr. 7 Rso Moskau Gennady Roschdéstwenskij Melodyia
Maurice inaktiv (11.06.2013, 16:15): Viola schrieb:
Neben Madetoja kann ich auch wärmstens Erki Melartin empfehlen. Es gibt bei Ondine eine Gesamtaufnahme seiner Sechs Sinfonien.
Ich denke,Du meinst Günter Wand und Sergio Celibidache,oder nicht?
Nun,man muss nicht unbedingt Mahler verstehen oder lieben,und wenn beide Dirigenten Probleme mit ihm haben,ist es doch besser,sie lassen ihn ruhen,anstatt schlechte Aufführungen zu geben.
Bei Celi haben ich aber meine allergrößten Bedenken,was seine Fähigkeit ist.Bruckner zu dirigieren,wie es sich Bruckner auch vorgestellt haben könnte.Unter Celi klang mir jeder JKomponist nach Celibidiache und weniger nach dem Komponisten selbst.
Hier stehe ich eindeutig auf der Seite von Günter Wand,bessonders seine späten Einspielungen (zum Glück wurden viele Aufnahmen auch von Profil veröffentlicht in den letzten Jahren) sind für mich eine Offenbahrung.
VG,Maurice
Viola (11.06.2013, 16:39): OH, es gibt noch einen dritten Anti-Mahlerianer :D
Hallo, Maurice, ich unterschreibe Deine Gedanken - restlos. Ganz meiner Meinung.
Ja, Wand ist einer der beiden, was des Rätsels Lösung betrifft. Derjenige, der mit Schuberts 1. (wenn ich nicht irre) selig zur Nachtruhe ...
Der andere ist aber ein anderer :P
:rofl
palestrina (11.06.2013, 17:30): Hallo zusammen ! Die Shostakovich Streichquartette habe ich auch in meiner Sammlung ! Aber ich finde immer , (sorry) die Cellisten kratzen sich einen ab , für mich ist das oft unerträglich ! Wogegen ich Cello Konzerte sehr liebe , woran das wohl liegt ?
Gehe jetzt ins Konzert ! Liederabend A. Kurzak !
LG palestrina
Maurice inaktiv (11.06.2013, 17:58): OH, es gibt noch einen dritten Anti-Mahlerianer
Völlig falsch,Viola!!!!Ich bin ein großer Mahler-Fan!!!Ich hatte z.B. die GE von Solti,Tennstedt,Inbal und Kubelik.Diese habe ich alle wieder verkauft und dafür Gary Bertini gekauft.Beide GE von Bernstzein besitze ich aber noch,dazu einige Einzel-Einspielungen diverser Sinfonien,z.B. der Fünften und Zehnten.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (11.06.2013, 18:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Bl4Bn3rqL._SY300_.jpg
Jetzt laufen die Violin-Konzerte von Camille Saint-Saens bei mir.Es sind relativ neue Einspielungen von Fanny Clamagirand unter Patrick Gallois und der Sinfonia Finlandia Jyväskylä,bei Naxos erschienen.
VG,Maurice
Cantus Arcticus (11.06.2013, 19:15): Original von Maurice André .... Bei Celi haben ich aber meine allergrößten Bedenken,was seine Fähigkeit ist.Bruckner zu dirigieren,wie es sich Bruckner auch vorgestellt haben könnte.Unter Celi klang mir jeder JKomponist nach Celibidiache und weniger nach dem Komponisten selbst.
Hier stehe ich eindeutig auf der Seite von Günter Wand,bessonders seine späten Einspielungen (zum Glück wurden viele Aufnahmen auch von Profil veröffentlicht in den letzten Jahren) sind für mich eine Offenbahrung.
VG,Maurice
Hallo Maurice
Die Sache mit Celi und vor allem den Zeitmassen ist bei mir immer wieder ein Thema. Vieles was er (auf historischen Aufnahmen gehört) eingespielt hat - darunter auch Bruckner - erscheint mir für meinen Geschmack sehr überdehnt. Bruckner so zu spielen artet für mich immer in eine Geduldsprobe aus. Ich bin kein Freund der Temporekorde, viele Dirigenten haben hier in meine Ohren ziemlich "Schindluderei" betrieben. Aber ich glaube, dass die Werke Bruckners eine Art inhärentes Metronom haben, dass ganz unbewusst das Zeitmass vorgibt. Dieses treffen Günter Wand und auch Daniel Barenboim sehr genau, glaube ich. Die Musik hat dort Luft zum Atmen.
Eugen Jochum hat einmal gesagt, das die Tempiverhältnisse zwischen den Sätzen im richtigen Mass berücksichtigt werden müssen, ansonsten die Architektur einer Symphonie nicht stimmt. Ich habe lange gebraucht um zu verstehen, was er meint, doch wenn ich z. B. Bruckners Sechste höre, ist alles klar für mich.
Viele Grüsse :hello Stefan
Cetay (inaktiv) (11.06.2013, 19:51): Original von Viola (...) Viola und Klarinette im Duett, mehr geht kaum ...
Das klingt in der Tat interessant und wird gleich nachgehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QLS2RXMIL._SL500_AA240_.jpg Max Bruch; Concerto für Klarinette, Viola und Orchester; Jean-Luc Votano, Arnaud Thorette, Orchestra Philharmonique de Liège Wallonie Bruxelles, Pascal Rophé
Maurice inaktiv (11.06.2013, 20:04): Die Sache mit Celi und vor allem den Zeitmassen ist bei mir immer wieder ein Thema.
Ich sehe es auch so.Natürlich lässt Celi wunderbar musizieren,dass möchte ich ihm ja in keinster Weise abstreiten,aber man kann aus einem Geschwindmarsch auch keinen langsamen Blues machen.
Eugen Jochum ist sicherlich einer der besten Bruckner-Dirigenten gewesen,hier auf seine Art so hervorragend wie dann Günter Wand.
Bei Barenboim gibt es leider immer wieder Licht und Schatten,egal ob bei Bruckner oder Mahler.Bei ihm wechseln Genie und Wahnsinn,zum Glück überwiegt das Genie.
Karl Böhm und Herbert von Karajan sind ebenfalls Dirigenten,die Bruckner verstehen und wunderbar umsetzen können.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (11.06.2013, 20:16): Original von palestrina (...) mit Kammermusik kann ich z.B. kaum etwas anfangen , das geht links rein und rechts wieder raus ! Gibt es da einen Aufhänger ?
Eine solche Frage zieht in der Regel 10 Antworten mit 10 verschiedenen Meinungen, was gut, bedeutend und favorisiert sei, nach sich. Dazu gibt hier schon einige Fäden: Meisterwerke der Kammermusik, Die bedeutendsten Werke der Kammermusik?!, Kammermusik-Favoriten.
Witzig, beim Favoriten-Faden habe ich mich seinerzeit abmühen müssen, um überhaupt 10 Werke zusammenzubekommen, heute macht Kammermusik weit mehr als die Hälfte meiner Klassik-Hörzeit aus. Jetzt z.B mit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dixXNwxiL._SL500_AA240_.jpg Isang Yun; Concertino für Accordeon und Streichquartett; Stefan Hussong, Minguet Quartet
Viola (11.06.2013, 20:21): Original von Maurice André OH, es gibt noch einen dritten Anti-Mahlerianer
Völlig falsch,Viola!!!!Ich bin ein großer Mahler-Fan!!!Ich hatte z.B. die GE von Solti,Tennstedt,Inbal und Kubelik.Diese habe ich alle wieder verkauft und dafür Gary Bertini gekauft.Beide GE von Bernstzein besitze ich aber noch,dazu einige Einzel-Einspielungen diverser Sinfonien,z.B. der Fünften und Zehnten.
VG,Maurice
:rofl :rofl :rofl
Nein, lieber Maurice, ich hatte mit dem dritten Anti-Mahlerianer natürlich Celi gemeint - dass der auch so etwas so sieht, wusste ich nicht - aber klar, es passt zum Buddhismus.
Lieber Palestrina, die sich einen abkratzenden Cellisten sind ja auch zum Kullern, herrlich :rofl Ich glaube, ich weiß, was Du meinst. Dann müsstest Du vielleicht zu den Guarneris greifen - weicher gehts nimmer. Von denen kannst Du alles unbesehen kaufen. Weich und warm, etwas dunkel abgetönt, da ist nirgendwo nichts Schrilles. Denk ich jedenfalls. Da fällt mir bei den Komponisten ein, auch die Tschechen natürlich: Dvorak!!! Der Fischer-Dieskau-Sohn (Manuel) spielt auch ein herrlich unkratziges Cello, also hier heißt es: nach den Cherubinis suchen. Aber immer ist er nicht dabei.
Lieber Cetay, Mensch, DAS ist der Hit, endlich mal ein Gleichgesinnter. Stoße sonst damit fast ständig auf taube Ohren. Kann Deine Einspielung mit Causse (meinem Lieblings-Violaisten), Paul Meyer (zum Niederknien!!) und Kent Nagano denn mithalten aus Deiner Sicht?
Schönen Abend allen Viola
Maurice inaktiv (11.06.2013, 20:31): Heute Abend habe ich wieder eine Premiere auf dem Programm :
Aus dieser schönen 4-CD-Box die letzte CD mit den Kantaten.Eine insgesamt durchaus empfehlenswerte Box unter Paavo Järvi.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (11.06.2013, 20:38): Mensch, DAS ist der Hit, endlich mal ein Gleichgesinnter
Bei Max Bruch schließe ich mich gerne an.Ich hatte vor einiger Zeit mal wieder die Sinfonien und einige Violinwerke gehört.
Die Aufnahme,die DU gehört hast,finde ich sehr gut.Sie steht auch bei mir im Regal.
Nein, lieber Maurice, ich hatte mit dem dritten Anti-Mahlerianer natürlich Celi gemeint
Sollte ich etwas falsch verstanden haben,sorry.Das dürfte die nächsten zwei jahre häufiger vorkommen,da ich mich in einer Umschulung befinde,die sehr konzentriertes Arbeiten nötig macht,da sie mit unglaublich vielen Gesetzen,entsprechenden Texten und Paragraphen gespickt ist,unserem so genialen Steuerrecht.
Manchmal schaue ich in den Pausen rein,aber da kann ich nur mal kurz posten.Und wenn ich zuhause bin,mache ich idR eine Ausarbeitung meines Tages,um es noch einmal in den Kopf zu bekommen.
VG,Maurice :hello
Viola (11.06.2013, 20:58): Nee, Maurice, keinerlei Problem. Ich bin heute nur etwas ausgelassen, bisschen übermütig, habe Dich hundert Prozent nur AN-, auf keinen Fall ausgelacht. Glaub's mir, ja? :)
Dass Du den Bruch auch hast und magst, freut mich!! Also bin ich damit doch nicht so allein.
DU, der zweite Schubert-Bruckner-Nichtmahler-Kandidat fehlt noch ... Du hattest ihn bei Bruckner extra hervorgehoben :wink Daraufhin hatte ich aufgemerkt ... Naaa???
Maurice inaktiv (11.06.2013, 21:03): Viola,ich schätze mal,Du meinst Karl Böhm.Es könnte auch Jochum gewesen sein,von dem kenne ich auch meinen Mahler.
Ich hatte das auch nicht persönlich aufgefasst,war nur ein wenig überrascht.Übermütigkeit ist eine Form von sehr guter Laune mit einem gewissen Schalk im Nacken-das sei Dir doch gegönnt!!!
:leb
Also,dann tanze ich mal mit,obwohl ich rein überhaupt kein Tänzer bin...
VG,Maurice
Viola (11.06.2013, 21:14): Danke, Maurice, dass Du mittanzt. Gern :leb
ABER. Den Böhm hatten wir heute schon mal in der Raterunde. Der ist's NICHT. Hat der denn echt Bruckner dirigiert???? Hab ich was verpasst?? Den hattest Du positiv erwähnt? Mann, ich weiß von nichts.
Der Dirigent weilt noch unter den Lebenden :wink
Maurice inaktiv (11.06.2013, 21:23): Der Böhm hat eine legendäre Vierte von Bruckner eingespielt :
Ich lach mich tot!!! Und löse das Rätsel mal lieber auf: 1. Du hast seinen exzellenten Schubert für (den sicher auch exzellenten) Abbado hergegeben 2. du hattest gesagt, Du willst mal eine Lanze für ihn brechen
JETZT?
Ähm, ob Thielemann nun ein Antimahlerianer ist ... ??? Trau ich dem gar nciht zu :ignore
So, damit wir jetzt keinen Feldverweis wegen alberner Rätsel- und Tanzerei kriegen, mal hier die CD, mit der ich mich für den Rest des Abends verkrümele:
abendroth (11.06.2013, 21:38): Wer ganz gewiss nie eine Note Mahler ( oder auch Strauss, den Richard) spielen wird ist Harnoncourt. Das hat er selbst, in einem Interview in diapason gesagt. Zumindest was Mahler betrifft, an dessen Egomanie er sich stört. Zu Strauss war sein Kommentar: Viel Lärm um Nichts. schönen Abend Abendroth
abendroth (11.06.2013, 21:41): Hallo Maurice, kleine Korrektur, nicht weil Du 'meinen' statt 'keinen' Mahler geschrieben hast, sondern weil Jochum sehr wohl Mahler aufgenommen hat, - das "Lied von der Erde" nämlich.
Maurice inaktiv (11.06.2013, 21:43): Stimmt,an Harnoncourt hätte ich jetzt überhaupt nicht gedacht.Der wäre mir erstaunlicherweise niemals als Mahler-Dirigent ins Gedächtnis gekommen.Seltsam....
Ich fand auch seinen Smetana nicht wirklich so gut.Hier wurde ich scjon fast an Celi erinnert... :D Nein,so extrem war es nun auch wieder nicht.
Ich werde mich jetzt auch verabschieden.Bei mir läuft schon der erste der Teil Morgen-CD,aber das wird erst morgen früh hier stehen....
VG,Maurice
Viola (11.06.2013, 21:59): "Stimmt,an Harnoncourt hätte ich jetzt überhaupt nicht gedacht.Der wäre mir erstaunlicherweise niemals als Mahler-Dirigent ins Gedächtnis gekommen.Seltsam...."
DANKE, Maurice. (Dafür hab ich jetzt sogar meine Musik-Stunde noch verschoben.) Besser kann man das nicht sagen. EBEN - NICHT SELTSAM - bei manchen Leuten kommt einem Mahler erst gar nicht in den Sinn.
Das mit Smetana und Celi hab ich aber überlesen :tongue:
Jetzt aber. Alles Liebe fürs Steuerwesen und was sonst noch so geschieht.
Herzliche Grüße Viola
Cetay (inaktiv) (11.06.2013, 22:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51b6ya7dEPL._SL500_AA240_.jpg Gérard Hourbette; Armageddon - Operette für Roboter; Art Zoyd Ensemble
1. Mani. De Leonardis (2004) for 4 automobile spring coils and glass 2. Mani. Mono (2007) for spring drum 3. Mani. Matta (2008) for marimba, 2 logdrums, wood block and Chinese opera gong
Pumptechnik von Mani.Moto http://www.pierluigibillone.com/images/mani/mani_mono_pumptech.jpg
...Billone ist für mich ein musikalischer Wegweiser ins 21. Jahrhundert... :)
ab (11.06.2013, 23:19): (Zu) lange nicht mehr gehört:
Maurice inaktiv (12.06.2013, 04:17): kleine Korrektur, nicht weil Du 'meinen' statt 'keinen' Mahler geschrieben hast, sondern weil Jochum sehr wohl Mahler aufgenommen hat, - das "Lied von der Erde" nämlich.
Ok,aber das ist nun wirklich nicht gerade viel,was Mahler angeht.Man würde Jochum zumnidest nicht als Mahler-Dirigenten bezeichnen.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (12.06.2013, 04:58): Da ich aus dem Bett gefallen bin,gibts heute zwei CDs vorm Weggehen:
Zuerst die CD2 aus der schönen 3-CD-Box mit Christine Schornsheim und der Berliner Barock-Camagney,mit Werken von Kirnberger,Müthel und Nichelmann.Auf Capriccio erschienen.
Die Frühe Wiener Schule-Eine Doppel-CD-Box mit der Camerata Bern unter Thomas Füri.Die CD1 beinhaltet Werke von Monn,Starzer,von Dittersdorf,Albrechtsberger und Wagenseil.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (12.06.2013, 06:59): Original von Viola Lieber Cetay, Mensch, DAS ist der Hit, endlich mal ein Gleichgesinnter. Stoße sonst damit fast ständig auf taube Ohren. Kann Deine Einspielung mit Causse (meinem Lieblings-Violaisten), Paul Meyer (zum Niederknien!!) und Kent Nagano denn mithalten aus Deiner Sicht?
Mich reizen ganz allgemein ungewöhnliche Kombinationen von Instrumenten und Klängen im klassischen Rahmen (bei Neuer Musik ist das ja eher die Regel). Daher kommt mein jüngstes Faible für die Gattung der Sinfonia Concertante - den Vogel schießt hier Kozeluch mit seiner Concertante Es-Dur für Klavier, Mandoline, Trompete und Kontrabaß ab. Das Doppelkonzert von Bruch kannte ich bisher gar nicht, deshalb habe ich noch keine Vergleiche angestellt.
Wenn wir schon beim Thema sind, höre ich jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ubBkxS4jL._SL500_AA240_.jpg Andres Koppel; Sinfonia Concertante für Violine, Viola, Klarinette und Fagott; Yana Deshkova, Anna Maria D. Dahl, Randi Ostergaard, Sheila Popkin, Aalborg Symphony Orchestra, Matthias Eschbacher
Maurice inaktiv (12.06.2013, 07:03): Andres Koppel;
Da möchte wohl jemand schauen,ob wir schon wach sind.....Kleine Berichtigung von mir.Der Komponist heißt Anders Koppel....
:hello
VG,Maurice
Viola (12.06.2013, 10:06): Hallo Cetay, Tatsache gleichgesinnt. Zumindest was das Faible für die Sinfonia concertante und ungewöhnliche Instrumentenkombinationen betrifft. Den Kozeluch habe ich auch, Koppel kenne ich noch nicht. Interessant.
Neulich im Konzert hörte ich Klughardts "Schilflieder" und war überrascht - zauberhafte Stücke für Oboe, Viola und Klavier. Daraufhin habe ich mir diese CD bestellt, aber noch nicht gehört:
Cantus Arcticus (12.06.2013, 11:48): Nach Sir Malcolms doch sehr sperrigem Werk, geht es gleichermassen mit diesem Komponisten aus dem "Norden" (sprich: Karelien) weiter:
Jürgen (12.06.2013, 13:40): https://www.gramola.at/static/shop/0034062300129/cover1.jpg
J.S.Bach: Die Kunst der Fuge BWV 1080, Rangell 2011
Maurice inaktiv (12.06.2013, 17:11): Mir hat mal jemand dieses Konzert empfohlen, habe es aber leider noch nciht hören können ...
Hallo,Viola!!
Martinu ist immer interessant,aber nie so ganz leicht zu verstehen.ich kenne die Werke auf der CD,wenn auch nicht in diesen Interpretationen.Ob James dePreist ein guter Mann für Martinu ist,weiß ich auch nicht.Hier würde ich eher zu Vaclav Neumann,Jiri Belohlavek oder Libor Pesek greifen.Neeme Järvi und Bryden Thomson haben die Sinfonien recht gut eingespielt,als Nicht-Tschechen.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (12.06.2013, 17:25): Nach Sir Malcolms doch sehr sperrigem Werk, geht es gleichermassen mit diesem Komponisten aus dem "Norden" (sprich: Karelien) weiter:
Mein lieber Stefan,ob Sallinen jetzt gerade weniger sperrig als Sir Malcolm Arnold ist,weiß ich echt nicht.Ich kenne Sallinen nicht wirklich gut,aber harmonisch und melodisch würde ich ihn schwieriger als den Briten einstufen.
ich hatte mal eine Doppel-CD,aber die habe ich weggegeben.Doch da ich noch immer neugierig bin,habe ich mir nun mal die Sinfonien Nr.1&6 bestellt für sehr wenig Geld beim großen A.
Auch Rauravaara ist nicht gerade leicht verdaulich.Und wenn Du Fartein Valen kennst-auch bei ihm musste ich passen.Ihm konnte ich ebenfalls nicht folgen.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (12.06.2013, 17:37): Jetzt komme ich endlich mal dazu,das zu posten,was ich eigentlich gerade versuche zu hören :
Hallo, Maurice, Du sagst es, mit Martinu ist es auch bei mir so einfach nicht. Die Sinfonien mit Järvi hab ich, noch fehlt mir der Zugang. Deshalb hatte ich noch keinen weiteren Anlauf genommen, erstmal. Also wenn, dann diese Konzerte eher mit Neumann, scheint's? Hab Dank für die prompte Beantwortung der (unausgesprochenen) Frage - schön, dass Du so sagenhaft viel Repertoire (auch am Rande des Geschehens) kennst. Kompliment!
Rubinstein habe ich übrigens auch fest im Blick. Bei Tschaikowsky in den Briefen z. B. kommt er ständig vor. Er schätzte ihn sehr. Im Klaviertrio hört man es gut.
Herzliche Grüße Viola
Maurice inaktiv (12.06.2013, 21:29): Hallo,Viola!!
Danke,für die lieben Worte.manchmal wundere ich mich auch,woher das Alles kommt.Das mag etwas merkwürdig klingen,ist aber so.
Nee,Järvi ist schon ok.ich habe mir ja selbst auch Järvi ZUSÄTZLICH gekauft.Dafür musste meine GE von Naxos gehen,die in der Kritik insgesamt recht gut bewertet wurde.
Ich habe den Zugang durch Albert Roussel gefunden,der den französischen Impressionismus mit geprägt hat.Roussel war zudem Lehrer von Martinu. Vielleicht hilft Dir dieser Weg weiter....
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (12.06.2013, 21:46): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61RAh1pz87L._SL500_AA240_.jpg Telemann | Händel | Fasch; Ensemble l'OrnamentoGeorg Friedrich Händel; Triosonate für Blockflöte, Violine und Basso continuo F-Dur HWV 389 Johann Friedrich Fasch; Concerto für Oboe, Violine, Fagott & Basso continuo d-Moll FWV L:d6 Händel; Sonate für Violine und Basso continuo D-Dur HWV 371 Georg Philipp Telemann; Triosonate für Blockflöte, Violine und Basso Continuo a-Moll TWV 42:a4 Telemann; Triosonate für zwei Blockflöten und Basso continuo F-Dur TWV 42:F7 Telemann; Triosonate für Blockflöte, Diskantgambe und Basso continuo g-Moll TWV 42:g9 Händel; Aria Vo' far guerra aus Rinaldo HWV 7 Händel & W. Babell (ca. 1690-1723); Cembalokadenzen (Instrumentalbearbeitung: l'Ornamento)Endlich! Ich habe dieses in inneren Zirkeln bestrenommierte Ensemble schon drei mal lebendig gehört und gesehen und jedesmal gedacht: die müssen eine Platte machen.
Nachdem ich mir eben Ohren und Hirn mit heftigstem Stoff durchgeblasen habe, höre ich zum Runterkommen wieder diese in Punkto "Alter Musik" maßstabsetzende CD.
palestrina (12.06.2013, 22:14): Höre zum dritten x diese Heroische Oper von Rossini, Konzertant vom Rossini Festival in Bad Wildbad von 2010 , in den letzten Tagen erschienen ! Hier wird auf Internationalem sehr hohen Niveau musiziert und gesungen, SUPER !
Sviatoslav Richter war mit dem fünf Jahre jüngeren Anatolij Wedernikow zusammen in der Klasse von Heinrich Neuhaus am Moskauer Konservatorium. Die beiden wurden Freunde und bildeten auch eine Zeit lang ein Klavier-Duo.
palestrina (12.06.2013, 23:11): palestrina sucht den Weg zur Kammermusik !
Cetay (inaktiv) (12.06.2013, 23:44): Sibelius verdopple ich, allerdings mit Orchestermusik - und dem dafür besten Dirigenten. Leider hat die Lebenszeit nicht ausgereicht, um den ganzen Sinfonien-Zyklus aufzunehmen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51w2hKGB8%2BL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 5; London SO, Robert Kajanus
Maurice inaktiv (13.06.2013, 05:46): Ich bleibe bei meinen Leisten un beginne mit Joseph Haydn:
Maurice inaktiv (13.06.2013, 07:04): Moin-Moin,palestrina!!
Ich bin schon fast wieder auf dem Sprung,aber noch läuft bei mir Mozart.Den Herrn Haydn habe ich ja nun zu Dir geschickt.ich hoffe,mein Empfehlungsschreiben hat sich gelohnt..... :)
VG + einen schönen Tag wünsche ich Dir
Maurice
PS : Gehe mir nicht zu sehr fremd mit der Kammermusik!!! :D
Cetay (inaktiv) (13.06.2013, 07:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61iqs67d-aL._SL500_AA240_.jpg Helmut Lachenmann; Das Mädchen mit den Schwefelhölzern; SWR Sinfonieorchester, Sylvain Cambreling
Die Zeit reicht für den 1. Akt "Auf der Strasse". Auf dieselbe schicke ich üblicherweise Missionare, die sich an meine Tür verirren, aber heute mache ich mal eine Ausnahme. :P
palestrina (13.06.2013, 07:50): Keine Angst Maurice, die Idealzündung fand noch nicht statt !
Allen einen schönen sonnigen Tag !!!!!
LG palestrina
Maurice inaktiv (13.06.2013, 08:11): Keine Angst Maurice, die Idealzündung fand noch nicht statt !
Was ein Glück!!!!! :D
VG,Maurice
Viola (13.06.2013, 09:26): Von gestern abend noch:
Eine meiner liebsten CDs. Nicht nur des ungewöhnlichen Intrumentenpaares wegen, sondern des stimmigen Zusammenspiels der beiden Künstler.
Dass Paganini auch selbst Gitarrist war und mehrere Stücke für Violine und Gitarre geschrieben hat, habe ich freilich auch erst durch diese Einspielung erfahren. Es gibt so Überraschungen ...
Deshalb auch, Palestrina, nicht die Hoffnung fahren lassen!! Im hohen Norden zündet's manchmal bisschen später, ist kalt dort :D
Danke, Maurice, für Deine liebe Antwort. Auf zum französischen Impressionismus also - naja, das wird bestimmt auch noch etwas dauern. Du hast mir halt auch zig Jahre an Beschäftigung mit klassischer Musik voaraus.
Allen einen schönen Tag wünscht Viola
Maurice inaktiv (13.06.2013, 09:58): Auf zum französischen Impressionismus also - naja, das wird bestimmt auch noch etwas dauern. Du hast mir halt auch zig Jahre an Beschäftigung mit klassischer Musik voaraus.
Das weiß ich nicht,aber vermutlich schon.Ich musste das aber auch erst lernen,wie man sich Komponisten nähert.
Mein Tag wird bestimmt wunderschön,ich muss zum Zahnarzt huete Nachmittag.... :D
palestrina (13.06.2013, 16:06): Nachdem ich vor ein paar Jahren mich sehr für Zemlinsky interessierte ertstand ich auch die Streichquartette , und das probiert ich jetzt mal !
palestrina (13.06.2013, 16:42): Aber zwei Quartette genügen für heute ! Ich mache jetzt weiter mit Ravel , ist danach die reinste Entspannung ! Sorry, ihr lieben Kammermusik Freunde, bin noch nicht so weit ! Wie heißt es so schön "Gut Ding will Weile haben" .
Mozarts Requiem und Bruckners Te deum auf einer Scheibe vereint: freue mich schon :)
Kammermusikfreunde, lieber Palestrina, sind die geduldigsten Menschen auf der Welt ... Nein, im Ernst: aus mir wird doch z. B. auch kein wilder Opernfreund mehr. Aller Voraussicht nach. Völlig normal, denk ich.
Hallo, Maurice, Du vermutest richtig. Ich höre doch erst seit rund sechs Jahren richtig intensiv Klassik. Kammermusik in Konzerten freilich sehr viel länger. So fünfzehn Jahre vielleicht. Aber damit brauch ich Dir ja sowieso nicht kommen :tongue: Der Saraste übrigens ist meine Lieblings-Sibelius-Dirigent. Bin gespannt, wie Du ihn findest. Also ich: unglaublich finnisch :rofl Mir wird da warm von.
Schönen Abend noch! Viola
palestrina (13.06.2013, 17:57): Blessed Sprit : A Gluck retrospective Eine sehr schöne Zusammenstellung von Gluck Arien , live aus der Wigmore Hall 20.1.2010.
Maurice inaktiv (13.06.2013, 18:17): Ich höre doch erst seit rund sechs Jahren richtig intensiv Klassik
Siehst Du,ich habe jahrelang nur sehr wenig Klassik gehört.Das gibts auch....
Der Saraste übrigens ist meine Lieblings-Sibelius-Dirigent.
Ich habe meine Sibelius-Einspielungen total neu eingerichtet.Rattle und Berglund raus,Saraste,Bernstein,Sakari-und frisch bei JPC bestellt-Arvo Vollmer rein,teilweise auch Inkinen.Du hast es vielleicht teilweise mitbekommen.
Jetzt muss ich erst mal wieder die Musik komplett hören,doch dazu komme ich halt kaum.Hatte gerade Saraste gehört,aber Dank des Telefons muss ich die CD noch einmal hören.
VG,Maurice
Lucanuscervus (13.06.2013, 20:38): Original von Maurice André Ich habe den Tischenko wieder weg gegeben.Wirklich was Neues hat der auch nicht ausgesagt.
Hat er schon, aber Du hörst ja nicht zu !
:hello
Lucanuscervus (13.06.2013, 20:43): Original von ab Original von Lucanuscervus http://ecx.images-amazon.com/images/I/511SE5QR7ZL.jpg
Eine sehr gute sogar ! Die Live-Aufnahme mit Serov und den Petersburgern ist zwar noch packender, aber klanglich leider etwas lieblos aufbereitet (wie die ganze Serie). Wenn man nur die Naxos Aufnahme kennt, kann man glücklich damit sein.
:hello
Maurice inaktiv (13.06.2013, 20:45): Hat er schon, aber Du hörst ja nicht zu !
Ach,meinst Du?Was soll ich dazu sagen?Du musst es ja wissen....
?(
Cetay (inaktiv) (13.06.2013, 20:47): Original von Maurice André Ich habe den Tischenko wieder weg gegeben.Wirklich was Neues hat der auch nicht ausgesagt.
Müssten wir unter diesem Gesichtspunkt nicht fast alles weg geben? Was hat Haydn in seinen Londoner Sinfonien ausgesagt, was er nicht schon in seinen Pariser Sinfonien ausgesagt hat? Natürlich hat er da Neues gesagt; das wird jeder Experte mit der Partitur herumfuchtelnd bestätigen oder man erfährt es selbst, durch mehrmaliges und konzentriertes zuhören. Wer über die Londoner nur kurz unter dem Gesichtspunkt "ist das neu?" hinweg hört, wird nicht viel finden. Könnte es sich bei Tishchenko nicht ähnlich verhalten? Und gegenüber wem oder was hat er eigentlich nichts Neues ausgesagt? Gegenüber seinen früheren Sinfonien? Oder wer hat das, was Tishchenko ausgesagt hat, schon vorher ausgesagt. Was sind das für Aussagen, die schon mal dagewesen sind? Formen, Melodien, Hamonien, Instrumentierungen?
Ich höre jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51g-5ARVTRL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Streichquartett d-Moll, op. 65; Budapest String Quartet
Maurice inaktiv (13.06.2013, 21:01): Müssten wir unter diesem Gesichtspunkt nicht fast alles weg geben?
Sagen wir mal so.Wenn man es ganz direkt sagen müsste,ist Deine Aussage durchaus richtig.Ich würde das auch für andere Musikarten ausweiten.
Was ich damit aber aussagen wollte ist,dass gerade be jenen Komponisten,die tweilweise auch mit,aber vor allem nach Schostakowitsch kamen,im Grunde nur "kleinere Schostakowitschs" sind.Das aber bitte mal sehr allgemein bezeichnet.
Man könnte das vielleicht auch an den Komponisten Beethoven,Ferdinand Ries und Johann Wilms beschreiben.Ries und Wilms schreiben selbstverständlich auf sehr hohem Niveau,auch sind diese Kompositionen sehr gut,durchaus in Teilen vielleicht sogar durchaus ebenbürtig,aber eben nicht mit neuen Aussagen.
VG,Maurice
palestrina (13.06.2013, 21:04): Das hier läuft jetzt bei mir !
Finnish Radio Symphony Orchestra/Jukka-Pekka Saraste
VG,Maurice
miclibs (13.06.2013, 21:42): ...das wird die letzte für heute... http://2.bp.blogspot.com/-H4QVqU5J_SU/Uao8DagZEAI/AAAAAAABix0/qHZ5tgmNu7Q/s400/norgard+portada.PNGhttp://1.bp.blogspot.com/-hHXUMf2STi4/Uao8E160NQI/AAAAAAABix4/PChODxqXjxM/s400/norgard+contraportada.PNG
Lucanuscervus (13.06.2013, 21:51): Original von Maurice André Müssten wir unter diesem Gesichtspunkt nicht fast alles weg geben?
Sagen wir mal so.Wenn man es ganz direkt sagen müsste,ist Deine Aussage durchaus richtig.Ich würde das auch für andere Musikarten ausweiten.
Was ich damit aber aussagen wollte ist,dass gerade be jenen Komponisten,die tweilweise auch mit,aber vor allem nach Schostakowitsch kamen,im Grunde nur "kleinere Schostakowitschs" sind.Das aber bitte mal sehr allgemein bezeichnet.
Man könnte das vielleicht auch an den Komponisten Beethoven,Ferdinand Ries und Johann Wilms beschreiben.Ries und Wilms schreiben selbstverständlich auf sehr hohem Niveau,auch sind diese Kompositionen sehr gut,durchaus in Teilen vielleicht sogar durchaus ebenbürtig,aber eben nicht mit neuen Aussagen.
VG,Maurice
Tishchenko ist in der Tat sehr von Schostakowitsch beeinflusst (wer aus seiner Generation nicht ?), es finden sich in seinen Werken auch mehrere direkte Zitate und bewusste Anspielungen auf den großen Meister. Dennoch finde ich, daß er vieles was Schostakowitsch in Ansätzen bereits kompositorisch angedeutet hat, auf überzeugende Weise weiterführt und in diesem Sinne durchaus "Neues zu sagen" hat - um Deine provokante Aussage zu zitieren !
Das mit den "kleinen Schostakowitschs" finde ich allerdings eine sehr oberflächliche, platte und recht überhebliche Aussage; was kennst Du denn bis jetzt wirklich von Tishchenko? Hast ein, zwei Werke gehört, die Dich an Schostakowitsch erinnern ?
Wenn Du den frühen Mozart hörst, wirst Du ganz viel Johann Christian Bach heraushören - ist das ein Grund, ihn gleich wegzulegen ?
:hello
palestrina (13.06.2013, 22:06): Nach der 5ten , nun das Cello Concerto , gekoppelt mit dem CC von Kabalevsky !
Mischa Maisky mit Martha Argerich. Auch heute erst hier eingetroffen. Bin gespannt.
Gute Nacht, ihr Wesen :wink
Maurice inaktiv (13.06.2013, 22:21): Wenn Du den frühen Mozart hörst, wirst Du ganz viel Johann Christian Bach heraushören - ist das ein Grund, ihn gleich wegzulegen ?
Du hast meine Vergleichsbeispiele doch gelesen,aber vermutlich nicht wirklich wahrgenommen.
Wenn Du es so willst,kannst Du auch gerne den frühen Mozart mit Johann Christian Bach in Verbindung bringen.
Du hast meine Aussage vermutlich nur nach Worten verstanden,aber nicht den ganzen Sinn.Nun gut,ich habe auch keine rechte Lust,mich hier jetzt als Dozent für Musikgeschichte zu betätigen,dazu fehlt mir einfach die Zeit.
Das mit den "kleinen Schostakowitschs" finde ich allerdings eine sehr oberflächliche, platte und recht überhebliche Aussage;
Mag sein,aber sie stimmt!!!!So,wie meine Aussage zu Tischenko stimmt,was Du ja im Grunde bestätigt hast.
Schostakowitsch war und ist eben im Grunde nach Tschaikowsky,Rachmaminov und Prokofieff der bedeutendste Komponist aus der russischen Ecke.Ich nehme hier mal Igor Strawinsky nicht mit dazu,da er seine Erfolge vor allem außerhalb Russlands feierte,aber eigentlich dürfte man ihn nicht vergessen.
Wenn Du mit meiner Auffassung nicht überein stimmst,kann ich damit leben.Schließlich habe ich umgekehrt auch so meine Probleme,Deinen Ansichten zu folgen.
Das kommt vor,so etwas wird es immer wieder mal geben.Feiere Du Deinen Tischenko,ich werde es nicht tun.
Gute Nacht, Maurice :hello
Florestan (13.06.2013, 22:21): Ich beschliesse den Abend mit Belcanto
Cetay (inaktiv) (13.06.2013, 22:59): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CcJWl85GL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 1 e-Moll, op. 39; Royal Philharmonic Orchestra, Robert Kajanus
Ich komme mir schon vor wie einer dieser füher-war-alles-besser Snobs, aber im Fall Sibelius ist es auch bei der Ersten wahr: Kajanus, Ehrling, Collins. Alles was danach kam (und von mir gehört wurde), verliert in meinen Ohren.
Mariss Jansons / St. Petersburg Philharmonic Orchestra 1993
Diese Aufnahme der Zweiten Rachmaninovs gehört wegen des warmen, sanglichen Flusses immer noch zu meinen liebsten Interpretationen dieser für mich so wichtigen Symphonie.
Lucanuscervus (13.06.2013, 23:33): Original von Maurice André Wenn Du den frühen Mozart hörst, wirst Du ganz viel Johann Christian Bach heraushören - ist das ein Grund, ihn gleich wegzulegen ?
Du hast meine Vergleichsbeispiele doch gelesen,aber vermutlich nicht wirklich wahrgenommen.
Wenn Du es so willst,kannst Du auch gerne den frühen Mozart mit Johann Christian Bach in Verbindung bringen.
Du hast meine Aussage vermutlich nur nach Worten verstanden,aber nicht den ganzen Sinn.Nun gut,ich habe auch keine rechte Lust,mich hier jetzt als Dozent für Musikgeschichte zu betätigen,dazu fehlt mir einfach die Zeit.
... nicht nur die Zeit !
Wenn Du mit meiner Auffassung nicht überein stimmst,kann ich damit leben.Schließlich habe ich umgekehrt auch so meine Probleme,Deinen Ansichten zu folgen.
Das kommt vor,so etwas wird es immer wieder mal geben.Feiere Du Deinen Tischenko,ich werde es nicht tun.
"Feiern" brauche ich ihn nicht, und gehören tut er mir auch nicht;
aber ich schätze seine Musik ! Vor allem KENNE ich sie....
Gute Nacht :hello
ab (14.06.2013, 00:17): Original von Lucanuscervus Original von Maurice André Ich habe den Tischenko wieder weg gegeben.Wirklich was Neues hat der auch nicht ausgesagt.
Hat er schon, aber Du hörst ja nicht zu !
:hello
:rofl
Nordolf (14.06.2013, 02:57): Zur Nacht die Musik des modernen Romantikers und musikalischen Nostalgikers Thomas Schmidt-Kowalski:
Die zweite CD liefert Werke von Salieri,Monn,Zimmermann und Vanhal.
Guten Morgen,
Maurice
Cetay (inaktiv) (14.06.2013, 07:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PTSmA8YrL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Streichquartett No. 11 f-Moll, Op. 95; Suske Quartett
Durch die Neuausgabe bei Brilliant sind diese Einspielungen wieder in den Fokus gerückt. Suskes Mozart 3/4-GA bescheinigte ich einen seinerzeit einen warmen, runden, die großen Linien nachzeichnenden Ansatz, dabei aber quicklebendig. Dennoch ist der Wiederhören-müssen-Faktor gering, dazu gibt es für mich zu viele Alternativen bei Einzeleinspielungen oder Werkgruppen und vor allem gibt es Haydn. :D
Viola (14.06.2013, 08:40): Außer Beethoven, Mozart, Schubert, Bach, Brahms und Bruckner gibt es Tatsache auch noch ... Haydn zum Beispiel :D
Danke für das originale Suske-Cover. Die Beschreibungen der Musik dieses Quartetts, wenn auch für Mozart, treffen es gut. Wärme an erster Stelle - bin ich immer dabei. Danke! (Natürlich gibt es immer genügend Alternativen. Ich höre überhaupt weniger stets ein- und dasselbe, dazu bin erstens zu sehr am Anfang und zweitens viiiel zu neugierig ...)
Bei mir wird es später dieses wunderschöne Doppelklavier geben:
ab (14.06.2013, 13:33): Original von Maurice André Ich habe meine Sibelius-Einspielungen total neu eingerichtet.Rattle und Berglund raus,Saraste,Bernstein,Sakari-und frisch bei JPC bestellt-Arvo Vollmer rein,teilweise auch Inkinen.Du hast es vielleicht teilweise mitbekommen.
Jetzt muss ich erst mal wieder die Musik komplett hören,doch dazu komme ich halt kaum.Hatte gerade Saraste gehört,aber Dank des Telefons muss ich die CD noch einmal hören.
VG,Maurice
Und wo bleiben da Beecham, Karajan und und Neeme Järvi? ?( Bernstein CBS oder DGG?
ab (14.06.2013, 13:36): Original von miclibs ...das wird die letzte für heute... http://2.bp.blogspot.com/-H4QVqU5J_SU/Uao8DagZEAI/AAAAAAABix0/qHZ5tgmNu7Q/s400/norgard+portada.PNGhttp://1.bp.blogspot.com/-hHXUMf2STi4/Uao8E160NQI/AAAAAAABix4/PChODxqXjxM/s400/norgard+contraportada.PNG
Das seht auf meinem Wunschzettel ganz weit oben, aber der Preis schreckt mich noch ab. :hello
Maurice inaktiv (14.06.2013, 13:39): Und wo bleiben da Beecham, Karajan und und Neeme Järvi? verwirrt Bernstein CBS oder DGG?
Ich habe keine Eile.Alles zu seiner Zeit.Karajan hatte ich,Järvi und Beecham vielleicht dann nächtes Jahr.
Bei Bernstein hatte ich die alten CBS,deshalb jetzt die DG.
VG,Maurice
ab (14.06.2013, 14:40): Original von Maurice André Wenn Du mit meiner Auffassung nicht überein stimmst, kann ich damit leben. Schließlich habe ich umgekehrt auch so meine Probleme, Deinen Ansichten zu folgen.
es geht doch keineswegs darum, dass wir Auffassungen anderer blind folgen und damit übereinstimmen, sondern darum, allenfalls mit Gründen Auffassungen verständlich zu machen und die Aufmerksamkeit auf Aspekte zu lenken, die uns zuvor entgangen waren.
Deiner Aussage:
Was ich damit aber aussagen wollte ist, dass gerade bei jenen Komponisten, die tweilweise auch mit, aber vor allem nach Schostakowitsch kamen, im Grunde nur "kleinere Schostakowitschs" sind.
kann ich aber nicht viel abgewinnen.
Sicher, es gibt in jeder Epoche berühmte und unbekannte Komponisten. Aber Berühmtheit sagt nicht unbedingt etwas darüber aus, ob sie auch gut sind oder nicht. Tischenko ist nicht deswegen schlecht – wenn er es wäre – weil er zu seiner Zeit nicht jene Berühmtheit wie Schostakowitsch oder Prokofiev erlangt hat.
"Kleine Schostakowitschs" kann man auf zweierlei Weise verstehen, entweder, dass sie epigonal seien und wie nach ihm klingen, oder aber, dass sie schlechte Nachahmer seine, sozusagen Kleinmeister. Ich sehe hier aber im Disput keine Argumente:
Daraus, dass viele Komponisten "nach Schostakowitsch klingen", weil sie halt in einem Stil komponiert hatten, der heute als Sowjet-Stil bezeichnet werden kann, kann man ihnen doch keinen Strick drehen. Auch Schostakowitsch klingt nach Schostakowitsch und ist ja nicht deshalb schlecht. Auch weil viele dieselben Kompositionstechniken und gleiche Formen anwenden, lässt sich daraus keineswegs irgendein Gütekriterium gewinnen. Bleibt also nur die zweite mögliche argumentative Stoßrichtung, dass Tischenko ein Kleinmeister sei. Das ist er aber doch nicht – wenn er es denn wäre – deshalb, weil er nach Schostakowitsch klingt, sondern weil er nichts aus seinem Material zu machen verstünde. Das wäre aber erst zu zeigen. (Ich halte es da ganz mit Lucanuscervus und vertrete die Ansicht, dass Tischenko, anders als andere Komponisten seiner Zeit, alles andere als ein Kleinmeister war; ohne hier das ausführen zu wollen.)
Das angeführte Neuartigkeitsargument halte ich jedenfalls prinzipiell für keines der Güte (sonst wäre alles von Bach schlecht und – einem alten Topos der Musikgeschichte aufgreifend – jede Sinfonie Bruckners schlechter als seine erste ;-) Inhaltlich bin auch ich hier der Ansicht, dass Tischenko durchaus Neuartiges über Schostakowitsch hinaus gemacht hat.
Ich vermute, im Hintergrund steht die Erfahrung, dass Dich Tischenko aufs erste Hören hin nicht gepackt hat. Ich nehme mich in solchen Fällen immer an der eigenen Nase, umso genauer zuzuhören, dass ich nicht auf die Interpretation reinfällt, die womöglich das Werk nicht angemessen zu Gehör bringt; oder darauf reinfalle, weil ein erstes Hören uns oft sehr täuschen kann (früher fand ich Sibelius’ Sinfonien schrecklich, heute gehören sie auf meinem persönlichen Olymp der Sinfonik gemeinsam mit Haydn, Mahler, Schostakowitsch, Per Nörgard und Michael F.P. Huber); oder, weil man mit durch Vorurteilen verstopften Ohren an die Sache heran geht.
Ich persönlich kann nur empfehlen, sich auf Tischenko einzulassen. Es gibt in der Musikgeschichte nicht so viele große Symphoniker, die überzeugenden Sinfonien dieser Länge schreiben konnten!
Aber klar ist mir auch, dass das viel mit Geschmack zu tun hat: Beethovens Sinfonien kann ich heute noch nicht wirklich mit Genuss hören, obwohl ich nicht daran Zweifel, dass sie hochwertige Exemplare des Genres sind. Gerne würde ich Dein Zitat ganz oben lesen im Sinne von: „Wenn Du mit meinem Geschmack Auffassung nicht überein stimmst, kann ich damit leben. Schließlich habe ich umgekehrt auch so meine Probleme, Deinem Geschmack zu folgen.“
Ich bitte nur darum, persönliche Sticheleien in diesem Forum beiseite zu lassen oder in PNs auszutauschen. Begründete Einwände sind mir auch immer willkommen. Hier soll’s jedenfalls um die Musik gehen und um Aspekte, die uns bereichern; nicht aber um Menschliches Allzumenschliches, das bloß Unmut schafft. Herzlichen Dank!
ab (14.06.2013, 14:50): Original von Maurice André Und wo bleiben da Beecham, Karajan und und Neeme Järvi? verwirrt Bernstein CBS oder DGG?
Ich habe keine Eile.Alles zu seiner Zeit.Karajan hatte ich,Järvi und Beecham vielleicht dann nächtes Jahr.
Bei Bernstein hatte ich die alten CBS,deshalb jetzt die DG.
VG,Maurice
Viele halten Bernsteins 1. aus Wien für unübertroffen. Ich mag aus Wien besonders seine 7., weil er ganz am Ende die Linie - als einziger bislang - nicht nach unten führt, sondern versucht, sie nach oben zu öffnen, also sozusgen nicht im Piano verbben zu lassen, sondern viel mehr enegetisch zu intensivieren, um ein Bild zu verwenden.
Ich ziehe bei Järiv die älteren Aufnahme bei BIS vor :hello
Mir steht noch Sir D. Collins bevor, auch Robert Kajanus kenn ich noch nicht und die Auschnitte von Anthony Collins haben mich beeidruckt. Es gibt noch viel zu entdecken... :hello
Jeremias (14.06.2013, 15:44): Seine Musik interessiert mich immer und immer mehr, jetzt eine gestern dank Marketplace total günstig angekommene CD!
Ich halte es da ganz mit Lucanuscervus und vertrete die Ansicht, dass Tischenko, anders als andere Komponisten seiner Zeit, alles andere als ein Kleinmeister war; ohne hier das ausführen zu wollen.
Mich wiederum würden genau diese Ausführungen interessieren.
Tischenko kommt hier im Thread bei euch beiden ziemlich häufig vor, deshalb habe ich schon vor einiger Zeit den Versuch unternommen, mehr über ihn zu erfahren. (Da mir gerade die russische Sinfonik sehr am Herzen liegt.)
In meinem Nachschlagewerk ("Die Reihe gilt als Jahrhundertleistung der Musikwissenschaft", steht im Vor-Text; ich finde es ansonsten eigentlich auch sehr hilfreich, es handelt sich um "Musikalische Gattungen in Einzeldarstellungen", Band 1: Symphonische Werke, dtv Bärenreiter, edition MGG; übrigens mit einem höchst lesenswerten Vorwort von Peter Gülke) ...
... also in diesem Buch finde ich unter "Russland im 19. und 20. Jahrhundert" leider den Namen "Tischenko" - überhaupt - nicht. (Dafür gefühlte hundertfünfzig andere, von denen mir ebenso gefühlte hundertzwanzig nichts sagen, noch nicht, leider ...) ?(
Etwas ratlose Grüße (wo dieser Komponist hier jetzt solche Wogen schlägt) Viola
Viola (14.06.2013, 16:13): Original von Jeremias Seine Musik interessiert mich immer und immer mehr, jetzt eine gestern dank Marketplace total günstig angekommene CD!
Maurice inaktiv (14.06.2013, 16:50): Ich persönlich kann nur empfehlen, sich auf Tischenko einzulassen.
Ich vermute, im Hintergrund steht die Erfahrung, dass Dich Tischenko aufs erste Hören hin nicht gepackt hat.
Ich habe mich mit genau jener Aufnahme eingelassen,die hier im Forum gehört und gelobt wurde.Darüber habe ich meine Meinung kund getan,nicht mehr und nicht weniger.
Dazu sind wir hier,auch wenn meine Meinung nicht allen gefällt.Das soll aber nicht mein Problem sein.
Über die "Größe" als Symphoniker dürfte sich die Musikgeschichte NACH uns beschäftigen.Da wird man sehen,ob er das letztendlich wirklich gewesen ist.
Ich bitte nur darum, persönliche Sticheleien in diesem Forum beiseite zu lassen oder in PNs auszutauschen. Begründete Einwände sind mir auch immer willkommen. Hier soll’s jedenfalls um die Musik gehen und um Aspekte, die uns bereichern; nicht aber um Menschliches Allzumenschliches, das bloß Unmut schafft. Herzlichen Dank!
Was soll ICH damit hetzt anfangen,wertes Forumsmitglied ab?Ich habe hier keinen anderen User beleidigt,mich aber gegen gewisse,ich möchte es hier mal sehr vorsichtig sagen Kritik nur verteidigt.Das ist mein gutes Recht und sogar Pflicht,denn sonst würde ich es ja als Zustimmung ansehen.
Wenn der Kollege Lucanuscervus eine andere Auffassung hat,ist das doch auch sein gutes Recht,SEINE Meinung zu vertreten.Ob seine Wortwahl mir gegenüber nun so recht passend war,möchte ich an dieser Stelle ohne Kommentar mal stehen lassen.
Interessanterweise hat er aber auch selbst nicht wirklich geschrieben,was an diesem Komponisten nun so außergewöhnlich sein soll,dass man ihn in den Kreis der "Großen" empor setzt.
Ich kenne das Forumsmitglied Lacanuscervus nicht,folge dessen können auch keine persönlichen Anfeindungen stattfinden.Von meiner Seite aus halte ich mich auch für sehr friedfertig,es sei denn,man legt es unbedingt darauf an.
Vom reinen musikalischen Hintergrund her dürfte das sehr interessant werden,von der persönlichen Seite wahre ich das neutrale Wort.Mehr möchte ich auch nicht mehr dazu schreiben,da meine Zeit eigentlich für solche Kindergartenspiele zu schade ist.
Das,werter ab,ist jetzt überhaupt nicht gegen Dich gegangen.Ich möchte einfach nur klar stellen,dass ich NUR meine Meinung kund getan habe.Nicht mehr und auch nicht weniger.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (14.06.2013, 17:04): Mir steht noch Sir D. Collins bevor, auch Robert Kajanus kenn ich noch nicht und die Auschnitte von Anthony Collins haben mich beeidruckt. Es gibt noch viel zu entdecken...
Das ist absolut richtig.Beide Dirigenten sind mir durchaus bekannt,aber Aufnahmen von ihnen kenne und habe ich nicht.Hier stehen wir noch im Mono-Alter,das ist nicht unbedingt meine Welt.
Viele halten Bernsteins 1. aus Wien für unübertroffen.
Zufällig habe ich genau diese Aufnahme bereits,so dass ich die Ansichten durchaus unterschreiben kann.Ob es wirklich "die Beste" ist,egal von wem dirigiert,kann ich nicht beantworten,da ich ja nicht alle Einspielungen kenne.
Ich ziehe bei Järiv die älteren Aufnahme bei BIS vor
Ok.Auch hier muss ich passen,da ich von Järvi nur eine CD aus der BIS-Ära habe.Darauf ist,glaube ich,die Vierte und noch etwas zusätzlich mit eingespielt.
Den Barbirolli habe ich übrigens abbestellt fürs Erste,dafür den Vollmer bestellt.Doch Sir John ist nicht aufgehoben,sondern nur aufgeschoben.
VG,Maurice
Florestan (14.06.2013, 17:11): Original von Jeremias Seine Musik interessiert mich immer und immer mehr, jetzt eine gestern dank Marketplace total günstig angekommene CD!
Hallo Jeremias
Dann dürfte Dich viellicht interessieren, das Martin Roscoe dabei ist jetzt auch auf Hyperion die Klavierwerke aufzunehmen (diesmal hoffentlich alle), nachdem er dies vor längerer Zeit schon bei ASV getan hat. Die Stücke werden leider selten aufgeführt, sind aber musikalisch wie pianistisch hochinteressant. Bei ASV gibt es auch eine weitere Einspielung mit Kammermusik.
Florestan
Maurice inaktiv (14.06.2013, 17:13): Gerade gehört habe ich Schubert mit Abbado :
Franz Schubert : Die Sinfonien-CD 3-Sinfonie Nr.5 & 6 DG
Chamber Orchestra of Europe/Claudio Abbado
Jetzt ein wunderbarer Komponist,der leider nur mit einem Werk immer wieder aufgeführt wird.Die restlichen Kompositionen aber werden kaum gespielt : Max Bruch !!
Aus dieser durchaus ansprechenden Box Vol.3.Hier werden die Sinfonie Nr.3,op.51 und die Schwedischen Tänze,op.63 gespielt.
In der Fono-Forum vom Juli 2006 wurde sie in der Interpretation mit "sehr gut" bewertet.Ich zitiere : Die NPW unter ihrem Chefdirigenten Johannes Wildner widmet sich dem Programm mit hörbarem Engagement,Detailfreude und besonders bei den Bläsern mit delikater Tongebung......Bruchs Instrumentierungskunst kommt jedoch durchweg ausgezeichnet zur Geltung."
VG,Maurice
ab (14.06.2013, 17:20): Original von Maurice André
Was soll ICH damit jetzt anfangen,wertes Forumsmitglied ab?Ich habe hier keinen anderen User beleidigt,
Hallo Maurice André,
das war gar nicht gegen Dich gerichtet, sondern ist ganz allgemein vorbeugend gemeint: Vor etlichen Jahren wurde ein anderes Klasikkforum eingestellt, nachem es nur mehr zu Beleidigungen und Verletzungen kam. :A Das will ich hier bei das-klassiforum wirklich nicht habe, wünsche es mir jedenfalls - und habe es bislang sehr geschätzt, dass hier das ausgeblieben ist, bzw. entsprechende Forenteilnehmer zu anderen Foren gewechselt sind. :hello
ab (14.06.2013, 17:23): Original von Maurice André Jetzt ein wunderbarer Komponist,der leider nur mit einem Werk immer wieder aufgeführt wird.Die restlichen Kompositionen aber werden kaum gespielt : Max Bruch !!
Aus dieser durchaus ansprechenden Box Vol.3.Hier werden die Sinfonie Nr.3,op.51 und die Schwedischen Tänze,op.63 gespielt.
In der Fono-Forum vom Juli 2006 wurde sie in der Interpretation mit "sehr gut" bewertet.Ich zitiere : Die NPW unter ihrem Chefdirigenten Johannes Wildner widmet sich dem Programm mit hörbarem Engagement,Detailfreude und besonders bei den Bläsern mit delikater Tongebung......Bruchs Instrumentierungskunst kommt jedoch durchweg ausgezeichnet zur Geltung."
VG,Maurice
ich kenne leider nur die CD "Bruch - Der Romatische Sinfoniker II": Ursula Schoch finde ich, spielt Bruch ganz ausgezeichnet! :hello
ab (14.06.2013, 17:24): http://ecx.images-amazon.com/images/I/510UCsyxvuL._SL500_AA240_.jpg
Florestan (14.06.2013, 17:48): Original von Viola
... also in diesem Buch finde ich unter "Russland im 19. und 20. Jahrhundert" leider den Namen "Tischenko" - überhaupt - nicht. (Dafür gefühlte hundertfünfzig andere, von denen mir ebenso gefühlte hundertzwanzig nichts sagen, noch nicht, leider ...) ?(
Hallo Viola
Das MGG ist leider in vielen Punkten bei den Komponisten lückenhaft. Der Grove ist da deutlich umfangreicher (erst recht wenn mann alle Ausgaben hat, aber das kann nur eine Bibliothek leisten). Dort steht auch eine Spalte über den Komponisten. Auf Youtube kann man einiges an Musik von ihm hören, ohne sich gleich CDs kaufen zu müssen. Da kannst Du ja mal herausfinden ob Dir das gefällt.
Florestan
Maurice inaktiv (14.06.2013, 18:10): Hallo,ab!!
Ich habe davon schon gehört,dass es hier mal eine Zeit gab,die nicht so schön war.Da ich diesen Zirkus aus dem Trompetenforum kenne,kann ich Dir versprechen,dass ich sowas auch nicht haben möchte.
Deshalb bin ich dort auch nur noch zum Lesen,aber teile mich nur noch äußerst selten mit.
Zum "Bruch" wird es also bei mir nur kommen,wenn es sich um Max Bruch handelt.
Du dürftest daraus dann EINEN Teil haben,denn Ursula Schoch ist auch in meiner 3-CD-Box als Solistin zu hören;und wie Du bereits richtig geschrieben hast,spielt sie ganz ausgezeichnet die Solostellen.Hier im "Violinkonzert Nr.2" und in dem "Konzertstück für Violine und Orchester fis-moll,op.84".
VG,Maurice
Viola (14.06.2013, 18:27): Hallo Florestan,
Das MGG ist leider in vielen Punkten bei den Komponisten lückenhaft.
Hmm, also doch keine "Jahrhundertleistung der Musikwissenschaft" ?(
Wenn ich nicht extra in eine Bibliothek will - und mich der Grove-Tischenko dennoch interessiert, wie käme ich da ran? Stehen solche Auszüge auch im Netz? Würde gern erst lesen, dann hören.
Bei mir wird gleich diese CD laufen, heute eingetroffen, davor hatte ich sie nur als Kopie:
Ernst Krenek Klagegesänge des Jeremias - Lamentatio Jeremiae prophetae Rias Kammerchor (seinerzeit unter Marcus Creed)
Prädikat: unbedingt empfehlenswert :wink
Verabschiede mich mit den besten Wünschen für alle ins Wochenende Viola
Viola (14.06.2013, 18:28): sorry, doppelt - vielleicht löscht es ein guter Geist :)
Maurice inaktiv (14.06.2013, 18:33): Hallo,Viola!!
Du solltest Dich an die Deutsche Nationalbibliothek wenden.Dort kann man Dir wegen Literatur weiterhelfen.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (14.06.2013, 18:34): Original von Maurice André Ich möchte einfach nur klar stellen,dass ich NUR meine Meinung kund getan habe.Nicht mehr und auch nicht weniger.
Wenn es in Foren zu Auseinandersetzungen kommt, geht dem -von bewußten Provokationen mal abgesehen- meist eine Meinung voraus, die nicht als solche ausgedrückt wurde. In diesem Fall war der Satz "Wirklich was Neues hat der auch nicht ausgesagt" der Ausgangspunkt. Das ist eine Aussage, die eine Meinung als Tatsache hinstellt. Da ist Gegenwind vorprogrammiert. Bei mir hat sich ein Satz meines Rhetoriklehrers ganz tief eingeprägt: "Reden Sie von sich, dann sind Sie nicht angreifbar".
Florestan (14.06.2013, 18:37): Wenn ich nicht extra in eine Bibliothek will - und mich der Grove-Tischenko dennoch interessiert, wie käme ich da ran? Stehen solche Auszüge auch im Netz? Würde gern erst lesen, dann hören.
Hallo Viola
Ich kann Dir den Artikel einscannen. Schaff ich aber erst später oder Morgen.
Florestan
Maurice inaktiv (14.06.2013, 18:43): Wenn ich nicht extra in eine Bibliothek will - und mich der Grove-Tischenko dennoch interessiert, wie käme ich da ran? Stehen solche Auszüge auch im Netz? Würde gern erst lesen, dann hören.
Meine Info stammt von der Wikipedia-Seite.Dort wird wegen Literatur auf die Deutsche Nationalbibliothek hingewiesen.Das wird durchaus seine Gründe haben.
VG,Maurice
Viola (14.06.2013, 18:46): Oh Gott, das klingt ja geheimnisvoll ... So eine Art "Giftschrankkomponist"? Nee, Du, ich glaub nicht, dass ich mich nun extra an die Nationalbibliothek wende :D
Vielleicht hat Florestan diesen Grove - und kopiert mir freundlicherweise diese eine Seite.
Ansonsten - ... Mal gucken.
Jetzt binsch aber wirklich weg!! Herzliche Grüße an alle Viola
Maurice inaktiv (14.06.2013, 20:31): Oh Gott, das klingt ja geheimnisvoll
Unsinn!!Ich kann nur das schreiben,was man dort vorgeschlagen hat.
Bohuslav Martinu : Konzert für Oboe und Kleines Orchester,H.353, Konzert für Cembalo und Kleines Orchester,H. 246 & Konzert für Klavier und Orchester Nr.3, H.316 Supraphon
Bin zur Zeit an den Symphonien 2 & 3 dran. Nachher dann ab ins Bett...
Grüsse :hello Stefan
Maurice inaktiv (15.06.2013, 01:05): Du hast die mMn beste Nielsen-Einspielung Dir rausgesucht.Original auf DaCapo erschienen.Von dort stammt auch meine GE dieser tollen Sinfonien.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (15.06.2013, 01:07): Bei mir gabs auch noch die zweite CD von Fibich mit der 3.Sinfonie drauf.
Luigi Boccherini : Die Sinfonien,Vol.8 (G.520,G.522,G.500) CPO
Deutsche Kammerakademie Neuss/Johannes Goritzki
Eine wunderschöne Box mit vielen Entdeckungen,hervorragend eingespielt von der DKAN unter Johannes Goritzki.Die Aufnahmen stammen aus dem frühen 1990-er Jahren.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (15.06.2013, 07:12): Der Meister des Norderns erlebt bei mir eine -ich weiß nicht die wievielte- Renaissance.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61res7ykgXL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 4 a-Moll, Op. 62; Adelaide Symphony Orchestra, Arvo Volmer
Maurice inaktiv (15.06.2013, 07:53): Ich stelle mich dem heißen Wetter und spiele Musik aus Spanien :
Orquestra Simfonica de Barcelona i Nacional de Catalunya/Salvador Brotons
Enrique Granados kann man durchaus als einer der Gründer der spanischen klassischen Musik des späten 19.,frühen 20.Jahrhunderts bezeichnen.Zusammen mit dem etwas jüngeren Manuel de Falla (der aber Granados um 30 Jahre überlebt hat) wurde er zum Idol für alle nachfolgenden Komponisten wie Joqquim Rodrigo oder Ernesto oder Rodolfo Halffter.
Die hier von mir gehörten "Spanischen Tänze" wurden sein Durchbruch und sind im Grunde "Gegenstücke" zu den "Ungarischen Tänzen" von Brahms",den "Slawischen Tänzen" von Dvorak oder den "Lachnischen oder Morawischen Tänzen" von Janacek.
VG,Maurice
Jeremias (15.06.2013, 08:27): Heute früh zunächst:
Cetay (inaktiv) (15.06.2013, 08:59): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61bvVIHdOEL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Thamos, König in Ägypten; Jolanda Meneguzzer, Elena Zilio, Tommaso Frascati, Leonardo Monreale, Maria Grazia Marescalchi, Fernando Cajati, Orchestra Sinfonica e Coro di Torino della RAI, Carlo Maria Giulini
Maurice inaktiv (15.06.2013, 08:59): Ich bleibe zunächst einmal in Spanien.Jetzt ist der andere große Mann der spanischen Musik an der Reihe : Manuel de Falla!!
Manuel de Falla : Orchesterwerke Brilliant Classics Hier CD1 "La Vida Breve"
Orchestra Sinfonica "Simon Bolivar" de Venezuela/Eduardo Mata
Nun ist der zweite wichtige Komponist des neuzeitlichen Spanien an der Reihe.Eudardo Mata gehörte mit Enrique Batiz zu den besten Dirigenten des lateinamerikanischen Kontinentes.
De Falla war nach Granados der nächste Komponist aus Spanien,der es zu internationalem Ansehen gebracht hat.Er studiert u.a. bei Felipe Pedrell,der bei uns völlig unbekannt geblieben ist,aber der als DER Begründer der spanischen Nationalmusik galt.
De Fallas bekannteste Werke dürften "El amor brujo" (Der Liebeszauber) , "Noches en los jardines den Espana" (Nächte in spanischen Gärten-manchmal auch einfach Nächte in einem spanischen Garten übersetzt) und "El sombrero de tres picos" (Der Dreispitz) gewesen sein.
Sein wichtigster Schüler wurde Ernesto Halffter,zu dem ich später bestimmt auch noch kommen werde.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (15.06.2013, 09:52): Von da Falla nun zu Joaquin Rodrigo.Hier doe Vol.6 aus der hervorragenden Naxos-Reihe :
Orchesta Sinfónica de Castilla y León/Max Bragado Darman
J.Rodrigo hatte das große Glück,fast 100 Jahre alt zu werden (1901-1999).Man kann in seinem Falle duchaus sagen,dass er fast ein Jahrhundert lang der vielleicht wichtigste Wegweiser der modernen spanischen klassischen Musik war.
Seine zwei Kompositionen,die ihn weltbekannt machten waren das unvergessliche "Concierto de Aranjuez",was sogar Einzug in den Jazz durch die legendäre Interpretation durch Miles Davis mit Gil Evans 1959 möglich machte,ein Stück für die spanische Solo-Gitarre.
Das zweite Werk,"Fantasia para un gentilhombre" machte 1958 der Meistergitarrist Andrés Segovia berühmt,und sich gleich mit.
Auf dieser CD sind die Werke zeitlioch breit gefächert : 1926,1936,1976 und 1982 bedeuten runde 60 Jahre spanische Musikgeschichte.
Ich möchte hier unbedingt mit dem heutigen Tag die faszinierende Musik näherbringen,die man in Spanien,aber auch in Portugal und Südamerika komponiert hat und bis auf den heutigen Tag dort auch spielt.Gerade die spanische Musik wird sehr intensiv gepflegt und auch gelehrt,was ich selbst in Spanien erleben durfte,als ich dort Unten das große Vergnügen und die große Ehre hatte,sie mitspielen zu dürfen.
VG,Maurice
Lucanuscervus (15.06.2013, 10:30): ...zur Abwechslung mal nichts Russisches
Maurice inaktiv (15.06.2013, 11:30): Oh,wir sind mal EINER Meinung!!Welch ein Wunder!!!Ironie mal weg jetzt.Hier gebe ich Dir gerne recht.Allerdings bin ich bei Casella erst am Anfang angekommen.
Stücke für zwei Violinen und Klavier von Milhaud, Schostakowitsch u.a.
Lucanuscervus (15.06.2013, 11:56): Original von Maurice André Oh,wir sind mal EINER Meinung!!Welch ein Wunder!!!Ironie mal weg jetzt.Hier gebe ich Dir gerne recht.Allerdings bin ich bei Casella erst am Anfang angekommen.
Hast Du alle Aufnahmen von Naxos?
Nein, das ist mein erster sinfonischer Casella-Kontakt; dieser scheint mir aber ausbaufähig !
Bis jetzt kenne ich nur Ernestos Neffen Cristóbal Halffter, der mich noch nicht zu Begeisterungsstürmen hinreissen konnte und mit seinem Onkel wohl nur den Nachnamen gemeinsam hat...
(also seinerzeit als "kleiner Halffter" bekannt) :D
nichts für ungut... :hello
Maurice inaktiv (15.06.2013, 12:02): Nein, das ist mein erster sinfonischer Casella-Kontakt; dieser scheint mir aber ausbaufähig
Ah,ok...Bei mir auch,aber mit der Ersten seiner Sinfonien.Mal schauen,denn der spätere Stil muss moderner gewesen sein.
Bis jetzt kenne ich nur Ernestos Neffen Cristóbal Halffter, der mich noch nicht zu Begeisterungsstürmen hinreissen konnte und mit seinem Onkel wohl nur den Nachnamen gemeinsam hat...
Ich habe bis jetzt auch nur sowohl von Ernesto als auch RODOLFO Halffter (ich weiß gerade nicht,ob hier auch ein Verwandtschaftsverhältnis besteht) eine CD hier.Die CPO ist sehr schön geworden.
Ach,den Cristobal habe ich mit einer Marco Polo-CD auch hier.Die gefällt mir allerdings wieder recht gut.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (15.06.2013, 15:40): So,nach meinem kurzen Stadtaufenthalt gehts mit Julián Orbón weiter :
Orquesta Sinfonica del Principado de Asturias/Maximo Valdés
Orbón ist in der Discographie eindeutig unterrepräsentiert,bei uns auch völlig unbekannt.1940 wanderte er mit seinem Vater Benjamin,der ebenfalls Komponist war,nach Kuba aus.
Schon bald nach der Revolution durch Castro verließ er Kuba und ging ins Exil nach Mexiko.Ende 1963 zog er nach New York.Seine Heimat Asturien sollte er 1986 das letzte Mal sehen.
Orbóns Musik lebt einmal durch die Variation,aber auch von der gesamten spanischen Musiktradition vom Mittelalter bis hin zu de Falla und folkloristischer Elemente.Dazu kommen starke rhythmische Teile durch die Musik Südamerikas.
Ich muss gestehen,dass ich auf diese Musik "Lust" haben muss,aber auch die Zeit sie zu hören.
Orbón schreibt weitgehend tonal und harmonisch nachvollziehend,auch wenn es teilweise an die Grenzen geht.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (15.06.2013, 17:04): Nun läuft bereits Rodolfo Halffter :
Orquesta de la Communidad de Madrid/José Ramon Encinar Solistin : Maria Elena Barrientos (Klavier)
Rodolfo Halffter,1900 in Madrid geboren,besaß deutschstämmige Vorfahren.Sein weitgehendes autodidaktisches Musikstudium behielt Arnold Schönbergs Harmonie-Theorien ständig im Mittelpunkt.
Nach dem Bürgerkrieg wanderte er 1939 nach Mexiko aus,wo er in Mexiko City als Lehrer an der dortigen Konservatorium tätig wurde.Daneben wurde er Musikschriftsteller und Herausgeber einer Musikzeitschrift.
1987 starb er in Mexiko Stadt,geehrt mit zahlreichen Preisen im betagten Alter
Sein Neffe Cristobál wurde ebenfalls ein bekannter Komponist in Spanien.
Auch bei Halffter lässt sich der Einfluss Manuel de Fallas feststellen.Dazu kommen asymmetrische Akzente,häufige Taktwechsel und ein gewisser Einfluss von Strawinsky und Darius Milhaud.
Ab 1953 beschäftigte er sich auch mit seriellen Techniken,und war hier ein Pionier in Mexiko.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (15.06.2013, 17:58): Der Ausflug nach Spanien ist beendet.Ich bin inzwischen in Frankreich gelandet :
Albert Roussel : Sinfonie Nr.3 & Bacchus et Ariane,op.43 Naxos
Roxal Scottish National Orchestra/Stéphane Deneve
Hier sind die beiden heute am meisten gespielten Werke von ihm zu hören.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (15.06.2013, 18:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/511FaMQ6S1L._SL500_AA240_.jpg Georges Aperghis; Machinations - Spectacle musical pour 4 femmes et ordinateur; Sylvie Sacoun, Geneviève Strosser, Donatienne Michel-Dansac, Sylvie Levesque, Olivier Pasquet
Hier musste selbst der hartgesottene Neue Musik Jünger in mir alle Hörerwartungen und Gewohnheiten über Bord werfen. Faszination und der Wunsch mehr über Werk und Hintergründe zu erfahren, stellten sich dann sehr schnell ein.
Lucanuscervus (15.06.2013, 18:19): bei mir etwas gegen die Hitze:
Maurice inaktiv (16.06.2013, 17:47): Ja,Martinu wird auch immer mehr bei mir gehört.Es hat seine Zeit gedauert,aber auch hier kann ich Dir nur recht geben.
Wir haben doch ein paar Gemeinsamkeiten....
Bei mir läuft mal was mit Gesang,eine Seltenheit :
palestrina (16.06.2013, 22:37): Wow Maurice, hast du das überhaupt ausgehalten 1 ganze CD mit Gesang !
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (16.06.2013, 22:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KVlgzifRL._SL500_AA240_.jpg George & Ira Gershwin; Liederbuch (Orchestereinrichtung von Nelson Riddle); Ella Fitzgerald, Nelson Riddle Orchestra (1959)
palestrina (16.06.2013, 22:46): Eben aus der Oper gekommen , und nun nochmals auf die Ohren !
Andrei Shtogarenko (Andriy Shtoharenko) (1902-1992) - Symphonie Nr.6
fesselnd !
:hello
ab (17.06.2013, 00:08): Original von Cetay
Ich komme mir schon vor wie einer dieser füher-war-alles-besser Snobs, aber im Fall Sibelius ist es auch bei der Ersten wahr: Kajanus, Ehrling, Collins. Alles was danach kam (und von mir gehört wurde), verliert in meinen Ohren. :D
Maurice inaktiv (17.06.2013, 06:21): Heute zum Tagesbeginn Joao D.Bomtempo :
Geboren in Lassabon 1771,italienischer Herkunft,ab 1795 Solo-Oboist der Königlichen Kapelle in Lissabon,später u.a. in Paris und London tätig,war er ein Freund des italienischen Komponisten,Pianisten und Verlegers Muzio Clementi.
Seine wichtigsten Kompositionen waren fünf Klavierkonzerte,sein Requiem und seine Sinfonien,hier aber nur zwei.Früher ging man wohl von sechs Sinfonien aus,aber dies' scheint sich nicht bestätigt zu haben.
Die Erste verweist noch stark an Haydn und Mozart,die Zweite hingegen ist stilistisch deutlich romantischer und wirkt flüssiger als die Erste.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (17.06.2013, 07:51): Hallo Maurice, Ich hoffe du nimmst dir - trotzdem der Ernst des Lebens dich wieder hat :P- mal etwas Zeit und machst einen Faden über Komponisten aus Iberia auf, in den du die ganzen Kurzbeiträge reinkopierst; es wäre Schade, wenn die hier untergehen.
:hello
Ich höre jetzt Nordisches:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61bRJt1dCeL._SL500_AA240_.jpg Leif Segerstam; Streichquartett Nr. 6; Segerstam Quartet.
Mit läppschen 29 Opera nimmt sich das Quartettschaffen von Segerstam sehr bescheiden aus, zumindest gemessen an den 261 Sinfonien, die er bisher (Stand Februar 2013) geschrieben hat.
Agravain (17.06.2013, 09:14): Mein Morgen gehört dem frühen Vaughan Williams. Ich beginne mit seinem frühen Liederzyklus "On Wenlock Edge", der einen Text von A.E.Houseman vertont, der sich thematisch um einen mittelenglischen Höhenzug jenes Namens rankt:
Wer Rolfe Johnson vornehmlich als Bach- und Händel-Sänger im Kopf hat, der sollte sich unbedingt seine Interpretationen englischer Lieder anhören. Diese unverschämt günstige Aufnahme zeigt, was für ein kunstvoller, geistreicher und technisch unanfechtbarer Interpret von Liedern aus seiner Heimat er war.
Es folgt im Anschluss die "Vorstufe" zur Sea Symmphony - der Song for Chorus and Orchestra "Toward the Unknown Region", der das erste Ergebnis von Vaughan Wiliams' lebenslanger Auseinandersetzung mit den "Leaves of Grass" von Walt Whitman darstellt:
Royal Liverpool Philharmonic Choir Royal Liverpool Philharmonic Orchestra David Lloyd Jones
Darest thou know O soul, Walk out with me toward the unknown region, Where neither ground is for feet nor any path to follow?
:hello Agravain
Maurice inaktiv (17.06.2013, 09:55): Hallo Maurice, Ich hoffe du nimmst dir - trotzdem der Ernst des Lebens dich wieder hat Zunge raus - mal etwas Zeit und machst einen Faden über Komponisten aus Iberia auf, in den du die ganzen Kurzbeiträge reinkopierst; es wäre Schade, wenn die hier untergehen.
Wenn Du mir sagst wann,bist Du gut.....In den Pausen schaffe ich es gerade mal,kurz hier zu antworten....
VG,Maurice
Agravain (17.06.2013, 11:10): Viel näher als im "Caractacus", der ja als cantata firmiert, ist Elgar der Oper nicht gekommen, obwohl er sich immer wieder mit dem Gedanken trug, eine "echte" Oper zu komponieren. Es gab beispielsweise eine Reihe von Gesprächen mit Thomas Hardy, doch konnten sich die beiden Männer nicht auf ein Thema einigen. Erst am Ende seines Lebens begann Elgar zeitgleich mit seiner Arbeit an der dritten Symphonie, Material für eine Oper nach einem Stück Ben Johnsons zu skizzieren ("The Spanish Lady"). Sie wurden jedoch nie vollendet.
Gerhard Wimberger (geb.1923) - "Plays" (1975) für 12 Solo-Celli, Bläser & Schlagwerk
.... außergewöhnliche Besetzung, außergewöhnliches Werk !
Komponiert "auf Anregung" Herbert von Karajans (Dirigent der UA) für die Cellisten der Berliner Philharmoniker....
:hello
palestrina (17.06.2013, 15:37): Bei schönstem Sonnenschein , die passende Musik ! Josef Suk "Ein Sommermärchen" op.29 . Wunderschön , die Hymne an die Sonne im 2ten Satz , und in diesem op. zeigt sich Suk am deutlichsten von seiner Impressionistischen Seite !
Cetay (inaktiv) (17.06.2013, 18:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XewVa510L._SL500_AA240_.jpg "Tres Sinfonías" Jesús Torres; Sinfonía; Orquesta de Radio Televisión Española, Adrian Leaper David del Puerto; Sinfonía No. 1 "Boreas"; Finnish Radio Symphony Orchestra, Sakari Oramo Jesus Rueda; Sinfonía No. 1 "Laberinto"; Joven Orquesta Nacional de España, Ernest Martínez-Izquierdo
Lisa Milne, Sopran Anthony Rolfe Johnson, Tenor Graham Johnson, Klavier The Duke Quartet
:hello Agravain
Maurice inaktiv (17.06.2013, 19:57): Oh,hier haben sich ja noch einige "Spanier" eingefunden.Liegt das am Wetter,oder was ist passiert?Freut mich....
VG,Maurice
miclibs (17.06.2013, 20:23): Original von Maurice André Oh,hier haben sich ja noch einige "Spanier" eingefunden.Liegt das am Wetter,oder was ist passiert?Freut mich....
VG,Maurice
Naja, ein bisschen mitmachen ist doch schön !
Ich denke aber auch an einen Dänen-Abend mit Hans Abrahamsen, Per Nörgard, Allan Petterson etc... :D
Maurice inaktiv (17.06.2013, 20:30): ch denke aber auch an einen Dänen-Abend mit Hans Abrahamsen, Per Nörgard, Allan Petterson etc...
Die würden vielleicht die Hitze ein wenig vertreiben....Eigentlich müsste ich Carlos Chavez hören,passend zur Südamerikanischen Hitze.....
Könntest Du bitte etwas über spanische Moderne im entsprechenden Thread beitragen?Das wäre echt klasse!!Danke schon mal im voraus.
VG,Maurice
palestrina (17.06.2013, 21:06): Ich bin dann dochmal der Spielverderber ! Bei mir gibt es Strauss Historisch mit Sir Thomas Beecham . Schlussszenen aus Elektra und Ariadne auf Naxos: Elektra ab, "Was willst du ,fremder Mensch ?" Mit Erna Schlüter , Paul Schöffler ,Lijuba Welitsch '47 Ariadne ab, "Ein schönes Wunder" Mit Maria Cebotari, Karl Friedrich, Margaret Field-Heyde '47 Royal Philharmonic Orchestra Super Aufnahme gut Remastert von M.Obert-Thorn
Jürgen (18.06.2013, 08:27): http://coverstatic.s3-website-sa-east-1.amazonaws.com/cover/5/8/3/9/1795705_350.jpg
Wagner: 2.Hälfte des Vorspiels der Götterdämmerung Kirsten Flagstad, Lauritz Melchior, San Francisco Opera Orchestra, Edwin McArthur, 1939 Ach, welche Stimmen. Aber auch eine recht nachlässige Orchesterbehandlung. Wären die beiden doch 25 Jahre jünger gewesen und hätten mit Solti den Ring aufgenommen.
palestrina (18.06.2013, 14:27): Hallo Jürgen ! Was soll man danach bloß noch hören ? Diese hier: Ich lasse mal Della Casa aus, somit ist das meine Favorit Aufnahme !
ab (18.06.2013, 16:09): äh, mit "kühl" ist mein Zimmer mit dem Computer gemeint, nicht die extreme Interpretation des Hagen Quartetts :D
ab (18.06.2013, 16:11): Original von Cetay Der Meister des Norderns erlebt bei mir eine -ich weiß nicht die wievielte- Renaissance.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61res7ykgXL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 4 a-Moll, Op. 62; Adelaide Symphony Orchestra, Arvo Volmer
Schätzt auch Du diese GA? :thanks
Florestan (18.06.2013, 18:38): Original von palestrina Hallo Jürgen ! Was soll man danach bloß noch hören ? Diese hier: Ich lasse mal Della Casa aus, somit ist das meine Favorit Aufnahme !
Die Janowitz bringt es in den Höhen traumhaft heraus, da ist sie absolute Stitze (im wahrsten Sinne des Wortes). Aber in den tieferen Lagen klingt es eher dumpf und kehlig. Da hat sie hörbar Mühe. Das letzte Lied "Im Abendrot" spielt Karajan viel zu schnell. Er ist hier über 1 Minute schneller als Szell. Das muss sanft strömen. Für mich ist neben Norman die Schwarzkopf mit Szell die gelungendste Aufnahme.
Florestan
Maurice inaktiv (18.06.2013, 18:58): Bei mir bereits :
National Symphony Orchestra of Ireland/Adrian Leaper
VG,Maurice
miclibs (18.06.2013, 19:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61qKpc8JPPL.jpg JOSÉ MARÍA SÁNCHEZ-VERDÚ (1968): Hekkan II (Trío IV). Trío III (Como un soplo de luces y sombras). LAURA VEGA (1978): Homúnculo, sombrajo de la redención humana. PEDRO LARROSA GUILLÉN (1972): Trío con clarinete (Eduardo Raimundo, clarinete en si b y clarinete bajo). ENRIQUE BUSTO (1974): Memorias del silencio. JUAN CRUZ GUEVARA (1972): Camaieü. FERNANDO GARCÍA MÁRQUEZ (1960): Ecos de tres voces en tinieblas. FERNANDO VILLANUEVA (1976): El amor infinito (Estudio para violín y violonchelo)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41rxCfLtvvL._SX355_.jpg RAMON LAZKANO Wintersonnenwende1-4/ Errobi 1/ Egan 1,2 Ensemble Recherche
hörte bzw. höre soeben die ersten beiden rasumowsky quartette aus dieser heute gekommenen box: nicht umsonst eine der referenzen in sachen beethoven quartette. bin hin und weg. grandios.
Cetay (inaktiv) (18.06.2013, 21:06): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PaoWgMX7L._SL500_AA240_.jpg Louis Spohr; Streichquartette Vol. 3; New Budapest Quartett No. 1 C-Dur Op. 4/1 No. 2 c-Moll Op. 4/2 No. 5 D-Dur Op. 15/2
palestrina (18.06.2013, 21:44): Der konnte Mozart singen, eine wunderbare Stimme , mit viel Ausdruck !
Cetay (inaktiv) (18.06.2013, 22:09): Original von ab Original von Cetay Der Meister des Norderns erlebt bei mir eine -ich weiß nicht die wievielte- Renaissance.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61res7ykgXL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 4 a-Moll, Op. 62; Adelaide Symphony Orchestra, Arvo Volmer
Schätzt auch Du diese GA? :thanks
So richtig habe ich ihre Vorzüge noch nicht entdeckt. Positiv fällt auf, dass die Blechbläser sehr prägnant und trotzdem gut in den Orchesterklang integriert sind. Aber die Streicher haben mir etwas zu viel Schmelz. Die großen zwingenden Zusammenhänge und eine klare interpretatorische Linie konnte ich bei keiner der bislang gehörten (1. 4. und 5.) Sinfonien hören, im Gegenteil: Die Fünfte zieht sich gefühlt streckenweise ziemlich dahin und die Vierte kommt mir gar ganz indifferent vor. Wenn etwa im Largo nach langer, umwegsreicher Vorbereitung endlich das Haupthema durchbricht, dann geschieht das hier wie beiläufig und ohne spannungslösende Wirkung. Es gibt extreme Interpretationsansätze von der Hollywood-reifen Quasi-Bearbeitung bis zur Un-Interpretation und von der röntgenographisch-strukturellen Ausleuchtung bis zur mystizistischen Vernebelung. Und es gibt viele, die sich irgendwo in diesem Spannungsfeld bewegen. Volmer verorte ich in der Mitte, aber nicht im positiven Sinn. Er hat für mich von allem zu wenig.
palestrina (18.06.2013, 22:58): Jetzt gehe ich noch auf die Insel, zum Orpheus Britannicus 2 !
Cetay (inaktiv) (19.06.2013, 06:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51WZLXXrOHL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 1; Chamber Orchestra of Europe, Paavo Berglund
Cetay (inaktiv) (19.06.2013, 07:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51o%2BymxE65L._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 1 e-Moll, op. 39; Bournemouth Orchestra, Paavo Berglund
Die Frage, die sich sofort aufdrängt: Das soll derselbe Dirigent wie oben sein?
palestrina (19.06.2013, 07:29): Der Reihe nach, erst Tschaikowsky, dann Sibelius !
Jürgen (19.06.2013, 10:52): Original von Florestan Original von palestrina Hallo Jürgen ! Was soll man danach bloß noch hören ? Diese hier: Ich lasse mal Della Casa aus, somit ist das meine Favorit Aufnahme !
Die Janowitz bringt es in den Höhen traumhaft heraus, da ist sie absolute Stitze (im wahrsten Sinne des Wortes). Aber in den tieferen Lagen klingt es eher dumpf und kehlig. Da hat sie hörbar Mühe. Das letzte Lied "Im Abendrot" spielt Karajan viel zu schnell. Er ist hier über 1 Minute schneller als Szell. Das muss sanft strömen. Für mich ist neben Norman die Schwarzkopf mit Szell die gelungendste Aufnahme.
Florestan
Mir ist auch Norman/Masur die liebste Aufnahme, mit Abstand auch die langsamste. Für das Abendbrot braucht sie 10 Minuten, das ist Weltatem, kein Stück gedehnt.
ab (19.06.2013, 15:51): Original von Cetay Original von ab Original von Cetay Der Meister des Norderns erlebt bei mir eine -ich weiß nicht die wievielte- Renaissance.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61res7ykgXL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 4 a-Moll, Op. 62; Adelaide Symphony Orchestra, Arvo Volmer
Schätzt auch Du diese GA? :thanks
wie beiläufig und ohne spannungslösende Wirkung. Volmer hat für mich von allem zu wenig.
Danke für diese Rückmeldung! Mich begeistert gerade Volmers Ansatz, nicht Spannungen hineinzuinterpretieren, wo vielleicht keine sind. Vieles der Musik Sibelius' mutet mir wie nach Bierdumpfheit an, in der man spannungsfrei vor sich hindämmert, bis dann plätzlich wieder ein Faden auftaucht, dem man seine Konzentration kurz zuwendet, bis diese Asnpannung wieder sich verflüchtigt. Das kenn' ich sonst ansatzweise nur von Bernstein aus Wien; wo es mir aber weniger dem Konzept geschuldet scheint. :W
Und Ja: die Streicher sind natürlich nicht die eines Weltklasseorchesters; aber immerhin von deutlich schönerem Ton als was man so vieles in Deutschland zu hören bekommt. Bei der Klangbalace zu den Bläsern muss ich Dir voll und ganz zustimmen. Wenn ich nicht schon Volmer im Konzert gehört hätte, würde ich davon ausgehen, dass es an exzellenten Tontechniker und nicht an seinem Dirigat liegt: Aber Volmer ist ein Klangbalance-Meister besonderer Güte! :hello
ab (19.06.2013, 16:05): Original von uhlmann http://www.jpc.de/image/w220/front/0/5099970441321.jpg
hörte bzw. höre soeben die ersten beiden rasumowsky quartette aus dieser heute gekommenen box: nicht umsonst eine der referenzen in sachen beethoven quartette. bin hin und weg. grandios.
Ich dachte, die Konzerthausmitschnitte, nicht aber die Studioaufnahmen gelten als Referenz. Und gerade dem unliebevollem Cellobeginn beim op.59/1 kann ich beim ABQ rein gar nichts abgewinnen; 59/3 finde ich aber gaaanz topp! :hello
ab (19.06.2013, 16:11): in der Bücherei ausgeliehen, wird diese CD schnurstracks wieder zurückgehen. (Was für ein schönes Wort doch entgegen der Interpretation mit mir fehlender musikalischer Tiefe)
Choeur De Chambre Les Eléments & Orchestre National de Lyon Cond.: Lawrence Foster
VG,Maurice
uhlmann (19.06.2013, 18:32): Original von ab Original von uhlmann http://www.jpc.de/image/w220/front/0/5099970441321.jpg
hörte bzw. höre soeben die ersten beiden rasumowsky quartette aus dieser heute gekommenen box: nicht umsonst eine der referenzen in sachen beethoven quartette. bin hin und weg. grandios.
Ich dachte, die Konzerthausmitschnitte, nicht aber die Studioaufnahmen gelten als Referenz. Und gerade dem unliebevollem Cellobeginn beim op.59/1 kann ich beim ABQ rein gar nichts abgewinnen; 59/3 finde ich aber gaaanz topp! :hello
als ich vor dem kauf im netz stöberte, habe ich quasi nur euphorische rezensionen gefunden.
habe gerade eben den von dir erwähnten "unliebevollen" cellobeginn von 59/1 mit dem abq und dem guarnieri (brilliant) gehört - stimmt, beim abq klingt das tatsächlich sehr nüchtern. auf solche "kleinigkeiten" achte ich aber meist weniger, denn ich kenne diese stücke einfach nicht gut genug. ich achte eher auf die "große linie", das zusammenspiel, die balance zwischen den instrumenten, solche dinge. und da finde ich das abq schon großartig.
Bohuslav Martinu : Rhapsodie für großes Orchester,"Sinfonie Concertante" Concerto Grosso für Kammerorchester,u.a. Supraphon
Tschechische Philharmonie Prag / Jiri Belohlávek
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (19.06.2013, 23:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51B7mFtbGqL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 1 e-Moll, op. 39; Helsinki Philharmonieorchester, Paavo Berglund
Berglund zum Dritten. Zeitlich liegt die Aufnahme zwischen Bournemouth und COE. Wenn sie interpretatorisch ebenso dazwischen liegt und die Stärken vereint, könnte sich das als eine große Sache erweisen.
palestrina (20.06.2013, 00:29): Das wird meine Nachtmusik !
Muzio Clementi : Die Sinfonien : CD-Nr.2,Sinfonien Nr.3 & 4 ASV
Philharmonia Orchestra / Francesco D'Avalos
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (20.06.2013, 06:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TiR1h3eeL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 1 e-Moll, op. 39; Gothenburg Symphony Orchestra, Neeme Järvi
ab (20.06.2013, 08:24): Original von uhlmann Original von ab Original von uhlmann http://www.jpc.de/image/w220/front/0/5099970441321.jpg
hörte bzw. höre soeben die ersten beiden rasumowsky quartette aus dieser heute gekommenen box: nicht umsonst eine der referenzen in sachen beethoven quartette. bin hin und weg. grandios.
Ich dachte, die Konzerthausmitschnitte, nicht aber die Studioaufnahmen gelten als Referenz. Und gerade dem unliebevollem Cellobeginn beim op.59/1 kann ich beim ABQ rein gar nichts abgewinnen; 59/3 finde ich aber gaaanz topp! :hello
als ich vor dem kauf im netz stöberte, habe ich quasi nur euphorische rezensionen gefunden.
habe gerade eben den von dir erwähnten "unliebevollen" cellobeginn von 59/1 mit dem abq und dem guarnieri (brilliant) gehört - stimmt, beim abq klingt das tatsächlich sehr nüchtern. auf solche "kleinigkeiten" achte ich aber meist weniger, denn ich kenne diese stücke einfach nicht gut genug. ich achte eher auf die "große linie", das zusammenspiel, die balance zwischen den instrumenten, solche dinge. und da finde ich das abq schon großartig.
Bei der Intrumentenbalance lässt sich auch schwerlich besseres vorstellen: Wie aus einem Guss! :down
:hello
ab (20.06.2013, 08:26): Alexander Lazarevich Lokshin Symphony No.1 (Requiem) (1957) Orchestre national de France Rudolf Barshai, Paris, 1992
palestrina (20.06.2013, 09:02): Immer wieder gerne gehört , Klemperer und Bruckners 6te !
palestrina (20.06.2013, 10:44): Jetzt die 6te von Sibelius mit Sanderling , ich mag seine Interpretationen der Symphonien sehr, bevor ich die Box erstand hatte ich nur die 2te und 3te und dann fand ich dieses Super-Schnäppchen bei 2001 für unter 5€ !
Es gibt so Überraschungen - schon wieder eine :) Ähnlich Schuberts "Freunde von Salamanka", ich würd fast sagen, diese Einspielung hier ist noch beeindruckender, sowohl Werk als auch Interpretation. SAGENHAFT. Selbst für einen Hummel-Freund wie mich.
:times10
palestrina (20.06.2013, 18:28): Eine kurzweilige Oper, mit tollen Ensembles , denn es gibt nur 2 Arien und eine Romanze ! Die Oper ist der gelungene Versuch italienische Oper mit der Wiener Klassik zu verbinden. Die Uraufführung war in deutscher Sprache und wurde erst später mit einem italienischen Text versehen ! Unbedingt EMPFEHLENSWERT , Weiterhin viel Freude beim hören Viola !
LG palestrina
palestrina (20.06.2013, 18:54): Aus der Barshai Box die 5te von Shostakovich.
Ganz frisch ausgepackt sind hier drei Werke zu hören,die Janacek so nicht geschrieben hat.Es sind alles Arrangements.Die ersten Beide Werke wurden von bedeutenden tschechischen Dirigenten geschrieben,die auch als Kenner nicht nur der Musik ihrer Landsleute an sich,sondern auch von Janecek waren (darunter Vaclav Talich und Vaclav Smetacek).
VG,Maurice
Viola (20.06.2013, 20:40): Original von palestrina Eine kurzweilige Oper, mit tollen Ensembles , denn es gibt nur 2 Arien und eine Romanze ! Die Oper ist der gelungene Versuch italienische Oper mit der Wiener Klassik zu verbinden. Die Uraufführung war in deutscher Sprache und wurde erst später mit einem italienischen Text versehen ! Unbedingt EMPFEHLENSWERT , Weiterhin viel Freude beim hören Viola !
LG palestrina
Danke, Palestrina, freu mich, dass Du als Opernfreak ... Das auch so empfindest. Ich habe das Werk jetzt schon zwei mal gehört, große Klasse. Auch die Sänger. Es stimmt im wahrsten Sinne des Wortes einfach alles. Deutsche Sprache wär nicht schlecht - die gab's aber nur zu Hummels Zeiten, nehm ich an? :( Oder lohnt es sich, auf die Suche zu gehen? Hast Du selbst schon irgendeine Aufführung live erlebt? Viele Grüße Viola
Viola (20.06.2013, 20:50): Was ich jetzt noch höre - auch zum zweiten Mal:
Das Cellokonzert von Miaskowski in der Interpretation von Mischa Maisky - :down
Aber auch Prokofjews Sinfonia concertante. Unbedingt hörenswert.
Guten Abend allen noch! Viola
palestrina (20.06.2013, 21:27): Hallo Viola ! Leider habe ich noch keine Aufführung gesehen, aber es wird ja sehr selten bzw.gar nicht gespielt ! Die UA fand 1810 in Wien statt in deutscher Sprache, und die revidierte in Weimar 1821 in italienischer Sprache ! Es war sein erfolgreichstes Bühnenwerk !
Oistrachs letzte Aufnahme von Brahms' gewaltigem Aufriss.
palestrina (20.06.2013, 21:42): Diese ungemein heroische Oper , hörte ich am Sonntag im Opernhaus FFM , es wird in französisch gesungen , die einzige GA ist diese . Eine super Aufnahme , aber teuer ! Wer trotzdem Interesse hat, es lohnt sich . Wenn ich eine Oper live gesehen habe , muss ich das hinterher immer wieder hören , so wie jetzt ! Und Abends Oper hören ist am schönsten !
Alberto Ginastera : Estancia,op.8, Concerto pour harpe,op.25, glosses sobre temes de pau casals,op.4 & panambi,op.1b
Orchestre National de Lyon/David Robertson + Solistin : Isabelle Moretti (Harfe)
Alberto Ginastera (1916-1983) wurde in Bueons Aires geboren.Seine Ausbildung erhielt er am Konservatorium von ebendort,bevor er in La Plata das Konservatorium gründete und auch leitete.
Der 1971 nach Genf übersiedelnde Komponist schrieb u.a. eine Sinfonie,vier opern,zwei Ballette,zwei Klavier&Cellokonzerte,jeweils ein Violin&Harfenkonzert soSeine Werke verbinden traditionelle Rhythmen argentinische Folklore mit der modernen Harmonik der zeitgemäßen klassischen Musik zu einem eigenen Stil.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (20.06.2013, 22:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PvYXMOOiL._SL500_AA240_.jpg Justin Rubin; Nostalgia; Jefferson Campbell (Fagott), Patrick O'Keefe (Klarinette), Shannon L. Wettstein (Klavier), Gene Koshinski (Percussion, Marimba, Vibraphon), Josh Aerie (Cello), Samuel Black (Orgel) Night Song for Noa für Klarinette, Fagott und Klavier Bagatellen für Fagott und Marimba Nostalgia für Fagott und Klavier Variationen über Nun komm', der Heiden Heiland für Klarinette und Klavier Récitative Styrienne für Fagott solo Il momento lussureggiante per tre musicisti für Klarinette, Vibraphon und Klavier Boutadettas für Fagott und Klavier Nouveaux Estampies für Klarinette und Fagott Un piccolo duetto di basso für Fagott und Cello Hocket in Your Pocket für Fagott und Percussion Un temps calme für Fagott und Orgel
miclibs (20.06.2013, 23:05): ...zur Nacht auch noch was spanisches, mainstream-mäßiges... :D
http://3.bp.blogspot.com/-c12p0B0-S7M/UWhHM8mAqnI/AAAAAAABdz8/YctUNIBM1SM/s400/guerrero-zayin+portada.PNG 1 Zayin I (1983) trio 2 Zayin II (1989) trio 3 Zayin III (1989) trio 4 Zayin IV (1994) cuarteto 5 Zayin V (1995) trio 6 Zayin VI (1996) violín 7 Zayin VII (1996-97) cuarteto 8 Pequeño Zayin VIIb (1997) trio
Cetay (inaktiv) (20.06.2013, 23:26): Ich bleibe auf dem viel geschmähten Territorium der Neoklassik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KtMlk9ntL._SL500_AA240_.jpg Ponder Nothing; Susan Fancher (Saxophon) Steve Reich; New York Counterpoint (arr. Fancher); + Mark Engelbregtson (Saxophon) Giacinto Scelsi; 3 Pezzi Mark Engelbregtson; She Sings, She Screams für Altsaxophon und Tonband Ben Johnston; Ponder Nothing (arr. Fancher) Wolfram Wagner; Altsaxophonsonate; + Yoko Yamada (Klavier)
Cetay (inaktiv) (21.06.2013, 05:23): Ich ziehe mit 3 Minuten Rückstand und Sibelius nach. :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51vrXtphFcL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 1 e-Moll, op. 39; San Francisco Symphony Orchestra, Herbert Blomstedt
Jürgen (21.06.2013, 07:59): Original von Maurice André Bei mir gibts es mal wieder ein lateinamerikanisches Programm heute Abend:
Alberto Ginastera : Estancia,op.8, Concerto pour harpe,op.25, glosses sobre temes de pau casals,op.4 & panambi,op.1b
Orchestre National de Lyon/David Robertson + Solistin : Isabelle Moretti (Harfe)
Alberto Ginastera (1916-1983) wurde in Bueons Aires geboren.Seine Ausbildung erhielt er am Konservatorium von ebendort,bevor er in La Plata das Konservatorium gründete und auch leitete.
Der 1971 nach Genf übersiedelnde Komponist schrieb u.a. eine Sinfonie,vier opern,zwei Ballette,zwei Klavier&Cellokonzerte,jeweils ein Violin&Harfenkonzert soSeine Werke verbinden traditionelle Rhythmen argentinische Folklore mit der modernen Harmonik der zeitgemäßen klassischen Musik zu einem eigenen Stil.
VG,Maurice
Da hast Du mich auf was gebracht.
Daher nun von Ginastera das Klavierkonzert Nr.1 Op.28, Batiz/Tarrago 1989
Cantus Arcticus (21.06.2013, 13:06): Original von palestrina Als Gute Nacht Musik , habe ich mir die Jungfrau und die Sinfoniette von Zemlinsky gewählt !
Zwischen der 2ten und 3ten liegen 30 Jahre und das hört man deutlich !
palestrina (21.06.2013, 16:32): Nachtrag zu AHO !
Hallo Nordolf , deine Beschreibung der 12ten , trifft den berühmten Nagel auf den Kopf, ganz außergewöhnliche Musik ! Die CD lag da so einsam herum für ein paar müde €, und ich dachte probier es mal !
LG palestrina
palestrina (21.06.2013, 17:45): Diezwei Brocken muss ich nun verdauen, deshalb gibt es nun die Wesendonk Lieder mit Streichsextett , kannte ich auch noch nicht ! Und auf der CD ist das Streichquintett von Bruckner ,arrangiert für Streichsextett! Hallo ihr Kammermusikfans , das hat mir ziemlich gut gefallen, vor allem der 3te Satz das Adagio !
Ich habe mit der Ersten und den beiden Orchesterstücken weniger Probleme,aber bei der Siebten komme ich an meine Grenzen,obwohl es nicht wirklich extrem modern zugeht.
Pierre Boulez - (CD12) Le Marteau Sans Maitre/Le Soleil des eaux, 2# version
http://pixhost.me/avaxhome/2008-04-24/New_cover.jpg Elliott Carter - 5th String Quartet/ 90+, for piano/Sonata for cello and piano/ Figment for solo cello/ Duo for violin and piano/ Fragment for String Quartet
...ich lass es mir gutgehen mit Boulez und Carter... :D
palestrina (21.06.2013, 22:00): Das muss ich jetzt nochmals hören !
Ich habe mit der Ersten und den beiden Orchesterstücken weniger Probleme,aber bei der Siebten komme ich an meine Grenzen,obwohl es nicht wirklich extrem modern zugeht.
VG,Maurice
...ich finde gerade die Siebte sehr gelungen - vor allem lädt sie zum "öfter Hören" ein ! Vielleicht noch einen Versuch wert ?
Maurice inaktiv (22.06.2013, 05:49): ...ich finde gerade die Siebte sehr gelungen - vor allem lädt sie zum "öfter Hören" ein ! Vielleicht noch einen Versuch wert ?
Das werde ich auch tun!!Es sollte ja auch nur als erste Reaktion nach dem Hören der CD gedacht sein.Vielleicht hat in diesem Falle die Kombination bei MIR nicht gepasst.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (22.06.2013, 06:11): Heute Morgen gibts zum Start die CD2 aus der Michael-Haydn Box von CPO:
Christine Schornsheim spielt Werke von Antonio Rosetti,Ernst Wilhelm Wolf und Johann Gottlieb Naumann.Mit dabei ist die Berliner Barock Compagney.AD: 2000
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (22.06.2013, 07:44): Vergleichshören des 1. Satzes:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BlsoiDldL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/41zj3kkM0mL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51CzxuRsnSL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie No. 1 e-Moll, Op. 39; Lathi SO, Osmo Vänskä // City of Birmingham SO, Sakari Oramo // Island PO, Petri Sakari
Cetay (inaktiv) (22.06.2013, 08:33): Weiter im Text (wieder nur jeweils der 1. Satz):
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ojpWJpTXL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51G32%2BqkvsL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/516IrE1%2BbLL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie No. 1 e-Moll, Op. 39; New York Philharmonic, Thomas Beecham // Boston SO, Colin Davis // London SO, Colin Davis
Maurice inaktiv (22.06.2013, 08:42): Guten Morgen,mein lieber Kollege Cetay!!Ich bin gespannt,was Du hier für Erfahrungen gesammelt hast,was den Sibelius angeht.
Vielleicht postest Du es aber dann Hinten im Sibelius-Thread rein,das wäre klasse!!Danke Dir schon jetzt fürs Hören!!
Bei mir gab es heute auch mal wieder Barockmusik zu hören :
Neal Davies - Saul Andreas Scholl - David Mark Padmore - Jonathan Susan Gritton - Merab Nancy Argenta - Michal Paul Agnew - High Proes / Witch of Endor Jonathan Lemalu - Ghost of Samuel
Angus Smith, Julian Clarkson, Tom Phillips, Susan Hemington Jones
palestrina (22.06.2013, 10:46): Bei dem schönen Wetter , gab es bis jetzt "Ein Sommermärchen" Op.29 von Josef Suk ! Wunderbare Musik vom Anfang des 20ten Jahrhunderts !
Cetay (inaktiv) (22.06.2013, 11:24): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51G32%2BqkvsL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 42; Boston SO, Colin Davis
Ich bin völlig perplex. Irgendwie ist dieser Zyklus bislang unter meinem Radar durchgeflogen, dabei entspricht Davis meinem Ideal fast vollkommen. Nachdem, was ich probeweise gehört habe (1. Satz der Ersten, die komplette Zweite, Largo der Vierten, erster Satz der 5.) scheint mir das vor allem als Zyklus ganz exzellent sein. Bei den Einzelwerken gibt es hier und da im Vergleich sicher noch Überzeugenderes, aber für das viel interessantere Vergleichshören von 1-7 nehme ich mir jetzt Davis vor.
Wolfgang Rihm (*1952) Konzert in einem Satz for violoncello and orchestra (2005/2006)
Ernst Toch (1887–1964) Konzert für Violoncell und Kammerorchester (1925)
Agravain (22.06.2013, 11:34): Zu Beginn seiner Komponistenlaufbahn hat Vaughan Williams vornehmlich Lieder komponiert. Die ihn inspirierenden Texte stammen aus Dante Gabriel Rosettis Sonettenzyklus "The House of Life". Diesen Titel trägt dann auch VWs erster Liederzyklus. Die Kantate "Willow-Wood", die einige Jahre später entstanden ist, greift erneut auf Rossettis Gedichte zurück.
Ralph Vaughan Williams: The House of Life*, Willow-Wood
Roderick Williams Iain Burnside, Klavier* Royal Liverpool Philharmonic Choir Royal Liverpool Philharmonic Orchestra David Lloyd-Jones
:hello Agravain
Maurice inaktiv (22.06.2013, 11:43): Ich bin völlig perplex. Irgendwie ist dieser Zyklus bislang unter meinem Radar durchgeflogen, dabei entspricht Davis meinem Ideal fast vollkommen.
Ich finde seinen späteren Zyklus absolut erstklassig gelungen.Er hat aber die Sinfonien noch einmal eingespielt,nämlich live mit dem LSO :
Nordolf (22.06.2013, 17:37): Original von palestrina Nachtrag zu AHO !
Hallo Nordolf , deine Beschreibung der 12ten , trifft den berühmten Nagel auf den Kopf, ganz außergewöhnliche Musik ! Die CD lag da so einsam herum für ein paar müde €, und ich dachte probier es mal !
LG palestrina
Danke Palestrina für die Blumen! Eine intensivere Beschäftigung mit Ahos Werk steht bei mir allerdings immer noch aus...
Ich bleibe derweil bei Bax und tauche wieder ein ins Reich der Barden, Druiden, Feen und Elfen:
Das ist wirklich eine ganz hervorragende Einspielung des Werkes, die Edward Downes im März 1993 eingespielt hat. Insgesamt ein vielleicht etwas im Schatten anderer britischer Dirigenten stehend, ist Downes zwar nicht unbedingt als eifriger Verfechter Elgars aufgetreten, dafür hat er sich mit seinem Einsatz u.a. für das Orchesterwerk Glières und Respighis (Chandos) einen sehr guten Namen als INterpret spätestromantischen Repertoires gemacht. Wer also nicht viel Geld für Elgars Zweite ausgeben und dennoch eine Spitzenaufnahme besitzen möchte, der ist hier mE richtig. Beim Hören bedauere ich immer dass es nicht mehr Elgar von Downes gibt...
:hello Agravain
Nordolf (22.06.2013, 18:26): Ich bleibe bei englischer Spätromantik mit mystizistischer Neigung im Kammerformat:
Cellosonate in b-Moll Hamabdil für Cello und Harfe Cellosonate in fis-Moll Pibroch für Cello und Harfe Sonate in g-Moll für Cello solo Elegiac Poem für Cello und Piano
Cello: Andrew Fuller Piano: Michael Dussek Harfe: Lucy Wakeford 2000
Genauso süffig wie seine Orchesterwerke ist auch Bantocks Kammermusik...
Maurice inaktiv (22.06.2013, 18:32): Das ist wirklich eine ganz hervorragende Einspielung des Werkes, die Edward Downes im März 1993 eingespielt hat
Absolut richtig!!Ich schätze alle drei Einspielungen von Naxos,was Elgar angeht.
VG,Maurice
Nordolf (22.06.2013, 18:37): Original von Agravain
Edward Elgar: Symphonie Nr. 2 Es-Dur, op. 63
BBC Philharmonic Sir Edward Downes
Das ist wirklich eine ganz hervorragende Einspielung des Werkes, die Edward Downes im März 1993 eingespielt hat. Insgesamt ein vielleicht etwas im Schatten anderer britischer Dirigenten stehend, ist Downes zwar nicht unbedingt als eifriger Verfechter Elgars aufgetreten, dafür hat er sich mit seinem Einsatz u.a. für das Orchesterwerk Glières und Respighis (Chandos) einen sehr guten Namen als INterpret spätestromantischen Repertoires gemacht. Wer also nicht viel Geld für Elgars Zweite ausgeben und dennoch eine Spitzenaufnahme besitzen möchte, der ist hier mE richtig. Beim Hören bedauere ich immer dass es nicht mehr Elgar von Downes gibt...
:hello Agravain
Diese Einspielung wurde eben auf meinem Wunschzettel notiert. Das Dirigat von Downes schätze ich sehr. Ich vergleiche ihm immer mit unserem deutschen Werner Andreas Albert. Beide werden keinen Preis gewinnen, wenn es um Feurigkeit oder straffes Musizieren geht. Aber sie haben ein wunderbares Gespür für weiche, dunkle und satte Klangfarben.
:hello Nordolf
Maurice inaktiv (22.06.2013, 18:44): Auf "Etappen" höre ich gerade diese schöne CD :
Henry Vieuxtemps : Fantasia appassionata,op.35 , Ballade et Polonaise, op.38 , Fantaisie Caprice,op.11 & Greeting to Ame- rica,op.56 Naxos
Misha Keylin spielt wunderbar auf allen Naxos-Einspielungen,so auch hier.Ich kann die drei CDs aus der Vieuxtemeps-Serie nur wärmstens empfehlen.
VG,Maurice
Agravain (22.06.2013, 18:45): Original von Nordolf Diese Einspielung wurde eben auf meinem Wunschzettel notiert. Das Dirigat von Downes schätze ich sehr. Ich vergleiche ihm immer mit unserem deutschen Werner Andreas Albert. Beide werden keinen Preis gewinnen, wenn es um Feurigkeit oder straffes Musizieren geht.
Lieber Nordolf,
in diesem konkreten Fall wirst Du Dich, denke ich, wundern. :D Viel Spaß mit der Aufnahme!
Intolleranza 1960 : Act 1 Einleitungschor 2 Intolleranza 1960 : Act 1 In einem Bergarbeiterdorf, "Seit Jahren" 3 Intolleranza 1960 : Act 1 In einem Bergarbeiterdorf, "Bleibe, bleibe" 4 Intolleranza 1960 : Act 1 In einer Stadt - Große Demonstration, "Choreininsatz" 5 Intolleranza 1960 : Act 1 Auf einem Polizeibüro, "Dein Name" 6 Intolleranza 1960 : Act 1 Die Folterung, "Die Paraschen" 7 Intolleranza 1960 : Act 1 In einem Kozentrationslager 8 Intolleranza 1960 : Act 1 Nacht der Flucht aus dem Konzentrationslager, "Die Freiheit" 9 Intolleranza 1960 : Act 1 Nacht der Flucht aus dem Konzentrationslager 10 Intolleranza 1960 : Act 2 Begegnung eines Flüchtlings und seiner Gefährtin, "Nie, nie" 11 Intolleranza 1960 : Act 2 Projektionen von Episoden des Schreckens und des Fanatismus, Bist du nicht mehr" 12 Intolleranza 1960 : Act 2 In der Nähe eines Dorfes am Ufer eines Grossen Flusses bei Hochwasser, "Empörung" 13 Intolleranza 1960 : Act 2 Schlusschor im Beckenschlag, "Ihr, die Ihr"
Agravain (22.06.2013, 19:09): Wo ich eben schon davon sprach... :D
Cellosonate in b-Moll Hamabdil für Cello und Harfe Cellosonate in fis-Moll Pibroch für Cello und Harfe Sonate in g-Moll für Cello solo Elegiac Poem für Cello und Piano
Cello: Andrew Fuller Piano: Michael Dussek Harfe: Lucy Wakeford 2000
Nicht nur die Musik ist äußerst süffig, sondern auch die Musizierkunst der Beteiligten. Da kratzt, quietscht und rupft nichts - stattdessen klingt alles delikat, rund und sonor. Die Aufnahmequalität bietet ebenfalls puren Klangluxus.
The Academy of Ancient Music / Christopher Hogwood
Erst beim zweiten Anbieter kam diese schöne Serie an bei mir.Die Post lässt grüßen....
Anschließend dannhttp://ecx.images-amazon.com/images/I/41W1MCR0G3L.jpg
div.Komp. : "Flauto cantabile" - Bruno Meier spielt Flötenkonzerte Koch
Bruno Meier spielt Flötenkonzerte von Josef Myslivecek,Friedrich Witt und Jan-Baptist Vanhal.
Prager Kammerorchester/O.Vlecek + Solist : Bruno Meier (Flöte)
Feine CD von 1988,mit drei wunderschönen Flötenkonzerten,die Bruno Meier erstklassig eingespielt hat.
VG,Maurice :hello
Cetay (inaktiv) (23.06.2013, 08:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61dl97T3qNL._SL500_AA240_.jpg Cedille on the Move (Label-Sampler); Rachel Barton Pine, Jennifer Koh, Pacifica Quartet u.v.a.
Laut PR-Text eine CD voller Hochenergie-Stücke mit vorwärtsgerichteter Energie, die Musik und Hörer in Bewegung hält. Für die frühen Morgenstunden ist das vielleicht gar nicht verkeht, zumal interessante Künstlerinnen bei dem Label beheimatet sind und wer weiß: vielleicht kann man ja noch die eine oder andere Entdeckung machen, von der man mehr hören will und sich dann überlegen, wie man das auch noch in der begrenzten Hörzeit unterbringen soll. Auschnitte aus folgenden Werken:
Adams, John : Road Movies Perkinson, Coleridge-Taylor : Sinfonietta no 1 for strings Schulhoff, Erwin : Duo for Violin and Cello Vivaldi, Antonio : Concerto in G major for Flute and Strings Grainger, Percy : Molly on the Shore Krommer, Franz : Concerto no 1 in F major Pann, Carter : Differences, for cello & piano Diamond, David : Quintet for Flute, Piano, and String Trio Vorísek, Jan Václav : Symphony in D major Liszt, Franz : Mazeppa for 2 Pianos, S 640 Blackwood, Easley : Sonata for Cello and Piano Molique, Bernhard : Concerto for Flute in D minor Schumann, Robert : Sonata for Violin and Piano no 1 in A minor, Op. 105 Huydts, Sebastian : Music for Flute and Piano, Op. 22 White, Jose : Concerto for Violin in F sharp minor Leisner, David : Extremes, for flute, clarinet & guitar Mendelssohn, Felix : Quartet for Strings no 4 in E minor, Op. 44 no 2
Niels Gade : Nachklänge von Ossian,op.1 , Holbergiana,op.61, Ein Sommertag auf dem Lande,op.55 & Hamlet,op.37 CPO
Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz/Ole Schmidt
Eine wirklich wunderbare CD ,die sein bekanntestes Werk,das die Opuszahl 1 trägt enthält,aber auch Werke,die sein klares Bekenntnis zu Mendelssohn beweist,von dessem Einfluss er sich nie befreien konnte.
Gade war,muss man wissen,jahrelang Mendelssohns Stellvertreter in Leipzig und dann auch dessen Nachfolger dort für einige Jahre.
Edvard Grieg & Harald Saeverud : Peer Gynt-Suite Nr.1 & 2 Finlandia
Norwegisches Radio-Orchester / Ari Rasilainen
Hier stellen Edvard Grieg und harald Saeverud jeweils ihre Kompositionen über "Peer Gynt" vor.Beide Komponisten erstellten jeweils zwei Suiten,die jede für sich erstklassig geworden sind.Leider ist die Saverud-Fassung kaum zu hören in unserem Lande.
Letzte CD für heute Morgen wird dann diese hier sein :
Hugo Alfvén : Orchesterwerke,Vol1.: Sinfonie Nr.1,u.a. Naxos
Royal Scottish National Orchestra/Niklas Willén
Es gibt mWn nur zwei vollständige Einspielunger der Sinfonien Hugo Alfvéns.Einmal die bereits in die Jahre gekommene Einspielung unter Neeme Järvi auf BIS,bzw. nun auch auf Brilliant Classics und eben jene von Naxos unter Niklas Willén.
Beide Einspielungen haben ihre Vor-und Nachteile,ich bevorzuge jene von Naxos,weil man hier noch einige Orchesterwerke von Alfvén mit eingespielt hat.Das Niveau beider Einspielungen ist für mich als hochwertig zu bezeichnen.
Georg Friedrich Händel: Saul HWV 53 - Acts II & III
Neal Davies - Saul Andreas Scholl - David Mark Padmore - Jonathan Susan Gritton - Merab Nancy Argenta - Michal Paul Agnew - High Priest / Witch of Endor Jonathan Lemalu - Ghost of Samuel
Angus Smith, Julian Clarkson, Tom Phillips, Susan Hemington Jones
Cetay (inaktiv) (23.06.2013, 10:37): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51o%2BymxE65L._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelus; Sinfonie Nr. 2 D-Dur, Op.43; Bournemouth SO, Paavo Berglund
Edward Elgar: Konzert für Violine und Orchester h-moll, op. 61
Alfredo Campoli, Violine London Philharmonic Orchestra Sir Adrian Boult
Für mich eine der schlüssigsten Aufnahmen des Konzertes. Mir gefällt Campiolis körpervoller, satter, erdiger und doch lyrischer Ton ausgesprochen gut. Trotz dieser Eigenschaften klingt sein Spiel nie fett, ist immer beweglich und ausgesprochen delikat, ohne dabei auch nur einmal ins Kitschige abzudriften. Tolle Sache das. Gleichzeitig verwundert es mich, dass die Aufnahme nie so wirklich populär war, würde ich sie doch beispielsweise sofort gegen die viel berühmteren Menuhins (unter Elgar & 2 x unter Boult) tauschen...
:hello Agravain
Maurice inaktiv (23.06.2013, 14:26): Nach dem "Besuch" im hohen Norden,nun wieder in die warmen Gefilden nach Spanien :
Joaquin Rodrigo : Complete Orchestral Works,Vol.1 Naxos "Soleriana:Suite para orquesta",u.a.
Orquesta Sonfónica del Principado de Asturias/Maximiano Valdés
Hier nun die Volume Eins der Serie von 10 CDs um das orchestrale Werk Rodrigos,um das sich Naxos hier wirklich sehr bemüht hat.Es sind insgesamt wirklich wunderbare Einspielungen gelungen,auch von den Werken,die für viele Hörer bestimmt völliges Neuland sind.Es lohnt sich aber,diese Werke sich anzuhören,da mit Maximiano Valdés und Max Bragado-Darman zwei Dirigenten gefunden wurden,die dem Werk auch völlig gerecht geworden sind.
Anschließend dann Joaquin Turina,den ich auch noch auf der Seite mit Musik aus Spanien vorstellen werde :
Tölzer Knabenchor Musicalische Compagney Berlin Gerhard Schmidt-Gaden
:hello Agravain
Agravain (24.06.2013, 08:23): Schade, dass das Cover nur den südlichen Turm des Westwerks der Kathedrale von Canterbury zeigt und nicht das ganze Gebäude, das für mich zu den schönsten Sakralbauten Europas gehört... Doch was soll's. Er stand immerhin schon 100 Jahre, als Thomas Tallis an diese Kathedrale wirkte.
Cetay (inaktiv) (24.06.2013, 08:43): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51905x4QgfL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 4 a-Moll op. 63; Göteborg SO, Neeme Järvi
CD 3 A Pastoral Symphony (Symphony No.3) Symphony No.4
Gruss :hello Stefan
Maurice inaktiv (24.06.2013, 16:58): A Pastoral Symphony (Symphony No.3)
Die Dritte ist meine persönliche Lieblings-Sinfonie bei VW.Die Previn-Einspielungen habe ich selbst,sie sind schon älter,aber sehr gut geworden,finde ich.
Der Komponist Karol Rathaus stammte aus dem zu Österreich-Ungarn gehörenden Galizien (heute Polen).Nach dem Ersten Weltkrieg studierte er in Wien Komposition und Klavier bei Franz Schreker,der ihn als seinen "allerbegabtesten" Schüler angesehen hat.
Seine Zweite Sinfonie erlebte die Uraufführung 1924 im gleichen Konzert,in dem auch drei Bruchstücke aus "Wozzek" von Alban Berg uraufgeführt wurden in Frankfurt/Main.
Die Meinungen der Kritiker gingen von begeisterter Zustimmung bis hin zur schärfsten Ablehnung.
Durch die aufkommende Nazi-Zeit floh er zuerst nach Frankreich,dann nach England und endgültig nach Amerika.Dort betätigte er sich vor allem als Lehrer.
Rathaus gehörte auch zu den ersten "ernsten" Komponisten,die für den Film komponierten und dort große Erfolge feierte.Hier aber nur in Deutschland,im Ausland blieben aber letztendlich die Erfolge aus.
VG,Maurice
miclibs (24.06.2013, 17:24): Heute schon bei der Arbeit gehört... http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mIoF5bDrL._SY355_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/41GwSXkzXuL.jpg
und jetzt.... http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KbFjxcqaL._SX355_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/41SYEKlqHDL.jpg
Agravain (24.06.2013, 17:28): Bei mir Händel auf Speed...
Gidon Saks - Saul Lawrence Zazzo - David Jeremy Ovenden - Jonathan Rosemary Joshua - Michal Emma Bell - Merab Michael Slattery - High Priest, Witch of Endor Herny Waddington - Ghost of Samuel, Doeg Finnur Bjarnason - Abner, Amalakite
RIAS KAmmerchor Concerto Köln René Jacobs
Well... Ich finde ja einen knackig musizierten Händel klasse. Aber das hier? Das klingt in meinen Ohren doch schon etwas grenzwertig. Nun, ich weiß jetzt wenigstens, wie schnell man Händel spielen kann. Aber ein weiterer Erkenntnisgewinn will sich nicht einstellen. Dazu frage ich mich, was die firlefanzige Behandlung des Continuos soll, die eher an Lully denn an Händel denken lässt. Verzierungen können ja schon schön sein, hier wirken sie für mich schon fast wie die Karikatur ihrer selbst. Und dann noch ein Hauptdarsteller dem seine Partie zu schwer zu sein scheint... Ich frage mich, wie es zu den geradezu hymnischen Amazon-Besprechungen kommt. Wahrscheinlich waren hier Hardcore-Jacobs-Jünger am Werke? Ich kann es mir nicht anders erklären.
Cetay (inaktiv) (24.06.2013, 21:28): Der läßt mich zur Zeit nicht los. Was für ein Sinfoniker!
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61PRasAKWeL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 5 Es-Dur; Sinfonia of London, Tauno Hannikainen (AD: 1959)
Cetay (inaktiv) (24.06.2013, 21:44): Original von Maurice André Wie ist eigentlich der erste Zyklus von Paavo Berglund in Deinen Ohren ausgefallen?
Da muss ich wohl dem Thread vorgreifen. ÜBERRAGEND! Mehr GAs braucht man eigentlich kaum ... außer natürlich unbedingt noch Kajanus (leider unvollständig), Ehrling, Collins, Davis/Boston, Vänskä/Lathi und nochmal Berglund (mit dem COE).
Cantus Arcticus (24.06.2013, 22:04): Mozart zur Nacht:
Frederick Delius: The Walk To The Paradise Garden / Irmelin Prelude / A Song Of Summer / La Calinda* / In A Summer Garden*
John Ireland: A London Overture
*John Barbirolli / Halle Orchestra 1968
John Barbirolli / London Symphony Orchestra 1965-66
Cetay (inaktiv) (25.06.2013, 06:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51s7-eVlHCL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Andante Festivo für Streicher und Pauken Op. 117; Finnisches RSO, Jean Sibelius
Die einzig überlieferte Musik mit Sibelius' Dirigat eines eigenen Werks.
Maurice inaktiv (25.06.2013, 06:56): Moin-Moin,Cetay!!
Vielen Dank für den Hinweis wegen der Berglund-Einspielung.Ich habe sie mir dann gleich mal bestellt.Sie sind ja sehr günstig zu erwerben zur Zeit.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (25.06.2013, 07:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CH4nyCEAL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 4 a-Moll, op. 63; Philharmonia Orchestra, Herbert von Karajan
ab (25.06.2013, 16:09): In Vorfreude, heute Abend Sibelius' 5. im Konzert hören zu dürfen, lausche ich einmal wieder der Interpretation Karajans von 1951 mit dem Philharmonia Orchestra
Viola (26.06.2013, 17:31): Schon wieder ein schöner Zufall - diese CD ist heute gekommen, und, wie aus dem Booklet zu entnehmen, genau zum 65. Geburtstag Gerard Chausses:
Callas, Gobbi, di Stefano, de Sabata - diese Aufnahme muss man einfach lieben! Ich kenne keine Aufnahme, die so ausdrucksstark und emotional ist wie diese. Eine Jahrhundert-Aufnahme.
Gruß Amonasro
ab (26.06.2013, 23:19): Schubert Klaviersonate f-moll D625 Gilbert Schuchter Tudor
palestrina (27.06.2013, 00:05): Hallo Amonasro, ich mach noch mal mit beim TOSCA anhören . Diese 12 Jahre spätere GA , statt di Stefano nehm ich dann Carlo Bergonzi uns Prêtre !
Michael Haydn : 20 Sinfonien- CD4, Nr.11,12,15 & 16 CPO
Slowakisches Kammerorchester/Bohdan Warchal
VG,Maurice
ab (27.06.2013, 16:29): Alexander L. Lokshin - Prelude and Theme with Variations Elena Kuschnerova, Klavier Live, Toblach 2001 von des Komponisten WEB-Seite
palestrina (27.06.2013, 17:00): Ich gehe jetzt mit Puccini in den Wilden Westen !
palestrina (27.06.2013, 22:51): Hallo Stefan, ja bei Mara Zampieri bin ich ganz voreingenommen , habe sie sehr viel Live gehört ! Gerade z.B. ihre Lady in Berlin, der Wahnsinn mit Bruson ! Oder als Amelia im Maskenball hier in FFM mit Luis Lima und Georgio Zancanaro ! Aber wie das so ist bei Stimmen , der eine mag die der andere jene ! Zur guten Nacht doch noch mal M.Zampieri live aus der WSTO '79 !
Cetay (inaktiv) (28.06.2013, 07:10): Nachdem Vladimir Ashkenazy und Leif Segerstam, zwei der gefeierten Sibelius-Interpreten des letzten Jahrtausends, unlängst Neueinspielungen des Sinfonien-Zyklus vorgelegt haben, gesellt sich nun auch Osmo Vänskä zu den Wiederholungstätern. 1, 2, 4 und 5 sind im Kasten.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/416yzgxymQL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 5 Es-Dur, Op. 82; Minnesota Orchestra, Osmo Vänskä
höre mich seit einigen tagen quer durch drd's haydn-würfel (gerade cd 19 mit nr. 50 / 55 / 54) das ist haydn leicht und luftig, frisch und schwungvoll, verspielt und verführerisch (werbeklischeemäßig ausgedrückt). gefällt mir sehr gut, finde v.a. das stuttgarter kammerorchester ganz famos.
Viola (28.06.2013, 17:47): Heute im Briefkasten, und gerade angehört - äußerst bewegende, innige Dialoge zwischen Cello (Starker) und Violine (Gingold):
Wünsche allseits eine gute Nacht , habe Morgen einen anstrengenden Arbeitstag vor mir ! LG palestrina
Maurice inaktiv (28.06.2013, 22:30): Oje.....Dann mal viel Spaß beim Schaffen!!Ich muss am Wochenende ein auch ein wenig mehr tun,aber bin immerhin zuhause und kann auch mal eine CD anhören.
VG,Maurice
miclibs (28.06.2013, 23:24): ..so, nach dem Karate-Training Beethovens späte Streichquartette, CD 2, No15 op132 mit dem Takacs Quartett.... :)
Sternennacht Meditationen zum Volkstrauertag Elegie* Leidenschaft und früher Tod Die Wiederkehr von Atlantis Impressionen
*Viola: Emilian Dascal
Thomas Schmidt-Kowalski / Leipziger Symphonie Orchester 2008
Schmidt-Kowalski komponierte in einem komplett nostalgischen Stil. Damit wollte er seiner utopischen Vision einer Welt in Harmonie und Schönheit Ausdruck verleihen. Harmonisch erinnert einiges an Richard Strauss (besonders Sternennacht sowie Leidenschaft und früher Tod), vieles sogar an Robert Schumann, manches mutet wie ein stark spätromantisch aufgeladener Bach an.
Maurice inaktiv (29.06.2013, 06:55): Heute gehts mit Michael Haydn los :
Franz Schubert : Die Sinfonien/CD 4 : "Unvollendete" & Grand Duo, C-Dur,D.812 DG
The Chamber Orchestra of Europe/Claudio Abbado
Happy Birthday,Maestro!!
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (29.06.2013, 08:38): Bei mir ist der Vormittag für einen Leckerbissen reserviert: Sibelius von A-Z, pardon, von 1-7. Dass die ausgesuchte GA bei chronlogischer Reihenfolge auf 3CDs passt, ist ein schon mal ein erster Fingerzeig, wo die Reise hingeht. Getrödelt wird auf dieser Pionieraufnahme ganz bestimmt nicht.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GiRDQf3DL._AA160_.jpg Jean Sibelius; Sinfonien 1-7; Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Sixten Ehrling
Ein sehr kompakter Orchesterklang, vielleicht liegt es aufnahmetechnisch daran, dass hier und da ein paar Details untergehen bzy. Nyancen fehlen. Es ist aber erstaunlich mit welcher leidenschaft die Musiker dieses ostasiatischen Orchesters zur Sache gehen. Genauso wie das Bolivar Orchester unter Dudamel ein Beispiel aus Südamerika ist dürfen wir gespannt sein wie ein solcher Klangapparat sich in den kommenden Jahren noch entwickeln wird!
ab (29.06.2013, 13:12): Schon gestern war mir den ganzen Tag nch Mahlers 6., aber erst heute bin ich dazugekommen.
ab (29.06.2013, 13:39): Irgendwie brauche ich gerade diesen Debussy mit dem Orchestre de Radio Luxembourg unter der Leitung von Louis de Froment (VOX-Aufnahmen)
Prelude A L'apres-Midi D'un Faune; La Mer; Images For Orchestra
ab (29.06.2013, 15:49): Irgendwie brauche ich nochmals diesen Debussy Prelude A L'apres-Midi D'un Faune; La Mer; Images For Orchestra, aber diesmal mit dem Orchestre National de ORTF unter der Leitung von Jean Martinon (EMI-Aufnahmen). Interpretationen ganz aus er Ruhe heraus, ohne viel Spannung.
heute ist "Copland-Tag", angeregt durch eine Bernstein/Copland - Anekdote....
:hello
palestrina (29.06.2013, 22:16): Nach einem enorm stressigen Arbeitstag suche ich nun etwas Entspannung bei Händel in Italien. Mit der wunderbaren Sonia Prina !
Menahem Presslers Abschiedskonzert in Paris - mit Schubert, Beethoven, Chopin und - Debussy :tongue:
Freu mich schon wie verrückt. Und ich finde, dieses Porträt des Künstlers sagt auch alles. Ich glaube, er war neunzig ... Jahre alt.
Schönen musischen Abend allen noch wünscht Viola
Er ist himmlisch!!! Eine gute Freundin von mir hat gerade ihren Abschluss bei ihm gemacht...
Cetay (inaktiv) (30.06.2013, 05:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51arkcZnG2L._SL500_AA240_.jpg Boccherini; Streichquintette Vol. IX - 6 Quintette op. 28, G307-312; La Magnifica Comunità
Daraus jetzt die Nr. 5 in d-Moll.
Einen schönen Sonnntag wünsche ich. :hello
Cetay (inaktiv) (30.06.2013, 06:06): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CfOw9d%2BSL._SL500_AA240_.jpg Luigi Boccherini; Streichtrios op.14 Nr. 1-6, G95-100; La Real Camera
Daraus jetzt die Nr. 2 in c-Moll. Wie bei Op. 28 gibt es auch in diesem Sechserpack (nur) eine Komposition in einer Molltonart.
Cetay (inaktiv) (30.06.2013, 06:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Z8Dn6UE-L._SL500_AA240_.jpg Luigi Boccherini; Streichquartette op. 58 Nr. 1-6, G242-247; Revolutionary Drawing Room
Daraus die Nr. 4 in h-Moll. Wieder das einzig mollige; das scheint Methode zu haben.
Cetay (inaktiv) (30.06.2013, 06:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/517bhVuFXYL._SL500_AA240_.jpg Luigi Boccherini; 6 Quatours pour le clavecin ou pianoforte, violon, viola et basse obligé, G259 (Arrangement der 6 Streichquartette op. 26, G195-200); Artur Schoonderwoerd, La Real Cámara
Der Bruch der Regel folgt auf dem Fuße. Ich höre die Nr. 2 in g-Moll und die Nr. 6 in f-Moll.
palestrina (30.06.2013, 07:01): Mein Tag fängt heute mit einer Haydn Messe an !
Cetay (inaktiv) (30.06.2013, 08:21): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51h2vfuv43L._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Tapiola op. 112; Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Schade dass Karajan in seiner altersweisen Spätphase nicht auch das Schwesterwerk, die 7. Sinfonie nochmal aufgenommen hat.
Lucanuscervus (30.06.2013, 10:18): http://3.bp.blogspot.com/-pEEqaOE3W-I/T-sf25v4B1I/AAAAAAAAphY/IfxosmyqW5w/s1600/Eshpai+Vol.+2.PNG Andrei Eshpai - Konzert für Trompete, Klavier, Kontrabass, Vibraphon & Orchester
...herrlich mitreissende Musik !!
:hello
palestrina (30.06.2013, 10:49): Nach div. anderen Messen zum Sonntag, schwenke ich jetzt um zu Janácek !
Menahem Presslers Abschiedskonzert in Paris - mit Schubert, Beethoven, Chopin und - Debussy :tongue:
Freu mich schon wie verrückt. Und ich finde, dieses Porträt des Künstlers sagt auch alles. Ich glaube, er war neunzig ... Jahre alt.
Schönen musischen Abend allen noch wünscht Viola
Er ist himmlisch!!! Eine gute Freundin von mir hat gerade ihren Abschluss bei ihm gemacht...
Du sagst es!! HimmlischST. :down Habe diese DVD gleich zwei Mal angehört, nacheinander. Unbeschreiblich, dieser Ton. Wie er die Tasten nur leicht "streicht", man muss es gesehen haben. Und glücklich, wer daran als Schüler Anteil haben darf. Unterrichtet er Tatsache immer noch???
Schönen Sonntag allen!
Maurice inaktiv (30.06.2013, 12:07): Bei mir stehen dann drei nordische Komponisten auf dem Programm :
Es ist der letzte Teil der GE der Sinfonien unter Sakari.Ich muss sagen,dass ich echt zufrieden bin mit dieser vielleicht nicht auf ganz oberem Level spielenden Orchester und der Sichtweise des Dirigenten.
Sollte noch Zeit sein,dürfte dann Carl Nielsen an der Reihe sein,aber wie heißt es so schön : "Änderungen vorbehalten!"
VG,Maurice
miclibs (30.06.2013, 12:11): https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203948222.jpg Bernd Alois Zimmermann (1918–1970) - Cellokonzert (en forme de "pas de trois") +Antiphonen f. Viola & 25 Instrumentalisten; Impromptu f. Orchester;Photoptosis f. Orch.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Gz3HOZIFL._SY355_.jpg Tilo Medek (1940–2006) - Cellokonzert (1978/1982) +Eine Stele für Bernd Alois Zimmermann für Cello solo +Schattenspiele für Cello solo
Viola (30.06.2013, 12:50): Für mein kleines Mittagspäuschen habe ich meine Lieblings-Klavierkonzert-Aufnahme Schostakowitschs vorgeholt - des Pianisten wegen ... Dimitri Alexejew!!
Domènec Terradellas 1713-1751 , war ein span. Komponist der in Italien ausgebildet wurde , Neapolitanische Schule 1732-38 . Leidenschaftlich, explosiv ,traumhaft ,mitreißend ......sind einige der Beschreibungen, die einem in den Kopf steigen, wenn man der Musik Terradellas lauscht . Dessen Persönlichkeit den Hörer sofort durch eine tiefe Welle melodischer Inspiration verführt. (Textheft). Dem kann ich nur voll und ganz ZUSTIMMEN !
mit Wolfgang Windgassen, Birgit Nilsson, Hans Hotter, Gustav Neidlinger, Gerhard Stolze, Kurt Böhme, Marga Höffgen, Joan Sutherland und den Wiener Philharmonikern unter Sir Georg Solti
Gruß Amonasro
Cantus Arcticus (30.06.2013, 15:10): Heute dies: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Q8MD5Y4QL.jpg
Gruss :hello Stefan
Florestan (30.06.2013, 16:06): Habe gerade diese ausgezeichnete und rare Einspielung gehört
Erschienen bei Toccata. Der Komponist, ein Engländer, der aber die meiste Zeit in Dresden gelebt hat, wird charakterisiert mit "ein Stil der individuell, lyrisch und leidenschaftlich ist". Genau so isses
Florestan
ab (30.06.2013, 19:09): Schubert: Piano Sonatas 9 & 11 (D575 & D625) Svjatoslav Richter Regis
Federico Lorca : Cabciones espanolas antiguas Harmoni Mundi Manuel de Falla: El corregidor y la molinera
Orquestra de Cambra Teatre Lliure/Josep Pons
Schwere Kost für mich,vor allem Lorca ist für meine Ohren sehr gewöhnungsbedürftig,da mir Gesang eh nicht sonderlich liegt.Hier vor allem die Kombination aus der Zeit des Mittelalters mit der Moderne.Hier werde ich wohl noch mehrere Male hineinhören und mich rantasten müssen.
De Falla ist da für mich schon viel einfacher und geradliniger,aber dadurch auch verständlicher.
VG,Maurice
Nordolf (30.06.2013, 23:22): Hinabtauchen in Wagners Mythenwelt mit diesem hervorragenden Konzeptalbum:
Der ‘Ring’ ohne Worte – Orchesterquerschnitt aus dem Ringzyklus
(u.a. mit Einzug der Götter in Walhall / Walkürenritt / Wotans Abschied und Feuerzauber / Waldweben / Morgendämmerung und Siegfrieds Rheinfahrt / Siegfrieds Tod und Trauermarsch / Opfertat und Erlösung)
Lorin Maazel / Berliner Philharmoniker 1987
Einzelne Stücke mag es in noch besseren Versionen geben, aber als Gesamtwerk ist diese CD unübertroffen homogen und schlüssig.
palestrina (30.06.2013, 23:25): Nach dem Opernbesuch , nochmals auf die Ohren !
Jürgen (01.07.2013, 13:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/518sNL8iePL._SY450__PJautoripBadge,BottomRight,4,-40_OU11__.jpg
Kaufmann singt Wagner, 2012
Andréjo (01.07.2013, 13:51): Bin ganz angetan von diesem fantastischen Klavierkonzert !!!!!!!!!
Ich auch jedesmal - spannend und von den epischen Dimensionen wie ein klassischer Kriminalroman. Ich bewundere die Pianisten, die sich an diesen gnadenlosen Giganten wagen, aber die Orchestermusiker werden auch zu tun haben sowie der Dirigent, der nicht zur Ruhe kommt.
Neben dem Hochleistungssportler Hamelin können sich auch die Einspielungen mit Lively oder Ogdon sehen lassen. Weitere kenne ich nicht; es gibt sie natürlich.
:beerWolfgang
Viola (01.07.2013, 14:43): Dies ist ganz bestimmt kein Schnabel, kein Kempff, kein Schiff, kein Brendel, Zacharias oder Lupu - es ist aber dennoch in höchstem Maße hörenswert:
Habe gerade CD Nummer 3 gehört (D 568, D 575 und D 625) - und muss sagen, in meinen Ohren könnte das Tatsache (ein moderner) Schubert selbst gewesen sein. Bin beeindruckt.
Kennt eventuell jemand Erwin Ratz??? Dieser hat offenbar den ersten Satz des Fragments von D 625 ergänzt, um wie viele Takte auch immer. Und genau dieser Satz :down
Maurice inaktiv (01.07.2013, 15:49): Bei mir gibt es jetzt das zu hören :
Edvard Grieg : Peer Gynt - Die komplette Schauspielmusik Naxos
Malmö Symphony Orchestra & Choir/Bjarte Engeset
VG,Maurice
Florestan (01.07.2013, 16:58): Original von Viola
Kennt eventuell jemand Erwin Ratz??? Dieser hat offenbar den ersten Satz des Fragments von D 625 ergänzt, um wie viele Takte auch immer. Und genau dieser Satz :down
Hallo Viola
Erwin Ratz, ein Schönberg Schüler, ist mir noch nicht als Bearbeiter von Schubert-Fragmenten begegnet, das ist eine interessante Neuigkeit. Wohl aber als Herausgeber der Sinfonien von Gustav Mahler. Paul Baura Skoda hat vor Urzeiten Ergänzungen und Zusammenführungen von Fragmenten vorgenommen, die auch bei Henle publiziert wurden. Er hat dann das auch alles eingespielt. Habe die Aufnahmen auf LP, die gibt es wahrscheinlich schon lange nicht mehr. In einer aktuellen Box sind diese Bearbeitungen ua. auch enthalten. Er spielt da auf Originalinstrumenten. Der australische Pianist Ian Munroe hat eine CD "Schubert finished" veröffentlicht. D625 ist leider nicht dabei, wohl aber die schöne Sonate D840 C-Dur. Kleine Anekdote am Rande: Der Sohn von Dieter Zechlin wohnt bei mir um die Ecke und handelt mit Pianos. Meins habe ich auch vor langer Zeit bei ihm erworben. Ich sehe ihn gelegentlich und spiele in seinem Salon.
Gruß Florestan
ab (01.07.2013, 19:04): im Interpretationsvergleich:
Schubert – Klaviersonate Nr. 14 a-Moll, D. 784 (Op. posth. 143)
Emil Gilels (Orfeo), Sviatoslav Richter (Regis), Gilbert Schuchter (Tudor), Wilhelm Kempff (DGG), Christian Zacharias (EMI), Alain Planès (hmf), Michel Dalberto (Denon)
Amadé (01.07.2013, 20:26): Lieber ab, diese sollte auch noch dabei sein:
Cetay (inaktiv) (01.07.2013, 21:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GiRDQf3DL._SX450_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 2 D.Dur, op. 43; Royal Stockholm PO, Sixten Ehrling
palestrina (01.07.2013, 22:04): Bei mir geht der Rausch weiter mit der 3ten , mit Noseda !
Viola (01.07.2013, 22:47): Original von Florestan Original von Viola
Kennt eventuell jemand Erwin Ratz??? Dieser hat offenbar den ersten Satz des Fragments von D 625 ergänzt, um wie viele Takte auch immer. Und genau dieser Satz :down
Hallo Viola
Erwin Ratz, ein Schönberg Schüler, ist mir noch nicht als Bearbeiter von Schubert-Fragmenten begegnet, das ist eine interessante Neuigkeit. Wohl aber als Herausgeber der Sinfonien von Gustav Mahler. Paul Baura Skoda hat vor Urzeiten Ergänzungen und Zusammenführungen von Fragmenten vorgenommen, die auch bei Henle publiziert wurden. Er hat dann das auch alles eingespielt. Habe die Aufnahmen auf LP, die gibt es wahrscheinlich schon lange nicht mehr. In einer aktuellen Box sind diese Bearbeitungen ua. auch enthalten. Er spielt da auf Originalinstrumenten. Der australische Pianist Ian Munroe hat eine CD "Schubert finished" veröffentlicht. D625 ist leider nicht dabei, wohl aber die schöne Sonate D840 C-Dur. Kleine Anekdote am Rande: Der Sohn von Dieter Zechlin wohnt bei mir um die Ecke und handelt mit Pianos. Meins habe ich auch vor langer Zeit bei ihm erworben. Ich sehe ihn gelegentlich und spiele in seinem Salon.
Gruß Florestan
Hallo Florestan, danke für die kundige Antwort. In Schönberg-Kreisen hätte ich ihn nicht vermutet, den Bearbeiter eines Schubert-Fragments.. Wie vieles er hinzugeschrieben hat, weißt Du aber offenbar auch nicht? Das mit dem Zechlin-Sohn ist ja ein Ding :) Dann hat Dein Klavier also wenigstens symbolisch einen originalen Modern-Schubert-Sound :P Nur Spaß. Viele Grüße viola
Der fliegende Holländer Ouvertüre Rienzi Ouvertüre Die Meistersinger von Nürnberg Vorspiel Tannhäuser Ouvertüre Lohengrin Vorspiel zum 3. Akt Tristan und Isolde Vorspiel & Liebestod
Luigi Boccherini : Hier nun die Vol.6 : Sinfonien Nr. G512-G515 CPO
Deutsche Kammerakademie Neuss/Johannes Goritzki
VG,Maurice
Florestan (02.07.2013, 06:53): Original von Viola
Wie vieles er hinzugeschrieben hat, weißt Du aber offenbar auch nicht?
Hallo Viola Im 1. Satz ist es die ganze Reprise bis zum Schluß. Das gibt es übrigens häufiger bei Schubert, das er die dann nicht mehr ausgeführt hat. Hier hat der Bearbeiter dann allerdings nicht viel zum flicken, da ja das Material in der Exposition schon weitgehend vorhanden ist. Über die Unterschiedlichkeit der Wiederholung kann er dann aber nur spekulieren. Da wäre ein originaler Schubert natürlich besser. Im letzten Satz mussten noch ca. 2 Dtz Takte ergänzt werden, wo Schubert nur einzelne Noten notiert hatte. Ich habe mir die Sonate gestern noch mal angehört, ein wunderbares Werk in dem Schubert seine Lust am modulieren so richtig ausgelebt hat. Das Scherzo steht z.B. in E-Dur, was ja mit dem f-moll des Eröffnungssatzes rein gar nichts zu tun hat. Ich hoffe das war jetzt nicht zu "professoral" für Dich.
Florestan
Cetay (inaktiv) (02.07.2013, 07:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FXGNKFwZL._AA160_.jpg Ludwig van Beethoven; Klaviersonate No. 1 f-Moll, Op. 2 No. 1; Stewart Goodyear
Viola (02.07.2013, 07:20): Original von Florestan Ich hoffe das war jetzt nicht zu "professoral" für Dich.
Oh nein, ganz im Gegenteil. Bin entzückt :) Genau das, was ich wissen wollte. Heißt also, der erste Satz ist weithin original Schubert. Es hätte ja sein können ... mein Schwärmen bezieht sich überwiegend oder anteilig auf Erwin Ratz. Ich bin beruhigt.
Hab herzlichen Dank. Viola
Jürgen (02.07.2013, 09:10): Erstmal Bach, da ich die Box (linkes Cover) gestern ausgeliehen bekommen habe. Daraus höre ich die 4. CD (rechtes Cover):
Mahler / Beethoven Orchester Bonn, Stefan Blunier 2012 Blumine aus der 1.Sinfonie (Urfassung) Adagio aus der 10.Sinfonie Das klagende Lied (revidierte Fasung) Manuela Uhl - Sopran; Lioba Braun - Alt Werner Güra - Tenor Czech Philharmonic Chorus Brno
Maurice inaktiv (02.07.2013, 16:41): Aus aktuellem Anlass gerade schon beim Anhören :
Ralph Vaughan Williams : Aus der GE der Sinfonien die CD-Nr.1 "A Sea Symphony" Warner
BBC Symphony Chorus&Orchestra / Sir Andrew Davis + Amanda Roocroft (Sopran) & Thomas Hampson (Bariton)
Ich hoffe damit auch,dass sich die Wogen wieder glätten hier im Forum!!!
VG,Maurice
miclibs (02.07.2013, 19:07): schon bei der Arbeit gehört.... Rihms 11.Streichquartett, welches er 1998 begonnen hatte zu komponieren und welches erst 2010 fertig war http://ecx.images-amazon.com/images/I/51LA0DHGQgL._SY450_.jpg
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Q7XERFDJL.__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg CD7 - Streichquartett No.12 in Es-dur op. 127, No.16 in F, Op.135
Cetay (inaktiv) (02.07.2013, 19:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51eB7eTfvjL._SL500_AA240_.jpg Kajanus conducts Sibelius, Vol. 2Belshazzar's Feast Suite, Op. 51; London SO (1932) Karelia Suite (Nr. 1 und 3), Op. 11; Royal PO (1930) Sinfonie Nr. 2 D-Dur, Op. 43; Royal PO (1930)
Jean Sibelius : Aus der GE der Sinfonien die Vierte Naxos
Iceland Symphony Orchestra/Petri Sakari
VG,Maurice
ab (02.07.2013, 21:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fyW3cysUL._SY300_.jpg
miclibs (02.07.2013, 22:35): Original von ab http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fyW3cysUL._SY300_.jpg
Die höre ich auch immer wieder gerne :)
Noch eine weitere von Norgard, die ich richtig gut finde. http://2.bp.blogspot.com/-H4QVqU5J_SU/Uao8DagZEAI/AAAAAAABix0/qHZ5tgmNu7Q/s400/norgard+portada.PNG
Joseph Haydn : aus der Box die CD7,also die Abschluss-CD Sony Sinfonien Nr.88-90
Tafelmusik/Bruno Weil
VG,Maurice
Maurice inaktiv (03.07.2013, 06:05): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203993024.jpg
Johann Christian Bach : Aus dieser Serie die Klavierkonzerte,opp.13, Nr.4-6 & 14 CPO
The Hanover Band/anthony Halstead (Auch Solo-Klavier)
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (03.07.2013, 07:09): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Qgl6Fa5CL._SL500_AA240_.jpg Per Norgard; Remembering Child Concerto for Viola and Chamber Orchestra; Pinchas Zukerman, Danish National RSO, Jorma Panula
Jürgen (03.07.2013, 10:11): http://www.bach-cantatas.com/Pic-Rec-BIG/Mauersberger-L01-1a%5BEterna-820802-LP%5D.jpg
J.S. Bach: BWV 140: Wachet auf ruft uns die Stimme Agnes Giebel - Sopran Peter Schreier - Tenor Theo Adam - Bass Thomanerchor Leipzig Gewandhausorchester Leipzig, Erhard Mauersberger Thomaskirche, Leipzig, Oktober 1966
Cantus Arcticus (03.07.2013, 13:39): Bei mir entsprechend der Stimmungslage:
ab (03.07.2013, 18:51): Karl Weigl - Sinfonie Nr. 5 Apokalypse Rundfunk-Sinfonieorchester- Berlin Thomas Sanderling BIS
bislang kannte ich nur Weigls Streichquartette, gespielt vom Artis Quartett (Orfeo & Nimbus), und solche sinfonische Musik hätte ich daraufhin nicht erwartet.
Weigl war Schüler von Alexander von Zemlinsky und Robert Fuchs (von letzterem ist überliefert, Schönberg habe einmals zu einer Komposition gesagt: "Fuchs, die hast Du ganz gestolen!") :J
Donaueschinger Musiktage 2009 + Franck Bedrossian (*1971) - Swing for 11 instruments (2009) + Raphaël Cendo (*1975) - Introduction Aux Ténèbres to three texts of the Apocalypse for bass-baritone solo, double bass solo, 13 players and live electronics (2009) + Christopher Trebue Moore (*1976) - Strange Attractors
Donaueschinger Musiktage 2011 -CD1 + Wofgang Rihm (*1952) - “Séraphin”-Symphonie for ensemble and large orchestra + Lars Petter Hagen (*1975) - To Zeitblom for Hardanger fiddle and orchestra + Saed Haddad (*1972) - Kontra-Gewalt for clarinet and orchestra
Nordolf (03.07.2013, 21:19): Ich bleibe weiter in Russland mit dem wunderbaren Celloton von Daniel Shafran:
Nordolf (03.07.2013, 22:51): Svetlanovs eigene Kompositionen nehmen eine klar nationalrussische Haltung ein und erinnern an Balakireff und Borodin sowie außerdem auch an Tschaikowsky und Rachmaninov:
Cetay (inaktiv) (04.07.2013, 07:14): http://ecx.images-amazon.com/images/I/518re2ZM9KL._SL500_AA240_.jpg Per Norgard; Sinfonie Nr. 7; Danish National SO, Thomas Dausgaard
Was für Musik!
Cetay (inaktiv) (04.07.2013, 07:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61Ez26dMvYL._SL500_AA240_.jpg Music at the Danish Court Chapel in the 1540's (Winds og Voices II); Copenhagen Cornetts & Sackbutts, Bo Holten, Musica Ficta, Severin Tham
Kompositionen von Anonym, Heinrich Finck, Nicolas Gombert, Melchoir Kugelmann, Jørgen Presten, Josquin de Prez, Ludwig Senfl, Thomas Stoltzer. Grandios! Ich liebe diesen Sound von Zinken, Sackbutts (Renaissanceposaunen), Krummhörnern und Schalmeien in Verbindung mit der außerweltlich schwebenden Atmosphäre des Chors. Herausragend: Das Agnus Dei von Nicolas Gombert (~1470-1556), aber die ganze Platte ist uneingeschränkt eine glatte :times10
Jürgen (04.07.2013, 11:04): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lNKBxVv8L._SX450_.jpg
Heinrich Schütz: Musikalische Exequien Op.7 SWV 279-281 (1636), Arman 1992
Die Wesendonck-Lieder kannte ich bis vor kurzem überhaupt nicht. Und nun lerne ich sie sogar in der Tenor-Version kennen. Ich höre sie zum zweiten Mal und sie gefallen mir immer besser.
Grüße Jürgen
P.S: Vielen Dank miclibs für den Tip, wie man den AutoRip-Aufkleber entfernt.
Viola (04.07.2013, 11:55): Zurück zur Basis - mit Anton Bruckners 8.:
Wer einen Bruckner-Kegel hören möchte, der seinesgleichen sucht - hier ist er :) Versprochen!! (Gibt es bei amazon immer noch zum Spottpreis; der Rezension von Fidelio am nämlichen Orte kann ich nur zustimmen.)
Schönen Tag allen wünscht Viola
palestrina (04.07.2013, 12:31): Bei mir ist Nielsen angesagt !
Rachmaninow, 2. Klavierkonzert Orchestre Philharmonique de Strasbourg Theodor Guschlbauer Francois-Rene Duchable
Seelentrost auf russisch, kombiniert mit einem hoch infektiösen Bakterium aus Frank
reisch :rofl
Vorhin dem Briefkasten entnommen und schon inhaliert. WUNDERBAR. Einziger Wermutstropfen: eines meiner musikalischen Lieblingsmotive überhaupt, das aus dem 3., spielt hier nun ein anderer, einfach so ... :I
Das 2. Klavierkonzert ist einem Hypnotherapeuten zu verdanken und ihm auch gewidmet, Dr. Nikolai Dahl, dem "Blockadenlöser" beim Komponisten. Wer hätte das gedacht ... Ich nicht!!
Cantus Arcticus (04.07.2013, 15:34): Am Morgen dies:
Donaueschinger Musiktage 2000 - CD3 + Andreas Dohmen Musik für Gerhard Richter (Portraits und Wiederholung II), version for orchestra + Chris Newman The State Paintings with Anti-Abstract +Pierluigi Billone Mani, Giacometti, for violin, viola & cello
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/5099968767426.jpg Xenakis - CD2 1 ST / 4 2 Polla ta dhina für Kinderchor und Orchester 3 ST / 10-1080262 für 10 Instrumente 4 Akrata für 16 Blasinstrumente 5 Achorripsis für 21 Instrumente
Jürgen (04.07.2013, 15:42): Original von palestrina Ja lieber Jürgen, die WL mit Kaufmann sind schon SUPER , ich liebe sie ganz besonders !!!!!
Der Rest der CD hat mich nicht so vom Hocker gerissen. Da ist die Konkurrenz halt wesentlich größer.
.... mit bester Vertretung fürs franz. Fieber :leb
Emanuel Ax und Yefim Bronfman spielen die Symphonischen Tänze in der Original-Fassung für zwei Klaviere op. 45 (bei mir pappt ein Aufkleber auf der CD, der - ich glaube, zu recht - meint, dies sei eine "grandiose Neuinterpretation").
Weiterhin auf der CD: die Suite 1 op. 5 sowie die Suite 2 op. 17
P.S. Bin gerade auf der Suche nach der Glocken-Sinfonie, im Booklet der anderen CD steht, dass dies eine der schönsten Chorsinfonien sei. Ich habe von der ... Null Ahnung. Falls sich jemand auskennt und eine Interpretation empfehlen kann, ... Würd ich mich freuen. Sonst greif ich spontan zur Erstbesten (Bytschkow böte sich an ...).
palestrina (04.07.2013, 18:35): Nun bin ich bei Schönberg gelandet, aus dieser Box, die Kammersinfonie op .9 Nr. 1 und die Suite in G-Dur für Streichorchester !
uhlmann (04.07.2013, 19:30): weil ich auf youtube eine doku über sir georg solti gesehen habe, wollte ich mein "urteil" über ihn wieder mal überprüfen. so höre ich mich seit einigen tagen durch meine solti-bestände.
"seine art zu musizieren ist vom rhythmus geprägt" heisst es in der doku. genau das ist es. unfassbar wild ist diese zweite mahler, wie ein orkan etwa der erste satz. ein "mahler-feeling" will sich bei mir trotzdem nicht einstellen. allerdings kann ich absolut verstehen, dass man soltis mahler gut, ja auch grandios findet, denn er ist auf seine art wirklich ganz exzellent gemacht und vom orchester superb gespielt.
überhaupt habe ich in den letzten tagen beim hören seiner aufnahmen (vorwiegend wagner, aber auch bartok und anderes) wieder festgestellt, wie großartig solti doch auf seine art war. denn was der mann immer hatte, war eine eigene handschrift. etwas, das - wenn man soltis aufnahmen hört wird es einem schmerzlich klar - vielen dirigenten heute fast vollkommen zu fehlen scheint.
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318590017371.jpg Christian Poltera plays Martin/Honegger/Schoeck + Martin: Cellokonzert +Honegger: Cellokonzert +Schoeck: Konzert für Cello & Streichorchester op. 61
ab (04.07.2013, 21:05): Original von uhlmann weil ich auf youtube eine doku über sir georg solti gesehen habe, wollte ich mein "urteil" über ihn wieder mal überprüfen. so höre ich mich seit einigen tagen durch meine solti-bestände.
Ich schätze bei der 2. auch seine in London entstande Aufnahme mehr als diese hier aus Chicago. :hello
ab (04.07.2013, 21:08): Original von miclibs http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318590017371.jpg Christian Poltera plays Martin/Honegger/Schoeck + Martin: Cellokonzert +Honegger: Cellokonzert +Schoeck: Konzert für Cello & Streichorchester op. 61
Gerade Honerggers Cellokonzert konnten wir vor nicht allzulanger Zeit bei uns im Konzert erleben.
Ist diese CD hier gut gespielt? Taugt das Orchester und der Dirigent etwas? Poltera im Konzert hat mich ja musikalisch nicht gerade umgehauen. :thanks
ab (04.07.2013, 22:35): :times10
Dufay: Missa Se la face ay pale Diabolus in Musica Antoine Guerber alpha
Cetay (inaktiv) (04.07.2013, 22:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61BCgGVkU7L._SL500_AA240_.jpg Per Norgard; Sinfonia Austera (Sinfonie Nr. 1) & Sinfonie Nr. 2; Danish National RSO, Leif Segerstam
miclibs (04.07.2013, 23:07): Original von ab Original von miclibs http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7318590017371.jpg Christian Poltera plays Martin/Honegger/Schoeck + Martin: Cellokonzert +Honegger: Cellokonzert +Schoeck: Konzert für Cello & Streichorchester op. 61
Gerade Honerggers Cellokonzert konnten wir vor nicht allzulanger Zeit bei uns im Konzert erleben.
Ist diese CD hier gut gespielt? Taugt das Orchester und der Dirigent etwas? Poltera im Konzert hat mich ja musikalisch nicht gerade umgehauen. :thanks
Ich finde die Einspielung gelungen. Hier noch ein Link, in dem es um diese Einspielung geht. Vielleicht kann der helfen. Youtube Poltera
ab (04.07.2013, 23:22): Nörgard ist verlockend, aber mir ist gerade nach etwas Intimen :engel :times10 :engel
Cetay (inaktiv) (05.07.2013, 05:53): Trotz früher Morgenstunde fällt die Entscheidung gegen die Intimität:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61LT1s3XWXL._SL500_AA240_.jpg Per Norgard; Sinfonie Nr. 3; Danish National Choir & RSO, Leif Segerstam
Florestan (05.07.2013, 08:50): Original von Viola
P.S. Bin gerade auf der Suche nach der Glocken-Sinfonie, im Booklet der anderen CD steht, dass dies eine der schönsten Chorsinfonien sei. Ich habe von der ... Null Ahnung. Falls sich jemand auskennt und eine Interpretation empfehlen kann, ... Würd ich mich freuen. Sonst greif ich spontan zur Erstbesten (Bytschkow böte sich an ...).
Hallo Viola
Mit Bychkov kannst Du nichts falsch machen. Allerdings ist das Angebot sehr gut. Fedosejew, Swetlanov oder Polyansky (letzere habe ich) wären sicher auch zu empfehlen. Du hast also die Qual der Wahl. Bei den meisten Aufnahmen sind ja die Sinf. Tänze in der Orchesterversion auch dabei, das bietet einen interessanten Vergleich.
Herzliche Grüße Florestan
Florestan (05.07.2013, 08:58): Heute Morgen habe ich meine Grillen im Kopf mit Haydn vertrieben.
Ich kämpfe mich schon seit Monaten durch diese Mammut-Box, und bin beim op.74 angelangt. Die Einspielungen sind sehr gelungen: Klare Strukturen, durchhörbares Klangbild, blitzsaubere Agogik, kurz ein reines Hörvergnügen. Das informative Booklet gibt es nur als PDF. Ich habe es mir mit viel Mühe boxkompatibel zurechtgebastelt.
Florestan
Cantus Arcticus (05.07.2013, 09:37): Ich habe mich dazu entschlossen, heute die nächste Etappe des Ring-Marathons zu absolvieren:
Jürgen (05.07.2013, 09:38): http://ring.cdandlp.com/chapoultepek69/photo_grande/115116957.jpg
Verdi: Messa da Requiem, 1967
Sopran: Joan Sutherland Mezzosopran: Marilyn Horne Tenor: Luciano Pavarotti Bass: Martti Talvela Wiener Philharmoniker, Wiener Staatopernchor, Georg Solti
Viola (05.07.2013, 10:03): Original von Florestan Original von Viola
P.S. Bin gerade auf der Suche nach der Glocken-Sinfonie, im Booklet der anderen CD steht, dass dies eine der schönsten Chorsinfonien sei. Ich habe von der ... Null Ahnung. Falls sich jemand auskennt und eine Interpretation empfehlen kann, ... Würd ich mich freuen. Sonst greif ich spontan zur Erstbesten (Bytschkow böte sich an ...).
Hallo Viola
Mit Bychkov kannst Du nichts falsch machen. Allerdings ist das Angebot sehr gut. Fedosejew, Swetlanov oder Polyansky (letzere habe ich) wären sicher auch zu empfehlen. Du hast also die Qual der Wahl. Bei den meisten Aufnahmen sind ja die Sinf. Tänze in der Orchesterversion auch dabei, das bietet einen interessanten Vergleich.
Herzliche Grüße Florestan
Hallo Florestan, ich danke Dir. Dann werde ich mal mit Polyanski beginnen, den ich noch gar nicht kenne, glaub ich.
... das wunderschöne C-Dur-Klavierkonzert Mozarts. :down Haydn wär natürlich auch nicht schlecht, zum Fiebersenken ... Kommt später. Herzliche Grüße Viola
Amonasro (05.07.2013, 11:24): Ich schließe mich Cantus Arcticus an.
- Wie großartig macht sich da - und im Vergleich zu Weigl noch viel deutlicher - dieser Sinfoniker aus! :times10
Hoffentlich erscheint bald auch die Aufnahme seiner kleinen, bloß halbstündigen zweisätzigen und ganz anders klingenden, aber nicht minder grandiosen 3. Sinfonie auf CD...
Michael FP Huber - Sinfonie Nr. 2 Orchester der Akademie St.Blasius Karlheinz Siessl
"Zarte melodische Blüten, edel und üppig zugleich." Steht im ebenso edlen Booklet. Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht: falls es keine Einbildung ist - so sind diese intimen Stücke bei diesem reinen Frauen-Quartett besonders gut aufgehoben. Äußerst intensives Spiel, aber niemals überzogen. Die Balance ist einfach fabelhaft, niemand muss dem Nachbarn etwas beweisen :wink
Ich finde ohnehin, dass sich dieses Quartett hinter weit bekannteren Formationen keinstenfalls verstecken muss.
Fazit: unbedingte Empfehlung (zumal zu diesem aktuellen "Un-Preis")!!
Cetay (inaktiv) (05.07.2013, 17:09): http://ecx.images-amazon.com/images/I/511FaMQ6S1L._SL500_AA240_.jpg Georges Aperghis; Machinations - Spectacle musical pour 4 femmes et ordinateur; Sylvie Sacoun, Geneviève Strosser, Donatienne Michel-Dansac, Sylvie Levesque, Olivier Pasquet
Neue Musik, die die Bezeichnung verdient.
Cetay (inaktiv) (05.07.2013, 18:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/512Et0oiP2L._SL500_AA240_.jpg Georges Aperghis; Crosswind; Geneviève Strosser, XasaxCrosswind für Viola und 4 Saxophone Alter ego für Saxophon Rasch - Version für Viola und Saxophon Volte-face für Viola Signaux - Version für 12 Saxophone7
Maurice inaktiv (05.07.2013, 18:02): Bei mir gab es bereits Carl Nielsen :
Großartige GE unter Vernon Handley,der leider kurz nach Beendigung des Zyklus' verstarb.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (05.07.2013, 23:11): Da ich mich gerade so schön bei den um 1880/1890 geborenen Komponisten tummele,gleich noch Bohuslav Martinu hinterher :
John Ireland : Vexilla Regis , These Things shall be,u.a. Chandos
London SO&Chorus/Richard Hickox + Vocalisten
VG,Maurice
ab (06.07.2013, 15:48): Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YRPzg6ZNL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/810MX9TLBuL._SL1500_.jpg
Gerade die beiden Quartette 2 & 4 schätze ich besonders. Diese GA ist mir völlig entgangen. Höchst erfreulich, nachdem die GA mit dem Kronos Quartet mich nie zufriedengestellt hat.
Quatuor Molinari ist mir überhaupt kein Begriff. Ich hoffe, dieses Canadische Ensemble spielt nicht wie diese Französischen Quartette, das Noten in Perfektion spielt, aber keine Musik macht... Wie gefällt Dir diese Einspielung? :thanks
ab (06.07.2013, 15:55): Mahler: Symphonie Nr. 7 New Philharmonia Orchestra Jascha Horenstein BBC Classics (Aufnahme Royal Albert Hall London 1969)
Ursprünglich nur wegen Saimir Pirgu gekauft (durch Zufall außerhalb der Oper gehört, und völlig hingerissen von dessen Stimme und Ausdruckskraft), ist auch die Inszenierung INSGESAMT von diesem Format. Hinreißend!!
Harnoncourt - wie er meint, nur dieses eine Mal - auch als Regisseur, gemeinsam mit seinem Sohn.
Für mich ein idealer Idomeneo. (Mit den originalen Ballett-Einlagen, deshalb das Cover.)
Schönen Samstagabend allen wünscht Viola
palestrina (06.07.2013, 20:51): Wunderschöne Aufnahme von Medtners Klavierkonzert no .2 , mit Konstantin Scherbakov am Piano.
palestrina (06.07.2013, 23:35): Ich beschließe den Tag, auf der Terrasse liegend unterm Sternenhimmel mit Strauss Alpensinfonie auf den Ohren und einem guten Tropfen !
miclibs (06.07.2013, 23:41): Original von ab Original von miclibs http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YRPzg6ZNL._SL500_AA240_.jpg
Gerade die beiden Quartette 2 & 4 schätze ich besonders. Diese GA ist mir völlig entgangen. Höchst erfreulich, nachdem die GA mit dem Kronos Quartet mich nie zufriedengestellt hat.
Quatuor Molinari ist mir überhaupt kein Begriff. Ich hoffe, dieses Canadische Ensemble spielt nicht wie diese Französischen Quartette, das Noten in Perfektion spielt, aber keine Musik macht... Wie gefällt Dir diese Einspielung? :thanks
Also die Einspielung mit dem Kronos Quartett berührt mich auch nicht wirklich. Dagegen wirkt die Einspielung mit Quator Molinari 'russischer' . Ich empfinde, dass ihre Interpretation tiefer in Schnittkes Musik eintaucht als die des Kronos Quartetts.
miclibs (06.07.2013, 23:57): https://www.jpc.de/image/w600/front/0/7619931951829.jpg Karl Amadeus Hartmann (1905–1963) - Werke für Violine solo
Charles Ives, Lieder mit Gerald Finley und Julius Drake Wer bei Ives in erster Linie an seine Concord Sonata denkt, der wird sich hier die Augen reiben. Die Lieder sind überwiegend im spätromatischen idiom komponiert, teilweise mit großer Delikatesse, und immer mit größtem Vergnügen anzuhören. Diese Lieder bestätigen den aussergewöhnlichen Rang, welchen Ives in der Entwicklung der amerikanischen Musik einnimmt.
Cetay (inaktiv) (07.07.2013, 10:50): Originellerweise mal wieder Sibelius:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XHiHgb6LL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 43; Tokyo Symphony Orchestra, Naoto Otomo
Nordolf (07.07.2013, 10:59): Ein intensiver Tschaikowsky mit schneidend scharfem Blech:
"Zarte melodische Blüten, edel und üppig zugleich." Steht im ebenso edlen Booklet. Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht: falls es keine Einbildung ist - so sind diese intimen Stücke bei diesem reinen Frauen-Quartett besonders gut aufgehoben. Äußerst intensives Spiel, aber niemals überzogen. Die Balance ist einfach fabelhaft, niemand muss dem Nachbarn etwas beweisen :wink
Ich finde ohnehin, dass sich dieses Quartett hinter weit bekannteren Formationen keinstenfalls verstecken muss.
Fazit: unbedingte Empfehlung (zumal zu diesem aktuellen "Un-Preis")!!
Als Frauenquartett schon das Ragazze Kwartet gehört? :hello
ab (07.07.2013, 14:35): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0812973011620.jpg
Symphony No. 5 The Tale The Pine-Trees Knew (Symphonische Dichtung)
David Lloyd-Jones / Royal Scottish National Orchestra 1996
Interpretation und Klang dieser Aufnahme gefallen mir außerordentlich gut.
:beer bin auch ein Fan dieser Aufnahme & dieser Symphonie !
:hello
Ich habe mir während des Hörens dann gleich noch die 1. und die 7. mit Lloyd-Jones bestellt.
:hello Nordolf
...die 1. ist überhaupt die erstaunlichste Aufnahme aus diesem Zyklus; viel Vergnügen damit ! :hello
Maurice inaktiv (07.07.2013, 19:01): Du kannst Dir gleich den ganzen Bax bestellen.Die Aufnahmen sind echt klasse.Als weitere hoch gelungene GE wären dann noch diese hier dann mal fällig :
Das sind alle Sinfonien PLUS Interview mit dem Dirigenten Vernon Handley.Leider verstarb dieser kurz nach der Beendigung der Aufnahmen.Es ist damit sein Vermächtnis-und was für eines!!
VG,Maurice
Viola (07.07.2013, 19:20): Original von ab Als Frauenquartett schon das Ragazze Kwartet gehört? :hello
Nein, noch nicht. Werde mich mal auf die Suche machen.
:thanks
Viola (07.07.2013, 19:29): Freue mich schon auf einen weiteren hochkarätigen Mozart:
Nur die Zürcher Flimm-Aufführung (ebenfalls unter Harnoncourt) kommt meines Erachtens noch in die Nähe dieser meiner absoluten Lieblings-Cosi. Ein Dream-Team am Werk: Ponnelle, die Wiener Philharmoniker unter Harnoncourt, die Sänger-Darsteller, die Kostüme!!
Maurice inaktiv (07.07.2013, 20:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CW5vsBHnL._SY450_.jpg
Schon fertig ist die schöne Brahms-CD mit Günter Wand: Sinfonie Nr,1
NDR-SO Hamburg/Günter Wand live 1996
VG,Maurice
miclibs (07.07.2013, 22:52): http://www.musicweb-international.com/classrev/2006/Jun06/schnittke_Ponomareva.jpg Alfred Schnittke - Sonata for Piano No.1 (1988) - Little Piano Pieces (1971) - Concerto for Piano and Strings (1979)
Eine Alpensinfonie Vladimir Ashkenazy / The Cleveland Orchestra 1989
Andante Horn: Barry Tuckwell / Piano: Vladimir Ashkenazy 1991
Einleitung zur Schlussszene von ‘Capriccio’ Horn: Barry Tuckwell // Vladimir Ashkenazy / Royal Philharmonic Orchestra 1991
Alphorn Sopran: Marie McLaughlin / Horn: Barry Tuckwell / Piano: Vladimir Ashkenazy 1991
Introduktion, Thema und Variationen Horn: Barry Tuckwell / Piano: Vladimir Ashkenazy 1991
Es gibt sicher warmherzigere Lesarten der Alpensinfonie, aber die klare, präzise und straffe Interpretation sowie die plastische Klangabbildung sorgen dafür, dass diese Aufnahme mit zu den Besten des Strauss'schen Geniestreichs gehört.
Nordolf (07.07.2013, 23:21): Original von Maurice André Du kannst Dir gleich den ganzen Bax bestellen.Die Aufnahmen sind echt klasse.Als weitere hoch gelungene GE wären dann noch diese hier dann mal fällig :
Das sind alle Sinfonien PLUS Interview mit dem Dirigenten Vernon Handley.Leider verstarb dieser kurz nach der Beendigung der Aufnahmen.Es ist damit sein Vermächtnis-und was für eines!!
VG,Maurice
Hallo Maurice,
mit Handley habe ich Bax kennen und lieben gelernt. Die GA befindet sich bereits in meinem Besitz und wurde in diesem Faden von mir schon rauf und runter gehört. :W
:hello Nordolf
palestrina (07.07.2013, 23:46): Meine neue Lieblings CD !!!!!!
Cetay (inaktiv) (08.07.2013, 00:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61MmZFTdpfL._SL500_AA240_.jpg Arnold Bax; Concertante for Three Wind Instruments and Orchestra; BBC Philharmonic, Martyn Brabbins
Interessante Werkanlage: In den ersten drei Sätzen konzertiert jeweils eines der Soloinstrumente (Englischhorn, Horn, Klarinette) allleine, erst im Finale alle zusammen.
Maurice inaktiv (08.07.2013, 06:47): Bei mir gab es gerade die Vol.4 aus der schönen Luigi Boccherini-Box :
Maurice inaktiv (08.07.2013, 17:10): mit Handley habe ich Bax kennen und lieben gelernt. Die GA befindet sich bereits in meinem Besitz und wurde in diesem Faden von mir schon rauf und runter gehört.
Dann habe ich Dir ja keinen Mist empfohlen!!Freut mich sehr!!!Ich habe sie mir auch erst nach den Naxos-Aufnahmen gekauft,ist noch nicht lange her.
Bei mir läuft aber gerade sein finnischer Zeitgenosse Sibelius :
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Z24FyxBXL._SY355_.jpg Nono - La Lontananza Nostalgica Utopica Futura u.w.
Cetay (inaktiv) (08.07.2013, 22:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41kNZpU3C6L._SL500_AA240_.jpg Karel Goeyvaerts; Aquarius, l'ere du verseau - Oper für 8 Soprane, 8 Baritone und Orchester (1992); Rolande Van Der Paal, Dirk Van Croonenborch, Cristel De Meulder, Patrick Delcour, Karolina Rüegg, Jacques Does, Aga Winska, Philippe Souvagie, Xenia Konsek, Stephen Hindes, Jorine Samson, Wim Zwaag, Gerda Hartman, Lorenzo Carola, Marie-Noëlle De Callatay, Marc Meersman, The Royal Philharmonic Orchestra of Flanders, Grant Llewellyn
miclibs (08.07.2013, 22:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N942KMX7L._SY355_.jpg Shostakovich - Streichquartett Nr.8 mit dem Borodin Quartett
ab (08.07.2013, 22:45): In der Stadtbücherei ausgeliehen:
Pergolesi: Septem verba a Christo Akademie für Alte Musik Berlin René Jacobs hfm
Cetay (inaktiv) (09.07.2013, 05:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61ei8FsnNoL._SL500_AA240_.jpg Lucien Posman; The Book of Los (William Blake) für Sopran, Flöte, Klavier & Chor; Els Crommen, Marc Legros, Bart Meynckens, Goeyvaerts Consort, Marc Michael de Smet
Maurice inaktiv (09.07.2013, 05:55): Heute Morgen starte ich mit Hermann Goetz :
Cantus Arcticus (09.07.2013, 11:03): Bei mir wieder einmal dies:
http://i.prs.to/t_200/emi4042752.jpg
CD1 Symphonies Nos. 1 & 6 'Pastoral'
Gruss :hello Stefan
Viola (09.07.2013, 11:37): Original von Nordolf Cello: Mischa Maisky Mikhail Pletnev / Russian National Orchestra 1995
Die CD ist ganz hervorragend.
Das freut mich. Auch, dass wir uns bei Bax mit den Naxos-Aufnahmen treffen. Gefallen mir auch gut. Die andere Gesamtaufnahme, von Dir schon rauf und runter gehört, habe ich noch nicht, mal gucken, ob ich sie eines Tages noch nachschiebe.
Viola (09.07.2013, 11:43): Diesem Forums-Tipp bin ich nachgegangen:
Jedenfalls: Ein Requiem von EYBLER, dessen Namen ich vorher überhaupt noch nicht gehört hatte. Aber ... Versuch macht klug. Meistens ... :wink Kann nur Positives berichten.
Danke und viele Grüße an alle Viola
Viola (09.07.2013, 11:56): Und dieser Brahms läuft bei mir nach dem Tee dann gleich:
Neu bei mir, auch ein Tipp (aus ner Rangliste, die ich eigentlich weniger mag, aber naja ...), die erste Sinfonie habe ich vorgestern schon gehört - ich weiß nicht ... Noch nicht ... Mir ist die Absicht zu sehr hörbar. Völlig subjektiver Eindruck. Bitte um Gnade :wink
Neben Furtwängler, Walter und Wand, die ich schon ewig schätze, hat mich unlängst Sanderling(-Senior) vom Sofa gerissen. Großartige Interpretationen, finde ich.
Edi1t: Kurt Sanderling mit der Staatskapelle Dresden (wichtig, weil es noch eine Berliner Aufnahme gibt)!!
Jedenfalls: Ein Requiem von EYBLER, dessen Namen ich vorher überhaupt noch nicht gehört hatte. Aber ... Versuch macht klug. Meistens ... :wink Kann nur Positives berichten.
Danke und viele Grüße an alle Viola
Liebe Viola Dieses Requiem ist eines der schönsten Werke dieser Gattung, die ich kenne. Die CPO Einspielung ist erstklassig und wird so dem Werk gerecht.
Guter Kauf... :)
Grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (09.07.2013, 14:22): Kontrast zu Beethoven:
Karl Amadeus Hartmanns erste Symphonie "Vesuch eines Requiems nach Worten von Walt Whitman für eine Altstimme und Orchester (1935/36)
Doris Stoffel, Alt Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Fritz Rieger
DIE Referenzaufnahmen der Symphonien von Karl Amadeus Hartmann :down
Gruss :hello Stefan
ab (09.07.2013, 15:14): Original von Cantus Arcticus http://ecx.images-amazon.com/images/I/51VUUjmIgXL._SX450_.jpg
DIE Referenzaufnahmen der Symphonien von Karl Amadeus Hartmann :down
Gruss :hello Stefan
Wie wahr! Das ist einer der kleinen, stillen Skandale der Aufnahmegeschichte, dass wir immer noch auf eine gute Neueinspielung der Symphonien Hartmanns warten müssen. :I
ab (09.07.2013, 16:20): Original von Amadé Original von MAurice André Jetzt gibts Brahms satt : http://ecx.images-amazon.com/images/I/31PnB-WmpZL._SL500_.jpg
Von diesen trockenen Interpretationen kann ich kaum satt werden, dann greife ich lieber zu Wand oder Levine.
Gruß Amadé
Diese Th. Sanderling Box habe ich einmal zu einem Klavierrezital-Reihen-Abo des Labels RS geschenkt bekommen. Ich fand und finde sie sehr enttäuschend.
Levine aus Chicago, Wien oder München? :thanks
ab (09.07.2013, 17:20): Bislang die für mich überwältigendste Interpretation dieses Werks, die dem Titel am nähesten kommt.
Alexander Scriabin- Le Poeme de l' extase New Philharmonia Orchestra Leopold Stokowski, 1968 BBC-Legends
Sergej Prokovjev: Sinfonia Concertante für Cello und Orchester Nikolai Myaskovsky: Cellokonzert
Cello: Mischa Maisky Mikhail Pletnev / Russian National Orchestra 1995
Trotz einiger Staccato-Rhythmik gehört die Sinfonia Concertante zu den romantischsten und melancholischsten Werken von Prokovjev. Das Booklet trifft genau den Punkt, wenn es Myaskovskys Cellokonzert aus dem Jahren 1944-45 als eine "Elegie in den Spuren von Tschaikowsky" bezeichnet.
ab (09.07.2013, 18:50): Es kommt selten vor, dass mir nach Bruckner ist, aber jetzt ist es so weit
Anton Bruckner - Symphonie Nr.5 Orchestre des Champs-Elysees Philippe Herreweghe hmf http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0794881910526.jpg
miclibs (09.07.2013, 18:58): heute aus dem Briefkasten gezogen.... :D
Maurice inaktiv (09.07.2013, 22:23): Hallo,palestrina!!
Mir gefallen sie auch wunderbar,obwohl ich jetzt bei dieser Einspielung noch keine Wertschätzung abgeben mag,da ich sie neu heute zum ersten Male gehört habe.
Doch ich habe die ganze Reihe bestellt,einschließlich der Sibelius-Aufnahmen.Doch ich bin mir sicher,dass Davis (ohne e im Nachnamen) genau der richtige Mann dafür ist.
VG,Maurice
palestrina (09.07.2013, 22:32): Gefällt dir DAVIS so besser s.o. :haha
CD4 sept haïkaï couleurs de la cité celeste un vitrail et des oiseuax oiseaux exotiques
yvonne loriod, piano ensemble intercontemporain pierre boulez
C'est musique merveilleuse :engel !!
:hello Stefan
Jürgen (10.07.2013, 10:22): Wesendonck-Lieder
Heute bemühe ich die EMI-Box: The Other Wagner http://www.jpc.de/image/w220/front/0/5099970551426.jpg
Sie wartet gleich mit zwei Einspielungen der Liederserie auf. Einmal in der Orchestrierung von Mottl, dargeboten von Christa Ludwig und Otto Klemperer mit dem Philharmonia Orchestra, 1962. http://www.weltbild.de/media/ab/2/006795979-wesendonck-lieder.jpg
Und andererseits die Klavierfassung: http://i.ebayimg.com/t/JESSYE-NORMAN-WAGNER-WESENDONK-LIEDER-SCHUBERT-POULENC-12-LP-L5250-/00/s/MTQ1NFgxNjAw/$(KGrHqZ,!ngE8VTCPmG9BPHU1dM8uw~~60_35.JPG Hier waren Jessye Norman und Irvin Gage 1969 am Werk.
Allein aus diesem Blickwinkel eine lohnenswerte Box, die für schmales Geld erhältlich ist.
Grüße Jürgen
ab (10.07.2013, 17:05): Herman D. Koppel - Symphony no. 7, op. 70 (1960-61) Aalborg Symphony Orchestra Moshe Atzmon Dacapo
Maurice inaktiv (10.07.2013, 17:09): http://ecx.images-amazon.com/images/I/81DidKs78fL._SL1500_.jpg
Jean Sibelius : Sinfonien Nr.2 & 3 EMI
Bournemouth SO/Paavo Berglund
miclibs (10.07.2013, 17:32): http://www.oaksmus.de/ImagesOaksmus/cover_gen18_PAIL_BUG-gr.jpg DIETRICH EICHMANN - Pail Bug (Dietrich Eichmann – Klavier, John Hughes – Kontrabass, Astrid Weins – Kontrabass, Jeff Arnal – Schlagzeug ; Aufnahmen aus dem Vivaldisaal Berlin, 19. Dezember 2009)
:beer Sag ich doch, Sanderling ist (immer mal) der Hammer. Freut mich sehr, Deine Begeisterung. Schostakowitsch mochtest Du ja glaub ich auch schon von ihm (ich auch!!!), horch Dir bei Gelegenheit unbedingt mal Brahms an ... Vielleicht gibts den auf einer Deiner Touren auch mal halb geschenkt :)
Auch von mir: gute Gesundheit!
und viele Morgen-Grüße an alle Viola
Cantus Arcticus (11.07.2013, 08:20): Bei mir Charles Ives:
... Duchable natürlich. Auf das Doppel-Klavierkonzert bin ich besonders gespannt.
EDIT nach dem Hören: Erste Überraschung - Mozart inside!! Also dreifacher Charme: Poulenc, Mozart, Duchable/ Collard. Ganz feine "leichte" (beschwingte) Musik.
Zweite große Überraschung: AUBADE. Das Klavier im Dialog mit Bläsern (u. a.) erzählt ... :down
Jürgen (11.07.2013, 08:56): Original von Jürgen Wesendonck-Lieder
Heute bemühe ich die EMI-Box: The Other Wagner http://www.jpc.de/image/w220/front/0/5099970551426.jpg
Nachdem ich gestern die Wesendonck-Lieder zweimal gehört habe, einmal mit Klavier- dann mit Orchesterbegleitung, drängte sich mir das Thema des dritten Liedes Im Treibhaus immer mehr auf. Dieses Lied wurde von Wagner auch als Vorstudie zum Tristan bezeichnet und verwendet das Thema des Vorspiels zum 3.Akt. Ich verspürte den unbändigen Drang diese Musik jetzt hören zu müssen. Dem gab ich nach. Nachdem ich die Anfangstakte einiger Einspielungen probegehört hatte, entschied ich mich für Solti, weil hier die tiefen Streicher so prägnant einsetzen und dann kontinuierlich zurückgenommen werden. Alle Anderen (Böhm, Karajan, Kleiber, Pappano) fangen schon seicht an. Wie auch immer, Solti wurde es. Die Musik nahm mich so gefangen, dass ich den ganzen Akt durchgehört habe. Das war mein Nachmittag.
EDIT nach dem Hören: Erste Überraschung - Mozart inside!! Also dreifacher Charme: Poulenc, Mozart, Duchable/ Collard. Ganz feine "leichte" (beschwingte) Musik.
Zweite große Überraschung: AUBADE. Das Klavier im Dialog mit Bläsern (u. a.) erzählt ... :down
Ja der Poulenc ist ein ganz "feiner". Das ist "Happy Music". Hör Dir mal die Musik zu "Les Biches" an, die ist ebenso von einer sommerlichen Beschwingtheit.
Florestan
Florestan (11.07.2013, 10:36): Vorhin vor der Arbeit auf dem Sofa liegend gehört.
Der Tipp stammt von einer lieben Freundin. Wunderschöne Aufnahme, sehr innig und fein musiziert. Etwas für die Seele. Da läuft es doch gleich viel besser ..
Gruß Florestan
Cantus Arcticus (11.07.2013, 13:19): Zum Mittag ein bischen "Borschtsch":
Er soll ja ein ungeheuer guter Pianist gewesen sein, glaub ich. Bin gespannt.
Hallo Florestan, nach der anderen beschwingten Sache Poulencs werd ich mich mal umgucken - wenn Du es sagst, ... Danke!!
Schönen Tag allen noch :)
palestrina (11.07.2013, 13:36): Hallo Stefan, wie schmeckt der "Borschtsch" ? Ich hatte nicht das große Vergnügen mit der GA , gibt es dazu bessere Empfehlungen !?!?!?!? Oder habe ich falsch gehört ?
LG palestrina
palestrina (11.07.2013, 13:52): Bin schon den ganzen Morgen mit dieser Box zugange , kenne fast keine der Symphonien !
Eben gehört : G Holst Symphonie op.8"The Cotswolds" dann Sir Frederic Cowen, Symphonie no .6 "The Idyllic" und bis jetzt Samuel Coleridge-Taylor , Symphonie in A Minor. Die beiden letzt genannten gefallen mir sehr gut ! :hello
LG palestrina
Liebe Viola vielen Dank für die guten Wünsche , auch dir lieber Maurice . Aber "Mit Musik geht alles besser". Und ja, Sanderling ist für mich schon besonders ansprechend :times10
Three Northern Ballads Nympholept Red Autumn The Happy Forest Into The Twilight
Vernon Handley / BBC Philharmonic 2006-07
Besonders liegen mir die "Drei Nordischen Balladen" aus den Jahren 1931-34 am Herzen, die ich ganz großartig und stimmungsvoll finde. Meine liebste ist die Zweite: - schon allein dieser fahle und morastige Beginn im Stile einer postwagnerischen Drachenhöhle... :down
miclibs (11.07.2013, 18:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WVM6F0YKL.jpg Mit 'Das atmende Klarsein' begann die Spätphase von Nono, in welcher er einen weiteren Schritt in Richtung Zerbrechlichkeit, Stille, dem Ausarbeiten minimalster Klangunterschiede und der Suche räumlicher Dynamik ging. Leere und Kargheit dominieren. Sein Streichquartett Fragmente – Stille, An Diotima. (1979) ließ diese Entwicklung vorausahnen.
Der 'Prometeo' , sein letztes großes Werk, beeindruckt mich durch die Poesie seiner Klangflächen. :down
..und nach so einem aufwühlenden Werk, dann noch etwas leichteres wie das Streichquartett 1 und 2 vom Hagen Quartett :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/61YiqwODxKL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg
Florestan (11.07.2013, 21:24): Original von palestrina Bin schon den ganzen Morgen mit dieser Box zugange , kenne fast keine der Symphonien !
Hallo Palestrina
Ich habe die Box schon vor längerer Zeit erworben (für schlappe 10€). Das ist eine gute Gelegenheit sich über englische Orchestermusik zu informieren. Das Angebot ist natürlich enorm, aber man staunt was es so alles gibt und so gut wie nie aufgeführt wird.
Gruß Florestan
Maurice inaktiv (11.07.2013, 21:46): Mal wieder was Nordisches außerhalb von Sibelius und Nielsen :
Maurice inaktiv (11.07.2013, 22:23): Viel Spaß!!Ein toller Komponist,aber diese Einspielung erscheint mir nicht die Beste zu sein.Hier würde ich mal bei Neeme Järvi oder der Naxos-Serie reinhören.
VG,Maurice
PS :Ich habe die Aufnahme vom gleichen Hause erworben,kenne sie also ganz gut.Sie ist gut,aber eben auch nicht mehr.
Viola (11.07.2013, 22:59): Finde diesen Komponisten auch toll - werde es zur ruhigeren Nacht mal damit versuchen:
Zagrosek ist glaub ich weniger bekannt - mir liegt er aber sehr. Harnoncourts Sieben-Siegel-Fassung liegt für mich noch etwas im Traum-Bereich.
Gute Nacht, ihr Wesen :wink
Cetay (inaktiv) (11.07.2013, 23:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jJgb9wPIL._SL500_AA240_.jpg Walter Piston; Sonatina für Violine und Cembalo; Alexander Schneider, Ralph Kirkpatrick
Maurice inaktiv (12.07.2013, 05:26): Hallo,Viola!!
Zagrosek ist glaub ich weniger bekannt
MIR ist er durchaus bekannt!!Er war lange Jahre in Stuttgart tätig.Von dort wurde bei Naxos auch ein kompletter Wagner-Ring übernommen und auf CD veröffentlicht.
Ich selbst habe eine Aufnahme von Smetana unter seiner Leitung-die Fest-Sinfonie,ein wenig bekanntes Werk,damals auf Marco Polo veröffentlicht.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (12.07.2013, 06:37): Ein neuer Annäherungsversuch an ein großes Werk, das mir bislang verschlossen bleibt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cHQEl1cUL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/612fnsOuZtL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2BcPcf8voL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/61wLdoEiDHL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach; Das Das Wohltemperierte Klavier; Rosalyn Tureck // Ralph Kirkpatrick (Clavichord) // Friedrich Gulda // Edwin Fischer
Daraus jeweils BWV 846 & 847.
Maurice inaktiv (12.07.2013, 07:25): Bei mir gab es heute zwei CDs:
Daraus Ligeti Violinkonzert gespielt vom sympathischen Energiebündel Patrizia Kopatchinskaya. Ein schwieriges Stück mit eindrucksvollen Orchestereffekten. Es changiert zwischen expressiv contemplativen Episoden und drastischen Orchesterszenen.
LG Florestan
Viola (12.07.2013, 08:33): Original von Maurice André Hallo,Viola!!
Zagrosek ist glaub ich weniger bekannt
MIR ist er durchaus bekannt!!Er war lange Jahre in Stuttgart tätig.Von dort wurde bei Naxos auch ein kompletter Wagner-Ring übernommen und auf CD veröffentlicht.
Ich selbst habe eine Aufnahme von Smetana unter seiner Leitung-die Fest-Sinfonie,ein wenig bekanntes Werk,damals auf Marco Polo veröffentlicht.
VG,Maurice
Hallo Maurice, freut mich :) Aber wen eigentlich kennst Du nicht ... Ist absolut und nur positiv gemeint!! Von Dir lerne ich hier oft, deswegen darf ichs auch mal (in aller Form) danken. Ich kenne den Wagner aus Stuttgart natürlich nicht, habe aber einige hochkarätige Vokalwerke mit ihm, u.a. Schuberts Claudine von Villa Bella - Fernenado - Kantate zu Ehren von Josef Spendou. Mein Schubert-Alles-Haben-Müssen-Tick halt :tongue:
Schönen Tag Dir und allen anderen!
Cantus Arcticus (12.07.2013, 09:00): Original von palestrina Hallo Stefan, wie schmeckt der "Borschtsch" ? Ich hatte nicht das große Vergnügen mit der GA , gibt es dazu bessere Empfehlungen !?!?!?!? Oder habe ich falsch gehört ?
LG palestrina
Hallo palestrina Der Borschtsch hier ist ein bisschen fade, er muss ein wenig nachgesalzen werden. :(
Ich muss Dir gestehen, in Sachen Skrjabin bin ich nicht sehr gut ausgerüstet und mit dieser Ausgabe bin ich auch nicht so glücklich. Ich schaue mich noch nach anderen Einspielungen um, vielleicht diese hier:
..und nach so einem aufwühlenden Werk, dann noch etwas leichteres wie das Streichquartett 1 und 2 vom Hagen Quartett :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/61YiqwODxKL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg ?( ?( ?(
Meines Wissens nach hat das Hagen Quartett zwar beide Brahms-Quintette aufgenommen und zwar mit Causse sowie das Klavierquintett mit Paul Gulda als auch neuerdings das Klarinettenquintett mit Widmann; aber nie ein Brahms Streichquartett. Bist Du sicher, dass Du Quartette gehört hast??? :thanks
Bei den Quartetten tippe ich eher auf das Amedeus Quartett in dieser Box (deren ältere Mono-Aufnahmen, die wohl nicht in dieser Box sind, ich besonders mag...) :hello
Florestan (12.07.2013, 12:44): Original von Viola
Harnoncourts Sieben-Siegel-Fassung liegt für mich noch etwas im Traum-Bereich.
Hallo Viola
Also wenn Dir ca. 35€ angemessen erscheinen, kannst Du es in GB bestellen.
Florestan
ab (12.07.2013, 14:04): Original von Cetay Ein neuer Annäherungsversuch an ein großes Werk, das mir bislang verschlossen bleibt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cHQEl1cUL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/612fnsOuZtL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2BcPcf8voL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/61wLdoEiDHL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach; Das Das Wohltemperierte Klavier; Rosalyn Tureck // Ralph Kirkpatrick (Clavichord) // Friedrich Gulda // Edwin Fischer
Daraus jeweils BWV 846 & 847.
Du Glücklicher, diese Werke, das "Alte Testament des Klaviers" noch entdecken zu dürfen!!! :)
Ich empfehle, Feinberg, Richter, Koroliov und wohl auch noch Hewitt in Betracht zu ziehen, aber auch die Zusammenhangslosigkeiten von Gould einmal anzuhören.
Über gelegentliche kurze Zwischenmeldungen würde ich mich freuen :hello
ab (12.07.2013, 14:09): Bohuslav Martinu - Symphonie Nr. 2 Czech Philharmonic Orchestra Vaclav Neumann Supraphon
miclibs (12.07.2013, 14:33): Original von ab Meines Wissens nach hat das Hagen Quartett zwar beide Brahms-Quintette aufgenommen und zwar mit Causse sowie das Klavierquintett mit Paul Gulda als auch neuerdings das Klarinettenquintett mit Widmann; aber nie ein Brahms Streichquartett. Bist Du sicher, dass Du Quartette gehört hast??? :thanks
Danke ab, du hast recht! Ich habe Streich-Quintette (mit Gérard Caussé) gehört und Streich-Quartette geschrieben. ?( Die Streich-Quartette 1-3 in dieser Box sind vom Emerson String Quartet (2005/2007) gespielt. Das Amadeus Quartett spielt in dieser Box nur auf einer CD, nämlich bei den Streich-Sextetten (1966/1968) mit.
Maurice inaktiv (12.07.2013, 20:52): Ich habe mir zwei Zeitgenossen vorgenommen,die nicht unterschiedlicher sein könnten: Alfredo Casella und Natanael Berg :
Nordolf (12.07.2013, 20:53): Original von Cantus Arcticus Ich muss Dir gestehen, in Sachen Skrjabin bin ich nicht sehr gut ausgerüstet und mit dieser Ausgabe bin ich auch nicht so glücklich. Ich schaue mich noch nach anderen Einspielungen um, vielleicht diese hier:
Bei Scriabin würde ich dir die die Aufnahmen von Evgeny Svetlanov mit dem Russischen Staatsorchester aus dem Jahre 1996 erschienen bei Warner (France) empfehlen. Es gibt sie als Box mit drei Cd's oder einzeln. Die Klangqualität ist hervorragend. Svetlanovs Interpretationen sind expressiv, wobei das typisch russische, schneidende Blech auffällt. Enthalten sind die drei Symphonien, Reverie, Le Poeme de l’Extase und Prometheus.
...César Camarero (*1962) und Fabián Panisello(1963) sind zwei von vielen spanischen Komponisten zeitgenössischer Musik :) :) :) (José Manuel López López (1956), José María Sánchez -Verdú (1968), Ramón Lazkano (1968), Elena Mendoza (1973),Héctor Parra (1976), Mauricio Sotelo (1960), Jesús Rueda (1961), David del Puerto(1964), Jesús Torres (1965), Alberto Posadas (1967) )
Maurice inaktiv (12.07.2013, 22:35): Es gibt hier aber durchaus Alternativen :
Hier die Sinfonien Scriabins plus dem Klavierkonzert und Orchesterwerken unter Vladinir Ashkenazy
Da sind aber genau die Aufnahmen drin, die Stefan besitzt und die ihm als "ungesalzen" erschienen.
Zu Kitajenko kann ich wenig sagen: - allerdings besitze ich eine Grieg-Aufnahme von ihm, die reichlich "schwach auf der Brust" umgesetzt wurde und mit Sicherheit von "salzreicher Kost" weit entfernt ist. Von diesem Dirigenten habe ich daher bis auf weiteres Abstand genommen.
Ich vermute dass Eliahu Inbal gut sein dürfte, aber eher noch neutraler als Ashkenazy - aber das ist nur eine Vermutung.
Ich behaupte nach wie vor, dass sich eine gewisse Investition in den Warner-Svetlanov lohnen wird, wenn man eine expressive Lesart bei Scriabin hören will. Seine älteren Melodiya-Aufnahmen kenne ich leider nicht.
‘Märchen’ Symphonische Bilder ‘Hans Christian Andersen’ Eine Festouvertüre Symphony No. 2
Michael Hofstetter / NDR Radiophilharmonie Hannover 2004-05
Die schwelgenden Klänge des dänischen Komponisten August Enna weisen neben so mancher nordischer Grieg-&-Co.-Komponente durchaus in Richtung des russischen Tschaikowsky. Insbesondere die "Märchen"-Suite ist wunderbar charakteristisch gestaltet.
Maurice inaktiv (13.07.2013, 06:24): Nordolf,ich kenne Kitajenko,Inbal und Ashkenazy,sie haben mMn alle drei Ihre Reize,auch weil die Orchester dazu was taugen.
Alle drei Einspielungen sind völlig unterschiedlich in der Interpretationssicht,wobei ich Kitajenko auch nur mit dieser Aufnahme habe,kann also nicht über andere CDs her sagen,ob er sonst "anders" dirigiert als hier.
Wir kennen Inbals sehr werktreue,aber vielleicht etwas zu neutrale Lesart,auch Ashkenzy dürfte geläufig sein.Mir erscheint Kitajenko hier eher zwischen den beiden zu stehen,was den Interpretationsansatz angeht.
Zu August Enna auch noch einen Satz von mir: ich finde die CD sehr schön,damit liegen wir wieder auf gleicher Linie,denke ich mal.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (13.07.2013, 06:27): Nun zu meinem Frühstück gibt es die nächste zeit sehr oft wieder Joseph Haydn aus DIESER Box :
An diese Box müsst ihr euch gewöhnen.Heute aus der GE die CD-Nr. 2 mit folgenden Sinfonien : Nr.4,27,10 & 20
Stuttgarter Kammerorchester/Dennis Russell Davies Sony
VG,Maurice
PS: Ich bin den restlichen Tag vermutlich nicht online,da ich im Schwabenlande unterwegs sein werde.
Cetay (inaktiv) (13.07.2013, 09:06): Weiter in der Lehre der perfekten Verstimmung der natürlichen Intervalle:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Bu8m6k3kL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/41pphpVvSaL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51ptiG2rr0L._SL500_AA240_.jpghttp://www.jpc.de/image/w220/front/0/0636943131428.jpg Johann Sebastian Bach; Das Wohltemperierte Klavier; Glenn Gould // Kenneth Gilbert (Cembolo) // Samuel Feinberg // Wanda Landowska (Cembalo)
Daraus jeweils BWV 846 & 847
Cetay (inaktiv) (13.07.2013, 11:19): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51SsYcurrAL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/61YXeTVFScL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51ksfRHtBYL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach; Das Wohltemperierte Klavier; Sviatoslav Richter // Roger Woodward // Gustav Leonhardt
Daraus jeweils BWV 846 & 847
Zwischenfazit: Kirkpatrick und Landowska punkten (nicht nur, aber insbesondere) mit den Klängen ihrer Instrumente.
Nordolf (13.07.2013, 11:27): Bei mir läuft diese Doppel-CD mit kraftvollem, russischem Klavierspiel und einem sehr mitreißend begleitenden Lorin Maazel:
Peter I. Tschaikowsky: Klavierkonzerte Nr. 1, 2 und 3 (Allegro brilliante)
Piano: Emil Gilels Lorin Maazel / New Philharmonia Orchestra 1972
Sergej Prokovjev: Klavierkonzert Nr. 5
Piano: Sviatoslav Richter Lorin Maazel / London Symphony Orchestra 1970
Bela Bartok: Klavierkonzert Nr. 2
Piano: Sviatoslav Richter Lorin Maazel / Orchestre de Paris 1969
Cetay (inaktiv) (13.07.2013, 11:31): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GvHgJMfzL._SL500_AA240_.jpg Music of Benedict MasonStreichquartett Nr. 1; Arditti QuartettDoppelkonzert für Horn, Posaune und Ensemble; Michael Thompson, David Purser, London Sinfonietta, Diego Masson Self-Referential Songs and Realistic Virelais; Christine Whittlesey, Ensemble Modern, Ingo Metzmacher
...frei nach Xenakis - ernste Musik muss nicht schön sein, kann es aber.... :D Claus-Steffen Mahnkopf : Philosoph, Musikwissenschaftler und Komponist.
aus Wikipedia: Kennzeichnend für das musikalische Schaffen Claus-Steffen Mahnkopfs ist, dass es von einer philosophischen und einer musikgeschichtlichen Reflexion begleitet und getragen wird. Am wichtigsten ist dabei für ihn die Philosophie der Frankfurter Schule, von Jacques Derrida und Niklas Luhmann sowie die Tradition eines konstruktiv-expressiven Komponierens seit der Renaissance. Wichtige Komponisten sind: Josquin Desprez, Claudio Monteverdi, Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Alban Berg. Kompositorisch und künstlerisch beschäftigt er sich mit Fragen nach einer Zweiten Moderne in der Musik, der Komplexität, des Ausdrucks, der Dekonstruktion, des kulturellen Gehalts und mit der Aufarbeitung des Kulturbruchs im 20. Jahrhundert.
miclibs (13.07.2013, 11:45): https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0752156016922.jpg Hans-Peter Frehner (1953–) nach einer Kurzgeschichter des ukrainische Dichter Isaak Babel (1894-1940) "Die Sünde Jesu“ . :times10
aus jpc: Hans-Peter Frehner hat Babels Text nach einem konsequenten System in Musik transkribiert: Die Worte erzeugen dabei die Melodie und die Buchstaben den Rhythmus und die Harmonik, während der dramaturgische Verlauf der Geschichte die Großform bestimmt
Cantus Arcticus (13.07.2013, 16:52): Original von Nordolf Original von Cantus Arcticus Ich muss Dir gestehen, in Sachen Skrjabin bin ich nicht sehr gut ausgerüstet und mit dieser Ausgabe bin ich auch nicht so glücklich. Ich schaue mich noch nach anderen Einspielungen um, vielleicht diese hier:
Bei Scriabin würde ich dir die die Aufnahmen von Evgeny Svetlanov mit dem Russischen Staatsorchester aus dem Jahre 1996 erschienen bei Warner (France) empfehlen. Es gibt sie als Box mit drei Cd's oder einzeln. Die Klangqualität ist hervorragend. Svetlanovs Interpretationen sind expressiv, wobei das typisch russische, schneidende Blech auffällt. Enthalten sind die drei Symphonien, Reverie, Le Poeme de l’Extase und Prometheus.
Hallo Nordolf An Svetlanov habe ich nicht gedacht (Schande über mich) ich habe von ihm nur die Myaskovsky GA im Blickfeld gehabt. Danke für den Tip :thanks
Viele Grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (13.07.2013, 16:59): Zur Zeit ist mir nach diesem Werk des grossen Thomaskantors:
miclibs (13.07.2013, 23:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41rQFfIcRwL._SX355_.jpg Klaus Huber - Erniedrigt-Geknechtet-Verlassen-Verachtet...
Ein gewaltiges Oratorium vom Aufwand : 50 Musiker in 7 Gruppen, 4 Dirigenten, konservierte Klänge, bis zu 60 Stimmen im Chor, dazu 16 Einzelstimmen ; die Texte sind fast ausschließlich vom dichtenden nicaraguanischen Priesters Ernesto Cardenal
Nr. 1 Vorspruch Nr. 2 Um Der Unterdrückten Willen Nr. 3 Armut, Hunger, Hunger Nr. 4 Gefangen, Gefoltert Nr. 5 Steht Alle Auf, Auch Die Toten! Nr. 6 Senfkorn Nr. 7 Tagesanbruch Nr. 8 Das Volk Stirbt Nie
Nordolf (13.07.2013, 23:52): Die melodiöse und melodisch einfallsreiche Spätromantik des Dänen Ludolf Nielsen mit Werken aus den Jahren 1906 - 1909:
Frank Cramer / The South Jutland Symphony Orchestra 1996
Cetay (inaktiv) (14.07.2013, 08:17): Nun mal ganz gezielt 3 Einspielungen, denen von der gebildeten Kritik gewisse Vorbehalte entgegengebracht werden:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51avZJ71CuL._SL500_AA240_.jpghttp://www.jpc.de/image/w220/front/0/0886973345221.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51pn2RvI2yL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach; Das Das Wohltemperierte Klavier; Maurizio Pollini // Martin Stadtfeld // Daniel Barenboim
Daraus jeweils BWV 846 & 847.
Cetay (inaktiv) (14.07.2013, 08:56): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61LWczempqL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51YMP5Zwz3L._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach; Das Das Wohltemperierte Klavier; Ton Kopman // Christine Schornsheim
Daraus jeweils BWV 846 & 847.
Cetay (inaktiv) (14.07.2013, 09:28): Zum Abschluss der ersten Runde dieses Experiments nun drei willkürlich herausgesuchte Stellverteter der zahlosen "Namenlosen", die dieses Werk eingespielt haben, aber sonst in und bei der Breite kaum nachhaltig in Erscheinung getreten sind:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61-z4xLso%2BL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/61zugds9nXL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/61UhpQOWEyL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach; Das Das Wohltemperierte Klavier; Julia Cload // Hans Georg Schäfer // Mehmet Okonsar
Granville Bantock: Pagan Poem William Mathias: Sonatina Eugene Goossens: The Breath Of Ney Kenneth Leighton: Serenade in C Howard Blake: Elegy Gerald Finzi: Five Bagatelles Cyril Scott: Lotus Land William Lloyd Webber: Mulberry Cottage Edwin York Bowen: Sonata
Flöte: Kenneth Smith / Piano: Paul Rhodes 1993
Cantus Arcticus (14.07.2013, 11:13): Heute das symphonische Werk des wichtigsten Instrumentalkomponisten seiner Generation in Frankreich:
George Onslow (1784 - 1855) http://ecx.images-amazon.com/images/I/61atfL9h--L.jpg http://ecx.images-amazon.com/images/I/61vyQ8u7wXL.jpg
Grüsse :hello Stefan
Maurice inaktiv (14.07.2013, 11:41): Bei mir gab es bereits Raff :
Das ist für mich Raffs Lieblings-Sinfonie.Sie ist so fröhlich und stimungsvoll gelungen,dass sie mich in ihrer Art ein wenig an Beethovens Sechste erinnert.
Joseph Haydn : Aus der GE der Sinfonien die CD-Nr.3 : Nr.17,19,107 & 25 Sony
Stuttgarter Kammerorchester/Dennis Russell Davies
VG,Maurice :hello
Cantus Arcticus (14.07.2013, 13:24): Hallo Maurice Ja, die Einspielungen der Bamberger Symphoniker/Hans Stadlmair sind alle mehr als nur würdige Aufnahmen :down :down. Ich empfinde die gesamte GA als perfekt und homogen gelungen, keine Symphonie fällt im Gesamtnievau ab.
Bei mir ist nachher ein Zeitgenosse von Carl Ditters von Dittersdorf an der Reihe:
palestrina (14.07.2013, 18:36): Bei mir läuft den ganzen Tag schon Schuberts Klaviermusik div. Sonaten , und jetzt diese wunderbare CD der Sonate D821 "arpeggione " und der Sonatine D384 . Ich bin begeistert ! :down
Symphony No. 2 ‘Vaarsange’* Symphony No. 3 ‘Ungdomsbrus’ Drapa (auf den Tod von Edvard Grieg)
*Soprano: Roma Owsinska Piano: Tadeusz Chmielewski
Ilya Stupel / Artur Rubinstein Philharmonic Orchestra 1992
Der litauische Dirigent und sein polnisches Orchester gestalten ihren Langgaard ganz im romantischen Geist: - klangschön, rauschend, geheimnisvoll und mit schönem Sentiment. Als einziger Wermutstropfen fällt ins Gewicht, das hier nur die vom Komponisten selbst gekürzten Versionen der beiden Jugend-Symphonien zu hören sind.
Beethoven 9. Sinfonie d-molll, live aus der Semperoper 31. März 1985. Herbert Blomstedt dirigiert dieStaatskapelle und den Chor der Staatsoper Dresden. (kein CD-Bild gefunden)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WdJ2hGr1L._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51MadkKHflL.jpg Sciarrino - Store di Altre Storie
Cantus Arcticus (14.07.2013, 21:02): Original von Maurice André Bei mir ist nachher ein Zeitgenosse von Carl Ditters von Dittersdorf an der Reihe:
Die Aufnahme kenne ich,Stefan.Sie ist mMn recht gut geworden.Bei mir ist der Zeitgenosse Haydn gerade an der Reihe,wie Du vielleicht mitbekommen hast.
VG,Maurice Jepp, hab ich mitbekommen :). Ich kenne diese Box nicht und ich werde mich (vielleicht) auch hüten, diese neben meinen 3 GAs und der unvollendeten Hogwood-Serie zu erwerben :wink.
Beide Symphonien (1892 und 1904) des norwegischen Komponisten gehören einer kräftigen, von Wagner geprägten Spätromantik an und weisen deutlich heroische und festliche Züge auf.
nikolaus (14.07.2013, 22:24): Nach dem ich am Donnerstag beim Nederlands Dans Theater eine Choreographie zu dieser Musik (genauer 1.Satz aus op. 38, 2.Satz aus op. 99) gesehen habe, die einfach wunderschön war:
Nordolf (15.07.2013, 11:27): Drei Wochen Urlaub erlauben es mir, endlich ein wenig mehr Musik zu hören. Ich mache dort weiter, wo ich gestern aufgehört habe: - mit der festlichen Spätromantik des Norwegers Sinding:
Wozzeck op.7 Oper in drei Akten nach dem Drama "Woyzeck" von Georg Büchner
Dietrich Fischer-Dieskau - Wozzeck Fritz Wunderlich - Andres Gerhard Stolze - Hauptmann Evelyn Lear - Marie Karl Christian Kohn - Doktor Helmut Melchert - Tambourmajor
Chor der deutschen Oper Berlin Orchester der deutschen Oper Berlin Karl Böhm 1965
Ein Kontrastprogramm zu Wagners Götterdämmerung ist es allemal... :cool
Interessant ist für mich die Kombination Böhm und Berg...
Rendering nach Vorlagen und Motiven von Franz Schuberts Zehnter Symphonie in D-Dur (D 936 A). Stanze nach Texten von Paul Celan, Giorgio Caproni, Edoardo Sanguineti, Alfred Brendel, Dan Pagis. Berio erlebt die Uraufführung von Stanze(2004) nicht mehr.
miclibs (15.07.2013, 21:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jjrhG5dxL._SY355_.jpg Brian Ferneyhough mit dem Arditti Quartett + Streichquartett No 4 + Kurze Schatten II + Trittico per G. S + Terrain
Das Ensemble 1700 Lund wurde 2005 von Per Bengtson und Lars Henriksson gegründet und ist eines der besten Barockorchester Schwedens geworden. Ziel des Ensembles ist es, der südschwedischen Barockmusikpflege ein schärferes Profil zu verleihen (so das Booklet zur CD). Göran Karlsson - der künstlerische Direktor der Gruppe - ist einer der führenden Cembalisten Skandinaviens und zudem einer der herausragenden Dirigenten auf dem Gebiet der frühen Musik. Er lehrt an den Konservatorien von Kopenhagen und Göteborg.
Gruss :hello Stefan
Cantus Arcticus (16.07.2013, 08:42): Was läuft gerade bei mir? Felix Weingartner(eigentlich: Felix von Weingartner, Edler von Münzberg)
König Lear - Symphonic Poem op. 20 Symphony No. 1 op. 23 in G major
Sinfonieorchester Basel Marko Letonja
Ich höre hier die Romantik in einer Bandbreite von Wien über Skandinavien (Grieg, vielleicht ein ganz kleines bisschen Sibelius?) bis nach Russland hinein zu Tchaikovsky...
Grüsse :hello Stefan
Amadé (16.07.2013, 09:52): weiter mit Tschaikowskys 5. :
Und wenn es mich danach noch juckt, höre ich noch die Lesart der Altvorderen,Bernstein und Karajan. http://c3.cduniverse.ws/resized/250x500/music/721/1583721.jpghttp://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_250/MI0001/107/MI0001107949.jpg
Grüße Jürgen
Cantus Arcticus (16.07.2013, 12:44): Original von Maurice André as läuft gerade bei mir? Felix Weingartner(eigentlich: Felix von Weingartner, Edler von Münzberg)
DIESE Einspielung habe ich mir gerade bestellt!!!!
VG,Maurice :hello
Die Gesamtausgabe der Symphonien 1 - 7 ist imO ein Knüller!!
Weingartners Werk ist - zu Unrecht - zuwenig auf den Spielplänen vertreten. Dabei hat er meines Erachtens ein musikalisches Wörtchen mitzureden....
Du wirst nicht enttäuscht sein, nehme ich an. Und zu dem Preis.... :rofl
Viele Grüsse :hello Stefan
Cantus Arcticus (16.07.2013, 12:52): Neben Weingartner ein Intermezzo zum Mittag:
Maurice inaktiv (16.07.2013, 13:25): Die Gesamtausgabe der Symphonien 1 - 7 ist imO ein Knüller!
Hä???????????????
Gibts die schon?Auf der JPC-Seite finde ich dazu keine Angaben.Ja,die Einzel-CDs kenne ich,die Erste habe ich mir gerade bestellt...
VG,Maurice
Cantus Arcticus (16.07.2013, 16:34): Original von Maurice André Die Gesamtausgabe der Symphonien 1 - 7 ist imO ein Knüller!
Hä???????????????
Gibts die schon?Auf der JPC-Seite finde ich dazu keine Angaben.Ja,die Einzel-CDs kenne ich,die Erste habe ich mir gerade bestellt...
VG,Maurice
MEA CULPA!!!! Natürlich! Die sind als eigentliche GA noch nicht draussen, sorry :B :A Aber Du kannst sicher sein, die wird schon noch kommen..... Ich habe die Sammlung erst gerade komplettiert.
Bei mir nun die Symphony No 2 op.29 und die symphonische Dichtung "Das Gefilde der Seligen" op.21:
Nordolf (16.07.2013, 17:18): Nach erneutem Hören von Wetz' wunderbarem Violinkonzert bleibe ich im Genre mit einem meiner Lieblingsgeiger, von dem es leider nur sehr wenige Aufnahmen gibt:
https://www.jpc.de/image/w220/front/0/4012476000060.jpg Boris Blacher - Streichquartette 1-5
https://www.jpc.de/image/w220/front/0/0710357572920.jpg Karl Amadeus Hartmann - Streichquartette Nr.1 & 2
Maurice inaktiv (16.07.2013, 21:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41qxnalZ7kL._SY450_.jpg
Leevi Madetoja : Sinfonien Nr,1 & 2 Finlandia
VG,Maurice
palestrina (16.07.2013, 22:51): Heute wieder, Schubert Symphonie No.6 , mit T. Dausgaard und dem Swedish Chamber Orchestra ! Ja :down ich bin ganz angetan von der Interpretation !
Maurice inaktiv (17.07.2013, 17:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Q%2B6JWGcnL.jpg
Carl Nielsen : Sinfonien Nr. 4 & 5 DaCapo
Dänisches Radio-Sinfonie-Orchester / Michael Schönwandt
VG,Maurice
Nordolf (17.07.2013, 17:40): Die herb-düsteren "Winterlegenden" für Klavier und Orchester von Bax, die der Komponist selbst als "ein nordisches Naturstück voll von Meer und Tannenwald und dunklen Legenden" beschrieb:
Winter Legends Morning Song ‘Maytime in Sussex’ Saga Fragment
Piano: Ashley Wass James Judd / Bournemouth Symphony Orchestra 2010
Das Klavierspiel erscheint kristallin und klar, die Orchesterbegleitung ist düster-dräuend, die Schlagwerkausbrüche sind von hoher Durchschlagskraft: - daher kann man nur eine Empfehlung für diese CD aussprechen.
Maurice inaktiv (17.07.2013, 20:37): Heute Abend mal was ganz Anderes :
Enrique Batiz galt viele Jahre als der beste Dirigent Mexikos,der auch hier in Europa bekannt wurde.Seine Fähigkeit,uns die Musik seiner Heimat auf bemerkenswerte Weise nahe zu bringen kann man auch hier wieder heraus hören.
Vielen Dank,Senor Batiz!!!!Großartig!!!!!!!!!!!!!!!!!!
VG,Maurice :down :hello
miclibs (17.07.2013, 21:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ZhTFFnS%2BL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Franz Schubert: Sonate für Arpeggione und Klavier D821 / Streichquintett D956
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51P-IFnpzQL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Xenakis - CD2 1. ST 4 For String Quartet 2. Polla Ta Dhina For Children's Choir & Orchestra (1962) 3. ST 10 - 1,080262 For 10 Instruments (1956-1962) 4. Akrata For 16 Wind Instruments (1964-1965) 5. Achorripsis For 21 Instruments (1956-1957)
palestrina (17.07.2013, 22:40): Heute Neu für € 2.99 :D
Eine Interpretation, die stilistisch in der Nähe von Mariss Jansons mit den Petersburgern (EMI) liegt: - ein schöner, warmer, klanglicher Fluß bestimmt die Musik, das russiche Sentiment ist jederzeit hörbar. Die CD leidet allerdings unter einem mittelmässigen, etwas indirektem Sound.
Violinkonzert* Isle Of Bliss Angels And Visitations
*Violine: Elmar Oliveira
Leif Segerstam / Helsinki Philharmonic Orchestra 1996
Es sind geheimnisvolle und mysteriöse Stimmungen, die Herr Rautavaara da in bester Spätromantiktradition mit dem Orchester hervorzaubern lässt. Bei "Angels and Visitations" darf der Dirigent Leif "Das Tier" Segerstam einen markerschütternden Schrei tun...
...was für eine geniale CD : zuerst Ferneyhoughs Darstellung der an Materie gebundenen Zeit, und dann Dror Feilers kastrierter Lärm für Orchester und Müllwagen-Vokalperformance nach Texten des peruanischen Dichters Vallejo aus dessen Werk 'Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit...
Maurice inaktiv (18.07.2013, 20:51): Bei mir läuft jetzt mal wieder Carl Nielsen.Dieses Mal ist es die erste CD aus dem Zyklus von Gennadij Roshdestvenskij bei Chandos.
Hier heraus die CD-Nr. 8 : Sinfonien Nr.16 , 34 & 72
Stuttgarter Kammerorchester/Dennis Russell Davies
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (20.07.2013, 08:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41UfMDR%2BkUL.jpg Franz Schubert / Anton Webern; Rosamunde D797, 6 Stücke für Orchester op. 6; SWR Sinfonieorchester, Michael Gielen
Was für ein Sakrileg! Gielen wagt es, Schubert und Webern zu verschränken. Die mißtönenden Webernschen Miniaturen werden einfach zwischen die schönen Balettmusiken eingetreut. Wer bin ich denn, dass ich mich solch perfiden Methoden erziehen lasse? :P
Maurice inaktiv (20.07.2013, 08:45): Bei mir gibt es keine Misstöne der Moderne,dafür Pergolesi :
Cetay (inaktiv) (20.07.2013, 08:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51bwi9LYFwL._SL500_AA240_.jpg Concert for Strings, Flute & English Horn; Christoph Renz, Mirjam Budday, Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Sebastian TewinkelPyotr IlyichTchaikovsky; Souvenir de Florence op. 70Artur Honegger; Kammerkonzert für Flöte, Englischhorn und Streichorchester H196Jean Sibelius; Impromtus op. 5, Nr. 5 & 6 (Version für Streichorchester)Allan Stephenson; Konzert für Englischhorn und Streichorchester
Maurice inaktiv (20.07.2013, 09:54): Bei mir liegt die letzte CD der GE der Nielsen-Sinfonien unter Roshdestvenskij ein :
...die Guerrero CD, weil gerade eingetroffen aus Spanien.... :)
Cetay (inaktiv) (20.07.2013, 10:04):
Jubiäumsedition Vol. 5; Michael Gielen, SWR Sinfonieorchester Arnold Schönberg; Die glückliche Hand op. 18; John Bröcheler, Berliner Rundfunkchor Alban Berg; Der Wein - Konzertarie mit Orchester; Melanie Diener Anton Webern; Fünf Stücke für Orchester op. 10 Kantate Nr. 1 op. 29 für Sopran solo, gemischten Chor und Orchester; Christiane Oelze, Anton-Webern-Chor Freiburg Eduard Steuermann; Variationen für Orchester Michael Gielen; "Pflicht und Neigung" für Ensemble
...Schuberts 'Große' als Begleiter (Mediaplayer) beim Wochend-Einkauf.
Und nun zum Sushi-Rollen Michael von Biel. Klingt wie eine Mischung aus Ferneyhough, Lachenmann, Hespos und Cage, also eigentlich klingt er ja wie Michael von Biel :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31i0EFJ%2BsAL._SX355_.jpg Michael von Biel - Kompositionen 1962-66 1. Streichquartett Nr. 1 (1962) 2. Streichquartett Nr. 2 (Urfassung) (1963) 3. Fassung (elektronische Tonbandmusik) (1964) 4. Quartett mit Begleitung (Streichquartett Nr. 3) (1965) 5. Jagdstück für Bläserinstrumentalisten und Live-Elektronik (1966)
...und danach freue ich mich auf Johannes Fritschs frühe Kammermusik. :down Das geniale Werk Modulation I klingt wie ein Werk Schumanns aus dem Jahr 1966.
https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0809548013523.jpg Fritsch - Frühe Kammermusik Bestandteile des Vorüber für Sopran, Blasinstrumente & 3 Kontrabässe Nachtmusik für Violine, Viola, Cello & Kontrabass Ikonen für 3 Klaviere Modulation I für Violine, Viola, Cello, Kontrabass & Klavier Sul G für Flöte & Klavier Sul B für Cello & Klavier
Maurice inaktiv (20.07.2013, 14:09): Heute Nachmittag gibts mal wieder österreichisch-sächsisches Musikantentum zu hören :
Radio-Philharmonie Hannvoer des NDR/Bjarte Engeset Solisten : Xenia Jankovic & Christoph Richter (Celli)
VG,Maurice
miclibs (20.07.2013, 19:54): ...so endet bei dieser Hitze mein musikalische Samstag, den ich heute fast ausschließlich im Kühlen (Wohnung) verbracht habe....
https://www.jpc.de/image/w220/front/0/0761203999620.jpg Hans Pfitzner - CD3 Klaviertrio op. 8; Klaviertrio in B;Violinsonate op. 27
...für Wohlklängler ist Zayin harter Stoff, aber für mich ebenso faszinierend wie die Kammermusik von Schumann oder Brahms.... :)
Cetay (inaktiv) (20.07.2013, 21:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Gzx%2BiIoZL._SL500_AA240_.jpg Programme IV / Die Glocken; Stefan Litwin, David Moss
Claude Debussy; Preludes Livre 1 Nr. 10 "La Cathédrale engloutie" Michael Gielen; Klavierstück in 7 Sätzen "Recycling der Glocken" für Flügel, Präpariertes Klavier, Glocken und Tonband Maurice Ravel; Miroirs Nr. 5 "La vallée des cloches" Stefan Litwin; "The Bells" Melodram und Totentanz nach E.A. Poe für Sprechstimme und Klavier Franz Liszt; Arbre de Noël S186/R71 Nr. 6 "Carillon" Der Name Litwin ist -glaubt man der Suchfunktion- in diesem Forum noch nie gefallen. Über seine pianistische und interpretatorische "Leistung" kann ich keine Aussage treffen, wohl aber darüber, dass er mit intelligenten Konzepten und Zusammenstellungen aufwarten kann; etwas was in den sogenannten Programmen der Tastenstars selten zu finden ist.
palestrina (20.07.2013, 22:15): Ich höre mir heute noch die sehr schöne Oper an !
Die Cd2 beinhaltet u.a. die Columbus-Ouvertüre,den Huldigungsmarsch, Kaisermarsch und die Wesendonck-Lieder
mit dabei u.a. Philadelphia Orchestra/Wolfgang Sawallisch , SO des BR/Jeffrey Tate , London SO/Marek Janowski & bei den Wesendonck-Liedern Christa Ludwig (Alt) + das Philharmonia Orchestra/Otto Klemperer
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (21.07.2013, 08:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61rWnFRdaAL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll, op. 37; Stefan Litwin, SWR SO, Michael Gielen
Auch wenn die CD im Rahmen der Jubliäumsedition zu Gielen 75. Geburtstag erschienen ist, hätte man den Solisten trotzdem auf dem Cover nennen dürfen.
Maurice inaktiv (21.07.2013, 08:56): Nun höre ich mit Ernst Eichner einen der vergessenen Komponisten,die zu Lebzeiten sich großer Beliebtheit erfreut haben mussten :
Cetay (inaktiv) (21.07.2013, 11:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51pzWVVF21L._SL500_AA240_.jpg Arnulf Hermann; Monströses Lied für Soloklarinette, kleines Ensemble und Elektronik; Ensemble Modern, Johannes Kalitzke
Cetay (inaktiv) (21.07.2013, 12:04): Die intensiviere Beschäftigung mit dem Dirigenten Michael Gielen führte mich auf diese Aufnahme:
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0636943192627.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67; Orchester der Staatsoper Berlin, Richard Strauss (1928)
Nicht Toscanini, Gielen oder die HIPster haben das korrekte Tempo gefunden. Es war schon immer da und nur zwischenzeitlich der Bedeutungsschwere und der emphatisch erigierten Geste (Gielen) untergeordnet worden.
Cetay (inaktiv) (21.07.2013, 12:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61SSZJDluWL._SL500_AA240_.jpg Ernst Eichner; Flötenquartett g-Moll op. 4 Nr. 6; Il Gardellino
Cetay (inaktiv) (21.07.2013, 13:19): Diese Woche waren Zeit zum Musikhören und Schlafen gegenüber der Arbeit stark im Hintertreffen; daher bin ich heute fast addiktiv am Nachholen. Jetzt mit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41G33NUA6xL.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 5 cis-Moll; SWR SO, Michael Gielen
palestrina (21.07.2013, 15:07): Draußen ist es mir viel zu warm, deshalb habe ich mich nach drinnen verzogen und lausche dieser wunderschönen Musik !
Wieder mal ein eher unbekannter Komponist,dieses Mal aus Dänemark.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (21.07.2013, 18:41): Wieder mal ein eher unbekannter Komponist,dieses Mal aus Dänemark.
Da gibt es in aus diesem Land noch einige zu entdecken. Ich hatte mal auf eine Box mit sage und schreibe 26 Violinkonzerten, eingespielt von Kai Laursen, hingewiesen:
Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51LOdyYTjNL._SL500_AA240_.jpg Nielsen; Violinkonzert; Laursen, Jansons
Diese von einem privaten Bandmitschnitt restaurierte Mono-Aufnahme ist Teil einer 10-Bändigen Serie mit 26 Violinkonzerten aus Dänemark. Wer hätte getippt, dass so viele Dänen eines geschrieben haben? Näheres hier.
Daraus höre ich jetzt mit dem Aalborg Symphony Orchestra unter Alf Sjøen das Violinkonzert D-Dur op. 6 von Launy Grøndahl, der mit seinem Posaunenkonzert einen unbedingt hörenswerten Reißer geschaffen hat. Sonst sind noch (nicht immer in guter Klangqualität) drauf:
Claus Schall (1757-1835): Concerto No. 4 for violin and orchestra in D major (1790) Niels W. Gade (1817-1890): Capriccio for violin and orchestra in A minor (1878) Launy Grøndahl (1886-1960): Concerto for violin and orchestra in D major, op. 6 (1917) Johannes Frederick Frøhlich (1806-1860): Concertino for violin and orchestra in D major, op. 14 (1826) Emil Hartmann (1836-1898): Concerto for violin and orchestra in G minor, op. 19 (before 1880) Henning Wellejus (1919-2002): Concerto for violin and orchestra in A minor (1948, revised 1968) Johan Svendsen (1840-1911): Concerto for violin and orchestra in A major, op. 6 Ludvig Holm (1858-1928): Concerto for violin and orchestra in G major (1916) Axel Gade (1860-1921): Concerto No. 2 for violin and orchestra in F major, op 10 (1899) Peder Gram (1881-1956): Concerto for violin and orchestra in D major, op 20 (1919) Rued Langgaard (1893-1952): Concerto in one movement for violin and orchestra (1943) August Enna (1859-1939): Concerto for violin and orchestra in D major (1897) Hakon Børresen (1876-1954): Concerto for violin and orchestra in G major, op 11 (1904) P. E. Lange-Müller (1850-1926): Concerto for violin and orchestra in C major, op 69 (1904) Siegfried Salomon (1885-1962): Concerto for violin and orchestra in G minor, op 26 ( 1916) Gustav Helsted (1857-1924): Concerto for violin and orchestra in B minor, op 27 (1909) Niels W. Gade (1817-1890): Concerto for violin and orchestra in D minor, op 56 (1880) Carl Nielsen (1860-1931): Concerto for violin and orchestra, op 33 (1911) Otto Malling (1848-1915): Fantasia for violin and orchestra in F major, op 20 (c. 1885) Axel Gade (1860-1921): Concerto No. 1 for violin and orchestra in D major (1889) Knudaage Riisager (1897-1974): Concerto for violin and orchestra in A minor, op 54 (1950-51) Eyvin Andersen (1914-1968): Concerto for violin and orchestra (1964) Niels Viggo Bentzon (1919-2000): Concerto No. 2 for violin and orchestra (1961) Jens Laursen Emborg (1876-1957): Concerto for violin and orchestra, op 48 (1926) Leif Thybo (1922-2001): Concerto for violin and orchestra (1969) Vagn Holmboe (1909-1996): Concerto 9 per violino, viola et orchestra, op 39 (1968)
ab (21.07.2013, 19:27): Im Urlaub Alex Ross' Buch über die Geschichte des 20. Jahrhunderts im (höchst einseitigen) Lichte einzelner Komponisten und dominierender Strömungen durcchgelesen, und Lust auf solche Klänge bekommen:
Luigi Nono Quando stanno morendo Neue Vocalsolisten Stuttgart col legno
Warum nur ergreifen einen die Töne Nonos - "die größtmögliche entäußerte Innerlichkeit" - sofort und unmittelbar, während Musik andere Kollegen einen völlig kalt lassen !?!
Maurice inaktiv (21.07.2013, 19:47): Da gibt es in aus diesem Land noch einige zu entdecken. Ich hatte mal auf eine Box mit sage und schreibe 26 Violinkonzerten, eingespielt von Kai Laursen, hingewiesen:
Huch!!!!!!!!!!!!!!!! Da zuckt man aber auch erst mal zusammen. Unglaublich,was es da so noch zu entdecken gibt....
miclibs (21.07.2013, 20:59): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Z24FyxBXL._SY355_.jpg Nono - La Lontananza Nostalgica Utopica Futura/ Schöne Einspielung mit Gidon Kremer. :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5147MVtbqHL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Sciarrino - Studi per l'intonazione del Mare (für Stimme, 4 Flötensolisten, 4 Saxophonsolisten, Percussion, Orchester aus 100 Flöten, Orchester aus 100 Saxophonen)
...Sciarrino ist der Horror für Unternehmensberater; riesige Orchester und so wenig Lautstärke und Wucht kommen hinten raus; manchmal wird auch nur in die Instrumente geatmet.... :D
Cetay (inaktiv) (21.07.2013, 21:18): Zu Hülf. Schon wieder so ein Vielschreiber, der mir einflüstert, alles von ihm hören zu müssen. Sibelius, Bartók, Nielsen, Strawinski und Schostakowitsch haben seine Arbeit beeinflusst und Norgard hat wiederum bei ihm gelernt; da sind schlimmere Konstellationen denkbar. Die Rede ist von Vagn Holmboe (1909-96). Ich fange mal ganz am Ende an:
Ruth Crawford Seeger: Music for Small Orchestra; Study in Mixed Accents; Three Songs; Three Chants; String Quartet; Two Ricercari; Andante for String Orchestra; Rissolty Rossolty; Suite for Wind Quint Lucy Shelton Reinbert de Leew New London Chamber Choir James Wood Schönberg Ensemble Oliver Knussen DGG, 1997
Dem Buch von Alex Ross zufolge habe sie als Avantgardistin der 1920er und 30er einiges an Techniken vorweggenommen, was dann nach dem zweiten Weltkrieg in Europa modisch werden sollte.
Cetay (inaktiv) (22.07.2013, 00:07): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51DhK8Aj4DL._SL500_AA240_.jpg Now! Denmark; Jalina Trio Vagn Holmboe; Piano Trio op. 64Anders Nordentoft; DoruntinePer Norgard; SpellMichael Nyvang; ...erosion - deterioationAnders Kopel; Piano Trio Nr. 1 "Rivolta"Daraus höre ich die Trios von Holmboe und Norgard.
Maurice inaktiv (22.07.2013, 05:52): Mit Michael Haydn in den Tag hinein :
Daraus zweimal das Siegfried Idyll, einmal für Klavier (Rudy 2001) und dann für Orchester (Plasson 1996).
Ausserdem zwei Varianten der Wesendonck-Lieder. Einmal mit Orchesterbegleitung (Klemperer/Ludwig 1962) und einmal mit Klavierbegleitung (Norman/Gage 1969).
Grüße Jürgen
palestrina (22.07.2013, 12:24): Von den Neu Erwerbungen , gibt es nun die Violinkonzerte auf die Ohren, mit Josef Suk ! Wäre allein das Geld wert gewesen ! :wink
Cetay (inaktiv) (22.07.2013, 20:37): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0636943192627.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92; Orchester der Staatsoper Berlin, Richard Strauss (1926)
Symphonie Nr. 21 Sinfonietta op. 10 Schweigen (Symphonische Dichtung) Serenade Nr. 1
Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1991 - 1994
Schwere und Leichtigkeit - : Zur von russischen Naturbildern beeinflussten, melancholisch-lyrischen Bewegung der 21. Symphonie tritt die finstere Abgründigkeit der Tondichtung "Schweigen" nach einem Gedicht von E. A. Poe. Zur volkstümlichen Sinfonietta gesellt sich die heitere Nachdenklichkeit der Serenade.
Cetay (inaktiv) (22.07.2013, 21:24): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61M3v1P62EL._SL500_AA240_.jpg Robert Schumann; Klaviersonate fis-Moll op. 11; Stefan Litwin
Nordolf (22.07.2013, 21:48): Noch einmal Maazel mit Wagner:
In der Tatra Von ewiger Sehnsucht Slovakische Suite
Libor Pesek / Royal Liverpool Philharmonic Orchestra 1996
Die rauschhafte Musik des tschechischen Komponisten Novak - intensiv interpretiert von Libor Pesek...
Cetay (inaktiv) (23.07.2013, 06:49): Haydn am Morgen ohne blauen Würfel. :tongue:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51pAlkxwefL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie Nr. 48 C-Dur; Orchestra of the Age of Enlightenment, Franz Brüggen
Cantus Arcticus (23.07.2013, 08:59): Nochmal Bruckner, diesmal aus dieser GA:
Cetay (inaktiv) (23.07.2013, 19:41): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51wAOTCD2AL._SL500_AA240_.jpg York Höller; Schwarze Halbinseln für großes Orchester, vokale und elektronische Klänge auf 4-Kanal-Tonband; WDR-Symphonierochester und Chor, Diego Masson
Da stellen sich sämliche Körperhaare auf. :times10 :tongue: :times10
Auf die Frage, warum viele Neutöner nur ein Achselzucken bewirken, während andere bis in jeden Zellkern resonieren, gibt es wohl keine befriedigende Antwort. Die Biographie gibt den einen oder anderen Fingerzeig: (...) Anregungen philosophischer und naturwissenschaftlicher Denkansätze (...) Konzept der "Gestalt-Komposition", die auch der indischen Raga- und arabischen Maqam-Technik, vor allem aber der mittelalterlichen Isorhythmie wichtige Inspirationsmomente verdankt (...) höchst persönliche Musiksprache (...) die subjektiven Impuls und rationale Kontrolle, Konstruktion und Klangsinnlichkeit in eins zu setzen sucht (...) Balance von minutiös durchrationalisierter Struktur und hoch expressiver Diktion (...)
Maurice inaktiv (23.07.2013, 20:24): Bei mir läuft mal wieder Carl Nielsen.
miclibs (23.07.2013, 22:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41dumNLJg0L._SY450_.jpg Disk: 1 1. Iannis Xenakis: Tetras for string quartet (1983) 2. Mists for solo piano (1980) 3. Kottos for solo cello (1977) 4. Herma for piano solo (1960-1961) 5. Embellie for solo viola (1981) 6. A R.(Hommage to Ravel) for solo piano (1987) 7. Mikka for solo violin (1971) 8. Mikka "S" for solo violin (1976) 9. Akea for piano quintet (1986) Disk: 2 1. Iannis Xenakis: Dikhtas for violin and piano (1979) 2. Tetora for string quartet (1990) 3. Nomos Alpha for solo cello (1966) 4. Ikhoor for string trio (1978) 5. Evryali for solo piano (1973) 6. ST/4-1, 080262 for string quartet (1955-1962)
https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0764593014829.jpg Xenakis - La Légende d'Eer (Elektroakkustische Werk für 7-kanaliges Tonband)
...Xenakis hat sich in mein musikalisches Herz eingebrannt... :)
ab (23.07.2013, 23:23): Ich probiers wieder einmal mit Messiaens Spätwerk, das ich einst um 2 EUR im Laden mit eingepackt hatte:
Olivier Messiaen - Éclairs sur l'au-delà (1987-91) Berliner Philharmoniker Simon Rattle EMI, 2004
Nichts gegen den Vogelgesang, aber muss das Zwischendrin und der Hintergrund so derart öde sein? Kann mir jemand ansatzweise erklären, was an dieser Musik gut sein soll? Der im Titel beschworene "Geisteblitz" taucht bei mir einfach nicht auf....
ab (24.07.2013, 00:13): Noch nicht ganz fertig mit dem Tagwerk, erklingt dabei noch etwas Musik
Erkki-Sven Tüür - Oxymoron (Musik für Tirol) für großes Ensemble Salve Regina II für Männerchor & Orchester; Marimbakonzert "Ardor" Dedication für Cello & Klavier Vox Clamantis, Nyrd Ensemble Olari Elts ECM,2006
ab (24.07.2013, 00:15): Original von Lucanuscervus http://www.offtherecord.ie/images/eastern%20%20european%20pt%201%20%2817%29%20%28Small%29.JPG
Pál Kadosa - Symphonie Nr.6 op.62
:hello
Die Musik von Pál Kadosa, dem berühmten Klavierpädagogen Ungarns, höre ich sehr gerne; ein Jammer, dass dessen Hungaroton-Aufnahmen nie auf CD erschienen sind. X(
Maurice inaktiv (24.07.2013, 05:25): Mit Haydn geht es in Tag hinein :
Maurice inaktiv (24.07.2013, 16:37): wie klingt Gernsheim ? "Brahmsisch" ?
Nun,natürlich sind da auch Einflüsse von Brahms mit dabei. Wie ich finde,ein angenehm klingender Komponist. Die Aufnahme ist auch sehr gut gelungen,aber es gibt ja auch erst seit kurzer Zeit eine Vergleichsmöglichkeit.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (24.07.2013, 16:41): Jetzt erklingt zuerst Carl Nielsen :
In The Faery Hills (Symphonische Dichtung) The Garden Of Fand (Symphonische Dichtung) Symphony No. 1
David Lloyd-Jones / Royal Scottish National Orchestra 1996
Gerade läuft Bax' packende, düster-grimmige 1. Symphonie in der hervorragenden Interpretation von Lloyd-Jones.
palestrina (24.07.2013, 22:11): Aus den neuen CDs , für'n Appl und en Ei, jetzt die Rozhdestvensky mit Shostakovich Symphonie No.12(First performance in the West) !
palestrina (25.07.2013, 05:53): An einem so angenehmen Morgen höre ich mir mal diese sehr schöne Doppel CD an ! Kammer-Symphonie von Schreker, Variation auf ein Husarenlied von F.Schmidt und 2 Studien zu Dr.Faust von Busoni !
Malmö Symphony Orchestra/Lev Markiz + Solist : Toreilf Thedéen (Cello)
Was für eine gigantische Sinfonie!!Großartige Orchestration!!Super gespielt!! Toreif Thedéen spielt ebenfalls erstklassig des berühmte Cellowerk.
VG,Maurice
miclibs (25.07.2013, 18:27): http://s.pixogs.com/image/R-642581-1142362859.jpeg 1. Dror Feiler – Ember 2. Antoine Beuger – Fourth Music For Marcia Hafif (3) 3. Manfred Stahnke – Trace Des Sorciers I. Das Holzpferd Von Altona 4. Manfred Stahnke – Trace Des Sorciers II. Scherzo Melanconico 5. Manfred Stahnke – Trace Des Sorciers III. Melodies. No Trespassing. Tenor Papua / ....TenorLimburgia/ Tenor Australia 6. Silvia Fómina – Auguri Aquae /Harpsichord – Tomoka Hemmi Piano – Yukiko Sugawara
miclibs (25.07.2013, 18:32): und danach http://s.pixogs.com/image/R-4011372-1352248164-8055.jpeg Xenakis - Kammermusk mit Klavier 1. Eonta (1963) Start 2. Morsima-Amorsima (1962) Start 3. Akea (1986) Start 4. Paille In The Wind (1992)
Maurice inaktiv (25.07.2013, 20:18): Wenn es das Wetter zulässt, wird es ein "Britischer Abend"....Sollte das Gewitter zu stark werden, wird es ein "Strauß-Abend-Unter Donner und Blitz" heißt es dann....
Cetay (inaktiv) (25.07.2013, 21:21): Original von ab Ich bin immer noch ganz auf Streichquartette des 20. Jahrhunderts eingestellt:
Dieses nicht vergessen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61lrzXeZAFL._SL500_AA240_.jpg Pat Muchmore #2
Maurice inaktiv (25.07.2013, 21:52): Danke für den Tipp! danke
Kein Problem!! Gerne doch!!
Ich kannte die Sinfonie über eine Marco Polo-Einspielung. Doch in mir kam das Gefühl auf, dass man da noch viel mehr rausholen könnte, wenn man denn mit einem besseren Orchester und Dirigenten arbeiten würde.
Vielleicht spielt ja Barenboim mal das Werk ein. Ihn halte ich dafür eigentlich für absolut geschaffen, gerade beim spätromantischen Repertoire, noch dazu von einem Komponisten jüdischer Herkunft.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (26.07.2013, 04:59): Zur kühlen Morgenluft:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RAZX64FZL.jpg Josef Haydn; Sinfonie D-Dur Hob.I Nr. 104 & Sinfonia Concertante Hob.I Nr. 105; Philharmonia Hungarica, Antal Dorati
Maurice inaktiv (26.07.2013, 08:33): Bei mir gab es zuerst Haydn,dann Volkmann und zum Schluss den vierten Satz aus Mahlers Fünfter unter Karajan...
Leider funktioniert das an dem Platz mit dem Bilder reinstellen nicht so wie bei mir zuhause...
Also,der Reihe nach :
Joseph Haydn : CD-Nr.12 , Sinfonien Nr.38, 58 & 35 Sony
Stuttgarter KO/Dennis Russell Davies
Robert Volkmann : Sinfonie Nr.2 & Cellokonzert CPO
Nordwestdeutsche Philharmonie / Werner Andreas Albert
Gustav Mahler :Sinfonie Nr.5 ,Satz 4 DG
Berliner Phiharmoniker /Herbert von Karajan
VG,Maurice
Cantus Arcticus (26.07.2013, 09:44): Heute:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51bj9moRgIL._SY450__PJautoripBadge,BottomRight,4,-40_OU11__.jpg und http://ecx.images-amazon.com/images/I/51h7IHlGEhL._SY450__PJautoripBadge,BottomRight,4,-40_OU11__.jpg
Grüsse :hello Stefan
Jürgen (26.07.2013, 10:01): Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich heute morgen:
Mirella Freni, José Carreras, Agnes Baltsa, Piero Cappuccilli, Ruggero Raimondi, José van Dam, Katia Ricciarelli, Thomas Moser; Chor der Wiener Staatsoper, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan; Recorded: V.1979, Musikvereinsaal, Wien
Aah, so gefällt er mir der Verdi.
Grüße Jürgen
ab (26.07.2013, 10:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/511z7FcJ%2BWL._SY300_.jpg
Zubin Mehta / Los Angeles Philharmonic Orchestra Los Angeles Master Chorale 1971
John Williams: Unheimliche Begegnung der Dritten Art – Suite
Zubin Mehta / Los Angeles Philharmonic Orchestra 1977
Ich höre eine wunderbare Interpretation von Holst' Planeten und die Musik aus einem meiner Lieblings-Science-Fiction-Filme, welche hier als zwölfeinhalb-minütige Tondichtung arrangiert wurde.
miclibs (26.07.2013, 15:46): ... Streichquartette des 21.Jahrhunderts ...... :D
https://www.jpc.de/image/w220/front/0/4260063111143.jpg + Dillon: Streichquartett Nr. 6 + Ferneyhough: Streichquartett Nr. 6 + Cassidy: Streichquartett Nr. 2 (alle 2010)
https://www.jpc.de/image/w220/front/0/9120010281709.jpg Beat Furrer - Streichquartett Nr. 3 (2004)
https://www.jpc.de/image/w220/front/0/9120010281822.jpg S. Sciarrino - Streichquartette Nr.8 (2008)
Carl Nielsen : Sinfonien Nr.1 & 2 Brilliant Classics
Janacek-Philharmonie / Theodore Kuchar
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (26.07.2013, 17:02): Ich bleibe beim Erfinder des Streichquartetts, wie wir es kennen und dem Vater der Sinfonie:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/515FMWJr49L._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie G-Dur Hob.I Nr. 100; Les Musiciens du Louvre, Marc Minkowski
miclibs (26.07.2013, 19:55): ...weitere Streichquartette des 21. Jahrhunderts :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51LA0DHGQgL._SY355_.jpg Wolfgang Rihm - Streichquartett Nr 11 (1998-2010)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Juvx-jnAL._SX355_.jpg Wolfgang Rihm - Streichquartett Nr 12 (2000/2001)
Maurice inaktiv (26.07.2013, 20:53): Heute Abend gibt es internationale Musik :
Ernest Moeran : Cellokonzert,Serenade in G,u.a. Naxos
Ulster Orchestra/Joann Falletta + Solist : Guy Johnston (Cello)
VG,Maurice
miclibs (26.07.2013, 21:41): zurück ins 19 Jahrhundert... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jrie2sJ6L._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51FDkylfVhL.jpg
und dann ins 15./16. Jahrhundert... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/61HD44VlhJL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/41okeUTRK0L.jpg
Cetay (inaktiv) (26.07.2013, 22:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61xF2qg7cGL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Streichquartett Es-Dur Op. 76/6 (arrangiert für Flöte und Klavier von August Eberhard Müller); Juliette Hurel, Hélène Couvert
miclibs (26.07.2013, 22:20): das wird die letze für heute.... http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YZAD6lWkL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg
Maurice inaktiv (27.07.2013, 03:50): So,nach sechs Stunden Schlaf bin ich nun hellwach. Also gibts Musik....
Joseh Haydn : CD-Nr.13 : Sinfonien Nr. 59, 49 & 26 Sony
Stuttgarter KO/Dennis Russell Davies
Dann Wilms :
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/6253358.jpg
Johann W.Wilms : Sinfonien Nr. 1 & 4 CPO
NDR Radiophilharmonie /Howard Griffiths
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (27.07.2013, 08:21): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0886976529727.jpg Jospeh Haydn; Die wüste Insel (L'isola disabitata - Ersteinspielung in deutscher Sprache); Ulrike Hofbauer, Barbara Kraus, Christian Zenker, Reinhard Mayr, L'Orfeo Barockorchester, Michi Gaigg
Das hat echte Hörbuchqualitäten. Die Sprachverständlichkeit ist hervorragend und das sehr karge Rahmengeschehen ist auch ohne Erläuterungen zu Handlung und Bühnenbild klar.
Maurice inaktiv (27.07.2013, 08:43): Es ist auf jedem Fall passend zu Wetter..... :D
Ich muss zugeben, dass ich von diesem Komponisten noch etwas gehört hatte zuvor. Doch ich bin überrascht,wie musikantisch er geschrieben hat. Die Scheibe habe ich bei den Angeboten von JPC entdeckt und auf "gut Glück" erworben. Romantik pur, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
miclibs (27.07.2013, 18:03): https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203979325.jpg Georges Onslow (1784-1852): Streichquartette op.8,1;op.46,2;op.50
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31i0EFJ%2BsAL._SX355_.jpg Michael von Biel - Kompositionen 1962-66
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51X5vkrlgfL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Alban Berg - CD3/ Lyrische Suite
Cetay (inaktiv) (27.07.2013, 19:12): Vor dem Gang in den Biergarten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61-z4xLso%2BL._SL500_AA240_.jpg J.S. Bach; Das Wohltemperierte Klavier I; Julia Cload
Daraus: Präludien & Fugen Nr. 1-6, BWV 846-851
palestrina (27.07.2013, 22:55): Aus dieser Box mit Zarzuela's gesungen von José Carreras in den besten Jahren (1975). Es ist einfach wunderschön ihm zuzuhören !!!!!! :down
Cetay (inaktiv) (28.07.2013, 07:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RnyAHE5KL._SL500_AA240_.jpg Josef Haydn; Klaviersonate D-Dur Nr. 50 (Hob.XVI:37); Julia Cload
Maurice inaktiv (28.07.2013, 07:13): Es ist einfach wunderschön ihm zuzuhören !!
Stimmt!! Die Zarzuela-Box ist richtig klasse. Da kommen fast Urlaubsgefühle auf,was ?
VG,Maurice
Maurice inaktiv (28.07.2013, 07:19): Meinen musikalischen Tag beginne ich mal nicht mit Haydn sondern mit Ferdinand Herold und seiner 1.Sinfonie. Auch heute wieder möchte ich mir ein paar Erst-Sinfonien anhören.
Die Besetzung ist sehr gut : Ilva Ligabue , Sopran Grace Bumbry, Mezzo Sándor Kónya, Tenor Raffaele Arié , Bass Philharmonia Orchestra u. Chorus AD 1964
LG palestrina
Maurice inaktiv (28.07.2013, 07:38): Mein lieber palestrina, muss ich mir Sorgen machen,wenn Du mit einem Requiem in den Tag gehst? Bin jetzt ein wenig irritiert,sorry....
VG,Maurice
Ich springe gerne ein
Danke Dir!! Ich verspreche,MORGEN gehts bei mir wieder mit Haydn los...
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (28.07.2013, 08:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JFpjkO9oL._SL500_AA240_.jpghttp://www.jpc.de/image/w220/front/0/0727031003823.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/515syfQTekL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Klaviersonate D-Dur Nr. 50 (Hob.XVI:37); Jean-Efflam Bavouzet // Solomon // Ivan Moravec
Maurice inaktiv (28.07.2013, 09:06): Bei mir geht es weiter mit weiteren "Erst-Sinfonien". Nun wird es kunterbunt. Zuerst Anton Rubinstein :
Eine absolut erstklassige Einspielung, so wie die ganze GE der Sinfonien unter Vaclav Neumann und den unter ihm absolut erstklassigen besten Orchester Tschechiens.
Zum Schluss dann Johan Svendsen mit seinen beiden einzigen Sinfonien:
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/7591501.jpg
Johan Svendsen: Sinfonien Nr.1 & 2 La Vergne Classics/CPO
Lettisches Naionalorchester/Terje Mikkelsen
Eine wunderschöne 3-CD-Box,die 1998 mal in Einzel-CDs von La Vergne Classics veröffentlicht wurden, bei CPO aber als Box wieder aufgelegt wurden. Dort gerade für einen Spottpreis von 9,99 € verramscht werden.
VG,Maurice
palestrina (28.07.2013, 10:30): Nein Nein Maurice, du musst dir keine Sorgen machen, ist alles OK. :wink
Aber jetzt gibt es Dvorák mit der Staatskapelle Berlin , O.Suitner ! 2u.3 Symphonie !
Francois-René Duchable mit Liszt. Da ich von der h-moll Sonate nie genug bekommen kann, habe ich mir mal diese Version beschafft, und bin sehr beeindruckt. Die Interpretation ist frei von Mätzchen und sehr inspiriert, quasi ein "klassisches" Pendant zu den extremen Aufnahmen. Und er ist einer der ganz wenigen, die vor der Coda nach dem Tremolo das Pedal nicht gedrückt halten und sf spielen wie es da steht! So beleibt die Spannung bis zum Ende erhalten, und der Kontrast zur Coda wird umso größer. Auch die beiden Franziskus Legenden sind pianistisch hervorrragend gelungen. Durch die Turbulenzen des Wassers auf dem Franziskus schreitet navigiert er sich nicht nur sicher sondern souverän hindurch. Die Bénediction rundet den insgesamt sehr guten Eindruck weiter ab.
Herzliche Grüße Florestan
miclibs (28.07.2013, 11:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61YiqwODxKL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Brahms, Johannes - Horn Trio in E flat, Op.40 / Clarinet Quintet in B minor, Op.115
https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0809548010423.jpg Fritsch, Johannes (1941-2010): Trio 1977 für...
...schon ewig nicht mehr gehört passt es mir gut zur Hitze des Tages (besonders die Rhapsody) :)
:hello
Cetay (inaktiv) (28.07.2013, 15:26): Nach einer ausgedehnten Wanderung in den Höhenlagen der Alb, ist mir jetzt zur Abwechslung mal nach Haydn zumute.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41RAZX64FZL.jpg Joseph Haydn; Sinfonien D-Dur Hob.I Nr. 93 & Es-Dur Hob.I Nr. 99; Philharmonia Hungarica, Antal Dorati
palestrina (28.07.2013, 15:31): Aus der Temirkanov Box, höre ich jetzt Prokofiev Symphonie Nr.1.
Topic für großes Orchester Michael Gielen / WDR Sinfonieorchester Köln 1970
Horizont für quadrophonische Elektronik Peter Eötvös und Volker Müller / Studio für elektronische Musik des WDR 1971–72
Mythos für 13 Instrumente, Perkussion und 4-Kanal-Tape Zsolt Nagy / musikFabrik Volker Müller / Studio für elektronische Musik des WDR 1997
Schwarze Halbinseln für großes Orchester, Vokal- und Elektronikklänge auf 4-Kanal-Tape Erzähler: Marie-Louise Gilles Diego Masson / WDR Sinfonieorchester Köln WDR Rundfunkchor Köln Volker Müller / Studio für elektronische Musik des WDR 1982
"Topic" klingt auf jeden Fall schon mal sehr spannend...
Maurice inaktiv (29.07.2013, 05:28): Heute zum Start Joseph Haydn :
Arvo Volmer mit dem Oulu Symphony Orchestra. Der Zyklus besteht aus 5 CDs, die beim Label ALBA erschienen sind. Sehr schöne Musik mit viel dunklem Blech (Sinf 1) und einer finnischen Grundierung, der die Nähe zu Sibelius deutlich anzuhören ist. Dennoch sehr eigenständige Erfindungen. Auch die anderen kleineren Werke lassen sich mit grossem Vergnügen anhören. Bin gespannt wie es weitergeht ..
Herzliche Grüße Florestan
palestrina (29.07.2013, 11:28): Heute Morgen Queerbeet durch die Hotter Box !
Cantus Arcticus (29.07.2013, 13:05): Bei mir Dmitri Shostakovich: http://ecx.images-amazon.com/images/I/61xgkmTLPML._SS500_.jpg und http://ecx.images-amazon.com/images/I/61uponG7NkL.jpg
Songs and Waltzes 1-4) Four Verses of Captain Lebyadkin, op. 146 (orig. for bass and piano) orch. by Boris Tishchenko 5-9) Satires (Pictures of the Past), op. 109 Five Romances orig, for soprano and piano orch. by Boris Tishchenko 10-14) Five Romances on Words from "Krokodil" Magazine, op. 121 (orig. for bass and piano) orch. by Boris Tishchenko 15) Preface to the Complete Edition of My Works and a Brief Reflection Apropos this Preface, op. 123 (orig. for bass and Piano) orch. by Leonid Desyatnikov 16-23) Eight Waltzes from Film Music (Suite for Symphony Orchestra from "Maxim's Return", "Golden Mountain", "Michurin", "Pirogov", "The Gadfly", "The First Echelon", "Unity" (Song of the Great Rivers), "The Human Comedy"
Sergei Leiferkus, bass-baritone Russian Philharmonic Orchestra Thomas Sanderling
1-29) The Tale of the Priest and his Worker, Balda, op. 36 (Music to the cartoon film by Mikhail Tsekhanovsky, after a story by Alexander Pushkin, score edited by Vadim Bibergan 30-32) Symphonic Suite from the Opera "Lady Macbeth of the Mtsensk District"
Russian Philharmonic Orchestra Thomas Sanderling
Gruss :hello Stefan
Maurice inaktiv (29.07.2013, 15:09): Bei mir Dmitri Shostakovich:
Das Cover hat mich fast erschlagen gerade..... :D
Bei mir gehts kleiner und beschaulicher zu - Ferdinand Ries ist angesagt mit seinen beiden ersten Sinfonien....
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/1628034.jpg
Ferdinand Ries : Sinfonien Nr.1 & 2 CPO
Zürcher Kammerorchester / Howard Griffiths
VG,Maurice
Cantus Arcticus (29.07.2013, 15:21): Original von Maurice André Bei mir Dmitri Shostakovich:
Das Cover hat mich fast erschlagen gerade..... :D
Bei mir gehts kleiner und beschaulicher zu - Ferdinand Ries ist angesagt mit seinen beiden ersten Sinfonien....
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/1628034.jpg
Ferdinand Ries : Sinfonien Nr.1 & 2 CPO
Zürcher Kammerorchester / Howard Griffiths
VG,Maurice
Mich auch beim 'reinkopieren... :(
Nun denn, Ferdinand Ries ist auch so ein Od' aus der Schatzkiste... Ich finde die Einspielungen wirklich gelungen. Die Nähe zu Beethoven ist nicht zu verleugnen, aber wen wundert's..??
Gruss :hello Stefan
palestrina (29.07.2013, 16:15): Ich höre jetzt mal was ganz außergewöhnliches :D, Mozart Symphonie no.25 u.29 , und danach noch das Klarinettenkonzert mit Bernstein und den Wiener Philharmonikern !
Pierre Boulez - kreuz und quer durch 12 CDs + Pli selon Pli (1957-62/84/89) Portrait de Mallarmé + Répons (1981 - 1984) + Sur Incises (1996/1998) pour trois pianos, trois harp, trois percussion-claviers
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0887654295729.jpg Arnold Schönberg + Serenade op. 24 + 5 Stücke für Orchester op. 16 + Ode to Napoleon Buonaparte op. 41 + Die glückliche Hand op. 18 (Drama mit Musik)
Topic für großes Orchester Michael Gielen / WDR Sinfonieorchester Köln 1970
Horizont für quadrophonische Elektronik Peter Eötvös und Volker Müller / Studio für elektronische Musik des WDR 1971–72
Mythos für 13 Instrumente, Perkussion und 4-Kanal-Tape Zsolt Nagy / musikFabrik Volker Müller / Studio für elektronische Musik des WDR 1997
Schwarze Halbinseln für großes Orchester, Vokal- und Elektronikklänge auf 4-Kanal-Tape Erzähler: Marie-Louise Gilles Diego Masson / WDR Sinfonieorchester Köln WDR Rundfunkchor Köln Volker Müller / Studio für elektronische Musik des WDR 1982
Noch einmal die experimentelle, oft Elektronik und Orchesterinstrumente verbindende, dunkel eingefärbte Musik von York Höller, die sehr atmosphärisch und geheimnisvoll wirkt, aber auch viele expressive, aufschreiende Momente und schrille Ausbrüche enthält...
Florestan (30.07.2013, 08:43): Heute morgen auf dem Sofa
Daraus Sinf Nr. 1 Eine frühe Komposition mit deutlichen Anklängen an seine Vorbilder (Rimsky-Korssakov, Balakirev), aber schon vielen eigenständigen Einfällen. Das Scherzo-Thema verfolgt einen noch lange.
Herzliche Grüße Florestan
Cetay (inaktiv) (30.07.2013, 09:56): Heute morgen habe ich mir einen Blindvergleich (ohne zu wissen, wer spielt) des Finales der 82. Sinfonie von Haydn gegönnt.
Das Ergebnis (Begründung aus Notizen, soweit noch leserlich):
1. Bruno Weil / Tafelmusik (transparent, akzentstark, zügig, organisch, die Dramaturgie entwickelt sich heftig aber natürlich "von innen heraus") 2. Antal Dorati / Philhamonia Hungarica (sehr ausgewogene Disposition der Instrumentengruppen, deutlich, natürlich, organisch-dramatisch) 3. Thomas Fey / Heidelberger Sinfoniker (transparent, akzentstark, zügig, etwas gewollt)
4. Günther Wich / Süddeutsche Kammerphilharmonie 5. Nikolaus Harnoncourt / Contentus Musicus (den erkenne ich auch blind) 6. Herbert von Karajan / BPO (akzentstark, sehr wuchtig)
Der Rest fällt durchs Raster: Bernstein/NY (zu gewollt dramatisch), Barenboim/Prager CO (breiig), Christof Perick/LACO (verrundet, harmlos), Fischer/Austro-Hungarian Haydn Orchestra (schwerfällig, in diesem Feld absolut nichtssagend).
Maurice inaktiv (30.07.2013, 10:28): Oh,die Weil-Aufnahmen sind insgesamt sehr gut geworden.Schade,dass Du nicht die Aufnahme hast,die ich gehört habe.
Carl Nielsen : Sinfonien Nr.3 &4 Brilliant Classics
Janacek-Philharmonie /Theodore Kuchar
Nach dem Ende der Dritten muss ich sagen,dass mir gestern Neeme Järvis Sichtweise besser gefallen hat.Zudem ist das Orchester aus Göteborg deutlich besser als jenes aus Ostrava. Besonders die Streicher sind "geschmeidiger",das Holz feiner und intonationssicherer als ihre Kollegen.
VG,Maurice
Cantus Arcticus (30.07.2013, 14:19): Gerade bei mir:
ab (30.07.2013, 18:24): Prokofiev: Piano Sonata No. 2 Sviatoslav Richter, 2.2.1965 Praga
eine der - wie ich finde - schönsten Klaviersonaten aller Zeiten in einer, das Vivace betreffenden, der - wie ich finde - irrsinnigsten prestissimo-Interpretationen aller Zeiten :down :down :down :down :down :hello
Cetay (inaktiv) (30.07.2013, 20:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61bjn-99QaL._SL500_AA240_.jpg Finnische Bläsermusik; Gunilla von Bahr (Flöte), Rainer Kusima (Percussion), Solveig Faringer (Sopran), Paavo Pohjola (Violine), Mona Nordin (Violine), Zahari Tchavdarov (Viola), Elemer Lavotha (Cello), The Helsinki Quintet, Mitglieder des Schwedischen RSO, Stig WesterbergLeonid Bashmakov; Quattro bagatelle per flauto e percussione Ahti Sonninen; El Amor pasa op. 40 Joonas Kokkonen; Quintetto per fiati Leif Segerstam; A nnnnooooowww for woodwind quintet Leonid Bashmakov; Concerto da camera per flauto e quartetto d'archi
http://ecx.images-amazon.com/images/I/516J%2B9AKKcL._SY450_.jpg Louis Spohr; Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 121 "Das Irdische und Göttliche im Menschenleben"; Tschechoslowakisches Staatsphilharmonieorchster Kosice, Alfred Walter
Das gefällt mir ganz ausgezeichnet. Dem herkömmlichen Sinfonieorchester wird eine zweite, eigenständige Instrumentengruppe (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, 2 Hörner, Streichquartett, Kontrabass) zur Seite gestellt. Dieses solitäre und in meinen Ohren sehr gelungene Experiment ist irgendwo zwischen Sinfonia Concertante und Konzert für Orchester anzusiedeln.
Cetay (inaktiv) (30.07.2013, 23:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51HHpA3wyTL._SL500_AA240_.jpg Joonas Kokkonen; Streichquartett Nr. 1; Sibelius Academy String Quartett
Cetay (inaktiv) (31.07.2013, 05:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EeyH5ZkAL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie c-Moll Hob.I Nr. 95; Royal Concertgebouw Orchestra, Nikolaus Harnoncourt
Maurice inaktiv (31.07.2013, 06:57): Schon sehr früh diese bedien CDs:
Cetay (inaktiv) (31.07.2013, 07:30): Die kompletten Londoner Sinfonien (+ das Jahreszeiten-Oratorium) mit Beecham werden demnächst neu aufgelegt:
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/5099998460328.jpg Joseph Haydn; Sinfonie c-Moll Hob.I Nr. 95; Royal Philharmonic Orchestra, Thomas Beecham
Cetay (inaktiv) (31.07.2013, 07:46): http://ecx.images-amazon.com/images/I/618xPjE3BhL._SL500_AA240_.jpg Luigi Boccherini; Sinfonie d-Moll op. 45, G. 522; Deutsche Kammerakademie Neuss, Johannes Goritzki
Maurice inaktiv (31.07.2013, 10:12): Bei mir Gossec in der Zwischenzeit....
Francois-Joseph Gossec : Trois Grandes Symphonies,op.8 Ricercar
Les Agrémens/Guy Van Waas
Jetzt läuft Kalliwoda :
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/5706550.jpg
Johann Wenzel Kalliwoda : Sinfonien Nr.2 & 4, u.a. CPO
Die Kölner Akademie/Michael Alexander Willens
VG,Maurice
Cantus Arcticus (31.07.2013, 11:07): Die Symphonien 4 & 6 von Ferdinand Ries sind gerade zu Ende: http://ecx.images-amazon.com/images/I/610ambdOWPL.jpg
und um den Zyklus zu beenden, nun die Symphonien 7 & 8 als SACD: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51G57J7pX8L.jpg
Was für Musik :engel :engel
Grüsse :hello Stefan
Maurice inaktiv (31.07.2013, 11:16): Die Symphonien 4 & 6 von Ferdinand Ries sind gerade zu Ende
Was für Musik engel engel
Richtig!! Absolut klasse geschrieben aber auch eingespielt. habe mir erlaubt, gestern eine extra Ries-Seite einzurichten unter den Komponisten.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (31.07.2013, 14:15): Nun folgt der letzte "Streich" von Asger Hamerik : die Sinfonie Nr.7, die er als Chorsinfonie geschrieben hat, dazu das Requiem,op.34 :
Als Orchester fungiert das Dänische Nationalorchester unter der hervorragenden Leitung von Thomas Dausgaard. Die CD ist ebenfalls bei Da Capo erschienen, wie die anderen Sinfonien auch.
John Eliot Gardiner / Philharmonia Orchestra *Monteverdi Choir 1994
Holst' Planeten faszinieren mich derzeit sehr. Ich warte nur auf noch auf das Eintreffen der Karajan/BPO-Aufnahme: - dann werde ich mich im entsprechenden Thread zu den fünf Versionen in meinem Besitz äußern.
Maurice inaktiv (31.07.2013, 17:24): Holst' Planeten faszinieren mich derzeit sehr. Ich warte nur auf noch auf das Eintreffen der Karajan/BPO-Aufnahme: - dann werde ich mich im entsprechenden Thread zu den fünf Versionen in meinem Besitz äußern.
Na,da bin ich mal gespannt. Solti, Karajan und Rattle (den Du hoffentlich mit dabei hast dann) kenne ich selbst. Meine Auswahl verrate ich nicht,da ich sonst Dein Ergebnis u.U. beeinträchtigen könnte.
VG,Maurice
Nordolf (31.07.2013, 19:33): Original von Maurice André Holst' Planeten faszinieren mich derzeit sehr. Ich warte nur auf noch auf das Eintreffen der Karajan/BPO-Aufnahme: - dann werde ich mich im entsprechenden Thread zu den fünf Versionen in meinem Besitz äußern.
Na,da bin ich mal gespannt. Solti, Karajan und Rattle (den Du hoffentlich mit dabei hast dann) kenne ich selbst. Meine Auswahl verrate ich nicht,da ich sonst Dein Ergebnis u.U. beeinträchtigen könnte.
VG,Maurice
Rattle habe ich nicht dabei - welche Aufnahme meinst du eigentlich? Die mit dem Philharmonia Orchestra oder die mit den Berlinern? Ich tippe mal auf die letzteren...
:hello Nordolf
Maurice inaktiv (31.07.2013, 19:52): Rattle habe ich nicht dabei - welche Aufnahme meinst du eigentlich? Die mit dem Philharmonia Orchestra oder die mit den Berlinern? Ich tippe mal auf die letzteren...
Wenn Du im Lotto auch so tippen würdest,wäre das klasse!! :D
Ja,ich meine die Berliner Aufnahme. Die finde ich auch wirklich hervorragend gelungen. Leider habe ich sie selbst nicht mehr bei mir, sondern bei meiner besten Freundin, aber hier habe ich eine ebenfalls sehr gute Aufnahme von Naxos mit dem Royal Scottish National Orchestra unter David Lloyd-Jones.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (31.07.2013, 20:32): Zum italienischen Abendbrot gibt es die passende Musik dazu. So ist der Abend ganz drei Komponisten aus Italien gewidmet : Franco Alfano, Giuseppe Martucci und Carlo Giorigo Garofalo.
Cetay (inaktiv) (31.07.2013, 20:33): Wenn es um Sinfoniker geht, die im -zu langen- Schatten von Beethoven stehen, dann darf Eberl nicht vergessen werden:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61FSeu3OzKL._SL500_AA240_.jpg Anton Eberl; Sinfonie d-Moll op. 34; Concerto Köln
Maurice inaktiv (31.07.2013, 21:05): Stimmt!! Und wenn wir noch eine Weile nachdenken, dürften weitere Namen hinzu kommen.
Danke für den Namen Eberl hier in der Liste.
VG,Maurice
miclibs (31.07.2013, 21:30): ...bei mir kam schon der "französische" Beethoven, George Onslow, dran.... :wink http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0761203723225.jpg
und jetzt läuft Alois Hába mit Streichquartetten in diverse Tonsystemes... :) http://www.jpc.de/image/w220/front/0/4011563102823.jpg Alois Hába - CD4 Quartett Nr. 12 im Vierteltonsystem op. 90 Quartett Nr. 13 op. 92 Quartett Nr. 14 im Vierteltonsystem op. 94 Quartett Nr. 15 op. 95 Quartett Nr. 16 im Fünfteltonsystem op. 98 Sechs Kompositionen für Sechsteltonharmonium oder Streichquartett op. 37
Cetay (inaktiv) (31.07.2013, 21:39): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51gefp7jruL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie G-Dur Hob.1 Nr. 94; RSO Stuttgart, Roger Norrington
Cetay (inaktiv) (01.08.2013, 07:19): Original von Maurice André Wegen Schlaflosigkeit gab es bei mir Haydn und Ornslow Immerhin hast du mit den Sturm und Drang Sinfonien von Haydn ein probates Mittel gefunden, um wenigstens richtig wach zu werden. Ich bin zwer schon richtig wach, höre aber trotzdem Sturm und Drang Haydn:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fYkKpT6QL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie H-Dur Hob.I Nr. 46; The English Concert, Trevor Pinnock
Cetay (inaktiv) (01.08.2013, 08:13): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61-z4xLso%2BL._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach; Das Wohltemperierte Klavier I, BWV 846-869; Julia Cload
Daraus Präludien & Fugen Nr. 20-24
Florestan (01.08.2013, 08:26): Heute Morgen auf dem Sofa:
Schubert Quartett d-moll mit dem Mandelring Quartett Ein Gelegenheitskauf, da ich fast alle Quartette bisher nur auf LP habe. Die Aufnahme ist sehr gelungen, wenngleich mir noch eine Spur Dramatik fehlt (z.B. 1. und letzter Satz). Die lyrischen Momente, besonders in den Variationen, sind aber fein herausgearbeitet. Das Spiel ist sehr sauber und durchhörbar. Alles in allem eine empfehlenswerte Aufnahme.
Gruß Florestan
palestrina (01.08.2013, 13:17): Schuberts Unvollendete mit Celibidache !
CD 1: Brahms Edition: Lieder Johannes Brahms (1833 - 1897) Sechs Gesänge op.3 Sechs Gesänge op.6 Sechs Gesänge op.7 Acht Lieder und Romanzen, Op.14 Fünf Gedichte op.19 Jessye Norman, Daniel Barenboim.Dietrich Fischer-Dieskau
Maurice inaktiv (01.08.2013, 18:45): Ich bin zur Zeit irgendwie im stilistischen Übergang zuhause. Zuerst aber Johann Ernst Hartmann, der ein Zeitgenosse von Haydn und Cannabich war und tief in der Klassik steht :
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/3493121.jpg
Seine Sinfonien werden vom Concerto Copenhagen unter Lars Ulrik Mortensen hervorragend gespielt. Sehr empfehlenswerte CD. CPO
Anschließend dann Ferdinand Ries mit den Sinfonien Nr.3 & 5 CPO
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/8190141.jpg
Zürcher Kammerorchester/Howard Griffiths
Exzellente CD-Einspielung!! Die ganze GE ist ein Muss für die Freunde der Beethoven-Zeit und ihre Komponisten.
Cetay (inaktiv) (01.08.2013, 22:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51G52MgunZL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur K467; Christina Bjørkøe, Tschechische Kammerphilharmonie, Douglas Bostock
Maurice inaktiv (02.08.2013, 06:55): Heute gehts mit Haydn los. Drei seiner Sturm und Drang-Sinfonien stehen auf dem Programm bei CD-Nr.17.
Joseph Haydn : GE der Sinfonien - Sinfonien Nr.47, 45 & 46 Sony
Stuttgarter KO/Dennis Russell Davies
Anschließend dann Paul Wranitzky :
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/3493380.jpg
Paul Wranitzky : Sinfonie op.52 & Grande Sinfonie,op.31 CPO
NDR Radiophilharmonie Hannover/Howard Griffith
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (02.08.2013, 07:16): Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur K467; Christina Bjørkøe :down Was für eine Mozart-Interpretin! Selten habe ich bei Mozart soviel phantasievolle, wie gleichsam unaffektierte Gestaltungskraft, die sich ganz organisch entwickelt und nie interpretiert wirkt, erlebt. Bjørkøe, die unter anderem das Klavierwerk von Carl Nielsen komplett eingespielt hat, würde eine etwas ungehobeltere Orchesterbegleitung verdienen - und ein Major-Label im Rücken, um bekannter zu werden.
Ich habe heute Nacht noch ihren Beitrag zu Holmboe gehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BqaCT1qkL._SL500_AA240_.jpg Vagn Holmboe; Violinsonaten 1-3, opp. 2a, 16 & 89; Johannes Soe Hansen, Christina Bjørkøe
Und jetzt läuft:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61SBxsq0S-L._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie G-Dur Hob.I Nr. 88; Philharmonia Baroque Orchestra, Nicholas McGegan
Florestan (02.08.2013, 08:19): Bereits gestern Abend bei lauer Abendluft:
Werke für Streichorchester der polnischen Komponistin Grazina Bacewicz. Das ist herrliche Musik mit neoklassischem Einschlag (klingt teilweise ein wenig wie Strawinskys Dumbarton Oaks). Da sie auch eine begnadete Violinistin war gibt es demzufolge auch eine Reihe von Violinkonzerten.
Die es-moll Sonate von Paderewski mit Jonathan Plowright. Letzterer ist etwas unfreiwillig zum Spezialisten für polnische Musik geworden (s. Interview in der letzten piano news). Aber er macht seine Sache grossartig. Ich habe ihn mit der Sonate schon live erlebt, was noch mal etwas ganz anderes ist, denn der Mann hat eine grossartige Bühnenpräsenz. Daneben ist er ein ganz bescheidener und sympathischer Mensch. Die Sonate erinnert zu Beginn nicht nur der gleichen Tonart wegen etwas an Dukas mit ihrer düsteren Grundstimmung. Pianistisch ist es eine große Herausforderung, der Plowright aber mustergültig gerecht wird.
LG Florestan
Maurice inaktiv (02.08.2013, 17:19): Heute war ich schon recht eifrig am Hören. Hier mal kurz die Liste :
Tschechische Philharmonie Prag/Vaclav Neumann AD : 05.11.1982, live aus Tokio
Eine der besten Aufnahmen dieses Werkes. Siehe Vergleichshören im entsprechenden Thread.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (02.08.2013, 18:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61oSyzzHG7L._SL500_AA240_.jpg Poul Rovsing Olsen; Klavierkonzert & Orchesterwerke; Christina Bjørkøe, Odense SO, Bo HoltenSymphonische Variationen op. 27Klavierkonzert op. 31Au fond de la nuit op. 61
miclibs (02.08.2013, 20:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/616FDK8D1TL.gif Hugo Wolf - Mörike-Lieder 1-21 (CD1) Fscher-Dieskau / Daniel Barenboim
Ein wunderbares,hochromantisches Stück. Leider auch so ein Werk,was viel zu selten gespielt wird.
VG,Maurice
palestrina (02.08.2013, 21:47): Aus der Rozhdestvensky Box die CD 9, mit Shebalin Symphonie no.3 , Shaporin The Flea-Suite, Rakov Sinfonietta u.Symphonie no.3 !
Cetay (inaktiv) (03.08.2013, 08:41): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/8713545220698.jpg Robert Schumann; Fantasie C-Dur op. 17; Christina Bjørkøe
Maurice inaktiv (03.08.2013, 10:25): Nach Smetana :
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/3589270.jpg
B.Smetana : Orchesterwerke Brilliant Classics
CD 3, Fest-Sinfonie,u.a.
Janacek-Philharmonie/Theodore Kuchar
folgt Josef B. Foerster :
http://www.jpc.de/image/w300/front/0/9126268.jpg
Josef B. Foerster : Sinfonien Nr.1 & 2 Dabringhaus
Sinfonieorchester Osnabrück/Hermann Bäumer
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (03.08.2013, 11:13): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61RoAnJjWzL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Klaviersonate Nr. 11 B-Dur (Hob.XVI Nr. 2); Julia Cload
miclibs (03.08.2013, 12:05): https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0809548013523.jpg Johannes Fritsch (1941-2010) - Frühe Kammermusik Bestandteile des Vorüber für Sopran, Blasinstrumente & 3 Kontrabässe; Nachtmusik für Violine, Viola, Cello & Kontrabass;Ikonen für 3 Klaviere; Modulation I für Violine, Viola, Cello, Kontrabass & Klavier;Sul G für Flöte & Klavier; Sul B für Cello & Klavier
https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0809548010423.jpg Johannes Fritsch (1941-2010) - Trio 1977 für Viola,Posaune & Klavier +RM '96 für Flöte, Cello & Klavier;Hochtöner für Flöte / Synthesizer, Viola & Schlagzeug
Viola (03.08.2013, 13:30): Vor dem Urlaub muss ich unbedingt noch Abbitte leisten - (vor allem beim Tipp-Geber) und in diesem Falle:
Habe gerade die 4. Sinfonie und die Haydn-Variationen gehört, an den vergangenen Tagen die anderen Sinfonien, auch die 1. noch mal - verdammt, ich muss einen extrem schlechten Tag gehabt haben beim ersten Hören (normal "sitzt" der erste Eindruck) :I
Bin froh, dass ich es ein zweites Mal versucht habe. Denn es sind Tatsache "glühend warme Interpretationen", in höchstem Maße sensibel musiziert. Mehr geht kaum - ich weiß, klingt abgegriffen. Ist aber so: neue Lieblings-Brahms-Scheiben, alle vier.
:times10
F-A-F Frei, aber froh Viola
Maurice inaktiv (03.08.2013, 13:40): Bei mir gab es schon Astor Piazolla, gespielt von Gidon Kremer und seinem Ensemble. Grandios....
Man kann hier einfach nur den da :down :down :down machen....Was Dirigent und Orchester hier für eine vorzügliche Leistung erbringen, kann vermutlich nur noch das Paar Giulini/Wiener Philharmoniker möglich machen.
Lieder... ohne Worte (Transkriptionen von: Der Neugierige / Lied der Mignon / Täuschung / Der Leiermann / Nacht und Träume / Am Meer / An die Musik / Die Forelle / Ständchen / Der Einsame / Der Müller und der Bach / Heidenröslein / Litanei auf das Fest Allerseelen / Du bist die Ruh)
Cello: Mischa Maisky / Piano: Daria Hovora 1996
Ganz elegisch und romantisch mit Schmelz interpretiert: - der Celloton von Herrn Masiky hat eine süchtigmachende Wirkung auf mich.
Viola (03.08.2013, 16:16): Original von Nordolf der Celloton von Herrn Masiky hat eine süchtigmachende Wirkung auf mich.
:beer Genau mit dieser CD begann es bei mir auch. Bekam sie aus dem Player gar nicht mehr raus - passiert nur äußerst selten.
Sehr schöne Schubert-Transkriptionen (der Winterreise) übrigens gibt es auch für die Viola - natürlich mit etwas weniger Schmelz :D - mit Tabea Zimmermann und Hartmut Höll.
Möchte ja nicht den Zorn der Sangesfreunde wecken (und auch nicht den Schuberts, der nun mal Lieder komponiert hat) - aber wenn ich Mischa Maisky oder eben Tabea Zimmermann höre, fehlt mir das (noch so feinste) Gesangspersonal ... Absolut überhaupt nicht :ignore
... dann gehts (ohne Internet und CDs) in den Urlaub.
Wünsche allen einen schönen August-Sommer (ohne Tropenwetter, es schlaucht X() Viola
Na dann gute Erholung !
LG Florestan
Viola (03.08.2013, 19:53): Danke! Erholung geht aber nur bei unter fünfundzwanzig Grad :wink Mal schauen, ob Petrus ein Einsehen hat. Herzliche Grüße V.
Florestan (03.08.2013, 20:39): Heute Nachmittag bei freundlichen Temperaturen im Garten gehört:
Streichtrios von Dohnanyi, Schönberg und Martinu. Sehr dichte Kompositionen (besonders Schönberg, der dieses Werk nach einem Herzinfarkt geschrieben und darin seine Stimmung wiedergegeben hat). Die anderen beiden Werke besitzen einen mitreissenden Schwung, der spontan begeistert. Das Spiel des Leopold String Trios ist schlichtweg phänomenal.
Herzliche Grüße Florestan
palestrina (03.08.2013, 23:11): Ganz elegisch und romantisch mit Schmelz interpretiert: - der Celloton von Herrn Masiky hat eine süchtigmachende Wirkung auf mich.
Auf mich auch , es ist eine verdammt gute Scheibe, ich liebe sie schon lange !! :)
LG palestrina
Nordolf (04.08.2013, 01:02): Hallo Viola und Palestrina!
Besonders gut gefällt mir von Masiky auch die CD "Vocalise - Russian Romances" (DG) mit Lieder-Transkriptionen von Mikhail Glinka, Peter I. Tschaikowsky, Alexander Dargomizhsky, Modest Mussorgsky, Anton Rubinstein, Nikolai Rimsky-Korsakov, Anton Arensky, Cesar Cui, Alexander Glazunov, Sergei Rachmaninov und Alexander Gurilyov.
:hello Nordolf
Nordolf (04.08.2013, 01:08): Bei mir läuft gerade Soltis digitale Aufnahme von Tschaikowskys Fünfter:
Klavierwerke von Sergeij Liapunov mit Marco Rapetti. Für Liebhaber virtuoser russischer Klaviermusik ein Muss! Leider wird die Klaviermusik von Liapunov so gut wie nie im Konzert gespielt. Dabei ist sie sehr dankbar für den Pianisten. Obwohl er sehr unter dem Einfluss von Balakirev gestanden hat (die 11. Etude aus den 12 Etuden op.11 ist da ein beredtes Beispiel), ist er ein sehr eigenständiger Komponist. Seine Musik klingt einfach unglaublich gut und ist so recht etwas für die Seele. Marco Rapetti spielt hier furios und mit dem nötigen russischen Schmelz. Übrigens ein Pianist, der sehr originelle Recital Zusammenstellungen bevorzugt (s. seine Internetseite).
LG Florestan
Maurice inaktiv (04.08.2013, 13:45): Klavierwerke von Sergeij Liapunov mit Marco Rapetti. Für Liebhaber virtuoser russischer Klaviermusik ein Muss! Leider wird die Klaviermusik von Liapunov so gut wie nie im Konzert gespielt.
Das Gleiche könnte man über seine Orchesterwerke auch sagen....Ganz hervorragend komponiert, aber kaum aufgeführt.
Ausburger Philharmoniker/Rudolf Piehlmayer + Solist: Christoph Hartmann (Oboe)
Christoph Hartmann ist Mitglied der Berliner Philharmoniker und damit Kollege Albrecht Meyers. Doch er hat es geschafft, sich mit neuen Ideen und auch der Forschung nach unbekanntem Material einen eigenen Namen zu machen.
Diese CD wurde hoch gelobt und bekam in der Fachpresse Höchstnoten.
VG,Maurice
Nordolf (04.08.2013, 21:30): Die warme, melancholische Klangsprache des lettischen Komponisten Janis Ivanovs:
Mal ohne Haydn heute, dafür mit dem Haydn-Orchester Bozen, die hier eine tolle CD eingespielt haben.
VG,Maurice :hello
Cetay (inaktiv) (05.08.2013, 07:46): Nicht ganz passend habe ich gerade den Frühling aus Haydn Jahreszeiten-Oratorium gehört:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61xbPZsn9sL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Die Jahreszeiten Hob. XXI: 3; Anthony Rolfe Johnson, Barbara Bonney, Andreas Schmidt, Monteverdi Chor, English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner
Maurice inaktiv (05.08.2013, 07:54): Zur Abwechslung gibts mal späten Barock heute. Den Komponisten selbst habe ich zuvor noch nie gehört, aber da Marc Minkowski die Aufnahmen eingespielt hat, kann nur etwas sehr Gutes dabei herauskommen.
York Bowen, Werke für Violine und Klavier mit Chloé Hanslip und Danny Driver. Dieser leider weitgehend vergessene Komponist ist für mich der aufregendste in Gross Britannien im 20.Jh. Er hat ähnlich wie Medtner oder Bortkiewicz die aktuellen Strömungen nicht mitgemacht, sondern ist im spätromantischen idiom verblieben. Das hat er aber so gut verstanden, das dabei eine grossartige Musik herausgekommen ist. Reiche Harmonien und eine berückende Melodik zeichnen seine Werke aus. Dazu eine gelegentlich atemberaubende Virtuosität in den Klavierwerken (er war wie Rachmaninov ein ausgezeichneter Pianist). In diesen Aufnahmen wird die Musik von zwei hervorragenden Musikern dargeboten. Danny Driver hat auch schon andere Werke von Bowen eingespielt, die zu Recht ein sehr positives Echo erzeugt haben. ich werde ihn Ende August in Husum wieder erleben (leider ohne Bowen im Programm).
LG Florestan
Maurice inaktiv (05.08.2013, 09:04): York Bowen, Werke für Violine und Klavier mit Chloé Hanslip und Danny Driver. Dieser leider weitgehend vergessene Komponist ist für mich der aufregendste in Gross Britannien im 20.Jh.
Danke!! Du hast mir damit gerade eine Entscheidung abgenommen. Ich hatte die ganze Zeit bereits ein Auge auf diesen Komponisten geworfen, war mir aber noch ein wenig unsicher. jetzt habe ich mir mal seine beiden ersten Sinfonien gekauft.
Kann ich Dir die Rechnung dann zusenden? :D
VG,Maurice :thanks
Florestan (05.08.2013, 09:45): Original von Maurice André
Kann ich Dir die Rechnung dann zusenden? :D
VG,Maurice :thanks
Na klar, dann weiß ich was Du bezahlt hast. Aber überweisen musst Du dann schon selber. :leb Eigentlich müsste ich, wenn Dir die Sinfonien gefallen, eine Tipp-Provision bekommen. :beer
Sehr empfehlen kann ich auch seine Klavierkonzerte.
Herzliche Grüße
Florestan
Maurice inaktiv (05.08.2013, 10:04): Na klar, dann weiß ich was Du bezahlt hast. Aber überweisen musst Du dann schon selber.
Prinzipiell zu viel!!! :D Die Rechnung haben wollen, aber MICH zahlen lassen.....Das haben wir ja gerne!!! :(
Eigentlich müsste ich, wenn Dir die Sinfonien gefallen, eine Tipp-Provision bekommen.
Und wenn sie mir NICHT gefallen, bekomme ich dann eine Art "Schadenersatz für Gehörschäden"? :haha
Sehr empfehlen kann ich auch seine Klavierkonzerte.
Ja, und ich soll wieder zahlen......Immer das Gleiche mit den Vorschlägen... :wink
Die herzlichen Grüße gebe ich gerne zurück.
Maurice :beer :hello
palestrina (05.08.2013, 10:28): Heute Morgen schon gehört :
Und jetzt gibt es Shostakovich mit Rozhdestvensky , Fleischmann/Shostakovich , Rothschild' s Violin und British und American Folksongs ! Aus dieser Box. http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5029365901925.jpg
CD4 1964: Songs von Tosti, Wolf-Ferrari, Mascagni, Denza & Mayer + Auszüge aus Lucia di Lammermoor, L'elisir d'amore (Donizetti) und Rigoletto (Verdi)
Maurice inaktiv (05.08.2013, 11:00): Bei mit gibt es einen Zeitgenossen von Franz Schmidt,Arnold Schönberg,mit "Pelleas und Melisande,op.5" und "Variationen für Orchester,op.31" :
bei mir Klaviersonaten etc. von Johann Rufinatscha
:hello
Maurice inaktiv (05.08.2013, 14:01): So,de Nachmittag gehe ich ganz entspannt an. Und was passt da nicht besser, als die beiden ersten Serenaden von Robert Fuchs?
Mit dem Nachfolger von Helmut Müller-Brühl, Christian Ludwig, scheint man in Köln einen guten Mann gefunden zu haben, der dieses so wunderbare Kammerorchester übernommen hat.
VG,Maurice
Maurice inaktiv (05.08.2013, 15:29): Ich bin inzwischen bei Heinrich Marschner angekommen :
Slowakische Staatsphilharmonie Kosice/Alfred Walter
VG,Maurice
miclibs (05.08.2013, 20:02): http://4.bp.blogspot.com/-72f8mWmqSgM/UdWlgCURoDI/AAAAAAABmBo/k4E86kqCrnA/s400/schumann+portada.PNG Robert Schumann · Clara Schumann Heinrich Ignaz Franz Biber Sonatas for Violin & Piano
http://ecx.images-amazon.com/images/I/516geeYNWXL._SX355_.jpg 1. Dohmen : Lautung (für großes Orchester mit Solostimmen) (2003/2004) 2. Saunder s : Miniata (für Akkordeon, Klavier, Chor und Orchester (2004) 3. van der Aa : Second Self (für Orchester und Soundtrack) (2004) 4. Billone: Mani : De Leonardis (für 4 Autofedern und Glas) (2004)
Als Solisten sind Dieter Klöcker (Klarinette) , Sarah Willis (Horn) und Karl-Otto Hartmann (Fagott) zu hören.
VG,Maurice
Florestan (06.08.2013, 08:34): Heute Morgen auf dem Sofa:
Emmanuel Chabrier: Klavierwerke mit Alain Planés. Musik passend zum Wetter. Leicht und unbeschwert "a la francaise" mit einem Schuss spanischem Esprit. Vom Pianisten meisterlich dargeboten. So kann der Tag beginnen ..
miclibs (06.08.2013, 21:17): das wäre die letzte für heute... http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lex-r5YnL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg
Schulhoff - Flute Sonata / Concertino for Flute, Viola and Double Bas Schönberg - Wind Quintet, Op. 26 (arr. for flute and piano):
Maurice inaktiv (06.08.2013, 21:19): Bei mir laufen die beiden hier wohl völlig unbekannten Violinkonzerte des Tschechen Josef Bohuslav Foerster (1859-1951). Zwei wunderbar spätromantische Stücke.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TC-jXhW8L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Klaviersonate Nr. 15 D-Dur, op. 28 "Pastorale"; Claude Franck
und jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/516Y6GLPSTL._SL500_AA240_.jpg Arnold Schönberg; 3 Klavierstücke op. 11; Emma Schmidt
Cantus Arcticus (07.08.2013, 09:16): Hallo Zusammen Heute bei mir:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51owwbSn-ZL.jpg und http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nSe73wujL._SX450_.jpg und http://ecx.images-amazon.com/images/I/51T9IX9fKfL._SY450_.jpg
Grüsse :hello Stefan
Maurice inaktiv (07.08.2013, 09:41): Den Eberl hätte ich auch gerne,aber der ist mir im Moment zu teuer bei Amazon......grmpf....
Mir fehlt bei dieser Einspielung bei allem Respekt gegenüber Georg Tintner doch ein wenig das gewisse "Etwas" dieser Sinfonie. Sicher, er lässt viele schöne Stellen wunderbar ausspielen, aber er lässt leider auch die Wiederholungen in den Ecksätzen weg.
Für mich keine ganz runde Einspielung dieses eh schon nicht ganz unproblematischen Werkes.
Cetay (inaktiv) (07.08.2013, 19:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TC-jXhW8L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Klaviersonate Nr. 11 B-Dur, op. 22; Claude Franck
Cetay (inaktiv) (07.08.2013, 20:03): Original von Cetay Ludwig van Beethoven; Klaviersonate Nr. 11 B-Dur, op. 22; Claude Franck Ich bin über diese ganz uneitle Darstellung hocherfeut. Da gibt es gleich noch die Nr. 1 f-Moll, op. 2/1 und die Nr. 32 c-Moll, op. 111 hinterher.
miclibs (07.08.2013, 21:19): http://s.pixogs.com/image/R-3468379-1331566328.jpeg Elliott Carter - Arditti Quartet / Ursula Oppens 5th String Quartet (1994-95) 90+ (1994) pour piano Sonata pour violoncelle et piano (1948/73-4) Figment (1994) pour violoncelle seul Duo pour violin et piano (1973/1994) Fragment (1994) pour quatuor a cordes
Recorded July 15-19, 1996 at All-Saints Church, London
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ozRbWmcVL._SY355_.jpg Alban Berg - Giuseppe Sinopoli, Staatskapelle Dresden - Violin Concerto / Chamber Concerto Recorded at Sächsische Staatsoper Dresden in October 1995 (1, 2) and Lukaskirche Dresden in November 1996
Lucanuscervus (07.08.2013, 22:15): Original von Maurice André
Mir fehlt bei dieser Einspielung bei allem Respekt gegenüber Georg Tintner doch ein wenig das gewisse "Etwas" dieser Sinfonie. Sicher, er lässt viele schöne Stellen wunderbar ausspielen, aber er lässt leider auch die Wiederholungen in den Ecksätzen weg.
Für mich keine ganz runde Einspielung dieses eh schon nicht ganz unproblematischen Werkes.
VG,Maurice
Sagen wir es ehrlich: das Werk ist uninspiriert, die Interpretation kann da nichts retten !
Welch ein Riesenschritt dagegen zur "Nullten", die durchaus "Erste" heissen könnte !
Die "Studiensinfonie" dagegen heisst zu Recht so, trotz aller Verehrung für Bruckner
Herbert von Karajan / Berliner Philharmoniker RIAS Kammerchor 1981
In der klaren Herausarbeitung der melodischen Linien liegt die große Stärke dieser Aufnahme: - meine persönliche Praline aber ist die rhythmische Einprägsamkeit des "Mars".
Cetay (inaktiv) (07.08.2013, 22:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51E7QtIvhsL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Klaviersonate Nr. 49 cis-Moll (Hob.XVI Nr. 36); Julia Cload
miclibs (07.08.2013, 22:38): https://www.jpc.de/image/w220/front/0/0809548010324.jpg Michael von Biel (1937–) Cellomusiken Deutsche Landschaften (1970);Cellokonzert (1971)
und zum Schluss für heute ....
https://www.jpc.de/image/w220/front/0/0761203744527.jpg Max Reger (1873–1916) Sämtliche Sonaten f.Violine & Klavier Vol.6
Der tschechische Komponist Novak malt mit einer Klangpalette, deren sich auch Richard Strauss und Claude Debussy bedienten. Wunderschöne, sagenhaft-verwunschene Kompositionen...
Maurice inaktiv (07.08.2013, 23:42): Die Novak-Einspielung ist allererste Sahne!!!!
VG,Maurice
Nordolf (07.08.2013, 23:57): Original von Maurice André Die Novak-Einspielung ist allererste Sahne!!!!
VG,Maurice
Ich finde, dass auch die beiden anderen Novak-Einspielungen in meinem Besitz dieses Etikett verdienen:
Vitezslav Novak: Pan (Zdenek Bilek / Slovak Philharmonic Orchestra 1990)
Vitezslav Novak: In der Tatra / Von ewiger Sehnsucht / Slovakische Suite (Libor Pesek / Royal Liverpool Philharmonic Orchestra 1996)
Cetay (inaktiv) (08.08.2013, 04:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61SS-eeSVEL._SL500_AA240_.jpg Julius Röntgen; Violinkonzerte a-Moll & f-Moll; Liza Ferschtman, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, David Porcelijn
Maurice inaktiv (08.08.2013, 07:42): Ich finde, dass auch die beiden anderen Novak-Einspielungen in meinem Besitz dieses Etikett verdienen:
Da stimme ich Dir absolut zu. Ich besitze selbst diese Einspielungen, "Pan" habe ich erst vor Kurzem selbst gehört.
Florestan (08.08.2013, 11:55): Aus der Serie "The romantic piano concerto" Folge 60 Théodore Dubois.
Ganz ausgezeichnete Musik, sehr abwechslungsreich und reich an melodischen und harmonischen Erfindungen. Dazu noch meisterhat gespielt. ich bin ziemlich begeistert! Nun ist das schon Folge 60, und das Reservoir schein unerschöpflich zu sein. Mir fällt aus dem Stand noch Material für mindesten 10 weitere CDs ein, und wenn man tiefer gräbt gibt es da noch wesentlich mehr. Allerdings sind viele Sachen bisher nur als Manuskript erschienen. Aber Mike Spring sei Dank, er gräbt weiter ..
LG Florestan
PS: Übrigens werden die alten VOX Aufnahmen romantischer Klavierkonzerte auch alle wieder vermarktet. Auch da gibt es noch echte Trouvaillen. Nur das Klangbild unterscheidet sich von den Aufnahmen bei Hyperion doch erheblich.
Maurice inaktiv (08.08.2013, 14:00): Bei mir wird es "nordisch" heute Nachmittag....
Was für ein Team!!! Vaclav Neumann dirigiert die Tschechische Philharmonie Prag und Josef Suk spielt das Violinkonzert vonJjanacek ein. Dazu noch die Sinfonietta und Taras Bulba.
Die Aufnahmen entstanden 1982,bzw. 1989 (Violinkonzert) in Prag.
VG,Maurice
Lucanuscervus (08.08.2013, 18:33): Original von uhlmann Original von Lucanuscervus Welch ein Riesenschritt dagegen zur "Nullten", die durchaus "Erste" heissen könnte !
bruckners "nullte" ist zwischen der ersten und zweiten entstanden, nicht vor der ersten. das wort kommt von "annulliert" (nicht von der zahl).
...dann ist es ja noch ein größerer Schritt dorthin gewesen ! :D
Bei mir wieder einmal die 7.Symphonie von Andrei Eshpai
:hello
Cetay (inaktiv) (08.08.2013, 19:09): Aus dem Raritätenkabinett:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51n4wggrgiL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Quintett für Oboe, 3 Hörner und Fagott Es-Dur (Hess19, 1796); Mitglieder des Ottetto Italiano, Antonio Plotino
miclibs (08.08.2013, 22:38): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51i7HvMzuhL._SY355_.jpg Forever Beethoven: The Nine Symphonies von Josef Krips, London Symphony Orchestra CD5 - 9te
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61XNuggq7rL._SX355_.jpg Lachenmann - Accanto / Consolation I / Kontrakadenz
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CBGUotKSL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Schumann-Für meine Clara 6 Stücke in kanonischer Form op.56 & Klavierquintett op.44
Cetay (inaktiv) (08.08.2013, 23:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/419664iGjUL._SL500_AA240_.jpg Happy Birthday, Elliott Carter!; Schweizer KammersolistenMosaic; Heinz Holliger (Oboe), Daniel Haefliger (Cello), François Benda (Klarinette), Jürg Dähler (Viola), Carolin Widmann (Violine), Edicson Ruiz (Kontrabass), Felix Renggli (Flöte), Ursula Holliger (Harfe)Figment IV; Jürg Dähler (Viola)Enchanted Preludes; Felix Renggli (Flöte), Daniel Haefliger (Cello)Tempo e tempi; Elmar Schmid (Klarinette), Heinz Holliger (Oboe), Jürg Dähler (Viola), Daniel Haefliger (Cello), Silvia Nopper (Sopran)HBHH; Heinz Holliger (Oboe)Fragment für Streichquartett; Esther Hoppe (Violine), Daniel Haefliger (Cello), Jürg Dähler (Viola), Daria Zappa (Violine)Oboenquartett; Christoph Schiller (Violine), Daniel Haefliger (Cello), Jürg Dähler (Violine), Emanuel Abbühl (Oboe)
Maurice inaktiv (09.08.2013, 00:20): Bei mir noch zu später Stunde:
Bereits gehört: Arnold Schönberg : Pelleas & Melisande ; Verklärte Nacht
Eine sehr gute Einspielung, natürlich so wie ich es erwartet hatte, lässt Sinopoli das Werk sehr analythisch und sehr ins Detail gehend spielen. Dies' wird hervorragend vom Orchester ungesetzt.
Nun zum Abschluss einmal was ganz Anderes : Die Slawischen Tänze komplett für zwei Klaviere :
Die Streichersinfonien von Mendelssohn mit dem Concerto Köln sind für mich DIE Referenzaufnahme. Ich habe sie damals, als sie neu erschienen waren, fast bis zum erbrechen gehört, was sonst nicht meine Art ist. Die letzten Jahre allerdings überhaupt nicht mehr, was sich aber gleich ändern wird ..
Florestan
Maurice inaktiv (09.08.2013, 08:54): Das stimmt. Ich habe sie selbst schon lange nicht mehr gehört, aber nun wieder mal ausgegraben.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (09.08.2013, 08:57): Ich höre ganz unpassend zur Tageszeit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51wtHfAUTKL._SL500_AA240_.jpg Frédéric Chopin; Nocturne Nr. 7 cis-Moll, op. 27/1 & Nr. 8 Des-Dur, op. 27/2; Christina Bjørkøe
Cetay (inaktiv) (09.08.2013, 11:12): Nun Erstkontakt mit zwei ungewöhnlich besetzten Doppelkonzerten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51drd03v6WL._SL500_AA240_.jpg Anders Koppel; Doppelkonzerte; Danish National Orchestra, John StogårdsKonzert für Violine, Akkordeon & Orchester; Bjørke Mogensen, Christina ÅstrandKonzert für Saxophon, Klavier & Orchester; Benjamin Koppel, Rikke Sandberg
Lucanuscervus (09.08.2013, 12:59): Original von Cetay Nun Erstkontakt mit zwei ungewöhnlich besetzten Doppelkonzerten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51drd03v6WL._SL500_AA240_.jpg Anders Koppel; Doppelkonzerte; Danish National Orchestra, John StogårdsKonzert für Violine, Akkordeon & Orchester; Bjørke Mogensen, Christina ÅstrandKonzert für Saxophon, Klavier & Orchester; Benjamin Koppel, Rikke Sandberg
das sind ja sogar Koppel-Konzerte !
Ist das der Filius von Herman Koppel ? Eigentlich als Rockmusiker bekannt, oder ?
Wie klingt das ??
:hello
Cantus Arcticus (09.08.2013, 13:27): Nun denn, 2. Wiener Schule:
Georg Druschetzky - Konzert für Oboe, 8 Pauken und Orchester
köstlich !
:hello
Florestan (09.08.2013, 14:01): Original von Cantus Arcticus Nun denn, 2. Wiener Schule:
CD1 Suite op.29 Verklärte Nacht 3 Pieces for Chamber Orchestra
Ensemble intercontemporain
12-tönige Grüsse :hello Stefan
Die Aufnahmen habe ich seinerzeit für ein Martergeld einzeln erworben. Jetzt gibt es sie zum Sonderpreis X( Aber es gehört wohl mit zum Besten was in Sachen Schönberg angeboten wird. Viel Freude beim hören.
Florestan
Cetay (inaktiv) (09.08.2013, 17:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61oSyzzHG7L._SL500_AA240_.jpg Poul Rovsing Olsen; Klavierkonzert & Orchesterwerke; Christina Bjørkøe, Odense SO, Bo HoltenSymphonische Variationen op. 27Klavierkonzert op. 31Au fond de la nuit op. 61Was für ein Brett! Olsens Musik erinnert mich fatal an die pseudo-klassischen Zwischenspiele, mit der Symphonic-Metal-Bands à la Rhapsody gerne ihre Alben veredeln. Besonders in den ersten Minuten der Variationen warte ich ständig drauf, dass Double-Bass-Drum und E-Gitarren losbrettern. Das ist sehr effektvolle, mal innig betörende, mal druckvoll zuschlagende (imaginäre Film-)Musik, die aber den Kitsch und den hohlen Bombast, den ich oft bei ähnlich gearteten Komponisten zu hören meine, weitestgehend vermeidet. :times10
Cetay (inaktiv) (09.08.2013, 17:28): Original von Lucanuscervus
das sind ja sogar Koppel-Konzerte !
Ist das der Filius von Herman Koppel ? Eigentlich als Rockmusiker bekannt, oder ?
Wie klingt das ??
:hello
Das erste Konzert klingt phantastisch. Koppel setzt das Akkordeon so gekonnt und selbstverständlich ein, als ob es seit Ewigkeiten zum klassischen Instrumentarium gehören würde. Die Klangwirkungen, die er im Dialog mit der Violine, aber auch mit dem Orchester erzielt, sind echte Hinhörer. Koppel kommt ohne neutönerische Avantgardismen aus und klingt doch modern. Auf dem Cover ist zu lesen: Das ist Musik, die zu ein und der selben Zeit völlig klassisch und völlig frei ist. Da ist was dran. In meinen imaginären Notizen steht -und ich schwöre, das war bevor ich den Hinweis auf den Rockmusiker gelesen habe: Das klingt wie klassische Musik, die von einem Rockmusiker geschrieben wurde, aber nicht nach Rockmusik klingt, sondern deren Geist atmet. Weniger gelungen finde ich das Saxophon-Klavier-Konzert, das über weite Strecken eher nach Easy-Listening klingt, obwohl der Solist hier die "schmutzige" Tonbildung des Jazz gebrauchen darf - eine Rarität bei klassischen Saxophonkonzerten.
Symphony No. 2 November Woods (Symphonische Dichtung)
David Lloyd-Jones / Royal Scottish National Orchestra 1995
Dies ist nun die vierte CD, die aus dem Bax-Zyklus von Lloyd-Jones höre. Ich muss sagen, das ist alles ganz fein interpretiert: - klare Linien, ein Gespür für die besonderen Klangfarben und eine Flüssigkeit in der musikalischen Bewegung, die bei Bax' komplexer, oft collageartiger Komponierweise nicht so leicht zu erreichen ist.
Cetay (inaktiv) (09.08.2013, 17:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51x9-uxsmAL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie D-Dur Hob.I Nr. 86; Contentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt
miclibs (09.08.2013, 18:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Yc81M1C%2BL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Beethoven - 7te + 9te Gardiners Einspielung gefällt mir zur Zeit am besten. :)
Modest Mussorgsky: ‘Khovanshchina’ Vorspiel Eine Nacht auf dem Kahlen Berge
Georg Solti / London Symphony Orchestra 1965 – 1966
Was für kraftvoll-mitreissende Interpretationen! :down
Cetay (inaktiv) (10.08.2013, 09:01): Original von Lucanuscervus Ist das der Filius von Herman Koppel ? Eigentlich als Rockmusiker bekannt, oder ? :hello
Koppel ist nicht nur Rockmusiker, sondern tummelt sich als sehr versierter Hammond-Spieler auch im Jazz (wo ihn sein Filius Benjamin an Bekanntheit klar überflügelt hat - die beiden spielen zusammen auf dem Album Everything is Subject to Change, das mir beim ersten Hören außerordentlich gut gefallen hat; Songtitel wie Messiaen & the Asparagus Chase oder Poor Shostakovich inclusive) und er macht mit seinem Trio Bazaar Weltmusik im besten Sinne (ein Kritiker schrieb: kein Jazz, keine Kammermusik, keine Folklore aus Skandinavien oder Vorderasien oder Afrika, aber doch von all dem etwas. Recht hat er. Das Album Trilogy ist ganz vorzüglich; wo hört man sonst ein Trio aus Fagott, Hammond und Congas?). Gerade versuche ich mich an seiner Oper Rebus, laut Dacapo Records ein parodistisches Mosaik über das den modernen Menschen kennzeichnende Umherirren zwischen überspannter Selbstgefälligkeit und Existenzkrise. Hier hat Koppel mit Anregungen aus Dadaismus und Fluxus für sowohl rhythmische wie klassische Sänger und das Crossover-Ensemble Mad Cows Sing komponiert, die zusammen ein sprühendes musikalisches Zeitbild der suchenden Übergangsmenschen der Jahrtausendwende zeichnen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/415Hm-76Z5L._SL500_AA240_.jpg Anders Koppel; Rebus; Louise Norby, Marie Carmen Koppel, Christine Kjærulf, Thomas Koppel, Rudi Sisseck, Mad Cows Sing Ensemble
Lucanuscervus (10.08.2013, 10:06): Original von Cetay Original von Lucanuscervus Ist das der Filius von Herman Koppel ? Eigentlich als Rockmusiker bekannt, oder ? :hello
Koppel ist nicht nur Rockmusiker, sondern tummelt sich als sehr versierter Hammond-Spieler auch im Jazz (wo ihn sein Filius Benjamin an Bekanntheit klar überflügelt hat - die beiden spielen zusammen auf dem Album Everything is Subject to Change, das mir beim ersten Hören außerordentlich gut gefallen hat; Songtitel wie Messiaen & the Asparagus Chase oder Poor Shostakovich inclusive) und er macht mit seinem Trio Bazaar Weltmusik im besten Sinne (ein Kritiker schrieb: kein Jazz, keine Kammermusik, keine Folklore aus Skandinavien oder Vorderasien oder Afrika, aber doch von all dem etwas. Recht hat er. Das Album Trilogy ist ganz vorzüglich; wo hört man sonst ein Trio aus Fagott, Hammond und Congas?). Gerade versuche ich mich an seiner Oper Rebus, laut Dacapo Records ein parodistisches Mosaik über das den modernen Menschen kennzeichnende Umherirren zwischen überspannter Selbstgefälligkeit und Existenzkrise. Hier hat Koppel mit Anregungen aus Dadaismus und Fluxus für sowohl rhythmische wie klassische Sänger und das Crossover-Ensemble Mad Cows Sing komponiert, die zusammen ein sprühendes musikalisches Zeitbild der suchenden Übergangsmenschen der Jahrtausendwende zeichnen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/415Hm-76Z5L._SL500_AA240_.jpg Anders Koppel; Rebus; Louise Norby, Marie Carmen Koppel, Christine Kjærulf, Thomas Koppel, Rudi Sisseck, Mad Cows Sing Ensemble
ich danke Dir für die Informationen, das klingt wirklich sehr sehr interessant !
Auch Koppel senior http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-FAlWBuXL._SL500_AA240_.jpg finde ich mehr als hörenswert !
:hello
Florestan (10.08.2013, 11:12): Neu erworben und durchgehört:
Egon Kornauth, Klaviermusik mit Jonathan Powell Die Stücke auf dieser CD sind sehr unterschiedlich, teilweise etwas für "Hardcore Klavierfreaks" und teilweise leichte tänzerische Musik (Kleine Suite). Die Stücke sind im spätestromantischen Idiom geschrieben, aber die bei einigen Stücken (op.10, op.23) vorherrschende ständige Chromatik macht einen schon etwas schwindelig. Das ist dann fast Reger plus. Allerdings macht Jonathan Powell seine Sache sehr gut, und er ist auch der Richtige für diese Musik. Schliesslich hat er auch schon das Opus Clavicembalisticum, ein 4 1/2 stündiges Monstrum von Sorabji, aufgeführt, und spielt die wildesten Sachen meist auswendig. Ansonsten ist er ein lustiger Typ, und nebenbei noch promovierter Musikwissenschaftler.
Herzliche Grüße Florestan
Cetay (inaktiv) (10.08.2013, 11:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51YwUBnyCNL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37; Gerard Willems, Sinfonia Australis, Antony Walker
Cetay (inaktiv) (10.08.2013, 13:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51zhmYJLTiL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Klaviersonate Nr. 21 C-Dur, op. 53 "Waldstein"; Radu Lupu
Cetay (inaktiv) (10.08.2013, 13:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cCE4Dzf-L._SL500_AA240_.jpg Akkordeonkonzerte; Bjarke Mogensen, Danish National Chamber Orchestra, Rolf GuptaOle Schmidt; Sinfonisiche Fantasie und Aleegro op. 20Anders Koppel; Concerto PiccoloMartin Lohse; In LiquidPer Nørgård; Recall
Jeremias (10.08.2013, 14:45): Erstmals seit meiner Rückkehr aus den Staaten komme ich dazu etwas zu hören:
miclibs (10.08.2013, 15:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41zl46KpbbL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Kurtag - Aus der Ferne III f. Streichquartett;Officium breve in memoriam Andreae Szervanszky op. 28; Ligatura - Message to Frances-Marie op. 31b (2 Versionen);Quartetto per archi op. 1;Hommage a Mihaly Andras op. 13
Cetay (inaktiv) (10.08.2013, 16:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nh9-mOoJL._SL500_AA280_.jpg Ludwig van Beethoven; Klaviersonate Nr. 21 C-Dur, op. 53 "Waldstein"; Stewart Goodyear
ganz im Banne der Planeten, diesmal eine Aufnahme mit B.Haitink
:hello
Florestan (11.08.2013, 15:51): Original von palestrina Bei mir nun zwei Außergewöhnliche Klavierkonzerte !
Bortkiewicz, Piano Concerto no.1op.16
LG palestrina
Hallo Palestrina
Wenn Dir der Bortkiewicz gut gefallen hat, hör Dir doch mal sein Konzert für die linke Hand an, welches ein Auftragswerk für Paul Wittgenstein war. Das gibt es allerdings nur hier http://www.nederlandsmuziekinstituut.nl/nl/winkel?type=cd Ich finde es grossartig
... diese CD hat mich aus dem Briefkasten heraus schon angelächelt. Sehr schöne Fassung dieser Quartette.
Danke an Hörbert für den Tipp und schönen Abend (für alle) Viola
miclibs (11.08.2013, 20:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/5110NRVJDQL._SL500_AA300_.jpg Schnittke - Sonata for Piano No.1 (1988) / Little Piano Pieces (1971) / Concerto for Piano and Strings (1979)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JlebRbpGL._SY355_.jpg Schnittke - Cellosonaten Nr. 1 & 2;Musica nostalgica; Epilog aus dem Ballett Peer Gynt
http://ecx.images-amazon.com/images/I/510JGi4mBcL._SY355_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51P%2Ba4%2B7LiL.jpg Musik in Deutschland 1950-2000 -Sinfonische Musik 1 ( Musiktage Donaueschingen)
Nordolf (11.08.2013, 21:42): Ich stehe ebenfalls im Banne der Planeten:
Georg Solti / London Symphony Orchestra *London Philharmonic Choir *1978 und 1977
palestrina (11.08.2013, 22:54): Zur guten Nacht , gibt es mit jetzt noch Franco Corelli ! Mit dem Duett aus Otello . Desdemona , Teresa Zylis-Gara ! :)
Cetay (inaktiv) (12.08.2013, 07:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51zhmYJLTiL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, op. 73; Radu Lupu, Israel PO, Zubin Mehta
palestrina (12.08.2013, 10:50): Heute Morgen dies:
Polyptyque , ein Concerto für Violine , Passacaille für Orgel und Concerto für Cembalo und kleines Orchester. Das Concerto für Violine solo sind kleine Stücke nach der Passion ! Sehr eindrucksvoll ! :down
LG palestrina
palestrina (12.08.2013, 16:10): Ich höre jetzt eine der schönsten Aufnahmen der Sinfonia Concertante , KV364, und das Concertone KV190 + Adagio KV261 u. Rondo KV 269.
Cetay (inaktiv) (12.08.2013, 21:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QyXeNGXtL._SL500_AA240_.jpg Nikolai A. Rimsky-Korsakov; Scheherazade, Sinfonische Suite op. 35; Sofia PO, Emil Tabakov
Klaviermusik und Violinsonaten von Ludwig Thuille. Er ist hauptsächlich durch seine Freundschaft mit Richard Strauss bekannt geworden, muß sich aber vor jenem nicht verstecken. Seine Musik ist originell, schönste Spätromantik und bei den Violinsonaten kraftvoll und virtuos. Die Klavierwerke sind im Gegensatz zu denen der Komponisten/Pianisten eher weniger anspruchsvoll, aber voller lyrischer Einfälle und angenehm zu hören. Thuille hat auch sehr gute Lieder und weitere Kammermusik geschrieben.
Herzliche Grüße Florestan
Cetay (inaktiv) (12.08.2013, 23:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51n6C-Jqu2L._SL500_AA240_.jpg John Cage; Ten; American Festival of Microtonal Music Ensemble
Maurice inaktiv (13.08.2013, 06:53): Heute endlich mal wieder mit Haydn in den Tag :
Klaviertranskriptionen der Sinfonischen Dichtungen von Liszt durch August Stradal, gespielt von Risto-Matti Marin. Der Liszt-Schüler Stradal hat hier einige der wenigen 2-händigen Versionen vorgelegt (die von Tausig sind nur z.T. erhalten). Besonders an den massiven Orchesterstellen wirkt die Musik mitunter monströs. Ansonsten ist die Übertragung ganz gut gelungen. Die Schwierigkeiten in der Ausführung sind z.T. aberwitzig (ein Blick in die Noten ist bereits furchterregend). Der Pianist schlägt sich aber mehr als wacker und bewältigt die Schwierigkeiten in bewunderungswürdiger Weise. Allen Freunden von Liszts Musik und virtuosen Klavierspielens zu empfehlen.
...da höre ich viel von Beethovens Eroica und auch der Vierten heraus,
aber es stört mich nicht im geringsten :D
hervorragender Komponist !
:hello
Maurice inaktiv (13.08.2013, 17:27): heute Zeit für Ries: 2.Symphonie in c-moll ...da höre ich viel von Beethovens Eroica und auch der Vierten heraus, aber es stört mich nicht im geringsten großes Grinsen hervorragender Komponist !
Da sind wir uns absolut einer Meinung. Hier kann man wirklich von einem Komponisten sprechen, der viel zu wenig Beachtung findet oder gefunden hat die letzten 200 Jahre.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (13.08.2013, 20:32): Nachtrag von heute Nacht. Eines der interessantesten und erregendsten -(meinen) Kopf und Bauch gleichermaßen in einen Begeisterungstaumel versetzendes- Konzertwerke des 21. Jahrhunderts:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41MraGwAKGL._SX450_.jpg Vinko Globokar; Der Engel der Geschichte; SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Fabrice Bollon & Martyn Brabbins + ExperimentalStudio des SWR, Freiburg, Reinhold Braig & Joachim Hass
Cetay (inaktiv) (13.08.2013, 20:39): Nun einer der interessantesten Beethoven-Interpreten unter den Beethoven-Interpreten:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nh9-mOoJL._SL500_AA280_.jpg Ludwig van Beethoven; Klaviersonate Nr. 31 As-Dur, op. 110; Stewart Goodyear
Cetay (inaktiv) (13.08.2013, 21:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51DwKZz%2Br3L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Klaviersonate Nr. 31 As-Dur, op. 110; Gerard Willems
Allegra (13.08.2013, 21:05): Für eine Woche gibt es hier das neue Album von Anna Netrebko zu hören - kostenlos. :)
palestrina (13.08.2013, 21:53): Hallo Allegra , und hast du es gehört ? Ich ja, habe es seit Donnerstag in meinem Besitz ! Finde es sehr gelungen !!!!!!! :)
LG palestrina
miclibs (13.08.2013, 21:59): http://ecx.images-amazon.com/images/I/3107CTHSEWL._SX355_.jpg Henri Dutilleux - Ainsi la nuit Pascal Dusapin - Time zones / Quatuor No 1
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ebPFlNtCL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Mauricio Sotelo - Chalan(2003) / Como Llora et Agura(2008) / Wall of Light(2005/06)/ Night(2007)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/5116cjLJ-TL._SX355_.jpg Rebecca Saunders - Quartet / Into the Blue / Molly's Song - shades of crimson / dichronic seventeen
Cantus Arcticus (13.08.2013, 22:27): Original von Florestan Original von Cantus Arcticus Nun denn, 2. Wiener Schule:
CD1 Suite op.29 Verklärte Nacht 3 Pieces for Chamber Orchestra
Ensemble intercontemporain
12-tönige Grüsse :hello Stefan
Die Aufnahmen habe ich seinerzeit für ein Martergeld einzeln erworben. Jetzt gibt es sie zum Sonderpreis X( Aber es gehört wohl mit zum Besten was in Sachen Schönberg angeboten wird. Viel Freude beim hören.
Florestan
Hallo Florestan Vielen Dank. In der Tat: Die Aufnahmen sind wirklich glänzend gelungen. Ich höre Schönberg anders als bei Simon Rattle... aber dazu habe ich mich ja schon mehrfach geäussert.... :ignore
Grüsse zur verklärten Nacht(zeit) Stefan
Cantus Arcticus (13.08.2013, 22:31): Heute zum Abend dies:
Cetay (inaktiv) (14.08.2013, 05:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41MRwwnwm8L._SL500_AA240_.jpg "Journey" - Werke für Violine & Gitarre; Kim Sjogren, Lars HannibalPalle Mikkelborg; Everything mattersHerman D Koppel; Duo op.116Jorgen Jersild; 10 ImpromtuVagn Holmboe; Duo Concertato op.167
Maurice inaktiv (14.08.2013, 07:01): Heute wieder mit Haydn in den Tag :
Aus der nun bekannten Box die Sinfonien Nr.62, 74 & 73 Sony
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (14.08.2013, 07:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51h11uEvOYL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur, K.467; Friedrich Gulda, Wiener Philharmoniker, Claudio Abbado
Florestan (14.08.2013, 08:38): Eine schöne Bereicherung zum Wagner-Jahr:
German Brass mit eigenen Arrangements aus Wagners Werken.
Diese Formation ist einfach super, und man sollte sie unbedingt mal im Konzert gehört haben, schon allein wegen der witzigen Moderationen von Klaus Wallendorf. Die Arrangements sind hervorragend gemacht, und die Auswahl ist ebenso klug wie geschmackvoll zusammengestellt. Der satte Bläsersound tut ein übriges. Diese CD könnte auch manchen Wagner-Verächter bekehren.
LG Florestan
Cantus Arcticus (14.08.2013, 11:47): Original von Maurice André .... Anschließend denn Mendelssohn :
Hallo Maurice die Einspielung kenne ich nicht, aber ich kann hier noch etwas beitragen:
http://cdn.classicsonline.com/images/cds/others/OC740.gif Grüsse :hello Stefan
Maurice inaktiv (14.08.2013, 16:07): Hallo Maurice die Einspielung kenne ich nicht,
Solltest Du aber....Es sind wohl DIE Referenz-Einspielungen dieser Frühwerke Mendelssohns.
Die Bruch-Einspielungen kenne ich,da ich sie selbst mal hatte auf CD. Bei mir sind hier aber die Conlon-Einspielungen und die Wildner-Einspielungen gesetzt :
Hallo Maurice die Einspielung kenne ich nicht, aber ich kann hier noch etwas beitragen:
http://cdn.classicsonline.com/images/cds/others/OC740.gif und daneben http://www.arkivmusic.com/graphics/covers/full/28/280900.JPG und http://ecx.images-amazon.com/images/I/41lFOVn2UoL._SL500_AA240_.jpg
Gruss :hello Stefan
Maurice inaktiv (14.08.2013, 17:06): Bei mir wird es jetzt ziemlich expressionistisch :
Hier die CD-Nr.1 mit Werken von Alfredo Casella, Eugene Goossens, Franz Schreker und Karol Rathaus.
VG,Maurice
miclibs (14.08.2013, 20:19): ....ich beginne impressionistisch, dann wird es polistilistisch und zum Schluß noch ein bisschen stochastisch..... :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51hdiVUaJkL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Henri Dutilleux - (cd1) Métaboles / Shadow of Time / Sinfonie Nr 2 "Le Double"
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0636943446522.jpg Alfred Schnittke - Cellokonzert Nr.1 /Stille Musik (Violine & Klavier) / Cellosonata Nr.1 (Cello&Klavier)
mir ist nach russischen Romantikern und Klavier...
:hello
Cetay (inaktiv) (14.08.2013, 22:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Y%2BRV1f48L._SL500_AA240_.jpg Alexander Maria Wagner; Sinfonie Nr. 1 "Kraftwerk"; Sofia PO, Alexei Kornienko
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41rQFfIcRwL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Klaus Huber - Erniedrigt-Geknechtet-Verlassen-Verachtet...
Cetay (inaktiv) (14.08.2013, 23:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UPBbXps9L._SL500_AA240_.jpg Johannes Brahms; Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll, op. 15; Dimitris Sgouros, Sofia PO, Emil Tabakov
Cetay (inaktiv) (15.08.2013, 07:47): Fast das gleiche Team mit einem ebenso schweren Schlachtross:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61xVmC94sWL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, op. 73; Anton Dikov, Sofia PO, Emil Tabakov
Sinfonie Nr.7 & 8 aus der GE unter Libor Pesek bei Virgin erschienen.MMn neben der Neumann-GE aus den 80-ern die beste GE der Sinfonien,incl. der Amerikanischen und Tschechischen Suite und "In der Natur".
Cetay (inaktiv) (16.08.2013, 07:21): Ich verlagere meinen Schwerpunt nach Bulgarien:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CktuojJHL._SL500_AA240_.jpg Georgi Andreev; She (Tya) - Concerto-Poem für Stimme und Orchester; Neli Andreeva, Bulgarian National RSO, Georgi Andreev
Cetay (inaktiv) (16.08.2013, 08:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/514iAnB5zfL._SL500_AA240_.jpg Bozhidar Petkov; Klavierkonzert; Marina Kapatsinska, Bulgarian National RSO, Plamen Djouroff
Cetay (inaktiv) (16.08.2013, 08:30): Auf dem Balkan gibt es sicher ebensoviele verborgene Schätze zu heben wie bei den Nordics. Da kommt ein Sampler zur weiteren Orientierung gerade recht:
Boris Tischenko (1939-2010) - Symphonie Nr.4 (1974)
...ein gewaltiges Werk, leider noch nicht auf CD erhältlich.
u.a. aber hier zu hören: Tischenko 4.Symphonie
:hello
miclibs (16.08.2013, 22:21): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51gK293XUOL._SY355_.jpg CD1 - Le concert du 10e anniversaire Karlheinz Stockhausen - Kontra-Punkte Opus 1 (1952-53) Luciano Berio - Sereenata 1 Pour FlÆte Et 14 Instruments (1957) Pierre Boulez - Le Marteau Sans Maitre (1953-55/1957) Olinier Messiaen- Oiseaux Exotiques (1955-56)
http://rymimg.com/lk/f/l/d5bd5e403520508afcbe7ef60857713f/2518795.jpg Kammermusik russischer Komponistinnen Sofia Gubaidulina - Quartett f. 4 Flöten / Quasi hoquetus Elena Firsova - Suite, op.2 / Meditation im japanischen Garten, op.54 Galina Ustvolskaya - Kompsition Nr.1 "Dona nobis pacem"
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CasUVyuaL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Uri Caine - 12 Caprices
Franz Schubert : Sinfonien Nr.5,6,8 & 9 ORF Phoenix Edition
Camerata Academica des Mozarteums Salzburg/Sandor Vegh
VG,Maurice
miclibs (17.08.2013, 11:55): ...jetzt zwei Vertreter der Modernen in Frankreich... :) :) :)
Grisey, Vertreter der Spektralmusik (basierend auf Obertönen von Klängen) mit musikalischen Wurzeln bei Scelsi, Messiaen und Ravel Dutilleux ist ein Fortführer der Musik Ravels, Debussy und Roussels mit enem Werkzeugkoffer, der auch avantgardistische Instrumente enthält
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51hdiVUaJkL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Henri Dutilleux - (cd5) Ainsi la nuit (für Streichquartett)/ Sonatine für Flöte und Klavier/ Sonate für Oboe und Klavier/ Sonate für Oboe und Klavier/ Sarabande et Cortège (für Fagott und Klavier)/ Choral, Kadenz und Fuge für Posaune und Klavier
Henri-Dutilleux--D-ombre-et-de-silence.jpg Henri Dutilleux - Sämtliche Klavierwerke "D'Ombre et de Silence"
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Be8orL-9L._SX355_.jpg Gerard Grisey - Le Temps Et L'écume (Für 4 Schlagzeuger, 2 Synthesizer Und Kammerorchester)/ Nr. 1: (Ohne Satzbezeichnung)/ Nr. 2: Ziffer 27/ Nr. 3: 1 Vor Ziffer 57/ Nr. 4: Ziffer 79/ Nr. 5: 2 Nach Ziffer 115
http://ecx.images-amazon.com/images/I/616hwN0K33L._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Gerard Grisey - Solo pour deux für Klarinette & Posaune Anubis-Nout für Klarinette/ Stele für 2 Schlagzeuger/ Charme für Klarinette/ Tempus ex machina für 6 Schlagzeuger
Gustav Holst: The Planets Suite Zubin Mehta / Los Angeles Philharmonic Orchestra Los Angeles Master Chorale 1971
John Williams: Unheimliche Begegnung der Dritten Art – Suite Zubin Mehta / Los Angeles Philharmonic Orchestra 1977
Was für schweißtreibender "Mars" in der Planeten-Suite! :down
Nordolf (17.08.2013, 16:43): Diese Fricsay-CD gehört schlicht zu den Referenz-Veröffentlichungen in Punkto Hoch-/(frühe)Spätromantik überhaupt und empfiehlt sich als notwendiges Utensil für die sprichwörtliche einsame Insel:
Antonin Dvorak: Symphonie No. 9 ‘Aus Der Neuen Welt’ Ferenc Fricsay / Berliner Philharmoniker 1959
Bedrich Smetana: Die Moldau Ferenc Fricsay / Berliner Philharmoniker 1960
Franz Liszt: Les Preludes Ferenc Fricsay / Radio-Symphonie-Orchester Berlin 1960
Die kraftstrotzenden, präzisen und einfühlsamen Interpretationen lassen keine Wünsche offen. Die Klangqualität ist gemessen am Alter der Aufnahmen geradezu sensationell.
miclibs (17.08.2013, 20:29): ....mit dem Cello möchte ich den Tag ausklingen lassen.... :) :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TOP2pZfTL._SY355_.jpg Henri Dutilleux - Tout un Monde Lointain
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51oq4jJSWML._SX355__PJautoripBadge4,-40_OU11__.jpg Robert Schumann - Cello Concerto, Op.129
Maurice inaktiv (18.08.2013, 06:02): Bei mir geht es mit Haydn in den Tag. Heute ist die CD-Nr.28 dran. Da sind die Sinfonien Nr.87, 85 und 83 drauf :
Die Grimethorpe Colliery RJB Band spielt Werke für Brass Band von u.a. Vaughan Williams, Sir Malcolm Arnold und Gustav Holst. Eine CD von Chandos übrigens.
VG,Maurice
Cetay (inaktiv) (18.08.2013, 09:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TfqorpfTL._SL500_AA240_.jpg Camille Saint-Saëns; Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22; Shura Cherkassky, Sofia PO, Konstantin Iliev
palestrina (18.08.2013, 10:24): Heute zum erstenmal , Marcel Tyberg Symphonie no.2 !
Lee Venora Jennie Tourel The Collegiate Chorale New York Philharmonic Leonard Bernstein
1963
Mit Flügeln, die ich mir errungen, Werde ich entschweben. Sterben werd ich, um zu leben! Auferstehn, ja auferstehn wirst du, Mein Herz in einem Nu ! Was du geschlagen, Zu Gott wird es dich tragen!
Beste Grüße Daniel
palestrina (18.08.2013, 11:37): Auch die Klavier Sonate von Tyberg ist ein Volltreffer !
Jetzt geht es weiter mit Shostakovich !
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0794881896523.jpg Der Klang ist sehr gut !
LG palestrina
palestrina (18.08.2013, 13:03): Weiter geht mit Tchaikovsky , Symphonie no.6 !
ab (18.08.2013, 15:32): Original von nikolaus http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7619931290324.jpg
Cédric Pescia spielt Beethoven op. 109-111
Nikolaus.
und? :thanks
Cetay (inaktiv) (18.08.2013, 16:54): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61gl%2B--k2UL._SL500_AA240_.jpg Marin Goleminov; Konzert für Streichquartett und Streichorchester; Dimov Quartet, Sofia Soloists Chamber Ensemble, Vasil Kazandzhiev
miclibs (18.08.2013, 17:57): ...Cage und Xenakis schätzten das Arditti Quartet als weltbestes für ihre Musik ein. Ich hatte das Glück sie live zu sehen mit Wolfgang Rihms 5.Streichquartett und muss sagen, die sind schon verdammt gut... :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/415qz0jondL._SX355_.jpg John Cage - 30 Stücke für Streichquartett Jakob Ullmann - Komposition für Streichquartett 2
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41dumNLJg0L._SY355_.jpg Iannis Xenakis - (cd2) Kammermusik Dikhtas for violin and piano (1979)/ Tetora for string quartet (1990)/ Nomos Alpha for solo cello (1966)/ Ikhoor for string trio (1978)/ Evryali for solo piano (1973) / ST/4-1, 080262 for string quartet (1955-1962)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/513N603n5gL._SY355_.jpg Iannis Xenakis - (cd4) Erikhton (für Klavier und Orchester) (1974)/ Ata (1987)/ Akrata (1965)/ Krinoïdi (1991)
Cetay (inaktiv) (18.08.2013, 19:07): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51rKM9pMSSL._SL500_AA240_.jpg Georgi Minchev; Selected Works; Bulgarian National RSOContrasts for Orchestra; Rossen MilanovSymphonic Prologue; Vasil KazandzhievConcerto Breve für 10 Instrumente; Vasil Kazandzhiev
nikolaus (18.08.2013, 22:47): @ ab:
Ist schon etwas her...
Original von nikolaus Original von ab Original von nikolaus
Eine Einschätzung Deinerseits würde mich sehr freuen! :thanks
Ich will es versuchen:
Vorausschicken muss ich, dass ich Pescia letzte Woche im Konzert erlebt habe mit u.a. der Sonate Nr. 17 op. 31/2 ("Sturm") am Beginn des Abends. Die lief zwar rein technisch nicht so ganz rund, war aber interessant gestaltet. Er vermochte einzelne Töne derart ausklingen zu lassen, dass ich mich an John Cage erinnert fühlte (den Pescia tatsächlich 2012 aufgenommen hat). Das hat mir ausserordentlich gut gefallen, und daher war ich neugierig auf die späten Sonaten op. 109-111. Bei diesen drei Sonaten, die 2009 erschienen sind, höre ich es höchstens in Ansätzen. Zunächst war ich etwas enttäuscht, aber je öfter ich sie höre, desto mehr überzeugt mich die Aufnahme dennoch. Sie überwältigt nicht direkt, ist eher subtil, bisweilen mit "zurückhaltendem Nachdruck", aber auch mit dem nötigen Biss (op.111, 1. Satz). Die Fugenthemen sind klar strukturiert, aber nie starr, die für mich so wichtigen Schlussakkorde sind stimmig. Er gibt der Musik Raum und Zeit. Doch, diese Aufnahme fesselt mich und lässt mich immer wieder aufhorchen.
Nikolaus. :hello
palestrina (18.08.2013, 23:08): Aus dieser Box, Rachmaninoff Klavierkonzert no.1, mit dem Moscow Philharmonic Orchestra Kirill Kondrashin !
Cetay (inaktiv) (19.08.2013, 01:03): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nXsoPESUL._SL500_AA240_.jpg Georgi Tutev; Sinfonie Nr. 2; Bulgarian National RSO, Georgi Dimitrov
Die kommt ganz fett auf den muss-ich-nochmal-intensiver-hören Merkzettel.
Cetay (inaktiv) (19.08.2013, 07:46): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51xePNTvrVL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Divertimento Nr. 2 für Baryton, 2 Hörner, Bratsche & Basso continuo, D Dur, Hob. X:10; Ricercar Consort
Cantus Arcticus (19.08.2013, 10:16): Hallo Zusammen
Heute Felix Draeseke: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Eit3e5zBL._SL500_AA240_.jpg
Symphonies 1 & 4 Gudrun Overture
NDR RadioPhilharmonie Jörg-Peter Weigle
palestrina (19.08.2013, 14:02): Lachner und Spohr .
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4891030203600.jpg Sehr hörenswert , die Symphonie von Lachner !
LG palestrina
palestrina (19.08.2013, 15:59): Jetzt lausche ich Dame Margaret Price !
Cetay (inaktiv) (19.08.2013, 18:39): Ich beginne heute mit der (rein hörenden) Besteigung des Sonaten-Everests. Ich habe wohl jede Sonate mindestens einmal gehört, aber kenne vielleicht zwei Handvoll wirklich gut. Als systematisches und intensives Hörprojekt ist das für mich ein Novum. Mein Expeditonsleiter wird Stewart Goodyear sein, als Scherpas sind je nach mehrfach-hören-wollen-Faktor abwechselnd Brautigam, Schnabel, Willems, Frank und (auf den ganz wenigen Beethovensonatenwegen, die er gegangen ist) Lupu dabei. Ich habe Gnade mit der Forengemeinde und werde das Cover nicht 32 Mal posten.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nh9-mOoJL._SL500_AA280_.jpg Ludwig van Beethoven; Klaviersonate Nr. 1 f-Moll, op. 2/1; Stewart Goodyear
miclibs (19.08.2013, 20:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ZhTFFnS%2BL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Franz Schubert: Sonate für Arpeggione und Klavier D821 / Streichquintett D956
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YZAD6lWkL._SX355__PJautoripBadge4,-40_OU11__.jpg Paul Dessau - Sinfonie 2/in Memoriam B.Brecht
Cetay (inaktiv) (20.08.2013, 07:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61I2-mdqKNL._SL500_AA240_.jpg Chorpolyphonie - zwischen geistlicher Musik und Folklore; Chöre aus Bulgarien, Georgi Petkov
Ob das noch als klassische Musik durchgeht, weiß ich nicht. Sehr hörenswert ist es allemal.
Mozart KLavierkonzerte F-dur KV 459 und A-dur KV 488 Grimaud, KO des Bayer. Rundfunks, R. Sulzc
# KV 488: Eine Aufnahme wichtig für die Pianistin, jedoch kaum für die Diskographie der Mozartkonzerte, nicht mehr als Durchschnitt.
Gruß Amadé
Cantus Arcticus (20.08.2013, 13:24): Ich lese gerade "Der Blaue Reiter" die Geschichte des Almanachs von Wassily Kandinsky und Franz Marc und die Bewegung hin zur abstrakten Kunst. Aus diesem Anlass nun die Musik eines der damals ausstellenden Künstler:
Herbert von Karajan / Berliner Philharmoniker RIAS Kammerchor 1981
ab (20.08.2013, 16:19): Original von Cetay Wenn es um Sinfoniker geht, die im -zu langen- Schatten von Beethoven stehen, dann darf Eberl nicht vergessen werden:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61FSeu3OzKL._SL500_AA240_.jpg Anton Eberl; Sinfonie d-Moll op. 34; Concerto Köln
Nennenswert als klassische Sinfonie ist unbedingt auch die von Jan Václav VoYíšek: op. 23, Sinfonie D-Dur (1821) :hello
ab (20.08.2013, 16:32): Original von Nordolf Diese Fricsay-CD gehört schlicht zu den Referenz-Veröffentlichungen in Punkto Hoch-/(frühe)Spätromantik überhaupt und empfiehlt sich als notwendiges Utensil für die sprichwörtliche einsame Insel:
Antonin Dvorak: Symphonie No. 9 ‘Aus Der Neuen Welt’ Ferenc Fricsay / Berliner Philharmoniker 1959
Bedrich Smetana: Die Moldau Ferenc Fricsay / Berliner Philharmoniker 1960
Franz Liszt: Les Preludes Ferenc Fricsay / Radio-Symphonie-Orchester Berlin 1960
Die kraftstrotzenden, präzisen und einfühlsamen Interpretationen lassen keine Wünsche offen. Die Klangqualität ist gemessen am Alter der Aufnahmen geradezu sensationell.
:beer
ab (20.08.2013, 16:35): Original von miclibs .....zweimal das Juilliard String Quartet....... :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51j8uOGWjyL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Johannes Brahms - (cd5) Streichquintett Nr1 & 2
sind das die Schubert-Aufnahmen vom Ende der 1970er? :thanks
miclibs (20.08.2013, 21:45): Original von ab Original von miclibs .....zweimal das Juilliard String Quartet....... :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51j8uOGWjyL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Johannes Brahms - (cd5) Streichquintett Nr1 & 2
sind das die Schubert-Aufnahmen vom Ende der 1970er? :thanks Ja :)
ab (20.08.2013, 21:53): Exquisite Interpretationvon Musik der Renaissance
Musica Ferdinandea - Ein Fest für Kaiser Ferdinand I.
Jacobus Vaet: Missa Tityre Tu Patulae à 6 Orlando di Lasso: Tityre Tu Patulae Heinrich Isaac: Innsbruck ich muss dich lassen Pieter Maessins: In dedicatione huius templi Arnold von Bruck: Komm heiliger Geist & Musica Die Donum Michael Deiss: Austria virtute aquilas Jacques Buus: Ricercare Antonio de Cabezón: Ancol que col partire u. a.
CAPELLA DE LA TORRE musikmuseum 16 http://www.tiroler-landesmuseen.at/shop/userupload/1603_Musikmuseum_16_main.jpg
Hier dazu mit Tonausschnitte Interessantes noch bis Donnerstang als livestream nachzuhören (ab min. 56:40)
Ganz kurzes auch hier zu sehen.
palestrina (20.08.2013, 22:08): Jetzt noch Janácek !
miclibs (20.08.2013, 22:09): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41kSc7T21eL.jpg Anton Stepanovich Arensky - Klaviertrios 1&2
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4011030210112.jpg Frankreichs Aufbruch in die Moderne - Werke für Violine Albert Roussel - Sonate für Violine und Klavier Nr. 10 A-Dur op. 28 André Jolivet - Sonate für Violine und Klavier Olivier Messiaen - Thème et Variations Jean Martinon - Duo für Violine und Klavier op. 47
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/4099702060029.jpg Luigi Nono - (cd2) Das atmende Klarsein (für kleinen Chor, Bassflöte, Live-Elektronik und Tonband) (1980/83)
ab (20.08.2013, 22:53): Einmal wieder meine geliebten Préludes von Claude Debussy: Steven Osborne Hyperion
CD7 & 8 Gurre-Lieder Jess Thomas - (Waldemar), tenor Marita Napier - (Tove), soprano Yvonne Minton - (Waldtaube), mezzo-soprano Kenneth Bowen - (Klaus-Narr), tenor Siegmund NImsgern (Bauer), bass Günter Reich, speaker BBC Choral Society BBC Singers Goldsmiths Choral Union Gentlemen of the London Philharmonic Choir John Poole, chorus master BBC Symphony Orchestra Pierre Boulez
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5023363010429.jpg Die 4te ein Fest für Blechbläser !
LG palestrina
miclibs (21.08.2013, 22:03): ...Schnittke (tolle Cellosonate) und auch Sciarrino heute schon gehört; mit Schubert lasse ich es ausklingen, jetzt kommt erstmal Furrer.... :) :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XVCIFqf6L._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Alfred Schnittke - Cellokonzert Nr 1 / Stille Nacht / Cellosonate Nr. 1
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31PAC96AWPL.jpg Salvatore Sciarrino - La Bocca ,I Piedi, Il Suono ( für Saxophonquartett und 100 Saxophone in Bewegung)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51daZTrMcgL._SY355_.jpg Franz Schubert - Sinfonie 8 & 9
Cetay (inaktiv) (22.08.2013, 03:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51LXu77wA6L._SL500_AA240_.jpg Concerto Grosso; Nikolay Minchev, Mincho Minchev, Bulgarian National RSO, Emil TabakovGeorg Friedrich Händel; Concerto Grosso e-Moll Op. 6, No. 3Alfred Schnittke; Concerto Grosso No. 1 (Version für 2 Violinen)
Cetay (inaktiv) (22.08.2013, 04:31): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51w0Qhr8BnL._SL500_AA240_.jpg Alfred Schnitte; Concerto Grosso No. 1 (Version für Flöte und Oboe) & Sinfonie Nr. 9 (Rekonstruktion von Alexander Raskatov); Sharon Bezaly, Christoher Cowie, Cape Philharmonic Orchestra, Owain Arwel Hughes
ab (22.08.2013, 08:58): Aus dem Radio vom Dienstag höre ich gerade als livestream nach.
The Tallis Scholars. Carlo Gesualdo da Venosa: Tenebrae Responsories for Holy Saturday Orlando di Lasso: Timor et tremor Jacobus Gallus: Mirabile mysterium Benedictus Appenzeller: Musae Jovis Hans Leo Hassler: Ad Dominum cum tribularer Mikolaj Zielenski: Vox in rama Claudio Monteverdi: Adoramus te
aufgenommen am 9. Juli in der Basilika St. Kunibert in Köln im Rahmen des Festivals "Romanischer Sommer Köln 2013".
eine interessante Komponisten-Neuentdeckung mit 2 hervorrangenden Gesanssolisten !
:hello
ab (22.08.2013, 11:54): Nach einem extrem manierierten Dowland- und Folksong-Abend mit Andreas Scholl und Edin Karamazov gestern im Konzert, brauche ich nun authentischere Aufführungspraxis
M. Mussorgsky - Bilder einer Ausstellung (verschiedene Orchestrationen, zusammengestellt von Leonard Slatkin)
... sehr zu empfehlen ! Hier treffen einige sehr fantasievolle Instrumentierungen des bekannten Werkes aufeinander, teilweise mit sehr gewagten Kontrapunkten ! Köstlich ! http://ecx.images-amazon.com/images/I/61TxBc-W42L.jpg
:hello
PS: etwas ärgerlich an der CD ist die Kombination mit dem 1. Liszt Klavierkonzert, da hätten besser noch ein paar Alternativ-Versionen Platz gefunden...
miclibs (22.08.2013, 20:34): ...klasse Interpretation der Frühwerke Weberns und Bergs durch das Ardiiti Quartet; ja und Xenakis macht nur coole Sachen :) ; Lachenmann obergenial !!!! :down So jetzt lass ich mich auf Regers Violinsonaten ein.... :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61wsLqEWNSL._SY355_.jpg Arditti-Quartet - Second Viennese School Anton Webern - Klavierquintett;4 Stücke für Violine & Klavier; Cellosonate;3 Stücke für Cello & Klavier Alban Berg - 9 kurze Stücke für Quartett, Sextett oder Violine & Klavier
http://ecx.images-amazon.com/images/I/417wuHs4nZL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Iannis Xenakis - Music for Strings Syrmos/ Aroura/ Voile/ Theraps/ Analogique A + B/ Ittidra
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61rO6aQVZ3L._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Helmut Lachenmann - Dal Niente - Kammermusik Tema (für Flöte, Singstimme und Violoncello) / Toccatina (Studie für Violine solo) / Pression (für Violoncello solo) / Dal Niente (Intérieur Iii) (Für Klarinette Solo) / Allegro sostenuto (Musik für Klarinette, Violoncello und Klavier)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61P6IXaINrL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Max Reger - Violin Sonatas 2 & 3 Violin Sonata in A major, Op. 4 / Violin Sonata in D major, Op. 3 / Albumblatt, Op. 87, No. 1nto
palestrina (22.08.2013, 20:52): Und ich höre was gänzlich anderes !
palestrina (22.08.2013, 21:33): A.Stella ist verklungen , nun geht es weiter mit Maureen Forresters wunderbarem Contralto !
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41T4KKHP57L._SY300_.jpg Die Purcell Songs sind hervorragend !
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (23.08.2013, 07:24): http://ecx.images-amazon.com/images/I/514iAnB5zfL._SL500_AA240_.jpg Bozhidar Petkov; Klavierkonzert; Marina Kapatsinska, Bulgarian National Radio Symphony Orchestra, Plamen Djouroff
Das gehört zu den schönsten, aufregendsten und interessantesten Entdeckungen meiner musikalischen Bulgarienreise. Ein Reisebericht ist versprochen (aber nicht wann... :ignore)
palestrina (23.08.2013, 09:08): Beim lesen der Gielen Biographie , wurde ich wieder an diese Sängerin erinnert !
Cantus Arcticus (23.08.2013, 09:33): Heute bei mir ein Schüler Anton Weberns und einer der ersten britischen Komponisten, welche die radikalen Techniken der zweiten Wiener Schule übernahmen:
Symphonies 1 op.23 (1952/53) Night Music op.2 (1943) To Anton Webern on his 60th birthday 1943 Symphony No 4 op. 38 (1962) Overture to a Drama op. 17 (1949)
BBC Scottish Symphony Orchestra Alun Francis
Gruss :hello Stefan
Jürgen (23.08.2013, 11:20): http://ml.naxos.jp/sharedfiles/images/cds/hires/Carus83.307.jpg
Johann Christian Bach: Sinfonien & Konzerte, Goltz 2007
miclibs (23.08.2013, 21:42): Original von Cantus Arcticus Heute bei mir ein Schüler Anton Weberns und einer der ersten britischen Komponisten, welche die radikalen Techniken der zweiten Wiener Schule übernahmen:
Humphrey Searle
Symphonies 1 op.23 (1952/53) Night Music op.2 (1943) To Anton Webern on his 60th birthday 1943 Symphony No 4 op. 38 (1962) Overture to a Drama op. 17 (1949)
BBC Scottish Symphony Orchestra Alun Francis
Gruss :hello Stefan
Habe mir gerade Teile davon bei Youtube angehört und bestellt. :D Bei der Night Music op.2 dachte ich, das klingt doch verdammt nach Webern bis ich den ganzen Titel glesen hatte. Night Music op.2 (1943) To Anton Webern on his 60th birthday 1943
Hmpf, wo habe ich meine Augen. :cool
Ich habe gehört und höre noch ....
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ggs-Tf5AL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Pierre Boulez - (cd3) Le Marteau sans Maître (1953/55)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lex-r5YnL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Erwin Schulhoff - Sonata für Flöte und Piano (1927) / Concertino für Flöte, Bratsche und Kontrabass (1925) Arnold Schönberg - Sonate für Flöte und Piano (1927) , Transkription v. Felix Geissle
palestrina (24.08.2013, 08:32): Verdi , Messa Solenne (Messe di Gloria) !
Cetay (inaktiv) (24.08.2013, 08:49): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RnyAHE5KL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Klaviersonate Nr. 50 D-Dur (Hob. XVI 37); Juila Cload Das ist Klavierspiel aus einer eigenen Dimension; dafür müsste man die ganze Seite mit :times10 und :down vollpflastern.
Jetzt ist Forenempfehlungen nachhören angesagt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51skvFbhgdL._SL500_AA240_.jpg Jan Václav Vorisek; Sinfonie D-Dur op. 23; Czech National SO, Paul Freemann
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61uDCU93EaL._SL500_AA240_.jpg Humphrey Searle; Sinfonie Nr. 1 op. 23; London SO, Adrin Boult.
2 x op. 23: Wenn es sich da nicht mal um eine Verschwörung handelt... :cool
palestrina (24.08.2013, 10:43): Bei mir geht es weiter mit Yuri Bashmet !
Schubert: Arpeggione D 821 Schumann: Märchenbilder op.113 Adagio &Allegro op.70 Bruch: Kol Niderei op.47 Enesco: Konzertstück
Die Schubert Sonate , ist vorzüglich ! :)
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (24.08.2013, 10:59): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61SF5UZ7CyL._SL500_AA240_.jpg Vassil Kazandjiev; Composer & ConductorApocalypse; Bulgarian National SOSonate für Cello solo; Ventsislav NikolovLiving Icons; Sofia Soloists Chamber EnsembleIlluminations; Bulgarian National Symphony Orchestra Vassil Kazandjiev ist mir vor allem als überragender Interpret von César Francks d-Moll Sinfonie ein Begriff. Der Einsteig zu seiner Komposition Apocalypse kann sich wahrlich hören lassen. Die beklemmend kalte und unheimliche Atmosphäre weckt starke Assoziationen mit zwei Schlachtrössern der monolithischen Moderne: Varèses Déserts und Xenakis' Kraanerg. Ich höre gespannt weiter.
miclibs (24.08.2013, 12:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BS6D299BL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Charles Wuorinen - The Haroun Songbook
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51po%2BeKSsFL._SY355_.jpg Roger Sessions - Divertimento/Idyll of Theocrit
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31i0EFJ%2BsAL._SX355_.jpg Michael von Biel - Kompositionen 1962-66 Streichquartett Nr. 1 (1962)/ Streichquartett Nr. 2 (Urfassung) (1963)/ Fassung (elektronische Tonbandmusik) (1964)/ Quartett mit Begleitung (Streichquartett Nr. 3) (1965)/ Jagdstück für Bläserinstrumentalisten und Live-Elektronik (1966)
palestrina (24.08.2013, 20:38): Ich erfreue mich jetzt an Donizetti !
Cetay (inaktiv) (25.08.2013, 06:53): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51z8fPlvcpL._SL500_AA240_.jpg Arnold Schönberg; Suite op. 29 für Septett; Zahir Ensemble, Juan Garcia Rodriguez
palestrina (25.08.2013, 09:27): So fängt bei mir der Sonntag an ........
Cetay (inaktiv) (25.08.2013, 12:20): Also gut, dann mal Foren-getriggert ran an den überspannten Speck:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lSZpesfML._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss; Elektra; Gwyneth Jones, Leonie Rysanek, Anne Evans, Orchestre De La Suisse Romande, Jeffrey Tate (Genf, 10. März 1990)
Andréjo (25.08.2013, 14:20): Nach dieser schönen Vorlage geh ich auch ran - was viel leichter ist zugegebenermaßen - an "überspannten Speck" gänzlich anderer Bauart (Berührungspunkte gibt es dennoch immer):
Cetay (inaktiv) (26.08.2013, 08:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dkeiYcS2L._SL500_AA240_.jpg Petar Hristoskov; Orchesterwerke; Bulgarisches NRSOViolinkonzert Nr. 2; Petar Hristoskov, Vasil StefanovMoto Perpetuo; Vasil StefanovKonzert für großes Orchester; Metodi MatakievKonzert-Vocalise für Sopran, Alt und Orchester; Alexandrina Milcheva, Ekaterina Maksimova, Vasil Stefanov
palestrina (26.08.2013, 14:27): Original von Cetay Also gut, dann mal Foren-getriggert ran an den überspannten Speck:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lSZpesfML._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss; Elektra; Gwyneth Jones, Leonie Rysanek, Anne Evans, Orchestre De La Suisse Romande, Jeffrey Tate (Genf, 10. März 1990)
Hallo zusammen,
Diese Aufnahme ist die allerbeste :down Elektra die ich kenne . Ich möchte gerne Cetays Meinung lesen ! Was die Jones da rüberbringt ist ganz große Kunst, die expressivität und die vielen Nuancen in der Stimme , einfach unglaublich ! Und die Rysanek als Klytämnestra aller erste Sahne , mit einem Todesschrei den man nicht vergisst ! Nicht zu vergessen Anne Evans Chrysothemis ! Was man da am Ende an Begeisterungsstürmen hört ist wahrlich nicht in Worte zu fassen !
LG palestrina
Sorry hätte sollen in den Elektra Thread , kann das jemand verschieben, Danke !
Cetay (inaktiv) (26.08.2013, 20:41): http://ecx.images-amazon.com/images/I/515Ik7Bd32L._SL500_AA240_.jpg Vesselin Stoyanov; Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll; Anton Dikov, Bulgarisches NRSO, Vassil Stefanov
Cetay (inaktiv) (26.08.2013, 21:32): Da hat mich das d-Moll Konzert des Bulgaren inspiriert, mal wieder eines der großen Vorbilder zu hören und ich treffe auf folgende im Wortsinne Un-Erhörtheit:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CLeUxtYeL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll; Dino Ciani, I Pomeriggi Musicali, Gianandrea Gavazzeni
Potzblitz! Rezensionen zu solcherlei CDs fangen gerne in folgendem Stil an: Kennen Sie Mozarts d-Moll Konzert? Sind Sie sicher??
miclibs (26.08.2013, 21:42): ...heute füllt das Schlagerfestival zeitgenössischer Musik (Donaueschinger Musiktage) meinen (Urlaubs-) Tag.... :D
Cetay (inaktiv) (27.08.2013, 09:19): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/3800121303151.jpg Alexander Tekeliev; Werke; "Cosmic Voices" Frauenchor (traditionell), Bulgarisches NRSO, Vania MonevaRootsSinfonie-Requiem Nr. 4Das ist der Vater des gleichnamigen Bass-Baritions.
Jürgen (27.08.2013, 09:19): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-lLrul9LL._SX450_.jpg
Händel: Orgelkonzerte Op.4, Egarr 2006
Cetay (inaktiv) (27.08.2013, 09:54): http://ecx.images-amazon.com/images/I/517RF1SxzrL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll, op. 37; Dino Ciani, Orchestra Sinfonica della RAI, Vittorio Gui
Johann Hermann Schein - Thomaskantor 100 Jahre vor Bach & ähnlich berührend...
:hello
Cetay (inaktiv) (27.08.2013, 11:37): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51D-YskCxaL._SL500_AA240_.jpg Anders Koppel; Streichquartette / Mezzosaxophonquintett; Benjamin Koppel, Sjaelland String Quartet
Das ist kein Druckfehler. Koppel jr. hat ein Saxophon zwischen Sopran und Alt gebaut und stellt es hier mit einer Kompostion seines Vaters erstmalig vor.
miclibs (27.08.2013, 21:11): ...mein letztes Post für die nächsten 2,3 Wochen :) Olivenöl, Oregano, Salz, Sand, Meer und viele kretische Musik - in meiner 2. Heimat (Kreta) .. :D :D :D
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0761203727926.jpg Joseph Marx - Works for Piano Quartet
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41359qg284L._SL500_SX450_.jpg Alfred Schnittke - Kammermusik
Jürgen (28.08.2013, 09:34): http://z2-ec2.images-amazon.com/images/P/B00C3VMGTC.01-A5UUIVRC5HDTS._SX420_SCLZZZZZZZ_V371512132_.jpg
Antonio Caldara: Maddalena ai piedi di Cristo
Kiehr; Dominguez; Fink; Scholl; Türk; Meßthaler Schola Cantorum Basilienis, René Jacobs, Januar 1995
Bemerkung nach etwa 90 Minuten: Diese Aufnahme liegt schon seit 2 Jahren ungehört auf meiner Festplatte. Heute ist also die Premiere. Und was für eine Entdeckung, sehr schöne Musik, brilliant eingespielt, glasklare saubere Stimmen. Ein echtes vokales Feuerwerk.
ab (30.08.2013, 09:53): Original von Jürgen http://z2-ec2.images-amazon.com/images/P/B00C3VMGTC.01-A5UUIVRC5HDTS._SX420_SCLZZZZZZZ_V371512132_.jpg
Antonio Caldara: Maddalena ai piedi di Cristo
Kiehr; Dominguez; Fink; Scholl; Türk; Meßthaler Schola Cantorum Basilienis, René Jacobs, Januar 1995
Bemerkung nach etwa 90 Minuten: Diese Aufnahme liegt schon seit 2 Jahren ungehört auf meiner Festplatte. Heute ist also die Premiere. Und was für eine Entdeckung, sehr schöne Musik, brilliant eingespielt, glasklare saubere Stimmen. Ein echtes vokales Feuerwerk.
Ich habe diese CD seit vielen Jahren zuhause; aber auch wenn das Gesagte ganz richtig ist, ich empfinde diese Aufnahme leider immer irgendwie als etwas steril, wo sonst René Jacobs Aufnahmen gerade diese Lebendigkeit auszeichen. :I
Cetay (inaktiv) (30.08.2013, 16:02): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41%2Babb1WVlL._SL500_AA240_.jpg Mozart; Sturm und Drang; Kristian BezuidenhoutFantasia c-Moll, K. 475Klaviersonate Nr. 14 c-Moll, K. 457Adagio h-Moll, K. 540Klaviersonate Nr. 8 a-Moll, K. 310Fantasia d-Moll, K. 397
ab (30.08.2013, 16:41): Exquisite Interpretationvon Musik der Renaissance
Musica Ferdinandea - Ein Fest für Kaiser Ferdinand I.
Jacobus Vaet: Missa Tityre Tu Patulae à 6 Orlando di Lasso: Tityre Tu Patulae Heinrich Isaac: Innsbruck ich muss dich lassen Pieter Maessins: In dedicatione huius templi Arnold von Bruck: Komm heiliger Geist & Musica Die Donum Michael Deiss: Austria virtute aquilas Jacques Buus: Ricercare Antonio de Cabezón: Ancol que col partire u. a.
CAPELLA DE LA TORRE musikmuseum 16 http://www.tiroler-landesmuseen.at/shop/userupload/1603_Musikmuseum_16_main.jpg
ab (30.08.2013, 23:05): http://ecx.images-amazon.com/images/I/5155NQpUGQL._SL500_AA240_.jpg Agricola: Chansons Fretwork & Michael Chance hmf
Cetay (inaktiv) (31.08.2013, 05:31): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61N89rvgwZL._SL500_AA240_.jpg Vagn Holmboe; Sinfonie Nr. 7 op. 50; Aarhus SO, Owain Arwel Hughes
Cetay (inaktiv) (31.08.2013, 05:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51NwD1Fd0AL._SL500_AA240_.jpg Rudolph Simonsen; Klarinettenquintett; Henry Linder, Kontra Quartett
Cetay (inaktiv) (31.08.2013, 08:02): Simonsens 2. Quartett hat mich beeindruckt und den Hörwunsch nach spätem Shostakovich geweckt. Aus meiner nach ausgiebigem Vergleichen im letzen Jahr angeschafften GA höre ich jetzt das Vorletze, zuvor gab es schon meinen heimlichen Favoriten, das Zweite:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51p5vayp9TL._SL500_AA240_.jpg Dmtri Shostakovich; Streichquartette Nr. 2 A-Dur, op. 68 & Nr. 14 fis-Moll, op. 142; Sorrel Quartet
Cetay (inaktiv) (31.08.2013, 16:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/415bws4J7JL.jpg Vagn Holmboe; Preludes for Sinfonietta Vol. II; Athelas Sinfonietta Kopenhagen, Giordano Bellincampi To the Seagulls and the Cormorants op. 174 No. 6 To the Calm Sea op. 187 No. 9 To a Pine Tree op. 164 No. 1 To the Pollution of Nature op. 180 No. 7 To a Willow Tree op. 170 No. 4 Sonate für Posaune und Klavier op. 172a Musik mit Horn op. 148
Das ist die Wucht auf der Silberscheibe !!!!!!!!!! :down
Emil Gilels piano, Cond. Kurt Masur Live Aufnahme Dez. '76 State Symphonie Orchestra of the USSR
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (01.09.2013, 09:02): Weiter beim Versuch, irgendwie einen Weg durch das höchstinteressante Werkdickicht von Holmboe zu finden, lasse ich mich jetzt an die Hand der Fremdvorauswahl nehmen:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dqYyQn4ZL._SL500_AA240_.jpg Vagn Holmboe; The Key Masterpieces; Div. InterpretenTo the Seagulls and the Cormorants op. 174 No. 6 Kammerkonzert Nr. 2 op. 20 Nuigen - Klaviertrio op. 129 Sinfonia I op. 73a Sonate für Cello solo op. 101 Streichquartett No. 4 op. 63 Requiem For Nietszche op. 84
palestrina (01.09.2013, 09:13): Wie immer Sonntags , eine Messe ! Heute , Deutsche Messe von Michael Haydn .
Cetay (inaktiv) (01.09.2013, 11:06): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51QrB7ym5kL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 7 C-Dur, op. 105; BBC SO, Serge Koussevitzky (AD: 15 Mai 1933)
Cetay (inaktiv) (01.09.2013, 11:44): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0636943186725.jpg Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 4 a-Moll, op. 63; London PO, Thomas Beecham (AD: 10 Dez. 1937)
ab (01.09.2013, 13:19): Original von palestrina Beethoven Klavierkonzert no.4&5
die Wucht auf der Silberscheibe :W wie passend dieser Ausdruck für Gielels
ab (01.09.2013, 13:31): Noch ganz im Bann des gestrigen grandiosen Sonatenabends mit Geiger Rudens Turku, höre ich die Beethoven D-Dur-Sonate (op- 18/1) im Interpretationsvergleich nach:
diese Box besitze ich auch, aber die andere hatte ich schon lange vorher ! Ja, live ist das schon SUPER !!!!!
Jetzt höre ich mir Dame Gwyneth Jones an, mit einem Recital von 1966, allerdings mit einem anderen Cover + Arien aus Aids, Don Carlos, Otello von 1968 , Orchestra of the ROH ,CG Sir E.Downes !
Ich kann mir nicht helfen, irgendwie klingt eine solche Interpretation auf mich mehr nach einfältigem Pop als nach Musik des 17. Jahrhunderts. Warum wird eigentlich mit Vibrato gesungen? Wer aber die Spielart à la Erika Pluha und Konsorten gerne hört, wird wohl auch hier sehr angesprochen werden.
Gleichwohl, zwei wirklich packende Lieder finden sich hier: "Deh volgetemi il guardo" von Marcantonio Aldigiatti de Cesena (5) aber auch "La Grave" von Girolamo Motesardo (14). :hello
ab (01.09.2013, 16:01): Ich schaffe es einfach nicht, das mir länger anzuhören. Daher nun einen radikalen Wechsel und zu einer ausgeliehenen CD:
abendroth (01.09.2013, 22:55): Original von ab Wer aber die Spielart à la Erika Pluha und Konsorten gerne hört, wird wohl auch hier sehr angesprochen werden.
Meinst Du Erika oder Christina Pluhar?
ab (01.09.2013, 23:32): Original von abendroth Original von ab Wer aber die Spielart à la Erika Pluha und Konsorten gerne hört, wird wohl auch hier sehr angesprochen werden.
Meinst Du Erika oder Christina Pluhar?
Sorry, natürlich meinte ich Christina und L'Arpeggiata :A
ab (01.09.2013, 23:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41N0T4GYYZL.jpg
palestrina (01.09.2013, 23:43): Jetzt gibt es noch etwas Tchaikovsky !
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41M8VbhnAEL._SY300_.jpg 1u.3.Klavierkonzert Francesca da Rimini u."Konzert Overture (1865) 20.2.1968 live , Cond. Eugen Svetlanov, Piano Elena u.Emil Gilels
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (02.09.2013, 05:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51q7vxJvVrL._SL500_AA240_.jpg Knudåge Riisager; The Symphonic Edition Vol. 2; Aarhaus SO, Bo HoltonT-DOXC (Poème mécanique) für Orchester op. 13Sinfonie Nr. 2 op. 14Konzert für Orchester op. 24Primavera (Konzertovertüre) op. 31Sinfonia (Sinfonie Nr. 3) op. 30
Ich habe mich zu der Freveltat hinreißen lassen, den Komponisten Holliger und die Alten (u.a. mit Holliger als Solisten) zu verschränken. Jeweils 3 Teile aus dem 12-teiligen Zyklus Shir Shavur für Chor a capella mit Soli zwischen 5 Werken der frühen Wiener Klassik -übrigens ganz vorzüglich interpretiert von der Camerata Bern und Tomas Füri- verteilt.
nikolaus (02.09.2013, 20:22): Länger nicht gehört:
Am Wochenende habe ich Denis Matsuev mit dem 2. Klavierkonzert von Rachmaninov unter Temirkanov mit den Petersburger Philharmonikern in einem live-Mitschnitt aus Annecy letzte Woche gehört. Erster und zweiter Satz gingen noch, aber der letzte Satz war für meinen Geschmack zu virtuos und dick aufgetragen. Da gefällt mir die schlankere Art von Andsnes weitaus besser (auch wenn es jetzt das 3. ist (hatte ich gerade mehr Lust zu)).
Nikolaus.
Jürgen (03.09.2013, 11:23): http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_500/MI0001/045/MI0001045092.jpg
Ginastera: Klaviermusik, Barbara Nissman 1991
Welch ein Temperament! Wow.
Cetay (inaktiv) (04.09.2013, 07:58): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cf9M3THpL._SL500_AA240_.jpg Igor Fjodorowitsch Strawinski; Der Feuervogel (Suite); Atlanta SO, Robert Shaw
Jürgen (04.09.2013, 09:15): Mal wieder meine Wagner-Instrumental-Playlist:
Richard Wagner: Ouvertüren, Vor- und Zwischenspiele
Stella Doufexis singt Schubert, Debussy, Chausson, Ravel - und Lieder aus Griechenland, u. a. von Mitroupoulos und Kounadis. Einziger Wermutstropfen - der Pianist ist ausgezeichnet, aber Daniel Heide ... ist in meinen Ohren ihr "besserer" Begleiter. Falls es jemanden interessiert:
... dies jedenfalls mein Wagner-Wortlos-Favorit. Das Cleveland-Orchester!!
Ja, dieser Zauberer fehlt. Und zwar, weil er bei mir im Regal auch fehlt. Ich habe allerdins in die Soundschnipsel reingehört und festgestellt, dass es sich lohnen würde, diese Lücke zu schließen.
Ich besitze allerdings das Konkurrenzprodukt von Telarc. Der Ring ohne Worte, Berliner Philharmoniker, Lorin Maazel 1987 http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lK9-us16L._SY450_.jpg
Grüße Jürgen
Viola (04.09.2013, 14:06): Ich besitze allerdings das Konkurrenzprodukt von Telarc.
Ja, das habe ich auch (geschenkt bekommen) - und nichts auszusetzen dran. Konkurrenz belebt halt immer (mindestens) Geschäft und (Hör)Gefühl :wink Freut mich, dass Dir Szell so auf Anhieb gefällt.
ab (04.09.2013, 22:23): Sofia Gubaidulina - Streichquartette Nr.1-3 Danish String Quartet cpo, 1994
leider noch ohne das Quartett Nr. 4 (Mit Tonband, 1993) und ohne die 5 Reflexionen über das Thema B-A-C-H (für Streichquartett), die auf der Aufnahme durch das Stamic Quartett 2011 bei Supraphon erschienen sind. Aber das Stamic Quartett habe ich ganz und gar nicht in guter Erinnerung...
Cetay (inaktiv) (05.09.2013, 08:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61b4paqHXVL._SL500_AA240_.jpg Antonio Salieri; 26 Variationen über La Follia di Spagna; Philharmonia Orchestra, Pietro Spada
Cetay (inaktiv) (05.09.2013, 08:37): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61qST7EwFDL._SL500_AA240_.jpg Antonio Salieri; 26 Variationen über La Follia di Spagna; London SO, Zoltan Pesko
palestrina (05.09.2013, 14:13): Jetzt gibt es bei mir Ernest Bloch , die großartige Symphonie "Israel " !
Jürgen (05.09.2013, 15:55): Ich begann heute vormittag mit: http://www.recordsale.de/cdpix/b/beethoven-fidelio.._karajan._berliner_philh._chor_der_dt_.jpg
Beethoven: Fidelio, Karajan 1970 Sänger: Helga Dernesch, Jon Vickers, Karl Ridderbusch, Zoltan Kéléman, José van Dam, Helen Donath
palestrina (05.09.2013, 17:37): Bei mir lief bis eben aus dieser Solti Box ....Violin Sonate no.9 ,op.47"Kreutzer " von Beethoven und das Violin Concerto op.61.
Cetay (inaktiv) (06.09.2013, 07:52): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41FbWpW9luL.jpg Vagn Holmboe; Kammerkonzert Nr. 7 für Oboe und Kammerorchester op. 37; Max Artved, Danish Radio Sinfonietta, Hannu Koivula
Cetay (inaktiv) (06.09.2013, 08:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/311YZM03MVL.jpg Ernest Bloch; Concerto Grosso Nr. 2 für Streichquartett und Streichorchester; Kristiansand Chamber Orchestra, Jan Stigmer
ab (06.09.2013, 09:28): Gerade im Radio beeidruckt worden vom Contrapunctus I aus Bachs Kunst der Fuge, gepackt in helle, dahingehauchten obertonreichen ätherische Klänge:
Cetay (inaktiv) (06.09.2013, 10:25): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61dNt-pYrxL._SL500_AA240_.jpg Takashi Yoshimatsu; Sinfonie Nr. 3; BBC Philharmonic Orchestra, Sachio Fujioka
Meine Fresse! Hätte ich Haare auf dem Kopf, würden die jetzt waagerecht nach hinten stehen, angesichts der urgewaltigen Schalldruckwellen, die mir gerade um die Ohren geflogen sind. Forengenossen, die in ihren Rezensionen gerne Vokabular wie "Wahnsinn", "umhauen" oder "Hammer" benutzen, dürften im Finale der Dritten hier voll auf ihre Kosten kommen.
Yoshimatsu erfüllt alle Erwartungen an einen Neo-Klassiker. Lose auf der Basis des amerikanischen Minimalismus als Zusammenhang stiftendes Element verwurstet er Spätromantik, Impressionismus, Expressionismus und Avantgarde mit Jazz und Rock-Elementen und außereuropäischen Einflüssen. Man darf hier sicher nicht die intellektuelle Ansprache einer klassischen Sinfonie erwarten, aber eine gewisse formale Schlüssigkeit kann man dem Japaner nicht absprechen. Das gefällt mir in der Summe ganz ausgezeichent.
Cetay (inaktiv) (06.09.2013, 11:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CTMdxUWoL._SL500_AA240_.jpg Vladimir Cosma; Euphoniumkonzert; Adam Frey, Neuseeland SO, Bruce Hangen
ab (06.09.2013, 11:27): Edvard Grieg, Violinsonate Nr. 3
erst hier: Rudens Turku & Oliver Schnyder Avie http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Ow%2BWA-5zL._SY450_.jpg (hier der erste Satz anzusehen und hören :times10)
dann von der Aufnahme, die davor seit den 80ern mein absoluter Favorit war: Dmitry Sitkovetsky & Bella Davidovich Orfeo http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TC9XKHWJL._SY450_.jpg
ab (06.09.2013, 13:23): Wieder um Epochen nach vorne zurück hörte ich gerade:
Desprez - Stabat Mater La Chapelle Royale Herreweghe hmf
Mir ist diese Aufnahme zu sehr auf "Klangwolke" und zu wenig auf die Gleichberechtigung der einzelnen Linien getrimmt,wodurch ich sie geradezu "romantisch" empfinden.
DAS ist für mich der Inbegriff der optimalen Verbindung von Gesamtklang und einzelner Linienführung! :down
ab (06.09.2013, 19:13): No.12 Es Dur, Op.127
irgendwie kann ich Cetays früher einmal geäußerte Begeisterung einfach nicht teilen. Ich finde das recht unausgegoren, vor allem in klanglicher Hinsicht.
Also sprach Zarathustra* Till Eulenspiegels lustige Streiche Salomes Tanz der sieben Schleier Don Juan
Herbert von Karajan / Wiener Philharmoniker *1959 und 1960
Karajan und Strauss ist eine wunderbare Verbindung. Hier handelt es sich übrigens um die Version des "Zarathustra", die Kubrick im Film "2001 - Odyssee im Weltraum" verwendete.
Cetay (inaktiv) (07.09.2013, 07:54): Original von ab No.12 Es Dur, Op.127
irgendwie kann ich Cetays früher einmal geäußerte Begeisterung einfach nicht teilen. Ich finde das recht unausgegoren, vor allem in klanglicher Hinsicht.
Meine Begiesterung konzentriert sich vor allem auf den Heiligen Dankgesang und die Große Fuge. Was verstehst du unter in klanglicher Hinsicht unausgegoren? Ich empfinde das Ensemble als klanglich sehr homogen mit einer eher schönen denn rauhen Oberfläche. Das dass nicht auf Kosten des intensiven Asudrucks, der Spannung und der Dramatik geht, macht den besonderen Reiz aus.
Cetay (inaktiv) (07.09.2013, 08:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/610sXIPZcKL._SL500_AA240_.jpg Aleksandar Raychev; Orchesterwerke; Bulgarisches NRSO, Milen NachevSinfonie Nr. 2 "Der Neue Prometheus" Sinfonie Nr. 6 "Liturgische"
Hollywood String Quartet Beethoven - Große Fuge B- Dur, Op.133 sowie Quartett Nr. 15 op. 132 - Molto Adagio – Andante – Heiliger Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit, in der lydischen Tonart. Molto adagio – Neue Kraft fühlend. Andante – Molto adagio – Andante–Molto adagio. Mit innigster Empfindung http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XEQ7KVV5L._SX300_.jpg
Cantus Arcticus (07.09.2013, 16:03): Hallo Zusammen nach einer ferienbedingten Pause nun wieder da und auf dem Programm einer meiner Lieblingskomponisten:
CD 2 Credo Canticum MariaeVirginis Herran rukous Two Psalms Magnificat Nattvarden Ave Maria Missa duodecanonica Rakkus ei koskaan häviä Legenda Marjatan jouluvirsi Joulun virsi Psalm of Invocation Evening Hymn Cancíon de nuestro tiempo
Hierbei handelt es sich um kürzere Werke aus der Zeit zwischen 1957 und 1995. Die gesamte Ausgabe (4 CDs) representiert das Chorwerk Rautavaaras in all seinen Facetten. Für diejenigen, welche seine Symphonien und Concertos (auf Ondine) besitzen, ist diese Ausgabe eigentlich ein "Must Have"... :J
Grüsse :hello Stefan
Nordolf (07.09.2013, 21:30): Gleiches Programm wie gestern - nur 13 Jahre später aufgenommen:
Cetay (inaktiv) (08.09.2013, 08:03): Doppeltes hartes Brot zum Frühstück:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61jU0SQrsQL._SL500_AA240_.jpg Georgi Andreev; Armenische Kammersinfonie "Phoenix" (den Opfern des Völkermords 1915 gewidmet); Sofia Kammerorchester Agbu, Georgi Andreev
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51n2MQcEU1L._SL500_AA240_.jpg Ivan Spassov; Canti dei Morti (Orchesterlieder nach antiken ägyptischen Begräbnistexten); Rumyana Evrova, Emilia Maximova, Valentina Alexandrova, Tiha Genova, Frauenkammerchor der Polovdiv Akademie, Pazardjik Sinfonie- und Kammerorchester, Sofia Sinfonietta, Krikor Chetinian
palestrina (08.09.2013, 08:47): Wie immer , beginne ich am Sonntag damit :
Mch begeistert diese Interpretation, um die ich merkwürdigerweise all die Jahre einen Bogen gemacht habe, gerade sehr. Vor allem ihrer Wärme wegen. Die Farben auf den CD-Hüllen drücken das besser als alle Worte aus.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/511c61wrGPL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Streichquartett C-Dur Op. 64 Nr. 1 (Hob.III Nr. 65); The Lindsays
Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lcxEk4idL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Streichquartett Nr. 15 a-Moll, op. 132; Amadeus Quartett (RIAS)
Florestan (08.09.2013, 16:27): Gestern bei den Proms, heute bei mir:
Sehr virtuose Musik. Stimmungsbilder von den Hebriden, mit dem Grossmeister britischer Orchestermusik, Vernon Handley. Würde ich gerne mal im Konzert hören, ohne nach London fahren zu müssen. Diese Musik ist für den Konzertsaal geschrieben, und zu Hause nur unzureichend wiederzugeben. Auch die Celtic Symphony ist ein fantastisches Werk.
Cetay (inaktiv) (09.09.2013, 08:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZRKDJ5B2L._SL500_AA240_.jpg Johann Sebastian Bach; Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll, BWV 903; Wanda Landowska
Viola (09.09.2013, 10:17): Auch wenn die Schreibweise der Tonarten immer wieder ein bisschen ein Problem zu sein scheint - in dieser CD-Hülle befindet sich nichtdestodennoch meine Lieblings-Bruckner-Messen-Konserven-Interpretation (in f-Moll :wink):
Der Rias Kammerchor unter Herreweghe - (wie immer) traumhaft.
Allen eine schöne Woche wünscht Viola
Andréjo (09.09.2013, 15:05): bloß nebenbei:
Schreibt man nicht "F-Dur", aber "f-moll" ?
?( :) Gruß, Wolfgang
Edit: Ich sehe gerade (Wikipedia), dass Viola Recht hat und meine Schreibweise (noch) nicht falsch, aber seltener gebräuchlich ist.
:A :D
Viola (09.09.2013, 15:39): Ja, gebräuchlich ist so manches :wink, richtig laut Duden bleibt aber tatsächlich nur F-Dur und f-Moll - die Tongeschlechter werden einfach groß geschrieben, in jedem Falle :D
Aber sicher, augenfreundlicher ist ganz sicher noch f-moll (statt F-moll, wie auf diesem Cover).
Octet D 803 , Michael Collins & Friends , Wigmore Hall , Live 16.11.98
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (09.09.2013, 22:28): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dkD5-ANwL._SL500_AA240_.jpg Rudi Stephan; Musik für Geige und Orchester; Sergey Stadler, Melbourne SO, Oleg Caetani
AcomA (09.09.2013, 23:10): Hallo,
JS Bach
Franzoesische Suite Nr.1 d-Moll BWV 812
Evgeny Koroliov, piano
Herrliches rubato, ja rubato !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (10.09.2013, 07:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RXdWQmlrL._SL500_AA240_.jpg Johann Christian Bach; Sinfonia concertante A-Dur für Violine, Violoncello, 2 Hörner, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo, T.284/4, C34; Musica Antiqua Köln, Reinhard Goebel
Lorin Maazel / Pittsburgh Symphony Orchestra Mendelssohn Choir 1990
Cetay (inaktiv) (11.09.2013, 07:33): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61d42KuDf0L._SL500_AA240_.jpg Antonio Salieri; Konzert D-Dur für Violine, Oboe, Violoncello und Orchester; Heinz Holliger, Thomas Demenga, Camerata Bern, Thomas Füri
Jürgen (11.09.2013, 09:15): http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_400/MI0000/968/MI0000968653.jpg
Monteverdi: Vespro della beata Vergine, Junghänel 1995
ab (11.09.2013, 14:59): Duetti di Benedetto Marcello Silvia Frigato, Sopran - Sara Mingardo, Mezzo Paolo Zuccheri, Viola da Gamba, Violone Gambe di Legno ORF
ab (11.09.2013, 15:29): Bereits im Frühjahr auf dem Markt gekommen; hier aber detto: Ich :S diese Unart, nun auch im Klassikbereich den Sound so zu crashen, dass man den Lautstärkeregler zurückschrauben muss, und einem nur mehr aufgefetteter, eingeebneter Einheitssound entgegenschlägt, statt sich an Dynamiknuancen und Lebendigkeit erfreuen zu können.
Bach - Violinkonzerte Gottfried von der Goltz, Anne Katharina Schreiber & Petra Müllejans Freiburger Barockorchester hmf http://ecx.images-amazon.com/images/I/51B%2BeiGc5hL._SY300_.jpg
:A War die Musik von Benedetto Marcello noch einigermaßen angenehm anzuhören, muten die Instrumente und der entzaubernd kühle Klang des Orchesters hier bei Bach auf mich nur mehr unnatürlich und aufdringlich an; und das, obwohl der Sound von den Technikern deutlich weniger gecrasht wurde :A
Als hätte man eine Sehnsucht nach dem ausladenden Vibratoklang der 1970er à la Ivan Galamian- und Dorothy DeLay-Schule Juilliard'scher Provenienz, die nun bei vibratofrei gespielten Alten Instrumenten durch technisch künstliches Auffetten gestillt werden sollte. :ignore
Auch interpretatorisch kann ich dieser produktion wenig abgewinnen. :I
ab (11.09.2013, 15:50): Bach - Violinkonzert E-Dur Amandine Beyer Gli Incogniti ZigZag
Wie erfreulich, nicht nur - will mir scheinen - im direktem Vergleich!!!
ab (11.09.2013, 16:15): Bach - Violinkonzert E-Dur Thomas Zehetmair Amsterdamse Bach Soloisten Berlin Classics http://ecx.images-amazon.com/images/I/51DZPFGcbyL._SY300_.jpg :down :engel Da brauch' ich nichts anderes :engel
( :I warum fehlt nur das Doppel-Konzert BWV 1043 :I )
palestrina (11.09.2013, 21:45): Original von ab Homeopera
Cetay (inaktiv) (12.09.2013, 07:15): Ein Tip für diejenigen, denen Allan Pettersson zu heiter ist:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51n2MQcEU1L._SL500_AA240_.jpg Ivan Spassov; Canti dei Morti (Orchesterlieder nach antiken ägyptischen Begräbnistexten); Rumyana Evrova, Emilia Maximova, Valentina Alexandrova, Tiha Genova, Frauenkammerchor der Polovdiv Akademie, Pazardjik Sinfonie- und Kammerorchester, Sofia Sinfonietta, Krikor Chetinian
Florestan (12.09.2013, 07:35): Anton Arensky: Klaviertrio Nr. 2 op.73 Borodin Trio
Dieses Trio wird eher selten gespielt und steht im Schatten des populäreren ersten Trios. Es hat auch nicht die mitreissende Frische des ersten, ist eher etwas intimer angelegt. Der erste Satz kommt mitunter nicht so recht von der Stelle, die Entwicklung klingt etwas bemüht. Im zweiten Satz folgt dann eine wunderschöne Gesangsszene, die zunächst vom Klavier exponiert und dann von der gesamten Instrumentengruppe aufgenommen wird. Das Scherzo ist wieder ein quirliges Stück, ganz voller Lebensfreude. Der Schlußsatz ist eine Folge von 6 Variationen über ein schlichtes Thema, und klingt mit der Wiederholung des Themas verhalten aus. Die Leistung des Borodin Trios ist auf hohem Niveau, und wird dem Werk sehr gerecht.
Florestan
Jürgen (12.09.2013, 08:30): Ich habe vom Arensky-Anton nur das erste Trio, daher:
Cetay (inaktiv) (12.09.2013, 20:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51QGU3qenYL._SL500_AA240_.jpg Werke für Viola Solo; Anna SpinaGeorges Aperghis; Volte-FaceSalvatore Sciarrino; Ai limiti della notteBernd Alois Zimmermann; BratschensonateSalvatore Sciarrino; Tre notturini brillantiGérard Grisey; Prologue
Viola (12.09.2013, 21:42): Bei mir läuft gerade ...
Cetay (inaktiv) (13.09.2013, 06:47): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51K0yRwKuZL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Klaviersonate G-Dur, H. XVI:8; John McCabe
Cetay (inaktiv) (13.09.2013, 07:00): Haydn am Morgen ist wie eine Speed-Infusion. :leb Jetzt:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/512mI%2BLb1dL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Streichquartett G-Dur op. 76 Nr. 1 (Hob. III:75); Wilanów Quartett
Florestan (13.09.2013, 08:07): Original von Jürgen
Welche Instrumentengruppe meintest Du hier?
Grüße Jürgen
Das Thema wird nur vom Klavier vorgetragen, in der ersten Variation treten dann Violine und Cello hinzu.
Florestan
Jürgen (13.09.2013, 08:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61FVDYYD8AL.__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.gif
Holst: The Planets Op.32, Mehta 1971
Wer bei diesem Mars nicht wach wird...
Jeremias (13.09.2013, 16:49): Ich war diese Woche beruflich viel unterwegs und hatte Zeit Musik zu hören:
Cetay (inaktiv) (13.09.2013, 17:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2BqkSQZxXL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Streichquartett Nr. 10 Es-Dur, op. 74; Engegårdkvartetten
ab (13.09.2013, 22:41): Claudio Monteverdi | Vespro della beata Vergine CANTUS CÖLLN Johanna Koslowsky, Maria Cristina Kiehr Sopran | Pascal Bertin, Bernhaurd Landauer Alt | Gerd Türk, Wilfried Jochens, Markus Brutscher Tenor | Stephan Schreckenberger, Stephan McLeod, Matthias Gerchen Bass Petra Müllejans, Anne-K. Schreiber Violine | Christian Gooses, Ulrike Kaufmann, Christa Kittel Viola | Kate Clark, Verena Guido Traverso & Blockflöte | Lidewij Scheifes Violoncello | Love Perssons Violone | Carsten Lohff Orgel CONCERTO PALATINO Bruce Dickey, Doron D. Sherwin, William Dongois Zink | Ole Andersen, Charles Toet, Wim Becu Posaune Konrad Junghänel Künstlerische Leitung und Laute
Bei aller Qualität: Bei einer solchen Interpretation nordeutscher protestanischer Trockenheit tu' ich mich schwer. mich damit anzufreunden...
AcomA (13.09.2013, 23:52): Hallo,
JS Bach Präludium und Fuge BWV 552
Konstantin Lifschitz, piano
Sehr überzeugende Darstellung der 5-stimmigen Fuge. Exzellenter Bach-Interpret am Fluegel.
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (14.09.2013, 06:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dng-3wihL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Streichquartett G-Dur op. 76 Nr. 1 (Hob. III:75); Buchberger Quartett
Cetay (inaktiv) (14.09.2013, 07:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61vZTQaOGDL._SL500_AA240_.jpg Gustav Holst; Die Planeten - Suite für großes Orchester op. 32; RSO Stuttgart, Roger Norrington
Cetay (inaktiv) (14.09.2013, 08:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41I5fweLjEL._SL500_AA240_.jpg Gustav Holst; Die Planeten op. 32 (arr. für Blechbläserquintett und Orgel von Enrico O. Dastous); Mélanie Barney, Buzz Ensemble
Cetay (inaktiv) (14.09.2013, 08:57): Nee, ich bin kein großer Freund der Planeten und dieses Arrangement ändert nichts daran - Abbruch. And now for something completely different:
Nils Günther; Circle 1 aus dem Improvisationszyklus "Monsieur le Pauvre"; Nils Günther (Präpariertes Klavier). Nachzuhören auf der Heimseite des Komponisten.
ab (14.09.2013, 11:15): Motetten von Pachelbel, JC Bach & JM Bach CANTUS CÖLLN Konrad Junghänel
So etwas höre ich gern einmal im Konzert, aber sonst fehlt mir persönlich bei Junghänels perfekt ausgewogenem Gesamtklangkonzept immer diese Plasitität einzeln gewobener Linien.
Cetay (inaktiv) (14.09.2013, 17:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/612YDx9Zu5L._SL500_AA240_.jpg Kyurkchiyski, Iliev, Haydn, Kodaly; Ausgewählte Werke; Atanas Krastev; Varna Sinfonietta, Milko KolarovKrassimir Kyurkchiyski; Adagio für StreicherKonstantin Illiev; Kammersinfonie (nach dem Streichquartett Nr. 1, arr. Milko Kolarov)Joseph Haydn; Cellokonzert Nr. 2 D-Dur, op. 101 (Hob. VIIB:2)Zoltán Kodály; Sonate für Cello solo, 3. Satz (Allegro Molto)
Cetay (inaktiv) (14.09.2013, 18:17): Wow! Die Zugabe von Kodály entpuppte sich als echter Reißer. Das höre ich mir jetzt in voller Länge an und packe gleich weiteres Neuland dazu:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61HdiUBnuBL._SL500_AA240_.jpg Werke für Cello Solo; Panu LuostoZoltán Kodály, Sonate für Cello solo op. 8George Crumb, CellosonateJonathan Harvey; Curve with PlateauxMagnus Lindberg; Stroke
Symphonischer Prolog zu Sophokles ‘König Oedipus’ Ein Zwiegespräch* Tanz der Blumen Das Hexenlied (Melodram)
*Violine: Elisabeth Glass / Cello: Alban Gerhardt Sprecherin: Martha Mödl
Jan Stulen / Kölner Rundfunkorchester 1991 – 1992
Die herb-strenge Spätromantik von Schillings spricht eine ganz eigene Klangsprache: - ein wenig scheint sie mir in der Nähe von Hans Pfitzner zu liegen. Die frühromantischen Untertöne (Schubert, Mendelssohn) sind ebenfalls nicht zu überhören. Vom tragischen "Symphonischen Prolog" über die nostalgische "Am-heimischen-Kamin"-Musik des Zwiegesprächs und den luftigen Blumentanz führt diese CD zur fast halbstündigen Schauerballade des "Hexenlieds".
Nordolf (14.09.2013, 21:00): Zum ersten Mal im Player:
miclibs (14.09.2013, 21:48): https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124122522.jpg Gerard Grisey (1946–1998) - Quatre Chants pour Franchir le Seuil (Vier Gesänge, um die Schwelle zu überschreiten)
Nach diesem Requiem überschritt Grisey leider die Schwelle selbst.
http://www.cybele.de/media/catalog/product/cache/1/image/275x247/5618333969ea72cfc5dd3ad82c7254f6/9/6/960306_1.jpg Michael von Biel(*1937) - Cellomusiken 1970/71
Begann 1968 ein Studium bei Beuys; wechselte von der Komposition zur bildenenden Kunst.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31Z063OaROL.jpg Iannis Xenakis(1922-2001) - Musica Viva 06
Die Trilogie Anastenaria mit dem bekanntesten dritten Teil Metastaseis" (1953-54). Xenakis bleibt in meiner Musikwelt ein Stern mit ungeheurer Strahlkraft. :) :) :)
Cetay (inaktiv) (15.09.2013, 07:13): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mg9-4cLzL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Klaviersonate Nr. 59 Es-Dur, Hob. XVI:49; Ekaterina Derzhavina
ab (15.09.2013, 10:22): Palestrina - Lamentations de Jeremie Ensemble Gilles Binochois Schola Cantorum Basiliensis Dominique Vellard dhm 1994
Cetay (inaktiv) (15.09.2013, 11:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lrA6Z1qIL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie Nr. 94 G-Dur H. I:94; Royal Concertgebouw Orchestra, Colin Davis
Wurde diese Box eigentlich schon in unserem Schnäppchen-Thread erwähnt?
AcomA (15.09.2013, 11:43): Hallo,
Chopin
Klaviersonate Nr.3 h-moll
Martha Argerich, piano
(DG, Aufnahme des WDR, 1967)
Alle Saetze ueberzeugen, sparsamer Pedalgebrauch. Die furiose junge Martha sucht im Finalsatz ihresgleichen !
miclibs (15.09.2013, 21:54): http://1.bp.blogspot.com/-xoOLAjmqRGk/UjCcLLv0kmI/AAAAAAABtr8/Aa6SMQ8cXeM/s400/dumitrescu+action+portada.PNG Dumitrescu/Avram/Cutler/Hodgkinson - Musique Action '98 1 Iancu Dumitrescu - New Meteors And Pulsars 14:19 2 Ana-Maria Avram - Nouvelle Axe 12:26 3 Chris Cutler - Life On Earth 13:32 4 Tim Hodgkinson - Black Death And Errors In Construction 9:35
http://1.bp.blogspot.com/-cqWqKMZoxVA/UjCcLRaU3aI/AAAAAAABtsI/XJT0x4Oom4I/s400/dumitrescu++portada.PNG Iancu Dumitrescu - Mnemosyne · Impulse · Clusterum I Ana-Maria Avram - Quatre Etudes D'Ombre · Asonant III · Métaboles
Nach der Hälfte abgebrochen, ich habe immer noch keinen Draht zu dem Werk. Aber ab und zu muss ich es probieren.
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen Vielleicht liegt es ja auch an der Einspielung, Gardiner hat mich mit der Missa Solemnis Beethovens nie überzeugen können. Da schon eher diese Aufnahmen:
Violin Sonata No 2 Op 43 (1953) Five Pieces for violin and piano Op 84 (1965) Viola Sonata Op 17 (1947) Violin Sonata No 1 Op 15 (1947) Duo for two cellos Op 85 (1964) Piano Trio Op 54 (1965)
The Nash Ensemble
:engel
Gruss :hello Stefan
miclibs (16.09.2013, 15:41): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0752156013228.jpg Peter Ablinger (*1959) - Grisailles (1-100) für 3 Klaviere
http://4.bp.blogspot.com/-PYMQXv3XJ0U/UUyZDa-SOcI/AAAAAAABbzY/8OQMycmSYh4/s400/kagel+portada.PNG Mauricio Kagel - Playback Play
ab (16.09.2013, 18:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/419VZD86YSL.jpg
Cetay (inaktiv) (16.09.2013, 20:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CJy72ZOFL._SL500_AA240_.jpg Jeronimas Kacinskas; Nonett für Holzbläser und Streicher; St Christopher Quintet, Vilnius String Quartet
miclibs (16.09.2013, 20:18): ...den hatte ich schon zum Mittagessen... :D https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0822186821725.jpg Luigi Nono (1924-1990): Fragmente - Stille,An Diotima 2 a 4 "Hay que caminar" sognanado (1989) für 2 Violinen
..beim Abendessen kochen, dann... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/518otyV%2BPOL._SY355_.jpg Beethoven - Streichquartett Nr.2 und Nr.6 (op18) und Nr.16(op135)
Klavierkonzerte D-Dur op.120 und c-Moll op.115, sowie Introduction und Rondo WoO54
Sehr wirkungsvolle Musik und hervorragend gespielt. Es ist wie so häufig vollkommen unverständlich, weshalb diese Musik so gut wie nie aufgeführt wird. Das könnte jedes Abonnentenpublikum ohne Probleme geniessen. So manchem könnte man es sogar für Beethoven verkaufen, so nah ist Ries hier an seinem Vorbild, ohne ihn freilich zu kopieren. Auf die Vorzüge der Musik von Ries wird ja in dem entsprechende Thread ausführlich eingegangen.
Florestan
Cantus Arcticus (17.09.2013, 10:54): Heute aus dieser Box: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41atVNA%2BNoL._SY450_.jpg
CD 50 Erno von Dohnányi: Variations on a Nursery Song
András Schiff Sir George Solti Chicago Symphony Orchestra
Gruss :hello Stefan
Viola (17.09.2013, 13:32): Klavier-Meisterwerke auch bei mir - Brahms' Serenaden - das Orchester fehlt keine Sekunde lang, ganz im Gegenteil, es würde nur stören:
Auch sehr zu beachten :) Kein Shaham, aber Zehetmair!! Der Mann für den umstandslos scharfen Blick. Immer wieder beeindruckend. Die Violinkonzerte natürlich auch. (Jenes von Janacek ist rekonstruiert und sehr hörenswert!)
Viola
ab (17.09.2013, 14:47): Claude Debussy - Pelleas et Melisande-Symphonie (arr. M. Constant) Orchestre National de Lyon Jun Märkl Naxos
miclibs (17.09.2013, 18:55): ...beginne mit dem Mann, der mit mindestens einem Bein in der Antike stand... :down :down :down
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZVcDnf58L._SY355_.jpg Iannis Xenakis(1922–2001) - Synaphai - Connexities For Piano And Orchestra/ Aroura/ Antikhthon/ Keqrops (1986)
https://www.jpc.de/image/w220/front/0/0752156011422.jpg Roman Haubenstock-Ramati (1919–1994) - Streichtrios Nr.1 & 2
https://www.jpc.de/image/w600/front/0/9120012231092.jpg Adolf Busch (1891–1952) - Klaviertrio op.15 / Violinsonate Nr.2
L'Europa Galante, Leitung, Violine und Viola d'amore: Fabio Biondi. Concerti und Sinfonien von Giovanni Porta, Antonio Vivaldi, Niccolò Porpora, Antonio Martinelli, Andrea Bernasconi und Fulgenso Perotti
(aufgenommen am 24. August im Riesensaal der Hofburg im Rahmen der "Innsbrucker Festwochen der Alten Musik")
Das war ein sehr schöner Konzertabend mit Werken, die für die Geigerin und Bratschistin „Signora Chiaretta“ komponiert oder von ihr gespielt worden waren. Chiara lebte 1718 bis 1796 als Waisenmädchen im Ospedale della Pietà in Venedig. Sie wirkte in dessen berühmten Ensemble als erste Geigerin. Von Vivaldi, der dort bis 1740 Kapellmeister war, erklangen zwei Werke, um dann den Stilwandel nach 1730 weg vom Barock hin zum Style galant auf dem Weg zur Frühklassik zu verdeutlichen. :hello
Viola (17.09.2013, 20:46): Klingt gut, danke für diesen Tipp. Wollte grad mal reinhören, funktioniert technisch leider nicht - bin nur auf einem "Gastcomputer".
Bleibe ich also weiterhin in Österreich (und zu ganz anderen musikalischen Zeiten) unterwegs:
Ich kenne vor allem die Violin-Konzerte 1&2, die vierte Symphonie sowie andere Orchesterwerke in den Einspielungen von Simon Rattle und dem City of Birmingham Symphonie Orchestra. Die haben mich nicht wirklich "vom Hocker gerissen". Aber da ich - zugegebenermassen- ein Gergiev-Fan bin, musste ich zugreifen :J
Gruss :hello Stefan
ab (17.09.2013, 22:41): Sibelius # 3 Adelaide Symphony Orchestra Arvo Volmer
Cetay (inaktiv) (17.09.2013, 22:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nXsoPESUL._SL500_AA240_.jpg Georgi Tutev; Sinfonie Nr. 2; Bulgarian National RSO, Georgi Dimitrov http://www.smileygarden.de/smilie/Zwinker/44.gif
ab (17.09.2013, 22:57): Michael F.P. Huber (1971–) Symphonie Nr.2 op.44 Orchester der Akademie St. Blasius Karlheinz Siessl Musikmuseum
miclibs (17.09.2013, 23:05): ...zur Nacht einmal Pollini und dann meine geliebten eigenwilligen Glenn-Gould-Interpretationen... :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dqRVcvfGL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Robert Schumann - Klavierkonzert op.54 Arnold Schönberg - Klavierkonzert op.42
https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886971475623.jpg Alban Berg - Klaviersonate op. 1 Arnold Schönberg - 3 Klavierstücke op. 11 Ernst Krenek - Klaviersonate Nr. 3
ab (17.09.2013, 23:28): Original von miclibs . und dann meine geliebten eigenwilligen Glenn-Gould-Interpretationen... :)
https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0886971475623.jpg Alban Berg - Klaviersonate op. 1 Arnold Schönberg - 3 Klavierstücke op. 11 Ernst Krenek - Klaviersonate Nr. 3
Krenek und vor allem Berg schon von Maria Yudina gehört?!!! :down
Tannhäuser Ouvertüre & Venusberg-Bacchanale Der fliegende Holländer Ouvertüre Lohengrin Vorspiel zum 1. Akt Götterdämmerung Trauermarsch Tristan und Isolde Vorspiel & Liebestod*
*Mezzo-Soprano: Waltraud Meier
Lorin Maazel / Berliner Philharmoniker 1997
Ein süffig dargebotener Wagner...
Cetay (inaktiv) (17.09.2013, 23:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/519f2Vocq8L._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll, K. 466; Sviatoslav Richter, Sofia PO, Konstantin Iliev
Cetay (inaktiv) (18.09.2013, 07:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ux0ZmfjXL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie Nr. 93 D-Dur, Hob. I:93; Orchestra Sinfonica di Roma della RAI, Geroge Szell (Archipel)
Jürgen (18.09.2013, 09:09): Gestern in der Bücherei ausgeliehen, weil ganz neu dort und noch gänzlich ohne Gebrauchsspuren:
Bei den Amazon Rezensionen wird sie von Einigen schon ziemlich negativ kritisiert. Insbesondere ihre Koloraturen seien daneben und die Atemtechnik versage. Ich bin kein Verdi-Fan und damit auch kein Kenner. Daher kann ich diese Aussagen weder bewahrheiten noch widerlegen.
Sollte mich eines der Stücke sehr begeistern, finde ich vielleicht den Ehrgeiz, Alternativeinspielungen zum Vergleichshören heranzuziehen. Oder hat jemand von Euch einen Vorschlag?
Grüße Jürgen
Cantus Arcticus (18.09.2013, 12:34): Bei mir Louis Spohr - neu gekauft:
Dieser Spohr-Zyklus ist wahrlich eine Perle, die Howard Griffiths hier realisiert :engel.
Ich habe daneben auch den Zyklus von Howard Shelley und dem Orchestra Della Svizzera Italiana, den ich als beachtenswert einstufe. Was eine Kombination der beiden Zyklen ausmacht sind mE die Ouverturen, die sich schön ergänzen (ausser die Ouverture in F major WoO 1, die ist bei beiden vorhanden.) Klanglich liegt Griffiths vorne, vielleicht wegen des SACD Formats.
Was mir auch aufgefallen ist: Einige Werke sind ohne Opusangabe aufgeführt, gerade bei den Ouverturen ist das der Fall.
Louis Spohr lohnt sich - wie Ferdinand Ries auch - weiter entdeckt und bekannt gemacht zu werden...!! Es muss nicht immer Beethoven sein......
Grüsse :hello Stefan
miclibs (18.09.2013, 14:49): Original von ab Krenek und vor allem Berg schon von Maria Yudina gehört?!!! :down
Gould ist da nur meine zweite Wahl :D
Gould und Schönberg sind bei mir erste Wahl, danach kommt für mich lange nichts :D Aber kein Wunder, Gould war bekennender Schönberg-ianer und das hört man.
Von Maria Yudina habe ich das Verfügbare mit Berg und Krenek in Youtube angehört. Meine Ohren können das Gehörte leider nicht so würdigen wie es abs Ohren tun.
So, jetzt weitere meiner Schönberg Perlen, das Trio op.45 und die 'Ode an Naoleon Bonaparte' op.41... http://ecx.images-amazon.com/images/I/51V%2BLw8f22L._SL500_AA300_.jpg
ab (18.09.2013, 15:03): Beethoven - Pathétique Medtner - Sonata reminiscenza a-Moll
miclibs (18.09.2013, 21:54): http://2.bp.blogspot.com/-p4KUwAuHTgI/UZUFoQ0kNJI/AAAAAAABhIw/ePPU-AA8iJg/s400/kagel-portada.PNG Mauricio Kagel - Solowerke für Akkordeon und Klavier · (Teodoro Anzellotti · Luk Vaes)
http://2.bp.blogspot.com/-Ae4u9FVvWVA/T6LGhSzqEXI/AAAAAAAAfy8/RsAoM6vxBAc/s400/berg+portada.PNG Karl Weigl (1881–1949) - Streichquartett Nr.3 Alban Berg - Streichquartett op. 3;Lyrische Suite
miclibs (18.09.2013, 22:05): ...und die letzte für heute kommt von einem Mann mit ganz viel Struktur.... :D http://1.bp.blogspot.com/-0vXDmCpKw7A/UKEsAmJUiJI/AAAAAAABBjU/wWSMMK_0ZBw/s400/brian+portada.PNG Brian Ferneyhough - Fourth String Quartet/ Kurze Schatten II/ Trittico per G.S. / Terrain
Cetay (inaktiv) (18.09.2013, 23:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KUzPcThML._SL500_AA240_.jpg Veselin Stoyanov; Grotesque Suite "Bay Ganyo"; Varna PO, Ivan Marinov
Symphonie no.1 " Slavyanskaya " u. Violin Concerto !
LG palestrina
Also, mit der Symphonie kann ich immer noch nicht viel anfangen , aber das Violin Concerto ist fantastisch und gut gespielt von Julia Krasko !
miclibs (19.09.2013, 16:22): ...zum Nachmittag meine Klassik-Punkscheibe mit Joe Strummer (Ferneyhough) und Jonny Rotten (Dror Feiler); da werden Theater-Abos schimmelig :D :D :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/41lVwzKpRVL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Donaueschinger Musiktage 2008 / CD3 Brian Ferneyhough - Chronos-Aion Dror Feiler - 5 Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit: Müll
ab (19.09.2013, 19:25): Original von Cantus Arcticus 3 Wochen gewartet, heute aus den USA angekommen:
Ernst Krenek: http://ecx.images-amazon.com/images/I/419HBOCpxrL.jpg
Was für Musik.... :down
Gruss :hello Stefan
Unbedingt auch sien Autobiographie "Im Atem der Zeit. Erinnerungen an die Moderne" lesen: Als Autor noch besser ;-) Ein wahres stilistisches Meisterwerk und hochinteressant über die erste Hälfe des 20. Jahrhunderts. :hello
ab (19.09.2013, 19:26): George Antheil - Symphonien Nr.4 & 5 RSO Frankfurt Hugh Wolff cpo http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0761203970629.jpg
miclibs (19.09.2013, 19:58): ...Nôrgards Violinkonzerte werden von Peter Herresthal grandios gespielt; in dem Dickicht aus Tönen der wohltemperierten Skala und ungewöhnlichen Mikrotönen findet er immer den richtigen Weg.... :down
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Cyfxr7tsL._SY355_.jpg Per Nôrgard - (Violinkonzert Nr. 1 "Helle Nacht"; Violinkonzert Nr. 2"Borderlines") / Spaces of Time für Klavier & Orchester
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51jW23YlLqL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Claus-Steffen Mahnkopf - The Tristero System für Ensemble; The Courier's Tragedy für Cello;W. A.S. T.E für Oboe & Live-Elektronik;D. E.A. T.H für Tape
miclibs (19.09.2013, 20:01): ...damit werde ich heute schließem... :hello http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ZzkkGN72L._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Klaus Huber - Das Werk für Violoncello
ab (19.09.2013, 22:45): Auf dem Geschmack kontrapunktischer Spitzfindigkeiten gekommen: :D
http://www.johann-nepomuk-david.org/img/foto42.jpg Johann Nepomuk David - Symphonie Nr. 8, Werk 59 (1964-65) unbekannter Interpret
Cetay (inaktiv) (19.09.2013, 23:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51SHify7%2B2L._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler; Das Lied von der Erde nach Texten aus Hans Bethges Lyriksammlung "Die chinesische Flöte" (Fassung für 4 Solisten und Kammerensemble. Konzeption und Neubearbeitung von Hansjörg Albrecht); Sibylla Rubens, Renee Morloc, Markus Eiche, Markus Schafer, Münchener Bach-Orchester, Hansjörg Albrecht
Franz Berwald: Klavierkonzert Nr. 1 Charles-Valentin Alkan: Concerto da Camera Nr. 2 Robert Schumann: Introduktion und Rondo Appassionato Joachim Raff: Ode an den Frühling
Michael Ponti mit verschiedenen Orchestern
Michael Ponti war vielleicht nicht der größte Pianist des 20. Jh., aber bestimmt der fleissigste. Er hat für VOX unwahrscheinlich viel aufgenommen, und war der erste, welcher den gesamten Skrjabin, Tschaikowsky oder Rachmaninoff eingespielt hat. Er war auf jeden Fall auch ein sehr guter Pianist, der vor keiner Herausforderung zurückschreckte. Die hier eingespielten Werke werden allesamt auf hervorragendem Niveau dargeboten, und die Aufnahmen klingen sogar sehr gut. Das Konzert von Berwald und das Konzertstück von Raff kannte ich noch nicht, und es handelt sich hier um ausgesprochen schöne Stücke. Es ist auch immer wieder erstaunlich, was sog. Provinzorchester zu leisten im Stande sind. Dies konnte man früher bei VOX und kann man heute bei CPO erleben. Wenn es so weitergeht bin ich hoch zufrieden.
LG Florestan
ab (20.09.2013, 09:11): Sviatoslav Richter Beethoven Sonatas Op.7, 31-2, 31-3 (1975 & 1965)
Gustav Mahler; Das Lied von der Erde nach Texten aus Hans Bethges Lyriksammlung "Die chinesische Flöte" (Fassung für 4 Solisten und Kammerensemble. Konzeption und Neubearbeitung von Hansjörg Albrecht); Sibylla Rubens, Renee Morloc, Markus Eiche, Markus Schafer, Münchener Bach-Orchester, Hansjörg Albrecht
Worin unterscheidet sich diese Fassung vom Original?
Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (20.09.2013, 09:42): Original von Amadé
Original von Cetay Gustav Mahler; Das Lied von der Erde nach Texten aus Hans Bethges Lyriksammlung "Die chinesische Flöte" (Fassung für 4 Solisten und Kammerensemble. Konzeption und Neubearbeitung von Hansjörg Albrecht); Sibylla Rubens, Renee Morloc, Markus Eiche, Markus Schafer, Münchener Bach-Orchester, Hansjörg Albrecht
Worin unterscheidet sich diese Fassung vom Original?
Gruß Amadé
Hallo Amadé,
die Belegung der Sätze mit den Gesangssolisten ist folgendermaßen: 1. Tenor, 2. Alt, 3. Sopran, 4. Alt, 5. Tenor, 6. Bariton Dazu wurde das Orchester auf Kammerformat ausgedünnt, mit abweichender Instrumentierung zur Schönberg/Riehn Fassung.
Für mich ist diese Version überhaupt nichts, weil ich die Stimmfarbe und vor allem die Artikulation des Tenors unausstehlich finde. :ignore
nikolaus (20.09.2013, 09:53): Im Radio:
WDR3 Klassik Forum
Zu Gast: András Schiff
Moderation: Eleonore Büning
Nikolaus.
miclibs (20.09.2013, 12:14): ...zwei wunderbare Pianisten, Herr Alfred Brendel und Frau Aki Takahashi... :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41837Z3UbQL.__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Franz Schubert - Klavierwerke 1822-1828 Klaviersonate Nr.21, D960
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FgZDYWyNL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Iannis Xenakis - Works with Piano(Aaki Takashi) (Eonta/ Morsima-Amorsima/ Akea/ Paille in the Wind)
Aki Takashi http://members.jcom.home.ne.jp/akitakahashi/images/profile_photo.jpg
miclibs (20.09.2013, 12:51): ...die kommt auch noch in die CD-Schlange.... :wink http://ecx.images-amazon.com/images/I/519E3Bo1OjL._SY355_.jpg Alfrd Schnittke - Konzert für drei / Trio für Violine, Viola und Violoncello/ Menuett/ Kanon (transkr. : Alfred Schnittke)
Viola (20.09.2013, 13:24): Original von miclibs ...die kommt auch noch in die CD-Schlange.... :wink http://ecx.images-amazon.com/images/I/519E3Bo1OjL._SY355_.jpg Alfrd Schnittke - Konzert für drei / Trio für Violine, Viola und Violoncello/ Menuett/ Kanon (transkr. : Alfred Schnittke)
Spannend!! Danke für diesen Tipp. Werde mich sofort auf die Suche nach dieser CD begeben, falls sie nicht in der Riesen-Box der russischen Meister ist. Diese Dreier-Kombination ist wohl schwerlich zu überbieten, was Schnittke betrifft, oder :wink In jedem Falle würde ich mich freuen, wenn Du einen Höreindruck "nachliefern" könntest.
Freundliche Grüße Viola
Viola (20.09.2013, 13:38): Bei mir läuft hochkarätig beschwingter Bach:
Allein Albrecht Mayer :down :down Wie macht der Mann das nur??
Einen schönen Freitag allen! Viola
miclibs (20.09.2013, 15:25): Original von Viola Original von miclibs ...die kommt auch noch in die CD-Schlange.... :wink http://ecx.images-amazon.com/images/I/519E3Bo1OjL._SY355_.jpg Alfrd Schnittke - Konzert für drei / Trio für Violine, Viola und Violoncello/ Menuett/ Kanon (transkr. : Alfred Schnittke)
Spannend!! Danke für diesen Tipp. Werde mich sofort auf die Suche nach dieser CD begeben, falls sie nicht in der Riesen-Box der russischen Meister ist. Diese Dreier-Kombination ist wohl schwerlich zu überbieten, was Schnittke betrifft, oder :wink In jedem Falle würde ich mich freuen, wenn Du einen Höreindruck "nachliefern" könntest.
Freundliche Grüße Viola
Hallo Viola,
erstmal ist die CD bei den üblich verdächtigen Online-Anbietern sehr teuer, sofern überhaupt erhältlich. Ich habe meine bezahlbare aus den USA von arctivmusic.com.
Link zu arctivmusic.com (Schnitke)
Mit Höreindrücken tu ich mich immer schwer. Leider habe ich auf Youtube kein entsprechendes Hörbeispiel gefunden.
Mein Höreindruck : kraftvoll und klar kommt mir das Spiel dieser drei, expressiv bis ins schmerzhafte. Eine merkwürdige Spannung liegt fur mich der Musik, manchmal auch etwas romatisches. Obwohl für drei geschrieben sind die Stücke durchsetzt mit Solopassagen. Mein Lieblingssatz ist der 4.Satz des "Concerto for Three". Hier wird gleich von Anfang an richtig "gesägt" (wie die Ardittis :D)
miclibs (20.09.2013, 15:48): ...so jetzt geht's zum Wochendeinkauf mit Scelsi auf dem MediaPlayer... :)
https://www.jpc.de/image/w600/front/0/3279792422032.jpg Giacinto Scelsi - Sonate für Violine & Klavier/ Divertimento Nr. 4/ Duo/ Xnoybis/ Mantovani: D'Une Seule Voix
Cetay (inaktiv) (20.09.2013, 17:40): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ainCnakUL._SL500_AA240_.jpg Ernst Krenek; Sinfonie Nr. 2; NDR Radio-Philharmonie Hannover, Takao Ukigaya
Viola (20.09.2013, 19:34): Hallo Miclibs, danke für den Link (hab ich gespeichert, werde dieses Angebot auch nutzen, falls es anderswo nicht doch noch günstiger auftaucht - in der Tat recht teuer, dieses Vergnügen, aber sicher der Qualität der Sache angemessen :)) und die Eindrücke beim Hören. Offenbar halten die Solisten, was sie versprechen ... Freundliche Grüße Viola
palestrina (20.09.2013, 21:35): Heute neu und gleich auf die Ohren........
miclibs (21.09.2013, 10:50): Original von Viola .... Offenbar halten die Solisten, was sie versprechen ... Freundliche Grüße Viola Definitv ja. Dem Können dieser drei kommen auch die eher solistisch geprägten Passagen entgegen. Vor allem wenn Rostropovich auf seinem Cello 'kratzt'. :D
...mit einer weiteren empfehlenswerten 2/3 Schnittke-Scheibe (1/3 ist Mahler mit seinem einzigen Ausflug in die Kammermusik) wird jetzt mein Tag beginnen; das 3.Streichquartett ist vom Borodin Quartet wirklich ziemlich 'russisch' gespielt , aber extrem gut... :wink
Hier die Youtube-Links Borodin quartet plays Schnittke Third String Quartet (I) Borodin quartet plays Schnittke Third String Quartet (II) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KYE6-EjDL._SY300_.jpg Alfred Schnittke - (Borodin Quartet , 1990) Quartet for Strings no 3/ Gustav Mahler:Quartet for Piano and Strings in A minor / Quintet for Piano and Strings
miclibs (21.09.2013, 14:19): ...Egon Wellesz verknüpft österreichische Klassik mit den ideomen neuartiger Rhythmik und Harmonik (er war ein früher Schüler von Schönberg) zu einer eigenen Musiksprache, welche Tonalität genauso wie Atonaltät und Reihentechnik einschliesst. Diese Streichquartette schrieb er 1944. Ich mag sie. :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/517eBvErVDL._SY355_.jpg
Cetay (inaktiv) (21.09.2013, 16:45): Auf dem Weg zum Sonaten-Everest ist das erste Drittel erklommen.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nh9-mOoJL._SL500_AA280_.jpg Beethoven; Klaviersonate Nr. 11 B-Dur, op. 22; Stewart Goodyear
Amadé (21.09.2013, 20:03): Bei mir heute im Vergleich:
Klaviersonate f-moll op.57 "Appassionata"
Gruß Amadé
Viola (21.09.2013, 20:29): Original von miclibs das 3.Streichquartett ist vom Borodin Quartet wirklich ziemlich 'russisch' gespielt , aber extrem gut... :wink
Ja, scheint mir auch so - habe gerade reingehört und werde auch diese CD bestellen. Schnittke-Kammermusik habe ich noch nicht sehr viel, obwohl ich den Komponisten ausgesprochen mag (und auch relativ oft im Konzert höre). Vielen Dank auch für diesen Tipp :)
Noch ein Brahms für die Insel. (Wenn das so weitergeht mit den anderen vierhändigen Werken und DIESEN beiden Interpreten ..)
Schönen Abend allen noch Viola
miclibs (21.09.2013, 22:52): ...eine sehr schöne (weibliche) Interpretation eines der Schlüsselwerke romantischer Klavierliteratur - Kreisleriana, ursprünglich seiner Clara gewidmet... :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JSQ5X2dAL._SX355_.jpg Robert Schumann - (cd1/ Klara Würtz) Kreisleriana op.16 / Fantasie in C-Dur, op.17
...sehr gelungene Interpretation der Klaviersonate, der Rest klingt auch gut und das Cover ist zum niederknien... :down :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/5110NRVJDQL._SL500_AA300_.jpg Alfred Schnittke - (Svetlana Ponomareva) Sonata for Piano n.1 (1988) / Little Piano Pieces (1971) / Concerto for Piano and Strings(1979/live)
Jeremias (21.09.2013, 23:48): @ Amade:
Ein toller Vergleich! Ich sage Dir, ich habe bis heute keinen Favoriten! Übrigens gibt es die Sonate mit mir bei Youtube ;)
Cetay (inaktiv) (22.09.2013, 07:27): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BZJTyeKgL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Streichquartett Nr. 65 Es-Dur op. 76/6, Hob.III:80; Budapester Streichquartett
Cetay (inaktiv) (22.09.2013, 08:14): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51zt0W5E%2BcL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21; Württembergische Philharmonie Reutlingen, Norichika Iimori
palestrina (22.09.2013, 11:00): Bis heut das 3te mal gehört ......
Insgesamt eine gute Aufnahme , mit kleinen Defiziten im Gesangsbereich .
LG palestrina
Viola (22.09.2013, 13:31): Original von miclibs
und das Cover ist zum niederknien... :down :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/5110NRVJDQL._SL500_AA300_.jpg Alfred Schnittke - (Svetlana Ponomareva) Sonata for Piano n.1 (1988) / Little Piano Pieces (1971) / Concerto for Piano and Strings(1979/live)
Genau, wollte ich auch schon immer mal sagen - konkurrenzlos, das Cover :D (Und ist übrigens völlig aus dem Leben gegriffen; bei uns im Familienalbum befindet sich ein ganz ähnliches Bild ...)
Schade schade... der Altmeister hat so viel zu sagen, aber die Balance stimmt nicht, oftmals einfach vom Orchester derart übertönt, dass doch zu viel verloren geht... ich bevorzuge dann vom Klang her seine früheren Einspielungen. Muss die Aufnahme aber nochmal in Ruhe hören.
miclibs (22.09.2013, 21:30): Ferneyhoughs Partituren haben ihm viel Kritik von seiten der Interpreten eingebracht. Sie sind augenscheinlich unspielbar, da hochkomplex und sehr ausdifferenziert, aber sie sind das, was Ferneyhough aus seiner gesamtsinnlichen Vorstellung aufschreibt. Sie trotzdem zu spielen, bedeutet das Ideal (Partitur) nie erreichen zu können - aber ihr sehr nahe zu kommen, bedeutet für die Interpreten (meist) eigene Grenzen überschreiten zu müssen. Im Menschsein finden sich viele Beispiele an ein Ideal heranreichen zu wollen und deshalb finde ich die Vorgehensweise Ferneyhoughs bzgl. der Partituren spannend.
Für mich gehört er neben Lachenmann und Xenakis zu den innovativsten Komponisten, die ich musikalisch kenne und zu meinen absoluten Lieblingen. :down
Hier ein Youtube-Hörbeispiel samt Partitur Terrain(1992)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/511R77coecL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Brian Ferneyhough - Kammermusik
...die nächste Ferneyhough-CD und Hörbeispiel Funérailles samt Partitur Funérailles Teil1 Funérailles Teil 2
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51pmtH%2BBewL._SX300_.jpg Brian Ferneyhough - Funérailles 1. Funérailles I (for 7 strings and harp) 2. Bone Alphabet (for percussion) 3. Unsichtbare Farben (for violin) 4. Funérailles II (for 7 strings and harp)
miclibs (23.09.2013, 20:41): ...heute bleibe ich romantisch... :D
http://image.bayimg.com/b0d5ae537e0cdf43b54563bd11fbc85c6a0d9bfa.jpg L.v. Beethoven - Sonata no 5 op 24 Johannes Brahms - Sonatas no 1 op 78 & no 3 op 108
David Oistrakh, violin / Frida Bauer, piano
http://1.bp.blogspot.com/-VU8DvTEuf0Y/T9ZH8jDeQmI/AAAAAAAAndA/Q3CsJ-a0iJY/s1600/atterberg+portada.PNG Kurt Atterberg - Cello Concerto op.21 Johannes Brahms - Streichsextett Nr.2 op.36
Cetay (inaktiv) (24.09.2013, 05:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51SeCcij%2BEL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36; Warschau PO, Kazimierz Kord
Cantus Arcticus (24.09.2013, 12:23): Original von ab Original von Cantus Arcticus 3 Wochen gewartet, heute aus den USA angekommen:
Ernst Krenek: http://ecx.images-amazon.com/images/I/419HBOCpxrL.jpg
Was für Musik.... :down
Gruss :hello Stefan
Unbedingt auch sien Autobiographie "Im Atem der Zeit. Erinnerungen an die Moderne" lesen: Als Autor noch besser ;-) Ein wahres stilistisches Meisterwerk und hochinteressant über die erste Hälfe des 20. Jahrhunderts. :hello
Hallo ab Vielen Dank für den Tip :thanks
Werde ich mir besorgen.
Grüsse :hello Stefan
Jürgen (24.09.2013, 13:11): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EMHHSYZJL.__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg
Wagner: Die Walküre, Solti 1965
Vormittags: 1.Akt Ab jetzt: 2.Akt
miclibs (24.09.2013, 15:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51zzA7dyhZL._SX355_.jpg Johannes Brahms - Sonate f. Klavier und Violine op.78/ op.100/ op.108 Feruccio Busoni -Sonate f. Klavier und Violine op.36a (Gidon Kremer / Valery Afanassiev)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/3107CTHSEWL._SX355_.jpg Henri Duttilieux - Ainsi la Nuit Pascal Dusapin - Time Zones (Streichquartett Nr.2) / Streichquartett Nr.3 (Arditti String Quartet)
Florestan (24.09.2013, 18:22): Im Rahmen des russischen Kammermusikfestes in Hamburg, welches Morgen zu Ende geht, gab es das Klaviertrio von Mieczyslaw Weinberg zu hören, welches ich mir im Nachgang besorgt habe.
Auf der CD befinden sich ausserdem noch das Trio op.67 von Shostakovich und 3 kleine Stücke von Alexander Weprik. Jascha Nemzov, Klavier Dimitri Sitkovetsky, Violine David Geringas, Cello
Weinberg hatte in der Sowjetunion ein hartes Schicksal zu erleiden, und wurde sogar inhaftiert und deportiert. Trotzdem war er ein positiv denkender Mensch. Sein grosses Vorbild und lebenslanger Freund war Shostakovich. Das Trio ist in der musikalischen Sprache sehr kompromisslos, von zärtlich bis brutal. Besonders im 2. Satz, einer Toccata, überwiegen die rhytmischen und beim Klavier, perkussiven Elemente. Das Trio ist sehr reich gearbeitet, und enthält reichlich kontrapunktisches Material. Die Aufnahme ist sehr gut gelungen, wenngleich mir die Darbietung neulich (mit dem Evrus Trio), trotz der schlechten Akustik deutlich besser gefallen hat. Es gibt einige Stellen, wo die Musik ausserordentlich dicht und intensiv ist. Da müssen sich die Musiker sehr konzentrieren, um die Spannung nicht abreißen zu lassen. Auch die anderen Werke auf der CD sind gelungen. Insgesamt eine Empfehlung für Liebhaber russischer Musik des 20. Jh.
Ich bin bis zur Mitte des Albums vorgedrungen. Mein erster Eindruck ist positiv, nichts, was mich stören würde. Lediglich Celeste Aida hatte ich irgendwie anders im Ohr. Hier bin ich geprägt durch folgende Aufnahme: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51VD4VG707L._AA160_.jpg Ich hörte mal schnell in die Interpretation Domingos, dann Carreras und schließlich Tucker hinein, um mir dann noch einmal Kaufmann anzuhören. http://ecx.images-amazon.com/images/I/41I4l3uPBVL._AA160_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/41IIqMQnV%2BL._AA160_.jpg Im direkten Vergleich klang er dann einerseits etwas kehlig (was mir vorher nicht aufgefallen war) und andererseits nicht so brilliant in den Höhen, was mich schon beim ersten Hören gestört hatte.
Dennoch ein sehr angenehmes Album.
Grüße Jürgen
miclibs (25.09.2013, 19:25): ...heute schon zum Teil gehört ; ein Musikdokument ist Cage's Werk mit präpariertem Klavier, welches das Publikum damals zum Lachen animierte, weil man es wohl eher als Unterhaltung wie als ernsthafte Komposition interpretierte (das war so Anfang der 50er). Göttlich der Ausruf eines Zuhörers 'Silenzio', dann kommt zurück 'Pourquoi ?' :D Lachenmann hat selbst auch zugegeben gelacht zu haben.
miclibs (26.09.2013, 19:07): ...ich beginne mal mit etwas 'modernerer' Musik.... :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51WKRTzQnzL._SX355_.jpg Claus-Steffen Mahnkopf - Pynchon Cycle (The Tristero System für Ensemble;The Courier's Tragedy für Cello;W. A.S. T.E für Oboe & Live-Elektronik;D. E.A. T.H für Tape)
Eben erst erworben, aber schon eine meiner aktuellen Lieblingsscheiben! Der Titel hält, was er verspricht, das ist wirklich pfeffrig-würzige Gute-Laune-Musik jenseits des Mainstreams. Dass Meret Lüthi auf einer Stainer-Violine spielt, wird die Instrumentalfreaks wahrscheinlich mehr faszinieren als mich, die ich auf diesem Gebiet nicht so bewandert bin und daher die Unterschiede nicht so würdigen kann. Aber mein Bauchgefühl sagt mir: Eine sehr schöne CD (Im doppelten Sinn, denn auch das Cover ist sehr liebevoll gestaltet!
lg Severina :hello
miclibs (27.09.2013, 17:39): Der feinfühlige Pianist Nicolas Hodges interpretiert Furrers Klavierwerke ausgezeichnet... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/61VuePkKbvL._SX355_.jpg Beat Furrer - Solo Klavierwerke
Tod, Vergänglichkeit, Islam und Katalonien bilden die Pfeiler dieser fragilen und sinnlichen Werke... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Tlu4qPX9L._SX355_.jpg Jóse María Sánchez-Verdú - Libro Del Destierro
miclibs (27.09.2013, 18:10): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61NN34A4K5L._SY300_.jpg Anti-Social Music Sings the Great American Songbook
Daraus: Pat Muchmore; Fracture II :down Was für ein Komponist. Mehr geht nicht...
Wer sich die komplette Scheibe anhören will, kann dies hier Antisocial-Pat Muchmore tun.
Ich habe sie mir angehört. Naja, ich finde sie irgendwie unspannend. Klassik mit Rock, Jazz, Elektro und etwas Noise zu 'tunen' ist nicht so mein Ding. Aber das heisst nicht, dass man diese Scheibe nicht gutfinden kann. :)
Cetay (inaktiv) (27.09.2013, 18:26): Original von miclibs Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61NN34A4K5L._SY300_.jpg Anti-Social Music Sings the Great American Songbook
Daraus: Pat Muchmore; Fracture II :down Was für ein Komponist. Mehr geht nicht...
Wer sich die komplette Scheibe anhören will, kann dies hier Antisocial-Pat Muchmore tun.
Ich habe sie mir angehört. Naja, ich finde sie irgendwie unspannend. Klassik mit Rock, Jazz, Elektro und etwas Noise zu 'tunen' ist nicht so mein Ding. Aber das heisst nicht, dass man diese Scheibe nicht gutfinden kann. :)
Die Scheibe, auf die du verlinkt hast, ist nicht die von mir gezeigte, aber auch gut. :D Das "getunete" Klassik (vulgo: Crossover) zu nennen, ist für mich ein Mißverständnis. Muchmore nimmt alles was die Musikgeschichte hergibt -einschließlich der "U"-Musik der letzten hundert Jahre- als potentielles Ausgangmaterial und komponiert damit im Stil der Klasssichen Avantgarde. Spannung bezieht diese Musik aus der Form und ist damit irgendwo mit Haydn wesensverwandt. Der wird ebenfalls als unspannend empfunden, wenn nur auf die Inhalte geachtet wird.
miclibs (27.09.2013, 18:54): Original von Cetay Original von miclibs Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61NN34A4K5L._SY300_.jpg Anti-Social Music Sings the Great American Songbook
Daraus: Pat Muchmore; Fracture II :down Was für ein Komponist. Mehr geht nicht...
Wer sich die komplette Scheibe anhören will, kann dies hier Antisocial-Pat Muchmore tun.
Ich habe sie mir angehört. Naja, ich finde sie irgendwie unspannend. Klassik mit Rock, Jazz, Elektro und etwas Noise zu 'tunen' ist nicht so mein Ding. Aber das heisst nicht, dass man diese Scheibe nicht gutfinden kann. :)
Die Scheibe, auf die du verlinkt hast, ist nicht die von mir gezeigte, aber auch gut. :D
Ok, ich war zu schnell, aber 'Anti-Social' und 'Fracture' steht auch auf diesem Cover. :D
Original von Cetay Das "getunete" Klassik (vulgo: Crossover) zu nennen, ist für mich ein Mißverständnis. Muchmore nimmt alles was die Musikgeschichte hergibt -einschließlich der "U"-Musik der letzten hundert Jahre- als potentielles Ausgangmaterial und komponiert damit im Stil der Klasssichen Avantgarde. Spannung bezieht diese Musik aus der Form und ist damit irgendwo mit Haydn wesensverwandt. Der wird ebenfalls als unspannend empfunden, wenn nur auf die Inhalte geachtet wird.
Habe mittlerweile auch ein paar Werke von deiner CD gefunden. Werde mich leider trotzdem nicht anfreunden können. Bei Formen steht mir Xenakis näher. :wink
Viola (27.09.2013, 19:37): Original von Severina
Eben erst erworben, aber schon eine meiner aktuellen Lieblingsscheiben! Der Titel hält, was er verspricht, das ist wirklich pfeffrig-würzige Gute-Laune-Musik jenseits des Mainstreams. Dass Meret Lüthi auf einer Stainer-Violine spielt, wird die Instrumentalfreaks wahrscheinlich mehr faszinieren als mich, die ich auf diesem Gebiet nicht so bewandert bin und daher die Unterschiede nicht so würdigen kann. Aber mein Bauchgefühl sagt mir: Eine sehr schöne CD (Im doppelten Sinn, denn auch das Cover ist sehr liebevoll gestaltet!
lg Severina :hello
Liebe Severina, von einer Stainer-Violine hab zwar ich auch keine Ahnung, beim Cover sind wir uns aber sofort einig: es ist wunderschön (und passend obendrein :wink). Und da ich von Kammermusik aus der Schweiz (betrifft übrigens auch Operninszenierungen) noch niemals enttäuscht wurde, werde ich mich nachher gleich mal auf die Suche nach dieser Scheibe machen. Von Biber, Fux und Schmelzer kann man ohnehin nicht genug haben (= Wohlfühlmusik). Dank Dir für den Tipp! :hello Viola
miclibs (27.09.2013, 23:08): Max Reger(1873-1916) war ein exzessiver Mensch (Alkohol, Tabak, Arbeit, Launen), der regelmäßig zusammenklappte und auch deshalb nicht besonders alt wurde. (In seiner Biographie hatte ich gelesen, dass er mal an einem Abend 22 Pils getrunken hatte.) Einiges was er geschrieben hatte, war nicht besonders orginell, aber Geldnöte und auch ein Bedürfnis nach Anerkennung waren Grund dem Publikum zu geben, was es wollte.
Wenn er nur nach seinem Kunstverständnis komponierte, hat er richtig gute Sachen gemacht. Dieses Violinkonzert gehört dazu. :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RH3rMTYTL._SY450__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Max Reger - Violinkonzert op. 101 / Aria op. 103a Nr. 3
Die Ardittis und Hodges sorgen für höchsten Genuß, auf jeden Fall für meine Ohren... :D https://www.jpc.de/image/w600/front/0/9120010280122.jpg Olga Neuwirth - Kammermusik
miclibs (28.09.2013, 13:51): Lange nicht mehr gehört, aber zu unrecht.... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/517RFN3mZuL._SX355_.jpg Peter Maxwell Davies - Streichquartett Nr 5. (Lighthouses of Orkney Shetland) und Nr.6
Das Vokalstück 'Synchronisiert : Asynchron' ist einfach nur ziemlich cool, besonders das Lied 'Ein Lied für Antillenkinder' ..... :cool http://ecx.images-amazon.com/images/I/51iHjd%2B0%2BpL._SY355_.jpg Reiner Bredemeyer - Neue Musik in der DDR
miclibs (28.09.2013, 20:24): ...zum Samstagsabend etwas leichte Unterhaltung.... :D
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51NJORmtV5L._SX355_.jpg Alois Hába - Streichquartette Gesamtaufnahme - CD2 Nr. 4 im Vierteltonsystem op. 14 (1922) Nr. 5 im Sechszehnteltonsystem op. 15 (1923) Nr. 6 im Vierteltonsystem op. 70 (1950)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BZwBMiV6L._SX355_.jpg Helmut Lachenmann - Salut für Caudwell/Consolations/Concertini
Coriolan Geschöpfe des Prometheus Ruinen von Athen Fidelio Leonore Nr. 1-3 Egmont
Chamber Orchestra of Europe, Nikolaus Harnoncourt
Auch klasse!
Nikolaus.
Cetay (inaktiv) (29.09.2013, 07:17): Nachhören einer Forenempfehlung zur Neunten und Vergleich mit meiner am wenigsten ungeliebten Aufnahme. Zur frühen Stunde nur der 2. Satz, Molto Vivace.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ew9H3vsPL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51nvjb2Rd3L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125; Boston SO, Charles Munch // Boston SO, Benjamin Zander
Bin immer mehr von Lekeu angetan.... und De Greef, ein Schüler Liszts, war Lehrer des Lehrers meines ersten Lehrers....
miclibs (29.09.2013, 17:54): ...ein Sonntag für Schlagwerker.... :)
http://images.static.steveweissmusic.com/products/images/uploads/1129791_20938_popup.jpg Pierluigi Billone - Mani 1. Mani. De Leonardis (2004) for 4 automobile spring coils and glass 2. Mani. Mono (2007) for spring drum 3. Mani. Matta (2008) for marimba, 2 logdrums, wood block and Chinese opera gong
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DbGFBrh%2BL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Iannis Xenakis - Percussion Works (cd3) Kassandra/ Okho/ Oophaa/ Rebonds - B/ Rebonds - A
Cetay (inaktiv) (29.09.2013, 18:09): Original von miclibs
Pierluigi Billone - Mani 1. Mani. De Leonardis (2004) for 4 automobile spring coils and glass
Das höre ich auch gerade. Einen Auszug aus der Partitur gibt es -> hier. Cool... :cool
miclibs (29.09.2013, 18:27): ...so ganz ohne Streichinstrument soll der Sonntag doch nicht verstreichen... :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ioe1usvPL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Juilliard String Quartet - Berühmte frühe Aufnahmen 1949-1952 (cd5) Schönberg: Streichquartett Nr. 3, Op. 30. / Streichquartett Nr. 4, Op. 37
miclibs (29.09.2013, 18:33): Original von Cetay Original von miclibs
Pierluigi Billone - Mani 1. Mani. De Leonardis (2004) for 4 automobile spring coils and glass
Das höre ich auch gerade. Einen Auszug aus der Partitur gibt es -> hier. Cool... :cool
Partitur ?( Sieht für mich aus wie Keilschrift :D http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/ca/Cuneiform_script2.jpg/220px-Cuneiform_script2.jpg
Zum Glück bin ich Software-Entwickler und kein Schlagwerker :wink
Cetay (inaktiv) (30.09.2013, 07:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61nyjGZZ7AL._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 3 d-Moll; Sofia PO, Emil Tabakov
Wie Tabakov das Stück zum Schluss führt, stellt mir jedensmal die komplette Körperbehaarung auf.
palestrina (30.09.2013, 14:39): Musik von der Insel..........
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ggs-Tf5AL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Pierre Boulez -Sämtliche Werke (cd1) (Notations/ Sonatine pour flûte et piano/ Piano Sonata No.1/ Le Visage Nuptial)
palestrina (30.09.2013, 18:30): Was für Stimmfetischisten.....
... mit einem ziemlich unwiderstehlichen Florestan - bin sonst kein Kaufmann-Fan so direkt. Aber hier. Alle Achtung, der Mann hat's drauf. Auch schauspielerisch absolut überzeugend.
Ansonsten Camilla Nylund!! - großartig. Kannte sie vorher kaum.
Den meisten Schlussapplaus aber hat wieder mal ... Nikolaus Harnoncourt. Ich glaube, verdient. Über die Inszenierung lässt sich sicher streiten. Die Musik aber ist WUNDERBAR.
Schönen Abend allen noch Viola
Amadé (30.09.2013, 19:49): Weiter mit der Appassionata, heute im Vergleich:
miclibs (30.09.2013, 21:11): ...weiter mit der eigenwilligen Dame, deren Musik mich erinnert an eine Mischung aus Shostakovich, Cage, Feldman und etwas Steve Reich... :wink http://ecx.images-amazon.com/images/I/516ODjPEQDL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Galina Ustvolskaya - Sinfonien 2,3,4 & 5
..düster, düster... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51l20pC%2BcWL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Johannes Kalitzke - Vier Toteninseln für Orchester mit zwei Solisten/ Six Covered Settings für Streichquartett
Cetay (inaktiv) (30.09.2013, 21:54): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51VJOrxIPyL._SL500_AA240_.jpg Georges Aperghis; Trio für Klarinette, Cello und Klavier; Ensemble Accroche Note
Cetay (inaktiv) (01.10.2013, 06:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41R7yYf6mvL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur op. 61; Louis Zimmermann, Concertgebouw Orchestra, Willem Mengelberg
Cantus Arcticus (01.10.2013, 08:38): Heute wieder Eduard Tubin, diesmal die Symphonien 4 (Sinfonia lirica) & 9 (Sinfonia semplice):
Placido Domingo, Cristina Deutekom, Ruggero Raimondi u.a., Royal Philharmonic Orchestra, The Ambrosian Singers, Lamberto Gardelli, 1972
miclibs (01.10.2013, 21:10): ...zwei Schwergewichte der zeitgenössischen Musik und menschlich so unterschiedlich... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ggs-Tf5AL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Pierre Boulez - Sämtliche Werke(cd2) (Piano Sonata No.2/ Livre pour quatuor, version 1962)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ZzkkGN72L._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Klaus Huber - Das Werk für Violoncello (Ein Hauch Von Unzeit VIII (Version For 4 Cellos) / Lazarus I-II/ Rauhe Pinselspitze II/ Ruhe sanft ?/ Partita: I. - VI)
Nordolf (01.10.2013, 23:14): Scriabin in hervorragender Interpretation und Klangqualität:
*Mezzo-Soprano: Olga Alexandrova *Tenor: Andrei Salnikov *Grand Choir of Radio Moscow Evgeny Svetlanov / State Symphony Orchestra Of Russian Federation 1996
Cetay (inaktiv) (01.10.2013, 23:32): Huber habe ich ewig nicht mehr gehört. Schnell noch als Nachtlektüre:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sfSdhSotL._SL500_AA240_.jpg Klaus Huber; James Joyce Kammermusik für Harfe, Horn und Orchester; Giovanna Reitano, Miklós Nagy, Luxembourg PO, Arturo Tamayo
Severina (01.10.2013, 23:41): Original von Viola Original von Severina
Eben erst erworben, aber schon eine meiner aktuellen Lieblingsscheiben! Der Titel hält, was er verspricht, das ist wirklich pfeffrig-würzige Gute-Laune-Musik jenseits des Mainstreams. Dass Meret Lüthi auf einer Stainer-Violine spielt, wird die Instrumentalfreaks wahrscheinlich mehr faszinieren als mich, die ich auf diesem Gebiet nicht so bewandert bin und daher die Unterschiede nicht so würdigen kann. Aber mein Bauchgefühl sagt mir: Eine sehr schöne CD (Im doppelten Sinn, denn auch das Cover ist sehr liebevoll gestaltet!
lg Severina :hello
Liebe Severina, von einer Stainer-Violine hab zwar ich auch keine Ahnung, beim Cover sind wir uns aber sofort einig: es ist wunderschön (und passend obendrein :wink). Und da ich von Kammermusik aus der Schweiz (betrifft übrigens auch Operninszenierungen) noch niemals enttäuscht wurde, werde ich mich nachher gleich mal auf die Suche nach dieser Scheibe machen. Von Biber, Fux und Schmelzer kann man ohnehin nicht genug haben (= Wohlfühlmusik). Dank Dir für den Tipp! :hello Viola
Liebe Viola,
das freut mich aber, ich hoffe, Du berichtest dann! Den von Dir gepriesenen "Fidelio" habe ich in Zürich live gehört - Kaufmanns von 0 auf 100 anschwellendes "Goooooooooooooooott, welch Dunkel hier!" war irgendwie nicht von dieser Welt :down :down :down (Du erinnerst mich daran, das ich diese DVD noch gar nicht habe - das muss schleunigst geändert werden!!!)
Viola (02.10.2013, 19:43): Original von Severina Liebe Viola,
das freut mich aber, ich hoffe, Du berichtest dann! Den von Dir gepriesenen "Fidelio" habe ich in Zürich live gehört - Kaufmanns von 0 auf 100 anschwellendes "Goooooooooooooooott, welch Dunkel hier!" war irgendwie nicht von dieser Welt :down :down :down (Du erinnerst mich daran, das ich diese DVD noch gar nicht habe - das muss schleunigst geändert werden!!!)
lg Severina :hello
Liebe Severina,
auf jeden Fall, ich berichte, sobald ich die CD habe - unterwegs ist sie schon.
Und "Gooooooottt, ...", ja, das ist eine der Stellen, wo man doch gar keine Chance hat, dem Manne nicht (mal kurzfristig) zu verfallen. Wie der aussieht!! :down wie der singt!!! :down wie der wirkt :down
GOOOOOOTTT. Stehe ihm bei. Wenn die Florestinen Schlange stehen. - Merkwürdigerweise tut seine Frau und Retterin in der Inszenierung gar nicht dergleichen, als er sie - oder sie ihn - endlich in den Armen hat. Eigenartig, wie sie sich nonverbal wehrt. Das war doch nicht im Sinne des Erfinders? Na, vielleicht hab aber auch ich etwas falsch verstanden.
Die Oper in dieser Besetzung hätte ich natürlich auch zu gern live miterlebt. Du hast es gut. :hello
Herzliche Grüße Viola
miclibs (02.10.2013, 20:41): ...eintauchen in die wunderbare Klangwelt des Monsieur Boulez... :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ggs-Tf5AL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Pierre Boulez - Sämtliche Werke (cd3) (1er mouvement/2er mouvement/3er mouvement/ Le Soleil des eaux, 4è version/Le Marteau sans Maître)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51gK293XUOL._SY355_.jpg Pierre Boulez - Le Domaine Musical (1956 a 1967) Vol.1 (cd1+2) (cd1-Stockhausen: Kontra-Punkte/ Berio: Serenata 1/ Boulez:Le Marteau Sans Maitre/ Messiaen:Oiseaux Exotiques) (cd2-Debussy: Syrinx/ Varese: Densité, Hyperprisme, Intégrales/ Messiaen:Cantéyodjaya, 7 Haikai)
palestrina (02.10.2013, 21:35): Heute Neu und gleich auf die Ohren...
Konzert für Klavier und Orchester D-dur , nach dem Violinkonzert op.61.
Barenboim mach das ganz hervorragend !!!!!!
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (03.10.2013, 12:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51YxgxroaDL._SL500_AA240_.jpg Franz Xaver Rcihter; Konzert für Flöte und Streichorchester e-Moll; Aurèle Nicolet, Camerata Bern, Thomas Füri
palestrina (03.10.2013, 12:48): Und nun in den Norden......
miclibs (03.10.2013, 19:38): ...ich mag Klara Würtz Klavierspiel sehr, ab und zu spielt auch Glenn Gould irgendwie mit :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JSQ5X2dAL._SX355_.jpg Robert Schumann - Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 54
...sehr starkes düsteres Werk vom Katalanen.... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/5156iOQiyjL._SX355_.jpg Jose M. Sanchez-Verdu - Gramma-Gärten der Schrift
abendroth (03.10.2013, 20:46): Klara Würtz ist übrigens mit dem Chef des Labels "Brilliant" verheiratet. Bei diesem Label sind ja fast alle ihre Aufnahmen erschienen. Ich weiss, dass sich das irgendwie 'verdächtig' anhört, .... aber wenn sie in derselben Liga spielt wie Gould, dann ist jeder Verdacht unbegründet. Viele ihrer Aufnahmen wurden auch sehr positiv von der Fachpresse beurteilt. Ich schätze sie auch sehr. freundliche Grüsse abendroth
Vorspiele zum I., II. und III. Akt aus ‘Palestrina’ Liebesmelodie aus ‘Das Herz’ ‘Das Käthchen von Heilbronn’ Ouvertüre
Richard Strauss:
Vorspiel zum I. Akt aus ‘Guntram’ Vorspiel aus ‘Capriccio’ Liebesszene aus ‘Feuersnot’
Christian Thielemann / Orchester der Deutschen Oper Berlin 1995
Gerade erklingt die wunderbar erhabene Melancholie des Palestrina-Vorspiels zum 1.Akt... *schwelg*
miclibs (03.10.2013, 22:33): Original von abendroth Klara Würtz ist übrigens mit dem Chef des Labels "Brilliant" verheiratet. Bei diesem Label sind ja fast alle ihre Aufnahmen erschienen. Ich weiss, dass sich das irgendwie 'verdächtig' anhört, .... aber wenn sie in derselben Liga spielt wie Gould, dann ist jeder Verdacht unbegründet. Viele ihrer Aufnahmen wurden auch sehr positiv von der Fachpresse beurteilt. Ich schätze sie auch sehr. freundliche Grüsse abendroth
abendroth,vielen Dank für die Info. Ich hatte mir Schumanns Klavierkonzert op.54 mit Richter, Argerich und Würtz angehört. Mir gefiel ihre Interpretation gleich am besten, meine Frau tendierte eher zu Richter. :)
miclibs (03.10.2013, 22:53): ...neben den Ardittis gehört das Juilliard String Quartet zu meinen Lieblingsquartetten... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ioe1usvPL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Juilliard String Quartet - Berühmte frühe Aufnahmen 1949-1952 (cd4) Arnold Schönberg - String Quartet No. 1, Op. 7/ String Quartet No. 2, Op.10
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61pf3fjzOhL._SX355_.jpg Elliott Carter - Streichquartett Nr. 3
Cetay (inaktiv) (04.10.2013, 05:54): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41xxLlNeSzL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Violinkonzert d-Moll op. 47; Angèle Dubeau, Bulgarisches RSO, Ivan Marinov
Jürgen (04.10.2013, 09:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51G8m%2B7CwOL._SY450_.jpg
Trompetenkonzerte des Barock, Güttler 1985
Daraus Telemann: Konzert für Trompete, Streicher und b.c. D-Dur TWV 51: D7
Ludwig Güttler - Trompete; Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig, Max Pommer
Und danach zum Vergleich Maurice André mit Karajan 1974.
miclibs (04.10.2013, 19:50): ...sehr harmonisch und aus einem Guss ist diese Einspielung; nach dem Hören der CD fällt es schwer sich die Winterreise mit Klavier vorzustellen... :) https://www.jpc.de/image/w600/front/0/0761203987726.jpg Franz Schubert - Winterreise D.911 (für Tenor & Streichquartett)
...diese Box gehört zu denen Perlen meines CD-Regals ; das die Aufnahmen vor mehr als 60 Jahren entstanden sind, höre ich nicht, genial... :down https://www.jpc.de/image/w600/front/0/5425008377827.jpg Juilliard String Quartet - Celebrated Early Recordings (cd6) Alban Berg - Lyrische Suite (für Streichquartett), Streichquartett op. 3 Anton Webern - Fünf Sätze für Streichquartett
hmmm, spielerisch leicht ist was anderes. klingt für mich sehr getragen und sehr schwer, oft direkt hart. ist nicht so meins, ich mag die impromptus lieber schwungvoll und luftig.
Cetay (inaktiv) (05.10.2013, 04:54): Der Uhrzeit angemessen: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TzajELwGL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Bläserserenade Nr. 12 c-Moll, K 388 (Nacht Musique); London Winds, Michael Collins
Cetay (inaktiv) (05.10.2013, 09:54): http://ecx.images-amazon.com/images/I/31tpS72JMrL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Puschnig; For the Love of it (für Violine, Mezzosopran, Altsaxophon, Kontrabass, Männervokalquartett & acht Flöten); Mark Feldman, Bernarda Fink, Wolfgang Puschnig, Mike Richmond, schnittpunktvokal, Vienna Flautists
Viola (05.10.2013, 10:47): Original von miclibs Ich hatte mir Schumanns Klavierkonzert op.54 mit Richter, Argerich und Würtz angehört. Mir gefiel ihre Interpretation gleich am besten, meine Frau tendierte eher zu Richter. :)
Argerich mit oder ohne Nikolaus Harnoncourt? :wink :) Ich hab und schätze sie noch mit dem Orchestra della Svizerra italiana (unter A. Rabinowitsch-Barakowsky), Klara Würtz kenne ich mit diesem Konzert leider nicht - mag sie ansonsten aber auch sehr.
Vielleicht kennt jemand schon alle Aufnahmen dieser vorzüglichen Reihe und kann mir bei Gelegenheit mal sagen, welche man weglassen kann? :wink
Schönen Tag allen noch Viola
miclibs (05.10.2013, 11:19): Original von Viola Original von miclibs Ich hatte mir Schumanns Klavierkonzert op.54 mit Richter, Argerich und Würtz angehört. Mir gefiel ihre Interpretation gleich am besten, meine Frau tendierte eher zu Richter. :)
Argerich mit oder ohne Nikolaus Harnoncourt? :wink :)
...mit Nikolaus Harnoncourt . Ich hatte aber auch eine 6 CD-Box (Dt. Grammophon) von ihr , die sehr gute Rezensionen hatte. Aber ich denke, ich werde wohl nie ein Argerich-Fan im Gegensatz zu meiner Schwiegermutter. (Die Box habe ich ihr geschenkt) .... :wink
..beginne mit dem Meister seines eigenen Stils.. :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/513N603n5gL._SY355_.jpg Iannis Xenakis - Werke für Orchester (Synaphaï (für Klavier und Orchester) (1977)/ Horos (1986)/ Eridanos (1972)/Kyania (1990) )
Herbert von Karajan / Berliner Philharmoniker *1971, 1964, ***1967
Karajans Interpretation der Peer-Gynt-Suiten von 1971 ist lyrisch-farbenprächtiger, verspielter als seine sehr abgedunkelte, schroffe Version von 1983.
Florestan (05.10.2013, 13:56): Original von Viola
Vielleicht kennt jemand schon alle Aufnahmen dieser vorzüglichen Reihe und kann mir bei Gelegenheit mal sagen, welche man weglassen kann? :wink
Viola
Hallo Viola
Wer Bearbeitungen für Klavier zu 4 Händen und Brahms mag, sollte alle 17 Folgen haben, denn sie vermitteln einen anderen Blick auf die bearbeiteten Werke. Darüber hinaus liegen hier teilweise die einzig verfügbareb Einspielungen vor. Das Duo Köhn/Matties spielt auf hohem Niveau, und alle Aufnahmen sind gut geraten. Ich jedenfalls höre immer gerne wieder rein. Aber da wo die selben Werke vom Duo Tal-Groethuysen (Klavierkonzert d-moll, Variationen op.23, Ungarische Rhapsodien, Walzer op.39) oder dem Duo Crommelynck (Liebeslieder Walzer op.52a+65a, 1. und 4. Sinfonie, Variationen op.23, Ungarische Tänze, Walzer op.39) eingespielt wurden, ist diesen aus meiner Sicht klar der Vorzug zu geben. Die Aufnahme der Crommelyncks mit den Variationen und den Liebeslieder Walzern gehört für mich zu einer der stärksten 4-Hand Aufnahmen überhaupt. Wären die beiden noch am Leben, hätten Tal und Groethuysen arge Konkurrenz.
Moritz Moszkowski: Konzert für Klavier und Orchester E-Dur op.59 Michael Ponti, Klavier und die Philharmonia Hungarica unter Hans Richard Stracke
Die Aufnahme mit Piers Lane ist zwar klangtechnisch überlegen, aber der spontane Zugriff eines Ponti ist immer wieder faszinierend. Warum allerdings dieses Konzert so gut wie nie, jene von Schumann und Chopin aber bis zum erbrechen gespielt werden, ist mir ein ewiges Rätsel. Den beiden von Chopin ist es mindestens ebenbürtig, und in der Behandlung des Orchesters überlegen. Der Einfalssreichtum an Themen ist herrlich, und der Klavierpart voller wunderbarer und teilweise höllisch schwerer Passagen. Das ist ein reiner Klangrausch ..
LG Florestan
Andréjo (05.10.2013, 16:12): Warum allerdings dieses Konzert so gut wie nie, jene von Schumann und Chopin aber bis zum erbrechen gespielt werden, ist mir ein ewiges Rätsel.
Das gilt nicht nur für Moszkowski und die Erbrechensnähe bei Schumann und Chopin haben jene keineswegs verdient ... aber es ist ein wahres Wort!
:beerWolfgang
miclibs (05.10.2013, 16:26): ...passt bei dem trüben Wetter... :wink http://ecx.images-amazon.com/images/I/519E3Bo1OjL._SY355_.jpg Alfred Schnittke - Konzert für Drei / Trio / Kanon
...Boulez, ein Kenner des musikalischen Labyrinths.... :) (mehr in der aktuellen Ausgabe 'Neue Zeitschrift für Musik') http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ggs-Tf5AL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Pierre Boulez - Sämtliche Werke (cd9) (Répons (1981 - 1984) / Dialogue de l'ombre double (1985) )
Argerich mit oder ohne Nikolaus Harnoncourt? :wink :)
...mit Nikolaus Harnoncourt . Ich hatte aber auch eine 6 CD-Box (Dt. Grammophon) von ihr , die sehr gute Rezensionen hatte. Aber ich denke, ich werde wohl nie ein Argerich-Fan im Gegensatz zu meiner Schwiegermutter. (Die Box habe ich ihr geschenkt) .... :wink
Es gibt noch richtig liebenswürdige Schwiegersöhne auf der Welt :wink Naja, ich bin auch kein sonderlich herausragender Argerich-Fan, dennoch, manches "zündet" schon enorm. Wie besagter Schumann mit ihr.
Viola
Viola (05.10.2013, 20:00): Original von Florestan
Wer Bearbeitungen für Klavier zu 4 Händen und Brahms mag, sollte alle 17 Folgen haben, denn sie vermitteln einen anderen Blick auf die bearbeiteten Werke.
Also doch ... Alle siebzehn. Habe es schon befürchtet. Du hast sie Tatsache schon komplett, hätte's nicht gedacht. Vielen Dank für Deine Meinung. Und auch für die anderen Tipps - das erstere Duo kenne ich nicht, werde mich mal umschauen. Obwohl ich mit Matthies/ Köhn wirklich wunschlos glücklich bin.
Wie auch mit diesem Quartett-Spiel, ganz neu bei mir, und ebenfalls gut für draußen-trübe Wetterlagen:
miclibs (05.10.2013, 21:38): ...passt auch zum trüben Wetter- 'kahles Astwerk' von Joanna Wozny.... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51yTEkDQsiL._SX355_.jpg Joanna Wozny - As a Mirror,Darkly
Also sprach Zarathustra Till Eulenspiegels lustige Streiche Salomes Tanz der sieben Schleier Don Juan
Herbert von Karajan / Wiener Philharmoniker 1959 - 1960
Wunderbare Strauss-Interpretationen...
Cetay (inaktiv) (06.10.2013, 06:42): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51yXxEpfDQL._SL500_AA240_.jpg Matthias Arter; Solo-Stücke 1993-2007 Solo 2007 'Dialog' für Akkordeon; Vladimir BlagojevicSolo 2002 für Violine; Patricia KopatchinskayaVoice für Horn; Olivier DarbellaySolo 1993 für Blockflöte; Celine HerreroCadenza für Cello; Tobias Moster3 Etüden für Klavier; Kristine SutidzeCantando für Violine; Patricia KopatchinskayaMúsica für Stimme; Sylvia Nopper Solo 2001 für Flöte; Boris Previsic Solo 2006 'Cantando - Recitando' für Cello; Tobias Moster
palestrina (06.10.2013, 09:27): Heute Morgen singt Ljuba Welitsch bei mir ! Unvergessen diese sinnliche Stimme !!!!!
Dies ist ein Live-Mitschnitt eines reinen Scriabin Recitals. Ich kenne die Preludes mit Gawrilov, Pletnev und Zarafiants. Diese Interpretation Richters ist so singend und verinnerlicht. Sensationell !
Viola (06.10.2013, 13:45): Original von palestrina Ich mache mit Viola, die 2te CD aus dieser Box ist das gleiche Programm . Jaime Laredo und Stephanie Brown ! Top !!!!
UNBEDINGT, Jaime Laredo ist Spitze - einer meiner allerliebsten Interpreten überhaupt. Auch und vor allem als Bratschist. Freu mich, dass Du es im Falle Schubert auch so siehst bzw. hörst :)
Jemand, der Laredo auch schätzte, war übrigens Glenn Gould - vielleicht kennst Du diese Bach-Aufnahmen schon:
palestrina (06.10.2013, 13:51): Oh ja, Viola !!!!! :down Die beiden harmonierten gut zusammen !
Und ist nicht die Fantasie von Schubert D 934 , ein Stück für die EWIGKEIT ! Bekomme nie genug davon, es macht so süchtig , wie die Unvollendete ! Ich kam ja über Schubert erst zur Kammermusik !
LG palestrina
palestrina (06.10.2013, 14:19): Nach Schubert nun Mozart.......
Eine meiner liebsten Symphonien , die KV 201 no.29 , in dieser herrlichen Aufnahme ! :)
Viola (06.10.2013, 19:37): Original von palestrina Und ist nicht die Fantasie von Schubert D 934 , ein Stück für die EWIGKEIT ! Bekomme nie genug davon, es macht so süchtig , wie die Unvollendete !
Ja, Schubert ist ganz sicher erster Kandidat für die Ewigkeit, wenn Du mich fragst. Bin auch süchtig, wenn Du so willst :) (Und Unvollendetes hat glaub ich ohnehin diesen Effekt - dass man nicht loskommt davon :wink)
Wir sind aber in guter Gesellschaft:
„Meine Schubertliebe ist eine sehr ernsthafte, wohl gerade, weil sie nicht flüchtige Hitze ist. Wo ist ein Genie wie seines, das sich so kühn und sicher zu dem Himmel aufschwingt, wo wir dann die wenigen Ersten thronen sehen. Er kommt mir vor wie ein Götterjüngling, der mit dem Donner des Jupiters spielt, also auch gelegentlich ihn absonderlich handhabt. Aber so spielt er in einer Region, in einer Höhe, zu der sich die andern lange nicht aufschwingen. (...) Nun, ich hoffe, wir plaudern hier nächstens über diesen Liebling der Götter.“ (Johannes Brahms an Adolf Schubring, 19.6.1863)
miclibs (06.10.2013, 19:47): ...Strukturklang als Reflektionsfläche von Hörerfahrungen; Schönklang ist nicht Lachenmanns Stärke... :wink http://ecx.images-amazon.com/images/I/61rO6aQVZ3L._SY300__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Helmut Lachenmann - Dal Niente - Kammermusik
...weiter mit ein bisschen Schönklang... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KYE6-EjDL._SY355_.jpg Alfred Schnittke - Streichquartett Nr3 / Klavierquintett
Rustem Hayroudinoff spielt alle Preludes von Rachmaninov
Nikolaus.
abendroth (06.10.2013, 20:21): Original von Florestan . Die Aufnahme der Crommelyncks mit den Variationen und den Liebeslieder Walzern gehört für mich zu einer der stärksten 4-Hand Aufnahmen überhaupt. Wären die beiden noch am Leben, hätten Tal und Groethuysen arge Konkurrenz.
Gruß Florestan
Ein schrecklicher Verlust. Die beiden haben sich, vermutlich nach einer Krise in ihrer Beziehung, in Brüssel erhängt. Erst er, und nachdem sie die Leiche entdeckt hatte, auch sie. Das ist fast 20 Jahre her. gruss abendroth
miclibs (06.10.2013, 22:07): Sciarrino flechtet und entflechtet in diesem Vokalwerk vier Frauen- und vier Männerstimmen zu einer reduzierten Form der Mehrstimmigkeit. Vertont wurden 6 Haikus in zwei Varianten (1-6 und 7-12).
Klangsinnlichkeit in einer eigenartigen Atmosphäre... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PCu-vOCoL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Salvatore Sciarrino - 12 Madrigali
Florestan (06.10.2013, 22:37): Zum Andenken gerade noch mal gehört:
Welch ein Glück so eine Musik in dieser Interpretation hören zu dürfen. Brahms war ein Meister der Variation, wovon u.a. seine Opera 21, 23 und 24 beredtes Zeugnis ablegen. Das schlichte Thema aus Schumanns Endzeit wird in typisch "brahmsischer" Weise behandelt und klingt mit der letzten Variation wie ein Trost in schwerer Zeit aus. Das Schicksal Schumanns hat Brahms tief bewegt, und dies findet hier seinen Ausdruck. Die Interpreten wiederum finden hier den richtigen Ton, um diese Musik für die Ewigkeit zu konservieren.
Gute Nacht Florestan
palestrina (07.10.2013, 17:05): Aus dieser Box......
miclibs (07.10.2013, 22:45): ...12tönig zurück zur Spätromantik auf CD1... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51u-8Lf2o5L._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Arnold Schönberg - Pierre Boulez conducts Schoenberg (cd1) (Suite for 2 Clarinets, Bass Clarinet, Violin, Viola, Cello and Piano, Op. 29/ Verklärte Nacht, Sextet for 2 Violins, 2 Violas and 2 Cellos, Op. 4 / 3 Stücke f. Kammerensemblea)
Cetay (inaktiv) (07.10.2013, 23:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51IoRDejKwL._SL500_AA240_.jpg Helmut Lachenmann; Streichquartett Nr. 3 "Grido" & Nr. 2 "Reigen seliger Geister"; Stadler Quartett
ab (07.10.2013, 23:08): bei mir eine Neuanschaffung:
Dvorak: Terzetto Op. 74 Mitglieder des Smetana Quartets BBC 1969
Von einer türkischen Pianistin, die, scheints, in London lebt.
Having recently completed her Masters Degree at the Royal Academy of Music, AyseDeniz wanted to work on a project that could unite her skills and passion for classical music with her love for rock songs. She was inspired by Franz Liszt’s legacy, his showmanship as a touring pianist, one of the first to play to audiences as big as 3000 at a time. And she has been equally impressed with Pink Floyd’s music-making, their sound as well as the messages their songs conveyed. During 2011, Liszt’s 200th Birth Anniversary, AyseDeniz started working on her endeavour: ‘Pink Floyd Lisztified: Piano Fantasy’. She arranged three of her favourite Pink Floyd songs as a tribute to Liszt’s compositions, style and approaches: from thematic transformations, programme music to imitation of the orchestra. AyseDeniz wanted to celebrate Liszt and “his role and influence in the development of the ‘rock star performer’ lifestyle as we know it today with the music of Pink Floyd: the fathers of Rock Music.” The further she researched the more she felt that the classical musician’s and the rock band’s concepts and ‘philosophies’ were very similar “based around romantic heroes who isolate themselves from the world creating various ‘walls’ - sometimes political, social and sometimes emotional.” Pink Floyd ‘Lisztified’: Fantasia Quasi Sonata was inspired by Liszt’s Dante Sonata (Après une Lecture de Dante: Fantasia Quasi Sonata) and other works by the composer, and it consists of three Pink Floyd songs in the form of a fantasy-like sonata: 1) Hey You (Roger Waters), 2) Wish You Were Here (David Gilmour/Roger Waters) and 3) Another Brick In the Wall (Roger Waters). The latter references both Dante’s Inferno and Waters’s song and AyseDeniz wanted to “paint” that image of “hell” in her rendition. “Hell” symbolising our wrongdoings such as war, the flawed education system, negative elements of mass media and ephemeral culture. AyseDeniz would like to break a wall, namely the one between herself and her audience. She wants to unite her love of classical and rock music and let the listeners and spectators experience classical music in an unconventional way.
Cetay (inaktiv) (08.10.2013, 06:50): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51e7eVLcENL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Divertimento für Trio mit Jagdhorn Es-Dur Hob. IV:5; Simon Standage, Mitglieder der Haydn Sinfonietta Wien
Jürgen (08.10.2013, 11:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/610Gx%2BNo-eL._SX450__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg
Händel: Feuerwassermusik, Savall 1993
Viola (08.10.2013, 15:50): Nun ist es endlich da ...
.. das Schweizer Qualitätsprodukt, und es klingt genau so, wie es auf dem Cover beschrieben steht: paradiesisch (feuerrot) - frisch-fruchtig im Gehalt (neuartige Werke plus verblüffendes Instrumentarium), glutvoll wärmend (ein Barockgeigen-Ton zum Dahinschmelzen!!), flott und tänzerisch. So gesehen auch Royal Firework :wink
Hervorzuheben ist die Aufnahmequalität - man sitzt mitten im Live-Konzert. Hat man nicht allzu oft.
Liebe Severina, eine weitere Lieblings-Barock-CD :down
...Harvey steht für klassische Musik, die nicht immer 'unplugged' zu sein hat... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/410DeKUn4eL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Jonathan Harvey - Die kompletten Streichquartette / Streichtrio (cd2)
miclibs (08.10.2013, 23:12): ...Marc Andre spielt mit dem Ausschwingen und dem Nachhall von Klängen; Lachenmann stand sicherlich auch Pate für diese Entwicklung... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/61l8BcvCDYL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Mark Andre - Werke Fur Klavier
Cetay (inaktiv) (08.10.2013, 23:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-mSdedj9L._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Trios für Klavier, Flöte und Cello G-Dur Hob. XV:15, D-Dur Hob. XV:16 & F-Dur Hob. XV:17; Richard Fuller, Annie Laflamme, Dorothea Schönwiese-Guschlbauer
Der betörende Sound des Zusammenspiels der historischen Instrumente und die intelligenten Kompositionen, die sich in den ausgedehnten Eröffnungssätzen aus vermeintlich harmlos-gefälligem Beginn in verwegenes Terrain entwickeln, machen dies zu einer versteckten Zinne in der Haydn-Diskographie.
palestrina (09.10.2013, 06:14): Original von Jussi Neeee! :D Beruflich oder privat? :cool Eine zu Unrecht vergessene grandiose Stimme! :)
LG Jussi
Privat, einfach so, habe sie angesprochen und sie war sehr, sehr freundlich ! Und völlig überrascht war sie, daß jemand aus Germania sie erkannt hat ! :)
LG palestrina
Jussi (09.10.2013, 09:15): Das ist doch mal einen Sternstunde, was? :D Aber Du warst sicher vorher im Film, oder? Ich kannte Anita davor nicht, genausowenig Ljuba Welitsch, wofür ich Dir auch sehr danke! Eine wunderschöne Stimme! :)
.. das Schweizer Qualitätsprodukt, und es klingt genau so, wie es auf dem Cover beschrieben steht: paradiesisch (feuerrot) - frisch-fruchtig im Gehalt (neuartige Werke plus verblüffendes Instrumentarium), glutvoll wärmend (ein Barockgeigen-Ton zum Dahinschmelzen!!), flott und tänzerisch. So gesehen auch Royal Firework :wink
Hervorzuheben ist die Aufnahmequalität - man sitzt mitten im Live-Konzert. Hat man nicht allzu oft.
Liebe Severina, eine weitere Lieblings-Barock-CD :down
Herzliche Grüße Viola
Liebe Viola!
Das freut mich, dass Du meine Begeisterung teilst! Heute, an diesem Nebeltag in Wien, ist diese Musik ein wahres Antidepressivum!
lg Severina :hello
Viola (09.10.2013, 10:06): Zeit für einen weiteren Wagner-Exkurs:
(Das Cover, mit roter und weißer Schrift auf gelbem Grund, grusel, ist leider ein Beispiel für weniger geglückten Inhalts-Transport - so verschleiert klingt der ausgezeichnete Parsifal unter Barenboims Händen gerade nicht :wink)
Schönen Tag wünscht Viola
Viola (09.10.2013, 10:13): Original von Severina Original von Viola Nun ist es endlich da ...
.. das Schweizer Qualitätsprodukt, und es klingt genau so, wie es auf dem Cover beschrieben steht: paradiesisch (feuerrot) - frisch-fruchtig im Gehalt (neuartige Werke plus verblüffendes Instrumentarium), glutvoll wärmend (ein Barockgeigen-Ton zum Dahinschmelzen!!), flott und tänzerisch. So gesehen auch Royal Firework :wink
Hervorzuheben ist die Aufnahmequalität - man sitzt mitten im Live-Konzert. Hat man nicht allzu oft.
Liebe Severina, eine weitere Lieblings-Barock-CD :down
Herzliche Grüße Viola
Liebe Viola!
Das freut mich, dass Du meine Begeisterung teilst! Heute, an diesem Nebeltag in Wien, ist diese Musik ein wahres Antidepressivum!
lg Severina :hello
Liebe Severina, bei uns hier (weiter nördlich) war der Nebel gestern - Du sagst es, da passte diese Musik perfekt. Herzliche Grüße Viola
Nachtrag zum Lohengrin: Gefällt mir sehr. Klarer, warmer, sensibel beredter Ton, (barenboimtypisch) nie aufdringliches oder die Solisten übertrumpfendes Orchester. Überraschend ein herausragender Chor!!
Jussi (09.10.2013, 13:33): Happy birthday!!! :) :) :)
Nein, Anita kenne ich schon seit genau 1972, bekam damals obige LP geschenkt. Und dann kamen viele Live Aufnahmen dazu !
Jussi (09.10.2013, 14:13): Jaaaa! Natürlich Schubert!! Ein Traum!! :D Auch das Forellenquintett ist wunderbar! Diese drei Jungs hab ich auch schon mal getroffen ... im Konzertsaal! :wink Sie sind ja nicht oft in Berlin - leider!
ab (09.10.2013, 17:01): Beethoven Symphonie Nr. 3 Berliner Philharmoniker Wilhelm Furtwängler Andromeda (8.12.1952)
einfach sagenhaft, wie lebendig solches Spiel ist, wie warm der Klang, wie flüssig die Bewegung, wie flexibel die Klangfülle moduliert und wie die Spannung durchgehalten wird, und wie stimmig die Temposchwankungen wirken oder feinsinnig die Übergänge eineinader übergehen und sinngefällig die harmonische Wechsel verdeutlicht werden.
ab (09.10.2013, 17:09): Original von Amonasro http://www.weltbild.de/media/ab/2/006544957-the-essential-falla.jpg
Gruß Amonasro
bislang meine Lieblingseinspielung der de Falla'schen Nächte in spanischen Gärten. Larrocha gefällt mir hier unter Ansermet viel besser als in ihrer späteren Einspielung mit de Burgos :hello
miclibs (09.10.2013, 19:01): ...neben Donaueschingen sind die Ferienkurse in Darmstadt eine Brutstätte 'Neuer Musik' .... :S http://www.jpc.de/image/w600/front/0/4099702005624.jpg Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt 2000 +Kalitzke: Cruxification II +Oehring: Philipp +Mochizuki: Pas a pas +Mundry: Traces des moments +Pritchard: Invisible Cities +Walshe: as mo cheann
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51RMB93REGL.jpg Misato Mochizuku - Si Bleu,Si Calme/
miclibs (09.10.2013, 20:46): ...mit alten Einspielungen von Beethoven in die Nacht... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51gQS%2BL74AL._SY355_.jpg L.v.Beethoven - (cd6) Streichquartett Nr.14, op.131(1969)
Symphonie Nr. 6 ‘Pathetique’ Fantasie-Ouvertüre ’Romeo und Julia’
Valery Gergiev / Kirov Orchestra 1995
Gergiev lässt die Streicher des Kirov Orchesters in dieser emotionalen Version von Tschaikowskys Sechster fast aufseufzen...
Cetay (inaktiv) (09.10.2013, 22:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61f3eDRm8zL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125; Tilla Briem, Elisabeth Höngen, Peter Anders, Rudolf Watzke, Bruno Kittel Chor, Berliner Philharmoniker, Wilhelm Furtwängler (22.03.1942)
AcomA (09.10.2013, 23:50): Hallo,
Saint-Säens
Klavierkonzert Nr.2 g-moll op.22
Emil Gilels, piano
Orchester des Pariser Konservatoriums André Cluytens, cond.
(EMI oder Testament, 50er)
Pianistisch herausragend.
LG, Siamak
Jürgen (10.10.2013, 08:14): Allegri: Miserere Roy Goodman - Knabensopran Choir of Kings College Cambridge, David Willcocks The Chapel of King's College, Cambridge, März 1963
Jussi (10.10.2013, 21:36): ab, Dein Richter hat mich inspiriert, diese CD mal wieder zu hören! :wink Der 4. Satz aus D958 ist ein wahrer Höllenritt ...
miclibs (10.10.2013, 21:47): ...danach geht es weiter mit der einzigsten Richer-CD, die ich besitze... :wink http://ecx.images-amazon.com/images/I/512BM3VSPGL.jpg Robert Schumann - Violinkonzert op.54 (Richter,1958)
ab (10.10.2013, 23:03): Sviatoslav Richter Beethoven Op. 10/3 Praga (1.11.1959)
Der Einfallsreichtum, die Schönheit und Tiefe dieser Musik machen mich sprachlos. In einem Vergleich zahlreicher Einspielungen auf BR Klassik, war es diese Aufnahme, die den Autor der Sendung am meisten ansprach. Zurecht, sie ist wundervoll ....nur sie ist aus dem Katalog gestrichen. Nach langer Suche habe ich noch ein Exemplar gefunden, in der Wolstraat in Antwerpen, in einem der ganz wenigen Läden, die ausschliesslich Klassik CDs verkaufen (wie die überleben ist mir ein Rätsel).
Christoph Prégardien singt Lieder nach Gedichten von Goethe, begleitet von Michael Gees. Dies ist ein wahres Traumpaar, und ich verdanke den beiden schon viele unvergessliche Konzerte. Die Auswahl der Lieder berücksichtigt eher selten aufgeführte Werke, und neben den "üblichen Verdächtigen" finden sich auch Komponisten wie Diepenbrock, Schoeck oder Loewe, sowie der Pianaist Michael Gees selber darauf. Über die Gestaltungsqualitäten der beiden Musiker braucht man nicht viel Worte zu verlieren, sie sind schlichtweg bewunderungswürdig. Wir haben es hier mit einer klugen Zusammenstellung zu tun, die jedem Liebhaber von Liedern im Allgemeinen und den Bewunderern der Lyrik eines Goethe im Besonderen wärmstens zu empfehlen ist.
LG Florestan
Florestan (11.10.2013, 08:37): Original von abendroth [ nur sie ist aus dem Katalog gestrichen. Nach langer Suche habe ich noch ein Exemplar gefunden, in der Wolstraat in Antwerpen, in einem der ganz wenigen Läden, die ausschliesslich Klassik CDs verkaufen (wie die überleben ist mir ein Rätsel).
Ausser in Deutschland kann die Aufnahme noch in GB, Frankreich oder den USA bestellt werden, kostet aber mehr als üblich. Es lohnt sich aber. Wie überleben die kleinen Klassik Läden? Durch extensive Selbstausbeutung, und durch eine treue Schar von Stammkunden, die den persönlichen Kontakt schätzen, und/oder beraten werden möchten. Leider eine aussterbende Spezies, im Zeitalter des I-Phone und der Omnipräsenz von Musik im Internet.
Florestan
ab (11.10.2013, 09:30): weiter im Interpretationsvergleich:
Beethoven Klaviersonate Nr. 7 Op. 10/3
Backhaus (mono) Backhaus (stereo) Kempff (mono)
Cantus Arcticus (11.10.2013, 11:24): Hallo Zusammen
Heute Rued Langgaards 1. Symphonie aus dieser Box:
miclibs (11.10.2013, 20:19): ...heute wandle ich mit Gidon Kremer auf zeitgenössischen Pfaden.... :wink
http://2.bp.blogspot.com/-38v7VPVbRdc/Ulbrugmav-I/AAAAAAABweo/xGy_xJ1AYmM/s1600/lockenhaus+portada+9.PNG Alfred Schnittke - Lockenhaus-Festival 1982-1992 + Streichtrio (Gidon Kremer, Tabea Zimmermann, Heinrich Schiff) + Klavierquartett (Vadim Sacharow, Isabelle van Keulen, Veronika Hagen, David Geringas) + Stille Musik (Gidon Kremer, Clemens Hagen) + Streichquartett Nr. 2 (Hansheinz Schneeberger, David Shallon, Tabea Zimmermann, Clemens Hagen)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51eFRW-oYlL.jpg Kaija Saariaho - Chateau de l'Ame
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Z24FyxBXL.jpg Luigi Nono - La lontananza nostalgica utopica futura/ Hay que caminar
Jussi (11.10.2013, 20:55): Sommergefühle! :wink :)
Eine grandiose Box, für'n Appel und ein Ei!! Ein klein wenig scheppriger Klavierton, aber das paßt ganz ausgezeichnet zur Musik!!! :D Meine Favoriten daraus: Tänze op. 37 und Escenas Romanticas.
Einen gemütlichen Abend wünscht Euch Jussi
Cetay (inaktiv) (12.10.2013, 07:56): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41oCYgNxMiL._SL500_AA280_.jpg Karel Goeyvaerts; Litanies; Champ d'Action, Alain Franco Litanie I für Klavier Litanie II für 3 Schlagzeuger Litanie IV für Sopran, Flöte, Klarinette, Klavier, Violine und Cello Le Voix de Verseau für Sopran, Flöte, Klarinette, Klavier, Violine und Cello ...das Haar für 2 Violinen, Viola, Cello, Kontrabass, Oboe, Klarinette, Trompete, Posaune und Fagott Goeyvaerts ist einer der Pioniere der seriellen Musik. Seine "Nummer 2" gilt als erste streng nach Reihenprinzipien gebaute Komposition. Später hat er sich dem Einfluss der u.a. aus Oppositon zum Serialismus entstandenen Minimal Music geöffnet und gezeigt, dass die beiden antipodsichen Strömungen gar nicht so weit auseinander liegen. Neben diesem interessanten theoretischen Unterbau ist das einfach genial anzuhören.
Das niederländische Ensemble Champ d'Action hat sich ganz und auschließlich der Förderung und Archivierung Neuer Musik verschrieben. Den Worten folgen Taten; auf der Netzseite werden die CDs der Archiv-Serie quasi verschenkt - lediglich eine Verwaltungsgebühr von je 2€ wird fällig.
Florestan (12.10.2013, 09:49): Aus der Backkatalogverwertung von Warner:
Sibelius Sinfonien und Orchesterwerke mit John Barbirolli und dem Hallé Orchestra Daraus bis dato: Sinf 1, 5 und 7
Eine wunderbare Aufnahme. Barbirolli lässt sich Zeit die Themen und Motive zu entwickeln. Der Klang ist satt und trotzdem sehr transparent. Das Orchester ist in Bestform. Das Hornglissando nach der grossen Steigerung und vor der Coda der 7. habe ich noch nie so packend gehört. Ein unglaublicher Effekt, wenn sich die Spannung plötzlich wie nach einem Blitz entlädt. Die Strategie von Warner hinsichtlich der Übernahme von EMI ist zwar eindeutig auf die Ausschlachtung des Backkatalogs gerichtet, aber möglicherweise bekommen wir so für ein geringes Entgeld Zugriff auf die teilweise noch ungehobenen Schätze (diese Aufnahmen gab es meines Wissens bisher nur einzeln) des EMI Archivs. Aufnahmen mit Barbirolli, insbesondere das spätromantische Repertoire betreffend, kann man hingegen unbesehen kaufen. Wer also die Musik mag und diese Aufnahme noch nicht kennt sollte unbedingt die ca. 14€ berappen.
Schönes Wochenende wünscht Florestan
miclibs (12.10.2013, 16:26): ...die Doppel-CD wurde in der 'Neue Zeitschrift für Musik' sehr positiv besprochen. Ich teile die Rezension. Kunterbunter Kessel mit interessanten Werken... :) http://www.kulturforum-witten.de/uploads/pics/Banner_Kammermusik_01.jpg CD1 James Clarke - 2012-S (2012) for two string quartets Marko Nikodijevic- gesualdo dub/raum mit gelöschter figur (2012) Brigitta Muntendorf - Sweetheart, Goodbye (2011-12)! für Stimme, Lautsprecher und acht Instrumente Emmanuel Nunes - Peter Kien - eine akustische Maske (2012) nach Texten von Elias Canetti für Ensemble und Live-Elektronik Giacinto Scelsi - Incantesimi (um 1973)
CD 2 Hans Abrahamsen - Three Little Nocturnes (2005) für Akkordeon und Streichquartett Mauro Lanza - Der Kampf zwischen Karneval und Fasten (2012) für zwei Streichquartette Klaus Lang - vier linien. zweifaches weiß (2011) für Bläser, Klavier und Schlagwerk Naomi Pinnock - String Quartet No.2 (2011-12) Simon Steen-Andersen - Quartett Nr.2 (2012) für Streicher mit präparierten und verstärkten Bögen Timothy McCormack - Apparatus (2009-10) Myunghoon Park - seeds (2011) Frode Haltli/Garth Knox/Rolf-Erik Nystrøm/Rohan de Saram - Nacht-Phantasie 2 (2012)
Nordolf (12.10.2013, 16:37): Zum ersten Mal im Player:
James Levine / Chicago Symphony Orchestra Chicago Symphony Chorus 1989
Levines Interpretation der Planeten wandelt auf ähnlichen Pfaden wie Handleys Version mit dem RPO: - hart, brachial, Headbanger-tauglich :) Und die Hi-Fi-Freaks werden ihre helle Freude mit dieser CD haben!
William Walton: Richard III. Prelude* / Escape Me Never
Constant Lambert: Anna Karenina Suite
Arnold Bax: Oliver Twist - Two Lyrical Pieces
Arthur Benjamin: An Ideal Husband
Ralph Vaughan-Williams: 49th Parallel (from The Invaders)
Arthur Bliss: Things To Come Suite
Bernard Herrmann: Psycho – A Narrative For Orchestra / Marni / North By Northwest / Vertigo / A Portrait Of ‘Hitch’ (from The Trouble With Harry)*
Dmitri Schostakowitsch: Hamlet (Auswahl)*
Bernard Herrmann / National Philharmonic Orchestra *1974 und 1975 Bernard Herrmann / London Philharmonic Orchestra ***1968
Bernard Herrmann war nicht nur ein wunderbarer Filmkomponist, sondern auch ein expressiver, großartiger Dirigent. Hätte er sich noch mehr auf diese Tätigkeit konzentriert, würden wir heute vielleicht von der Trias Bernstein, Solti, Herrmann sprechen...
Cetay (inaktiv) (13.10.2013, 06:40): Vor der Abreise nach Asien zur Einstimmung:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41fnBGg%2B-4L._SL500_AA240_.jpg Ge Gan-Ru; Four Studies of Peking Opera (für Klavier und Streichquartett); Kathryn Woodard, Shanghai Quartet
Lucanuscervus (13.10.2013, 10:44): Original von Nordolf Aus der Zeit, als die Filmmusik noch eine konsequente Fortsetzung der spätromantischen Tondichtung war:
Bernard Herrmann: Psycho – A Narrative For Orchestra / Marni / North By Northwest / Vertigo / A Portrait Of ‘Hitch’ (from The Trouble With Harry)***
Bernard Herrmann war nicht nur ein wunderbarer Filmkomponist, sondern auch ein expressiver, großartiger Dirigent. Hätte er sich noch mehr auf diese Tätigkeit konzentriert, würden wir heute vielleicht von der Trias Bernstein, Solti, Herrmann sprechen...
Bernard Herrmann war auch ein exzellenter Sinfoniker ! Hör Dir mal seine 1.Symphonie an !
:hello
Florestan (13.10.2013, 10:55): Original von Viola Ein zweites Mal:
Faszinierend. Jede Minute Spannung. Nicht nur in der Figuren-Darstellung und im Orchester, auch das geniale Bühnenbild. Allein das Spiel der Farben.
Einsame Spitze. (Sage ich als Wagner-Minimalist, eigentlich ...)
Schönen Abend wünscht Viola
Ich hatte das grosse Glück diese Inszenierung und diese Besetzung 1999 in Bayreuth zu sehen und zu hören. Zwar hatte Jerusalem damals schon leichte Probleme, und er hat danach ja dann auch den Tristan nicht mehr gesungen, aber trotzdem bleiben die beiden mein Tristan Traumpaar. Barenboim gab übrigens hier seine letzte Vorstellung in Bayreuth, nach immerhin 160! Damit ist er derjenige Dirigent, der die meisten Aufführungen in Bayreuth dirigiert hat, und für mich auch der profilierteste in der "Nach-Böhm-Ära".
Florestan
Florestan (13.10.2013, 11:00): Nach einer wunderbaren Aufführung in Lübeck, heute zum Frühstück noch mal den herrlichen 3. Akt gehört:
Eine herausragende Produktion mit einem erstklassigen Sängerensemble. Die Aufnahme bestätigt Gardiner als einen der führenden Mozart Dirigenten. Das geht nicht besser, höchstens anders. Ausserdem liefert die Aufnahme auch alle Alternativversionen, die Mozart u.a. für die Münchner Aufführung 1781 geschrieben hat.
LG Florestan
Florestan (13.10.2013, 11:12): Und als Kontrast zu Mozart:
Klaviermusik von ArthurFoote mit Kirsten Johnson. Arthur Foote kennt man höchstens von seiner Kammermusik, aber bei Klaviermusik gab es bislang nichts. Das hat sich durch diese Einspielung geändert. Man lernt einen sehr fantasievollen Musiker kennen, der sich zwar deutlich an seinen europäischen Vorbildern Chopin, Schumann oder Mendelssohn orientiert, aber durchaus eigenständige Musik schreibt. Sie wühlt nicht auf, ist aber schön anzuhören. Die Pianistin, welche sich auch musikologisch betätigt und einen Doktorgrad besitzt, wird den Anforderungen weitgehend gerecht, wenngleich ihr mitunter der virtuose Zugriff fehlt. Ihr Verdienst besteht aber unzweifelhaft darin, diese Musik der Vergessenheit entrissen zu haben. Sie hat auch die Klaviermusik von Amy Beach eingespielt, einem weiteren Mitglied der sog. "Boston 6" (die anderen waren Edward McDowell, George Chadwick, Horatio Parker und John Knowles Paine).
LG Florestan
Cantus Arcticus (13.10.2013, 16:00): Bei mir Mozart und das Carmina Quartett:
miclibs (13.10.2013, 17:00): ...schöne Musik für einen schönen Sonntag... :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Mv4uoxmML._SY300__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Morton Feldman - Orchestra CD1 + Konzert für Flöte und Orchester (1978) + Konzert für Violoncello und Orchester (1972) CD2 + Konzert für Oboe und Orchester (1976) + Konzert für Klavier und Orchester (1975)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51gQddDGpNL._SX355_.jpg Robert Schumann - Das Gesamte Etüdenwerk für Klavier CD1 + Phantasie a-moll + Thema Und Variationen Op. 1 "abegg-Variationen" (Auszug) Thema Konzert für Klavier und Orchester F-Dur (bearb. von Lev Vinocour) + Allegro - Vivace - Tempo I - Più andante - Tempo 1 - Vivace + Andante - Lento - Tempo I + Finale: Più mosso + Konzertsatz a-moll + Konzertsatz d-moll (bearb. von Jozef de Beenhouwer)
palestrina (13.10.2013, 19:39): Jetzt mal wieder Yuri Bashmet ......
miclibs (13.10.2013, 21:10): http://ecx.images-amazon.com/images/I/519E3Bo1OjL._SY355_.jpg Alfred Schnittke - Konzert für Drei / Trio / Kanon (1995) + Concerto for Violin, Viola, Cello, Piano and Strings "For Three" Yuri Bashmet (Viola), Mstislav Rostropovich (Cello), Gidon Kremer (Violin) + Trio for Strings Mstislav Rostropovich (Cello), Yuri Bashmet (Viola), Gidon Kremer (Violin) + Menuet for Violin, Viola and Cello Yuri Bashmet (Viola), Gidon Kremer (Violin), Mstislav Rostropovich (Cello) + Alban Berg an das Frankfurter Opernhaus von Alban Berg Gidon Kremer (Violin)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51zLzf6ejEL._SY355_.jpg Claus-Steffen Mahnkopf - Deutscher Musikrat: Edition Zeitgenössische Musik 1. Pegasos für Cembalo (1991) 2. Kammerkonzert für Klavier und Kammerensemble (1995/1996) 3. "Il faut continuer" (für Kammerensemble) (1989/1990) 4. Trema I für Schlagzeug (1994) 5. Nr. 1 6. Nr. 2 7. Nr. 3 8. Nr. 4 9. Nr. 5 10. Medusa für Oboe und Kammerorchester (1990/1992) 11. Trema II für Schlagzeug (1994) 12. Memor sum für Viola (1989) 13. Trema III für Schlagzeug (1994)
miclibs (13.10.2013, 22:30): ..wenn es reicht noch etwas Mittelalter-Trash.... :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/61feVTOPFIL._SY355_.jpg Oswald von Wolkenstein - Balladen und Lieder
1. Wes Mich Mein Bül 2. Es Seusst Dort Her Von Orient 3. Do Fraig Her 4. Do Fraig Amors 5. Es Fuegt Sich, Do Ich Was 6. Wer Ist, Die Da Durchleuchtet 7. Instrumentalstück 8. O Snöde Werlt 9. Vil Lieber Grüsse
Amadé (14.10.2013, 09:07): Now a new session with op.57:
Dafür entledige ich mich gerne dieser "verunglückten" Haitink-Aufnahme mit dem LPO: http://ecx.images-amazon.com/images/I/61y9JS1C-xL.jpg
Gruss :hello Stefan
miclibs (14.10.2013, 22:39): http://4.bp.blogspot.com/-5WkO3bXirqA/UGh1fEsEqcI/AAAAAAAA46k/3NcwK2LyAWE/s400/enescu+portada.PNG George Enescu - Oeuvres pour Piano - (Cristian Petrescu)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61l8BcvCDYL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Marc Andre - Werke für Klavier
AcomA (14.10.2013, 22:51): Hallo,
JS Bach
Sonate fuer Traversfloete und Cembalo h-Moll BWV 1030
Andrea Oliva, Traversfloete Angela Hewitt, piano
(Hyperion)
Delikat und sinnlich.
LG, Siamak
palestrina (15.10.2013, 01:21): Heute Nacht singt noch Simon Keenlyside bei mir...
Ernest Bloch, Werke für Viola und Klavier mit Daniel Raiskin Viola und Lisa Smirnova Klavier
Ernest Bloch war ein ausgesprochen interessanter und vielschichtiger Komponist, der sich zeitlebens zu seinen jüdischen Wurzeln bekannt hat, und dies auch in seiner Musik häufig zum Ausdruck bringt. So auch in diesen Kompositionen für Viola und Klavier, die eine ganz eigene Atmosphäre verströmen. Neben herben Klängen und eher kontemplativen Episoden stehen ausgelassene Passagen voller Lebensfreude. Wer diese Art von Kammermusik zu schätzen weiß wird hier beglückende Erlebnisse haben. Die beiden Musiker machen ihre Sache vortrefflich.
LG Florestan
Jürgen (15.10.2013, 09:38): http://www.booklooker.de/images/cover/user/0384/2749/Ym4xMTA0.jpg
Nordolf (15.10.2013, 18:59): Original von Lucanuscervus
Bernard Herrmann war auch ein exzellenter Sinfoniker ! Hör Dir mal seine 1.Symphonie an !
:hello
Das habe ich schon getan via YouTube: Symphonie von Bernard Herrmann
Leider ist die Einspielung der Symphonie unter dem Dirigat des Komponisten auf CD derzeit nur stark überteuert erhältlich (genau wie seine Einspielung der Moby-Dick-Kantate).
Suiten aus der Musik zu den Filmen: Journey To The Centre Of The Earth* The Seventh Voyage Of Sinbad* The Day The Earth Stood Still* Fahrenheit 451* Gulliver’s Travels Citizen Kane* Jane Eyre* The Devil And Daniel Webster* The Snows Of Kilimanjaro* Mysterious Island Jason And The Argonauts
Bernard Herrmann / National Philharmonic Orchestra *1973 und 1975 Bernard Herrmann / London Philharmonic Orchestra ***1970
miclibs (15.10.2013, 20:50): ...für den heutigen Abend greife ich zu Hindemiths "Gebrauchsmusik" ... :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61vHP2%2BUEbL._SY355_.jpg Paul Hindemith - Sämtliche Werke für Viola Vol.1 +Sonate für Viola & Klavier (1939) +Sonaten für Viola & Klavier op. 11 Nr. 4 & op. 25 Nr. 4 +Meditation aus Nobilissima visione
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51EgF-q7sVL._SX355_.jpg Paul Hindemith - Septett/Quintett/Oktett + Septett für Flöte, Oboe, Klarinette, Baßklarinette, Fagott, Horn, Trompete + Quintett für Klarinette u. Streichquartett (Urfassung) op.. 30 + Oktett für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, 2 Violen, Violoncello u. Kontrabassl
palestrina (15.10.2013, 22:34): Bei mir gibt es heute Abend diese köstliche Buffo-Oper von Pavesi ! Einzuordnen zwischen Mozart und Rossini, man merkt auch viel Cimarosa ! Und Rossini meldet sich auch ! Wunderbare Ensembles !!!!! Inhaltlich in etwa Don Pasquale , bei Donizetti weniger Personen in der Handlung .
Man könnte meinen, es handele sich um eine düstere Parodie auf Carmen ... Jedenfalls passend zum Wetter! :wink
LG und einen gemütlichen Abend! Jussi
miclibs (16.10.2013, 21:04): ...ist keine Oper, aber auch hier sind Stimmen zu zeitgenössischer Musik zu hören.... :wink http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ptnqn4n6L._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Elliott Carter - Quintets & Voices + Fragment Ii + Quintet For Piano & Strings+ Syringa + Tempo E Tempin + Quintet For Piano & Winds T + Retrouvailles (The Arditti Quartet, Ursula Oppens, Lucy Shelton, Andrew Solomon-glover & Ensemble Sospes
..zeitgenössisch ohne Stimmem.. :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/61KV75VYGJL.gif 25 Years Experimentalstudio Freiburg (cd3) 1. Diego Minciacchi (*1955): Klavierst - ck Nr.4: Vae Victis (1996) 2. Luigi Nono (1924-1990): Quando stanno morendo, Diario Polacco No.2 3. Isabel Mundry (*1963): Gesichter (1997)
...noch einige Stücke aus diesem 'unmodernen' Oratorium nach Texten von Gottfried Benn.... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51rMbDqhUqL._SX355_.jpg Paul Hindemith - Das Unaufhörliche
palestrina (17.10.2013, 14:33): Bei mir ist Schubert mit dem Cherubini Quartett im Player....
Julian Evans ist ein guter Freund von mir und ich habe oft bei ihm Zuhause Schubert und Beethoven Sonaten gehört !!!
LG palestrina
Jussi (17.10.2013, 18:21): Hindemith liegt ja eigentlich außerhalb meines "Wohlfühl-Hörbereichs", aber ich habe vor langer Zeit mal mit großem Spaß die Stücke aus op.8 mit einer Cellistin gespielt! :D ... und gleich aufgelegt!
Jussi (17.10.2013, 18:25): Hallo Palestrina, den Julian Evans kann man ja auch "live" erleben auf einigen youtube-Videos! Sehr leidenschaftlicher Liszt-Spieler! :wink :)
http://www.youtube.com/watch?v=Tq4jJANxqAU
Einen schönen Abend noch!
Jussi
palestrina (17.10.2013, 18:54): Bei mir jetzt diesen engl. gesungenen Onegin .....
http:// C. Höslinger in FonoForum 6 / 94: "Im Mittelpunkt dieser Tschaikowsky-Wiedergabe steht die Sopra- nistin Kiri Te Kanawa, die sich als Tatjana zu einer Leistung voll Intensität und Herzenswärme steigert."
LG palestrina
Hallo Jussi, Wenn ich da bin wird kein Liszt gespielt :D !
http:// Altus - From Castratus to CountertenorPhilippe Jaroussky, Max Emanuel Cencic, James Bowman, Michael Chance, Paul Esswood,Lawrence Zazzo, Derek Lee Ragin, Alfred Deller, David Daniels, Andreas Scholl, Xavier Sabata, Brian Asawa und weitere
Höre gerne aus dieser Box , die unterschiedlichsten Counters , sind richtige Schmankerl dabei ! :)
LG palestrina
Jussi (17.10.2013, 20:49): http://www7.pic-upload.de/17.10.13/jk5okao69nr7.jpg
Mozart am Abend, erfrischend und labend! :D
miclibs (17.10.2013, 21:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Y-GH22XnL._AA220_.jpg Karl Amadeus Hartmann - Streichquartette Nr.1 & 2 +Streichquartett Nr. 1 "Carillon" (1934) +Hans Eisler - Streichquartett op. 73 (1937) +Streichquartett Nr. 2 (1945)
...'einlullender Wohlklang' ist wohl nicht sein Anliegen... :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Iq82auUPL._AA220_.jpg Helmut Lachenmann - orchestral works/ chamber music +Interieur fuer einen schlagzeugsolisten 2 Schwankungen am rand 3 Musik fuer blech & saiten 4 Air 5 Musik fuer grosses orchester & schlagzeug solo
miclibs (17.10.2013, 22:03): ...eine der wenigen Kompositionen von Glenn Gould... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51yDqDjC3iL._SX450_.jpg Glenn Gould - Streichquartett op1
palestrina (17.10.2013, 22:14): Nun diese sehr schöne Bononcini CD .....
Ein gutes Zusammenspiel, die Stimme schön, fast zu schön für diese Lieder, und mit Schwächen in der deutschen Aussprache. So ist das Ergebnis durchwachsen, knapp die Hälfte gefällt mir richtig gut.
Karajan in Paris Der Titel suggeriert, Karajan habe ein oder mehrere Konzerte in Paris gegeben oder sich wenigstens dort zu Aufnahmesessions befunden. Weit gefehlt, das Kleingedruckte besagt: Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan; Recorded: I.1977, XII.1978 & I.1979, Philharmonie, Berlin Einzig das Repertoire ist französisch, der Titel und das Cover waren wohl reines Marketing.
Bolero (Ravel) 1977 L'Arlésienne Orchestral Suite Nr.2 (Bizet) 1978/79 España (Chabrier) 1978/79 Faust – Ballettmusik (Gounod) 1978/79 La Damnation De Faust Op.24: Marche Hongroise (Berlioz) 1978/79
Grüße Jürgen
Jürgen (18.10.2013, 10:39): Ich bleibe bei dem Thema:
Zur Erholung für meine Ohren, nachdem ich gestern im Kammermusiksaal Martin Stadtfeld mit denselben Suiten gehört hatte - oh nee, grauslich! Bleierne Schwere, romantisches Singsang statt Polyphonie - und Künstlichkeiten, bis hin zu dazukomponiertem Irgendwas - ich habe gelitten! Noch mehr allerdings nach der Pause, als er Preludien aus dem WTC mit Etüden von Chopin abwechselte. Zu Hilfe! Nur schnelle Läufe und flinke Triller spielen können, bitteschön, das reicht nicht für Bach!
miclibs (18.10.2013, 23:23): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/5425008377827.jpg Béla Bartók - Streichquartette
CD1 Streichquartett Nr. 1 a-moll op. 7 Sz 40 Streichquartett Nr. 2 a-moll op. 17 Sz 67
CD2 Streichquartett Nr. 3 Sz 85 Streichquartett Nr. 4 Sz 91
AcomA (19.10.2013, 08:53): Hallo,
J Brahms
Streichquartett Nr.1 c-moll Op.51
Tokyo String Quartet (Prim. Peter Oundjian)
(Denon)
Starker facettenreicher Brahms herrlich dargeboten. Das Tokyo SQ will sich 2014 aufloesen !
LG, Siamak
miclibs (19.10.2013, 16:05): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61KV75VYGJL.gif 25 Years Experimentalstudio Freiburg cd 1 1. Brian Ferneyhough (*1943): Time and Motion Study II (1976/77) 2. Cristsbal Halffter (*1930): Variaciones sobre la resonancia de un 3. Dieter Schnebel (*1930): Monotonien I, IV, V (1988/89) cd 2 1. Marc Andre (*1964): AB II (1997) 2. Emmanuel Nunes (*1941): Wandlungen (1985/86) 3. Andri Richard (*1944): Echanges (1985/86)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41QXTWV5C8L.jpg Arnold Schönberg - Trio op.45
palestrina (19.10.2013, 18:00): Ein Counter der nie in der ersten Liga sang.....aber trotzdem ist diese CD sehr schön .....!
palestrina (19.10.2013, 23:56): Heute Abend hörte ich diese beiden Sängerinnen unterschiedlichster Coleur .. Zuerst U.Schröder Feinen schwer von der Platten Industrie vernachlässigt , aber was für eine Stimme :down Dann die neue CD von Simone Kermes, im ersten Moment ungewöhnlich aber beim 2ten hören geht die Sonne auf, was für eine Wortdeutlichkeit :) und was für eine eigenwillige Interpretation , hat mir sehr gefallen . Die Grosse Arie aus dem Attila "Santo die Patria" 1 A !
Jussi (20.10.2013, 11:55): http://www7.pic-upload.de/20.10.13/pfep3tqjtk6k.jpg
Ich liebe und verehre Simone Kermes sehr! Ihr Vivaldi ist traumhaft! Besonders gefällt mir "Sin nel placido soggiorno" aus La fede Tradita e vendicata. :engel
Einen schönen Sonntag wünscht Jussi
miclibs (20.10.2013, 15:19): ...ein ganz Großer der zeitgenössischen Musik... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51gvfYfuBXL._SY355_.jpg Iannis Xenakis - Chorwerke
Tchaikovsky: Violinkonzert, Sérénade mélancholique, Valse Scherzo und Souvenir d'un Lieu cher op.42 mit Julia Fischer und Jakov Kreizberg, der das russische Nationalorchester leitet. Eigentlich habe ich die CD nur wegen einer zusammenhängenden Version des op.42 gekauft. Das Scherzo darin ist ein wahres Kabinettstück, sowohl vom Komponisten als auch von den Interpreten, die hier in einem sehr flotten Tempo durch die Partitur jagen. Aber das Violinkonzert ist ebenfalls eine Klasse für sich. Frau Fischer bewältigt die enormen Schwierigkeiten im letzten Satz mühelos, und hat genügend Raum den Satz zu gestalten. Das tut sie auch in den anderen beiden Sätzen, die nicht eben draufängerisch, aber mit dem nötigen Atem gespielt werden. Zum Vergleich: Heifetz ist gut 5 Minuten eher fertig. Aber es ist eine runde Sache geworden, und es macht großen Spass zuzuhören.
Canti Dei Morti Soprano: Rumyana Evrova // Ivan Spassov / The Pazardjik Symphony Orchestra 1984
Canto Lamentosi Soprano: Valentina Alexandrova / Soprano: Emilia Maximova // Ivan Spassov / The Pazardjik Symphony Orchestra 1980
Twenty-Three Lines From Emily Dickinson Three Poems By Ann Day Soprano: Ticha Genova // Ivan Spassov / The Radio Sofia Chamber Orchestra ‘Simfonieta’ 1993
Holy Bulgarian Liturgy Krikor Chetinian / The Female Chamber Choir of the Plovdiv Academy 1992
Songs Of A Soul Flying To Paradise Soprano: Ticha Genova / Magnetic Tape: Ivan Spassov // Ivan Spassov / The Radio Sofia Chamber Orchestra ‘Simfonieta’ 1993
Der 1934 geborene bulgarische Komponist schreibt eine düstere Musik, die mir eine gewisse geistige Nähe zu den Stimmungen in Krzysztof Pendereckis Werken zu haben scheint.
Anna Gourari spielt Nocturnes von Field, Barber, Killmayer, Glinka, Poulenc, Chopin, Villa-Lobos, Tansman, Debussy, Skrjabin, Resphigi, Hindemith, Tschaikowsky, Clara Schumann, Piazolla - extrem schön!
Nikolaus.
Gamaheh (21.10.2013, 23:11): Daniil Trifonov spielt irgendwas - völlig egal - ein Genie:
Ein, so scheint es, unglaublich exzellenter Bruckner-Zyklus, der des Leipziger Gewandhausorchesters unter Herbert Blomstedt, und diese Zweite die unglaublichste von allen (nunja, von denen, die ich bisher gehört habe, also eins bis vier).
The Lament For Beowulf Gerard Schwarz / Seattle Symphony Seattle Chorale 1990
Die "Nordic" Symphonie des amerikanischen Komponisten mit schwedischen Wurzeln spielt in einer ähnlichen Klangwelt wie die ersten beiden Symphonien von Sibelius. Sie steht auch in derselben Tonart wie Sibelius' Erste.
Howard Hanson: Symphony No. 2 ‘Romantic’* Lux Aeterna (Viola obbligato: Susan Gulkis Assadi) Mosaics*
Gerard Schwarz / Seattle Symphony *1988, 1994 und *1992
Mit großem Genuss höre ich Hansons spätestromantisches Idiom, das sich irgendwo zwischen Sibelius und Respighi verorten lässt und einen starken Hang zur schwelgenden Stimmungsmalerei und zu pastoralen Naturbildern aufweist.
Rachmaninov (24.10.2013, 18:21): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51pbDxDfQJL._SX450__PJautoripBadge,BottomRight,4,-40_OU11__.jpg
Hansons Symphonie Nr. 3 aus dem Jahre 1938 hat keinen Beinamen, aber ein Thema, das seine eigene Familiengeschichte betrifft: - es geht um die schwedischen Einwanderer in die USA. Ein immer wiederkehrendes choralartiges Motiv prägt die Symphonie.
miclibs (24.10.2013, 22:01): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Tlu4qPX9L._SX450_.jpg Jose M. Sanchez Verdu(*1968) - Libro Del Destierro
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-dtBz6TWL._SX450__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Francisco Guerrero (1951-97) - Zayin
nikolaus (24.10.2013, 23:30): Martha Argerich and friends
Mitschnitt eines Konzertes vom 22.10. aus der Salle Pleyel in Paris:
Johann Sebastian Bach
Konzerte für 1, 2, 3, 4 Klaviere
Orchestre de chambre de Lausanne
Nicholas Angelich, Martha Argerich, Frank Braley, David Fray, Nelson Goerner, Dong-Hyek Lim, Gabriela Montero, Akane Sakai, Mauricio Vallina, Lilya Zilberstein
auf der website der cité de la musique zu sehen und hören
Sicher nichts für Puristen, aber macht einfach Spaß!
Nikolaus.
ab (25.10.2013, 11:30): heute in der Früh im Radio zugeschaltet, als Lucia Popp Faurés Requiem unter Colin Davis mit der Stattskapelle Dresden sang: wunderbar!
Bei mir jetzt spielt Lubimov Beethovens letzte drei Klaviersonaten
Symphony No. 4 ‘Requiem’* Symphony No. 5 ‘Sinfonia Sacra’ Elegy In Memory Of Serge Koussevitzky* Dies Natalis
Gerard Schwarz / Seattle Symphony *1990, 1992, *1988 und 1994
Cetay (inaktiv) (25.10.2013, 18:26): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ldU2odvuL._SY450_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 7 A-Dur op.92; Academy of St. Martin in the Fields, Joshua Bell.
Wieder ein Geiger, der über die ASFM die Annäherung ans Pult versucht - und bei dem umkämpften Repertoire mehr als nur eine gute Figur abgibt. Was braucht es Kleiber und Gardiner, wenn es die hier als 2-in-1 gibt?
Die auf Attacke gebürstete Sechste, das ätherisch-mittelalterliche Lumen und die impressionistische, zuweilen bombastische Siebente mit ihrer Meeresthematik eint eines: - eine warme, deutlich spätromantische Klanglichkeit.
miclibs (25.10.2013, 22:52): ...in einem Interview erklärte Lachenmann, dass er sich schon immer mal vorgenommen hatte ein Klavierkonzert zu schreiben, auch wenn das fürihn untypisch sei. Mit Ausklang hat er sein Vorhaben umgesetzt... :) https://www.col-legno.com/pics_db/31862_lachenmannausklang.jpg Helmut Lachenmann - Ausklang /Tableau
https://www.col-legno.com/pics_db/20222_lachenmannpianomusic.jpg Helmut Lachenmann - Serynade
https://www.col-legno.com/pics_db/20045_marco.jpg Tomás Marco - String Quartets
AcomA (26.10.2013, 00:09): Hallo,
S Prokofiev
Klaviersonate Nr.9 C-Dur
Sviatoslav Richter, piano
(Melodiya, live)
Interpretation durch den Widmungstraeger. Diese Sonate wird praktisch nicht gespielt, obwohl sie ein guter später Prokofiev wie das 5. Klavierkonzert ist.
Concerto For Organ, Harp And Strings No. 3 Nymphs And Sartyr Ballet Suite Fantasy Variationes On A Theme Of Youth For Piano And Strings Serenade For Flute, Harp And Strings Summer Seascape For Viola And Strings No. 2 Pastorale For Oboe, Harp And Strings
Orgel: Joseph Jackson Harfe: Jacqueline Pollauf Piano: Gabriela Imreh Flöte: Andrew Bolotowsky Viola: Adriana Linares Oboe: Jonathan Blumenfeld Daniel Spalding / Philadelphia Virtuosi Chamber Orchestra 2005
Die Kammerorchesterwerke dieser CD sind äußerst delikat und hervorragend aufgenommen.
Andréjo (26.10.2013, 12:55): Danke, Nordolf, für diesen Tipp! Insbesondere ein Orgelkonzert von Howard Hanson habe ich mir quasi gewünscht. "Delikate" Kammermusik dürfte mich auch nicht belasten! :D
:engelWolfgang
Nordolf (26.10.2013, 12:59): Original von Andréjo Danke, Nordolf, für diesen Tipp! Insbesondere ein Orgelkonzert von Howard Hanson habe ich mir quasi gewünscht. "Delikate" Kammermusik dürfte mich auch nicht belasten! :D
:engelWolfgang
Das Orgelkonzert ist auch richtig schön farbenreich und wurde ganz wunderbar plastisch von der Tontechnik eingefangen.
:hello Nordolf
miclibs (26.10.2013, 15:21): ...zur Einstimmung auf das Neue Musik Konzert heute abend auch mit Grisey... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/611nNd%2B7BVL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Gerard Grisey - Quatre Chants pour Franchir le Seuil
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Be8orL-9L._SX355_.jpg Gerard Grisey - Le Temps et.../les Chants de l'Amour
Cetay (inaktiv) (26.10.2013, 15:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nXsoPESUL._SL500_AA240_.jpg Georgi Tutev; Sinfonie Nr. 2 ("Variations", 1974); Bulgarian National Radio Symphony Orchestra, Georgi Dimitrov
Cetay (inaktiv) (26.10.2013, 20:30): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lEN4w%2BLYL._SL500_AA240_.jpg Peter Eotvos; Levitation (für 2 Klarinetten und Orchester); Christoffer Sundqvist, Kullervo Kojo, Finnish RSO, Okko Kamu
*New England Conservatory Chorus William Steinberg / Boston Symphony Orchestra 1970 – 1971
Spannungsgeladene Interpretationen mit viel Emphase, schnellen Tempi und bei Strauss fast russisch klingendem Blech... Zum wiederholten Male fällt mir auf, was für ein geiles Gänsehaut-Stück der "Mars" aus der Planeten-Suite ist, wenn der Dirigent nur den nötigen Willen zu dunkler Aggression aufbringen kann...
Cetay (inaktiv) (27.10.2013, 07:22): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ICcGr0QgL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Kullervo Sinfonie op. 7; Raili Kostia, Usko Viitanen, Männerchor der Universität Helsinki, Bournemouth SO, Paavo Berglund
Agravain (27.10.2013, 08:05): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51eB5XGJoyL._SY450__PJautoripBadge,BottomRight,4,-40_OU11__.jpg
Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ICcGr0QgL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Kullervo Sinfonie op. 7; Raili Kostia, Usko Viitanen, Männerchor der Universität Helsinki, Bournemouth SO, Paavo Berglund
:beer
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (27.10.2013, 08:39): Original von Agravain
:beer
:hello Agravain
:beer Ja, ein Bier um diesen unverdaulichen Brocken runterzuspülen, wäre jetzt nicht schlecht. :cool Ich bin bekennender Quartals-Sibelianer, aber bei Kullervo geht es mir wie mit Wagner. Für das ewig lange Warten auf die wenigen Höhepunkte bin ich wohl zu schnelllebig veranlagt.
Agravain (27.10.2013, 08:44): Original von CetayFür das ewig lange Warten auf die wenigen Höhepunkte bin ich wohl zu schnelllebig veranlagt. :D Wenige Höhepunkte? Da jagt doch einer den nächsten! Vielleicht solltest Du tatsächlich im Vorfeld des Hörens ein Pils nehmen. Das entspannt und öffnet. Das wusst übrigens auch schon der Komponist... :D :ignore
:hello Agravain
P.S. Berglung ist zwar die Erste - aber nicht die herausragendste Aufnahme. Vielleicht mal die Järvi-Connection anwählen (Vater oder Sohn - beide sind sehr gut).
Es ist schon bezeichnend und sagt eigentlich einiges zu der Kultur unsere Zeit, dass der Künstler nach Model-Manier auf dem Cover erscheint und dazu sein Name plakativ aufgedruck ist.
Der Komponist des Meisterwerks ist irrelevant
Der Name des Werks in kryptischer Abkürzung und Eckigerklammer muss reichen....
Hier geht es um Musik. ?(
miclibs (27.10.2013, 20:04): ...zum Teil heute schon gehört, aber noch nicht dokumentiert... :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/41kBcYtEE3L._SY355_.jpg Alexander Zemlinsky - Streichquartette (cd1) String Quartet No. 1 in A major, Op. 4 String Quartet No. 2, Op. 15
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Y4KBj-TUL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Witold Lutoslawski - Sinfonie 4 / Chain II u.a.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51WKRTzQnzL._SX300_.jpg Claus-Steffen Mahnkopf - Pynchon Cycle +The Tristero System für Ensemble +The Courier's Tragedy für Cello +W.A.S.T.E für Oboe & Live-Elektronik +D.E.A.T.H ür Tape
Florestan (28.10.2013, 08:23): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/51oNjD0FozL._SY450_.jpg
Es ist schon bezeichnend und sagt eigentlich einiges zu der Kultur unsere Zeit, dass der Künstler nach Model-Manier auf dem Cover erscheint und dazu sein Name plakativ aufgedruck ist.
Der Komponist des Meisterwerks ist irrelevant
Der Name des Werks in kryptischer Abkürzung und Eckigerklammer muss reichen....
Hier geht es um Musik. ?(
Wen wundert es? Die altehrwürdige DG hat sich ja schon seit langem auf das vermarkten von Klassik-Stars verlegt. Da gilt es der Pop-Musik nachzueifern. Bei Alice-Sara Ott ist das eigentlich schade, denn sie ist wirklich eine gute Künstlerin, und kötte schon allein durch ihr Spiel überzeugen. Aber welcher junge Künstler kann denn ein solches Angebot ablehnen? Und das Publikum fährt ja auch darauf ab, was den enormen Erfolg so mancher hochgepuschter Jungstars erklärt.
Florestan
Florestan (28.10.2013, 08:47): Gestern mal etwas Klaviermusik vom Balkan gehört:
Klaviermusik aus Albanien gespielt von Kirsten Johnson
Die Pianistin und Musikologin Kirsten Johnson beschäftigt sich vorwiegend mit Raritäten der Klaviermusik. Nachdem ich neulich Klavierwerke von Arthur Foote gehört hatte, haben mich auch ihre beiden Einspielungen mit albanischer Klaviermusik interessiert. Und es gibt hier viel zu entdecken. Die Werke stammen alle aus der Phase der kommunistischen Herrschaft des Enver Hoxha von 1944 -85. In der Zeit galt die Massgabe, das die Musik volkstümlich zu sein hatte und "aus der Erde Albaniens" geboren werden sollte.Umso erstaunlicher ist es, was dann im einzelnen doch möglich war. Zwar klingt die Musik reichlich anachronistisch, aber es macht Spass zuzuhören. Aus der Volksmusik wurden im wesentlichen die modale Tongebung und die Tanzrythmen entlehnt. Leichte Ähnlichkeiten mit Musik aus Ungarn oder Rumänien sind auch zu erkennen. Insgesamt vermittelt diese CD zusammen mit der ersten Folge einen guten Überblick zu einer Musik die bei uns sonst nie zu hören ist.
LG Florestan
Jürgen (28.10.2013, 10:57): Heute morgen: http://c3.cduniverse.ws/MuzeAudioArt/Large/00/1171300.jpg
Raili Kostia - Sopran Usko Viitanen - Bariton Helsinki University Male Chorus Bournemouth Symphony Orchestra Paavo Berglund November 1970, Guildhall Southhampton
Grüße Jürgen
ab (28.10.2013, 17:11): zu Kullervor angestifte, greife auch ich zu dieser von mir gern gehörten Musik in der gern gehörten Interpretation von Paavo Järvi
miclibs (28.10.2013, 18:20): ..."Dies Israe" - Totenmesse mit Klavier, 8 Cellisten und einem Schlagwerker, der auf eine Art Kindersarg schlägt, hier zum reinhören http://www.opusklassiek.nl/cd-recensies/cd-aw/afbeeldingen/oestvolskaja01.jpg Galina Ustvolskaya - Composition Nr.2 "Dies Irae" +Dies irae (für 8 Kontrabässe, Holzwürfel und Klavier) +Sonate Nr. 6 +Großes Duett (für Violoncello und Klavier)
http://c3.cduniverse.ws/resized/250x500/music/535/6687535.jpg Galina Ustvolskaya - The Complete Piano Sonatas 1-6
Amonasro (28.10.2013, 18:22): Heute mit der Walküre begonnen:
palestrina (28.10.2013, 21:05): Original von Amonasro @palestrina: Wie ist Vinay als Otello? Ich kenne ihn bisher nur als Tristan und seit kurzem als Siegmund.
Gruß Amonasro :hello
Hallo Amonasro, ja Vinay war auch DER Otello , wenn man es gut hören will, dann die Toscanini GA ! Die anderen sind Klangtechnisch nicht so der wahre Jacob !
LG palestrina
palestrina (28.10.2013, 21:06): Jetzt der beste Rigoletto ......
Cetay (inaktiv) (28.10.2013, 23:02): Original von palestrina
Furtwängler ist schon sehr behäbig ! ?
LG palestrina
Für den Othello mags gelten ... ich werde es nie erfahren :D... doch es inspiriert mich, die folgende Jahrtausendaufnahme einzuschieben -selbstredend im Music & Arts Transfer- der man viele böse Titulierungen aufdrücken könnte ... behäbig wäre sicher nicht dabei.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C29%2BOQPML._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125; Tilla Briem, Elisabeth Höngen, Peter Anders, Rudolf Watzke, Bruno Kittel Chor, Berliner Philharmoniker, Wilhelm Furtwängler (März 1942)
Cetay (inaktiv) (28.10.2013, 23:05): Original von Sfantu
original von Cetay Für das ewig lange Warten auf die wenigen Höhepunkte bin ich wohl zu schnelllebig veranlagt.
Wo bleibt da die gandhigleiche Versenkung des Morton-Feldman-Adepten...? :cool
Im Schneidersitz Lindenblüten-Tee schlürfend, Sfantu :hello
Wer die Mitte nur akzeptiert, wenn sich der ganze Kreis darin befindet, muss sich dieser Beobachtungsgabe wohl beugen. :cool
palestrina (29.10.2013, 05:36): Original von Cetay Original von palestrina
Furtwängler ist schon sehr behäbig ! ?
LG palestrina
Für den Othello mags gelten ... ich werde es nie erfahren :D... doch es inspiriert mich, die folgende Jahrtausendaufnahme einzuschieben -selbstredend im Music & Arts Transfer- der man viele böse Titulierungen aufdrücken könnte ... behäbig wäre sicher nicht dabei.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C29%2BOQPML._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125; Tilla Briem, Elisabeth Höngen, Peter Anders, Rudolf Watzke, Bruno Kittel Chor, Berliner Philharmoniker, Wilhelm Furtwängler (März 1942)
Und ob das eine Jahrtausend Aufnahme ist werde ich wohl nicht erfahren ! ?(
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (29.10.2013, 07:21): Original von palestrina Original von Cetay Original von palestrina
Furtwängler ist schon sehr behäbig ! ?
LG palestrina
Für den Othello mags gelten ... ich werde es nie erfahren :D... doch es inspiriert mich, die folgende Jahrtausendaufnahme einzuschieben -selbstredend im Music & Arts Transfer- der man viele böse Titulierungen aufdrücken könnte ... behäbig wäre sicher nicht dabei.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C29%2BOQPML._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125; Tilla Briem, Elisabeth Höngen, Peter Anders, Rudolf Watzke, Bruno Kittel Chor, Berliner Philharmoniker, Wilhelm Furtwängler (März 1942)
Und ob das eine Jahrtausend Aufnahme ist werde ich wohl nicht erfahren ! ?(
LG palestrina
Wieso, du magst doch Beethovens Neunte? Die Einschätzung kommt diesem Fall von jemandem, der bislang Furtwänglers Beethoven nichts abgewinnen konnte, weil er die späten EMI-Studio-Aufnahmen -für die behäbig noch sehr freundlich ausgedrückt wäre- für repräsentativ hielt.
Jetzt etwas komplett anderes:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UjvODu%2BeL._SL500_AA240_.jpg Brad Mehldau, Kevin Hays & Patrick Zimmerli; Modern Music
Die Eigenkompositionen der drei Protagonisten und Arrangements von modernen Klassikern (Glass, Reich) und Jazzern (Ornette Coleman) für 2 Klaviere entziehen sich jedem Versuch einer stilistischen Einordnung.
Paul Hindemith - Suite 1922 Tanzstücke op.19 Klaviermusik op.37/ 1.Teil
Georg Friedrich Schenck, Klavier
.....eine der besten Hindemith CDs, die ich kenne !
:hello
Jürgen (29.10.2013, 15:19): http://ecx.images-amazon.com/images/I/616fjbFncXL._SL500_AA280_.jpghttp://www.classicalarchives.com/images/coverart/9/d/d/e/4010276005216_300.jpg
Händel: Feuerwerksmusik HWV 351, Academy of St. Martin-in-the-Fields, Sir Neville Marriner
Zuerst aus der Decca-Box aus dem Jahre 1972. Danach eine Hänssler-Aufnahme von 1993, die den Weg zu mir über eine 40-CD-Box (Meisterwerke) von Brilliant gefunden hat.
Grüße Jürgen
Rachmaninov (29.10.2013, 19:15): erfreulicherweise gibt es noch Labels, die Künstler, Werk und Komponisten ausweisen :ignore
miclibs (29.10.2013, 19:16): ...zur Einstimmung auf das morgige Xenakis-Konzert für Schlagwerk schon heute gehört ; vor allem das Werk Persephassa für 6 Schlagwerker wird wohl morgen ziemlich cool und rhytmisch werden.. :cool. http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DbGFBrh%2BL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Iannis Xenakis - Psappha,Rebonds B/A, Persephassa
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51HTMFYYPTL._SY355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Kaija Saariaho - Chateau De L'ame/Graal Theater
...vom Konzert letzten Samstag nachgehört.... https://www.jpc.de/image/w600/front/0/9120010281457.jpg Elena Mendoza - Kammermusik
Rachmaninov (29.10.2013, 20:01): ich bleibe bei Bach
Goldberg-Variationen Partita Nr.2 c-moll Englische Suite Nr.2 a-moll
Grigory Sokolov, piano
(Melodiya, live, 80er Jahre)
Der Anschlag, die Sonoritaet, die Unabhaengigkeit beider Haende und die Anschlagsvariabilitaet dieser Interpretationen Bachscher Sternstuecke sind sehr sehr beeindruckend und vereinnahmend !
LG, Siamak
ab (29.10.2013, 22:01): Mozart : Missa brevis in G-Dur KV 140 Harnonocurt
Richard Strauss: Vier letzte Lieder, Masur/Norman 1982
miclibs (30.10.2013, 17:35): ...dieser 6CD-Brocken Geschichte hat mich heute erreicht... :D :leb http://s.pixogs.com/image/R-4113257-1355673145-8174.jpeg
cd1 Earle Brown - Introductory speech by Spoken Word Earle Brown - Available Forms 1, for chamber ensemble René Leibowitz - Kammersymphonie für zwölf Instrumente, Op. 16 Wolfgang Fortner - Mitte des Lebens, cantata on words of the late Hölderlin, for soprano and five instruments Ernst Krenek - Cantata for Wartime, Op. 95, on poems by Herman Melville, for women's chorus and orchestra Bruno Maderna - Concerto per pianoforte e orchestra
cd2 Karlheinz Stockhausen - 3. Teil Hans Otte - Tasso-Concetti Henri Pousseur - Répons pour sept musiciens Bruno Maderna - Konzert Nr. 1 für Oboe und Kammerensemble Mauricio Kagel -Sonant, for guitar, harp, double bass and membraphone instruments
Hörbert (30.10.2013, 17:42): Hallo!
@miclibs
Hey, noch jemand ausser mir der die Darmstadt Aural Documents besitzt, :) leider läßt "Box-2" auf sich warten.
Schade auch das gerade das Kammerkonzert von Leibowitz dermaßen "Historisch" klingt, aber jedenfalls ein sehr guter Kauf.
Aktuell im Player:
"The Ligeti Project", daraus die "San Franciso Plyphonie."
MFG Günther
miclibs (30.10.2013, 18:13): Original von Hörbert Hallo!
@miclibs
Hey, noch jemand ausser mir der die Darmstadt Aural Documents besitzt, :) leider läßt "Box-2" auf sich warten.
@Hörbert Naja, aber bei NEOS gibt es die 3CD-Box Donaueschinger Musiktage 2012 für 35 EUR. Damit lässt sich das Warten vielleicht versüssen. :D Oder hast du die auch schon. Süßkram gibt es auch bei den Wittener Musiktagen siehe hier
Liebe Grüße Michael
Jussi (30.10.2013, 19:03): http://www7.pic-upload.de/30.10.13/bcay5qm8juxu.jpg
Der 18-jährige Pollini ist einfach umwerfend!!! :down
Schönen Abend!
LG Jussi
Jussi (30.10.2013, 19:23): ... und weil's so schön war, gleich den hinreißenden Dreißigjährigen hinterher mit seiner leidenschaftlichen Schumann-Sonate, die mich schon seit 40 Jahren begleitet! :engel
Geradlinig und schlicht, trotzdem gefühlvoll, mit einer gewissen Leichtigkeit: einfach schönes, zeitloses Bach-Spiel. Das gefällt mir sehr gut...
Nikolaus.
miclibs (30.10.2013, 22:29): ...gerade zurückgekommen vom Xenakis Konzert für Percussion und noch überwältigt von den Rhythmuswolken, welche mal als Schäfchenwolken, mal als Gewitterwolken im Saal herumkreisten, möchte ich den Abend kontemplativ ausklingen lassen... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Nbb4X00kL._SX355_.jpg
Cetay (inaktiv) (31.10.2013, 10:05): In der Zeit der Annäherung an den dunklen Pol des Jahres strömt die bei mir häufig durch die Datenleitung:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51n2MQcEU1L._SL500_AA240_.jpg Ivan Spassov; Canti dei Morti (Orchesterlieder nach antiken ägyptischen Begräbnistexten); Rumyana Evrova, Emilia Maximova, Valentina Alexandrova, Tiha Genova, Frauenkammerchor der Polovdiv Akademie, Pazardjik Sinfonie- und Kammerorchester, Sofia Sinfonietta, Krikor Chetinian
miclibs (31.10.2013, 18:06): ...heute zum Teil bei der Arbeit schon gehört.... :) http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_500/MI0003/063/MI0003063181.jpg Darmstadt Aural Documents Box 1 Composers - Conductors cd3 Bruno Maderna - Dimensioni IV, for flute and chamber ensemble Pierre Boulez - Doubles, for large orchestra Herbert Brün - Sonoriferous Loops, Op. 32, for five instrumentalists and two-channel tape Andras Mihaly - Drei Sätze für Kammerensemble Bruno Maderna - Konzert Nr. 2 für Oboe und Orchester
cd4 Mauricio Kagel - 1898, for chamber ensemble Ernstalbrecht Stiebler - Continuo, for clarinet, bassoon, horn, trombone, viola and violoncello
...die mag ich auch... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/61vHP2%2BUEbL._SY355_.jpg Paul Hindemith - Sonaten für Viola und Klavier Sonate für Viola und Klavier in C-Dur Sonate für Viola und Klavier in F-Dur Sonate für Viola und Klavier, Op. 25/4 Nobilissima visione, ballet suite for orchestra: Meditation
miclibs (31.10.2013, 23:37): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ctz8HQlvL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Luigi Dallapiccola - Orchestral Works
Cetay (inaktiv) (01.11.2013, 07:02): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C29%2BOQPML._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125; Tilla Briem, Elisabeth Höngen, Peter Anders, Rudolf Watzke, Bruno Kittel Chor, Berliner Philharmoniker, Wilhelm Furtwängler (März 1942)
Im Vergleich zum M&A Transfer ist der von Archipel stärker übersteuert und hat die Pauken überpräsent im Mix. Das verstärkt die brutal-entfesselte Wucht dieser einzigartigen Interpretation immens und man muss sich fragen, inwieweit die begrenzte Aufnahmetechnik bei der Legendenbildung mitgeholfen hat.
Jürgen (01.11.2013, 07:22): Original von Agravain Bei mir
Cetay (inaktiv) (01.11.2013, 10:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/5179YojyLnL._SL500_AA240_.jpg Richard Strauss; Eine Alpensinfonie op. 64; São Paulo SO, Frank Shipway
miclibs (01.11.2013, 13:24): ...zum heutigen 'Happy-Kadaver-Day' passt das Thema des Ausklingen von Klängen und Geräuschen, umgesetzt am Klavier bei Marc Andre, wie auch das völlig unromantische Gehämmere und die Berg-und Tal-Linien bei Galina Ustvolskaya Klaviersonaten.... :wink http://ecx.images-amazon.com/images/I/61l8BcvCDYL._SY355__PJautoripBadge,40_OU11__.jpg Marc Andre - Werke für Klavier
nikolaus (01.11.2013, 15:58): Viktoria Mullova gehört für mich zu den wirklich grossen Musikerpersönlichkeiten, und mit jedem Hören schätze ich sie mehr!
Jussi (01.11.2013, 17:26): Nikolaus, ich empfinde die Mullova oftmals sehr unterkühlt und schnörkellos, was mich besonders bei Mendelssohn und Brahms stört.
Bei Bach und Vivaldi finde ich sie auch großartig.
Genau das RIchtige bei diesem Wetter! Betörend Natalie Stutzmann! :engel
nikolaus (01.11.2013, 17:50): Original von Jussi Nikolaus, ich empfinde die Mullova oftmals sehr unterkühlt und schnörkellos, was mich besonders bei Mendelssohn und Brahms stört.
Bei Bach und Vivaldi finde ich sie auch großartig.
LG Jussi
Schnörekllos - auf jeden Fall! Das gefällt mir gerade. Unterkühlt - nein, das finde ich nicht; zurückhaltend ja, aber dennoch sehr intensiv und "warmtönend" (aber nicht süßlich...). Schwierig, das zu beschreiben.
Nikolaus :hello
Jussi (01.11.2013, 18:08): Nikolaus, zurückhaltend, ja! - im Ausdruck von Leidenschaft! Vielleicht ist es das, was mir fehtl! :wink
Rachmaninov (01.11.2013, 19:36): Original von Jussi Nikolaus, ich empfinde die Mullova oftmals sehr unterkühlt und schnörkellos, was mich besonders bei Mendelssohn und Brahms stört. i
miclibs (01.11.2013, 20:53): ...Rhythmen der griechischen Antike vereinigt mit Klangwolken der Moderne bis zum Steine zusammenschlagen stehen die Werke unter einen hohen Spannung... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DbGFBrh%2BL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Iannis Xenakis - Percussion Works Persephassa f. 6 Schlagwerke Psappha f. ein Schagwerk Dmaathen f. Schlagwerk und Oboe
http://ecx.images-amazon.com/images/I/514VMPGPC5L._SX355_.jpg Salvatore Sciarrino - La Bocca I Piedi Il Suono für 4 Solo-Saxophone und 100 Saxophone in Bewegung
AcomA (02.11.2013, 00:39): Hallo,
F Chopin
Klavierkonzert Nr.2 f-moll
Rafal Blechacz, piano Concertgebouw Orkest Amsterdam Jerzy Semkow, von.
(DG)
Betonung der LRik und der großen Boegen. Starke Aufnahme !
Aus der Serie sämtlicher Werke von William Walton. Das Cellokonzert ist ein wunderschönes Beispiel für den Stil, welchen Walton in seiner Zeit auf der Insel Ischia entwickelt hat. Ähnlich wie Delius bevorzugt er dabei eine überwiegend gelöste Stimmung mit weich fliessender Bewegung. Allerdings steigert er das Orchester auch gerne mal zu virtuoser Hochform. Der Schlußsatz ist von einer wunderschönen sanften Stimmung, eben so wie das Cover sie auch vermittelt. Orchester wie auch Raphael Wallfisch am Cello machen ihre Sache mehr als gut. Unter den Cellokonzerten von britischen Komponisten für mich zusammen mit Elgar und Finzi das stärkste Zeugnis der hohen Kunst auf der britischen Insel im 20. Jh. Auch die anderen Werke können überzeugen. Die Variationen über ein Thema aus Brittens Klavierkonzert sind zwar deutlich spröder und von einer schrofferen Art (eben ganz wie bei Britten selber), aber nichts desto Trotz grossartige Musik. Auch hier und in der folgenden Partita für Orchester fällt die virtuose Behandlung des Orchesters auf. Dadurch entfalten diese Werke einen ganz besonderen Reiz, und es macht in jeder Sekunde Freude zuzuhören.
Schönes Wochenende wünscht Florestan
palestrina (02.11.2013, 13:02): Heute Mittag.......
Die Tondichtung nach Dante "Francesca da Rimini" ist ein überaus wildes Stück. Tchaikowsky entfesselt hier einen Orchestersturm, der nur im Konzertsaal richtig zur Geltung kommt. Die Aufnahme ist recht gut, wenngleich etwas mehr Leidenschft den beiden Werken besser bekommt. In meiner Alternativaufnahme mit Chailly klappt das etwas besser. Aber ich höre diese Musik immer wieder gern. Der Pianist Lev Vinocour wollte von der Francesca mal eine Klavierversion bringen. Leider wurde seine Konzertreihe in Düsseldorf damals nicht weitergeführt, obwohl angekündigt. Das wäre bestimmt aufregend gewesen. Ich kann mir eine vernünftige Adaption für das Klavier nämlich kaum vorstellen. Aber werd weiß ..
Florestan
miclibs (02.11.2013, 17:15): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41axfjrb9DL._SX355_.jpg Gerald Eckert - Das Nichts.../l'Etendue.../Erinnerte 1. Des Nichts, verlorene Schatten (für Ensemble) 2. L'étendue des fins éparse (1997-2002) (für Violine solo) 3. Erinnerte Zeit, gebrochen (für Klarinette, Violine und Klavier) (1996) 4. Offen - Fin des terres (für Ensemble) (2002)
http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_400/MI0001/050/MI0001050861.jpg Galina Ustvolskaya - Preludes & Compositions 1. Preludes Nr.1 - 12 2. Composition Nr.1: Dona Nobis Pacem 3. Composition Nr.2: Dies Irae 4. Composition Nr.3: Benedictus Qui Venit
Cetay (inaktiv) (03.11.2013, 00:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51kqGUAuxzL._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Sinfonie D-Dur Hob. I:104; Wiener Philharmoniker, Wilhelm Furtwängler (30. Juli 1944)
Hertha Töpper, Alt Ernst Gaefliger, Tenor Keith Engen, Bass
Münchener Bach-Chor Münchener Bach-Orchester
Karl Richter
:hello Agravain
AcomA (03.11.2013, 09:30): Hallo,
F Chopin
Polonaisen Op. 26 Nr.1 u. 2 Polonaisen Op. 40 Nr.1 u. 2 Polonaise Op. 44 Rafal Blechacz, piano
(DG, 2013)
Ich habe die großen Polonaisen Chopins damals mit Arthur Rubinstein und Maurizio Pollini kennengelernt. Sie werden im Vergleich zu anderen Werken Chopins deutlich seltener gespielt. Warum, weiß ich nicht. Ich habe mir gestern die neue Einspielung Blechacz gekauft und bin begeistert. Der jugendliche Elan und die pianistische Überlegenheit sind enorm. Diese Aufnahme stellt IMO in jeder Hinsicht die vorher genannten in den Schatten !
LG, Siamak
Florestan (03.11.2013, 11:05): Original von Jussi
Die junge Otter ist einfach hinreißend!
Schönen Abend!
Frau von Otter ist in jeder Hinsicht und Lebenslage hinreissend ..
Florestan
Cetay (inaktiv) (03.11.2013, 11:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UjvODu%2BeL._SL500_AA240_.jpg Modern Music; Brad Meldau & Kevin HaysPatrick Zimmerli; Crazy Quilt Brad Mehldau; Unrequited Patrick Zimmerli; Generatrix Patrick Zimmerli; Celtic Folk Melody Steve Reich; Music for 18 Musicians (Ausschnitt, arrangiert für 2 Klaviere von Patrick Zimmerli) Ornette Coleman; Lonely Woman (arrangiert für 2 Klaviere von Patrick Zimmerli) Patrick Zimmerli; Modern Music Kevin Hays; Elegia Philip Glass; Streichquartett No. 5 (Ausschnitt, arrangiert für 2 Klaviere von Patrick Zimmerli)
Es gibt außer dieser Einspielung nur noch die ältere (und wesentlich schlechter klingende) Aufnahme mit Louis Kentner. Aber Scherbakov ist hier ein Geniestreich gelungen. Ich habe ihn auch schon mit einer Auswahl dieser Etüden live gehört, und war vollkommen fasziniert, mit welcher Ruhe der Mann diese unendlich schweren Stücke spielt, als wäre es eine Fingerübung. Er beherrscht sowohl die hochvirtuos auftrumpfenden Stücke (Terek z.B.) wie auch die fein ziselierten (Elfenreigen, Äolsharfe). Keiner der jungen "Flinkfinger" traut sich an diese Werke, höchstens mal die Lesghinka, obwohl sie zur Demonstration von Virtuosität gut geeignet wären. Aber ich bin überzeugt, das man es nicht besser als Scherbakov machen kann, höchstens anders. Jedem Freund von russischer Klaviermusik kann ich diese Werke nur wärmstens empfehlen.
Einen schönen Tag wünscht
Florestan
Jürgen (03.11.2013, 12:55): http://ecx.images-amazon.com/images/I/415nk4cmMEL.__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg
J.S. Bach: BWV 1007 Cello Suite Nr.1 G-Dur, Yo Yo Ma 1982
miclibs (03.11.2013, 19:03): ...nachdem bis eben das 10. und 15. Beethoven Streichquartett lief, gespielt vom Alban Berg Quartett, schalte ich jetzt um auf Musik mit mehr (ELektro-) Akustik... :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Pt-n%2BsUXL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Iannis Xenakis - La Legende d'Eer
http://ecx.images-amazon.com/images/I/516tJ6ynBBL._SX355_.jpg Donaueschinger Musiktage 2009 Franck Bedrossian (*1971) - Swing for 11 instruments (2009) Raphaël Cendo (*1975) -Introduction Aux Ténèbres to three texts of the Apocalypse for bass-baritone solo, double bass solo, 13 players and live electronics (2009) Christopher Trebue Moore (*1976) - Strange Attractors
AcomA (03.11.2013, 23:07): Hallo,
JS Bach
Partita Nr.2 d-moll fuer Solo-Violine BWV 1004
Isabell Faust, violin
(HM)
Eine großartige Interpretation mit vibratolosem typischen goldenen Faust-Ton. IMO eine exzellente Alternative zu Szeryng und Milstein !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (04.11.2013, 07:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61Wy2ndRsiL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Kullervo op. 7; Juha Uusitalo, Satu Vihavainen, KYL Männerchor, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Ari Rasilainen
Florestan (04.11.2013, 08:18): Heute zwischen Frühstück und Schreibtisch:
Godowsky konnte nicht nur wirkungsvolle Musik für das Klavier, sondern auch für die Violine schreiben, wie diese CD eindrucksvoll beweist. Auch wenn bei den meisten Stücken der 3/4 Takt dominiert, kommen die Stücke so beschwingt daher, das man sofort von dem Charme dieser Musik eingenommen wird. Die junge Violinistin Nazrin Razidova war mir bislang nicht bekannt, lohnt aber die Bekanntschaft allemal. Das Gleiche gilt für ihren Begleiter Roderik Chadwick.
LG Florestan
palestrina (04.11.2013, 12:33): Heute Mittag , Tannhäuser ......
Eben läuft der Eingangschor, der sich 12:45 Minuten lang hinzieht, und zwar im Gegensatz zu Richters '61er Aufnahme - zu der der Vergleich naheliegt - wortwörtlich. Während ich Richters Lesart immernoch als - bei dem Tempo - ausgesprochen spannungsvoll musiziert empfinde, so kriecht der Satz bei Werner schon recht lindwurmartig dahin. Mal sehen, was der Rest so bringt.
:hello Agravain
palestrina (04.11.2013, 17:15): Und immer wieder SCHUBERT .....
Nun, der Rest brachte nicht viel. Gehört haben muss man diese Einspielung - nach meinem Dafürhalten - nicht wirklich. Bei Gelegenheit vielleicht mehr dazu im entsprechenden Faden. Ich bin nun gespannt, wie überzeugend Werners Deutungen des WOs und der Passionen sind. Bei den Kantatenaufnahmen gibt es schließlich durchaus ein paar Perlen, aber mit einer gewissen Regelmäßigkeit auch eher (mittel)mäßige Lesarten. Dass Werner nicht grundsätzlich ein exzeptioneller Bach-Interpret war, scheint mE hier und da durchaus deutlich durch.
z.B. Das Terzett aus Ernani in der Originalfassung ,die Horne als Silva !!! Aber die 3 sind einfach umwerfend ! Unerreicht !!
LG palestrina
Jussi (04.11.2013, 19:13): Palestrina, kann das sein, daß Deine Bilder in den letzten beiden Postings auf der Strecke geblieben sind??!! Ich seh sie nicht! X( Wovon sprichst Du bei der Opern-CD?? Interessiert mich auch! :wink
Jürgen, heute war ich die Glückliche, die den Kaufmann-Verdi ergattert hat! :down
Zusammen mit Simone Kermes mach ich mir gleich einen schönen Abend!
http://www7.pic-upload.de/04.11.13/fs37a5igkq.jpg
Euch einen ebensolchen! :)
LG Jussi
miclibs (04.11.2013, 19:16): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61t8K5IihvL._SX450_.jpg Oliviwer Messiaen - Quartett für das Ende der Zeit
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lG0CDincL._SX450__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Arnold Schönberg - Streichtrio op.45
Cetay (inaktiv) (04.11.2013, 19:20): Original von Jussi Palestrina, kann das sein, daß Deine Bilder in den letzten beiden Postings auf der Strecke geblieben sind??!! Ich seh sie nicht! X( Wovon sprichst Du bei der Opern-CD??
Keine Ahnung, wie er immer wieder die Artefakte in die URLs reinkriegt. Ich hab eine kleine chirurguische Operation durchgeführt. :W
Original von palestrina Das ist auch eine meiner Insel CDs .....wer Oper mag sollte es haben :down :down :down :down
Sopran: Satu Vihavainen / Bass-Bariton: Juha Uusitalo Ari Rasilainen / Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Kauppakorkeakoulun Ylioppilaskunnan Laulajat Männerchor 2005
palestrina (04.11.2013, 20:52): Hallo Jussi, Gibt es sehr preiswert beim Urwaldfluss ! :D Und dann bitte berichten ! :wink
LG palestrina
Jussi (04.11.2013, 21:18): Ay, ay Sir! :cool
Alle drei habe ich in den 80ern live in der Deutschen Oper erlebt! (natürlich getrennt). Für die Pavarotti-Karten haben wir 24 Stunden angestanden! Du hast sicher mit Frau Horne schon Kaffee getrunken?! :D
ab (04.11.2013, 21:29): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/4260183510093.jpg
palestrina (04.11.2013, 22:16): Original von Jussi Ay, ay Sir! :cool
Alle drei habe ich in den 80ern live in der Deutschen Oper erlebt! (natürlich getrennt). Für die Pavarotti-Karten haben wir 24 Stunden angestanden! Du hast sicher mit Frau Horne schon Kaffee getrunken?! :D
Bei meinen Live Konzerten war da schönste, Caballe mit Horne !!! :down
Leider blieb mir das Kaffee trinken mit Frau Horne versagt ! :I Dafür habe ich mit Frau Caballe schon Walzer getanzt ! :haha
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (04.11.2013, 22:23): Original von Nordolf Noch einmal ein Eintauchen in die Welt der finnischen Legenden:
Sopran: Satu Vihavainen / Bass-Bariton: Juha Uusitalo Ari Rasilainen / Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Kauppakorkeakoulun Ylioppilaskunnan Laulajat Männerchor 2005
Dieselbe Aufnahme strömt auch bei mir nochmals durch den Datenäther, mich weitaus mehr ansprechend als die länger bekannten Lesearten von Salonen und Järvi Jr. sowie die unlängst Permierengehörte von Berglund.
ab (04.11.2013, 22:43): Boris Tischenko - Symphony 1 Leningrad Philharmonic Orchestra Edward Serov Northern Flowers, 1970
Jean Sibelius: Karelia Musik (Vollständig) Musik für die Pressefeiern 1899
Tellu Virkkala, Sopran Anna-Kaisa Liedes, Sopran Juha Kotilainen, Bariton
Tampere Philharmonic Choir Tampere Philharmonic Orchestra
Tuomas Ollila
Die Karelia-Suite und "Finlandia" sind so populäre Werke, dass man leicht vergisst, dass sie im Grunde nicht als Solitäre komponiert wurden, sondern aus den hier aufgezeichneten Tableau-Musiken, die unmittelbar in den Zusammenhang der nationalen Bewegung gehören, die am Ende des 19. Jahrhunderts das Großfürstentum Finnland ergriffen hatte und zu der Sibelius mit seinem "Kullervo" bereits einen nicht unerheblichen musikalischen Beitrag geleistet hatte.
:hello Agravain
miclibs (05.11.2013, 20:51): ...die Finnin Kaija Saariaho wie auch die Kasachin Jamilia Jazylbekova lassen sich von Klängen und Geräuschen aus der Natur inspirieren; eine ruhige moderne Musik, mal sperrig, mal sehr schön.... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cwc8bDleL._SX450__PJautoripBadge,,-40_OU11__.jpg Kaija Saariaho (geb. 1952) - Kammermusik für Streicher Vol.1 +Tocar für Violine und Klavier (2010) +Vent nocture für Viola und Electronics (2006) +Calices für Violine und Klavier Nr. 1-3 (2009) +Spins and spells für Violoncello solo (1997) +Nocturne für Violine solo +Nymphéa für Streichquartett und Live-Electronik (1987)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Nbb4X00kL._SX450_.jpg Jamilia Jazylbekova (geb. 1971) - Kammermusik +Nuit de mars für Flöte, Oboe, Klarinette, Mandoline, Gitarre, Harfe, Klavier, Schlagzeug, Violine, Viola, Cello, Kontrabass; +Voci für Flöte, Klarinette, Frauenstimme, Cello, Kontrabass, Akkordeon, Schlagzeug & Zuspielband; +Aspan für Ensemble; +Le refus de l'enfermement IV für Flöte, Klarinette, Fagott, Viola, Cello & Kontrabass; +Aikyon für Cello & CD
palestrina (05.11.2013, 21:41): Original von Agravain Erstbegegnung mit dieser Einspielung. Ich bin mächtig gespannt:
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244 - Erster Teil
Helmut Krebs, Evangelist & Arien Franz Kelch, Jesus Agnes Giebel, Sopran Renate Günther, Alt Hermann Werdermann, Bass
Knabenchor der Robert-Mayer-Schule Heilbronn Heinrich-Schütz-Chor Heilbronn Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Fritz Werner
(10/1958)
:hello Agravain
Jürgen (06.11.2013, 10:57): Der Soundtrack zu dem Film DIVA (1981), den ich damals im Kino gesehen habe. Ich habe ihn als atmosphärisch wunderbar dicht in Erinnerung. Rechts die darstellende Diva Wilhelmenia Wiggins Fernandez in Aktion.
Zuvor hörte ich das Verdi Album von Jonas Kaufmann insgesamt schon zum zweiten mal. http://ecx.images-amazon.com/images/I/519p1vtn6FL._SX450__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg
Grüße Jürgen
Jürgen (06.11.2013, 11:10): Original von Agravain Bei mir der alte Finne:
Jean Sibelius: Karelia Musik (Vollständig) Musik für die Pressefeiern 1899
Tellu Virkkala, Sopran Anna-Kaisa Liedes, Sopran Juha Kotilainen, Bariton
Tampere Philharmonic Choir Tampere Philharmonic Orchestra
Tuomas Ollila
Die Karelia-Suite und "Finlandia" sind so populäre Werke, dass man leicht vergisst, dass sie im Grunde nicht als Solitäre komponiert wurden, sondern aus den hier aufgezeichneten Tableau-Musiken, die unmittelbar in den Zusammenhang der nationalen Bewegung gehören, die am Ende des 19. Jahrhunderts das Großfürstentum Finnland ergriffen hatte und zu der Sibelius mit seinem "Kullervo" bereits einen nicht unerheblichen musikalischen Beitrag geleistet hatte.
:hello Agravain
Ich kenne bislang nur die Ouvertüre und die Suite.
Die Bühnenmusik auf dieser CD ist ja etwa dreimal so lang, wie die Suite. Was gibt denn das zusätzliche Material so her?
Ein Positivbeispiel: Die Bühnenmusik zu Peer Gynt. Die finde ich komplett immer noch sehr spannend. Oder andersherum: Die Suite zum Schwanensee reicht mir vollkommen.
http://www.arkivmusic.com/graphics/covers/non-muze2/large/700544.jpg Kaija Saariaho (geb. 1952) - Orchesterwerke cd1 + Lichtbogen Avanti Chamber Orchestra + Grammaire des reves Anu Komsi + Du cristal Los Angeles Philharmonic Orchestra + ?a la fumee
miclibs (06.11.2013, 18:52): ....Diptico wurde auch letzte Woche beim Karlsruher Festival für zeitgenössische Musik gespielt... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/61LY1VCVTYL._SX355_.jpg Elena Mendoza - Nebelsplitter/+
Agravain (06.11.2013, 20:45): Original von Jürgen Original von Agravain Bei mir der alte Finne:
Jean Sibelius: Karelia Musik (Vollständig) Musik für die Pressefeiern 1899
Tellu Virkkala, Sopran Anna-Kaisa Liedes, Sopran Juha Kotilainen, Bariton
Tampere Philharmonic Choir Tampere Philharmonic Orchestra
Tuomas Ollila
Die Karelia-Suite und "Finlandia" sind so populäre Werke, dass man leicht vergisst, dass sie im Grunde nicht als Solitäre komponiert wurden, sondern aus den hier aufgezeichneten Tableau-Musiken, die unmittelbar in den Zusammenhang der nationalen Bewegung gehören, die am Ende des 19. Jahrhunderts das Großfürstentum Finnland ergriffen hatte und zu der Sibelius mit seinem "Kullervo" bereits einen nicht unerheblichen musikalischen Beitrag geleistet hatte.
:hello Agravain
Ich kenne bislang nur die Ouvertüre und die Suite.
Die Bühnenmusik auf dieser CD ist ja etwa dreimal so lang, wie die Suite. Was gibt denn das zusätzliche Material so her?
Ein Positivbeispiel: Die Bühnenmusik zu Peer Gynt. Die finde ich komplett immer noch sehr spannend. Oder andersherum: Die Suite zum Schwanensee reicht mir vollkommen.
Wie ist Deine Einschätzung zur Karelia-Musik?
Grüße Jürgen
Lieber Jürgen,
dazu gebe ich am WE meinen Senf. :D
***
Bei mir scheidet nun die Sonne hinter dem Gebirge und die Herbstnebel wallen bläulich überm See...
Was ich im Vergleich mit Klangschnitzel des Belcea Quartets oder des Takács Quartets gehört habe, ist das immer noch eine Spitzenaufnahme. Gut scheint aber auch die neue mit dem Emperor Quartet bei BIS zu sein. :hello
Cantus Arcticus (06.11.2013, 23:40): Heute war Händel-Tag bei mir:
Jean Sibelius: Karelia Musik (Vollständig) Musik für die Pressefeiern 1899
Tellu Virkkala, Sopran Anna-Kaisa Liedes, Sopran Juha Kotilainen, Bariton
Tampere Philharmonic Choir Tampere Philharmonic Orchestra
Tuomas Ollila
Ich kenne bislang nur die Ouvertüre und die Suite.
Die Bühnenmusik auf dieser CD ist ja etwa dreimal so lang, wie die Suite. Was gibt denn das zusätzliche Material so her?
Ein Positivbeispiel: Die Bühnenmusik zu Peer Gynt. Die finde ich komplett immer noch sehr spannend. Oder andersherum: Die Suite zum Schwanensee reicht mir vollkommen.
Wie ist Deine Einschätzung zur Karelia-Musik?
Grüße Jürgen
Lieber Jürgen,
die Karelia-Musik geht musikalisch deutlich über die Suite hinaus. Die als Suite bekannt gewordenen Stücke sind dem musikalischen Material der Tableaumusik entnommen und zur Suite bearbeitet worden. Sie stehen hier also nicht als Einzelsätze, sondern sind Teile eines nationalistisch geprägten musikalischen Kontextes, der meiner Meinung nach ausgesprochen hörenswert ist. Die einzelnen Sätze (Tableaus) der Karelia-Musik sind bedeutenden Ereignissen oder Orten der finnischen Geschichte zugeordnet und Sibelius schafft es mühlelos, aus jedem kleinen Satz eine kleine programmatische Perle zu machen. Die jeweilige Bedeutung bzw. Atmosphäre wird sehr klangvoll in jenem süffigen spätromantischen Ton "gemalt", der für den frühen Sibelius so typisch ist. Zu den reinen Instrumentalsätzen gesellen sich übrigens auch ein "echter" Runengesang und eine vom Bariton gesungene Ballade. Das ganze endet apotheotisch in Sibelius' Vertonung von "Maame" (Unser Land), der späteren finnischen Nationalhymne. Ich persönlich finde es für das Verständnis einfach wichtig, dass die Musik der späteren Karelia-Suite nicht eine Aneinanderreihung pittoresker Karelien-Bilder sein soll, sondern dass es sich um durch und durch politisch motivierte Musik handelt.
:hello Agravain
ab (07.11.2013, 17:27): Beethoven: Klaviersonaten op.2/3 C-Dur - op.78 Fis-Dur - op.27/1 Es-Dur - op.27/2 cis-Moll Wilhelm Kempff DGG, mono
miclibs (07.11.2013, 22:34): ...gerade von einem Konzertabend zurückgekommen, bei dem Bruno Mantovani dirigierte; neben einigen Werken ehemaliger Schüler von Wolfgang Rihm wurde auch sein Werk 'Streets' (of New York) für Ensemble aufgeführt... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51kPdayI4dL.jpg Bruno Mantovani - La Sette Chiese/Streets/Eclair...
Jürgen (08.11.2013, 08:07): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0034571178905.jpg
Stephen Hough's French Album, 2011
Bach / Cortot / Hough: Toccata & Fuge BWV 565 Bach / Cortot: Arioso aus dem Klavierkonzert BWV 1056 Faure: Nocturne Nr. 6 Faure: Improvisation op. 84 Nr. 5 Faure: Impromptu Nr. 5 Faure: Barcarolle Nr. 5 Ravel: Alborada del gracioso aus "Miroirs" Massenet / Hough: Crepuscule aus "Poeme pastoral" Chabrier: Melancolie aus "Dix Pieces pittoresques" Poulenc: Nocturne Nr. 4 Poulenc: Improvisation Nr. 8 Chaminade: Automne Alkan: La chanson de la folle au bord de la mer op. 31 Nr. 8 Debussy / Hough: Clair de lune Delibes: Pizzicati aus "Sylvia" Liszt: Reminiscences de La juive - Fantaisie brillante sur des motifs de l'opera de Halevy"
Es erschließt sich mir zwar nicht, was am Cembalokonzert BWV 1056 französisch sein soll, dennoch ist es in meinen Ohren ein wunderbares Album.
Grüße Jürgen
Florestan (08.11.2013, 08:26): Original von Jürgen
Es erschließt sich mir zwar nicht, was am Cembalokonzert BWV 1056 französisch sein soll, dennoch ist es in meinen Ohren ein wunderbares Album.
Grüße Jürgen
Gemeint ist der Bearbeiter, Alfred Cortot. Obwohl ich auch eher rein französische Musik ausgewählt hätte.
Florestan
Florestan (08.11.2013, 08:39): Aus meinen aktuellen Neuerwerbungen:
Piers Lane mit einer bunt zusammengestellten Reihenfolge von Klavierstücken. Miniaturen zumeist, aber auch ein sehr witziger Variationszyklus von Antony Hopkins (nein, nicht der Schauspieler) über "Happy Birthday". Der Clou an diesen Variationen ist, das sie jeweils in der Manier eines grossen Meisters geschrieben sind, und dessen Klavierstil nachahmen. Ein wunderbarer Spass, und ein nettes Quiz für musikbesgeisterte Freunde. Wie nicht anders zu erwarten ist das Ganze brilliant und ausgesprochen kultiviert dargeboten. So etwas möchte ich gerne mal in einem Konzert hören, denn Piers Lane ist auch ein wunderbarer und sehr amüsanter Erzähler.
Einen schönen Tag wünscht Florestan
ab (08.11.2013, 10:18): Beethoven: Klaviersonaten op.2/3 C-Dur - op.78 Fis-Dur - op.27/1 Es-Dur - op.27/2 cis-Moll Wilhelm Backhaus Decca, mono (2002 Universal music Italia)
Reinhold Gliere: Symphonie Nr. 2 Die Saporoger Kosaken (Symphonische Dichtung)
Edward Downes / BBC Philharmonic 1991
Immer wieder gern gehört: - Glieres farbenprächtige, an Wagner und Tschaikowsky geschulte, "rhetorische" Zweite Symphonie aus dem Jahre 1908... Für mein persönliches Empfinden ist das Musik, die nach "Es sagt aus alten Tagen" klingt.
Royal Liverpool Philharmonic Choir Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
Vernon Handley
:hello Agravain
Cantus Arcticus (09.11.2013, 21:59): Aus der "Archivio della sinfonia milanese" Serie des Ensembles Atalanta Fugiens mit Vanni Moretto die Erste Ausgabe:
miclibs (09.11.2013, 22:43): ...Boulez ist mein Aufsteiger in 2013; ein Klang-Genie... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/41GtviDQ1BL._SY355_.jpg Arnold Schönberg Le Domain Musical 1956 - 1967 Vol 2 (cd4) +Serenade Op. 24 + Suite, Op. 29 Anton Webern +Variations for Piano, Op. 27 +Symphony, Op. 21
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ggs-Tf5AL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Pierre Boulez - Gesamtwerk (cd5) +Piano Sonata No.3 (Original Version) +Structures pour deux pianos - Livre II
Nordolf (09.11.2013, 22:58): Zum ersten Mal im Player - die CD1 aus dieser Box:
Maurice Duruflé: Quatre Motets, op. 10 (1960) Missa 'Cum jubilo', op. 11 (1966)
St. Jakobs Kammarkör (Stockholm) Mattias Wager, Orgel
Gary Graden
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (10.11.2013, 10:00): Original von Jussi
Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-mSdedj9L._SL500_AA240_.jpg Joseph Haydn; Trios für Klavier, Flöte und Cello G-Dur Hob. XV:15, D-Dur Hob. XV:16 & F-Dur Hob. XV:17; Richard Fuller, Annie Laflamme, Dorothea Schönwiese-Guschlbauer
Der betörende Sound des Zusammenspiels der historischen Instrumente und die intelligenten Kompositionen, die sich in den ausgedehnten Eröffnungssätzen aus vermeintlich harmlos-gefälligem Beginn in verwegenes Terrain entwickeln, machen dies zu einer versteckten Zinne in der Haydn-Diskographie.
Hallo, Cetay,
diese Aufnahme klingt sehr interessant! Werde sie mir besorgen, zumal ich selbst in grauer Vorzeit einige Trios daraus gespielt habe!
LG Jussi
Hast du die schon gehört? Bei mir lief gerade wieder das D-Dur Konzert. Das ist einfach überragend gespielt und klanglich umgesetzt. Ich teste jetzt mal anderes Repertoire, das Fuller solo aufgenommen hat. Zunächst:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51tcHZ353BL._SL500_AA240_.jpghttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51pfv0wdU5L._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Klaviersonate C-Dur K. 545 & A-Dur K. 331; Richard Fuller
und dann:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51a5PkPeSHL._SL500_AA240_.jpg Ignaz Pleyel; Sonate in B-Dur op.13/1, B. 571; Richard Fuller
Cetay (inaktiv) (10.11.2013, 11:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61u4tep8VWL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Krönungsmesse und Grabmusik; Bernarda Fink, Edith Wiens, Werner Hollweg, Thomas Hampson, Contentus Vocalis, Wiener Akademie, Martin HaselböckMissa in C, K. 317Grabmusik K. 42 - 35aKirchensonaten F-Dur K. 244, Es Dur K. 67 & C-Dur K. 329
Alles sehr bewegende Aufnahmen. Isabell Faust ist IMO jetzt schon zu den Jahrhundertgeigern zu rechnen. Ihr Ton und ihre Phrasierungskunst sind exzellent.
LG, Siamak
Nordolf (10.11.2013, 14:02): Ich mache weiter mit dem Sibelius von Barbirolli:
miclibs (10.11.2013, 20:21): ...nachdem ich mich jetzt durch diverse Beethoven Klaviersonaten von C.Arrau gehört habe, freue ich mich auf Nono... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WVM6F0YKL.jpg Luigi Nono - Io, frammento da Prometeo / Das atmende Klarsein cd1 - Io, frammento da Prometeo (für 3 Soprane, kleinen Chor, Bassflöte, Kontrabassklarinette und Live-Elektronik) (1981) cd2- Das atmende Klarsein (für kleinen Chor, Bassflöte, Live-Elektronik und Tonband) (1980/83)
Cetay (inaktiv) (10.11.2013, 21:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51hXz6IlU-L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur op. 61 - Transkription für Klavier und Orchester; Olli Mustonen; Deutsche Kammerphilharmonie, Jukka Pekka Saraste
Wo hat man die Orchestereinleitung und -begleitung des Violinkonzerts schon mal so fulminant, positiv-nervös-fahrig pulsierend und vibrierend (sorry, mir fallen keine besseren Attribute ein) gehört wie hier? Wer eine solche Behandlung des Orchesterparts bei einer Aufnahme des Originals kennt... ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Cetay (inaktiv) (12.11.2013, 20:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51s4uJxyPmL._SL500_AA240_.jpg Arne Nordheim; Fonos für Posaune und Orchester; Marius Hesby, Oslo PO, Jukka-Pekka Saraste
Da mache ich mit, nachdem ich mich gerade auf einem Meeting stundenlang fürchterlich geärgert habe - da passt Scarlatti: GuteLauneMusik! Puh.
miclibs (14.11.2013, 21:28): ...Ausklang im doppelten Sinne für heute.... :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51YEjpRxuGL._SY355_.jpg Bernd Alois Zimmermann - Requiem für einen jungen Dichter 1. Prolog. Requiem 1. Requiem 2. Ricercare 2. Rappresentazione 3. Elegia 4. Tratto 5. Lamento 6. Dona nobis pacem
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61l8BcvCDYL._SY355_.jpg Mark Andre - Werke Fur Klavier 1. S1 für zwei Klaviere 2. Un-fini III für Klavier 3. Iv 11a für Klavier 4. Iv 11b für Klavier 5. Contrapunctusfür Klavier 6. Iv 1 für Klavier
ab (14.11.2013, 22:34): Was für eine Geigerin! Morgen gastiert sie bei uns mit einem Sonatenabend.
Sibelius - Violinkonzert op.47 Vilde Frang WDR SO Köln Thomas Sondergard EMI
Lucanuscervus (15.11.2013, 14:31): Original von palestrina Original von ab Alfred Schnittke - Violakonzert Yuri Bashmet London Symphony Orchestra Mstislav Rostropovich
Eines der schönsten Konzerte für eine Steichinstrument überhaupt, finde ich...
miclibs (15.11.2013, 18:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GfddVp61L._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Iannis Xenakis - Music for Keyboard Instruments
http://ecx.images-amazon.com/images/I/519E3Bo1OjL._SY355_.jpg Alfred Schnittke - Konzert für Drei / Trio / Kanon :D
Andréjo (15.11.2013, 18:53): Original von Lucanuscervus Original von palestrina Original von ab Alfred Schnittke - Violakonzert Yuri Bashmet London Symphony Orchestra Mstislav Rostropovich
Eines der schönsten Konzerte für eine Steichinstrument überhaupt, finde ich...
Scenes Historiques (Auszüge) Rakastava Romanze in C Symphonie Nr. 6*
John Barbirolli / Hallé Orchestra 1969 und *1970
Sibelius sagte zu seiner lyrischen Sechsten, das sie ihn an den Duft des ersten Schnees erinnere und eine Stimmung des "Die Schatten werden länger" in sich trage. Genau in diesem Sinne interpretiert Barbirolli die Symphonie.
nikolaus (15.11.2013, 21:32): Ziemlich gemischer Abend bei mir, alles grossartig:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/7619931110325.jpg Carnaval op. 9 Impromptus op. 5 Albumblätter op. 124 Noveletten op. 21 Gesänge der Frühe op. 133 7 Clavierstücke in Fughettenform op. 126 Variationen über ein Thema von Schubert
Nikolaus.
Lucanuscervus (15.11.2013, 22:39): Original von Andréjo Original von Lucanuscervus Original von palestrina Original von ab Alfred Schnittke - Violakonzert Yuri Bashmet London Symphony Orchestra Mstislav Rostropovich
Eines der schönsten Konzerte für eine Steichinstrument überhaupt, finde ich...
Dann bestätige ich , daß ich auch die CD mit dem zusätzlichen Cellokonzert habe
und schätze ! :W :beer
Nordolf (16.11.2013, 01:30): Bei mir erklingt nun auch der politische Sibelius, der sich künstlerisch in der Unabhängigkeitsbewegung Finnlands engagierte:
Tuomas Ollila / Tampere Philharmonic Orchestra 1998
miclibs (16.11.2013, 12:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ySkrZs%2ByL._SX355__PJautoripBadge,,-40_OU11__.jpg 43. Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt 2006 +Robin Hoffmann: Locken +Dieter Mack: Kammermusik IV +Mark Andre:...ALS... +Klaus Huber:...a l'ame de descendre de sa monture et aller sur ses pieds de soie...
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41G1CGHA75L.jpg Tomás Marco - Streichquartette + String quartet no.1 aura + String quartet no.2 espejo desierto + String quartet no.3 anatomia fractal de los ange + String quartet no.4 los desastres de la guerra
Cetay (inaktiv) (16.11.2013, 14:20): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41l5Q1odwtL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Oboenkonzert / Quartet / Sonate; Alexei OgrintchoukOboenquartett F-Dur K. 370; Boris Brovtsyn, Maxim Rysanov, Kristina BlaumaneOboenkonzert C-Dur K. 314 (271k); Litauisches KammerorchesterViolinsonate B-Dur K. 378 (arr. von L. Slavinsky for Oboe und Klavier); Leonid Ogrintchouk
Tannhäuser Ouvertüre & Venusberg-Bacchanale Die Meistersinger von Nürnberg Vorspiel zum 3. Aufzug Tristan und Isolde Vorspiel & Liebestod
Herbert von Karajan / Berliner Philharmoniker 1984
Feinsinnige, von bedächtigem Ernst geprägte Wagner-Interpretationen: - grandios wie Karajan die Spannungsbögen in epischer Breite aufspannt! Nur beim "Venusberg-Bacchanale" lässt er die Musik zeitweise so hitzig wirbeln, dass man meint, nicht beim späten Karajan sondern beim späten Bernstein gelandet zu sein...
:times10
Nordolf (16.11.2013, 16:49): Aus diesem Doppelpack die CD 1:
nikolaus (16.11.2013, 17:26): Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/61nxbslx-uL._SX450__PJautoripBadge,BottomRight,4,-40_OU11__.jpg
miclibs (16.11.2013, 19:57): ...kontemplativ und sperrig, ein atmender musikalischer Rausch... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Nbb4X00kL._SX355_.jpg Jamilia Jazylbekova - Kammermusik 1. Nuit De Mars (2009) 2. Voci (2008-2011) - Jazylbekova, Jamilia 3. Aspan (2004) 4. Le Refus De L'enfermement Iv (2005) 5. Aikyon Für Violoncello Und Cd (2005)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41axfjrb9DL._SX355_.jpg Gerald Eckert - Das Nichts.../l'Etendue.../Erinnerte... 1. Des Nichts, verlorene Schatten (für Ensemble) 2. L'étendue des fins éparse (1997-2002) (für Violine solo) 3. Erinnerte Zeit, gebrochen (für Klarinette, Violine und Klavier) (1996) 4. Offen - Fin des terres (für Ensemble) (2002)
Rachmaninov (16.11.2013, 20:34): Original von nikolaus Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/61nxbslx-uL._SX450__PJautoripBadge,BottomRight,4,-40_OU11__.jpg
Gefällt sie Dir?
Nikolaus
erstes Hören war durchaus interessant
Nordolf (17.11.2013, 12:04): Nun begebe ich mich mit der zweiten CD aus diesem grandiosen Doppelpack in die Welt des Monumentalfilms:
Stephanie McCallum spielt "Recueils de Chants" op.67 und op.70, sowie weitere kleinere Werke. Die Pianistin ist bereits durch diverse Veröffentlichungen mit Musik von Alkan hervorgetreten, so z.B. den beiden großen Etudenzyklen op.35 und op.39. Die Recueils de Chants wurden durch die Lieder ohne Worte von Mendelssohn angeregt, gehen aber weit darüber hinaus, indem sie in weiten Teilen sowohl pianistisch anspruchsvoller sind, und auch das musikalische Material umfangreicher ist, und einen weiteren Bogen spannt. Hier wie auch an anderer Stelle kommt Alkans Fähigkeit zur Gestaltung kleinerer Charakterstücke zum Vorschein (wie etwa in den Esquisses op.63). Er bietet eine interessante Pallette von unterschiedlichen Eindrücken und Klangwirkungen. Es sind dies nicht die maßstabsetzenden Werke Alkans, aber sie bieten einen weiteren Blick auf das umfangreiche Schaffen dieses Ausnahmemusikers. Die Pianistin überzeugt in der Gestaltung dieser Werke, und bietet einen ungetrübten Hörgenuss.
Florestan
palestrina (17.11.2013, 12:28): Heute Mittag......
Schoenberg : Verklärte Nacht op.4(revised version for orchestra 1943) Strauss: Metamorphosen (Study for 23 solo Strings) Weber: Langsamer Satz (1905) (arranged by Misha Rachlevsky) Fünf Sätze op.5 (version for orchestra ,1930)
bruckner 4 (version 1874) münchner philharmoniker - kurt wöss - live vom brucknerfest linz 20-09-1975 eine sehr "ernste" vierte ist das. und sehr dramatisch. gibts hier als gratis download.
Agravain (17.11.2013, 18:09): Bei mir liefen heute zunächst zwei ältere Aufnahmen von BWV 140:
Laurence Dutoit, Sopran Kurt Equiluz, Tenor Hans Braun, Bass
Kammerchor des Wiener Staatsopernchors Orchester der Wiener Staatsoper
Felix Prohaska (05/1959)
Beides - Prohaska noch deutlicher als Werner - sind Aufnahmen, die zeigen, wie früh man schon schlanken und bewegten Bach gespielt hat. Zwischen diesen Annäherungen an Bach und Richters statuarischer Deutung dieser Kantate - es eine der wenigen Bach-Aufnahmen Richters, die mich überhaupt nicht erreicht - liegen mE Welten.
Im Anschluss gab es dann something completely different:
Danish National Radio Symphony Orchestra Leif Segerstam
Segerstams Mahler verdrängt auf meiner persönlichen Favoritenliste weder Neumann (Leipzig) noch Ancerl von den beiden "obersten Platzierungen", aber er bewegt sich wirklich weit oben...
Lulun Ystävät Male Choir Gothenburg Symphony Orchestra
Neeme Järvi
:hello Agravain
miclibs (17.11.2013, 20:02): https://www.jpc.de/image/w220/front/0/8718247711598.jpg +Debussy: Streichquartett op. 10 +Ravel: Streichquartett in F +Dutilleux: Streichquartett "Ainsi la nuit"
...Mendoza in der musikalischen Sprache vieler junger spanischen Komponisten, wie Sanchez-Verdu, Mundry, Posadas, Sotelo, Parra und weiteren... https://www.jpc.de/image/w600/front/0/9120010281457.jpg Elena Mendoza - Kammermusik
miclibs (18.11.2013, 17:12): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cZPZS%2BpNL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Sofia Gubaidulina - Offertorium + Offertorium (1980) - Concerto For Violin And Orchestra Gidon Kremer + Hommage á T.S. Eliot (1987) - For Octet And Soprano
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41iiq3ibCYL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Pascal Dusapin - O Mensch ! (Nietzsche-Gedichte) O Mensch! Gib Acht!/ Ein Spiegel ist das Leben/ Ehrgeiz/ Der Wanderer/ Das eherne Schweigen/ Zürnt mir nicht - Erstes Zwischenspiel/ Heiterkeit - Was geschieht/ Auf Höhen/ Ehrgeiz (2) - Zweites Zwischenspiel/ Nachtlied/ Das Wort/ Desperat/ Drittes Zwischenspiel/ Das nächtliche Geheimnis/ Lied des Ziegenhirten/ Viertes Zwischenspiel/ An Richard Wagner/ Ehrgeiz (3)/ »Die fröhliche Wissenschaft«/ Wer hier nicht lachen kann .../ Seine Gesellschaft zu finden wissen/ Aus der Tonne des Diogenes/ Ruhm und Ewigkeit - Still!
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41jpcYwl8hL._SX355_.jpg Hector Parra - Caressant l'Horizon + Early Life (2010) (Für Oboe, Klavier Und Streichtrio) + Stress Tensor (2009/Rev. 2011) (Für Piccoloflöte/Flöte, Bassklarinette/Klarinette, Klavier und Streichtrio) + Caressant L'horizon (2011)
ab (18.11.2013, 17:40): Alexander L Lokshin - Symphonie Nr.3 (1966) auf Verse von R. Kipling Steven Roberts, Tenor Choir and Symphony Orchestra of BBC Gennady Rozhdestvensky London, 1979
Eine Aufnahme von des Komponisten WEB-Seite
Nordolf (18.11.2013, 20:11): Aufnahmen, die zehn Jahre früher entstanden sind, als meine zuletzt gehörte Wagner-Karajan-Kombination:
Die Meistersinger von Nürnberg Vorspiel zum 1. Akt Tannhäuser Ouvertüre & Venusberg-Bacchanale* Lohengrin Vorspiel zum 1. Akt Lohengrin Vorspiel zum 3. Akt Der fliegende Hollländer Ouvertüre Tristan und Isolde Vorspiel & Liebestod
*Chor der Deutschen Oper Berlin Herbert von Karajan / Berliner Philharmoniker 1974
ab (18.11.2013, 23:22): Geliehen bekommen: Musik aus dem ehemaligen Jugoslawien
Bruno Bjelinski (1909-1992) Symphonien Nr. 1, 2 & 4
Bjelinski komponierte sechs Opern, zwei Ballette, fünf Sinfonien, ein Klavier- und zwei Cellokonzerte, kammermusikalische Werke, eine Kantate, Klaviermusik und Lieder.
:hello
palestrina (19.11.2013, 11:04): Ich höre mir jetzt diese Weltersteinspielung an.....
mit Montserrat Caballé, Franco Bonisolli, Julia Hamari, Orchestra & Chorus of RAI, Piero Bellugi - live 1970
Eine meiner Lieblingsopern! Auch ich schmelze ... :engel :engel
Jürgen, Deinen Mahler-Solti-Genuß kann ich sehr gut nachvollziehen! :beer Wie oft hab ich Solti mit seinen Chicagoern und Mahler in Berlin live erlebt! In meinen Ohren einer der besten Mahler-Dirigenten! :)
Recht interessant, nur wenige Stellen, die mich nervten. Eine nicht zu geringe Portion Strawinsky.
@Jussi: Bei Mahler 2 bevorzuge ich eigentlich Bernstein/Ludwig/Hendricks, aber man muss auch mal variieren. Solti hat bei Mahler ganz klar die Nase forne mit 6 & 8.
miclibs (19.11.2013, 20:57): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BZwBMiV6L._SX300_.jpg Helmut Lachenmann - Concertini (cd2)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/31VPA50VJEL.__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Anton Webern - Gesamtwerk (cd2) + 5 Pieces for Orchestra (1913) +Three Orchestral Songs for Voice and Orchestra (1913/14) +Symphony, Op.21 +Das Augenlicht (The Light Of The Eye) Op.26 +I. Kantate op.29 for soprano, mixed chorus and orchestra +II. Kantate op.31 for soprano solo, bass solo, mixed chorus and orchestra
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cwc8bDleL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Kaija Saariaho - Kammerwerke für Streicher Vol.1
Ene gewisse Nähe zu Arvo Pärt lässt sich hier nicht leugnen...
Grüsse :hello Stefan
Jürgen (20.11.2013, 08:25): http://ecx.images-amazon.com/images/I/512X%2BQRVBxL._SX450__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg
L'incoronazione Di Poppea (Fassung Neapel), La Venexiana - Claudio Cavina 2009
palestrina (20.11.2013, 12:01): Kein Cover !
LIVE : Maria Stuarda, Donizetti Wiener Staatsoper 11.5.86 Maria: Mara Zampieri Elisabetta: Agnes Baltsa Leicester: Jerry Hadley Lord Cecil: Hans Helm Talbot: Maurizio Mazzieri :down :) :) :) :) :) :) :down Cond. Adam Fischer
Florestan (21.11.2013, 10:34): Nach dem enthusiastischen Kommentar von ab zum Konzert von Vilde Frang habe ich mir mal ihre Einspielung der Konzerte von Sibelius und Prokoffiev (Nr. 1) zugelegt, und vorhin den Sibelius angehört.
Ich bin ziemlich begeistert von dieser Einspielung. Sie trifft die spezielle Stimmung des Konzertes, das im ersten Satz ziemlich rhapsodisch daherkommt, sehr genau. Die technischen Herausforderungen des Werkes mit den diversen kadenzartigen Episoden meistert sie bravourös. Insgesamt eine Darstellung auf sehr hohem Niveau. Angesichts ihres noch jugendlichen Alters wird sie uns sicher noch viele schöne Musikerlebnisse bescheren.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JgvvcV1mL._SX355_.jpg Helmut Lachenmann - Streichquartette Grido/Reigen Seliger Geister/Gran Torso
Cetay (inaktiv) (22.11.2013, 01:06): http://ecx.images-amazon.com/images/I/610jnWgEhEL._SL500_AA240_.jpg Adam Falckenhagen; Preludio Nel quale Sono contenuti tutti i Tuoni Musicali; Paul Baier (Barock-Laute)
palestrina (22.11.2013, 12:00): Jetzt läuft diese Scheibe, Belcanto vom feinsten .....
miclibs (22.11.2013, 17:02): Wolfgang Rihm und Helmut Lachenmann verbindet der große Respekt vor Nonos Werken; je länger ich mich mit Nono beschäftige, umso mehr gefällt er mir als politischer Mensch und Komponist... :down
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qFhJufAQL._SY355_.jpg Luigi Nono - Chorwerke 1. Carti di Didone (1958) 2. Da un diario Italiano (1963-64) 3. Das atmende Klarsein (1980-1983)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51J%2BLg0EhdL._SX355_.jpg Luigi Nono - Il Canto Sospeso 1. Sofia, Zentralgefängnis 22. Juli 1942 - Papa! - Liebe Mama, Papa und Schwesterchen! - Meine verehrter Vater! 2. 1. (Orchester) 3. 2. ...muoio per un mondo 4. 3. ...mi portano a Kessairani per l'esecuzione 5. 4. (Orchester) 6. Einschub: Meine lieben Eltern! - Die Tore öffnen sich - Leb wohl, Mutter - Liebe Onkel! - Nach wenigen Stunden - ... 7. 5. ...se il cielo fisse carta 8. 6. ...le porte s'aprono - 9. Com'è duro dire addio per sempre 10. 7. ...addio mamma 11. 8. (Orchester) 12. 9. ...non ho paura della morte...
ab (22.11.2013, 17:23): Schostakowitsch - 24 Preludes Op.34 David Kadouch Transart
miclibs (23.11.2013, 13:25): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61KV75VYGJL.gif 25 Years Experimentalstudio Freiburg - cd 3 1.Diego Minciacchi (*1955): Klavierst - ck Nr.4: Vae Victis (1996) 2.Luigi Nono (1924-1990): Quando stanno morendo, Diario Polacco No.2 3.Isabel Mundry (*1963): Gesichter (1997)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UYtxmkPmL._SY355_.jpg Luigi Nono - Polifonica-Monodia-Ritmica 1. Polifonica - Monodia - Ritmica (für sechs Instrumente und Schlagzeug) 2. Canti per 13 3. Canciones a Guiomar 4. "Hay que caminar" sonando I 5. "Hay que caminar" sonando II 6. "Hay que caminar" sonando III
World Première Recording of the Original French Version !
LG palestrina
AcomA (23.11.2013, 17:34): R Schumann
Violinsonaten Nr.1 d-moll Op. 121
Ulf Hoelscher, violin Michel Beroff, piano
(EMI)
Die Schumannschen Kammermuaikwerke sind mir nicht geläufig.
LG, Siamak
miclibs (23.11.2013, 17:38): Hartmann erlebt in Kempfenhausen im Haus der Schwiegereltern am Starnberger See den Evakuierungszug der Häftlinge des Konzentrationslagers Dachau. Das gesehene Elend beschrieb er in der Sonate (27. April 1945) für Klavier.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JxUGqM9LL._SX355_.jpg Karl Amadeus Hartmann - Forbidden Not Forgotten (Surpressed Music 1938-1945) +Piano Sonata No. 2 ("27 April 1945") +Trauerkonzert, for orchestra +String Quartet No. 2
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WVM6F0YKL.jpg Luigi Nono - Io, frammento da Prometeo (cd1)
palestrina (23.11.2013, 17:39): Habe mir bis eben diese Hammer Scheibe angehört , ab und an brauche ich auch so was ! :D
Brahms: Haydn-Variationen op. 56b für 2 Klaviere Rachmaninoff: Symphonische Tänze op. 45 für 2 Klaviere Schubert: Grand Rondeau A-Dur D. 951 für 2 Klaviere Ravel: La Valse für 2 Klaviere
miclibs (24.11.2013, 16:41): ...Weberns Verdichtung musikalischer Texturen hängt auch Kurtag nach. Anschaulich in der Kürze der einzelnen Stücke, oft weniger als eine Minute... http://ecx.images-amazon.com/images/I/61OSss915zL._SY355__PJautoripBadge,,-40_OU11__.jpg György Kurtag + 9 Stücke für Viola solo +Jelek op. 5 +Hommage a R. Sch. op. 15d Robert Schumann +Märchenbilder op. 113 +Fantasiestücke op. 73 +Märchenerzählungen op. 132
Cetay (inaktiv) (24.11.2013, 21:32): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61nyjGZZ7AL._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 3 d-Moll; Brigitte Pretschner, Bodra Smyana Kinderchor, Svetoslav Obretenov Chor, Sofia PO, Emil Tabakov http://www.smileygarden.de/smilie/Sommer/smilie_water_013.gif
miclibs (24.11.2013, 21:47): ...Kurtag und Kafka, zwei von Selbstzweifeln geplagte Künstler, deren Kunst sich der Reduktion der eingesetzen Materialen verpflichtete... http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_400/MI0001/118/MI0001118680.jpg György Kurtág ( Juliane Banse, András Keller) – Kafka-Fragmente
Jürgen (25.11.2013, 13:08): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51F80DBZK3L._SX450_.jpg
J.S.Bach: Ouvertüre nach französischer Art BWV 831, Leonhardt 1969 & Italienisches Konzert F-Dur BWV 971, Leonhardt 1969
aber die beiden machen ihre Sache auch sehr gut.....!
LG palestrina
miclibs (25.11.2013, 19:27): Heute schon gehört meine zwei liebsten Interpretationen; Gardiner in einem kammermusikalischen schnellen Tempo und Leibowitz macht Beethoven zu einem Avantgardisten... http://ecx.images-amazon.com/images/I/41QC8B6HKTL.jpg L.v. Beethoven (Gardiner) - 9. Sinfonie (1994)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/517zuzqSNcL._SY355_.jpg L.v. Beethoven (Leibowitz) - 9. Sinfonie (1961)
miclibs (25.11.2013, 20:42): Rhytmische Kraft, spannungsgeladene Pausen, asketisch, zuweilen brutal wie in Composition Nr 2 (8 Celli, ein Piano, ein Holwürfel)... http://ecx.images-amazon.com/images/I/51kHBr-kU-L._SY355_.jpg Galina Ustvolskaya - Composition Nr. 1 -3
Das ist Punk :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/41lVwzKpRVL._SX355__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Dror Feiler - Müll für Kammerorchester, 2 Sänger & Elektronik
Jeremias (26.11.2013, 16:44): Heute früh auf dem Weg zu einem Termin im Münsterland:
Jussi (26.11.2013, 17:40): http://www7.pic-upload.de/26.11.13/j3ntkzs7lmuh.jpg
Pergolesis Stabat mater mit der traumhaften Sara Mingardo :engel
miclibs (26.11.2013, 19:01): Griseys letzte Partitur vor seinem plötzlichenTod thematisiert den Tod - eine Vorahnung ? http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0782124122522.jpg Gérard Grisey - 4 Chants pour franchir le seuil 1. Prélude: La mort de l'ange 2. Interlude: La mort de la civilisation 3. Interlude: La mort de la voix 4. Faux Interlude: La mort de l'humainité 5. Berceuse
Gérard Griseys Lehrer Oliver Messiaen mit einem Stück, welches er in deutscher Krieggefangenschaft 1940 komponierte und 1941 vor Kriegsgefangenen uraufführte. http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0743217707620.jpg Olivier Messiaen - Quartett für das Ende der Zeit 1. Liturgie aus Kristall 2. Vokalise für den Engel, der das Ende der Zeit verkündet 3. Abgrund der Vögel 4. Interlude 5. Lob auf die Ewigkeit Jesu 6. Tanz der Raserei für die sieben Trompeten 7. Gewirr von Regenbogen für den Engel, der das Ende der Zeit verkündet 8. Lob auf die Unsterblichkeit Jesu
miclibs (26.11.2013, 22:57): Nervöses unruhiges Werk mit viel Spannung - interessannt, muss es aber noch öfters hören... http://ecx.images-amazon.com/images/I/51esWTWNWxL._SX300__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Wolfgang Rihm - Seraphin-Symphonie
Expressiv, teils sehr durcheinander mit Hang zu spätromantischen Ausflügen... http://www.jpc.de/image/w600/front/0/9120010281273.jpg Johannes Kalitzke - Vier Toteninseln/Covered Settings +4 Toteninseln (für Orchester mit 2 Solisten) (2002/03) +6 Covered Settings (für Streichquartett)
ab (26.11.2013, 23:22): Buxtehude - Kantaten Anima Eterna, Collegium Vocale Jos van Immerseel Channel Classics
Cantus Arcticus (27.11.2013, 15:53): Aus dieser fabelhaften, " :down megageilen :down" Box (Entschuldigung für die nicht ganz adäquate Ausdrucksweise) :
CD 5 Manfred Trojahn (*1949)- Kammerkonzert (1973) Carmen Maria Cârneci (*1957)The Mado Songs (1988) Robert HP Platz (*1951)- from fear of thunder, dreams… (1987) Michael Finnissy (*1946) - Piano Concerto No. 3 (1978)
CD 6 Beat Furrer (*1954)- à un moment de terre perdu (1990) Mauricio Kagel (1931–2008) -Orchestrion-Straat (1995/1996) Johannes Kalitzke (*1959) - Cruxification II (1999) 1. Kanon 2. Spiegelreflex 3. Schlachthaus 4. Fadenkreuz Gerhard Müller-Hornbach (*1951) - innere Spuren (2002)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BNGnzrWLL._SX450__PJautoripBadge4,-40_OU11__.jpg Luigi Nono - Intoleranza 1. Intolleranza 1960 : Act 1 Einleitungschor 2. Intolleranza 1960 : Act 1 In Einem Bergarbeiterdorf, ''Seit Jahren'' 3. Intolleranza 1960 : Act 1 In Einem Bergarbeiterdorf, ''Bleibe, Bleibe'' 4. Intolleranza 1960 : Act 1 In Einer Stadt - Große Demonstration, ''Choreininsatz'' 5. Intolleranza 1960 : Act 1 Auf Einem Polizeibüro, ''Dein Name'' 6. Intolleranza 1960 : Act 1 Die Folterung, ''Die Paraschen'' 7. Intolleranza 1960 : Act 1 In Einem Kozentrationslager 8. Intolleranza 1960 : Act 1 Nacht Der Flucht Aus Dem Konzentrationslager, ''Die Freiheit'' 9. Intolleranza 1960 : Act 1 Nacht Der Flucht Aus Dem Konzentrationslager 10. Intolleranza 1960 : Act 2 Begegnung Eines Flüchtlings Und Seiner Gefährtin, ''Nie, Nie'' 11. Intolleranza 1960 : Act 2 Projektionen Von Episoden Des Schreckens Und Des Fanatismus, ''Bist Du Nicht Mehr'' 12. Intolleranza 1960 : Act 2 In Der Nähe Eines Dorfes Am Ufer Eines Grossen Flusses Bei Hochwasser, ''Empörung'' 13. Intolleranza 1960 : Act 2 Schlusschor Im Beckenschlag, ''Ihr, Die Ihr''
Cantus Arcticus (27.11.2013, 22:37): Weiter mit dieser Daphnis et Cloe Einspielung: http://ecx.images-amazon.com/images/I/61BYwdiT62L.jpg
Grüsse :hello Stefan
AcomA (27.11.2013, 23:45): Hallo,
JS Bach
Partita Nr.4 D-Dur BWV 828
Vladimir Ashkenazy, piano
Fabelhafte Interpretation ohne Schnoerkel oder Manierismen.
miclibs (28.11.2013, 17:11): ...flüchtige Klanggebilde, erblühen und vergehen - selbst die Ardittis können nicht nur 'sägen' sondern auch feinsinnig musizieren ... http://ecx.images-amazon.com/images/I/41xiOP-iM1L._SX450__PJautoripBadge,,4,-40_OU11__.jpg Toshio Hosokawa - Silent Flowers (2013) + Blossoming for string quartet + Floral Fairy for string quartet + Kalligraphie Sechs Stücke für Streichquartett + Landscape I for string quartet + Silent Flowers for string quartet + Urbilder for string quartet
"Hamamuth - Stadt der Engel" komponiert 2005 während der Irak-Krieg als mediales (Unterhaltungs-) Erreignis über die TV-Kanäle lief... http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ed645tbeL._SX450_.jpg Rolf Riehm - Hamamuth-Stadt der Engel / Wer Sind Diese Kinder
palestrina (28.11.2013, 17:53): Jetzt noch etwas VIVALDI........!
miclibs (28.11.2013, 20:13): .. Klangpoesie, die die menschliche Stimme umspinnt und sich so manches mal in Geräuschen verliert... http://ecx.images-amazon.com/images/I/41uZtRjEvML._SY450_.jpg Sergej Newski - Alles + Alles für Sprecher und Ensemble (2008) + Blindenalphabet für Kammerensemble (2007) + J'étais d'accord für Stimme, Ensemble und Tape (2000) + Arbeitsfläche für Ensemble (2011) + Autland. Musiktheater für sechs Solisten und Kammerensemble (2009/2012)
Stonie (28.11.2013, 20:25): Aus der Toscanini-Box:
Helen Traubel, was für eine Sopranstimme! :down :down :down
miclibs (28.11.2013, 21:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51r3TFB-S3L._SY450__PJautoripBadge,,4,-40_OU11__.jpg Bruno Maderna - Orchestral Works + Ausstrahlung (1971) For Mezzo - Soprano, Flute, Oboe And Orchestra + Concerto No. 1 (1962-1963) For Oboe And Chamber Ensemble + Giardino Religioso (1972)
palestrina (28.11.2013, 21:59): Alban Berg Lulu Suite......
Mein Eindruck: referierend, gefällig, im Anschlag wenig differenziert, Klavierklang etwas belegt, darauf stellt sich das Ohr jedoch ein. Die Moments musicaux gefallen hier besser.
Gruß Amadé
miclibs (29.11.2013, 18:20): Die ersten zwei CDs habe ich heute schon gehört, jetzt bleibt mir noch zweimal Nono... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/41e2w4eOLTL.__PJautoripBadge,,4,-40_OU11__.jpg Wolfgang Rihm - Fetzen 1. Streichquartett Nr. 12 (2000-2001) 2. Fetzen 1 Für Streichquartett 3. Fetzen 2 Für Streichquartett 4. Fetzen 3 Für Akkordeon Und Streichquartett 5. Fetzen 4 Für Bratsche Und Akkordeon 6. Fetzen 5 Für Akkordeon Und Streichquartett 7. Fetzen 6 Für Akkordeon Und Streichquartett 8. Fetzen 7 Für Akkordeon Und Streichquartett 9. Fetzen 8 Für Akkordeon Und Streichquartett 10. Interscriptum: Duo Für Streichquartett Und Klavier (2000-2004)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WsOlOELzL._SX450_.jpg Luigi Nono - Complete Works for Solo Tape Disk: 1 1. Omaggio a Emilio Vedova (für Solo-tape) (1960) 2. Musiche di scena per Ermittlung (für Solo-tape) (1965) 3. Ricorda cosa ti hanno fatto in Auschqitz (für Solo-tape) (1966) 4. Contrapunto dialettico alla mente (für Solo-tape) (1967-68) 5. Musiche per Manzù (für Solo-tape) (1969) Disk: 2 1. Für Paul Dessau (für Solo-tape) (1974) 2. Transmissione RAI 21 marzo 1970 (für Solo-tape) 3. Transmissione RAI 17 novembre 1968 (für Solo-tape)
Gidon Saks - Hercules Anne Sofie von Otter - Dejanira Richard Croft - Cyllus Lynne Dawson - Iole David Daniels - Lychas Marcos Pujol - Priest of Jupiter
Chœur des Musiciens du Louvre Les Musiciens du Louvre
Marc Minkowski
Um sich vor dem Ruin zu retten, müsse der Mann jetzt wohl daran denken, in Ruhestand zu gehen - so der Earl of Shafetesbury nach der vollkommen desaströsen Uraufführung des Werkes. Gut, dass Händel das nicht getan hat - und das, obwohl auch der anschließend uraufgeführte "Belshazzar" ein veritabler Reinfall war.
Also sprach Zarathustra* Tod und Verklärung Waltzer-Suite aus ’Der Rosenkavalier’* Mondlicht Musik aus ’Capriccio’
Rudolf Kempe / Staatskapelle Dresden *1971, 1970 und ***1973
Ich kenne die alte Ausgabe bei EMI bzw. Brilliant nicht und kann das Klangbild nicht vergleichen. Das hier klingt aber erstmal sehr gut: - ein schön präsenter (die Pauken im Zarathustra!) und räumlicher Klang.
Cetay (inaktiv) (30.11.2013, 13:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41yvw9wkDKL._SL500_AA240_.jpg Béla Bartók; Streichquartett Nr. 3, BB 93; Vermeer Quartett
Nach einer letzte Woche im Konzert mit dem Auryn Quartett erlebten atemberaubenden Darstellung dieses Werks (ganz im Gegensatz zu dem mir völlig konzeptlos erscheinenden Zugriff auf LvBs Op. 131, bei dem ich kaum die Augen offen halten konnte), höre ich das nun nach.
Cetay (inaktiv) (30.11.2013, 13:29): *grübel* ... das hat doch völlig anders geklungen?! Logo, war ja auch Britten! :D
Also dann:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/613RQzk8KWL._SL500_AA240_.jpg Benjamin Britten; Streichquartett Nr. 3 op. 94; Belcea Quartett
Cantus Arcticus (30.11.2013, 14:08): Bei mir Leontyne Price:
miclibs (30.11.2013, 16:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qMAm0GheL._SY300_.jpg L.v.Beethoven - Klaviersonate Nr. 18 und 29
http://ecx.images-amazon.com/images/I/512bfKtzzyL._SY300_.jpg Helmut Lachenmann - Allegro Sostenuto - Pression - Intérieur III - Intérieur I 1. Allegro Sostenuto (1986-88) for clarinet, cello and piano 2. Pression (1969) for solo cello 3. Dal niente (Interieur III) (1970) for solo clarine 4. Interieur I (1966) for percussion
miclibs (30.11.2013, 21:20): Passt vielleicht nicht ganz in diesen Thread, aber mir sind in letzter Zeit die vielen Cover mit dem "Auto-Rip"-Emblem aufgefallen.
Vielleicht hat der ein oder andere Interesse an einem "Auto-Rip"-freien Cover. Es ist relativ einfach. Man muss lediglich in der Bild-Adresse das Wort "BottomRight," entfernen. Als Beispiel das Cover aus dem Beitrag von Jussi.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414eWRJWNrL.__PJautoripBadge,BottomRight,4,-40_OU11__.jpg Die Bildadresse mit "BottomRight,"
http://ecx.images-amazon.com/images/I/414eWRJWNrL.__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg http://ecx.images-amazon.com/images/I/414eWRJWNrL.__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Die Bildadresse ohne "BottomRight,"
Jussi (30.11.2013, 21:57): @miclibs, daaaanke für den Tip! :beer Werde ich beim nächsten AutoRip gleich anwenden! :)
LG und Allen einen gemütlichen 1. Advent mit viel guter Musike! Jussi
miclibs (30.11.2013, 23:45): Mit Barock in den Sonntag und gleich ins Bett... :engel http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_400/MI0001/118/MI0001118353.jpg G.F. Händel - The Complete Chamber Music
Cetay (inaktiv) (01.12.2013, 06:44): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51vR6fY0tRL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur op. 61; Thomas Zehetmair, Orchestra of the 18th Century, Franz Brüggen
:ignore Ich wurde was dieses Konzert angeht völlig verdorben von Jukka-Pekka Saraste. Seit ich seine fulminate Begleitung von Olli Mustonen (in der Klaviertranskription) gehört und verinnerlicht habe, kommen mir die meisten anderen Stabführungen lahmarschig und blutleer vor. Brüggen billdet da eine erfreuliche Ausnahme.
Cetay (inaktiv) (01.12.2013, 07:48): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51WqYkYMXPL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur op. 61; Kyung-Wha Chung, RCGO, Klaus Tennstedt
Tennstedts gewollte Bedeutungsschwere trifft auf meditative Zurückhaltung der Solistin; das ist zumindest keine Interpratation von der Stange.
ab (01.12.2013, 09:39): Original von Lucanuscervus http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cNKZV36ZL.jpg
:hello
Spielt hier Iván Eröd Haydn Sonaten oder aber sind auf der CD Klaviermusik und Eröd und Hayden und der Interpret oder die Interpretain wird uns zu nennen unterschlagen?
Apropos Haydn, letzten Mittwoch ist bei uns im Radio eine Neuaufnahme mit Klaviersonaten mit Vladimir Feltsman vorgestellt worden, die ich sehr höreswert fand. Noch bis Mittwoch nachzuhören. :hello
ab (01.12.2013, 09:48): Gerade ganz vernarrt in Antonin Dvoraks Streichquartett Nr. 8 Es-Dur op. 80 B.57
Die frühen Qurtette - das war einst eine meiner ersten CD-Boxen überhaupt - in der Interpretation des Prager Streichquartetts habe ich nie so wirklich gerne angehört außer der späten, berühmten Quartette - und so entdecke ich erst jetzt langsam die Größe auch dieser Werke dieses wohl eines der größten Melodiker der Musikgeschichte. Leider stammen die Aufnahmen aus den 70ern, machdem die DG vom präsenten, nahen Klangkonzept bereits zu einer mehr Saal-mäßigen und mit mehr Hall bestückten Konzept übergegangen waren.
Till Eulenspiegels lustige Streiche Don Juan Ein Heldenleben*
Rudolf Kempe / Staatskapelle Dresden 1970 und *1971
miclibs (01.12.2013, 17:58): ...der Utopist Nono mit den Sachensucher Lachenmann... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WXEAHSC0L.jpg Helmut Lachenmann - Piano Music
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KRN47FZFL.__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Luigi Nono - Como Una Ola de Fuerza Y Luz
miclibs (01.12.2013, 20:55): Bei Lachenmanns Oper erinnere ich mich an die Menschen, die ich morgens in meinem Viertel auf dem Weg zur Arbeit in Mülltonnen wühlen sehe auf der Suche nach Flaschen und anderem Verwertbaren. Die Kollateralschäden einer kapitalistisch ausgerichteten Gesellschaft werden zum ersten Advent gerne vergessen :ignore http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_400/MI0001/061/MI0001061414.jpg Helmut Lachenmann - Das Mädchen mit den Schwefelhölzern
palestrina (01.12.2013, 23:23): Bei mir noch.....
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0881488120165.jpg Pfitzner Klavierkonzert es Dur op.31
LG palestrina
ab (02.12.2013, 16:57): Ausliehen bleibt bei mir aber leider jegliche Freude aus: :A
Vivaldi - Cellokonzerte I Christophe Coin Il Giardino Armonico Giovanni Antonini Naive Vivaldi Edition
miclibs (02.12.2013, 20:09): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-LzDTpOYL._SY355_.jpg György Ligeti - The Ligeti Project
cd1 + Melodien + Chamber Concerto + Piano Concerto + Mysteries of the Macabre
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51p8Ysg90mL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Alberto Posadas - Glossopoeia + Oscuro Abismo de Llanto y de Ternura + Nebmaat + Cripsis + Glossopoeia
palestrina (02.12.2013, 21:22): Bei mir jetzt diese hervorragende Scheibe ....
ab (02.12.2013, 21:47): Ausliehen und höre ich gerne, so lebendig das klingt; obwoh der Violinenklang des Ensembles mir eine Spur wenig rund klingt und es allem auch an einem Quäntchen flexibler Spontanität mangelt, wie ich es empfinde.
French Baroque Dorothee Oberlinger Ensemble 1709 DHM, 2010
Gerade aus unserer Stadtbibo ausgehliehen ähm ja das wird ein Schmaus ;)
Gruß Michael
miclibs (03.12.2013, 20:36): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51VqBT%2BO8xL._SY355_.jpg Klavierwerke der Darmstädter Schule Vol. 1
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sYkeWi-8L._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Helmut Lachenmann - Klaviermusik +Five Variations On A Theme Of Franz Schubert +Echo Andante +Wiegenmusik +Guero +Ein Kinderspiel
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ggs-Tf5AL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Pierre Boulez - Le Marteau Sans Maitre (aufCD12)
palestrina (03.12.2013, 22:02): Original von coolblue74 http://ecx.images-amazon.com/images/I/71ZTyNQFLfL._SL1200_.jpg ähm ja das wird ein Schmaus ;) Gruß Michael
Ja, das war nach der Aufnahme mit Heinrich Schiff einst meine zweite Begegnung mit diesesn Konzerten bei L'Oiseau lyre (vermutlich später bei DECCA wieder aufgelegt?); aber der konnte ich auch schon kaum etwas abgewinnen. :hello
ab (04.12.2013, 23:03): Enescu - Violinsonate Nr. 3 Yehudi+Hephzibah Menuhin, 1936 etwa bei Naxos
BORIS TISHCHENKO - Symphony No.5 The USSR Ministry of Culture Symphony Orchestra Gennadi Rozhdestvensky Recorded in the Large Hall of the Moscow conservatoire on 22 February 1985 Melodyia
ab (05.12.2013, 14:58): Original von Lucanuscervus http://russiancdshop.com/velke%20rcd/nfpma99111.jpg
:hello
Oh, noch eine Aufnahme dieser 5. Sinfonie: Wer hat denn die gemacht? :thanks :hello
ab (05.12.2013, 15:08): In Gedenken: Heute vor 50 Jahren ist Karl Amadeus Hartmann (1905 -1963) gestorben. Vermutlich der bedeutendste Symphoniker des 20. Jahrhunderts aus Deutschland. Wie seht ihr das?
Bei mir jetzt seine Streichquartette in jener der Aufnahmen, die ich mein Eigen nenne (Pellgegrini-Quartett, Zehetmair Quartett, Quartetto d'archi di Venezia, Doelenkwartet), mit der ich die Werke einst kennen und lieben gelernt habe.
Erstens singt er in perfektem Deutsch, und dann singt er die Winterstürme , aus der Walküre, sehr, sehr schön , AD 1995 !
LG palestrina
miclibs (05.12.2013, 19:24): Original von ab In Gedenken: Heute vor 50 Jahren ist Karl Amadeus Hartmann (1905 -1963) gestorben. Vermutlich der bedeutendste Symphoniker des 20. Jahrhunderts aus Deutschland. Wie seht ihr das?
Werde mich dem Gedenken anschließen und aus diesen meinen CDs mir jeweils ein Werk anhören. Zu den Sinfonien kann ich nichts sagen. Ich kenne sie zwar, aber ich bin nicht so der Sinfonie-Hörer...
Rudolf Kempe / Staatskapelle Dresden 1974 und *1973
Zum ersten Mal höre ich die beiden ersten Tondichtungen von Strauss, die beide schöne, farbenkräftige Musik zu Gehör bringen. 'Macbeth' erinnert mich von der Stimmung her etwas an Tschaikowskys 'Francesa da Rimini'.
Das Klangbild ist übrigens sehr gut. Laut meiner Internet-Recherche scheint das neue Remastering wohl auch einen wesentlichen Vorteil gegenüber der alten EMI (bzw. später Brilliant) Veröffentlichung zu besitzen.
Lucanuscervus (05.12.2013, 23:20): Original von ab Original von Lucanuscervus http://russiancdshop.com/velke%20rcd/nfpma99111.jpg
:hello
Oh, noch eine Aufnahme dieser 5. Sinfonie: Wer hat denn die gemacht? :thanks :hello
5.Sinfonie: USSR Radio and TV Orchestra Maxim Shostakovich, conductor
Concerto: Valentin Zverev, flute Alexei Nasedkin, piano Edward Serov, conductor
PS: die Roshdestwensky-Aufnahme gefällt mir allerdings besser !
:hello
Lucanuscervus (05.12.2013, 23:23): Original von ab In Gedenken: Heute vor 50 Jahren ist Karl Amadeus Hartmann (1905 -1963) gestorben. Vermutlich der bedeutendste Symphoniker des 20. Jahrhunderts aus Deutschland. Wie seht ihr das?
Salome – Tanz der sieben Schleier Le Bourgeois Gentilhomme Suite* Schlagobers-Walzer* Josephslegende
Rudolf Kempe / Staatskapelle Dresden 1970, *1971 und 1974
miclibs (06.12.2013, 18:43): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41EgxUWpVRL._SY355__PJautoripBadge,,4,-40_OU11__.jpg Iannis Xenakis - Ensemble Works I +Plektó +Eonta +Akanthos +Rebonds "b" +Rebonds "a" +N'shima
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41G1CGHA75L.jpg Tomás Marco (geb. 1942) - Streichquartette Nr.1-4 +String quartet no.1 aura +String quartet no.2 espejo desierto +String quartet no.3 anatomia fractal de los angel +String quartet no.4 los desastres de la guerra
http://ecx.images-amazon.com/images/I/615Q5flyu3L._SX355_.jpg Jose M. Sanchez-Verdu(geb. 1968) - Orchesterwerke +Alqibla (für Orchester) (1998) +La rose y el ruiseñor (für Sopran, Bariton, 3 Gamben und Orchester) (2005) +Elogio del horizonte (für Klarinette und Orchester) (2005-07) +Ahmar-aswad (für Orchester (2000-01) 1. Jardin de vidrio 2. Jardin de seda 3. Jardin de oro
ab (06.12.2013, 22:24): Mozart - Klavierkonzert Nr. 23 a-Moll Byron Janis The New York Philharmonic Leonard Bernstein Live 30.1.1960
*Violine: Ulf Hoelscher Rudolf Kempe / Staatskapelle Dresden *1975 und 1972
Das jugendliche Violinkonzert bringt erstaunlich einprägsame Musik: - vom heroisch-kraftvollen Anfangssatz (mit Beethoven-Untertönen) über das wehmütige Adagio zum tänzerischen Finale.
einmal ganz was anderes.... hat heute gut gepasst !
:hello
miclibs (07.12.2013, 17:33): ...die war heute morgen dran :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qoNhCUu3L._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Juilliard String Quartet - Berühmte frühe Aufnahmen 1949-1952 cd6 Alban Berg - Lyric Suite - for string quartet (1926) / String Quartet, Op. 3 Anton Webern - Five movements for String Quartet, Op. 5 (1909)
Diese Lieder erinnern mich in ihrer Art wie auch in der Interpretation ein wenig an die Lieder von Hugo Wolf gesungen von Fischer-Dieskau...... die ich übrigens auch mag... :)... http://ecx.images-amazon.com/images/I/41iiq3ibCYL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Pascal Dusapin - O Mensch ! Lieder nach Gedichten von Nietzsche
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51aFbLCt72L._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Isabel Mundry - Dufay-Bearb./Traces des Moments/ Sandschleifen
Im Gegensatz zu seiner mE eher am Mainstream orientierten DG-Aufnahme der Neunten ist diese ganz anderes, viel freier. Mir scheint, Sinopoli experimentiert hier viel, er führt beispielsweise den Kopfsatz - der in dieser Aufführung auf eine Spielzeit von satten 32:57 kommt - bis an die Grenze des Zerbrechens, ganz ähnlich wie er auch in seiner Interpretation des langsamen Satzes von Elgars zweiter Symphonie macht. Dennoch fällt das Gebäude in meinen Ohren nicht auseinander. Das beeindruckt mich schon ziemlich. Das durchweg langsame Durschschreiten dieses Satzes hat aber auch nichts Larmoyantes, nichts Kitschiges, sondern zeugt nach meinem Empfinden vielmehr sowohl von großer Ernsthaftigkeit dieser Musik gegenüber als auch von einer ehrfurchtsvollen Neugier am Entdecken. Das Prinzip, sonst schnell einmal nicht Hörbares hörbar zu machen, Schichten abzutragen und Neues aufzudecken zieht sich durch Sinopolis Darstellung des gesamten Satzes. Und dennoch wird man nicht Zeuge einer Sektion. Das ist schon was.
:hello Agravain
Rachmaninov (07.12.2013, 19:55): erst http://static.qobuz.com/images/jaquettes/3149/3149020209523_600.jpg
Rachmaninov (08.12.2013, 09:22): Original von Jussi Original von Rachmaninov http://static.qobuz.com/images/covers/72/59/0825646395972_600.jpg
Wow!!!!! Das muß ja eine traumhafte Aufnahme sein!!! Danke!! Werde mich schnellstens drum bemühen! :D :D
Hoffe du berichtest dann deine eindrücke
Jussi (08.12.2013, 10:26): Rachmaninov, wie sind denn Deine Eindrücke??? Leider ist diese brandneue CD in den Bibliotheken noch nicht vorrätig ... :( Geduld ...
Allen einen schönen 2. Advent mit viel Schönem auf den Ohren! :wink :D
Jeremias (08.12.2013, 16:16): Original von Rachmaninov Original von Jussi Original von Rachmaninov http://static.qobuz.com/images/covers/72/59/0825646395972_600.jpg
Wow!!!!! Das muß ja eine traumhafte Aufnahme sein!!! Danke!! Werde mich schnellstens drum bemühen! :D :D
Hornkonzerte Nr. 1 & 2* Oboenkonzert Duett-Concertino*
*Horn: Peter Damm Oboe: Manfred Clement *Klarinette: Manfred Weise ***Fagott: Wolfgang Liebscher
Rudolf Kempe / Staatskapelle Dresden 1975
miclibs (08.12.2013, 18:42): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51j8uOGWjyL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg The Juilliard String Quartet Plays Schubert&Brahms Franz Schubert + Streichquartett Nr. 14 in D Moll, D. 810 "Der Tod und das Mädchen" + Streichquartett Nr. 12 in C Moll, D.703 "Quartettsatz"
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51rFBiSNYTL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Salvatore Sciarrino - Sui Poemi Concentrici I
http://ecx.images-amazon.com/images/I/511R77coecL._SX300__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Brian Ferneyhough - Terrain
Nordolf (08.12.2013, 21:20): Nun die neunte und abschliessende CD dieser hervorragenden Box - Werke für Klavier und Orchester (die beiden letzten Stücke für die linke Hand):
Pierre-Laurent Aimard, piano Concertgebouw Orchestra Amsterdam Nikolaus Harnoncourt, cond.
Dieses Konzert wird sehr selten aufgefuehrt. Aimard und Harnoncourt verstehen es als Sinfonie mit obligatem Klavier, sehr transparent, klangschoen und elegant.
LG, Siamak
ab (09.12.2013, 13:10): Wird jetzt doch wieder unten den alten Label-Namen produziert? Ich dachte, die nennen das nur mehr WarnerClassics ?(
ab (09.12.2013, 13:12): Daniil Shafran spielt bei mir die Cellosonaten von Rachmaninov und Schostakowitsch, einmal mit Yakov Flyr 1946 und einmal mit Schostakowitsch himself am Klavier 1956.
miclibs (09.12.2013, 18:14): Original von palestrina Es gibt ja so viele schöne Stücke von Schönberg ! :) LG palestrina
Recht hast du. Neben den Streichquartetten Nr.3 (op.30) und Nr.4 (op.37) mag ich das Trio op.45 sehr gerne. Bei den Orchestersachen finde ich die Suite op.29, die Serenade op.24 wie auch den Überlebenden von Warschau op.46 sehr schön. :)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41QXTWV5C8L.jpg Arnold Schönberg - Trio op.45 für Violine, Viola und Cello
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51d5wnKEanL._SX355_.jpg Donaueschinger Musiktage 2012 - cd1 Martin Smolka (*1959) - My My Country for orchestra Arnulf Herrmann (*1968) - durchbrochene Arbeit for orchestra Bernhard Gander (*1969) - hukl for orchestra Franck Bedrossian (*1971) - Itself for orchestra
Violinkonzert* Suite Lyrique No. 3 ‘Impressions De Belgique’ Prinsessa Ruusunen Suite
*Violine: John Storgards Leif Segerstam / Tampere Philharmonic Orchestra 1998
Der finnische Komponist Erkki Melartin präsentiert einen eigenen, spätromantischen Ton, der häufig elegisch gestimmt ist und von karelischer Folklore beeinflusst wurde.
Jussi (09.12.2013, 22:18): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0761195092323.jpg
Erkki Melartin (1875 - 1937):
Violinkonzert* Suite Lyrique No. 3 ‘Impressions De Belgique’ Prinsessa Ruusunen Suite
*Violine: John Storgards Leif Segerstam / Tampere Philharmonic Orchestra 1998
Der finnische Komponist Erkki Melartin präsentiert einen eigenen, spätromantischen Ton, der häufig elegisch gestimmt ist und von karelischer Folklore beeinflusst wurde.
Nein - noch nicht. Ich werde mir deinen CD-Vorschlag notieren. Demnächst müsste bei mir die Ondine-Einspielung der Symphonien eintreffen.
:hello Nordolf
Agravain (09.12.2013, 22:28): Original von Nordolf Demnächst müsste bei mir die Ondine-Einspielung der Symphonien eintreffen. ...die wirklich ganz herrlich ist!
:hello Agravain
Jussi (09.12.2013, 22:32): Original von Jeremias Bei mir gerade während ich Scheidungsanträge schreibe und damit Mandanten zurück in die Freiheit verhelfe:
Diese Aufnahme interessiert mich ja auch immer noch brennend! Leider auch noch nicht in den Biblios vorhanden ... ich seh schon: muß mir doch einige Weihnachtsgeschenke machen! :cool
ab (09.12.2013, 22:35): Giovanni Antonio Pandolfi Mealli - Violinsonaten Andrew Manze, Richard Eggar, Fred Jacobs Channel Classics :times10
Da kann mir gerne Gunnar Letzbor gestohlen bleiben :ignore
Jussi (09.12.2013, 22:47): Original von ab Giovanni Antonio Pandolfi Mealli - Violinsonaten Andrew Manze, Richard Eggar, Fred Jacobs Channel Classics :times10
Da kann mir gerne Gunnar Letzbor gestohlen bleiben :ignore
ab, hab gerade hier mal reingehört! Traumhaft schön!!! Danke für den Tipp! :) Und das Schönste ist, ich kann sie mir morgen gleich ausleihen! :D
ab (09.12.2013, 23:38): Original von Jussi Original von ab Giovanni Antonio Pandolfi Mealli - Violinsonaten Andrew Manze, Richard Eggar, Fred Jacobs Channel Classics :times10
Arcadi Volodos ist ein Klangmagier, der dazu nicht den virtuosen Aplomb benötigt, sondern sich ganz bewusst mit diesen Miniaturen fast zeitloser Musik beschäftigt. In der Tat scheint diese Musik wie aus der Zeit gefallen, denn sie passt so gar nicht in irgendeine der Schubladen. So heisst denn bezeichnenderweise seine umfangreichste Sammlung auch "musica callada": Musik der Stille. Die Stücke erscheinen auf den ersten Blick einfach zu spielen, erfordern aber ein grosses Maß an subtiler Gestaltungskunst. Alicia de Larrocha hatte sich dieser Musik in bemerkenswerter Weise angenommen, und ihre Einspielungen galten bisher als Referenz. Aber die Magie dieser intimen Impressionen (so auch der Titel eines Zyklus) beschwört Volodos dann noch ein wenig intensiver. Wenn man dieser Interpretation lauscht ist man gefangen von der klanglichen Raffinesse und den rhythmischen Frei- und Feinheiten, und ich habe dabei spontan den Eindruck, dass es so und nicht anders klingen muss. Alles in allem eine großartige CD, die hoffentlich dazu beiträgt, diesem vernachlässigten Komponisten etwas mehr Beachtung zu schenken.
miclibs (10.12.2013, 20:28): Drei aus der goldenen Generation junger spanischer Komponisten... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Tlu4qPX9L._SX355_.jpg Jose M. Sanchez-Verdu (geb. 1968) - Libro Del Destierro
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51k3LoohGTL._SX300__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Alberto Posadas (geb. 1967) - Liturgia fractal - A Cycle of five String Quartets
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61LY1VCVTYL._SX355_.jpg Elena Mendoza (geb. 1973) - Kammermusik
ab (11.12.2013, 15:23): Am 1. Dezember 1944, also vor 69 Jahren hatte Kussewizki in der Boston Symphony Hall eines der schönsten Orchesterwerke des 20. Jahrhunderts - wenn nicht überhaupt - uraufgeführt. Heute war im Radio der expressionistische Teufelsritt des Finale von Berstein mit dem New York Phlharmonic von 1959 zu hören, das nicht Presto, sondern zumindest Prestissimo gerast wurde; und das animiert mich, die vielleicht "amerikanischste" (weil geradezu groovende) Interpretation dieses Werks, die ich kenne, wieder einmal anzuhören:
Béla Bartók: Konzert für Orchester The Cleveland Orchestra Christoph von Dohnányi
Mir unverständlich, warum diese CD - mit dieser phantastischen Koppelung mit dem großartigen Schwesterwerk von Lutoslawski - nie wieder auf CD aufgelegt wurde. ?(
Jürgen (11.12.2013, 16:19): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mjjSmlJGL._SX450__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg
J.S.Bach: Originalwerke und Bearbeitungen für Flöte und Orchester, 2009 Magali Mosnier - Flöte Stuttgarter Kammerorchester, Michael Hofstetter
Wenn man die Dame nicht kennt, kann man, gestützt auf die Informationen, die einem das Cover bietet, nicht erkennen, ob sie auf dieser CD singt oder welches Instrument sie spielt.
AcomA (11.12.2013, 17:32): Hallo,
F Chopin
Klavierkonzert Nr.1 e-moll
Friedrich Gulda, piano Royal Philharmonic Orchestra Sir Adrian Boult, cond.
(DG, eigentlich DECCA, 50er Jahre)
Gulda hat hier den Orchesterpart 'getunt'. Er ist ein versierter Chopin-Darsteller !
LG, Siamak
miclibs (11.12.2013, 18:14): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51aFbLCt72L._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Isabel Mundry - Dufay-Bearb./Traces des Moments/Sandschleifen
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61KV75VYGJL.gif 25 Years Experimentalstudio Freiburg - cd3 1. Diego Minciacchi (*1955): Klavierst - ck Nr.4: Vae Victis (1996) 2. Luigi Nono (1924-1990): Quando stanno morendo, Diario Polacco No.2 3. Isabel Mundry (*1963): Gesichter (1997)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TT7GCPYVL.jpg Johannes Brahms - Sinfone Nr. 3
Amadé (11.12.2013, 20:14): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51uqM4ft8jL._SX300_.jpg Original von Jussi Diese Aufnahme interessiert mich ja auch immer noch brennend! ... ich seh schon: muß mir doch einige Weihnachtsgeschenke machen!
Das würde ich mir gut überlegen. FD singt hier stellenweise ausgesprochen forsch, agressiv und zu sehr deklamierend. Das passt m.E. wenig zu dem introvertierten Sänger dieses Zyklus, der, wie ich finde, ein Verwandter des Müllerburschen ist. Eine sehr extreme Auslegung der Winterreise, das passt gut zu FD, der immer wieder neues ausprobierte. Das Zugpferd ist hier Pollini, letztlich entscheidend ist jedoch die gesangliche Darbietung.
Anton Bruckner: Nr. 4 Es-Dur WAB 104 "Romantische"
Rundfunk-Sinfonie-Orchester Heinz Rögner
Rögners fließende Bruckner-Interpretationen - besonders die der oben gezeigten Vierten, aber auch der Siebten und Neunten - finde ich nach wie vor beeindruckend. In mancher Hinsicht scheint er mir Venzagos Konzept vom "anderen Bruckner" vorwegzunehmen.
:hello Agravain
Jussi (11.12.2013, 21:44): Original von Amadé http://ecx.images-amazon.com/images/I/51uqM4ft8jL._SX300_.jpg Original von Jussi Diese Aufnahme interessiert mich ja auch immer noch brennend! ... ich seh schon: muß mir doch einige Weihnachtsgeschenke machen!
Das würde ich mir gut überlegen. FD singt hier stellenweise ausgesprochen forsch, agressiv und zu sehr deklamierend. Das passt m.E. wenig zu dem introvertierten Sänger dieses Zyklus, der, wie ich finde, ein Verwandter des Müllerburschen ist. Eine sehr extreme Auslegung der Winterreise, das passt gut zu FD, der immer wieder neues ausprobierte. Das Zugpferd ist hier Pollini, letztlich entscheidend ist jedoch die gesangliche Darbietung.
Gruß Amadé
Amadé, danke für Deine Einschätzung! Ich ahnte es, besonders, was FD betrifft ... :tongue: Aber ich finde es trotzdem spannend, zu hören, was die Beiden aus der Winterreise machen! :wink :)
Agravain, ich liebe Bruckner und ganz besonders die Vierte. Werde mir mal Deine Empfehlung anhören! :)
miclibs (12.12.2013, 19:29): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41zl46KpbbL._SY450__PJautoripBadge4,-40_OU11__.jpg Gyorgy Kurtag - Musik für Streichinstrumente +Aus der Ferne III für Streichquartett +Officium Breve In Memoriam Andreae Szervánszky, Op.28(1991) +Ligatura - Message To Frances-Marie (The Answered Unanswered Question), Op.31/b +Quartetto Per Archi, Op.1 +Hommage à Mihály András - 12 Microludes for String Quartet, Op.13 +Ligatura - Message To Frances-Marie (The Answered Unanswered Question), Op.31/b
Unspielbares durch Midi-Schnittstellen gejagt... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GfddVp61L._SX450__PJautoripBadge,-40_OU11__.jpg Iannis Xenakis - Music for Keyboard Instruments +Herma (arr. D. Grossmann) +Mists (arr. D. Grossmann) +Khoai (arr. D. Grossmann) +Evryali (arr. D. Grossmann) +Naama (arr. D. Grossmann)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CrfAhwZhL._SX450__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Bruno Mantovani - Kammermusik F.Klavier & Streicher +Huit moments musicaux pour violon, violoncelle et piano +Cinq pièces pour Paul Klee pour violoncelle et piano +Suonare pour piano +D'une seule voix pour violon et violoncelle +All'ungarese pour violon et piano
ab (13.12.2013, 10:40): gestern vom Mandelring-Quartett im Konzert (eher mäßig) gehört, heute als Interpretationsvergleich von Konserve:
Beethoven Streichquartett Nr. 2 Op. 18 Nr. 2 Budapester Streichquartett Guarneri Quartet Endellion String Quartet Paganini Quartet Smetana Quartet Alban Berg Quartett (live) Lindsay String Quartet Juilliard String Quartet
ab (13.12.2013, 13:18): Lindsay String Quartet und Paganini Quartet sind interpretatorisch meinen Favoriten; auch wenn beide technisch nicht im Spitzenfeld anzusiedeln sind. :hello
Die Aufnahme habe ich eben aus dem Briefkasten gefischt. Und ich sagte es schon gestern (oder vorgestern): das ist nicht weit weg von Rögner, dann aber stellenweise doch noch wieder anders antikultiert und phrasiert. Nicht selten gibt es Ungewöhnliches, was ich im Moment erst einmal interessant finde. Ob mir das, was Venzago hier bewusst anders gestaltet, gefällt oder mich überzeugt, wird wohl nur mit einer Reihe von Hörsitzungen zu klären sein. Außerdem weiß ich ja auch noch nicht, was im Scherzo und im Adagio passiert. Bei letzterem kann man anhand der Spielzeit nur erahnen, dass es wohl einimaßen fließend wirken dürfte .
und ich bin es noch nicht leid, nein, es wird immer besser !!!!!!! :down :down :down :down :down
LG palestrina
miclibs (14.12.2013, 22:17): Mit Beethoven, Brahms und Lachenmann lasse ich den Tag ausklingen.... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Yc81M1C%2BL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg L.v.Beethoven - Sinfonie Nr.5 + 6
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TT7GCPYVL.jpg Johannes Brahms - Sinfonie Nr.4
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SMN4RG9HL.jpg Helmut Lachenmann - Allegro Sostenuto / Pression / Dal niente / Intérieur I
Da gefällt mir ihre Stimme noch besser, als ich eben in den Hörproben erkennen der neuesten Aufnahme konnte. Mich stört da ein bißchen ihr starkes Vibrato. Aber sicher ist es eine wunderschöne CD, die schon auf meinem Wunschzettel steht! :wink Viel Freude noch damit! :)
miclibs (15.12.2013, 19:54): Pollinis Klavierspiel mag ich sehr. Bei den Beethoven-Sonaten ist in meinem Ranking nur Annie Fischer besser... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/61LdCIfuniL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Johannes Brahms - Klavierkonzerte 1&2 (Aufnahme 1977/79)
Ich glaube, ich habe eine Vorliebe für französische Komponisten: Messiaen, Boulez, Dusapin, Mark André (zur Hälfte), Bedroissian und Dutilleux.... http://ecx.images-amazon.com/images/I/513v9KMyb3L._SY355_.jpg Henri Dutilleux - Tout un Monde Lointain
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ZVcDnf58L._SY355_.jpg Iannis Xenakis - Synaphai 1. Synaphai - Connexities For Piano And Orchestra 2. Aroura 3. Antikhthon 4. Keqrops (1986)
Jussi (15.12.2013, 21:58): Original von miclibs Pollinis Klavierspiel mag ich sehr. Bei den Beethoven-Sonaten ist in meinem Ranking nur Annie Fischer besser... :)
miclibs, für mich ist bei den Beethoven-Sonaten Gulda unübertroffen! :engel
ab (16.12.2013, 09:00): Nach einer ausgezeichenten Interpretation durch das Mandelring Quartett (anders als ihr monochromer Beethoven und ihr überzeichneter Schubert) im Konzert letzte Woche, nun auf Konserve nachgehört:
Ligeti - Streichquartett Nr. 2 LaSalle Quartett DGG
Rene Pape - Wotan Stephan Rügamer - Loge Ekaterina Gubanova - Fricka Nikolai Putilin - Alberich Mariinsky Orchestra, Valery Gergiev Mariinsky Konzerthalle, St. Petersburg, Juni 2010, Februar, April & Juni 2012
Grüße Jürgen
Jeremias (16.12.2013, 13:00): Heute früh im Auto gehört, nachdem ich die Ehre hatte mit ihr und ihrem Mann gestern Abend nach ihrem Konzert essen zu gehen:
Und im kommenen Jahr darf ich bei ihr den ein oder anderen Unterricht nehmen :) Sie hat bei Krainev studiert, den Clara Haskil Wettbewerb gewonnen und den 2. Preis beim ARD-Wettbewerb... zu Recht!!
palestrina (16.12.2013, 14:01): Top Jeremias ! :times10
LG palestrina
Rachmaninov (16.12.2013, 14:41): Da ich ja derzeit einen sehr guten Zugang zu Musik habe
Jeremias (16.12.2013, 15:11): Original von palestrina Top Jeremias ! :times10
LG palestrina
Ich muss dazu sagen, dass ich ihren Mann schon seit 15 Jahre kenne ;) Aber auf den Unterricht freue ich mich! Zumal ich ihr mit ihrem früheren Vermieter geholfen habe und sie mir noch was schuldet :D :D :D auf diese Weise lasse ich mir meine Leistungen am liebsten bezahlen :cool :cool :cool
ab (16.12.2013, 15:49): Im Interpretationsvergleich:
Miklos Rozsa: Sinfonia Concertante – II. Terna Con Variazoni Cello: Gregor Piatigorsky / Violine: Jascha Heifetz Chamber Orchestra 1963
Franz Waxman: ’Carmen’-Fantasie Violine: Jascha Heifetz Donald Voorhees / RCA Victor Symphony Orchestra 1946
Das Violinkonzert von Korngold steckt voller sehnsüchtig-romantischer Stimmungen und wird von Heifetz in frappierender Intensität dargeboten. Was für ein Geigenzauberer! :down
Jussi (16.12.2013, 20:58): http://www7.pic-upload.de/16.12.13/9lc9g6xsqcid.jpg
Sehr beeindruckend! :engel :engel
Mein Hund ist sofort in Tiefschlaf gefallen! :D
Jussi (16.12.2013, 21:06): Original von Nordolf http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0886970727723.jpg
Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert Violine: Jascha Heifetz Alfred Wallenstein / Los Angeles Philharmonic 1953
Miklos Rozsa: Sinfonia Concertante – II. Terna Con Variazoni Cello: Gregor Piatigorsky / Violine: Jascha Heifetz Chamber Orchestra 1963
Franz Waxman: ’Carmen’-Fantasie Violine: Jascha Heifetz Donald Voorhees / RCA Victor Symphony Orchestra 1946
Das Violinkonzert von Korngold steckt voller sehnsüchtig-romantischer Stimmungen und wird von Heifetz in frappierender Intensität dargeboten. Was für ein Geigenzauberer! :down
Da kann ich nur zustimmen!! Ein Traum, diese Aufnahme!! :down :down
miclibs (16.12.2013, 22:05): Original von Jussi Original von miclibs Pollinis Klavierspiel mag ich sehr. Bei den Beethoven-Sonaten ist in meinem Ranking nur Annie Fischer besser... :)
miclibs, für mich ist bei den Beethoven-Sonaten Gulda unübertroffen! :engel LG Jussi
Jussi, Gulda ist bei mir auch unter den Top 3. Lange war er aber Nr1. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich die Aufnahmen von Brendel, Schnabel, Schiff, Buchbinder, Backhaus, Kempff, Aarau, Gilels, Barenboim. Buchbinder und Barenboim gefielen mir auch sehr gut. Pollini habe ich dann über Schönberg und Nono kennengelernt. Annie Fischer dann übers Web.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51YtxurtlAL._SX300__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg cd2 Karlheinz Stockhausen (1928–2007) - Kreuzspiel III. Teil (1951) Hans Otte (1926–2007) - Tasso-Concetti (1960) (1929–2009) - Répons pour sept musiciens (1960) Bruno Maderna (1920–1973) - Konzert Nr. 1 für Oboe und Kammerensemble (1962/1963) Mauricio Kagel (1931–2008) - Sonant (1960) cd3 Bruno Maderna (1920–1973) - Dimensioni IV (1964) Pierre Boulez (*1925) - Doubles (1957–1958) Herbert Brün (1918–2000) - Sonoriferous Loops op. 32 (1965) András Mihály (1917–1993) - Drei Sätze für Kammerensemble (1968) Bruno Maderna (1920–1973) - Konzert Nr. 2 für Oboe und Orchester (1967)
ab (17.12.2013, 09:00): Wie aus einem Guss
Dvorak - Streichquartett G-Dur, Op.106 Alban Berg Quartett Teldec 1978
Island Ouvertüre* Requiem a cappella* Loftr-Suite Reminisence Du Nord Hekla Elegie
En Shao / Iceland Symphony Orchestra *Motet Choir Of The Hallgrim’s Church Schola Cantorum 1998 - 1999
ab (17.12.2013, 22:27): Eine halbe Ewigkeit muss man in den Untiefen des WWWs suchen, um langsam ein paar Infos zu den mich faszinierenden Kompositionen dieses wohl bedeutendsten Klavierpädagogen Ungarns des 20. Jahrunderts zu finden.
Pál Kadosa - Klavierkonzert Nr. 3 Op.47 (1955, rev. 1957) Dezsö Ránki Hungarian National Philharmonic Orchestra Zoltán Kocsis Radiomitschnitt von 2008
ab (17.12.2013, 23:34): Henze - Symphonie Nr. 5 (1962) New York Philharmonic Leonard Bernstein
Der Uraufführungsmitschnitt vom 18. Mai 1963 :hello
ab (18.12.2013, 00:06): Und zum Tagesausklang
Tischenko - Streichquartet Nr. 3 op.47 Glazunov Quartett, 1995 Olympia
Wagner: 3.Akt aus Tristan Und Isolde, Pappano 2005
Grüße Jürgen
Jussi (18.12.2013, 17:39): http://www7.pic-upload.de/18.12.13/1u3l8vj6w286.jpg
Besser geht's nicht! :engel
Schönen Feierabend allen! LG Jussi
miclibs (18.12.2013, 19:12): http://3.bp.blogspot.com/-ftMTFQwnQak/UDus2fOwd5I/AAAAAAAAydU/vGpPF-s0Awk/s400/dessau+portada.PNG Paul Dessau - Einstein
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-GmkqeX9L._SY355_.jpg Boris Blacher - Streichquartette 1 -5
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51YeJXIM6vL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Ivan Fedele - Quartetti 1-3/ Viaggiatori Della Notte/ Electra Glid
ab (18.12.2013, 22:16): Boris Tishchenko - Symphonie Nr.2 op. 28 ''MARINA'' (1964) Choir of the State Petrozavodsk Conservatory State Karelian Philharmonic Orchestra Edward Chivzhel, 1973 Northern Flowers, 2005 http://admin16.solinepro.ru/nflowers/upload/images/4183f596253effa0b96ae5263b2574b6.jpg
palestrina (18.12.2013, 22:49): Die 8&9 von Schubert.....
Die Unvollendete ist so gar nicht mein Geschmack in der Interpretation von Munch , läuft irgendwie neben der Spur ! ?( Dafür ist die C-Dur wirklich GROß ! :down
LG palestrina
ab (18.12.2013, 23:20): Schönberg - Verklärte Nacht op. 4 & Pelleas & Melisande op. 5 Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan DGG 1974
Ludolf Nielsens dritte Symphonie fasziniert mit ihrem epischen Atem und einer großartigen Orchestrierung - unterstützt von Frank Cramers engagierter, warmblütiger Interpretation mit dem Bambergern.
Rachmaninov (19.12.2013, 18:47): Original von Rachmaninov http://www.bach-cantatas.com/Pic-NonVocal-BIG/Gould-K09-1.jpg
Jenseits aller anlegbaren und faktischen Argumente hat Goulds Bach einfach etwas Spezielles, dass mich immer wieder erreicht. :engel
Florestan (19.12.2013, 20:57): Warum eigentlich immer Beethoven bei Klavierkonzerten? Vielleicht mal zwischendurch eines von Hummel. Das sind zum Teil ganz vortreffliche Werke, fantasiereich, ausgewogen voller origineller Einfälle und brilliant zu spielen. Allerdings nicht in dem Sinne einiger Zeitgenossen, wie Thalberg, Kalkbrenner oder Cramer, bei denen das brilliante eines der wenigen Stilmerkmale war. Hummels Konzerte sind eher an Mozart als an Beethoven orientiert, sind aber in Ergänzung zu denen des Bonner Meisters immer des anhörens wert. Ich hatte gestern schon folgende Scheibe im Player:
Das Bildnis der schlafenden Dame täuscht gewaltig, denn das ist nichts zum einschlafen, sondern macht einen hellwach. Aber auch alle anderen Konzerte mit Howard Shelley, einem Spezialisten für die erste Hälfte des 19. Jh, sind sowohl von der künstlerischen Gestaltung als auch vom Klangerlebnis auf jeden Fall eine feine Sache. Das ist alles saft- und kraftvoll. Für mich zählen Hummels Konzerte neben denen von Ries zu den Höhepunkten im Konzertschaffen zu Anfang des 19. Jh.
miclibs (20.12.2013, 18:28): http://www.jpc.de/image/w220/front/0/5099924275422.jpg Igor Stravinsky - cd2 +Apollo - Ballet en deux tableaux +The Rite of Spring, 'Le sacre du printemps'
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/0825646420223.jpg Iannis Xenakis - Phlegra (cd2) + Naama Start + A l'île de Gorée + Khoaï + Komboï
http://www.jpc.de/image/w220/front/0/9120010281358.jpg Jose M. Sanchez-Verdu - Alqibla für Orchester
ab (20.12.2013, 23:24): Kalevi Aho - Sinfonien 2 und 7 Lahti Symphony Orchestra Osmo Vänskä BIS
Cetay (inaktiv) (22.12.2013, 06:59): Nach drei Wochen Geschäftsreise durch China braucht es jetzt erst mal eine Impfung mit einem Stück deutscher Kulturgeschichte:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61f3eDRm8zL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll, op. 125; Wilhelm Furtwängler, Berliner Philharmoniker (1942, Archipel-Transfer)
Fast zeitgleich erschienen damals bei der DG vier Aufnahmen der h-moll Sonate: Pollini, Pogorelich, Zimerman und Pletnev. Alle Aufnahmen stark, jede anders. Bei Pollini liegt der Fokus auf der Architektonik.
LG, Siamak
miclibs (22.12.2013, 20:34): ..aus der Bibliothek zum Reinhören und Kennenlernen... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51rUkPR7S5L._SY355_.jpg Anton Bruckner - Sinfonie Nr.8
Nonos letzte große Arbeit - auf dem Weg duch 9 Klanginseln immer am Unhörbaren vorbei; ein Destillat der Sinnlichkeit ... http://ecx.images-amazon.com/images/I/41IzGPRK3sL._SX355_.jpg Luigi Nono - Prometeo,Tragedia Dell'Ascolto
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TTnszX2dL.jpg Paul Hindemith - Streichquartette 1 & 5 (cd3)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sYkeWi-8L._SY450__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Helmut Lachenmann - Klaviermusik +Five Variations On A Theme Of Franz Schubert +Echo Andant +Wiegenmusik +Guero +Ein Kinderspiel
palestrina (23.12.2013, 13:52): Aus dem , leider nicht verschneiten Schwarzwald.....
Symphonie Nr. 1 Neeme Järvi / Swedish Radio Symphony Orchestra 1986
Symphonie Nr. 5 Neeme Järvi / Bamberg Symphony Orchestra 1985
Ich höre die wunderbare Symphonik dieses estnischen Meisters, der sich musikalisch irgenwo zwischen Sibelius, Scriabin und Schostakowitsch verorten lässt und dessen Harmonik auf impressionistische Weise, die Musik "mehr in Verschleierung zur Blüte gehn" (G. Benn) lässt.
miclibs (23.12.2013, 15:42): Original von ab Original von miclibs
Paul Hindemith - Streichquartette 1 & 5 (cd3)
Mit dieser Aufnahme liebäugle ich schon lange: Ist die Interpretation empfehlenswert? Danke!
:hello
Ich mache ungern Empfehlungen. Diese Interpretation würde ich aber wieder kaufen.
Unter diesem Link kannst du dir fast alle Quartette anhören und dir selber ein Bild machen. :)
Hindemith Streichquartette - Danish Quartet
ab (23.12.2013, 15:43): Original von miclibs Original von ab Original von miclibs
Paul Hindemith - Streichquartette 1 & 5 (cd3)
Mit dieser Aufnahme liebäugle ich schon lange: Ist die Interpretation empfehlenswert? Danke!
:hello
Ich mache ungern Empfehlungen. Diese Interpretation würde ich aber wieder kaufen.
Unter diesem Link kannst du dir fast alle Quartette anhören und dir selber ein Bild machen. :)
Hindemith Streichquartette - Danish Quartet
:thanks
Amadé (23.12.2013, 17:59): Ich kann mich der Empfehlung von miclibs nur anschließen, leider wurde die "Minimax-Musik" für Streichquartett nicht mit aufgenommen.
Suite aus ‘Goldene Berge’ Suite aus der ‘Maxim’-Filmtrilogie*
Michail Jurowski / Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin *Soprano: Swetlana Katchur *Rundfunkchor Berlin 1994
Schostakowitschs Filmmusik wird hier in mitreissenden, kraftvollen Interpretationen dargeboten. Die beiden Trauermärsche aus der Maxim-Filmtrilogie sind ein echter Ohrenschmaus! :down
miclibs (23.12.2013, 20:07): http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0743217351922.jpg Musik in Deutschland 1990-2000 - Sinfonien +Kurtag - Stele +Henze - Symphonie Nr. 9 (7.Satz) +Rihm - Vers une symphonie fleuve III +Herchet - Nicht haftend +Winkler - Comic-strip
AcomA (23.12.2013, 23:56): Hallo,
F Chopin
Mazurka C-Dur Op. 24 Nr.2
1. Yakov Flier (Melodiya, 1975) 2 Arthur Rubinstein (30er Jahre)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/61cc50Q2BnL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr.3 c-Moll, op. 37; Christian Zacharias, Staatskapelle Dresden, Hans Vonk
Agravain (24.12.2013, 08:54): Bei mir beginnt der Tag mit weihnachtlichter Musik für den Münchener Hof:
miclibs (24.12.2013, 13:33): Bei 14 Grad Celcius in Karlsruhe wird so der Thread winterlich.... :) http://christmasgifs.org/wp-content/uploads/2013/12/morales_full.gif
Lieber Boulez als Barock zu Weihnachten... :D http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ggs-Tf5AL._SY355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Pierre Boulez - Piano Sonata No.2 / Livre pour quatuor (cd2)
Cetay (inaktiv) (25.12.2013, 13:35): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51K86tt43NL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr.3 c-Moll, op. 37; Galina Vracheva, Kiev Chamber Orchestra, Roman Kofman
Das Dritte ist eines meiner Evergreens und läuft hier in einer Interpretation, die so grotesk unterschätzt bzw. ignoriert wird, dass ich spätstens an dieser Stelle aufgehört habe, auch nur ein Jota auf die Musikkritik zu geben.
Jussi (25.12.2013, 16:39): http://www7.pic-upload.de/25.12.13/9m2i83xoqhgt.jpg
Schöne Weihnachtsfeiertage wünscht Euch
Jussi
miclibs (25.12.2013, 18:43): Der spätromantische Webern wird atonal... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/31VPA50VJEL.__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Anton Webern - Gesamtwerk (cd1) +Passacaglia for Orchestra op.1 +5 Movements for String Quartet, Op.5 +Six Pieces For Orchestra, Op.6 +Johann Sebastian Bach: Musical Offering, BWV 1079 - Transcription: Anton Webern - Fuga (Ricercata) a 6 voci +Franz Schubert: Six German Dances, D820 - orch. Anton Webern - No. 4 - 6 +Im Sommerwind
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-LzDTpOYL._SY355_.jpg György Ligeti - Ligeti Projekt (cd1) +Melodien +Chamber Concerto +Piano Concerto +Mysteries of the Macabre
https://neos-music.com/images/covers-240/NEOS_11211_12_Mahnkopf.jpg Claus-Steffen Mahnkopf - Angelus Novus Cycle (cd1) +Angela Nova (1999–2000) +Zweite Kammersymphonie (1997–1999) +Solitude-Sérénade (1997)
palestrina (25.12.2013, 21:44): Eine sehr lieb gewonnene Schubert Grosse c-Dur....
Michael Praetorius Samuel Scheidt / Johann Hermann Schein Christmette - Lutheranische Messe zum Weihnachtsmorgen wie sie um 1620 stattgefunden haben könnte
Boy's Choir and Congregational Choir of Roskilde Cathedral Gabrieli Consort
Gabrieli Players
Paul McCreesh
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (26.12.2013, 09:54): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51edzllZFvL._SL500_AA240_.jpg Victoria Borisova-Ollas; Sinfonie Nr. 1 "Triumph of Heaven"; Norrkoping SO, Mats Rondin
Da wird kein postmodern-neoklassisches Klischee ausgelassen, aber es knallt, dass die Wände wackeln. Muß auch mal sein... :cool
Cetay (inaktiv) (26.12.2013, 10:18): http://ecx.images-amazon.com/images/I/61Wy2ndRsiL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Kullervo op. 7; Juha Uusitalo, Satu Vihavainen, KYL Männerchor, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Ari Rasilainen
Dank Agravains Einsatz hat der Kullervo bei mir wieder richtig Spielzeit gewonnen.
Agravain (26.12.2013, 11:13): Original von Cetay http://ecx.images-amazon.com/images/I/61Wy2ndRsiL._SL500_AA240_.jpg Jean Sibelius; Kullervo op. 7; Juha Uusitalo, Satu Vihavainen, KYL Männerchor, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Ari Rasilainen
Dank Agravains Einsatz hat der Kullervo bei mir wieder richtig Spielzeit gewonnen. Sehr schön! Freut mich zu lesen!
Heinrich Schütz: Historia der Geburt Christi HWV 435
Mona Spägele, Sopran Elisabeth Graf, Alt Bernhard Hirtreiter, Tenor Michael Schopper, Bass Michael Mantaj, Bass
Heinrich-Schütz-Ensemble München Monteverdi-Orchester München
Wolfgang Kelber
:hello Agravain
Jussi (26.12.2013, 12:32): http://www7.pic-upload.de/26.12.13/cfyvfoong46s.jpg
miclibs (26.12.2013, 12:45): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51pmtH%2BBewL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Brian Ferneyhough - Funerailles +Funérailles I (For 7 Strings and Harp) +Bone Alphabet (For Percussion) +Unsichtbare Farben (For Violin) +Funérailles II (For 7 Strings and Harp)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-imAs98IL._SX300__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Peter Ablinger - Der Regen, das Glas, das Lachen +Der Regen, das Glas, das Lachen für 25 Insturmentalisten +Ohne Titel für 14 Instrumentalisten +Quadraturen IV für Ensemble und Zuspiel-CD - "Selbstportait mit Berlin"
palestrina (26.12.2013, 12:49): Jetzt gibt es noch was Weihnachtliches...
Neeme Järvi / Swedish Radio Symphony Orchestra 1985
Eher unfriedlich und mit Weihnachten nur die Jahreszeit gemeinsam habend, in der das musikalische Geschehen sich vermutlich abspielt, erklingt nun aus meinen Boxen die 2. Symphonie von Tubin: - fahle Tonfarben, herbe Schlagwerkausbrüche, klagende Streichermelodien, an Winterstürme gemahnende Klangfiguren vermitteln eine Saga- und Kriegsstimmung.
Melartin schreibt erstaunlich vielfältig. Die erste Sinfonie bewegt sich irgendwo zwischen Delius und Debussy, erscheint mir aber keineswegs langweilig oder uninspiriert. An die dritte kann ich mich nicht wirklich erinnern; ein weiterer (insgesamt ungefähr der dritte) Hördurchgang wäre erforderlich.
Am interessantesten finde ich seine letzte, die Nummer sechs. Dunkel klassizistisch, oft pentatonisch gefärbt, wird sie Dich in eine gänzlich andere Welt entführen, die auf mich eigenständiger wirkt als der Ton der ersten - auch wenn mich die Musik in beiden Fällen anspricht.
miclibs (27.12.2013, 17:51): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Pt-n%2BsUXL._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Iannis Xenakis - La Legend D'eer
http://ecx.images-amazon.com/images/I/511NBtmpt8L._SX355__PJautoripBadge,4,-40_OU11__.jpg Pierluigi Billone - ME A AN - ITI KE MI 1. Me a an (Per voce maschile grave, 2 clarinetti bassi (e soprano), percussione, viola, violoncello, contrabbasso) 2. Iti ke mi (Per viola)
Agravain (27.12.2013, 21:38): Heute mit einem besonders offenen Ohr:
Gidon Saks - Hercules Anne Sofie von Otter - Dejanira Richard Croft - Cyllus Lynne Dawson - Iole David Daniels - Lychas Marcos Pujol - Priest of Jupiter
Chœur des Musiciens du Louvre Les Musiciens du Louvre
Marc Minkowski
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (28.12.2013, 09:17): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51rOCIiTgNL._SL500_AA240_.jpg Georg Philipp Telemann; Scherzi Melodichi TWV42; Ensemble Symposium
Das ist klanglich sehr reizvoll, weil ungewöhnlich besetzt (Violine, Viola, Cello, Cembalo), rockt wie die Sau in den schnellen Sätzen, geht tief in den langsamen; wir hören viel zu wenig Telemann jenseits der Tafelmusik.
Hallo, ab, erst gestern (!) lagen die CDs endlich im Briefkasten! Ich bin hingerissen! :engel :engel Wie oft sind ältere Aufnahmen doch die Besseren! :wink Danke nochmals für den Tip! :)
Große spaetromantische Sonate von Scherbakov herrlich klanglich und formal umgesetzt. Wie ein Rueckblick auf eine endende Epoche, passend zum Jahresende !
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (29.12.2013, 06:23): http://ecx.images-amazon.com/images/I/516xvZhD%2BsL._SL500_AA240_.jpg Mozart in Italien; Mirijam Contzen, Bayerische Kammerphilharmonie, Reinhard GöbelJohann Adolf Hasse; Sinfonia aus der Oper “Ruggiero” Thomas Linley; Violinkonzert F-Dur Venanzio Rauzzini; Sinfonia D-Dur Franz Lamotte; Violinkonzert Nr. 2 D-Dur Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonia D-Dur, K 111/120
Cetay (inaktiv) (29.12.2013, 08:09): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51yfbJUT4sL._SL500_AA240_.jpg Schubert · Zemlinsky · Brahms; Mirijam Contzen, Herbert SchuchAlexander von Zemlinsky; Serenade für Violine und Piano A-Dur Franz Schubert; Fantasie C-Dur, D 934, op. 159 Johannes Brahms: Sonate No. 3 d-Moll, op. 108
Cetay (inaktiv) (29.12.2013, 09:00): http://ecx.images-amazon.com/images/I/51uJ7MD%2BfaL._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur op. 61; Richard Tognetti, Australian Chamber Orchestra, Anthony Halstead
Seit ich sie live gesehen habe, ihre Art zu spielen ist sie eine meiner absoluten Favoritinnen am Klavier. Die letzte Sonate ist einfach unbeschreiblich....
:times10
Rachmaninov (29.12.2013, 17:30): Original von Jeremias http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UUv--ZgUL._SY300__PJautoripBadge,BottomRight,4,-40_OU11__.jpg
miclibs (29.12.2013, 23:36): ...sehr gelungene Werke; meine Favoriten die Schwedin Malin Bang und der Tscheche Martin Smolka... :) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51d5wnKEanL._SX355_.jpg +Smolka: My My Country +Herrmann: Durchbrochene Arbeit +Gander: Hukl +Bedrossian: Itself +Prins: Gerneration Kill +Pasovsky: Mishak +Kreidler: Der "Weg der Verzweiflung" (Hegel) ist der chromatische +Schedl: Selbsthenker II - durch die Wand in Gehirn +Gadenstätter: Sad Songs +Bang: Kobushi Burui +Katzer: Alfter Carroll (Jabberwocky) +Furrer: Liena dell'orizzonte
Cetay (inaktiv) (30.12.2013, 00:05): http://ecx.images-amazon.com/images/I/6132wHS%2BhnL._SL500_AA240_.jpg Wolfgang Amadeus Mozart; Konzert für Violine, Klavier & Orchester D-dur, K.Anh.56/K.315f (Rekonstruktion Philip Wilby); Nobuko Imai, Howard Shelley, ASMF, Iona Brown
Agravain (30.12.2013, 08:50): Bei mir beginnt der Tag mit
palestrina (30.12.2013, 11:39): So richtig fange ich jetzt mal mit Bruckner Nr.7 an......beim Kaffee und dann bei Putzen :cool, gab es ein gemischtes Operetten Programm !
Florestan (30.12.2013, 12:43): Original von palestrina Ich komme einfach mit Furtwängler nicht klar ! ? ?(
Da liegt mir Wand doch erheblich mehr .... !
LG palestrina
Lieber Palestrina
Du brauchst deswegen kein schlechtes Gewissen zu haben, denn es geht anderen, wie mir z.B. ebenso. Diese letzten Brucknerproduktionen mit den Berliner Philharmonikern sind Wands Vermächtnis und von überirdischer Schönheit. Ich sehe auch nicht ein mir alte und technisch unvollkommene Aufnahmen mit Furtwängler anzuhören, wenn es mindestens gleichwertige, und wie hier bessere Aufnahmen in einer zeitgemäßen Aufnahmequalität gibt. Den Hype um Furtwängler oder Celibedache konnte ich noch nie nachvollziehen. Aber zum Glück sind ja die Geschmäcker verschieden, und es ist für jeden etwas dabei. Hör Dir auf jeden Fall auch die 9. an, die finde ich ebenfalls göttlich.
Rachmaninov (30.12.2013, 18:43): Original von Amadé Original von Rachmaninov http://ecx.images-amazon.com/images/I/71W9SqE%2BldL._SL1200_.jpg
Diese CD interessiert mich auch dringend.
Erster Eindruck. Mutig, gewagt, schönes farbiges Spiel.
Interessant
miclibs (30.12.2013, 19:34): http://ecx.images-amazon.com/images/I/41OiEi%2BSczL._SY355_.jpg Rebecca Saunders - Stirrings Still 1. Blaauw (für Trompete) (2004) 2. Blue and gray (für 2 Kontrabässe) (2005) 3. Duo (für Violine und Klavier) (1996/1999) 4. Vermillion (für Klarinette, E-Gitarre und Violoncello) (2003) 5. Stirrings still (für 5 Spieler) (2006)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ViibEjX-L._SX355_.jpg Friedrich Goldmann - Klavierwerke, Kammermusik +Linie/Splitter 2 (für Klarinette, Horn, Akkordeon, Klavier, Violine und Violoncello) (2006/2007) +Sonate für Klavier (1987) +Trio für Horn, Violine und Klavier (2004) +Calmo, esitando un po' (für Klarinette, Akkordeon und Violoncello) (2004)
Cetay (inaktiv) (31.12.2013, 11:48): Nachdem ich den ganzen Morgen hartmetallischen Klängen gelauscht habe, wechsle ich wieder ins klassische Fach, halte aber die Vehemenz auf gleichem Niveau.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2B3evOTSSL._SL500_AA240_.jpg Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 6 a-Moll; New York Philharmonic, Dimitri Mitropoulos (NY 10.04.1955)
bereits jetzt zur Einstimmung auf seinen 300.Geburtstag (der ohnehin untergehen wird)
Carl Philipp Emanuel Bach : Berliner Sinfonien
....spannende, rasante & abwechslungsreiche Musik !
:hello
miclibs (31.12.2013, 13:11): Schönberg und sein spanischer Schüler http://2.bp.blogspot.com/-0oYT7pBJObU/UnFKRzJQ6HI/AAAAAAABytw/sNF_oYlzUPM/s400/schoenberg-quintet+portada.PNG Arnold Schoenberg - Quintett f. Blasinstrumente, op.26 Roberto Gerhard - Quinteto de viento
http://ecx.images-amazon.com/images/I/4170PB8ZD5L.jpg Helmut Lachenmann - Ausklang
Cetay (inaktiv) (31.12.2013, 14:58): Von manchen Werken kriege ich den Hals einfach nicht voll:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/512QCUhwF7L._SL500_AA240_.jpg Ludwig van Beethoven; Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37; Robert Levin, Orchestre Révolutionnaire et Romantique, John Eliot Gardiner
Melartin schreibt erstaunlich vielfältig. Die erste Sinfonie bewegt sich irgendwo zwischen Delius und Debussy, erscheint mir aber keineswegs langweilig oder uninspiriert. An die dritte kann ich mich nicht wirklich erinnern; ein weiterer (insgesamt ungefähr der dritte) Hördurchgang wäre erforderlich.
Am interessantesten finde ich seine letzte, die Nummer sechs. Dunkel klassizistisch, oft pentatonisch gefärbt, wird sie Dich in eine gänzlich andere Welt entführen, die auf mich eigenständiger wirkt als der Ton der ersten - auch wenn mich die Musik in beiden Fällen anspricht.
:helloWolfgang
Hallo Wolfgang!
Die dritte Symphonie gefällt mir außerordentlich gut mit ihren sehr einprägsamen Themen. Sie ist wesentlich dramatischer gestaltet als die pastorale Erste.
:hello Nordolf
Hosenrolle1 (16.10.2016, 17:57): Weil jetzt kürzlich von Carlos Kleiber die Rede war höre mir gerade den Carlos Kleiber-Freischütz aus den 70er Jahren an, der so hoch gepriesen wird:
(Nicht zu verwechseln mit dem seines Vaters Erich Kleiber von 1955, den ich aber wesentlich besser finde, nicht zuletzt wegen der Grümmer als Agathe, sowie dem Dirigat, das mir bei Sohn Carlos zu hektisch wirkt:
Toni Bernet (27.01.2023, 09:43): Wie obenn Maurice bin ich kürzlich auf das Violinkonzert von Carlo Giorgio Garofalo gestossen und habe mir ein paar Gedanken gemacht.
Carlo Giorgio Garofalo ist ein römischer Komponist und Zeitgenosse von Respighi, Pizzetti, Malipiero, Zandonai und Casella. Als ausgebildeter Organist komponierte er hauptsächlich geistliche Musik, die in den römischen Basiliken zur Aufführung kamen. Seine Lebensstelle fand er später an der Orgel der Grossen Synagoge von Rom. Seine instrumentalen Kompositionen allerdings sind wenig bekannt. Andere Zeitgenossen beherrschten die Orchestersäle Italiens, obwohl Dirigenten wie Arturo Toscanini oder Arthur Nikitsch seine Musik, insbesondere seine romantische Sinfonie (1915) hoch einschätzten. Kriegszeiten, Kollegenneid (Respighi soll Garofalo gegenüber um seinen Ruf, als wichtigster Komponist seiner Zeit in Italien zu gelten, gebangt haben), Schicksal und Zeit überliessen seine Werke dem Vergessen.
Sein Violinkonzert entstand 1927. Uraufgeführt wurde das Konzert erst 1942 durch Remy Principe, einem Mitglied des Quartetto italiano. Dessen Schülerin war die grossartige Geigerin Gioconda De Vito, sie sollte das Konzert auch spielen, aber Principe wusste nicht mehr, wo die Noten von Garofalos Violinkonzert zu finden waren.
Ob der Name des Konzertes «Concerto Ottocentesco» wirklich ursprünglich von Garofalo selbst stammt, so trifft er doch inhaltlich auf Form Anspruch dieses Konzertes zu. Man kann sagen, dass es sich an den Konzerten des 19. Jahrhunderts, vor allem von Brahms und Bruch, orientiert. Doch darf man nicht vergessen, dieser Rückbezug ist nicht ungebrochen, kannte Garofalo doch sicherlich die Bemühungen des Neoklassizismus und dessen Auffassung, dass Musik «eine vom Individuum abgelöste, objektive Kunst (sei), die den Hörer bei klarem Bewusstsein lässt» (Jean Cocteau). In diesem Sinne vermied zum Beispiel Strawinsky die Ausdrucksmusik und wollte nichts anderes als Musik komponieren. Auch in Italien verbreitete sich dieses neoklassizistische Komponieren in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts bei Casella, Malipiero und andern. Dass ein romantisches Violinkonzert in Form und Stil des 19. Jahrhunderts auch neoklassizistisch gemeint sein könnte, ist beim Anhören von Garofalos Violinkonzert zu beachten, auch wenn der Violinpart anspruchsvoll ist - wie zu den Zeiten der sogenannten grossen sinfonischen Violinkonzerte.
Für Interessierte findet sich ein detailierter Hörbegleiter auf meiner Homepage: https://unbekannte-violinkonzerte.jimdofree.com/sp%C3%A4tromantik/garofalo-neu-hinzugef%C3%BCgt/