palestrina (01.01.2017, 06:23): ALLEN ein Gutes 2017!
LG palestrina
palestrina (01.01.2017, 08:47): Zum Neujahrsauftakt die Fledermaus von Johann Strauß II....
AD 1950 Alfred Poell, Anton Dermota, August Jaresch, Hilde Gueden, Julius Patzak, Kurt Preger Sieglinde Wagner Wilma Lipp Wiener Philharmoniker Con. Clemens Krauss Leider gibt es nicht mehr die schöne Decca Ausgabe mit dem angehängten Neujahrskonzert von Clemens Krauss. Besonders zu erwähnen wäre, als Einlage der Frühlinsstimmenwalzer! Clemens Krauss war es auch der das erste Neujahrskonzert 1939/40 spielte, es wurde damals an Silvester gespielt.
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (01.01.2017, 09:40):
Joseph Haydn; Sinfonie D-Dur, Hob. I:104 "Londoner" Philharmonia Baroque Orchestra, Nicholas McGegan
AcomA (01.01.2017, 11:34): Hallo und :hello frohes neues Jahr
S Prokofiev
Klaviersonate Nr. 8 B-Dur Op. 84
Lazar Berman, p
(DG, ADD, 1975)
:engel
Mit dieser Aufnahme habe ich diese Sonate kennengelernt. Die Richter-Aufnahme der DG gilt als Referenz. Für mich ist Bermans Darstellung gleichrangig, sie ist lyrischer angesetzt.
LG Siamak
Cantus Arcticus (01.01.2017, 17:19): Auch von mir ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2017 :beer für Euch alle!!
Bei mir Andreas Steier und das Freiburger Barockorchester unter Petra Müllejans mit den "Sei concerti per il cembalo concertato" von CPE Bach:
Gruss :hello Stefan
AcomA (01.01.2017, 18:23): Hallo
JS Bach
Goldberg-Variationen
Claudio Arrau, p
(RCA Victor, AAD, 1942)
Die erste Aufnahme dieses Werkes überhaupt :engel
LG Siamak
satie (01.01.2017, 18:42): Bist Du sicher? Ich meine Wanda Landowska wäre noch früher gewesen.
palestrina (01.01.2017, 18:45): Beethovens 9. nicht die liebste aber sie landet ziemlich weit vorne, und der Sound ist einsame Spitze.
AD 1963
Gundula Janowitz, Hilde Rössel-Majdan, Waldemar Kmentt, Walter Berry,Wiener Singverein, Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
LG palestrina
AcomA (01.01.2017, 19:19): Bist Du sicher? Ich meine Wanda Landowska wäre noch früher gewesen. lieber Satie,
die Aufnahme Arraus war einige Monate früher erstellt, aber die Landowska-Aufnahme mit Cembalo beim selben Label wurde zuerst veröffentlicht. Arrau verzichtete zugunsten Landowskas.
LG Siamak
satie (01.01.2017, 21:23): Ah, ok. Danke für die Information!
Herzliche Grüße Satie
palestrina (01.01.2017, 22:08): Wagner ... „Das Liebesmahl der Apostel" Eine biblische Szene für Männerchor und grosses Orchester.
AD 1990 Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien - Wiener Kammerchor - Philharmonischer Chor Dresden Michel Plasson - Dresdner Philharmonie
Und hinterher „Siegfried Idyll" aus der gleichen Box. Michel Plasson - Dresdner Philharmonie
LG palestrina
Eine sehr lohnende 3 CD Box!
AcomA (02.01.2017, 06:11): Hallo
JS Bach
Goldberg-Variationen
Igor Levit, p
(Sony, DDD, 2015)
:engel
Desto häufiger ich diese Aufnahme höre, desto mehr nimmt sie mich gefangen. Empfindsam
LG Siamak
palestrina (02.01.2017, 10:17): Schuberts „ Unvollendete " hier in der „ Vollendung " von Brian Newbold und der Interpretation von Charles Mackerras und dem Orchestra Of The Age Of Enlightenment.
AD 1990
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (02.01.2017, 13:30): Heureka, was kommt mir denn da höchst Erfreuliches zu Ohren?
Als Service für die Fraktion, für die Interpreten, die nicht versuchen so nah wie möglich an ein Werk heranzukommen, gar keinen Stellenwert haben: Das Schwedische Kammerorchester ist kein Orchester, das auf historischen Instrumenten spielt, sondern auf modernen. Die vorliegende Aufnahme macht jedoch deutlich, dass weniger die Wahl der Instrumente ausschlaggebend ist als die Spielweise. Auch mit modernen Instrumenten lässt sich ein schlanker, beweglicher Streicherklang erzeugen. Musikalische Strukturen offen zu legen ist ebenfalls eine Frage der Interpretation, nicht der Instrumente. Schon im Eingangssatz des Hummel-Konzerts stellt das Schwedische Kammerorchester unter der Leitung von Roy Goodman sein Können unter Beweis: Das Orchester spielt klar und differenziert, es werden klare Akzente gesetzt und kein Streicherbrei geboten. Damit ist das Wesentliche gesagt. Das Orchester ist in der Balance zwischen Transparenz, Schönklang und dramatischer Wucht eine Klasse für sich. Der Solist, der in der klanglichen Gesamtbalance klar in den Vordergrund gezogen wurde, spielt betörend warm und geschmeidig und drückt auch bei Schmetter-Attacken nie unangenehm auf die Ohren. Hummels Werk ist nicht lediglich 'interessant', weil es eines der ganz wenigen nicht-barocken Trompetenkonzerte ist, sondern weil es sich mit der großangelegten Form, den prägnanten Themen und den dramatischen Wendungen im Kopfsatz vor keinem Zeitgenossen zu verstecken braucht. An Haydns Konzert führt für den Fan ohnehin kein Weg vorbei, ist es doch sein letztes vollständiges Orchesterwerk überhaupt. Eine tolle Entdeckung, die bei mir jede freie Minute rauf und runter läuft. :leb
AD 1999 Concerto pour piano, orchestre & chœur d'hommes, Op. 39 / Marc-André Hamelin, piano - City of Birmingham Symphony Orchestra & Chorus, dir. Mark Elder
Einfach GIGANTISCH, und das nicht nur der Länge wegen. Rezension Seine Dimensionen sind rekordverdächtig: Es dauert über 70 Minuten und formt sich in fünf epischen Bewegungen. Dazu bedarf es nicht nur eines gigantischen Orchesters, sondern auch eines unsichtbaren Männerchores, der die mystische Hymne aus betäubender Schönheit im Finale singt. Doch das Konzert ist nicht etwa nur Pomp. Seine komplexe, symbolische Architektur verleiht dem Werk eine suchende Heftigkeit, die verwandt mit der Flugbahn von Mahler erscheint. In seinem Hauptanliegen mit den künstlich hergestellten Elementen aus Nord und Süd vereinigt sich kontrapunktische Komplexität und fließende italienische Lyrik, introspektive Düsterkeit und fiebrige Erregung -- Busoni klingt wie ein Charakter aus der Hand von Thomas Mann.
LG palestrina
Nordolf (02.01.2017, 17:50):
Paul Graener:
Comedietta (1928) Variationen über ein russisches Volkslied (1922) Musik am Abend (1915) Sinfonia Breve (1932)
Werner Andreas Albert / NDR Radiophilharmonie Hannover 2009
Besonders die nach innen gerichtete "Musik am Abend" - basierend auf einem Gedicht von Hoffmannsthal - berührt mich sehr.
AD 1995 Les Troyens Berlioz - Nuit díveress Duett West Side Story Bernstein - Tonight Duett Don Pasquale Donizetti - Torami a dir Duett Faust Gounod - Il se fait tard Duett L'Amico Fritz Mascagni - Suzel, buon di Duett Manon Massenet - N'est-ce plus ma main Duett La Boheme Puccini - O soave fanciulla Duett Luise Charpentier - Depuis le jour A.G Anna Bolena Donizetti - Al dolce guidami A.G. Manon Massenet - Ah ! fuyez, douce image R.A. La belle Héléne Offenbach - Au mont Ida, trois déesses R.A. Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden Richard Armstrong
LG palestrina
AcomA (03.01.2017, 00:06): Hallo
JS Bach
6 Partiten
Igor Levit, p
(Sony, ddd, 2014)
Wunderbar
:engel
LG Siamak
AcomA (03.01.2017, 23:47): Hallo
PI Tschaikowsky
Klavierkonzert Nr. 1 b-moll Op. 23
Van Cliburn, p Moskauer Philharmoniker Kyrill Kondrashin, cond
(Testament, AAD, live, Moskau, 1958)
Legendäres Finale des ersten Tschaikowsky-Wettbewerbs
:engel
Hab das Konzert in der kurz danach entstandenen Studio-Einspielung kennengelernt. Mitreißender und anmutiger als der heutige Trifonov.
LG Siamak
palestrina (04.01.2017, 12:42): Ich bin immer noch bei Hector Berlioz, zuerst gab es die Cantates du Prix de Rome.
Orchestre National de Lille Jean-Claude Casadeus
Herminie - Michele Lagrange Sop. La Mort De Cleopatre - Beatrice Uria-Monzon Mezzo La Mort De Sardanapale Daniel Galvez Vallejo Tenor La Mort D'Orphee Daniel Galvez Vallejo Die Sängerinnen und der Tenor sind ganz hervorragend, die CD lässt keine Wünsche offen!
Und dann die Symphonie Fantastique op.14/ Lélio op.14b
Orchestre National de l'ORTF Jean Martinon
Trotz der vielen Interpretationen, ist diese bei weitem meine liebste, und der Lélio hier ist besonders idiomatisch!
LG palestrina
Amonasro (04.01.2017, 18:13):
Amilcare Ponchielli/Arrigo Boito: La Gioconda
La Gioconda - Montserrat Caballé La Cieca - Alfreda Hodgson Enzo Grimaldo - Luciano Pavarotti Alvise Badoero - Nicolai Ghiaurov Laura Adorno - Agnes Baltsa Barnaba - Sherrill Milnes Zuàne - John Del Carlo Isèpo - Regolo Romani Un pilota - Neil Jenkins Prima voce dalla laguna - Neil Jenkins Seconda voce dalla laguna - Geoffrey Shaw Un cantore - Stephen Varcoe Un barnabotto - Rodney Macann
London Opera Chorus, Finchley Children's Music Group National Philharmonic Orchestra, Bruno Bartoletti
Gruß Amonasro
palestrina (04.01.2017, 18:47): Vier beglückende Berlioz Stunden mit „ Les Troyens "
Colin Davis zweite Aufnahme.
Ben Heppner, Sara Mingardo, Petra Lang, Michelle DeYoung, Peter Mattei, Stephen Milling, Kenneth Tarver, Alan Ewing, Andrew Greenan, London Symphony Chorus, London Symphony Orchestra, COLIN DAVIS
LG palestrina
AcomA (04.01.2017, 21:39): Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr. 3 d-moll Op. 30
Van Cliburn, p Moskauer Philharmoniker Kyrill Kondrashin, cond
(Testament, AAD, live, Moskau, 1958)
Mitreißend!
:engel
LG Siamak
AcomA (05.01.2017, 06:17): Hallo
LvBeethoven Klaviersonate Nr. 23 f-moll Op. 57 'Appassionata'
S Barber Klaviersonate es-moll Op. 26
F Chopin Klaviersonate Nr. 3 h-moll
Van Cliburn, p
(Orfeo, ADD, live, Salzburg, 1964)
Sehr starkes Recital. Schade, das Van Cliburn später dem Druck nicht standhalten konnte
:S
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (05.01.2017, 11:34):
Joseph Haydn; Sinfonie D-Dur, Hob. I:104 "Londoner" Capella Istropolitana, Barry Wordsworth
Als Naxos Ende der 80er als Billiglabel die Bühne betrat, hatten Kritiker, die etwas verwirrt darüber waren, dass No Name-Orchester und -Dirigenten richtig gute Einspielungen vorlegen, den Ausweg zu konstatieren, dass die Aufnahmen gar nicht mal schlecht und bei dem Preis ein klarer Kauf sind. Ich finde, das gilt für die ersten fünf Haydn-Volumina nach wie vor – unabhängig vom Preis. Sicher, Wordsworth und das slowakische Kammerorchester sind nicht Davis und das Concertgebouw, aber das müssen sie auch nicht, denn zum einen gibt es die schon und zum anderen sind sie als sie selbst nicht lediglich eine brauchbare Alternative für Geizhälse, sondern setzen ihre eigene Marke. Schlank und agil, aber mit dem nötigen Schuss Gravität und mit einer exzeptionellen Hörbarmachung der Architektur - nicht zuletzt durch den Verzicht auf die letzte Detailversessenheit. Die “Londoner“ ist das Prachtstück dieser Box – die beste Aufnahme der 104ten überhaupt.
palestrina (06.01.2017, 00:41): Nach vier Tagen bin ich immer noch bei Berlioz...
AD 1965
Orchestre du Théâtre National de l'Opéra de Paris Georges Prétre - RIP -
hiervon gibt es leider nur einen Querschnitt, aber der ist sowas von GUT, Régine Crespin ist eine hervorragende Cassandre, und ihre Didon ist noch besser, man höre nur ihre Schlussarie und das Duett mit Enée/ Guy Chauvet und das vorangehende Septett, den Querschnitt möchte ich nicht missen.
Dann war ich noch beim „ Harold en Italie " op.16
aus dieser Aufnahme AD 1956 Mono
Berliner Philharmoniker Igor Markevitch
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (06.01.2017, 05:29): Haydn im Viererpack
Joseph Haydn; Sinfonie G-Dur, Hob. I:88 Tafelmusik, Bruno Weil Prager Kammerorchester, Jiri Ptácnik Heidelberger Sinfoniker, Thomas Fey NBC Symphony Orchestra, Arturo Toscanini
AcomA (06.01.2017, 06:34): Hallo
J Brahms
Drei Internezzi Op. 117 Sechs Klavierstücke Op. 118 Vier Klavierstücke Op. 119
Valery Afanassiev, p
(Denon, DDD)
Für manch einen viel zu langsam, quasi Zeitlupe. Aber klanglich ein Traum.
:engel
LG Siamak
AcomA (06.01.2017, 15:42): Hallo
JS Bach
WTK II
Valery Afanassiev, p
(Denon, DDD)
Sehr konzentrierte sonore Darstellung mit traurig-intellektuellem Charakter.
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (06.01.2017, 18:18):
John Cage; Variations IV (for any number of players, any sounds or combinations of sounds produced by any means, with or without other activities) John Cage & David Tudor (San Francisco Museum of Art, 1965)
Großes Klavierspiel des Hofmann-Schülers mit den kleinen Händen. Cherkassky formuliert das 4. Chopin-Scherzo so schlüssig und federleicht, wie ich es noch nicht hörte :times10
Joseph Haydn; Sinfonie G-Dur, Hob. I:88 Philharmonia Baroque Orchestra, Nicholas McGegan Wiener Staatsopernorchester, Hermann Scherchen Mozarteum Orchester Salzburg, Ivor Bolton New York Philharmonic, Leonard Bernstein
Cetay (inaktiv) (07.01.2017, 10:28):
Claus-Steffen Mahnkopf; Pynchon Cycle The Tristero System für 4 Piccolo, 3 Posaunen, 2 Bassklarinetten, 2 Klaviere & 2 Percussion - Ensemble SurPlus, James Avery The Couriers Tragedy für Violoncello solo - Franklin Cox W.A.S.T.E. für Oboe & Live-Elektronik - Peter Veale, Experimentalstudio des SWR (Klangregie: Joachim Haas & Claus-Steffen Mahnkopf) D.E.A.T.H für 8-Spur Tonband - Experimentalstudio des SWR
Nordolf (07.01.2017, 23:09): Ein episch breiter und fein bis ins Detail ausgeleuchteter Wagnerklang wird hier präsentiert:
Richard Wagner: Tannhäuser Ouvertüre & Venusberg-Bacchanale Die Meistersinger von Nürnberg Vorspiel zum 3. Aufzug Tristan und Isolde Vorspiel & Liebestod
Herbert von Karajan / Berliner Philharmoniker 1984
Ganz großes Kino! :down
AcomA (08.01.2017, 01:32): Hallo
E Elgar Cellokonzert e-moll Op. 85
W Walton Cellokonzert
Steven Isserlis, v'cello Philharmonia Orchestra Paavo Järvi, cond
(Hyperion, DDD)
:engel
LG Siamak
Schostakowitsch (08.01.2017, 08:29):
Cetay (inaktiv) (08.01.2017, 09:14):
Joseph Haydn; Missa in angustiis (Nelson-Messe) d-Moll, Hob. XXII:11 Trinity Choir, Rebel Baroque Orchstra, J. Owen Burdick
Hier stimmt einfach alles. Die aus dem Chor rekrutierten Solistinnen singen klar, schlank und schnörkellos. Die Harnoncourts und Gardiners mögen namhaftere Chöre haben, aber sie können oder wollen ihre Solisten nicht im Zaum halten. Man braucht nur mal die ersten 5 Sekunden (das reicht wirklich schon) des Gloria in den drei Aufnahmen zu vergleichen. Ich weiß nicht was die Quellen sagen, aber ich will bei Messen kein Operngeträller hören. Schon zu Haydns Lebzeiten mokierten sich Zuhörer, dass die theatralischen Arien „mit ihrer übertrieben gefühlvollen und oberflächlichen Vortragsweise…die Andacht niemals wecken, sie wohl aber leicht vertreiben“ (Begleittext zur CD). So isses!
Amadé (08.01.2017, 10:09):
AcomA (08.01.2017, 11:05): Hallo
E Elgar Violinkonzert h-moll Op. 61
W Walton Violinkonzert
Salvatore Accardo, v London Symphony Orchestra Richard Hickox, cond
(Collins Classics, DDD)
LG Siamak
AcomA (08.01.2017, 19:08): Hallo
F Chopin 6 Polonaisen
C Debussy Pour Le Piano L'Estampes L'Isle joyeuse
K Szymanowsky
Prelude et fugue Klaviersonate Nr. 1
Rafal Blechacz, p
(DG, DDD)
Der Szymanowsky ist :times10 sensationell
LG Siamak
Cosima (08.01.2017, 19:18): Ich höre schon wieder Lucas Debargue mit seiner Bach-Beethoven-Medtner CD.
Ich hatte Dein Nachfragen gelesen, lieber Siamak. EIne Antwort bin ich noch schuldig... Allerdings kann ich immer noch nicht sagen, was mich beim Bach stört. Debargue spielt
Bach: Toccata & Fuge c-moll BWV 911 +Beethoven: Klaviersonate Nr. 7 D-Dur op. 10 Nr. 3 +Medtner: Klaviersonate f-moll op. 5 Je öfter ich die Aufnahme höre, desto besser gefällt sie mir. Der Medtner ist traumhaft schön, der Bach wunderbar luftig und rhythmisch sehr gut. Ich liebe Debargues Klavierspiel eigentlich, nicht ohne Grund höre ich die CD so oft. Irgendwie fehlen mir im Moment jedoch die rechten Worte.
LG, Cosima
palestrina (08.01.2017, 22:37): Ich bin im großen und ganzen immer noch bei Berlioz, heute mal wieder die „Les Troyens " und zwar in dieser Live-Aufnahme vom 30.5.1969 in Rom.
Leider wie zur damaligen Zeit üblich in der gekürzten Version, aber nichts desto trotz, mit hervorragenden Protagonisten der drei Hauptpartien, Nicolai Gedda als alles überragenden Enée, Marilyn Horne als prachtvolle Kassandra und Shirley Verret als eine ganz fantastische Dido, und das noch in einer wirklich guten Live-Aufnahme. Herz was willst du mehr :down ok, das Orchester unter Prétre ist nicht so ganz auf dem franz. Level.
LG palestrina
AcomA (08.01.2017, 23:29): Ich höre schon wieder Lucas Debargue mit seiner Bach-Beethoven-Medtner CD.
Ich hatte Dein Nachfragen gelesen, lieber Siamak. EIne Antwort bin ich noch schuldig... Allerdings kann ich immer noch nicht sagen, was mich beim Bach stört. Debargue spielt
Bach: Toccata & Fuge c-moll BWV 911 +Beethoven: Klaviersonate Nr. 7 D-Dur op. 10 Nr. 3 +Medtner: Klaviersonate f-moll op. 5 Je öfter ich die Aufnahme höre, desto besser gefällt sie mir. Der Medtner ist traumhaft schön, der Bach wunderbar luftig und rhythmisch sehr gut. Ich liebe Debargues Klavierspiel eigentlich, nicht ohne Grund höre ich die CD so oft. Irgendwie fehlen mir im Moment jedoch die rechten Worte.
LG, Cosima liebe Cosima,
dann werde ich mir diese CD auch besorgen. Dein Urteilsvermögen hat mich nie :beer enttäuscht :)
Jetzt
F Schubert
Klaviersonate a-moll D 845 Klaviersonate A-Dur D 959
Radu Lupu, p
(Decca, ADD)
:times10
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (09.01.2017, 08:29):
Joseph Haydn; Sinfonie C-Dur, Hob. I:82 Capella Istropolitana, Barry Wordsworth
Sagenhaft wie unforciert und organisch sich die Höhepunkte im 1. Satz entwickeln. Man hat den Eindruck, da dirigiert überhaupt niemand.
:times10
Cosima (09.01.2017, 17:45): Ich höre schon wieder Lucas Debargue mit seiner Bach-Beethoven-Medtner CD.
Ich hatte Dein Nachfragen gelesen, lieber Siamak. EIne Antwort bin ich noch schuldig... Allerdings kann ich immer noch nicht sagen, was mich beim Bach stört. Debargue spielt
Bach: Toccata & Fuge c-moll BWV 911 +Beethoven: Klaviersonate Nr. 7 D-Dur op. 10 Nr. 3 +Medtner: Klaviersonate f-moll op. 5 Je öfter ich die Aufnahme höre, desto besser gefällt sie mir. Der Medtner ist traumhaft schön, der Bach wunderbar luftig und rhythmisch sehr gut. Ich liebe Debargues Klavierspiel eigentlich, nicht ohne Grund höre ich die CD so oft. Irgendwie fehlen mir im Moment jedoch die rechten Worte.
LG, Cosima liebe Cosima, dann werde ich mir diese CD auch besorgen. Dein Urteilsvermögen hat mich nie :beer enttäuscht :) Lieber Siamak,
ich wollte Dir eben dazu eine Privatnachricht schicken, aber Dein Posteingang scheint voll zu sein... Das Senden funktioniert jedenfalls irgendwie nicht. ?(
LG, Cosima
palestrina (10.01.2017, 22:43): Der Berlioz lässt mich nicht los ...
+ „ La Mort de Cleopatre " Faust - Nicolai Gedda Marguerite - Janet Baker Méphistophélès - Gabriel Bacquier Brandner - Pierre Thau Une Voix - Maria Peronne Orchestre de Paris - Georges Prétre 1969 Salle Wagram, Paris
Gedda, ist für mich der absolut idiomatischste Faust, Margueriten gibt es mehrere die zu den hervorragenden zählen und als Méphistophélès ist die Auswahl der guten auch größer. Ich finde diese Aufnahme gehört zu den sehr guten, auch wenn einige Rezensionen das nicht so hören wollen! ;) Siehe meine Signatur. Eine der schönsten Schöpfungen von Hector Berlioz !!! :down :thumbsup: :times10 :) LG palestrina
AcomA (10.01.2017, 23:44): Hallo
F Chopin
Berceuse Des-Dur Op. 57
Artur Rubinstein, p
(RCA, AAD, 1964)
Die Berceuse ist traumhaft schön. Jeder der Drei spielt sie :engel wunderbar: Artur Rubinstein, Stefan Askenase, Arturo Benedetti Michelangeli :times10
LG Siamak
AcomA (11.01.2017, 06:20): Hallo
Y Bowen
Klaviersonaten Nr. 1-6
Danny Driver, p
(Hyperion, DDD)
Englische Spätromantik
LG Siamak
Amonasro (11.01.2017, 20:46):
Giuseppe Verdi/Arrigo Boito: Otello
Otello - Carlo Cossutta Desdemona - Margaret Price Jago - Gabriel Bacquier Cassio - Petr Dvorský Emilia - Jane Berbié Lodovico - Kurt Moll Montano - Stafford Dean Roderigo - Kurt Equiluz Un araldo - Hans Helm
Wiener Sängerknaben, Chor der Wiener Staatsoper Wiener Philharmoniker, Georg Solti
Verglichen mit meinen beiden anderen Aufnahmen (Serafin, Karajan) gefällt mir die Solti-Aufnahme orchestral am besten. Highlight ist Margaret Prices Desdemona (gefällt mir besser als Rysanek oder Tebaldi), aber auch die übrigen Rollen sind sehr gut besetzt.
Gruß Amonasro
AcomA (12.01.2017, 00:15): Hallo
R Schumann
Fantasiestücke Op. 12
Artur Rubinstein, p
(RCA, ADD)
:engel
LG Siamak
AcomA (12.01.2017, 06:09): Hallo
LvBeethoven
Tripelkonzert C-Dur Op. 56
Wolfgang Schneiderhan, v Pierre Fournier, v'cello Geza Anda, p RIAS Sinfonieorchester Berlin Ferenc Fricsay, cond
(DG, ADD, 1960)
:engel
Eine im Vergleich zur Oistrach-Rostropowitsch-Richter-Karajan-Aufnahme eher empfindsam-kammermusikalische Interpretation
LG Siamak
AcomA (13.01.2017, 06:15): Hallo
R Schumann
Symphonische Etüden Op. 13 (incl. Nachlass)
Geza Anda, p
(Audite, AAD, WDR,1960)
Nervöses Schumann-Spiel dieses herrlichen Pianisten
:engel
LG Siamak
Amadé (13.01.2017, 10:27):
Eine sehr farbig gestaltete Aufnahme, Streicher spielen auf Darmsaiten.
:times10
palestrina (13.01.2017, 14:44):
Giuseppe Verdi, Il Corsaro Jesus Lopez Cobos, Orchestra & Chorus of Frankfurter Opera AD 1971 Giorgio Castellato-Lamberti Katia Ricciarelli Angeles Gulin Renato Bruson
Technisch nicht ganz so gut, aber *rezeptionsgeschichtlich* von Bedeutung!
Jürgen (13.01.2017, 18:58):
Pierre de Manchicourt: Missa Veni Sancte Spiritus, Huelgas Ensemble - Paul van Nevel 1996
Vaughan Williams: Serenade to Music, Bernstein 1962
Sibelius: Sinfonie Nr.6 Op.104, Karajan 1967
Rossini (13.01.2017, 19:09): L.v.Beethovens Violin-Konzert in D Op. 61,gespielt von Bronislaw Hubermann, begleitet von der Staatskapelle Berlin unter George Szell aus dem Jahre 1934 ist, zumindest für mich bemerkenswert, weil ich den Solisten mit "seiner Interpretation" aus fast allen Aufnahmen dieses Werkes, die in meiner Sammlung sind,ohne Schwierigkeiten sofort heraushören kann. Ich besitze dieses Konzert mit anderen Solisten mindestens in 50 verschiedenen Versionen. LG Rossini Hab mich grad bein Schreiben etwas vertan.... Es waren natürlich die Wiener Philharmoniker .......sorry
Hosenrolle1 (13.01.2017, 20:28): L.v.Beethovens Violin-Konzert in D Op. 61,gespielt von Bronislaw Hubermann, begleitet von der Staatskapelle Berlin unter George Szell aus dem Jahre 1934 ist, zumindest für mich bemerkenswert, weil ich den Solisten mit "seiner Interpretation" aus fast allen Aufnahmen dieses Werkes, die in meiner Sammlung sind,ohne Schwierigkeiten sofort heraushören kann. Könnte das nicht auch an der Tonqualität der Aufnahme liegen? ;)
LG, Hosenrolle1
AcomA (14.01.2017, 01:15): Hallo
S Rachmaninov
Corelli-Variationen Op. 42
Alexander Melnikov, p
(HMF, DDD)
:times10
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (14.01.2017, 07:36): L.v.Beethovens Violin-Konzert in D Op. 61,gespielt von Bronislaw Hubermann, begleitet von der Staatskapelle Berlin unter George Szell aus dem Jahre 1934 ist, zumindest für mich bemerkenswert, weil ich den Solisten mit "seiner Interpretation" aus fast allen Aufnahmen dieses Werkes, die in meiner Sammlung sind,ohne Schwierigkeiten sofort heraushören kann. Ich besitze dieses Konzert mit anderen Solisten mindestens in 50 verschiedenen Versionen. LG Rossini Hab mich grad bein Schreiben etwas vertan.... Es waren natürlich die Wiener Philharmoniker .......sorry Danke für den Tip, bzw. für die Erinnerung, diese Aufnahme mal wieder einzuschieben. Das ist in der Tat höchst eigenwillig. So etwas traut sich heute keiner mehr, weil es durch die leidigen Debatten über Werktreue (wenn eigentlich Texttreue gemeint ist) und historische Informiertheit, sowie durch das Abschleifen der großen Interpreten von morgen in Wettbewerben von heute kaum noch "Typen" gibt, sondern nur noch brave Erfüllungsgehilfen des unantastbaren Komponistenwillens. Man muss sich ab und an solche Aufnahmen reinziehen, um sich klar zu machen, wie furchtbar langweilig die heutige Klassikszene geworden ist. Dass immer wieder die gleichen Lumpen (österr.: Hadern) neu eingespielt werden, ist schlimm genug - und dann werden sie auch immer wieder gleich interpretiert.
Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 Bronislaw Huberman, Wiener Philharmonisches Orchester, George Szell
:times10
AcomA (14.01.2017, 09:17): Hallo
M Ravel
Le tombeau de Couperin
Alexis Weissenberg, p
(Orfeo, ADD, live, Salzburg, 1972)
:engel
Ich kann es kaum in Worte fassen. Dieses Werk wird von Weissenberg so empfindsam und sonor dargeboten, dass einem sich die 'Kehle zuschnürt'!
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (14.01.2017, 12:17): Lange nicht gehört: Paganini gespielt auf Paganinis Violine.
Nicolò Paganini; The 6 Violin Concertos - Unpublished Adagio Massimo Quarta, Orchestra del Teatro Carlo Felice di Genova
Daraus: Grand Concerto e-Moll, M.S. 75 (Orchestrierung Francesco Fiore, Revision Massimo Quarta)
AcomA (14.01.2017, 16:07): Hallo
F Schubert
Werke für Violine u Klavier (Fantasie, Sonate, Rondo brillante
Isabelle Faust, v Alexander Melnikov, p
(HMF, DDD)
Phantastisch :engel
LG Siamak
Nordolf (14.01.2017, 23:14):
Daraus höre ich die 9. Symphonie:
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9 ’Dem lieben Gott’
Carlo Maria Giulini / Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR 1996
Alles wunderbar funkelnd, detailreich und wuchtig interpretiert: - genau wie ich es bei Bruckner brauche! Nichts wirkt wie Beiwerk, jeder Ton ist mit Bedeutung aufgeladen. :engel
AcomA (15.01.2017, 02:32): Hallo
LvBeethoven
Klaviertrio Nr. 6 Es-Dur Op. 70 Nr.2 Klaviertrio Nr. 7 B-Dur Op. 97 'Erzherzog'
Isabelle Faust, v Jean-Guihen Queyras, v'cello Alexander Melnikov, pianoforte
(HMF, DDD)
Sehr vivid und hervorragend strukturiert dargeboten. Akzentreich. Das Erzherzog kann sich in jeder Hinsicht mit der berühmten Aufnahme von Heifetz-Feuerman-Rubinstein messen und bestehen.
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (15.01.2017, 05:54):
Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 (Kadenzen: Brice Pauset) Les Dissonances, David Grimal (Solist & Leitung)
Cosima (15.01.2017, 13:32):
Wenn ich - wie jetzt - nach mehreren Monaten zum ersten Mal wieder eine Richter-Aufnahme höre, bin ich jedes Mal überrascht über die Intensität seines Klavierspiels. So wie beim ersten Mal, als ich ihn mit Rach2 hörte. :engel
Cosima (15.01.2017, 14:36): Sandro Russo kombiniert in seinem Programm Transkriptionen von Domenico Scarlattis Klavier-Sonaten zusammen mit Original-Werken, die die Sonaten als Ausgangspunkt haben. Mich beeindruckt und überzeugt Russos rhythmisch klares und prägnantes Klavierspiel sehr - und natürlich die Auswahl der Werke, die allesamt kleine Wunderwerke sind. Absolut mitreißend die ganze CD. :times10
Nordolf (15.01.2017, 15:12): "Dis-Kontur" beginnt mit einem regelrechten Schlag in die Magengrube und steigert sich dann
Wolfgang Rihm (geb. 1952):
Dis-Kontur Sylvain Cambreling / SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg 2002
Lichtzwang Violine: Janos Negyesy Ernest Bour / SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg 1977
Sub-Kontur Ernest Bour / SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg 1976
palestrina (15.01.2017, 17:37): Boris Lyatoshynsky
Ukrainian State Symphonie Orchestra Theodore Kuchar
Symphonie nr.4 u.5 „Slavonic"
Die vierte ist schon ne Wucht!
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (15.01.2017, 17:44):
Johann Sebastian Bach; Weihnachtsoratorium BWV 248 Ruth Ziesak, Monica Groop, Christoph Prégardien, Klaus Mertens Vokalensemble Frankfurt, Concerto Köln, Ralf Otto
Ich weiß, ich bin spät dran, aber das hat sich gelohnt. Der süffige Original-Orchesterklang macht schier benommen und die unaufdringlichen Vokaldarbietungen von Chor und Solisten sind perfekt dazu ausbalanciert. :engel
AcomA (15.01.2017, 23:27):
Wenn ich - wie jetzt - nach mehreren Monaten zum ersten Mal wieder eine Richter-Aufnahme höre, bin ich jedes Mal überrascht über die Intensität seines Klavierspiels. So wie beim ersten Mal, als ich ihn mit Rach2 hörte. :engel liebe Cosima,
Diese CD habe ich auch, wahrlich :down leidenschaftlich
Jetzt
F Liszt
Ballade h-moll Benediction de dieu dans la solitude
Marino Faliero - Cesare Siepi Elena - Marisa Galvany Fernando - Giuliano Ciannella Israele Bertucci - Licino Montefusco Irene - Silvana Ferraro Leoni - Lodovico Malavasi Steno/Giovanni - Eftimios Michalopoulos Un gondoliere - Ernesto Gavazzi Pietro - Teodoro Rovetta Guido Strozzi/Vincenzo/Arrigo - Attilio Zamperoni Voce di dentro - Aldo Reggioli
Orchestra sinfonica e coro di Milano della RAI, Elio Boncomagni
Gruß Amonasro
Jürgen (15.01.2017, 23:38):
Johann Sebastian Bach; Weihnachtsoratorium BWV 248 Ruth Ziesak, Monica Groop, Christoph Prégardien, Klaus Mertens Vokalensemble Frankfurt, Concerto Köln, Ralf Otto
Ich weiß, ich bin spät dran, aber das hat sich gelohnt. Der süffige Original-Orchesterklang macht schier benommen und die unaufdringlichen Vokaldarbietungen von Chor und Solisten sind perfekt dazu ausbalanciert. :engel Was meinst Du mit süffigem Original-Orchesterklang?
Aber vielleicht verstehe ich es beser, wenn ich die Aufnahme bei Spotify o.Ä. finde.
AcomA (16.01.2017, 06:19): Hallo
JS Bach - F Liszt
Fantasie und Fuge g-moll BWV 542
Karl-Andreas Kolly, p
(PanClassic, DDD, 1998)
:engel
Großartige Transkriptionen der Orgelwerke für Klavier vom vielleicht interessantesten Pianisten der Schweiz
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (16.01.2017, 10:01):
Johann Sebastian Bach; Weihnachtsoratorium BWV 248 Ruth Ziesak, Monica Groop, Christoph Prégardien, Klaus Mertens Vokalensemble Frankfurt, Concerto Köln, Ralf Otto
Ich weiß, ich bin spät dran, aber das hat sich gelohnt. Der süffige Original-Orchesterklang macht schier benommen und die unaufdringlichen Vokaldarbietungen von Chor und Solisten sind perfekt dazu ausbalanciert. :engel Was meinst Du mit süffigem Original-Orchesterklang? Aber vielleicht verstehe ich es beser, wenn ich die Aufnahme bei Spotify o.Ä. finde. Ja, die gibt es bei Spotify. Ich versuche, zu präzisieren: Der typische Originalklang (so es ihn denn gibt) ist transparent und luftig, wobei die negativen Konnotationen dünn und blutleer mitschwingen. Hier klingt es transparent und luftig und voll, warm, mit satten dunkeln Farben. Ein Kritiker meinte, dass diejenigen, die ihren Richter noch heimlich aus dem Schrank holen, auch mit dieser Aufnahme glücklich werden könnten.
Vinding (16.01.2017, 14:32): L.v.Beethovens Violin-Konzert in D Op. 61,gespielt von Bronislaw Hubermann, begleitet von der Staatskapelle Berlin unter George Szell aus dem Jahre 1934 ist, zumindest für mich bemerkenswert, weil ich den Solisten mit "seiner Interpretation" aus fast allen Aufnahmen dieses Werkes, die in meiner Sammlung sind,ohne Schwierigkeiten sofort heraushören kann. Ich besitze dieses Konzert mit anderen Solisten mindestens in 50 verschiedenen Versionen. LG Rossini Hab mich grad bein Schreiben etwas vertan.... Es waren natürlich die Wiener Philharmoniker .......sorry Danke für den Tip, bzw. für die Erinnerung, diese Aufnahme mal wieder einzuschieben. Das ist in der Tat höchst eigenwillig. So etwas traut sich heute keiner mehr, weil es durch die leidigen Debatten über Werktreue (wenn eigentlich Texttreue gemeint ist) und historische Informiertheit, sowie durch das Abschleifen der großen Interpreten von morgen in Wettbewerben von heute kaum noch "Typen" gibt, sondern nur noch brave Erfüllungsgehilfen des unantastbaren Komponistenwillens. Man muss sich ab und an solche Aufnahmen reinziehen, um sich klar zu machen, wie furchtbar langweilig die heutige Klassikszene geworden ist. Dass immer wieder die gleichen Lumpen (österr.: Hadern) neu eingespielt werden, ist schlimm genug - und dann werden sie auch immer wieder gleich interpretiert.
Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 Bronislaw Huberman, Wiener Philharmonisches Orchester, George Szell
:times10 Eine meiner Lieblingsaufnahmen von op. 61 - ich nehme jetzt mal an, dass die abgebildete CD gleichermaßen die Interpretation anlässlich des 150. Geburtstages der WPh wieder gibt wie meine CD von Preiser. Hier trifft eine starke Solistenpersönlichkeit auf eine starke Dirigentenpersönlichkeit und beide ziehen am gleichen Strang....solche Konstellationen führen nicht immer zu großartigen Ergebnissen, hier schon.
Jetzt höre ich eine weitere Lieblingsaufnahme:
Aufnahmedatum 1952. Thibaud als Dirigent hat als gelernter Violinist natürlich ein besonders gutes Gefühl für den Solopart. Auch hier ein gutes Miteinander, ebenso wie Hubermann scheint mir Szeryng sich die eine oder andere gestalterische Freiheit zu nehmen. Halt - ebenfalls - eine äußerst musikalische und keine dogmatische Veranstaltung.
Um das Trio meiner Lieblingsaufnahmen perfekt zu machen gleich hinterher (Schreibtisch und Akten dann halt später, ich kann es mir frei einteiilen):
Mag sein dass es eine "Aufnahme aufgrund des Studiums historischer Quellen" ist, aber es klingt zwar manchmal "anders" - ich musste mich erst einmal mit der Einspielung anfreunden - aber, wie bei Kopatschinskaja nicht anders zu erwarten macht sich bei mir als Hörer trotz des historischen Quellenstudiums nicht das Gefühl breit, eine Perücke aufziehen zu müssen um sich stil- und zeitgemäß langweilen zu können. Herreweghe ist aber auch ohne PT einer der wenigen "HIPPER" die es zumindest oft vermögen meine Ohren und mich zu erfreuen.
Cetay (inaktiv) (16.01.2017, 16:26): Kopatchinskaja ist in der Tat sehr stark an historisch informierter Musizierpraxis interessiert, macht dann aber letztlich doch, was sie für richtig hält, wie sie in einem Interview, das ich früher hier zitiert habe, dargelegt hat. Die CD fristet bei mir ein trauriges Dasein im Regal, obwohl sie mir sehr gut gefallen hat. Aber das Bedürfnis nach Wiederhören kommt angesichts der überwältigenden Anzahl an Alternativen (allen voran die 2x Kremer) nicht mehr auf.
Opera Rara Chorus Orchestra of the Age of Enlightenment, Sir Mark Elder
Sehr interessante Oper mit einem überragenden Michael Spyres; gefällt mir besser als die Urversion Poliuto.
Gruß Amonasro
Vinding (16.01.2017, 18:52): Kopatchinskaja ist in der Tat sehr stark an historisch informierter Musizierpraxis interessiert, macht dann aber letztlich doch, was sie für richtig hält, wie sie in einem Interview, das ich früher hier zitiert habe, dargelegt hat. Die CD fristet bei mir ein trauriges Dasein im Regal, obwohl sie mir sehr gut gefallen hat. Aber das Bedürfnis nach Wiederhören kommt angesichts der überwältigenden Anzahl an Alternativen (allen voran die 2x Kremer) nicht mehr auf. Gerade mal nachgeschaut. Über 40 Einspielungen auf der Festplatte, aber Kremer ist nicht dabei ?( .....mal schauen ob tidal (dahin bin ich von quobuz gewechselt) Kremer bereithält
Opera Rara Chorus Orchestra of the Age of Enlightenment, Sir Mark Elder
Sehr interessante Oper mit einem überragenden Michael Spyres; gefällt mir besser als die Urversion Poliuto.
Gruß Amonasro :thumbsup: :love:
LG palestrina
Cantus Arcticus (16.01.2017, 21:50): Guten Abend in die Runde :hello
Bei mir diese Aufnahme, die ich schon fast vergessen hatte. Erst einmal in den CD Player eingelegt, hat sie mich (was die Aufnahmequalität betrifft) fast umgehauen:
Klar, es sind 3 SACDs. Aber trotzdem: :times10 und :down . Gruss Stefan
AcomA (17.01.2017, 23:59): Hallo
CMvWeber
Progressive Sonaten f Klavier u Violine Op. 10 Nr. 1-6
Alexander Melnikov, fortepiano Isabelle Faust, v
(HMF, ddd, 2013)
:rofl Quicklebendig
LG Siamak
AcomA (18.01.2017, 06:18): Hallo
CMvWeber
Klavierquartett B-Dur Op. 8
Isabelle Faust, v Boris Faust, viola Wolfgang Emanuel Schmidt, v'cello Alexander Melnikov, pianoforte
(HMF, DDD, 2013)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (18.01.2017, 11:34):
Claus-Steffen Mahnkopf; Pynchon Cycle The Tristero System für 4 Piccolo, 3 Posaunen, 2 Bassklarinetten, 2 Klaviere & 2 Percussion - Ensemble SurPlus, James Avery The Couriers Tragedy für Violoncello solo - Franklin Cox W.A.S.T.E. für Oboe & Live-Elektronik - Peter Veale, Experimentalstudio des SWR (Klangregie: Joachim Haas & Claus-Steffen Mahnkopf) D.E.A.T.H für 8-Spur Tonband - Experimentalstudio des SWR
Diese CD hat ist bei mir mittlerweile von schwerer Dauerrotation befallen und bereichert mein Dasein ungemein. Dass ich sie hier nochmal bringe, dient der Ehrenrettung dieses Fadens, dessen Sinnhaftigkeit gelegentlich hinterfragt wird. Ich habe mir das nur angehört, weil ein Mitglied immer wieder Coverbildchen von CDs dieses Komponisten gepostet hat - solange bis ich schließlich neugierig geworden bin. :thanks
Keith M. C. (18.01.2017, 17:37): Lieber Cetay,
sprich mich doch direkt an, wenn Du etwas zu kritisieren hast. Aber Du weißt schon, dass ich hier z. B. auch poste.
"Ehrenrettung"; hui. =O
Bis dann.
Cetay (inaktiv) (18.01.2017, 18:36): Nein, nein. Die Kritik an diesem Faden ist so alt wie meine Mitgliedschaft. Aber ich halte ihn für sinnvoll. Man kennt ja mit der Zeit seine Pappenheimer und weiß auch Kurzkommentare zu interpretieren - mal als Empfehlung, mal als Aufforderung, die Finger weg zu lassen.
Nikolaus (18.01.2017, 19:51): Schwanensee komplett ist eigentlich gar nicht so mein Geschmack, aber Pletnev und das Russische Nationalorchester spielen das so grandios, dass ich sie in letzter Zeit rauf und runter höre:
Nikolaus
Cetay (inaktiv) (18.01.2017, 20:59):
Joseph Haydn; Sinfonie C-Dur, Hob. I:82 Stockholm Chamber Orchestra, Esa-Pekka Salonen
Bei mir gibt's heute Haydns tägliches Abendmahl seiner letzten Lebensjahre: Wein und Brot. Dazu höre ich den Maestro in einer Interpretation, die ein frühes Beispiel für HIP auf modernen Instrumenten ist. Das beste aus beiden Welten vereint sich bei Haydn besonders wirkungsvoll.
AcomA (18.01.2017, 23:02): Hallo
JS Bach Toccata c-moll BWV 911
LvBeethoven Klaviersonate Nr. 7 D-Dur Op. 10 Nr. 3
Lucas Debargue, p
(Sony, DDD, 2016)
Bis jetzt wunderbares Klavierspiel eher behutsamer Art. Schöne Tempowechsel, dezente Rubati, auch französisch-elegant.
:engel
LG Siamak
palestrina (19.01.2017, 10:53): Giovanni Simone Mayr
„ La Rosa Bianca e la Rosa Rossa ossia Il Trionfo dell' amicizia " UA 27.2.1813 Teatro Sant' Agostino, Genova
AD 1990 Antonacci, Anselmi, Canonici, Mazzoni, Serraiocco, Facini Orchestra Stabile di Bergamo Thomas Briccetti
LG palestrina
Cosima (19.01.2017, 15:49): Hallo
JS Bach Toccata c-moll BWV 911
LvBeethoven Klaviersonate Nr. 7 D-Dur Op. 10 Nr. 3
Lucas Debargue, p
(Sony, DDD, 2016)
Bis jetzt wunderbares Klavierspiel eher behutsamer Art. Schöne Tempowechsel, dezente Rubati, auch französisch-elegant.
:engel
LG Siamak Oh, Du hast die Aufnahme schon. Das ging aber schnell..... Wie gefällt Dir der Medtner?
LG, Cosima :)
palestrina (19.01.2017, 22:11): Schubert „ Die schöne Müllerin " Josef Protschka, Helmut Deutsch, Piano
AD '85/'86
Gehört in die erste Garde der Top Interpreten!
LG palestrina
AcomA (19.01.2017, 22:28): Hallo
JS Bach Toccata c-moll BWV 911
LvBeethoven Klaviersonate Nr. 7 D-Dur Op. 10 Nr. 3
Lucas Debargue, p
(Sony, DDD, 2016)
Bis jetzt wunderbares Klavierspiel eher behutsamer Art. Schöne Tempowechsel, dezente Rubati, auch französisch-elegant.
:engel
LG Siamak Oh, Du hast die Aufnahme schon. Das ging aber schnell..... Wie gefällt Dir der Medtner? LG, Cosima :) liebe Cosima,
ja :hello
Debargue spielt Medtners 1. Klaviersonate sensationell. Marc-André Hamelin lässt die beiden Mittelsätze schneller vorübergehen, aber bei Debargue passiert mehr. Insgesamt ist Hamelin straight forward, Debargue bringt französisches Parfum in den Medtner. Lieben Dank für diese Empfehlung :engel
LG Siamak
palestrina (20.01.2017, 13:18): Schubert „ Die schöne Müllerin " Hans Peter Blochwitz, Cord Garben, Piano
AD 1988
Auch Blochwitz liegt mit seiner Interpretation ganz weit vorne! (Den Anfang seiner Karriere habe ich mit erlebt, der Lenski im Onegin war damals ein Ereignis und fand sehr große Beachtung!)
LG palestrina
AcomA (20.01.2017, 20:39): Hallo
L Godowsky
Triakontameron (complete)
Konstantin Scherbakov, p
(MarcoPolo, DDD)
:engel
Der Zyklus endet mit der Nationalhymne der USA passend zur heutigen Amtsübergabe :wink
LG Siamak
AcomA (21.01.2017, 09:46): Hallo
FX Scharwenka
Klavierkonzert Nr. 4 f-moll Op. 82
Alexander Markovich, p Estonian National Symphony Orchestra Neeme Järvi, cond
(Chandos, DDD)
Richtig starkes Werk ! Kann sich IMO mit Brahms messen :cool . 2. und 4. Satz absolut genial. Starke Aufnahme.Dieses Konzert wurde mit Scharwenka selbst unter Mahler oder Nikisch uraufgeführt :I
LG Siamak
palestrina (21.01.2017, 11:18): Gestern noch gehört ... Schubert „ Die schöne Müllerin " Hans Jörg Mammel, Arthur Schoonderwoerd, Hammerflügel
AD 2011
Auch nach wiederholtem hören, finde ich keinen Gefallen an der Aufnahme, an zu vielen Stellen stört mich der Hammerflügel, sogar zum Teil sehr, (von Nannette Streicher, Wien 1814, aus der Sammlung des Württembergischen Landesmuseums) auch ist Mammels Ausdruck sehr begrenzt!
LG palestrina
palestrina (21.01.2017, 11:38): Schubert „ Die schöne Müllerin " Martyn Hill, Graham Johnson, Piano
AD 1983 Leider wird nur die halbe LP angezeigt, aus der meine CD Überspielung stammt. Leider kam diese wunderschöne Müllerin nie offiziell als CD heraus. :( An Hills verdammt guter Interpretation hat mit Sicherheit G.Johnson am Piano großen Anteil,ein Begleiter von Gottes Gnaden, und hier kann sich auch so mancher deutschsprachige Interpret eine Scheibe abschneiden, denn Hills gute deutsche Diktion ist äußerst bewundernswert.
Ja, und dann lobe ich mir doch einen gescheiten Piano Klang, gegenüber dem ............Hammerflügel aus der obigen Einspielung, und somit ist mir Omi lieber als Opi! ;)
LG palestrina
AcomA (21.01.2017, 16:12): Hallo
J Brahms
Klaviersonaten Nr. 1 u 2 Op. 1 u 2 Scherzo es-moll Op. 4
Alexander Melnikov, fp
(HMF, DDD) :times10
Auf einem Bösendorfer Imperial 1872 oder so um diese Zeit
LG Siamak
palestrina (21.01.2017, 17:22): AD 2005
Magdalena Kožená, Orchestra of the Age of Enlightenment, Sir Simon Rattle
Den Klavierpart von „Non temer, amato bene" spielt Jos van Immerseel auf einem Fortepiano. Cherubinos Arie Voi che sapete erklingt in einer ausgezierten Version des italienischen Komponisten Domenico Corri (1746-1825).
LG palestrina
Jürgen (21.01.2017, 22:55):
Johann Sebastian Bach; Weihnachtsoratorium BWV 248 Ruth Ziesak, Monica Groop, Christoph Prégardien, Klaus Mertens Vokalensemble Frankfurt, Concerto Köln, Ralf Otto
Ich weiß, ich bin spät dran, aber das hat sich gelohnt. Der süffige Original-Orchesterklang macht schier benommen und die unaufdringlichen Vokaldarbietungen von Chor und Solisten sind perfekt dazu ausbalanciert. :engel Was meinst Du mit süffigem Original-Orchesterklang?Aber vielleicht verstehe ich es beser, wenn ich die Aufnahme bei Spotify o.Ä. finde. Ja, die gibt es bei Spotify. Ich versuche, zu präzisieren: Der typische Originalklang (so es ihn denn gibt) ist transparent und luftig, wobei die negativen Konnotationen dünn und blutleer mitschwingen. Hier klingt es transparent und luftig und voll, warm, mit satten dunkeln Farben. Ein Kritiker meinte, dass diejenigen, die ihren Richter noch heimlich aus dem Schrank holen, auch mit dieser Aufnahme glücklich werden könnten. Ich habe nun mal reingehört und kann Deine Beschreibung einigermaßen nachvollziehen. Eine gute bis sehr gute Einspielung, deren Anschaffung ich erwäge.
Meine Recherche ergab allerdings, dass die HD-Version auf BluRay günstiger zu haben ist:
Ich weiss jedoch nicht, ob mein BluRay-Player das abspielt bzw. wie ich das auf meine Festplatte rippen kann.
Auf jeden Fall bedanke ich mich für den Hinweis.
Grüße Jürgen
palestrina (22.01.2017, 06:36): AD 2003 Beethovenhalle Orchestra, Brno Philharmonic Choir, Marc Soustrot Ronnie Johansen, Elena Zaremba, Hillevi Martinpelto, Herbert Lippert
LG palestrina
AcomA (22.01.2017, 08:23): Hallo
LvBeethoven
Klaviertrio Nr. 7 B-Dur 'Erzherzog' Op. 97
Jascha Heifetz, v Emanuel Feuermann, v'cello Artur Rubinstein, p
(RCA, AAD, 1941)
:engel :times10
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (22.01.2017, 09:39): Heute Nacht gab es ein kleines Vergleichshören von Haydns Sinfonie C-Dur Hob. I:82, die in meiner temporären Beliebtheitsskala hinter Nrs. 88 & 100 auf dem Treppchen steht. Den Sieg holten sich wenig überraschend das Stockholmer Kammerorchester und Esa-Pekka Salonen. Anno Anfang '90 war HIP große Mode und in aller Ohren. Salonen hat hingehört und sich vor allem die heute als übertrieben wahrgenommenen, extrem gegen den Strich gebürsteten Spielweisen abgeschaut: An- und abschwellende Mikrodynamik, hartes Dauerstakkato, punkige Artikulation und ein halsbrecherisches Tempo. Aber das Ganze wird insofern abgemildert, als dass es mit dem herkömmlichen philharmonisch-modernen Orchesterapparat wohltönend rund und warm klingt. Ok, ein bisschen übertrieben ist es schon, aber es ist die Aufnahme, mit der ich das Werk kennengelernt habe und zur weiteren Beschäftigung mit der Haydnschen Sinfonik angeregt wurde - da ist etwas anderes als Gold nicht drin. Dahinter folgt Barry Wordsworth mit der Capella Istropolitana. Schlank und agil, aber mit dem nötigen Schuss Gravität und mit einer exzeptionellen Hörbarmachung der Architektur - nicht zuletzt durch den Verzicht auf die letzte Detailversessenheit. Nirgends kommt das Relief des ersten Satzes so klar heraus. Konsorten wie Thomas Fey (Heidelberger Sinfoniker) verschießen ihr Pulver viel zu früh und haben dann in der dramatischen Durchführung nichts mehr zuzusetzen. Wordsworth gelingt das - und zwar völlig unforciert und organisch. Auch die Temporelationen zwischen den Abschnitten und Sätzen erscheinen mir hier am stimmigsten. Die Sensation ist Daniel Barenboim mit dem English Chamber Orchestra. Fette, seufzende Streicher, die alles andere zukleistern, pompös-pomadiger Habitus - die Liste der schrecklichsten Erwartungen war lang. Und dann straft er alle Vorurteile Lügen, legt quicklebendig los wie die Feuerwehr und zeigt eine exzeptionelle Durchhörbarkeit und Ausgewogenheit bei den Instrumentalstimmen - das macht Platz 3. Vergleichbar in der Anlage ist das mit Leonard Bernsteins Aufnahme aus New York, aber irgendwie klingen die Engländer einen Schuss Haydnesker - was immer das auch heißen soll. Nicht schmecken wollte mir Nikolaus Harnoncourt mit dem Concentus Musicus Wien. Hier ist das Blech so überbetont, dass man von den Streichern kaum etwas hört und manche Phrasierung erscheint gewollt kantig, manche Artikulation gewollt fahrig. Als einziger wiederholt er die Durchführung und Reprise im ersten Satz. Neulich sagte jemand hier im Forum, das sei, wie wenn man einen Film kurz vor Schluss zum dramatischen Höhepunkt in der Mitte zurückspult und von dort nochmal laufen lässt. Stimmt! Nicht positiv oder negativ auffallend waren das Orchestra of the Age of Enlightenment / Sigiswald Kuijken und die Händel & Haydn Society / Harry Christophers.
palestrina (22.01.2017, 09:52): AD 1987
Händel , Dixit Dominus - Nisi Dominus - Salve Regina Arleen Auger, Lynne Dawson, Diana Montague, Leigh Nixon, John Mark Ainsley, Simon Birchall Choir and Orchestra of Westminster Abbey Simon Preston
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (22.01.2017, 10:40):
Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 5 cis-Moll Gyeonggi Philharmonic Orchestra, Shiyeon Sung
Cetay (inaktiv) (22.01.2017, 12:57):
John Cage; Cage After Cage Matthias Kaul Composed Improvisation for Snare Drum Alone Variations I (Version für Mbira und Stahltrommel) Child of Three for solo percussion using amplified plant materials. Composed Improvisation for One-Sided Drums With or Without Jangles 27'10'.554' for a Percussionist
AcomA (22.01.2017, 14:10): Hallo
J Brahms
Klaviertrios Nr. 1-3
Christian Tetzlaff, v Tanja Tetzlaff, v'cello Lars Vogt, p
(Ondine, DDD)
:engel
LG Siamak
AcomA (22.01.2017, 14:13): Hallo
W Walton
Cellokonzert
Christian Poltera, v'cello Sao Paulo Symphony Orchestra Frank Shipway, cond
Nicolas_Aine (22.01.2017, 15:53): Faszinierend. Das ist die dritte mir bekannte Aufnahme mit Katchaturian am Pult, neben Oistrach und Kogan. Weiß jemand, ob das alle sind oder gibts noch mehr?
palestrina (22.01.2017, 19:23): Verdi „ Simon Boccanegra "
Gabriele Santini, Orchestra and Chorus of the Opera House, Rome Aufn.: Rom 1957. Gobbi, Tito Christoff, Boris Monachesi, Walter Dari, Paolo Angeles, Victoria de los Campora, Giuseppe Caroli, Paolo
Zu empfehlen ist die EMI von 2000, die alte EMI habe ich auch noch, die bleibt auch noch im Bestand wegen des Covers mit Gobbi und der Nostalgie, wie die Naxos ist weiß ich nicht. Obwohl es heute technisch und vom Orchester her gesehen bessere gibt, bleibt diese Aufnahme eine der besten in Bezug auf die Interpreten.
LG palestrina
AcomA (22.01.2017, 19:23): Hallo
P Hindemith
Sonate f V'cello solo
Christian Poltera, v'cello
(BIS, DDD, 2014)
IMO in der Tradition und Bedeutung von JS Bach und M Reger.
:engel
LG Siamak
Amonasro (22.01.2017, 20:44): Verdi „ Simon Boccanegra "
Zu empfehlen ist die EMI von 2000, die alte EMI habe ich auch noch, die bleibt auch noch im Bestand wegen des Covers mit Gobbi und der Nostalgie, wie die Naxos ist weiß ich nicht. Obwohl es heute technisch und vom Orchester her gesehen bessere gibt, bleibt diese Aufnahme eine der besten in Bezug auf die Interpreten. Hallo palestrina,
ich habe nur die Naxos-Ausgabe. Sie hat ein relativ starkes Hintergrundrauschen. Ist das bei der EMI auch so?
Jetzt höre ich:
Vincenzo Bellini/Felice Romani: Norma
Norma - Joan Sutherland Pollione - John Alexander Adalgisa - Marilyn Horne Oroveso - Richard Cross Clotilde - Yvonne Minton Flavio - Joseph Ward
London Symphony Orchestra and Chorus, Richard Bonynge
Gruß Amonasro :hello
palestrina (22.01.2017, 21:52): ich habe nur die Naxos-Ausgabe. Sie hat ein relativ starkes Hintergrundrauschen. Ist das bei der EMI auch so? Hallo Amonasro, ein leichtes Hintergrundrauschen gibt es auch, ist ja auch dem Alter der Aufnahme zuzurechnen, aber stark ist das nicht. Ich hatte immer so meine Probleme mit den Naxos Aufnahmen! ;)
LG palestrina
palestrina (22.01.2017, 22:46): Ein mEn sehr unterschätzer „ Simon Boccanegra " ...
AD 1994 Alexander Rahbari, BRTN Philharmonic Orchestra Brüssel Tumagian, Doge Mikulas, Fiesco Gauci, Maria Aragall, Gabriele Sardinero, Paolo
Eduard Tumagian habe ich oft gehört, seine sehr ausdrucksstarke und emotionale Stimme setzt er auch hier gekonnt ein, Mikulas Stimme ist sehr mächtig, aber weniger geschmeidig, Gauci war leider auch eine der Sängerinnen die immer nur der zweiten Garde angehörten, und das ganz zu Unrecht, wie man hier hören kann, Aragall singt einen stimmschönen Gabriele, manchmal etwas gepresst und nicht ganz so frei. Ergo, die Aufnahme ist allemal empfehlenswert!
LG palestrina
AcomA (23.01.2017, 00:23): Hallo
JS Bach
Goldberg-Variationen
Daniel Barenboim, p
(Erato, DDD, live, Buenos Aires)
Sehr auf Unabhängigkeit der Stimmen und Gesanglichkeit bedachte sehr feine Interpretation
:engel
LG Siamak
Cosima (23.01.2017, 18:00): Debargue spielt Medtners 1. Klaviersonate sensationell. Marc-André Hamelin lässt die beiden Mittelsätze schneller vorübergehen, aber bei Debargue passiert mehr. Insgesamt ist Hamelin straight forward, Debargue bringt französisches Parfum in den Medtner. Lieben Dank für diese Empfehlung Es freut mich sehr, lieber Siamak, dass Dir der Medtner auch so gut gefällt wie mir. Ich denke, dass Debargue hier eine ganz besondere Interpretation gelungen ist. Ich hatte auch mit Hamelin verglichen und bin der selben Ansicht wie Du. :)
Hier läuft gerade die erste Aufnahme, die in der Elbphilharmonie entstanden ist:
Bei mir herrscht kein Mangel an Brahms-Sinfonien, aber ich wollte diese Aufnahme unter Hengelbrock gerne haben, weil ich die Elbphilharmonie so atemberaubend schön finde. Sie ist für mich ein architektonisches Wunderwerk, herrlich ästhetisch mit ihren wundervollen Formen, Farben und Materialien. :down Ich möchte unbedingt dort ein Konzert erleben.
AcomA (23.01.2017, 20:34): Debargue spielt Medtners 1. Klaviersonate sensationell. Marc-André Hamelin lässt die beiden Mittelsätze schneller vorübergehen, aber bei Debargue passiert mehr. Insgesamt ist Hamelin straight forward, Debargue bringt französisches Parfum in den Medtner. Lieben Dank für diese Empfehlung Es freut mich sehr, lieber Siamak, dass Dir der Medtner auch so gut gefällt wie mir. Ich denke, dass Debargue hier eine ganz besondere Interpretation gelungen ist. Ich hatte auch mit Hamelin verglichen und bin der selben Ansicht wie Du. :) Hier läuft gerade die erste Aufnahme, die in der Elbphilharmonie entstanden ist:
Bei mir herrscht kein Mangel an Brahms-Sinfonien, aber ich wollte diese Aufnahme unter Hengelbrock gerne haben, weil ich die Elbphilharmonie so atemberaubend schön finde. Sie ist für mich ein architektonisches Wunderwerk, herrlich ästhetisch mit ihren wundervollen Formen, Farben und Materialien. :down Ich möchte unbedingt dort ein Konzert erleben
Liebe Cosima,
ich habe das Innere der Elbphilharmonie im Fernsehen gesehen. Es sind durchweg helle Farben wie Creme und beige zu sehen. Ganz anders das Kimmel-Center in Philadelphia, wo das Philadelphia Orchestra zuhause ist. Ich konnte es im letzten Sommer besichtigen. Dort herrscht im Inneren der Mahagoni-Ton. Von den 600 Millionen Dollar Baukosten stiftete die Familie Kimmel gut 400 Millionen Dollar!
:hello
LG Siamak
AcomA (23.01.2017, 23:01): Hallo
JS Bach
Goldberg-Variationen
Murray Perahia, p
(Sony, DDD, 2000)
:engel
IMO kann man hier der Interpretation eine :times10 geben
LG Siamak
AcomA (24.01.2017, 19:06): Hallo
JS Bach
Goldberg-Variationen
Igor Levit, p
(Sony, DDD, 2015)
Ebenfalls eine :times10
Ganz starke Interpretation
LG Siamak
palestrina (24.01.2017, 22:31): Leontyne Price singt Richard Strauss
AD 1965-'73
Div.Orch. Cond. Leinsdorf u.Cleva
LG palestrina
palestrina (24.01.2017, 23:22): Leontyne Price & Placido Domingo singen Duette von Verdi und Puccini
AD 1970-'74
Già nella notte - Otello Teco io sto - Und ballo in maschera Oh, sarò la più bella! - Manon Lescaut Bimba, bimba, non piangere - Madama Butterfly London Symphony Orchestra - Nello Santini
La fatal pietra - Aida London Symphony Orchestra - Erich Leinsdorf
palestrina (26.01.2017, 02:05): Ja die Frau Price. Ich bin fast schon ein wenig verliebt in diese Stimme. Selbst wenn sie Weihnachtslieder singt. :thumbsup: :leb :love:
LG palestrina
AcomA (26.01.2017, 06:17): Hallo
JS Bach
Französische Suiten Nr. 1-6
Murray Perahia, p
(DG, DDD, 2016)
Perahias erste Aufnahme für die DG, ein Traum
:engel :times10
Ziehe ich deutlich vor gegenüber den Aufnahmen von Gould, Gawrilov und Koroliov.
LG Siamak
Amadé (26.01.2017, 19:28):
(eingespielt auf zwei verschiedenen Instrumenten: Franz Brodmann-Hammerklavier und Bechstein-Flügel aus dem Jahr 1921)
AcomA (26.01.2017, 20:44): Hallo
R Schumann
Davidsbündlertänze Op.6 Papillons Op.2
Christian Zacharias, p
(EMI, ADD, 1978)
Meine Schumannsche Lieblingskomposition (Op.6) in meiner Lieblingsinterpretation
:engel :times10
LG Siamak
AcomA (26.01.2017, 23:41): Hallo
A Scriabin
Preludes (complete)
Piers Lane, p
(Hyperion, DDD)
Wunderbar. :engel
LG Siamak
Amadé (27.01.2017, 17:43): Jetzt wird bei mir endlich Schmanns KK fortgesetzt:
palestrina (28.01.2017, 09:56): Der Scherchen Schüler, Chorleiter und Dirigent Helmut Koch, hier mit einer Einspielung der Schöpfung aus dem Jahre 1974.
Regina Werner, Peter Schreier, Theo Adam, Rundfunkchor Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Warm werde ich mit dieser Aufnahme nicht!
LG palestrina
palestrina (28.01.2017, 11:45): Cecilia Bartoli mit einer schönen Auswahl an Arien aus Glucks italienischen Opern.
AD 2001 Akademie für alte Musik Berlin Bernhard Forck :down :thumbsup: :love: :times10
LG palestrina
palestrina (28.01.2017, 17:02): Nach 3 Stunden Sonnenbaden bei 33° (unglaublich aber wahr) auf dem Balkon, mache ich jetzt weiter mit der fantastischen Cecilia Bartoli und Salieri!
AD 2003 Orchestra of the Age of Enlightenment Adam Fischer
Erreicht nicht ganz das Niveau der Gluck CD, das liegt aber nicht an Bartoli, sondern am Komponisten!
LG palestrina
Cosima (28.01.2017, 18:10): Hallo
R Schumann
Davidsbündlertänze Op.6 Papillons Op.2
Christian Zacharias, p
(EMI, ADD, 1978)
Meine Schumannsche Lieblingskomposition (Op.6) in meiner Lieblingsinterpretation
:engel :times10
LG Siamak Das ist auch meine Schumannsche Lieblingskomposition in meiner Lieblingsinterpretation, lieber Siamak. Seitdem ich diese Aufnahme von Christian Zacharias kenne, suche ich nach keiner anderen Interpretation dieses Werkes mehr. Sie ist perfekt für mich. :)
Bei mir läuft gerade die neue Chopin-Aufnahme von Pollini. Die CD ist derzeit unterwegs zu mir, aber ich war so neugierig darauf, dass ich den Amazon-Download nutzen musste. :engel Ich freue mich, dass Pollini mit der Barcarolle beginnt, die er bereits 1990 für die DG eingespielt hatte. Ich liebe diesen Pianisten....
Igor Levit mit den Goldberg-Variationen habe ich mir auch zugelegt (aber noch nicht gehört). Nachdem Du ihn hier mehrfach gelobt hattest und ich bereits seine späten Beethoven-Aufnahmen sehr gut fand, konnte ich nicht widerstehen. :)
LG, Cosima
Amonasro (28.01.2017, 18:22):
Gioachino Rossini/Gaetano Rossi: Tancredi
Tancredi - Vesselina Kasarova Amenaide - Eva Mei Argirio - Ramón Vargas Orbazzano - Harry Peeters Isaura - Melinda Paulsen Roggiero - Veronica Cangemi
Chor des Bayerischen Rundfunks Basso continuo: Gottfried Greiner (Violoncello), Ingo Nawra (Kontrabass), David Syrus (Cembalo) Münchner Rundfunkorchester, Roberto Abbado
Die Aufnahme enthält beide Versionen der Finalszene, tragisch und als lieto fine.
Gruß Amonasro
palestrina (28.01.2017, 23:11): AD 1997/'99
AD 2000
José Sempere & Sergio Bologna
LG palestrina
AcomA (29.01.2017, 08:37): Hallo
D Scarlatti 4 Sonaten
F Chopin Ballade Nr.4 f-moll Op. 52
F Liszt Mephisto-Walzer Nr.1
M Ravel Gaspard de la nuit
E Grieg Melodie (aus den Lyrischen Stücken)
F Schubert Moment musical Nr.3 f-moll D 780,3
L Debargue Variationen I über ein Thema von D Scarlatti
Lucas Debargue, p
(Sony, DDD, live, Paris, 2015)
Technisch top, singt hervorragend auf dem Flügel, atemberaubend balladesk im Interpretationsansatz (für manchen wohl zu nervös und instabil). Dieser Debargue wird uns noch viel Freude bereiten. Ein großer Dank an :thanks Cosima
:engel
LG Siamak
Hörbert (29.01.2017, 09:45): Hallo!
HIP aus dem Vatikan:
Daraus die "Missa Papae Marcelli
palestrina (29.01.2017, 09:53): Der Grandseigneur der Oper
Div.Orchester und Dirigenten
Schöne Zusammenstellung durch seine Gesammtaufnahmen !
LG palestrina
Nordolf (29.01.2017, 23:58):
Daraus:
Sergej Rachmaninov: Symphonie Nr. 2
Vladimir Ashkenazy / Concertgebouw Orchestra 1981
Der knackige, volle Klang des Amsterdamer Concertgebouw Orchesters trägt viel zum Gelingen dieser Aufnahme bei. Trotz des kraftvollen Ansatzes ist das warme, typische "Schwimmen" und "Wogen" der Streicher in dieser Symphonie ebenso wunderbar umgesetzt.
Cantus Arcticus (30.01.2017, 09:07):
Daraus:
Sergej Rachmaninov: Symphonie Nr. 2
Vladimir Ashkenazy / Concertgebouw Orchestra 1981
Der knackige, volle Klang des Amsterdamer Concertgebouw Orchesters trägt viel zum Gelingen dieser Aufnahme bei. Trotz des kraftvollen Ansatzes ist das warme, typische "Schwimmen" und "Wogen" der Streicher in dieser Symphonie ebenso wunderbar umgesetzt. Lieber Nordolf Deine Auffassung teile ich voll und ganz. Eine Referenz in Sachen 2. Symphonie. Überhaupt ist die ganze Ausgabe sehr homogen geraten, das Concertgebouw Orchestra erweist sich als intimer Kenner der Musik Rachmaninovs. Durch diese Aufnahmen wurde mir die symphonische Welt Rachmaninovs erst eröffnet. :down Gruss Stefan
Amadé (01.02.2017, 09:48):
Schubert Streichquartett G-Dur D.887
Das Kuss Quartett auf der Suche nach einer gültigen Darstellung.
GRuß Amadé
PS: Auf eine Unart von Cellisten möchte ich noch hinweisen, die am Ende eines Satzes oder eines Quartetts ihr Instrument nicht abdämpfen, sondern leise ausklingen lassen, so auch hier nach dem 1. und 4. Satz.
Nordolf (01.02.2017, 21:34):
Daraus:
Sergej Rachmaninov: Symphonie Nr. 2
Vladimir Ashkenazy / Concertgebouw Orchestra 1981
Der knackige, volle Klang des Amsterdamer Concertgebouw Orchesters trägt viel zum Gelingen dieser Aufnahme bei. Trotz des kraftvollen Ansatzes ist das warme, typische "Schwimmen" und "Wogen" der Streicher in dieser Symphonie ebenso wunderbar umgesetzt. Lieber NordolfDeine Auffassung teile ich voll und ganz. Eine Referenz in Sachen 2. Symphonie. Überhaupt ist die ganze Ausgabe sehr homogen geraten, das Concertgebouw Orchestra erweist sich als intimer Kenner der Musik Rachmaninovs. Durch diese Aufnahmen wurde mir die symphonische Welt Rachmaninovs erst eröffnet. :down Gruss Stefan Lieber Stefan,
das stimmt - die Interpretationen wirken wie aus einem Guß. Die Box stellt eine schöne Einführung in die symphonische Welt Rachmaninovs dar. Ich mag den Klang des Concertgebouw Orchesters ohnehin sehr gerne.
Ich höre heute daraus:
Sergej Rachmaninov:
Die Toteninsel Vladimir Ashkenazy / ConcertgebouwOrchestra 1983
Symphonie Nr. 3 Vladimir Ashkenazy / Concertgebouw Orchestra 1980
Die Glocken Soprano: Natalia Troitskaya Tenor: Ryszard Karczykowsk Baritone: Tom Krause Vladimir Ashkenazy / Concertgebouw Orchestra Chorus Of The Concertgebouw Orchestra 1984
palestrina (01.02.2017, 22:18):
Mahlers 9te mit Solti und dem Chicago Symphonie Orchestra
Live 15./16.12.2011 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Cond. Bernard Haitink
Ob das die Summe der Erfahrung ist?, auf jedenfall eine mit Gefühl und Power. Der zweite Satz „ Etwas täppisch und sehr derb ", das bringt Haitink voll rüber und gekonnt!
LG palestrina
Cavaradossi (02.02.2017, 19:07): Heute, am Lichtmeßtag, geht nach alter Tradition die Weihnachtszeit zu Ende. Darum bei mir noch einmal:
Saint-Saens: Weihnachtsoratorium & Mendelssohn Bartholdy: Vom Himmel hoch (Choralkantate) mit der großartigen Sopranistin Ute Selbig und dem Dresdner Kreuzchor und der Dresdner Philharmonie, Dirigent: Martin Flämig.
Jürgen (02.02.2017, 19:20): Heute, am Lichtmeßtag, geht nach alter Tradition die Weihnachtszeit zu Ende. Darum bei mir noch einmal:
Saint-Saens: Weihnachtsoratorium & Mendelssohn Bartholdy: Vom Himmel hoch (Choralkantate) mit der großartigen Sopranistin Ute Selbig und dem Dresdner Kreuzchor und der Dresdner Philharmonie, Dirigent: Martin Flämig.
Ja, Weihnachtsoratorien kann er, der Martin Flämig.
Das gute Stück von Saint-Saens ist aber auch zuckersüß. Erklingt jetzt auch in meinen Kopfhörern.
Amonasro (03.02.2017, 14:42):
Giuseppe Verdi/Salvadore Cammarano: Luisa Miller
Luisa Miller - Montserrat Caballé Rodolfo - Luciano Pavarotti Miller - Sherrill Milnes Il conte di Walter - Bonaldo Giaiotti Wurm - Richard Van Allan Federica - Anna Reynolds Laura - Annette Céline Un contadino - Fernando Pavarotti
London Opera Chorus National Philharmonic Orchestra, Peter Maag
Gruß Amonasro
palestrina (03.02.2017, 23:50): AD 1996
Ob Muttersprachler oder nicht, auf jedenfall weiß Ian Bostridge wie man Schubert singt, und kann das auch transportieren und aufs trefflichste zu Gehör bringen, J.Drake ist ihm ein wunderbarer Begleiter.
LG palestrina
Ein Jahr später 1997 habe ich Ian Bostridge in der Alten Oper in FFM zum erstenmal gehört.
Apropos, Ian Bostridge eröffnet das Kammermusikfest „ Heidelberger Frühling " 2017.
palestrina (04.02.2017, 08:12): Heute morgen geht es weiter mit Volume II ...
AD 2000
LG palestrina
palestrina (04.02.2017, 21:21): Fritz Wunderlich „ Live on Stage "
AD 1962-'66 Arien und Szenen aus Don Giovanni, Zauberflöte, Entführung, Barbiere, Die schweigsam Frau, Daphne, Rosenkavalier und Capriccio . Wunderschöne Live Dokumente!
LG palestrina
palestrina (05.02.2017, 15:58): Scherchen und Mahlers 2.Symphonie
AD 1958 Vienna Academy Chamber Choir Vienna State Opera Orchestra
Trotz Scherchens epischer Auslegung, die manchmal auch etwas langatmig ist, kann der Schluss doch voll überzeugen! Beim Urlicht mit 6.55min, hält sich Lucrezia West sehr wacker!
LG palestrina
palestrina (05.02.2017, 19:48): Die Rezeptionsgeschichte der Opern von Carlo Coccia ist sehr dürftig, eine der wenigen Ausnahmen ist „Caterina di Guisa ", hier in einer vorzüglichen Aufnahme ... von 1990 aus dem Teatro Chiabrera die Savona unter Massimo de Bernard.
Melodrama in zwei Akten von Carlo Coccia (1782-1873), Libretto von Felice Romani (1788 -1865) nach dem historischen Drama Henri III et sa Cour (Heinrich III. und sein Hof, Paris – 1829) von Alexandre Dumas père. Die Protagonistin des Werks ist Katharina von Kleve (auch: Catherine de Clèves oder Catherine de Guise), eine der großen Frauengestalten der französischen Renaissance, die im Zusammenhang mit den Hugenottenkriegen eine entscheidende politische Rolle spielte. Die Oper wurde 1833 an der Mailänder Scala erstmals aufgeführt (revidierte Fassung Turin 1836, auch die hier vorliegende Aufnahme) und thematisiert die fatalen Konsequenzen von Intoleranz und religiösem Fanatismus.
LG palestrina
Amonasro (05.02.2017, 21:39):
Jean Sibelius:
2. Sinfonie in D-Dur op. 43
Bournemouth Symphony Orchestra, Paavo Berglund
Gruß Amonasro
palestrina (06.02.2017, 18:00): Georges Bizet, Ivan IV (Iwan der Schreckliche)
AD 2002
Cond.Michael Schønwandt, Orchestre National de France Inva Mula, Julian Gavin, Ludovic Tezier, Paul Gay, Alexandre Vassilev, Henriette Bonde-Hansen, Franck Bard, Sonia Nigoghossian
Ivan IV (François-Hippolyte Leroy und Henri Trianon), Oper 5 Akte ,1865 1946 Schloß Möhringen bei Tübingen; Auschnitte Sz.UA 12. Okt. 1951 Bordeaux (musikalische Bearbeitung Paul Henri Busser in 4 Akten
LG palestrina
Keith M. C. (07.02.2017, 17:44): Hallo,
weil es hier einen derzeit aktuellen Thread über historische Gesangsaufnahmen und Raritäten gibt:
Ich höre gerade Auszüge aus:
Richard Wagner 100 Jahre Bayreuth auf Schallplatte Die frühen Festspielsänger 1876-1906 Recordings: 1900 - 1930
Es handelt sich um eine Box mit 12 CD.
Die Aufnahmen sind allerdings auch aufgrund des technischen Zustands mehr was für historisch Interessierte oder Enthusiasten.
Bis dann.
Schostakowitsch (07.02.2017, 19:20):
Mal eine neue musikalische Welt
Hosenrolle1 (07.02.2017, 22:35): Richard Wagner 100 Jahre Bayreuth auf Schallplatte Die frühen Festspielsänger 1876-1906 Recordings: 1900 - 1930 12 CDs, sind da auch Gesamtaufnahmen oder Querschnitte dabei, oder ausschließlich einzelne Stücke? Gibt´s auch ein Booklet mit genauen Infos, etwa zu den Aufnahmedaten oder den Labels der Platten?
Eine Aufnahme wird vermutlich nicht dabei sein, nämlich diese hier von der Telefunken:
Da hat mir der Gesang ganz gut gefallen :)
LG, Hosenrolle1
AcomA (07.02.2017, 22:57): Hallo
WA Mozart Klaviersonate Nr.16 B-Dur
F Chopin Klaviersonate Nr.2 b-moll
D Schostakowitsch 3 Präludien und Fugen (Auswahl)
Emil Gilels, p
(Testament/EMI, AAD, 1954/1955)
:engel
LG Siamak
AcomA (07.02.2017, 23:11): Hallo
E Grieg
Lyrische Stücke (Auswahl)
Emil Gilels, p
(DG, ADD, 1974)
:engel :times10
LG Siamak
palestrina (07.02.2017, 23:25): Richard Wagner 100 Jahre Bayreuth auf Schallplatte Die frühen Festspielsänger 1876-1906 Recordings: 1900 - 1930 12 CDs, sind da auch Gesamtaufnahmen oder Querschnitte dabei, oder ausschließlich einzelne Stücke? Gibt´s auch ein Booklet mit genauen Infos, etwa zu den Aufnahmedaten oder den Labels der Platten? Eine Aufnahme wird vermutlich nicht dabei sein, nämlich diese hier von der Telefunken:
Da hat mir der Gesang ganz gut gefallen :)
LG, Hosenrolle1 Hallo H1, diese Telefunken Aufnahme gibt es in dieser CD mit anderem ...
Aufnahmen 20.24.26. Und 29.August 1936 mit Ausschnitten aus Lohengrin, Walküre (Franz Völker) und Siegfried (Max Lorenz) des weiteren Maria Müller, Elsa und Sieglinde. Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele Dirigent, Heinz Tietjen Das ist schon ein einzigartiges Tondokument, Völkers Lohengrin gibt es aus dem gleichen Jahr auch ganz.
LG palestrina
Hosenrolle1 (07.02.2017, 23:36): Na arg ... hoffentlich klingt es da etwas besser als auf der Schellackplatten-überspielung auf YouTube :D
Mir gefiel der Gesang von Siegmund an sich, nicht übertrieben "heldisch", und ohne die manchmal aus heutiger Sicht sehr ungewohnte Aussprache mancher Worte. Obwohl ich nur diese Arie da kenne von ihm. Danke auf jeden Fall für den Hinweis!
LG, Hosenrolle1
palestrina (07.02.2017, 23:54): Na arg ... hoffentlich klingt es da etwas besser als auf der Schellackplatten-überspielung auf YouTube :D
Mir gefiel der Gesang von Siegmund an sich, nicht übertrieben "heldisch", und ohne die manchmal aus heutiger Sicht sehr ungewohnte Aussprache mancher Worte. Obwohl ich nur diese Arie da kenne von ihm. Danke auf jeden Fall für den Hinweis!
LG, Hosenrolle1 Oh ja, die Aufnahme ist sehr gut aufbereitet und klingt für die Zeit ausgesprochen gut :thumbsup: . Wenn man das mit den meisten heutigen Tenören vergleicht, sehen viele alte aus, speziell als Lohengrin ist Völker immer noch, DER Lohengrin schlechthin.
LG palestrina
AcomA (08.02.2017, 06:08): Hallo
WA Mozart
Violinkonzerte Nr.3 und 4
Leonidas Kavakos, v und cond Camerata Salzburg
(Sony, DDD, 2006)
:engel
LG Siamak
Amonasro (08.02.2017, 14:14):
Gaetano Donizetti/Giuseppe Bardari: Maria Stuarda
Maria Stuarda, Regina di Scozia - Joan Sutherland Elisabetta, Regina d'Inghilterra - Huguette Tourangeau Roberto, Conte di Leicester - Luciano Pavarotti Giorgio Talbot - Roger Soyer Lord Guglielmo Cecil - James Morris Anna Kennedy - Margreta Elkins
Orchestra e coro del Teatro Comunale di Bologna, Richard Bonynge
Gruß Amonasro
Cantus Arcticus (08.02.2017, 14:20): Ja, das ist eine dieser Aufnahmen, die ich immer wieder höre. Joan Sutherland in einer ihrer besten Rollen. Gruss Stefan
palestrina (08.02.2017, 17:15):
Gaetano Donizetti/Giuseppe Bardari: Maria Stuarda
Maria Stuarda, Regina di Scozia - Joan Sutherland Elisabetta, Regina d'Inghilterra - Huguette Tourangeau Roberto, Conte di Leicester - Luciano Pavarotti Giorgio Talbot - Roger Soyer Lord Guglielmo Cecil - James Morris Anna Kennedy - Margreta Elkins
Orchestra e coro del Teatro Comunale di Bologna, Richard Bonynge
Gruß Amonasro
Ja, das ist eine dieser Aufnahmen, die ich immer wieder höre. Joan Sutherland in einer ihrer besten Rollen. Gruss Stefan Siehe hier
Cantus Arcticus (08.02.2017, 17:36): Ja, Palestrina Was ich bezüglich der Balance zwischen Sutherland / Tourangeau geschrieben habe, stimmt immer noch (wegen der Balance). Aber Joan Sutherland allein ist schon eine Klasse für sich.
..Und mein Hörempfinden hat sich auch ein bisschen verändert mit der Zeit, dass muss ich unumwunden zugeben... :whistling:
Viele Grüsse Stefan
palestrina (08.02.2017, 19:16): Ja, Palestrina Was ich bezüglich der Balance zwischen Sutherland / Tourangeau geschrieben habe, stimmt immer noch (wegen der Balance). Aber Joan Sutherland allein ist schon eine Klasse für sich.
..Und mein Hörempfinden hat sich auch ein bisschen verändert mit der Zeit, dass muss ich unumwunden zugeben... :whistling:
Viele Grüsse Stefan Ja lieber Stefan, an der „La Stupenda" habe ich auch nichts auszusetzen, aber die Tourangeau ist durch die ganze Partie nicht so gut, die müsste viel energischer auftreten! Aber ich bleibe dabei, Gencer/Verrett ist für mich das Ideal! ;) Sollte sie dir mal begegnen, zugreifen!
LG palestrina
Amonasro (08.02.2017, 21:46): Ich stimme euren Eindrücken zu. Sutherland und Pavarotti sind bei Donizetti immer eindrucksvoll. Die Konfrontation der beiden Königinnen könnte aber generell etwas hitziger ausfallen, nicht nur auf Tourangeau bezogen. Das "Figlia impura di Bolena" bis "Vil bastarda, dal tuo piè!" habe ich bei einem kurzen Vergleichshören auf Youtube von mehreren Sängerinnen deutlich verachtungsvoller, hochmütiger gehört als von Sutherland, z. B. Sills, Gencer, DiDonato.
Cantus Arcticus (09.02.2017, 08:23): Ja, Palestrina Was ich bezüglich der Balance zwischen Sutherland / Tourangeau geschrieben habe, stimmt immer noch (wegen der Balance). Aber Joan Sutherland allein ist schon eine Klasse für sich.
..Und mein Hörempfinden hat sich auch ein bisschen verändert mit der Zeit, dass muss ich unumwunden zugeben... :whistling:
Viele Grüsse Stefan Ja lieber Stefan, an der „La Stupenda" habe ich auch nichts auszusetzen, aber die Tourangeau ist durch die ganze Partie nicht so gut, die müsste viel energischer auftreten!Aber ich bleibe dabei, Gencer/Verrett ist für mich das Ideal! ;) Sollte sie dir mal begegnen, zugreifen!
LG palestrina Lieber Palestrina Da gehe ich zu 100% einig mit Dir! Und vielen Dank für den Tip zu Gencer/Verrett, das werde ich machen! LG, Stefan
Gabriel Lucia Popp Uriel Werner Hollweg Raphael Kurt Moll Adam Benjamin Luxon Eva Helena Dose Royal Philharmonic Orchestra Antal Dorati AD 1977
Bei der ersten Doppel CD ist noch die Schöpfungsmesse mit drauf, Hob.XXII:13 Die Sänger sind allesamt überzeugend, bis auf B.Luxon, der mir pers. etwas zu dunkel ist, aber das Problem habe ich oft bei der Schöpfung, mir ist da ein schöner hellerer Bariton als Adam lieber. ;)
LG palestrina
Keith M. C. (09.02.2017, 10:02): Zu: CD-Box "Bayreuther Sänger 1876-1906":
Lieber Hosenrolle1,
das Booklet ist mit 115 Seiten doch relativ umfangreich und listet zu jedem Stück das Aufnahmedatum der ursprünglichen Platte mit Nr. auf. Zum Beispiel für das Vorspiel zu Tristan Isolde mit Richard Strauss und den Berliner Philharmonikern – Berlin, 13. Dezember 1928 die Nr. Grammophon 66832 (mx. 1510 bm1, 1511 bm1); oder: Ouvertüre zum Fliegenden Holländer mit Siegried Wagner und dem Orchester der Staatsoper Berlin – Berlin, 4. April 1925 die Nr. Parlophon P.1955-I, P.1955-II, P.1956-I (mx. 2-8053, 2-8054, 2-8055). Die Beispiele zeigen, dass die Box auch gewisse Orchester- und Choraufnahmen (unter der Leitung von Hugo Rüdel) beinhaltet sowie auch sehr wenige Nicht-Wagner-Titel, um die Kunst der Sängerinnen und Sänger darzustellen. Die Aufnahmen der Sänger liegen aber zum größten Teil vor den oben angeführten Orchesteraufnahmen. Diese 2 Beispiele zeigen, dass es sich bei der Box nicht ausschließlich um Aufnahmen aus Bayreuth, also z. B. im Hotel Sonne handelt, sondern vorwiegend „Bayreuther Sänger“ zeigt. Einige Aufnahmen sind mit Sängern, die wenig mit Bayreuth zu tun hatten und deren Aufnahmen z. B. in New York (z. B. Johanna Gadski) gemacht wurden.
Das Booklet listet die einzelnen Aufnahmen auf, verzichtet natürlich auf Libretti. Es handelt sich um keine Gesamtaufnahmen; dafür war es wohl noch etwas früh. Aber man versuchte die Aufnahmen als „Opernquerschnitte“ in den Besetzungen bis 1906 anzuordnen, um gut hörbare, fiktive Aufführungen zu rekonstruieren, jedoch mit folgender Erweiterung: traten Sänger, die bis 1906 in Bayreuth debütiert hatten, später in passenden Rollen dort auf, wurden sie auch berücksichtigt (C. Whitehill als Amfortas 1908, P. Knüpfer als Pogner 1912…); (zitiert aus dem Booklet, Seite 4).
Das Booklet beinhaltet dazu Beiträge "Die Bayreuther G&Ts von 1904" oder "Der Bayreuther Vortragsstil auf Schallplatte oder: Was können wir hören?" u. a.
Die Aufnahmen sind zeitlich früher einzuordnen, als das Wirken Franz Völkers. Hier sind bzgl. Lohengrin-Titelrolle z. B. Aufnahmen von Wilhelm Grüning, Ernst Kraus, Alois Hadwiger, Erik Schmedes, Andreas Dippel zu finden.
Die Gesamtspieldauer der 12 CD wird mit 15 Stunden 40 Minuten = 275 Tracks = 305 Schellack-Plattenseiten angegeben.
Bis dann.
P. S. Und warum mein aus MS-Word kopierter Text z. B. die Leerzeichen nicht korrekt übernimmt, weiß ich nicht und nervt mich.
Keith M. C. (09.02.2017, 10:20): Hallo,
ich höre nun:
Malcolm Arnold Sinfonietta No. 1 op. 48 Sinfonietta No. 2 op. 65 Sinfonietta No. 3 op. 81 London Festival Orchestra Ross Pople
Mehr kann ich dazu momentan nicht schreiben, da ich diese Musik (neu) kennenlernen muss. Das letzte Hören liegt viel zu lang zurück.
Bis dann.
Hosenrolle1 (09.02.2017, 12:46): Danke für die Infos zur Wagner Box! (Das Problem mit Word kenne ich auch :( )
Das ist sicher ungewohnt, die frühen Aufnahmen zu hören mit kleiner Bläserbesetzung, wo man großes Orchester gewohnt ist, oder? Die haben ja damals notgedrungen umarrangieren müssen, damit man noch was hört auf der Aufnahme.
LG, Hosenrolle1
Cantus Arcticus (09.02.2017, 13:13): Bei mir Dido and Aeneas:
Gruss :hello Stefan
Keith M. C. (09.02.2017, 13:16): Lieber Hosenrolle1,
überraschender Weise sind viele der sehr frühen Aufnahmen mit Orchester, ansonsten werden die Sänger bzw. "Darsteller" (R. Wagner) mit Klavier begleitet. Allerdings habe ich nun nicht alle 12 CD gehört, um sagen zu können wo Orchester umarrangiert wurden.
Für Hörer, die einen technisch einwandfreien Wagnerklang erleben wollen, ist die Box nichts.
Sinfonie g-moll KV 550, mit allen Wiederholungen, hört man m. W. nur noch bei Britten. Ob dies aber nötig ist, da (fast) jeder Musikfreund die Sinfonie genügend kennt, wäre zu hinterfragen.
Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (10.02.2017, 05:02): Gemäss Classical Notes gibt es alle Wiederholungen auch bei Tintner, Hogwood, Goodman und Norrington. Die Quelle diskutiert die Frage, inwiefern das heute noch notwendig ist, sehr ausführlich. Die ansonsten sehr interessante, weil klangfarbenstarke und transparente, von Bedeutungsschwangerem befreite Einspielung von Norrington aus London wird mir regelmäßig durch die komplette Wiederholung des langsamen Satzes verleidet.
Keith M. C. (10.02.2017, 09:57): Hallo.
ich höre nun:
W. A. Mozart Die Entführung aus dem Serail Franck, Haefliger, Stader, Streich, Vantin, Greindl RIAS-Symphonie-Orchester Berlin Ferenc Fricsay 1954
Eine sehr erquickliche Aufnahme mit einem sehr guten E. Haefliger und starken Dirigat.
Das Booklet gibt eine Kurzbeschreibung des Inhalts und etwas zu W. A. Mozart; zur Aufnahme bzw. Interpretation steht nichts, schade.
Bis dann.
Cavaradossi (10.02.2017, 10:23): Hallo, Keith M.C.,
ich vermute, daß Du eine Lizenzausgabe gekauft hast. Wenn Dir an einem ausführlichen Textbuch gelegen ist, solltest Du zu dieser Ausgabe greifen:
Sie enthält nicht nur das komplette Libretto mit Übersetzungen, sondern auch ausführliche Informationen zu Werk und Aufnahme. Der Klang ist zwar Mono, aber ansonsten sehr gut. Es handelt sich um eine Edition aus der DGG-Serie "The Originals".
Keith M. C. (10.02.2017, 10:40): Hallo, Keith M.C.,
ich vermute, daß Du eine Lizenzausgabe gekauft hast. Wenn Dir an einem ausführlichen Textbuch gelegen ist, solltest Du zu dieser Ausgabe greifen:
Sie enthält nicht nur das komplette Libretto mit Übersetzungen, sondern auch ausführliche Informationen zu Werk und Aufnahme. Der Klang ist zwar Mono, aber ansonsten sehr gut. Es handelt sich um eine Edition aus der DGG-Serie "The Originals" Lieber Cavaradossi,
ja, eine Lizenzausgabe. Vielen Dank. Ich werde mir beizeiten das andere Booklet besorgen. Vermutlich sind die Rechte an der Aufnahme mittlerweile auch "obsolet". (Ich habe immer noch Probleme CD-Cover einzustellen.)
Bis dann.
Hosenrolle1 (10.02.2017, 11:40): Eine sehr erquickliche Aufnahme mit einem sehr guten E. Haefliger und starken Dirigat. "Und weeenn duuu der Groooßmooogul wäääärst" :D Die Stelle ist mir nach dem ersten Hören sofort in Erinnerung geblieben, wo Blonde (wieso sie oft "Blondchen" genannt wird weiß ich nicht) den tiefen Tonfall von Osmin nachahmt; da geht es schon ziemlich tief hinunter mit der Frauenstimme.
ich höre nun auch und besonders in Erinnerung an N. Gedda:
D.-F.-E. Auber Fra Diavolo Gedda, Corazza, Berbié, Bastin, Dran, Mesplé, Trempont, Hamel, Marimpouy, Ducrocq Ensemble Choral Jean Laforge Orchestre Philharmonique de Monte Carlo Marc Soustrot 1983
Bis dann.
palestrina (10.02.2017, 19:21): Hallo,
ich höre nun auch und besonders in Erinnerung an N. Gedda:
D.-F.-E. Auber Fra Diavolo Gedda, Corazza, Berbié, Bastin, Dran, Mesplé, Trempont, Hamel, Marimpouy, Ducrocq Ensemble Choral Jean Laforge Orchestre Philharmonique de Monte Carlo Marc Soustrot 1983
Bis dann.
Als Ergänzung!
LG palestrina
Amonasro (10.02.2017, 20:42): Ich höre nun meine Lieblingsaufnahme von Nicolai Gedda. Im französischen Repertoire gefällt er mir besonders.
Georges Bizet/Michel Carré/Eugène Cormon: Les pêcheurs de perles
Leïla - Janine Micheau Nadir - Nicolai Gedda Zurga - Ernest Blanc Nourabad - Jacques Mars
Chœurs et Orchestre du Théâtre National de l'Opéra-Comique, Pierre Dervaux 1961
Artur Rubinstein, p RCA Victor Symphony Orchestra Alfred Wallenstein, cond
(RCA, ADD, 1961)
:engel Diese Aufnahmen sind immer wieder ein Genuss
LG, Siamak
Cantus Arcticus (11.02.2017, 11:24): Bei mir Beethoven:
Gruss :hello Stefan
Rossini (11.02.2017, 16:56): Nicolai Gedda ... Nie werde ich die Aufführung in der Hamburger Staatsoper mit ihm vergessen. Er sang den Rodolfo. Schade daß er nun von uns gegangen ist. Rossini
AcomA (11.02.2017, 18:51): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr.24 c-moll KV 491
Artur Rubinstein, p RCA Victor Symphony Orchestra Joseph Krips, cond
Suthaus, Mödl, Greindl, Jurinac Wilhelm Furtwängler, Rom 1953
Bin noch im Götterdämmerungsrausch. ;)
AcomA (12.02.2017, 09:53): Hallo
WA Mozart Klavierkonzert Nr.24 c-moll KV 491
R Schumann Klavierkonzert a-moll Op.54
Evgeny Kissin, p London Symphony Orchestra Colin Davis, cond
(EMI, DDD, 2006)
:engel
LG, Siamak
Cosima (12.02.2017, 13:55):
Erster Eindruck: wunderbar fließendes, natürliches Klavierspiel und lebhafte, farbige Interpretation, herrlicher Klang. :down
satie (12.02.2017, 15:34):
Erster Eindruck: wunderbar fließendes, natürliches Klavierspiel und lebhafte, farbige Interpretation, herrlicher Klang. :down Liebe Cosima, welche Stücke hat er denn eingespielt?
palestrina (12.02.2017, 16:00):
Duette aus SIMON BOCCANEGRA, AIDA, GIULIO CESARE, DON GIOVANNI und ARABELLA.
T.Stewarts Stimme ist sehr markant, aber er klingt immer wenig differenziert in seiner Aussage des gesungenen. E.Lears Stimme ist sehr wandlungsfähig, ihr bestes Partie fand sie wohl in der Lulu von Berg, auch war sie eine hervorragende Marschallin, in dieser Rolle habe ich sie auch noch in Berlin in den siebziger erlebt.
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (12.02.2017, 17:01):
Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonie Nr. 41 C-Dur, K. 551 "Jupiter" English Chamber Orchestra, Daniel Barenboim
Mir war bisher entgangen, dass Barenboim in den den 60ern nicht nur den Klavierkonzert-Zyklus sondern auch die späten Sinfonien (29-41) von Mozart eingespielt hat. Zügig, schlank, klangschön, transparent und bei den Instrumentalstimmen nahezu sensationell ausbalanciert. Der halbe Weg zur historisch informierten Aufführungspraxis, aber kein Mittelmaß sondern die goldene Mitte. Diese unverbildete Art der Interpretation lässt bei mir keinerlei Wünsche offen (das gleiche gilt für die bislang gehörten 29,39 & 40) - und das gibt es für mich über die Mozart-Sinfonien sonst nirgends zu sagen. Warum diese Aufnahmen nahezu vergessen sind, ist unverständlich. Ich kann nur raten, dem Urteil das Hören vorausgehen zu lassen - da wartet eine echte Überraschung.
AcomA (12.02.2017, 17:42): Liebe Cosima,
wow, Du hast sie schon :hello
ich habe die neue Bach-CD mit Blechacz noch nicht in den hier in Ingolstadt in Frage kommenden Geschäften (Saturn und Müller) gesehen.
Hier nun wiederholt
N Medtner
Sonata Reminescenza a-moll Op.38/1
Evgeny Kissin, p
(RCA, DDD, 2004)
Ich muss sagen: intensiver im Gesang, polyphoner ausgespielt und gedehnter als Gilels und Hamelin. Es ist ein anderer Kissin, sehr viel empfindsamer und reifer als noch in den 90er.
:engel :times10
LG, Siamak
Falstaff (12.02.2017, 21:27):
Live-Aufnahme einer Produktion der Piccolo Scala aus dem Jahr 1956. Glänzende Wiedergabe voller Schwung und Tiefe.
Falstaff (12.02.2017, 22:47):
Zurück zu Wagner und hier nun die Rienzi-Ouvertüre. Das ist schon erbarmungslos scharf und unerbittlich dirigiert. Sehr an der Grenze, aber trotzdem faszinierend.
Evgeny Kissin, p Philharmonia Orchestra Vladimir Ashkenazy, cond
(EMI, DDD, 2009)
:engel
LG, Siamak
Falstaff (13.02.2017, 00:27): Heute ist Wagners Todestag. Folglich muss es er sein. Diesmal wieder einmal mit meinem Lieblingstenor in Sachen Wagner.
palestrina (13.02.2017, 13:19): Dann doch nochmal gehört ... :) ,den engl.gesungenen "Eugene Onegin " ....
AD 1994
eine vorzügliche Interpretation, mit hervorragenden Sängern, als ich 1995 diese Aufnahme erwarb war mir der Tenor Neil Rosenheim und der Bass John Connell unbekannt, und ich war total überrascht über die Interpretation von Rosenheims Lensky, und so war es eben auch wieder. Te Kanawa und Hampson liefern ebenfalls hervorragende Portraits ihrer Rollen ab. Nicht unerwähnt bleiben soll die Rolle des Monsieur Triquet, gesungen von Nicolai Gedda!! Sir Charles Mackerras Dirigat, mit dem Welsh National Orchestra, ist von untrüglichem Gespür für die Musik von Tschaikowsky!
LG palestrina
palestrina (13.02.2017, 14:20): Noch etwas Tschaikowsky, Querbeet durch die Opern ...
Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden Cond.Neeme Järvi Inessa Galante/Sopran Maria Shaguch/Sopran Alexander Fedin/Tenor Sergei Leiferkus/Bariton
Wer kann sich mit meiner Mathilda vergleichen (Roberts Arie)/Iolanta Mir schien, als ob da Stimmen waren (Nataljas Arie, 1. Akt)/Der Oprichnik Auf einem Feld wars... Schlaf mein Kindchen (Finale)/Mazeppa Die Stunde hat geschlagen (Johannas Arie, 1. Akt)/Die Jungfrau von Orleans Nahmt ihr am Spiele gestern teil (Hermanns Arioso, 1. Akt)/Pique Dame Als deine Liebe du mir schenktest (Jeletzkys Arie, 2. Akt) " Der Wasserfall, mein Onkel (Lied der Undine)/Undina Bastrjukows Arie, 1. Akt/ Der Wojwode Oksanas Arie, 1. Akt/Wakula der Schmied Und sei's mein Untergang (Briefszene der Tatjana, 1. Akt)/Eugene Onegin Kumas Arioso, 1. Akt/Die Zauberin Duett Jolanthe und Vaudemont/Iolanta
LG palestrina
Jürgen (13.02.2017, 18:26):
Rachmaninov & Bartok: Klavierkonzerte Nr.3 bzw. Nr.2 Tzimon Barto & Christoph Eschenbach 1989
Cosima (13.02.2017, 18:28):
Erster Eindruck: wunderbar fließendes, natürliches Klavierspiel und lebhafte, farbige Interpretation, herrlicher Klang. :down Liebe Cosima, welche Stücke hat er denn eingespielt? Lieber Satie,
mir fällt erst jetzt auf, dass auf dem Cover kein Hinweis auf die Werke steht. Andererseits passt das Cover in seiner edlen Schnörkellosigkeit perfekt zum Inhalt der CD.
ich habe die neue Bach-CD mit Blechacz noch nicht in den hier in Ingolstadt in Frage kommenden Geschäften (Saturn und Müller) gesehen. Lieber Siamak,
ich hatte die CD online gekauft. Hier im Göttinger Saturn ist die Klassikecke nur noch ein schlechter Witz.
Ich bin schon sehr gespannt, was Du zu der Aufnahme sagen wirst. -- Mir gefällt auch, dass man eine gewisse Ernsthaftigkeit heraushören kann, ohne dass die Interpretationen deshalb ernst und trocken klingen würden - im Gegenteil. Gerade bei Bach mag ich so etwas.
:hello
palestrina (13.02.2017, 19:45): Gluck „ Orphée et Euridice "
AD 1957 Mono Nicolai Gedda Janine Micheau Liliane Berton Orchestre de la Société des Concerts du Conservatoire Louis de Froment
Diese Aushalten ich mir immer gewünscht, als sie dann endlich bei Hänssler erschien (früher Pathè) war ich überglücklich, aber welche eine Enttäuschung, der Klang ist ziemlich schlecht, warum ?( !? Die Gesangsstimmen sind noch einigermaßen gut, aber die Chöre, na ja! Aber was soll man meckern, die Hauptsache Gedda als Orphée :) und das ist letztendlich Freude genug!
LG palestrina
AcomA (13.02.2017, 20:17): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr.21 C-Dur KV 467
Geza Anda, p and cond Camerata Academica Salzburg
(Audite, WDR-Archiv, 1956)
:engel
LG, Siamak
Falstaff (13.02.2017, 21:23):
Daraus die Mondscheinmusik und den Schluss der Oper. :down :down :down
Nordolf (13.02.2017, 21:24): Aus dieser Box höre ich:
Anton Bruckner:
Symphonie Nr. 3 ‘Wagner-Symphonie’ (Erstfassung) Simone Young / Philharmoniker Hamburg 2006
Die Hamburger unter Simone Young bieten in dieser Bruckner-Box nicht ein ganz so strahlendes Wärmebad wie Giulini mit den Wienern und nicht so einen episch-"ausatmenden" Klang wie Wand mit seinen verschiedenen Orchestern. Dafür hören wir hier einen packenden, sehr wuchtigen und intensiv gespielten Bruckner, der seinesgleichen sucht. Die Aufnahmequalität ist superb: - transparent, füllig und direkt am Ohr.
:times10
Falstaff (13.02.2017, 21:27):
Und nun aus aktuellem Anlass: 'Kein andres, das mir so im Herzen loht' mit dem unvergleichlichen Nicolai Gedda.
AcomA (13.02.2017, 23:06): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr.20 d-moll KV 466
Geza Anda, p Kölner RSO Constantin Silvestri, cond
(Audite, WDR-Archiv, AAD, 1960)
:engel
LG, Siamak
AcomA (14.02.2017, 06:25): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr.27 B-Dur KV 595
Emil Gilels, p Wiener Philharmoniker Karl Böhm, cond
(DG, ADD, 1973)
Eine Aufnahme für die Ewigkeit
:engel :times10
LG, Siamak
AcomA (14.02.2017, 22:08): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr.17 G-Dur KV 453
Maurizio Pollini, p and cond Wiener Philharmoniker
(DG, DDD, live, 2005)
:engel
LG, Siamak
AcomA (15.02.2017, 06:23): hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr.24 c-moll KV 491
Maurizio Pollini, p and cond Wiener Philharmoniker
(DG, DDD, live, 2007)
:engel
LG, Siamak Asgari
Cetay (inaktiv) (15.02.2017, 16:24): Aus aktuellem Anlass meine Einzige der Einen:
Maria Callas; La Divina
Eine bunte Mixtur aus 15 Arien von Mozart über Puccini (gleich fünfmal vertreten) bis Mascagni. Aufnahmen von 1954-65, teilw. Mono, teilw. Live Div. Orchester, Tullia Serafin oder Georges Prêtre
Jürgen (15.02.2017, 17:57): Gestern:
Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung Pierre-Yves Asselin - Cavaillé-Coll Orgel, Cathédrale Sainte-Croix, Orléon, 29. - 30. Juli 1985
Zugabe von Widor: Toccata aus der 5. Sinfonie für Orgel
Nordolf (15.02.2017, 20:43): Aus dieser Box höre ich Giulinis schöne Aufnahme des Brahms'chen Requiems:
Johannes Brahms:
Ein Deutsches Requiem
Soprano: Barbara Bonney Baritone: Andreas Schmidt Carlo Maria Giulini / Wiener Philharmoniker Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor 1987
AcomA (15.02.2017, 23:30): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr.22 Es-Dur KV 482
Daniel Barenboim, p Symphonieorchester des BR Rafael Kubelik, cond
(BRclassics, ADD, 1970)
:engel
Barenboim und Kubelik in Topform mit dem eher nicht so häufig gespielten Konzert. Barenboim mit perfekt-brillantem Jeu perle
LG, Siamak
Falstaff (16.02.2017, 01:25): Aus aktuellem Anlass meine Einzige der Einen: Na, lieber Cetay, da brauchst du aber dringend noch mehr. ;)
LG Falstaff
Amonasro (16.02.2017, 11:51):
Giacomo Puccini/Giuseppe Adami: Il tabarro
Michele - Tito Gobbi Giorgetta - Margaret Mas Luigi - Giacinto Prandelli Il Tinca - Piero de Palma Il Talpa - Plinio Clabassi La Frugola - Miriam Pirazzini Un venditore di canzonetta - Renato Ercolani Due amanti - Piero de Palma, Silvia Bertona
Coro e Orchestra del Teatro dell’Opera di Roma, Vincenzo Bellezza 1955
Eine von Puccinis spannendsten Opern mit Gobbi in Bestform.
Gruß Amonasro
palestrina (16.02.2017, 13:16):
Das waren mal DECCA Recitals auf LP, King 1967, McCracken 1965. Eine sehr schöne eindrucksvolle CD, J.McCracken neigte ja später dann doch etwas zum brüllen, aber hier hört man ihn noch sehr differenziert, beide singen hier das Preislied aus den Meistersingern und mann kann gut vergleichen, beide sind sich stimmlich sehr ähnlich, King kann aber mehr überzeugen, denn McCracken kommt auch mit der Diktion nicht so gut zurecht.
LG palestrina
palestrina (16.02.2017, 14:05): Weiter geht es mit dieser hier ...
Verdi - Gala - Hildegard Hillebrecht, (Desdemona, Aida) James King (Otello, Alvaro, Radamès), Tom Krause (Jago, Amonasro, Don Carlo) Münchner Rundfunkorchester, Kurt Eichhorn, von den Münchener Sonntagskonzerten 1.12.1968
Also der Clou ist Tom Krause, das war damals wohl eine Ansage, King ist bei der Celeste Aida, schwer an seine Grenzen geraten, bei den Otello Duetten zieht er sich elegant aus der Affäre und die Hillebrecht ist eine verlässliche Sängerin, ohne viel aufhebens zu machen!
LG palestrina
palestrina (16.02.2017, 20:31): Aus nem andern Forum die Anregung geklaut, aber ich höre selbst ... :D
Bruce Ford, Majella Cullagh, Paul Austin Kelly, Cristina Pastorello, Academy of St. Martin in the Fields, David Parry AD 1999
Enthält auf 4 CDs die Erstfassung von 1822 und das dazu komponierte der 1824 Fassung, mit Diana Montague als Hosenrolle des Abenamet.
LG palestrina
Cantus Arcticus (17.02.2017, 08:07): Heute bei mir diese Aufnahme, die ich "Second Hand" (und in sehr gutem Zustand) bekommen habe:
Nun, das ist die Querschnitt-Ausgabe, ich habe aber die Gesamtausgabe, bei welcher das Cover ein bisschen anders ist.
Aufnahmedatum: 7-14.11.1957 Ort: Kingsway Hall, London
Ich bin gespannt.... :P :rolleyes: Gruss Stefan
Don Juan d' Austria (17.02.2017, 10:28): Ein Stück, vom Titel her prädestiniert dazu es gleich nach dem Aufstehen zu hören...
Carl Millöcker - Zucker und Caffee
Eine Polka francaise nach Motiven aus der Operette Gasparone - ohne Opuszahl
https://www.youtube.com/watch?v=hcMpOr2Dj7g
WDR Sinfonieorchester - Curt Cremer
Falstaff (18.02.2017, 00:18):
Nach langen Jahren einmal wieder gehört und es ist wirklich eine zauberhafte Aufnahme.
Falstaff (18.02.2017, 00:19): Und nun aus aktuellem Anlass:
Cetay (inaktiv) (18.02.2017, 08:01):
Claus-Steffen Mahnkopf; Hommage à Daniel Libeskind Ensemble SurPlus, Peter Veale Martina Roth (Flöte), Christian Kemper (Oboe, Englischhorn), Nicola Mioranda (Klarinette, Bassklarinette) Stefan Häussler (Violine), Bodo Friedrich (Viola), Beverley Ellis (Violoncello)
Don Juan d' Austria (18.02.2017, 09:46): https://youtu.be/JGtPd8aWzhY
Händel - Scipione
Les Talens Lyriques Christophe Rousset
Lee Ragin, Piau
Qualitativ hochwertige Aufnahme, die Oper an sich zählt nicht unbedingt zu meinen Händel-Favoriten
Amonasro (18.02.2017, 13:20):
Bizet/Caré/Cormon: Les pêcheurs de perles
Leïla - Ileana Cotrubas Nadir - Alain Vanzo Zurga - Guillermo Sarabia Nourabad - Roger Soyer
Chœur et Orchestra du Théâtre National de l'Opéra de Paris, Georges Prêtre
Gruß Amonasro
Waldi (18.02.2017, 16:07): Genau diese "Pecheurs", die ich bisher nur ausschnittsweise kenne, liegen bei mir schon seit einiger Zeit bereit zum Anhören.
:hello Waldi
Amonasro (18.02.2017, 16:18): Hallo Waldi,
ich finde die Aufnahme sehr gelungen. Außerdem ist es die Originalfassung, viele Aufnahmen verwenden ja eine nach Bizets Tod veränderte Version.
Gruß Amonasro :hello
palestrina (18.02.2017, 16:20): Hallo ihr beiden, und die Cotrubas ist doch eine ganz tolle Leïla, ich liebe sie!
LG palestrina
Waldi (18.02.2017, 16:23): Ja, schon die Hörproben haben mich in Verzückung versetzt!
Jürgen (18.02.2017, 16:37):
Bizet: Les Pêcheurs de perles, Plasson 1989
Cosima (18.02.2017, 16:43): Ich liebe C.P.E. Bach ganz besonders. Seine Musik ist so herrlich originell, lebendig und farbig. Ich mag seine phantasievollen Cembalokonzerte, die Symphonien, aber auch die Cellokonzerte. Neben der Aufnahme von Konstantin Manaev ist dies meine zweite CD dieser großartigen Werke. Nicolas Altstaedt spielt, Jonathan Cohen dirigiert. Beide Aufnahmen sind fantastisch! :down
palestrina (18.02.2017, 17:03): Mein Programm bis jetzt, dabei die erste CD der Bolena doppelt :D ...
Die Aufn. ist besser als ihr Ruf ;) !
Dann gab Ewa Podleś auf die Ohren, mit dieser wunderbaren Live Gala ! :thumbsup:
:times10
Ein echter Contralto mit fulminanter Höhe, es ist wahrlich ein Rossini Genuss ihr zuzuhören !
LG palestrina
Cavaradossi (18.02.2017, 17:08): ich finde die Aufnahme sehr gelungen. Außerdem ist es die Originalfassung, viele Aufnahmen verwenden ja eine nach Bizets Tod veränderte Version. Ja, zweifellos eine schöne Aufnahme, mit viel Musik, die man sonst nicht zu hören bekommt. Aber trotzdem kommt (für mich) keine an diese heran:
Janine Micheau (Leila) Nicolai Gedda (Nadir) Ernest Blanc (Zurga) u.a. Choeur et Orchestre de Theatre National del'Opéra Comique Paris, Dirigent: Pierre Dervaux (1960).
Ileana Cotrubus ist Janine Micheau überlegen, dafür vollführt Nicolai Gedda hier eine seiner Glanzleistungen. Seine Rollengestaltung ist schlicht ein Traum. Er allein ist die Anschaffung der Aufnahme wert. Der Klang ist übrigens trotz des Alters gut. Plassons Version mit Barbara Hendricks kenne ich nicht; deshalb kann ich dazu nichts sagen.
Amonasro (18.02.2017, 17:19): Diese Aufnahme liebe ich auch, Geddas "Je crois entendre encore" habe ich noch nicht schöner gehört, meine Lieblingsaufnahme von ihm. Außerdem harmonieren Gedda und Blanc stimmlich besser als Vanzo und Sarabia. Das hier scheint die Plasson-Aufnahme zu sein: "https://www.youtube.com/watch?v=5L6Jc1merLk". Da werde ich demnächst mal reinhören.
Gruß Amonasro :hello
Amadé (18.02.2017, 17:37):
Die vielen Kratzer der Acetatplatten halten mich nicht vom Hören dieser wunderbaren Interpretation ab, eine absolute Sternstunde. Gruß Amadé
Jürgen (18.02.2017, 19:04): Diese Aufnahme liebe ich auch, Geddas "Je crois entendre encore" habe ich noch nicht schöner gehört, meine Lieblingsaufnahme von ihm. Außerdem harmonieren Gedda und Blanc stimmlich besser als Vanzo und Sarabia. Das hier scheint die Plasson-Aufnahme zu sein: "https://www.youtube.com/watch?v=5L6Jc1merLk". Da werde ich demnächst mal reinhören.
Gruß Amonasro :hello Die Länge stimmt bis auf eine Sekunde mit Plasson überein. Das wird es wohl sein.
Die beiden anderen genannten Aufnahmen sind gut 20 Minuten kürzer. Bei Plasson gibt es noch ein Appendix.
Don Juan d' Austria (18.02.2017, 19:16): Mein Programm bis jetzt, dabei die erste CD der Bolena doppelt :D ...
Die Aufn. ist besser als ihr Ruf ;) ! @palestrina
Ich finde diese Aufnahme großartig. Welchen Ruf genießt diese Aufnahme denn angeblich. Wärest du so freundlich mich aufzuklären?
LG
Guenther (18.02.2017, 19:41): Nun habe ich sie mir doch noch zugelegt, die "Entführung" mit Harnoncourt.
Muß sagen, die Orchesterleistung gefällt mir gut, auch dei z.T. recht langsamen Tempi. Die Sängerinnen sind nicht mein Geschmack. Insbesondere "Konstanze" nutzt zu viel Vibrato. Da gefällt mir Christine Schäfer wesentlich besser.
Dies ist die Einspielung mit ihr:
Cavaradossi (18.02.2017, 19:47): Heute abend bei mir, aus aktuellem Anlaß:
Nicolai Gedda (1925-2017): Ein Querschnitt durch sein Repertoire, von Mozart über Verdi bis Lehár. Eine Trouvaille schöner als die andere .... :down :down :down
Schönen Abend, Cavaradossi
Amonasro (18.02.2017, 19:49): Diese Aufnahme liebe ich auch, Geddas "Je crois entendre encore" habe ich noch nicht schöner gehört, meine Lieblingsaufnahme von ihm. Außerdem harmonieren Gedda und Blanc stimmlich besser als Vanzo und Sarabia. Das hier scheint die Plasson-Aufnahme zu sein: "https://www.youtube.com/watch?v=5L6Jc1merLk". Da werde ich demnächst mal reinhören.
Gruß Amonasro :hello Die Länge stimmt bis auf eine Sekunde mit Plasson überein. Das wird es wohl sein. Die beiden anderen genannten Aufnahmen sind gut 20 Minuten kürzer. Bei Plasson gibt es noch ein Appendix. Stimmt, am Ende ist auf jeden Fall die traditionelle Version des Duetts Au fond du temple saint zu hören. Dann wird es wohl stimmen. Was ich bisher gehört habe, klingt schon mal sehr vielversprechend.
Gruß Amonasro :hello
Amonasro (18.02.2017, 22:00): Jetzt:
Camille Saint-Saëns/Ferdinand Lemaire: Samson et Dalila
Dalila - Christa Ludwig Samson - James King Premier Philistin - Albert Gaßner Un messager Philistin - Heinrich Weber Le Grand-Pretre de Dagon - Bernd Weikl Abimélech - Alexander Malta Un vieillard Hébreu - Richard Kogl Deuxième Philistin - Peter Schranner
Chor des Bayerischen Rundfunks Münchner Rundfunkorchester, Giuseppe Patanè
James King wäre auch noch ein Kandidat für die Lieblingssängerliste gewesen...
Gruß Amonasro
palestrina (19.02.2017, 00:11): Mein Programm bis jetzt, dabei die erste CD der Bolena doppelt :D ...
Die Aufn. ist besser als ihr Ruf ;) ! @palestrina Ich finde diese Aufnahme großartig. Welchen Ruf genießt diese Aufnahme denn angeblich. Wärest du so freundlich mich aufzuklären?
LG
Hallo Joschi, die damaligen Kritiken mäkelten immer an der Souliotis rum, sie wollte eine zweite Callas sein und konnte es nicht, sie würde ihre Partner nerven mit ihrem ungehobelten Gesang, ich ließ mich damals von den Kritiken leiten! Vor ein paar Jahren kaufte ich mir die Aufnahme dann doch, und was musste ich feststellen, daß war gar nicht soooo, sicher, die Technik ist nicht vom feinsten ;) und das imponierende Material ist manchmal wie ein ungeschliffener Edelstein, was jedoch einen gewissen Reiz hat, auch die Koloraturen kommen nicht so leicht aus der Kehle. Aber allen Unkenrufen zum Trotz, finde ich die Aufnahme als Gesammtkunstwerk super, die Horne klingt wie ein junge Frau, Ghiaurov ist ungemein imponierend und Alexander singt einen noblen Percy, mit leichten Schwächen in der Höhe und das Dirigat von Varvisio ist spitzenmäßig!
LG palestrina
AcomA (19.02.2017, 00:55): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr.22 Es-Dur KV 482
Geza Anda, p Kölner RSO Constantin Silvestri, cond (Audite, WDR-Archiv, AAD, 1960)
Daniel Barenboim, p Symphonieorchester des BR Rafael Kubelik, cond (BRclassics, ADD, 1970)
:engel :times10
LG, Siamak
palestrina (19.02.2017, 08:09): Franz Schubert Sinfonie Nr. 9/8 C-dur
AD 1987 Orchestra of the Age of Enlightenment Sir Charles Mackerras Wer es noch nicht weiß, ich höre nur Schuberts Große mit allen Wiederholungen, was anderes kommt mir nicht mehr in den Player. Warum wohl hat er das so komponiert, wahrlich nicht damit einige Dirigenten es nicht für nötig halten seine Wiederholungen auch zu interpretieren! :D
LG palestrina
Don Juan d' Austria (19.02.2017, 08:39): Guten Morgen!
Ich höre gerade einen Zeitgenossen Schuberts und Beethovens. Einen der großen unterschätzten Symphoniker des frühen 19. Jhdts.
Friedrich Ernst Fesca (1789 - 1826) https://www.youtube.com/watch?v=D9dj1wz5za4
Symphonie Nr. 1 in Es-Dur op. 6 NDR RADIOPHILHARMONIE Frank Beermann
Don Juan d' Austria (19.02.2017, 08:53): Mein Programm bis jetzt, dabei die erste CD der Bolena doppelt :D ...
Die Aufn. ist besser als ihr Ruf ;) ! @palestrina Ich finde diese Aufnahme großartig. Welchen Ruf genießt diese Aufnahme denn angeblich. Wärest du so freundlich mich aufzuklären?
LG Hallo Joschi, die damaligen Kritiken mäkelten immer an der Souliotis rum, sie wollte eine zweite Callas sein und konnte es nicht, sie würde ihre Partner nerven mit ihrem ungehobelten Gesang, ich ließ mich damals von den Kritiken leiten! Vor ein paar Jahren kaufte ich mir die Aufnahme dann doch, und was musste ich feststellen, daß war gar nicht soooo, sicher, die Technik ist nicht vom feinsten ;) und das imponierende Material ist manchmal wie ein ungeschliffener Edelstein, was jedoch einen gewissen Reiz hat, auch die Koloraturen kommen nicht so leicht aus der Kehle. Aber allen Unkenrufen zum Trotz, finde ich die Aufnahme als Gesammtkunstwerk super, die Horne klingt wie ein junge Frau, Ghiaurov ist ungemein imponierend und Alexander singt einen noblen Percy, mit leichten Schwächen in der Höhe und das Dirigat von Varvisio ist spitzenmäßig!
LG palestrina Hi...
Komisch - ich fand die Soliutis eigentlich nie sooo schlecht wie ihren Ruf. Und ich muss dir zustimmen, Varvisos Dirigat hat mich sofort begeistert. Ich orte lediglich beim Tenor Schwächen. Ich mag sein Timbre einfach nicht...
Aber die kann man sich ohne schlechtes Gewissen anhören :D
LG
Cetay (inaktiv) (19.02.2017, 09:17): Entschleunigendes ganz ohne Stimmen... ^^
Morton Feldman; Crippled Symmetry The California EAR Unit Arthur Järvinen (Glockenspiel, Vibraphon), Dorothy Stone (Bassflöte), Vicki Ray (Klavier, Celesta)
AcomA (19.02.2017, 10:41): Hallo
WA Mozart
Klavierkonzert Nr.23 A-Dur KV 488
Wilhelm Kempff, p Bamberger Symphoniker Ferdinand Leitner, cond (DG, ADD, 1960)
:engel
LG, Siamak
Amonasro (19.02.2017, 12:39):
Gioachino Rossini/Cesare Sterbini: Il barbiere di Siviglia
Il Conte d'Almaviva - Francisco Araiza Don Bartolo - Domenico Trimarchi Rosina - Agnes Baltsa Figaro - Thomas Allen Don Basilio - Robert Lloyd Berta - Sally Burgess Fiorello - Matthew Best Un ufficiale - John Noble
Ambrosian Opera Chorus Academy of St. Martin in the Fields, Neville Marriner
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (19.02.2017, 13:26): Im Laufe der Nacht und des Vormittags ging es mit Mozart nach Prag:
Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonie Nr. 38 D-Dur, KV 504 "Prager" Berliner Philharmoniker; Karl Böhm Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR; Roger Norrington Philharmonia Orchestra; Otto Klemperer Columbia Symphony Orchestra; Bruno Walter Prager Kammerorchester; Charles Mackerras English Chamber Orchestra; Benjamin Britten
Nordolf (19.02.2017, 17:23): Aus dieser Box höre ich Giulinis Bruckner-Interpretationen:
Anton Bruckner:
Symphonie Nr. 7 Carlo Maria Giulini / Wiener Philharmoniker 1986
Symphonie Nr. 8 ‘Apokalyptische’ Carlo Maria Giulini / Wiener Philharmoniker 1984
Symphonie Nr. 9 ‘Dem lieben Gott’ Carlo Maria Giulini / Wiener Philharmoniker 1988
Diese Interpretationen sind von atemberaubender Klangschönheit. :down
Waldi (19.02.2017, 17:46):
Howard Griffiths, Orchestra della Svizzera Italiana, aufgenommen 2007
Genau das Richtige für eine gemütliche Stunde mit gepflegter Klassik...
Don Juan d' Austria (19.02.2017, 20:35):
Nachdem ich sie heute im Gedda-Thread erwähnt habe...
Puccini - Madame Butterfly
Callas - Gedda - Borriello - Danieli Herbert von Karajan - Scala 1955
Immer noch meine Referenzaufnahme - hier ist (ausnahmsweise) mal nicht Pavarotti meine #1
AcomA (20.02.2017, 00:18): Hallo
JS Bach/Myra Hess
Transkription 'Jesu bleibet meine Freude'
Rafal Blechacz, p
(DG, DDD, 2015)
Wunderbar
:engel
LG, Siamak
AcomA (20.02.2017, 06:12): Hallo
R Schumann
Geister-Variationen
Tzimon Barto, p
(Ondine, DDD, 2009)
:engel
LG, Siamak
Don Juan d' Austria (20.02.2017, 10:41): Hallo!
Ich verbringe den Vormittag mit Bellini... https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61SZYK9MF6L.jpg
Die Klangqualität könnte besser sein, die Sänger sind gut, aber auch nicht das Gelbe vom Ei...aber das Dirigat ist mitreissend und dramatisch - und musikalisch natürlich umwerfend - typisch Bellini
LG
Amonasro (20.02.2017, 10:59):
Gioachino Rossini/Giovanni Gherardini: La gazza ladra
Fabrizio Vingradito - Giulio Mastrototaro Lucia - Luisa Islam-Ali-Zade Giannetto - Kenneth Tarver Ninetta - María José Moreno Fernando Villabella - Bruno Praticò Gottardo - Lorenzo Regazzo Pippo - Mariana Rewerski Isacco - Stefan Cifolelli Antonio - Pablo Cameselle Giorgio - Maurizio Lo Piccolo Il pretore del villaggio - Damian Whiteley
Classica Chamber Choir, Brno Virtuosi Brunensis, Alberto Zedda Gianni Fabbrini, Klavier
Eine von Rossinis schönsten Opern in sehr stimmiger Besetzung.
Gruß Amonasro
Cosima (20.02.2017, 19:03): Hallo
JS Bach/Myra Hess
Transkription 'Jesu bleibet meine Freude'
Rafal Blechacz, p
(DG, DDD, 2015)
Wunderbar
:engel
LG, Siamak Oh, Du hast sie nun auch.... :)
Ja, das ist herrlich: so sanft und fließend, dennoch farbig und ausdrucksstark.
Und die anderen Werke? Wie ist da Dein Urteil? Ich brenne vor Neugier. :engel
LG, Cosima
palestrina (20.02.2017, 20:23):
Gioachino Rossini/Giovanni Gherardini: La gazza ladra
Fabrizio Vingradito - Giulio Mastrototaro Lucia - Luisa Islam-Ali-Zade Giannetto - Kenneth Tarver Ninetta - María José Moreno Fernando Villabella - Bruno Praticò Gottardo - Lorenzo Regazzo Pippo - Mariana Rewerski Isacco - Stefan Cifolelli Antonio - Pablo Cameselle Giorgio - Maurizio Lo Piccolo Il pretore del villaggio - Damian Whiteley
Classica Chamber Choir, Brno Virtuosi Brunensis, Alberto Zedda Gianni Fabbrini, Klavier
Eine von Rossinis schönsten Opern in sehr stimmiger Besetzung.
Gruß Amonasro Hallo Amonasro, das war am 2.7.2009 eine grandiose Wiedergabe dieser wunderbaren Rossini Oper, ich habe damals Kenneth Tarver zum erstenmal gehört und war total begeistert von ihm. Wo Zedda draufsteht ist auch Zedda drin, ich würde behaupten, daß er der beste lebende Rossini Dirigent ist! Auf jedenfall feierte das Publikum, so auch ich ihn enthusiastisch!
LG palestrina
palestrina (20.02.2017, 20:33): Hallo!
Ich verbringe den Vormittag mit Bellini...
Die Klangqualität könnte besser sein, die Sänger sind gut, aber auch nicht das Gelbe vom Ei...aber das Dirigat ist mitreissend und dramatisch - und musikalisch natürlich umwerfend - typisch Bellini
LG Das habe ich letztes Jahr in der Urfassung als „ Bianca e Gernando " in Bad-Wildbad konzertant gehört, mit fantastischen Sängern, soviel ich weiß kommt davon auch eine CD heraus! War schon etwas anders als die Revision, aber richtig vergleichen kann man das erst wenn die CD draußen ist.
LG palestrina
palestrina (20.02.2017, 21:57): Ich höre nun noch die anderen Aufnahmen von Bianca e Fernando an ....
1991 diese Aufnahme ist gegenüber der der anderen hier eingestellten, besser im Klang und die Sänger, vorallem Gregory Kunde als Fernando, als Antonio Savastano, obwohl Kunde in der Höhe über dem C immer etwas eng wird, aber er singt immer sehr geschmackvoll, auch Young Ok Shin hat einen sehr gut geführten lyrischen Sopran, Haijing Fu als Filippo macht seine Sache mehr als gut. Das auftrumpfende Orchester des Teatro Massimo „Bellini" in Catania unter Andrea Licata ist voll bei der Sache und spielt sehr diverenziert!
LG palestrina
Falstaff (20.02.2017, 23:49):
Heute vom Urwaldstrom an Land gespült. Bis auf die Dritte sind es alles unbekannte Werke für mich. Ich muss aber sagen, ich bin vom Beginn ziemlich begeistert. Mal sehen, wie es weitergeht.
AcomA (20.02.2017, 23:52): Hallo
JS Bach/Myra Hess
Transkription 'Jesu bleibet meine Freude'
Rafal Blechacz, p
(DG, DDD, 2015)
Wunderbar
:engel
LG, Siamak Oh, Du hast sie nun auch.... :) Ja, das ist herrlich: so sanft und fließend, dennoch farbig und ausdrucksstark.
Und die anderen Werke? Wie ist da Dein Urteil? Ich brenne vor Neugier. :engel
LG, Cosima
Liebe Cosima, ich werde Dir morgen antworten :hello
als gute Nacht:
R Schumann
6 Studien in kanonischer Form für Pedalflügel in der Version für 2 Klaviere (Debussy)
Christoph Eschenbach, p1 Tzimon Barto, p2
(Ondine, DDD, 2009)
:engel
LG, Siamak
palestrina (21.02.2017, 11:49): Heute ist dann Adelson e Salvini Bellinis erste Oper, auch die lohnt es sich zu entdecken...
Bei der Cover Suche fand ich dann dies...
eine neue Aufnahme von Opera Rara, erscheint am 3.3.17, mit diesen Interpreten ... Simone Alberghini, Daniela Barcellona, Enea Scala, Maurizio Muraro, Rodion Pogossov, David Soar, Leah-Marian Jones, Opera Rara Chorus, BBC Symphony Orchestra, Daniele Rustioni Beim kurzen überfliegen der Tracks habe ich festgestellt, das sind eine ganze Menge Appendix dabei, w.z.B.Arien in der Sopranfassung von der überarbeiteten Version.
Da kommt Freude auf! :leb
LG palestrina
satie (21.02.2017, 14:23): Da mir der Blechacz leider gar nicht zusagte...:
Für mich ist das immer noch eines der glänzendsten Ensembles, wenn es um Bach geht. Wenn dann noch Yoshikazu Mera als Altus dabei ist - einfach fantastisch...
Jürgen (21.02.2017, 16:26):
Mendelssohn-Bartholdy: Ein Sommernachtstraum, Ashkenazy 1992
Amonasro (21.02.2017, 21:09):
Puccini/Illiaca/Giacosa: Madama Butterfly
Cio-Cio-San - Renata Tebaldi B. F. Pinkerton - Carlo Bergonzi Goro - Angelo Mercuriali Suzuki - Fiorenza Cossotto Sharpless - Enzo Sordello Il Commissario Imperiale - Virgilio Carbonari Lo zio Bonzo - Paolo Washington Yakusidé - Oscar Nanni Il Principe Yamadori - Michele Cazzato Kate Pinkerton - Lidia Nerozzi
Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia, Roma; Tullio Serafin
Gruß Amonasro
AcomA (22.02.2017, 06:20): Hallo
JS Bach
Italienisches Konzert F-Dur BWV 971
Rafal Blechacz, p
(DG, DDD, 2015)
IMO spielt Blechacz das Italienische Konzert richtig gut. Der erste Satz kommt noch sehr brav-korrekt. Der 2. wir herrlich ausgesungen. Der 3. ist richtig stark. Blechacz pointiert mit Witz und Variation.
:engel
LG, Siamak
AcomA (22.02.2017, 22:03): Hallo
JS Bach
Partita Nr.3 a-moll BWV 827
Rafal Blechacz, p
(DG, DDD, 2015)
Blechacz spielt hier auch die 1. Partita in B-Dur. Während die 1. in einigen Sätzen eine Spur zu sportiv klingt, liegt die 3. ihm perfekt! :times10
LG Siamak
palestrina (22.02.2017, 22:30): Nach viel Huguenots noch etwas franz. Tenor Arien, abseits der ausgetretenen Pfade mit einigen Entdeckungen!
Ein ausgezeichneter Tenor, mit dramatischer Attacke der aber auch in den lyrischen Momenten voll überzeugen kann(in zwei Arien gerät die Stimme in der Höhe etwas unter Druck), das Album ist sehr empfehlenswert. Das Orchester könnte manchesmal etwas mehr Drive haben.
Suor Angelica - Victoria de los Ángeles La zia principessa - Fedora Barbieri La badessa - Mina Doro La suora zelatrice - Corinna Vozza La maestra delle novizie - Mina Doro Suor Genovieffa - Lidia Marimpietri Suor Osmina - Santa Chissari Suor Dolcina - Anna Marcangeli La suora infermiera - Lidia Marimpietri Due suore cercatrici - Lidia Marimpietri, Santa Chissari Due converse - Silvia Bertona, Maria Huder Una novizia - Santa Chissari
Coro e Orchestra del Teatro dell'Opera di Roma, Tullio Serafin
Gruß Amonasro
palestrina (24.02.2017, 15:05): Mahler: Des Knaben Wunderhorn
AD 2002
Barbara Bonney Sara Fulgoni Urlicht Gösta Winbergh Revelge (Mahlers einziges Tenor Lied !?) Matthias Goerne Royal Concertgebouw Orchestra & Riccardo Chailly
Eine schöne Einspielung mit guten Einzelleistungen, aber als spitzenmäßig soll das Orchester mit Chailly genannt werden!
LG palestrina
Amadé (24.02.2017, 18:19): Bei mir jetzt in my home opera:
Gruß Amadé
AcomA (25.02.2017, 00:42): Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr.3 d-moll Op.30
Joseph Moog, p Deutsche Staatsphilarmonie Rheinland-Pfalz Nicholas Milton, cond
(Onyx, DDD, 2011)
Eine der richtig guten Aufnahmen. Fast mozartscher Ansatz
:engel
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (25.02.2017, 08:35):
Plot in Fiction - Italienische Musik für Ensemble Firebird, Barrie Webb Enrico Correggia; Già l'Eolia di Notte. Luca Francesconi; Viaggiatore Insonne + Alison Wells (Sopran) Giacinto Scelsi; Kya + Roger Heaton (Klarinette) Ada Gentile; In un Silenzio Ordinato Dario Maggi; Im finsteren Wald + Alison Wells (Sopran) Luca Francesconi; Plot in Fiction + Christopher Redgate (Oboe & Englischhorn)
AcomA (25.02.2017, 09:28): Hallo
L Godowsky
Walzermasken
Konstantin Scherbakov, p
(MarcoPolo, DDD, 2007)
:times10
Wienerisch
LG, Siamak
AcomA (25.02.2017, 13:37): Hallo
J Cage
In a landscape
Alexei Lubimov, p
:engel
LG, Siamak
Cosima (25.02.2017, 14:53): Es freut mich, dass Blechacz mit Bach auch recht gut bei Dir angekommen ist, lieber Siamak. Deine Anmerkungen dazu kann ich gut nachvollziehen. Ich höre die CD gerade wieder. Mir liegt Blechacz' Klavierspiel einfach sehr, ohne dass ich dies an bestimmten Merkmalen festmachen könnte. Ich würde ihn dabei gar nicht mal als (für mich) idealen Bach-Interpreten bezeichnen (da gefällt mir zum Beispiel Koroliov besser), aber ich fühle mich wohl mit seinem Klavierklang und seiner Art der Interpretation.
Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr.3 d-moll Op.30
Joseph Moog, p Deutsche Staatsphilarmonie Rheinland-Pfalz Nicholas Milton, cond
(Onyx, DDD, 2011)
Eine der richtig guten Aufnahmen. Fast mozartscher Ansatz
:engel
LG, Siamak
In die Rach3-Aufnahme von Moog habe ich hineingehört und sie gleich bestellt. Das klingt sehr vielversprechend.
Ich erinnere mich, dass es eine Scarlatti-Aufnahme von Joseph Moog gibt, um die ich bei Erscheinen lange herumgeschlichen bin, sie dann aber doch nicht kaufte. Kennst Du sie zufällig und kannst dazu etwas sagen? :)
LG, Cosima
Amonasro (25.02.2017, 15:33):
Riccardo Zandonai/Tito Ricordi: Francesca da Rimini (Auszüge)
Francesca – Magda Olivero Paolo il Bello – Mario del Monaco Giovanni lo Sciancato (Gianciotto) – Virgilio Carbonari Biancofiore – Annamaria Gasparini Il balestriere – Athos Cesarini Il torrigiano – Virgilio Carbonari
L’Orchestre National de l’opéra de Monte-Carlo, Nicola Rescigno
Umberto Giordano/Arturo Colautti: Fedora
La Principessa Fedora Romazoff – Magda Olivero Il Conte Loris Ipanoff – Mario del Monaco M. de Siriex – Tito Gobbi Lorek – Leonardo Monreale La Contessa Olga Sukarev – Lucia Cappellino Boroff – Virgilio Carbonari Grech – Silvio Maionica Il Barone Rouvel – Piero de Palma Cirillo – Peter Binder Dimitri – Kiri Te Kanawa Désiré – Ricardo Cassinelli Sergio – Athos Cesarini Nicola – Leonardo Monreale Michele – Aron Bokatti Un piccolo Savoiardo – Sergio Caspari Boleslao Lazinski – Pascal Rogé
Choeur de l’Opéra de Monte-Carlo L’Orchestre National de l’opéra de Monte-Carlo, Lamberto Gardelli
AD 1977 Dame Joan Sutherland Marilyn Horne Giacomo Aragall Ingvar Wixell The National Philharmonic Orchestra Richard Bonynge
Ein perfektes Ensemble. :times10
LG palestrina
Weil es so schön war, noch mal! :down
Früher mochte ich ja Ingvar Wixell nicht so besonders, aber sein Brunnenvergifter Timbre gefällt mir immer besser, hier besonders!
LG palestrina
Falstaff (25.02.2017, 23:09):
Gershwin - einer meiner absoluten Lieblinge. Hier sein Concerto in F mit dem jazzigen Earl Wild.
Falstaff (25.02.2017, 23:56): Aus gegebenem Anlass (Astrid Varnay):
AcomA (26.02.2017, 00:56):
In die Rach3-Aufnahme von Moog habe ich hineingehört und sie gleich bestellt. Das klingt sehr vielversprechend.
Ich erinnere mich, dass es eine Scarlatti-Aufnahme von Joseph Moog gibt, um die ich bei Erscheinen lange herumgeschlichen bin, sie dann aber doch nicht kaufte. Kennst Du sie zufällig und kannst dazu etwas sagen? :)
LG, Cosima
Liebe Cosima, Moogs Scarlatti habe ich leider nicht gehört. Aber Rach 3 mit Moog wirst Du Freude haben. Außerdem ist es Rubinsteins 4. KK gekoppelt.
:hello
Jetzt
B Bartok
Mikrokosmos 4-6 (Auswahl)
Bela Bartok, p
(Music & Art, AAD, 1940)
:engel
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (26.02.2017, 08:15):
Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll, op. 125 Judith Hellwig, Lydia Kindermann, René Maison, Alexander Kipnis Teatro Colon Orchestra & Chorus, Arturo Toscanini (Buenos Aires, 24. Juli 1941)
AcomA (26.02.2017, 08:38): Hallo
A Scriabin
Etudes (complete)
Dimitri Alexeev, p
(Brilliant Classics, DDD, 2015)
:engel
LG, Siamak
Keith M. C. (26.02.2017, 09:52): Hallo,
ich höre und sehe nun verschiedene Ausschnitte auf Youtube von:
M. Weinberg Die Passagierin
Faszinierend. Die Ausschnitte werden mich zum Kauf der DVD von den Bregenzer Festspielen veranlassen.
Bis dann.
Cetay (inaktiv) (26.02.2017, 10:00):
George Gershwin; Rhapsody in Blue (Version für Jazzband, Grofé 1926) Paul Whiteman Concert Orchestra, George Gershwin (Klavier)
Nikolaus (26.02.2017, 10:32):
Preghiera (Rachmaninov Piano Trios)
Gidon Kremer, Daniil Trifonov, Giedre Dirvanauskaite Wie ich finde eine bemerkenswerte Aufnahme, sowohl interpretatorisch als auch klanglich spannend.
Was denkst Du über sie?
Gruß, Nikolaus
Cosima (26.02.2017, 10:37): In die Rach3-Aufnahme von Moog habe ich hineingehört und sie gleich bestellt. Das klingt sehr vielversprechend.
Ich erinnere mich, dass es eine Scarlatti-Aufnahme von Joseph Moog gibt, um die ich bei Erscheinen lange herumgeschlichen bin, sie dann aber doch nicht kaufte. Kennst Du sie zufällig und kannst dazu etwas sagen? :)
LG, Cosima
Liebe Cosima, Moogs Scarlatti habe ich leider nicht gehört. Aber Rach 3 mit Moog wirst Du Freude haben. Außerdem ist es Rubinsteins 4. KK gekoppelt.
:hello
Apropos Rach3: Ende März wird eine neue Aufnahme mit Hamelin erscheinen. Ich werde auf jeden Fall hineinhören, interessant ist das allemal. Mich hat Hamelin beim sog. Standardrepertoire schon einmal sehr positiv überrascht: ich meine Brahms unter Litton, das 2. Klavierkonzert.
LG, Cosima :hello
Cetay (inaktiv) (26.02.2017, 20:52):
Johann Sebastian Bach; Die Kunst der Fuge / Musikalisches Opfer Stuttgarter Kammerorchester, Karl Münchinger
Mit 50 Jahren auf dem Buckel ist das nicht exakt HIP, aber eine für damalige Verhältnisse gelehrte, schlackenfreie Orchesterfassung - für heutige Verhältnisse jedoch verboten warm, opulent, erhaben und sinnlich. Ich liebe es. :thumbsup:
AcomA (27.02.2017, 00:25): Apropos Rach3: Ende März wird eine neue Aufnahme mit Hamelin erscheinen. Ich werde auf jeden Fall hineinhören, interessant ist das allemal. Mich hat Hamelin beim sog. Standardrepertoire schon einmal sehr positiv überrascht: ich meine Brahms unter Litton, das 2. Klavierkonzert.
LG, Cosima :hello
Liebe Cosima, danke wiedermal für Deine Info zu Neuveröffentlichungen :hello
Den Hamelin mit Rach 3 werde ich mir besorgen.
Jetzt zum Abschluss
S Rachmaninov
Trio elegiaque Nr.2 d-moll Op.9
Gidon Kremer, v Giedre Dirvanauskaite, v'cello Daniil Trifonov, p
(DG, DDD, 2015)
Ich bestätige Nikolaus und Jürgen:
:engel :times10
LG, Siamak
AcomA (27.02.2017, 06:19): Hallo
D Scarlatti
18 Sonaten
Yevgeny Sudbin, p
(BIS, DDD, 2014/2015)
Noch zwingender und leuchtender als seine frühere Aufnahme.
:engel :times10
LG, Siamak
palestrina (27.02.2017, 10:38): Verdi „ Il Corsaro "
AD 1975 Lamberto Gardelli New Philharmonia Orchestra Jose Carreras Clifford Grant Jessye Norman Montserrat Caballe Gian-Piero Mastromei John Noble Alexander Oliver
Eine ganz hervorragende Gesammtaufnahmen mit einem Ensemble das keine Wünsche offen lässt !
LG palestrina
Keith M. C. (27.02.2017, 10:59): Hallo,
ich höre nun:
R. Wagner Siegfried Thomas, Stolze, Stewart, Kelemen, Ridderbusch, Dominguez, Dernesch, Gayer Berliner Philharmoniker H. v. Karajan 1969
Eine der guten Interpretationen des 'Siegfried'. Die Orchesterleistung ist z. B. hervorragend.
Bis dann.
palestrina (27.02.2017, 17:13): AD Live 1.12.2011 City Halls, Glasgow
Sibelius Symphonie no.4 BBC Scottish Symphony Orchestra Cond. Andrew Manze
LG palestrina
AcomA (28.02.2017, 06:23): Hallo
D Scarlatti
18 Sonaten
Yevgeny Sudbin, p
(BIS, DDD, 2004)
Es fängt in der Debüt-Aufnahme gleich phantastisch an:
Sonate B-Dur K 545: hatte ich mit Kirkpatrick auf dem Cembalo kennengelernt, tolle Modulationen, Flamenco-Effekte, Temperamentvoll Sonate f-moll K 466: der Trauergesang pur, mit Horowitz kennengelernt
:engel :times10
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (28.02.2017, 06:48):
Johann Sebastian Bach; Goldberg-Variationen BWV 988 Blandine Rannou (Cembalo)
Amonasro (28.02.2017, 13:12):
Camille Saint-Saëns:
Le Carnaval des Animaux
Robin McGee - Kontrabass Antony Pay - Klarinette Sebastian Bell - Flöte Christopher van Kampen - Violoncello Pascal Rogé - Klavier Cristina Ortiz - Klavier The London Sinfonietta, Charles Dutoit
Die Aufnahme traf heute ein und ich musste mir das Rach3 gleich zweimal in Folge anhören. Moogs Interpretation bereitet mir tatsächlich große Freude. Nicht nur, dass er die Details wunderbar klar zu spielen weiß, er hat auch den großen Überblick über das Werk und bietet eine insgesamt schlüssige und sehr aufregende Interpretation. Er hat Power und die nötige Sensibilität, außerdem einen sehr schönen Klavierklang. :down
Hier kann man Moog übrigens mit dem 1. Satz des 2. Rachmaninoff-Klavierkonzertes hören.
https://vimeo.com/124605826
Das begeistert mich allerdings weniger, was ganz sicher damit zu tun hat, dass sich Richter hier in meine Gehörgänge quasi eingebrannt hat. Schon die Einleitungsakkorde des Konzertes, die an Glockenmusik erinnern, spielt Richter so unübertrefflich intensiv, dass ich wohl nie mehr eine andere Aufnahme so sehr werde lieben können wie seine.
AcomA (01.03.2017, 01:06): Liebe Cosima,
Ich wusste, dass Dir diese Rach3 zusagen würde :hello . Neben Moog gefällt mir der Orchesterpart außerordentlich gut. Man beachte die Holzbläser insbesondere.
Ja die berühmte Rach2-Aufnahme der DG mit Richter ist ewige Referenz. Ich würde hier noch Katchen und Rubinstein einordnen. Letztes Jahr erlebte ich Trifonov mit diesem Konzert live in München. Das gehört auch in diese Liga.
Nun:
D Scarlatti
15 Sonaten
Andras Schiff, p
(Decca, DDD, 1987)
:engel
LG, Siamak
palestrina (01.03.2017, 19:31): Das Recital mit Ferdinand Leitner ...
AD 1967
die Janowitz hat sehr wenig an Recitals aufgenommen, hier noch mit Mozart Konzertarien unter Wilfried Böttcher, und Schubertlieder mit Irwin Gage von 1978.
LG palestrina
miclibs (01.03.2017, 19:43): Ein verlorener Sohn kehrt zurück!
Lieber Cetay, ich war nie weg....hatte nur eine Formkrise
aber jetzt ein paar Gassenhauer auf dem Schifferklavier u.a. mit einem Komponisten, der es auch in die User-Charts des Forums geschafft hat... Eben verklungen...
miclibs (01.03.2017, 19:54): Wer mit der E-Gitarre zurechtkommt, findet hier wirklich Interessantes.. :)
Oyvind Torvund ;: Kammermusik zum Reinhören
+ Willibald motor landscape (für Klarinette, E-Gitarre, Tasteninstrument, Percussion, VIoloncello und Tonband (2012) + Neon forest space (für Klarinette, E-Gitarre, Percussion, Violoncello und Tonband) (2009) + Wolf studies (für Klarinette, Posaune, Percussion, Violine, Violoncello und Tonband) (2006/14) + Plastic waves (für Klavier und Ensemble) (2013)
miclibs (01.03.2017, 20:28): Noch was Beschauliches zum Abschluss.... 8)
Kristine Tjøgersen: The Centre is Everywhere zum Reinhören
palestrina (01.03.2017, 21:50): Duets and Arias from Italien Operas ...
AD 1991/92 Giacomo Aragall Tenor Eduard Tumagian Bariton Czecho-Slovak Radio Symphonie Orchestra Alexander Rahbari
LG palestrina
Falstaff (01.03.2017, 23:04): Heute auf dem Urwaldfluss angeschwommen gekommen:
Viel Altbekanntes, aber ein paar wirkliche Kostbarkeiten sind mit dabei.
palestrina (01.03.2017, 23:08): Heute auf dem Urwaldfluss angeschwommen gekommen: Was heute die CDs so alles aushalten müssen! ^^
LG palestrina
Falstaff (01.03.2017, 23:16): Was heute die CDs so alles aushalten müssen! Da können wir froh sein, dass wir nicht mehr auf LP's angewiesen sind. Die wäre mit Sicherheit von irgendwelchen Piranhas angeknabbert worden. :D
LG Falstaff
miclibs (02.03.2017, 20:10): Ausklang für den Donnerstag Abend. Die zweite Interpretation dieses Klavierkonzerts, die ich besitze... :thumbsup:
Jürgen (02.03.2017, 20:15):
Die Kunst der Fuge BWV 1080, Hewitt 2014
miclibs (02.03.2017, 20:15): Aufnahmen von 1949-52 aus den Archiven des RIAS hervorragend digitalisiert und in einer nüchternen Interpretation von Ristenpart dahergebracht. Wer wie ich bei den Bach-Kantaten eher Gardiner,Suzuki oder Rotzsch bevorzugt, wird mit dieser Box sicherlich glücklich...
CD9 + Weichet Nur, Betrübte Schatten Bwv 202 + Gottes Zeit Ist Die Allerbeste Zeit Bwv 106 + Herr, Wie Du Willt, So Schick's Mit Mir Bwv 73 + Ich Weiß, Daß Mein Erlöser Lebt Bwv 160
Cetay (inaktiv) (02.03.2017, 22:01): Ja, der alte Bach war vielleicht doch der Größte:
:
Johann Sebastian Bach; Französische Suite Nr. 1 d-Moll, BWV 812 David Cates (Cembalo) Edward Aldwell (Klavier)
Cetay (inaktiv) (03.03.2017, 05:38):
Johann Sebastian Bach; Französische Suite Nr. 1 d-Moll, BWV 812 Joanna MacGregor (Klavier)
palestrina (03.03.2017, 11:08): AD 8.8.1988 Eine Veranstaltung aus Anlass der Gründung der „ Fundación International José Carreras para la lucha contra la Leucemia ", mit vielen Internationalen Stars, ein wahres Fest der Stimmen!
LG palestrina
miclibs (03.03.2017, 19:24): Auch ein ganz Großer, den ich wie Bach vermissen würde auf der einsamen Insel ... :)
+ "Connexities" Synaphaï Für Klavier Und Orchester (1969) + Aroura Für 12 Streicher (1971) + Antikhthon Für Orchester (1971) + Keqrops (1986)
miclibs (03.03.2017, 19:30):
+ Stimmen für Chor und 4 Schlagzeuge + Face de la chaleur (für Flöte, Klarinette, Klavier und in 4 Gruppen geteiltes Orchester) + Quartett für 4 Schlagzeuger + Dort ist das Meer für Chor und Orchester
Falstaff (04.03.2017, 01:59):
Lieber Palestrina, und wenn es nur der Auftritt von Carreras nach seiner Erkrankung wäre. Schon dann wäre es ein Muss. Ein Muss übrigens auch für eine laue Sommernacht mit einem Glas Rotwein und gutem, italienischen Käse. :)
LG Falstaff
Cetay (inaktiv) (04.03.2017, 11:43):
Johann Sebastian Bach; Konzerte für 3 & 4 Cembali / Konzert für 3 Violinen Academy of Ancient Music, Christopher Hogwood J.S. Bach; Concerto Nr. 2 C-Dur für 3 Cembali, Streicher und Continuo, BWV 1064 (arr. für 3 Violinen, Hogwood) J.S. Bach; Concerto Nr. 2 C-Dur für 3 Cembali, Streicher und Continuo, BWV 1064 (Originalfassung) J.S. Bach; Concerto Nr. 1 d-Moll für 3 Cembali, Streicher und Continuo, BWV 1063 Antonio Vivaldi; Concerto Nr. 3 h-Moll für 3 Violinen und Violoncello, op. 12 J.S. Bach; Concerto a-Moll für 4 Cembali, Streicher und Continuo, BWV 1065
Jürgen (04.03.2017, 12:44):
Alfvén: Schwedische Rhapsodien Nr.1-3, Järvi 1987
Cetay (inaktiv) (04.03.2017, 13:03):
Johann Sebastian Bach; Französische Suite Nr. 1 d-Moll, BWV 812 Colin Tilney (Clavichord)
miclibs (04.03.2017, 17:06): DIE Oper für uns ältere Semester, weil - schon ca. 90 Jahre alt - kurz (für einen Einakter reicht die Aufmerksamkeit) - 12-tönig (bei unserem betagten Gehör kann ja der ein oder andere Ton verschwinden, bleiben bei 12 aber noch genügend übrig ... :D
miclibs (04.03.2017, 17:14): Da sind all meine Lieblinge drauf Lanza, Lim, Saunders.... :)
Amadé (05.03.2017, 10:33):
wunderbar Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (05.03.2017, 14:50):
Johann Sebastian Bach; Konzerte für 2 Cembali Masato Suzuki, Masaaki Suzuki, Bach Collegium Japan Concerto c-Moll, BWV 1062 Concerto C-Dur, BWV 1061 Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066 (arr. für 2 Cembali, Masato Suzuki) Concerto c-Moll, BWV 1060
Amonasro (05.03.2017, 16:46):
Giacomo Puccini/Luigi Illica/Giuseppe Giacosa: La bohème
Rodolfo - Carlo Bergonzi Marcello - Ettore Bastianini Schaunard - Renato Cesari Colline - Cesare Siepi Mimì - Renata Tebaldi Musetta - Gianna d'Angelo Benoît - Fernando Corena Alcindoro - Fernando Corena Parpignol - Piero De Palma Sergente dei doganieri - Attilio d'Orazi Doganiere - Giorgio Onesti
Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia, Roma; Tullio Serafin
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (05.03.2017, 17:32): Da sind all meine Lieblinge drauf Lanza, Lim, Saunders.... :) Dillon darf man in diesem Atemzug ebenfalls nennen. Die Scheibe höre ich jetzt auch. :beer
Solitude Séverine Ballon (Violoncello) Rebecca Saunders; Solitude Mauro Lanza; La Bataille de Caresme et de Charnage + Mark Knoop (Klavier) James Dillon; Parjanya-Vata Liza Lim; Invisiblity Thierry Bondeau; Blackbird
Humanized void (für Orchester) (2003/2007) Void - Kol Ischa asirit (2010/12) Void - Mal d'archive (für Acht-Track-Tonband) (2002/03)
miclibs (05.03.2017, 18:09): Als Liebhaber des deutsche Barocks (J.S.Bach, Telemann, Schütz,Buxtehude), welcher in meinem CD-Regal mit geschätzt über 200 CDs viel Platz einnimmt, finde ich das Werk 'Barocco' von Mauro Lanza auf Spielzeuginstrumenten einfach genial.. :thumbup: Heisst es nicht der Barock wäre verspielt... ;)
Mauro Lanza Barocco pour soprano et instruments jouets (1998-2003) The skin of the onion pour flûte, clarinette, violon, violoncelle, piano, percussions (2002) La coquille de l'escargot pour flûte et piano (1996) Gérard Pesson La vita è come l'albero di Natale pour violon et piano (1992) Non sapremo mai di questo mi pour flûte, violon et piano (1991) Mes béatitudes pour violon, alto, violoncelle et piano (1994-95)
miclibs (05.03.2017, 18:17): Da sind all meine Lieblinge drauf Lanza, Lim, Saunders.... :) Dillon darf man in diesem Atemzug ebenfalls nennen. Die Scheibe höre ich jetzt auch. :beer
Auf jeden Fall. Aber ich muss zugeben, dass ich zu Dillon, den ich mit seinem 6.Streichquartett von den Donaueschinger Musiktagen 2010 kenne, noch keinen Zugang gefunden habe.
palestrina (05.03.2017, 21:09):
Arien und Szenen
LG palestrina
miclibs (05.03.2017, 21:24): Nachdem ich zweimal Madernas Oboenkonzert genossen habe, lasse ich den Sonntag mit diesen Eindrücken ausklingen...
CD10 + +Maderna: Konzert Nr. 1 für Oboe & Kammerorchester
Cetay (inaktiv) (06.03.2017, 07:11):
Johann Sebastian Bach; Akademische Kantaten Joanne Lunn, Robin Blaze, Wolfram Lattke, Roderick Williams Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki Zerreißet, Zersprenget, Zertrümmert die Gruft (Der Zufriedengestellte Äolus - Dramma Per Musica) BWV 205 Vereinigte Zwietracht der wechselnden Saiten (Dramma Per Musica) BWV 207
Johann Sebastian Bach; Goldberg-Variationen BWV 988 Céline Frisch (Cembalo)
palestrina (06.03.2017, 10:48): Otto Nicolai (1810-1849)
Il Templario (Oper in 3 Akten) Text (Girolamo M. Marini nach Walter Scott), melodramma 3 Akte (1839/40; 11. Febr. 1840 Turin, Teatro Regio); revidiert 1845 als Der Tempelritter (Siegfried Kapper), tragische Oper (20. Dez. 1845 Wien) bearbeitet ca. 1940 als Die Sarazenerin (Willi Hanke/Max Loy) Musik von Otto Nicolai
2008 Frank Beermann; Chor der Oper Chemnitz, Robert-Schumann-Philharmonie Briano: Hans Christoph Begemann Vilfredo d'Ivenhoe: Stanley Jackson Rovena: Judith Kuhn Rebecca: Tiina Penttinen Cedrico il Sassone: Kouta Räsänen Gran Maestro di Templar: Andreas Kindschuh Isacco: André Riemer
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (06.03.2017, 21:44):
Bernd Alois Zimmermann; Musik für Violoncello und Klavier Michael Bach, Bernhard Wambach Enchiridion I Enchiridion II Cello Sonate 4 Kurze Studien Intercomunicazione Der Titel der CD ist etwas irreführend. Sicher, Musik für Cello und Piano ist drauf, aber (letzlich vergeblich) zusammengespielt wird nur beim letzten Stück. Die beiden Enchiridions, die Jahrhunderte der Musikgeschichte im Brennglas der Gegenwart (Tei I freitonal, Teil II 12-tönig) fokussieren, sind für Klavier solo; die Sonate sowie die 4 kurzen Studien aus dem Jahr seines Freitods sind dem VC alleine vorbehalten. Das ergibt eine stimmige Dramaturgie, die das schon für sich herausragende Material nochmals konzeptuell veredelt.
palestrina (06.03.2017, 22:13):
:love: :love: :love: :love: :love:
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (07.03.2017, 07:52):
Wolfgang Amadeus Mozart; Violinkonzerte Frank Peter Zimmermann, Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Jörg Faerber
Vor und nach Zimmermanns Jugendstreich sind viele Aufnahmen dieser Konzerte entstanden (unter anderem von Zimmermann selbst): Virtuosere, reifere, individuellere, spritzigere, klangschönere, gewichtigere, die neuesten Forschungsergebnisse berücksichtigende, mit Referenzen ausgezeichnete, besser zwischen Solist und Orchester verzahnte, tiefer geistig durchdrungene, klügere Auseinandersetzung mit dem Notentext zeigende, sich dem Originalklang annähernde... Nach kurzer Begeisterung verschwinden die im Regal (oder aus dem Speicher beim Ström-Dienst) - Zimmermann I bleibt. Das nenne ich eine Aufnahme für die Ewigkeit.
AcomA (07.03.2017, 09:18): Hallo
M Ravel
Gaspard de la nuit Miroirs
Tzimon Barto, p
(Ondine, DDD, 2005/2006)
:engel
LG, Siamak
Amonasro (07.03.2017, 18:22):
Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11
Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur
Martha Argerich London Symphony Orchestra, Claudio Abbado
Gruß Amonasro
Amonasro (07.03.2017, 21:04):
Donizetti/Bayard/Saint-Georges: La fille du régiment
Marie - Joan Sutherland Tonio - Luciano Pavarotti La marquise de Berkenfield - Monica Sinclair Hortensius - Jules Bruyère Sulpice - Spiro Malas Le corporal - Eric Garrett La duchesse de Crakentorp - Edith Coates Un paysan - Alan Jones
Orchestra and Chorus of the Royal Opera House, Covent Garden; Richard Bonynge
Im Gegensatz zu anderen Opern Donizettis sagt mir die Regimentstochter weniger zu, aber mit diesen Sängern... :down
Gruß Amonasro
miclibs (07.03.2017, 21:30): Besinnlich mit kleinen Zwischenspurts ... :)
+ Hommage à Daniel Libeskind, Vol. I (2002) + Hommage à Daniel Libeskind, Vol. II (2010/2011) + Hommage À Daniel Libeskind, Vol. Iii (2010 - 2012)
+ Gleich wie der Regen und Schnee vom Himmel fällt, BWV 18 + Leichtgesinnte Flattergeister, BWV 181 + Erhalt uns, Herr, bei dienem Wort, BWV 126 + Es ist das Heil uns kommen her, BWV 9 + Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust, BWV 170
palestrina (07.03.2017, 22:27): Hiermit gedenke ich dem großen Rossini Maestro Alberto Zedda .....
AD 2008
Ich war damals am 3 Juli in der Vorstellung, was da an Sängern aufgeboten wurde in dem kleinen Kurort Bad Wildbad! :down
LG palestrina
Falstaff (07.03.2017, 22:39): Und hier, lieber Palestrina, kannst du wenigstens die Pizzolato mit ihm auch noch einmal an einem anderen Ort erleben.
https://www.youtube.com/watch?v=fG11ZXVzsKk
Zedda und Rossini! Sie gehörten zusammen in den letzten Jahrzehnten.
Möge er in Frieden ruhen. Wir werden ihn vermissen.
Falstaff
AcomA (08.03.2017, 00:53): Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr.3 d-moll Op.30
Lazar Berman, p London Symphony Orchestra Claudio Abbado, cond
(CBS/Sony, ADD, 1976)
Das Tempo des ersten Satzes liegt im mittleren Bereich. Interpretiert wird es wuchtig und transparent zugleich. Dies war die zweite Aufnahme dieses Werkes, die ich Ende der 70er kennenlernte.
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (08.03.2017, 08:04):
Johann Sebastian Bach; Brandenburgische Konzerte BWV 1046-51 Ars Rediviva, Milan Munclinger
Ohne Fehl und Tadel.
Cantus Arcticus (08.03.2017, 08:27): Heute der Fliegende Holländer bei mir im CD-Hafen:
Gruss Stefan
Keith M. C. (08.03.2017, 09:14): Hallo,
ich höre nun auch in Gedenken an den herausragenden Sänger Kurt Moll:
J. Haydn Die Schöpfung L. Popp, W. Hollweg, K. Moll, H. Döse, B. Luxon The Brighton Festival Chorus Royal Philharmonic Orchestra Antal Dorati
Obwohl Atheist eine meine Lieblingsscheiben, besonders wegen Kurt Moll.
:engel Der reife Pollini mit den letzten Werken mit Opuszahl des reifen Chopin. Manchem vielleicht etwas zuviel Pedal. Die Kontrapunktik kommt trotzdem gut heraus. Sonor.
LG Siamak
miclibs (08.03.2017, 20:19): Musik mit Pathos, Empathie, Renaissance und Avantgarde... :cool
Noa Frenkel, Susanne Otto, Heike Heilmann, Petra Hoffmann, Experimentalstudio des SWR, Andre Richard + Guai ai gelidi mostri (1983) (für 2 Altstimmen und Instrument(e)) + Quando stanno morendo (1982) (Diario polacco Nr. 2 - für 4 Frauenst., Bassflöte, Violoncello und Live-Elektronik)
miclibs (08.03.2017, 20:27): Einer der schönsten Werktitel, den ich kenne - das atmende Klarsein.
+ Cori di Didone (für gemischten Chor und Perkussion) (1958) + Da un diario italiano (für 2 Chöre) (1963-1964) + Das atmende Klarsein (für kleinen Chor, Bassflöte und Live-Elektronik) (1980-1983)
miclibs (08.03.2017, 20:33): Die ersten Takte der ersten Passions-Kantate würden in einem Gothic-Schuppen sicherlich nicht auffallen,,, ^^
Klaus Mertens, Accademia Daniel, Shalev Ad-El + Der am Ölberg zagende Jesus TWV 1: 364 + Was gibst du denn, o meine Seele TWV 1: 1510 + Jesus liegt in letzten Zügen TWV 1: 983 + Ich will den Kreuzweg gerne gehen TWV 1: 884 + Ach Herr! Lehr uns bedenken wohl TWV 1: 24
Cetay (inaktiv) (08.03.2017, 21:55):
Franz Benda, Flötenkonzerte András Adroján, Ars Rediviva, Milan Munclinger Concerto e-Moll, L. II:4 Concerto A-Dur, L. II:15 Concerto a-Moll, L. II:16
Amonasro (08.03.2017, 22:41):
Pietro Mascagni/Nicola Daspuro: L'amico Fritz
Fritz Kobus - Luciano Pavarotti Suzel - Mirella Freni Beppe - Laura Didier Gambardella David - Vicente Sardinero Hanezò - Benito di Bella Federico - Luigi Pontiggia Caterina - Malvina Major
Chorus & Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden; Gianandrea Gavazzeni
Eindeutig: :times10
Gruß Amonasro
Jürgen (09.03.2017, 00:43): Heute der Fliegende Holländer bei mir im CD-Hafen:
Gruss Stefan Auf den Zug bin ich aufgesprungen und hörte diese Aufnahme auch, vor allem der Anja Silja wegen.
Falstaff (09.03.2017, 00:59): Heute angekommen und gleich in den Player hinein:
Cavaradossi (09.03.2017, 12:37): Heute angekommen und gleich in den Player hinein: Hallo Falstaff,
es wäre schön, wenn Du uns etwas über Deine Höreindrücke sagen würdest. Ich gratuliere Dir jedenfalls zu dieser Anschaffung und hoffe, daß Du sie nicht bereust.
:hello Cavaradossi
palestrina (09.03.2017, 14:05):
AD 1979 Münchner Rundfunk Orchester , Heinz Wahlberg Außer Track 4, wurde bei der Wiederveröffentlichung hinzugefügt, ist aus der Fidelio GA von 1981 mit Masur!
LG palestrina
palestrina (09.03.2017, 17:56): Heute hatte ich Lust auf deutsche Arien ...
AD 1994 1. "Mein Sehnen, mein Wähnen" aus Die tote Stadt von Korngold, 2. "Verraten!" die Auftrittsarie des Zaren aus Zar und Zimmermann von Lortzing, 3. "Wie freundlich strahlt ..." aus Der Wildschütz von Lortzing, 4. "An jenem Tag" aus Hans Heiling von Marschner, 5. "Ha! Noch einen ganzen Tag!" aus Der Vampyr von Marschner. 6. "Wo berg' ich mich?" aus Eyrianthe von Weber, 7. "Der Hölle selbst will ich ..." aus Faust von Spohr, 8. "Die Nacht ist schön" aus Das Nachtlager von Granada von Kreutzer, 9. "In einem Lande ein bleicher König" aus Der ferne Klang von Schreker, 10. "Verdorben! Gestorben!" aus Die Königskinder von Humperdinck. 11. "Wie Todesahnung" aus Tannhäuser von Wagner. 12. "Winterstürme wichen dem Wonnemond" aus Die Walküre von Wagner. Münchner Rundfunkorchester Fabio Luisi
Und weil es so schön war kam diese noch hinterher ...
AD 2000 Swedish Radio Symphonie Orchestra Manfred Honeck
Wozzeck, Ariadne, Königskinder, Zauberflöte, Figaro, Don Giovanni, Tannhäuser, Faustszenen, Die tote Stadt.
Beide CDs kann ich wärmstens empfehlen! :down
LG palestrina
AcomA (09.03.2017, 19:08): Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr.3 d-moll Op.30
Joseph Moog, p Deutsche Staatsphilarmonie Rheinland-Pfalz Nicholas Milton, cond
(Onyx, DDD, 2011)
Luftig mit Drive, schöner Einsatz der Bläser.
:engel
LG Siamak
miclibs (09.03.2017, 20:11): Der Chor ist so guuuut.... :down
Miah Persson, Wilke te Brummelstroete, James Oxley, Jonathan Brown, Gillian Keith, Angharad Gruffydd Jones, Robin Tyson, James Gilchrist, Stephan Loges, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner
Kantaten für Septuagesima + BWV 84 "Ich bin vergnügt mit meinem Glücke" + BWV 92 "Ich hab in Gottes Herz und Sinn" + BWV 144 "Nimm, was dein ist, und gehe hin" + BWV 18 "Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt" + BWV 126 "Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort" + BWV 181 "Leichtgesinnte Flattergeister"
miclibs (09.03.2017, 20:23): Wahrscheinlich gehört der auch zur Avantgarde... ;)
Mark Barden: Kammermusik "Monoliths" + A tearing of vision (für großes Kammerorchester) (2012) + Chamber (für drei (unausgebildete) verstärkte (Männer)stimmen) (2006/07) + Konzertinstallation für Ensemble und Elektronik "Alam" (Schmerz) (2011) + Flesh / veil für Oktett(2012) + Die Haut Anderer (für Klavier mit optionalem Video) (2008) + Monoliths Nr. 1-5 für Ensemble (mit offener Besetzung) und Elektronik
palestrina (09.03.2017, 21:30):
Duette aus: Macht des Schicksals, Undine, Margarete, Die verkaufte Braut, Perlenfischer, Entführung, Undine, Zauberflöt. Ich mag diese CD sehr! ;)
LG palestrina
Falstaff (09.03.2017, 22:48): es wäre schön, wenn Du uns etwas über Deine Höreindrücke sagen würdest Mache ich, lieber Cavaradossi, wenn ich damit durch bin.
:hello Falstaff
AcomA (09.03.2017, 23:25): Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr.3 d-moll Op.30
Mikhail Pletnev, p Russisches Nationalorchester Mstislav Rostropowitsch, cond
(DG, DDD, 2003)
:engel
LG Siamak
AcomA (10.03.2017, 06:03): Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr.3 d-moll Op.30
Shura Cherkassky, p BBC Symphony Orchestra Rudolf Schwarz, cond
(BBC Legends, AAD, live, 1957, London)
Ansatz jenseits des Mainstreams. Cherkassky überrascht immerzu. Der Pianist mit den sehr kleinen Fingern.
:engel
LG Siamak
Keith M. C. (10.03.2017, 11:54): Hallo,
ich höre nun:
K. A. Hartmann Sinfonie Nr. 1 "Versuch eines Requiems" und: Sinfonie Nr. 2 Adagio für großes Orchester mit A. Bornkamp (Bariton-Saxophon)
Bamberger Symphoniker I. Metzmacher
Viele Werke von Hartmann finden mein Gefallen, so auch diese zwei Symphonien.
Ein wichtiger Komponist des 20. Jahrhunderts.
Bis dann.
Cantus Arcticus (10.03.2017, 16:38): Madama Butterfly bei mir:
Habe diese Ausgabe so als "second-hand" Erwerb bekommen. Bin gespannt, obs Schmetterlinge im Bauch werden :hello
Gruss Stefan
Cantus Arcticus (10.03.2017, 16:46): Hallo,
ich höre nun:
K. A. Hartmann Sinfonie Nr. 1 "Versuch eines Requiems" und: Sinfonie Nr. 2 Adagio für großes Orchester mit A. Bornkamp (Bariton-Saxophon)
Bamberger Symphoniker I. Metzmacher
Viele Werke von Hartmann finden mein Gefallen, so auch diese zwei Symphonien.
Ein wichtiger Komponist des 20. Jahrhunderts.
Bis dann. Lieber Keith Diese Aufnahme gehört zu meinen Favorites in der Musik des 20. Jahrhunderts, welche (wie die GA dieser Reihe) eine in meinen Ohren längst überfällige Referenzeinspielung darstellt. Somit wird diejenige von Rafael Kubelik aus den 60er-Jahren ablöst.
Zusätzlich als Empfehlung meinerseits hierzu:
Eine mehr als gelungene Aufnahme dieses Werkes! Gruss Stefan
Cosima (10.03.2017, 16:51): Der Grieg ist großartig gespielt von Lugansky, noch einen drauf setzt er beim Prokofiev. Überhaupt ist Lugansky einer meiner favorisierten Pianisten. :down
miclibs (10.03.2017, 18:37): Ein Kammer verschiedenenster Kurzweiligkeiten,,,,, :)
+ Mosaic (2004) (für Kammerensemble) + Figment IV (2007) (für Viola) + Enchanted Preludes (1988) (für Flöte und Violoncello) + Tempo e Tempi (1998 / 9) (für Sopran und Ensemble) + Hbhh (2007) (Für Oboe) + Fragment (1994) (für Streichquartett) + Fragment II (1999) (für Streichquartett) + Quartett für Oboe und Streichtrio (2001)
Amonasro (10.03.2017, 18:46): Bei mir geht es ebenfalls nach Japan, aber mit einer anderen Oper:
Pietro Mascagni/Luigi Illica: Iris
Iris - Ilona Tokody Osaka - Plácido Domingo Kyoto - Juan Pons Il cieco - Bonaldo Giaiotti Dhia - Gabriella Ferroni Una guècha - Conchita Antuñano Il cenciaiuolo - Sergio Tedesco Un cerciaiuolo/Un merciaiuolo - Heinrich Weber
Chor des Bayerischen Rundfunks Münchner Rundfunkorchester, Giuseppe Patanè
Meiner Meinung nach Puccinis Butterfly mindestens ebenbürtig.
Gruß Amonasro
miclibs (10.03.2017, 19:08):
+ Life-form (für Violoncello und Elektronik) (2011-12) + Nacht und Träume (für Violoncello, Klavier und Elektronik) (2004-2008) + Blattwerk (für Violoncello und Elektronik) (1998-2002)
miclibs (10.03.2017, 19:13): Eingängig, wiederholend wie das Rattern in einem Zug, während man auf die vorbeiziehenden Landschaften draußen schaut... :)
+ Deutsche Landschaften (für Violoncello) (1970) + Konzert für Violoncello (1971)
AcomA (10.03.2017, 23:42): Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr.3 d-moll Op.30
William Kapell, p Victorian Symphony Orchestra Bernard Heinze, cond
(RCA, AAD, live, 1953 Melbourne)
Eine der elektrisierenden Interpretationen. Kapell während seiner letzten Konzert-Tour. Am Ende Rückfluges stürzt das Flugzeug in die San Francisco Bucht.
:engel
LG Siamak
Amonasro (11.03.2017, 13:53): Und nochmal Mascagni:
Pietro Mascagni/Giovanni Targioni-Tozzetti/Guido Menasci: Cavalleria rusticana
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala, Herbert von Karajan
Gruß Amonasro
miclibs (11.03.2017, 17:05): Wusste heute morgen nicht so recht,auf welchen Komponisten ich Lust hatte. Dabei hilft mir so ein Streifzug durch eine Zusammenstellung verschiedener Komponisten ein wenig Nach dem Hören der elektroakustischen Werke dieser CD fiel meine Wahl auf Xenakis.... :)
CD9 +Arel: Stereo Electronic Music 1 +Ussachevsky: Prolog "Enuma Elish" aus The Creation +Babbitt: Composition for Synthesizer; Ensembles for Synthesizer +Davidovsky: Electronic Study 1 +Luening: Gargoyles
miclibs (11.03.2017, 17:19): Läuft gerade, ein Evergreen.... ;)
Tashi Quartet, Peter Serkin, Richard Stolzman, Ida Kavafian, Fred Sherry
Olivier Messiaen (1908-1992) - Quartett für das Ende der Zeit
Cetay (inaktiv) (11.03.2017, 19:47):
Bernhard Lang; Differenz / Wiederholung 2 für drei Stimmen und verstärktes Kammerensemble
Salome Kammer (Sopran), Risgar Koshnaw (persisch-arabische Stimmimprovisation), Jerome Ibrahim (Sprechgesang/Rap), Robert Lepenik (E-Gitarre), Dimitros Polisoidis (elektrisch verstärkte Violine), Mitglieder des Klangforum Wien (Oboe, Klarinette, Tenorsaxofon, 2 Violoncelli, Kontrabass, 2 Synthesizer & 31 Schlaginstrumente), Sylvain Cambreling (Leitung)
Sehr geil das! 2050 taucht diese Komposition möglicherweise als Schlüsselwerk der omnistilistischen Metamoderne im Kanon auf.
David 1996 (11.03.2017, 21:40): Hallo,
bis gerade eben noch Concerti grossi Opus 6 von Arcangelo Corelli.
Ein Genuss :)
AcomA (12.03.2017, 00:42): Hallo
D Scarlatti
Sonaten (Auswahl)
Mikhail Pletnev, p
(Virgin, DDD, 1995)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (12.03.2017, 15:14):
Bernhard Lang; Das Theater der Wiederholungen (Musiktheater in drei Erzählungen) Renate Wicke (Mezzosopran), Anna Maria Pammer (Sopran), David Cordier & Martin Wölfel (Counter), Alfred Werner & Ekkehard Abele (Bass), Les Jeunes Solistes, Klangforum Wien, Johannes Kalitzke
miclibs (12.03.2017, 17:04): Entspannte,aber interessante Klangorganisation für den Sonntag Vormittag.. ;)
CD7 +Oliveros: Sound Patterns +Lucier: North American Time Capsule 1967 +Cage: Solos for Voice 2; Fonata Mix - Feed +Ashley: She was a visitor +Ichiyanagi: Extended Voices +Feldman: Chorus and Instruments II; Christian Wolff in Cambridge
miclibs (12.03.2017, 17:09): Robert Craft und das Fred Sherry Quartett sind für mich bei der Interpretation der 2. Wiener Schule die erste Wahl.... :)
Amonasro (12.03.2017, 17:31):
Verdi/Cammarano: Il trovatore
Manrico - Plácido Domingo Leonora - Leontyne Price Il Conte di Luna - Sherrill Milnes Azucena - Fiorenza Cossotto Ferrando - Bonaldo Giaiotti Ruiz - Ryland Davies Ines - Elizabeth Bainbridge Un messo - Neilson Taylor Un vecchio zingaro - Stanley Riley
Ambrosian Opera Chorus New Philharmonia Orchestra, Zubin Mehta
Gruß Amonasro
miclibs (12.03.2017, 17:33):
Bericht über den Tod des Musikers Jack Tiergarten Szenische Moritat nach Thomas Brasch für 3 Schauspieler, Sopran, Bariton und Kammerorchester
palestrina (12.03.2017, 17:49): AD 1998
Ruth Ann Swenson - Con Amore ~ Italian Opera Arias
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (12.03.2017, 19:03):
Franz Benda; Violinsonaten Hans-Joachim Berg (Barock-Violine), Naoko Akutagawa (Cembalo) Sonate Nr. 10 f-Moll, L. III:73 Sonate Nr. 14 Es-Dur, L. III:41 Sonate Nr. 23 c-Moll, L. III:9 Sonate Nr. 32 E-Dur, L. III:50 Sonate Nr. 28 F-Dur, L. III:63 Authentizitäts-Hardliner freuen sich über die Verwendung von genuinen Manuskripten aus der Berliner Staatsbibliothek, über die im Originalzustand erhaltene Violine aus dem Jahr 1735 und über den Kammerton von a' = 415 Hz.
palestrina (12.03.2017, 22:02): AD 1993
The London Philharmonic Nicola Rescigno
Arien von Donizetti, Bellini, Gounod und Meyerbeer.
LG palestrina
AcomA (13.03.2017, 00:02): Hallo
F Chopin
Preludes Op.28
Ivo Pogorelich, p (DG, DDD, 1990)
Rafal Blechacz, p (DG, DDD, 2007)
:times10
LG Siamak
palestrina (13.03.2017, 17:05): AD 1998 Król Roger op.46 Karol Szymanowski Gekoppelt mit der Symphonie Nr.4 op.60 Roger Thomas Hampson Roxana Elzbieta Szmytka Hirt Ryszard Minkiewicz Edrisi Philip Langride Erzbischof Robert Gierlach Diakonisse Jadwiga Rappé City of Birmingham Symphony Orchestra Sir Simon Rattle :times10 Schon der Beginn der Oper ist ein ganz außergewöhnliches Stück Musik: ein Chorcrescendo, das im zaghaftesten Pianissimo beginnt und zu überwältigender Intensität anschwillt.
LG palestrina
AcomA (13.03.2017, 23:40): Hallo
S Prokofiev
Klaviersonate Nr.8 B-Dur Op.84
Lazar Berman, p
(DG, DDD, 1979)
Neben der Richterschen Einspielung die von mir favorisierte :times10 :engel
LG Siamak
AcomA (14.03.2017, 06:26): Hallo
M Clementi
Klaviersonate h-moll Op.40 Nr.2
Lazar Berman, p
(CBS/Sony, ADD, live, Carnegie Hall, NY, 1979)
:engel
LG Siamak
Cantus Arcticus (14.03.2017, 08:00): Heute Morgen Don Carlo bei mir:
Für mich eine uneingeschränkte :times10 Gruss Stefan
palestrina (14.03.2017, 09:24): Heute Morgen Don Carlo bei mir:
Live 6.Mai 1979
Für mich eine uneingeschränkte :times10 Gruss Stefan Hallo Cantus Arcticus, zu 90% gebe ich dir vollkommen Recht, mit den10% kleinen Einschränkungen die gehen aufs Konto von Cappuccilli und vor allem auf Raimondi, die Stimme ist mir für den Posa nicht jung genug ;) , und Ghiaurov ist in der kurz zuvor entstandenen Aufnahme mit den Berlinern,
AD 9.1978
doch etwas sonorer und intensiver in der Interpretation. Aber, Live ist Live und ich höre mir deshalb diese Aufnahme auch sehr gerne an! :thumbsup:
Hast du eigentlich auch diese Studio GA?
LG palestrina
palestrina (14.03.2017, 14:51): Twilight Of The Gods - The Ultimate Wagner Ring Collection
AD 2010-'12
Bryn Terfel, Stephanie Blythe, Jonas Kaufmann, Jay Hunter Morris, Eric Owens, Deborah Voigt, Eva-Maria Westbroek The Metropolitan Opera Orchestra and Chorus James Levine Rheingold u. Walküre Fabio Luisi Siegfried u. Götterdämmerung
Vom Orchester her ist das gigantisch, zumindest das Rheingold und die Walküre mit Levine, mit Luisis Sichtweise bin ich nicht ganz einverstanden. Gesanglich ist das sehr unterschiedlich, von sehr gut, bis miserabel! ;) Diese beiden CDs musste ich trotz der DVDs haben! :D
LG palestrina
Cantus Arcticus (14.03.2017, 15:44): Hallo Cantus Arcticus, zu 90% gebe ich dir vollkommen Recht, mit den10% kleinen Einschränkungen die gehen aufs Konto von Cappuccilli und vor allem auf Raimondi, die Stimme ist mir für den Posa nicht jung genug ;) , und Ghiaurov ist in der kurz zuvor entstandenen Aufnahme mit den Berlinern, AD 9.1978
doch etwas sonorer und intensiver in der Interpretation. Aber, Live ist Live und ich höre mir deshalb diese Aufnahme auch sehr gerne an! :thumbsup:
Hast du eigentlich auch diese Studio GA?
LG palestrina Lieber Palestrina Diese GA habe ich (noch) nicht, aber ich denke, diesem Umstand ist Abhilfe zu leisten :D . Ehrlich, ich finde gerade Verdi- und auch Pucchini-Opern unter Karajan der Hammer, vor allem in Kombination mit diesem Dream Team der Oper. So eine Zusammensetzung - und da gehören eine Cotrubas und eine Ludwig dazu - gibt es so schnell nicht wieder. Wenn überhaupt!
LG Stefan
palestrina (14.03.2017, 16:27): Hallo Cantus Arcticus, zu 90% gebe ich dir vollkommen Recht, mit den10% kleinen Einschränkungen die gehen aufs Konto von Cappuccilli und vor allem auf Raimondi, die Stimme ist mir für den Posa nicht jung genug ;) , und Ghiaurov ist in der kurz zuvor entstandenen Aufnahme mit den Berlinern, AD 9.1978
doch etwas sonorer und intensiver in der Interpretation. Aber, Live ist Live und ich höre mir deshalb diese Aufnahme auch sehr gerne an! :thumbsup:
Hast du eigentlich auch diese Studio GA?
LG palestrina Lieber PalestrinaDiese GA habe ich (noch) nicht, aber ich denke, diesem Umstand ist Abhilfe zu leisten :D . Ehrlich, ich finde gerade Verdi- und auch Pucchini-Opern unter Karajan der Hammer, vor allem in Kombination mit diesem Dream Team der Oper. So eine Zusammensetzung - und da gehören eine Cotrubas und eine Ludwig dazu - gibt es so schnell nicht wieder. Wenn überhaupt!
LG Stefan Wem sagst du das!!! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
LG palestrina
Jürgen (14.03.2017, 18:15): Hallo Cantus Arcticus, zu 90% gebe ich dir vollkommen Recht, mit den10% kleinen Einschränkungen die gehen aufs Konto von Cappuccilli und vor allem auf Raimondi, die Stimme ist mir für den Posa nicht jung genug ;) , und Ghiaurov ist in der kurz zuvor entstandenen Aufnahme mit den Berlinern, AD 9.1978
doch etwas sonorer und intensiver in der Interpretation. Aber, Live ist Live und ich höre mir deshalb diese Aufnahme auch sehr gerne an! :thumbsup:
Hast du eigentlich auch diese Studio GA?
LG palestrina Lieber PalestrinaDiese GA habe ich (noch) nicht, aber ich denke, diesem Umstand ist Abhilfe zu leisten :D . Ehrlich, ich finde gerade Verdi- und auch Pucchini-Opern unter Karajan der Hammer, vor allem in Kombination mit diesem Dream Team der Oper. So eine Zusammensetzung - und da gehören eine Cotrubas und eine Ludwig dazu - gibt es so schnell nicht wieder. Wenn überhaupt!
LG Stefan Und bei obiger Aufnahme ist sogar die kleinste Nebenrolle hochkarätig besetzt: Barbara Hendricks Wenn ich diese Oper lieber hören würde, legte ich sie jetzt auf.
So höre ich einen Querschnitt aus folgender Box:
Sie beinhaltet Decca-Aufnahmen mit Renata Tebaldi. Frühes Stereo.
miclibs (14.03.2017, 20:52):
Richard Barrett (geb. 1959) + Ne songe plus à fuir (für Violoncello solo) (1985-86) + Earth (für Posaune und Percussion) (1987-88) + Another heavenly day (für Klarinette, elektrische Gitarre und Kontrabass) (1989-90) + Negatives (für 9 Spieler) (1988-93)
miclibs (14.03.2017, 20:54):
Richard Barrett (geb. 1959) + Vanity
miclibs (14.03.2017, 21:03): So endet mein Tag, an dem ausschließlich Werke der 'Neuen Komplexität' zum Zuge kamen, mit Klavierstücken dieser für mich hochinteressanten Disziplin der zeitgenössischen Musik.... :)
+Barett: tracts +Ferneyhough: Lemma-Icon-Epigram +Erber: You done torn you playhouse down +Fox: IIiK. relliK +Dench: Topologies
palestrina (14.03.2017, 21:26): Hallo Cantus Arcticus, zu 90% gebe ich dir vollkommen Recht, mit den10% kleinen Einschränkungen die gehen aufs Konto von Cappuccilli und vor allem auf Raimondi, die Stimme ist mir für den Posa nicht jung genug ;) , und Ghiaurov ist in der kurz zuvor entstandenen Aufnahme mit den Berlinern, AD 9.1978
doch etwas sonorer und intensiver in der Interpretation. Aber, Live ist Live und ich höre mir deshalb diese Aufnahme auch sehr gerne an! :thumbsup:
Hast du eigentlich auch diese Studio GA?
LG palestrina Lieber PalestrinaDiese GA habe ich (noch) nicht, aber ich denke, diesem Umstand ist Abhilfe zu leisten :D . Ehrlich, ich finde gerade Verdi- und auch Pucchini-Opern unter Karajan der Hammer, vor allem in Kombination mit diesem Dream Team der Oper. So eine Zusammensetzung - und da gehören eine Cotrubas und eine Ludwig dazu - gibt es so schnell nicht wieder. Wenn überhaupt! LG Stefan Und bei obiger Aufnahme ist sogar die kleinste Nebenrolle hochkarätig besetzt: Barbara Hendricks Hallo Jürgen, die „ Una voce dal cielo " singt auf der Live Aufnahme Edita Gruberova! :saint:
LG palestrina
palestrina (14.03.2017, 21:44): Heute Nachmittag gehört ...
Live November 2010
Wotan Terje Stensvold Brünnhilde Susan Bullock Fricka Martina Dike Sieglinde Eva- Maria Westbroek Siegfried Frank van Aken Hunding Ain Anger ....... Frankfurter Opern- und Museumsorchester Sebastian Weigle
Das hat mal wieder Erinnerung geweckt, war fast in jeder Walküre, Frank van Aken und seine Gattin Eva-Maria spielten Sieglinde und Siegmund voll überzeugend. :thumbsup: Auch Stensvold als Wotan ein Genuss. Ich sehe noch die einzelnen Szenen vor mir, die Regie von V.Nemirova in dem genialen Bühnenbild von Jens Kilian war große Klasse!
LG palestrina
palestrina (14.03.2017, 22:04): Und jetzt eine der schönsten deutschen Spielopern ....
diese ist die beste GA, da passt alles zusammen, da mag ich sogar H.Prey :thumbsup: . Heger liefert hier ein flottes Dirigat ab. Leider ist die Aufnahme mit Wunderlich nur ein Querschnitt!
LG palestrina
Abendroth (14.03.2017, 22:47):
Die grosse Decca Box mit Aufnahmen des Beaux Arts Trio wurde jetzt zerstückelt, so dass man alle Haydn Trios jetzt zu einem relativ günstigen Preis erwerben kann. Die Aufnahmen sind vorzüglich und immer unterhaltsam. Und Haydn "singt" hier mehr als wir von ihm gewohnt sind.
Falstaff (14.03.2017, 23:02): Leider ist die Aufnahme mit Wunderlich nur ein Querschnitt! :I :I :I Denn das wäre es gewesen. Aber so haben wir wenigstens diese, die auch wirklich großartig ist.
LG Falstaff
Falstaff (14.03.2017, 23:05): Heute mal wieder diese hier:
Das ist schon sehr speziell und eigentlich auch nicht so mein Ding. Aber Spaß bringt es trotzdem jemanden zu erleben, der so völlig gegen den Strich geht.
:hello Falstaff
palestrina (14.03.2017, 23:15): Leider ist die Aufnahme mit Wunderlich nur ein Querschnitt! :I :I :I Denn das wäre es gewesen. Aber so haben wir wenigstens diese, die auch wirklich großartig ist. LG Falstaff Bis auf G.Fricks Plumket, das könnte Lyonels Opa sein :ignore , für mich eine glatte Fehlbesetzung, obwohl Flotow einen Bass vorschreibt, aber es gibt ja auch jugendlich klingende Bässe! ;) Prey als Bariton singt z.B.das Porterlied mit wunderbarer Tiefe, und Gedda ist eine Granate als Lyonel, trotz meiner Liebe zu Wunderlich, finde ich Gedda besser! :thumbsup:
Ach die Geschmäcker! :love:
LG palestrina
Falstaff (14.03.2017, 23:23): Ach die Geschmäcker! Stimmt. Wunderlich ist mein Hausgott. Da ist Gedda schon fast Gotteslästerung. :D ;)
LG Falstaff
AcomA (15.03.2017, 00:05): Hallo
F Chopin
Polonaise-Fantasie As-Dur Op.61
Rafal Blechacz, p
(DG, DDD, 2013)
:engel
LG Siamak
AcomA (15.03.2017, 06:17): Hallo
LvBeethoven
Variationen über einen Marsch von Dressler WoO 63
Mikhail Pletnev, p
(DG, DDD, 1997)
:times10
LG Siamak
miclibs (15.03.2017, 11:13):
Paul-Heinz Dittrich Concert avec plusieurs instruments Nr. IV (1983) Für Klavier und Orchester (28:10) Bruno Canino (Klavier), Radio-Symphonie-Orchester Berlin. Leitung: Mattias Bamert. Action-Reaction (1975) Für Oboe, Tonband und Live-Elektronik (17:33) Burkhard Glaetzner (Oboe), Thomas Kessler (Live-Elektronik). Realisation des Zuspielbandes im Experimentalstudio für elektronische Musik beim Polnischen Rundfunk, Warschau. ETYM (1981/82) Für Orchester (25:41) Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester, Leitung: Zoltán Peskó
miclibs (15.03.2017, 11:19):
Paul-Heinz Dittrich: Engführung (1979-1981) Für Sopran, sechs Vokalisten, Tonband und Live-Elektronik (58:00) Nach Texten von Paul Celan.
Sigune von Osten, Sopran Vokalensemble: Karin Pohl, Heide Eichhorn, Astrid Pilzecker, Joachim Vogt, Wilfried Staufenbiel, Wolfgang Dersch. Instrumentalensemble: Konrad Other, Wolfgang Weber, Werner Tast, Hans-Detlef Löchner, Klaus Jopp, Monika Rost, Bettina Otto. Einstudierung: Sigurd Brauns. Tonregie: Eckhard Rödger Zuspielband und Live-Elektronik: Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks Baden-Baden e.V., Freiburg/Breisgau
Dresdner Philharmonie Dirigent: Herbert Kegel
Jürgen (15.03.2017, 20:02): Hallo Cantus Arcticus, zu 90% gebe ich dir vollkommen Recht, mit den10% kleinen Einschränkungen die gehen aufs Konto von Cappuccilli und vor allem auf Raimondi, die Stimme ist mir für den Posa nicht jung genug ;) , und Ghiaurov ist in der kurz zuvor entstandenen Aufnahme mit den Berlinern, AD 9.1978
doch etwas sonorer und intensiver in der Interpretation. Aber, Live ist Live und ich höre mir deshalb diese Aufnahme auch sehr gerne an! :thumbsup:
Hast du eigentlich auch diese Studio GA?
LG palestrina Lieber PalestrinaDiese GA habe ich (noch) nicht, aber ich denke, diesem Umstand ist Abhilfe zu leisten :D . Ehrlich, ich finde gerade Verdi- und auch Pucchini-Opern unter Karajan der Hammer, vor allem in Kombination mit diesem Dream Team der Oper. So eine Zusammensetzung - und da gehören eine Cotrubas und eine Ludwig dazu - gibt es so schnell nicht wieder. Wenn überhaupt!LG Stefan Und bei obiger Aufnahme ist sogar die kleinste Nebenrolle hochkarätig besetzt: Barbara Hendricks Hallo Jürgen, die „ Una voce dal cielo " singt auf der Live Aufnahme Edita Gruberova! :saint: LG palestrina Sorry, da war ich nicht präzise genug. Mit "obiger Aufnahme" meinte ich die im Zitat abgebildete Studioaufnahme.
palestrina (15.03.2017, 20:54): Hallo Jürgen, das war keine Korrektur, ich meinte nur das die Gruberova genau so hochkarätig ist auf der Live, wie die Hendricks auf der Studioaufnahme ! ;)
LG palestrina :hello
palestrina (15.03.2017, 21:14): Den ganzen Nachmittag hörte ich diese exzellente CD ...
AD 2009/10 Hier geht es um die drei berühmten Baroque Tenöre John Beard (1717-1791, Francesco Borosini (1688-1750) und Annibale Pio Fabri (1697-1760), interessant ist auch z.B.die Tatsache, daß Händel für die Wiederaufnahme des Giulio Cesare die Partie des Sextus wieder zum Mann machte, und für Borosini auch eine neue Arie komponierte!
LG palestrina
palestrina (15.03.2017, 22:21): Hier geht es weiter mit Ian Bostridge und Händel ...
AD 2006 Orchestra of the Age of Enlightenment Cond. Harry Becker Arien aus: Messiah, Acis und Galatea, Semele, Ariodante, Samson, Jephta, L'Allegro, il Penseroso ed il Moderato, La Resurrazione, Serse.
Ich habe einfach ein Faible für Ian Bostridge!
LG palestrina
AcomA (15.03.2017, 22:31): Hallo
LvBeethoven
Variationen über Haibels 'Menuet a la Vigano' WoO 68 Variationen über ein Menuett von 'La Molinara' WoO 70 Andante favori F-Dur WoO 57 Polonaise C-Dur Op.89 Bagatellen Op.119
Mikhail Pletnev, p
(DG, DDD, 1997)
:engel :times10
LG Siamak
palestrina (16.03.2017, 11:52): Weiter mit Händel in der Interpretation von Bryn Terfel ...
AD 1996 Scottish Chamber Orchestra Sir Charles Mackerras
Einige der Arien sind transponiert und die hinzugefügten Verzierungen und Kadenzen sind vom Sir. Was Terfel hier vollbringt ist mehr als beachtenswert, so möchte ich Händel hören!
LG palestrina
miclibs (16.03.2017, 12:35):
Cetay (inaktiv) (16.03.2017, 14:33): Was für eine Ansammlung von großen Namen der zeitgenössischen Komponistenszene! Hosenbefeuchtende Ansammlungen von Superstars gibt's offenbar nicht nur auf Opern-CDs. :thumbsup:
miclibs (16.03.2017, 17:02): Was für eine Ansammlung von großen Namen der zeitgenössischen Komponistenszene! Hosenbefeuchtende Ansammlungen von Superstars gibt's offenbar nicht nur auf Opern-CDs. :thumbsup: Naja, im Gegensatz zu den meisten Opern-Cds sind das hier meistens Ersteinspielungen, die für die Ardittis komponiert wurden.... ;)
miclibs (16.03.2017, 20:13):
miclibs (16.03.2017, 20:19):
miclibs (17.03.2017, 19:43): Die kleine Orgel der zeitgenössischen Musik besticht durch muntere Klangfarben...
palestrina (17.03.2017, 19:57): Musik direkt aus dem Strauss Himmel ...
AD 1966
...schöner kann man das nicht singen, eine CD für mich von unschätzbarem Wert! :I :down :down :down :down :down
LG palestrina
miclibs (17.03.2017, 20:24): Schönes und vor allem einfallsreiches Zusammenspiel von Neuer und Renaissance Musik, von Schalmei und Akkordeon ... :)
Miniatures - Musik für Schalmei & Akkordeon Katharina Bäuml, Margit Kern Werke von Koch-Raphael, Sweelinck, Abad, Heintz, Torre, Khajenouri, Gorji, Prelevic, Nesic, Anonymus, Abad: Nueve pregunta
palestrina (17.03.2017, 21:59): Strauss mit Leontyne Price ...
AD 1965-'73
New Philharmonia Orchestra Leinsdorf Boston Symphonie Orchestra Leinsdorf London Symphony Orchestra Fausto Cleveman
Hosenrolle1 (17.03.2017, 23:11): Ich höre gerade den 3. Satz (mein Lieblingssatz) aus Mendelssohns Violinkonzert, selbstverständlich OPI gespielt von "The Hanover Band" unter der Leitung von Roy Goodman, Benjamin Hudson - Violine.
Ein schöner Geigenton, die hohen Töne kommen immer noch "voll" herüber und keineswegs unangenehm schneidend, jedoch stört mich, dass das Orchester hier so leise und hallig im Hintergrund zu hören ist, besonders die Holzbläser. Schade!
LG, Hosenrolle1
palestrina (18.03.2017, 11:17): Gustav Mahler, Symphonie No.2 „ Resurrection "
AD Juni 1958
Wiener Staatsopern Orchester Hermann Scherchen
LG palestrina
miclibs (18.03.2017, 11:19): Heute morgen hat sich der Opernfreund durchgesetzt... :)
Cetay (inaktiv) (18.03.2017, 12:40): Die vorzügliche Sclesi-Sammlung des Stradivarius-Labels hat in diesem Jahr Zuwachs bekommen. Band 7 wird nun begutachtet:
Giacinto Scelsi; Collection Vol. 7 Anna D'Errico (Klavier), Marco Fusi (Violine) Suite Nr. 6 "I capricci di Ty" per piano Divertimento Nr. 1 per violino e piano L'âme ailée / L'âme ouverte per violino solo Xnoybis per violino solo
miclibs (18.03.2017, 17:53): Bach-Kantaten kann man immer hören... :D
Kantaten zum 15. Sonntag nach Trinitatis + BWV 138 "Was betrübst du dich, mein Herz" + BWV 99 "Was Gott tut, das ist wohlgetan" + BWV 51 "Jauchzet Gott in allen Landen" + BWV 100 "Was Gott tut, das ist wohlgetan"
miclibs (18.03.2017, 18:07): Rene Leibowitz, ein standhafter Verfechter der Komposition in 12 Tönen, mein Lieblingsdirigent der Beethoven Sinfonien, jetzt mal als Komponist von Kammermusik....
+ Laboratoire central op. 88 + Caprices für Vibraphon op. 70 Nr. 1-3 + Poémes de Michel Leiris op. 76a Nr. 1-2 (für Gesang und Klavier) + Stücke für Klarinette und Klavier op. 29 Nr. 1-5 + Poèmes de Georges Limbour op. 46 Nr. 1-3 + Mélodies Nr. 1-6 + Duo für Violoncello und Klavier op. 23 + Poèmes de Georges Bataille op. 73 Nr. 1-3 + Lieder nach Gedichten von Paul Celan op. 86 Nr. 1-4 + Two settings after poems by William Blake op. 71
Keith M. C. (18.03.2017, 18:25): Hallo,
ich höre nun:
G. Verdi Macbeth Mascherini, Callas, Tajo, Penno, Pergola, ,Vercelli, Caselli, Barbesi, Tommasini, Vinco Orchestra & Coro del Teatro alla Scala, Milano Victor de Sabata Live 1952
Nicht das beste Ensemble, aber M. Callas ist grandios. Die technische Qualität (auf der CD extra ausgewiesen) entspricht aber nicht den allgemeinen Ansprüchen.
Bis dann.
Nachtrag 19.03.2017 Uhr 11:01: Aber bzgl. Klang gibt es alte Live-Aufnahmen, die wesentlich mieser sind, so dass die Vorwarnung auf dem Cover eher eine positive Überraschung ermöglicht.
Schostakowitsch (18.03.2017, 19:13):
Cetay (inaktiv) (19.03.2017, 06:09):
Franz (František) Benda; Konzerte für Violine, Streicher & Generalbass Ivan Ženatý, Prague Philharmonia Concerto C-Dur, L. II:1 Concerto B-Dur, L. II:18 Concerto D-Dur, L. II:2 Concerto a-Moll, L. II:16
Cetay (inaktiv) (19.03.2017, 09:37):
Franz Schubert; Winterreise op.89, D. 911 (berbeitet von Matthias Loibner für Drehleier & Sopran) Matthias Loibner, Nataša Mirković – De Ro
miclibs (19.03.2017, 18:32): Den Wechsel von Musik und NIcht-Musik geniesse ich bei Eckert immer wieder... :)
+ Des Nichts, verlorene Schatten für Ensemble + L'etendue des fins eparse für Violine + Erinnerte Zeit, gebrochen für Klarinette, Violine & Klavier + Offen - fin des terres für Ensemble & Tape
miclibs (19.03.2017, 18:56): Musik zu meinem Hobby... ^^
Mittelalterliche Lieder & Tänze Jon Banks, Matthew Spring, Sharon Lindo, Lisette Wesseling, Michelene Wandor
Amonasro (19.03.2017, 22:03):
Ruggiero Leoncavallo: La bohème
Marcello - Franco Bonisolli Rodolfo - Bernd Weikl Alessandro Schaunard - Alan Titus Gustavo Colline - Raimund Grumbach Barbemuche - Alexander Malta Il visconte Paolo - Jörn W. Wilsing Gaudenzio - Friedrich Lenz Durand - Norbert Orth Il signore del primo piano - Albert Gassner Musette - Alexandrina Milcheva Mimì Pinson - Lucia Popp Eufemia - Sofia Lis
Chor des Bayerischen Rundfunks Münchner Rundfunkorchester, Heinz Wallberg
Eine hervorragende Oper, die ich nicht nur Leoncavallos bekannteren Pagliacci, sondern auch Puccinis Version vorziehe. Bonisolli mag wie kürzlich in einem anderen Thread angesprochen nicht gerade der differenzierteste Gestalter sein, hier finde ich ihn passend. Bei Leoncavallo geht es ohnehin deutlich rauer zu als in Puccinis Vertonung: Bei der Trennung von Marcello und Musette im dritten Akt fliegen die Fetzen.
Cantus Arcticus (20.03.2017, 08:03): Bei mir ist heute dieser Ohrenschmaus, den ich mir serviert habe, auf dem CD-Teller:
Ein Schmuckstück aus dem Second-Hand-Shop!
Gruss Stefan
Cavaradossi (20.03.2017, 11:19): Mit was könnte man den Frühlingsbeginn schöner feiern als mit Schumanns "Frühlings-Sinfonie"?
Hier dirigiert Ernest Ansermet "sein" Orchestre de la Suisse Romande in einer Aufnahme von 1951. "Ansermet bringt die zarten Farben, die geheimnisvollen Stimmungen ..... des Frühlings unnachahmlich heraus ....", schreibt Christoph Ecke in seinem Schallplattenführer von 1958. Trotz eingeschränkter Klangtechnik immer noch ein schönes Hörerlebnis.
miclibs (21.03.2017, 19:03): Bei Xenakis geht es mir wie bei J.S. Bach - beide sind mir emotional sehr vertraut....
+ Erikhton für Klavier & Orchester + Ata für großes Orchester + Akrata für 16 Bläser + Krinoidi für Orchester
miclibs (21.03.2017, 19:17): Auf leisen metaphysischen Pfaden.... :)
...22, 13... (Oper in 3 Akten) 1. Akt: Das O (Nach dem Siebenten Siegel von Ingmar Bergman) 2. Akt: Der Letzte 3. Akt: Das Ende
Cetay (inaktiv) (21.03.2017, 19:56):
Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 1 C-Dur, op. 21 Heidelberger Sinfoniker, Thomas Fey
Trotz einem Hagel an euphorischen Kritiken (nachzulesen auf der Netzseite des Orchesters) wurde der Zyklus nach einem weiteren Volumen (Nos. 4 & 6 - u.a. 10/10 bei ClassicsToday) wegen Erfolglosigkeit eingestellt. Heidelberg? Kann nicht sein...
AcomA (21.03.2017, 20:18): Hallo
F Chopin
Preludes Op.24
Jorge Bolet, p
(Philips, ADD, live, Carnegie Hall, NY, 1974)
Sensationell, im Vergleich zu Trifonovs Darstellung in seinem Carnegie-Debüt elektrisierend und :engel aufregend
:times10
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (21.03.2017, 20:27):
Gerald Eckert; Kammermusik Sarah Sun, Ensemble relexion K Studie über Nelly Sachs für Sopran, Flöte, Harfe, Akkordeon, Perkussion, Violine & Kontrabass Vom Innen - Körnung für Viola solo, Nen VII für Flöte, Violoncello & Tonband Schächte - les nuages d’automne für Flöte, Viola & Harfe Klangräume II für Piccolo & Tonband Feld 3. für Flöte & Harfe wie Wolken um die Zeiten legt für Sopran, Flöte, Akkordeon & Perkussion, Fäden (1. Teil) für Flöte, Violoncello, Akkordeon & Harfe
Amonasro (21.03.2017, 20:58):
Gioachino Rossini/Angelo Anelli: L'Italiana in Algeri
Mustafà - Wladimiro Ganzarolli Elvira - Jeanne Marie Bima Zulma - Lucia Rizzi Haly - Alessandro Corbelli Lindoro - Francisco Araiza Isabella - Lucia Valentini Terrani Taddeo - Enzo Dara
Männerchor des WDR Fortepiano: Georg Fischer Cappella Coloniensis, Gabriele Ferro
Gruß Amonasro
AcomA (22.03.2017, 06:18): Hallo
F Kreisler/S Rachmaninov
Liebesleid Liebesfreud
Jorge Bolet, p
(Philips, ADD, 1973)
:engel
LG Siamak
Cantus Arcticus (22.03.2017, 08:24): Ja, ich habe mir etwas gegönnt, und zwar diese Aufnahme hier:
Ich liebe die Kleiber-Aufnahme mit der Cotrubas, aber hier mit Nicolai Gedda, Emmy Loose und Cornell MacNeil zusammen unter Josef Krips: :times10 Gruss Stefan
palestrina (22.03.2017, 11:59): Ja, ich habe mir etwas gegönnt, und zwar diese Aufnahme hier:
AD 25.12.1971
Ich liebe die Kleiber-Aufnahme mit der Cotrubas, aber hier mit Nicolai Gedda, Emmy Loose und Cornell MacNeil zusammen unter Josef Krips: :times10 Gruss Stefan Hallo Cantus Arcticus, eine sehr, sehr gute Wahl, kommt gleich nach der Callas! :down :down :down :down :down Was die Cotrubas an Virtuosität weniger hatte, hatt sie allemal an Intensität wett gemacht, ich habe sie sehr oft gehört, auch als Violetta mit Alfredo Kraus! Sie gab auch als Mimi in Frankfurt ihre Abschiedsvorstellung, da flossen die Tränen ! :I
Manfred Schoof Quintett, Kölner Rundfunkchor, Kölner Rundfunk- Sinfonie-Orchester, Gary Bertini
miclibs (22.03.2017, 20:29): Manch alter Kram auf der Orgel klingt wie aus unserer Zeit... ;)
+Merulo: Toccata; Canzone +Campo: Capriccio, Sonnerie +Couperin: Duo; Fantaisie des duretez; Carillon +Chizy: Vega +Pauset: 6 Pieces pour orgue (Ausz.) +Grigny: Hymne Pange Lingua +Pesson: Etudes pour orgue +Mantovani: Aussi...
miclibs (22.03.2017, 20:34): Von mir geschätzter Klangkünstler.... :)
+ Wunderblock für Akkordeon & Orchester + Rescousse für 13 Instrumente + Vexierbilder II für Klavier + Cassation für Klarinette, Klavier & Streichtrio
palestrina (22.03.2017, 21:20): Was anderes vom Giuseppe ...
AD 1995
Attila Jewgenij Nesterenko Ezio Lajos Miller Odabella Sylvia Sass Foresto János B.Nagy Uldino Gábor Kálmán Leone Kolos Kováts Ungarische Nationalphilharmonie Lamberto Gardelli
Besteht nicht ganz neben der anderen Gardelli Aufnahme!
LG palestrina
palestrina (22.03.2017, 22:14): Jetzt noch eine Dosis Schubert ....
AD Sept.1991
Sehr überzeugend!
LG palestrina
Cantus Arcticus (23.03.2017, 07:37): Hallo Cantus Arcticus, eine sehr, sehr gute Wahl, kommt gleich nach der Callas! :down :down :down :down :down Was die Cotrubas an Virtuosität weniger hatte, hatt sie allemal an Intensität wett gemacht, ich habe sie sehr oft gehört, auch als Violetta mit Alfredo Kraus! Sie gab auch als Mimi in Frankfurt ihre Abschiedsvorstellung, da flossen die Tränen ! :I
LG palestrina Lieber Palestrina Da werde ich neidisch... ;) was gäbe ich dafür.....
Es stimmt absolut, was Du schreibst. Die Intensität bannt mich jedesmal, ich kann es nicht anders beschreiben. Ich habe einige Aufnahmen von Ihr, aber diese Traviata ist für die einsame Insel :times10 .
+ H. v. Karajan 1979 + C. M. Giulini 1971 + G. Santini 1961
Und in wenigen Auszügen:
+ G. Santini 1954 + F. Stiedry 1950 + B. de Billy 2004 + K. Adler 1955
Eine meiner Lieblingsopern und neben Otello, Macbeth, Rigoletto, Il Trovatore sowie Simon Boccanegra eine meine Verdi-Opern-Favoriten.
Meine bevorzugte Aufnahme ist und bleibt die Aufnahme unter C. M. Giulini von 1971. Aber jede der genannten hat ihre gewissen Vorzüge: 5 Akte statt 4 Akte, einzelne Sänger, Tonqualität, Orchester- und Chorleistung. Aber Giulinis Aufnahme ist m. E. am meisten ausgeglichen und bietet mit Sängern wie Domingo (eine seiner stärksten Aufnahmen) und Verrett hervorstechende Sängerleistungen, obgleich die anderen in dieser Aufnahme zumindest gut sind. Karajans Aufgebot muss sich nicht verstecken: Carreras hier ebenfalls in einer seiner stärksten Aufnahmen (obwohl ich Domingo und bes. Björling vorziehe), Freni sehr stark, meist dramatischer und emotionaler sowie im Ton körperbetonter als Caballé. Die Aufnahme von Santini 1961 wartet dagegen mit einem sehr guten Filippo nämlich B. Christoff und einem ebenfalls sehr guten E. Bastianini als Rodrigo Marchese di Posa auf. Das Orchester und die Chöre unter Giulini (Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden und der Ambrosian Opera Chorus) sind in dieser Aufnahme gegenüber den Berliner Phiharmonikern und dem Chor der Deutschen Oper Berlin im Vorteil. Dieses liegt aber eindeutig nicht an den Musikern – insb. die Bläser der Berliner Philharmoniker sind fantastisch -, es ist Karajan, der wie es J. Kesting ausdrückte einen orchestralen Blow-up dirigierte und abmischen ließ. Zu oft werden die Sänger und die Chöre unterdrückt.
Da die Aufnahme unter Kurt Adler in den Foren selten genannt wird, möchte ich diese den Don-Carlos-Fans aufgrund des Ensembles nahe legen: Hines, Steber, Tucker, Thebom, Bastianini, Moscona, Georgiou, Anthony, Carelli, Sgarro, Vartenissian. Es singen und spielen der Metropolitan Opera Chorus und Orchestra live vom 05.03.1955 New York.
Aber die eine perfekte Aufnahme wird es wohl nicht geben, dagegen sprechen allein schon die möglichen Sprachen (also insb. ital. oder frz.), die verwendete Fassung (aus der Auswahl von acht) und damit verbunden die Anzahl der Akte.
Ich hätte mir eine Gesamtaufnahme mit Björling (Nachtrag: Björling hat die perfekte Don-Carlos-Stimme), Callas, Christoff, Bastianini, Verrett und Hines, Talvela oder Reizen gewünscht. Sängern wie Björling oder Bastianini wird ja gerne bescheinigt, dass sie schauspielerisch etwas dürftig seien bzw. es an Expression fehlen lassen. Hierzu muss jedoch gesagt werden, dass die Darstellung bei diesen Künstlern zuerst über den Ton, den Gesang in den Feinheiten kommt und schauspielerische Darstellungskraft über Tonaufnahmen (ohne Bild) bzgl. Gesang an sich eine sehr untergeordnete Rolle spielt.
Bis dann.
P. S. Kann es sein, dass das KLASSIKFORUM noch keinen "Giuseppe-Verdi-Don Carlos-Thread" hat?
Cetay (inaktiv) (24.03.2017, 17:05):
Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonien Nr. 25, 28, 29, 35-41 Columbia Symphony Orchestra (25/28/29/36) / New York Philharmonic, Bruno Walter (1953/56)
Phantastisch! Walters klassizistische Hochgeschwindigkeits-Exekutionen der 20er und 30er und seine ätherischen, aber etwas langsamen späteren Stereoaufnahmen sind auf ihre Weise exzeptionell, aber der hier beschrittene Mittelweg erweist sich wieder mal als golden. Was hier an dramatischer Intensität ohne jeglichen Anflug von Aufgesetztheit und Gewolltheit geboten wird, gibt es weder bei Böhm oder Krips noch bei den Hipstern. Das ist der Mozart, mit dem ich alt werden kann und damit ein klarer Fall für
miclibs (24.03.2017, 20:03):
electrified memories of bloody cherries for amplified ensemble (2011) for travellers like angels or vampires for amplified ensemble (2012) hand saw WeltAll-Stars. Generously for amplified ensemble (2011) sky-me, type-me for 4 amplified voices (2011) pores open wide shut for flute, violoncello, piano and drums (2013) f* for music for electric guitar and amplified cello (2012) greetings from a doppelgänger for amplified ensemble and transducer (2013)
miclibs (24.03.2017, 20:10):
+ Holz für Klarinette & Ensemble + 17 Etüden für Violine (Heft 2) + Gelöschte Lieder für Flöte, Klarinette, Violine, Cello & Klavier +Tier für Streichquartett + Rad für 2 Keyboards
palestrina (24.03.2017, 23:14):
Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonien Nr. 25, 28, 29, 35-41 Columbia Symphony Orchestra (25/28/29/36) / New York Philharmonic, Bruno Walter (1953/56)
Phantastisch! Walters klassizistische Hochgeschwindigkeits-Exekutionen der 20er und 30er und seine ätherischen, aber etwas langsamen späteren Stereoaufnahmen sind auf ihre Weise exzeptionell, aber der hier beschrittene Mittelweg erweist sich wieder mal als golden. Was hier an dramatischer Intensität ohne jeglichen Anflug von Aufgesetztheit und Gewolltheit geboten wird, gibt es weder bei Böhm oder Krips noch bei den Hipstern. Das ist der Mozart, mit dem ich alt werden kann und damit ein klarer Fall für
Hallo Cetay, ich blick da nicht so ganz durch bei den Angaben der Daten, ich nehme doch mal an das die Sinfonien mit dem Columbia Orchestra die von Sony (Columbia) sind, aber die sind doch mit den Nr.38/1959 Nr.39/1960 Nr.40/1959 Nr.35/1959 Nr.41/1961 später aufgenommen als auf der Andromeda Box steht, oder ist das nicht identisch !?
LG palestrina
AcomA (25.03.2017, 00:00): Hallo
I Strawinsky Petroushka-Suite (Version f Klavier)
S Prokofiev Klaviersonate Nr.7 B-Dur Op.83 '2. Kriegssonate'
Maurizio Pollini, p
(DG, ADD, 1972)
IMO immer noch Referenz :times10
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (25.03.2017, 05:47):
Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonien Nr. 25, 28, 29, 35-41 Columbia Symphony Orchestra (25/28/29/36) / New York Philharmonic, Bruno Walter (1953/56) Hallo Cetay, ich blick da nicht so ganz durch bei den Angaben der Daten, ich nehme doch mal an das die Sinfonien mit dem Columbia Orchestra die von Sony (Columbia) sind, aber die sind doch mit den Nr.38/1959, Nr.39/1960 Nr.40/1959 Nr.35/1959 Nr.41/1961 später aufgenommen als auf der Andromeda Box steht, oder ist das nicht identisch !?
LG palestrina Hallo palestrina, das sind verschiedene Aufnahmen. Die Nrs. 35, 38, 39, 40, 41 auf der Andromeda-Box sind mit dem New York Philharmonic, nicht mit dem Columbia Symphony Orchestra und stammen aus den Jahren 1953-56. Die Nr. 36 ist mit dem Columbia Orchestra, aber nicht mit der späteren Stereo-Aufnahme identisch. Der Rest (25, 28, 29) ist identisch. Im Detail kannst du das in der BRUNO WALTER DISCOGRAPHY nachlesen.
AcomA (25.03.2017, 06:33): Hallo
A Schönberg
Klavier Solo-Werke (conplete)
Maurizio Pollini, p
(DG, ADD, 70er)
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (25.03.2017, 07:12):
Richard Wagner; Die Walküre 1. Akt (komplett) & 2. Akt (Auszüge)* Lotte Lehmann, Marta Fuchs, Margarete Klose, Lauritz Melchior, Hans Hotter, Emanuel List Berliner Staatsopernchor, Wiener Philharmonisches Orchester, Bruno Walter (1935)
* Die CD enthält auch die drei Jahre später aufgenommene Komplettierung des 2. Akts mit dem Berliner Staatsopernorchester unter der Leitung von Bruno Seidler-Winkler.
Keith M. C. (25.03.2017, 13:50): Hallo,
nach intensiver Beschäftigung mit Verdis Don Carlos', etwas Boulez: 'Pli selon pli' mit Phyllis Bryn-Julson und dem BBC Symphony Orchestra unter P. Boulez, nun zum
150. Geburtstag von Arturo Toscanini:
J. Brahms Symphonie Nr. 2 op. 73 NBC Symphony Orchestra 1952
Bis dann.
Jürgen (25.03.2017, 14:03):
Richard Wagner; Die Walküre 1. Akt (komplett) & 2. Akt (Auszüge)* Lotte Lehmann, Marta Fuchs, Margarete Klose, Lauritz Melchior, Hans Hotter, Emanuel List Berliner Staatsopernchor, Wiener Philharmonisches Orchester, Bruno Walter (1935)
* Die CD enthält auch die drei Jahre später aufgenommene Komplettierung des 2. Akts mit dem Berliner Staatsopernorchester unter der Leitung von Bruno Seidler-Winkler. Daraus kenne ich den ersten Akt. Ist bei mir Bestandteil einer anderen Box, wohl auch anders remastert, aber dennoch für dieses Alter in einer erträglichen Tonqualität. Aber was man da für eine gesangliche Qualität geliefert bekommt, ist einzigartig im vergangenen Jahrhundert, und wurde auch nicht im Neuen getoppt (bislang).
Grüße Jürgen
palestrina (25.03.2017, 14:11): Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonien Nr. 25, 28, 29, 35-41 Columbia Symphony Orchestra (25/28/29/36) / New York Philharmonic, Bruno Walter (1953/56) Hallo Cetay, ich blick da nicht so ganz durch bei den Angaben der Daten, ich nehme doch mal an das die Sinfonien mit dem Columbia Orchestra die von Sony (Columbia) sind, aber die sind doch mit den Nr.38/1959, Nr.39/1960 Nr.40/1959 Nr.35/1959 Nr.41/1961 später aufgenommen als auf der Andromeda Box steht, oder ist das nicht identisch !? LG palestrina Hallo palestrina,das sind verschiedene Aufnahmen. Die Nrs. 35, 38, 39, 40, 41 auf der Andromeda-Box sind mit dem New York Philharmonic, nicht mit dem Columbia Symphony Orchestra und stammen aus den Jahren 1953-56. Die Nr. 36 ist mit dem Columbia Orchestra, aber nicht mit der späteren Stereo-Aufnahme identisch. Der Rest (25, 28, 29) ist identisch. Im Detail kannst du das in der BRUNO WALTER DISCOGRAPHY nachlesen. Hallo Cetay, ich danke dir, war halt auf den ersten Blick etwas verwirrend, danke auch für den Link ! :thanks
LG palestrina
palestrina (25.03.2017, 15:08): AD1975/'78 Württembergisches Staatsorchester, Radio Symphonie Orchester Stuttgart, Hamburger Symphoniker Cond. Janos Kulka, Gerhard Geist, Josef Dünnwald, Harry Pleva
Ein blöder Titel, doofes Cover, die 3 CD Box enthält die Aufnahmen von den beiden tollen rumänischen Tenören Vasile Moldoveanu und Ludovic Spiess sowie dem ebenfalls hervorragenden rumänischen Bariton Nicolae Herlea. In Duetten mit Moldoveanu, Raymond Wolansky, Ursula Koszut und Teresa Stratas. Sie waren alle damals an der Württembergischen Staatsoper Stuttgart zuhören.
Haben alle große Karriere gemacht, leider keine Schallplatten Karriere.
LG palestrina
AcomA (25.03.2017, 16:09): Hallo
F Schubert
Klaviersonate a-moll D 845
Maurizio Pollini, p
(DG, ADD, 1974)
Mit dieser Aufnahme habe ich diese wundervoll-melancholische Sonate kennengelernt.
:engel
LG Siamak
miclibs (25.03.2017, 18:57): Starkes Streichquartett Nr. 6, schrill und wehmütig, ....
daraus + Nr. 4 "..sich verlierend" + Nr. 5 "Sturz" + Nr. 6 "Erinnerung und Vergessen")
miclibs (25.03.2017, 19:01): Mein Einstieg in die klassische Musik, damals zu Rihms 60. Geburtstag, das 5. Streichquartett von den Ardittis live erlebt...das war eine schöne Sägerei.... :)
Streichquartette 3,5,8
miclibs (25.03.2017, 19:05): Und damit der heutige der Streichquartett-Abschluss... :)
+ Streich Quartett Nr.13 in B flat, Op.130 + Grosse Fuge in B flat, Op.133
Schulhoff / Schönberg; Kammermusikwerke Fenwick Smith (Flöte) Erwin Schulhoff; Sonate für Flöte & Klavier + Sally Pinkas Erwin Schulhoff; Concertino für Flöte, Viola & Kontrabass + Mark Ludwig, Edwin Barker Arnold Schönberg; Sonate (Transkription des Bläserquintetts op. 26 für Flöte und Klavier, Felix Greissle) + Randall Hodgkinson
palestrina (26.03.2017, 10:18):
Live Aufnahme vom 23.6.1984 Konzert zu Ehren von George London ORF Symphonieorchester Cond. Hollreiser, Graf, Zagrosek, Binder
Der Clou der Aufnahme ist der Auschnitt aus der Walküre, ab „ Der Männer Sippe saß hier im Saal " bis Ende des Aktes. Hier singen die 58 jährige Leonie Rysanek und der 59 jährige James King das Wälsungenpaar mit einer Intensität die ihres gleichen sucht, unglaublich, ich bin mir fast sicher daß man das so heute nicht mehr hören wird, und das in dem Alter! :down :down :love: :love: :down :down :love: :love: Gänsehautfeeling durchweg und ein paar :I sind garantiert! Allein diese 20 Minuten sind die Box wert!
LG palestrina
P.S. 9 Monate nach diesem Konzert starb George London, seine Frau Nora war bei diesem Konzert anwesend!
AcomA (26.03.2017, 14:34): Hallo
R Schumann
Etudes symphoniques Op.13 (incl. posthum.)
Maurizio Pollini, p
(DG, DDD, 1974)
Eine meiner favorisierten Aufnahmen dieses Werkes (Pogorelich, Anda, Gelber)
:engel :times10
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (26.03.2017, 16:13):
Ernstalbrecht Stiebler; Mit der Zeit Im Atem - Ernstalbrecht Stiebler (Stimme), Bernd Leukert (Elektronik) Schwebend - Agnieszka Dziubak (Violoncello) Quart Solo - Ernstalbrecht Stiebler (Klavier) Mit der Zeit - Werner Dafeldecker (Kontrabass), Ernstalbrecht Stiebler (Synthesizer)
Cetay (inaktiv) (26.03.2017, 17:17):
Johann Sebastian Bach; Musikalisches Opfer, BWV 1079 Ensemble Sonnerie, Monica Huggett Monica Huggett (Violine), Sarah Cunningham (Viola da Gamba), Gary Cooper (Cembalo), Wilbert Hazelzet (Flöte), Paul Goodwin (Oboe, Oboe d'amore, Oboe da caccia), Pavlo Beznosiuk (Violine, Viola, Tenor Viola), Frances Eustace (Fagott)
Die Sprödigkeit, die diesem Werk bisweilen anzuhaften scheint, wird hier mit einem fetten Farbpinsel wegretuschiert. Keine Angst, das was sicher für Tasteninstrument geschrieben wurde, wird auch nur auf einem solchen dargeboten; aber wo die Instrumentierung offen ist, geht es variantenreicher zu als auf jeder anderen mir bekannten Aufnahme.
palestrina (26.03.2017, 19:35):
Eine sehr schöne Zusammenstellung von EMI Einzelausgaben, auf was ich allerdings verzichten könnte ist der Schlussgesang des Wotan aus der Walküre mit FiDi, bei aller Liebe der wollte halt auch mal das Lebewohl des Wotan singen, aber das ist nichts :D ! Prachtvoll dagegen ist die Todesverkündigung mit Flagstad und Svanholm, sowie die Szenen aus dem Rheingold mit Kempe.
LG palestrina
miclibs (26.03.2017, 21:24): Langeweile kommt keine auf beim Hespos-Höltzky-Schüler...
miclibs (26.03.2017, 21:31): Mit Ausflügen in den Freejazz ; wuchtig, kleinstmotivisch und deskruktiv - naja, besser kann ich es nicht beschreiben, aber m.E. absolut zu empfehlen... :)
+ Drones für 15 Instrumente + Barbarismes für Elektronik-Ensemble + Dialog / No Dialog für Flöte & Elektronik
AcomA (27.03.2017, 06:17): Hallo
LvBeethoven
Klavierkonzert Nr.3 c-moll Op.37
Gerhard Oppitz, p Gewandhausorchester Leipzig Marek Janowski, cond
(RCA, DDD, 1995)
:engel
Lange nicht mehr diese Einspielung gehört.
LG Siamak
palestrina (27.03.2017, 13:47):
Als Wotan, Wanderer, Hunding Gurnemanz, Don Alfonso, Figaro und Leporello!
LG palestrina
palestrina (27.03.2017, 16:13): AD 3.1983 Münchener Rundfunkorchester Lamberto Gardelli
Verdis erste Oper, schöne Melodien mehr darf man allerdings nicht erwarten, doch, es wird gut gesungen! :) LG palestrina
Diese beiden Sonaten werden selten gespielt, ich mag sie sehr. Oppitz ist superb.
LG Siamak
palestrina (27.03.2017, 22:16):
AD Mai 1991
Il Conte di Walter Jan-Hendrik Rootering Rodolfo Placido Domingo Federika, Duchessa d'Ostheim Florence Quivar Wurm Paul Plishka Miller Vladimir Chernov Luisa Aprile Millo
Lange nicht mehr gehört und immer noch als sehr gut empfunden , die Oper allgemein, nicht unbedingt die Einspielungen! ;)
LG palestrina
Falstaff (27.03.2017, 23:14):
Heute mal wieder den 'Trovatore' in dieser Aufnahme gehört. Wären da nicht Simionato und Giulini, wäre es rausgeschmissenes Geld. Jones, so sehr ich sie auch liebe, ist hier im völlig falschen Fach, auch wenn sie in ihren Anfangsjahren ja durchaus häufiger Verdi gesungen hat.
:hello Falstaff
AcomA (28.03.2017, 06:19): Hallo
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.22 F-Dur Op.54
Maurizio Pollini, p
(DG, DDD, 2002)
:engel
Diese Sonate ist gerade im 1. Satz schwer zu gestalten. Wenn ich Pollini hier mit Buchbinder vergleiche, so spielt Pollini ungemein differenzierter und poetischer.
LG Siamak
Nordolf (28.03.2017, 19:23):
Daraus:
Bedrich Smetana: Ma Vlast – Mein Vaterland
Rafael Kubelik / Boston Symphony Orchestra 1971
Eine liebevoll die Orchesterfarben in den Vordergrund stellende, die Melodien auskostende und damit exemplarische Interpretation von Smetanas berühmten Tondichtungen...
miclibs (28.03.2017, 21:20): Politische Oper um Klassenkampf und Kommunismus dargestellt anhand von Frauenschicksalen, mehr bei Wikipedia. Ich mag die Mischung aus klarem Gesang (Chor), der kontemplativen Stimmung und der Traurigkeit, die die Oper permanent begleitet. Ist aber nur mein Eindruck.
Al gran sole carico d’amore "Unter der großen Sonne von Liebe beladen“
miclibs (28.03.2017, 21:23): Auch ein von Traurigkeit geprägter Werktitel. Ist kein J.S. Bach oder Telemann, aber manchmal höre ich gern einen anderen zum Thema Matthäus Passion....
palestrina (28.03.2017, 21:55): Politische Oper um Klassenkampf und Kommunismus dargestellt anhand von Frauenschicksalen, mehr bei Wikipedia. Ich mag die Mischung aus klarem Gesang (Chor), der kontemplativen Stimmung und der Traurigkeit, die die Oper permanent begleitet. Ist aber nur mein Eindruck.
Al gran sole carico d’amore "Unter der großen Sonne von Liebe beladen“ Hallo miclibs, wenn ich an die großartige Inszenierung von Flimm UA der 2. Fassung: 26. Juni 1978 denke wird mir ganz warm ums Herz, das muss man einfach Live gesehen haben um diese Eindringlichkeit zu verstehen!
alle Inszenierungen im deutschsprachigen Raum bisher die Originalsprache wählten, kam stets der Originaltitel zur Verwendung. Lediglich die Frankfurter Produktion fügte dem Originaltitel die deutsche Version „Unter der großen Sonne von Liebe beladen“ hinzu. Nono sah Jürgen Flimms Versuch in der Uraufführung der zweiten Fassung unter Michael Gielen die Situationen zu konkretisieren und Geschichten zu erzählen, als zwingende szenische Alternative zur Arbeit von Ljubimow an. War meine erste Zeitgenössische Oper die ich gesehen habe !
miclibs (29.03.2017, 20:28): Hallo miclibs, wenn ich an die großartige Inszenierung von Flimm UA der 2. Fassung: 26. Juni 1978 denke wird mir ganz warm ums Herz, das muss man einfach Live gesehen haben um diese Eindringlichkeit zu verstehen!
LG palestrina !978 war ich noch minderjährig. Aber vielleicht habe ich irgendwann das Glück diese Oper in Stuttgart zu sehen :)
AcomA (30.03.2017, 09:09): Hallo
F Liszt
Apres une lecture du Dante - Quasi una sonata
Claudio Arrau, p
(Orfeo, ADD, live, 1982, Salzburg)
:engel :times10
LG Siamak
miclibs (30.03.2017, 20:02): Spannende, sich aufschaukelnde Oper, die sich dann immer wieder in Ruhe verliert um Kraft zu sammeln für einen neuen Anlauf .... :)
+ Wüstenbuch (Musiktheater) + ira-arca für Bassflöte & Kontrabass + Lied für Violine & Klavier + Aer für Klavier, Klarinette, Cello
miclibs (30.03.2017, 20:06): Bei der Arbeit gehört...
"Johannes-Passion" unter der Leitung von Ludwig Güttler aus dem Jahre 1998
Jürgen (31.03.2017, 08:40): Bei der Arbeit gehört...
"Johannes-Passion" unter der Leitung von Ludwig Güttler aus dem Jahre 1998 Eine sehr schöne Box. Lediglich mit Kurt Thomas kann ich mich nicht anfreunden. Das ist arg gedehnt.
Ich höre gerade:
Charles Ives: Sinfonie Nr.2 & kleinere Orchesterstücke, Bernstein 1987/88
Cetay (inaktiv) (01.04.2017, 09:19):
Ming Tsao; Plus Minus Karlheinz Stockhausen; Plus Minus - Realisierung Seiten I-VII von Ming Tsao - ensemble ascolta, Johannes Kalitzke Ming Tsao; Mirandas Atemwende ( 2. Akt von Die Geisterinsel) - Tanja Raj (Mezzosopran), Christoph Gareisen & Jahn Pohl (Sprecher), Kammerensemble Neue Musik Berlin, Stefan Schreiber
Keith M. C. (01.04.2017, 10:22): Hallo,
ich höre nun:
G. Donizetti Maria di Rohan M. Nicolesco, G. Morino, P. Coni, F. Franci, V. Alaimo, G. Colafelice Coro Filharmonico Slovacco di Bratislava Orchestra Internazionale d'Italia Opera M. de Bernart 1988 Live
Mir hat diese Oper schon immer gut gefallen. G. Verdi kannte sie bestimmt ebenfalls. "Scena e Aria 'Bella e di sol vestita' muss ihn für etwas zu seinem "Attila" inspiriert haben.
Die Oper gehört zu den besten Werken Donizettis. Giuseppe Morino singt hier einen überaus guten Riccardo, Conte di Chalais. Seine besondere Betonung des Falsetts erinnert mich etwas an die Tonproduktion Pavarottis.
Das Angebot an Einspielungen dieses wichtigen Werkes Donizettis ist als sehr bescheiden zu bewerten.
Bis dann.
miclibs (01.04.2017, 16:43):
Carl Rosman (Klarinette), Mark Knoop (Klavier) +Saunders: Caerulean +Aperghis: Damespiel +Cassidy: The wreck of former boundaries +Barrett: Flechtwerk +Morishita: Skin, Gelatine, Soot +Kagel: Elegie, Pieza
Cetay (inaktiv) (01.04.2017, 18:23): Eine der aufregendsten Neuerscheinungen seit langem. Bei den Strömdiensten bereits verfügbar:
Jospeh Haydn; The Seasons, Hob. XXI: 3 (gesungen in englischer Sprache) Carolyn Sampson, Jeremy Ovenden, Andrew Foster-Williams, Gabrieli Consort & Players, NFM Chor & Barockorchester Wrocław, Paul McCreesh
AcomA (01.04.2017, 22:13): Hallo
C Debussy
Preludes Livre II
Arturo Benedetti Michelangeli, p
(DG, DDD, 1988)
:engel
LG Siamak
Falstaff (02.04.2017, 01:28): Heute war mal wieder Requiem-Zeit, diesmal mit dieser wirklich beeindruckenden Aufnahme:
:hello Falstaff
Falstaff (02.04.2017, 01:32): Und danach ein nicht ganz so anspruchsvolles Werk. ;)
Tschaikowskys 1812 Ouvertüre. Mengelberg schafft es fast, daraus große Kunst zu machen. Das ist so eigen, so anders als all die anderen Versionen, die man kennt. Sehr faszinierend.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (02.04.2017, 06:55):
Bernhard Lang; Monadologie XIII "The Saucy Maid" für 2 Orchester einen Viertelton auseinander SWR Sinfonieorchester Baden Baden und Freiburg, Wolfgang Lischke & Christopher Sprenger
Mitte des ersten Satzes kann ich schon mal konstatieren: Sehr geil. Die Donaueschinger NEOS-Boxen sind echte Wundertüten. Es gibt Kompositionen, die dafür gemacht zu sein scheinen, das-klingt-als-ob-jeder-spielt-was-er-will-Vorurteile von Pauschalablehnern lebender Komponisten zu bestätigen, "gute" Sachen mit wenig Wiederhören-müssen-Faktor und eben richtig geiles Zeugs. Lang steht auf meiner Beobachtungsliste ganz oben, gleich neben Aperghis, der auf dieser CD ebenfalls vertreten ist. Das wird ein ohrentechnisch spannender Morgen.
AcomA (02.04.2017, 09:14): Hallo
C Debussy
Preludes Livre I
Alexei Lubimov, p (Bechstein 1923)
(ECM, DDD, 2011)
:engel
Was für eine Klangfarbenpracht
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (02.04.2017, 15:04):
Die Donaueschinger NEOS-Boxen sind echte Wundertüten. Es gibt Kompositionen, die dafür gemacht zu sein scheinen, das-klingt-als-ob-jeder-spielt-was-er-will-Vorurteile von Pauschalablehnern lebender Komponisten zu bestätigen, "gute" Sachen mit wenig Wiederhören-müssen-Faktor und eben richtig geiles Zeugs. Unbedingt Erwähnung finden muss die auf dieser 2013-Ausgabe zu hörende ausgedehnte Komposition Speicher für großes Ensemble von Enno Poppe. 8o Der Komponist meint: Bei der motivisch-thematischen Arbeit finde ich es besonders spannend, dass man wiedererkennen und dass man beobachten kann, wie sich Dinge verändern, wie sich ein Netzwerk von Ähnlichkeiten ergibt. Ich meine: Beim Zuhören finde ich es besonders spannend, wenn man Verbindungen auf Anhieb wahrnehmen kann - und gleichzeitig ahnt, dass man auch beim siebenundachtzigsten Hören noch neue entdecken wird.
Cetay (inaktiv) (02.04.2017, 15:51): Eine der aufregendsten Neuerscheinungen seit langem. Bei den Strömdiensten bereits verfügbar:
Jospeh Haydn; The Seasons, Hob. XXI: 3 (gesungen in englischer Sprache) Carolyn Sampson, Jeremy Ovenden, Andrew Foster-Williams, Gabrieli Consort & Players, NFM Chor & Barockorchester Wrocław, Paul McCreesh “If Haydn, for posterity, has suffered for not having been Mozart, The Seasons has suffered similarly for not having been The Creation.” So wird in einer Kritik aus dem Booklet zitiert und ich möchte heftig nickend zustimmen. Die Jahreszeiten haben vielleicht nicht die ganz großen Überwältigungsmomente und das Sujet kann bei hochkulturbeflissenen Rezipienten nicht mithalten, aber die Schöpfung hat -obwohl kürzer- mehr Längen, wodurch im Schlussdrittel das Pläsier gelegentlich zum Aussitzen mutiert. Jetzt gibt es 9 Jahre nach The Creation auch The Seasons mit McCreesh-Spezialbehandung. Das bedeutet ein Riesenaufgebot, so wie es Haydn wahrscheinlich bei den ersten Aufführungen zur Verfügung stand, mit ca. 100 Instrumentalisten -davon 10 Jagdhörner- und einem 70 Menschen starken Chor; die Kombination aus Original-Instrumenten und Bigband hat mich schon bei der Schöpfung aus dem Sessel gelupft. Und es bedeutet, dass in englischer Sprache gesungen wird, was selten zu hören ist, weil die historisch korrekte Übersetzung scheinbar ziemlich misslungen ist. Daher hat McCreesh schon wie bei The Creation wieder selbst Hand angelegt - natürlich nicht modernisierend, sondern ganz im sprachlichen Geiste des 18.Jahrhunderts, wie Leute, die etwas davon verstehen, bescheinigen. Und dann sind da noch die Sänger, allem voran die Sopranistin, die verstanden hat, dass ein Landmädchen nicht die Helden-epische Schicksalsdrama-Königin zu geben braucht. In der Schlichtheit liegt die Größe.
:times10
Cosima (02.04.2017, 16:28): Eigenwillig, durchdacht, berührend - große Kunst!
miclibs (02.04.2017, 18:30): Jetzt wo Cetay den Donauschinger Musik-Kuchen angeschnitten hat, von mir einer meiner absoluten Lieblingswerke von den Neos-CDs - 'Müll' von Dror Feiler.... :)
1) Brian Ferneyhough (Britain -- b. 1943) "Chronos-Aion" Concerto for ensemble Ensemble Modern/Frank Ollu 2) Dror Feiler (Israel -- b. 1951) "Mull" for amplified chamber orchestra, two singers and live electronics Klangorum Wien/Rolf Gupta
AcomA (02.04.2017, 23:46): Hallo
C Debussy
Preludes Livre I
Maurizio Pollini, p
(DG, DDD, 1999)
:engel
LG Siamak
palestrina (03.04.2017, 12:24): Hieraus Symphonie Nr.5 und 6 ....
...wird immer wieder gern gehört! !
LG palestrina
Nikolaus (03.04.2017, 19:52): Eigenwillig, durchdacht, berührend - große Kunst!
Ja! Ich erinnere mich gerne und häufig an zwei Konzerterlebnisse, die ich mit ihm hatte: einmal tatsächlich mit Schumanns Fantasie, das andere Mal mit Bachs Englisch Suiten. Ich war sprachlos ob der Schönheit und Sensibilität seines Spiels. Er gehört für mich zu den ganz großen!
Nikolaus.
palestrina (03.04.2017, 20:38): AD Nov.Dez. 1986 Auf 3 CDs sind beide Fassungen zu hören, allerdings ohne Rezitative die kann man aber im Booklet nachlesen!
LG palestrina
AcomA (03.04.2017, 23:59): Hallo
C Debussy
Suite bergamasque
Alexis Weissenberg, p
(RCA, ADD, 1968)
Ich muss sagen, dass ich hier ob Weissenbergs Feinheit im Anschlag sehr berührt bin. Dieses 'Claire de lune' ist hinreißend gespielt.
:engel
LG Siamak
AcomA (04.04.2017, 06:22): Hallo
LvBeethoven
Klaviersonaten Nr.1-3 Op.2 Nr.1-3
Murray Perahia, p
(Sony, DDD, 1994)
:engel
LG Siamak
miclibs (04.04.2017, 20:45):
Holz für Klarinette und Ensemble (1999/2000) Knochen für Ensemble (2001) Öl für Ensemble (2001)
miclibs (04.04.2017, 20:50):
Dialog imaginär Nr. 1 "La flûte fait le jeu" (1979) Dialog imaginär Nr. 2 "Ad parnassum" (1986) Dialog imaginär Nr. 3 "Stilleben mit Gitarre und Hegel" (1991) Dialog imaginär Nr. 4 "Atmung" (1990) Dialog imaginär Nr. 5 "Versuch über die wahre Art das Akkordeon zu spielen auf dem Marktplatz von Bourges(1993) Dialog imaginär Nr. 6 "Stockendes Lied" (1995) Dialog imaginär Nr. 7 "Falsche Spiegel" (2004)
palestrina (04.04.2017, 22:38):
AD 1990
LG palestrina
AcomA (05.04.2017, 06:18): Hallo
A Scriabin
24 Preludes Op.11
Mikhail Pletnev, p
(Virgin Classics, DDD, live, 1996)
:engel :times10
LG Siamak
Cantus Arcticus (05.04.2017, 08:07): Guten Morgen Zusammen
Heute während der Arbeit:
Gruss Stefan
palestrina (05.04.2017, 09:39): Rossini La donna del lago
AD 2006 SWR Radio Orchestra Kaiserslautern Alberto Zedda Mironov, Ganassi, Pizzolato, von Bothmer, Gierlach, Peretyatko, Cifolelli (Rossini in Wildbald 2006)
Auch hier gilt „ Wo Zedda draufsteht ist auch Zedda drin " :times10
LG palestrina
miclibs (05.04.2017, 21:02): Unaufgeregte, behäbige und manchmal melancholische Kahnfahrt.... :)
Cantus Arcticus (07.04.2017, 13:24): Heute Mathis der Maler:
Dietrich Fischer Dieskau als Mathis: Schlicht zum :down .
Diese Einspielung hat mir die Welt Hindemiths eröffnet.
Gruss Stefan
Jürgen (07.04.2017, 13:45): Morgen ich leuchte in rosigem Schein Morgenlich leuchtend im rosigen Schein
In allen Besetzungen, die meine Sammlung hergibt:
Gösta Winbergh (Köhler) 1995 Lauritz Melchior (Barbirolli) 1931 Placido Domingo (Jochum) 1976 Peter Seiffert (Barenboim) 1999 Jess Thomas (Keilberth) 1963 René Kollo (Solti) 1975 Ben Heppner (Solti) 1997 Jean Cox (Varviso) 1974 Hans Hopf (Karajan) 1951 René Kollo (Karajan) 1970
Amonasro (07.04.2017, 14:14):
Gioachino Rossini/Gaetano Rossi: Tancredi
Tancredi - Vesselina Kasarova Amenaide - Eva Mei Argirio - Ramón Vargas Orbazzano - Harry Peeters Isaura - Melinda Paulsen Roggiero - Veronica Cangemi
Chor des Bayerischen Rundfunks Basso continuo: Gottfried Greiner (Violoncello), Ingo Nawra (Kontrabass), David Syrus (Cembalo) Münchner Rundfunkorchester, Roberto Abbado
Die Aufnahme enthält beide Versionen der Finalszene, tragisch und als lieto fine. Die späteren Opern Rossinis gefallen mir zwar besser, aber auch Tancredi enthält einige hörenswerte Szenen.
Gruß Amonasro
palestrina (07.04.2017, 14:15): Morgen ich leuchte in rosigem Schein Du Beckmesser! :leb
LG palestrina
AcomA (07.04.2017, 23:57): Hallo
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.23 f-moll Op.57 'Appassionata'
Claudio Arrau, p
(Orfeo, ADD, live, Salzburg, 1982)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (08.04.2017, 08:55):
Funambules; Trio Accanto Georges Aperghis; Trio Funambule für Altsaxophon, Klavier & Schlagzeug Rolf Riehm; Basar Aleppo oder Die Straße nach Tyros für Tenorsaxophon, Klavier, Marimba & CD-Playback Johannes Schöllhorn; Sinaïa 1916 für Baritonsaxophon, Klavier & Schlagzeug Stefan Prins; Mirror Box (Flesh+Prosthesis #3) für verstärktes Saxophon, präpariertes Klavier/Midi-Keyboard, Schlagzeug & Live-Elektronik
AcomA (08.04.2017, 09:53): Hallo
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.23 f-moll Op.57 'Appassionata'
Rudolf Serkin, p
(Ermitage, AAD, live, 1957)
:engel
LG Siamak
palestrina (08.04.2017, 13:13):
Gioachino Rossini/Gaetano Rossi: Tancredi
Die Aufnahme enthält beide Versionen der Finalszene, tragisch und als lieto fine.
Die späteren Opern Rossinis gefallen mir zwar besser...
☆aber auch Tancredi enthält einige hörenswerte Szenen.
Gruß Amonasro ☆davon bin ich fest überzeugt lieber Amonaso! :)
Bei mir gab es heute Morgen dieses Version ...
AD 1994
Ewa Podles, Tancredi Sumi Jo, Amenaide Stanford Olsen, Argirio Pietro Spagnoli, Orbazzano Anna Maria di Micco, Isaura Lucretia Lendi, Roggiero Collegium Instrumentale Brunensis Alberto Zedda
MMn ist diese Aufnahme gesanglich besser als obige, allein die Podles ist die Aufnahme wert! Jedoch ist es so, das man beide Aufnahmen haben muss, wegen beider Finale und den beiden Alternativ Arien im Appendix!
LG palestrina
Amonasro (08.04.2017, 14:08): Die Naxos-Aufnahme kenne ich nicht. Welches Finale wird dort gespielt?
Gruß Amonasro :hello
palestrina (08.04.2017, 15:27): Die Naxos-Aufnahme kenne ich nicht. Welches Finale wird dort gespielt?
Gruß Amonasro :hello Hallo Amonasro, sie spielen das lieto fine von Venedig!
Du musst mal schauen es gibt die Aufnahme ziemlich preiswert! ;)
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (09.04.2017, 08:58):
Dialogues Carin Levine, Stefan Blum Valerio Sannicandro; Epistolae III für Baßflöte, Schlagzeug und Elektronik Isabel Mundry; Komposition für Flöte und Schlagzeug Annette Schlünz; La faulx de l'été für Flöte und Schlagzeug Laurie Schwartz; The Stories für Baßflöte und Schlagzeug Christoph Reiserer; Differenzen für Flöte, Vibraphon und Elektronik Beat Furrer; Auf tönernen Füssen für Stimme und Flöte Josef Anton Riedl; In Sicht bekommen für Flöten und Schlagzeug
AcomA (09.04.2017, 09:29): Hallo
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.23 f-moll Op.57 'Appassionata'
Nikolai Lugansky, p
(Warner, DDD, 2005)
:engel
LG Siamak
miclibs (09.04.2017, 16:47): Renaissance-Musik eingefräst in Zeitgenössisches...interessant.. :)
+ Dufaÿ-Bearbeitungen für Ensemble + Traces des Moments für Streichtrio, Klarinette und Akkordeon + Sandschleifen für Streichtrio, Schlagzeug und Klavier
miclibs (09.04.2017, 16:50): Verschmelzung von Renaissance Musik mit Zeitgenössischem..wunderbar gelungen.. :)
Et Lux Tim Whiteley, Matthias Diener, Achim Schulz, Terry Wey, Minguet Quartett, Huelgas Ensemble, Paul van Nevel
Cetay (inaktiv) (10.04.2017, 02:58):
The Flute Experience Carin Levine Dieter Schnebel; Languido für Baßflöte und Live-Elektronik Georg Hajdu; Sleeplessness für Piccolo-, Alt- und Kontrabaß-Flöte, obligate Stimme und Live-Elektronik Laurie Schwarz; The Tides für elektronisch verstärkte Baßflöte
Was für ein unfassbar g*il*r S**t. :thumbsup:  Hajdus Sleeplessness ist die perfekte Klangspur für eine von leichter Panik unterwanderten Insomnie. Selten habe ich bei einem Stück Musik eine solch intensive Verbindung mit Komponist und Ausführenden erlebt. Tip: Speichert das Stück irgendwo und legt es dann und nur dann auf, wenn die GBV nicht mehr helfen.
Edit: Auch wenn es schwer fällt und der eigenen Kunstauffassung zutiefst wiederstrebt: Den Text mitzulesen oder sich vor dem Hören mit dem Stück auseinanderzusetzen, verdirbt es unwiederbringlich - ebenso wie das Hören augeschlafen bei Tag.
AcomA (10.04.2017, 06:17): Hallo
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.23 f-moll Op.57 'Appassionata'
Maurizio Pollini, p
(DG, DDD, live, Wien, 2002)
:engel
LG Siamak
miclibs (10.04.2017, 17:48):
CD 1 James Clarke 2012-S (2012) for two string quartets Marko Nikodijevic gesualdo dub/raum mit gelöschter figur (2012) Brigitta Muntendorf Sweetheart, Goodbye! (2011-12) für Stimme, Lautsprecher und acht Instrumente Emmanuel Nunes Peter Kien - eine akustische Maske (2012) nach Texten von Elias Canetti für Ensemble und Live-Elektronik Giacinto Scelsi Incantesimi (um 1973)
CD 2 Hans Abrahamsen Three Little Nocturnes (2005) für Akkordeon und Streichquartett Mauro Lanza Der Kampf zwischen Karneval und Fasten (2012) für zwei Streichquartette Klaus Lang vier linien. zweifaches weiß (2011) für Bläser, Klavier und Schlagwerk Naomi Pinnock String Quartet No.2 (2011-12) Simon Steen-Andersen Quartett Nr.2 (2012) für Streicher mit präparierten und verstärkten Bögen Timothy McCormack Apparatus (2009-10) Myunghoon Park seeds (2011) Frode Haltli/Garth Knox/Rolf-Erik Nystrøm/Rohan de Saram Nacht-Phantasie 2 (2012)
AcomA (10.04.2017, 23:25): Hallo
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.23 f-Moll Op.57 'Appassionata'
Van Cliburn, p
(Orfeo, ADD, live, Salzburg, 1964)
:engel :times10
LG Siamak
palestrina (11.04.2017, 19:18): AD 2016
Die Kaufmann Neider werden wieder kein gutes Haar an dieser Aufnahme lassen, aber was juckt mich das, ich finde sie ganz toll! :love: :down :thumbsup: Kam Heute mit der Post und läuft ununterbrochen! :)
LG palestrina
miclibs (11.04.2017, 21:22): Auch heute wieder von allem etwas, wobei viele dieser Komponisten mit mehreren CDs bei mir vertreten sind.... :)
CD 1 Hans Zender Issei no kyo (2009) Gesang vom einen Ton für Sopran, obligate Piccoloflöte und kleines Orchester (Text: Ikkyu Sojun) Anthony Posadas Vocem flentium (2011) für sechs Stimmen (Text: Buch Hiob) Helmut Lachenmann pression (1968/2010) Verison für Posaune von Michael Svoboda Stefano Gervasoni horrido (2010/2011) per sette voci soliste (Text: Hyacinth Freiherr von Wieser) Gérad Pesson Étant l'arrière-son (2011)für Flöte, Klarinette, Harfe, Violine und Violoncello Arnulf Hermann Sestück (Traum) und Tanz (2010/2011) Zwei Szenen für Stimmen, Ensemble und eine dezentriert Schallplatte
CD 2 Anthony Cheung Discrete Infinity (2011) für elf Instrumente Harrison Birtwistle Oboe Quartet (2009/2010) Heinz Holliger Cynddaredd - Brenddwyd (2001/04) für Horn solo Pascal Dusapin Microgrammes (2010) 7 pièces pour trio à cordes Peter Eötvös Schiller Energische Schönheit (2010) für acht Stimmen, acht Bläser, zwei Schlagzeuger und Akkordeon (Text: Friedrich Schiller)
Keith M. C. (12.04.2017, 13:09): Hallo,
ich hörte gerade:
L. v. Beethoven Fidelio Stemme, Kaufmann, Fischesser, Struckmann, Harnisch, Strehl, Mattei Arnold Schoenberg Chor Mahler Chamber Orchestra/Lucerne Festival Orchestra Abbado 2011
Nicht schlecht, aber auch nicht herausragend.
Bis dann.
Falstaff (13.04.2017, 00:07):
Heute damit begonnen. Filippeschi zwar mit toller Höhe, aber doch recht steif. Und Gobbi ist auch nicht der Posa, den ich am liebsten habe, fehlt ihm doch, für mein Empfinden, zu sehr das Edle, Adelige. Vielleicht war er als Bösewicht doch besser aufgehoben. Mal sehen, wie es weitergeht.
:hello Falstaff
Amonasro (13.04.2017, 16:39):
Léo Delibes/Edmont Gondinet/Philippe Gille: Lakmé
Lakmé - Natalie Dessay Gérald - Gregory Kunde Nilakantha - José van Dam Mallika - Delphine Haidan Frédéric - Franck Leguérinel Ellen - Patricia Petibon Rose - Xenia Konsek Mistress Bentson - Bernadette Antoine Hadji - Charles Burles
Chœur et Orchestre du Capitole de Toulouse, Michel Plasson
Gruß Amonasro
miclibs (13.04.2017, 19:57): Die Orgel eingebettet in einem höchst variantenteichen Geräuschband - mir gefällts :thumbsup:
Peter Ablinger Orgel Und Rauschen (Diaphanie 3)
miclibs (13.04.2017, 20:09): Messiaen spielt hier die Orgel selbst. Aufnahme von 1939 remastert 2008,,,,,,
Gefällt mir nach dem ersten Hören besonders vom Ansatz her gut. Hier und da finde ich die Solisten nicht so ganz 100%ig, ich will da im Moment allerdings gar nicht ins Detail gehen. Aber Bernius' Herangehensweise finde ich vor dem Hintergrund, was da alles so auf den Markt drängt, höchst erfreulich. Die Aufnahme strahlt eine Gelassenheit aus, die mir bei vielen neueren Aufnahmen fehlt. Ruhig, ohne Hetzerei, aber auch ohne Verschleppung; keine überflüssige Akzentuierung der inneren Bewegung duch übermäßige äußere; keine besondere Fassung, kein Mendelssohn, keine Kleinstbesetzung, keine Knaben, nicht in englischer Sprache, kein bemüht auf ein spezielles Alleinstellungsmerkmal zielendes Schnickischnacki. Da mag manch einer reflexartig dutzende "Abers" auf der Zunge haben - und das womöglich zu Recht. Das trübt meine Freude über eine uneitle, unaufgeregte und handwerklich hervorragende Aufnahme. woe diese es eine ist, wenig. Quasi überhaupt nicht.
Mein "Urteil": 9/10.
:hello Agravain
palestrina (14.04.2017, 11:52): Ob nun von Pergolesi oder nicht, erhaben und tröstend schön ...
AD 2012
„ Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist "Lukas 23, 44-46
LG palestrina
AcomA (14.04.2017, 14:44): Hallo
S Rachmaninov
Klavierkonzert Nr.3 d-moll Op.30
Grigory Sokolov, p BBC Philharmonic Orchestra Yan Pascal Tortelier, cond
(DG, DDD, live, London, 1995)
:engel
LG Siamak
palestrina (14.04.2017, 19:27): AD 2016 Kann man „ Possente spirto " schöner singen !? :down
Jetzt mache ich mit was gänzlich anderem weiter ...
AD 1982
Manon Lescaut - Ileana Cotrubas (soprano) Le Chevalier des Grieux - Alfredo Kraus (tenor) Lescaut, in this version, Manon's cousin - Gino Quilico (baritone) Le Comte des Grieux - Jose Van Dam (bass) Guillot de Morfontaine - Charles Burles (tenor) De Bretigny - Jean-Marie Fremeau (baritone) Poussette - Ghyslaine Raphanel (soprano) Javotte - Colette Alliot-Lugaz (soprano) Rosette - Martine Mahe (mezzo-soprano) L'Hotelier - Jacques Loreau (baritone) Two Guards - Roger Trentin and Jean Melac.
Die tragische Geschichte der Manon, hier in der Version von Massenet, ist von erlesener Interpretation mit Ileana Cotrubas und Alfredo Kraus als Liebespaar! :times10
LG palestrina
miclibs (14.04.2017, 20:31): Gerade zurück von einer Aufführung der 7 Passionskantaten Buxtehudes verlasse ich den Frühbarock für diese CD.... :)
+ Arie dissolute (für Viola und Kammerensemble) (1986/87) + Epiphyt (für Flöte und Kammerensemble) (1987/88)
Cetay (inaktiv) (15.04.2017, 07:24):
Josef Anton Riedl; vielleicht - perhaps - peut-être bschat, terschied - Michael Lentz (Sprecher), Jan Philip Schulze (Klavier), Carin Levine (Piccolo), Stefan Blum (Perkussion) Glas-Spiele, Version 2 - Alberto Vignani, Florian Tielebier-Langenscheidt, Johannes Göhl, Lorenzo Ferrero, Michael Hirsch & Stephen Montague (Perkussion) Vielleicht - Duo - Michael Lentz (Sprecher) Ausfluss, Spur, Niederschlag, Nachhall - Jan Philip Schulze (Klavier) Stück Für Gitarre, Crotales, Handtrommeln Und Sprechen - Harald Lillmeyer (Gitarre), Stephan Blum (Perkussion, Sprecher) Invention in 5 Raten - Erina Goto (Marimba), Thomas Hastreiter (Marimba) euzeuläsäkut Jan Philip Schulze (Klavier), Carin Levine (Piccolo) Lautgedichtfolge h) Michael Lentz & Michael Hirsch (Sprecher) Glas-Spiele, Version 1
palestrina (15.04.2017, 08:12):
Musikalisch gefällt sie mir ja, aber gesanglich bleiben, hauptsächlich, bei den Damen Wünsche offen !
LG palestrina
ab (15.04.2017, 09:43): Eine wunderbare Pianistin.
palestrina (15.04.2017, 12:42): AD 1998
Werther ... À cette heure suprême, je suis heureux; je meurs en te disant que je t'adore!
In dieser letzten Stunde bin ich glücklich; ich sterbe, indem ich dir sage, daß ich dich anbete! :I
LG palestrina
palestrina (15.04.2017, 18:44):
AD Martina Franco Juli 1995
Severio Mercadante „ Caritea, regina di spagna " oder „ Donna Caritea " Die UA am 21.2.1826 Teatro la Fenice war ein enthusiastischer Erfolg.
LG palestrina
palestrina (15.04.2017, 22:06): Nachdem ich die Walküre Live aus Salzburg abgeschaltet habe, höre ich nun wieder Mercadante ...
AD 9.Sept.1979
Baltsa, Zampieri, Domingo, Kerns Orchester der Wiener Staatsoper Gerd Albrecht
LG palestrina
AcomA (16.04.2017, 00:04): Hallo
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.21 C-Dur Op.53 'Waldstein '
Claudio Arrau, p
(EMI, AAD, 1955)
:engel
LG Siamak
Schostakowitsch (16.04.2017, 07:04):
palestrina (16.04.2017, 07:06): Frohe Ostern! Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!
LG palestrina
palestrina (16.04.2017, 10:24): Eine der eher vergessenen Perlen von Donizetti ...
AD 1988
Die drei Hauptrollen ... Della Jones / Aurelio Christian Du Plessis / Eustachio de Saint-Pierre Nuccia Focile / Eleonora Philharmonia Orchestra / David Parry
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (16.04.2017, 11:35):
Fedele, Ohana, Aperghis; DUALS Simone Beneventi (Perkussion), Andrea Rebaudengo (Klavier) Ivan Fedele; 5 Duals Maurice Ohana; 12 Études d'interprétation - Livre II, No. 12 Georges Aphergis; 4 Pièces fébriles pour piano et marimba
Cetay (inaktiv) (16.04.2017, 12:54):
Manfrin, Mancuso, Manca, Nova, Montalbetti; PRIMES Simone Beneventi (Perkussion, Elektronik), Flvio Virzi (Elektrisch verstärkte & präparierte Gitarre, Elektronik) Luigi Manfrin; Embodying Surfaces Giovanni Mancuso; George, Nick e il mistero del nastro disrtutto Gabriele Manca; Modelo di coincidenze II Riccardo Nova; Primes Seventeen Mauro Montalbetti; La nostra rabbia intatta
palestrina (16.04.2017, 18:15): Weiter mit unbekanntem Donizetti ... AD 1977 Luigi V/ Della Jones Janet Price/ Bianca Emma/ Eiddwen Harrhy Adelia/ Yvonne Kenny Ugo/ Maurice Arthur Folco di Angiò/ Christian Du Plessis New Philharmonia Orchestra Alun Francis
LG palestrina
miclibs (16.04.2017, 20:08):
Oper in vier Akten (2008–2009) Libretto von Christoph Klimke nach dem gleichnamigen Roman von Witold Gombrowicz
miclibs (16.04.2017, 20:15):
Szenische Moritat für zwei Schauspieler, Sopran, Bariton und Kammerorchester Text: Thomas Brasch nach Boris Vian
Cetay (inaktiv) (17.04.2017, 08:11):
Johann Sebastian Bach; Osteroratorium BWV 249 Christine Brenk, Anne Greiling, Frank Bossert, Thomas Pfeiffer, Motettenchor Pforzheim, Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Rolf Schweizer
Cetay (inaktiv) (17.04.2017, 10:21): Ich habe (erstmalig) das Osteroratorium gehört, weil ich keine zweieinhalb Stunden für eine Passion verbraten wollte. Es gibt einfach zu viel andere noch zu entdeckende Musik da draußen. Aber: BWV 249 gefällt mir ganz außerordentlich und verlangt nach sofortigem Wiederhören. Der große Alte fordert seine Zeit ein.
Johann Sebastian Bach; Osteroratorium BWV 249 Hannah Morrison, Meg Bragle, Nicholas Mulroy, Peter Harvey The Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner
palestrina (17.04.2017, 10:29): Hier bei handelt es sich um eine höchst interessantes Werk des Meisters aus Bergamo ...
AD 2004 Pia, wife of Nello - Majella Cullagh (sop) Rodrigo, Pia’s brother - Manuela Custer (mezzo) Ghino, cousin of Nello - Bruce Ford (ten) Nello - Roberto Servile (bar) Ubaldo, Nello’s servant - Mark Wilde (ten) Pierro, a hermit - Mirco Palazzi (bass) Bice, Pia’s waiting woman - Patrizia Biccire (sop) Geoffrey Mitchell Choir London Philharmonic Orchestra/David Parry
Mit allen Teilen der späteren Revisionen von Donizetti, Venedig 1837, Seningallia 1837 und Neapel 1838.
Das Libretto schrieb Salvatore Cammarano. Die Geschichte beruht auf der Novelle Pia de’ Tolomei von Bartolomeo Sestini aus dem Jahr 1822, die sich wiederum auf den 5. Gesang aus dem Purgatorio von Dante Alighieri bezieht.
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (17.04.2017, 11:04):
Alois Hába; Nonette (komplett) Czech Nonet Fantasie für Nonett Nr. 1 in einem Satz im 1/12-Tonsystem, op. 40 Fantasie für Nonett Nr. 1 in einem Satz im 1/7-Tonsystem, op. 41 Nonett Nr. 3, op. 82 Nonett Nr. 4, op. 97
palestrina (17.04.2017, 12:35): Auch die arme Gabriella hat ein schweres Schicksal ereilt...und die Oper nicht minder...
AD 1979 Cover der ersten Ausgabe von 1980 Cover der Wiederveröffentlichung 2000 Ludmilla Andrew (Gabriella), Christian du Plessis (Fayel), Maurice Arthur (Raoul de Coucy), John Tomlinson(Filippo II), Joan Davies (Almeide), John Winfield (Armando)
Royal Philharmonic Orchestra, Geoffrey Mitchell Choir, Alun Francis
Und Arien und Szenen der 1826 Version der Oper, mit Eiddwen Harrhy (Gabriella) and Della Jones (Raoul de Coucy) hier als Mezzo.
LG palestrina
palestrina (17.04.2017, 16:35): Ein Donizetti ging noch ...
AD 2014
Das Orchestra of the Age of Enlightenment ist ein 1986 gegründetes britisches Orchester, dessen Mitglieder auf historischen Instrumenten musizieren.
Ein echter sehr beglückende Aufnahme, auf die man lange warten musste, wegen der Vollständigkeit!
LG palestrina
miclibs (17.04.2017, 18:05): Lachenmanns 'Staub für Orchester' muss man in der Scheibenwelt wirklich mit der Lupe suchen... :( Die Uraufführung dieses Werks platzte 1986, weil sich das Orchester des Südwestfunks verweigert hatte. Naja, immerhin zu seinem 80.Geburtstag wurde er vielerorts gewürdigt, übrigens auch hier in Karlsruhe an der Musikhochschule mit einer ganzen Themenwoche. :)
Sinfonische Musik 1980-1990
Dieter-Schnebel - Sinfonie-Stücke Für Großes Orchester Manfred-Trojahn - Sinfonie Nr. 3 Günter Kochan - Sinfonie Nr. 5 Helmut Lachenmann - Staub Für Orchester
miclibs (17.04.2017, 18:23):
Blacher - Konzert Für Hohe Trompete und Orchester (1970) - Philharmonisches Orchester Nürnberg Dittrich - Konzert Für Violoncello, Steichquartett und Orchester (1974 - 75) - Swr Sinfonieorchester Genzmer - Zweites Konzert Für Orgel und Streichorchester (1980) - Badische Philharmonie Müller-Siemens - Konzert Für Klavier und Orchester (1981) - Swr Sinfonieorchester Baden-baden Und Freiburg Schmidt -Konzert Für Oboe und Orchester (1983) - Staatskapelle Berlin
miclibs (17.04.2017, 18:37): Paul-Heinz Dittrich, auch ein Liebling von mir .... :)
Fortner - Versuch eines Agon um...? Operette auf Silben f. eine Sängergruppe und Orchester (1972/73) Dittrich - Area sonantes für instrumentale und vokale Gruppen (1973) Kyburz - The Voynich Cipher Manuscript für 24-stimmigen gemischten Chor u. Ensemble (1995) Bauckholt - Hubschrauber für Orchester (2000/02) Richter de Vroe -Tetra?b IV für Orchester mit 4 Solisten (2000/2002)
palestrina (17.04.2017, 20:04):
AD 2006 Das ernstere Repertoire liegt ihm etwas mehr!
LG palestrina
AcomA (18.04.2017, 06:13): Hallo
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.29 B-Dur Op.106 Hammerklavier '
Wilhelm Backhaus, p
(Hänssler, AAD, live, Carnegie Hall, New York, 1956)
:engel
LG Siamak
palestrina (18.04.2017, 09:59): Heute fange ich mal mit G.Meyerbeer an ...
AD 23.3.2012
Robert le Diable Salernitana Giuseppe Verdi Philharmonic Orchestra, Daniele Oren Carmen Giannattasio ( Alice ); Patrizia Ciofi ( Isabelle ); Bryan Hymel ( Robert ); Alastair Miles ( Bertram ); Martial Defontaine ( Raimbaut ); Carlo Striuli ( Alberti )
LG palestrina
miclibs (18.04.2017, 15:17): Dieses Sch*** Wetter schreit nach einer anspruchsvollen Oper mit klassischem Thema und moderner Umsetzung ... :)
Macbeth (Tre atti senza nome) (2002)
Otto Katzameier, Anna Radziejewska, Richard Zook, Sonia Turchetta, Vokalensemble NOVA, Klangforum Wien, Evan Christ
miclibs (18.04.2017, 15:28):
+ Chiffre IV (1984) für Bassklarinette, Violoncello und Klavier + Am Horizont (1991) Stille Szene für Violine, Violoncello und Akkordeon + Verzeichnis – Studie (1986) für Viola, Violoncello und Kontrabass + Déploration (1973) für Flöte, Violoncello und Percussion + 2. Streichtrio 1969) für Violine, Viola und Violoncello + Paraphrase (1972) für Violoncello, Percussion und Klavier + In nuce (1994) für Viola, Violoncello und Kontrabass
norb (18.04.2017, 19:01): Hallo, mein erster Beitrag hier.
Heute unterwegs gehört:
- Mozart: Symphonie Nr. 41 C-dur K 551 "Jupiter", Berliner Philharmoniker / Carlo Maria Giulini
- Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-Moll op.70, Royal Concertgebouw Orchestra / Carlo Maria Giulini
Jetzt
- Bruckner: Symphonie Nr. 3 d-moll (Version von 1889), Deutsches Symphonie-Orchester Berlin / Riccardo Chailly
palestrina (18.04.2017, 20:07): Hallo Norbertus, erstmal ein herzliches Willkommen hier!
Wenn du dich vorstellen möchtest kannst du das hier tun !
LG palestrina
Ps: Dein Avatar kommt mir bekannt vor? Was ist das für ein Gemälde!? Gesehen habe ich es als Cover bei Martinu Symphonien mit Järvi!
palestrina (18.04.2017, 22:08): Ich habe es Heute miclibs gleichgetan, und ebenfalls eine anspruchsvolle :D Oper gehört, gleich zweimal...
mit lieto fine und dem Duett Otello/Jago aus der Malibran Fassung!
Ratiani · Ciofi · Edwards · Bonfatti · Kang · Bratislava Chamber Choir · Orchestra Internazionale d'Italia · Arrivabeni
Das ist die Malibran Fassung mit einem Mezzo als Otello!
LG palestrina
miclibs (18.04.2017, 22:38): Ich habe es Heute miclibs gleichgetan, und ebenfalls eine anspruchsvolle :D Oper gehört, gleich zweimal... Dann erhöhe ich auch auf zwei anspruchsvolle... :D
palestrina (18.04.2017, 22:58): Hallo miclibs, ich kenne von Sciarrino nur „ Luci mie traditrici "(Meine verräterischen Augen), aber mit der Musik kam ich damals nicht sehr zurecht, allerdings war es vom Sujet her, Gesualdos Doppelmord, sehr interresant! Ich habe das Live gesehen, so Ende der neunziger, müsste das vielleicht mal auf CD hören! Nachdem was du so hörst ist das natürlich das richtige für dich! ;) Bei den Zeitgenössischen Opern bin ich immer sehr zurückhaltend mit CDs, z.B. fand ich Zimmermanns Soldaten unglaublich toll, konnte und kann mir das aber nicht auf CD anhören! :(
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (19.04.2017, 00:42): Hallo, mein erster Beitrag hier.
Heute unterwegs gehört:
- Mozart: Symphonie Nr. 41 C-dur K 551 "Jupiter", Berliner Philharmoniker / Carlo Maria Giulini
- Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-Moll op.70, Royal Concertgebouw Orchestra / Carlo Maria Giulini
Jetzt
- Bruckner: Symphonie Nr. 3 d-moll (Version von 1889), Deutsches Symphonie-Orchester Berlin / Riccardo Chailly 3 CDs mit reiner Instrumentalmusik. Im Sinne des Forengleichgewichts fällt das Willkommen besonders herzlich aus. 8o
Ich höre 27'10.554 for a solo percussionst ( ... pre-recorded tape may be used) - eine Grafische Partitur und ihre Realisierenden:
Jonathan Faralli
Zoltan Rácz
Simone Mancuso
Matthias Kaul
Dieser Vergleich ist ein Klangabenteuer ohne Vergleich. Wie alles aus der 6-Bändigen Cage-Serie der Amadinda-Gruppe ist Zoltán Ráczs Realisierung ein Wunder an Gemessenheit. Farallis alberne Gimmicks vom Band, Kauls Klangfeuerwerk von einundneunzig zum größten Teil selbst gebauten Klangerzeugern oder Mancusos extremer Minimalismus sind im Einklang mit den Partitur-gegebenen Freiheiten, aber lenken das Ohr zur Gänze auf den Interpreten. Bei Rácz verschwinden Komponist und Interpret hinter den Ereignissen. Cages Forderung "welcome whatever happens next“ ist eine schwierige Übung für westlich-harmonisch konditionierte Hirne. Rácz reicht den Steigbügel, ohne dass auch nur der Hauch eines faulen Kompromiss-Geruchs aufkommt; das einzige, was ich rieche, pardon, vernehme, ist Integrität - was dann doch wieder eine Eigenschaft des Interpreten ist, aber nach kurzer Zeit ist das vergessen und dann gibt es nur noch die Klänge und mich...
agravain (19.04.2017, 10:29): Nun die drei in meinen Ohren faszinierendsten Aufnahmen von Sibelius' frühester "kalevalistischer" Tondichtung:
Jean Sibelius: En Saga op. 9
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Sergius Celibidache (1981, 22:55 Min.) Berliner Philharmoniker, Wilhelm Furtwängler (1943, 20:29 Min.) L’Orchestre de la Suisse Romande, Horst Stein (1971, 16:15 Min.)
:hello Agravain
Keith M. C. (19.04.2017, 10:46): Hallo,
ich höre nun:
Achille-Claude Debussy
La mer
und
Images pour orchestre
Orchestre National de la Radiodiffusion Française Désiré-Emile Inghelbrecht
Einige Stücke von Debussy haben mir schon immer gut gefallen. Diese beiden gehören dazu. 'La mer' habe ich nicht oft besser gehört, als in dieser Interpretation.
Bis dann.
Cetay (inaktiv) (19.04.2017, 13:47): Einer meiner Dauerbrenner:
Giacinto Scelsi; Werke für Kontrabass Robert Black Nuits Et maintenant c'est à vous de jouer Ko-Tha "Three Dances Of Shiva" Dharana + Felix Fan (Violoncello) Maknongon für tiefes Instrument oder Bassstimme Kshara + John Eckhardt (Kontrabass) Okanagon + June Han (Harfe) & Tom Kolor (Tamtam) Mantram
miclibs (19.04.2017, 16:40): Bei den Zeitgenössischen Opern bin ich immer sehr zurückhaltend mit CDs, z.B. fand ich Zimmermanns Soldaten unglaublich toll, konnte und kann mir das aber nicht auf CD anhören! :(
LG palestrina Hallo palestrina, für mich ist generell das Live-Hören zeitgenössischer Musik erfüllender als der Konsum von der Scheibe. Aber zeitgenössische Musik ist leider ein Nischenprodukt, da muss man schon dankbar für jede Scheibe sein.
Da ich diese Zimmermann Oper nicht live gesehen habe, jetzt die Scheibenversion... :thumbsup:
norb (19.04.2017, 19:18): @ palestrina
Nein, kein Gemälde, das ist ein Bildausschnitt aus einem abstrakten Animationsfilm. Die Ähnlichkeit mit dem Martinu cover ist also Zufall.
@ Cetay
Tatsächlich höre ich am liebsten Instrumentalmusik, und hier vor allem Symphonisches und jegliche sonstige Orchestermusik. Kammermusik und Solistisches schon viel weniger, und Opern / Vokalmusik noch weniger. Es gibt natürlich Ausnahmen.
- Rimsky-Korsakoff: Scheherezade op. 35, Chicago SO / Fritz Reiner
Beethovens Vierte gehört schon länger zu meinen Geheimfavoriten, Tendenz steigend. Diese Interpretation gefällt mir außerordentlich gut. Dasselbe gilt für die anderen beiden Stücke, die ebenso zu meinen musikalischen Favoriten zählen können.
Und jetzt noch Bruckner: Symphonie Nr.4 Es-dur "Romantische" (ed. Leopold Nowak), Royal Concertgebouw Orchestra / Riccardo Chailly
AcomA (19.04.2017, 20:18): Hallo
Interpretationsvergleich:
LvBeethoven Klaviersonate Nr.32 c-moll Op.111
Alexei Lubimov, fp (Zigzag, DDD, 2009)
Claudio Arrau, p (EMI, AAD, 1956)
Arturo Benedetti Michelangeli, p (Decca, ADD, 1965)
Arturo Benedetti Michelangeli, p (Ermitage, ADD, live, 1990)
Paul Badura-Skoda, p (Genuin, DDD, 2013)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2015)
Sviatoslav Richter, p (Brillant, ADD, live, 1975)
Ivo Pogorelich, p (DG, DDD, 1982)
Vitali Margulis, p (INAK, DDD, 1986)
Boris Giltburg, p (Naxos, DDD, 2015)
Alfred Brendel, p (Philips, DDD, 1995)
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (19.04.2017, 21:24): Durch den HIP-Thread angefixt. Eines der beeindruckendsten Beispiele dafür, dass das auch bei nur wenig mehr als 100 Jahre alten Werken ein relevantes Thema ist:
Igor Stravinsky; Le Sacre du Printemps (1913 Version) Les Siècles, Francois-Xavier Roth
:times10
Cetay (inaktiv) (19.04.2017, 22:19): Und gleich hinterher noch die mir bekanntesten jüngsten (1939/42) Kompositionen, wofür die Interpreten ORIGINAL INSTRUMENTS reklamieren:
John Cage; Imaginary Landscapes I-V / Credo in Us Percussion Group Cincinnati
HIP oder nicht: Das ist ein Hochlicht in der Cage-Diskographie.
satie (19.04.2017, 23:57): @ palestrina
Nein, kein Gemälde, das ist ein Bildausschnitt aus einem abstrakten Animationsfilm. Die Ähnlichkeit mit dem Martinu cover ist also Zufall. Hallo und willkommen, Norbertus! Jetzt bin ich neugierig geworden. Es sieht aus wie aus einem der Opus-Filme von Ruttmann. Was ist es genau?
Herzliche Grüße Satie
AcomA (20.04.2017, 06:25): Hallo
Interpretationsvergleich:
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.29 B-Dur Op.106 'Hammerklavier'
Grigory Sokolov, p (Eurodisc/Sony, ADD, 1975)
Paul Badura-Skoda, p (Genuin, ADD, live, Warschau, 1976)
Rudolf Serkin, p (CBS/Sony, ADD, 1969)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2011)
Sviatoslav Richter, p (Stradivarius, ADD, live, London, 1975)
John Ogdon, p (RCA, ADD, 1967)
Vladimir Feltsman, p (Nimbus, DDD, 1997)
Wilhelm Backhaus, p (Hänssler, AAD, live, New York, 1956)
:engel
LG Siamak
Amadé (20.04.2017, 09:32): Auch bei mir heute Vergleiche, Brahms Violinkonzert in Aufnahmen David Oistrachs:
Gruß Amadé
Keith M. C. (20.04.2017, 10:42): Hallo,
nach Inghelbrecht mit „La Mer“ hörte und höre ich nun zum Vergleich:
+ C. Debussy, La Mer, P. Boulez, New Philharmonia Orchestra, 1966 + C. Debussy, La Mer, A. Toscanini, The Philadelphia Orchestra, 1942 + C. Debussy, La Mer, A. Toscanini, NBC Symphony Orchestra, 1950 + C. Debussy, La Mer, A. Toscanini, New York Philharmonic Orchestra, 1936
Toscanini hat sich bekanntlich sehr für die Musik Debussy eingesetzt und immer wieder auf seine Programme gesetzt, und obwohl Debussy mit seinen Interpretationen nicht immer einverstanden gewesen war, korrespondierten beide miteinander.
Toscanini dirigiert „La Mer“ expressiv-dramatisch und gedrängter, das Meer fließt. Einige Kritiker meinen, er ließe die Musiker weniger im französischen Stil spielen, mehr "italienisch". Boulez dagegen interpretiert „La Mer“ eher in der Richtung von Inghelbrecht, jedoch ebenfalls – wie Toscanini – zügiger (jedoch nicht den 2. Satz „Spiel der Wellen“) und detailorientierter als Inghelbrecht. Letzterer dirigiert wahrlich impressionistisch: klangmalerisch-lyrisch, gleißend-flirrend-flimmernd. Die Vorstellung einer Umsetzung des Eindrucks einer Szene unter besonderen Lichtverhältnissen zeigt sich bei Inghelbrecht sehr gut, das Meer wird förmlich spürbar. Ist es bei Toscanini das Meer der Bretagne im Frühjahr, ist es bei Inghelbrecht das Mittelmeer bei der Côte d’Azur im Sommer.
Auf Kritik bzgl. Toscaninis Debussy-Interpretation reagierte gerade D.-E. Inghelbrecht, ein Freund und Experte für die Musik Debussys, folgendermaßen. Er schrieb in ‚Le Chef d’orchestre parle au public‘ auf den Seiten 19-29 u. a. (zitiert nach Sachs, H., Toscanini - Eine Biographie, München 1980, S. 342f.):
„…Als ich eines Tages voller Bewunderung Toscanini La Mer proben hörte, wurde ich Zeuge, wie hinter mir zwei Dirigenten , und zwar von durchaus achtbarem Rang, mit einem Lächeln bemerkten: „Dieser Tick, dem Orchester einzuschärfen, daß er immer die Melodie hören will – wie typisch italienisch!“ Sie waren jedoch durchaus im Unrecht. Worum Toscanini sich bemühte, war ein spezifisch musikalisches Problem. Was er Melodie nannte, war in Wirklichkeit die Linie, der Ariadefaden, den der Ausführende dem Zuhörer nie zu verlieren erlauben darf.“
Und nach einer wohl sehr geglückten Aufführung von Toscanini mit „Die Meistersinger…“ bemerkte Inghelbrecht im selben Text zu den Worten einiger Kritiker:
„“…aber vermeiden Sie es, ihn mit Debussy zu hören…! “ Zu jener Zeit lag die gewaltige Offenbarung von La Mer, die mir eines Abends in der Opéra zuteil wurde, für mich noch in ferner Zukunft.“
Bis dann.
miclibs (20.04.2017, 11:26): Manchmal komme ich bei dieser Scheibe ins Grübeln beim Einordnen der Miniaturen in Renaissance oder Neue Musik. Auf jeden Fall klingt die Schalmei schön schräg... :)
norb (20.04.2017, 19:05): Hallo Satie
Das ist eine Bearbeitung aus Rhythmus 21 von Hans Richter (der Dadaist, nicht der Dirigent). Dein Avatar erinnert an Stempel, wie sie auf japanischen Holzschnitten verwendet werden. Oder ist es etwas Koreanisches?
Heute gehört:
- Brahms: Symphonie Nr.4 e-moll op.98, Berliner Philharmoniker / Leonard Bernstein
- Chopin: Klavierkonzert Nr.1 e-moll op.11, London SO / Martha Argerich / Claudio Abbado
- Holst: The Planets op.32, Boston SO / William Steinberg
- Nielsen: Helios Overture op.17, Chicago SO / Jean Martinon
- Prokofiev: Symphonie Nr.1 D-dur op.25 "Klassische", London SO / André Previn
- Sibelius: Tapiola op.112, Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan
satie (20.04.2017, 19:15): Hallo Norbertus, Besten Dank, auf Richter bin ich tatsächlich nicht gekommen! Mein Avatar ist ein chinesisches Siegel meines Namens, das hatte ich mir aus Shanghai mitgebracht.
Herzliche Grüße Satie
miclibs (20.04.2017, 22:07):
+ Aura (1968/69) - String Quartet No.1 + Espejo desierto (1987) - String Quartet No. 2 + Anatomía fractal de los ángeles (1993) - String Quartet No. 3 + Los desastres de la guerra (1996) - String Quartet No. 4
AcomA (21.04.2017, 06:29): Hallo
Interpretationsvergleich:
LvBeethoven Klaviersonate Nr.31 As-Dur Op.110
Alexei Lubimov, fp (Zigzag, DDD, 2013)
Alfred Brendel, p (Philips, DDD, 1995)
Claudio Arrau, p (EMI, AAD, 1956)
Igor Shukov, p (Telos, DDD, 1980)
Paul Badura-Skoda, p (Genuin, DDD, 2012)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2011)
Valery Afanassiev, p (Denon, DDD, live, Moskau, 1990)
Sviatoslav Richter, p (Brillant, ADD, live, 1965)
Charles Rosen, p (CBS/Sony, ADD, 1970)
:engel
LG Siamak
Falstaff (21.04.2017, 22:25): Heute einmal das Violinkonzert mit Klavier.
:hello Falstaff
Falstaff (21.04.2017, 22:27): Und die Boris-Szenen mit dem unvergleichlichen Boris Christoff.
:hello Falstaff
norb (22.04.2017, 06:24): Wochenendprogramm
- Nielsen: Symphonien 1-6, LSO / Sir Colin Davis
- Brahms: Klavierkonzert Nr.1 d-moll Berliner Phil / Emil Gilels / Eugen Jochum
- Holst: The Planets, H125 - Ravel: Klavierkonzert G-dur, Klavierkonzert für die linke Hand / Pascal Rogé - Tschaikowski: Nussknacker, op.71 Orchestre symphonique de Montréal / Charles Dutoit
- Mussorgski: Bilder einer Ausstellung (orch. Ravel) - Dukas: L´Apprenti sorcier (orch. Rimski-Korsakow) New York Philharmonic / Leonard Bernstein
AcomA (22.04.2017, 08:40): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.29 B-Dur Op.106 'Hammerklavier'
Paul Badura-Skoda, p (Genuin, ADD, live,Warschau, 1976)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2011)
John Ogdon, p (RCA, ADD, 1969)
Rudolf Serkin, p (CBS/Sony, ADD, 1969)
Sviatoslav Richter, p (Stradivarius, ADD, live, London, 1975)
Vladimir Feltsman, p (Nimbus. DDD, 1997)
Grigory Sokolov, p (Eurodisc/Sony, ADD, 1975)
Wilhelm Backhaus, p (Hänssler, AAD, live, New York, 1956)
Charles Rosen, p (CBS/Sony, ADD, 1969)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (22.04.2017, 09:47):
Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 4 B.Dur, op. 60 Royal Concertgebouw Orchestra, Willem Mengelberg (Live 1940)
palestrina (22.04.2017, 13:55): Die letzten Tage habe ich mich musikalisch mit Severio Mercadante beschäftigt!
Einer der vergessenen Komponisten des Belcanto, jedoch nicht ganz, dank Opera Rara und Rossini in Wildbald, wo ich zwei Opern von ihm miterlebt habe! Ab und an wir auch mal eine Oper konzertant gegeben!
Hier mal 3 Highlight Cds (hätte lieber Gesammtaufnahmen gehabt, bei der schönen Musik :( ) !
Für jeden Liebhaber der Musik von Donizetti u.Co. sei dies mit größtem Wohlwollen empfohlen! Hier möchte ich sagen, daß Mercadante keineswegs hinten an stehen sollte, er war einer der meistgespielten Komponisten des 19.Jhd.!
LG palestrina
palestrina (22.04.2017, 16:12): AD 1993
Nelly Miricioiu, Jennifer Rhys-Davies, Alastair Miles, Anthony Michaels-Moore, Marcus Jerome u.Paul Nilon. Cond. David Parry
UA 10.11.1846 Teatro San Carlo, Neapel (im gleichen Jahr fand auch die UA von Verdis Attila statt ).
Was besonders auffällt sind die fantastischen Chöre und Ensembles in Mercadantes Opern, nicht so unbedingt die Arien, eher auch die wunderschönen Duette!
LG palestrina
AcomA (23.04.2017, 06:17): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr.30 E-Dur Op.109
Alexei Lubimov, fp (Zigzag, DDD, 2013)
Alfred Brendel, p (Philips, DDD, 1996)
Paul Badura-Skoda, p (Genuin, DDD, 2013)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2011)
Rudolf Serkin, p (Art & Music, AAD, live, Prades, 1954)
Charles Rosen, p (CBS/Sony, ADD, 1969)
Valery Afanassiev, p (Denon, DDD, live, Moskau, 1990)
Sviatoslav Richter, p (Brillant, ADD, live, 1972)
:engel LG Siamak
Amonasro (23.04.2017, 12:43):
Gaetano Donizetti: Il campanello di notte
Don Annibale Pistacchio - Enzo Dara Serafina - Agnes Baltsa Madama Rosa - Bianca Maria Casoni Enrico - Angelo Romero Spiridione - Carlo Gaifa
Wiener Staatsopernchor Helmuth Froschauer, piano Wiener Symphoniker, Gary Bertini
Gruß Amonasro
palestrina (23.04.2017, 16:42): Weiter mit Mercadante und seiner Oper Emma d'Antiochia ...
AD 2003
...das Duett aus dem dritten Akt Ruggiero/Emma „ Emma! Tu qui? " ist einsame Spitze, besonders daraus der Andante Teil „ Il cor, il cor che svegliasi " :down , vielleicht findet man es in der Tube!
LG palestrina
Jürgen (24.04.2017, 19:06): Hierdurch angeregt:
Der Ring ohne Worte, Maazel 1987
Amonasro (24.04.2017, 20:26):
Camille Saint-Saëns/Ferdinand Lemaire: Samson et Dalila
Dalila - Christa Ludwig Samson - James King Premier Philistin - Albert Gaßner Un messager Philistin - Heinrich Weber Le Grand-Pretre de Dagon - Bernd Weikl Abimélech - Alexander Malta Un vieillard Hébreu - Richard Kogl Deuxième Philistin - Peter Schranner
Chor des Bayerischen Rundfunks Münchner Rundfunkorchester, Giuseppe Patanè
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (24.04.2017, 21:41):
John Cage; Four4 Amadinda Percussion Group
For you to truly appreciate this thinned out music you have to distance yourself to a remoter area of the mind – seldom visited in these dense city decades – where you can see eye to eye with yourself; and there is Cage’s Four4 (SONOLOCO)
AcomA (25.04.2017, 06:24): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr.11 B-Dur Op.22
Sviatoslav Richter, p (LiveClassics, DDD, live, 1994)
Alfred Brendel, p (Philips, DDD, 1994)
Arturo Benedetti Michelangeli, p (Ermitage/Aura, ADD, live, 1981)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2011)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (25.04.2017, 18:54): Eben verklungen - und für ganz exquisit befunden:
Joseph Haydn; Sinfonien 82 & 84 Saint Paul Chamber Orchestra, Hugh Wolff Sinfonie C-Dur, Hob. I:82 "L'Ours" Sinfonie Es-Dur, Hob. I:84
AcomA (25.04.2017, 21:14): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr.22 F-Dur Op.54
Claudio Arrau, p (EMI, AAD, 1958)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2011)
Sviatoslav Richter, p (Philips, DDD, live, 1992)
Maurizio Pollini, p (DG, DDD, 2002)
Nikolai Lugansky, p (Warner, DDD, 2005)
:engel
LG Siamak
norb (26.04.2017, 19:01): Derzeit beschäftige ich mich neu mit dem Symphonischen Werk von Alexander Skrjabin.
Von den Symphonien besitze ich derzeit nur eine Einspielung mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter Leif Segerstam.
Dazu später mehr.
palestrina (26.04.2017, 22:17):
1.Martini & Rossi Conzert Turin 28.2.1952 Orchestra Sinfonica di Torino della RAI , Olivero De Fabritis 2.Martini & Rossi Concert Turin 12.3.1951 Orchestra Sinfonica di Torino della RAI , Manno Wolf-Ferrari
Was die Callas in beiden Konzerten darbietet ist gelinde gesagt „ Unbeschreiblich ", da war das ganze Potenzial da was ihre Stimme ausmachte, vom wunderbaren Piani bis zu den höchsten Tönen, wie z.B. der Schluss der Wahnsinnsszene aus der Lucia! :down :times10 Der Tenor bei dem Konzert ist Nicola Filacuridi, mit sehr angenehmem Timbre, leider gab es zu jener Zeit eine Fülle guter Tenöre, so dass er nicht so zum Zuge kam!
LG palestrina
Falstaff (26.04.2017, 22:57): Für 50 Cent geschossen und heute gehört.
Ich muss sagen, ich kenne kaum eine langweiligere Version. Allein das Tempo bringt mich schon zum Einschlafen. :D
LG Falstaff
AcomA (26.04.2017, 23:04): Für 50 Cent geschossen und heute gehört.
Ich muss sagen, ich kenne kaum eine langweiligere Version. Allein das Tempo bringt mich schon zum Einschlafen. :D
LG Falstaff Lieber Falstaff,
ich habe anfangs auch über diese Aufnahme so geurteilt. Aber nach mehrfachem Hören gefällt sie mir doch außerordentlich gut. Mintz phrasiert mit seinem goldenen Ton IMO wunderbar. Sinopoli kooperiert sehr passend.
LG Siamak
Falstaff (26.04.2017, 23:27): Mintz phrasiert mit seinem goldenen Ton IMO wunderbar. Sinopoli kooperiert sehr passend. Lieber AcomA, möglicherweise muss ich die Aufnahme häufiger hören. Aber ich weiß noch nicht, ob ich dazu Lust habe. ;)
Nach dem ersten Hören glaube ich auch nicht, dass Sinopoli passend kooperiert. Eher würde ich es umgekehrt beschreiben. Mintz finde ich nämlich durchaus zutreffend. Eben zu der Interpretation Sinopolis. Nur die gefällt mir halt überhaupt nicht. Aber vielleicht komme ich noch irgendwann hinter das Geheimnis. :)
LG Falstaff
palestrina (27.04.2017, 19:33):
Heute habe ich mich durchs Pavarotti Programm gehört!
LG palestrina
AcomA (27.04.2017, 20:59): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr.13 Es-Dur Op.27 Nr.1
Claudio Arrau, p (Ermitage/Aura, ADD, live, Ascona, 1971)
Maurizio Pollini, p (DG, DDD, 1991)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2011)
:engel
LG Siamak
palestrina (28.04.2017, 12:02): Heute ist Herr Alagna dran ...
AD 1999
Ausgesuchte Arien und Duette aus Opern von Donizetti und Bellini!
LG palestrina
Falstaff (28.04.2017, 22:52): Heute habe ich mich einmal wieder meiner Gershwin-Liebe hingegeben.
Ich finde Previn in diesem Bereich wunderbar, hat er doch eine wirkliche Affinität zur Klassik wie auch zum Jazz.
:hello Falstaff
AcomA (29.04.2017, 09:30): Hallo
F Schubert
Fantasie f-moll D 940 4 Ländler D 814 Variationen As-Dur D 813 6 Grandes marches D 819 Rondo A-Dur D 951
Andreas Staier und Alexander Melnikov, fp zu vier Händen
(HMF, DDD, 2015)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (29.04.2017, 09:45):
Johannes Kalitzke; Bericht über den Tod des Musikers Jack Tiergarten Szenische Moritat für zwei Schauspieler, Sopran, Bariton und Kammerorchester Werner Eggenhofer, Till Krabbe, Brigitte Jäger, Espen Fegran, Ensemble musikFabrik (NRW), Johannes Kalitzke
Der Handlungsstrang von einem Stück, das den Tod eines Musikers thematisiert, aber weniger die konkrete, historische Person Jack Teagarden meint, sondern den im positiven Sinne verrückten, buchstäblich bis zum letzten Atemzug nur seiner Musik und seinen Band-Mitstreitern verpflichteten Posaunisten paradigmatisch nimmt für die Selbstausbeutung der Künstler und speziell der Rockmusiker unserer Tage? Und natürlich auch die Ausbeutung der Künstler durch Manager und Fans gleichermaßen einschließt (Pitt Herrmann), liegt mir deutlich näher als klassischer Opernstoff und dass der oben zitierte Rezensent meint, von der problematischen, ohne Umschweife gesagt: ätzenden Musik, die dadurch nicht erträglicher wird, daß der Komponist höchstselbst den Takt vorgibt, läßt sich nicht absehen, verstehe ich beinahe schon als Hörpflicht. Und es hat sich gelohnt, dieser Pflicht nachzukommen. An dieser Stelle ist mal wieder ein Dank an miclibs fällig, der diese "ätzende" Musik in mein Blickfeld gepostet hat. :hello
Claudio Arrau, p Philharmonia Orchestra Alceo Galliera, cond
(EMI, AAD, 1955)
Für mich neben der Aufnahme des jungen Pollini mit den Wiener Philharmonikern unter Böhm immer noch die Referenz dieses brillant-lyrischen Konzertes
:engel :times10
LG Siamak
palestrina (29.04.2017, 15:55):
Hieraus CD 2,3,4 „ La Gioconda " AD 6.-10.Sept.1952 Orchestra Sinfonica di Torino della RAI, Antonio Vittoria
Etwas mehr Drive hätte der Aufnahme gut getan, auch einen besseren Tenor, ansonsten ist das Umfeld der Callas gut bis sehr gut, unter dem Tenor leidet auch die spätere GA.
LG palestrina
miclibs (29.04.2017, 21:06): DFD ist der Liebling meiner Schwiegermutter. Jede CD von ihm in meinem Besitz erhöht also mein Ansehen... ^^ Bisher ist er für mich der beste Interpret der Lieder Schumanns. Hugo Wolf fand ich auch ok. Mit dem Rest (Schubert,Brahms,etc.), den er gesungen hat, konnte ich mich musikalisch schon nicht anfreunden. Jetzt schicke ich ihn mal in die Moderne... ;)
miclibs (29.04.2017, 21:27): Das sind die Männer, die die Pavarottis und Kaufmanns dieser Welt wegfegen..... :ignore :thumbsup:
Mieskuoro Huutajat - Oulujoki
Mieskuoro Huutajat - Kalinka
Mieskuoro Huutajat - rekrytoi uusia jäseniä
palestrina (29.04.2017, 23:43): Das sind die Männer, die die Pavarottis und Kaufmanns dieser Welt wegfegen..... :ignore :thumbsup:
Mieskuoro Huutajat - Oulujoki
Mieskuoro Huutajat - Kalinka
Mieskuoro Huutajat - rekrytoi uusia jäseniä Hättest du wohl gerne! :D
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (30.04.2017, 06:36):
Joseph Haydn; Streichquartette op. 76 Nr. 1-6 Wilanów Quartet
Weitgehend im Schatten der Öffentlichkeit steht diese ganz vorzügliche, einen individuellen Zugang bietende GA des letzten kompletten Haydn-Quartett-Sechserpacks, der zweifellos den Gipfelpunkt der Streichquartettliteratur darstellt. Ich höre daraus: Streichquartett Es-Dur, op. 76/6, Hob. III:80
Cetay (inaktiv) (30.04.2017, 07:47): Ich bin dann mal eine Weile weg. Vor der Abreise nach China läuft noch eine unbedingt hörenswerte Neutönerin:
Carola Bauckholt; Ich muss mit Dir reden (für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Cello, Kontrabass, Klavier und Schlagzeug) Cikada
satie (30.04.2017, 09:39): Gute Reise! Bring mir was zu essen mit! Ach, wie ich das vermisse...
Herzliche Grüße Satie
Cetay (inaktiv) (30.04.2017, 09:59): Danke. Ja, da freue ich mich auch immer ganz besonders drauf. Vor allem im Schmelztiegel des Süden, wo durch die Migranten viele verschiedene Regionalküchen heimisch geworden sind. :leb
AcomA (30.04.2017, 10:04): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr.7 D-Dur Op.10 Nr.3
Claudio Arrau, p (EMI, AAD, 1956)
Emil Gilels, p (Hänssler, ADD, live, 1980)
Nikolai Lugansky, p (Warner, DDD, 2005)
Lucas Debargue, p (Sony, DDD, 2016)
Gerhard Oppitz, p (Hänssler, DDD, 2004)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2011)
Vladimir Horowitz, p (RCA Victor, ADD, 1959)
Geza Anda, p (Audite, ADD, 60er)
:engel
LG Siamak
palestrina (30.04.2017, 15:42): AD 1994
Elisabetta E.Gruberova Sara D.Ziegler Roberto Don Bernardino Nottingham E.Kim Orchestre Philharmonique de Strasbourg Friedrich Haider
Leider ist nur die Gruberova als Elisabetta der Aufnahme würdig, der Rest des Ensembles und ihren gesanglichen Partien ist nicht schlecht, aber erreicht trotzdem nicht ihr Niveau!
LG palestrina
Falstaff (30.04.2017, 22:14): Frisch eingetroffen und gleich einmal gehört:
Insgesamt schon 'ne ganz fetzige Angelegenheit, aber warm werde ich mir ihr wohl eher nicht werden.
:hello Falstaff
Schostakowitsch (01.05.2017, 09:09):
Nikolaus (01.05.2017, 09:26): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr.7 D-Dur Op.10 Nr.3
Claudio Arrau, p (EMI, AAD, 1956)
Emil Gilels, p (Hänssler, ADD, live, 1980)
Nikolai Lugansky, p (Warner, DDD, 2005)
Lucas Debargue, p (Sony, DDD, 2016)
Gerhard Oppitz, p (Hänssler, DDD, 2004)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2011)
Vladimir Horowitz, p (RCA Victor, ADD, 1959)
Geza Anda, p (Audite, ADD, 60er)
:engel
LG Siamak Da würde noch gut Martha Argerich passen. Es gibt tatsächlich eine Aufnahme von ihr aus dem Jahr 1960, erschienen bei Doremi:
Gruß, Nikolaus.
Amadé (01.05.2017, 10:23): Diese zugeben sehr gute Aufnahme gibt es seit dem letzten Jahr bei uns billiger:
Grüße Amadé
AcomA (01.05.2017, 17:56): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr.2 A-Dur Op.2 Nr.2
Murray Perahia, p (Sony, DDD, 1994)
Rafal Blechacz, p (DG, DDD, 2008)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2011)
:engel
LG Siamak
miclibs (01.05.2017, 19:51): Historisches Aufnahmen aus den 50,60er Jahren bis zu den elektroakustischen Werken Anfang der 70er Jahre von Iannis Xenakis . Leider bin ich viel zu jung für die 'Neue Musik', merke ich immer wieder... :(
CD 1 1. ST/48-1,240162 für 48 Instrumente, 1959-62 (WDR Sinfonieorchester Köln; Ltg. Michel Tabachnik) 2. Le Polytope de Montreal für vier Orchester, 1967 (Ensemble Ars Nova de l'O.R.T.F., Ltg. Marius Constant) 3. Nomos Gamma für großes Orchester (98 Instrumente) verteilt im Publikum, 1967-68 (Orchestre Philharmonique de l'O.R.T.F.,Bruck) 4. Terretektorh für großes Orchester (88 Instrumente) verteilt im Publikumn, 1965-66 (Orchestre Philharmonique de l'O.R.T.F., Bruck) 5. Syrmos für 18 Streicher, 1959 (Ensemble Ars Nova de l'O.R.T.F., Ltg. Marius Constant) 6. Achorripsis für 21 Instrumente, 1956-57 (Ensemble instrumental de musique contemporaine de Paris, Ltg. Konstantin Simonovic) CD 2 1. Persepolis Version "avec mouvement", 1971 2. Polytope de Cluny, 1972
miclibs (01.05.2017, 20:08): Eine meiner elektroakustischen Perlen ..... :)
1. Mutatis mutandis (2008) 2. Psyché-Cité/Transversales (2005/06) 3. Fluctuatio (in)animi (2006) 4. Ipso facto (2006) 5. Via rupta (2005) 6. ...who holds the strings... (2003) 7. Doppelklänger (2008)
Amonasro (01.05.2017, 20:46):
Giuseppe Verdi/Arrigo Boito: Otello
Otello - Carlo Cossutta Desdemona - Margaret Price Jago - Gabriel Bacquier Cassio - Petr Dvorský Emilia - Jane Berbié Lodovico - Kurt Moll Montano - Stafford Dean Roderigo - Kurt Equiluz Un araldo - Hans Helm
Wiener Sängerknaben, Chor der Wiener Staatsoper Wiener Philharmoniker, Georg Solti
Zurzeit meine Lieblingsaufnahme des Otello.
Gruß Amonasro
Linneus (02.05.2017, 09:19): Marin Marain: https://www.youtube.com/watch?v=qfVFmc6MLEw Die ersten 20 Minuten sind einfach göttlich
palestrina (02.05.2017, 13:03): Heute morgen gehört ...
AD Live 10.2.1972 La Fenice
Fünf Jahre später war die Caballè besser, hier ist sie noch auf dem Weg zu einer guten Königin !
LG palestrina
Es gibt wohl verschiedene Cover, auf meiner CD Ausgabe ist das Bühnenbild des Roberto zu sehen mit der Caballè und Chor!
miclibs (02.05.2017, 13:55): Beide wurden in Ausschwitz ermordet... :(
Pavel Haas - Streichquartett 2 & 3 Hans Krasa - Streichquartett (1921)
miclibs (02.05.2017, 14:06):
Streichquartett op. 109 Streichquartett op. 121
miclibs (02.05.2017, 20:14): Ich weiss, weisses Cover auf weissem Hintergrund ist suboptimal... ;)
Luigi Nono - Sequente
CD1 + A Carlo Scarpa for orchestra (Sinfonieorchester des SWF, M. Gielen) + A Pierre for bass flute, bass clarinet and live elektronics (R. Fabbriciani, C. Scarponi, Experimentalstudio des SWF) + Guai ai Gelidi Mostri for ensemble, voices and live elektronics (E.Laurence,S. Otto, C. Gieselbracht, Chr. Theus, R. Fabbriciani, C.Scarponi, St. Scodanibbio, Ltg. R. Cecconi, Experimentalstudio des SWF, H.P. Haller, sound director: L. Nono) + La terra e la compagna (Margot Laminet, Albert Gassner, Chor des Bayerischen Rundfunks, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Ernest Bour)
CD 2 + Caminantes… Ayacucho (Susanne Otto, Wiener Konzertchor, Gottfried Rabl, Solistenchor Freiburg, Ensemble Modern Frankfurt, Ingo Metzmacher, Experimentalstudio der Heinrich- Strobel-Stiftung des Südwestfunks Baden Baden, André Richard, Antonio Gomez, Rudolf Strauß) + No hay caminos, hay que caminar ... Andrej Tarkowsky für sieben Orchestergruppen (hr-Sinfonieorchester, Friedrich Goldmann)
palestrina (02.05.2017, 22:09): Giuseppe Verdi/Arrigo Boito: Otello
Otello - Carlo Cossutta Desdemona - Margaret Price Jago - Gabriel Bacquier Cassio - Petr Dvorský Emilia - Jane Berbié Lodovico - Kurt Moll Montano - Stafford Dean Roderigo - Kurt Equiluz Un araldo - Hans Helm
Wiener Sängerknaben, Chor der Wiener Staatsoper Wiener Philharmoniker, Georg Solti
Zurzeit meine Lieblingsaufnahme des Otello.
Gruß Amonasro ich habe den Otello in dieser Ausgabe ...
Dieser Otello ist fast perfekt, warum es nicht ganz perfekt ist liegt an Cossutta mit seiner sehr unschönen Stimme und einer unausgeglichen Darbietung, dagegen ist M.Price eine gloriose Desdemona und Bacquier ein wirklich guter Jago (hatte ihn gar nicht mehr so im Ohr) . Aber was diese GA auszeichnet ist Solti mit den Wienern, da lodert das Freudenfeuer! :thumbsup: Wie siehst du das lieber Amonasro!
LG palestrina
Amonasro (02.05.2017, 22:33): Wie siehst du das lieber Amonasro! Eigentlich genauso. Orchestral hervorragend und mit Spitzensängern, auch in kleinen Rollen. Das Highlight ist für mich Margaret Prices Desdemona, betörend schön gesungen. Die Stimme von von Carlo Cossutta finde ich aber keineswegs unschön. Mein Eindruck von ihm ist sehr positiv, auch weil er etwas menschlicher und sympathischer klingt als z. B. Del Monaco oder Vickers, die ihm in den dramatischen Wutausbrüchen natürlich überlegen sind. Aber in den ruhigen Momenten und speziell im Liebesduett überzeugt er mich.
Gruß Amonasro :hello
palestrina (02.05.2017, 22:56): Wie siehst du das lieber Amonasro! Eigentlich genauso. Orchestral hervorragend und mit Spitzensängern, auch in kleinen Rollen. Das Highlight ist für mich Margaret Prices Desdemona, betörend schön gesungen. Die Stimme von von Carlo Cossutta finde ich aber keineswegs unschön. Mein Eindruck von ihm ist sehr positiv, auch weil er etwas menschlicher und sympathischer klingt als z. B. Del Monaco oder Vickers, die ihm in den dramatischen Wutausbrüchen natürlich überlegen sind. Aber in den ruhigen Momenten und speziell im Liebesduett überzeugt er mich. Gruß Amonasro :hello Hallo Amonasro, mich hat Cossutta am meisten überzeugt wenn er etwas aus sich herausgeben konnte, z.B. im Duett mit Jago, bei den leisen Stellen musste er zu sehr seine Stimme zügeln, was man am Schluß des Liebesduetts hört wenn er sich die Höhe sehr erkämpfen muss, im Forte dagegen hat er keine Mühe mit der Höhe!
LG palestrina
AcomA (02.05.2017, 23:48): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr.28 A-Dur Op.101
Claudio Arrau, p (EMI, AAD, 1956)
Andor Foldes, p (Ermitage, ADD, live, Lugano, 1966)
Charles Rosen, p (CBS/Sony, ADD, 1970)
Geza Anda, p (Audite, AAD, 1955)
Grigory Sokolov, p (Op.111, ADD, live, 1991)
Sviatoslav Richter, p (Brillant, ADD, live, 1965)
Vladimir Feltsman, p (Nimbus, DDD, 1997)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2011)
:engel
LG Siamak
palestrina (03.05.2017, 13:13): Heute habe ich diesen wunderbaren Otello gehört...
AD Live 19.10.1955
die erste Produktion unter dem neuen Musikdirektor Rafael Kubelik an Covent Garden!
Ein ganz hervorragendes Ensemble mit Vinay, Brouwenstijn und Kraus, der für Gobbi einsprang, da er nicht zu den Proben erschien, und Kubelik ihn nicht mehr einsetzte in seiner kurzen Amtszeit!
LG palestrina
Ps: Hatte eigentlich vor Aida zuhören, aber wiederum abgebrochen, ist einfach nicht meine Oper! :(
Amonasro (03.05.2017, 19:06): Hatte eigentlich vor Aida zuhören, aber wiederum abgebrochen, ist einfach nicht meine Oper! :( Meine schon ^^ , daher jetzt:
Verdi/Ghislanzoni: Aida
Il Re d'Egitto - Fernando Corena Amneris - Giulietta Simionato Aida - Renata Tebaldi Radamès - Carlo Bergonzi Ramfis - Arnold van Mill Amonasro - Cornell MacNeil Un messaggero - Piero de Palma Una sacerdotessa - Eugenia Ratti
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan
Mit hervorragender Besetzung, insbesondere Bergonzi und Simionato sind :down . Auch orchestral sehr schöne Momente, vor allem die leisen Stellen wie der Beginn der Tempelszene (mit der besonders schönstimmigen Eugenia Ratti) und der Anfang des 3. Akts. An einigen Stellen ist das Orchester jedoch viel zu laut und deckt die verglichen mit anderen Aufnahmen ohnehin sehr lyrischen Stimmen zu sehr zu. Zudem klingen die Priester im Vergleich z. B. mit der Solti-Aufnahme sehr harmlos. Und trotzdem ist die Aufnahme immer wieder ein Genuss.
Gruß Amonasro :hello
miclibs (03.05.2017, 19:27):
Milton Babbitt - All Set + Streichquartette Nr.2 & 6 + Occasional Variations + Composition for Guitar
miclibs (03.05.2017, 19:42): Bei Carters Streichquartetten könnte mein CD-Regal sogar einen Interpretationsvergleich anbieten : Juilliard SQ vs. Arditti SQ vs, Pacifica SQ...mal sehen... :)
Streichquartette 1 - 4 (1951/1959/1971/1986)
palestrina (04.05.2017, 23:00): AD 1961
Gustav Mahler Sinfonie in D-dur bzw. Sinfonie No.1
Nach einem Marathon der ersten Mahler, mit Gielen, Tennstedt, Bernstein NY, Bernstein CG, Inbal, Kubelik, Solti, Mehta, Abbado, Ozawa und Jansons, fand ich die Bruno Walter am gelungendsten, aber gleich hinterher die Bernstein mit dem Concertgebouw-Orchester.
LG palestrina
palestrina (05.05.2017, 15:02):
AD 1980 Eva Marton / Violanta Walter Berry / Dieser wunderschöne Einakter des Wunderkindes Erich Wolfgang Korngold kann ich nur wärmstens empfehlen, neben den anderen ..... „ Die Tote Stadt ", „ Das Wunder der Heliane" , dem anderen Einakter „ Der Ring des Poykrates " und „ Die Kathrin " !
LG palestrina
Amonasro (05.05.2017, 16:33): Jetzt endlich mal wieder:
Umberto Giordano/Luigi Illica: Andrea Chénier
Andrea Chénier - Franco Corelli Carlo Gérard - Mario Sereni La contessa di Coigny - Luciana Moneta Maddalena di Coigny - Antonietta Stella Bersi - Stefania Malagù Roucher/Fouquier Tinville - Giuseppe Modesti Mathieu, detto Populus - Paolo Montarsolo Madelon - Anna di Stasio Un Incredibile/L'abate poeta - Piero de Palma Pietro Fléville - Dino Mantovani Schmidt/Il maestro di casa/Dumas - Paolo Pedani
Orchestra e Coro del Teatro dell'Opera di Roma, Gabriele Santini
Gruß Amonasro
palestrina (05.05.2017, 17:47): Jetzt endlich mal wieder:
Umberto Giordano/Luigi Illica: Andrea Chénier
Andrea Chénier - Franco Corelli Carlo Gérard - Mario Sereni La contessa di Coigny - Luciana Moneta Maddalena di Coigny - Antonietta Stella Bersi - Stefania Malagù Roucher/Fouquier Tinville - Giuseppe Modesti Mathieu, detto Populus - Paolo Montarsolo Madelon - Anna di Stasio Un Incredibile/L'abate poeta - Piero de Palma Pietro Fléville - Dino Mantovani Schmidt/Il maestro di casa/Dumas - Paolo Pedani
Orchestra e Coro del Teatro dell'Opera di Roma, Gabriele Santini
Gruß Amonasro Hallo Amonasro, da guckt man zwei Stunden nicht ins Forum, und was sieht man, Amonasro kam auch auf die Idee den „ Andrea Chénier " zu hören und auch noch die gleiche Aufnahme! :thumbsup: Also Corelli ist schon beeindruckend, egal wie man das hört! :down Auch die Stella finde ich heute besser als beim letzten mal anhören, auch Santini mit dem Orchester der Römischen Oper ist lobenswert, einzig Sereni fällt etwas aus dem Rahmen, das ist mir zu neutral!
Emil Gilels, p (Melodiya, ADD, live, Moskau, 1968)
Gerhard Oppitz, p (Hänssler, DDD, 2004)
Lazar Berman, p (CBS/Sony, ADD, live, Carnegie Hall, 1979)
Rudolf Serkin, p (CBS/Sony, ADD, 1962)
Sviatoslav Richter, p (Melodiya, AAD, 1958)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, Dresden, 2011)
:engel
LG Siamak
Amadé (07.05.2017, 09:58):
Amonasro (07.05.2017, 10:31):
Gioachino Rossini/Francesco Maria Berio di Salsa: Otello ossia Il moro di Venezia
Otello - José Carreras Desdemona - Frederica von Stade Iago - Gianfranco Pastine Rodrigo - Salvatore Fisichella Emilia - Nucci Condò Elmiro - Samuel Ramey Lucio - Keith Lewis Il Doge di Venezia/Un gondoliere - Alfonso Leoz
Ambrosian Opera Chorus Philharmonia Orchestra, Jesús Lopéz Cobos
Ein Fest für Tenöre und eine meiner liebsten Aufnahmen mit Carreras. Schade, dass er nicht mehr Rossini aufgenommen hat.
Gruß Amonasro
Nordolf (07.05.2017, 18:24): Üppig-süffige Kammermusik, die von den für Joseph Marx so typisch "wellenartigen" Klangverläufen geprägt ist:
Sviatoslav Richter, p (nur die Op.14 Nr.2) (Philips, ADD, 60er)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, 2011)
Jan Panenka, p (Supraphon, ADD, 60er)
:engel
LG Siamak
Cantus Arcticus (11.05.2017, 07:59): Bei mir heute:
Ein zufälliger Griff hinein, wird das Programm sein heute :) .
Gruss Stefan
AcomA (12.05.2017, 06:25): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr.4 Es-Dur Op.7
Andor Foldes, p (Ermitage, AAD, live, 60er)
Arturo Benedetti Michelangeli, p (BBC Legends, ADD, live, 60er)
Grigory Sokolov, p (Opus 111, ADD, live, 90er)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, 2011)
Sviatoslav Richter, p (Brillant Classics, ADD, live, 60er)
:engel
LG Siamak
AcomA (13.05.2017, 08:36): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr.32 c-moll Op.111
Alexei Lubimov, fp (Zigzag, DDD, 2013)
Alfred Brendel, p (Philips, DDD, 90er)
Arturo Benedetti Michelangeli, p (DECCA, ADD, 1965)
Arturo Benedetti Michelangeli, p (Aura/Ermitage, DDD, live, 1990)
Boris Giltburg, p (Naxos, DDD, 2015)
Claudio Arrau, p (EMI, AAD, 1957)
Charles Rosen, p (CBS/Sony, ADD, 1970)
Ivo Pogorelich, p (DG, DDD, 1982)
Mikhail Pletnev, p (DG, DDD, live, 2000)
Paul Badura-Skoda, p (Genius, DDD, 2013)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, 2011)
Stephen Hough, p (Hyperion, DDD, 2008)
Sviatoslav Richter, p (Brillant Classics, ADD, 1975)
Vitaly Margulis, p (Freiburger Akademie, DDD, 1986)
:engel
LG Siamak
palestrina (13.05.2017, 14:28): Hallo ihr lieben, ich war ein paar Tage im KH, aber jetzt kann ich endlich wieder Musik hören... :)
AD 2005
und heute soll es mal wieder Händel sein, mit einer Besetzung vom feinsten!
LG vom palestrina :hello bei dem es langsam wieder bergauf geht!
Amonasro (13.05.2017, 14:28):
Verdi/Méry/du Locle: Don Carlo
Filippo II - Boris Christoff Don Carlo - Flaviano Labò Rodrigo - Ettore Bastianini Il Grande Inquisitore - Ivo Vinco Un frate - Alessandro Maddalena Elisabetta di Valois - Antonietta Stella La Principessa Eboli - Fiorenza Cossotto Tebaldo - Aurora Cattelani Il Conte di Lerma - Franco Piva Un araldo reale - Piero De Palma Una voce dal cielo - Giuliana Matteini Deputati fiamminghi - Virgilio Carbonari, Dino Mantovani, Giuseppe Morresi, Carlo Forti, Dario Caselli, Attilio Barbesi
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Gabriele Santini 1962
Die 5-aktige Fassung von 1886. Allerdings wird hier eine Version des Schlusses gespielt, die ich bisher in keiner anderen Aufnahme gehört habe. Nach dem Carlos von Karl V. ins Kloster gezogen wurde, hört man von innen nochmal den Chor der Mönche. Dafür wurde die Auseinandersetzung Filippo/Elisabetta im 4. Akt gekürzt.
Gruß Amonasro
palestrina (13.05.2017, 15:34): Allerdings wird hier eine Version des Schlusses gespielt, die ich bisher in keiner anderen Aufnahme gehört habe. Nach dem Carlos von Karl V. ins Kloster gezogen wurde, hört man von innen nochmal den Chor der Mönche.
Gruß Amonasro Hallo Amonasro, nach dem Duett Elisabetta/Carlos fehlen auch ca 5 Minuten, der Chor ist auch am Schluss der französischen Fassung .....Jedoch wie du bestimmt weißt, ist es der Anfang des zweiten Aktes, der dann noch einen Zusatz hat ...
Der Coro der Mönche ... Carlo il sommo / Karl V., Imperatore non e più / der kaiserliche Herrscher ist nicht mehr che muta polve. / als Asche und Staub. Zusatz : Und jetzt zittert seine stolze Seele zu den Füßen des Herrn.
Diesen Schluss gibt es noch in der Mischfassung der GA von Naxos Live 2000 aus Stockholm. Die betiteln die Aufnahme mit ... Don Carlos, Modena 1886/Paris 1867!
Habe eben noch eine freie Übersetzung des Chores gefunden ... Alles Menschenwerk vergeht, selbst der Mächtigste muss fallen. Nichts besteht, was Erdgeboren, alles wandelt sich in Staub.
LG palestrina
palestrina (13.05.2017, 16:06): Jetzt habe ich den Fernando abgebrochen und bin beim Don Carlos hängen geblieben ...
AD 1999/2000
Die Sänger und Sängerinnen sind durchweg gut bis sehr gut und der Frauenschwarm Mattei singen den Posa !
LG palestrina
Jürgen (13.05.2017, 16:33):
Leonardo Vinci: Catone in Utica, Minasi 2014
Beim Kochen, daher ohne Rezitative.
satie (13.05.2017, 16:50):
Beim Kochen, daher ohne Rezitative. ?( Welchen Einfluss haben denn die Rezitative? Wird es dann dramatischer gewürzt? Schneller gekocht? Oder verwirren sie Dich und am Ende ist Lakritze in der Lasagne?
palestrina (13.05.2017, 17:15): Beim Kochen, daher ohne Rezitative. ?( Welchen Einfluss haben denn die Rezitative? Wird es dann dramatischer gewürzt? Schneller gekocht? Oder verwirren sie Dich und am Ende ist Lakritze in der Lasagne? :leb
LG palestrina
Amadé (14.05.2017, 09:45): Mozart Gran Partita B-Dur KV 361 in dieser Aufnahme:
Du hast so viele schöne Interpretationen schon zum Vergleich gehört. Es wäre toll, wenn Du etwas zu Deinen Eindrücken jeweils schreiben könntest. :)
Bei mir läuft eine recht neue CD von Cinquecento mit Werken von Jean Guyot (?1520-1588)
Was ich für mich zu Beginn meiner Alte-Musik-Leidenschaft sehr schnell feststellte, ist, dass Frauenstimmen hier für mich häufig fremd und deplatziert klingen (kein Wunder, da der jeweilige Komponist sie für gewöhnlich auch nicht „im Ohr“ und deshalb nicht vorgesehen hatte), weshalb ich all-male-Formationen vorziehe. Drei Formationen mag ich vom Klangbild her besonders: Delitae Musicae mit Longhini, das Hilliard-Ensemble und Cinquecento.
Delitae Musicae haben wundervolle Aufnahmen der Gesualdo- und Monteverdi-Madrigale gemacht. Meine Lieblingsaufnahme des Hilliard-Ensemble ist die Perotin-CD: sehr starke, lebendige und visionär anmutende Musik, die fast modern klingt. Von Cinquecento kenne ich fast alle Aufnahmen, und ich liebe sie alle. :down :down :down (Die Cover sind auch allesamt eine Augenweide.)
Gruß, Cosima
Cetay (inaktiv) (14.05.2017, 17:48): Nach 2 Wochen gnadenlosem 24/7-Dauerfeuer auf die Sinne (es kein Zufall, dass die chinesische Sprache kein adäquates Wort für Reizüberflutung kennt - die Menschen dort sind dagegen völlig immun) brauche ich jetzt Kontemplatives:
Morton Feldman; California EAR Unit Rothko Chapel - Karen Rosenak (Cello), William Winant (Perkussion), Deborah Dietrich (Sopran), David Abel (Viola), Berkeley Chamber Chorus, Philip Brett Why Patterns? - California EAR Unit Gaylord Mowrey (Klavier), Arthur Jarvinen (Glockenspiel), Dorothy Stone (Flöte)]
Amonasro (14.05.2017, 21:43): Diesen Schluss gibt es noch in der Mischfassung der GA von Naxos Live 2000 aus Stockholm. Die betiteln die Aufnahme mit ... Don Carlos, Modena 1886/Paris 1867!
Habe eben noch eine freie Übersetzung des Chores gefunden ... Alles Menschenwerk vergeht, selbst der Mächtigste muss fallen. Nichts besteht, was Erdgeboren, alles wandelt sich in Staub. Danke palestrina, den Text hatte ich bisher nicht finden können. Die Santini-Aufnahme ist auch mit Modena 1886/Paris 1867 deklariert. Speziell beim Don Carlo ist die Versionsgeschichte leider ungemein kompliziert. :S
Gruß Amonasro :hello
Jürgen (14.05.2017, 23:48): Beim Kochen, daher ohne Rezitative. ?( Welchen Einfluss haben denn die Rezitative? Wird es dann dramatischer gewürzt? Schneller gekocht? Oder verwirren sie Dich und am Ende ist Lakritze in der Lasagne? Mit dieser Formulierung hatte ich ja Nachfragen provozieren wollen.
Es gibt für mich zwei Gründe, die Rezitative wegzulassen. 1. Die rasche Abfolge von Arien bildet ein solches Feuerwerk an Stimmakrobatik, das mir sehr gut gefällt. Das hat aber mit dem Kochen noch nichts zu tun. 2. Die komplette Oper ist jedoch so lang, dass mein Rezept das zeitlich nicht abdecken konnte. Ich habe daher das Programm etwas gestrafft.
Grüße Jürgen
palestrina (14.05.2017, 23:56): Speziell beim Don Carlo ist die Versionsgeschichte leider ungemein kompliziert. :S Hallo Amonasro, wenn ich wieder etwas besser beisammen bin, werde ich mal versuchen etwas mehr darauf einzugehen!
LG palestrina
Falstaff (15.05.2017, 00:07): Hallo ihr lieben, ich war ein paar Tage im KH, aber jetzt kann ich endlich wieder Musik hören... Schön, dass du wieder da bist, lieber Palestrina und dass du alles gut überstanden hast.
LG Falstaff
Falstaff (15.05.2017, 00:09): Heute einmal eine etwas kleinere Formation. Heifetz, Piatigorsky, Primrose mit der Serenade Opus 8 von Beethoven.
:hello Falstaff
Falstaff (15.05.2017, 00:12): Und danach noch ein wenig reduzierter.
:hello Falstaff
Amadé (15.05.2017, 17:10):
neulich Kuss-Quartett, heute Tetzlaff.. . Letztere ist m.E. der Aufnahme mit den Kuss-Leuten deutlich überlegen, es fehlt ihr aber etwas an Drive, an Unruhe, der wäre noch mehr drin gewesen. Gruß Amadé
palestrina (15.05.2017, 21:35): Heute zweimal Don Carlo ...
...5 Akte ...
AD 1992
...4 Akte...
AD Live Scala, ebenfalls 1992
LG palestrina
Falstaff (16.05.2017, 00:36): Eine wunderbar vitale Interpretation des 1. Klavierkonzertes von Beethoven durch Leonard Bernstein. Hier als Dirigent und Solist.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (17.05.2017, 20:59): Mehr braucht es gerade nicht:
John Cage; Four4 Amadinda Percussion Group
Einst wurde gemäß einer Anektode die Länge der CD einem Werk angepasst, später war es dann umgekehrt. Die John Cage Datenbank vermeldet: This composition was written especially to be recorded to CD, hence its duration. (72:30)
Amonasro (17.05.2017, 22:10):
Félicien David/Auguste Colin: Le désert
Cyrille Dubois, Tenor Zachary Wilder, Tenor Jean-Marie Winling, Sprecher
Chœur de chambre Accentus Orchestre de chambre de Paris, Laurence Equilbey
Diese Ausgabe bietet zwei Versionen der ode-symphonie: eine mit und eine ohne Erzähler. Der Grund hierfür erschließt sich mir nicht. Die Erzählung macht gerade mal 4 Minuten aus (bei 49 Minuten Gesamtdauer), ansonsten gibt es keine Unterschiede. Das rechtfertigt meines Erachtens keine zweite CD, zumal die Texte durchaus stimmungsvoll sind und ich mir nicht vorstellen kann, dass sich jemand an den kurzen gesprochenen Anteilen so sehr stört, dass man sie weglassen müsste. ?(
Gruß Amonasro :hello
Cetay (inaktiv) (17.05.2017, 23:22):
Morton Feldman; For John Cage Josie Ter Haar (Violine), John Snijders (Klavier)
Über Feldman zu reden, ist wie einer von Geburt an Blinden, den Begriff "Rot" zu erläutern.
AcomA (18.05.2017, 06:17): Hallo
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.21 C-Dur Op.53 'Waldstein'
Steven Osborne, p
(Hyperion, DDD, 2008)
:engel
LG Siamak
AcomA (18.05.2017, 20:42): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr.32 c-moll Op.111 Lieber Siamak, Du hast so viele schöne Interpretationen schon zum Vergleich gehört. Es wäre toll, wenn Du etwas zu Deinen Eindrücken jeweils schreiben könntest. :)
Bei mir läuft eine recht neue CD von Cinquecento mit Werken von Jean Guyot (?1520-1588)
Was ich für mich zu Beginn meiner Alte-Musik-Leidenschaft sehr schnell feststellte, ist, dass Frauenstimmen hier für mich häufig fremd und deplatziert klingen (kein Wunder, da der jeweilige Komponist sie für gewöhnlich auch nicht „im Ohr“ und deshalb nicht vorgesehen hatte), weshalb ich all-male-Formationen vorziehe. Drei Formationen mag ich vom Klangbild her besonders: Delitae Musicae mit Longhini, das Hilliard-Ensemble und Cinquecento.
Delitae Musicae haben wundervolle Aufnahmen der Gesualdo- und Monteverdi-Madrigale gemacht. Meine Lieblingsaufnahme des Hilliard-Ensemble ist die Perotin-CD: sehr starke, lebendige und visionär anmutende Musik, die fast modern klingt. Von Cinquecento kenne ich fast alle Aufnahmen, und ich liebe sie alle. :down :down :down (Die Cover sind auch allesamt eine Augenweide.)
Gruß, Cosima Liebe Cosima, Du hast ja Recht. Liebend gerne würde ich es machen. Ich komme leider zeitlich nicht dazu.
LG :hello Siamak
AcomA (18.05.2017, 22:40): Hallo
erneut
Hallo
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.21 C-Dur Op.53 'Waldstein'
Steven Osborne, p
(Hyperion, DDD, 2008)
:engel
LG Siamak
AcomA (19.05.2017, 06:23): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Diabelli Variationen Op.120
Anatol Ugorski, p (DG, DDD, 90er)
Alfred Brendel, p (Philips, DDD, 90er)
Andreas Staier, fp (HMF, DDD, 2010er)
Alfredo Perl, p (Arte Nova, DDD, 90er)
Grigory Sokolov, p (Op.111, ADD, live, 80er)
Peter Donohoe, p (EMI, DDD, 90er)
Rudolf Serkin, p (Art and Music, AAD, live, 50er)
Stephen Kovacevich, p (Philips, ADD, 60er)
Stephen Kovacevich, p (Ondine, DDD, 2000er)
Sviatoslav Richter, p (Regis, ADD, live, 90er)
:engel LG Siamak
palestrina (19.05.2017, 20:18): Ich bin immer noch beim Don Carlo/s ...
AD 1984
Don Carlos P.Domingo Elisabeth K.Ricciarelli Philippe II R.Raimondi Rodrigue L.Nucci Le Grand Inquisiteur Un Moine N.Storojev Princesse Eboli L.Valentini-Terrani Thibault A.Murray Une Voix d'en Haut A.Augér Le Comte de Lerme T.Raffalli Un Héraut Royal A.Savastano Un Bûcheron A.Corbelli
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala, Cond. Claudio Abbado
Diese Einspielung in französisch folgt der 5 Aktigen Fassung von 1886 (=die vieraktige Fassung von 1882/83 mit dem vorangestellten revidierten Fontainebleau Akt von 1867. Appendix: 6 Stücke, die vor der Uraufführung von 1867 ausgeschieden, oder aus der vieraktigen Fassung von 1882/83 herausgenommen oder aber für diese neu komponiert wurden.
Ich habe in den letzten Tagen sehr viel über den D.C. gelesen franz./ital.Fassungen, ich kann nur sagen das ist ein Fass ohne Boden, und fast möchte ich sagen, ich bin so schlau wie zu vor! ?(
Versuche es irgendwie mal im Thread auseinander zu klabüstern! ;)
LG palestrina
Falstaff (19.05.2017, 23:43): Bei mir ist es im Moment der 'Holländer'. Heute nun in dieser Version:
Das ist schon sehr schwerfällig und gewichtig. Aber insgesamt auch sehr packend.
:hello Falstaff
palestrina (20.05.2017, 00:41): Bei mir ist es im Moment der 'Holländer'. Heute nun in dieser Version:
Das ist schon sehr schwerfällig und gewichtig. Aber insgesamt auch sehr packend.
:hello Falstaff Hallo Falstaff, das besonders schöne dieser Aufnahme, weshalb ich sie mir zulegte, ist der Holländer von Uhde ! :thumbsup: So sehr ich Keilberth mit seinen Ring Aufnahmen liebe, hier ist das etwas enttäuschend, ja, wie du richtig bemerkst, schwerfällig, irgendwie geht das nicht voran! Allerdings ist auch die Varnay nicht so richtig gut als Senta, oder liegt es am Dirigat!
LG palestrina
Falstaff (20.05.2017, 00:48): Hallo Falstaff, das besonders schöne dieser Aufnahme, weshalb ich sie mir zulegte, ist der Holländer von Uhde ! So sehr ich Keilberth mit seinen Ring Aufnahmen liebe, hier ist das etwas enttäuschend, ja, wie du richtig bemerkst, schwerfällig, irgendwie geht das nicht voran! Allerdings ist auch die Varnay nicht so richtig gut als Senta, oder liegt es am Dirigat! Lieber Palestrina, Uhde ist sicherlich ein großartiger Holländer, obwohl mich seine Vokalverfärbung bei 'Die Frist ist um' schon ziemlich 'killt'. :)
Die Varnay war grundsätzlich toll, weil eben eine unglaubliche Sängerdarstellerin. Allerdings würde ich ihre Senta auch nicht zu den grandiosen Portraits zählen. Dafür war die Stimme zu diesem Zeitpunkt wohl doch zu schwer.
LG Falstaff
Falstaff (20.05.2017, 00:59): Und über Rudolf Lustig als Erik breitet man auch lieber den 'Mantel des Schweigens'. :D
palestrina (20.05.2017, 01:03): Und über Rudolf Lustig als Erik breitet man auch lieber den 'Mantel des Schweigens'. :D Ja, das ist eher traurig als Lustig! :ignore
LG palestrina
Falstaff (20.05.2017, 01:17): Ja, das ist eher traurig als Lustig! Fanden die Wagners wohl auch und haben ihn danach nicht mehr eingeladen. Nach dem Erik zu urteilen eher kein Verlust. :D
LG Falstaff
AcomA (20.05.2017, 08:15): Hallo weiter geht's
Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Diabelli Variationen Op.120
Anatol Ugorski, p (DG, DDD, 90er)
Alfred Brendel, p (Philips, DDD, 90er)
Andreas Staier, fp (HMF, DDD, 2010er)
Alfredo Perl, p (Arte Nova, DDD, 90er)
Grigory Sokolov, p (Op.111, ADD, live, 80er)
Peter Donohoe, p (EMI, DDD, 90er)
Rudolf Serkin, p (Art and Music, AAD, live, 50er)
Stephen Kovacevich, p (Philips, ADD, 60er)
Stephen Kovacevich, p (Ondine, DDD, 2000er)
Sviatoslav Richter, p (Regis, ADD, live, 90er)
:engel LG SiamaK
Dazu noch
Friedrich Gulda, p (Amadeo, ADD, 1970)
Konstantin Scherbakov, p (Naxos, DDD, 1997)
LG :engel Siamak
agravain (20.05.2017, 09:06): Es läuft deutlich zu wenig Britisches hier. ;) Um diese lamentable Situation zu beenden, läuft hier heute Vormittag Kammermuskalisches von der Insel:
Sir Edward Elgar: Klavierquintett a-Moll op. 84 Bernard Roberts - Klavier The Chilingirian Quartet
Ralph Vaughan Williams: Phantasy Quintet The Nash Ensemble
Sir Arnold Bax: Klavierquintett g-Moll David Owen Norris - Klavier The Mistry Quartet
Frederick Delius: Streichquartett e-Moll Villiers Quartet
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (20.05.2017, 13:08):
John Cage; Sonatas & Interludes for Prepared Piano Joshua Pierce
In den 50er Jahren gab es in Bayreuth für ein Werk auch Zweifachbesetzungen, einige werden den doppelten Ring aus dem Jahr 1953 kennen, mit Keilberth und mit Clemens Krauss. Das trifft auch auf das Jahr 1955 zu: den Holländer leiteten abwechselnd Keilberth und Knappertsbusch, bei diesem sang Wolfgang Windgassen den Erik, der damals noch nicht als Dauerbesetzung für Tristan und Siegfried galt und Zeit auch für kleinere Rollen wie den Erik hatte. Die Aufnahme besitze ich auf Meodram, mittlerweile ist sie auch hier, vermutlich in besserem KLanggewand erschienen:
hier gibt es nach wie vor nur Alfred Brendel, der mich mit seiner Interpretation begeistern konnte. Alle anderen Interpreten höre ich mit den Diabelli Var. nicht mehr (auch nicht Richter). Es ist für mich aber sowieso ein eher ungeliebtes Werk. :engel
Schade, dass Du so wenig Zeit zum Schreiben hast. :I
Bei mir läuft ein Neuzugang: Mendelssohns "Italienische" mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda. Mir gefallen der Klang dieses wendigen, kleinen Orchesters und die leidenschaftliche, frische Interpretation so gut, dass ich auch deren Schubert-Zyklus bestellt habe.
Falstaff (20.05.2017, 22:30): Die bessere Alternative. Gruß Amadé :thumbup:
:hello Falstaff
Falstaff (20.05.2017, 22:33): Nun die 'Zweitbesetzung' der berühmten Scala-Produktion, die ursprünglich mit der Callas über die Bühne ging.
LvBeethoven Diabelli Variationen Op.120 Lieber Siamak, hier gibt es nach wie vor nur Alfred Brendel, der mich mit seiner Interpretation begeistern konnte. Alle anderen Interpreten höre ich mit den Diabelli Var. nicht mehr (auch nicht Richter). Es ist für mich aber sowieso ein eher ungeliebtes Werk. :engel
Schade, dass Du so wenig Zeit zum Schreiben hast. :I
Bei mir läuft ein Neuzugang: Mendelssohns "Italienische" mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda. Mir gefallen der Klang dieses wendigen, kleinen Orchesters und die leidenschaftliche, frische Interpretation so gut, dass ich auch deren Schubert-Zyklus bestellt habe.
Liebe Cosima,
die Brendel-Aufnahme der Diabelli-Variationen ist sicher herausragend. Alle, die ich im Vergleich hörte, sind hervorragend. Aber in Ihrer Art dann doch herausragend sind IMO: Andreas Staier, der späte Stephen Kovacevich und Peter Donohoe.
Jetzt
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr. 8 c-moll Op.13 Pathetique '
Alfred Brendel, p (Philips, DDD, 90er)
Boris Giltburg, p (Naxos, DDD, 2015)
Emil Gilels, p (Melodiya, ADD, live, 60er)
Gerhard Oppitz, p (Hänssler, DDD, 2000er)
François-René Duchable, p (Virgin, DDD, 90er)
Lazar Berman, p (CBS/Sony, ADD, live, 1976)
Rudolf Serkin, p (CBS/Sony, ADD, 60er)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, 2011)
Sviatoslav Richter, p (Melodiya, AAD, 1956)
Steven Osborne, p (Hyperion, DDD, 2000er)
Alfredo Perl, p (Arte Nova, DDD, 90er)
:engel
LG Siamak
Cosima (21.05.2017, 17:56):
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr. 8 c-moll Op.13 Pathetique ' Bei der Pathetique habe ich einen eindeutigen Favoriten: Richter natürlich :engel (Es gibt sicherlich viele großartige Interpretationen - zuletzt mochte ich Bavouzet recht gerne -, aber Richter ist für mich hier absolut herausragend.)
Ansonsten läuft bei mir der obige Mendelssohn in Dauerschleife. Die Italienische ist ja auch prächtige Untermalung für so einen sonnigen Sonntag. :)
Amonasro (21.05.2017, 20:58):
Richard Wagner: Tristan und Isolde
Tristan - Fritz Uhl König Marke - Arnold van Mill Isolde - Birgit Nilsson Kurwenal - Tom Krause Melot - Ernst Kozub Brangäne - Regina Resnik Ein Hirt - Peter Klein Ein Steuermann - Theodor Kirschbichler Ein junger Seemann - Waldemar Kmentt
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wiener Philharmoniker, Sir Georg Solti
Gruß Amonasro
miclibs (21.05.2017, 21:54): Rihms 5. Streichquartett war d a s klassische Werk, dass mein Interesse für die Klassik weckte...
+Syrmos für 18 Streicher +Aroura für 12 Streicher +Analogique A & B für 9 Streicher & Tape +Voile für 20 Streicher; Ittidra für Streichsextett +Theraps für Kontrabass solo
Falstaff (21.05.2017, 22:30): Bei mir heute eine weitere 'Repertoiresäule'.
:hello Falstaff
Falstaff (21.05.2017, 22:42): Danach läuft nun
:hello Falstaff
Nikolaus (21.05.2017, 22:53): An alle Freunde der 32 Beethoven Sonaten: schaut mal in den thread Konzerte 2016/17!
LvBeethoven Klaviersonate Nr. 8 c-moll Op.13 Pathetique ' Bei der Pathetique habe ich einen eindeutigen Favoriten: Richter natürlich :engel (Es gibt sicherlich viele großartige Interpretationen - zuletzt mochte ich Bavouzet recht gerne -, aber Richter ist für mich hier absolut herausragend.) Ansonsten läuft bei mir der obige Mendelssohn in Dauerschleife. Die Italienische ist ja auch prächtige Untermalung für so einen sonnigen Sonntag. :) Liebe Cosima,
berücksichtigt man alle 3 Sätze, so würde ich Richter auch in die Spitzengruppe platzieren. Dazu gehören IMO auch Gilels, Brendel, Oppitz, Serkin, Perl, Berman und Osborne.
:engel LG Siamak
AcomA (22.05.2017, 06:18): Hallo
R Strauss
Burleske f Klavier u Orchester
Sviatoslav Richter, p George Enescu Symphony Orchestra George Gheorgescu, cond
(Parnassus, AAD, live, Bukarest, 60er)
:engel :times10
LG Siamak
Cantus Arcticus (22.05.2017, 11:09): Bei mir Georg Friedrich Händel:
Werde Vergleichshören mit der Gardiner-Einspielung. Geplant habe ich es, mal sehen, was zeitlich drinliegt.
Gruss :hello Stefan
palestrina (22.05.2017, 18:08): Bei mir Georg Friedrich Händel:
Werde Vergleichshören mit der Gardiner-Einspielung. Geplant habe ich es, mal sehen, was zeitlich drinliegt.
Gruss :hello Stefan Hallo Stefan, ist auf der Aufnahme auch Part 1 enthalten oder fängt das erst mit dem Exodus an ?
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (22.05.2017, 20:05): ei mir läuft ein Neuzugang: Mendelssohns "Italienische" mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda. Mir gefallen der Klang dieses wendigen, kleinen Orchesters und die leidenschaftliche, frische Interpretation so gut, dass ich auch deren Schubert-Zyklus bestellt habe. Damit hast du nichts verkehrt gemacht. Ich habe meiner Begeisterung über die Kopplung der "Rahmen"-Sinfonien -> hier kurz Ausdruck verliehen und höre die nun erneut:
Franz Schubert; Sinfonien Nr. 1 &10 (Fragment) Kammerakademie Potsdam, Antonella Manacorda Sinfonie Nr. 1 D-Dur, D 82 Sinfonie Nr. 10 D936A - Andante (Fragment) ergänzt und eingerichtet von Brian Newbould
Falstaff (22.05.2017, 22:33): Nicht, dass ihr denkt, ich komme mit meinen Postings schon durcheinander, aber die Aufnahme ist so gut, die muss ich gleich nochmal hören. :D
Cantus Arcticus (23.05.2017, 07:43): Hallo Stefan, ist auf der Aufnahme auch Part 1 enthalten oder fängt das erst mit dem Exodus an ? LG palestrina Hallo palestrina In dieser Aufnahme ist auch Part 1 enthalten: "The Lamentation of the Israelites for the Death of Joseph" Part 2 Ist dann der Exodus.
Gardiner beginnt erst mit dem Exodus. :?: Ich möchte mich mal dazu schlau machen.
LG Stefan
palestrina (23.05.2017, 16:07): In dieser Aufnahme ist auch Part 1 enthalten: "The Lamentation of the Israelites for the Death of Joseph" Part 2 Ist dann der Exodus.
Gardiner beginnt erst mit dem Exodus. :?: Ich möchte mich mal dazu schlau machen.
LG Stefan Bei Mackerras beginnt es auch erst mit dem Exodus!
Mach dich mal schlau! :thumbsup:
Ich danke dir ! :thanks
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (23.05.2017, 21:14): BraufactuM hat eine neues IPA im Programm und jetzt bei mir in der Verkostung: Yakeros, West Coast India Pale Ale, 6,5%; BraufactuM, Frankfurt am Main
Dazu im Hörtest:
Bach / Hölszky; Wolke und Mond Julius Berger, Stefan Hussong Adriana Hölszky; Wolke und Mond für Violoncello und Akkordeon Johann Sebastian Bach; Sonaten Nr. I–III, BWV 1027–1029 für Viola da Gamba und Cembalo Adriana Hölszky; Miserere für Akkordeon Adriana Hölszky; Nouns to Nouns II für Violoncello solo
AcomA (23.05.2017, 23:07): Hallo
J Brahms
Sinfonie Nr. 2 D-Dur Op.73
Wiener Philharmoniker Carl Schuricht, cond
(Audite, ADD, live, Luzern, 1962)
:engel
LG Siamak
AcomA (24.05.2017, 06:17): Hallo
D Schostakowitsch
Klavierkonzert Nr.1 mit obligater Trompete c-moll Op.35
Boris Giltburg, p Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Vasily Petrenko, cond
(Naxos, DDD, 2016)
:times10
LG Siamak
Amadé (24.05.2017, 09:56):
Hörenswert! Gruß Amadé
miclibs (24.05.2017, 20:20): Musik aus den 80ern... :)
miclibs (24.05.2017, 20:24): EIn Spaziergang durch die 60er und 70er.... :thumbsup:
Amonasro (24.05.2017, 21:07):
Jean Sibelius:
7. Sinfonie C-Dur op. 105
Finlandia op. 26
Lemminkäinen-Suite Op. 22 - Nr. 2 Der Schwan von Tuonela
König Christian II. op. 27 - I. Nocturne & II. Élégie
Der Barde op. 64
Tapiola op. 112
Bournemouth Symphony Orchestra, Paavo Berglund
Am besten gefallen mir die beiden letzten Stücke: Der Barde und Tapiola.
Gruß Amonasro
AcomA (24.05.2017, 23:08): Hallo
Interpretationsvergleich
D Schostakowitsch Klavierkonzert mit obligater Solo-Trompete Nr.1 c-moll Op.35
Boris Giltburg, p 1. Trompeter des Royal Philharmonic Orchestra Liverpool Royal Philharmonic Orchestra Liverpool (Naxos, DDD, 2016)
Alexander Melnikov, p Jeroen Berwaerts, tp Mahler Chamber Orchestra Teodor Currentzis, cond (HMF, DDD, 2000er)
Bernd Glemser, p Reinhold Friedrich, tp Festival Strings Lucerne Achim Fiedler, cond (Oehms Classics, DDD, 2000er)
Marc-André Hamelin, p Mark O'Keeffe, tp BBC Scottish Symphony Orchestra Andrew Litton, cond (Hyperion, DDD, 2003)
Martha Argerich, p Sergei Nakariakov, tp Orchestra della Svizzera Italiana (EMI, DDD, live, Lugano, 2006)
Vladimir Ovchinnikov, p Philharmonia Orchestra Maxim Schostakowitsch, cond (PianoClassics, DDD, 1990)
:engel
LG Siamak
Falstaff (25.05.2017, 00:23): Nun dreht sich die folgende Aufnahme:
:hello Falstaff
Cosima (25.05.2017, 09:17):
Damit hast du nichts verkehrt gemacht. Ich habe meiner Begeisterung über die Kopplung der "Rahmen"-Sinfonien -> hier kurz Ausdruck verliehen und höre die nun erneut:
Franz Schubert; Sinfonien Nr. 1 &10 (Fragment) Kammerakademie Potsdam, Antonella Manacorda Sinfonie Nr. 1 D-Dur, D 82 Sinfonie Nr. 10 D936A - Andante (Fragment) ergänzt und eingerichtet von Brian Newbould
Danke Dir, Cetay, für den Hinweis. Ich bin schon sehr gespannt, ob die Manacorda-Schubert-Aufnahmen auch bei mir ein voller Erfolg im Wohnzimmer werden. :) Nächste Woche sollten sie eintreffen. -- Den Mendelssohn jedenfalls habe ich tagelang rauf und runter gehört. ^^
Cosima (25.05.2017, 09:21): Hallo
Interpretationsvergleich
D Schostakowitsch Klavierkonzert mit obligater Solo-Trompete Nr.1 c-moll Op.35 Lieber Siamak,
da schließe ich mich gerne an. Zunächst also Boris Giltburg, von dem ich vorher noch nie etwas gehört hatte. Die CD hatte ich ursprünglich vor allem wegen Vasily Petrenko gekauft, dessen Rachmaninow-Aufnahmen mir sehr gut gefallen. Im Vergleich dazu habe ich nur Hamelin unter Andrew Litton. Hamelin ist etwas schneller unterwegs, in beiden Konzerten.
Das 1. Klavierkonzert mit Giltburg ist phantastisch: Herrlich übermütig, expressiv, mit fetzigen Jazz-Anklängen und parodistischen Zwischentönen. Orchester und Trompete auf gleicher Höhe. Großartig gespielt! Ich glaube fast, besser geht das nicht. :down
AcomA (25.05.2017, 09:40): Liebe Cosima,
ja, auch im Vergleich zu den anderen sehr starken Aufnahmen muss man Giltburg und Co hervorheben. Die Aufnahme ist darüberhinaus klanglich unfassbar gut. Boris Giltburg habe ich auch erst kürzlich entdeckt. Die Hamelin-Aufnahme ist zwar pianistisch eben typisch für Hamelin 'uneinholbar' schnell, es fehlt aber im Vergleich zu Giltburg, Argerich, Melnikov und Ovchinnikov die Kontur und Linienführung. Glemser ist im Vergleich zu allen flach und farblos.
:hello
LG Siamak
Cosima (25.05.2017, 10:10): Liebe Cosima,
ja, auch im Vergleich zu den anderen sehr starken Aufnahmen muss man Giltburg und Co hervorheben. Die Aufnahme ist darüberhinaus klanglich unfassbar gut. Boris Giltburg habe ich auch erst kürzlich entdeckt. Die Hamelin-Aufnahme ist zwar pianistisch eben typisch für Hamelin 'uneinholbar' schnell, es fehlt aber im Vergleich zu Giltburg, Argerich, Melnikov und Ovchinnikov die Kontur und Linienführung. Glemser ist im Vergleich zu allen flach und farblos.
Meine absolute Zustimmung, lieber Siamak! Hamelin ist pianistisch natürlich überragend, sehr schnell und präzise. Aber es fehlt an expressivem Elan und Biss. Die raschen Stimmungswechsel sind bei Giltburg/Petrenko auch prägnanter. Giltburg lässt die Zügel los und bietet die ganze Ausdruckspalette, während Hamelin - wie gewohnt eigentlich - eher etwas zurückhaltend agiert. Beides sind tolle Aufnahmen, aber Giltburg hat hier für mich eindeutig die Nase vorn. Auch klanglich! :down
LG, Cosima
Nordolf (25.05.2017, 18:21): Ein breiter, monumentaler und wie in Stein gemeißelter Wagner:
Richard Wagner - Orchestral Music
Rienzi Ouvertüre Tannhäuser Ouvertüre / Tannhäuser Vorspiel zum 3. Akt Lohengrin Vorspiel zum 1. Akt / Lohengrin Vorspiel zum 3. Akt Die Meistersinger Von Nürnberg Vorspiel zum 1. Akt / Tanz der Lehrbuben & Einzug der Meister Parsifal Vorspiel zum 1. Akt Der Fliegende Holländer Ouvertüre Einzug der Götter in Walhall Walkürenritt Siegfried-Idyll Waldesweben Siegfrieds Rheinfahrt Siegfrieds Trauermarsch Tristan Und Isolde Vorspiel zum 1. Akt & Liebestod
Otto Klemperer / Philharmonia Orchestra 1960-1961 Diese Doppel-CD gehört zu meinen über die Jahre konstanten Lieblingseinspielungen. :times10
Cetay (inaktiv) (26.05.2017, 08:45):
Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll, op. 125 Chorus Sine Nomine, Orchester Wiener Akadamie, Martin Haselböck
HIPxtreme Alarm! auf den Instrumenten seiner Zeit, mit derselben Zahl von Musikern und in jenen Räumen, in denen der Komponist selbst seine Musik aufgeführt hat (...) in der damaligen Intensität (...) soll Beethoven quasi wieder ,uraufgeführt‘ werden
Cetay (inaktiv) (26.05.2017, 11:10): Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll, op. 125 Chorus Sine Nomine, Orchester Wiener Akadamie, Martin Haselböck Was ich jetzt gerade höre ist um Längen dankbarer als dieser zweihundertfuffzigste laue Aufguss der Neunten, der auch durch die Resound-Spezialwürze nicht weniger schal schmeckt.
Rolf Riehm; Wer sind diese Kinder (für Klavier, großes Orchester und Zuspielungen) Nicolas Hodges, SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Beat Furrer
Cetay (inaktiv) (26.05.2017, 20:42):
Joseph Haydn; Violin- & Cellokonzerte Orquesta Ciudad de Granada, Antoni Ros Marbá Violinkonzert G-Dur, Hob. VIIa:4 Violinkonzert C-Dur, Hob. VIIa:1 + Pablo Martes Violoncellokonzert D-Dur, Hob. VIIb:2 Violoncellokonzert C-Dur, Hob, VIIb:1 - Adagio + Alberto Martes
Cetay (inaktiv) (27.05.2017, 10:04): Langes Wochenende und Traumwetter. Da hören wohl nur Nerds wie ich Musik. :P
John Cage; Ten / Ryoanji / Fourteen Ives Ensemble Ten für Flöte, Oboe, Klarinette, Posaune, Klavier, Streichquartett & Perkussion Ryoanji - Version für Flöte, Posaune & Perkussion Fourteen für gestrichenes Klavier & Kammerensemble
agravain (27.05.2017, 18:54): Hallo Stefan, ist auf der Aufnahme auch Part 1 enthalten oder fängt das erst mit dem Exodus an ? LG palestrina Hallo palestrinaIn dieser Aufnahme ist auch Part 1 enthalten: "The Lamentation of the Israelites for the Death of Joseph" Part 2 Ist dann der Exodus.
Gardiner beginnt erst mit dem Exodus. :?: Ich möchte mich mal dazu schlau machen.
LG Stefan Ein wenig schlau machen kann man sich im hauseignen Faden: Händel: Israel in Egypt HWV 54
:hello Agravain
agravain (27.05.2017, 18:58): Hier lief heute Elgar in zwei frischen Aufnahmen:
Sir Edward Elgar
Symphonie Nr. 1 As-Dur op. 55
BBC Symphony Orchestra Edward Gardner
Symphonie Nr. 2 Es-Dur op. 63
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Vasily Petrenko
Beide hörenswert - Gardner noch mehr als Petrenko.
:hello Agravain
palestrina (27.05.2017, 20:25): Hallo Stefan, ist auf der Aufnahme auch Part 1 enthalten oder fängt das erst mit dem Exodus an ? LG palestrina Hallo palestrinaIn dieser Aufnahme ist auch Part 1 enthalten: "The Lamentation of the Israelites for the Death of Joseph"Part 2 Ist dann der Exodus.
Gardiner beginnt erst mit dem Exodus. :?: Ich möchte mich mal dazu schlau machen.
LG Stefan Ein wenig schlau machen kann man sich im hauseignen Faden: Händel: Israel in Egypt HWV 54 :hello Agravain Danke Agravain, „ Warum in die Ferne schweifen, wenn das gute liegt so nah! " !
LG palestrina
Falstaff (28.05.2017, 02:47): Heute war mal Bartok dran.
Daraus 'Music for Strings, Percussion and Celesta'.
:hello Falstaff
Falstaff (28.05.2017, 02:48): Und danach das 2. Violinkonzert mit Menuhin und Furtwängler.
:hello Falstaff
Amadé (28.05.2017, 10:15):
Cetay (inaktiv) (28.05.2017, 11:04): Wie auch immer man zum Mythos Cage stehen mag; gespielt und gehört wird er immer noch wenig. Belege? Spotify verzeichnet in 2017 bisher eine -die von mir gerade gehörte- Neuerscheinung oder Wiederveröffentlichung. Zum Vergleich: Bach 81, Beethoven 45.
John Cage; The Works for Percussion Vol. 4 - Music for a Speaking Percussionist Bonnie Whiting A Flower für Stimme und Klavier als Perkussionsinstrument 51'15.667 (Realisierung von 45' für Sprecher & 27'10.554 für einen Schlagzeuger) Music for Two (Realisierung der Music for... - Version für Schlagzeug und Stimme, 1 Spielerin) The Wonderful Widow of 18 Springs für Stimme und Klavier als Perkussionsinstrument Connecting Egypt to Madison through Columbus Ohio, Cage, and the History of the American Labor Movement (incorporating Music for Marcel Duchamp & Variations II) 27'10.554 ist meine Komposition der Stunde, deshalb hätte ich mir das "Solo" gewünscht, allerdings verging das schnell, als Whiting mit der Rezitation begonnen hatte - das zog mich unmittelbar in den Bann. Diese CD ist eine großartige Addition zu der bis dato fanatischen Serie von Aufnahmen des Cage'schen Schlagzugwerks durch Mode Records. Jeder einzelne Band ist Anwärter für einen Platz auf dem Olymp.
Cetay (inaktiv) (28.05.2017, 12:26):
Joseph Haydn; Violinkonzert G-Dur, Hob. VIIa:4 Christian Tetzlaff, Northern Sinfonia, Heinrich Schiff
Wenn dieses Werk tatsächlich nicht erstrangig sein sollte, dann verstehen es die Interpreten ausgezeichnet, über diese Tatsache hinwegzuspielen.
AcomA (28.05.2017, 15:04): Hallo
LvBeethoven
Klaviersonate Nr. 2 A-Dur Op. 2 Nr.2 Klaviersonate Nr. 14 cis-moll Op. 27 Nr. 2 ('Mondschein') Klaviersonate Nr. 31 As-Dur Op. 110 Klaviersonate Nr. 32 c-moll Op. 111
Friedrich Gulda, p
(Orfeo, ADD, live, Salzburg, 1964
:engel :times10
LG Siamak
AcomA (28.05.2017, 23:22): Hallo
LvBeethoven
Eroica-Variationen Es-Dur Op.35
Friedrich Gulda, p
(Membran Music, AAD, 1950)
:engel
LG Siamak
Falstaff (28.05.2017, 23:25): Daraus nun die Sonate für Solo-Violine mit dem Widmungsträger. Eine Aufnahme, die mich sehr berührt hat.
:hello Falstaff
Falstaff (28.05.2017, 23:29): Später kam einmal wieder diese wirklich fantastische Box zu Ehren.
Daraus v.a. die Walzer von Chopin. Durchaus speziell im Tempo ;) und trotzdem voller Poesie und Ausdruck gespielt.
Absolut genial! Gerade die Preludes betreffend. IMO neben Rubinstein und Pogorelich die eindrucksvollste Darstellung, die ich kenne.
LG Siamak
palestrina (01.06.2017, 20:40): Zum Andenken an den gestern verstorbenen Dirigenten Jiři Bêlohlávek R.I.P. ,der hier ...
...mit der unvergleichlichen Dagmar Pecková wunderschöne Orchesterlieder eingespielt hat !
LG palestrina
AcomA (01.06.2017, 23:50): Hallo und lieber Palestrina
Jiri Belohlavek, RIP :engel
Jetzt
JP Rameau
aus den Suites nouvelles (Auswahl)
Robert Casadesus, p
(Philips, AAD, 50er)
:engel
LG Siamak
Falstaff (02.06.2017, 01:02): Eben mit dieser klassischen Aufnahme begonnen. Ich bin ziemlich begeistert.
:hello Falstaff
Cosima (02.06.2017, 19:23):
Habe nun die 1. Symphonie mehrfach gehört und bin begeistert! Wunderbar wendig ist die Kammerakademie Potsdam - klein, aber ausgesprochen fein. Sehr klangsinnlich, frisch und mitreißend musiziert. Tolle Aufnahme!
Cetay schrieb von einer „elektrisierenden, straff-dynamisch-prägnanten Einspielung“. Jawoll, volle Zustimmung. Das ist in der Tat der ultimative Punk!
Manacorda werde ich mir sicher merken...
Cetay (inaktiv) (03.06.2017, 07:42): Bei Schubert mache ich mit:
Franz Schubert; Oktett F-Dur für Klarinette, Horn, Fagott, Streichquartett & Kontrabass, D. 803 Ensemble Prisma Wien (auf historischen Instrumenten)
AcomA (03.06.2017, 09:53): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven
Klaviersonate Nr.30 E-Dur Op.109
Alexei Lubimov, fp (Zigzag, DDD, 2000er)
Alfred Brendel, p (Philips, DDD, 90er)
Paul Badura-Skoda, p (Genuin, DDD, 2000er)
Rudolf Serkin, p (Music & Arts, AAD, live 50er)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, 2011)
Valery Afanassiev, p (Denon, DDD, live, 90er)
Charles Rosen, p (CBS/Sony, ADD, 60er)
Sviatoslav Richter, p (Brillant Classics, ADD, live, 1972)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (03.06.2017, 10:18):
Franz Schubert; Oktett F-Dur für Klarinette, Horn, Fagott, Streichquartett & Kontrabass, D. 803 Ensemble Prisma Wien (auf historischen Instrumenten) Diese Aufnahme muss unbedingt bekannt(er) werden. Das Ensemble arbeitet mit einem unabhängigen japanischen Label zusammen und vertreibt CDs über die eigene Webseite, entsprechend werden sie von den Hauspostillen der großen Label-Medienkonzerne nicht vorgestellt oder rezensiert. AllMusic hat diese Lücke geschlossen und völlig zurecht die Höchstnote gezückt. So lebendig, kontrastreich, farbig und vor allem spannungsvoll (nix da mit himmlischen Längen) habe ich das noch nie gehört. :times10
Cetay (inaktiv) (03.06.2017, 10:44):
Franz Schubert; 13 Lieder nach Gedichten von Rellstab und Heine ("Schwanengesang", D957) Michael Schopper, Jos Van Immerseel
palestrina (03.06.2017, 15:18): Auch hier zum Andenken an den verstorbenen Jeffrey Tate R.I.P. meine allerliebste Interpretation von Schuberts Großer C-Dur! :times10 mit allem darum und dran, wie sich das gehört. :D
LG palestrina
Cetay (inaktiv) (03.06.2017, 15:56):
Karel Goeyvaerts; Streichquartette Quatuor Danel De Zeven Zegels For Strijkwartet
Amonasro (03.06.2017, 22:11):
Félicien David/Auguste Colin: Le désert
Cyrille Dubois, Tenor Zachary Wilder, Tenor Jean-Marie Winling, Sprecher
Chœur de chambre Accentus Orchestre de chambre de Paris, Laurence Equilbey
Die Version mit Sprecher.
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (04.06.2017, 06:09):
Franz Schubert; 13 Lieder nach Gedichten von Rellstab und Heine ("Schwanengesang", D957) Stephan Genz, Michel Dalberto
Cetay (inaktiv) (04.06.2017, 07:47):
Emmerich Kálmán; Die Bajadere Heike Susanne Daum, Rainer Trost, Anke Vondung, Stephan Genz, WDR Rundfunkchor & Funkhausorchester Köln, Richard Bonynge
Manchmal brauche ich solchen Edeltrash einfach. Die Klischee-triefende Verwendung von Exotismen und Amerikanismen zieht mir die Schuhe aus, das ist schon wieder brilliant zu nennen. Die Selbstreferenzialität mancher Dialoge bringt in diesem Umfeld ein surreales Element ein, das durch die unglaublichen Inhalte noch verstärkt wird. Beispiel: Das Mon Directeur war also der erste Akt - Ja, mein lieber Marquis. Und im zweiten Akt treten gleich 40 Damen in prachtvollen Kostümen auf und denken sie, für alle 40 Kostüme wurden nur 3 Meter Stoff verwendet - Oh là là und warum heißt die Operette Die Bajadere?
Cetay (inaktiv) (04.06.2017, 10:10): Wenden wir uns wieder ernsteren Gefilden zu:
James MacMillan; Stabat Mater The Sixteen, Britten Sinfonia, Harry Christophers
Cetay (inaktiv) (04.06.2017, 11:53):
Enno Poope; Interzone - Lieder und Bilder für fünf Stimmen, Ensemble und Elektronik (Text: Marcel Beyer) Neue Vocalsolisten, Omar Ebrahim, ensemble mosaik, Jonathan Stockhammer
Poppes spezifischer Kompositionsstil– mit Systemen zu arbeiten, um sie aufzubrechen, sich dem Klischee anzunähern, um rechtzeitig abzudrehen (Booklet-Text zur gezeigten Kairos-CD, Download auf Label-Seite) macht ihn für mich zu einem der faszinierendsten Gegenwartskomponisten.
AcomA (04.06.2017, 12:03): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr. 29 B-Dur Op.126 ('Hammerklavier')
Paul Badura-Skoda, p (Genuin, ADD, live, 70er)
Rudolf Buchbinder, p (RCA, DDD, live, 2011)
Rudolf Serkin, p (CBS/Sony, ADD, 60er)
Friedrich Gulda, p (Membran Music, AAD, 50er)
Sviatoslav Richter, p (Stradivarius, ADD, live, 70er)
John Ogdon, p (RCA, ADD, 60er)
Alfredo Perl, p (Arte Nova, DDD, 90er)
Grigory Sokolov, p (Sony, ADD, 1975)
Wilhelm Backhaus, p (Hänssler, AAD, live, 50er)
Charles Rosen, p (CBS/Sony, ADD, 60er)
Vladimir Feltsman, p (MusicMasters, DDD, 90er
:engel
LG Siamak
Cosima (04.06.2017, 18:53): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr. 29 B-Dur Op.126 ('Hammerklavier') Lieber Siamak,
ich bin entsetzt ;) : Du hast Solomon gar nicht in Deiner Auswahl! Das ist doch eine Wahnsinnsaufaufnahme der Hammerklavier-Sonate. Falls Du die noch nicht kennst, musst Du sie Dir unbedingt anhören. Ich habe sie lange nicht mehr gehört, aber in meiner Erinnerung war dies immer meine favorisierte Aufnahme dieser wundervollen Klaviersonate. :)
Bei mir läuft Mendelssohns "Italienische", dieses Mal mit Gardiner und dem LSO. Auch eine tolle Aufnahme, aber in letzter Zeit tendiere ich zu kleineren Orchestern wie den Potsdamern unter Manacorda.
LG, Cosima :hello
AcomA (05.06.2017, 01:57): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klaviersonate Nr. 29 B-Dur Op.126 ('Hammerklavier') Lieber Siamak, ich bin entsetzt ;) : Du hast Solomon gar nicht in Deiner Auswahl! Das ist doch eine Wahnsinnsaufaufnahme der Hammerklavier-Sonate. Falls Du die noch nicht kennst, musst Du sie Dir unbedingt anhören. Ich habe sie lange nicht mehr gehört, aber in meiner Erinnerung war dies immer meine favorisierte Aufnahme dieser wundervollen Klaviersonate. :)
Bei mir läuft Mendelssohns "Italienische", dieses Mal mit Gardiner und dem LSO. Auch eine tolle Aufnahme, aber in letzter Zeit tendiere ich zu kleineren Orchestern wie den Potsdamern unter Manacorda.
LG, Cosima :hello Liebe Cosima,
ich habe die Solomon-Aufnahme leider nicht auf CD. Ich hörte sie aber als Schüler auf LP und habe sie als sehr gelungen im Ohr. Sie war gekoppelt mit der A-Dur Sonate Op.101.
LG :hello Siamak
Cetay (inaktiv) (05.06.2017, 09:47):
Joseph Haydn; Die sieben letzten Worte (Bearbeitung für Streichquartett v. Haydn), Hob. XX:1b (Hob. III:50–56) Callino Quartet
AcomA (05.06.2017, 10:04): Hallo
S Rachmaninow
Etudes tableaux Op.38 u 39 (Auswahl) Corelli-Variationen Op.42
Alexander Melnikov, p
(HMF, DDD, 2008)
:engel :times10
LG Siamak
Amadé (05.06.2017, 19:59): Brahms Violinkonzert im Vergleich:
Morgen geht es weiter mit Neveau, Haendel..
Gruß Amadé
Falstaff (05.06.2017, 23:58): Heute einmal die Cosi in der speziellen Klemperer-Sicht.
:hello Falstaff
AcomA (07.06.2017, 16:40): Hallo
Interpretationsvergleich
F Liszt Sonate h-moll
Artur Rubinstein, p (RCA, ADD, 1965)
Alfredo Perl, p (ArteNova, DDD, 90er)
Boris Berezovsky, p (Mirare, DDD, live, 2000er)
Claudio Arrau, p (Ermitage, ADD, live, 1971)
Claudio Arrau, p (Orfeo, ADD, live, 1982)
Emil Gilels, p (RCA, ADD, 1958)
Geza Anda, p (Audite, AAD, 50er)
Daniil Trifonov, p (DG, DDD, live, 2000er)
Ivo Pogorelich, p (DG, DDD, 80er)
Josef Bulva, p (RCA, DDD, 1984)
:engel
LG Siamak
Don Perlimplin (07.06.2017, 17:53): Also ich kenne nur eine RCA-Produktion der Liszt-Sonate mit Gilels, die hier
und die wurde lt. Booklet am 24.12.1964 in der Town Hall New York eingespielt. Eine Superaufnahme!!
AcomA (08.06.2017, 06:18): Lieber Perlimplin,
Du hast mit dem Aufnahmedatum Recht. Ich hatte aus dem Kopf geschrieben. Viele der Aufnahmen RCA Victor Aufnahmen der Living Stereo Serie stammen aus 1958/1959.
LG Siamak
Don Perlimplin (08.06.2017, 09:42): Lieber Siamak,
..... und ich hatte schon gedacht, mir wäre da was durchgegangen. Es gibt m.W. noch einige Live-Mitschnitte der Sonate mit Gilels, aber von einer zweiten Studioaufnahme war mir nichts bekannt. Jedenfalls war es ein schönes Weihnachtsgeschenk des Pianisten, ein passenderes Aufnahmedatum hätte er sich für diese grandiose Einspielung gar nicht aussuchen können. Übrigens hast Du recht, die meisten Aufnahmen der "Living Stereo" Reihe entstanden zwischen 1955 und 1959.
LG, Don Perlimplin
miclibs (08.06.2017, 16:46): Gelungen auch die anderen Eisler-Lieder wie z.B. das Solidaritätslied nach dem Text von Brecht... :thumbsup:
Hanns Eisler (18 9 8 -19 6 2 ) »Ernste Gesänge« für Bariton und Streichorchester nach Texten von Friedrich Hölderlin, Berthold Viertel, Giacomo Leopardi, Helmut Richter und Stephan Hermlin Vorspiel und Spruch (Friedrich Hölderlin) 1. asyl (Hölderlin-Fragment) 2. Traurigkeit (Berthold Viertel) 3. Verzweiflung (Giacomo Leopardi) 4. an die Hoffnung (Hölderlin-Fragment) 5. X X. Parteitag (nach einem Gedicht von Helmut Richter) 6. Komm ins offene, Freund! (Hölderlin-Fragment) 7. Epilog (Stephan Hermlin
Nicolas_Aine (08.06.2017, 18:28): Brahms Violinkonzert im Vergleich:
Morgen geht es weiter mit Neveau, Haendel..
Gruß Amadé
Lieber Amade, ich weiß, du hast wenig Zeit, ich würde mich trotzdem sehr freuen, wenn du einen Satz zum Vergleich verlieren könntest; Ich habe noch keine Aufnahme gefunden, die mich so richtig überzeugt.
Don Perlimplin (08.06.2017, 19:15): Hallo, Nicolas_Aine,
ich bin zwar nicht Amadé, aber ich erlaube mir trotzdem eine Empfehlung, mit der Du eigentlich glücklich werden solltest, und zwar mit der hier:
Henryk Szeryng (Violine) mit dem London Symphony Orchester, Dirigent: Pierre Monteux (Stereo, 1958).
Die Ausgabe mit dem Schmetterling ist momentan leider sündhaft teuer, doch in dem rechts abgebildeten 2 CD-Album ist sie auch enthalten, und die ist einigermaßen erschwinglich (bei amazon). Für mich bis heute unerreicht, in jeder Hinsicht. Bin gespannt, was Amadé dazu sagt .....
agravain (08.06.2017, 20:37): Hier der musikalische Reflex einer antiken Brexit-Bewegung:
Edward Elgar: Caractacus op. 35
Caractacus - David Wilson-Johnson Eigen - Judith Howard Orbin - Arthur Davies Arch-Druid / A Bard - Stephen Roberts Claudius - Alastair Miles
ich bin zwar nicht Amadé, aber ich erlaube mir trotzdem eine Empfehlung, mit der Du eigentlich glücklich werden solltest, und zwar mit der hier:
Henryk Szeryng (Violine) mit dem London Symphony Orchester, Dirigent: Pierre Monteux (Stereo, 1958).
Die Ausgabe mit dem Schmetterling ist momentan leider sündhaft teuer, doch in dem rechts abgebildeten 2 CD-Album ist sie auch enthalten, und die ist einigermaßen erschwinglich (bei amazon). Für mich bis heute unerreicht, in jeder Hinsicht. Bin gespannt, was Amadé dazu sagt ..... Hallo Don Perlimpin, vielen Dank! Die Aufnahme wurde mir interessanterweise vor kurzem von einem Kollegen auch sehr empfohlen. Ich werde sie bald anhören :)
Helmut Lachenmann Streichquartette : Gran Torso / Reigen seliger Geister / Grido
miclibs (08.06.2017, 22:06): 'Consolation' hatte ich während der Lachenmann-Woche in der Karlsruher Musikhochschule gehört. Dabei war auch Helmut Lachenmann,der zu Wolfgang Rihm sinngemäß sagte "Das Werk ist jetzt auch schon 50 Jahre alt" Wie alt zeitgenössische Musik schon ist... ?( und muss sich immer noch Neutöner schimpfen lassen.
+ Accanto (Musik für einen Klarinettisten mit Orchester) (1975/76) + Consolation 1 für 12 Stimmen und 4 Schlagzeuger (1967) + Kontrakadenz für großes Orchester (1970/71)
Falstaff (09.06.2017, 00:15): Angeregt durch den Massenet-Thread von Palestrina ist es nun die Manon in dieser wirklich fantastischen Aufnahme:
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (10.06.2017, 06:20):
Pat Muchmore; Fracture Anti-Social Music Ensemble Fracture brokenAphorisms 7-15 Streichquartett Nr. 2 :thumbsup: Imagine an orchestra wearing formal attire and combat boots, then replace the conductor’s baton with a bottle of Jack Daniel’s _
Cetay (inaktiv) (10.06.2017, 08:12):
Sings the Great American Songbook Anti-Social Music Ensemble Pat Muchmore; Fracture II John Wriggle; SymphonASM No 1 (aka "...Hero Cops & Olympic Gold") Peter Hess; Kilter Ken Thomson; Song Bill Brittelle'; Seven Songs of Zen, Love, and Longing Dan Lasaga; Lycanthropy of a Poe Poem Andrea La Rose; Breakbeat Franz Nicolay; Each Today is Yesterday's Tomorrow (for Moondog)
Cetay (inaktiv) (10.06.2017, 09:30):
Louis Spohr; Sinfonie Nr. 4 F-Dur, op. 86 "Die Weihe der Töne" NDR Radiophilharmonie, Howard Griffith
Wo er ging und stand war er meist mit musikalischen Ideen, die ihm eben zuflossen oder die er im Geiste ausarbeitete, beschäftigt _
Diesen überbordenden Ideenreichtum kann man hier nachhören.
AcomA (10.06.2017, 09:52): Hallo
Interpretationsvergleich
F Liszt Sonate h-moll
Artur Rubinstein, p (RCA, ADD, 1965)
Alfredo Perl, p (ArteNova, DDD, 90er)
Boris Berezovsky, p (Mirare, DDD, live, 2000er)
Claudio Arrau, p (Ermitage, ADD, live, 1971)
Claudio Arrau, p (Orfeo, ADD, live, 1982)
Emil Gilels, p (RCA, ADD, 1964)
Geza Anda, p (Audite, AAD, 50er)
Daniil Trifonov, p (DG, DDD, live, 2000er)
Ivo Pogorelich, p (DG, DDD, 80er)
Josef Bulva, p (RCA, DDD, 1984)
:engel
LG Siamak Weiterhin
LG, Siamak
miclibs (10.06.2017, 20:25): Fantasiereiches Ausschlachen der Möglichkeiten Klänge zu erzeugen auf der Viola/Violine. Eine spannende Reise... :)
ITI KE MI für Viola Equilibrio. Cerchio für Violine
miclibs (10.06.2017, 20:35): Drei Solostücke für E-Gitarre mit psychedelischem Sound. Mal was anderes... :thumbsup:
Cetay (inaktiv) (10.06.2017, 21:12):
Nicolò Paganini; Violinkonzert Nr. 1 D-Dur, op. 6 Nemanja Radulovic, Orchestra Sinfonica Nazinale della RAI, Eiji Oue
Das ist bereits die dritte Einspielung dieses Konzerts mit Oue am Pult. Entweder liebt er den als undankbar geltenden Orchesterpart wirklich oder es findet sich kein anderer, der das machen will. :cool
Nicolas_Aine (10.06.2017, 22:35): was hältst du von dem Geiger? hab mal in Stuttgart Mozart KV216 mit ihm gespielt, würde mich interessieren, was Du dazu sagst.
miclibs (10.06.2017, 23:08):
miclibs (10.06.2017, 23:10):
Cetay (inaktiv) (11.06.2017, 08:57): Nicolò Paganini; Violinkonzert Nr. 1 D-Dur, op. 6 Nemanja Radulovic, Orchestra Sinfonica Nazinale della RAI, Eiji Oue was hältst du von dem Geiger? hab mal in Stuttgart Mozart KV216 mit ihm gespielt, würde mich interessieren, was Du dazu sagst. Ich habe euer KV 216 nicht gehört, deshalb kann ich nichts dazu sagen. :D
Zu der Paganini-Aufnahme sage ich: durchaus zwiespältig. Ich finde seinen Ton bisweilen etwas dünn (man vergleiche dagegen etwa Rabin), er deklamiert mehr als dass er auf der Instrument singt (hier wäre Hahn als Referenz heranzuziehen) und es klingt bisweilen angestrengt - und das muss es auch gewesen sein, angesichts der hörbaren Schnitte. Auf der Habenseite stehen die bei ihm besonders spektakulär klingenden Effekte und die völlig unsentimentale Handhabung der Belcanto Passagen.
In der B-Note -und nur auf die kommt es mir an- gibt es keine Abzüge zu vermelden. Die Aufnahme fasziniert und fesselt über die volle Distanz - der Griff nach dem Buch oder die Überlegung, was ich jetzt stattdessen lieber hören würde, bleibt aus - nicht zuletzt auch wegen des Orchesters, das hier keineswegs nur als Pflichtkulisse wirkt.
Cetay (inaktiv) (11.06.2017, 09:32):
Lewis Nielson - AXIS Le Journal du Corps für Streichquartett - JACK Quartet Toskin für 6 Schlagzeuger - Red Fish Blue Fish Percussion Group Axis (Sandman) für Solo Percussion & Streichquintett - Steven Schick, JACK Quartet, Emily DuFour
Cetay (inaktiv) (11.06.2017, 11:02):
Nicolò Paganini; Violinkonzert Nr. 4 d-Moll, M.S. 60 Gidon Kremer, Wiener Philharmoniker, Riccardo Muti
Das ist klasse! :times10 Kremer scheint ein Faible für Schnittke zu haben, wenn es um Kadenzen geht. Zwar hat er hier nicht wie bei Beethoven eine Kadenz von Schnittke verwendet, aber er hat in seiner eigenen neben Themen aus dem gespielten Konzert auch Motive aus Schnittkes Komposition für Solovioline "A Paganini" verarbeitet. Hier wie bei Beethoven verleiht die Kadenz einer für sich schon überragenden Aufnahme einen ungemeinen Mehrwert.
Weiß jemand, ob Kremer noch bei weiteren Violinkonzerten durch futuristische Kadenz-Fenster neue Sichtweisen aufgezeigt hat?
Schostakowitsch (11.06.2017, 11:42):
Cetay (inaktiv) (11.06.2017, 12:45):
Louis Spohr; ...allora chiudi gli occhi Duo Arparla (auf historischen Instrumenten) Davide Monti (Violine), Maria Christina Cleary (Harfe) Sonate e-Moll, WoO 27 Variationen für Harfe Solo, op. 36 Sonata concertante D-Dur, op. 113 Fantasie für Harfe, op. 35 Sonata concertante D-Dur op. 114
Cetay (inaktiv) (11.06.2017, 14:16):
Martino Traversa; Landscape Triple Trio für 9 Instrumente - Ensemble Prometo 6 Annotazioni für Klavier - Ciro Longobardi Red für Violine - Hae Sun-Kang Landscape für 13 Instrumente "Tre immagini di un paessagio sgretolato" - Ensemble Prometo, Marco Angius Die schnatternde Artikulation und die vertrackt-zerhackte Rhythmik des Triple Trio erinnern an die gleichnamige Komposition von Elliott Carter.
miclibs (11.06.2017, 20:08):
+Kantaten für den 6.Sonntag nach Trinitatis BWV 9 "Es ist das Heil uns kommen her" BWV 170 "Vergnügte Ruh"; "Der Gerechte kommt um" (Kuhnau, Bach zugeschrieben) +Kantaten für den 7.Sonntag nach Trinitatis BWV 186 "Ärgre dich, o Seele nicht" BWV 107 "Was willst du dich betrüben";BWV 187 "Es wartet alles auf dich"
miclibs (11.06.2017, 20:11):
Michael Collins, BBC Symphony Orchestra, London Sinfonietta, Oliver Knussen
AcomA (11.06.2017, 23:28): Hallo
S Rachmaninow
Auswahl von sehr selten gespielten Stücken (Barcarolle, Fughetta, Gavotte, etc.)
Vladimir Ashkenazy, p
(DECCA, DDD, 2012)
:engel
LG Siamak
Nicolas_Aine (11.06.2017, 23:30):
Nicolò Paganini; Violinkonzert Nr. 4 d-Moll, M.S. 60 Gidon Kremer, Wiener Philharmoniker, Riccardo Muti
Das ist klasse! :times10 Kremer scheint ein Faible für Schnittke zu haben, wenn es um Kadenzen geht. Zwar hat er hier nicht wie bei Beethoven eine Kadenz von Schnittke verwendet, aber er hat in seiner eigenen neben Themen aus dem gespielten Konzert auch Motive aus Schnittkes Komposition für Solovioline "A Paganini" verarbeitet. Hier wie bei Beethoven verleiht die Kadenz einer für sich schon überragenden Aufnahme einen ungemeinen Mehrwert.
Weiß jemand, ob Kremer noch bei weiteren Violinkonzerten durch futuristische Kadenz-Fenster neue Sichtweisen aufgezeigt hat? Ohne die Aufnahme selbst zu kennen: für seine Einspielung der Mozart Konzerte bat er Robert Levin, Kadenzen zu schreiben. Die sind stilistisch historisch informiert (welche Überraschung :D ) und interessant, da Levin letztlich nur Bausteine geschrieben hat, die jeder Geiger selbst kombinieren kann.
Danke übrigens für deine Rückmeldung zu Radulovic. Mein Eindruck damals war auch etwas gespalten: Technisch einwandfrei (Wobei da Mozart natürlich nicht unbedingt der Maßstab ist), interessant gestaltet. Aber auch deine Kritik teile ich: tendenziell ein dünner Ton. Auffällig fand ich, dass er im piano ganz tolle Farben und Effekte hatte, im Forte dagegen war alles eintönig und blaß. Allerdings spielte er auch sehr wenig forte, ich glaube, er kennt seine Stärken und Schwächen...
Falstaff (12.06.2017, 22:43): Preiswert erworben und gleich einmal in den Player geschoben. Ein mir völlig unbekanntes Werk.
LG Falstaff
Cetay (inaktiv) (12.06.2017, 23:20):
Luigi Boccherini; Streichtrios op. 34 La Ritirata Hiro Kurosaki (Violine), LIna Tur Bonet (Violine), Josetxu Obregón (Violoncello)
Hier hat die Qualitätspropaganda der deutschen Musikgeschichtsschreibung _ ganze Arbeit geleistet. Er ist allgemein als gefälliger Kleinmeister ohne besonderen Tiefgang "anerkannt" und (fast) niemand prüft es nach.
Cetay (inaktiv) (13.06.2017, 00:27):
Karl Heinz Stockhausen; Zeitmaße Arthur Gleghorn (Flöte), Donald Muggeridge (Oboe), William Ulyate (Klarinette), Donald Leake (Englischhorn), Donald Christlieb (Fagott)
Amonasro (13.06.2017, 13:28):
Richard Wagner: Parsifal
Amfortas - Dietrich Fischer-Dieskau Titurel - Hans Hotter Gurnemanz - Gottlob Frick Parsifal - René Kollo Klingsor - Zoltan Kélémen Kundry - Christa Ludwig Erster Gralsritter - Robert Tear Zweiter Gralsritter - Herbert Lackner Altstimme - Birgit Finnilä Erster Knappe - Rotraud Hansmann Zweiter Knappe - Marga Schiml Dritter Knappe - Heinz Zednik Vierter Knappe - Ewald Aichberger Klingsors Zaubermädchen - Lucia Popp, Alison Hargan, Anne howells, Kiri Te Kanawa, Gillian Knight, Margarita Lilowa
Wiener Staatsopernchor Wiener Philharmoniker, Sir Georg Solti
Gruß Amonasro
AcomA (13.06.2017, 19:08): Hallo
Interpretationsvergleich
F Chopin Sonate Nr.2 b-moll Op.35 'Trauermarsch'
Artur Rubinstein, p (RCA, AAD, 1946)
Arturo Benedetti Michelangeli, p (Ermitage, ADD, live, 1968)
Emil Gilels, p (Testament, AAD, 50er)
Lazar Berman, p (CBS/Sony, ADD, live, 70er)
Wilhelm Backhaus, p (Decca, AAD, 50er)
Sergei Rachmaninow (Naxos Historical, AAD, 1930)
Ivo Pogorelich, p (DG, ADD, 1981)
Marc-André Hamelin, p (Port Royal, DDD, 1994)
Josef Bulva, p (RCA, DDD, 90er)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (13.06.2017, 21:09):
Luigi Boccherini; Stabat Mater & Sinfonien Ensemble 415, Chiara Banchini Sinfonie d-Moll op. 12/4, G 506 "La casa del diavolo" Sinfonie A-Dur op. 35/3, G 511 Sinfonie D-Dur, G 490 Sinfonie F-Dur op. 35/4, G 512 Stabat Mater für Sopran, 2 Violinen, Viola & 2 Violoncelli op. 61, G 532 + Agnès Mellon Quintett für Violoncello & Streichquartett c-Moll op. 31/4, G328
Falstaff (13.06.2017, 22:31): Von Massenet mal kurz zu Saint-Saens:
:hello Falstaff
Amonasro (14.06.2017, 21:43):
Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245
Fritz Wunderlich Dietrich Fischer-Dieskau Elisabeth Grümmer Christa Ludwig Josef Traxel Karl Christian Kohn Lisa Otto Horst Schäfertöns
Chor der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin Berliner Symphoniker, Karl Forster
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (15.06.2017, 08:17):
Luigi Boccherini; Trio, Quartett, Quintett & Sextett Europa Galante Quintett c-Moll für 2 Violinen, Viola & 2 Violoncelli op. 45/1, G 355 Sextett F-Dur für 2 Violinen, 2 Violen & 2 Violoncelli op. 23/4, G 457 Streichquartett c-Moll op. 41/1, G 214 Streichtrio D-Dur op. 14/4, G 98 :times10
Cetay (inaktiv) (15.06.2017, 09:39):
Wilhelm Killmayer; Yolimba oder Die Grenzen der Magie. Musikalische Posse in einem Akt und vier Lobgesängen. Alan Titus, Maria Venuti, Chor des Bayerischen Rundfunks, Münchener Rundfunkorchester, Peter Schneider
Ein Amazon-Rezensent beschreibt das als Verschnitt von Broadway, Vaudeville, Cabaret, Kurt Weill, Orff, Stravinsky, and Schoenberg. Könnte in etwa hinkommen.
Don Perlimplin (15.06.2017, 09:51): Zum heutigen Hochfest Fronleichnam die Missa "Cibavit eos":
Amonasro (15.06.2017, 11:43):
Camille Saint-Saëns/Ferdinand Lemaire: Samson et Dalila
Dalila - Rita Gorr Samson - Jon Vickers Le Grand-Prêtre de Dagon - Ernest Blanc Abimélech/Un vieillard hébreu - Anton Diakov Un messager philistin - Rémy Corazza Premier Philistin - Jacques Potier Deuxième Philistin - Jean-Pierre Hurteau
Chœurs René Duclos Orchestre du Théâtre National de l'Opéra de Paris, Georges Prêtre
Gruß Amonasro
AcomA (15.06.2017, 21:17): Hallo
Interpretationsvergleich
F Chopin Sonate Nr.2 b-moll Op.35 'Trauermarsch'
Artur Rubinstein, p (RCA, AAD, 1946)
Arturo Benedetti Michelangeli, p (Ermitage, ADD, live, 1968)
Emil Gilels, p (Testament, AAD, 50er)
Lazar Berman, p (CBS/Sony, ADD, live, 70er)
Wilhelm Backhaus, p (Decca, AAD, 50er)
Sergei Rachmaninow (Naxos Historical, AAD, 1930)
Ivo Pogorelich, p (DG, ADD, 1981)
Marc-André Hamelin, p (Port Royal, DDD, 1994)
Josef Bulva, p (RCA, DDD, 90er)
:engel
LG Siamak Hallo,
im Rahmen dieses Interpretationsvergleiches noch Nachzügler:
Adam Harasiewicz, p (Philips, ADD, 60er)
Andrei Nikolsky, p (Arte Nova, DDD, 1995)
Vladimir Ashkenazy, p (DECCA, ADD, 1976)
Stefan Askenase, p (DG, AAD, 1951)
:engel
LG, Siamak
Cetay (inaktiv) (16.06.2017, 21:48): Zur Einstimmung auf den nächsten China-Trip. :leb
Tan Dun; Orchesterwerke Helsinki Philharmonic Orchestra, Muhai Tang Out of Peking Opera für Violine solo & Orchester + Cho-Liang Lin Death and Fire, "Dialogue with Paul Klee" Orchestral Theatre II: Re für geteiltes Orchester, Bass-Stimme und Publikum mit 2 Dirigenten + Kalevi Olli (Bass), Kari Kropsu
AcomA (16.06.2017, 22:53): Hallo
Interpretationsvergleich
F Chopin Sonate Nr.3 h-moll Op.58
Claudio Arrau, p (EMI, ADD, 1960)
Martha Argerich, p (DG, ADD, 1967)
Nelson Freire, p (Decca, DDD, 2000er)
Rafal Blechacz, p (Polnisches Label, DDD, live, 2005)
Van Cliburn, p (Orfeo, ADD, live, 1964)
Stefan Askenase, p (DG, AAD, 1951)
Vladimir Ashkenazy, p (Decca, ADD, 80er)
William Kapell, p (Philips/RCA, AAD, 50er)
Dinu Lipatti, p (Piano Masters, AAD, 1947)
:engel
LG Siamak
Amonasro (17.06.2017, 17:31):
Gioachino Rossini/Andrea Leone Tottola: Mosè in Egitto
Mosè - Ruggero Raimondi Faraone - Siegmund Nimsgern Elcìa - June Anderson Osiride - Ernesto Palacio Amaltea - Zehava Gal Mambre - Keith Lewis Amenofi - Sandra Browne Aronne - Salvatore Fisichella
Ambrosian Opera Chorus Philharmonia Orchestra, Claudio Scimone
Gruß Amonasro
Amadé (18.06.2017, 09:48):
AcomA (18.06.2017, 23:40): Hallo
Interpretationsvergleich
F Schubert Klaviersonate Nr.21 B-Dur D 960
Alfred Brendel, p (Philips, DDD, 1988)
Arthur Schnabel, p (Piano Masters, AAD, 1930er)
Artur Rubinstein, p (RCA, ADD, 1969)
Clifford Curzon, p (Orfeo, ADD, live, 1974)
Deszö Ranki, p (Denon, ADD, 1975)
Radu Lupu, p (Decca, DDD, 1994)
Stephen Kocacevich, p (EMI, DDD, 1994)
Sviatoslav Richter, p (Brilliant Classics, ADD, live, 1961)
Valery Afanassiev, p (Denon, DDD, 1997)
:engel
LG Siamak
Falstaff (19.06.2017, 00:02): Nun diese Aufnahme hier:
Und wieder einmal finde ich bestätigt, je mehr ich von Pretre höre, je mehr schätze ich ihn.
:hello Falstaff
Falstaff (19.06.2017, 00:17): Vorher diese heute preiswert ergatterte CD:
Gott, war er gut.
:hello Falstaff
Amonasro (19.06.2017, 13:45):
Gioachino Rossini/Gaetano Rossi: Semiramide
Semiramide - Alex Penda Arsace - Marianna Pizzolato Assur - Lorenzo Regazzo Idreno - John Osborn Oroe - Andrea Mastroni Azema - Marija Jokovic Mitrane - Vassilis Kavajas L'ombra di Nino - Raffaele Facciolà
Camerata Bach Choir, Poznań Virtuosi Brunensis, Antonio Fogliani
Gruß Amonasro
palestrina (20.06.2017, 00:18):
Gioachino Rossini/Gaetano Rossi: Semiramide
Semiramide - Alex Penda Arsace - Marianna Pizzolato Assur - Lorenzo Regazzo Idreno - John Osborn Oroe - Andrea Mastroni Azema - Marija Jokovic Mitrane - Vassilis Kavajas L'ombra di Nino - Raffaele Facciolà
Camerata Bach Choir, Poznań Virtuosi Brunensis, Antonio Fogliani
Gruß Amonasro Hallo Amonasro, und was sagst du dazu!? ....ich war dabei und das war Rattenscharf!
Ich habe die Alex Penda in Frankfurt kennen und lieben gelernt, Traviata, Lucia, Gilda, Margarete (Mefistofele), da hieß sie noch Alexandria Pendatschanska.
LG palestrina
AcomA (20.06.2017, 09:03): Hallo
Interpretationsvergleich
F Schubert Klaviersonate Nr.19 c-moll D 958
Hans Richter-Haaser, p (EMI, ADD, 1964)
Radu Lupu, p (Decca, ADD, 1981)
Valery Afanassiev, p (Denon, DDD, 1997)
Wilhelm Kempff, p (DG, ADD, 1970)
:engel
LG Siamak
Amonasro (20.06.2017, 14:39):
Hallo Amonasro, und was sagst du dazu!? ....ich war dabei und das war Rattenscharf! Ich habe die Alex Penda in Frankfurt kennen und lieben gelernt, Traviata, Lucia, Gilda, Margarete (Mefistofele), da hieß sie noch Alexandria Pendatschanska.
LG palestrina Ich bin mit der Aufnahme hochzufrieden. Die Oper ist sowieso genial und mit diesen Sängern erst recht. Vor allem Alex Penda beeindruckt mit ihrer sehr dramatischen Interpretation, keineswegs nur Schöngesang. Und Marianna Pizzolato ist wie immer :times10 Wenn das richtig verstanden habe, warst du bei der Semiramide in Nancy? Willst du dazu auch noch deine Eindrücke schreiben?
Gruß Amonasro :hello
Don Perlimplin (20.06.2017, 16:01): Bei mir jetzt:
Brahms: Sinfonie No. 4 mit Herbert von Karajan (Aufnahme: Berlin 1964). Für mich immer noch seine beste Aufnahme dieses Werks.
palestrina (20.06.2017, 16:15):
Hallo Amonasro, und was sagst du dazu!? ....ich war dabei und das war Rattenscharf!Ich habe die Alex Penda in Frankfurt kennen und lieben gelernt, Traviata, Lucia, Gilda, Margarete (Mefistofele), da hieß sie noch Alexandria Pendatschanska.
LG palestrina Ich bin mit der Aufnahme hochzufrieden. Die Oper ist sowieso genial und mit diesen Sängern erst recht. Vor allem Alex Penda beeindruckt mit ihrer sehr dramatischen Interpretation, keineswegs nur Schöngesang. Und Marianna Pizzolato ist wie immer :times10 Wenn das richtig verstanden habe, warst du bei der Semiramide in Nancy? Willst du dazu auch noch deine Eindrücke schreiben?
Gruß Amonasro :hello Hallo Amonasro, ich war auch 2X in Bad Wildbad in dieser Produktion der Semiramide mit Alex Penda Das ich die Oper über alles liebe, kann man ja hier sehen! Ja zu Nancy, ich war nicht so recht glücklich, Franco Fagioli wegen dem ich ja hingefahren bin war gut bis sehr gut, aber der Arsace ist ja schon eine Hammerpartie, und er wurde der Rolle nicht in allen belangen gerecht, auch hatt man immer einen Mezzo im Ohr, jedoch wusste er die Rolle gut umzusetzen und zu gestalten, der Schlußapplaus war riesig für ihn, na wen wunderts, da war auch eine riesige Fangemeinde zugegen! Die Inszenierung war gut gelungen, aber die Sänger/in der Semiramide des Idreno sowie der Assur waren nur gut. Auf der anderen Seite muss man froh sein diese Oper überhaupt mal zu sehen, allein dafür hat sich das gelohnt!
LG palestrina
Amonasro (20.06.2017, 17:52): Ich hatte mir die Nancy-Aufführung bei Culturebox angesehen. Mit den Sängern war ich zufrieden; Idreno war in jedem Fall die Schwachstelle, aber er hatte ja auch nur eine Arie zu singen. Franco Fagioli und Nahuel Di Pierro fand ich sehr gut. Sehr seltsam finde ich allerdings, dass die Ouvertüre stark gekürzt wurde, dabei finde ich sie eine von Rossinis besten. Die Inszenierung fand ich in Ordnung, aber mehr nicht. Semiramide ist natürlich eine sehr statische Oper, das dürfte wahrscheinlich den meisten Aufführungen Probleme bereiten.
Gruß Amonasro :hello
Falstaff (21.06.2017, 00:33): Ich habe die Alex Penda in Frankfurt kennen und lieben gelernt, Traviata, Lucia, Gilda, Margarete (Mefistofele), da hieß sie noch Alexandria Pendatschanska. Lieber Palestrina, gut, dass du das aufgeklärt hast, denn Alex Penda hätte mir so zunächst einmal nichts gesagt. Die Pendatschanska hingegen habe ich zweimal als Violetta in Hamburg erlebt und gerade die erste Aufführung hat mich wirklich umgehauen. Ein dramatischer Koloratursopran, der die gesamte Partie vokal und ausdrucksmäßig wunderbar und ergreifend gestalten konnte. Danach habe ich sie nur noch in den Mozart-Aufnahmen unter René Jacobs gehört. Schön, dass sie nun als Semiramide glänzen kann.
LG Falstaff
Falstaff (21.06.2017, 22:46): Für einen Euro erwischt und natürlich gleich mitgenommen.
Die frühe Aufnahme mit der Sutherland, Cioni, Merrill, Siepi unter Pritchard.
:hello Falstaff
Amadé (22.06.2017, 10:07): Heute wieder Vergleich Brahms VK, heute mit Gidon Kremer :
Don Perlimplin (22.06.2017, 19:57): Neu bei mir, läuft seit gestern fast in Dauerschleife:
Juilliard-Quartett und Bernard Greenhouse. Eine ganz wunderbare Aufnahme dieser herrlichen Musik.
Falstaff (24.06.2017, 01:36): Nach Pretres fantastischer 'Verdammnis' nun seine 'Troyens' (gekürzt) mit einer ähnlichen Besetzung.
:hello Falstaff
AcomA (24.06.2017, 08:36): Hallo
Interpretationsvergleich
F Schubert Klaviersonate Nr.14 a-moll D 784
Emil Gilels, p (Orfeo, ADD, live, 1970)
Hans Richter-Haaser, p (EMI, ADD, 1967)
Radu Lupu, p (Decca, ADD, 1976)
:engel
LG Siamak
miclibs (24.06.2017, 11:08): Violinsonaten aus dem Barock, der Vor-II.Weltkriegszeit und der Gegenwart begleiten mich heute. Anspruchsvoll sind all diese Sonaten auch wenn Bach anders klingt wie der brutal-kaputte Sound Billones. ;)
Sonata No. 2 For Solo Violin (1927)
Amonasro (24.06.2017, 13:52): Aus dieser Box:
Claude Debussy: Mélodies
Trois Mélodies de Verlaine La Belle au bois dormant Proses lyriques Sept Poèmes de Banville Flots, palmes, sables L'Archet Tragédie En sourdine Clair de lune Fêtes galantes (Deuxième livre)
Shlomo Mintz, v Giuseppe Sinopoli, cond Philharmonia Orchestra (DG, DDD, 1988)
Vadim Repin, v Riccardo Muti, cond Wiener Philharmoniker (DG, DDD, 2007)
Wolfgang Schneiderhan, v Eugen Jochum, cond Berliner Philharmoniker (DG, ADD, 1962)
Yehudi Menuhin, v Alexander Orlov, cond Großes Symphonieorchester der UdSSR (Russian Relevation, AAD, live,1946)
Gidon Kremer, v Nikolaus Harnoncourt, cond Chamber Orchestra of Europe (Teldec, DDD, 1995)
:engel
LG Siamak
Amonasro (25.06.2017, 21:19):
Gioachino Rossini/Andrea Leone Tottola: La donna del lago
Elena - Sonia Ganassi Uberto di Snowdon/Giacomo V. - Maxim Mironov Malcolm Groeme - Marianna Pizzolato Rodrigo di Dhu - Ferdinand von Bothmer Douglas d'Angus - Wojtek Gierlach Albina - Olga Peretyatko Serano - Stefan Cifolelli
Prague Chamber Choir Tübingen Festival Band SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, Alberto Zedda
Eine großartige Aufnahme. Besonders Marianna Pizzolato übertrifft sich mal wieder selbst.
Gruß Amonasro
miclibs (26.06.2017, 21:24): Zwei Komponistinnen, die ich aufgrund ihrer vielfältigen, nicht eingefahrenen, Arbeiten, sehr schätze... :)
+ Schiffbruch mit Zuschauer (Etüde für Orchester) + Musik für eine imaginäre Szene "Pinocchio, una storia parallela" + Mikro-Oper in 3 Szenen "Il sonno di Atys"
Kammermusik für Klaviertrio + Champleve; Cry + Gran Passo + Playing both ends towards the middle + Merging strain + Equal ways of difference
Amonasro (27.06.2017, 13:51):
Vincenzo Bellini/Felice Romani: La sonnambula
Amina - Natalie Dessay Il conte Rodolfo - Carlo Colombara Elvino - Francesco Meli Teresa - Sara Mingardo Lisa - Jaël Azzaretti Alessio - Paul Gay Un notaro - Gordon Gietz
Orchestre & Chœurs de l'Opéra de Lyon, Evelino Pidò
Gruß Amonasro
AcomA (28.06.2017, 06:26): Hallo
Interpretationsvergleich
C Franck
Violinsonate A-Dur
David Oistrach, v Sviatoslav Richter, p (Melodiya, ADD, 1972)
Gidon Kremer, v Oleg Maisenberg, p (HMF, ADD, live, 1980)
Kaja Danczowska, v Krystian Zimerman, p (DG, ADD, 1980)
Manon - Angela Gheorghiu Le Chevalier Des Grieux - Roberto Alagna Lescaut - Earle Patriarco Le Comte Des Grieux - Josè Van Dam Guillot de Morfontaine - Gilles Ragon De Brétigny - Nicolas Rivenq Poussette - Anna Maria Panzarella Javotte - Sophie Koch Rosette - Susanne Schimmack L'hôtelier - Nicolas Cavallier La servante - Ghila Kovács u. a.
Orchestre Symphonique et Chœurs de la Monnaie, Antonio Pappano
Claudio Arrau, p Colin Davis, cond Staatskapelle Dresden (Philips, DDD, 1984)
Hans Richter-Haaser, p István Kertesz, cond Philharmonia Orchestra (Testament, ADD, 1960)
Josef Bulva, p Armin Jordan, cond Orchestre de la Suisse Romande (Mediaphon, DDD, 1995)
Rudolf Buchbinder, p/cond Wiener Philharmoniker (Sony, DDD, live, 2013)
Rudolf Serkin, p Leonard Bernstein, cond New York Philharmonic (CBS/Sony, ADD, 1964)
Vladimir Ashkenazy, p Zubin Mehta, cond Wiener Philharmoniker (Decca, DDD, 1983)
Vladimir Horowitz, p Fritz Reiner, cond Chicago Symphony Orchestra (RCA, AAD, 1952)
Wilhelm Backhaus, p Carl Schuricht, cond RTSI Orchestra (Ermitage, ADD, live, 1961)
Bernd Glemser, p Bruno Weil, cond Duisburger Philharmoniker (MDG, DDD, live, 2003)
:engel
LG Siamak
palestrina (01.07.2017, 13:53): Heute mal keine Oper :D ...
AD 17.4.1968 BBC Studios Manchester
LG palestrina
Don Perlimplin (02.07.2017, 09:50): Vladimir Horowitz, p Fritz Reiner, cond Chicago Symphony Orchestra (RCA, AAD, 1952) Hallo AcomA,
wie gefällt Dir die Aufnahme? Für mich ist sie noch heute, trotz Mono, spieltechnisch von unübertroffener Klarheit und Perfektion.
Erlaube mir aber eine kleine Korrektur: Es spielt nicht das Chicago Symphony Orchestra, dessen Leiter Fritz Reiner von 1953 bis zu seinem Tod 1963 war, sondern das RCA Victor Symphony Orchestra. Dabei handelt es sich ein für Plattenaufnahmen ad hoc zusammengestelltes Ensemble aus Musikern diverser New Yorker Orchester. Die Aufnahme entstand am 26.4.1952 in der Carnegie Hall, New York, ein weiteres Indiz, dass dafür nicht ein Chicagoer Orchester herangezogen wurde.
LG, Don Perlimplin
Amadé (02.07.2017, 10:35): Nach der anstrengenden Arbeit mmit dem Brahms VK heute viel Mozart:
Gruß Amadé
AcomA (02.07.2017, 10:47): Vladimir Horowitz, p Fritz Reiner, cond Chicago Symphony Orchestra (RCA, AAD, 1952) Hallo AcomA, wie gefällt Dir die Aufnahme? Für mich ist sie noch heute, trotz Mono, spieltechnisch von unübertroffener Klarheit und Perfektion.
Erlaube mir aber eine kleine Korrektur: Es spielt nicht das Chicago Symphony Orchestra, dessen Leiter Fritz Reiner von 1953 bis zu seinem Tod 1963 war, sondern das RCA Victor Symphony Orchestra. Dabei handelt es sich ein für Plattenaufnahmen ad hoc zusammengestelltes Ensemble aus Musikern diverser New Yorker Orchester. Die Aufnahme entstand am 26.4.1952 in der Carnegie Hall, New York, ein weiteres Indiz, dass dafür nicht ein Chicagoer Orchester herangezogen wurde.
LG, Don Perlimplin Lieber Perlimplin,
entschuldige, ich hatte hier aus dem Gedächtnis notiert. Du hast Recht. War es aber nicht so, dass zumindest einige Musiker des RCA Victor Symphony Orchestra auch dem Chicago Symphony Orchestra angehörten ?
Zur Aufnahme: ja, sie ist sehr präzise. Fast schneidend. Mir fehlt aber insbesondere im 3. Satz das etwas tänzerische Element. Horowitz gerät hier teilweise in ein Martellato mit maschinellem Charakter. Von all den gehörten machen auf mich den meisten Eindruck: ABM/Giulini Arrau/Davis Weissenberg/Karajan Bulva/Jordan Serkin/Bernstein Glemser/Weil Backhaus/Schuricht Richter-Haaser/Kertesz
:rofl LG Siamak
Don Perlimplin (02.07.2017, 16:53): War es aber nicht so, dass zumindest einige Musiker des RCA Victor Symphony Orchestra auch dem Chicago Symphony Orchestra angehörten ? Hallo Siamak,
das kann ich natürlich nicht ganz ausschließen, halte es aber für nicht sehr wahrscheinlich, weil es - zumindest musikalisch - zwischen New York und Chicago immer ganz schön "geknirscht" hat. Es kann aber natürlich sein, dass hin und wieder Musiker aus New Yorker Orchestern nach Chicago und umgekehrt gewechselt sind. Auch heißt es gelegentlich, dass die RCA auch schon einmal, wenn's denn passte, eine Orchesterformation in San Francisco oder sonstwo einfach "RCA Victor Orchestra" genannt hat, um vertragliche, gewerkschaftliche oder sonstige Probleme schnell und unbürokratisch zu umgehen.
Deine Eindrücke von der Horowitz/Reiner-Aufnahme decken sich mit meiner, technisch perfekt, musikalisch ein wenig zu nüchtern. Von den übrigen von Dir genannten kenne ich nicht alle, aber Serkin/Bernstein, Richter-Haaser/Kertesz und Weissenberg/Karajan zähle auch ich zu den herausragenden. Meine Lieblingsaufnahmen von Beethovens 5. Konzert sind übrigens Gilels/Szell, Gieseking/Galliera (beide EMI) und Arrau/Haitink (Philips); toll finde ich auch Edwin Fischer/Furtwängler, leider lässt der Klang zu wünschen übrig. Es gibt andere Mono-Aufnahmen aus 1951, die deutlich besser klingen.
LG, Don Perlimplin
Amonasro (02.07.2017, 16:57):
Bellini/Romani: Beatrice di Tenda
Filippo Maria Visconti - Cornelius Opthof Beatrice di Tenda - Joan Sutherland Agnese del Maino - Josephine Veasey Orombello - Luciano Pavarotti Anichino - Joseph Ward Rizzardo del Maino - Joseph Ward
Ambrosian Opera Chorus London Symphony Orchestra, Richard Bonynge
+ Auszüge aus Norma, I puritani und La sonnambula
Gruß Amonasro
Jürgen (02.07.2017, 17:37):
Bela Bartok: Klavierkonzert Nr.2, Solti/Ashkenazy 1980
AcomA (02.07.2017, 19:00): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klavierkonzert Nr.4 G-Dur Op.58
Alfred Brendel, p James Levine, cond Chicago Symphony Orchestra (Philips, DDD, live, 1983)
Bernd Glemser, p Bruno Weil, cond Duisburger Philharmoniker (MDG, DDD, live, 2003)
Claudio Arrau, p Colin Davis, cond Staatskapelle Dresden (Philips, DDD, 1984)
Hans Richter-Haaser, p István Kertesz, cond Philharmonia Orchestra (Testament, ADD, 1960)
Maurizio Pollini, p Karl Böhm, cond Wiener Philharmoniker (DG, ADD, 1977)
Rudolf Buchbinder, p/cond Wiener Philharmoniker (Sony, DDD, live, 2013)
Vladimir Ashkenazy, p Zubin Mehta, cond Wiener Philharmoniker (Decca, DDD, 1983)
Yefim Bronfman, p David Zinman, cond Tonhalle Orchester Zürich (Arte Nova, DDD, 2004)
:engel
LG Siamak
Cantus Arcticus (03.07.2017, 13:16): Monteverdis "Il Ritorno di Ulisse in Patria"
Ulisse - Leroy Villanueva Penelope - Gloria Banditelli Telemaco - Mark Tucker Giove/Anfinomo - Ivan Kiurkciev Nettuno/Antinoo/Il Tempo - Harry van der Kamp Minerva/La Fortuna - Guillemette Laurens Pisandro/L'Umana Fragilita - Daniela Del Monaco Eurimaco - Giovanni Battista Palmieri Iro - Paolo Fagotto Ericlea - Caterina Calvi Amore - Nicholas Nackley
Sonatori de la Gioiosa Marca Alan Curtis
Ich habe allerdings dieselbe Aufnahme mit dem alten Cover. Bemerkenswert:
Meine Aufnahme hat nur 2 CDs
Das Produktionsjahr ist auf meiner Aufnahme mit 2004 angegeben, hier ist es 2008......
Gruss Stefan
palestrina (03.07.2017, 14:13): Hallo Stefan, bei mir gab es auch Monteverdi aber das „ Quinto Libro Dei Madrigali "
AD Mai 2006
Hier noch ein Vergleich aus dem Rondo Magazin wenn es interessiert ! Ich bin sehr zufrieden mit der Gesammtbox von den Venexianern!
LG palestrina
AcomA (04.07.2017, 00:14): Hallo
Interpretationsvergleich
LvBeethoven Klavierkonzert Nr.3 c-moll Op.73
Arturo Benedetti Michelangeli, p Carlo Maria Giulini, cond Wiener Symphoniker (DG, ADD, live, 70er)
Bernd Glemser, p Bruno Weil, cond Duisburger Philharmoniker (MDG, DDD, live, 2003)
Boris Berezovsky, p Thomas Dausgaard, cond Swedish Chamber Orchestra (SIMAX, DDD, 1999)
Gerhard Oppitz, p Marek Janowski, cond Gewandhausorchester Leipzig (RCA, DDD, 1995)
Geza Anda, p/cond Kölner RSO (Audite, ADD, 1969)
Martha Argerich, p Giuseppe Sinopoli, cond Philharmonia Orchestra (DG, DDD, 1985)
Martha Argerich, p Seiji Ozawa, cond Symphonieorchester des BR (BR, ADD, live, 1983)
Krystian Zimerman, p/cond Wiener Philharmoniker (DG, DDD, 1992)
Rudolf Buchbinder, p/cond Wiener Philharmoniker (Sony, DDD, live 2013)
:engel
LG Siamak
Amonasro (08.07.2017, 14:26):
Gaetano Donizetti/Salvatore Cammarano: Lucia di Lammermoor
Lord Enrico Ashton - Sherrill Milnes Lucia - Joan Sutherland Sir Edgardo di Ravenswood - Luciano Pavarotti Lord Arturo Bucklaw - Ryland Davies Raimondo Bidebent - Nicolai Ghiaurov Alisa - Huguette Tourangeau Normanno - Pier Francesco Poli
Orchestra and Chorus of the Royal Opera House Covent Garden, Richard Bonynge
Eine großartige Aufnahme, auch wenn ich mittlerweile Sutherlands frühere Aufnahme vorziehe.
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (09.07.2017, 09:52): Heute morgen war ich schon fleißig:
Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 1 C-Dur, op. 21 San Francisco Symphony, Herbert Blomstedt // RSO Saarbrücken, Stanislaw Scrowaczewski
] Death and the Maiden Patricia Kopatchinskaja, Saint Paul Chamber Orchestra Franz Schubert; Streichquartett d-Moll, D 810 "Der Tod und das Mädchen" (arrangiert für Streichorchester von Kopatchinskaja) August Nörmiger; Toden Tanz aus "Tabulaturenbuch auff dem Instrumente" Anonymus; Byzantinischer Gesang auf den Psalm 140 (arrangiert für Streichorchester von Kopatchinskaja) John Dowland; Seven Tears für Streichquarett Carlo Gesualdo; Madrigal "Moro, lasso, al moi dioro" aus Libro 6 György Kurtág; Ligatura-Message to Frances-Maria (The Answered Unanswered Question), op. 31b György Kurtág; "Ruhelos" aus Kafka-Fragment für Solo-Violine, op. 24 Eine tödliche Zusammenstellung, mit haarsträubender Intensität dargeboten. Der Purist wird sich mit Grausen abwenden, wurde hier doch Schuberts Opus zerstückelt und die älteren und neueren Stücke davor und dazwischen drapiert.
Cetay (inaktiv) (09.07.2017, 13:33):
Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 6 F-Dur, op. 68 Musica Viva Orchestra Moscow, Alexander Rudin
satie (09.07.2017, 14:43):
] Death and the Maiden Patricia Kopatchinskaja, Saint Paul Chamber Orchestra Franz Schubert; Streichquartett d-Moll, D 810 "Der Tod und das Mädchen" (arrangiert für Streichorchester von Kopatchinskaja) August Nörmiger; Toden Tanz aus "Tabulaturenbuch auff dem Instrumente" Anonymus; Byzantinischer Gesang auf den Psalm 140 (arrangiert für Streichorchester von Kopatchinskaja) John Dowland; Seven Tears für Streichquarett Carlo Gesualdo; Madrigal "Moro, lasso, al moi dioro" aus Libro 6 György Kurtág; Ligatura-Message to Frances-Maria (The Answered Unanswered Question), op. 31b György Kurtág; "Ruhelos" aus Kafka-Fragment für Solo-Violine, op. 24 Eine tödliche Zusammenstellung, mit haarsträubender Intensität dargeboten. Der Purist wird sich mit Grausen abwenden, wurde hier doch Schuberts Opus zerstückelt und die älteren und neueren Stücke davor und dazwischen drapiert. Ich muss sagen, ich bin ja nur teilweise ein Purist und mag eigentlich solcherlei Gegenüberstellungen. Nachdem ich mir dies nun aber angehört habe, habe ich eine Antwort und eine Frage in mir aufsteigen gespürt. Die Antwort ist jene auf die Frage, warum Kopatchinskaja nicht ein eigenes Streichquartett hat (zumindest hoffe ich das...): sie als Primaria würde immer nur hervorstechen. Die Frage, die sich mir stellt ist bei solchen Konzept-Scheiben ist immer, ob die Bearbeitung irgend einen Mehrwert bringt, und das kann ich beim Schubert nur ganz klar verneinen, die kammermusikalische Konzentration ist bei seinen Streichquartetten in einer Weise einkomponiert, die kein Aufblähen und auch keine weitere Reduktion verträgt. Schwierigkeiten habe ich hier auch damit, dass zwei der drei Vokalkompositionen, die alle auf ihre Weise extrem textgebunden sind hier genau um diesen Teil reduziert werden. Man kann das machen, und ich habe durchaus schon absolute wundervolle Kompositionen (gerade in Reaktion auf Gesualdo) gehört. Beim Kurtag ist es noch am ehesten vertretbar, das kleine Fragment und den Gesangspart zu kürzen (lediglich zweimal wird das Wort "ruhelos" im Original gesungen/ gesprochen, und da man den Titel lesen kann, passt das schon. Bin bald fertig mit Meckern, aber der Dowland wirft in mir auch nur Fragen auf... Die berühmten Seven Tears, die allesamt mit dem traurigen phrygischen Tetrachord-Abstieg beginnen, sind eigentlich Consort-Stücke, meist werden sie von Gamben gespielt. Hier (wieder das Primaria-Problem) höre ich einen robusten Streicherkorpus plus eine recht kapriziös fiedelnde Oberstimme. Und was ist mit der Laute, die eigentlich dazugehört? die ist es eigentlich, der die verzierende Funktion zukommt, weil das die Gesamtstruktur nicht stört. So wird es zum begleiteten Solo, und weil ich diesen Eindruck hier bei zu vielen Stücken habe, mag mir das alles nicht recht gefallen. Aber nun gut, sie ist ohnehin keine meiner liebsten Geigerinnen...
Herzliche Grüße Satie
Cetay (inaktiv) (09.07.2017, 17:12): (...) Die Frage, die sich mir stellt ist bei solchen Konzept-Scheiben ist immer, ob die Bearbeitung irgend einen Mehrwert bringt, und das kann ich beim Schubert nur ganz klar verneinen, die kammermusikalische Konzentration ist bei seinen Streichquartetten in einer Weise einkomponiert, die kein Aufblähen und auch keine weitere Reduktion verträgt. Schwierigkeiten habe ich hier auch damit, dass zwei der drei Vokalkompositionen, die alle auf ihre Weise extrem textgebunden sind hier genau um diesen Teil reduziert werden. Man kann das machen, und ich habe durchaus schon absolute wundervolle Kompositionen (gerade in Reaktion auf Gesualdo) gehört. Beim Kurtag ist es noch am ehesten vertretbar, das kleine Fragment und den Gesangspart zu kürzen (lediglich zweimal wird das Wort "ruhelos" im Original gesungen/ gesprochen, und da man den Titel lesen kann, passt das schon. (...)
Herzliche Grüße Satie Aber gerade bei "Ruhelos" wird der Gesangspart nicht weggelassen. Ich bin weitestgehend bei dir. Ich sehe auch keinen Grund, das für sich schon perfekte Quartett aufzublähen - schon die Mahler-Bearbeitung wollte mir nie schmecken. Der Mehrwert liegt nicht in den Bearbeitungen an sich, sondern in der Gegenüberstellung von Altem, Klassischem und Neuen, die in meinen Ohren völlig kohärent von sich geht und die einzelnen Teile durch den geänderten Kontext "anders" erfahren lässt.
satie (09.07.2017, 17:23): Lieber Cetay, Du hast Recht, bei Ruhelos habe ich mich warum auch immer vertan. Dass die Gegenüberstellung durchaus ein anderes Hören eröffnet ist richtig und auch der Aspekt, der mir hier auch gefallen würde (thematisch durchaus absolut gut zusammengestellt), wäre ich nicht so versessen auf klangliche Details. Manchmal wäre ich froh, da filtern zu können.
Cetay (inaktiv) (09.07.2017, 21:12): Über eine neue Cage-Veröffentlichung darf man sich heutzutage nicht allzu oft freuen - vor ein paar Tagen kam gerade mal die zweite im Jahr 2017 auf den Markt.
John Cage; The Works for Percussion Vol. 1 Empty Words Percussion Ensemble Quartet Trio Suite for Percussion But What About the Noise of Crumpling Paper Which He Used to Do in Order to Paint the Series of “Papiers froissés” or Tearing Up Paper to Make “Papiers déchirés?” Arp Was Stimulated by Water (Sea, Lake and Flowing Waters Like Rivers), Forests Three2 Der Titel der CD lässt nach der abgeschlossenen Pioniertat der Amadinda Gruppe und der mit verschiedenen Interpreten bei Band 4 angelangten Serie von Mode Records auf eine weitere Gesamteinspielung des Cage'schen Schlagzeugwerks hoffen. Die ersten Töne des Quartetts trüben die Vorfreude allerdings etwas. Blutleer und herunter-buchstabiert sind die Attribute, die mir in den Sinn kommen. Das Empty Words Ensemble nimmt die Vortragsbezeichnung des 1. Satzes, Moderate sehr genau und lässt sich exakt 5 Minuten Zeit, während die Amadindas ihre Version in 3'03'' ins Ziel swingen. Das sind aber nur die Startprobleme, ab dem zweiten Satz (Very slow) bin ich in den Bann der lange nachschwingenden Klänge der (von den Interpreten frei wählbaren) Instrumente gezogen.
Amonasro (09.07.2017, 21:38):
Olivier Messiaen: Quatuor pour la fin du temps
Gil Shaham - Violine Paul Meyer - Klarinette Jian Wang - Violoncello Myung-Whun Chung - Klavier
Gruß Amonasro
Amonasro (10.07.2017, 15:40): Nun aber wieder Oper. :D
Vincenzo Bellini/Carlo Pepoli: I puritani
Lord Gualtiero Valton - Gian Carlo Luccardi Elvira - Joan Sutherland Sir Giorgio Valton - Nicolai Ghiaurov Lord Arturo Talbo - Luciano Pavarotti Sir Riccardo Forth - Piero Cappuccilli Sir Bruno Roberton - Renato Cazzaniga Enrichetta di Francia - Anita Caminada
Chorus of the Royal Opera House, Covent Garden London Symphony Orchestra, Richard Bonynge
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (10.07.2017, 20:30):
Debussy / Ravel; Streichquartette Kodaly Quartet Claude Debussy; Steichquartett Nr. 1 G-Dur, op. 16 Maurice Ravel; Streichquartett F-Dur Maurice Ravel; Introduktion und Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette & Streichquartett + Éva Maros, Zoltán Gyöngyössy, Béla Kovács Was für Musik!
AcomA (10.07.2017, 23:09): Hallo
F Liszt
Klavierkonzert Nr.1 Es-Dur
Nelson Freire, p Michel Plasson, cond Dresdener Philharmonie
(Berlin Classic, DDD, 1994)
:engel
LG Siamak
Cetay (inaktiv) (11.07.2017, 06:45):
Debussy / Dutilleux / Ravel; Streichquartette Belcea Quartet Claude Debussy; Steichquartett Nr. 1 G-Dur, op. 16 Henri Dutilleux; 'Ainsi la nuit' - Quatuor à cordes Maurice Ravel; Streichquartett F-Dur
Cantus Arcticus (11.07.2017, 07:38): Hallo Stefan, bei mir gab es auch Monteverdi aber das „ Quinto Libro Dei Madrigali "
AD Mai 2006
Hier noch ein Vergleich aus dem Rondo Magazin wenn es interessiert ! Ich bin sehr zufrieden mit der Gesammtbox von den Venexianern!
LG palestrina Lieber Palestrina Da bin ich ganz bei Dir, die Gesamtbox gehört zu den von mir immer wieder gehörten Aufnahmen (so auch jetzt wieder). Glatte :times10 Punkten! Gruss Stefan
Falstaff (11.07.2017, 23:30): Heute Bizets zweiter großer Opernwurf.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (12.07.2017, 08:12): Enno Poope; Interzone - Lieder und Bilder für fünf Stimmen, Ensemble und Elektronik (Text: Marcel Beyer) Neue Vocalsolisten, Omar Ebrahim, ensemble mosaik, Jonathan Stockhammer
Amonasro (12.07.2017, 13:31):
Giuseppe Verdi: Messa da Requiem
Joan Sutherland, Marilyn Horne, Luciano Pavarotti, Martti Talvela
Wiener Staatsopernchor Wiener Philharmoniker, Sir Georg Solti
Gruß Amonasro
Falstaff (13.07.2017, 01:24):
Die 'berüchtigte' Aufnahme entstanden am Vorabend zu Hitlers Geburtstag.
:hello Falstaff
Hörbert (13.07.2017, 11:54): Hallo!
Die 'berüchtigte' Aufnahm Ja, die habe ich auch in einer etwas anderen Aufmachung und war seinerzeit bei mir der Anlass mich einmal mehr mit Furtwängler zu beschäftigen. Eigentlich geht er damit z.B. über die Bayreuther (bis auf das noch zerdehntere Adagio) von 1951 nicht hinaus. Eigentlich mag ich Furtwängler ja mehr als Brahms- und Brucknerdirigent.
MFG Günther
AcomA (14.07.2017, 00:07): Hallo
J Brahms Klavierkonzert Nr.1 d-moll Op.15
Claudio Arrau, p Carlo Maria Giulini, cond Philharmonia Orchestra (EMI, ADD, 1960)
:engel
LG Siamak
Falstaff (14.07.2017, 01:09): Eigentlich geht er damit z.B. über die Bayreuther (bis auf das noch zerdehntere Adagio) von 1951 nicht hinaus. Lieber Günther, da empfinde ich die 1942 doch ganz anders. Wesentlich brachialer, fast brutal. 1951 ist großartig, sehr engagiert, aber in allen Sätzen auch wieder zurückgenommen. Mit Sicherheit liegt das daran, dass er nicht mehr unter dieser emotionalen Anspannung wie noch 1942 stand. Auch wenn ihn die Wiedereröffnung mit Sicherheit sehr bewegt hat. Eigentlich mag ich Furtwängler ja mehr als Brahms- und Brucknerdirigent. Und wie sieht es bei Wagner aus?
LG Falstaff
AcomA (14.07.2017, 06:20): Hallo
J Brahms
Klavierkonzert Nr.1 d-moll Op.15
Horacio Gutierrez, p André Previn, cond Royal Philharmonic Orchestra London
(Telarc, DDD, 1990)
:engel
LG Siamak
Amonasro (14.07.2017, 20:23):
Gaetano Donizetti/Salvatore Cammarano: Lucia di Lammermoor
Lord Enrico Ashton - Robert Merrill Lucia Ashton - Joan Sutherland Sir Edgardo di Ravenswood - Renato Cioni Lord Arturo Bucklaw - Kenneth Macdonald Raimondo Bidebent - Cesare Siepi Alisa - Ana Raquel Satre Normanno - Rinaldo Pelizzoni
Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia Roma, Sir John Pritchard
Eine meiner liebsten Sutherland-Aufnahmen, sie klingt hier deutlich jugendlicher als in der späteren Aufnahme mit Pavarotti. Auch die übrige Besetzung, insbesondere der wenig bekannte Tenor Renato Cioni, brauch den Vergleich nicht zu scheuen.
Gruß Amonasro
agravain (14.07.2017, 20:37): Es lief:
Georg Friedrich Händel: Israel in Egypt HWV 54
Antonia Bourvé - Sopran Cornelia Winter - Sopran Terry Wey - Countertenor Michael Hofmeister - Countertenor Jan Kobow - Tenor Konstantin Wolff - Bass Markus Flaig - Bass
Vocalensemble Rastatt Les Favorites
Holger Speck
Wenn ich einer Amazon-Rezension lese, dieses hier sei "endlich mal eine vernünftige Einspielung", dann nehme ich das auf der einen Seite als Meinung gerne ernst, auf der anderen Seite frage ich mich, wie weit der Rezensent wohl in die Materie eingedrungen ist, bevor er sich zu einer solch - hüstel - mutigen Aussage hat hinreißen lassen. "Endlich mal eine vernünftige Einspielung"? Mal ehrlich: Auch nach mehrmaligem Hören kann ich in dieser Aufnahme aber nicht eine Nummer finden, die in irgendeiner Art gelungener sei als in der meiner Meinung nach Maßstäbe setzenden Aufnahme Parrotts aus dem Jahre 1989. Das ist ja alles ganz nett, was Holger Speck, seine Solisten und seine Hausensembles hier präsentieren. Da hat sich einer ganz offenkundig einer mit Alter Musik beschäftigt, aber ein Gespür für den Musikdramatiker Händel, den Mann der Bühne, der großen Geste, der hohen emotionalen Amplitude hat sich dabei - meine Meinung - leider nicht eingestellt. Das, was hier an allen Bruchstellen des Misslingens leuchtet, ist weithin unerquickliche Biederkeit. Da helfen auch dauerflotte Tempi und dauerfluffige Artikulation nix, denn derlei geht - so sehe ich's zumindest - bisweilen schlicht an der ungeheuren Wucht, der auf Maximalwirkung angelegten Dramaturgie und der Vielfarbigkeit des Werk vorbei. Man werfe in dieser Hinsicht mal ein Ohr auf andere Aufnahmen - nicht nur auf Parrott, sondern auch auf manch anderen großen Exegeten der Vergangenheit. Die mögen zwar zwar aus Perspektive moderner Forschungsstände viel "falsch" gemacht haben, haben dafür aber deutlich weniger museal musziert als Speck. Ja, ich denke da hier durchaus an Sargent, Abravanel oder Mackerras. Ich denke aber auch an die nicht mehr ganz taufrischen Aufnahmen Gardiners oder Christophers, denen man nun wahrlich keinen romantischen Zugang mehr unterstellen kann. Auch unter den neuesten Aufnahmen des Werkes gibt es deutlich spannendere. Man höre zum Vergleich mal Wachner, Goodman oder von mir aus auch Budday. Schließlich nimmt mich der ziemlich muffige Klang nicht eben für die Aufnahme ein.
:hello Agravain
Falstaff (14.07.2017, 23:36): Heute eingetroffen gleich reingeschoben und die erste CD gehört.
Es ist die erste vollständige Aufnahme dieser Oper, die ich höre. Von daher habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten was das angeht. Aber bislang bin ich sehr angetan.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (15.07.2017, 08:25):
John Cage; Imaginary Landscape Ensemble Prometeo
Cetay (inaktiv) (15.07.2017, 11:09):
Richard Strauss; Sinfonia Domestica, op. 53 RLPO, Gerard Schwarz
agravain (15.07.2017, 22:33): Hier:
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 "Auferstehung"
Rosalind Plowright - Sopran Brigitte Fassbaender - Alt
Philharmonia Chorus Philharmonia Orchestra
Giuseppe Sinopoli
:hello Agravain
agravain (16.07.2017, 08:42): Hier:
Johann Sebastian Bach: "Siehe, ich will viel Fischer aussenden" BWV 88
Nun ja, den "Tristan" von 1952 mag ich, mit seinem "Ring" von 1953 kann ich hingegen weniger anfangen da ziehe ich modernere Aufnahmen (vor allem Janowski´s Interpretation aus den 80ger Jahren vor und selbst Böhms Interpretation von 1967 liegt mir da mehr.
MFG Günther
Cetay (inaktiv) (16.07.2017, 10:43):
Prospero Cauciello; Trii & Duetti Tesoro Harmonico (auf historischen Instrumenten) 5 Trios für Flöte, Mandoline und b. c. (Cembalo) F-dur, C-Dur, D-Dur, Es-Dur, G-Dur Duetto I & IV für zwei Flöten D-Dur & h-Moll Duetto II für zwei Mandolinen h-Moll
agravain (16.07.2017, 11:06):
Adam de la Halle: Le Jeu de Robin et de Marion
Tonus Peregrinus
Na, das "innovative" Konzept, das Tonus Peregrinus hier präsentiert, haut mich nicht so recht von den Socken.
Die Probleme, die hier auftauchen, erinnern mich indes an eine Reihe britischer Hörspielproduktionen, die an Ähnlichem kranken: die Mischung der Ebenen wirkt ziemlich bemüht, die Dramatisierung will Lebensnähe durch ein Übermaß an Hektik erreichen, die sprachliche Aktualisierung an sich wird überzogen, Humoriges wird zu dick aufgetrsgen. Insgesamt zu sehr "over the top" - für meinen Geschmack.
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (16.07.2017, 16:59):
Antonin Dvorák; Sinfonie Nr. 8 G-Dur, op.88, B. 163 New York Philharmonic, Bruno Walter (15. Februar 1948)
Cetay (inaktiv) (16.07.2017, 17:32): Und jetzt werde ich versuchen, etwas Licht in eine Sache zu bringen: ;)
Ludwig van Beethoven; Streichquintett C-Dur, op. 29 Kuijken Quartet, Marleen Thiers
agravain (16.07.2017, 17:53): Hier mein persönliches Nonplusultra in Sachen M 3:
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll
Marjana Lipovšek - Alt
Mädchen und Knaben der Chöre am Kölner Dom Damen des WDR Rundfunkchors Köln
WDR Sinfonie-Orchester Köln
Semyon Bychkov
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (16.07.2017, 18:31):
Eric Satie; Musique d'Entracte (Arr. für Kammerensemble v. Fumio Yasua) Fumio Yasua (Klavier, präpariertes Klavier), Joachim Badenhorst (Klarinette, Bassklarinette, Tenorsaxophon), Julie Läderach (Violoncello, Stimme) Son Binocle aus 3 Valses Distinguées Du Précieux Dégoûté Danses De Travers aus Pièces Froides Caresse Cinéma Dixit Domine aus Messe Des Pauvres Le Tango aus Sport Et Divertissements Danse De L'Homme Et De La Femme aus Relâche Méditation aus Avant-Dernières Pensées Airs à Faire Fuir aus Pièces Froides Tendrement Prélude Du Premièr Acte - La Vocation From Le Fils Des Étoiles Prière Pour Le Salut De Mon Âme aus Messe Des Pauvres Vexations
Falstaff (16.07.2017, 21:30): Endlich ist sie da und ich bin nicht mehr auf den One-Track-Mitschnitt auf YouTube angewiesen. Cluytens Carmen Aufnahme aus dem Jahr 1950. Für mich eine Offenbarung, was diese Oper angeht.
Cetay (inaktiv) (17.07.2017, 03:56):
Edvard Grieg; Violinsonate Nr. 3 c-Moll, op. 45 Franziska Pietsch, Detlev Eisiger
Ein Werk, das zu kennen sich lohnt. Und eine Geigerin, deren Name ich mir merken werde.
Cetay (inaktiv) (17.07.2017, 08:02):
Edvard Grieg; Streichquartett Nr. 1 g-Moll, op. 27 Engegard Quartet
agravain (17.07.2017, 17:34): Hier ebenfalls Nordisches:
Jean Sibelius: Kullervo op. 7
Lilli Paasikivi, Tommi Hakala
YL Male Voice Choir Minnesota Orchestra
Osmo Vänskä
:hello Agravain
agravain (17.07.2017, 20:47): Der Abend wird kontrastreich bestritten. Zunächst eine herbe Schönheit:
Anton Bruckner: Messe Nr. 2 e-Moll WAB 27
Chor des Bayerischen Rundfunks Mitglieder des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks
Eugen Jochum
Dann - besonders wegen des herrlichen Adagio assai:
Maurice Ravel: Klavierkonzert G-Dur
Arturo Benedetti Michelangeli - Klavier
Philharmonia Orchestra Ettore Gracis
Und schließlich:
Edmund Rubbra: Symphonie Nr. 5, op. 63
BBC National Orchestra of Wales Richard Hickox
:hello Agravain
Cantus Arcticus (18.07.2017, 07:47): Ich fange gerade an, mich mit diesen beiden Werken zu beschäftigen:
Ich muss leider gestehen, dass ich viel zu wenig über das Schaffenswerk Sir Edwards weiss (Seine Symphonien und The Dream of Gerontius sind da die Ausnahmen, diese Werke mag ich sehr :engel ).
Gruss Stefan
agravain (18.07.2017, 08:38): Ich fange gerade an, mich mit diesen beiden Werken zu beschäftigen:
Ich muss leider gestehen, dass ich viel zu wenig über das Schaffenswerk Sir Edwards weiss (Seine Symphonien und The Dream of Gerontius sind da die Ausnahmen, diese Werke mag ich sehr :engel ).
Gruss Stefan :thumbsup:
Besonders der "Olaf" ist eines der herausragenden Werke des die Wünsche der mittelenglischen Chorfestivals des späten 19. Jahrhunderts bedienenden Elgar.
Elgar hat immer wieder mit dem Gedanken gespielt, eine Oper zu komponieren, hat aber keine seiner Ideen umgesetzt. Der "Olaf" (wie auch "Caractacus" lassen aber erahnen, welches Potenzial Elgar als Musikdramatiker gehabt hätte.
An anderem Ort habe ich die Neusufnahme unter Davis' Leitung besprochen und abschließend bemerkt: "In beiden Fällen (= Olaf & Saint George) handelt es sich, auch wenn man hier und da sicher Abstriche machen muss, um insgesamt hörenswerte Interpretationen, die im Schrank eines Elgar-Aficionados nicht fehlen sollten. Das Booklet enthält einen höchst lesenswerten Text des ehemaligen Vorsitzenden der Elgar Society Andrew Neill und den kompletten Text beider Werke."
Das sehe ich auch noch so. ;)
:hello Agravain
Cantus Arcticus (19.07.2017, 08:13): Lieber Agravain Vielen Dank für Deine Ausführungen und ich muss Dir zustimmen: Die Interpretationen sind wirklich hörenswert. Ich konnte Deine von Dir erwähnte Besprechung noch nicht als ganzes Lesen, werde dies aber nachholen. In der Tat: Sir Erdwards Werk beginnt mich immer mehr zu interessieren.... :thumbsup: .
Viele Grüsse Stefan
Amonasro (19.07.2017, 10:46):
Gaetano Donizetti/Felice Romani: L'elisir d'amore
Adina - Joan Sutherland Nemorino - Luciano Pavarotti Belcore - Dominic Cossa Dulcamara - Spiro Malas Giannetta - Maria Casula
Ambrosian Opera Chorus English Chamber Orchestra, Richard Bonynge
Gruß Amonasro
agravain (19.07.2017, 19:40): Ein Abend mit Horst Stein:
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 Wiener Philharmoniker
Jean Sibelius: Es saga, op. 9 L'Orchestre de la Suisse Romande
Kim Borg singt russische Opernarien Radio-Symphonie-Orchester Berlin
Hermann Prey singt Arien aus deutsche Opern Berliner Symphoniker
Horst Stein
:hello Agravain
Falstaff (20.07.2017, 00:00): Nachdem ich mich hier durchgehört habe:
1953 geht es nun weiter mit Gounod:
Live 1954
Mal sehen, ob der Funken da überspringt.
:hello Falstaff
SchubertsBrille (20.07.2017, 14:07): Groundcontrol to Major Tom! Muss auch manchmal was anderes sein. Toller Thread zur Inspiration!
Amonasro (20.07.2017, 17:32):
Giuseppe Verdi/Francesco Maria Piave: Rigoletto
Il Duca di Mantova - Renato Cioni Rigoletto - Cornell MacNeil Gilda - Joan Sutherland Sparafucile - Cesare Siepi Maddalena - Stefania Malagù Giovanna - Anna di Stasio Il Conte di Monterone - Fernando Corena Matteo Borsa - Angelo Mercuriali Marullo - Giuseppe Morresi Il Conte di Ceprano - Giulio Corti La Contessa di Ceprano - Luisa Valle Un paggio della Duchessa - Maria Fiori
Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia Roma, Nino Sanzogno
Wie auch bei der Lucia hat Sutherlands erste Aufnahme gegenüber ihrer zweiten mit Pavarotti die Nase vorn, in der sie für die Rolle zu alt, matronenhaft klingt. In der ersten Aufnahme finde ich sie ideal. Die restliche Besetzung (insbesondere Cornell MacNeil) kann mit der späteren Aufnahme durchaus mithalten. Renato Cioni gefällt mir als Duca noch besser als in der Lucia, wenn ich auch Pavarotti leicht vorziehe.
Gruß Amonasro
agravain (20.07.2017, 18:53): Hier:
Johann Sebastian Bach: Die kunst der Fuge BWV 1080
Burkhardt Glaetzner, Siegfried Pank , Eberhard Palm, Walter Heinz Bernstein
Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig Max Pommer
Nach meinem unmaßgeblichen Dafürhalten eine aufgrund ihres intensiv mystischen Tonfalls herausragende Aufnahme. Überhaupt meine liebste unter jenen, die ich kenne.
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (20.07.2017, 22:52):
Johaness Kalitzke; 4 Toteninseln & 6 Covered Settings Thomas E. Bauer (Bariton), Thomas Larcher (Klavier), DSO Berlin, Johannes Kalitzke & Stadler Quartet Vier Toteninseln für Orchester mit 2 Solisten Six Covered Settings für Streichquartett Kalitzke ist einer der aufregendsten Komponisten der Gegenwart. Für diese unerhörten, regelrecht erregenden Klänge fehlt das passende Vokabular. Kalitzke, Aperghis, Poppe, Lang, Mahnkopf... In großen Zeiten leben wir Neue Musik-Aficionados. :thumbsup: r
Falstaff (20.07.2017, 23:30): In Erwartung der neuen Warner-Ausgabe:
:hello Falstaff
agravain (21.07.2017, 06:19): In den Tag mit:
Georg Friedrich Händel: Coronation Anthems HWV 258-261
The Choir of New College, Oxford The King's Consort
Robert King
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (21.07.2017, 07:01):
Johannes Kalitzke; Die Besessenen - Oper in vier Akten Hendrickje van Kerckhove, Noa Frenkel, Leigh Melrose, Benjamin Hulett, Jochen Kowalski, Manfred Hemm, Rupert Bergmann Klangforum Wien, Johannes Kalitzke
agravain (21.07.2017, 14:09): Hier Tierisches:
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 82 C-Dur Hob. I:82 "Der Bär" Symphonie Nr. 83 g-Moll Hob. I:83 "Das Huhn"
New York Philharmonic Leonard Bernstein
Ja, ja, kein HIP, das Orchester viel zu groß, keine alten Instrument etc. etc. Aber was juckt's mich - bei so viel herzerfrischender Musizierfreude! "Symphonywise" sowieso ein herrliche Kiste. Die Messen finde ich andernorts indes ansprechender musiziert, die hier beinhaltete "Schöpfung" hat er selbst mit seiner bayerischen Aufnahme - die meine liebste Einspielung des Werkes überhaupt ist - um ein Vielfaches übertroffen.
:hello Agravain
Cosima (21.07.2017, 20:23):
Johaness Kalitzke; 4 Toteninseln & 6 Covered Settings Thomas E. Bauer (Bariton), Thomas Larcher (Klavier), DSO Berlin, Johannes Kalitzke & Stadler Quartet Vier Toteninseln für Orchester mit 2 Solisten Six Covered Settings für Streichquartett Kalitzke ist einer der aufregendsten Komponisten der Gegenwart. Für diese unerhörten, regelrecht erregenden Klänge fehlt das passende Vokabular. Kalitzke, Aperghis, Poppe, Lang, Mahnkopf... In großen Zeiten leben wir Neue Musik-Aficionados. :thumbsup: r Ja, das ist eine fantastische Aufnahme. Und ist nicht Thomas E. Bauer hier ein großartiger Interpret? Er kann Bach, Schubert und genauso gut moderne Sachen. Ein toller Sänger, ich liebe die Scheibe.
Bei mir:
Stravinsky conducts...
Atemberaubende Interpretation, grandiose Klangqualität für eine Aufnahme aus 1960 (die 1940-er Aufnahme auf der 2. CD habe ich noch nicht gehört).
Plus: Supertolle Ausstattung dieser "Deluxe Edition". 2 CDs, die wie LPs aussehen und tolles Booklet.
Was braucht man mehr?
Cetay (inaktiv) (22.07.2017, 05:55):
George Gershwin; Porgy & Bess Suite (Arr. Bert van den Brink) The Houdini's Jazz-Sextett, Nieuw Sinfonietta Amsterdam, Richard Duffalo
Cetay (inaktiv) (22.07.2017, 07:27):
Johaness Kalitzke; 4 Toteninseln & 6 Covered Settings Thomas E. Bauer (Bariton), Thomas Larcher (Klavier), DSO Berlin, Johannes Kalitzke & Stadler Quartet Vier Toteninseln für Orchester mit 2 Solisten Six Covered Settings für Streichquartett Kalitzke ist einer der aufregendsten Komponisten der Gegenwart. Für diese unerhörten, regelrecht erregenden Klänge fehlt das passende Vokabular. Kalitzke, Aperghis, Poppe, Lang, Mahnkopf... In großen Zeiten leben wir Neue Musik-Aficionados. :thumbsup: r Ja, das ist eine fantastische Aufnahme. Und ist nicht Thomas E. Bauer hier ein großartiger Interpret? Er kann Bach, Schubert und genauso gut moderne Sachen. Ein toller Sänger, ich liebe die Scheibe. Ich muss zugeben, dass mir Thomas E. Bauer zuvor nicht bekannt war. :ignore Aber das kann man ja ändern - zumal er einen "Zyklus" aufgenommen hat, den ich kürzlich für mich entdeckt habe und nun hören werde:
Franz Schubert; 13 Lieder nach Gedichten von Rellstab und Heine & Die Taubenpost D956A ("Schwanengesang" D957) Thomas E. Bauer, Jos van Immerseel
agravain (22.07.2017, 07:46): Fluffig in den Tag.
Camille Saint-Saëns: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 17
Pascal Rogé - Klavier
Philharmonia Orchestra Charles Dutoit
:hello Agravain
agravain (22.07.2017, 08:34): Jetzt:
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 86 D-Dur Hob. I:86
New York Philharmonic Leonard Bernstein
:hello Agravain
Cosima (22.07.2017, 09:43): ZuThomas E. Bauer: Unbedingt mal in die Winterreise mit Immerseel reinhören.
Das ist eine großartige Aufnahme! In jeder Hinsicht. Ich gebe gerne zu, dass ich sehr durch die diversen FiDi-Winterreisen geprägt bin. Andere Aufnahmen – z. B. von Pregardien oder Güra – fand ich ganz gut, aber nicht annähernd so überwältigend. Die Aufnahme von Thomas E. Bauer und Jos van Immerseel (am Hammerflügel Christopher Clarke, 1988) ist einfach nur begeisternd, ich würde sie ohne Zögern den FiDi-Interpretationen zur Seite stellen. Gerade der wunderbare Klang das verwendeten Instruments trägt zur Stimmung bei.
Ein Rezensent auf der NDR-Kultur-Seite schrieb seinerzeit sehr richtig:
Der Ton tiefer Traurigkeit
Eine ungewohnte Farbe: Nicht so brillant und klar wie der moderne Steinway, sondern beinahe milchig verschwommen und ein bisschen heiser - dieser Hammerflügel lässt uns aufhorchen. Er sorgt für eine zerbrechliche, dunkle Stimmung. Diese fragile Grundierung durch das Instrument gibt dem Sänger alle Freiheiten. Und die nutzt Bauer für eine eindringliche Interpretation. Mit seinem edlen Baritontimbre erzählt Bauer die Geschichte des einsamen, enttäuschten und lebensmüden Winterreisenden. Dabei trifft er den typisch Schubertschen Ton tiefer Traurigkeit geradezu erschütternd genau: Es ist kein schreiender Schmerz, der den Hörer anspringt, sondern meist eine leise, nach innen gekehrte Wehmut.
Bauer hat ein betörendes Timbre, er singt in der Tat sehr eindringlich und ausdrucksstark, alles fließt dabei ganz natürlich. Die Stimmfärbung und der Klang des Instrumentes harmonieren perfekt miteinander.
Meine Lieblingsaufnahme der Winterreise.
Bei Bauer gerate ich immer ins Schwärmen. 2012 erlebte ich ihn live zusammen mit dem Minguet Quartett: Notturno von Othmar Schoeck, ein Werk aus den frühen 1930er-Jahren, dem Gedichte von Nikolaus Lenau und Gottfried Keller zugrundeliegen. Ein tolles Werk und ein grandioses Konzert. Seitdem hoffe ich, dass er Schoeck mal auf CD bannen möge.
Toll ist auch seine Peter Ruzicka-Aufnahme. Ins Offene...
Aber wie gesagt: Er ist auch mit Händel und Bach richtig gut.
:hello
Cetay (inaktiv) (22.07.2017, 10:11):
Joseph Haydn; Konzerte für Tasteninstrumente (Bearbeitet/Arr. für Akkordeon) F-dur, G-Dur, F-Dur & D-Dur, Hob. III:3, 4, 7 & 11 Viviane Chassot, Kammerorchester Basel
Cetay (inaktiv) (22.07.2017, 11:24): Joseph Haydn; Konzerte für Tasteninstrumente (Bearbeitet/Arr. für Akkordeon) F-dur, G-Dur, F-Dur & D-Dur, Hob. III:3, 4, 7 & 11 Viviane Chassot, Kammerorchester Basel Das Orchester ist echter Hinlauscher, die lassen es richtig krachen. Ansonsten gilt, was für (fast) alle Kuriositäten, wie auch für (fast) alle extremen Interpretation gilt: der Effekt nutzt sich schnell ab. Mitte des zweiten Konzerts hatte ich schon genug.
Cetay (inaktiv) (22.07.2017, 11:35): Jetzt:
Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 9 d-Moll, op. 125 Copenhagen Phil, Lan Shui
Linneus (22.07.2017, 14:32): Den Chor "Wie ist dein Name so groß" aus Telemanns Donnerode: https://www.youtube.com/watch?v=rPt2y79QP1c
miclibs (22.07.2017, 15:34):
- Hombre de mucha gravedad (für 4 Singstimmen und Streichquartett(2002) - Pinicchio, una storia parallela (für 4 Männerstimmen) (2005) - Hamlet's mill (für Sopran, Bass, Viola und Violoncello) (2007) - Anatra al sal (Comedia harmonica) (für 6 Singstimmen(2000)
Wer mal reinhören möchte
ITI KE MI
- Iti Ke Mi (Für Viola Solo) (1995) - Equilibrio. Cherchio (Für Violine solo) (2014)
miclibs (22.07.2017, 15:43):
Pierluigi Billone - Phonogliphi (für Sopran, Fagott und Orchester)
Das Coverbild ist eine Mogelpackung. Das Duke Ellington Orchestra ist lediglich in der Ouvertüre zu hören.
Cetay (inaktiv) (23.07.2017, 07:48):
Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 Thomas Albertus Irnberger, Royal Philharmonic Orchestra, James Judd
Cetay (inaktiv) (23.07.2017, 08:44):
Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 Thomas Albertus Irnberger, Royal Philharmonic Orchestra, James Judd Mal will ja kaum glauben, dass es heuer noch Bereicherungen in der Diskographie des hundertfach eingespielten VK-Gipfels gibt, aber das ist zweifellos eine. Das weckt Erinnerungen an die gute alte Schule - und wird jetzt gleich nachgehört:
Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 Bronislaw Huberman, Wiener Philharmonisches Orchester, George Szell
Cetay (inaktiv) (23.07.2017, 12:38):
Joseph Haydn; Sinfonie G-Dur, Hob. I:88 Philharmonia Baroque Orchestra, Nicholas McGegan
+ Zero Hour für Flöte & 13- und 17saitige Koto + The 5th Season für Gitarre & Akkordeon + Midstream+ für Posaune & Akkordeon; In für Flöte & Klavier + Third ear deaf II-b für Flöte & Akkordeon + Devil fire Tarantella - Devil fire Tango für Akkordeon & Klavier
miclibs (23.07.2017, 19:56):
+ Willibald motor landscape (für Klarinette, E-Gitarre, Tasteninstrument, Percussion, VIoloncello und Tonband (2012) + Neon forest space (für Klarinette, E-Gitarre, Percussion, Violoncello und Tonband) (2009) + Wolf studies (für Klarinette, Posaune, Percussion, Violine, Violoncello und Tonband) (2006/14) + Plastic waves (für Klavier und Ensemble) (2013)
Cetay (inaktiv) (24.07.2017, 09:07):
Michael Haydn; Bläserkonzerte (komplett) Vol. 1 Salzburger Hofmusik, Wolfgang Brunner Concertino A-Dur für Klarinette (aus Serenade MH 68) + Ernst Schlader Concertino D-Dur für Horn (aus Serenade MH 134 + Johannes Hinterholzer Concertino für Posaune (aus Serenade MH 68) + Norbert Salvenmoser Flötenkonzert D-Dur, MH 105 + Linde Brunnmayr-Tutz Concertino D-Dur für Trompete (aus Serenade MH 104) + Franz Landlinger Höchst erfreulich! Der Todesmut mit dem ich mich trotz kleinem Fassungsvermögen an bisher unbekannte Werke herangetraut habe, wurde reichlich belohnt. Das ist mit mitreißender Spielfreude musiziert und unprätentiös virtuos dargeboten. Der Klang der Originalinstrumente der Solisten und des Orchesters ist einfach betörend – ein klares Plädoyer für historisches informiertes Musizieren. Nicht zuletzt stimmt auch die Aufnahmetechnik. Die Transparenz des Orchesters und die vielfältigen (Zusammen-)Klangfarben kommen voll zu Geltung. :times10
Cetay (inaktiv) (24.07.2017, 22:14):
John Cage; Imaginary Landscape No. 1 - 5 Maelstrom Percussion Ensemble, Jan Williams
Jede der drei Gesamteinspielungen (außer dieser noch: Cincinnati Percussion Ensemble & Ensemble Prometo) der fünf Phantsielandschaften -die nicht als Zyklus konzipiert wurden- hat ihre Meriten, aber unterm Strich ist die gerade Gehörte diejenige, mit der ich restlos glücklich werden könnte. :thumbsup: :times10 :engel
Falstaff (24.07.2017, 23:49): Samson Francois aus dieser Box:
Daraus CD 35 mit dem Konzert aus der Sally Pleyel aus dem Jahr 1964.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (26.07.2017, 07:54): Zur Zeit in schwerer Dauerrotation:
Erik Satie; Messe des Pauvres Marylin Mason (Orgel), David Randolph Choir
Die Ersteinspielung von 1951. Sehr introvertiert mit einer unerklärlichen, mich ganz tief ins Geschehen hineinziehenden mystisch-sakralen Aura. Das Werk hat schon immer eine besondere Faszination auf mich ausgeübt - hier wird das nochmal potenziert.
Cetay (inaktiv) (26.07.2017, 20:20):
Arnold Schönberg; Variationen über ein Rezitativ für Orgel, op. 40 Marylin Mason
miclibs (26.07.2017, 20:53): Bei Craft hören sich die Werke Weberns noch nicht so poliert an wie unter dem Dirigat von Boulez ... :)
miclibs (26.07.2017, 20:55): Wenn man vom Meister spricht... ;)
miclibs (27.07.2017, 20:09): Ernste Musik verlangt auch ernste Interpreten... ;)
Schuhmann - Kinderszenen op.15 / Waldszenen op.82
miclibs (27.07.2017, 20:14):
Friedrich Goldmann - Zusammenstellung - Musik für Bläser Paul-Heinz Dittrich - Kammermusik V für Bläserquintett
Amonasro (28.07.2017, 10:09):
The Art of the Prima Donna
Arien aus Artaxerxes, Samson, Norma, I puritani, Semiramide, La sonnambula, Faust, Roméo et Juliette, Otello, Die Entführung aus dem Serail, La traviata, Hamlet, Lakmé, Les Huguenots und Rigoletto
Joan Sutherland Orchestra and Chorus of the Royal Opera House Covent Garden, Francesco Molinari-Pradelli 1960
Gruß Amonasro
palestrina (28.07.2017, 13:48):
The Art of the Prima Donna
Arien aus Artaxerxes, Samson, Norma, I puritani, Semiramide, La sonnambula, Faust, Roméo et Juliette, Otello, Die Entführung aus dem Serail, La traviata, Hamlet, Lakmé, Les Huguenots und Rigoletto
Joan Sutherland Orchestra and Chorus of the Royal Opera House Covent Garden, Francesco Molinari-Pradelli 1960
Gruß Amonasro :thumbsup: :down :love: :times10 Hallo Amonasro, hörst du das auch so!?
LG palestrina
Amonasro (28.07.2017, 21:50): Hallo Amonasro, hörst du das auch so!?
LG palestrina Hallo palestrina, ich verstehe deine Frage nicht.
Diese Zusammenstellung ist auf jeden Fall hervorragend. Besonders gefällt mir hier ihre Desdemona, eine Rolle mit der man sie eigentlich nicht in Verbindung bringt. Die meisten anderen Rollen hat sie auch in Gesamtaufnahmen gesungen, leider oft deutlich später. Lange kannte ich nur die späten Sutherland-Aufnahmen, aber in den frühen 60ern war sie wohl am besten.
Gruß Amonasro
palestrina (29.07.2017, 01:34): Hallo Amonasro, hörst du das auch so!?
LG palestrina Hallo palestrina, ich verstehe deine Frage nicht. Diese Zusammenstellung ist auf jeden Fall hervorragend. Besonders gefällt mir hier ihre Desdemona, eine Rolle mit der man sie eigentlich nicht in Verbindung bringt. Die meisten anderen Rollen hat sie auch in Gesamtaufnahmen gesungen, leider oft deutlich später. Lange kannte ich nur die späten Sutherland-Aufnahmen, aber in den frühen 60ern war sie wohl am besten.
Gruß Amonasro Hallo Amonasro, ich meinte meine gesetzten Smileys, aber du gabst ja schon die Antwort darauf. Na ja ich möchte die älteren Aufnahmen auch nicht missen, trotz ihrer gesanglichen Eigenarten, die sie in den frühen Aufn. noch nicht hatte.
LG palestrina
Amonasro (01.08.2017, 17:30):
Antonio Carlos Gomes/Antonio Scalvini/Carlo d'Ormeville: Il Guarany
Don Antonio de Mariz - Hao Jian Tian Cecilia - Verónica Villarroel Pery - Plácido Domingo Don Alvaro - Marcus Haddock Gonzales - Carlos Álvarez Ruy-Bento - Graham Sanders Alonso - John-Paul Bogart Il Cacico - Boris Martinovich Pedro - Pieris Zarmas
Chor und Extrachor der Oper der Stadt Bonn Orchester der Beethovenhalle Bonn, John Neschling Live 1994
Gruß Amonasro
miclibs (03.08.2017, 18:28): Der Aufruf der Seite ist im Moment ziemlich schleppend...
Ich gehe mit einer digitalen Kopie der folgenden LPs Weberns unter Robert Craft ins Rennen.. :)
A1 Passacaglia, Op. 1 (1908) A2 Entflieht Auf Leichten Kaehnen, Op. 2 (1908) A3 Five Songs, Op. 3 (1909) A4 Five Songs, Op. 4 (1909) B1 Five Movements For String Quartet, Op. 5 (1909) B2 Six PIeces, Op. 6 (1909) (Revised Version, Aug.-Sept. 1928) B3 Four Pieces, Op. (1910) B4 Two Songs, Op. 8 (1910) C1 Six Bagatelles, Op. 9 (1913) C2 Five Pieces, Op. 10 (1913) C3 Three Small Pieces, Op. 11 (1914) C4 Four Songs, Op. 12 (1915-17) C5 Four Songs, Op. 13 (1914-18) C6 Six Songs, Op. 14 (1917-21) D1 Five Sacred Songs, Op. 15 (1917-22) D2 Five Canons, Op. 16 (1924) D3 Three Traditional Rhymes, Op. 17 (1924) D4 Three Songs, Op. 18 (1925) D5 Two Songs, Op. 19 (1926) D6 String Trio, Op. 20 (1927) E1 Symphony, Op. 21 (1928) E2 Quartet, Op. 22 (1930) E3 Three Songs, Op. 23 (1934) F1 Concerto, Op. 24 (1934) F2 Three Songs, Op. 25 (1935) F3 Das Augenlicht, Op. 26 (1935) F4 Variations For PIano, Op. 27 (1936) G1 String Quartet, Op. 28 (1938) G2 Cantata No. 1, Op. 29 (1939) G3 Variations For Orchestra, Op. 30 (1940) H1 Cantata No. 2, Op. 31 (1943) H2 Orchestration Of J.S. Bach's 'Ricercar' (No. 2 In The Musical Offering) (1935) H3 Quintet For String Quartet And Piano (1906)
Amonasro (04.08.2017, 21:08):
Pietro Mascagni/Giovanni Targioni-Tozzetti/Guido Menasci: Cavalleria rusticana
Santuzza - Maria Callas Turiddu - Giuseppe Di Stefano Alfio - Rolando Panerai Lola - Anna Maria Canali Mamma Lucia - Ebe Ticozzi
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Tullio Serafin 1953
Gruß Amonasro
Don Perlimplin (05.08.2017, 09:19): Hallo Amonasro,
eine tolle Aufnahme, ich hatte sie schon als LP in meiner Sammlung. Aber trotzdem kann sie mir diese hier nicht ersetzen:
Die "Cavalleria" ist eine meiner Lieblingsopern; an jedem Ostersonntag erklingt sie bei mir. Ich habe mindestens 8 Aufnahmen, aber Karajans Einspielung aus Mailand ist (für mich) bis heute in jeder Hinsicht unübertroffen (auch wenn Karajan sich, wie ein Kritiker einmal bemerkte, hier im Seidenfrack unter die Bauern mischt). :D
Cetay (inaktiv) (05.08.2017, 14:12): Hier jetzt eine leider sehr wenig aufgenommene Organistin. Die Hand voll Platten, die sie eingespielt hat, ist kaum zu finden, weil Streamingdienste und Suchmaschinen von einem Tippfehler ausgehen und als Ergebnis die Ausbringungen eines weitaus bekannteren, sympathischen Herren mit ähnlichem Namen ausspucken.
Paul Freeman Introduces, Vol. XI Marylin Mason (Orgel), Czech National Symphony Orchestra, Paul Freeman Emma Lou Diemer; Concerto in One Movement for Organ and Chamber Orchestra "Alaska" Leo Sowerby; Classic Concerto for Organ and Strings Peter Eben; Organ Concerto No. 2 William Bolcom; Gospel Preludes, Book IV
Cetay (inaktiv) (06.08.2017, 14:33):
Joseph Haydn; Concerti e Divertimenti Claudio Brixi (Claviorganum & Leitung), I Solisti di Perugia Orgelkonzert C-Dur, Hob. XVIII:1 Doppelkonzert für Orgel & Violine F-Dur, Hob. XVIII:6 + Paolo Franceschini Divertimento C-Dur, Hob. XIV:3 Divertimento C-Dur, Hob. XIV:6 Orgelkonzert F-Dur, Hob. XVIII:7 (nach Trio Hob. XV:40 mit neuem Adagio; Bearb.: Unbekannt)
Amonasro (06.08.2017, 14:44): Hallo Amonasro,
eine tolle Aufnahme, ich hatte sie schon als LP in meiner Sammlung. Aber trotzdem kann sie mir diese hier nicht ersetzen:
Die "Cavalleria" ist eine meiner Lieblingsopern; an jedem Ostersonntag erklingt sie bei mir. Ich habe mindestens 8 Aufnahmen, aber Karajans Einspielung aus Mailand ist (für mich) bis heute in jeder Hinsicht unübertroffen (auch wenn Karajan sich, wie ein Kritiker einmal bemerkte, hier im Seidenfrack unter die Bauern mischt). :D Das ist auch meine Lieblingsaufnahme. :)
Jetzt diese Mascagni-Oper, die mir noch lieber ist als die Cavalleria, dazu in grandioser Besetzung:
Pietro Mascagni/Nicola Daspuro: L'amico Fritz
Fritz Kobus - Luciano Pavarotti Suzel - Mirella Freni Beppe - Laura Didier Gambardella David - Vicente Sardinero Hanezò - Benito di Bella Federico - Luigi Pontiggia Caterina - Malvina Major
Chorus & Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden; Gianandrea Gavazzeni
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (06.08.2017, 17:40):
Luminances Jean-Pierre Robert (Kontrabass, Stimme, Perkussion) Georges Aperghis; Recitation Iannis Xenakis; Theraps John Cage; Ryoanji - Version für Kontrabass und Perkussion Giacinto Scelsi; Maknongan für tiefes Instrument oder Basstimme Giacinto Scelsi; Nuits Elliott Carter; Figment 3
Cetay (inaktiv) (07.08.2017, 21:19): Heute ist lange Arnold Schönberg-Nacht mit vier großen Schlüsselwerken:
Serenade op.24 - Stephen Varcoe (Bass), Charles Neidich (Klarinette), Alan R. Kay (Bassklarinette), Peter Press (Mandoline), David Starobin (Gitarre), Rolf Schulte (Violine), Toby Appel (Viola) & Fred Sherry (Violoncello) Bläserquintett op. 26 - New York Woodwind Quartet Suite op. 29 - Zahir Ensemble, Juan Garcia Rodriguez Variationen op. 31 - Philharmonia Orchestra, Robert Craft
Cetay (inaktiv) (08.08.2017, 07:38):
Arnold Schönberg; Violinkonzert op. 36 Rudolf Kolisch, RSO Frankfurt, Otto Matzerath
Cetay (inaktiv) (08.08.2017, 22:12):
Arnold Schönberg; Streichquartett Nr. 2 Clemence Gifford, Kolisch-Quartett
miclibs (09.08.2017, 12:41): Klangschön.... ;)
Schönberg - Ein Überlebender aus Warschau op. 46/ Begleitmusik zu einer Lichtspielszene, Op. 34 Berg - Violin Concerto 'Dem Andenken eines Engels'
miclibs (09.08.2017, 12:48): Auch klangschön.. :)
Cetay (inaktiv) (10.08.2017, 21:07): Aus aktuellem Anlass:
 Johann von Herbeck; Große Messe e-Moll für Chor, Orgel und Orchester Philharmonischer Chor München, Wieland Hofmann, Philhamonie Festiva, Gerd Schaller
Cetay (inaktiv) (11.08.2017, 15:58):
Charles Ives; Sinfonie Nr. 2 Nashville Symphony Orchestra, Kenneth Schermerhorn
Amonasro (11.08.2017, 23:11):
Pietro Mascagni/Luigi Illica: Isabeau
Re Raimondo - Henk Smit Isabeau - Lynne Strow Piccolo Ermyntrude - Jard van Nes Ermyngarde - Wendela Bronsgeest Folco - Adriaan van Limpt Giglietta o Giglieretta - Anna Marangaki Messer Cornelius - Tom Haenen Il Cavalier Faïdit/Un vegliardo - Sjef van Wersch L'araldo maggiore - Charles van Tassel
Netherlands Radio Choir Netherlands Radio Symphony Orchestra, Kees Bakels 1982
Die Oper erinnert ein bisschen an Turandot (sowohl die Handlung als auch die Chorszenen). Neben dem bei Mascagni üblichen Intermezzo, dass den nackten Ritt der Hauptfigur durch die Stadt beschreibt, stechen das intensive Schlussduett und die Arie "Non colombelle!", mit der Folco einen Falken herbeiruft, heraus.
Die Tonqualität ist besser als bei anderen Aufnahmen von Bongiovanni und die Sänger sind von einigen Ausspracheschwierigkeiten abgesehen (bei Tom Haenen endet fast jedes Wort mit dem Vokal a) rollendeckend. Die beiden Hauptdarsteller glänzen vor allem im 3. Akt.
Interessant ist auch das aus dem Off von der Orgel begleitete Gebet "Cantilena sacra in forma di cuore", dessen Wörter im Libretto ein Herz bilden. In etwa so:
A
Te umile
mente
venam grazie implorando
la tua magneficenza laudando La Cantilena in sue cadenze lente -varchi del ciel l'immacolata neve
--e a Te con dir soave
--e con parola pia
mormori lieve
-un Ave
--Maria!
Gruß Amonasro :hello
Cetay (inaktiv) (12.08.2017, 17:24):
Luigi Boccherini; Streichquartette B-Dur, g-Moll, Es-Dur, A-Dur, F-Fur & f-Moll op. 26, G. 195-200 Ensemble Symposium
Cetay (inaktiv) (13.08.2017, 06:19):  Enno Poope; Interzone - Lieder und Bilder für fünf Stimmen, Ensemble und Elektronik (Text: Marcel Beyer) Neue Vocalsolisten, Omar Ebrahim, ensemble mosaik, Jonathan Stockhammer
:times10 :engel :down :engel :times10 Die ideale Begleitmusik für einen gut gelaunten Sonntagmorgen-Kaffee.
Cetay (inaktiv) (13.08.2017, 07:52):
I Was Like Wow (Zeitgenössische MusiK für Fagott) Lorelei Dowling (Fagott) Elena Kats-Chernin; 5 Jazz Pieces für Fagott & Klavier + Elena Kats-Chernin (Klavier) Johhannes Maria Staud; Celluloid für Fagott solo Perluigi Billone; Blaues Fragment für Fagott solo Jacob TV (Jacob Ter Veldhuis); I Was Like Wow für Fagott & CD-Zuspielung Sofia Gubaidulina; Konzert für Fagott & tiefe Streicher + Klangforum Wien, Johannes Kalitzke
Cetay (inaktiv) (13.08.2017, 09:08):
Wolfgang Amadeus Mozart; Klaviersonaten (komplett) Ronald Brautigam
Daraus höre ich folgendes Programm: Klaviersonate Nr. 6 D-Dur, K. 284 Fantasie c-Moll, K. 475 Klaviersonate Nr. 16 C-Dur, K. 545 "Sonata facile" KV 284 ist ein echter Härtetest für jede GA, Wenn ich beim laaangen Dürnitz-Variationensatz nicht nervös auf dem Sessel hin- und her rutsche oder von demselben -weil weggedöst- herunterrutsche, dann macht der Interpret etwas richtig.
Amadé (13.08.2017, 10:00): Vor der Fahrt nach Bayreuth noch etwas Leichtes:
Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (13.08.2017, 10:29): Jetzt großes Vergleichshören von diversen Klaviertrio-Formationen anhand des 1. Satzes (Molto Andante) von: Joseph Haydn; Klaviertrio d-Moll, H. IV:23 Trio Jean Paul Kungsbacka Piano Trio Patrick Cohen, Erich Höbarth, Christophe Coin Mendelssohn Piano Trio Haydn Trio Eisenstadt Beaux Arts Trio Trio 1970 Van Swieten Trio Natürlich blind und mit per Zufallsgenerator ausgewählten Reihenfolge. Wir wollen ja unvoreingenommen urteilen. :rolleyes:
Cetay (inaktiv) (13.08.2017, 13:49): Es gibt was Neues von Aperghis!
Georges Aperghis; Musica Viva, Vol. 28 (Live) Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Emilio Pomárico Concerto pour Accordéon + Theodoro Anzellotti 6 Études pour Orchestre
Amonasro (13.08.2017, 15:53):
Franz Schreker: Die Gezeichneten
Herzog Antoniotto Adorno - Alfred Muff Graf Andrae Vitelozzo Tamare - Monte Pederson Lodovico Nardi - László Polgár Carlotta Nardi - Elizabeth Connell Alviano Salvago - Heinz Kruse Guidobald Usodimare - Robert Wörle Menaldo Negroni - Endrik Wottrich Michelotto Cibo - Oliver Widmer Gonsalvo Fieschi - Matthias Goerne Julian Pinelli - Kristinn Sigmundsson Paolo Calvi - Petteri Salomaa Capitaneo di Giustizia - Alfred Muff Ginevra Scotti - Marita Posselt Martuccia - Christiane Berggold Pietro - Martin Petzold u.a.
Rundfunkchor Berlin Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Lothar Zagrosek 1994
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (13.08.2017, 16:17):
Joseph Haydn; Missa in angustiis (Nelson-Messe) d-Moll, Hob. XXII:11 Trinity Choir, Rebel Baroque Orchstra, J. Owen Burdick
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Bei klassischen Messen lässt man am Besten die Finger weg von großen Namen. Mit fällt auf Anhieb ein halbes Dutzend hochkarätiger Haydn-Dirigenten ein, deren Messen nicht zu ertragen sind. Sie müssen halt aus vertraglichen Gründen mit Rampenlicht gewohnten und fordernden Sängerinnen und Sängern arbeiten, die m.E. auf diesen Terrain absolut nichts verloren haben.
Cetay (inaktiv) (14.08.2017, 11:29):
Luigi Boccherini; Streich- und Gitarrenquintette Europa Galante, Fabio Bondi Streichquintette a-Moll, C-Dur & d-Moll, G. 300, 298 & 295 Menuett aus Streichquintett E-Dur, G. 275 Quintett für Gitarre, 2 Violinen, Viola und Violoncello D-Dur, G. 488 "Fandango" Streichquartett Nr. 4 (Opera Prima, 1777) Quintett für Gitarre, 2 Violinen, Viola und Violoncello C-Dur, G. 453 "La ritratra di Madrid" Bei diesem Komponisten weiß ich gar nicht, wo man anfangen soll, mit den ganzen Vor- und Fehlurteilen, die die Sicht auf sein Werk verstellen, aufzuräumen.
Amonasro (14.08.2017, 20:55):
Joan Sutherland, Marilyn Horne und Luciano Pavarotti: Live from Lincoln Center
Szenen aus Ernani, Norma, La bohème, La Gioconda, I masnadieri, La donna del lago, Otello, Il trovatore und Beatrice di Tenda
New York City Opera Orchestra, Richard Bonynge Jake Gardner (Bariton)
Die Programm-Zusammenstellung gefällt mir sehr: Abgesehen von Che gelida manina wurde auf die üblichen Hits verzichtet; stattdessen dominieren Terzette. Die einzelnen Stücke wurden teilweise sehr großzügig gewählt, so gibt es von Il trovatore das gesamte letzte Bild und vom ersten Norma/Adalgisa-Duett ab die ganze Szene bis zum Aktende. Sutherland ist hier auch in für sie weniger typischen Rollen (La Gioconda, Desdemona) und Marilyn Horne als Ruy Gomez de Silva (eigentlich eine Bass-Rolle) zu hören.
Gruß Amonasro
Falstaff (16.08.2017, 00:19): Zur Zeit wieder einmal Mahler.
Kyrill Kondrashin mit der 5. Sinfonie.
:hello Falstaff
Amonasro (16.08.2017, 16:00):
Pietro Mascagni/Luigi Illica: Iris
Iris - Ilona Tokody Osaka - Plácido Domingo Kyoto - Juan Pons Il cieco - Bonaldo Giaiotti La voce di Dhia - Gabriella Ferroni Una guècha - Conchita Antuñano Il cenciaiuolo - Sergio Tedesco Un cerciaiuolo/Un merciaiuolo - Heinrich Weber
Chor des Bayerischen Rundfunks Münchner Rundfunkorchester, Giuseppe Patanè
Gruß Amonasro
Amonasro (17.08.2017, 21:56): Bisher meine liebste Schreker-Oper:
Franz Schreker: Der Schatzgräber
Der König - Tijl Faveyts Der Kanzler - Alasdair Elliott Der Graf (Herold) - André Morsch Der Magister - Kurt Gysen Der Narr - Graham Clark Der Vogt - Kay Stiefermann Der Junker - Mattijs van de Woerd Elis - Raymond Very Der Schultheiß - Kurt Gysen Der Schreiber - Alasdair Elliott Der Wirt - Andrew Greenan Els - Manuela Uhl Albi - Gordon Gietz Ein Landsknecht - Peter Arink Erster Bürger - Cato Fordham Zweiter Bürger - Richard Meijer
Chorus of De Nederlandse Opera Netherlands Philharmonic Orchestra, Amsterdam; Marc Albrecht
Gruß Amonasro
Falstaff (18.08.2017, 02:32): Mravinsky schätze ich bei Shostakovich sehr. Gerade habe ich die 12. Sinfonie mehr als günstig 'geschossen'.
Elliott Sharp; Port Bou Nicholas Isherwood (Bassbariton), Jenny Lin (Klavier); William Schimmel (Akkordeon); Elliott Sharp (Elektronik)
Eine Einmann-Kammeroper über die letzten Momente im Leben des Philosophen Walter Benjamin. Harter Stoff!
Cetay (inaktiv) (19.08.2017, 11:38): Elliott Sharp; Port Bou :thumbsup: :thumbsup:
Sharp ist einer der aufregendsten Zeitgenossen. Wiki sagt: Die Musik Sharps ist zwischen den Genres angesiedelt und weder als Rock- noch als Jazz- oder Neue Musik zu charakterisieren. So ist es und so liebe ich es. Mit seinem unter Oper/Theater subsumierten Oeuvre habe ich mich bislang nicht beschäftigt - ein Riesenfehler! Um es mit der Abwandlung eines Gesellschaft spiegelnden Werbeslogans zu sagen: Soo!! muss Oper
Nehmen wir uns gleich noch Sharps Debut auf diesem Terrain vor:
Elliott Sharp; Innosense Charles K. Noyes (Perkussion), Lesli Dalaba (Trumpete), Elliott Sharp (Bundlose E-Gitarre, Sopransaxophon, Bassklarinette, Tonband)
Kurios: Die drei stimmlichen Charaktere kommen alle vom Band. Sicher nichts für Konservativisten.
Persépolis (Version "avec movement"; Licht- und Klangkomposition mit elektroakustischer Musik auf 8-Kanal-Tonband)
Cetay (inaktiv) (19.08.2017, 16:46):
Elliott Sharp; Binibon (Libretto: Jack Womack) Jedadiah Schultz, Sonya Perryman, Ryan Quinn & Queen Esther (Stimmen), Elliott Sharp (Samples, Programmierung)
Cetay (inaktiv) (19.08.2017, 20:00): Erneut großes Blind-Vergleichshören von diversen Klaviertrio-Formationen, diesmal anhand des 3. Satzes (Presto) von: Joseph Haydn; Klaviertrio C-Dur, H. IV:27 Trio Jean Paul Kungsbacka Piano Trio Mendelssohn Piano Trio Haydn Trio Eisenstadt Beaux Arts Trio Trio 1970 Van Swieten Trio Trio Wanderer Haydn Trio Eisenstadt The Dussek Piano Trio Arden Trio Gryphon Trio Robert Levin, Vera Beths, Anner Blysma Opus 8 Trio Grieg Trio Kalichstein-Loredo-Robinson Trio Trio Cristofori András Schiff, Yuuko Shiokawa, Boris Pergamenschikov Franz Joseph Trio TrioSono Trio Galateea Trio Goya The Queen's Chamber Trio Moscow Trio Lev Oborin, Davis Oistrakh, Sviatoslav Kunshevitsky
Cetay (inaktiv) (20.08.2017, 07:21): Das war eine recht eindeutige Angelegenheit. Ich höre jetzt das gesamte Album des siegreichen Dreiers:
Dmitri Shostakovich; Sinfonie Nr. 5 d-Moll, op. 47 Pittsburgh Symphony Orchestra, Manfred Honeck
Amonasro (20.08.2017, 14:54):
Ruggero Leoncavallo: La bohème
Marcello - Franco Bonisolli Rodolfo - Bernd Weikl Alessandro Schaunard - Alan Titus Gustavo Colline - Raimund Grumbach Barbemuche - Alexander Malta Il visconte Paolo - Jörn W. Wilsing Gaudenzio - Friedrich Lenz Durand - Norbert Orth Il signore del primo piano - Albert Gassner Musette - Alexandrina Milcheva Mimì Pinson - Lucia Popp Eufemia - Sofia Lis
Chor des Bayerischen Rundfunks Münchner Rundfunkorchester, Heinz Wallberg
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (20.08.2017, 17:02):
Ludwig van Beethoven; Sinfonie Nr. 6 F-Dur, op. 68 "Pastorale" (AD: 1947) Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia Roma, Victor de Sabata
miclibs (20.08.2017, 19:22): Mal sehen was ich auf meinem CD-Regal zur Moderne noch finde ... :)
miclibs (20.08.2017, 19:27): Das gehört glaube ich zur Moderne.... ;)
+ Streichquartett Nr. 3 op. 25 (1918) + Streichquartett Nr. 4 op. 28 (1920) + Streichquartett Nr. 6 op. 64 (1947)
Amonasro (20.08.2017, 21:26): Und weiter mit Schreker:
Franz Schreker: Der ferne Klang
Der alte Graumann - Rüdiger Bunse Seine Frau - Erica Pilari Grete Graumann - Elena Grigorescu Fritz - Thomas Harper Der Wirt - Paul Friess Der Schmierenschauspieler - Horst Fiehl Dr. Vigelius - Andreas Haller Ein altes Weib - Marisa Altmann-Althausen Mizi - Christina Styczynski Milli - Marisa Altmann-Althausen Mary - Susanne Pettersson Eine Spanierin - Celeste Barrett Der Graf - Werner Hahn Der Baron - Peter Nikolaus Kante Der Chevalier - Reinhard Leisenheimer Rudolf - William Pickersgill Erster Chorist - Jürgen Dittebrand Zweiter Chorist - Paul Friess Die Kellnerin - Marisa Altmann-Althausen Ein zweifelhaftes Individuum - Cornelius Sullivan Ein Polizeimann - Rüdiger Bunse Ein Diener - Siegfried Wichert
Opernchor Hagen Philharmonisches Orchester Hagen, Michael Halász 1989
Gruß Amonasro
miclibs (22.08.2017, 22:04): Heute ist mein Nono Opernabend : zwei Opern über Faschismus und Sozialismus, beide aufgeführt in Stuttgart... :)
Cetay (inaktiv) (22.08.2017, 22:26): Dmitri Shostakovich; Streichquartett Nr. 11 f-Moll, op. 122 Beethoven Quartet
Authenzitätsfanatiker brauchen sich bei dieser GA keinen Kopf zu machen. Das Beethoven Quartet hat die allermeisten der 15 Quartette zur Uraufführung gebracht, sechs davon sind ihnen oder einzelnen Mitgliedern gewidmet, der Komponist war bei den Proben -wobei er in der Frühphase noch Korrekturen an der Partitur vorgenommen hat- und bei den Aufnahmen dabei und hat bei der Erarbeitung der Interpretation beratend mitgewirkt. Na prima! Da kann man sich ganz drauf einlassen, ohne sich vor lauter Gram darüber, es könnte nicht so gespielt sein, wie es sich der Komponist gedacht hat, die Stirn zerfurchen zu müssen. :times10
Cetay (inaktiv) (26.08.2017, 06:52):
Franz Baur; Genesis (Oratorium für Sopran, Bariton, vier- bis achtstimmigen gemischten Chor, 2 Hörner, Streicher und Schlagzeug) Susanne Langbein, Andreas Mattersberger, Chor und Orchester der Akademie St. Blasius, Karlheinz Siessl
Cetay (inaktiv) (26.08.2017, 18:05):
Joseph Haydn; Streichquartette op. 76 Doric String Quartet
Höchst erfreulich. :thumbsup:
Cetay (inaktiv) (27.08.2017, 08:56):
Morton Feldman; For John Cage Josie Ter Haar (Violine), John Snijders (Klavier)
Einfach überragend! Das ist eine meiner absoluten Lieblings-CDs, nicht nur von Feldman. Das wäre diejenige, die ich dem nach Tips suchenden Einsteiger in Feldmans Spätwerk empfehlen würde. Sie ist klanglich im gewohnten Rahmen und das Stück ist mit knapp über einer Stunde Dauer ist nicht gar so fürchterlich lang wie z.b. das 5-stündige Streichquartett Nr. 2.
Amadé (27.08.2017, 09:35):
Heute Morgen Bekannte aus alten Zeiten: Sinfonien Nr. 4 & 5
Cetay (inaktiv) (27.08.2017, 11:50): Hallo Amadé,
wie findest du Goberman bei den frühen Sinfonien?
Hier läuft jetzt:
John Cage; A Book of Music für 2 präparierte Klaviere Xenia Pestova, Pascal Meyer
Cetay (inaktiv) (27.08.2017, 15:04):
Wolfgang Amadeus Mozart; Klarinettenkonzert A-Dur, K. 622 Fabio di Càsola, Musikkolleguim Winterthur, Douglas Boyd
Bei einem ersten flüchtigen Blick auf das Cover, könnte man meinen, das sei ein Sänger-Portrait. :ignore
Cetay (inaktiv) (27.08.2017, 17:22):
Gérard Grisey; 4 Chants pour franchier le seuil Catherine Dubosc, Klangforum Wien, Sylvain Crambreling
Amadé (28.08.2017, 09:45): Hallo Amadé,
wie findest du Goberman bei den frühen Sinfonien? Lieber Cetay, Goberman spielt Haydns frühe Sinfonien noch mit der Brille der Überlieferung, ohne an historische Aufführungspraxis im Entferntesten zu denken, wie es z. B. extrem Thomas Fey vorführt. Trotzdem höre ich meine alten LPs immer mal wieder gern. Gruß Amadé
Cetay (inaktiv) (31.08.2017, 07:24):
Bengt Hambraeus; Fresque Sonare für Tonband
8o Ganz meins.
Cetay (inaktiv) (31.08.2017, 08:32): Hallo Amadé,
wie findest du Goberman bei den frühen Sinfonien? Lieber Cetay, Goberman spielt Haydns frühe Sinfonien noch mit der Brille der Überlieferung, ohne an historische Aufführungspraxis im Entferntesten zu denken, wie es z. B. extrem Thomas Fey vorführt. Trotzdem höre ich meine alten LPs immer mal wieder gern. Gruß Amadé Mit der traditionellen Aufführungspraxis habe ich hier keine Probleme. Überhaupt scheint mir der instrumentale Haydn sehr robust gegenüber den unterschiedlichsten Interpretationsansätzen zu sein und die Symphonien vertragen den Big Band Sound auf modernen Instrumenten hervorragend (Beecham, Jochum). Aber Goberman fand ich enttäuschend. Das kommt mir bisweilen ziemlich grob und eindimensional vor und das fahrige Orchester fügt sich ins Bild. Da hat beim Querhören nichts genug Eindruck bei mir hinterlassen, um zum Weiter- oder Wiederhören zu bewegen.
Amadé (31.08.2017, 18:15): Da hat beim Querhören nichts genug Eindruck bei mir hinterlassen, um zum Weiter- oder Wiederhören zu bewegen. ja, quergehört habe ich da nicht, die Musik lief beim entspannten sonntagmorgenlichen Frühstück. Gruß Amadé
Nicolas_Aine (01.09.2017, 10:28):
ich höre seit Tagen das Klavierquintett Op. 81 von Dvorak in dieser Aufnahme rauf und runter, wenn auch aus einer Brilliant Box. Es ist einfach soooo schön! Die fünf bringen das Quintett richtig zum Leuchten, in den wunderschönsten Farben. Genau so muss Dvorak sein!
Doban (01.09.2017, 20:43): Momentan nichts aber habe heute Haydn gehört
satie (01.09.2017, 21:58): Hallo Doban und willkommen im Forum! Welches Werk hast Du denn von Haydn gehört? Und wer hat gespielt?
Herzliche Grüße Satie
Cetay (inaktiv) (02.09.2017, 08:11):
Barrida Nils Günther (Präpariertes Klavier, Klangschale) organum & drone pulse I jingyu odyssee meditation V atTACK I meditation IV for A, A & A pulse II barrida
agravain (02.09.2017, 08:24): Hier läuft:
Ralph Vaughan Williams: A Sea Symphony
Joan Rodgers - Sopran William Shimell - Bariton
Royal Liverpool Philharmonic Choir Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
Vernon Handley
Nach meinem Dafürhalten eine bislang unerreichte Darstellung.
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (02.09.2017, 09:23):
Martinů: Nonet - Folprecht: Concertino Tschechisches Nonett Bohuslav Martinů; Nonett Nr. 2, H. 374 Zdenek Folprecht; Concertino für neun Soloinstrumente
Amonasro (02.09.2017, 11:03):
Ruggero Leoncavallo: La Bohème
Mimì - Lucia Mazzaria Rodolfo - Jonathan Summers Musette - Martha Senn Marcello - Mario Malagnini Alessandro Schaunard - Bruno Praticò Barbemuche - Silvano Pagliuca Gustavo Colline/Il visconte Paolo - Pietro Spagnoli Gaudenzio/Durand - Romano Emili Il signore del 1° piano/Un becero - Giampaolo Grazioli Eufemia - Cinzia de Mola
Orchestra e coro del Teatro La Fenice, Jan Latham-Koenig
Eine gute Alternative zur Studioaufnahme unter Wallberg. Zwar ist die Tonqualität schlechter und man muss Souffleur und Bühnengeräusche in Kauf nehmen, dafür ist die Oper vollständiger: Der Monolog Barbemuches und die Arien von Musette im 1. und 2. Akt sind ungekürzt. Unter den Sängern ragen Bruno Praticò und Pietro Spagnoli als Schaunard und Paolo heraus; die übrige Besetzung ist zwar gut, kommt aber nicht an die Intensität von Bonisolli, Weikl und Milcheva bei Orfeo heran. Insbesondere Jonathan Summers bleibt mir als Rodolfo zu blass. Dennoch möchte ich die Aufnahme nicht missen.
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (02.09.2017, 11:45):
Louis Spohr; Nonett F-Dur, op. 31 Osmosis
Die meines Wissens nach einzige Aufnahme des Nonetts mit Originalinstrumenten. Ich bin beleibe kein HIP-Aktivist, aber muss konstatieren, dass bei größer besetzten gemischten Kammerwerken (z.B. auch das Schubertsche Oktett) der Unterschied so eklatant und klar auf der Habenseite der historischen Tonkünstler ist, dass konventionelle Aufnahmen nur noch selten Gnade vor meinen Ohren finden.
Falstaff (02.09.2017, 23:18): Heute daraus 'Das Weib des Intaphernes', ein Melodram mit Gert Westphal als Sprecher. Der Text ist schon eine ziemliche Schauerballade, aber mit der Musik und in der Kombination mit Westphal entwickelt das Stück eine ganz eigenartige Dramatik und Spannung.
:hello Falstaff
agravain (03.09.2017, 10:51): Hier lief:
Ralph Vaughan Williams: A London Symphony (Fassung 1920)
Royal Scottish National Orchestra Martin Yates
Ordentliche, aber kaum exzeptionell zu nennende Lesart.
:hello Agravain
Cetay (inaktiv) (03.09.2017, 17:46):
Louis Spohr; Violinkonzerte 4 & 11 Ulf Hölscher, RSO Berlin, Christian Fröhlich Violinkonzert Nr. 4 h-Moll, op. 10 Violinkonzert Nr. 11 G-Dur, op. 70
Falstaff (03.09.2017, 23:05): Aufgrund des Spohr-Threads und des vorangehenden Beitrages nun diese Aufnahme mit einer von mir sehr geschätzten Geigerin. Spohrs 9. Violinkonzert, das mit insgesamt sogar besser gefällt als sein 8.
:hello Falstaff
Falstaff (03.09.2017, 23:16): Vorher hörte ich ganz etwas anderes:
Dukas, Saint-Saens, Bizet, Ibert, Thomas etc. Ganz billig geschossen, war ich eigentlich nur neugierig. Nach dem Hören dann aber sehr begeistert. Dutoit und die Montréaler erreichen genau den Ton, der für diese Musik notwendig ist. Ein Ton voller Charme und Esprit, die Waage haltend zwischen Erdenschwere und der gewissen Leichtigkeit, dem 'Je ne sais pas quoi.'.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (06.09.2017, 17:26): Oh weh, wenn dieser Faden erst mal nicht mehr läuft, dann sieht es bald ganz düster aus. :A
Amonasro (07.09.2017, 15:19):
Giuseppe Verdi/Salvadore Cammarano: Il trovatore
Il Conte di Luna - Ettore Bastianini Leonora - Leontyne Price Azucena - Giulietta Simionato Manrico - Franco Corelli Ferrando - Nicola Zaccaria Ines - Laurence Dutoit Ruiz - Siegfried Rudolf Frese Un vecchio zingaro - Rudolf Zimmer Un messo - Kurt Equiluz
Chor der Wiener Staatsoper Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan Live 1962 Salzburger Festspiele
Gruß Amonasro
agravain (07.09.2017, 20:18): Hier lief zunächst:
Ralph Vaughan Williams: Symphonie Nr. 5 D-Dur
BBC Symphony Orchestra Gennadi Roschdestwenski
(live: 22.10.1980)
Sehr beachtlich!
Im Anschluss höre ich dann - angeregt durch Amonasro - meine liebste Aufnahme des "Trovatore". Es ist diese:
Mario del Monaco, Renata Tebaldi, Ugo Savarese Giulietta Simoniato, Giorgio Tozzi, Luisa Maragliano, Athos Cesarini
Coro de Maggio Musicale Fiorentino Orchestre du Grand Théâtre de Genève
Alberto Erede
:hello Agravain
Amonasro (08.09.2017, 13:56):
Mario del Monaco, Renata Tebaldi, Ugo Savarese Giulietta Simoniato, Giorgio Tozzi, Luisa Maragliano, Athos Cesarini
Coro de Maggio Musicale Fiorentino Orchestre du Grand Théâtre de Genève
Alberto Erede Die Aufnahme kenne ich noch nicht, was hauptsächlich daran liegt, dass ich Del Monaco von ein paar Rollen abgesehen (Otello, Alvaro) nicht viel abgewinnen kann. Meine derzeitige Lieblingsaufnahme ist die Aufnahme mit Bergonzi, Stella, Cossotto, Bastianini unter Serafin. Gerade weil der Manrico hier mal lyrischer, also mehr nach einem Troubadour klingt.
Jetzt eine meiner liebsten französischen Opern:
Léo Delibes/Edmont Gondinet/Philippe Gille: Lakmé
Lakmé - Natalie Dessay Gérald - Gregory Kunde Nilakantha - José van Dam Mallika - Delphine Haidan Frédéric - Franck Leguérinel Ellen - Patricia Petibon Rose - Xenia Konsek Mistress Bentson - Bernadette Antoine Hadji - Charles Burles
Chœur et Orchestre du Capitole de Toulouse, Michel Plasson
Gruß Amonasro :hello
Falstaff (09.09.2017, 23:27): Heute auf Empfehlung von Don Perlimplin diese Version der ''Reformations-Sinfonie' gehört.
:hello Falstaff
Falstaff (09.09.2017, 23:50): Nun gerade diese Version der 5. Mendelssohn.
:hello Falstaff
Falstaff (11.09.2017, 00:23): Eigentlich ein ganz schöner Schinken dieser Alexander Nevsky, wobei die Musik in Verbindung mit Eisenstein eine ganz andere Wirkung entfaltet. Aber trotzdem liebe ich das Stück. V.a. den Vokalpart. Und Obraszowa hatte wirklich eine fulminante Altstimme.
:hello Falstaff
agravain (11.09.2017, 20:11): Hier lief eine richtig knackige Lesart von
Ralph Vaughan Williams: Symphonie Nr. 6 e-Moll
New York Philharmonic Leopold Stokowski
"Eine der seltsamsten Reisen, die je in der Musik unternommen wurden" schrieb David Cox 1967. Ob sie in das "undiscovered country from whose bourn / No traveller returns" führt? Der berühmte englische Kritiker Frank Howes, ein Freund RVWs, ist sich da ziemlich sicher. Völlig abwegig finde ich den Gedanken bei Hören auch nicht.
:hello Agravain
Falstaff (14.09.2017, 23:01): Nachdem seit Montag (!) hier nichts mehr gepostet wurde, hier nun einiges, was ich heute und gestern gehört habe:
Ein Frühwerk, dass uraufgeführt wurde, als Puccini 22 Jahre alte war.
Ganz nett aber so richtiig begeistert hat es mich nicht.
:hello Falstaff
Falstaff (14.09.2017, 23:03): Eine wunderbare Oper in einer nicht ganz so wunderbaren Aufnahme. Maud Cunitz mag ich eigentlich schon sehr, aber Karl Friedrich als Paul steuert doch zu viele unschöne Töne bei.
:hello Falstaff
Falstaff (14.09.2017, 23:06): Zum Ausgleich noch einmal die wunderbaren Ausschnitte aus der 'Toten Stadt mit Tauber und Lehmann.
:hello Falstaff
Falstaff (14.09.2017, 23:08): Dann aus dieser Box die wunderbare Lili Kraus.
:hello Falstaff
Falstaff (14.09.2017, 23:46): Nach längerer Zeit aber trotzdem in regelmäßigen Abständen wieder einmal die Chorfantasie.
:hello Falstaff
Cantus Arcticus (15.09.2017, 09:29): Bei mir wird "Die Tote Stadt" heute in der folgenden Einspielung aufgelegt:
Gruss :hello Stefan
Falstaff (15.09.2017, 22:22): Am Vorabend ihres 40. Todestages:
:hello Falstaff
Amonasro (16.09.2017, 13:45):
Camille Saint-Saëns/Ferdinand Lemaire: Samson et Dalila
Dalila - Christa Ludwig Samson - James King Premier Philistin - Albert Gaßner Un messager Philistin - Heinrich Weber Le Grand-Pretre de Dagon - Bernd Weikl Abimélech - Alexander Malta Un vieillard Hébreu - Richard Kogl Deuxième Philistin - Peter Schranner
Chor des Bayerischen Rundfunks Münchner Rundfunkorchester, Giuseppe Patanè
Gruß Amonasro
Falstaff (16.09.2017, 21:11): Heute ging es dann mit ihrer Studio-Aida weiter. Die Live-Aufnahme folgt, sobald die neue Callas-Box bei mir eingetroffen ist. :)
:hello Callas
Falstaff (16.09.2017, 23:46): Und danach dieses wirklich hervorragend gemachte Feature vom SWR.
:hello Falstaff
KlassikFan (18.09.2017, 11:25): Seit einer Woche haben es mir diese beiden Stücke angetan:
1. Beethovens 7. Sinfonie:
https://www.takt1.de/video/player/2040
2. Liszt ungarische Rhapsodie
https://www.takt1.de/video/player/867
Vor allem in Liszts Rhapsodie fasziniert mich, das man förmlich hören kann wie Lang Lang ein Zwiegespräch mit dem virtuosen Stück führt.
satie (18.09.2017, 15:18): Hallo KlassikFan, Willkommen im Forum! Freue mich auf interessante Beiträge!
Herzliche Grüße Satie
Cantus Arcticus (18.09.2017, 15:24): Lieber Klassikfan Auch von mir ein herzliches Willkommen hier!
Grüsse :hello Stefan
Falstaff (18.09.2017, 22:21): Lieber Klassikfan, dies auch von mir. Schön, dass du dabei bist.
LG Falstaff
Falstaff (18.09.2017, 22:24): Heute kam die neue Callas-Box mit den 20 remasterten Live-Aufnahmen an. Zunächst kam diese in den Player:
:hello Falstaff
Falstaff (18.09.2017, 22:26): Danach dann diese mit dem fulminanten dreigestrichenen Es am Ende des Triumphmarsches.
:hello Falstaff
Amonasro (20.09.2017, 22:02):
Gaetano Donizetti/Salvatore Cammarano: Lucia di Lammermoor
Lord Enrico Ashton - Robert Merrill Lucia Ashton - Joan Sutherland Sir Edgardo di Ravenswood - Renato Cioni Lord Arturo Bucklaw - Kenneth Macdonald Raimondo Bidebent - Cesare Siepi Alisa - Ana Raquel Satre Normanno - Rinaldo Pelizzoni
Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia Roma, Sir John Pritchard
Eine meiner liebsten Sutherland-Aufnahmen, sie klingt hier deutlich jugendlicher als in der späteren Aufnahme mit Pavarotti. Auch die übrige Besetzung, insbesondere der wenig bekannte Tenor Renato Cioni, braucht den Vergleich nicht zu scheuen. Verglichen mit der späteren Aufnahme gibt es aber leichte Kürzungen (z. B. im Duett Edgardo/Enrico).
Gruß Amonasro
Falstaff (20.09.2017, 22:03): Nun hiermit begonnen. Bin sehr gespannt.
:hello Falstaff
Falstaff (24.09.2017, 21:34): Danach den 'remasterten' Parsifal:
:hello Falstaff
Falstaff (24.09.2017, 22:08): Vorher aus der Box die 'neue' Armida:
:hello Falstaff
Falstaff (24.09.2017, 22:13): Zwischen all dem Callas-Kram als Abwechslung aus dieser Box hier den Honegger.
Großartig! Das hat ganz viel von experimentellen, avandgardistischen französischen, deutschen, russischen Stummfilmen. Das macht Lust, sich diesem Genre wieder einmal zuzuwenden.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (25.09.2017, 17:15):
Louis Spohr; Sinfonie Nr. 3 c-Moll, op. 78 Slowakische Staatsphilharmonie Kosice, Alfred Walter
Falstaff (26.09.2017, 00:32): Noch 'ne Unterbrechung der Callas-Opernriege.
Wie stets bei der Decca sehr gute Tonqualität. Serafin zeichnet ein faszinierendes Bild, Tebaldi trumpft gerade in den klimaktischen Phrasen am Ende ihrer Arie mit der Schönheit ihrer Stimme und mit ausuferndem Gesang auf. Vielleicht wirkt sie, wie meistens, dramatisch ein wenig unbeteiligt. Aber es ist ein Genuss, ihr zuzuhören.
Ebenso Bastianini oder Siepi. Schwachpunkt für mich ist eindeutig Bergonzi. Ein wirklich großer Stilist. Aber im Verismo geht es nicht so sehr um Stil, sondern um Emotion, Leidenschaftlichkeit und Dramatik. Und da hapert es leider bei ihm. Das ist alles sehr gepflegt (bis auf das 'C' in der Arie), aber es lebt nicht so richtig.
:hello Falstaff
Amonasro (26.09.2017, 20:37): Eine der wenigen (die Einzige?) Studio-Aufnahmen einer Schreker-Oper:
Franz Schreker: Die Gezeichneten
Herzog Antoniotto Adorno - Alfred Muff Graf Andrae Vitelozzo Tamare - Monte Pederson Lodovico Nardi - László Polgár Carlotta Nardi - Elizabeth Connell Alviano Salvago - Heinz Kruse Guidobald Usodimare - Robert Wörle Menaldo Negroni - Endrik Wottrich Michelotto Cibo - Oliver Widmer Gonsalvo Fieschi - Matthias Goerne Julian Pinelli - Kristinn Sigmundsson Paolo Calvi - Petteri Salomaa Capitaneo di Giustizia - Alfred Muff Ginevra Scotti - Marita Posselt Martuccia - Christiane Berggold Pietro - Martin Petzold
Rundfunkchor Berlin Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Lothar Zagrosek
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (26.09.2017, 21:02): So... Bruckner stand bei mir schon lange nicht mehr auf dem Hörplan. Beim Foreneintritt vor 10 Jahren noch unter den Top 5 genannt, gehört er heute nicht mal mehr in den erweiterten Favoritenkreis. Ich kann nicht mal begründen warum, aber schon allein der Gedanke, über eine Stunde Bruckner zu hören, ermüdet mich. Dennoch will ich mich jetzt dem jetzt stellen - und das auch noch mit einer ganz besonders langsam dirigierten Aufnahme. Als Begleiter steht ein Fläschchen Blended Scotch Malt Whisky -Chivas Regal Extra (nachgereift in spanischen Oloroso Sherryfässern)- bereit.
Anton Bruckner; Sinfonie Nr. 8 c-Moll (Version 1890, Edition L. Novak) Münchener Sinfoniker, Sergiu Celibidache
Cetay (inaktiv) (27.09.2017, 07:05):  Louis Spohr; Violinkonzert Nr. 10 A-Dur, op. 68 Ulf Hoelscher, RSO Berlin, Christian Fröhlich
cpo hat hier wieder ganze Arbeit geleistet. Für die Neuauflage hat man die Box um zwei CDs auf jetzt 8 erweitert und neben den offiziellen Nrs. 1-15 noch Werke ohne Opuszahl, Concertanten und weitere Stücke aufgenommen. Ob es das jemand "braucht", kann man wie immer -sinnlos- diskutieren. Ich habe noch genug damit zu schaffen, jedes der 15 Hauptkonzerte wenigstens einmal zu hören, gelohnt hat es sich allein durch die Entdeckung des Zehnten. (Die Nummering ist etwas irreführend, weil sie die Reihenfolge der Publikation angibt - das 10. entstand 5 Jahre vor dem 8.) Was hier an Klangraffinesse geboten wird, ist ganz stark; das geht schon in den ersten Sekunden der langsamen Einleitung los.
Amonasro (27.09.2017, 15:27):
Ruggero Leoncavallo: Zazà
Zazà - Ermonela Jaho Cascart - Stephen Gaertner Milio Dufresne - Riccardo Massi Anaide - Patricia Bardon Natalia - Kathryn Rudge Bussy - David Stout Floriana - Fflur Wyn Duclou - Simon Thorpe Augusto - Christopher Turner Courtois - Nicky Spence Totò Dufresne - Julia Ferri Signora Dufresne - Helen Neeves Marco - Edward Goater Un signore - Robert Anthony Gardiner Claretta - Eleanor Minney Simona - Rebecca Lodge
BBC Singers & BBC Symphony Orchestra, Maurizio Benini 2015
Das Sujet (Sängerin/Schauspielerin beginnt trotz Warnungen eines älteren in sie verliebten Kollegen eine Affäre mit wohlhabenden Theaterbesucher, um dann festzustellen, dass sie nicht die einzige ist) erinnert sehr stark an die etwa gleichzeitig entstandene Adriana Lecouvreur, ist jedoch deutlich realistischer und verzichtet daher auf so melodramatische Beigaben wie politische Verschwörungen, falsche Identitäten und vergiftete Blumensträuße. Zazà muss sich stattdessen mit einer schweren Kindheit und einer alkoholkranken Mutter auseinandersetzen. Musikalisch verläuft das ganze deutlich ruhiger und subtiler, als man es von Leoncavallo sonst gewohnt ist. Eine leidenschaftliche Konfrontation, wie sie für den Verismo typisch ist, findet sich nur ganz am Schluss der Oper. Für die Aufnahme von Opera Rara, eigentlich auf Rossini, Donizetti und deren Zeitgenossen spezialisiert, wurde die zweite, gestraffte Version gewählt, die Leoncavallo kurz vor seinem Tod 1919 fertigstellte. Die Aufnahme ist in jedem Fall hörenswert, auch wenn Riccardo Massi mir dann doch zu introvertiert klingt, sodass die Schlussszene nicht die gleiche Intensität erreicht, wie in der älteren Aufnahme der ersten Fassung mit Lisa Houben bei Bongiovanni.
Gruß Amonasro :hello
Falstaff (28.09.2017, 00:00): Heute damit begonnen:
Callas, di Stefano, Campolonghi begleitet von Souffleur und Umberto Mugnai.
:hello Falstaff
Andréjo (28.09.2017, 12:02):
Im Thread der zehn Lieblingsklavierkonzerte habe ich mich dankbar für Cetays Benennung des Konzerts von Beat Furrer von 2007 gezeigt. Jetzt hab ich's in der Sammlung gefunden, angeschafft vor zwei Jahren, mit Sicherheit gehört und bei der akustischen Wiederbegegnung als kraftvoll eigenwillige, spürbar strukturierte Musik empfunden, die nicht betont avantgardistisch erscheint, aber meines Erachtens auch keinen postmodernen Moden und Beliebigkeiten hinterherhechelt.
Einerseits freue ich mich, andererseits bin ich dann doch auch peinlich berührt, dass immer mehr jeglicher Überblick fehlt und die Erinnerungen unwägbar scheinen ...
:thumbup: Wolfgang
Cetay (inaktiv) (28.09.2017, 12:04): spürbar strukturierte Musik (...), die nicht betont avantgardistisch erscheint, aber meines Erachtens auch keinen postmodernen Moden und Beliebigkeiten hinterherhechelt. Schön gesagt! :thumbsup:
Falstaff (29.09.2017, 00:06): Um mal wieder die Callas zu unterbrechen dieses hier:
Dazu noch Zaccaria als Timur und Alberto Erede dirigiert.
:hello Falstaff
Amonasro (29.09.2017, 15:51):
Léo Delibes/Edmond Gondinet/Philippe Gille: Lakmé
Lakmé - Mady Mesplé Gérald - Charles Burles Nilakantha - Roger Soyer Mallika - Danielle Millet Frédéric - Jean-Christophe Benoît Ellen - Bernadette Antoine Rose - Monique Linval Miss Bentson - Agnès Disney Hadji - Joseph Peyron
Chœurs et Orchestre du Théâtre National de l'Opéra-Comique, Alain Lombard
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (30.09.2017, 12:32):
Johannes Brahms; Ein deutsches Requiem op. 45 Elisabeth Schwarzkopf, Hans Hotter, Luzerner Festival Chor & Orchester, Wilhelm Furtwängler (AD: 1947)
Ein Komponist, ein Dirigent und eine Sängerin, um die ich alle normalerweise einen großen Bogen mache, im Dreierpack freiwillig auf die Ohren?! So eine Forenmitgliedschaft bewirkt manchmal Allzuseltsames.
Falstaff (30.09.2017, 20:30): Ein Komponist, ein Dirigent und eine Sängerin, um die ich alle normalerweise einen großen Bogen mache, im Dreierpack freiwillig auf die Ohren?! So eine Forenmitgliedschaft bewirkt manchmal Allzuseltsames. :D
Na, da bin ich mal auf deine Reaktion gespannt.
LG Falstaff
Falstaff (30.09.2017, 20:30): Heute kam die Stravinsky-Box an und daraus gleich einmal:
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (30.09.2017, 22:09): Hier läuft mein Komponist der Stunde mit einer bunten Mischlings-CD.
Elliott Sharp; The Boreal The Boreal für Streichquartett - JACK Quartet Oligosono für Klavier solo - Jenny Lin Proof of Erdös für Kammerensemble - Orchestra Carbon, David Bloom On Corlear's Hook für Orchester - Janacek Philharmonic Orchestra, Peter Rundel
Falstaff (30.09.2017, 22:13): Nun diese CD aus der Box:
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (01.10.2017, 08:27): Und weiter im Text:
Elliott Sharp; Cryptid Fragments Soldier String Quartet, Elliott Sharp (Computer, Midi-Controller, Analog-Elektronik, Gitarre, Sopransaxophon, Klavier) Cryptid Fragments für Violine, Violoncello und elektronische Echtzeit-Klangbearbeitung Gonone - GrTtRg für Gitarre Klystron - Nanobia - Path of Ice für Elektronik ShapeShifters für Streichquartett Slide für Elektronik
Cetay (inaktiv) (01.10.2017, 09:48): Das rockt! ich werde meine Lieblingskomponisten-Liste zum 23. Mal überarbeiten müssen. Eine geht noch:
Elliott Sharp; Tranzience Tranzience für Streichquartett - JACK Quartet Approaching The Arches of Corti für 4 Sopransaxophone - New Thread Quartet Homage Leroy Jenkins - Joshua Rubin (Klarinette), Rachel Golub (Violine), Jenny Lin (Klavier) Venus & Jupiter für Gitarre, Viola, Altflöte, Posaune, Marimbaphon, Violoncello & Klavier - Elliott Sharp, Either/Or Ensemble, Richard Carrick
Cetay (inaktiv) (01.10.2017, 13:35):
Nicolò Paganini; Kammermusik für Saiten Roberto Noferini (Violine), Anna Noferini (Violine), Andrea Noferini (Violoncello), Giulio Tampalini (Gitarre) 3 Ritornelli für zwei Violinen und Kontrabass, M.S. 113 (Version für zwei Violinen und Violoncello) Sonate Concertante A-Dur für Violine & Gitarre op. 61, M.S. 2 6 Preludes für Violine solo
Cetay (inaktiv) (01.10.2017, 18:50):
Alexander von Zemlinsky; Sinfonietta op. 23 New Zealand Symphony Orchestra, James Judd
Amonasro (02.10.2017, 21:40):
Franz Schreker: Irrelohe
Heinrich - Roman Sadnik Eva - Ingeborg Greiner Lola - Daniela Denschlag Peter - Mark Morouse Christobald - Mark Rosenthal Fünkchen - Valentin Jar Strahlbusch - Piotr Micinski Ratzekahl - Ramaz Chikviladze Anselmus - Rafael Bruck Der Förster - Martin Tzonev Der Pfarrer - Boris Beletskiy Der Müller - Johannes Marx Ein Lakai - Josef Michael Linnek
Chor des Theater Bonn Beethoven Orchester Bonn, Stefan Blunier
Schrekers üppiger Orchesterklang kommt hier sehr gut zur Geltung. Trotz hervorragender Tonqualität ist die Balance zwischen Sängern und Orchester nicht immer geglückt. An den Sängern gibt es (abgesehen von ein paar Abweichungen zwischen gesungenem und im Beiheft abgedruckten Text) wenig zu kritisieren, insbesondere Roman Sadnik trifft mit seiner Interpretation ins Schwarze. Ich bin gespannt auf die Gülke-Aufnahme, die ich mir bald zulegen werde.
Gruß Amonasro :hello
Cetay (inaktiv) (02.10.2017, 21:42):
Morton Feldman; Early Piano Pieces Sabine Liebner Intermissions I-VI Variations Nature Piece I-V Extensions 3 Piano Piece 1952 - 1955 - 1956A - 1956B - 1964 Three Pieces for Piano Last Pieces I-IV Vertical Thought 4 Piano Piece (To Philip Guston) Piano (1977)
Falstaff (02.10.2017, 22:41): Heute nun diese Scheibe aus der Stravinsky-Box:
Ich muss gestehen, dass mich, nach der 'Jazz-CD' mit Werken von Bernstein, Copland, Gould und Stravinsky noch nichts so richtig gepackt hat. Diese CD aber schon.
:hello Falstaff
Falstaff (03.10.2017, 00:13): Wollte ich mal 'kurz' dazwischen hören. Ging auch gut los und dann war die CD kaputt. Frust!
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (03.10.2017, 05:32):
Joseph Szigeti - A portrait with Clara Haskil (1938/47) Ferrucio Busoni; Sonate für Violine und KlavierNr. 2 e-Moll, op. 36a Wolfgang Amadeus Mozart; Divertimento B-Dur für Streicher & 2 Hörner, K. 287 "Zweite Lodronische Nachtmusik" + Max Goberman Ein etwas irreführender Titel, denn in KV 287 kommt kein Klavier vor...
Cetay (inaktiv) (03.10.2017, 06:49): Und jetzt hieraus:
Wolfgang Amadeus Mozart; Violinkonzert Nr. 4 D-Dur, K. 218 Joseph Szigeti, London Philharmonic Orchestra, Thomas Beecham
Cetay (inaktiv) (03.10.2017, 10:14):
Elliott Sharp; Bejing SyndaKit Bejing New Music Ensemble
Elliott Sharp; SyndaKit Orchestra Carbon
SyndaKit ist eine der wenigen Kompositionen Sharps, die mehrfach aufgenommen wurde, so dass man Interpretationsvergleiche anstellen kann. Die Partitur besteht aus 12 Blättern mit je 12 Phrasen (ein halbes Beispiel s. unten), die unter den 12 Ausführenden verteilt werden, und aus einem Satz von Regeln, nach denen das Material bei der Aufführung in Echtzeit organisiert wird. Sharps Prozesse (Imitation, Addition, Rekombination, Transposition, Mutation) gehen zurück auf biologische, mathematische und archaisch-musikalische Muster, die er sich bei Vogelschwärmen, afrikanischen Trommelchören, zellulären Automaten, jagenden Rudeln und rekombinierenden Aminosäuren abgeschaut hat. Spannend!
http://newmusicworld.org/event/elliott-sharps-syndakit/ Source: NEW MUSIC WORLD (A TRADEMARK OF NEW MUSIC WORLD LTD). NEW MUSIC WORLD / SITE BY JOHNNY VENOM
Cetay (inaktiv) (03.10.2017, 13:19):
Leos Janácek; Streichquartett Nr. 2 "Lettres Intimes" (Fassung mit Viola d'amore) Quatuor Diotima, Garth Knox
Die Viola d'Amore ist etwas größer als die Bratsche und hat Resonanzsaiten. Den klanglichen Unterschied hört wer mag auf dieser CD, wo neben der rekonstruierten Urfassung auch die bekannte Version für konventionelles Quartett (mit Bratsche) drauf ist.
Cetay (inaktiv) (03.10.2017, 15:37): Herrlich, so ein Faulenzer-Tag mit Musik, Musik, Musik...
Wolfgang Amadeus Mozart; Klarinettenquintett KV 581 - Fragmente KV 580 b & 581 a Divertimento Salzburg (auf Originalinstrumenten) Quintett A-Dur, K. 581 für Bassetthorn, 2 Violinen, Viola & Violoncello Allegro in F-Dur (Fragment), K. 580 b für Klarinette, Bassetthorn, 2 Violinen, Viola & Violoncello Rondo in A-Dur (Fragment), K. 581 a für Bassetthorn, 2 Violinen, Viola & Violoncello
Falstaff (04.10.2017, 23:21): Leider kenne ich diese Aufnahme nur von YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=RRSH_Pc8U1g
Dirigent und Tenor zerstritten sich offensichtlich, so dass nur Auszüge existieren.
:hello Falstaff
Amonasro (05.10.2017, 20:51): Wie Falstaff kürzlich höre ich nun diese Aufnahme:
Giacomo Puccini/Luigi Illica/Giuseppe Giacosa: La bohème
Rodolfo - Carlo Bergonzi Marcello - Ettore Bastianini Schaunard - Renato Cesari Colline - Cesare Siepi Mimì - Renata Tebaldi Musetta - Gianna d'Angelo Benoît - Fernando Corena Alcindoro - Fernando Corena Parpignol - Piero De Palma Sergente dei doganieri - Attilio d'Orazi Doganiere - Giorgio Onesti
Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia, Roma; Tullio Serafin Wie stets bei der Decca sehr gute Tonqualität. Serafin zeichnet ein faszinierendes Bild, Tebaldi trumpft gerade in den klimaktischen Phrasen am Ende ihrer Arie mit der Schönheit ihrer Stimme und mit ausuferndem Gesang auf. Vielleicht wirkt sie, wie meistens, dramatisch ein wenig unbeteiligt. Aber es ist ein Genuss, ihr zuzuhören.
Ebenso Bastianini oder Siepi. Schwachpunkt für mich ist eindeutig Bergonzi. Ein wirklich großer Stilist. Aber im Verismo geht es nicht so sehr um Stil, sondern um Emotion, Leidenschaftlichkeit und Dramatik. Und da hapert es leider bei ihm. Das ist alles sehr gepflegt (bis auf das 'C' in der Arie), aber es lebt nicht so richtig. Zwar stimme ich dir weitestgehend zu, bei Bergonzi bin ich aber ganz anderer Meinung. Den schwärmerischen, verliebten Poeten nehme ich ihm uneingeschränkt ab. Bei Tebaldi ist das Problem, dass sie verglichen mit Bergonzi etwas zu alt klingt und in der Schlussszene zu robust. Und trotzdem höre ich die Aufnahme sehr gerne.
Gruß Amonasro :hello
Amonasro (06.10.2017, 11:31):
Ottorino Respighi:
Concerto gregoriano für Violine und Orchester
Toccata für Klavier und Orchester
Adagio con variazioni für Violoncello und Orchester
Vadim Brodski (Violine), Chiara Bertoglio (Klavier), Andrea Noferini (Violoncello) Orchestra Sinfonica di Roma, Francesco La Vecchia
Das sehr düstere "dunkle Reich" gefällt mir sehr gut, die beiden anderen Werke hinterlassen bei mir leider keinen bleibenden Eindruck.
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (07.10.2017, 10:04):
Giovanni Battista Viotti; Violinkonzert Nr. 24 h-Moll, G. 105 Guido Rimonda, Ochestra Camerata Ducale
Cetay (inaktiv) (07.10.2017, 10:37):
Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 9 Israel Philharmonic Orchestra, Paul Kletzki (AD: 1954)
Amonasro (07.10.2017, 13:52):
Erich Wolfgang Korngold:
Violinkonzert in D-Dur op. 35
Violinsonate in D-Dur op. 6
Kristóf Baráti (Violine) Gábor Farkas (Klavier)
Philharmonie Zuidnederland, Otto Tausk
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (07.10.2017, 15:28):
Anton Reicha; Oktett für Oboe (oder Flöte), Klarinette, Horn, Fagott, 2 Violinen, Viola, Violoncello & Kontrabass (ad lib.), op.96 Octuor de France
Gemischte (Streicher & Bläser) Kammermusikwerke für größere Besetzungen muss man mit der Lupe suchen. Beethoven, Schubert, vielleicht noch Spohr sind bekannt - dann wird die Luft schon sehr dünn. Ich höre diese Sinfonieorchester-Gerippe sehr gerne. Insofern freue ich mich jede Neu-Entdeckung.
Cetay (inaktiv) (07.10.2017, 17:34): Und das ist wirklich eine lohnende Entdeckung. 8o Gleich nochmal:
Anton Reicha; Oktett op. 96 Ensemble Karl Stamitz
Cetay (inaktiv) (07.10.2017, 18:41):
Einmal geht noch:
Anton Reicha; Oktett op. 96 Consortium Classicum (AD: 1992)
Von diesem Ensemble gibt es noch eine weitere Einspielung von '74...
Amonasro (07.10.2017, 20:39):
Claude Debussy:
La Mer
Jeux
Le Martyre de saint Sébastien (Fragments symphoniques)
Prélude à l'après-midi d'un faune
Orchestre symphonique de Montréal, Charles Dutoit
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (08.10.2017, 08:55):
Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonie Nr. 40 g-Moll, K. 550 Wiener Philharmoniker, Ricardo Muti
Indirekt durch den Britten-Faden inspiriert. Dort wurde erwähnt, dass Britten ein exzellenter Mozart-Dirigent ist. Ich habe ihn vor allem als sehr ausgedehnt in Erinnerung, weil er alle Wiederholungen spielen lässt und das heißt bei den seinerzeit Interpretations-geschichtlich üblichen langsamen Tempi, dass z. B. das Andante der g-Moll Sinfonie auf über 16 Minute Länge anschwillt. Der einzige, der das noch gemacht hat bevor es hip wurde, war Ricardo Muti. Der hat mich einst mit einem fulminanten Dirigat von Paganinis 4. Violinkonzert (Solist: Gidon Kremer) überrascht. Böse Zungen könnten jetzt fragen, was es bei Paganini überhaupt groß zu dirigieren gibt, aber ich fand das beeindruckend und könnte mir vor allem vorstellen, dass das auch für die Mozart-Sinfonien passen müsste - weswegen ich die jetzt anhöre.
Cetay (inaktiv) (08.10.2017, 10:01):
Wofgang Amadeus Mozart; Cembalokonzerte Pierre Hantai, Le Concert Francais Drei Klavierkonzerte nach J.C Bach D-Dur, G-Dur & Es-Dur, K. 107, Nr. 1-3 Violinsonaten B-Dur, D-Dur & Es-Dur, K. 31, 29 & 26 Menuette K. 1-5 Die Marketingstrategen der Labels verstehe wer will. Da werden Cembalokonzerte angekündigt, aber es sind auch Violinsonaten drauf, die samt Solist*in unterschlagen werden.
Cetay (inaktiv) (08.10.2017, 12:20):
John Cage; Aria Nicholas Isherwood (Bassbariton, geschlossenes Klavier, Tonband, Japanische Klangschalen) Aria with Fontana Mix + Gianluca Verlingieri (Tonband) 3 Lieder für Stimme und geschlossenes Klavier (A Flower - The Wonderful Widow of 18 Springs - Nowth upon Nacht) 4 Lieder für Stimme solo (A Chant with Claps - Sonnekus2 - 8 Whiskus - Experiences Nr. 2) Ryoanji - (Version für Stimme & Perkussion) Eine durchwachsene Angelegenheit. Die "Hits" Aria und Ryoanji machen die Platte aus, den Rest find ich recht fade.
satie (08.10.2017, 14:05): Eine durchwachsene Angelegenheit. Die "Hits" Aria und Ryoanji machen die Platte aus, den Rest find ich recht fade. Beziehst Du Dich da jetzt auf die Stücke an sich oder diese Interpretation?
Jürgen (08.10.2017, 17:39): Richard Wagner: Tristan und Isolde, Böhm 1966 (2.Akt)
Cetay (inaktiv) (08.10.2017, 18:41): Eine durchwachsene Angelegenheit. Die "Hits" Aria und Ryoanji machen die Platte aus, den Rest find ich recht fade. Beziehst Du Dich da jetzt auf die Stücke an sich oder diese Interpretation? Eher die Interpretation. Ich habe mir gerade nochmal zum Vergleich die Aufnahmen von The Wonderful Widow of 18 Springs und Experiences 2 mit dem Cage Ensemble Hamburg angehört - deren CD Ear for ear gefiel mit seinerzeit gut. Ich glaube, bei Isherwood stört mich, dass er wie in einem schalltoten Raum klingt und dass er kaum artikuliert (könnte freilich so vorgesehen sein). Das klingt irgendwie, als ob er die Stücke gerade frisch einstudiert. :ignore
Cetay (inaktiv) (08.10.2017, 19:07): Trash-Time:
Franz von Suppé; Franz Schubert - Operette in 1. Akt (unter Verwendung Schubertscher Kompositionen) Deanna Breiwick, Paul Appleby, Nicholas Phan, Marc Molomot, Nathan Stark, Camille Zamora, Bard Festival Chorale, American Symphony Orchestra, Leon Botstein
Falstaff (08.10.2017, 22:47): Trash-Time: Na komm, die 'Wonne des Gewöhnlichen' hat auch was für sich ;) und so lange es Spaß bringt.
LG Falstaff
Cetay (inaktiv) (09.10.2017, 18:17):
Einmal geht noch:
Anton Reicha; Oktett op. 96 Consortium Classicum (AD: 1992)
Von diesem Ensemble gibt es noch eine weitere Einspielung von '74... Und die läuft jetzt:
Anton Reicha; Oktett für Oboe (oder Flöte), Klarinette, Horn, Fagott, 2 Violinen, Viola, Violoncello & Kontrabass (ad lib.), op.96 Consortium Classicum (AD: 1974)
Ein sehr schönes Werk, trotz einiger etwas einfältig wirkender Themen. Das ist eine Krankheit die bei vielen "Kleinmeistern" der Frühklassik bis Frühromantik zu beobachten ist, aber das fällt hier nicht weiter ins Gewicht, weil er etwas daraus macht. Für mich ein Anlass, weiter nach Werken dieser Art (Sextett bis Dezett mit Streichern und Bläsern gemischt) zu forschen. Der aktuell diskutierte Benjamin Britten hat dazu auch etwas anzubieten:
Benjamin Britten; Sinfonietta op. 1 für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass Tapiola Sinfonietta, Osmo Vänskä
Amonasro (11.10.2017, 17:32):
Franz Schreker: Das Spielwerk und die Prinzessin
Meister Florian - Thomas J. Mayer Die Prinzessin - Julia Henning Ein wandernder Bursch - Hans-Jürgen Schöpflin Wolf - Matthias Klein Graben-Liese - Anne-Carolyn Schlüter Der Kastellan - Hans Georg Ahrens Erster Mann, Zweiter Bürger - Bernd Gebhardt Zweiter Mann, Erster & Siebter Bürger - Jörg Sabrowski Dritter Mann, Fünfter & Sechster Bürger - Jakob Zethner Vierter Mann, Vierter & Neunter Bürger - Paul McNamara Dritter & Achter Bürger - Martin Fleitmann Sprecher - Frank Arnold
Opernchor des Theaters Kiel, Kinderchor Kiel Philharmonisches Orchester Kiel, Ulrich Windfuhr
Eine sehr überzeugende Produktion des eher unbekannten Werks, das zwischen Der ferne Klang und Die Gezeichneten entstand. Musikalisch gefällt es mir genauso gut wie diese beiden, das Libretto ist jedoch selbst für Schreker-Verhältnisse kompliziert und sehr symbolisch. Schreker scheint dies entschuldigen zu wollen, wenn er im Vorwort allgemein über Opern schreibt:
"Selbst idealste Aufführungen, sorgfältigste Deklamation von Seiten der Sänger vermögen es nicht, uns ohne Zuhilfenahme des Textbuches bei erstmaligem Hören vollkommen über die Handlung zu orientieren."
Nun, ich musste den Text dreimal lesen, ehe ich nur ansatzweise verstanden habe, worum es hier geht. Für die schillernde Musik lohnt es sich jedoch. Wie im 2. Akt des fernen Klang arbeitet Schreker hier mit der Überlagerung mehrerer Klangkörper aus unterschiedlichen Entfernungen und Richtungen (Orchester im Graben, Bühnenorchester für das Spielwerk und weiteres Fernorchester). Abgesehen von ein paar schrillen Tönen der Sopranistin lässt die Aufnahme wie auch die anderen Schreker-Aufnahmen von cpo kaum Wünsche offen, weder die Aufführung noch die Tontechnik. Das Beiheft mit informativen Texten, Sängerbiografien und Libretto ist vorbildlich. Auch die bei der Aufführung in Kiel anscheinend ausgelassene Traumerzählung des Burschen im 2. Akt wurde nachträglich mit einem Sprecher eingespielt und zwischen 1. und 2. Akt eingefügt.
Gruß Amonasro :hello
Falstaff (11.10.2017, 23:27): Weiter in der Callas-Edition:
:hello Falstaff
Amonasro (12.10.2017, 10:45):
Ottorino Respighi:
Antiche danze ed arie per liuto Suite Nr. 1-3
Rossiniana Suite nach Rossini
Orchestra Sinfonica di Roma, Francesca La Vecchia
Gruß Amonasro
Amonasro (12.10.2017, 20:16): Hieraus:
Maurice Ravel:
Daphnis et Chloé
Pavane pour une infante défunte
La Valse
Orchestre Symphonique de Montréal, Charles Dutoit
Gruß Amonasro
Falstaff (12.10.2017, 22:34): Heute für 5,-€ im Laden entdeckt und deshalb einfach mal mit genommen. Und natürlich gleich mal reingehört.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (13.10.2017, 08:23):
Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonie Nr. 25 g-Moll, K. 183 Wiener Philharmoniker, Ricardo Muti
Also die Wiener waren so ziemlich die letzten, von denen ich einen veritablen Mozart erwartet hätte und Muti erschien mir als der denkbar fernliegendste - abgesehen davon, dass ich bis vor kurzem gar nicht wusste, dass er eine GA der "reifen" Sinfonien (25, 29, 31-41) gemacht hat. Aber das ist veritabel. Ich höre diese Werke rauf und runter, auch die von mir bislang eher stiefmütterlich behandelten Haffner & Linzer, und Freude und Begeisterung reißen nicht ab. Ob das nach Lehrbuch ist, ist mir schnurz, aber es ist geil. Woran erkenne ich eine -für mich persönlich- gute Interpretation? Daran, dass ich sie immer und immer wieder höre und hören will. In diesem Sinne kriegt die hier eine :times10
Jürgen (13.10.2017, 23:47): Ich habe heute im Radio von George Antheil "McKonkey's Ferry" gehört. Mit diesem Komponisten muss ich mich noch näher befassen.
Irgendwie eine Mischung aus Shostakovitsch und Filmmusik.
Falstaff (13.10.2017, 23:57): Aber das ist veritabel. Lieber Cetay, hast du mal seine 'Così' aus Salzburg gehört? Ich war nie ein Fan von Muti und seine Live-Sachen, die ich gehört habe, haben mich auch nicht so richtig überzeugt. Aber die 'Così' fand ich immer großartig.
LG Falstaff
Falstaff (14.10.2017, 00:44): Diese Aufnahme heute gehört. Und ich muss sagen, 'I'm stunned'. :)
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (14.10.2017, 06:58):
Wolfgang Amadeus Mozart; Messe c-Moll, K. 427 Ileana Cotrubas, Kiri Te Kanawa, Werner Krenn, Hans Sotin, John Alldis Choir, New Philharmonia Orchestra, Raymond Leppard (1973)
Als ich seinerseits 29 Aufnahmen dieses Werks vergleichsweise gehört habe (gestört - ich weiß), hat diese als eine von 6 den Vermerk wieder hören bekommen. Was heute Nacht getan wurde.
Danach diese:
Igor Stravinsky; Oedipus Rex Swedish Radio Choir & Symphony Orchestra, Esa Pekka Salonen
Aber das ist so gar nicht meins und musste abgebrochen werden. Die Sänger...
Amonasro (14.10.2017, 10:54):
Gustav Holst: The Planets op. 32
RIAS Kammerchor Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (14.10.2017, 11:21):
Johann Martin Friedrich Nisle; Octet, Septet & Quintet Consortium Classicum Oktett D-Dur für Flöte, Klarinette, 2 Hörner, Streichquartett & Kontrabass Septett Es-Dur für Flöte, Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello & Kontrabass Quintett C-Dur, op. 26 für Flöte, Horn & Streicher Wer beim Septett auch acht Stimmen zählt, bestätigt mir, dass mein Hirn zumindest noch rudimentäre Fähigkeiten besitzt. Etwas Recherche ergab, dass der Kontrabass zwar obligat ist, aber stets nur die tiefste Stimme (meist das Cello) verdoppelt und daher nicht mitgezählt wird. Würde mir als Basso ganz schön stinken... :D
Cetay (inaktiv) (15.10.2017, 06:10): Aber das ist veritabel. Lieber Cetay, hast du mal seine 'Così' aus Salzburg gehört? Ich war nie ein Fan von Muti und seine Live-Sachen, die ich gehört habe, haben mich auch nicht so richtig überzeugt. Aber die 'Così' fand ich immer großartig. LG Falstaff Leider nein. Ich habe es mal mit der Cosi mit den Wienern versucht, aber so sehr ich seine "traditionell" (großes Orchester und moderne Instrumente) dargebotene Musik schätze, so wenig kann ich den "traditionellen" Gesang vertragen.
Cetay (inaktiv) (15.10.2017, 06:25): Trash-Time: Na komm, die 'Wonne des Gewöhnlichen' hat auch was für sich ;) und so lange es Spaß bringt. LG Falstaff Ich kann durchaus am Gewöhnlichen Spaß finden, aber zur Operette als Gattung (Ausnahmen gibt es wie überall) habe ich eine klare Haltung: sie befindet sich unterhalb des gewöhnlichen - sie ist wahrlich unterirdisch und wird dadurch wieder interessant. So wie ich mir ab und und an mal mit etwas Porn-Grind die Ohren spüle und das Hirn aufweiche, so tue ich das mit der Operette. Die Wirkung ist bei mir dieselbe. Mein absoluter Favorit ist zur Zeit Die Bajadere von Emmerich Kálmán. Unbedingt hören! Mikro-Rezi -> hier.
Cetay (inaktiv) (15.10.2017, 09:55):
Klaus Huber; Tempora Frank Stadler (Violine), Mozarteum Orchester Salzburg, Arturo Tamayo
Amonasro (15.10.2017, 11:48):
Hector Berlioz:
Symphonie fantastique op. 14
Tristia op. 18
The Cleveland Orchestra & Chorus, Pierre Boulez
Gruß Amonasro
Nicolas_Aine (15.10.2017, 11:52): ist das gut? Mir scheint Boulez nicht so richtig zu diesem Werk zu passen.
Hörbert (15.10.2017, 12:11): Hallo!
Mir scheint Boulez nicht so richtig zu diesem Werk zu passen
Die Boulez-Interpretation ist recht gut.
Aktuell via NAS:
Daraus "Die Walküre I-Akt
MFG Günther
Cetay (inaktiv) (15.10.2017, 13:21):
Ludwig van Beethoven; Septour / Gassenhauer-Trio Ensemble Walter Boyekens Septet Es-Dur, op.20 für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello & Kontrabass Kaviertrio B-Dur, op. 11 "Gassenhauer-Trio" Auf dieser Aufnahme des Septets dominiert das Horn so dermaßen, dass ich hätte schwören können, Boyekens sei der Hornist und nutzt seinen Status als Ensemble-Leiter, um sich in den Vordergrund zu spielen. Ist er aber nicht (er spielt Klarinette), sonst müsste sein Ensemble beim Gassenhauer-Trio ohne ihn auskommen. Und welches ist eigentlich die Melodie, die op. 11 den "Gassenhauer"-Titel verpasst hat? Also ich in finde in op. 20 gibt es weit üblere Schlager - etwa das Thema des Variationen-Satzes oder der Beginn des Scherzo. ;( Abgesehen davon ist das eine dicke Empfehlung, weil eine ganz superbe, höchst unterhaltsame Platte voller Spielfreude und dann ist da noch dieser sagenhafte Ton des Hornisten. Mehr davon bitte:
Wolfgang Amadeus Mozart; Hornkonzert Nr. 4 Es-Dur, K. 495 Jacob Slagter, Amsterdam Mozart Players, Jürgen Kussmaul
Cetay (inaktiv) (15.10.2017, 15:36):
Karlheinz Stockhausen; Zyklus - Kontake - Klavierstücke Johnny Axelsson (Perkussion), Fredrik Ullén (Klavier) Zyklus, Werk Nr. 9 für einen Schlagzeuger Klavierstück V, Werk Nr. 4 Klavierstück XI, Werk Nr. 4 Kontake (Version für elektronische Klänge, Klavier & Schlagzeug), Werk Nr. 12 1/2
und aus dieser Box R. Schumann: Klaviertrio Nr. 1 d - moll Op. 63 Leonid Kogan Emil Gilels Mstislav Rostropovich
J. Brahms: Violinsonate Nr. 1 G - Dur Op. 78 Leonid Kogan Andrei Mytnik
Diese Box gibts für 13€ bei den drei Buchstaben, absolute Empfehlung! Sie ist wirklich interessant gemacht, zum einen wegen der Kammermusik (Klaviertrios von Beethoven, Mozart, Haydn und Schumann), zum anderen, weil vom Brahms Konzert und von Mozart Nr. 3 je zwei verschiedene Aufnahmen vorliegen, davon je eine live, die andere im Studio. Alle Aufnahmen in der Box sind aus den 50ern.
Amonasro (16.10.2017, 17:47): Zur Symphonie fantastique: ist das gut? Mir scheint Boulez nicht so richtig zu diesem Werk zu passen. Die Boulez-Interpretation ist recht gut. Mir gefällt die Aufnahme, insbesondere im pastoralen 3. Satz. Auch die Aufnahmequalität ist gelungen. Es werden alle Wiederholungen gespielt. Aber ich finde, der Hexensabbat klingt hier zurückhaltender, weniger wild als z. B. bei Solti.
Jetzt weiter mit dieser eher untypischen Schreker-Oper:
Franz Schreker: Christophorus oder "Die Vision einer Oper"
Meister Johann - Hans Georg Ahrens Lisa, seine Tochter - Susanne Bernhard Christoph - Jörg Sabrowski Anselm - Robert Chafin Heinrich - Matthias Klein Amandus - Bernd Gebhardt Ernst - Hans-Jürgen Schöpflin Frederik - Simon Pauly Starkmann, Herausgeber des "Neutöner" - Roland Holz Etta, Lisas Zofe - Marita Dübbers Dr. Hartung - Matthias Klein Rosita - Jennifer Arnold Abbé Caldani - Attila Kovács Florence, ein Medium - Monika Teepe Mabel - Marita Dübbers Silia - Simon Pauly Der Conférencier - Simon Pauly Das Kind (Knabe) - Luise Kinner
Opernchor des Theaters Kiel Philharmonisches Orchester Kiel, Ulrich Windfuhr
Gruß Amonasro
Nicolas_Aine (16.10.2017, 21:03): danke für Eure Antworten :)
Heute bei mir:
Mal sehen, wie weit ich komme.
Cetay (inaktiv) (17.10.2017, 21:17):
Peter von Winter; Quartett, Septett & Oktett Consortium Classicum, Dieter Klöcker Septett Es-Dur, op. 10 für 2 Violinen, Klarinette, 2 Hörner, Viola & Violoncello Klarinettenquartett E-Dur Oktett Es-Dur für Violine, Viola, Violoncello, Flöte, Klarinette, Fagott, 2 Hörner & Kontrabass
Falstaff (17.10.2017, 21:40): Aus der Andre-Watts-Box erst einmal dies hier:
:hello Falstaff
Liebestraum (17.10.2017, 22:47): Ich höre und sehe natürlich gerade die Live-Übertragung des "Freischütz" aus der Mailänder Scala auf ServusTV!
:hello LT
Cetay (inaktiv) (18.10.2017, 07:05): Wie im Mozart-Sinfonienthread nachzulesen ist, steht KV 201 bei vielen Forianern ganz hoch im Kurs. Das gilt für mich genauso; es war mein Türoffner zu Mozart. Hier läuft eine Aufnahme, bei der das durch Beachtung sämtlicher Wiederholungzeichen ganze 30 Minuten lang ausgekostet wird.
Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonie Nr. 29 A-Dur, K. 201 Wiener Philharmoniker, Ricardo Muti
Falstaff (19.10.2017, 20:22):
Arien aus französischen Opern.
:hello Falstaff
Amonasro (19.10.2017, 21:34):
Gustav Mahler:
1. Sinfonie D-Dur
New York Philharmonic, Leonard Bernstein
Gruß Amonasro
Falstaff (20.10.2017, 23:48): Heute daraus das 3. Klavierkonzert. Und ich bin ziemlich begeistert. Allerdings kannte ich es vorher noch überhaupt nicht.
:hello Falstaff
Falstaff (21.10.2017, 00:10): Und zu Ehren ihres Geburtstages diese mal wieder gehört:
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (21.10.2017, 05:33):
Andreas Dzialocha; Erster Teil - Zweiter Teil - Dritter Teil Serenus Zeitblom Oktett Els Vandeweyer (Vibraphon), David Meier (Schlagwerk), Moritz Bossmann (E-Gitarre), Karsten Lipp (E-Gitarre), Shasta Ellenbogen (Viola), Isabelle Klemt (Violoncello), Richard Koch (Trompete), Andreas Dzialocha (Bassgitarre), Matthias Erb (Klanggestaltung) Teil (Einklang, Fläche A, Fläche B, Wunderwald, Unendlich, Gleichzeitig / Ausklang) Teil (Kaleidoskop, Stasis, Null, Stasis #2, Glockenklang) Teil (Einklang, Linie A, Linie B, Eins, Ende)
Cetay (inaktiv) (21.10.2017, 06:21):
William Lawes; Fantasie-Suiten London Baroque Charles Medlam (Violine), Ingrid Seifert (Violine), Richard Gwilt (Bassgambe), Richard Egarr (Orgel)
Hörbert (21.10.2017, 07:26): Hallo!
Aktuell via NAS:
Daraus "Intermezzo"
:D Gerade das richtige um vollends aufzuwachen.
MFG Günther
Cetay (inaktiv) (21.10.2017, 08:54):
Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonie Nr. 25 g-Moll, K. 183 Philharmonia Orchestra, Otto Klemperer
Cetay (inaktiv) (21.10.2017, 12:02):
Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonie Nr. 25 g-Moll, K. 183 Concertgebouw Orchestra, Josef Krips
Franz Berwald; Septett B-Dur "Grand" für Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello & Kontrabass The Lysell Quartet
Hörbert (22.10.2017, 08:50): Hallo!
Durch den Vorpost angeregt und passend zum (späten) Frühstück via NAS:
Daraus das Sextett eines der Spätwerke von Hans Pfitzner.
MFG Günther
Cetay (inaktiv) (22.10.2017, 09:07): Angeregt durch die Diskussion über "Die Spur des Jazz in der Kunstmusik verfolgen":
Tony Oxley; The Enchanted Messenger für Stimmakrobatik, Trompete, 4 Schlagwerke, 2 Violinen, 2 Violoncelli, 2 Rohrblattinstrumente, Posaune & Elektronik Tony Oxley Celebration Orchestra feat. Dill Dixon
Amonasro (22.10.2017, 18:14):
Maurice Ravel:
Klavierkonzert in G-Dur
Le Tombeau de Couperin
Valses nobles et sentimentales
Menuet antique
Klavierkonzert für die linke Hand
Pascal Rogé (Klavier) Orchestre Symphonique de Montréal, Charles Dutoit
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (22.10.2017, 19:21):
Niciolò Paganini; 19 Capricen aus op. 1 - Transkription für Flöte (Schneemann) Marieke Schneemann (Konische Ringklappenflöte (Lot, 1860))
Wie die Interpretin in den langsamen Abschnitten die Töne beseelt, weckt Reminiszenzen an die indischen Meister; wenn sie Töne übergangslos ins Nirvana gleiten lässt, muss ich an die Größten des Jazz denken. Nebenbei legt sie die im Original vergrabene melodische Substanz dieser Stücke frei und macht das Zuhören zu einem faszinierenden und unangestrengten Vergnügen. Eine echte Sensation ist das.
Falstaff (24.10.2017, 00:31): Heute weiter in der Callas-Box:
:hello Falstaff
Falstaff (24.10.2017, 00:51): Danach das alte Schlachtross mal wieder. Also ich meine den Tschaikowsky :) .
Sehr gute Wiedergabe. Dutoit und Argerich verstanden sich (natürlich) prächtig und beide schaffe es, Tschaikowsky recht frisch erklingen zu lassen.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (25.10.2017, 23:38):
Thomas Oboe Lee; Oktett D-Dur, op. 144 für Klarinette, Horn, Fagott, Streichquartett & Kontrabass (2012) Eric Hewitt Ensemble
Falstaff (25.10.2017, 23:55):
Daraus den Stravinsky mit Ernest Bour am Pult des Concertgebouw Orchestra.
:hello Falstaff
Falstaff (25.10.2017, 23:56): Danach der Komponist als Dirigent zusammen mit Isaac Stern.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (26.10.2017, 17:09):
Beethoven / Berwald; Septette Uppsala Chamber Soloists Ludwig van Beethoven; Septett Es-Dur, op. 20 für Violine, Viola, Klarinette, Horn, Fagott, Violoncello & Kontrabass Franz Berwald; Septett B-Dur für Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello & Kontrabass
Cetay (inaktiv) (27.10.2017, 08:30):
John Cage; Two6 Martine Joste, Ami Flammer
Selten passt für mich die inflationär verwendete Floskel nicht von dieser Welt besser als für dieses Stück in dieser Interpretation. Auch nach ungezählten Durchläufen lässt es mich beinahe entrückt zurück. :times10
Cetay (inaktiv) (28.10.2017, 06:02):
Universe Jean Pierre Collot (Klavier) Claude Debussy; Preludes Livre I: Nr. 10 Salvatore Sciarriono; Sonata per Pianoforte Nr. 3 Claude Debussy; Preludes Livre I: Nr. 4 & 3 Salvatore Sciarriono; Sonata per Pianoforte Nr. 2 Claude Debussy; Preludes Livre I: Nr. 6, 7 & 8 Salvatore Sciarriono; Sonata per Pianoforte Nr. 1 Claude Debussy; Douze Etudes: Nr. 10
Cetay (inaktiv) (28.10.2017, 07:33): Weiter der Acht auf der Spur:
Ferguson / Francaix; Oktette Ensemble Acht Howard Ferguson; Octet op. 4 für Klarinette, Horn, Fagott, Streichquartett & Kontrabass Jean Francaix; Octour (1972) für Klarinette, Horn, Fagott, Streichquartett & Kontrabass
Cetay (inaktiv) (28.10.2017, 08:42):
Dunkle Musik Studio Percussion Erkki-Sven Tüür; Motus II Hans Joachim Hespos; Tekum Salvatore Sciarrino; Un fruscio lungo trent' anni Robert HP Platz; Andere Räume
satie (28.10.2017, 09:13):
Universe Jean Pierre Collot (Klavier) Claude Debussy; Preludes Livre I: Nr. 10 Salvatore Sciarriono; Sonata per Pianoforte Nr. 3 Claude Debussy; Preludes Livre I: Nr. 4 & 3 Salvatore Sciarriono; Sonata per Pianoforte Nr. 2 Claude Debussy; Preludes Livre I: Nr. 6, 7 & 8 Salvatore Sciarriono; Sonata per Pianoforte Nr. 1 Claude Debussy; Douze Etudes: Nr. 10
Und geht das Konzept auf? Sieht zumindest interessant aus!
Cetay (inaktiv) (28.10.2017, 10:34): Und geht das Konzept auf? Sieht zumindest interessant aus! Ich kann die Querbezüge, die gezeigt werden sollen, an machen Stellen ahnen, aber zwingend ist das nicht. Das müsste man wahrscheinlich öfters hören, aber dafür gefallen mir die Werke von Debussy und die arg aufgeweichte Interpretation des Sciarrino zu wenig. Da langt ein Damerini ganz anders hin und obendrein deutlich schneller (z.B. 11:30 vs 16:30 bei Nr. 3).
Cetay (inaktiv) (28.10.2017, 22:39):
Bengt Hambraeus; Musik für Orgel, Bass & gemischten Chor Hans-Ola Ericsson, Olle Skold, Swedish Radio Choir, Stefan Parkman Apocalypsis cum figuris Dürer 1498 Motetum Archangeli Michaelis
Falstaff (29.10.2017, 01:34): Heute an ihrem Todestag das VK von Beethoven:
Sie enorm ausdrucksstark. Aber leider 'poltert' Rosbaud immer wieder dazwischen. Hatte wohl einen schlechten Tag.
:hello Falstaff
Falstaff (29.10.2017, 01:39):
Ich weiß gar nicht genau warum, aber irgendwie hat es mich nicht gepackt. Möglicherweise lag es an der Tonqualität. Klang doch recht verwaschen.
:hello Falstaff
Falstaff (29.10.2017, 01:44):
Leicht, schlank, federnd und trotzdem erregend in den großen Aufschwüngen. Sehr beeindruckend.
:hello Falstaff
Falstaff (29.10.2017, 01:50):
Daraus den Monteverdi. Das ist schon sehr speziell, hört man es mit heutigen Ohren. Aber immerhin ist es eine Pioniertat gewesen und es hat immer noch einen gewissen Reiz.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (29.10.2017, 05:33): Eine geschenkte Stunde mehr zum Musikhören... :leb
Peter von Winter; Flötenkonzert Nr. 2 d-Moll Bruno Meier, Prager Kammerorchester
Ein gewichtiger Gattungsbeitrag! Ist dieser Komponist zu recht fast vergessen?
Ich wollte eigentlich nur die Erste anhören, aber das ist so ein g*er S**ß, da bleib ich dabei.
Cetay (inaktiv) (29.10.2017, 06:51):
Miquel Asins Arbó; Obras para guitarra Jose Luis Ruiz Del Puerto El Buen Amour / Amorios / Elegia A Platero / La Barraca für Gitarre solo 5 Stücke für Gitarre Cancionero Para Alcalá De Henares für Sopran und Gitarre + Isabel Monar
Cetay (inaktiv) (29.10.2017, 07:55): Nun zu einem Komponisten, der bei mir bislang immer durch die Ohren gezogen ist, ohne irgendeinen Eindruck zu hinterlassen. Nachdem er hier neuerdings heftig protegiert wird, unternehme ich mal wieder einen Versuch:
Carl Maria von Weber; Sinfonie Nr. 1 C-Dur, op. 19 The Hanover Band, Roy Goodman
Cetay (inaktiv) (29.10.2017, 17:24):
This is What Happened Volti San Francisco Chorus, Robert Geary Robin Estrada; Paghahandog + Kelly Ballou (Sopran), Jeff Beenet (Bass) Stacy Garrop; Songs of Lowly Life Mark Winges; Canticles of Rumi John Muehleisen; ... is knowing ... + Cecilia Lam (Sopran), Colby Smith (Alt), Sharmila Guha Lash (Alt), Emily Ryan (Alt) Shawn Crouch; Paradise
Silvestri hat ein sehr gutes Gespür für diese exquisite Musik :times10
Gruß Amadé
Falstaff (29.10.2017, 19:21): Heute mal wieder etwas aus der Stravinsky-Box:
:hello Falstaff
Falstaff (30.10.2017, 00:07): Und danach:
Sicherlich kein Monteverdi, wie man ihn heute gewöhnt ist. Aber 1955 war überhaupt eine Aufführung bestimmt nichts Alltägliches in Deutschland.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (31.10.2017, 07:23):  John Cage; Solo for Piano (aus dem Concert for Piano and Orchestra) Sabine Liebner (Klavier)
Cetay (inaktiv) (31.10.2017, 11:00):
Johnannes Brahms; Streichsextett Nr. 2 G-Dur, op. 36 Christoph Richter (Violoncello), Pauline Sachse (Viola), Julia Maria Kretz (Violine), Isabelle Faust (Violine), Xenia Jankovic (Violoncello), Stefan Fehlandt (Viola)
Gerade im Radio gehört und überraschenderweise für gar nicht mal schlecht, ach was, für richtig gut befunden. Die von mir gefürchteten Brahmsismen, wie überfrachtete Harmonik, erstickend-dichte Polyphonie, langatmige Entwicklungen und romantizistische Grübelei waren kaum auszumachen. Da leisten sicher die Interpreten ihren Beitrag - so schlank und transparent wie man ein Sextett spielen kann und so nüchtern-sachlich wie es geht, bevor es dröge und blutleer wird. Bravissimo! Auch das Werk an sich hat seine Meriten und bietet -namentlich im 2. Satz- einige Überraschungsmomente und brillante Einfälle. Für letzteres ist Brahms nicht unbedingt berühmt und man sagt ihm nach, er habe sich des öfteren von anderen "inspirieren" lassen. Hier ist das deutlich im Eröffnungssatz zu hören - da stand offenhörbar die Unvollendete Pate.
Cetay (inaktiv) (31.10.2017, 12:00):
RETURN - Kompositionen von Daniel Rohde, Adam Cuthbért und Matthew Finch Grand Valley State University New Music Ensemble
Das GVSU Ensemble hat mit seiner Interpretation von Steve Reichs Music for 18 Musicians einen Bestseller gelandet und hat eine alles überragende Realisierung von Terry Rileys In C vorgelegt (3-Sätze-Besprechung -> hier). Nun haben drei aus der Gruppe hervorgegangene Komponisten selbst Beiträge verfasst und durch den elektro-akustischen Klangwolf gedreht. So geht Minimal Music im 21. Jahrhundert.
Mikhail Glinka; Septet Es-Dur für Oboe, Fagott, Horn, 2 Violinen, Violoncello & Kontrabass Jean-Pierre Arnaud, Amaury Wallez, André Cazalet, Alexandre Brussilovsky, Nathanaelle Marie, Christophe Beau, Benjamin Berlioz
Cetay (inaktiv) (01.11.2017, 22:29):
Luigi Boccherini; Streichquartette f-Moll, A-Dur & F-Dur op.26, G. 200, 198 & 196 (arr. für 2 Fortepianos) Anna Clemente, Susanna Piolanti
Cetay (inaktiv) (02.11.2017, 21:53):
Nicolò Paganini; Violinkonzert Nr. 5 a-Moll, MS 78 Ivan Pochekin, Russische Philharmoniker, Dmitry Yablonsky
Falstaff (02.11.2017, 22:41): Heute diese Oper beendet:
:hello Falstaff
Falstaff (02.11.2017, 22:43): Danach dann als Neuerwerbung:
:hello Falstaff
Falstaff (03.11.2017, 21:47): Nun angefangen damit:
Geschrieben 1911, aber erst 1972 uraufgeführt. Ragtime-, Blues-, Spiritualelemente, Folk-Songs, Arien, Ensembles, Ballette - alles dabei.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (04.11.2017, 05:46):
Mythes Étoilés Lettischer Radiochor, Kaspars Putnis*, Sigvards Klava Lasse Thoresen, Mythes Étoilés* Györgi Ligeti, Lux Aterna Martins Vilums, Gāw ēk-dād kard John Cage, Four2 Anders Hillborg, Mouyayoum Toivo Tulev, Tanto Gentile* Heute schon beim wach werden gehört. Feines Scheibchen! :thumbsup:
Cetay (inaktiv) (04.11.2017, 07:15):
Alfred Hill; Orchesterwerke Queensland Symphony Orchestra, Wilfrid Lehmann Sinfonie Nr. 5 a-Moll "The Carnival" As Night Falls - Poem for Orchestra A Reverie Sinfonie Nr. 10 c-Moll Regrets Tribute to a Musician Für Hill müsste man den Begriff Cosmoeklektiker erfinden. Der Australier wurde mit Dovrák, Grieg, Bruch, Tchaikovsky, Elgar und Gershwin verglichen. Es gibt sicher schlechtere Quellen und auch wenn die Dovrák-Reminiszenzen bisweilen etwas zu aufdringlich sind und im Finale der 10. Sinfonie in einem direkten Zitat aus der Neuen Welt gipfeln, hat das seine Qualitäten. Mir gefällt das jedenfalls besser als Vieles von den Originalen, weil bei Hill Kitsch, Bombast und Martialisches weitestgehend außen vor bleiben.
Cetay (inaktiv) (04.11.2017, 09:11):
Franz von Suppé; Zehn Mädchen und kein Mann Erich Kunz, Fred Liewehr, Magda Steiner, Inge Konradi, Emmy Loose, Fritzi Margaritella, Waltraute Demmer, Großes Wiener Rundfunkorchester, Max Schönherr
http://www.smileygarden.de/smilie/Party/46.gif
Amonasro (04.11.2017, 11:32):
Gioachino Rossini/Andrea Leone Tottola: Mosè in Egitto
Chor des Conservatorio San Pietro a Majella Neapel Stadtkapelle Wildbad, Martin Koch Württembergische Philharmonie Reutlingen, Antonio Fogliani
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (04.11.2017, 12:27):
Felix Mendelssohn, Streichquartett Nr. 4 e-Moll, op. 44 Nr. 2 Quatuor Arod
Cetay (inaktiv) (04.11.2017, 18:24):
Nicolò Paganini; Violinkonzert Nr. 1 D-Dur, op. 6 Francesca Dego, City of Birmingham Orchestra, Daniele Rustioni
Eine fast schon unverschämt Mühelosigkeit demonstrierende Neuaufnahme dieses einst unspielbaren Schinkens mit einer Vertreterin aus dem unerschöpflichen Fundus einer Generation, die sich nicht vorstellen kann, was mit dem Terminus "technische Schwierigkeit" gemeint sein könnte.
Amonasro (04.11.2017, 18:49):
George Gershwin:
Rhapsody in Blue
Columbia Symphony Orchestra, Leonard Bernstein
An American in Paris
Leonard Bernstein:
Symphonic Dances from West Side Story
Symphonic Suite from On the Waterfront
New York Philharmonic, Leonard Bernstein
Gruß Amonasro
Falstaff (04.11.2017, 22:58): Heute mal wieder diese Aufnahme:
Zum :down :down :down
:hello Falstaff
Falstaff (04.11.2017, 23:00): Danach diese hier, die nicht so ganz mit der Santini-Aufnahme mithalten kann:
:hello Falstaff
Falstaff (05.11.2017, 00:22): Danach ein totales Kontrastprogramm:
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (05.11.2017, 06:07):
Georg Philipp Telemann; Quatuors Parisiens Nevermind Anna Besson (Flöte), Louis Creac’h (Violine), Robin Pharo (Viola da gamba), Jean Rondeau (Cembalo)
Quartette, Sonaten und Concerti aus "Nouveaux quatuors en six suites à une flûte traversière, un violon, une basse de viole ou violoncelle et basse continue“ (Paris 1738)
Cetay (inaktiv) (05.11.2017, 09:25):
Joseph Haydn; Sinfonie Nr. 44 e-Moll, Hob. I:44 "Trauersinfonie" Capella Istropolitana; Barry Wordsworth
Amonasro (05.11.2017, 11:27):
Franz Schreker: Irrelohe
Graf Heinrich - Michael Pabst Der Förster - Goran Simić Eva - Luana DeVol Die alte Lola - Eva Randová Peter - Monte Pederson Christobald - Heinz Zednik Der Pfarrer - Neven Belamarić Der Müller - Sebastian Holecek Fünkchen - Helmut Wildhaber Strahlbusch - Neven Belamarić Ratzekahl - Sebastian Holecek Anselmus - Goran Simić Ein Lakai - Helmut Wildhaber
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Wiener Symphoniker, Peter Gülke
Gruß Amonasro
Don Perlimplin (05.11.2017, 12:09): Danach diese hier, die nicht so ganz mit der Santini-Aufnahme mithalten kann Lieber Falstaff,
was hältst Du von dieser Aufnahme? Ich finde sie klanglich super, und musikalisch den von Dir genannten noch überlegen. Vor allem James Levine gibt ein großartiger Zeugnis seiner Dirigierkunst:
und die drei Protagonisten sind auch nicht zu verachten. (Aufnahme: 1976, Walthamstow Town Hall, London).
LG, Perlimplin
Falstaff (05.11.2017, 18:42): Lieber Don Perlimplin, ich muss gestehen, ich kenne sie nicht. Sorry. ;)
LG Falstaff
Falstaff (05.11.2017, 18:50): Heute weiter damit:
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (05.11.2017, 23:14):
John Cage; The Piano Works I Stephen Drury (Klavier, gestrichenes Klavier, Radio, Stimme, Geräte) Music for Two One Musik Walk One5
Cetay (inaktiv) (07.11.2017, 07:54):
Alfred Hill; Sinfonien 4 & 6 Melbourne Symphony Orchestra, Wilfried Lehmann Sinfonie Nr. 4 c-Moll "The Pursuit of Happiness" The Sacred Mountain Sinfonie Nr. 6 "Celtic" Irgendwie höre ich diesen Spät-Australischen Dvorak lieber als das Original. :ignore
Amonasro (07.11.2017, 13:12):
Alexander Zemlinsky:
Die Seejungfrau
Sinfonietta
Gürzenich-Orchester Köln, James Conlon
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (07.11.2017, 17:36):
Alfred Hill; Streichquartette 1-3 Dominion String Quartet Nr. 1 B-Dur "Maori" Nr. 2 g-Moll "A Maori Legend in 4 Scenes" Nr. 3 a-Moll "The Carnival"
Falstaff (07.11.2017, 23:55): Heute mal wieder Pathos:
:hello Falstaff
Falstaff (07.11.2017, 23:57): Und danach gleich weiter:
:hello Falstaff
Falstaff (07.11.2017, 23:59): Und aller guten Dinge sind drei:
:hello Falstaff
Amonasro (09.11.2017, 16:03):
Gioachino Rossini/Angelo Anelli: L'Italiana in Algeri
Mustafà - Lorenzo Regazzo Elvira - Ruth Gonzalez Zulma - Elsa Giannoulidou Haly - Giulio Mastrototaro Lindoro - Lawrence Brownlee Isabella - Marianna Pizzolato Taddeo - Bruno De Simone
Gianni Fabbrini (Cembalo) Transsylvania State Philharmonic Choir, Cluj Virtuosi Brunensis, Alberto Zedda 2008
Eine der besten Rossini-Aufnahmen aus Bad Wildbad. Insbesondere Lawrence Brownlee und Lorenzo Regazzo ragen heraus und dazu noch Alberto Zeddas schwungvolles Dirigat: :times10
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (09.11.2017, 18:44): Also da bin ich jetzt so was von drauf gespannt...
Pjotr Iljitsch Tschaikowski; Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 MusicAeterna, Teodor Currentzis
Jürgen (09.11.2017, 18:46):
Streichelmusik anno 81
Falstaff (09.11.2017, 21:44): Heute voller Verzückung mal wieder der Grümmer gelauscht:
:hello Falstaff
Falstaff (09.11.2017, 21:46): Danach als Kontrastprogramm:
Rudolf Barshai dirigiert das WDR-Sinfonieorchester.
:hello Falstaff
Nikolaus (09.11.2017, 22:01): Also da bin ich jetzt so was von drauf gespannt...
Pjotr Iljitsch Tschaikowski; Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 MusicAeterna, Teodor Currentzis Und? Ich bin auch gespannt und neugierig!
Nikolaus 8o
Falstaff (10.11.2017, 00:32): Durch Henri Legay bin ich wieder mal darauf gestoßen. Als GA wirklich eine einzige Freude.
:hello Falstaff
Amonasro (10.11.2017, 16:46):
Gioachino Rossini/Andrea Leone Tottola: La donna del lago
Elena - Sonia Ganassi Uberto di Snowdon/Giacomo V. - Maxim Mironov Malcolm Groeme - Marianna Pizzolato Rodrigo di Dhu - Ferdinand von Bothmer Douglas d'Angus - Wojtek Gierlach Albina - Olga Peretyatko Serano - Stefan Cifolelli
Prague Chamber Choir Tübingen Festival Band SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, Alberto Zedda
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (11.11.2017, 06:35): Pjotr Iljitsch Tschaikowski; Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74
MusicAeterna, Teodor Currentzis Und?Ich bin auch gespannt und neugierig!
Nikolaus Ich bin geneigt zu sagen, es ist genau wie erwartet. Currentzis halt. Ich bin geneigt zu sagen, kennst du eine, kennst du alle... :ignore
Hier jetzt:
Max Bruch; Moses op. 67 Michael Volle, Robert Gambill, Elizabeth Whitehouse, Chor & Orchester der Bamberger Symphoniker, Claus-Peter Flor
Nikolaus (11.11.2017, 09:00): Pjotr Iljitsch Tschaikowski; Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74
MusicAeterna, Teodor Currentzis Und?Ich bin auch gespannt und neugierig! Nikolaus Ich bin geneigt zu sagen, es ist genau wie erwartet. Currentzis halt. Ich bin geneigt zu sagen, kennst du eine, kennt du alle... :ignore Oha, dann weiss ich Bescheid ;)
Cetay (inaktiv) (11.11.2017, 12:15):
Lehar dirigiert Lehar - Das Saarbrücken-Konzert 1939 Margret Pfahl, Marcel Wittrisch, Orchester des Reichssender Saarbrücken, Franz Lehár Ouvertüren aus Zigeunerliebe & Land des Lächelns Suite de Danse - Ballettmusik Sopran-Arien aus Schön ist die Welt, Paganini & Giuditta Tenor Arien aus Der Zarewitsch, Frasquita & Friederike Duette aus Friederike & Die Lustige Witwe
Cetay (inaktiv) (11.11.2017, 23:06):
Ludwig van Beethoven; Klavierkonzerte Nr. 1-5 Jean François Heisser, Orchestre de chambre d’Aquitaine
Daraus: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll, op. 37 Das ist die 96. Neuerscheinung oder Wiederauflage einer Beethoven-Einspielung in diesem Jahr. Diese neue GA der Klavierkonzerte kommt gleichzeitig mit einer zweiten (Oliver Schnyder, Luzerner Sinfonieorchester, James Gaffigan) heraus. Ich frage mich, wo für diesen Overkill der Markt sein soll.
Falstaff (12.11.2017, 00:07): Nach Barshai nun Mravinsky:
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (12.11.2017, 08:16):
Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61 James Ehnes, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Andrew Manze
Cetay (inaktiv) (12.11.2017, 10:24): Die Neuaufnahmen des 3. Klavierkonzerts (den Rest der GA habe ich noch nicht gehört) und des Violinkonzerts sind zweifellos sehr gute Darbietungen, die sich im jeweils weit über 100 Marktbegleiter starken Vergleichsfeld vorne behaupten können, aber wenn es sie nicht gäbe, dann gäbe es sie halt nicht... Anders sieht es bei der Missa Solemnis aus. Da gibt es nicht einmal eine Hand voll HIP-Aufnahmen und davon scheiden Gardiner und Herreweghe wegen des zu (immer noch zu) opernhaften Gesangs aus und Harnoncourt ist halt Harnoncourt. Bleibt noch die oft übersehene, ganz vorzügliche Poiniertat von Terje Kvam aus Oslo, die bis dato meine Lieblingsaufnahme war. Diesen Titel muss sie jetzt ohne wenn und aber an diese höchst relevante Neuerscheinung abgeben:
Ludwig van Beethoven; Missa Solemnis, op. 123 Carolyn Sampson, Marianne Beate Kielland, Thomas Walker, David Wilson-Johnson, Capella Amsterdam, Orchestra of the Eighteenth Century, Daniel Reuss
Cetay (inaktiv) (12.11.2017, 18:51):
John Cage; Roaratorio: An Irish Circus On Finnegans Wake (Hörspiel für Sprecher, Irische Band und 62 Spur Tonband) John Cage (Stimme), Joe Heaney (Gesang), Seamus Ennis (Uillean Pipes), Paddy Glackin (Fiddle), Matt Malloy (Flöte), Peadher Mercier & Mell Mercier (Bodhran)
Amonasro (12.11.2017, 22:30):
Gioachino Rossini/Gaetano Rossi: Tancredi
Tancredi - Ewa Podleś Amenaide - Sumi Jo Argirio - Stanford Olsen Orbazzano - Pietro Spagnoli Isaura - Anna Maria di Micco Roggiero - Lucretia Lendi
Capella Brugensis Ewald Demeyere (Cembalo), Lieven Baert (Violoncello), Franck Coryn (Kontrabass) Collegium Instrumentale Brugense, Alberto Zedda
Gruß Amonasro
Falstaff (13.11.2017, 00:00): Heute a bisserl Klavier:
Zimerman gleichzeitig als Pianist und Dirigent.
:hello Falstaff
Falstaff (13.11.2017, 00:06): Aber als ich von Rossinis Todestag hörte, natürlich gleich zu ihm. :)
:hello Falstaff
Amonasro (14.11.2017, 16:41): Bei mir auch nochmal Rossini:
Gioachino Rossini/Cesare Sterbini: Il barbiere di Siviglia
Figaro - Roberto Servile Rosina - Sonia Ganassi Il conte d'Almaviva - Ramon Vargas Don Bartolo - Angelo Romero Don Basilio - Franco de Grandis Berta - Ingrid Kertesi Fiorello - Kázmér Sárkány Ambrogio - László Orbán Un ufficiale - Ferencz Korpás
Hungarian Opera Chorus András Déri (Fortepiano), Béla Sztankovits (Gitarre) Failoni Chamber Orchestra Budapest, Will Humburg
Gruß Amonasro
Falstaff (14.11.2017, 22:29): Daraus heute die 4.:
:hello Falstaff
Falstaff (14.11.2017, 23:52): Und ich blieb bei Cluytens:
:hello Falstaff
Falstaff (15.11.2017, 23:41): Beethoven - Sinfonie Nr. 3 mit Oswald Kabasta:
:hello Falstaff
EinTon (17.11.2017, 13:54): Jüngst wieder eines meiner Lieblings-acapella-Chorwerke gehört: die großartige Motette "He that dwelleth in the secret place of the most high" der britischen Komponistin Rebecca Clarke, die das folgende Album eröffnet:
leider nur noch als Gebraucht-CD zu haben, ich habe das Werk seinerzeit über den mp3-Abo-Dienst emusic kennengelernt.
Amonasro (23.11.2017, 14:11):
Ottorino Respighi:
Concerto in modo misolidio für Klavier und Orchester
Metamorphoseon modi XII
Desirée Scuccuglia (Klavier) Orchestra Sinfonica di Roma, Francesco La Vecchia
Gruß Amonasro
Amonasro (25.11.2017, 14:07):
Giuseppe Verdi/Arrigo Boito: Otello
Otello - Jon Vickers Desdemona - Leonie Rysanek Jago - Tito Gobbi Cassio - Florindo Andreolli Roderigo - Mario Carlin Lodovico - Ferruccio Mazzoli Montano - Franco Calabrese Un araldo - Robert Kerns Emilia - Myriam Pirazzini
Orchestra e Coro del Teatro dell'Opera di Roma, Tullio Serafin 1961
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (26.11.2017, 06:37): Zurück in kalten und regnerischen Gefilden mit großem Hörbedarf.
Gustav Mahler; Das Lied von der Erde (Fassung für Soli und Kammerorchester v. Arnold Schönberg, vollendet v. Rainer Riehn) James Elves (Tenor), Russell Braun (Bariton), Smithsonian Chamber Players & Santa Fe Pro Musica, Kenneth Slowik
Cetay (inaktiv) (26.11.2017, 11:36):
John Cage; Complete Song Books (Solo for Voice #1 - #92) Reinhold Friedl (Stimme), Rashad Becker (Live-Elektronik)
Cetay (inaktiv) (26.11.2017, 18:19):  Gustav Mahler; Das Lied von der Erde (Fassung für Soli und Kammerorchester v. Arnold Schönberg, vollendet v. Rainer Riehn) Monica Groop, Jorma Silvasti, Sinfonia Lathi Chamber Ensemble, Osmo Vänskä
Falstaff (27.11.2017, 00:32): Daraus den Hindemith, die 'Trauermusik'.
:hello Falstaff
Falstaff (27.11.2017, 00:34): Danach die 'Tannhäuser-Ouvertüre'. Wahrlich nicht Toscaninis bester Tag. Aber er war ja auch nicht mehr der Jüngste.
:hello Falstaff
Falstaff (27.11.2017, 00:40): Und dann mal wieder ein paar französische 'Schmankerl'.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (27.11.2017, 06:49): Ich bin gerade ganz vernarrt in das Lied:
Gustav Mahler; Das Lied von der Erde (Fassung für Soli und Kammerorchester v. Arnold Schönberg, vollendet v. Rainer Riehn) Eve-Maud Hubeaux, Jussi Myllys, Orchestre Victor Hugo & Jean-François Verdier
Amonasro (27.11.2017, 16:03):
Gioachino Rossini/Cesare della Valle: Maometto Secondo
Paolo Erisso - Ernesto Palacio Anna Erisso - June Anderson Calbo - Margarita Zimmermann Condulmiero - Laurence Dale Maometto - Samuel Ramey Selimo - Laurence Dale
Ambrosian Opera Chorus, John McCarthy Philharmonia Orchestra, Claudio Scimone
Falstaff (27.11.2017, 23:02): Aus der Cluytens-Box heute zunächst einmal dies:
:hello Falstaff
Falstaff (27.11.2017, 23:03): Danach einmal mehr:
:hello Falstaff
Falstaff (27.11.2017, 23:05): Danach den d'Indy mit Aldo Ciccolini am Piano.
:hello Falstaff
Falstaff (27.11.2017, 23:08): Und dann noch die 'Burleske' von Strauss mit Marcelle Meyer.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (28.11.2017, 07:33):  Gustav Mahler; Das Lied von der Erde (arr. Schönberg/Riehn) Ivonne Fuchs, Markus Schäfer, Linos Ensemble
Amonasro (28.11.2017, 17:22):
Richard Wagner: Tristan und Isolde
Tristan - Ludwig Suthaus Isolde - Kirsten Flagstad Brangäne - Blanche Thebom König Marke - Josef Greindl Kurwenal - Dietrich Fischer-Dieskau Melot - Edgar Evans Ein junger Seemann/Ein Hirt - Rudolf Schock Ein Steuermann - Rhoderick Davies
Chorus of the Royal Opera House, Covent Garden Philharmonia Orchestra, Wilhelm Furtwängler
Gruß Amonasro
Falstaff (28.11.2017, 21:29): Die 1. Aufnahme Cluytens' des 'Requiem' von Fauré.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (29.11.2017, 08:08):
Gustav Mahler; Das Lied von der Erde (arr. Glen Cortese für Stimmen und 20 Instrumente) Marianne Beate Kielland, Andrew Stapels, Musica Seaculorum, Philipp von Steinaecker
Cetay (inaktiv) (29.11.2017, 22:20):
Gustav Mahler; Das Lied von der Erde (arr. Schönberg/Riehn) Peter Wedd, Jane Irwin, Manchester Camerata, Douglas Boyd
Falstaff (29.11.2017, 23:13): Es geht weiter mit der Cluytens-Box:
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (30.11.2017, 19:52): Auch wenn es so aussehen mag - Ich bin nicht auf den Hörvergleichstrip zurückgefallen. Es ist nur so, dass ich das Lied gerade sehr gerne und häufig höre und die Gelegenheit nutze, viele verschiedene Interpretationen kennen zu lernen. Das Werk ist -namentlich in der Kammerfassung- weit entfernt vom Lärm der Sinfonien. Auch wenn Mahler es als sein persönlichstes Werk bezeichnete, hat es kaum etwas von seiner sonst wenig genießbaren subjektiven Bekenntnismusik. Der Text schafft hier die nötige Distanz. Und einen Protagonisten, der die Textzeilen skandiert: Wenn nur ein Traum das Leben ist, Warum denn Müh' und Plag!? Ich trinke, bis ich nicht mehr kann, Den ganzen, lieben Tag! - den muss man einfach gern haben. :beer
Gustav Mahler; Das Lied von der Erde (arr. Schönberg/Riehn) Emma Curtis, Brennen Guillory, Orchestra of the Swan, Kenneth Woods
Cetay (inaktiv) (02.12.2017, 07:03):
Joseph Haydn; Messe d-Moll Hob. XXII:11 "Nelsonmesse" Jonty Ward, Hugh Cutting, Nick Pritchard, Tom Edwards Choir of New College Oxford, New Century Baroque, Edward Higginbottom
Cetay (inaktiv) (02.12.2017, 09:36):
Luigi Boccherini; Concerto grande a più stromenti obbligati op.7, G.491 Deutsche Kammerakademie Neuss, Johannes Goritzki
Cetay (inaktiv) (02.12.2017, 10:17):
Fritz Brun; Sinfonie Nr. 6 C-Dur Moscow Symphony Orchestra, Adriano
Cetay (inaktiv) (02.12.2017, 22:21):
RETURN - Kompositionen von Daniel Rohde, Adam Cuthbért und Matthew Finch Grand Valley State University New Music Ensemble
Das GVSU Ensemble hat mit seiner Interpretation von Steve Reichs Music for 18 Musicians einen Bestseller gelandet und hat eine alles überragende Realisierung von Terry Rileys In C vorgelegt (3-Sätze-Besprechung -> hier). Nun haben drei aus der Gruppe hervorgegangene Komponisten selbst Beiträge verfasst und durch den elektro-akustischen Klangwolf gedreht. So geht Minimal Music im 21. Jahrhundert. Eigentlich hatte ich vor, einen überschwänglichen Beitrag über die Schönberg/Riehn-Kammerfassung von Mahlers Lied von der Erde und deren Tauglichkeit als Mahler-Phobie-Heilmittel zu verfassen, aber der reichlich genossene Single Malt blockiert die Finger (bzw. das steuernde Hirn), satt sie zu lockern. Deswegen goutiere ich jetzt nochmal diese Scheibe, die bei aller kompositorischer Raffinesse ebenso gut als reines Ambient-Album zum weg-driften taugt. Echte Mehrzweck-Musik also. :times10
Cetay (inaktiv) (03.12.2017, 07:47):
Fritz Brun; Sinfonie Nr. 5 Es-Dur Moscow Symphony Orchestra, Adriano
Vergleicht man die Covergestaltung mit der aus dem vorletzten Beitrag, braucht man nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie die restlichen CDs der mittlerweile vollständigen Einspielung der 10 Sinfonien von Fritz Brun aussehen. Zu verdanken haben wir diese Bereicherung des Hörrepertoires dem nachnamenlosen Adriano, den man gar nicht oft genug zitieren kann: Music history should be revised to show that it is not just the story of the so-called great composers, and that it should not be neatly classified into traditions and categories. Much more good music has been written than certain musicologists and critics would care to admit. Mit dieser Ent-Deckung legt er mal wieder einen eindrucksvollen Beweis dafür vor. Ich brauche nicht viel Phantasie, um für mich festzustellen, dass die Nummern 5 und 6 die stärksten und damit von mir für einen ersten Einstieg empfohlen sind.
Cetay (inaktiv) (03.12.2017, 10:02): Heute Nacht als Insomnie-Begleiter gehört und für außerordentlich gut befunden:
Wolfgang Amadeus Mozart; Violinkonzert Nr. 5 A-Dur, K. 219 Henning Kraggerud, Norwegisches Kammerorchester
Cetay (inaktiv) (04.12.2017, 18:06):
Johannes Kalitzke; Bericht über den Tod des Musikers Jack Tiergarten Szenische Moritat für zwei Schauspieler, Sopran, Bariton und Kammerorchester Werner Eggenhofer, Till Krabbe, Brigitte Jäger, Espen Fegran, Ensemble musikFabrik (NRW), Johannes Kalitzke
Der Handlungsstrang von einem Stück, das den Tod eines Musikers thematisiert, aber weniger die konkrete, historische Person Jack Teagarden meint, sondern den im positiven Sinne verrückten, buchstäblich bis zum letzten Atemzug nur seiner Musik und seinen Band-Mitstreitern verpflichteten Posaunisten paradigmatisch nimmt für die Selbstausbeutung der Künstler und speziell der Rockmusiker unserer Tage und natürlich auch die Ausbeutung der Künstler durch Manager und Fans gleichermaßen einschließt (Pitt Herrmann), liegt mir deutlich näher als klassischer Opernstoff und dass der oben zitierte Rezensent meint, von der problematischen, ohne Umschweife gesagt: ätzenden Musik, die dadurch nicht erträglicher wird, daß der Komponist höchstselbst den Takt vorgibt, läßt sich nicht absehen, verstehe ich beinahe schon als Hörpflicht. Und es hat sich gelohnt, dieser Pflicht nachzukommen. An dieser Stelle ist mal wieder ein Dank an miclibs fällig, der diese "ätzende" Musik in mein Blickfeld gepostet hat. :hello Das ist einfach nur über-verschärft und hat sich bei mir zu einem echten Dauerbrenner entwickelt. Zugegebenermaßen ist das hochgradig geeignet, den Konservativisten, die lebende Komponisten pauschal ablehnen, richtig Futter zu geben: atonal, dissonant, geräuschhaft ohne auch nur einen Funken von Anbiederung an Plüschklassik gewohnte Ohren. Klar, wenn das daneben geht, dann wird es wirklich ätzend. Aber wenn es wie hier gelingt, dann wird es richtig packend, dann entsteht in der kompromisslosen Verwirklichung einer künstlerischen Vision etwas wirklich Großes - dann wirkt daneben jedes lauwarmes Neo-, Post- und Poly-Zeitgenossentum, das letztlich doch nur faulig nach Publikum geifert, ätzender als alles andere. Kein Risiko, kein Spaß.
EinTon (05.12.2017, 00:09): Eben gerade im Kopfhörer: Tschaikowskis 1. Klavierkonzert in einer stark gekürzten kammermusikalischen Version:
Woher um alles in der Welt kennst Du denn Anne Riegler? Oder kennen wir beide uns auch? Zumindest kenne ich sie persönlich, wir haben im Oktober noch zusammen ein Konzert gespielt :)
Sfantu (05.12.2017, 13:00): Zu verdanken haben wir diese Bereicherung des Hörrepertoires dem nachnamenlosen Adriano, Der Familienname ist Baumann - war ihm vielleicht zu langweilig, drum halt nur der Vorname.
Vergleicht man die Covergestaltung mit der aus dem vorletzten Beitrag, braucht man nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie die restlichen CDs der mittlerweile vollständigen Einspielung der 10 Sinfonien von Fritz Brun aussehen.
Mit Ausnahme der Dritten, d-Moll. Sie kam kurioserweise auf dem Label Sterling heraus, alle übrigen auf Guild. Vermutlich auch der Grund dafür, dass Guild sich nicht dazu entschliessen konnte, eine Box mit "Brun, Sinfonien 1, 2, 4, 5, 6, 7, 8, 9 & 10" herauszugeben.
Nicolas_Aine (05.12.2017, 14:33): Eben gerade im Kopfhörer: Tschaikowskis 1. Klavierkonzert in einer stark gekürzten kammermusikalischen Version:
https://www.facebook.com/riegler.anne/videos/2149958548363416/?pnref=story Woher um alles in der Welt kennst Du denn Anne Riegler? Oder kennen wir beide uns auch? Zumindest kenne ich sie persönlich, wir haben im Oktober noch zusammen ein Konzert gespielt :) lieber Jeremias, willkommen zurück!
EinTon (05.12.2017, 23:48): Woher um alles in der Welt kennst Du denn Anne Riegler? Oder kennen wir beide uns auch? Zumindest kenne ich sie persönlich, wir haben im Oktober noch zusammen ein Konzert gespielt :)
Ich kenne sie über Capriccio, ihre vor nicht allzulanger Zeit erschienene CD wurde von dem Forumsverein finanziell gefördert:
Ich selber habe die CD (handsigniert!) dann bei einem von Anne veranstalteten Facebook-Gewinnspiel gewonnen. ^^
Heike (07.12.2017, 21:44): Georg Friedrich Händel: Cembalosuiten
Lisa Smirnova
Wer hat diese CD eigentlich einst empfohlen, vor etlichen Jahren, ich meine hier in diesem Forum (als es noch anders aussah)? Ich höre die grade wieder, zum x-ten Mal, und da dachte ich, ich google mal, ob es das Forum noch gibt. Und sieh an, es gibt sogar ganz viele alte Bekannte :-) Ich grüße euch!
Cetay (inaktiv) (07.12.2017, 21:55): Huhu! :hello
Falstaff (07.12.2017, 22:21): Mal wieder wat Englisches:
:hello Falstaff
Falstaff (07.12.2017, 22:27): Und danach wat Nettes aus Frankreich:
:hello Falstaff
EinTon (07.12.2017, 23:36): Und sieh an, es gibt sogar ganz viele alte Bekannte Ich grüße euch! Auch ich grüße zurück! :hello
EinTon (07.12.2017, 23:45): Wer hat diese CD eigentlich einst empfohlen, vor etlichen Jahren, ich meine hier in diesem Forum (als es noch anders aussah)?
Meinst Du vielleicht diesen Beitrag (und die Folgebeiträge) aus "Was höre ich gerade jetzt - 2012"?
Heike (08.12.2017, 09:42): Meinst Du vielleicht diesen Beitrag (und die Folgebeiträge) aus "Was höre ich gerade jetzt - 2012"?
Jaaaa! Ich danke nikolaus auf Knien für diese CD-Empfehlung. Danke fürs Raussuchen :-) Auch Cetay ist noch da und hört immer noch so schräge Sachen, ui. Und die Wagner-Aversion hat er auch noch nicht überwunden. Na sowas.
EinTon (08.12.2017, 14:23): aaaa! Ich danke nikolaus auf Knien für diese CD-Empfehlung. Danke fürs Raussuchen Bitteschön, Heike! ;) Aber mit der Forums-Suchfunktion war das auch ganz einfach...
satie (08.12.2017, 15:38): Heike!!!!! Welch Freude, Dich hier wiederzusehen! Darf man also hoffen, Dich jetzt öfters hier zu sehen/ lesen?
Herzliche Grüße Satie
Nikolaus (08.12.2017, 20:10): Georg Friedrich Händel: Cembalosuiten
Lisa Smirnova
Wer hat diese CD eigentlich einst empfohlen, vor etlichen Jahren, ich meine hier in diesem Forum (als es noch anders aussah)? Ich höre die grade wieder, zum x-ten Mal, und da dachte ich, ich google mal, ob es das Forum noch gibt. Und sieh an, es gibt sogar ganz viele alte Bekannte :-) Ich grüße euch!
Das gibt's ja gar nicht!
Ich hörte sie gestern, und auch jetzt läuft sie...
Willkommen zurück, liebe Heike!! :hello
Freut mich, dass Du mal wieder hereinschaust und dass der Spaß an der Aufnahme anhält!
Herzliche Grüße,
Nikolaus
Schostakowitsch (09.12.2017, 08:27): geraume Zeit nicht mehr gehört - Mendelssohn VC
AcomA (09.12.2017, 09:46): Hallo
LvBeethoven
Klavierkonzert Nr.3 c-moll Op.37
Claudio Arrau, p Alceo Galliera, cond Philharmonia Orchestra
(EMI, ADD, 1958)
LG :hello Siamak
Amonasro (09.12.2017, 14:45):
Richard Wagner: Der fliegende Holländer
Daland - Giorgio Tozzi Senta - Leonie Rysanek Erik - Karl Liebl Mary - Rosalind Elias Der Steuermann Dalands - Richard Lewis Der Holländer - George London
Orchestra and Chorus of the Royal Opera House Covent Garden, Antal Doráti Decca 1962
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (09.12.2017, 16:55):
Bela Bartók; Konzert für Orchester Baltimore Symphony Orchester, Marin Alsop
Cetay (inaktiv) (09.12.2017, 18:20):
Wolfgang Amadeus Mozart; Violinkonzert Nr. 5 A-Dur, K. 219 Noa Wildschut, Nederlands Kamerorkest, Gordan Nikolić
Falstaff (09.12.2017, 22:45): Als Vorbereitung auf das morgige Konzert mit ihr das Klavierkonzert:
:hello Falstaff
Sfantu (09.12.2017, 22:56): 132 Sekunden lohnende Musik
Jon Ward Bauman - Sinfonien Nr. 4-6 Moravska filharmonie Olomouc - Joel Eric Suben (Capstone Records, 2007)
Ueber den Komponisten erfaehrt man nur etwas ueber hartnaeckige Recherche. Geboren den 7. Juni 1939 in Big Rapids/Michigan, verstorben am 31. Mai 2009 in Frostburg/Maryland. Nach Kompositionsstudien an den Universitaeten von Colorado & Illinois verbrachte Bauman 1965 ein Jahr als Schueler bei Bernd Alois Zimmermann in Koeln. Nach Taetigkeiten als Schulmusiker in Chicago war er schliesslich von 1970 bis 2003 Leiter der Fakultaet fuer Komposition an der State University in Frostburg/West Maryland.
Durch eine Verkettung von Zufaellen bin ich auf kammermusikalische YouTube-Kostproben gestossen, die mich auf Bauman aufmerksam machten.
Die hier vorliegenden Werke sind mit Italian Symphonies tituliert. Selbst das Booklet liefert keinen anderen Anhaltspunkt fuer diese Bezeichnung als die Tatsache, dass Bauman von 2002 bis 2005 am Conservatore Statale di Musica im Staedtchen Adria in der italienischen Provinz Venetien dozierte. Denn weder thematisch noch von Geisteshaltung oder musikalischen Quellen her inspiriert klingt diese Musik in irgendeiner Art italienisch. Sie toent im Gegenteil dermassen klischeehaft amerikanisch wie nur irgend denkbar: die jeweils 20- bis 25minuetigen, saemtlich 4saetzigen Werke sind mit den Beinamen Erzengel-(4), Friedens-(5) & Fruehlingsinfonie (6) versehen. Die Wahl dieser Namen erscheint ebenso beliebig wie jene der italienischen & geschweigedenn generell jene als Sinfonien: Mehr noch als bei der seinerzeit hier kontrovers gefuehrten Debatte ueber Malcolm Arnold als Sinfoniker gilt auch hier: der Komponist reiht aus seinem Fundus ein Pasticcio aus Einzelsaetzen aneinander um ihnen dann das noble Siegel Sinfonie aufzupraegen. Systematisch durchgearbeitete & entwickelte Themen & Formverlaeufe sucht man vergeblich. Diese Musik ist genau jene, die vor knapp 10 Jahren im Klassik-Radio gehypet wurde: amerikanische Filmmusik, die als Klangteppich zu Epen ueber die grossen Trecks gen Westen, ueber Yedi-Ritter & Baeren-Brueder diente - martialisch, sentimental, auftrumpfend, melodienselig, mit Pomp & Schmalz.
Bauman kennt seinen John Williams, Ottorino Respighi, & Aaron Copland nur zu gut & ragt stilistisch keinesfalls ueber diese Vor-resp. Abziehbilder hinaus. Ausnahme: der 3. Satz der 6., also der Fruehlingssinfonie, Allegro giocoso, eine Art Jagd-Scherzo im alla breve, klingt so quecksilbrig & erfrischend, dass es eine Freude ist! Man denkt unwillkuerlich etwa an Gustav Holsts Mercury aus seinen Planets.
Das Orchester aus Olmuetz spielt die Effekte dieser aus Effekten bestehenden Partituren klangsachoen & temperamentvoll aus.
Nach 2/3 dieser CD war ihr baldiger Landeplatz auf dem Stapel zum Aussortieren schon sicher, als mich die erwaehnten 2'12 min voll energiespruehender Musik erfrischten. Es beginnt also eine Art Gnadenfrist - eine weitere Erkundung des Bauman-Kosmos werde ich mir aber wohl ersparen...
Uebrigens ist das Booklet ein Fuellhorn an Stilblueten: der redaktionellen Sorgfalt genuegte es offensichtlich, den englischen Original-Kommentar (der an sich schon wenig Substanz bietet) mal eben in den Google-Uebersetzer zu pasten.
Klassik-Radio haette ich ohne meine damalige Freundin ueberhaupt nicht kennengelernt: ohne musikjournalistische Moderation wurden dort Musikschnipsel gespielt - meist Einzelsaetze aus groesseren Werken, selten mal mit An-oder Absagen der jeweiligen Tracks. Auch wurde bspw. nach 16min Tschaikowskijs Capriccio italien kurz vor den letzten Akkorden ausgeblendet um Werbung Platz zu machen. Insgesamt wurden aber Filmkomponisten auffaellig in den Vordergrund gerueckt. Ob es den Sender noch gibt, interessiert mich heute so wenig wie vor meiner Begegnung mit ihm (bzw. mit der erwaehnten Dame).
Cetay (inaktiv) (10.12.2017, 05:15):
Johann Sebastian Bach; Solo- & Doppel-Violinkonzerte Andrew Manze, Rachel Podger, Academy of Ancient Music Konzert für 2 Violinen d-Moll, BWV 1043 & d-Moll, BWV1060 Violinkonzert a-Moll, BWV 1041 & E-Dur, BWV 1042 Was für ein intensiv durchdringender HIP-Sound - vor allem in den langsamen Sätzen der Doppelpacks. :thumbsup:
Cetay (inaktiv) (10.12.2017, 05:33): (...) amerikanische Filmmusik (...) martialisch, sentimental, auftrumpfend, melodienselig, mit Pomp & Schmalz. Streng genommen ging das schon mit Schumann -wenn nicht sogar bereits mit der Eroica- los. :ignore Ich erinnere mich an eine Dame, die das Allegro Goicoso aus Brahms' 4. Sinfonie mit der Frage quittierte: "Was hörst du denn da? Das hört sich an wie Musik zu einer Verfolgungsjagd in einem Cowboyfilm." Recht hatte sie - und äußerst treffend auf den Punkt gebracht, was mich an der Musik zwischen Haydn und Cage so oft stört.
Cetay (inaktiv) (10.12.2017, 05:49):
John Cage; The Seasons Margaret Leng Teng (präpariertes Klavier, Spielzeugklavier), American Composers Orchestra, Dennis Russel Davies Seventy-Four, Version I The Seasons (Ballett in einem Akt) Concerto for Prepared Piano and Chamber Orchstra Seventy-Four, Version II Suite for Toy Piano Suite for Toy Piano - Orchestrierung Lou Harrsion
Cetay (inaktiv) (10.12.2017, 09:38):
Ludwig van Beethoven; Streichquartett Nr. 13 B-Dur, op. 130 Fine Arts Quartett
Ausgeglichen, tonal schlank, ohne himmelstürmende Höhen und seelenrührende Tiefen. Mit einer Reinheit wie kühles, frisches, klares Quellwasser. Diese treffende Rezensenten-Metapher gefällt mir so gut wie das Gehörte.
Cetay (inaktiv) (10.12.2017, 11:37):
Mauricio Kagel; Die Stücke der Windrose (für Salonorchester) Ensemble Aleph
Heike (10.12.2017, 15:21): Hallo Satie und Nikolaus, danke für die nette Begrüßung! Ich will ja nichts versprechen, gerade in der Weihnachtszeit ist immer sooooooo viel los, aber vielleicht schau ich doch mal wieder öfter rein.
Ich höre gerade die CD: Giacomo Facco "6 Concerti op.1" aus dieser Box
Cetay (inaktiv) (10.12.2017, 15:44):
Ludwig van Beethoven; Streichquartett Nr. 13 B-Dur, op. 130 Fine Arts Quartett
Ausgeglichen, tonal schlank, ohne himmelstürmende Höhen und seelenrührende Tiefen. Mit einer Reinheit wie kühles, frisches, klares Quellwasser. Diese treffende Rezensenten-Metapher gefällt mir so gut wie das Gehörte. Auch in dieser vorbildlichen Interpretation werden sich die späten Beethoven-Quartette nicht dauerhaft in meinem Hörkanon etablieren. Und ich frage jetzt mal ketzerisch, wo sie den musikhistorischen Rang als Gipfel eigentlich her haben. Prägnante Themen und Motive sind Mangelware und formale Stringenz sieht anders aus. Nehmen wir nur mal das gerade gehörte Opus 130 als exemplarisches Beispiel: Es gibt 6 Sätze, darunter 2 kurze und der Hauptsatz ist schwerlich in Sonatenform hinein zu argumentieren. Aber die teutonisch-zentrierte Musikgeschichtsschreibung weiß einen Ausweg. Die Genialität besteht halt darin, dass die Begrenzungen der Form überwunden wurden, ja überwunden werden mussten, um die Ausdrucksvielfalt und Tiefe, die diesen Werken innewohnt, erst zu ermöglichen. Interessant: Diejenigen, die das vor ihm gemacht haben, waren noch nicht so weit entwickelt und diejenigen, die das nach ihm gemacht haben, beherrschten die Form unzureichend - sagt man. Noch interessanter: die Sonatenform wurde erstmalig im Todesjahr von Beethoven als theoretisches Modell dargelegt und zwar durch den analytischen Rückblick auf seine frühen Klaviersonaten, die wiederum an Haydn anknüpften. Die Sonate war zu Beethovens Zeit noch kein verbindliches Kompositionsmodell und musste daher nicht "überwunden" werden. Mit gleichem Recht müsste man sonst den beiden letzten Quartetten (D-Dur Hob. III:79 & Es-Dur Hob III:80) aus Haydns Opus 76 den Gipfel zugestehen, denn auch die folgen nicht (mehr) der Sonatenform-Praxis, die Haydn zuvor als Vehikel erschaffen und genutzt hat.
Falstaff (10.12.2017, 23:16): Vor dem Konzert hieraus noch einmal das Schumann Klavierkonzert. Grandiose Aufnahme und für mich wesentlich spannender als die Kombination Michelangeli - Gracis.
:hello Falstaff
Amonasro (11.12.2017, 21:07): Über die letzten Tage verteilt gehört:
Hector Berlioz: Les Troyens
Énée - Michael Spyres Chorèbe - Stéphane Degout Panthée - Philippe Sly Narbal - Nicolas Courjal Iopas - Cyrille Dubois Ascagne - Marianne Crebassa Cassandre - Marie-Nicole Lemieux Didon - Joyce DiDonato Anna - Hanna Hipp Hylas - Stanislas de Barbeyrac Priam - Bertrand Grunenwald Un Soldat/Un Chef grec - Richard Rittelmann L'Ombre d'Hector - Jean Teitgen Hélénus - Stanislas de Barbeyrac Sentinelle I - Jérôme Varnier Sentinelle II - Frédéric Caton Le dieu Mercure - Jean Teitgen Hécube - Agnieszka Sławińska
Les Chœurs de l'Opéra national de Rhin, Badischer Staatsopernchor, Chœur phiharmonique de Strasbourg Orchestre philharmonique de Strasbourg, John Nelson
Diese noch relativ neue Aufnahme habe ich mir hauptsächlich wegen Michael Spyres zugelegt. Die Oper kannte ich bislang nur in Ausschnitten. Mir gefällt auf jedem Fall, was ich hier höre, insbesondere die angepannte, pessimistische Stimmung der ersten beiden Akte (besonders im Finale des 1. Aktes). Ab dem dritten Akt fand ich es etwas langatmig, im 4. Akt ging dafür mit dem Lied des Iopas (hier wunderschön gesungen von Cyrille Dubois, der mir schon als Muezzin in Davids Le désert sehr gefallen hat) und dem Duett Nuit d'ivresse wieder deutlich bergauf. Im 5. Akt überzeugte mich dann auch Joyce DiDonato, die ich in den vorherigen Akten als eher zurückhaltend empfunden habe. Mal sehen, ob sich meine Eindrücke dann beim wiederholten Hören bestätigen.
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (12.12.2017, 20:31):
Mauricio Kagel; Exotica für 6 singende Instrumentalisten mit je mindestens 10 außereuropäischen Instrumenten Michel Portal, Vinko Globokar, Christoph Caskel, Wilhelm Bruck, Theodor Ross, Siegfried Palm
Falstaff (12.12.2017, 23:15): Heute zunächst die Stereo-Version:
:hello Falstaff
Sfantu (13.12.2017, 19:17):
Othmar Schoeck - Unter Sternen
Dietrich Fischer-Dieskau / Hartmut Hoell Claves, 1986
Fi-Di mit Anfang 60 auf der Zielgeraden seiner Karriere - Stimmen-Fans wuerden moeglicherweise sagen: schon beim Ueberschreiten derselben (erinnere mich an teils neckische, teils Leichen fleddernde Rezensionen, bspw. im FonoForum Ende 80er/Anfang 90er). In diesem Falle finde ich: der Schmelz ist noch da, die Hoehen vielleicht nicht mehr so strahlend wie einst, die tiefen Lagen waren, wie ich meine, eh nie seine Staerke. Nein, das alles sind kleine bis kleinste Kritikpunkte. Am ehesten faellt noch ein nicht mehr ganz so geschmeidiger Registerausgleich auf. Die Staerken waren 1986 wie eh & je das attraktive Timbre & die vorbildliche Diktion, das wissende Singen, das seine Darbietungen immer zum Ereignis macht. & so war Fi-Di sicher ein Idealtypus fuer diese Musik. Schoeck als der letzte (Spaetest-oder Nach)-Romantiker: alles ist licht, fragil, der Aufloesung nahe, nur selten endet eine Melodielinie wie vom Hoerer vorausgeahnt, es gibt also jede Menge reizvolle Trugschluesse, auch rhythmisch herrscht grosse Freiheit. Hoell gestaltet sensibel mit, die beiden harmonieren quasi blind. Klar - 10, 15 Jahre frueher haette der Saenger wohl eine Einsame-Insel-Version erreicht - doch passt das nicht mehr ganz makellos arbeitende Stimmmaterial beinahe ideal zu den lebensweisen, doppelboedigen Versen Gottfried Kellers
Cetay (inaktiv) (13.12.2017, 19:21):
Cornelius Cardew; Material Autumn 60 - Jeb Bishop (Posaune), Michael Cameron (Kontrabass), Guillermo Gregorio (Tenorsaxophon), Fred Lonberg-Holm (Violoncello), Jeff Parker (E-Gitarre), Jen Paulson (Viola), Amy Williams (Klavier), Art Lange (Leitung) Treatise - Jim Baker (ARP synthesizer), Carrie Biolo (Vibraphon, Perkussion), Fred Lonberg-Holm (Violoncello), Lou Mallozzi (Stimme, Elektronik) Memories Of You - Art Lange (Klavier, Gegenstände) Material - Carrie Biolo (Vibraphon, Perkussion), Fred Lonberg-Holm (Violoncello), Jeff Parker (E-Gitarre), Amy Williams (Klavier) Octet 61 for Jasper Johns - Jim Baker (ARP synthesizer), Carrie Biolo (Vibraphon, Perkussion), Jeb Bishop (Posaune), Michael Cameron (Kontrabass), Guillermo Gregorio (Klarinette), Fred Lonberg-Holm (Violoncello), Lou Mallozzi (Elektronik), Jen Paulson (Viola), Warren Po (Cracklebox), Art Lange (Leitung)
Falstaff (13.12.2017, 21:47): Man kann ja nicht nur immer Aksel Dovsen hören (verzeiht):
:hello Falstaff
Amonasro (13.12.2017, 23:07): Neben dem Trompetenkonzert des hier im Forum endlich gewürdigten Dänen (sträflicherweise sein einziges Werk, das auf YouTube vertreten und somit der breiten Masse zugänglich ist) habe ich heute damit begonnen, zum ersten Mal den Karajan-Ring zu hören.
Richard Wagner: Das Rheingold
Wotan - Dietrich Fischer-Dieskau Donner - Robert Kerns Froh - Donald Grobe Loge - Gerhard Stolze Alberich - Zoltán Kelemen Mime - Erwin Wohlfahrt Fasolt - Martti Talvela Fafner - Karl Ridderbusch Fricka - Josephine Veasey Freia - Simone Mangelsdorff Erda - Oralia Dominguez Woglinde - Helen Donath Wellgunde - Edda Moser Floßhilde - Anna Reynolds
Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Der erste Eindruck ist sehr positiv, fantastischer Orchesterklang und Idealbesetzungen für Loge und die Riesen. Fischer-Dieskau gefällt mir als Wotan besser als erwartet. Die Stimme klingt zwar sehr hell, aber das viel mir schon nach kurzem Hören nicht mehr auf. Ich bin gespannt auf die Walküre.
Gruß Amonasro
Amonasro (14.12.2017, 13:52):
Béla Bartók:
Concerto for Orchestra Sz 116
Táncsvit ("Tanzsuite") Sz 77
Magyar képek ("Bilder aus Ungarn") Sz 97
Román népi táncok ("Rumänische Volkstänze") Sz 68
Music for Strings, Percussion and Celesta Sz 106
Divertimento Sz 113
Der wunderbare Mandarin - Suite Sz 73
Chicago Symphony Orchestra/Chicago Symphony Strings, Sir Georg Solti
Gruß Amonasro
Falstaff (14.12.2017, 20:34): Daraus das Klavierkonzert von Schumann:
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (14.12.2017, 22:11): Es gibt eine Neueinspielung des Concert!! http://www.smileygarden.de/smilie/Tanzen/smileygarden_tanz_023.gif
 John Cage; Concert for Piano and Orchestra Philip Thomas, Apartment House
Cetay (inaktiv) (15.12.2017, 04:25):  Mauricio Kagel; Alles wechselt, All things change Schönberg Ensemble, Nederlands Kamerkoor, Reinbert de Leeuw Quirinus' Liebeskuss für Vokalensemble und Instrumentalisten Serenade für Trio Doppelsextett für 2 Flöten, Oboe, Englischhorn, 2 Fagotte, 2 Violinen, 2 Violas & 2 Violoncelli
Cetay (inaktiv) (15.12.2017, 20:43): Hartes Brot vom heute vor 225 Jahren verblichenen "schwedischen Mozart":
Joseph Martin Kraus; Begräbniskantate Hanna Husáhar, Loriana Castellano, Krystian Adam, Johannes Schendel RIAS Kammerchor, L'arte del mondo, Werner Ehrhardt Begräbniskantate für Gustav III Trauersinfonie
Amonasro (15.12.2017, 21:16):
Richard Wagner: Die Walküre
Siegmund - Jon Vickers Hunding - Martti Talvela Wotan - Thomas Stewart Sieglinde - Gundula Janowitz Brünnhilde - Régine Crespin Fricka - Josephine Veasey Gerhilde - Lieselotte Rebmann Ortlinde - Carlotta Ordassy Waltraute - Ingrid Steger Schwertleite - Lilo Brockhaus Helmwige - Daniza Mastilovic Siegrune - Barbro Ericson Grimgerde - Cvetka Ahlin Roßweiße - Helga Jenckel
Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Régine Crespin klingt als Walküre sehr hell und jugendlich, am Anfang etwas ungewohnt, aber doch überzeugend. Thomas Stewart finde ich als Wotan sehr überzeugend. Jon Vickers gefällt mir in der Leinsdorf-Aufnahme besser und harmoniert dort auch besser mit seiner Sieglinde Gré Brouwenstijn. Janowitz klingt mir als Sieglinde zu kalt, Brouwenstijn und Crespin ziehe ich da deutlich vor. Die übrigen Rollen sind hervorragend besetzt (Talvela!). Der Orchesterklang ist auch hier beeindruckend, der Walkürenritt umwerfend. Mein Gesamteindruck ist schlechter als bei Karajans Rheingold, insbesondere wegen Akt 1 (mein Lieblingsteil des Rings), der mich hier überraschend kalt lässt.
Gruß Amonasro
Cetay (inaktiv) (16.12.2017, 06:28): Ich starte mit einer morgenfüllenden Realisierung/Interpretation eines Schlüsselwerks der graphischen Komposition. Da wird das Partiturlesen zum ästhetischen Genuss:
Cornelius Cardew; Treatise Fred Lonberg-Holm (Violoncello), Guillermo Gregorio (Klarinette, Altsaxophon), Jim O`Rourke (Elektronik), Jim Baker (Klavier), Carrie Biolo (Vibraphon, Perkussion), Art Lange (Leitung)
Cetay (inaktiv) (16.12.2017, 09:36):
Carl Maria von Weber; Klarinettenquintett B-Dur op. 34, J. 182 (Arr. für Sextett v. Manz) Sebastian Manz (Klarinette), casalQuartett, Lars Olaf Schöper (Kontrabass)
Cetay (inaktiv) (16.12.2017, 11:18):
Wolfgang Amadeus Mozart; Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll, K. 466 Annie Fischer, Philharmonia Orchestra, Adrian Boult
Cetay (inaktiv) (17.12.2017, 07:53):
Luigi Boccherini; Quintette für Flöte und Streichquartett Nicola Guidetti, Nuovo Quartetto Italiano Flötenquintett G-Dur, G. 438 Flötenquintett F-Dur, G. 440 Flötenquintett B-Dur, G. 442
Cetay (inaktiv) (17.12.2017, 10:55): Passend zur Leere im Forum höre ich äußert sparsame Musik mit viel Stille:
John Cage; One - One2 - One5 Sabine Liebner (Klavier)
Cetay (inaktiv) (17.12.2017, 18:47):
Mauricio Kagel; Playback Play Ensemble MusikFabrik NRW
Cetay (inaktiv) (18.12.2017, 07:10):
Ludwig van Beethoven; Klavierkonzerte Nr. 1 & 3 (Arr. für Kammerensemble v. Vi Ling Kim) Neal Peres Da Costa, Australian Haydn Ensemble, Skye McIntosh Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur, op. 15 Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur, op. 37 Auf den ersten Blick ist das ein feuchter Traum für HIPisten. Da Costa hatte 10 Jahre lang einen Lehrstuhl für Historische Aufführung inne, darüber Bücher geschrieben und Radio-Sendungen gemacht und er vermag zu erklären, warum er auf seinem vierpedaligen Conrad Graf Nachbau Vortragsbezeichnungen umsetzen kann, wie es auf einem modernen Konzertflügel nicht möglich ist und wie das in bestimmten Teilen den Charakter und die Aussage des Werks verändert. Dass er ein Kammerarrangement (Streichquartett, zweite Viola, Kontrabass & Flöte) aus dem Jahr 2016 verwendet, will dazu nicht recht passen, aber es macht reichlich Effekt. Das gefällt mir ganz außerordentlich.
Cetay (inaktiv) (18.12.2017, 08:22):
Mauricio Kagel; 6 Saschko Gawrilow (Violine), Bruno Canino (Klavier), Siegfried Palm (Violoncello) Klangwölfe für Violine und Klavier Unguis incarnatus est für Violoncello und Klavier An Tasten für Klavier Solo Trio (1984/85) Besser spät als nie entdecke ich diesen Komponisten gerade in der Breite und bin von vielem höchst begeistert.
Falstaff (19.12.2017, 21:55): 'L'Enfance du Christ'. Fast passend zur Jahreszeit:
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (19.12.2017, 22:35):
Mauricio Kagel; 2 Michael Riessler (Saxophone, Klarinetten), Brigitte Sylvestre (Harfe), Geoffrey Wharton (Violine), Kristi Becker (Klavier), Theodor Ross (Gitarre), Mauricio Kagel (Glastrompete, Stimme) Zwei Akte für Saxophone und Harfe Rrrrrrr... 5 Jazzstücke für Klarinette, Violine & Klavier Blue's Blue - Komödiantisches Musiktrugstück für Klarinette, Glastrompete, Gitarre, Violine und Grammophon
Sfantu (20.12.2017, 12:22):
Lieber Amonasro,
bist Du schon beim Siegfried? Wie ist die Klangbalance zwischen Orchester & Solisten ausgefallen? & wie beurteilst Du die Textverständlichkeit, besonders bei den Nicht-Muttersprachlern?
Ein herzliches Hojotoho von Sfantu
Amonasro (20.12.2017, 16:50): Lieber Sfantu,
zunächst zu Rheingold und Walküre:
An der Balance von Orchester/Solisten habe ich bisher nichts auszusetzen. Mir ist zumindest keine Stelle aufgefallen, bei der die Stimmen vom Orchester übermäßig zugedeckt werden. Das gilt auch für die im Vergleich eher leichten Stimmen von Fischer-Dieskau, Janowitz und Crespin, bei anderen Karajan-Aufnahmen ist das leider oft weniger gelungen. Die Textverständlichkeit ist bei fast allen Solisten vorbildlich, insbesondere Thomas Stewart (Wotan) hat mich hier positiv überrascht, ein Muttersprachler könnte es kaum besser machen. Bei den übrigen Nicht-Muttersprachlern fällt nur Jon Vickers (Siegmund) etwas aus der Reihe; der Text ist verständlich, aber doch mit deutlichem Akzent. Zoltan Kelemen (Alberich) hat einen leichten Akzent, der aber nicht weiter stört. Régine Crespin (Brünnhilde) singt sehr textverständlich, gerade wenn man z. B. mit Birgit Nilsson vergleicht. Martti Talvela (Fasolt und Hunding) ginge als Muttersprachler durch.
Von Siegfried habe ich bisher den 1. Akt gehört und der hat einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Gerhard Stolze (Mime) und Thomas Stewart (Wanderer) sind exzellent, die Rätselszene war der Höhepunkt dieses Aktes. Der Siegfried von Jess Thomas überzeugt mich leider weniger. Die Stimme ist relativ klein, zudem singt er mir zu ausdruckslos und nicht immer textverständlich. Der Mime von Gerhard Stolze ist ihm in allen Belangen überlegen. Im Schmelz- und Schmiedelied gerät mir Siegfried gegenüber Mime und Orchester zu sehr in den Hintergrund. Schade, dass Vickers den Siegfried nicht gesungen hat. Ich werde heute noch mindestens den 2. Akt hören. Zur Götterdämmerung komme ich voraussichtlich erst im neuen Jahr.
Gruß Amonasro :hello
Cetay (inaktiv) (20.12.2017, 20:53): Mit Freuden stelle ich fest, dass die Auswahl an Craft-Bieren im konventionellen Getränkehandel stetig wächst. Hier rinnt gerade durch die Kehle: Camba Black Shark, Imperial Black IPA, 8,5%; Camba Bavaria GmbH, Seeon, Bayern
Als Ohrenbegleitung strömt mein Komponist der Stunde:
Mauricio Kagel; Nah und Fern - Radiostück für Glocken und Trompeten mit Hintergrund Arie Abbenes (Klaviaturglockenspiel), Markus Stockhausen, Achim Gorsch, Andreas Adam & Marco Blaauw (Trompeten), Mauricio Kagel (Klangregie)
Sfantu (20.12.2017, 21:21): Hallo Amonasro,
danke fuer Deine Eindruecke & weiterhin viel Spass! Mein einzig kompletter Ring auf Vinyl ist der mit Janowski (& ausgerechnet den habe ich auch auf CD). Bei den anderen fehlt jeweils nur noch ein Teil: bei Karajan die Goetterdaemmerung, bei Boulez der Siegfried & bei Solti das Rheingold. Es klingt vielleicht etwas zwanghaft aber: einen Ring werde ich mir erst dann auflegen, wenn ich ihn komplett habe.
@ Cetay: zum Wohl!
Gruss, Sfantu
Amonasro (21.12.2017, 00:11): Hallo Sfantu,
das kann ich verstehen, ich habe mir (abgesehen von der Leinsdorf-Walküre) bisher nur komplette Ringe zugelegt. Den Janowski-Ring kenne ich wiederum nicht. Ich habe noch Solti, Krauss und Böhm. Das Solti-Rheingold ist auf jeden Fall empfehlenswert, allein schon wegen Gustav Neidlingers Alberich und George Londons Wotan. Als Einzelaufnahme gibt es die Aufnahme im Marketplace neu schon ab 3,36€: https://smile.amazon.de/Rheingold-Georg-Solti/dp/B001Q2RVRQ/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1513810180&sr=1-1&keywords=solti+rheingold Bei Karajan dagegen kostet ein einzelner Teil schon fast soviel wie das Gesamtpaket.
Ich habe mittlerweile bis zur Konfrontation Wotan/Siegfried im 3. Akt weitergehört und in den ruhigen Abschnitten (Waldweben) überzeugt mich Jess Thomas deutlich mehr als im 1. Akt, mein Lieblings-Siegfried wird aber wahrscheinlich die Solti-Aufnahme bleiben.
Gruß Amonasro :hello
Cetay (inaktiv) (21.12.2017, 11:20):
Michael Haydn; Missa Sancti Hieronymi, MH 254 Frankrike Miah Persson, Katija Dragojevic, Fredrik Strid, Lars Johansson Ulf Söderberg (Orgel), Jacobs Kammarkör, Ensemble Philidor, Gary Graden
Don Perlimplin (21.12.2017, 20:08): Soeben meine gestern bereits im Thread "André Cluytens" erwähnte neue CD zu Ende gehört:
René Leibowitz mit dem Orchester der Wiener Staatsoper (= Wiener Philharmoniker, aus vertraglichen Gründen "umfirmiert"). Berlioz: Symphonie fantastique / Weber: Aufforderung zum Tanz / Sibelius: Valse triste / Tschaikowsky: Serenade op. 48: Walzer. Originalaufnahme: WESTMINSTER 1957, Stereo.
Ich bin rundum begeistert! Eine ganz wunderbare CD, vor allem der Berlioz ist eine Wucht, was die "Füller" nicht schmälern soll.
Leibowitz ist wohl den meisten Musikfreunden durch seine noch heute mustergültige Produktion der 9 Beethoven-Sinfonien mit dem RPO von 1961/62 ein Begriff. Er wagte es zu einer Zeit, als hierzulande Furtwängler, Jochum und Böhm in Sachen Beethoven den Ton angaben, erstmals die Metronombezeichnungen des Komponisten ernstzunehmen. Damals eine wahre Pioniertat.
Auch die hier versammelten Aufnahmen legen Zeugnis von einem hellwachen, feinnervigen Dirigat ab. Die Wiener spielen mit einer Leidenschaft, die geradezu mitreißt. Für mich ein tolles Weihnachtsgeschenk, das ich mir selbst gemacht habe.
Gruß, Perlimplin
Cetay (inaktiv) (22.12.2017, 09:12):
Die beiden Richard Mühlfeld gewidmeten Quintette mit Klarinette Quintette Stadler Jean Claude Veilhan (Klarinette), Alessandro Moccia (Violine), Adriàn Chamorro (Violine), Jean-Philippe Vasseur (Viola), Ageet Zweistra (Violoncello) Johannes Brahms; Klainettenquintett h-Moll, op. 115 Stephan Krehl; Klarinettenquintett A-Dur, op. 19
Cetay (inaktiv) (23.12.2017, 01:10):
Mauricio Kagel; L’oeuvre pour violoncelle Rohan de Saram & Christophe Roy (Violoncello), Sylvie Drouin (Klavier), Jean-Charles François (Perkussion), Ensemble Nomos, Michel Pozmanter (Leitung) Match General Bass Siegfriedp’ For us: Happy Birthday to you! Magic flute Motetten Unguis incarnatus est
Cetay (inaktiv) (23.12.2017, 06:57):
Maurico Kagel; Klavierwerke Alexandre Tharaud 5 Stücke aus Rrrrrrr... 8 Orgelstücke - Transkription für Klavier zu zwei und vier Händen + Eric Le Sage Ludwig van (1969) + Jean-Guihen Queyras (Violoncello), Philippe Bernold (Flöte), Hervé Joulain (Horn), Eric le Sage (Klavier), Francois Roux (Bariton), Marc Marder (Kontrabass), Ronald Van Spaendonck (Klarinette), Chouer Rémusat Der Eid des Hippokrates für Klavier zu drei Händen + Eric Le Sage Unguis incarantus est - Version für Klavier und Kontrabass + Marc Mader MM 51
Cetay (inaktiv) (23.12.2017, 08:38):
Olga Neuwirth; Bählamms Fest - Musiktheater in 13 Bildern nach Leonora Carrington (Libretto: E. Jelinek) Ute Trenkel-Burckhardt, Walter Raffeiner, Christine Whittlesey, Isolde Siebert, Andrew Watts, Gudrun Pelker, Roman Sadnik, Graham F. Valentine, 2 Knaben der St. Florianer Sängerknaben Lydia Kavina (Theremin), Klangforum Wien, Johannes Kalitztke
Sfantu (23.12.2017, 09:34): Gestern & vorgestern auf meinem Plattendreher: Boccherini - Sinfonien op. 12. New Philharmonia Orchestra - Raymond Leppard (Philips, Anfang 70er, 3 LPs)
Mein Hobby ist es, in riesigen Troedelhallen bis zum Blutstau vor Kisten mit Schallplatten zu kauern & auf Trouvaillen zu hoffen. & wie es dann manchmal so ist: ein gerade aktuelles Thema im Forum winkt einem ploetzlich aus solch einem Schneewittchensarg entgegen.
Daheim in die Waschmaschine & schwupps auf den Plattenteller.
Die 6 Sinfonien sind von geschmackvoll-gediegenem Grundcharakter. Andere Attribute, die mir in den Sinn kommen, sind: pastoral & serenadenhaft. Immer wieder lassen reizvolle Soli aufhorchen - vorzugsweise in den Trios der Menuette: Streicher, Horn, Floete & Oboe kommen so zu ihren kleinen Auftritten. Weht da noch eine letzte oder allerletzte Brise der barocken Concerti grossi herueber oder sind es schon Anklaenge an die Sinfonia concertante? Ich weiss, man sollte stereotype Schlagwoerter vermeiden. Doch sitz' ich hier & kann nicht anders: ein Grundproblem, das mir die Tuchfuehlung mit der Wiener Klassik vor Beethoven erschwert, ist der "Selige-Geister-Reigen", wie ich es nenne: die allzu suesslichen Melodien, mit denen die Mannheimer, JCB oder Mozart gern ihr Publikum umschmeicheln. & auf dieser Welle surft Signore Boccherini enthusiastisch mit. Immer, wenn ich beim Hoeren dieser Platten denke: too much!, kriegt er aber erfreulicherweise wieder die Kurve mit einer interessanten Moll-Wendung oder mit einem der erwaehnten Soli. Was ich bei den Menuetten, im Unterschied zu Haydn, vermisse, ist der rustikale, taenzerische Charakter - das klingt doch sehr soft.
Einen willkommenen Energieschub bringt die quirlige, rasante, phantasiespruehende Nr. 5
Nr. 4 steht als Einzige in moll & ihr liegt ein Programm zugrunde:
Der Schluessel zum Verstaendnis dieser merkwuerdig anmutenden Sinfonie ist im letzten Satz zu erblicken, dessen Allegro Material aus dem Finale von Glucks "Don Juan"-Ballett aus dem Jahre 1761 aufgreift. Das Glucksche Finale spielt auf dem Friedhof, das steinerne Denkmal des Commendatore raecht sich am Moerder Don Juan. Die Erde oeffnet sich und den Flammen entsteigen Geister und Furien, die ihr Opfer abholen wollen.
Die Sinfonie wurde "Nella casa del diavolo"genannt, und auf einem Manuskript aus dem 18. Jh. ist das Finale als "Chaconne qui represente l'enfer"bezeichnet. aus Raymond Leppards Booklet-Text
Nr. 6 bietet einen ausladenden, eine Fuelle an Einfaellen aufweisenden Kopfsatz. Ueber dem Larghetto weht die oftmals beschworene sanfte Melancholie Boccherinis. Doch dringt hier keine ausweglose Tragoedie ans Ohr - es ist vielmehr die dezente Schwermut einer novemberlichen Nebeldecke ueber den Palastgaerten seiner allerkatholischsten Majestaet - ein Seufzen, dessen Ton bereits verraet, dass es schon bald von zufriedenem Laecheln gefolgt wird. Das Menuett kommt hier einmal ohne Soli aus, aufhorchen lassen hier vehemente Tutti-Unisoni. Das Finale hebt, aehnlich dem spaeten Haydn, mit einer langsamen, gravitaetischen Einleitung an, dann folgt kurioserweise ein Da capo des 2. Abschnittes des Kopfsatzes. Die von Cetay andernorts schon erwaehnte formale Kuehnheit kommt (nicht nur an dieser Stelle) in Erinnerung.
(in "Problemfall Boccherini) HIP ist für Boccherini ein Muss Warum? Am Ende doch, um ihm das "Biedermeier"-Maentelchen von den Schultern zu pusten?
Ein Grund, weshalb ich bei dieser Box ohne Zoegern zugriff war Raymond Leppard. Seine barocken & fruehklassischen Aufnahmen von Haendel bis JCB begeisterten mich immer schon durch ihre pure Musizierlaune, das sueffige Temperament, das mich ein historisierendes Ensemble zu keiner Zeit vermissen laesst - so auch hier.
Nebenbei das Ganze fuer 3,-CHF & die Scheiben sind alle in NMINT-Zustand...ein Ohrenschmaus!
Cetay (inaktiv) (23.12.2017, 11:20): (in "Problemfall Boccherini) HIP ist für Boccherini ein Muss Warum?Am Ende doch, um ihm das "Biedermeier"-Maentelchen von den Schultern zu pusten? Nein, um mir im Sinne des Selbstgesanges der Grashalme ein paar Beiträge weiter unten zu widersprechen und die moderne KOB-Aufnahme als idealen Sinfonien-Einstieg zu empfehlen. Und bei den alten Wienern zieht der Modern-Big-Band-Sound immer gut - welche HIP-Aufnahme hat Becchams Hadyn oder Walters Mozart groß etwas entgegenzusetzen?
Sfantu (23.12.2017, 18:39):
Heinrich Schuetz - Weihnachtshistorie SWV 435a
Edith Mathis, Sopran - Engel Georg Jelden, Tenor - Evangelist Claus Ocker, Bass - Herodes Windsbacher Knabenchor, Ein Instrumentalensemble - Hans Thamm
Eterna Edition / VEB Deutsche Schallplatten (ca. 1972). Die Ausfuehrenden sind West-Kraefte, dennoch schweigt sich der Klappentext ueber eine etwaige Coproduktion aus.
Fuer die Umpolung vom dieser Tage unvermeidlichen barocken Prachtwerk (brauche wohl nicht zu erwaehnen, was ich da meine) auf den bescheideneren Vorlaeufer aus der Spaetrenaissance brauchen die Ohren ein Weilchen. Weniger Festkonzert & grosse Buehne in Michaelis-, Nicolai- oder Frauenkirche, eher Floetenkreis im Gemeindehaus. Die Intimitaet dieses Werks (& natuerlich auch die geringere Vertrautheit mit ihm) zwingen zu mehr Hinhoeren, mehr Aufmerksamkeit. Die herunterjustierte Dramatik macht das nicht gerade einfacher.
2 Details, die ich sehr ergreifend finde:
1.) Des Engels Schilderung des Wehklagens, Schreiens & Weinens nach dem von Herodes verfuegten Mord an den Bethlehemer Kindern wird lautmalerisch durch chromatisch fallende Saeufzer illustriert. 2.) Der Evangelist berichtet kurz darauf, wie das Jesuskind heranwaechst & Weisheit in sich traegt. Seine Melodielinie fuehrt dabei immer weiter in die Hoehe, wie zur Versinnbildlichung des Triumphes.
Die Darbietung wirkt auf hohem Niveau geschlossen & abgerundet. Der Evangelist koennte fuer meinen Geschmack seinen Part rethorisch etwas fessendelnder ausgestalten.
Guter Stereo-Klang, Exemplar in gutem Zustand.
Jetzt bin ich fast in Weihnachtsstimmung.
Falstaff (23.12.2017, 21:06): Fuer die Umpolung vom dieser Tage unvermeidlichen barocken Prachtwerk Bei mir nun eins dieser barocken Prachtwerke. ;) Man muss sich ja langsam mal auf Weihnachten einstimmen.
Hier nun diese Version. Günter Jena live aus dem 'Michel' in Hamburg. Solisten sind Lynne Dawson, Marjana Lipovsek, Peter Schreier und Andreas Schmidt. Eine Aufführung, die ich damals selber miterlebt und auch noch ziemlich gut in Erinnerung habe.
Ich wünsche euch allen hier ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Genießt die Tage!
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (24.12.2017, 07:27): Guten Morgen und Frohe Festtage! :hello
Louis Spohr; Messe op. 54 & Psalmen op. 85 Kammerchor Stuttgart, Frieder Bernius Messe c-Moll, op. 54 für fünf Solisten und zwei Chöre a cappella 3 Psalmen op. 85
Schostakowitsch (24.12.2017, 08:19):
Sfantu (24.12.2017, 18:36):
Carl Orff - Weihnachtsspiel
Elfie Pertramer & Maennerchor des Bayerischen Rundfunks - Hexen Konatntin Delcroix, Maxl Graf, Fritz Strassner, Ludwig Schmid-Wildy & Gustl Weishappel - Hirten Toelzer Knabenchor - Kinder im Schnee Paula Zwinkmann - Stimme der Erdmutter Toelzer Knabenchor, Frauenchor des Bayerischen Rundfunks, Mitglieder des Symphonieorchesters des BR, Muenchen - Kurt Eichhorn (Eurodisc, 1971)
Auch das gehoert zu meinem alljaehrlichen Weihnachtsritual. Das bieder-heimelige Krippenspiel wird hier bei weitem gesprengt. Die schoen-schaurige Atmosphaere mit Windmaschine versetzt schlagartig in eine verschneite oberbayerische Szenerie. Herrlich fies: Elfie Pertramer als Chef-Hexe, die Herren des BR-Chores als der sie nachgeifernde Unterhexen-Mob: koestlich in seiner halb verschlagenen, halb duemmlichen Boshaftigkeit - aufgepeitscht durch die rhythmische Entfesselung von Orffs Perkussions-Spektakel - immer aufs Neue ein Erlebnis!
Sehr stimmungsvoll die Hirtenszene mit dem wohl vertrauten Personal der bayer. Volksschauspieler der Nachkriegsjahrzehnte. Man fuehlt sich fast, als saesse man in ihrer Runde - ums Feuer herum hockend, handgeschnittene Brotscheiben mit Obatzda, dazu kreist der Flachmann...nachdenklich stimmt der Dialog des Hirten, der im Tagtraum die Geburtsszenerie schildert, mit seinem knorrig-kauzigen Kollegen: 1. Hirte: "Und a Freid is ueber mi kemma, goanit zum Sogn. A Freid, wo dir des Herz z'Leitn afangt! Und allwei vom Pax fuer die Hominibi hobn's g'sunge!" 2. Hirte: "So lang auf der Welt Hominibi san, gibt's au bei dene kein Pax". Da kann einem die feierliche Stimmung schonmal im Hals stecken bleiben, oder?
Euch allen gesegnete Weihnachten!
Amonasro (25.12.2017, 12:21):
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BMV 248
Christine Schäfer Bernarda Fink Werner Güra Gerald Finley Christian Gerhaher
Arnold Schoenberg Chor Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt
Ich wünsche allen besinnliche und erholsame Weihnachtsfeiertage! :)
Gruß Amonasro
Falstaff (25.12.2017, 23:06): Was der Weihnachtsmann so alles bringt. Gleich mal hineingehört:
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (26.12.2017, 08:42):
Franz Liszt; Via Crucis Vincent Genvrin (Orgel), Choeur Sacrum, Andris Weismanis
Cetay (inaktiv) (27.12.2017, 16:56):
Richard Strauss; Eine Alpensinfonie op. 64 Ensemble Modern Orchestra, Markus Stenz
Eine recht seltsam erscheinende Werkkopplung. Strauss' plakative, direkte Naturmalerei, kulinarische Filmmusik ohne Film und Lachenmanns Musique concrète instrumentale - wie geht das zusammen? Der Komponist selbst hat sich das zum 70. Geburtstag gewünscht. Er sieht die Alpensinfonie ganz anders: "Und wir starren herablassend auf das Programm und übergehen die Intensität dieser Musik als Struktur, vor deren Reichtum unsere zeitgenössischen Klangfarbeningenieure alt aussehen."
Und so wurde es dann beim Geburtstagskonzert auch umgesetzt: "Stenz geht die Musik nicht von den durch die Überschriften der Abschnitte vermeintlich vorgegebenen Naturbildern wie „Am Wasserfall“, „Sonnenaufgang“, „Auf dem Gipfel“ an, sondern legt offen, wie logisch und stringent die Musik sich im thematischen Material entwickelt. Indem er die „Alpensinfonie“ als Sinfonie ernst nimmt, erreicht er erst die Wirkung, die Strauss wohl mit den genannten Überschriften gemeint hat. Die emotionale Wirkung ergibt sich logisch aus der musikalischen Entwicklung. Stenz braucht den Orchesterklang nicht künstlich aufzuplustern, um die volle Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft zu erreichen." (omm.de). So lobe ich mir das. :thumbsup:
Cetay (inaktiv) (28.12.2017, 07:09):
Mauricio Kagel; Mimetics Sabine Liebner (Klavier)
Nach Cage, Feldman und Scelsi nimmt sie sich jetzt Kagel vor. Damit macht sie zwar nicht allzu viel Kohle, aber sie muss dafür auch nicht an der Seite von Frau Mutter das Forellenquintett klimpern.
EinTon (28.12.2017, 14:23): Gestern habe ich mir das von mir noch selten gehörte 2. Mendelssohn-Trio vorgenommen:
ein sehr starkes Werk in einer - soweit ich das, ohne vergleichsgehört zu haben, beurteilen kann - fulminanten und mitreissenden Interpretation.
Cetay (inaktiv) (28.12.2017, 15:22): Der von mir höchst geschätzte Dirigent Adriano sagte mal, er würde das Respighi-Werk Metamorphoseon mit auf die einsame Insel nehmen (Abspielequipment und Strom vorausgesetzt). Das macht dann doch neugierig - also Ton ab:
Ottorino Respighi; Metamorphoseon modi XII, P. 169 Orchestre Philharmonique Royal de Liège, John Neschling
Cetay (inaktiv) (28.12.2017, 15:55):
Ottorino Respighi; Metamorphoseon modi XII, P. 169 Philharmonia Orchestra, Geoffrey Simon
Falstaff (28.12.2017, 22:25): Aus dieser Box nun die 'Butterfly':
Scotto muss man mögen, bei George Shirley fällt das schwer und Ron Bottcher als Sharpless ist recht uninteressant. Damit eine recht uninteressante Aufnahme.
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (29.12.2017, 08:52): Es kagelt weiter großartige unberechenbare Musik:
Mauricio Kagel; Werke für Flötenweke Michael Faust (Flöte) Das Konzert + Sinfonia Finlandia Jyväskylä, Patrick Gallois Phantasiestück - Fassung für Flöte und Klavier + Paulo Álvares Pan für Piccolo und Streichquartett + Ensemble Contrasts Phantasiestück - Fassung für Flöte, Klavier und Ensemble + Paulo Álvares, Ensemble Contrasts, Robert HP Platz
Cetay (inaktiv) (29.12.2017, 16:55):
Modest Mussorgsky; Bilder einer Ausstellung - Fassung für 2 Klaviere und Schlagwerk Piano meets Percussion Johanna Gröber & Veronika Trisko (Klavier), Flip Philipp & Thomas Schindl (Xylophon, Metallophon, Glockenspiel, Pauke, Trommel, Zymbel)
Cetay (inaktiv) (30.12.2017, 05:31):
Ottorino Respighi; La Primavera - Poemetto lirico für Solisten, Chor & Orchester Jana Valásková, Henrietta Lednárová, Beata Geriová, Richaard Haan, Miroslav Dvorský, Vladimir Kubovčik Vera Raskova (Flöte), Slovak Philharmonic Chorus & Orchestra, Adriano
Falstaff (30.12.2017, 23:55): Zum Jahreswechsel mal wieder gehört:
Ich wünsche allen hier einen Guten Rutsch und ein gelungenes Jahr 2018!!!!!!!!!!
:hello Falstaff
Cetay (inaktiv) (31.12.2017, 00:22):
Ilhan Mimaroglu; To Kill a Sunrise & La Ruche (für Tonband) To Kill a Sunrise: A Requiem for Those Shot in the back - A Composition of Agitprop Music for Electromagnetic Tape La Ruche - An Elegy for Electromagnetic Tape
Sfantu (31.12.2017, 21:06):
Dieser Tage vermehrt bei mir zu hören: Musik von
Richard Flury (1896-1967).
Vielleicht kann ich ihn zusammen mit Fritz Brun & Othmar Schoeck zu einer Art Schweizer Dreigestrirn der Spät-bis Nachromantik zählen? Wenn auch seine Strahlkraft wie jene Bruns nicht oder nicht nachhaltig über deren jeweiligen Wirkungskreis hinaus reichte - Brun als Regionalgrösse in Bern & Flury als solche im Solothurnischen.
Als ein Aus-der-Zeit-Gefallener schreibt Flury etwa im Stile Regers oder Strauss', in den für meinen Geschmack interessantesten Momenten auch mit Anklängen an Fauré & die Impressionisten - nur eben 2 bis 6 Jahrzehnte nach ihnen.
Streichquartett Nr. 7 d-moll (1964) Klavierquartett e-moll (1954)
Urs Joseph Flury, Vl Jean-Pierre Moeckli, Vl Walter Kägi, Bratsche Jost Meier, Vcl Eugen Huber, Klavier
(Das obige CD-Cover in der Lizenzausgabe bei GALLO stimmt in der Gestaltung mit der meiner LP überein (fono, vermutl. 70er, stereo), die Aufnahme weicht aber - abgesehen vom 7. Quartett - vom Inhalt der LP ab)
Handwerklich gekonnte Arbeiten, solide & klangschön dargeboten. Im Finalsatz des Streichquartetts grosse Fugenkunst. Wie gesagt: im Blindtest wäre ich schnell bei Reger oder vielleicht Pfitzner, nicht aber in der Nachkriegszeit)
"Die alte Truhe", Ballett (1945) Menuet viennois Gavotte Ruppigoner Festmarsch Pastorale Spanischer Tanz Wienerwalzer Nr. 2
Tschechisches Sinfonieorchester Prag - Urs Joseph Flury (CD, GALLO 1993/94)
Das Ballett greift das beliebte Sujet des von Kindern erlebten Zauberspuks zum Leben erweckter Puppen auf, wie es Coppelia, Nussknacker. Puppenfee oder La boutique fantasque taten. Die Musik bietet im Unterschied zu den oben genannten Kammermusikwerken etwas mehr Raffinesse, Abwechslung, Farbe, Leuchtkraft. Auch kommt die Atmosphäre des Magischen & Gruseligen (wenn auch sparsam aber gezielt dosiert) sehr stimmig & treffend zur Geltung. Neben dem knapp 3/4stündigen Tanztheater bietet die Scheibe noch ein paar Zugaben, die Flury als Meister der kleinen Form zeigen - durchaus hörenswert.
Ich stehe noch am Anfang der Beschäftigung mit den Flurys (Sohn Urs Joseph *1941, wie sein Vater Geiger, Dirigent & Komponist). Mein bisheriger Eindruck: gut gemachte Musik, die man geniessen kann, wenn man es schafft, in den Modus umzuschalten, dass es auch mal egal sein kann, dass sie bereits "von gestern" war, als sie entstand.