ab (07.01.2009, 14:13): Womöglich bin ich ja blind, aber ich habe nichts zum heurigen Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker gefunden, hätte aber doch sehr gerne gewusst, wie euch das Dirigat von Daniel Barenboim gefallen hat.
:hello
Heike (07.01.2009, 19:45): Hallo ab, ich habe nur den letzten Teil gesehen - so viel Strauss auf einen Haufen ertrage ich schlecht. Was ich gehört habe hat mir vergleichsweise gut gefallen. Einigermaßen geradlinig, ohne noch zusätzliches Schmalz und Schnörkelei. Auch das Grußwort fand ich sympatisch.
Apropos Grußwort und Nahost-Konflikt, Montag werd ich mir das wegen des Krieges kurzfristig nach Berlin verlegte verlegte Diwan-Konzert mit Barenboim anhören, da freue ich mich auch schon drauf. Heike
nikolaus (07.01.2009, 21:00): Ich habe nur zwischendurch im Radio ein wenig zugehört. Was Strauß angeht, bin ich überhaupt kein Kenner, aber was ich da gehört habe, hat mir ganz gut gefallen - ähnlich, wie Heike es oben beschrieben hat.
Gruß, Nikolaus.
cellodil (07.01.2009, 22:20): Original von Hebre Apropos Grußwort und Nahost-Konflikt, Montag werd ich mir das wegen des Krieges kurzfristig nach Berlin verlegte verlegte Diwan-Konzert mit Barenboim anhören, da freue ich mich auch schon drauf. Heike
Wow! Da wünsche ich Dir viel Freude!
Herzliche Grüße
Sabine
Gamaheh (08.01.2009, 01:13): Ich habe es leider total verpaßt, weil im Tiefschlaf ...
Original von Hebre Apropos Grußwort und Nahost-Konflikt, Montag werd ich mir das wegen des Krieges kurzfristig nach Berlin verlegte verlegte Diwan-Konzert mit Barenboim anhören, da freue ich mich auch schon drauf.
Das muß ja sehr kurzfristig gewesen sein, denn vor ein oder zwei Tagen habe ich noch gelesen, daß sie trotz allem fahren! Dir wünsche ich ein schönes Konzerterlebnis!
Grüße, Gamaheh
Heike (08.01.2009, 07:14): Guten Morgen, Das muß ja sehr kurzfristig gewesen sein Ja, ich habe es am Montag früh in den Kulturradio-Nachrichten gehört und dann gleich per Internet (noch vor der Öffnung der Opernkassen) gebucht. Es soll noch am selben Tag ausverkauft gewesen sein. Jetzt spielen sie wegen der Riesennachfrage ein zweites Konzert am selben Tag um 23 Uhr. Das Programm finde ich auch schön, Brahms' 4. Sinfonie habe ich noch nicht live gehört, Beethoven geht sowieso immer. Heike
P.s. sorry für das offtopic
ab (04.02.2009, 10:16): heute schon mich darüber geärgert.
:S
ab (11.02.2009, 11:15): erneut mich darüber geärgert. Siehe hier
:S
ab (02.01.2011, 20:56): Womöglich bin ich ja blind, aber ich habe nichts zum Neujahrskonzert 2011 der Wiener Philharmoniker gefunden, hätte aber doch sehr gerne gewusst, wie euch das Dirigat von Franz Welser-Möst, von DER ZEIT einst als "der Anticharismatiker unter den Dirigenten" tituliert, gefallen hat.
:hello
Gamaheh (03.01.2011, 19:32): Lieber ab,
was hast Du denn letztes Jahr gemacht - da hast Du nicht nach dem Wiener Neujahrskonzert gefragt; hast Du es vielleicht selbst gehört?
Aber anscheinend hört es auch sonst niemand, weil es zuviel Konkurrenz bekommen hat. Dafür kann man aber die CD bereits vorbestellen bzw. herunterladen, jedenfalls in Frankreich: http://www.qobuz.com/ Zugegebenermaßen sieht der Dirigent ein wenig farblos und wenig charismatisch aus.
Zu dem von 2009 kann ich Dir jetzt berichten, daß ich es irgendwann im Laufe des Jahres mal in einem Platten-Antiquariat in Paris gehört habe und es mir so gut gefallen hat, daß ich nachgefragt habe, was es sei.
Beste Grüße, Gamaheh
ab (03.01.2011, 20:16): Original von Gamaheh Lieber ab,
was hast Du denn letztes Jahr gemacht - da hast Du nicht nach dem Wiener Neujahrskonzert gefragt; hast Du es vielleicht selbst gehört?
Gehört/gesehen hatte ich es im Fernsehen, wie fast jedes Jahr, wenn auch nur ausschnittsweise. Keine Ahnug, warum ich hier im Forum nicht danach gefragt habe....
Georges Prêtre hat mir eigentlich beidemal besser gefallen als Welser-Möst, der übrigens von der Österreichischen Presse sehr gut weggekommen ist. Alle lobten ein feinsinniges Musizieren; aber verschwiegen die Fadess. Welser-Möst interpretierte so, als sei er selbst schon so alt wie Prêtre. :ignore
Sehr schön war die äußerst deutlich erarbeitete Artikulation! Seltsam der fast ent-wienerte Streicherklang...
Um aber zu hören, dass das alles einmal Tanzmusik war, muss man schon fast bis auf Willi Boskovsky zurückgehen. Zum Glück gibts dessen letztes Neujahrskonzert von 1979 als Klangperle bei der Decca. Hier hört man auch das Schwermütige, das von Welser-Möst bloß verbal beschworen werden konnte.
Unübertroffen finde ich das Neujahrskonzert in Wien 1989 von Carlos Kleiber, von den Zugaben des Donauwalzers (Lorin Maazel, 1994!!!) und dem unsäglichen Radetsky-Marsch (oho: Barenboim, 2009!) einmal abgesehen. Tiefpunkt war für mich beidemal der sonst so oft so hoch geschätzte Harnoncourt.
:hello
Fairy Queen (04.01.2011, 07:37): Ich habe das Neujahrskonzert in Radio gehört- bei uns wurde es live übertragen auf musique 3 belgique(ein serh guter Sender!!!!) aber es hat mich ehrich gesagt nciht vom Hocker gerissen! Als Walzerfan beurteile ich das ganz puritstisch nach dem Tanz-Schwung-Faktor und den fand ich reichlich mâssig......Ich glaube, der von ab empfohlene Boskowsky ist da eher was für mich. :wink Von Kleiber war ich allerdings auch begeistert!!!!!
walzerselige Grûsse F.Q.
Severina (04.01.2011, 12:59): Ich hab's natürlich wie jedes Jahr im TV gesehen - das ist ein Ritual am Neujahrstag, bei dem ich mich mit meinen vielen Freunden im Ausland verbunden fühle, die ebenso wie ich vor dem Flimmerkasten hocken - aber meine Begeisterung hielt sich heuer auch sehr in Grenzen. So sehr ich Welser-Mösts analythische Herangehensweise in den meisten Fällen schätze (bei Wagner z.B.), so deplatziert schien sie mir bei Strauß &Co, die seltsam blutleer wirkten. Am besten gefiel mir der Liszt. Heuer kann ich guten Gewissens auf die CD verzichten. (Was ich ohnehin meistens tue :wink )
lg Severina :hello
ab (04.01.2011, 13:40): Original von Severina I Am besten gefiel mir der Liszt.
:beer
ab (05.01.2013, 21:37): c
ab (05.01.2013, 21:37): c
ab (05.01.2013, 21:38): Um meine Frage von vor zwei Jahren zu adaptieren:
Original von ab Womöglich bin ich ja blind, aber ich habe nichts hier im Forum zum Neujahrskonzert 2013 der Wiener Philharmoniker gefunden, hätte aber doch sehr gerne gewusst, wie euch das Dirigat von Franz Welser-Möst, von DER ZEIT einst als "der Anticharismatiker unter den Dirigenten" tituliert, gefallen hat.
:hello
Ich bin dieses Jahr ganz unerwartet positiv überrascht worden! Eine solch freudig-positive Stimmung habe ich zuletzte 1989 von Carlos Kleiber vernommen, wo doch sonst oft das Morbide und Trübsinnige dieser Musik durchkommt. Die ganz auf Temposchwankungen ausgelegte Interpretation ist diesmal wirklich dem Orchester ganz gut gelungen, selbst die sonst unsägliche Radetzky-Marsch-Zugabe - zuletzt hatte es Barenboim geschafft, aufhorchen zu lassen durch eine geradezu" amerkanisierende" Aufmarsch-Interpretation - ist hier durch das rasche Tempo geradezu sinnfällig ausgefallen. Dieses Jahr hat mir das Zuhören richtig gut gefallen und die Kühle Welser-Mösts hat mich wenig gestört.
Bedauerlich nur, dass seit letztem Jahr so viel Musik mit drübergelegten Österreich-Werbungsbilder der schlimmsten Klichee-Sorte von der Musik ablenken. :S