(Bachs op.1 sind die 6 Partiten asl erster Teil der "Clavierübung", die kann man aber kaum zählen, weil sie überhaupt keine frühen Werke sind.)
Wooster
Cetay (inaktiv) (17.03.2009, 14:04): Ob man von einem bahnbrechenden Erfolg sprechen kann, ist vielleicht fraglich - ebenso, ob das überhaupt Musik ist oder eher eine olympische Disziplin. Was den Ruhm angeht, muss es jedenfalls hier genannt werden: Niccolo Paganini; 24 Capricen für Solovioline op. 1
Cetay (inaktiv) (17.03.2009, 14:13): Auch ein Achtungserfolg war: Carl Nielsen; Kleine Suite für Streicher, a-Moll op.1
Das ist ein richtiger Reisser, zumindest unter der Fuchtel von Salonen, der dieses wirklich hörenswerte Stück zusammen mit der 1. Sinfonie damals noch für CBS eingespielt hat.
Rachmaninov (17.03.2009, 18:51): Original von Dox Orkh Ob man von einem bahnbrechenden Erfolg sprechen kann, ist vielleicht fraglich - ebenso, ob das überhaupt Musik ist oder eher eine olympische Disziplin. Was den Ruhm angeht, muss es jedenfalls hier genannt werden: Niccolo Paganini; 24 Capricen für Solovioline op. 1
IMHO doch ein Werk das man als Meilenstein bezeichnen darf/sollte.
teleton (28.03.2009, 12:01): Alberto Ginastera PANAMBI - Ballett op.1
Erst in den letzten Tagen kam ich durch eine Empfehlung eines Klassikforianers auf diese CD:
http://www.jpc.de/image/w600/front/0/0747313258222.jpg Panambi (Ballettmusik op.1) Estancia (Ballettmusik) London SO, Ben-Dor NAXOS, 1997, DDD
Hier erweist sich Ginastera auch bei seinem op.1 schon als in TOP-Komponist, von dem noch so einiges zu erwarten ist. Die rhytmische Kraft die von diesen Sätzen ausgeht ist etwa ganz hervorragendes und ein ganz dicke Empgehlung.
Auch sein spätes Ballett Estancia ist hier in der GA erst Klasse. Klangtechnisch eine große NAXOS - CD, was auch nicht selbstverständlich ist.
satie (28.03.2009, 17:44): Zu den Opuszahlen muss man bedenken, dass diese zunächst nur Werke betrafen, die gedruckt wurden. Die Zahlen waren Nummerierungen der Verleger, nicht der Komponisten, daher kann man Opuszahlen grundsätzlich erst einmal nicht als entstehungschronologische Nummerierungen verstehen. Das gilt bis in die Romantik hinein. Dort beginnen dann die Komponisten, ihre Werke durchgehend zu nummerieren. So zumindest kann man das pauschal sagen, wenn es auch Ausnahmen vor der Romantik gab und z.B. bestimmte Werke eben doch mit Opuszahlen versehen wurden. Die Regel bleibt trotzdem bestehen, und somit war Beethoven wohl der erste Komponist, bei dem es Sinn machte, das ganze Werk nach Opuszahlen zu katalogisieren, da doch fast alles im Druck erschienen war. Bei Haydn und Mozart etwa wäre das Blödsinn (bei Hadn etwa wegen der gefälschten Quartette, die trotzdem seinen Namen und Opuszahlen tragen), da erweist sich das Hoboken- bzw. Köchelverzeichnis als sinnvoller, bei Bach das BWV o.ä.
Somit müsste man in diesem Thread eigentlich unterscheiden zwischen Erstlingswerken und Erstlings-Drucken, zumindest bis zur Romantik.
Herzlich, S A T I E
Wooster (28.03.2009, 22:46): Von Beethoven sagt man jedenfalls, daß er recht genau ausgewählt habe, welche Werke nun gedruckt würden und welche nicht (später sind vermutlich aus finanziellen Gründen zunächst unveröffentlichte noch gedruckt worden. Seine op.1 und 2, die Klaviertrios und -sonaten hat er ziemlich sicher wohlüberlegt genau so veröffentlicht.
Ebenso hatte Brahms wohl ein paar mehr frühe Klaviersonaten geschrieben, dann aber einige verworfen und die frühere fis-moll als op.2, die vielleicht repräsentativere C-Dur als op.1 herausgebracht
:hello
Wooster
EinTon (29.03.2009, 00:38): War(en) nicht die Carmina Burana das erste autorisierte Werk von Carl Orff? Sie war(en) ja auch sein erfolgreichstes Werk (wenngleich nicht sein bestes :wink ).
ab (30.03.2009, 11:53): Da fällt mir als allerersts ein:
Alban Berg: Klaviersonate op. 1 :down
Wikipädia meint dazu Alban Berg's Piano sonata is his only piano work given an opus number (Op. 1). He wrote it during the years 1907 and 1908, but it was not published until 1911.
The sonata is not in the typical classical form of three or four contrasting movements, but consists of a single movement centered in the key of B minor. However Berg makes frequent use of chromaticism, whole-tone scales, and wandering key centers, giving the tonality a very unstable feel. The piece is in sonata form, with an exposition, development and recapitulation, but the composition also relies heavily on Arnold Schoenberg's idea of developing variation, a method to ensure the unity of a piece of music by deriving all aspects of a composition from a single idea.
Rachmaninov (08.04.2009, 11:40): Nikolai Rimsky-Korssakoff's Sinfonie #1 ist übrigends auch ein anhörbares Werk mit dem op.1
Heike (04.05.2009, 08:18): Hallo ab, Da fällt mir als allerersts ein: Alban Berg: Klaviersonate op. 1 Die Sonate habe ich am Wochenende zufällig im Radio gehört und ich dachte sofort 'das muss ich in diesenThread schreiben' - großartige Musik! Aber es steht ja schon drin :) Heike
ab (04.05.2009, 10:58): Original von Hebre Hallo ab, Da fällt mir als allerersts ein: Alban Berg: Klaviersonate op. 1 Die Sonate habe ich am Wochenende zufällig im Radio gehört und ich dachte sofort 'das muss ich in diesenThread schreiben' - großartige Musik! Aber es steht ja schon drin :) Heike
Schöne Aufnahmen sind von: Maria Yudina (Melodyia) :down Shura Cherkassky (Aura/Documents) :times10 aber auch Glenn Gould (Sony) Mitsuko Uchida (Philips)
:hello
kreisler (04.05.2009, 19:08): Bei Berg gefällt mir persönlich "Die Analytische" mit Pollini auch ganz gut... :hello